S s Bezugspreis: Bei täglichem Erscheinen, auch Sonntags, halbmonatlich durch Boten: Ausgabe mit Illustrierter Sonntagszeitung „Die Bastion“ 95 Pfennig zuzüglich 20 Pfennig Zustellgebühr; ohne Beilage 85 Pfennig zuzüglich 20 Pfennig Zustellgebühr. MonatsPostbezug mit Beilage.30 Mark einschl. 56 Pfennig Postgebühr ausschl. Postzustellgebühr. Sonntags=Nr. mit Beilage durch Post und Boten 75 Pfg, monatlich. Betriebsstörungen durch höhere Gewalt begründen keine Ansprüche auf Rückerstattung des Bezugspreises. Heimatzeitung für Krefeld, M. Gladbach, Rheydt und den linken Niederrhein— Krefelder Stadtanzeiger Kreseider Tageblalt, Aerbinger Vonlszeilung Hauptgeschäftsstelle u. Schriftleitung: Krefeld, Friedrichstr. 41, Fernspr.=Nr. 28357 Anzeigenpreife: Spaltenbr. felder Bezirksausgabe: Millimete.) ausgabe: Millimeterpreis 8 Pfennig, Kleinanzeigen: Wortarif 7 Pfenniz) schriftsworte 10 Pfennig. Tertspaltenb.) Krefelder Bezirksausgabe: Millimeterv.) Gesamtausgabe: 50 Pfennig. Postscheck### Gerichtsstand für alle Aufträge ist Krefeld.— ao V 55 450 Vereinigte Zeitungen„Der Niederrhein V. Johnggng Nr.10 Montag don 1. Uogsit Ln(Hach, Kunn Gag, Lamngned) Prete 10 Ua, uit Poltion 5 * A Geunnr eich und die Trichleinmischung Eine außenpolitische Rede Delbos' in Carcassonne— Der Völkerbund soll reformiert werden Paris, 18. April. In Carcassonne fand am Sonntag die Tagung der radikalsozialen Jugend im Beisein mehrerer Senatoren und Abgeordneten und des Außenministers Delbos statt. Die Tagung begann mit den Klängen der Marseillaise. Man sah keine rote Fahne, keinen Minister, der die Faust zum Gruß ballte, und man hörte ebensowenig die Internationale. In seinem Begrüßungswort betonte der Bürgermeister von Carcassonne, die Anwesenden wollten weder die Diktatur von rechts noch von links. In demselben Sinne erklärte ein weiterer Redner, der Radikalismus sei gegen jedes totalitäre Regime. Der Vorsitzende der radikalsozialen Jugend, Sableau, begründete die Tagung mit den Worten, man wolle der radikalsozialen Jugend zeigen, daß auch eine republikanische Partei Massen aufbieten könne. Er erinnerte an das Beispiel der spanischen Republik, die durch eine zügellose Demägogie zur Anarchie geführt worden sei. Die Radikalsoziale Partei diene nur der Republik. Dann sprach Außenminister Delbos über die französische Außenpolitik. Er betonte eingangs, daß er sich im vollen Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten Blum in Carcassonne befinde. Nach einer deutlichen Warnung an die linksradikalen Kreise vor Ungesetzlichkeit oder Gewalt unterstrich er die loyale Beteiligung der Radikalsozialen an der Regierung der Volksfront. „Wir haben die Genugtuung, festzustellen,“ so fuhr er dann fort,„daß unsere Absichten zusammenfallen mit denen der Gesamtheit des Landes. Wenn ich von der Außenpolitik spreche, so spreche ich nicht nur im Namen meiner Partei oder der Regierung, sondern im Namen Frankreichs, das den Frieden wünscht, nicht einen heiklen mit Kanonen und Bajonetten gespickten Frieden, sondern einen wirklichen Frieden, der organisiert ist in der Zusammenarbeit der Völker, in der gegenseitigen Achtung ihrer Unabhängigkeit und ihrer Freiheit. Wir haben dieses Ideal sehr nahe vor uns geglaubt, und zwar im Jahre 1918. Das war die Zeit, wo Wilso u mit Leon Bourgeois zusammen den Traum vom Völkerbund verwirklichte. Dieser sollte den Frieden organisieren mit Hilfe einer Gesamtheit von Garantien, die im wesentlichen auf der Hauptidee fußten, daß man an Stelle der Gewalt das Schiedsgericht setzen müsse. Unter Führung dieser Einrichtung sollte der Friede eine dauernde Einrichtung sein. Aber diese dauernde Einrichtung fordert das gegenseitige Verständnis und den guten Willen aller.“ Statt der erwarteten Versöhnung, so behauptete Delbos, habe sich aber der Geist der Vergeltung bei den Besiegten(??), gefördert durch die Fehler der Sieger, entwickelt, deren Hauptfehler darin gelegen habe. in der Theorie zu viel abzulehnen, um in der Wirklichkeit zu viel nachzugeben(!!). Den zum Teil übertriebenen Forderungen auf dem Gebiete der Reparationen oder der Rüstungen entsprächen Verfehlungen, die nicht zu rechtfertigen wären, und da zu der nicht eingetretenen Versöhnung mit den ehemaligen Feinden die Lockerung der Solidarität unter den ehemaligen Verbündeten hinzugekommen sei, wäre der Völkerbund geschwächt. Von den einen verlassen, schlecht bedient von den anderen, herausgefordert von dem„Imperialismus“, mußte er allzu oft Vergewaltigungen seiner Grundsätze hinnehmen sowie„gewaltsame Annexionen und einseitige Kündigungen“ von Verträgen. Der schlimmste Fehler aber wäre, daraus zu schließen, daß der Völkerbund verurteilt werden müsse. Seine Mißerfolge sind eben nicht auf den Geist noch auf den Buchstaben zurückzuführen, sondern auf die Schwäche seiner Mitglieder. Der Völkerbund bleibt die sicherste, friedliche Wirklichkeit, und ich bin überzeugt, daß dank der Stärkung des Völkerbundes, die soeben vorbereitet wird, der Völkerbund alle Schwierigkeiten überwinden wird. Hierzu muß er aber vor allem in seiner Organisation den Lehren der Erfahrung Rechnung tragen. Darum hat Frankreich in Genf einen Plan vorgeschlagen, der sich so sehr wie möglich den Wirklichkeiten nähert.“ Der Plan besteht darin, die Anstrengungen eines jeden in ein Verhältnis zu bringen zu der Gefahr, die für ihn besteht; statt von allen gegen den Angreifer eine Unterstützung zu verlangen, die gegenwärtig ein Hirngespinst ist, muß der militärische Beistand durch regionale Pakte organisiert werden zwischen den Ländern, die vor einer gemeinsamen Gefahr bedroht sind. Dadurch würden die Mitgliedsstaaten des Völkerbundes eher geneigt sein, dem angegriffenen Land die übrigen Arten des Beistandes zu gewähren. „Aber Frankreich muß auch mit sich selbst und seinen Freunden rechnen, um den Frieden zu sichern und seine Sicherheit zu gewährleisten. Dieser Wirklichkeitssinn führt Frankreich dazu, eine Verständigung mit allen zu suchen.“ Zur Westpaktfrage erklärte Delbos, Frankreich sei stets bereit zu jeder Besprechung, zu jedem Versuch einer Entspannung unter der Voraussetzung, daß sie den französischen Verpflichtungen nicht widerspreche und niemand bedrohe. Der Wille, alle Wege zu versperren, die der Krieg beschreiten könnte, erkläre Frankreichs Haltung in der spanischen Angelegenheit. Delbos begründete dann die französische Politik in der Frage der Richteinmischung und suchte die gegen diese Politik erhobenen Einwände zu widerlegen.— Frankreich, so sagte er, habe keinen Vergleich und keine Ueberwachung zu fürchten. Es habe zahlreiche Beweise gegeben, und habe zusammen mit den englischen Freunden immer als erstes das Höchstmaß einer Kontrolle vorgeschlagen; es habe diese Kontrolle für die nichtspanischen Kriegsteilnehmer gewollt sowie für die Waffen. Sicherlich sei Frankreich auf zahllose Schwierigkeiten gestoßen, trotzdem werde die Kontrolle morgen um Mitternach in Kraft treten. Endlich sei ein Abkommen aller interessierten Länder zustandegekommen über den Grundsatz der Zurückberufung der Freiwilligen. Frankreich wolle den spanischen Krieg so schnell wie möglich beendet wissen. Inzwischen müsse man über die Lehren des spanischen Bürgerkrieges nachdenken und sich dadurch warnen lassen vor den Aufwieglern, die sie ausnutzen könnten. Die französisch=englische Freundschaft habe sich in der spanischen Angelegenheit wie in allen an0 die für deren Fragen gezeigt.„Unsere Einigkeit", sagte Delbos,„gestützt auf unsere Kraft, stellt beste Bürgschaft für unsere beiden Länder wie den allgemeinen Frieden dar.“ Delbos ging dann auf das französische Bündnis mit Polen und den französisch=sowjetrussischen Pakt ein, den er eine wirksame Friedensgarantie nannte, sowie auf die Abkommen Frankreichs mit der Kleinen Entente, die in gewissen Kreisen allerdings als bedroht bezeichnet würden. Man sehe, daß die Sicherheit Frankreichs und seine Rolle in der Welt nicht zurückgegangen seien. Allerdings sei noch nicht jede Gefahr beseitigt. Die schwerste Gefahr sei die Bildung gegnerischer Blocks; aber Frankreich glaube an die Möglichkeit einer Verständigung zwischen den Völkern, die unter den verschiedensten Regimen leben. Andere nicht weniger wichtige Hindernisse seien das Wettrüsten und die wirtschaftliche Autarkie. Man kenne den Wunsch Frankreichs nach einer allgemeinen Abrüstung, aber dieses Problem könne nicht auf einmal in seiner Gesamtheit gelöst werden. „Die wirtschaftliche Autarkie muß auch allmählich verschwinden. Die drei großen Demokratien haben mit ihrem Währungsabkommen ein Beispiel hierfür gegeben. Aber wie kürzlich Schacht in Brüssel sagte, setzt eine wirtschaftliche Verständigung eine allgemeine poli tische voraus.“ In diesem Zusammenhang trat Delbos für die moralische Abrüstung aller Völker ein. Aufhebung der Mitgliedssperre der A0Dup am I. Mal Rudolf Heß sprach in Karlsruhe— Abwehrfront gegen den Bolschewismus DNB Karlsruhe, 18. April. Zu einem gewaltigen Höhepunkt und Abschluß des Parteitages des Gaues Baden der NSDAP gestaltete sich am Sonntagnachmittag die Großkundgebung auf dem jetzt erweiterten Festhallenplatz, auf dem Reichsminister Rudolf Heß sprach. Gauleiter Robert Wagner gedachte zunächst des auslandsdeutschen Kameraden Josef Riedle, der eben erst von feigen Mörderhänden niedergestreckt worden ist. Er verlas ein Telegramm an den Führer, in dem der Gau aufs neue unverbrüchliche Treue im Kampf für Deutschland gelobt und begrüßte schließlich unter erneutem Jubel der Menge den Stellvertreter des Führers. ging einleitend auf die kommende Wiedereröffnung der NSDAP ein, indem er u. a. ausführte: Die Aufgaben der Partei sind nicht, wie mancher Außenstehende früher glaubte prophezeien zu können, kleiner geworden nach der Machtergreifung, sie sind größer geworden, sie sind umfassender geworden und in ihrer Bedeutung bestimmt nicht geringer. Welche Leistung bedeutet allein das WHW mit seinen rund 400 Millionen Mark! Diese Leistung wie viele andere ist undenkbar ohne nationalsozialistische Führerschaft und Parteigenossenschaft. Viele haben aber auch als Helfer viel für die RSDAP getan, ohne Mitglied zu sein. Sie und alle die Volksgenossen, die sich in den Gliederungen und den angeschlossenen Verbänden der Bewegung unermüdlich einsätzbereit gezeigt haben, werden in erster Linie nach dem 1. Mai in die RSDAP aufgenommen. Denn nach genau vier Jahren wird am 1. Mai die Mitgliedersperre aufgehoben. Damit steht vielen deutschen Volksgenossen wieder der Weg offen, sich einzureihen in die engste Gefolgschaft des Führers. Maßgebend für die Aufnahme werde nach wie vor nicht Stand, Rang, Geld oder Herkunft sein, sondern allein der Charakter, die bewiesene Einsatzbereitschaft, der Wille zur Mitarbeit. Wie die Nationalsozialisten hier in Karlsruhe zusammenstehen in Kameradschaft, so steht das ganze“ deutsche Volk zusammen in einer großen Kameradschaft und diese Kameradschaft, so rief Rudolf Heß seinen Volksgenossen zu, dieses Zueinanderhalten, diese endlich errungene wirkliche deutsche Einheit, sie wird nie wieder zerstört werden. Das mögen sich die gesagt sein lassen, die noch immer auf die alte deutsche Zwietracht hoffen und mögen sich vor allem auch die gesagt sein lassen, die noch immer hoffen. die Religiösität unseres Volkes mißbrauchen zu können zu politischen Zwecken, so wie sie einst diese Religiösität mißbrauchten zu politischen Zwecken. Wir haben es nicht vergessen, daß Der Führer besichtigte am Samstag die ihm vom Reichsjugendführer in der Reichskanzlei vorgeführten Modelle von Hitlerjugend=Heimen sowic das Modell einer der ersten Adolf Hitler=Schulen und der Akademie für Jugendführung in Braunschweig. Am Abend des 20. April findet die Vereidigung der politischen Leiter, Walter und Warte statt, die der Stellvertreter des Führers auf dem Königlichen Platz in München vornimmt. Reichserziehungsminister Rust und seine Gemahlin sind am Samstag an Bord des Dampfers„Foscari“ von Athen nach Genua abgereist. Auf seiner ersten diesjährigen Südamerikafahrt ist das deutsche Luftschiff„Graf Zeppelin“ am Samstag um 21 Uhr MEZ glatt in Rio de Janeiro gelandet. Am Sonntag um 19 Uhr traf auf der Rückkehr von seiner Italienreise der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley auf dem Münchener Flugplatz Oberwiesenfeld ein. Parteien mit christlichem Mäntelchen einst Hand in Hand gingen mit marxistischen Gottesleugnern und Schändern der deutschen Ehre, wir haben es nicht vergessen, daß sie mit an der Herrschaft waren, als Deutschland schier unaufhaltsam dem Bolschewismus zutrieb, wir haben es nicht vergessen, daß sie zu den haßerfülltesten Gegnern des Nationalsozialismus gehörten, wir haben es nicht vergessen, daß sie mit allen ihnen zu Gebiete stehenden Mitteln— und das waren nicht wenige und keine schwachen Mittel, denn damals beherrschten sie ja den Staat— daß sie mit allen Mitteln die einzige Partei bekämpften, die ihrem Wesen nach am entschiedensten antibolschewistisch ist. Sie waren die haßerfüllten Gegner der Partei, die schließlich den bolschewistischen Menschheitsfeind schlug, die jene schlug, die aus Prinzip Gott leugnen. Diejenigen aber, die selbst heute noch den Nationalsozialismus versteckt oder offen angreifen, die Pamphlete gegen ihn verlesen lassen, diejenigen fragen wir: Habt ihr vergessen, daß der Bolschewismus der Antipode des Nationalsozialismus in Rußland und Spanien Kirchen in Kinos und Tanzdielen verwandelt, Altäre besudelt, Gotteshäuser niederbrennt, Priester und Nonnen hinfoltert? Habt ihr vergessen, daß es die größte Auszeichnung ist, die der Bolschewismus zu vergeben hat, wenn er jemanden zum„Ehrengottlosen“ ernannt? Wollen die Kirchen bestreiten, daß sie machtlos diesem Treiben gegenüberstanden und gegenüberstehen? Sehen sie nicht, was Millionen sehen, daß der Nationalsozialismus zu einem ehernen Fels gegen diese Menschheitsgeißel geworden ist? Erkennen sie nicht, daß er allein es war, der in Deutschland vom jüdischen Bolschewismus verhetzte Menschen wieder zu Menschen von anständiger Gesinnung und Gesittung gewandelt hat? Können sie leugnen, daß der Nationalsozialismus damit das Gute im Menschen wieder geweckt hat, das Gute, auf dem der Glaube an Gott gedeiht? Alle, die in der Welt, so erklärte Rudolf Heß weiter, den bolschewistischen Kulturzerstörer erkannt haben, blicken in letzter Hoffnung auf die wenigen Staaten, die zu einer Abwehrfront gegen das Treiben der kommunistischen Internationale geworden sind. Einst, da die roten Fahnen marxistisch=bolschewistischer Revolte in Deutschland wehten, tat ein hoher Offizier unseres westlichen Nachbarstaates in blindem Haß den Ausspruch:„Wir wünschen Deutschland soviel Marxisten und Kommunisten wie möglich, weil wir Deutschland die Pest wünschen.“ Wir sind der Pest Herr geworden. Bei uns wird nicht gegeneinander demonstriert. Bei uns werden nicht Fabriken besetzt, bei uns wird nicht jeden Tag von neuem der Pröduktionsprozeß durch Streiks unterbrochen. (Fortsetzung und Schluß siehe folgende Seite.) „Sunday Dispatch“ Verleumdungen des Führers London, 18. April. Der„Sunday Dispatch“ bringt eine erfreuliche Feststellung über die persönliche Haltung des Führers am Weltkrieg und wendet sich in einer nicht zu überbietenden Deutlichkeit an die Adresse der roten Verleumder. Es heißt darin, daß die Oeffnung des deutschen Heeresarchivs in der letzten Woche vielen Verleumdungen über den persönlichen Mut Hitlers im Weltkriege, die in verschiedenen Linkszeitungen Europas erschienen waren, ein Ende gesetzt habe. Hitler sei Bataillons=Meldegänger gewesen und habe somit den gefährlichsten Posten im Kriege gehabt. Im Dezember 1914 habe er das Eiserne Kreuz II. Klasse, im Juli 1918 das E. K. I erhalten. Die Anerkennung, die ihm vom Kommandierenden General gezollt worden sei, sei mehr als auszeichnend. Kühle Erwägung, gepaart mit Energie und einer ständigen Bereitschaft, ja Eifer, freiwillig Pflichten zu übernehmen, nach denen selbst ein Tapferer sich nicht gedrängt hätte, seien seine Charakteristika. Welche Ansicht seine Gegner auch politisch von ihm haben mögen und von seinem Regime, sei es doch eine schuftige Gemeinheit, diesen Mann zu verdächtigen. Man müsse annehmen, daß derartige Verleumdungen von roten Ratten ausgingen, die in Kellern säßen und persönlichen Mut wie Gift haßten, weil sie ihn nicht selbst besäßen. * Das deutsche Volk dankt dem englischen Blatt für diese mutige Feststellung, durch die den jüdischmarxistischen Verleumdungen im Sinne einer Solidarität aller Frontkämpfer ein Ende gemacht wird. nationale Blockade bewährt sich London, 18. April. Nach einer Reutermeldung aus Santander hat das finnische Schiff„Aranda“(592 Tonnen) vergeblich versucht, die nationale Blockade in den baskischen Gewässern zu durchbrechen. Das Schiff wurde von dem Kreuzer„Espana“ angehalten und gezwungen, in die französischen Gewässer zurückzukehren. Bolschewistischer Dampfer auf Grund gelaufen Der Dampfer der bolschewistischen Regierung „Mary Caraibe“ ist in der Nähe von Kap Matifou, zehn Seemeilen östlich von Algier, auf Grund gelaufen, nachdem das Schiff von einem nationalen Flugzeug längere Zeit verfolgt und bombardiert worden war. Kreuzer„Leipzig“ in Algier Fühlungnahme mit den französischen Behörden DNB Paris, 18. April. Anläßlich des Besuchs des deutschen Kreuzers„Leipzig“ in Algier, stattete der auf der„Leipzig“ eingeschiffte Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte, Konteradmiral Boehm, in der Generalresidentschaft einen Besuch ab. der im Auftrage des nach Paris gereisten Generalresidenten vom Generalsekretär Grégoire, im Namen der Marinestreitkräfte von Admiral Mottet, im Namen der Armee von General Catrour und im Namen der überseeischen französischen Luftstreitkräfte von General Denain erwidert wurde. Der deutsche Konsul gab anläßlich des deutschen Kreuzerbesuchs am Sonntag einen Tee, bei dem höhere deutsche und französische Offiziere zugegen waren. In der an die Presse ergangenen Mitteilung über den Besuch des Kreuzers„Leipzig“ in Algier heißt es u.., daß er der Fühlungnahme mit den französischen Behörden diene, die freundlicherweise den Hafen von Algier den deutschen Seestreitkräften, die an der internationalen Kontrolle im spanischen Bürgerkrieg beteiligt seien, als Stützpunkt zur Verfügung gestellt hätten. ∆ Die Rede des Stellvertreters des Führers (Fortsetzung von der 1. Seite.) Bei uns schießen nicht Arbeiter und Polizei aufeinander. Bei uns schrauben nicht Löhne und Preise endlos in die Höhe. Bei uns wird das Geld nicht entwertet. Bei uns feiern keine Inflationsschieber Orgien. Bei uns werden die Fahnen der Nation nicht mit drei Pfeilen. mit Hammer und Sichel oder dem Sowjetstern „verziert“. zir wissen, daß dies alles heute anderswo geschieht, aber wir sind nicht so kurzsichtig, uns dessen zu freuen, wenn auch wir selbst gegen diese Pest endgültig gefeit sind. Andere sind es nicht. Wir bedauern aufs tiefste die Länder, die von dieser Pest bedroht sind. Wir sind uns bewußt, welche unersetzlichen Kulturgüter diese Länder bergen, Kulturgüter, deren Zerstörung Hand in Hand geht mit der Pest. Wir sind uns auch bewußt, daß brave Menschen um die Früchte ehrlicher Arbeit gebracht werden, daß rassisch beste Menschen zu Legionen hingemordet werden und daß Hunger und Elend schließlich um sich greifen. Wir wünschen anderen Völkern nicht die Pest. Je mehr wir die Folgen bolschewistischer Herrschaft bei anderen sehen, desto froher blicken wir auf unser eigenes Volk, wie es eins und zufrieden seiner Arbeit nachgeht. Dankbar blicken wir auf den Mann, der uns befreit hat vom Bolschewismus und aus Deutschland wieder eine gesunde und stolze Nation machte. Wir wissen, daß Gott mit uns Deutschen war, als er uns diesen Mann, als er uns Adolf Hitler sandte. Dr. Schacht über die Rohstoffrage DRB München, 18. April. Auf der Amtsträgertagung des bayerischen Einzelhandels am Samstag, über die wir bereits kurz berichteten, ergriff zunächst Ministerpräsident Siebert nach gemeinsamen Beratungen das Wort. Er versicherte, daß er jederzeit die Anschauungen Dr. Schachts im Sinne des nationalsozialistischen Wirtschaftsdenkens und in ihrer Anpassung an die bayerischen Verhältnisse zu verwirklichen versuchen werde. Anschließend würdigte Dr. Schacht zusammenfassend die in der Versammlung vorgetragenen Gedanken, wobei er erklärte, daß er mit den Ausführungen des Ministerpräsidenten Siebert voll übereinstimme. In der Versammlung sei vielfach die Rohstoffrage behandelt worden. Es sei notwendig gewesen, zur Wehrhaftmachung unseres Volkes vorübergehend bestimmte Rohstoffe aus dem Konsum zurückzuziehen. Wir müßten uns gewisse Einschränkungen gefallen lassen, wenn wir das erste Ziel der nationalsozialistischen Staatspolitik, nämlich die Sicherung Deutschlands vor allen Angriffen von außen, erreichen wollten. Er könne aber mitteilen, daß die Rohstoffbeschränkungen jetzt wohl ihren Höhepunkt überschritten hätten. Dr. Schacht deutete hier Arbeiten und Entschließungen an, die eine Erleichterung unserer Rohstofflage in Aussicht stellen und hob hervor, daß er sich dabei in voller Uebereinstimmung und in enger Zusammenarbeit mit dem Leiter des Vierjahresplanes, Ministerpräsidenten Göring, befinde. Unsere ernährungspolitische Lage zeige, daß wir uns auf absehbare Zeit hier nicht völlig vom Auslande freimachen können. Dies sei mit ein Grund, warum er immer wieder die Kolonialfrage anpacke. Kolonien unter eigener Verwaltung und mit eigener Währung würden Deutschland eine außerordentliche Erleichterung bringen. Dr. Schacht sprach sich dann gegen eine übermäßige Verlängerung der Abzahlungsraten aus. In diesem Zusammenhang ging er auf Klagen verschiedener Fachzweige über die häufig zu hohen Behördenrabatte ein. Hier müsse zweifellos in vieler Hinsicht Abhilfe geschaffen werden. Er sagte ferner zu, daß er über die Richtsätze für die Besteuerung der Minderkaufleute mit dem Reichsfinanzministerium Fühlung nehmen werde. Auch in der Ablehnung übermäßiger Zentralisierung stimme er mit dem Ministerpräsidenten Siebert überein. Auf einem Gebiete aber sei er unbedingt für zentrale, verbindliche Richtlinien, nämlich bei der Verwaltung öffentlicher Körperschaften. Treuegelöbnis der Rex=Bewegung sur 2 Hernt Wunsch nach Verständigung mit der Kirche Brüssel, 18. April. Die Vertreter der Rex=Bewegung im Parlament haben zu verschiedenen Gerüchten Stellung genommen, die im Anschluß an die Wahl vom 11. 4. in der Oeffentlichkeit verbreitet worden sind. Es wurde, wie die Rexzeitung„Le Pays Reel“ mitteilt, einstimmig festgestellt: Die parlamentarischen Vertreter der Rex=Bewegung stehen nach wie vor in unerschütterlicher Treue zu dem Führer der Rex=Bewegung, Leon Degrelle. Sie sind entschlossen, auf keinen Fall zu einer anderen politischen Partei überzutreten. Am Schluß der Entschließung wird der Wunsch ausgedrückt, daß zur Rettung des Landes vor der bolschewistischen Barbarei eine Einheitsfront auf nationaler Grundlage zustandekomme und daß eine neue soziale Ordnung geschaffen werde, die sowohl von überkapitalistischen wie von marxistischen Irrtümern frei sei und zwar im Rahmen der Verfassung abseits jedes Totalitäts= oder Diktaturanspruchs. In einem gleichfalls im„Le Pays Reel“ erschienenen Leitartikel erklärt Degrelle zu der Verurteilung, die die Rex=Bewegung kurz vor den Wahlen durch den Erzbischof von Mecheln erfahren hat, daß Rex sich bereits am vergangenen Montag mit der Kirchenobrigkeit in Verbindung gesetzt habe, um eine Verständigung herbeizuführen. Die Rex=Bewegung werde dieses Werk der Verständigung in vollster Loyalität durchführen ohne politische Unterwerfung, aber ohne Verstimmung und Groll. Rex werde nichts unterlassen, um zu einem vollständigen Frieden mit der Kirche zu kommen. Rex verfolge zwei Ziele, den religiösen Frieden und die Zusammenfassung der gesunden Kräfte der Nation zum Kampf gegen die rote Gefahr. Begnadigung aller belgischen Aktivisten beantragt Im Anschluß an die Ausschußberatungen des belgischen Parlaments über die Begnadigung der sogenannten Aktivisten ist am Sonntag von flämischen Abgeordneten der Sozialistischen und der Katholischen Partei ein gemeinsamer neuer Gesetzentwurf im Parlament eingebracht worden, der eine vollständige Amnestie für Beamte und Staatsbedienstete vorsieht, die wegen ihrer aktivistischen Betätigung während des Weltkrieges auf dem Disziplinarwege gemaßregelt worden sind. In der Begründung wird bemerkt, daß mit der im Gesetzentwurf vorgeschlagenen Lösung endgültig eine Frage liquidiert werden solle, die die öffentliche Meinung in Flandern seit Kriegsende stark beunruhigt habe. In letzter Minute... Abschluß der SA.