** Geschäftsstelle und Anzeigen-Annahme Marzellenstraße 20, Ecke d. Bahnhofstr. Köln fee, der er nicht em aufAnzeigen-Preis Für Köln und Dororte 12½ Ofg. die einspaltige Zeile; für auswärts 15 Ofg.— Bevorzugt verlangte Anzeigen(erste u. letzte Seite) 20% höher.— Kölner Stellen-, Dienst=, ArbeitsGesuche und=Angebote, sowie Mieth=Anzeigen bei Dorausbezahlung bis zu 10 Zeilen 5 Ofg. die Heile. Offerten-Annahme 25 Ofg täglich in jedes Haus von Röln sowie in Deutz und allen ac Vororten unentgeltlich getragen. Für Stockwerke und Hinterhäuser mit Sonntags=Beilage 30 Ofg. monatlich. General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt und Fremdenblatt. **• P P G E E E 53• —***** Se: Nr. 12.(Colonia.) Sonntags=Beilage. Sonntag, 19. März 1899. iden er Ersatz * centen und 1 käuflich. Ramp C9. sse 59. ische. nnungen. 8 8 3 ∆ Millte. 8mp Hällte.## 6 Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 19. März 1899. Ja Kinderfragen. Eine pädagogische Betrachtung.*) Wie oft hört man Eltern darüber klagen, daß das viele fragen der Kinder so viel Plage bereitet; wie oft hört man as ist eine ungemein geführtiche Ergiehunz Sturm hat einmal in einem sinnigen Märchen erzählt, wie ein Großvater, von den unaufhörlichen Fragen seines Enkelkindes zur Verzweiflung getrieben, den Ausspruch that:„Daß dirr Zunge erlahme!“ Dann aber, als sich unvermutet sein Wunsch erfüllte, freudig eines der beiden Jahre, die ihn nach der Prophezeiung des Todesengels noch zu leben vergönnt waren, hingab, nur um wieder das süße Plaudern des Enkelkindes zu Kinder, denen das Fragen verboten wird, oder deren Fragen unbeantwortet bleiben, verlieren allzu leicht die Empfänglichkeit für die Erscheinungen der Außenwelt und starren stumpf und gedankenlos in die Welt..5982 Und wie erfreut eine verständige Frage des Kindes? S erregt bei verständigen Eltern nur Freude, denn sie giebt der Beweis, daß der kindliche Geist aus dem Dämmerungsleben in des Kindes den Eltern Mauch eine Frage, die der kleine„Denker“ dem Pava vor legt, bringt diesem oft zu seinem nicht geringen Erstaunen zum Bewußtsein, daß er über den so wichtigen Gegenstand der kindlichen Wißbegierde selbst noch garnicht enn hat, und nun heißt es plötzlich, in recht späten Jahren sich nock einmal auf die Schulbank setzen, wenn man nicht vor seinem eigenen Kinde beschämt dastehen will. Das macht freilich oft Arbeit und Kopfzerbrechen; aber man wird entschädigt durch die unleugbare Thatsache, daß das fragende Kind ein geistig gewecktes und dazu ein vertrauensvolles ist. Er das weil sein Fragen beweist, daß es im Bezirk seines Gedankenreiches von Nebel verhüllt sei und hofft, daß ihm der Geist der Erwachsenen, deren Kräfte es darin wie in anderen Stücken überschätzt, gleich einer Sonne Licht gewähre. Nur an Menschen aber, die es achtet und liebt, richtet es seine Fragen, nie an fremde, gleichgültige oder gar abstoßende, und deshalb können der Vater und die Mutter aus den Fragen des Kindes ersehen, daß dasselbe voll Vertrauen zu ihnen aufblickt. Freilich nicht jede Frage des Kindes beweist, daß das Kind ein kluges ist. Die müßige Frage der Neugier:„Was giebt9 heute zu Mittag?" oder:„Wird mir die Tante etwas mirbringen?“ sind weiter nichts als Beweise der Naschhaftigkeit und Begehrlichkeit des Kindes. Die Frage aber, mit der kürzlich ein Kind meiner Bekanntschaft seine Angehörigen in nicht geringe Verlegenheit setzte:„Ist eine Fliege christlich oder jüdisch?“ beweist, daß sich der kleine Kopf mit Dingen beschäftigt, die er irgendwo in der Umgebung aufgeschnappt und die nun in ihm garen und ein Ringen nach Erkenntnis in ihm wachrufen. Bei einer solchen Frage wird und muß der Vater nach einer Erklärung suchen, die das kindliche Fassungsvermögen nicht übersteigt, und mit ernstlichem Bemühen wird ihm das auch gelingen...„ Ein wenig entwickeltes Kind frägt nur nach Was, Wo und Wann; ein fortgeschrittenes Kind dagegen erkundigt sich ofter nach dem Wie und dem Warum und tritt so oft genug sogar in das Gebiet der übersinnlichen Gedanken. Ein flatterhaftes Kind wird sich auch in seinen von einem stand zum andern überspringenden Fragen leicht als flatter ast ofenbaren, während sich, dse, Ftetigteit eines Kindes in den raft offenbaren, wihrend sich eir=5 Fortspinnen eines Gedankens leicht zeigen wird, indem es aus einer Frage die andere dann folgert. Ein Vater beschrieb einmal seinen Besuch eines zoologischen Gartens mit seinem vierjährigen Knaben in der folgenden Weise: Ich hatte die Erwartungen des Knaben durch recht lebhafte Schilderungen der bevorstehenden Genüsse auf das Höchste gespannt. Ich hatte ihm das Brüllen des Löwen, das Geschrei der Papageien, das Girren der Lachtauben so deutlich und naturgetreu zu Gehör gebracht, wie es meine schwachen Sprachwerk erlaubten. und der. Oizrsg, iugr Eian iurtig, gziechen Geare, tha 38.* ).Neu! 300, Kind. 20 gen Köln. ländten, und der Jsungeioneo zeugung durchdrungen, daß jegliches Tier im zoologischen Garte verpflichtet sei, sich mit einem mehr oder weniger originellen Laut vor ihm zu produzieren. In der gespanntesten Erwartung betrat Karlchen an meiner Seite den Garten. Ich hatte mir vorgenommen, ohne bestimmten Plan mit dem Jungen umyerzustreifen. Der Zufall führte uns an das Elefantenhaus. Nachdem Karlchen den ersten Schreck beim Anblick der riesigen Die überwunden, stellte er die Frage an mich:„Sag“ mal, Papa, wie schreit denn der Elefant? Schreit er=van= oder mun Abdruck ist nicht gestattet. Gesetz vom 11.Juni70,§§ 7 u. 10. D. Red. „Das weiß ich nicht, Karlchen,“ gab ich offen zur Antwort, aber ich glaube, er schreit gar nicht.“ Der ungläubige Blick des Jungen sagte mir, daß er dieser Erklärung starkes Mißtrauen entgegensetze. „Unser Gretchen schreit doch auch,“ sagte er endlich,„und wird doch wohl dieser große Elefant schreien können. Wie sch er denn, wenn er zu seiner Mama will „Das kann ich dir nicht sagen, mein Sohn. „Nicht wahr, seine Mama ist noch viel größer als er: Die ist wohl so groß wie ein Kirchturm?"„„„ „Ich glaube kaum,“ gab ich zur Antwort,„aber sie ist gewiß „Bitte,“ fragte Karlchen weiter,„sage mir doch, kann der Elefant auch Kikeriki schreien?" „Ich glaube nicht,“ sagte ich verzweifelt.„Komm, wir wollen Wir kamen an die Käsige der Raubtiere, der Löwen, Tiger „Bitte, Papa, sage mir doch, können die Löwen auch Fliegen fangen?" fuhr der unermüdliche Kleine fort. Weshalb fragst du das?“ 80— Ich weiß es nicht,“ antwortete der Junge aufrichtig.„Aber der Onkel August kann Fliegen fangen. Warum ist der Onkel August kein Löwe?" Mein Kind, das kann ich dir nicht sagen. „Aber wenn er hier in dem Käfig säße, dann ware er wohl ein Löwe? Könnte er dann auch Bier trinken: Großpapa sagt immer, er solle nicht sein ganzes Taschengeld für Bier ausgeben. Bekommen die Löwen auch Taschengeld?" Nein, mein Junge, das bekommen sie niemals. Die Löwen haben überhaupt kein Geld. Aber komm', wir wollen gehen, es sind noch viele Tiere zu sehen.“ Wir kamen zu den Kamelen. Der Junge fragte mich nach dem Namen der Tiere, und ich nannte ihn.„Nicht wahr, Papa, fragte er,„die Kamele sind immer sehr alt?“ „Weshalb glaubst du das?“ B6## Nun, der Onkel Adolf sagt ja immer zum Onkel Fritz: altes Kamel! Oder ist nur der Onkel Fritz ein altes Kamel? Aber weshalb hat er denn nicht so viele Beine wie sprich doch nicht so einfältig, Junge,“ sagte ich;„wie kannst du denn dieses Tier mit dem Onkel Fritz vergleichen Wir durchwanderten langsam den Garten und kamen an den Bärenzwinger. Weshalb schütteln denn die Bären immerfort den Kopf: fragte der Junge.„Nicht wahr, das thun sie, weil sie sich wundern? Sie wundern sich wohl, weil die Leute immer hier stehen und in den Käfig hineinsehen? Nicht wahr Papa, wenn du ein Bär wärest, dann würdest du auch den Kopf schütteln: „Gewiß würde ich das,“ sagte ich, da ich beim besten Willen keine andere Antwort zu geben wußte. Aber du bist kein Bar,“ sagte Karlchen in sehr beruhigtem Tone.„Ich weiß, was du bist. Du bist ein liebes Herz.“ Das ist schön von dir, daß du das sagst,“ entgegnete ich im Gefühle väterlicher Genugthuung.„Aber jetzt wollen wir gehen, ich bin müde.