Krse ches thur Wolf. zuten frei. dora tober 20 Hh. 50 Mh. 40 HIk. 20 FIk. u der Flora tori! senktages ., 9 Uhr, Mitgliede ir an der st 5 der Genhr. bei Dun er Vorstan. 3 C hrige Lehrz n a Bezugspreis bei — Botenzusiellung einschl. der sonntagsbeilage Colonia in Köln 40 Pf. auswärts 50 Pf monatlich: mit dem wöchentl. illustrieft. Unterhaltungsblatt Weh und Zeit in Wort und Bild 10 Pt medr. Postdezug. ohne Zustellgeb. Ausgabe A mit Colonia MI.50(3 Mon.). I.— (2 Mon.), m.50(1 Mon.). Ausgabe B mit Colonia und Welt und Zeit in Wort und Bild 10 Pfmonatlich mehr. Kölner #R 2 n Anzeigenpreis u 2 Die einspaltige Kolonel=Zeile N "(38 mm breit) 25 Pf. 3. g und letzte Seite 30 Pf. 24 & Platzvorschriften 10% Zuschl.# * * R e k l a m e p r e i s 2 8 # Die 90 mm breite Kolones=A General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt. Kölner Fremdenblatt. Sut Nr. 67, Ternsur Gelhstestelln u. Redaktion Marzelensr 32 4 gouabta..— Zeile 75 Pf. Platzvorschriften 10% Zuschl. Offertengebühr 25 Pf. Geschäftsstellen: Marzellenstrasse 37 u. Breitesnr. s5. Geschäftsstellen u. Redaktion Marzellenstr. 37: A 6920 bis 6929. Geschäftsstelle Breitestraße 85: A6630. Köln, Montag, 10. März 1913. 26. Jahrgang. BRRRRRRATRNGNNGNGAR# — 12 Seiten. Zur Hundertjahrfeier der Erhebung Preussens. Am 17. März jährt sich zum hundertsten Male der Tag, an dem der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. mit dem weltgeschichtlichen Aufruf sich an sein Volk wandte, und die Begeisterung losbrach im ganzen Lande, wie ein Sturmwind die Herzen aller Männer ergriff, alt und jung zu den Waffen rief, und auch die deutschen Frauen in stolzer Freude dem Vaterland die entsagungsreiusten Opfr bringen hieß.„Es gibt keinen anderen Ausweg, als einen ehrenvollen Frie en oder einen ruhmvollen Un e gang,“ rief der Konig seinem Volke zu, und das Volk stand auf, der Sturm brach los: Preußn erklärte dem französischen Tyrannen den Krieg. Noch an demselben Tage wurde die La dwehr und cer Landsturm gevildet und das Eiserne Kreuz gestiftet. Da ging die Sonne auf über Preußen: Männer standen auf, die der Sehnsucht nach Befreiung des Vaterlandes flammenden Ausdruck gaben, deren Herzen schier erdrückt waren in Wut und Scham über die welsche Knechtung, die nun dem Volke Führer wurden und ihm voranzogen von Sieg zu Sieg, bis endlich die Uebermacht des Korsen kläglich zusammenbrach, und Deutschland gesaubert wurde vom letzten welschen Söldlng. Das waren Tann, die in flammender Goldschrift in das Buch der Geschichte ein etragen sind, die heute noch die Augen heißer flammen und die Herzen lauter poten machen. Wir die Enkel, sind stolz auf unsere Vater, die in heiliger Liebe zum Vaterland sich und alles, was sie besaßen, geopfert haben für de Befretung von Fremdherrschaft und zerstörendem, undeutschem Wesen. Unser Volk hat damals gekämpft um seine Sitte und seine deutsche Tugeno, die ihm durch den giftigen Brodem, der aus dem Sumpf der französischen Revolution zu ihm herüberdrang zu ersticken drohten. In Ketten knirschend hatte unser Volk das Idol der Freiheit kennen gelernt, in schmachvoller Knechtschaft das Trugbild der Gleichheit erkannt und an der geschändeten E re gesehen, was Brüderlichkeit war. Der Tag von Jena war Gottesgericht. Er rief unser Volk wieder zu sich selbst, ließ es sich besinnen auf seine Ehre und sein Deutschtum. Durch d nkle Nacht hat es sich zum Licht durchringen müssen und nur durch schreckliche Not und größtes Leid hat es die Seelenstärke wieder gefunden, die es benötigte zu den Opfern, die ihm der Kampf um seine Seele und um die Freiheit des Vaterlandes auferlegte Mit wuch igen Hammerschlägen hat unser Volk damals das Götzenbild der Freiheitsgöttin aus der französischen Revolutions zeit zerschmettert und an seine Stelle wieder den alten treuen Gott gesetzt, der ihm stets Kraft und Hü fe gewesen war. Die Zuversicht auf Gott und die wieder erstarkende sittliche Kraft haben damals in unserem Volk die Vaterlandsliebe so heftig auflodern lassen und haben ihm die Kraft und den Mut gegeben jenen in der Weltgeschichte einzig dastehenden Befreiungskampf eines ganzen Volkes siegreich durchzuführen. Daß wir uns heute nach 100 Jahren jener Zeit erinnern, tut uns bitter not. Manchmal schleicht sich uns heute der bange Gedanke ins Herz hinein, daß in unserem heutigen Geschlecht jene zersetzenden Krafte am Werke sind, die vor den Un lücksihren 1806 und 1807 unsere Väter so entmutigt und entnervt hatten. Wir bausen davor, daß erst ein Jena uns wieder zu uns selbst rufen müßte. Wohl haben wir heute ein scharfes und blitzendes Schwert, dessen Funkeln unsere Feinde seit 40 Jahren im Bange hält, aber wir zandern mit der Antwort auf die Frage, ob unsere innere Rüstung ebenso stark ist wie unsere außere, ob jene Kraft in uns noch Leben hat. die vor 100 Jahren unser Volk stärker machte als den stärksten Feind. Würde unsere Jugend heute wie vor 100 Jahren in vollster Kampfes freude aus den Schulen und Hörsälen strömen, um in heiliger F ende das junge Le en fürs Vaterland in die Schanze zu schlagen? Wurden heute wie damals die Väter mit dem gleichen Bewußtsein, eine heilige Pflicht zu tun, von ihren Gattinen und Kindern Abschied nehmen, um starken Herzens die Brust den feindlichen Bajonetten darzubieten? Würden heute wie zu jener Zeit unsere deutschen Frauen ihren Schmuck und ihr Geschmeide auf den Altar des Vaterlandes niederlegen, um Gold zu geben für Eisen? Die Antwort wird uns schwer, denn wir wissen nur zu gut daß am Marke unseres Volkes Kräfte zehren, die das Beste, was es hat, ihm rauben. Unser Volk beginnt dahin zu siechen weil seine Sit'e zerfällt und ihm die Liebe zu den Tugenden zu schwinden droht, die es von jeher vor anderen Völkern auszeichneten. Treue, Reinheit und Opfermut drohen in unserem Vaterland in immer weiteren Kreisen zu sterben; die Gottesfurcht und das Vertrauen auf den Lenker aller Ge schicke schwindet immer mehr aus dem Herzen unseres Volkes: Materialismus, schnöde Gewinnsucht, brutalec Egoismus und Genußsucht, Verneinung jeglicher Autorität, das sind die Leiden an denen unser Volk zu sterben droht. Und doch haben wir das Vertrauen auf die Gesundung unseres Volks noch nicht verloren. Im Kern sind wir noch gesund; wenn auch unter Asche, % z. Die Miilitair=El ichit=Shrenzeichen erster und tweitet Klasse werden in der Regel steigendfer, Das ein pos s merirce, bis auf einige einzelne Fälle, . Dus eiserne Kreuz ersetzt diesen Orden und Ehrenzeichen und Weik Kastesgerigen. Bierssan, Prisgoernaufgdleche Weise in deskeantgegbner Dara oigt, daß auch diesenigen, welche Orden oder Ehrenzeichen schon besitseg und sich in diesenn ariege auszeichnen, zunichst nur das eiserne Kreuz zweiter Klase eschecescecece echche Orden und Ehrenzeichen werden mit dem eisernen Klass verbunden woren gehsen auf dasesrne Ghautice i u teiter das Ehrenzeichen zweiter Klasse bessk, kann bei andermeisag. a daseiserne Kreuz der zweiten Klasserhalten: jedoch erhält er mie doemiestludu mie den Bes des eprerzeichens erster, Klase verbunkenemanaliche Zllage 30 Fernerhin niche weinter vermehrt werden kann... Julage, die aber un m Mittwoch hof statt C. D. umelden. Ber hriebener d. Obermeiste tiche schen n in Baumr lor u. durchbr. uggan Gnkit gelb=weiß. bweise I. Eief Ikerei. Bu# kten Holländer gen, echte.. hkäse hwere Lan billigsten le nsumenter ter r. A 1755. No. 34. Sonnabends den 20. Murz 1813. Se. Majestät der König haben mit Sr. Majestät dem Kaiser aller Reußen ein Off= und Defensiv=Bündniß abgeschlossen. 1 Gegeden Breslau den teien März gu u deisedruckten Friedrich Wilhelm. Die Urkunden zur Erhebung des deutschen Volkes in Johre 1813 sind vor solcher Bedeutung, daß wir den Lesern des Kölner Locai=Anzeigers einen Gefallen zu erweisen glauben, wenn wir dieselben in Originalgröße in genauer Wiedergabe aus der Schlesischen priv Zeitung vom 20. März 1813 heute hier abdrucken— am hundertsten Jahrestage der S. ung des Eisernen Kreuzes.(Vergl. hierzu den Erinnerungsartikel aus der Feder des Generals Frhrn. von Steinaecker in Nr. 66 Der achrug der siegesde. in ais 1913) Der Abdruck der Urkunden ist so eingerichtet, daß er ausgeschnitten und gefalten bequem gesondert aufbewahrt werden kann. n Mein Volk. Wase elsckse schice heste Keslae eice ben eshighagiche eingegangener Verbindlichkeiten hoffte Ich Meinem for.— Air i####burgg. Preußen, Schlesier, Pommern, Litthauer! Ihr wißt wa: der La### ven Jahren erduldet habt, Ihr wißt was euer trauriges Loos ist, wenn wir den beginnenden Kampf nicht ehrenvoll enden. Erinnert Euch an die Vorzeit, an den großen Kurfürsten, den großen Friedrich. Bleibt eingedenk der Güter, die unter Körner Lecalskuzeider Nr. 01 0 Montad. 10. Mlarz 1913. SeiteE. es glimmt doch noch in uns das Feuer, das vor hundert Jahren zum Staunen der ganzen Welt so mächtig emporgelodert ist, in dessen Glut nach Jahren noch die Einigkeit des deutschen Volks geschmiedet werden konnte. Auch heute stellt das Vaterland große Anforderungen an uns, auch heute sollen wir Gold für Eisen geben und unsere Jugend dem Dienst des Vaterlandes weihen. Zu diesen Opfern hat das Volk schon Ja gesagt; es will dem Kaiser geben, was des Kaisers ist. Es wird auch Gott geben, was Gottes ist, das ist die Hoffnung aller guten Deutschen und das Gebet, das sie am Gedenktag der glorreichen Volkserhebung vor hundert Jahren zum Himmel senden. Frisch auf, mein Volk, Die Flammenzeichen rauchen! * Das Volk steht auf, der Sturm bricht los, Wer legt noch die Hände feig in den Schoß? Theodor Körner. Irhr. vom Stein, preußischer Staatsmann geb. 26. Okt. 1757 zu Nassau, gest. 29. Juni 1831. Der Schöpfer des neuen Preußens, die Seele der großen Volksirhebung 1813. Des Guten Grundstein Des Bösen Eckstein Der Deutschen Edelstein. Der Festakt im großen Gürzenichsaale. 40 Köln, 10.März1913. Im reich mit Blattpflanzen und Fahnen geschmückten großen Saale des Gürzenichs fand auf Veranlassung der Stadt gestern vormittag 11½ Uhr ein Festakt zur Feier des Gedenktages der Erhebung Preußens 1813 statt. Saal und Galerien füllten lückenlos Damen und Herren aus allen Kreisen der Bürgerschaft. Im Hintergrunde der Orchesterbühne hatten Fahnenabordnungen der Kriegervereine, vor der Bühne Fahnenahordnungen der Studentenverbindungen von der Handelshochschule Aufstellung genommen. Das städtische Orchester unter Leitung des Generalmusikdirektors Steinbach leitete die Feier mit der Festouvertüre von C. M. von Weber ein. Nahezu vollzählig betrat dann der Kölner Männergesangverein die Bühne und sang unter Leitung des Kgl. Musikdirektors Prof. Schwartz das Deutsche Lied von Hegar(Gedicht von Em. Geibel), dem er das Schwertlied von C. M. von Weber(Gedicht von Theod. Körner) folgen ließ. Studiendirektor Prof. Dr. Eckert führte dann in der Festrede, die bis zum letzten Platze des weiten Saales verständlich war, u. a. aus: Langsam war des deutschen Nordreiches Aufstieg zu Einheit und Macht gewesen. Von den Tagen des Großen Kurfürsten bis zum Ausgang des zweiten Friedrich ist die preußische Politik gekennzeichnet durch die Art, wie dieser, auf schmaler, zerspaltener Grundlage ruhende Staat volkswirtschaftliche Aufgaben zu lösen suchte, den Gedanken weiter nationaler Ziele mit seinen eigentümlichen Lebensinteressen in Krieg und Frieden verbunden hat. Die Siege des Mannes, der wie kaum ein anderer des Krieges eherne Notwendigkeit empfunden, der Unterhandlungen ohne Waffen als Noten ohne Instrumente bezeichnete, dienten denselben Zwecken, wie die Finanz und Handelspolitik seines Staates; beide zusammen erhoben Preußen zur europäischen Großmacht. Kaum ein Menschenalter nach des großen Friedrichs Tod ist sein stolzer Staat fast über Nacht unter dem Frohlocken der Feinde kläglich zusammengebrochen. Jahre des Jammers folgten für den König und sein Volk, Zeiten, in denen äußerste Sparsamkeit alle Lebensgewohnheiten bestimmte. Der Staat ist von allen Mitteln entblößt, seine Straßen liegen verödet, Handel und Wandel stocken, ein bettelhaftes Elend kehrt ein in jedem Haus, in jedem Hof. Aber so schnell und unerwartet der Zusammenbruch erfolgte, ist der Aufstieg wieder erzwungen worden. Was an äußerer Macht, was an Ansehen und Wohlstand verloren gegangen, hatte Preußen an sittlicher Lebenskraft und innerer Einheit wieder gewonnen. Nicht minder plötzlich erscheint dies Aufleuchten verborgener ethischer Kräfte, als sieben Jahre früher der Verfall. Schlichte, unabhängige, tapfere Männer scharen sich um den Thron, eine Fülle achtbarer Charaktere mit klugen Köpfen und begeisterungsfähigen Herzen erfassen die neuen Bildungs= und Staatsideale ihrer Zeit. Des Frhrn. von Stein, eines Westdeutschen, eines Rheinfranken, Genie leuchtet unter ihnen voran. Seine Städteordnung von 1808, zwei Jahre nach Jena, war, wenn auch vorbereitet durch die Gesetzgebung dreier Menschenalter, eine durchaus schöpferische Tat; sie gab einen neuen, tragfähigen Unterbau für die Staatsverwaltung, der ihrem eigenen Wesen entsprach. So gelang es in wenigen Jahren, die Schwerkraft eines zähen Volkes von neuem in die Wagschale zu werfen, den geknebelte verstümmelten, entrechteten Staat verjüngt in Erscheinung trei zu lassen. Am 30. Dezember 1812 hat Yorck den Anstoß zu PreußerSchilderhebung gegeben, die unter Zusammenschluß der drei## mächte zum großen europäischen Kriege führte. In Ostpreuße vollzog sich zunächst die Volksbewaffnung. Das alte Kolonialla, zahlte längst verjährte Tankesschuld an Deutschland zurück. Ras dem 17. März sind auch in den übrigen Provinzen die Massen den Fahnen geströmt. In Preußen kommt es nun zur Erhebur, eines ganzen Volkes. Gerechter, heiliger Zorn über erlittene Schmaund Unbill peitscht alle Stände der Nation zum Notkampf auf Von 17 Einwohnern ist je einer Soldat, mehr als in Frankreig unter dem schärfsten Zwang des Schreckensregiments aufgebeieworden war. Der Kampf um die Befreiuung der Welt, der mit der Elementarkraft einer Naturgewalt einsetzte, war in erster Linie ein Kamp um die Wiedererrichtung Altpreußens, über dessen Sein und Nich:: sein er entscheiden sollte. Nicht eine Erhebung des deutschen Volkes, sondern der Aufstan Altpreußens hat die Befreiungskriege eingeleitet. Deutsche haben mit Deutschen bis zur großen Abrechnungswoche für das Unhei# König Friedrich Wilhelm III. geb. 3. August 1770 zu Potsdam, gest. 7. Juni 1840; regierte von 1797—1840. Gemahl der Königin Luise. 194 hnen unsere Vorfahren blutig erkämpften: Gewissensfreiheit, Ehre, Unabhängigkeit, Handel, Kunstfleiß und Wissenschaft. Gedenkt des großen Beispiels unserer mächtigen Verbündeten der Russen, gedenkt der Spanier, der Portugiesen. Selbst kleinere Völker sind für gleiche Güter gegen mächtigere Feinde in den Kampf gezogen und haben den Sieg errungen. Erinnert Euch an die heldenmüthigen Schweitzer und Niederländer. Große Opfer werden von allen Ständen gefordert werden: denn, unser Beginnen ist groß, und nicht geringe die Zahl und die Mittel unserer Feinde. Ihr werdet jene lieber bringen, für das Vaterland, für Euren angebornen König, als für einen fremden Herrscher, der wie so viele Beispiele lehren, Eure Söhne und Eure letzten Kräfte Zwecken widmen würde, die Euch ganz fremd sind. Vertrauen auf Gott, Ausdauer, Muth, und der mächtige Beistand unserer Bundesgenossen, werden unseren redlichen Anstrengungen siegreichen Lohn gewähren. Aber, welche Opfer auch von Einzelnen gefordert werden mogen, sie wiegen die heiligen Güter nicht auf, für die wir sie hingeben, für die wir streiten und siegen müssen, wenn wir nicht aufhören wollen, Preußen und Deutsche zu seyn. Es ist der letzte entscheidende Kampf den wir bestehen für unsere Existenz, unsere Unabhängigkeit unsern Wohlstand; keinen andern Ausweg giebt es, als einen ehrenvollen Frieden oder einen ruhmvollen Untergang. Auch diesem würdet Ihr getrost entgegen gehen um der Ehre willen, weil ehrlos der Preuße und der Deutsche nicht zu leben vermag. Allein wir dürfen mit Zuversicht vertrauen: Gott und unser fester Willen werden unserer gerechten Sache den Sieg verleihen, mit ihm einen sicheren glorreichen 9 Gewisser Lohn wird treffen den, der sich auszeichnet; tiefe Schande und strene Strafe den, der seiner Pflicht vergißt!