Unruhe unter der Bürgerschaft Zusammenarbeit in der FDP -ST-„Die Bürgerschaft befürchtet, daß die alten Pläne der Stadt Beuel wieder hervorgeholt oder neue Pläne gemacht werden sollen,“ schreibt die kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft Bonn-rechtsrheinisch der FDP in einem Brief an Oberstadtdirektor Dr. Hesse. Folgendes Thema wird in dem Brief angeeprachen: „Im Jahre 1052 übernahm die Stadt Beuel von der Bonner Zementfabrik AG eine Anzahl Grundstücke in Niederholtorf, darunter auch das Gelände des Spiel- und Sportplatzes an der Saynstraße. Die Leitung der Bonner Zementwerk AG und der Vorstand des Bürgervereins Holtorf-Ungarten erinnern sich, daß man damals einig gewesen sei, das Spiel- und Sportplatzgelände als Grünfläche für den Gemeinbedarf zu erhalten. Unter Hinweis auf diese Vereinbarungen ist die Niederholtorfer Bürgerschaft Ende der 60er Jahre— vor der kommunalen Neuordnung— Uberlegungen der Stadt Beuel, den Sportplatz mit einem Terrassenhaus zu bebauuen, mit Erfolg entgegengetreten.“ Aktueller Akzent des Briefes:„In diesen Tagen wurde von der Bürgerschaft vermerkt, daß die Stadtverwaltung auf dem Spielplatzneben der Sandgrube ein neues Klettergerüst aufgestellt hat. Fast gleichzeitig wurde jedoch bekannt, daß der Flächennutzungsplanentwurf des gesamten Geländes des Spiel- und Sportplatzes als„Wohnbaufläche“ ausweist. Dies hat im Ort eine große Unruhe ausgelöst. Die Bürgerschaft befürchtet, daß die alten Pläne der Stadt Beuel wieder hervorgeholt oder neue Pläne gemacht werden sollen.“ Man müsse einräumen, betont die Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft der FDP, daß die Vereinbarungen aus dem Jahre 1952, das Grundstück als Gemeinbedarfsfläche zu erhalten, im Grundbuch nicht vermerkt sind. Bisher lägen auch noch keine schriftlichen Unterlagen darüber vor. Die Leitung der Bonner Zementwerk AG bemühe sich jedoch darum, die alte Korrespondenz zu finden. Abschließend konstatiert die FDP-Arbeitsgemeinschaft:„Im Einvernehmen mit dem Bür-ST- Im„Waldstadion“ tielen Tore: Punkt 15.30 Uhr hatte Schiedsrichter Georg Walgenbach das vielbelachte und beklatschte„Böndesliga-Lustspiel“ angepfiffen. Als ballangelnde Gegner kämpften„mit Haken und Osen“ die feschen und gutgelaunten Junggesellen von Niederholtorf gegen den gutgestimmten„Elfer-Chor“ der Sänger des MGV „Eintracht“. Berechtigter Anlaß und willkommener Grund zu diesem„Böndesliga-Match“: Auftakt zur traditionsreichen Kirmes. Vom Anstoß an legten die singenden„Eintracht“Kicker ein Fortissimo auf den Rasen und stürmten mit„Halleluja“ das Tor der Junggesellen. Jubel„brauste“ von den Zuschauerrängen, als Dirigent Peter Mehl taktgerecht mit einem hohen-Schuß das Leder ins gegnerische Netz ballerte und seiner Sängerschar ein Vorsprung einbrachte. Der zweite Vorsitzende des„Eintracht“-Clubs wurde als Mannschaftsführer seiner Aufgabe voll gerecht und dirigierte geschickt seine Elf im„Run“ auf den gegnerischen Schlußmann. Selbst als die sich tapfer schlagenden Junggesellen einen Ausgleich erzwangen, ging den Sängern die Luft nicht aus: Sie landeten einen zweiten Treffer ins Junggesellen-Tor. Die Halbzeit-Bilanz::1 für die „intracht-!. Nach dem Wiederanstoß schossen die Sänger mit„Wagner-Brausen“ zwei weitere Tore: :1 hieß bald der Spielstand. Auf den Zuschauerrängen glaubte man schon, die Junggesellen würden resignieren. Aber ihre sprichwörtliche Junggesellen-Kondition packte die Sänger beim Schopf. Der Torsteher der Sänger Georg Walgenbach, mochte sich noch so recken und strecken, mochte noch so nach allen Noten zwischen den beiden Pfosten tanzen und Glanzparaden bieten, dreimal„pfiffen“ ihm noch wohlgezielte Junggesellenschüsse durch gerverein Holtorf-Ungarten bitten wir Sie, den Bürgern von Niederholtorf ihre einzige Spiel- und Sportplatzfläche zu erhalten. Das Gelände ist hierfür vorzüglich geeignet, da es Zentral und doch abseits des Verkehrs liegt. Für die Mehrzahl der Niederholtorfer(und ihre Kinder) ist es rasch und ohne Uberquerung der— seit Fertigstellung der Südbrücke stark befahrenen— Löwenburgstraße zu erreichen. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie für eine entsprechende Berichtigung des Flächennutzungsplanentwurfs Sorge tragen könnten“. * Wieder ein„Millionending“ -ST- Ohne Rast und Ruh, der Vergabeausschuß tagt weiter zu, kann man in Anbetracht der Tatsache feststellen, daß die Parlamentsferien begonnen, die Fachausschüsse des Stadtgremiums wie der Rat selbst nach dem Motto handeln„Mach mal Pause!“ Der Vergabeausschuß tagt weiter und sorgt dafür, daß die Arbeit nicht lahmgelegt wird: Weitere Auftragvergaben wurden über die Bühne gebracht— im Werte von nahe 1,2 Millionen DM. Von diesem„Millionending“ profitiert das rechtsrheinische Stadtgebiet mit einem schönen Batzen: Einrichtungsgegenstände für das Altenheim Pützchen kosten 202000 DM. Der Startschuß für den Neubau der Fußgängerzone Karmeliterstraße in Beuel-Pützchen unmittelbar am Neubau des Altenheimes kann bald gegeben werden. Der Auftrag für die Straßenbauarbeiten wurde in Höhe von DM 278000,— erteilt. Außerdem laufen die Vorbereitungen zum Bau des Hauptsammlers „Beuel-Nord“ im Bereich von Bechlinghoven, Alte Schulstraße. Der baureife Entwurf muß mit 20000 DM bezahlt werden. 44000 muß die Stadtkasse für die Herstellung der StadtGrundkarte im Bereich des Bebauungsplanes von Holzlar auf dem Tisch blättern. Werbung kostet eine schöne Stange Geld: Der Hauptprospekt des Werbe- und Verkehrsamtes der Stadt Benn ist nahezu vergriffen. Er wird in einer Auflage von 150000 Exemplaren neu gedruckt. Das kostet 177000 DM. Beine, Arme und Hände. Mit einem verdienten•4 klang das Kirmes-Match aus. Nicht nur auf dem Rasen des„Waldstadions“ war was los: In der Gaststätte„Dreizehnlinden“ regierten nicht weniger der Frohsinn und die Kurzweil. Der MGV„Eintracht“ gab mit einem Eröffnungsball das Startzeichen zum geselligen Kirmestreiben, derweil auch auf dem Jahrmarkt der Vorhang hochgezogen worden war. Hier gab sich insbesondere die Jugend ein Rendezvous. Die Schausteller hatten vielerlei Unterhaltung vorbereitet: ein Autoscooter, das unentbehrliche Karussel, die traditionelle Schiffsschaukel, die beliebten Schieß- und Verlosungsbuden. Der Eisverkäufer fehlte auch nicht. Die durstigen Kehlen fanden reichlich Nahrung am— versteht sich bei den Sommertemperaturen— dichtumlagerten Bierstand. Ein Hochamt leitete den zweiten Tag, den Sonntag, ein. Pastor Studienrat -ST- Aus einer Mitteilung der Stadt Bonn an die Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft der FDP geht hervor: Die Stadt wird nach Beendigung der Schulferien im Kreuzungsbereich Alte Bonner Straße Holzlarer Straße Bergstr. Großenbuschstraße in Kohlkaul eine Verkehrszählung durchführen, um festzustellen, ob ein Fußgängerüberweg angelegt werden kann und wo auf Grund der Fußgängerströme die zweckmäßigste Lage ist. Die Sprecher der Parteien, von Vereinen und Bürgerinitiativen hatten eine Sicherung der gefährlichen Kreuzung gefordert, nachdem dort ein Kind beim Uberqueren der Fahrbahn zu Tode gekommen war. In der soweit bekannt ersten Reaktion der Stadt— so teilt die FDP-Arbeitsgemeinschaft jetzt mit — heißt es, die Kreuzung sei übersichtlich und biete keinen Unfallschwerpunkt. Seit zweiein-ST- Die FDP-Ortsverbände St. Augustin und Bonn rechtsrheinisch wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Vertretern der beiden Ortsverbände. Der mit der Gründung einer kommunalpolitischen Arbeitsgemeinschaft der FDP für St. Augustin beauftragte stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Karlhein Urban wies auf die Probleme hin, die sich in St. Augustin infolge des außerordentlich schnellen Bevölkerungszuwachses stellen. Die Einwohnerzahl von St. Augustin hat seit der kommunalen Neuordnung um über 7000 Personen zugenommen. Nach Ansicht Urbans handelt es sich ganz überwiegend um Personen, die in Bonn erwerbstätig seien. Dies beweise die hohe Zunahme der Bonn-Pendler. Der nach Mitteilung von Dr. Otto. Röpke, FDP-Arbeitsgemeinschaft Bonn rrh., für den Spätherbst zu erwartende Verkehrsverbund zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis hat für die Bewohner St. Augustins eine besondere Bedeutung. Die Vertreter der beiden FDP-Ortsverbände waren sich einig, daß eine Verdichtung der Busverbindungen zwischen Bonn und den wichtigsten Neubaugebieten der Gemeinde St. Augustin angestrebt werden müsse. Es sei nicht einzusehen, daß zur Beispiel vom Niederberg nur etwa alle zwei Stunden ein Bus nach Bonn fahre, während Holzlar in einem Takt von zehn beziehungsweise 20 Minuten mit Bonn verbunden sei. Wichtigi ist nach Ansicht von Karlheinz Urban auch eine Abstimmung der Fahrpläne. So habe zwar einmal eine theoretische Umsteigemöglichkeit für den Berufsverkehr von der Siegburger Bahn zu einem BVG-Bus nach Bad Godesberg am Konrad-Adenauer-Platz in Beuel bestanden. Aber der Bus habe auch geringfügige Verspätungen der Bahn nicht abgewartet. Die Anschlußverbindung sei deshalb so unzuverlässig gewesen, so daß der Berufverkehr aus Siegburg und St. Augustin ganz überwiegend wieder„auf das Auto umgestiegen“ sind. Kolzem zelebrierte die Messe. Zum Gedenken der Verstorbenen wurde nach dem Gottesdienst auf dem Friedhof ein Kranz niedergelegt. Die Junggesellen schwenkten vor der Kirche die Fähndel, um Pastor Studienrat Kolzem eine Freude zu bereiten und ihn zu ehren. Dann hieß die Parole des Festzuges: Freiweg zum Frühschoppen in der Gaststätte „Dreizehnlinden“. Abends hatten der Bürgerverein die Musikanten in Dienst genommen und ließ zum Kirmesball aufspielen. Eine gutbesuchte Tanzveranstaltung, die lebhaftes Echo unter den gut gelaunten Gästen auslöste. Einen guten Ruf hat der beliebte Frühball des MGV„Eintracht“, der auch diesmal ein Volltreffer in den Frohsinn und die Geselligkeit war und der am Montag mit einer überraschungsgespickten Verlosung den Kehraus der drei erlebnisreichen und unterhaltsamen Kirmestage in Niederholtorf brachte. halb Jahren seien dort nur zwei Unfälle zwischen Kraftfahrzeugen und ein Unfall zwischen einem Kraftfahrer und einem Kind passiert. Die FDP-Arbeitsgemeinschaft erklärt sich mit dieser Stellungnahme der Stadtverwaltung nicht einverstanden. Sie erinnert in ihrer Antwort an die Stadt daran, daß im Vorjahr zweimal Kinder an der Kohlkauler Kreuzung zu Schaden gekommen seien. Dies habe sie seinerzeit veranlaßt, vorzuschlagen, in der Kohlkauler Feuerwache ein Rettungsfahrzeug zu stationieren. Die Gefährlichkeit der Kreuzung sei noch dadurch gesteigert worden, daß dem Straßenzug BergstraßefAlte Bonner Straße die Vorfahrt eingeräumt worden sei. Außerdem sei der Dorfplatz Kohlkaul jetzt Haltepunkt für Schulbusse. Die Arbeitsgemeinschaft verweist auch auf die mittelbare Nachbarschaft des Kindergarten und regt an:„Kinder sollten bei einer Zählung doppelt gezählt werden!" Im Beueler Fährboof Leserecke zum Wochenende 13 Milliarden Mark für den Endausbau der Bundeshauptstadt: Die Meldung schlug wie eine Bombe ein. Anderswo, denn