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Friedrich Wolf Hotel Bayrischer Hof. Eigelstein 80—82 5 Weingrosshandlung. P4 Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten ein herzliches Prosit Neujahr! 7afah Kringe und Köln 1906. werten Gäsen, Freunden u. Bekannten die besten Glüchwünsche zum neuen Jahre! —..* Gr IA.I 16 Albertusstrasse 1b. Der edlen Sehar der lieben Gäste ein Der edlen Schar der lieben Gaste ein 59 Prosit Neujahr Wllen meinen Gästen, Preunden und Bekannten zum Jahreswechsel Herzlichen Glückwunsch. Hohenzollerngarten, am Riehler Ter, Friedr. Kolck. Meinen werten Gästen, Kunden und Freunden die zum neuen Jahre. W. Kroth-Kreutzberg Allen meinen verehrten Gästen, Freunden und Bekannten herzlichsten Glückwünsche Meinen werten Gästen, Freunden und Bekannten ein fröhliches Prosit Neujahr! Restaurant F. A. Pohl Grosse Budengasse 20. P. Argendorf. Prosit Neujahr! Allen werten Gästen. Freunden u. Gönnern zum Jahreswechsel Allen unseren verehrlichen Gästen sowie Freunden u. Gönnern die besten Glüchwünsche zum neuen Jahre! Köln, den I. Januar 1906. Am Hof Familie Jos. Stolz, Hotel=Restaurant. Meinen geehrten Gästen, Freunden u. Gönnern ein herzliches Prosit Neujahr! Jean Deis(Hotel Kaiser Wilhelm). Köln, den 1. Januar 1900. Unseren werten Gästen und Freunden die besten Glückwünsche zum Neuen Wilh. Hergarten und Frau Restauration:„Zu den fetten Hennen“. Meinen werten Gästen, Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zum neuen Jahre! Köln, 1. Januar 1906. Jol. Hausen, Gastwirt, Marzellenstraße 65. Jos. Brandenburg und Frau Weinrestaurant und Weingrosshandlung Fernspr. 3079." Sternengasse 69. Ain herzliche.# Prosit Neujahr! Rhch TanlahP! Meinen geehrten Kunden. Freunden und Bekannten K 1950 Kessn e hhhe uch un Ainsenscheck. uu allen Gästen, Freunden und Bekannten.#5 Meinrich Esser und Frau. u Restaurant Eduard Gasten#5 Kolg, Neuserstrasse 15. Zülpicher Strasse 2 Köln, Neusserstrasse 15. 885 Erstes Blatt. Seite 3. Heute abend 7¼ Uhr verschied sanft und gottergeben, versehen mit den h. Sterbesakramenten der römisch-katholischen Kirche, nach längerer Krankheit, infolge eines Schlaganfalles, mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Johann Woocker im Alter von 68 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Katharina Woocker geb. Müller Margarete Strunk geb. Woocker Elisab. Hausmanns geb. Woocker Joh. Woocker jun. Josef Strunk Hubert Hausmanns. Köln-Nippes, Köln, Krefeld, den 29. Dezember 1905. Die Beerdigung flndet am Dienstag den 2. Jan. 1906. nachmittags 2½ Uhr. vom Sterbehause Neusserstr. 365 aus statt. Die feierlichen Exequien werden am Donnerstag den 4. Januar, morgens 8¾ Uhr, in der Pfarrkirche zu KölnNippes gehalten. Kathol. Bürgerverein Köln=Nippes. Die Beerdigung unseres langjährigen Mitgliedes Joh. Woocker findet statt Dienstag den 2. Januar 1906, nachmittags Uhr, vom Sterbehause Neußerstraße 365 aus. Um zahlreiche Beteiligung bittet Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die Dr. Eduard Firsbad Christine geb. Rippels zeute morgen 2¼ Uhr nach kurzem Leiden, gestärkt durch die Bnadenmittel der heiligen Kirche, in ein besseres Jenseits abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen. Köln, Kevelaer, Solingen, Düsseldorf, Coblenz, Neuwied, Dormagen, 30. Dezember 1905. Die Beerdigung findet Dienstag den 2. Januar 1906, vormittags 11 Uhr, in Zons statt. Das feierliche Seelenamt wird gehalten in der Pfarrkirche St. Andreas zu Köln Donnerstag den 4. Januar, morgens 9 Uhr. gee Möhtsahrit. Codes- 1 Anzeige.### Adolf Abs“ Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Auna Maria Broch, geb. zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Sie entschlief, wohlvorbereitet durch den Empfang der heil. Sterbesakramente der römisch=katholischen Kirche, nach längerer Krankheit an Altersschwäche im 78. Lebensjahre und im 42. Jahre eines glücklichen Ehestandes. Köln, Neuß, Elsdorf, Kuffenrath, 29. Dezember 1905. (uiet- er ear fur urrier Vun un Sterbehause Glockenring 15 aus nach Melaten. Die feierlichen Exequien werden gehalten am Dienstag den 2. Januar, morgens 9 Uhr, in der Pfarrkirche St. Ursula. Das Jahrgedächtnis für den verstorbenen Herrn Hauptlehrer a. D. findet statt am Dienstag den 2. Januar, morgens 8½ Uhr, in St. Maria in der Kupfergasse, wozu hierdurch freundlichst eingeladen wird. s heinrich Schooß 2 s F r a n z i s k a S c h o o ß? geb. Steingaß * Vermählte. Köln, Köln=Nippes, 31. Dezember 1905. Maria Steingaß Richard Kleinertz Verlobte. Köln=Nippes, Köln, 31. Dezember 1905. Das Buch wird zu hohem Preise angekauft. 1 Offerten an Gertrud Hackelbusch, Köln. Altermarkt 62 # Korpulenz Fettleidigkeit wird beseit. d. d. Tonnola=Zehrkur. Preisgekr. m. gold. Med. u. Ehrendiplom. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Albert Uetter, Nechnungsrat. Köln=Rippes, den 30. Dezember 1905. Die Beerdigung findet statt Dienstag den 2. Januar 1906, morgens 11 Uhr, vom Sterbehause Hartwichstraße 21 aus. Sollte jemand keine besondere Anzeige erhalten, so bitten wir dieses als solche zu betrachten. wende man sich nur an den Fachmann Jos. Volk, staatlich geprüften Schornsteinseger und Rauchkünstler, Marzellenstraße 5— bei Schlömer Neueste Schnittmuster nur 30 . u. Rosa Bernardi, Ecke Ehren- u. Alberinskraße. Der Verkauf der verfallenen Gold=Pfänder aus dem Monat Oktober 1904 sowie der Kleider pfänder aus dem Monat Juli 1904 findet statt am Mittwoch den 3. und, soweit erforderlich, am Donnerstag den., Donnerstag den 1I., Freitag den 12., Mittwoch den 17., Donnerstag den 18., Freitag den 19.,Donnerstag den 25., Freitag den 20. und Mittwoch den 31.Januar 1906, vormittags 9 Uhr und nachmittags 3 Uhr (nachmittags Pretiosen, vormittags die sonstigen Pfänder). Die bei dem Verkauf der Goldpfänder aus dem Monat September 1904 sowie der Kleiderpfänder aus dem Monat Mai 1904 entstandenen Ueberschüsse sind binnen Jahresfrist von heute ab gegen Rückgabe der Pfandscheine bei der Kasse des städtischen Leihha“ dieselben—.— lich überwiesen werden. Cöln, den 30. Dezember 1905. Der Oberbürgermeister. ihhauses abzunehmen, widrigenfalls eselben der Armenkasse eigentümNeujahrs- und Visitenkarten, Verlobungs- und Vermählungsanzeigen etc. empfehlen Gebr. Avanzo, Breitestr. 98 Buchdruckerei. Frauen zum Austragen von Orospekten für den ganzen Tag bei gutem Verdienst gesucht. Meldungen täglich von —12 und—6 Uhr. Hohestrasse 148—150. Kleines Hündchen männl., stubenr., wachs., zu kauf. ges. Off. u. Nr. 1762 a. d. Gesch. d. Bl. dem sozialen Leben. d Aachen, 30.Dez.1905. Die städtische Verwaltung unterbreitete der Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage, den gering besoldeten städtischen Beamten und Arbeitern eine Teuerungszulage zu gewähren. Beamte mit einem Gehalt bis zu 1800 M. sollen ein halbes Monatsgehalt, den seit dem 1. Oktober in Dienst stehenden Arbeitern der Lohn einer Lohnperivde, den seit langerer Zeit bei der Stadt beschäftigten Arbeitern der Lohn zweier Perioden ausgezahlt werden. Die dadurch der Stadtkasse entstehende Mehraufwendung von 36,000 M. soll aus früheren Ueberschüssen gedeckt werden.[Vermutlich wird sich die Rheinische Zeitung auch bei dieser Gelegenheit wieder den„Scherz“ leisten, zu behaupten, sie habe diese Vorlage veranlaßt.) Düsseldorf, 29.Dez.1905. Eine Anzahl sozialdemokratischer Parteiblätter, u. a. die Rheinische Zeitung, Dortmunder Arbeiterzeitung, Düsseldorfer Volkszeitung usw. besprechen unter der Spitzmarke Christliches, allzu Christliches eine vor ungefähr drei Jahren erschienene Notiz des Christlichen Textilarbeiter, des Organs des Zentralverbandes christlicher Textilarbeiter Deutschlands. Die betreffende Notiz des christlichen Gewerkschaftsblattes richtete sich gegen das Vorgehen des derzeitigen Generaldirektors der Bedburger Wollindustrie Aktiengesellschaft in Bedburg, des Kommerzienrates Silverberg, welcher in einer zu Bergheim gehaltenen Rede die christlichen Arbeiterführer beleidigt hatte. Er hatte die Arbeiter ermahnt, nicht den sogenannten Volksbeglückern Glauben zu schenken, welche unter dem Deckmantel, für das Wohl der Arbeiter zu sorgen und sich christlich nennen, mit schönen Worten dem Arbeiter das scheinbare Glück versprächen, dabei jedoch das Gegenteil im Auge hätten". Die sozialdemokratischen Blätter stellen nun die Sache so dar, als ob der Christliche Textilarbeiter erst kürzlich die berreffende, Notiz gebracht habe. Denn sie sagen in der Einleitung:„Im Christlichen Textilarbeiter lesen wir" usw. Ferner:„Silverberg ist erster triebsbeamter, außerdem auch Mitbesitzer.