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Antoni In Niehl: Sebastianstraße 155, Johann Dick Anzeigen werden für die Nummer des nächsten Morgens bis nachmittags 3 Uhr angenommen. Einzelne Nummern 5 Pfg. ebendaselbst. Feuillet □ 160 Als die berg:„Da seid so argt Moses hat? anbeten. E und darum nicht so n Mädchen in ins Schloß schuldig.“ „General, widerte Sto anlassen, m teilung mir „Versuche kommen Sie Peterkin und blickten erstere sah! mehrte das zahlt; aber „Du muß sie plötzlich. vor dem B geht, wie idh ten sein.“ Während Haltung, di auf und hör eines Vater achtungsvoll um, ob sie Hand und f fast Verehru „Halte d. fort;„es w keiten werde fügte sie hin Nachdem sie das Haus. Rudnia w gehörte. vom Ufer de selbst etwas Wald und 2 des Reichtun diesem Tei Das Sch wo man se war sehr g gebäude we aufsteigende in ihm auf großen Tei hin= und h Angeln, ur zu finden. kränklicher reichte, wu er war tat Tode seine und füllte war er gät Angelegenh mann vern Grafen jed nächste Ar Stanislaus das einst stolz aufs land, und Adeligen u gerecht, sie rührung n schüttern, d und gleichg würde. E Vaterland krankhafter Umgebung „Dann,“ sie wird ei Namen Br Schloß ver dasselbe, 1 gleich gema Der Gre von seiner Stephan. Schlosses,1 Sie ging rechts noch breiten Sti wachsen w klopfte an „Herein! auf die Kli Mann schre er sein Buck entgegen. „Steht al einen Stuhl Seite 3 Local-Anzeiger Nr. 159 4 Freitag, 14. Juni 1901. * Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 14. Juni 1901. 5 Ang' um Ange, Fahn um Zahn. 1601 Roman von Karl Eden. Als die Thüre sich geschlossen hatte, wandte er sich an Stahl„Da haben Sie's! Hatte ich nicht recht? Ihr jungen Leute seid so argwöhnisch und überdies noch unvorsichtig! Der alte Moses hat Wind davon bekommen, daß Sie seine hübsche Tochter anbeten. Sie haben ihr Liebesbriefe geschrieben, nicht wahr, und darum hat er sie fortgeschafft. Nein, sehen Sie mich nur so niedergeschlagen an! Es giebt noch andere schöne Mädchen in Lowice. Trinken Sie den Wein aus, und wir wollen ins Schloß zurückkehren; Sie sind mir im Ecarté noch Revanche schuldig.“ „General, ich liebe das Mädchen und muß es finden!" erwiderte Stahlberg.„Wird nicht Geld den alten Schlumm veranlassen, mir ihr Versteck anzugeben, und kann die dritte Abteilung mir nicht dabei helfen?“ „Versuchen Sie es einmal,“ lachte der Gouverneur.„Aber rommen Sie, Baron, zu Pferde!“ Peterkin und seine Tochter standen vor der Thüre der Schenke und blickten den beiden Offizieren nach, als sie fortritten. Der erstere sah vergnügt aus, denn ein Besuch vom Gouverneur vermehrte das Ansehen seiner Schenke, und Stahlberg hatte gut bezahlt; aber das Mädchen war sorgenvoll. *„Du mußt heute Nachmittag dich ohne mich behelfen,“ sagte sie plötzlich.„Ich muß diese Sache aufklären. Ich bin noch vor dem Beginn der Versammlung zurück; wenn die Sache geht, wie ich erwarte, so werden wichtige Neuigkeiten zu berichten sein.“ Während sie sprach, gab Peterkin die plumpe und tölpelhafte Haltung, die er in Bodiskows Gegenwart angenommen hatte, auf und hörte ihr aufmerksam zu. Sein Wesen war nicht das eines Vaters gegen seine Tochter, sondern zeigte eher die achtungsvolle Unterwürfigkeit eines Untergebenen. Er blickte sich um, ob sie nicht beobachtet würden, dann ergriff er Dorinkas Hand und führte sie an seine Lippen. Dies zeigte die Achtung, fast Verehrung, die er für sie hegte. „Halte das Zimmer wie gewöhnlich bereit,“ fuhr sie ruhig fort;„es werden nur drei oder vier kommen, aber die Neuigkeiten werden vielleicht wichtig sein. Ich gehe nach Rudnia,“ fügte sie hinzu, als sie den fragenden Blick des Mannes bemerkte. Nachdem sie Hut und Mantel angelegt hatte, verließ sie zu Fuß das Haus. Rudnia war der Name des Gutes, das dem Grafen Bromirski gehörte. Es war von beträchtlichem Umfang und erstreckte sich vom Ufer der Pilitza fast bis Lowice, von welchem das Schloß selbst etwa sechs Kilometer entfernt war. Das Gut bestand aus Wald und Ackerland, hauptsächlich aus letzterem, und infolge des Reichtums des Bodens war es eines der wertvollsten in Russisch=Polen; sein Besitzer galt für den reichsten Magnaten in diesem Teile des Landes. Das Schloß war in jenen rauhen Zeiten erbaut worden, wo man seine Wohnung zu einer Festung machen mußte. Es war sehr groß, sah aber sehr öde und zerfallen aus. Das Hauptgebäude war noch bewohnbar, und der aus seinen Schornsteinen aufsteigende Rauch zeigte, daß ein Mitglied der Familie sich noch in ihm aufhielt: aber die Ställe und Nebengebäude waren zum großen Teil zerfallen, die glasloseu Fenster wurden vom Winde hin= und hergeworfen, die Thüren kreischten in ihren verrosteten Angeln, und kein Pferd, kein Vieh war in den leeren Ställen zu finden. Graf Stanislaus Bromirski war von Jugend auf ein schwacher, kränklicher Knabe gewesen. Ehe er sein zwanzigstes Jahr erreichte, wußte er, daß ein Leben voll Leiden vor ihm lag, aber er war tapfer und trug sein Unglück mit Charakterstärke. Beim Tode seiner Eltern ermutigte er die Besuche seiner Nachbarn und füllte das Schloß mit Gästen. In den letzten Jahren jedoch war er gänzlich bettlägerig geworden und hörte auf, sich um die Angelegenheiten der äußeren Welt zu kümmern. Ein Vertrauensmann verwaltete das Gut, auf den ausdrücklichen Befehl des Grafen jedoch wurde das Schloß dem Verfall überlassen. Seine nächste Anverwandte war ein Mädchen, Janina Bromirska. Stanislaus hatte sich immer sehr für das schöne Kind interessiert, das einst all' seinen Reichtum erben sollte. Aber er war sehr stolz auf seinen Namen, auf seine Ahnen und auf sein Vaterland, und als seine kleine Verwandte die Mündel eines russischen Adeligen wurde, fühlte er sich tief verletzt. Er war nicht so ungerecht, sie zu tadeln, aber er fühlte, daß die beständige Berührung mit der herrschenden Rasse ihre Liebe zu Polen erschüttern, daß sie sich zu einer feinen russischen Dame entwickeln und gleichgültig für die Unterdrückung des Vaterlandes werden würde. Er hatte unrecht, denn die kleine Janina liebte ihr Vaterland so innig als ihr Vetter. Aber der letztere war in krankhafter Stimmung, und was er von der Erziehung und der Umgebung des Mädchens hörte, bestärkte ihn in seinem Vorurteil. „Dann,“ dachte er,„mag der alte Name mit mir aussterben; sie wird einen Russen heiraten, und ihr Heimatland wird den Namen Bromirski nicht mehr kennen!" Deshalb ließ er das Schloß verfallen und hatte in seinem Testament bestimmt, daß dasselbe, wenn Janina die Erbschaft antrete, dem Erdboden gleich gemacht werde. Der Graf selbst wurde von dem alten Nikolaus bedient, sowie von seiner Milchschwester Basjenka, der Frau des Verwalters Stephan. Das war der Besitzer und das war der Zustand des Schlosses, nach dem Dorinka eilte. Sie ging rasch, mit entschiedenen Schritten, und blickte weder rechts noch links. Als sie an das Schloß kam, ging sie an den breiten Stufen des Haupteinganges, welche jetzt mit Moos bewachsen waren, vorüber nach der Rückseite des Gebäudes und klopfte an eine kleinere Eingangsthüre. „Herein!“ rief eine rauhe Stimme. Das Mädchen drückte auf die Klinke und trat ein. An einer Art von Pult saß ein Mann schreibend, aber, sowie er die Eintretende erblickte, schloß er sein Buch und eilte ihr mit allen Zeichen der höchsten Achtung entgegen. „Sleht alles gut?“ fragte erängstlich, nachdem er dem Mädchen einen Stuhl gebracht hatte. „Ich muß Rybka sehen,“ erwiderte sie,„führen Sie mich sogleich zu ihr! Sie ist in dem getäfelten Zimmer, glaube ich.