Was wird aus dem alten Postgebäude? Seit einiger Zeit steht das alte Postgebäude in der Friedrichstraße leer. Der Anblick ist nicht gerade dazu angetan, unsere Beueler Innenstadt besonders zu verschönern oder zu „aktivieren“. Die Bezirksausschußmitglieder der SPD, Stv. Dickschen, Dr. Gamp und Am Kampkötter fragen namens ihrer Fraktion nach der Nutzung des alten Postgebäudes. Um dieses alte Anliegen mit dem nötigen Druck zu vertreten, möchten die SPD-Kommunalpolitiker, daß der Bezirksausschuß dem Rat empfiehlt, das alte Gebäude der Post der Offentlichkeit zugänglich zu machen. Die Verwaltung wird um entsprechende Verhandlungen mit der Post gebeten. Bei dem Raumprogramm sind auch wie von der Verwaltung vorgeschlagen, die der Stadt gehörenden angrenzenden Häuser sowie zusätzlich das jetzt noch von der Bundespost genutzte erste Stockwerk des Gebäudes zu berücksichtigen. Auf Antrag von Stv. Pützer, CDU, war seinerzeit der Antrag zur Nutzung des Gebäudes mit der Begründung vor Beschlußfassung zurückgestellt, man müsse erst die Ergebnisse der Strukturuntersuchung abwarten. Die SPD-Kommunalpolitiker sehen nicht ein warum die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Offentlichkeit auf eine solche Untersuchung warten muß. Auf die Notwendigkeit eines Versammlungsraumes in Beuel hat auch die Arbeitsgemeinschaft rechtsrheinischer Bürgervereine immer wieder hingewiesen. Die CDU-Fraktion war schon gezwungen, eine Konsequenz aus ihrer eigenen Verschleppungstaktik zu ziehen: Auf ihren Antrag wurde der Ausbau der jetzigen Altenstube an der Friedrichstraße beschlossen, obwohi der Ausbau der alten Post und die damit verbundenen Möglichkeiten zu optimalen Lösungen geführt hätten. Im Vorschlag der Verwaltung war vorgesehen, der Stadtbücherei hier die Möglichkeit zu eröffnen, die dringend notwendige Erweiterung vorzunehmen. Auch das ist nun auf die lange Bank geschoben. Im Bericht der Stadtbücherei über das Jahr 1972 heißt es dazu (S.):„Es wäre zu hoffen, daß sich für die Bezirksbücherei Beuel eine Möglichkeit räumlicher Erweiterung finden ließe, da es sich hier um diejenige Bücherei handelt, die am schlimmsten von der allgemeinen Raumnot betroffen und deren planmäßiger Bestandsausbau gefährdet ist.“ Die Antragsteller sind deshalb der Auffassung, daß der Rat der Stadt Bonn nunmehr endlich die schon längst fällige Entscheidung treffen sollte. Doch noch gemeinsame Aktivitäten? -St- Nach dem Eklat bei dem Informationsgespräch in unserem rechtsrheinischen Bereich könnte man annehmen, daß nun gemeinsame Veranstaltungen von Bürgern und Stadtverordneten zur Information über aktuelle Probleme unmöglich sind. Die FDP will es trotzdem noch einmal versuchen. In Sachen Bundesbahn hat sie ja schon verschiedentlich öffentlich ihre Bereitschaft zu Zusammenarbeit bekundet. Nun soll am 17. September im Großen Saal des Beueler Rathauses eine Informationsveranstaltung der Bundesbahn stattfinden. Die rechtsrheinische Schnellstrecke ist immerhin ein Problem, das alle angeht, die sich davon Vorteile, Belästigungen, eine bessere Entwicklung des rechtsrheinischen Bereichs erhoffen. Kommunale Probleme verursachen lebhaften Briefwechsel -St- Inzwischen wurden die„Stallwachen“ abgelöst durch die vom Urlaub heimgekehrten Stadtverordneten, die nun ihrerseits mit Anträgen und Anfragen für die kommenden Sitzungen von Rat, Bezirks- und Fachausschüssen nicht nur„den Blätterwald am rauschen halten“, sondern auch die auf Sparflamme kochende Politiker wieder etwas mehr dem Siedepunkt näher zu bringen, womit keineswegs Krisen oder Affären sondern schlicht die kommunalpolitischen Aktivitäten gemeint sind. In einem Schreiben an das Tiefbauamt der Stadt Bonn geht es dem Vorsitzenden des Bezirksausschusses Beuel, Erwin Kranz, CDU, um den Vollzug des Antrags, den Ausbau und die Gestaltung des Dorfplatzes in Küdinghoven auf dem Gelände des ehemaligen Vereinshauses vorzunehmen. Einstimmig hatte seinerzeit der Stadtbezirksausschuß beschlossen, das frei gewordene Gelände zu gestalten, damit auch die Kirmes dort veranstaltet werden kann. Mit dem Lärm- und Abgasproblem befaßt sich ein Brief des Stadtbezirksausschußvorsitzenden an das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt. Diese Dinge sind ja besonders dort lästig wo es sich um Wohngebiete in unmittelbarer Nähe von Gewerbebetrieben handelt. So kamen über Herrn Kranz als Vorsitzenden des Beueler Bezirksausschusses ein ganzes Bündel Klagen, letzthin besonders aus dem Bereich der Modestus- und Alexanderstraße in Beuel. Was lut sich im sozialen Wohnungsbau? -St- Die teilweise über 10%ige Mietenerhöhung im sozialen Wohnungsbau ist alarmierend genug, daß sich schon vor dem offiziellen Ende der Parlamentsferien Sozialpolitiker aller Fraktionen mit der Situation auf dem Wohnungsmarkt beschäftigten. Hier kann die Stadt Bonn hoffentlich Vorteil wenn auch wohl kaum Kapital aus dem Status der Bundeshauptstadt schlagen. Daß gegen die alarmierende Mietpreisentwicklung etwas geStellungnahme zur Informationsveranstallung -St- In einer ausführlichen Stellungnahme der FDP Bonn rechtsrheinisch zu den Vorgängen um die Informationsveranstaltung der Bundespost wurde auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die zu überwinden waren, da man bisher nie vor Entscheidungen über organisatorische Veränderungen mit der Bürgerschaft darüber diskutiert habe. Nachdem aber auch das Bundespostministerium schließlich „ja“ gesagt hat zu dieser ersten Informationsveranstaltung in so großem Rahmen, lud die Oberpostdirektion die Vertreter aller politischen Parteien zu der Unterrichtsveranstaltung in das Beueler Rathaus mit dem Hinweis ein, sie sei damit einverstanden, wenn auch andere interessierte Personen zu diesem Informationsgespräch mitgebracht würden. Zu Beginn der Veranstaltung stellte es sich dann allerdings schnell heraus, daß offenbar nur die FDP von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht hatte, die anderen Vertreter der politischen Parteien offenbar„ohne Anhang“ kamen. Der von der FDP eingeladene Personenkreis— alle Bürgervereine, den Verband der Ortsvereine Oberkassel und den Briefmarkensammlerverein Beuel, alle betroffenen Postbediensteten(sie sind auch Bürger), die Presse und alle Personen, die sich mit Postanliegen in den letzten Jahren an sie gewandt hatten— war ihr vom Referat Offentlichkeitsarbeit im Bundespostministerium auf Anfrage als vermutlich„besonders interessiert“ genannt worden.(Wegen der Außergewöhnlichkeit der Veranstaltung erschien dann auch ein Angehöriger des Referats für Offentlichkeitsarbeit). Die rechtsrheinischen Stadtverordneten sind es seit Jahrzehnten gewohnt, vorab hinter verschlossenen Türen über anstehende Veränderungen unterrichtet zu werden. Sie verschaffen sich auf diese Weise einen Informationsvorsprung, von den Paychologen „Herrschaftswissen“ genannt, und machen es damit dem Bürger schwer,„mündig“ zu werden und sich an Entscheidungsfindungen zu beteiligen. Genau dies sahen die rechtsrheinischen Stadtverordneten durch die Veranstaltung der Post, zu der durch die Presse auch öffentlich eingeladen worden war, gefährdet. Deshalb reagierten sie so hart, zogen aus und pochten in ihrer von Herrn Bayley abgegebenen Erklärung auf ihre Sonderstellung als„gewählte Volksvertreter“. Somit wäre der Bärendienst hinlänglich dokumentiert. Auch die Bundesregierung zahlt keinen Ersatz Die beim Rathaussturm am 10. April dieses Jahres der Stadt Bonn und zahlreichen Bürger entstandenen Sachschäden von mehr als DMI 200 000,— werden von der Bundesregierung nicht ersetzt. Das teilte der Chef des Bundeskanzleramtes, Staatssekretär Horst Grabert, im Auftrage des Bundeskanzlers dem Bonner Oberstadtdirekter Dr. Wolfgang Hesse mit. Schon vor einigen Wochen hatte der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen den Antrag der Stadt Bonn auf Ersatz der Schäden nach dem Tumultschädengesetz ablehnend beantwortet. Er hat außerdem die betroffenen Bürger gebeten, sie sollten glaubhaft machen, daß ihr„wirtschaftliches Bestehen“ ohne die Entschädigung gefährdet sei. In dem Schreiben der Bundesregierung heißt es, daß eine Entschädigung aus Gründen der Billigkeit allein aus grundsätzlichen Erwägungen nicht möglich sei. Andererseits gäbe es keine Rechtsgrundlage, auf die der Anspruch der Stadt Bonn und der betroffenen Bürger gestützt werden könne. Insbesondere treffe die Bundesregierung kein Ersatzanspruch aus dem Gesichtspunkt einer Amtspflichtverletzung, da eine solche nicht erkennbar sei. Wörtlich schreibt Grabert:„Die Verhinderung von Ubergriffen der Demonstranten fällt in den Aufgabenbereich von Landesbebürden.“ tan werden muß, ist allen Fraktionen klar, nur ist es eben ein Problem, daß man sozusagen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene gleichermaßen„in den Griff“ zu bekommen sich bemühen muß. Hilfreich war hier die Fernsehsendung, die auch denen, die nicht unamittelbar betroffen oder befaßt sind, klar machte, daß mit dem Wohnungs- bzw. Mieterhöhungsproblem ein elementares Grundrecht berührt wird und damit der Mensch in eine schwierige Situation gerät- wenn er nicht Hilfe bekommt sei es in Form von Wohngeld oder sonstigen Beihilfen— da ist die Gemeinde zunächst angesprochen— sei es über Kostenanalysen durch Bund oder Land bzw. den jeweiligen Träger. Die SPD-Fraktion hat in dieser Angelegenheit eine Sondersitzung bzw. außerordentliche Ratssitzung noch für August verlangt. Hierzu werden zahlreiche Vorschläge zur Behandlung des Problems vorgelegt. Die SPD-Fraktion ist der Meinung, daß eine Diskussion dieser dringenden Probleme auf der für den 20. September vorgesehenen ordentlichen bzw. turnusmäßigen Ratssitzung zu spät kommt. Außerdem besteht nach Auffassung der SPDKommunalpolitiker die Gefahr, daß unter der Vielzahl der nach den Ratsferien zu behandelnden Probleme diese besonderen Schwierigkeiten nicht genügend berücksichtigt werden könnten. Frau Enseling, CDU und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, der sich insbesondere mit Wohnungs- und Sozialfragen beschäftigt, hat sicher recht, wenn sie meint, daß der Weg, im sozialen Wohnungsbau zu Mietgerechtigtkeit zu kommen, mit harten Steinen gepflastert ist. Es wäre zu hoffen, daß es dem Rat und seinen Experten gelingt, zu gunsten der mit Recht in Sczialwohnungen lebenden Menschen zu einer akzeptablen Lösung zu kommen, die vielleicht auch Auswirkungen über Bonn hinaus haben könnte. Zu kurze Gelbphase gefährlich? -St- Das Ordnungsamt wurde von der Kommunalpolitischen Arbeitsgemeinschaft der FDP gebeten, die Gelb-Phase der Ampel an der Endstelle der Nordtangente— an der Einmündung in die Siegburger Straße— in Beuel zu überprüfen. Die FDP-Kommunalpolitiker sind der Ansicht, daß die gelbe Phase an der angegebenen Kreuzung so kurz ist, daß es wiederholt zu Beinahe-Zusammenstößen kam. Um Unfälle zu verhüten wäre eine längere Gelbphase sicher verkehragünstiger. Im Beueler Fährboot Leserecke zum Wochenende Geredet wird seit langem davon, aber erst die Denkschrift des Kölner Kulturdezernenten Dr. Hackenberg hat das Problem einer Theaterehe Bonn-Köln bundesweit ins Gespräch gebracht. Letzte Woche nahm auch das Fernsehen sich der umstrittenen Sache an, was heutzutage so etwas wie ein Gradmesser für Bedeutsamkeit ist. Man sah und hörte nicht nur die Kölner Argumente, sondern auch Bonns konträre Meinung kam ins Bild— denn in der Bundeshauptstadt hält man nicht viel von dieser Lieblingsidee domstädtischer Kulturplaner. Wie der kurze Fernsehspot nichts Endgültiges über Sinn oder Unsinn einer solchen Theaterehe aussagen, so wird sich das auch mit ein paar kommentierenden Bemerkungen in einer lokalen Wochenzeitung nicht tun lassen. Aber