“ Der Kommerzienrat Silverberg ist aber bereits vor zwei Jahren— gestorben.(Nach seinem Tode haben sich bedeutende Bilanzfälschungen in der Bedburger Wollindustrie herausgestellt.) Indem die sozialdemokratischen Blätter diese Sache jetzt wieder ausgraben, verfolgen sie eine ganz besondere Absicht: sie wollen die Zentrumspartei und insbesondere Hrn. Abg. Trimborn in Köln verdächtigen. Mit breitem Behagen registrieren diese Blätter nämlich— natürlich nicht ohne entsprechenden Kommentar— daß der erste Vorsitzende des Aufsichtsrates der Bedbutger Wollindustrie W. Trimborn, sein Stellvertreter Balduin Trimborn heiße. Die„Trimborns“ seien Hauptbesitzer und einflußreich in Bedburg, folglich auch schuldig und mit ihnen das Zentrum. Nun ist schon dieselbe Verdächtigung vor nahezu drei Jahren in sozialdemokratischen Blättern ausgesprochen damals aber auch sofort festgestellt worden, daß Hr. Abg. Justizrat Karl Trimborn auf die Aufsichtsratsmitglieder der Bedburger Wollindustrie gar keinen Einfluß, er selbst mit diesem industriellen Werke weder direkt noch indirekt etwas zu tun hat. Wenn sozialder kratische Blätter trotzdem heute jene Verdächtigung wiederholen, so genügt es, diese Art sozialdemokratischer Polemik niedriger zu hängen. 5 Freie Gewerkschaften ein Glied der Paxtel Im sozialdemokratischen Maurerverband hat man,„die.„Mas der politischen Neutralität schon früher gelüftet. Bekanntlich ist aus seinen Satzungen der Passus entfernt, wonach parteipolitische Fragen ausgeschlossen sein sollen. Ebenso bekannt sind auch die Aeußerungen Bömelburgs, des Verbandsvorsitzenden, zu dieser Frage. Neuerdings hat der Grunostein, das Organ des Verbandes, wieder ein unzweidentiges Geständnis abgelegt. In einer Polemik gegen den Vorwärts unter dem schönen Titel; Der Vorwärts verleumdet, heißt es: Der Vorwärts leistet sich in dem Satze,„der Grundstein setzt die Hetze gegen die Partei fort", eine so starke Beschimpfung gegen uns, wie sie selbst unsere niederträchtigsten Gegner bisher nicht vorgebracht haben. Noch niemals seit dem Bestehen des Grundstein ist es seiner Redaktion oder einem seiner Mitarbeiter eingefallen, gegen die sozialdemokratische Partei zu hetzen. Das ware eben eine völlige Unmöglichkeit gewesen, da wir uns immer als ein Glied der Nartei betrachtet haben. Der Grundstein hat immer seine Kräfte in den Dienst der Partei gestellt und es als seine hehrste Aufgabe empfunden, seine Leser zu überzeugten Sozialdemokraten zu erziehen. Und daran arbeiten wir unentwegt weiter, trotz Anfeindungen von links und rechts. NI Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 360&a Sonntag, 31. Dezember 190. Erstes Blatt: mit Stäben —— reen und desen Menr eranm-ectlellem. au— 1 Nark pro Stück abgegeben werden. Der ideale Wert dieser Karten konvereben die ferig num Aulängen, volen 21, e ahgen über das Sa.-eepee n ven, e. tgre ziehende Land iosormieren VI. Hosthzaes Leisrgiske zéetereienger.ls esses ckos aun dem us dur die Besehugeg. aues Lesel Lesens Hesilen die Voreise die ean Llel Peleslanlch elelictst ainsi udt dangenliur gir hen eisen Leil Kinen. billigen Preise von wohl nicht unter E WTaATK jedem, vor Bestellung hierüber Ee die edier bituten, SOLEEe anen Prie ven 8P AP.-## n. gauhen u. Oesen verschen, alise Ax und Gertig aum dut. nunen dud u, u ee Welikarte arn, Gaiuns ungisen ul aer d. Venichalinten un Wans urih u en. 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Locales. Die Witterung ist in der letzten Zeit häufigem Wechsel unterworfen gewesen, zuguterletzt kam aber immer jede Aenderung auf Regen hinaus. Es fehlte nicht an Nachtfrösten, aber der erwachende Tag pflegte wieder Regen zu bringen. Eis, das sich vor einigen Tagen auf künstlich angelegten Bahnen als erstes in diesem Winter gebildet hatte, taute bald wieder auf. Der Dezember war bis zum gestrigen vorletzten Tag zu milde für seinen Ruf. Ob nur der Januar ein gestrengerer Herr sein wird? Gestern vormittag schien es allerdings, als ob plötzlich die Erde ein winterliches Kleid bekommen sollte. Es entstand ein lustiges Schneetreiben, das aber nicht lange anhielt und keinerlei Spuren zurückließ. Die schönen weißen Flocken verschwanden alsbald im Schmutz, der die Straßen deckt. Gestern abend schien es, als ob ein Umschlag zu Frostwetter eintreten sollte. Das würde zum Neujahrstag passen und dem alten Spruche Geltung verschaffen: Werden die Tage länger, wird der Winter strenger! Freilich möchte man den Schnee dabei nicht missen, zumal die teilweise unter Wasser gesetzten Felder von dem Frost ohne die schützende Schneedecke schweren Schaden leiden. (9 Am Niederländer Ufer ist der Ausbau der Rheinuferstraße nahezu vollendet. Wer früher dieses unwirtliche Terrain überschritten hat und heute wieder seine Schritte dorthin lenkt, wird sich wundern über die Veränderungen, die dort vor sich gegangen sind. Bis zur Mülheimer Schiffbrücke zieht sich eine breite Straße mit Bürgersteig, Reit= und Fahrbahn hin. Die Grundstücke, die zwischen Promenade und Rheinufer liegen, werden zu einfachen Anlagen umgestaltet. Der Ausbau des Werftes erfolgte mit den Kies= und Erdmassen, die bei der Schaffung des Deutzer Industriehafens gewonnen wurden. Sie wurden am Deutzer Hafen auf Kähne verfrachtet und dann am Niederländer Ufer mittels eines Elevators in Kippwagen umgeladen. Die Straße harrt noch der Beleuchtung und Pflasterung; auch eine Bepflanzung mit jungen Bäumen ist vorgesehen. Mit der Fertigstellung dieser Strecke ist die Rheinuferstraße von Rodenkirchen bis zur Mülheimer Schiffbrücke vollendet; eine gleiche Promenade von ähnlicher Ausdehnung und Gefälligkeit der Anlage dem prächtigen Strome entlang dürften wenig Städte besitzen. ( Das Schießen in der Neujahrsnacht ist nicht nur auf dem Rheine, auf öffentlichen Straßen und Plätzen, sondern auch auf Privatgrundstücken, in Höfen und Gärten verboten und strafbar, * Kölner Lecal-Anzeiger Nr Sonntag, 31. Dezember 1905. Zweites Blatt. Karl Gies vorm. E. Loock Uhren= und Goldwarenhandlung Sechzigstraße 3. Nachstehende Geschäfte in Köln-Nippes wünschen ihren Gönnern, Freunden und Bekannten in slückliches Neujahr! Heinrich Lindener Schuhmachermeister Schuhwarenhaus zum Riesenstiefel Neußerstraße 289. lt Wen photographisches Atelier Neußerstr. 215. Feinbäckerei Hersteller des Brotes für Magenleidende und Zuckerkranke Neusserstr. 21. bert Hahf Bäckerei und Konditorei Cranachstraße 9. Uhren= u. GoldNeußerstraße 293. Neußerstraße 195 Johann Reetz Metzgerei Neußerstraße 261. Neußerstr. 269. Konditoreiund Zuckerwaren Niederl. v. Fuesers Kaffee Neußerstr. 278. Neußerstraße 229. Uhrmacher und Juwelier Neußerstraße 213. Installateur Spezialgeschäft in Beleuchtungsartikeln Uhren und Goldwaren Optische Artikel Neußerstraße 116 Ecke Blücherstraße. * Peter Schmitt Oberländische Brotund Feinbäckerei Prosit Neujahr! Meinen geehrten Kunden, Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel Heinrich Lücker Köln-Nippes, Merheimerstrasse 86. Einrahmungsgeschäft Devotionalten Schreib= und Schulwaren Baudriplatz 7. Jean Fohse., Neußerstraße 323 Alleiniger Hersteller des Feronld 187307 (Eisen=Gesundheitsbrot) für Nippes und Umgebung. Telephon 8620. Neußerstr. 206 Spezialgeschäft für Korb=, Bürsten= u. Spielwaren. Nippes 19066 Allen meinen Freunden, Gönnern u. Bekannten ein herzliches E # prosit Neujahr! Julius Thiel EE) ##. ses.„Zum Civoli“. Verein Höln-Aippes. sehen, esceaife auns Saischen ail diten wigelesiher Kläagen ein glückseliges neues Jahr! * Prosit Neujahr! #.in. Fenundon und Rekannt 9 Köln=Nippes, den 31. Dezember 1905. Böhm, Ant., Rentner. Bolder, Paul, Weinhdl. Bornheim,., Kaufm. Brockmann, Apotheker. Brücken, Wilh., Restaur. Charles,., Anstr.