hier waren sich zumindest die Eingeweihten darüber im Klaren, daß in Bonn etliche Milliarden verbaut werden müssen, wenn aus dem provisorischen Regierungssitz eine funktionsgerechte moderne Hauptstadt werden soll. Für neue Bundesbauten, für die Verkehrslösung im großen Stil und für die Erschließung weiterer Wohnbereiche. Mag sein, daß es der Bundesregierung im Augenblick etwas peinlich war, wenn die Studie mit diesen Zahlen an die Offentlichkeit gelangte, weil sie nicht in das Bild preisdämpfender Sparsamkeit der öffentlichen Hand paßt. Aber die— wohlgemerkt— nach den heutigen Baupreisen errechneten Summen sollen ja nicht sofort, sondern in einem Zeitraum von zwölf Jahren nach und nach ausgegeben werden: Pro Jahr also im Schnitt eine Milliarde, in die sich Bund, Land und Stadt teilen. Und das ist nicht gar so erheblich, selbst wenn in Rechnung gestellt werden muß, daß sich die Aufwendungen wegen der ansteigenden Baupreise noch um etliche Prozent erhöhen werden. Sparverhalten hin— Sparverhalten her, die deutsche Offentlichkeit sollte endlich einsehen, daß der so lange zurückgestellte Ausbau Bonns zu einer der Bedeutung unseres Staates angemessenen Hauptstadt nicht schon wieder blockiert werden kann. Das gilt insbesondere für die Verkehrsplanungen und deren termingerechte Verwirklichung(-Bahn, Stadtbahn, Fernstraßen, innerstädtische Verkehrsachsen). Hier ist eine weitere Verzögerung nicht zu verantworten, zumal ja die Verkehrslösung an vielen Stellen innerhalb des Stadtgebietes Voraussetzung für die übrige städebauliche Entwicklung ist. Diese Maßnahmen sollen etwa sieben Milliarden Mark verschlingen, also rund die Hälfte der bekanntgewordenen Gesamtsumme von 13 Milliarden. Nahezu zwei Milliarden will der Bund für die Errichtung neuer Amtsgebäude investieren, weil ja sowohl der Bundestag als auch die meisten Ministerien unzureichend untergebracht sind. Da der Bund im Interesse einer großzügigen städtebaulichen Lösung(und auch aus Gründen seiner eigenen Repräsentation) ein geschlossenes Regierungsviertel im Umkreis des jetzigen Bundeshauses und der Südbrücke errichten will, müssen die neuen Gebäude innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraumes(von etwa zehn, zwölf Prämien vom Staat + Zinsen von uns. Kassieren Sie. Sparkasse Bonn Jahren) errichtet werden. An dem zügigen Ausbau des Regierungsviertels ist auch die Stadt wegen ihrer weiteren Planungen interessiert. Welche Summen das Land für den Ausbau der Universität und anderer Landeseinrichtungen hier in Bonn aufwenden muß(und kann), läßt sich nicht so genau bezitfern. Wenn in der Studie eine runde Milliarde eingesetzt sind, so scheint das nicht zu hochgegriffen. Etwas spekulativ sind allerdings die Zahlen für die Erschließung weiterer Wohnbereiche Volltreffer des Frohsinns Verkenrszänlung in Konikauf * Seite 2 BEUELER NACHRICHTEN Freitag, den 13. Juli 1973 KWemmehe Wuthrienten für über 100000 Neubürger. Ob das bis 1985 notwendig sein wird und ob sich das verwirklichen läßt, ist heute schwerlich zu übersehen. Die dafür(einschließlich Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen) angesetzten zwei bis drei Milliarden Mark werden natürlich— vorrausgesetzt, die Entwicklung läuft so— zum Tell auch von privater Seite aufgebracht werden. Ob nun zehn oder dreizehn Milliarden Mark: In jedem Fall muß in Bonn während der kommenden Jahre gewaltig investiert werden, wenn das Versprechen der Bundesregierung wahr gemacht werden soll, aus diesem bisher immer noch mit dem Makel des Provisoriums behafteten Regierungssitz eine wirkliche Hauptstadt zu machen. Das ist nicht nur ein nationales Anliegen, sondern auch die Abtragung einer Schuld gegenüber der Stadt Bonn und dem sie umgebenden Raum, denn dieser Bereich konnte sich wegen der Hauptstadterfordernisse nicht aus eigener Kraft organisch entwickeln wie andere Städte bei vergleichbarer Ausgangssituation. Karlchen Pfifferling * Klassenräume unter der Lupe -ST- Die Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft der FDP diskutierte in jüngster Sitzung das Alter der Klassenräume der städtischen Schulen im rechtsrheinischen Teil Bonns. Schulbeauftragter Professor Dr. Ernst Opgenoorth informierte über das Ergebnis einer von ihm vorgenommenen Untersuchung. Danach wurden alle Gebäude der Hauptschulen, der Real- und Sonderschulen mit insgesamt 85 Räumen nach 1945 gebaut. Die Gebäude mehrerer Grundschulen sind älter. Es zeichnet sich folgendes Bild ab: Aus der Zeit vor 1900 stammen noch 17 Klassenräume, aus den Jahren zwischen 1900 und 1915 und zwischen 1933 und 1945 sind es je 13 und nach 1945 wurden 54 Klassenräume eingerichtet. Feldhausklassen zählt man rechtsrheinisch zehn. Zwischen 1915 und 1933 wurde im rechtsrheinischen Bonn kein Schulraum gebaut, der heute noch benutzt wird. Die„Metusalemsstücke“, im rechtsrheinischen Tell Bonns sind in Niederholtorf: Die beiden Klassen des alten Gebäudes der Hardtschule stammen aus dem Jahre 1845. Sie sind die ältesten noch benutzten Schulräume im rechtsrheinischen Stadtteil. Von den vor 1915 errichteten Klassenräume werden von katholischen Grundschulen 24 benutzt, da von alleine in der Josefschule 16. * Offene Tage -ST- Viele Sehenswürdigkeiten, interessante Informationen, Uberraschungen— das alles soll zum„Tag der offenen Tür“ der Stadt Bonn den Schau- und Hörlustigen serviert werden. Verantwortlich für die zentrale Organisation der„offenen Tage“ am 29. und 30. September— ein Samstag und ein Sonntag— ist das Presseamt der Stadt Bonn. Die organisatorischen Vorbereitungen werfen ihre Schatten bereits voraus. Neben den Dienststellen der Stadt Bonn sind auch wieder „sonstige Einrichtungen in Bonn“ in großer Zahl mit von der Partie, heißt es in einer Stadt-Information für die Presse. Die zwei Gesichter der Jutta H. ARZTROMAN VON DLLIA MARGUAROT Copyright by Bastel-Verlag. Bergisch Gladbach. durch Verlag v. Graberg& Görg. Frankfurt Main. Sie hört die Schritte hinter sich. Schritte eines Mannes, der keine Eile hat. Sie ist im Kino gewesen. Was soll man auch allein in einer fremden Stadt tun? Jetzt möchte sie ein Taxi finden und zu ihrer Pension zurückfahren. Sie kennt sich in Hamburg nicht aus. Erst seit vorgestern ist Jutta Hartwig hier. Morgen soll sie auf dem argentinischen Konsulat ihren Paß und das Visum erhalten. Und dann wird sie Deutschland für immer verlassen. Sie schlägt den Kragen ihres hellen Mantels hoch. Sie steckt die Hände tief in die Taschen. Auf ihre kastanienbraunen Haare hat die Feuchtigkeit der Nacht einen silbergrauen Samtschimmer gesetzt. Uber Hamburg liegt der späte Herbst, und wieder einmal überfällt sie die Erwartung mit Herzklopfen. Die Erwartung auf die neue, unbekannte Heimat. Auf Sonne, Wärme, Pampas, auf blauem Himmel, Pferde, Sättel und Gauchos. Jetzt, wo der Augenblick näher und näher rückt, auf den sie über ein Jahr gewartet hat, scheint er ihr unerträglich fern. Der Augenblick, in dem sie in seinen Armen liegen wird. Auf dem Flugplatz in Buenos Aires. Sie dreht sich um. Aus dem Dunst tauchen zwei Scheinwerfer auf wie übernächtige Augen. Aber es ist kein Taxi. Und dann sicht sie die Silhouette des Mannes, der ihr folgt. Breit und träge. Jutta geht schneller. Sie ist nicht ängstlich, aber sie will nicht auf menschenleerer Straße angesprochen werden. Sie will allein bleiben mit ihren Träumen. Seit der Brief von Klaus kam, steht sie auf der Schwelle zwischen Wirklichkeit und St. Joseph, Beuel Samstag, 14. Juli 1973: 18.30 Uhr SWA für Karl Ferdinand Fiegen. Sonntag, 15. Juli 1973: .45 Uhr Seel. für Erich Haupt,.00 Uhr Seel. für Georg Krupp, 10.00 Uhr hl. Messe, 11.15 Seel. für Heinrich Lenz, 16.30 Uhr SWA für Anny Schwan. Montag, 16. Juli 1973: .30 Uhr hl. Messe,.15 Uhr für die Verst. d. Familie Gruben. Dienstag, 17. Juli 1973: .30 Uhr hl. Messe,.15 Uhr Messe in bes. Meinung, 19.15 Uhr Jgd. für Maria Berg. Mittwoch, 18. Juli 1973: .30 Uhr Jgd. für Claire Langer geb. Klein, .15 Uhr Seel. für Frau Karoline Klein. Donnerstag, 19. Juli 1973: .30 Uhr hl. Messe,.15 Uhr Seel. für Heinrich Meurer und Franz Wicharz, 19.15 Uhr Jgd. für Ehel. Hubert und Josefine Mehren. Freitag, 20. Juli 1973: .30 Uhr hl. Messe,.15 Uhr Seel. für Anny Schwan. Samstag, 21. Juli 1973: .15 Uhr hl. Messe aus Anlass der Silberhochzeit von Hans und Vera Hafeneger, 18.30 Uhr SWA für Dr. Leo Hollmann. 16.00 Uhr Beichte St. Adelheid, Pützchen Sonntag, 15. Februar 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse für Heinrich Dietz und Heinrich Mück,.00 Uhr Frühmesse im Karmel,.45 Uhr Kindermesse als Jgd. für Wilhelm Schumacher, 10.00 Uhr hl. Messe als SWA für Angela Winter(Lehrerin i..). Montag, 16. Juli 1973: .00 Uhr Festhochamt im Karmel, 16.30 Uhr Feierl. Vesper im Karmel(keine Abendmesse). Dienstag, 17. Juli 1973: .15 Uhr Frauen- und Ferienkindermesse als Jgd. für Anton Buchholz u. verst. Angehörige. Mittwoch, 18. Juli 1973: 19.00 Uhr Abendmesse für Anna Stavermann. Donnerstag, 19. Juli 1973: .00 Uhr hl. Messe für Aloys Bodenheim und die Verst. der Fam. Büchel und Bodenheim. Freitag, 20. Juli 1973: .30 Uhr Altersheim: hl. Messe als 1. Jgd. für Schwester Maria Haas. Samstag, 21. Juli 1973: .00 Uhr SWA für Anton Bauer, 17.00 Uhr Beichte(Pastor). St. Klemens, Schwarzrheindort Sonntag, 15. Juli 1973: .30 Uhr hl. Messe, 11.00 Uhr hl. Messe für die Pfarre. Montag, 16. Juli 1973: 19.15 Uhr Abendmesse, für Ehel. Christian Braun und Sohn Adl. Dienstag, 17. Juli 1973: .00 Uhr hl. Messe, in bes. Anliegen. Mittwoch, 18. Juli 1973: 19.15 Uhr Abendmesse, 3. Jgd. für Maria Schumacher geb. Riede. Donnerstag, 19. Juli 1973: .30 Uhr Frauenmesse, für Leb. und Verst der Frauengemeinschaft. Freitag, 20. Juli 1973: 19.15 Uhr Abendmesse, für Verst der Fam. Richarz und Kribbe. Samstag, 21. Juli 1973: 17 bis 18 Uhr Beichtgelegenheit, 18.00 Uhr Komplet, 18.30 Uhr 1. Sonntagsmesse. Traum. Seitdem ist auch ihr Glücksgefühl unwirklich. Obwohl doch alles so abgemacht war: In einem Jahr hole ich dich nach, und dann wird geheiratet, hatte Klaus damals gesagt, als er ihr die Tränen von den Wimpern küßte. Und er hatte Wort gehalten. Und da wird ihr bewußt, daß die Schritte hinter ihr schneller geworden sind. Die Angst springt sie an wie ein wildes Tier. Ihre Absätze hämmern hell und dünn. Das Pflaster auf dem Gehsteig ist wellig, und die Steine sind schwarz wie Graphit. Ihre Fußgelenke knicken um. Aber sie fühlt keinen Schmerz, nur noch die eigene Panik. Die Schritte ihres Verfolgers hat der Nebel verschluckt. Natürlich: er läuft, und darum sind seine Absätze nicht mehr zu hören. Ist es ihr eigener Atem, der keucht, oder ist es der Atem des Fremden? Mit einem Male weichen die schwarzen Hauswände zurück. Die dunkle Gasse mündet auf eine breite, asphaltierte Straße. Jutta läuft auf den Fahrdamm hinaus. Sie sicht Scheinwerfer auf sich zukommen. Und dann schreit sie, schreit- schreit- schreit... Der Wagen hält unmittelbar neben ihr. Seine Tür öffnet sich. Eine tadelnde, aber doch freundliche Stimme: „Sind Sie immer so unvorsichtig!