vielleicht lassen sich Positionen etwas klarer abstecken und Sachlagen auch einem Publikum verständlicher machen, das gemeinhin nicht hinter die Kulissen eines Theaterbetriebs schaut, sondern nur deren gleißnerische Schauseite auf sich wirken läßt. Ganz allgemein gesagt: Mit Theaterehen, also Zusammenschlüssen von mehreren Bühnen, wurden bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Vor allem der erhoffte Einsparungseffekt blieb aus. Ausnahme bestätigen die Regel, sofern sie wirklich nachgewiesen werden können und nicht nur Beschönigungen für eine andernfalls dupierte Offentlichkeit sind. Ob dafür zumindest Qualitätsverbesserungen erreicht wurden(wenn schon nichts zu sparen war), darüber läßt sich streiten. Nehmen wir den konkreten Köln-Bonner Fall. Nach den Vorstellungen von Herrn Hakkenberg sollen die Kölner Oper machen und damit Bonn beliefern, während umgekehrt die Bonner sich aufs Schauspiel verlegen und das auch nach Köln exportieren sollen. Technisch wäre das natürlich möglich, und bei beiden Ensembles(dem für die Oper, wie dem fürs Schauspiel) ließe sich auch eine Qualitätssteigerung erreichen— wohlgemerkt: ließe... Nur finanziell würde das nichts erbringen. Bonn ist gerade dabei, den Kölner die entsprechende Gegenrechnung zu präsentieren. Ein solches Verfahren(auch im wörtlichen Sinne, denn es ergäbe sich eine elende Hinund Her-Fahrereil) würde indes das Ende eines eigenständigen Theaterlebens sowohl in Köln als auch in Bonn bedeuten, denn beider Prämien vom Staat + Zinsen von uns. Kassieren Sie. Sparkasse Bonn Städte Publikum bekäme ja das gleiche vorgesetzt. Hier„Carmen“ und dort„Carmen“, hier„Faust“ und dort„Faust“ in exakt der gleichen Besetzung und mit fast exakt den gleichen Bühnenbildern(fast, weil die Bühnenausmaße unterschiedlich sind). Soll das im Zeitalter einer mobilen Gesellschaft, die auf ihre Beweglichkeit stolz ist, nun der wahre Fortschritt sein? Er wäre es nicht, selbst wenn dabei ein paar Millionen gespart würden, was kaum der Fall sein wird. Bundesdeutsche Einheitstheater haben wir auf dem Bildschirm genug. In einer Stadtlandschaft wie im Rheinland muß der passionierte Theatergänger doch ähnlich wie in Berlin, Hamburg oder München die Mög Seite 2 BEUELER NACHRICHTEN Freitag, 17. August 1973 lichkeit haben, Verschiedenes in verschiedenartiger Zubereitung zu sehen. Von hier nach Köln ist es heutzutage per Auto oder per Bahn nur ein Katzensprung— nicht viel weiter wie von Spandau zum Ku-Damm. Oder: Woher holen denn die Theatergemeinden ihr Publikum nicht alles? Man kann— sicher nicht ganz unbegründet — der Ansicht sein, daß Bonns Theater und speziell seine Oper bundeshauptstädtischen Maßstäben oder Ansprüchen nicht vollauf genügen und daß Köln auf dem Sektor Musiktheater Besseres bietet. Deshalb braucht man aber doch die respektable Bonner Oper nicht sterben zu lassen. Qualitätsverbesserungen lassen sich auch auf andere Weise erreichen — etwa durch verstärktes Heranziehen von guten Sängern und Dirigenten. Nur kostet das einiges. Aber Bund und Stadt sollten bedenken, was Bonn auch in dieser Beziehung seinem Ruf als Hauptstadt schuldig ist. Will Bonn den Kölner Brautwerbern den Wind aus den Segeln nehmen, tut es das am besten mit Eigenleistungen, die auch nicht den Anschein einer Hllfsbedürftigkeit etwa der Bonner Oper aufkommen lassen. Karlchen Pfifferling * Wallfahrtsoktav in Pützchen beginnt Am Samstag, dem 25. August 1973, 18.15 Uhr ist die feierliche Eröffnung der Wallfahrtsokt iv mit Brunnenweihe am Pützchen der hl. Adelheid, Prozessin zur Kirche. In der Wallfahrtsoktav sind die Sonntagsgottesdienste als Pilgermesse zur gewohnten Zeit. Am Sonntag, dem 26. August ist zusätzlich um 15.00 Uhr die Krankenmesse mit eig. Krankensegnung(Kranke, die gemeldet wurden, werden abgeholt). An den Werktagen der Oktav feiern wir täglich um.00 Uhr hl. Messe in der Wallfahrtskapelle. Besondere Pilgergottesdienste in der Pfarrkirche sind am Dienstag, 15.00 Uhr für Frauen und Ordensfrauen(anschl. Kaffee im Gem. Helm), Mittwoch, 19.00 Uhr für die Jugend (anschließend Vortrag im Gem. Heim), Donnerstag, 19.30 Uhr für die Männer(Betstunde und anschl. Männermesse). Die Gottesdienst des 2. Oktavsonntages, des Wallfahrtsfestes am 2. September, werden in der nächsten Nummer der„Beueler Nachrichten“ bekanntgegeben. Beachtliche Spende für die Brasilienhilfe Die Brasilienhilfe für den in Heimaturlaub weilenden Pater Hönighausen brachte durch die Kollekte am Schützenfest, die Sammlung im Festzelt und durch die Aktion der Jungschützen fast 3000.- DM zusammen. Pater Hönighausen dankt für alle Spenden und will dies zum Ausdruck bringen durch einen Lichtbildervortrag mit anschl. Diskussion am Mittwoch in der Oktav(29. August 20.00 Uhr im Gemeinschafts-Heim). Thema:„Christliche Entwicklungshilfe in Brasilien“. Alle Pfarrangehörigen und bes. die Jugend an ihrem Pilgertag sind zu der mit Spannung erwarteten Berichterstattung des Paters herzlich eingeladen. u Kirewwreie Wathyrehren St. Joseph, Beuel Samstag, 18. August 1973: 18.30 Uhr hl. Messe, 21.00 Uhr Schlußmesse z. „Ewigen Gebet“ am NepomukdenkmallRhein, anschl. Lichterprozession z. Pfarrkirche. Sonntag, 19. August 1973: .45 Uhr Jgd. für Engelbert Heinz,.00 Uhr Jgd. für Peter Baumann und Eltern, 10.00 Uhr Seel. für Jakob Burgunder, 11.15 Uhr Seel. für Bernhard Putzke, 18.30 Uhr hl. Messe. Montag, 20. August 1973: .30 Uhr Seel. für Maria Dederich,.15 Uhr Seel. für eine Verstorbene. Dienstag, 21. August 1973: .30 Uhr Seel. für Herbert Lück,.15 Uhr Seel. für Leo Richarz und Sohn Werner(Schulm.), 19.15 Uhr Seel. für Adam Faust. Mittwoch, 22. August 1973: .30 Uhr Seel. für August Strang,.15 Uhr Seel. für Peter Paul Müller(Schulmesse). Donnerstag, 23. August 1973: .30 Uhr hl. Messe,.55 Uhr Seel. für die Verst. der Fam. Casparie(Schulmesse), 19.15 Uhr Seel. für Peter Josef Mühlens und Sohn Stephan. Freitag, 24. August 1973: .30 Uhr hl. Messe,.15 Uhr Jgd. für Michael Hospelt und gef. Sohn Josef(Schulmesse). Samstag, 25. August 1973: .15 Uhr Seel. für Ludwig Lohausen, 18.30 Uhr Seel. für Nikolaus Fuchs, 16.00 Uhr Beichte. St. Adelheid, Pützchen Sonntag, 19. August 1973: 17.00 Uhr Beichte am Samstag(Pastor), 18.30 Uhr Vorabendmesse für Johann Wieler,.00 Uhr hl. Messe im Karmel,.45 Uhr Kindermesse für den Gefallenen Theodor Koch, 10.00 Uhr Pfarrmesse. In allen Messen Caritas-Kollekte. Montag, 20. August 1973: 19.00 Uhr Abendmesse als gem. Messbestellung für Hermann Josef Ketterle, Regina Duda, Rudolf Schweidler, Josepha Schmieszek, Christine Langen, Eheleute Heinr. Brambach und Christine geb. Schneider und Sohn Heinz (Indienmesse) Antonie Schuh(Indienmesse), und als SWG für Wilhelm Eimermacher, Anton Bauer, Therese Fabritius. Dienstag, 21. August 1973: .15 Uhr Frauenmesse für die Lebenden und Verstorbenen der Familie Giesen(Missionsopfer für Sumba). Mittwoch, 22. August 1973: 19.00 Uhr Abendmesse für Martha Weiland geb. Walke. Donnerstag, 23. August 1973: Heute fällt die Schulmesse aus. Freitag, 24. August 1973: .30 Uhr hl. Messe im Altersheim für die Leb. und Verst. der Familie Kral-Blaha. Samstag, 25. August 1973: 17.00 Uhr Beichte(Subsidiar), 18.15 Uhr Feierliche Eröffnung der Wallfahrtsoktav mit der Brunnenweihe am Pützchen der hl. Adelheid, Prozession zur Pfarrkirche, 18.30 Uhr Vorabendmgenge. St. Klemens, Schwarzrheindorf Sonntag, 19. August 1973: 18.30 Uhr am Vorabend 1. Sonntagsmesse;.30 Uhr hl. Messe,.30 Uhr hl. Messe, 11.00 Uhr hl. Messe für die Pfarre. Montag, 20. August 1973: 19.15 Uhr Jahresmesse für Eheleute Heinrich und Sibilla Rödder. Dienstag, 21. August 1973: .00 Uhr Schulmesse des 3. Schuljahres(in bes. Meinung). Mittwoch, 22. August 1973: 19.15 Uhr Abendmesse, Jgd. für Heinrich Aachen und Irmgard Hartong. Donnerstag, 23. August 1973: .30 Uhr Frauenmesse, für Leb. und Verst. d. Frauengemeinschaft. Freitag, 24. August 1973: 19.15 Uhr Abendmesse, Barbara Glaeske und Hans Linden und gef. Sohn. Samstag, 25. August 1973: 17 bis 18 Uhr Beichtgelegenheit, 18.00 Uhr Komplet, 18.30 Uhr 1. Sonntagsmesse. St. Peter, Vilich Sonntag, 19. August 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse für die Leb. und Verst. der Fam. LambertziKlein,.00 Uhr Frühmesse für Josef Lammerz,.15 Uhr Schülermesse für mehrere Verstorbene, 10.30 Uhr Amt für die Leb. und Verst. der Pfarrgemeinde Montag, 20. August 1973: .15 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen für Josef Knechtges. Dienstag, 21. August 1973: .00 Uhr Seelenmesse für Heinrich Lammerz, Mittwoch, 22. August 1973: .00 Uhr Schulmesse der Hauptschule als 2. Jgd. für Sophia Winterscheid, 19.15 Uhr Abendmesse für die Verst. der F. Grote-Dor. Donnerstag, 23. August 1973: .15 Uhr Schulmesse der kath. Grundschule in bes. Meinung. Freitag, 24. August 1973: 19.15 Uhr Abendmesse als Jgd. für Georg Baltes. Samstag, 25. August 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse für Ehel. Ludwig Rosemann. Maria Königin, Vilich-Müldorf Sonntag, 19. August 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse für Kurt Severin und verst. Angeh.,.30 Uhr Kindermesse für Ehel. Peter Josef. Brenner und Sohn Jakob, .30 Uhr Amt für Jakob Friedrichs. Dienstag, 21. August 1973: .00 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen für Helene Brenner. Mittwoch, 22. August 1973: .00 Uhr SWA für Margarete Kreul. Donnerstag, 23. August 1973: 19.30 Uhr Abendmesse für die Fam. Röttger Kopmann. Samstag, 25. August 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse für die Leb. und Verst. der Fam. Schumacher Wilskamp. Evangelische Gemeinde Sonntag, 19. August 1973: .00 Uhr Schule Vilich, Gottesdienst(Pfr. Winheller),.30 Uhr Kirche Wilhelmstr., Gottesdienst und Kindergottesdienst(Pfr. Pollmann) 10.00 Uhr Nachfolge-Christi Kirche, Gottesdienst(Vikar Mundt). Donnerstag, 23. August 1973: 15.00 Uhr Jugendheim Mitte, Frauenhilfe. Freitag, 24. August 1973: 15.30 Uhr Jugendheim Mitte, Männerkreis. Pfarrfest an St. Peter in Vilich Alle Pfarrangehörigen, unsere Familien, unsere älteren Mitbürger, die Jugend und die Kinder laden wir ein zu unserem Pfarrfest am Sonntag, dem 26. August 1973. Wir beginnen mit der gemeinsamen Meßfeler um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter Vilich. Das Blasorchester begleitet den Gemeindegesang. Nach der Meßfeler Frühschoppen und gemeinsames Mittagessen im Haus der Begegnung. Ein eigenes Kinderfest mit vielen Uberraschungen schließt sich an. Unsere beiden Kindergärten treten mit Darbietungen der Kleinsten auf. Nach dem Motto:„Für jeden etwas“ gibt es für die Kinder Ponyreiten, Geschicklichkeitsspiele mit Preisen und großen Uberraschungen. Filmdarbietungen, Diskothek und Tanz ab 16.00 Uhr erfreuen Alt und Jung. Für das Kaffeetrinken erbitten wir Kuchenspenden, die bis Samstag, dem 25. August 73 im Haus der Begegnung abgegeben werden können. Ende ist gegen 19.00 Uhr. * Wünsche und Vorschläge des Holzlarer Bürgervereins -St- Der Bürgerverein Holzlar hat sich dadurch besonders verdient gemacht, daß er sich bemüht, die zahlreichen„Neubürger“ für das Ortsgeschehen zu interessieren und ihnen das Einleben in einem neuen Bereich zu erleichtern. Die Aktivitäten von Toni Idelberger und seinen Mannen sind zahlreich. Es geht aber nicht nur um Kinder- oder Altenfeste sondern auch um Anliegen, die das tägliche Leben erleichtern könnten. So führt der Bürgerverein Holzlar immer wieder Beschwerde darüber, daß Kraftfahrzeuge die Hauptstraße mit überhöhter Geschwindigkeit befahren. Diese Klagen nahm der Vorsitzende des Stadtbezirksausschusses auf und leitete sie der zuständigen Pollzeistation St. Augustin weiter. Auch in Sachen Aufstellung von Bänken in Wartehallen an den Omnibushaltestellen ging und geht es dem Bürgerverein. Auch dieser Wunsch hatte einen regen Briefwechsel mit den verschiedensten Amtern der Stadt zur Folge. Inzwischen ist gemeinsam vom Gartenamt und den Stadtwerken eine Ortsbesichtigung geplant. Das Ergebnis wird hoffentlich bald bekannt zu geben sein. Denn das Ergebnis der Besichtigung wird— so schreibt das Gartenamt dem Vorsitzenden des Stadtbezirksausschusses Beuel, Erwin Kranz, CDU,— die Grundlage für die Zahl der aufzustellenden Bänke bringen und damit auch die Klärung, ob hier besondere Haushaltsmittel angemeldet werden müssen. DAs HAUs DER ColEn Schent Beuel-Ramersdorf Wesseling Uindenstraße 76-75 Bahnhofstraße 40 Die zwei Gesichter der Jutta H. ARZTRONAN VON JÖLIA MARGUAROT Copyright by Bastel-Verlag. Bergisch Gladbach. durch Verlag v. Graberg& Görg. Frankfurt Main. (5. Fortsetzung) Wieder reißt der Schmerz in den Schläfen. Es kostet ihn seine ganze Kraft, nicht zu stöhnen.