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Bekanntmachung. Am 1. October d. J. beginnt von neuem der Unterricht in der Kaufmännischen Fortbildungsschule der Stadt Köln. Die Unterrichtsfächer und die sonstigen nähern Bestimmungen sind aus der bezüglichen Bekanntmachung des Herrn Oberbürgermeisters zu ersehen. Vorläufig ist nur ein Abend=Unterricht in's Auge gefaßt worden, nachdem der frühere, neben diesem einhergehende Tages=Unterricht(Mittwochs und Samstags von—4 Uhr) mit dem Beginn des Winter=Halbjahres 189495 wegen Mangel an Theilnehmern eingestellt werden mußte. Die Handelskammer hält aber die Wiedereinführung des Tages=Unterrichts im Interesse einer fernern gedeihlichen Wirksamkeit der Schule für sehr wünschenswerth, da die frühern Erfahrungen gezeigt haben, daß namentlich die jungen Lehrlinge während der Nachmittagsstunden mit größerer Arbeitslust und Frische dem Unterricht folgen, und deshalb wesentlich bessere Leistungen aufweisen, als im Abend=Unterricht. Die Handelskammer richtet daher gelegentlich des bevorstehenden SchulAnfanges an die Herren Principale ihres Bezirks das dringende Ersuchen, denjenigen ihrer Angestellten, welche die Fortbildungsschule besuchen, auf Wunsch die erforderlichen Stunden zur Theilnahme an dem NachmittagsUnterricht frei zu geben. Der Leiter der Schule wird nähere Mittheilungen dieserhalb an die einzelnen Herren Principale gelangen lassen. Köln, 20. September 1895. Die Handelskammer. welche durch andere Heilmethoden bisher Heilung nicht finden konnten, besonders bei Nervenschwäche, Rückenmarksleiden, Rheumatismus, Verdauungsstörungen, Gelenk=, Muskel= und Brust=Krankheiten, namentlich auch bei geschwachten Unterleibsorganen, behandelt mit überraschend sichern Erfolgen durch eigene, seit 20 Jahren ausgeübte, naturgemäße Methode P. Schabl, Mauritiussteinweg 76, Köln, früher in Wildbad und Baden=Baden. Sprechstunden: 10—12 und—6 Uhr. Zeugniß: Ich Unterzeichneter bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Herr Schabl, Specialist, bei meinem 13jährigen Nervenleiden, bei welchem selbst die Bäder ihre Wirkung versagten und mehrere hervorragende Autoritäten, die ich consultirte, mich für unheilbar erklärten, in verhältnißmäßig kurzer Zeit eine derartige entschiedene Besserung erzielte, daß ich nunmehr wieder im Stande bin, größere Fußtouren zu unternehmen und den Fahrstuhl, welcher in den letzten Jahren mein täglicher unentbehrlicher Begleiter war, nun nicht mehr benöthige. Wildbad, im Juli 1888. Kraft meiner Unterschrift: Hermann Cuhn, früher in Wildbad und Baden=Baden. #8 Kohlen und Coaks.#8 Mein seit 1854 geführtes Kohlen= und Coaks=Geschäft empfehle ich bestens, alle Körnungen in Kohlen und Coaks in prima Waare, Bricketts 2c. Comptoir und Lager: Luxemburgerstraße 41. Lager: Pantalcon und Südbahnhof. Eigene Fuhrwerks=Waage. Jeder Fuhre wird Gewichtsschein beigefügt. Fernsprea=Anschluß Nr. 2166.. Joh. Wilden. 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Der Unterricht findet in den Schulräumen der städtischen mittleren Mädchenschule, Rothgerberbach 15, statt und zwar in getrennten Cursen a. an Sonntagen von—5½ Uhr Nachmittags(mit anschließender geselliger Unterhaltung), b. an Wochentagen von—10 Uhr bzw. von—8 Uhr Abends. Das Schulgeld beträgt halbjährlich für die genannten Fächer zusammen 15 Mark. Das Nähere besagt der Prospect, welcher unentgeltlich zu erhalten ist: Rothgerberbach 15; bei den Herren Liebmann& Oehme, Hohestraße 68—72; und in Ehrenfeld, Ottostraße 11. Anmeldungen nimmt entgegen Fräulein v. Mumm, St. Apernstraße 75, vom 8. September a. c. ab jeden Sonntag, Dinstag und Freitag von—5 Uhr Nachmittags. Der Sonntags=Unterricht beginnt am 29. September, 3 Uhr Nachmittags, „ Wochen=Unterricht„„ 30.