“ Der Nebel überträgt Wortfetzen von weither: „Hallo, Fräulein. warum rennen Sie denn so...?“ Das Echo hallt wie ein höhnischer Spuk. Jutta starrt den Mann an, der sich zu ihr beugt. Sie ist völlig durcheinander. Die Wirklichkeit ist zu banal. „Entschuldigen Sie“, sagt sie beschämt, ich suche ein Taxi.“ Das Gesicht des Mannes bleibt im Dukein, aber sie spürt, daß er lächelt. „Sie haben Glück“, antwortet er,„mein Gebührenzähler ist gerade ausgebaut. Mit mir fahren Sie umsonst.“ Jutta verstcht den Scherz.„Das. kann ich nicht annehmen.“ „Natürlich können Sie das annehmen. Steigen Sie ein. Diese Gegend ist für eine junge St. Peter, Vilich Sonntag, 15. Juli 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse als Jgd. für Maria Mimbach,.00 Uhr Frühmesse als 1. Jgd. für Christine Bell, 10.30 Uhr Amt für die Leb. und Verst. der Pfarrgemeinde. Montag, 16. Juli 1973: .15 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen für Heinrich Bell und Josef Knechtges. Dienstag, 17. Juli 1973: .00 Uhr Seelenmesse für Heinrich Heister. Mittwoch, 18. Juli 1973: 19.15 Uhr Abendmesse für die Verstorbenen Küpper Theisen. Freitag, 20. Juli 1973: 19.15 Uhr Abendmesse f. mehrere Verstorbene Samstag, 21. Juli 1973: .30 Uhr Trauung Jörg-Ulr. Kugelmeler— Rita Lemke, 18.30 Uhr Vorabendmesse für Frau Loni Husch als Jgd. Maria-Königin, Vilich-Müldorf Sonntag, 15. Juli 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse f. Heinrich Schmitz .30 Uhr Jgd. für Simon und Emilie Groß. Dienstag, 17. Juli 1973: .00 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen. Mittwoch, 18. Juli 1973: .00 Uhr Seelenmesse für Anna Bonn. Donnerstag, 19. Juli 1973: 19.30 Uhr Abendmesse für die Fam. KümpelThelen. Freitag, 20. Juli 1973: .30 Uhr Seelenmesse für Markus Müller. Samstag, 21. Juli 1973: 18.30 Uhr Vorabendmesse für Johann Conrads. Evangellsche Gemeinde, Beuel Sonntag, 15. Juli 1973: .30 Uhr Kirche Wilhelmstraße, Gottesdienst, (Vikar Grütjen), 10.00 Uhr Nachfolge-ChristiKirche, Gottesdienst(Vikar Rieß), 11.00 Uhr Kath. Kirche Vilich-Müldorf, Gottesdienst, (Vikar Grütjen). Donnerstag, 19. Juli 1973: 15.00 Uhr Jugendheim Neustraße, Frauenhilfe Freitag, 20. Juli 1973: 15.30 Uhr Jugendheim Neustr., Männerkreis. Wallfahrt nach Bornhofen -ST- Die katholische Pfarrgemeinde St. Joseph kündigt für Mittwoch, den 25. Juli eine Wallfahrt an. Ziel der Wallfahrt ist Bornhofen. Herzlichen Glückwunsch Frau Gerta Altmann geb. Wendt, Beuel, Limpericher Straße 152 wird am 15. Juli 1973 85 Jahre. Frau Anna Steger geb. Mehren, Beuel, Auf dem Mühlenberg 39 wird am 17. Juli 85 Jahre. Frau Katharina Roth, Beuel, Kirchstraße 40, wird am 18. Juli 94 Jahre. Herr Matthias Effelsberg, Beuel, Gartenstr. 71 wird am 28. Juli 85 Jahre. Herr Ludwig Struck, Beuel, Hauptstraße 17 wird am 29. Juli 94 Jahre. Frau Maria Klein geb. Gustmann, Oberkassel, Jakobstraße 39 wird am 29. Juli 1973 94 Jahre. Haltestelle am Bonner Hauptbahnhof wird verlegt Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes wird die Haltestelle der Straßenbahnlinlen 1 und 2, Fahrtrichtung Rheindorf] Beuel ab Sonntag, den 8. Juli mit Betriebsbeginn aus der Bahnhofstraße in die Poststraße zwischen Martinstraße und Bahnhofstraße verlegt. Tag der„offenen Tür“ -ST- Ein„Tag der offenen Tür“ findet vom 29. bis 30. September statt und zwar im Rathaus in Beuel. Dort sind in dieser Zeit Ausstellungsgegenstände aus der Partnerstadt Mirecourt zu studieren. In der Mehrzahl handelt es sich um Produktionsstücke des Geigenund Gitarrenbaues. Die eindrucksvolle Qualität dieses Mirecourt-Gewerbes hat die französische Stadt weit über ihre Grenzen bekannt werden lassen. Fußgängerzone vor dem Karmeliter-Kloster Ein großer Teil der Pützchener Karmeliterstraße soll zu einer Fußgängerzone umfunktioniert werden. Der Ausbau erstreckt sich in einer Länge von rund 300 Metern und einer Breite zwischen 11 und 15 m. Nach Angaben von Baudirektor Winter wird hier die erste Fußgängerzone im rechtsrheinischen Bonn entstehen. Da es sich hier um ein Musterbeispiel handelt, wurden die Kosten mit 350000 DM auch recht großzügig bemessen. Die Fußgängerzone soll durch bunte, teils gerade, teils schräg verlegte Platten ein aufgelockertes Bild abgeben, welches durch die verschiedene Farbenfolge der Platten rotbraun— dunkelgrau— hellgrau- dunkelgrau— rotbraun noch hervorgehoben wird. Damit der Passant die Ruhezone richtig genießen kann, werden zusätzlich Grünanlagen angelegt, in welchen Bänke aufgestellt werden. Das vor der Klosterkirche und dem Eingang zu dem im Bau befindlichen Altenheim vorgesehene Natursteinpflaster soll kreisförmig gesetz werden, dessen Kernpunkt durch ein Mosaik-Pflaster besonders betont wird. Zur Beleuchtung dieser Gesamtanlage sind Kugelleuchten vorgesehen, welche an Masten angebracht werden. Die Aufträge sind bereits vergeben und es soll sobald als möglich mit dem Bau begonnen werden. Mit der Fertigstellung wird dann Ende September oder Anfang Oktober gerechnet, wo zu gleicher Zeit das neue Altenheim seiner Bestimmung übergeben werden soll. Baudirektor Winter meinte abschließend, die Fußgängerzone würde eine sehr nette Anlage und er hoffe, daß sich die Bürger hier wohlfühlen würden. Die Zufahrt für Autos führt über die Rottland- und Friedenstraße. K Das HAUs Dik Corch Schont Beuel-Ramersdorf Wesseling Uindenstraße 76-75 Bahnhefstroße 40 Dame wie Sie..“ Den Rest brummt er in sich hinein. dert einmal, zweimal, dann bricht er aus.. " N o c h s i e h t J u t t a d a s T r a u m b i l d i h r e s G l ü k Eigentlich nur, um ihrer Angst zu entrin-“ kes in der Windschutzscheibe, da schleudert nen, setzt sie sich in das fremde Auto. Der Wagen schießt in den Nebel. Es riecht nach Leder und Tabak, nach einem verwehten Duft von Eau de Cologne. Die Radioskala ist beleuchtet. Die gedämpfte Stimme des Nachrichtensprechers bringt Straßenzustandsmeldungen. Sie warnt vor Nebel und Glätte. „Sie brauchen mich wirklich nur am nächsten Taxistand abzusetzen“, sagt Jutta, die plötzlich fühlt, daß der Fremde sie immer wieder von der Seite anstarrt, statt auf die Straße zu schauen. „Wirklich“, sagt der Mann leise und hört nicht auf, sie anzustarren. Jutta möchte aussteigen, um wieder davonzulaufen. „Sie können sich einem alten Mann ruhig anvertrauen. Mein Name ist Herrmann. Dr. Herrmann Fast entschuldigend setzt er hinzu: „ich war Hrrt.“ Jutta ist zum zweiten Male beschämt. Sie nennt ihre Pension. „In zehn Minuten sind Sie dort. Sie sind nur auf der Durchreise?" „So kann man es nennen“, sagt sie,„ich wandere nämlich aus. Nach Argentinien.“ Dr. Herrmann fährt jetzt schneller. Der Nebel lichtet sich. Fetzen treiben auf die Windschutzscheibe zu. Sie fahren durch lange Vorertstrallen. „Sie haben mich an jemand erinnert“, sagt Dr. Herrmann plötzlich,„darum habe ich Sie vorhin so angestarrt.“ „Es ist hoffentlich eine angenehme Erinnerung“, erwidert Jutta. Der Arzt geht nicht darauf ein. „Werden Sie glücklich sein?“ fragt er. Aber ehe Jutta Hartwig ihr Glück in Worte formen kann, schlägt das Schicksal zu. Dr. Herrmann ist zu schnell gefahren. Der Bauzaun vor ihnen ist unbeleuchtet. Sekundenbruchtelle zu spät taucht er drohend aus dem Nebel auf. Mit aller Kraft reißt Herrmann das Steuer herum. Der Wagen schleusie eine Riesenfaust der großen Leere entgegen, und der Traum zersplittert wie das Glas vor ihrem Gesicht. Sie hört ihren eigenen Aufschrei nicht mehr. Aber Dr. Erich Herrmann hört ihn. Er hört auch, quälend deutlich, wie er in Röcheln übergeht und dann ganz verstummt. Seine Hand faßt nach rechts. Er spürt ihr Haar, ihre Stirn. Glassplitter, warmes Blut... Und während Dr. Erich Herrmann mit zitternden Händen den schwachen Puls des Mädchens ertastet, fällt ihm ein, daß er nicht einmal ihren Namen weiß. Um die gleiche Zeit- während Dr. Herrmann aus dem Gesicht von Jutta das Blut tupft- brütet über der Hauptstadt Argentiniens der späte, heiße Nachmittag. Der Himmel wölbt sich über Buenos Aires wie eine azurne Kuppel. Lichtkaskaden brechen sich in den spiegelnden Wänden aus Glas und Beton. Benzindunst flimmert. Ein Strom von Fahrzeugen und Omnibussen in schreienden Farben. Die Stühle unter den bunten Sonnenschirmen vor den Cafés sind besetzt. Helle Kleider, weiße Hemden, braune Gesichter und dunkle Sonnenbrillen- Hochsommer. Der Tiefbauingenieur Klaus Roth hat einen Tisch für sich allein. Er spürt die Hitze nicht. Seine Hände sind kalt. Bei dem Gedanken an das Gespräch, das ihm bevorstcht- jedes Wort hat er sich zurechtgelegt-. fröstelt ihn. Er hatte den Tag über auf einer Baustelle zu tun gehabt und war deshalb nicht in sein Büro gekommen. Gerade hatte er Ruth Muthesius, seine Sekretärin, angerufen und sie gefragt, ob sie sich hier mit ihm treffen wolle. Sie war vergnügt, gut gelaunt wie immer. In einer Viertelstunde würde sie da sein. Klaus Roth fühlt sich hundeelend. Diese Viertelstunde kommt ihm vor wie eine allerletzte Galgenfrist. Immer wieder hatte er dieses Gespräch verschoben. (Fortostmung folgt! Freitag, den 13. Juli 1973 BEUELER NACHRICHTEN Seite 3 Neue Banktiligle -ST- Die neue Zweigstelle der Sparkasse Bonn in Küdinghoven öffnete ihre Pforten. Als Gäste sah man unter anderem in der auf Kundenservice ausgerichteten Bankfiliale Pastor de Groen und die Leiterin des Kindergartens, Schwester Maria. Für diese beiden Gäste brachte die Eröffnungsfeler eine„dicke“ Uberraschung Der Vorsitzende des Vorstandes, Bernd Thewald, überreichte Pastor de Groen und Schwester Maria einen Scheck über DM 1 000.—, einen Zuschluß für den Kindergarten. Neben dieser„angerundeten“ Geldspende winkt dem Kindergarten ein weiterer Finanzierungsbeitrag: Zweigstellenleiter Hans Linden und seine Mitarbeiter postierten in der Bankfilialen ein Porzellanschwein, das die Kunden kräftig füttern dürfen. Der künftige Inhalt des Sparschweins soll für Einrichtungsgegenstände, Lehr- und Spielmaterial des Kindergartens ausgeschüttet werden. Versteht sich, daß Pastor de Groen und Schwester Maria ob der willkommenen Uberraschungen über das ganze Gesicht strahlten. Die neue Zweigstelle wurde vom Vorsitzenden des Vorstandes, Bernd Thewald, dem Publikum freigegeben. Wo künftig die Geldscheine auf den Tisch geblättert werden, wo die Sparkonten anwachsen und sich manch anderes Geldgeschäft abwickelt, war einst das Café Patt. Die neue Filiale ist modern ausgestattet. Sie wird von Hans Linden geleitet, dem zwei Mitarbeiter helfend zur Seite stehen. Bernd Thewald wies darauf hin, daß die Sparkasse bemüht sei, der Bevölkerung in den umliegenden Stadtteilen einen guten Kundenservice zu bieten, einen kundennahen Service, wie er sagte. Das Jahr 1978 hat im Sparkassenleben seine besondere Bedeutung und wird eine interessante Bilanz ziehen: Bis zu diesem Zeitpunkt sollen etwa 50 Zweigstellen im Stadtgebiet unter Dach und Fach und modern eingerichtet sein. Die neue Küdinghovener Filiale ist die 46., die nunmehr ihre Pforten öffnete. Zuvor war in Holzlar eine neue Zweigstelle eingerichtet worden. In Küdinghoven mußten Hürden genommen werden, bevor die neue Filiale Wirklichkeit wurde. Es sei mit Schwierigkeiten verbunden gewesen, so Bernd Thewald, in dem Stadtteil Möbeltransporte und Lagerung in Küdinghoven Architekt Kohle war der Umbau übertragen worden. Heute könne man feststellen, so Bernd Thewald, daß die Räume nach modernen Erfahrungssätzen uund Gesichtspunkten eingerichtet wurden. Er stellte fest, ein Wandgemälde von Bonn, das von Experten der Werbeabteilung der Sparkasse Bonn gefertigt wurde, sei besonders attraktiv. Der Aufwand an Maschinen sei in der Küdinghovener Filiale sehr gering, konstatierte der Vorsitzende Bernd Thewald. Dies würde durch die neuzeitlichen EDV-Techniken ermöglicht. Dadurch könne der gesamte Kassenraum für den Kundenbetrieb freigehalten werden. Die Küdinghovener Filiale werde im übrigen an den Computer der Zentrale angeschlossen. Ein separates Zimmer ermöglicht die individuelle Kundenberatung. Zwei„trutzhafte“ Tressore sichern das Geld der Zweigstelle und Wertsachen gegen„ungebetene Selbstbedienung“. Der Kassenschalter ist durch kugelsicheres Glas abgeschirmt. Der Leiter der Zweigstelle, Hans Linden, hat schon in einigen anderen Zweigstellen seine Erfahrung gesammelt. Dazu Vorstandsvorsitzender Bernd Thewald:„Wir glauben mit ihm den richtigen Mann für die neue Zweigstelle gefunden zu haben.