RRRRRRRRATURRRRRARRALRNRRRRRARRRATRNRARAARARRARER RANUANZ ARRRRRARTRRRRARRAAARNPRRRRRNARRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRAAN Bezugspreis bei Rotenzusteilung im engern Verbreitungsbezirk 65 Pf, im erweiterten 70 Pf monatlich; mit dem wöchentl. illustriert. Unterhaltungsblatt Welt und Zeit in Wort und Bild 10 Pf mehr. Postbezug, ohne Zustellgeb. Ausgabe A mit Colonia m.25(3 Mon.), m.50 (2mon.). m 0,75 4mon.). Ausgabe B mit Colonia und Welt und Zeit in Wort und Bild 10 Pfmonatlich mehr. 25 * 2 * 2 2 6 * 2 2 # 23 22 * * # General-Anzeiger rheinische Hauptstadt.* Kölner Fremdenblatt. Anzeigenpreis * 9 Die einspaltige Kolonel-Zeile# 3. 55 *8 * 24 * 7 24 * 2 (38 mm breit) 25 Pf, und letzte Seite 30 Pi, für Köln 20 bzw. 25 Pf. Platzveischritten 10% Zuschl. Reklamepreis Die 90 mm breite KolonelZeile 75 Pf. für Köln 50 Pf, zweite Seite 60 Pl. Hierzu 10%/8 Kriegszuschlag. K Platzvorschriften 10% Zuschl. 24 Offerten gebühr 25 Pf. 3 Geschäftsstellen: Marzellen 2 strasse 37 u. Breitestr. 35. 5 KRRRRERRRTNNNRRRARERRRRRRRRNERRRRERRRRRRRRRRRRRRRNRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRERNRNNRNRRRRNRRRRRRRRRRFRRRRRRRRRRRRRRNNN Nr 271 Jernfur Geschäftsstelleu. Revaktion Marzellenstr.37: Ab920 bis 6923 Kts 201. ZIksT. Geschäftsstelle Breitestraße 85: A6836. 9224 Köln, Sonntag, 30. September 1917. 31. Jahrgang. heute 8 Seiten. Grosse Huswahl. Sehr mässige Preise. in anerkannt bester Qualität 18.00 55.00 12.50 18.50 25.00 u. h. Roderne Linonformen. Getragene Hüte werden preiswert 22.50 39.50 65.00 u. h. umgearbeitet. Englischer Durchbruch durch Helland. Die Kölnische Volkszeitung schreibt in Nr. 765 vom 29. September d..: Eine interessante Enthüllung, die vor allem in Holland größtes Aufsehen erregen wird, machte, wie WTB unter dem 16. September berichtete, ein englischer Offizier, der am 15. September bei Markem von den Deutschen gefangen genommen wurde. Falls England bis zum Frühjahr die deutschen-Boothäfen nicht erobert hat, würde es den gewaltsamen Durchbruch durch Holland versuchen. Die Nachricht wird durch die immer wiederholte englische Verletzung der holländischen Neutralität, durch Eindringen in das Hoheitsgebiet an der Küste und durch die englischen Fliegerbomben auf holländische Städte wirkungsvoll unterstrichen. Weiter gab der Offizier an, daß man in England mehr und mehr die große Durchbruchs schlacht als ausgesprochene Niederlage ansehe und einen Durchbruch in Flandern nicht mehr für möglich halte. Die inneren Verhältnisse Englands, die durch die deutschen-Boote immer bedrohlicher würden, ließen eine längere Hinziehung des Friedens nicht mehr zu, da man der Arbeiterschuft nicht mehr sicher sei. Zu dieser Meldung schreibt uns einer unserer militärischen Mitarbeiter: Jetzt ist es Zeit, an die holländische Unternehmung zu denken, die England im Winter 1914/15 plante, wir schrieben darüber(Nr. 35 vom 14. Januar 1917: „... Andere Mitglieder des englischen Parlaments empfahlen die Landung auf der Insel Walcheren, um von diesem holländischen Gebiet aus Antwerpen und die deutsche Front von rückwärts anzugreifen. Diese Unternehmung war nicht bloß müßiges Gerede, sondern die militärischen und seemännischen Vorbereitungen waren so gut wie beendet. Nur die feste Haltung Hollands hat im letzten Augenblick den Plan zum Scheitern gebracht. Die Geschichte wird einst alles an den Tag bringen. Holland wußte wohl, daß es an uns einen sehr starken Rückhalt finden würde. Das wußte England auch. So reiste das für Walcheren aufgestellte Landungsheer schließlich zu dem tolldreisten Versuch nach den Dardanellen. Irgendwohin mußte es doch. Auf die Neutralität Hollands hätten die Engländer gepfiffen. Nur die unbeugsame Festigkeit und die starke militärische Rüstung der niederländischen Regierung hat sie damals abgehalten. Im Jahre 1910 begann Holland seine Scheldemundung zu befestigen. Kruppsche Riesenkanonen wurden dort eingebaut. Damals erhob England Einspruch, drohte sogar. Dubei konnte es ihm doch ganz gleichgültig sein, was Hoiland mit seinen Flußmündungen machte. Heute wissen wir den Grund dieser Aufregung und können den damaligen holländischen Kriegsminister zu seiner militärischen Begabung nur beglückwünschen. Die stark bestückten Werke an der Scheldemündung haben viel dazu beigetragen, das Kriegselend von Holland fernzuhalten. Sonst wäre auch dies Land verheert, von Granattrichtern zerrissen, von Schützengräben zerschnitten, ganze Landstriche verwüstet. So englisch-freundlich die meisten Holländer gesinnt sein mögen, allmühlich muß sich doch die Erkenntnis Bahn brechen, daß Deutschland die Neutralität dieses Landes aufs peinlichste geachtet hat. Konnten wir nicht, als jene Landung in Walcheren drohte, mit unseren starken Heeren dies Land vorbeugend besetzen? Wir haben es nicht getan und werden es nicht tun, weil wir auf Hollands Selbsthilfe vertrauen. Und diese unbestrittene Tatsache wird dazu beitragen, daß in Holland die weit verbreitete Befürchtung, von einem siegreichen Deutschland aufgeschluckt zu werden, als grundlos erkannt wird. Haben wir die guten Häfen an der flandrischen Küste, so ist Holland nicht mehr der Pufferstaat, den es jetzt darstellt. Das Schicksal dieser Staaten im jetzigen Kriege regt nicht gerade zu dem Wunsche an, ein solcher zu bleiben. Wie durch ein Wunder ist Holland von dem unglücklichen Schicksal Belgiens, Serbiens, Griechenlands bewahrt worden. Der Besitz der Küste Flanderns muß bei allen Friedensverhandlungen der erste und wichtigste Punkt bleiben.“ Heute ist England nach der glaubhaften Aussage eines am 15. September bei Markem gefangenen englischen Offiziers auf diesen Plan zurückgekommen, weil der Versuch von Ypern aus. Seebrügge zu erreichen, völlig gescheitert ist. Wir haben unseren Worten nichts hinzuzufügen. W. S. Ein russischer Minister über die Lage. (Eigener Drahtbericht.) ):( A u s d e r S c h w e i z, 2 9. S e p t. 1 9 1 7. D e r S t. Petersburger Korrespondent des Corriere della Sera meldet, Handelsminister Prokopovitsch erklärte, Rußland stehe am Rande eines Abgrundes. Die Lage an der Front sowie das schreckliche Sinken der internationalen Bedeutung Rußlands führe nicht zum Sonderfrieden, sondern zum allgemeinen Frieden auf russische Kosten. Die neue sozialistische Regierung Idie indes noch gar nicht endgültig gebildet ist) verlangt sofortigen Eintritt in Friedensverhandlungen. Gegen einen schwachen Frieden. macht in der Berliner Börsenzeitung der Abg. Stresemann folgende Anmerkungen: Wer die Verhandlung des Zentralvorstandes mitgemacht hat, der weiß, daß die stärksten Widersprüche gegen die Mehrheitsresolution zunächst aus dem Süden Deutschlands kamen, dort, wo die Schwerindustrie kaum dem Namen nach bekannt ist. Träger dieser Anschauungen waren Persönlichkeiten, die in Bayern im engsten Bündnisverhältnis mit der Fortschrittlichen Volkspartei die liberale Arbeitsgemeinschaft führen, waren Persönlichkeiten, die zuerst in Deutschland den Mut hatten, ein Landtagswahlbündnis mit der Sozialdemokratie zu schließen, als noch Hunderttausende ein Gruseln bei dem Gedanken überlief, die Sozialdemokratie als gleichberechtigt anerkennen zu sollen. Es wird keiner Geschichtsklitterung gelingen, solche Persönlichkeiten ais reaktionar oder schwerindustriell beeinflußt hinzustellen. Täusche man sich doch nicht darüber, daß die Bewegung, die durch Deutschland geht und die sich mit Entschiedenheit gegen einen schwachen Frieden auflehnt, aus der Tiefe des Volkes heraus geboren ist. Diese Feststellungen verdienen sicherlich auch in anderen Parteien alle Aufmerksamkeit. Wer Papier spart, unterstützt Feldheer und Kriegswirtschaft in der Heimat. Ksi 4 1 Seite 2. Kölner Local-Auzeiger Nr. 271" Jonntag, 30. September 1917 Der deutsche Tagesbericht. WTB Großes Hauptquartier, 29.Sept.1917. (Vormittags. Drahtbericht.) Westlicher Kriegsschauplatz. Hecresgruppe des Kronprinzen Rupprecht. An der flandrischen Küste und zwischen dem Houthoulsterwalde und der Lys wechselte die Kumpftätigkeit der Artillerien in ihrer Stürke. Heftigem Trommelfeuer in den Abendstunden östlich von Ypern folgten nur bei Zonnebeke englische Teilangriffe; sie wurden abgewiesen. An dem Weg Ypern-Paschenddele wurde der Feind aus der Trichterlinie, die er dort noch hielt, geworfen. In dem Ueberschwemmungsgebiet der Yser brachten unsere Erkunder von Zusammenstößen mit Belgiern Gefangene zurück. