ZRRN Kölner ### Ih. Bezugspreis bei Rotenzustellung im enger Verbreitungsbezick 65 Pf. im erweitetten 70 Pl monatlich; mit dem wöchentl. illustriert. Unterhaltungeblatt Weli und Zeit in Wort und Eisd 10 PI medr. Pastbezus. onne Zustellgeb. Ausgabe A mit Colonia m.25(3 Mon.), M.50 (2Mon.). M.75 11 Mon.). Ausgabe B mit Gelonia und (Uelt und Zeit in Wort und Bild 19 Pfmonatlich mehr. Geveral-Auzeiger für die rheiniscbe Hauptstadt. r Kölner Fremdenblatt. Köin, Freitag, 17. November 1913 RARRRNRRRRRNRRRRRRRRRRRRRRRRRRRAARRRRRRRRRRANRRRRRRER Anzeigenpreis n Die einspaktige Koionet-Zeile E (38 mm breit) 25 Pl. 3. K und letzte Seite 30 P. 2 für Köln 18 brw. 22 Pl.# Platzvorschritten 10% Zuschl. K Reklamepreis R Die 90 mm breite Rolonel-## Zeile 75 Pl, für Köln 5O PI, E zweite Seite 00 M. 57 Platzverschriften 10% Zuschl.# Otlertengebühr 25 Pl. 22 5 Geschältsstellen: Marzeiten- K Strasse 37 u. Breitestr. 85. Nr. 319. Geschältsstellenn. Redaktion Marzellentz. 37. A b920 bis 6923 Geschäftssteile Breuestraße 55: A 6636. 2 1210 50. Juhrgung. Heute 8 Seiten. Der deutsche Tagesbericht. (Abendbericht.) WIB Berlin, 16.Nov.1916, abends.(Drahtber. Amtlich.) Auf dem nördlichen Ancrenfer ist Kampf bei Beautourt im Gange. An der siebenbürgischen Front erfolgreiches Vorringen. Vom Balkan bisher nichts Neues. *** WIB Großes Hauptquartier, 16.Nov.1916, vormittags.(Drahtbericht.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Teilvorstöße der Engländer an der Straße Mailli=Serre sowie östlich und südöstlich von Beaumont scheiterten im Handgranatenkampf. Stärkere Angriffe gegen Grandcourt brachen in unserem Feuer zusammen. Den Franzosen entrissen wir den Ostteil von Saillisel in hartem Häuserkampf.= Abends stürmte das hannoversche Füsilierregiment 73 zäh verteidigte französische Gräben am Nordrand des St. Pierre=Vaast=Waldes. Acht Offiziere, 324 Mann und fünf Maschinengewehre sind eingebracht. Bei den gestrigen Kämpfen im Abschnitt Ablaincourt=Pressoire ist keine Aenderung der beiderseitigen Linien eingetreten. *** Einem feindlichen Fliegerangriff fielen in Ostende 99 Belgier zum Opfer. Als Vergeltung für Abwurf von Bomben auf friedliche lothringische Orte wurde Namey in den letzten Tagen von der Erde und aus der Luft beschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Am Brückenkopf von Dünhoff südöstlich von Riga wurde eine angreifende russische Infanterie=Abteilung zurückgetrieben. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl Im Südteil der Waldkarpathen lebte die beiderseitige Artillerie=Tätigkeit auf. An der siebenbürgischen Ostfront scheiterten östlich des Putna=Tales starke russische Angriffe. Nördlich von Suta unternahmen österreichisch=ungarische Abteilungen eine Erkundung auf den Mt. Alunis. Bei Sosmezö(am Ojtos=Paß) blieben rumänische Vorstöße ohne Erfolg. Die Kampftätigkeit nördlich von Campulong hat sich verstärkt; auch an den über den Roten Turmund Szurdruk=Paß nach diesem führenden Straßen verteidigt der Rumäne zäh seinen heimatlichen Boden. Wir machten Fortschritte und nahmen gestern 5 Offiziere und über 1200 Mann gefangen. Balkan-Kriegsschauplatz. Km m m resssnmeamssssen, Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen In der Dobrudscha kleine Gefechte vorgeschobener Abteilungen. Die rumänische Meldung der Besetzung von Bonascic ist ersunden. An mehreren Punkten der Donau=Linie Feuer von Ufer zu Ufer. Mazedonische Front. Die vorbereiteten neuen Stellungen im Cerna=Abschnitt sind bezogen. An der Struma Patrouillengepläntel. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. * Ein Fliegerangriff auf die flandrische Küste. WTB Berlin, 16.Nov.1916.(Drahtber. Amtlich.) Am 15. November morgens warfen feindliche Flugzeuge Bomben auf die Häfen von Brügge und Ostende. An Fahrzeugen und Anlagen der Marine wurde kein Schaden angerichtet. Der österreichisch=ungarische Tagesbericht. WTB Wien, 16.Nov.1916.(Drahtber.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Karl. Die Kämpfe beiderseits des Schyl und Olt(Alt)=Flusses schreiten günstig vorwärts. Es wurden über 1200 Gefangene eingebracht. Nördlich von Campulona und östlich von Soesmezoe wehrten wir starke rumänische Angriffe ab. Nördlich von Sulta unternahm eine österreichisch=ungarische Abteilung eine Erkundung auf den Mont Alunis. Südöstlich Toelayes blieben russische Angriffe erfolglos. Auf den Höhen von Mestekanesti Vorpostengefechte. Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Bei den österreichisch=ungarischen Truppen keine Kompfhandlungen von Belang. Italienischer Kriegsschauplatz. Die gestern gemeldete Unternehmung östlich von Görz fortsetzend, eroberten unsere Truppen wieder einen feindlichen Graben, nahmen 60 Italiener gefangen und erbeuteten zwei Maschinengewehre. Eines unserer Flugzeuggeschwader belegte die militärischen Anlagen bei der Station Perla Carnia ausgiebig mit Bomben. Südöstlicer Kriegsschauplaz. Keine besonderen Ereignisse. * Der amtliche bulgarische Bericht. WTB Sofia,.Nov.1916.(Drahtber.) Mazedonische Front: In der Ebene von Monastir(Bitolja) rückte der Feind gestern nach vergeblichen Angriffen mit schwachen Infauterieabteilungen vor, die allein durch Feuer zurückgeschlagen wurden. Im Cernaboaen dauerte der heftige Kampf den ganzen Tag über an. Durch Gegenangriff warfen wir den Gegner, der sich vorübergehend der Höhe 1212 nördlich des Dorfs Tscheghel zu bemächtigen vermocht hatte, zurück. An der Moglenaftont wiesen wir schwache feindliche Angr ffe ab. Auf beiren Seiten des Wardars schwache Artillerietatigkeit. Zwei Versuche des Feindes, un ere vorgeschobenen Stellungen südwestlich von Doirau anzugreifen, scheiterten. Am Fuß der Belasica= Planina und an der Strumasront das gewöhnliche Geschützfeuer. An der Küste des Aegäischen Meeres Ruhr. Von der rumänischen Front ist nichts von Bedeutung zu melden. * Der See= und Handelskrieg. Versenkte Schiffe. WTB Kepenhagen, 16.Nov.1916.(Drahtbericht.) Der Kapitän des banischen Dampfers Regnar meldete seiner Reederei aus Vigo, daß der Dampfer am 11. November 100 Seemeilen nördlich vom Kap Finisterre von einem deutschen Unterseeboot versenkt wurde. Die Besatzung ist gerettet und in Vigo gelandet. Der Dampfer war mit einer Kohlenladung auf der Reise von Curdiff nach Marseill:. ''B Christiania, 16.Nov.1916.(Trahtber. Meldung des Norwegischen Telegramm=Bureaus.) Der norwegische Vizekonsul in Le Havre meldet dem Minister des Aeußern, daß der Tampfer Ullvang von Haugesund am 14. November versenkt wurde. Die Besatzung sei in Rettungsbooten in Le Havre angekommen. '’B London, 16.Nov.1916.(Drahtber.) Lloyds meldet, daß der griechische Dampfer Barbara(2831 Tonnen) und der norwegische Dampfer Lekken versenkt worden sind. WI'B Bern, 16.Nov.1916.(Drahtber.) Petit Parisien meldet: Die Goelette Saint=Nicolas ist versenkt worden; die Besatzung landete in Fécamp. Aufgebracht. WTB Amsterdam. 16.Nov.1916.(Drahtber.) Der Dampfer Midlands, von Rotterdam nach London, wurde von einem Unterseeboot nach Zeebrügge aufgebracht. 288 Die Arbeitsdienstpflicht. Das Interesse des Vaterlandes und damit das jedes einzelnen verlangt, daß das deutscve Volk seine gesamte Arbeitskraft in den Dienst des Ganzen stellt. Es ist zuzugeben, daß diese Maßnahme von einschneidender Wirkung für das Leben des einzelnen sein wird. Aber außergewöhnliche Zeiten rechtfertigen anzergewöhnliche Mittel. Wir haben schon vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, daß England uns auf diesem Wege vorangegangen ist und, wie man zugestehen muß, glänzendes in der Organisation des Krieges geeistet hat. Dabei ist England in der zwangsweisen Herauziehung seiner gesamten Arbeitskräfte für die Herstellung von Kriegsmaterial ganz erheblich weiter gegangen, als die geplanten Maßnahmen der deutschen Regierung es tun werden. Wir erinnern daran, daß das englische Munitionsgesetz jeden Streik und jede Aussperrung verboten hat, daß die zwangsweise Entscheidung aller Arbeitsstreitigkeiten durch Schiedsgerichte angeordnet ist, gegen deren Urteil keine Berufung gestattet und deren paritätische Zusammensetzung nicht gewahrleistet ist. Auch die Freizügigkeit der englischen Arbeiter ist ganz erheblich eingeschränkt. Die englische Arbeiterschaft bekämpfie die Durchführung des Munitionsgesetzes auf das lebhafteste, und die englische Regielung mußte zur Abstellung der Beschwerden einige Milderungen vornehmen. Aber— und darauf kommt es in der Hauptsache an—, es ist England gelungen, sich eine gute Organisation des Krieges zu schaffen, in deren Interesse jede verjügbare Arbeitskraft gestellt ist. So hat z. B. die Arbeit der Frauen und der Jugendlichen in England seit dem Jahre 1915 ganz außerordentlich zugenommen. Will Deutschland auf die Dauer nicht ins Hintertreffen geraten, so muß es auch seinersells dazu übergehen, die Organisation des Krieges auf eine breitere Unterlage zu stellen. Diesen Zweck will die angekündigte Gesetzesvorlage dadurch erreichen, daß sie eine allgemeine Arbeitspflicht im Dienste der Kriegführung und der Kriegswirtschaft feulegt. Diese Pflicht soll sich nicht, wie anfänglich vielfach angenommen wurde, auch auf Frauen ernrecen, sondern zunächst nur auf Männer. Es braucht nicht besonders betont zu werden, daß Aliers= und Gesundheitsverhältnisse entsprechend berücksichtigt werden. Keine verücksichtigung können dagegen soziale Unterschiede finden. Wohl aber wird bei der Zuweisung von Beschäftigungen auf die Fähigkeiten, die Familienverhaltnisse und andere besondere Umstande des Betreffenden nach Möglichkeit Rücksicht genommen werden. Wir haben erst kürzlich hervorgehoben, daß zunächst der Versuch gemacht werden soll, auf dem Wege der Freiwilligkeit das gesteckte Ziel zu erreichen. Auch ist, wie wir hören, vorgesehen, daß alle die jenigen, die beschäftigungslos sind ooer eine Tätinkeit haben, die nicht als vaierländischer Hülfsdienst anerkannt werden kann, genügend Zeit erhalten sollen, um sich selbst eine zusagende Beschäftigung innerhalb dieses Dienstes zu suchen Nur wenn ihnen das nicht gelingt, wird ihnen nach Ablauf einer gewissen Frist die Arbeit zugewiesen werden. Zum Zwang nico man nur bei der äußersten Notwendigkeit greifen. Aber bei der bisher bewiesenen Opferwilligkeit des deutschen Vorkes darf erwartet werden, daß es dazu nur in den seltensten Fällen kommen wird. Unter dem Begriff Vaterländischer Hülfsdienst ist jede Tätigkeit zu verstehen, die im Interesse der Kriegführung, sei es unmittelbar, sei es mittelbar liegt. Dazu gehört selbstverständlich auch die Versorgung der Bevörkelung mit den erforderlichen Lebensmittein und anderen Gegenstanden des menschlichen Bedarss. Zweck der ganzen Maßnahme ist einmal, alle Wehrpflichtigen, möglichst für den Kriegsvienst freizumachen und sie durch die auf Grund der neuen Maßnahmen genonnenen Kräfte zu ersetzen. Zum anderen soll durch die Vermehrung der Arbeitskäfte eine Steigerung der Erzeu. ung in allem direkt oder incirckt für den Heerestedarf arbeitenden Betrieben, aber auch in der Landwirtschaft herbeieführt werden. Wir haben vor einigen Tagen bereits darauf hingewiesen, oaß es nicht beabsichtigt ist, durch die neuen Maßnahmen in eie Lohnverhältnisse einzugreifen. Wir möchten das nochmais unterstreichen und betonen, daß zu irgendwelchen Befürchtungen gar kein Grund vorliegt. Im übrigen sollen die Zuweisungen an die einzelnen Berriebe die Ausnahme bilden und für jeden Betrieb nur in dem Maße erfolgen, als sie für die zu bewältigenden Leistungen erforderlich sind. * WTB Amsterdam, 16.Nov.1916.(Drahtber.) Mit dem Postdampfer der Zeelandlinie Prins Hendrik sind gestern in Vlissingen 1 56 Passagiere für Deutschland, darunter einige Kranke angekommen. Die englischen Verluste. 'TB London, 16.Nov.1916.(Drahtber.) Die Verlustlisten vom 13., 14. und 15. November enthalten die Namen von 115 Offi zieren(54 gefallen, die Mannschaftsverluste sind nicht angegeben), 68 Offizieren(30 gefallen), 3000 Mann und 85 Offizieren(27 ge fallen) und 4714 Mann. Seite 2. Kölner Locat-Rureiger Nr. 319 8 Freitag., 17. November 1916 Preußischer kandteg. Abgeordnetenhaus. Berlin, 16.Nov.1916.