„Ich gehe jetzt hinaus“, sagt er,„der Spiegel hängt wieder an der Wand. Sie sollen, allein sein, wenn Sie Ihr Gesicht zum erstenmal sehen.“ „Wie sicht es aus?“ Eine bange Frage. „Schön Noch einmal schimmert Glanz in den trübe gewordenen Augen des Mannes.„Es sicht sehr schön aus...“ Dann steht er auf und geht ins Nebenzimmer. Ein wenig unsicher erhebt sich Jutta. 2ögernd nur. Schritt für Schritt, bewegt sie sich auf den Wandspiegel zu. Angst und Hoffnung stehen in ihrem Herzen. Endlich steht sie neben dem Fenster und starrt in das Glas. Ein schönes, ebenmäßiges Gesicht sicht ihr aus dem Spiegel entgegen. Jutta weiß nicht mit Sicherheit, sie ahnt nur. wie schön dieses Gesicht ist. Aber sie kann nichts damit anfangen. Die blutunterlaufenen Stellen sind verschwunden, die Narben, Nähte und Klammerstellen zu hauchdünnen, kaum mehr sichtbaren, hellrosa Streifen verblaßt. Die eigenwillige Schönheit der schrägen Augen- Jutta ahnt nicht, daß sie einmal ganz anders waren- kommt voll zur Geltung, die schmale Nase, der volle Mund. Alles in diesem Gesicht ist perfekt. Ein Gesicht von der Hand eines Arztes, der Teufel und Künstler zugleich war, als er es schuf. Nach einem Vorbild, das Jutta nicht kannte. Doch die Schönheit macht Jutta Hartwig nicht glücklich. Sie stürzt sie nur in neue Zweifel. Die einzige Frage der letzten Wochen schüttelt sie auch jetzt wieder: Wer bin ich? Und dann erfaßt sie zwingende Lust, hinauszugehen, andere Menschen zu sehen. Jutta kleidet sich vorsichtig an und nimmt den Tweedmantel vom Haken. Herrmann hat ihr verboten, auf die Straße zu gehen. Dr. Herrmann hört nicht, daß Jutta das Zimmer verläßt, er hört nicht einmal, wie hinter ihr die Haustür ins Schloß fällt. Er kniet vor der Kommode, zerrt die Schublade auf und tastet nach Dolantin, nach der Spritze, die ihn diesmal endgültig von seinen unerträglichen Schmerzen befreien soll. Er zieht eine Uberdosis in die schmale Spritze. Seine Kraft reicht gerade noch aus, die Injektionsnadel in seinen Oberschenkel zu jagen. Und dann preßt sein Daumen das Dolantin in den Körper so heftig, so schnell, daß Erich Herrmann den Schmerz bis in den Rükken spürt. Aber das ist ihm gleichgültig. Ganz langsam läßt das Dröhnen in den Ohren nach. Noch ist es nicht ganz verklungen. da schneidet ein anderes Geräusch ins Ohr des Arztes. Es dauert eine Zeitlang, es muß sich ein paarmal wiederholen, bis Herrmann begreift: das Telefon läutet... Er stößt die Tür auf. Panische Angst hat ihn befallen. Er humpelt zum Schreibtisch. Noch sieht er nicht, daß Jutta das Zimmer verlassen hat. Er erreicht das Telefon, reißt den Hörer hoch.„Herrmann“, sagt er.„Wer ist da?“ Es ist Dr. Michael Norden. Der Hamster mit den tückischen Augen. Trotzdem ist Herrmann erleichtert- bis Norden spricht:„Hören Sie, Herrmann, ich habe vorhin im Pollzeibericht gelesen, daß seit dem Tag unserer Operation eine gewisse Jutta Hartwig vermißt wird. Nach allem, was man sich so zusammenreimen kann, ist das die Kleine, die Sie operiert haben. Und jetzt will ich von Ihnen wissen, wieso das Mädchen immer noch vermißt ist. Antworten Sie!" Herrmann sinkt über dem Schreibtisch zusammen.„Sie ist noch bei mir“, bringt er mühsam heraus. „Was heißt das? Mann, reden Sie doch endlich: Hat es Komplikationen gegeben?“ „Sie hat das Gedächtnis verloren.“ „Was?“ Ein Schrei. Norden zögert, ehe seine Stimme hart wird.„Herrmann“, sagt er schneidend,„damit Sie’s wissen: Ich war bei der Operation nicht dabei. Und wenn Sie auf die Idee kommen sollten, das zu behaupten. dann. Hören Sie, dann sind Sie reif. Sagen Sie, was Sie wollen. Sobald mein Name fällt. sind Sie als Morphinist dran. Klar?“ „Klar“, murmelt Herrmann.„Niemand wird etwas von mir erfahren. Nie Röchelnd hängt Herrmann jetzt über dem Schreibtisch. Er antwortet nicht. „Herrmann!“ Er hört noch, daß auf der anderen Seite eingehängt wird. Er versucht, auch seinen Hörer aufzulegen, aber das gelingt erst beim dritten Versuch. Dann rutscht er auf den Boden. So findet Jutta den Arzt, als sie nach den ersten zehn Minuten ihrer gestohlenen Freiheit zurückkommt. Schon in der Tür entdeckt sie ihn. stürzt zu ihm, schüttelt ihn. Graue, dumpfe Augen sehen sie an.„Monika“, stöhnt er. Aber dann weiten sich seine Augen.„Sie. Sie haben den... den Mantel an.. Gehen Sie nicht. Ich. ich weiß .. ich weiß jetzt, wer Sie“ „Nicht aufregen. Bitte, Herr Doktor, regen Sie sich doch nicht auf. ich bin ja wieder 4n: „Sie waren. Sie waren fort“ „Nur ein paar Schritte vor dem Haus.“ „Menschen“, gurgelte Herrmann.„Haben Sie. Menschen gesehen?“ „Nur ein paar. Aber regen Sie sich doch um Gottes willen nicht auf. ich habe gedacht. wenn ich die Straße sehe, fällt mir etwas ein, von früher, wer ich bin, wie ich heiße...“ „Ich weiß. wie Sie heißen. Sie heißen..“ Jutta sicht, daß Herrmann schluckt, den Mund wieder öffnet, weitersprechen will. Ganz leise bewegt er noch die Lippen, sein müder Blick saugt sich an Ihr fest, und dann werden die Lippen starr und die Augen, und jede Bewegung erstirbt. Zuerst glaubt Jutta noch, es sei ein Schwächeanfall. Nie in ihrem Leben hat sie einen Toten gesehen. Aber dann begreift sie, was geschehen ist: Dr. Erich Herrmann, der Freund, der Vater ihres neuen Lebens, hat sie allein gelassen. Ohne Namen. Ohne Wissen. Ohne andere Freunde. „Doktor Herrmann Tränen laufen über ihr Gesicht. Sie erhält keine Antwort. Verzweiflung steigt in ihr auf, die blanke Angst. die Trostlosigkeit, die Trauer, das Entsetzen. Allein, hämmern ihre Gedanken. Allein Mit einem Aufschrei wirkt sie sich über den Toten, unfähig, ihr Schicksal noch zu begreifen, plötzlich besessen von dem Wunsch, zu sterben wie er Doch Jutta Hartwig ist jung, und sie vergißt den Gedanken an den Tod wieder. Und irgendwann bricht ein dünner Lichtstrahl durch die Wolken ihrer Verzweiflung, eine vage Hoffnung. Auf dem Schreibtisch des Toten sieht sie einen großen Zettel. Darauf steht: Dr. Norden und eine Telefonnummer. Ist dies ein Tor in die Welt? Jutta wählt zitternd die Nummer. „Norden“, meldet sich eine Stimme. „Entschuldigen Sie... Sind Sie der Herr. der mit der Operation bei Doktor Herrmann etwas zu tun hat?“ „Was wollen Sie? Ich will nichts damit zu tun haben. Das soll der Alte allein in Ordnung bringen.“ „Aber Dr. Herrmann. ich glaube, er ist tot.“ Und als Norden nicht sofort antwortet:„Mein Gott, sagen Sie mir doch, was ich machen soll...“ „Nichts!“ Norden schreit fast.„Bleiben Sie zu Hause. Ich komme sofort, ich regle auch alles. Verstanden?“ „Ja“, haucht Jutta Hartwig und läßt den Hörer sinken. Eine halbe Stunde später hält ein Wagen vor der Tür. Ein mürrischer, blasser Mann steigt aus. Er untersucht und bettet den Toten. Dann stellt er den Totenschein aus und ruft ein Bestattungsinstitut an. (Fortsetmungfolgt!) Freitag, 17. August 1973 BEUELER NACHRICHTEN Seite 3 Gestaltung des Grundstücks am Pölrchens Weg Mehr provisorische Spielmöglichkeilen -St- Vom Vorsitzenden des Stadtbezirksausschusses Erwin Kranz, CDU, wurde dem Bürgerverein Holzlar inzwischen mitgeteilt, daß dieses Grundstück(Gemarkung Holzlar, Flur 6, Nr. 1260) inzwischen von der Stadt erworben wurde. Die Anregungen, die der Vorsitzende des Holzlarer Bürgervereins Toni Idelberger zur Gestaltung des Grundstücks gemacht hat, wurden inzwischen an die verschiedenen Fachämter der Stadtverwaltung weitergeleitet. Wenn die planerischen Untersuchungen zu einem guten Ergebnis gekommen sind. Hier die Vorschläge des Bürgervereins: Falls diese Parzelle als Grünzone ausgewiesen wäre, beabsichtigt der Bürgerverein an dieser Stelle und um den ersten Eindruck des Ortseingangs zu verschönern, eine kleine Parkanlage mit Bänken und einem Springbrunnen anzulegen. Auch das alte Kreuz auf der gegenüberliegenden Hauptstraßenseite sollte dann hier neu errichtet werden. Könnten sich diese unsere Vorstellungen nicht realisieren lassen, möchte der Bürgerverein den jetzigen Standort des Kreuzes ausweiten und dort eine größere Grünfläche im erwähnten Sinne gestalten. Zu diesem Zweck sollten recht bald nähere Gespräche mit den Sachbearbeitern geführt werden. In der Zeit vom 24. bis 27. August findet auf dem nördlichen Parkplatz neben der Kennedybrücke das Schützen- und Volksfest der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Bonn statt. Sie wurde im Jahr 1473 gegründet und kann daher in diesem Jahr ihr 500jähriges Bestehen feiern. Nach den bisherigen Festveranstaltungen im Jubiläumsjahr— das Stiftungsfest am 20. Januar, der Rheinische Schützentag am 31. März und 1. April 1973 in der Beethovenhalle — ist nun mit dem Volks- und Schützenfest an der Kennedybrücke ein weiterer Höhepunkt. Für Freunde des Schießsports wird bereits ab Samstag, dem 4. August 1973, also am kommenden Wochenende ein großes Festpreis-Schießen auf den vereinseigenen Schießständen am Schützenhof in Bonn-Tannenbusch durchgeführt. Für das Volksfest ist folgendes Programm vorgesehen: Freitag, den 24. August um 20.00 Uhr große Eröffnungsfeier mit Faßanstich im Festzelt unter Mitwirkung der Stadtkapelle Pfullendorf Schwarzwald. Am Samstag, dem 25. August gehört der Nachmittag unseren Mitbürgern aus den Altesrheimen. Bei Kaffee, Kuchen und Musik verleben sie mit den Schützen einen BuntenNachmittag im Festzelt. Ab 20.00 Uhr findet dann der Festabend mit einer Musik-Show verschiedener Musikcorps statt. Sonntag, den 26. August ist der Hauptfesttag. Er wird eingeleitet mit einem feierlichen Pontifikalhochamt um 10.00 Uhr in der Münster-Basilika. Hier nehmen alle Schützenbruderschaften mit ihren Fahnengruppen teil. Um 11.30 Uhr findet im Alten Rathaus der traditionelle Empfang und die Fahnenübergabe durch den Herrn Oberbürgermeister und Schirmherrn Peter Kraemer statt. Ab 14.00 Uhr zieht der große Jubiläumsfestzug durch die Straßen unserer Vaterstadt. Der Festzug beginnt und endet am Festplatz. Nach dem Bei dieser Gelegenheit weisen wir erneut darauf hin, daß es aus Verkehrssicherheitlichen Gründen dringend erforderlich wäre, einen Bürgersteig von Holzlar bis Bechlinghoven zumindest einseitig durchzuführen. * Instandsetzungsarbeiten wurden durchgeführt -St- Der Leiter der Beueler Bezirksverwaltung, Städt. Oberverwaltungsrat Breitkopf konnte inzwischen in einem Brief an die Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft der FDP Bonn rechtsrheinisch mittellen, daß die notwendigen Instandsetzungsarbeiten des Mauerwerks an der Böschung am Friedensplatz in Oberkassel durchgeführt wurden. Allerdings bestätigte das Bonner Tiefbauamt, daß eine Anderung durch Ausbesserungsarbeiten hinsichtlich des bemängelten Zustandes an dem Bahnübergang Broichstraße nicht herbeizuführen sei. Erst nach der Beendigung der Kanalverlegung im Zuge des Straßenneubaus wird auch der Bahnübergang in Ordnung gebracht. Die Bänke unterhalb des Küdinghovener