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Inszeniert von Otto Kienscherf Mitwirkende: Die Damen: Horwitz, Lipski, Frey; die Herren: Odemar Nitzgen, Portz, Turrian, Becker, Siebert a.., Heber, Doser, Kiesau, Reitz. Einlaß 7 Uhr. Anfang 7½ Uhr. Ende ungefähr 10 Uhr. Mittelpreise. Dienstag den 15. Januar 1907. 142. Vorstellung. Gastspiel von Haus Siebert vom Neuen Theater in Berlin. König Richard III. Historisches Schauspiel in 5 Aufzügen von W. Shakespeare. Spielplan der vereinigten Stadttheater Köln. Opernhaus: Mittwoch 16., 122. Ab.=Vorst. Serie B: Die Legende von der h. Donn———"„"—— heiligen Elisabeth. Donnerstag 17., 123. Ab.=Vorst., Serie C: Der Waffen schmied von Worms. Freitag 18, 124 Samstag 19., 125. Ab.=Vorst., Serie A: Freitag 18. 124. Ab.=Vorst., Serie): Vendetta. Carmen, Sonntag 20., 126. Ab.= Vorst., Serie B:(Anfang 7½ Uhr): Salome. Schausp#lelhaus: Mittwoch 16.,143. Vorst: Das Glashaus. Donnerstag 17., 144. Vorst., 10. Vorst. im Novitäten=Abonnement. neu einstudiert: Könia 144. Vorst., 10. Vorst. im Novitäten=Abonnement, neu einstudiert: König Heinrich IV.(.Teil). Freitag 18., 145. Vorst., 21. volkstüml. Vorstell. zu ermäß. Preisen: Medea. Samstag 19., nachmittags 3 Uhr, 146. Vors., 23. Nachm.=Vorst.: Prinzessin Tausendschön; abends 7½ Uhr, 147. Vorst.: Monna Banna. Sonntag 20., nachmittags 3 Uhr, 148 Vorst., 2. Sonder=Vorst, für das Kölner Volksbildungs=Komitee: Hänsel und Gretel; abends 7½ Uhr, 149. Vorst.: König Heinrich IV.(2 Teil). Café Runge Hohestrasse 9. Morgen Montag den 14. Januar: Grosses Philharmonisches Konzert. ausgeführt vom Philharmonischen Orchester unter Leitung des Musikdirektors Hrn. Eduard Lertz. HIohestrasse 9. Holel-Restaurant Aegendorf„Emdekke sommes“ Glockengasse 37/39, Ecke Hämergasse, gutes bür Spezialität: Leutesdorfer Flasche 80 Pig Logis mit Frühstück zu 1,50 und 2 M. 30 Pfg.) und obergärige elweine. Lehrlingshaus St. Josef Köln Weißgerbereckgasse 2. 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Januar 1901; vormittags 11 Uhr im grossen Saale der Bürgergesellschaft eine grosse allgemeine öffentliche Die Rhei des verstorb deren Schlu müssen frei, sie zu respe und die W Glauben ei die Dreistic eine Speku werden. V u J. in katholisa Worten:„ welche in sehen. I. machend zu haben, die katholi geworden. des Mensc den Glau lerischem( Wahlzeit schwer, die Das 8 würde, wi mit den in Fran Folge des Religion demokrati und behat die Rel zuhelfen, Frankreich holung in Ueber d Klosters d schrift, la nunmehr unweit di öffentliche Val'Aj es wurde weil gege nehmen; Monats von Bres boten, wi Nicht gegen Religion sein, wei demokra Wir bra Beispielt der Soz Dort h Anzahl Demokr ordletel gehölt, Wochen drä gte demokre das Kr ehrwür Die Sonntag, 13. Januar, abds. 6 Uhr, im gr. Civolisaal, Neußerstr. 216 — Grosse Redner: 1. herr Stadtverordneter Rings(Köln). 2. Auser Reichslagskandidat herr Postsekretär Hamecher(Berlin 3. hert Dr. Sonnenschein(.-Gladtachz). Bei der großen Bedeutung und Wihtigkeit dieser Versammlung wird um rech zahlreiches und pünktliches Erscheinen gebeten. Einlaß 5½ Uhr. Beginn 6 Uhr zu der alle Parteifreunde hiermit eingeladen sind. Tagesordnung Der Wahlausschuß der Zeuteumspartei für Köln=Aippes ee Es werden u. a. reden die Herren Abg. Oberlandesgerichts-Präsident Dr. St Kiel und Landgerichtsrat Gröber-Heilbronn. Bei der grossen Bedentung dieser Versammlung wird um recht punkticne zahlreiches Erscheinen gebeten. Die Zentralleitung der rheinischen Zentrumspartei A·FTAlles Schreit DHaH’GLiA! Jader preist eln anderes Mittel, um tadurch wieder gesund zu weruee. en. Tarrente und Abertausseds der scheusslichsten Mixturen werden angebeten, die wuster beinee Erfeig haben, ale Ihren Magen zu verderben. #. Launse Sie dech die Arrendung inserer Mittel fort! Bie echadee eich monr, als un ranen zu elltron### Alur abesen die dear übersoupt erat eslange wartes, bie Sie wirklich krank sind? 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Wir als Sozialdemokraten haben sie zu respektieren, und der Sozialdemokrat, welcher das und die Würde des Menschen achtet, wird sich auch hüten, den Glauben eines Mitmenschen zu verhöhnen.“ Staunenswert ist die Dreistigkeit, mit welcher hier das sozialdemokratische Blatt eine Spekulation auf diejenigen in Szene setzt, welche nicht alle werden. War es nicht die Rhein. Ztg., welche sich in Nr. 29 n J. in ihrem Weihnachtsartikel eine Verhöhnung des katholischen Gottesdienstes, der h. Messe, leistete mit den Worten:„Mit allen Raffinessen der Kunst und der Technik umkleidet, führt der Klerus sein Schaustück auf." Das sotzsaldemokratische Blatt Respekt vor dem Glauben der Katholiken, welche in der h. Messe die Erneuerung des Opfers Jesu sehen. In Nr. 5 d. J. höhnt es über die alleinseligmachende Kirche, ohne natürlich auch nur eine leise Ahnung zu haben, was der Ausdruck bedeutet. Ein fanatischer Haß gegen die katholischen„Pfaffen“ ist der Rhein. Ztg. zur zweiten Natur geworden. Offenbar deshalb, weil sie„das Recht und die Würde des Menschen achtet“, und so sorgsam darauf bedacht ist, nicht „den Glauben eines Mitmenschen zu verhöhnen:. Bei solch heuch lerischem Gebahren, wie es das sozialdemokratische Blatt jetztz Wahlzeit des Gimpelfanges wegen an den Tag legt, halt es schwer, die Ruhe zu bewahren. Das Zugeständnis der Rhein. Ztg, die Sozialdemokratie würde, wenn sie in Deutschland ans Ruder käme, genat s# tei. Privatsache, in das sozialdemokratische Programm aufgenommen. Dies hat Liebknecht auf dem Parteitage zu Halle offen auss oo 2. der einmal agitatorisch tätig gewesen ist, wird wissen, daß dieser Punkt des Programms uns sehr gute Dienste geleistet hat(Sehr richtig!) und wir wurden unzweifelhaft eine ungeheure Torheit begehen, wenn wir ihn ändern würden.(Sehr richtig!) Gerade jetzt, wo ein ganz neuer Kampf mit dem Zentrum beginnen würde, würden wir mit einer derartigen Aenderung ohne Zweifel dem Zentrum Waffen in die Hände liefern, die es bisher gar nicht besesfen.(Sehr richtig!)“(Protokoll des Parteitages zu Halle Noch deutlicher sprach sich der„Genosse“ Fischer auf dem katholischen Arbeitern, die heute noch hinter den Zentrumsfahnen marschieren, ihren lieben Herrgott und ihren Glauben. Wenn wir sie erst von der Interessengemeinschaft mit uns, der Interessengemeinschaft aller Arbeiter und dem Gegensatz ihrer Interessen zu denen ihrer katholischen, protestantischen und der jüdischen Arbeitgeber überzeugt haben, dann wird sich auch das andere finden. Ich weiß dies aus meiner eignen Entwickelung.