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Stadt=Bezirk: Bayenthal Lindenthal, Ort „ sonst Ehrenfeld. Ort „ s o n s t Nippes. Ort. „ sonst Deutz i. d. Umw. „ sonst.. Neustadt.. Altstadt □ .525 .836 .332 28.054 .557 20.815 .830 15.515 7,362 61.572 161.512 Köln 1 Woche Dagegen 2„ 332.910 vorher Lebend= geborene S 2BIZC• in der Woche vom 20.3. bis 27./3./97. Gestorbene * Dav. im 1. 2. Lebensjahr in der Woche vom 28.3. b../4.97. * 121 34•10 122 3415 132 55s13 126 43s13 Stadt=Bezirk: Es starben 5∆ .# 54-4 EIBRESTT GAROIRNEEE EDSEE Allgemeine städtische Fortbildungsschulen. Mit Rücksicht auf das am 25. April beginnende neue Schuljahr an den allgemeinen Fortbildungsschulen wird hiermit Folgendes bekannt gegeben: Die Gewerbe=Ordnung für das Deutsche Reich bestimmt in§ 120, daß die Gewerbe=Unternehmer verpflichtet sind, den Arbeitern unter 18 Jahren, welche eine von der Gemeindebehörde oder vom Staate als Fortbildungsschule anerkannte Unterrichtsanstalt besuchen, hierzu die erforderlichenfalls von der zuständigen Behörde festzusetzende Zeit zu gewähren Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 8. April 1897. Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmung werden nach § 150 Abs. 4 des Gesetzes, betreffend Abänderung der GewerbeOrdnung vom 1. Juni 1891 mit Geldstrafe bis zu 20 M. oder im Unvermögensfalle mit Haft bis zu 3 Tagen füe jeden Fall der Verletzung des Gesetzes bestraft. Indem ich Vorstehendes zur Kenntniß der Betheiligten bringe, bemerke ich, daß die Strafbestimmung gegebenenfalls unnachsichtlich zur Anwendung kommen wird. Köln, 3. April 189.. Der Oberbürgermeister. Bayenthal Lindenthal. Ort „ sonst Ehrenfeld, Ort „ sonst Nippes. Ort.. „ sonst Deutz i. d. Umw. sonst Neustadt Altstadt Köln 1 Woche vorher ge=[2Wochen 13 a gen 6 —— 1 1 11 1 6 1 — 2 121 122 132 126 Oberburger .: Klutzmann. Wegen Sperrung der Straßen Unter = Sachsenhausen u. an den Dominicanern müssen vom 9. April ab bis auf weiteres die Wagen der der Rundbahn Komödienstraße im 9. April ab bis auf weiteres die über den Straßenzug Friesenstraße—Zeughausstraße Die Wagen der Linie HeumarktSchlachthof verkehren von diesen Tage ab nur zwischen Gerconsdriesch und Schlachthof. 1— 13 16 1721 1 2/ 16 /14 /72— 2—— 17|20|85 —.—— 1 5—— 13 15 901 anach kommen bei gleicher Sterblichkeit auf 1000 Einwohner während eines Jahres 19.49 Sterbefälle gegen 19.68 bzw. 20.73 und 19.74 nach den Vorwochen. Locales. ** Höhere Schulen. Nach den Mittheilungen des Programms des kgl. Kaiser Wilhelm=Gymnasiums betrug die Schülerzahl am 1. Februar d. J. 306(335 Kath., 21 Evang., 10 Juden); 339 Schüler waren einheimisch, 27 von auswärts. Von den 35 Schülern der Oberprima erhielten 34 das Zeugniß der Reife.— Das kal. katholische Gymnasium an Marzellen zählte am 1. Februar d J. 397 Schüler(343 Kath., 36 Evang., 18 Juden); 365 Schüler waren einheimisch, 32 von auswärts. Das Zeugniß der Reife erhielten bei der diesjährigen Abiturientenprüfung 19 Oberprimaner. — Das städtische Gymnasium und, Realaymna###g.## Kreuzgasse wies am 1. Februar d. J. 605 Schüler auf(321 Kath., 196 Evang., 87 Juden, 1 Dissid.); einheimisch waren 570, von aus wärts 35. Abiturienten zählte die Anstalt 17. Die Vorschule hatte am 1. Februar d. J. 183 Schüler(79 Kath., 77 Evang., 25 Juden, 2 Dissid.). Mit dem Jahresbericht gelangt für die der Anstalt näher stehenden Kreise eine Abhandlung von Prof. Dr. Wiedel zur Ausgabe über: Satzreihen zu übersichtlichen Wiederholungen aus dem Gebiete der lateinischen Syntax.— Die Schülerzahl der Realschule(Höhere Bürgerschule) belief sich am 1. Februar d. I. auf 615, darunter in der Handelsklasse 14. Von den Schülern der Realschule waren 361 Kath., 170 Evang., 70 Juden; 566 waren einheimisch, 34 von auswärts und 1 Ausländer. Zu Ostern d. J. entließ die Anstalt 45 Abiturienten.— Die stadtische mittlere Kna war am 1. Februar d. J. von 291 Schülern besucht (196 Kath., 67 Evang 28 Juden); einheimisch waren 28., von aus wärts 6, Ausländer 3.— Die höhere Mädchenschule zählte im des letzten Schuljahres 431, die Lehrerinnen=Bildungs anstalt 66 Schülerinnen, von welchen 301 kath., 144 evang. und 49 israel. Glaubens und 3 Dissidenten waren. Bei der Entlassungsprüfung für das Schuljahr 1895·96 erhielten sämmtliche 24 Bewerberinnen das nachgesuchte Befähigungszeugniß(22 für mittlere un höhere Mädchenschulen, 2 für Volksschulen.). * Ueber die neue Rennbahn, welche hier errichtet werden soll, schreibt die Berliner Fachzeitschrift Sport=Welt: Am 31. März cr. hat die Constituirung der Kölner Rennbahn=Gesellschaft, G. m. b.., mit einem Capital von etwa 800,000 M. stattgefunden. Diese Gesellschaft hat den Ankauf eines Terrains in der Größe von etwa 300 Morgen zur Anlage einer Rennbahn beschlossen. Dieses Terrain liegt kaum drei Kilometer vom Mittelpunkte der Stadt Köln entfernt auf Vin. Wege baß seloit Zutginger die Rennbahn in weniger alsz einer schaft fast ausschließlich aus Kölner Bürgern besteht, wird sich der Renn=Verein außer Kölnern und Rheinländern aus den ersten ese Sel eche ie eleschs else sche. känftige Berieb auf der in der Anlage begrifenen Bayn im grozen K Dle Ahselubezuentet ein Leierkristeschsgehicte Gaohs Thätigkeit finden. Gerichtlicher Verkauf. Am Donnerstag den 8. April. Nach3 Uhr, Infelice. Dem americanischen Originale von M. Wilson