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen. Nordöstlich von Soisson und vor Verdun verstärkte sich der Feuerkampf zeitweilig beträchtlich. Er blieb an der Mans auch nachts lebhaft. Mehrere Vorfeldgefechte, die unsere Sturmtrupps in die französischen Stellungen führten, hatten vollen Erfolg. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Bei Bisel im Sundgau blieben bei einem französischen Vorstoß einige Gefangene in unserer Hand. *** London und mehrere Orte an der englischen Südküste wurden von unseren Fliegern mit Bomben angegriffen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Die meist geringe Gefechtstätigkeit steigerte sich nur vorübergehend bei Erkundungsunternehmen nördlich der Düna, westlich von Luck und um Zbrucz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen Russische Abteilungen, die in Kühnen über den Sereth und über den St. Georgsarm der Donau gesetzt waren, wurden durch schnellen Gegenstoß vertrieben. Mazedonische Front. Keine größeren Gefechtshandlungen. Der Erste Gencralquartiermeister Ludendorff. Der Seekrieg. Ein Seegefecht an der flandrischen Küste. Neue-Booterfolge. WTB Berlin. 29.Sept.1917.(Drahtber. Amtlich.) 1. Am 28. September früh stießen einige unserer Torpedoboote nach einer Patrouillenfahrt vor der flandrischen Küste auf eine überlegene Zahl feindlicher Zerstörer, die unter Feuer genommen wurden. Im Verlaufe des Gefechtes wurde auf einem der Zerstörer eine starke Detonation beobachtet. Unsere Boote erlitten keine Beschädigung oder Verluste. 2. Neue-Booterfolge im Armelkanal und im Atlantischen Ozean: 4 Dampfer, acht Segler und ein Fsicherfahrzeug, darunter der bewaffnete englische Dampfer Zeuta mit 3300 To. Kohlen; der bewaffnete französische Dampfer St. Jaques mit 4000 To. Kohlen, ferner die englischen Segler Ezel, Laura, Miß Roce, Mary Orr, Water Lily, Jane Williamson und Williams, sowie das englische Fischerfahrzeug Rose Croß, Von den versenkten 8 englischen Seglern hatten zwei Tonerde, die übrigen Kohlen geladen. Der Chef des Admiralstabes aer MarsEngland. Pelen. WTB Wien. I9.Sept.1917.(Drahtber. Polnische Presseagentur Worschau.) Die Verhandlungen zwischen den Besatzungsbehörden und dem Regentschaftsrate und polnischen Politikern sind soweit gediehen, daß die amtliche Bestätigung von Mitgliedern des Regentschaftsrates durch die Besatzungsmächte bald erfolgen dürfte. Nuch polnischen Meidungen wird der Regentschaftsrat zwei Akte veröffentlichen, ein Schreiben an die beiden Monarchen und ein Manifest an die polnische Nation. Das Manifest soll in entschieden aktivistischemGeiste gehalten werden. In polnischen Kreisen verlautet, daß im Zusammenhung mit der Einsctzung einer Regierung eine politische Amnestie in Polen geplant wird vermischte Nachrichten. Hindenburgs Antwort an die deutschen Frauen: WTB Berlin. 29.Sept.1917.(Drahtb.) Auf die Kundgebung der deutschen Frauenverbände gegen die Note Wilsons hat Generalfeldmarschall von Hindenburg an die Gräfin von Schwerin-Löwitz folgende Antwort gerichtet: Verbindlichen Dank für die gütige Zusendung der herrlichen Kundgebung der deutschen Frauen. Sie hat mir von Herzen wohlgetan. Mit flammendem Zorn treten die deutschen Frauen neben uns Männer in die Front gegen die fremde Anmaßung, wie sie alle Zeit aufopfernd und stolz Leid und Freud mit uns getragen haben. Wir deutschen Männer neigen vor den deutschen Frauen das Haupt in Ehrfurcht. Generalfeldmarschall von Hindenburg. Das alte Lied von Belgien. d Amsterdum, 29.Sept.1917. Das Algemeen Handelsblad schreibt zu den Verhandlungen im Deutschen Reichstag: Die Rede Kühlmanns ist ein Plaidoyer für den Frieden, und zwar für den baldigen Frieden, für eine Besserung der Lage, ehe es zu spät ist. Aber der erste Schritt hierzu muß noch unternommen werden. Es ist dies das Bekenntnis dessen, was Bethmann bereits 1914 ausgesprochen hat: Der Einfall in Belgien ist eine unrechtmäßige Tat, und wir werden sie gutmachen, sobold unser militärisches Ziel erreicht ist. Vom Standpunkt Michaelis’ aus ist zu begreifen, daß er, solange die Entente nicht erklärt, zu dem Status quo ante zurückkehren zu wollen, keine kostbaren Faustpfänder für die Friedensverhandlungen preisgeben will, und zwvar insofern, als und solange die Entente nicht frei heraussagt, was sie mit den deutschen Kolonien beubsichtigt. Aber dies gilt nicht für Belgien, und dies muß sich die deutsche Regierung sagen, wenn sie den Weg für Friedensbesprechungen öffnen will. Aus der Rede Lord Milners, wie aus derjenigen Asquiths geht hervor, welchen Wert Englond auf eine derartige Erklärung legt, und wie übel das Auftreten der Annexicnisten wirkt, und wie sehr die Rede von Tirpitz geschadet hat, der in der Vaterländischen Partei den Grundsatz vertrat, daß Macht Recht ist, und das Belgien kein Unrecht, sondern Recht geschah. Italienische Aengste um die Südfront. □ Genf. 29.Sept.1917. Die für die kommende Woche in Poris unberaumte militärische Konferenz betrifft nach der Lyoner Presse nicht bloß Maßnahmen zur russischen Frage, sondern auch die italienische Forderung, daß die Entente aile verfügbaren Krufte an der Südfront konzentrieren müsse, die Armee Sarrails finde underswo bessere Verwendung. Dumit stimmen die Wünsche römischer Dlätter überein, wonach die Isonzofront eine Verstärkung durch die Verbündeten erhalten müsse. Der Kaiser als Kriegsanleihezeichner. Wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, hat sich der Kaiser an allen früheren Kriegsanleihen so auch an der siebten Kriegsanleihe mit bedeutenden Kapitalien beteiligt. Bei dieser Gelegenheit sei auch erneut hervorgehoben, daß sowohl der Kaiser wie die Kaiserin eine große Anzahl wertvoller Gold- und Schmucksachen der Reichsbank zur Ver1 f ü g u n g g e s t e l l t h a b e n, m i t d e r B e s t i m m u n g, s i e z u r A b b ü r ; d u n g u n s e r e r A u s l a n d s v e r p f l i c h t u n g z u v e r k a u f e n. Das Scheitern der Vierverbandepläne bespricht Austin Harrison in der English Revicw folgendermaßen: Vom rein militärischen Standpunkt aus ist die allgemeine Lage heute noch die gleiche, wie nach der Marneschlacht, abgesehen von der Vernichtung einiger kleiner Völker, die in den Kampf geschleppt worden sind. Man dachte, einen Schlüssel zum Stellungskrieg in der überwältigenden Artillerie gefunden zu haben. Aber schon wissen wir, daß das schwere Geschütz nicht der entscheidende Faktor ist, weil es selber stationär ist, während das Wesen der Strategie in der Bewegung besteht. Das ist die Lektion des Jahres 1917. Die große Frühjahrsoffensive, von der wir die Entscheidung erhofft haben, hat in rein taktischen Vorteilen geendet; ober die ganzen Operationen waren von Anfang an bedingt durch den strategischen unbemerkten Rückzug der Deutschen und ihre neue elastische Defensiviaktik. Es ist klar, daß eine Entscheidung in diesem Jahre nicht mehr zu erwarten ist. Wir gehen also noch einem Winter entgegen in der Hoffung auf die amerikanische Hilfe im nächsten Frühjahr, die jedoch kaum über mehr als 700000 Mann Kämpfer hingus. gehen wird, selbst wenn wir annehmen, daß die dann existierende Tonnage für eine so große Armee und ihren Transport über den Ozean genügen würde. Die amerikanische Hilfe wird zum großen Teil von dem Fortgang des seutschen Unterseebootkrieges abhängen. Theater und Konzerte = Vercinigte Stadttheater Köln. Zugunsten der siebten Kriegsanleihe veranstaltet die Leitung der Vereinigten Stadttheater, den Anregungen folgend, die vom Deutschen Bühnen-Verein und der Deutschen Bühnengenosn. eine Nationalwoche, die mit Dienstag, 2. Oktober, dem 70. Geburtstag des Generalhalls von Hindenburg, beginnts und mit Montag, 8. Oktober, schließt. Während dieser Woche werden in beiden Häusern bei sämtlichen Vorstellungen während der Pausen die Mitglieder der Stadttheater ihre Werbetätigkeit für die siebte Kriegsanleihe entfalten. Sie werden Zeichnungen in jeder Höhe und zwvar schon von 1 M. an aufwärts entgegennehmen. Am Dienstag, 2. Oktober, gelangt im Opernhause Wagners. Lohengrin, im Schauspielhaus Prinz Friedrich von Homburg zur Aufführung. Beiden Vorstellungen geht ein Prolog von Georg Kiesau voraus. = Spielplan d. Ver. Stadttb#eater Köln vom 30. scpt. bis 9. Oktober 1917. Opernhaus. So. 7 U. Neu einstutiert. Carnen.