Blatt. 1000 917 .5048 J1 16 242 ge 11 408 500 63 167 248 155256 91563 701 20 992 3000 212 77 407 320 824 677 721 25 846 919 38 56(1900 315 1500 606 21 94 96 1600 SS 606 779 18 94 600 1000 22 380 54 76 B 193130 N 166 2 339(1000 1000 537 488 718 19 + 69 13000 675 731 08017 143 77 525 57 14•3 943 62• 59 619 213099 230 555(1000 463 528 3000 530 228049 9 412 633 232358 00 410 90 6(1 00 85 233205 2515 78 748 947 54 108 82 30 1000 249137 2422 616 48 8 14 11000 98 609 290 315 47 61 26213 3 624 300 14 32 221 46 617 133 95 915 30 7 94 137 66 487 684 353 145 373 471 0 722 69 73 53 755 850 233241 285408 76 297108 246 1011 753505 16145 1n 67 87 817 75 984 146273 96 93 763 71 239 755 834 53 78 605 10 365 426 613 158075 123 664 876 944 164042 223 100) 66 904 10 767 907 49 10 19 311 766 4201 398 503 300] 723 37 179166 45 71 182402 500 49 333 8 142 97 276 300 37 600 2165 385 405 0(1000 s18 816 90(500 500) 35 51 65 314 83 935 6 3 106 393 416 3 428(120 6S 38 637 6 88 212-30 75126 41 K6 87 21326 01 222719 0 224230 (600 70 496 76 821 20 994 6 941 52 881 500000 25 41 311 64 721 28 8v 925 51 655 639 77 2213 33 500 307 08 4 616 776 985 K 243023 10 512 59 763 61 254015 451 75 345 34 1000 B 328 437 539 81025 91 255 83 339 759 9e 26504 420 813 51 237 502 94 10007 Kr IS Pie die einspaltige Zeile Anzeigen-Vkerr“(erste u. letzte Seite 18 Pig.) kölner Stelien= und Arbeits=Gesuch: sowie MierAnzeigen für kleine Wohnungen bis zu 10 Zeilen bei Gorausbezahlung 10 Pfg. die Zeile. 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Eintritt 10 Pfg. Mittwoch, abds. 9 Uhr bei Vogel U. K. Köln=Mitte. Vers bei Weiden(Cäcilienstr.) Vortrag: Der katt. Arbeiter und die neuzeitliche Kultur. Freitag Vertrauensmännerversammlung bei Bendheuer Köln=West. Abds 8,45 Uhr Lichtbildervortrag. Köln Süd.—9 Uhr Kassen u. Biblioth k. 8 Uhr Elternabend, Vortrag: Die Arbeitersamilie u. die Kindererziehung. Chorvorträge. Delegiertenwahl. Mittwoch Unterrichtskursus. Köln=Nip es. Abends 7 Uhr Versammlung. Köln=Pa#enthal. Nachm. 5 Uhr Vers. m. Vortrag bei Jäger, Alteburgerstr. 276. Rückständige Beiträge mögl. bald zahlen. Köln=Ehrcuf ld.(St. Peter.) Abds. 6,30 Uhr Generalvers. Aufnahme u Vortrag. Mülneim(Rhein). Morgens 11 Uhr Gesangprobe. Abds. 7 Uhr Vers. Vortrag. Vorstandswahl. Donnerstag Unterr.=Kus. Vereinskalender für katholische Tünglingsvereine. Marianische nongregation für Kaufmanns=Lehrlinge, Morgens 7 Uhr monatl. h. Kommunion in Minoriten, nachmittags 2,30 Uhr seierl. Aufnahme der neuen Mitgliedern der Stolkgasse, abds. 7 Uhr Festvers. z Feier des 41. Sti tungsfestes im großen Saale der Bürgergesellschaft. Aloisianisches Bundnis St. Gereon. 5 Uhr Andacht, 6 Uhr Vers. im Dekke Tommes. Ausgabe der Karten für die Aufführung am 27. Katvolischer Jünglingsverein von St. Urfula. 2 Uhr Fußball. 5 Uhr Jugendbildungsabend(Hansasaal). Montag Bezirks vorstehersitzung. Dienstag Turnen. Freitag ältere Abteilung(Klosterbrauerei). Marian. Jünglings=Kongregation Köln=Nippes..30 Uhr Anfacht, abends 8 Uhr Vers. im St. Josephstift. Freitag 9 Uhr Gesangprobe bei Dresia. Kath. Intalingsverein Köln=Poll. Nachm. 4,30 Uhr Vers. mit Vortr. Montag, abds. 7,30 Uhr, Musikabteil,.30 Uhr Theaterp obe. Dienstag, abds. 8,30 Uhr, franz. Kursus. Mittwoch, abds..15 Uhr, Gesangprobe. Donnerslag, abd: 7,30 Uhr, Musikabteilung. Kathol. Jünglingsverein Köln=Humboldtkolonie. Sonnta 7 Uhr Generalvers mit Vorstandswahl. Montag Vers. de älteren Abteil. Mittwoch Musik, Bücherausgabe. Donners tag Trommel= u. Hornisten=Abteil. I. u. II. Freitag Französisch. Samstag Trommel= u. Hornisten=Abteil. I. u. II Katholischer Jünglingsverein Kalk. Gemeinsame Sitzung mit dem kath. Arbeiterverein. a. Lichtbildervortrag des Hrn. Dr med. Rondorf über Röntgenphotographie; b. Vortrag des Hrn. Rektor Bützler, Geschichte des Ortes und der Stadt Kalk. Montag, abds. 8 Uhr, Turnen. Donnerstag, abds..30 Uhr, Gesangprobe. Kinderwagen, Sportwagen Heinrich Hörchner, Mitelst.-4. Zwangsversteigerung. #. Mlana dar 2manaanallstrochung fall dae in Cöln Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Cöln delegene, im Grundbuche von Müngersdorf, Band 48 Blatt 1883, au den Namen der Eheleute Peter Schloemer, Inhaber eines Asphaltgeschäftes, und Maria geb. Becker, zu Cöln, je zur Halste eingetragene Grundstück: Flur 69 Nr. 2287/150, Weyerthal Nr. 8, Hofraum usw., Wohnhaus mit Anbau und Hofraum, groß 2,46 Ar, 1800 Mark Nutzungswert, am 7. Februar 1903, vormitt. 10 Uhr, duich das unterzeichnete Gericht— an der Gerichtsstelle— Justizgebäude Portal I, Erdgeschoß, Sitzungssaal dem sozialen X Krankenpflegerinnen-Organisation. Zu der in Nr. 322 des Local=Anzeigers veröffentlichten Notiz über eine Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Teutschlands(Zentralsitz Berlin) schreibt man uns aus christlichen Gewerkschaftskreisen: Weder über das Bestehen, noch über die Tätigkeit dieser Organisation, die bereits über 20000 Mitglieder haben soll, ist bisher irgend etwas bekannt gewesen. Die rheinischen Krankenpfleger und=Pflegerinnen soweit sie christlich gesinnt sind, gehören zum großen Teil dem Verband der deutschen Krankenpfleger an. Derselbe beruht auf interkonfessioneller Grundlage, gehört dem Gesamtverbande der christlichen Gewerkschaften an und zählt sowohl männliche wie weibliche Pfleger zu seinen Mitgliedern, gleichviel ob dieselben in Anstalten oder in der Privatpflege beschäftigt sind. Die Interessen der Krankenpfleger und=Pflegerinnen lassen sich viel besser in einer einheitlichen, sämtliche Berufsangehörige umfassenden Organisation vertreten, als in Sonderorganisationen. Noch kürzlich sind in Bonn und Galkhausen Mitglieder des christlichen Krunkenpflegerverbandes, die für die Interessen ihrer Berufskollegen und=Kolleginnen eingetreten waren, gemaßregelt worden. Namentlich die Pflegerinnen, die in größeren Anstalten beschäftigt sind, dürften wissen, wieviel da noch zu bessern ist, wie schwer es aber oft hält, solche Besserungen zu erreichen. Gelingt es aber, hier bessere Verhältnisse zu schaffen, dann wird das unzweifelhaft ans die Privatpflege mit einwirken. Was also nottut, das ist eine weitere Stärkung der hier bestehenden Organisation, des deutschen Krankenpfleger und=PflegerinnenVerbandes. Anmeldungen zur Aufnahme werden jederzeit im Katholischen Gesellenhause, Breitestraße, sowie auf dem Setretariat des christlichen Gewerkschaftskartells, Palmstraße 14, entgegenchen. Vereins=Nachrichten. 0 Der Weststadtverein hielt am Donnerstag im Bürgerbräu eine Generalversammlung ab, die sehr zahtreich besucht war. Ter Vorsitzende, Herr Baumeister Schüller, gab Kenntnis von einem Schreiben des Vorstandes an Herrn Oberbürgermeister Walraff, der am Montag eine Deputation des Weststadtvereins empfangen habe und sich Bericht erstatten ließ über die seit sieben Jahren schwebende Angelegenheit der Errichtung eines Marktes an der#riesenstraße. Der Herr Oberbürgermeister stehe der Angelegenheit zwohlwollend gegenüber und sei zu hoffen, daß die Sache jetzt endlich zur Zufriedenheit der Bewohner des westlichen Stadtteiles erledigt werde. Der Vorstand habe dann an die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten eine weitere Eingabe gerichtet, in welcher er darauf hinweist, daß die Stadt durch die jahrelange Nichtbenutzung des Grundstückes schon über 200000 Mk. an Zinsen und Zinseszinsen verloren habe. Die Frage der Rentabilität des Marktes an sich, darf nicht in den Vordergrund geschoben werden, denn Markthallen bezw. öffentliche Märkte gehören zu den notwendigen Anstalten einer modernen Stadt. Verfehlt int der Hinweis auf die Unrentabilität der Markthalle am Heumarkt. Der jetzige Zustand schädigt die schwer um ihre Existenz ringenden Bewohner der Friesenstraße enorm. Die andern Torstraßen haben sämtlich in den letzten zehn Jahren einen großen Au schwung zu verzeichnen, während die Friesenstraße, ein Teil der direkten Verbindungslinie Deutz=Hauptbahnhof=Ehrenfeld sehr zurückgegangen ist. Die Errichtung eines Marktes würde den jetzigen Durchgangsverkehr zu einem Geschäftsverkehr für das kaufende und verkaufende Publikum machen. Von verschiedenen Rednern wurde hervorgehoben, daßz die Stadt für andere Stadtteile seit Jahren große Summen aufgewendet habe, während die berechtigten Wünsche der Bewohner des westlichen Stadteils noch immer der Erfüllung harrten. X Metallhandwerker-Fachabteilung des Katholischen Gesellen vereins Köln. Am Buß= und Bettage(20. November besichtigtt die Abteilung unter sachkundiger Führung die Humboldl Maschinenbauanstalt zu Kalk. Die 80 Mitglieder teilten sich: drei Gruppen und unter Führung von je zwei Vertretern 9 Fabrik wurde der Rundgang angetreten. Die Anlagen erreg durch ihre praktischen Einrichtungen allgemeines Interesse. 5 Schluß besichtigte man die riesigen Hallen für Eisenkonstrutti# und Kesselbau und manches Wort der Bewunderung kam veneLippen der Teilnehmer. Der Vorsitzende der Abteilung dankten in warmen Worten den führenden Herren und insbesondere abdankte er der Firma für die gütige Erlaubnis, mit der Besichtigung des Werkes gestattet hatte. Vollauf befriedigt kehrt die Teilnehmer nach Köln zurück. Konzert. Zu dem Konzert des Vereins akadem! gevildeter Musiklehrer und=Lehrerinnen, das Besten seiner Kranken=Unterstützungskasse stattfindet und in wei ausschließlich Werke des verdienstvollen 1. Vorsitzenden Ernst Heuaufgeführt werden, haben sich eine ganze Anzahl erster hiens Künstler in den Dienst der guten Sache gestellt. Das Pro### nennt zuerst die Cis-moll-Sonate für Klavier und Violine von drMimy Bussius und dem Komponisten gespielt. Frl.# Beines wird vier Lieder für Sopran und der Varitonist Hl. Mostyn Bell zwei groge Balladen zu Gehör brinen. Der ponist ist noh mit drei Klaviersoli beteiligt und der Bes“ g zu seinem Melooram: Die Rosen von Altenberg, Hru. Georg Kiesau vom hiesigen Schauspielhaus. Eine lung im Programm versprechen zwei große Männerchor,, einer mit Orgel und Orchester. Ausführende sind##.#cumtor gesangverein Polyhy unia unter seinem Dirigenten Musiko G. Pielten und die Beetzsche Kapelle. Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 326* Samstag, 25. November Seite 3. Cölner Bürgergesellschaft in Köln empflehlt ihr am Hppellhofplanz gelegenes schönes Reltaurant mit Gartenanlage — Fünf Minuten vom hauptbahnhof und Dom.—cn:s Hnerkannt vorzügliche Mosel-, Rhein=, Saar-, Rhr-, Bordeaux= und sonstige Weine eigener Regie.9 Biere: Dortmunder Union. Pilsener Urquell. Münchener Franziskaner Leistbräu. Guto Küch Don 12 Uhr ab Diners zu M. 1,20 u. höher.— Süte Nuche. Speisen nach der Karte zu jeder Tageszeit. Zu gemeinschaftlichen Essen stehen Räume jeder Größe nach vorheriger Hnmeldung zur Verfügung. Rich Fatt Rlichtmitglieder haben Jutritt. Hatsolischer Gesellenverein Höln. sonntag den 24. November, nachmittags 5 Uhr Versammlung der außerordentlichen Mitglieder nebst ihren Familien Tagesordnung: 1. Lichtbildervortrag: Szenen aus der großen französischen Revolution. 2. Besprechung des Weihnachtsfestes. Um recht zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Vorläusige Anzeige. Freitag den 15. Dezember 190., im Weißen Saale der Bürgergesellschaft u Konzert as pianisten Albert Menn, Köln, und der komertsängerin Emma Krantz, Münker i. N Näheres wird noch an dieser Stelle bekannt gegeben. Im grossen Saal der Lese Dienstag den 26. November cr., abends 8 Uhr: in Wort und Bild. Rezitation: August Schacht. Lichtbildr: Frau Margarete dem Programm: Max und Moritz. Die fromme Helene. Abenteuer eines Junggesellen. Herr und Frau Knopp. Julchen. Maler Klecksel. Plisch und Plum. Kirmes. Dideldum. Der Geburtstag. Die Haarbeutel usw. mit Dorführung von zirka 300 kichtbildern. Karten zu.50, 1,50 und 1 M. in der Hosmusikalten handlung Joh. Franz Weder G. m. b.., und an der steuotane. 