(Drahtber.) Der Platz des im Sommer gefallenen nationalliberalen Abge ordneten Dumrath ist mit einem Lorbeerkranz und weißer Schleife geschmückt. Präsident Dr. Graf von Schwerin=Löwitz eröffnet die Sitzung um.30 Uhr mit folgender Ansprache: Wieder treten wir nach einer fünfmonatigen Unterbrechung in unseren Beratungen in ein neues Stadium ein. Noch immer tobt der furchtbare Weltkrieg um uns her, in den wir trotz aller Friedensbestrebungen unseres Volkes hineingetrieben wurden. Wiederum ist unseren Feinden ein neuer hinzugetreten. Wiederum ist ein mehr als 30jähriger Verbündeter der unerschöpflichen Bestechungs= und Erpressungskunst der Entente zum Opfer gefallen. Aber schneller wohl noch als Italien wird Rumanien das harte Strafgericht für diesen frevelhaften Treubruch erreichen, mit dem es seine ganze nationale Unabhängigkeit aufs Spiel setzte, um noch in letzter Stunde an der Beraubung der vermeintlichen unterliegenden Mittelmächte mit Anteil nehmen zu können. Mit der Anspannung aller ungeheueren immer mehr neuen Kräfte und militärischen Aufwendungen haven unsere Feinde unsere Front im Osten und im Westen zu durchbrechen versucht. Aber alle ihre Anläufe sind an der beispiellosen Tapferkeit unserer heldenmütigen Truppen gescheitert. (Beifall.) Bombenfest, wie Hindenburg sagt, steht auch heute noch unsere Front im Westen wie im Osten, und bombenfest wird sie stehen bleiben. Mögen unsere Feinde dieses nutzlose Blutvergießen fortsetzen, solange sie wollen.(Beifall.) Immer größere Opfer aber werden von unserem Volke gefordert, auch durch den schweren Wirtschaftskampf, Opfer nicht nur der Einschränkung und der Entsagung, sondern auch Opfer der Anspannung, der äußersten Anspannung aller Kräfte unseres Volkes zur Ueberwindung derjenigen Schwierigkeiten, welche dem endlichen vollen Sieg unserer Waffen entgegenstehen. Aber auch diese Opfer werden, wenn auch mit einem stillen, so doch darum nicht minder großen Heldenmut als die blutigen Opfer aller unserer Helden an der Front getragen und weitergetragen werden. Lebhafter Beifall.) Und wenn in dem vergangenen Jahre durch eine besonders ungünstige Ernte unsere Vorratsversorgung bedroht schien, so ist jedenfalls in diesem Jahre durch einen beispiellosen Rückgang der ganzen Getreideweltproduktion die Vorratsversorgung unserer Feinde wesentlich härter bedroht als die unserige. Fehlt doch schon heute selbst nach den englischen Berichten an der Vorratsversorgung der Ententemächte mindestens ein Drittel der erforderlichen Weltvorräte, und auch die übrigen zwei Drittel hereinzubringen, wird hoffentlich der Entente durch unser=Boote recht sauer gemacht werden.(Lebhafter Beifall.) Wir haben in keiner Hinsicht die mindeste Veranlassung, uns in unserer unerschütterlichen Zuversicht auf unseren endgültigen Sieg beirren zu lassen.(Beifall.) Und ich hoffe, daß auch so unsere Verhandlungen hier im Abgeordnetenhaus wieder ganz und gar getragen sein werden von dieser festen Zuversicht und von dem unerschütterlichen„Siegeswillen, welcher gottlob noch heute wie am ersten Tage unser deutsches Volk bis zum letzten Mann beseelt.(Lebhafter Beifall.) Auf der Tagesordnung steht lediglich die erste Beratung des Gesetzentwurfs betr. die Abänderung des Artikels 85 der Verfassungsurkunde und des Gesetzentwurfs betr. die Gewährung einer Entschädigung an die Mit glieder des Hauses der Abgeordneten. Die erste Lesung beider Gesetzentwürfe wird auf Vorschlag des Präsidenten verbunden. Die Vorlagen gehen darauf an eine Kommission von 28 Mitgliedern. Nächste Sitzung Freitag, 3 Uhr: Kleinere Vorlagen, Beratung eines noch zu erwartenden Antrags aller Parteien auf Gewährung von Teuerungszulagen an Beamte usw. Schluß nach.30 Uhr. *** Der Arbeitsplan des Abgeordnetenhauses. WTB Berl n, 16 Nov.1916.(Drahtber.) Nach Besprechung zwischen den Fraktionsvorständen des Abgeordnetenhauses und dem Präsidenten steht zu erwarten, daß in der heutigen Plenarsitzung der Diätengesetzentwurf debattelos dem Ausschuß überwiesen wird. Auf der morgigen Tagesordnung stehen voraussichtlch Notverordnungen der Staatsregierung und wahrscheinlich ein Antrag auf Gewährung von Teuerungszulagen an die Staatsbeamten, der von allen Parteien cemeinsam eingebracht werden dürfte. Die nächste Plenarsitzung findet dann voraussichtlich erst am 4. Dezember statt, um inzwischen den Kommissionen Zeit zu Beratungen zu geben. Dann dürften die Ernährungsfragen und der zu erwartende Wohnungsgesetzentwurf zur Beratung stehen. Ob die Polenfrage schon jetzt im Landtage angeschnitten werden wird, ist noch unbekannt. Die polnische Frage im Abgeordnetenhaus. (Eigener Drahtbericht.) #)o Berlin, 10.000.1910. Die freikonservative Post hatte angeregt, daß in der Tagung des Ab eordnetenhauses aus der Initi tive des Hauses heraus auch die Pole frage besprochen ner en solle. Das Blatt will wissn, daß er Partei n, weche als Träuer der bisherigen preußeschen Polenpolitik galten, alo die konservat ven Parteien und die Nationalliberalen,„sich über ein bestimmtes Vorgehen im Inter.sse der deutschen Ostmarken geeinigt hätten". Demaegenüber erfährt die Z utruns=Parlaments=Korrespondenz: Unter den Parteien des preußischen Abgeordnetenhauses schweben Verhandlun den über die Frage, ob notwendig und zweckmäßig erscheint im Haushalisauss buß des Abgeordnetenhauses die Errichtung des polnischen Reiches zum Gegenstand einer Besprechung zu machen und zwar im Zusammenhang mit der preußischen Ostmark npolitik. Es muß vor allen Dingen erwozen werden, in welcher Form eine berei tigte deutsche Pol tik in unseren Ostprovinzen mit dem neuen Zustand der Errichtung des polnischen Reiches in Einklang zu bringen ist. Diese Aktion ist zu betraltten als eine Auswirkung der D datten im Haushaltsausschuß des Reichstages über die auswärtige Politik. Es hat den Anschein, daß bei denjenigen Parteien, welche bisher die scharse Touart in der Ostmarkenpolitik vertreten haben, Neigung besteht, bestimmte Zugeständnisse zu maten. Innerhalb der Zentrumspartei besteht die Auffissung, daß die Polenpolitik Preußens einer Revision unterzogen werden muß. Wann und in welchem Umfange, das werden die Beratungen der Parteien ergeben. ** WIB Bundesratssitzung. In der Sitzung des Bundesrats vom 16. November 1916 gelangte zur Annahn.. Der Entwurf einer Bekanntmachung übr die Bearbeitung der Volkszählung vom 1. Dezember 1916; der Entwurf einer Verordnung über Saatka toffeln, der Entwurf einer Bekanntmalung über Erho tung von Anwartschaften aus Krankenverücherungen, sowie ein. Ergänzung zum Gesetz über die Feststellung von Kriegssch ven, sowie der erlassenen Ausführungsbestimmungen. * Zur Errichtung des Königreiches Polen. Die ohnmächtige russische Wut. WTB St. Petersburg, 15.Nov.1916.(Trahtber. St. Petersburger Telegraphenagentur.) Die diplomatischen Vertreter Rußlands sind angewiesen worden, den Regierungen, bei denen sie beglaubigt sind, folgenden Protest zu überreichen: Ich bin von meiner Regierung beauftragt, folgendes zur Kenntnis Ew. Exzellenz zu bringen: In Mißachtung des Völkerrechtes haben die deutschen und die österreichischngarischen Militärbehörden in Warschau und Lublin eine Kundgebung erlassen, wonach die russischen Provinzen von Polen künftig einen gesonderten Staat bilden sollen. Die russiste Regierung erhebt Einspruch gegen diesen Akt, der eine neue Verletzung der internationalen Verträge darstellt, die feierlich von Deutschland und Oesterreich=Ungarn beschworen sind und erklärt ihn für null und nichtig. Ich stelle fest, daß die Provinzen des Königreichs Polen nicht aufgehört haben, einen integrierenden Bestandteil des russischen Reiches zu bilden und daß ihre Bewohner durch den Eid der Treue, den sie dem Kaiser, meinem erhabenen Herrn, geschworen, gebunden sind. Anerdennung des Judentums als##.Aonsgesellschaft. WTB Warschau, 15.Nov.1916.(Trahtber.) Heute wurve eine Verordnung veröffentlicht, durch die eine Organisa ion der jüdischen Religionsgesellschaft im Generalgouvernement Warschau geschaffen worden ist. Die jüdischen Gemeinden werden zu Kreisgemeinden unter einem Verwaltungsrat vereinigt, der auf Grund des Proportionalwahlrechts von den Gemeindevorständen gewählt wird. In den Verwaltungsrat delegiert außerdem die staatliche Aufsichtsbehörde drei Mitglieder. An der Spitze der Religionsgesellschaft steht der Oberste Rat, er besteht aus 14 welt lichen und rabbinischen Mitgliedern. 4 weltliche und 2 rabbinische Mitglieder werden durch die Staatsverwaltung ernannt, die übrigen auf Grund des Proportionalwahlrechts von den Verwaltungsräten der Kreisgemeinden gewählt. Die Gemeinden, Kreisgemeinden und der Oberste Rat haben Korporationsrechte. Die Organisation ist auf eine rein religiöse Grundlage gestellt. Das Judentum ist als Religionsgesellschaft im öffentlichen Recht, wie in allen Kulturstaaten anerkannt. * Vermischte Kriegsnachrichten. Brotsendungen an deutsche Gefangene in Frankreich! Bereits im Sommer d. J. ist von amtlicher Seite darauf hingewiesen worden, daß auf Grund eines zwischen der deutschen und der französischen Regierung getroffenen Abkommens Sendungen mit Brot, Zwieback und Biskuit an deutsche Kriegs= oder Zivilgefangene in Frankreich nicht mehr zulässig sind. Trotzdem ist bekannt geworden, daß immer noch zahlreiche Pakete mit derartiger Backware über die Grenze gehen und dort von den Franzosen beschlagnahmt werden. Die Angehörigen werden daher nochmals vor der Absendung solcher Pakete gewarnt. Die Gefangenen können auf die ihnen zugedachte Gabe um so eher verzichten, als sie auf Grund jenes Abtommens täglich 600 Gramm Brot erhalten. Der Appell Hindenburgs. WTB Berlin, 17.Nov 1916.(Drahtber.) Die Nordd. Allg. Zig.##reivt: Der Brief des Generalfeldmarss alls von Hindenburg, in dem er den Reichskanzler bittet, allen Bundesrecierungen, Verwaltungs- und Kommunalvertretung u in eindring licher Weise den Ernst der Ernährungsfrage in der Kriegsindustrie vor Augen zu führen, in vom 27. Septembr###atiert. Der Reichskanzler hat dem Wunsche des Generalfeldmarschalls alsbald durch ein dringliches Rundschreiben an sämtliche Behörden entsprochen. Zum Tode des deutschen Botschafters in Wien.“ WTB Wien, 16.Nov.1916.(Trahtber.) Heute Vormittag erschien der Generaladjutant, Generaloberst Graf Paar, im Auftrage des österreichischen Kaisers in der deutschen Botschaft und sprach der Witwe des Botschafters Frhrn. von Tschirschky persönlich das Beileid des Kaisers aus. Bürgermeister Dr. eiskirchn er hat an den deutschen Botschaftsrat, Prinzen von Stolberg, nachstehendes Schreiben gerichtet: Mit dem kaiserlich deutschen Botschafter Heinrich von Tschirschky ist ein ausgezeichneter Vertreter seines kaiserlichen Herrn und ein warmer Freund unseres Vaterlandes, unseres durch Kampfgemeinschaft geheiligten Völkerbündnisses in das Grab gesunken. Die Reichshaupt= und Residenzstadt Wien nimmt innigen Anteil an der Trauer über den schmerzlichen und unerwarteten Verlust, den unsere verbündeten Monarchen und Völker durch den Heimgang dieses hervorragenden Mannes erlitten haben. Ich gebe mir die Ehre, Euere Durchlaucht zu bitten, den Ausdruck der aufrichtigen Teilnahme empfangen zu wollen. Auch an die Witwe des Botschafters wurde ein Beileidsschreiben gerichtet. WTB Wien, 16.#ov.1916.(Trahtber.) Die Leiche des deutschen Botschafters von Tschirschky und Bögendorff wird am Samstag in der evangelischen Kirche eingesegnet werden, worauf die Ueberführung nach Dresden erfolgt. Am Montag findet in Hosterwitz bei Dresden die Beisetzung in der Familiengruft statt. Erweiterung der Hoheitsrechte des österreichischen Thronfolgers. TU Wien, 16 Nov 1916.(Dratt er.) Wie mit##eteilt wird, soll für den 2. Dezember, den Tag der vor 68 Jahren erfor ten Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph, ein bed utungsvoller Staatsakt bevorstehen. Durch eine Proklamat on des Kaisers sollen die Hoheitsrechte des Thronfolgers, Erzberzog Karl Franz Joseph, bedeutend erweitert werden nah der Richtung hin, daß der Thronfolger, der im 30 Lebensjahre steht, in##wissem Sinne zur Mitregentschaft berufen wird. Schwere Explosionen im Hafen von Archangelsk. IU Stocknolm. 16.Nov.1916.(Trahtber.) Dagens Nyheter meldet aus Hapuranda: Aus Archangelsk zurückgekehrte Seeleute berichten, daß dort sechs Munitionsdampfer in die Luft gesprengt wurden. 150 Personen seien getötet, 650 verletzt worden. TU Stockholm, 16.Nov.19 6.(Drahtber.) Die russische Zeitung Archangelfk teilt mit: Gestern abend wurde die Sadt durch einen entsetzlichen Lärm erschreckt Gleich darauf wurde überall sichtbar, daß fast der gesamte Hafen in Flammen stand. Um o 15 Uhr waren, wie auf ein Signal, sieben Munitionsdampfer, die am Morgen angekommen waren, in die Luft gegangen. Die Explosion war so gewaltig, daß eiserne Teile von den Schiffen 700 Meter weit geschleudett wurden. Der Hafen glich minntenlang einem feuerspeienden Vulkan, so daß de ganzen Anlagen des Hafens gefayrdet wurden. Unglücklicherweise... Zensurst ich. Auf diese Weite wurden zusammen 37 Speicher dem Erdboden gleich gemacht Der Schaden wird auf... Zensurlücke. Millionen Rubel geschätzt. Nach den letzten Ausweisen wurden... Leichen geborgen, sowie 763 Schwerverletzte in Krankenhäusern eingeliefert. Jedoch dürfte die Zahl der Opfer sich als wesentlich größer herausstellen, wenn die Aufräumungsarbeiten vollendet sein werden. Der Zu#### z dem Hafengelände ist bis auf weiteres verboten. Der Khedive von Aegypten zum Tode verurtellt. WTB Beirut. 