Friedhofes werden im Rahmen der üblichen Unterhaltungsarbeiten noch vor Beginn des Winterwetters neu gestrichen. Festzug veranstalten die Musikcorps ein Festlval im Festzelt. Um 19.00 Uhr werden die neuen Bezirkskönige, die Diözesan-Prinzen und die Mannschaftssieger des Preisschießens bekanntgegeben und proklamiert. Ab 20.00 Uhr findet dann der große Schützenkommers unter Mitwirkung einer Tanzgruppe aus Oelinghofen statt. Montag, 27. August steht eine KaffeeSchiffahrt im Programm, an der sich die ganze Schützenfamilie mit ihren Freunden beteiligen kann. Ab 19.00 Uhr wird dann das Schützenfest mit einem gemütlichen Abend im Festzelt beendet. -St- Wenn die Schnellstrecke der Bundesbahn tatsächlich rechtsrheinisch geführt wird, muß dieser Beschluß der Bundesbahn im Flächennutzungsplan seine Berücksichtigung finden. Denn die Trasse schneidet eine breite Schneise in den rechtsrheinischen Stadt- und Landbereich. Mit dieser Frage befaßte sich daher auch die Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft der SPD, deren Vorsitzender Hubert Hohn, in dieser Angelegenheit den Oberstadtdirektor bat, den von der Verwaltung vorgelegten Entwurf eines Flächennutzungsplanes entsprechend der neuen Bundesbahnstrecke zu ändern, und zwar ehe die von der CDU-Fraktion angekündigten Schlußberatungen dieses Planes erfolgt sind. In dem Schreiben heißt es„wir Sozialdemokraten in Beuel befürchten nunmehr ernstlich, daß diese Schlußberatungen durchgeführt werden, bevor der für das rechtsrheinische Gebiet erarbeitete Entwurf entsprechend der Bundesbahnstreckenführung überarbeitet ist“. Die Kommunalpolitiker der SPD befürchten weiter, daß die Mehrheitsfraktion und Verwaltung noch immer nicht die Konsequenzen gezogen haben, daß durch die geplante Maßnahme der Bundesbahn und durch die BauMit verhältnismäßig geringen Mitteln soll ein möglichst gutes Angebot an Spielflächen geschaffen werden. Um das zu erreichen, verwenden sich die CDU-Stadtverordneten Willy Kayser, Heinz Keiser, Erwin Kranz, Klaus Vogel und Peter Bläser in einem gemeinsamen Antrag— auf diese Weise ist das ganze Stadtgebiet angesprochen— in einem Antrag an den Jugendwohlfahrtsausschuß für die Herrichtung städtischer Freiflächen als provisorische Kinderspielplätze. Danach sollen alle städtischen Freiflächen, die bereits als Kinderspielanlagen vorgesehen sind, aber gegenwärtig aus Kostengründen noch nicht eingerichtet werden können, durch einfaches Planieren so hergerichtet werden, daß sie sofort als Spielmöglichkeit von Kindern und Jugendlichen— besonders zu ausreichender„Bewegung“— genutzt werden können. In der Antragsbegründung heißt es: „Entsprechend dem beschlossenen„Schwerpunktprogramm über die Kinder- und Jugendhilfe“ ist der Jugendwohlfahrtsausschuß ständig bemüht, weitere Kinderspielanlagen zu schaffen bzw. die bestehenden zeitgemäß umzugestalten. So hat der Jugendwohlfahrtsausschuß z. Zt. Maßnahmen beschlossen, deren Realisierung in Anbetracht der angespannten finanziellen Haushaltslage noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Diese ungenutzten Flächen sollten daher sofort als vorübergehende Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche hergerichtet werAls im Jahre 1957 Ernst Friedrich Sauer in Beuel sein Haus baute und im Bundesdienst arbeitete, war er schon lange Dr. juris der Göttinger Universität, der er eine völkerrechtliche Arbeit eingereicht hatte. In der Zeit des Nationalsozialismus schrieb er einen Kommentar zur Straßenverkehrsordnung, 1954 eine Schrift über Souveränität und Solidarität, die er als Beitrag zur Völkerrechtlichen Wertlehre bezeichnete. 1956 folgte seine großangelegte absichten des Bundes der rechtsrheinische Bereich zum dringendsten Planungsgebiet unserer Stadt geworden ist. * Gute Aussichten auf großen Fang Wie uns von Freunden des Druckereibesitzers Erich Seidl mitgeteilt wurde, brachte er von seiner Fahrt nach Irland einen 132 Pfund schweren Nadelrochen heim, den er stolz vorführte. Es ist— amtlich beglaubigt von der irländischen Fischereibehörde— der bisher größte Fang dieses Jahres. Wenn nun in einigen Wochen der Hochsee-Angel-Club Beuel zu seiner Fahrt nach Killary Harbour rüstet, kann er sich„auf was gefaßt machen“. Die bisher angemeldeten 43 Teilnehmer des Beueler Clubs an dem„Hochsee-AnglerFestival“ können also auf besondere„Fündigkeit“ rechnen. Nicht nur die sauberen Gewässer der Grünen Republik lassen auf Lachse und Forellen hoffen, die unter der Schirmherrschaft des Irischen Touristenverbandes stehende Attraktion für Hochseefischer läßt auch auf Dorsche, verschiedene Arten Haie, Rochen und andere Meeresbewohner rechnen. den. Es wird daher gebeten, die bereits vom Jugendwohlfahrtsausschuß als Kinderspielplätze beschlossenen Flächen zu planieren und abzusichern, so daß sie als provisorische Spielanlagen freigegeben werden können. In Betracht kommen beispielsweise die städtischen Flächen im KBE-Dreieck und an der TheodorBrinckmann(Sebastianstraße. * Gute Beratung erspart viel Arger Zur Vorsicht beim Kauf von Helzgeräten zwischen„Tür und Angel“ oder bei Werbeveranstaltungen raten die Stadtwerke Bonn. Geschäfte an der Haustür können teurer werden und Arger bringen. Belsplelsweise beim Kauf von Raumheizgeräten mit einer Helzleistung von über zwei Kilowatt, die nicht zugelassen sind und gegen die allgemeinen Energieversorgungsbedingungen verstoßen. Die Stadtwerke Bonn geben in ihrem Kundenzentrum im Haus der Stadtwerke, Theaterstraße 24 gerne kostenlos Auskünfte über die verschiedenen modernen Heizsysteme mit Elektrizität, Erdgas oder Fernwärme. Das Kundenzentrum ist geöffnet dienstags bis freitags von.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr, freitags nur bis 16.30 Uhr. Montags von.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 18.30 Uhr. Staatsphilosophie. Das war seine Wendung zur Philosophie, der er bis heute treu geblieben ist. In Norwegen war Sauer einige Jahre Konsul der Bundesrepublik Deutschland und gründete ein Goethe-Institut. Aus dort gehaltenen Vorträgen enstand sein Buch„Deutsche Philosophen“, das bei Musterschmidt in Göttingen erschien. Es folgten weitere Schriften: 1970 über Kulturphilosophie, 1971 über Metaphysik, 1973 über Wertlehre(Axiologie). Der Umfang dieser Arbeiten ist nicht groß, es handelt sich um Taschenbücher. Man hat gefragt, warum sich ein ausgewachsener Jurist, der 20 Jahre Rechtsanwalt in Köln war, ausgerechnet mit Philosophie abgäbe. Nun, die Antwort ist einfach. Sauer will den Dingen ihre eigene Seele abringen, er will ihnen auf den Grund gehen. Er möchte tiefer bohren, möchte reflektieren, kritisch nachdenken, well das bei der heute herrschenden Oberflächlichkeit so dringend notwendig ist. Bei diesem Nachdenken soll aber etwas Verwertbares herausspringen. Das ist und bleibt das Anliegen eines praktischen Juristen, der von seiner langjährigen Berufserfahrung im In- und Ausland ausgeht und davon überzeugt ist, daß man nur richtig philosophieren könne, wenn man von wirklicher Lebenskenntnis ausgehe, die man selber in einem tätigen Berufsleben gesammelt habe. Dr. v. Bieberstein Krasicki * Schiffahrt der Ruhestandsbeamten Der Kreisverband Bonn-Stadt und-Land der Deutschen Ruhestandsbeamten unternehmen am 29. August eine Schiffahrt nach Hönningen. Kartenvorverkauf ist vom 1. bis 20. August von.00 bis 15.00 Uhr außer sonntags bei der Bonner Personen-Schiffahrt(Pavillon am Rhein). Schützenfest in Bonn Ein Beueler Jurist philosophiert Einbeziehung der Trasse in den Flächennutzungsplan Bezthnerr Wönern Nutzen Sie mit unserem Bausparvertrag eine der günstigsten Finanzierungsmethoden, die es heute überhaupt gibt. Zum Bauen, Kaufen, Renovieren, Entschulden. Zuerst sparen Sie— aber mit Profit. 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Schultz, Beuel, Stiftsstraße 63; Tanja, 14.., Manfred Blömer, Sofia geb. Meis, Beuel, Im Johdorf 27; Holger Guido, 20.., Werner Joseph Dell, Renate geb. Jäger, Oberkassel, Langemarckstraße 48; Laila, 18.., Yousef Said Mustafa Abu Hakemah, Gertrud Johanna geb. Jakobi, Beuel, Im Thelenpfand 5 und Rheindorfer Straße, 159. Eheschließungen Wilhelm Heinz Plocher, Holzhausen, Hopfen straße 122, Annemarie Elisabeth Straub, Beuel, Rathausstraße 58, 17. 7. 73; Ferdinand Miebach, Beuel, Gartenstraße 60, Gertrud Martha Wagner geb. Wagener, Beuel, Gartenstraße 60, 20. 7. 73; Jürgen Walter Mondt, KöngiswinterStieldorf, Am grünen Berg 20, Brundhilde Helene Kurscheid, Beuel, Gerichtsweg 9, 20. 7. 73; Wolfgang Siegfried Stöcker, Holzlar, Bergstraße 5, Renate Helene Sophie Heubach geb. Schnepper, Bonn, Oppelner Straße 61, 20. 7. 73; Hermann Leo Albert Sager, Beuel, Rathausstraße 2, Christine Renate Gronen, Beuel, Kreuzherrenstraße 5, 20. 7. 73; Alfred Kurt Berger, Beuel, Hermannstraße 6, Veronika Elisabeth Winke geb. Heimann, BornheimWaldorf, Brühler Garten 10, 24. 7. 73; Hubert Heinrich Gräf, Beuel, Heinrich-Heine-Straße 68, Christine Heimit, Beuel, Genserner Straße 53, 24. 7. 73; Reiner Albert Telöken, Holzlar, Burgstraße 6 c, Monika Ursula Wuttke, Holzlar, Burgstraße 6 c, 24. 7. 73; Chacony Velduque, Francisco, Bad Honnef, Karl-Broel-Str. 13, Margarete Ilona Blume, Beuel, Limpericher Straße 113, 26. 7. 73; Heinz Joachim Schulze, Meschede, Ruhrstraße 11, Christa Kessel, Beuel, Marienstraße 14, 26. 7. 73; Franz Hoffbauer, St. Augiistin-Buisdorf, Im Forst 1, Margot Agnes Maria Wittmann geb. Bause, Beuel, Friedrich-Friesen-Straße 11, 26. 7. 73; Johann Amthor, Beuel, Weberstraße 26, Elisabeth Thiebes geb. Welkenhuyzen, Beuel, Rheinstraße 175, 26. 7. 73; Uwe Hermann Maria Heinz, Düsseldorf, Amsterdamer Straße 23, Urte Dieckmann, Holzlar, Alte Bonner Str. 28, 26. 7. 73; Hans-Werner Christian Renowitzki, St. Augustin-Hangelar, Udetstraße 33, Inge Elisabeth Gartzke, Beuel, Steinstraße 25, 27. 7. 73; Johannes Heinrich Helmken, Lüdenscheid, Am Neuen Haus 15, Ingrid Ellen Stachowski, Beuel, Alte Schulstraße 11, 27. 7. 73; Norbert Julius Erichsen, Flensburg, Breedlandweg 9, Gabriele Brunhilde Kretzer, Beuel, Hans-Böckler-Straße 14, 27. 7. 73; Jörg Berthold Koehler, Berlin-Spandau, Windmühlenberg 1, Karin Maria Harken, Oberkassel, Am Kriegersgraben 18, 27. 7. 73; HansGeorg Düdder, Lüdenscheid, Brandenburger Weg 8, Gisela Maria Rosenberger, Beuel, Landgrabenweg 36, 27. 7. 73. Sterbefälle Agnes Thiebes geb. Bender, Beuel, Agnesstraße 64, 7.., 80 Jahre; Wilhelm Richarz, Beuel, Rheindorfer Straße 109, 10.., 72 Jahre; Johann Klein, Oberkassel, Hauptstraße 151, 9.., 77 Jahre; Heinz Reinhard Hofmann, Beuel, Broichstraße 56, 10.., 48; Helene Marquardt geb. Schürmann, Beuel, Lindenstraße 62, 11.., 82 Jahre; Johann Damaschke, Holzlar, Am Weiher 9, 14.., 62 Jahre; Karoline Josephine Enseleit geb. Carstensen, Beuel, Pfaffenweg 13, 15.., 76 Jahre; Christina Wirtz geb. Krauser, Beuel, Wilhelmstraße 116, 18.., 77 Jahre; Willi Gustav Adolf August Pape, Beuel, Friedenstraße 2, 19.., 70 Jahre; Friedrich Wilhelm Balte, Oberkassel, Wilhelmstr. 