Marzellenstraße 20, Ecke d. Bahnhofstr. Areie: Für Köln und Dororte 12 1/3 Ofg. Enzeigen Preis: Zie einspaltige Heile; für auswärts 15 Ofg.— Bevorzugt verlangte Anzeigen(erste u. letzte Seite) 20% höher.— Kölner Stellen=, Dienst=, Arbeits Gesuche und=Angebote, sowie Mieth=Anzeigen bei Voransbezahlung bis zu 10 Zeilen 5 Ofg. die Zeile. Offerten= Annahme 25 Ofg. urd täglich in jedes Haus von Köln sowie in Dei Vororten unentgeltlich getragen. Für Stockwerke und mit Sonntags=Beilage 30 Ofg. monatlich. eneral-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt und Fremdenblatt Zwölfter Jahrgang. Redaction 259. 187 Breitestrasse, Ecke Richmodstrasse, Köln a. Rh Anfertigung nach Maass Hosen reichhaltigste Auswahl Nk. 19, 16, 13.50, 10. .75,.90,.50, 4. Neueste Façons für Herren und Damen Mk. 44, 38, 32,25, in Fantasie-Cheviot in Fantasie, Cheviot etc. Kinder-Anzüge neueste Modells in Blau u. Fantasie MK 21.50, 17, 13.50, II. 50, 8,75,.50,.50, Pelerinen-Mäntel mit Plaid- und Lama-Futter Mk. 59, 52, 44, 36, Herbst-Paletots in Fantasie, Cheviot, Covercoat Kammgarn Nk. 54, 43, 40. 35, 29, in Cheviot, uni, s0 Nouveautés Kinder-Paletots Havelocks Winter-Paletots sowie Pyjecks, Pelerinen-Mäntel, Mk. 24, 18, 15, 1I. 50,.50, .50,.50, 2Reihig in Eskimo, Cheviot etc. Plaid-Futter, Sammetkragen Nk. 36, 25, 19, 13.50, Winter-Paletots 2Reihig in Eskimo, Cheviot, Coverct. m. Wollfutter, Sammet kragen Nk. 65, 53, 48, 39. Special-Abtheilungen: Herrenwäsche, Unterzeuge, Strümpfe, Hüte, Mützen, Jagdgeräthschaften, Sport-Artikel, sowie sämmtliche Schuhm: in Loden, Cheviot etc. Mk. 38, 32, 25, 19, 15,50, in Cheviot und Kammgarn Mk. 70, 60, 52, 45, 36, Jünglings-Anzüge und Jünglings-Paletots Mk. 33, 27, 22, 17.50, Jagdjoppen in Loden neueste und verschiedenste etc. Fagons Nk. 26.50, 22.50, 18, 13.50, 10.75,.75,.50, und FrackAnzüge in Tuch, Cheviot. Kammgarn Orichönnales. Kornbranntwein, rein und vorzüglich, Liter 1 Mark. Fr. Jos. Bürger, Urfulanr. 44. (Montag bestimmt Ziehung) ohne Aufschlag. bei 5 St. sogar Ravatt in Baar bei Joh, Busch, Bonnerstraße 19. Ehrenstrasse 2, Köln Spezialität a M..30. Königl. Lotterie= Einnehmer Ehrenfeld, Gutenbergstraße 20. Ueberzichen sowie jede Die Firma strebt in allen ihren Einrich Augenblick zu verkaufen, sondern sich einen fe erwerben, die in der Ueberzeugung, gut und von Neuem wieder zum Speier'schen Geschäf reichen, muß natürlich für jeden einzelnen Sch ganz einfach sein, die unbedingteste Garantie ü Firma bietet nicht nur Garantie für Haltbarl vor allem auch, was gewiß ebenso wichtig ist, form, so daß ein Schuh oder Stiefel selbs genommen wird, wenn sich erst beim Tragen bequem und gut sitzt. Kochgeschäft. Deutsch-französische Küche ### schnelle billig# W. Hellermann X 2 Herzogstr. 2 in Flaschen zu 30, 40. 50 Pfg Inhalt: 75 100 150 gr nicht übel riechend, für Herde. Ofenrohre sowie alle Eisentheile. empfiehlt H. Kaesmacher, Altermarkt 62. Niederlage: Ehrenfeld, Andr. Lemm, Venloerstraße 271. liefert außer dem Hause und außerhalb der Stadt in vorzügl. Zubereitung, seinstes Anrichten, billigst das Kochgeschäft von 133. im Neubau, und Richartzstrasse, gegenüber dem Museum. •. in Frankfurt a.., Gr. Friedbergerstraße 22, Zeil 37; Hannover, Geschafte: Gr. Packhofstr.—8; Hanau, Marktplatz 2; Offenbach, Frankfurterstr. 38. Triererstraße 9. Telephon 2990. Tafelgeschirr. Tischzeug und Anrichtplatten sind leihweise zu haben. Wesaman feaweo zu Diensten. * Circular, Kundenverzeichniß, feinste Referenzen franko zu Offene Stellen. Eine rhein. Brauerei sucht für Köln und Umgegend einen geeigneten sofort gesucht. A. Hugenbruch, Corsetfabrik, Roonstraße 6. Vertreter, Perfecte Köchin, 36 J, selbst. Küchenmädch. 25 J. bess. Küchenmädch. f. höh. Beamten sam. 21 MA br. Mädch. f. ält. Dame 20 K. Zweitm. Drittmädch. f. ält. Ehepaar 25 20 auch ein Flaschenbiergeschäft zu errichten. Kinder= u. mehrere Hausmadch sofort gesucht, f. hier u. auswärts, dauernde angenehme Stelle St. Apernstraße 12, 1. Et. Fr.=Offerten unter W. 636 an die Geschäftsstelle d. Bl. Ordentliche Arbeiter und Arbeiterinnen für leichte dauernde Beschäftig. gesucht E. Gottschalk, Gummiwaarenfabrik, Köln=Suiz, Zülpicherstraße 297 D UHICC Ismeister, erste Kraft, mit langjähriger, praktischer Erfahrung, von bestehender Bleiweissfabrik(Kammersystem) gesucht. Discretion zugesichert. Offerten unt. J D7417 befördert Rudolf Mosse, Berlin SN Ueberwinternde für Eisenbahn= u. Grundarbeiter an der Erweiterung des Güterbahn= hofes Nippes. Daselbst ab Montag den 28. d. M. sich zu melden. Schreiner Köchin gesucht. zu vermiethen. Bescheid Friesenwall 67. 