16.Nov.19:6.(Dra tver.) Die hiesigen Mätter veröffentlichen eine amtliche Mitteilung des Ob rkommandos der 4. Armee, wonach das Kriegsgericht in Aleppo Hussein Kemal cha, der sich zum Khediven und dann zum Sulian von Aecypten erklärte, in Anbetraut dessen, daß er einen Bestandteil des turkischen Reiches unter fremde Herrschaft stellte, in contumaciam zum Tode verurteilte, und daß dieses Urteil bereits durch kaiserliches Jrade bestätigt wurde. Kunst und Wissen O Die Gemälde=Sammlung Hö sch r in Köln=Mülheim, bestehend aus 48 prächtigen Werken alter Meister, gelangt am 5. Dezemver durch R. Lepkes Kunnaukiionshaus in Berlin zur Versteigerung. Ta der verstorbene Geh. Sanitätsrat die Sammlung nie in Ausstellungen gezeigt hat, sind ihre Schätze nie in der breiten Oeffentlichtent bekannt geworden. Wohl war der Besitzer bei Beginn des Krieges im Begriffe, ein Werk darüber herauszugeben, dessen Veröffentlichung zuerst durch den Krieg und dann im Jahre 1915 durch den Tod Dr. Hölschers verhindert wurde. Er erwarb hauptsächlich holländische Werte des 17. Jahrhunderts, da diese Gemalde, von ihren Schöpfern von vornherein zum Schmuck von Wohnräumen geschaffen, seinen Zwecken am besten dienstbar waren. Aus der Blütezeit der hollandischen Landschaftsmaierei stammen vier hervorragende Schöpfungen von Jan van Goijen, Salomon van Raissdael, Ph. Wouwerman und Wijnants, weiter sind Werke von Asch, de Jongh, Roelos van Vries, van der Poel, Berchem usw. vorhanden Adrian van Ostade und Tirk Hars find mit guten Stücken vertreien. Das bedeutenbste Werk der Sammlung ist der kostbare altkölnische Altar des Meisters Wilhelm, ein Tripiychon, das zu Anfang des vorigen Jahryunderts bei einer Handwerterfamilie in Boppard entdeckt wurde und 1898 in die Sammlung Hölscher gelangte. Im Mittelstück sitzt die gekrönte h. Jungfrau mit dem Christuskind, während die h. drei Konige dem Kinde ihre Verehrung darbringen. Auf dem linken Seitenflug.: stehen die Heiligen Jakobus und Philippus, auf dem rechten die Heiligen Severin und Walpurga. Der Versteigerungskatalog mit einem Vorwort von Dr. E. Plietzsch gibt auf 24 Tafeln die meisten der Gemalde in guten Lichtdrucken wieder. Standesemt der Stad:##In.(Vom 10.-14.Nov. 1916.) Sterbefälle. Leinhard Jacobs, o. Beruf. verh., 69., Follerstr. 99. " Joseph Kronen. 6., Vor St. Martin in.- Friedrich Pabst, Klempner, 51., Follerstraße 75.- Malth as Meinen, 3., Elsaßstraße 59. - Jenny Borns, geb. König. v rh., 51., Gereonshof 26.- Peter Müller, Schneivermeister, o rh., 58., Freenwall 128.- Bernhard Hubert Joseph Geich. Kaufm., verh., 72., Gereonnraße 15.- Heinrich Rom, Metzge, Lan# sturmmann, ledig, 25., Marge##enste. 53.- Amalia Rochhan, 1 J. Severinstraße 48.1.- Johann Pori, 1., Gabelsber erst. 41. - Joseph Gröschen, Fabrikarb., Landsturmmann, verh., 26., Severinstraße 15. Sibynn Schneider,.b. Schmitz, verh. 55 J. Weyer, Kreis Schleiden.- Katharma Kettels, o. Ber., 14., Köln=Marienburg, Lindenallee 2.- Heinrich Schmidting, Pflasterer, Gefr., verh., 34., Merovingerstr. 8.- Erich Frentrup. 11 Mon. Könn=Sülz, Niko ausstr. 133. Bernh. Froitzheim, o., 87., Köln=Raderthal, Brühler Straze 197.Karl Kruse, 0 Minuten Bonnerstraße 10.- Anna Meigen, ges Rahm, o.., Wi we, 82., Pantal-onstraße 33.= Konstantia Maßong, g b. Kratz, verh., 63., Ka#olingerr.ng 1I.- Jo. Kung, 7½ Mon., Achterstraze.0= Wilh Kopp, nien ner, led., 8. J. Viktor astr. i8„ Tecghoff, Dienstmäschen, led., 52., Ein rachtstr. 129.415- Bernhurd Steffenewers, Bankbeamter, Muskenter, 23., Urmu ag####enstr. 20.— Deter Hugo Schriefer, Damenschneider,.fr., 30:., Mollke r. 77„ Theocor rudw. Wih Hegel, Kou mann, Kraftfah er 20., Schilling= straße 12.- Jos Hamacher, Telegra#mbe teller, Musketier, 19 J. Am Sa zmagaz n 6- Aloys Schmiches, Fort fikationsarbeiter, Jäger, 19 ., Kaparr. 8., Helnrich Karl Pietsch. 1 Mon., Lübeckerstraße 11, Elisareth Lobb, o.., led., 20., Pantaleonswall 28.- Jes Weinand, 0., verwi. wei. 73 J, Viktoriastraße 5— Chrestine Karoline Maria Draeger,.b. Beit zer. verw., Ren.nerin, 66 J, Spichernstr. 2.- Bard. .sephine Gatzweiler, 2 3, Ursulagraße—7. Wasserstands=Nachrichten am Konflan— Huningen—— Straßburg(Kehl) Mannheim.** Leileronn November 1910, vorm ttags. Mu mäßliche Wittern## für den 8. November 1916. Uebergang zu Bewölkung und veränderlichem Wetter in für die nächsten Tage wahrscheiglich. Temperatur noch wenig verändert, späler etwas ste.gend. Seite 3. S— Kinderhüte.90-.50-.50 Lackhüte.90—.50—.50 Velourshüte 14.50-16.50-19.50 Umarbeiten Getragener Hüte. Pelzhüte.50-12.50-14.50 Trauerhüte.90—.50—.50—12.50. Zwangsversteigerungen. Am 18. Januar 1917, vormittags 9 Uhr 45 Min., soll in Cöln, im Justizgebände am Neichenspergerplatz, Zimmer Nr. 77, das nachbezeichnete, in Cöln belegene Grundstück: Flur 86, Parzelle Nr. 1299/127, Stammheimerstraße Nr. 16, Hofraum usw., worauf: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 6,54 Ar groß, 2000 Mk. Nutzungswert, zwangsweise versteigert werden. Eigentümer: Louis Delfosse, Ziegeleibesitzer in Cöln=Riehl. 2* Königl. Amtsgericht Abt. 35, Cöln. Am 18. Januar 1917, vormittags 9 Uhr 40 Minuten, soll in Cöln, im Justizgebäude am Reichenspergerplatz, Zimmer 77 das nachbezeichnete, in Cöln belegene Grundstück Flur 86, Parzelle Nr. 1300|127, alter Stammheimerweg, links ohne Nummer, Hofraum usw., groß 3,18 Ar, worauf: a. Stall, 60 Mark Nutzungswert, iwangsweise versteigert werden. Eigentümer: Louis Delfosse, Ziegeleidesitzer in Cöln=Riehl. 1: Königliches Umtsgericht, Abt. 39, Cöln. C Gegründet 836 D. R. G. M. Pat. Amtl. geschttzt. Telephon R 9685. -G. M. Pat. Amtl. geschiltzt. mit ihren reizenden Linien entsteht ganz von selbst mit der gesetzlich geschützten Unterlage„Modeform“. Nur 15g schwer und von der ungeübtesten Hand anwendbar. Preis in jeder Haarfarbe.50## Alleinige Vertretung für Köln u. Umgebung. Wiederverkäufer gesucht mit hoh. Rabatt. Das neue Haubennetz über die ganze Frisur, Stück 603. 3 Stück.75, Dutzend.A. W. Schneider. Damentiseur, Köln, nuer Herzogstr. 7 Tadellöse Frisur mit feinster Ondulation.44 Größtes Spezial-Haus für fertigen Pestich cowie einfache Haararbeiten. Alle Haararbeiten können auch aus ausgekämmten Haaren angefertigt werden. 0 20000 Weihnachtsbäume abzugeben. Schriftliche Anfragen erbeien e Braunkohlen= und Briketwerke Roddergrube.=., Brühl, Bez. Köln. B ein kleines Buch beilagen. Unser eSoldaten lechzen nueh Lesestoff. Weihnachts-Liebesgaben für Mannschaften des Reserve=InfanterieRegiments 28 im Jelde nimmt das Ersatz=Bataillon des Regiments am Reichenspergerplatz(Justizgebäude) im ZahlmeisterGeschäftszimmer Nr. 26 entgegen. Kompiene Hotz- und Metalbelten Feien u # u n d D a u n e n b e t t e n, e x t r a b i l l. H a r t o c h, E i g e l s t e i n 1 0 2 Breitestrasse 85 dushicsmn. des.A. ( Im Fußballspiel um den Kronprinzenpokal siegte in der Zivischenrunde Norddentschland überlegen mit 4: 0 über Berlin. Das Spiel Mitteldeutschland gegen Süddeutschland blieb trotz Verlängerung unentschieden 0: 0 und muß wiederholt werden. 1A) Köiner Curnverein 1843— Sportvereinigung Köln 4: 1(2: 1) Nach seinem Siege über den Kölner Sportklub konnte der Turnverein auch letzten Sonntag die Sportvereinigung bemeistern. Während der Turnverein nur mit seinen jugendlichen Mitgliedern antrat, war die Sportvereinigung durch Urlauber verstärkt. Trotzdem zeigten die Turner ein überlegenes Spiel und führten bereits bei Halbzeit mit 2: 1. Nach der Pause spielte der Turnverein nur noch mit zehn Leuten. Die übrigen aber konnten durch doppelten Eifer ihren Erfolgen noch zwei weitere anreihen. während die Sportvereinigung leer ausging: 44) Kölner Sportklub 1899— Kölner Klub für Rasenspicle:2. Der Kölner Sportklub hatte alles aufgeboten, um seine letzte Niederlage wieder wettzumachen. Sie hatten daher bedeutende Verstärkungen auf den Plan gebracht. Die jugendlichen Rasenspieler aber wehrten sich wacker. Und beim Stande von:2 mußte Sportklub alles aufbieten, um den Sieg an seine Fahne zu heften. Zum Schluß hatten die 99er mit 5: 2 einen verdienten Sieg errungen. C4) Geländelaufen. Bei dem am Sonntag in Düsseldorf abgehaltenen Geländelaufen blieb Willi Ilgner vom Kölner Turnverein 1843 überlegener Sieger. Zweiter wurde Willig vom Kölner Sportklub 1839. .# Spielverband Köln katholischer Jugendvereine. Außer den bereits gemeldeten Spielen wurden folgende am 5. d. M. ausgetragen: es gewannen St. Michael— Zollstock 83 — Nippes(St. Bonifatius) 84: 41. 52, Herz=Jesu Gesellschalts- und Vereinsleben Der Redner schild nahestehenden Deut 0A Ueber kath. Missionen und Krieg sprach am 13. November P. Provinzial Acker aus Knechtsteden in der Marianischen Kongrecation für verheiratete Herren. lderte insbesondere die Verhältnisse in dem ihm utsch=Ostafrika, den sittlichen Verfall der dortigen eiden aller Art(der Anhänger Mohammeds, eingewanderter Bengalen und namentlich der Schwarzen). Bei den Negera herrscht noch Kindermord und Sklaverei. Diese Mitbrüder müssen, wir na dem Willen Gottes und der Kirche bekehren, wozu Geld und n mehr Leute gehören. Die Wichtigkeit der Missionstätigkeit hat auch der Staat anerkannt, der um unseres Großgewerbes und Handels willen auf Kolonien nicht verzichten kann. So haben sich denn nach der Reihe die deutschen Kolonialminister den katholischen Missionen wohlwollend und fördernd gegenübergestellt. Der Staat hebt durch seine koloniale Tätigkeit das leibliche Wohl der Neger; die Behörden wünschen aber, daß die Schwarzen, deren wir uns zum Erzielen wirtschaftlicher Erfolge in den Kolonien bedienen, nuch in sittlicher und geistiger Beziehung auf eine höhere Kulturstufe gebracht werden. Gefahren für die tatholischen Missionen in Ostafrika sind Vordringen des Islams, ferner des Unglaubens, indem die Neger beim Verkehr mit eingewanderten Leuten ihre alte heidnische Religion ablegen, aber nichts Neues annehmen und so noch zügelloser werden, und schließlich das Verbreiten von Irrtum im christlichen Glauben durch Missionen anderer Bekenntnisse. Ob und wie weit wir unsere Pflicht erfüllt und beim Missionswerk mitgeholfen haben, wird im letzten Gericht besprochen werden. die Liebe zu Gott und zu den heidnischen Mitbrüdern muß uns zur Hülfe antreiben, das Bewußtsein„Gott will es“ und der Wille, mit dabei zu sein. Lebhafter Beifall und der gute Ertrag einer Geldsammlung für die Missionen wurden dem P. Provinzial dargeboten. Eine Aussprache von Vertretern aller kaufmännischen Kongregationen Kölns und des katb. Kaufmännischen Vereins brachte den Willen zum Ausdruck, auch fürderhin das Missionswerk zu unterstützen, wenn möglich, durch eine eigene Sektion dieser Gruppe von Vereinen. O Katholischer Frauenbund Deutschlands, Zweigverein Köln. Am Sonntag, den 12. Nov., fand in der Turnhalle in Kalk, Kapellenstraße 9, eine gutbesuchte Frauenversammlung statt. Liedervorträge des Chores der Jungfrauenkongregation und frische, frohe Gedichte von kleinen Mädchen und Knaben gaben dem ernsten Vortrag von Frl. Buczkowska, Jugendsekretärin des Katholischen Frauenbundes, München, einen guten Rahmen. In stündigem Vortrag behandelte Rednerin das Thema Krieg und Frauenleben. Frau Hoven, die Bezirksvorsitzende, sprach der Rednerin und allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten den Dank der Versammlung aus. Von Mittwoch, den 29. Nod. ab wird wöchentlich einmal von—5 Uhr im Vereinshaus von St. Marien, Kapellenstraße, eine Sprechstunde für soziale Fragen(Unterstützungs=, Versicherungs=, praktisch=hauswirtschaftliche Fragen und Vereinsarbeit) stattfinden. Gerichts=Verhandlungen:: (O Verbotenes Waffentragen. Der Artist Franz Fischer, wegen schweren Diebstahls schon mit drei Jahren Zuchthaus vorbestraft, wurde unter dem Verdacht, wiederum einen Diebstahl begangen zu haben, festgenommen. Tabei fand sich ein geladener Revolver in seinem Besitz. Da Waffen in der Hand solcher Leute sehr gefährlich sind, verurteilte das Außerordentliche Kriegsgericht den Artisten wegen verbotenen Waffentragens zu einem Monat Gefängnis. 