- Mo. Keine Vorllung.- Bi. 6 U. Protor. Lohenern- Mi. 7 U. rrer llo#nzeit- Bo. 7 U. Dar 6lö h nen ges Eremiten.- Fr. 7 Der Wallenschi#n von Worms. Ilierauf Ballert.- Sa. 7 U. Carmen. - So. 7 U. lei Miegende Hollonge-- Bo. Krine Vorstelun:. II.nen.— benausplernaus. So. 7½ U. Die S Hmrtterin sschlacht,- Ro.7 U. Brand.- bi. 7 U. Prolog Prinz Friedrich von Homburg.- Klr. Keine Vorst. 7½ U. Perl berg.. 7½ U. Maria Ma daivne.- Sa. 7 U. vatnan der Weise.- So. 3 U. ter Biberpeiz.- 7½ U. Die veriorene rochter.- Mo. 7½ U. Die Stützen der Geselischaft.- Di. 7½ U. Perl berg. : Gerichts=Verhandiungen 0 Der Prozeß Bremer. V. Bremer jr. gibt zu, 25 bzw. 70—80 Pfund Weizengrieß zu 2 M. bis.50 M. an das Restaurant Zoologischer Garten verabfolgt zu haben, während der Preis 56 Pfg. betragen durfte. Unter denselben Verhältnissen gingen 200 Pfund an einen einzelnen Privatkunden. Es meldet sich als anwesend der Nachtwächter Joseph Linscheid. Derselbe gibt an: Kurz nachdem schon Lebensmittel auf Hofgut Kriel beschlagnahmt waren, kam die Zeugin Hielene Morr und sagte: Es ist gut, daß die Sache zum Klappen kommt; der junge Bremer wird seine Braut nicht heiraten, denn er wird bestraft und sie wird keinen wollen, der in der Blech gesessen hat. Staatsanwalt: Also war das nach Erstattung der Anzeige. Die Morr wird nun mit dem Nachtwächter konfrontiert; sie bestreitet aufs lebhafteste eine solche Behauptung aus ihrem Munde und sie ersucht den Redakteur und Reichstagsangeordneten Meerfeld zu vernehmen darüber, daß sie ihm die Affäre Bremer vortrug mit dem Wunsche, die Bremers möchten nicht bestraft werden. Reichstagsabgeordneter Meerfeld befindet sich auf den Zeugenbänken Präsident: Frl. Morr; mir scheint die Erzühlung des Nachtwüchters wahrscheinlich. Zeugin Morr: lch bestreite energisch; den Abgeordneten Merfeld lernte ich erst durch die Affäre Bremer kennen. Redakteur Jean Merfeld gibt an: Im Juni, glaube ich, rief die Morr mich telephonisch an und kum darauf zu mir mit den Angaben über die Familie Bremer; sie könne dieses Treiben nicht mehr länger mit ansehen. Sie wolle vermieden wissen, daß die Affäre vor Gericht komme; sie wolle nicht die Anzeige an die Staatsanwaltschaft, sondern ziehe den Verwaltungsweg vor. lch meine nicht, daß die Morr eigennützige Interessen hatte, sondern nur an die Schädigung der Volksernährung dachte. Präsident: Den Eindruck, daß die Morr aus Rache handelte, hatten Sie also nicht. Zeuge: Sie handelte m. E. aus Gewissenszwang. Präsident: Nun ist die Eifersucht ein schlimmer Teufel für das weibliche Geschlecht. Zeuge: Ich wiederhole, daß die Morr wohl nur an die Abstellung der Mißstände dachte. Bremer ir. ist gestündig, von dem unbekannten Maier einen Posten Zucker gekauft zu haben. Nach und nach gab er drei Zentner an das Restaurant Zoologischer Garten und undere. Zwei Zentner 75 Pfund gingen an Regierungsrat Dr. Stinnes, der vier Mark zahlte. Auf die Frage, ob er auch Futterzutter, also Zucker mit Häcksel vermischt, verkauft habe, antwortet er: Es war dieser Zucker roher Rübenzucker. Er wurde aufgekocht, das Häcksel abgeschöpft und der Zucker wurde zur Marmeladefabrikation an Tietz und Zoologischen Garten abgegeben. An das Worringer’sche Restaurant im Zoologischen Garten lieferte Bremer jr. geständigerweise auch 110 Pfund grüne eingemachte Bohnen zu 45 Pfennigen pro Pfund. Das war verboten. Betreffs Sauerkraut liegt dasselbe vor. Huferflocken, Hafergrütze und Hafermehl zu drei M. das Pfund gingen mit 120 Pfund auch an den Zoologischen Garten. Breiner jr. gibt das zu. Zur Lieferung an Dr. Stinnes gibt Köchin Anna Kindler an: Nachts kam zweimal ein Sack Weizenmehl an; es sei ja etwas viel gewesen, aber es sei auch an gute Bekannte beziv. Familienmitglieder Mehl abgegeben worden. Sie habe die Empfangnahme der Hausdame überlassen. Weiter sei für einen Zentner Zucker 400 Mk. bezahlt worden, Auch sei für den Weizen fünf Mark pro Pfund bezahlt worden; es wurde angeliefert ferner eine Kalbskeule und zehn Pfund Filet; täglich, freilich mit Unterbrechungen, kamen drei Liter Milch und ab und zu einhalb Liter Rahm an. Für Eier wurden 75 Pfg. bezahlt. Zweimal seien Rechnungen an Bremer über 700 bezw. 2000 Mark beglichen worden. Zum Fall Humboldt ist noch die Erwähnung von Belang, daß hier ein Tausch von zehn Säcken Mehl gegen von Bremer zu liefernde andere Schwerarbeiterkost, nämlich Gemüse und Futterknollen habe stattfinden sollen. Zur Kokaoabgabe: Bremer ir, weist von der Hand, daß er sich strafbar gemacht habe; er habe einmal drei tner gekauft und so auch wieder verkauft. Es handele sich zunüchst um Kakaoschalen; er habe gehört, daß diese sich geinahlen zu Getrünken eigneten; es sei aber zuviel Satz zurückgeblieben und so sei das Zeug nur zu Viehfutter verwandt worden. Präsident: Sie sollen von diesen gemahlenen Schalen aber Ihren russischen Gefangenen nicht gegeben haben, wie es bei deren Lieferung mit dem Kriegsgefangenenlager Wahn bei der Abgabe vereinbart gewesen ist. Sie haben Kokaeersatz mit den Schalen vermischt und verkauft. Angeklugter: lch fand, daß der Kokao so wie er war, zu bitter war; er bedurfte zu viel Zuckerzusatz und so beschaffte ich anderen Getränkersatz für die russischen Gefangenen. Zeugin Morr: Bremner sagte mir, er könne ein gutes Geschäft machen mit Hokao; ich antwortete, das gehe wohl nicht, weil er beschlagnahmt sei. Wir tranken von dem Rakao mit Milch gekocht, aber er wor schlecht und bitter. Es hieß, er werde für 100 M. gekauft und für 500 verkauft. Von der für sie bestimmten Ware erhielten die Russen nichts. Polizist Spinnhacke konfiszierte beim Restaurateur Worringen im Zoologischen Garten vier Fässer mit Kakaczeug. Staatsanwart: Es handelt sich nicht um die Sendung Wahn allein, weil Bremer ja allein viel mehr an den Zoologischen Garten(500 Pfunc) lieferte. Zur Anklage wegen der unerlaubten Schlachtungen gibt Bremer senior vier Fälle zu, Breiner junior gibt sie allgemein zu, bezeichnet sie aber als Notschlachtungen, für deren Anmeldung die Zeit gefehlt habe. Ein Sachverständiger bestütigt, daß in der Praxis sich oft die Notwendigkeit einer Notschlachtung ergebe, ohne daß man spiiter###on Zwang konstatieren könne. Das lehre ihn 27jährige Erfahrung. (Fortsetzung folgt.) Nätzt das Heizmatsrial gut aus! Nemee Locat-Rmastger Nr. 271&a Sonntag, 30. September 1911 Seite 12. 6 Tages-Kalender Montag, 1. Oktober Theater: Opernhaus: Keine Vorstellung. Sehauspielhaus, abds. 7 Uhr: Brand. Deutsches Theater, abds. 7½ Uhr: Wie feßle ich meinen Mann. Reichshallen-Operetten-Theater, abds. 7½ Uhr: Das Dreimäderlhaus. Metropol-Theater, abds. 8 Uhr: Julchens Flitterwochen. Millewitsch-Theater, abends 8 Uhr: Frau Staatsanwalt. Jobs lustige Bühne, abends 8 Uhr: Mein Bruder, das'n Luder. Konzertei Zoologischer Garten, täglich nachmittags 3½ Uhr. Flora, täglich nachm. 3½ Uhr. Rosenhof, Hohestr. 