=Mstr. Colonia=Brauerei. Contzen, Jak., Gutsbes. Contzen, Wilh., Gutsbes. Dr. Curt, Arzt. Dickopf.., Bäckermstr. Dietz, Joh., Stadtrat. Dietzel, Ob.=Stadt=Sekr. Dünner, Wilh., Kaufm. Dresia, Ant., Restaur. Faßbender,., Bäckerm. Faßbender,., Bäckerm. Fischer,., Fuhruntern. Fischer, Mich., Rentn. Fischer, Joh., Bauuntern. Franken,., Bauuntern. Goerges, Kaplan. Dr. Hecker, Arzt. Hecker, Jos., Kaufm., Henn, Hugo, Architekt. Herkrath, Christ., Rentn. Hochhausen,., Kaufm. Huhn, Ferd., sen., Restaur. Jung, Ign., Stuckateur. Klimke,., Schlosserm. Koenen, Jos., Rentner. Kratz, Jos., Bäckermstr. Dr. Kremer, Arzt. Laersch, Theod., Rentner. Lang, Peter, Bauuntern. Mayr, Reg.=Nat. Meyburg, Reiner, Rentn. Meyer, Jakob, Rentner. Müller, Christ. Fabrikbes. Müller,., Fabrikbes. Niedick, Friedr., Restaur. Oberberg.., Bäckermstr. Dr. Pilgram, San.=Rat Rasch. Karl, Rentner, Rosellen, Pfarrer. Schaefer,., Ziegeleibes. Schaefers, Pet., Uhrmach. Schilbers, Karl, Rentn. Schilberz, Chr., Anstr.=M. Schmitz, Rob., Kaufm. Schneider, Th., Fuhrunt. Schwarz,., Metzg.=M. Selbach, J.., Bäckermstr. Speckhan, Frz., Uhrm. Traude, I. Metzgermstr. Dr. Vaaßen, Rentner. Wehner, Friedr., Restaur. Weiler, Ant., Rentner. Weinbach, Ant., Rentn. Weinbach, J. Weinbach, Willy, Phot. Willems, Jos., Rektor. Wollseifen,.., Dachdm. Zander, Jos., Rentner. Zangerlé,., Rechn.=Rat. am Zehnhoff, Jos., Anstr. Allen meinen verehrten Gästen, Freunden und Bekannten zum Jahreswechsel ein herzliches Prosit Neujahr!#### Wehner u. Frau. 1 9 Geburten. Hermann, S. v. Karl Kaiser, Hülfsgerichtsvollzieher, 9 Oeourten, Betyu., I. v. Jak. Esser, Tierwärter, Katzengasse 19. Otto Syrin Eisenbohrer, Eranachstr. 20. Pestetzwozehachst. 19.“ ahristian. Gust Hun vorsteh, Liebachtr. 19. gath 7 m Milh Lender, Schlost., Christinastraße 10. 2 Peter, S. v. Stanislaus Tomezak, Straßenb=Wagenführer, Ano v. Ferdinand, Decez, Streihgenh,Schgfn., Neuhzersr. 417.; dutct a“.## Eisenb.=Schaffn., Kuenstr. 10.- Julie, Allen meinen verehrten Kunden, Freunden und Bekannten zum Jahreswechsel ein herzliches Prosit Neujahr! Hubert Schmitz Konditorei und Köln-Rivves. Neusserstrasse 204. Evert, Bgzzgrit, Sechzigstr. 95.„Maria, T. v. Joh. Oo:„alg, Farik arbeiter, Niehlerstr. 207. Lugt g. v. Friedr. Hopp, Eisenb=Rangierer, Alexandrine, T. v. Peter Reinermann, Volksschullehr Wilbelmstr. 52.: Josef, S. v. Wilh. Kürten, Postschaffn., Sechszigstr. 37. S. v. Hermann Dierdorf, Ropist, A0eptersig. uu...—.37.— Bährig Austric, Hanstfsr 2. Cheisae,..s: Der. Keraim. Togal. Schriest. Sese De# 2., Longericherhauptstr. 9. Neußerstr. 358 ten. 5., Merkenicherstr. 16.- Heiene. Katb. Zimmermann, 24., Fürstenbergstr. 181 Magdalena Krumpen, 4., Hartmichstr. 60. S SePrgtr-„or. Ssck adk Sshelse, f d. se Khase. Köln, 1. Josefina, Wagner, v. Nacher WGähr, Tagel, v. LattersGastwirtsgehülfe, v. Wattenscheid, u. Cyristina Wendergr zz Miebler, u. Maria Maibücher, Rennbahnstr. 100. 8. v. Wilh, Glov, Vray, 122r), Jophig, T. v. Paul Knüttel, HandlVerputzer, Gr. Griechenm. 121. Topy Perer B, o5bach, Schneider, Rotberderbach bo. Ano T.Pgat, Bisge eigziber, g elsg e Karl, S. v. Peter Rauwald, Heizer, Glasstr. 25.- Josef, B. V. Fuse Zimmermann, Rellner, Wozjgsegine, guldg, P. Friedr: Saläosoe. Walter: Brühl.= Helene, T. v. Karl Andersen, Fabrikarb., Dbisptia Theref 2 9. Bahn, Magazinagsd, Karthänserhof 42.: Josefne, T. v. With. Clatzen, Vor. eeerue täle. Heinuich, Hgxeguesepeim, 2 3a. Pecongt Pienseie. ogel, unver) Heinrich Mirgeler, Eisenb=Hülfsbrenser, v. Heimnerzstedt Rudolf Häck, Fabrikarb, v. Esen, u. Marg,. Metzmacher, v. : Jahann Burkig. Gürtler, v. Bruneck, u. Laura Dar, v. Gruneld Josef Löttger, Architekt, v. Commern, u. Anna Dederichs, v. Mochernich.: Peter Iven, Drahtarh, v. hier, u. Marta Penzing, v. Jena.- Peter Blum, Gas= u. Wasserl.=Anl., u. Helene Düren, beide v. hier.- Christ. Kausch, Wwr., Maurerges., v. Camberg, u. Anna Rey, c Heirat Ankündigungen. Friedrich Brune, Bergm., zu Wichede. u. Gertrud Mödder, Hülchratherstr. 14.: Gustav Dittrich, Zimmerm., Gereonsmühlengasse 27, u. Emilie Frau.., ir#e Srne Aulscher, Lelstalot,. 1ag u. au e c chantalte Hodl. Nahenerst. 2. Zweites Blatt. Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 360& Sonntag, 31. Dezember 1905. Seite 3. Die Nr. 53 der COlOsId. Sonntagsbeilage zum Kölner Local=Anzeiger, welche nur für die Abonnenten(monatlich 30 Pfg.) Jahreiwende Gedicht von Marg, Mirbach, Winter auf den Lande.] Weihnachten in Madrid. Feuilleton: Blumenstreuen. Erinnerung von M. Herbert. Für die Frauen und Kinder: Silvestergedanken. Umtauschen. Die Neujahrsgeister. Geschichte zur Bekehrung für Außerd: Welt und Wissen. Allerlei von nah und fern. Vermischtes. Zur Erheiterung. Spiel= und Rätselecke. " Joh. Kunz, Zeichner, Kattenbug 8, u. Theresia Kütter, Eigelstein 106. * Emil Hirth, Dekorationsmaler, Sternengasse 77, u. Kath. Büll, zu Köln=Deutz, Rupertusstr. 25.— Hans Ihde, Friseur, Hermannstr. 24, u. Karoline Schubert, geb. Griepsch, Wwe., Friedrich Wilhelmstr..Heinr. Junkersfeld, Schlosserges., zu Kalk, u. Juliana Bingener, Mauritiussteinweg 93. Karl Sauerwein, Küferges., u. Christina Kollnot, beide Zülpicherstr. 26.- Karl Hagenbusch, Prokurist, zu Frankfurt a.., u. Kath. Ott, Salierring 40.- Aug. Schindler, Friseur, Keplerstr. 3, u. richtigung. Franz Rechmann, Architekt, Brüsselerstr. 53, und Elisab. Augstein, Brüsselerstr. 52. Politische Nachrichten. Zwei alldeutsche Fechter gegen das rheinische zentrum werden in der Westd. Landesztg.(.-Gladbach) mit großer Sachkenntnis abgetan. Wie das Blatt aus der Gladbacher Zeitung ersieht, bringt die Deutsche Zeitung, das Berliner Organ des alldeutschen Verbandes, eine Zuschrift über die jüngsten Stadtratswahlen in der Rheinprovinz, in der es heißt: zu Köln ist's mit der liberalen Herrschaft endgültig aus. Die Mehrheit sieht sich auch schon nach einem„gesinnungstüchtigen" Nachfolger für den liberalen Oberbürgermeister Becker um. Man weiß, was dann Köln sein wird. Denn das muß man den Liberalen lassen: Industrie und Geschäft, Handel und Wandel haben sie hochgebracht; auch viel auf geistigem Gebiet geleistet. Und sie nahmen ohne Bedenken, ohne Konfessions= und Gesinnungsschnüffelei in ihre Verwaltung die Leute, von denen sie tüchtige Mitarbeit erwarten konnten. Nun wird auch im Kölner Stadtbeamtenpersonal für„Parität“ gesorgt werden und der Schlendrian auf Gegenseitigkeit kann beginnen. Wohin es damit kommt, bewies kürzlich der Prozeß gegen einen Trierer Stadtbaumeister, worin unglaubliche Pflichtverletzungen offenbar wurden. Wenn man, wie in Trier, bei Beamten hauptsächlich auf Frömmigkeit sieht, dann können Schlechtigkeiten und Unzulänglichkeiten nicht ausbleiben. So konnte auch in Aachen ein Rendant die Armenkasse um 70 000 M. bestehlen, weil er als eifriger Kirchenläufer ein übergroßes Vertrauen genoß. Auch in Bonn ist durch das diesjährige Wahlresultat die alte Zweidrittelmehrheit[?] der Liberalen beseitigt worden. Damit sind die Ultramontanen fast in den meisten rheinischen Großstädten Herren der Situation geworden. Und wie früher der Jesuitenorden die rheinischen Rathäuser durch den Beichtstuhl beherrschte, so beherrscht sie heute der Weltklerus durch die katholischen Männer= und Wahlvereine. Das ganze Rheinland wird immer mehr ultramontan verseucht. Die Gladbacher Zeitung druckt dieses Elaborat ab, ohne jede einschränkende Bemerkung. Das Berliner Blatt geniert sich nicht, zu behaupten, die Kölner Liberalen hätten ohne Bedenken in die städtische Verwaltung die Leute genommen, von denen sie tüchtige Mitarbeit hätten erwarten können! Man denke in Köln, vo unter dem liberalen Stadtregimente, unter Oberbürgermeister Becker I. die Hälfte der städtischen Beamten protestantisch war, wo der Ruf ertönte: der letzte Schwarzkittel muß aus dem Stadtrate heraus; wo wahre Orgien der Intoleranz gefeiert wurden, von der Aufforderung im Inseratenteile des Stadtanzeigers, ein„Adreßbuch der Römlinge" zu redigieren, bis zu der schmachvollen liberalen Wahlsiegesfeier, die Ende der neunziger Jahre nach den Stadtratswahlen in dem Saale der Lesegesellschaft stattfand! Die Bestechungsaffäre eines Trierer Stadtbaumeisters soll auch dem Zentrum aufs Schuldkonto gesetzt werden! Gerade in Trier hat sich vor wenigen Jayren ein Aufsehen erregender Prozeß gegen einen Bauinspektor der Staatsverwaltung abgespielt, der sich ebenfalls große Unregelmäßigkeiten hatte zu schulden kommen lassen und deshalb zu längerer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Aber das„allerschönste" ist, daß die Trierer Stadtverordnetenversammlung in ihrer Mehrheit liberal ist! Spotten ihrer selbst und ahnen es nicht! Wenn in Aachen ein Rendant die Armenkasse um 70000 M. bestohlen hat, so ist ähnliches auch in einer anderen rheinischen Stadt passiert, die eine liberale Mehrheit aufweist. In.