2. Etage, abgeschlossen, 5 Zimmer, Küche und Mansarde nebst allen Bequemlichkeiten sofort zu verm. Cleverstraße 9. Buchführungs=Anterricht. Wer leicht und schnell einfache und doppelte Buchführung praktisch in 12 Briefen lernen will, verlange umsonst Probebrief vom Handelslehrer Louis Schuftan, Forst i. L. Nr. 78. Oefen! Herde! Große Auswahl, billige Preise. Friedrichstraße 33. Schlosser=Werkzeug sowie ein fast neues Fahrrad billig zu verkaufen. Thieboldsgasse 113. Möblirtes Zimmer mit Pension zu vermiethen. Benesisstraße 60. Aeltere Person, wenn auch verheirathet, welche die bürgerliche sowie Restaurationsküche gut versteht, gegen ir Wohn u. entspr. Vergütung ges. Möbl. Zimmer an Restauration Koep, Severinstr. 62. 2 zu vermiethen. 59 Zimmer und 1 Mansardenzimmer an stille Leute zu vermiethen. „ Mindenerstraß Bescheid Deutz, ße 8. zzzansardenzimmer an einzelne ruhige 2Umorion zu vermiethen Bobstraße 20 Wringmaschine, 18 4 zu veri Cleverstraße 29, part. Naturbutter Blumenhonig K.25. Brecher, Tluste 3(Galiz in Dienstmädchen v. Lande E Person zu vermiethen; monatlich ordentl. Handw. Lyskirchen 1. stille Kalk. Werthvolle goldene Brosche gefunden. Abzuholen Hauptstraße 211, I. Etage. artoffeln zum Einkellern. Ausgewählte la. Sorten. in stille Haushaltung gesucht. Nippes, Neußerstraße 483. .50. Kleine Spitzengasse 13. Kleidermacherin sucht anständ. Näh= und Lehrmädchen. Keysers, Kleine Sandkanl 3. Ladenlocal 8 raves kath. Mädchen in kleinen Haushalt für Hausarbeit gesucht Schaafenstraße 69, Hochpart. nebst Wohnung zu vermiethen. Besch. beim Eigenth. Friedrichstr. 62. für anständige Handwerker. Gr. Sandkaul 11. Möbl. Stellen-Gesuche. Schön möbl. Zimmer mit zwei Betten nebst ausgezeichneter Pension an zwei anständige junge Leute sofort zu vermiethen. Marzellenstraße 19 Möblirtes Zimmer, Gelegen=13. Et., mit Frühstück, zu 25 zu verm Ulmann, Hahnenstraße 3. Ochsen- und Schweinemetagerei Möbl. Zimmer in bess. Hause 16 in junger Mann sucht heit, sich in einer Mateläpfel Ein schwarzer Pudel Kochäpfel, Birnen, im Groß= und Kleinverkau billigst. E. Kneffel. Weyer straße 48. Fernsprech=Nr. 2073. Drehbank zu kaufen gesucht * für Feinmechanik mit Einr. zum Gewindeschneiden. Off. mit Preis u. Nr. 1862 a. d. Gesch. d. Bl. Unkauf von altem Gold und Silber, Juwelen, Pfandscheinen, Annahme jegl. Pfänder Cäcilienstr. 6. enpferd, als Einspänner sicher, nicht über 10 Jahre, event. mit Wa Jahre, event. mit Wagen(Sandschneider) und Geschirr zu kaufen gesucht. Fr.=Offerten mit Preisangabe unter Nr. 1879 an die Geschäftsstelle d. Bl. Vermischtes. Selbiger ist gegen Vergütung des Futtergeldes abzuholen, Nippes, Cranachstraße 3. Ein für Spedition oder Tagerhau Zu verkaufen. zu verm. Hosengasse 33, Bilderautszubilden. Offerten unter Nr. Geschäftsstelle d. Bl. geschäft, gegenüber der Wolkenburg. qerfecte Köchin, Köchin u. Küchen mädchen mit guten jähr. Zeugn 1880 an die cweite Etage, Severinstr. 137, vier 1) schöne Räume nebst Mans u. allen Beqnemlichkeiten zu 40 M zu verm. Bescheid Severinstraße 135. suchen Stelle oder zur Aushülfe. Erftstraße 1. durchaus tüchtig, auf dauernde Arbeit gesucht. Weyersberg& Cie., Ehrenfeld, Everyardstr. 11. Kräftige Leute für Betonarbeiten in Lindenthal ge sucht. J. S. Kahlbetzer, Deutz, Duppelstraße 27 Tüchtige Schreinergesellen gesucht. Nippes, Merheimerstraße 225. Schreinergeselle Friedenstr. 20. Garten=Arbeiter gesucht. Gereonstraße 27 für leichte Arbeit gesucht. Deutsche Elektricitäts=Gesellschaft Nippes, Neußerstraße 225. 30 Maurer, Handlanger und Erdarbeiter 2 Zimmer im Auban l. Et. zu vermiethen. Dürenerstraße 5# Arbeits-Gesuche. zeräum. Unterhaus u. vier Zimm zu vermiethen Weberstraße 6. erren=, Damen= und Haushaltungs=Wäsche wird ange nommen und gut und billig besorgt. Enggasse 4, part. Ein oder zwei helle große Zimmer zu vermiethen. Nippes, Sechözigstraße 36. Grabe 0 an sch. möbl. Mansardenzimmer miethen. anständige Person zu ver Clemensstraße 18. Frau sucht Kunden im Flicken. Krahnenbäumen 15. 1. Etage. (ampfohl. Mädchen s. n. einige Kunden (2 j. Wasche Baschen. Maybachstr. 104,., links. 4 Zimmer mit Werkstätte, zu verm Pantaleonswall 73. Besch. I. Et. das. vorzüglich geeignetes, best erhaltenes Wohnhaus in der Rheinaustraße mit Hinterbau und Ausgang nach der kleinen Witschgasse, je 15 m Front an diesen beiden Straßen, circa 38 m tief. unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder für längere Zeit zu vermiethen. Bescheid durch Ernst Leyendecker, Sachsen=Ring7“ P. I. Tonger, und 3 fr. geschlachtet, sauber, Gäuse, Enten 2c. 10 8 J..50. Lebend frco. 20 italienische Lege=Hühner, 8 Gäuse oder 15 Enten K. 25. 41 Natur=, 9 K fr. R. 7, ] ff. Honig K. 5, süßes * P f l a u m e n m u s A. 3. K. Streisand, Dzieditz i. Schl. 12.“ (Mohrrüben) zu Pferdesutter liefert per Centne R..50, Rote zum Kochen per Centne M. 2 fr.., größere Posten billiger. H. J. Rolshoven, Kaplanshof, Merkenich b. Köln. Marsch=Album, die 20 beliebtesten Märsche für Klavier leicht. Taschenquerformat, schön und stark cart., M..