Geschältsstelle und Anzeigen-Annahme Marzellenstrasse 37. Bezugs-Preis. mit Sonntagsbeilage Lolonia, durch die e n w ö c h e n t l i c h 1 0 P f g., m o n a t l i c h 4 0 P f g. Crägerinnen 15 Pig. die einspaltige Zeile(letzte Seite 18 Pfg.). Kölner Stellen= und Arbeits=Gesuche sowie MietAnzeigen für kleine Wohnungen bis zu 10 Zeilen bei Vorausbezahlung 10 Pfg. die Zeile. Auswärtige Anzeigen 20 Pfg.(letzte Seite 25 Pfg.). Reklamen 50 Pkg. für hiesige, 60 Pfg. für auswärtige. Oflerten=Annahme 25 Pig. Colonia M. 1,50(3 Mon.), General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt. 2 Kölner Fremdenblatt. Postpreis mit der Sonntags=Beilage M..—(2 Mon.), M. Redakt.: 5231, 5232,5233,5234. Geschäftsstelle: Fernspr. 420. städten zugesagt hat. Von den ferneren Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Postverbindungen sei noch die Mitteilung eines Pariser Morgenblattes erwähnt, wonach die große Maschinenhalle der letzten Pariser Weltausstellung verwendet werden soll, um eine stattliche Anzahl von Automobilen aufzunehmen, die, durch Soldaten bewacht und gehandhabt, einen ununterbrochenen Dienst zwischen Paris und der Provinz vermitteln sollen. Beim letzten Poststreik wandte sich die Regierung an ein großes Pariser Bankinstitut mit der Bitte, ihr eine Anzahl von Beamten zur Entgegennahme. von Briefen und Wertsachen zur Verfügung zu stellen. Die Bank kam diesem Verlangen sofort nach, und die Bankbeamten entledigten sich dieser Aufgabe nach besten Kräften. Alle Welt ist nun aber jetzt„syndiziert“, so auch die Bankbeamten; ihr Syndikat ließ deshalb vor einigen Tagen die Erklärung veröffentlichen, daß bei einem neuerlichen Poststreik Bankbeamte ihre Dienste für eine postalische Verwendung nicht hergeben würden. Die betreffende Bank hat nun aber für einen solchen Fall ihren im Dienste ergrauten Beamten mit Entlassung gedroht. Gestern und vorgestern fanden hier Prüfungen von jungen Mädchen statt, die sich dem Telephondienste widmen wollen. Solche Prüfungen fanden bisher sehr unregelmäßig statt, und es beteiligten ich gewöhnlich 500 Kandidatinnen. Diesmal sind es 2000, und bereits für den Monat September ist eine neue Prüfung für weitere Bewerber ausgeschrieben. Die Regierung wird also in der Lage sein, die bisherigen Telephonistinnen zu ersetzen. Eine Kompagnie des 1. und des 5. Genie=Regiments aus Versailles ist in Paris eingetroffen, um gegebenenfalls die Telegraphisten des Zeutralamtes zu ersetzen; radfahrende Jäger aus Saint=Mihiel(Maas=Departement) stehen ebenfalls bereit; vier Torpedoboote und ein Torpedobootzerstörer liegen vor Bayonne, um eine schnelle Verbindung zwischen Adour und Seine herzustellen. Das Panzerschiff Jauréguiberry ist von Toulon nach Marseille abgefahren und wird dort funkentelegraphisch das Eiffelturmamt zu erreichen suchen. Der Kreuzer Condé bleibt für den gleichen Zweck gegenüber Villefranche. Im Arsenal von Toulon arbeitet man Tag und Nacht an Marconiapparaten, die für das Panzerschiff Patrie bestimmt sind. All diese schönen Maßnahmen erstrecken sich jedoch nur bis zur französischen Grenze. Dort hat die Welt für die Handelskammern, die Automobile, die Soldaten, die Schiffe usw. ein Ende. Es wäre also gut, auch auf schwarz=weiß=rotem Felde Vorbereitungen zu treffen, zumal Auslandsbriefe, d. h. in Paris aufgegebene und für Deutschland bestimmte Briefschaften überhaupt nicht weiterbefördert werden, sondern in Paris liegen bleiben. Kammer, sollte ein Auschlag in Paris angebracht werden, der Letzter Appell an die Mitglieder des Parlaments überschrieben ist und darauf hinweist, daß der Ministerpräsident Clemenceau durch die unberechtigte Entlassung der sieben Postbeamten sein Versprechen nicht gehalten habe.„Wenn diese Entscheidung," heißt es in der Erklärung weiter,„nicht zurückgenommen wird, so ist das der Kampf bis aufs Messer. Unseres Rechtes uns bewußt, haben wir unsere Verantwortlichkeit auf uns genommen, die Regierung hat iyre Verantwortlichkeit übernommen; an Ihnen ist es, die ihrige auf sich zu nehmen. Aus Paris, 10.Mai1909, schreibt man der Kölnischen Volkszeitung zur Lage: Die Aussichten auf einen neuerlichen Ausbruch des Streikes der Post= und Telegraphenbeamten haben eine bestimmtere Form angenommen; bald werden noch andere Maßnahmen des Disziplinarrats folgen, denn für nächsten Mittwoch ist eine neue Sitzung des Disziplinarrates anberaumt, in der über das Schicksal einer Anzahl von Beamten beraten werden soll, die während der Kundgebungen der letzten Tage die Internationale im Zentraltelegraphenamt gesungen hatten. Durch die Regierungsmaßnahmen steigt die Erbitterung der Beamten, und der Ausbruch des Streikes wird jetzt stündlich erwartet; anderseits hört man heute— und zwar in sehr wohlunterrichteten Kreisen— daß alles getau werden wird, um das Publikum nicht wieder all den Ungelegenheiten auszusetzen, die es machtlos während der Dauer des ersten Poststreikes über sich ergehen lassen mußte. Das Verhalten der Postbeamten ist ruhig. Ein Postdirektor sagte gestern dem Vertreter einer bekannten Pariser Morgenzeitung, nie hätten die französischen Post= und Telegraphenbeamten sich ruhiger, gesetzter, pünktlicher und zuverlässiger gezeigt als gerade jetzt. Diese ruhige Haltung der Beamten trägt nicht wenig dazu bei, ihnen die Sympathie des Publikums zu verschaffen, das hier von jeher gewöhnt ist, in einem Kampfe die Partei des Schwächeren zu ergreifen. Mag dieser Streit zwischen der Regierung und den Postbeamten mit einem Siege oder einer Niederlage der letzteren enden, so viel steht fest, die jetzigen scharfen und herausfordernden Maßnahmen der Regierung finden nicht den allgemeinen Beifall. Die Haltung der Postbeamten wird als ein Zeichen des bevorstehenden Sturmes gedeutet, und die durch einen Streikausbruch leidenden Kreise ahnen diesen Sturm und treffen ihre Vorbereitungen. Die Handelskammern werden die geschäftlichen Briefe ihres Bezirkes einsammeln und sich gegenseitig zusenden, sowie für die Austeilung der Briefschaften sorgen; der private Briefwechsel ist hierbei ganz und gar ausgeschlossen. Nachdrücklich wird hervorgehoben, daß die Handelskammern von den Postlokalen keinen Gebrauch machen dürfen, um von den Postbeamten nicht als Streikbrecher angesehen zu werden. Aber auch mit der Möglichkeit eines Streikausbruches der Eisenbahnbeamten muß ernstlich gerechnet werden. Die Handelskammern werden in diesem Falle die Postkollis der Regierung überweisen, die ihre Beförderung nach und von den ProvinzDame auf das feine, edelschöne, aber durchsichtig bleiche Gesicht des Jünglings. Sie ist Eugenios scharfe Sarkasmen gewöhnt; heute aber erscheint ihr sein Spott besonders bitter. Sie wirft Reitpeitsche und Handschuhe auf den Boden und beugt sich liebevoll über ihn. Eugenio, was hast du?“ bittet sie mit kindlich flehender Bei der Zweikaiserbegegnung, die am Freitag in Wier stattfinden wird, werden von Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Joseph Toaste bedeutenden politischen Inhalts gesprocher werden. Prinz und Prinzessin Harald von Dänemark sind gestern in Potsdam zum Besuch des Prinzen August Wilhelm und seiner Auf dem Postamt in Tarnow(Galizien) wurden aus einem Brillanten im Werte von 500000 Kronen gestohlen. Eine gestern abend von 10000 Ponbeamten besuchte Versammlung in Paris hat beschlossen, den Ausstand zu eröffnen. Auch in den Provinzstädten Frankreichs werden die Beamten sich dem Ausstand anschließen. Abgeordnetenhaus setzte gestern die dritte Beratung des Staatshaushalis fort. Beim Etat der Domänenverwaltung brachte Abg. Dahlem(Zentr.) die Lage der Winzer im Rheingau und das eigenartige Verhalten des Landrats von Rüdesheim zur Sprache. Es soll nämlich vorgekommen sein, daß bei der letzten Wahl rheinische Winzer nicht nach dem Herzen der Regierung wählten. Das habe den Herrn Landrat so erbost, daß er bei der vorgesetzten Behörde angeblich dahin gewirkt habe, den rheinischen Winzern die bisher gewährten Zuschüsse aus Staatsmitteln in Zukunft vorzuenthalten. Abg. Tahlem stellte diese Ausführungen nicht als Tatsache fest, sondern nur als umgehendes Gerücht. Landwirtschaftsminister v. Arnim sagt, daß er von einem derartigen Schreiben nichts wisse, und er gewillt sei, den bedrängten rheinischen Winzern auch fernerhin sein Wohlwollen zu bewahren. In einer wenig beneidenswerten Lage war Handelsminister v. Delbrück beim Bergetat. Der Zentrumsabgeordnete Brust bat nämlich den Minister um Auskunft, warum er nicht auch gewillt sei, die Grubensteiger, die über das Radboder Unglück Aussagen machen können, im Falle einer Maßregelung auf die staatlichen Zechen zu übernehmen, wie er dies seinerzeit für die gemaßregelten Bergarbeiter getan habe. Die Antwort des Herrn Ministers war wenig sagend. Er kam mit dem fadenschwärmen, konnten sich eines unglauvigen Lächelns nicht erwey bis aufs Messer. # Paris, 10.Mai190 Nach kurzem Zögern scheint der neue Verband der PostTelegraphenangestellten zur Tat übergehen zu wollen. In Nacht auf Dienstag, dem Tag des Wiederzusammentrittes Die Post= und Telegraphenangestellten in Paris, in Lyon und Bordeaux sind inzwischen in den Ausstand getreten. Auch die Arbeiter und Angestellten der elektrischen Zentrale in Paris du: dieser Zwiespalt in mir macht mich so unleidlich, so bösartig, daß niemand mit mir verkehren mag, daß man mich meidet, als wäre ich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich ein— Krüppel!“ Immer leiser wird Eugenios Stimme. Traurig blicken seine übergroßen Augen ins Weite— mit einem Blick, so voll verhaltenem Schmerz, daß es dem jungen Mädchen die Tränen in die Augen treibt. „Ich wünschte, ich wäre an deiner Statt— ein—.. “ s a g t s i e s a n f t, i h m m i t i h r e r k ü h l e n H a n d Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 12. Mai 1909. „Eugenio! Eugenio!“ ruft sie fröhlich.„Da vin ich! Wus willst du von mir?" „Was ich von dir will?“ klingt es bitter zurück.„SonderDi junge Dame zieht ein Schmollnündchen. Die in der einen Hand, die langen schwedischen Handschuhe anderen, sieht sie zu dem jungen Mann herab, der lang ausgestreckt auf einem Korbsofa in der Sonne ruht. „Eugenio!“ „Eh—?“ „Du bist ein greulicher Mensch!"...„ „Da sagst du mir nichts Neues!“ spöttelt er, mit einem bemitleidenswerten Versuch zu lachen. Doch Stimme muß das Mädchen wohl bewegen— trotz ihres sinns. Ihr lachendes Sonnengesichtchen wird plötzlich ernst. Rasch geht sie auf ihn zu und legt die Hand auf seinen „Du bist heute besonders verstimmt, Eugenio! Fehlt dir Der bleiche Jüngling im Korbsofa preßt nervös seine überschlanken Hände zusammen. 97— 4 „Jetzt fehli mir nichts,“ erwidert er etwas erregt.„Aber „Aber—“ lacht sie, den Kopf auf die Seite legend und ihn schelmisch anblinzelnd.„ „Vorhin warst du nicht bei mir, Graziella. Und wenn du nicht bei mir bist, dann— dann fehlt mir eben alles!