„„„„ „Euer König bleibt stets mit Euch; mit Ihm der Kronprinz und die zen Seines Hauses. Sie werden mit Euch kämpfen— Sie und das ganze Vel werden kämpfen mit Euch, und an Unserer Seite ein zu Unserer und zu Teutschland Hülfe gekommenes, tapferes Volk, das durch hohe Thaten seine Unabhängigkeit# rang. Es vertraute seinem Herrscher, seinen Führern, seiner Sache, seiner Kraft und Gott war mit ihm! So auch Ihr!— denn auch Wir kämpfen den großen Kam um des Vaterlandes Unabhängigkeit. Vertrauen auf Gott, Much und Ausdauer sey Unsere Loosung!“ Breslau, den###ten Märt 151#. Friedrich Stzilhelm. Ur kunde über die Stiftung des eisernen Kreuzes. Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. k. In der jetzigen großen Katastrophe, von welcher für das Vaterland Alles abhäng verdient der kräftige Sinn, der die Nation so hoch erhebt, durch ganz eigenthümlich Monumente geehrt und verewigt zu werden. Daß die Standhaftigkeit, mit welcher d Frieden und die Wiederkehr einer glücklichen Zeit. Breslau den##. Märt 151#. Friedrich Wi lhelm. An Mein Kriegesheer. Vielsältig habt Ihr das Verlangen geäußert, die Freiheit und Selbstständigkeit des Vaterlandes zu erkämpfen.— Der Augenblick dazu ist gekommen!— Es ist kein Glied des Volkes, von dem es nicht gefühlt würde. Freiwillig eilen von allen Seiten Jünglinge und Männer zu den Waffen. Was bei diesen freier Wille, das ist Beruf für Euch, die Ihr zum stehenden Heere gehört. Von Euch— geweiht das Vaterland zu vertheidigen— ist es berechtigt zu fordern, wozu Jene sich erbieten. Seht, wie so Viele Alles verlassen, was ihnen das Theuerste ist, um ihr Leben mit Euch für des Vaterlandes Sache zu geben.— Fühlt also doppelt Eure heilige Pflicht! Seyd Alle ihrer eingedenk am Tage der Schlacht, wie bei Entbehrung, Mühseligkeit und innerer Zucht! Des Einzelnen Ehrgeiz— er sey der Höchste oder der Geringste im HHeere— verschwinde in dem Ganzen: Wer für das Vaterland fühlt, und beide Klassen werden an einem schwarzen Bande mit weisser Einfassung wennds denkt nicht an sich. Den Selbsisüchtigen treffe Verachtung, wo nur dem allgemeinen Wohl Verdienst im Kampf mit dem Feinde erworben ist, und an einem weissen Banden konnte. Wir haben daher beschlossen, das Verdienst welches in dem jetzt ausbrechende G„„„„** heit erworden diesem Kriege nicht weiter zu verleihen. Dem gemäß verordnen Wir wie folget: 1. Die nur für diesen Krieg bestehende Auszeichnung des Verdienstes Unserer lle terthanen um das Vaterland ist das eiserne Kreuz von zwei Klassen und einem Groß=Kreuz. seyd ihrer würdig und Eurer Nachkommen eingedenk! ird an dem schwarzen Bande mit weisser Einfassung um den Hals getragen. des ver Kampf. Die 1 19. Jah ländische als die kamen, des 3010 dem al Bundler poleon wechselse Franzose Preußen mehr der bei uns die allen Teilfürst den Best Aber daß die gezogen unser Vi französise Alltagsst die auf! die auch Friedrich Wallraf der Frau des linke selbst St seine Er# in der N Dem C rheinische schließen schnell er die Land entwickelu deutsches Nach d vor Jena grenze, z1 ihm die es so wie feindlich den spröd risches G Der pr den westli Fahrstraß Bodenscha Wohlk Steuern, lichen naz stellungen doch auch Stammes So hal Frhrn. vo glücklich durch ihre mit ihren preußische Befreiung französisch gesamtdeu Rheinländ Gelöbnis Not und Festgefü auch Reich weiß, wie nach der 1 deutscher nach der 1 wiß war. dayer nie unsere Vo wartigen genossen ü druß des Vaterland, Möge fi Testament der glückli der am ge verteidigte das Ende einstimmer „Unser Brausen altehrwürd lung das ländische 2 beschloß diFolgende und König Zeit und volle Huld Zeit für K Von den Rauschende Jugend, di die Fahner Feldzeichen die Abordn Lorbeerstra Armee vor Am Denku war bei To wache aufg untunden, die übrig schmuck. 11 herbei, ihr und immer Neumarkt. des vergangenen Jahrzehnts, bis zur Leipziger Schlacht, in grimmem Kampf Die Masse unserer Rheinländer hatte der politischen Arbeit des 19. Jahrhunderts zunachst ferngestanden. Nirgends lohte vaterländischer Zorn auf, als Köln und Mainz, als Aachens Kaisergruft, als die Stammlande unserer ältesten Geschichte an Frankreich kamen, während noch Straßburgs Fall das zermürbte Geschlecht des 30jährigen Kriges mit niefer Bekümmernis erfüllt hatte. Nach dem alten deutschen Rhein haben die südlichen und westlichen Bundler ihren Zusammenschluß genannt, dessen Protektor Napoleon geworden. In unserem weichen Vermittlungsgebiet mit den wechselseitigen Kulturströmungen, die bald von den beweglichen Franzosen und Südlandern, bald von den härteren, nüchterneren Preußen kamen, wurde weniger deren Gegensatz empfunden, als vielmehr der Ausgleich zwischen ihnen gesucht. So hatte man auch damals bei uns ausgesubelt, als man von freien Menschenrechten hörte, di Gen gemein seien, und obwohl die Herrschaft der rheinischen Teilfürsten gewiß nicht drückend gewesen, pries man selbst unter den Besten zunächst laut den Segen von Galliens Freiheit. Aber obwohl man auf dem rechten wie dem linken Ufer glaubte, daß die neuen westlichen Grenzlinien Deutschlands für alle Zukunft gezogen seien und daß man für immer zu Frrankreich gehöre, ist unser Volk am Mittel= und Niederrhein im Herzen nie ganz französisch geworden, verteidigten die alten Rheintänder zähe ihre Alltagssprache wie ihre Sitten. Der Einfluß der Frühromantiker, die auf die Kunst der deutschen Vorzeit die Aufmertsamkeit lenkten, die auch früh schon in Köln sich regten und, angespornt durch Friedrich Schlegel, sich hier um die Gebr. Boisserée und Kanonikus Wallraf scharten, hat das eingeschläferte Nationalgefühl noch in der Franzosenzeit geweckt und gestarkt. Auf die Wiedergewinnung des linken Rheinufers hatte allerdings nach Beginn des Krieges selbst Stein nicht zu hoffen gewagt. Erst im Winterfeldzug wurde seine Eroberung beschlossen und durch Blüchers Uebergang bei Caub in der Neujahrsnacht 1814 begonnen. Dem Einzug in Paris folgte der Frieden. Er brachte unseren rheinischen Vatern, für die kein Fürst auftreten und Verträge schließen konnte, nur die Unsicherheit provisorischer Zustände, die schnell ersehen ließen, wie viel schwere Arbeit nötig sein würde, um die Landstücke, von denen seit einem Jahrtausend unsere Kutturentwickelung ihren Anfang genommen, wieder einzufügen in neues deutsches Leben. Nach den Wiener Verhandlungen blieb Preußen kleiner, als es vor Jena gewesen. Statt des zur Gewinnung einer sicheren Südgrenze, zur Starkung seiner Oststellung begehrten Sachsens waren ihm die Rheinlande endgültig zugefallen. Wie vor alters bestand es so wieder aus zwei entlegenen, weitgetrennten, einander fast feindlich gegenübersehenden Teilen, mußte es danach streben, aus den sprödesten Elementen ein finanzielles, wirtschaftliches, militärisches Ganzes zu schaffen. Der preußische Staat fand für seine transelbischen Gebiete in den westlichen Kulturlanden mit ihrer unübertroffenen natürlichen Fahrstraße, ihren Großstädten, ihrem Gewerbefleiße und ihren Bodenschatzen eine wertvolle Ergänzung. Wohl klagten die neuen Ryemnpreußen zunächst über erhöhte Steuern, furchteten sie den angedrohten Verlun des gemeinverstandlichen napoleonischen Rechts, wurde jede ihrer Bitten und Vorstellungen als französische Gesinnung ausgelegt. Aber sie lernten doch auch schnell ertennen, welch machtiges Bindemittel für die Stammesgenossen in gemeinsamer Nationalität liege. So haben unsere Rheinlande Preußen fest an die schon dem Frhrn. von Stein vorschwebende und im Laufe des 19. Jahrhunderts glücklich gelöste deutsche Frage gebunden. Die Rheinlande sind heute durch ihre auf ernstester Arbeit gegründete Wohlstandsentwickelung mit ihren Steuern und Abgaben das wirtschaftliche Kernstück im preußischen Staate geworden und haben ihm so vergolten, daß sein Befreiungskampf es war, der unseren deutschen Strom aus der französischen Umgliederung löste, der unser engeres Heimatland der gesamtbeutschen Kultur wiedergegeben hat. Heute steht kein echter Rheinländer zurück in preußischer und deutscher Gesinnung, deren Belöbnis wir erneuern an diesem Erinnerungstage vergangener Not und vorbildlicher Größe. r 84u9 Festgefügt steht unser Deutsches Reich,„ein ewiger Bund“. Aber auch Reiche gehen zugrunde, und wer die Vergangenheit kennt, weiß, wie oft vergängliches als ewig gefeiert ward und wie noch nach der Mitte des 18. Jahrhunderts das heilige römische Reich deutscher Nation, dem ein schuelles, unrühmliches Ende drohte, nach der Meinung aller Welt einer nicht absehbaren Zukunft gewiß war. Die lebendigen sittlichen Kräfte unseres Volkes dürfen daher nie erlahmen, wenn wir wahren und fortbauen wollen, was unsere Vorfahren uns hinterlassen haben. Tage wie die gegenwartigen sollen in uns wachrufen, was manchen unserer Volksgenossen über dem Zank und Hader der Gegenwart und dem Verdruß des Augenblickes fast abhanden getommen: die Freude am Vaterland, die Liebe zum Reich. Möge für das Reich gelten, was Friedrich der Große in seinem der alistichlte der Möge das Leutsche Reich der glücklichste der Staaten sein durch die Milde seiner Gesetze, Sereidise duch se) be; und ub e Ss blszend dauern dis an „Unser großes deutsches Vaterland soll leben...“ Jrause,, durchhallte das Hoch auf das deutsche Vaterland die Raume und stehend sang die gewaltige Festversammlung das Lied: Deutschland, Deutschland über alles. Das altniederländische Dankgebet fur Chor, Orchester und Orgel von beschloß die ntumungsvolle Feier. orremter Folgendes Telegramm wurde abgesandt: An des Kaisers und Königs Majestat, Berlin. Treue Tankbarkeit für vergangene Zeit und freudigen Stolz auf die Gegenwart soll dieser ehrfurchts Eeir Frregungsgruß Kölner Bürger betunden. Gut und Blut alle Zeit für Kaiser und Reich. Wallraf, Oberbürgermeister * Mar#r um.(0 Köln, und privaten Gebäuden wehen Fahnen Rauschende Murschweisen mischen sich hinein in den Jubel der #gend, drohneno hau der Gleichschritt vom Pflaster. Es sind die Fahnenkompagnien der Truppen, die die lorbeergeschmückten die Gotteshäuser bringen. Dort harre; ihrer schon Lorheerstrau.9 a. den a i Jahnen tragen strauße an de. Spitzen und treten mit denen der aktiven Am Deutuc Gönir uch das Volk in Waffen verkörperndt war bei Tann Friedrich Wilhelms III. auf dem Heumart. W gesant.“ ein Toppelposten in Paradeanzug als Ehrengezogen. Der Granitsockel in mit einer Lorbeergirlande die uurig gutsche Blumen erhehen die festliche Stimmung. Auch die übrigen vaterländischen Tenkmale der Stadt tragen Pflanzenlebhafter wird's auf den Straßen. Strömt und immer### schaten, unat das Glockenspiel vom Rathausturm Neumget, 8oter schließen sich die Wigen um den Lom und den Kölner Local-Anzeiger hr. 67* Montad, 10. März 1913. Festgottesdienste in Köln. Die kirchlichen Feiern des Gedenktages, die heute vormittag stattfanden, waren von den Gläubigen zahlreich besucht. Auf Anordnung des Herrn Kapitularvikars Prälat Dr. Kreutzwald wurde in sämtlichen Kirchen Kölns und der Erzdiözese ein feierliches Dankamt mit Teoeum abgehalten, dem die Behörden, die Schulkinder und Abordnungen der Kriegervereine mit ihren Fahnen beiwohnten Besonders eindrucksvoll gestaltete sich diese kirchliche Feier im hohen Dom. Das feierliche Hochamt zelebrierte Hr. Domkapitular Romunde. Der Domchor sang unter Leitung des Domkapellmeisters #o Schulte die vierstimmige Missa Octave von Mich. Haller Mächtig drangen zum Schluß des Hochamtes die Klänge des Perosischen Tedeums durch das von Andächtigen gefüllte Gotteshaus. An der Feier nahmen außer dem Metroplitankapitel teil die Vertreter der staatlichen und städtischen Beyörden, unter diesen Herr Oberbürgermeister Wallraf, sowie die Mitglieder des katholischen Beamtenvereins, die mit der Fahne des Vereins in der Vierung Aufstellung genommen hatten. Um 10.30 Uhr begann im Dom der Gottesdienst für die katholichen Truppen der Garnison Köln. Der Feier wohnten bei Mannschaften und Offiziere der Infanterie=Regimenter Nr. 53, 65 und 161, der Fußartillerie=Regimenter Nr. 7 und 9, der Pionierbataillone Nr. 7 und 24, des Feldartillerie=Regiments Nr. 59, des KürassierRegiments Nr. 8, des Luftschifferbataillons Nr. 3, der Bezirkskommandos usw. Zu beiden Seiten des Pfarraltars standen die Fahnenträger der Fußartillerie=Regimenter Nr. 7 und 9, der Pionierbataillone Nr. 7 und 24 und des Infanterie=Regiments Nr. 161 mit den Fahnen der betreffenden Truppenteile. In der Vierung hatten der Vertreter des Metropolitankapitels, Dompropst Dr. Verlage und die höheren Offiziere der in Köln garnisonierenden Truppenteile Platz genommen. Weiter befanden sich in der Vierung die Abordnungen von etwa 60 Kriegervereinen mit den Lorbeergeschmückten Fahnen. Die stille h. Messe las Divisionspfarrer Stollenwerk. der nach dem Evangelium von der Kanzel aus eine kurze, die Begeutung des„ges würdigende Ansprache hielt. Während des Gottesdienstes erstrahlte das Chor in elektrischem Lichte. Die vereinigten Trompeterkorps des Feldartillerieregiments Nr. 59 und oes Kürassierregiments Nr. 8 spielten den Psalm 149 von Küster für Blasinstrumente bearbeitet von Obermusikmeister Fensch, ferner die beiden Chöre: Die Himmel rühmen und Harre meine Seele Für die evangelischen Truppen fand um 10 Uhr feierlicher Gottesdienst in der Pantaleonskirche und für die israelitischen ruppen ug..30 Uhr in der Synagoge am Königsplatz statt, in Kalk und in Mülheim waren feierliche Militärgottesdienste für die dort garnisonierenden Truppen. * Die Parade auf dem Neumarkt. umsäumen die Menschenmassen den weiten Platz; u###tzteröff, gen, sogar die Dächer sind von Zuschauern gefüllt, die des glänzenden Schauspiels harren. Hoch droben auf den #nnen des trutzigen Turmes am Polizeipräsidium hat sich das Musikkops der Königlichen Schutzmannschaft unter seinem wackeren S1g. oen# dieck versammelt und spendet ein kleines Festdas Dankgebet aus den altniederländischen Volksliedern, Deutschland über alles und Heil dir im Siegerkranz. Inzwischen rücken die Truppen in ihre Stellungen ein; die als Ehrengäste geladenen Spitzen der Behörden, Stadtväter und Konsularvertreter versammeln sich vor der Apostelnkirche. Mit klingendem Spiel werden die Fihnen angebracht, Armee und Kriegervereine brüderlich beisammen. Die Kriegerfahnen schwenken ab zum Apostelnkloster, wo der stellvertretende Verbandsvorsitzende Gottfried Breuer unterstutzt von den Herren des geschäftsführenden Vorstandes, die iicht eben leichte Aufgabe hat, die Massen in Reih und Glied zu huutien SolWer getanz in festem Tritt rücken die Lut n ent#ng ihrem farbenfrohen Fahnenwald umrauscht, auf den Neumarkt und in die vom Kommandenr der 27. InfanterieBrigao# neratingsor Fleck, befehligte Parade=Aufstellung ein. Den rechten Flügel, an dem die höheren Stäbe Aufstellung genommen, haben die 16er, ihnen folgen auf der Nordseite die 53er 65ei#und das 3. Bataillon des Infanterie=Regiments Nr. 161, auf der Ostseite das Fußartillerie=Regiment Nr. 7, das? Bataillon Fußartillerie=Regiments Nr. 9 und das Pionier=Bataillon Nr.7 ## der### eire das Pionier=Bataillon Nr. 24, Luftschiffer=Ba.9g. Pgescgaisieng elsies und das Ferdarilei=Reginent denots, der Phorisn za gh d Oiziere usw. des Artilleriedepots, der Fortifikation und des Bezirkskommandos, dann folgt und Landwehr=Offiziere. Den verboan“ Oöln=Stad; diriegervereine, zunächst der KreiskriegerMieremnen soth#dt unter Hauptmann d. L. Derichsweiler mit 60 und 55 Fahnen, dann der Kreiskriegerverband MülheimStadt unter Leutnant d. R. Dr. Steinkrüger mit 14 Vereinen und die###.