9. von abends 7 Uhr an. Vergnügungspalast Gross-Köln, Friesenstraße, täglich abends Konzerte und Vorstellungen. Besondere Veranstaltungen: Im großen Saale der Lese persönliches Auftreten des Charakterdarstellers und Filmschauspielers Alwin Neuss. Mit aller Strenge wird Köln verdunkelt. Dafür bilden folgende Sätze einer Bekanntmachung des Polizeipräsidenten Beweis: Nachdem nunmehr seit dem Erlaß der Polizeiverordnung vom 10. September 1917, betr. Maßnahmen gegen Fliegergefahr, hinreichende Zeit vergangen ist, während welcher die Einwohnerschaft Gelegenheit gehabt hat, die zur Verdunkelung dienenden Einrichtungen zu treffen, wird die genannte Verordnung mit Zustimmung des Gemeindevorstandes von jetzt an mit aller Strenge durchgeführt werden. Wer es daher bis jetzt verabsäumt hat, Verdunkelungsmaßnahmen vorzunehmen, wolle dies, um sich vor Strafe zu schutzen, schleunigst nachholen. Im einzelnen wird dazu vom Polizeipräsidenten ausgeführt: 1. Keine Lichtouelle durf stärker sein oder heller brennen, als ihr Zweck unbedingt erfordert. Es kommt auch auf jede Lampe an. 2. Die Abblendung geschieht am besten durch dunklen Anstrich der Fensterscheiben, durch mit dunklen Tapeten bespannte Lattenrahmen oder durch dunkle oder doppelte Vorhänge. Soweit letztere nicht umzufärben sind, empfiehlt es sich, lichtundurchlässiges Papiergewebe zu benutzen, welche in den einschlägigen Geschäften, vielfach zum Aufhängen fertig, zu haben sind. 3. Wo man sich mit hellfarbigen Stoffen helfen muß, soll daneben ein Abblenden der Beleuchtungskörper durch dichte Lampenschleier, Lampenschirme und dergleichen, ferner durch Umwickelung der elektrischen Birnen mit wenig durchlässigen Stoffen vorgenommen werden. 4. Sind übrigens in einem Raume neben der Deckenheleuchtung noch andere Lichtquellen vorhanden, so ist die Deckerbeleuchtung, auch der von der Decke herabhängende Beleuchtungskörper beim Fehlen dunkler Fensterverkleidung nicht zu benutzen. Bei niedrigen Tischlampen, insbesondere Schreibtischlampen, die nach obenhin mit dunklem Schirm versehen sind, kann ein Umhüllen mit undurchlässigem Stoff, Holz, Pappe oder dickem Papier bei geschickter Verwendung die Möglichkeit bieten, daß der Lichtkegel wohl auf den Tisch, aber nicht nach außen fällt. Doch empfiehlt es sich, der Vorsicht haber, auch in diesen Fällen, die Fenster wenigstens in der Höhe der Lampen in zweckmäßiger Weise zu verhüllen. 5. Oberlichträume sind grundsätzlich durch Farbe oder in anderer Weise abzublenden. Wo sich dies aus irgendwelchen Gründen nicht oder nicht lichtdicht durchführen läßt, sind die Lampen nach oben hin dicht abzublenden. 6 Das Vorstehende gilt nicht nur für Wohn-, Arbeits- und Verkaufsräume aller Art, sondern auch für Treppenhäuser, soweit diese eine nach außen hin sichtbare künstliche Beleuchtung haben. Es gilt auch für die seitwärts und hinten hinaus nach Höfen, Gärten usw. liegenden Fenster und Raumöffnungen. 7. Zur Verhütung von Unglücksfällen werden die Fuhrleute und Radfahrer zu größter Vorsicht und Aufmerksamkeit ermahnt. Sie haben die Fuhrwerke und Räder stets vorschriftsmäßig zu beleuchten. Ebenso sind von ihnen die Vorschriften bezüglich Rechts-Ausweichens und Links-Ueberholens genau zu beächten. Von besonderer Bedeutung ist auch, daß sie stets, insbesondere aber beim Einbiegen aus einer Straße in die andere, und nicht nur bei einer bevorstehenden Begegnung, die rechte Straßenseite innehalten. 8. Zweck der Verdunkelung ist, den feindlichen Fliegern sowohl die Fern- wie die Nahorientierung zu erschweren und das Stadt- und Straßenbild möglichst zu verwischen. Es kann nicht damit gerechnet werden, daß die Flieger nur in den späten Abend- und Nachtstunden erscheinen. Die Beispiele aus anderen Städten beweisen, daß ihr Eintreffen auch in den frühen Abendstunden möglich ist. Die Abdunkelung muß daher bereits beim Eintritt der Dunkelheit vorgenommen werden. Wer gegen die Verordnung verstößt, versündigt sich gegen die Sicherheit der Stadt. O Drei Jubilore.— Eine seltene Feier findet am heintigen Tage in der Firma Louis Gottschalk& Co., Fabrik von Zutaten für Hüte, Mützen und Helme, statt. Der Prokurist Peter Heyden begeht sein 40jähriges, der Meister Wilhelm Scheben sein 35jähriges und der Prokurist Ludwig Moritz sein 25jähriges Dienstjubiläum in dieser Firma. Die Jubilare wurden durch namhafte Geschenke geehrt, und bei dieser Gelegenheit hat die Firma außerdem einen Betrag von je 10000 Mork der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen, den Kaufmanns-Erholungsheimen und einer Hilfskasse für die Angestellten und Arbeiter der Firma überwiesen. □ Die Auskunftstelle für Frauenberufe(gegr. 1902) wird ab 1. Oktober von Klapperhof 26 nach Klapperhof 28, zweiter Stock, verlegt. Die Auskunftstelle gibt nach wie vor Frauen, Eltern und Töchtern Auskunft in allen Erziehungs- und Berufsfragen, über hiesige und auswärtige Erziehungs- und Ausbildungsanstalten, über Stipendien, über Berufsorganisationen und deren Stellennachweis usw. Auch steht sie seit Kriegsbeginn Kriegerfrauen und-Witwen aller Stände mit Rat und Tat zur Seite. Die Sprechstunden sindMontags und Donnerstags, nachmittags von 4 bis 6 Uhr. 40 In Köln-Deutz zieht am heutigen Sonntag in herkömmlicher Weise die Prozession zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes nach Kalk. Der Auszug beginnt.30 Uhr aus der St. Heribertuskirche. In Kalk ist von —1 Andacht mit Predigt in der Marienkirche, von—5 Uhr Betstunde in der Gnadenkapelle. Nach 5 Uhr zieht die Prozession aus der Marienkirche wieder nach Deutz, wo in der St. Heribertuspfarrkirche zum Schluß der sakramentalische Segen erteilt wird. CO Exerzitienvorträge für Gehilfinnen und Beamtinnen— vom 3. bis 14. Oktober finden in der Pfarrkirche St. Aposteln jeden Abend.30 Uhr Exerzitienvorträge für alle katholischen Gehilfinnen und Beamtinnen statt. Diese werden auf die zeitgemäße Veranstaltung eindringlich hingewiesen.(Näheres siehe im Anzeigenteil.) (0 Ein Konzert zum Besten der-Boot-Spende, die zweite dieser von Musikdirektor Willv Lorent zu diesem Zwecke unternommenen Veranstaltungen, hatte in Ansehung des zahlreichen Besuches wiederum em sehr befriedigendes finanzielles Ergebnis. Für den künstlerischen Erfolg sorgte in erster Linie das durch die Herren Prof. Uzielli und TischerZeitz verstärkte Gürzenich-Quartett(K. Körner, J. Schwartz und F. Grützmacher), das Schuberts köstliches Forellenquintett in kristallklarer, feinschattierter Ausführung bot. Mit dem Vortrage zweier Solostücke für Cello von Chopin und Popper bot Prof. Grützmacher dankbarst entgegengenommene Spenden seiner Cellokunst. Frau Hankamer-Lindenberg sang Lieder von Brahms, Chopin und Reger, denen ihr schlichter, ungekünstelter Vortrag sich vortrefflich anpaßte. Herr Franz Petter wartete mit ofterprobten Zündstücken seines wie Raketenkugeln ausgesandten Tenors auf: mit Walthers Preislied und der Troubadour-Stretta. Sehr lebhaften, zu einer Zugabe drängenden Beifall fanden auch die Liedervorträge des Herrn Mathieu Lorent, der durch temperamentvollen Vortrag zu ersetzen wußte, was seinem kraftvoll ausgebenden Bariton an Tonstetigkeit abgeht. Die wirksame Begleitung der Lieder dankte man Herrn A. v. Othegraven. G Die im Schatten leben, ein Schauspiel in 6 Akten, bildet den Hauptinhalt des Spielplans in den Agrippina-Lichtspielen. Die Handlung ist den Akten der Deutschen Gesellschaft für Mutter- und Kindesrecht entnommen. 0 Zur Einschränkung im Gasverbrauch möge eine Bekanntmachung nicht übersehen werden, die auf Veranlassung der städtischen Gaswerke erschienen ist. Darin wird den Verbrauchern empfohlen, mit ihren Namen versehene Zettel dauerhaft am Gasmesser anzubringen, damit die Messerableser den jeweiligen Monatsverbrauch des laufenden und des vergangenen Jahres darauf notieren können. Die Beamten haben bereits eine entsprechende Anweisung erhalten. C" Schuhausbesserungs-Werkstätte der Nationalen Frauen-Gemeinsenar#.