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Anfan= 2½5 Uhr: Undine. Romantische Zauber=Oper in 4 Akten von Albert Lortzing. Dirigent und Spielleiter: Franz Weißleder. Mitwirkende: Die Damen: Schrötter, Dux, Welden; die Herren: Landry, Liszewski, Flaschner, Wiedemann, Vanoni, Neldel. Im 2. Akt Ballett, arrangiert von der Ballettmeisterin Fernande Robertine. Grand pas sérienx, ausgeführt von Fernande Robertine, Sophie Jarosch und dem Ballettpersonal. Einlaß 7 Uhr. Anfang 775 Uhr. Ende ungefähr 10¾ Uhr. Große Preise. Montag den 25. November 1907. 79. Ab.=Vorst. Serie C. (71. Ab.=Vorst. im Opernhaus.) Anfong 7 Uhr. Larmen. Oper mit Ballett in 4 Akten von Georges Bizet. Große Preise. Schauspielhaus. Direktion; Mar Martersteig Sonntag den 24. November 1907. 81. Vorst. Nachmittags 3 Uhr. 2. Sonder=Vorstellung für den Metallarbeiterverband Mülheim(Rhein). Die Journalisten. Lustspiel in 4 Akten von Gustav Freitag. Einlaß 2½ Uhr. Anfang 3 Uhr. Ende ungeffähr 5½ Nhr. Zu dieser Vorstellung nn et kein Villettvetckauf statt. Abends 7½9 Uhr. 90. Vorst. König Richard III. Historisches Trauerspiel in 5 Aufzügen von W. Shakespeare. Inszeniert von Otto Kienscherf. Mitwirkende: Die Damen: Neuhoff, Scholtz. Harnischfeger; die Herren: Lindner, Heber, Thomas, Borcherdt, Kiesau, Dysing, Turrian, Doser, Becker, Kienscherf, Reitz, Diehl, Nitzgen, Cserwinka, Wehwer, Portz. Einlaß 7 Uhr. Anfang 7½ Uhr. Ende ungefähr 10½ Uhr. Mittelpreise. Montag den 25. November 1907. 91. Vorst. 6. Arbeiter=Borst. Anfang 8 Uhr. Fritzchen. Drama in einem Akt von Hermann Sudermann. Hierauf: Die sittliche Forderung. Einakter von Otto Ernst Hartleben. Zum Schluß: Der zerbrochene Krug. Lustspiel in einem Aufzug von Heinrich v. Kleist. Zu dieser Vorstellung sin det kein Bellettverkauf statt. Eintrittspreis an all. Sonn- u. Feiertagen: 50 PEE Kinder 25 Pfg. = Täglich= nachmitt. 3½ Uhr: Konzert. — Ora. Täglich 31 Uhr Konzert. Hotel Kaiser Wilhelm Köln, direkt am Denkmal Kaiser Wilhelm. Schöne grosse luftige Hotel-Zimmer. Gesellschafts-Säle. 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Reuter, für den Anzeigen= und Reklamenteil: ∆ Okle. alle en Käln. Seite 4. Kölner Local-Auzeiger Nr. 326* Samstag, 23. Revember 1907. Erstes Blatt. Sitt für jede u das beste aller konzentrierten Extrakte aus Ochsenfleisch, ist viel billiger und bequemer zu verwenden als das frische Fleisch. Eine Flasche Cibils a 1,75 M.] Ein Kilo Fleisch a2s gibt gibt eine kräftige Bouillon] eine minderwertige Bouillon für 12 Personen.1 für—8 Personen. Versuchen Sie eine Flasche Cibils für die Suppe und einen Topf desgleichen für die Sauce. Cibils in Töpfen verbessert sämtliche Speisen. Zu haben in allen ersten einschlägigen Geschäften. Vertretung: J. Leuffen, Köln=Lindenthal. Gehr. Hohestrasse 18, gegenüber dem Panoptikum Gardinen-, Leinen- und Aussteuer-Geschäft Weihnachts-Verkauf 10 Prozent Rabatt auf unsere denkbar billigsten Preise Beträgen von 5 Mark für sofortige bare Zahlung. Paletots Paletots Paletots Paletots für junge Herren KnabenPaletots Pyjacks u. 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Allgemeine Ortskrankenkasse Bayenthal. Einladung zu der am Montag den 2. Dezember 1907 im Restaurationslotale des Herin Jos. Gierling, Goltsteinstraße 83. Ecke Tacitusstraße, stattfindenden wahl der Vertreter der Arbeitnehmer zur Generalversammlung. Der Wahltermin ist auf abends—8 Uhr festgesetzt. Die Wahl ist geheim und wird durch Stimmzettel in einen Wahlgange vorgenommen. Wahlberechtigt und wählbar nur diejenigen Kassenmitglieder, welche großjährig und im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte sind. Es sind zu wählen: 13 Vertreter der Arbeitnehmer. Auf dem Stimmzettel müssen die zu Wählenden der Reihe nach deutlich mit Vor= und Zunamen aufgeführt sein. Diejenigen Mitglieder, welche von ihrem Wahlrechte brauch machen wollen, haben sich von ihrem Arbeitgeber eine Legitimation, welche Namen und Geburtsdatum des Mitgliedes und die Unterschrift des Arbei gebers enthalten muß, ausstellen zu lassen.— Formulare hierzu werden den Arbeitgebern von der Kasse zur Verfügung gestellt. Die Legitimationen müssen vor der Wahl von der Kasse geprüft und abgestempelt werden. Für Mitglieder, deren Anmeldung der Kasse noch nicht zugegangen ist, werden Legitimationen gegen eine Bescheinigung der gemeinsamen Meldestelle über die erfolgte Anmeldung von der Rendantur ausgestellt. Zur Wahl werden nur solche Mitglieder zugelassen, die mit einer Legitimation versehen sind. Um einen großen Andrang in letzter Stunde zu vermeiden, wird gebeten, die Legitimationen frühzeitig abstempeln zu lassen. Die Abstempelung erfolgt in den Dienststunden bis Freitag den 29. November 1907, mittags 12½ Uhr. Ferner werden die Herren Arbeitgeber zu der am Montag den 2. Dezember, abends von—9 Uhr, im Restaurationslokale des Herrn Jos. Gierling= Goltsteinstraße 83, stattfindenden Wahl der Vertreter zur Generalvers. ergebenst eingelaten. Zu wahlen sind 7 Arbeitgeber. Bayenthal, den 18. November 1907. Der Vorstand: 9..: Zervos, Vorsitzender. Solide Verarbeitung für Herren, Jünglinge und Knaben. S Auswahl unter mehreren tausend Piecen.= Losal-Anzeiger Nr. 326&a Samstag, 23. November 1907. Ss RR Köln, Friedrieh- Dilhelmstrasse 2 Knerkannt beste Bezugsquelle für Herren- und Knaben-Bekleidung. schehe s scc Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallén, heute nachmittag 4 Uhr meine innigstgeliebte Gattin, unsere gute, teure Mutter, meine liebe Tochter, unsere unvergessliche Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Johann Rick Luise geb. Schubach nach kurzem, mit grosser Geduld und„Ergebung ertragenem, schwerem Leiden, wohlvorbereitet durch den Empfang der h. Sterbesakramente der römisch-kathol. Kirche, im 54. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu berufen. Um stille Teilnahme bitten Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen 11 Uhr. meine innigstgeliebte, treusorgende Gattin, unsere gute Mutter. Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante. die wohlachtbare Die trauernden Hinterblichenen: Johann Rick Anton Rick Johannes Rick Maria Rick und Verwandten. Köln-Deutz, Niederbreisig, Ahrweiler, Carden a..Mosel, Köln, Nippes. Köln-Deutz, den 21. November 1907. Die feierlichen Exequien werden gehalten am Montag den 25. Noveiber, vormittags 9½ Uhr, in der Pfarrk rche zu Deutz; daran anschliessend findet die Beerdigung statt vom Sterbchause Siegburgerstrasse 43 aus. Sollte jemand aus Versehen eine Einladung nicht erhalten haben, so bitten wir dieses als solche zu betrachten. Elisabeth geb. Becker, nach kurzer Krankheit, an den Folgen einer Lungenentzündung, wohlvorbereitet durch den andächtigen Empfang der h. Sakramente, im Alter von 63 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten 864 10 Die trauernden Hinterbliehenen.####srser Köln, den 22. November 1907. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten teilen wir hierdurch schmerzbewegt mit, dass mein innigstgeliebter Gatte, unser guter Bruder, Onkel, Schwager und Schwiegersohn Herr Gercon Pape Architekturmaler und Zeichenlehrer am Gymnasium und Realgymnasium in der Kreuzgasse zu Köln Ritter des Roten Adlerordens IV. Klasse nach langem, schmerzvollem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden, wiederholt gestärkt durch den Empfang der hhl. Sakramente der katholischen Kirche, heute im Alter von 65 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Franziska Pape geb. Daum Anna Heilinger geb. Pape lean Pape, Professor. Köln, Dresden, Gravenhorst, den 21. November 1907 Die Beerdigung findet statt am Montag den 25. November 1907, nachmittags ½2 Uhr. vom Sterbehause Agrippastrasse 19 aus. Die feierlichen Exequien werden gehalten am selben Tage, morgens ½10 Uhr Sollte jemand aus Versehen keine Anzeige bekommen haben, bitte dieses als solche zu betrachten. 22 71 Danksagung. Da es uns unmöglich ist, für die überaus zahlreiche Beteiligung, die herrlichen Kranzspenden und die Beweise allseitiger Teilnahme bei dem Begräbnis unseres lieben Vaters und Schwiegervaters Herrn Jakoh Schmitz einzeln zu danken, sprechen wir hiermit allen Teilnehmern, besonders dem Verband deutscher Kriegsveteranen(Sitz Leipzig, Stadtbezirk Köln), dem Männergesangverein Cäcilia, 4 Köln=Ehrenfeld, der Gesellschaft Schoppensbrüder, holländer Taubenverein Einigkeit und der katholischen Männerkongregation unseren innigsten Dank aus. * Namens der Hinterbliebenen: Lamilie Heinrich Mitthamp. Köln=Ehrenfeld, den 23. November 1907. 7 a Mgn aune- ass Paacn i c. ee Die Beerdigung findet statt am Montagnachmittag 3 Uhr vom Sterbehause Gereonsmühlengasse 35 aus. Bureau-Käume Die feierlichen Exequien an demselben T ∆ Pfarrkirche St. Gereon. 1. Etage, 3 bis 4 Räume, in allererster Geschäftslage zu vermieten. 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Schmidt folgendes Telegramm ein:„Ihre Majestat die Kaiserin haben mit Bedauern von dem schweren Unfall gehört, der Sie betroffen hat, und beauftragten mich, Ihnen aufrichtig glückliche Heilung und Genesung zu wünschen. v. Behr=Pinnow, Kabinettsrat.“ X Das Befinden des P. Schmidt, so wird uns von ärztlicher Seite mitgeteilt, ist befriedigend, insbesondere hezüglich des Overschenkelbruches. Die schon vor dem Unfall vorhandenen und durch den Bruch mehrerer Rippen ungünstig beeinflußten katarrhalischen Erscheinungen auf der Lunge haven sich nicht verschlimmert. Falls letztere keine Komplikationen verursachen, ist baldige und völlige Cenesung zu erhoffen.„ — Das 13. große Zitherkonzert des Zithervirtuosen und =Lehrers Henry Bries fand am Mittwochabend im vollständig ausverkauften Hause im Viktoriasaale statt. Als Eröffnungsnummer spielten fünf Zithervereine in einer Stärke von 75 Spielern unter der schneidigen Leitung des Konzertgebers ein Hoch dem Jubilar, Marsch von H. Bries. und Maiglockchen, Konzert=Mazurka von J. Taschen. Beide Stücke erzielten bei exaktem Vortrag lebhaften Veifall. Ebenso wie bei seinen zwei fruheren hiesigen Gastspielen versetzte der geniale Zithervirtrose Hans Drechsel aus Nürnberg die Zuhörer in Begeisterung. Er besitzt eine unglaubliche, nie versagende Technik. Das Gesangsquartett Lätitia und später das Kölner Mandolinen Kränzchen brachten sehr angenehme Abwechslung und erzielten großen Erfolg. Auch der Zuhervirtuose E. Keritzky aus Koblenz wußte sich die Gunst der Zuhörer zu erwerben und fand mit seinen gediegenen Vorträgen großen Beifall. Auf vier Bräuer'schen Perfelta=Zithern wurde sodann von den Herren Hempel, Klein, Kortlute und Vries der markante Krönungsmarsch aus dem Prophet mustergultig vorgetragen, wobei reiche Tonfülle beobachtet wurde. Ganz besonders gefiel der Extravortrag des Kölner Zitherklub Alpenrose(Dirigent H. Vries), welcher des Sängers Fluch.