nacherzählt von [47] Mathilde van Becelaere=Welebil. Bist du auch froh, meiner Sorge enthoben zu sein, so hoffe ich doch, du werdest ein freundliches Andenken mir bewahren. Es war mein Unglück, daß deine ganze Liebe Doctor Hargrove gehörte, und für mich nichts übrig blieb. Dennoch trachtete ich stets, treu und gewissenhaft meine Pflicht an dir zu ersüllen, und es kam mir schwer an; wie schwer, wirst du wohl nie begreifen. Wenn ich dich wiedersehe, hoffe ich in dir das gleiche, ernste, reine Gemüth zu finden, das du jetzt hast. Ich vertraue deinem tief religiösen Wesen, deiner edeln Natur. Und nun lebe wohl, Regina." Das bleiche Antlitz mit den traurigen Augen verrieth nicht die Qual, die sie verzehrte, als sie— zum letzten Mal— die geliebten Züge be„Leben Sie wohl, Mr. Palma; ich finde keine Worte, um Ihnen für alle Liebe und Sorge zu danken.“ Ist das alles, Lilly? Als ich dich vor Jahren im Pfarrhaus verließ und dein kleines Herz schier zu brechen schien, sagtest du Ich will alle Tage für Sie beten. Nun gehst du von mir, ohne Thräne, ohne das Versprechen, daß du meiner gedenken willst.“ Wie sprach die leise Stimme ihr zum Herzen! Sie erhob die Hand, welche die ihre hielt, und küßte sie mit Innigkeit.„Gott weiß, ich habe nie aufgehört, für Sie zu beten, Mr. Palma, und so lange ich lebe, und seien Sie mir auch noch so fern, soll mein Gebet für sie nicht enden.“ Sie ließ seine Hand sinken und bedeckte das Antlitz. Wie gern hätte er sie an's Herz gezogen, als sein Juwel, seine Krone: welch' ein Schatz von Liebe lag in den großen dunkeln Augen. Aber er ermannte sich, erfaßte wieder ihre Hand und geleitete Regina nach der Thüre. Auf der Schwelle blickte sie empor. „Gott behüte Sie, Mr. Palma.“ „Gott segne dich. Lilly, gedenk' zuweilen meiner.“ Einen Augenblick tauchten beider Blicke in einander, dann ging sie hinweg, und er trat in's Zimmer zurück.„ Wie unter schwerem Schlage wankend, erreichte sie ihr Gemach und warf sich in der Folter des Schmerzes auf's Lager. So verbrachte sie die langen Stunden der Nacht; ihr einziger Trost war das Bewußtsein, sie habe tapfer gekämpft, das demüthigende Geheimniß sei bewahrt geblieben. Gegen Morgen erhob sie sich und Wir B mit bildung Min finden dauernd Magd „Paut Erl Ei Fa Kar Se sollen im Hauss#leine Neugasse—5 zu Köln gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden: 1 doppelsitziges eichenes Schreibpult nebst Stuhl, 1 Actenschrank, 1 Copirpresse, 1 Gasofen mit Nohr, 1 Theke mit Kapselmaschine, 1 Renl mit 12 LagerHandwagen, 1 neue Korkmasching, 6 grosse Standfüsser, 3 Lagerfässer, 1 Standiass mit Rührvorrichtung, 1 Naß Syrup, 1 Antomal. Ausstellfässer mit Untersatz, 1 Gestell mit 3 Glasfässern, 2 ovale französische Fässer(eines mit Metapparat und ein kleineres), 1 Treppenleiter und eine größere Partie Liqueure 1c. 2c. Der Verkauf findet bestimmt statt. Sommerland, Gerichtsvollzieher in Köln, St. Apernstraße 67. Für bessere Herren. Erfahrener Herren=Schuhmacher empfiehlt sich vm. 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Wunden, gleich den ihren, heilen langsam. Laß auch Regina dir aubefohlen sein, und nun behüte dich Gott, dich und alle!“ Wie ernst und sanft klangen seine Worte. Regina sah ihn deut lich; während sie sich über die Balustrade der Treppe lehnte, entfiel die weiße Blüthe ihrem Haar und schwebte nieder in die untere Halle. Die Entdeckung scheuend trat sie rasch zurück, aber nicht, ehe er die fallende Blume gesehen. Ein Blick nach oben zeigte ihm das weiße schmerzvolle Antlitz, das seinem Auge sich zu entziehen trachtete. Er bückte sich, hob die welke Blüthe auf, küßte sie und verwahrte sie auf der Brust. Die beseligende Gewißheit, nach der er so lange sich gesehnt, schien der Blüthe zu entströmen, seine Zukunft zu durchduften. Und Regina ahnte nicht, welche süße Botschaft aus ihrem Herzen ihm die Blume verrieth. 30. Nein, Mutter, nein, schöner, nicht so bleich, wie damals, als du weinend mir Lebewohl sagtest. Und deine Augen, frücher gleich Sternen, die am Rande einer Regenwolke schimmern, ind nun leuchtend. O, Mutter, Mutter! wie selig ist's, an deinem Herzen aufzuthauen von der langen erstarrenden Trennung. Wie glücklich das Wiedersehen mich machen würde, vermochte ich nicht zu ahnen.“ Zu den Füßen der Mutter auf einem Teppich, das Haupt in ihrem Schooß, saß Regina und erzählte der Mutter alle Einzelheiten ihres Aufenthaltes im Pfarrhofe und unter Otfried Palma's gastlichem Dach. Nur das Interesse, das sie für Mr. Palma fühlte verschwieg sie, und die Mutter ahnte nicht, welche Qual nur seines Namens Klang bedingte. Bislang hatte keine Silbe das Geheimniß von Regina's Abkunft angedeutet. Mrs. Orme beglückwünschte sich ob des Zartgefühles, das ihre Tochter die leiseste Frage vermeiden ließ, und doch mußte der Mutter Geschick mitgetheilt werden. Mein Kind," begann Mrs. Orme endlich,„es ist Zeit, daß du wissest, wer mein Gatte, wer dein Vater ist, daß ich dir kund gebe was außer Dr. Hargrove und Mr. Palma niemand erfuhr.“ Si erhob sich, öffnete eine Schatulle, entnahm ihr Papiere, schob den Riegel der Thüre vor und begann, langsam im Zimmer auf und ab zu schreiten. „Einen Augenblick, Mutter; kannst du mir erklären, warum ic mich so eig nthümlich zu Mr. Chesley hingezogen fühle?“ „Errielhest du es nicht? Orme Chesley ist mein Oukel, meine Mutter einziger Bruder.