“ Und darauf kommt es an. Axiologie Ein Buch von E. F. Sauer Manche meinen, wir lebten im Zeitalter der Menschenrechte. Manche sagen das Gegenteil und betonen die Menschenrechtsverletzungen, die sich von Tag zu Tag häufen. Man errichtet neue Konzentrationslager, steckt anerkannte Gelehrte in psychiatrische oder sonstige Anstalten, um die Freiheit ihres Geistes zu knechten. Hieran sicht man, wie kontrovers das Thema der menschlichen Werte ist. Denn dazu rechnen ja die Menschenrechte. Sie sind Güter oder Werte, die man annehmen oder ablehnen kann. Aber nicht nach Belieben, wenn man sich an irgendeinem Haltepunkt orientiert, was ja nötig ist. Irgendwo muß die Uferlosigkeit aufhören, muß festes Land beginnen, z. B. im Hinblick auf die Werte bei der UNO-Menschenrechtsdeklaration vom Dez. 1948, welche die Staaten allgemein— bei wenigen Enthaltungen— akzeptiert haben. Leider ist es mit ihren Ausführungsabkommen z. Zt. schlecht bestellt. Kleine Standesamtsstatistik Immer mehr Paare streben zum Standesamt! Im Monat Juni wurde mit 205 Eheschließungen sogar der Wonnemonat Mai— „nur“ 176— überrundet. Dabei ging es auch diesmal in der Bundeshauptstadt international zu: 26 ausländische Brautpaare— die Partner kamen aus Argentinien, Belglen, Bulgarlen, Frankreich, Ghana, Griechenland, Großbritanien, Honduras, Indonesien, Iran, Irak, Italien, Jugoslawien, Kanada, Korea, Niederlande, Schweden; Schweiz, Spanien, Türkei, Uruguay, USA— wurden getraut. Dagegen haben die Ehescheidungen mit 30 Fällen einen Tiefstand im Jahr 1973 erreicht; im Monat Januar mußten die Bonner Standesbeamten noch 63 Scheidungen registrieren. 331 neue Erdenbürger wurden bei den vier Bonner Standesämtern ins Geburtsregister eingetragen. Dabei behielten auch diesmal die Knaben mit 169 knapp die Oberhand über das weibliche Geschlecht(162). Jedoch ist gegenüber dem Vormonat(369) ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Sandra, Katja, Sonja, Daniela, Silke heißen die meisten der Mädchen; für die Jungen wählten die Eltern Oliver, Stefan, Michael, Christoph und Andreas als beliebteste Vornamen. Die Sterbefälle(365) lagen auch im Monat Juni über der Geburtenrate(331). (Wertlehre) Heinrich Schenk- Beuel Inh.: Karl-Heinz Schenk Neustraße 15— Telefon 41752 Küdinghoven einen entsprechend idealen Standort zu finden, der sowohl für die Kunden des alten Ortsteils als auch für die Kunden aus den Neubaugebieten günstig liegt. Es habe sich zufällig eine Lösung ergeben, als eine Firma, die in diesem Hause eingerichteten Büroräume nicht mehr in Betrieb hielt und nicht mehr benötigte. Die Firma habe alsdann die Räume der Sparkasse zur Verfügung gestellt. Man sieht: es handelt sich bei diesem Thema um sehr schwierige ethische und politische Fragen, die man aber in unserer Zeit der Atombombe beantworten muß. Der Verfasser versucht das auf folgende Weise: er unterscheidet die nahezu allgemein anerkannten Werte von denen, die nicht überall anerkannt sind. Und er meint, die Staatengesellschaft müsse sich für die anerkannten Werte des Menschenlebens der Menschenwürde, müsse sich für Gerechtigkeit, Sittlichkeit und Frieden mehr einsetzen. Aber das ist ein Allgemeinplatz, weil es dauernd Konfliktssituationen gibt. Um sie muß man sich aber besonders bemühen und zwar im Wege des pragmatischen Ausgleichs und Verzichts. Was nicht so einfach ist. Es wäre aber nach der Ansicht von Sauer falsch, wenn man heute eine Axiologie nur unter pessimistischen Gesichtspunkten ansehen würde. Manche Erscheinung im internationalem Bereich verheißt nämlich einen gedämpften Optimismus. Dem Buch ist eine Kritik des modernen französischen Strukturalismus beigegeben, der sich auch mit wertphilosophischen Fragen befaßt und in Deutschland noch ziemlich unbekannt ist. Musterschmidt Verlag, Göttingen, 198 Seiten, .— DM. * Bobby nunmehr„geadelt“ -ST- Viele Beueler kennen ihn— den Grizzly-Bären Bobby, den„Ausgewiesenen“. Der Grizzly-Bär— seine Art lebt wild in Alaska und erreicht auf den Hinterbeinen aufgereckt bis zu drei Meter Länge— ist nunmehr„geadelt“, denn er hat seinen neuen Wohnsitz auf Schloß Richthof bei SchlitzUnterschwarz gefunden. Dort wurde Bobby im Schlitzerländer„Tierfreiheit-Safaripark“ aufgenommen und angesiedelt. Parkleiter Fehmann ist ein Bekannter des Grizzly-BärEigentümers Karl Groner, der unter dem Artistenname Harry Del Croné wirkte. Ferlenmonat Juli -ST- Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD Beuel läßt in der Feriensaison ihre Wochenendzusammenkünfte ausfallen. Von dieser Regelung sind in diesem Ferienmonat noch betroffen der 19. und 20. Juli. -ST-„Die FDP war Gerüchten nachgegangen, die wissen wollten, daß beabsichtigt sei, außer den Nebenstellen Ramersdorf und Vilich-Müldorf noch weitere Postämter im rechtsrheinischen Teil der Stadt zu schließen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kommunalpolitischen Arbeitsgemeinschaft Bonnrechtsrheinisch der FDP. Die Post untersuche zur Zeit, so wird in der FDP-Mitteilung informiert, eine Umorganisation der Postdienste in der Stadt Bonn. Dies geht aus einem Schreiben der Oberpostdirektion Köln an die Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft der FDP Bonn-rechtsrheinisch hervor. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:„Gegenwärtig untersuchen wir die zukünftige Organisation der Postdienste in der Stadt Bonn. Eine abschließende Antwort auf Ihre Anfrage können Apotheken-Bereitschaftsdienst Freitag, 13. Juli, Einhorn-Apotheke, Bonn, Poststraße 26, Telefon 656333; Samstag, 14. Juli, Hirsch-Apotheke, Beuel, Friedrichstraße 44, Telefon 41714; Sonntag, 15. Juli, Holzlarer Apotheke, Holzlar, Hauptstraße 76, Telefon 48 15 45; Montag, 16. Juli, Sonnen-Apotheke, Beuel, Königswinterer Straße 306, Tel. 442135; Dienstag, 17. Juli, Münster-Apotheke, Bonn, Münsterplatz 22, Tel. 65 84 38; Mittwoch, 18. Juli, Johannis-Apotheke, Beuel, Königswinterer Straße 1, Telefon 43653; Donnerstag, 19. Juli, Universum-Apotheke, Bonn, Berthavon-Suttner-Platz 9, Telefon 63 84 55; Freitag, 20. Juli, Adelheidis-Apotheke, Beuel, Sebastianusstraße 7, Telefon 482222. Die auswärtigen Apotheken sind an den bekanntgegebenen Tagen für Beuel mit dienstbereit. GARANT-SCHUH Schuhhaus MINDER BONN-BEUEL, Slegburger Straße 30. Ruf 42406 Bequemer Zugang -ST- Der Stadtverordnete Pützer und die Ausschußmitglieder Bertram und Hieronymi hatten einen bequemeren Zugang zum Kinderspielplatz in den Rheinanlagen an der Kennedybrücke beantragt. Die Legislative teilte in jüngster Sitzung mit, im Einvernehmen mit den Antragstellern reiche der als Rampe angelegte Zugang zum Kinderspielplatz von der Rheinstraße her aus, um mit Kinderwagen zur Spielfläche zu gelangen. Es soll jedoch auf der Rheinuferpromenade ein Schild auf diesem günstig-bequemen Zugang hingewiesen werden. Wie die Verwaltung wissen läßt, sei dieses Schild in Auftrag gegeben. wir Ihnen deshalb noch nicht geben. Unser Beauftragter, Postoberamtsrat Kappel, wird jedoch gern Gelegenheit nehmen, Sie nach Abschluß der Untersuchungen aufzusuchen, um Sie über unsere geplanten Maßnahmen im rechtsrheinischen Teil der Stadt Bonn im einzelnen zu unterrichten.“ Nachdem die Post zunächst auf Anfrage der FDP ausweichend geantwortet hatte, hat die Post nunmehr im oben zitierten Schreiben wissen lassen, die Frage der Schließung weiterer Nebenstellen könne erst nach Abschluß der Organisationsuntersuchung gegeben werden. Die FDP-Arbeitsgemeinschaft wartet nun darauf, was Postoberamtsrat Kappel ihr nach Abschluß der Untersuchungen über die geplanten Maßnahmen im rechtsrheinischen Tell der Stadt Bonn im einzelnen zu sagen hat. Gerüchten nachgespürt Tripp ins Ruhrgebiet -ST- Villa Hügel war das erkorene Ziel der jüngsten Fahrt des Heimatvereins Beuel. Attraktives Angebot in Essens Villa Hügel: eine Ausstellung über Pompeji, jener Stadt am Vesuv, die nach Ausbruch des Vulkans von Lawamassen eingedeckt und„konserviert“ wurde, jener Stadt, die in der Literatur wegen ihres dramatischen Schicksals Schlagzeilen machte. 1748 wurde Pompeji ausgegraben. Auf der Fahrt nach Essen hielt Professor Neu ein einführendes„Busreferat“ über die Geschichte und das Geschick der verschütteten Stadt, über ihre Entdeckung und ihre Ausgrabung. Das Museum in Neapel stellte für die Ausstellung ein pompejisches Wandgemälde zur Verfügung, das ein besonderes Interesse der Gäste vom Rhein fand. Außerdem bereicherte das Museum Neapel die PompejiSchau durch weitere kunstgewerbliche Geräte aus der„Vesuvkonserve“. Professor Neu erläuterte, was die Ausstellung zeigte. Nach einem Rundgang durch die Pompeji-Ausstellung wurde eine Stippvisite zum ehemaligen Wohnsitz der Familie Krupp unternommen. Der Baldeney-See war das nächste Ziel des Ruhrgebietstripps, wo man in geselliger Runde gemütlich und plauschend zusammensaß. Ain Preiswert wie immer! K M acen KS K FN cenn Wt-mm g. a M BS K S e Seite 4 BEUELER NACHRICHTEN Freitag, den 13. Juli 1973 Kombinationsrätsel Die Selbstlaute a ee sind den Mitlauten kpknn dy so zuzuordnen, daß sich der Name eines Forschungszentrums ergibt. Im Handumdrehen Von den nachstehenden Wörtern ist der Anfangsbuchstabe zu streichen und dafür ein anderer Endbuchstabe hinzuzufügen, so daß neue sinnvolle Wörter entstehen. Die angehängten Buchstaben nennen einen klassischen deutschen Dichter. Pfau- Tell- San- Brei- Busch- zwei- Elan o Schachaufgabe Nr. 12 Besuchskartenrätsel Welchen Beruf hat diese Dame? Karin Fechte Rees Großes Kreuzworträtsel Waagerecht: 2. Muster, 6. Ritze, 12. Bodenart, 14. Kanton in der Schwelz, 16. König von Juda, 17. Kleingebäck, 20. Stadt an der Etsch, 22. Ort am Matterhorn, 26. starkes Seil, 27. Gattin Abrahams, 30. Fußbodenbrett, 31. Sohn Isaaks, 33. Gegensatz zu Einlaß, 36. schmal, 37. Vogel mit Federhaube, 39. erster Pflanzensproß, 41. radloakt. Maßeinheit, 43. arab.: Vater, 44. Aderschlag, 45. nord. männl. Vorname, 46. Figur im Naumburger Dom, 48. 