(Tondichtung von Spiegelberg und Kriegers Heimkeyr, Festmarsch von Messner, in wirtlich tunstvollendeter Weise spielte. Nicht nur ein tüchtiger Tirigent, zeigte Herr Vries nunmehr auch seine Meisterschaft als Zithervirtuose. Mit dem sehr schwierigen Konzertstück Ephenblätter hatte Herr Vries einen vollen Erfolg; er wußte seine enorme Technik mit dem feinen kunstvollen Vortrag geschickt zu paaren. Dem sturmischen Beifall zufolge mußte er sich noch zu zwei Zugaben verstehen. Auf dieses Konzert, eines der schönsten, darf Herr Vries, der seit Jahren rastlos vorwärts strebt, mit Recht stolz sein. 9 Konzert. Am 13. Dezember wird der hier bestens bekannte Pianist, Hr. ulbert Menn, im Verein mit der Kammersängerin Frl. Emma Krantz, Munster i.., im weißen Saale der Burgergesellschaft ein Konzert veranstalten. Hr. Menn, der von seinem letzten Auftreten im März d.., noch in bester Erinnerung stehen durfte, wird auch diesmal den Konzertbesuchern ein Programm bieten, das ihm wieder einen vollen kunstlerischen Erfolg verburgt. Bei der goldenen Hochzeit der Eheleute Murler. St. Apernstraße 58, brachte der Muntverein Ossian dem Jubelpaar ein Standchen. Von den Anwoynern wurde den alten Leurchen ein schones Geschenk und ein Diplom zum Andenken an diesen Tag gewidmet. ( Die neue St. Josephskirche an der Sechzig in Nippes ist im Aeußeren vollendet, und auch die Arbeiten im Innern sind so weit vorgeschritten, daß am 8. Dezember(Feiertag Maria Empfängnis) die Benediktion der Kirche stattfinden kann. Die feierliche Einweihung wird erst im kommenden Früyjahr stattfinden. Der Bau der Kirche wurde am 14. Mai 19 6 nach den Planen des Baumeisters Tepe in Düsseldorf in spätgotischem Stile begonnen und unter Leitung des Archttelten A. Cousin in Nippes ausgeführt. Die Kirche ist auf 2000 Personen berechnet und die Gesamtbauflache beträgt 1400 Quadratmeter. Die Lange des Gebaudes betragt 58 Meter, die Breite des Kreuzschiffes 29 Meter, die des Mittelschisfes 23,50 Meter und die Chortiese 13,50 Meter. Das Mittelschiff ist 18 Meter und das Kreuzschiff 25 Meter hoch. Der Turm der Kirche hat eine Höhe von 72 Meter. Der Bau wurde aus Ringofenziegeln errichtet, die architektonische Gliederung wurde mit Sandstein hervorgehoben. Nordlich von der Kirche wurden außer der Pastorat auch drei Kaplaneigebäude in Ziegelbau aufgefuhrt. Der Kostenaufwand für sämtliche Gebaude beträgt 200000 M. Für die innere Ausstattung und Einrichtungen, Orgel usw. fehlen einstweilen noch alle Mittel. ( Die Hochzeitsgesellschaft im Panoptikum. Eine Hochzeitsgesellschaft aus der Umgebung besuchte zur Feier des Tages in heiterster Stimmung Koln und naym mit Interesse die Seyenswürd. gkeiten in Augenschein. Auch Castans Panoptitum wurde besucht und mit reger Neugierde alles betrachtet. Bei den Produltionen des Kunsttauchers Gröbl meinte ein alter Bauersmann, so lange sei er in seinem ganzen Leben nicht im Wasser gewesen. Zum Auftreten des Waffenganklers Chartes Fred hieß es von einem anderen: Nä, ös da aver domm, hä friß et Metz und wirf de Woosch fott. Auch die Vorführungen des Vitaskope=Theaters erregten die Bewunderung der ländlichen Besucher, besonders das Bild Hirtin und Kartenlegerin. Als die Kolsinis austraten und die Dame mit verbundenen Augen die promptesten Antworten gab, wurde die Frage nach dem Hochzeitstage des jungen Paares sofort mit: Am 19. November 1907 beantwortet. Da erhob sich entsetzt die neugebackene Schwiegermutter und rief: Näl nä! die kann hexe, ich gon, und beruhigte sich erst einigermaßen, als ihr die Tame eine günstige Zukunft prophezeite. a Vermißt. Das etwa zwölf Jahre alte Mädchen Margareta Wilmi us, Schnurgasse 78, verließ am Donnerstagabend 157 Uhr die elterliche Wonnung, um in der Nachbarschaft Einkäufe zu machen und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Erkundigungen haben ergeben, daß das Mädchen von einem Kinde gleichen Alters aus dem Geschäfte gerufen wurde und beide der Neustadt zueilten. Weitere Bemühungen zur Auffindung des Kindes sind erfolglos geblieben und befurchten die Eltern, demselben sei ein Unglück zugestoßen; bekleidet war das Madchen mit blauem Jackett, duntelblauem Kleide, Knopfschuhen und schwarzen Strümpfen; Sprache stotternd. ∆ Der Winter hat seine Herrschaft begonnen. In den letzten zwei Nächten hat es stark gefroren, kleine Wassertümpel zeigten eine dicke Eisdecke. Bis zu 5 Graden unter Null ist im Thermometer das Quecksilber gesunken. Auch untertags blieb gestern und heute die Temperatur niedrig. Für eine große Zayl von Geschaftszweigen hat jetzt eine günstige Zeit begonnen. Freilich bedeutet der Eintritt einer längeren Frostperivde auch für die ärmeren Schichten der Bevölkerung eine harte Zeit. Auf dem Rhein sind Wildenten und Möven in großer Zahl eingetroffen, die gemeiniglich als Vorboten strenger Kälte betrachtet werden. 5 Brandfälle. Gestern Mittag entstand in einem Hause an der Lindenstraße ein Fußboden= und Balkonbrand.— In der Moltkestraße brach ein Zimmerbrand aus. * Im Heeresetat wird gefordert für den Neubau und die Ausstattung einer Kaserne nebst Zubeyör für ein Pionierbataillon in Köln als vierte Rate 600000., 1907 war die dritte 550000.; zur Vergrößerung des Fußartillerie=Schießplatzes in Wahn die Schlußrate von 230000., die vorjährige war 320000.; zur Erweiterung und Verbesserung des Barackenlagers auf dem Futartillerie=Schießplatz Wahn einschließlich Ausstattungsergänzung als funfte Rate 325000., die vierte 1907 betrug 158600.; Beschaffung des Uebungsmaterials für das 1908 neu zu errichtende Pionierbataillon und Ueberfuhrung des Materials für einen Pionier=Belagerungs=Train von Magdeburg nach Köln, erste Rate 201 000., 1907 500000.; Erwerbung und Einrichtung von Uebungsplätzen in Köln für das neu zu errichtende Pionierbataillon, Schlußrate 263 100., 1907 200 000 Mark; Ersatzbauten und Beschaffungen aller Art für Köln infolge der Aufhebung der Umwallung, zweite Rate 6 Millionen Mark, 1907 6 Millionen Mark. Spielplan der Vereinigten Stadttheater Köln vom 24. November bis einschließlich 2. Tezember 1907. Opernhaus. Sonntag 7½2 Uhr: 78. Ab.=Vorst., Serie B,(70. Ab.=Vorst. im Opernhaus) Undine. Montag 7 Uhr: 79. Ab.=Vorst., Serie C,(71. Ab.=Vorst. im Opernhaus) Carmen. Dienslag 7½ Uhr: 80 Ab.Vorst., Serie D,(72. Ab.=Vorst. im Opernhaus) Das goldene Kreuz. Mittwoch 6½ Uhr: Vorstellung außer Abonnement.(Gastspiel von Ernest van Dyt) Tristan und Isolde. Donnerstag 7 Uhr: 82. Ab.= Vorst., Serie B,(73. Ab.=Vorst. im Opernhaus, Gioconda. Freitag 7½ Uhr: 83. Ab.=Vorst., Serie C,(74. Ab.=Vorst. im Opernhaus) Josef in Aegypien. Samstag 7 Uhr: 84. Ab.=Vorst., Serie 1,(75. Ab.=Vorst. im Opernbaus) Der Bajazzo; hierauf: Cavalleria rusticana. Sonntag 6½ Uhr: 85. Av.=Vorst., Serie A,(76. Ab.= Vorst. im Opernhaus) Ter Propyet. Montag: keine Vorstellung. — Schauspielhaus. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: 89. Vorst., (2. Sonder=Vorst. für den Metauarbeiter=Verband Mülheim): Die Journalisten; abends 7½ Uhr: 90. Vorst.: König Richard II. Montag 8 Uhr: 91. Vorst.: 6. Arbeiter=Vorstellung: Fritzchen; hierauf: Die sittliche Forderung; zum Schluß: Ter zerbrochene Krug. Dienstag 7½ Uhr: 92. Vorst., 12. volkstüml. Vorst.: Der Richter von Zalamea. Mittwoch 7½ Uhr: 81. Ab.=Vorst., Serie A: Zum ersten Male: Philister. Donnerstag: 94. Vorst.,(Gastspiel von Rita Sacchetto; dazu: Die sittliche Forderung. Freitag 7½ Uhr: 95. Vorst.: Herodes und Mariamne. Samstag 8 Uhr: 96. Vorst.: Ein idealer Gatte. Sonnag nachm. 3 Uhr: 7. ArbeiterVorstellung: Maria Magdalene; abends 8 Uhr: 98. Vorst.: Pyilister. Montag 7½ Uhr: 86. Ab.=Vorst., Serie B: König Richard II. Schauspielhaus. Die in letzter Zeit vielgenannte lyrischdramatische Tunzkunstlerin, Rita Sacchetto, wiro am Donnerstag, den 28. d.., ein einmaliges Gastspiel im Schauspielhaus absolvieren. Fräulein Saccheito ist die hervorragendste Vertreterin einer Tanzkunn, die es sich zur Aufgabe stellt, nicht nach alter Weise nach den Klängen einer nur für sie bestimmten Musik Bewegungen des Körpers ohne Rücksicht auf genugende Motivierung auszufuhren, sondern eine edle Musik und deren Gefühlsmomente in Körperbewegung und Haltung gleichsam zu illustrieren.— Opernhaus wird der beruhmte Tenor Ernest van Dyk, der u. a. zu den regelmäßgen Gästen des Bayreutyer Festspielhauses gehört, am Mittwoch, den 27. d.., als Tristan austreten. Das Biophoto-Theater in Nippes, Neußerstraße 257, hat für die kommende Woche ein neues Programm aufgestellt. Humoristische Bilder wechseln mit ernsteren und beleyrenden ab, auch sind verschiedene farvige Bilder beigefügt. Der Bentzer legt besonderen Wert auf die Vorfuhrung einwandreier Bilder, welche sowohl von Erwachsenen, als auch von Kinvern besichtigt werden können. □ Das Biophon-Theater(Schildergasse 70) weiß seine Anziehungskraft durch Programme zu erhöhen, die interessante und kunstlerisch vollendete bringen. Den Mittelpunkt des oieswöchentlichen Programms bildet der Empfang des deutschen Kaisers in London. Die Naturschönheiten der Insel Madeira und die Ujer der Maas bei Luttich werden in einer überraschend effertvollen Bilderserie vorgeführt; einen fesselnden Anblick bieret das kaiserliche Depeschenboot Sleipner auf offener See im Kampf gegen Wind und Wellen. Szenen aus der Fledermaus, Lakmé wie aus Gonnods Faust bieten künstlerisch vollendetes und fur den Humor sorgen neben Robert Steidl zwei ergötzliche Nummern: Wirtungen des Juckpulvers und Flüssige Eletirizität. □ Tödlicher Unfall. Als heute morgen gegen 7 Uhr der 45jahrige Weichensteller Matthias Hüsch aus Worringen und der 28jahrige Franz Husch das Geleise am Gereonsbahnhof überschreiten wollten, wurden sie von einer Rangiermaschine erfaßt und unter den Aschenkasten gedrückt. Beide erhielten erhebliche Verletzungen. In das St. Vinzenzhospital gebracht, ist der Weichensteller Matthias Hüsch bereits seinen Verletzungen erlegen. ∆. Unterschlagung. In der Limburgerstraße wurde durch die Kriminalpolizei gestern abend ein Kaufmann aus Tüsseldorf verhaftet, der einer dortigen Firma etwa 12000 Mark unterschlagen haben soll. Beim 6. Kriminal-Bezirk, Moltkestraße 151 befinden sich zwei Fahrräder, Marke: Roland und Jagdrad. Sie stammen vermutlich aus Diebstählen her. Die rechtmaßigen Eigentümer wollen sich beim genannten Krimnalbezirk melden. Festgenommen wurden: ein Tagelöhner wegen Diebstahlsverdachts, ein Tischler wegen schweren Diebstahls zum Nachteil seines Logistollegen, ein Tagelöhner wegen Diebstahlsversuchs in einem Eisenbahnwaggon auf dem Güterbahnhofe. 5. Zusammenstoß. Infolge des dichten Nebels stießen am Donnerstag nachmittag zwei Straßenbaynwagen in der Luxemburgerstraße zusammen, wobei einige Fahrgäste leicht verletzt wurden. Das Unglück geschah dadurch, daß der eine Wagenführer die Kreuzung übersehen hatte. Beide Wagen wurden beschäbigt. ca. Betriebsunfall. Gestern geriet in einem Betriebe in der Turnerstraße in Ehrenfeld ein Schreiner mit der linken Hand in eine Kreissäge, wodurch er erhebliche Verletzungen erlitt und dabei zwei Finger einbüßte. Gelegenheit macht Diebe. Ein Herr von auswärts hatte gestern abend in einer Wirtschaft in der Breitestraße, nach dem Bezahlen seiner Zeche sein Portemonnaie mit 50 M. Inhalt beim Fortgehen liegen lassen, und vermißte es erst, als er die Straßenbahn benutzen wollte. Als er sofort zurückeilte, war seine Börse und auch zwei Gäste, die mit ihm am selben Tische gesessen hatten, verschwunden.— Ein Langfinger stahl im Dome am Freitagmorgen einer Dame von hier das Portemonnaie mit Inhalt, welches aber glucklicherweise nicht viel an barem Geld, aber einen wertvollen Ring enthielt, aus der Tasche. r Kolner Getreldebörse vom 22.Nov.1907. Weizen, hiesiger M. e2.25-..50, tremder M. 25,00-zu5; Roggen, hiesiger M. 20115— 21. tremder M. 23-23.50; Hafer, hiesiger 18.25-19,00, fremder 19.