— Hof 34 rau Therese Cha a. Rh., 102 Freiheitstraße 102, empfiehlt sich auch außer Mülheim und Umgegend im Ankauf von getragenen Herren= u. DamenKleidern, Möbeln, Betten, Bettzeug 2c. 2c. Karte genügt. Hausirer! Achtung! Händler! auch jeder Andere, selbst Frauen und Kinder können täglich 20 M. verdienen. Anfragen bei Industriewerke Roßbach, vost Wolfstein.(Rückmarke beilegen.) Billigst Kost u. Logis. Bechergasse 17, am Hauptbahnhof. Naturhutter 80 Ge Coli, g 5. Butter u. 58 Hon. K4.50 Fettgänse u. Enten, fr. geschl., f. ger., 100 41.50 Sternlieb, Tluste 23, v. Bresl neuer Pelzrock billig zu Olivengasse verWer seine Uhr gründlich, schnell und billig Einfach zu vermiethen möbl. Zimmer Klingelpütz 36. reparirt haben will, wende sich nach Sterneng. 51. E. Beecck, Uhrmacher.(Preisangabe sofort.) Puppen=Perrücken sowie alle Haar=Arbeiten werden von ausgekämmten Haaren gut und billig angesertigt. Daselbst Damen=Frisiren in und außer dem Hause. P. Neuhalfen, Weichserhof 1. Mieth-Gesuche. Bronzen in allen Farben, hochglänzend, dauerhaft. zum Vergolden. Versilbern 2c. aller möglichen Gegenstände sowie dazu nothwendige Tinctur und Pinsel empfiehlt Kaesmacher, 62 Altermarkt 62. Niederlage: Ehrenfeld, Andr. Lemm, Venloerstraße 271. Ae (Hegen Beaussicht. ein. Hauses, 10 sorg. v. Ausgängen u leichte Arbeit dergl. 2 Zimmer von anständ. ält. Emailie-Lack, #rbetter=Gesuche für den Kathol. # Arbeiter=Verein mittl. Stadttheil bitte zu richten an Hrn. mann. Blindgasse 16. I. Schon trägt der Wald sein Sterbekleid. Die Luft wird schwer und trübe, Nun fahret hin, o Lust und Leid, Vorbei ist Lenz und Liebe. Jetzt heißt es bald, das ist ja klar, Donatbrikets bestellen, Die uns, wie schon im vor'gen Jahr. Das Leben dann erhellen. prima Qualität, Di für Wiederverkäufer wieder vorr. p. K 38, 40, 45% Severinstraße 29. gesucht. Nippes, Franciscastr. Ein kathol. j. Mann vom Lande, 17—18 Jahre alt, als Zapfbursche ges. Mathiasstr. 21. Erfahrener Buchhalter sucht Nebenbeschäftig. im Beischreiben von Büchern 2c. gegen mäß. Honorar. Gefl. Offerten unter Nr. 1876 an die Geschäftsstelle d. Bl. durchaus zuverlässigem Mann gesucht Off. u. Nr. 1875 a. d. Geschäftsst. d. Vl. Unterricht. Scheginsgu Lieferung von tan — nenen Möbeln von einem Möbelgeschäft gesucht. Großer Bedarf. Off. u. Nr. 1881 a. d. Geschst. d. Bl. Wer Stellung sucht, gleich welche, wende sich nach Institut „Germania", Manritiuswan 8, an der Weyerstr., altbek. Burcau. werden von den einfachsten bis zu den feinsten angefertigt. Gebrauchte Decken verden neu aufgemacht. Ursulakloster 5A, 2. Et. Illg. Arbeitsnachweis Glockengasse 25 27(alt. Postgeb. weist 5311 Zu vermiethen. Dienstmädchen mit guten Zeugnissen sofort passende Stellung nach. Die Vermittlung ist nicht gewerbsmäßig, sondern für Dienstmädchen und Herrschaften Herrschaftliche Wohnungen Nachhülfe Unterricht. ganz 1 brav. 2 für alle Hausarbeit gesucht. Nr. 30, 34, 38, 40, mit und ohne Badeeinrichtung, prachtvolle Aussicht auf den Königsplatz Bescheid: Roonstraße 34. Souterrain ser Großes schönes Ladenlocal, am Markt gelegen, mit groß., hell., heizb. Souterrain. Einfahrt, Hof, Keller mit Kellerschrot u Speicher, f. jed. Geschäft en gros et en détail passend. besond. Colonialwaaren. Con ditorei. Manufacturwaaren. Metzgerei. Confection, Möbel. Gemüse= u. Kartoffelhdlg., auch Schlosserei u. Ofenhdlg bill. zu vermiethen. Ursulaplatz 134 weiß u. in allen andern Farben, zum Lackiren von Kühlhäusern, Brau reien, Badezimmern, auch für Eisenbettgestelle 2c., zum Repariren von emaillirten Gegenständen, als: Ausflußbecken. Eimer 2c. 2c., empfiehlt in Flaschen a 50 J und in Büchsen mit 1 Kilo Inhalt à.4, bei größerer Abnahme entsprechend billiger. H. Kaesmacher, 62 Altermarkt 62. Niederlage: Ehrenfeld, Andr. emm, Venloerstraße 271. Schuhe für Schuhe für rren. Kölner Privatfachschule für Maler. Mehrfach prämiirt. Tages=, Abendu Sonntagscurse i. Holz=,Marmoru. Decorat.=Malen. Prosp. kostenfr Erfolg garantirt. Emil Becker, Maler, Händelstr. 20 Lampenschleier n 10 3 an bis zu den feinsten Knaben u. Mädchen. Fr. Joh. Nowotnick, childergasse 118 (Ecke Krebsgasse). Schuhwaaren anzergewöhnlich billig. —. Genres empfiehlt Michael Bleissem I. Eigelstein 113. Accac Warme Schuhe. ummi21. anzSchuhe. So eben wieder eingetroffen: Latein, Griech., Franz., Engl., Mathematik. Std. nur 50 Pfg. u. 1 M. Langgasse 20, 2. Et Philologe(Student) ertheilt bis Ostern gründliche Nachhülfe. Off. u. Nr. 1845 u. d. Geschäftsst. d. Bl. zum Würzen der Suppen— wenige Tropfen genügen.— Hubert Classen, Consum=Anstalt. Lindenthal, Dürenerstraße 210. Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 28. Nov. 1898. 14 Zuschneide=Schule. Gar. gründl. Ausbild. f. d. häusl. Gebr., z. Erwerb. sowie f. Zuschneid. u. Directricen. Verk all. Schnittmust. u. Maß. Kostüme w. vill. zugeschn. u. anprob. Curse v. 10.