“ Ich dankte dem Himmel, als wir endlich zu Hause angelangt waren, und wer jemals von einem so fragelustigen Kinde in ähnlicher Weise ins Examen genommen worden ist, wird das wohl nachempfinden. Vielleicht mag der Bericht erfunden sein; die Fragelust eines Kindes und die Verlegenheit des Vaters gegenüber derselben aber ist gut geschildert. Ja, die Verlegenheit der Eltern gegenüber fragenden Kindern ist allgemein. Selbst gebildete Eltern, welche über die Erziehung ihrer Kleinen nachdenken, wie es ihre Pflicht ist, wissen sich va oft nicht zu helfen. ollen sie dem fragenden Kinde unter allen Umständen ant worten? Sollen sie auch dann dem Kinde Rede stehen, wenn sie nicht sicher sind, die richtige Antwort geben zu können? Sollen sie ungelegene Fragen abzulenken suchen oder einfach mit dem Bescheide„Das weiß ich nicht!“ oder„Das kann ich dir nicht erklären!“ abweisen? Das einfache Abweisen der Frage ist meines Erachtens durchaus falsch. Das Kind verliert das Vertrauen zu dem, an den es die Frage richtet. im Gedächtnis haften geblieben, als Erklärungen, die ich weit später in Büchern gelesen. Der kleine Schweizerknabe, dem Schillers Tell von Ländern erzählt, wo es keine Berge giee#, hat gewiß diese kurze Antwort seines Vaters treuer bewahrt, als wenn er in einer modernen Schule Ausführliches von den Tierländern gehört hätte. Solche gelegentliche Antworten des Vaters hasten deshalb stark im Gedächtnis des Kindes, weil sie auf die besonderen Liebhabereien, Gewohnheiten und Eigenheiten des Kindes und seiner Umgebung Bezug nehmen können, was bei den allgemeinen Erklärungen, die der Lehrer giebt oder die das Kind im Buche findet, nicht der Fall sein kann. Aber freilich, manchmal sind die Eltern selbst nicht im stande, zu antworten. Kinder und Narren fragen, wie das Sprüchwor sagt, mehr als sieben Weise beantworten können, und nicht jeder Nun, mit einiger Mühe wird uckan öfter eine Autwort geben können, als es im ersten Augenblick den Anschein hat, und wo man nicht gleich Bescheid weiß, wird es sicherlich besser sein, sich einige Bedenkzeit auszubitten— einen Vorwand dafür wird man leicht finden— und die Antwort später geben. Das ist immerhin besser, als wenn man die Antwort übereilt und eine solche giebt, die dem Fassungsvermögen des Kindes nicht anNichts ist aber gefährlicher, als das fragende Kind wegen seiner Fragelust zu verspotten oder einfach zur Ruhe zu weisen, weil es sich dann daran gewöhnt, ernste Fragen ebenso leicht zu behandeln. Weit richtiger ist es dann, in heiklen Fragen, z. B. über religiöse Dinge, das Kind zu vertrösten mit dem daß es solche Dinge noch nicht verstehe, oder seine Fragelust durch eine ablenkende Antwort auf andere Dinge zu weisen. Diejenigen Eltern, die sich ihrer vollen Erziehungspflicht bewußt sind und die rechte Liebe zu ihren Kindern haben, werden leicht einen solchen Ausweg finden. Dem fragenden Kinde ist seine Frage etwas ungemein Wichtiges, gewissermaßen eine Herzenssache. Wer Kinder beim Fragen beobachtet und sieht, wie die Augen dabei funkeln und mit welcher Wichtigkeit es die Antwort weiterträgt mit der Bekräftigung:„mein Papa hat es mir gesagt!“, der wird sehr bald empfinden, wie wichtig dem Kinde auch die unbedeutendste Frage erscheint, und wie unrecht es daher ist, die Frager kurzer Hand Mir selbst sind aus meiner Kinderzeit Erklärungen, die mir mein Vater gab— es sind über dreißig Jahre her—, fester 2. Cochem, 12.März99. In der Nacht von gestern auf heute wurde auf der Straße von hier nach Büchel der auf dem Heimweg befindliche Wirt und Bierhändler Thomä von Büchel ermordet und seiner Barschaft beraubt. Erst am Morgen wurde von Passanten Pferd und Wagen mit der Leiche aufgefunden. Von dem Thäter a Düffeldorf, 14.März99. Der diesjährige Rosenmontagsua hat 20,344 M. gekostet; aufgebracht hatte das Komitee durch seine Sammlungen 20,500 M. Der Ertrag des Armenwagens belief sich in diesem Jahre auf nur 606 M. Man führt das allgemein auf die Annahme der Bevölkerung zurück, die Gelder nützten den Unterstützten in sofern nichts, als die Stadt bei de. Armenunterstützung diese außerordentlichen Zuwendungen in Abzug bringe. Um verartigen Eventualitäten aus dem Wege zu gehen, beschloß das Komitec, 256 M. den katholischen, 150 M. den evangelischen und 50 M. den jüdischen Kirchengemeinden zuzuwenden und den Rest einer bestimmten armen Familie zukommen zu lassen. 12.=Gladbach, 14.März99. Zwischen mehreren jungen Fabrikarbeitern entstand heute Mittag um ein Uhr auf der Viktoriastraße eine Schlügerei. Hierbei feuerte einer mehrere Revolverschusse ab, die einen Beteiligten trasen und dessen Tod in wenigen Minuten zur Folge hatten. Der Thäter sowie noch drei andere Beteiligte wurden Dortmund, 14.März99. Für den Kaiserbesuch in Dortmund werden die großartigsten Vorbereitungen geiroßen. Gestern Abend tagten im Stadtverordnetensitzungssaale verschiedene Kommissionen, um über die bei Gelegenheit der Anwesenheit des Kaisers zu veranstaltenden Festlichkeiten zu beraten. Hr. Oberbürgermeister Schmieding teilte zunächst mit, daß der kaiserliche Hofzug zuerst den Bahnhof Dortmund durchfahren und an der Station Rauxel halten werde. Hier werde der Kaiser mit Gefolge den Zug verlassen und der Wagen bis zum Kanal fahren, wo am Hebewerk in Henrichenburg eine kurze Feierlichkeit stattfinden wird. Das Hebewerk wird vor den Augen des Kaisers in Thätigkeit treten. Die Weiterfahrt geschieht per Dampfer auf dem Kanal nach Dortmund, wo am Hafen der wesentlichste Teil der Begrüßungsfestlichkeiten sich abspielen wird. Der Kaiser besichtigt dann die Neuanlagen der Unton, die Schiffsbauwerft und andere am Hafen belegene industrielle Etablissements. Der größere Teil der Ehrengäste fährt darauf direkt zum alten Rathause, wohin der Kaiser etwa eine halbe Stunde später über die Mallinckrodtstraße, Münster= und Brückstraße ebenfalls begiebt. Hier soll ein Gabelfrühstück stattfinden. Am Burgthor wilr zwischen dem Lindenhof und dem Teichgraberschen Hause das alte Burgthor wieder aufgebaut. Nach dem Frühstück ist eine Wagenfahrt nach dem Kaiser Wilhelmstein in Aussicht genommen.##e Weiterfahrt des Kaisers erfolgt wahrscheinlich gegen 4 Uhr nachmittags mit der Ryeihen Bahn. Falls die Kaiserin ihren hohen Gemahl begleiten wird, ist noch die Besichtigung verschiedener Wohlthätigkeitsanstalten in a 1 4. M ä r z 9 9. A u f G r u b e V i k t o r i a b e i L i t t f e l d r i ß während der Auffahrt das Seil des Förderkorbes, auf dem sich drei Bergleute befanden. Dieselben konnten nur als schrecklich verstümmelte Leichen zu Tage gebracht werden. Das Förderseil war erst am Tage vorher durch ein neues ersetzt worden; auch die Fangvorrichtung versagte, so daß der schwere Förderkorb etwa 200 Meter hinab in die Tiefe stürzte A * Seite 2. * Essen, 14.März99. Drei verwegene Straßenräuber erhielten heute vor den Schwurgerichte ihre verdiegte Srafe. Die ugeng, lichen Burschen hatten einen Ingenieur auf der Straße, vonz Steele nach Höntrop überfallen, blutig geschlagen und aller Sachen verauet, die er bei sich hatte; sogar die Schuhe hattent ve Pag, igergr, ähnlicher Weise beraubten sie an einem anderen Tage einen Wirt auf dem Bege von Esen nach Rellinghausen. den einen Burschen zu zwölf, den anderen zu zehn Jahren Zuchthaus; 4 Alud der Belz, I. Meazsl. Pech. oi, PPzsehige, Daur wurde durch einen in nicht öffentlicher Sitzung der Strafkammer des Landgerichts Frankenthal erlassenen Beschluß eine Angelegenheit endgültig erledigt, die s. Z. viel Aussehen erregt hat. Der Ludwigshafener Pfälz. Kurier hatte im Jahre 1891 eine Zuschrift veröffentlicht, in welcher dem Landtagsabgeordneten und Burgermeister W. Müller in Haardt, einem kleinen Weindorfe bei Neustadt, die Fälschung zweier Gemeinderatsprotokolle vorgeworfen wurde. Der Angeariffen, streugte eine Beleidigungsklage gegen den verantwortlichen Redakteur dieses Blattes an und erzielte eine Verurteilung desselben zu 1200 M. Geldstrafe. Auch der protestautische Orts geistliche wurde wegen ähnlicher Anschuldigungen gegen Müller 600 M. verurteilt und im Zusammenhange mit dieser in den Ruhestand versetzt. Als Verfasser des ersten Artikels bekannte sich nach Ablauf der Verjährungsfrist zur Klageerhebung Fritz André in Haardt, der auch die Sache weiter verfolgte. Zunächst gab es eine Reihe von Beleidigungsklagen, die in verschiedenen Flugblättern von beiden