#, olonnen von Köln und Mülheim. Der Jung=Deutschete#end ist in dre Abteilungen hinter den Infanteriellusikorgs ausgestellt, Führer: Hauptmann 9. R. Fieth. Tun. 12 Uhr— das Glockenspiel auf dem Rathausturm spielte Tochter Zions, freue dich und Nun danket alle Gott— läßt teratm o. Fleck stiurteyen und präsentieren, der Gouverneur, ### enera de Infanterie von Westernhagen, erscheint mit seinem Stabe und begivt sich auf die Mitte des Platzes. In einer tur kernigen Ansprache verweist er auf die Bedeutung des Tages. Er schließt mit einer Huldigung für den Kaiser, die durch ein dreibekraftigt wird. Die Fahnen senken sich und alle eu be“ Fchter an Hunderte von Militärbrieftauben flattern auf und geben der auf dem rechten Rheiaufer gurgejahrenen Salutbatterie vom Fußartilleriereaiment Nr. 7 das Saszöpegr.Se.8u6: Unter dem Donner der d den Klängen des Präsentiermarsches schreitet der Gouverneur, begleitet vom Regierungspräsidenten Dr. Steinmeister der Gdeuseralität die e deut von Weegmann und die Fronten an, die sich dann sofort zum Parademarsch formieren. Dieser wird in der oben angegebenen Reihen„C. rget; vor den Kriegerbereinen, die in Geuppen zu ier und funf Vereinen defilieren, kommt die Salutbatterie mit Pferdematertal unden sansteit, Genen 1 uin sure Gardot finden besondere Aufmertegen 1 Uhr schließt das prachtige militärische SchauInfantert regimein der Fahnen, die von einer Kompagnie des Inlg######ee nents Nr. 6, unter klingendem Spiel noch einmal # en und dann zum Gouvernement abgebracht werden. Während.. dann folgenden Paroleausgabe spielt das Musikkorps der den abrüichensariche und langsam fluren die Menschenmassen hinter den abrückenden Truppen auseinander. auf dem Heumarkt hatten vormmittags Pruegar ser 5. h,.n. der Garnison und des KreisKriegerver bandes Köln=Stadt Kränze mit Widmungsschleifen niedergelegt. Ein Ehrenposten war vor dem Tenkmal aufSeite 3. Eine sinnige Huldigung veranstaltete der Kameradschaftliche Ver ein von Lützow, ehem. 25er, am Grabe des Freiheitskämpfers Oberstleutnant von Luckow auf dem Friedhofe in Leutz. Er marschierte nach der Parade mit der Fahne dorthin und letzte unter einer erhebenden Ansprache des Vorsitzenden Maintz einen Eichenkranz mit Widmungsschleife auf die Gruft des Helden der lange Jahre als Offizier im Regiment von Lützow gestanden hat : Theater und Konzerte:: S 0000 G Ken. 10.Naczrots. um Sonnam dem Eng vor der Stiftung des Eisernen Kreuzes und des Gedenktages der Königin Luise fanden nachmittags in den städtischen Theatern unentgeltliche m 7evorstellungen, für die Schüler und Schülerinnen der Volksschulen in Altköln und den Vororten statt. Im Opernhause wohin die Mädchen geführt wurden, gab man den Freischütz und im Schauspielhause für die Knaben Wilhelm Tell. Ein Prolog vor den Vorstellungen, im Schauspielhause gesprochen von Rich. auc ei Aßmann, erinnerte an die Zeit vor hundert Jahren, in der auch . Jugeno des Volkes die Begeisterung für die Befreiung ergriffen habe, an die Stiftung des Ehrenkreuzes und die Königin Luise. Viel, so wurde den Hörern in die Erinnerung zurückgerufen, sei damals errungen worden, aber nur mit großen Opfern, und die Frucht dieser blutigen Saat sei nur langsam herangereift, bis 1870 zu der Freiheit des Vaterlandes auch die Einheit gewonnen wurde. Wie damals, so soll auch die heutige Generation sich dem Wohl #unzen zu, Verfugung stellen und auf diese Weise würdige Erben jener großen Zeit werden. Die Vorstellung des Tell wurde Beis, gusgenommen, aber das Benehmen während der Aufführung und das Verständnis dieser kindlichen Knaben e n D i c h t u n g g e g e n ü b e r m a c h t f ü r e t w a i g e W i e d e r h o l u n g eines solchen Experimentes eine vorhergehende Einwirkung der sehr wunschenswert. Anders war es im Opernhause, wo die Mädchen das Haus füllten und nicht nur den begeisternden Erinnerungsworten Paul Sendens aufmerksam zuhörten, ###een auch n. frend der Vorstellung, deren gegen frühere Regien allerdings gemilderter Zauberspuk doch Anreiz zur kindlicher Aufregung genug bot, die ihnen zukommende„seinere Sitte" wahrten. + (A) Das 11. Abonnementskonzert der Bürgergesellschaft das am Sonntagabend stattfand, stand im Zeichen der Hundertjahrfeier der Erhebung Preußens. Der Besuch war so start daß kaum noch ein Stuhl zu finden war; Saal und Galerie füllte ein aufmerksames Publikum, das offensichtlich auf diese Weise den patriotischen Gedenktag mitfeiern wollte. Hr. Kgl. Musikdirektor sxavsgipngtte 55 der Zusammensetzung des Programms eine sahr glückliche Hand und seine kunstfertige Schar spielte angesichts des gewaltigen Besuches mit besonderer Verve. Richard Wagners Kaisermarsch bildete eine packende Einleitung. Dann kam die selten gehörte Ouvertüre 1813 von C. M. Weber. Die musikalischen Erinnerungen aus dem Leben Kaiser Wilhelms I. von A. Heilmann waren eine glückliche Zusammensetzung von Soldatenliedern, volkstümlichen Märschen, Festhymnen, die seinerzeit dem greisen Kaiser gewidmet wurden usw. Von dem früheren Stuttgarter Hofkapellmeister P. J. Lindpaintner wurde die kriegerische Jubel=Ouvertüre gespielt. Ein chronologisches Potpourri bildeten die historischen Märsche von E. Kaiser, die mit einer Fanfare der Feldtrompeter und Heerpauker aus dem Mittelalter(1292) begann, dann über den Marsch der Landsknechte(1462), eine Reiterfanfare aus dem 16. Jahrhundert und über Märsche aus den folgenden Jahrhunderten bis zum Einzugsmarsch, der verbündeten Armeen in Paris(1814) und dem Kaiser=Friedrich=Marsch führte. Die festlichen Darbietungen fanden überaus dankbare Aufnahme bei dem animierten Publikum. Der zweizg des Programms brachte Musikstücke, die wie Fackeltanz von Meyerbeer, Fantasie aus Lohengrin, sich mehr vom Festgedanken ntfermen. Selbstverständlich mußte Hr. Granzow den paurpare.„Zuhörern mehrere Zugaben gewähren, ehe er mit seiner tüchtigen Kapelle entlassen wurde. Standesamt der Stadt Köln.„Com c. Mals 1915 See Karl Herkenrath, 1 J, Schnurgasse 12.- Am ., M xuinsjeld 23.- Gertrud Schneider geb. Elsen, 45 (Vom 8. März 1913.) Amalie 45., Heuer, anstr., 55 3. üchlerstr. 21—23.- Wwr Seiner Black, Kommie, 0 J. Wassenhausg. 52. Wwe. Christine Bredahl geb. Schmidt, 81., Hohenstaufenrng 30.. Deter Schmitz. Kaufm Gisoche Senn, Blücherst.=.: Auna Maria Kroes geb. Bebber, 493, Standesamt Köln-Lindenthal.(Vom 8. März 1913.. Gernhard Frhr. von Twickel, Reg.= meinen innigsten Dank für das vorzügliche Mittel. „„Es gibt nichts besseres gegen Schmerzen. Es war für mich ein Glückstag, als ich von dem Mittel las das Herrn Tingner kurierte. Damals lag ich schwer krank zu Bett und hatte in allen Gliedern die furchtbarsten Schmerzen. Ein Arzt es Gliederschmerzen wären, während mir im Spital gesagt wurde, daß es Ischias sei. Medizin zu nehmen war für ## Or, da durch diese mein weri stets angegriffen wurde. ., ieß mir das Mittel noch am nämlichen Abend für weniges Geld aus der Apotheke holen und schon am nächsten Morgen konnte ich wieder aufstehen. Meine Erkältung war verschwunden, mein ormal, und obzwar ich tagsüber wann und dann noch verfnürt, ach habe ich sie seitdem nicht wieder Purl. Ich gab von dem Präparat auch etwas einem meiner Kollege 2no dieser sagre mit, daß auch er seinen Rheumatismus und seinen Hexenschuß nicht mehr hätte. Es. waren Rephaldol=Tabletten, welche mir geholfen hatten. Zwei Tabletten auf einmal genommen und alsdann eine weitere stündlich beseitigen die Schmerzen zuverläßlich. Ich nahm drei, bevor ich zu Bett ging und war meine Erkältung los. Julius Karnath, Zimmermeister, Berlin NW. Gegen Haaraustall und Schuppen versuche man für nur 85 Pfennig den ganz überraschend wirkenden„Haargeist“ der Heumarkt=Drogerie. Nur zu haben Heumarkt 6165(Eckhaus Friedrich=Wilhelmsir). 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M.(174) : Stimmen aus dem Leserkreis: :(Die Redaktion übernimmt für den Inhalt der an dieser Stelle zum Ab“ d r u c k k o m m e n d e n Z i s c h r i f t e n a u s d e m L e s e r k r e i s k e i n e V e r a n t w o r t u n g. S i e „ int bereit, etwaige Richtigstellungen der Gegenseite zur Klärung des * Sachverhalts auch zu veroffentlichen.] 2012] Veteranenbeihülfe. Ich diente 1866 beim Königs husaren=Regiment Nr. 7 in Bonn und machte den Feldzug des selben Jahres mit. 1867 erhielt ich einen Hufschlag vom Pferd infolgedessen ich 1868 als Ganzinvalide mit einer jährlichen Pension von 90 M. nebst Zivilversorgung entlassen wurde. Da ich durch dieses Unglück meine früheren Geschäfte nicht mehr verrichten konnte, meldete ich mich 1870 bei der Postbehörde, wo ich dann auch 1871 im Januar eingestellt wurde und bis zu meiner Pensionierung 1904 diente. Meine Pension ist mit ½0 für jedes Dienstjahr meines Gehaltes berechnet. Da meine Pension die Höhe von 1200 M. nicht erreicht, kam ich bei der Regierung für die Veteranenbeihülfe ein. Es wurde mir der Bescheid gegeben, daß ich Militärpension beziehe und somit von der Veteranenbeihülfe ausgeschlossen sei. Nun frage ich: Wo ist denn meine Militärpension? Die Pension ist von meinem Diensteinkommen festgelegt worden. Das Pensionsquittungsbuch, das ich bei meinem Eintritt abgeben mußte, befindet sich noch in Händen der Post; demnach zieht diese die Militärpension ein. Es ist doch klar, daß ich somit weniger als Invalide habe, als diejenigen, die es nicht sind; denn letztere erhalten die Veteranenbeihülfe. Also trage ich mein Leiden, die ich mir beim Militär zugezogen habe, für nichts alle die Jahre. Wäre ich nicht Invalide, so bezöge ich genau dieselbe Pension wie jetzt und die Veteranenbeihülfe(120 M. jährlich). Also weder Militär= noch Veteranenbeihüle. Dieses ist kein gerechtes Verfahren. 2013 Jahrhundertfeier. Als im Laufe der Woche bekannt gemacht wurde, daß am Tage der Jahrhundertfeier alle Kassen und Bureaus geschlossen seien, nahmen die Arbeiter der städtischen Bäder an, daß auch sie an dem Tage sich mit der Allgemeinheit an der Feier beteiligen könnten. Die Badeanstalten sind am Montag aber geöffnet. Den Arbeitern der städtischen Bäder ist somit die Gelegenheit genommen, sich an der patriotischen Kundgebung zu beteiligen. Wenn die Anstalten geschlossen wären, würde niemand geschädigt. X. ::: Von Hah und Pern::: ** Spionageprozeß gegen einen Deutschen in England. Die Vorverhandlungen gegen den unter Spionageverdacht stehenden deutschen Zahnarzt Wilhelm Klare wurden am Donnerstag vor dem Magistratsgericht von Portsmouth fortgesetzt. Der Ver treter der Anklage führte aus, daß Klare am 18. Oktober letzter Jahres dem jüdischen Barbier Levy Rosenthal v. dem er in Portsmou#h wohnte, nahegelegt habe, es sei viel Ges# zu verdienen, wenn man sich vor ein wenig Gefahr nicht scheu Ich gebrauche aus der Marinewerft ein Buch, so sagte Klare Rosenthal, das ich nach Deutschland bringen will und für das man uns 4000 M. zahlt. Alles, was sich mit Unterseeboten befaßt. von Wert. Wenn wir jedoch alle diesbezüglichen Bücher an un bringen könnten, würde uns dies 16000 M. einbringen. Rosenthe ging anscheinend auf Klares Vorschlag ein und versprach ihm sein Unterstützung. Anstatt dies zu tun, teilte er die Unterredung eine Stadtverordneten von Portsmouth mit, der sich an die Polize wandte. Im Einverständnis mit dieser vermittelte Rosenthal dandie Bekanntschaft mit einem Werftangestellten namens Bishop um in der üblichen Weise schloß sich dann die Falle über Klare und es kam zu dessen Verhaftung, wobei die Polizei in seinem Bei ein Geheimbuch über Torpedos fand, das ihm Bishop kurz vorher in einem Restaurant ausgehändigt hatte. Nach kurzer Vernehmu des Zeugen Bishop vertagte der Vorsitzende die Verhandlungen. ** Ein britischer Postdampfer in Flammen.(Trahber.) London,.März1913. Wie Lloyds aus Rio de Janeiro gemeldet wird steht der auf der Fahrt von Wellington nach London befind britische Postdampfer Turakina, ein Schiff von 5000 Tonnen,i Flammen. Der Laderaum, in dem sich Butter befand, ist augebrannt. 2 Wilhelmshaven,.März1913.(Eig. Drahtber.) In Brat erschoß ein Barbier seinen Neffen, auf welcher er scherzweise au. gelegt hatte, durch einen Revolverschuß in den Kopf. Der Tätewurde verhaftet. Spielwaren, Mal= u. 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Da rückte endlich der Jüngste unter ihnen ein wenig zu seinem Nachbarn heran und fragte geradeheraus: „Wie war denn eigentlich die Geschichte mit den beiden Peters und dem Kartoffeldieb?“ Der Befragte nahm langsam das Pfeifenrohr aus dem Munde. Wie soll sie denn gewesen sein,“ knurrte er unwillig,„der neue Petersche Knecht wollt' heimlich für seine Braunen Kartoffel aus der Miete stehlen und wurd' dabei erwischt.“ „Von dem alten Großbauer Peters oder von dem Jungen, dem Enkel?" „Wenn du's so nehmen willst— von allen Beiden, denn sie waren gerade zusammen.“ „Nun erzähl' doch mal ein bißchen schneller.“ Da gibt's nicht mehr viel. Der alte Peters hält kein Diebsgesindel. Das wissen sie hier alle. Und der neue Knecht wollt' sich natürlich nicht von ihm erwischen lassen. Gleich hinter der Kartoffelmiete liegt doch der Dorfteich. Drüben aber kriegten sie ihn nicht so schnell.“ Und da ist er’rübergesetzt?“ „Da wollt' er, aber es ging natürlich nicht. Das Eis trug keinen Menschen mehr. Er brach ein, und— der Alte sprang ihm nach.“ „Warum denn der Junge nicht, wenn schon mal nachgesprungen sein muß?“ „Der hat keine Anstalten gemacht.“ „Der Hann Peters, der Riesenkerl, der sollt' doch woll nicht seige sein?“ „Hielt ihn bisher auch nicht dafür. Aber, wie das so kommt. Er hat eine Braut. Pfingsten soll schon Hochzeit sein, und schwimmen hat er nicht gelernt.“ „Na, nun ist's doch gut, daß alles wieder im Lot ist. Ich sah den alten Peter vorher auf dem Hof, als sei gar nichts gewesen. Er ging straff und stolz wie sonst, und seine siebzig Jahr taten ihm auch nach dem Bad nicht weh.“ „Das hat nur so den Anschein. Wir kennen ihn länger als du, Baas. Das kann er dem Jungen niemals vergeben. Paß' mal auf, was da noch geschieht. Ja, wenn er nicht aus solcher tapferen Familie stammte. Warst schon mal bei ihm, Baas?“ „Des öfteren.“ „Und hast dich umgeschaut? Nein? Schade! Auf weißer Seide unter Glas und Gold hängt in der großen Stube nämlich das Eiserne Kreuz, was sein Ahn 1813 gekriegt hat. Als Erster! Sie habens nicht in die Kirche gebracht, wie das sonst Sitte geween, sie haben's sich aufgehängt; und waren alle so geartet, daß sie es sich wieder und immer wieder verdient hätten, wenn die Gelegenheit sich bot. Bloß der Junge, der Karl, dem die Eltern so früh fortgestorben sind, der hat sich nun besonnen, als er einen Menschen reiten sollt'.“ „Nun, der Alte wird das wieder mit der Zeit vergessen, denn sonst kann man dem Karl doch nichts nachsagen. Er ist fleißig und still, nüchtern und tätig von morgens bis spät.“ Der, welcher diesen Hergang erzählt hatte, schwieg jetzt und setzte die Pfeife von neuem in Brand. Die übrigen rückten zusammen und sprachen noch darüber. Nur die, welche es am nächsten anging, saßen sich stumm an dem weißgescheuerten Tisch zum Nachtmahl gegenüber. Karl Peters, der fünfundzwanzigjährige, aß keinen Bissen. Es zog seinen Kopf immer wieder nach jener Stelle herum, wo noch vor ein paar Stunden der Glaskasten mit dem Eisernen Kreuz auf weißer Seide hing. Jetzt war die Stelle leer. Ein zartweißer Fleck verriet noch den Platz. Und der Junge stammelte etwas: „Großvater, warum hast du den Kasten da weggenommen?