„ 8 Uhr Abends. Der Vorstand. I..: Die Vorsitzende: Frau Oberbürgermeister Becker. Tanz-Unterricht. Eröffne im Hause 25 Ankerstraße 25 am 1. October einen geschlossenen Mittwochs- und Samstags-Cursus, und nehme bis dahin Anmeldungen dankend entgegen. Paul Bonn bor 25 Ankerstraße 25. Stöhmer& Co., Schildergasse 88, Bankgeschäft. An- und Verkauf von Werthpapieren, Einwechselung aller Geldsorten, Coupons. Checks&. Reelle und conlante Ausführungen von * B ö r s e n- A u f t r ä g e n Seite 2. Kölner Local-Anzliger Nr. 262 1 Vonnerstag, 26. September 1895 Offene Stellen. Stellen-Gesuche. Reisender für größte Schablonenfabrik sofort gesucht. Nur branchekundige oder solche Bewerber, welche die Malerkundschaft nachweislich mit Erfolg bereist haben, sowie geeignete Dec.=Maler werden berücksichtigt. Fr-Offerten u. Nr. 1198 an die Geschäftsstelle d. Bl. Tücht.Verkäufer f. Goldsische u. dergl. gegen.Lohn sofort gesucht. Neußerstraße 22, part. Ein tüchtiger, solider Uhrmachergehülfe findet gegen guten Lohn dauernde Stelle bei 1 B. West, Bottrop I. Westf. 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Die Musik wird jedes Mal ausgeführt von der Capelle des Infanterie=Regiments Nr. 65. * Der Vorstand. NB. Die Mitglieder der eingeladenen Vereine sind gebeten, zur Ermöglichung der Controle ihre Vereinskarte mitzubringen. Großer MöbelAusverkauf! Wegen Aufgabe des Geschäftes verkaufe ich bis zur gänzlichen Räumung weit unter Kostenpreis. Werner Frisch, Langgasse 9. Kine gebr., noch gut erhaltene StrickE maschine zu kaufen gesucht. Fr.=Off. u. Nr. 1195 an die Geschäftsstelle d. Bl. Glasmalerei= Imitation zum Decoriren von Fensterscheiben, prachtvolle, zweckmäßige Neuheit, von jedermann leicht anzubringen, sehr dauerhaft, empfiehlt in reicher Auswahl H. Kaesmacher, Schürzen f. Damen u. Kinder, großartige Auswahl, billig und schön. Math. u Rosa Vernardi, Ecke Ehren= und Albertusstraße. Roßhaar, Seegras, Werg säimmtliche Polster=Artikel enp. Herm. Jos. Engels, Seilerei, Mühlenbach 61. hand- u. Tischtücher billig. Dagobertstraße 24. k. Molkerei=Süßrahmbutter. Ehrenfeld, Clarastraße 25. 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Archiv= und Bibliothek=Neubau. Nachstehende Arbeiten sollen in öffentlicher Ausschreibung vergeben werden: 1. 7150 kg schmiedeeiserne Fensterrahmen; 2. 334,00 qm Verglasung derselben. Die Zeichnungen, Bedingungen und Angebot=Formulare sind auf dem Bau=Bureau Gereonskloster 3 einzusehen und können von dort zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Die verschlössenen Angebote sind bis Mittwoch den 2. October d. Vormittags 10 Uhr, dem vorbezeichneten Bau=Bureau einzureichen, wo dieselben in Gegenwart der erschienenen Bieter eröffnet werden. Köln, 24. September 1895. Hochbau=Amt. * Der Stadtbaurath: Heimann. Locales. &* Organisten=Tag in Köln. Wenn die Philologen fort sind, werden die Organisten kommen. Am 2. October hält hier der allgemeine Organisten=Verein seine 3. General=Versammlung. Es war hohe Zeit, daß sie sich zusammenthaten, um sich eine bessere Berufsstellung zu sichern; denn so wie es bis jetzt war, kann es nicht bleiben. Man verlangt jetzt vom Organisten, daß er nicht bloß den liturgischen Vorschriften der Kirche genügt, sondern sich auch künstlerisch fortbildet. Den erhöhten Anforderungen stehen aber keineswegs auch erhöhte Gehälter gegenüber. Auf Wunsch des hochw. Herrn Cardinal=Erzbischofs von Köln, welcher dem neuen Verein seine