Seiten breitgeschlagen wurden. Aber auch mehrere Anklagen wegen Meineid entwickelten sich daraus. Sogar in 84jähriger Bürgermeisterei=Beigeordneter kam wegen Falscheides vor die Schranken der Strafkammer, wurde aber mit Rücksicht auf seine Altersschwäche freigesprochen, Dagegen gelang Lez, zgtpgeseptgg mühungen der Interessenten in einem anderen Falle der Nachweis des Falscheides und dadurch indirekt die Ueberführung Müllers. Der nun mehr gegen ihn erhobenen Anklage wegen Fälschung amtlicher Urkunden entzog er sich durck Vergistung in Amsterdam. Sein damaliger Gemeindeschreiber Schäfer, der um die Fälschungen mindestens etwas wissen mußte, verschwand plötzlich nach Amerika. Selbstverständlich strebten nun die beiden Verurteilten das Wiederaufnahmeverfahren an, und in der That wurden die gegen sie seiner Zeit ergangene verurteilenden Erkenntnisse aufgehoben und die Rückerstattung der bezahlten Geldstrafen und Gerichtsgebühren E Mannheim, 15.März99. Baudendiebstähle großen Umfanges sind bei dem großen Warenumschlag in den hiesigen Hafen nichts Bemerkenswertes und nichts Neues. Alle Prozesse dieser Art übertrifft aber der Sack diebstahls=Prozeß, der drei Tage r. hiesige Strafkammer beschäftigte. Nicht weniger als 36 Personen erschienen auf der Anklagebank, und die Zahl der hiesigen firmen gestohlenen Säcke beziffert sich auf über 140,000 Stück im Werie von rund 42,000 Mark. Als Hauptdiebe sind vier Magazinarbeiter und als Haupthehler fünf Bäckermeister und ein händler angeklagt. Die Vermittelung zwischen Dieben und Hehlern haben in den meisten Fällen Fuhrknechte besorgt. Als weitere: geklagte wegen Hehlerei gesellen sich zu den Hauptgruppen die Ei käufer der Sackhandlungen, welche den Bäckern die gestohlenen Säcke abkauften. Die Diebstähle beginnen bereits im Jahre 1891, die letzten kamen kurz vor den ersten Verhaftungen Ende September v. J. vor. Von den bestohlenen Getreidefirmen hat allein die Firma Salomon Z. Danon einen Verlust von 43,000 Sücken zu ver zeichnen. Die Bäckermeister wurden zu Zuchthausstrafen von 1½2 bis 2 Jahren, ein Sackeinkäufer und ein Fuhrknecht zu strafen von 1 bis 1½ Jahren, die übrigen Angeklagten zu Gefänguisstrafen von 20 Tagen bis 3 Jahren verurteilt. Erhandtiing und alles zur Abstimmung drängte. Auch der Abg. Richter, der später zu Worte kam, trug dieser Sachlage Rechnung. Die Abstimmung selbst ergab Ablehnung der Regierungsvorlage, aber auch die Kommissionsbeschlüsse wurden abgelehnt. Dieses Ergebnis hatte zur Folge, daß die Gerüchte von einer Krisis, einer drohenden Auf lisung des Reichstages sich verstärten. Freilich blieb die sich dabei aufdringende Frage unbeantwortet, weiche Sprteite von einer Neuwahl zu erwarten seien und wem diese Vorteile eventuell zufallen würden. Die einen Augenblick anscheinendernst gespannte Lage beruhigte sich schnell wieder bis zu der schon am Donnerstag stattgehabten dritten Lesung der Militärvorlage, ja sie war so geklärt, daß überhaupt keine große Debatte mehr stattfand. Tiese Klärung war die Folge einer vom Centrum eingebrachten Resolution, welche an den Kommissionsbeschlüssen festhielt, dagegen die Bereitwilligkeit des Reichstages erklärte: wenn bei der Ausführung des gegenwärtigen Gesetzes die nachweisliche Unmöglichkeit sich ergebe, mit einer Friedenspräsenzstärke von 495.500 Mann die zweijährige Dienstzeit bei den truppen aufrechtzuerhalten, schon während des nunmehr beginnenden Quinquennats in erneute gesetzgeberische Erwägungen über die Bemessung der Friedenspräsenzstärke mit den Regierungen einzutreten. Aus den Verhandlungen dieser dritte.„Tesung stachen besonders hervor die Ausführungen des Abg. Lieber, welcher den Standpunkt erläuterte, von dem aus das Centrum zu seinen vermittelnden Vorschlägen gekommen sei, um eine reichsbudgerlose Zeit, eine Krisis zu vermeiden, die in ihrem Fortgang und Ende unabsehbar sein werde. Ein besonderes Gewicht legte Abg. Lieber auch diesmal auf die zweijährige Dienstzeit. Abg. Richter a. Was draußen vorgeht. Am Dienstag ging der Reichstag zu der zweiten Be ratung der Militärvorlage über. Nach den Vorgängen in der Budgetkommission hatte man eine ziemlich glatte Erledigung er wartet, da die Centrumsanträge, die den Wünschen der Regierung soweit wie zulässig entgegenkamen, die Zustimmung der Mehrheit gefunden hatten. So schien in Aussicht zu stehen, daß der Reichstag im Plenum die Beschlüsse der Kommission zu den seinigen machen werde. Aber es war plötzlich„etwas dazwischen ge kommen“, und dies beeinflußte die Haltung der Regierung, speciell des Kriegsministers in einer Weise, daß eine amtliche Erklärung erfolgte, wonach die verbündeten Regierungen auf den Abstrich von 7006 Mann als auf eine entscheidende Aenderung ihrer Vorlage nicht eingehen könnten. Die Konservativen und Nationalliberalen, die in der Kommission durch ihre Vertreter für die Centrums anträge zur Regierungsvorlage hatten stimmen lassen, besannen sich jetzt eines andern und suchten den Reichstag für die Re gierungsvorlage sans phrase zu gewinnen; sie luden ein Opfer des eigenen Verstandes zu bringen ein mit Rücksicht darauf, daß die Militärverwaltung allein sachverständige Instanz für die Beurteilung der militärischen Bedürfnisse sei; der Reichstag sollte alio seine Entschließung den Wünschen der Regierung unterordnen. Gegen diesen blinden Autoritätsglauben brachte Abg. Lieber in einer bedeutenden Rede eine Reihe durchschlagender Argumente vor. Der Centrumsredner zeigte an den Vorgängen der letzten zehn Jahre, wie schwankend das Urteil der nach nationalliberaler und konservativer Ansicht eine unbedingte Antorität darstellenden militärischen Sachverständigen sei, wie es sogar bei einem und demselben Kriegsminister wechsele. An die unbedingte Autorität der Militärverwaltung glaube ja schon nicht einmal eine ihrer Schwesterbehörden, die Reichsschatzverwaltung, die zu dem, was der Kriegsminister auf dem Herzen hat, noch lange nicht immer und Amen sagt aus dem einen Grunde, weil der Minister zur die Bedürfnisse seines Ressorts mehr Verstädnis habe, als die Vertreter eines anderen. Abg. Lieber betonte sehr scharf die verfassungsmäßige Seite der vorliegenden Frage, einerseits das budgetrechtliche Mitwirken des Reichstages, andererseits dessen Verantwortlichkeit vor dem Lande hinsichtlich der finanziellen und der persönlichen Seite der militärischen Forderungen. Es handele sich keineswegs nur um die„paar Millionen“ mehr, es handele sich auch um 1000 Köpfe mehr. Was das letztere angeht, so hielt Abg. Lieber der Rechten ihre Klagen vor, die sie wegen der Leutenot auf dem Lande erhebe, die sie aber über dieser Militärvorlage vergesse. Unter der Heiterkeit des Hauses führte der Heeres ein Hundertstel der Bevoilerungszahl verragen musse. gesehen davon, daß sich dieses Verlangen nicht rechtfertigen läßt durch eine auf längst veraltete Verhältnisse sich gründende Rech nung, sind wir thatsächlich heute so weit, daß die Präsenzstärke ieber auch diesmal auf die zweijährige Dienstzeit. Abg. Richter fand es selbstverständlich, daß während des Quinquennats im Falle des nachgewiesenen Bedürfnisses der Reichstag der Regierung weitere militärische Wünsche erfüllen musse, wollt aber eben darum nichts von einer eine solche Zusage enthaltenden Resolution wissen. Die Konservativen meinten, die Regierung müsse den vom Reichstage gebotenen Finger schon gleich binnen Jahresfrist ergreifen. Soweit ging selbst der Reichskanzler nicht, welcher der Bundesregierung nur vorbehielt, binnen der nächsten fünf Jahre mit neuen Anträgen zu kommen.. Nach den Wendungen des Fürsten Hohenlohe zu urteilen, sind solche Anträge aber auch ziemlich sicher. Die Schlußabstimmung ergav— timmen für und 132 Stimmen gegen die Militärvorlage. Bei der Beratung des Kultusetats im Preußischen Abgeord netenhause wurden zum Titel katholische Bistümer verschiedene Auregungen aus dem Centrum laut. So wies Abg. Danzenberg darauf hin, daß die Staatsregierung den Bedürfnissen der protestantischen Kirche sich merklich freundlicher gegenüber verhalte als denjenigen der katholischen Kirche. Die Regierung stellte sich auf den tandpunkt, daß die jetzigen Leistungen des Staates an die katholische Kirche auf einem Uebereinkommen zwischen Regierung und