“(Protokoll des Parteitages zu Stuttgart S. 160.) Die Sozialdemokratie ist sich also wohl bewußt, daß ein Agitator, der die Religion angreift, bei dem religiös gesinnten Volke im voraus seine Sache verderben würde. Darum man dies zunächst mit dem unehrlichen Satze: Religion ist Privatsache zu ködern, und darum die Aufforderung: Laßt die Relig on aus dem Spiele! Zu anderer Zeit aber als in der Wahiperiode pflegt die Sozialdemokratie und ihre Presse ihren arimmigrn Haß gegen j de Religion in der unverblümtesten Weise auszusprechen; denn diese Feindschaft liegt in der innersten Natur des auf dem ödesten Materialismus aufgebauten Shsten. gtosse, Eduird. PSreii, og lhoe chh Die katholischen Anti-Zentrumskandidaturen wenn er im Sepemberhest der Sozialistischen Monatshefte 1904 ede bee ur Anioe gegeg de speibt:,„gendwalße Wellaufestung pied den Verkallen des Gemeinwesens zu den ihm ovliegenden. Kuttuxaufgaben (Erziehung, Wirtschaftspflege, Recht, namentlich Strafrecht, Kunst usw.) duch stets zu Grunde liegen; sie(die Religion) ist in diesem Sinne keine Privatsache, sondern eine zuhelfen, verzeichnen wir folgende.„Prtorntgrz.2. gnicder, öffentliche Angelegenheit von großer 9 Uhr, kurnrat. sich, wer oßartigen### den und el. dessen nat. Ein en gratis können ner loben J. F. ckaufe be Ich bin in B. M n so daß ich W. Folge des fanatischen Hasses der Sozialdemokratie gegen die Religion gedeutet. In Schimpfereien ergeht sich nun das sozialdemokratische Organ in Nr. 6 gegen den Kölner Lokal=Anzeiger und behauptet, es hätte nur die„Klerikalen", beileibe nicht die Religion gemeint. Um seinem Gedächtnisse etwas nachuhelfen, verzeichnen wir folgende„Heldentaten“, welche in Frankreich letzter Tage geschehen sind und nach deren holung in Deutschland die Rhein. Ztg. mit Sehnsucht ausschaut: Ueber dem Eingange zu der Kapelle eines gewaltsam geschlossenen Klosters der Rue de Douay in Paris liest man eine große Aufschrift, laut welcher dieser bisher dem Gottesdienst geweihte Raum nunmehr als Tingeltangel dient.— Der Gemeinderat von Gex, unweit des voltairianischen Fernex nahe dem Genfersee, hat den öffentlichen Verkauf der dortigen Pfarrkirche ausgeschrieben.— In Val'Ajol(Vogesen) trugen Schülerinnen ein Kreuzchen am Halse; es wurde von ihnen verlangt, sie sollten dieses„herausfordernde", weil gegen die Neutralität der Schule verstoßende Zeichen ab nehmen; auf ihre Weigerung hin wurden sie für die Dauer eines Monats vom Schulunterricht ausgeschlossen.— von Brest hat jede außere Kultushandlung bei Begräbnissen ver boten, wogegen der Klerus dieser Stadt Einspruch erhebt. Nicht wahr, Respekt vor der Ueberzeugung anderer; nur Kampf gegen den„Klerikalismus", aber durchaus ncht gegen die Religion! Es muß schon jemand arg mit Blindheit geschlagen sein, wenn er immer noch der Lüge Glauben schenkt, der Sozialdemokratie sei es nicht um Kampf gegen die Religion zu tun. Wir brauchen aber nicht einmal nach Frankreich zu geyen, um Beispiele für die Behauptung des fanatischen Christentumshasses der Sozialdemokratie zu holen. Man schaue nur auf Mainz. Dort haben die Sozialdemokraten in Verbindung mit einer Anzahl an ihren Rockschößen in das Stadthaus eingezogener Demokraten und Nationalliberalen die Mehrheit im Stadtverordnetenkollegium. Hat die Rheinische Zeitung nichts davon geholt, mit welchem Fanatismus diese Mehrheit in den letzten Wochen auf Beseitigung der Kreuze aus den Schu#en drägte? Freilich, von solchen„Heldentaten" verrät das sozial demokratische Blatt seinen Lesern nichts. Ist der Kampf gegen das Kreuz, welches dem Christen als das Zeichen der Erlösung ehrwürdig ist, etwa ein Kampf gegen den„Klerikalismus“? Die Sozialdemokratie versichert allerdings, um Leichtgläubige er ihre wahren Ziele im Dunkeln zu lassen, sie sei lediglich eine rtschaftliche Bewegung; mit religiösen Fragen habe sie evensowenig zu tun, als mit medizinischen oder musikalischen. Wenn dem so ware, war um in aller Welt befaßt sich denn die Sozialdemokratie so viel mit Religion? Weit mehr sogar als mit wirtschaftlichen Fragen? Wenn die Sozial demokratie ihrem Wesen nach die folgerichtige und allgemeine Durchführung des Materialismus ist, und das ist sie, so kann sie zum Glauben an einen persönlichen Gott nur im ausgesprochensten Gegensatz, ja im Verhältnisse des Hasses und Kampfes stehen. Leugnet sie das, so begeht sie wissentlich eine hand* Die Sozs ldemokratie tut sich viel zu gute auf den Satz: Religion ist Privatsache. Giermit, so versichert sie, sei er Religion nicht nur nichts an Achtung und Einfluß genommen sielmehr sei ihr erst damit die richtige Stellung und Freiheit jurückgegeben. Wir kennen den Satz schon von lange her. Die freimaurerloge hat ihn von jeher als Aushängeschild benutzt nd, wo sie die Macht dazu hatte, hat sie immer der katholischen leligion den Krieg bis aufs Messer erklärt. Kein Mensch hat hr bis heute geglaubt, daß sie mit diesem Satze die Religion ördern wollte. Doch abgesehen davon, wer täuscht sich über den Sinn des Satzes, wenn man etwa behaupten wollte: Treue, Worthalten, Wahrhaftigkeit sind Privarzur: Peiß die Rheirzeugnisse 9 bevorstehendten Preisen macher. Klorihalten, zoommgmern zuun gruum, nische Zeitung nicht mehr, was„Genosse" Vollmar auf dem Frankfurter Parteitage gesagt hat:. gentigkett, die *„it der vielfach getriebenen Zweideutigkeit, die Religion als Privatsache zu bezeichnen und dabei die Prinzipien niedrigster und albernster Pfaffenfres serei und Kulturpaukerei, welche die Partei so viel geschädigt haben, zu treiben, muß entschieden aufgeraunit werden".(Parteitag zu Frankfurt S. 146.) „Genosse“ v. Vollmar hat jedoch vergessen, daß diese Kaltur pankerei, diee Pfafenfressreit, dieser Han, gegen ie, hrstiche Religion zum Lebenselement sozialdemokratischer, Blätter, ine Loder seicher von Schlag, der. Vherschek. Seizus, schise So trifft auch zu, was ein anderer„Genosse“, Dr. Paul Beinstein, nach einem Bericht des Vorwärts in einer sozialdemokralischen Versammlung zu Berlin erklärte: aus der Forderung„Trennung der Kirche vom Staale; ergebe sich die Konsequenz, daß die Sozialdemokratie auch gegen die Religion Stellung nehmen müsse; denn Kirche und Religion selen untrennbar. Die ersten sozialdemokratischen Führer seien fast alle Freidenker gewesen, die sih von Religion und Kirche em anzipiert hätten. Als dann die Partei großer wurde, habe sie mit Rücksicht auf das Hindernis, welches die religiöse Ge sinnung der Bauern der soziald mokratischen Agitation entgegensetzte, den Programmpunkt aufgestellt: Religion ist Privatsache. Also nur aus taktischen Rücksichten, vor allem um ahlstimmen zu gewinnen, sei dieser Punkt in das Programm der Sozialdemokratie au genommen worden. Das sei nicht nur Widersinn, Ein Sozialdemokrat, der auf der theoretischen Grundlage seiner Partei steht, kann nie und nimmer zugleich gläubiger Christ sein. Dies hat der der Rheinischen Zeitung wohlbekannte„Genosse Erdmann in den Sozialistischen Monatsheften(1905, 519) en„Verlange ich aber von einem Sozialdemokraten die Anerkennung unserer wissenschaftlichen Grundlagen, dann muß ich die Frage, ob ein Katholik Sozialdemokrat sein kann, Es ist dies lediglich eine nähere Ausführung dessen, was Bebel in seiner Schrift über Christentum und Sozialismus(S. 16) schreibt:„Coristentum und Sozialismus stehen sich gegenüber wie Feuer und Wasser.