=Gladbach war es zwar nicht die Armenkasse, sondern die städtische Leihanstalt, die um 66353 M. betrogen wurde; auch war der Vorsteher der Anstalt kein Zentrumsmann. In Bonn hat die liberale Partei die Mehrheit. Daselbst hat nämlich die liberale Stadtratsmehrheit den Coup gemacht,„mit Hülfe ihrer Zweidrittelmehrheit den im Wahlgesetze durch Ortsstatut zugelassenen anderthalbfachen Durchschnitt einzuführen und so einen noch größeren Andrang von Zentrumswählern zur zweiten und ersten Abteilung zu verhindern". Wenn nun die Deutsche Ztg. und ihr nach die Gladbacher Ztg. bemerken:„Damit sind die Ultramontanen fast in den meisten rheinischen Großstädten Herren der Situation geworden“— so geht daraus hervor, daß sie Bonn zu den Großstädten zählen. Bonn hat mitsamt den eingemeindeten Vororten etwa 80 000 Einwohner; zur Großstadt fehlen also immerhin noch 20 000 Einwohner. Die Rheinprovinz zählt acht Großstädte, davon haben nur zwei: Aachen und Köln, eine Zentrumsmehrheit im Stadtverordnetenkollegium, während die übrigen sechs, Krefeld, Düsseldorf, Elberfeld, Barmen, Essen, Duisburg, eine liberale Stadtratsmehrheit besitzen! Weiter schreibt die Deutsche Ztg. und die Gladbacher Ztg. trägt es weiter: Bemerkenswert ist das Vordringen der Sozialdemokraten(in den Rheinlanden). Das Rheinland wird immer ultramontaner und sozialdemokratischer werden. Durch die Verhätschelung des Ultramontanismus erreicht also die preußische Regierung das gerade Gegenteil von dem, was sie erreichen will. Je mehr jener fortschreitet, desto stärker wird auch der Radikalismus. Siehe Belgien! Das parteipolitische Situationsbild stimmt insofern, als die Sozialdemokratie in der Tat in vielen rheinischen Städten im steten Vordringen begriffen ist. Daran ist aber nicht der „Ultramontanismus“ schuld, sondern die Zerfahrenheit, die Saftund Kraftlosigkeit des„Liberalismus“, der vom wirklichen Liberalismus nur den Namen sich bewahrt. So kommt denn, daß das„Volk“, welches früher hinter der liberalen Fahne herzog, im Verlaufe des letzten Vierteljahrhunderts sich immer mehr verkrümelt hat. Die dem Liberalismus abtrünnig gewordenen Massen sind ins sozialdemokratische Lager abgeschwenkt. Unerschüttert aber steht innerhalb dieser Parteischiebungen das Zentrum da. Tocales. # Silvester— Neujahr. Das alte Jahr will von uns Ab schied nehmen. Es ist ein alter Brauch, den Uebergang vom alten ins neue zu feiern. Die einen ziehen es vor, im Kreise ihrer Familie das neue Jahr zu erwarten, die anderen lieben es, in fröhlicher Gesellschaft, vereint mit Hunderten anderer heiterer Menschen im Restaurant das junge Jahr zu begrüßen. Die Besitzer der Hotels, Restaurants, Cafés und anderer Lokale lassen sich angelegen sein, am Silvesterabend ihren Gästen möglichst viel zu bieten. Küche und Keller sind auf starken Andrang vorbereitet; auch musikalische Genüsse fehlen nicht. Auf den Straßen spielt sich ein buntes Leben und Treiben ab. Die Straßenbahn trägt dem Verkehr in der Silvesternacht Rechnung und dehnt den Betrieb auf den stärker in Anspruch genommenen Strecken bis nach 2 Uhr nachts aus. Mit freudiger Hoffnung begrüßt der Mensch das neue Jahr; aber auch manchmal ein ernster Blick auf das verfließende ist uns Bedürfnis. Um so aufrichtiger gemeint ist dann nach einem ernsten, prüfenden Rückblick der Glückwunsch: Prosit Neujahr! Stadtverordneten-Versammlung. Auf der Tagesordnung der am Donnerstag den 4. Januar stattfindenden Sitzung befinden sich u. a. folgende Punkte: Einführung der wiederund der neugewählten Stadtverordneten, Ergänzungs= und Neuwahlen der Kuratorien, Deputationen und Kommissionen, Mit teilung von der Amtsniederlegung des Beigeordneten Sieberger, Bedingungen für die Wahl eines besoldeten Beigeordneten, Beitritt der Stadt zum Verein rheinischer Binnenschiffahrtsinteressenten, Beschlußfassung über die Vornahme einer Ersatzwahl für den verstorbenen Stadtverordneten Billstein, bauliche Aenderungen und Beschaffung von Einrichtungsgegenständen, a. für das Hospital Deutz, b. für das Kinderhospital, Nachkredit für den Sportplatz im Stadtwald, Erhöhung des Baukredits für das Gasthaus am Königsforst, Gas= und Wasserrohrverlegung und Herstellung der öffentlichen Beleuchtung auf dem Niederländer Ufer bis zur Mülheimer Schiffbrücke, Beschaffung eines Umformers für die Umformerstation, Aenderung der allgemeinen Bestimmungen für die städtischen Arbeiter, Weiter=Anmietung einer Badeanstalt in Deutz als Volks=Rhein=Badeanstalt. Der Karneval steht vor den Toren, und seine Freunde haben sich auf einen würdigen Empfang wohl vorbereitet. Das Festkomitee ist emsig mit den Vorbereitungen für den Rosenmontagszug beschäftigt, der ein glanzvoller zu werden verspricht. Als führende Gesellschaft fungiert nach dem Turnus im Jahre 1906 die Große Karnevals=Gesellschaft, deren Präsidium am Neujahrstage wieder ihr einstiger verdienstvoller Leiter Wilhelm Wildt übernehmen wird. Die Sitzungen finden nach wie vor im Prunksaale der Bürgergesellschaft statt, die Große Kölner Karnevals=Gesellschaft unter ihrem Präsidenten Hermann Böhmer tagt in ihrem alten Heime, dem großen Saale der Lese. Die Kölner Narrenzunft, mit ihrem trefflichen Bannerherrn Jean Weber an der Spitze, hat ihr Bauner wieder neben das der„Großen“ gestellt; sie wird in diesem Jahre an den Dienstagen ihre Sitzungen abhalten. Präsident Peter Prior ist mit seiner Großen Allgemeinen Karnevals=Gesellschaft dem Stammlokal im Viktoriasaal treu geblieben. Die Karnevalsgesellschaft Eintracht ist in das Kolosseum, die.=G. Kuventsmöhne in den Kristallpalast übergesiedelt, während im Luisensaal die.=G. Alt=Köllen und die Närrischen Kochkünstler tagen. Das Heerlager der Greesberger befindet sich wiederum im Fränkischen Hof, das Stand=Quartier der Funken=Infanterie im Quatermarktsaale des Gürzenichs und das der Funken=Artillerie im Alten Präsidium. Die im vorigen Jahre neugegründete.=G. Fidele Neustädter hat im Volksgartenrestaurant ihr Heim, und auch bei den kleineren Gesellschaften ist alles ziemlich beim alten geblieben. Eine neue Erscheinung im kommenden Karneval ist die unter dem Protektorate des Festkomitees errichtete Prinzen=Garde. Diese Truppe will in keiner Weise den alteingesessenen wackeren rot=weißen= und blau=weißen=Funken„Konkurrenz“ machen, ihrem Entstehen liegt vielmehr der Gedanke zugrunde, dem Prinzen Karneval eine ständige Ehreneskorte zu schaffen und so den Rosen montagszug, wie das Straßenbild an den Faschingstagen durch eine neue, wirkungsvolle Gruppe zu heben und erfreulich zu beleben. Ihrem geschäftsführenden Vorstand gehören pflichtgemäß mehrere Vorstandsmitglieder der beiden führenden Gesellschaften an. Ihr Wachtlokal hat sie im Zimmer Nr. 1 der Bürgergesellschaft eingerichtet, wo des Samstags abends die üblichen Appells ∆ In den Lesefenstern unserer Geschäftsstelle, Marzellenstraße 37, sind für diese Woche folgende Photographien ausgestellt: König Viktor Emanuel bei Besichtigung der Ausgrabungen beim kaiserlichen Tribunal auf dem Forum Romanum in Rom; Laden eines chinesischen Händlers im Chinesenviertel in New York; Begräbnis einer bei der Revolution in Rußland ermordeten Krankenschwester; Anlage, in welcher der Londoner Straßenschmutz zu brauchbarem Baumaterial verarbeitet wird. Ferner sind ausgehängt eine Ansicht von der Weihnachtsabendfeier im Stephansdom in Wien und mehrere Bilder aus Monte Carlo. ( Der Wasserstand des Rheines ist in der jüngsten Zeit anhaltend sehr stark zurückgegangen, und zwar bis Freitag auf 1,58 Meter. Gestern aber ist infolge der vielen Niederschläge wieder ein Steigen des Wassers eingetreten, so daß abends der Pegel 1,65 Meter zeigte, gegen 1,92 Meter vor acht Tagen und 2,70 Meter vor vierzehn Tagen. 