— Es scheint in den betreffenden Vororten immer noch nicht genügend bekannt zu sein, daß seit einigen Tagen Annahmestellen für Schuhreparaturen errichtet wurden, da immer noch von Nippes und Sülz Schuhe in die Streitzeuggasse gebracht werden. Im Interesse der schnelleren Abwickelung machen wir daher das Publikum nochmals darauf aufmerksam, daßs in KölnNippes. Neußerstraße 349 und in Köln-Sülz, Zülpicherstraße 268a, Annuhmestellen eröffnet wurden. Auch sind noch eine große Anzuhl Schuhe, welche vor 6 bis 8 Wochen gebracht wurden und längst fertiggestellt sind, noch nicht abgeholt. In nächster Zeit werden weitere Annahmestellen eröffnet, die alsdann bekanntgegeben werden. 4O Der Vorverkauf von Theaterkarten, der u. a. auch vom Kölner Verkehrsverein erledigt wird, verursachte am Freitagvormittag in der Bischofsgartenstraße ein unangenehmes Gedränge, weil nuhezu hundert Theaterlustige sich eingefunden hatten, für die aber nur je zehn Plätze für Galerie und II. Rang und einige wenige Karten für teuerere Sitze zur Verfügung standen. Es handelte sich um die Karten für die Carmen-Vorstellung. Der Kauflustigen hatte sich eine sehr gereizte Stimmung bemächtigt, und die Vorgänge werden von Augenzeugen als unwürdige bezeichnet. Der Verkehrsverein wird in Zukunft solche, die Theaterkarten kaufen wollen, erst von 10 Uhr vormittags an zum Betreten der Geschäftsstelle zulassen. Es ginge doch zu weit, wenn man schließlich auch noch für das Reihenstehen für Theaterkarten die Polizei aufbieten wollte, die wahrhaftig wichtigeres zu tun hat. S Rheindampferverkehr. Wegen vorgerückter Jahreszeit und im Interesse der Kohlenersparnis muß in der Woche vom 8. Oktober ab der Fahrdienst weiter eingeschränkt werden. Es werden dann voraussichtlich nur noch die Schnell fahrten.50 Köln-Mainz und 10.10 Mainz-Köln verkehren, außer den Güterschiffen. Die Fahrt 12 Uhr mittags Köln-Linz und zurück wird am Dienstag, den 2. Oktober durch den Salondampfer Hindenburg ausgeführt, der anläßlich des 70. Geburtstages des Generalfeldmarschalls festlich geschmückt wird. (O Köln-Mülheimer Dampfschitfanrt.— Die Gesellschaft macht bekannt, daß ab 1. Oktober auf der Strecke Köln-Mülheim der Dienst an Werktagen eingestellt, an Sonntagen dagegen in der bisherigen Weise bis auf weiteres ausgeführt wird. Güter werden täglich zweimal zwischen Köln und Mülheim befördert, und zwar je einmal morgens und nachmittags nach und von Mülheim. Diese Fahrten können auch von Fahrgästen in Anspruch genommen werden. Der Güterdienst und die Personenbeförderung zwischen KölnHitdorf und Köln-Bonn bleibt auch während der Wintermonate unverändert.(Näheres siehe Anzeige.) (0 Vom Rhein.— Infolge der trockenen Witterung hat die Wasserhöhe in der vergangenen Woche im ganzen Rheingebiete stark abgenommen. Der Cauber Pegel ist bereits erheblich unter zwei Meter gesunken, so daß die großen Fahrzeuge nur mit entsprechender Einschränkung ihrer Ladefühigkeit die mittelrheinische Stromstrecke durchfahren können oder zur Leichterung gezwungen sind. Die Beschränkung des Schiffahrtsverkehrs macht sich jetzt bei dem noch weiter fallenden Wasser in zunehmender Weise bemerkbar. Bei der kürzeren Tageszeit und dem mehrfach auftretenden Nebel wird die Reisedauer der Schiffe verlängert und die Rückkehr zu den Ladehäfen verzögert. Da die Versandmenge für Verschiffungen rheinaufwärts bisher keine wahrnehmbare Abnahme erfahren hat, so wird in der nächsten Zeit das Angebot von Schiffsraum ungünstiger werden. Die Pegelhöhe in Köln betrug am Samstag.58 Meter gegen 2,20 Meter vor acht Tagen. Durch Sieg zum Frieden! Von der Ueberzeugung geleitet, daß das wichtigste Moment für die Beurteilung der nächsten Zukunft unseres Vaterlandes und für alle politischen Auffassungen und Entschlüsse unsere militärische Lage ist, daß sie das einzig sichere Fundament für den Aufbau unseres Willens sein kann, gaben die hiesigen Vereinigungen von Industrie und Handel gestern abend ihren Mitgliedern Gelegenheit, von berufener Seite die Frage beantwortet zu hören: Wie stehen wir zu Beginn des vierten Kriegsiahres? Das große Interesse an der Frage zeigte sich in einem so starken Besuch, dal der Saal des Zivilkasinos kaum eine Lücke hatte. Anwesend waren auch die Spitzen der Militär- und Zivilbehörden. Als Redner war der Chef der Oberzensurstelle im Kriegspresseamt, Maior vonolberg, gewonnen worden. Auf rhetorisches Zierwerk verzichtend, stellte Redner zunächst in scharf betonender Soldatensprache fest, daß unserseits dem End ergebnis des Völkerringens mit Zuversicht en.gegengesehen werden könne, daß unser Heer und Flotte den unbeugsamen Siegeswillen dartun, daß die letzten Hoffnungen unserer Gegner auf unsere innere Zersplitterung restlos zu Schanden werden. Zum Beweise dessen ließ Redner dieherne Sprache der Geschichte reden. Er führte, schari umrissen, Bild um Bild des dreijährigen gigantischen Ringens vor, schilderte in knapper Form alle Phasen der Kämpfe an den weitauseinanderliegenden Fronten und gab so einen# Ueberblick über das bisher geschaffene Soll und Haben des Weltkrieges. Welche Summe gewaltiger Kriegstaten unserer Armeen und Flotten türmte sich in diesem anderthalbstündigen Vortrage eines hervorragenden Generalstabsoffiziers auf! Mit Dank und Bewunderung prägte es sich bei de: Zuhörern aufs neue ein, was die Feldherrn- und Führerkunst unserer Streitmächte, der Heldenmut und Siegeswille unsere## Offiziere und Mannschaften bisher geleistet haben. Länger verweilte Major von Olberg bei der Schilderung der letzten Kampftage im Westen und der glänzenden, durch die Einnahme von Riga gekrönten Waffentaten in Rußland. Was würde die Entente für ein Siegesgeschrei angestimmt haben. wenn sie nur einen Teil dieser gewaltigen Erfolge buchen könnte. Nicht überall im eigenen Lande werde es leider nach Gebühr gewertet, was wir erkämpft haben. Zu keiner Phase des Krieges sei unsere militärische Lage so gut gewesen als jetzt. Unsere Gegner setzen ihre letzte Hoffnun: unf unsere Uneinigkeit. Diese Hoffnung muß schmählich zi schanden werden. Es muß die Uberzeugung alle durchdringen. daß wir es wahrlich nicht sind, die um Frieden zu bitten haben, daß wir nur durch einen Sieg zu einem ehrenvollen Frieden gelangen können. Deshalb muß unsere Losung sein: Durchhalten, aushalten siegen! Lebhafter Beifall folgte den packenden Darlegungen. Gelr. Kommerzienrat L. Hagen gab dem Dank entsprechenden Ausdruck und mahnte fest und einig zu bleiben im Siegeswillen, in der Forderung nach einem Frieden, der der Größe unserer Opfer und Erfolge entspricht. 0 Zur Ehrenrettung der Saatkartoffeln au dem Osten, die im vorigen Jahre geliefert worden sind wird uns geschrieben: Die Spätkartoffelernte im Landkreis Bonn verspricht sehr gut zu werden. Wenn auch 25 bis 38 Knollen an einem Strauche nicht gerade an der Tages ordnung sind, so zählen sie doch nicht zu den Seltenheiten Diejenigen Landwirte, die altes Saatgut eingesetzt haben schneiden bei weitem nicht so gut ab, wenn schon auch ihr Ertrag zufriedenstellend ist, wie die andern, welche die schlecht aussehenden, aus dem Osten gelieferten Saat kartoffeln benutzt haben. Dieses minderwertig erscheinende Saatgut hat eine glänzende Ernte geliefert. Stimmen aus dem Leserkreis. : 3 600000000800000080800000 B000800. 