“ Dem„Genossen" Bebel kann daher der Kampf gegen Religion und Christintum nicht lebhaft genug geführt werden: Greift ja die Religion nicht an, mahnt man uns; ich kann nur sagen: Wir tun dagegen, daß die Religion zu Verdummungsbestrebungen benutzt wird, nicht zu viel, nein zu wenig; auf diesem Geviete müßte unsere Oresse sehr viel mehr tun.“(Protokoll des Parteitages zu Hannover 1899, 124.) Und nochmals wollen wir den„Genossen" Erdmann hören welcher im Gegensatz zu der Rheinischen Zeitung seine Ansicht emir haben gar keinen Anlaß, ein Hehl daraus zu machen, daß die Sozialdemokratie der Kirche— ob katholisch oder evangelisch— feindlich gegenüber steht, und daß wir unsere Forderungen mit besonderer Entschiedenheit deshalb stellen, weil wir wissen, daß wir damit die Macht der Kirche brechen werden.“(Soz. Monatshefte 1905, 516.) Damit die Rheinische Zeitung aber nicht mit der faulen Ausrede kommt, die Kirche habe mit Religion gar nichts zu tun, sei vielmehr gleichbedeutend mit„Klerikalismus“, möge sie Belehrung von demselben„Genossen" Erdmann annehmen: Nun pflegt man einen Unterschied zu machen zwischen Kirche und Religion: Die Kirche als Machtmittel der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Volkes ist selbstverständlich zu bekämpfen, aber die Religion, die innere Ueberzeugung des einzelnen Gläubigen, entzieht sich unserer Einwirkung, sie ist für die Partei Privatsache. Ich bin der Meinung, daß sich Kirche und Religion wohl theoretisch, aber nicht praktisch auseinanderhalten lassen. Die Religion wenigstens, mit der wir es zu tun haben, das Christentum, kennen wir nur in organisierter Gestalt, als Will die Rheinische Zeitung nach all diesem mit dem Märchen von der toleranten Sozialdemokratie, welche der Retigion, dem Christentum kein Härchen krümmen wolle, noch weiter auf den Gimpelfang ausziehen? Wir werden ihr dann weiter folgen und ihr die Heuchlermaske immer wieder herunterreißen. welche in der gegenwärtigen Wahlbewegung bald hier, bald dort auftauchen, sind eine Erscheinung, die sich bei jeder Reichstagsauflösung aus„nationalen“ Gründen, d. h. wegen Ableynung oder Kürzung militärischer, neueroings auch kolonialer Forderungen mit absoluter Sicherheit einzustellen pflegt. So war es 188 und 1893, so ist es 1907. Es sind auch durchweg dieselben Kreise, welche diese Kandidaturen aufstellen, bzw. sie unterstützen, und wer sich der entsprechenden Kundgebungen aus den früheren Jahren erinnert, wird auch zum guten Zeil dieselben Namen wiederfinden. F Diese Herren treten auf als Katholiken. Wir sind die letzten, ihnen diese Eigenschaft zu bestreiten. Es befinden sich darunter eine ganze Anzahl Namen, deren Träger sich zweifellos in katholisch=kirchlicher Richtung verdient gemacht haben. Die Herren geben sich aber weiter als nationale Katholiken. Nichts liegt uns ferner, als ihre nationale Gesinnung zu bestreiten. Aber sie sollten sich nicht als national im Gegensatz zur Zentrumspartei und deren Führer aufspielen. Das ist irreleitend und anmaßlich. Auch die Zeutrumspartei und ihre Führer sind national, sagen wir in ehrlichem Deutsch: vaterlandsliebend. Sie sind national aus Grund atz und haben sich auch tatsächlich bei zahllosen Gelegenheiten als national erwiesen. Mehr als einer derjenigen, welche jetzt am lautesten im Streite gegen sie rufen, auch der deutsche Reichskanzler, haben es ihnen ausdrücklich bezeugt. Aber die Führer der Zeutrumspartei sind nicht bloß nationale Katholiken, sie sind auch Mitglieder einer politischen Partei, die, auf dem Boden unseres modernen Verfassungslebens stehend, von dem Rechte Gebrauch machen und die Pflicht üben, die Forderungen der Regierung auf ihre sachliche Berechtigung und auf ihre Vereinbarkeit mit der finanziellen Leistungsfähigkeit des Da liegt die Lifferenz. Die latholischen Antizentrumspoliker, wie sie eben wieder in dem von der Köln. Zig. veröffentlichen Aufrufe hervorgetreten sind, verlangen, daß der Reichstag die Reichsregierung in ihren Bestrebungen zur Erhaltung der Machtstellung des Deutschen Reiches und der Sicherung und Entwickelung unseres kolonialen Besitzes„rückhaltlos un dauernd“ unterstütze. Das heißt im Grunde genommen nichts anderes als: der Reichstag hat allem zuzustimmen, was die Regierung auf militärischem und kolonialem Gebiete fordert; das heißt den Reichstag für diese wichtigen, nach der Seite der finanziellen Belastung des Volkes wichtigsten Gebiete geradezu Die Unterzeichner jener Kundgebung glauben damit der katholischen Kirche im Deutschen Reich und dem Katholizis= mus am besten zu dienen. Ihren guten Glauben in allen Ehren, aber vor ihrer Einsicht haben wir wenig Respekt. Nur die starke, politische Zentrumspartei, welche auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens umsichtig und energisch sich betätigte, konnte den staatskirchlichen Ansturm der siebziger Jahre zurückweisen und die Freiheit der Religionsübung auch für die Katholiken schützen und sichern. Die Kölnische Zeitung nennt die katholisch=„nationale“ Kundgebung eine„bedeutungsvolle,“ wie das Blatt denn heute von Katholizismus geradezu trieft. Und doch ist dies dasselbe Blatt, das in den siebziger Jahren den Maßregeln des Kulturkampfes gegen die katholische Kirche und die Katholiken zugejubelt har. Wenn es nach Wunsch und Willen dieses Blattes gegangen wäre, so würde die katholische Kirche in Preußen stranguliert und ausgepovert worden sein. Allen katholischen Rebellen gegen die um ihre Existenz kämpfende katholische Kirche hat es verständnisinnig die Hand gedrückt. Und heute hat dieses Blatt keine anderen Instinkte wie damals. Heute ist es auf kirchenpolitischem Gebiete das Organ jeues Jungliberalismus, dessen Ideal der Block nach französischem Muster wäre. Katholische Notabeln, unter dem Segen der Köln. Ztg. für den Katholizismus gegen das Zentrum kämpfend: das ist ein lebendes Bild, bei dem es einem um die Katholiken leid tun kann, so es stellen. Die Köln. Ztg. bespricht den Aufruf derer um den Grafen Wilhelm v. Hoensbroech unter der Rubrik: Risse im Zentrumsturm". Wie oft ist im Laufe der Jahre diese Rubrik benutzt worden, und schließlich war es doch nichts Das bißchen katholischer Mauerfraß wird die Quadern des Zentrumsturmes, den ein Bismarck vergebens berannt hat, wohl auch nicht lockern! aus Opportunitätsgründen hat man den Satz: Religion ist Dunkel von Farbe.