=Führertagung Dr. Ley über seine Italien=Reise München, 18. April. Nach der Landung in München äußerte sich Dr. Ley Pressevertretern gegenüber mit höchster Befriedigung über den Verlauf seiner Italienreise. Er hob die außerordentliche Herzlichkeit hervor, mit der man ihm während der ganzen Dauer seines Aufenthaltes in Italien begegnet sei. Dr. Ley rühmte auch die großzügige Offenheit, mit der man ihm Einblick nehmen ließ in alle ihn interessierenden Einrichtungen. Er habe Fabriken, Versicherungsanstalten, Krankenhäuser, Syndikate und Korporationen besichtigen können, so daß er überhaupt einen vollkommenen Querschnitt durch das ganze Wirtschaftsleben Italiens und die Tätigkeit der Partei habe gewinnen können. Als den Höhepunkt seiner Reise bezeichnete Dr. Ley den Besuch bei Mussolini. Der Duce, der ja bekanntlich die deutsche Sprache sehr gut beherrsche, habe ihn mit größter Herzlichkeit empfangen. Mit größter Bewunderung hätten Dr. Ley die großen Leistungen Italiens erfüllt. Das italienische Volk sei in täglich sichtbarem Vormarsch begriffen. Ueberall bei den Massen habe er eine große Begeisterung für Adolf Hitler und Deutschland beobachten können. Ein„Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarter Das Geschenk der Beamtenschaft für den Führer Berlin, 18. April. Einer Meldung der NSK zufolge wird das diesjährige Geburtstagsgeschenk des Reichsbundes der deutschen Beamten für den Führer der engen Verbundenheit des Beamtentums mit dem im Volkstum und Mundart sich widerspiegelnden Gemeinschaftsleben der Nation Ausdruck verleihen. In vielmonatiger Arbeit ist in wissenschaftlicher Systematik das„Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten zur Zeit Avvis Hitlers“ geschaffen worden. In einer Sammlung von etwa 300 Schallplatten hält es die Mundarten aller deutschen Gaue und Stämme fest und wird noch nach Jahrhunderten Einblick in Sinnesart, Arbeit, Leben und politische Haltung der Menschen unserer Zeit gestatten. Das Lautdenkmal setzt, wie Reichsbeamtenführer Hermann Neef es in seiner Widmungsansprache zur Uebergabe des Geschenks zum Ansdruck bringt, dem Führer ein unzerstörbares Denkmal als„Künder des Volkes“. Die weltanschauliche Ausrichtung Düsseldorf, 18. April. Die große Führertagung der SA.=Gruppe Niederrhein, die am Samstag von verschiedenen Fachvorträgen ausgefüllt war, erreichte am Sonntag ihren Höhepunkt und Abschluß zugleich. Am Vormittag sprach zunächst Standartenführer Schwehr, Referent im Stab der Gruppe Niederrhein, über Personalfragen. Hierauf ergriff der Beauftragte des VI..=., Hauptmann Schell, das Wort. Er stellte in seinem Vortrag das Wesen des Wehrdienstes heraus, sprach einleitend über die Vorbereitung zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht, über die aktive Dienstpflicht selbst und das außerdienstliche Leben während der zweijährigen Dienstzeit, über der das Wort„Gemeinschaft" stehe. Der Grundsatz„Einer für alle, alle für einen" oder „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ gelte auch für die soldatische Gemeinschaft. An Stelle des verhinderten Reichsärzteführers, SA.=Gruppenführer Wagner, sprach dessen Vertreter, Sanitätsoberführer Blohme. Er wies darauf hin, daß das ganze Sanitätswesen der SA. in einer vollkommenen Neuordnung begriffen; sei, da heute die Aufgabenstellung des Sanitätsführers eine ganz andere sei als vor der Machtübernahme. Richtige Gesundheitsführung bedeute die Gesunderhaltung des Menschen einerseits und auf der anderen Führung des Menschen so, daß er zur höchsten und körperlichen Leistungsfähigkeit gebracht wird. Das Ziel sei, in einem bestimten Zeitabschnitt das durchschnittliche Invalidisierungsalter des deutschen Menschen um mehrere Jahre hinaufzusetzen um nicht in die Lage zu kommen, fremde Arbeitskräfte nach Deutschland einzuführen. der Gauleiter des Gaues Düsseldorf, Staatsrat SA.=Overgruppenführer Florian. Er legte in einer aufrüttelnden Rede den SA.=Führern noch einmal die weltanschauliche Ausrichng dar und gab ihrem Glauben an den Führer neue. Kraft. Er wies darauf hin, daß die bereits voubrachten Leistungen der letzten vier Jahre allein nicht der Sinn der Revolution gewesen sei.„Es kommt darauf an, daß ein für allemal in unserem Volke eine Auffassung Platz greift, aus der heraus um Fälüicht ise Weg zum deutschnn Zudie Leben sa gefunden werden kann, und das ist Das Gebe, fassung, die Weltanschauung, Dus Teheimnis unseres bisherigen Erfolges war das Juruckfinden des deutschen Menschen, geführt vurch die Partei Adolf Hitlers, zu den ewig wähLehensgesetzen und das Rückfinden zu Gott. Voltsgenossen dr Partei haben nun die Pflicht, allen die Größe I“ diese Erkenntnisse zu vermitteln. Um die Gloße per heutigen Zeit und vor allem die Größe eicht ea sein hesteresgaben besser erfassen zu können, wachtüß Mahnmal, als die Zeit vor der win#vernahme, wo unser Volk in zahllose Parteien zert##en und wo überstaatliche Mächte mit aller Nacht verhinoerten, daß die deutschen Menschen sich zusammenschließen konnten. Von Adolf Hitler wurde dann nach dem Kriege in Gestalt der nationalsozialistischen Revolution das Bollwerk der Widersacher gegen diesen Ungeist der überstaatlichen Mächte, die das Volk in seiner Lebenskraft zerstören wollten, errichtet. Mit diesem Ungeist aufzuräumen und uns die Herzen aller deutschen Menschen zu erobern, ist die Aufgabe der nationalsozialistischen Revolutionäre. Das ist die Sicherung des deutschen Lebens vor dem Untergang. An uns liegt es nun, SA.=Führer— so schloß der Gauleiter— über eine besondere Herzensstärke zu verfügen, jene Herzen zu mobilisieren, damit auch sie teilhaftig werden an diesem Schutz vor einem drohenden Untergang in der Zukunft. Samtliche Führer versammelten sich nachmittags im Planetarium zum großen Schlußappell, auf dem der Führer der Gruppe Niederrhein. SA.=Gruppenführer Knickmann, seine große Schlußansprache hielt. Er gab noch einmal einen zusammenfassenden Ueberblick über die umfangreiche Tagung mit ihren vielen Vorträgen, die die SA.= Führer mit neuem Rüstzeug versehen und ihnen neuen Mut und neue Kraft für den weiteren Kampf gegeben haben. „Aus all diesen Vorträgen“— so sagte der Gruppenführer—„werden Sie eins mit nach Hause nehmen, nämlich, daß das Gebäude, das von Adolf Hitler gebaut worden ist und zu dem wir Werkzeug waren, fest gefügt ist und auf zwei riesenstarken Pfeilern ruht, der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei mit ihren Gliederungen, und hier besonders der SA., auf der einen Seite und auf der anderen Seite auf der Wehrmacht. Ich appelliere in dieser Stunde des Abschiedsappells an Euer Pflichtgefühl, seid wie auch in der Kampfzeit immer der beste Kamerad Eures Gefolgmanns! Erhaltet den Geist, der uns in der Kampfzeit zusammenhielt, erhaltet den Glauben an den Führer, die Einsatzbereitschaft des einzelnen und die Hingabe an die Pflichten! Vermittelt diesen Geist, diese Kraft, Euren Männern und seit ihnen Vorbild! Sie haben die Aufgabe, diesen Geist des Kampfes auf die zu übertragen, die nach uns kommen und die Sie heute schon auszusieben und zu formen haben.“ „Mutiger und gläubiger“— so schloß der Gruppenführer seinen eindringlichen und aufrüttelnden Appell an seine Führer—„gehen wir von hier fort zu unserer Arbeit, und nichts kann uns abhalten, für die Zukunft unsere Pflicht zu tun. Wir werden diese Fahnen nicht eher aus den Händen lassen, bis wir selbst von dieser Erde gehen. Diese Ueberzeugung. meine Kameraden, legen Sie auch in die Herzen Ihrer Männer, und wenn wir dann die Fahnen der kommenden Generation übergeben werden, dann sind wir überzeugt davon, daß Deutschland ewig leben wird. Mit einem leidenschaftlichen Schwur und Treuebekenntnis zum Führer schloß der Gruppenführer seine Ansprache. Eine unter der Losung„SA. marschiert“ stehende eindrucksvolle Feierstunde ganz besonderer Art beendete diesen machtvollen Schlußappell. Die japanischen Rekordflieger im Segelfliegerlager Trebbin. Berlin, 18. April. Die beiden japanischen Rekordflieger Jinuma und Tsukakoshi besuchten am Sonntag das Segelfliegerlager Trebbin. Die Japaner zeigten großes Interesse für die Modellfliegerei. Außerdem wurden ihnen Flüge von Gleitund Segelflugzeugen vorgeführt. Warschauer Zeitungen erscheinen in verringertem Umfang. Warschau, 18. April. Wie die Warschauer Blätter bekanntgeben, werden sie in den nächsten Tagen in verringertem Umfang erscheinen. Dazu zwingt sie ein Streik der Transportarbeiter in der Papierfabrik, die die Warschauer Zeitungen versorgt. 53 Personen wegen der Warnsdorfer Saalschlacht verhaftet. Warnsdorf, 18. April. Die Verhaftungen, Hausdurchsuchungen und Vernehmungen von Teilnehmern an der sozialdemokratischen Versammlung in Niedergrund bei Warnsdorf dauerten den ganzen Samstag bis in die späten Abendstunden an. Insgesamt sind 53 Personen festgenommen worden, mit wenigen Ausnahmen Mitglieder der Sudetendeutschen Partei. Die Abgeordneten und Senatoren der Sudetendeutschen Partei haben den Innenminister und den Landespräsidenten in Prag darauf hingewiesen, daß sich die Vorfälle in Niedergrund nach Zeugenaussagen als planmäßig vorbereiteter Ueberfall der Marxisten herausstellen. Katholische Sozialpartei in Belgien gegründet. Brüssel, 18. April. Die Katholische Sozialpartei, der wallonische Flügel der auf neuen Grundlagen organisierten Katholischen Partei Belgiens, hielt am Sonntag ihre Gründungsversammlung ab. Die Satzungen wurden einstimmig angenommen. Freiwilligenverbot in Belgien veröffentlicht. Brüssel, 18. April. Der Staatsanzeiger veröffentlicht die ministerielle Verordnung über die Inkraftsetzung des Beschlusses des Londoner Nichteinmischungsausschusses über das Verbot der Anwerbung und Ausreise von Freiwilligen nach Spanien. Der neu gegründete Ausschuß für Reiseandenken, der der Förderung des guten und geschmackvollen Reiseandenkens dient, trat am Donnerstag in Berlin zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammen, in der die Grundlinien der praktischen Arbeit festgelegt wurden. Aktives Theaterschaffen der 5I Jährlich eine Reichstheatertagung— Das Ergebnis der Bochumer Veranstaltung April. Auf der Samstag=Vormittagssitzung der Reichstheatertagung der HI., hielt der Kölner Universitätsprofessor Dr. Nießen einen Lichtbildervortrag über das Wesen und die Ziele der Theaterwissenschaft. Nachmittags ergriff Obergebietsjahler Cerff noch einmal das Wort und formuBeschelseaterte Zutunst soll jährlich eine Richrchealerlagung der HI stattfinden. 2. Auf dieser Tagung sollen jeweils junge Autoren zur Auf3. Außerdem sollen vereinzelt Gebietstheatertagungen stattfinden. 4. Eine Arbeitsgemeinschaft junger Autoren wird geschaffen, die im Theaterleben stehenden Mitglieder der 53 umfag.. 5. Ab sofort sollen überall, wo sich Theater ven, Verbindungsleute zur Reichstheaterkammer ernannt werden. 6. Ab sofort wird eine Arbeitsgemeinschaft für Nachwuchsschulung geschaffen mit einer Arbeitsstelle für zunächst ein Jahr. 7. Ueberall soll eine starke Werbung für das Theater einsetzen, jedoch ohne organisatorischen Zwang. 8. Ein Aufruf soll demnächst an alle schöpferischen Kräfte in der HI zur Schaffung von Lustspielen und Zeitsatiren ergehen. 9. Es sollen Vorbereitungen getroffen werden für eine Reichswanderbühne der 10,„Die Frage des„Theaters der Jugend“ in Verlin son überprüft werden, auch der Feierplatzgestaltung soll größte Fürsorge zugewandt werden. Die Reichstheatertagung der HI in der Woche „Dramatiker der HI“, fand ihren Abschluß mit einer Morgenfeier der Hitler=Jugend auf der Zeche Constantin 6/7 in Bochum, auf der Obergebietsführer Cerff die Schlußansprache hielt. Der Führer hat auf Vorschlag des Jugendführers des Deutschen Reiches in Anerkennung ihrer Leistungen anläßlich der Dramatikerwoche der Hitlerjugend in Bochum den Gebietsführer Dr. Rainer Schlösser zum Obergebietsführer und den Oberbannführer Eberhard Wolfgang Möller zum Gebietsführer befördert. Ferner hat der Jugendführer des Deutschen Reichs die jungen Dramatiker Heinz Schwitzke und F. W. Hymmen zu Bannführern befördert. Keine Aenderung der bisherigen Gemestereinteitung In letzter Zeit ist der Gedanke einer Aenderung der bisherigen Semestereinteilung an den wissenschaftlichen Hochschulen erörtert worden. In diesem Zusammenhang war auch die Einführung von 3 Studienabschnitten innerhalb eines Kalenderjahres anstelle der bisherigen Studienhalbjahrseinteilung Gegenstand von Anregungen und Wünschen. Maßgebend für diese Anregungen war vor allem der sehr begrüßenswerte Gedanke einer Verkürzung der Gesamtausbildungszeit der Berufe, für die eine Hochschulausbildung vorgesehen ist. Durch die in der Zwischenzeit von Reichserziehungsminister Rust zurchgeführten Maßnahmen, vor allem durch die Moglichteit für begabte Schüler der Grundschule, schon nach dreijähriger Grundschulzeit zur höheren Schule üverzugehen, wie auch durch die Verkürzung der Schulzeit der höheren Schulen von bisher 9 auf 8 Jahre ist die Gesamtausbildungszeit gegenüber dem bisherigen Zustand wesentlich verkürzt worden. Reichserziehungsminister Rust prüft zur Zeit, in welcher Weise eine weitergehende Verkürzung der Gesamtausbildungszeit gerade für diejenigen Berufszweige, in denen die Hochschulausbildung vorgesehen ist, erreicht werden kann. Eine Aenderung der bisherigen Semestereinteilung ist nicht beabsichtigt. Reichsminister Rust hat schon in seinem Erlaß vom 3. März 1937, in dem ein einmaliges Zwischensemester für die Studierenden bestimmter Fachrichtungen der Hochschulen und Bergakademien eingerichtet worden ist, hierauf hingewiesen. Insbesondere kommt es nach gründlicher Prüfung nicht in Frage, anstelle der bisherigen Semestereinteilung eine Trimestereinteilung einzuführen. 20 Verletzte bei einem Straßenbahnzusammenstoß Köln, 18. April. Am Sonntag kurz nach 15 Uhr fuhr ein Straßenbahnzug auf einen haltenden Straßenbahnzug an der Ecke Aachener=Moltkestraße auf. Die Wagen wurden ineinandergeschachtelt und an den Straßenbahnwagen erheblicher Sachschaden angerichtet. Ueber 20 Personen sind bei dem Unfall verletzt worden. Der größte Teil der Verletzten konnte aus der ärztlichen und Krankenhausbehandlung aber bereits wieder entlassen werden. Bei keinem der Verletzten besteht Lebensgefahr. Begräbnisstätte des hl. Heribert gefunden Köln, 18. April. Bei den Nachgrabungen, die zurzeit in der Pfarrkirche St. Heribert in Köln=Deutz geführt werden, wurden Reste romanischer und gotischer Bauepochen gesunden. Bei der Durchforschung des Bodens der Kirche stieß man im Chor auf einen Sarkophag, der nach Inschriften auf den inneren Schmalseiten im Vergleich mit überlieferten Textstellen als die ursprüngliche Begräbnisstätte des heiligen Heribert festgestellt werden konnte. Er war allerdings leer, denn die Gebeine des Heiligen, der im Jahre 1021 hier beigesetzt worden war, wurden schon im Jahre 1147 in den Heribertusschrein übergeführt. Kurze Mitteilungen Ein Ehrenmal besonderer Prägung will mar für die Gefallenen des Weltkrieges in einer Ortschaft bei Lübbecke in Westfalen errichten. Es ist beabsichtigt, auf einem sechs Morgen großen Stück Land einen Frontabschnitt aus dem Krieg zu gestalten. Der Evangelische Landeskirchenrat für Anhalt hat angeordnet, daß in Zukunft die eingehenden Gebühren für Abstimmungsnachweise vor allem für die Erhaltung der Kirchenbücher Verwendung finden sollen. Das Neueinbinden der Bücher und die Unterbringung in feuersicheren Behältern seien daraus zu bestreiten. Am 19. April werden auf der Ordensburg Crössinsee durch Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und den Jugendführer des Deutschen Reiches Baldur von Schirach die ersten Klassen des jüngsten Jahrganges der Adolf Hitler=Schulen eröffnet werden. Im Zuge der Neuordnung des deutschen Studententums löste der Reichsstudentenführer die Reichsfachschaft der Studierenden an den deutschen Hoch= und Fachschulen und die deutsche Fachschulschaft auf und erklärte die deutsche Studentenschaft zur Gesamtvertretung aller deutsechn Studenten an den deutschen Hoch= und Fachschulen. Die Tobis Tonbild=Syndikat Aktiengesellschaft hat eine grundlegende Neugruppierung ihrer Produktionsleitung durchgeführt. Das Schwergewicht ist nunmehr von den Verleihgesellschaften in die Produktionszentrale verlegt worden, während sich die Verleihfirmen in Zukunft nur noch mit den materiellen Fragen der Filmherstellung befassen. Vereinigte Zeitungen„Der Nieder rhein“ GmbH., Düfseldorf bzw. Krefeld. Hauptschriftleiter: Dr. fur. Hans=Heinz Cammans in Krefeld: Vertrete: des Hauptschriftleiters: Wilhelm Schön in Düfseldorf verantwortlich für Politik: Wilhelm Schön in Düsseldorf: für Kommunalpolitik und Lokales: Dr. jur. Hans=Heinz Cammans: für Kunst. Wissenschaft, in Sreseld; tür die Kr. bein: Dr. Roman B#4 ###reise Geldern und Kleve: Erich Tenmenen in Geloern: für den Gladbach=Rbendter wezirr: Wilh. Schlüter in.Gladbach; für Wirtdorf; far Sport: Zosef Bernd Manger in Düssel.Jole: Kahnert in Krefeld. Gildse: Renorteiter. Berliner Vertretung: Dr. Für Anzeigen: Ausgaße g.!!: Saarlandstraße 13. usgave u: Alois Aretz in Krefeld, auflage um se##eiter in.Gladbach, Durchschnitts4l. 1937: Gesamt=Auflage über 16.500 täglich. Frst nggde nut über 18 700, Ausgabe A: über 11 400, Ausgabe. 6: uber 5000.— Zur Zeit ist Preisliste Nr. 12 gültig. KREIS VIERSEN ANT ATE — „**„ buner Liederrheinsche Volkszeilung 10. Mur 19327 Eine sröhliche viamantene Gochzeil Alle Ortmannsheider feierten mit den beiden diamantenen Jubilaren— Parlei und Staat sberbrachen Glchwüsche Reichlich wässerig... „Regen ist der aus den Wolken berrührende trovfbar=flüssige Niederschlag. Die Größe der Regentrovfen schwankt zwischen Bruchteilen von 110 Millimeter bis zu—7 Millimeter.“ So lautet die Erklärung für die witterungsmäßigen Tatsachen. die zu beobachten wir gestern soreichlich Gelegenheit hatten. Und da sei gleich noch eine andere Erklärung hinzugefügt: „Nebel ist eine Ansammlung aus äußerst kleinen, mit bloßem Augs einzeln nicht sichtbaren festen oder flüssigen Teilchen, die in der Luft chweben. Meteorologisch gesehen ist Nebel die Trübung der Luft in der Erdnähe bei geminderter Sicht.“ Diese beiden Erklärungen bilden zusammen eine neue Erklärung. nämlich die Erklärung dafür, daß der gestrige, geplante Flugtag auf dem KrefeldBockumer Flugvlatz unter einem Unstern stand. Er fiel regelrecht in Regen und Nebel. In Krefeld regnete es— unterschiedlich nach den angegebenen Größenverhältnissen— und in Essen, von woher die beiden Verkehrsmaschinen kommen sollten, herrschte nach fernmündlich:: Mitteilun: dichter Nebel. Da konnten die Maschinen nicht starten. Wer im Flughafen Krefeld=Bockum der großen Dinge harrte, zog den Mantelkragen hoch und trat von einem Bein aufs andere. Vielleicht... Ein Kunstflieger in einer kleinen, wendigen hatte Mitleid und zeigte den Harrenden kühne Turns und Rückenflüge. Die Gesichter der Zuschauenden glänzten: aber es war doch wohl mehr Regen. Auch ein Seaelflieger ließ es sich angelegen sein, die Wartezeit mit ein vaar Schleifen verzieren, wobei sein Fluggast freundlich Winke=winke machte. Als immer neue düstere Wolkenbänke verheißungsvoll aufzogen, verschwand die letzte. kleine Hoffnung, daß der Flugtag durchgeführt werden konnte. Schade; denn in Essen=Mülheim hat sich der Nebel sehr rasch gehoben. und mittags herrschte da ein lebhafter Rundflugbetrieb. Ein Fluggast, der zufällig abends nach Krefeld kam. wußte begeistert davon zu erzählen. Hoffentlich wird es heute und morgen— das sind, die Tage, die besonders der Schuljugend vorbehalten bleiben sollen— nicht eine gleiche Häufung von Pech geben. Sachkundige Krefelder wollen das gestrige häßliche Wetter übrigens schon vorher als feststehend angesehen haben. Nach einer angeblichen Ueberlieferung regnet es nämlich grundsätzlich am Tage der Eröffnung der Krefelder Radrennsaison, ebenso grundsätzlich, wie der Auftakt der Krefelder Pferderennen auf Sonnenschein abonniert ist. Am mächsten Sonntag können wir die„Probe aufs Exempel“ machen. Dann sind ja Pferderennen... 2 umtswalter=Appell der ASKOV.=Ortsgruppe Krefeld Zu einem Appell waren die Mitarbeiter bezw. die Amtswalter der RSKOV. Ortsgruppe Krefeld im„Heinzelmännchen“ am Donnerstagabend einberufen. Pg. Friedrichs begrüßte die Kameraden. Gauleiter Engels gab seiner Freude über das zahlreiche Erscheinen der Amtswalter Ausdruck und stattete ihnen seinen Dank für die rege Mitarbeit im Dienste der Organisation ab. Gaukassenführer Pg. Sobottka entwarf ein Bild der Organisation im allgemeinen. Hieran schloß sich eine Aussprache, in der vor allem die sozialen Belange der Kriegsopfer ins Feld geführt wurden. Pg. Engels antwortete, daß allen, soweit dies im Geschäftsbereich der Organisation liege, geholfen werde; vor allem sei es das Bestreben der Geschäftsstelle, alle Leichtbeschädigten durch Vermittlung des Arbeitsamtes wieder in Arbeit zu bringen. Richtfest der Siedlung an der Forspalstraiße Im Südwesten Krefelds herrscht bekanntlich eine rege Wohnungsbautätigkeit. An die aus den Nachkriegsjahren stammende Siedlung„Lindenthal“ schließen sich nach Norden bis zur Bahnlinie der Krefelder Eisenbahn Krefeld=St. Tönis und nach Süden bis zur Gladbacher Straße ausgedehnte Siedlungsflächen an, die sich allmählich zu einer großen 1200 Wohnungen mit 5000—6000 Einwohnern umfassenden Gartenstadt zusammenfügen. Am Freitag konnte wiederum das Richtfest für 50 Einfamilienhäuser begangen werden, die von der Linner Aktienbaugesellschaft in der Nähe der Forstwaldstraße im Anschluß an die bereits bewohnten 96 Eigenheime errichtet werden. Sie sind für die Gefolgschaftsmitglieder der Deutschen Edelstahlwerke bestimmt. Nach dem Richtspruch des Zimmermanns marschierten die beteiligten Bauhandwerker, Unternehmer. Architekten und Siedler unter Vorantritt einer Musikkapelle nach Herrstattshof, wo bei Bier und einem kräftigen Imbiß ein zünftiges Richtfest nach altem, schönem Brauch gefeiert wurde. Als Vorstandsmitglied der Linner Aktienbaugesellschaft begrüßte Finanzdirektor Wiemeyer den Vertreter der Düsseldorfer Regierung, Regierungs= und Baurat Boos, Stadtrat Dr. Hollatz als Vertreter des Oberbürgermeisters und Dr. Biermann als Vertreter der Deutschen Edelstahlwerke. Er dankte in längerer Rede allen, die zum Gelingen des Werkes beigetragen haben und stellte in Aussicht, daß die Gemeinnützige Linner Aktienbaugesellschaft auch im kommenden Baujahr wieder ihre Aufgabe erfüllen werde, den schaffenden deutschen Volksgenossen gefunde und billige Heimstätten zu errichten. Er konnte darauf hinweisen, daß im vergangenen Jahre rund 500 Wohnungen von der Gesellschaft erbaut worden sind. Kreisamtsleiter Pg. Reepen hielt dann eine an die Siedler und Bauarbeiter gerichtete Ansprache, die die Siedlungsbautätigkeit des Nationalistischen Staates in Vergleich stellte zu den bloßen Versprechungen in der vergangenen Systemzeit. Der Musikzug der Werkscharen der Deutschen Edelstahlwerke sorgte für musikalische Unterhaltung. Durch Vorträge und heitere Darbietungen trugen mehrere anwesende Gefolgschaftsmitglieder, namentlich„Onkel Harry" zum Gelingen des Richtfestes bei. Vorbildliche Gemeinschaftsfeier Am Samstag wurde auf der Ortmannsheide nur wenig gearbeitet, denn an dem Fest der diamantenen Hochzeit, das ihr Nachbar Rainer Classens und seine Frau feiern konnten, wollten sie alle teilnehmen. So hatte sich denn auch eine stattliche Festgemeinde am Samstaamorgen in der St. Töniser Pfarrkirche, zu der die dort wohnenden Krefelder„Außenseiter“ gehören, eingefunden. Bei dem schlechten Wetter hatte man die Jubilarin nicht mit zur Kirche genommen. Deshalb wurde die Neueinseanung der Ebe in der Wohnung des Jubelvaares vorgenommen. Man hatte ein schönes Altärchen aufgebaut. Kaplan Claehs, der die Einsegnung„vornahm, stellte allen das Jubelvaar als ein Vorbild der Treue und der Pflichterfüllung hin. Nachdem der Geistliche noch ein Geschenk der Kirchengemeinde überreicht hatte, dankte der Sohm Matthias im Namen seiner Eltern für die würdige Feier. Anschließend fand dann in der Gastwirtschaft Teloo das gemeinschaftliche Kaffeetrinken statt. Zur Freude des Jubelvaares erschien Bürgermeister Dr. Helm als Vertreter der Regierung und der Stadtverwaltung. Eine diamantene Hochzeit, so meinte er, sprenge den Rahmen der Familie, an einer solchen Feier habe die ganze Volfsgemeinschaft ein Interesse. Als er Vater Classens ein Geldgeschenk überreichte, gab er ihm den„Rat“. 