6) Würdelose Weiber. Eine 29jährige Frau und eine 19jährige Arbeiterin aus Dünnwald hatten mit französischen Kriegsgefangenen Briefe und Photographien gewechselt und auch sonst mit jenen verkehrt. Vom Außerordentlichen Kriegsgericht wurde die Frau mit Rücksicht auf die Schamlosigkeit und Würdelosigkeit des unerlaubten Verkehrs mit Kriegsgefangenen zu drei Monaten, die Arbeiterin zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. C0 Treibriemen waren in mehreren Fabriken am Zollstock gestohlen worden und da gerade Hühner in der Nähe waren, stachen die Spitzbuben auch diese ab und nahmen sie mit. Ihr steter Abnehmer war der Sattlermeister August Schmidt in der Weißbüttengasse, eine schon aktenmäßig als Hehler bekannte Persönlichkeit. Die Diebe wurden vor einiger Zeit mit 3 bzw. 2 Jahren Gefängnis bestraft. Schmidt wurde zu 18 Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt, da man Gewerbsmäßigkeit annahm. ver wenig offiziersmäßig, daß der Wachthabende stutzig wurde und die Legitimation verlangte. Da der„Offizier“ sich nicht ausweisen konnte, und auch dem Befehl des Gefreiten zur Vorführung keine Folge leistete, sondern dessen Verhalten kritisierte und ihn beleidigte, wurde er in Haft genommen, setzte aber seiner Inhaftnahme beftigen Widerstand entgegen. Er entpuppte sich nachher als ein junger Friseur, der unter dem Einfluß des Alkohols gehandelt hatte. DaKriegsgericht schickte ihn sechs Wochen ins Gefängnis. Soziales, Handwerk, Gewerde. OrrckbeerMr.. PO0rSNS1. am Kheinischer Arbeitsnachweisverband, E. V. Sämtliche über den Monat Oktober eingelaufenen Berichte erwähnen den Mangel an männlichen und weiblichen Arbeitskräften, besonders an männlichen Facharbeitern jeglicher Art. Jeder noch einigermaßen arbeitsfähige und arbeitswillige Stellensuchende konnte Beschäftigung finden bei im allgemeinen reichlicher Entlohnung. Gegenüber dem Vormonat war ein stark vermindertes Arbeitskräfteangebot zu verzeichnen. Dagegen ist namentlich die Nachfrage nach männlichen Arbeitskräften in bedeutendem Maße gestiegen. Von der Gesamtzahl der Arbeitsuchenden konnten 68,7 b. H. untergebracht und der Nachfrage in rund 50 v. H. der Fälle entsprochen werden. Auf dem weiblichen Arbeitsmarkt war immer noch Ueberangebot vorhanden. eine c# Ein ungalanter Verehrer. Ein 38jähriger, wegen Gewralttätigkeit schon vorbestrafter Handwerker mißhandelte nachts Frau und eins ihrer Kinder schwer. Dem herbeigeholten chutzmann leistete er heftigen Widerstand. Jetzt hatte er sich vor dem Kriegsgericht zu verantworten, das ihn mit Rücksicht auf die Schwere seiner Widerstandsleistung zu drei Wochen Gefängnis verurteilte. 44) Ein„schneidiger“ Friseur. Eines Abends fragte ein ziemlich kleiner junger Mann in sorgfältiger Kleidung den wachthabenden Gefreiten am Deutzer Proviantamt bei Instruktion der Als der Wachtrhaltens hinwies, gab Posten, ob da eine Generalversammlung sei. habende ihn auf das Ungehörige seines Verhal der junge Mann sich als einen von der Ostfront beurlaubten Offizier aus, was der Gefreite in Rücksicht auf das Aeußere und das Auftreten des jungen Mannes anfänglich auch glaubté. Er machte ihm begreiflich, daß er, wenn er Offizier sei, doch auch wissen müsse, daß er sich in den Dienst der Posten nicht einmischen wurde## dürfe. Daraufhin das Verhalten des jungen Mannes so A Unsère Marine Cigarette Pf. einschliesslich Kriex. Trotz Steuererhöhung behalten unsere Ziterenen ihre alten anerkannten Qualitäten. Geerg A. Jasmatzi Aktiengesellschaft Seite 4. Neues aus Koln E Wirklich— so naiv!? ###an sollte es kaum für möglich halten, wie naiv sich manche Leiie anzustellen vermögen, wenn sie die Wahrheit horen jollen. aber nicht wollen. So geht es auch der Rhein. nung, die unsere Ausführungen über das unnütze Gerede ##effand die Vorräte„bei Oberbürgermeisters“ abdruckt, es #r als bemerkenswert bezeichnet, az auch der Kölner Local=Anzeiger die noch immer in ichtlichem Umsang betriebene Hamsterei zugibt. Er spricht an gewissen Leuten, die immer nur von den Voriten anderer reden, aber nicht von ihren eignen ingehamsterten Waren, zu deren Erlangung selbst neite Reisen nicht gescheut werden.“ irs ist uns bisher nicht in den Sinn gekommen, daran zu #iseln, daß die Hamsterei von jeher von manchen Leuten in beträchtlichem Umfange betrieben worden ist. Ob aber alle die chen„weiten Reisen" machen, wie„gewisse Leute“, die ##en nach Mitteldeutschland unternahmen, ist uns nicht be##nnt. Die Rheinische Zeitung hat stei den Standpunkt ver ererey, caß möglichst gerechte und gleichmäßige Verteilung aller erhandenen anarungsmittel am Plape sei: diese Theorie, die anderen predigt, scheint aber bei„gewissen Leuten“, die ihr — n a t z e f h e n, i n d e r P r a r i s w e n i g g e h a n d h a b t e r e. O d e r s o l l t e n d o c h d i e a u f„ w e i t e n R e i s e n“ h e r b e i nen Rahrungsmittek denen zugute gekommen sein, die in den er Rucinischen Zeitung die Not ihrer Lage der Oeffentin undn? Vielleicht werden diese Leute am Ursulaplatz oo; in den Besitz des so begehrten Schweinefleisches gerungen, wezu dann keine weite Reise nötig ist. eentiich genügen diese Zeilen. Oder sollen wir bei den Shran der Iheinischen Zeitung noch deutlicher werden? Kölner Local-Anzeiger Nr. 319 8 Freitag 17. November 1913 4 Die Lieserung frischer Seesisch ist, frischer Seesische ist, wie die Städtische Zischabteilung mitteilt, zurzeit sehr erschwert, da ausländische Ware teilweise ganz fehlt, teilweise die vorhandenen kleinen „„-ehit, Aillberse Sie Se Mengen so hoch im Preise stehen, daß sie für den Großverbrauch zu teuer find. Die Stadt Köln bleibt trotzdem bemüht, auch weiter nach Möglichkeit billige Fische zu beschaffen; da die Zufuhren jedoch sehr unregelmäßig erfolgen, ist eine bestimmte Bereitstellung für die fleischlosen Tage Tienstags und Donnerstags nicht moglich. Es wäre daher sehr zu empfehlen, daß die Verbraucher auch dann Fisch kaufen wollten, wenn er im Laufe der Woche angevoten wird. Bester Ersatz für frische Seesische bleibt Klippfisch und Stockfisch. In allen städtischen Kleinverkaufsstellen, sowie in der Haupt= und Severinsmarkthalle wird prima trockener Klippfisch verkauft. Die Zubereitung ist sehr einfach. Der Klippfisch wird in schmale Stücke zerlegt, das anhaftende Salz im Wasser abgewaschen, dann die Fischstücke in ein mit kaltem Wasser gelegt und 30 bis 32 Stunden gewässert. Tamit die unteren Stücke beim Wässern nicht das ganze Salz aufnehmen, legt man unten in das Geschirr ein Sieb oder einen Teller und darauf erst den Fisch, so daß er reichlich mit Wasser bedeckt ist. Das Wasser muß vier= bis sechsmal erneuert werden. Die Haut wird nur dann abgezogen, wenn die Zubereitung es erfordert. Klippfisch wird, wie Steckfisch, mit Kartoffeln usw. gegessen, kann auch als Kuschelmusch mit Kartoffeln und auch mit Gemüse zusammengekocht werden. Auf die in den Kleinverkaufsstellen vorrätinn#rima fetten Lachsheringe wird ebenfalls empfeh##end hin wiesen. 4) Vom Heuptmarkte. Wenn auch heute die Zufuhren durch die eingetretene Kälte beeinträchtigt waren, so brachte der Marktzug aus dem Vorgebirge doch noch elf Waggons Feld= und Gartenerzeugnisse, und als um 5 Uhr der Hauptmarkt begann, waren die Plätze ziemlich ausgefüllt. Feldsalat war so viel am Markt, daß er gegen 8 Uhr unter Richtpreis verkauft wurde. In Spinat war das Geschäft flott, wie auch in allen Kohlarten. Es wird aber in der Kriegszeit mehr gegessen als im Frieden. Zwiebel sah man überhaupt nicht.„Für den Höchstpreis haben wir keine Zwiebeln“, sagten die Bauern auf Befragen, und einer bemerkte „„ L gane ar faftrer Oolnario:7 D5 Burger, 9 11131 1170 011 C klärung u, wel. 11 n7. 0 C * D a s l o a r e d al. Angerger mit gebeten, und füir eingeseller Stadttuch Uen wird m 201 6 zur mtliche i den in ringen. ### Die üder die Grei liche Erlaubn zannte an der Stadtküche und Karts Jelmarben. #nner. der an dar Massenspeisung teilnehmen wieder drei Karlontemarken abgeben. Es gibt der im Lesitze von selbstgezogenen oder st und dafür alle seine Marken abgeben mtohr bekammt. rs warf sich infolgedessen der Teilnahme an der Massengeforderten Marken nicht n eine große Härte geshaib bei der Stadtverwaltung * A n t w o r t e r h a l t e n, d a ß a u c h Kartoffeln die Marken abgeben teinnehmen können! Um an aber im Brotbuche, das sie ung zur Stadttüche vorzulegen haben, ein Veri, dr ine Frin verlängert, nach deren Abder vartoffelmarken bekommen. Das heißt, die nnen kare Kartoffeln so einteilen, daß sie länger , mia sich nach der allgemeinen Berechnung von der#ng und Kopf) ergibt. *** 2773 10—12 Uhr,#t die Stadtküche Klingel„ g f ü r d a s P u ö l i k u m f r e i g e n e b e n. n w e r d e n i m B e t r i e b v o r g e f ü h r t. M i t R ü c k s i c h t Aiellon Betrieb wird gebeten, Kinder nicht mitResichtigung eschen auf Gefahr des Publikums. *** ) Die Steetksche in Uppes. Mit Beginn der 18. Speisesche(23. Nayember 1916) wird das Essen auch in Nippes einenlich der nachhenannten, die Grenze bildenden Straßen: Limmerstraße, Kaiserswertherstraße, Escherstraße, Nievenheimereaße, Geldernstraße, Mauenheimerstraße, Niegler Kirchweg bis Neußerstraße, Neußerstraße(südlicher Tei.), Nordstraße, Xantenerraße bis einschließlich Kretzerstraße. Niehlerstraße(südlicher Teil), #orastraße und Kuenstraße, den Teilnehmern an die Wohnung fahren. Die Wochenkarten für diese Art der Speiseliesena werden Freitags und Samstags den ganzen Tag, sowie ontaes bis 2 Uhr nachmittags zum Preise von 2 M. für die Karte gegen Abgale von sechs Fleischmarken(Kinder unter sechs ahren fünf Fleischmarken, drei Karioffelnmarken, eine ##ett= und eine Reis=, Graupen=, Grieß=, Grützemarke verkauft. (Naheres siehe Anzeige). *** #enhr von Erdkohlrabi(Kohlrüben, Steckrüben) des Stadtbezirks Köln ist onne besondere schriftes Over#firgermeisters verboten. *** 1∆ Abrade von Tutter und Fett Eswird nochmals darauf ungewiels daß feit 16. November bis auf weiteres auf 1 Buliermarke 62½ Gramm Butter und auf 1 Fettmarke nur 12½ Gramm ti abgegeben werden darf. *** A. Iu: Abgabe von Mehl an St d. von Fleisch. Den Privatpersonen war es seit einiger Zeit freigesteckt, bei den Bürkern, Brotstellen und Koionialwarengeschaften auf die Fleischmarken #irot oder Meyl an Stelle von Feeisch zu beniehen. Le#der haben sich aus dieser Anerdnung derarti#e Mißstände ergeben, daß sie abgeändert werden mußte. Wie öffentlich bekannt gemacht worden #f kein Broi mehr, fondern nur noch Mehl bezogen und abgegeben werden, und zwar lediglich in den Kolonialwarengeschäften, nicht auch in den Bäckereien. Die Menge Meyl in die gleiche blieben; 10 Reichsfleischmarten berechtigen in der entsprechenden ersorgungswoche zum Bezuge von 100 Gramm Meyl an Stelle von 250 Gramm Fleisch. Auf die 500 Gramm Fleischmarken der Wirtschaften und Anstalten darf nach wie vur kein Meyl abgegeben nerden. Die Kolonialwarengeschäfte sind verpflichtet, die bei innen zur Ablieferung kommenden Fleischmarken auf besondere Markenbogen aufzukleben und dies: rechtzeitig an die Koloutalwarengroßhändler abzuliefern. *** embaiden, daß Hrule die hrogen Prrermser..„ Richtpreisen nicht mehr in der Hauptmarktballe aushingen. Die Stadt hatte u. a. ein großes Laar in weißen Rüben errichtet, die sehr begehrt waren; um jedem etwas geben zu können, wurde bestimmt, daß niemand mehr als zwei Zeutner auf einmal abnehmen durfte. Besser sah es heute auf dem Obstmarkt aus, wo eine reichere Beschickung und ein kleiner Preisa#schlag festzustellen war, obschon die Preise noch immer recht hoch sind. C0 Brennmaterialien für Kriegerfrauen. Die von deu Kriegerfrauen bei der Stadt bestellten Brennmaterialien sind zum großen Teil bereits geliefert. Mit einer Reihe von Bestellungen sind die beauftragten Kohlenhandlungen aber leider noch im Rückstande. Der Hauptgrund liegt darin, daß die Kohlenhandlungen zurzeit nur mäßige Vorräte haben. Auf mehrere, bei der Verwaltung ein egungene Anfragen wird erwidert, daß auch die Kriegerfrauen, die bis jetzt noch nicht versorgt werden konn#en, möglichst bald die bestellten Braunkohlen erhalten werden. CA) Don der Dreisprüfungsstelle Köln-Stadt. Stadtvereroneter grisch ist vom Oberbürgermeister zum Mitglied der Preisprüfungsstelle berufen worden. 