80000006 00000060 Oge [9044] Das Abblenden der Fenster hat gewiß seine guten Gründe und man soll der Verordnung, soviel als eben möglich, nachzukommen suchen. Und doch wäre es der Behörde vielleicht möglich, eine Milderung zu gewähren, ohne deshalb den Endzweck außer acht zu lassen. Es ist nicht zu leugnen, daß die Ladengeschäfte sehr auf die Schaufenster, namentlich auch in den Abendstunden angewiesen sind. Besonders im Spätherbste und Winter bilden die Schaufensterauslagen einen wesentlichen Bestandteil des ganzen geschäftlichen Lebens. Die Anwohner umliegender Orte, die ihre Nachmittagszeit zu notwendigen und nützlichen Einkäufen in Köln benutzen, werden kaum zu ihrem Ziele kommen, wenn besonders bei frühdunkelnden Tagen die Auslagen nicht mehr betrachtet werden können. Man sage nicht leichthin, die Ladengeschäfte müssen eben auch so gut ihr Opfer bringen wie alle andern. Die Frage spielt doch stark ins ganze volkswirtschaftliche Leben hinein. Fördert und unterstützt man doch in jeder möglichen Weise gerade zu Kriegszeiten diel Leipziger Mustermesse. Findet man mit Recht darin eine Unterstützung zur Aufrechterhaltung der Volkswirtschaft, so hindere man aber auch folgerichtig nicht den Warenabsatz im kleinen mehr wie unbedingt nötig ist. Der Kleinhandel würde es deshalb als ein besonderes Entgegenkommen der Militärbehörden begrüßen, wenn gestattet würde, die Auslagen, wenn auch bei nach außen abgeblendeten Lichtern bis 7 Uhr mäßig zu beleuchten. Wenn die Erlaubnis auch nur bis Weihnachten erteilt würde, so wäre schon viel gewonnen. Es handelt sich ja nur um eine, höchstens zweieinhalb Stunden, Selbstverständlich müsste bei Ertönen der Notsignale sofort alles verdunkelt werden. Nicht durch Kurse, sondern durch gründliche zur praktischen Tüchtigkeit führende Ausbildung erreicht Rohloff-Rackews Veltinstitut in Köln, Agrippastrasse 13 stets das Ziel, dass seine Absolventen allgemein begehrte Hilfskräfte für das Kontor, Post-, Bahn-, Militär- und kommunalen Dienst werden. Ende des Unterrichts erst nach erlangter Stellung. Anmeldung jederzeit. Tages- und Abend-Unterricht, Damen und Herren getrennt.— Teilzahlung gestattet. Nr. 271 a Sonntag, 30. September 1917 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, die treusorgende Mutter meiner drei Kinder, unsere gute Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante die wohlachtbare Fran Maria Schäfer geb. Breuer Mitglied des Kath. Müttervereins St. Bonlfatius nach kurzem, schwerem Leiden unerwartet, doch nicht unvorbereitet, da sie noch vor kurzem die hl. Sakramente empfing, im Alter von 33 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um ein andächtiges Gebet für die liebe Verstorbene bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen Josef Schäfer. Köln-Nippes, den 30. September 1917. Florastraße 750. Die Beerdigung findet statt am Montag, en 1. Oktober, nachmittags 3½ Uhr, von der Leichenhalle des Nordfriedhofes aus. Die feierlichen Exequien werden am selben Tage, morgens 7¾ Uhr, in der Pfarrkirche St. Bonlfatius zu Köln-Nippes gehalttn. Stille hl. Messen Dienstag und Mittwoch, 7¼ Uhr, in derselben Pfarrkirche. 7 Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute nacht 12 Uhr unsern innigstgeliebten, unvergesslichen Vater, Bruder, Schwager und Onkel, den wohlachtbaren Herrn Paul nach längerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden, rechtzeitig gestirkt durch den Empfang der hl. Sakramente der röm.-kath. Kirche, im Alter von 55 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten 12 Marian. Jungfrauen-Kongregation Köln-Vingst. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, heute nachmittag um 2 Uhr unser liebes Mitglied Maria Schmitz rm Alter von 20 Jahren nach schwerem Leiden durch den Tod zu einem besseren Leben abenberufen. Köln-Vingst, den 28. September 1917 Trauernden Hinterais Heinrich Horn Lisbeth Horn. Köln-Nipnes. Neußerstraße 284. Beuel, Heholz. Neuss, Köln, Aumeim. Oberkassel, Niederholtorf, Birlinghoven, den 29. Sept. 1917 Schwarz zür Trauer wird täglich gefärbt. 35 Filialen und Annahmestellen in Köln und Vororten Chem. Reinigung.* Färberei I. Ranges. Die Kölnex Privat-Frauenddlinik von Dr. P. Bong 5 2 Tiktoriastrasse 39* Fernsgrecher K 4429 s ## bietet Frauen sachgemässe u. gewissenhafte Pflege“* im Wochonbette. 1 59 Privat-Lehrinsitut, Bad-Meisberg b. Detmold. Kath. Pensionat u. Studienanstalt. Mit Gymnasial- u. Real-Klassen. Kleine Klassen, Gewissenh. Beaufsichtigung und Erziehung. Vorbereitung bis zum Abitür. p“ Prospekt durch den Geistl. Direktor J. Krötz. A6133 62 araldr Glas-Dächer, Fenster-Bleiverglasung usw. Verkauf einzelner Scheiben Die feierlichen Erequien werden gehalten am Dienstag, den 2. Oktober, vormittags 9½ Uhr, in der Pfarrkirche St. Bonifatius zu Köln-Nippes. Die Beerdigung findet statt am selben Tage, nachmitt. 2½ Uhr. vom Trauerhause Ncußerstraße 284 aus. Sollte jemand aus Verschen eine besondere Anzeige nicht erhalten, so bitten wir dieses als solche zu betrachten. 0“ A TE D Sebastian Schieren dlasgrosshandl., Elie Wallgasse-10. 6 Die feierlichen Exequien finden statt am Montag, den I. Oktober, vormittags 8½ Uhr, in der Pfarrkirche St. Martin zu Köln-Vingst. Die Beerdigung am gleichen Tage, nachmittags um 3½ Uhr, vom Trauerhause Ostheimerstr. 10 aus. c Das feierliche Seelenamt für die in Amscheid verstorbene Frau Elise Tücks wird gehalten Dienstag, den 2. Oktober, 8¾ Uhr, in der Pfarrkirche St. Maria-Himmelfahrt in KölnNippes, wozu biermit freundlichst eingeladen wird. d• Das Sechswochenamt für unsern am 18. 8. gefallenen Sohn und Bruder Bernh. van Bömmel findet Dienstag, den 2. Okt., 81 kirche St. Bonlfatius zu Kölnfrdl. eingeladen wird. 1 Uhr, in der Pfarrppes statt, wozu Zu dem am Dienstag, den 2. Oktober, morgens 8½ Uhr, in der Pfarrkirche St. Jakob stattfindenden Jahrgedächtnis für 8 Skkarten K Franziska geb. Hennag wird hierdurch freundlichst eingeladen. Ständige große Ausstellung in: RAVER-KLEI Große Auswahl in: Trauerhüten, Trauerschleiern Trauerkostümen, Trauermänteln Trauerblusen, Trauerschmuck in allen Preislagen Auswahlsendungen schnellstens. KAUFHAUS CARL PETERS Breite Straße— Zeppelinstraße Fernsprecher A 7181 bis 7190. 1 Einladung ZUr ausserordentlichen Beneralversammlung am Montag, den 15. Okt. 1917, abends 8½ Une in der Brauerei Dünwald, Herzogstraße 18. Tagesordnung: Abänderung des§ 8 des Nebenstatuts für die Kranken- und Sterbekasse der Mitglieder der SchneiderInnung. Anschliesend findet die ordentl. Generalversammlung tatt. 20 Der Vorstand. Hugo Schmitz, Obermeister. K Das Sechswochenamt für die verstorbene # Drahand anh Ella Cchmi findet am Dienstag, den 2. Oktober. 8½ Uhr, in der Pfarrkirche St. Maria in der Kupfergasse statt, wozu hiermit freundlichst eingeladen wird 1b Familie Braband-Schmitz. Ses sche Beerdigungs-Anstalt „Heinkenr“ Inhaber: Adoss Paters Köln, Krefelder Str. 42. Fernr. A 3941 Ueberführungen von und nach allen Plätzen. Ganze Beerdigungen.+ Großes Sarglager. Regelung sämtlicher Formalitäten, dic bei einem Sterbefall eintreten. er* Das gestiftete Jahrgedächtnis für Herrn Justitzrat Aug. Custodis flndet am Montag. den 1. Oktober, um 10 Uhr. in der Pfarrkirche St. Maria in der Kupfergasse statt. Grösste Ausvahl rraderhute! Biligste Preise. KO Dnaun Peterstrasse 45 B 0 * D. Drdunggsgenüber dem Bürgerhospital. 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März 1918 inschließlich sind die gewöhnlichen Dienststunden für das Oberandesgericht, die Oberstaatsanwaltschaft, das Landgericht, die staatsanwaltschaft, das Amtegericht und die Amtsanwaltschaft Cöln auf die Stunden 8½ Uhr vormittags bis 4 Uhr nachDen Haushaltungen sollen Kartoffeln zum Einkellern gegeben werden. jede Hausfrau sorgt im eigensten Interesse für zweckmässiges Lagern Wir haben den Alleinvertrieb einer praktischen für jede Lichtarf Elektrisch. Gas. Petrol. Spiritus, Karbid, Benzol. Beleuchtungshaus Cchiffsen Höhle.10. 12.14 Gegründet: Fernrut k 11868 A4sas. 5 25. September 1917. Der Oberlandesgerichtspräsident. Der Oberstaatsanwalt. Ochsena-Extrakt per Pfund-Dose.50.fl. Ochsena-Würfel per 100-Stück-Dose.50 Ochsena-Würfel per 1000-Stück-Pak. 32.50 fl für Groß-Köln und Bonn übernommen. Die Kiste ist zerlegbar, faßt 8 Zentner Kartoffeln und kostet 28 Mark. Mit brieflichen oder telephonischen Bestellungen bitten wir gleichzeitig den Preis durch Postanweisung oder auf Postscheckkonto Köln Nr. 8713 zu überweisen. Bei der sehr großen Nachfrage empfehlen wir sofortige Bestellung. Die Aufträge werden der Reihe nach ausgeführt. db Vom 1. Oktober ab beträgt er Dreis für den aus den lädtischen Vorräten zu entehmenden Hafer bis auf beiteres für Wiederverkäufer 9 für 100 kg ab Lager, hne Sack. Die Wiederveraufer haben den Haser zu A für 100 kg frei Haus der Stall, Sack leihweise, an ie Verbraucher abzugeben. Cöln, den 28. September 1917. Der Bürgermeister. J..: Dr. Magerath.