0 Geschäftsverkehr. Da der Neujahrstag ein gesetzlicher Feiertag ist, unterliegt der Verkehr in den offenen Verkaufsstellen an diesem Tage den gesetzlichen Bestimmungen wie an den gewöhnlichen Sonntagen. ∆ Im Danorama International an der Breitestraße wird die beliebte neue Schweizer Serie mit der reichen Gebirgswelt, Interlaken, Lauterbrunnen, Grindelwald nur noch heute Sonntag ausgestellt. Von Montag(Neujahr) ab gelangt Andrees Ballonfahrt zum Nordpol, Abschied des kühnen Forschers in Gothenburg, Fahrt nach Aalesund, Tromsö, Spitzbergen usw., reich an interessanten Momenten aus den schneebedeckten Erdregionen, letztes Lebewohl und Aufstieg am 11. Juli 1897, zur Ausstellung. Daneben ist auch der figuren= und momentreiche denkwürdige Einzug der Kronprinzessin in Berlin mit dem reichbewegten Leben der Reichshauptstadt noch diese Woche ausgestellt.„ Konzert Albert Friedenthal. Der bekannte Berliner Pianist veranstaltet in Gemeinschaft mit der Konzertsängerin Ciska Schattka, der gleichfalls ein trefflicher Ruf vorausgeht, am 5. Januar im Saal des Hotels Disch ein Konzert. Unvorsichtiger Fahrgast. Am Zoologischen Garten kurz vor der Endstation sprang ein Arbeiter trotz der Warnung des Schaffners von einem Straßenbahnwagen. Er fiel auf den Rücken und klagte dann über heftige Schmerzen. Von einem Straßenbahnwagen umgeworfen wurde an der Piusstraße in Ehrenfeld ein anscheinend tauber war kurz vor dem Wagen auf das Geleise getreten. Der Mann trug eine Verletzung am Hinterkopf davon. 1 Unehrliche Leute. Die Kriminalpolizei hatte in Erfahrung gebracht, daß die Verkäuferin eines Nahrungsmittelgeschäftes in Ehrenfeld wiederholt einer Frau aus Deutz unentgeltlich Waren eingehändigt hatte. Eine Haussuchung bei der Frau in derte eine Menge von Waren zutage, die auf diese Weise in ihren Besitz gekommen. Die Frau und die Verkäuferin wurden fest0 Wieder die Schußwaffe in Kinderhand! Im Bürgerhospital fand ein fünfjähriger Knabe vom Martinsfeld Aufnahme, der mit einem geladenen Revolver gespielt hatte. Dabei war ein Schuß losgegangen und dem Kind in die Hand gedrungen. Vereins=Nachrichten. § Der Zigarren=-Abschnitt-Sammelverein zur Unterstützung armer Kölner Schulkinder konnte am Freitagabend über 120 seiner kleinen Schützlinge in reicher Weise bescheren. Im Vortragssaale der Lesegesellschaft waren die Gaben auf zwei langen Tischreihen aufgestapelt. Jedes Kind erhielt ein Paar kräftige Lederschuhe, Hemd. Strümpfe, Kleid und Unterrock. Dazu wurden Taschentücher, Kragen, Umschlagtücher, Schürzen usw. verteilt. Auch die üblichen Süßigkeiten nebst Zuckerhütchen fehlten nicht. Ein prächtiger Christbaum ließ sein Licht über die stattliche Zahl glücklicher Kinder erstrahlen. Bei der kleinen Feier, in welcher sinnige Deklamationen von Kindern mit Weihnachtsliedern abwechselten, richtete Hr. Rektor Schiffelmann an die Kinder eine herzliche Ansprache und betonte, daß die Liebe, welche der Weltheiland einst auf Erden verkündete, auch heute noch viele gutgesinnte Menschen begeistere, ihren Nächsten nach Kräften zu helfen. Im Namen der Kinder, der Eltern und der Schule dankte der Redner dem Vorstande des Vereins für seine treue Fürsorge, welche die Schule während des ganzen Jahres dankbar empfinde. Eine humoristische Tombola brachte wieder einen kleinen Grundstock für die nächstjährige Bescherung. Durch Klavier=, Liederund Violinvorträge der Herren Opgenoorth, Düppen, Peil und Schlipphecke wurde den Gästen weitere Unterhaltung geboten. O kudwig Fulda stellte sich am Freitag in der Literarischen Gesellschaft zu Köln zum zweitenmal nach wenigen Jahren vor, und daß er dort ein gern gesehener oder vielmehr gehörter Gast ist, bewies der zahlreiche Besuch und die warme Aufnahme, die ihm zuteil wurde. Er machte die Zuhörer zunächst mit einem neuen Erzeugnis seiner dramatischen Muse bekannt. Ein Ehrenhandel betitelt sich das einaktige Lustspiel, das in einer Provinzhauptstadt spielt und die Zuschauer auft einen Kasinoball versetzt. Ein Regierungsrat, ein nicht ernst zu nehmender Schwerenöter, hat der Frau des kürzlich nach hier gekommenen Majors die Kur gemacht und ihr in der Sektlaune einen Kuß appliziert. Der Major und zwei Freunde sind unvermutet Zeuge des Ueberfalles geworden und ein Zweikampf erscheint unvermeidlich. Aber der resoluten Frau des Regierungsrates kommt plötzlich ein Einfall, das Duell zu verhindern. Sie behauptet dem Major gegenüber, in dem Zweikampf eine Art Gottesgericht zu sehen und überzeugt zu sein, daß ihr Mann als der im Unrecht befindliche unterliegen werde. Um„die Chancen auszugleichen“ möchte sie sich von dem Major gleichfalls küssen lassen, was dieser natürlich anfänglich lachend abweist, später aber in Gegenwart der beiden vorherigen Zeugen wirklich tut, worauf die heikle Duellangelegenheit als ausgeglichen betrachtet wird. Bei der Erzählung dieser Handlung klingt ja die Sache etwas banal, und es liegt der Fabel auch wirklich nur ein recht geringer Grad von Wahrscheinlichkeit zugrunde, aber Fulda führt seine Sache so geschickt und witzig, und weiß sie so interessant mit humoristischen Nebenfiguren auszustaffieren, daß der Zuschauer unwillkürlich gefangen genommen wird, ohne das Unwahrscheinliche so deutlich zu empfinden. Das Publikum nahm denn auch das gut vorgetragene Stück mit großem Beifall auf; es amüsierte sich ebenfalls über die poetischen Gaben, die der Dichter dann folgen ließ. Sie waren überwiegend humoristischer Natur; besonders sprachen an die hübschen Gedichte aus einem Märchenkalender, wobei die außergewöhnliche Sprachkunst des Dichters zur Geltung kommt, mit welcher er die bekannten Märchen vom Aschenbrödel, Hänsel und Gretel usw. in ein knappes poetisches Gewand kleidet. Die„Beichte“ eines Unglücklichen, der unter dem Bildungsballast leidet und die Mondbahn, die einen satirischen Einschlag hat, vor allem aber die nicht neue, aber immer wieder gern gehörte, in prächtige Verse gebrachte indische Legende von der Erschaffung des Weibes ließen die Zuhörer bedauern, daß der Dichter endlich sein Füllhorn verschloß und seine Bücher zuklappte. Deutsche Anlagepapiere. Wertstand am 30. Dezember 1905. % Anleihe der Rheinprovinz 192.30/3½% desgl., unkündbar bis 1906 96,10 3¾4% desgl. 101.00|4# Pfdbr. d. Rh.-Westf. Boden31— desgl., Reihe III und IV, 98.50). Exscit-Bank, 100.10 SM8 Gocbe, Kale K.-A vs.# ohe. 313 32 desst. 8he 8l5 92.994 2 145 dest. 09000s4 2 Pany, gig, otregi, znsali10.00 .3 webe Geug ut Kor, 83.80; S dag,Bö, eusigchbischist 3/22 Anleihte d. Siackt Düsseldorf 98.20|;, 2 Gesel, B I1,uniegt, ö 100. B6-2 Koin-Aungeuen, Pisenbube„43.83 E degg..), nkindb.1907. 101,90 102.60 96.00 97.20 Vorstehende, sowie auch aue übrigen Anlagepapiere sind jederzeit billigst bei mir erhältlich oder durch mich beziehbat. Siegfried Simon, Gereonstraße—3(an Sachsenhausen). . Normalfach 10 K pro Jahr. Die nächste Nummer des Kölner Local= Anzeigers erscheint Dienstag den 2. Januar 1906, nachmittag. Verlag und Druck von J. P. Bachem. Verantwortl. Redacteur: für den allgemeinen Leil: 8. Reuten für den Anzeigen= und Reklamenteil: a. Okle, alle in Köln. Seite 4. Offone Stellen Beser. Zinnermädchen, 25.3tr, Hdhen, Sorache stunich Keiner Lecal-Anzeiger Nr. 360 u Sonntag, 31. Dezemver Zweites Blatt. und der engischen Sprache zienlich zuss Zinmer mit Penson zu mächtig ist, owie im Rähen, Bügelv, In mi, 2n. Neumarar Mehrere tüchtige selbständige Blechschlosser und für sofort Maschinenbau=Anstalt Humboldt, Abteilung V, Kalb. Wivverfürtherstraße 2. LeitspindelbankDreher für Eisen= und Metall=Armaturen finden bei gutem dienst dauernde Beschäftigung. Servieren und allen feineren arbeiten bewander, sucht handStelle, wenn möglich in Köln. Eintritt bis 1. könnte bis 1. Februar oder auch Offert unter B223 a. d. Geschäftsstelle d. Bl. erbeten. öbl. Wohn= u. Schlafz. sof. an bess. Dame zu verm. Friedenstr. 