131.7 dem 11120 Städtischer Küchenzettel. Für Samstag: Für Köln u. Kalk: Bohnensuppe mit Speck. Zahl der Teilnehmer an der Stadtküche: 27500. G Domkapitular Dompfarrer Romunde feiert morgen sein 50jähriges Priesterjubiläum. In Linnich 1842 geboren, besuchte er das Gymnasium in Aachen und studierte dann X eologie an den Universitaten Innsbruck, Würzburg und Bonn. 1 66 wurde er zu Köln zum Priester geweiht. Seine erste Stelle war die eines Religions= und Klassenlehrers in Brühl; bis 1869 leitete er als Rektor die höhere Schule in Wissen a. d. Sieg. Später wandte er sich der eigentlichen Seelsorge zu, und zo seven wir ihn bis 1887 in Hasselsweiler als Vikar und Pfarrverwalter wieken. Im Juli 1887 erfolgte seine Ernennung zum Divisionspfarrer der 15. Tivision. Im April 1994 wurde er Oberpfarrei des Gardekorps und Genecalvikar des katholischen Feidpropstes der Aemee. Seit 1908 ist er Domkapitular an der Kölner Tomkirche. .s im Jahre 1909 der bei den meisten Kölnern noch in sehr gutem Andenken stelende Domkapitular und Dompfarrer Camphausen stard, wurde Domkapitular Romunde, dessen Nachfolger als Tompfarrer. Der Jubilar genießt bei allen, die mit ihm in seiner langjührigen, vielseitigen Tatigkeit m Berührung gekommen sind, das beste Ansehen. Wenngleich der Jubilar bei seiner Bescheidenheit, mit Berücksichtigung der gegenwartigen Zeitverhältnisse, es vorgezogen hat, die ihm für seinen Jubeltag von seinen Pfarrkindern zugedachten öffentlichen Ehrungen abzulehnen, um seinen Eyrentag in gezogenhelt, fern von Koln zu verbringen, so hat der Dompfarr= verein es als eine Ehrenpflicht betrachtet, des Tages besonders zu gedenken. Er hat seinem Pfarrer, der geistig und körperlich noch überaus rüntig ist, sodaß man ihm seine 74 Lenze kaum ansieht. eine Radierung Ter Kölner Tom mit Umgebung, versehen mir einer entsprechenden Wdmung, als bleibendes Erinnerungszeichen an den schönen Tag des goldenen Priesterjubili######erehrt Ce) Dor fünfzig Jahren erfolgte am 17. November 1806 die Vollendung des Turmes der neuerbauten Pfarrkirche St. Mauritius. Im Jahre 1860 hatte die alte baufällige Mauritiuskirche niedergelegt werden müssen, um Raum zu schaffen für einen neuen Kirchenbau nach den Plänen des Baumeisters Statz. Die Grundsteinlegung zum neuen Gotteshause fand am 15. Mai 1851 unter großer Beteiligung der Kölner Bürgerschaft statt, die seit mehr als zwei Jahrhunderten seit der Grundsteinlegung zur Jesuitenkirche St. Maria Himmelfahrt im Jahre 1618 eine solche Feier nicht mehr erlebt hatte,— was bei der großen Zahl von Gatteshäusern im alten Köln nicht weiter verwunderlich war, während jen in der Kölner Neustadt im Fause von 25 Jahren nicht weniger wie fünf neue Pfarrkirchen entstanden sind. Die Mittel zur Erbauung der neuen Kirche St. Mauritius stammten größtenteils aus einer Schenkung des Rentners Ritolaus Franck. Am 8. Juni 1865 wurde der Neubau fererlich eingeweint. Der schlanke Turm war am 17. November 1866 bi9 zur Höhe von 71 Meter aufgeführt, der am 14. Dezember 1866 durch die Aufstellung einer 3 Pteter großen Statue des Pfarrpatrons gekrönt wurde. CA) Goldene Jubeiseier de Rongregation für Kaufmannslehr#inge. Aus Anlaß dieser für die Kongregation bedeutsamen Feier findet am Sonntag den 19. November, vormittags 11 Uhr. im Festsaale der Bücgergesellschaft(Eingang Röhrergasse) der J Allen außerorbentlich rrich..—— bindet sich damit eine Fülle schöner Bilder von großer Klarheit und im einzelnen teilweise recht anmutig, andernteils von starker diamatischer Wirkung. Das Mitleid des Schauenden mit dem Helden des Stückes, ei em liebenden Vater, den grausames Schicksal von senem Kinde trennt, wächst von Akt zu Akt und erhält selbst dort, wo der Schwergeprüfte auf Rache sinnt an derjenigen, von der er irrtümlich annimmt, daß sie sein tiefes Unglück verschuldet habe. Für den Filmroman, als den Lebensausschnitt in stummer Pantomime, ist es ganz allgemein immer wünschenswert, daß der Ausklang freundlich sei, damit der Einfluß auf Stimmung und Deutarbeit schlichter Gemuter, welche die Mehrzahl der Ninobesucher stellen, nicht zersetzend nach der ethischen Seite wirkt. Unmittelbar notwendig ist ein versöhnender Ausk ang aber bei einem Stücke, dessen Titel Rache heiß. und das desha b jedem vornehmen Empfinden zunächst einiges Unbehagen bereitet. Es ist gut, daß das Ende des Stückes dieser Notwendigkeit entspricht; als letzter Eindruck bleibt Befriedigung für den mitfühlenden Zuschauer zurück.— Beiläufig bemerkt ist eins der Bilder so naturtren und levendig, daß dort erscheinende Hunde aller Ranen von einem levenden Artgenossen im Zuschauerraume angebeit wurden. An dieser Stelle ernin die Siille der Symunge kurze, aber allgemeine Heiterkeitsunterbreizung. 4 Im Scala-Ainema begegnet ma detektiv Sherlock Holmes in einer ne### Holl Rachers eines geheimnisvollen Vervrechene, we#ches seiner; halbe Welr in Atem hieit. C0 Ködlicher Anglücksfall. Im Fundbu####chan ho es versuchte ein Beamte: einen getundenen Revolve. e c Der Beamte wurde durch den losge####nden Schuß gei =) Eiwa zehntausend gestogtene keere Fke nahmte die Polizei bei meyreren Sachhändlern, die sich nu. Hehlerei zu verantworten haben. (uz) das verlockinde Beot. Mit affenartiger Geschrindigkeit ein junger Bursche aus dem Schaufenner einer Kolonal= warenhandlung am Thurnmarkt ein Schwarzbret und verichinn ebento pläßlich, wie er den Laden betreten lalte. () Di bstähls. Einbrecher heiten an der Foller#raße, JoseppWelt= 9 1175 Fac, im Bestsallt der Eulgersserruschäft(ingang Röhrergasse) ein Festakt natt. Ansprachen werden gehalten vom Erzbischof Kardinal von Hartmann, Regierungspräsidenten Dr. Steinmeister, Oberbürgermeister Wallraf und Handeiskammerpräsidenten Dr. Hugen. Overpfarrer Kustert halt die Festrede. Einen musikalischen Teil werden Mitglieder des Kölner Männer=Gesang=Vereins, Herr Karl Sattler am Harmoninm und Mitglieder der Kongregation als Orchester besteeiten. Am Abend desselben Tages wird die Kongregation im großen Saale der Bürgergesellschaft das„ubelfest mit größerer Veranstaltung, besteyend aus Konzert und Theater unter Mitwirkung hervorragender Kräfte begehen. (6) Die Concord#a, kathol. kaufm. Verein Köin-VellbrückHolweide, hätr auch in diesem Winter wieder eine Anzahl von popular=wissenschaftlichen Vorträgen av, die im verslogsenen Winter so großen Anllang gefunden haben. Der erste derartige Abend findet um nachsten Mittwoch(Buß= und Bettag) im Loiate Alte Post bei Hch. Odenthal in Köln=ellbrück, Berg.Gladbicherstrage, statt. Pfarrer Tr. Hillmann wird sprechen über zu und Gebrauche unserer Vergischen Heimat. Die Reoners, so#e hus Thema stenen den Besuchern Stunde in Austcrr und kennen mir den Besuch fur besinnende: Veranstallung nar warm empfessten. ur ue beitanden die # s T e e j a n( B u l g a r i e n), Komn=Rippes, Bruno Alte Person de er#e 1e: der um Gaste s. 3 4. Berei Neur 41113 10.30 1 1. 0 7**•3 ne Murkibn: 315 den vor da t Der Verkauf bemder, nannellen #ig werden. n: 9 3,00 550 .#9. Tanen s Plang, W. fIA nn, K .00.— .95-LST. E .40. die Handlerin Katbariu nnd 11 (#) Dermißt wird seit dem 22. Oktebe. Heß, Heumarkt 24. Beschreibung: Alter 17 Jahre Gestalt stark, Haur schwarz, esicht rune, Stirn doch, Augen brann: Angenbrauen braun. Naie klein und dick, Jan###e vollitandig kleidung: blaugestickte Bluse, blaues Jacken, biauer Rock, schwar#### Strümpfe und schwarze Schnürschuhe. (A) U fälle. Am Eisektorbahnhof wurden einem Manne beide Beine abgefahren.— An der Werkbundausstellung fiel ein Mann von einem Gerüste herunter. Er wurde schwerverletzt ausgehoden. us tand, Zurne Feldan st 560 1(Kr Jer. us Hoh ralt, Erd-, grl unten.08. M I Piand. Petorsile 0 ##nd. Teerretcen C a 10 .1O1. P and. Die heutt ge 2 wienend fürhter #.##1 Iue Suck.-aciriensannt.0 . ason.2n-Tu. ins Stück, .0, hersnet.20-.:2, Rorse 1.09, G es.1 Jnu.15, Stierenen.7. Breitlauen.1 1. F. C. ö t t# e r. 0. 1 0, R u e n. w e i s e e, itton rote Str semöhren Portion, Seleriennchen.12 Gas c h w a r z e r, U. 4 J- 6. 1 5 c a. S t ü c #rzel 0/26-.40. Lomaien O. 7. 913 5.10 „ 5 #as Gelun, aluhr an Obst ur #1s9. G• e wer gut, Verkaut flott, v Seite 5. Kölner Lecal-Auneiger N 319 1 Feitag, 11. November 1916 Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute morgen 2: Uhr unsere innigstgelie##te Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante, de wohlachtbare Frau ihe Jen geb. Maria Cath. Müller nach kurzem Krankenlager, wohlvorbereitet mit den Heilsmitteln der röm-kath. Kirche, im Alter von nahezu 74 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Teilnahme bitten: Die tragzrnden Kiaterblebenen. Köln, Franhfurt a.., den lo. November 1916. Die Beerdigung findet statt am Samstag, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause Gr. Griechenmarkt 54 aus nach Melaten. Die feierlichen Exequien werden am gleichen Tage, morgens 9 Uhr, in der Pfarrkirche St Peter gehalten. r5 Danksagung. Für die rege Beteiligung an der Beerdigung unseres lieben Bruders, des Herrn Dr. jur. Jakob Rolshoven Leutnant der Reserve sagen wir allen Verwandten und Bekannten, besonders dem Kath. Bürgerverein, den vereinigten Kriegervereinen Ehrenfold, sowie der V. K. D. St. Rhenania-Karburg auseren besten Dank. Köln-Ehrenfeld, den 17. November 1916. 4 Geschwister Rolshscen. Ptarrrsein St. Zur Teilnahme an der Seelenmesee d. verstorbenen Mitgliedes Berra Fekx Selimeler am Sonntag, den 19. d.., um 1 1½ Uhr, ladet ergebenst ein. Der Vorstand. kaufen die ann besten im Spezialgeschäft.“ Unübertroffene Auswahl Tart Walier, Jumelen Anostelnstr. 23. a. d. Ehrenstr Bekanntmachung Das stellvertretende Genera iommando des VIII. Armee sorps zu Coblenz hat auf Grund der§ 9 des Gesetzes über dei Belager ngszustand vom 4. Jun 85l angeordnet, daß die Bau ätigkeit, die nicht mit dei kris, zindu rie zusammenhäng än lich eingestellt wird. Das Bouvernement der Festung Cölr hat die unverzügliche zugetzun dieser Anordnung für den Befehlsbereich der Festung öln verfügt und die Ausüh un der unter die Anordnung allenden Bauten verboten Danach dür'en begonnene Bauten, soweit sie durch das Verbo etrosfen werden nicht fortgeenr und neue nicht in Angr.) „enommen werden. Cöln, den 16 Nov 1916. Städtische Polkzei=Verwaltung. Der Oberbürgermeiner. J..: Dr. Birsel. Korsettleibbhinde ingefertigt nach Angabe ärztlicher Autorität D. R. Patent Nr. 27071I. Die vollkommenste aller Korsettleibbinden. Dieselbe vereict Binde und Korsett u. ignet sich besonders für Senkungen der Bauchorgane, der Niere, des Magens, für Bauch- u. Nabelbruch Ferner empfehle meine Leibbinden, Bruchbänder, Beradenätterkorseils gleichungen Korsetts nach Mass. Fau Appelrath-Hallerbach Bandagistin für Damen Karsüsizin 12. Fernspr. A 783. ausfallenden Kartoffelmarken da elbst abzugeben. 2. Wer den vorstehenden An ordnungen zuwiderhandelt wird nach§ 6 meiner Verordnung über den Verkehr mit Kartonein vom 31. Oktober 1916 bestrat. 3. Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung Kra.t. Cöln, den 10. Nov. 1916. Der Oberbürgermeister. J..: Adenauer. Spezial-Abteilung für Trauer-Ausstattung. Schw. garn. Talllenkleider, Jackenkleid. Blusen, Kostümröcke, Hüte u. Schleier W. Krauss-Seidenfaden“.“ öln, Marsplatz-9. Ecke Altermarkt. Tel. A 16:0. 2* Fernsprech-Automat für gedemmnann im Freiena des.A Marzellenstraße 3: Da Gesurüch 10 Pig Absatzverbot f# teger 9. 11. 1886 1 Altpeter Karl Witwe 11. 1886 I Boden Heinrich IXLIIT„ 19 93 f. 11. 1806 1 von Brezowsky Juliue TLI„ 129 k. 11. 1886] Fay Elise IXLI„ 175 i. 11. 18·6| Fay Sibylla IXLI„! 6. 11. 1896 1 Friedrich Philipp IXLI" 130 o. 1I. 1886 1 Gottschalk Geschwister IXLIII„ 119•20 6. 1I. 1886 I Grommes Deer Witwe IXLI„ 179/80 9 1l. 1886 1 Nalenz Alexander IXLI" 168468 I. 1886 1 Oron Wilhelm Witwe IXLIV„ 115/26 7. 11. 1886 1 Seeberger Karl Witwe XLI„ 175/76 5. 11. 1886 I Sternberg Karl Wiihelm IXLIIT„ 188/89 9. 11. 1886 1 Weßel Julius IXLI„ 147•48 21. Juli 189: Auf Grund des§ 13 der Begrädnisordnung vom 20 Juni 101— ordere ich die Berechtigten auf, die Erneuerung ihres binnen 4 Wo hen, von heute ab, bei mr zu bean ragen, da son die Grabstelle an die Stadt zur reien Ver##igung zurumallen Cöln, den 15. November 1916. Der Oberbürgermeister. J..: Dr. Berndorff. Mit Genehmigung des Bevollmächti ten des Herrn Reichskanzlers wird das Absatzverbot ür Törrgemüse durch Hersteller und Händler bis 15. Dezemb.r 916 einschließlich verlänger: Die Lieferungen an die Heeresu d Marineverwaltung für di mobilen Truppen sind von dem bsatzverbot ausgenommen. Be lin, den 1 Nov 1916 Kriegsgesellschaft für Döregemüse m. b. H. Koppel. sp. Loewensrer g. Veröffentlicht aus dem D. R. A. Nr. 269. Cöln, 15. November 1916. Der Oberbürgermeister. *) J..: abenauer. Verkehr mit Kartoffeln. Auf Grund der Bundesrats= Verordnung über die Kartoffelder oigung vom 26. Juni 1916, auf Grund der Bekanntmachung des Reichskanzlers über die Speise= und Saalkartoffeln vom 4. Oktober 1916 u auf Grund der Bundesrats=Verordnung über die Er ichtung von Presbrüfungsstellen und die Veroorgungsregelung vom 25 Sepi. 915 in der seit dem 7. Juli 19.6 a ltenden Fassung wird mit Zustimmung des Herrn Regie ungspräsidenten folgendes angeordnet: 1. Meine Verordnung über den Verkehr mit Kartoffeln vom 31. Oktober 1916 wird wie folgt ergänzt: a. Wer im Stadtgebiete Cöln geerntete Kartoffeln vor Ver öffentlichung meiner Verordnung vom 30. September d. Is., a ohne Bezugsschein erworben eingekellert hat, ist verpflichtet unverzüglich sein Brot= und Warentuch zur Eintragung eines entsprechenden Vermerks dem Kartoffelamte, Stadthaus, Zimmer Nr. 412, vorzulegen u. die noch in seinem Besitze befindlichen Kartoffelmarken da selbst abzugeben. Wer Kartoffeln von aus wärts einge ührt hat oder noch einf hrt, ist außer der Verpflich tung zr Anmeldung gehalten ein Brot= und Warenbuch zur Herbei ührun, einer en pr chenden Bericht gung im Kar loffel=Amte vorzulegen und die v. Nacz irägskondenlisten Rohtabak. Ausführun ssanwei ung zur Bundesra sverordnung vom Oktober 1916 R. G. Bl. 1916 S. 11451. Auf Brund des§1l der vor bezeichne en Verordnung wird .gendes best mmi I. 3 ständige Behörden im inne des§ 4 und§ 10 Ab r Verordnung sind die Land ite(in Hodenz lern die Ober ntmänner) und.e Polizeerwalungen der Stadtkreise m Landespol zeidezirk Berlin st der Pol zeipräsident von erlin zuständig. Höhers Verwaltungsbehörde * Sinne des§ 10 Abs. 2 der präsident. 