“ „O, wie ich mich freue! Weiß Mr. Palma darum?“ „Er war der erste, der meine Verwandschaft vermuthete. ihn erfuhr Onkel Orme von meiner Existenz; denn er hatte mit für todt gehalten. Seit Jahren hält Mr. Palma die verwirrte Fäden meiner Geschichte in geschicker Hand, und seiner Umsicht um Sorgfalt verdanken wir alles.“ Regina stützte das Haupt in d Hand, um das Entzücken zu verbergen, das diese Worte in iy erweckten.„„ Mrs. Orme aber begann ihre Erzählung.„Mein Großvate Hubert Chesley, lebte im Elsaß, und meine Großmutter gehörte de französischen Familie Orme an. Sie hatten zwei Kinder, Orm und Minette, welche, noch sehr jung, einen Schweizer, Leon Merlir heirathete. Ein Jahr nach ihrer Tranung starb ihr Vater, und di Familie beschloß, nach America auszuwandern. Auf dem Em# grantenschiff wurde ich geboren, und meine Mutter wurde in d Tiefe gebettet. Wollte Gott, sie hätten auch mich hinabgesenk Kinder aber, die kein Erbe zu erwarten haben als Elend, kämpfe siegreich um's Leben und gedeihen. So kam auch ich davo Meine erste Erinnerung ist eine armselige Wohnung: mein Vai ernährte uns mühsam durch Musik=Unterricht. Bald zogen auf's Land, und gelangten in ein Städtchen, in dem sich eine E gesucht. Stai Ehreuf und Ehre P erfahren guten 3 Rhein. Blech Off. u. Nr Lei erfahren sistenten Fetten, fl hohen Lo Fr.=Off Geschäfts F 3 Aug. B Leh gesucht. Tücht auf Wag Durch .N Ko Siche einen or Herm. ihlt von so hoffe ich n. Es war zehörte, und , treu und kam mir enn ich dich Gemüth zu ösen Wesen, Das bleiche tal, die sie Züge be, u m I h n e n Pfarrhaus sagtest du: n mir, ohne nken willst.“ ißte sie mit sie zu beten, ir auch noch z seine Hand Juwel, seine oßen dunkeln and und gele sie empor. inen Augenhinweg, und ihr Gemach er. So verer Trost war thigende Gesie sich und Der Wagen u Mal sehen geöffnet, sie ewohl.„Habe en, gleich den len sein, und sah ihn deute lehnte, entin die unteren ber nicht, ehe eigte ihm das iehen trachtete. ind verwahrte er er so lange ie Zukunft zu Botschaft aus damals, als fröcher gleich ru,#ind nun deinem Herzen Wie glücklich cht zu ahnen.“ das Haupt in le Einzelheiten Palma's gastPalma fühlte lual nur seines das Geheimniß ickwünschte sich, rage vermeiden werden. t Zeit, daß dus dir kund gebe erfuhr.“ Sie iere, schob den mmer auf und ren, warum ich ihle?“ Onkel, meine um?“ inthete. Durckh i er hatte mit die verwirrte ner Umsicht un 3 H a u p t i n d### e Worte in ih Nein Großvatei itter gehörte## Kinder, Orm er, Leon Merlik r Vater, und Auf dem En ter wurde in d# ch hinabgesenk Elend, kämpfe such ich davo ig: mein Vat Zald zogen### em sich eine K Offene Stellen. Wir suchen für unsere Buchhandlung einen Lehrling mit guter Gymnasial=Vorbildung. J.& W. Boisseröe, Minoritenstraße 194. 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Sie hatte eine gute Erziehung genossen und hielt viel auf ihre Abkunft; die Nothwendigkeit, solche geringe Arbeit zu thun; schmerzte sie folgerichtig tief. Als sie eines Tages krank lag, mußte ich die Wäsche in's Collegium tragen. Es war das erste Mal, und es genügte, mein Leben zu vergiften.„„„„ „An jenem unseligen Tage sah ich Camil Laurance. Er plauderte mit mir. Mir ist's, als sähe ich noch die tiefblauen Augen, das aristokratisch edele Gesicht, als hörte ich seine Stimme. Wie ritterlich, wie bezaubernd erschien er meinen bewundernden Augen. Ich war jung, hübsch, unerfahren und thöricht, und gab mich dem Zauber hin, den sein Bild auf meine Seele ausüdte. Tag um Tag machte der Bann sich fühlbarer. Camil suchte jede Gelegenheit mich zu sehen, gab mir Bücher und Blumen, und wurde das Idol meiner Träume. In einem Häuschen neben uns wohnte die Wittwe Peterson, deren Sohn Pelep Zimmermannslehrling war und geschickt im Schnitzen von Holzfiguren. Wir waren zusammen aufgewachsen, und er war mir sehr anhänglich. Der Großmutter Krankheit nahm zu, und ich kam mit Camil öster zusammen, ohne daß sie eine Ahnung davon hatte. General Stone Laurance war ein hochmüthiger, reicher Pflanzer in den Mittelstaaten und Camil sein einziger Sohn. Jene glücklichen Tage scheinen mir ein wesenloser Traum, so gründlich habe ich den Glauben verloren an alles, was meinem Leben Reiz und Wonne verlieh. Camil hatte mich seiner alles besiegenden Liebe versichert, und gleich mancher andern unerfahrenen Thörin schenkte ich seinen Schwüren Gehör. An einem Sonntage, während Großmama mich in der Kirche wähnte, stahl ich mich an den Ort unseres heimlichen Stelldichein. Pelep überraschte uns in dem Augenblick, wo Camil meine Wange küßte. Er stürzte sofort in's Haus und theilte der Großmutter mit, was er „O wie hättest du Pelep je lieben können,“ unterbrach Regina „Dennoch liebte er mich unendlich mehr, als der Mann, für den ich ihn opferte. Er war arm, aber er wäre zehnfach für mich gestorben, ehe er mir weh gethan. Seinem eleganten, ritterlich scheinenden Nebenbuhler war es vorbehalten, mein Herz zu brechen. Der Verdruß, den Pelep's Mittheilungen hervorriesen, war grenzenlos. Meiner Großmutter Gesundheit nahm immer mehr ab. Onkel Orme besand sich in den Wüsten des Westens; wer sollte mich schützen, falls sie starb? Der Gedanke bennruhigte sie fortwährend und machte sie launenhaft, tyrannisch. Eines Tages erzwang sich Camil Eintritt und erbat eine