Kurie beruhten, also nicht erhöht werden könnten. Das ist eine engerzige, freilich auch für den Staat sehr bequeme Auffassung, die dem Sinne nach ganz und gar dem Charakter der Staatsleistungen widerspricht, da letztere doch eine Entschädigung fur Vorteile sind, die dem Staate aus Kirchengut erwachsen, Vorteile, die mit der fortschreitenden Zeit an Geldeswert stets zunehmen, während or Regierung die Bedürfnisse der Kirche durchweg als stagnierend, ja als fossil ansieht, oder sich so stellt, als müsse sie das thun, weil das so in Rom verlangt werde. Ein Regierungskommissar erläuterte dies dadurch, daß er den vom Abgeordneten Danzenberg ausgesprochenen Wunsch nach einem Staatszuschusse für ein eventuell neu zu errichtendes Bistum Nachen mit dem Bemerken abwies, in Rom werde man eine solche„Einmischung des Staates in feldzuges gegen den deutschen Kaiser aus Anlaß von dessen Telegramm an den Präsidenten Krüger, hat in Berlin vorgesprochen, um vom deutschen Reiche eine Konzession zu erwirten. Tiese: Zugeständnis betrifft den Bau der englisch=afrikanischen NordSüdbahn, welche Rhodes gern durch Deutsch=Ostafrika, legen möchte, statt durch den Kongostaat, wie er früher vor hatte. Ob die Trace durch deutsches Gebiet leichter ist, ob Phodes hofft, größere wirtschaftliche Vorteile auf deutschem Gebiete zu erlangen, das ist noch nicht entschieden. Es ist bei dieser Gelegenheit allgemein, in der Presse wie im Reichstage, die Erwartung ausgesprochen worden, daß das Reich einem so geriebenen Geschäftsmanne wie Rhodes alle Bedingungen auferlegen wird, welche zur Wahrung der Hoheitsrechte und Wirtschaftsinteressen Deutschlands nötig sind. Auf den Philippinen haben die Amerikaner zu dem angekündigten„entscheidenden“ Schlage gegen die Tagalen ausgeholt. aber es war kein entscheidender Schlag, vielmehr ein Anfang, und dazu kein besonders viel versprechender, dessen Wirkung über die Vorstädte von Manila nicht hinausreichte. Wenn es jetzt heißt, die Amerikaner bereiteten den Angriff auf Malolos, den Sitz der Regierung der Eingeborenen, vor, so steckt darin viel strategischer und geographischer Optimismus; denn dieser Ort in sieben deutsche Meilen von Manila entfernt, und der Weg dahm wird keinesfalls ein Spaziergang sein. In Madrid ist die Summung gegen die Amerikaner bedeutend verschlechtert worden durch die Nachricht, daß General Otis die Auslösung der 7000 spanischen Gefangenen aus den Händen der Tagalen verboten habe, weil die Tagalen das Geld zur Kriegführung benutzen könnten und würden. Da kann es in der That nicht wenigen spanischen Gefangenen in den Sinn kommen, lieber mit den Tagalen in Freiheit gegen die Amerikaner zu kämpfen, als in drückender Gefangenschaft zu schmachten. Angebote in diesem Sinne sind ihnen mehr als einmal gemacht worden. Für das Verhältnis zwischen Amerikanern und Deutschen auf den Philippinen ist ein Vorkommnis von erfreulicher Bedeutung. Eine in Manila für die amerikanischen Soldaten erscheinende Zeitung hatte die Deutschen Manilas des geheimen Einverständnisses mit den Tagalen beschuldigt. Der deutsche Konsul machte den General Otts auf diese Treibereien aufmerksam. General Otis unterdi#ckte die deutschfeindliche Zeitung einfach und erlaubte ihr Wiel rerscheign erst, als der Redacteur wegen seines Unrechtes um Entschuld gung gebeten und für die Zukunft Besserung gelobt hatte. In der ersten Nummer, die nach Aufhebung des Verbotes heraus kam, mußte die Redaction einen Artikel veröffentlichen, worm entsprechende Erklärungen abgegeben wurden. Der Vorfall er eignete sich noch vor der Uebernahme des Schutzes der Deutscher durch die Amerikaner. eine kirchliche Angelegenheit“ möglicherweise ablehnen. Wir würden uns nicht wundern, wenn hier und da diese Aeußerung als Hohn aufgefaßt würde, wenn auch der Regierungsvertreter seinen forten diesen Sinn wohl kaum gegeben haben dürfte. Abgeordneter Mooren Bemerkenswert v. Eynern für liken hinsicht Regierung regte eine Dreiteilung der Erzdiözese Köln an. war, daß selbst der nationalliberale Abgeordnete eine baldige Erfüllung der Wünsche der Kathoder konfessionellen Friedhöfe eintrat. Auch die iih der konsessionnn negierung bekundet in diesem Punkte weiteres Entgegenkommen. Die Altkatholiken Preußens fühlen sich nicht angenehm berührt durch die Ablehnung der von der Regierung vorgeschlagenen Erhöhung des Staatszuschusses zu ihren Seminaren um 600 M. der Kultusminister selbst meinte, daß die altkatholische Bewegung die auf sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt habe und gab damit thatsächlich die Position preis. Die Konservativen waren geteilter Meinung über den Kredit, ja ein Teil derselben e duech den Grafen Limburg=Stirum erklären, daß die kirchen politischen Wirren abgeschlossen seien, was so viel hieß, als man wolle eine Bewegung nicht unterstützen, die den Kampf gegen die katholische Kirche bedeute. Auch wolle man nicht weiter gehen in der Beihülfe für die Altkatholiken, weil sonn andere nicht staatlich unterstützte Religionsgesellschaften ebenfalls ein Recht zu fordern hätten. Im Namen des Centrums führte der Abgeordnete Porsch aus, daß das Altkatholikengesetz ein Kampf gesetz sei, dieses müsse revidiert werden in dem Sinne, daß die Altkatholiken nicht mehr als zur katholischen Kirche gehörig vom eate angesehen würden. Das fordere die Gerechtigkeit gegen die römisch=katholische Kirche. Mit geringer Mehrheit wurde die Erhöhung des Altkatholikenkredits abgelehnt. Bei den weiteren Verhandlungen traten die Centrumsabgeordneten v. Heereman, Danzenberg und Schmitz für die Rechte der Kirche auf dem Schulgebiete, speziell dem Gebiete des Religionsunterrichts in der Schule ein und wiesen nach, wie die Regierung trotz den wiederholten Vorstellungen der Bischöfe an dem kulturkämpferischen Schulerlasse des Kultusministers Falk festhält, obschon auch sie selbst nach eigenem Eingeständnis dessen Folgen unangenehm empfindet. Ferner wurde eingehend die Vorbildung der Volksschullehrer, die leider oft eine Verbildung sei, die Ueberbürdung der Gymnasial= lehrer und der Büreaukratismus in der Behandlung des Volksschulwesens eingehend behandelt. Auch der Streit der Stenographie=Systeme wurde in das Abgeordnetenhaus hineingetragen, indem Anhänger der verschiedenen Systeme der Regierung verer Einführung als Lehrgegenstand empfahlen. Cecil Rhodes, der Kap=Napoleon und Organisator des Jamesonschen Raubzuges nach Transvaal und des englischen Preß60 Aus dem Parlament. Bei Beginn der Debatte über.. Kultusctat wurde bemerkt, daß Kultusminister Bosse zum Size des Abgeordneten Danzenberg trat und ihm die Hand schüttelte. e Abgeordneter machte darauf die Bemerkung: Was war das nun vom Herrn Minister Bosse? War's'ne Pose oder war's'ne Posse? ** Die Kantive. Hieselbauer zum Huberbauern(dessen W schwer erkrankt ist):„Na, Huber, wie geht es deinem Weib?“ Huo# hauer(mißmutia):„A, i bin net besonders zufrieden.“ Hiesebauer: vo! Is denn vielleicht wieder schlimmer geworden?“ Huberbauer: „Naa, naa—'s gehr eben schon wieder bersger..gr.. 115 wann klappert denn die Klapperschlange?" Der kleine Moses: 29 Kindliche Logik, Paulchen:„Papa, erjähltest du neulich nicht mal,(s war Miternacht, als du das. Licht, der Welt erblicktelteVater:„Ganz recht, mein Sohn!" Paulchen:. Dann war das Licht, welches du bei deiner Geburt erblickt hast, wohl ein Stearinlicht oder eine Petroleumlampe?“ Kölner Kirchen=Kalender. Die frühesten heiligen Messen werden an Sonn= und gens um 5 Uhr im Dom und in der St. Josephs=Kapcue(Streitzen gasse)— die spätesten um 11½ Uhr in Minoriten und in Sr. Maria Sonntag, 13. März. Fünfter Sonntag in der heiligen Fastenzeit.(Evangelium: Die Juden suchen Jesum zu steinigen. Johannes VIII, 46—9 Mit dem heutigen Sonntage beginzt die österliche Zeit, welche bis zu Sonntage nach Christi=Himmelfahrt einschließlich dauert.— Kinder=Kommunion: In St. Martin, St. Severin(Ma chen), St. Maria=Hilf(Mädchen), St. Alban, St. Maria-y. 35 St. Heter; morgens 3 U r Feier der ersten heiligen Kommunio der Zöglinge der Taubstummen=Anstalt.— In St. Albau: nachmittags 41. Uhr Versammlung der Bruderschaft von der immerwährenden Hule mit Predigt.