2. Für die Schließung der Betriebe und Geschäfte(§! der Verordnung m von den unter Ziffer 1 Absatz genannten Behörden diejenige zuständg. in dern Bezirke sich der Betrieb oder das Geschäft be sindet. Gegen die Verfägungis Beschwerde zulässig. Sie ist an die nich Ziffer 1 Abs 2 zustän dige Behö de binnen einer Woche von dem Tage der Zu stellung der Verfügung zu rich en und hat neine ausschiebende Birkung. Die Entscheidung an die Beschwerde ist endgülttg. Berlin, den 2. Nov. 1916 Der Minister für Handel entgegennahme und Gewerbe. Der Minister für Land wirtschaft. Domänen und Forsten Der Minister des Innern Veröffentlicht aus dem Regie rungsamtsblatt Stück 46. Cöln, den 15. Nov 1916. Der Oberbürgermeister. J..: Adenauer. 0“ Zwangs-Versteigerung Am Samstag, den 19. November 1916, nachmitt. 4 Uhr, sollen im Pfandlokale Marsilstein 23, zu Cöln, verste ger werden: 1 Büfettschrank, 1 Dianino usw. Otto. Gerichtsvollzieher in Cöln.“ 50 S 1 Diejenigen zum Bezuge von Fleisch Berech ig en(auch Wirtchaften. Anstalten usw), die es versäumt haben ihre Eintrajung in die Kundenliste bei den Metzgern und städtichen Fettverhauf=stellen in der Zeit von Montag, den 6. Novembr bis Frei ag den 10. November zu bewirken, können sich von 7. Novemb rab in den üb ichen Fechäf###unden nachträglich bei oen von ihnen gewählen Metzzern und städtischen Fettoer zaufsstellen zur Kunseni###e an nelden Schweinemetzger bürfen dis zu 1200 Kunden(Haushaltungen nstalten, Wirtschasten usw) an nehmen S— Die Metzger haben für diese Anmeldungen Nach ragskundenlisten anzulegen, für die der leiche Vordruck wie bivher für die Kundenliste zu benutzen ist. die Ein ragung.n sind, beginnend mit der auf die letzte Kummer der Kundenliste folgenden Zahl, fortlaufend zu numereren. 2 In diese Nachtragskunden liste sind auch die gemäß§ 10 meiner Veroronung vom 3. Rovember 1916 er orderlichen Einragungen vorzunehmen, d. 5 die Ein ra ung de jenigen Bezugsberechtigten, die ohne ihr Verschulden verhindert waren, nnerhalb der ursprünglich festjesetzten Frist ihre Eintragung n die Kundenliste zu bewirken omie derjenigen die nachträglich zuzeh n oder deren Bezugsnengeeine Beränderungerleidet. di Nachtra skundenlisten ind allwöchentlich zu ammen mit den Marken an die zur der Marken bettimmten Stellen einzureichen. § 3. Im übrigen gelten auch für die nachträglichen Eintragungen alle Bestimmungen meiner Verordnung vom 3. November 1916. S 4. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Veröffentlichung in Kraft. Cöln, 16. November 1916 Der Oberbürgermeister. J..: Adenauer. 5 mt die Nr. der zweite Geechäftsstelle d. L A auf der Breitestrasse Bruchleidende Eine Erlosung für ieden Ist unser ges. Spranzband Korkurenzlos dastehend Ohne Feder ohne Gummiband ohnr: Schenkelriemen Verlangen### Gratis Prospelt. Die Erinder Gebr. Seranz. Unterkochen No. 211: (Wurttemberg.) : Aus Kölns Nachbarschaft Goldenes Priesterjubiläum. CA) Efferen. 17.N5v.1916. Pfarrer Friedrich Wilhelm Esch feiert morgen den Tag, an dem er vor 50 Jahren die heilige Priesterweihe empfangen hat Ter Jubilar, der sich noch einer rechten Frische des Geistes und Körpers erfreut, ist geboren zu Sehnratd,##farrei Sindorf, am 6. Oktover 1842. Er besuchte das mumnasium in Düren und studierte nach glänzend bestundenem Abiturienteneramen an der Umversität Vonn Theologie. 1866 wurde er zum Priester geweiht. Seine erste Ansteuung ertielt er ii Arnoldsweiler bei Duren; von hier ging er 1871 als Vikar nach Fischeln bei Krefeld. Toch schon nach einem Jahre rief iyn sein Bischof in ein sehr schwieriges Arbeitsfeld und ernanme ihn zum Rekte; in dem aufstrevenden, dainals noch zu Rodenkirchen geenden ötektorate Baventhal. Schon hier nahm er sich besonders der Arbeiterichaft an, geweckt durch neiteters Ruf und begeistert durch groten Bischofs soziale Ideen. 16 Jahre lung, in der schweren Zeit des Kulturtampfes, wirkte er hier als Rektor in der Blüte seiner beiten Mannestraft. Seine erne Pfarrstelle erhiett er in Marialinden, wo er acht Jahre blieb, bis iyn die erzbischöfliche Behörde nach Mechernich berief. Seit 1901 ist Efferen der Schauplatz seines apostollschen Wirtens. Hier kunden das St. Marienheim und die innere Ausschmückung der Pfarrkicche von seinem Eizer und seiner Arbeit. In seiner Bayenthaler wr war er mit verschiedenen Mitbrüdern Gründer der Köln=Bergheimer Zeitung. Als Milarbeiter am Rölner LocalAnzeiger und der K. V. schrieb er in den 8der Fahren manchen bedeutsamen Artikel zur sozialen Frage. Seinen Mitdrüdern war er ein stets zur Hülle bere ter Freund und Berater, seiner Gemeinde ein emriger Prienter, der unermüdlich am Krankenbett tätig war. Mit verechtigtem Stolz kann dayer die Gemeinde das goldene Jubelfest ihres Seeienhirten feiern, das am Sonntag durch ein feierliches Hochamt und daran anschließender Beglückwünschung im# Marienheim in Aubetracht des Ernstes der Zeit in auer Stille beganigen wird. Bezuertt sei noch, daß Esch seit dem 1. Oktober 1909 auch Tefinitor des Dekanates Brühgt ist. 60 Brühl, 15 Nov. 1916. Ein Bettler, der hier durch die Straßen zog, um„Gottes Zinsen“ einzuholen, bat in einem Hause an der Uhtraße um ein Paar abgesetzte Schuhe. Die Zeit, während welcher die Frau dieselben vom Speicer heruntervolte, benutzte der Mann dazu, aus dem Küchenschranke den ganzen Vorrat Fleisch der Fumilie zu entwenden. (A Reschenich, 16.Nov.1915. Ein 33jähriger Schlossermeister von hier hatte in Vochem bei einem Wirtshausstreite einem andern Gast mit einer Flooertbüchse durch den linten Arm geschossen und ihm den Knochen zersplittert. Vom Kriegsgzericht in Köln wurde er wegen verholenen Waffentragens zu einem Monat Gefängnis verurteilt, wahrend das Ordentliche Gericht über die gefährliche Körperverletzung zu definden haben wird. #) Roisdorf, 16 Nov.1916. Eine Verordnung bestimmt, daß Rübenabfälle und besonders sogenannte nasse Rübenschnitzel in Gruben und Mieten nur in Entfernung von mindestens 30 Meter von jeder menschlichen Wohnung aufbewahrt werden dürfen.— Frucht= und Strohbarmen sollen zum mindesten 30 Meter weit vom öffentlichen Wege obstehen. CO Overath, 14.Nov.1916. Das Reinigen der Schornsteine beginnt am 20. November und dauert bis 30. Dezember 1916. C0 Odenthal, 16.Nov.1916. Aufgegriffen wurde im Walde der entflohene Gefangene, der am 14. d. M. mir seinem Kameraden in einem Keller in Höffe bei Odenthal bei einem Diebstahl überrascht wurde, sich jedoch der Festnahme durch die Flucht zu entziehen wußte. Einige Lebensmittel, wie Wein, Brot und Kartoffeln führte er bei sich. CO Verg.-Gladbach, 16.Nov.1916. Gestohlen wurde einem Wirte in der letzten Zeit nacheinander ca. 4 0 M. Dem Täter ist man auf der Spur.— Zum dritten Male wurde in den letzten 14 Tagen in eine Privatwohnung in der Jägerstraße eingebrochen. Entwendet wurden aus einem Stalle ein Kaninchen, aus einer Kommode 40 M. und aus dem Keller ca. zwei zzentner Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln. Der Dieb des Bargedes ist ermittelt In der Braunkohlenstraße brach gestern nachmittag gegen 2 Uhr Feuer aus. Der Tachstuhl brannte ab. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. () Berg.-Gladbach, 15.Nor.1916. Die neuen Vorschriften für die Kamoffe.verforgung haben für die Bewohner der Stadt Berg.= Gladbuch foigende Wirkung: 1. Alle Familien, welche darauf angewiesen sind, für die Zeit bis zum 15. April 1917 Kartoffeln von der Stadt oder einer Firma zu beziehen, dürfen, auch wenn sie zurzeit noch selbstgezogene Kartoffeln besitzen, von jetzt ab nur noch 1 Pfund für den Tag und Kopf verbrauchen. Dem Schwerarbeiter stehen für seine Person 2 Pfund zu. Die selbstgezugenen oder von der Stadt oder einer der Firmen bereits erhiltenen Kartosseln müssen je nach den argenblicklichen Vorräten entsprechend länger ausreichen. 2. Alle Familien, die mit ihren selbstgezogenen Kartoffeln bis wenigstens 15. April 1917 ausreichen, dürfen für sich und ihre Angehörigen 1½ Pfd. für den Tag und Kopf verbrauchen. Die Vergünstigungen bezüglich der Schwerarbeiter finden in diesem Falle keine Anwendung. 3. Alle Familien, die den ganzen Winterbedarf bis zum 15. April 1917 bereits unmittelbar vom Erzeuger oder irgend einer anderen Stelle bezogen haben, können diese Menge behalten, dürfen aber ebenfalls nur 1 Pfd. für den Tag und Kopf gebrauchen. Der Vorrat muß daher für eine entsprechende Anzahl Tage mehr und zwar bis zum 30. Juni 1917 ausreichen. Soweit sich unter den Familienangehörigen Schwerarbeiter befinden, dürfen für deren Person täglich 2 Pfd. verwandt werden. Der Schwerarbeiter hat daher für seine wer son Anspruch auf Lieferung neuer Kartoffeln von einem früheren Zeitpunkte und zwar vom 9. März 1917 ab(nicht aber auch die Haushaltungsangehörigen). (A) Diesdors, 16.Nov. 1916. Zur genauen Kontrolle der Ver sorgung der Bürgerschaft mit Lebensmitteln ist die Erneuerung der Kundenlinten erforderlich, welche von Samstag, den 18. d. M. ab in allen Lebensmittelgeschäften der Bürgermeisterei offen liegen. Wer es unterläßt, sich in der angegebenen Zeit in die Liste einzutragen, hat keinen Anspruch auf Verabfolgung von Lebensmitteln, welche seitens der Gemeinde an die Geschafte abgegeben werden. Am Samstag, den 18. d. M. findet der Fleischverkauf in den Metzgereien an die dort in die Kundenlisten eingetragenen Personen statt. Die Abgave erfolgt nur gegen Vorzeigung der Reichsfleischkarten, von welchen der Metzger eine der zur Ausgabe gelangenden Menge entsprechende Anzahl Abschnitte zu entfernen hat. Ter Verkauf in den Metzgereien wird wie folgt eingeteilt: vormittags von—10 Uhr Buchstaben N, O, P. O, R, vormittags von 10—12 Uhr Buchstaben Sch, Sa—sz, nachmittags von—3 Uhr Buchstaben T, U, V. W, X, X, 2, nachmittags von—5 Uhr Buchstaben A. B, C, D, E, F. G. nachmittags von—7 Uhr Buchstaden H. I, K. nachmittags von—9 Uhr Buchstaben L, A. Die abzugebende Höchstmenge wird durch Ausyang in den Schaufenstern bekannt gemacht. Diesenigen Personen, die Samstags nicht bedient sein wollen, können sters am darauffolgenden Sonntag kaufen. (A) Wesseling, 12.Nov.1916. Die Suppenküche des Kath. Frauenbundes, welche seit Mai dieses Jahres geruht hat, wird in nächster Zeit im Treifaltigkeitshause wieder eröffnet. Es wird damit einem Wunsche der minderbemitrelten Bevölkerung entsprochen und für weniges Geld eine kräftige Suppe verabreicht. Es ergeht schon jetzt an alle diejenigen, welche gern kritisieren, die Bitte, zu bedenken, daß folche Einrichtungen, mit großen Aufwendungen von freiwilligen Geldgebern durchgeführt, in erster Linie Anspruch auf dankbare Anerkennung haben. Seite C. Komer Local-Auseiger N. 319 2 Freitag, 17. Nevember 1919 0 Verband Kölner Frauenvereine. An die Kölner Frauen ergeht der Ruf seitens des Oberbürgermeisters, sich zur Mitarbeit bei der Volkszaylung am 1. Dezember zur Verfügung zu stellen. Diese Volkszählung ist von größter Wichtigkeit, da ihre Ergebnisse maßgebend für die Verteilung der Lebensmittel auf die Gemeinden sein werden. Viele Kräfte die früher ehrenamtlich für die Volkszahlung tätig waren, stehen im Heeresdienst. Es ist daher dringend notwendig, daß Frauen in großer Zahl sich ats Zählerinnen melden. Die Aufgabe einer Zählerin besteht in Folgendem: Sie muß am 29. und 30. November die Haushaltungslisten den Haushaliungen des ihr zugewiesenen Zählbezirks zustellen. Am 2. und 3. Dezember müssen die Haushallungslisten eingesammelt werden. Vor der Zählung werden Zählerversammlungen abgehalten, in welcher die Aufgaben der Zähler näher erläutert werden sollen. Es werden von jeder Zählerin nur durchschnittlich 50 Haushaltungen zu zählen sein.