— Stark konzentriert. Besitzt den Wohlgeschmack des Fleisches Die ständige staatliche Kontrolle der Fabrikation bietet eine sichere Garantie für die Güte und Reinheit des Produktes. Senden Sie uns eine Staniolkapsel unseres Fleischextraktes und wur senden Ihnen ein Kochbuch mit ausgewählten Rezepten. * A r m o u r& a m p; C o. L t d. H a m b u r g. Seite * 11 14 19 nig ner Offene Stellen. Mehrere tüchtige Werkzeugmacher, sowie Werkzeugmaschinenschlosser, Werkzeugfräser für Universal Fräsmaschinen und Fräser für gewöhn liche Fräsmaschinen zum sofortigen Eintritt bei hohem Lohn und dauernder Stllung gesucht.“ Felten& GuilleaumeLahmeyerwerke, Aktien Gesellschaft, Frankfurt a. m. Kathol. 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Angeb die Anr Accker M teile ich und Unz schweren R. 11 Zweites Blatt. Kölner Local-Anzeiger Nr. 13* Sonntag, 13. Januar 1901. Seite 3. Rhein. Sonntage blatt, Jahrgange v. dem Jahre 1893 werden gesucht und gut bezahlt. Off. u. Nr. 74 an die Gesch. d. Bl. M höchst. Werte angek. Achterstr. 4. Verloren& Gefunden. Pelz verloren Donnerstagabend im Opernhaus II. Rang. Abzugeben gegen Belohn Nippes, Mauenheimerstraße 30, part. am 5. Januar verloren. Von wem, zu erfahr. Hohepforte 6. Schwarz mit größ Geldinhalt verloren. Kohe Belohnung zugesichert. Bescheid erteilt Nippes, Cranachstraße 5 p Ein Portemonnaie mit Inhalt gefunden. Eintrachtstr. 15 abzuholen Bonner= 243. Spitz zugelausen. str“, Vermischtes. Stadtvererdneten-Versammlung 3. Sitzung Donnerstag den 17. und Freitag den 18. Januar 1907, abends 6½ Uhr. Tages=Ordnung. 1. Fortsetzung der Etatsberatung und Festsetzung der zu erhebenden Steuern, falls die Beratung nicht heute ubend beendet wird. 2. Ueberlassung des Gürzenichs a. an den Verein für Vo ksbildung Köln=R ves, d. an den Lehrerund Le., erinnen=Gesangverein. 3. Verkauf eines Grundstücks in Bessenich 4. Vertrag mit der Oberpostdirektion betr. die anderweite Unterbringung des Postamtes KölnSchlachthof. 5. Aenderungen der Geschäftsanweisung für die städtischen Zahlstellen und die damit verbundenen Sparkassen=Zweigstell. n. 6. Erhöhung der Gebühr für die veterinärpolizeiliche Untersuchung des an Sonn= und Feiertagen auf dem Schlachthofe eintreffenden Viehes. 7. Ueberlassung von Schulsälen an das Kuratorium der cortbildungsschule für nicht mehr schulpflichtige Mädchen. 8. Errichtung einer städtischen Nahrungsmittel=Untersuchungsanstalt. 9. Antrag Brems u. Gen betr. die Heranziehung etwaigen Gewinnes aus dem städtischen Grundbesitz für den gegenwärtigen Bedarf. Köln, den 12. Januar 1907. Zehung Cottbusser LoTT Das Sechswochenamt für Fran Witwe Josef Braschoß geb. Jansen findet statt Dienstag den 15. Januar, morgens 8½ Uhr, in der Pfarrkirche St. Johann Baptist, wozu Verwandte und Bekannte höflichst eingeladen werden. Das Jahrgellächtnis für die verstorbenen Eheleute c Jakob Froitzheim u. Maria Anna Froitzheim geb. Bayer und deren Tochter Sibylla findet Montag den 14. Jauuar, morgens 9 Uhr. wozu hiermit höflichst eingeladen wird. St. Peter Danksagung. die uns bei dem Hinscheiden meines unvergeßlichen unseres lieben Vaters ganz besonders erwiesene Teilnahme der Kölner Bürgergesellschaft sprechen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank aus. Kdin=Braunsfeld, den 13. Januar 1907. Für Gatten Abonnenten-Eisch für Beamte und Kausleute Familie Jakob Lülsdorff. ####wecke des Lausitzer Renn- und# ##ferdozucht-Vereins zu Cottbus# 150090 Lose 5702 Gewinne #im Gesamtwerte von Mark Las. Logis mu ganzer Pension auduen ddeu iz Tanksagung. Für die zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung meines sen Gatten, unseres guten Vaters, Bahnseigschaffter Johann Schmitz sowie für die vielen Kranzspenden und die zahlreiche Beteiligung# seitens der Stationsbeamten sowie seitens seiner Kollegen Köln=### Hauptbahnhof und den übrigen Teilnehmer sage ich meinen herzlichsten Dank. Witwe Josann Schmitz nevst Kindern. im Werte Voll 390 0 2930 u— 1000u10900 5001— 9000— 1098— 5011— 104— 5000 5990 500 5000 17 Hunnenrücken 17. Köln=N konzessioniertes Pfandleih=Geschäft 1 Withelmstraße 25. Vorschüsse werden sofort gewährt. Rat in Zivil- u. Strafsachen Eingaben, Verträge, Testamente, Gütertrenn, Schuldeneinziehung. GläubigerArrangements, Gnadengesuche, Steuer=Erklärungen usw. usw. Rechtskonfulent Jean Wagner Bayardsgasse 28 ##er liefert diverse neue Möbel an tücht. Anstreichermeister f. Gegenleistung? Off. u. A 100 an die Annahmestelle Luxemburgerstraße 9. liebe 5a-25000 LOSE à 2 Mark. Verkau stellen sind durch Pahate kenntlich. 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Die gesamte Brandentschädigung reicht nicht zum Aufbau der Kirche, die doppelt so groß sein muß als die alte. O helft der armen katholischen Diasporagemeinde. Torgan in Sachsen. Schrage, Pfarrer. Das Jahrgedächtnis für Frau Justizrat vom Grafen Jenny geb. Dunn findet statt Dienstag den 15. Januar, morgens 10 Uhr, in der Pfarkirche zur h. Maria in der Kupsergasse, wozu ergebenst eingeladen wird. Das Jahrgedächtnis für Herrn Theodor Odendahl findet statt am Dienstag den * 15. Jan, vorm. 9 Uhr, in der Pfarrkirche St. Pantaleon in der Schnurgasse, wozu freundlichst eingeladen wird. Rosenkranz-Bruderschaft in St. Andreas. Die Exequien für Frau Geheimrat Pauline v. Sandt geb. Michels finden statt am Montag den 4. Januar, morgens 9 Uhr. 1903 dicht gedrängte Menschenmenge, welche mit Spannung der Bekanntmachung der ersten Wahlresultate entgegensah; der bisherige Gesandte im Deutschen Reiche für China, Yantcheng, mit seinen Setretären beim Verlassen des Chinesischen Gesandtschaftspalais in Berlin; die Konferenz der Oberpräsidenten aller Provinzen Preußens am 6. d. M. im Ministerium des Innern; die Eisenbahn=Katastrophe in Schottland und die neueste Aufnahme des Sultans von Marokko. ( Der Wasserstand des Rheines ist wieder zurückgegangen. nachdem er anfangs der verflossenen Woche die Höhe von 4,45 Meter erreicht hatte. Gestern nachmittag zeigte die hiesige Wasseruhr 3,07 Meter. 5 Schwere innere Verletzungen erlitt ein Kutscher auf dem Pantaleonswall, der auf dem Kutschersitz sitzend bei der Einfahrt in das Tor zwischen die oberen Querbalken des Tores und den Bock des Wagens geriet. Man brachte ihn zum Augustahospital. # Das Messer. Auf der Severinstraße brachte ein 17jähriger Bursche einem Manne einen Messerstich in die Hand bei. 9 Die Witterung war in der letzten Zeit sehr milde. Bei Westwind war der Himmel bedeckt; Nebel und Regengüsse waren an der Tagesordnung. Die Temperatur zeigte gestern als niedrigsten Stand+ 1,3 Grad Celsius, kurz nach Mittag+ 8 Grad. Das Barometer war stark im Steigen begriffen. * In Aippés findet heute Sonntag abend 6 Uhr im großen Tivolisaal eine Wählerversammlung statt, in welcher Herr Stadtverordneter Rings, Herr Dr. Sonnenschein, sowie der Reichstagskandidat Herr Postsekretär Hamecher sprechen werden. Bei der großen Bedeutung der Wahlen werden die Parteifreunde in Nippes nicht versäumen, durch zahlreiche Beteiligung ihrem Vertrauen gegenüber der Zentrumspartei imponierenden Ausdruck zu verleihen. Aus Vororten und Umgebung. 