-210O: Gerste, Futtergerste, 16,00-15,75, Mais, grober 15.25— 16,75. mitiel 15,50—16,90. Cinquantino 1 /,00-17.50, Welzenmenl, 000 51.50, Roggenmehl 6 mit Sack 30,0-30.50, Kleie mit Sack 11,75-12.25, Grand mit Sack 11.75 12.25, Bollmehl mit Sack 14.50-15,50, Palmkuchen mit Sack 13.60, bemmehl mit sack 15,60, Baumwollsaatmehl mit Sack 15./0 die 100 Kilo. Auch am heutigen Fruchtmarkt war das Geschaft In allen Getreidea#ten sehr ru ig. Durch die bedeutende Preiserniedrigungen der Berliner Börse zeigten sich die Käufer sehr zurückhaltend und wurden nennenswerte Umsatze nicht erzielt. Futtermittel wie auch Mehl lagen runig. K“ öin, 23.Nov.1907. Fruchtmarkt. Heu 7,00-.40, Maschinenstre. (Roggen).90, Richtstroh Flegeldrusch.40, Krummstrob.50 die 100 Kif Vereins=Nachrichten. eà Stolzescher Stenegraphenklub. Am verflossenen Sonn tag feierte der Stolzesche Stenegraphenklub junger Kaufte, (Einigungssystem) im alten Präsi ium sein 28. Stiftungsfest, verAlois Tervoerst feierte an diesem Tage sein 25jähriges Mitglieder, jubiläum und wurde durch Ueberreichung eines Diploms und ar. nennung zum Eyrenmitglied geeyrt. Mit ihrer überaus klang, reichen Sopranstimme brachte Frau Konzertsängerin A. Tohr Lieder: Immer leiser wird mein Schlummer von Brahms, Liebes. feier von Weingarten und Liebesgluck von Sucher stimmungspost zum Gehör. Konzertsänger Willy Schuhmacher erfreute die Fe# nehmer durch die mit seiner schönen Baritonstimme wirkungspas vorgetragenen Lieder: Die Rosen blühten von Fielitz, Margareta von Cöln und Herzensfrühling beide von Fr. Blumberg. Kunstler sangen noch die Duette Wanderers Nachtlied und Still wie die Nacht. Für ihre yervorragenden Leistungen wurde ihnen reicher Beifall gespendet. Um den humoristischen Teil machte sich der Kiu Fidelitas ga.z besonders verdient. In ihren Einzelvorträgen so wie in dem Verwandlungsstück Der Schauspieler raus, und in de beiden Einaktern Das Gipsmodell bder man muß sich zu heig wissen und Der Barbier von Sevilla entwickelten die Spieler en feine Komik verbunden mit einem hervorragenden mimischen Die Herren Gebrüder Grond gefielen als Retruten ausgezeichne Die gemeinschaftlichen Lieder waren gedichtet von A. Arnold= zunior W. Hambloch und H. Heusmann. Die von dem Ehrenpräsikentn Hrn. H. Jos. Stahl gestifteten Preise fielen in der Abteilung 60—80 Silben auf M. Nekenich, in 80—100 Silben auf Raderscheidt und in 120—150 Silben auf A. Arnolds junior. Stimmen aus dem Leserkreis. [Die Redaktion übernimmt für den Inhalt der an dieser Stelle zum Abdruck kommenden Zuschriften aus dem Leserkreis keine#l Verantwortung.]) [3931] Dom Kölner Immovillenmarkte. Wenn man die Stimme Nr. 3930 genau durchliest, so muß man die Ueberzeugung gewinnen, der Eins nder— zweifellos ein„Spekulant“— sei der Ansicht: 1. in Köln werden die Häuser nur gebaut, damit die „Spetulanten“ damit handeln und dadurch ohne irgendweiche fruchtbringende Tätigkeit reich werden können; 2. die Stadt Könn sei verpflichtet, aus moralischen Gründen(!?) auf ihre Umsatzsteuer zu verzichten, damit das Geschäft für die Spekulanten leichter und einträglicher werde. Nein, Herr Spekulant, so llegt die Sache denn doch nicht! Nach der Annahme aller redlich und volkswirtschaftlich dentenden Menschen werden die Häuser gebaut, um dem Bedarfnisse der Einwohner an Wohn= und Geschäftsräumen zu genugen. Früher war der Geschäftsgang so, daß dersenge, der Wohn= und Geschaftsraume brauchte und genugend Kapital besaß, um dafür ein Haus sich anzuschaffen, entweder ein fertiges Haus taufte oder in passender Lage einen Bauplatz erstand und durch einen Baumeister ein Haus, we er es haben wollie, darauf setzen ließ. Diese erworbenen Hauser wurden dann bewohnt, so lange die Leute lebten oder ihr Geschäft betrieben, ihr Hein war ihnen nicht feil, es war ein Teil ihres Daseins. In ersten Jahrzehnt der Stadterweiterung und teilweise auch noch in zweiten war das die Regel, bis die Zunft der„Bauspekulanten“ auf der Biloflache erschien, anfangs meist aus Archtterten, Baumeistern und Bauhandwertern aller Art bestehend, aber bald personen aller Stände, auch viele anderweitig gescheiterte Ex stenzen umfassend. Diese Herren„kauften" einen ooer mehrere Bauplatze, d. h. sie bezahllen die mit der Beurkundung des Kaufes verknupften Stempel= und anderweitigen Kosten, aber selbst das noch nicht immer, setzten dann mit Halfe von Baugeldern, Hypotheken und unter Ausnutzung des nur gar zu leichtstunigen Vertrauens von Bauyandwertern Häuser auf die Plätze und suchten sie so rasch wie möglich zu verkaufen oder wenigstens zu vermieten. Solange das Angebot die Nachsrage nicht überstieg, ging das Geschaft; aber bald trat Uebererzeugung ein, die Kaufer wurden selten, und nun gingen die„Schiebungen“ los: das Grundbuch und die Akten der Notare können Lieder davon singen! Die Hauser gingen nun wie die Spekulationspepiere an der Börse. Wer den„Rummel“ am besten verstand, der sackte den Proftt ein, die anderen gingen leer aus, oder daran zu Grunde. Daß es nebenher auch solide Immobiliengeschafte gab und gibt, soll nicht bestritten werden, sie sind auch heute nicht zu entbehren. Aber neben ihnen haben wir leider eine Zunft von„Spetulanten“, deren Geschafte der Einsender" nur zu deutlich geschildert hat. Diese Sorte der Spekulanten verdient den Namen Schmarotzer, sie ist ein Krevsschaden, der am Marke des Volkes frißt, ihr verdanken wir die unerschwinglichen Hauser= und Mietpreise, wenn auch manche andere Unstande daber mitgewirkt haben. Geradezu als unerhört müssen wir die Zumutung bezeichnen, die Stadt solle auf die Umsatzsteuer verzichten, damit die perren Spekulanten mehr verdienten und daher meyr Geschäfte in bang brachten. Alle Voltswirtschaftler sind heute wohl daruber einig, daß die übermäßige Beweglichkeit des Grundbesitzes, wie sie uns die Gegenwart gebracht hat, entschieden ein wirtschaftlicher Rucschritt ist, und mit allen Mitteln bekampft werden muß. Zu diesen Mitteln gehören die Stempelsteuer von 1 Proz., welche der Staat, und die Umsatzsteuer von 2 Proz., welche die Stadt erhebt. Sind die Verkäufe wirtschaftlich gerecht; fertigt, so können sie diese Steuern tragen, wenn auch damn für die Höhe der Umsatzsteuer im Betrage von 2 Proz. hin durch aus leine Lanze gebrochen werden soll; sind die Verkäufe aber weiter nichts als Schiebungen aus einer Spekulantenhand in die andere, dann sind die obigen beiden Abgaben u. E. hier noch nicht hoch genug; sie sollten so hoch sein, daß derartige Schiebungen vollständig unmöglich würden. Die Hauser= und Mietpreise sind heute derartig in die geschraubt, daß ein Stillstano dringend zu wünschen wäre.## wurde in erster Linie die vollstandige Ausschaltung gewisser Speit lanken dienen. Wenn diese Leute aus dem wirtschaftlichen### Kölns ganz ausscheiden, so wird keiner ihnen weinen, eine Tranc nachA. Antike Truhen Luther= und Burgsessel, Stollenschrank, Standuhr, Umban, umständehalder sofort billig abzugeben.. Limburgerstrasse 4. Fernsprecher der Kölnischen Volkszeitung und deKölner Tocal-Anzeigers. Um vielfach vorkommenden Irrtümern für die Zukünft vorzüc#te bitten.. geft Mitteilungen on„ Buchdruckerei von J. P. Bachem hat den Anschluß 204. Um vielfach vorkommenden Irrtümern für die Zukünft Hax, gätern in wir höflichst, wegen Anzeigen in den vorgenannten beiden?“ ausschließlich den unshiuß 420 anzurusen und für kegg; Die teilungen die Anschlüsse 5231, 5232, 5233 und 5231 zu verlanten Zweites Blatt. Kölner Local-Anzeiger Nr. 326&a Samstag, 23. November 1907. Seite 3. Aus den Parlamenten. * Der Reichstag nahm am Freitag nach sechsmonatlicher # seine Arbeit wieder auf. Auf der Tagesordnung standen sediglich Aetitionen. Eine Petition um Fortführung der Sozial„eform im Handelsgewerbe wird zur Berucksichtigung überwiesen. Bei einer„etition verr. Abänderung des Invalidenversicherungsgesetzes entspann sich eine längere Erörterung; die ZentrumsIhyeordneten Erzberger und Giesberts wandten sich gegen den antrag der Konmission, die Petition als Material zu überweisen, mit dem Hinweis darauf, daß durch die Annahme dieses Antrages ###aslanen bes Innalidengesetes ganz über den Haufen die Grundlagen des Invalidengesetzes ganz geworfen werden wurden. Der Antrag der Kommission wurde schließlich gegen die Stimmen des Zentrums angenommen. Eine Reihe Redner rief eine Petion um Abänderung des§ 100 g durch Zwangs kr Gewerbeordnung, welcher Preisfestsetzungen innungen verbietet, und Aufhebung der hygienischen Verordnungen oder Konzessionierung des Barbiergewerbes auf den Plan. Der 9bg. Irl beantragte namens des Zentrums, die Petition, soweit sie sich auf§ 100g bezieht, nicht als Material, sondern nur zur Berücksichtigung zu uberweisen. Dieser Antrag des Zeutrums wurde nach langer Devatte angenommen. Samstag 1 Uhr: Novelle beir. Majestätsbeleidigung. Politische Nachrichten. * Ueber die Winterpläne des Kaisers verlautet der Mil.=pol. Korrespondenz zufolge in Hoskreisen, daß eine längere nreuzerfahrt im Mittelländischen Meere. verbunden mit einem Aufenthalt auf Korfu, spätestens für den Februar, wahrscheinlich aber schon für einen erheblich früheren Zeupunkt, in Aussicht genommen ist. An der Instandsetzung des Achilleions wird eifrigst gearbeitet. Mehrere Hofbeamte üb.rwachen den Fortgang der Ans- und Umbauten des Landsitzes. Da Fastnacht diesmal sehr spät fällt, und damit die Höffestlichkeiten sich bis beinahe zum Marz hinausziehen werden, io dürfte der Kaiser von einer Teilnahme daran überhaupt absehen und das kronprinzliche Paar mit der Vertretung beauftragen. Sein altes Ohrenleiden, das dem Monarchen infolge Erkältung und nervöser Erregungen neuerdings wieder zu schaffen gemacht hat, wird von der Ruhe einer Seefahrt erfahrungsgemäß schuell und gründlich beeinflußt. Untersuchung der Geld= und Kreditverhältnisse. Die Norod. Allg Zig. schreibt: Wie wir hören, ist seitens der Reichsverwaltung bereits seit längerer Zeit eine umfassende Untersuchung unserer Geld- und Kreditverhältnisse unter Mitwirkung von Sachverstandigen in Aussicht genommen. Die einleitenden Schritte hierzu sollen schon in den nächsten Wochen erfolgen, um den Sachverstandigen genügend Zeit für eine eingehende Prüfung und zu Umfragen in weit ren Kreisen zu lassen. In gleicher Weise wird eine Enquete über Fragen des Bankwesens beabsichtigt, wie sie bereits in der vorigen Session des Reichstages von der Reichsverwaltung in Aussicht gestellt wurde. Die Anhölung von Sachverständigen über diese Fragen ist auch zur Vorbereitung der Entschließungen erwünscht, welche anläßlich des am 1. Januar 1911 eintretenden Ablaufes der Reichsbankprivilegien zu treffen sein werden. Der neue Chef des Admiralstabes. Für den aus dem Amte scheidenden Aomiral Buchsel wird, wie das Berliner Tageblatt von angeblich gut informierter Seite hört, Vizeadmiral Graf v. Baudissin Chef des Admiralstabes der Marie werden, der bereits seit längerer Zeit für diesen wichtigen Posten in Aussicht genommen sei. Schon Mitte der neunziger Jaare leitete Graf Baudissin die militärische Abteilung im Reichsmarineamt, dann stand er bei derselben Behörde dem hyorographischen Amt vor, das in jenen Jahren bedeutend in seinem Geschäftsbereich erweitert wurde und die erste Herausgabe deutscher Seekarten in Angriff nahm. Als Frhr. v. Bodenhausen von der Stellung als Kommandant der Hohenzollern zurücktrat, wurde dem Grafen Baudissin die Führung der Kaiserjacht übertragen. In dieser Stellung erfolgte seine Ernennung zum kaiserlichen Flügeladjutanten und Konteradmiral und später zum Admiral à la suite. Dann ging Graf Baudissin nach Ostasien, um als zweiter Admiral beim Krenzergeschwader tätig zu sein. In den letzten Jahren leitete er eine Marineinspektion und führte ein Geschwader in der heimischen Schlachtflotte. Zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens. Seit Erlaß der Anweisung des Ministers des Innern zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens vom 17. Februar 1906 hat die Zigeunerplage nach den übereinstimmenden Berichten der Provinzialoehörden in Preußen erheblich nachgelassen; es hat sich sogar in einzelnen Fällen ein Streben nach Seßhaftwerden unter ihnen bemertbar gemacht. Diese günstigen Wirkungen der Verordnung sollen dadurch noch erweitert und befestigt werden, daß Vereinbarungen mit den übrigen Lindesstaaten wegen gleichmäßiger Behandlung der Zigeuner im ganzen Deutschen Reiche angebahnt werden. Die in dieser Hinsicht schwebenden Verhandlungen streben insbesondere an, daß die Ausweisung nicht reichsangehöriger Zigenner in allen Staaten gleichmaßia über die Reichsarenze und nicht nur über die Landesgrenze zu erfolgen hat, und daß die Verfolgung vagabon vierender Zigeunerbanden durch Polizeibeamte auch über die Grenze eines Bundesstaates hinaus gestattet werden soll. Die Durchschrung der zur Betämpfung des Zigeunerunwesens in Preuten Erlassenen Bestimmungen ist im übrigen nur insofern auf Schwierigeiten gestoßen, als manche Ortspolizeiverwaltungen die Kosten scheuen, welche ihnen möglicherweise durch ihr Einschreiten gegen die Zigeuner erwachsen können. Einige Kreisverwaltungen haben sch infolgedessen bereit erttärt, derartige Kosten, soweit sie nicht vom Staate zu tragen sind, aus Kreismitteln zu decken. Konzerte in Köln. Das Wohltätigkeitstonzert des Kölner Sängerkreises hate einen in jeder Beziehung günstigen Erfolg. Es wurde gut besungen. Das Programm war gut gewählt und der Besuch war sehr zufriedenstellend. Dazu hatte auch beigetragen, daß es dem Vorstand gelungen war, Solokrafte von Auf zu gewinnen; nämiich