“ Es währte ein Weichen, ehe die Antwort fiel. Dann kam sie klar und bestimmt. „Weil es grad' auf dich'runtersah. Und das ging doch nicht.“ Es war still nach diesem. Karl Peters ward totenblaß. Er erhob sich schwerfällig. Hart schlugen seine Pantoffel auf die roten Steine. „Wie wär's, Großvater, wenn ich mich mal ein bißchen in der Weit umsäh'? Du wirst wohl schon ohne mein Helfen fertig.“ „Ich hab' nichts dawider. Wann soll's denn sein?“ Wieder lief ein Zucken über das junge Gesicht. „So bald es dir paßt.“ „So sagen wir— morgen! Damit du nicht leer gehst— nimm auch dein Sparkassenbuch von den Eltern mit. Es ist immer besser.“ Karl Peters konnte nicht fort, nicht von diesem Hof, nicht von der Liebsten, die ihn mit beiden Armen umklammert hielt und nicht lassen wollte— und er mußte doch scheiden! Es war plötzlich, als nähme ihm die Scham den Atem. Warum war er denn dem Knecht, den nun der Großvater gerettet hatte, nicht nachgesprungen? Unbarmherzig grub er nach der rechten Antwort. Jawohl, in ihm hatte eine heiße Angst gelegen, daß er sein junges Leben verlieren möchte. Wie mit eisernen Klammern hielt es ihn fest. Nun gab es einen in dem alten Bauergeschlecht, auf welchen das Eiserne Kreuz des Ahnen nicht herabsehen durfte Karl Peters ging von seines Großvaters Hof, der ihm doch so fest bestimmt gewesen, ging, ohne Abschied von all denen zu nehmen, mit welchen er ausgewachsen war. Eines Tages war er einfach fort. Nur seine Braut blickte mit rotgeweinten Augen die Dorfstraße herunter. Und die Monate kamen und liefen durch Staub und Sonne zum Frost und zur Klarheit. In der Schankstube redeten sie oft genug von dem Fernen. „Habt ihr gehört, wie es ihm ergehen mag? Er hat doch einen kleinen Hof ekauft und Unglück über Unglück gehabt.“ Ein paar wußten noch nicht Bescheid. Denen wurde es ausführlich erzählt: „Zuerst ist ihm das Korn verhagelt. Dann hat irgendein Landstreicher sich ein Feuerchen anzünden wollen und dabei sich und die Gehöfte verbrannt. Wie ein Bettler hat er dagestanden. Und einer wollt' erzählen— der Händler Pir. wißt ihr, der doch mit seinem Wagen die halbe Welt durchrattert— daß er sich aufgehänst hätt'.“ „Ob's wirklich wahr ist?“ „Nein, es soll nicht stimmen. Er soll's durchmachen.“ Wiederkommen dürft' er aber wohl nicht mehr.“ „Schwerlich. Was zieht ihn hier auch noch! Seitdem seine Braut zum Großvater Peters gezogen ist, hat er auch die wohl verloren.“ Jawohl, die Guste Battels, die Braut, stand beim alten Großbauer in Lohn und Dienst. Er brauchte eine Frauenhand, sei dem seine alte Lene auf dem Friedhof schlief, und die hatte sich an eboten. Nun arbeiteten sie beide stumm und fleißt nebeneinander her. Niemals fiel der Name dessen, der hier Heimatrecht verlor. Nur, als der alte Peters eines Tages de Kirchrock angezosen hatte, obschon kein Sonn= und Feiertagen zuläuten war, klopfte das Herz des Mädchens, das seit lange Monaten keine Nachricht von dem Geliebten empfangen, vor scheuen Hoffens. Drei Tage blieb der alte Peters aus. Dar kehrte er zurück. Er verriet nicht, wo er gewesen, und d Mädchen tat keine Frage. Damit war sie fertig. Sie hatte: der ersten Zeit alles vergeblich versucht. Jetzt wußte sie län st, daßn. ein Wunder den starren Sinn ändern und erweichen konnte. E Wunder war aber auch jetzt noch nicht geschehen, obwohld alte Peters vergnügt und froh erschien. Der März kam über das pommersche Land. In den Grab lagen noch Schneeberge, aber am Brunnen sproß bereits lustig Gras, und die Kinder zogen mit Körben und Säcken aus, für die jungen Gänse nach dem ersten Nessel zu suchen. Just am 10. März rief der alte Peters das junge, frisch Blut zu sich. Lange und ernst redete er mit ihr. Sie wuß nicht viel zu entgegnen. Sie neigte nur den blonden Kopf ar seine Hand und küßte sie. Die Erzählungen von Karl Peters Mißgeschick waren m übertrieben gewesen. Das Unglück hatte ihn lange verfolgt. gab eine Zeit, wo er ärmer wie ein Landstreicher war, un dennoch— niemals dachte er auch nur einen Augenblick dara dieses klägliche, mühevolle Leben von sich zu schleudern. Sen Kräfte spannten sich, sein Wille wuchs. Ein Tropfen Blut au der Ader des tapferen Ahnen stärkte sein Herz, auszuhalten, al Kraft dafür einzusetzen, daß er dieses Zögern an dem leicht un frorenen Teich noch einmal gutmachen dürfe. Er sah nur wärts. Seine Seele schrie und verlangte nach dem geliebt Mädchen, aber er sagte sich, daß er sie nicht in dies Elend reu dürfe, daß er versuchen und bessern müsse, ehe er sie holte. 3 weilen quoll allerdings eine waynsinnige Angst in ihm auf, er sie bereits verloren hatte. Dann wollte er seinem Vor untreu werden, riß die verrostete Schreibfeder in die Rechte suchte ein Stück Papier. Aber immer wieder bezwang er Es war noch nicht so weit. Er hatte sich von der alten Sch. der Feigheit noch nicht genügend reingewaschen. Der 10. März war ein Tag wie die anderen auch in die warmen, fruchtbaren Monat. Karl Peters stand an seinem Tisch und schnitt sich Scheibe Brot herunter, als die Tür in den Angeln kna### Ohne Neugier wandte er den Kopf herum. Dann aber entgu das Messer seiner Hand, und er stürzte auf die Gestalt zu, hoch und blond vor ihm stand. Seine Braut war es, seine Gun „Du—“ sagte er leise, du—“ Das starke schöne Mädchen zitterte. Sie wollte spreche aber ihre Lippen gaben keinen Laut. Stumm preßte sie! etwas in die Hand. Es war ein sorglich eingewickelter Gegenstand. Der Gls kasten, in dem auf weißer Seide das Eiserne Kreuz Ahnen lag. „Großvater weiß, wie tapfer du gewesen bist, wie du. durchgerungen hast, und er schickt dir dies hier. Sollst es hängen neben deinen Tisch, Karl.“ Da sank der junge starke Mensch in die Knie und weinte. Die goldene Märzensonne aber ließ das Eiserne Kreuz leuchten, daß sein Abglanz deutlich auf der Brust des Peters lag. UIUSS 89099. : : 33 Scbessesen.. K Ro: nach der F. und erledi Am Sam: konstatiert Abendsf ratung dei erklärte,e affektion n auswurf gleitet vor Audienzen rung ei Schwester: * Ro veröffentl Katarrh 1 Audienzen Viele K Korps zog Im Vatik. leichte In gebe. Pros daß es sich auch ziem! welche beu krankun — Ro des Papste Papstes tel der Kranke des Papste. sprachen la und zeigte kältung zu gezogen h Sekretären verbrachte — Ro Marchiafal fieberfrei den Vatike heit des P K Rom Respigh einen bösal Kardinal vo öffentliche gehalten. ** Dre und Gemal bahnhof ei bayerischen Hubertuso Prinzen u Nach Vor König mit Inf. Regtauf den W Ehrenkomp marsch abg schienenen Fahne ersch stehenden ersten Wag die Prinze eine halbe Kölner Local-Anzeiger Nr. 67 a Montag, 10. März 191.. Seite 7. * Das Neueste vom Tage Erkrankung des Papstes. K Rom,.März1913.(Eig. Drahtber.) Der Papst wurde nach der Fasienpredigt am Freitag von einem leichten Katarrh befallen und erledigte infolgedessen schnell die angesagten Privataudienzen. Am Samstag traten Fiebererscheinungen hinzu. Leibarzt Amici konstatierte einen Jufluenzaanfall und ordnete Bettruhe an. Abends fand am Krankenbett des Heiligen Vaters eine Beratung der Aerzte Amici und Prof. Marchiafava statt. Letzterer erklärte, es handele sich um eine ziemlich ausgedehnte Bronchialaffektion nicht bösartigen Charakters; außer reichlichem Schleimauswurf bestehen die äußeren Symptome in Halsschmerzen, begleitet von Tousillen=Entzündung. Bis auf weiteres sind die Audienzen abgesagt.— Am Sonntagmorgen ist eine Besserung eingetreten. Der Papst empfing den Besuch seiner Schwestern. * Rom,.März1913.(Drahtber.) Osservatore Romano veröffentlicht folgende Nachricht: Da der Papst an einem leichten Katarrh und an Jufluenza erkrankt ist, fallen die gewöhnlichen Audienzen aus. Viele Kardinäle, Prälaten und Mitglieder des diplomatischen Korps zogen Erkundigungen über das Befinden des Papstes ein. Im Vatikan wurde die Auskunft gegeben, daß es sich um eine leichte Indisposition handele, die keinen Grund zu Besorgnissen gebe. Prof. Marchiafava erklärte es zur vollständig ausgeschlossen, daß es sich um Gicht handeln könne; es sei eine leichte, wenn auch ziemlich ausgedehnte Affektion der Bronchien ohne irgendwelche beunruhigende Anzeichen, also keine schwere Erkranrung. — Rom,9.März1913. Der Messagero berichtet: Der Sekretär des Papstes, Msgr. Bressan, benachrichtigte die Schwestern des Papstes telephonisch von dessen Unpaßlichkeit und fügte hinzu, daß der Kranke sie zu sehen wünschte. Tarauf begaben sich die Schwester des Papstes Anna und ihre Nichte Gilda in den Vatikan und sprachen lange mit dem Kranken. Der Papst fühlte sich erleichtert und zeigte keine Besorgnis. Er schrieb die Krankheit einer Erkältung zu, die er sich bei den Empfängen der letzten Tage zugezogen habe. In die Zimmer des Papstes wird außer den Sekretären und Kammerdienern niemand zugelassen. Der Papst verbrachte die Nacht verhältnismäßig ruhig, aber schlaflos. — Rom,.März1913. Die Tribuna schreibt: Professor Marchiafava besuchte am Abend nochmals den Papst, den er fieberfrei fand. Kardinalstaatssekretär Merry del Val verließ den Vatikan, was als Beweis angesehen wird, daß die Krankheit des Papstes keinen Anlaß zur Beunruhigung gibt. K Rom,.März1913.(Eigener Trahtbericht.) Kardinalvikar Respighi, der seit längerer Zeit zuckerkrant ist, hatte gestern einen bösartigen Anfall, der zu Besorgnis Veranlassung gab. Der verlagte die h. Sakramente. Für seine Genesung wurden öffentliche Gebete in der Pfarrkirche Maria Sopra Minerva abgehalten. Prinzregent Ludwig in Dresden ** Dresden,.März1913.(Drahtb.) Prinzregent Ludwig und Gemahlin trafen heute nachmittag.5 Uhr auf dem Hauptahnhof ein, und wurden vom Könige, der die Uniform seines bayerischen Infanterieregiments Nr. 15 mit dem Bande des Hubertusordens angelegt hatte, dem Kronprinzen sowie dem Prinzen und der Prinzessin Johann Georg herzlich begrüßt Nach Vorstellung des gegenseitigen Gefolges begab sich der König mit dem Prinzregenten, der die Uniform des Sächsischen Inf. Regts. Nr. 102 mit dem Bande der Rautenkrone trug, auf den Wiener Platz, wo die vom Inf. Rat. Nr. 102 gestellte Ehrenkompagnie Aufstellung genommen hatte, deren Vorbei marsch abgenommen wurde. Der Prinzregent begrüßte die erschienenen Generale und Stabsoffiziere, sowie den mit seiner Fahne erschienenen Verein Bayern. Hierauf wurden die bereitstehenden Wagen zur Fahrt nach dem Schlosse bestiegen. Im „# saß der Ronig mit dem Prinzregenten, im zweiten die Prinzessin Johann Georg und die Prinzessin Ludwig. Je eine halbe Schwadron des Gardereiter=Regiments trat vor und hinter die Wagen, die überall von einer dichtgedrängten Menschenmenge begrüßt wurden. Im Schloßhofe war eine Ehrenkompagnie des Jägerbataillons Nr. 13 aufgestellt. Im Residenz. schloß angekommen, wurden die Gäste sodann von der Prinzessin Mathilde, dem Prinzen Ernst Heinrich, sowie den Prinzessin=Töchtern des Königs begrüßt. Heute abend.30 Uhr findet im Residenzschloß große Galatafel statt. * Dresden,.März1913.(Drahtb) Heute abrno 7½ Uhr fand im Bankettsaale des Residenzschlosses Galatafel statt. Dabei brachte der König von Sachsen folgenden Trinkspruch aus: Eure Königliche Hoheit heiße ich in meinem Lande und in meinem Hause herzlich willkommen. In steter Treue und Verehrung gedenke ich Ihres in Gott ruhenden unvergeßlichen Herrn Vaters, dieses leuchtenden Vorbildes eines deutschen Fürsten, und Eurer Königlichen Hoheit als seinem Nachfolger in der Regentschaft danke ich es aufrichtig, daß hochdieselben und Ihre Königliche Hoheit die Frau Prinzessin so bald die Zeit sich genommen, mich und mein Land mit diesem Besuche zu erfreuen. In ganz besonderem Maße danke ich Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin für die hohe Ehre, die sie uns durch ihr Erscheinen erweist. Gibt mir die Anwesenheit meiner lieben Gäste den hochwillkommenen Beweis, daß Eure Königliche Hoheit gesonnen sind, die seit so langen Zeiten bestehenden Bande der Verwandtschaft ind Freundschaft zwischen unseren Häusern und Ländern in alter Weise weiter zu pflegen, so dürfen Eure Königliche Hoheit versichert sein, daß auch ich in alter Treue es mir angelegen sein lassen werde, diese Bande immer fester zu knüpfen. Gestützt auf die so engen Beziehungen werden wir uns, so hoffe ich, stets vertrauensvoll zusammenfinden in der Arbeit für die Wohlfahrt unserer Staaten ebenso wie in der Erledigung der großen Aufgaben, an denen wir für das Gedeihen, für die Sicherheit und für das Ansehen unseres geliebten deutschen Vaterlandes mitzuwirken berufen sind. Eure Königliche Hoheit sind unter uns kein Fremder, und meine Armee im besonderen ist stolz, hochdieselben seit Jahren zu den ihrigen zählen zu dürfen und Eure Königliche Hoheit als Chef eines ihrer ältesten und ruhmreichsten Regimenter zu sehen. Es ist mir aber ein Bedürfnis gewesen, die für uns so wertvolle Zusammengehörigkeit auch noch äußerlich zu bekunden, und ich habe deshalb bestimmt, daß das 3. InfanterieRegiment Nr. 102 von heute an den Namen Prinzregent Ludwig von Bayern zu führen hat. Ich schließe mit dem Wunsche, daß Eure Königliche Hoheiten an ihrem Besuche in Sachsen einigen Gefallen finden und angenehme Erinnerungen in die Heimat mitnehmen möchten. Die Gefühle des Dankes aber für Ihr Erscheinen, alle Wünsche für eine reich gesegnete Regierung, für das Glück Ihres Hauses und die Wohlfahrt des Königreiches Bayern fasse ich zusammen in dem Rufe: Meine lieben Gäste, Freunde und Verwandte, mein teurer Bundesgenosse, Se. Königliche Hoheit der Prinzregent und Ihre Königliche Hoheit, die Frau Prinzessin Ludwig von Bayern, sie leben hoch, hoch, hoch! Hierauf erhob sich Prinzregent Ludwig zu folgender Erwiderung: Eurer Majestät danke ich in meinem und der Prinzessin Namen aufrichtig für die warmen Begrüßungsworte, die Eure Majestät an uns gerichtet haben. Daß Eure Majestät hierbei in so innigen und ehrenden Worten meines hochseligen Vaters gedacht, dem Eure Majestät persönlich das letzte Geleite zu geben die Güte hatten, empfinde ich bewegten Herzens mit besonderem Danke. Es gereicht mir zur Freude, daß es mir vergönnt ist, durch unsern baldigen Besuch am Hofe Eurer Majestät zu bekunden, wie hoch ich die Ueberlieferungen der Freundschaft und Verwandtschaft bewerte, die seit alten Zeiten unsere Häuser und Länder verbinden. Ich bin mit Eurer Majestät von dem gemeinsamen Wunsche beseelt, die Wohlfahrt unserer Länder zu fördern. Mit Eurer Majestät verbindet mich der feste Wille, in Treue zum Reiche zu stehen, und vertraue zu Gott, daß es uns beschieden sein wird, erfolgreich an den großen Aufgaben mitzuarbeiten, deren Lösung die Ehre, Sicherheit und der Ruhm Deutschlands erheischen. Eure Majestät haben mir vor einigen Wochen die hohe Ehre erwiesen, mich zum Chef hochderen 3. Infanterie=Regiments Nr. 102 zu ernennen, und haben mich heute durch die Mitteilung frendigst überrascht, daß dieses Regiment, das zu den ältesten und in Krieg und Frieden bewährtesten Truppenteilen der ruhmreichen sächsischen Armee gehort, von heute an meinen Namen führen soll. Für die hohe Auszeichnung bitte ich Eure Majestat, meinen tiefgefühlten Dank entgegen zu nehmen Der herzliche Empfang, der mir und der Prinzessin im Lande Sachsen zuteil geworden ist, und die reichen Eindrücke, die wir hier empfangen haben, werden uns stets eine liebe und teure Erinnerung sein. Von ganzem Herzen wünsche ich, daß Gottes Segen Eure Majestät, meinen erlauchten Freund, Verwandten und Bundesgenossen immerdar geleite und stets über dem gesamten Königlichen Hause und dem Lande Kölner Sentrumspartei Zu den hierunter verzeichneten Veranstaltungen sind die Herren Vertrauensmänner der detr. Bezirke dringend eingeladen. Ausweiskarten mitoringen! Als solche dient die Parteimitgliedsbarte für das laufende Jahr. Auch unsere sonstigen Parteisreunde sind sehr willl ommen. Montag, 10. März, Volkhoven=Longerich, 8 U...V. bei Jos. Feith, Longericher Hauptstr. 