volle Sympathie entgegenbringt, hat der Vorstand statistisches Material gesammelt, aus welchem zu ersehen ist, daß leider eine ganze Anzahl Organisten geradezu Mangel leidet. Der junge Verein zählte bereits bei der letzten GeneralVersammlung 418 Mitglieder, von denen 353 der Erzdiöcese Köln anbehören; die übrigen vertheilen sich auf zehn andere Diöcesen. Soll der Verein aber seinen Zweck erreichen, dann darf kein Organist, auch der vom kleinsten Dorfe nicht, von ihm zurückbleiben. Jedes Decanat muß seinen Zweigverein gründen, welcher dem Hauptverein sich anschließt. Es erscheint dringend wünschenswerth, daß dieselbe sehr stark besucht wird, und zwar zunächst von den Organisten, dann aber auch von den Kirchenvorständen und der hochw. Geistlichkeit. Dies Mal wird den Besuchern außerordentliches geboten. Vormittags 11 Uhr findet Besichtigung der neuen, vom Orgelbauer Seifert aus Köln=Mannsfeld erbauten Orgel in der Jesuitenkirche und im Anschluß hieran ein großes Orgel=Concert statt, wobei Werke von Bach, Händel, Merkel und Sattler zum Vortrag kommen. Nachmittags 4 Uhr ist im Fränkischen Hofe General=Versammlung nur für Mitglieder. * Spionage=Gesellschaft. Vor mehrern Tagen wurde von auswärtigen Blättern die Verhaftung eines französischen Ehepaares in einem hiesigen Hotel durch Berliner Polizeibeamte gemeldet. In der Berl. Börsen=Ztg. lesen wir jetzt folgende nähere Mittheilung über die betreffende Persönlichkeit:„Eines Tages ließ sich in Köln ein Franzose nieder, der Unterricht in der französischen Sprache ertheilte. In seiner Begleitung befand sich eine— Dame, nicht, wie es hieß, seine Gattin Er suchte namentlich Beamte von Großindustriellen als Schüler zu bekommen. Und endlich glaubte er, einen solchen Schüler zu besitzen dessen Naivetät ihm Gewähr dafür biete, daß er ihn nicht verrathen würde. Er sorderte sodann unter phrasenreicher Darlegung, da es nur um Bereicherung seines eigenen Wissens sich handele, daß der junge Mann ihm Copieen von einzelnen Dingen liefere, wofür er sich erkenntlich zeigen werde. Der enaive= junge Mann durchschaute den Franz mann aber sofort und meldete dies seinem Vorgesetzten. Dieser calen lirte so: Dem Spion müssen falsche Dinge unter Abnahme eines Schwures überreicht werden, daß damit kein Mißbrauch geschehe. Das Ganze muß mit dem Nimbus des Geheimnisses umgeben werden. Der junge Mann wurde überdies seiner Klugheit wegen belobt; denn wenn er das Verlangen des Franzosen abgelehnt hätte, so hätte dieser auf anderm Wege das Gewünschte sich zu verschaffen gesucht. So aber war man seiner jedenfalls sicher. Das Weitere ergab sich von selbst.“ In einer Corresondenz verschiedener Blätter heißt es weiter:„Man hört, daß besonders die Beschlagnahme des Gepäckes reiches Material zu Tage gefördert habe. Die Berliner Polizei habe sehr geschickt operirt. Es wurden durch den von ihr mit der Angelegenheit betrauten Commissar v. Tausch noch in mehrern andern Städten Verhaftungen, auch von Deutschen Reichs=Angehörigen, vorgenommen. Es handelt sich um eine weit verzweigte französische Svionage, die besonders auf die Construction und Fabrication von Geschützen sich erstreckte. Nach Erledigung der Vornntersuchung, welche in der Hauptsache in Berlin geführt werden soll, werden die Verhafteten nach Leipzig transportirt wo am Reichsgericht das Hauptverfahren eingeleitet wird. Es handelt sich bei den weitern Verhaftungen um die Städte Magdeburg, Braunschweig und Essen.“ Wir geben diese Mittheilungen, wie wir sie finden. Da die ganze Sache von der Berliner Polizei behandelt worden, ist hier von den geschilderten Vorgängen wenig bekannt.