# an. a. Abendeurse. Frau Maria Müller, St. Apernstraße 67. Häkelknäuel Ereme Nr. 16 50 gr=Knäuel 11 Dan. Dürst, 20 12 Pfg. Unter Käster 12. Pr. Hammelbollen 55 h. Schultern 55 Rücken 50 J. 40 Perlengraben 40. — Der Schlangenring. Roman von A. J. Mordtmann. Die dunkeln Mauern von Schloß Krak tauchten vor uns auf und in wenigen Minuten mußte unser stummes Beisammensein enden. Jetzt endlich fand ich einige Worte.„Sie werden mich sehr einsildig gesunden haben, Fräulein Cäcilie,“ sagte ich und fuhr dann sort, mich in wenigen thörichten und zusammenhanglosen Redensarten über den prachtvollen Abend zu ergehen, der mir jedes Wort als eine entweihende Störung hätte erscheinen lassen. Es ist mir ebenso ergangen," bemerkte Cäcilie, indem sie mir für einige Secunden ihr Antlitz zuwandte, und ich hätte wer weiß was um die Gewißheit gegeben, ob die feine Röthe, die es bedeckte, der Widerschein der rosigen Wolken am Himmel oder eine Folge ihrer Gedanken war. „Dann din ich also entichuldigt, daß ich Sie so schlecht unterhalten habe?“ fragte ich. Kölner Local-Anzeiger Nr. 327 4 Montag, 28. November 1893. Scite 3. Wohlfahrts-Geld Zieb. 28. Nov. bis 2. Dez. Hauptgew 83,3 100.000 Empfiehlt und versendet Meissner Dombau-Geld-Loose a3M. Berliner Rothe-F- Loose à 3, 30 Haupigew. ertl. 100.000 Ziehung 19. bis 24. Dec. Hauptgew. 100.000 Mauritisswan 15. Zichung 5. bis 12. Dec. „Ich habe mich sehr gut unterhalten," versetzte sie einfach— nicht spöttisch, nicht ironisch— sondern so, daß ich ihre Hand nahm und drückte, wobei ich einen leisen, ganz leisen Gegendruck zu fühlen glaubte. Mir war's, als hätte sie in meinem Innern lesen können und wollte mir dies durch ihre herzige Antwort verWieder vergingen mir zwei Tage in beständigem Schwanken, ob es nicht meine Pflicht sei, Herrn von Hohenberg Kenntniß zu geben über den bedenklichen Zustand, der sich bei mir entwickelte, bei Cäcile aber, wenn ich recht gesehen habe, in holdem Glücksgefühl. Am dritten Tage nahm mein Glück ein Ende. Ich hatte mich endlich zu dem Entschluß ausgerafft, mich Herrn von Hohenberg anzuvertrauen, und ging in sein Arbeitszimmer. Es war die Zeit des Zwielichts, die Stunde, da er, wie ich wußte, nicht zu arbeiten, sondern zu ruhen pflegte, bis die zunehmende Dunkelheit das Anzünden der Lampe rechtfertigte. Ich klopfte an und glaubte ein „Herein!“ zu hören, muß mich aber doch wohl geirrt haben; denn als ich die Thüre öffnete, wandte sich Hohenberg nicht um. Er war nicht allein— Cäcilie war bei ihm; er hatte den Arm um sie geschlungen, und ihr Kopf lehnte an seiner Brust. Lautlos schloß ich die Thüre und ging leise in mein Zimmer. Mathilde und Neuhof haben Recht gehabt. Ich muß fort, und ich gehe, aber nicht heimlich wie ein Schuldiger. Am nächsten Tage theilte ich Hohenberg, als ich nach dem Frühstück allein bei ihm war, mit, daß ich Schloß Krak verlassen würde, nicht nur, weil ich meine Aufgabe vollendet habe, sondern mehr noch, weil ich von tiefer, leidenschaftlicher Liebe zu seiner Pflegetochter ersaßt sei. „Ist das auch ein triftiger Grund?“ fragte er, indem er mich forschend mit ernster Freundlichkeit aublickte. „Unter den obwaltenden Umständen, ja!“ antwortete ich.„Ich weiß, daß Sie Cäcilie nicht missen können und daß Sie es anders mit ihr vorhaben.“ „Woher wissen Sie das?“ fragte er, etwas verwundert, wie mir schien. Darauf antwortete ich mit einigen verworrenen Redeusarten, aus denen er schwerlich klug geworden ist, und schloß abermals mit der Erklärung, daß ich gehen müsse. „Es ist sehr ehrenhaft von Ihnen gehandelt," sagte Hohenberg, „und ich danke Ihnen dafür. Aber was Sie vermuthen, ist ja nicht Gewißheit und kann noch anders kommen. Und weil die Umstände nicht alle voraus zu berechnen sind, so versprechen Sie mir, mit uns in Verbindung zu bleiben. Es würde mich schmerzen, wenn es anders würde.“ Dies Versprechen gab ich dem alten braven Herrn sehr gern. Es würde mir ja ohnehin außerordentlich schwer gesallen sein, Cäcilie ganz und für immer aus meinem Gesichtskreise verschwinden zu lassen. Cäcilie bekam ich nicht mehr zu sehen, mein Gastfreund halte sie aus zarter Rücksicht auf mich für einige Tage fort geschickt. Es war nicht Eifersucht von seiner Seite; denn ich weiß, daß er viel zu hoch und edel denkt, um gegen Cäcilie oder mich den leisesten Argwohn zu hegen. Es ist wahrlich nur Fürsorge für mich, und ich kann nicht anders, als ihm dafür dankbar sein. Lange schon hatte ich den Wunsch gehegt, den Dienst in Deutschland mit dem im Auslande zu vertauschen, und in dem Schreiben an meinen Chef, worin ich über die bevorstehende Beendigung meiner hiesigen Arbeiten berichtete, war in sehr dringlicher Weise die Bitte um anderweitige Verwendung ausgesprochen. Rascher, als ich zu hoffen gewagt, lief darauf eine Antwort ein, die mich der Botschaft in Constantinopel überwies und, da der erste Attaché schon nach London versetzt