“ Stephan führte sie, ohne ein Wort zu sagen, durch verschiedene öde Korridore bis zu einer kleinen Thüre. Nachdem dieselbe geöffnet worden war, zeigte sich eine enge Wendeltreppe, welche in die dicke Mauer eingebaut war. Diese stieg er hinauf und Dorinka folgte ihm, bis sie an eine Schranke kamen, welche quer über die Stufe lief und weiteres Aufsteigen unmöglich zu machen schien. An diese klopfte der Verwalter leise aber deutlich. Fast unmittelbar darauf wurde die Schranke zurückgezogen und sie erblickten ein Mädchen— Rybka, die Tochter des alten Schlumm. „Erwarten Sie mich im Korridor am Fuße der Treppe,“ sagte Dorinka zu dem Verwalter.„Nun schließe die Oeffnung, Rybka, ich habe mit dir zu sprechen!“ Rybka war schön wie immer, aber ihre Miene zeigte Furcht. Sie legte ihre Hand auf Dorinkas Arm und flüsterte:„Es ist ihm doch nichts zugestoßen? Sie haben doch keine schlimmen Nachrichten von meinem Vater, Dorinka?“ „Es geht ihm wie immer, glaube ich,“ erwiderte die Russin, nicht ohne Groll in der Stimme.„Er sucht, wen er verschlingen kann, zusammen mit seinem Herrn, dem Grafen Bodiskow.“ „Sie beurteilen ihn zu streng,“ erwiderte das Mädchen. „Ich will dich nicht verletzen,“ erwiderte Dorinka,„aber ich muß diesen Dingen ins Gesicht sehen. Dein Vater ist nur ein Werkzeug in den Händen des Grafen, und auf sein Geheiß thut er der Sache unglaublich vielen Schaden.“ „Haben Sie noch etwas Geduld, ich bitte Sie, bis ich mit ihm sprechen und ihn überzeugen kann, daß dieser Mann, der ihn in seiner Gewalt hat, ein doppelzüngiger Verräter und fähig ist, seinen besten Freund des Goldes oder Avancements wegen aufzuopfern. Seien Sie geduldig mit ihm, Dorinka!“ Sie hatte die Russin mit beiden Armen umfaßt, und das Gesicht derselben wurde weniger streng, als die Tochter Israels fortfuhr:„Lassen Sie mir nur Zeit, ihn von der Falschheit des Gouverneurs zu überzeugen, dann wird er aufrichtig einer der unserigen sein und sich als ein thatkräftiger Führer erweisen, denn er ist klug und kennt alle Geheimnisse der Behörden. Wann wird man ihm sagen können, wo ich bin, um ihn von der Angst zu befreien, die an seinem Herzen nagt, so lange er glaubt, daß ich, sein einziges Kind, ihn verlassen habe? Dorinka, ich liebe meinen alten Vater, den Sie verachten! Wann werde ich ihn wiedersehen?" Thränen glänzten in den dunkeln Augen Rybkas und ihre Stimme bebte. Die ernste Russin war tief gerührt und erwiderte sanft: „Fürchte nichts! Wir wollen Geduld haben; dein Vater darf noch nicht wissen, wo du verborgen bist, denn dadurch würde alles verdorben werden. So klug er ist, kennt er doch nicht die Macht der gerechten Sache und würde zögern, sich uns anzuschließen. Sein Wirken ist uns seit Jahren wohl bekannt; aber wenn er uns verraten würde, wenn einst eine Warnung ausgesprochen wird, so ist sein Schicksal besiegelt. Weder ich, noch das geheime Komitee könnten ihn retten, und wir würden auch keinen Versuch dazu machen. Darum mußt du Geduld haben, Rybka, und dein Vater die Angst ertragen, bis die Stunde kommt, wo er alles erfährt, und damit auch die Gelegenheit, sich als treuer Anhänger der gerechten Sache zu erweisen. Aber nun höre, was mich hierher geführt hat, Rybka. Du haft mich getäuscht!“ „Getäuscht?“ erwiderte die Israeliting erschrocken,„getäuscht? Wie und wann?“ „Getäuscht, lsage ich. Du hast mir verheimlicht, daß du den jungen Dragoneroffizier von Stahlberg liebst!“ Es war ein kühner Streich, aber Dorinka sah an dem tiefen Erbleichen des Mädchens, daß derselbe richtig getroffen hatte. (Fortsetzung folgt.) TLocales. ( Hr. Schulrat Dr. Brandenberg stattete in der gestrigen allgemeinen Konferenz der Lehrpersonen des ersten Aufsichtsbezirks der Stadt Köln der Lehrerschaft für die ihm bei Gelegenheit seines silbernen Amtsjubiläums zu teil gewordenen Ehrungen seinen herzlichsten Dank ab. Bei seiner Berufung auf die Stelle der hiesigen Königl. Kreisschulinspektion habe er eine erstklassige Lehrerschaft vorgefunden, und das sei dieselbe auch heute noch. Der gedrängte Ueberblick über die Entwickelung des städtischen Volksschulwesens, welchen Hr. Dr. Brandenberg gab, fand die allgemeinste Zustimmung der Versammlung. Die ihm gewidmete Stiftung, welche auf 3300 M. angewachsen ist, bestimmte Hr. Dr. Brandenberg, den Wünschen der Lehrerschaft entsprechend, zur Unterstützung frühzeitig pensionierter Lehrpersonen. * Kölner Handwerkskammer. Am Donnerstag Nachmittag 4 Uhr fand im Quatermarktsaal des städtischen Gürzenich die fünfte Vollversammlung der Handwerkskammer statt. Dem ersten Punkt der Tagesordnung war ein Antrag des Vereins selbständiger Handwerker zugefügt und zwar dahingehend, an geeigneter Stelle vorstellig zu werden, daß bei Klagesachen der Zinsfuß wie früher wieder auf mindestens 5 Prozent erhöht werde. Nach den Bestimmungen des neuen Bürgerlichen Gesetzbuches spricht das Gericht dem Kläger nur 4 Prozent zu. Dies sei ungerecht, da dem Handwerker das Geld, wenn er es in der Zwischenzeit nötigenfalls anderweitig, z. B. bei Banken usw. beschaffen müsse, einschließlich der Provisionen usw. mindestens sechs bis sieben Prozent kostet. Der Antrag wurde angenommen und der Vorstand beauftragt, die Angelegenheit auf dem nächsten deutschen Handwerkskammertag zu befürworten. Sodann wurde der Antrag auf Abänderung der Vorschriften über die Regelung des Lehrlingswesens nach dem Entwurf der Handwerkskammer zu Berlin, der vom Minister für Handel und Gewerbe am 30. März dieses Jahres genehmigt wurde, einstimmig angenommen. Der zweite Punkt der Tagesordnung betraf einen Antrag auf Zuschuß von 10000 M. zur Sammelausstellung in Düsseldorf, welcher vom Vorsitzenden, Hru. Figge, befürwortet wurde. Die Handwerkskammern der Regierungsbezirke Koblenz, Trier und Aachen würden sich an der Sammelausstellung beteiligen. Köln dürfe deshalb nicht zurückstehen. 60 Handwerker hätten ihre Beteiligung bereits zugesagt; man könne auf eine Beteiligung von 150 bis 200 Handwerksmeistern rechnen. Die Stadt Köln habe einen Zuschuß von 10000 M. bewilligt, allerdings unter der Bedingung, daß nur Kölner Handwerker sich beteiligen dürften und die Kölner Handwerkskammer ebenfalls einen Zuschuß von 10000 M. leiste, daß ferner, wenn an der Ausstellung ein Ueberschuß erzielt werde, die gezahlten Zuschüsse in entsprechenden Teilen zurückgezahlt würden. Seitens der Handwertskammer sollten in diesem Jahre 2500 M. und der Rest von 7500 M. in den kommenden zwei Jahren abgezahlt werden. In der Diskussion sprachen sich ane Reibe Redner gegen die geplante Sammelansstellung aus, während nur wenige dieselbe befürworteten. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit(nur zehn Stimmen waren dafür) abgelehnt. Die Revision der Jahresrechnung der Handwerkskammer pro 1900 wurde genehmigt und dem Kassierer Entlastung erteilt. — I n C a s t a n s P a n o p t i k u m a n d e r H o h e s t r a ß e d r ä n g e n s i c h jetzt die Neuheiten. Erst kurze Zeit zeigt dort der gelehrige Hund seine unerklärlichen Rechen= und Lesekünste, und schon ist ein zweiter Anziehungspunkt eingetroffen: die Mintrastruppe aus Singapore. Sie besteht aus fünf muskulösen Männern und zwei Frauen, die in den wirksamen Gewändern indischer Zauberer auftreten und sich als Tänzer, Sänger und Springkünstler produzieren. Wenn auch diese von einem monotonen Gesange und dem Schlagen eines ebensolchen Trommelinstrumentes begleiteten Tänze der anmutigen Zierlichkeit ermangeln, so beweisen sie doch in der Schnelligkeit ihrer Bewegungen eine erstaunliche Gewandtheit der Leute. Aufgeführt werden ein hübsches Stockspiel zwischen zwei Männern und zwei Frauen, ein Frauentanz, der sog. Silbertanz, der in phantastischen Kostümen ausgeführt wird, Kabylenspringen, ein Paradestockschwingen und e Ringtanz. Die seltsamen Vorführungen finden lebhaften Beifall. 