[Vgl. Drahtb.] CO Provincial=Obst= und Speisekartoffel=Markt. Am 9 und 10. October d. J. veranstaltet der Rheinische Bauern=Verein im Fränkischen Hofe zu Köln seinen diesjährigen Obst= und SpeisekartoffelMarkt, der zugleich Erzeugnisse der Molkerei und Bienenzucht darbieten wird. Die betreffenden Erzeugnisse sind in Proben vorhau den, nach welchen die Aussteller stricte zu liefern haben, und wofür der Markt=Ausschuß, wenn auch nicht die rechtliche, so doch moralische Verantwortung trägt. + Hr. Odrap Cumberland gab am Dinstag=Abend im großen Saale der Bürger=Gesellschaft eine interessante Vorstellung im Gedankenlesen. Seine staunenerregenden Leistungen leitete er durch das bekannte Suchen nach einer im Zuschauerraum verborgenen Stecknadel ein; anfangs wollte es nicht recht gelingen und erst ein drittes Medium genügte, um das Kunststück gelingen zu lassen. Zum Beweise, daß ihm das unter gewöhnlichen Umständen keine Schwierigkeiten macht wiederholte er das Experiment, das er dann auch sofort glatt ausführte. Ebenso sicher führte er einen Herrn, dem man ein Bouquet gegeben hatte, zu der Dame, welcher er den Strauß zu überreichen sich gedacht hatte. Das Errathen von Zahlen, die er an eine Tafel schrieb, machte nicht die geringsten Schwierigkeiten, und erstaunlich war die Sicherheit mit welcher der Künstler Handlungen ausführte, wie sie von andern gedacht waren. So nahm er z. B. einem Herrn die Cravatenuadel und steckte sie einem fern von dem erstern sitzenden andern an. Gedachte Namen, wie Ferdinand und Victoria, erschienen gar bald, von seiner Hand langsam aber sicher construirt, indem er mit der andern Hand den Puls des Mediums berührte, an der Tafel. Das Wunderbarste war aber— und es kam uns eigentlich etwas zu wunderbar vor — das Errathen einer gedachten Person. In weniger als einer Minute behauptete er, daß ein Herr an die kleine Königin von Holland gedacht habe, was dieser auch bestätigte. Eine Portraitzeichnung auf Papier nach Gedanken eines Zuschauers bildete den Schluß; es entstand ein Bild des Königs von Italien. Die Vorstellung war gut besucht und das Publicum ließ es an Anerkennung für die Leistungen des Ideo graphen nicht fehlen. Der lebhafte Beifall, den seine Productionen hier gefunden, hat den Künstler bewogen, heute Abend in demselben Saale der Bürger=Gesellschaft eine Wieder holung seiner Vorstellung zu veranstalten. □ Feue:: Gestern Morgen bemerkte man auf einem an der Deutzer Seite, gegenüber dem Bayenthurm, ankommenden Schiffe, welches mit Kohlen beladen war, daß ein Theil der Kohlen sich entzündet hatte. Man alarmirte die Feuerwehr, welche um 10 Uhr auf der Brandstelle eintraf und durch das Austragen der Kohlen die Gefahr eines weitern Umsichgreifens des Brandes beseitigte. Ein großer Theil der Kohlen ist verbrannt. Die Wehr war auch gestern Abend noch auf der Brand stätte thätig. &am Strafkammer. Ein wegen Obdachlosigkeit bereits 15 Mal bestrafter, auch bereits in der Brauweiler Arbeitsanstalt gewesener Maurer erhielt eine Gefängnißstrafe von drei Monaten, weil er in der Nacht des 18. August einen Schutzmann durch Schimpfworte beleidigt und ihm thätlichen Widerstand geleistet hatte, als er zur Wache ge führt werden sollte. Ein Monat der Untersuchungshaft wurde auf diStrafe angerechnet.