36. übsch möbl. Zimmer sof. zu verm. 98. Gr. Neugasse 27. Nähe Hauptbpf. Möbl. Zimm. zu verm. Kasinostr. 1A Ia. Sorte, 10 Pfd. netto 10., hellen Dose.50 M. Franko Pe. Größere Wbachnr: zur S os, Blenen.“: Freren i. H. und Vordeaux=Weine Linden=Drogerie, Lindenstraße 48. 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Bauliche Renderungen und Ve. schaffung von Einrichtungsgegen4 für das Hofpital Deutz, d. für das Kinderhospital. des Birgersteige Ecke Veltäche und Antonsgasse. Ausbau von Teilen: a. des Kämpchensweges, d. der Försterstraße, e. der Theodorichstraße, d. der Sülzburgstraße. Aenderung des Brausebades in Fuhrpark an der Elsaßstraße. Nachkredit für den Sportplatz im Stadtwald. Erhöhung des Baukredits für das Gasthaus am Königsforst. 15. Gas= und Wasserrohrverlegung und Herstellung der öffentlichen Beleuchtung auf dem Niederländer Ufer bis zur Mülheimer 16. Beschafung eine= Unfermers für die Umformerstation. 17. Aenderung der allgemeinen. Be stimmungen für die städtischen Arbeiter. 18. Weiter=Anmietung einer Badeanstalt in Deutz als Volks=Rhein= Badeanstalt. 11. 12. 13. 14. Hasser=Resende Pertr. Priy, Caz): kundsch. s. J. Behrens, Hamburg 6. für Damen- und Herre trieen, Kammerjungfern und für Familienbedarf. Gründl. Ausbild. Erfolg garant. Singer, 18., gut nähend. 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Das ist der Tag.— an dem man sich und seinen Lieben das Beste wünscht für das neue Jahr, vor allen Dingen Gesundheit. Wenn dieser Wunsch in Erfüllung gehen soll, dann muß man auch entsprechend leben, muß man aufregende, die Gesundheit schädigende Getränke vermeiden und durch zuträgliche ersetzen. Hier kommt vor allem unersetzlichen .— Hdachsehen bhsichenagmuaschen Aäsfe chschnaester senichegendtern. Taskeret. Woslaut alol.— Dos neue Jahe mahnt uns laut an den Wet der Zeit und an den Wet desen, was unser Schen indem es uns gesund und frisch erhält.— Dazu gehört auch„Kathreiners Malzkaffee!“ Gerichts=Verhandlungen. Sl Ein folgenschwerer Unglücksfall ereignete sich im MonopolKöln, als in dem Kesselhause desselben Reinigungsarbeiten von der Allgemeinen Betriebs=Aktiengesellschaft zu Köln vorgenommen wurden. Der 15jährige Laufbursche W. wurde von dem Portier des Hotels mit dem Auftrage zum Maschinisten geschickt, daß dieser stärker heizen möge. Da W. im Maschinenhause niemanden erblickte, begab er sich ins Kesselhaus, vor dessen Eingang nur ein Kohlenkarren als Absperrungsmaßregel gestellt war Das Innere des Kesselhauses war dicht mit Dampf gefüllt und konnte W. nicht sehen, daß ein Teil der Deckplatten des mit kochendem Wasser gefüllten Bassins hinweggenommen war. Als er den Karren zum Eingang überstiegen hatte und nach dem Maschinisten rief, lief er direkt in das Bassin hinein daß er bald darauf an den Folgen starb. Der Vater des Ver unalückten leitete nun gegen den Inhaber des Hotels und die Allgemeine Betriebs=Aktiengesellschaft eine Schadenersatzklage ein, da er durch den Verlust des Sohnes, welch letzterer ihn im Alter unterstützen sollte, geschädigt sei. W. sen. forderte 15000 M Schadenersatz und stützte die Klage auf die§§ 823, 831 und 832 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Beklagten machen eigenes Verschulden des Verunglückten geltend. Einmal sei dem Hotelpersonal der Zutritt ins Maschinenhaus untersagt und auch der Karren als Warnungszeichen ausgestellt worden, Duch urtei. gezsenzgrichtz Köln wurde die Klage gegen das Hotel abgewiesen, der Anspruch gegen die beklagte Aktiengesellschaft aber dem Grunde nach als berechtigt anerkannt, da diese nicht genug für Sicherung durch Absperrung des Zutritts gesorgt hatte. Die von der Allge meinen Betriebs=Aktiengesellschaft gegen das erstrichterliche eingeleate Berufung wurde vom Oberlandesgericht Koln 3 gewiesen. Auf die Revision der Beklagten kam das iedoch zur Aufhebung des Vorderurteils unter Zurückverweisung der Sache an die Vorinstanz zur Untersuchung, ob und in welcher Weise die Beklagte verpflichtet war, Vorkehrungen zur Bewachung und Absperrung zu treffen. Aus Dororten und Umgebung. 00 Kalk. 30.Dez.1905. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wies Bürgermeister Albermann darauf hin, daß Ostern nächsten Jahres die letzten Räume der Volksschulen besetzt würden und daß es erforderlich sei, mit Volksschulneubauten zu beginnen, da man bereits Ostern 1907 neun neuer Räume bedürfe. Die Verwaltung schlage vor, auf dem mit den Eisegögzhofes ausgetauschten Grundstück an der Bismarckstraße zwei Volksschulen mit je 17 Klassen zu errichten. Man genehmigte die Stizze zu den Volksschulneubauten und sieht Plan und Kostenanschlag entgegen, beschloß jedoch von der Errichtung von Rektorwohnungen abzusehen.— Da die Räume für das Rathaus nicht mehr ausreichen und auch für die Polizei neue Räume erforderlich sind, beschloß man, die Stadtschenke nicht weiter zu vermieten, sondern die Räume für Verwaltung und Polizei zu benutzen.— Es lag ein Antrag der Lehrer und Lehrerinnen auf Erhöhung der Alterszulagen vor. Die Schulkommission hat sich dafur ausgesprochen, daß die Alterszulage für Lehrer von 165 M. auf 200., für Lehrerinnen von 110 M. auf 120 M. erhöht werde. Die Finanzkommission schlägt vor, die Alterszulage für Lehrer av 1. April 1906 auf 185., für Lehrerinnen auf 120 M. zu erhöhen und av 1. April 1909 für Lehrer 200 M. zu gewahren. Mit großer Mehrheit beschloß man im Sinne de.„A. rag. der Schulkommission. Weiter wurde beschlossen, die den Lehrversonen gewährten Tintengelder im Betrage von 25, 20 und 10 M. abzuschaffen und die Tinte in Zukunft durch die Stadt zu liefern. — Für Beschaffung der Beleuchtungskörper für die Aula des Gymnasiums waren seinerzeit 760 M. bewilligt worden. Da mit dieser Summe nur eine primitive Einrichtage,„geschaffen gerden kann, bewilligte man einen Nachkredit von 400 M.— Zu Östern 1906 sind die Einrichtungen von sieben weiteren Klassen zu Fortbildungsschulzwecken erforderlich. Hierfür bewilligte man 14#.. — Für Vermehrung der Straßenbeleuchtung in der Nähe der Ka serne wurden 1350 M. bewilligt.— Die Straßenbaukosten für die Feldstraße wurden auf 57., für den Markt auf 50,00 M. pro Meter festgesetzt.— Für neue Straßen wählte man folgende Namen: Goebenstraße, Schillerplatz, Kronprinzenstraße, Wiersbergstraße, Schillerstraße, Goethestraße, Lessingstraße, Kanalstraße und Uhlandstraße. Dermischte Nachrichten. ** Explosion. Wittenberg, 29.2ez.1905. In einer Sprengstoff=Fabrik bei Reinsdorf wurden infolge einer Explosion vier Arbeiter getötet und drei schwer verletzt. Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 31. Dez. 19•) „Wie?“ # Standhaft und treu. Eine rheinische Geschichte von W. Ruland. Paula blickte fragend zu dem Manne hinüber, dessen s Uebenversame Personen Standes. die Gesch. d. Bl. er Backofen jeben. ißerstraße 294. 2, 3 bis 5., 503 an, StraußBlumenzweige v. Strack, Höhle 26. Mitt.= u. AbendRitterstraße 11. Versarbenen, bestens teragsches Gerschick mich beuag ihm stäadig wie der seinige: Franz v. Strehling.“ Das Antlitz Paut## wurde plötzlich traurig. Warum sind Sie damals nicht in unser Haus eingekehrt: Mein guter Papa würde sich glücklich geschätzt haben, Sie zu beherbergen. Und auch mir verschwiegen Sie Ihre Beziehungen zu dem Verzeihen Sie mir jene Ungeschicklichkeit,“ sprach er sanft,„ich konnte nichtanders; ich mußte von dannen. Heute, wo ich mich bewegte? Er hatte das letzte abgewendet und mehr zu sich selber mit verschleierter, trauriger Stimme gesprochen. Fräulein Fernau:“ Er hatte schlichtern ihre Hand ergriffen, e sie ihm nicht entzog,„wollen Sie nicht auch mich mit den Geschicken des lieben Toten bekannt machen? Sie kennen ja seine Lebensgeschichte. Dort die Bank ist so einladend. Sie lachelte still, über ihr Antlitz huschte zum ersten Male wieder nnenschein. Dann folgte sie ihm auf den Ruhesitz, und gleich Kind. das Mütterchens Schilderungen ins schöne Land der ärchen führten, lauschte der Künstler den Worten des Mädchens. war entzückend schön in ihrer leichten Erregung, mit der sie die e0, vortrug, und wie sie so gleich einer Schwester zur Seite saß, merkte sie nicht, wie seine Augen sich an ihrem Paula war zu Ende mit ihrer Erzählung; sie hatte ihm berichtet Pauic tout dr. 1. von dem Fall und der Umkehr des Toten. Sie hatte ihm mit der ganzen angeborenen Lebhaftigkeit das Hinwie Fortsetzung und Schluß. scheiden Franz v. Strehlings vor Augen geführt, und er sah zwei Tränen in ihren Augen schimmerten.