0 Die Wallfahrtsprozession nach Nievenheim, welche gestern Morgen mit Sonderzug vom Hauptbahnhof abfuhr, wurde gestern Abend gegen 7 Uhr von der Pfarrgeistlichkeit von St. Andreas am Hauptbahnhof abgeholt und nach der Pfarrkirche St. Andreas geleitet, woselbst der feierliche Schluß der Wallfahrt stattfand. Trotz der ungünstigen Witterung hatte die Wallfahrt eine zahlreiche Beteiligung. 0 Die Witterung ist in den letzten Tagen recht rauh geworden. Ein unangenehmer Nordwestwind folgte dem gestern Vormittag niedergegangenen Platzregen und artete in der Mittagszeit zuweilen zum Sturm aus. Das Thermometer zeigte um die Mittagszeit nur+ 13 Grad Celsius bei niedrigem Barometerstand. X Unfälle. Am Mittwoch Abend fiel in einem Hause an der Subbelratherstraße in Ehrenfeld ein kleiner Knabe aus dem Fenster der ersten Etage. Derselbe erlitt schwere Verletzungen und wurde zum Franziskushospital gebracht.— Gestern Nachmittag fiel am Barbarossaplatz ein junger Mann von einem Pferdebahnwagen und erlitt anscheinend einen Rückgratbruch. Mittels einer Droschke wurde derselbe zur Unfallstation gebracht, wo ihm die erste Hülfe zu teil wurde. K. Ueberfahren. Am Mittwoch Abend wurde an der Eck Bayardsgasse und Fleischmengergasse ein 3½ Jahre alter Knabe von einem Möbelfuhrwerk, an welches er sich gehängt hatte, überfahren und am Bein verletzt. Der Knabe wurde ins Bürgerhospital gebracht. * Falsches Geld. Am Mittwoch Nachmittag versuchte auf dem hiesigen Postamt I ein junger Mann, falsches Geld in Zahlung zu geben. Er wurde angehalten und samt einem in der Nähe Wache stehenden Komplicen verhaftet. R Ein Gaunerstückchen. Vor einigen Tagen sollte ein neunjähriger Knabe zwei Stücke Stoff nach dem Leihhause bringen. In der Antoniterstraße redete ihn ein Mann an, ihm einen Brief nach dem Kurbad zu besorgen, wofür er ihm bei der Rückkehr 50 Pfg. gebe, auf den Stoff werde er so lange achten. Der Knabe ging darauf ein, fand aber bei seiner Rückkehr weder den Mann noch seinen Stoff vor. Der Stoff kann nicht näher beschrieben werden. Der Mann war 1,70 Meter groß, schlank, braune Haare und Vollbart, trug hellen Jackettanzug, schwarzen, weichen Hut. S Unfall. Gestern Vormittag wurde in das Bürgerhospital ein fünfjähriges Mädchen ausgenommen, welches an einem brennenden Spiritusofen sich die Haare versengt und nicht unerhebliche Brandwunden am Kopfe und im Gesicht erlitten hatte. * Durch Militäranwärter sind im Bezirk des achten ArmeeCorps folgende Stellen zu besetzen: Köln, Königl. Direktion des Gefängnisses, zwei Hülfsbeamten als etatsmäßige Schreiber, je 100 M. monatlich.— Köln, Königl. Polizei=Präsidium, 34 Schutzmänner, je 1200 M. jährlich, steigt bis 1600.; Aussicht auf Beförderung zum Schutzmanns=Wachtmeister, Gehalt 1500 bis 1800 M.— Elfgen(Kreis Grevenbroich), Bürgermeisterei=Verwaltung Elsen, Feldhüter und HülfsPolizeidiener, 750 M. Gehalt.—.=Gladbach, Bürgermeisteramt.= Gladbach Land, zwei Polizeisergeanten, Anfangsgehalt je 1100., Höchstgehalt 1500 M.— Waldbröl, Bürgermeisteramt, Gemeindebote, 500., steigt bis 700 M.— Ort wird bei der Einberufung bestimmt, Kaiserl. Ober=Postdirektion Aachen, Postschaffner oder Briefträger, 900 M. Gehalt. Dermischte Nachrichten. 60 München, 11.Juni1901. Wie die Neuesten Nachrichten mit teilen, wurde Justizrat Durlacher in einem Gehölz bei Hörlkofen erschossen aufgefunden.— Das Ministerium des kgl. Hauses veranlaßte im Einverständnis mit dem Ministerium des Innern den Magistrat München für Anbringung ausreichender Schutzvorrichtungen an den Trittbrettern der elektrischen Trambahn= wagen und regte die Frage an, ob die Anhängewagen nicht ganz zu beseitigen seien. In den nächsten Tagen soll ein selbstthätiges Abschlußgitter probiert werden. Internationale Verein der Gasthofbesitzer(Sitz Köln a. Rh.) hielt im Anschluß an seine 30. Generalversammlung am 6. und 7. Juni in Stockholm zwei Aufsichtsratssitzungen ab, in denen vor allen die Frage der Stellenvermittelung eingehend besprochen wurde. Der Vorstand wurde mit der Frage der Umgestaltung des bestehenden Vereinsstellennachweises und mit der Anbahnung der nötigen Schritte für ein Zusammengehen mit den Gehülfenverbänden auf dem Gebiete des Arbeitsnachweises beauftragt. Dem Oberstatthalter wurden vom Verein 1000 M. für wohlthätige Zwecke zur Verfügung gestellt. Am Samstag den 8. Juni wurde der Vorstand von dem Könige in Audienz empfangen. Nachdem der erste Vorsitzende, Herr O. Hoyer(Aachen), für die Ehre des Empfanges und für das großartige Entgegenkommen der schwedischen Behörden und vor allem der kgl. schwedischen Eisenbahnverwaltung im Namen des Vereins dem tiefgefühltesten Dank Ausdruck gegeben hatte, erkundigte sich der König in leutseligster Weise nach den Ergebnissen der Verhandlungen, für die er ein sehr reges Interesse bekundete, und beauftragte den Vorstand, der Versammlung seinen königlichen Gruß zu entbieten. Während des Aufenthaltes in Stockholm wurden Ausflüge nach dem Mälarsee und nach dem Badeorte Saltsjöbaden unternommen und die Sehenswürdigkeiten Stockholms besucht. Am 10. Juni leisten die Teilnehmer an der Versammlung einer Einladung der Gothenburger, und am 12. Juni einer solchen der Kopenhagener Kollegen Folge. 28* + Nachweisung der Markt- und Ladenpreise In den Marktstädten Köln, Bonn und Mülheim a. Rh. während des Monats Mai 1901. A. Marktpreise: Weizen M. 00,00, 16,28, 16,94, Roggen 00.00, 13.75, 14.00. Gerste 00.00, 00,00, 17,44, Hafer 15.28, 14,93, 14.88, Erbsen 25.21 32.00, 27.50, Bohnen 23.54, 28.00, 27,00, Linsen 31,83, 33.00, 29.00, Kartoffeln 6,51, 6,94,.75, Richtstroh 5,34, 4,86,.51, Krumm11.4350 J55o#c. 11=55,.87, 9/45, Rindfleisch im Grosshandel 112,60, 135,00, 127,00 die 100 Kil., desgl. von der Keule.45,.50, .35, desgleichen vom Bauch.17, 1,15,.25, Schweinefleisch 1,74,.55, .70, Kalbfleisch 1,50,.50,.55, Hammelfleisch 1,37,.15,.55, Speck 1,55, 1,60, 1,70, Butter 2,30,.60,.30 das Kil.; Eier 4,07,.44,.20 .20,.18, 0,19 das Liter. B. Ladenpreise: Brod .,9.23-0,18,.20, Weizenmehl.31, 0,36,.28, Roggenmehl.28, 1 82 1 .27,.27, Gerstengraupen.36,.40,.32 Gersteug ze.00,.31 0,00,.30,.00, Hafergrütze-.48,.45,.38, .38. Buchgeizengrütze C. Cc..30..CU. Halergrutze.48,.45,.38. Hirse.43, 0,35,.39, Reis, Java.48,.49, 0,38, Kaffee, Java- mitteler roher 2A1, 250 2 20 dasc! galher gahrenptar•„„ 6 1 .ss..3 1, Relg, JAva UNs,.49,.35. Ka roher.41,.20, 2,30, desgl. gelber gebrannter 3,00,.90, 2,90, Salz Schweineschmalz.54,.60, 1,60, Kindernierentalg .20,.21,.,20, Scnweineschmalz.54,.60,.60. Kindernierentale .74,.89,.20 das Kil.: Run, gewöhnlicher.13..10..10, ** Seike 4. Kölner Local-Anzeiger Nr. 159 e Freitag, 14. Juni 190. Was giebt's Neuco? Die Reichstagsersatzwahl in Ottweiler=St. WendelMeisenheim hat auch diesmal noch nicht zum Siege des Kandidaten der Centrumspartei geführt. Nach dem amtlichen Ergebnisse erhielt Bergrat Prietze 15628, Fuchs(Centr.) 14 908 und Lehmann(Socialdem.) 