58. Dienstaa, II. März, Ehrenfeld, St. Mechtern, 9 U. Verslg. Kathol. Gesellenhaus(Stadtv. Dr. Mülhens, Parteisekr. Scola). Sachsen walten möge. Ich trinke auf das Wohl Sr. Majestät des Königs von Sachsen. * München,.März1913.(Drahtb.) Prinzregent Ludwig sandte von Elsterwerda aus an den Kaiser ein Telegramm, in dem er dem Kaiser und der Kaiserin für alle Güte, für den großartigen Empfang in der Reichshauptstadt und die schönen dort verlebten Stunden dankt, die ihm und der Prinzessin Ludwig unvergeßlich bleiben würden. 805 4ch *5PP0PBB 5. 5 : G e s e l l s c h a f t s= u n d V e r e i n s l e b e n: 5000hRRSPCOLOPOPOCPOLCOOOOORTTOPOOOC00O ( Die Rheinlande und die preußische Verfassungsfrage 1815—1848 behandelte Privatdozent Dr. A. Geirmann(Bonn) in der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde im gutbesetzten Isabellensaale des Gürzenich. Die Stein=Hardenbergschen Reformen hatten den preußischen Staat auf eine neue Basis gestellt, deren Folge die konstitutionelle Verfassung sein mußte, und die Wiener Konferenz hatte im Artikel 13 die Einführung der Verfassung in den Bundesstaaten angeordnet, daß man 1815 Preußen wirklich eine Verfassung geben wollte, hat 1843 ein preußischer Minister bestätigt. Aber das Vertrauen der Rheinländer, dem u. a. Görres, Arndt usw. beredten Ausdruck verliehen hatten, wurde bitter enttäuscht. Das Zustandekommen der Kommission, die sich im Mai 1815 mit der Verfassungsfrage beschäftigen sollte, wurde durch die Gegenagitation des preußischen Adels und der Beamtenschaft vereitelt, deren Drängen König Friedrich Wilhelm III. nachgab, so daß auch die weiteren Kommissionen, die bis 1822 einberufen wurden, keinen Erfolg hatten. 1823 kam als kümmerliches Ergebnis dieser Beratungen die Einführung der Provinzialstände heraus. Während der ritterbürtige Adel in einer Petition die Einführung der alten privilegierten Landstände forderte, gelangte die wahre Gesinnung der Rheinländer 1818, als der König mit Hardenberg an den Rhein kam, in dem Adressensturm zum Ausdruck. Die Koblenzer Adresse, die Görres überreichte, forderte eine berufsständige Verfassung— jedoch der Erfolg blieb aus! In In den rheinischen Provinzialständen von 1823 waren Adel, Städte und Land durch je 25 Stimmen vertreten. Friedrich Wilhelm III. wollte keine Staatsverfassung geben und wurde durch den Tod verhindert, durch ein Hausgesetz seinem Nachfolger die Einführung einer Verfassung zu untersagen. An den Thronwechsel von 1840 knüpfte man im Rheinland abermals große Hoffnungen, aber auch Friedrich Wilhelm IV. war Gegner der Verfassung. Als dann endlich durch das Patent vom 3. Februar 1847 die acht preußischen Provinziallandtage zum vereinigten Landtage in Berlin zusammenberufen wurden, stellten sich die Liberalen auf den Standpunkt, daß mit dem vereinigten Landtag das Verfassungsversprechen von 1815 noch nicht erfüllt sei. Erst nach den Märztagen und dem Sturmjahr von 1848 sollte die preußische Verfassung kommen. Nach dem Bericht des Schatzmeisters Dr. G. von Mallinckrodt betrugen die Einnahmen 33 140 M.(Beiträge, Zuschüsse und Zinsen), die Ausgaben für die Bearbeitung wissenschaftlicher Unternehmungen und allgemeine Verwaltung 21838 M. Das eigene Vermögen der Gesellschaft beträgt somit Ende 1912 94 659 M. und das der Me vissenstiftung 49585., zusammen 144 245 M. Für die Denk mälerstatistik der Rheinprovinz wurden eingenommen 16891 M und ausgegeben 16878 M. nach auswärts. H. 20 Jahre junger macht meine wasserhelle Haarfarbe Exlepäng. Selbige gibt früh ergrauten Haaren deursprüngliche Farbe wieder. Erfolg garantiert, ist absolut unschädlich .färbt nicht ab, nie mand kann es sehen. 12 Jahre erprobi Fl. 3,50 fl, bei Nichterfolg Geld zurück Versand Schellenberg, Köln, Breitestraße 13—15. v“ „..#r Gerce,###ihme#tn Nihe Arieee Gdlerhserr Wleilzkorlun= u Über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen! 6100 notarell beglaubigte Zeugt Hustenmittel. Paket 30 PL □ ierzten und Privaten verbürgen den sicheren Zu haben in Apotheken. Drogerien, und man lasse sich nichts anderes aufreden 5 Kölner Local-Anzeiger Nr. 67& Montag. 10. März 1913 Gesellschafts- und Vereinsleben: ( Regimentsjubiläum des Fußartillerie-Regiments Nr. 8. Am 16. Juni 1914 sind 50 Jahre verflossen, daß der Plan zu einer Reorganisation Gemäß dieser Order der Artillerie zur Durchführung gelangte. Nr. 8 dasF wurde bei der Rheinischen Artilleriebrigade der Troer wuter.„□ Festungsartillerie=Regiment Nr. 8 zu Koblenz sormiert. Der Regimentsstab, der von 1864 bis 1877 in Koblenz FF4 100„„. Cackrahon 1n ADoh Tie Drmlterk. Der diegrmentsstarf der SUn TeUPE stand, befindet sich seit 1877 ununterbrochen in Metz. Die Feier des 50jährigen Bestehens des Regiments, das seinen Ersatz lediglich aus dem Rheinlande bezieht, wird im Sommer 1914 begangen werden. Schon jetzt ist an vielen Orten das Interesse für diese Jubelfeier unter den ehemaligen Angehörigen des Regiments außerordentlich lebhaft erwacht. In Köln selbst, wo einzelne Teile des Regiments bis 1877 lagen, ist in dieser Angelegenheit noch wenig geschehen. Wie der Aufruf in der vorliegenden Nummer besagt, ist allen ehemaligen 8ern(Unteroffiziere und Mannschaften) Gelegenheit zu einer Aussprache über die gemeinschaftliche Teil nahme an der Jubelfeier gegeben. Am Samstag den 15. März d.., abends 9 Uhr, ist eine Zusammenkunft im Hotel=Restaurant Im Römer(Unter Goldschmied) anberaumt. Diejenigen ehemaligen Regimentsangehörigen, die verhindert sind, dieser Zusammenkunft beizuwohnen, werden gebeten, ihre Zustimmung zu einem Zusammenschluß für die Teilnahme an der Jubelfeier schriftlich an das Komitee ehemaliger Artilleristen des FußrtillerieRegiments Nr. 8 in Köln, Hotel=Restaurant Im Römer, Unter Goldschmied, mitzuteilen. Die 24. Jahres=General=Versammlung des Königs=HusarenVereins, die im Vereinshaus zum St. Peter stattfand, wurde vom Vorsitzenden Herrn Röseler geleitet. Dieser gab zunächst einen kurzen Rückblick auf das verflossene Vereinsjahr. Der Kassierer Franz Harig erstattete Bericht über die Kassenverhältnisse. Das Vereinsvermögen beträgt nach Abzug der Unkosten 3000,12 Mark. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden durch Zuruf wiedergewählt. Dann feierte der Vorsitzende Herr Röseler in vortrefflichen, mit einem Hoch ausklingenden Worten das Geburtstagskind des Vereins, den Fürsten Adolf zu Schaumburg=Lippe, dem ein vom Vorstandsmitgliede A. Kampmann verfaßtes Lied gewidmet war. Auch wurde das langjährige Mitglied Julius Genske gebührend geehrt; dieser hatte dem Verein 200 M. überwiesen. Die Mitglieder Hummes und Iltgens sorgten im weiteren Verlauf des Abends für Unterhaltung Der Verein kann im nächsten Jahre auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken. (1) Die Vereinigung ehemaliger Gardeschützen für Köln und Umgegend. E.., hielt am letzten Dienstag ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Der bisherige Vorstand: die Herren Louis ssen; 280 M. hierzu wurden bereits in der Versammlung net. Im Mai nächsten Jahres beteiligt sich die Vereinigung Jahrhundertfeier der Begründung des Gardeschützen=Bagezeichnet an der taillons. Den Mittelpunkt der am Dienstag abgehaltenen Monatsversammlung des Ofarrvereins St. Michael bildete ein Vortrag des Gymnasial=Oberlehrers Prof. Rud. Schmitz über Die Sage vom ewigen Juden. In einer vergleichenden Nebeneinanderstellung der poetischen Bearbeitung der Ahasverlegende durch Schubart, Goethe, Mosen und Hamerling zeigte er, wie diese den an und für sich einfachen, aber die schaffende Phantasie, den dichterischen Geist in höchstem Maße anregenden Stoff verwertet und jeder nach seiner Art anders behandelt haben. Nach dem mit Beifall aufgenommenen Vortrag machte der Vorsitzende, Hr Rektor Theisen, u. a. die Mitteilung, daß dem jetzt aus Gesundheitsrücksichten in Rheinbach wohnenden Herrn M. Schäfer in Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste als früherer langjähriger Kassierer des Vereins durch eine Deputation eine trefflich ausgeführte, mit passender Widmung versehene Photographie der St. Michaelskirche in geschmackvollem Rahmen überreicht worden sei. Hr. Pfarrer Müller wies auf den für Karfreitagabend vorgesehenen Konferenzvortrag von P. Dionysius hin und lud zur regen Beteiligung an der gemeinschaftlichen h. Kommunion am Östersonntag ein. Er erwähnte ferner, daß es infolge eines Legats des verstorbenen Hrn. Anton von der Acht ermöglicht sei, die Kosten des jetzt seiner Vollendung entgegengehenden Bodenbelags er Kirche mit Ausnahme des Hochchors zu bestreiten. () Der Volksverein für das katholische Deutschland, Ofarre Herz Jesu, hielt am Donnerstagabend im großen Saale des Volksgarten=Restaurants eine gut besuchte Versammlung ab. Hr. Pfarrer Kastert(Kalk) sprach in einer längeren Rede über das Thema: Weltanschauung und öffentliches Leben. Das Wort Weltanschauung sei in heutiger Zeit ein Schlagwort von großer Bedeutung geworden, das in die politischen Tagesfragen kommunaler und sozialer Art mit hereingezerrt werde. Der Redner erläuterte den Begriff christliche Weltanschauung. Die erbittertsten Gegner des Christentums: Sozialdemokratie, Freimaurerei, Anarchismus, Nihilismus usw., die sonst so verschieden in ihren Lehren seien, daß man fast von einer babylonischen Sprachverwirrung reden könne, ständen im Kampfe gegen die christliche Weltanschauung geschlossen da. Am Schlusse seiner Ausführungen forderte der Redner zur eifrigen Betätigung der Katholiken im öffentlichen Leben auf. In markanten Strichen zeichnete Hr. Lehrer Wilhelm Langenberg ein Bild von der Notwendigkeit der Jugendpflege. Besonders der Jugend drohten große Gefahren. Da sei es unsere Pflicht, uns mehr als wie bisher der Jugend anzunehmen, damit diese gegen die Einflüsterungen gewissenloser Hetzer, welche die Jugend nur für ihre Zwecke dienstbar machen wollen, gefeit seien. die Eltern sollten Sorge tragen, daß ihre Kinder tatholischen Jugendvereinigungen zugeführt würden. Hr. Kaplan Kleine=Nath= land unterstrich zum Schluß nochmals die mit lebhaften Beifall aufgenommenen Ausführungen der beiden Redner. Die Wohltätigkeitsveranstaltung de. Katholischen Arbeitervereins Köln-Süd vereins Köln-Süd am ersten Sonntag des Monats März verlief n der denkbar schönsten Weise. Dichtbesetzt war der große Festsaal und Vorsaal des-Annohauses. Alles verfolgte mit größter Auf„„„„„ W„„„„ merksamkeit die Darbietungen auf der Bühne. Zur Aufführung gelangte das Schauspiel Judah. Die einzelnen Rollen waren vortrefflich besetzt. Hervorgehoben zu werden verdienen die herrlichen Bühnendekorationen, die zum größten Teil von Mitgliedern der Theaterabteilung in unermüdlicher und opferfreudiger Arbeit angefertigt worden waren. Auf vielseitigen Wunsch findet am zweiten Sonntag nach Ostern, am 6. April, eine Wiederholung des Schauspiels mit dem gleichen Zweck der Unterstützung und des Ausbaues der Vereinsbibliothek statt. 1A) Im kathol, kaufmänn. Verein sprach am letzten Donnerstag Hr. Aloss Weyers über seine Reisen durch Italien. An Hand einer Anzahl Lichtbilder führte der Redner seine Zuhörer durch die bedeutendsten Städte; er zeigte die schönsten und ältesten Kunstdent naler und schilderte Land und Leute. Allseitiger Beifall und warme Worte des Dankes des stellvertretenden Vorsitzenden, Hrn. Kaufmann, lohnten den schönen Vortrag. Der geistliche Beirat des Vereins, Hr. Präses Langenbach, stellte in einem Rückblick auf die unerwartet stark besuchten Exerzitien fest, daß noch viele Hunderte junger Kaufleute, die in religiöser und sozialer Beziehung dem Vereine sehr nahe stehen, noch nicht Mitglieder seien. Der Präses richtete einen warmen Appell an sämtliche Mitglieder, mit allen Kräften an der Entwickelung des Vereins und für die Gewinnung neuer Mitglieder mitzuarbeiten. Am nächsten Donnerstag, 13. d.., wird im Weißen Saale der Bürgergesellschaft ein populär=wissenschaftlicher Vortrag des Hrn. Dr. med. Krautwig über Leistungen und Ziele der öffentlichen Gesundheitspflege stattfinden. 6 Am vorletzten Donnerstag hielt Hr. Kaufmann Anton Kehren im Ratholischen kaufmännischen Verein Köln-Sülz einen Vortrag über seine Reise nach Afrika. In Verfolg seiner Ausführungen wurde die Zuhörerschaft im Geiste zu den verschiedenen KüstenLandungsplätzen, wie Southampten, Lissabon, Funchal, Las Palmas, Tanger, Gibraltar, Oran, Algier, Tunis, Palermo, Neapel, Genua usw. geführt. Auch ließ es der Vortragende an der Schilderung humorvoller und heiterer Episoden nicht fehlen, so daß eine recht gemütliche Stimmung herrschte. () In der Ortsgruppe Köln des kaufmännischen Verbandes für weibliche Angestellte(Sitz Berlin) sprach am Donnerstag Frl. Gertrud Israel aus Berlin über das Thema: Wie gewinnen wir Kraft für den wirtschaftlichen Existenzkampf? Für diesen Kampf, der erst in den letzten Jahrzehnten an die Frauenwelt herangetreten sei, sei ein Teil der heutigen Generation noch nicht geschult. Besonders schwierig gestalte sich der Kampf für die weiblichen kaufmännischen Angestellten, deren Zahl heute schon über 300000 betrage und noch immer stark steige. Um sich heute im wirtschaftlichen Leben zu behaupten, sei vor alleln eine bessere Allgemein=, Fach= und Fortbildung erforderlich; offenen Auges müßten die weiblichen Angestellten alle Vorgänge in ihrem Berufe verfolgen und sich mit allen Vervollkommnungen in technischer und fachlicher Hinsicht vertraut machen, um Schritt zu halten und für alle Anforderungen gerüstet zu sein, die an sie heranträten. Begrüßenswert sei das Privatbeamtenpensionsgesetz, das trotz mancher Mängel den schlimmsten Sorgen für die Zukunft abhelfe. Zu erstreben seien noch Beseitigung bzw. Milderung der Konkurrenzklausel Regelung der Arbeitszeit, Abschaffung der Sonntagsarbeit und Einführung des=Uhr=Ladenschlusses durch Reichsgesetz. Die Vortragende, die lebhaften Beifall erntete, schloß mit einer warmen Aufforderung zum Eintritt in den kaufmännischen Verband für weibliche Angestellte, der in diesem Jahre sein 25jähriges Bestehen feiern könne. 4) Katholischer Beamtenverein Köln. In der am Freitagabend im großen Saale des Fränkischen Hofes abgehaltenen Versammlung behandelte Herr Stadtverordneter Lahr das Thema Lebensversicherung, ganz besonders aber die vortrefflichen Einrichtungen der Zentral=Sterbekasse Leo Redner besprach kurz die neue „Volksfürsorge“, die sich zum Schlusse als eine sozialdemokratische Gründung erwiesen habe. Die maßgebenden Kreise hätten die durchsichtigen Pläne der Sozialdemokraten aber früh genug erkannt. Die seit 1895 bestehende Sterbekasse Leo sei jetzt für alle Versicherungszweige ausgebaut und erfreue sich in den weitesten Kreisen des katholischen Volksteils großer Sympathien; sie sei unbestritten die beste aller Volksversicherungen, da der jährliche Gewinn nicht dem Vorstand und den Aktionären, sondern nur den Versicherten in Form von Dividende auf die Prämie zufließe. Ein Redner machte in der nachfolgenden Diskussion an einem treffenden Beispiel klar, wie er mit 50 Jahren 2000 M. ausbezahlt erhalten habe. Hätte er diese Beträge in derselben Zeit an die Sterbekasse Leo einbezahlt, hätte er anstatt 2000 M. ca. 3000 M. erhalten.