— Der Verband Kölner Frauenvereine fordert die Mitglieder seiner angeschlossenen Vereine, aber auch alle anderen Bürgerinnen Kölns auf, diese vaterländische Pflicht auf sich zu nehmen. Meldungen Stadthaus, Zimmer 113 im Geschäftszimmer der Nationalen Frauen=Gemeinschaft. ∆ Zum Syndikus der hiesigen Bandelskammer wurde an Stelle des aus Gesundheitsrücksichten zurückgetretenen Prof. Dr. Wirminghaus, der Syndikus der Handelskammer Elberfeld, Hr. Dr. Wiedemann, einstimmig gewählt. Der Erwählte ist geboren um 28. Juli 1875 zu Liegnitz. Nach bestandener Gymnasial=Reifeprüfung studierte er zuerst Theologie an den Universitäten Halle und Breslau und wandte sich dann dem Studium der Volkswirtschaft zu. Zunächst besuchte er die Handelshochschule und Universität in Leipzig und bestand an ersterer das Diplomexamen für Kaufleute, dann bezeg er die Universität in Tübingen und promovierte hier im Sommer 1901 mit einer Geschichte der sächsischen Eisenbahnen zum Doktor der Staatswissenschaften summ: cum laude. Nach dreivierteljähriger Ausbildung bei der Handelskammer Dresden wurde er im August 1902 als Syndikus an die Handelskammer Erfurt und im Januar 1906 in gleicher Eigenschaft an die Handelskammer Elberfeld berufen. In der nunmehr elfjährigen Wirksamkeit in Elberfeld hat er sich im öffentlichen Leben, u. a. als Stadtverordneter, vielseitig betätigt. () Jung-Köln bringt in Nr. 15 den Schluß des heiteren Verzällchens Wie mer erenfalle kann von Heinrich Koch, außerdem ein hübsches kölsches Gedicht Noh der Schlaach von A. Frings. Leo Tege van Heemstede steuert ein kraftvolles Gedicht Friede oder Krieg bei, und Josefine Moos für die Mädchen Immer geschäftig. Viel Interessantes verspricht die dem Leben entnommene Schilderung des Fremdenlegionärs Kirsch als Ueberläufer in den deutschen Schützengraben, die in dem Hefte beginnt. Die Fortsetzung der Artikelreihe Der große Krieg, ferner Etwas aus der Meereskunde, Gut gekaut ist halb veadaut und In den Wohnhäuschen der Kriegsausstellung, die beiden letzten besonders den Mädchen gewidmet, bilden den übrigen Inhalt des Heftes. C) Der Männer=Gesang=Verein Kalk veranstaltet am Samstag, 18. November, im Saale der Zeche, Kalt, einen Familienabend. Ausführende: Chefredakteur Stadtverordneter Arthur Jung(Vortrag: Dem siegreichen Frieden entgegen), Frl. Therese Gendebien(Sopran), Frl. Anna Borchers(Klavier), Herr Martin Ullrich(Bariton), Herr Michael Taube(Cello), Männer= Gesang=Verein Kalk. Anfang Punkt.30 Uhr. ((A) Eine Geige, eine Querpfeife und eine Mundharmanika, das sind die zuletzt aus dem Felde begehrten Musikinstrumente. Landsturmleute sind die Bittsteller, welche auf die Güte unserer Leserschaft rechnen. Wer hilft? (A) Städtische Handels-Hochschule. Die HandelslehrerinnenPrüfung bestanden: Maria Baum aus Köln, Lilli Bisterfeld aus Hagen i.., Netty Daniel aus Nachen, Elvira Dresel aus Elberfeld, Lina Sanner aus Köln. 4A Eigentümer gesucht. Vom zweiten Kriminalbezirk Altenbergerstraße 5 wurden am 12. Oktober 1914 zwei Rohrplattenkoffer mit Inhalt beschlagnahmt, die offenbar aus Diebstählen herrühren und deren Eigentümer noch nicht festgestellt sind. Der Inhalt der Koffer besteht aus folgenden Sachen: Ein Paar Militärstiefel, drei kunte Damenblusen, zwei weiße Damenblusen, eine blauweißgestreifte Nachtjacke, eine weiße Untertaille, ein Korsett, eine Handtasche aus Panama, ein Schwammbeutel mit Schwamm, eine helle wollene Decke mit blauen Streifen, acht weiße Taschentücher, vier weiße Handtücher, eine bunte Damen=Kravatte, zwei Damenschlipsen, sechs Paar Stoffhandschuhe, ein Paar Wildleder=Handschuhe, eine Reisehandschuhtasche, drei bunte Tischdecken, drei Bluseneinsätze, ein Reise=Kopfkissen, ein Ueberzug dazu, ein blauweißer Theaterschal, ein schwarzlederner Tamengürtel, zwei Vorhemden, eine Holzdose mit einem Knäuel Garn, eine Blechdose mit zwei Rasierpinseln, ein Alaunstein und zwei Schlüssel, ein Streichriemen, eine Taschenlampe, ein Theaterkostüm aus vier Teilen bestehend, ein kleines graues Säckchen, ein Paar Trageriemen mit Schloß, ein braunseidener Unterrock, eine weißseidene Blufe, eine schwarze Bluse mit Brosche, ein Einsatz, eine Untertaille, eine Nachtjacke und eine Brennschere. Ferner wurden von demselben Bezirk in letzter Zeit eine Doublé=Herrenuhr mit Sprungdeckel Nr. 9838610, eine silberne Herrenuhr mit Goldrand, auf dem Rückdeckel ein Adler und die Inschrift: Wir Deusche fürchten Gott, sonst nichts auf der Welt, auf dem Zifferblatt ein Eisernes Kreuz, und ein Kinderzopf von mittelblonder Farbe mit einer mattblauen seidenen Schleife. Der Zopf scheint einem Schulmädchen frisch abgeschnitten worden zu sein. Eventuell Geschädigte können ihre Ansprüche bei dem genannten Bezirke geltend machen. □ Weihnachts-Liebesgaben für die 9. Batt. Fußartl.= Rea. Nr. 9, 2. Linienbataillon werden bis zum 28. d. Ohmstraße 8, 1. Stock, entgegengenommen und gesammelt. Die Batterie hatte bis zum Kriegsbeginn ihren Standort hier in Köln. Die Mannschaften sind meistens Kölner und seit Beginn des Krieges im Felde, wo sie sich auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen sehr gut bewährt und nicht unwesentlich zu den größten Erfolgen in Ost, West und auf dem Balkan beigetragen haben. Da nun die Formation meistens von den allgemeinen Liebesgaben durch häufigen Wechsel ihrer Stellung keine, oder nur sehr wenige erhält und die Kölner Bürgerschaft in den vergangenen Kriegsjahren anderer Regimenter in dankenswerter Weise gedacht hat, wendet sich die Batterie an alle Kölner mit der Bitte, ihrer zu gedenken. Die kleinsten Liebesgaben Lektüre, Zigarren, Zigaretten, Tabak, Pfeifen, Hosentrager, Harmonika, Briefpapier, Taschenmesser usw. werden zu jeder Zeit angenommen, abgeholt und persönlich an die Front gebracht. A Im Erzbischöflichen Diozesanmuseum, Domhof 8, hat der biesige Hofgoldschmied Franz Wüsten, ein Weihrauchfaß nebst Schiffchen für turze Zeit zur Ausstellung gebracht. Dasselbe wurde im Auftrage des Königlich Sächsischen Hofes für die Kapelle des Herzogs Georg von Sachsen angefertigt, ist im Sechseck zierlich ausgebaut, aus Silber in gotischem Stile recht sauber gearbeitet, zeigt auf dem flachen Teckel des Schiffchens in Umrankung von Weinlaub die gravierten Halbbilder des b. Franz Xaver und der h. Mathilde und zeichnet sich durch edle Einfachheit und Handlichkeit aus. CA) Volkstag in der Flora. Um den weitesten Kreisen die Möglichkeit eines Besuches der Chrysanthemum=Schau zu geben, welche die städtische Gartenverwaltung im Palmenhause der Flora eingerichtet hat, ist am Samstag, den 18. November der Eintritt zur Flora und ihren Schauhäusern den ganzen Tag frei. Die Chrysanthemum=Schau im Palmenhause ist bis 7 Uhr abends bei eleltrischer Beleuchtung geöffnet. Nachmittags findet im Wintergarten Konzert der Flora=Kapelle statt. Kinder unter 14 Jahren haben nur in Begleitung Erwachsener freien Zutritt. (4) Vorsicht mit Brotbüchern und Warenmarken! An Verkaufsstellen und anderen Läden sind einer großen Anzahl Personen, meist aus den Handkörben heraus, Warenwarken und Brotbücher gestohlen worden. Einem Metzger an der Luxemburgerstraße stahl man seine bereinnahmten Fleischmarken. Darum Augen auf und Taschen zu! (4) Für 15000 Mark Brillanten hatte ein Juwelenhändler verloren. Er setzte 1000 Mark Belohnung aus. Der Finder, ein Kellner in einer Wirtschaft am Dom,„verzichtete“ auf die Be lohnung und bemühte sich mit zwei Helfern, die Edelsteine zu verkaufen. So kam die Polizei der Sache auf die Spur und verhaftete alle drei. Dem Verlustträger konnten seine Brillanten unverkürzt zurückgegeben werden. Bersonalnachrichten. □0 Oeffentliche Belobigung. Der Regierungspräsident ha dem Kranführer Theodor Kavpellen von hier für das en: schlossene und opferwillige Verhalten, das er am 5. Mai d. J. be der Rettung eines Mannes vom Tode des Ertrinkens im Rhei: bewiesen hat, eine öffentliche Belobigung ausgesprochen und ihn außerdem eine Geldbelohnung bewilligt. 00 Auszeichnung. Dem städtischen Vorarbeiter Geora Endre“ ist anläßlich seines Uebertritts in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden. 44) Zum Leutnant befördert wurde der Vizefeldwebel Ortr Schröder aus Köln, Pionier=Bataillon Nr. 7. 234. Königlich Preußische Klassenlotterie 5. Klasse. 16. November 1916(Ohne Gewähr) In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über 240) Mk. gezogen: 2 Gewinne zu 30000 Mark. 141229 6 Gewinne zu 5000 Mark. 132161 191368 211926 88 Gewinne zu 3000 Mark. 3524 25050 28912 33152 35979 39888 45723 48970 59590 64488 66924 69380 73251 80097 84159 86950 21066 93331 204 Gewinne zu 500 Mark. 8500 4533 5214 5653 14781 14984 17089 17406 19144 19365 20907 22363 28392 27605 29465 31512 58539 42410 42490 436=6 44700 14994 48104 48218 42578 53998 55908 60783 64264 65847 71333 73391 74068 74887 76207 76297.033 Ste11 82003 84829 87208 57819 94257 94580 100195 108418 19498 108355 112984 114386 119679 129590 122500 123448 124550 124883 125650 126366 129759 134483 139119 139900 141109 141924 145205 146703 149633 150294 1529 /8 1332#0 153723 159024 166240 170791 173333 173839 175212(75516 194753 185415 185570 186669 188908 191688 191878 197656 198359) 1896: 201491 20206 205919 209141 219533 211129 212735 217429 218171 220593 221194 225201 25934 231082 In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne uner 240 Mk. gezogen:... 6 Gewinne in 15000 Mark. 168881 171316 181829 2 Gewinne zu 5000 Mark. 40117 74 Gewinne zu 3000 Mark. 8876 22467 30137 32120 32701 38816 64314 56124 57299 60801 61388 68387 86270 88153 88461 89768 110903 122039 133330 141102 142092 150444 150771 151978 165436 168061 173004 175824 178406 187137 188821 191816 216665 224873 228289 229657 231439 156 Gewinne zu 1900 Mark. 1582 2909 5910 11253 11805 14540 16381 16387 23266 24345 98617 32176 36331 37911 39771 40305 43024 4493! 45831 46592 52722 55022 63453 64193 70870 73333 80072 85027 8651“ 86706 89520 91953 97579 98173 112901 113451 114905 122143 122440 12363. 124594 131985 136971 137000 138596 147229 147504 148667 154316 16140 2 zu 75000, 2 zu 60 000, 4 zu 40000, 14 zu 30000, 22 zu 1500%, 68 zu 10000, 136 zu 5000, 1794 zu 3000, 3814 zu 1000, 5003 zu 500 Mark. Kölner Local-Anzeiger.* Köln, 17. Nov. 1916. G Rotoko. 17) Roman von Oskar T. Schweriner. „Nun denn, es waren so ziemlich dieselben Worte, wie sie jede andere auch gesprochen hätte. Nur weiß ich nicht, wieso ich dazu kam, in Ihnen, gnädiges Fräulein, einen außergewöhnlichen, will sagen, keinen Dutzendmenschen zu erwarten. Oder", fügte er leise, fast flüsternd hinzu,„zu erhoffen?" Ordentlich bestürzt war das Mädchen. Sie wußte im ersten Augenblick nicht, was tun, was sagen. Und ein Gefühl wallte in ihr auf, das sehr an Aerger gemahnte. Das Gefühl des Beleidigtseins. Aber in derselben Sekunde hörte sie im Geist seine Stimme: Genau so, wie jede andere gewesen wäre! Da schlug die Stimmung um. Plötzlich, jäh. Und einem liesen Drange folgend, legte sie ihre Rechte auf seine Hand. Und ihre Stimme zitterte, als sie sagte: „Ich bitte Sie, verzeihen Sie.“ 7. Kapitel. Es war lange nach Mitternacht. Zus einzelnen Fenstern des Kurhauses strahlte noch Licht. Es mochte mehreren der Teilnehmer am Fest so ergangen sein, wie Ethel und Anna, die vor ihren Zimmern auf der breiten Terrasse saßen. Stumm schanten sie hinaus in die herrliche Sommernacht, denn niemand konnte sie in der Dunkelheit beobachten, weder vom Hause aus noch von den gegenüberliegenden waldbewachsenen Anhöhen. Heute abend war dieser Anblick besonders schön. Ein voller Mond war aufgegangen und übergoß die Umgebung wie mit seinem Silber. Gegen den mattblauen Himmel zog in schwarzer, fast gerader Linie die Gipfelreihe der Bäume. Geheimnisvoll rauschte es rings umher; nur hin und wieder durch leises Flüstern aus der Laubenreihe der Terrassen unterbrochen. Vor einem Weilchen war das Fest zu Ende gegangen, Ethel und Anna hatten sich auf ihre Zimmer begeben, sich umgekleidet und sich dann auf der Terrasse niedergelassen. Gab es doch so viel des gegenseitigen Erzählens. Das taten sie nun auch ordentlich. Anna hatte ihre Erzählung eben beendet. „Robert von Haudegg ist sein Name. Ihren Ohren sagt das nicht soviel wie den meinigen. Haudegg, es liegt etwas Ritterliches in dem Namen.“ Ethel betrachtete prüfend ihre Gesellschafterin. Der ernste Tonfall entging ihr nicht. „Also hat der junge Mann seinen Namen genannt?“ „Ihr Begleiter nicht?“ „Gott bewahre. Ich bin ja auch nicht die Millionärin.“ Anna blickte scharf empor.„Ich hahl ihm nicht gesagt, wer ich bin; er hat keine Ahnung davon.