82 Stimmen. Der Wahlkreis zählt zwischen 57 bis 58 Prozent Katholiken und 42 Prozent Evangelische. In den Kreisen St. Wendel und Ottweiler haben die Katholiken ein starkes Uebergewicht, in der ehemals hessen=homburgischen Grafschaft Meisenheim die Evangelischen. Der Einfluß des verstorbenen„Königs“ Stumm war aber ein so übermächtiger, daß es trotz dem rühmlichen Eifer und der Entschiedenheit der katholischen Einwohner des Wahlkreises bisher nichtemöglich war, einem Centrumskandidaten zum Siege über den Frhrn. v. Stumm zu verhelfen. Man hatte darauf gerechnet, daß die Aussichten des Centrumskandidaten steigen würden, nachdem der große persönliche Einfluß v. Stumms in Wegfall gekommen. Das hat sich auch bewahrheitet, aber die Verschiebung hat noch nicht ausgereicht. Herr v. Stumm war nicht mehr da, aber der Wahldruck zu Ungunsten des Centrumskandidaten ist geblieben. Abg. Fuchs hat schon vor der Wahl dieserhalb mehrere Beschwerden an den preußischen Minister des Innern gerichtet. Ueber die Mittel, mit welchen der Sieg des Kandidaten der Freikonservativen, der Nationalliberalen und des Bundes der Landwirte erfochten worden ist, wird wohl noch manches verlauten. Einstweilen hat er gesiegt, aber der Sieg sieht sehr nach einem Pyrrhussiege aus. Der Centrumskandidat ist diesmal der Mehrheit sehr nahe gekommen, näher als bei irgend einer früheren Wahl. Allerdings hat auch der„nationale“ Kandidat beträchtlich mehr Stimmen bekommen, als noch bei der vorigen Wahl Herr v. Stumm im ersten Wahlgange. Das erklärt sich aber lediglich daraus, daß bei der jetzigen Wahl alle Gegner des Centrums von vornherein für den Bergrat Prietze stimmten. Ganz gering scheint die für die Socialdemokratie abgegebene Stimmenzahl gewesen zu sein. Im Jahre 1890 hat einmal eine von linksliberaler Seite unterstützte socialdemokratische Kandidatur(Emmel) 2591 Stimmen auf sich vereinigt, im Jahre 1893 betrug die Stimmenzahl des socialdemokratischen Kandidaten 138, im Jahre 1898 112. Wo der Bund der Landwirte bei der Reichstagsersatzwahl in Ottweiler= St. Wendel=Meisenheim war, weiß man ganz genau; er focht an der Seite der Freikonservativen und der Nationalliberalen gegen den Centrumskandidaten. In wirtschaftlichen Fragen steht letzterer dem Bunde zweifellos näher als der Bergrat Prietze, was dieser selbst ausdrücklich anerkannt hat. Macht nichts, die politische und konfessionelle Hinneigung der Bundesglieder zu den Freikonservativen und zu den Nationalliberalen war stärker als ihre so oft im Munde geführte„Mittelstandsfreundlichkeit". Die wirtschaftlichen Fragen schiebt man nur in den Vordergrund, wo man damit Uneinigkeit in Centrumswahlkreisen säen und katholische Bauern ködern zu können glaubt. Es war in Ottweiler=St. Wendel=Meisenheim dieselbe Geschichte wie in Mörs und Mülheim=Duisburg. Ja, wir kennen dich, Spiegelberg! Die Wahl wird wohl zweifellos noch ein Nachspiel in der Wahlvrüfungskommission des Reichstages haben. Reichsgericht, zweiter Civilsenat, hat in einem Urteil den Grundsatz ausgesprochen, daß der Nachdruck von Inseraten einer Zeitung durch ein anderes Blatt als unlauterer Wettbewerb anzusehen ist. Der Kaiser von Oesterreich empfing am Donnerstag in Prag zahlreiche Deputationen, darunter eine Deputation des Adels und der Geistlichkeit, beide unter der Führung des Kardinals Frhrn. v. Skrbensky. Auf eine Huldigungsansprache des Kardinals bei dem Empfang des Klerus erwiderte der Kaiser in tschechischer Sprache:„Ich nehms die von Ew. Eminenz im Namen des Klerus Böhmens abgegebene Versicherung der Treue und Anhänglichkeit mit Dank und Befriedigung entgegen.“ Deutsch fortfahrend, sagte der Kaiser: „Ich bin von der Lauterkeit Ihrer dynastischen und patriotischen Gefühle überzeugt; seien Sie versichert, daß die Interessen der katholischen Kirche an mir stets einen warmen Förderer finden werden.“ Auf eine Ansprache des Kardinals beim Empfange der Deputation des Adels antwortete der Kaiser in deutscher Sprache:„Ich sage dem Adel Böhmens für diese loyale Bekundung meinen herzlichsten Dank.“ Hierauf fuhr er tschechisch fort:„Gern habe ich mich überzeugt, daß der Adel eine feste Stütze für den Thron und das Reich ist und bleiben wird.“ In Holland finden heute die Wahlen zur Zweiten Kammer statt, nachdem bereits vorgestern die Wahlen für die„Provinciale Staaten" abgehalten worden sind. Letztere waren zur Hälfte zu erneuern und haben deshalb Bedeutung, weil im nächsten Jahre die Provinziallandtagsabgeordneten die Erste Kammer zu einem Drittel zu ernenern haben. Die große Zahl der Stichwahlen, die, wie man auf Grund früherer Erfahrungen erwartete, auch jetzt wieder nötig geworden ist, läßt noch kein entscheidendes Ergebnis bestimmt voraussehen. Was die heutigen Wahlen angeht, so besteht in Holland wie in Belgien die Einrichtung, daß zu einer eigentlichen Wahlhandlung gar nicht mehr geschritten zu werden braucht, wenn in einem Wahlkreise nur ein Kandidat— ohne Gegenkandidaten— in amtlicher Weise präsentiert wird, dieser eben dadurch schon als gewählt gilt. In ei von hunoert Fällen— die zweite niederländische Kammer besteht nämlich aus 100 Mitgliedern— hat diesmal eine solche kampflose gleichzeitige Bestimmung der Kandidaten und Abgeordneten stattgefunden und dabei tritt der erfreuliche Umstand zu Tage, daß es lediglich der katholischen Partei zugehörige Wahlkreise waren, in denen diese Einmütigkeit der Wählerschaft sich gezeigt hat. Auch Dr. Schaepman gehört zu den elf ohne Kampf Gewählten er ist Vertreter von Almelo, Provinz Overyssel). Die Socialisten hatten in der letzten Kammer vier Abgeordnete. Von den anderen Parteien erhielten damals die Katholiken 22 Sitze, die Antirevolutionäre 21, die Christlich=Historischen 4 und die vereinigten Liberalen 49. Die Gesamtliste der Kandidaten für das ganze Land ist bunt genug; auf die noch verbleibenden 89 Sitze machen nämlich 291 Bewerber Anspruch. Brüssel wird gemeldet, daß die Frau des Burengenerals Botha am Mittwoch Abend dort eingetroffen sei. nzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere teure Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die wohlachtbare Frau geb. Anna Maria nach längeren Leiden, öfters versehen mit den hl. Sterbesakramenten der röm.=kath. Kirche, im Alter von 54 Jahren heute Morgen 12¼ Uhr zu sich in die Ewigkeit abzuberufen. Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. Köln, Bonn, Nippes, den 13. Juni 1901. Die Beerdigung findet statt am Samstag, den 15. Juni. Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Moltkestr. 77 aus. Die feierlichen Exequien werden gehalten am selben Tage, morgens 9½ Uhr, in der St. Michaelskirche. Sollte jemand aus Versehen keine Einladung erhalten haben, so bitten dieses als solche zu betrachten. Das Jahrgedächtnis für die verstorbene Frau geb. Emmerich, findet am Samstag den 15. Juni, um 8½ Uhr, in St. Johann statt, wozu freundlichst eingeladen wird. St. Apollinaris=Bruderschaft an St. Jakob. Die Exequien für das verstorbene Mitglied Frau Wwe. Christina Nakatenus, geb. Offenberg, finden statt am Samstag den 15. Juni, morgens 9 Uhr, in St. Jakob. * Pudding-Pulver Backpulveratorig Vanillinzucker sind unübertrefflich. Hannov. Puddingpulver-Fabrik Adolf Vogeley, Hannover. T General-Vertr.: Franz Mosler& Cie., Saarstrasse I. Fernspr. 3881. Engrosauchb.: Handelsges.„Noris“. Wenn Sie eine Ahnung hätten. e köstlich ein Flammeri, aus„Vogeley-Flammeri-Pulver“ hergestellt, schmeckt, so würden Sie sofort einen Versuch mit diesem herrlichen„Heinzelmännchen der Küche“ machen. Päckchen a 15 und 20 Pfg. erhältlich in Kolonialwaren-, Delikatessen- und Drogengeschäften, welche Vogeley’s Fabrikate oder Plakate ausgestellt haben. General-Vertretung:“ Franz Mosler& Cie., Köln a. Rh., Saarstr. I. Fernspr. 3881. Standesamt der Stadt Köln. 13. Juni 1901. Geburten. Anna. T. v. Friedr. Schmitz, Kaufm., Bismarckstr. 52. Johann, S. v. Georg Graß, Mützenm., Vogteistr. 31. Hartwichstr. 83.- Klara, T. v. Joh. Wißkirchen, PostschaffnerCranachstr. 30.- Joh., S. v. Peter Karnott, Lokomotivheizer, Thurmstr. 3. Anna, T. v. Math. Greis, Eisenbahnarb., Merheimerstr. 