„„ Lächelnd trat die Sonne aus dem grauen Gewölk, und wie Hoffnung verkündend leuchtete sie über die stille Totenstadt. Isch muß Ihnen nun Lebewohl sagen!“ sprach sie schlicht. Fräulein v. Fernau,“ rief der Maler bestürzt und suchte den Blick ihrer Augen, den sie ihm scheu enrzog,„kaum haben wir uns wiedergesehen, und Sie wollen schon wieder fort in Ihre Heimat? Ein heftiges Zittern durchfuhr da mit einem Male die zarte Heimat! Das Wort, das uns draußen in der Welt wie Musik in die Seele dringt, das uns zurückführt mit tausend Bildern an den Ort, wo unsere Wiege gestanden, es fuhr wie Hohn durch ihr Hirn, und die Wunde, kaum vernarbt, blutete mit neuer Gewalt, „Ich bin heimatlos!“ schluchzte sie, von einem Weinkrampf erfaßt „Paula!“ rief der Maler erschüttert— wenige Minuten später Keine“ sprac lange ein Wortz doch als der still geliebte die Tränen von ihren Wangen küßte und innig flüsterte:„Jetzt bist du auf ewig mein, du Standhafte und Treue!" da als schwebe ein Genius segnend über ihre Häupter und ihnen zu, die eine waltende Hand nach sieben Jahren an der blusenden Stätte des Todes zusammenführte zum Bunde für's Leben. Es ist ein milder Frühlingsmorgen zu Bonn am Rhein, die warme Luft durchzittern die weichen Wohlgerüche der blühenden Obstbäume, und in den Zweigen der grünenden Buchen auf dem Kreuzberg und Venusberg singen die zurückgekehrten ung ün dem Hochaltax des allen Minsters steht ein sungvermähtes mels hernieder ersleht hat. Jetzt ist der., geex„huen binunter in berechtigter Scham von geL.iste bister, ihre Echwägerin wegen Kräntung nicht auswvog, so gröblich beleidigt zu haben. Die Behauptung Paulas, daß ein Spekulant morgen ebenso mittellos sein könnte, wie er heute reich sei, hatte sich an Erwin Steinberg nur zu schnell bewahrheitet; eine verwegene Spekulation hatte das ohnehin zusammengeschmolzene Vermögen des hochfahrenden Kavaliers ganzlich verschlungen, und Steinberg verschwand kürzlich ebenso schnell von der Bildfläche, wie er aufaetreten war. Wie man vernahm, wollte er jenseits des Ozeans sein Glück von neuem versuchen; mochte ihm dies gelingen oder nicht. die leichtgläubige Frau von Fernau war durch diesen Vorfall zur Erkenntnis ihrer Kurzsichtigkeit gelangt, und ihr folgte die „Paula,“ sprach jetzt zagend eine gedämpfte Frauenstimme,„wirst du mir vergeben? Mich hielt's nimmer.“ habe dir längst verziehen, Emilie; hab' tauseno Ansd der baidon drezante herit- Alsch von Ferach sate au. de Lend der buven Feanpzschen slich au seigen etet schger Küstert und mitenen, Vveundhcges., wie du mich voreinem halben Jahre an den Wappenspruch der Fernaus erinnert hast: SStandhaft und treu!e“ Möge die schöine Treaue, die du Steglng den Uelteten üder das De der sKhiscte, Kals Keader eaich, soheis eauserauen Alis „Schwager, diese schogen. Porte, nußt du heute bei Tisch noch einmal sprechen,“ sagte Strehling bewegt. Der Brautzug trat aus der Kirche. Ueber den Münsterplatz strahlte die goldene Frühlingssonne. MA Karnevals-Gesellschaft 1882 Greesberger 1906 Montag den j. Januar I. Sitzung mit Damen im Fränkischen Hofe, Romödienstraße abends punkt 8 Uhr. Eintrittskarten erengeschäfte: 9. Popvervgnn, Mmltuesleustrabe: Zimmer, Mariminenstraße; Graßmann, Breitestraße, Kassapreis erhöht. Sonntag den 31. Dezember 1905: Grosse Silvesterfeier Gueachlossen) Mitgliedkarten à 9 M.(eine Dame frei) sind im Frankischen Hose sowie bei Vriondsinitghiedhern ir bbev. Der Kleine Rat (geschlossen) von 12 Uhr ab: Fe mit Ueberraschungen für die Damen in sämtlichen Räumen des Viktoriasaales(Waidmarkt). Anfang 8½ Uhr. Karten für Einzuführende sind bei unseren Mitgliedern zu haben. Der Kleine Rat. ewüed enpesfurten Neuss, Berbarossaplatz, Jean Brüncker, Hohestrase, F. Guntermer Chliodvigelatzs 2, Wilh. Nix, Hohepforte 4p Otto Pappermann, Breitestrasse 73 und Schildergasse 86. 8 35000000000 Präsident: Peter Prior. Sitzungslokal: Viktoriasaal. Montag den 1. Januar 1906, nachm. 4 Uhr: E Pschorrbräu0 9 Bierhallen 9 Hohe Strasse 38. Rokokosaal, Hotel Disch. Freitag den 5. Januar 1906, abends 7 Uhr: (Klavier= und Lieder=Abend) 1. Einlaß gegen Abschuitt 1. Fremde haben Zatritt. Einlaßkarten zu ermäßigten Preisen sind in den bekannten Debitstellen und in unserer Geschäftsstelle Weinrestaurant„Mosella“ ernciig, g Schattka, ind Friedenthal, S Klaviervirtuose. Täglich Karten zu 4, 3 und 2 K in der Hof=Musikallenhandlung Joh. Kranz Weder und an der Abendkasse. 0 Heute Montag: Feld-Art. 59. C ∆ Morgen Dienstag: inf.-Reg. 65. ∆ □ Anfang 7½ Uhr. Eintritt frei. O C Fernspr. 919. Aug. Neumeyer. 0 Cöln=Bouner Kreisbahnen. Rheinuferbahn. (Teilstrecke Cöln=Hersel.) Am Sonntag den 31. d. M. und am Neujahrstage werden Sonderzüge eingelegt, so daß an den Nachmittagen in jeder Richtung stündlich ein Zug verkehrt. (Ab CölnÜbierring 9 Minuten später, ab Köln=Marienburg 18 Minuten später. Abfahrt von Bersel nach Cöln: 634. 88-, 100., 128., 25., 334 usw. bis 834. Abfahrt von Wesseling nach Cöln: 62., 89., 104., 12-., 12., 247 usw. bis 847. 3 Zoologischer Garten. e„** Sonn= und Feiertags Sonn AneGerss-WD Montags, Mittwochs und# Herren, §. Herold, 5l. auf preiswerten, gutsitzenden Anzug legen Firma wenden. Prima Ttofflager. 17 Auf Wunsch mit Mustern Besuch. gegenüder Blindgasse. welche Wert llen sic X An allen Sonn= und FeierH tagen, nachm. 3½—7 Uhr: Konzert. Freitags" 6 nachmittags von 3½ Uhr ab: Militär=Konzert. Breuer& Strauß. Geschäftsstelle für den Reg.=Bez. Cöln. Donnerstag den 4. Januar 1900, abends 7¼ Uhr, veranstalten wir im großen Saale des Gürzenich in Versammlung## #4 ∆ Eintrittspreis 50 Pig. Kinder die Hälfte. 5 Kinder die Hälfte. St. Regis-Komitet Vereinskalender der kath. Arbeitervereine, -Führ Kasen u. Biklioth. Vortr.: Rüchblick a. d. Köln=Nipp=“n Vereinskassen sind von 7 Uhr ab geöffnet. Karten f. d. Weihnachtsbescher, können bis einschl. 1. Jan. beim Hrn. Präses gehalt merd. Am 4. Jan. Bezirksvorst.=Versamml. im Vereinslokal. vt wero.... 12 Uihr Zahlstelle für sämtl. Kassen. Montag d. 7. Jan, abds. 7 Uhr, Weihnachtsfier. Mitgliedskarte vorzeigen. besorgt unentgeltlich die schaffung der erforderlichen Urkunden für die Eheschliessung von Unbemittelten ohne Unterschied der Konfession und Nationalität unter Diskretion. Ebenso besorgt es kostenlos die Ordnung nicht gesetzlich geschlossener(sog. wilder) Ehen. Flora. 2 Täglich nachmittags 3½ Uhr: : K o n z e r t. . ad pfe.** in welcher über die Novelle u. a. sprechen werden: des Flottengesetzes Aolk, Handelstrügerr...— u. Karolingerring 31(Moritz Schmits), Mülheim a. Rh., Fr. Wilhelmstr. 32. Kalk, Breuerstraße 26.(Sonntags vorm.-10, Mittw. nachm. 8½-9½, Nippes, Baudriplatz 13. Kalf. Mantao d. 1. Jan, abds. 6 Uhr, Weihnachtspers, f. d. Männer in Kalk. Montag,., I. Jon,avor..ge Pparkt. Mittwoch, abends 9 Uhr II. Moltaue.I. Sei..——— neuen Vereinslok. b. Dinner, .=Kursus daselbst. U. Kursus daselust. Vereinskalender für kath. Jünglingsvereine Marianische Jünglings=Kongregation in St. Peter. Mittwoch St. Brunoverein an St. Kunibert. Abends 7 Uhr Silvesterfeier mit Bündnis St. Gereon. Neujayr 5 Uhr Andacht, 6 Uhr Nersamml. mit Lichtbildervortr. und Weihnachtsfeier. u. a. sprechen werven. herr Geh. Hofrat Prof. Dr. Lamprecht aus Leipig und Se. Exzellenz herr Oberlandesgerichtspräsident a. D. Hamm aus Vonn. sssgge dag Deutschen Flotenvereins und besonders Eingeladene, soweit die in bau. Reichste Auswall Jeler Preisligel volizelchen Unterelr. be1.9) rasinzich gesenpeste Saalktarten. Boas, Stolas Hichtrigigedr., Peichsegbeige, Sgasen, Cinladung. geasr. behen. 