Unterredung mit mir. Die Großmutter erklärte, sie würde mich in ein Kloster bringen, und, darüber außer sich, beschwor Camil sie, in unsere Verbindung zu willigen. In nicht ganz zwei Jahren sei er volljährig, und nur bis dahin mußte unsere Ehe gehelm gehalten werden. Die nahenden Ferien boten Gelegenheit, sich ohne Aufsehen auf kurze Zeit zu entfernen und unsern Bund einsegnen zu lassen. Um ihrer eigenen Ruhe willen gab Großmama nach. Wie es Camil gelang, sich eine Licenz zu verschaffen, erfuhr ich nicht, war auch zu arglos und unwissend, mich hiernach zu erkundigen. An einem stürmischen Abend fuhren wir in das nächste Städtchen. Meine Großmutter und Herbert Andre begleiteten uns. Im Pfarrhaus, das dir so theuer geworden, trasen wir Doctor Hargrove, der nur mit äußerstem Widerstreben unserm Verlangen entsprach. Der treue, verständige Priester wollte solch' junge Kinder nicht durch ernste unauflösliche Bande aneinanderfesseln; aber die Licenz wurde triumphirend vorgezeigt, und sie enthob ihn jeder Verantwortung. Ueberdies erklärte meine Großmutter, sie wünsche mich vor ihrem Tode unter eines Gatten Schutz geboigen, weil sonst niemand auf Erden sich meiner annehmen würde. Das mochte den würdigen Pfarrer bestimmen, und endlich willigte er ein und traute uns an jenem sonnigen Mrs. Orme hielt inne und legte stöhnend die Hände an die Stirne. In Regina's Augen standen Thräuen: nun vermochte sie die Tiefe des Wehes zu ermessen, das ihrer Mutter Vergangenheit Camil gelobte, mich zu lieben, zu ehren, zu schützen, so lange er lebte, und Doctor Hargrave segnete den Bund, segnete uus. Camil mich damals liebte? Ich weiß es nicht. Ich weiß um, er den größten Theil seiner freien Zeit bei uns verlebte, daß ich glückselig war. Pelep machte sich unangenehm. Gerüchte wurden laut. Wollte die Großmutter vom Anfange an meine Ehe bek innt machen, oder setzte sie Mißtrauen in Camil, gewiß ist, daß sie Pelep zu General Laurance sandte, ihm die Sachlage kund zu geven. Wir hatten diei selige Wochen verlebt, als ein Telegramm einlief, das Camil an seines Vaters Krankenlager rief. Thörin, die ich war!. Ich glaubte, der Himmel nehme das letzte Hinderniß unseres Glückes hinweg. Camil war argwöhnisch und wollte mich nicht verlassen. Als er endlich doch schied, beschwor er den Himmel, über seinem Juwel zu wachen, und gelobte, in kürzester Frist zurückzukehren. Ich soh ihn den Wagen besteigen, sortfahren, und dreizehn Jahre verstrichen, bis ich ihn wiedersah. Des Vaters Krankheit war nur List gewesen; der General empfing seinen Sohn mit einer Fluth von Schmähungen und Flüchen. Nur einen Brief erhielt ich von Camil, in dem er mir der Großmutter Verrath mittheilte, des Vaters Zorn schilderte und erklärte, es bliebe ihm nichts anderes übrig, als während seiner Minderjährigkeit sich zu fügen. Von dem Tage an aber, wo er die Erdschaft seiner Mutter anträte, würde er mich unter allen Umständen als seine Frau anerkennen. Bald nachdem ich das Schreiben erhalten, begab sich der General mit seinem Sohne nach Europa. Dies war ein harter Schlag aber ich ließ mir nicht träumen, was das Schicksal mir vorbehielt. Ich liebte, vertraute und hoffte. Mein Stolz fühlte sich gektänkt ob des Generals anspruchsvoller Verachtung meiner Persönlichkeit, und ich beschloß, mich in jeder Weise der Stellung als Camil's Frau würdig zu machen. Meine Großmutter sprach geläufig franjösisch: es war ja ihre Muttersprache, mein Vater hatte einige werthvolle Werke hinterlassen, ihnen wendete ich nun meine ganze Aufmerksamkeit zu und verfolgte meine Studien mit Eiser. Etwa drei Monate, nachdem mich mein Gatte verlassen, sandte Onkel Unter Garantie für reinen Trauben saft empfiehlt: Ahrbleichart 80 Pfg., Rheinwein 75 Pfg., Moselwein 60 Pfg. per Flasche. L. Lülsdorff Wwe., Altermarkt 30 und Eigelstein 24 (Weinbergbesitzer in Ahrweiler). Ostpreußische Butter. Diese altberühmte Butter vers. in feinster Süßrahm=Tafelwaare das Postkolli, 5 Kilo, für N. 7,40 geg. Nachn. L. Genuth. Oszungaren, Post Groß Krauleiden, Ostpreußen. Communion-Uhren. Echt silberne Remontoir.15, feine Waare,5 Jahre Garantie. 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April 1891. Die Beerdigung findet statt Freitag den 9.., Nachmittags 12 Uhr, vom Sterbehause Hartwichstraße 90. Die Exequien werden gehalten am selben Tage, Morgens Uhr, in der Pfarrkirche zu Nippes SI ments=Aerzten wurden befördert Dr. Stock vom Pionier=Bataillon Nr. bei dem Inf.=Reg. Nr. 173 und Dr. Guillery vom 2. Bataillo des Inf.=Reg. Nr. 16 bei dem Inf.=Reg. Nr. 16.. Dr. Rahn, Assistenzarzt 1. Klasse vom Sanitätsamt des 17. Armeecorps, wurde zum Stabs= und Bataillons=Arzt beim 2. Bataillon des Inf.=Reg. Nr. 161 befördert. Den Oberstabsärzten 1. Klasse und Regimentsärzten Dr. Müller vom Cuirassier=Reg. Nr. 8 und Dr. Haehner vom FußArt.=Reg. Nr. 7 wurde ein Patent ihrer Charge verliehen. Versetzt sind die Stabs= und Bataillons=Aerzte: Dr. Hohenthal vom 2. Bataillon des Inf.=Reg. Nr. 137 zum 2. Bataillon des Inf.=Reg. Nr. 16 und Dr. Eiselbrügge vom 1. Bataillon des Inf.