— In St. Maria=Hilf: abends ½7 Uhr Predigt m Fest des heuligen Josef, Schutzvatron, der Kiche. In St. A Hauptfest der Bruderschaft vom heiligen Josef. In der heilignn 2##am geno um 157 Uhr gemeinschaftliche heilige Kommunion, ½ 10 Uhr Hochal nachmittags 195 Uhr Andacht zu Ehren des heiligen Jose, 5 Uhr Fest predist, danam Aufnahme in die Bruder chaft, Complet, Litanei und schlun.— In Stmanritius: morgens 9 Uhr Hochamt, nachmittgzs 5 Uhr Andacht mit Festpredigt zu Ehren des heiligen Martin mit vollkommenem Ablaß: morgens ½10 Uhr feistiichtin in amt, abends 6 Uhr Andacht mit Festpredigt.— In S# Mari Kuvfergasse mit vollkommenem Ablaß: morgens ½10 Uhr Hochan. nachmittags 5 Uhr Predigt. abends 6 Uhr Complet und sakramental Umgang.— In St. Pantaleon in der Schnurgasse: Iidan,— St. Puntareonrrg.„ 55i3 mit Isstündigem Gebet und volkommenem Ablaßz, morzets Hochamt, 11 Uhr letzte heilige Messe, nac mittags 3 Uhr Betstunde für die Marianische Kongregation. 3 Uhr. sosefs=Andacht mit Predigt, abends 6 Uhr Complet.— In der Kavenz, der Barmherzigen Schwestern(Severinstraße): nachmittagso nlt: elch. Steistadzes=lose, uldoneagseszagsesz, Ve Shesliee margens.7 Uhr heilige Messe, gemeinschaftlicher Kommunion enender Männer=Kongregation. “ ria im Capitol: nachmittags 5 Uhr Fasten=Andacht.! von.=10 lst.— J, St. Gereo, abends6 Kölner docal-Anzeiger Nr. 76= vonntag. 19. März 1899 cten: Seite 3. sen Telesprochen, Dieses m Nordka legen satte. Ob es hofft, zu erieser Gedie Erso gegen aufind Wirtem angeausgeholt, Anfang, kung über i es jetzt olos, den darin viel ser Ort ist Leg dahin die Stimrden durch spanischen sabe, weil inten und spanischen Tagalen in ckender Ge sind ihnen is zwischen ein kleines Manila für hatte die it den Ta eneral Oti rdrückte die ererscheinen Entschuldihatte. In tes heraushen, worin Vorfall erer Deutscher itte über den um Sitze des süttelte. Ein e? 11 (dessen Weib eib?“ HuberHiesebauer: Huberbauer: abends von.10 Uh, SühneAludacht zun gotlichen Hersen Jesu füur Nänner und Junoluge, Aetagian, Katharina von Schweden. nachmittags von 5 Uhr an Gelegenheit ou tags 5 Uhr Miserere=Anducht. zmit Prediste### In der (Streitzeuggasse): abends 6 Uhr, Segengzund cht. Donners taa, 23. März. Otto. Victol. Im Dom: 7 Uhr abends Andacht mit Predigt.— In## Dom: 7 Uhr abends Andacht mit Predigt.— In St. MariaHimmelfahrt: nachmittags 5 Uhr Fastenandacht mit Predigt.— Ju St. — In St Reter: abends 9 Uyr wetserere=Anbule zgier n i ürstala: Sühne=Andacht, zumt götlichen Herzen Jesn fiür Männer und Jüinglinge abends von—10 Uhr. Freitag. 24. März. Im Dom: Mitglieder in die e Pesehehice Galtsk.= Ze Si. Aldat, hezez k ih, hashe. morgens 7¼ Uhr Fastenmesse Segen und Prediat.— In St. Murin=Himmelfahrt: morgens loses: . und „Wann neulich icktest?“ 8 Licht, rinlich schmerzhaften Mutter Gottes.— In St. Alban: messe mit Predigt.— In Si. Columba: morge mit Segen und Predigt.— In St. Maria= 8 Uhr Fastenmesse mit Predigt.— In St. Perst:—, Morgens.0 3 Uhr Andacht und Predigt.— In der Frted, echig#ett“ Zu##. Hostelu., Schelghasz, in gstlichen Heizen Jeisa sie Minder and Samstag, 25. Närz, Marig, Vexkin digung., Gebotener Feiertag ** Josef Handus Geburtshaus in Rohrau an der niederSstericheutgarschen. Serie Fers e. nachers geboren wirde, s Die am Hause angebrachte Gedenktafel und das im Hamse aufbewahrte Gedenkbuch mit interessanten Autographen wurden rechtzeinig be.. Mezu entwickelte in den letzten Tagen eine, verstärkte Thätigkeit. Feuerige Lavaströme ziehen sich in imponierendem, Feueralanze den Kegel der Atrien herab; ebenso zeigen die im Juli entstandenen neuen Oeffnungen am Monte Somma starke Lavagießungen. Der große Hauptkrater feiert natürlich auch nicht; i demselben finden mit Unterbrechungen Explosionen statt, bei denen Asche und Sand ausgeworfen werden. ** Der Höhepunkt der Jnfluenza scheint, für diesmal in London überschritten zu sein. Während sich die Zahl der kungsfälle in den letzten zwei Monaten stetig vermehrte, hat sie letzte Woche angefangen abzunehmen. In der vorvorigen Woche sind in London 113 Personen an der Influenza gestorben, letzte Toche. 97. In den früheren Epidemien hielt die Abnahme, wenn sie einmal begann, stets an. Im laufenden Jahre sind in London 437 Personen der Insluenza erlegen, meistens ältere Leute...“ Mwichgel Fatrel ** Der letzte Ueberlebende von Trafalgar, Michael Farreu, ist dieser Tage in einem Hospital zu Whitechapel gestorben. Er hatte zu der Schiffsmannschaft der Victory, des Flaggschiffes in der Schlacht bei Trafalgar an Ll. Hloder 1805, ghöert und falden fersagber Nelson den letzten Trunk gereicht haben. Seit 60 Jahren bezog er einen Ehrensold von der Admiralität. Farrell ist 116 Jahre alt ge #n auf der Wolga. Die Wolgaschiffer und die ganze Listenberäisterung der Wolga besunden, Jchziu, Pober Iu Peigien eine es hält sich hartnäckig das Gerücht aufrecht, daß ich in Belgien en Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 30 bis 50..2; aenet. bilden wird, um eine große Zahl von Dampfern für die Wolga; erbauen. Die Dampfer sollen dann den gesamten Personen= und Warenverkehr auf der Wolga an sich ziehen.—...7 Milig Etwa 16,000 Kilogramm Gold im Werte von 45 Millionen Mark sind im Durchschnitt der beiden Jahre 1896 und 1897 in Deutschland zu gewerblichen Zwecken verarbeitet worden. Auf antlicher Ermitelungen, deren Ergebuis im ernen Ziezlsgtzsaß 1899 der Deutschen Reichsstatistik berechnet wird, sind in Deutschian zu Kunst= und anderen gewerblichen Zwecken 1896 17.7 und 1897 4 Millione fremde Goldminzen eingeschmolzen worden. Die dentbe 890.8, ei.e Aislges elen, Kaste ohoghge #., uce zzitzus der Junggesell= 5¼ Uhr berg 3½ Millionen und in Berlin und Charlottenburg etwa 2 Mill. Mark ermittelt wurde. In St. Alban: Haupt= und Titularfest der Junggesellen=Sodalität mit 9chant Fuchnuztecte. elk.ting Keoeitets. Sir 8 Ae Secs sheschhähtek ie Sehese. Ssähe sehse menem Ablaß für die, Mitglieder.—.—. an.ag, 10 Uhr Hochamt, 14 Uher Versammlung der Marianichen Zungstauer=sezeszgigan St. Marsto ut Aastbonuentev, Adie zehseisone Keige Kostshiniget rselben, I4, Uhe de Vereine dei, Kritichez,Aerest, izt leshrse Ritglieder der Marianischen Kongregation, ½9 Uhr mittags 3 Uhr Kongregations=Versammlung und 5# Uhr Muttergottes Andacht. ermischtes. Buntes Allerlei. ** Aus Anlaß der glücklichen Errettung der Bulgaria hat auch der Staatssekretär des Reichspostamtes an die HamburgAmerika=Linie ein Schreiben gerichtet, in dem es heißt:„Die jetzt über die Vorgänge an Bord bekannt gewordenen Einzelheiten haben Baceung ded Schisfesk afist. Diete Minier, haben, dsz. lien Weise bewähr und genehrt, sow; alen shren Verufsgenosen ein leuchtendes Beispiel zur Nacheiferung gegeben. Die Passagiere der Bulgaria, welche von dem Dampfer Ascania der Hamburg=America=Linie von Havre nach Hamburg befördert wurden, trafen am Mittwoch Nachmittag dort ein. 0 Acetulen=Beleuchtuna. Einen Beweis, daß die AcetylenBeleuchtung in den Eisenbahnwaggons nicht ungefährlich ist, bietet folgender Vorfall. Bei Ankunft des Zuges von Nachen in Verlin d M. zeigte es sich, daß eine Acetylengas=Explosion in einem Abtei“ erster Klasse stattgefunden hatte. Das Glas der Lampe war in Atome zersplittert und mit dickem Ruß bedeckt. Zum Glück waren keine Passagiere in dem Abteil, andernfalls diese erheblich verletzt worden wären. *“ Eine eigenartige Klagesache entschied das Oberlandesgericht zu Breslau. Ein dortiger Apothekenbesitzer ließ zur Verminderung des lästigen Käsegeruchs, der sich aus dem Lagerraum einer Milchhändlerin verbreitete, in den Schlammfang seines Grundstickes ein halbes Liter Karbolsäure gießen, ebenso wurde Chlorkalk gestreut, wodurch der Milchhändlerin sämtliche Warenvorräte verdarben und ungenießbar wurden. Die Milchhändlerin wurde gegen den Apotheker klaabar. worauf derselbe vom Landgericht zu Breslau zum vollen Schadenersatz verurteilt wurde. Auf die hiergegen eingelegte Berufung erkannte das Oberlandesgericht auf Abweisung der Klageforderung. Der Beklagte habe als Hauseigentümer ein ihm zustehendes Recht sich und die Bewohner seines Hauses durch Desinfizierung der Luft vor gesundheitsschädlichen Stoffen zu schützen. ** Neuer Komet. Laut telegraphischer Mitteilung der Central= stelle für Kometentelegramme in Kiel ist von dem bekannten Kometenentdecker L Swift in Rochester,.