“ fügt e Aergerlich stampft die junge Dame mit dem Fuß. Doch kann sie nicht hindern, daß leichte Röte in ihre Wangen steigt. „Du bist recht langweilig, Eugenio!“ „Nur langweilig?“ spöttelt er.„Ach, ich wünschte, ich ware nur— langweilig!".. ein 2 wie du das nennst! über die Stirn streichend. Bitter lacht er auf. „Das denkst du dir so in deinem guten, kindlichen Herzen! Aber stecke nur einen Tag in meiner Haut und— lieber tot! würde es in deinem Herzen aufschreien!“ „Und doch haben deine Eltern alles aufgeboten, um dich am Leben zu erhalten, Eugenio...“ „Ja, ein halbes Vermögen hat es gekostet. Aber es galt dem Erben, dem Träger des Namens di Martino! Nicht dem Kinde! Hätte man mich bei meiner Geburt sterben lassen— es wäre gescheiter gewesen. Ein schöner Nachkomme der hochedlen Grafen di Martino bin ich— oas muß man sagen!“ Und zur besseren Illustration seiner bitteren Worte erhebt er sich mühsom vom Korbsofa und reckt seinen schmächtigen Körper in die Höhe. Als er jetzt neben der hohen Gestalt des jungen Mädchens steht, reicht er ihr kaum bis ans Kinn. Graziella wendet sich ab, damit der Arme nicht auch in ihren Augen lese, was ihn stets mit solcher Wut erfüllt: grenzenloses Mitleid. Mutter Natur hat ihre Gaben nicht verschwenderisch ausgestreut über den jungen Grafen di Martino. Tief in den schmalen Schultern steckt der Kopf, und das eine Bein ist etwas kürzer als das andere. Aber die Züge des bleichen sind so edelschön und regelmäßig, daß man bei ihrem Anblick den mißgestalteten Körper fast vergißt. Nur Eugenio selber gißt ihn nie. 6 8254 „Und was das lustigste bei der ganzen Sache ist—“, fahr er jetzt sarkastisch fort—„man hat sich vielleicht unnötig im Eas Was der Donnerstag bringt: ses 1 Theatar. Opernhaus: Keine Vorstellung. Schauspielhaus: Rosen montag 7 Ub Metropol-Theater: Prühlinzslut, 8 Uur.„Celg:. seum(Theater Millowitsch): Familie Krönzer, 8¼ Uhr. Reichs hallen-Theater: Spezialitäten-Vorstellung, 8 Uhr gieche Garter 31 Uhr Flora: 312 Uhr. Volksgarten: 3½ Uhr. Opernhauerestaurant: 3½ Uhr... p. Cacllen Vorträge. Städt. Handelshochschule. Oberiehrer Dr. Coelien: Kunstform und Kunstorlobnis. 7 Uhr. Dr. Creutz: Das wen. haus in alter und neuer Zeit, 8 Uhr. Damm-Etienne D. H. H. C. Die Schiffahrt im Dienste des„Lersonenverkehrs, 8 Uhr. Dr. Kraus: Nahrungsmittelchemie und Nahrungsmittelkontrolle in ihrer Bedeutung für Handel, Gewerbe und Industrie, Uhr. Dr. Ponls: Meteorologie und Luftschiffahrt Ziele und Aufgaben der modernen Witterungskunde, 8 Uhr. Dr. Poppelreuter: Italienische Kunst im XV. Jahrhundert, 7 Uhr. Prof. Dr. Reitter: Ausgewählte Kapitel der Experimentalchemie, 6 Uhr. Prof. Schmalephach###. H..: Die Bilanz der Aktiengesellschaft, 8 Uhr. Dr. Tischer: Beethovens Klaviersonaten, 6 Uhr. Lektor Willoughby. London: Oskar Wilde and Contemporary Dramatists. 7 Uhr. Kinctheater. Siehe Anzeigenteil. wollen zur Unterstützung der Postbeamten in den Ausstand treten, ebenfalls die Eisenbahnarbeiter. hat am Dienstagnachmittag ihre Generalversammlung abgehalten. Diesmal beanspruchte so erhöhtes Interesse, da als Hauptpunkt auf der Tagesordnung die Frage der Uebernahme von 500000 Mark Aktien durch die Stadt Köln stand. Die Versammlung war in den kleinen Saal des Schaaff hausenschen Bankvereins einberufen; der große Saal war wegen baulicher Veränderungen nicht benutzbar. Der kleine Saal erwies sich als zu klein und man wanderte nach dem weißen Saal der Bürgergesellschaft aus, in dem dann die Versammlung stattfand, Es waren zu ihr erschienen 172 Aktionäre, die mit 1117 Aktien ein Aktienkapital von 353100 M. vertraten. Der Ver sammlung wohnten u. a. bei die Beigeordneten Adenauer, Fuchs, Laue und Matzerath und Oberregierungsrat Fink. Hr. Kommerzienrat Louis pagen eröffnete Log, Verzaunglung, Bevor wir— führte er etwa aus— in die Tagesordnung ein treten, die die heutige Generalversammlung zu beschäftigen hat, wollen wir das Andenken eines Mannes ehren, der über 45 Jahre die Geschicke der Flora geleitet hat— des Fryrn. Eduard von Oppenheim. Er hat von der Gründung der Flora an über 40 Jahre an dieser Stelle gestanden und stets mit gleicher Lust und Liebe die Geschicke der Flora geleitet in guten wie in bösen Tagen. (Die Versammlung hatte sich zum Andenken des Verstorbenen von Ihr zahlreiches Erscheinen zeigt ohne Zweifel, daß Ihnen das des Unternehmens sehr am Herzen liegt. Wir werden späteren Teil der Versammlung Beschlüsse zu fassen haben, die von weittragender Bedeutung für das Unternehmen sind. Ich möchte aber jetzt schon voraus schicken, daß die Verspaltung der Flora, durchdrungen vor, er, pigket sich Wochen und Monate lang damit beschäftigt hat, in welch Weise dieses stolze und schöne Unternehmen unserer Vaterstadt erhalten werden kann, und daß die Verwaltung nach reiflicher Ueberlegung dazugekommen ist, die heutige Vorlage auf das warmste zu empfehlen. Ich darf nicht unterlassen, den Vertreter des Hrn. Oberbürgermeisters, Hrn. Beigeordneten Dr. Maßeracy, zu begrüßen. Der Herr Oberbürgermeister und mit ihm das ganze Stadtverordnetenkolegum, getragen, von brstgnteiten uno verVaterstadt, find dem Unternehmen in der kulantesten und vor nehmsten Weise entgegengekommen...,.am Geldngt an unsere Im Laufe der 40 Jahre hat manchmal schon Geldnot an unsere Türe geklopft. Im jetzigen Stadium mußten wir uns fragen, was das richtige sei, die Flora von dem geschäftlichen oder von dem idealen Standpunkt aus zu behandeln. Wir kon die Frage nur dahin beantworten: vom idealen Standpunkt aus. M. H. Die Bilanz des Jahres 1908 schließt ab mit einem Verlustsaldo von 114 158,47 M. Die Unterbilanz hat sich im Berichtsjahre um 1538,54 M. verringert. Zu dieser Verringerung haben die Aktienzuzahlungen beigetragen, so daß sich ein Gewinn von 1088,54 M. ergibt. sichtsrat Entlastung erteilt. Die beiden Rechnungsprüfer, die Herren Rink und Strömer, wurden wiedergewählt. Auf die diesbezügliche Anfrage eines Aktionärs erklärte Hr. Baurat Schellen daß an Zuzahlungen noch 17600 M. ausständen und daß für Aktionär, de nicht zuzahlt, das Eintrittsrecht ruhe. Die beiden wurden sodann gemeinsam beraten; eine längere Diskussion setzte ein, nachdem Hr. Kommerzienrat Louis Hagen erklärt hatte, daß Vorstand und Aussichtsrat ein besseres Mittel, die Flora der Stadt und den Bürgern zu erhalten, nicht gesunden hätten, als die jetz Beratung stehende Vorlage. Hr. Albert Bier wünschte in seiner Bemerkung zur Geschäftsordnung zunächst eine Vertagung der Vorlage um zwei bis drei Monate. Zwischenzeitlich habe eine Versammlung von Aktionären im Alten Präsidium stattgefunden, die von etw 50 Aktionären besucht gewesen sei und die den Beschluß gefaßt habe, eine sechsgliedrige Kommission zu wählen, die zu überlegen habe, in welcher Weise eine Erhaltung der Flora in der bisherigen Weise zu erzielen sei. Diese Versammlung habe a. dem Standpunkt gestanden, daß die Flora nicht zu veräußern Auf die Frage des Hrn. Louis Hagen an die Versammlung, ob diese Ausführungen als zur Geschäftsordnung gehörig zu betrach seien, verneinte dieses die große Mehrheit der Versammlung und Hrn. Bier wurde das Wort entzogen, wogegen er mit dem Be merken pro testierte, daß dies eine Vergewaltigung für ihn Hr. Karl Bier bemerkte sodann u.., es sei den Aktionären jetzt proponiert, daß die Stadt 500000 M. Aktien übernehmen solle; hiergegen wäre nichts einzuwenden, wenn nicht zu befürchten wäre, de' sie dadurch die Aktionäre einfach depossediere. Der Zweck, die Flora zu erhalten, werde auch dadurch erreicht, wenn die Stadt eine Hypothek von 500000 M. gebe, und als Aequivalent für die Gewährung freien Eintritts 20000 M. als Zuschuß bewilligt. Er hätte nichts dagegen, wenn man dann der Flora die Verpflichtung auferlege, das Gelände nicht parzellieren zu dürfen. Als Garantie für Erfüllung dieser Verpflichtung könne man ja der Flora die Bestimmung auferlegen, daß, wenn sie ihren Verpflichtungen nicht nachkomme, das Kapital wieder eingefordert Hr. Innirat vom Grafen motivierte hierauf einen Vertagungsantrag auf Grund der§§ 278, 282, 275 und 256 des.=.B. und gab dies zu Protokoll, nachdem dieser Vertagungsantrag und der gleiche Antrag des Hrn. Albert Bier abgelehnt waren. Nach der abermaligen Versicherung des Hrn. Hagen, daß fur die Flora weiter nichts zu erreichen war, als erreicht worden sei, und daß man der Flora den besten Dienst erweisen würde, wenn man der Vorlage zustimme, sprach Hr. Schuster. Er sei damit nicht zufrieden, daß man die Verwaltung in der bisherigen Weise fortführe. Mit der jetzigen Verwaltung könne das nicht mehr so weiter gehen. Er wolle daran erinnern, daß früher für die Flora der wissenschaftliche Zweck das Hauptmoment gewesen sei. Er begruße es mit Freuden, daß sich jetzt endlich die Stadt der Flora angenommen Nach weiteren Ausführungen der Diskussionsredner, in deren Verlauf Hr. Albert Bier nochmals stark den Standpunkt der Aktionäre betonte, wurde zur Abstimmung über die beiden Punkte Erhöhung des Grundkapitals und Statutenänderungen geschritten. Der Wortlaut der Vorlage ist der nachstehende: Erhöhung des Grundkavitals: Das Grundkapital wird von 600000 M. auf 1 100000 M. erhöht werden durch Ausgabe von 166 Stück Aktien a 3000 M. und 1 Stück Aktie a 2000 M. Die neuen Aktien lauten, ebenso wie die alten Aktien, auf den Namen. Die neuen Aktien werden zum Nennbetrage ausgegeben. Die neuen Aktien sind dividendenberechtigt ab 1. Januar 1909. Die neuen Aktien gewähren das Vorrecht des unentgeltlichen Besuchs der Anlagen und Zubehörungen nicht. Das Bezugsrecht der alten Aktionäre auf die neuen Aktien wird ausgeschlossen. Die Kapitalerhöhung soll durchgeführt sein bis spätestens 1. Oktober Statutenänderungen. Des§ 2 dahin, daß zu dem bisherigen Wortlaute als Absatz 2 folgendes hinzugefügt wird:„Der Zweck des Unternehmens ist ein gemeinnütziger. Das Unternehmen dient allen Klassen der Kölner Bevölkerung, insbesondere auch den minderbegüterten Volksklassen. Der zur Verteilung gelangende Reingewinn darf Vier vom Hundert des Nennbetrages der Aktien nicht übersteigen, und bei etwaigen Auslosungen, ebenso 166 Stuck a 3000 Mr. und Peina a vungWoge; wiro, und die Absätze 2 uno 3 ersetzt werden durch folgende Bestimmung: Die sämtlichen Aktien sind im übrigen untereinander gleich, berechtigt mit der Maßgabe, daß das im§ 6 erwähnte Recht dez unentgeltlichen Besuches lediglich den alten Aktien a 300 M steht.