130 Silben mit der Maschine Man macht sich von dem Wert des richtigen Maschinenschreibens erst einen Begriff, wenn min einmal einer Tagung beiwohnt, wie sie gestern von dem Gau Düsseldorf der Deutschen Stenografenschaft in der Stadthalle aufgezogen wurde. Es ist doch etwas anders, wenn man sich im Maschinenschreiben systematisch schult. Mit dem„Zweisingerspitem“ kann man für den Privatgebrauch ganz nett auskommen, wenn man aber einmal sieht, zu welcher Schnelligkeit es diejenigen bringen, die mit allen zehn Fingern über die Schreibmaschine„fegen“, dann erkennt man erst den großen Unterschied in der Leistung. Für uns Krefelder war es erfreulich, daß man ein so großes Wettschreiben der Krefelder Ortsgruppe übertragen hatte. Und man kann wohl sagen, daß sich die Kreselder des Vertrauens, das ihnen die Gauführung entgegenbrachte würdig erwiesen. Denn zahlreiche Zuschauer bekundeten für die Wettkämpfe ihr Interesse. Die Veranstaltung wurde in jeder Weise mustergültig durchgeführt. * Den Besuchern bot sich in der Wandelhalle der Stadthalle zunächst eine Maschinenschau, bei der zahlreiche Maschinenarten gezeigt wurden. Es konnte festgestellt werden, welche Fortschritte die Technik auch auf diesem Gebiete gemacht hat. Es wäre zu begrüßen, wenn die vielfache Verwendungmöglichkeit der verschiedenen Maschinen auch weiteren Kreisen, insbesondere denen der kleineren Gewerbetreibenden, bekannt würde. Der rege Besuch an den Schauständen der bekannteren Maschinenarten läßt darauf, schließen, daß durch die Maschinenschau der Zweck der Veranstaltung erfüllt wurde, nämlich, den Betriebsführern nahezubringen, welchen hohen Wert für seine Betriebsführung eine aute Maschine hat. In dem großen Saale der Stadthalle bot sich ein ungewohntes Bild, zumal es für die Zuschauer nur von der Galerie oder vom Bühnenplatz betrachtet werden konnte. Noch nie sah die Stadthalle in ihrem großen Festsaale eine so große Anzahl von Schreibmaschinen mit sachkundiger Bedienung. Ganobmann. Handelsoberlehrer Stoltesuß. vom Gau Düsseldorf, machte einige grundlegende der Jubilarin nichts davon zu sagen. Denn das sei Geld„von dem die Frau nichts zu wissen brauche". Auch die Partei hatte eine Abordnung entsandt. Ortsgruvvenleiter Coenders überbrachte die Glückwünsche der Partei und aller Gliederungen. Auch er übergab ein schönes Geschenk. Der Leiter des Festkomitees, der Landwirt Franken, dankte allen dafür, daß sie in nachbar„schaftlicher Treue dazu beigetragen hätten, das diamantene Jubelfest— übrigens die erste diamantene Hochzeit auf der Ortmannsheide— würdig aufzuziehen. Am Abend fand dann die eigentliche große Feier statt an der fast 200 Personen teilnahmen. Das Feitkomitee hatte ein vorzügliches Programm aufgestellt. Komiteeleiter Franken freute sich besonders darüber, daß es ihm vergönnt gewesen sei, nicht nur die goldene, sondern auch die diamantene Hochzeit der Eheleute Classens aufzuziehen. Das Jubelvaar und alle anderen waren in ausgezeichneter Stimmuna. Man kann wirklich von einem Gemeinschaftsfest sprechen. Hier bewährte sich der alte nachbarschaftliche Geist noch einmal so recht. In welch glänzender Laune Vater Classens war, das mag man daraus ersehen, daß er zu seinen Gästen lustig meinte, sie möchten mit ihm in den Garten gehen, dann könnte man wenigstens schnell die Kartoffel unter die Erde bringen. Und nun rüsten die beiden„ewig Jungen“ zur eisernen Hochzeit. Sie wollen die fünf Jahre mit Gottes Hilfe noch schaffen. Ausführungen über das richtige Maschinenschreiben. Er wies auf die besonderen Vorzüge des Zehnsingerblindschreibens hin. Diese liegen in der Hauptsache in dem geringeren Kräfteverbrauch, der besseren geisigen Entsaltung und dadurch in der Leistungssteigerung und durch die mühelosere Arbeit in der Hebung der Berufsfreudigkeit. Er wies darauf hin, daß wohl in den meisten Betrieben bei schlechter, Haltung und unvollkommener Ausbildung im Maschinenschreiben Minderleistungen allgemein zu beobichten sind, die nach planvoller Ausbildung verhältnismäßig leicht abgestellt werden können. Deutschland kann nur durch Qualitätsarbeiten auf dem Weltmarkt bestehen. und daher muß auch jeder schaffende Deutsche bemüht sein, seine Leistungen voll kommen zu gestalten. Im Auftrage der Kreselder Ortsgruppe der Deutschen Stenografenschaft begrüßte der Ortsgruppenführer der Deutschen Stenoarafenschaft in Krefeld, Divl.=Hdl. Jantzen, die Erschienenen, als Vertreter der Stadtverwaltung. Stadtrat Dr. Schacht, den Vertreter der Industrie= und Handelskammer Krefeld. Dr. Heisterbergk und als Vertreter der Gauwaltung der DAF., Düsseldorf und Kreiswaltung Krefeld, Pa. Fuchs. Dr. Schacht überbrachte die Grüße der Stadtverwaltung. insbesondere des Oberbürgermeisters Da er selbst Stenoaraf ist, weiß er die Arbeit, die hier gefordert wird, besonders zu schätzen und brachte dies zum Ausdruck. Er wies auf die Notwendigkeit einer gesteigerten Leistung im Betriebe hin und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch diese Veranstaltung in besonderem Maße hierzu beitragen Weiter sprach Heisterberak der besonders die Zusammenarbeit von Kammer. Stenografenschaft und DAff. hervorhob. Da die Kammer bereits seit einem halben Jahrhundert sich mit kurzschriftlichen Bildungsaufgaben befaßt und Kurzschrift=Leistungsnrüfungen abnimmt, wird sie mit ihren reichen Erfahrungen auch weiterhin in enaster Fühlung mit den vorgenannten Stellen den wirtschiftlichen Interessen Rechnung tragen. Auch der Vertreter der DAF., Gauwaltung Düsseldorf und Kreiswaltung Krefeld. Fuchs, betonte gleichfalls die Hebung der Leistung an der Maschine im Interesse der Gefolaschaft und des Betriebes... gnat ginanfeiunssthust. Die Reichssiegerin im Maschinenleistungsschreiben von Bayrenth, Fräulein Gisa Röhrbein, zeigte von der Bühne aus ihre vorbildlichen Leistungen auf der Maschine und unterhielt sich gleichzeitig beim Abschreiben eines unbekannten Tertes in einem Tempo von zirka 8 Anschlägen in der Sekunde mit den Zuschauern. Dann schrieb sie eine Ansage von 130 Silben in der Minute direkt in die Maschine. Die Zuschauer folgten mit regstem Interesse den Darbietungen. Besonderes Interesse fanden auch die Ausführungen von Frl. Röhrbein über ihren Werdegang von der „Tipverin zur Meisterschreiberin Deutschlands“ Daraufhin setzte das Leistungsschreiben um die Gaumeisterschaft des Gaues Düsseldorf der Deutschen Stenoarafenschaft ein. Alle Teilnehmer schrieben gleichzeitig. jedoch getrennt nach Leistungsarupven. Die Anfänger und Praktiker erhielten eine Ansage von 3 Minuten, die Meister eine solche von 5 Minuten und übertrugen diese in die Maschine. Darauf folgte das Abschreiben einer kurzschriftlichen Vorlage; die Anfänger und Praktiker schrieben 300 Silben ab die Meister 600 Silben. Anschließend schrieben Anfänger und Praktiker während 10 Minuten, die Meister ½ Stunde nach einer gedruckten Textvorlage. Die Ergebnisse Beste Leistung im Maschinenschreiben. Klasse C(Meisterschreiber): 1. Malln Janssen, Ohlias(hervorragend), 2. Herbert Dahlmanns, .Gladbach(„sehr aut“), 3. Paula Meyer Düsseldorf(„aut“), 4. Maria Stachelhaus. Krefeld („aut“). Klasse B(Praktiker): 1. Else Petzold. Düsseldorf („hervorragend“), 2. Bettn Uhde. Kreseld(„aut“1. Klasse A(Anfänger): Adele Grabbe..Gladbach(„sehr aut“). Beste Leistung im der Kurzschrift. Franziska Agnes. Düsseldorf(Schnellschrift 280 Silben, und in der Rechtschreibung die zweitbeste Leistung). Beste Leisstung im fremdsprachlichen Uebersetzen. Elly Hüttenmeister. Düsseldorf(200 Silben englisch und 260 Silben deutsch, im Rechtschreiben war sie die Drittbeste). Die Ortsaruppenmeisterschaft für Krefeld errang im Maschinenschreiben Maria Stachelbaus. Interessieren dürfte noch, daß an dem Leistungsschreiben sich 51 Maschinenschreiber und 600 Kurzschriftler beteiligten. * Am Abend trafen sich die Wettkämpfer dann in der Stadthalle zu einem fröhlichen Abend, der viel Freude brachte. Den Siegern wurden die Plakotten ausgehändigt. Außerdem nahm Gaufachreserent Tappert eine Ehrung des Gaugebietsführers Krempel vor. Im übrigen war dieser Abend nach den Stunden angestrenater Arbeit aber dem Frohsinn und der Unterhaltung vorbehalten. Warnung an alle Hausfrauen Nach einer längeren Pause versucht wieder einmal ein Schwindler an leichtgläubige Hausfrauen einen sogenannten Gassparer zu verkaufen. Es wird den Hausfrauen dringlich angeraten, diesem gewissenlosen Hausierer kein Gehör zu schenken, sondern ihm die Tür zu weisen, wenn sie sich vor Schaden bewahren wollen. Fremdsprachliche Vereinigung 1884 Die Vereinigung hatte zu Donnerstag zum letzten Vortrag in englischer Sprache in diesem Winterhalbjahr eingeladen. Der Abend war ein voller Erfolg. Erich Mitrowsky sprach über die Industriebegründer Friedrich Harkort und Alfred Krupp. Er entwickelte vor den Hörern ein anschauliches Bild des Lebens und Wirkens dieser Männer, die in ihrer unerschöpflichen Tatkraft und gemeinnützigen Denkweise ein leuchtendes Beispiel für unsere Jugend sind. Der Ausbau ihrer Werke trotz unendlicher Hemmnisse, vieler Rückschläge und Unverständnis ihrer Zeitgenossen, ihr gläubiges Wollen entstand vor den Zuhörern. Man mag es als ein Wagnis bezeichnen, einen fremdsprachlichen Vortrag nicht von einem Ausländer halten zu lassen. Der Erfolg gab den Veranstaltern Recht. Dabei bemühte sich Erich Mitrowsky durch eine ausgezeichnete Aussprache, auch den weniger erfahrenen jungen Leuten das Verständnis zu erleichtern. Der Beifall des fast gefüllten Saales dankte dem Vortragenden. Nach dem Vortrag wurden zwei Filme gezeigt über vermanente Magnete und über neuzeitliche Stahlerzeugung, worin der Werdegang einer Kurbelwelle vom Schmelzprozeß bis zur Fertigstellung entwickelt wurde. Die beiden Filme wurden von den Deutschen Edelstahlwerken zur Verfügung gestellt. Zur Eröffnung des Abends begrüßte Walter Benkert die Gäste und Ehrenmitglieder, von denen einige schon über 50 Jahre der Vereinigung die Treue halten. Nach Beendigung der Vorführung dankte Max Berndt dem Redner und entwickelte den Gästen ein Bild über die Arbeiten in den Damen= und Herren=Abteilungen für französisch, englisch, italienisch und spanisch. S. Stadttheater Krefeld Heute: Die große Revue=Operette„Glück muß man haben“ von Exnst Marischka, Musik von Anton Profes. Inszenierung: Hans Heinz Klüfer, musikalische Leitung und Chöre: Gerhard Legler, Tänze: Walter Kujawsky und Hans Heinz Klüfer, Bühnenbild: Fritz Huhnen. In den Hauptrollen die Damen Hoffman, Kuhl, Lienau und die Herren Blech, Kohl, Schiebener, Schmidt, Stoll, Wachtel, Winterschladen. Morgen: Festvorstellung zum Geburtstag des Führers:„Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“, große romantische Oper von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Curt Erneiger Inszenierung: Ferdinand Bachem, Tanzleitung: Hilde Arendt, Bühnenbild: Fritz Huhnen. In den Hauptpartien die Damen Frisch, Küper, Wessely und die Herren Baust, Beck, Böhner, Greindl, Loges, Schiebener, Schmidt. 51 Schreibmaschinen klapperten 600 Stenografen aus dem Gau Düsseldorf, nahmen an einem Maschinenleistungsschreiben in Krefeld teil Stadtteil Uerdingen Ueber den Sonntag... a###. Krau malten die Wolken den gestrigen Sonnzür einighann und wann gestatteten sie der Sonne, Land zu schauen. ius niederrheinische Ausflugsverkehr nichts... festzustellen, und auch Uerdingens Bevölkerung zog das gemütliche Heim einem Spaziergang in Regen und Wind vor. Auch im Vereinsleben herrschte Ruhe. Am Samstagabend war die große Werkskameradschaft von großen Saale von Knops versammelt, wohin die Gesangabteilung eingeladen hatte. Sie wartete mit einigen genußreichen Stunden auf. Uerdingens Fußballfreunde quittierten den gestrigen Spieltag mit einem nassen und einem weinenden Auge. Arg knapp blieb der BfB über den Tabeuenletzten stegreich, gleichfalls mit der Differenz von einem Tor wurde der Club in Anrath ter die Verlierer geschickt. Die Lage in der Tabelle hat sich kaum geändert. Die Handballer des Turnvereins nahmen von dem ihnen angebotenen Lehmbad an der Bahn Abstand, so daß sie erneut ein Spiel nachzutragen haben. Ueberweisung der Jungvolkjungen in die S I. Der Uerdinger Unterbann der Hitlerjugend schreibt:„Der Unterbann 2/56 führt am Geburtstag des Führers in Verbindung mit dem Stamm 2/56 die feierliche Ueberweisung der Jungvolkjungen in die Hitlerjugend durch. Die Feier beginnt um 20 Uhr auf dem Röttgen. Wir wollen auch auf diesem Wege nicht versäumen, die Eltern5 zu dieser kurzen und schlichten Feier einzuSchiffsverkehr vom 16. bis 17. April 1987. Industrie= und Handelshafen Kvefeld: S Krefeld von Düsseldorf nach Duisburg. S Köln von Duisburg nach Düsseldorf. S Pax von Düsseldorf nach Kopenhagen. M Guro von Rotterdam nach Düsseldorf. M Main 73 von Mannheim nach Uerdingen. M Ems von Berlin nach Oberlahnstein.&K Posthumus von Antwerpen. K Javi von Rotterdam. K Elternliebe von Heilbronn nach Kleve. K Wilhelmina von Ruhrort. Werft Uerdingen: S Par von Düsseldorf nach Kopenhagen. S Köln von Duisburg nach Neuß. S Bachus von Stettin nach Düsseldorf. S Krefeld von Düsseldorf nach Duisburg. S Wiggerte Johanna von Antwerpen nach Duisburg. S Lellie von Rotterdam. S Charlotte Grappendorf von Düsseldorf nach Berlin. S Antonius nach Wesel. S Jan nach Ruhrort. D Limburg von Duisburg nach Frankfurt. D Duitschland von Rotterdam nach Ludwigshafen. D De Ryn von Mannheim nach Rotterdam. D Chriemhilde von Rotterdam nach Biebrich. M Gerja nach Duisburg. M Rheinland von Kehl nach Duisburg. M Hap'urt von Höchst nach Duisburg. M Nuisia 1 von Rotterdam nach Neuß. M Frauenlob von Andernach nach Pollhagen. M Rheinunion 2 von Duisburg nach Bingen. M Rotterdam von Düsseldorf nach Koblenz. M Main 66 von Rotterdam nach Tüsseldorf. M Main 73 von Mannheim nach Duisburg. M Glarus von Ludwigshafen nach Duisburg. M. Harald von Berlin nach Neuß. M Demerag 122 von Duisburg nach Frankfurt. K Rheinunion 40 von Höchst nach Duisburg. K Fortuna von Rotterdam. K Maria Wilhelmina von Rotterdam. K Corge nach Ruhrort. Wasserstand am 17. 4. plus 2,87 Meter. Kreis Kempen=Krefeld Kempen Errichtung einer Kleinsiedlungsstätte für kinderreiche Invalidenversicherte Die Landesversicherungsanstalt der Rheinprozur Förderung des Arbeiterwohnungshaues für Invalidenversicherte auch für 1937 wieder Baudarlehen zu einem verbilligten Zinssatz geeigneten Bewerbern zur Verfügung. Kinderreiche werden bevorzugt. Es kommen nur solche Interessenten in Frage, die bei der Landesversicherungsanstalt der Rheinprovinz invalidenversichert sind und eine regelmäßige Beitragsleistung d. h. also 40 Beitragswochen jährlich— nachweisen können, erbgesund, rassisch geeignet sind und die Gewähr dafür bieten, daß sie sich jederzeit für den nationalsozialistischen Staat einsetzen. Interessenten können sich auf dem Rathaus in Kempen, Zimmer 7, in die Bewerberliste bis zum 2o. ds. Mts. eintragen lassen. Der erste Spatenstich zur Eigenheimsiedlung an der St. Töniser Straße Nachdem vor einigen Tagen die Vergebung der Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Eigenheimsiedlung— 8 Häuser— an der St. Töniser Straße erfolgt ist, soll heute der erste Spatenstich erfolgen. Es ist erfreulich, daß im wesentlichen die Durchführung dieses zweiten Bauabschnittes auf der gleichen Finanzierungbasis wie bei dem ersten Bauabschnitt erfolgen kann. In Kürze wird also wieder am Plaatendoop ein emsiges Graben, Hämmern und Zimmern anfangen und auch davon Zeugnis ablegen von dem regen Aufbauwillen in der Stadt Kempen, der durch die tatkräftige Unterstützung der Stadtverwaltung überall angeregt und gefördert wird. Wwe. Adelheid Ursprung in Kempen, Kamverlingsbusch, war es vergönnt, am Sonntag ihr 80. Lebensjahr zu vollenden. Die betagte Kempenerin, die schon seit Jahren die N. V. mit stetem Interesse liest, erfreut sich noch einer guten körperlichen und geistigen Rüstigkeit. Vor mehr denn einem Jahr verschied ihr Gatte, mit dem sie 1935 ihre goldene Hochzeit feierte. Der Altersjubilarin wünschen wir für die Zukunft das Allerbeste. Grefrath Ein neuer Schützenkönig Bei dem gestern stattgefundenen Königsvogelschießen der St. Antonius=Männerschützenbruderschaft errang Schützenbruder Gastwirt Dammer die Königswürde. Feierstunden zum Geburtstag des Führers Heute findet nach Anhören der Rede des Reichsjugendführers am Ehrenmal die feierliche Aufnahme des Jungvolks statt.— Dienstag, 20 Uhr, versammeln sich die politischen Leiter, Walter und Warte bei Dammer, wo die Vereidigung stattfindet. Süchteln Vogelzüchter bei der Beratung j= Die Mitglieder des Natur=, Vogelschutz= und Kanarienzuchtvereins hatten sich in ihrem Vereinsheim eingefunden. Zum 21. November dieses Jahres legte man eine größere Ausstellung fest. Im Interesse einer guten Schulung für die Zucht sollen zu verschiedenen Versammlungen die Vögel mitgebracht werden. Dann konnte der Vereinsführer dem Vereinsmitglied Rudolf Rheinfelder die goldene Plakette des Reichsverbandes für gute Zuchtleistung überreichen. Goldenes Turnjubiläum =j= Dem Altersturner Wilhelm Janssen, der auf eine 50jährige Tätigkeit in der deutschen Turnerei zurückblicken kann, wurde durch den Verein Turnerschaft„Germania“ Süchteln das Ehrendiplom und die Ehrennadel der Fachschaft Turnen im Reichsbund für Leibesübungen überreicht. Kaldenkirchen Die Gemüselieferer der Veiling bei der Jahreshauptversammlung =a= Zur Jahreshauptversammlung hatten sich bei Clemens van Ophoven(Zur Mühle) die Gemüseanlieferer der Landw. Bezugs= und Absatzgenossenschaft zusammengefunden. Versteigerungsleiter tho Pesch sprach über die im Mittelpunkt der Tagung stehenden Probleme„Gesetzliche Regelung der Marktordnung“ sowie„Erfahrungen im Gemüseabsatzgeschäft". Im Hinblick auf den Konjunkturanbau hat jeder Anbauer in seinem Betriebe eine kleine Revision durchzuführen. In längeren Ausführungen besprach tho Pesch die Anlieferungszeiten, damit künftig die Produkte zeitig in Krefeld eintreffen. Verspätetes Eintreffen trifft den Anlieferer selbst. Frischgemüse ist nur noch in Kisten zu verpacken. Im gesamten Gemüseanbau muß eine Stetigkeit erzielt werden; als Grund. satz muß der Nutzen der Gemeinschaft gelten. Gemüsebaulehrer Erven sprach über„Gemüseanbau im Vierjahresplan". Ortsbauernführer Straeten teilte dann mit, daß Anträge auf Beihilfen für Grünlandumbruch und Kultivierungen umgehend eingebracht werden müssen; auf Antrag sind auch Zuschüsse für Landarbeiterwohnungen und Eigenheime zu haben. Lobberich Volksbildungsabend in der DAF. m. Im Rahmen der Volksbildungsarbeit in der Ortswaltung Lobberich der Deutschen Arbeitsfront findet am Mittwoch im Capitoltheater eine Film=Sondervorstellung statt. Gezeigt werden: Ein neuer Film aus Abessinien, ein Lustspiel und ein Kulturfilm der Bavaria. Eine Nachtragssatzung der Gemeinde m. Auf Grund der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wird in Lobberich eine 3. Nachtragssatzung zur Haushaltssatzung der Gemeinde Lobberich für das Rechnungsjahr 1936 erlassen: Der dieser Satzung beigefügte außerordentliche Haushaltsplan der Betriebswerke der Gemeinde Lobberich für das Rechnungsjahr 1936 ist in den Einnahmen und Ausgaben auf 13.000 Rm. festgesetzt. Der außerordentliche Haushaltsplan liegt auf dem Rathause, Zimmer 10, öffentlich aus. Ehrenkrone des Alters m= Frau Wwe. Maria Gerhards, geb. Gisbertz, Sittard 29, kann am Dienstag ihren 89. Geburtstag feiern. Der Altersjubilarin herzlichen Glückwunsch! Schweinemarkt in Lobberich ==Am kommenden Mittwoch findet hier ein Schweinemarkt statt. Vielfach besteht die Ansicht, daß nach Fertigstellung des Marktplatzes der Schweinemarkt wieder auf dem Platz vor dem Rathaus abgehalten wird. Der Markt findet jedoch fortan auf dem Gemeindeplatz auf der Jahnstraße statt. Der Auftrieb muß um 8 Uhr beendet sein. Sitzung des Amtsgerichts in Lobberich m. Ein Mann aus Breyell hatte einen Strafbefehl über 30 Rm. erhalten wegen der Beschuldigung, im Januar 1937 fortgesetzt Weidenzweige entwendet zu haben. Er beantragte gerichtliche Entscheidung. Sein Einspruch hatte den Erfolg, daß die Polizeistrafe auf 10 Rm. ermäßigt wurde. * Ein Verkehrssünder wurde auf der Straße Lobberich—Hinsbeck gestellt. Da es sich um einen Wiederholungsfall handelte, blieb es bei der durch Verfügung des Landrates ausgesprochenen Geldstrafe von 10 Rm. * In Breyell wurde einem Wirt in einer stürmischen Februarnacht das Schild vom Hause weggenommen. Uebermütige Burschen waren die Täter; einer von ihnen hatte sich wegen Sachbeschädigung zu verantworten. Es konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden, daß er im zweiten Falle das Schild abgenommen hatte. Das erste Mal war er dabei gewesen, was er auch eingestand. Da nur geringer Sachschaden zu verzeichnen war, wurde die im Strafbefehl verhängte Strafe von 30 auf 10 Rm. ermäßigt. * Zollhinterziehung warf die Anklage einer Frau aus Bochum vor. Nach ihrer Einlassung hat sie aus Gefälligkeit bei einem Besuch in Steyl für eine alte Frau ein Paket mit allerlei Lebensmitteln mitgenommen. An der Grenze mußte erst der Beamte bei der Durchsuchung des Wagens die Tasche mit den Lebensmitteln finden, ### Angeklagte den Sachverhalt klarlegte. Halte sie sofort dem Zollbeamten erklärt, sie habe eine Tasche mit Lebensmitteln für die Frau N. N. und nehme sie aus Gefälligkeit mit, dann würden ihr keine Schwierigkeiten entstanden sein, da die Zollverwaltung in Fällen der Liebesgaben usw. von Fall zu Fall entscheiden kann. Die Angeaber aus Unkenntnis der Grenzverhältnisse nicht getan haben, kann aber für das auf die Frage des Zollbeamten nach zollpflichtigen Waren keinen wirklichen Grund angeben. Der Vertreter der Anklage beantragte eine Geldstrufe von 15 Rm. und die Einziehung der beschlagnahmten Waren. Das Urteil wird in der nächsten Sitzung verkündet. Freigesprochen wurde eine Frau aus Hinsbeck, die unter der Anklage der üblen Nachrede stand. Es handelte sich aber um einen echten Dorfklatsch. Die Beklagt= wurde freigewogegen die Kosten dem Kläger zur Last „Glack muß man haben!