=9, ein neuer Komet aufgefunden worden. der im Sternbild des Eridanus, also sehr südlich, steht, so daß er sich in der nächsten Zeit in unseren Breiten, nur sehr, wenig über dem Horizont erhebt. Da der neue Komet jedoch ziemlich beein neuer Komet(1899h) ausgefunden, schwach ist. Nach seiner gegenwärtigen Stellung zu schließen, in der neuaufgefundene Komet vermutlich identisch mit dem periodischen kometen Tuttle, dessen Wiederkehr in diesem Jahre zu erwarten steht. ueten Luue, e.— Jahre 1790 von Mechain beobachtet vorden aing dann wieder verloren, wurde aber in Jahre 1858 von Luttle in Cambridge, Mass., und fast gleichzeitig von Bruhns in Berlin neuerdings entdeckt und seitdem bei jeder seiner Erscheinungen ** Ueber die Gruftkapelle in Friedrichsruh, die am 16. d. M. die Särge des Fürsten und der Fürstin Bismarck aufnahmen, harichtet man dem Schwäb. Merk.: Oben am Saume des Waldes, mit dem Blick hinab auf das Herrenhaus und darüber hinweg auf den lang sich streckender Sachsenwald— so liegt sie durchaus an der richtigen Stelle. Auch die Nähe der Bahnlinie stört nich dieselbe ist gerade hier so tief eingeschnitten, daß man unterhalb weder den Bahnkörper noch die Züge sehen kann. Mich erinnerte die Lage an die der russischen Kapelle in Baden=Baden, wenn man nur eben den Unterschied zwischen Schwarzwald und Sachsenwald in Abzug bringt. Natürlich sieht die nächste Umgebung im Augenblick noch kahl aus, und das mag die ungünstigen Urteile erklären; aber der vorgreifenden Phantasie ist es nicht schwer, den Abhang grun und bebuscht sich vorzustellen, und dann bleibt zum Tadel kein Anhalt mehr. Die Kavelle selbst ist einfach und schlicht, aber wuchtig und kräftig. Der Eingang ist auf der Seite gegen den Wald hin; von unten gesehen liegt also die Kapelle ohne Thüre da. Ueber dem Portale ist das Bismarcksche Wappen angebracht, in altertümlichster Fassung un Form. Wie das Aeußere, so ist auch der Innenraum einfach und kräftig, massige Säulen tragen den Bau; die Farben sind decent braun und grau die Malerei, durch Goldstreifen belebt, aber nirgends überladen und aufdringlich. Der Kuppelraum, zur Aufnahme de Särge des Fürsten und der Fürstin bestimmt, ist hell, die gemalten Scheiben wehren dem Lichte den Eintritt nicht, sondern geben iym nur den warmen, gelben Ton, der auch der Färbung der Wand entspricht. anders als im Charlottenburger Mausoleum, dessen blaues scht künstlich und erkältend wirkt. Im Boden bezeichnen Einsenkunaen die Stelle, wo die Särge stehen werden; diese selbst sind noch nicht da. Etwas dunkeler ist der Kapellenraum mit einem Altar im Hintergrund. Die Räume unter der Erde sind das Grabgewölbe für 5# Der neue Präsident der französischen Republik zog am 2. März in den Elyséepalast ein, dessen Gemächer er für sich und seine Familie beinahe so wiederherstellen läßt, wie sie unter Carnot waren, vielleicht weil er damals öfter in dem Palaste weilte und die Prunkräume so für ihn durch die Erinnerung ein traulicheres Aussehen gewinnen. Man verargt es in gewissen Kreisen Loubet schon er ohne Trommelwirbel und Trompetenschall ein= und ausgeh will und sich die militärischen Ehren, welche seinem unmittelbaren Voraänger und auch Carnot erwiesen wurden, für außerordentliche Gelegenheiten vorbehält. Die weißen Lackmöbel, welche Felix Faure anschaffte, hauptsächlich für sein Bibliothekzimmer, sind nach dem nationalen Garde=Meubles gebracht und durch Möbel im Empirestile aus Mahagoni mit Messingleisten ersetzt worden. Wegen des Tafelgeschirres herrscht noch Ungewißheit. Felix Faure hatte ein SeoresService mit zwei verschlungenen F verfertigen lassen, das Staats beobachtet; seine Umlaufszeit beträgt Dageo, ist ein Servie, das von dem Prinzpräsidenten Ludwig Napoleon, welcher den Elyséepalast bewohnte, ehe er als Navoleon III. in die Tuilerien einzog, herrührt, fast unversehrt vo aerichtes Leopoldstadt erstaunt aus, als er die gegen den beschäfti aungslosen, sechzigjährigen Agenten Ernst Bauer vorliegende Antlage gelesen hat Zitternd vor Angst stand der alte Mann vor dem Gerichtstische. Richter: Sie sind beschuldigt, ein Stück Brot, das auf einem Schrank vor dem Geschäfte des Gemischtwarenhändlers Brann in der Lilienbrunngasse lag, gestohlen zu haben. Ist das richtig? Angekl.: Nein, Brot habe ich nicht gestohlen, aber drei Kartoffeln. Richter: Wozu haben Sie diese gebraucht? Angekl.: Herr Richter, ich habe keinen Krenzer Geld gehabt, und der Hunger trieb mich dazu, die Kartoffeln zu stechlen. Richter: War Ihnen, Hoge, ezmit, Sapzgene; Angekl.: Ich kann es heute ja sagen. Ich hab' bei einem anderen Greißler ein Vierkreuzerbrot gestohlen, um so zu einer Mahlzeit zu kommen. Als man mich festnahm, glaubte der habe ihm das Brot gestohlen, und ließ mich verhaften. Der Kommis bestätigte dies. Richter: Welchen Wert haben drei Kartoffeln: Zeuge (lachend): Ich weiß es nicht. Richter: Wenn Sie solche Anzeigen erstatten können, dann sollten Sie sich auch über den Wert des g stohlenen Gutes informieren. Zeuge: Der Wert ist ein Kreuzer. Richter: Ein schweres Vergehen das! Der Rianter sp.ach den. JAng klagten frei, und zwar mit der Begründung, der Wert des gestohlenen Gutes sei ein so minimaler, daß der Angeklagte der Meinung se konnte, Braun werde ihm angesichts des Umstandes, daß ja nur ein Hungeriger drei Kartoffeln stehlen wird, die Wegnahme erlauben. Außerdem hat der Angeklagte den Diebstahl aus Not begangen und handelte sonach unter einem unwiderstehlichen Zwange. Der Angeklag dankte gerührt. Scheußlichkeiten zur See. Vor dem Polizeigericht in Bowstreet in London fand im Mai 1894 eine Gerichtsverhandlung statt, welche äußerst betrübende Vorfälle auf dem deutschen Barkschiffe Paul Isenberg, Kapitän Johann Karl Biet, zum Gegenstande hatte. Die Verhandlung endete damit, daß der erste Steuermann Spree an die deutschen Behörden zur Aburteilung verwiesen wurde. Am 13. und 14. November 1894 mußte sich Spree vor dem Bremer gericht verantworten. Die Anklage beschuldigte auch den Kapitän Biet und den zweiten Steuermann Müller der Teilnahme an den Mißhandlungen. Diese beiden erschienen aber 1894 nicht auf der Anklagebauf wei Biet mit seinem Schiffe auf der Reisenach sich befand, wo er inzwischen verstorben ist, Müller aber damals ver schwunden war. Dieser ist jetzt zurückgekehrt, und verhandelte die Zweite Strafkammer des Bremer Landgerichtes am 6. d. gegen denselben. Der Beschluß gegen Spree ging damals dahin, daß Spre, in den ersten drei Monaten 1894 auf dem genannten Schiffe auf Kerarig, bas hobauch an 14. Mäit, 19oz Je Fad Hoaer bscheäheh aich ist Gemeinschef aber lediglich in der Absicht, seinen Trotz und seine Faulheit zu brechen Der Mann sei darauf ausgegangen, die Offiziere zu chika nieren. Der Tod sei nicht durch ihn verursacht worden. Die Köln. hat damals eingehend über die infamen Mißhandlungen des unglüicklichen Mannes eingehend berichtet. Die Geschworenen bejahten damals die Schuldfrage gegen Spree, und wurde dieser wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolge zu einer Zuchthausstrafe von acht Jahren und acht Jahren Ehrverlust verurteilt, welche er noch heute verbüßt. Bei der jetzigen Verhandlung wurde Müller zur Last gelegt: Er habe, als Petersen, ohne die ihm auferlegten Arbeiteit auszuführen, sich ins Logis begeben hatte und dort von Spree mißSalich ai. Bia aide e i. hae ie Beszechise Mseaisrhesc eschen aics os. icie est. eche. maten, und diser entgegnetz, er sei doch kein, Krcke, habe er ihr mit einem Zeltsteckentauende geschlagen. Einig Stunden habe er den Petersen gemeinschaftlich mit Biet und Spree mit de Fäusten geschlagen. Schließlich habe er an demselben Tage, als Petersen auf Befehl des Kapitäns an den Mast gehißt und nach einiger Z heruntergelassen war, nochmals gemeinschaftlich mit Biet und Spre den Petersen mit den Fäusten geschlagen. Müller wurde in eine Gefängnisstrafe von sieben Monaten verurteilt. K(0 Ein Wohlthäter Neu=Seelands. Man meldet der Köln Volksztg. aus London, 13.März99: Baron Julins Vogel ist auf seiner Villa in Hillersdon plötzlich gestorben. Ein Sohn deutscher geborer 1835 in London, erhielt er eine gute Ausbildung und wandte sich, als die Goldfunde in Neu=Seeland gemacht wurden, dorthin, wurde nach einigen übelen Erfahrungen des Wanderlebens Kaufmann und grindete daun 1861 das glte Feagshlat, für Neu=Seland, die Piag, Daily Times. 