“ Ferner des§ 6 dahin, daß die Worte„einerlei ob Priori. täts= oder Stamm=Aktien“ gestrichen werden und außerdem als dritter Absatz den bisherigen Bestimmungen dieses Paragraphen folgendes hinzugefügt wird:„Die Anlagen der Gesellschaft stehen dem Publikum an je drei Werktagvormittagen jeder Woche an drei Werktagen im Jahre, an drei Sonntagvormittagen in der Zeit vom 1. Mai bis 1. Oktober jedes Jahres zu freiem Be, such. an drei Sonntagnachmittagen im Anschluß an die freien Sonntagvormittage gegen ermäßigtes Eintrittsgeld zur Verfügung Die nähere Festsetzung der einzelnen Tage liegt dem Vorstande der Gesellschaft ob. Die Schulen haben an allen Werktagvormittagen freien Zutritt zu den Anlagen der Gesellschaft. Durch diese Bestimmungen wird die Bestimmung des Absatz 1 betreffend die voll, ständige Sperrung der Anlagen an höchstens fünf Tagen im Jahre nicht berührt.“ Des§ 10 dahin, daß im Absatz 1 die Worte „einem besoldeten Direktor und zwei bis vier unbesoldeten" ersetz werden durch die Worte:„mindestens drei". Des§ 12 Absatz dahin, daß die Ziffern und Worte:„12 und höchstens 18“ ersetzt werden durch die Ziffer„". Des§ 15 dahin, daß der bisherige Absatz 1 gestrichen und als neuer Absatz 1 folgende Bestimmung eingefügt wird:„In der Generalversammlung gewähren je 300 M. des Nenbetrages einer Aktie eine Stimme. Zur Vertretung in der Generalversammlung ist schriftliche Vollmacht nötig und Die Abstimmung durch Zuruf konnte nicht durchgeführt werden, da Hr. Bier mit einigen Herren diese ablehnte, und so zog sich denn die Abstimmung über eine Stunde hin. Das Resultat war das folgende: Am Schluß der Versammnlung waren noch 926 Stimmen vertreten, von denen 856 für und 70 gegen die Vorlage waren(von 573 Stammaktienstimmen waren 39 gegen und 534 für, von 353 Prioritätsaktien waren 31 gegen und 322 für die Vorlage abgegeben worden). Die Vorlage war also mit großer Mehrheit angenommen. In den Aufsichtsrat wurden sodann wiedergewählt die Herren Röder uno v. Stein; neugewählt wurde Hr. S. Alfred Frhr. v. Oppenheim. Ueber die bisherige statutarische Höchstzahl der Aussichtsratsmitglieder hinaus wurden als Vertreter der Stadt Köln hinzugewählt die Herren Stadtverordneten Kirschbaum, Thönnissen und Roß. Im Anschluß an die Generalversammlung tagte am Abend in der Bürgergesellschaft eine Sitzung des Aufsichtsrates, in welcher der mit der Stadt Köln und der Aktiengesellschaft zu tätigende Vertrag beraten und genehmigt wurde. Aus Kölns Nachbarschaft. H Wiesdorf, 11.Mai1 909. In der vergangenen Nacht brannte in der großen Kirchstraße eine mit Stroh gefullte Scheune son Stallung nieder. Auch das Dach des Wohnhauses wurde stark## söhis mir herumgequält! Ich habe ja irgendwo einen älteren Bruder! Wenn er gehalten hat, was er als Säugling zu versprechen schien, so muß er ja—“ ein bitteres Lachen verzieht seinen Mund—„ein wahrer Adonis geworden seinl... Gedanke, irgendwo einen Bruder zu haben! Dieses Phantom quält mich Tag und Nacht. Tausendmal habe ich mich schon gefragt: Wie sieht er aus? Was macht er? Mit was für Augen guckt er in die Welt? Was für ein Gesicht wird er ziehen, wenn er einmal seinen—“ mit einer ironisierenden Geste —„schönen Bruder zu Gesicht bekommt?... Und nicht nur ich denke immer an ihn. Auch meinen Vater quält dies Phan tom! Er meint, ich weiß es nicht. Aber wenn ich schlafen kann, dann höre ich den alten Herrn da oben ruhelos auf und ablaufen. Ich weiß, daß er beständig nach seinem ältesten Sohn auf der Suche ist. In jedem fremden jungen Mann wittert er den Verschwundenen. Jeden Tag öffnet er die angekommenen Briefe in fieberhafter Erwartung, ob sie ihm Nachricht von ihm bringen. Und immer: Nichts! Nichts! Manchmal möchte ich fast glauben, das ganze ist nur ein Ammenmärchenz ich habe gar keinen Brudet. sa bin ort."„ erbe der hochedlen Grafen di Martino! Ich, der— Krüppel! Mit keinem Wort hat Graziella den jungen Mann unterbrochen. Er, der sonst so Schweigsame, Verschlossene, erscheint ihr heute wie umgewandelt. Ich weiß nicht, warum du mir dies alles erzählst, Eugenio! sagt sie vorwurfsvoll.„Du regst dich dabei unnötig auf, und mir macht es sicher kein Vergnügen! Also...“ — also halt' den Mund!“ spöttelt Eugenio, näher an sie herantretend.„Du hast recht! Ich muß schon zufrieden sein, daß du bei mir bist!... Sieh, Graziella, in deiner Nähe bin ich ein besserer Mensch. Du weckst alles Gute in mir, das noch in mir schlummert, trotz meiner unleidlichen Außenseite. Das fühle ich, und deshalb sehne ich den Tag herbei, der uns für entzieht Graziella ihm ihre Fherich uicht do. Gngerol Ich üse 16h“. Marum nicht?... Bist du nicht so gut wie meine Braut? Schon seit zehn Jahren? Du weißt, als deine Mutter starb, versprach ihr meine Mutter, dich in unser Haus aufzunehmen und dich zu erziehen als die zukünftige Gartin ihres Sohnes. Hat sie nicht dieses Versprechen großartig erfüllt? Ich könnte mir keine angemessenere Gräfin di Martino denken! Leichte Blässe überzieht Graziellas frische Wangen — ich bin noch nicht achtzehn Jahre alt—“ stottert sie. Und ich noch nicht einundzwanzig. Wir passen also wunderbar zusammen. Aber——“ und wieder faßt er ihre Hand— „wenn auch schon alles abgemacht ist— uns beide geht es doch schließlich am meisten an. Und da möchte ich gern wissen Er stockt. „Ob du mich ein bißchen lieb hast, Graziella! Oder ob du nur ein großes Opfer bringst, wenn du meine Frau wirst. weiß, ich bin ein Mensch, mit dem schwer auszukommen ist— — sag' nichts dagegen, Graziella!— mit dem schwer auszukommen ist. Aber du— du könntest alles mit mir anfangen; du könntest mich um den Finger wickeln, einen neuen Menschen aus mir machen.— Außerdem— Gräfin di Martino sein, ist auch nicht zu verachten, wie?“ fügt er, in seinen gewohnten spöttischen Ton verfallend, hinzu. „Eugenio! Eugenio!“ wiederholt er sarkastisch.„Antworte mir lieber auf meine Frage!“ Laß mich!“ wehrt sie befangen ab, indem sie hastig Handschuhe und Reitpeitsche vom Boden aufnimmt.„Ich muß jetzt gehen. Wirklich, Eugenio!“.Wäcgt 9n „Wohin? Wer entzieht mir schon wieder deine Gesellschaft Ich muß hinauf nach der Villa Fortuna. erwartet mich. Pluto steht schon bereit. Hörst du ihn nicht wiehern?" Mit einem leisen Seufzer gibt er ihre Hand frei. Also geh!— Und grüße Maria Costa von mir! Sie ist das einzige Wesen, das mich nicht mit mitleidigen Augen ansieht, das mich behandelt wie jeden anderen Menschen. Und dafür bin ich ihr dankbar. Nun geh!######### Mit der ihr eigenen kindlichen Grazie eilt Graziella davon. Meine Damen! Ehe Sie Haararbeiten kaufen, besichtigen Sie bitte mein Lager. Liefere das Schickste, Vornehmste, was auf diesem Gebiet geleistet wird. Meine Haararbeiten sind vollständig unsichtbar zu tragen. Die neuesten Pariser Modelle stets vorratig. Habe Alleinvertrieb der weltbekannten Haar=Manufaktur von Herm. Schellen berg, Düsseldorf. Naturteile. Schönste u. praktischste Ersatzfrisuren. Ueber 3000 auswärtige Kunden beweisen die Reellität der Firma. Verlangen Sie bitte gratis Katalog. 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Wie sie die Straß nach Rocca di Papa, dem kleinen am Felsenabhang sich defn ziehenden Gebirgsdorf, hinaufgaloppiert— die Augen stre vor Jugendlust, die kastanienbraunen Locken unter dem bla Hütchen im Winde flatternd—— jeder Vorübergehende wendet den Kopf nach diesem herrlichen Bilde jugendlicher Frische, selbst merkt nichts davon. In vollen sie die balsamische Luft. Niemals fühlt sie sich glua.. wenn sie zu Pferde durch Wald und Flur schweifen kann. Gra Maja, di ihre Vorliebe kennt, hat ihr zum..rz—g gergsiel empfindet die besten Freunde. Heute spornt die junge An Rappen zu ganz besonders raschem Tempo an. Ste.„Tzurch eine ihrer kraftvollen Natur sonst fremde Unruhe, dies schnellen Galopp austoben lassen will..en Redereien Wie Eugenio sie aufgeregt hat mit seinen dummen Rede Freilich weiß Graziella, daß sie Eugenio heiraten soll.. Er einmal, wenn beide älter sind! Gräfin Maja ha davon gesprochen. Aber noch nie hat Eugenio selbst biei## darauf gebracht. Wie Bruder und Schwester waren sie weiter! Und nun auf einmal diese hervorbrechende Leie schaftlichkeit! (Fortsetzung folgt.) Gegr. 1838 Kölner Local-Anzeiger Nr. 129 a Mittwoch, 12. Mai 1909. Königl. Hofl. P. U. Ossendorff Seite 3. Waidmarkt empfiehlt: die letzten Eingänge in Hochsommer-Neuheiten zu ausserordentlich billigen Preisen. Blusen Wasch-Blusen in Seiden-Batist, Leinen, Madeira-Stickereien von°0 bis 22.00 250 Musseline-Blusen in reiner Wolle, ganz gefüttert von 6 bis 25.,00 Tüll- und Spitzen-Blusen ales achwarz und 9 Seiden-Blusen in welss, schwarz und allen Modefarben, auf Seide gefüttert von 10° bis 45.00 in Taffet, Shantung, Louisine, schwarz und farbig von 1050 bis 45,00 Kostümröcke Kostümröcke Kostümröcke Kostümröcke Kostümröcke in weiss- u. bastfarbigen Waschleinen. Pikee u. Rips-Stoffen, reich mit Spitzen-Einsätzen u. Blenden garpiert von 44 bis 32.00 in modernen englischen Streifen. Homespun- u. 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Einsle, Fabrikarb., Karth.=Hof 30A.- Pet., S. v. Aloys Bilden, Faßbinderges., Drachenfelsstr. 14.- Herbert, S. v. Gust. Weste, Kaufm., Trajanstr. 9.- Maria, T. v. Hub. Knipprath, Bäcker, Im Ferkulum 15.- Peter, S. v. Philipp Weyrich, Drechslergeh., Bonnerstr. 4. = Elisabeth, Tochter von Heinrich Tünsmeyer, Metzger, Severinstraße 5. August, S. v. August Hermesmeyer, Schachtmeister, Kurfürstenstr. 18. - Marg., T. v. Lambert Baum, Masch., Hamburgerstr. 11.- Jos., S. v. Wilh. Reuter, Friseurgeh., Johannisstr. 82.- Anna,.„uow. Wie nand, Telegr.=Leitungsaufs., Gr. Budeng. 21.- nrtelte. 2. b Friedrichs, Maurer, Zülpicherstr. 58.- Hans, S. v. Alfred Decker, Kfm., Friedenstr. 19.- Albert, S. v. Schlama Scheinfeld, Schäftem., Gr. GrieHenmarkt 56.: Gertrud, T. v. Heinr. Wieland, Paster, Weyersr. 6. Jos., S. v. Karl Schroers, Maschinenp., Thieboldsg. 45.- novert, S. v. Robert Trembich, Schuhm., Thieboldsg. 130.- Gertr., 2. v. Pet. Engels, wall 77.- Kath. Schweigle geb Dydi, 68., Unter Krahnenbäumen 73. Ant. Priedenburg, 6., Teutoburgerstr. 18.: Amandus Morquin, Ackerergeh., 22., Bonnerwall, Fort III.= Willy Schmitz, 1 M. 17., Gr. Witschgasse 15=17.- Severin Kohler, 70., Zwirnerstr. 16.- Ludw. Krings, 1 M. 15., a. d. Bottmühle 3.— Emil Lindgens, 1. J. 5., Bonnerstr. 68.- Marg. Mengelvier, 4 M. 29., Chlodwigplatz 14.Ant. Rösgen, 2 J. 4., Kl. Gr. Markt 1.- Ferdinand Freger, 3 J. 10., Huhnsgasse 39.- Henriette Fliek, 5 M. 22., Färbergasse 6. Elisab. Vertrand geb. Gissingen, 26., Silvanstr. 11.- Franz mertz, 2 J. 2., Bonnerstr. 69.- Friedr. Kahlscheid, 1 J. 7., Kyffhäuserstr. 28.- Joh. Neumann. Schneider, 61., Aachenerstr. 70. Anna Freidurg, 7 J. 7., Trutzenberg 24.. 2— Wlochenring 9 u ∆ Heiraten. Peter Reiff, Witwer, Faßbinder, Im Glockenring 9 u. Henriette Wulff, Karthäuserwall 29.- Johann Körsgen, Witwer, Installateur, u. Berta Steinmeyer, beide Krefelderstr. 97.- Jos. Schwarz, Straßenbahn=Wagenf., Holbeinstr. 29 u. Martba Kahl, Spichernstr. 10.Jos. Aufermann, Kaufm., Rolandstr. 83 u. Albertine, Odendall, Kunidertsgasse 5.- Richard Bech, Hauptmann in der Kaiserl. Schutztruppe f Südwestafrika, Weißenburgstr. 