— Am Mittwoch wurde der infolge einer Blutvergiftung jäh aus dem Leben geschiedene Wagenwärter Matthias Breuer zu Grabe getragen. Anwesend waren die Geistlichkeit von St. Agnes, der katholische Beamten= und der Fahrbeamtenverein mit ihren Fihnen, der Wagenwärter= und Brieftaubenverein; zahlreiche pensionierte Beamten gaben ihm das letzte Geleite. Der Brieftaubenverein ließ mehrere Hundert Tauben auf, die längere Zeit über dem großen Leichenzuge kreisten. Unterwegs spielte die Musik. Alle, die den Verstorbenen, einen biederen Charakter, gekannt, bewahren ihm ein ehrenvolles Andenken.(0 H) Im Deutschen Orivatbeamtenverein, Zweigverein Köln, eröffnete der Vorsitzende Proestler die diesjährige Hauptversammlung im Bayrischen Hof mit einer Uebersicht über den glänzenden Abschluß des Hauptvereins in Magdeabschluß chatzmeister Richter erstattete, wurden an den Hauptverein abgeführt an Beiträgen zur Pensionskasse 18 929., zur Witwenkasse 3545., zur Begräbniskasse 4193., zur Krankenkasse 11 263., an Vereinsbeiträgen usw. 7071 M. Die Mitgliederzahl stieg auf 1090. nahme und Ausgabe mit Die Zweigvereinskasse schloß in Ein146 M. ab, die Leyendecker=Stiftung weist einen Bestand von 5077 M. auf Das zum ersten Male herausgegebene Jahrbuch des Zweigvereins hat allgemeinen Anklang gefunden. Aus dem neugegründeten Unterstützungsfonds konnten 1379 M. für Zitwen und 1 Waisenkinder verausgabt werden. 9 Der Vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt. An Stelle des zum Ehrenmitglied ernannten Vorstandsmitgliedes W. Imhäusser wurde Hr. Weisbach neugewählt. Als Vertreter des Zweigvereins für die diesjährige Hauptversammlung in Danzig wurden die Herren Pich und Gehlen in Vorschlag gebracht. C 4) Der Verein für neue Frauenkleidung und Frauenkultur veranstaltete am letzten Mittwoch im Frauenklub seine Generalversammlung, die mit einer Ausstellung alter Schmucksachen und mit dem üblichen Teenachmittag verbunden war. Die einzelnen Berichte gewährten den zahlreich erschienenen Mitgliedern Ausblick auf das ausgedehnte Arbeitsfeld des Vereins, dessen Hauptziele sich auf vernunftgemäße Entwickelung der Frauentleidung und des Frauenkörpers erstrecken. Das weitere Programm umfaßt alle Gebiete, die auf den Faktor Frauenkultur Bezug haben. Von diesen Gesichtspunkten ist auch die monatlich erscheinende, reich illustrierte Zeitschrift des Verbandes getragen.— Das Vereinsturnen erfreute sich in diesem Winter lebhaften Zuspruches. Gleichen Zuspruch fand die Auskunftstelle Rudolfplatz 3, die jeden Montag—7 Uhr unentgeltlich für Frauen aller Stände offen steht. Die Versammlung spendete der unermüdlich tätigen Vereinsleitung, besonders Frau Else Wirminghaus, wohlverdienten Dank. Die Ausstellung alter Schmucksachen, durch das liebenswürdige Entgegenkommen einiger Mitglieder reichhaltig und interessant gestaltet, bildete eine hübsche Illustration zu einem, den gleichen Gegenstand behandelnden Vortrag. Dem Geschäftsbericht des Korner Conkünstlervereins für das Jahr 1913 entnehmen wir folgendes: Der Verein zählte am Schlusse des abgelaufenen Jahres 2 Ehrenmitglieder, 123 aktive und 30 inaktive Mitglieder. Es fanden pro 1912 sieben Vereinsabende, darunter je ein französischer, nordischer und Kölner Komponistenabend statt. Es wirkten dabei mit acht Vokal= und 25 Instrumenta solisten. Das sich stets mehrende Vereinsvermögen betrug Eß. des Jahres 1552,35.. Der bisherige Vorstand, bestehend aus Herren Prof. L. Uzielli(erster Vorsitzender), Dr. O. Neitzel(zwen Vorsitzender), Kämmersänger Karl Rost(Schriftführer), Am gerichtsrat Kuhl(Schatzmeister), Prof. F. Bölsche(Bibliotheig, sowie als Beisitzer Frl. Hedwig Meyer und die Herren Prof. BreEldering, Ernst Heuser, F. Michalek, H. Möskes und H. A. Zun wurde wiedergewählt. Der nächste(86.) Vereinsabend findet rgewählt. 18. d. M. im Ibachsaal statt. Der Windthorstbund Köln-Mitte hielt am Mittwochaben im Saale von Dünwald eine Sitzung ab, die mit einem kurze, interessanten Vortrage über die auswärtige politische Lage und di durch sie bedingte neue Milliardenheeresvorlage der Vorsitzende Herr Dr. Scharmitzel, eröffnete. Dann sprach Herr Generalsekreig Dr. Jörg über die Landtagswahlen, vor allem aber über die Wah rechtsfrage. Die Darlegungen des Redners, der besonders Frage des Wahlrechts souverän beherrscht, fanden lebhaften Be fall. Es wurde allen Zuhörern klar, wie ausgezeichnet die Stellurder Zentrumspartei gerade in der Wahlrechtsfrage im künftige Wahlkampfe zu verteidigen ist; die Zentrumsfraktion habe ein ungeheuer hoch zu bewertenden Erfolg in der Angelegenheit errungen: sie hat den Konservativen die Zustimmung zur geheime Wahl abgerungen und dieser Fortschritt sei von größter praktische Bedeutung. Eine bis nach 12 Uhr dauernde Diskussion gab de Referenten Gelegenheit, alle bei der Agitation möglichen Einwänd. zu beleuchten. (A) Der Windthorstbund Köln=Ralk hielt am Donnerst im Restaurant Höntgesberg eine Sitzung unter Leitung des Hrr Direktors Krings ab. Hr. Parteisekretär Wernerus(Mülhein sprach über Die Bedeutung der bevorstehenden Landtagswahlen, b# denen, wie der Redner bemerkte, vor allem die Wahlrechtsfrage ein große Rolle spielen werde. Im Gegensatz zur Sozialdemokran habe das Zentrum in den Wahlrechtsfragen bisher stets die prai. tische Politik im Auge gehabt, die allein für die Zukunft Aenderung des Landtagswahlrechtes erhoffen lasse. An den Beifall ausgenommenen Vortrag schloß sich eine noch manche Au klärung bringende Diskussion an. 4 ((A) Zum Besten armer Kommunionkinder veranstaltete der kite Jünglingsverein von St. Maria-Himmelfahrt in KölnAippes am Mittwochabend im dichtbesetzten Tivolisaale eine Au führung des Passionsspiels: Z vei Verräter. Vorträge der Mis abteilung des Vereins unter der Leitung des Hrn. Lehrers Lann Chorgesänge und ein gemeinschaftliches Lied bildeten eine schör Einleitung zum ersten Teil, der in der Darstellung künstlerit zusammengestellter lebender Bilder aus der Leidensgeschichte Herrn gipfelte. Den zweiten Teil hatte der Verfasser des Stück Hr. Obertelegraphenassistent R. Geßner, der ersten christlichen; entnommen: Die Christen unter Nero. Das schöne, bühnenreh Stück fand lebhaften Beifall; der Verfasser selbst wurde von# Darstellern durch Ueberreichung eines Lorbeerkranzes geehrt. nächsten Donnerstagabend findet eine abermalige Aufführung Stückes statt. (A) Im Samariterverein Köln-Deutz fand vor einigen Ta die Prüfung der im Winter 1912/13 von dem Oberarzt, Herrn? Bardenheuer II, zu Samaritern ausgebildeten Mitglieder durch zweiten Vorsitzenden des Zweigvereins vom Roten Kreuz für! Stadt Köln, Herr Geheimen Sanitätsrat Dr. Kayser, statt. A. Vertreter des Zweigvereins waren ferner erschienen die Hen Oberstabsartzt Dr. Schmick und Rechnungsrat Günther. Die Pr. linge bestanden sowohl in der theoretischen, wie in der praktisch Ausbildung; allen konnte somit die Befähigung als Samariter erkannt werden. Die Geprüften traten darauf dem Samarit verein Köln=Dentz als aktive Mitglieder bei. 0) Dr Wohltätigkeits-Verein Kaiser Stammtisch Streie holz hat aus dem Reinertrag der von ihm am 15. Januar d. J. der Bürgergesellschaft veranstalteten großen karnevalistischen Sitzun diesem Jahre 33 Kommunion= und Konfirmandenkinder voll ständig ausgestattet. Hierfür wurden seitens des Vereins 13. Mirk verwandt. Der Verein hat seit der im Jahre 1908 erfolg Gründung bereits ca. 6000 Mark zu diesem Zwecke verausgabt. () Im Verein Alt-Köln sprach am letzten Donnerstag Mitt schullehrer W Räderscheidt über die altkölnische Sage veo den vier Heymonskindern. Der Redner führte folgend# aus: Die Namen der Reinoldstraße und Bayardsgasse erinnen noch an den heldenhaften Sohn Heymons und dessen riesenstatt Roß. Statuen Reinolds finden wir am Portale der Mauritiuskicc und an einem Haufe am Rinkenpfuhl. Besonders bemerkenswa ist ein altes Bild der Reinoldlegende in der Mauritiuskirche, an Eingange in die Sakristei, das einer Restaurierung bedürftig, diese aber auch wert ist. Die Brauerei zu den vier Heymonskindern bekannt. Im Jahre 1604 wurde das Volksbuch von den Heymon kindern zu Köln bei Joh. v. Brachel auf der Schmierstraße zuer gedruckt und ist seither vielfach aufgelegt worden. Die Reclan ausgabe nach der Fassung von Gust. Schwab sowie eine dann gearbeitete Jugendschrift halten einer Kritik nicht stand, sodaße gute Neuausgabe nach dem Originale dankbar zu begrüßen Der Redner gab den Inhalt des Buches kurz wieder, sprach seine Quellen, den Ort und die Zeit der Erzählung, schilderten Haupthelden und sein Roß Bayard und wußte die Zuhörer erangenehm wie lehrreich zu unterhalten. Zum Schlusse warf er: Frage auf, ob nicht in Köln ein Tenkmal der Heymonskinder u der Reinoldlegende besser angebracht sei, als eine Vergrößerung sehr schönen, aber sattsam bekannten Stuckschen Amazone. Reis Beifall ward dem Vortrage und besonders diesem Vorschlage zun Dem kürzlich verstorbenen Kölner Tichter Gerhard Schnorrenbe hatte Hr. Karl Wirtz einen tief empfundenen poetischen Nacht gewidmet, den Hr. Pohl wirkungsvoll vortrug. Die Versammlu ehrte das Andenken des Verstorbenen in üblicher Weise. Seit dem letzten Vereinsabend sind 31 Mitglieder dem Verei neu beigetreten, darunter Hr. P. Maubach von der Diamanie# gesellschaft in Pomona bei Lüderitzbucht. Im Saale war aus Besitze des Hru. Wächter eine Nachbildung der alten Bocksfahr aus dem Hause Siegburgerstraße 24 in Deutz ausgehängt. Stifters derselben, der 1720 nach Teutz kam, stets an Glied der Familie übergehen, das in Deutz wohnt. das In echtem unverfälschtem Kölsch erzählte Hr. Justizrat B. orn„jet us dem Niehkörvche", so recht der Volksseele abgelau Ernstes und Heiteres, wie's das Leben bringt. Im Anschluß machten die Herren Arends, Kramer, Pohl und Winter mit Kölner Dichter Joh. Stader näher bekannt, der bisher bescheiden miKindern seiner Muse zurückgehalten hatte. Rümcher, Verzällcher: bor Ei Leedcher des Dichters zeugten von echt dichterischem Empfinden, Am nächsten Vereinsabend wird Hr. Baumeister Heuser= das römische Köln sprechen. 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Schauspielhaus: Wilhelm Tell, 7½, Colosseum: Der Liebesonkel, 8¼, Reichshalen-Theater: Vorstellungen des Olympia-Theaters, 8 Uhr, Original Kölner Hängeschen-Theater(Jean Hamacher): Im früheren Panoptikum im Auerbachs Keller: Täglich Vorstellungen. Kon-arte. Konzert-Gesellschaft IX. Gürzenich-Konzert, 7, Zoologischer Garten: 3½, Flora:„„(vorm.—12 freier Eintritt), Volksgarten: 318, Stadtgarten: 3½, Opernhaus-Restaurant: 5 Uhr, Vergnügungspalast„Gross-Cöln“, Wiener Café, City-Café, Café Runge. Café Bauer, Kaiserhof. Verschiedenes. Bür-ergesellschaft(Weisser Saal: Oberammergauer Passionsspiele Lichtbilder) 81, Vortrags-Ve einigung 1910: Vortrag mit Lichtbildern von Albert Wohlgemuth über Die Fremdenlegion, Lesegesellschaft, 8½ Uh. 0 Aus dem Abgeordnetenhaus. Bei der Weiterberatung des Etats der preußischen Zentralgenossenschaftskasse konnte am Samstag der konservative Abgeordnete Meyenschein sich nicht enthalten, recht lebhaft über die —„„„ ff........t. Aaie ner Abdeorbiele Mehelschein sich Nicht encharten, rcceNe. Preußenkasse zu klagen. Abg. Stull vom Zentrum meinte, daß es doch gut sei, den Gegensatz unter den Genossenschaften nicht immer wieder hervorzuheben und erblickte die erste und ureigenste Aufgabe der Preußenkasse in der Unterstützung und Förderung der bestehenden Genossenschaften. Dann wurde der Etat der Zentralgenossenschaftskasse bewilligt. Der Gesetzentwurf über den Ausbau von Wasserkräften im overen Quellgebiet der Weser wurde in zweiter Beratung erledigt. Dem Entwurf eines Ausgravungsgesetzes standen alle Parteien mit Ausnahme der Konservativen, die darin einen zu weitgehenden Eingriff in die Rechte der Privateigentümer sahen, freundlich gegenüber. Deren Bedenken suchte Abg. Dr. Kaufmann vom Zentrum mit dem Hinweis auf die gesetzlichen Schutzvorschriften, wie sie in Hessen, Bayern, Oldenburg bestehen, zu zerstreuen. Dort haben sich die Gesetze gut bewährt und nach ihrem Muster ist der preußische Entwurf hergestellt. Der Entwurf wurde der verstärkten Justizkommission überwiesen. Die Anträge Schiffer und Genossen auf Annahme eines Gesetzentwurfs über Polizeiverordnungen und Ortsstatute, eines Gesetzentwurfs betr. die Anfechtung amtlicher Verfügungen und betr. die Sammlung und Sichtung des vorhandenen Rechtsstoffes wurden angenommen gegen eine Minderheit der Rechten. Vom Zentrum äußerte sich Abg. Dr. Bell zustimmend. Man begann noch mit der Beratung einer Petition um Verleihung des passiven kommunalen Wahlrechts an die Lehrer der öffentlichen Vollsschulen und vertagte sich gegen 5 Uhr. G Stimmungsbild aus dem Reichstag. Der Reichstag bewilligt in dritter Lesung das Notgesetz und erteilt damit der Regierung die Vollmacht, bis zur endgültigen Erledigung des Erats auf Grund des früheren Etats weiter zu wirtschaften. Eigentlich sollte der Etat zum 1. April fertiggestellt sein; da dies aber vielfach nicht möglich ist, so hilft man sich eben mit dem sogenannten Notgesetz. Hr. Haase, der sozialdemokratische Rechtsanwalt, meint, es wäre gut, zur rechtzeitigen Fertigstellung des Etats den Reichstag früher einzuberufen. Er ist also der Ansicht, daß die späte Einberufung schuld sei an dem zu späten Zustandekommen des Etats. Wir sind der Ansicht, daß der Reichstag in seinen Verhandlungen zweifellos einen bedeutenden Schritt weiter vorwärts wäre, wenn nicht die Sozialdemokraten in einer geradezu unerhörten Weise die Tribüne alltäglich zu stundenlangen Agitationsreden benützten. Als man das Notgesetz verabschiedet hatte, wandte sich der Reichstag wieder dem Kolonialetat zu, und der Plenarsaal wurde zum Tribunal. Auf der Anklagebank saß der nationalliberale Abgeordnete Semler, von der Sozialdemokratie des Verbrechens beschuldigt, seine Eigenschaft als Referent über den Kolonialetat zur Empfehlung für den Posten eines Aufsichtsratsmitgliedes in einer Konzessionsgesellschaft benutzt zu haben. Vertreter der Anklage ist Dr. Weill, der unbedingt aus dem Verhalten des Dr. Semler ein strafwürdiges Verbrechen konstruieren will. Im Hause sowohl wie auch auf der Regierungsbank kann man aber an dem Verhalten Dr. Semlers nichts ehrenrühriges finden, im Gegenteil, man ist der Meinung, daß Hr. Semler durch seine Tätigkeit wesentlich zur Förderung des deutschen Handels und Wandels in unseren Kolonien beigetragen habe. Auch Hr. Ledebour meldet sich als Ankläger zum Wort und belegt einen Teil unserer Kolonien unter allgemeiner Heiterkeit des Hauses mit der Bezeichnung Bethmann Hollwegzipfel. Doch genug hiervon. Einen recht breiten Raum in den Verhandlungen nahm die Frage der Baumwollkultur in unseren Kolonien in Anspruch. Die Sozialdemokraten sind Pessimisten und versprechen sich in dieser Beziehung so gut wie nichts, während die bürgerlichen Parteien mit Recht darauf hinweisen, daß nach der Saat nicht sofort geerntet werden kann, sondern daß auch wir, ebenso wie die anderen Kolonialmächte, Jahrzehnte warten müssen, bis die Saat aufgeht. Es war schon recht spät geworden, als man zum letzten Kolonialetat, demjenigen von Kiautschou, kam. Ueber die erfreuliche Entwickelung sprachen der Zentrumsabgeordnete Nacken, Heckescher(Vp.) und der Marinestaatssekretär. In einem Schlußwort gedachte der Präsident der bevorstehenden großen nationalen Feiertage. Das Haus erhob sich von den Sitzen mit Ausnahme der wenigen Sozialdemokraten, die bekanntlich kein Interesse an dem Vaterland haben, auf dessen Boden sie leben und das ihnen Arbeit und Brot verschafft. Mit dem Wunsche auf ein frohes Osterfest trennte man sich bis zum 2. April. Eine Minute spater war der Saal leer. Mutmassliohe Witterung für den II. März: Fortgesetzt ziemlich mild, dabei veränderlich und windig aus Südwest bis Nordwest. Zeitweiser Regen ist noch zu erwarten. O-Aufg..58. Unterg..26.