— Am 27. December vorigen Jahres stürzte in einem an der Hardefußstraße gelegenen Neubau ein Zimmergeselle von der Leiter und durch das nicht abgedeckte Souterrain in den Keller. Er zog sich bei dieser Gelegenheit einen Rippenbruch und eine Verletzung des linken Fußes zu, so daß er heute noch arbeitsunfähig ist. Diesen Unfall soll ein Architekt und Maurermeister von hier durch seine FahrGestern Nacht Krankenlager Vorstands=Mitglied des Africa=Vereins deutscher Katholiken. Derselbe hat das mühevolle Amt des Schatzmeisters des Africa=Vereins seit dessen Bestehen mit seltenem Eifer aus Liebe zum Vereine bekleidet. Seiner unermüdlichen Thätigkeit werden wir stets mit lebhaftem Tank eingedenk bleiben. Köln, 25. September 1895. Der Vorstand des Africa=Vereins: Reichensperger, Vorsitzender. Die Mitglieder des Afriea=Vereins werden zu reger Betheiligung an den Exequien Donnerstag den 26. d.., Morgens 10 Uhr, in St. und der Beerdigung, Nachmittags 3 Uhr desselben Tages, vom Hause Neumarkt 3 aus, eingeladen. Das Jahrgedächtniß für die verstorbene Frau Ednard Mattar, geb. Foveaux, findet Freitag den 27. September, Morgens 9 Uhr, in St. Maria in der Kupfergasse statt, wozu hiermit freundlichst eingeladen wird. Das Jahrgedächtniß für Herrn Joseph Brauweiler findet Freitag den 27. September, Morgens ½9 Uhr, in St. Mauritius statt, wozu K hiermit fremadlichst eingeladen# wird. lässigkeit verschuldet haben. Das Gericht verurtheilte ihn zu einer Geldbuße von 30 M.— Mit 30 M. Geldbuße bestrafte das Gericht zwei hier ansässige Kaufleute wegen eines zum Nachtheile des Eisenbahn=Fiscus verübten Betruges bzw. der Beilzülfe dazu. Der eine Angeklagte hatte ein von seinem Bruder, dem zweiten Angeschuldigten gekauftes und zur Hinfahrt von Hamburg nach Köln benutztes Rundreise-Billet zur Rückfalzrt benutzt und sich bei der Controle durch eine, seinem Bruder zehörige Legitimationskarte ausgewiesen.— Ein Fabrikmeister und ein Vorarbeiter aus Kalk wurden zu einer Geldbuße von je 30 M. verurtheilt, weil sie durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung eines Fccorikarbeiters verschuldet hätten. Die Fahrlässigkeit wurde darin gefunben, daß die Angeklagten es unterließen, die ihnen unterstellten Arbeiter, welche am Laufkrahnen beschäftigt waren, gehörig zu instruiren. In Folge dieser Unterlassung wurde einem Arbeiter der rechte Arm so schwer verletzt, daß seine Amputation nothwendig wurde.— Die Verhandlung gegen Karl Bläsing aus Sülz mußte vertagt werden, weil dessen, Ehefrau die Aussage verweigerte und dadurch die Ladung eines Zeuigen nothwendig wurde.— Ein Metzger von Efferen hatte in der Sachsen=Weimarischen Lotterie drei goldene Löffel gewonnen. Da er sie micht selbst benutzen wollte, veranstaltete er mit Beihülfe eines Rottenarbeiters eine Lotterie. Beide Beschuldigte wurden zu einer Geldbuße vom je 10 M. verurtheilt. § Nippes, 25.Sept.95. Auf das von der hiesigen Protest=Versammlung an den heiligen Vater abgesandte Telegramm ist heute Morgen nachstehende Antwort eingetroffen:„Tper heilige Vater hat von den Gesinnungen jener Katholiken dankbaren Sinnes Kenntniß genommen und ertheilt allen von Herzen seinen Segen.“ M. Card. Rampolla. Vereins=Nachrichten. ) Der Katholische Volksverein Köln begeht am Sonntag den 29. d. die Feier seines achtundzwanzigjährigen Stiftungsfestes. Morgens 10 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Maria=Himmelfahrt ein feierliches Hochamt statt; nach demselben begeben sich die Mitglieder im Festzug zum Fränkischen Hof, woselbst ein Festact stattfindet, bei welchem der Kirchenchor von St. Cunibert seine Mitwirkung zugesagt hat. Abends 8½ Uhr findet im großen Saale des Fränkischen Hofes FestVersammlung mit Damen statt, bei welcher der Deutzer MännergesangVerein, der obengenannte Kirchenchor und tüchtige Solisten mitwirken werden. Drahtberichte. Wb Berlin, Mittwoch 25.Sept.95. Einem