=Reg. Nr. 53 zum Pionier=Bataillon Nr. 7. P Ursulinenkloster. Der Semesterschluß in der höhern Mädchen schule und im Pensionat des hiesigen Ursulinenklosters gestaltete sich in diesem Jahre wegen des Zusammentreffens mit dem Namenstage des Herrn Weihbtschofs und Kloster=Commissars Dr. Schmitz zu einer schönen und erhebenden Doppelseier. Die im Spielsaale versammelten Töchterschülerinnen gratulirten durch den Vortrag einer tiefempfundenen Composition unseres unvergeßlichen Domcapellmeisters Koenen und empfingen darauf aus der Hand des hochw. Herrn die Zeugnisie und Ehrenpreise und recht viele noch eine besondere Belohnung für den regelmäßigen Besuch der Schulmesse. Ein reizendes dreistimmiges Lied von Abt und ein schwungvoller vierstimmiger Chor von Modlmayr bildeten hier den würdigen Schluß. Die im Speisesaal vereinigten Pensionaire begrüßten den hohen Gönner der Anstalt durch ein Namenstagslied von Haller und traten dann in Declamation und Gesang eine Wanderung durch die Heimath" an. Gar anmuthig schildert uns dieses Liederspiel des Directors der Elisabeth=Volksschule in Graz, I. Petz, das Leben in Flur und Wald, in Berg und Thal. Darauf wurde eine zehnhändige Bearbeitung der Fidelio=Ouverture von L. von Beethoven für Clavier und Harmonium vorgetragen. An die Zöglinge des Pensionats wie der Töchterschule richtete der hochw. Herr herzliche Worte. Hier wie dort fanden die ausgestellten Zeichnungen, Malereien und Handarbeiten, darunter wahre Prachtstücke der Weiß= und Buntstickerei, vielen Veifall. Möchten die aus dem Kloster scheidenden Mädchen ihren Erzieherinnen und Lehrerinnen ein dankbares Andenken bewahren, wie der hochw. Redner sie mahnte mit den Worten:„Wohlthaten, still und sromm gegeben, sind Todte, die im Grabe leben, sind Blumen, die im Sturm besteh'n, sind Sternlein, die nicht untergeh'.“ Erweiterter Sonntags=Geschäftsverkehr. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß der letzte Sonntag vor Ostern, also der 11 April, zu den Sonntagen gehört, an denen ein erweiterter Geschäftsverkehr bei denjenigen Zweigen des Handelsgewerbes, in denen Waaren in offenen Verkaufsstellen feilgehalten werden, gestattet ist. Die Ladengeschäfte dürfen an diesem Tage— abgesehen während der Reit des Hauptgottesdienstes— bis Abends 7 Uhr verkaufen. □ Unfall. Auf dem Kaiser=Withelm=Ring wurde geston Vormittag ein Fuhrmann von seinem Fuhrwerk überfahren und so erheblich verletzt, daß er nach dem Bürger=Hospital gebracht werden mußte. P Diebstähle. Aus dem Flur eines Hauses an der Düppelstraße in Deutz wurde ein schwarzseidenes Caves mit Iltiskragen und handbreitem Iltisbesatz im Werthe von etwa 140 M. gestohlen.— Nachts wurde aus einer Bretterbude in Sülz verschiedene Wäsche im Werthe von etwa 50 M. und ein neuer Waschkorb entwende:. Der Dieb hat an einem Feuster, an welchem eine Scheive zerbrochen war, durch das Loch gegriffen, von innen den Riegel zurückgeschoben und ist dann eingestiegen.— Einem Fräulein von auswärts kam in hiesiger Stadt eine goldene Damen=Remontoir=Uhr abhanden.— Aus dem Keller eines Hauses am Klapperhof wurde ein Faß, enthaltend 40 Liter Wein, gestohlen. Tödtlicher Unfall. Das vierjährige Söhnchen eines an der Brandenburgerstraße wohnenden Kaufmannes fiel vorgestern Nachmittag von einem mit einem Esel bespannten kleinen Karren und erlitt so schwere Verletzungen, daß bereits eine Stunde nach dem Unfall der Tod des Kindes erfolgte.„ Kölner Stadt=Theater. Heute: 19=. Ab.=Vst. Vorletztes Gastspiel des herzogl. Hofschauspielers Dr. Ludwig Wüllner. König Lear. Trauerspiel in 5 Aufz. von W. Shakespeare. Auf. 7, Ende nach 10 Bekai Der Plane abrik Deutz eines Anschli scheibe behuf mit dem A Gebrüder vr Deutz liegt Frist vom 8. dieses Jahre kölnischen Deutz. Freihe Einsicht offe Etwaige C Plau sind b ffenlegungs Polizei=Präsi hierselbst, so mündlich zu Köln, 5. Bekat Der Beschl Regierungs= 26. März 18 ##ellung des zung des dr Gemeind enteigne hie brauf bezu # Vermessu #n #ner 14tägi Sließlich 22 r Verwalt Sraße 10.. #fen. Gemäß S Sui 1874 rundeigent in Umfang wendungen Solche Einw #r Offenleg lchen Polize Zönig hierse der mündl Berden. 5Koln, 5. Wohne ni Hohe F Näh aul (Ausgebildet Sprechst. fü Mob Orme Geld zur Ueberfahrt nach Calisornien. Die Großmutter entschloß sich sofort und drang in mich, sie zu begleiten. Sie ahnte die Sachlage, sagte mir, ich sei geopsert, verlassen; ich aber empörte mich ob dieser Behauptung, und wir schieden in Hader, nicht aber, ehe sie mir mitgetheilt, Pelep Peterson habe geschworen, mich zu Grunde zu richten. Bald nach der Adreise meiner Großmutter stellte sich ein Agent des Generals ein, beauftragt, eine freiwillige Trennung zu vermitteln. Man bot mir lau##end Dollars und kostenfreie Ueberfahrt nach San Francisco, und drohte mir auf jede mögliche Weise für den Fall der Weigerung. Entrüstet wies ich den Antrag zurück und erklärte mich entschlossen, meine Rechte als gesetzlich angetraute Gattin zu behaupten. Wie lachten sie, ob des stolzen Verlangens einer Anerkennung! Mr. Andre hatte inzwischen die Anstalt verlassen und war verschwunden; meine Großmutter starb, angesichts der californischen Küste, am Herzschlag. Pelep stellte mir das Auerbieten, mit mir nach Australien auszuwandern, um dort mit dem Golde, das General Laurance opfern wollte, um die Auerkennung meiner Schmach zu erkaufen, ein neues Leben zu beginnen. Er sagte mir, mein Gatte glaube, daß ich seinen Namen als Schutzmantel meiner Schande mißbrauche und daß mein Ruf allein von ihm, Pelep Peterson, abhänge. In meiner Bestürzung und Empörung trotzte ich ihm, und er schwur, das Aeußerste zu thun, mich zu verderben. Heimlich verließ ich das Städtchen und begab mich nach New=York. Meine spärlichen Mittel schmolzen rasch, und ich verdingte mich als Näherin. Und noch vertor ich das Vertrauen auf den Gatten nicht und sah muthig dem Zeitpunkt entgegen, wo ich für ein hülsloses Kindchen zu sorgen haben würde. Eines Tages ging ich eine Treppe hinab, glilt aus und fiel. Ich wurde in ein Armen=Hospital gebracht, wo du zur Welt kamst. In einem Spitale öffnelest du deine Angen, mein Kind, der Liebe Uhr.