8. Baumtell, 9. frz. Artikel, 10. dt. Orden Abk., 11. Fluß zur Wolga, 12. Kamelart, 13. starke Abneigung, 15. Gebetsschluß, 18. Futteral, 19. Stadt in Agypten, 21, ital. Ordensbruder, 23. Flughafen Münchens, 24. Wasserpflanze, 25. germ. Gottheit, 28. früh. türk. Titel, 29. Eintreffen, 31. schriftliches Gesuch, 32. Klostervorsteher, 34. Nachteil, 35. eingedickter Fruchtsaft, 37. Heiligtum in Mekka, 38. Tell der Karpaten, 40. Bestand, 42. Kennzeichen, 47. Großfreundlich, 50. span. Herzogshaus, 52. Gitarre, 55. lat.: ist, 57. bibl. Stammvater, 61. Seemann, 62. Erdteil, 64. Nadelbaum, 65. handwarm, 67. selbsttätiger Apparat, 69. Europäer, 71. Gesichtshaare, 73. Platz, 74. röm. Gott, 76. arab. Titel, 77. trojan. Held, 78. hochtalentiert. Senkrecht: 1. flüssiges Fett, 2. Zeichen für Millimeter, 3. persönl. Fürwort, 4. Bodenschatz, 5. vertontes Gedicht, 7. Taufzeuge, 91664 mutter, 49. Eignungsprüfung, 50. Lebenshauch, 51. Kartelreiter, 52. junges Haustler, 53. sibir. Strom, 54. Stadt in Südfrankreich, 56. Stadt in der Schweiz(franz. Name), 58. Gebirge in Marokko, 59. die eigene Wohnung, 60. Ozean, 62. Verkehrsmittel, 63. Sinnesorgan, 66. Speiseflsch, 67. Sorte, Gattung, 68. Laut, 70. Hafen in Brasilien) Kurzwort, 72. Zeichen für Thorium, 73. okayl Abk., 75. chin. Wegemaß, 76. span. Artikel. Lustiges Silbenrätsel Aus den Silben: a- as- bart- bek- da da- dech- e- ei- ei- fan- fein- gen- go heit- hin- ke- ken- le- l1- lo- lo- mann me- 0- on pn rO— se—se- 81 stau- sti- ter- un- sind 13 Wörter folgender doppelsinniger Bedeutungen zu bilden: 1. Gütegrad einer Vorsilbe, 2. Schachfigur eines Nahrungsmittels, 3. Lotterieantelle eines Schlüsseltells, 4. elektr. gelad. Tellchen eines griech. Gottes, 5. Schaumbier nach englischer Art, 6. jap. Brettspiel eines Begeisterten, 7. altertüml. Waffe einer Spielkarte, 8. ägypt. Gott-eines chin. Wegemaßes, 9. Erbfaktor eines span. Artikels, 10. Gegensatz zu Vorderfrau, 11. im Auftrag einer Windrichtung Abk., 12. mit feinstem Schmutz bedeckte Zimmerwinkel, 13. Schwurreptil. Die Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen nennen ein aggressives Kleidungsstück. Rätselgleichung (Gesucht wird x) (-b)+(-d)+(-1) 4(-h)+(-k)—# Es bedeuten: a) Stadt am Bodensee, b) Stadt an der Ems, c) gegerbte Tierhaut, d) best. Artikel, e) Landpolizist, f) inneres Organ, g) griech. Göttin, h) ägypt. Gott, 1) latein. Bibelübersetzung, k) Stadt an der Etsch. X= Voraussetzung für einen Sieg. Kontrollstellung: Weiß: K 12: D d3: T gl, 83; L d4; B a3, 14().- Schwarz: K h8; D dö; Tes, g7: L 18: B a5, b7, c6, h5(). Unverhofft kommt oft. Schwarz zog in dieser Stellung Lf8-c5 und meinte, das Ei des Kolumbus gefunden zu haben. Ein Irrtum, wie sich herausstellte. Wie mag Weiß gezogen haben, um zu gewinnen? Silbendomino Die nachfolgenden Silben sind so zu ordnen, daß sich eine fortlaufende Kette zweisilbiger Wörter ergibt. Die Endsilbe des einen ist die Anfangssilbe des folgenden Wortes. Die letzte und die erste Silbe nennen zusammen einen kirchlichen Amtssitz: alt- blick- brot- ei- fach- horn- kampf lust- mord- nah- probst- ruf- spiel- stadt weiß- welt- weit Auflösungen aus der vorigen Nummer: Großes Kreuzworträtsel: Waagerecht: 2. Ararat, 7. Ankara, 13. Isar, 15. Nuernberg, 16. Amur, 19. Stube, 21. Fra, 22. Lea, 23. Trave, 24. Genf, 26. Aerar, 28. Saga, 29. Steiger, 32. Gas, 33. Mulatte, 35. Note, 37. Saum. 39. Tip, 40. Este, 41. Trak, 42. UNO, 44. Torf, 46. Grat, 48. Treiber, 51. Aar. 53. Triller, 57. Igor, 58. Elias. 60. Asse, 61. Pirna, 63. Alt, 64. Bon, 66. Athos, 68. Elea, 69. Assernblee, 71. Emma, 72. Letter, 73. Elster.- Senkrecht: 1. Ost, 2. Arbeit, 3. an, 4. Ruf, 5 Aera, 6. traege, 7. Ablaß, 8. Neer, 9. Kra, 10. AG, 11. Aargau. 12. Luv, 13. Isis, 14. Auge, 17. Maat, 18. Rede, 20. eng, 23. Tal, 25. Fenster, 27. Ra, 28. Sumatra, 30. Trier, 31. Rotor, 33. Murat, 34. Tanne, 36. Ter, 38. Air. 43. Signal, 45. Falter, 46. Grabbe, 47. Ulster, 48. Type, 49. Eire, 50. Boa, 52. Ai, 54. Isa, 55. Lehm, 56. Rosa, 58. Else, 59. Soll, 62. III, 63. Ast, 65. Nes, 67. Oma, 69. A.., 70. et. Schüttelrätsel: Gera- Ami- Steak- Trab Wein- Iden- Regen- treu.= Gastwirt. Im Handumdrehen: Unter- Else- Ramm Alto- Scheu- All- Anna- Lid- Latte * Remoulade. Rätselgleichung: a) bunt, b) t, c) deshalb, d) halb, e) Lire, 1) Re, g) Gaben, h) Ben. X- Bundesliga. Silbenrätsel: 1. Desinteresse, 2. Experiment, 3. Ruderer, 4. Monrovia, 5. Eloge, 6. Novelle, 7. Semikolon, 8. Charbin, 9. Infanterie, 10. Studium, 11. Tribunal, 12. Wohnwagen, 13. Aleuten.- Der Mensch ist, was er vollbringt. Kombinationsrätsel: Ungern getan ist gar nicht getan. Schachaufgabe Nr. 11: Nein! Wenn Schwarz Te2 zieht, kann Weiß den Turm nicht angreifen, weil sonst Teß folgt. Geht Weiß nun auf 18D, so folgt Abtausch mit Tf6. Mixrätsel: Nigeria- Eskorte- Pampero Almeida- Lametta- Nepal. Aelleres Alerier Beste Referenzen Kurzkrimi von Bill Mailer „Er scheint mal wieder Streit mit seiner Frau zu haben!“ Napoleons Leibarzt Napoleon fragte seinen Leibarzt Corvisart: „Stimmt es, Doktor, daß neulich einer Ihrer Patienten, den Sie wegen eines Herzleidens behandelt haben, an einem Leberleiden gestorben ist?“ „Unsinn, Majestät!“ erwiderte Corvisart wütend.„Wenn ich einen wegen eines Herzleidens behandle, dann stirbt er auch an einem Herzleiden!“ Frühlingserwachen „Ottokar, weißt du noch, auf dieser Bank haben wir uns den ersten Kuß gegeben- ach nein, das warst ja gar nicht du...!“ „Doch, Ottilie, ich war es schon- aber du warst es nicht!“ „Im grünen Salon!“ sagte die Ehevermittlerin zu Herrn Flander, der bereit war, in den Stand der Ehe zu treten.„Eine sehr, sehr nette Dame! Sie hat sich heute in meinem Institut angemeldet. Sie paßt großartig zu Ihnen. Gehen Sie hinein, ich schicke Ihnen gleich den Tee.“ Ein wenig verwirrt, denn das ging alles so rasch, betrat Herr Flander den grünen Salon, in dem eine genauso verwirrte Dame saß. Aber Herr Flander, erfahrener Junggeselle mit vielen Dienstjahren, meisterte die Situation mit weltmännischer Gelassenheit, und als der Tee kam, der in der Vermittlungsgebühr inbegriffen war, plätscherte das Gespräch schon recht munter. In der Tat, dachte Herr Flander, sie ist passabel. Außerdem besaß sie Vermögen und ein Häuschen. Aber das sollte nicht ausschlaggebend sein. Manhattan-Joe kontrollierte eine Anzahl Kneipen, die er mit Falschgeld bester Qualität versorgte, wobei ihm Blüten-Jack behilflich war. Daß es bei dieser Art Gewerbe manchmal einen Ausfall gibt, ist allen klar, die sich damit befassen. Und so nahm's der Boß denn auch nicht tragisch, als ihm sein Assistent berichtete, daß wieder mal ein Mann dran glauben mußte. „Wie steht’s mit Nachwuchs?“ fragte er gelassen. „Okay, Chef“, nickte Blüten-Jack,„wir haben da einen gewissen Sammy Fish, der schon zweimal in Sing-Sing gewesen ist!“ „Allright“, nickte der Boß zufrieden, obwohl er sonst von Referenzen nicht viel hielt. „Schätze, ich fahre gleich mal hin und gucke ihn mir an!“ Sammy hockte an der Bar und wienerte die Gläser. als Manhattan-Joe hereinkam. Joe musterte den neuen Mitarbeiter mit flüchtigem Interesse.„Höre, du bist in SingSing gewesen?“ fragte er alsdann. „Zweimal schon“, nickte Sammy stolz,„ich habe das auch schriftlich!“ „Well“, brummte Manhattan-Joe,„dann weißt du ja Bescheid!“ Damit warf er eine Tasche auf den Tisch.„Hier, verwahr das, und abends wird dich Blüten-Jack im Handel unterweisen. Es ist dir ja wohl klar, daß...“ Was er für klar hielt, blieb indessen unklar, denn just in diesem Augenblick näherte sich „Ich gehe gerne ins Theater“, sagte die Dame. Herr Flander war entzückt. „Und ich liebe Tiere!“ Herr Flander meinte, er hätte auch einen Hund „So sollten wir uns wirklich näher kennenlernen“, schlug er vor, während die Dame den Tee eingoß. Aber da wäre noch... Ob es wohl taktlos war, sie nach dem Alter zu fragen? In ihrem Kopf jagten sich die Gedanken. Sie war vierzig. War sie nicht zu alt? Er war ein so netter Mensch.„Ich bin dreißig“, sagte sie entschlossen.(Später konnte man ein Geständnis ablegen.) Herr Flander erschrak. Dreißig! Und sie sah aus wie vierzig. Wenn sie vierzig sein würde. und dann aussah wie fünfzig... Draußen sagte er zur Vermittlerin: „Schade, gnädige Frau, sie ist leider viel zu jung!" von draußen her ein Mann, dem Joe zu allerletzt hier zu begegnen wünschte. Weshalb er sich mit einem Satz hinter die Nebentür verzog, so daß Inspektor Bulldogg nur den Barmann antraf. „Eh- wohl neu hier?“ fragte Bulldogg interessiert. „Tes, Sir“, nickte Sammy höflich. „Hm, dann könnt Ihr mir wohl auch nicht sagen, ob hier etwas abgegeben wurde, was abends zur Verteilung kommen soll?“ Bulldoge stellte diese Frage ohne große Hoffnung, denn er war nur mal so vorbeigekommen und hatte keinen festen Anhaltspunkt. Um so überraschter war er, als der Barmann eifrig nickte und ihm eine Tasche zeigte, deren Inhalt sich bereits bei flüchtiger Betrachtung als das erwies, was er vermutet hatte. „Teufel auch“, entfuhr es dem Inspektor, „könnt Ihr mir vielleicht jetzt auch noch sagen, wo der Bursche ist, der dieses Zeug hier hergebracht hat?“ „Gewiß doch“, sagte Sammy freundlich und deutete mit seinem rechten Daumen auf die Nebentür mit der Aufschrift„Gentlemen“. Als Manhattan-Joe, im sicheren Gewahrsam des Inspektors, kurz darauf an Sam vorüberkam, war er auf diesen schlecht zu sprechen. „Und so was will nun in Sing-Sing gewesen sein!“ schnaubte er verächtlich. Dies brachte Sam in Wallung.„War ich auch“, rief er mit Nachdruck,„als Aushilfskellner im Besucherrestaurant- und das mit besten Referenzen.!“ daß das Frühjahr eine gefährliche Jahreszeit für dich ist!“ Zum Schmunzeln Reklamechef Herr Weber, der Chef der Firma Weber& Co., erhält von seiner Gattin, die auf Urlaub weilt, ein Telegramm:„Ersten Preis beim Schönheitswettbewerb erhalten!“ Herr Weber telegrafiert sofort zurück: „Engagiere Preisrichter zu besten Bedingungen als Reklamechef!“ Geschäftsjubiläum „Was haben Sie von Ihrem Chef zum Geschäftsjubiläum bekommen, Herr Huber?“ „Die Prokura, eine goldene Uhr und seine älteste Tochter!“ „Oh, das ist aber sehr viel auf einmal!“ „Allerdings. Die Tochter hätte er ruhig weglassen können!“ Kuß Fräulein Lilly ist Pianistin. Ein Pianist küßte sie auf ihre reizende Stupsnase. Da flüstert Lilly:„Bitte, eine Oktave tiefer!“ Das gute Ruhekissen Man versteigerte einst die Habseligkeiten eines vornehmen Mannes, der ungeheuer viele Schulden hatte. Augustus erstand ein Kopfkissen. Als man ihn fragte, warum er gerade dieses und nichts anderes kaufe, sagte er: „Dieses Kissen muß doch gut sein, wenn der mit seinen Schulden darauf schlafen konnte.