88.- Elfriede, T. v. Wilh. Hartje, Eisenbahnsekr., Neußerstr. 335.- Theod., S. v. Josef Imgrund, Kutscher, Bergstr. 45.-(.) Sibylla, T. v. Joh. Ollig, Tagl., Longericherhauptstr. 164.- Herm., S. v. Otto Pfeiser, Schuhm., Siebachstraße 34A.- Christian, S. v. Paul Linden, Tagl., Fürstenbergstr. 46. Sibylla, T. v. Heinr. Vondu, Hülfsarb., Neußerstr. 689.„August. Andr. Reiners, Schriftsetzer, Nievenheimerstr. 22.- Ida, T. v. Otto Ebelshäuser, Fabrikmstr., Baudristr. 5.- Maria. T. v. Joh. Lang. Postschaffner, Baudristr. 7.-(.) Auguste, T. v. Wilh. Engels, Verdebahnschaffner, Baudriplatz 1.- Josef. S. v. Joh. Fuß, Milchhdlr., Merheimerstr. 166.= Petronella u. Anna, Zwill. v. Peter Hartung, Eisenbahnhülfsbr., Escherstr. 127. Marg., T. v. Hub. Knauf, Postassist., Neußerstr. 179.- Joh., S. v. Jakob Robens, Maschinist, Sebastianstr. 110.- Hugo, S. v. Josef Köhnen, Fuhrm., Hartwichstr. 62.- Peter, S. v. Gerh. Wolff, Tagl., Thüringerstr. 34.Peter. S. v. Peter Münch, Bierwirt, Amsterdamerstr. 121. Sterbefälle.(2. Juni.) Peter Nelles, Ackerer, 51., Sebastian„ d i S. N e u ß e r Heinr., S. v. Heinr. Sieger, Fris., Andreaskloster 10.- Luise, T. v. Otto Schwaben, Kaufm., Hermann Beckerstr. 11.— Alb. S. v. Maxim. Becker, Portier, Göbenstr. 16.- Julie, T. v. Pet. Wolter, Postill., Limburgerstr. 6.- Magd., T. v. Joh. Paffenholz, Kohlenhdlr., Maybachstr. 166.- Karl, S. v. Heinr. Hutmacher, Gerichtsvollz.=Anwärter, Kasparstr. 30.„ Gottfr., S. v. Ant. Sommer, Sattl., Johannisstr. 37.„ Walter, S. v. Jak. Keil, Bureaubeamter, Ehrenstr. 56—58.- Mechtildis, T. v. Joh. Epkens, Photogr., Peterstr. 57.- Ferd., S. v. Georg Toresella. Korresp., Huhnsg. 53.-Hugo, S. v. Heinr. Eilfgang„Zimmerm., Rotgerberbach 30.- Joh., S. v. Friedr. Dorfmüller, Tagl., Alte Mauer a. B. 59.- Heinr., S. v. Joh. Jüsten, Kfm., Altermarkt 39.- Karl. S. v Heinr. Barion, Metzgermstr., St. Apernstr. 4.- Sophie, T. v. Gerh. Sistig, Postb., Weißbütteng. 15.- Elisab., T. v. Joh. Heun, Maurer, Zülpicherstr. 4.— Gertr., T. v. Jos. Flecken, Stuckat., Pantalconswall 46.. Friedr., S. v. Mich. Kohl. Bankbeamter, Perlengraben 18—20.- Klara, T. v. Adolf Schmidt, Handlungsgeh., Jahnstr. 25. Sterbefälle. Maria Cappellen, 7., Kurfürstenstr. 9.- Joh. Schumacher, o.., unverh., 71., Cäcilienkloster 19.- Joh. Hansmann, 1., Moselstr. 68.- Wwr. Wilh. Bachem. o.., 70., Rothaerberbach 4. Peter Kütter, 1., Fleischmengerg..- Heinr. Löring, 5., Raderthal. - Wwe. Anna Schönewald, geb. Zerres, 54., Moltkestr. 77.- Anna Schmitz, 17 St., Bismarckstr. 52.- Sibylla Moritz, 7., Gereonsw. 103. - Katharina Theißen, 4., Thieboldsg. 72.- Peter Horn. 8 St., Gr. Griechenm. 16.- Jakob Gördes, 4., Martinsfeld 1. Kath. Ruland, 4., Ketteng. 8.- Franz Nolden, 2.. Kupferg. 23. Karl Göddertz, Steindrucker, unverh., 22., Thieboldsg. 49.- Sibylla Eschenauer, 10., Agrippastr. 85. Heiraten. Rudolf Dopheide, Agent. v. Blumenfelde, u. Maria Peters, geb. Kuhlen, v. Morr.- Friedrich Erle, Seltersw.=Fabrikant. v. Reichenbach, u. Maria Querbach, v. Camp.- Hub. Laux. Handl.=Geh., u. Pauline Gülich, beide v. hier.- Herm, Krings, Techn., v. Osnabrück, u. Katharina Jörden, v. hier.= Emil Jung. Tapez., v. Dyhernfurth. u. Kath. Klütsch, v. Kerpen.- Karl Lehmann. Werkf., v. Striesen, u. Magd. Cürten, v. hier. = Engelb. Klein, Dekorationsm., u. Christine Ziegler, beide v. hier. Kaspar Löcher, Photogr., u. Emma Mögling, beide v. hier.= Karl Balser, Hausd., v. hier, u. Kath. Mehlem. v. Rhöndorf.-Karl Nothnagel, Hauptm. u. Comp.=Chef. v. Volkmarsen, u. Karola Mann, v. Köln=Mannsfeld. Heirats=Ankündigungen. Joh. Fischenich, Tagl., u. Marg. Kappenberg. geb. Trimborn, beide Spulmannsg. 19.- Karl Dammers, Privatsekr., Fleischmengerg. 36. u. Kunig. Schramm. St. Agatha 20.- Herm. Bird, Verw., Streitzeugg. 53, u. Gertr. Starck, Thieboldsg. 124.- Bern. Fuß, Bäcker, Ehrenstr. 51, u. Kath. Laufenberg, Meister Gerhardstr. 5.- Rob. Böhm. Gas= u. Wasserm.=Kontr., Fleischmengerg. 6A, u. Maria Joa, zu Königswinter.- Aloysius Koslowski. Hülfsbr., Gereonsw. 28, u. Christine Otto. Severinstr. 52A.- Phil. Viehl, Verp., Kyffhäuserstr. 52, u. Anna Münch. Weichserh. 35.= Ernst Dresbach, Postschaffn., Krefelderstr. 41, u. Gertr. Selbach, Moltkestr. 28.- Wilh. Liewer, Apoth., Brabanterstr. 66, u. Kath. Fuß, Brabanterstr. 66. Geburten.(3. Juni.) Andr., S. v. Heinr. Metzemacher, Tagl.“ Heimersdorferstr. 38.- Gerh., S. v. Heinr. Hüppeler, Schlosser, Florastr. 80. - Marg., T. v. Joh. Engels, Tagl., Sebastianstr. 151.- Josef, S. v. Heinr. Jansen, Fabrikarb., Longericherhauptstr. 22.- Helene, T. v. Gustav Möckel, Eisenhobler, Neußerstr. 380.- Franziska. T. v. Joh. Fischer, Tagl., Florastraße 74.-(.) Arnold. S. v. Peter Nosber, Fabrikarb., Niehlers#### 85.Gertr., T. v. Theod. Wipperfürth, Schlosser, Merkenicherstr. 96.7 Joh., S. v. Werner Düsseldorf, Tagl., Hartwichstr. 85.- Anton, S. v. Paul Kasprowicz Schlosser, Florastr. 93.- Heinr., S. v. Joh. Schmolke, Bureaugehülfe. Eichstr. 19.- Wilh., S. v. Jakob Linke. Spezereihdlr. Florastr. 93. Joh. S. v. Paul Pfeil, Metzger, Neußerstr. 649. Christ. Gißen, Postb. Nievenheimerstr. □ 42., Niehlerstr. 154.: Joh. Römers, 14., Fürstenbergstr. 156.-(.) August Beulke, o.., 68., Eichstr. 28.-(.) Anna Engels, 3½., Katzengasse 18.-(.) Hedwig Klaus, 14., Wilhelmstr. 20.- Martin. Dahmen. Schuhmachergeselle, 31., Lindenthal, Theresienstr. 72. Heiraten.(3. Juni.) Joh. Grein, Tagl., u. Sofia Clemens, Neußerstraße 626.-(.) Josef Simons, Schreiner, u. Louise Opfer. Cranachstraße 28.-(.) Joh. Eickhoff, Witwer. Lokomotivh., u. Kath. Stannartz, Nievenheimerstr. 33.- Peter Durch. Postbote. u. Christine Frieling, Florastraße 66.- Jakob Frieling, Schlosser, u. Elisabeth Birrenkoven, Nievenheimerstr. 14.- Karl Schneider, Maler u. Anstreicher. u. Gentilia Zignani, Merheimerstr. 166.-(.) Paul Felix, Schuhm., u. Theresia Klouth, Neußerstraße 283.— Emil Lucht, Witwer, Eis.=Kanzlist. u. Amalia Krämer, Cranachstr. 14.- Ernst Matthäus, Fahrikarb., u. Helene Linden, Siebachstr. 59. Heirats=Ankündigungen.(4. Juni.) Nik. Flier, Postbote, Köln, Kasparstr. 14, u. Anna Klaus, Sechszigstr. 6.- Franz Schäfer, Stationsarbeiter, Köln, Lübeckerstr. 11. u. Maria Kerner, Merheimerstr. 199. Wilh. Heykamp, Schmied, Deutz, Siegburgerstr. 63, u. Elis. Öster, Thüringerstraße 13.-(.) Josef Weinand. Schlosser, Köln, Friedenstr. 37, u. Cäcilia Cöln, Köln, Neußerstr. 418.- Nik. Ossendorf, Pflast., Merheimerstr. 13. u. Maria Meurer. Köln, Krefelderstr. 59.-(.) Adam Demandt, SchlosserEscherstr. 116, u. Maria Steinhausen, Nohlstr. 5. " L o c a l e s. 0 Köln, 13.Juni1901. Am Sonntag fand hier eine Konferenz der in verschiedenen größeren Städten(Aachen, Köln, Freiburg, Mainz, Düsseldorf usw) bestehenden Fachsektionen christlicher Malerund Anstreichergehülfen statt zwecks Gründung eines Centralverbandes für diesen Gewerbszweig. Die Verhandlungen waren von Erfolg begleitet. Köln wurde als Sitz dieser neuesten christlichen Gewerkschaft gewählt. Nachdem ein aus sechs Personen bestehender Vorstand gewählt war und man sich über die Statuten geeinigt, beschloß die Konferenz, den Verband sofort dem Gesamtverbande der christlichen Gewerkschaften Deutschlands anzugliedern. X Gerettet. Am Mittwoch Abend fiel ein Junge, welcher auf einem in der Nähe der Frohngasse lagernden Floße fischte, in den Rhein. Einem Rheinarbeiter gelang es, ihn zu retten. Gerichts=Verhandlungen. Strafkammer. Der Diener Alfred Klein, der in der Nacht des 1. Mai in einem Hotel an St. Agatha in dem Zimmer eines Kellners betroffen wurde, erklärte dem Gericht:„Es=regnete und mir war nicht wohl, da wollte ich mich ins Bett legen.