— Freitag, 9. Avril: Aufgeh. Ab. 20. Z Cap=llmeister Withelm Mühldorfer. Lohengrin. m Benefiz für den. Romantische Oper Im Freit □ Auf Anst Köln verleb von Krüch Aufzügen von Richard Wagner Gerichts=Derhandlungen. Strafkammer. Fünf junge Burschen, von denen der jüngste 13, der älteste 17 Jahre alt ist, halten im December v. J. unter anderm Cigaretten, Speculatins und einen Schinken gestohlen, den der siebenzehnjährige Tagelöhner verschleppte. Derselbe hatte sich auch kin Unterkommen verschafft und wurde wegen beider Vergehn zu sechs Wochen und zur Ueberweisung nach Branweiler verurtheilt. Von den eines Vaters entbehrend, unbeachtet von deiner unglücklichen Mutter; denn du warn drei Wochen alt, ehe ich wußte, du seiest mir geschenkt. O, mein Kind, warum mußten wir beide zum Bewußtsein erwachen? Wie oft wünschte ich, du möchtest gestorben sein, ehe ich dich gesehen.“ (Fortsetzung folgt.) andern Beschuldigten erhielten drei Haftstrafen von drei, einer eine solche von einer Woche. Mit einem andern zwölf Jahre alten Jungen hatte einer der Angeklagten außerdem gemeinschaftlich ein Kisichen Cigairen gestohlen, ein anderer mit einem Scüler auf dem Henmarkt einen Emnbruchsdiebstahl verübt bzw. auszuüben versucht, was den beiden erstern eine Gesäugnißstraje von je einem Monat, den letztern eine solch: von je zwei Monaten zuzog.— Ein Fabrikarbeiter erregte durch eine chamlose Handlung öffentliches Aergerniß; derselbe wurde deshalb zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängniß verurtheilt.— Eine Haushälterin von hier, welche einem Kaufmann die Uhr stahl, erhielt eine Gefänguißstrafe von vier Monaten.— Drei Wochen Haft und drei Wochen Gefängniß muß eine Dirne von hier verbüßen wegen Uebertretung der sittenpolizeilichen Vorschriften und wegen Beslechungsversuch. Schöffengericht. Ein Schöffe, der ohne Entschuldigung ausgeblieben war, wurde zu einer Ordnungsstrafe von 200 M. sowie zur Tragung aller Kosten, die dem Staat durch Vertagung einer Anzahl Sachen entstehen, verurtheilt.— Ein Ehepaar hatte eine Nähmaschine auf Abzahlung gekauft und dieselbe, bevor sie ganz bezahlt war, versetzt. Beide wurden wegen Unterschlagung angezeigt. Eine Zeugin bekundete, daß der betreffende Agent den Ehelenten eiktärt habe, daß, wenn sie 6 M. angezahlt hätten, die Maschine ihr Elgenthum sei. Das Gericht nahm an, daß die Angeklagten der Ansicht hätten sein können, die Maschine sei in ihr Eigenthum übergegangen und erkannte auf Freisprechung. — Ein Baulechniker, der einen Zapfjungen mißhandelt hatte, muß 50 M. Geldstrafe entrichten.— Ein oft bestrafter Tagelöhner war in die Wohnung einer Frau eingedrungen, hatte di se beschimpft und in's Gesicht geschlagen, sowie einem einschreitenden Schutzulann Widerstand geleistet. Während der Verhandlung schimpfte und schrie der Angeklagte in frecher Weise. Dafür erhielt er sofort einen Tag Hast. Wegen der Vergehen wurde er zu vier Wochen Gefängniß verurtheil.. m Köln, in das zum Ne als:§. gerät! ##ten, 8 ntlich ##igern. AKöln. 4. ##izrath Aus Sal Ei Hwiee Spiegel 13 gediege z sehr! ## d. versc 9 Vermischte Nachrichten. Wb Berlin, Donnerstag 8. April97,.40 Nachts. Staatssecretair v. Stephan, welcher gestern Abend noch bei Besinnung war, ist um 12½ Uhr sanft und ohne Todeskampf gestorben. Locales. ): Militairisches. Major Croll vom Generalstab des Gouvernements Köln wurde behufs Vertretung des Generalstabs=Offiziers zur 15. Division commandirt. Zu#herstabsärzten 2. Klasse und Regi„Man brauche niemals Chlorkalk oder Eau ae Javelle“, „„ nLE P In DEI. sonlern nur Sester’s Kölner Rasenbleiche. Literkrug 40 Pig. L. Sester. Altermarkt 58, Tel. 2985. Deutz, Freiheitstr. 12A, Tel. 141. Tapeten empfehlen Klein& Nolte, Friesenstrasse 8, Ecke Spieserg. 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Geschäftsin Waaren Die LadenZeit des nes an der Nachmittag d erlitt so Unfall der letztes Gastnia Lear. de nach 10 efiz für den tische Oper r jüngste r andernt ebenzehnin UnterWochen Von den eine solche gen hatte Cigairen rki einen n beiden eine solch: urch eine eshalb zu ine Hauschielt eine und drei en Uebergsversuch. jung aussowie zur er Anzahl ihmaschine r, versetzt. bekundete, wenn sie is Gericht 1, die Masprechung. itte, muß er war in und in's Viderstand Angeklagte Wegen der Javelle“, g 40 Pfg. 24, Tel. 141. * Nolte, e Spieserg. hrrad anDer Planentwurf der Gasmotoren= abrik Deutz, betreffend Herstellung eines Anschlußgeleises und einer Drehscheibe behufs Verbindung ihrer Fabrik mit dem Anschlußgeleis der Firma Gebrüder van der Zypen in KölnDeutz liegt während einer 14tägigen Frist vom 8. bis einschließlich 22. April dieses Jahres im Bureau der stadt kölnischen Verwaltungsstelle KölnDeutz. Freiheitstraße 50, zu jedermanns Einsicht