1861 in den Provinzialrat gewählt, war er 1863 Mitglied des Abgeordnetenhauses des Inselstaates und seit 180. Finanzminister. Seine Eigenschaften schildert der Parlamentarier Gisborne wie folgt:„Er besitzt eine rastlose Thatkraft, schnelle Auffassung, großes Selbstvertrauen, Rednergabe und Organisationstalent. Er faßt eine Aufgabe schon von weitem auf und verfolgt sie dann unermüdsch. Er hat Zeug zum Diktator in sch..„Nachdem er als Finanzminister die Einkünfte des Landes gerege. hatte, hat er sie als Postmeister und Zolldirektor noch vermehrt. 1873 wurde er Reu=Seland in London gevesen war, wurde er 1837, abermals al eshalet. Iie zaist Joshegz dat ei Ven=Sheland ichgligh CizNeu=Seelands mit Australien und der übrigen Welt herstellt, sowie der Dampferpostdienst mil Amerika ist ebenfalls sein Werk. S Baron v. Haas, der, wie er, als„kleiner Mann“ ansing, hat niemand mehr für die Erschließung von Neu=Seeland gewirkt. K Die Explosion bei Toulon. Der ausToulon nach zurückgekehrte Marineminister Lockroy ist über die Ursachen des Unglücks von Lagoubrau ausgefragt worden. Ohne ganz in Abrede zu stellen, daß es sich um einen böswilligen Anschlag handeln könnte, warnt er vor voreiligen Schlüssen. Ueber die zwei Revolverschüsse befragt, die am Tage des Begräbnisses auf einen Wachtposter abgefeuert worden sein sollen, der an dem Thore Sainte=Anne seinen Dienst versah, sagt Herr Lockroy, diese seien allerdings in Zusammenhang mit einem ersten Attentate gebracht worden; allein die Einbildungskraft der südlichen Bevölkerung sei so aufgeregt, daß diejenigen recht haben könnten, welche sagen, die Revolverschüsse seien ganz einfach das Kuallen von zwei Fröschen, die von Knaben abgebrannt wurden. Die Wache stand in der Nähe des Thors Sainte=Anne an der Stelle, wo man an jenem Vormittag zehn oder zwölf Dynamitpatronen gefunden hatte, was als ein verdächtiges Symptom gedeutet worden war. Es waren Patronen, wie man sie in den dortigen Steinbrichen gebraucht, und es stellte sich heraus, daß die Feuchtigkeit sie verdorben hatte, so daß sie nicht mehr hätten benutzt werden können, am allerwenigsten zur Sprengung der Pulver lager im Norden der Stadt. Man scheint nun nicht mehr u glauben, daß die Explosion durch Zersetzung der aufgehäuften Pulvermassen verursacht worden sein könnte, und sagt, Lösung 70: 84e edenfalls sei sie nicht vom rauchlosen Pulver ausgegangen, weil dieses nicht knalle, der Knall aber ein furchtbarer war und verhältnismäßig lange währte. Mehr als je wundert man sich bei nät Besichtigung darüber, daß das Pulvermagazin Nr. 2. das unweit des erstörten angelegt ist, verschont blieb. Obwohl durch einen Felsblock von 40 Meiter Dick ud 10 Meter Hite. re1 25 48 15 Sichure. seine Thore durch die Erschütterung gesprengt und unter die angehäuften Sprenggeschosse, erwa 12.000 Stur.,#. großtenteils mit Melinit geladen waren. Vielleicht stößt man bei der Ar arabung, die mit großer Vorsicht bewerkstelligt wird, auf Spuren der wahren ürsache des Unglückes. Mit der technischen Prgerlachung gen# auch eine gerichtliche Hand in Hand, welche Lockroy angeoroner hat, obschon, wie er betont, kein Grund für die Annahme, daß man den Folgen eines Attentates gegenüberstehe, vorhanden ist. Sechs weit Leichen sind in einem solchen Zustande der Verwesung ausgegraben worden, daß ihre Erkennung unmöglich sein dürfte. Im Marin hospital ist der Korporal Challier, Chef des erplodierten Pulvermagazins, gestorben, und ein sechsjährioes, K ist einer Schädeloperation, durch die man es zu retten suchte, erlegen. Damit hat die Zahl der Toten 62 erreicht. Aus dem ägyptischen Leben. m. Kairo, 20.Jan.99.*) Dem Zeitvunkte nach ist haute saison in der alten Pharaonersadt, aber in diesen Jahre ist der schwach. Zwei Jahre hindurch waren die zahlreichen Riesen hotels. Pensionen und Privatwohnungen überfüllt, neue, mit noch größerem Lurus und jenem eigentümlich internationalen standen. und nun scheint der Touristenstrom in diesem Jahre eine andere Richtung zu nehmen. Das kommt zuweilen vor, un weder den Araber, noch den hier ansäßigen Europäer beunruhigt Der Ball des Vietbugs fand an 10. Januax stat. Die Viekönigin hält ihre Empfangstage; Theater mit Kleouorg. Dus, Sport und Gesellschaft nehmen ihren Fortgang. Wer Kairo einigen Jahren nicht sah, findet kaum einen Unterschied. Und doch besteht ein solcher. Mehr als der mangelnde Fremdenverkehr werfen die Trauer in der österreichischen Kolonie und der Tod der Lady Cromer, der Gattin des englischen Gener bevollmächtigten, einen Schatten auf die diesjährige Saison. Sie kat einen andern Sharate, Es ud weuger grope Giesel, schaften, aber der Familienverkehr, Korso, Sport usw. beleven zur Genüge die Hauptstadt des Orients. Die Besuchsstunden sind hier sehr vernünftig auf den Nachmittag verlegt, oon 7 Uhr. Der Morgen der Frau gehört dem Hause. wird eifrig gesammelt: Ansichtskarten, Marken, Autographe bi zur geschichtlichen Kuriosität, von denen besonders die Eng derinnen sich aern kleine Museen anlegen, die manchmal rech änderinnen“, gern kleine Musen anlegen, die manchmal recht snteresant suad. Auch de Ausugree g. schäftigt die Europäerin in Kairo vielfach. Bis ua##### arabischen Hause einen wohnlichen Charakter beigebracht hat, giebt es Arbeit. Die neuen europäischen Prachtbauten sind ja nur von wenigen Bevorzugten bewohnt, die dann wieder der Einrichtung ein arabisches Gepräge geben möchten. Man läß hier wenig vom Dekorateur besorgen. Die bunten Stoffe, all die fremdartigen Waffen und Schaustücke verlocken machtt im eigenartigen Arrangement, das der Handwerker und Geschaftmann nicht versteht. Die Engländerin besonders ist groß in geschmackvollen und sinnigen Zusammenstellungen und überra ihre Besucher stets durch neue Motive. Der Pinsel mir Emailfarbe wirkt da in geschickten Frauenhänden wahre Pund, Außer den arabischen Dekorationen und Möbeln, welche die Bazare bieten, haben auch Inder, Perser, egizaggs allen Bet nesen große Lager hier, wo sich eine reiche Auswahl auler Arr und in allen Preislagen bietet, wovon denn auch die Euroväerinnen fleißig einsammeln. Später, in der Heimat, haber dann all diese Sachen den doppelten Wert, und das Meiste ist der Art. daß es sich leicht mitnehmen läßt. Blumen, besonders Rosen, welche unter Aegyptens stets in Fülle erblühen, werden als beliebter Zimmer schmuck in entsprechender Menge verwandt. Ebenso ist das Makart bouquet, sowie die Palme, obschon hier zu Hause, doch stets vorichnuer und gefäiliger Schunck, Aber gusz,deig. eizee begegnen wir und der Cyclame, deren Knollen in Kisten voll Nach den Lauch um 12 oder 1 Uhr wid Toilete genacht, und jede Dame hält dann Empfang; die übrige Zeit vergeht in Besuchen außer dem Hause, wobei man, zu.ffuuhr Samte. den fife’clock tea nimmt, wo man eben ist, beziehungsweise Hause seinen Gästen bietet. Die Lawntennisspielerinnen sind um diese Stunde in der Regel beim Spiel versammelt, ein Teil der Damen fährt Korso nach Gezireh und nimmt den üblichen Labetrunk auf der Terrasse des Hotel Gezireh, jenes ehemaligen Palastes, den der Khcowe Ismail, bei Gelegenheit der Eröffnung des Suezkanales, für die Kaiserin Eugenie bauen ließ. Samstags versammelt sich die elegante Welt auf der Terrasse des im Mittelpunkte der Stadt liegenden Hotels Shepheard, um den Klängen einer englischen Militärkapelle zu lauschen und si an dem bunten Menschenstrom zu ergöten, der bigh,uggugzer. dort vorbeiwälzt, eine Sammlung von Typen aller Länder une Stände. Freitags spielt die Kapelle im Savoyhotel, welches in Ismailia, einem der vornehmen Viertel Kairos, liegt, wo durch die Alleen von Lebachbäumen die prunkvolle Wagenreihe des Korso vorüberzieht.— Das gesellschaftliche Leben in und außer dem Hause hat etwas Bewegtes, Hastendes. Ein Teil der Euxopaer ist hier, um sich zu unterhalten, der andere, den ernste Arbeit hier fesselt, fühlt ebenfalls das Bedürfnis, sich nach Kräften auszuspannen, um dem ungewohnten Klima Stand zu halten. hohen Gehälter, welche die Engländer beziehen, kommen dabei der 7 u. 10. D. Red. Leite Her.