62 u. Elisab. Grabau, Deutsch. Ring. 19. Jos. Appenzeller, Hülfsarb., Schirrhein u. Marg. Hamm, Röthgen. Wilh. Waldhausen, Schrifts., Venlo u. Juliane Werner, Komn=veuk. Theodor Hahnen, Kutscher, Camperbruch u. Karolina Klein, Obermau dach.- Leonhard Bayer, Schneider, Nachen u. Johanne Franz, mont.=Daniel Riegel, Schneiderges., Baumholder u. Elise Karl Weichardt, Telegr.=Assistent, Wesel u. Anna Schmidt, Werningshausen.- Maximilian Reuscher, Restaurateur, Köln=Bayenthal u. Elisab. Schmitz, Köln.= Emil Magka, Kommis, Graudenz u. Barbara Flach, Vernkasten.- Jakob Faßzdender, Konditor,.=Nippes u. Eva Koch, Köln. a Heirats=Ankündigungen. Wilh. Conzen, Eisenbahnarb., u. Anna Stefmacher, beide Bonnerstraße 18.- Peter Wanz, Tg., Im Ferk., 10, U. Maria Rasquin, Ulrichsg. 69. Karl Türner, Tgl., Severinskl. 9, u. Anna Pesch, Severinsw. 19.- Ferdinand Esser, Bäcker, straße 407, u. Anna Kurtscheidt, Sedanstr. 33.- Aug. Mecklenbro Schlosser, Am Bollw. 23, u Luzia Beckers, A. d. Brand 2.- Paul Richter. Mont., u. Elisabeth Einning, beide Otto Fischerstr. 19 Niemand, Fabrikarb., Kl. Spitze 9, u. Maria Cand, Gr. Spitze 17.- Franz Coenen, Kim., Engelbertstr. 13, u. Eleonore Kinghs, Löwengasse—.. Mart. Hochkircen, Kunstgärtner, Hohenstaufenr. 5, u. Elisabeth Hochstadenstr, 30.— Ernst Rietschle, Schreinerges., Neumarkt 33, u. Helene Börckel, Hohenstaufenr. 61.- August Schellack, Schutzm., Benesisstr. 04, u. Anna Zander, N u. Anna Schauö Thieboldsg. 146, u. Gerrr. Bruggen, Kurthäuferhef te. Tgl., u. Anna Esser, beide Friesenstraße 54—56.- Mar Köcher, Kellner, Thurnmarkt 22—24, u. Johanna Brauchle, Hohenstaufenring—. Marktpreise. X Köln, 11.Mai1909. Amtlicher Bericht, der stödtischen Markt verwaltung. Niedrigster und höchster Preis im Kleinhandel Rindfleisch, von der Keule f..78-.84, vom Bauch.64-.74, Kalbfleisch von der Kcule 0,79-—.90, Hammeltleisch von der Keule.87-0,96. Schweinefleisch von der Koule.00-.04,(allos einschl. Knochenbeil.) Filet zu Beefsteak O,00-.00. .00-0,00, Schinken, roh.00-.00. gekocht 0,00—.00, Zervelatwurst 0,00-0,00, Rindernierentalg 0,00-.G0 das Pfund. Hähne, alte,.65-1,90, junge..60-.00. Hühner, alte..55-.75, Hühner, junge,.35-1,50, Pauhan, alte,.30-.35, junge..55-0,65, lebend das Stück. Gänse, 24ld, basge, 2 65-20h, llhnetz. 16,. 135-285, Panden, else. 030-.35. Meiliseh.80 das Prur., Bückinge, Brat..%B 9E, Beräeisr C4 850- 9 95 Heringe, Salz-.05-0,05, Rollmons 0,05 das Stück, Sardellen 1,60, Sar Kolkereibute 1 30-.40, Kochbuter.15,1.20, Lanabuter,.=35-.35 Limburger.50—.55 das Pfund, Mainzer 0,05. Camembert.40-.45 Ess-.20-.35, belg. Koch- 0,12, holl. Ess-.20-.30, Ess-.60, hies. Ess-.20-.30, hies. Koch- 0,15-0,20 das Pfund Apfelsinen, Valencia, O,04-.05, Messina.05-.08, Zitronen.04Kartoflelp rote 0,06, Nieren 0,08--10, weisse.05-0,06, Malta.12.15, ital,.20, Bohnen, dicke, mit Schale, ausl..45, grune, ausl..00 Erbsen, grüne, ausl..45 das Pfund, Kopfsalat, holl..12, franz..12-.14 das Stück, Feldsalat 0,10 das Pfund, Blumenkohl, ausl..35-0,40 das Stück. Rotkohl, ausl..10-0, 35, Weisskohl, ausl. O,10-0,35, Wirsingkohl, Stück, Rotkont, aust..10 C. 9vj.,.08-.10 das Pfund, Stielcher.04lk Preitlauch.15-.30 das Gebund. Kohlrabi, Erd-.05-.08 das Stück, Rüben, rote(Karotten). abgeschn. 0,03-0,05. Mohrrüben, abgeschn. ans-.07 das Pfund. Petersilie 0,10 eine Portion, Sellerieknollen.10 11.25. Meerrettich.05 das Stück, Radieschen, inl. 0,04-.05, Schwarz. bigs..30. Schnittlauch.03 das Gebund, Zwiebeln, ägypt..12, Tomaten, ausl. 0,70 das Pfund. Rhabarber.06-.08 das Gebund. Spargel, Gemüse.60, Suppen- 0,30-0,35 das Pfund. Gurken, engl. 0,30-0,35, holl. 1.30, II.20-.35 das Stück. Fruchtpreise. Köln. 12. Mai 1909. Fruchtmarkt, Heu, Luzerne, M. 9,00-.50 Wiesenheu M. 7,00-.50, Richtstroh(Flegeldrusch).80. Krummstroh und **-- P JI 100 Kilo Pressestrob.60-—3,00 die 100 Kilo. Neuse, 12.Mai1909. Weizen, neuer Roggen, neuer Neuer Hafer 1. Sorte * 3.„ 1.„ 2.„ 1.„ : * M. 00.00 „ 25.50 „ 23.50 „ 18.70 17.70 „ 17.770 „ 16,20 14.70 Eier 100 Stück M 7 Gerste 1. Sorte M. 00,00 die 100 Kilo Kartoffeln M. 3,30—3,60 Heu M..40-3,80 Luzernehen M. 4,20 die 30 Kilo Krummstroh" 16,00 Breitdruschstroh 18,00 die 500 Kilo Kleie M..20 die 50 Kilo Mutmaßliche Witterung für den 13. d..: Noch immer ziemlich kühl, wenigstens nachts und morgens, zeitweise Bewölkung ist wahrscheinlich. Wasserstand am 12. Mai 1909. Mannheim, 8 vorm.,.09—0,07 m1 Köln, 11 vorm., Caub, 9 vorm..87—.08 m Wesel, 9 vorm., Greif' nicht zum Guten, greife zum Besten! Denn nur das Beste ist sicherste Wahl! Misstrau' dem Guten, traue dem Besten! Zuckoon, das Beste, nützt radikal! Ein interessanter Prospekt über die Zuckoch-Präparate, sowie die damit verwandte und wohl allgemein bekannte„Zucker's Patent-Medizinal-Seife“, liegt der heutigen Auflage bei und werden die geehrten Leser ausdrücklich auf diesen Prospekt aufmerksam Die genannten Präparate sind in Köln echt zu haben und zu Originalpreisen erhältlich in der Stern-Apotheke, Waidmarkt 26. Apotheke sur goldenen Glocke, Malzbüchelstrasse 2, Einhorn-Apotheke, Glockengasse 2, Hansa-Apotheke, Deutscher Ring 7 u. bei M. Hamecher, Schildergasse 43-45, Joseph Luckenbach, Hohe Pforte 9A, E. Pohlen jun., Hohestrasse 64 Jacobine Schlüssel, Hohestr. 83, Otto Bleeke, Weyerstr. 98 Heinr. Enes Nachf., Ehrenstrasse 10-12, H. Hatterbach, Severinstrasse 172, R. Jaski, Habsburger Ring 28, vis--vis Opernhaus, L. Loerick, Breitestrasse 80. C. Schreiber, Schildergssse 78-80. Alb. Wiegand, Aachenerstrasse 8. Fritz Wiegand, Chlodwigplatz 4. Rudelf Oppermann, Am Hof 33, H. 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Mai 1905, vormittags 9¾ Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr.., das in Cöln, Goldgasse Nr. 19 belegene Wohnhaus mit Hinterhaus, 1,33 Ar groß, Gesamtnutzungswert 960 Mark, Eigentümerin: Barbara Feith, ohne Geschäft in Cöln, zwangsweise versteigert werden. 3* Königl. Amtsgericht Cöln. Abt. 38. Am 22. Mai 1905, vormittags 9 ¾4 Uhr, soll im Justizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr“47 hier das Hausgrundstück Elsaßstraße 12 von 2 Ar 78 Quadratmeter Größe mit 1950 Mark jährlichem Nutzungswert, Eigentümer: Die Witwe Friedrich Wilhelm Bröckling, Katharina geborene Kraut, und Miteigentümer zu Cöln zwangsweise versteigert werden. *d Königliches Amtsgericht Cöln, Abt. 33. Am 22. Mai 1909, vormittags 10 Uhr, soll in Cöln, im Junizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr.., das in Cöln=Deutz, Siegburgerstrasse Nr. 62 belegene Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, Werkstätte, groß 1 Ar 69 Quadratmeter, Gesamtnutzungswert 885., Eigentümerin: Ehefrau Anstreicher Franz Bolder, Christine geb. Thelen, ohne Stand in Cöln=Nippes, zwangsweise versteigert werden. 9. Königliches Amtsgericht Abt. 38, Cöln. Am 22. Mai 1909, vormittags 10 Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhosplatz, Zimmer Nr. 47, das in Cöln Probsteigasse Nr. 39 belegene Wohnhaus mit Anbau, groß 1 Ar, Nutzungswert 1150 Mark, Eigentümer: Eheleute Gerhard Fischer, Maurermeister und Bauunternehmer und Josepha geb. Mainz zu Cöln=Nippes, in übergeleiteter Fahrnisgemeinschaft, zwangsweise versteigert werden. * Königliches Amtsgericht, Abt. 33, Cöln. Am 22. Mai 1905, vormittags 92 Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr. 47, das in Cöln, An St. Ratharinen Nr. belegene Wohnhaus mit Anbau Hofraum und Lagerhaus, groß 5,56 Ar, Gesamtnutzungswert 3040 Mark, Eigentümer: Ehefrau Kaufmann Joseph Dublon in Cöln und Genossen zwangsweise versteigert werden. Königliches Amtsgericht, Abt. 38. Cöln. b“ Am 22. Mai 1905, vormittags 9¾ Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhosplatz, Zimmer Nr. 47, das in Cöln, Elsaßstraße Nr. 14 belegene Wohnhaus mit Anbau und Hofraum, Stallgebäude, groß 2,84 Ar, Gesamtnutzungswert 2250 Mark, Eigentümer: Witwe Ziegelfabrikant Friedrich Wilhelm Bröckling, Katharina geb. Kraut, in Cöln und Genossen, zwangsweise versteigert werden. d Königl. Amtsgericht, Abt. 38, Cöln. Am 22. Mai 1905, vormittags 9½ Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr. 47, das in Cöln, Herzogstrasse Nr. 26 belegene Wohn= und Geschäftshaus und Anbau, groß 1 ar 12 gm, Gesamtnutzungswert 2900 Mark, Eigentümer: Kaufmann Walter Bovermann in Cöln, zwangsweise versteigert werden. 1 Königliches Amtsgericht, Abt. 33, Cöln. Am 20. Juni 1905, vormittags 9½ Uhr. soll in Cöln im Justizgebäude, platz, Zimmer Nr. 47, das in Kriel belegene Grundstück: Flur 63, Parzelle Nr. 7224/7, Landgrafenstraße, Acker, 6,93 Ar groß, 1 49/100 Taler Reinertrag, Eigentümer: Bauunternehmer Karl Bussenius in Cöln=Lindenthal, zwangsweise versteigert werden. * Königliches Amtsgericht Abt. 39, Cöln Am 26. Juni 1905, vormittags 9½ Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr. 44, das nachbezeichnete in Kriel belegene Grundstück Flur 63, Parzelle 5817/7 Acker, Landgrafenstraße, 5,10 Ar groß, Reinertrag 1 19/100 Taler, — Eigentümer: Bauunternehmer Karl Bussenius in Cöln=Linden= thal— zwangsweise versteigert werden. Königliches Amtsgericht, Abt. 39 Cöln. Kolonie kleiner Landhäuser zu Weiden bei Köln. Gesundeste Lage der Umgebung Kölns. Leichteste Erreichbarkeit. Frische ländliche Verhältnisse. Elektrisches Licht.= Keine Fabriken.* Wasserleitung. Fertige, sehr billige und schöne Einfamilienhäuser mit Garten zu verkaufen. Bauplätze werden abgegeben. Geschäftsstelle: Köln. Goehenstrasse 3. 129 Modernstes Waschmittel = Deutsches Reichspatent gibt nach halbstündigem Kochen ohne Reiben und Bürsten blendend weisse, unverdorbene Wäsche u. ersetzt die Rasenbleiche vollkommen. 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Mai an Wochentagen von—12 Uhr abends im BierRestaurant, an Sonn- und Feiertagen von—3 Uhr mittags und von 7½—12 Uhr abends Im Wein-Restaurant statt. 6 0000000 0 0000 00000 Vertreter: H. Bestendonk, Köln, Weyerstr. 23—25. Celephon 653. 3 Merken Sie sich den Namen „Goldperle“, Sie steis ans: drücklich Veilchenseisenpulver„Goldperle“. Jedes Paket enthält ein hübsches praktisches Geschenk. Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen. „ Mobellacke Am 20. Juni 1905, vormittags 9½ Uhr,(##i) 1 N. 50 p/G. Am 20. Juni 1905, vormittags 9½ Uhr, soll in Cöln im Justizgebände, Appellhofplatz, Zimmer Nr. 47, das nachbezeichnete, in Kriel belegene Grundstück: Flur 63, Parzelle 7175/7, Acker, Landgrafen Am 26. Juni 1909, vormittags 9½ Uhr, soll in Cöln im Justizgebäude, Appellhofplatz, Zimmer Nr. 47, das nachbezeichnete, in Kriel belegene Grundstück Flur 63 Nr. 7225/7, Acker, Landgrafenstraße, 6 Eigentümer: Bauunterneh zwangsweise versteigert werden. 