sei, meine sofortige Abreise, zunächst nach Berlin zur Meldung und demnächst nach der Türkei, anordnele. Als ich Herrn von Hohenberg diese Mittheilung machte und zugleich meinen Entschluß ankündigte, noch am selbigen Abend abzureisen, war er tiefer bewegt, als er eigentlich zeigen wollte; doch wünschte er mir Glück und sügte lächelnd hinzu, wir wollten, um den Abschied zu erleichtern, zu Mittag einige Flaschen alten Rheinweins ausstechen, da er den Champagner nicht liebe. Siudiosus Neuhof, der gute fleißige Mensch, ware fast in Thräuen ausgebrochen, als ich ihm die gleiche Mittheilung machte, und— ich will's nur gestehen— als ich mich niedersetzte, um noch einige nothwendige Briefe zu schreiben, war mir sehr schwer um's Herz. Eigentlich erst in diesem Angenblick wurde mir klar, welch ideales Zusammenleben wir drei mit unsern zahlreichen gemeinsamen Berührungspunkten und bei großer Verschiedenheit der Kenntnisse und Interessen doch vereinigt durch die gleiche warme Begeinerung für alles, was in Wissen und Kunst groß ist, geführt haben. Das ungeheuchelle Leid, das Neuhof und Hohenberg über mein Fortgehen empfinden, und das Bewußtsein, daß mein Ausscheiden wirklich eine unausfüllbare Licke in den Kreis der Bewohner von Schloß Krak reißt, thut mir ungemein wohl. Gleich nach Tisch wollte ich abreisen. Als unten der Karren vorfuhr, der mich en führen sollte, überreichte mir Hohenberg ein Etui, ein sauber geschriebenes Manuscript und versiegeltes Packet, auscheinend ebenfalls Scripturen enthaltend. „Ich glaube gewiß,“ sagte er unter anderm,„daß Sie niemals unmännlicher Verzweiflung nachgeben werden, falls Sie ein Mal zu sehen vermeinen, daß Ihre sehnlichsten Wünsche nicht in Erfüllung gehen sollen. Kommt aber dennoch ein Mal ein solcher Augenblick, so lesen Sie, was ich Ihnen in vem versiegelten Päckchen da aufgeschrieben habe. Ich bin überzeugt, es wird Sie curiren. Sehr lieb wäre es mir jedoch, wenn Sie mir bei unserm Wiedersehen das Packet uneröffnet vorzeigen könnten. Hier aber,“ er öffnete das Elui. und ich sah darin seinen Ring mit dem geheimnißvollen Emblem,„schenke ich Ihnen etwas, was Ihnen im Orient vielleicht von einigem Nutzen sein kann. Und dazu hat Ihnen Neuhof mit großer Sorgsalt das lateinische und das arabische Document übersetzt, das sich auf die Geschichte dieses Ringes bezieht. Es ist sein Geschenk an Sie— und nun behüte Sie Gott!“ Er schüttelte mir kräftig die Hand, wandte sich ab und ging hastig in's Nebenzimmer. Neuhof begleitete mich an den Wagen, der brave Braune zog opfermuthig an, und mir war's, als fahre ich aus den strahlenden Gärten der Fee Morgana in die trostlose stenei der Sahara hinaus(Forts. folgl.) Feruspr. 2878. * a a as I 60 S Gu E □ 5 .5 K Eh S S 88 68 □ Gec 8 20 97.— 95 G □ O C— s# ge G uD □ E 5 — 88 n Locales. Klassen und 255 Schülern sind hierbei nicht eingerechnet. Die in diesem Aufsichtsbezirk liegenden Hülfsschulen haben in zwölf Klassen 330 Schüler. Der zweite Aufsichtsbezirk zählt insgesammt 24,483 Schüler(gegen 22,284 im Vorjahre), 12,301 Mädchen und 12,162 Knaben. Der Confession nach waren 11,072 Mädchen und 10,716 Knaben katholisch, 1190 Mädchen und 1826 Knaben evangelisch, 39 Mädchen und 40 Knaben israelitisch. Die Zahl der Klassen einschließlich der Mädchen=Asylschule betrug 406, welche von 405 Lehrkräften unterrichtet wurden. 110 Klassen waren gemischte. Von den 406 Sälen waren sechs unbenutzt. Der Bezirk hatte neun Wanderklassen, von welchen sechs auf die Neustadt entfallen. Die Durchschnittszahl beträgt pro Klasse im zweiten Aufsichtsbezirk 60,42 Schüler(gegen 60,06 im Vorjahre.) Die Gesammt=Durchschnittsfrequenz für den Stadtbezirk beträgt 59,54 pro Klasse. Von den Vororten haben: Bayenthal 423 katholische, 103 evangelische Schüler; Bickendorf 901, Bocklemünd 157, Brannsfeld 211, Deutz(einschließlich Humboldt=Colonie) 2510 katholische und 484 evangelische, Ehrenfeld 4035 katholische und 708 evangelische, Kriel 589, Lindenthal 494 katholische und 181 evangelische, Longerich 313, Melaten 268, Merheim 359, Müngersdorf 178, Niehl 608, Nippes 3510 katholische und 533 evangelische, Poll 513, Raderthal 338, Riehl 250, Sülz 840 katholische und 106 evangelische, Volkshofen 37, Zollstock 151 Schüler. # Messerhelden, In der Nacht vom Samstag auf Sonntag entstand in einer Wirthschaft am Buttermarkt zwischen Kölnern und Italienern eine Schlägerei, wobei einer der Italiener ein Dolchmesser zog und einem Kölner zwei Stiche in dem Rücken beibrachte und einen andern in den Arm stach. Beide Verletzte wurden dem Bürger=Hospital zugeführt, während zwei Italiener, darunter der Messerheld, verhaftet wurden.