124, 19.., 84 Jahre; Charlotte Margarethe Schulze geb. Dittmer, Holzlar, Paul-LangenStraße 16, 22.., 89 Jahre; Wilhelm Schnell, Beuel, Konrad-Adenauer-Platz 17, 21.., 70 Jahre; Johann Theodor Brenner, Beuel, Hauptstraße 76 a, 23.., 70 Jahre; Walter Reichmuth, Beuel, Vinzenstraße 7, 17.., 62 Jahre; Elsa Anna Weiden geb. Zinecker, Beuel, Siegburger Straße 119, 24.., 77 Jahre; Klaus Alfred Ludwig, Beuel, Elsa-Brandström-Straße 29, 24.., 33 Jahre. Sonntagsmaler sollen am„Tag der Offenen Tür“ in Bonn ausstellen „Sonntagsmalerei“ heißt der Titel einer Ausstellung, die im Rahmen des Bonner Sommers den Hobbymalern der Bundeshauptstadt am „Tag“ der Offenen Tür“, dem 29. und 30. September, Gelegenheit geben soll, ihre Werke der Offentlichkeit zu präsentieren. Es ist geplant, die Exponate im Arkardenhof der Universität auszustellen. Das Kulturamt der Stadt Bonn bittet schon jetzt alle interessierten Freizeitmaler, sich möglichst schnell per Postkarte für diese Ausstellung anzumelden. Die Kulturverwaltung bittet außerdem, die Anzahl der Bilder, die ausgestellt werden sollen. Die Anschrift: Kulturamt der Stadt Bonn— Stichwort Sonntagsmalerei—, 53 Bonn-Bad Godesberg, Kurfürstenstraße 2 oder Telefon 830 623(Hans Jürgen Hagel). Die Jugend in der Konsumgesellschaft -St- Am Mittwoch, dem 22. August findet um 20.00 Uhr im Gemeinschaftsheim„Am Pützchen“ eine Podiumsdiskussion statt, die unter dem Thema„Jugend in der Konsumgesellschaft“ die oft schwierige Situation der jungen Generation beleuchten soll. Dabei werden Fragen wie„Uberfordern wir unsere Kinder“—„Was wird von uns Eltern falsch gemacht?“ Wie organisiert man eine Diskothek — Bessere Möglichkeiten der Mitarbeit der Jugend in Ortsvereinen und Gemeinde— Konsum als Leitbild? und ähnliche Probleme erörtert. Zur Diskusison lud der Initiator der kath. Jugend Pützchen Wolfgang Klöcker nicht nur Pfarrgemeinderatsmitglieder ein, sondern auch Fachleute wie Arzte und an Jugendfragen Interessierte. Ein Beispiel für Leistungsfähigkeit Kautex-Kunststoff-Tank im VII Passal -St- Im Rahmen unserer Möglichkeiten als „kleinste Zeitung des Bonner Raumes“ haben wir immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, gegenüber dem fast möchte man sagen unverantwortlich schnell wachsenden Dienstleistungssektor, eine möglichst verschiedene Industrie zu der bereits vorhandenen zur Ansiedlung zu ermuntern. Bedeutet doch das Wort Industrie It. Duden„Fleiß und Betriebsamkeit“. Gerade diese sind ja notwendig Sportler enidecken Möglichkeiten des Rheins -St- Der Rhein hat offensichtlich als„europälsche Kloake“ inzwischen ein solch schlechtes Image, daß Vorschläge, den Rhein wenigstens als Wasser-Nahverkehrsstraße zu benutzen, noch nicht realisiert wurden, obgleich es doch naheliegend ist, diese Möglichkeiten des besonders reizvollen Transportweges zu nutzen, ehe man viele Millionen in die Vorhaben steckt, von denen man annimmt, sie verbesserten nachhaltig die innerstädtische Verkehrsmisere. Diese Pläne erhalten nun— sicher unbeabsichtigt— durch ein Projekt der Wassersportler Aufwind, das den Rhein für die DLRG und zahlreiche Vereine attraktiv macht. Als Ausbildungszentrum für Wassersportler wird in einem Antrag und Brief an Oberbürgermeister Kraemer am Beueler Rheinufer der hinter dem Schwarzrheindorfer Hochwasser-Schutzdamm gelegene Bereich vorgeschlagen. Dieses 15-Millionen-WasserGarant DOGCS afore EER 840T=SO008 Schuhhaus MINDER Bonn-Beuel, Siegburger Str. 30, Ruf 42406 35 Jahre im Dienst In diesen Tagen konnte der Beueler Oberkontrolleur Walter Finger auf eine 35jährige Dienstzeit bei der Bonner Wach- und SchließGesellschaft zurückblicken. Am 10. August 1938 trat Finger in den Wachdienst ein. Als gebürtiger Westfale mit gutem menschlichen Qualitäten der Betriebstreue, Pflichterfüllung und Einsatzbereitschaft erwarb er sich bald das Vertrauen seiner Vorgesetzten und erstieg nach und nach die höchste Stufe im Wachdienst. Uber zwanzig Jahre war er als motorisierter Oberkontrolleur im nächtlichen Außendienst tätig und unterhielt dabei ständigen Kontakt mit der ihm anvertrauten Wachmannschaft in den weit verbreiteten Revieren dieses großen Wachunternehmens. Veranlaßt durch die Unsicherheit direkt nach dem Kriege gründete Oberkontrolleur Finger zusammen mit dem damaligen Kontrolleur Karl in Beuel eine DiensthundeDressuschule, in der eine große Anzahl kräftiger Deutscher Schäferhunde für den schwierigen Einsatz im nächtlichen Schutz- und Suchdienst abgerichtet wurden. Groß waren die Erfolge, die in der Bekämpfung des Diebeswesens durch die Mithilfe dieser wackeren vierbeinigen Kameraden bei Verhinderung von Einbrüchen, Abjagen der Beute und Festnahme der Täter erzielt wurden. Seit 1960 stand dann Oberkontrolleur Finger in der Bonner Zentrale als nächtlicher Einsatzleiter im Dienst und hielt durch moderne technische Einrichtungen, mit Radar- und Funkgeräten ständigen Kontakt mit den Wachmannschaften im Nachtdienst. Viele Jahre bekleidete Finger daneben auch noch, durch das Vertrauen der Belegschaft in den Betriebsrat gewählt, das Amt des Betriebsratsvorsitzenden und verstand auch hier in der ihm eigenen Art bei Vermittlungen zwischen Betriebsführung und Belegschaft die Belange der über 100-köpfigen Belegschaft bestens zu vertreten. Treu seinem Wahlspruch„Wer rastet, der rostet“ ist Finger auch heute trotz seines Alters noch in der Werbung der Wachgesellschaft tätig und hält hier beste Verbindung zwischen Betrieb und Bewachungskunden. Direktion, Belegschaft und nicht zuletzt die große Zahl der Abonnenten wünschen dem Jubilar auch weiterhin Gesundheit und alles Gute für die Zukunft. Keine Auslandsgespräche in Fernsprechzellen In einem Brief an das Fernmeldeamt Bonn schrieb der Vorsitzende des Stadtbezirksausschusses Beuel, Erwin Kranz, folgende Bitte: „Bürger aus dem Stadtbezirk Bonn-Beuel beschweren sich darüber, daß Auslandsgespräche aus den Telefonhäuschen im rechtsrheinischen Bonner Stadtbezirk nicht geführt werden können. Gerade in der Urlaubszeit ist dieser Bedarf in erhöhtem Umfange gegeben. Die Bürger sind jetzt gezwungen, das Hauptpostamt in Bonn aus diesem Anlaß aufzuBüchen. Ich darf freundlichst bitten zu überprüfen, ob hier eine anderweitige Regelung getroffen werden kann. freunde-Paradies ist in Beratungen von 25 Sportvereinen erarbeitet und vorgeschlagen worden. Gemäß den internationalen Vorschriften möge, so heißt es in dem Antrag, die Stadt eine 1000-Meter-Strecke zwischen FriedrichEbert- und Kennedy-Brücke erstellen. Diese zwischen dem Stromkilometer 655,6 bis Stromkilometer 657,0 auf dem rechten Rheinbereich liegende Strecke würde weder Bauland beanspruchen noch die Binnenschiffahrt beeinträchtigen. Für die Jugendlichen wäre die Ausbildung sicherer als zwischen den den Fluß zahlreich befahrenden Schiffen. Außerdem könnte auf diese Weise den von Räumung bedrohten Vereinen ein neues Domizil geboten werden. Weiter heißt es in dem Antrag:„Es würde eine solche gesicherte Anlage ein Anziehungspunkt für Erholung und Entspannung suchende Bürger unserer Stadt werden. Schließlich würde die in Vorschlag gebrachte Anlage einen besonderen städtebaulichen Akzent gegenüber dem besonders dicht besiedelten Wohnpark am Wilhelm-Augusta-Stift auf der gegenüberliegenden Seite des Stromes darstellen“. Alle Wassersport treibenden Vereine unterstützen dieses Projekt und würden je nach Finanzkraft sich beteiligen, außerdem sicher auch Bund und Land. Im einzelnen sieht das beantragte Ausbildungszentrum außer der sechsbahnigen Regattastrecke eine Anlage für Bootsplätze, den Zielturm, das Bootshaus, die Slipanlage und eine Rampe, Derrick und Parkplätze ebenso vor wie Sportplätze. Am stromab gelegenen Ende der Regattastrecke ist die Ein- und Ausfahrt vorgesehen. Die jetzt bestehenden Rheinuferanlagen würden von der gewünschten Wassersportanlage kaum berührt. Allerdings müßte wenn die Anlage in der beantragten Form verwirklicht werden sollte, der Vilicher Bach auf seinen letzten 100 Metern vor seiner Mündung in den Rhein verlegt werden. Da die Verwirklichung dieses Projektes sicher rund fünf Jahre dauern wird, sollte man ihm möglichst bald grünes Licht geben. Es sprechen ja nicht nur Gründe der Förderung des Sports, der Sicherheit auf dem Wasser und der besseren Erholungsmöglichkeiten für eine baldige Ermöglichung des Wassersportler-Paradieses auf der rechten Rheinseite. Hinsichtlich der Absprache mit den Kanal- und Kläranlagen könnte der Augenblick ebenfalls kaum günstiger gewählt werden. Ubrigens hat, zur Erleichterung der Entscheidung des Bonner Rates, die Firma Kocks auf Initiative der Deutschen LebensrettungsGesellschaft ein Gutachten erstellt, das genaue Auskunft über die entstehenden Kosten geben kann. um die für die Volkswirtschaft nötigen Werte zu schaffen, was noch so gut geleistete Dienste in dem Sinne gar nicht können. Ein Belspiel für die Leistungsfähigkeit der Industrie in unserem rechtsrheinischen Bereich sind die Erfindungen, die gerade auf dem Sektor der Kunststoffe gemacht wurden. In Form einer Pressekonferenz stellten die leitenden Herren der Kautex-Werke ein neues Produkt vor: den Kunststofftank, der im VWPassat-Variant demnächst über deutsche und außerdeutsche Straßen rollen wird. So eine Erfindung kommt nicht von heute auf morgen. Eine lange Erfahrungszeit, Investitionen von weit über 2 Millionen DRI— auch ein Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze— waren notwendig, um das herkömmliche„Blechdenken“ zu gunsten des„Kunststoffdenkens“ abzulösen. Wie bei vielen anderen Entwicklungen im Bereich Kunststoff hat sich das Dreierteam: Anwender, Rohstoffhersteller, Verarbeiter besonders bewährt. Kautex— eines der größten Unternehmen in der Herstellung von Hohlkörpern aus sogenannten thermoplastischen Kunststoffen vom kleinen Fläschchen für Spülmittel über Gartenschläuche bis zum Heizöltank und von Blasformautomaten— war sozusagen Schrittmacher für eine ganze Reihe von technischen Teilen, die erstmals statt aus Blech aus Kunststoff blasgeformt und ihre vielfältige Verwendung fanden. Ein mit Parfüm gefülltes Fläschchen symbolisiert die Firmen- und Produktentwicklungsgeschiche, im Hinblick auf Plasikbehälter. Einen spektakulären Erfolg erzielte„Kautex“ zunächst einmal mit dem ersten Benzinkanister aus Kunststoff, der 1963 amtlich zugelassen wurde und heute von rund 4 Millionen Autofahrern benutzt wird, ohne daß Pannen sind, obgleich dieser Kanister, der oft genug unbefestigt im Kofferraum hin- und hergeschubst wird, Druck, Hitze und Kälte auszuhalten hat. Der derzeitige Höhepunkt der Entwicklungsarbeiten— blasgeformte Zulieferteile wurden bereits vor 15 Jahren z. B. als Bremsflüssigkeitsbehälter erfolgreich eingebaut— aber ist der Kraftstofftank für Serienautomobile mit einem Höchstmaß an Sicherheitsmerkmalen. So waren z. B. umfangreiche„crash-tests“. nötig, um die Formbeständigkeit des Polyäthylenkraftstoffbehälters und sein günstiges Unfallverhalten zu beweisen. Ein wenig ist damit auch das Generationsproblem angesprochen, denn die Pionierarbeiten auf dem Kunststoffsektor wurden zunächst belächelt, der Wandel im Materialdenken mußte sich erst durchsetzen, denn die neuen Stoffe mußten sich ja erst von dem Odium des„Ersatzes“ befreien zu dem Prädikat wirtschaftlich, gewichtsparend und sicher. Diese langjährige Entwicklung ist nie ganz ohne Risiko, auch die weiteren Entwicklungen werden es zunächst vom wirtschaftlichen Standpunkt nicht sein. Mancher würde ein solches finanzielles Engagement wohl gar nicht eingehen. Hier wurde eben einmal mehr zu Gunsten einer Weiterentwicklung von den im Volksmund oft genannten Klischeevorstellungen abgewichen. Das Triumvirat aus Forschung und Technik, Herstellung und Geschäftsführung gestützt auf eine Belegschaft von über 1800 Arbeitnehmern konnte einen Beweis liefern— und wird weitere erbringen — für eine leistungs- und entwicklungsfähige Industrie in unserem Bereich. Verkehrsführung in Bonn Drei Veränderungen in der Verkehrsführung im Bereich Sternplatz, Maxstraße und Breitestraße müssen die Autofahrer ab letzten Dienstag, dem 7. August beachten. Der aus Richtung Oxfordstraße in Richtung Bornheimer Straße führende Verkehr wird aus der bisherigen Trasse auf eine neue, den Sternplatz überquerende Straße gelegt. Sie mündet in die Bornheimer Straße in der Nähe der Franzstraße ein. Der Verkehr aus Richtung Bornheimer Straße in die Oxfordstraße fährt weiterhin über die Kreuzung Meckenheimer Straße nach links. Die bisherige Rechtsabbiegespur zur Bornheimer Straße muß wegen der beginnenden-Bahn-Bauarbeiten und wegen des Stadthausbaues aufgegeben werden. Der Verkehr aus der Maxstraße kann nur noch rechts über die neue Sternplatzstraße zur Bornheimer Straße oder nach links in die Breite Straße geführt werden. Ein geradeausVerkehr oder ein Linksabbiegen in die Oxfordstraße ist ab sofort nicht mehr möglich. Im Zusammenhang mit dieser Verkehrsführung wird die Breitestraße zwischen Maxstr. und Dorotheenstraße in Richtung Dorotheenstraße zur Einbahnstraße erklärt, so daß in diesem Bereich mit Max- und Breitestraße ein kleiner Einbahnring entsteht. Druck und Verlag: Gebr. Molberg. Inhaber: WIlly Melberg, Beuel, Neustr. 