9 Königliches Amtsgericht, Abt. 39, Cöln. 6,93 Ar groß, Reinertrag 1 49/100 Taler, imer: Bauunternehmer Karl Bussenius in Cöln=Lindenthal, straße, 6,90 Ar groß, Reinertrag 1 43/100 Taler, Eigentümer: Bauunternehmer Karl Bussenius zu Cöln=Lindenthal, zwangsweise versteigert werden. *' Köntgli Amtsgericht, Abteilung 39. Cöln. Am 3. Juli 1905, vormittags 9¾ Uhr, soll im Justizgebäude, Appellhosplatz, Zimmer Nr. 47, hier, das zu Hausgrundstück Hauptstrasse Nr. 18 groß 1 Ar 96 Quadratmeter, mit 855 Mark jährlichem Nutzungswert, Eigentümer: Die Eheleute Schuhmachermeister August Fuhrmann und Anna geb. Kemp, zu Kalk, zwangsweise versteigert werden. r Königl. Amtsgericht Cöln, Abteil. 39. Möbellacke bei Llt. alle Oelfarben fert. z. 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Bachem. Verantwortl. Redaktenr: Jos. Bestler. Verantwortlich für Aus der Arbeiterwelt: Oet. Dedenbach; für Anzeigen= u. Reklamenteil: C. Okle. Alle in Köln. modern, eleg., unverwüstl. gegen Motten imprägniert, Meter—4 Mark. d“ Tel. 2465. Waidmarkt 18. Geöffnet von——.m Sep. Abteil. für Körperkultur. Schönheitspflege für Damen 2. Etage Dedikure— Abonnements— Manikure. — Erfolgreich und billig sind die Anzeigen im Seite 6. Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 129&a Mittwoch, 12. Mai 1908. dem ersten Sehen geliebt und war ihm auf allen Gesellschaften. und Treuenbrietzen einer Loeal-Anzeiger. I ull. 12. Ma. 1op, MH K brste z. K. 5ch aich er de sche edher 25 5 20 2 Frauenzeitung. 9119 D 12 E Im Schatten. Novellette von C. Gerhard. Mherdbore Mit v. Scheser, nehzertz 1ch, S. br 6e Bald fühlte sie es, daß auch er sie liebe, aber— sie waren Ru uach sechz Jahren harte. 7, Lbie 3, Oir Gesfeich Jas ersie seines Wortes! Sie las es zwisgen seinen Jeilen, dop er ste ich euch wohl nicht ern zu sagen; venn aue, die Kinste, uen noch liebe und sie begehre, Goldene Bülder D..— z,. zurem 1 mitunter auch nütlich und augenehm, sind doch mit gernge ihre geschäftige Phantasie; die Mutter würde aufblühen in ihrem er Liedesbühn in Gießererern seid, dann ist es nicht nur eure Pflicht, daß ihr euren Gatten zärtlich liebt und ihm in allen Stücken treu, hold und gewärtig seid, nein, ihr müßt euch als tüchtige und brauchbare Hausfrauen eigen. Daß dazu mehr gehört, als ein wenig Sticken und Stricken sich putzen und musizieren, aus dem Fenster sehen und koquettieren e#as auf dem Sofa sitzen, das hrauihnen gekommen seid, dann werde sich, als Ruth von Raven in ein großes, freundliches Larterre inmer trat, in weschez, die Abendseune ihre, lseten Strah Glück und Hella lernte in ihren Hause wohl auch kennen, der sie an sein Herz nahm.„I. 11.4 12 der Nacht auf b v. Sie merkte nicht ihre warf.„Guten Abend, Mütterchen!“ sagte sie warm. Die blasse Frau am Fenster nickte.„Du kommst heute so um dacs Geselscheftsled zu dndern. Sie, merkte, wichz, Ar; Müdigkeit, nicht die verrinnende Zeit, sie dachte nur an iyn „Ja, Mütterchen, heute dauerte es ein wenig länger, da die Ferv von Raven seize leisez sie hate sch nach inner zicht daran gewöhnt, daß ihre Tochter in dem großen Bankgeschäft von Claus und Söhne Buchhalterin war. Ruth erriet den Ursprung dieses Seufzers; sie drückte einen Kuß auf die Stirne der Mutter und legte ein Paar wundervolle La France-Rosen vor sie hin.„Da, Mütterchen, deine LiebWie gut du bist, Ruth!“ murmelte die Regierungsrätin gerührt, fiel dann aber gleich in den klagenden Ton zurück. „Ich fühle mich schon ganz elend; können wir nicht endlich essen?“ „Sicher, aber der Tisch ist noch nicht gedeckt! Sonnenscheinchen, Schwelle des Nebenzimmers erschien ein junges Mädchen, auf welches wohl der Schmeichelname paßte. Die bieasame, schlanke Gestalt wurde von einem Köpfchen von bestrickendem Liebreiz gekrönt; aus dem zarten Gesicht lachten und leuchteten tiefblaue Augen! Hella strich die verwirrten goldenen Löckchen aus der Stirne und rief ein wenig verlegen: „Schilt nur, Ruth! Ich ahnte gar nicht, daß es so spät ist! Was ließ dich denn die Zeit so vergessen, Liebling? Ich las einen höchst interessanten Roman von der Heimburg; zuletzt überflog ich nur die Seiten, ich mußte doch wissen, ob die Liebenden sich bekommen.“ Das ist freilich sehr wichtig,“ lachte Ruth. Während des Gespräches hatte sie schnell den Tisch gedeckt und packte nun mehrere von ihr mitgebrachte Delikatessen aus, die Frau von Raven besonders liebte.#.. O. Ruth, du hast ja für ein lukullisches Mahl gesorgt, rief Hella vergnügt,„komm', Mutter, es soll uns schmecken Während sie und die Regierungsrätin mit Appetit speisten, nahm Ruth, die zu müde und abgearbeitet war, nur wenige Bissen zu sich, aber sie lauschte mit Interesse dem heiteren Plaudern der um sechs Jahre jüngeren Schwester. habe zu morgen eine Einladung für dich, Sonnenscheinchen, erzählte sie dann...—6 81, Folter s1 „Ich raf Frau Ritmeiser von Platowz ste giöbt worgen ein 25, Ruth, wir werd hingehen“. Eine kindlche Freude am Vergnügen sprach aus ihrer hastigen Frage; gleich setzte sie aber betrübt hinzu:„Ach, ich habe ja keine passende dachte daran. Mein rosa Kleid, das ich nur einmal vor Papas Tod getragen, wird dir passen. Damit es eleganter und moderner aussieht, habe ich dir diese Spitzengarnitur gekauft. Ruth, du überschüttest uns wie die Fee im Märchen mit guten Gaben! Die Spitzen sind herrlich!“ Sie umarmte die Schwester stürmisch und erstickte sie fast mit ihren Küssen.„Aber womit wirst du dich schmücken?“ i; zmeste Wone Ich bleibe zu Hause, Sonnenscheinchen. Eine zweite Rove hab ich nicht, und offen gestanden ist mir der Sonntag auch lieber zum Ausruhen. Du sollst dich aber amüsieren, Liebling, und alle jungen Damen an Schönheit überstrahlen! Während Hella vor dem Spiegel die Spitzen auf iyrem blauen Sommerkleide probierte, trat Ruth in ihr kleines Zimmer. Dort fand sie zwei in ihrer Abwesenheit angekommene Briefe. Sie erblaßte, als sie die flüchtige Schrift auf einem derselben sah. So schrieb ihr Bruder, und wenn Hans sich an sie wandte, so hatte er gewiß etwas zu beichten, zu erbitten. Hans v. Raven hatte bei seines Vaters Tode erst das Abiturientenexamen bestanden; auf des Verstorbenen Wunsch wollte er Jura studieren. Es stellte sich aber heraus, daß die Mittel dazu nicht vorhanden, Um Hans zu helsen, war Ruth, nachden sie starte Kämpfe mit ihrer stolzen Mutter bestanden, in das Bankgeschäft eingetreten. Ihr Gehalt opferte sie zum größten Teile dem Bruder; den Rest verwandte sie, um Mutter und Tochter, das Leben zu verschönern und zu ihrer eigenen, sehr einfachen Gar derobe. Nie kam's ihr in den Sinn, daß auch sie ein liches Leben führen könnte wie Hella; nie empfand sie es bitter, daß man ihre Opfer nicht einmal anerkannte. Hans machte ihr oft Sorge; er war gutmütig, aber leichten Sinnes und genußsüchtig. Oft schon hatte Ruth kleine Schulden für ihn ahl heute aber erschraksie. Der Zungehattegewie und war einem Korpsbruder zweihundert Mark schuldig.„Ohne zu zögern, wandte er sich an Ruth. Seufzend überzählte sie den Inhalt ihrer Sparkasse, den sie für etwaige Krankheit zurückgelegt; da er sich mit der Schuldsumme deckte, beschloß sie, ihn am andern Morgen dem Bruder mit einer ernsten Mahnung zu Dann erst ergriff sie den zweiten Brief, und eine Rosenglut überflog ihr Antlitz. Eberhard v. Mellien, ein entfernter Verwandter, schrieb ihr, daß er Hauptmann erster Klasse geworden und sie demnächst besuchen werde. Ruth drückte die Hand auf ihr hochschlagendes Herz, aus dem plötzlich alle Sorge, aller Kummer geschwunden war. Eberhard! Wie deutlich stand seine hohe Gestalt, sein edles Gesicht vor ihrem geistigen Auge! Sie hatte den jungen Offizier seit Acht Tage waren vergangen, da kehrte Abends heim. Es war sehr heiß„Ogresemzegagt, eutgrbefethgers Kopfweh und ihre Augen waren dunkel umsHotgnz.u. egpeg Salon tönten ihr fröhliche Stimmen entgegen; die Mutter sprach lebhafter als sonst, Hellas heiteres Lachen erklang, und da zwischen eine sonore Männerstimme, die ihr alles Blut zum Herzen trieb. Er— er! Aber in ihren inneren Jubel mischte sich das Bedauern, ihn nicht zuerst allein gesprochen zu haben, Leise trat sie auf die Schwelle des Zimmers. Da saß Eberhard in vollster männlicher Schönheit und Frische Heua gegenuber, die in ihrem weißem Kleide entzückend aussah, und seine Augen hingen bewundernd an ihrem schönen Gesicht. Er sah die Eintretende nicht, bis Hella rief:„Da ist unsere Ruth!" Nun sprang er auf und eilte ihr entgegen, aber glitt nicht ein Ausdruck der Enttäuschung über sein Antlitz. Entsprach das Mädchen mit den feinen, aber verblühten Zügen, der fast überschlanken Gestalt im schwarzen Kleide nicht seinen Ruths Hand wurde eiskalt in der seinen; ein jäher Schmerz durchzuckte sie. Mühsam bezwang sie sich, aber es war ein Reif auf ihre Freude gefallen, und sie fand nicht den alten Ton Merkwürdig, daß ihr dieses Wort in den Sinn kam: Jugend. War denn die ihre schon vorüber? Ja, w.#r Blia jetzt in den Spiegel fiel und sie ihr eigenes blasses Gesicht neben dem rosigen der Schwester sah, wußte sie, daß es so war. Aber hatte sie darum kein Recht mehr auf Liebe, auf Glück? Man liebt klagte, daß Ruth so selbständig geworden, sogar einen Beruf „Einen Beruf?“ fragte Hr. von Mellien erstaunt. „Ich bin Buchhalterin,“ erwiderte Ruth herbe Und dann hätte sie lieber das Wort zurücknehmen wollen, so gedemütigt fühlte sie sich durch seinen befremdeten Blick. Aber sagte ihm denn niemand, warum sie sich täglich mühte? — Nein, die Mutter sprach schon stolz von Hans und Hella, Dieser qualvollen Abend folgten noch manche gleiche für Ruth, an denen sie mit tiefstem Schmerze einsah, daß ihr erträumtes Glück in Scherben ging. Der, welcher gekommen war, um sie sich zu gewinnen, entfernte sich täglich weiter von ihr; er liebte nicht mehr sie, die reizlos, ernst und still geworden, er liebte die junge, schöne Schwester! Nur sein Ehrgefühl, das Bewußtsein, ihr sein Wort schuldig zu sein, legte ihm Hella gegenüber Die hochsinnige Ruth aber wollte, daß er glücklich werde. Sie verbarg ihre Liebe, ihren Gram, sie wurde immer abweisender gegen Mellien, sie verspottete unbarmherzig die sogenannte Jugenliebe und erreichte damit ihren Zweck. Der Hauptmann fühlte sich nun frei und warb um Hella. Und Ruth brachte es über sich, dem Brautpaare mit lächelndem Munde zu gratulieren. Ihm und der Schwester gönnte sie alles Glück, allen Sonnenschein; ihr selbst war es beschieden, zu entsagen, zu verblühen im Schatten! mitunter auch nützlich und angenehm, sind doch mit geringer Ausnahme zu entbehren und für den Haushalt nicht geradez Vorzüglich befleißigt euch der Wirtschaftlichkeit, verschwendet für unnötige Sachen, namentlich für Putz, nicht so viel Geld sondern seit mit dem letzteren stets aus Anhalt. Auch seht euch hübsch in Kochstädt um, damit, wenn euer Gatte sich nach des Tages Last und Hitze nach Eßlingen begeben will, er nicht immer Speisen findet, die in Salzwedel und Wassersleben zubereitet sind; einfach aus Würzburg sei euere Kost. Viel Putz am Leibe taugt nicht, einfach, wie die Kost, muß auch die Kleidung sein, und ihr müßt stets erscheinen, als wenn ihr aus Ebendorf wäret, und in euerem Hause muß es aussehen. als wenn man sich in Reinstädt befände. Von dem Schalten und Walten der Frau hängt des Hauses Glück und Frieden ab Findet sie der Mann daheim nicht, was ist die Folge davon? Der Mann sucht dieselben außerhalb; er geht dann jeden Abend nach Bierstein oder Weinsbera und kehrt meistens spät zurück. Gar oft begegnet sich ein solches Ehepaar in Querfurt oder Grobsia, und einmal soll es sich sogar nach Stockholm begeben haben. Darum, ihr jungen Mädchen, prüfet gehörig, ehe ihr die Reise nach Mannheim antretet, ob ihr auch eueren Gatten in der Folge nach Glücksstadt begleiten könnt; eignet euch frühzeitig die Tugenden einer guten Hausfrau an, damit ihr eueren Schritt nicht bereut, sondern euch mi frohem und zufriedenem Herzen ein„Wohl mir“ zurufen könnt, als wäret ihr aus Wohlau und nun in Wohlmirstedt gelandet. 