*5 Fernsor. A447. pl Pelze und Muffe weil Verkauf a. d. Etage, zu staunend billig. Preisen. Auch gr. Auswahl in hochmod. anderen Pelzwaren. N. 4 Il. Straße II. 4 I. ! m. b. II. Breitestrasse 92—98 m 29. September 1917 ist eine * Bekanntmachung Nr. Bst. 006. 17. K. R. A. II. Ang. des souvernements der Festung Cöln etreffend„Bestandserhebung on Holzspänen aller Art“ in raft getreten. Gleichzeitig ist ie Bekanntmachung Nr. Bst. 00 6. 17. K. R. A. vom 27. Juni 917 außer Kraft getreten. Der Vortlaut der neuen Bekanntlachung ist an den öffentlichen nschlagstellen, in den amtlichen eitungen, bei den Landratsemtern. Bürgermeister=Aemtern id Polizeibehörden einzuMilitär-AnhängeLampen mit Dauer-Batt. und Osramlicht #Batt. täglich frisch! # Vikt. Müller. □ p e z i a l g e s c h ä f t f ü r d Elektrotechnik V Ehrenstr. 68.“ ein kleines Buch beilegen. Unsere Soldaten lechzen nachLesestoff. Mündelsicher. Fachmännische Umarbeitung. Jeder alte Pelz wird wie neu. Vor der Saison und wegen Geöffnet Werktags 8½—12½ und—5 Uhr Fernruf 26 und 27. Vom 1. Januar 1917 ab beträgt der Zinsfuß für all Neueröffnung jetzt noch selten billig. la. Neuanfertigung. J. Pellen. Körschnerei. Friedrichstrasse 62 Verlag und Druck von J. P Bachem. Verantwortlicher Redakteur:.V. Paul Saupe. 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Wie haben uns die letzten Septembertage diese Sommerschönheiten, noch so eindring. lich ias Her ias Herze getragen, daß es uns doch etwas wehmütig wird wenn wir daran denken, daß es nun noch lange währen wird, bis das Grünen und Blühen und all das Herzerfreuende draußen in der Natur wieder anhebt. Dieses Sehnen wird uns die ganze Spätherbst- und Winterzeit nicht verlassen, dann mischt sich wohl wie ein goldiges Zukunftsbild ob dann wohl der Friede in das Frühund dann der Godanke hinein: lingshlühen hineinleuchtet! Die lééren Felder draußen erscheinen uns nicht mehr so kahl, wie es uns früher wohl vorgekommen sein mag: wir sehen auf ihnen noch die Segenswellen fließen, die unsere Scheunen gefüllt, die unsere Herzen erfrischt und gestärkt haben, die uns helfen aushalten und siegen. Und nun breitet sich die braune Erde aus, um wieder neue Saat aufzunehUnd wie reich ist doch unser geliebtes Heimatland. men. So wei schon hat es hergegeben, und doch bieten kleine und große Ackerstücke noch viel grüre Flächen dem Auge dar. Was gibt es noch alles einzuernten an Winternahrungsmitteln für Menschen und Tiere. Da mag der Oktober sogar den Erntemonaten zugerechnet werden. Fuserknollen, ucker- und Stoppelrüben, Feldmöhren, sogar die geschmähSteckrüben bieten noch freundliche Ausblicke. 15 Wenn uns dann der Oktober noch einige sonnige Tage schenkt, wie wird es dann in den bunten Herbstfarben leuchten und flimmern! Der schöne September hat dem Oktober doch noch manche Blume überlassen. In den Wiesen stehen die Kelche der Herbstzeitlose; hie und da grüßen die Sterne der Wucherblumen, weißes Labkraut flicht seine Blütenranken zwischen dornichtes Gesträusch; goldene Büschelchen von Jukobskreuzkraut wollen uns noch erfreuen Herbstgaben! Wie nehmen wir sie froh und dankbar an. O Eigenartige Herbstmodelle. Unter dieser Spitzmarke wird im Konfektionär(Nr. 77 v. 27. 9. 17) geschrieben: Die sonnigen Tage sind jetzt gezählt. In den Modellhäusern arbeitet man mit fiebernder Hast an den Herbstkostümen. Vorbildlich sind die Herbstkostüme, die sich binnen kurzem auf der Straße zeigen werden. Ihre dunklen Töne werden ein günstige Folie für die bunten Uniformen ergeben; ihre reiche Pelzverbrämung, ihre langen Jacken und ihre schicken, knöchelfreien Röcke gestalten sie nicht nur flott, sondern auch höchst praktisch. Um unseren schrankenlosen Pelzaufwand zu befriedigen. werden die Felle der unscheinbarsten Vierfüßler immer mehr und mehr herangezogen. Teils ist dies Rauchwerk in spitzfindiger Weise hergerichtet, kunstvoll gefärbt und wird unte einem hochtrabenden Fantasienamen auf den Markt gebracht, teils tritt es ganz schlicht, ohne seinen bescheidenen Ursprung leugnen zu wollen, auf. Die Felle von Kaninchen, Ziegen und Hasen sind im 4. Kriegsherbste solonfähig geworden und dürfen sogar hochelegante Modelle zieren. Stadtnotgern.— Zu den in Nr. 255 berichtet Städten, welche bei Herstellung ihres Stadtgeldes dem Hum gehuldigt haben, kommt eine weitere, welche sich durc ihre echtbayrische Derbheit auszeichnet. Die Stadt Wasse burg in Bavern gibt ein 15 Pfg.-Stück— in dieser For wahrscheinlich auch einzig dastehend— heraus, welches einem Kreis die Worte Aus-, Durch- und Mau.- um d in der Mitte befindliche Wort Halten gruppiert hat. W ein Berliner Blati zu melden wußte, soll der Stadt Niede lahnstein der Vertrieb ihrer humoristischen Papierschein untersagt worden sein, weil Papiergeld keinem andere Zweck dienen solle, als den Kleingeldmangel zu beheb Damit würde den anderen auch ihre Daseinsberechtigu abgesprochen sein. ije Ges die b #1 Cöln ittlerr Leihhal 17 wie idert: dem das en:„31 ause.“ en § 5 Wasserstands-Nachrichten am 29. September 1917, vorl Mannheim" 3,08—0 04m Heilbronn 0 52—0 69m Bingen.63—.03m Caub„„ 1,81—.04m Trier„.20—.00 Köln.58—00 Duisburg„ 0 36—0,1 Ruhrort„.65—.07 Wesel 0 30—0 12 Mutmaßliche Witterung für den 30. September. Vorerst noch keine wesentliche Witternngsänderung. Höchste Temperatur von gestern:+ 20,9 Grad Celsius, niedrige Temperatur der Nacht:+ 13,5 Grad Celsius. Starke Augenbrauen zern erzielen Sie unter Garantie durch Anwen und Wimpern erzielen durch Anwendung von Idol. Alleinverkauf H. Schellenberg, Breitestr. 1315. r die änder essen ebend. ttler a n Gee ein D nes auf im Fe Beleihun das 1 alle e h sse“ hung. an hung drecht der Be aus 9 edeckt er Ver hung ter Local-Anneiger Nr 271* Jonntag. 30. Jeptember 1917 Stellen= u. Arbe C K s Kölner Locas-Anzeigers. 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V: Laué. orstehender Nachtrag wird rmit auf Grund des§:0 Gesetzes betreffeno das indleihgewerbe vom 17. März bestätigt. Löln, den 5. Sept. 1917. Regierungspräsident In Vertretung: v. Görschen. ie Geschäftsanweisung die beim Leihhause der d Cöln zugelassenen Pfandittler wurde durch Beschluß Leihhauskuratoiums vom 17 wie folgt ergänzt bzw. idert: ergänzung. dem Satze vor§ 1 ist : das Wort„die einzuen:„zum Verkehr mit dem ause.“ senderung. :§ 5 erhält folgende Faser die Höhe der Beleihung inder durch das Leiyhaus essen Abschätzung allein ebend. Wenn ein Piandittler auf den zu verpsänn Gegenstand vorschuße ein Darlehen gibt, so ies auf eigene Bejahr, soim Falle der Ablehnung Beleihung des Gegentandes das Lehhaus, als auch Falle einer die Höhe des des Vorschusses einen Anspruch auf Zinsen oder Gebühren. § 18. Diese Geschäftsanweisung tritt mit dem I. November 1917 in Kraft. Cöln, den 29. Sept. 1917. Der Bürgermeister J..: Laué. p Leihhaus der Stadt Cöln Cäcilienstraße Nr. 1. Der öffen liche Verkauf de ver allenen Pfänder aus dem M nat Oktober 1916 findet, so weit erforderlich, am., 24. 25. und 20. Oktober 1917 statt. Vo. mitia s von-12 Uhr wer den. Schirme, Stöcke, Federbetten, Pelze, Musikinstrumente, Wanduhren, Haushaltungs ge enstände usw., nachmittags von—6 Uh Damen= u. Herren=Uhren, Ringe Broschen, Ketten, Armdänder Br.llanten usw. verkauft. #eider. Wäsche und Schuh waren werden nach Beendigung des Verkaufs au Grund der§§ 9 und 9a der Bundesratsverordnung v. 10 Jnni und 23. Dezbr. 1916 an die städ ische Bekleidungsabteilung fre händig verkauft. Die bei dem Verkauf d Pländer aus den Mona Sep em ber 1916 erzielten Ueberschüsse können von dem auf die Ver steigerung folgenden Tage al inn rhalb Jahresfrist geger Rückgabe dr Pfandscheine be der Leihhauskasse erh ben wer den. andernfalls sie der Kasse der offenen Armenpflege zufallen Cöln den 30. Sept. 1917. 