die Opernsängerin Frl. Mathilde Dennery und die Panistin Frl. Elly Ney. Frl. Dennery sang zuerst die große arie der Rezia: Ozean, du Ungeheuer, aus Oberon von C. M. *. Aever und spater ganz moverne Lieder von Hugo Wolff, Rich. Sitauß und Eugen’utvert. Frl. Ney spielte bei ihrem ersten Zortrag auf einem Steinway Flügel, den Fr. Prein gestellt hatte, Die bekannten 32 Variationen von Beethoven und bei iyrem zweiten iei Stücke aus Schuberis Moments musicanx. Die schönen DarErungen der beiden Künstlerinnen wurden anerlannt durch Perdtichen Beifall und öfteren Hervorruf. Der konzertgebende Verein eröffnete— und zwar pünktlich— den Abend mit zwei Liedern von Jos. Schwartz: einem stimmungsvollen Ave Maria und einem frohgemuten Spielmannslied und stimmte zum Schluß der ersten Abteilung Fr. Hegars schwierige Gewitternacht an. Die Schwartz= schen woylgesetzten Lieder gelangen tadellos, während die unruhige Gewitternacht noch nicht ganz vortragsreif war. Sehr gut klangen die beiden Lieder mit Hornvegleitung: Im Walde von Joh. Herbeck, dem ehemaligen Leiter des Wiener Männergesangvereins und Frühlingsnetz von C. Goldmark, dem Komponisten der Königin von Saba. Mit dem effektvollen Chor Gothentreue von Hans Wagner fand das Konzert einen passenden Abschluß. Der Verein, der in imposanter Zahl auftrat, verfügt über schönes Stimmmaterial, das der junge Dirigent, Franz Schmidting, gut geschult hat, seine Sänger halten gut Ton und Tatt, sprechen deutlich aus und verstehen geschmackvoll zu nüanzieren. Prof. Herm. Kipper. * 4 Der Schubertbund Koln veranstaltete am Buß= und Bettag in der Bürgergesellschaft ein Konzert zum Vorteil des Blinden=Fürsorgevereins. Unter der Leitung des Hrn. Michalek, Lehrer am Konservatorium, zeigte der Schuvertbund wieder seine oft gerühmten Vorzüge. Das Stimmaterial ist nicht besonders stark aber gut ausgeglichen und künstlerisch abgetönt. Die Wahl der Vortrage bekundete den guten Geschmack des Leiters. Chöre von Rietz, Schubert, Wolff, Mozart und Schwarz wurden klangschön zum Vortrag gebracht und fanden den ungeteilten Beifall der zahlreichen Zuhörerschaft. Mitwirkende waren Frau Berta Pester=Prosky, Konzertmeister Bram Eldering, an Stelle des im letzten Augenblick verhinderten Prof. Grutzmacher, sowie die Herren Ernst Heuser und Franz Michalek, deren hervorragende Leistungen das künstlerische Geprage der Veranstaltung hervorhoben. Die Firma Rudolf Ibach Sohn hatte zwei prächtige Konzertflügel zur Verfugung gestellt. Vereins=Nachrichten. 0 Der Vortragsverband kaufmännischer Vereine Kölns veranstaltete am Freitagabend im Fränkischen Hofe seinen zweiten Wintervortrag. Hr. Prof. Wempe aus Oldenburg sprach über die neuesten Ergebnisse der elektrischen Forschung, wie sie sich bei den elektrischen Wellen und Strahlen und ihrer Anwendung bei der Funkentelegrapyie ergaben. Der Vortrag fand viel Beifall. * Kneipp-Verein. Auf seiner diesfährigen Vortragsreise wird Hr. Prior Reile aus Wörishofen auch Köln wieder berühren und am Dienstagabend im Saale der Bürgergesellschaft einen Vortrag über die Kneippsche Wasserheilmethode halten. Der Eintritt hierzu st frei und dürfte ein zahtreicher Besuch zu erwarten sein. Cäctlienverein. Am Sonntag den 24. November, nachmittags 4½ Uhr feiern die Kirchenchöre des Stadtdekanates Coln ihr Bezirksfest in der St. Apostelkirche in einer sakramentalischen Andacht, bei welcher Choral= und mehrstimmige Gesänge vorgetragen werden. Der Herr Kardinal wird an der Feier teilnehmen. * der Sportklub Frohsinn=Einigkeit Köln, gegr. 1893, hielt am vergangenen Sonntag auf der Neußerstraße sein letztes diesjähriges Klubwettgehen ab, um die Klubmeisterschaft. 40 Kilometer für Mitglieder unter 30 Jahren und 20 Kilometer für Mitglieder über 30 Jahre. Im 40 Kiromeler=Gehen erhielt den ersten Preis und die Klubmeisterschaft H. Schley in 4 Stunden 31 Minuten 51 Sekunden, den zweiten Preis J. Fritsch in 4 Stunden 47 Minuten 28 Sekunden, den dritten Preis H. Reimboth in 4 Stunden, 55 Minuten 19 Sekunden, den vierten Preis I. Müller in 4 Stunden 55 Minuten 40 Sekunden. Im 20 Kilometer=Gehen erhielt den ersten Preis und die Klubmeisterschaft W. Daniel in 2 Stunden 7 Minuten 17 Sekunden(Rekord 1 Stunde 54 Minuten 22 Sekunden), den zweiten Preis E. Heyer in 2 Stunden 10 Minuten 23 Sekunden. Zieht man die schlechte Wegebeschaffenheit an diesem Tage in Betracht und das schlechte Wetter wäyrend des Gehens, so durfen die Leistungen mit Recht als sehr gute bezeichnet werden. (# Der Allgemeine Hausbesitzer-Verein halt am Mittwoch den 27. November, abends 8½ Uhr, im Quatermarktsaale des Gurzenichs eine Mitgliederversammtung ab. Mit der Einladung zu dieser Versammlung verschickt der Verein auch seinen gedruckten Jahresbericht, dem wir u. a. entnehmen: Des verstorbenen Vorsitzenden Justizrates Müller und des verstorbenen Vorstanosmitgliedes, Stadtverordneten Gorissen, wird mit warmen Worten gedacht. Als neuer Vorsitzender wurde Rechtsanwalt Dr. R. Welter 1 gewählt. Durch Vorträge wurden innerhalb des Vereins folgende wichtigeren Fragen besprochen: Die Zweckmäßigkeit und Ausfuhrbarleit der Feuerversicherungen durch Stäote, Provinzen und den Staat, das Mietrecht, der Grund= und Aufriß der Städte, Haftpflicht gegenüber britten Personen, Baupolizei=Ordnung und Baupolizei=Gevuhren,§ 57 des Enteignungsgesetzes. Außerdem befatzte sich der Verein mit der Frage der Eisenbahnbrücke am Oberländerufer, mit der geplanten Musik= und Festhalle, mit der Polizeiverordnung betr. die Entwässerung der bebauten Grundstücke, mit Wertzuwachssteuer, mit Fragen der städtischen Gaslieferung und mit den Deutzer Verhältnissen. Kamerasschaftlicher Kriegerverein von Lützow, ehem. 25er. Dem ersten Vorsitzenden ging folgendes Schreiben aus dem Großherzöglichen Zivilkabinett Karlsruhe zu. Seine Kgl. Hoheit der Großyerzog lassen für die beim Tode Höchstdero geliebten Vaters, Weiland Sr. Kgl. Hoheit des Großyerzogs Friedrich, durch die schöne Blumenspende und zum Ausdruck gebachte treue Teilnahme, welche Höchsten Orts so wohltuend empfunden worden ist, den herzlichsten Dank gnädgst aussprechen. Nicolei.— Außerdem haben die Eyrenmitgliedschaft des Vereins mit herzlichem Dank angenommen, der Generalleutnant und Gouverneur von Köln, Herr v. Sperling, sowie der Oberst und Regimentskommandeur des 65. Inf.=Regts., Hr. v. Borke. Gerichts-Verhandlungen. Strafkammer. Eine Firma in Höchst a. M. war Inhaberin eines abgelaufenen Patentes Nr. 44341 über eine Schlauchverkuppelung für Feuerspritzenschläuche. Nach dem Erlöschen des Patentes empfahl eine hiesige Firma in einer Fachzeitung Schlauchkuppelungen nach dem bisherigen System Patent 44341, Storz. Die Firma in Höchst stellte deshalb Strafantrag gegen die Kölner Firma, wegen Vergehens gegen das Gesetz zum Schutze der Warenbezeichnungen. Ein hieliger Fabrikant, ein Ingenieur und die Geschaftsführer der Firma hatten sich deshalb vor der Strafkammer zu verantworten und wurden wegen Verstoßes gegen§ 14 des erwaynten Gesetzes zu der Mindeststrafe von je 150 M. verurteilt. Der als Nebenklägerin zugelassenen Firma aus Höchst wurde das Recht zuerkannt, den entscheidenden Teil des Urteils einmal auf Kosten der Beschuldigten in der Zeitschrift Der Feuerwehrmann zu veröffentlichen. Leute weigerten sich häufig, den erhöhten Preis zu zahlen und bald fanden sich Milchhändler ein, die die Milch zum alten Preis anboten. Dermischte Nachrichten. ** Gasexplosion. Berlin, 22.Nov.1907. Im katholischen Vereinshaus fand eine Gasexplosion statt, wobei zwei Männer schwer verletzt wurden. Ein Mann soll vermißt werden. Bei der Explosion im katholischen Vereinshause(Krebs Hotel, Niederwallstr. 11) ist auch der Reichstagsabgeordnete Geheimrat Roeren nur durch einen Zufall dem Unglück entgangen. Er war seiner Gewohnheit gemäß kurz vor 7 Uhr weggegangen, um in der Hedwigskirche der hl. Messe beizuwohnen. Bei seinem Weggang aus dem Hotel verspürte er einen starken Gasgeruch und meldete diese Wahrnehmung dem Hoteldiener. Bei seiner Rückkehr aus der Kirche war die Niederwallstraße bereits polizeilich abgesperrt und die Feuerwehr mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Das Zimmer des Abg. Roeren bot ein Bild der Verwüstung dar. Auf dem Schreibtisch, auf dem Sofa, auf dem Bett lagen massenweise Glassplitter und Holzstücke. Türen und Fenster waren eingebrückt. Außer dem Abg. Roeren hatte auch noch der Abg. Hinterwinckler in dem Hotel Wohnung genommen. Es gelang ihm noch, sich durch schleunige Flucht zu retten. allgemein befurchtete man nach der ersten eine zweite Exptosion, die glücklicherweise nicht erfolgte. Die Explosion ereignete sich kurz nach 8 Uhr und richtete innerhalb und außerhalb des Hotels großen Schaden an. Auch die Nachbargebäude sind stark beschädigt. Im Kellergeschosse des Seitenflügels des Hauses ist eine Preßgasanlage eingerichtet, die das Gebäude mit Beleuchtung versorgt. Als heute früh gegen 8½ Uhr die Hausdiener in der Heizung, oder wie noch nicht genau festgestellt ist, in dem Gaskeller sich zu schaffen machten, gab es plötzlich einen furchtbaren Knall. ** Die Katastrophe von Karatag.(Drahtber.) St. Petersbura. 22.Nov.1907. Der von der St. Petersvurger Telegraphen= Agentur nach dem am 21. Oktober durch Erdbeben zerstörten Karatag entsandte Korrespondent erreichte am 13. ds. Denau, das 104 Werst von Karalag entfernt liegt. Er meldet von dort, daß die Stadt Karatag am Tage der Katastrophe morgens 9 Uhr durch einen starken Erdstoß emporgehoben und in einen Trümmerhaufen verwandelt wurde. Die aus Steinen, die nur schlecht mit Lehm verbunden waren, erbauten Häuser stürzten ein,—4000 Menschen unter sich begrabend. Ungefähr 100 Personen konnten sich retten. Die im Umkreise von 100 Werst befindlichen Winterplätze der Nomaden sind zerstört worden. Die Gesamtzahl der Opfer darf auf ungejähr 10000 angegeben werden. Standesamt der Stadt Köln, 22. Nov. 190.. &a Geburten. Anna, T. v. Herm. Büttgen, Postschaffner, Krefelderwall 52.- Maria, T. v. Wilh. Fischer, Kutscher, Thürmchenswall 39. Kornelie, T. v. Jos. Flüchter, Kaufm., Balihasarstr. 93.= Eugenie T. v. Gottfried Erven, Zugführer, Crefelderstr. 87.„ Hedwig, T. v. Josef Falckeubera, Drogist, Niederichstr. 8.— Berta, T. v. Johann Görtz, Kaufm, Limburgerstr. 8. Friedrich, S. v. Johann Denz, Fabrikarb, Unter Krahnenbäumen 8.= Otto, S. v. Paul Bast, Postbote, Weidengasse 49.- Peter, S. v. Peter Pütz, Verputzer, Hirschgäßchen 2.- Maria, T. v. Gerhard Kleist, Tagel., Elsaßstr. 27- Lucia, T. v. Johann Watteler, Tagel., Im Eulengarten 12.- Elisabeth, T. v Antonius Löhner, Tapezierer, Merovingerstr. 34.- Martha, T. v. Franz Uhorus, Straßenbahnsch., v. Berg.=Gladbach.- Luise, T. v. Johann Kirsch, Schneider. Gutenbergstr. 74.- Wilhe.m, S v. Adolf Altengarten, Schenkoirt, Severinstr. 3.- Arnold, S. v. Adolf Winnen, Schreinerges., Severinstr. 155. " Anna, T. v. Johann Engels, Fuhrm., Friedrichstr. 17. a Sterbefälle. Wilh. Rudolp#hi, Kfm., 68., Hahnenstr. 47;- Wilh. Huckenbraich, Tagel., 25., Zülpicherstr. 203.- Vinz. Röuchen, Ratt.= Arb., 28., v. Lövenich.=Elisab. Felten geb. Becker, 63., Agrippastr. 19.— Rudolf Nou, 6., Am Südpark 39.= Elisab. Sonnenberg, 2., Maternusstr. 22. Georg Schmitz, Schiffsheizer, 44 J. v. Hagen i..= Heinrich van Geisten, Rentner, verh., 62., Perlengraben 59A.- Anton Tölle, Möbeltransporteur, unverh, 39., Thieboldsgasse 39.- Margareia Mainz, 7., Gr. Witschgasse 28.- Gottfried Pfeil. 2., Dagobertstr..Alber Hoesm, 20., Kreelderw. 2.— Gereon Pape, Maler u. Zeichenlehrer, verh, 65., Gereonsmühlengasse 35.. Agnes Klein geb. Stockhausen, Wwe., 83 J. Beethovenstr. 17.„ Eva Straßburger, 16., Am Bollwerk 3.„ 60 6 Heiraten. Joseph Klein, Wwr, Schreinerges., v. Bonn, u. Wwe. Elisabeth Klein, geb. Jubelgas, v. hier. Adolf Klein, Tagel., u. Josephine Steinmetz, beide v. hier.- Bruno Schindler, Kaufmann, v. Berlin, u. Christine Stohler, v. Mülheim a. Rh.- Franz Gieser, Buchhal er, v. Trier, u. Luise Scharwächter, v. Dorfmühle.