5 Dorz a. Ry., 12.Jan.1907. In der vergangenen Nacht schlugen drei Einbrecher an einem hiesigen Uhrmacherladen das Schau fenster entzwei und raubten aus der Auslage für etwa 6000 M. Uhren und Goldwaren. Die Diebe entkamen mit ihrer Beute unertannt. Vereins=Nachrichten. 0 Die Kölner Bäcker-Zwangs-Innung hielt am Freitagabend ihre erste Quartalsversammlung ab, die Obermeister Gotty Mehren leitete. Er ehrte das Andenken der Verstorbenen, insbesondere des verstorbenen Ehrenobermeisters Blumacher und des Vorstandsmitgliedes Peun. Nachdem der Bericht des Vorstandes erstattet war, wurde über den Kassenstand berichtet. Das Vermögen der Innung beträgt etwa 5000 M. Eine Lehrlingsordnung wurde einstimmig angenommen und soll der Behörde zur Genehmigung unterbreitet werden.— Sekretär Haubrich erstattete hierauf den Bericht über den Arbeitsnachweis und die Krankenkasse. Seit etwa 1½ Jahren hat die Innung den Arbeitsnachweis und die Krankentasse im eigenen Bureau errichtet, was zur Folge hatte, daß das Vertrauen zu dem Arbeitsnachweis stieg und der Verkehr sich fast verdreifachte. Von 2000 Gesellen, die Arbeit suchten, wurden über 1900 plaziert. Die Krankenkasse hat noch immer unter dem Einflusse der freien Arztwahl zu leiden, namentlich wurde die Krankenkasse durch die Brotausträgerinnen in Anspruch genommen. Von diesen gingen an Kassenbeiträgen ein im letzten Jahre 111., während sie an Krankengeld in demselben Zeitraum 1100 M. be zogen. Aus der Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden in die Kommission zur Regelung von Streitigkeiten zwischen Meister und ihren Leyrlingen ging Hr. Dehrigs an Stelle des verstorbenen Hrn. Peun hervor. Man beschloß in Zukunft bei Begräbnissen die Innungsfahne nicht mehr bis zur Stadtgrenze, sondern bis zum Grabe mitgehen zu lassen. Die Besprechung über das Vorgehen des Hefe syndikats und die Beschlußfassung über Gegenmaßnahmen rief eine levhafte Erörterung hervor. Kurz vor Weihnachten habe das Syn dikat die Freie Vereinigung der Kölner Bäckermeister boykottiert, weil die Kölner Meister außerdem von der ringfreien Hefefabrik in Aachen bezogen hatten. Allseitig trat man dafür ein, eine eigene Hefefabrik zu errichten. Die Innungsmitglieder zeichneten 50000., welche dem Vorstand zur weiteren Veranlassung übergeben wurden. Der Obermeister bemerkte, daß ihm auch eine Zeichnung von 25000 M. zu diesem Zwecke von rheinischen Bäcker=Innungen überwiesen wurde. Ueber gewerbliche Angelegenheiten referierte der Obermeister, daß nach der in Aussicht steyenden neuen BäckereiVerordnung in erster Linie Bäckeraien höchstens bis 1½ Meter tief unter dem Erdboden liegen dürfen. Gegen diese Bestimmung müsse man energisch protestieren, denn bei strenger Handhabung würden dadurch acht Zehntel der Kölner Bäckermeister ruiniert. Zwar könne die Ortsbehörde Ausnahmen gestatten, wenn die Backstuben im übrigen in tadellosem Zustande sich befinden und genügend Luft und Licht vorhanden sei. Man möge also in erster Linie für ordnungsmaßige Backstuben sorgen. Mit den übrigen Bestimmungen der Bäckerei=Verordnung, die sich auf die Hygiene beziehen, könne gelucht. Nähe Chlodwigplat. Offerten mit Honoraranspr u. Ref. u. A 6 a. d. Geschäftsstelle d. Bl. Schönes luftig, mit großem Fenster, billig zu vermieten. Hohestraße 26. KNA 4 Aeltestes Vermeidung des“ Konkurses bei Zahlungsschwierigt. Ordnen der Bücher u. Vilanzeu bes. diskr. ein tücht., erfahr. Kaufmann u. Bücherrevisor. Kommt auch nach auswärts. Angebote unter S A 2400 an die Annoncen=Expedition Hugo Acckersverg, Köln=Ehrenfel d nden teile ich gern kostenlos mit, wie ich und Unzählige durch ein Getränk von schweren Leiden befreit wurden. R. Uppost. Hannover, Siebstr. 7. befinden sich Anzeigennnahmestellen für den ölner Local=Anzeiger: Geisselstraße 12. A. Heesen, Vent erstraße 252, Jos. Zacher. Peuloerstraße 366(gleich hinter dem Bahnübergang) Paul Göbbels. Anzeigen für die Nummer desselben Tages werden bis morgens 9 Uhr, in den Vororten bis abends vorher 8 Uhr, angenommen. Ebendaselbst neueste Nummer der Kölnischen Volkszeitung 10 J. des Kölner Local=Anzeigers 5 3. Gründliche Ausbildung. Für bevorstehende Karnevalssaison beginnt ein neuer Kursus in Rokoko=Phantasie= und historischen Frisuren. Wegen Einteilung der Stunden frühzeitige Anmeldung erwünscht. Albertusstr. 7 part. Frau Joh. Iven, NW emren. Der. 1u. r. anflllte Tocales. * Stadtverordnetenversammlung. Weitere Sitzungen sind vorgesehen für Donnerstag den 17. und Freitag den 18. Januar. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Punkte: Fortsetzung der Etatsberatung und Festsetzung der zu erhebenden Steuern, falls die Beratung nicht Samstagabend beendet wird, Vertrag mit der Oberpostdirektion betr. die anderweite Unterbringung des Postamtes Köln=Schlachthof, Aenderungen der Geschäftsanweisung für die städtischen Zahlstellen und die damit verbundenen SparkassenZweigstellen, Erhöhung der Gebühr für die veterinärpolizeiliche Untersuchung des an Sonn= und Feiertagen auf dem Schlachthofe eintreffenden Viehes, Ueberlassung von Schulsälen an das Kuratorium der Fortbildungsschule für nicht mehr schulpflichtige Mädchen, Errichtung einer städtischen Nahrungsmittel=Untersuchungsanstalt, Antrag Brems und Genossen betr. die Heranziehung etwaigen Gewinnes aus dem städtischen Grundbesitz für den gegenwärtigen Bedarf. # In den Lesefenstern unserer Geschäftsstelle, Marzellenstraße 37, sind für diese Woche folgende Photographien ausgestellt: Die vor dem Geschäftshause der Kölnischen Volkszeitung im Jahre behauptet wurde. Wohl sei eine Kommission zur Beseitigung von Mißständen eingesetzt worden. Eine freudige Ueberraschung. Das Söhnchen von Frau Godehusen war in einem höchst besorg niserregenden Zustande, als sie, selbst erkrankt, zwecks Luftveränderung verreisen mußte. Bei ihrer Rückkehr, acht Wochen spater, fand sie den Kleinen frisch und kräftig zu Hause vor. Bremen, Breedenstraße 18, den 29. Nov. 1905 Mein Junge Heinrich magerte mit 7 Monaten erschrechend ab, konnte kaum etwas zu sich nehmen, da er die Milch nicht mehr vertrug. schrie immerzu und kam so ab, daß er mit ¾ Jahren nur noch 9½ Pfund wog. Wir durften ihn kaum anfassen, da er so schwach und wund am ganzen Körper war. Ich zogerte erst, Scotts Emulsion, die ich schon so viel hatte loben hören, anzuwenden, da ich dachte, das Kind wäre noch zu klein dazu, machte aber doch einen Versuch, und das war die Rettung des Kindes. Innerhalb kurzer Zeit erholte sich der Kleine zusehends, bekam wieder Appelit, nahm an Körpergewicht so zu, daß er jetzt mehr als das Doppelte wiegt und ist am Körper glatt wie ein Aal. Seit einigen Tagen steht er schon allein am Stuhl, und es lacht einem das Herz im Leibe, wenn man sieht, wie er rote Backen bekommt und wie vergnügt der Junge ist. Meine Frau, die wegen Krankheit 8 Wochen weg war, konnte gar nicht begreifen, woher der Kleine auf einmal so groß und kräftig geworden war.