21 Die Leihhausverwaltung SteuerReklamationen gegen die Veranlag z. Kriegszut Besitz=, Einhomm.= u. Erdänz.= Steuer w. sa hgemäß bea belet Desgl. Gesuche, Zeu nis abschr, Verv elfänigung. u. Diktale usw Mauritz=Schreibstube Mittelstr. 22. Fernspr. B 5731. vendung von str. 13.15. h sses' nicht erreichenden: Aeußer#st solider mi tler rkath hung. Der Vermittler er= Beamte wüncht die Bekanntt an den Gegenstand der schaft einer habschen, vermögenhung selbst insoweit kein den, kath. jungen Dame zwecks der bel ihung,. durck, Jas spälerer Verheitalung. aus ganz oder teilweise] Vermittelung von Eltern oder edeckt wird. Ebensowenig Vormünder mit Darlegun; der r Vermittler für den de. Ver äl nige erw. Gefl. Off. u tbgeschl. 6 Zimmer, Küche, Mans., Keller, billig zu verm. Bescheid Büro Eduard Becker Moltkestraße 93.* Im Norden, schöne Lage, Nähe Junitgebäude und Aqueskirche. B7 herrsch. .Rachelösen, e Licht. Hausmstr Zlumenthalstr. 3. Unter haus, 7 Zimmer, Räche, einger Badezimmer, Mans. blumenthaistr. 5. 3. Etg., § 3..,.,., Blume thalst“ 11, 3. Etg., §., K..,., Biumenthalstr. 13, 3. 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Schuhausbesserungswerkstätte Annahmestellen: Köln, Streitzeuggasse 29 1 Geschäftsstunden Nippes, Neußerstraße 349 Sülz, Zülpicherstraße 26 8a von morgens 9 bis abends 5 Uhr. Abteilung Kriegshaushalt. Kranken- u. Gemüse-Diätküche. Domhof28 I. Gegen Abgabe von einer Marke werden Dauerkarten von 6tägiger Gültigkeit verabfolgt. Sungen für Kranke werden täglich ausgegeben. ½ Liter-Portion Gemüse von 50 Pfg. an ohne Abgabe von Marken. Ueber die Eröffnung der Probierküchen wird noch Nähcres bekannt gegeben. Hauswirtschaftliche Beratungen(v. F..) Dienstan, den 2. Oktober, nachmittags—6 Uhr, Domhof 28 1. Hauswirtschaftliche Beratungen (Hauslrauenbund) Freitag, den 5. Oktober, nachmittags—6 Uhr, Domhof 28, I. Abteil.: Beratungsstelle Domhof 28 I. Unterweisung in Strumpfausbesserung ohne neues Garn jeden Montag und Donnerstag, nachm.—6 Uhr, Zimmer 114a. Am SoEatag, den 30. findet im Saale der Herrenbad Familienbad Damenbad 24X20 m 120,20 m 24X20 m Rostaurant und Terrasse 3000 Personen fassend. 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Kleider-Klink„Hausa: an S SWmme ammm mmm Berrenratherstrasse 216 eine große Sept., abends 8 Uhr, Wirtschaft Esser tatt, zu der hierdurch freundlichst eingeladen wird. Hitwirkende: Cesangabteil. der Jungtrauenkongregation Dirigent Ierr Lehrer Brück. Orchester-Abteilung des Jänglingsvereins Dirigent Herr Lehrer Nolden Redner: Herr Pateisekretär Scola Wiekommenwirzum Frieden? Unsere Mitglieder und Freunde sind dringend gebeten, zu dieser wichtigen Versammlung recht zahlreich zu erscheinen. Die katholischen Vereine der Pfarre St. Rikolaus: Schwippert, Pfarrer; Siebenmorgen, Kaplan; Nathan, Kaplan; Meyer, Kaplan; Ludwig, Kaplan.* Jugendabteilung des Kathol. Frauenbundes Zweigverein Köln=Mülheim. rsus zur Einführung in die Frauenbewegung. (Frl. Oberlehrerin Weber, Köln.) I. Dienstaa. den 2. Oktober 1917: Die wirtschaftlichen Ursachen der Frauenbew gung 2. Dienstag, den 16. Oktober 1917: Die geistigen Ursachen der Frauenb wegung. 3. Dienstag, den 30. Oktober 1917: Die liberale Frauenbewigung. 4. Dienstag, den 13. November 1917: Die sogenannte sozialistische Frauenbewegung. 5. Dienstag, den 27. November 1917: Der Kath. Frauenb nd Deutschlands und seine Aufgaden in der Frauenbewegung. 6. Dienstag, den 11. Dezember 1917: Zur Kritik der Weiblichheit Die Vorträge, die mit Aussprache verdunden sind, finden am 5 Uhr im kleinen Saale bei Raats. Wallstraße, statt. r# Teilnehmerinnenkarte 3 R. Karte für Einzelvor rage 75 J. den 30. September Eintritt vorm.—12 Uhr frei. Sonntag Nachmittags Konzert. N Eanm, iban uin uä## 5 CölnMülheim. Ab 1. Oktober wird der Dienst an Werktagen eingestelltdagegen an Sonntagen in der bisherigen Weise bis auf wetteres ausgeführt. Güter werden täglich zwei mal zwischen Cöln und Mülheim befördert, und zwar 7¾ Uhr vormitlags und 3 Uh nachmittags nach Cöln; um 10¾ Uhr vormitlags und 5¼ Uhr nachmittags ab Köln. Diese Fahrten können auch von Fahrgasten benutzt werden. Güterdienst und Versonenbeförderung zwischen CölnHitdorf und Cöln=Bonn läuft auch während der Wintermonate unverändert. Lade selle an der Hängebrücke gegenüber der Friedrich= Wilhelmstraße. 5 Zeichnungen werden bis 18. Oktober mittags 1 Uhr entgegengenommen. Die zugeteilten Stücke werden kostenfrei verwahrt und verwaltet. Bei besonderer Vereinbarung legt die Sparkasse nach Einzahlung von 10% des gezeichneten Betrages den Rest, welcher in 5 Jahren abgetragen werden kann, vor. Dieses Entgegenkommen sichert dem Leichner 50 welche gedenkt. 0 er in Zinsen für Spareinlagen den nächsten 5 Jahren einzuzahlen *1 mit im Rücken geteilter Schnürung, stellt das Vorzüglichste dar, was deutsche Erfindung auf dem Gebiete der Corsetindustrie geschaffen hat. Bei grösster Bequemlichkeit, bedingt durch die zweiteilige Schnürung, gibt das Corset tadellose Figur. Aileinverkauf Corsethaus Imperial J. ERSai Hohenzoller .-Ehrenteld, ring 4 Tel. B 9301.* Venloer Strasse 215. I. B 8899. 2 Fölner Kevelaer— Bruderschaft. Einige Herren der 4 Kolner Kevclaer-Bruderschaft haben sich entschlossen, auch in diesem Jahre zum zweiten Male nach Kevelaer zu fahren. Dieselben werden in der am Mittwoch, 3. Okt., abends.30 Uhr, in der Restauration Graß stattfindenden Versammlung der Kevelaer-Bruderschaft über diese Wallfahrt berichten. Pilger und Pilgerinnen, welche sich auschlicßen wollen, werden gebeten, sich an dieser Versammlung zu beteiligen, um dlas Nähere über Tag und Zeit zu erfahren. p Zahn-Praxis FrauLudwig Krabler Dentistin Mülheim, Regentenstr. 19. „ Telefon 1112. Sprechstunden äglich von 9 * bis 6 Uhr Sonntags von 9 bis 12 Uhr. 3 Dr. Rau Spezialarzt für Haut-, Harn- und Geschlechtskrankheit. Köln, Stephanstrasse 6 (nahe Hohe Pforte) 10-1, 4½-7½, Sonnt.-1. arbeiten. Klettenberg. Luxemb. Str.269 Tel. 1 4354. 6 Ein Radikalmittel gegen Spal- u. Madenwürmer sind meine p“ Wurmperlen Jos. 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Brings: Herren:(Brand) Gode,(Einar) Würthenberger, Götz, urrian, Pfanz, Diehl, Willi, Majewjki, Nitzg.n, Sander Walter. Anfang 7 Uhr. Ende ungefähr 10¾ Uhr Preise der Plätze: Balkon, Balkonloge, Parkettloge 3,00.,— 1. Parkett.00 M.— 1. Rang, I. Rang Mittelloge und 2. Parkeit.25 M.— 2. Ranz und Parterre.95 M einschl. der städt. Billettsteuer und Garderobegebühr.— Galeriz .40 M. Auf die Vorverkaufsstellen(siehe tägl. Theaterzettel wird besonders hingewiesen. Dienstag, den 2. Oktober 1917.— Anfang 7 Uhr 1. Tag der Nationalwoche zur freiwilligen Zeichnung für die 7. Kriegsanleihe in den Vereinigten Stadttheatern Cöln. Prolos zum 70. Geburtstag des GeneralFeldmarschalls von Hindenburg von Georg Kiesau. Hierauf: Prinz Friedrich von Homburg. Ein historisches Schauspiel in 5 Aufzügen von Heinrich von Kleist Deutsches Theater. Sonntag, den 20. September, 7½ Uhr: Wie fessie ich meinen Mann. Montag, den I. Oktober, 7½ Uhr: Hie fessle ich meinen Mann. Dienstag, den 2. Oktober, 7½ Uhr: Der vater. Trauerspiel in drei Aktén von Strindberg Laura- Frieda Eichelsheim. Köln. Lesesaal, Sonntag. 30. Sept., abds. 7½ Uhr: Professor Marcell Salzer Einmaliger Heiterer Abend Auslese der heitersten Stücke aus sämtlichen SalzerProgrammen! 0* Karten: 3,30,.20,.10 bei Tonger, Am Hof, KöneRudolfplatz 4, und an der Abenkasse in der Lese(Langgasse). E7 Köln, im grossen Saal der Lese.# Heute, Samstag, den 29. Sopt. und Hontag, den 1. Okt. A persönliches Auftreten 5 mnig Farben Ellois Lacke Leinöl-Ers. billigst. M Enanka Mühlenbach 4. V3. TAAAG Fernr. A2563. päpstlicher Kammerherr. T 0b Haare an. Bernh. Werzinger, St. Apernstr.42 Raufe Verlag und Druck von J. P. Bachem. Verantwortlicher Redikteur: i. V. Paul Saupe. Verantwortlich für Anzeigen und Reklamenteil Bonifaz Gutberlet. Alle in Köln