60 Szene auf einem Berliner Mietskontor. Man schreibt uns aus Berlin: Folgendes bezeichnende Vorkommnis, für dessen Wahrheit ich eingestehen kann, dürfte Ihre Leserinnen interessieren. In einem Mietskontor suchte eine reiche protestantische Tame eine Stütze", und man präsentierte ihr eine katholische Lehrerstochter, die vorzügliche Zeugnisse hatte. Man war einer Einigung nahe als das junge Mädchen erklärte, sie wünsche als Katholikin jeden Sonntagvormittag die Kirche besuchen zu können. Die gnädige Frau meinte:„Aber das ist doch unerhört, es genügt vollständig, wenn man alle halbe Jahr einmal zur Kirche geht." Das ist namlich in Berlin vielfach„Usus". Das Fräulein erklärte bestimm unter diesen Umständen auf die Stelle zu verzichten. Die Tam zog jetzt mit ihrer 17jährigen Tochter, die sie mit sich führte, a die Siebenzehnjährige aber konnte sich nicht enthalten, noc## freche Bemerkung zu machen:„Das ist ja gerade wie bei den beitslosen; zu fressen haben sie nischt, dafür wollen sie jen Sonntag in die Kirche gehen.“ Der Vorfall kann übrigens iu junge katholische Mädchen, die in Berlin eine Stelle annehmr möchten, zur Warnung dienen, denn dergleichen Vorkommnste sind nicht selten. Es gibt auch schwache Mädchen genug, die sich unter solchen Umständen bereit erklären, auf den Kirchenbesuch zu verzichten. Viele protestantische Hausfrauen haben gar ken Verständnis für das Verlangen, allsonntäglich die Kirche zu besuchen. Eine andere protestantische Dame erklärte der„Stutze“, sie gestatte ihr, jeden Sonntag zur Kirche zu gehen, fügte aber hinzu, sie habe schon einmal ein katholisches junges Mädchen gehabt, das anfänglich jeden Sonntag zur Kirche gegangen sei, allem sie habe ihr das bald„abgewöhnt". CCHIUSS E Mahnung für (Nachdruck verboten.) G Kaufmann zum Hausknecht:„Also war der Kerl noch frech obendrein, als ich ihm die Tür gewiesen habe Ija Här, ich sagen lch, dä wor esu frech als wor hä der Här selbs.“ Aus alten Papieren einer Verstorbenen. Es ist eine allgemeine Erfahrung, daß alle jungen Mädchen vor Begierde brennen, eine Reise nach Mannheim zu machen, und ebenso ist der sehnlichste Wunsch der meisten jungen Männer, sich nach Frauenburg zu begeben. Allein die Reise nach beiden Orten ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden, und so oft werden den unrichtige Wege eingeschlagen. Gewöhnlich erreichen die Mädchen aus Schönhausen sehr bald ihr Ziel, besonders wenn sie hübsches Reisegeld und in Aussicht haben, einen alten Onkel in der goldenen Aue zu beerben. Solche Mädchen sind freilich vor anderen zu beneiden, allein die Liebe sagt man, macht blind, und da ereignet sich denn bisweilen der Fall, daß sie an Glücksstadt vorüber reisen und es nie zu sehen bekommen. Darum rate ich allen jungen Mädchen, auf eurer Reise nach Mannheim nie den Weg über Eilenburg zu machen, sondern sich hübsch eine Zeitlang in Wartburg aufzuhalten und den Weg und das Wetter zu prüfen. Junge Mädchen, besonders solche, deren Wangen in Rotenburg und in Rosental geboren sind, müssen sich vorzüglich vor denjenigen Männern in acht nehmen, die viel über Loben= und Reizenstein sprechen, denn in der Regel ist anzunehmen, daß solche aus Windhausen sind so meinen, wie sie sprechen. Solchen Windbeuteln geht weit aus dem Wege, am allerwenigsten laßt euch darauf ein, eine Reise nach Kütznacht mit ihnen zu machen, denn Gott Hymen hat von diesen Orten aus schon viele junge Mädchen zur Strafe über Gramsdorf und Bleichenrode nach Elend und sogar nach Sargstädt geschickt. Nein, wollt ihr einem Manne eure Liebe schenken, so reiset nach Guteswegen und Wackersleben, dort werdet ihr den finden, den euer Herz sucht. Und könnt ihr dann eurem Erwählten die Versicherung geben, daß ihr aus Liebenwerda 00 Lehrer:„Sagt mir einen Satz in der Befehlsform. — Michel(Sohn eines Kutschers):„Das Pferd zieht den Wagen.“— Lehrer:„Also setze ihn in die Befehlsform! Michel:„Hüh!" 42„Pitker, liehn mer en Mark!“ säht eine Kölsche förd andere.„Die kanns de hann, ävver üvvermorge, muß beg ge se widdergevve,“ säht der Pitter.„Do Jeck, wenn ich die widder gevve soll, kann ich mer se üvverall liehne gonn. Lustige Ecke. Fataler Druckfehler. Zum Bürgermeister wurde Adam gewählt. Die Wahl erfolgte durch Stimmbettel. verschnappt.„Es ist mir höchst fatal, Isohggszges pelsegzt ein Glas Vordeaux trinken und hav, den Prv:, zatweinflaschen oder gar verloren!“— Tut nichts, Herr Doktor, die Rotwein bringt man auch so ganz leicht durch die Latten Erkannt..:„Ach, das ist aber sehr Gur, Igh,iher ggrnigh, ich bin schon seit! gur, bab:.„ eben wollte ich zu dir kommen; ich bin nämlich leider sit pier „ m„(ib dir keine Mühe, ich bin scht gegeven. Student:„Onkel, für dich ginge — Onkel:„Fritz, es wäre mir viel lieber, we tan..“—„.:„Gib dir keine Mühe, Wochen momentan! * Gut gegeben. Feuer!“— Onkel: durchs Examen gingst!“ ich 8 Das idealste und vollkommenste selbsttätige Waschmittel Vorbessertes. im Gebrauch billidstes, unerreichtes Seitenpalver. Garaatiert unschaalich Kein Zusatz von Seife und Soda erforderlich! Erleichtert bedeutend das Waschen, da nur leichtes Nachreiben mil Hand oder Maschine nötig. 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Mose; vom hiesigen Konservatorium aus, während Hr, Herm. Möskes sich der Begleitung entledigte. Später zeigte sich Frl. noch in wei Stücken von Grieg(Hochzeit auf Troldhaugen) und 1 v. Weber(Polacca) als eine talentvolle, geschmackvoll und stillvoll spielende Pianistin. Hübsch trug Hr. Paul Artzig zwei Solostücke für Klarinette vor. Als Begleiter bewährte sich am Flügel Hr. Möskes. Die Firma Rud. Ibach hatte zwei tonschöne Flügel bereitwoillgst zur Verfügung gestell. Den Mitwirkende drückte der zweite Vorsitzende Hr. Kiel den Dank des Vereins aus. Ein Tanz bildete den Abschluß des Festes. Aus dem sozialen 7 Der Verkehrs- und Betriebsbeamten-Verein der Stadt PCöln.(Mitglied des Zentralverbandes der Gemeindebeamten Preußens E..) hielt am 8. d. Mts. in der Vierbrauerei von unwald seine sehr gut besuchte Monatsversammlung ab Wiederum traten dem Verein 5 neue Mitglieder bei. Es wurde beschlossen, zu der am 18.—20. August d. Jahres in Schlesien stattfindenden Hauptversammlung des Zentralverbandes keine Delegierten zu entsenden, da die bezüglichen Antrage des diesseitigen Vereins betr. Anstellung mit Leamteneigenschaft und auf der Stadt Köln die Glüickhoünsche des Vereins zu übermitteln Sitte meine 16 Schaufenster zu beachten. solide dualitäten anerkannt beste Verarbeitung grösste Auswahl in Stoff und Schnitt das Neueste 65-55-49-45-35-29-25-19-15-12.6 empfiehlt: K Köln, Ehrenstrasse 2. Spezial-Geschäft in Herren- und Knaben-Garderoben fertig und nach Mass.— Hüte Mützen 842 1. Ziehung der 5. Klaye Lerg,-., Abgas z. oen etire, Rummern in Klammern beigefigt.(Ohne Gewähr) 11. Mai 1909, vormitans, Pohdrus,rephegge e. 109 223 645 55 1000) 859 93 1140 71 251 90o gr, 940, gigs 2on ais 467 788 6312 as 409 627 924 7211 18 505 856 8585 854 9172 15001 20 375 Wh ue A d e e u enr in.. 521 36 743 86(500 vo 98 169 2o vo, v. aaz(500s g2d gr 92 12045 30 184 200 82 354 738 807 952 66 16070 156 457 593[500) 929 S: v. 06 110 274 70 g66 606 856 68 1803 62 205 304/3000) 78 623 704 v1.—.. 29006 16 ug 1600 20158 416 86 580 747 13000) 88 99 r.., 2400g 44s 608 6ss 69 25270 94 451 604 722 28 81 92 850 M2 45 99, Togrtg,. 260gg 140 40 14 556. 673 ben n. 448 8 545 1300s 625 g. bst 72 28226 66 311 439 874 500) 605 10 od), 18 61 468 8. Ne K6.4, Asg as 29. 38 is eof. 61 836 48 55 38144 460 703 39026 78 148 80 252 70 De Sd C. Sme M sch, ec ee esce echoe s ls e. oe 49066 161 65 65 34 219 0= jig i 9f1 78 glgl 1s 69 385 50033 35 44 116 51[3000) 6z 463 591 92 723 899 961 r2.000 165 1300) 86, 5 4 98 P. 9509. 62. 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Mai 1909. Seite 9. nuchhalter ert. Unterr. i. Buchf. 9 Stenogr., Masch.=Schr. usw. Kurse v. 5an Krefelderstr.5,.,r. sonservat. gebildete Dame ert. A Klavierstunden, per St. 1## Krefelderstr. 38, Hochp. Zu vermieten) Welcher Primaner erteilt einem Sextaner Nachhülfe im Latein? Off. u. 1482 an d. Gesch. d. Bl. * P Uf. u. Ner un b. Geld. V. ang groß, a. ruh. Pers. zu— 4118. verm. Vogteistr. 35 I. Rechen=Stunde sut möbl. Zimmer zu vermiet. Maybachstr. 102, I, rechts Zim. an 1 oder 2 ruh. Leute zu verm. Weyerstraße 11. schön m. Z. u gr. möbl. Mans. a. vorüberg.s. b. Maximinenstr.52. öbl. Mans. a. anst. Mädchen “ z. 8. 4. z. o m. R i n k e n p f u h l 1 4. Mietgesuche Etage,-5 Räume, nördlicher Stadtteil, m. Bequemlichkeit. ür 2 Personen zu mieten gescht. Preis 45—55 Mark. Off. u. K 126 a. d. Annahmest. Zierkotten, Eigelstein 115. gesucht. Off. u. M 98 a. d. Hauptvertr. Nippes, Cranachstr. 5. Kapitalien) Gesseres Ehepaar sucht Pvorübergehend ein schön möbl. Pochn= u. 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Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme und die reichen Blumenspenden anläßlich des Hinscheidens unseres teuren, unvergeßlichen Sohnes und Bruders Jakob ist es uns nicht möglich, jedem einzeln zu danken. Wir sprechen hiermit allen, ganz besonders dem hochw. Herrn Pastor Enshoff von St. Paul für die trostreichen Worte am Grabe, unseren Hausbewohnern, allen Freunden und Bekannten von nah und fern, der ganzen Nachbarschaft unseren tiefgefühlten Dank aus. Familie M. Müller Metzerstraße 23. Verloren-Gefunden Fahrrad im Königsdorf. Walde gefund. worden. Eigentümer kann das selbe in der Restaurat. Matth. Trebels, Groß=Königsdorf, in Empfang nehmen. G Danksagung. Aus Anlaß des Todes unseres lieben Gatten u. Vaters Franz Faßbender, Schreinermeister sind uns so viele Beweise aufrichtiger Teilnahme geworden, daß es uns unmöglich ist, jedem einzelnen persönlich zu danken. Wir drücken deshalb auf diese Weise unseren wärmsten Dank aus. h Köln, im Mai 1909. Lamilie Faßbender. 