(gez.) Georg Godehusen. Scotts Einulsion, welche hergestellt ist aus den besten und reinsten Rohmaterialien, die in einem besondern Verfahren vorzüglich verarbeitet sind, besitzt eine außerordentlich hohe Nährkraft und be wirkt eine überraschend günstige Entwicklung der Kinder. Scotts Emulsion wird von uns iutschließlich in großen verlauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Naß, sondern nur in versiegelten Originalflaschn in Karten mit unserer Suutzmarke(Der Fischer mit dem Torsch). 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Röcker, Beim Stat der offentirgaten namentlich in solchen von nur daß man in den engen Torstraben, Haschwachsender Platanen ab16 Meier Breite von der Pflanzung bochwanyiktt.:„der dienelben sehen, bezw, von den jetzigen eine u. 2. bu.r25 die hohen Bäume venigstene reich fischt vry Zuft genommen werde. Redner empiaht, den Anwohnern Licht und Lust genommen.., den hübschen Anblick kleinere Baume zu pflanzen und wies u. Lum man dort kleinere hin, den jetzt der Sachsenring gewähre, nachdem man Bäume angepslanzt habe......4 Tan in den städtischen WirtHosin der Psalice. Lliegen eishz sgen Sshanzsectase, 1 B. Karlsbader und Bist abgeben möchte.„inergswässer aller Art in den Maiuse,, abgebe. Das viele Beschleiden der Baume empfiehlt besondere Ruckscht auf die Straßen in der Umgebung des Chlodwigplatzes, Karolingerring usw., die Roonstraße zu nehmen. der Elat wurde genehmigt,. u. Frems: Der Herr Veus Kchuscte Mbeist, dicsh der Ase iai sehes Cicelist Ausführungen gewandt. Nach den B⅛g. v, gag die bisherige berichtes der Gaswerte bin io ver,l( Pöosten werden die Abür bungen geng.—. e heselsase der ses se schecheh hehischce scschshesesche Heise ach en hsterchges hadereich esiosherns Crnaerigel. heisen. Beziglich der Einzsehung der Gelder sei eine der Aeven=Duniont. Vesiosch der Stasehuga de chmaerser eaien octe ioe Geasene esgtne eiag, ishe eiese verioren. D atete müsse, von Grund aus mal nachgeseten Dr. Dhresyor, Hetagzgt ze sare grise, angestesit, seien, Heser. 65 sieze sich sent, nachdem bessere Prafte, an gräften gesenlt gegenhabe im Rechnungsausfertigungspurrnta., die beim Gaswerk und üiber der großen, Zaht von„uwen=Di, Verzögerung der Ausserigung liege in der Zatg. der Sache, da erst im zweiten Monate sever Zeit, seien, piedgrhoft, Alegen, laustz er. schn ikten wurde. Ais man seinerzeit, das neue Statut beraten habe. Nescheike ie üicht u bengen und in der Mundertseit uichefurcihen Man braucht daran nicht eine Silbe zu anvern, wemn mar den Kernpunkt auf die gegenwärtig. Lage beziehen Diese Sätze treffen auch heute den Nagel auf den Kopf. Sozialdemokratische„Mittelstandsfrennee“ En ossenes Bokenntats. Uns als Arbeitern kann der Untergang des sogenannten asch heseie echeheseige ehche Bewegung, überall tritt er uns hindernd in den Weg, und können wir dessen Untergang nicht fruh genug verbeiwunse, bug euwer esen de sozäldemokratischen Aba. Bock (Gotha) 26.Aprill903. ** 1907. Ein Geistlicher schreibt uns zu den Ben. Ztg. über die Zentrumskandidatur Proz. esheie eane sce. ehche oese e. Goseneser d Heuz, Hasernese 10 Besz. Weigengeland Gritschlieblich der neuen in Ehrenfeld gevaureszenerte ge5gereie elel. Sie erschen, botzht alden Goaderieht sie dos Verwolungswogn. bungen sind genagt bei den Gaswverten). Au1g, 100 Brog, für gebaude 100 Pros, fvr Hrg, Wezixeo; Hie- Aimmoniakfabrik 100 das Fabrikgebaud:. gäll., Grotz, bur die.,izen g, Proz. esesteae alse s eclie ce sesece ele Gas= und Wasserwerken. Ich fur meine person„. verden., Richtig is alerdings, daiß die Sazoerte nicht über den esche cer Sesce echge e ee noch den Stot pduse zogazzg gu. also 1694065 M. mehr ganzen bisher abgeliesert. 95590,„zitätzperte haben nach dem im Creot, ver guggvor, Die Cbierigratz 1g 2681535 D. alb. geliefe i al. 3824 Pl. mehr. Die aserwerte haven gbzuiesern 427465., asächzltch 55992 Bi.ePserechzliegernungen der dei mehr. als im Eiat gefordert war. V.. 9208936 m. Diese den Ouounhten eines Wieses Zügesiändnig.8 Hrn. Brens ist schon etwos, Veine nus huhrungen wengen wpir falschlich ernenerungssonds den vr bisder ansamme z gzeiterungsfonds. Am schliumsten steht keine Pfennig, haben, nicht einmal für die sexrupeggerbstosten. konds hat, braucht man im“.,., aber nicht einmal einen Steuern vicht ou erd..— aber nicht alles auf einmal ändern, Betriebssonds. Wir können aber nicht aues, per,(gatspergtung. ein H even. Bu.stont. Was an den Werken abgeschrieben ust, auch aumn wohe de. 2d Hais nich eiteut Sed be= Bent die innere Einrichtung. Ich habe mich gefreur, Pghex ge. 9615s Div, e Prenger weit doerauf Ilu. det, IR. 6e er e aike riakeiten entstehen, da sie immer mit Vorschussen rechnen Pidbacd Percbe Weuch beailt weheht, baht Per uei ie Khader stig seier di Arbeiten im Rohrnetz müssen auch im Sommer geHes chrese alsenetanshen, esache bengent. Wie brachen in 913. e ais eisten großen Mleiget, .e Außenstände für die Gaswerke ein Vierteljahr zu spät eingezogen werden. Das scheine an einem Mangel der Ergansation P A eune embhall. Bürgerschaft wundere sich, daß die Rechnungen so spat vorgezeigt erkiart, Cup. dem Paviere stehe, als praktisch gehandhabt timnung mehr auf dem voptetra, auch von derarigen Fällen ldle Peo2t,. De esgegeie. de bie un desiäheung.. er scht einige Fäle teune, danen er dieses leste Mittel micht.e ange. seud Tschirnt. Die Auwendung der Bestimmung Hr. Beigeordueter, Dhapipstag,„Die Auwenr tzug, sich in diesen über das Abschneiden der Wosgrhite greg bve., andere Weise nicht A ea d- ceise eisch, Hehorehchel esechgel e vertoren gegangen...u, alle Fälle, wo es wegen der Zahder Depltation zu beraten, um Härten gegen den Diesem Wunsche soll entsprochen und dr. scgu zugezogen werden. iuns das der Tretesthatug ber z Srtescseliüle eis erde Malscelik e de sich eis der Lacheal ounr Ausbau der Strecke noch nicht gekommen ker.... und Brems wurde zugesagt, das die Angelegenheit nochmals in der Kommission dr. Joesten, enpfäg, die Strcke nash Strecken zweigleisg du. gochen.