“ Operekte von Ernst Marischka und Anton Profes Diesmal: Kirchweih in Hintermoos, Feuerwehrfest und Brandstiftung— zugleich Gericht und— Verlobungen; also: Aus Schwank und Posse, aus Bauernstück und Vereinstheater, aus Wiener Milieu, aus alten und neuen Vorbildern ein Sammelsurium ergiebigster Art, eine bunte Bilderfolge, die man auf volkstümlich revüeartig ausgestalten kann. Ist auch geschehen: Zum Ergötzen und Gelächter des ausverkauften Hauses. Viel ist zu sehen und zu hören: In einer Wiener Musik= und Gymnastikschule fängt es an, ein bißchen Tanz und Gesang, flott, frisch, fröhlich: Milena Avram bei gymnastischen Uebungen durch ihre graziöse Gelenkigkeit auffallend. Aber dann Aufmarsch vor dem Bahnhof der Gemeinde Hintermoos; es tut sich was: der Zirkus kommt und wieder Ballett; aber auch der Graf(natürlich) ist da— erste Begegnung, einmal auf fürstlich, einmal auf gut bäuerisch: Hans Blech, der junge Komiker, mit Hansi Hoffmann als derbe Kuhmagd Zenzi(mit herrlicher Verachtung weiblicher Schönheit heruntergespielt) in unverwüstlicher Laune— im Duett und Tanz, beim Feusterln, unter dem Sofa und bei der unfreiwilligen Brandstiftung, bis ihn der Spleen des Exotenfimmels packt und eine köstliche Blüte trefflicher Glück will ergriffen sein; das Liebesspiel hebt an; aber zwei lieben den Grafen, die elegante Lisa, Christel Kuhl, spielt sie gewandt, scharmant und singt auch reizend—, die bäuerische Resi, Barbara Lienau schenkt ihr trotzige Vernarrtheit und Hartnäckigkeit, bis ihr Dünkel schwindet und der Jägerbua(Karl Schiebener— frisch und aufgeweckt) sein Mädchen heimführen kann. Peter, der Graf, entscheidet sich für Lisa— Eugen Winterschladen singt wiederum ausgezeichnet und spielt sicher und vornehm. Aber die Liebe, das ewice stereotype Fluidum der Operetten, muß ein Gegenstrom aufhalten, hemmen: Eine Brandstiftung zur Sanierung der Finanzen; darein ist Nepomuk Bacherer verwickelt — Willi Kohl auf den Leib geschrieben—, und der alte Brumbirl(Eugen Stoll finster und intrigantenhaft) deichselt es so, daß er der Gewinnende ist. Beim großen Feuerwehrfest und seinem„erschröcklichen Festspiel vom Florian“, einer neuen Ausgabe alter Ladenhüter, bricht der Brand aus und die trottelige Feuerwehr mit ihrem bedächtig blöden Kommandanten(Rudolf Schmidt) kommt zu spät. Man hat allen Grund, an Brandstiftung zu glauben. Der Staatsanwalt (Hans Caninenberg) ist derselben Ansicht, wenn auch der Verteidiger(Karl Franzen) seinen Klienten zu entlasten sucht. Gegen Erwarten fällt der Versicherungsagent Hopfinger durch seine frechen Aussagen und schnoddrig unverschämten Antworten selbst herein— Helmut Ernst Wachtel, in außerordentlicher Frische und Treffsicherheit, fand für den hintertrieben schlauen Geschäftemacher totsichere Maske und Kaltschnauzigkeit. Der Vorsitzende des Gerichtes— Heinz Wildhagen — entscheidet weise und milde, der Angeklagte wird freigesprochen— das Glück kann seinen unabänderlichen Lauf nehmen, so will es die Operette. Was Hans Heinz Klüfer für die Operette tun konnte, ist getan worden. Ein Heer von Darstellern wurde eingesetzt; und es wurde überaus flott, frisch und lustig gespielt, getanzt und gesungen; in vielen Balletteinlagen zeigte die Tanzgruppe unter Walter Kujawski, was sie kann. Fritz Huhnen hatte seine witzig=farbfrohen Bilder auf die Drehbühne gestellt, Rudolf Rathert sorgte für einen glücklichen Ablauf. Nicht vergessen sein sollen die vielen neuen reizenden, bunten Kostüme und Trachten aus der Werkstätte von Elisabeth Janssen und Otto Göricke. Die nette, gut bekömmliche Musik von Anton Profes der netten Einfällen bäuerliche Farbe gab und dementsprechend instrumentierte, der auch einige hübsche, witzige Schlager und Tanzlieder schrieb, dirigierte Gerhard Legler mit viel Temperament und Laune zum fröhlichen Spiel. Seine Musiker folgten ihm natürlich mit ebensolcher freudiger Bereitschaft. So konnte es nicht ausbleiben, daß bei solch großem Aufwand, solch ansteckender Fröhlichkeit der Darsteller und den vielen humorvollen Einauen, die Hans Heinz Klüfer zum Urheber hatten, die Zuhörer nicht aus dem Lachen gerieten und so begeistert und stürmisch Beifall spendeten, daß sich die Aufführung durch die zahlreichen WieZerskolungen bis Mitternacht hinzog, was aber der Frohlichteit keinen Abbruch tat. Mit Hans Heinz Klüfer wurden die vielen, vielen Darsteller(die wir nicht alle nennen konnten) mit Blumen und Hervorrufen ausgezeichnet.„Glück muß man haben“ wird in dieser Inszenierung eine Erfolgsoperette sein. Dr. Roman Bach Afa=Palast „Die grüne Hölle" he sehie. Film, dessen Titel in der Tat zu Recht Gluth# den Einblick in eine wahre deutschen: J gewährt, stellt das Tagebuch der beutschen umazonas=Expedition dar. und ane eFee rzus ist seine Ungeschminktheit rementan h greit. Da werden keine Eingeboschan#rse arrangiert, denen man den europäiVallettmeister ansieht, auch werden keine vorgetäuscht, sondern ein paar beherzte sumen, was ihnen in die Quere kommt, sie greifen nach Goetheschem Rezept hinein ins bunte Leben, und was sie packen, ist höchst inmanchmal beklemmend, selten vergnügsich sper, immer von unleugbarem Reiz. So ist ob es sich non übt man aus jedem Bild heraus, as durch die un die Fahrt mit der kleinen„Glohandelt oder u. n. senartige Wasserstraße Insan um den Kampf zwischen Schlange und#####er voer um die Verödung der Amazonasstabi Manaos. Der Mensch spielt in diesem Bericht eine geringe Rolle. Im Vordergrund steht teae steiter deren Gestaltenreichtum geradezu groFilmmerk....“ zu diesem höchster Wirklichkeit zwei völlig„irreatem Fähme, beigesteuert. Lotte Reinigers Silhouetund“z vie kleine Nachtmusik von Mozart, Deutschland braucht die deutsche Frau zum Aufbau. Ihr Arbeitsplatz: das Deutsche Frauenwerk. Beratungs= und Sprechstunden in der Fürsorge des Landkreises Kempen=Krefeld finden in der Woche vom 18. bis 24. April 1937, wie folgt statt: Amern, Gemeindekassengebäude: Mittwoch—10 Uhr und Freitag 15—17 Uhr Sprechstunde. Anrath, Bahnstraße 51: Mittwoch—10 Uhr, Donnerstag 14—15 Uhr Sprechstunde. Donnerstag 15 Uhr Mutterberatung. — Krankenhaus: Donnerstag 16,30 Uhr Beratungsstunde für Lungenkranke. Bracht, Bürgermeisteramt: Mittwoch—10 Uhr Sprechstunde. Brüggen, Bürgermeisteramt: Freitag 15—16 Uhr Sprechstunde. Breyell, Josefstraße 25: Mittwoch—9,30 Uhr und Freitag —9,30 Uhr Sprechstunde.— Krankenhaus: Dienstag 17,30 Uhr Beratungsstunde für Lungenkranke. Boisheim, Rathaus: Donnerstag 15 Uhr Mutterberatung, anschließend ab 16 Uhr Sprechstunde. Dülken, Bürgermeisteramt: Dienstag und Freitag—10 Uhr Sprechstunde.— Krankenhaus: Montag 15,30 Uhr Beratungsstunde für Lungenkranke. Grefrath, Schulstraße: Montag 14—15 Uhr, Donnerstag 9 bis 10 Uhr Sprechstunde. Montag 15 Uhr Mutterberatung. Krankenhaus: Montag 16,30 Uhr Beratungsstunde für Lungenkranke. Hüls, Elisabethstraße 2: Mittwoch und Samstag—10 Uhr Sprechstunde. Kaldenkirchen, Rathaus: Donnerstag—12 Uhr, Samstag —9 Uhr Sprechstunde. Montag 15 Uhr Wiegestunde. Kempen, Kirchplatz 10: Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag—0 Uhr Sprechstunde. Freitag 15—16 Uhr Wiegestunde. Lank, Kindergarten(Krankenhaus): Mittwoch 9 Uhr Sprechstunde. Freitag 15 Uhr Sprechstunde und Wiegestunde. Freitag 15 Uhr ärztliche Mutterberatung.— Krankenhaus: Freitag 17 Uhr Beratungsstunde für Lungenkranke. Die Sprechstunden und Mutterberatungen finden von jetzt ab im Krankenhaus, in den oberen Räumen des Kindergartens, statt. Lobberich, Bongartzstift: Dienstag—10 Uhr Sprechstunde, —11 Uhr Sprechstunden.— Krankenhaus: Dienstag 15,30 Uhr Beratungsstunde für Lungenkranke. Neersen, Hindenburgstraße 37: Dienstag 14—15 Uhr Sprechstunde, 15—16 Uhr Mutterberatung. Oedt, Krankenhaus: Dienstag 10—11 Uhr Sprechstunde, 15 Uhr Mutterberatung. Ostorath, Schule Torf: Dienstag und Freitag—10 Uhr Sprechstunde, 15—16 Uhr Wiegestunde. St. Hubert, Bürgermeisteramt: Mittwoch—10 Uhr Sprechstunde, Dienstag 15,30—16,30 Uhr Sprech= und Wiegestunde. St. Tönis, Bürgermeisteramt— Mittwoch—11 und Freitag —10 Uhr Sprechstunde. Schiefbahn, Königstraße 1: Freitag 14—15 Uhr Sprechstunde, 15—16 Uhr Wiegestunde. Süchteln, Propsteistraße: Dienstag 17,30 Uhr Sprechstunde, Freitag 10—12 Uhr Sprechstunden, Mittwoch 15 Uhr Mutterberatung. Waldniel, Gladbacher Straße 57: Dienstag 11—12 Uhr, Donnerstag 15—17 Uhr Sprechstunden. Willich, Martin=Rieffert=Straße 18: Dienstag 14 Uhr Sprechstunde und Wiegestunde, Donnerstag 9 Uhr Sprechstunde. Kreis Geldern Geldern Die Ausgabe von Frischmilch Wie berichtet, wird jetzt im Bereiche der Stadt Geldern durch die Milchverteiler Frischmilch für Säuglinge, d. h. unverarbeitete Milch direkt ab Stall, der unter Kontrolle steht, abgegeben. Die Kreisbauernschaft teilt mit, daß diese Milch ab Mittwoch dieser Woche verabfolgt wird. Die in Frage kommenden Familien haben eine Bescheinigung, die von den Aerzten kostenlos ausgestellt wird, beizubringen und ihrem Milchhändler zu übergeben. Weege Richtfest an der Niers=Stauanlage An der großen Stauanlage des Niersverbandes bei Schloß Wissen konnte ein Hauptbauabschnitt abgeschlossen werden. Aus diesem Anlaß wurde ein Richtfest im Saale Macherey in Weeze gefeiert, bei dem Regierungsbaurat Schmitz=Lenders eine Ansprache hielt, in der er den Behörden, der Partei, dem Arbeitsdienst und allen Arbeitern Dank sagte für ihre Mitarbeit und das große Bauwerk als ein Werk für die Allgemeinheit würdigte. Einen interessanten Einblick in das Bauwerk gab ein von Diplom=Ingenieur Schmidt, dem Bauleiter der Wissener Niersbaustelle, gehaltener Lichtbildervortrag. Und dann begann ein Kameradschaftsabend. Wachtendonk Von der Schule Die Hilfslehrerin Fr. Jentges ist zur Lehrerin an die Volksschule in Asperden, Kreis Kleve, ernannt worden, nachdem sie längere Zeit beim Ortsschulverband Wachtendonk tätig gewesen ist. Zwei rüstige Altersjubilare In diesen Tagen konnte Albert Rietmann aus der Bauernschaft Geneng seinen 82. Geburtstag feiern, und Sophia Harmes von der Weinstraße vollendete ihr 80. Lebensjahr. Beide Geburtstagskinder können sich guter geistiger und körperlicher Verfassung erfreuen. Wir gratulieren ihnen herzlichst! KREIS VIERSEN AMT ANTE —„„„ 1e April 1037 19. April 1934 .*„ R Ver SS Saamdurg, sich nach derne Der Sonntag bestätigte die Form unserer Spitzenmannschaften Jna mit sam('her#chühenfent#s Die ersten Anwärter Der erste Gang um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1936=37 ist beendet und die Halbzeit erreicht. Dieser Sonntag brachte wohl die entscheidende Klärung. Die Spitzenvereine haben sich gelöst und wo noch Zweifel bestanden, da sind sie nun geklärt worden. Als Führer ihrer Gruppen haben sich nun der Hamburger SV. Schalke 04, Wormatia Worms und wieder der 1. FC. Nürnberg herausgeschält. Es ist wohl kaum zu erwarten, daß sich an dieser Spitzenstellung noch entscheidend etwas ändern wird. AllerUeber Schubart und Munkert weg, boxt Köhl den Ball ins Feld.(Foto: Böhme) dings im Fußball ist ja alles möglich, auch daß Favoriten stolpern und stürzen. Der FC Nürnberg hat in Düsseldorf gegen Fortuna bewiesen, daß er seinen Titel mit Recht trägt. Gewiß, das Spiel in Düsseldorf hätte leicht auch anders ausgehen können, aber den Fortunen glückte die Abrechnung für Berlin nicht. Ja, wenn ein Sturm bei Fortuna geschossen hätte, dann hätte es anders aussehen können. In dieser Zusammensetzung ist keine Deutsche Meisterschaft zu machen. Es ist bedauerlich, eine solche Feststellung treffen zu müssen, aber der richtige Sturmführer mit dem klaren taktischen Blick sehlt. Mit dem Weggang von Schorch Hochgesang ist dort eine Lücke entstanden, die bisher trotz aller Versuche noch nicht geschlossen worden ist. Schubart ist zwar ein sehr fleißiger und auch talentierter Spieler, aber allein schaffen kann er es auch nicht. Heibach hat auch sehr gute Veranlagungen, hetzt sich aber noch zu sehr über das ganze Spielfeld ab. Etwas mehr Besonnenheit könnte ihm nicht schaden. Auf der anderen Seite stand Nürnberg mit einer bombensicheren Deckung. die noch durch den famosen Carolin verstärkt wurde. Carolin ist wohl mit der unauffälligste und schmuckloseste Spieler den wir besitzen. Sein Fußball ist nur Zweckmäßigkeit. Kein Tändeln, kein Brillieren. Nur nüchterne Ueberlegung. Und so fischt er sich Ball für Ball aus dem feindlichen Sturm heraus und baut damit seinen eigenen Angriff auf. Nürnberg war in Düsseldorf besser als in Berlin, als es um die Deutsche Meisterschaft ging, und Fortung hat ihre damalige Form nicht erreicht Vor allem machte sich das Fehlen von Mehl stark bemerkbar Bei der Frage, wer wird min Deutscher Meister, rücken zunächst zwei Vereine ganz nach vorne. Schalke 04 und der 1. FC. Was ist mit dem Hamburger SV? Gewiß, die Mannschaft ist in ihrer Gruppe nicht zu schlagen, ob es aber zu einem Sieg über Schalke und Nürnberg reichen kann, ist nur sehr schwer zu sagen. Schalke halten wir im Augenblick jedenfalls stark genug, um Nürnberg zu besiegen. Gruppe 4 Dies hat nichts mit dem Stolper Schützenfest zu tun, aber die Knappen sind tatsächlich so stark. Und verdient hätten sie es auch. Aber der Fußballgötze ist sehr wetterwendig, also neben dem Können gehört eine große Portion Glück dazu. Fortuna hat es nicht gehabt. Warum aber Schalke nicht? Im Zahlenspiegel Horlund wär gut, aber Kurnderg war besser 40000 Zuschauer erlebten im Düsseldorfer Stadion einen mitreißenden Kampf spritzt nach und schon wird es gefährlich. Mit Fortung Düsseldorf 1. Fe Kürnverg :3(:1) im Fußballager mal Der 1. FC Nürnberg In Düsseldorf herrschte wieder Großkampfstimmung. war nach Düsseldorf gekommen, um sich im Stadion mit Fortung über die Gruppenmeisterschaft auseinanderzusetzen. Auf dieses Treffen hatten so alle Fußballfreunde gewartet. Das konnte die große Revanche für Berlin geben, wo es Nürnberg nach zweimaliger Verlängerung glückte, buchstäblich in letzter Sekunde den Meistertitel an sich zu reißen, obwohl die Fortunen das Spiel die ganze Zeit diktiert und beherrscht hatten. Trotz des unfreundlichen Wetters waren sie alle gekommen. Weit über 40.000 Besucher füllten das weite Stadionoval. Straßenbahnzug auf Straßenbahnzug reihte sich aneinander und spien immer wieder neue Menschen aus. Und sie sahen einen schönen und harten Kampf. Es war kein Spiel in Schönheit, nein, es war ein Kampf um den Erfolg, der verbissen durchgehalten wurde. Ein typisch hartes Treffen, bei dem in der ersten Halbzeit 10 Minuten lang einmal so kräftig zugelangt wurde, daß die Grenze des Erlaubten überschritten wurde. Fink verstand es da nicht so recht energisch zuzupacken. Aber schließlich beruhigten sich die Gemüter doch wieder, so daß später nur selten die sportliche Fairneß verletzt wunde. Als die Mannschaften ins Spielfeld liefen, waren rund 40000 im Stadion, die die Gaumeister mit herzlicher Begrüßung empfingen. Unter den Ehrengästen bemerkte man auch Gauleiter Staatsrat Florian, Polizeipräsident Weitzel und weitere bekannte Persönlichkeiten der Partei und der Stadt. Verdiente:=Führung Nürnberg hat Anstoß, aber Fortuna bemächtigt sich des Balles und der erste Angriff rollt. Nürnbergs Verteidigung klärt und von Mann zu Mann wandert der Ball in schöner Kombination bis zur Mitte, ein genauer Paß in den freien Raum, Gußner schlimmeren Folgen. schickter Körpertäuschung kommt Gußner in halbschrägem Winkel zum Schuß. Pesch muß sich mächtig strecken, erreicht den Ball mit der Faust und lenkt ihn ins Aus. Nürnberg spielt im Feld überlegen, greift nun ständig an und vor dem Tore der Fortung wird es stets gefährlich. Nach etwa einer Viertelstunde ist es wieder Gußner, der durch Deckungsfehler der Fortuna=Abwehr frei zum Schlag ausholen kann. Pesch steht wieder richtig, aber den in die lange Ecke gesetzten Schuß kann er wieder nur durch Fausten unschädlich machen. Die linke Seite kommt weniger zur Geltung. Nürnberg sucht sich die schwache Abwehrseite des Gegners zum Vorstoß aus. Gußner und Bornefeld sind nicht gerade zärtlich gegeneinander. Ueberhaupt kam schon bald eine Härte ins Spiel, die gefährlich zu werden scheint. In der 22. Minute führt das überlegene Feldspiel der Gäste zum verdienten Führungstor. Von links wird der Ball zu Eiberger gespielt, der an Gußner weiterlenkt. Der Außenstürmer Nürnbergs zögert nicht lange und setzt diesmal das Leder flach in die lange Ecke. Pesch ist machtlos, der Ball landet im Netz. Die wenigen Gegenvorstöße der Fortunen sind zu zerfahren und ohne Uebersicht in der Ausführung. Sie scheitern vielfach bei den Läufern, nur Albrecht spritzt mehrfach durch, flankt auch gut zur Mitte, aber wo nicht Munkert mit dem Kopf an den Ball kommt, da taucht Billmann auf und klärt sicher. Die Außenläufer Nürnbergs kommen nicht recht ins Spiel, aber trotzdem hält die Ueberlegenheit an und bei einem der vielen Angriffe verpaßt Schmitt um Haaresbreite eine Chance kurz vor dem Tor. Auf der anderen Seite erhält Albrecht eine große Chance. Aus vollem Lauf setzt er zum Schuß an, aber zu wenig plaziert. Der Ball geht hoch übers Tor. Das Spiel wird nun für Minuten sehr hart. Bender und Eiberger, Janes und Uebelein II, schließlich auch Bornefeld und Gußner lassen sich zu Regelwidrigkeiten hinreißen. Der Schiedsrichter Fink=Offenbach zeigt sich bei diesen Vorkommnissen zu nachsichtig, aber die Gemüter beruhigen sich wieder von selbst und so gab es keine Gruppe 1 BC Hartha— Hamburger SV Beuthen 09— Hindenburg Allenstein Tabelle Hamburger SV 3 3 BE Hartha 3 1 Hindenburg Allenstein 3 0 Beuthen 09 3 0 Gruppe 2 Viktoria Stolp— FC Schalke 04 Hertha=BS— C Werder Bremen Tabelle FC Schalke 04 Werder Bremen Hertha=BSC Viktoria Stolp 3 3 3 2 3 1 S 0 0 1 2 1 0 0 0 0 1 2 3 :3 :2 14•2 :5 :8 :12 (:0) (:0) :0 •3 :4 :5 Gruppe 3 BfB Stuttgart— Wormatia Worms SpV Kassel— Dessau 05 Tabelle Wormatia Worms 3 2 1 0 BfB Stutgart§ 1„ 4 Dessau 05:" 3 SpV Kassel 3 1 0 2 Gruppe 4 Fortuna Düsseldorf— 1. FC Nürnberg BfR Köln— SV Waldhof Tabelle Pesch in Nöten am Boden. Vornefeld nimmt den Ball mit dem Knie weg und baunt die Gefahr. Joto: Böhme :8 :3 15•2 :6 :5 :17 •0 :0 •1 •2 :4 •6 (:4) (:2) •0 •2 :4 •6 (.0) •1 :3 •4 •4 :3 :1 (:1) (:1) Der Spielplan für den 25. April Gruppe 1: Hamburger SB— Hindenburg Allenstein(Hamburg) BE Hartha— Beuthen 99(Chemnitz) Gruppe 2: aC Schalke 04— Hertha=BSC(Dortmund, Stadion) Biktoria Stolp— Werder Bremen(Stettin)— Gruppe 3: Wormatia Worms— Spü Kassel(Worms) BfB Stuttgart— Dessan 05(Heilbronn) Gruppe 4: SB Waldhof— Fortuna Düsseldorf(Mannheim) BsR Köln— 1. FE Nürnberg(Köln, Stadion) Ausgleich durch Janes Nach den Leistungen der ersten Halbzeit sah es allerdings gar nicht danach aus, als ob Fortuna mit dem schwachen Sturm noch den Ausgleich erzielen könnte. Nach vier Minuten war es aber schon geschehen. Fortung ist gut durch und Wigold will den Ball gerade an Schubart weiterleiten, als der Düsseldorfer kurz vor der Strafraumlinie gelegt wird. Trotz des Vorteils pfeift Fink ab. Den Strafstoß schoß Janes. Nürnbergs Abwehr überläßt Köhl die Abwehrarbeit, muß es aber bitter bereuen, auf die sonst übliche Mauer zu verzichten. Janes setzt zu einem pfundigen Schuß an, Köhl spritzt wohl in die rechte obere Ecke, aber nur noch mit den Fäusten streift er den Ball der mit unheimlicher Wucht ins Netz saust. Dieser Erfolg spornt die Düsseldorfer an. Die Läuferreibe arbeitet nun sehr gut zusammen und dauernd wird der Sturm nach vorne getrieben. Angriff auf Angriff rollt, aber die Handlungen bleiben zu ungenau und das Stellungsspiel der Innenstürmer verscherzt einige gute Gelegenheiten. Ueber 20 Minuten lang wird die Gelegenheit ungenutzt gelassen und so kann sich Nürnberg wieder sammeln. Das Sviel wird wieder offener. Die Entscheidung fällt in der 30. Minute. Der famose Techniker Eiberger ist auf der rechten Seite durchgelaufen, flankt schön vors Tor, wo Uebelein I mit dem Kopf verwandelt. Fortung läßt sich jedoch durch den Erfolg nicht beirren, verdoppelt nun die Anstrengungen, aber da die Stürmerleistungen nicht harmonischer und mit mehr Verständnis inszeniert werden, muß der Erfolg bei lesch rauft nicht Janes die Haare, sondem faustet den Vall weg. Eiberger(aunkles Trikot) erreicht ch Billmann, Heibach und Wigold seigen zum Ball. Albrecht(links) und Schubart auf der Lauer. aufopfernden und einsatzbereiten Abwehr Spielt mun gans der leicht zmus auf Halten. So wind Fortung wieNürnberga#snue Janes stürmt gegen Kurnbergs Tor. Bei einem weiteren Angriff schießt Jons.icher aufs Tor. Oehm lenkt den Ball mit wartet. Arm über oas Tor. Das Publikum erEcke aibt Finkn der erfolgt nicht. Auch Nürnberg. Die Pptsgonden einen Strafstoß für und das Publikum nebelein Ik und Pe“t: Mit dem Abschlag geht ver## D auf und oavon, gelangt auch ungehindert ein. Damit ist das Ringen Widerstand gebrochen. in Ende und auch der Gruppe 2 Schulns gur„„. alluntrrricht Viktoria Stolp.9(•A) Fe Schalke 04.0 Kritisch betrachtet Daß der 1. FC Nürnberg, der den Titel des Deutschen Meisters in diesem Jahre zu verteidigen hat, in Mannheim über Badens Meister mit:1 klar triumphierte und zu Hause gegen den BfR Köln, ohne sich ganz auszugeben, mit:1 gewann, ist nach seiner Düsseldorfer Vorstellung durchaus begreiflich. Auch den dritten Gegner seiner Gruppe fertigte der „Club“ ab und damit dürfte ihm der Gruppensieg schon heute sicher sein. Die Nürnberger brauchen in der zweiten Serie nur noch nach Köln, während Fortuna in Nürnberg gastiert und Waldhof nach München muß. Da sind Ueberraschungen kaum noch möglich. Nürnberg in Ordnung Da wir einmal bei den Nürnbergern sind, wollen wir uns auch gleich mit den elf Spielern befassen. Zunächst war es sehr wesentlich, daß Nürnberg in stärmter Besetzung antreten konnte und auch den rechten Läufer Uebelein I zur Stelle hatte, wenn dieser Spieler auch mit verbundener Hand auf dem Platz erschien.„Hauptmann“ Köhl zeigte sich erneut von seiner besten Seite und war vor allem sehr fangsicher. Allerdings wurde ihm die Aufgabe durch Fortunas unentschlossenen Angriff nicht allzu sehr erschwert. Das gilt auch für die beiden standfesten Verteidiger Billmann und Munkert. Es war völlig falsch, daß die Fortuna den Ball immer noch in den Nürnberger Strafraum spielte. So wurde fast jede Flanke mit dem Kopf abgefangen. Auch hätte man das Spiel noch mehr auseinanderziehen müssen, um diese beiden stabilen Verteidiger aus dem Konzept zu bringen. Der VfL Benrath brachte es im Sommer vorigen Jahres im Poralspiel fertig und hatte damit auch den Enderfolg Seite. Eine ausgezeichnete Partie lieferte Mittelläufer Carolin. Er blieb zwar viel zurück, ging aber doch im gegebenen Moment nach vorne und war somit eine äußerst wertvolle Stütze für den Sturm. Uebelein I und Oehm wirkten unauffälliger, aber nicht minder zuverlässiger Der Nürnberger Angriff hatte einen guten Tag. Einmar ram Friedel trotz schärfster Bewachung gut ins Spiel, zum anderen wurden die Außen Gußner und Uebelein II sträflich vernachlässigt, so daß sie sich ganz entfalten konnten. Das gilt in erster Linie von dem Rechtsaußen Gußner, der sehr viel freistand und von Czaika kaum gehalten werden konnte. Auch Bornefeld hatte seine Eiberger, ein wundervoller Dribbler, wußte Gußner immer wieder mit den orlagen zu bedienen. Schmitt, der hielt sich etwas zurück und besorgte den Aufbau. Er kam nur wenig in Torraumnähe, sonnt hatte auch der sehr wachsame Uebelein II mehr von seinen Vorlagen profitiert. Im ganzen genommen gefiel beim Club“ das famose Zuspiel von Mann zu Mann, die flache und durchdachte Kombination und auch die gute körperliche Verfassung der einzelnen Spieler. Die Mannschaft ist jedenfalls für eine erfolgreiche Titelverteidigung bestens geget. Wenn sie den Gruppensieg erringt, wird sie auch ins Endspiel kommen, es sei denn, Schalke wäre schon in der Vorschlußrunde der Gegner. Aber auch Schalke wird nach wie vor mit diesem Gegner sehr stark zu, rechnen haben. Hoch mit:0 siegte der FC Schalke 04 im Gruppenspiel auf dem Germaniaplatz in Stolv gegen den Pommernmeister Viktoria. Schon dieses hohe Ergebnis vermittelt einen Begriff von der eindeutigen Ueberlegenheit der Westfalen, die den Pommern eine wahre Lehrstunde erteilten. Daß Viktoria seinen stärkeren Gegnern in den Gruppenkämpfen bereits etwas„abgelauscht“ hatte, zeigte sich in der zweiten Halbzeit, als die Knappen— ihr Sieg stand zu dieser Zeit mit:0 lange nicht mehr in Frage— eine kleine Ruhepause einlegten. Im Nu entwickelte sich 20 Minuten lang ein flottes offenes Sviel. Allerdings brauchte sich Schalkes Hintermannschaft nie sonderlich anzustrengen, um den Stolper Angriffen rechtzeitig Halt gebieten zu können. Dafür waren diese zu durchsichtig vorgetragen. Für Ostpommerns Fußball bedeutete das Auftreten der berühmten Schalker Elf ein Großereignis. 