— Ferner wurden in derselben Nacht im Bürger=Hospital drei Personen von Schutzleuten eingeliefert, welche bei Schlägereien auf dem Holzmarkt und Umgegend Messerstiche erhalten hatten. erhaftet wurde von der Bahnhofswache ein Erdarbeiter, weil eeinem Eisenbahnwagen mitreisende Frauen thätlich beleidigte. Diebstahl. Am Samstag Abend wurde einem Stuckaturer ter Wirthschaft in der Nähe des Domes das Portemonnaie mit 45 M. Wochenlohn gestohlen. Nachtdroschken. Auf Veranlassung der hiesigen Polizeibehörde sind seit gestern 18 Droschken und drei Taxameter=Droschken in den Nachtverkehr eingestellt, die jede Nacht von 11 bis 2 Uhr und Morgens von ½5 Uhr bis 8 Uhr zur Verfügung des Publicums am Hauptbahnhofe halten müssen. Die Droschkenkutscher, welche im Tage Bahndienst haben, dürfen vor 8 Uhr Morgens auf dem Bahnhofsvorplatze nicht halten und müssen um 11 Uhr Abends den Bahnhofsvorplatz wieder verlassen. Die Zwischenzeit von 11 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgens wiro von den Nachtdroschken versehen. Kölner Stadt=Theater. Heute: Ab.=Vst. 83. Die Krone. chauspiel in 5 Acten von A. v. Perfall. Anf. 7. Ende 10 Uhr. .n P Ecmnspieri S Veien von A. d. Perintt. Dinstag: Aufgeh. Ab. 7. Lohengrin. Oper in 3 Acten von Rich. # Wagner.— Spielplan=Entwurf. Mittwoch: Das Recht des S Herzens. Hierauf: Eine Lection. Donnerstag: Der Waffenschmied von Worms. Freitag: Faust und Margarethe. Samstag: Das Recht des Herzens. Eine Lection. Sonntag: Der fliegende Holländer. Montag: Die versunkene Glocke. Gerichts=Verhandlungen. a Strafkammer. Hohe Procente hatte ein Reisender bei Abgabe von kleinern Darlehen genommen; in einzelnen Fällen sollen es 80 und sogar 100 pCt. gewesen sein. Es erfolgte jedoch Freisprechung von der Anklage des Wuchers, da nicht nachgewiesen werden konnte, daß eine Ansbeutung der Nothlage vorliege.— Wegen Uebertretung der Straßen=Polizeiverordnung wurde ein hiesiger Maurermeister mit 5 M. Buße bestraft. Bei dem Bau eines Hauses in der Weberstraße war von einem Nebengrundstücke ein Kellerloch nicht abgezäumt worden. Ein Passant gerieth mit einem Beine in das Loch und verletzte sich. Von der Anklage der fahrlässigen Körperverletzung erfolgte Freisprechung.— Drei Monate Gesängniß erhielt ein Schuhmachergeselle aus Altenessen wegen Diebstahl und wegen Unterschlagung von Kleidungsstücken in zwei Fällen.— In der Nacht vom 28. bis 29. Juni wurde Unter Sachsenhausen ein Lehrjunge von der Droschke eines Kutschers von hier zu Boden gestoßen; die Verletzung, welche er davon trug, war nicht erheblich. Den Kutscher traf keine Schuld, weshalb er von der Anklage der fahrlässigen Körperverletzung freigesprochen wurde. Am 20. Mai verübten eine Anzahl Burschen auf dem Bahnhofe Prinz Karl von Hohenzollern traf am Samstag mit dem Schnellzuge um.41 Adds., von Brüssel kommend, auf dem Hauptbahnhof hier ein und fuhr mit dem Schnellzuge um.19 Abds. nach Potsdam weiter. * K i r c h l i c h e s. D i e a l l j ä h r l i c h i n d e r A d v e n t s z e i t s t a t t f i n d e n d e n Exercitien für Frauen und Jungfrauen werden in diesem Jahre in den Pfarrkirchen St. Alban und St. Mauritius abgehalten, und zwar in den Tagen von Sonntag den 4. bis einschließlich Sonntag den 11. December. An jedem Tage werden zwei Vorträge gehalten; dieselben beginnen in St. Alban Morgens 9 und Abends 7 Uhr, in St. Mauritius Morgens 6 und Abends 6 Uhr. Die Schlußfeier am 11. December beginnt in beiden Kirchen Abends 6 Uhr.„ m 4 Die Volksschulen der Stadt Köln wurden nach der im October von der Schuldeputation veranstalteten Statistik zu Beginn des Winter=Semesters 1898•99 von insgesammt 44,912 Kindern(gegen 43.578 im Vorjahre) besucht. Auf den ersten Aufsichtsbezirt entfallen 20,449 Schulkinder, 10,296 Mädchen und 10,153 Knaben. Der katholischen Confession gehörten 8610 Mädchen und 8428 Knaben, der evangelischen 1484 Mädchen und 1488 Knaben, der israelitischen 202 Mädchen und 237 Knaben an. Die Zahl der Klassen und Lehrkräfte betrug 353, die der vorhandenen und sämmtlich benutzten Lehrsäle 354. 17 Klassen waren gemischte, von Knaben und Mädchen besucht. Der Bezirk hatte drei Wanderklassen, zwei am dritten und eine am zwanzigsten Schulfnstem. Die Durchschnittsfrequenz der Klassen beträgt 58,53(gegen 58,34 im Vorjahre) Schüler. Die Schule im Waisenhause und die Schule im Knaben=Asol mit zusammen acht ] zu Liblar eine rohe Scene. Es erhielt ein Schneider aus Brühl wegen Beleidigung des Bahnhof=Juspectors und wegen Hausfriedensbruch einen Monat und zwei Arbeiter wegen Hausfriedensbruch eine Woche bzw. 14 Tage Gefängniß. Vereins=Nachrichten. Der Kölner Sängerkreis veranstaltete gestern Abend im großen Gürzenichsaale sein übliches Wohlthätigkeits=Concert, dessen Ertrag dies Mal den Kinderhorten im nördlichen Stadttheil zu gute kommt. Das Concert gestaltete sich für den Sängerkreis zu einem glänzenden Ehren=Abend. Bei dem überaus zahlreichen Besuche dürfte wohl auch der pecuniäre Erfolg ein recht befriedigender werden. lach einer recht temperamentvollen Wiedergabe