“ Die Dame ist zu jung Von Udo Barth Oseikasscler Mittona., Heimat und Heimatpflege Kirchliche Nachrichten St. Cäcilia, Oberkassel Sonntag, 15. Juli 1973: 19.00 Uhr(Vorabend) hl. Messe,.00 Uhr hl. Messe in bes. Meinung, 10.30 Uhr hl. Messe für die Leb. und Verst. unserer Pfarrgemeinde Auswärts: für Geschwister Richarz, für Heinrich Dickschen, für Dr. Josef Becker, für die Verst, der Fam. Lennartz-Gehre, für Fr. Stähler, für Wilhelm Lichtenberg, für Ehel. Heinrich Frömbgen und Hans Bläser, für Heinrich Hoen(Kranzspende), für Frau Magdalene Henscheid geb. Lütz(Kranzspende) für Heinrich Gemein(Nachbarschaft), für Frl. Maria Weber, für Heinrich Mohr und Angehörige und Enkel Roland. Montag, 16. Juli 1973: .00 Uhr hl. Messe für Karl Heinz Bock. Dienstag, 17. Juli 1973: .00 Uhr hl. Messe für Alex Görg und Schwiegertochter Hella. Mittwoch, 18. Juli 1973: .00 Uhr hl. Messe für die Leb. und Verst der Familie Herold und Frau Josefine Franck, 15.30 Uhr Betstunde der Frauen. Donnerstag, 19. Juli 1973: .00 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen, als Jgd. für Ferdinand Müller. Freitag, 20. Juli 1973: .00 Uhr hl. Messe, f. Frau Katharina Herzner anschl. Anbetung des Allerheiligsten und sakr. Segen, 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr Gebet für die Verstorbenen, 19.30 Uhr hl. Messe, für Ehel. Engelbert Wolter und Katharina geb. Busch, anschl. Eucharistische Betstunde bis 21.00 Uhr. Samstag, 21. Juli 1973: .00 Uhr hI. Messe für Jakob Müller, 18.00 Uhr bis 18.45 Uhr Beichtgelegenheit. Evangelische Gemeinde, Oberkassel Sonntag, 15. Juli 1973: .00 Uhr Gottesdienst in Niederdollendorf (Friedhofskapelle Pfarrer L. Dittmar), 10.15 Gottesdienst in Oberkassel(Pfr. L. Dittmar). Wir verreisen Kinder, Kinder wir verreisen zu Verwandten auf das Land Ach, wie ich mich darauf freue! Bin schon ganz aus Rand und Band. Ist ein tüchtig Stück zu fahren Vater sagt, fast einen Tag. Doch je weiter, desto besser! Weil zu gern ich reisen mag! In dem Auto vorn zu sitzen sausen in die Welt hinein Schnell vorbei an Wiesen, Wälder, Ei, was kann wohl schöner sein? Vieles, vieles gibt’s zu sehen, Steck durch's Fenster ich die Nas; Vieles Neue, vieles Schöne, Was mir Laune macht und Spaß. Ob die Sonne scheint, ob’s regnet Ist mir gleich bei unsrer Fahrt, denn die Straße ist mal bucklig und mal wieder ist grad. Kommen Dörfer, kommen Städte Wo wir halten kurze Zeit, und dann geht es hurtig weiter hin durch Gottes Herrlichkeit! So zu reisen, so zu fahren, Kinder, Kinder, das ist fein! Bin ich groß erst, gondl’ ich öfter in die schöne Welt hinein! * Schwimm- und Rettungslehrgänge -D- Der DLRG Beuel-Oberkassel teilt allen interessierten Bürgern mit, daß auch in der Sommerzeit, während des Urlaubs der Ausbildungsbetrieb im Schwimmen und Rettungsschwimmen im Beueler Hallenbad weitergeht. Besonders sollen die Daheimgebliebenen von dem günstigen Angebot der Rettungslehrgänge Gebrauch machen, ebenso können solche, die noch keinen Lehrgang im Schwimmen mitgemacht und nicht den Freischwimmerschein haben, dieses jetzt nachholen. Die Lehrgänge sind wöchentlich jeden Dienstag in der Zeit von 17 bis 21 Uhr im Beueler Hallenbad. * Trainingsstunden des Tus Oberkassel -D- Der Tus Oberkassel, in der Abteilung Leichtathletik hat jeden Dienstag abend in der Zeit von 18 bis 21 Uhr auf dem Sportplatz am Märchensee seine Leichtathletik-Trainingsstunden. Für die Daheimgebliebenen eine gute Trimm-Dich-Möglichkeit. Druck und Verlag: Gebr. Molberg, Inhaber: Willy Molberg, Beuel, Neustr. 3, Tel. 41588 Unserer heutigen Ausgabe liegt eine Beilage des Möbel-Disseunt-Hauses, Bad bei. Beiträge zur Heimatkunde -D. Mehr als die einheimischen Bürger interessieren sich unsere Neubürger für unsere rheinische Helmat zwischen Berg und Strom. Sie wandern an Abenden still durch unsere Straßen und Gassen, sie bleiben stehen da, wo ein Fachwerkhaus von einem kleinen Vorgarten umgeben, nahe der Straße; und in Ramersdorf bis nach Küdinghoven hin auch hart an der Perepherie der Straße steht. Unsere Neubürger sehen mit Freuden den schönen Blumenschmuck an unseren rheinischen Fachwerkhäusern, ein Baustil eigener Prägung, über den wir noch im Besonderen berichten werden. In der Zeiten Lauf haben unsere kleinen heimatlichen Dörfer sich wesentlich verändert, den einst ausgeprägten bäuerlichen Charakter ganz verloren. Die Bevölkerung hat wesentlich zugenommen und das bedingte die Notwendigkeit baulicher Ausdehnung, die nach dem 1. Weltkriege begann, die Zunahme der Bevölkerungs- und der Bebauungsdichte bis zum heutigen Tage und so wird es auch in der Zukunft noch sein. Das Leben ist wie das großartige Element des Wassers; es ist immer in Bewegung. Doch interessant ist es, einmal zurückzublicken, in die Vergangenheit hinein. Nicht immer bot unser herrliches Tal den Anblick, den wir heute genießen. In den einzelnen Zeitperioden veränderte sich sein Aussehen häufig. Gehen wir zurück bis auf die Zeit, wo der Urrhein noch die Spitzen unserer heutigen Berge überflutete und sich in unendlich langsamer und gewaltiger Arbeit hineinsägte in die Gesteinsmassen, dann können wir von unserem Heimatboden noch garnicht sprechen. Es gab eine Zeit,, wo sich der Strom breit, massig, gewaltig, sein Bett schon ausgebaggert hatte, wo die Höhen zu beiden Seiten, rechtsrheinisch wie linksrheinisch, die Wasserspiegel überragten. Als ein mächtiger Strom füllte der Rhein damals von Berg zu Berg das heutige schöne Tal. Die einzelnen Stufen des Wasserstandes lassen sich heute ganz genau an den Schichtungen, Ablagerungen und Formen der Höhen unterscheiden. Ausführlich berichtet über diese Talbildung Dr. Hombitzer in seinem Buch„Siedlungskunde des Siebengebirges.“ Gerade an den Höhen zwischen Oberkassel-Römlinghoven läßt sich dieser langsame stufenweise Rückgang des Stromes deutlich erkennen. Die erste Stufe sind die Höhen der Dollendorfer Hardt, Paffelsberg; die zweite Stufe Broich, Berghoven, Büchel, Hosterbach. Die dritte Stufe ist die heutige Talsohle. Die neueren Bildungen spielen gegen diese ältere geologische Bildung keine Rolle. Wichtig sind diese Feststellungen auch später für die Fragen der ältesten Ortsanlagen von Oberkassel. Bis weit in die christliche Zeit hinein muß die Oberkasseler Gemarkung noch zum größten Teil Sumpfgebiet gewesen sein. Der Rhein floß nicht, wie heute, in einem einzigen Bett dahin, sondern in zahlreichen Armen, die bis an die Höhen der Berge reichten. Schenken wir der Bodengestaltung unserer Gemarkung genauere Beachtung, so läßt sich leicht heute noch feststellen, wie die Verhältnisse damals gewesen sein müssen. Vom Rheine aus steigt das Gelände an bis zur Friedrichstraße, kath. Schule und Kirche, um sich nach der Bergseite hin hier und da zu senken. Die tiefsten Stellen liegen in Meerhausen und weiter in der heutigen elektr. Bahnlinie(vor der Auffüllung). Diese Senkung läßt sich leicht verfolgen nach Süden zu an Römlinghoven, Dollendorf, Longenburg, (Friedhof usw.) bis zum heutigen Strombette. Nach Norden hin ist die Senkung über Ramersdorf, Küdinghoven, Limperich(auch etwa in der Liniie der elektr. Bahn) deutlich zu erkennen hinter der Kreuzung mit der Staatsbahn zieht sie dem heutigen Strom zu durch die Beueler Gemarkung. Nicht nur die Bodenbeschaffenheit zeugt für die Richtigkeit der Annahme, sondern eine ganze Reihe anderer Umstände. Oberst Wulff erwähnt in seinen Aufzeichnungen, daß der Rhein bei dem großen Hochwasser des Jahres 1882 versuchte, diesen oben beschriebenen Weg wieder einzuschlagen. Bei jedem Hochwasser tritt aber heute noch das Grundwasser regelmäßig an den bezeichneten Stellen zu Tage, ganz besonders deutlich bei Dollendorf, Limperich und Beuel. Die bei dem Bau der elektr. Siebengebirgsbahn, 1911, zugeschütteten Teiche unterhalb Meerhausen, der Weiherstraße und hinter Hosterbach sind auch damit in Zusammenhang zu bringen. Auch Straßennamen und Landbezeichnungen rühren von diesem alten Rheinarm her, z. B. in Königswinter die Meerkatzstraße, in Oberkassel die Meerhausener Straße. Ausführlich werden wir bei der Besiedlungsfrage auf diese Namen noch zirüückkommen. An der Bildung unseres Rheintales haben sich vulkanische Kräfte beteiligt. Der letzten Eiszeit folgen Zeiten großer vulkanischer 7ätigkeit besonders in dem Gehiet vom heutigen Siebengebirge bis in das Neuwieder Becken hinein. Die Trachit- und Basaltberge tauchten aus dem immer nach Norden fließenden Strom auf, verengten sein Bett und bildeten neue Seitentäler und Schluchten. Für die Bodengestaltung in unserer Gegend war die Tätigkeit des Rodderberges von großer Bedeutung. Er war vulkanisch und seine Aschenmassen bedeckten den Boden und sie verhärteten unter dem Einfluß der Zeit. Die Trachit-Basaltmassen drängten sich durch das Urgestein und bildeten so die Kuppen und Kegel der heute bewunderten Berge. Wie lange der Rodderberg vulkanisch Tätig gewesen ist, läßt sich heute mit Sicherheit nicht mehr feststellen. Jedenfalls haben wir greifbare Beweise, daß zu der Zeit der Eruptionen schon der Fuß von Menschen unsere Gegend betreten hat. Oberst Wulff berichtet in seinen Buch„Beiträge zur Heimatkunde von Oberkassel-Küdinghoven“. von der Auffindung eines roh gearbeiteten irdenen Topfes unter der Vulkanasche bei Neuwied, dessen Alter auf mindestens 4000 Jahre geschätzt worden sei und dessen Besitzer noch die Ausbrüche der Laacher Vulkane erlebt haben müsse. Ein für uns Oberkasseler und die ganze Wissenschaft viel bedeutsamerer Fund sind aber die beiden Skelette, die im Seinbruch von P. Uhrmacher vor etwa nahezu 70 Jahren aufgefunden wurden. Uber diesen bedeutsamen Fund, der sich heute im Bonner Museum befindet, wird später gesprochen werden. Die öden Kiesflächen und Ablagerungen im Tal und die damals nackten Basalt- und Trachitkuppen boten der Vegetation keinen günstigen Boden. Es bedurfte einer langen Zeit um durch Verwitterung eine leichte, keimfähige Humusdecke zu erzeugen und von ersten Grashalmen bis zur Bildung der großen sumpfigen Urwälder muß eine lange Periode verflossen sein. Wo an kahlen Bergwänden der helle Ton zu Tage trat, fanden durch die Niederschläge an Regen Auswaschungen und Abschwemmungen statt. Oberst Wulff weist besonders auf die Dollendorfer Hardt hin. Die aufgeweichten Tonmassen setzten sich im Tale fest und so finden wir auch heute noch Tonlager von gewisser Ausdehnung und zu damaliger Zeit, bei der ersten Ansiedlung, waren diese Tonlager von bedeutender Ausdehnung bis zum nördlichen Zipfel der Gebirgskuppen nach Küdinghoven zu. An der Dolendorfer Hardt, an der Lommer Wiese wurde bei Erdarbeiten eine 3 m breite Römerstraße entdeckt und freigelegt, auf der man Abdrücke von Hufeisen von Pferden und Maultieren sowie zwei römische Münzen gefunden hat. Zeichen einer verhältnismäßig frühen Besiedelung, die aber nach den Angaben von Wulff nicht als unbedingt sicher anerkannt werden muß. Eine Unterlage für den Beweis dieses Fundes konnte nicht erbracht werden. Eine feste Besiedelung unserer Gegend ist wahrscheinlich erst mit Einwanderung der Kelten erfolgt. Doch ist die Einwanderung und Anwesenheit von Menschen im hiesigen Tal in schon früheren Zeiten durch echte Funde bewiesen. Neben dem von Wulff angeführten Topffund bei Neuwied sind es Steinwerkzeuge, die in den Tonschichten am Fuß der Dollendorfer Hardt gefunden wurden. WIR VERLOBEN UNS Reiner 21. JUL 1973 5 33 KUNIGSWINTER 1 BAHNHOFSALLEE 49 FALLTORSTRASSE 5 Wir danken allen, besonders der lieben Nachbarschaft, die unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Maria Ittenbach geb. Schmitz durch Wort und Schrift, Kranz- und Blumenspenden und das ehrende Geleit gedachten. Ihre Kinder Enkel- und Urenkelkinder und Anverwandte Bonn-Oberkassel, Im Juli 1973 Das Sechswochenamt wird gehalten am Samstag, dem 21. Juli, um 19 Uhr, in der Pfarrklrche St. Ccellla in Bonn-Oberkassel. Nach kurzer schwerer Krankheit verloren wir plötzlich und unerwartet unseren lieben Vater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Johannes Klein Bebuhmachermeister Im Alter von 77 Jahren. In stiller Trauer: Hans-Josef und Annegret Klein geb. Jonas Im Namen aller Angehörigen 55 Bonn-Oberkassel, den 9. Juli 1973 Hauptstraße 151 Die Exeguien werden gehalten am Dienstag, dem 17. Juli 1973 um 9 Uhr In der Pfarrklrche st. Cüeilia In Bonn-Oberkassel. Anschließend ist die Beisetzung von der Friedhofskapelle aus. Omnibug stcht an der Klrche bereit. Zu vermieten Zwei Zimmer, vollständig einger. Küche, Bad, Heizung, Balkon. Zu ertragen in der Geschäftsstelle der Zeitung In BN- Oberkassel, Hauptstraße 128(Düppen) Königswinter Neubau- Komfortwohng. 