10000 Zuschauer, darunter viele aus den Städten der weiteren Umgebung Stolps, beanspruchten die Fassungskraft des Germaniaplatzes bis auf das letzte. Sie begeisterten sich an dem fein durchdachten Spiel der Schalker Mannschaft und nicht minder an den kleinen technischen Kunststückchen des Einzelnen. Wie man Torgelegenheiten zu verwerten versteht, das zeigte die Angriffsreihe in hoher Vollendung. Kalwitzki allein war viermal erfolgreich. Nur wenige Minuten vergingen, bis Kalwitzki das erste Tor erzielte. Vergebens suchte Stolp sein Heil in Verstärkung der Abwehr. Auf eine Vorlage von Pörtgen erhöhte Kalwitzki auf:0. Urban schloß ein schönes Zusammenspiel von Pörtgen— Kalwitzki—Szepan mit dem dritten Treffer ab. Für Stolp brachte diese Halbzeit nur eine Erfolgmöglichkeit, doch endete der Ball am Pfosten. Kurz vor der Pause fiel durch Szepan das vierte Kor. Kuzorra und Pörtgen stellten nach Seitenwechsel das Ergebnis auf:0, wobei Pörtgens 25=Meter=Schuß besondere Begeisterung auslöste. Fürs erste hatte Schalke nun genug und gönnte sich eine Atempause. Die Stolper kamen mehr und mehr aus ihrer Hälfte heraus, scheiterten aber immer an der gegnerischen Hintermannschaft. Erst in den letzten fünf Minuten verlegte sich Schalke wieder mehr aufs Angreifen, die Ausbeute des Endspurts waren zwei Erfolge von Kalwitzki. Heriha enttäuschte Hertha'BSC— Werder Bremen:3(:2) Nach den ausgezeichneten Leistungen des brandenburgischen Meisters am Vorsonntag gegen Schalke hatte man im Poststadion gegen Werder Bremen immerhin mit einem Siege gerechnet. Aber die 18000 Zuschauer wurden arg enttäuscht. Hertha erreichte nicht entfernt das Niveau des Schalkespiels, kam überhaupt nicht in Fahrt und mußte der technisch überlegenen Mannschaft von Werder Bremen mit :3(:2) einen verdienten Sieg überlassen. Damit wurden gleichzeitig auch die Hoffnungen auf eine Chance im weiteren Verlauf der Gruppenspiele zuDeutsches Fußball=Panorama Westfalen: Aufstiegspiele: Arminia Marten— Klafeld=Geisweid ausges. M3# Linden— Arminia Bielefeld ausges. Preußen Münster — SpVg Röhlinghausen:0. SV Rotthausen— Mülheimer SB ausges. Westsalia Herne— Tura Bonn ausgef. Niederrhein: Aufstiegspiele: BV Altenessen— VsvB Alsum:1(:). SBg Odenkirchen— BfR Ohligs:4(:). BfB Hilden— SV Höntrop(Sa.):2(:). Sportf. Essen— Schwarz=Weiß Essen(Sa.) ausgef. Hamborn 07— Borussia Dortmund ausges. Duisburger SpV— Duisburger FV 08:4(:2) Mittelrhein: Kölner CfR— Kölner BC:4. Sülz 07— Alemannia Dortmund:0(:). Kölner SC 99— Militär=SV Köln (Sa.):0. SV Beuel— FV Saarbrücken:4(:). Westmark Trier—.V Saarbrücken:4(:). Pommern: Stettiner SC— Wacker Berlin:3. Brandenburg: 1. FC Neukölln— Viktoria 89:8. Berolina=LSC Union Oberschöneweide:5. Sachsen: Polizei Chemnitz—'R Gleiwitz:2. Chemnitzer BE — SpVg Hof:2. Spög Dresden— Risaer SB:2. SC Planitz— FC 05 Schweinfurt 322. Mitte: Sportfreunde Halle— 1. S9 Jena:2. 1. Fa Lauscha nichte gemacht, denn mit vier Punkten Rückstand sollte— Thüringen Weida:3. Wacker Halle— SV98 Halle:2. nun nichts mehr zu holen sein. Werder Bremen begann mit der in solchen Spielen stets notwendigen Härte und verschaffte sich damit auch gleich Respekt. Dabei wurden die Grenzen des Erlaubten vielfach übergangen und zahlreiche Freistöße gegen die Niedersachsen gegeben. Unbeirrt rissen die Gäste aber das Kommando an sich und ehe Hertha die Gefahr erkannte, war die Niederlage schon da. Der Sieg war verdient. Hertha hatte wohl eine gute zweite Halbzeit, aber gegen die verstärkte Abwehr der Bremer halfen alle noch so guten Angriffe nichts mehr. Fortung ohne zügigen Sturm „Fesz steht, daß Fortuna auch diesmal nicht die Leste Leistung bot und namentlich im Sturm sehr schwach war. Es ist das alte Lied, daß immer wieder die Sturmreihe ausfällt und die Hauptschuld an einer Niederlage tragen muß. So blieb es denn nicht aus, daß der Sieg an den besseren Gegner fiel und somit auch die Revanche für die Berliner Niederlage hinfällig wurde. Mit dem„Club" und Schalke kommt diese Fortuna nun leider nicht mehr ganz mit, an dieser Feststellung gibt es nichts zu deuteln. Pesch war voll und ganz auf der Höhe. Er hielt in der ersten Halbzeit einige kraftvolle Schüsse in ausgezeichneter Manier, zeigte sich keinen Moment unsicher und konnte die drei Tore nicht verhindern. anes war einmal mehr der Turm in der Schlacht. Glänzend das Zerstörungsspiel, ganz vorzüglich das Abspiel und schließlich noch erfolgreicher Torschütze. Mehr kann man nicht verlangen. Bornefeld zeigte gute Abwehrarbeit, kam aber gegen Gußner und Eiberger oft ins Hintertreffen und brachte dann eine übertrieben harte Note ins Spiel. Das gilt auch von Bender, der diese Mätzchen indessen garnicht nötig hatte, da er bei seinem ausgezeichneten Stellungsspiel und Draufgängertum sehr erfolgreich war. Zwolanowski und Czaika waren nicht ganz auf der Höhe. Erst nach dem Ausgleichstreffer schienen sie„erwacht", um nun mit verstärktem Einsatzwillen auch mehr mit vorzugehen. Es war dazu noch nicht zu spät, aber vor der Pause wäre diese Taktik trotz der durchweg leichten Ueberlegenheit des Gegners angebrachter gewesen. Alle Aufopferung nutzte indessen nicht viel, weil eben im Sturm wieder so umständlich und schwerfällig operiert wurde. Albrecht, Wigold und der ziemlich lasch spielende Ko„sündigten“ in dieser Beziehung am meisten. und Wigold gaben sich wenigstens Mühe, sie wollten etwas schaffen, wenn es auch letzten Endes verkehrt war, weil der Gegner schnell genug darauf einging und die Spielweise bald erkannt hatte. Kobierski indessen setzte sich kaum ein. Schubart und Heibach gaben sich sehr viel Mühe, spielten auch gut, litten aber einmal unter der starken Bewachung seitens der ihnen körperlich überlegenen Gegenspieler und dann auch unter dem glatten Boden, auf dem sich namentlich der kleine Heibach nicht halten konnte. Fortuna zeigte nicht mehr als in einem gut und erfolgreich geführten Punktespiel der letzten Wochen. Das reichte aber hier nicht aus und so kam es zu der verdienten Niederlage. Fink, Frankfurt, leitete sehr genau. Vorteilregel achtete er nicht, sondern ahndete alles was er sah. Allerdings griff er in einzelnen Fällen nicht so durch, wie man es hätte erwarten können. Die Organisation klappte Noch ein Wort zur Organisation. Sie war wieder einmal in Ordnung. Di: Sache hat sich jetzt richtig eingespielt. Durch wechselweise Freigaben wurde jede Verstopfung der Straßen vermieden, so daß An= und Abtransport, wie an einer Schnur gezogen, abrolkte. Waldhof hatte es in Köln nicht leicht VfR Köln— SV Waldhof:1(:1) Dem Koblenzer Spiel zwischen dem Mittelrheinmeister BfR Köln und SV Waldhof Mannheim wohnten über 7000 Zuschauer bei. Sie erlebten wohl einen sehr knappen Sieg der badischen Gäste, der aber den Leistungen nach verdient war. Ausschlaggebend war das überragende Abwehrspiel der Mannheimer. Ganz hervorragend spielte Drayß im Tor, der den größten Anteil am Erfolg hat. Die Stürmerleistungen waren durch technisch gutes Spiel wohl etwas produktiver als bei den Kölnern, doch fehlte auch diesmal wieder der restlose Einsatz von Siffling. Die Kölner Mannschaft hielt sich sehr gut, es ist sogar nicht zuviel gesagt, daß sie ausgesprochenes Pech hatte. Vor allem Birrekoven konnte das Tor nicht finden. Die Läuferreihe tat ihre Pflicht und auch die Abwehr konnte sich nicht besser halten, als sie es schon tat. Das Tor war eine schöne Kombination und für den Kölner Torwart nicht zu halten. Das Spiel verlief meist offen. Nur stand es stets leicht im Zeichen der Mannheimer, die durch ihren Fußball und schönes Zusammenspiel im Felde überragten, aber vor dem Tore fehlte der Druck. In der 13. Minute fiel das einzige Tor„Heermann spielte den Ball gut in den Sturm. Bielneier leitete „Weidinger, der aus 16 Meter unhaltbar einschoß. Köln wurde vor der Pause noch besser und gab auch nach Wiederbeginn eine versprechendere Vorstellung. Es gelingt dem Mittelrheinmeister aber nichts. Das Schußpech der Stürmer hielt weiter an. Piller und Werber stehen beide einmal sehr günstig, verschossen jedoch. Drayß bekommt viel zu halten, zeigt sich aber allen Situationen gewachsen. Einen Kopfball vor Birrekoven konnte er mit letztem Einsatz zunichte machen. Gegen Schluß wurde Waldhof wieder besser. Siffling erhielt vier Meter vor dem Tor den Ball, aber der Nationalstürmer schoß dennoch darüber.— Gruppe 1 Hamburg hatte es nicht schwer BE Hartha— Hamburger SB:3(:0) Das vorentscheidende Spiel in der Gruppe 1 sah vor rund 25000 Zuschauern in Dresden den Hamburger SV mit:0(:0) siegreich. Der Nordmarkmeister mußte sich sehr anstrengen, um schließlich den Erfolg doch noch sicherzustellen. Vor der Pause bekam man von der erwarteten Ueberlegenheit der Hamburger nicht viel zu sehen, aber dafür hatten sie eine umso größere zweite Halbzeit. Angriff auf Angriff rollte vor das Herthator und bei der ständileberlegenheit konnten die Tore nicht mehr Der„Mittemeister spielten zum ersten Male wieder mit Hanel als Sturmführer. Die Hintermannschaft hielt sich sehr gut und hinderte bis zum Wechsel den HSV=Sturm an der Später aber zeigte sich, daß den Spielern doch noch die Reife für so große Spiele fehlt. Trotz restlosen Einsatz gelang es den eigenen Stürmern nicht, sich zum Erfolg durchzuringen. Den Ausschlag gab schließlich das große Spiel der HSV=Läuferreihe die den Gegner in der Krise unter Druck setzte und damit Erfolg hatte. Gleichwertige Gegner Beuthen 09— Hindenburg Allenstein:2(:0) Obwohl beide Mannschaften in ihrer Gruppe nur noch eine untergeordnete Rolle spielen können, fand die Begegnung zwischen den Meistern von Ostpreußen und Schlesien in Hindenburg mit rund 6000 Zuschauer noch einen guten Besuch. Beuthen 09 schien dem ersten Sieg mit einer:=Führung durch den Mittelstürmer Haassa bei der Pause schon sicher zu haben, hatte aber die Kampfkraft der Soldaten unterschätzt. Mit letztem Einsatz gestalteten die Allensteiner die zweite Hälfte sogar meist überlegen und so reichte es denn auch noch durch Heidinger und Kopitzke zum Ausgleich. Gruppe 3 Worms trotz Unentschieden in Fronl BfB Stuttgart— Wormatia Worms:0 In Württemberg herrschte am Sonntag wie überall im Reich trübes Wetter als die Gaumeister von Südwest und Württemberg in die Adolf=Hitler= Nordmark: FC St. Pauli— Rot Weiß Oberhausen 390. Holstein Kiel— Viktoria Hamburg:3. Niedersachsen: Rasensport Harburg— Arminia Hannover 411. Wilhelmsburg 09— Hannover 96:0. Eintracht Braunschweig— Duisburg 99:5. Arminia Hannover— Rot Weiß Oberhausen:1. Nordhessen: Hessen Hersfeld— Kurhessen Marburg:1. Kewa Wachenbuchen— Eintracht Frankfurt:5. Südwest: SB Frankfurt— Freiburger FC 621; Eintracht Frankfurt— Rot=Weiß Frankfurt:3. Baden: BfR Mannheim— 1. FC., Pforzheim 533; Bfl Neckarau— Karlsruher FV:0; Germania Brötzingen gegen FV Rastatt 511. Württemberg: 1. SSV Ulm— Offenbacher Kickers 322. Bayern: SpVg. Fürth— BfB Leipzig:1; BfV Ingolstadt gegen Sportfr. Eßlingen:3. Fußball im Ausland Länderspiele: Brüssel: Belgien— Schweiz:2(:1) Bukarest: Rumänien— Tschechoslowakei:1(:0) Städtespiel: Prag: Prag— Berlin:2(:9) Schweiz: Graßhoppers Zürich— Bayern Münchon:2(:). Italien: AS Rom— FC Mailand:0: FC Neapel— FC Turin:1; Juventus Turin— Novara:1. Frankreich: FC Mülhausen— FC Rouen:2; Racing Straßburg gegen FC Metz:1; Olympique Lille— Red Star Paris:0. Ungarn: Hungaria— Bocskai:2; Ferencvaros— Budasok :0; Uspest— Nemzeti:0. Oesterreich: Wacker— Bienna:1; Libertas.— Admira:9; Postsport— Austria 021. Prag schlug Berlin:2 Die Berliner Stadt=Fußballmannschaft trug am der Beß mit det.“ Sonntag vor rund 20.000 Zuschauern in Prag ein Pröfrock auf dem linken Flügel, Rut(Spiel gegen die Prager Stadtelf aus und wurde Posten eines Mittellkufers und in der Verteiz!2:(•2) geschlagen. Bereits in der ersten Minute stand anstelle von Weidner Klotz. Wormatia wählte führten die Prager durch Prokop mit 19. Der Verden Wind im Rücken, aber Stuttgart hielt den liner Mittelstürmer Berndt glich in der 13. Minute Kampf offen. Die Leistungen wurden erst gegs aus, doch konnte Prokop im Anschluß an einen Ende der Halbzeit besser. Torgelegenheiten hieten Strafftoß seiner Mannschaft wieder zur Führung sich auf beiden Seiten, aber auch nach der Pause ver verhelsen. Ein Tor des Halbrechten Eleh in der mochten sich die Stürmerreihen orzen die aufonfern=(pierten Minute nach Halbzeit stellte das Spiel auf Vagmenrintgseurmertechen gegen die aufbbiern=:1. In der 84. Minute den Avwegepieter nicht durchzusetzen. Rutz und ait. In dei Lehmann waren die Besten bei Stuttgart, Winkler und Kiefer überragten bei den Wormsern. Die 20000 Zuschauer warteten vergebens auf den entscheidenden Treffer. Kassel war stärker SpV Kassel— Dessan 05:0(:0) Der Hessenmeister mußte seine Elf auf verschiedenen Posten umstellen und neu besetzen. Der Erfolg war, daß die Mannschaft sich zu einem schönen und systemvollen Spiel zusammenfand und den Mittemeister glatt und verdient mit:0(:0) schlug. # spielte der frühere Mittelstürmer Istel mit Erfolg Verteidiger und der frühere Außenläufer Halbschmidt führte sich als Angriffsführer gleich mit zwei Treffern ein. Endlich ein Schweizer Fußballsieg Belgien:2(:1) geschlagen In dem auch für den deutschen Fußballsport wichtigen Länderkampf Belgien— Schweiz, der am Sonntag im Brüsseler Heysel=Stadion vor nur 15000 Zuschauern bei regnerischem Wetter ausgetragen wurde, siegte etwas unerwartet die schweizerische Nationalmannschaft, die in ihren letzten Kämpfen wenig vom Glück begünstigt gewesen war. Von der belgischen Mannschaft hatte man sich nach ihren guten Leistungen gegen Frankreich und Holland mehr versprochen. Ein Ausfall war wie schon im letzten Kampf der Mittelstürmer Voorhof, der zwar das belgische Tor erzielte, aber den Sturm nicht führen konnte. Gegen Spielschluß übernahm deshalb auch Raymond Braine den Mittelstürmerposten, während Voorhof auf halbrechts und Ceuleers auf halblinks ging.„Während die Verteidigung sich ausgezeichnet hielt, enträuschte der Torwart Braet, der das erste Tor, hätte vermeiden können. In der Läuferreihe zeigte der Mittelläufer Stynen ein großes Spiel, die beiden Außenläufer wurden mit ihrer Aufgabe nicht so gut fertig. Mannschaft hatte den Sieg versiert„ Ihr bester Mann zwar zweifellos der rechte Verewoiger Minelli, der überall auftauchte, wo es gefährlich war. Auch die Läuferreihe lieferte ein besseres Spiel als die belgische Halbreihe und hat durch ihr aufopferndes Zerstörungs= und Aufbauspiel großen Anteil an dem Sieg der Eidgenossen, in deren Sturm wieder der alte Fam Abegalen die Lage beherrschte.„Xam“ war es auch. der die Schweiz in der elften Minute überraschend in Fühxuns. hrachte. In der fünften Minute der zweiten it erreichte die Schweizer Elf durch den Rechtsaußen Bickel eine:=Führung. Die belgischen Gegenangriffe scheiterten immer wieder an der eisernen Abwehr der Eidgenoffen, die allendings den von Voorhof erzielten Ehrentreffer in der 29. Minute nicht verhindern konnten. Isenborghs Mittelstürmer Belgiens Nationalelf gegen Deutschland belgische Fußball=Sportbehörde konnte sich natürlich nicht entschließen, wegen der schlechten Leistungen der Nationalelf gegen die Schweiz für den Länderkampf gegen Deutschland am Sonntag in Hannover eine umfassende Umstellung vorzunehmen. Die Elf wurde vorläufig auf zwei Posten geändert. Für Voorhof wurde Isenborghs als Mittelstürmer eingesetzt und als Rechtsaußen wird rrahrscheinlich Fievez spielen. Die Aufstellung Braet (Brügge) Paverick Joacim (Antwerpen)(Charleroi) Stynen Dewinter (Lüttich)(Charleroi)(Beerschot) Cenleers Isenborghs Braine van den Eynde (Daring).(alle Beerschot Antwerpen) Der Schiedsrichterfür Deutschland— Belgien des siebten Fußball=Länderses zwischen Deutschland und Belgien am 25. Aprit in Hannover wird der Engländer A. I. Jewell(London) tätig sein. Jewell zählt zu den besten„Schiedsrichtern des Inselreiches und hat Treffer für die Reichshauptstädter, doch sprang kurz vor Schluß ein Schuß des Linksaußen Masat vom Körper Appels ab über die Linie. Rumäniens großer Fußball=Erfolg Ein:1(:)=Unentschieden gegen die Tschechoslowakei Im ersten Kampf um den neuen vom Präsidenten der Tschechoslowakei, Dr. Benesch, gestifteten Pokal, um den die Ländermannschaften der Kleinen Entente kämpfen, standen sich am Sonntag in Bukarest die Nationalmannschaften von Rumänien und der Tschechoslowakei gegenüber. 50000 Zuschauer wohnten dem Kampf bei, darunter auch König Carol II. Die Begegnung endete:1(:0) und brachte den Rumänen den bisher größten Fußballerfolg. In der 63. Minute erzielte Rumäniens Mittelstürmer Bodola das Führungstor. 20 Minuten später gelang es dem Sturmführer der Tschechen, Nejedly, den Ausgleich herzustellen. Ein zweites Uebungsspiel in Duisburg Kursisten gegen Niederrhein=Elf am Mittwoch Am kommenden Mittwoch findet im Duisburger Stadion ein zweites Uebungsspiel der Kursisten statt, die zurzeit unter Reichstrainer Herberger einen Lehrgang bestreiten. Das Spiel, das um 17,45 Uhr beginnt, führt die Kursisten diesmal gegen eine Niederrhein=Elf. Während die Mannschaft der Kursusteilnehmer erst am Dienstagnachmittag aufgestellt wird, steht die Besetzung der Niederrhein=Elf wie folgt fest: Abromeit(Duisburg 99); Gipka, Volle(beide RotWeiß Oberhausen); Flick(Duisburg 99), Stephan (Schwarz=Weiß Essen), Rodzinski(Hamborn 07); Petri(Hamborn 07). Kraus(Duisburger Spielverein), Maring(SSV Wuppertal), Stermseck(Schwarz= Weiß Essen), Günther(Duisburg 99). Wieder mit dem BSC=Sturm Deutschlands Hockeyelf für den Kam,, gegen Holland Der Sportwart des Fachamtes Hockey, Detmar Wette(Köln), hat nach den guten Leistungen, die die deutsche National=Hockeymannschaft am Samstag gegen Belgien zeigte, die Elf für die wichtige Begegnung gegen Holland am kommenden Sonntag in Amsterdam nur wenig geändert. In die Läuferreihe wurde rechts der frühere Münchener und heutige BHCer Gerdes eingestellt, während sein Klubkamerad Keller als Mittelläufer aufgestellt wurde, da der.Gladbacherd Menke wegen der westdeutschen Hockey=Endrunde, die am Wochenende in,.Gladbach ausgetragen wird, unabkömmlich ist. Die Eif lautet: Lichtenfeld(BSC); Griesinger, Aufderbeide besten Schiedsrichtern des Inselreiches und bat sich(beide aB Sachsens.?“ Ortesinger. Ausderheite dank seiner Ruhe und Uebersicht bei den schweren(alle Berliner): Haetm, emcis Neisterschaftskämpfen der ersten englischen Klasse Herting salle einen ausgezeichneten Ruf erworben" Hames“ zages= Perliner Sc). Als Ersatzmann wird Hamel(Beriiner HC) die Reise mitmachen KREIS VIERSEN ANT 41E Westdeutschland schlägt Holland :3 Im Duisburger Stadtbad bestritt die holländische Nationalmannschaft unter dem Titel„Kikvorschen“ einen Repräsentativ=Wasserballkampf gegen die Auswahlmannschaft Westdeutschlands Während sich die Holländer noch im letzten Augenblick durch den Internationalen van Aelst verstärkten, traten die Westdeutschen in der vorgesehenen Aufstellung an. Dieser im Mittelpunkt der vom Fachamt des Gaues Nieder= rhein am Samstagabend stattgefundene Wasserballkampf endete mit einem glücklichen:5(:3) Sieg der westdeutschen Sieben, die nicht restlos gefallen konnte. Die Holländer waren hinsichtlich Schnelligkeit, Ballbehandlung und Zusammenarbeit nicht nur ebenbürtig. Man merkte es den Westdeutschen an, daß das vorbereitende Training gefehlt hat. Jedenfalls hat man die Westdeutschen schon besser gesehen. Die Reihenfolge der Tore::1 durch van Aelst— :1 durch Strauß—:1 durch Strauß—:2 durch Maier—:2 durch Hilker—•3 durch van Aelst. Pause.:3 durch Schneider—:3 durch Schneider (sehr zweifelhaft, das Tor durfte nicht anerkannt werden, da der Ball die Torlinie nicht überschritten hatte)—:4 durch van Aelst—:4 Selbsttor des Verbinders Regter—:5 durch Stam—:5 durch Schneider. Im ersten Teil der Niederrheingau=Prüfungskämpfe gab es zum Teil schöne Leistungen. Trude Wollschläger zwang im 200 m Brustschwimmen die Weltrekordlerin Martha Engfeld=Genenger zur Hergabe ihres ganzen Könnens. Erst auf der letzten Bahn zog die Krefelderin in Front. Die Zeiten: Genenger::02,2— Wollschläger:03,7! Bei den Frauen dominierten die 98erinnen aus Düsseldorf, während bei den Männern der ASC Duisburg am erfolgreichsten abschnitt. Männer: Kraul 100 m: 1. Hirschmann(AsC Duisburg):03; 2. H. Hilber(Duisburg 98):04; 3. Thelen (Düsseldorf 09):04,8.— Bruststaffel 4 mal 100 m: 1. ASC Duisburg:30,8; 2. Essen 06:35,8; 3. Aegier Essen:38,4.— Kraul 400 m: 1. Hirschmann(ASC Duisburg):10,2; 2. H. Hilker(Duisburg 98):29,9; 3. Konrab Zrey wieder deuischer Larmiei!, 7. Deutsche Gerätmeisterschaften in Stuttgart vient cisfeldurs co) letsfga.—, Kreasilaselk i0 mask 8o u: 4. Düsseldorf 09:56,4; 2. Duisburg ASC:03,7.— Frauen: Rücken 100 m: 1. Anny Stolte(Düsseldorf 98) :22,2; 2. Schminke(Krefeld 93):27; 3. Karnatz(Düsseldorf 98):32,5.— Brust 200 m: 1. Martha EngfeldGenenger(Krefeld 93):02,2; 2. Wollschläger(DSV Duisburg):03,7; 3. Graßhoff(BDS Duisburg):23,5. — Kraulstaffel 3 mal 100 m: 1. Düssoldorf 98:55,2; 2. DSV Duisburg:10,3.— Lagenstaffel 3 mal 100 m: 1. Düsseldorf 98:16,6; 2. DSV Duisburg:26/8 Min. * Holland in Altenessen mit:6(:2) geschlagen Während die holländische Nationalmannschaft im Wasserball am zweiten Tage in unveränderter Aufstellung antrat, wechselte Westdeutschland den Torwart Klingenburg gegen Kriescher(Aachen 06) und den Rechtsaußen Thielhorn(Duisburg) gegen Thelen (Düsseldorf 09) aus. Die Westdeutschen erzielten mit :3(:2) einen verdienten Sieg, sie zeigten bessere Leistungen als am Vortage. Schneider wurde wieder gut bewacht, er überließ seinen Stürmer=Kameraden das Toreschießen. Der holländische Torwart Woerkom, der in Zukunft den verdienstvollen Veenstra ersetzen wird, reicht noch nicht an die Qualitäten seines Vorgängers heran. Nach schwachem Beginn zeigten die Holländer nachher gleichwertige Leistungen. Der zweite Teil der Prüfungskämpfe der niederrheinischen Schwimmer und Schwimmerinnen verlief recht spannend. Der Amateur=SC Duisburg bewies erneut seine Spitzenstellung im Gau bei den Männern, während Dusseldorf 98 eine dominierende Stellung bei den Frauen einnimmt. Ausnahmsweise sah man einmal Martha Genenger und Anni Stolte im Kraulschwimmen, sie waren jedoch beide nicht in der Lage, sich zu placieren. Der erfolgreichste Schwimmer war Hirschmann vom ASC Duisburg, der auch die 200 m Kraul gewann und damit auf alle drei Kraulkonkurrenzen Beschlag legte. Ergebnisse: Männer: Kvaulstaffel 4 mal 100 m: 1. ASC Duisburg:21,5; 2. Düsseldorf 09:25,5.— Brustschwimmen 200 m: 1. Deußen=Krefeld 93:52; 2. KuhnkeAegir Essen:56,5; 3. Jonas=ASC Duisburg:00,8.— Kraulschwimmen 200 m: 1. Hirschmann=ASC Duisburg 2322,2; 2. Seyfarth=Duisburg:28/1; 3. Kempers=ASC Duisburg:30,4.— Lagenstaffel 8 mal 100 m: 1. Oberhausen 97:46,9; 2. Düsseldorf 09:48,3; 3. ASC Duisburg:54,7 Min. Frauen: Kraulschwimmen 100 m: 1. Bartsch=Düsseldorf 98:15,6; 2. Driever=Düsseldorf 98:16,4; 3. Karnatz= Düsseldorf 98:17.— Bruststaffel 3 mal 100 m: 1. DSV Duisburg:36,8; 2. BDS Duisburg:42,8; 3. Düsseldorf 98:438.— Kraulschwimmen 400 m: 1. DrieverDüsseldorf 98:12,4; 2. Karnatz=Düsseldorf 98:28; 3. Homfeld=Oberhausen 97:34,9.