“ Toch Ethel schüttelte ungläubig den Kopf. „Ich möchte noch eine Wette mit Ihnen eingehen, daß er weiß oder zu wissen glaubt, wer Sie sind. Vergessen Sie nicht, daß wir in dem Augenblick gesehen wurden, als wir ins Haus gingen; in dem Augenblick, als das Automobil mit den Studeuten ankam. Wie ich die jungen Leute kenne, haben sie sich gründlich erkundigt. Und dieser— ich kann nun einmal die deutschen Namen nicht behalten...“ „Von Haudegg.“ „Also dieser von Haudegg— er hat die Millionärin aufgesucht, glauben Sie's mir, Anna.“ „Ich kann es nicht glauben," erwiderte Anna mit etwas zitternder Stimme. „Sie werden es sehen. Die nächsten Tage werden es zeigen. Nichts leichter, als den Beweis meiner Worte zu erbringen. * Zu gleicher Zeit strich unten in dem Speisesaal der Kellner zwischen den Tischen herum und wünschte die sechs trinkfesten Studenten zum Kuckuck. Er war müde und hätte sich gern zur Ruhe begeben. Es war an sich ein schwerer Tag gewesen, mit all dem Rummel. Aber die Jünglinge schienen noch gar nicht daran zu denken. Ein Glas folgte dem anderen. „Wenn sie nur Krach machen würden," dachte der Kellner, „dann könnte ich sie bitten, sich ruhig zu verhalten, damit sie die übrigen Gäste nicht stören. Und dann würde ihnen vielleicht die Lust an der Kneiperei vergehen und sie würden sich ebenfalls zurückziehen.“ Aber die Studenten wollten diesen Wunsch durchaus nicht erfüllen. Sich bewußt, daß sie sich in einem Kurhaus befanden, benahmen sie sich sittsam, wie richtige Spießer. Natürlich beherrschte das Fest die Unterhaltung. Jeder hatte sich auf seine Art köstlich vergnügt. Schweigsam waren nur Friedrich Joachim und Handegg. So schweigsam, daß es den anderen schließlich auffiel. „Na, Kinder, ihr sagt ja gar nichts. Friedrich Joachim, Robert, habt Ihr nichts zu erzählen?“ „Ch... es war ganz lustig... Ich habe mich recht nett mit einer reizenden jungen Dame unterhalten.“ auch.“ „Nun ich mir's recht überlege, man hat Euch eigentlich den ganzen Abend hindurch nicht gesehen.“ Der Sprecher zwinkerte mit den Augen.„Sapperlot, wo habt Ihr denn gesteckt?“ Ein breites Grinsen ging um die Tafelrunde. Aller Augen waren auf die beiden gerichtet. Haudegg wurde rot, ganz gegen seine Gewohnheit, wie die anderen feststellten. Friedrich Joachim aber antwortete:„Seid Ihr nicht auch einverstanden, daß wir morgen nach Wiesbaden zurückkehren und von dort aus eine neue Streife irgendwohin unternehmen?" Es war ein Wink mit dem Zaunpfahl. Ueberflüssig hervorzuheben, daß er sofort verstanden wurde. Man besprach alles weitere und beschloß, morgen in aller Frühe auf demselben Weg, auf dem man gekommen war— nämlich mit dem Auto—, nach Wiesbaden zurückzukehren und es dort wieder einmal dem Zufall zu überlassen, was weiter werden sollte. Bald darauf kam auch endlich der Kellner zu seinem Recht. Die Studenten begaben sich zur Ruhe. Doch in ihrem Zimmer angekommen, erging es den beiden Freunden so, wie es vorher den beiden jungen Mädchen ergangen war. Anstatt das Bett aufzusuchen, setzten sie sich draußen auf der Terrasse in die Laube vor ihren Fenstern. (Fortsetzung folgt.) Stnns „Wer über das gesetzlich zulässige # Maß hinaus Hafer, Mengkorn, Mischfrucht, worin sich Hafer befindet, oder * Gerste verfüttert, versündigt sich am E Vaterlande!“ 8 13 18 Kölner Lecal-Auzeiger Nr. 319 à Freitag 17. November 1913 Seite 7, Stellen= u. Arbeitsnachweis des Kölner Local-Anzeigers. für den größeren Teil der.. sucht, der vn seinen Wohn= oder Bureauräumen einen Raum zur Verzügung stellen kann. Branchekenntnisse nicht erorderlich, wohl aber kaufmännische Bildung und einwandfreie Begangenheit. Beonders geeignet für Herren aus der Versicherungs= oder Au kunfis=Branche. Angebote sind zu richt n an A. W. Idscher, Köln=Sülz, Verrenratherstraße 205. 0 Zuverlässiger Lagerarbeite. möglichst aus der Farben-, Lack- oder Materialwarenbranche der auch etwas Küferarbeit versteht, für dauernde Stellung ge Theoder Kolfhozx. Kön-Riderthal Farben- und Lecktahrik. Mitzelerstr. 41—43 Betriebs=Schreiber (eotl. 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November 1916 „Detektiv-Spielplan“ Alleiniges Erst-Aufführungsrecht für Köln # Abenteuer des Meister-Detektivs Sherlock Holmes 920 #s 2 .) 2 1 10 935 2 r) 0 Großes Detektiv-Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman in 4 Akten. Dargestellt von den hervorragendsten Kino-Künstlern. Billige (r. B Vereinslokal: Kränkel p Marlinstr. 24 Einladung der Gesellschaft für S C Erda noe, Köln, am Freitag. den 17. Nov. 1916, abend. 8 Uhr, im Hörsaal 1II der Handels=Hochschule, zum Dortrag des Herrn Pros. Dr. K. Hassert: Siebenburgen u. die Snd-Karp then auf Grund eigener Reisebeobachtungen. Mit Lichtbildern.) Sonntag, den 19. Nov.: Tageswanderung. Abfahrt Köln(Hptohs.).45 Uhr S. K. Eitorf. Wanderung: Blankenberg. Uckerath, Forsthaus Eudenbach, Nonnenberg, Ittenbach. Margarethenhof. Königswinier— 25 kin— Rucksackverpflegung. 5 Ort der Handlung eine amerikanische Großstadt. # Erstmallge Vorführung in Köln. 6587) Vor und nach diesen Aufführungen der neue Spieiplan. 17• 80 0 82 Einladung der Kölner Anthropologischen Gesellschaft zum artraa's Herrn Seminarlehrers Hinsen. Prüm(Eisel) am Samstag, den 18. Nov., abends 8 Uhr. m Hörsaale VII der Handelshochschule. Eingang Claudiustraße!: Lebensweise, Bauten. Gebräuche usw. in einem abgeligenen Dorte der Eisel(Eschleid)(Mit richtbilbern. karten z msreien eintritt für diesen Vortrag sind zu haben in den Buchhandlungen v. Lengfeld. Neubner u. Schmitz sowie im städt. prähistorischen Museum im Bayenturm. Jung. Legehühner zu verkaufen einige Waggen Erdkohlrabien eingetroffen. Krar Hub. Grohimlinghaus llippes, Niehlerstraße 117 Tel. B9173. d Lpernhaus: Heute, Freitag: Wohltätigkeits=Vorstellung Die Flevermaus. unsang 713 Uhr. Samstag, den 18. November 1913 Die lustigen Weiber von Winesor. Komisch=phantaßische Oper in 3 Anten von Otto Nikolai. Musikalische Leitung: Gunan Brecher. „pielleitung: Franz Weißleder. Mitwirkende: Damen:(Frau Fluth wcisler,(Frau Reich) Nohr.(Anna Wolter; Herren:(Fallstaff Mertens. Hr. Fluth) Liszew ky, Hr. Reich Lindlar, Fenton) Schröder,(Spärlich) Clemens),(T jus) Robdert. Anfang 7½0 Uhr. Ende ungefähr 11 Uhr. Preise der plutze: Fremdenlog=, Balkon, pa heitloge Mark, 1. Parneit.45 M.— I. Rang und I. Rang Mitte, 2. Parkeit 1,75 M.— 2. Rang Mitte(erste und zweite Rang .10 M.— 2. Rang Mitte(hintere Reihen).20 M.— 2. Reihe) Sey#e erste Reihe).40 M.— 2. Rang Seite(hintere Reihen) und Par erre.20 M. einschließlich der städt. Billettsteuer und Garderobegebühr.— Galerie 0,50 M. Gutscheine haben ohne Zuschlag Göltigkeit. Auf die Vorverkaufsstellen(siehe tägl. Theaterzettel) wird besonders hingewiesen. Marian. Jungfrauen-Kongregation St. Kunibert, Köln.#30990 Die Aufführung Die h. Elisabethvon Thüringen findet aus besonderen Gründen ½ Stunde früher statt.fr Alse um 44½ Uhr. prachtvoll. seidig. Fell jeder 12.50 15 M. und höher Klaskafüchse sowie alle andern Delzarten. Feh usw. Jeder Delz 25—75 M Lemin nur Breite Str. 12. gegenüber der Gertrudenstraße en gros, en détail. RSTN EE Gal n bi aus Leder 100 Stück.40#4 1000" 13.50.K 100".## 1000„ 15.50.K 0 ## Plagge, Sterneng. 20. NA Ohne Bezugschein Strickgarn Strang.75 M. auch Füßlinge K. Meyer Hohestraße 74 1 gegenüber Café Bauer Gardinenhaus Eduard Dressel Köln B Mittelstr. 13. Fernruf A 4521 Aelteres Fräulein sucht Damen=Anschluß f. abends in Konzerte. 5 Off u. B 815 a. 2. G. Breitest. 85 ätholischer ölts Cherein * Köln gegründ.1867. Sonntag, den 19. November, morgens 9½ Uhr unde“ in der von Groote'schen Familienkirche am Elend die seitens unseres Vereins gestiftete hl. Messe für die im Kriege gefallenen Mitglieder, Söhne und Schwiegersöhne unserer Mitglieder, statt nachmittags 6½ Uhr die gestiftete Segens-Andacht mit Predigt. Wir laden unsere Mitglieder hierzu freundlichst ein, und bitten um recht zahlreiche Beteiligung * Der Vorstand! Die kleinen Anzeigen im Local-Anzeiger wirken Sonntag, den 19. November 1913— Anfang 7 Uhr 6. Abonnements=Vorstellung Lehengrin Romantische Oper in 3 Aufzügen von Richard Wagner. Schauspielhaus: Heute, Freitag: Heimgefunge.— Anfana 7½ Uhr. Samstag, den 1d. November 1916 Das Wintermarchen. Schauspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Spielleitung: Glorg Kesau. Mitwirkende: Damen:(Hermione) Schönseld,(Perdita) Secker,(Paulina) Lissl.(Dorkas) Brin s; Herren:(Leontes) wode, Polyx's) Senden.(Floc zel) Würthenberger Eggerih. T rrian. Majewski, Willi, Portz, Kiesau, Korth. Diehl, Nitzgen Wolffaram, Rutkowsky. Anfang 7 Uhr. Ende ungefähr 10½ Uhr. Pratze der platze: Balkon, Bal#onloge, Parkeitloge.00 M. —.. Parker 2,00 M.— 1. Rang. I. Rang Mittelloge u..Parkett .25 M.— 2. Rang und Parterte.95 M. einschl. der siädt. Billettsteuer und Garderobsgebühr.— Galerie.40 M. Auf die Vorverkaufsstellen(siehe tägl. Theaterzettel) wird besonders hingewiesen. Sonntag, den 19. November 1316, nachmittags 3 Uhr Der grosse Kampf. Ein Mysterienspiel in 8 Bildern von Franz Tuedor Csokor. Preise der Plätze: K.25,.80,.60,.20. Abends 3 Uhr Könige. Schauspiel in 3 Aufzügen von Haus Müller. Switsch THEATER SOALDERS:SS 99•191 FERNUP S 91Z lleute u. tolgende Tage, abds. 8½ Uhr: as Greäcksmäßel.“ Volksstück mit Gesang in 3 Akten von Reimann und Otto Schwartz. 5 Musik von Otto Schwartz. Kellerräume RRs groß lustg und tr cken. Nähe WHA“ 81 Schtoriasaal, Severinstraße der Jas 3 Perlengraben zu mieten gesucht. #u a 1 Off. u.#812 an die 2. Gesch MANN NE d. Bl., Breit str. 80. Mit Beginn der 18. Speisewoche(23. 11. 16) wird das Essen auch in Nippes einschl. der nachbenannten, die Grenze bildenden Straßen: „Lämmerstraße, Kaiserswertherstraße. Escherstraße, Nievenheimerstreße, Gieldernstraße, Mauenheimerstraße. Nichler Kirchweg bis Neusserstraße, Neusserstraße südl. Teil, Nordstraße, Nantenerstraße bis einschl. Kretzerstraße, Niehlerstraße südl. Teil. Florastraße und Kuenstraß“ dien Teilnehmern an die Wohnung gefahren. Die Wochenkarten für diese Art der Speiselieferung werden Freitags und Samstage den ganzen Tag, sowie Montags bis 2 Uhr nachmittags zum Preise von M..— für die Karte gegen Abgabe von 6 Fleischmarken Kinder unter 6 Jahren 5 Fleischmarken), 3 Kartoffelmarken, 1 Fett- und 1 Reis-, Graupen-, Grieß-, Grützemarke in nachbenannten Geschäften verkauft: I. Auguststraße 19, Flock Christine. 2. Martwichstraße 119. Bast Wilh. Frau, S. Rempenerstraße 115. Gerr Albert. 4. Neusserstraße 81. Paffenholz Jean, 5. Niehlerstraße 46 Geyr Albert 6. Nichlerstraße 163. Esser Adolf. Ausserdem kann das Essen in folgenden Wirtschaften zum Preise von.60 M. für die Stadtküche Klingelputz zur Be= Woche verzeurt, oder zum Preise von.— M. abgehelt werden. In diesen Fällen sind die sichtigung für das Publikum; Wochenkarten an denselben Tagen, wie oben, in den betreffenden Wirtschaften zu lösen: Sonnta), den 19. d.., vormittags 10—12 Uhr, ist die Stadtksiche flingeinun zur'eLarnsprech-Automat für jedermann im Freisnal dos.A. Marzelienstraße 37 Das Geanruch i9Pa reigegeb. n. Sämtliche Maschinen werden m. Betrieb vorgeführt. Mit Rücksicht auf den machinellen Betri b wird gebeen, Knder nicht m tzubringen. 1. Neusserstraße 295. Becker Nath., cht m tzubring. Die Besichtigung geschieht auf Gefahr des Dubikums. Cöln, den 4. Nov. 1916. 2 J..: Adenauer. 2. Neusserstraß. Bl. Lietbert Joh. 3. Seerzigstraße 42. Briefs Franz. Ferner wird darauf hingewiesen, das die bisherigen Ausgabestellen Steinberger-traße 32 und Wilhelmstraße 32 zur Abholung des Essens unverändert bestehen bleiben. Auch wird darauf aufmerksam gemacht, daß: ben sind. tzt ab 3 Kartoffelmarken abzu * Ein unbeschriebenes Blatt. Lustspiel von Ernst von Wolzogen. Vorsteilungen zu Kriegapreisen! Preszeniumsloge R.—. Parkettloge Mf..50, I. Rangloge M..50, Klubssessel 44.50. Sperrsitz K.—, Parkett M.—. Parterre K.50, 1. Rung Balk nn.20, 2. Rung Balkon*.25, 2. Rang.K 075, Galerie K.55 cinechl. städt. Biliettstener. Die Theaterkasse ist täglich von 11—1 Uhr u.—9 Uhr geöffnet. Vorverkauf für alle angezeigten Vorstellungen ohne besondere Gebähr. Pen Vorverkauf hat auch das Kaufhaus Tietz, Hohestraße, freundlichst übemnommen. Die Verkaufsstelle beflndet sich neben der Leihbibliothek. Samstap; den 12. Havember: Zum 1. Mole: Novität: Die Bausdame. Lustspiel in 3 Akten von Erik Hostran. Kölner Männer-Gesang-Verein Wolkenburg-Casino-Geselischaft. Sonntag, den 19. November 1916, abends 8 Uhr, in der Wolkenburg: Gesellschafts-Abend unter gefl. Mitwirkung geschälzter Sellsten Vokal- und Instrumental-Vorträge und Lichtbildervortrag. Nichtmitglieder haben keinen Zutritt. 5B Göln, den Novembor 1916. Vonag ond Der#r vin J. P. Baraem Vorantwarzies. Resiahtsur: i. V. Heinr. Müllee, Veraurwortlich für AanagenI..: Adenauer.*e7 I und gekinenh: Bauiles Gutberlot Alle in Kür.