3 Z1., Wohnküche, D.., WE, 2 Baikone, Garten, 80 gm, Preis 400.— Teleton(02224) 71631 ACHTUNG! Sagt Dein Fernseher gar nichts mehr, muß nicht gleich ein neuer her. 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I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7420-42 der Stadt Bonn für ein Gebiet im Stadttell Duisdorf zwischen Rochusstraße, Bahnhofstraße und Bergstraße sowie für die Grundstücke nördlich der Burgstraße zwischen Lessenicher Straße und Burgstraße Nr. 51(Gemarkung Duisdorf, Flur 1, 4, 5 und 6, alle teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziffer 1a, 1b, 1d, 1e, 3, 5, 11 und 15 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 220 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7618-12 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7618-12 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Ippendorf für ein Gebiet beiderseits der Ferdinandstraße zwischen der Wasserturmstraße, den Grundstücken Hauptstraße, der Straße Im Blumengarten und der Straße Auf dem Essig bzw. deren Verlängerung (Inhalt: 8 9, Abs. 1, Ziffer 1a, 1b, 1e, 1f, 3, 5 und 8 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1. Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 322 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8415-25 mit Beiblatt der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8415-25 mit Beiblatt der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Utestraße, der Grenze Flur 1 gegen Flur 2, der Rheinpromenade und den südlichen Grenzen der Flurstücke 844, 918 und 919, Gemarkung Mehlem, Flur 1(teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziff. 1a, 1b, 1d, 1e, 3, 5, 8, 15 und 16 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVO NW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8216-51 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8216-51 als teilweise Anderung des Bebauungsplanes Nr. 8216-50 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Robert-Koch-Straße, der Galileistraße, den nordwestlichen Grenzen der Flurstücke 690 und 691, Flur 2, den westlichen Grenzen der Flurstücke 690, 692, 693, 708, 709, 745, 746 und 747, Flur 2, den südöstlichen Grenzen der Flurstücke 689 und 274, Flur 2 und der bereits vorhandenen Schule an der Robert-Koch-Straße, Gemarkung Muffendorf, Flur 2(teilweise) (Inhalt:§ 9, Abs. 1, Ziffer la und 1f BBauG sowie der Baunutzungs-VO, in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8116-1 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8116-1 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Kurfürstenstraße, der Muffendorfer Straße, den nordöstlichen Grenzen der Flurstücke Nr. 5/12, 5/14 und 5/17, Flur 19, der Straße„Im Etzental“ und der Friedrich-Ebert-Straße, Gemarkung Godesberg, Flur 19(teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziff. 1a, 1b, 1d, 1e, 1f, 3, 5, 15 und 16 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1. Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVO NW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7425-16 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7425-16 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Buschdorf für ein Gebiet zwischen Kirchstraße, Klosterweg, Dransdorfer Weg und dem Weg ca. 300 m südlich des Klosterweges (Inhalt: S 9, Absatz 1, Ziffer 1a, 1b, 1e, 1f, 3 und 5 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVO NW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 322 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8115-94 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8115-94 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Bürvigstraße, der Hauptstraße, der Kreuzstraße und der Klosterbergstraße, Gemarkung Muffendorf, Flur 16(teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziffer 1a, 1b, 1d, 1e, 3, 5, und 15 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8414-28 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8414-28 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Utestraße, der Schloßstraße, der Rheinpromenade und der Flurgrenze Flur 2 gegen Flur 1, Gemarkung Mehlem, Flur 2(teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziff. 1a, 1b, 1d, 1e, 3, 8, 15 und 16 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8115-95 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8115-95 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Klosterbergstraße, der Straße„Am Helpert“, der Hauptstraße und der Kreuzstraße, Gemarkung Muffendorf, Flur 16(teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziffer la, 1b, 1d, 1e, 1f, 3,8 und 15 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauONW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7324-7 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7324-7 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Buschdorf für ein Gebiet nordwestlich der Oppelner Straße zwischen der Köln-Bonner-Eisenbahn, der Stadtgrenze zur Gemeinde Alfter und der Bundesautobahn Köln-Bonn (Inhalt:§ 9. Absatz 1. Ziffer la, 1b, 1f, 3 und 8 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 322 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7619-4 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7619-4 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Ippendorf für ein Gebiet beiderseits der Ferdinandstraße zwischen der Straße Im Blumengarten, Hauptstraße, Ippendorfer Allee, den Straßen Am Engelspfad und Am Engelsbach und dem Engelsbach (Inhalt:§ 9, Abs. 1, Ziffer 1a, 1b, 1e, 3, 5 und 10 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 322 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gernäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeinter Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8414-29 mit Beiblatt der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8414-29 mit Beiblatt der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Schloßstraße, der Kriemhildstraße, der Siegfriedstraße und der Rheinpromenade, Gemarkung Mehlem, Flur 2 und 5(beide teilweise) (Inh.: S 9, Abs. 1, Ziff. 1a, 1b, 1d, 1e, 1f,.8, 11, 15 u. 16 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1. Nr. 1 und Abs. 3 BauONW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7321-7 der Stadt Bonn Auf Grund S 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7321-7 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Lessenich für ein Gebiet zwischen Alter Heerweg, Bonnerlogsweg, dem Alten Bach, der Kläranlage, Weidenpeschweg und dem Sportplatz (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziffer la, 1b, 1d. 1e, 3, 5, 8 und 15 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1, Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVO NW zum BBauG, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 322 während der Dienststunden. Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7624-1 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7624-1 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bonn für ein Gebiet zwischen Kölnstraße, Rheindorfer Bach, Rheindorfer Straße und Kaiser-Karl-Ring Cnhalt: S 9, Abs. 1, Ziffer 1a, 1b, 1e, 1f, 3, 8 und 16 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103, Abs. 1. Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONw zum BBauG, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 322 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeinter Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbüxgermeinter Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8215-95 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBI. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8215-95 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bad Godesberg zwischen der Klosterbergstraße, der Straße„Am Helpert“ und der Hauptstraße, Gemarkung Muffendorf, Fluren 6 und 16(beide teilweise) (Inhalt: S 9, Abs. 1, Ziffer 1a, 1b, 1d, 1e, 1f, 3,5 und 15 BBauG sowie nach§ 9, Abs. 2 BBauG in Verbindung mit§ 103. Abs. 1. Nr. 1 und Abs. 3 BauO NW und§ 4 der 1. DurchführungsVONW zum BBauG und der BaunutzungsVO, alle in der derzeit geltenden Fassung) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 320 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 27. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Freitag, den 13. Juli 1973 BEUELER NACHRICHTEN Seite 7 Bekanntmachungen der Stadt Bonn Offenlegung eines Enteignungsplanes Der Wahnbachtalsperrenverband in 52 Siegburg hat für den Bau eines Trinkwasserkochbehälters mit Pumpwerk und Transportleitung den Antrag gestellt, in der Gemarkung Duisdorf, Flur 9 liegende Grundstücke den Eigentümern zu entziehen bzw. mit einer Grunddienstbarkeit zu belasten. Der hierfür aufgestellte Plan nebst einem Verzeichnis der betroffenen Grundstücke liegt in der Zeit vom 30. Juli 1973 bis einschl. 7. August 1973 beim Tiefbauamt der Stadt Bonn, Berliner Freiheit 36, Volksfürsorgehaus zu jedermanns Einsicht aus. Während dieser Zeit kann jeder Beteiligte Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder mündlich zu Protokoll bei der Stadtverwaltung in Bonn, Tiefbauamt erheben. Auch die Stadtverwaltung kann Einwendungen erheben, die sich auf die Richtung des Unternehmens oder auf Anlagen an Wegen, Uberfahrten, Triften, Einfriedungen, Bewässerungsund Vorflutanstalten u. ä. beziehen. Zur mündlichen Verhandlung über die gegen den Plan erhobenen Einwendungen ist Termin anberaumt auf Mittwoch, den 22. August 1973,.30 Uhr in Bonn Tiefbauamt der Stadt, Berliner Freiheit 36, Volksfürsorgehaus, Zimmer 354. Köln, den 7. Juni 1973 Der Regierungspräsident Im Auftrage: gez. Feldhaus Inkrafttreten des Bebauungsplanes Nr. 7323-3 der Stadt Bonn Der Regierungspräsident Köln hat mit Verfügung 34.