- Mncislaus Ksiazepolsti, Hühneraugenoperateur. v. Lautenburg, u. Maria Waider, v. hier.- Christian Noreberg, Friseurgeh., u. Katharina Goffart, beide v. hier.- Johann Pohlmann, Schmiedeges., v. Stuttgard(Rußland), u. Agnes Winand, v. hier. Heinrich Schmitz, Dachdeckerges., v. Mülheim a. Rh, u. Anna Meuschau, v. Kalk.- Paul Boscheinen, Lithographengeh., v. Wesel, u. Anna Schabrig, v. Köln=Arnoldshöhe.= Ernst Dörken, Geschäftskutscher, v. Dickeeiche, u. Karoline Vong, v. hier. Friedrich Harzheim, Wwr., Schreiner, v. hier, u. Wwe. Karoline Brinkmann, geb. Berg, v. Alte Heide.- Heinrich udolpys, Metzgergeselle, v. Oenoven, u. Rosalie Burghoff. v. Coblenz.Karl Glandorf, Schlosser, u. Gertrud Pick, beide v. hier. Klaus Scharf, Telegraphenarb., u. Adelheid Kreinen, beide v. hier. Johannes Anding, Maurer, u. Maria Reemer, beide v. hier.- Lambert Kraemer, Bahnho sarb., u. Anna Jungen, beide v. hier. Friedrich Arndt, Installateur, u. Margareta Kou, beide v. hier. 8 Hei ateankündigungen. Wilhelm Niemener, Konzertmeister, Gr. Sandkaul—, u. Helena Franke. Bonn.- Jakob von Hoegen, Kaufmann, Aachen, u. Anna Nou, Kl. Witschg. 24.— Joseph Kuckartz, Bierbrauergeh., u. Katharina Wolf, beide Eulengarten—. Wetterbericht der Kölnischen Volkszeitung. Köln, 23 Nor.1907. * Das Barometer steht zwar noch über dem ganzen Kontinente über 760 Millimeter, doch ist es seit gestern gefallen. Das Sturmfeld im Nortwesten ein Minimum von 7·0 Millimeter liegt noch über Schott—„„„ Auf den hat abgenommen, ein Minimuam von P m land und sendet einen Ausläufer über England nach Nordfrankreich. britischen Inseln haben Wind und Regen nachgelassen. In Deutschland ist es noch immer kalt, die Morgentemperatur, lag noch unter dem Gefrierpunkt. Dabei ist das Wetter trüb: Oesterreich, Sachsen und Brandenburg melden Schnee. Die Luftbewegung hat etwas zugenommen, der Wind ist vorwiegend östlich. Mutmassliche Witterung für den 24. November: kalt bis zu leichtem Frost. Vielfach trüb, auch etwas Schnee geschlossen. Zeitweise windig. Noch immer ist nicht ausAus Dororten und Umgebung. ∆ Mülheim##). 23.Nov. 1907. Die Milchhandlervereinigung hatte beschlossen, vom 20. November ab den Milchpreis von 20 auf 22 Pfg. pro Liter zu erhohen. Wie mitgeteilt wird, ist man mit diesem Preisaufschlag nicht überall durchgedrungen. Die Rheinhöhe am 23. Nov., morgens 11 Uhr:.73 m—.00 m Bellerhamt erFik anerkannt beste Spezialmarke. General-Vertrieb: Bünger& Heidemann, Cöln, Hansahaus. Fernsprecher 4530. eite 4. Röinee%ef-Maneiger ur. 326* Samstag. 23. Nlovember 1907. Zweites Blatt. Offene Stellen. 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Tas war ein ergreifendes Wiedersehen unter den Geretteten elbst.— Menschen, die sich nie gekannt, ja, die sich feindselig gegenubergestanden hatten, sie flogen einander, ohne ein Wort zu sagen, weinend an die Brust und umarmten sich. co fanden sich auch Glaukus und Olyntyus, die Gefährten der blutigen Arena wieder. Der letztere hatte die kleine Christengemeinde mit ihrem Heiligtum vollständig aus den rauchenden Trummern Pompeji's gerettet. Ihn trieb es nunmehr nach Rom, zu den Glaubenebrüdern, die um der heiligen Sache willen so viel Leid und Not zu bestehen hatten. Ja, es drängte auch iyn, dort vor die Machthaber zu treten, den Glauben zu bekennen und für ihn zu sterben. Slautus, an der Schwelle des Todes warst du gestanden, und die em Klang aus besseren Sphären drang dir die Lehre des geTelzigten Christus zu Ohr und Herz. Nun segelt dein Schiff dem Stacke entgegen, anf's neue eine glänzende Bahn; werden die burnden Sirenen des Lebeus auf's neue dich betören und dir den Sinn verdunkeln, daß er den Weg zum besseren Leben verfehlt?“ . zeihnthus, sei zufrieden was ein Grieche als wahr erkannt, das laßt er nicht wieder los, und wenn der Too sein Machtgebot Prechen sollte. Die Seligkeit, die deine Lehre mir ins Herz gekossen, die mir den graungen Tod versußt hatte, sie soll mr auch eie Leben doppeli schön erhellen, mögen sich die Verhältnisse, wie immer sie wollen, gestalten.“— unter den Geretteten befand sich auch Sallust, ja, er befand sich i seinem Lieblingsstlaven in der ersten Barke, welche den Strand Kreichte. Solange, wie auf dieser schwierigen Fahrt hatte wohl en Saumen noch nie des sußen Weines entvehrt. Als die Schrecken anden und die Morgenröte emporstieg, da war für ihn die Be.an,enhenl— vergangen. Gebi mir Wein, daß ich din Göttern für 9 rief er den Bewohnern von aussteigen behülflich waren. Patriz... Stimnmung erfaßte „Rleizer indessen, als landen half. die Rettung danke,“ Sorrent entgegen, die ihm beim den leichtlebigen römischen er die Barke des Glautus und der Jone Nun sanken sich die beiden Freunde in die Arme. Der eine, das grause Geschick überdenkend, welches er mit so kn ipper Not von dem Freunde abgewandt hatte. Und hätte nicht auch ihm der Nachen des Löwen entgegengähnen können, gleich Glautus, wenn die Niedertracht ihn zum Opser erkoren? Der andere, das Herz voll inniger Dankbarkeit für den Retter in äußerster Not. Wie viele Freunde hatten an seinem gastlichen Tische gesessen, wie viele sangen sein Lob auf Straßen und Gassen, und nur der eine fand die Zeit, sich im entscheidenden Augenblicke den Vergnügungen zu entziehen und den rettenden Schritt zu tun. Mochte die Rettung eine fröhliche Stimmung rechtfertigen, so warf doch für das Brautpaar der Umstand seine Schatten in den hellen Sonnenschein, daß die arme Nydia, sie, welche die Liebe zum Elend getrieben, die aber auch so selbstlos die letzte Kraft zur Wiederherstellung des Glückes aufgeboten, nur als Leiche den rettendenden Strand erreichte. Glaukus bestimmte, daß der Körper der Toten mit den feinsten Kräutern einbalsamiert und der Verfäulnis entrissen werden solle. Hier in fremder Erde solle er nicht bleiben. Drüben in Griechenland, wohin auch das Brautpaar mit der nächsten Gelegenheit wollte, da solle in heimatlicher Erde der ihr einst gewaltsam entrissene Körper seine letzte Ruhestätte finden. Eine Woche war nunmehr seit jener schrecklichen Stunde vergangen. Die Sonne wwarf ihre hellen Strahlen auf die üppige Gegend, welche in neuen Bluten und reifen Früchten wucherte. Zaghaft machten sich die Mehrzahl der Flüchtlinge auf, um die Trümmer von Pompeji aufzusuchen. Wo einst die blühende Stadt gest nden, da dehnte sich ein graubraunes Aschenfeld aus, aus dem nur hier und dort zerrissene Trummer wie Warnungszeichen herausstarrten. Mit Hacke und Spaten durchwühlte man den noch warmen Sand, um der Erde die verschutteten Schätze wieder zu entreißen, und mancher sah seine Mühe beloynt und fand die Mittel, in den Nachbarstäoten oder am Meere sich ein neues Heim aufzubauen. Glaukus und Jone setzten ihren Fuß nicht mehr auf den Boden, der fur sie mit so viel Unheil gezeichnet war. Die Kostbarkeiten, welche sie so reichlich dort zurückgelassen, reizten sie nicht mehr, nachdem sie nunmehr endlich das Kostbarste, den Sieg ihrer treuen Liebe, erlangt hatten. Sallust litt es nicht lange an dem Unglücksstrande, es trieb ihn nach Rom, wo er levensfrohe Genossen wußte, die mit ihm den Becher und die Freuden der Tafel teilen wurden. Nach Rom, so lautete auch für Olynthus die Losung, aber andere Dinge waren es, die ihn zur Städtekönigin der Welt riefen. Sein Ohr hatte die Not der Brüder unter den grausamen Verfolgungen der römischen Kaiser vernommen, urd seinem Geiste schwebte die Palme des Martyriums vor, welche ihm zu Pompeji entgangen. Die beiden Liebenden wandten sich zunächst nach Neapel, und nachdem sie dort die Vermögensangelegenheiten der Jone geordnet, bestiegen sie das Schiff, das in ruhiger Fahrt ihre sehnenden Herzen Griechenland entgegentrug. Es war ein wonniger Abend, als das Schiff Glaukus und Jone in den sichern Hafen des Piräus hineintrug. In unbeschreiblichem Glanze hoben sich die kahlen Felsrücken aus dem blaufunkelnden Meer. Wie ein glanzender Stirnschmuck erhob sich auf dem Berge und grüßte zu ihnen herüber auf ragender Felskrone die alte athenische Götterburg, die Akropolis, das gewaltige Werk des Perikles. Von purpurnem Lichte übergossen, hoben sich die mächtigen und doch so klassisch eleganten Säulen von dem orangefarbenen Himmel ab. Hand in Hand standen die Liebenden am Vorderteile des landenden Schiffes, das Herz voll eigenem Glück, und überquellend von den Gefühlen, welche die herrliche Heimat in ihnen wachrief. Leicht neigte Glaukus das Haupt zu seiner von überwältigendem Schweigen erfaßten Braut und raunte ihr leise die Verse des alten Sopholles zu Ohr: Geliebte, staune die schönste Flur Unter Attikas Himmel an: Glanzvoll helles Gefilde, wo Nachtigallen im Silberion Zahlreich nistend, in grünen Hages Waldnacht, seufzen und klagen! Efeu, dunkler, umrauscht sie hier Und des Tyyrsos gemischtes Laub, Trauben schwellend in schattigen Kühlungen Genährt von sanftem Lufthauch. Eine Welt voll Liebe und Glück im strahlenden Auge und im jubelnden Herzen, so betraten Glaukus und Jone den Boden Griechenlands und es war ihnen, als ob die linden, kühlenden Abendwinde ihnen den Segen der Heimat auf die Stirne küßten. (Fortsetzung folgt.) Seite 2. Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 326&a Samstag. 23. November 1907. Drittes Blatt. 9 Die riesenhafte Auswahl umfasst das Neueste der Räumungs-Verhauf. Wegen demnächstigen Umzugs stellen wir unsere grossen Vorräte in Tapeten in kleinen und grossen Partien zu aussergewöhnlich billigen Preisen zum Verkauf. Neue moderne Muster, Einige 1000 Meter Lincrusta. Tapezierarbeit durch eigene Gehülfen. Jean Schmitz& Zündt Kaufhausgasse 4, am Gürzenich. Herren-Paletots Auswahl unter Tausenden Piecen von 10 bis 58 Mark. in wunderbar schönen Farbensortimenten. Jedes Teil ist sorgfältig nach der neuesten Machart in einer für jegliche Figur unerreichten Passform hergestellt. Besonderer Wert ist auf nur solide trag. bare Stoffe und beste Verarbeitung gelegt. Die Preise sind, wie bekannt, die billigsten. Kleider-Pascha Deverstr. Haaraustall! Haartrass! Haarspalte Rahlköptigkeit! Ammer und immer wieder greift man zu dem einfachsten, alt u. viel erprobten Wendelsteiner 1ISusuer's Brennessel.-pirite p. 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Segen, „ 6 And. m. Pred. An Festen, 8 D. Singm. m. Predigt, 9½ HochKompl. m. Pred. amt, 11 D. Singm. m. Pred.— 3 Einorlten. H. Messen: 7, 8½ m. Pred. And. m. Christenl. u. Seg., 6 And. (Kath. Gesellenverein), 10 m. Pred.] m. Fred. für kath. Militär, 111: m. Pred.—Allerheillgen-Kapelle.(Zugang AllerJeden Sonnt. 2½ And. d. Kongreg.] heiligenstr. 12 od. Maximinenstr. 48.) " Sag. am Schluss.] D. Singmesse m. Predigt 8 Uhr. f. j. Kaufl. m. Pred. u. Seg. am Schrusen Am 3. Sonntag d. Monats morgens 3 U. Nachmi ttagspredigt m. sakra7 U. Bruderschaftsmesse u. nachm.] mental. Segen.— English Confessor. Kölner Ratholischer Gottesdienst. Die frühesten heiligen Messen werden morgens um 5 Uhr im Dom nd in der St. Josefskapelle(Streitzeuggasse)— die spätesten um 11½ hr in den Pfarrkirchen Herz=Jesu=Kirche, St. Urfula, St. Mariaimmelfahrt(Marzellenstraße), St. Aposteln und in Minoriten(am kuseum) gelesen. Sonntag den 24. November. 27. Sonntag nach Pfingsten.(Evanzlium: Vom Greuel der Verwüstung.) Johannes vom Kreuz.— n St. Martin Schluß des 40stündigen Gebetes. Heilige Messen sind m 6, 6,30, 7, 8 Uhr, 9,30 Uhr Hochamt, 11 Uhr letzte h. Messe. Von —1 Uhr Betstunde für die armen Seelen mit Segen, 3 Uhr Vesper, Uhr Komplet, Umgang und Tedeum.— In St. Maria im Kapitol achmittags 3,15 Uhr Versammlung der Marianischen Jungfrauen=Konregation.- In der Heilig=Kreuz=Kirche(Lindenstraße) für die Ritglieder des dritten Ordens vom h. Dominikus morgens 6 Uhr Metten nd Laudes, 7 Uhr gemeinschaftliche h. Kommunion und h. Messe, nachnittags 3 Uhr Vesper, Vortrag und Segen.— In St. Mauritius morgens Woo ahr Rommantennessefr Pen. christchen Mütterverein.— In St. Maria=Himmelfahrt nachmitags 5 Uhr Andacht der Bruderschaft Maria vom Troste mit Predigt nd Umgang.