der Ouverture zum Freischütz durch die von Schülern des Conservatoriums verstärkte Capelle des Infanterie=Regiments Nr. 65 sang der einige 80 Sänger starke Chor, unter Leitung seines neuen Dirigenten Herrn Musikdirector Herm. Möskes, Lehrer am Conservatorium, den Chor: Die Weihe des Liedes von Hegar, der wie alle Werke dieses Componisten an die Sänger große Anforderungen jeglicher Art stellt. Dank der sorgfältigen Vorbereitung kamen die Schönheiten des Chores zur besten Geltung. Einen vollen Erfolg erzielte der Verein mit der sehr beifällig aufgenommenen Composition seines Dirigenten: Sängerbegrüßung für Chor und großes Orchester, und dem Chore: Mädchen, seit ich dich verlor, welches der Dirigent nach dem Liede seines Bruders Karl Möskes für Chor, Tenorsolo und kleines Orchester bearbeitet hat. Der Chor sang ferner noch drei altdeutsche Volkslieder für Männerchor, gesetzt von Fr. Wüllner, die ebenfalls in schönster Weise zu Gehör gebracht wurden. Herr Musikdirector Karl Möstes aus Zweibrucken spielte mit großer Bravour das Clavier= Concert in-moll von J. Raff und fand für seine brillante Leistung stürmischen Beifall, der sich auch nach den spätern Vorträgen des Künstlers wiederholte. Fräulein Gerta Swiersen aus Düren legte mit ihrer Arie aus den Folkungern große Ehre ein, ihre hübsche Stimme schien indessen für den großen Gürzenichsaal nicht ganz auszureichen. Ihre Liederspenden gefielen ebenfalls sehr. Einen herrlichen Genuß bot unser beliebter Tenorist, Herr Kaufung, mit seinen prächtigen Liedervorträgen, insbesondere mit dem Liebeslied aus der Walkure, wofür er sehr gefeiert wurde. Das Orchester wurde den mehrfach an dasselbe gestellten Anforderungen in jeder Beziehung gerecht. Prälat Kneipp empfiehlt als ausgezeichnetes Mittel gegen an Heiserkeit u. Verschlein Spitzwegerich 30.0, Hufflattich 30.0, Lungenkraut 40.0. Jeis, Thees stets frisch albmond=Drogeric, Altermarkt 58, Sonnen=Drogerie, Friesenstr. 70. * Nveinhohe am 27. Nov., Abends 7 Uhr m.92—.00. November 1893 e Weit übertrieben sind die neuerdings aufgestellten Behauptungen über die schädlichen Wirkungen des Bohnenkaffees. Ein Surrogar aus Malz oder Getreide hergestellt, vermag nienials d echten, guten Bohnenkaffe zu ersetzen. Guter Bohnen kaffee, mäßig genossen, wirkt nicht schädigend auf die Gesundheit, sondern übt vielmehr einen wohlthätigen Einfluß auf Verdauungsorgane und Nervensystem aus. Daaegen sind geringwerthige Kasses, wie solche gegenrtig vielfach zu Schundpreisen verkauft werden und #9 zum Theil ar verdorbenen, unreisen Bohnen bestehen, wohl geignet, gesundheitsschädlich zu wirken. Inhoffen's langjährig erprobter Baren=Kaffee G ech eae eccehe Packet in den meisten besseren Geschäften der Delikateßund Colonialwaarenbranche. •8——— Kölner Bürgergesellschaft, Röhrergasse 21. Dinstag den 29. November 1898: Abonnements-Concert, — PROGRAMM.— 1. Theil. 1.* I. Introduction aus„Pal costumé“ von A. Rubinstein. Vorspiel zu„Tristan und Jsolde 3. Suite von Eward German. a. Interntezzo, v. Tutanr: gg Fantasse für Cornetà Piston üher Rezerbers„Kreuxitter“ von Arban. (Herr Bahlmann.) 2. Theil. „Kriegerische Jubel=Ouverture“ von Lindpaintner. „Waldesflüstern", Illustration von A. Czibulka. Fantasie aus„Lohengrin“ von„R. Wagner. clrsgng 8 Uhr. Moloten Eintrittspreis 50 Pfg. Das 3. Abonnements-Concerr fudet am Donnerstag den 8. Tegoze gieezgn. Panorama International. „ K a r.- M a a t h a A R. 4 Intermezze b Tarantella, c. Bourrée. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche von Köln, Köln=Rondorf und Köln=Ehrenfeld eingetragenen Grundstücke: 1. Köln, Flur 33 Nr. 1223/43, Vorgebirgstraße 3, Hofraum a. Wohnhaus mit Anbau und Hofraum, groß.26 Ar 4200 Mark Nutzungswerth; eingetragener Eigenthümer: Kauf mann Max Bauer zu Thron; 2. Köln, Flur 34, Nr. 1736/124, Saarstraße 17, Wohnhaus mit Hofraum, groß 1,77 Nr, 2250 Mark Nutzungswerth; eingetragener Eigenthümer: Bauunternehmer Paal Getz in 3. Kön, Flur 21, Nr. 724/149, Friesenstraße 45, Hoftaun, a. Wohnhaus mit Anbau und Hofraum, groß 1,29 Ar, 1500 Mark Nutzungswerth; eingetragene Eigenthümer Eheleute Restaurateur Georg Buchmeyer(auch Buchmeier) und Maria, geb. Pieper in Vaals(Holland); 4. Köln, Flur 26, Nr. 768/185, Eintrachtstraße 74, Hofraum a. Wohnhaus mit übereachtem Hofraum, groß.56 ur, 1200 Mark Nutzungswerth; eingetragener Eigenthümer: Maurermeister Paul Getz in Köln=Lindenthal, am 23. December 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht— an Gerichtsstelle— Zimmer Nr. 858 zu Köln, Justizgebäude 1. Stock, westlicher Flügel, Auszüce an der Steuerrolle beglaubigte Abschriften der etwaige Abschätzungen und andere die Grundstücke betreffende sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiverei der 24 die Ertheilung des Zuschlags wird am 30. December 8. Vormittags 10¾ Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden. 2. Vortrag des Herrn Dr. Gaufinez über das moderne sranzösische Drama in französischer Sprache. Mittwoch den 30. November, Abends 7 in der Aula der Oberrealschule, Humboletstraße 41. Einzelkarte R.50(Schülerkarte 4.50), Abonnements für alle Vorträge 6 M, Karten sind zu haben in der Buchhandlung ve Paul Neubner, Hohestraße 81, sowie am Vortragsabend in der Oberrealschule. 