“ Ein so oft vorbestrafter Verbrecher wie Klein darf eine solche faule Ausrede nicht machen; er wurde wegen Diebahlsversuchs mit neun Monaten Gefängnis bestraft.— Eine Modistin stahl in einem Wäschegeschäft, wo sie tätig war, Wäsche, Spitzen usw. im Werte von etwa 600 M. Die Sachen wurden in ihrer Wohnung vorgefunden. Das bisher unbestrafte Mädchen kam mit zwei Monaten Gefängnis davon.— Wegen Widerstandsleistung wurde ein Taglöhner aus Deutz mit drei Monaten Gefängnis bestraft.— Dieselbe Strafe erhielt ein Taglöhner aus Kalk, der einem Hausbewohner mittels Einbruchs Tabak gestohlen hatte.— Ohne Aufsicht ließ ein Fuhrmann aus Nippes am 4. Februar sein Fuhrwerk auf der Straße stehen und begab sich in eine Wirtschaft. Als er aus dem Lokale trat, rief er dem Pferde zu; dieses setzte sich in Trab und eine Person wurde überfahren und verletzt. Wegen grober Fahrlässigkeit erhielt der Fuhrmann sechs Monate Gefängnis.— Der Wirt Mathias Beißel, der mehrere Wechsel mit dem Namen seines Bruders fälschte, muß sechs Monate ins Gefängnis. m Schöffengericht. Ein Taglöhner erhielt wegen Beleidigung Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung eine Zusatzstrafe von zwei Monaten Gefängnis.— Eine Stundenarbeiterin, welche ihre Arbeitgeberin Kleider, Stoffe, Schmucksachen usw. stahl, wurde mit einer Woche Gefängnis bestraft.— Wegen Unterschlagung erhielt eine Frauensperson drei Tage Gefängnis.— In angetrunkenem Zustande bestieg ein Kellner einen Pferdebahnwagen. Da er hier Unfug verübte, wurde er zum Verlassen des Wagens aufgefordert, ging aber nicht und mußte gewaltsam abgesetzt werden. Die Schutzleute bedrohte er und widersetzte sich erheblich. Das Urteil lautete auf einen Monat Gefänguis und drei Tage Haft.— Gegen einen Hausknecht wurde wegen Diebstahls auf drei Wochen Gefängnis erkannt.— Zu Lövenich vermietete sich ein Dienstknecht, ließ sich 6 M. Mietgeld geben und trat den Dienst nicht an. Er kam mit 10 M. Geldstrafe davon.— Eine Näherin hatte Stoff zum Anfertigen eines Kostüms erhalten und denselben, da sie in Not war, versetzt. Sie erhielt eine Gefängnisstrafe von drei Tagen.— Wegen Diebstahls erhielt ein Taglöhner drei Tage Gefängnis.— Mit 14 Tagen Gefängnis wurde ein Taglöhner aus Bayenthal bestraft, weil er aus Eifersucht einen Schreiner mißhandelte.— Ein Taglöhner erhielt wegen Diebstahls 14 Tage Gefänguis.— Wegen Mietsschwindels wurde ein vorbestrafter Knecht zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.— Drei Taglöhner erhielten wegen Diebstahls ein bis drei Tage, ein Privatier wegen Hehlerei fünf Tage Gefängnis.— Ein Schuhmacher, ein Taglöhner und dessen Ehefrau verübten auf dem Buttermarkt Skandal. Der Schuhmacher leistete der Aufforderung der Polizei, sich zu entfernen, keine Folge, und die Frau beschimpfte die Schutzleute. Alle erhielten fünf Tage Haft, der Schuhmacher ferner fünf Tage Haft, die Frau vier Tage Gefängnis.— Ein Anstreicher wurde wegen Diebstahls mit einem Tage Gefängnis bestraft.— Die gleiche Strafe traf einen Fuhrknecht wegen desselben Vergehens.— Ein Schlossergeselle, der seinen Meister bestahl, erhielt zwei Tage Gefängnis.— Ein Maurer aus Brühl schlug ohne Anlaß einen Arbeiter ins Gesicht und dann mit einem Stück Eisen an den Kopf. Das Urteil lautete auf zwei Monate und eine Woche Gefängnis.— Ein Maurer aus Nippes hielt einem Schutzmanne, der einen Mann festgenommen hatte, eine Pistole vors Gesicht und drohte dem Beamten mit Erschießen, wenn er den VerDer Maurer leistete wurde auf 14 Tage bei seiner Festnahme Gefängnis bemessen. hafteten nicht losließe. Widerstand. Die Strafe—.———. — Drei Taglöhner, welche zu Riehl einem Architekten eine Mauer, Feusterscheiben und Handwerkszeug beschädigten, erhielten drei Wochen, bzw. 18 Tage bzw. eine Woche Gefängnis.— Wegen Diebstahls erhielt ein Bilderreisender eine Woche, ein Maurer vier Wochen Gefängnis. (.) Susanna, T. = Josef, S. u. Josef Szczukowski. Rheinhöhe am 14. Ju Wasserwärme am 13. „" 14 uni, morgens 7 Uhr. m.35+.00. uni, mitt. 12 Uhr: 17°, abds. 7 Uhr: 170. morgens 7 Uhr 140 k. Kölner Loral-Anzeiger Nr. 159 1 Frlitag, 14. Juni 1901. haffnermstr. 3. lfriede. Josef Tagl., diebach46.— S. v. Ebelshaffner, haffner, 166. str. 127. Jakob Fuhrm., r. 34.astianNeußerr. 21.— chlosser. Schell, .-(.) 3½., Martik. NeußerFranachannartz. Nievenzignani. Neußerer. Crachstr. 59. e. Köln, tations= 199.— üringerCäcilia r. 13. u. schlosser. duferenz Mainz, alereines erhanddieser s sechs die StaGesamt= dern. her auf in den r N a c h t r eines ind mir oft vorde nicht ten Gejäft, wo M. Die unber Wegen Nonaten ter aus gestohlen Februar ie Wirt; dieses verletzt. tate Gehsel mit ins Ge: 1 7 0 Zwangsversteigerung Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Cöln belegene, im Grundbuche von Cöln, Band 35 Blatt 1389, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen der Eheleute Carl Friedrich August Langhans, Ingenieur. und Auguste, geborene Reuling. zu Cöln. in Errungenschaftsgemeinschaft des Nassauischen Rechts eingetragene Grundstück: Flur 11 Nr. 216, Paulstraße 18, Hofraum, 4,91 Ar, a. Wohnhaus mit Hausgarten, 2400 M. Nutzungswert; Grundsteuer=Mutterrolle 2321, Gebäudesteuerrolle 16 666, am 23. August 1901, vormittags 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht— an der Gerichtsstelle— Norbertstraße 9, Unterhaus, Eingang links, versteigert werden. Cöln, den 7. Juni 1901. 1 Königliches Amtsgericht. Abth. III. Seite 5. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Cöln belegene, im Grundbuche von Cöln. Band 91 Blatt 3635, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen der geschäftslosen Anna Traeger zu CölnLindenthal eingetragene Grundstück: Flur 8 Nr. 416/138, Baumstraße 11, Hofraum, groß 2,05 Ar, worauf a. Wohnhaus mit Anbau und Hofraum, Nutzungswert 2400 Mark, b. Hinterbau(Werkstätte), Nutzungswert 300 Mark, Grundsteuermutterrolle 8902, Gebäudesteuer rolle 14092, am 30. August 1901, vormittags 9½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht— an der Gerichtsstelle— Norbert straße 9, unten, Zimmer links, versteigert werden. 9 Cöln, den 8. Juni 1901. i Königliches Amtsgericht, III. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Cöln belegenen, im Grundbuche von Cöln, Band 18. Blatt 715, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Heinrich August Friedrich Wedemeier, Inhaber einer Bäckerei, in Cöln, eingetragenen Grundstücke: Flur 4, Nr. 652/139, Holzgasse 1, Hofraum 30 Quadrat= meter nebst Wohnhaus mit Hofraum, und Flur 4, Nr. 653/140, Holzgasse 3, Hofraum 36 Quadratmeter mit Wohnhaus und Hofraum, je 300 Mark Nutzungswert, Grundsteuer=Mutterrolle 8500, Gebäudesteuerrolle 1662 und 1661, am 23. August 1901, vormittags 9½ Uhr, unterzeichnete Gericht— an der Gerichtsstelle straße 9, unten— Zimmer links, versteigert werden. Cöln, den 7. Juni 1901. i Königliches Amtsgericht, Abteil durch das — Norbert= III. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Cöln belegene, im Grundbuche von Cöln. Band 125 Blatt 4970, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des: 1. Andreas Klein, Gärtner zu Cöln; 2. Peter Klein, früher Gärtner, z. Z. Soldat zu Berlin; 3. Gertrud Klein, ohne Geschäft zu Cöln; 4. Franz Dominikus Klein zu Cöln, in ungeteilter Gemeinschaft, eingetragene Grundstück: Flur 16, Nr. 362.78, Weyerstraße Nr. 66, Hofraum, groß 2,10 Ar mit: a. Wohnhaus mit Anbau und Hofraum, Nutzungswert 2850 Mark, Grundsteuermutterrolle 2877, Gebäudesteuerrolle 16,120, am 25. Juni 1901, vormittags 9½ Uhr, durch das unterseichnete Gericht— an der Gerichtsstelle— Norbertstraße 9, zu Cöln, Zimmer links im Unterhaus, versteigert werden. 