— Kraulstaffel 6 mal 50 Meter: 1. Düsseldorf 98:32,5; 2. DSV Duisburg:45,4 Minuten. Und nun gegen Ungarn! Bekanntlich weilt die ungarische Auswahl=Wasserballmannschaft am Wochenende in Westdeutschland. Nach dem erfolgreichen Abschneiden der Westdeutschen gegen die holländische Nationalmannschaft hat es sich bewiesen, daß der Westen über eine Anzahl gleichwertiger Spieler verfügt. Aus diesem Grunde hat der Niederrheingau=Fachwart die Mannschaften für die Ungarnspiele wie folgt aufgestellt: Für Samstag, 24. April in Wuppertal=Elberfeld: Tor: Kriescher(Aachen 06), Verteidigung: Hentsch (Stahlunion Düsseldorf), Lütkemeier(Ruhrort 09); Verbindung: Strauß(Aachen 06); Sturm: Thelen (Düsseldorf 09); Schneider und Hilker(Duisburg 98). Für Sonntag, 25. April in Duisburg: Tor: Klingenburg(Duisburg 98); Verteidigung: Hentsch, Lütkemeier; Verbindung: Strauß; Sturm: Thielhorn, Schneider, Hilker(alle Duisburg 98). J Hveger—Seuff in Amsterdam Das zuerst für Düsseldorf geplante Zusammentreffen zwischen Dänemarks achtfacher Weltrekordlerin Ragnhild Hveger und der holländischen Olympiasiegerin Nida Senff kommt nun doch zustande. Die beiden schnellsten Rückenschwimmerinnen der Welt werden- sich beim internationalen Schwimmfest in Amsterdam am 11. und 12. Mai zum Kampf stellen. Bei der gleichen Veranstaltung geht auch die deutsche Weltrekordlerin Martha Engfeld=Genenger an den Start. Westdeutschlands Wasserballmeister, Duisburg 98, soll auf Het 9 Amsterdam treffen. Frankreich zeigte sein RugbyKonnen Deutschlands Fünfzehn klar mit:27 Punkten. Die deutsche Rugby=Nationalmannschaft, der man nach ihren beiden letzten Spielen gegen Frankreichs starke Fünfzehn für den 13. Länderkampf eine abermalige große Leistung zugetraut hatte, wurde am Sonntag im Pariser Prinzenpark klar mit:27 geschlagen. Die Niederlage war in dieser Höhe noch nicht einmal unverdient. Frankreich hatte stärkste Mannschaft aufgeboten und diese bewies durch ihre hervorragenden Leistungen, daß noch viel lernen müssen, um die französische Spielstärke zu erreichen. In der Stuttgarter Stadthalle wurden am Sonntag die 7. Deutschen Gerätmeisterschaften durchgeführt. Der zweifache Olympiasieger und Titelverteidiger Konrad Frey(Bad Kreuznach) konnte sich zum dritten Male die Würde eines Deutschen Turnmeisters an den Geräten sichern. Frey erreichte insgesamt 237.4 Punkte. Außerdem wurde Konrad Frey noch dreifacher Einzelmeister, da er in den Freiübungen, beim Pferdsprung und am Reck die höchsten Punktzahlen Frey hatte schon nach den Pflichtübungen mit 1191 Punkten vor dem Münchengg, Aano3., gem (116.), dem Frankfurter Ernst Winter 1119.), dem aus Leung kommenden Alfred Müller(114.5) und dem Hamburger Steffens(114.3) vie Führung. Diesen Vorsprung konnte er in seinen Kürübungen, wo er nur einmal die Höchstzahl von 20 Punkten erhie während er dreimal bei den Pflichtübungen 20 Punkte erhalten hatte, verteidigen. Zweiter wurde Stangl mit 234.7 Punkten vor Steffens, Alfred Müller, Ernst Winter und dem Leipziger Kurt Krötsch. Hinter dem Münchener Gustav Schmelcher, dem, dem Heidelberger Leo Isele belegte der Düsseldorfer Georg Sich als bester niederrheinischer Turner den neunten Rang. Freys Meisterleistung war: Pflicht: Barren 20, Pferd quer 20, Pferdsprung 19.7, Ringe 19.6. Freiübungen 20, Reck 19.8— Kür: Pferdsprung 19.8. Barren 19.8, Seitpferd 19, Ringe 20, Freiübung 19.8 und Reck 19.9. Das Endergebnis war: 1. und Deutscher Turnmeister 1937: 1. Konrad Frey(Bad Kreuznach) 237.4 Punkte; 2. Innozent Stangl(München) 234.7 Punkte; 3. Steffens(Hamburg) 232 Punkte; 4. Alfred Müller(Leuna) 2231.8 Punkte; 5. Ernst Winter(Frankfurt) 231.6 Punkte; 7. Kurt Krötsch(Leipzigl 229.1 Punkte; 7. Gustav Schmelcher(München) 228.3 Punkte; 8. Leo Isele (Heidelberg) 226.7 Punkte; 9. Georg Sich(Düsseldorf) 225.3 Punkte; 10. Hans Pludra(Berlin) 225.2 Punkte; 11. Willi Münder(Göggingen) 224.3 Punkte; 12. Karl Stadel(Konstanz) 224.2 Punkte; 14. Kleine (Leuna) 223.1 Punkte; 15. Rödel(Irchwitz) 223 Punkte; 16. Lüttinger(Ludwigshafen) 222.8 Punkte; 17. Walter(Weinheim) 222.6 Punkte; 18. Klinetzky (Frankfurt) 222.5 Punkte; 19. Weischedel(Stuttgart) 222.1 Punkte; 20 Hausmann(Singen 221.9 Punkte; 21. Kanis(Zoppot) 221.6 Punkte; 22. chen) und Leuchel(Thalheim) 221.4 Punkte; 24. Mock (Berlin) und Göbig(Mainz=Mombach) 220.8 26. Otto(Leuna) und Kammerbauer(Kuchen) 220.7 Punkte: 28. Limburg(Ruhla 220.5 Punkte. Rund 60 Turner, darunter fast alle Mitglieder der deutschen Olympiamannschaft— es fehlten Schwarzmann, Beckert und Volz— begannen am Sonntagvormittag vor 10000 Zuschauern in der Stuttgarter Stadthalle mit den Pflichtübungen. Unter den Besuchern befanden sich Abordnungen aus Finnland, der Schweiz und der Tschechoslowakei. angetreten, die immer wieder stärksten Beifall auslösten. Noch am Vormittag hatten die Turner den Pferdsprung erledigt, wobei Konrad Frey seinen ersten Meistertitel errang. Die Nachmittagskämpfe wurden am Barren eröffnet. Möller und Steffens schnitten mit einer 20 ab. Im Gesamt führte nach wie vor aber Frey, Steffens und Winter. Etwas schwächere Leistungen brachte das Seitpferd, an dem Winter vom dritten Platz verdrängt wurde. Stefsens schob sich nach vorne. Am besten schnitten hier Frey, Pludra und Krötzsch mit je 19,8 Punkten ab. Der Münchener Stangl erntete an den Ringen großen Beifall. Die 20 hatte er für seine ausgezeichnete Leistung auch wirklich verdient. Aber auch Frey schaffte 20 Punkte und konnte dadurch seinen knaßpen Vorsprung vor dem Münchener behaupten. Höchste Kunst und tadellose Uebungskombination verriet die deutsche Spitzenklasse in den Freiübungen. Hier waren Stangl und Krötzsch einfach nicht zu überbieten. Mit besonderer Spannung wurde schließlich der Kampf am letzten Gerät, am Reck, erwartet. Nur knapp waren die Unterschiede der Punktzahlen. Ein Fehler bedeutete schon sicherer Verlust, zumindest ging aber ein Platz dabei verloren. Es gab noch einmal wundervolle Leistungen, die bewiesen, daß Deutschland die besten Reckturner hat. Stangl schaffte wieder 20 Punkte, aber er konnte Frey nicht mehr einholen. Blendend in Form befand sich auch der frühere Weltmeister an diesem Gerät, Winter(Frankfurt). Nach seinem Abgang mit dem doppelten Salto wollte der Beifall kein Ende nehmen. Im Anschluß an die Pflichtübungen am Vormittag erledigte der Rest der Turner seine Kürübungen. Olympiasieger Willi Stadel trat nicht mehr an. Alle übrigen wurden Kranzsieger, da sie die vorgeschriebenen 180 Punkte erreichten. Bester war Karl Staoet (Konstanz) mit 224,2 Punkten. Ausonius gewinnt den Kölner Zeuhfahr Nausgleich Schwache Felder, aber starker Besuch Bei trübem, regnerischen Wetter aber ausgezeichnetem Besuch wurde am Sonntag in Köln das erste große westdeutsche Rennen, der Kölner FrühjahrsAusgleich über 1600 Meter, entschieden. Am Start hatten sich acht Pferde engefunden. Das Geläuf war sehr tief. Der Favorit Ausonius siegte mit einer Länge jegen Löffelmann, Edel Bitter und Barolea. Die Zeit lautet::48,7 Minuten. Richterspruch: 1— 4— Kopf. Hofoper erwischt den besten Start und war sofort an der Spitze vor Ausonius, Barolea und Sonnenfalter, während Edel Bitter und Voltaire 2 auf den letzten Plätzen galoppierten. Durch den Bogen kam Hofoper vor Ideolog und Ausonius. In der Geraden ging Ausonius nach vorne und hatte schon an der Distanz klar die Spitze. Hier kamen Löffelmann und Edel Bitter auf— Löffelmann kam mit schönem Speed noch bis zu einer Länge an Ausonius heran, während Edel Bitter Barolea im Ziel das dritte Geld nahm. 1. Rennen: 1. Janiculus(Lommatzsch), 2. Dill, 3. Thurilind. Ferner: Meister, Commodore. Sieg 42, Platz 15, 13. EW. 68. 2. Rennen: 1. Partisane(M. Schmidt), 2. Silvester, 3. Mohamed. Ferner: Gabler, Fohre, Fechter. Sieg 24, Platz 19, 25, 16. EW. 310.„ 97. 3. Rennen: 1. Seni(Broda), 2. Feoeier, 3. Altai. Ferner: Gloricus, Juditta, Leithirsch, Adelbert. Sieg 103, Platz 32, 26, 22. EW 1305. 4. Rennen: 1. Ausonius(Geld), 2. Löffelmann, 3. Edelbitter. Ferner: Ideolog, Sonnensalter, Hofoper, Voltaire II, Barolea. Sieg 33, Platz 10, 23, 19. EW. 622. 5. Rennen: 1. Maruka(Wenzel), 2. Amaranthus, 3. Aurel. Ferner: Weddegast, Selim, Lauspaß, Golf. Sieg finnland, der Schweiz und der Tschechoslow#####. Aurel. Ferner: Weddegast, Se In Anwesenheit des Reichsstatthalter und Gau= 51, Platz 17, 14, W. EW. 185... leiters Murr und vor abermals 10000 Zuschauern 6. Rennen: 1. Gnom(Hochstein), 2. Stahch# lm., 5. Sawurde der entscheidende Gang zu den vier Uebungen lur. Ferner: Agathon. Sieg 20, Platz 14, 18. Ges. 68. Ratscheuch g. lach Cand um Vörimuns Sieben westdeutsche Amateure in der Nationalmannschaft! „Rund um Dortmund“ war für Amateure und Berufsfahrer, mit allen Beschwernissen eines Straßen=Radrennens gespickt. Schlechtes Wetter Regen und Wind, sowie die kräftezehrenden Steigungen auf vielen Teilen der 256,3 km langen Strecke der Berufsfahrer und 128/4 km der Amateure forderten ihre Opfer und verlangten den harten Kämpfern der Landstraße alles ab. Um so höher ist der große Erfolg einzuschätzen, den unsere Amateure davontrugen: Unter den ersten Zehn, also in der neuen Nationalmannschaft, befinden sich nicht weniger als sieben Westdeutsche, von denen der Bieleselder Langhoff in:80 Std. einen klaren Sieg davontrug. Bei den Berufsfahrern stellt der Berlin=Kottbus=Berlin=Sieger Willi Kutschbach seine große Klasse erneut unter Beweis. Er bei den Berufsfahrern nach einem gigantischen Rennen in der:26 Std. für die doppelte Wegstrecke vor seinem Markengefährten Heide im Spurt. Bei strömendem Regen gingen am Sonntagmorgen die 37 Berufsfahrer an den Ablauf des Rennens. Der Marschplan führte sie von der Kampfbahn Rote Erde über Kirchhörde, Ende, Berghofen, Schwerte, Unna, Kamen, Lünen, Mengede, Herne, Bochum, Witten und Barop zurück nach Dortmund, von wo diese 128,4 km lange Strecke noch einmal zu runden war. Schon die großen Steigungen am Höchsten und an der Schanze zogen das Feld auseinander, und bekannte Leute wie Hodey, Sieronski und Stöpel fielen gleich so weit zurück, daß sie für den Ausgang des Rennens nicht mehr in Frage kamen. Verschiedene Ausreißversuche mißglückten schon im Ansatz, bis kurz vor Beendigung der ersten Runde der Berliner Buse und der Frankfurter Roth zum erstenmal vom Felde loskamen. Roth schüttelte seinen Gegner dann ab und traf nach:57 Std. mit knappen Vorsprung wieder in Dortmund ein. Roth ist kein Bergfahrer und so schloß sich unerwartet das am Höchsten wieder auf. Bei der Bergfahrt zur Schanze ließ der Dortmunder Diederich seine Gegner alle hinter sich und verteidigte die Spitze 20 km lang bis nach Hennen. Bei Kamen fielen Arents(Köln) und Wolke(Berlin) zurück, später kam auch Roth nicht mehr mit und Kijewski(Dortmund) wurde durch einen Reisenschaden aus der Spitzengruppe zurückgeworfen, die jetzt noch aus 13 Mann bestand. Unter ihnen setzte von Bochum (205 km) ab ein harter Endkampf ein, in dem die beiden Viktoria=Fahrer Kutschbach und Heide die Hauptrolle spielten. Sie übernahmen mit Bautz die Führung, eine zweite Gruppe bildeten Geyer und der Chemnitzer Debutant Gerber, den öritten Platz hielten Buse und Weckerling, denen dann allein der Frankfurter Löber folgte. Kutschbach und Heide lösten sich in der Führung gut ab, ließen bald den erschöpften Bautz hinter sich und vergrößerten ihren Vorsprung bis ins Ziel ständig. Hier lieferten sie sich noch einen freundschaftlichen Endspurt, aus dem Kutschbach mit einigen Reifenstärken als Sieger des 17. Straßenrennens„Rund um Dortmund“ hervorging. Bautz mußte kurz vor dem Ziel noch den Chemnitzer Gerber an sich vorbeilassen. Die Amateure der Klassen A und B hatten nur eine Runde zurückzulegen, für die Eichenkranzfahrer und die Jugendlichen war die Strecke entsprechend verkürzt. 110 A= und=Fahrer nahmen den Kampf auf. Die zwei Minuten Vorsprung der =Klasse waren schon nach 13 km verlustig gegangen. Aus der Spitzengruppe fiel schon bald Bruno Kijewski zurück, in Berghofen ereilte den Berliner Presber ein ähnliches Geschick. Das Tempo war anbetrachts des harten Wetters ziemlich scharf, die bergige Strecke forderte bald ihre Opfer. Bei Schwerte waren von der Nationalmannschaft des ersten Rennens nur noch vier Mann im Vorderfeld, von denen bald auch noch Felske zurückfiel, so daß nur noch Figay, Butt und Seidel, also die Westdeutschen, vorne blieben. Die Favoriten siegten weiter Nur fünf Spiele um die Deutsche Handballmeisterschaft Der zweite Tag der Gruppenspiele um die Deutsche Handballmeisterschaft brachte den Favoriten weitere wertvolle Erfolge. Besonders erfreulich ist das Wiederkommen des Deutschen Meisters Hindenburg Minden, der gegen den 1. FC Nürnberg eine klare, abgerundete Leistung zeigte. Auch dem MTSA Leipzig ist der Gruppensieg sicher. In der Gruppe I mußte der Kampf zwischen Oberalster Hamburg und DBV Berlin, der eine gewisse Vorentscheidung bringen sollte, wegen des schlechten Wetters ausfallen. Da in der Gruppe II wegen der Streichung von MSV Weißenfels und KTV Stettin kein Spiel ausgetragen wurde, gab es nur fünf Kämpfe, denen aber wegen ihres großen Einflusses auf den Endsieg starke Bedeutung zukam.. 40 Sänitag, In der Gruppe I nutzte der VfL Königsberg den Platzvorteil gegen Tuspo Bettenhausen=Kassel mit allen Kräften aus und landete gegen den ziemlich gleichwertigen Gegner einen knappen:6(:2) Sieg. In der zweiten Halbzeit sah es zeitweise für die Ostpreußen recht kritisch aus. Drei verwandelte Freiwürfe von Menkel 2 stellten aber einen Vorsprung her, den die Gäste trotz allen Einsatzes nicht mehr wettmachen konnten. Ziemlich überraschend kommt der Sieg der Waldhofer in der Gruppe III. Allein das überragende Können des Nationalspielers sicherte den Süddeutschen einen überaus knappen:6(:4) Sieg gegen MSV Hannover, der während des ganzen Spiels eine völlig gleichwertige Leistung bot. Sehr glatt fiel der Sieg des Deutschen Meisters, Hindenburg Minden, gegen den 1. FC Nürnberg aus, der mit 14:9(:3) sicher niedergehalten wurde. Der westfälische Angriff, und hier wieder besonders Röttger und die Gebrüder Roß, war in überragender Form, so daß den Westfalen wieder berechtigte Aussichten auf den Titel eingeräumt werden müssen. Der Koblenzer MSV hatte in der Gruppe IV im Kampf gegen den VfR Schwanheim das Glück auf seiner Seite. Das knappe:3(:1) Ergebnis spricht von gleichwertigen Gegnern, die leider dem Spiel eine allzu harte Note gaben.— Sehr klar ist in dieser Gruppe die Favoritenstellung des MTSA Leipzig, der durch seinen Sieg gegen den TV Altenstadt fast ungefährdet an der Tabellenspitze liegt. Mit:12(:7) wurden die Süddeutschen trotz eifrigster Gegenwehr hoch geschlagen. Prosser und Höfer schossen bei den Sachsen allein je vier Tore. 7. Rennen: 1. Saltus(Mätzigs), 2. Dobler, 3. Herkules. Ferner: Birgit, Rheinlandmädel, Lonka. Sieg M. Platz 22, 12, 14. EW. 300. Rennen zu Magdeburg 1. Rennen: 1. Imperator(Köner); 2. Pandur; 3. Tambour; 4. Wolgalied. Ferner: Harun, Akita, Vollrad, Anspach, Marducktochter, Hagelschlag, Dammbruch. Sieg 14, Platz 11, 26, 15, 16. EW: 1072. 2. Rennen: 1. Skapaslow(Lt. v. d. Goeben); 2. Bambus; 3. Gasparone; 4. Gin. Ferner: Lieber Kerl, Maibach, Perlimutter, Reiher, Al Raschid, Lycomedes, Reichsmark, Immerglück. Sieg 86, Platz 17, 22, 12, 15. EW: 3028.„ m(n Wpell3. Rennen: 1. Abteitung: 1. Feuerwarte(o. Mellenthins); 2. Jubel; 3. Ohio. Ferner: Pistoja, Matader, Balatre, Drausgänger. Sieg 58, Platz 15, 16, 20. EW: 105.— 2. Abteilung: 1. Horchauf(v. Schmidt=Pauli); 2. Rückwechsel; 3. Jagdjunker. Ferner: Jubel, Heldenfaust, Tannengvün, Convent. Sieg 48, Platz 10, w, 35. 4. Rennen: 1. Perlstab(v. Dewitz); 2. Santini; 3. Pelops; 4. Lachendes Leben. Ferner: Aron, Frechdachs, Jidutta, Blancheflor, Tritz. Sieg 106, Platz 16, 14, 18. 5. Rennen: 1. Narhalla(Streit); 2. Maikäfer; 3. Varus. Ferner: Urfaust, Tilia, Leidensweg, Galeopsis. Sieg 31, Platz 13, 18, 14. EW: 87. 6. Rennen: 1. Edelweiß(Lt. v. d. Goeben); 2. Spitzmaus; 3. Gralsbotin. Ferner: Pater, Rigoletto, Ahnherr. Sieg 20, Platz 12, 19, 15. EW: 100.—„ 7. Rennen: 1. Wasserspiegel(Jaekel); 2. Marna; 3. Falke. Ferner: Genova, Maghyar, Friedenau. Sieg 17, Platz 10, 13, 10. Rennen zu München=Niem 1. Rennen: 1. Osaka(Mercks); 2. Hesperus; 3. Treuer Husar. Ferner: Stobno, Grifson, Volcan, Grog, Berna, Nemere. Sieg 99, Platz 25, 27, 14. EW: 822. 2. Rennen: 1. Max(Pinter); 2. Grollezu; 3. Meerspinne. Ferner: Laudon jr., Nikolaus, Olearin% see, Pompon, Wido. Sieg 17, Platz 18, 15, 14. EW: 62. 3. Rennen: Amateur=Trabfahren. 4. Rennen: 1. Trovoatore(Kauperts); 2. Menne; 3. Tücsök. Ferner: Casteau, Rosenkrieg, Ly, Erwin v. Steinbach. Sieg 23. Platz 13, 16, 37. EW: 92. 5. Rennen: 1. Gamsbock(Göbl); 2. Marinello; 3. Pazmaniterin. Ferner: Pan, Azolin, Onkel Karl, Reichsherold, Senora. Sieg 77, Platz 17, 12, 19. EW: 136. 6. Rennen; 1. Melgenis(Janzen); 2. Spanga; 3. Eremit. Ferner: Tortoise Shell, Rodrigo, Fünfkampf, Flaute, Palmenländer, Werlaen. Sieg 58, Platz 19, 16, 31. GW: 200. 7. Rennen: Trabfahren. Rennen zu Strausberg 1. Rennen: 1. Maat(Derschug) und Mattiacum(Hauser), 3. Friedberg. Ferner Lanze, Lobenswert, Steffi. Sieg 7, 52, Platz 18, 21. EW. 52. 2. Rennen: 1. Gemma(Flieth), 2. Volmar, 3. Grollenie. Ferner: Ophioch, Rin=tin=tin. Sieg 32, Platz 16, 20. EW. 108. 3. Rennen: 1. Leguana(Flint), 2. Saarburg, 3. Raubritter. Ferner: Eitel, Teno, Graf Flambo, Mimicri, Makaron. Sieg 42, Platz 13, 12, 13. EW. 102. 4. Rennen: Halbblut=Jagdrennen. 5. Rennen:.Ti(Schlegel), 2. Milwaukee, 3. Feldpost. Ferner: Uferschwalbe, Waldhüter, Pirat, Puppi. Sieg 57, Platz 20, 15, 16. EW. 288. 6. Rennen: 1. Walküre(Müller), 2. Balilla, 3. Sünderin. Ferner: Vogelfänger, Pamela, Marcia. Sieg 36, Platz 16, 16. EW. 60. 7. Rennen: 1. Harald(Hauser), 2. Hugo Droop, 3. Zarenkind. Ferner: Eiche, Kurzer Kopf, Leonatus, Ancona, Sturmhaube, Lorenz. Sieg 24, Platz 14, 18, 10. EW. 100. 8. Rennen: 1. Mark Aurel(O. Müller), 2. Patroklus und Linda. Ferner: Scävola, Amaranto, Pontiser, Metternich, Pesne. Sieg 71, Platz 10, 16, 27. EW. 220. Rennen zu Longchamps 1. Rennen: 1. Voltage(Semblat); 2. Printemps; 3. Chez Gaby. Ferner: Joviale Annee, Rock Pourpre, Ambre Gris, Bella Ragazza, Bohemian, Aqua Caliente, Cannoniere. Sieg 29, Platz 16, 17, 29. 2. Rennen: 1. Vanor(di Cocco); 2. Jawahir; 3. La Favorite. Ferner: Sadik Shah, Parsifal, Amici, Colubra. Sieg 74, Platz 26, 24, 29. 6. Rennen: 1. Horncastle(Duforez); 2. Cardon; 3. Jap. Ferner: Kiglia, Formosa, Alejo, Phryne. Sieg 27, Platz 07, 28. 4. Rennen: 1. Samey(Dupuit); 2. Tout Souleou; 8. Nica. Ferner: Zodiaque, Zurs, Le Chicaneur, Khasnadar, Chenouceaux, Fulvie. Sieg 34, Platz 16, 22, 10. 5. Rennen: 1. Flying Thoughts(Duforez); 2. Teleferique; 6. Ambrose Light. Ferner: Aziande, Allusion, Ribnik, Catherinette. Sieg 94, Platz 22, 12. 6. Rennen: 1. Prince Charlie(Villecourt); 2. Ma Perle; 3. Rosier. Ferner: Baron d' Urse, Patrician, Zuenoula, Punt Levis, Grenadier 3, San Marco, Valetta, Gold Ring, Verbena, Beau Luron. Sieg 157, Platz 46, 28, 30. Klarer deutscher Sieg in Brüssel Hockey=Länderkampf Belgien— Deutschland:5(:3) 4 Tore von Weiß Es ist der deutschen Hockey=Nationalmannschaft schnell gelungen, die etwas schwache Leistung im letzten Länderspiel gegen Frankreich zu berichtigen. In Brüssel wurden die Vertreter Belgiens, die im letzten Monat die Franzosen besiegen konnten, mit:1(:0) sehr deutlich geschlagen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß dieser vierte Länderkampf gegen Belgien unter überaus ungünstigen Witterungsverhältnissen litt. Auf dem schweren Boden war die Ballkontrolle, das Stellungs= und Zuspiel keineswegs leicht. Dennoch erfüllte die deutsche National=Mannschaft diesmal alle gehegten Erwartungen. Sie zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und verstand es, ihre bessere Technik und Taktik auszuspielen. Der beste Mann auf dem Platz war Kurt Weiß, der allein vier Treifer schoß. Die Hoireisnasst meider Havoritensiege Kreisklasse sah gestern in Onvum Spitzenreiter St. Thriseen m Oppum den sicheres Spie.s antreten, der ein sehr Belieben schlug. zeit in Führung zi. 39 la6 die Eis bereits Halbum dann nochmals drei Tore Abstiegsfrage ist für die Oppumer ausding. Vesitn der Serie so gut halten konnte, nunmeche mer und die Gelamibverteibtgung ein grobes Spiel. — VfB Uerdingen ergibt. Spiel sehr schnell, hart, aber in den Grenzen einleiten Frunzer wieder stos=schrliche Aktionen sportlicher Gesetze. Zu bemerken, daß der rechte ugr den die Plasberren Läufer der Gastgeber polls.— ver rechte vor, und Helenabrunn weiß gegen den ungemein Teil der geanerischen gpuu meß auf aute. Ein schnell overierenden Geaner nicht Ten der gegnerischen Erfolge muß auf sein Konto werden. Bei St. Tönis zeigten Mittelstürgang gegen Viktoria Krefeld einen knappen #=Sieg. Damit bleibt die Elf den St. Tönisern auf den Fersen. Der knappe Sieg spricht übrigens für, die Leistung der Viktoria, denn allgemein gatte man wohl erwartet, daß der BfB diese elegenheit sicherer für sich entschieden hätte.— Kempen und Helenabrunn trennten sich Ergebnis für Felen“ Ein sehr schmeichelhaftes onis für Perenabrunn, das mit keiner Meiterleistung aufwarten konnte und viel Glück hatte., das nicht, beide Punkte in der Thomasstadt blieben.— Germania Viersen sicherte sich den weiteren Wettbewerb um den Meistertitel durch einen sicheren Sieg über Hüls mit:1.— Anrath kam zu zwei sehr wertvollen Punkten. Der Fs., Uerdingen wurde nach torreichem Kampf•4 geschlagen. Die Punkte sind für Anrath sehr wertvoll, während die Niederlage für den Uerdinger Klub wieder ernsteste Gefahr bedeutet. — Dülken fertigte Lobberich sicher mit:0 ., Demitaheiber auch die Lobbericher weiterhin starr abstieggefahrder.— In Süchteln gab es einen Spielabbruch.een 60 wosei#abelle hat nunmehr folgendes Aussehen, Treffen Süchteln— Kaldenkirchen unberücksichtigt geblieben ist. St. Tönis Seösis. 