3, Tel. 415 83 Osehasssfer Mittonaru Goldene Hochzeit in Oberkassel Kirchliche Nachrichten St. Cäcilia, Oberkassel Sonntag, 19. August 1973: 19.00 Uhr(Vorabend) SWA für Philipp Mohr, keine hl. Messe um.00 Uhr,.00 Uhr Gottesdienst im Park mit Festpredigt aus Anlaß des Patronatsfestes der.-.-.-JunggesellenSchützenbruderschaft, 10.30 Uhr hl. Messe für die Leb. und Verstorbenen unserer Pfarrgemeinde, Keine Andacht. Auswärts: für Geschwister Richarz, für Johann Boist und Angehörige, für Theodor Neunkirchen, für Franz Stähler, für Karl Heinz Bock, für Eheleute Heinrich Frömbgen und Hans Bläser, für Frl. Maria Weber, für Eheleute Johann Künzler und Ottilie geb. Horbach, für Frl. Margarete Flink, für Frau Gertrud Gemein geb. Weinstock, für Aloys Schmitz(Nachbarschaft). Montag, 20. August 1973: .15 Uhr Jgd. für Theodor Bertram,.00 Uhr hl. Messe für die Leb. und Verst. der.-.-.Junggesellen-Schützenbruderschaft. Dienstag, 21. August 1973: .15 Uhr Jgd. für Franz Alfter,.00 Uhr Stiftungsmesse für Helmut Steeg und verst. Anverwandte. Mittwoch, 22. August 1973: .00 Uhr Schulmesse der Grundschule, als Jgd. für Ehel. Josef Steeg, 15.30 Uhr Betstunde der Frauen, 19.30 Uhr Abendmesse als Jgd. für Frau Margarete Willmeroth geb. Betz und Sohn Josef. Donnerstag, 23. August 1973: .15 Uhr hl. Messe für Ehel. Peter Bock, verst. Söhne und Enkel Karl Heinz,.00 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen, für Wilhelm Lichtenberg. Freitag, 24. August 1973: .15 Uhr hl. Messe für Ehel. Peter Baltes, Tochter Irma und Enkel Reinhard,.00 Uhr hl. Messe für Paul Heinz Schwope. Samstag, 25. August 1973: .00 Uhr hI. Messe für Frau Klara Weber geb. Wolter, 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr Beichte. Evangelische Gemeinde Oberkassel Sonntag, 19. August 1973: .00 Uhr Gottesdienst in Niederdollendorf (Friedhofskapelle, Pfr. H. Kroh), 10.00 Uhr Kindergottesdienst in Niederdollendorf(Friedhofskapelle), 10.15 Uhr Gottesdienst in Oberkassel,(Pfr. H. Kroh), 10.15 Uhr Kindergottesdienst im Jugendheim. Samstag, 25. August 1973: 19.00 Uhr Wochenschlußandacht in Oberkassel. Gemeindeveranstaltungen: Montag, 20.00 Uhr Singkreis, Dienstag, 16.00 Uhr Kindersingen, Mittwoch, 19.00 Uhr Posaunenchor, Donnerstag, 15.30 Uhr Frauenhilfe in Niederdollendorf. Sonderkollekte brachte.601,24 DM -D- Die Sonderkollekte in der kath. Pfarrkirche St. Cäcilia Oberkassel, zugunsten für die Menschen in den Gebieten mit Dürrekatastrophen, erbrachte den Betrag von DM .601,24. -D. In seiner ehem. Pfarrgemeinde St. Dionysius in Köln-Longerich feierte am letzten Wochenende der aus Oberkassel stammende Erzbischöfliche Rat Herr Pfarrer i. R. Meng sein goldenes Priesterjubiläum. Pfarrer Meng wurde am 11. Dezember 1898 als Kind der Eheleute Joh. Meng und seiner Frau Katharina geboren. Vater Johannes Meng war lange Jahre Hauptlehrer und Schulleiter der hiesigen kath. Volksschule. Er ist den älteren Oberkasseler Bürger als eine Persönlichkeit noch in Erinnerung. Im März 1918 trat Hauptlehrer Meng nach 30jähriger Tätigkeit in den Ruhestand und verstarb am 31. Oktober 1921. Sein Sohn Clemens machte in Bonn das Abitur, studierte dann Theologie. Am 10. August 1923 wurde er mit 75 anderen Kandidaten im hohen Dom zu Köln von Erzbischof Kardinal Schulte zum Priester geweiht. Seine nachfolgende priesterliche Tätigkeit verband ihn mit den Pfarrgemeinden Eitorf(1923), Witterschlick(1927), Köln-Nippel (1930), Essen-Frillendorf(1942), LeverkusenSchlebusch(1943) und Köln-Longerich(1950). Im Jahre 1950 ließ sich Herr Pfarrer Meng in den wohlverdienten Ruhestand versetzen, blieb aber seiner geliebten Pfarrgemeinde in Köln-Longerich treu und wohnt dort. Auf besonderen Wunsch des Jubilars hat seine Pfarrgemeinde aus Anlaß des goldenen Priesterjubiläums ein Sakramenthaus in der Pfarrkirche St. Dionysius errichtet. Erst vor wenigen Monaten war Pfarrer Meng mit einigen Vertretern der Longericher Pfarrgemeinde zur Besichtigung in der Oberkasseler Pfarr-D- Am Montag, dem 20. August felern die Eheleute Elektromeister Herr Fritz Hürter und seine Ehefrau Annemarie, Oberkassel, Hauptstraße 137 das Fest ihrer goldenen Hochzeit im Kreise der Familie. Die Wiederkehr der einst grünen Hochzeit im goldenen Glanz zu feiern, ist nicht vielen Eheleuten vergönnt, ist wie ein Geschenk des Himmels, besonders dann, wenn beide in geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit diesen ihren für sie so bedeutungsvollen Ehrentag erleben. In der Erinnerung gehen sie den Weg der gemeinsamen Jahre zurück und jedes Ereignis in dieser Spanne von 50 Jahren, ob sorgen-, freud- oder leidvoll, wird in Gedanken wieder lebendig. Alles was sie gemeinsam in langen Jahren erfahren haben, war ihr Leben, ihr gemeinsames Leben geprägt von der Wirklichkeit des Alltages mit seinen frohen, arbeits- und auch sorgenvollen Tagen. Was ihr beider Leben reich gemacht hat, war weniger Geld und Gut, als vielmehr die gegenseitige Liebe und Hilfsbereitschaft, das Miteinanderverbundensein und Füreinanderdasein. Und eben dieses wertvolle Empfinden überströmt die beiden Goldhochzeiter jetzt, bei der Wiederkehr des Hochzeitstages zum 50. Male, mit einer tiefen, großen, dankbaren Freude, in der miteinbezogen sind die beiden Kinder, Sohn und Tochter, die Schwiegertochter und Schwiegersohn und die so sehr geliebten 5 Enkelkinder. Der Goldhochzeiter Fritz Hürter lernte seine Annemarie während des Konfirmatenunterrichts kennen, an dem auch die Kinder aus Niederdollendorf, denn dort wohnte Annemarie, teilnahmen. Ihre Eltern waren als Hausmeisterehepaar im Probsthof Niederdollendorf zu damaliger Zeit tätig. Aber erst etliche Jahre später, bei einem unverhofften Wiedersehen, kam die Liebe auf den ersten Blick. Fritz Hürter, Elektromeister, tüchtig und zuverlässig in seinem Fach, ist ein echter Oberkasseler, hier geboren und aufgewachsen (geschichtlich wird sein Familienname schon im 15. Jahrhundert erwähnt) kam er 1910 bei der damaligen Firma, Elektro-Stephan Haletzki, in dem gleichen Hause in dem er jetzt lebt, in die Lehre. Erbmachte seine Gesellenprüfung und vervollständigte seine beruflichen Kenntnisse als Elektriker in großen Industrieunternehmen. Die Erfindung der neuen Energiequelle Elektrizität gegen Ende des 19. Jahrhunderts brachte in Industrie und Wirtschaft eine gänzliche Umwandlung mit sich. Der junge Elektriker Fritz war fasziniert von diesem eben entdeckten Element der Elektrizität. Er ahnte die vielen verwendbaren Möglichkeiten dieser Energie in weite Lebensbereiche, ihre Bedeutung und Auswirkung in der Großindustrie, in der allgemeinen Wirtschaft auf sehr vielen Gebieten, ihren Einfluß auf die kommende Entwicklung, aber auch auf den praktischen Alltag im Leben der Menschen. Es reizte ihn in all den langen Berufsjahren immer wieder und auch heute noch, die intakte Funktion der elektrischen Energie kirche, weil dem Jubilar das Sakramenthaus unserer Kirche so würdig und angemessen erschien. Wie sehr sich Herr Pfarrer Meng immer noch mit seiner Heimatgemeinde Oberkassel verbunden weiß, zeigt seine regelmäßige Teilnahme am jährlichen Priestertag in Oberkassel. Herr Pfarrer Wiegelmann von Oberkassel, der zur Jubiläumsfeier nach KölnLongerich eingeladen war, überreichte dem Jubilar eine Reproduktion eines Bildes von Alt-Oberkassel. Am Kirmessonntag wird Herr Pfarre Meng die Festmesse um.00 Uhr in Oberkassel mit uns feiern. Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg -D- Auch in diesem Jahr wird die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Oberkassel wieder einen Stand auf der Oberkasseler Kirmes vom 19. bis 22. August haben. Am„Panzerschrankknacker Ede“ können wertvolle Preise gewonnen werden und wieder wird sich einer der Pfadfinder-Malmaschinen drehen, an der immer wieder neue, interessante Bilder von den Kirmesbesuchern selbst hergestellt werden können. Der Erlös der diesjährigen Kirmesaktion der Pfadfinder kommt den von furchtbarer Dürre und Hungersnot getroffenen Gebieten in Westafrika zugute. Die Pfadfinder können in besonderer Weise helfen, da sie durch gute Beziehungen zum Pfadfinderverband in Obervolta gezielt und direkt bestimmte Entwicklungsprojekte unterstützen. bei schwierigen und schwierigsten Aufgaben und Arbeiten bestätigt zu finden. Die Fortentwicklung dieser Energiequelle, dazu angetan, den Menschen das Leben und die berufliche Arbeit leichter zu machen, erfreute ihn zutiefst. Einigermaßen als Soldat heil aus dem 1. Weltkrieg nach Hause gekommen, nahm Fritz Hürter seine berufliche Arbeit als Elektriker in der Industrie wieder auf, machte 1922 seine Elektro-Meisterprüfung, wurde später Obermeister der Elektro-Innung des Siegkreises, die ihn in Anerkennung seiner Leistungen 1964 zu ihrem Ehrenobermeister ernannte und mit deren alter Garde er heute noch freundschaftlichen Kontakt allmonatlich pflegt. Bei einem Kirmesfest in Oberkassel, ganz unerwartet, sah er seine Annemarie wieder. Es war Liebe auf den ersten Blick und am 20. August 1923 wurde geheiratet. Ein Jahr später 1924 machte sich Fritz Hürter selbstständig und einige Jahre später erwarb er das Haus auf der Hauptstraße 137, dasselbe, in dem er seine Lehrzeit verbracht hatte, und gründete hier ein Elektro-Geschäft mit einer dazu gehörenden Werkstatt, die beide bald auch ihr 50jähriges Bestehen feiern können. Nach seinem weiteren beruflichen Werdegang befragt, sagte er:„Mein Leben galt meiner Arbeit und mein Streben gipfelte, kurz ausgedrückt in Schillers Zitat: „Das ist es, was den Menschen zieret Und dazu ward ihm der Verstand, Daß er im tiefsten Herzen spüret; Was er geschafft mit eigner Hand!