den hiesigen Blättern zugehenden Berichte zufolge ist der Ingenieur Ludwig Pfeiffer unter dem Verdacht des Landesverraths hier verhaftet worden. Er war angestellt in der Waffen= und Munition=Fabrik Skola in Tilsit, die hier eine Filiale errichtet hat. Es verlautet, Pfeiffer sei in die Kölner Landesverraths=Affaire verwickelt. Es ist eine bekannte Thatsache, daß die Unglücksfälle, welche durch Explosion von Petroleum=Lampen hervorgerufen werden, sich immer mehr häufen, weshalb es angebracht sein mag, hiermit auf Korff's Kaiseröl, nicht explodirendes Petroleum, aus der Petroleum=Raffinerie vorm. August Korff in Bremen, aufmerksam zu machen. Korff's Kaiseröl, welches einen Entflammungspunkt von 50 Grad Celsius auf dem Abel=Apparat hat, gegen 21 Grad beim gewöhnlichen Petroleum, entzündet sich selbst beim Umfallen der Lampen nicht, und wird daher von verschiedenen PolizeiVerwaltungen als gefahrlos öffentlich empfohlen. Dabei ist die Lichtstärke bedeutend größer, das Oel von krystallheller Farbe und fast geruchlos. * Rheinhöhe am 26. Sept., Morgens 7 Uhri.83—.05. * Wasserwärme am 25. Sept., Mitt. 12 Uhr: 155, Abds. 7 Uhr: 15½% „" 26 Sept., Morg ens 7 Uhr 14½°. Seite 4. Local-Anzeiger Nr. 262 1 Donnerstag, 26. September 1895. .50 Glacé-Handschuhe.25 Damen=Handschuhe, 4 Knopf, Raupen, à Paar K..25,.50,.—,.50,.—. derren=Handschuhe,—2 Agr., Raupen, K.50——3, gute Qualitäten. Ein Posten etwas zurückgesetzter Handschuhe, Paar 95 3, sowie etwas befleckte Stulphandschuhe, Paar 50 3, so lange Vorrath. herren=Handschuhe,—2 Agr., Raupen, K.50——3, gute Qualitäten. sowie erwas befteckte Stulphandschühe, Palt 30g, so lunge Volrath.“ II. Stein-Leydel, Schildergasse 66(Magzellgnstr. 16) : Keine Braut 2 1 und keine junge Dame, die es noch werden will, darf es versäumen, sich durch einen einzigen Versuch zu überzeugen, daß * G l o r i a- S a l m i a k- T e r p e n t i n- W a s c h p u l v e r u n d### 9 Gloria-Haushaltungs-Kernseite% die allerbesten Maschnüttel sind.— ∆ Bitte auf die eingetragene Wortmarke„Gloria“ zu achten! 43. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. * Köln, 25.Sept.95. Gemäß Beschluß des letzten Philologentages in Wien tagt die diesjährige 43. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner vom o. bis 28. September hier in Köln. Heute Vormittag 10 Uhr begann im großen Gürzenich=Saal die erste allgemeine Sitzung, die sehr jahlreichen Besuch aufwies. Die Präsenzliste führt bereits etwa 800 Namen auf. Vertreten sind alle Theile Deutschlands; aus dem Auslande führt die Liste u. a. Theilnehmer auf aus Wien, Rom, Prag, Gent, Kopenhagen, Graz, Krakau und Zürich. Namens des Präsidiums eröffnete Gymnasial=Director Dr. Oscar äger(Köln) die Verhandlungen mit einer längern BegrüßungsAnsprache, in welcher er zunächst darauf hinwies, daß die Versammlung an einer Stätte zusammentrete, welche in hohem Maße die Weihe historischer Erinnerungen besitze. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts haben hier im Gürzenich Könige und Kaiser die Gastfreundschaft der Stadt Köln genossen. Hier ist auch die Stätte, wo in der Neuzeit die Stadt Köln wissenschaftliche und technische Congresse jeder Art zu begrüßen pflegt. Zum ersten Male seit den 58 Jahren seines Bestehens tagt der Verein deutscher Philologen und Schulmänner in Köln, in der Stadt, wo man, wie den Werth aller Bildung überhaupt, auch die hohe Bedeutung der gymnasialen, philologischen Bildung zu schätzen weiß. Eine große Zahl der im Handel und auf dem Gebiete der Technik hier thätigen Männer hat eine abgeschlossene Gymnasial=Bildung aufzuweisen, und