22 15 1 Germ. Viersen 23 14 3 VfB Uerdingen 21 11 6 Helenabrunn 22 11 4 Kaldenkirchen 20 11 2 Dülken 22 7 10 Hüls 24 9 4 Süchteln 21 9 3 Kempen 23 8 5 Anrath 23 7 6 10 FK Uerdingen 23 5 7 11 Oppum 23 6 5 12 Lobberich 22„ 7 S 12 Vikt. Krefeld 21 4 S 14 6 6 4 7 7 5 11 9 10 57•25 64:46 53:35 50:38 72:38 34:23 48:65 45:37 45:47 35:56 42:49 38:60 36:62 40:65 St. Tönis schießt 6 Tore Oppumer Fußballklub— St. Tönis:6(:3) Die Oppumer haben zwar verdient verloren, aber das hohe Ergebnis ist nicht der richtige Wertmesser für die gezeigten Leistungen. Richtig ist, daß der Kampf in der ersten Halbzeit ausgeglichen war ohne nennenswerte Unterschiede der technischen Fähigkeiten. Wenn St. Tönis allerdings in den gegnerischen Strafraum kam, dann gelang den Gästestürmern die Auswertung der Chance fast reibungslos. Man verstand es, sich rechtzeitig vom Gegner zu lösen und unverhofft plaziert zu schießen. So kamen 3 Treffer zustande, die zwar durchaus reell und richtig sind, aber nicht dem Gesamtniveau des Kampfes entsprachen. Nach dem Wechsel drängt Oppum eine Zeitlang, aber die St. Töniser Hintermannschaft und die defensiv arbeitenden Läufer verhindern jeglichen Erfolg, was umso leichter war, als die Oppumer sehr ungenau schossen. Die erfahrenen Gastgeber hatten mehr Glück. In einem trefflich und energisch angesetzten Spurt kommen die Gäste dann wieder zu 3 Toren, so daß ein sehr hoher Sieg herausspringt, der eine wesentliche Verbesserung des TorverhältHüls erst nach der Pause ebenbürtig Germania Viersen— Fußballklub Hüls:1(:0) Die Hülser brauchten eine ganze Halbzeit, um zu ihrem Spiel zu kommen. Bis dahin zeigte sich Germania überlegen und erfolgreich. Immer wieder gelang es den Gästestürmern durch die lockere Deckung zu kommen und vorteilhafte Chancen zu Torschüssen zu verwerten. Das erste Tor war eine Vorlage an den Rechtsaußen, der entschlossen einschießt. Dann werden einige gute Gelegenheiten verschossen bis ein Handelfer den:0= Halbzeitstand herausbringt, der das Kräfteverhältnis richtig anzeigt. Nach dem Wechsel gelang den Hülsern fast eine Halbstunde die Abwicklung eines ganz ausgezeichneten Spieles. Die Germanen wurden in die Verteidigung gedrängt und versuchten dort mit allen erlaubten Mitteln den Vorsprung zu halten. Hüls hatte bald einen Treffer aufgeholt und der Ausgleich wäre nur der gerechte Ausdruck einer tatsächlichen spielerischen Ueberlegenheit gewesen. Aber in dieser Periode des Kampfes erzielen die Gastgeber durch den Rechtsaußen den dritten fer, der das Schicksal des Kampfes bestimmte. Schneller, harter aber fairer Kampf. Ein harterkämpfer Sieg BfR Uerdingen— Viktoria Krefeld:1(:1) „Fast wäre hier eine Ueberraschung fällig gewesen. Die Bewegungsspieler hatten im Ganzen gesehen einen schwachen Tag. Gewiß spielten sie flüssiger und konstruktiv weitaus besser, aber es fehlte diesem Spiel der krönende Abschluß, der letzte erfolgreiche Schwung. Die Schüsse kamen unkontrolliert und meist so wenig wuchtig und plaziert, daß der glücklich arbeitende Torhüter der tapfer kämpfenden Gäste ziemlich reinen Tisch Die Krefelder Mannschaft hat einige gute Talente, aber ihre Schulung reicht nicht zu einem gebundenen Mannschaftsspiel. Im Sommertraining wird sich manches nachholen lassen und es besteht sichere Aussicht, diese Mannschaft im nächsten Jahre wieder in bester Spielform zu sehen. Die Uerdinger Bewegungsspieler hatten größte Schwächen im Sturm— die Mannschaft ist bei aller körperlichen Ausgeglichenheit etwas empfindlich. Man bringt das Spiel nicht immer und nur gelegentlich in großen Fluß, wenn bestimmte Störungsquellen, sei es technischer oder praktischer Art, einwirken. Der Spielleiter genügte. Krefeld gegen Remscheid:3 Ein Rollhockeykampf im Hindenburg=Eisstadion Nachdem im Hindenburg=Eisstadion das Eis verschwunden ist, tummeln sich auf der Zementbahn die Rollschuhläufer und Rollhockeyspieler. Gestern trat die Rollhockeymannschaft des Krefelder Eislaufvereins gegen Remscheid an. Wenn die Krefelder auch nach einem durchweg gleichwertigen Spiel schließlich mit:3(:2,:0,:1) unterlagen, ch gute Schußgelegenheiten, scheint s# verrieten sie gegenüber dem vergangenen Jahr, aber zu ängstlich, einen beherzten Torschuß anzu= in dem sie diese Sportart überhaupt erst ausgenombringen. Endlich hat es aber dann doch einge men haben, ein beachtliches Können. Den jungen schlagen, als der Mittelstürmer unhaltbar ein= Leuten fehlt noch die Erfahrung, um ihrem technisch Ein Mißverständnis zwischen Mittelläu= guten Spiel eine kombinatorisch gewandte Linie zu Alle Augrist auszukommen. ###eiffe scheitern jedoch an der überaus schlechten Schußkontrolle. Der Rechtsaußen hat verschiedentlich gute Schußgelegenheiten, scheint fer und Torwart verhilft den Gästen dann zu ei=geben. In dieser Richtung operierten die RemAusgleich. Mit:1 geht man in die scheider geschickter, geführt von den Gebrüdern Saf-eiteng stssine##erwartete man nun von Pieard. Im übrigen muß betont werden, daß bei ein besseres Aufkommen. dem Regenwetter ein schnelles und flüssiges Spiel Kempen behält aber die Spielinitiative und kann nicht zustande kommen konnte. Infolge des Resrche auen Linksaußen, gieder die Führung gens fielen auch die vorgesehenen Darbietungen tere, Erfolg##### Platzherren hän der Rolschuhläufer und=läuferinnen aus. gen zwar in der Luft. Alles scheitert jedoch an der harten Abwehr der Gästeelf. Durch eine unglückliche Abwehr des Kempener Torwartes kommt Helenabrunn kurz vor dem Schlußpfiff Ausgleichstreffer. zum Kleines Programm im Bezirk Gruppe 1: SC Gladbach— Rhendter SpB:3(:2) In der Gruppe 1 trugen der SC Gladbach und der Rheydter SpV den letzten Punktekampf aus, den die Rheydter in der letzten Minute mit:2(:0) gewannen. Gruppe 4: SV Lintfort— BfB Mülheim:3(:1) In der Gruppe 4 verlor der Tabellenletzte, Lintfort gegen den BfB Mülheim mit :3(:1) erwartungsgemäß. Gruppe 5: Kleve 03— Rot=Weiß Essen:5(:1) Homberger SpV— Meidericher SpB:2(:1) VfvB Ruhrort— Viktoria Oberhausen ausgef. Gruppe 5 ist auch der Meidericher SpV in Sicherheit. Die Meidericher holten sich durch ein:2(:0) Unentschieden gegen den Homberger SpV den erforderlichen Punkt. Die Begegnung VfvB Ruhrort— Viktoria Oberhausen fiel aus. Die Tabellen —16 —7 —17 —22 Glückliches Unentschieden für Helenabrunn Tus Kempen erzielt gegen Helenabrunn ein:2 Der gestrige Kampf obiger beiden Gegner stand ganz einseitig im Zeichen einer drückenden Ueberlegenheit der Platzherren. Das unentschiedene Ergebnis bedeutet für die Gästeelf die Erringung eines Punktes, der dem Spielverlauf nach absolut nicht verdient war. Die Helenabrunner Elf zeigt bei weitem nicht mehr die Leistungen, wie man sie anfänglich von ihr sah. Zwar sind die beiden Außenstürmer immer noch sehr gefährlich, und auch der Innensturm versteht zu schießen. Die Hintermannschaft weist jedoch vor allen Dingen in der Läuferreihe ganz empfindliche Lücken im Die Verteidigung ist allerdings schlagsicher. Dem Tormann verdankt die Gästeelf das unentschiedene Ergebnis, vor allen Dingen in der ersten Halbzeit mußte er Schuß ihm auch das Glück verschiedentlich sichtbar zur Seite stand und die Pfosten gut assistierten, einige Paraden waren direkt meisterhaft. Die Kempener Elf litt auch gestern wieder unter dem Ausfall ihres Mittelstürmers. Der Angriff ließ sich in seinen schnellen Aktionen zwar sehr gut an. Nur der beherzte und wuchtige Torschuß fehlte im entscheidenden Augenblick. Der Halblinke war zudem sehr langsam. Ihm war verschiedentlich Gelegenheit geboten, dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben. Sehr gut gestern der Halbrechte als Mittelläufer. Auch die beiden Außenläufer waren durchund die beiden Verteidiger bis auf die letzte Viertelstunde sicher. Das zweite Tor mußte aber unbedingt verhindert werden. Hieran ist allerdings auch der Torwart mit schuldig. Der Spielverlauf sah die Kempener Elf schon Krefelder Radrennen verregnei gestrigen Sonntag, da Krefelds Radsport den Saisonveginn feiern wollte, as Ergebnis ist für die Gästeelf zweifellos regnete es wieder. Erneut also ein wenig erfreuschmeichelhaft. Ein Sieg der Platzherren wäre licher Beginn. Die für gestern angesetzten Rennen nach dem Spielverlauf am Platze gewesen. Gut sollen nun am 30. Mai zur Durchführung kommen. war die Leitung.— ur Durchsuhrung kommen. Dülken schlägt Lobberich selten und großen Generalangriff das letzte Spiel 38 Dülken— Ss Lobberich:0(:0) der Saison siegreich gestalten konnten. Im Dülkener Stadtgarten sahen die vielen Zu= Sportfreunde Bracht— BfL Hinsbeck:1(:0) lasches Spiel, das jeglichen Mit dieser Niederlage verabschiedeten sich die Schwung und Drang vermissen ließ. Die Gast= Hinsbecker von der 2. Kreisklasse. Bracht war im gever entschieden deshalb das Treffen für sich, gesamten Spiele bestimmend besser, wobei gerade weil man den besseren Sturm hatte und auch zeit- der Sturm nach langer, langer Zeit wieder einweise, sinen übersichtlicheren Aufbau zeigte. Die mal genügen konnte. Bei den Gästen waren der die man keine unberechtigte Schlußmann und der linke Verteidiger die besten Chance mit auf den Weg gegeben hatte, erfüllte Spieler, während fast alle anderen Akteure kaum in keinem Spielabschnitt annähernd die Leistun= an den Durchschnitt herankamen. gen der Vorsonntage. Lediglich vermochte das TB KaldenkirchSchlußdreieck zu gefallen, dessen bester Einsatz undrchen— Tus Binkrath(ausgel.) taktisch=gute Abriegelung eine noch höhere Schlap= Das neue Tabellenbild pe verhütete. Aufopfernd war auch die Spielweise SpV Grefrath des Mittelläufers, der immer und immer wieder Borussia Oedt dem Geschehen eine andere Richtung zu geben ver= Spusp Schaag suchte. Ein bestens plazierter Strafstoß brachte die Union Breyell Dülkener in Führung, die auch weiterhin das Tus Vinkrath Heft in der Hand hielten. Im zweiten Teil dräng= D Kaldenkirchen ten dann die Gäste vorerst etwas stärker, doch Tura Brüggen erwiesen sich die Sturmaktionen als unzulänglich. SV Sittard Die 56. Minute sah die Dülkener zum zweiten SC Waldniel Erfolg kommen nach einer Kombination zwischen Sportfr. Bracht linker Verbinder und Mittelstürmer. Aber auch VfL Hinsbeck den Rest der Spielzeit können die führenden Gastgeber nicht mit besten Leistungen ausfüllen. Der Schlußpfiff beendete zwar ein sportlich und faires, aber nach Leistungen wenig überzeugendes Spiel. 20 12 4 4 44:23 28—12 19 11 4 4 50:28 26—12 20 11 4 5 64:32 26—14 19 10 4 5 48:33 24—14 18 10 S 5 45:29 23—13 19 0 4 6 36:25 22—16 8 3 0 36:44 19—21 6 2 10 41:35 14—22 4 6 9 29:38 14—24 5 3 12 29:46 18—27 1 1 18 17:100—87 20 18 19 20 20 Hier meldet die 2. Kreisklasse die Ergebnisse Gruppe Krefeld 31—13 30—12 25—15 19—23 14—28 Gellep— Osterath:2(:2) Eine Feldüberlegenheit der Gäste in der ersten Halbzeit war unverkennbar. Beide Halbstürmer waren die Schützen der ersten Tore, die durch nette Kombinationen vorbereitet waren. Schuld an diesen Treffern waren Stellungsfehler der Gelleper Läuferreihe. Nach dem Wechsel werden die Gastgeber besser. Sie diktieren das Spielgeschehen Beide Außenstürmer sorgen für den Ausgleich. Von beiden Seiten wurden wertvollste Chancen verschossen oder ausgelassen. Schiedsrichter befriedigend. Edelstahl— TAG Krefeld:0 Die erwartete Kraftprobe blieb aus. TAGh hatte einige Ersatzleute eingestellt, deren Mitwirkung zwar die Leistungen nicht wesentlich abschwächten, aber doch die gesamte Spielweise beeinflußten. Jedenfalls kam die Mannschaft für einen Sieg nicht in Frage. Das weite Rasengelände war gerade den Gästen ein sehr wenig willkommener Spielgrund und beeinträchtigte in besonderem Maße Kondition und spielerischen Zusammenhang. Die komplett antretenden Edelstahler brachten den Kampf fast aus dem Stand in Sicherheit. Zwei gsmnusieri chter Schiefbahn— Linn:1 Ein verhältnismäßig hoher und glatter Sieg der Schiefbahner. Linn versagte einmal mehr in der Deckung. Willich— Spielsport Krefeld:2(:2) Die Willicher schlugen die ersatzgeschwächten Spielsportler ziemlich sicher. Gleich vom Start weg gelingt dem Mittelstürmer der Gastgeber ein schönes Tor. Dann legt der Rechtsaußen eine weite Vorlage nach links, die der tüchtige Linksaußen geschickt verwandelt. Etwas später köpft der gleiche, Spieler einen Ball zum dritten Tor. Spielsport spielt nun sehr energisch und kam noch vor der Pause durch Drießen und Galster zu 2 Toren. Nach dem Wechsel kommt Krefeld auf, vermag aber nicht die sehr gut aufgebaute Deckung der GastEntscheidungen Glersite Geiemreshient ainr dur, Vadte a... in Bezick Gelder=Klen=Aoers Anruch kriumphiert über den Aervinger Klub Viktoria Goch ist Meister— Gelderns Schicksal Viktoria Aurath— aE Uerdingen 43(.1) Ju. Wecse Meister der 2. burch den gleichen Spieler noch vor der Halbzeit zielle Stelle an ung hede in Führung gehen. In der zweiten Hälfte wird men. Von gg u.. 3. dei ihrem KomAnrath etwas besser. Die etwas zerriffenen Aktio= Lage###e d traten nur 2 Spieler an. Nach nen des Angriffs binden sich recht gut. Ein drittes die Punkte den Moersern, Tor ist das Ergebnis eines geschlossenen Kombi= Sehr en a driter Tabellenstelle liegen. nationsangriffs. Der Uerdinger Klub beweist ein gen Spiele für diee der beiden übrimal mehr seine Zähigkeit, holt durch einen Straf= und den Meister Merhert: 896. Hochheide stoß ein Tor auf und markiert durch den Halb= EBag Hoche.... wielten site: linken ein vielbeachtetes Remis. Das war in etwa„ov vomhheide— 28 Hochheide 211(.). der Höhepunkt des Treffens, dem durch den Sieges= Baer!— Meerbeck:2(:2) treffer der Gastgeber ein dramatisches Ende ward.] In der Klever Gruppe der 1. Kreisklasse ist Eigentlich hatten die Rheinstädter ein Unentschie= gestern Viktoria Goch Meister geworden. den verdient, weil sie in der erfolgreichen und Die Kellener, die nur unentschieden spielten gegen tapferen Art ihres Kämpfens und der Geschicklich= den BV Kevelaer— es war ein äußerst hartes keit des Zusammenspiels besonders auffielen. Aber Spiel!— hätten ohnehin schon hoch gewinnen müsder Torhüter war dieses Mal recht mäßig, verdarb ssen, wenn sie Viktorias Meisterschaft gefährden id damit auch das Unentschieden. wollten. Recht interessant sind neben dem KevelaeAnrath war geschlossen gut. Kein Versager. rer Remis die Ergebnisse der Spiele in KranenSüchteln— Kaldenkirchen.3 abgebrochen verloren die Donsbrüggener, Kranenburg blieb ergab sich der seltene Fall, daß ein Schieds= aber trotzdem Schlußmann. In Griethausen verrichter verletzt wurde und den Kampf nicht durch= loren wider Erwarten die Konkordianer; die konnte. Unsere Regelexperten haben Ge= Griethausener dürften sich damit als erste von den legenheit, ihre Kenntnisse zu erweiteren. Das Abstiegskandidaten gerettet haben. So verliefen die Spiele: Viktoria Goch— Xanten:0(:0) Kellen— BV Kevelaer:3(:2) Kranenburg— Donsbrüggen:1(:0) Griethausen— Konk. Goch:0(:0) Von den Ergebnissen der Spiele der 2. Kreisklasse überrascht wieder das Unentschieden der Zenelaerer, die sich beim Tabellenzweiten in Fiarfort einen Punkt holten, nachdem ihnen am Sonntag vorher schon der Tabellendritte einen solchen hatte überlassen müssen. Tus hat sich jetzt bis auf die 5. Tabellenstelle emporgearbeitet. Die Spiele Veert—Sevelen und Jahn Lintfort— Kamp fielen der Unbespielbarkeit der Plätze wegen aus. Recht knapp ist Walbecks Sieg über die Wettener, die sich zusehends wieder erholen und den Vluynern die zweitletzte Stelle überlassen haben. Die Weezer sind Spitzenreiter und können vom DV Lintfort jetzt nicht mehr eingeholt werden. So wurde gespielt: Walbeck— Wetten:2(:1) 2V Lintfort— Tus Kevelaer:2(:1) Bluyn— Weeze:3(:2) Spiel wird wiederholt. Gruppe Grenze Union Breyell— SpV Sittard:2(:1) Beide Einheiten legten ein technisch seines und immer interessantes Spiel hin, wobei die Jonier auf Grund einer systemvolleren Spieldurchführung verdiente Sieger blieben. Doch sah es zu Beginn noch lange nicht nach einem Gastgebersieg aus da sich die stark verjüngte Sittarder Elf als sehr spielfreudig und einsatzstark zeigte. Erst als nach einem verdienten Führungstreffer sich weitere gefährliche Momente vor dem Uniongehäuse abspielen, wird auch die Handlungsweise der Gastgeber energischer. Das genauere Zusptel und auch das Schnellerwerden der Handlungen seitens des Breyeller Laufes, bringt den Unionsturm auf Touren, wobei unter sauberen technischen Kombinationen bald der Gleichstand und die Führung eingewerden. Im 2. Teil sind für kurze Zeit die Gäste nochmals leicht im Vorteil— ein Alleingang des Halblinken reduziert auf:2, doch steht die Folgezeit wiederum ganz im Zeichen der Breyeller. Tura Brüggen— Spu Sp Schaag:4(:1) In dieser Auseinandersetzung standen die Aktien bis zur 70. Minute für die Turaner, die wieder einmal mit einer großen kämpferisch betonten Leistung aufwarteten. Doch erwies sich das taktische Können in den letzten verhängnisvollen 10 Minuten als nicht ausreichend, da man die sichere :1 Führung nicht halten konnte. In diesen für geber zu durchbrechen. Sehr schnelles und hartes Brüggen so bitteren Schlußakkorden spielten die Spiel. Ein Platzverweis. Schiedsrichter gut. Schaager erst einmal Fußball, wobei „Scknelle und zuterlässige Sportresultate bringt stets die Riederrkeinische Jouszeirung. KREIS VIERSEN AMT AITE Seekonkrolle ab Dienslag, 0,00 Uhr Anweisung an die englischen und französischen Schiffe Paris, 17. April. Im amtlichen Gesetzblatt ist am Samstag der nach den Bestimmungen der Verordnung vom 8. April 1937 vorgesehene Erlaß über das Inkrafttreten der Maßnahmen zur Kontrolle der Nichteinmischungspolitik veröffentlicht worden. Die Kontrolle tritt danach am 20. April 1937 um.00 Uhr in Kraft. Das französische Marineministerium erläßt im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der Kontrolle Ausführungsbestimmungen, wonach sich jedes Schiff mit einer für Spanien bestimmten Ladung in einem sogenannten„Kontrollhafen“ zu melden hat. Kontrollhäfen sind folgende: Les Dunes, Dover, Cherbourg, Brest, Verdon, Lissabon, Gibraltar, Oran, Séte, Marseille, Palermo und Madeira. Das englische Handelsministerium hat in einer Verlautbarung eine Anordnung über die notwendigen Anweisungen für die Schiffahrt im Zusammenhang mit der in Kraft tretenden Seekontrolle der spanischen Küste erlassen. Schiffe, die nichtspanische Häfen anlaufen wollen, werden danach ersucht, sich außerhalb der 10=MeilenGrenze von der spanischen Küste zu halten. Schiffe, die sich innerhalb dieser Grenze befinden, unterliegen den Bestimmungen des Ueberwachungsschemas. Einweihung des Polizeiehrenmals in Bochum Warnende Worte des Generals Dalnege DNB Bochum, 17. April. Im Bochumer Polizeipräsidium wurde am Samstag eine Ehrenhalle für die im Weltkriege und im Kampf gegen den Bolschewismus gefallenen Polizeibeamten und für die Ermordeten der Bewegung durch den General der Ordnungspolizei SS=Obergruppenführer Daluege feierlich ihrer Bestimmung übergehen. In seiner Weiherede erinnerte General Daluege daran, daß gerade im Gebiet der Roten Erde der Kampf gegen den Bolschewismus und gegen die ihm verwandten, zerstörenden und zersetzenden Elemente blutige Höhepunkte erreicht habe. Wenige beherzte Männer hätten damals nach vier Jahren Weltkrieg nochmals zu den Waffen gegriffen. Diese Kämpfe im Jahre 1920 und in den folgenden Jahren seien auch ein Ruhmesblatt in der Geschichte der deutschen Polizei geworden. Den Lebenden bleibe immer wieder nur eine Pflicht: den Gefallenen zu danken und anzuerkennen, daß es mit ein Verdienst der damaligen Polizei in diesem Revier war, wenn die Grenzen des Reiches gegen alle separatistischen Bestrebungen politischer Scharlatane gesichert blieben und der Bolschewismus hier nicht zum Siege kam. „Wir wollen“, so fuhr General Daluege fort,„angesichts dieses Mahnmals geloben, daß jeder, auch der kleinste Versuch bolschewistischer Söldlinge, in Deutschland noch einmal ihr Treiben aufzunehmen, mit brutaler Gewalt im Keime erstickt wird. Wir werden auch bei diesem Gelöbnis nicht jene neuen Tatsachen außeracht lassen, die gerade in diesen Tagen wieder die Welt aufhorchen lassen. Ein Pfarrer steht auf und predigt im Rock eines Geistlichen im roten Madrid für den Bolschewismus. Und in Berlin stehen politisierende Priester vor Gericht, weil sie im Bolschewismus Glauben und Gesinnung ihrer Art zu finden glaubten! Erinnern wir uns auch daran, daß unseren Gefallenen oft ein kirchliches Begräbnis verweigert wurde, weil sie weiter nichts getan hatten, als verhindert, daß auch in Deutschland Kirchen und Klöster in Flammen aufgingen, weil sie nicht wollten, daß jene ermordet und gemartert werden sollen, die ihnen den letzten kirchlichen Segen verweigerten. Wir werden auch in dieser Stunde daran denken, daß nicht der Ruf zum Kampf allein uns befriedigen kann, sondern daß wir Taten sehen wollen, und daß nicht hinter einem solchen Ruf sich verbergen kann die Sympathie für den Bolschewismus. So ehren wir am besten jene Helden, die hier auf der Roten Erde fielen.“ Ein stotzes Vonumenlim veeresarchit Adolf Hitlers Einreichung zum Eisernen Kreuz I. Klasse Berlin, 17. April. Das Heeresarchiv Potsdam hatte anläßlich der Feier zur Errichtung der Heeresarchive eine Schau von Dokumenten zusammengestellt, die vom Reichskriegsminister und den anderen Ehrengästen mit großer Anteilnahme besichtigt wurden. Viele Originalstücke aus den Beständen dieses größten deutschen Archivmagazins vermittelten einen selten gewährten Einblick in die aktenmäßigen Unterlagen über manches geschichtliche Geschehnis aus 1½ Jahrhunderten preußisch=deutscher Geschichte. Man sah Originalkarten des Großen Hauptquartiers aus allen Phasen der Schlacht bei Tannenberg, Bilder aus den letzten Kriegen, Briefe und Aufzeichnungen Scharnhorsts aus den Jahren 1803 und 1804, ein Parolebuch für das Schill'sche Bataillon, Verordnungen Hindenburgs, ein Schreiben des Grafen Zeppelin an den Chef des Generalstabes mit der Bitte um Prüfung seines Luftschiffplanes, die Originale des Wehrgesetzes und der Verordnung über die einjährige Dienstzeit und vieles andere. Die größte Aufmerksamkeit sand naturgemaß ein vom jetzigen Heeresarchiv München, dem bisherigen Bayerischen Kriegsarchiv, zur Verfügung gestelltes Originalschreiben mit dem Vorschlag zur Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse an den Weltkriegsgefreiten Adolf Hitler. Das am 31. Juli 1918 vom 3.(Bayerischen) Reserve=Infanterieregiment 16 ausgefertigte Schriftstück hat fol„Gesteiter(Kriegsfreiwiliger) Hitler 3. Kontz, Hitler ist seit Ausmarsch beim Regiment und hat sic, in allen mitgemachten Gefechten glänzend währt. Als Meldegänger leistete er sowohl im Stellungskrieg als auch im Bewegungskrieg Vorbildliches an Kaltblütigkeit und Schneid und war stets freiwillig bereit, Meldungen in schwierigsten Lagen unter größter Lebensgefahr durchzubringen. Nach Abreißen aller Verbindungen in schwierigen Gefechtslagen war es der unermüdlichen und opferbereiten Tätigkeit des Hitler zu verdanken, daß wichtige Meldungen trotz aller Schwierigkeiten durchdringen konnten..„ gI, Lachierss Berhalt. Hitler erhielt das E. K. 11 für rapferes Verhalten in der Schlacht bei Wytschaete am 2. Dezember 1914. Ich halte Hitler für vollends würdig zur Auszeichnung mit dem E. K. I. Klasse. I. V.(gezeichnet) Freiherr von Godin.“ Mit welchem Stolz können wir Deutschen allein angesichts dieses glänzenden Zeugnisses sagen: Das war und das ist: Unser Führer! Uebergabe von 90 Fahnen und Standarten durch den Fuyrer Die Berliner Feiern der Wehrmacht am 19. und 20. April Berlin, 17. April. Am 19. April übergibt der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht an Truppen der drei Wehrmachttteile 90 Fahnen und Standarten. Der feierliche Akt beginnt um 18.30 Uhr auf dem Wilhelmplatz und endet nach dem großen Zapfenstreich und Vorbeimarsch gegen 20 Uhr. Am 20. April findet ähnlich wie im Vorjahre um 11 Uhr wieder die nunmehr zur Tradition werdende große Parade statt. Für die Paradeaufstellung sind die Straßen Unter den Linden(westlich der Wilhelmstraße), die Charlottenburger Chaussee und der Königsplatz vorgesehen. Den Vorbeimarsch nimmt der Führer diesmal gegenüber der Technischen Hochschule ab.— Die Feier wird durch Rundsunk übertragen. (Scherl Bilderdienst.) Gibt es ein konfessionelles W..? Man muß diese peinliche Frage mit„sa“ heantworten. Der Fanatismus der Vorkämpfer für die Bekenntnisschule treibt die seltsamsten Blüten. Unser Bild zeigt die Bedürfnisanstalt der Schule in Oggersheim in der Saarpfalz. Da die Bedürfnisanstalt auf einem Gelände steht, das der katholischen Kirche gehört, wurden die einzelnen Zellen nach protestantischen und katholischen Knaben und protestantischen und katholischen Mädchen aufgeteilt. Nur so sind offenbar die Belange der katholischen Kirche auch in der Bedürfnisanstalt gewahrt. Schon vor einigen Tagen wurde mitgeteilt, daß nach der Umwandlung der Bekenntnisschule in Stetten in der Saarpfalz der dortige Ortsgeistliche die weitere Benutzung der auf kirchlichem Boden stehenden Bedürfnisanstalt der Schule untersagt hatte, da die Anstalt nur für katholische Schüler gebaut worden sei. Deutschlandreise des italienischen Jugenoführers Berlin, 17. April. Im Geist der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Hitler=Juggpzgr, der faschistischen„Jugend wird der„Sierg# Italiens, Staatssetretär Ricct, mit 25 BaliulaOffizieren einer Einladung des JugendführerDeutschen Reiches, Baldur von Schirach, zu einer Deutschlandfahrt in der Zeit vom 24. April bi 3. Mai 1937 Folge leisten. Bedauern Argentiniens Berlin, 17. April. Der argentinische Botschafter Labougle hat gestern dem Reichsminister des Auswärtigen, Freiherrn von Neurath, das aufrichtige Bedauern seiner Regierung über die Ermordung des Pg. Riedle zum Ausdruck gebracht. Sühne für einen kommunistischen Feueruberfall auf ein SA.