— In der Klosterkirche der Karmeliteinnen(Köln=Lindenthal, Dürenerstraße). Fest des h. Johannes vom kreuz, h. Messen 7, 7,30 Uhr, 9 Uhr Hochamt mit Segen, 4,30 Uhr Komlet mit Predigt. Nach dem Gottesdienst Verehrung der Reliquien des s. Johannes vom Kreuz. Vollkommener Ablaß an diesem Tage und bährend der Oktave unter den gewöhnlichen Bedingungen. Montag den 25. Nauember. Katharina.— In St. Kunisert 7,30 Uhr und 11 Uhr Generalabsolution der Dreifaltigkeits=Bruder= chaft.— In St. Maria=Himmelfahrt morgens 6,30 Uhr h. Messe ur alle Verstorbenen der Bruderschaft Maria vom Troste.— In St. Martin jeden Montag, abends 9 Uhr, Sühneandacht zum göttlichen Herzen Jesu. Dienstag den 26. November. Konrad.— In der Herz Jesukirche jeden Dienstag, abends 9 Uhr, Sühneandacht zum göttlichen Herzen Jesu. Mittwoch den 27. November. Valerian.— In St. Johann Baptist jeden Mittwoch, abends 9 Uhr, Sühneandacht zum göttlichen Herzen Jesu. Donnerstag den 28. November. Rufus.— In der Lazaristen=Kapelle(Stolkgasse) jeden Donnerstag, abends 9 Uhr, Sühneandacht zum göttlichen Herzen Jesu. Freitag den 29. Nosember. Saturninus.— In St. Aposteln nachmittags 6 Uhr Vereinsandacht der christlichen Mütter mit kurzer Predigt; jeden Freitag, abends 9 Uhr, Sühneandacht zum göttlichen Herzen Jesu. Samstag den 30. November. Andreas. Evangelischer Gottesdienst. Autoniterkirche 8 Uhr(Wendland), 9,30 Uhr(Rahlenbeck), Kirchenchor. Christuskirche 10 Uhr(Göring), 5 Uhr(Kliche). Lutherkirche 10 Uhr(Hötzel), Kirchenquartett, 5 Uhr Beckey, Liturgischer Gottesdienst, Kirchenchor, Vorbereitung und Abendmahl. Trinitatiskirche 10 Uhr (Jatho), 6 Uhr(Rebensburg). Krankenhaus 9,30 Uhr(Wendland). Taufen und Trauungen, nachmittags 3 Uhr: Antoniterkirche(Hötzel), Christuskirche(Wendland), Lutherkirche Beckey, Trinitatiskirche(Kliche). Kindergottesdienste: Antoniterkirche 11,30 Uhr(Müller), Christuskirche 11,30 Uhr (Jatho), Lutherkirche 11,30 Uhr(Göring), Trinitatiskirche 11,30 Uhr (Kliche), Vereinshaus 11 Uhr(Hötzel), Johannisstr. 36 11,30 Uhr(Rahlenbeck), Herwarthstraße 7 11,30 Uhr(Wendland). Garnisonkirche 10.30 Uhr (Neudörffer), Vorbereit. u. Abendmahl, 12 Uhr Kindergottesdienst(derselbe), 6 Uhr(Stuhlmann), Vorbereit. u. Abendmahl. Deutz, Johanniskirche 10 Uhr(Röhrig), Vorbereitung und Abendmahl, 3 Uhr(Krankenhaus) Andacht, 6 Uhr(Schmidt), Liturg. Gottesdienst, 11,15 Uhr Kindergottesdienst, 11,30 Uhr Kindergottesdienst im Speisesaal der Fabrik v. d. Zypen& Charlier, Mülheimerstraße. Kalk, Presbuterkirche 10 Uhr(Vietor), Abendmahl(Vorbereitung 9¼ Uhr),.15 Uhr(Krankenhaus) Andacht (van den Bruck), 6 Uhr(derselbe), morgens 9,15 Uhr Kindergottesdienst in der Schule zu Vingst(Meyer). Porz, 9,30 Uhr(Mühlendyck), 11 Uhr Kindergottesdienst(derselbe). Nippes, Lutherkirche 10 Uhr(Voswinckel), im Anschluß Vorbereitung und Abendmahl. Kirchenchor, 6 Uhr(Hafner), Niehl(altes Schulhaus) 10,15 Uhr(derselbe). Ehrenfeld 10 Uhr(Pellmann), im Anschluß Vorbereitung u. Abendmahl, abends 6 Uhr(Sarres), morgens 11,15 Uhr Kindergottesdienst. Taufen 3 Uhr. Bayenthal 10 Uhr(Rathschlag), Vorbereitung und Abendmahl, Kirchenchor. Lindenthal 10 Uhr(Schmick), Kirchenchor, abends 6 Uhr(Gelderblom), Liturg. Andacht, Kirchenchor, morgens 11,15 Uhr Kindergottesdienst. Anglicanische Kirche. The English and American Church(Hotel du Nord). Sunday Services: Holy Communion at.30. Matius at II, a. m. Evensong at 6 p. m. Israelitischer Gottesdienst in beiden Synagogen. An Wochentagen: Sonntag den 24. bis Freitag den 29. November, morgens 7,15 abends(Glockengasse) 4,30, abends(Roonstraße) 7,30; Sabbat den 30. November: Vorabend 4,30, morgens 8,30, Minchah(Glockengasse) 3, Jugendgottesdienst(Roonstraße) 3, abends 5,17. Stimmen aus dem Leserkreis. [5952] Der bedauerliche Anfall, der den Herrn P. Schmidt aus Jerusalem am vergangenen Mittwoch in der Marzellenstraße betroffen hat, läßt von neuem die Notwendigkeit einer Erbreiterung dieser zu den lebhaftesten Verkehrsstellen Kölns gehörenden Straße in die Erscheinung treten. In dankenswerter Weise hat die Stadtverwaltung im vorigen Jahre den„Engpaß“ am Ausgange der Marzellenstraße durch die Niederreißung des alten Hessenhofes beseitigt und damit dort schon ziemlich Luft geschaffen. Es bleibt noch die Niederlegung der Häuser Nr. 68 und 70 dringend erforderlich, um Unglücke wie das besprochene an dieser schmalen Stelle für die Folge möglichst zu verhüten. Dann erst wird eine gute Uebersicht über den Ausgang der Straße nach der Eisenbahnüberführung möglich sein. Damit wäre dann die nördliche Hälfte der Straße in möglichst gefahrfreien Zustand versetzt. Es bseibt dann noch ebenso die schlimme Stelle gegenüber dem Priesterseminar, zwischen dem Vorplatz des Gymnisiums bis zum Postdurchgang. Hoffentlich wird die Regelung dieser Frage auch in Fluß kommen, wenn der bevorstehende Neubau des Marzellengymnasiums an der Ece Thürmchenswall und Niederichstraße erfolgt. Das Stadtverordnetenkollegium sei aber im Interesse der Verkehrssicherheit dringend gebeten, dieser Frage der weiteren Erbreiterung der Marzellenstraße seine Fürsorge zuzuwenden. X. X. [5935] Sammlungen in Schulen. Nach meiner Kenntnis werden in Volksschulen öfter Sammlungen veranstaltet. Ich habt nichts dagegen, wenn in den Schulen Sammlungen veranstaltel werden für irgend einen Zweck, der für Kinder anregend oder erheiternd wirkt, da diese Sammlungen für das einzelne Kind doch einen ganz geringen Betrag ausmachen. Wohl aber habe ich etwas dagegen, daß, wenn in einer Volksschule Sammlungen veranstaltel werden, den Kindern dafür keine Gegenleistung geboten wird. wurde von den Kindern einer Klasse der St. Apostelnschule einige Tage vor Eröffnung der kinematographischen Vorstellungen des Flottenvereins 10 Pfg. pro Kind eingesammelt, wofür die Kinder die Vorstellung des Flottenvereins am vergangenen Montag besuchen sollten. Einige Zeit vor Eröffnung wurde den Kindern— es sind solche einer mittleren Klasse— mitgeteilt, daß sie die Vorstellung nicht besuchen. Wird nun auch das eingesammelte Geld zurück gezahlt? J. H. Sie können nicht schlafen? Sie können doch schlafen! Nehmen Sie nur bei Schlaflosigkeit, Neurasthenie, Migraue ue ase nen ssn(ges, gesch.), ärztlicherseits glänz. begutachtet. Das beste der Neuzeit, gänzl. unschädlich Preis M..—. Castor. K. Br. Lecith, valer. General-Depot Hirsch-Apotheg Strassburg 54 Els.* Allein-Depot Stern-Apotheke, Waidmarkt 20: ohenlohesches Grünkernmehl Für rasche Bereitung hocharomatischer Grünkernsuppen. Kölner Local-Anzeiger Nr. 326&a Samstag, 23. November 1907 ögel! Vögell Vögell Sinnreiches Geschenk. Kanarienvögel, echte Harzer, Stamm Seifert, in allen Preislagen Dompfatten, gezüchtete und abgerichtete. D Papageien. Alle Sorten Sing- und Ziervögel. Vogelkähige, grösste Auswahl in Köln. P.#f Vogel-Importhaus, Vogelfutter-Fabrik Schiner& Co., Komödienstrasse 12. 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Cöln, Ehrenstrasse 94.— Cöln, Severinstrasse 33. Cöln-Ehrenfeld, Venloerstrasse 267. Cöln-Lindenthal, Dürenerstrasse 193. cöln-Rinpes, Florastrasse 1.— Kalk, Hauptstrasse 71. Mülheim(Rhein), Buchheimerstrasse 3. Engros Export Detail-Verkaufsstellen: Schildergasse 105, Breitestrasse 83 e# Wer will guten Kuchen bachen. 1# :! Der muss haben sieben Sachen:!! ESEE PALMINNSA, Milch, Eig Mehl, an macht den kuchen gel! Grosse Preisermässigung für Namenstag- und Festgeschenke empfehle: Diverse Gelegenheitskäufe in Uhren, Juwelen und Goldwaren beste Bezugsquelle prima Waren #99) langjährige Garantie. Bei=Ihren Einkäusen von haararbeiten lassen Sie sich durch marktschreierische Reklame nicht irre führen, sondern prüsen Sie vorher Qualität und Preise. 1 Offeriere Ihnen: Haarslechten m. Kordel ## von 2,40 M. an. 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Horatz zu Cöln, 8. der geschäftslosen Margarete Hubertine Horatz zu Cöln, 9. der Eherau Kaufmann Julius Schneider, Barbara Hubertine genannt Berta geb. Horatz zu Düsseldorf— in fortgesetzter Gütergemeinschaft— eingetragene Grundstück: Flur 18, Parzelle 348, Ehrenstraße 39, Wohnhaus mit Anbau, Hofraum und abgesonderter Waschküche, groß 1,26 Ar, Nutzungswert 1700., am 4. Dezember 1907, vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht— an der Gerichtsstelle — Cöln, Justizgebände, Sitzungssaal I. Erdgeschoß, Portal I. links, versteigert werden. * K ö n i g l i c h e s A m t s g e r i c h t, A b t e i l. I I I, C ö l n. tjeder, d. sich nicht m. d. echten Steckenpferd=Lilienmischseife v. Bergmann& To., Radebeul, Schutzm.:„Steckenpferd“, wäscht. Lieselbe erzeugt ein zart. rein. Gesicht, rosig. jugend fr. Ausf., weiße. sammelw. Haut u. schönen Teint. à St. 50 Pf. bei .Winkhaus, Org., Severinstr. 88, .Becker& Co., Nchf., Hohepf. 9A, Ap. G. 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Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 326 m Samstag, 23. November 1997. 1 IP AHL MTME E M MATE 37116 42 837 845 82 718 344 64 29259 1000 31S 32 419 91 892 306 773 97 4 4 St72 50 3% 448 1509 49062 1500 41006 123 326 3000] 8 43 /1000 69 90 954 43043 50 338 47 45415 664 89 631 S1 500 86 761 32S 87 476 530 752 302 14 Tiehung der 5. Kiase 277. Kgl. Preuß. Loilerie. Dem s. Ro#rmbe; dis 4. Lezemder 1207.)###u die Bewinne Aber 140 Ml und den verressenden Rummern iun Rammern deigefau[Ohne 22. November 1907. vormittags Natzdruck verboten. 475 750 394 973 79 3047 53 63 91 317 55 001 13 25 43 63 706(500) 68 2039 228 80 371 476 629 713 3306(500 13 312 64 600 707 4076 177 289 21 521 600(600) 913 H012 77 /500] 163 279 418 860(16000) vis 6013 43 133 20 237[3000 33 25 303 589(9000 72: 84 874 941 7183 207 60 95 318 65 458 76 763 814 44 922 41 8o0S U5 530 31 798 302 924 67 9163 428(600) 514 22 796 10149 60 276 635 705 1500) 89 814 80(1131 509 31 687 736 210 12201(1000 420 64 603 3000 90 13017 33 621 824 73 14112 50 636 7. 600 9 13 3.. 932 1502) 124 334 98 445 89) hlh S 38(1000 960(1009„ 2# 545 17090 133 61 273 333 77(1000) 662 709 90 879 364 13120(3000) 272 Se 924 13249 801 481 646 20148 55 275 330 45 624(500) 45 734 675 909 25 21075 354 683 30 22017 831 408 24(1000 61 85 23203 97(500 342 97 730 St. 24045 21: 643(1000 891(500) 25061 111 421 22 500 /8900) 825, 8, 2uc, 207 S. 93 27046 114 430 626 662 720 803(1000] 28342 594 767 314 43 979 21110 2i9 316 514(1000] 40 k3 672 917 55 38037 158 520 31 750 63 J1119 24 37 222 61 A5 3100 711. 801 7 830U 137 392 467 377 932 34039 208 43 64 611 91 727 74 996 35009 62 375 537 782 64 895 805 36411 1000 801 20.45 463 525 81(500) 611 716 302 70 713 927 4 2130 280 475 80 525 49 C03 1000) 62 00 132 33 283 361 429(500] 676 801 S43 144 r5 206 32 89 350 665(3000) 79 K 93 672 11000 895 316 98 4 L0=6 165 54 52 503 42071 458 99 905 72 42122 Satu1 47 228(80) 423 600 ul 159), Ly. 88 690) 8 582,,7 12000 an1 1500 an gmm ae 62074 732 394 53051 497 49 532 931 55554 91 618 390 5 3328 59 158 328 88.(30)), 558 927 62 82 57115 73(500] 291 427 44 772 855 68023 11S 311 13000] 660(1000] s60 35 59249(1000 312 14 47(500) 99 448 521 s0 630 793 E 9043 131 66 472 95 593 1500; 617 704 330 G1212(3000 59 96 J71 668 .0 007 75 C2117 293 314 31 680 3e 737 970 63061 657 719 3“(1000 636 54129 150 417 501 795 65133 206 418 737 651 82 915 25(500) 66235 304 450=5 67 889 C2261 62 424 500) ba0 624 717•3 68305 432 1500 514 624 94(500 994 G9o24 161 636 651 68 653 66 909 70425 29 630 762 878 71758 814 57 72232 335 835 1000) 807 40 73013 43 9S 467 87 953 74133(500 28i 80 500) 633 796 /1000 917#82 75151 77 311 893 76265 556 350 912 73 77092 500 275 399 400 549 652 717 36 804 98 936 79036 453 602 837 79167 254(1000) 369 800] 474 572 RO10S 15001 83 225 319 B3/1000) 409 39 713 78(1000) 824 KS 61371 426 633 ei9 58 77 B2000 152 61 319 31 600 38 774 914 89 83101 22(500 442.500 84146 663 uin) 85251(500) 372(3000 580(3000) 613 86046 106 3s 48 221 a 61 604 725 1500) 92 87032(100 64 116 23 82 82 404 330 1600 32(3000 8 803 136 57 292 500)) 30 354 71 462 C25 70 817 996 s0 89292 382 599 694 724 HZi6s 530 515 92(800, 740 7i 1000), 507 93. 