6 Cöln, den 4. April 1901. „ Königliches Amtsgericht, Abteilung II1. Kein Staub mehr. Neu! Fußbodenöl„Staubfeind“. Neu! Dieses Oel eignet sich vorzüglich zum Oelen von Ladenlokalen, Arbeitssälen, Jestaurants, sowie stark begangenen Wohnräumen. Als besonderer Vorzug ist hervorzuheben, daß die Räume weder gescheuert noch ausgenommen werden nüssen, nur Auskehren genügt, daher vier###### K141# n 7 54) Zeitersparnis. Ich offeriere das Le# per Titer M..50, bei Abnahme von 5 Liter M..25 per Liter. Oel=Apparate M..— per Stück. Altermarkt 62 H. 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Oestreich, Sattler, Kolumbastraße 11 0 Konzerte in Köln. Das Konservatorium hat seine diesmaligen„Prüfungsaufführungen“ mit einem dramatischen Abend der Opernschule begonnen, der am Dienstag im gut besuchten großen Saale der Philharmonie stattfand. Die Veranstaltung war bemerkenswerter durch die Trefflichkeit der Eusembleleistung, als durch den Hochstand der Einzeldarbietungen. Wie beim Wein die Jahrgänge sehr ungleich ausfallen, obschon die Pflege der Rebe immer die gleich gute und liebevolle ist, so geht es natürlich auch mit der Ernte einer Musikschule, vor allem auf dem Gebiete des Bühnengesanges. Der ungewöhnlichen Stimmtalente sind diesmal nicht viele vorhanden, es sei denn, daß man noch einige Trümpfe für die späteren Aufführungen in der Hand behalten hätte. Besonders fiel nur in der Aufführung des ersten Aktes von Gounods Faust der Tenor des Herrn Kutzner auf, eine echte Heldentenorstimme, anscheinend für die schwerstkalibrigen Partieen wie geschaffen, von großer, durchdringender Kraft, glänzend wie polierter Stahl, freilich auch stahlhart, wie das gleichmäßig tonstarke, wenig modulationsreiche Singen annehmen ließ. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich das Organ weiter entwickelt und inwieweit sich die nötige Geschmeidigkeit für Kantilenen ergeben wird. Aus den Scenen aus Joseph in Aegypten, mit denen begonnen wurde, hob sich besonders die geschmackvolle Gesangesleistung des Herrn Brischke heraus, die der Bühnenreife sehr nahe kam. Die Stimme hat freilich den ihr anhaftenden leichten Flor nicht abzustreifen vermocht, doch stört dieser Beiklang nicht, sondern verleiht ihr den individuellen Charakter, und die Höhe ist nun auch recht ausgiebig und leicht ansprechend. Auch darstellerisch bewegte sich Herr Brischke sehr gewandt. Frl. Stern, die den Beujamin gab, verfügt über schöne Stimmmittel, die sie aber noch nicht genügend in der Gewalt hat; ähnliches läßt sich von Herrn Freyberg(Jakob) sagen, dessen prächtigem Baß die Höhe noch zu schwer fällt. Schöne Baßmittel, fast zu viel für die kleine Aufgabe, verriet auch Herr Schützendorf in der Rolle des Utabal. In der schauspielerisch und deklamatorisch anspruchsvollen Partie des Simeon bewährte sich Herr Stelzmann. Dann kam der erste Akt aus Figaros Hochzeit, der einen musikalisch sehr glatten, bei der großen Schwierigkeit hohe Anerkennung verdienenden Verlauf nahm. Herr Brouwers hat gute Fortschritte gemacht, sein Figaro ließ nur wenige Anforderungen des Singparts unerfüllt, die Höhe muß noch lockerer und zuverlässiger werden. Frl. Mager war musikalisch sehr sicher und hatte offenbar den größten Fleiß auf die Darstellung verwandt, etwas weniger Mienenspiel wäre hier zwar mehr gewesen. Ihre Tongebung entbehrte in der Höhe leider häufig der Klarheit des Klanges. Als Cherubin ließ Frl. Schwertzell einen hübschen,„schlanken“ Soprau vernehmen, sie sang geschmackvoll und fand sich auch mit der peinlichen Aufgabe der Hosenrolle, obwohl der Opernklasse noch nicht angehörig, ganz gut ab. Den Grasen gab Herr Fiedler, eine gute Erscheinung, mit sympathischer Vornehmheit, die Stimme ist zwar nicht groß, aber weich und biegsam, und was hier von ihr gefordert wurde, das gewährte sie. Recht gut war Frl. Kahle als Marzelline. Herr Haering, der den Basilio gab, fand später als Mephistopheles noch reichlichere Gelegenheit, seine sonore Baßstimme wirkungsvoll zu entfalten. Daß am Konservatorium nicht nur Stimmen, sondern in erster Linie musikalische Menschen gebildet werden, zeigte sich an der fast durchweg sauberen Jutonation. Auch die Chöre in Joseph und Faust waren gut vorbereitet, und das wieder aus Schülern bestehende Orchester bewährte sich unter Klessels musterhafter Leitung, bis auf Geringfügigkeiten in den Holzbläsern und den Trompeten hinter der Sceue, in durchaus lobenswertem Grade. Natürlich hatte außer den Lehrern der Sologesangklassen auch Herr Oberregisseur Dalmonico, der scenische Leiter, sein volles Verdienst an dem guten Gelingen der Aufführungen. Kirchliches. * Köln, 13.Juni1901. Die seit 2½ Jahren hier in Köln wieder weilenden Dominikanerpatres, die einstweilen in einem gemieteten Hause an der Melchiorstraße Gottesdienst hielten, haben nun das Glück, in ihrer eigenen Wohnung, in das von ihnen erbaute Kloster — Lindenstraße— umzuziehen. Die seierliche Einweihung des Dominikanerklosters durch den hochw. Herrn Weihbischof Dr. Fischer findet am nächsten Samstag, den 15. d.., morgens halb 9 Uhr statt.— Möge dem Werk die Unterstützung wohlthätiger Katholiken auch für die Folge nicht fehlen. 6 Knechtsteden, 12.Juni1901. Der hochw. Herr Erzbischof von Köln besuchte am Dienstag die Abtei Knechtsteden, um die nunmehr aus den Ruinen erstandene Prälatur einzusegnen und das Missionshaus und die schöne romanische Kirche zu besichtigen. Im festlich geschmückten Studiensaal begrüßte Herr Pater Provinzial Acker den hohen Gast mit einigen einfachen aber herzlichen Worten und stellte Sr. Gnaden die verschiedenen Abteilungen der Klostergemeinde vor. Der hochw. Herr dankte sodann dem Herrn Pater Provinzial und der gesamten Gemeinde für den herzlichen Empfang: „Es gereicht mir zur großen Freude,“ sagte er unter anderm in seiner Ansprache,„diese Pflanzstätte der Mission besuchen zu können. Ich freue mich, daß dieselbe in meiner Erzdiöcese dieses schöne Plätzchen gefunden hat, und ich hege die Hoffnung und den Wunsch, daß recht viele tüchtige Missionare aus diesem Hause hervorgehen und daß nicht bloß einzelne Seelen, sondern daß viele Völkerschaften an dem Segen teilnehmen werden, der aus dem verdienstvollen Streben und durch die Arbeiten der Missionare, die hier ausgebildet werden, entspringt!" Nachdem der hochw. Herr die knieende Versammlung gesegnet hatte, besuchte er eingehendst mit größtem Jnteresse die Ruinen und die aus den Ruinen bereits erstandenen Gebäude der alten Abtei. Er bewunderte den kunstvollen Bau der schönen Kirche und betrachtete mit sichtbarer Ueberraschung die Sehenswürdigkeiten des kleinen afrikanischen Museums. Ebenso aufmerksam besichtigte er die verschiedenen Werkstätten, und selbst die einzelnen Stallungen durcheilte er lächelnd. Nach vollendetem Rundgang kehrte der hochw. Herr, von den Patres begleitet, in die Prälatur zurück und segnete mit den liturgischen Ceremonien dieses neue Heim der jungen Missionare ein. Möge der Segen des geliebten Oberhirten reiche Früchte tragen! X Die Sonntagskarten Köln=Horrem gelten nach einer neueren Bestimmung der königlichen Eisenbahndirektion zur Rückfahrt auch von Liblar aus, und ebenso können die Sonntagskarten KölnLiblar von Horrem aus zurück benutzt werden. Zweifellos wird diese Einrichtung von allen Sonntagsausflüglern lebhaft begrüßt werden und einen regeren Besuch der zwischen den genannten Orten gelegenen herrlichen Waldungen zur Folge haben. Besonders dürfte sich ein Ausflug in die schönen und waldreichen Gegenden bei Köttingen und Brüggen empfehlen, welche man von Liblar aus zu Fuß leicht erreichen kann. Zur Rückfahrt vermittelt die Kleinbahn passende Anschlüsse sowohl nach Horrem zu den Zügen 6,51 und 9,55, als auch zu dem um 7,28 Uhr von Liblar abfahrenden Zuge, so daß man nach Belieben um 7,24, 10,20 oder 8,07 abends in Köln wieder ein treffen kann. Vereins=Nachrichten.