-Aufg..54 mrgs., Unterg. 10.33 abends. ∆ Reifeprüfung. Am Freitag und Samstag fand an der Kaiserin=Augusta=Schule(Oberlyzeum mit Studienanstalt), anfangs unter dem Vorsitz des Provinzialschulrates Dr. Hoeres, später unter dem des Direktors Dr. Voß, die Lehramtsprüfung. der Seminarklasse statt. Von 27 Schülerinnen bestanden 26, darunter 6 unter Befreiung von der mündlichen Prüfung; 1 war während der Prüfung zurückgetreten. (CA) Das Botel Central ist, wie ein hiesiger Berichterstattter meldet, für angeblich 540000 M. in den Besitz der Eisenbahnverwaltung übergegangen. .) Ein schwerer Einbruchsdiebstahl in die protestantische c initatiskirche am Filzengraben wurde gestern gegen Abend verübt. Fünf in der Sakristei untergebrachte Opferstöcke wurden von den Dieben gewaltsam aufgebrochen und ihres Inhaltes beraubt. Die erbeuteten Gelder dürften erheblich sein, da am vormittag eine größere kirchliche Feier stattgefunden hatte und die Opferstöcke noch nicht geleert waren. 22 (0) Ein netter„Rollege". Die Kriminalpolizei verhaftete einen Viehschweizer, der einem anderen Schweizer in einem Logishaus am Rhein die ganzen Ersparnisse, etwa 300 M. Bargeld, gestohlen hatte. 32 (A) Die Zerstörungswut der Einbrecher. In einem Bureau in der Domstraße wurde in einer der letzten Nächte eingebrochen. Die Diebe durchwühlten alles. Da sie aber nichts„Passendes“ fanden, demolierten sie, anscheinend aus Wut hierüber, sämtliche Pulte, Schränke und Türen. 22 (A) Dom Sternenhimmel. Am Dienstagabend ist bei schönem Wetter am südwestlichen Sternenhimmel eine auffallende und schöne Konstellation zu beobachten. Um 9 Uhr abends nähert sich der zunehmende, sichelförmige Mond dem funkelnden Abendstern, der goldig glänzenden Venus. Der in sanftem Licht strahlende Erdenbegleiter tritt von Süden bis auf vier Vollmondbreiten an unseren Nachbarplaneten heran. Da die Venus bis nach 10 Uhr über dem Horizont bleibt, so sind die beiden hellsten Gestirne des Firmaments den ganzen Abend zu beobachten und es wird sich der schöne Anblick auch für diejenigen lohnen, die sonst nicht Zeit oder Gelegenheit finden, dem nächtlichen Sternenhimmel ihre Aufmerksamkeit zu widmen. Personalnachrichten. Am Samstag, den 8. cr., konnte Hr. Gießermeister Hubert Baumeister aus Kalk auf eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der Gasmotorenfabrik Deutz zurückblicken. Aus diesem Anlaß wurden ihm von seiner Firma sowie seinen Kollegen und den Arbeitern Geschenke überreicht. Abends fand im Beamtenkasino der Firma eine von seinen Kollegen veranstaltete wohlgelungene Feier statt. In Wort und Lied wurden die Verdienste des Jubilars gebührend gefeiert. Dem Eisenbahnbetriebssekretär a. D. Karl Küpers wurde das Verdienstkreuz in Gold verliehen. Der Gerichtsdiener Werner Döring und der Kastellan Peter Joseph Frings sind seit April 1881 bzw. seit Oktober 1882 ununterbrochen im Justizgebäude am Appellhofplatz tätig. Hr. Döring ist im Jahre 1866 beim Husarenregiment Nr. 13 eingetreten, war von 1876—1881 als Erekutor tätig und kam dann nach Köln. Er und Hr. Frings sind Mitkämpfer des Feldzuges 1870—71 gewesen. Hr. Frings trat am 2. Sept. 1866 beim Pionierbataillon Nr. 7 in Deutz ein, war zehn Jahre als Gerichtsdiener in Hamm, zehn Jahre Kastellan am Oberlandesgericht und ist nach Fertigstellung des Justizneubaues am Reichenspergerplatz am Appellhof verblieben. Gegenwärtig ist er Kastellan am Schöffengericht, Hr. Döring ist Gerichtsdiener an der Strafkammer. Beide Beamte sind im Besitze mehrerer Ehrenzeichen. Erwähnt sei noch, daß der älteste Beamte überhaupt in diesem Gerichtsgebäude, Hr. Rechnungsrat Wilh. dem pensionierten Eisenbahnwagenwärter Heinrich Cöln ist das Allgeme ine Ehrenzeichen verliehen worden. Der Schreiner Hr. August Hamm, Kapitelstraße 13 in Kalk wohnhaft, feierte am Samstag sein 25jähriges Arbeitsjubiläum in der Kalker Trieurfabrik und Fabrik gelochter Bleche von Mayer& Cie. in Kalk. Dem Jubilar wurde von seiten seiner Chefs ein größeres Geldgeschenk überreicht. Der Meister Hugo.lbach und der Vorarbeiter Paul Selbach konnten beide heute auf die Vollendung einer 25jährigen Tätigkeit bei der Fassoneisen=Walzwerk L. Mannstaedt& Co., Akt.=Ges. in Köln=Kalk zurückblicken. Aus diesem Anlaß hatten sich die Meister und Arbeiter in den Betriebsräumen zur Darbringung ihrer Glückwünsche versammelt, wo Hr. Direktor Karl Mannstaedt eine Ansprache an die Jubilare hielt, worin er die Verdienste der Gefeierten hervorhob und die Versammelten ermahnte, auf dem Wege treuer Mitarbeit wie bisher zu beharren; dann überreichte er jedem der Jubilare ein ansehnliches Geldgeschenk. Seitens ihrer Kollegen erhielt jeder der Jubilare eine goldene Uhr und Kette. Die Fassoneisen=Walzwerk L. Mannstaedt& Co. Akt.=Ges. zählt unter ihrem Personal nunmehr 50 Jubilare. Aus Köln-Riehl. (IA) Schwerer Einbruchsdiebstayl. Aus einem leerstehenden Milchhäuschen an der Riehlerstraße entwendeten Einbrecher Milchgefäße, Wertsachen, Zink, den sie aus Eisschränken herausrissen, ferner die Bleirohre der Leitungen usw. im Gesamtwert von etwa 400 Mark. 32 1000 Mark Belohnung zahlen wir dem, der uns die Verbreiter der unwahren Behauptungen nachw ist. Wir haben nur ein Geschäft in Köln, nur Hohestraße 14, erste Etage und vernau###en nur dort erstklassige, stren reelle Schuhwaren zum Selbstkostenpreis+ 7½%. Wir kaufen keine Ramschware oder zurück es tie unmoderne Schuhwaren, alles ist für uns, dem Geschmack des hiesigen Publ kums en sprechend, ertra angesertigt, wir leisten daher auch für Haltbarkeit weitestgehnde Garantie und verkaufen das ganze Jahr nur beste Qualitaten. Wir sparen die hohe Ladenmiete, die leure Ausstattung und haben nur geringe Spesen, daher die billigen Preise. 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Die Feuerwehr beseitigte bald jede Gefahr. 32 .: Mitteilungen ::: Aus der Arbeiterwelt (A) aussperrung und Streit in den Roln=Mucheimer Brotfabriken. Vom Verband der christlichen Nahrungsmittel=Industriearbeie. wird berichtet: An die im rheinischen Brotfabrikantenverband organisierten# Mülheimer Brotfabriken hatten die Gehülfenorganisationen licher und freier Verband) vor einigen Wochen einen Tarifentmu# eingereicht, der die Grundlage für Verhandlungen zum Absch. eines Tarifvertrages bilden sollte. In demselben waren als van forderungen Einführung der täglich zehnstündigen Arbeitszeit un Festsetzung eines Minimallohnes von 31 M. vorgesehen. Der Brotfabrikantenverband lehnte es in verschiedenen Zuschrif an die Lohnkommission der Gehülfen ab, in tarifliche Verhaut, lungen einzutreten. Daraufhin beschlossen die Gehülfen, die Fr des Ausstandes zu erörtern, wenn innerhalb einer Woche Arbeitgeber nicht zu Verhandlungen bereit wären. Es kam einigen Einzelfirmen zum Abschluß eines Sondertarifes.## Fabrikantenverband dagegen blieb auf seinem ablehnenden punkte, nicht verhandeln zu wollen, bestehen, und ging am Sa tag, den 8. d.., dazu über, die Arbeiterschaft der Brotfahr Müller(Mülheim am Ryein) auszusperren. Der Fabrikanterverband teilte am gleichen Tage der Lohnkommission mit, daß am Montag, den 10. d.., zu Verhandlungen über einen v ihm ausgearbeiteten Tarifentwurf bereit sei. Die Lohnkommissin lehnte dies ab, weil der Entwurf gegen die heutigen Verhältn direkte Verschlechterungen enthielt. So war in ihm eine wöchentie 72stündige Arbeitszeit vorgesehen. Die Gehülfen erklärten du# Fabrikantenverbande, daß sie nur nach Wiedereinstellung der au gesperrten Leute und auf der Grundlage ihres Tarifentwurfes Verhandlungen bereit seien. Da der Fabrikantenverband auf., graphischem Wege dies ablehnte und lediglich zu Verhandlung seines Tarifentwurfes bereit war, beschlossen die Gehülfen in engestern stattgefundenen Versammlung, sofort in den Ausstan zu treten. Seit gestern abend ruht damit in acht Brotfabriken Mülheims die Arbeit. In den Fabriken, die zum Abschlusse Sondertarifen kamen, wurde das Arbeitsverhälnis nicht gestört. ((A) Ein Rundflug über Köln. Gestern nachmittag, nach sich der Wind gelegt hatte, unternahm der bekannte Kölner Fli ger Falderbaum von seinem Fliegerheim auf dem A Merheimer Exerzierplatz aus, einen wohlgelungenen Rundft über Köln und seine nordliche Umgebung. Der Fu wandte sich zunächst dem Rheine zu, überflog diesen und die Leverkusen, Schlebusch, Opladen, Stammheim und kehrte#d wieder zur linken Rheinseite zurück, wobei er einen herrli Gleitflug ausführte. Kurz vor 6 Uhr befand sich der Flieger ü Riehl; er setzte von hier abermals auf das rechte Rheinufer, u Mülheim, über, flog dann rheinaufwärts bis zur Hohenzollbrücke, über den Tom und den Neumarkt, bis zum Operntu wo er nach Norden abschwenkte. Vom Hohenzollernring bog Flieger über die Venloerstraße nach Ehrenfeld ab, um von zum Exerzierplatz in Merheim zurückzukehren. Falderbaum### auf einem Grade=Eindecker flog, landete in schönem Gleit glatt vor dem Fliegerschuppen. Der ganze Rundflug dauerte er über eine halbe Stunde und bewegte sich durchweg in einer### von etwa 500 Meter. Die vielen Spaziergänger, die das pra volle Wetter ins Freie gelockt hatte, verfolgten durch das Ran des Motors auf das Flugzeug ausmerksam gemacht, den kü Flug mit lebhaftem Interesse. 9 Die erste große gemeinschaftliche Uebung unserern flotte. Wie wir hören, werden noch vor Ostern die bisher1 fangreichsten Uebungen der der Heeresverwaltung gehörigen L flotte stattfinden, an der nicht nur Luftschiffe, sondern auch F. zeuge teilnehmen sollen. Alle in Köln, Metz und Oos b. Bal Baden stationierten Luftschiffe(Z 1, 2 2, Z 3 sowie P 2) wertgemeinschaftliche Manöver und Uebungen unter Hinzuziehung? Fliegeroffiziere ausführen, die auf den Fliegerstationen in Straßburg und Darmstadt stationiert sind. Den Uebungen, zum ersten Male in dieser Art veranstaltet werden, werden zum: strategische Annahmen zugrunde liegen, die die Verwendung Luftschiffe und Flugzeuge bei Lösung besonderer Aufgaben proben sollen. Gleichzeitig dienen die Manöver der Ausbild des Personals, was sich besonders deshalb als notwendig erm weil eine stärkere Vermehrung unserer Luftflotte als bisher bein steht, für die in dem dem Reichsschatzamt vorliegenden Na#### etat bekanntlich Mittel angefordert werden. Bei den Uebun kann ferner das Zusammenwirken von Luftschiffen und Flugzeu in proßem Maßstabe erprobt werden, wozu sich bisher nochn in diesem Umfange Gelegenheit geboten hat. Die Manöver führ den Kern unserer jetzigen Luftflotte vor, da an ihnen die leistun fähigsten und erprobtesten Luftschiffe und Flugzeuge teilne Die übrigen Militärluftschiffe(und Zeppelin=Schiffe) werden nächst noch nicht solche Manöver vornehmen. Man wird da rechnen können, daß entsprechend der Entwickelung unserer A1 flotte derartige Luftmanöver großen Umfanges ständig abgehal werden, um die nötigen Erfahrungen für den Ernstfall zu samm und die Aufgaben und das Zusammenwirken aller beteiligtene heiten immer mehr zu klären. Handelsteil CA Im Vergnügungspalast Groß-Köln findet heute abend anläßlich der Jahrhundertfeier der Erhebung Preußens eine große patriotische Feier, verbunden mit großem Flaggenabend und patriotischen Vorträgen, statt. C∆ kotterie-Gewinn. Der dritte Hauptgewinn der Roten Kreuz=Lotterie von 10 000 M. fiel auf Nr. 110 447 in die Kollekte von Amtenbrink, Schildergasse 30. *p; Köln, 10.März1913. Sch acht viehmarkt. Preise für 4, Kilo Lebena-(ai eingeklammerten Ziflern aber tur Schlachtwicht; die Preise für Schlachtgewicht bei Grossvieh verstehen sichwiegend als Schätzungspreise nach den getät gten Stückverkäufen. die für Lebendgewicht auf Wiegungen in Köln beruhen. Auf rieb: 4767 Schweine, a. M. 62 64(79-— ½. b. 62 63(78-80), c. 9t: (78 80), d. 62-63(78-80), e. 59 61(75 77), t. 58-60(74-76), g. (70•74). Markt ziemlich belebt und geräumt. [Erngeführt wurden an trischem geschlachtetem leisch aush 132 Vertel ltrossvieh, 149 Kälber, 00 Schafe, CO Schweine.) Fleischpreise im Grosshandel„das Rilo: A. Hiesige.7“ tunger: Rndtleisch: Ochsen 1. Beschallenheit M..,64-.68, 2. M..50 3. M..32-.40. Kühe: 1. Bescha enheit M..00.00.- M. 403. M..36.40. Schweinefleisch: I. Beschaffenheit M..76-.80. .68-.72, 3. f..00.00. Speck M..44.52. B. Eingel.4% Fleisch: Rindfleiset aus Holland: Vorderviertel M..40-.48. viertel M..44-.52. Kalbfleisch: 1. Beschaffenheit M..70.80. bis.50, 3. M..20-.50. Schweinelleisch: I. Beschallenheit.“ .00, 2. M..00-.00, 3 M..00-0. O. Schaffleisch M..00-.00. in hiesigen Schlachtungen: Rindfleisch und Schweinefleisch mut in eingebrachtem Fleisch: mittelmässig. Qneuss..März1913. Preistesise. zung der Neusser Oelmüller. K% 100 Kil.(ohne rass, beim Kaut von 400 Ztr. f. 65.), beim Ai 100 Ztr. abe: 65.50, mit Fass M..00 die 100 Kil. menr. Gereis½ M. 3,00 teurer. Rübkuchen bei Abnahme von 10000 Kil. A die 1000 Kilo. Math sosssssnn istriearbeite. sierten Kö ionen(chr Tarifentwuum Ab: als Haus beitszeit un. n che en, die Fre: W o c h e## Es kam tarifes. 2e nden Stan am Sam: r Brotfahr Fabrikanten mit, daß r einen ve zukommissi 1 Verhältn ie wöchentl cklärten de ung der au entwurfes; and auf in erhandlung ilfen in Aussta abriken Rölbschlusse: ht gestört. Lssal-Anzeiger Nr. 67* Montag, 10, März 1913. ttag. nacht kölner Fl dem Rundf Der Flie und die kehrte d ten herrli Flieger heinufer, Hohenzolln Opernh. iring bog um von derbaum ii Gleit dauerte er in einer e das pro das Rat den küt nserer Eu e bisher hörigen L# n auch Flu os b. P 2) wer: uziehung nen in M lebungen, rden zum2. ewendung Aufgaben r Ausbildu: endig erni bisher in Nachtra en Uebung id Flugzeu er noch anöver führ die lei e teilnehn. ) w e r d e n wird da inserer ig abgehalU zu samm eteiligtenE Preise für schlachttehen sich! käufen, luf rieb: -80) c. 62“ -76, g. 55 isch aus Holl .)„ esige 2. N..50-. M. 40-1 76-.80 nget -.48. .80, 3 enheit 00-.00 ch mittelma: nüller. Rr beim K3½ Kil. M. 120 Seite 11. Heute mittag 1 Uhr verschied nach langem, schwerem Leiden, gestärkt durch die Heilsmittel der romisch-katholischen Kirche, mein innigstgeliebter Gatte, unser teurer Bruder, Schwager und Onkel, der wohlachtbare Herr Theodor Didam Hohestrasse 15—. Fernspr. A 8220. Stets grosses Lager in fertigen Trauerhüten und-Schleiern. H im Alter von 57 Jahren. Um stille Teilnahme bittet im Namen der trauernden Rinterbliebenen: Anna Neukirchen geb. Blamenser. Köln-Kalk, Köln-Deutz, Oberwiddert bei Solingen, den 9. März 1913. Gott dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute abend 7 Uhr, unsern innigstgeliebten unvergeßlichen Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffen, Herrn Sehr vorteilhaftes Angebot! Komplette Aussteuer im Alter von 34 Jahren, nach nur zweitägigem Krankenlager, gestärkt durch den andächtigen Empfang der hl. Sterbesakramente, zu sich in die Enigkeit abzuberufen. In tiefster Trauer: Alexander Rave u. Frau, Katharina geb. Esser als Eltern, lean Nalbach u. Frau, Henriette geb. Rave, Leo Rave u. Frau, Maria geb. Schaub. Julius Rave u. Frau, Alma geb. Fischer, Lud. alex. Pfeiffer u. Frau, Sephie geb. Rave. Hermann Rave u. Frau, Olga geb. Stelzenmüller lacob Klein u. Frau. Louise geb. Rave. Heinrich Rave u. Frau, Lilly geb. Bauer, sowie sechs Neffen und acht Nichten. Köln, Berlin, Brück, den 8. März 1913. in der von mir bekannten gediegenen Arbeit lieforo ich, bestehend aus: komplettes Esszimmer, Eiche komplettes Herrenzimmer, Eiche komplettes Schlafzimmer mit Stür. Schrank komplet er Wohnsalon mit eleganten Polstermöbeln z. Preise von M 2000,.3000, M 4000, A6 5000. M6000. Keine sogenannten Propagandamöbel, sondern la. Ausführ Inin HohenzollernSell ring 62—64. Städtische Mittlere Triererstrasse. Das neue Schuljahr beginnt Dienstag, den 8. April, morgens 8 Uhr Am Tage vorher finden von 9 Uhr ab die Prüfungen statt Anmeldungen, bei denen Geburtsschein und Impfschein vorzulegen sind, nimmt der Unterzeichnete noch an allen Wochentagen in seinem Amtszimmer Sprechsiunde 11-12 Uhr) entgegen. Cöln, im Februar 1913. Dr. J. Kehr.