1898. b.9 Aopemnder Pönigliches umtsgericht, Abtheilung 30. 575,000 z. Gewinne: 100,000., 50.000 25,000., .000 M. u. Kleinster Treffer 15 Mark. Loose zum planmäßigen Preis von 30 Pig. in der Haupt=Collecte S. P. van Perlstein, — bis morgen Abend noch vorräthig. 5 ProcentRabatt. Hammelfleisch mmfleisch. Brun.. 40 Pfg. per Pfd. wanen.... 40 Nierenbraten. 45„„ .. 50„ Keule„„ Hammel, ganz 45„ Hammel, halb. 45„„ Mastkalbsleisch 60-—65 Pfg. 48 Apostelustr. 48. Bis zum Frühjahr 1899 noch An St. Agatha 38. Woche: Eine Wanderung durch Florenz.— Ganz neu: Geöftägl, auch Sonneu. Feiert. v. Morg.9 bis A5. 3Uhr. Eintr. 30z, Einführung des ersten Pfarrers v. St. Michael. Aus Anlaz der Pfarr=Erhebung und Einführung des ersten Pfarrers von St. Michael, des„ hochwürdigen heren Johannes Müller findet am Donnerstag den 1. December, Abends 8½ Uhr, im großen Saale der Bürgergesellschaft, Nöhrergasse, eine— unter Mitwirkung bewährter musikalischer Kräfte statt, zu welcher die Pfarreingesessenen und Freunde der neuen Pfarre hiermir freundichst eingeladen verdevn. gaggen, Zigngigung von Karten, die kostenlgs und in der Bürgergesellschaft. Annostr. 86. KH Speisesaales. #un 2 Morion K0 Pfg. Für den Neubau eines Volksschulgebäudes in Köln=Bickendorf sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen in öffentlicher Ausschreibung ver Loos 1. Zimmer=Arbeiten einschließlich Material=Lieferung, veranschlagt zu 3836,29 Mark, Loos UI. Dachdecker= und Klempner=Arbeiten, verauschlagt zu 5003,07 Mark. Bersi gelte mni entsprechender Ausschrift versehene Angebote sind bis Montag, den 5. December d.., Vormittags 11 Uhr, im Zimmer 23 des Hochbau=Antes abzugeben, woselbst die Eröfnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet. Köln, den 21. November 1898. Der Stadt=Bauinspector Kleesisch. Sensationell für Jedermann!!! Taschen-Sicherung Eben biebstant u. Heraustallen d. Tascheninhalts Autoritäten des Schneidergewerbes begutachtet und eipfon Alleinige Fabrikanten: Gebr. Blanckenhorn in Aachen. Vertreter für den Engros-Verkehr in Köln und Umgegend. Güse& Neumann, Köln, Händelstrasse 2. Erhältlich schon von 10 S per Verschluss ab in allen besseren Schneiderartikel- und Kurzwaarengeschäften. Tafel- und Koch Sorgfältig behandelte Waare. Reiche Auswahl für Restaurationen, Wiederverkäufer. Zustellung frei Haus. C. Heumarkt 18. Fernsprech=Nr. 766. Nert! Giotlt Bequem! Teigseife! Thüringer Handkäse, lange Thüringer Kümmelkäse, Harz-Käse. Anerkannt feinster Geschmack, goldgelb, aus garantirt fettestem Bauernquark. Postcolli jeder Sorte Mark 3,— franco. Preisliste für Bahnbezüge zu Diensten. Walter Fischer, Käserei, Buttslädt i. Chür. Echt Aachener Kräuterprinten für Wiederverkäufer. Billigster Engros=Preis. Probekisten von 10 bis 15 Pfd. bei J. Chr. Sturm Gülich, 45 Friesenstr. 45. Karte genügt. Handarbeiten Specialität in vorgezeichneten, angefangenen und fertigen Stickereien in Leinen, Tuch, Fries 2c. Kragen=, Manschetten= und Cravattenkasten äußerst billig. Math.& Rosa Bernardi, Ecke Ehren= und Albertusstraße. □ 0 Kohlenhandlung X8 Franz Spohr, 48 Ulrichgasse 18D.“ Fernspr. 83 Geehate Clausftau! Machen Sie einen Versuch mit Gioth’s Teigseife zum Kochen der Wäsche. t Gioth’s Teigseife gekocht, wird die Wäsche sofort gereinigt, ohne dass man dieselbe zu reiben braucht, wird blütheweiss und erhält einen angenehmen Geruch auch ohne Rasenbleiche. Man achte beim Einkauf auf die Firma „J. Gioth“, Hanau und nebenstehende Schutzmarke„Schrean“. Per Pfund-Paquet nur 20 Pfg. zu haben in den meisten Colonialwarenhandlungen von Köln und Umgebung. vtichst eingeladen werven. Mangiguug von Karten, die kostenlos erhältlich sind bei den bekannten Ausgabestellen und in der Bürgergesellschaft. 50□ Arbeiter=Hospiz Montag den 28. November Eröffnung des großen S. Guter bürgerticher, iuzhtzich von.; bis 9 uhr à Person 30 Pig. Hausbesitzer=Genossenschaft. lichkeit Mittheilung machen. I• Nichartzstraße 12, am Museum. Gelderwerdenzu Verzinsungangenommen. Bei vierzehntägiger Kündigung mit 2¼%, zamonatlicher„*2 0• einmonatlicher zweimonatlicher dreimonatlicher sechsmonatlicher zwölfmonatlicher 2½% 3% 3½8% 4% a 1n#5 v. 30 K an. Anzüge v. nur nach Muß, 36 Kan, Hosen v..K an, moderne Stoffe in großer Auswahl. Louis Weiser, Schneiderm, Lungengasse 16 Verlag und Druck von J. P. Hamrn. Verantwortlich: für den allgemeinen Cheil P. Brendgen, zur den Anzeigen= und Reclamentheil C. Okle. Alle in Nöln.