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Dieselben entschieden sch dahim, dah, prat, Klasen u den Geize der Handelsschule am Hansaring untergebracht und daß für eine weitere Klasse dadurch Raum geschaffen werden könne, daß das Rektar= und das Lehrerzimmer aus dem Schulgebäude in die eine Volksbibliothek bestimmten Räume des Vorderhauses verlegt werden. Die Schuldeputation hat diese Vorschläge gurgeheißen. Nachdem die Stadtvekordnetenversammlung in ihreg vorletzten Sitzung den Ankauf eines Grundstückes für eine an der Blumenthal straße zu erbauende neue Schule genehmigt hat, wird sie in einer der nächsten Sitzungen bereits mit dem Plan und Kostenanschlag für dieselbe sich beschäftigen. Die Verhältnisse haben sich in der St. Agnespfarre derart gestaltet, daß Eile bezüglich eines weiteren Schulbaues dringend geboten ist. überfallen und durch Messerstiche in den Kopf und im Arm so erheblich verletzt, daß er dem Vinzenzhospital in Nippes zugefuhrt werden mußte. Deutsche Anlagepapiere. Wertstand am 11. Mai 1909. A Die Steuerzettel werden gegenwärtig den Steuerpflichtigen zugestellt; trotz der antung hat also auf rordentlich prompt gegrbeitzt, ebelsch die Steuerfestsetzung in diesem Jahre sehr. spät(am 19., Feb folate. Dadurch sind die Steuerpflichtigen vor der früher vielfach beklagten Unannehmlichkeit bewahrt, innerhalb weniger Wochen zwei Steuerraten entrichten zu müssen. ehg# Zu beachten ist, daß die Steuern nicht mehr abgeholr, sondern. soweit man sich nicht der Vermittlung der Post oder der Banken bedienen will an den Zahlstelen, IEseeisreize hiepernher und 14. Febrr: Di Zahlst llen sind an Werktagen von morgens 8½ bis mittags 12½ Uhr und vier Tage vor und vier Tage nach dem Fälligkeitstermin bis nachmittags 1¼ Uhr, sowie am ersten Donnerstag und Freitag im Monat von 3¼ bis 4 Uhr *—19 jaden Monats. und wenn dieser auf einen Sonn= oder Feiertag fällt, an dem vorhergehenden Werktage ist die Kasse wegen Revision bis 10½ Uhr vormittags geschlossen. Bemerkt daß die fälligen Steuerraten auch dann gezahlt werden müssen, wenn Einspruch gegen die Steuerveranlagung erhoben wurde. X D. Seliatzanw. f..10. 11 101,50G 9 desgl. f. 1. 7. 12,104,6000 4* D. Reichsanleihe 1908 3½8 dess 3 ¾ desgl. a D. Schutzgeb. Anl. 08(Uz * Preuss. Schatz. f..10. 11 104. 50 60 %## Preuss. Schatz. k. 1. 4. 13101, 7000 3 ½% Anl. d. Stadt Köln.1894 #oc— 1895, 1898, 1901, 1903 04 50.20 0 a5% Anl. d. Stadt Düsseldorf##### 95.8040 86.4050 102.0060 103,2060 102.7550 .8006 6,406 95.75B 4% uc Preuss. Cehatz.— % Preussische Consols 1908 % desgl. Staffel-Anl. 3½% desgl. 3 96 desgl. 4 amp; Anleihe d. Rheinprovin Reihe 20, 21, 31 u. 32102,00 B 344% desgl. Reihe 22 u. 23 99,20 tz 3 6% desgl., Reihe XXX desg., Reihe XXVIII 3u9 desgl., Reihe XVIII 3% desgl., Reihe 9, 11, 14 4% Anleihe d. Prov. Westfalen 101.5 4# desgl., Reihe 4, 5, uk. 1915 191, 905 3¾% desgl. Reihe 4 ukb. 1909 99.10 G desgl., Reihe II, III, IV 94,2500 3½% ders““ jG„ 1015 0f.30 0 3½% Anl. u. Stadt Düsseldorf######f 3½2% Köln-Mind. Eisenbahn. 800 Prämienscheine 137 504 % Pfandbr..Prouss. Cenv. Bodenkr.-.-G. v. 1890100. 40 # desgl. v. 1899 ukad.190910030, 2 desg. v. 190 ukab..1910100lge % desgl. v. 1903, uk. h. 1012/100 20 70 0 „.—. uk..1912 100,7) desgl. v. 1906, unk. 1916/10 4 1907. unk 1017784 desgl. v. 1907, unk. 1917101.156 100 3½% desgl. v. 1886. 1889 3½% desgl. v. 1894 u. 1895 - u. 1805 210 3½% desgl., 1904 unkündb.1913 Pfdbr. d. Rh.-Westf. Bo24.500B 94.50B3 89.25 G 88.00b 101.50 B denkr.-Bk., R. 1, 3, 5, 7 u. 7a 94.006 # desgl., R. 8, 8a, ukdb..1910 99.20 % desgl., R. 9, 9a, ukb. b. 1912 100 o # desgl., R X, unkab. b. 1915 100.5se % desgl., R 3 Lunkel. h. 1918 101.106 3½% desgl., R. II, IV, VI 940a% Pfandbr. d. Westdeutsch. Bodenkr.-Anst., S. 1, II u. V#0 0 % desgl.,.VI. unkdb. b. 1910 93 Dda 0 Aasol DUI abA. desgl. IV u. 1915 % desgl. II §-% Anleihe der Stadt Köln von 1920, 4% desgl. 1906, unk. 1911 4 Oo desgl. 1908 94.30 0 85.000 99.9 101.50 B 101.508 101.60 B 4% desgl.,.VIl, ukdb. b. 1913 100. 106 4% desgl.,.VIII, nkb. b. 1915 400. 5ds 4% desgl. R. X ukb. b. 1918 101.20 R. R uxp. b. 1918 101.2 3½% desgl., Reihe III 93043½% desgl., Reihe IV 94 0g 3½% desgl.,.IX, unkdb. b. 1916 94.0 Arbeitsjubiläum. Am 14. dss. Mts. sind es 25 Jahre seit der Arbeiter Ferdinand Joisten als Handlungsdieger bei der Firma Bernh. Jos. Willms in Köln eintrat. Der Jubilar, der sich überall größter Beliebtheit erfreut, hat sich stets durch Pflicht treue und Gewissenhaftigkeit ausgezeichnet. Aus erwähntem Anlaß werden demselben am Jubeltage verschiedene Ehrungen zuteil ee### Dienstiubiläum feierte am 11. Mai Tiefbauamt. der Sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum feierte am 11.: r Bauaufseher Hr. Wilhelm Wirtz beim städtischen Tiefbauc P Sanaufscheren Axheiter versammelten Seine Vorgesetzten, Kollegen und Arbeiter versammelten sich morgens in dem entsprechend geschmückten Dienstzimmer des Hru. Mirtz., In Vertretung des Hrn. Oberbürgermeisters beglückwünschte Beigeordneter Rehorst zu dieser seltenen Feier und überaab dem Jubilar in Anerkennung seiner Verdienste um die Stadt ein Ehrengeschenk im Betrage von 400 M. Außerdem wurde dem Jubilar das Kreuz zum Allgemeinen Ehrenzeichen mit der Zah 50 überreicht. Das Allgemeine Ehrenzeichen hatte Hr. Wirtz bereits bei seinem 42. Dienstjahre erhalten. Hr. Stadtbaurat Steuernagel als Vorstand des Tiefbauamtes, der seit 1886 Vorge setzter des Jubilars ist, hob die unermüdliche Tätigkeit und Pflicht treue des Hrn. Wirtz hervor, der es auch besonders verstanden habe, sich in ein gutes Einvernehmen mit der Bürgerschaft zu setzen, bei der er überall beliebt und angesehen sei. Hr. Wirtz könne in jeder Weise den jüngeren Beamten als Porbild hingestellt werden. Die zahlreich erschienenen Beamten und Arbeiter, die zur Beglückwünschung erschienen waren, legten Zeugnis davon an daß Hr. Wirtz sich auch in ihren Kreisen allgemeiner Achtung und Beliebtheit erfreut. Die Arbeiterschaft hat ihm einen schönen Spazierstock mit Widmung geschenkt und läßt essich nicht nehigen, ihn noch durch eine besondere Feier, die am Samstag, den 15. Mai im Goldenen Löwen, Ehrenstraße, stattfinden wird und zu der eine große Anzahl von Beamten und Freunden des Gefeierten sich be4 Iim Er. pvevn.., Museum, Domhof 8, hat Fräulein B. Wery aus Giesdorfer=Höfe ein für die Pfarrkirche zu Immendorf bestimmtes, auf weiße Seide gesticktes Bild des Gekreuzigten ausgestellt, welches gut gezeichnet und recht sauber und sorfältig Besuchszeiten für die städtischen Museen an Sonnund Feiertagen werden vom 15. Mai d. J. ab wie folgt festgesetzt: In den Monaten April bis September von vormittags 9 bis nachmittags 2 Uhr und in den Monaten Oktober bis März von vormittaas 10 bis nachmittags 2 Uhr. Von 2 Uhr ab bleiben die Museen Sonn= und Feiertags geschlossen. Die Besuchszeiten an Wochentagen bleiben unverändert. 4 Die Jagd auf Rehböcke beginnt am 30. Mai 1909, am 16. Mai, wie vielfach angenommen wird. Der erste Jagdtag ist also der 30. Mai 1909. &X Heizerkurse. Am 7. Juni d. J. beginnt ein weiterer Nachmittagskursus im Gebäude der Königl. vereinigten Maschinenbauschulen zur Ausbildung von Heizern und Kesselwärtern. Anmeldungen sind baldigst an Hrn. Direktor Romberg zu richten. Einbruchsdiebstahl. In einem Hause an der Saarstraße wurde eine Wohnung erbrochen. Den Dieben fiel ein großerer Geldbetrag in die Hände sowie Schmucksachen und Wäsche. . Eine schlimme Kinderunsitte. Gestern abend hängte sich in der Landsbergstraße ein 10 Jahre altes Mädchen an einen Rollwagen. Als das Fuhrwerk plötzlich zum Steyen kam, zerschmetterte das Fuhrwerk dem Mädchen die Kinnlade. i Unter die Orgel geraten. Als gestern abend an der Lindenstraße ein Dreyorgelspieler, der des Guten etwas zuviel genossen, heftig hin= und herschwankte, sich dabei am Orgelwagen festhielt, warf er beim Verlieren des Gleichgewichts den Wagen um, wobei die Orgel herunter und auf ihn fiel, ohne ihn indes erheblich zu verletzen. Der Vorfall erregte unter den Straßenpassanten große Heiterkeit:„Do es ävver einer richtig unger de Orgel geroyde!“ meinte ein Witzbold. #i Geldschrankknacker. Zu dem gestern unter dieser Spitzmarke gemelderen Einbruchsdiebstahl in einem Kolonialwarengeschäft an der Weidengasse wird noch mitgeteilt: Die Diebe scheinen mit den Verhältnissen vertraut gewesen zu sein. Beim Herausschaffen des Geldschrankes aus dem Geschäft haben die Spitzbuben schwere Arbeit gehabt. Sie haben den Geldschrank anscheinend durch den Flur des Hauses geschleift, denn der Plattenbelag war schwer beschädigt. Die Wertpapiere, welche die Geldschrankknacker gestohlen haben, stellen einen Wert von etwa 18000 Mark dar. Eine Kassette mit Geld ließen die Diebe in der Eile zurück. Der Geldschrank wurde gestern auf einem Grundstück zwischen der Mosel= und Dasselstraße vollständig zertrümmert vorgefunden. Mit den verschiedenen Wertpapieren können die Spitzbuben nichts anfangen. In Ertenntnis dessen verunreinigten sie die Papiere in ca Verhaftung. Die Kriminalpolizei verhaftete einen etwa 23 Jahre alten Burschen aus Brüyl, welcher beschuldigt wird, vor einigen Tagen mit seinem bereits am Sonntagabend in Sülz festgenommenen Bruder gemeinschaftlich am 2. d. M. im Glacis zwidem Luxemburger= und Eifeltor ein Mädchen überfallen und Aus Köln=Ehrenfeld. c' Den vier neuen Glocken der St. Rechternkirche, die am Sonntag die kirchliche Weihe erhielten, wurden die Namen Petrus Maria. Klara und Johannes gegeben. Die Petrusglocke(-Glocke) trägt die Inschrift: Petrus vocor. R. D. Petrus Ropertz, primus parochiae Colonieneis in Ehrenfeld parochus, me Sanctis, Morgzrtug dono dedit. Regem martyrum Dominum venite adoremus!(Petrus werde ich gerufen, Hr. Peter Ropertz, der erste Pfarrer von KölnEhrenfeld, gab mich den h. Matyrern zum Geschenke. Kommt, laßt uns anbeten den Herrn, den König der Märtyrer!); die Mariaglocke(.Glocke): In hoyorem B. M. V. percutior. Ave Maria, gratia plena!(Zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria werde ich geläutet. Gegrüßt seist du, Maria, voll der Gnade!); die Klaraglocke(-Glocke): Claram me vocant. Meum est, clara voce fideles vocare ad sacra.(Klara nennt man mich. Mir liegt es ob, mit heller Stimme die Gläubigen zum Gottesdienst zu rufen), die Jo hannesglocke(-Glocke): Mihi nomen est Joannes. Sicut praecursor Domini nostri et ego iterum atque iterum clamo: Parate viam Domini!(Ich heiße Johannes. Wie der Vorläufer unseres Herrn rufe auch ich immer wieder: Bereitet den Weg des Herrn!). Am Montagabend erschallte zum ersten Male ihr feierliches, harmonisch klingendes Geläute über unserer Stadt. Vorstehende, sowie auch alle übrigen Anlagepapiere sind jeder## billigst bei mir erhältlich oder durch mich beziehbar Siegfried simon, Bankgeschäft. haupigeschäft Gereonstraße—3. Filiale Hohenzollernring 3. Daselbst auch Daselbst auch **-— zur besten Verwahrung gegen Feuers= u. Dtebn Stahlkommtet gefahr- mit Schrankfächern unter eigenen## P M Warmalioch 10 4 am. scluß der Anmietel Normalsach 1###ro Jat Aus Köln-Nippes. 