— 0 Eine Versammlung aller katholischen Vereine von Köln=Nippes findet am Sonntag Abend 9 Uhr im Saale des Herrn Wiesdorf(Neußerstraße) statt. Zweck der Versammlung ist Stellung zu nehmen gegen die Angriffe des Stadt=Anzeigers auf Herrn Kaplan Rohe und die religiöse Ueberzeugung der Katholiken. Alle katholischen Männer sind in der Versammlung willkommen. S Der Verein für das Missionshaus Knechtsteden machte am Mittwoch Nachmittag seinen diesjährigen Sommerausflug. Die verspätete Einzeichnung der Teilnehmer in die aufliegenden Listen hatte die Beschaffung eines Sonderzuges unmöglich gemacht, und so schien es im Anfange, daß der so beliebte Ausflug nicht zustande kommen sollte. In den letzten Tagen mehrten sich jedoch die Teilnehmer ganz bedeutend und erreichten eine Zahl wie in keinem Jahre zuvor. Mit dem Personenzuge 3,15 fuhr die stattliche Schar, unter der sich, die Strapazen der Reise nicht scheuend, der hochbetagte Herr Stadtdechant Thomas von St. Mauritius in Köln befand, nach Dormagen und von dort in Omnibussen und sonstigen Vehikels nach Knechtsteden. Nachdem im Restaurant Pingen der Kaffee eingenommen war, läuteten um 5 Uhr die Glocken der Abteikirche und riefen die Ausflügler sowie die in großen Scharen herbeigeströmten Bewohner der Umgegend zu einer Segensandacht in das hehre Gotteshaus. Auf dem Chore versammelten sich die Patres des Klosters sowie die an dem Ausfluge teilnehmenden Geistlichen. Hr. Oberpfarrer Leutzen von St. Maria im Capitol hielt unter Assistenz zweier Patres die Andacht. Während derselben sangen die Schüler und Brüder der Anstalt unter Leitung des Zöglings Heymann: Lauds Sion(vierstimmig) von Jaspers, die Lauretanische Litanei(dreistimmig) von Koenen und Tantum ergo(vierstimmig) von Oberhoffer. Zum Schlusse erteilte Hr. Oberpfarrer Leutzen den Segen, nach welchem das vom ganzen Volke gesungene Lied: Herr großer Gott, dich loben wir, mächtig den Gilbacher Dom durchbrauste. Nach der Andacht versammelten sich die Ausflügler in dem neuerbauten Studiensaal, welcher noch den Schmuck von dem tags vorher erfolgten Besuch des Hru. Erzbischofs Hubertus trug. Nachdem der Chor Willkommen von Th. Draht gesungen, richtete Hr. Provinzial P. Acker eine herzliche Ansprache an die Versammelten. Er dankte für das rege Interesse, welches die Mitglieder sämtlicher Knechtstedener Vereine in der ganzen Erzdiöcese an den Tag legten. Daraufhin kam der Redner auf den am Dienstag stattgehabten Besuch des Herrn Erzbischofs zu sprechen. Derselbe habe mit großem Interesse die Kirche und das Missionshaus besichtigt und seine große Freude darüber ausgedrückt, ein Missionshaus in seiner Diöcese zu haben. Herr Dechant Bertram aus Brühl gedachte hierauf in längerer Rede des hohen Protektors und brachte ein Hoch dem Herrn Erzbischof, in welches die Versammlung begeistert einstimmte. Nachdem noch Herr Oberpfarrer Lentzen die Zöglinge ermahnt hatte, dem an sie ergangenen Rufe treu zu folgen, brachte Herr Stadtverordneter Zilkens der Anstalt und ihrem Leiter ein Hoch aus. Zum Schlusse sang der Chor in vortrefflicher Weise Tyroler Marienlied(fünfstimmig). Ein Rundgang durchs Kloster und eine Nachsitzung bei Frau Pingen beendigte den schön verlaufenen Ausflug. Stimmen aus dem Leserkreis. [2499) Lesestoff für Wohlthätigkeits=Anstalten. Vor einiger Zeit veröffentlichte der Kölner Lokal=Anzeiger im Annoncenteile eine Bitte an das Publikum um Ueberlassung passenden Lesestoffes für eine hiesige Anstalt. Die Anzeige hatte überraschenden Erfolg. Denn schon bald nach Erscheinen derselben sahen sich die Insassen der Anstalt mit guter Lektüre für ihre Mußestunden reich versorgt. Der genannte Erfolg läßt es auch für Leiter ähnlicher Anstalten wünschenswert erscheinen, ihre Pfleglinge durch die Güte des Publikums mit guter Lektüre versehen zu können. Manche Familien halten Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, welche der Leser nach einmaliger Lektüre kaum mehr zur Hand nimmt. Solche wären froh, eine Adresse zu wissen, an welche sie überflüssiges Lesematerial abgeben könnten. Auf diesem Wege kämen viele Anstalten schnell und billig in den Besitz einer passenden Bibliothek. Vielleicht auch ließen sich nach Analogie einer Einrichtung in den Vincenzvereinen, die abgetragene Kleidungsstücke sammeln, Sammelstellen errichten für Lesematerial. Wenn die angeregte Idee zur Geltung gelangte, und, in die That umgesetzt, größeren Boden gewanne, so könnte die Sache späterhin noch immer einer zweckentsprechenden Organisation unterworfen werden. F. Sanatogen Aerztlich empfohlen als Stärkungsmiltel. BUER& Cie., Berlin 80. 10. Seite 6. Kölner Loral-Anzeiger Nr. 159 4 Freitag, 14. Juni 1901 Volksgarten. Freitag den 14. Juni, abends 8 Uhr, .Philharmonisches Concert des städtischen Orchesters. Direction: Kgl. Musik-Director Herr Prof. Joseph Schwartz. Zoologischer6 des Musikcorps des Westfälisch. Pionier-Bataillons Nr. 4, unter Leitung seines Dirigenten Herrn Alex Hubert. Am Mittwoch den 19. d. M. gemeinsamer Nachmittagsausflug mit Damen nach Klettenberg behufs Besichtigung der Cito=Fahrradwerke und der Herrmannschen Brotfabrik. Näheres besagt die persönliche Einladung. Um zahlreiche Beteiligung bitte„ 9 g BozAg Kölner Verein weibl. Angestellter zu Köln. Vereinshaus, Geschäftsstelle und Heim Klapperhof 26-23, bietet seinen Mitgliedern kostenlose Stellen= und Wohnungs=Vermittelung Rat. Auskunfts=Erteilung, freie Benutzung des Vereinshauses, Lesezimmer, Bibliothek, Musikzimmer, Vortragsaal, französische und englische Conversations=Abende, Unterrichtskurse in engl. und franz. Stenographie, Bank=Kursus 2c. Vorträge, Unterhaltungs=Abende, Turn=Unterricht. Spar kasse, sowie Hilfs= und Darlehnskasse. Die Krankenkasse gestattet den Eintritt jederzeit, bietet ihren Mitgliedern große Vorteile und entbindet von der Verpflichtung, einer Ortskrankenkasse Die Geschäftsstelle ist geöffnet: v.—11 Uhr morg., v. 12½—4 Uhr nachm., von—9 Uhr abends, Sonntags von—11 Uhr morgens. Eintrittsgeld K# 3. Vierteljährlicher Beitrag K. 1 50. Der Vorstand. I..: E. Leyendecker. 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Prolog zur Op.„Der Bajazzo“ von Leoncavallo. „Türkischer Marsch“ von Kücken. Vorspiel zur Op.„Lohengrin“ von R. Wagner. „'Arlesienne“, Suite von Bizet. a. Prélude, b. Menuett, c. Carillon. " Blumen-Walzer a. d. Ballet„Der Nussknacker“ II. " O u v e r t u r e z u r O p.„ Z a m p a“ v o n H e r o l d. : a.„ F a n t a s i e f ü r T r o m p e t e“ v o n A r b a u( V o r g e t r. v. H e r r n S c h m i d t) b.„Die beiden Grasmücken“, Polka für zwei Piccoloflöten von Désormes(Herr Krause und Riemann). „Morgenblätter“, Walzer von Strauss. (Nachdruck ist nicht gestattet.) v. Tschaikowsky. Sonntag den 16. Juni, von nachmittags 4 Uhr an: Altkölnische Kirmessfeler in den Gartenanlagen und sämtlichen Räumen unseres Gesellschaftshauses mit anschließendem Festball. Eingang nur Nöhrergasse. Fremde können durch Mitglieder der Gesellschaft eingeführt werden nach Eintragung in die bis Freitag Abend offen liegende Fremdenliste.* ##Ey Panorama International, Breitestraße 96, 1. Etage. 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