— Dos Charaterstsche des. heigen Salons ist die Verschiedenheit. Trotzdem man fast überall Menschen aller Na tionalitäten antrifft, und um in der hiesigen Gesellschaft zu leben, nindestens zwei bis drei Sprachen beherrschen muß, trägt doch edes Interieur, selbst bei orientalischem Aufputz, den unverfglschten Ratonalcharater seines Bestzer, Man weiz gort, 0 bei Engländern, Franzosen, Deutschen usw. ist. Die herrschenoe Kolonie ist hier natürlich die englische, die einflußreichsten Per sönlichkeiten gehören derselben an, doch sind auch von anderen Nationen Vertreter der höchsten Stände hier. Natürlich fehlen auch nicht Typen, wie sie jede Großstadt hat, blendende Erscheinungen auf dunkelem Hintergrunde, aber es ware Unrecht, zu glauben, daß die Kairiner Gesellschaft von solchen Elementen Eine Besuchstour führt die Damen durch Privatwohnungen, Hotels und manchmal auch in einen Harem manchmal, dennaußerden ganzvornehmen Harems—„Prigzegrrzueg, Ministerfrauen usw.— die durchaus europäisch eingerichtet sind, verieren diese Besuche sehr bald den Reiz, der, shen Bie zig heit verlieh. Die Haremsfrau liebt in der Regel den Besuch der Europäerin nicht. Beim ersten, zweitezwgle, Izgene pu. Fehiezich gegenseitig an, aber dann entdecken sie bald, daß sie zu verschiedene Anschanungs= und Interessenkreise haben, und der Verkehr schla ein, um nur hier und da wieder ausgenommen zu werden, weni eine bekannte Touristin in einen charakteristischen Harem geführ zu werden wünscht. In diesem Sinne bietet der Haren der vordie Araberin gehört den niedern Ständen an— nichts Bemertens wertes. Die Salons richtet ein französischer Dekorateur ein, die Toiletten werden aus Paris bezogen oder hier von einer frauzösischen Schneiderin hergestellt. Da die Damen entweder von europäischen Gouvernanten oder hier im Kloster der Sgeurs de la mere de Dieu erzogen werden und zum größten Teil den Sommer in Europa zubringen, so haben auch ihre Manieren. uns nichts Exotisches mehr. Man vergißt hier vollständig, das man sich in einem Harem befindet, die Bewohnerinnen bekunden eine durchaus europaische Bildung, wir finden die femme sovante, die Künstlerin auf verschiedenen Gebieten, ja sogar chriftstellerinnen, das Letztere allerdings nur pseudonym. Der Korso bietet, besonders Sonntags und Freitags, ein buntes Bild. Von der Stadt über die Nilbrücke strömt die Menge zu Fuß, zu Pferde, zu Wagen, Esel, Kamel, Bicycle usw. Die Wagen sind von der unglaublichsten Verschiedenheit. Was nur irgendwo auf zwei, vier oder sechs Rädern fährt, ist auch im hiesigen Korso vertreten. Der stattliche Landauer ist selten und fast nur von Fremden besetzt, die mit großen Augen auf di wogende Menge schauen. Gehört er einem Hotel, so zeichnet er sich meist durch lichte, auffallende Farben als Reklame aus. Doch werden zu demselben Zwecke auch bizarre Formen erfunden, die aleichzeitig die ihnen anvertrauten Schönen ganz eigenartig hervorheben. Daß in Kairo der Flirt einen fruchtbaren Boden hat, darf ja auch nicht verschwiegen werden. Der Fiaker ist ein seuer, Zoerishgerz, Veisetgeigser, Bagen,„BogPgierschten sind besonders Enaländer und Russen vertreten. In der letzten *) Abdruck ist nicht gestattet. Gesetz v. 11. Juni 1870, Name und Wohnung(recht deutlich und genau) a b d e Weiß. Weiß zieht an und setzt mit dem dritten Zuge matt. 60. Magisches Quadrat. (+-5) 1. Behälter. 2. Staat und Fluß in Nordamerika, 3. Haustier. sud besonders Engländer. und Rusen, vertreten. In der(etzten Zeit hat das Tretrad Reiter und auch Reiterinnen vielfach verdrängt. Gedeckte Wagen werden nur von Harems benutzt, die dann auch meist bei geschlossenen Gardinen fahren. Nur selten sieht man yinter offenen Scheiben einen verschleierten Frauenberingte Hand. Je nachdem vor der Equipage ein oder zwei #as(Vorläufer) rennen, erkennt man den Rang der Besitzerin. Zwei Sais bezeichnen die Prinzessin. Auch die Europäer haben ihre Sais. Einen kann sich jeder erlauben, der dieser Sitte Ran den Europäern wird für die junge Welt das Dogcart bevorzugt, welches vom einfachsten bis zum elegantesten, mit ur ohne Sais in allen Arten vertreten ist. Daneben erscheint der Fiaker zahlreich und sehr gut gehalten; Reitpferde, Esel, Kamele, Fahrrad und alles windet sich, von zahlreichen Fußgangern bealeitet, in dichtem Strome über die Brücke. Drüben, auf de Nil=Insel Gezireh, teilt sich der Strom. Ein Teil wendet sichk rechts, am Botanischen Garten vorüber zum Hokel Gezireh, eir Leil links über die neue Gartenanlage am Nilufer und ein2 geradeaus zum Garten von Gizeh, einem Orangenhain, weiche an das landwirtschaftliche Institut- und dessen weite, grune Felder anstößt, oder zum Zoologischen Garten, der dicht daneben, um das jetzt zum Museum verwandelte Schloß Ismail Paschas, sich in einem herrlichen Parke ausdehnt. Um—6½ Uhr drängt sich alles wieder heimkehrend auf der Brücke. In satten Farben ist die Sonne jenseits des Niles untergegangen. In der Stadt blitzen die Lichter auf. Das Palais Cromer ist eines der ersten hellerleuchteten Hauser, welche sich am Nilufer dem Blicke des heimkehrenden Korsofahrers bieten. Wehmütig gedenkt wohl mancher der verstorbenen Herrin, welche vor so kurzer Zeit noch gastlich die Pforten offnen ließ und zu schönen Festen die Einwohner und Besucher Kairos versammelte. Sie wird denen, die sie kannten, unvergeßlich se denn sie war eine Dame im besten Sinne des Wortes. Ihre Höflichkeit hatte nie einen Beigeschmack von diplomatischer Pflichterfüllung, sondern war der reinste Ausdruck freundlicher Menschenkeine Dämnerung, Nach den Sonnenuntergang sinkt sofort die Nacht herab, die Nacht des Orientes, dunkel aber belebt und voll funkelnder Sterne. 4. Flüßchen im Harz. TIK FOODDRREG ARE ANERP, Ah ece lautend mit den senkrechten sind und Wörter von der beigefügten BedeuNds ue. an. Austedug a, anseue ue Die nachstehen en Buchstatzenreihen sind Iv. 28., gugrteig bilden lassen. durch Umstellung der buchnaben sich zu si ngemaßen Wörtern bilden ta Stadnervtisinewizesnechdigirtwecns Usaremahthaltstimknablemflifsch Rachkatertisrandardefrifg— Dunhenofrifgtissnoheterw. 68. Ergänzungsrätsel. —chte,—gs. Dra- al,—de,—. Statt der Striche sind je drei Buchstaben zu setzen, so daß Wörter entEeise der Pflauzen, Verletziun, Stadt Buchstaben bezeichnen im Zusammenhang etwas, das iu diesen Tagen un alljährlich unsere Sinne bezaubert. 69. Gleichklang. Was ist das wohl?— Thut es das Pferd, Dann ist der Reiter nicht viel wert. Thuts ein Geschäft dir, wünsch ich Glück, Sei klug und lege was zurück. Und spielst eu Skat, dann unverhofft hust du geniß es selber oft. 0 Rälselecke. (Nachdruck und Nachbildung aller Teile untersagt.) Was wandelt Dienst in Freiheit? nur die Liebe; Was Pflicht in Lust? die Liebe, nur die Liebe. Niemals taugen schlechte Charaktire zu etwas Gutem, es sei, was es Auf wallt der Zorn. Wie Feuersglut; Die wird gelöscht Durch Thronenflut; Und hinterher weiß der Verstand Nicht wie und wo es hat gebrannt! fünfmal reisonder ral wolle wird als Preis Bachems Novellensammlung (enthaltend: Eine fremde Blume. Novelle von Elise Polko Gefehlt. Novelle von M. Lenzen di Sebregondi. Auf Ehre. Eine wahre Geschichte von Hermann Grabert) gesetzt. Lösungen sind auf den untenstehenden Abschnitt zu schreiben und bis nächsten Mittwoch an die Geschäftsstelle des Kölner Local=Anzeiger, Marzellenstraße Nr. 20 einzusenden, wo die Preise unter den Einsendern der richtigen Lösungen verloost werden. Man bezeichne den Brief=Umschlag äußerlich oben links mit dem Worte„Lösung". Die Namen der Gewinner werden in den folgenden Nummern mitgetheilt. (Die Auflösungen folgen nähsten Sonntag.) der vorigen Sonntags-Zeilage. 59. Skataufgabe. Kartenverteilung: N. a8: bA, K. 9, 8, 7; cK. D, 9. 8. M. a, b. c. dB; aA, 10, K: 510. D; dA. H. a7; 010, K. D. 9, 8. 7; cA, 10, 7. Skat: aD), 9. 93 hA. bD. CA(— 25). 2. V. bK. b10. a7(— 14). * H. 4 1 0, a 8, d A(— 2 1). D a m i t h a b e n d i e G e g n e r b e r e i t s 6 0. 60. Füllrätsel. AN IIIN P L ANET A L TH E E A N C 0 N A M A R INE A R M I D A Altona— Aachen. 61. Gleichung. Frühling(a Falter, b. Alter, c. Rübe, 4 Taube, e Tau, 1 Heil, g Ei, 62. Umstellungsrätsel. Sache, Achte, Asche 63. Silbenräthsel. Schlüsserblume. 64. Preisbilderrätsel. Weinkellereien. Verlag und Druck von J. P. Bachem. Verantwortlich: D. Brendgen in Köln