offen. Etwaige Einwendungen gegen den Plan sind binnen der vorbezeichneten ffenlegungsfrist bei dem Königlichen Polizei=Präsidenten, Herrn von König hierselbst, schriftlich einzureichen oder mündlich zu Protokoll zu geben. Köln, 5. April 1897. Der Oberbürgermeister. I..: Minten. Bekanntmachung. ## Der Beschluß des Herrn Königlichen Regierungs=Präsidenten hierselbst vom W. März 1897. A Nr. 7594, zur Fest#ellung des Planes einer zur Erwei##ung des Bahnhofes Longerich in dr Gemeinde Köln=Longerich eventuell n e n t e i g n e n d e n G r u n d f l a c h e, d e r erauf bezügliche Kartenauszug und Vermessungsregister liegen während aner 14tägigen Frist vom 8. bis einSließlich 22. April d. J. im Bureau r Verwaltungsstelle Nippes, Flora#raße 105, zu jedermanns Einsicht Efen. Gemäß§ 19 des Gesetzes vom 11. Juni 1874 über die Enteignung von Prundeigenthum kann jeder Betheiligte in Umfange seines Interesses EinBendungen gegen den Plan erheben. Solche Einwendungen können während * Offenlegungsfrist bei dem Königlichen Polizei=Präsidenten, Herrn von Zonig hierselbst, schriftlich eingereicht der mündlich zu Protokoll gegeben Perden. * Köln, 5. April 1897. Der Oberbürgermeister. * J. V.: M i n t e n. # Wohne nicht mehr Ecke Hohestrasse 129 Nähe Wallrafsplatz, Fran MarieWaidelé, Dentiste. (Ausgebildet an deutscher Universität.) Sprechst. fur Zahnleidende—6 Uhr. Mobilarverkauf zu Köln. Auf Anstehen der Erben des zu Köln verlebten Rentners Hru. Reiner von Krüchten wird der Unterzeichnete am Freitag, 9. April 1897, Morgens 9 Uhr, m Köln, im Hause Heinrichstraße 29, gas zum Nachlasse gehörige Mobilar, als: Haus= und Küchengeräthe auer Art, Bet##ten, Leinwand 2c. Sentlich gegen Baarzahlung ver##igern. KKöln, 4. April 1897. ###izrath Clemens Schaefer III. Notar. ∆ 2 2 Hohestrasse 45, Ausverkauf von Salon=, Speise=, Pohn= und Schlafzim.= Einrichtungen, Hwie einzelner Möbel, Spiegel u. 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Da dieser Zeitpunkt in Jahresfrist bevorsteht, so hat die Hafen=Commission bereits einen neuen„Tarif für die Benutzung der städtischen Werft= und HafenAnlagen und Anstalten zu Köln“ ausgearbeitet, welcher wohl demnächst die Stadtverordneten=Versammlung beschäftigen wird. Für die Beurtheilung des neuen Tarifs ist ein Vergleich desselben mit dem bisher gültigen Tarif erforderlich, weshalb wir nachstehend die Hauptpunkte derselben einander gegenüberstellen. Als Werftgebühr gelangen von allen im Hafengebiet auf dem Wasserwege ankommenden Gütern, welche daselbst ausgeladen werden, so weit nachstehend nicht besonders benannt und tarifirt, für je 100 Kilogramm 4 Pfg.(wie bisher). Als Tarifgüter werden in dem neuen Tarif aufgeführt: Cement, Dachschiefer, Düngmittel aller Art, Roheisen, Brucheisen, Eisenbahnschienen und Schwellen, gemeine Erde mit Ausnahme der Farberde, Erze, Feld=, Fluß=, Kalk= und Schwerspat, Weizen, Roggen, Gerste Hafer, Mais, Spelz, Heu, Stroh, Kartoffeln, Kalk und Kalksteine, Kies, Knochen, Kohlen und Kokes, Creosot, Lohrinde, Steinsalz, Schwefelkies, Rohphosphat, Sulfat, Salpeter, Sand, Basalt, Granit, rohe und unbehauene Steine, Ziegelsteine mit Ausnahme der feuersesten(Chamotte) und der Putzsteine, Thonerde, Talkerde, China=Clay, Gyps und Gypssteine, sowie Holz mit Ausnahme der Farbhölzer und der außereuropäischen feinen Möbelhölzer. Von diesen Stückgütern werden, wenn sie in geschlossenen Posten von mindestens 10,000 Kilogramm ankommen, nur eine Werftgebühr von 2 Pfg. pro 100 Kilogramm erhoben.(Bisher waren als Tarifgüter bezeichnet: Bretter und Holz aller Art mit Ausnahme der Farbhölzer und der außereuropäischen feinen Möbelhölzer, Cement, Dachschiefer, Düngmittel aller Art, Eisen, und zwar Roheisen, Brucheisen und Abfälle von Eisen aller Art, gemeine Erde mit Farberde, Erze, leere Fässer, Getreide, frisches Gemüse, Gyps und Gypssteine, Glasscherben, Hafer, Heu und Hülsenfrüchte, Kalk und Kalksteine, Kartoffeln, Kastanien, Kies, Knochen, Holz=, Braun= und Stein=Kohlen, Koks, Lohkuchen, Lohrinde, frisches Obst, Oelkuchen, lebende Pflanzen, Sämereien, Salz, Salpeter, Sand, rohe und rauh behauene Steine, rauhe Ziegelsteine, Traß=, Torf=, Tuf=Steine und Töpferwaaren. Von diesen Tarifgütern wurde bisher ebenfalls eine Werftgebühr von 2 Pfg. für je 100 Kilogramm erhoben.) Von Floßholz sollen nach dem neuen Tarif 10 Pfg. für 1 Cubikmeter Wassermaß= 84 Cubikmeter wirkliches Maß erhoben werden. Die Gebühr von 1 Pfg. für je 100 Kilogramm für Ueberladungen von Schiff zu Schiff bei allen Gütern bleibt unverändert. Bezüglich der Krahnengebühr bestand bisher die einheitliche Bestimmung:„Krahnengeld für alle mittels eines städtischen Hebewerkes aus oder eingeladenen oder versetzten Güter 4 Pfg. für 100 Kilogramm.