50 . Eintritt 6033033368939 Pelerinen Strauss- und MarabutFedern Adolph Meyer Köln. Kolonnade Domhotel. Reinigen und Färben können durch Beitritt zum Deutischen Flottenverein Karten erhalten. Einzeichnungslisten liegen auf bei der Geschäftsstelle Trankgasse 9, täglich von 10—12 vormittags und—5 nachmittags, sowie an dem Versammlungstage selbst an der Kasse des Gürzenich von 6 Uhr abends ab. aller Federn unter Garantie.“ den 7. Jan. Stiftungsfest im Viktoriasaal, Sechzigstraße. onntag Ritteilungen bezügl. Stiftung Katholischer Jünalingsverein Asin Salz., Neusahr abds. 6 Uhr ers lole Ketealte Kaite. 3 1h. ven g. H Montag—1 Uhr Turnspiele. Mittwoch Gesangprobe. Zahn-Atelier Arnold Sörensen, Heumarkt 40 Fernsprecher 8684 Teilzahlung gestattet.* Woche 1.a(ohne Preiserhöhung). Restaurant Gustav Courad Burghöfchen 7 gegenuber dem Sonntag den 31. Dezember(Silvester) und Montag den 1. Januar(Neujahrstag): — Großes Konzert. Entree frei. Erstklassige RolandNähmaschin. u. landw. 4 Maschin. auf Wunsch aufTeilzahlung. Anzahlung6—10 Mk. monatliche Teilzahlung—7 Mk. Gegen Barzahlung kliefern schon Tretnähmaschinen von 45 Mk. an. Man verlange Katalog. Roland-Maschinen-Gesellschaft Cöln. 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Serie A. . Neu einstudiert: e Fledermaus rette in 3 Akten von Johann S Häusel Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Im 2. Akt Ballett, arrangiert von der Ballettmeisterin Marietta, Gohtgl. Einlaß 6½ Uhr. Anfang 7 Uhr. Ende ungefähr 9¾ Uhr. Dienstag den 2. Januar 1906. 114. Ab.=Vorst. Serte B. Ansang 6½ Uhr. und Gretel. Oxt all-Suppe Rindfleisch.Essiggurk. Hasenpfeffer Gulasch à la Réunion Ste et! Kalbskotelette m. Erbsen Lendenbraten m. Salat Direktion: A. Baum u. H. Prang Sonntag den 31. Degember 1905(Gil und 8 Hontag den 1. Jannar 19 Sie 2 grosse Vorstellungen 2. 8 H Nachmittags 4 Uhr zu kleinen Preisen: Drei Tage aus dem Kölner Lehen“ 8 Speisekarte für Dienstag. 2. Januar. Hohestrasse 53. Klops a la Könlgsberg 1Rehbraten mit Kompott f Geb.Kalbsleber m. K. Sal. Kalhsbrast ged. m. E. u. N.. Frkf. W. m. Srkr. u. Püree Rumpsteak mit Salat 1 Hohestrasse 103. Bohnensuppe mit Wurst 1 Schweinebraten m. Komp. Rehragout1 Schinken.Spargelgem. Klops a la Königsberg Ged.Kalbsbrust m. Salat Breitestrasse 48—50. Linsensuppe mit Wurst„Filet“ Duahnst es nicht Bratklops Kalbsfric..Leipz.Allerl. Frankfurter m. Grünkohl1 Rindersteak mit Salat Eigelstein 66. Serrdiser-Gslasch Schweinehlet.Wachsb Geh. Kotelett m. Gemise Boeuf à la mode m. Salat Schwed. Ochsenfleisch Täglich: Oessert Ein weiblicher Militärstaat. Grosses Kölner Lebensbild in 5 Akten von W. Milowitsch. Abends 8 Uhr: s Allererste Aufführung 8 95 # 8 6 8 8 ### Grosse Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von A. Leopold#### V und H. Prang. 68 zallett-Divertiosement arrangsert von Egnorr Oraseatl vom Skala-Theater in Malland. ## Neue Pracht-Dekorationen aus dem Atelier von H. Recker, Köln güheres durch Plakate und Austeilaettel. Vorausbestellungen auf Billetts werden den ganzen Tag# a telephonisch(1598) sowie beim Portier entgegengenommen. □ Vorverkauf von 11-1 Uhr an der Theaterkasse. Japans Frauen-Paradies oder Tünnes auf der Liebesinsel. Märchenspiel in 3 Bildern von E. Humperdinck. Dirigent: Otto Lohse. Mitwirkende: Die Damen. Welden, Untucht, Warnay, Vidron, Rohr; die Herren: vom Scheidt, Nowack. Hierauf: Cavalleria Rusticana. Oper in einem Aufzuge von Pietro Mascagni. Die Damen: Guszalewiez, Welden, Untucht; die Herren: Eistad 6 Uhr. Aufang,..: 66, Gude ungefähr 10¼ Uhr, Große Preise. Mittwoch den 3. Januar 1906. 9. Vorstellung bei gänzlich aufgehobenem Abonnement. Gastspiel von Aino Acté von der großen Oper in Paris. Anfang 6½ Uhr. Lohengrin. Romantische Oper in 3 Aufzügen von Richard Wagner. Erhönte Preise. Altes Stadt=Cheater. Direktion: Max Martersteig. Montag den 1. Januar 1906. 128. Vorstellung. 17. Nachmittags=Vorstellung zu ermäßigten Preisen. Anfang 3 Uhr. Ascheubrödel. Eine Weihnachts=Komödie in 7 Bildern von C. A. Görner. Musik von Stiegmann. Dirigent: Walter Gärtner.— Inszeniert von Max Reitz. Mitwirkende:„Die Damen: Lipski, Romberg, Hensgen, Verden, Cohnen, Scholtz; die Herren: Reitz, Weinmann, Nitzgen, Portz, Aßmann, Vorkommende Balletts arrang. von der Ballettmeisterin Marietta Gobini Einlaß 2½ Uhr. Aufang 3 Uhr. Ende ungefähr 5½ Uhr Periey e. Ermäßigte Preise. Abends 7½ Uhr 129. Vorstellung. Neu einstudiert: Die versunkene Glocke. Ein deutsches Märchen=Drama in 5 Akten von Gerhart Hauptmann. Inszeniert von Otto Kienscherf. Mitwirkende: Die Damen. v. Schultz, Lipski, Teller=Habelmann, Hensgen, Verden, Cohnen; die Herren: Becker, Turrian, Koerner, Reitz, Siebert, Ei= Anfang 7½ Uhr. Ende ungefähr 10½ Uhr. Mittelpreise. Dienstag den 2. Januar 1906. 130. Vorstellung. Saus=Géne. Lustspiel in 4 Akten von Viktorien Sardou. Inszeniert von Otto Kienscherf. Mitwirkende: Die Damen Frey, Verden, Schleifer, Cohnen, v. Nähr, Teller=Habelmann, Lipski; die Herren Alten, Aßmann, Heber, Saar, Nitzgen, Bettelheim=Gabillon, Maus, Turrian, Portz, Kiesau, Rieumand, dorner. Vo eeutr un duer Einlaß 7 Uhr. Aufarg,zzz,g. Ende ungefähr 10 uhr Mittwoch den 3. Januar 1906. 131. Vorstellung. 14. Volkstümliche Vorstellung zu ermäßigten Preisen. Der Biberpelz. Komödie in 4 Akten von Gerhart Hauptmann. Ermaßzigte Preise. Kölner Bürgergesellschaft. Grosser Saal, Appellhofplatz. Mittwoch den 3. Januar 1906: 10. Abonnements-Konzert ausgeführt von der Kapelle des 5. Westf. Inf.-Regts. Nr. 53, unter gütiger Mitwirkung des Herrn Konzertmeisters Franz Stahr(Violine). Leitung: Königlicher Musikdirekter Herr Max Granzow. Programm. I. Teil. 1. Triumphmarsch aus„Aida“ von J. Verdi. Ouvertüre zu„Der Freischütz“ von C. M. von Weber. 3. Hymne à Sainte Cécile von Ch. Gounod. 4. a. Andante aus dem-moll-Konzert von C. Saint-Saéns b. Saltarelle von H. Vienxtemps. (Herr Konzertmeister Stahr.) Phaeton“, Sinfonische Dichtung von C. Saint-Saëns. II. Teil. Silvesterfeier Im Restaurant von 7 Uhr ab: Grosses Konzert. Im Konzert- u. Festsaal, abends 5 Uhr: Militär-Konzert mit gemeinschaftlichen Im 12 Uhr Neujahrsgruss. Festmarsch auf altdeutschen Trompeten u. Pauken. Morgen kein Konzert. Spielplan der vereinigten Stadttheater Köln meues Stadttheater. Donnerstag, 115. Ab.=Vorstell., Serie C: Wäscherin. Freitag, 116. Ab.=Vorstell., Serie D, zum ersten Male: Schlaraffenland. Samstag. 10. Vorstell. außer Abonnement. Gastspiel Acté: Faust und Margarethe. Sonntag, 117. Ab.=Vorstell., Serie A: Altes Stadttheater, Donnerstag 132. Vorst., 10. Vorst. im NovitätenAbonnem., neu einstudiert: Ein Wintermärchen. Freitag, 133. Vorst.: Die versunkene Glocke. Samstag, nachm. 3 Uhr, 134. Vorst., I8. Nachmittags=Vorst. zu ermäßigten Preisen: Aschenbrödel. Abends 7½ Uhr, 135. Vorst.: Madame Sans Gène. Sonntag, nachm. 2½ Uhr: 136. Vorst., 19. Nachm.=Vorst., 2. Vorst. für das Kölner Volksbildungskomitee: Wallensteins Tod. Abends 7½ Uhr, 137 Vorst.: Krieg im Frieden. 5. IRonopolkeller 6. Ballettmusik aus„Carmen“ von G. Bizet. 7. a. Romanze von Joh. J. Svendsen. b. Ungarischer Tanz(Nr. 1) von Brahms-Joachim. (Herr Konzertmeister Stahr.) 8. Fantasie aus„Cavalleria Rusticana“ von P. Mascagni. 9.„Juristenball-Tänze“, Walzer von Joh. Strauss. Anfang 8 Uhr.„—Rluch für Premde 50 Pig. 21 Karten für Fremde 5 * Die Direktion. Bekannt Küche Austern Pfarrverein St. Monatsversammlung am Dienstag den 2. Junuar 1900. abends 6½ Uhr. im vorderen Saale Autwerpenerstraße 6. 1. Mitteilungen über den Kirchenbau. n Verlosung unter den anwesenden Mitgliedert. Die Mitglieder des Pfarrvereins werden nebst ihren Familienangehörigen zu dieser Feier ergebenst eingeladen. 8 Pianos Hohenstaufenring 23 Z1 liefert in idcaler Vollkommenheit sehr mässigen Preisen Arthur Lehmann, Barmen-U Köln Hohenstaufenring 23. Hunnenrücken—4, Ecke Maria=Ablaßplatz. Diners 80 Pfg., 8 Günge, Dessert. Reichhaltige Speisenkarte. Abendplatten von 50 Pfg. au. Reine Weine. Inh.: Wilhelm Löltgen. * 2 * Site 4 Kölner Lecal-Anzeiger Nr. 360&ap Sonntag, 31. 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