“ Darin liegt auch heute noch meine tiefste Befriedigung, sagt der Jubilar mit stillem Ernst, daß ich noch jeden Tag in meiner Werkstatt schaffen kann, so lange ich will und -D- Als einer der ersten Ortsvereine kommt der Obst- und Gartenbauverein Oberkassel der Anregung des Verbandes der Ortsvereine durch dessen Vorsitzenden Walter Hoss entgegen, der in einem Rundschreiben des Va0 an die Ortsvereinsvorsitzenden dazu aufgerufen hat, das örtliche Vereinsleben in ihrem eigenen Interesse mehr als bisher zu aktivieren, nicht in Gleichgültigkeit zu verharren, sondern aktiv an die Offentlichkeit zu treten und damit sich in seiner Existenzberechtigung zu behaupten. Der Verband des Obst- und Gartenbauvereins hat in seiner letzten Sitzung diese Aufforderung des VDO— diese voll und ganz berechtigten Aufforderung, so war die Meinung der Vorstandsmitglieder— begrüßt und einstimmig beschlossen, an einem Wochenende im Herbst eine Tanz-Veranstaltung für ganz junge Leute, mit einer erstklassigen Band zu veranstalten. Die Jugend für sich zu gewinnen, zu interessieren bedeutet für jeden Ortsverein den sicheren Fortbestand in der Zukunft. Und diese geplante Jugend-Veranstaltung wird der Obst- und Gartenbauverein im nächsten Frühjahr auf eine andere ansprechende Art und Weise wiederholen. Mehr Information in der Gartenpflege durch heimatliche Presse forderten die Vorstandsmitglieder für alle Gartenfreunde und Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins. Informationen über die jahreszeitlich bedingt auftretenden Schädlinge, das gilt auch für Staudengewächse, Koniferen usw. und deren Bekämpfung, richtige Anpflanzung von Gewächsen, blühenden Stauden, Rosen, Rabatten, setzen von Tulpenknollen und Österglocken usw. im Spätherbst, neue bessere Tips für die Gartenpflege am Rasen und seine sinnvollharmonische Anlage, all dieses soll die öffentliche Information in Zukunft umfassen. Das ist das neue Aufgabengebiet, das sich der Obst- und Gartenbauverein gestellt hat und mit dem er den vielen Wünschen seiner Mitglieder entgegen kommt. In diese Aufgabe mit einbezogen wird die bessere Ausnutzung des vereinseigenen Schaukastens an der Hauptstraße. Durch Rundschreiben werden die Mitglieder über die auf die Jahreszeit zugeschnittene Arbeit im Garten hingewiesen. An Veranstaltungen in 1973 stcht im Vordergrund eine schöne Herbstfahrt in die Eifel oder in den Westerwald, verbunden mit einem geselligen fröhlichen Beisammensein und einem flotten Tänzchen in einem guten Gasthaus als Ausklang des Tages. In diesem Jahr, am 2. Sonntag im Oktober, steigt nach alter Tradition wieder das Erntedankfest im Hotel zur Post, zu dem schon hiermit alle Mitglieder mit ihren Familienangehöhrigen und Freunden herzlichst eingeladen werden. An diesem festlichen Abend, im Gedenken an das 45jährige Bestehen in diedaß ich noch Ideen habe, aus einfachem Material für meine 5 Enkelkinder elektrisch bewegliches Spielzeug zu schaffen. Von diesem elektrischen Spielzeug spricht auch der Garten: der Springbrunnen und seine hübsche Beleuchtung, die vielen Windmühlen und vieles andere. Vor Jahren setzte er an der linken Gartenmauer einen Rebschößling, der sich heute vollbehangen mit gesunden dicken Weintrauben, am Gehänge der ganzen Gartenlaube ausgebreitet hat. So lohnte der Rebstock seinem Pfleger Fritz alle aufgewandte Mühe reichlich. Was unserem Jubilar außer diesen Hobbys das Leben noch lebenswert macht ist ein Glas gefüllt mit gutem Wein und der Rauch einer guten Zigarre. Möge er beides noch viele Jahre in Gesundheit genießen! Seine treue Lebensgefährtin Annemarie hat ihrem Fritz in guten wie in schweren Tagen verständnisvoll zur Seite gestanden. Ihre innere Zufriedenheit lag im häuslichen Schaffen, in der Aufzabe, ihrer Familie, ihren Kindern und heute ihren Enkelkindern ein gemütliches Zuhause zu bewahren, die Kleinen zu verwöhnen. So schafft sie auch heute noch ihre Hausarbeit ganz allein, ihre größte Freude sind die Enkelkinder. Mit ihrem lieben Fritz weiß sie sich einig: schön ist das Leben, wenn es ausgefüllt ist mit Arbeit und Fleiß, aber auch mit Liebe, einem frohem gegenseitigen Geben und gemütlicher Behaglichkeit im eigenen Familienkreise. In der Nachbarschaft, in der Bürgerschaft erfreut sich das goldene Jubelpaar größter Wertschätzung und Beliebtheit. Groß wird da, her die Anteilnahme an dem Fest ihrer goldenen Hochzeit sein. Wünschen wir dem goldenen Hochzeitspaar in Gesundheit und geistiger Frische noch viele Jahre schöner Gemeinsamkeit. sem Jahr, sind Uberraschungen zu erwarten, die bei Jung und Alt großen Anklang finden werden. Ein großes Blasorchester spielt von 19-21 Uhr und sorgt für Stimmung und gute Laune. Es darf getanzt, gesungen und geschunkelt werden. Ab 21.00 Uhr spielt eine erstklassige Stimmungskapelle, die Kapelle Thiel, die alle Mitglieder seit Jahren kennen und wissen, daß es diese musikalischen Musenjünger vortrefflich verstehen, sich der gegebenen Stimmung bestens anzupassen. Es gibt Uberraschungen— aber die werden hiermit nicht verraten! Der diesjährige Obstbaumschnittkursus unter der Leitung von Vorstandmitglied Ernst Powitz beginnt mit Samstag, dem 24. Nov. und wird am 1. und 8. Dezember fortgesetzt. Er hat auch vorgeschlagen, die Mitglieder dazu anzuregen— wer kann und wer will— die herrliche Orchideenschau im Dezember in Zülpenich(Omnibusfahrt) zu besuchen. Im nächsten Rundschreiben werden die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins unterrichtet über die Herbstfahrt mit dem Bus: wann und wohin, das gilt auch für die Fahrt nach Zülpenich zur Orchideenschau. * Vorerst keine Anderung der Siebengebirgsbahn -D- Die Stadt Bonn hat der Kommunalpolitischen Arbeitsgemeinschaft der FDP Bonn rechtsrheinisch mitgeteilt, die Frage der Beibehaltung der Linienführung der Linie H (Siebengebirgsbahn) zwischen Beuel und Oberkassel werde erst entschieden, wenn die Daten für den neuen Generalverkehrsplan für Bonn vorlägen. Im Rahmen der Aufstellung dieses Planes sollten die Fragen des öffentlichen Nahverkehrs einschließlich„park and ride"(Fahrt mit dem Auto zu einer Haltestelle der Stadtbahn, Weiterfahrt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel) kritisch geprüft und mehrere Netzmodelle vergleichend bewertet werden, um so das für Bonn optimale Netz zu entwickeln. Im Rahmen der Beratungen zum Flächennutzungsplan, schreibt die Stadtverwaltung, habe man daher nur Streckenabschnitte aufnehmen können, die mit dem Land Nordrhein-Westfalen bisher abgestimmt seien. Da diese Eintragungen in den Flächennutzungsplan nur nachrichtlichen Charakter hätten, werde das künftige Netz hiermit noch nicht festgelegt. Anlaß zu der Anfrage der FDPwar die im Entwurf des Flächennutzungsplanes enthaltenen Verlegung der Linie H über die Südbrücke. Dies hätte bedeutet, daß Oberkassel von Beuel abgeschnitten worden wäre. Es ist zu hoffen, daß die Kommunalpolitiker aller Parteien aufmerksam sind und eine derartige für Oberkassel schädliche Entwicklung zu verhindern wissen. Goldenes Priesterjubiläum Aktiver Obst- und Gartenbauverein Seite 6 OBERKASSELER MITTEILUNGEN Freitag, 17. August 1973 Festliche Kirmestage in Oberkassel -D- Die festlichen Kirmestage vom 18. bis 22. August stehen vor der Türe. Auf dem Friedens-Kirmesplatz sind die Schaubuden- u. Karussellbesitzer fleißig bei der Arbeit. Am frühen Samstag nachmittag werden die ersten Kirmesbesucher auf dem Kirmesplats erwartet. Ihre große Anziehungskraft haben diese festlichen Kirmestage behalten. Alt und Jung freuen sich auf diese Tage, in deren Mittelpunkt die historischen Veranstaltungen der JMJ-Junggesellen-Schützenbruderschaft stehen, die der Kirmes erst den rechten Schwung und in diesem Jahre jedem Kirmestage eine besondere Note geben. Samstag am Spätnachmittag dröhnen vom Berg die Böller zu Tal. Die Mitglieder der Bruderschaft sammeln sich auf dem Marktplatz und marschieren von hier aus zum Aufsetzen der Vogelstange nach dem Sportplatz an der Pützstraße. Um 20.00 Uhr ist Schilderkranzputzen beim Schützenkönig Franz Josef Heinen. Sonntagmorgen wird in der Frühe der Weckruf des Tambourkorps Grün-Weiß erklingen, das an diesem Kirmestage in hartem Einsatz steht. Um.00 Uhr Antreten des Schützenzuges auf dem Marktplatz. Abholen der Chargierten zum Festgottesdienst im Bürgerpark. Nach dem Gottesdienst schwenken beide Fähnriche ihre Fahnen zu Ehren der Pfarrgeistlichkeit, zu Ehren ihres Präses Pfr. Wiegelmann. Anschließend wie alljährlich Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Marktplatz und Fahnenschwenken beider Fähnriche zu Ehren der Oberkasseler Bürgerschaft. Das Jubilar-Königsschießen, aus Anlaß des goldenen Königsjubiläum von Nikolaus Werner beginnt um 11.00 Uhr auf dem Sportplatz. Am frühen Nachmittag, 14.00 Uhr wieder Antreten des Schüzenzuges auf dem Marktplatz, Marsch zum Schützenkönig Franz Josef Heinen, anschließend wird seine Königin Hildegard Neunkirchen, Pützstraße mit ihrem Hofstaat abgeholt. Freunde und Gönner der Bruderschaft werden im Laufe des Nachmittages besucht und durch Fahnenschwenken geehrt. Am Spätnachmittag ist die Königsparade auf der Wilhelmstraße zwischen Schulund Zipperstraße. Um 20.00 Uhr beginnt der Festball im Hotel zur Post. Der Kirmesmontag hat besondere Bedeutung, er bringt den neuen Schützenkönig. Morgens nach alter Tradition.00 Uhr gemeinsamer Kirchgang der Bruderschaft, anschlieBend wieder Fahnenschwenken bei Freunden und Gönnern. Um 10.30 Uhr wird der vorjährige Schützenkönig und die Pfarrgeistlichkeit abgeholt und in den Festzug eingereiht. Gegen 11.00 Uhr beginnt das Königsvogelschießen auf dem Sportplatz Pützstraße. Auf dem Marktplatz ist um 15.00 Uhr die feierliche Krönung des neuen Schützenkönigs, ihm zu Ehren Fahnenschwenken und Ehrung des Jubilar-Schützenkönigs, der bereits am Sonntag geschossen wurde. Anschließend Abholen der alten Königin und dann der neuen Königin, deren Krönung vor ihrem Haus durch die vorjährige Königin vorgenommen wird. Die Königsparade ist Kirmes-Montag auf der Wilhelmstraße, zwischen Baum- und Weiherstraße, an der die Ehrengäste der Bruderschaft teilnehmen. Der Krönungsball beginnt um 20.00 Uhr im Hotel zur Post. Es spielt an allen Tagen die bekannte Kapelle Gärmann. Am Kirmes-Dienstag ist zu Ehren des Jubilar-Königs Nikolaus Werner und seiner Königin um 11.00 Uhr ein Festkommers im kath. Vereinshaus. Das ehem. Schützenkönigspaar Nikolaus Werner und seine Ehefrau Elisabeth geb. Braschoß feiern in diesem Jahre ihr 50jähriges Königsjubiläum. Beide stammen aus alteingesessenen Oberkasseler Familien. Beide Väter waren eifrige Mitglieder der Bruderschaft. Fritz Braschoß war jahrelang Zugführer und Feuerwerker der Bruderschaft. Der Vater des Jubilars Nikolaus Werner war der 38. Schützenkönig im Jahre 1873— also vor genau 100 Jahren— der Bruder des Jubilars, Adolf Werner, war der 65. König im Jahre 1902. Der Jubilarkönig Nikolaus Werner wurde 1913 als Mitglied in die Bruderschaft aufgenommen. Nach dem ersten Weltkrieg war er einige Jahre 1. Brudermeister. Als solcher genoß er das uneingeschränkte Vertrauen der Mitglieder der Bruderschaft und der kirchlichen wie weltlichen Behörden. Der Jubilarkönig legte besonderen Wert auf die Teilnahme der Mitglieder an den kirchlichen, in der Satzung festgelegten Verpflichtungen. Die Wiederaufnahme der Mailehenversteigerung, wie sie seit altersher üblich war, des Maiballs, die Familienausflüge im Sommer, die schönen Theateraufführungen im Winter waren sein besonderer Verdienst. Sein Amt als Brudermeister während der Besatzungszeit nach dem 1. Weltkrieg war nicht leicht. Wiederholt wurde er von der Besatzungsbehörde in Siegburg und Oberkassel zum Verhör geholt und persönlich verantwortlich gemacht dafür, daß die Einhaltung der für den Schützenzug gemachten Auflagen auch erfolgt. Nachdem das Vogelschießen nach dem 100jährigen Jubelfest endlich wieder erlaubt war, gelang ihm der Abschuß des Königsvogels auf dem Schießstand am Hubertushaus im Jahre 1923. Er war damals mit seiner Königin, seiner Frau, das 80. Königspaar der Bruderschaft. Und das in -D- In der auf Initlative der FDP zustande gekommene Unterrichtungsveranstaltung der Post im Beueler Rathaus tellte der Vertreter der Oberpostdirektion Köln, Oberamtsrat Wilhelm Kappel, unter anderem mit, die Post beabsichtige die Schließung der Poststelle„Oberkassel 2“ in Römlinghoven, da sie unwirtschaftlich arbeite und sie das Postamt„Oberkassel 1“ In der Hauptstraße in zumutbarer Entfernung befinde. Obwohl allgemein dankbar anerkannt wurde, daß sich die Post vor ihrer endgültigen Entscheidung einem Gespräch mit der Bürgerschaft gestellt hatte— dem Vernehmen nach war dies das erste Mal im Bundesgebiet überhaupt— wurde die den Ort Oberkassel betreffende Nachricht bedauert. Walter Hoss, Vorsitzender des Verbandes der Ortsvereine, wies darauf hin, daß sich das gegenwärtige Hauptpostgebäude nicht mehr im Ortsmittelpunkt befinde, da sich Oberkassel vor allem nach Süden hin entwickelt habe. Außerdem liege das Amt auf der bevölkerungsärmeren Rheinseite der Hauptstraße. Diese zwinge die Mehrheit der Oberkasseler, die stark befahrene Hauptstraße zu überqueren, wenn sie das Postamt aufsuchen wollten. Hoss regte an, das Postamt in ein zentraler gelegenes Gebäude zu verlegen. Außerdem schlug Walter Hoss vor, mehrere neue Fernsprechhäuschen und„Wertzeichengeber“ zu installieren. Als Standorte schlug Hoss die Meerhausener Straße sowie die Langemarckstraße— in möglichster Nähe des bisherigen Postamtes„Oberkassel 2“ vor, außerdem fehle ein Wertzeichengeber in Hosterbach an der Ecke AlsstraßelHosterbacher Straße. FV Godesberg Turniersieger in Pützchen -St- Das vierzehntägige Fußball-Turnier in Pützchen ist am Sonntag mit dem Sieg des hoch favorisierten FV Godesberg zu Ende gegangen. Die Spiele auf dem nicht immer ganz Staubfreien Platz waren nicht nur ein Anziehungspunkt der jugendlichen Sportfans, sie wurden auch von den Erwachsenen sei es von Berufswegen, sei es aus Freude am Sport gern besucht. Zu den zahlreichen Höhepunkten des Turniers gehörte das Freundschaftsspiel des Tus Pützchen 05 als Ausrichter mit der I. Mannschaft des SV Beuel 06. Wie wir von Sportfreunden erfahren konnten, war dies seit Jahren das erste Spiel, das die Beueler in Pützchen als Freundschaftsspiel bestritten. Hoffentlich lassen sie sich nun durch das:1 für die Gastgeber nicht von weiteren Freundschaftsspielen abhalten, das wäre schade, denn die Begegnung könnte doch auch einmal zu Gunsten der Beueler ausgehen. der Inflationszeit. Für die Herstellung seines Königsschildes(8,51 Goldmark= 10000000.