8 Windthorstbund. Hr. Verbandssekretär Saupe wird morgen (Donnerstag), abends 9 Uhr, im Vereinslokal Restaurant Dresia, Turmstraß 14, über das Thema sprechen: Parteipolitik und Kommunalwahlen. Da das Referat weitere Kreise interessiert, find auch Gäste willkommen. Aus Köln-Klettenberg. ∆ Schwerer Bauunfall. Gestern nachmittag stürzte in einem Neubau in der Hardtstraße ein Maurer vom dritten Stockwerk ins erste und erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er alsbald darauf verstarb. Aus Köln-Deutz. X Amerikanische Ackergeräte. Freitag, den 14. d.., morgens 9 Uhr, findet auf dem Grundstück Kalkerstraße 2 eine Vorfüyrung der amerikanischen Ackergeräte Planet Junior durch einen amerikanischen Farmer statt.(Vergleiche Anzeigenteil.) Aus Kalt. Ein größerer Brand entstand gestern nachmittag nach 5 Uhr in einem Logishause an der Hauptstraße auf noch unaufgeklärte Weise. Das Feuer griff so schnell um sich, daß das ganze Mobiliar verbrannte. Die Feuerwehr konnte jedoch das Feuer auf seinen Herd beschränken und das Haus vor größerem Schaden bewahren. Gesellschafts= und Vereinsleben. % Der Gardeverein Köln begeht sein 25jähriges Stiftungsfest am 15., 16. und 17. Mai d. I. Der Verein hat auch eine Festschrift herausgegeben, auf die wir noch zurückkommen werden. (Bergleiche Anzeige.) Aus der Arbeiterwelt. A Die Bühnenarbeitrr der städtischen Theater waren wegen Regelung ihrer Lohn= und Arbeitsverhältnisse bei der Theaterdirektion vorstellig geworden und drohten mit einem Streik im Falle der Abweisung ihrer Forderungen. Die Angelegenheit wurde indes am Montag im Wege der Verhandlung in einer die Arbeiter befriedigende Weise erledigt. schen dem Luxemburger eroe eoe# eit Gestern nachmittag wurde am Schlacht= und Viehhof ein Fuhrmann von zwei Mannern nach kurzem Wortwechsel Vielen Kranken Gesundung „ GIER,,I. Aas nan IRch durch Trinkkuren im Hause mit Lamscheider Stahldrunnen, der von Geh. Medizinalrat Professor Dr. Liebreich als ein Heilschatz ersten Ranges 17 Jahre alt, litt schon seit ihrer frühesten Jugend an Blutarmut, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Entkräftigung. Alle Mittel und Kuren, die ich angewandt, blieben erfolglos. Da griff ich zu dem mir empfohlenen Lamscheider Stahlbrunnen, und schon noch Gebrauch von 15 Flaschen hatte meine Tochter ihre völlige Gesundheit wieder erlangt.“—„Die bestellte Sendung Lamscheider Stahlbrunnen habe ich im Frühjahr erhalten und kann Ihnen nur #..Ih. en. em Munder auf meine langjährigen brunnen habe ich im Frühjahr erhalten und kann Ihnen nur mitteilen, daß dasselbe wie ein Wunder auf meine langjährigen Magenschmerzen, welche mich oftmals dis zur Verzweiflung getrieben s Mein Sohn litt seit Monaten an haben, eingewirkt hat.“— wtein Sohn litt seit Monaten an Schwäche, allgemeiner Körperabnahme und Blutarmut. Kein Mittel wollte helfen, und wir befürchteten das Schlimmste. Wir lasen in einer Zeitung von dem alten berühmten Heilquell, und schon nach vierwöchentlicher Kur fühlte mein Sohn sich wieder ganz wohl und gesund.“—„Bin mit dem Lamscheider Stahlbrunnen ausgezeichnet zufrieden, vorgenommene Badereise kann unterbleiben, = da Nervosität, Appetitlosigkeit und Schwäche verschwunden sind.“ Warm empfohlen bei Blutarmut, Bleichsucht, versch. Arten von Frauenkrankheiten, Magen= und Darmleiden, Nervenkrankheiten, blutarmen Zuständen, bei denen eine Mehrung der Blutmenge und Besserung der Blutbeschaffenheit notwendig ist, z. B. nach großen Blutverlusten inf. schwerer Operationen, Wochenbetten usw., nach überstandenen erschöpfenden Krankheiten wie Influenza usw.— Broschüren kostenlos durch Lamscheider Stahlbrunnen, Düsseldorf O. 9. Badewannen itzbadenannen bretter zu bedeutend herabgesetzten Preisen empfiehlt: 6h J. J. Bleissem Sitzbadewannen Breite Straße 94. T. 6103. Zwangs-Verkeigerung. Am Donnerstag, den 13. Mai 1909, Nachmitt. 3 Uh, sollen im Pfandlokale Dürenerstraße 155 in Cöln=Lindenthal gegen gleich bare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden: Ca. 80 Stück Mappen, 1 Bild (Oelgemälde). Dieser Verkauf findet destimmt statt. Hierauf eine Plüschgarnitur, bestehend aus: Sosa, 2 Sesseln, 4 Stühlen, 1 Sofa. Növenich, Gerichtsvollzieher in Cöln.“: Apfelwein „„„„I Am Sreitaa. den 14. a. Frankturter v. Joh. G. Rackles (Ur=Rackles), Hoflieferant garant. rein u. haltbar, vorzügl. z. Bowle(Bowlen=Rezepte grat.). Kurgebrauch u. Kochen empf. a Flasche 30 J. a Literflasche 40h (ohne Glas) faßw. p. Liter 35 Heinr. Stryck, c Gr. Witschgasse 24. Fernruf6802. Am Donnerstag, den 13. Mai 1909, vormittags 11 Uhr, sollen im Pfandlokale Weyerstraße 106 in Cöln gegen gleich bare Zahlung öffentlich meistbintend versteigert werden: I. 1 Glasschrank von Mahagoni, 1 Nähtischen, 2 Bilder, 1 Kleiderschrank von Mahagoni. Daran anschließend II. 1 eichene Schalltafel mit Apparaten und Schellen. Kruse. Gerichtsvollzieher in Cöln. a Am Freitag, den 14. Mo 1909, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Pfandlokale Lupusstraße 13 in E gegen gleich bare Zahlung östn lich meistbietend vers## werden: 500 Paar Herren=, Damund Kinderstiefeln, daruntera# 200 Paar Arbeiterschuhe, sovie Hauspantoffeln in Stoff und Leder. Der Verkauf findet bestimmt statt. Fettin, Gerichtsvollzieher in Cöln.“ Zwangs-Verkeigerung. Am Donnerstag, 13. Mai 1909, vormittags 9 Uhr, sollen in Worringen gegen gleich bare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden: 1 Sofa, 1 Regulator,1 Schrank. Sammelpunkt der Käufer in der Wirtschaft Schroeder. Gerichtsvollzieher in Cöln, Krefelderwall 48. c* Zwangs-Verkeigernug. Am Donnerstag, 13. Mai Am Donnerstag, 13. Mai 1909, nachmittags 4 Uhr, sollen im Pfandlokale Rolandstraße 105 in Cöln gegen gleich dare Zahlung öffentlich meisbietend versteigert werden: verschiedene Bücher, 4 Harklingen, 2 Schreibtische, 1 Bücherschrank, 1 Jagdschrank, 2 Kludsessel, 3 Gewehre, 1 Teppichusp, desgl. 4 Säcke Santos=Kaffe, ca. 5 Ztr., 1 kompl. Lexikon mit Gestell. Gerichtsvollzieher in Cöln. Zwangs-Verseigerng Am Donnerstag, 13. 1909, nachmittags 5 Uhr, sollen im Pfandlokale Sions #.T 94 gagon gleich bare sollen in thal 24 gegen gleich lung öffentlich meistbietend Au Donnerstag, 1909, nachmittags 4 Uhr, sollen im Pfandlokale Weyerstraße 106 zu Cöln gegen gleich bare Zahlung öffentlich molstbietend verneiaert werden: 1 Amorette(Musikwerk mit 13 Platten und Kasten). Lauck, Gerichtsvollzieher in Cöln. v# Zwangs-Versteigeruug. versteigert werden: 1 Sofa, 2 Stühle, 1 1 Paar Schlittschuhe, badewanne, 1 Schirmständer. Wiegand, Gerichtsvonzieber in Com, Rolandstraße 65. Zwangs=Versteigenng Am Freitag, den 14. Mai 1909, nachmittags 5 un Am Freitag, den 14. Mai 1909, vormittags 10 Uhr, soll im Pfandlokal Neußerstraße 315 in Cöln=Nippes, gegen gleich bare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden: 1 Wäschemangel. Lichtenderg. Gerichtsvollzieher in Cöln, 5 Schillingstr. 394. Zwangs-Versteigerung. Am Donnerstag, d. 13. Mai 1909. vormittags 11 Uhr, soll im Pfandlokale Lupusstraße 13 zu Cöln gegen gleich bare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden: 1 große Partie Mödel. R. Schweitzer, Gerichtsvollzieher in sollen im Pfandlokale; Sigug heimerstraße 105 in Cöln=Rieh Zahlung ösfentlich mestbietend versign werden: Wagen=Phaeton, 1Oiriht Schreibtisch, 1 Bucherschratt Regulateuruhr, 1 Schreibmaschine(Adler). Lichtenberg Spungs-Berkeigrz.g Am Donnerstag, d. k Am Donnerslau,“# 1909, vormitteg#„eiden. sollen im Pfandlokale, A. gh. gasse 34 gegen 9legigtend ver lung öffentlich meistdieteno steigert weror...,(egenstände 1 Partie kirchl. Gegen als Leuchter, Rauchfaß usw Fuche Gerichtsvonzieher Fricher in Cöln.3 300 am Wäsche w 3 Tag Donner Freitag nachmit llen durch d segen Aufga 15 7 IS 5 3 R entlich mei erden. NB. Di Julius Köln, St Auf Anst haft Arthi P. Mai, Uhr im 3s hal #lgende nic Sofas m Spiegel, Tafelher Waschko Sofas, leum, L Konsolsch Vorzella Pfentlich eigern. I. Kau Köln Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 129& Mittwoch, 12. Mai 1909. Seite 11. 94 93 2450 drr 94.00 137/569 9 93ähhe 916/101.106 917101.196 9555 72 94.906 1910 S9.90 12 100 915 10055 918 101.10 arb 94h 910 5 191310010 1915 4005 1918 101.20 93.904 A sind jede## äft. rnring 37. ers= u. Dieber eigenem Der 9# pro Jet gerung. „ den 13. itt. 3 Uhr. e DürenerLindenthal Zahlung d versteigert pen, 1 Bild findet deRtt. schgarnitur, a, 2 Sesseln, in Cöln.“: gerung, i 14. Mo S8 10 Uhr im Pfand13 in Ein hlung öftat verstäge en-, Damn darunter ea schuhe, sovie Stoff und et bestimmt r in Cöln.“ igeruug. ag, 13. Mai das 4 Uhr, in Cöln. Ioonson 1905. Otrecktion: M. Druch. Telephon 1935. Heute, Mittwoch, den 12. Mai, abends 8 Uhr Zum 5. Male: Frühlingsluft. Morgen, Donnerstag, zum 6. Male: Frühlingsluft. Bürsersesellschaft. onntag, den 16. Mai, abends 8 Uhr: it besonders gewähltem Programm. Die Listen zum Einzeichnen, soweit dieses erforderlich liegen im Bureau der Gesellschaft offen. 1 ampf-Waschanstalt Electra Wilh. Vollbach I. 5316 Taubengasse 9 Tel. 5316 Mäsche nach Gewicht 92 2 22 9 23 2 E 2 8 Täglich abends 8 Uhr: Costantino Bernardi Verwandlungskünstler Willi Weston Klavier-Phänomen Bernhard Mörbitz Charakter-Komiker sowie die übrigen Attraktionen! 93 I 90 920 2 55 9 95 92 a a a e e ie ia ie Opernhaus. Donnerstag, den 13. Mai 1909. Keine Vorstellung. An diesem Tage findet kein Billettverkauf statt. Freitag, den 14. Mai 1909. 231. Ab.=Vorst. Serie C. (197. Ab.=Vorst. im Opernhaus.) Wagner=Zyklus Anfang 7. Uhr. Tristan und Jsolde. Handlung in 3 Aufzügen von Richard Wagner. Große Preise. 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Mai: 9¼ Uhr feierlicher Gottesdienst in der Kirche St. Aposteln zum Andenken an die verstorbenen Kameraden; um 11 Uhr feierlicher Festakt im Viktoriasaal am Waidmarkt; 1¼ Uhr Festessen daselbst. 4 Uhr große Parade auf dem Neumarkt über 60 Kriegervereine(6 Musikkorps); daran anschließend Festzug nach dem Viktoriasaal und daselbst großes Konzert; abends von 8½ Uhr ab ebendaselbst große Festfeier mit nachfolgendem Ball. (Weg für den Festzug: Neumarkt, Laach, Apostelnkloster, posteln=, St. Apern=, Zeughaus=, Komödienstraße, Domkloster, Wallrasplatz, Hohestraße, Hohepforte, Waidmarkt, Viktoriasaal). Montag, den 17. Mai: Festschiffahrt auf dem Salonschiff Ernst Ludwig nach Königswinter. Ausflüge in das Siebengebirge, Konzert usw. Der Vorstand und die Festkommission. Nachlaß=versteigerung. nachmittags 3 Uhr, werde ich im Auftrage der Erben Geschwister Thissen im Hause 101 Schildergasse 101 die zum Nachlasse gehörenden Gegenstände als: Laden=Einrichtung, Theken, Glaslüster, div. 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