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N 150 645 81 709(10000) 897 305 7, 138122 254 399 445 528 705 804 5000 139.008 190029 20 376 /10v, 677 am 20 957 101044 60 1090f 148 31 13 349 117 891 885 192132 79 96(600) 256 46 729 46 193#66,g71 20 7. 84229 74 439 631 500 93 608 340 195109 344 458 597 363 945(9 30/5.38 241 81 454(1000) 877 705 838 197165 315 546 600] 824 738 31 220 fr6216 200007 176 243 443 523(1000) 68 85 753 303 81. 201362 572 90 634 783 414 Mpp 20222 449 516 753 351 20## 249 76 310 30(3000) 537 898 975 205211 389 496 205 206041 193 220 421(1000 74 38 504 792 284 940 207042(1000) 130 249 65 321 25 587 203049 142=57 489 580 740 35 977 205423(500 B 519 50 3000) 618 725 363 947 219328 428 642 63 63 818 35 58 231131 325 957 212192 500 291 534 ane 1ann 879 06 075 013035 208 418 707 59 301(800] 21„1a116 20 31 r2 90=5 797 213153 224 302 16 F 371 76 21649 47 60 527 631 374 286 217340 671 618(3000) 814 44 94 955 278084(1000] 134 260 446 720 315 220) 4 85 281 380 400 21 35 617 838 92 97 ,600 943 221007 187 356 22422 auo z6r 819 B(M0o] 22539 Kw 6h 6 765, 26, 467,7, 1000 68 226003 146 303 19 679 802 938 227097 194 342 652 220054 127 519 721 57 801(1000] 2229035 207 306 400(600) 626(500) 47 92 1000 230006(500) 291 307 66 651(500) 23177 137 209 1000 24 34 75 32 558 686 765 871 915,600) 232116 233 62 475(500) 680 85 233635 337 923 234066 188 202 665 64e 677 500! 235026 74 125 233 444(500 590 364 729 369 74 78 236194(3000 96 543 36 500 837 237143 312 79(500) 497 736 310.500] 233194 257 80 371 74 554 314 239118 76 267 394 849 70 952 241243 433 684 606 945 95 24200a 221 407 60 38 600 70 K 313 53 338 243150 76 54t 350 701 244079 500, 105 206 42(500) 73 761 98 245·30 310 479 544 95 563 39 745 248307 413 538 680 530 247213 3000 K- 34 1000 517 686 284 248040 J00 100 240 338 62 500 ST0 35 337 908 249031 6S 115 19 522 ,1000 707(500 973 600 2501866 203 394 667 725 F.(3000 363 2H 1007 17 231 52114 324 13 533 ,1000 699 382 253.058 241 343 75 527 30001 254060 89 150 289 317 5000 42 33e 667 33 719 3000) 214 353(1000) 443 51. 80 256104 407 5001 44 3X 1000 883 94 900§ 65 251450 727 372 77 200 258294 289047 102 277 311 414 598 260319 400 69 583(5000, 813 1000 726 ,1000 29 327 36 300 5t 201477 648 65 11000 766 979 262020 79 271 598 575— 3000 35 45 263017 500 613 14 20 82 653 64 705 10 4S 327 264164 98 350 977 265 6f 138 620 397 266258 65 93 319 74 48. 659 734 267056 500 135 436 67 537 721 340 .3 263 83 126 350 404 631 507 740 37e 911 u 269113 42 247 327 61 443 70 639 690 319 99 270157 207 307 618 571 S8 271122 71 241 760 93 360 37 902 272001 62 524 845 84 977, 273199 360 464 600. 24 76 577 337 912 49 274249 1000, 448 71 502 710 275166 74 247 379 407 35t 926 48 276159 56 204 6 513 98 633 89 27713 318 426 614 725 903.500 10 278016 U9 245 67 301 600,600) 84 991 279·62 70 115 239 307 36 634 366 3000) 70 230093 426 54 615 664 991 281203 1000) 70 38 316 443 609 919 25 611 16 937 42(3000) 203135 79 207 423 5 48 34 630 737 284.50 124 95 1600] 553 3000) 641 245034 234 38 5 f 302 740 338 344 206266 314 74 472 626 46 65 98 762 34e 59 267077 220 382 472 559 306 600, 368 20 90 55 Kerichtiguna In der Nadmittagsne aam 21. Rovembei ses 21338 tun 21338 150854 mit 3000 Ml. 188123 n 158123 192919 m der Nl.###nan 23312 23.48 ftau 23448 282158 Umn 282155 233930 nall 21# 14. Sirhung der 5. Klasse 217. Kgl. Preuß. Lotterie. k. November bie 2 Dezember 1977.) Nir die Gewinne Ader 240 Ml. und zen beireffenden Nummern in Klammern beigerügt.(Ohne Gewähr.) 22. November 1907 nachmittags. Nachdruck verboten. 86 326 30 481 828 784 1063 20 342 30) 696 753 235 96 917 2061 94 359 97 67 623 67 970 3489 596 963 10001 4032 233 738 851 S160 63 79 10001 20 861 6199 316 673 731 74 7133 84 444 520 913 38 6209 385 520 80 658 679 1500 9066 125(500) 229 670(500 19 93 259(3000) 79 685 775 11068 34 1000 91 177 229 425 SC 548 700 U 500, 67 814 66 99 12318 585 618 50 13 12 119 81 200 1000 337(3000, 73 40 637 743 828 14158 308 473 1000), 545 91(3000 Co5 924, 15 78, 481. 543 1000 892 16003 51 113(500 267 372 805 28(100) 937. 17129 614 747 78 926 13146 205 350 64 790(600) 858 560 77 13272(500 479 624(600 #n214 514 98 600 707 27253 376 452 772 999 222280 306 535 83(1000 J316 506 784 899 987 4067 68(500, 150 96 395 604 59 668 25039 170 500 268(500 392 447 506 26005 174 615 674 777 27088 90 122 414 91 574 845 65 28046 200 41 339 517 3. 621 60 773 66 254 956 29175 9 B2dcs 1o ak 35os 26 25 ss 469 4 7/ vun D2 K ach 34.6 1c 8900 203 583 90(600 e9 418, 631, /10%0 85437. 342 416 588(1000 221 303 408 61 623 569 723 67(1000 42 759 3000 1011 737 398 255141 172 189 506 684 907 555 36 365 #e 435(500 96 530(1000 752(3000] 904 72 37022 127 G. 73 508 339 59 83458 665 726 854 935 39101 309 516 371 500, 814 64 .93057 12; 310 69 464 96 680 614 748 960 41061 34 141(3000 63 513 50 70 740 928 42186 266(1009) 302 ,500, 427 500 50(1000 65 719 58 43035(1000 91 97 99 322 519°82 1000 303 56 60 1000" 140 4s 630(10000. 62 72 541 58 5 93 302 94u 76 45164 411 620 693 780 74 15001 4 8041 81 141 50 324 428 692 307 33 898(1000] 47032 43 44.8 3000 62 92 231 66 316 68 478 520 319 763 43177 219 z1 304 20 403 676 705 32 92 49103 44 830 872 85 H9726(1000 839(1000) 75 814 33 76 31 51294 310 16 48 607 824 68 88 52131 296 73 367 769 822 52174 582 634 36 70 84 942 5405.5 643 86 705 13000 87 930 55288 400 707 16000) 56555##6 67069 236 38 318 457 726 903 66 903(3000) 58287 400 1 96 391 779 96 1800] 59122 210 45 500 71 G 0000 336 410 581 61077 118 201 A5 67 465 695 62167 480 624 769 500 20 858 63125 202 69 552 850 55•100 i 500 317 33 67 422 063 797 89 68670 74 95 744 84 G6427 31 580(1000) B7004 28 629(3000) 926 66419 1000 61(2000) 619 630 684 69107 44 672 605 24 981 70065 1000) 36 201 20 31 37 50 97. 77090 s8 342 458 692 79S 810 72068 117 1600 751 907 73038 91 92 132 220 600 56 387 633 769 831 38 74047 108 229 373 66 529 3000] 600 712 75033 336 57 422 71 647 76019 139 400 503 35 3000 62 610 65 876(500) 935 77007 62 114 317 78 500 465 556 58 1500 394 825 7 12002[500] KS 719 64 79340 552 930 97 80021(1000 342 665 681. a19 910 R1027 123 469 601 70 655(500 73 634 916 79 82073 1500] 462 694 83222 61 70 311 40 450 590 741(500) 844 4 910 Bh#ss 412 607 807 814 66004 105 3000 21S 308 36 408(600) 696 333 37198 SN 950 882SS 680(1000) 815 3000 91 B9060 134 88 238 326 451 77 500 1940 199 316 710 74 828 38 83212 485 588 1000 808 317 63(500, 92192 a1S 309 570 814 50 909 93206 82 bs 490 906(500) 94160(1000) 91 219 1000 20 36 1500 854 438 691 635 209 30 912 43 72 95160 217 57 674 13000) 781 847 K 997 98027(60U; 240 500(S 355 428 530 40 496 982 1000) 97258 37 603 9es B2090 502 37 788 801 12(400) 979 96 99112 33 905 100012 476 1000 590 736 101111 41 253 326 60 1500, 491 524 1000 629 11000 70 745 829 102014 217 84 711 810 41(1000] 103149 716 48 61 858 98 104057 300 63 93 841 92) 105242 67 664 76 732(1000] 106.05 97 1500) 210(1000 14 42 71 493 638 19•7071 78 641 770 375 940 103078 167 251(1000) 453 521 652 90(600 9S 109324 65 75 91 430(1000) 746 880 3000 993 310139 13000) 633 690 758 911 54 67 77 81 111007 100 79 641 853—— 458 502 69 653 500) 930 313289 548 701 114169 69[3000 310 549 757 /1000 867 986 135192 653 707 822 915 50 88 916051 66 456 91 97 774 313 61 54 117088 633 732 61 818 987. 118097 235 313 429 600 881 933 119076 100 399 1000 491 620 697(600) 731 36 907 53 68 11009 #20040 223 324 66 914 69 72 121006 253(500] 97 315(500) 497 537(500 89 122030 203 16 23 65 672 665 763 89 90 123208 61 318 58 431 600] 734 500 124003 23(3000 175 293 622 735 851 125007 93 893(3000].6376 78 15001 127053 88(1000 273 465 126462(500] 710 923 121199 298 448 78 627 679 731 96 991 139167 663 602 66(3000) 929(500] 131003 310 78 97 507 667 724 853 915 732096 278 328 865 970 139 10 27 5500 87 323 977. 134042 323 29 538 663 899 1500) 997 135228 1500 47 91 633 706 931 136054 72 186 531 611 978 137122 60 209 330 551 672 650 879 138126 43 423 20 570 878 87 933 139149 68 69 81 527 624 53 754 819 740122 397 516 27 83 711 31 959 141334 97 413 533 863(3000] 142165 3 65 497 690 754 900 78 144043 63 527 80 748 998 146255 523(1000 Wans Crete eri Arerres Riaan ira—."— 225 1500) 84 330 85 540(1000) 695 143057 133 65 497 690 754 900 78 144043 63 170 222 S2 92 450(1000] 500 77 145221 419 527 Gerichts=Verhandlungen. Strafkammer. Eine frühere Dirne war angeklagt, einen Schutzmann verleumderisch beleidigt und durch ruhestörenden Lärm groben Unfug verübt zu haben. Die Angeklagte hatte sich im Mai 1905 in einem Zigarrenlädchen in der Poststrage aufge halten In der Nacht vom 17. zum 18. Mai geriet sie in der An etrunkenheit mit der Inhaberin des Lädchens in Streit und verließ schließlich das Haus. Als sie zurückkam, war die Hausture verschlossen Sie standalierte nun auf der Straße, bis der betreffende Schutzmann sie schließlich zur Polizeiwache auf das Kommissariat gebracht Hier rief sie, mit bezug auf iyre Vorführung durch den Schutzmann: Das hat er nur getan, weil er von der Inhiberin jede Woche acht Mark bekommt. Sie bestatigte das auch gegenüber mehreren Beamten und blieb auch in der Verhandlung bei dieser Behauptung. Die als Zeugin vernommene Inhaberin des Zigarrenlädchens beschwor, daß der Schutzmann häufig zu ihr in das Haus gekommen und gesagt habe, ob sie nichts zu trinken habe. Sie habe ihm dann zwei Mark gegeben, das sei etwa zeynmal vorgekommen. Vier oder fünf Frauenspersonen bestätigten diese Aussage insofern, als sie angaben, die Frau habe darüber gesprochen, daß sie dem Schutzmann öfter Geld gegeben habe. Der Schutzmann erklarte, er könne sich nicht entsinnen, von der Frau Geld bekommen zu haben. Er entsinne sich des Falles nicht. Der Zeuge, dem es bei der Verneymung übel wurde, meinte, die Frau mußte sich wohl irren in der Person. Daß er zu ihr gegangen und sie gefragt, haben sie nichts zu trinken, halte er für ganz ausgeschlossen. Die Inhabern des Zigarrenlädchens blieo jedoch bei ihrer Angabe und ertlarte, sie trre sich nicht in der Person des Schutzmannes. Auf Befragen des Rechtsanwalts, ob er niemals in dem Hause von den Maochen Trintgelder angenommen, sagte der Schutzmann, er könne sich bessen nicht entsinnen. Auf weiteres Befragen, ob er überhaupt noch nie in dem Hause Trintgelder erhalten, gab der Schutzmann die Möglichten zu, daß vielleicht schon einer der Herren, mit denen er zusammengetroffen, gesagt habe, wir wollen ein Glas Bier trinten gehen. Tus Gerich: sprach die Angetlagte wegen der Beleioigung aus§ 186 und 185 frei, da festgestellt sei durch das glaublburege Zeu uis der Ladeninhaber n, daß der Schutzmann tatjachlich Geld von ihr angenommen habe. Wegen Verursachung von rühestbrendem Larm wurte die ungeklagie mit zehn Kart bestraft. Aus Vororten und Umgebung. — Ralk. 21.N0v.150. Die stadische Spallasse hat beschlossen, vom 1. Januar 1908 ab die tägliche Verzinsung der Einlagen einziführen. vom gleichen Zeitpunlte ab wird auch.e Erho ung des Zinsfußes eintreten, und zwar werden donn Eintagen bis zu 10000 M. mit 5½ Prozent uno ho ere Einlagen mit 3 Prozem verzinst. Diese Sate gelten aber nar für einlanen die jederzen sofort zurückgenommen werden können; gung vereinbart, so werden 3¾ Prozent g ug 4 Prozent Zinsen gewahrt. in tr Einlagen die wird halejährliche Kundlund bei jahrlicher Kundi= 621 93(1000) 761 839 65 147143 204(500) 78 82 3 1000, 37 818 58(3000, 768 904 148305(1000 671 73 36 609 961 98 908 96 600 149169 232 488 565 308 751 1000 896 932 81 150084 106 312 485 722 82E 49 96 151388 491 511 32 97, 740 364 73 33 152258 409 630 3000 846 9650 153022 196 464 504 351 ·22 30 315 19 316 31 154249 68 415 658 601 17 37 916°, 155 94 16C 74 61S 156049/#n0) 20" 106 987 157066 774 902 20 71 83 158021 144 313 3000 18 501 708 11 339 159 96 222 473 641 66 89 721 879 190018 767 842 16 125 87(500 266 1000 30 359 306 61 704 500 162002 613(1000 855 923 1630 9 254(3000 94 473 53 5 38 775 287 16413 52 848 470 165060 1000] 206 380 500! 166 16 54) 51 8x 724 16706- 214 307 519 695 781 670 933 83 163000 21S 36(3000) 321 527 322(600, 756 381 958 1690•9 25 420 688 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