“ In dem neuen Tarif sind unterschiedliche Sätze für das Ausladen und Einladen aufgenommen. Hiernach wird bei dem Ausladen aus dem Schiff von allen in handelsüblicher Packung vorkommenden Gütern, welche vermittels eines städtischen Hebewerkes von frei ab Schiff unmittelbar auf Eisenbahnwagen, Fuhrwerk, Ladebühnen oder das Werft verbracht werden, eine Krahnengebühr von 4 Pfg. für je 100 Kilogramm erhoben, desgleichen unmittelbar nach dem ersten Obergeschosse der Lagerhäuser ooer in den Keller der Werfthalle für den freien Verkehr gebracht, 6 Pfg. für je 100 Kilogramm. Beim Einladen in das Schiff wird eine Krahnengebühr erhoben: von Roheisen, welches von den offenen Eisenbahnwagen abgenommen und unmittelbar in das Schiff überladen wird, 3 Pfg. für je 100 Kilogramm; von allen in handelsüblicher Packung vorkommenden Gütern, wenn sie von der Ladebühne oder dem Werfte abgenommen werden, 4 Pfg. pro 100 Kilogramm, wenn sie hingegen von dem Eisenbahn= wagen oder dem Fuhrwerk abgenommen werden, 5 Pfg. pro 100 Kilogramm. Für alle übrigen Krahnungen bis zum Stückgewicht von 2000 Kilogramm werden 4 Pfg. pro 100 Kilogramm erhoben; von Gütern von mehr als 2000 Kilogramm Stückgewicht von frei ar Schiff unmittelbar auf Eisenbahnwagen, Fuhrwerk, Ladebühne oder das Werft beziehungsweise umgekehrt überladen: bei Stücken von 2000 bis 3000 Kilogramm 80 Pfg., von 3000 bis 5000 Kilogramm 2 M. und von 5000 bis 30,000 Kilogramm M. 2,50 für je 1000 Kilogramm. Besondere Sätze werden ferner noch aufgeführt für Fahrzeuge, welche behufs Vornahme einer Reparatur emporgehoben werden und einige Zeit am Krahnen hängen bleiben. Die Bestimmungen über die Waagegebühr haben ebenfalls eine eingehende Gliederung erfahren. Von Gütern, welche vermittels eines städtifchen Hebewerks aus Schiffen entladen und gleichzeitig verwogen werden, werden ohne Sortiren 2 Pfg. für je 100 Kilogramm, mit Sortiren 4 Pfg. für je 100 Kilogramm erhoben(bisher ohne Unterscheidung 2 Pfg.); von Stückgütern, welche der Antragsteller auf die Waage liefert, 4 Pfg. für je 100 Kilogramm, mindestens aber 10 Pfg. für die ganze Verwiegung; von allen andern Verwiegungen bei Mengen von 5000 Kilogramm und mehr 3 Pfg. für je 100 Kilogramm, bei Mengen von weniger als 5000 Kilogramm 6 Pfg. für je 100 Kilogramm, in letzterm Falle jedoch nicht mehr als M. 1,50 für die ganze Verwiegung. Von Gütern, welche mit Einwilligung der Hafen=Verwaltung von Privaten auf eigener Waage im Hafen verwogen werden, werden 2 Pfg. für je 100 Kilogramm erhoben(wie bisher). Neu ausgenommen sind die Gebühren für Verwiegung von Eisenbahnwagen und Fuhrwerken. Von Eisenbahnwagen auf der Geleiswagge werden erhoben, wenn sie mit Kohlen, Erzen, Kies oder sonstigen geschütteten Gütern beladen sind, 50 Pfg. für den Wagen, mit andern Gütern 1 M. für den Wagen einschließlich Tariren; von Fuhrwerken auf der Brückenwaage bis 1500 Kilogramm Bruttogewicht 40 Pfg., dann steigend bis M. 1,60 bei mehr als 7000 Kilogramm Bruttogewicht. An Verladungsgebühr für das Beladen oder Entladen von Eisenbahnwagen werden 4 Pfg. für je 100 Kilogramm berechnet, mindestens zwei Mark für den Wagen, von Fuhrwerk 4 Pfg. und mindestens 40 Pfg. im Ganzen(bisher hieß es nur: 4 Pfg. für 100 Kilogramm). Die Werstlager=Gebühr ist wie folgt neu geregelt. Von Gütern, welche durch den Verlader nicht unmittelbar zur Verladung an das Schiff gelangen, sondern an die städtischen Werfthallen zur spätern Verladung angeliefert werden, sollen erhoben werden bei Lagerung bis zur Dauer von 48 Stunden 2 Pfg. für je 100 Kilogramm(bisher waren die ersten 48 Stunden gebührenfrei); bei längerer vorher vereinbarter Lagerfrist 5 Pfg. für je 100 Kilogramm und angefangene Woche von sieben aufeinanderfolgenden Tagen(bisher 5 Pfg. für 100 Kilogramm und Tag); von Gütern, welche nach Vereinbarung mit der Hafen=Verwaltung im Freien lagern, 4 Pfg. für je 100 Kilogramm und angefangenen Kalendermonat; von Nutzholz nach Ablauf der 48stündigen Abnahmefrist 10 Pfg. für das Quadratmeter und Tag(wie bisher, von allen sonstigen Gütern nach Ablauf der 48stündigen Abnahmefrist oder der vereinbarten Lagerungsfrist 5 Pfg. für je 100 Kilogramm und Tag. Außer den vorstehenden aufgeführten Gebührenarten sollen noch entsprechend den neuen Einrichtungen zur Erhebung gelangen Eisenbahn= und Lagerhausgebühren. Den Anhang bildet ein Tarif für Arbeitsleistungen bei der zoll- und steueramtlichen Abfertigung der Güter, so weit dieselben durch die Hafen=Verwaltung übernommen werden. Gerichts=Verhandlungen. Strafkammer. Wegen Herausforderung zum Zweikampf wurde der frühere Referendar, jetzige Architekt F. G. Braun von hier zu einer Woche Festungshaft verurtheilt. Der frühere Lieutenant, jetzige Kaufmann F. F. Lützeler von hier, der beschuldigt war, die Herausforde rung einem Referendar von hier überbracht zu haben, wurde freigegesprochen. Die Forderung war veranlaßt worden durch Bemerkungen über ein angebliches Vorkommniß aus der Studienzeit des jetzigen Architekten, welche ein Referendar von hier dem Kaufmann gegenüber gemacht und die dieser seinem Freunde mitgetheilt hatte.— Ein Arbeiter von hier, ein russischer Unterthan, wurde zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. Er hatte zwei uneheliche Kinder auf dem Standesamt als ehelich geboren auf seinen Namen angemeldet.— Eine Ehefrau von hier erhielt eine Gefängnißstrafe von fünf Tagen wegen Kuppelei. — Drei Monate Gefängniß wurden einem siebenzehnjährigen Lehrling von hier wegen Sittlichkeitsverbrechen zuerkannt.— Ein Arbeiter und ein Tagelöhner, die sich an einer Schlägerei mit einem Schlagring bzw. einem Stocheisen betheiligt hatten, erhielten eine Strafe von je sechs Monaten Gefängniß.— Eine Händlerin von hier, welch: ihrem Manne einen Messerstich beigebracht hatte, wurde freigesprochen, da das Gericht annahm, daß Nothwehr vorgelegen habe. 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