— Papiermark) mußten damals einige 5 Markstücke und ein silbernes Uhrgehäuse geopfert werden. Nach dem 2. Weltkrieg war Nikolaus Werner lange Jahre im beratenden Vorstand der Bruderschaft tätig. Das silberne Verdienstkreuz und der hohe Bruderschaftsorden wurden ihm vom Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften für seinen beispielhaften Einsatz im Sinne der Zielsetzungen des Bundes verliehen. Am Kirmesdienstag nachmittag wird der Jubilarkönig und seine Königin am Festzug und der Parade, mit den noch lebenden alten Mitgliedern und den ehem. Schützenkönigen den inaktiven Mitgliedern, die dem Jubilarkönig zu Ehren einen 3. Zug bilden, teilnehmen. Die Parade ist am Abend auf der Wilhelmstraße zwischen Zipper- und Weiherstraße. Der Festball im Hotel zur Post beschließt alle festlichen Veranstaltungen der Bruderschaft. Am Mittwoch wird nach altem Brauch, in den Rheinanlagen der Kirmeskerl„begraben“. Diese Anregungen wurden inzwischen von der Kommunalpolitischen Arbeitsgemeinschaft der FDP Bonn rechtsrheinisch aufgegriffen. In ihrem von Dr. Otto Röpke und Friedhelm Kneiseler(Oberkassel) unterzeichneten Schreiben geht die FDP noch einmal auf die spezifischen Oberkasseler Probleme ein und bittet die Post, auch den Einsatz eines„Fahrbaren Postschalters“ im Oberkasseler Süden in Erwägung zu ziehen. Lieblinge des Publikums in Könlgswinter -D- Im Winterhalbjahr 1973/74 stehen auf dem Kulturprogramm der Stadt Königswinter mindestens 6 Schauspiele, 5 Konzerte und sonstige Veranstaltungen musikalischer Art. sowie 5 Märchen- und Puppenspielaufführungen. Die Saison beginnt am 28. September mit Sternheims„Die Hose“, Hauptdarsteller in diesem Stück ist Horst Tappert, der bekannte Film- und Fernsehschauspieler. Inge Meysel gastiert am 24. Oktober in„Schmetterlinge sind frei“ von L. Gershe. Die Wiener Sängerknaben gastieren am 24. November in Königswinter. Gleich ein Großaufgebot an Fernsehstars: Günther Neutze, Paul Verhoeven, Konrad George u. a. spielen in„Der Tod im Apfelbaum“ von Osborne am 5. Dezember. Für die Kleinen läuft vorher am 2. Dezember das Märchenspiel„Frau Holle.“ Uber weitere Veranstaltungen, die auf dem Kulturprogramm stehen, berichten wir zur gegebenen Zeit. Wir gratulieren Frau Gertrud Zingshelm, Oberkassel, Jakobstraße 42 wird am 21. August 82 Jahre alt. Unseren herzlichen Glückwunsch. Besonders spannend waren natürlich die Spiele um die ersten Plätze und damit um die höchsten Prämien. Der Alemania-Elf gelang ja schon einmal während des Turniers ein klarer Sieg über die Godesberger. Im Endspiel aber sah es nach mehr Glück in der ersten Halbzeit, zum Schluß dann so aus, daß der FV Godesberg die Bonner Alemannen mit 211 schlug. Adler Meindorf belegte verdient den dritten Platz. Auch diesem Verein gelang es, die Favoriten mit:4 zu schlagen. Ein insgesamt interessantes Turnier, das junge und alte Vereinsmitglieder des Tus in gemeinsamer Aktion zu einem organisatorischen Erfolg verhalfen. Spyg. Porz gegen SV Beuel 06 Am Sonntag, dem 19. August findet im Beueler Stadion das Meisterschaftsspiel des SV Beuel 06 gegen die Spug Porz statt. Pfarrfest in Limperich Am vergangenen Sonntag fand auf dem Kirchvorplatz von Heilig-Kreuz Limperich in Limperich ein Pfarrfest statt. Es diente nicht nur der„Volksbelustigung“, sondern einem ganz handfesten Zweck. Das von der Pfarrgemeinde geplante Pfarrzentrum mit Jugendheim muß schließlich auch finanziert bzw. eingerichtet werden. So diente der Reinerlös von all den kirmesähnlichen Attraktionen der Finanzierung dieses wichtlgen Projektes. Die Einladung, daß„Unterhaltung und Kurzweil jedermann offeriert wäre“, veranlaßt insbesondere die zur Pfarrgemeinde gehörenden Schüler des Erzbischöflichen Gymnasiums ihre Freunde aus der weiteren Umgebung zu diesem Fest„anzulocken“. Der Zweck heiligte hier ja wirklich mehr als die Mittel und so kamen weder die Kurzweil bei den verschiedenen Buden noch der Magen bei den Genüssen aus der Gulaschkanone„zu kurz“. Sicher werden noch etliche„Märkelchen“ an der benötigten Summe fehlen, aber mit diesem Pfarrfest machte man mehr als nur Limperich auf die Wichtigkeit aufmerksam, die dem Beschluß ein Jugendzentrum zu bauen— innewohnt. Wer die Fülle im evangelischen Jugendheim kennt, braucht um die Konkurrenz“ nicht bange zu sein. Im Gegenteil— mancherlei Anregung und Miteinander wird sich nicht nur aus der„geografischen Lage“ ergeben. Zum Schluß noch das Wichtigste: das gesamte„Budenangebot“ von der Wurfbude bis zu der Attraktion mit dem Meerschweinchen war durch die Pfarrgemeindemitglieder auf die Beine gestellt worden. Lediglich der Gerstensaft wurde„importiert“. Bürgerverein Roleber-Glelgen plant Ausflug nach Brühl -St- Der Bürgerverein Roleber-Glelgen veranstaltet am Sonntag, dem 19. August 1973 einen Ausflug in das bekannte Freizeit-Zentrum„Fantasialand“ in Brühl zwischen Bonn und Köln. Alle Mitglieder sind zu dieser Tour herzlich eingeladen, die besonders die IKnder begeistern wird, da sie dort in einer abenteuerlichen Umgebung spielen können und viele interessante Eindrücke aus der Märchenwelt und Tierwelt, aus der Vergangenheit und aus der Technik miterleben können. Aber auch für die Erwachsenen ist das etwa 200 000 qm große Gelände mit den schattigen Spazierwegen wie geschaffen für geruhsame Erholung. Für Essen und Trinken ist ebenso gesorgt, den dort gibt es neben reichhaltigen Speisen„a la carte“ auch schon Imbisse. Wegen der unterschiedlichen Ansprüche und Interessen erhebt der Bürgerverein nur einen „Obulus“ für die Fahrt mit dem Omnibus und den Eintritt in den Park. Um 10.00 Uhr soll es ab der Tankstelle losgehen. Die Rückkehr ist für 18.00 Uhr geplant. Herzlichen Glückwunsch Herr Sebastian Küppers, Beuel, Rottlandstraße 9, wird am 19. 8. 85 Jahre. Frau Marie Janisch geb. Kocoureck, Beuel, Helenenstraße 53 wird am 20. 8. 91 Jahre. Herr Heinrich Schumacher, Beuel, Gallusstraße 38, wird am 20. 8. 85 Jahre. Wir gratulleren Seine Meisterprüfung im Malerhandwerk bestand jetzt in Düsseldorf Herr Karl-Heinz Altmann, Beuel-Küdinghoven, Gallusstraße 38. Apotkehen-Bereitschaftsdienst Freitag, 17. August, Johannis-Apotheke, Beuel, Königswinterer Straße 1, Tel. 43653; Samstag, 18. August, Universum-Apotheke, Bonn, Bertha-.-Suttner-Platz 9, Tel. 63 84 55; Sonntag, 19. August, Adelheidis-Apotheke, Beuel-Pützchen, Sebastianustraße 7, Telefon 48 22 22; Montag, 20. August, Löwen-Apotheke, Bonn, Markt 35, Telefon 63 55 55/63 66 86; Dienstag, 21. August, Apotheke am Friedensplatz, Bonn, Friedensplatz 7, Telefon 6320 66; Mittwoch, 22. August, Brücken-Apotheke, Beuel, Adenauer-Platz 7, Telefon 4 15 80; Donnerstag, 23. August, Mohren-Apotheke, Beuel, Friedrichstraße Kreuzstraße, Telefon 42480; Freitag, 24. August, Florentius-Apotheke, Bonn, Sternstraße 102, Telefon 65 8717. Poslami Oberkassel 2 soll geschlossen werden Vom Sport St Preiswert wie immer! Ka Ki Wr ches Mare S KCCS Kh B EEE Ee Freitag, 17. August 1973 BRUELER NACHRICHTEN Seite 7 Für unsere modernst eingerichtete Papiersackfabrik suchen wir zum sofortigen Eintritt: einen Mulifahrer versiert Im Umgang mit Elektro- und Diesel-Gabelstaplern einen LKW-Fahrer für Tagesfahrten(Klasse 11) sowie männl. und welbl. 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Juli 1973, Az.: VT A3-3202/279-1458/73, der das.g. Bauvorhaben betrifft, liegt mit einer Ausfertigung der festgestellten Planunterlagen in der Zeit vom 20. 8. 1973 bis 3. 9. 1973 einschließlich im städtischen Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 220, zur allgemeinen Einsicht aus. Die Auslegung hat keinen Einfluß auf die Wirksamkeit des Planfeststellungsbeschlusses und auf den Lauf der Rechtsmittelfristen. Nieke Beigeordneter Bekanntmachung des Umlegungsausschusses der Stadt Bonn Der durch Beschluß des Umlegungsausschusses vom 16. Juni 1972 aufgestellte Teilumlegungsplan— Teil A—(Umlegungskarte und-verzeichnis) für das Umlegungsgebiet 105 im Stadtbezirk Bad Godesberg für ein Gebiet im Bereich der Straßen OberaustraßelGiselherstraße in der Gemarkung Mehlem ist mit Ausnahme der Ziffer 5(Geldleistungen) des Umlegungsverzeichnisses zu den Ordnungsnummern 48, 50 u. 55 gemäß§ 71 des Bundesbaugesetzes(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBI. S. 341) am 31. Juli 1972 unanfechtbar geworden. Dies wurde am 11. August 1972 öffentlich bekanntgemacht. Die Unanfechtbarkeit für die Ziffer 5 zu den Ordnungsnummern 48, 50 u. 55 ist am 4. Juni 1973 eingetreten. Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Bonn tritt der Teilumlegungsplan— Teil A— gemäß§ 72 BBauG auch für die Ziffer 5 zu den Ordnungsnummern 48, 50 und 55 in Kraft. Bonn, den 14. August 1973 Der Vorsitzende Dr. Bielenberg Bekanntmachung des Umlegungsausschusses der Stadt Bonn Der Beschluß Itd. Nr. 2 vom 18. Dez. 1972 über die Vorwegnahme der Entscheidung gemäß§ 76 des Bundesbaugesetzes (BBauG) vom 23. Juni 1960(BGBl. I S. 341) für die Ordnungsnummern 31, 59 und 124(tlw.) im Umlegungsgebiet 204 in Ippendorf ist gemäß§ 71 Abs. 1 BBauG am 19. Juli 1973 unanfechtbar geworden. Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Bonn wird gemäß§ 72 BBauG der bisherige Rechtszustand durch ein in diesem Beschluß vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Bonn, den 10. 8. 1973 Der Vorsitzende Dr. Bielenberg Anbauwande u. Polsterelemente namhafte Fabrikate. Prielform, Angelika, Floetotto, Wohnidyll, Bähre, Brasilla, Drelpunkt, Begana, Staufenpolster usw. Beratung- Planung- Montage Benn, Bernhelmer Str. 29### Telefon 63 55 43 Einbauküchen und Raumteller namhafte Fabrikate Poggenpohl— allmilmö Nobilla— Tielse Beratung, Planung, Montage Altestes Bonner Fachgeschäft Bonn, Bornheimer Str. 54 Telefon 65 22 30 Riesenauswahl zu günsligen Preisen Polstergarnituren Jugendzimmer Wohnwände, 350 cm ab 498.ab 492.350 cm ab 850.Beratung. Lieferung sofort frei Haus Finanzierung bis 47 Monate Kn Das ohne MehrpreisAuto! Alles was das Autofahren sicher, bequem und wirtschaftlich macht, bietet der Renault 4 serienmäßig ohne Aufpreis. Preis ab.545.— DM Am besten selber testen! RERRSET Verkauf und Kundendlenst Aute-Asbach 53 Bonn-Beuel-Geislar Hauptstraße 38 Ruf 474905 3. 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