„..# erlärte auf eine Anfrage* Zschirnt daß die Vorberetungen zur Einführung des etrischen Vertobes In., Hygfe wpig gr. Beigeordneter Hesse Bein Etat de, D., erskten Male mit einem Feyibetrag abschließe. Es sei deshalb eine Erhöhung der Gebühren beabsichtigt, über welche besondere Vortage Vemacht w zmi„parkassen=Stat fest. der Stadtassenetgt... mehr zur Beratung der DeckungsDie Versammlung schritt nunmehr 3u.—.——. 2, den Beschlus. mittel. Hr. Beigeordneter A den..u hergize iatg# sche doal. Jur Decktang, dei. Zeisk, von 910.40 M. ol u. a. an X Köln, 12.Jan.1907. otn=Kepg, 2eh, us Hr üie beger. Lerae Veri, Sesche e ese cechle se estece e c ch ondern Bu., Veueh Ludeie gart siütr die daudpirschaft bewaher beauten=Uniform sih em Berd Iur, is der Zentrumspartei einwahrlich auf volles Verständnis asch elshee e ee oe e ece ade vrotestantische Verbandsmitglieder rühmend anerkannten, der wird auch als Abgeordneter jedem Stande und wahrlich nicht zuletzt der Landwirtschaft das geben, was ihr zukommt. Dessen. der Schreiber deser Zeleusitz gepis und dos gatzinntg hige en Sesitrunzswpogto, e uns bessen nur aufeichtig freuen. Daß diese in so verschiedener Hinsich, treffliche Kandtoatur der Koln. Ztg. recht unangenehm ist, laßt sich wohl begreifen. ebe, A alse, Bele. Perkeisergr Geig egsels ss die Genossen, der Bruderkampf.(„Brüderlichleit““ Führer der Partei waren es, welche die unsere Reihen geworfen haben... Es hat sich eine förmliche Kamarilla gebildet, die jedem die sozialLuckrtiche Lchene u. hosten beie ver sechesele“ oder Unrichtigteit kein Mensch etwas über Besti deren Richtigkeit oder Unrichtigteit kein Mensch, etwas cht dat. Ju, Oeog, ,,ehrbetrag von 100000.erhoben werden, der durch Austebung der Aurschung von 1 Proz der hr-=Hesergschneter Adenauer begrindete, diesen Vorschlag un Pr Pescg gor dpe, Bach langerer Diskussion, in der besonders pr. Einzelheiten der Diskussion kommen wir in der acben ade Bilalstete ate de Seshe. eg e e. in lichtvoller Rede das Für und der an de Hal de Seicse bceie elish nd ergelece sei. Die Sieuer sol das Doppelte der Gewerbesteuer verragen und den Bltgjedern der Versgzamtsng ugenen sotz, moesigen Aunger) De Kaisterange wunse uin dald use 6b. gebrochen und bis Donnerstag verlagt. Zur Reichstagswahl. A Ludwia Windthorst hat in seiner bekannten Kölner Gürzentghride bei der, Sepiezualswahl die Lage kapp und sorschte nach alen Seiten, ab nicht die ganze Septennats= Saschet. dich acesüir nih aulcz uich ve griheg, sgesche Mehseheit zur shofen,(Sehe bateh) und wend das sein sel. dann muß das Zentrum unschädlich gemacht werden. berichtet die Franrs. B19.: Vu. vutz; Marte: Freunde Antwort auf diese rhetorische bentung.“ Die einen lachten for. und sat geängstigt seine Umgenung v. vander:„Wir wisen andere riesen im auren Wirrwarr Du. Zug. heine Säche gut ge. allerseits gehobener Stimmung ging man nach Hause Aus den Parlamenten. X Das Abgeordnetenhaus setzte die Beratung des Etats sort Dr. Miemer(Frs. Vp.) kam auch auf den§ 23 der Novell vo. Dr.„steuergesetz zu sprechen und erklärt, diese zum Einkommensteuerge)., Ptia, bösez Blut gemach. Anzeigepflicht der Arbeitzeber have Bret.—, den Finan, Getern batte auch gbe, r hi ben, 23 bes Einkotmensteuer v. u“ Seog(Bekanntlich ist vom Zentrum ein Antrag als Aasebung der Angesgenlicht ostelt worgker), Sa. erlser. nun der Finanzminister v. Rheinbaben:„Die Frage des Abg. Dr. Friedberg. ob der§ 23 bestehen bleiben soll, beantworte ich mit ja, und ich hoffe, daß der Abg. Dr. Friedberg das Werk seiner eigenen Partei nicht zerstören wird. Eisenbahnminister Breitenbach erklärt, er habe Verhandlungen Mastrchistege die Astaltseasie be eg ersece Kuschegente does Mlicek doe. Junen handete, beihtread sie soeg afrika. Auch die Wahlrechtsfrage ist schon längst zu einer Frage.r Ein Schlusautrag, wird gegen die Stimmen der Freisunigen angenommen. Der Etat geht an die Budgetkommission. Nachste Sitzung Donnerstag den:. Februar. Spielefabrik M. Weiden, Verlagsanstalt. Pe Bsgndere Spezaltiot. Besondere Speziantal. Fröbelspiele Beschäftigungs= und Gesellschaftsspiele. 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Nicht wahr, Sie sind gestern nachmittag im Fährbot angekommen?“ Er sah sie musternd und sehr freundlich an. „Ja, das bin ich!" erwider Charlotte befangen. Ja, ich weiß schon, der alte Ries, der gute Kerl, hat Ihnen seine Oeljacke umgehängt. Frau Wontje, unsere Nachbarin, hatte für Mutter nämlich einige Besorgungen gemacht und brachte die gekauften Gegenstände gleich beim Vorübergehen hin. Und so erfuhren wir, daß Tante Jensen ein neues Fräulein bekommen hat. Haben Sie sich denn gut hergefunden, Fräulein Ehrik? Da können Sie von Glück sagen bei dem Schneegestöber.“ Die Angeredete war flammend rot geworden, und Frau Jensen antwortete statt ihrer: Na, ein bißchen reichlich war die Anstrengung wohl; als wir dem Fräulein hier beim Tore begegneten, da fiel sie uns gleich in Dann schritt Frau Jensen dem Tische am offenen Herde zu, wo das Frühstück bereits wartete. Eine Klingel stand auf dem Tisch; diese ließ sie hell anklingen und rief Antje dann zu:„Clas soll Beinahe feindselig an Venemann fuy fie eerragfert..„Dir ist was passiert, Tante. So bist du doch sonst nicht,“ sagte er in freundlicher UnbefangenUeber Frau Jensens Gesicht flog ein Schatten, und als Jan das sah, dachte er gutmütig:„Sie ist die Jüngste nicht mehr und hat auf resolute Hülfe gerechnet.“ Na, da kann ich mich nur gleich auf die Suche nach einer anderen Stütze für die Mutter machen,“ sagte er laut und erhob sich.„Von dir ists sehr freundlich, Tante Jensen, daß du an unsere Doktorsfrau gedacht hast. Ich huffe, Fräulein Ehrik, daß es Ihnen bei meiner Schwester und meinem Schwager gut gefällt. Ich komme oft hin und Sie werden sehen, die nächsten Nachbarn sind lauter nette Leute.“ Ich danke Ihnen, Herr Begemann," erwiderte Charlotte, und ihre Stimme klang warm und dankbar, denn er war der erste Mensch, der ihr hier ein herzliches Wohlwollen entgegenbrachte. „Und wenn Schöfeleis ist, dann darf ich Sie führen? Können Sie Schlittschuhlaufen?“ „Ja, ich kann wohl, aver... „Nun, weiter brauchen wir nichts! Das soll aber ein Leben werden! So was kriegt man nirgends sonst zu sehen, als bei uns, Fräulein Ehrik. Also, die Hand darauf— Sie sind von mir engagiert, so lange das Eis steht.“ Verwirrt blickte Charlotte auf Frau Jensen. „Das kommt auf deine Schwester an, Jan,“ sagte diese. Die Türe nach dem langen Gange des Kuhstalles wurde abermals aufgerissen. „Frau Jensen, kommen Sie doch schnell, der Fuchs liegt glatt im Stall und will sterben!