-30-238/73 vom 14. 6. 1973 zu dem Bebauungsplan Nr. 7323-3 der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bonn für die Grundstücke Mörickestraße, Ecke Heinestraße, als Anderung des Bebauungsplanes Nr. 7323-68 (Inhalt nach§ 9, Abs. 1, Ziff. 3 und 8 BBauG nachstehende Genehmigung erteilt: „Aufgrund§ 11 des Bundesbaugesetzes vom 23. 6. 1960(BGBI. I S. 341) genéhmige ich hiermit den vom Rat der Stadt Bonn als Satzung beschlossenen Bebauungsplan Nr. 7323-3 für den Planbereich. Im Auftrage: gez. Müller“. Der Bebauungsplan liegt während der Dienststunden im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Bottlerplatz 1, Zimmer 349 öffenlich aus. Mit der Bekanntmachung wird der Bebauungsplan nach§ 12 Bundesbaugesetz vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) rechtsverbindlich. Bonn, den 4. Juli 1973 Kraemer Oberbürgermeister 2. Vereinfachte Anderung des Bebauungsplanes Nr. 7324-52 der Stadt Bonn Der Rat der Stadt Bonn hat durch Beschluß vom 14. 6. 1973 den Bebauungsplan Nr. 7324-52 im Stadtbezirk Bonn für das Gebiet nördlich der Hohe Straße zwischen Oppelner Straße, Ostpreußenstraße, Sudetenstraße und der Köln-BonnerEisenbahn gemäß§ 13 Bundesbaugesetz geändert(2. Vereinf. Anderung) und als Satzung gemäß§ 10 Bundesbaugesetz beschlossen(Inhalt:§ 9 Abs. 1 Ziffer ia und ib BBauG). Die 1. Vereinfachte Anderung vom 7. 8. 1970 ist aufgehoben. Der Plan der 2. Vereinfachten Anderung liegt während der Dienststunden im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 349, öffentlich aus. Mit der Bekanntmachung wird die 2. Vereinfachte Anderung rechtsverbindlich. Bonn, den 27. Juni 1973 Oberbürgermeister Kraemer Vereinfachte Anderung des Bebauungsplanes Nr. 7724-91 der Stadt Bonn Der Rat der Stadt Bonn hat durch Beschluß vom 14. 6. 1973 den Bebauungsplan Nr. 7724-91 im Stadtbereich Bonn für die Einmündung der Arminiusstraße in die Römerstraße(neben Haus Nr, 197) gemäß§ 13 Bundesbaugesetz geändert und als Satzung gemäß§ 10 Bundesbaugesetz beschlossen(Inhalt: § 9 Abs. 1 Ziffer 3 BBauG). Der Plan liegt während der Dienststunden im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 349, öffentlich aus. Mit der Bekanntmachung wird die Vereinfachte Anderung rechtsverbindlich. Bonn, den 27. Juni 1973 Oberbürgermeister Kraemer Erste Vereinfachte Anderung des Bebauungsplanes Nr. 7320-8 der Stadt Bonn Der Rat der Stadt Bonn hat durch Beschluß vom 24. 5. 1973 den Bebauungsplan Nr. 7320-8 der Stadt Bonn für die Grundstücke Gemarkung Duisdorf, Flur 7, Nr. 403, 785/399, 396 u. 845 zwischen Witterschlicker Straße und westlicher Ringstraße gemäß§ 13 des Bundesbaugesetzes geändert und als Satzung beschlossen(Inhalt:§ 9 Abs. 1 Nr. 3 BBauG). Der Plan liegt während der Dienststunden im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 349 öffentlich aus. Mit der Bekanntmachung wird die 1. vereinfachte Anderung rechtsverbindlich. Bonn, den 7. Juni 1973 Oberbürgermeister Kraerner Wir suchen zum sofortigen Eintritt einen LKW-Fahrer mit Führerschein Kl. II(für Tagesfahrten) Wir zahlen übertarifliches Entgelt, Fahrgelderstattung und alle sonstigen sozialen Vergütungen Vorstellung erbeten bei Gebr. Duwe PAPIERSACKFABRIK 53 Bonn-Oberkassel Rheinstraße 6 Teleion 44 1025 26 Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 8024-1 der Stadt Bonn Auf Grund§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz(BBauG) vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 14. 6. 1973 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8024-1 der Stadt Bonn für den Abschnitt der Beueler Straße im Stadtbezirk Beuel zwischen Bundesbahn und der Straße„Am Herrengarten“(Gemarkung Beuel, Flur 4, 5, 18 und 45 alle teilweise) (Inhalt: 8 9, Abs. 1, Ziffer 3 BBauG) und dessen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit vom 23. 7. 1973 bis einschließlich 23. 8. 1973 im Amt für Bodenordnung und Bebauungspläne, Bonn, Stadthaus, Bottlerplatz 1, Zimmer 220 während der Dienststunden. Bedenken und Anregungen können gemäß§ 2, Abs. 6 BBauG während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Bonn, den 14. 6. 1973 Kraemer Oberbürgermeister Aufstellung eines Bebauungsplanes der Stadt Bonn Der Rat der Stadt Bonn hat gemäß§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) am 14. 6. 1973 beschlossen, für ein Gebiet im Stadtbezirk Bonn zwischen Poppelsdorfer Allee, Bonner Talweg, Königstraße und Argelanderstraße Gemarkung Bonn, Flur 34 einen Bebauungsplan (Nr. 7721-9) aufzustellen. Bonn, den 27. Juni 1973 69 Oberbürgermeister 80) Kraemer □M) Aufstellung eines Bebauungsplanes der Stadt Bonn Der Rat der Stadt Bonn hat gemäß§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) am 14. 6. 1973 beschlossen, im Stadtbezirk Bonn für die Grundstücke Kronprinzenstraße Haus Nr. 2b bis Nr. 16 und Hohenzollernstraße Haus Nr. 2 bis Nr. 14, Gemarkung Bonn, Flur 33 einen Bebauungsplan(Nr. 7722-18) aufzustellen. Bonn, den 27. Juni 1973 Oberbürgermeister Kraemer Aufstellung eines Bebauungsplanes der Stadt Bonn Der Rat der Stadt Bonn hat gemäß§ 2, Abs. 1 Bundesbaugesetz vom 23. 6. 1960(BGBl. I, S. 341) am 14. 6. 1973 beschlossen, für ein Gebiet im Stadtteil Holzlar zwischen Siebengebirgsstraße, der Grenze zwischen den Fluren 2 und 7 und der Stadtgrenze Gemarkung Holzlar, Flur 2 tlw. einen Bebauungsplan(Nr. 8324-1) aufzustellen. Bonn, den 27. Juni 1973 * O b e r b ü r g e r m e i s t e r Kraemer Bekanntmachung des Umlegungsausschusses der Stadt Bonn Der Beschluß Ifd. Nr. 12 vom 7. Juni 1973 über die Vorwegnahme der Entscheidung gemäß§ 76 des Bundesbaugesetzes (BBauG) vom 23. Juni 1960(BGBl. I S. 341) für die Ordnungsnummern 721 und 124(tlw.) im Umlegungsgebiet 204 in Ippendorf ist gemäß§ 71 Absatz 1 BBauG am 30. Juni 1973 unanfechtbar geworden. Mit dieser Bekanntmachung wird gemäß§ 72 BBauG der bisherige Rechtszustand durch den in diesem Beschluß vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Bonn, den 5. Juli 1973 Der Vorsitzende Dr. Bielenberg Bekanntmachung des Umlegungsausschusses der Stadt Bonn Der Beschluß Ifd. Nr. 10 vom 7. Juni 1973 über die Vorwegnahmme der Entscheidung gemnäß§ 76 des Bundesbaugesetzes (BBauG) vom 23. Juni 1960(BGBl. I S. 341) für die Ordnungsnummer 13 und 124(tlw.) im Umlegungsgebiet 204 in Ippendorf ist gemäß§ 71 Absatz 1 BBauG am 5. Juli 1973 unanfechtbar geworden. Mit dieser Bekanntmachung wird gemäß§ 72 BBauG der bisherige Rechtszustand durch den in diesem Beschluß vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Bonn, den 5. Juli 1973 Der Vorsitzende Dr. Bielenberg HIGHRISER toch. AUTOMATIC-MOFA mit ey“ Niochgeiogene: Lenker. Automatisch fahren, ohne Schalten und Kuppeln. Vollgetedertes Fahrwerk. Steuer- und führerscheinfrei, ab 15 Jahren. KA JOSEFENGELS Motorfahrzeuge— Fahrräder 55 BONN-BEUEL 1 Schulthelßstraße 3 Rut 02221/47 4320 vverlagen beiant Feoian! Inserieten uilag Oeuhn! M UNZEN Privatmann kauft deutsche Silbermünzen aus Nachlaß etc. zu Höchstpreisen. 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S 2 Die Veränderungssperre erstreckt sich auf folgende Flurstücke Gemarkung Bonn Flur 54 Flurstücke Nr. 247, 284, 301 und 302. S 3 Im Sperrgebiet dürfen: 1. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen der Grundstücke nicht vorgenommen werden; 2. nicht genehmigungsbedürftige aber wertsteigernde bauliche Anlagen nicht errichtet oder wertsteigernde Anderungen solcher Anlagen nicht vorgenommen werden; 3. genehmigungsbedürftige bauliche Anlagen nicht errichtet oder geändert werden. Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, kann von der Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen werden. Die Entscheidung über Ausnahmen trifft die Baugenehmigungsbehörde im Einvernehmen mit der Stadt Bonn. Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre baurechtlich genehmigt worden sind, Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht berührt. S 4 Die Veränderungssperre tritt am Tage der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Bonn in Kraft. Sie tritt mit Ablauf von zwei Jahren, vom Tage der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Bonn gerechnet, außer Kraft. Die Veränderungssperre tritt in jedem Falle außer Kraft, sobald und soweit die Bauleitplanung für das in§ 2 dieser Satzung beschriebene Gebiet rechtsverbindlich abgeschlossen ist. Der Regierungspräsident in Köln hat mit Verfügung vom 14. 6. 1973— 34.-90-83/73 die Genehmigung nach§ 16 Abs. 1 Bundesbaugesetz erteilt. Die Satzung wird hiermit öffentlich bekanntgemacht. Bonn, den 4. Juli 1973 Kraemer Oberbürgermeister Im Juli erscheint das MERIAN-Heft Provence; es beschreibt eine Landschaft im Süden Frankreichs, die vom Dichter Frédéric Mistral als„Imperium der Sonne“ bezeichmet wurde. Den Einleitungsaufsatz überschreibt Josef Müller-Marein mit„Reizwort Provence“. Christophe Delestaing schreibt über die Probleme des Fremdenverkehrs und der MERIAN-Report von Klaus-Peter Schmid untersucht am Beispiel Fos-Sur-Mer nahe Marseille(Ruhrgebiet am Mittelmeer), ob es sich lohnt, 20 000 Hektar Küstenland für die Industrie zu opfern. Daß die Provence auch ein schwermütiges Land ist, beweist Pierre-Jean Vuillemin mit seinem Artikel. Weitere Berichte erzählen von der Schwemmlandschaft der Camargue und von Streifzügen durch das Hinterland. Die Provence ist ein Land mit großer Vergangenheit— Arles war die Hauptstadt des Weströmischen Reiches und Avignon die Residenz der Päpste. Es handelt sich also bei dem vorliegenden MERIAN-Heft um eine vielseitige, aktuelle Zeitschrift. Alle Beitrüge sind mit Bildern illustriert, die die Schönheit und Vielfalt der Landschaft zeigen.(DIERIAN erscheint im Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, kostet als Einzelheft Da1 6,80 und ist in jeder Buchhandlung erhültlich.) 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Da Einbrecher nichts mehr scheuen. als das gellende Aufheulen einer Alarmanlage, das sie bei ihrer„Arbeit“ aufscheucht, haben deutsche Sicherheitstechniker nun unter der Bezeichnung „Diebesschreck“ ein neuartiges Alarmophon entwickelt. Es verzichtet ganz auf kostspielige Elektronik und ist daher äußerst preisgünstig(DMd 26.50). Dabei arbeitet das kleine Gerät(Fotol) zuverlässig und funktionssicher. Selbst wenn die ungebetenen Besucher vorsichtshalber das Stromnetz abgeschaltet haben, ist das Alarmophon betriebsbereit, da es durch die eingebaute Batterie netzunabhängig ist. Das„kleine Ding“, das den„schweren Jungenz“ die Lust am Gewerbe nehmen soll, braucht nicht einmal montiert zu werden und eignet sich besonders zum Sichern von Rolläden. Dabei wird der„Diebesschreck“ einfach an den Gurtzug geklemmt. Schon beim geringsten Versuch, den Rolladen von außen hochzudrücken, rutscht der Gurt innen unweigerlich etwas nach und löst dadurch sofort den Alarm aus. Wird das Gerät auf die Fensterbank oder vor die Tür gelegt, s0 genügt der kleinste Druck von außien, um den Wächter zu mobilisieren(Nova-Vertrieb, 3031 Gröbenzell, Welberweg 54).