“ Neine sogchännten Propagan Christian Meyer, Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 12. März. nachmittags 3 Uhr, vom Sterbchause Rolshoverstr. 78, aus, Statt. Die feierlichen Excquien werden in der Engelbertuskirche, Humboldtkolonic, am selben Tage morgens 9 Uhr gehalten. Sollte jemand aus Versehen keine Einladung erhalten, so bitte ich, dieses gütigst als solche anzunehmen. Exequien: Mittwoch, den 12. März 1913, vormittags 9½ Uhr, in der Herz Jesu-Kirche. Beerdioung: Anschließend, 11 Uhr, vom Tranerhause Kyffhäuserstrasse 31 aus. 69 ring Werkstätten für Innenausbau. Fürstlich Waldeckscher Hoflieferant. — 100 Mosterzimmer.— 4* Hermülheim Abgeschlossene I. Etage, 4 grosse Zimmer, Küche mit Spind, elektr. Licht, direkt an der Bahn, zu vermieten. Boscheid Bahnhof-wirtschaft. h Statt jeder besonderen Anzeige. Bürgergesellschaft. Unseren Mitgliedern geben wir hierdurch von dem Ableben des Mitgliedes Herrn Geheimer Justizrat Nikolaus Lauerburg Landgerichtsrat a. D. geziemend Kenntnis. Die Beerdigung findet statt am Dienstag, den 11. März, vormittag. 11 Uhr, vom Sterbehause Ubierring 26 28 aus. Die feierlichen Exequien werden am selben Tage, morgens 10 Uhr, in der Pfarrkirche St. MariaHilf(Rolandstrasse) gehalten. d Das Jahrgedächtnis für die verstorbene Frau Sibylla Probst geborene Schüller findet am Dienstag, den 11. März, morgens ½9 Uhr, in der Pfarrkirche St. Agnes statt, wozu Verwandte und Freunde höflichst eingeladen werden. Das Jahrgedächtnis für die verstorbenen Eheleute Gotthard Mehren u. Frau Josefine geb. Spickermann findet am Dienstag. den 11. März, morgens 9 Uhr. in der Pfarrkirche St. Kolumba statt, wozu hiermit freundlichst eingeladen wird. Das H Jahrgedächtnis ür den Adolf findet statt Mittwoch. de bb an in st. Gercon, wozu freundlichst eingeladen wi Uhr, Heute abend 7½ Uhr entschlief sanft und gottergeben nach längerem, schwerem mit, grosser Geduld ertragenem Leiden, mehrals versehen mit den heiligen Sterbesakramente der kathol. Kirche, unser innigstgeliebter Bruder, Schwager, Onkel und Grossonkel, der wohlachtbare Herr Franz Aker im Alter von 58 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Mathias Beckmann geb. Katharina Axer Martin Axer. Köln, Düsseldorf, Kaldenkirchen, 9. März 1919. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, den 2. März, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Deutscher Ring 30 aus. Die feierlichen Exequien werden gehalten am st kuniters worgens 9½ Uh, in der Plarkirche as Sechswochenamt das verstorbene Fräulein Maria Menzen wird Dienstag, den 11. März, morgens 8¼ Uhr, in der Marienkirche zu Kalk gehalten, wozu freundlichst einladet Familie Jean Menzen. Die Exequien für Fräulein Agnes lyen werden von sciten der Bruderschaft z. h. Maria „Helferin der Sünder“ am Dienstag, den 11. d.., morgens 8½ Uhr, in der Pfarrkirche St. Maria in Lyskirchen gehalten, wo zu freundlichst eingeladen VITE E 8 AM Das Jahrgedächtnis für die Eheleute 8 Daniel Klein und Gertrud, geb. Weifgarten findet am Die tag. dien I1I. ds., morgens 9 Uhr, in St. Severin statt. Zichung 18. und 19. März Lald Naturschutzpark GvId Lose a.30 40000 Amtenbrink Schildergasse 30 (gegenüber St. Agatha).*d Der 3. Hauptgewinn der Roten f Lottere von 10000 Mark fiel auf Nr. 110447 in unsere Glückskollekte. von der Reise zurück Dr. med. Appelius Speziala zt für Herz und Nervenkranke Köln, Deutscher Ring 15 Zwangs-Versteigerung UmDienstag, den 11. März 1913, vormittags 11½ Uhr, sollen Hansaring 92 versteigert werden: 1 Schreibtisch, 1 Geldschrank, 1 Sofa, 1 Tisch, 1 Standuhr, 1 Trumeauspiegel, 1 Klavier. Adams, Gerichtsvollzieher in Cöln 4“ Zwangs-Versteigerung Um Mittwoch, 12. März 1913, vormittags 10 Uhr sollen in Cöln Hansaring 92 versteigert werden: Eine große Partie besserer Möbel, als: Schreibtische, Chaiselongues, Kleiderschränte mit Spiegel, Waschkommoden mit Marmor platten und Spiegeln, 1 Bettstelle mit Matratze, 1 Sekretärschrank, Spiegeln mit Konsols, Sofas, Ausziehlische, 1 Anrichte 1 Glasschrank, 1 Sofatisch, Sessel, 1 Pultschrank usw. Ferner: 1 Pianino, schwarz poliert, 1 Schreibmaschine, Blickensderfer, 1 Geldkassette, 1 Onexschale, 1 Steingutbowle, 4 Bilder in Rahmen usw. Lichtenberg, Gerichtsvollzieher in Comn.•9 Zwangs-Versteigerung Am Dienstag. 11. März 1913. nachmittags 3 Uhr, Versteigerungslokale Zwangs-Versteigerung Am Dienstag, den 11. März 1913, vormittags 10 Uhr, sollen im Pfand lokal Hansaring 92 in Cöln versteigert werden: 1 Geldschrank, Schreibtische, Schreibpulte, Aktenschränke, 2 Regulateuruhren, Oefen usw. Bardenheuer, Gerichtsvollzieher in Cöln“4 Korsetts eor gut sitze d. schlanke Figur erzielend; auch Math 2. Bate mn starke Damen von K.75 an Math.& Rosa Bernardi, Ehrenstr. 4, Ecke Albertusstr. für Herrn Jak. Kömlinghoven findet statt am Mittwoch, on 12. März, morgens 8 Uhr, in der St. Josephskirche, Nippes, wozu frdl. eingeladen wird. p* Das Jahrgedächtnis für die verstorbenen Eheleute Ferd. Unger u. Helane geb.Dienerfindetstatt Diensden 11. d.., morgens 109 Uhr. in St. Gereon. Rechisbürollaguelstraße 32. 2 ljährige Praxis. sollen im— Marsilstein 28 zu Cöln versteigert werden: Sofa mit Umbau, Kleiderschrank, Glasschrank, Ladenregal mit 119 Coupons Herrenkleider= und Ueberzieherstoffen, Stühle Sofatisch mit Decke, Teppich, Ständer mit Base, Bilder, Uhr, 17 Bd. Brockhaus Lexikon, Sessel, Aus ziehtisch, Nähtisch, Spiegel, Waschkommode, Büfett, Schreibtisch, Nähmaschine usw. Otto. Gerichtsvollzieher in Cöln.*c Zwangs-Versteigerung Am Mittwoch, den 12. März 1913, vormittags 11 Uhr, sollen zu Frechen im Pfandlokal zur Glocke versteigert werden: 1 Anrichte: Um 12 Uhr im Pfandlokal Jülich daselbst 1 Vertiko, 1 Diwan, 6 Stühle, 2 Bilder. Nickel, Gerichtsvollzieher in Cöln.“ FFE• Schafs Karthäuserwall 48 und 7 ISches Eyteul Lindenstraße 78. Aufnahmeprüung für Lyzeum III am 7. April, vormitta s 8 Uhr, Kais rin=AugustaSchule am 9. April, vormittags 9 Uhr. Meldungen nur nur noch für Klassen 7, 6, 3 bis I der Kaiserin=Augusta=Schule, 10, 9, 7 und 6 des Lyzeum III werden täglich von 11—12 Uhr angenommen Karthäuserwall 48. Der Direktor. h Verdingung. Für den Neubau der Badeanstalt und Volk=hibliothek „Stiftung Vorster" für KakDeutz an der Kalkerstraße Nr. 4 in Cöln=Deutz sind die Zimmerarbeiten einschl. Materiallieferung zu vergeben. Angebotsformulare können — soweit der Vorrat reicht— von Zimmer 312 im Stadthaus, Gürzenichstraße, gegen Zahlung von.8 bezogen werden. Nähere Auskunft wird während der Geschäftsstunden im Baubureau auf der Baustelle erteilt. Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Montag, den 17. März, 1913, vormit tags 11 Uhr, an das Hochbauamt, im Stadthaus, Gürzenichstraße, Zimmer Nr. 409, einzureichen. 89 Cöln, 3. März 1913. Hochbauamt: Verbeek. Rlechtshülfe von Broich Klapperhof50 Tel. A 501. Zwangsversteigerungen. Am 24. April 1913, vormittags 9 Uhr 50 Minuten, soll in Cöln, im Justizgebände, am Neichenspergerplatz, Zimmer Nr. 77, das nachbezeichnete in Cöln=Deutz belegene Grundstück: Mathildenstrasse Nr. 47 Wohnhaus mit Anbau und Hofraum), groß 1,42 Ar, Nutzungswert 1250 Mark; Eigentümer: Eheleute Bäckermeister Josef Feyen und Gertrud geb. Piel zu Cöln=Deutz, in gesetzlicher Gütergemeinschaft, zwangsweise versteigert werden. a Königliches Amtsgericht Cöln Abt. 39. Oeffentliche Ausschreibung. Der für die zollamtlichen Dienstgebäude in Cöln in der Zei. vom 1. April d J. bis zum 31. März k. J. erforderliche Bedars an Brennstoffen in ungefährer Menge von 3250 dz Ia Zechenkoks 880 dz Anthrazitnußkohle I, gewaschen, magere, 200 dz Anthraziinußkohle II, gewaschen, magere und 1100 dz Briketts wird hiermit öffentlich ausgeschrieben. Die Bewerber haben in den Angeboten folgende Angaben zu machen: ., Zeche, aus der der Koks und die Kohle stammt, ., durchschnittliche Korngröße des Kohs und der Kohle, 3. Preis für 1 dz Kohs, Kohlen und Briketts. Die Angebote können auch nur an eine Art der bezeich neten Brennstoffe abge eben werden, sie sind in einem festverschlossenen, mit der Aufschrift„Angebot auf Kohs, Kohen= und Brikettlieserung" versehenen Umschlage bis zum 27. d.., vormittags 10 Uhr, bei der Registratur la der Oberzolldirektion, Wörthstraße 1 hierselbst einzureichen; dor kann auch das Nähere über die Lieserungsbedingungen, die Form und den Inhalt der Angebote ersehen werden. Zu der angegebenen Zeit werden die eingegangenen Angebote in Gegenwart der Bewerber oder deren Vertreter geöffnet werden. Die Erteilung des Zuschlags erfolgt durch besondere schriftliche Mitteilung. Cöln, den 7. März 1913. Kgl. Oberzolldirektion.“ Am 8. Mai 1913, vormittags 9 Uhr 40 Min. soll in Cöln, im Justizgebände, am Reichensperger platz, Zimmer Ur 77, das nachbezeichnete in Cöln Klettenberg belegene Grundstück: Flur 55, Parzelle Nr. 1203/29, Heisterbachstrasse, Acker, groß 4 Ar 53 Quadratmeter, Reinertrag 1,33 Taler; Eigentümer: Schreinermeister Adam Halfenberg in Cöln=Sülz, zwangsweise versteigert werden. * Königliches Amtsgericht Cöln. Abt. 39. Offerten für Umzug Berlin—Köln zum 1. April unter H S 85 Berlin W 30 postlagernd erbei. enrouf Berlich 23. Tel. B 6596. Ausarbeitung von Erfindungen Patenterwirkung i. a. Staaten. Seite 12. Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 67&a Mentag, 10. marz 1913. Meiner geschätzten Kundschaft zur gefl. Kenntnisnahme, dass ich Dienstag, den 11. März cr., nachmittags mein Hauptseschäft in meinen Neubau W Ehrenst 8Se 80/82 verlege; alsdann schließe Meine seit 42 jahren am meine Verkaufsstelle am Rudolfplatz. Perlenpfuhl befindliche Verkaufsstelle bleibt weiter bestehen. Albert Abraham Fabrik ff. Wurst- und Fleischwaren el,A lI4.. P. S. Von diesem Tage ab befindet sich auch meine Privatwohnung Ehrenstrasse 80/82. 0 Dunoroonroossoogec Opernhaus. Konservatorium der Musik. Mi twoch, den 12. März abends 7 Uhr VI. Musikabend (mit Orchester) Konzertflügel: Ibach, Köln. Eintrittskarten zu 1 Mark abends an der Kasse. d3 Kölner Liederkranz Dienst. 11.März, ab. 9 U. Probe. Bahn- u. Postversand! vorzügliches susses Apfelkraut alle-feinstes bolländ. lose Pfd. 60, bei 5 Pfd. 57 Pig. feinschmeck. Obstkraut lose Pfd. 40, bei 5 Pfd. 38 Pig. Garantiert reire d Aprikosen-Marmelade 70 Pfg. Himb.-.Johannisb.„ 65 Pfg. Busch Hohe Pforte 21. Fernruf A 1758. 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Spiegel Rapid Transit Mysterien Der rätselhafte Flug. s Geisterkonzert. wur Alerneuestes des Olympia-Bioscops. Eine Weit seltsamer Wunderdinge. Burgergesellschaft(Wesßer 5aal). .—1d. März, täglich abends 8¼ Uhr, Lichtbilder in Farben Text von Fr. Geh. Hojrat Toni v. Schumacher. Geistliche Chöre, gesungen von einem gemischten Chor(10 Knaben und Herren) unter Leitung des Herrn Rektor Douvern. Rezitation Hanns Schreiner vom Deu schen Theater. Billetts zu K 2,20,.65,.10, 0,55. Vorverkauf im Musikhaus Weber(Höhle). 17 Einladung zu einer Zusammenkunft ehemaliger Angehöriger (Unteroffiziere und Mannschaften) des auf Samstag, den 15. März abends 9 Uhr, Hotel-Restaurant Im Römer, Unter Goldschmied 48, im zwecks Besprechung über die Teilnahme an der Im Sommer 1914 in Metz stattfindenden 80jährigen Jubelfeier des Regiments. (Verhinderte ehemalige Regimentsangehörige werden gebeten, ihre Zustimmung zu einem kamcradschaftlichen Zusammenschlusse dem Komitee im Römer in Köln schriftlich mitzuteilen.) Das vorbereitende Komitee. 57 näss. u trockene Schuppenflechte, Bartflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge offene Füße Beinschäden. Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft sehr hartnäckig. Wer bisher vergeblich auf Heilung hoffte, versuche noch die bewährte u. ärztl. empf Rino-Salbe Frei von schädl. Bestandteil. Dose Mk..15 u..25 Man verlange ausdrücklich Rino ulachte genau auf die Fa. Rich. Schubert& Co., Weinböhla-Dresden Zu haben in allen Apotheken. Jean Deis Monlag, den 10. März, abends 8 Uhr ab: ##8. Jahren(18/3) Erinnerung a 41.0 Jo patriotisches an die 009 1 w Konzert Erhebungsreußens##52— e und gemeinschaftl. vo EES ljeder. Das älteste und richtige von Christoph Winter abstammende Original Kölner Hänneschen=Theater unter Direktion von Wwe. P. J. Klotz p befindet sich im Gartensaal des städtischen Hauses Im Rubens, Sternengasse 10. Vorstellungen jeden Montag u. Mittwoch. Kölner Fentrumspartei Lesirk Ehrenfeld, St. Mechtern. Dienstag den jj. März, abends Puukt 9 Uhr, findet im Kathol. Gesellenhause Fröbelstraße 11, eine statt. Referenten: Herr Stadtverordneter Dr. Mülbens: Die wichtigsten Vorgänge auf kommunalem Gebiet. Herr Parteisekretär Scola: Zentrum und Landtagswahlen. sind zu Alle Parteifreunde, auch Damen, Versammlung dringend eingeladen. dieser wichtigen p: Die Bezirksleitung. * Heute, Montag: Rigoletto. Die Puppenfee. Anf. 7 Dienstag, den 11. März 191.. Keine Vorstellung. Die Kasse ist nur nachmittags von 5— 7 Uhr geöffne Ab.=Vorst. Serie(, Mittwoch, den 12. März 1913.— 179. Anfang 6½ Uhr. In der neuen Ausstattung der Festspiele. Der King des Ribelungen. Ein Bühnenfestspiel in 3 Ta en und 1 Vorabend von Richard Wagner. Erster Tag Die Walküre. Haudlung in 3 Aufzügen. Schauspielhaus Heute, Montag,. Grüne Ostern.“ Anfang 7½ Uhr. Dienstag. den 1. März 1913— Volkstümliche Vorstellung Zur Erinnerung an die Erhebung 1813. Prolog, gesprochen von Paul Studen. Wühelm Tell. Schauspiel in 5 Auszügen von Schiller. Regie:.exander E gels. Mitwirkende: Die Damen: Saleska, Halfer, Teller=Halmann, Schönfeld. Bischoff. v. Robert, Land u, Becker Herren: Senden. Turrian, Kiesau, Engels, Willi, Goetz, Majewski, Salom n, Diehl, Aßmann, Würthenbers Nitzgen, Portz. Ekert, Tachauer, Dysing. Anfang 7½ Uhr. Ende ungefähr 11 Uhr. Mittwoch, den 12 März 1913: Anfang 8 Uhr. Der liebe Augustin. Operette in 3 Akten von Leo Fall COLOSSEUN O NER * * Plattköln. Bühne der Familie Millowitsch Hente Montag, den 10. März, abends 8¼ Uhr: Aufführung der Posse: Der Liebesonkel. Der Schlager von Köln. rautkränze in neuester Bindeart Brautschleier billlgst Julius Gliesche Söhne, Wohlkätigkeitsverein I. Hauptversammlung ft. Der Inhalt des LocalAnzeigers ist vielseitig 11. März 1913, abends 815 Uhr, Restaurant. am Dienstag, den im Gürzenich Tages=Ordnung: 1. Geschäftsberi t. 2. Beschluß über Darlehnsbewilligungen. 3. Vorlage der Abrechnung pro 1912. 1. Wahl dreier Rechnungsprufer für das Jahr 1912. 5. Verschiedenes. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Der Vorstand. taschen u Mappen, Bücherträger, Musik-, An en-, Post= u. Mustermappen in ar. Auswahl. Neuanfert. u Reparat. prompt. Alle Lederwaren u. Reiseartikel wie bekannt solide u billigst. Heinrich Müller, Unter Taschenmacher 28, 20 zwischen Domhof u. Altermarkt.— Gegründet 1867. Urin-Untersuchung: Spezia ist: P. Servais, Apoth Passage 52. an der Brückenstrasse. Hubertus-Drogerie 9b Verlag u. Druck v. J. O. Bachem. Verantwortl. Reoakteur: Jos. Bestler. Verantwortlich für Aus der Arbeiterwelt: Jak. Raiser; für Anzeigen= und Reklamenteil: Bonifa, Gutberlet. Alle in Köln. Dienstag, den 11. März: „Der Liebesonkel“. Mittwoch, den 12. März: Nachmittags 3½ Uhr: Kinder- und Familien-Vorstellung Zum dritten Male: „Genovefa“. Trauerspiel zum Totlachen. Nr. 6 128 das Gis . 10 PrURS0912 Jahrhur sol da san für ber von und der keit 10 Gute reine Maknlatu ganze Bogen) zu haben: Kölnische Volks=Ztg. Ztr. 6 J. Kölner Local-Anzeiger Ztr. Geschäftsstelle des Kölner Local=Anzeigers,