“ rief der Pferdeknecht, dem die beiden jungen Füchse anvertraut waren. Die Herrin des Hauses sprang auf und lief hinaus, Jan Begemann hinter ihr her.„Der teure Fuchswallach! Das Tier war doch sonst kerngesund!“ hörte Charlotte sie rusen. Charlotte blieb am Frühstückstisch allein. Die Mägde rannten nach dem Stalle.„ 96fa 82 Schwermütig blickte das junge Mädchen umher. Also das war Nils' Heimat! (Fortsetzung folgt.) Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 15. Jan. 1907 X Starrer Sinn Roman von Etats sort der Novelle eklärt, diese t gemacht. Finanz= hmensteuerein Antrag ute erklärte e des Abg. intworte ich dberg das iren wird rhandlungen angeknüpft. i derjenigen c letzte Reda. über die stedner aus, eine Ressortcend sie doch 3 preußische Wahlrecht ist für Südwester Frage der Freisinnigen * Haidheim. Nach einem langen Schweigen begann die alte Frau wieder auf ebrochene Mädchen einzureden. Sie gab ihr nicht den guten Rat, sich die Geschichte nich, zu Herzen zu nehmen, sie suchte ihren Sohn klar und entschieden, wenn auch in ihrem Innern das ganz zusammengebroch sie siuchte ihren Sohn auch nicht zu entschuldigen, sondern sie redete klar und entschieden, wenn auch in ihrem Innern eine Beute der widersprechendsten Gefühle, davon, daß tun müsse, als sei alles so weit in OCharlotte Ehrik hörte sie ihre jetzt gefaßte Haltung sie leise zustimmte: „So kommen Sie, Sie frühstücken. Ein unendlich trauriger Hunger? Mit dem rasend Demütigung? Und daß das Aergste. Als Frau Jensen, Cha Stube in die große Küche trat, die nach uralter e schaft wie dem Gesinde bei den sämtlichen Mahlzeit raum diente, öffnete sich ihnen gegenüber mit einen die große Tür und ein hochgewachsener, breitschul Mann erschien darin und rief der Frau vom Hause „Tag, Tante! Da komme ich ja gerade wie der Charlotte Ehrik fühlte, wie Frau Jensen zusan wie deren Finger sich um ihre Hand krampften. „Tag. Jan, der Fuchs kommt den Hühnern aber im: sagte sie mißlaunig. Aber ich dir doch nicht! Das ware das ersteme lein, wollen Sie sich unser Land auch mal ansehen rade recht. Es friert, und nach aller alten Leute: wir einen scharfen Winter. Der Fluß kommt in Stehen. Und dann sollen Sie mal sehen, was wir sind! Schöseleis— das ist, als wenn Sie im Nacht Ball haben. Wo ist Nils, Tante?“ in man um der Leute willen Ordnung und in Richtigkeit. sie schweigend an und imponierte ihr durch tung und durch die Einfachheit, mit welcher Sie haben recht, Frau Jensen.“ ich will anspannen lassen, unterdessen sollen ie müssen sehr hungrig sein.“ r Blick war Charlottes einzige Antwort. rasenden, brennenden Leid im Herzen und der daß sie sich die letztere selbst zugezogen, war J. Hense - Spezialgeschäft in Korsetts. Köln, Obenmarspforten 24.. „„„„ 44 Spiralfeder-Korsetts Local-Auzeiger Nr. 13 8 Sonntag, 15. Januar 1907. für Köln-Stadt d. h. die innere Stadt, begrenzt vom Rhein und dem alten Bischofswege, ist Justizrat Trimborn für Köln-Land Postsekretär d. h. für die Stadt ausserhalb des Phun Aon alten Bischofsweges und die Vororte, Hamnecher sowie für Kalk 2 h. in hochschnürend, mittelhoch 550 und kurzem Fasson.t. 450" 600 In besseren Qualitäten## K und OAA #.. 14.-— in gerader Form mit Strumplbändern 1150 B 7 0 10. KOFSGLLS oone Druck auf den Magen, per Stück.A,0, 1, 0,10L. Alleinverkauf für Köln der Korsetts — Marke Prima Donna— hervorragend in Fasson und Ausführung. nach Mass. Referm-Korsetts r Umstands-Korsetts Kinder- und Mäschen-Korsetts in allen Preislagen. v Vonn.- Julin Bisch., gagasa., chriedeges. u. Gretzgn mann, Hohenzalernring 94. Sropzur. Mühlenstepen. Anstreicherges, Herwia, beide Soulmannsg, 36.: Hern..##. at, Locke, Eisendrei. Bayardag. 21, u. Emilie Eremer, Sterneng. 95..— Musg Schreing Venloerstr. 270, u. Agnes Kann, Werderstr, ig.„„ macher, Postillon, u. Elis. 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Der Gerichtsarzt, der er, eine Unterschlagung besangen Au und auch später acht Woche, iun vährend der„Mutggader sei ein erregter Mensch, leide abbeobachtete, gab an,— Lalte 1. biglmehr für einen geist, nicht an Geisteskrankheit., er Giate unf, bieturg, dez, gopies bah sehr intelligenten Menschen. Eine Unterzuchttg keine Spuren eines Sturzes ergeven. Die#ach Labung weiterer Jeungen Zur ben Tarifvertrag, der im Bau eewerde vor, derntiostegt perhzent ist eine Stunde vorher daun ese csichte lschang eige, Khuaes, Seseechelge acle ane Sechen gnuich beshsthele ine Kestege eaiche 4 5 lür, der ihm ader nur bis 4 Uhr auzehauzpdiet, weree. 9e Klage auf Zahlung von 58 Psg. Ze, geige Hegge. slegen, wie Treid und Glaube mit Rüchicht auf die Vertchresgt es erfordert. Der erwähnten Tarifbestimmung lag offenbar die Absicht zugrunde, dem Arveiter, Vrx, L4.13, garzubereiten. Er hat zu gewähren, sich auf den Arvenesgpue un gözig, Es kann aber shch es e ese ccce Seschehräie en, esteshtes, Gesches echee Peasosten auise desce die lchait niächergeihge aund schon es dn Abn Der Alger lelil ale, Aich. Vezehlige der ganzel Das ergibt einen Betrag von 15 Pfg., zu deren Zahiung der Be klagte verurteilt wird. Die Mehrforderung wird abgewiesen. Klasie Sle eherne Seyer, Deutischer Ring 29... Lester, Tischlergef., Blaubach., * Heiratz=Antndn shausen, Rechtsanwaltsgeh, Verta Kob, Severinstr. 45, Hhut. Einheitsr. 1a.: Hem. Neuler, Friedrichstr. 36, u. Anna Todemann, Einheitstr. Magenleidenden oppingen mit, wie sie von langem qualv Magenkrämpfen befreit wurde. teilt gegen Retourmarke gerne und unentgeltlich Frau Luise Wöll qualvollem Magenleiden und - Heinr. r, Lands#atharing u. Sibilla sa GoldGretchen reicherges., Eisendreh. Schreine= Freiheit erweg 2. ld.- Heri. " Josef, aria, T. v. 5. v. Peter v. Heinrich v. Franz S. v. Jo. ed Meyer n. Fabrik ., Kalbstr. 20A. 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Mitwirkung des Kirchenchors von St. Maria im Kapitol u. des Organisten Karl Sattler. an 40 f sind im Gesellenhaus u. Marienplatz 17 im voraus zu haben. Kinder zahlen 10) an der Zu reger Teilnahme an der Festversammlung wird dringend eingeladen. Unser nächstes Zie ist die Aufrlärung über die traurigen Verheerunger des Altoholismus. 1882 Sberger. 907 Januar 1906: Fee Jubeljahr Montag den 14 3. Sitzun mit Damen im Fränkischen Hofe. Anfang 8 Uhr. Der Kleine Rat. Heinrich Büttgenbach. Präsident. I. A. Kölner Funken-Artillerie Präsident: Peter Schmitz. Montag den 14. Januar, abends 8½ Uhr: 2. grosses Damenkomitee mit nachfolgendem Ball und Ueberraschungen für die Damen im Viktoriasaal(Waidmarkt). piorte 4, Oto Pappermann, Breitestrasse 73 und Schildergase 85. Mar Erigiug Wat. Hühner-.Taubenfutter in allen Qualttäten und Preislagen schon von M..50 p. Zentner an liefert gegen Nachnahme Heinr. Reidhöfer, Sackgroßhdlg. Neuß a. 5ih. 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