=Lokal Drei Todesurteile im Berliner Mordprozeß Berlin, 17. April. In dem Mordprozeß wegen des kommunistischen Feuerüberfalles auf oas Su.Lokal„Zur Linde“ in Berlin=Lichtenberg im Mai 1932 verkündete das Berliner Samstag das Urteil. Wegen gemeinschaftlichen Mordes und versuchten Mordes wurden der A7jährige Erich Krüger, der 35jährige Paul wroch und der 25jährige Walter Garbang zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt, während der 22jährige Erwin Leibich, der zur Zeit der Tat noch jugendlich gewesen war, mit zehn Jahren Gefängnis davonkam. Acht weitere Angeklagte wurden zu Zuchthaus= bzw. Gefängnisstrafen verurteilt. Zwei weitere Mitangeklagte wurden freigesprochen. Bei dem Feuerüberfall war der Werkzeugmacher Karl Beyer getötet und mehrere andere Personen erheblich verletzt worden. Ortsbesichtigung im Mordprozeß Kurschilogen Wuppertal, 17. April. Im weiteren Verlauf des Kurschildgen=Prozesses fand am Samstag vormittag die Ortsbesichtigung am Tatort statt. Noch einmal wurden in der Esässerstraße die Zeugen vernommen, die die nächtlichen Hilferufe gehört und den Mörder mit seinem Opfer gesehen hatten. Dann wurde der Weg am Bahndamm beschritten, der bis zum LochBach an der Unterführung hinuntergeht. Auch angesichts des Tatortes benahm sich der Angeklagte ablehnend und erklärte, daß er sich auf die Vorgänge mit ihren Einzelheiten nicht mehr erinnern könne. Daraufhin setzte das Gericht im Schwurgerichtssaal die Verhandlung fort und hörte die Sachverständigen. Professor Dr. Böhmer von der medizinischen Akademie in Düsseldorf legte dar, daß der Tod des Schlachthofdirektors durch Ertrinken eingetreten sei. Die Mißhandlungen allein hätten nicht genügt, das Ableben Dr. Hopfs herbeizuführen. Der Mörder habe unbedingt bemerken müssen, daß Dr. Hopf einen schweren Todeskampf durchmachte, denn dieser sei zwar bewußtlos, aber nicht reaktionsunfähig tewesen...0,.„.hein WWaameines Gefängnisarzt Dr. Neuhaus gab ein allgemeines Bild über Kurschildgens Charakter. Kurschildgen sei erblich belastet, triebhaft und typisch kriminell veranlagt. Er gehöre zu den Menschen, die ihre dunklen verbrecherischen Absichten mit außerordentlicher Energie und Gerissenheit in die Tat umsetzten, von einer verminderten Zurechnungsfähigkeit im strafrechtlichen Sinne könne nicht gesprochen werden. Wie englische Blätter melden, hat der König angeordnet, daß zwei im Krieg erbeutete deutsche Feldgeschütze, die auf einer Terrasse des Schlosses Windsor aufgestellt waren, entfernt werden sollen. Im belgischen Parlament wird demnächst ein Gesetzentwurf behandelt, nach dem der Ausschank von Spirituosen, der bisher in den Restaurants völlig verboten ist, unter Beibehaltung gewisser Einschränkungen wieder zugelassen werden soll. Dis Talmeidsuech Orheberrechtuschuts durch Verlagsanstalt Mans, Mäschen Ein Waldroman von Hans Ernst 4. Fortsetzung Einen einzigen Schrei stößt Bärbel aus, dann hat sie sich gefaßt. Ein wilder Zorn erwacht in ihr, ihre Augen sprühen ein drohendes Licht. „Laß mich los“, schreit sie auf,„was willst du von mir?“ „Nichts, nur dich“, keucht er,„Robert hat dich mir genommen. Und ich hab dich lieb gehabt schon lang vor ihm. Ihm machst du schöne Augen und er will ja gar nichts von dir.“ Wieder beugt er den Kopf vor, sie zu küssen. In ihrer Hilflosigkeit schreit sie nach Robert. Aber Christoph lacht rauh auf. „Der kann dir heut net helfen!“ Da gelingt es Bärbel, einen Arm frei zu machen. Mit geballter Faust schlägt sie ihn mitten ins Gesicht und fühlt sich im nächsten Augenblick frei.„Ich bleib nimmer im Haus“, schreit sie und will aus dem Zimmer stürzen. „Wildkatz du!“ keucht er hinter ihr her und will sie nochmal fassen; da erwischt er statt ihrer den alten Steffel, der plötzlich unter der Türe steht. Hinter ihn flüchtet sich Bärbel, rot übergossen von Scham und Zorn, die Tränen laufen ihr über die Wangen. „Schäm dich, Bub“, sagt der Steffel und spuckt aus, dem Jungen vor die Füße.„Pfui Teufel!“ Da erwacht in Christoph erst der Zorn. „Was hast du dich dreinzumischen, alter Dattel! Schau, daß d’ an deine Arbeit kommst! Fürs Faulenzen zahlt man dich net!“ „Zahlst du mich vielleicht?“ fragt der Alte mit zitternder Stimme und macht einen Schritt gegen Christoph hin. „Geh weg da—“ Christoph gibt dem Knecht einen derben Stoß vor die Brust. Mein Gott, was steckt denn gar noch Kraft in den Gliedern eines Siebzigjährigen. Mit einem leisen Schrei sinkt er zu Boden. Im selben Augenblick kommt die Tannhoferin über den Flur. „Was geht denn da vor?“ Niemand gibt Antwort. Bärbel hilft Steffel vom Boden auf. Die Tannhoferin tritt ein paar Schritte vor. „Red, Steffel, was hat es gegeben?“ „Die Bärbel hat er gepackt, der da.“ Die Mutter sieht von Bärbel auf Christoph und von Christoph wieder auf Bärbel. Der Christoph, ihr Bub, i. l sich so weit vergessen haben? „Laßt mich allein mit ihm.“ Das Gesicht der Bäuerin ist streng und beinahe drohend, als sich jetzt die Türe hinter den beiden schließt. Schweigend schaut sie ihrem Sohn ins Gesicht, dem unter diesem Blick recht unbehaglich wird. „Wie kannst du mir das antun, Christoph?“ Es läuft eine Bewegung über Christophs Brauen und dann lächelt er halb spöttisch und halb verlegen: Steffel habe den Mund etwas voll genommen. Von überfallen könne da keine Rede sein. Er habe Bärbel nur bussen wollen. Ob denn das gar so sündhaft sei? Die Tannhoferin legt die Hand auf seinen Arm und erwidert: „Ein anständiger Bursch tut das net und ein Tannhoferbub zweimal net! Schau doch den Robert an..“ Christoph streift die Hand der Mutter ab und schreit zornig: „Der Robert! Allweil der Robert! Darf denn ich kein Mädl gern haben? Bin ich denn net auch ein Mensch, so jung wie der andere? Und er hat ja auch seine Linde!“ Die Mutter überhört den Einwurf mit der Linde und spricht weiter: „Gewiß, du bist jung und es kann keiner was dafür, wenn die Lieb' über ihn herfällt. Aber keins darf sich nehmen, was ihm net gehört. Das darf dich gar net wundern, wenn sie jetzt überhaupt nix mehr wissen will von dir.“ Weil sie den andern gern hat“, antwortet Christoph trotzig.„Meinst denn du vielleicht, ich hab es net gemerkt. Vom Robert hätt sie sich bussen lassen, weil sie überhaupt nix anderes denkt und sinnt als wie den Robert. Aber für das hat die Mutter keine Augen.“ „Das mußt du mir net sagen. Das hab ich schon lang vor dir gemerkt. Wenn du das weißt, dann ist es um so schändlicher von dir, wenn du mit Gewalt nehmen willst, was doch einem anderen gehört.“ Christoph lacht trocken auf. „Zwei kann er doch net haben.“ Voll Sorge erkennt die Mutter, daß der Bub in seinem Trotz der lenkenden Mutterhand zu entgleiten droht; eine blinde Leidenschaft hat den Zugang zu seinem Herzen verschüttet. Aber der Tannhof muß sauber bleiben. Dafür will sie sorgen. Also läßt sie den Christoph wissen: „Wenn du net willst, daß ich die Bärbel sofort aus dem Haus tu, dann laß mir die Bärbel fortan in Ruh. Das ist mein letztes Wort. Und für das, was du ihr heut angetan hast, wirst du ihr Abbitte leisten. Das bist du ihr schuldig und ein Tannhofer soll keinem was schuldig bleiben.“ Es ist lange her, daß die Tannhoferin so ernst und so fest zu ihrem erwachsenen Buben gesprochen hat. Ihre Worte sind auch nicht in den Wind geredet, denn Christoph steht noch lange, nachdem ihn die Mutter verlassen hat, vor dem Fenster und überlegt. Gewiß, er hat etwas Unrechtes getan. Aber hingehen zu Bärbel und sich entschuldigen? Niemals! Das mit Steffel tut ihm leid und er ärgert sich, daß er sich hinreißen hat lassen. Was muß er sich auch dreinmischen? Freilich, der Alte hat ja einen Narren an dem Mädel gefressen. Das war vor vielen Jahren schon so, daß er sie immer in seinen Schutz genommen hat, wenn es bei ihren Spielen ein wenig derb herging. Christoph steigt in seine Kammer hinauf, nimmt eine Zigarre aus seiner Feiertagsjoppe und geht hinunter in den Hof. Steffel sitzt auf der Hausbank und wendet nicht einmal den Kopf, als Christoph näherkommt. Christoph räuspert sich zuerst, legt dann die Zigarre neben den Alten auf die Bank und sagt: „Magst sie rauchen? Mir ist sie zu stark.“ Steffel rührt sich nicht. „Rauch sie nur“, drängt er.„Und daß du es weißt, so hab' ich es net gemeint, vorhin. Nur einen kleinen Stößer wollt ich dir geben, aber du bist halt schon schwach auf die Füß.“ Dann wendet er sich ab und stapft in den Garten hinauf. * Es ist spät am Nachmittag, als Robert in Passau ankommt. Er nimmt Quartier im„Blauen Ochsen“, wie es der Steffel wollte. Und da es für die Ausstellung ohnehin schon zu spät ist, nützt er den Abend zu einem Gang auf die Feste Oberhaus. Wie er dann oben an der Mauerbrüstung lehnt, ist die Sonne schon im Sinken. Brennende Wolken stehen über den Bergen, langsam zerfließen sie in den Waldrand. Und jetzt— die Donau unten ist überrieselt von Gold. Ruhig und breit strömt sie hin, das Tal erfüllend. Am andern Morgen ist er einer der Ersten, die die Ausstellung betreten. Er hat im Sekretariat der Ausstellungsleitung vorgesprochen und die notwendigen Angaben gemacht. Dann macht er sich auf den Rundgang. Ei du, was gibt es da alles zu bestaunen! Kunstwerke aus Glas und Holz, daneben andere aus Porzellan. Kunstwerke, vor denen sich Robert ganz klein und unscheinbar vorkommt mit seinem geringen Können. Diese kniende Frauengestalt zum Beispiel, aus Porzellan. Kann denn eine Menschenhand so etwas herrliches formen? In der Abteilung für bäuerliche Schnitzerei findet er dann sein Hauswappen. Man hat es recht vorteilhaft als prangendes Mittelstück unter einer Sammlung kleinerer Schnitzereien untergebracht. Darunter angeheftet ein kleines Schild mit der Bezeichnung: Hauswappen des Tannhoses— Robert Neißner.. G4, Manl.e Aacum Mit nicht geringem Stolz erfallt es Novert, daß man seiner Arbeit solche Ehre angetan hat. In dieser Umgebung mußte sein Wappenschild schon auffallen. Nein, man konnte unmöglich dran vorbeigehen, ohne ihm einen Blick zu schenken. Robert will gleich die Probe machen und nochmal zurückgehen. Da schlendert eben eine Gruppe von drei Besuchern vom Hauptgang herüber. Zwei Herren und eine Dame sind es. Sie haben es anscheinend sehr eilig. Aber jetzt bleibt die Dame plötzlich stehen, läßt den Arm des einen Begleiters los und sagt mit Unberraschung in der Stimme: „Ach sieh doch, Otto, dies Wappen da!" Sie streift Robert mit einem flüchtigen Blick und wendet sich wieder an ihre Begleiter.„Ein richtiges, kleines Kunstwerk, nicht wahr?“ Und dann liest sie halblaut den Namen auf dem Schild: Hauswappen des Tannhofes— Robert Meißner. Robert ist etwas zur Seite getreten und kann die Fremden nun ungestört betrachten. Die Dame sieht noch sehr jung aus, ihrem Wesen nach könnte sie aber schon Mitte bis Ende der Zwanzig sein. Vielleicht ist sie auch noch älter. Robert kann das nicht so unterscheiden und soll das auch nicht, denn sie ist sicher die Frau des großen, schlanken Herrn, auf dessen Arm vorhin ihre Hand lag und der jetzt mit ein paar Sätzen sein Urteil über das Schnitzwerk abgibt. „Gewiß, du hast recht, Hrloe“, sagt er. Wenn das Wappen aus Bauernhand stammt und der Abteilung nach müßte das ja der Fall sein, dann verrät es eine ganz ursprüngliche Begabung; solche bäuerliche Talente sind übrigens hierzulande gar nicht so selten. Man müßte sich im Sekretariat einmal nach dem Mann erkundigen.“ „Robert Meißner“, liest jetzt die Dame wieder und schüttelt den Kpof.„Den Namen habe ich noch nirgends gelesen.“ Dann gehen sie langsam weiter, vorüber an Robert, der nochmals einen Blick aus großen, öunklen Frauenaugen auffängt. Ein fragender Blick ist es und Robert fühlt, wie ihm alles Blut ins Gesicht steigt. Er wendet sich schnell ab und setzt seinen Rundgang durch die Ausstellung fort. Aber er ist zerstreut, seine Gedanken kehren immer wieder zu seinem Hauswappen zurück und zu den Besuchern, die davor standen. Immer sieht er ein paar dunkle Augen auf sich gerichtet, hört die weiche, melodische Stimme der Dame, die ihm fremd ist und von der er nichts weiß, als daß sie Hilde heißt. Plötzlich steht er ihr wieder gegenüber. Sie kommt gerade mit einem Herrn der Ausstellungs= leitung aus dem Sekretariat und verhält den Schritt, als sie ihn sieht: (Fortsetzung folgt.) Der Srund balt Fischeln gewinnt verdient Fischelner TV— Krefeld TV:1(:0) „Im, Kampf um den Titel des Kreisbesten stellfolgende Mannschosten Vesito. de Sesdier unis slalter Verfaßung.P“ in guter und die Mannschaften konnten un hemmt, zeigen, was sie konnten, oder auch nicht #### wie man's nimmt. Die Fischelner zeigsästige Pecn gut Einsatz und eine sehr sorgige„Deckung. Sie kämpften um jeden Ball, denn won tanten unserer Vorschau Lügen strafen. Sie zirtst asee zern und wollen wieder in die BeWen“ in der Cr. con. zwei Jahre angehörten. Wenn nun der Sturm in der ersten Hälfte nicht mehr als ein Tor erzielte— bezw. der Mitteltaufer Boscher hatte es geworfen— dann lag das daß eben die Schlußleute des KTV auf der # waxen, doch sauste es manchmal bedenklich nühe an Prickens Laden vorbei. Ueberhaupt zeigte sich dieser Torhüter gestern in einer bestechenden In der zweiten Spielhälfte wurde das Bild kaum anders. Der KTV=Sturm brachte einfach kein System in den Angriff, Ramacher konnte schaffen, wie er wollte. Die Stürmer wirbelten sich selbst um und um, und nie wußte der Ballführende, wo sein Reheumgnn gerade stand. Ganz anders dagegen einen Wen Fischelner, bei denen es Heckers gelang, aaß 6s porbers in die obere Ecke zu drehen. Hier der Beckers einfoch los ließ einfuch„eß. Bei einer anderen Angriffshandlung war Beckers auf linksinnen gelaufen und knallte von da in den Laden. nend für die Angriffslinie des KTV ist die Tatsache, daß das Ehrentor vom Mittelläufer Ramacher aus einem Freiwurf erzielt wurde. Möglich wäre gewesen, daß der KTV von da ab hätte heransichersten Aussichte auzg Sische: vergeben, deren allerdings auch die Fischeiner noch hatten. Die begreifliche ließ aber beide Vorderstaffeln nichts mehr erreichen. Das Spiel wurde schnell und fair durchgefnyrt und rollte unter der unauffälligen Leitung Jansens ungestört ab. Oppum stellt den Jugendbesten TV Oppum— Turnklub Krefeld:6(:2) Mannschaften gaben sich nicht viel nach. Die Oppumer hatten lediglich im Sturm sizisfisgutt, Perfer, während die vom Turnklub Rebiglich einen Stürmer hatten mit gutem Wurfund dieser spielte zu eigensinnig, sonst hätte es munchmal für die Oppumer brenzlich werden können. Im Durchschnitt aber waren die Oppumer besser als die vom Turnklub. In der 1. nämlich: Boisheim— 2B Rahser:6(:), Das Ergebnis entspricht den von den Besuchern gezcigten besseren Leistungen. Sie hatten nur eine Sinisnötig, den Sieg sicherzustellen.— Tsch. St. Tonis hul auf die Punkte aus dem Spiel gegen verzichtet und bringt damit den TV Pasdenssief, zu R Fischeln ins sen aB Lopberich Verdrückung. Auch das Tref— TV Dülken 1860 fiel aus, weil Dülken 60 von den Spielen zurücktrat. 2. Kreisklasse ATB 07— 2V Gut Heil:4(:4) Kreisklasse gab es nur ein Spiel 17 Tore in Kaldenhausen TV Kaldenhausen— TV Rumeln:8(:3) wollten die Kaldenhausener nach wurde nichts kommen. Daraus schaftsini““ weil noch ein rückständiges Meisterschuft######el gegen Rumeln fällig wurde. Die Rumelner machten eine Ueberrumpelungstaktik und legten zunächst einmal drei Tore vor. Jetzt erst setzten die Kaldenhausener besser durch und erzielten bis zum Wechsel noch den Gleichstand. In der zweiten Halfte waren die Gastgeber immer ein bis zwei Tore vor und konnten zum Schluß froh sein, Die Feldenhaus.“onnen zu haben. ###ener haben nunmehr den dritten Platz in der punkteskala erkämpft. den„Honoratioren“ des Städtchens vor Uebersicher auf die Bühne gestell. n„Iramatischen Werke überall bekannt geworin jene furchtbaren Kor reichs zur Zeit des Zusammenbruchs Kraft und Gewalt.: Drama von zwingender „ Piese deutsche Bühnen haben sich dieser Werke interesante Tektüre. Kustschrer voran!“ .. Die Luftfahrt hat die Welt erobert. Wir haben schon von vielen technischen Dingen gehört, das Gleichgewicht der Völker bedeutet. Kaum sind tun uns in dem neuen von Walter Wienrich herausgegebenen und in der Franckh'schen Verlagsermöglicht wird. An Hand von interessanten kurz gefaßten Erzählungen und Berichten ergibt sich hier ein Querschnitt durch das gesamte Flugwesen. Esskängt damit an, wie ein Flugschüler vor 25 yas Fliegen erlernte, und dann geht es kreuz und quer durch die gesamte Fliegerei, bestens geführt durch so bekannte Persönlichkeiten wie Birtoe, W. Wienrich Dem Werk sind viele Kufnahu 46. Teil hisl tett mufnagmen eingefügt, die zum ####ung nicht veröffentlicht waren. Dieses Vollsbuch vom Fliegen in aller Welt sagt sowohl Erwachsenen zu teagi in gleichem Maße die Franchsche Berste germag.(Verlag Leinen geb. 480 Nm.) Stuttgart. In Neue Bücher Drei Schauspiele, die sich bewährten Aufstiegspiele zur Gauliga TV Kettwig— Turn Düsseldorf ausgefallen Vikt. Rheydt— Thyssenhütte Hamborn:4(:1) BV Wald— Blau=Gelb Wupvertal ausgefallen. der laufenden Spielzeit haben sich drei Uraufführungserfolge an deutschen Bühnen bewährt. Die blaue Fripe,“ Zea“'s fröhliche Komödie „Die Raue Talpe“, des weit bekannten Rolf neues Werk„Der Hakim weiß ang de jungen Dramatikers Eberhard Wolfganda#ter kräftiges Schauspiel„Panamafrundar. Diese drei neuen Arbeiten sind im Theaterverlag Langen=Müller in Berlin in Buchausgabe erschienen(jeder Band Rm..80). atöchi i führt in die Zeit der Tulvenspekuin polland—, es war um die Mitte des 7. Jahrhunderts—. bis die Manie um die Tulpen ploslich einen bitteren Umschwung nahm und die Spekulanten nichts als erbärmliche Knollen in den Händen hatten. In die ironisch=heitere Darstellung dieser tulpenbesessenen Menschen ist ein junges gestellt, das den Schwindel durchschaut, um mit. junger, kräftiger Hand das Schicksal selbst zu schafsen und auf die ungewisse Spekulation zu görzichten: Ein. fröhliches, nettes, liebenswürdiges schanlichheih BeWas ist ein Hakim?— um dieses geheimnisvolle Wort entspinnt sich in Lauckners Werk eine recht vergnügte Komödie— eine Art„Revisor"=Angelegenheit auf deutsch. Ein Fremdling bringt ein Dorf durcheinander, bis des FremdDassechs wochenamt für unseren lieben verstorbenen Bruder Ernst Mertens findet Dienstag, den 20. April 1937, um 7 Uhr, in der Stephanskirche statt, wozu wir hierdurch freundlichst einladen 2834. Geschwister Mertens Kreselder Stadttheater Montag 20—23.15 A Glück muß mai haden. .50—.00. Kammerläger Mever, Krejeld Ostwell 113 Fernsprecher 27 503. 2284 Rentische Lags der Feuuen ee as. Pachung mit den drei Ronnen zum Preise von Mi..95, 96 8868 23339 Empiehle für 22975 meinen modernen Omnibus. „J. Bauten hus b. Krefeld, Teleion 20453. Ihre reparaturbedürftigen in die Fachwerkstatt Me er eentrigelung Auf unstehen der Erben Johann Bohnen 35 Krefeld werde ich am Freitag, dem I. April 1937, nachmittags 5 Uhr in der Wirtschaft von Jean Zelt zu Krefeld, Florastraße 32 die zu Krefeld, Dießemer Straße Nr. 121, 123, 1235 und 123. gelegenen Hausgrundstücke öffentlich versteigern. 23162 Sreield, den 12. April 1937 Osrwau, 130, Fernruf 26529. Notar Haarbeck Versteigerung (Baugeräte) Mittwoch, den 21. April, vorm. 10 Uhr deginnend, werde ich auf dem Lagerplatz iv. Srefeld, Alte Gladdacher Straße, Eche Topstraße, vor der Unterführung, die sämtlichen dort lagernden Bangeräte, als da sind Gerüstbretter, Gerüsthebels, Stützen Schalbretter, Ziehkarren, Handkarren, Mörtelkübel, Leitei, Gerüstböcke, Kalkskuppen, Ketten, „Krehse, Steine, Falziegel usw. meistbielend gegen bar versteigern. Heinrich Ingenweyen Vrkalgerer. Biumenstraße 49, Ruf 25696. 993412 KREFELD Königstr. 211 Lohstr. 166 am Nordwall Fernruf 20891 Hotenssunder-Kolh-Sendel Dienstag, zu. April 6W5: Leibebübungen. .30: Frühkonzert. Worgen ise richten, anschließend: Morgenraf— .10: Frauenturnen. „Es spielt das Westdeut Kammerorchester unter Leitung von Hermann Hag : Vorspiel zur Volksoper„Edelweiß“ Komgar); 2. Von der Isar bis zur Donau, Walz folge(H. Löhr); 8. Aus Oesterreichs Gauen, Lät Folge;„ a Steiermark, 5) Außeer Hochzeil amtsch(Salgcammergut), c) Aus Tirol(Bantanz), 3) Kärntnerisch(Kärnten), e) Die Schuste volka(Nieder=Oesterreich), s) Der Häuslratz(Schu g) Der Stoamnagele(aus Tirol und Vr 4. a) Liebesserenade Przesss#, Falter im Sonnenschein(6. Lambrech v. Fryliche Herzen, Walzer(Jos. Holetschek); Melodien aus der Operette„Die Geisha"(Jone .55: 10.20: Unterhaltungskonzert. 11.00 bis 18.00: Militärkonzert mit Funkberi# 130: Mittagsmelbungen 19 WF. Mitlasse gungen— Glückwünsche. 15.10: Bittagskonzert. Es spielt das Run Berechnung..##gn a dacn„flerif: Für ele einzpeligen Klein-Anzeigen bis zu 100 mm e sesensen un der Grundschrit gesch, beden Won 7 Plg. ers Erverschriftswort kostet jetlgedruckt 10 Pfg. Annahme von Klein-Anzeigen bei der H. 91— in allen Farben Heinrich Prinzenberg sohn Breite Str. 61 Ad.-Hiller-Str. 65 22684 Schreibzeuge, Vasen, Rauchservice, Ascher, Schalen u. Schüsseln ist ein schönes "„euchnlanuig. Kempen=N rh.— Tel. 255. ifunkorchester unter Leitung von Carl Micha gärtsich.."=Phaedna“(9. Massenet); #####ic klingt ein Liebeslied(G. Winklei ## kleines Mädel aus Polen(E. Pleffon Satmicht, Fil“(9 Sibelins): 4. a) Merikana S. uugeini. Relodien aus„But 14.00: Mittagsmeldungen. Allerlei von zwei bis drei. 14.45: Wirtschaftsmeldungen. 16.00: Sendepause. 95.45: Wirtschaftsmeldungen. Kleinen Orchester des Reichsfenders Koln Feuge!; Albert Steinmann(Cello); Valter Wielsdh „ 1. Ungarischer Marsch und„Tanz der 3. Im Teuwel der Schönhei.. Versias) ver aud der a““. Sabnheit(F. Hummel); 8. WalOper„Der Rosenkavalier"(R. Strauß) (Bortkiewicz); 5) Mazurka(H. Steinmann— Walter Wielsch) 5. Gebet und Tempeltanz(E. Grieg); 6. a) Verbogenheit(H. Wolf); 5) Heimweh(H. Wolf); 7. (A. Jensen); 8. Wehen mir Lüfte Ruh'. aus der Oper„Euryanthe“(C. M. v. Weber); 9. Biemann):„Alt=Chima“: Fest im Garten(B. ag Söreg. Sie derne. Auf den Straßen des Fühlels. Eine Schilderung von Otto Brües und Funkberichterstatter Hermann Probst. 17.30: Nachmittagskonzert(Fortsetzung): 10. K5rigskinder, Walzer(H. Löhr); 11. a) Liebestraum Bachmann); 5) Königin von Capri(H. Zan);.12. Galantes Schäserspiel E. Weninger); 13. Et#ntang(J. Heykens); 14. Czardas Nr. 8(G. Michiels). Gedichte zum Geburtstag ich Angcer Snreche 23340 An die Kundschaft heran durch Zeitungsanzeigen, die unter allen Werbearten den 1. Rang einnehmen Wichlels). .18.10: Vier Jahre. Gedichte zum Geburtstog oes Führers von Heinrich unmrer. Sprecher: Albert Oeitershagen.460 18.20: Politische Zeitungsschau. 18.40: Werke von Richard Wagner(Industrie= Schallplatten). 1. Vorspiel zur Oper„Das Liebes2. Aus der Oper„Rienzi": a) Gebet(Allmächt'ger Vater, blick' herab); B) Erstehe, hohe Roma, neu(Finale 1. Akt); 3. Aus„Die Wakküre“: Wotans Abschied und Feuerzauber; 4. Vorspiel zur Oper„Tannhäuser; 5. Aus„Die Meistersinger von erb): Pes Veracter wir 0 19.45: Momentaufnahme. 20.00: Erste Abendmeldungen. .: Ferdepause. Gudusterie=Schalhekut der politischen Leiter der RSDAP durch den Stelwertreter des Führers. a S. Semen ie Cwhen Oohehers, Leitung: .00: Zut, Wetter, Nachrichten. 2220: Englische Uuterhaltung. 20.45—84.00: Klussische Mävsche u. Walger. Es spiekt das Große Orchester des Reichssenders Köln unter Leitung von Otto Julius Kühn und ein Mustkkorps der Wehrmacht. 1. Marsch des York'schen Korps(L. v. Beethoven); 2. Aufforderung zum Tanz(C. M. Weber); 3. Militär=Marsch(F. Schubert); 4. a) Die Werber, Walzer(Jos. Lanner); b) Seid umschlungen, Millionen, Walzer(Joh. Strauß); 5. Krönungs=Marsch(J. Svendsen); 6. Grubenlichter, Walzer(2. Leller); 7. Krönungs=Marsch(Kretzschmer); 8. Träume auf dem Ozean(Jos. Gungl): s. Mriastemersch G. Sinag.—01 Cuag); Naturliebende Dame Krefeld. Stodt Richere dle. 15772 Grundstücksmarkt Fabrikgrundstück m kaufen gesucht. 15426 Immobiltenbüro Max Schroeder, Krefeld, Ostwall 51. h einige, billigst abzugeben. Leo Buschkötter, Kreield, Grüner Dyk 79. Veilantschmuck ltes Silbergeld kauft 16 H. Lieser, Kreseld, Südwall 24. 18891 Verkäufe Schrank= Nähmaschine 15071 Kreseld, Neue Linner Straße 94. Gebrauchte Fahrräder Lampen, billig Fahrradkönig, Krefeld, straße 49. 15224 verkaufen =Motorrad, 200 ccm, führ 15864 Ackerfeld geeignet und ∆ 0 Eismaschine #elwandig, 12 Liter, mit Selbstlung, für Kraftbetrieb, ein Jahr aucht, 2 Eis=Trockenkonservatoren Kührdeckel, je 7½ Liter, gecht, 1 Rotierknet=Maschine, 65 Kg. linhalt, billig zu verkaufen. 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