gewiß noch keiner von ihnen hat dieses bereut. Der vielfach so heftig geführte Streit zwischen Gymnasium und Realschule hat bei uns eine geringe Rolle gespielt, und das zwischen den hiesigen höhern Unterrichts=Anstalten bestehende freundliche Verhältniß nicht getrübt, eben so wenig wie dies die confessionellen Verhältnisse gethan. Es ist also ein friedlicher Boden, auf dem wir hier zusammentreten. In dem Ansturm gegen die Gymnasien ist neuerdings ein gewisser Stillstand eingetreten, da man naturgemäß erst die Resultate der neuen Reforn= und Einheits=Schule abwarten muß. Diese Zeit der verhältnißmäßigen Ruhe müssen wir benutzen, um unsern guten Gründen im Kamzofe für die Rechte der gymnasialen Bildung immer mehr Eingang zu verschaffen. Unsere Regierungen sind einsichtig genug, um den Erfahrungen des Unterrichtsbetriebes Gehör zu geben und Gehör zu verschaffeli. Der Kampf wird sicher nimmer aufhören. Es ist ja ein Tages=Schlagwort, daß, wer die Jugend habe, damit auch die Zukunft besitze. Wir, die wir nicht wollen, daß irgend eine Partei oder Kameraderie sie', der Jugend bemächtige, haben gegen diese Mächte — ich will nicht sagen der Finsterniß, aber doch der Dämmerung— entschieden anzukämpfen.[Ohne tactlose Ausfälle geht es bei Hrn. Jäger nun ein Mal nicht abb. D. Red.] Hochschule und Mittelschule verbindet bei uns ein gemeinsames nationales Interesse, und dieser Gedanke war es, der unsere Versammnlungen in's Leben gerufen hat. Diese Wahrheit hat sich in den Kämpfen der letzten Jahrzehnte nicht immer besonders wirksam erwiesen. Es ist zu wünschen, daß die akademischen Philologen nachdrücklicher als bisher in diesen Kampf eintreten. Wir dürfen auf den Universitäten und in den Schulen nichts nachlassen von der Strenge des Ideals. Indem wir daran in vollstem Umfange festhalten, dürfen wir aber nicht das praktische Ziel vergessen, das unsere Wissenschaft verfolgt. Es kann nicht davon die Rede sein, daß wir der Gymnasialbildung ein Monopol höherer Menschenbildung vindiciren wollen. Wir betrachten es vielmehr als recht und billig, daß die große Mehrzahl auf kürzerm Wege dem erwerbenden Leben zugeführt wird. Ein hohes nationales Interesse haben wir aber daran, daß im öffentlichen Leben Männer stehen, die ein gutes Verständniß des geschichtlichen Lebens sich erarbeitet haben. In unserm Kampfe darf uns nicht der Glaube an unsere Sache verlassen. Man läutet uns altklassischen Philologen schon lange die Sterbeglocke und redet bereits von dem nahen Ende der auf dem Alterthum ruhenden Jugendbildung. Doch sind glücklicher Weise Horaz und Homer noch immer an ihrer alten Stelle, und sind uns, Dank der fortgeschrittenen Wissenschaft, noch mehr und Besseres, als sie unsern Vätern und Urvätern gewesen. Das Bewußtsein, daß unsere Wissenschaft noch Lebentskraft besitzt, hat uns hier zusammengeführt. Wir fechten mit fröhlichem Muth für eine gute Sache, nicht bloß für unsere Berufswissenschaft im engern Sinne, sondern für die Wissenschaft überhaupt. Die Vertreter der Wissenschaft, sie stehen und fallen miteinander. Beherzigen wir stets das Dichterwort:„Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben, bewahret sie!"(Lebhafter Beifall.)„„„ Provincial=Schulrath Geh. Regierungsrath Dr. Deiters(Koblenz) begrüßt die Versammlung im Auftrage des preußischen Cultusministers Dr. Bosse und des Oberpräsidenten der Rheinprovinz. Die Bedeutung dieser Versammlungen liegt vor allem darin, daß in ihnen die innige Verbindung zwischen Wissenschaft und Schule zur Erscheinung kommt. Unser heutiges Gymnasium muß manches leisten, was das alte Gymnasium nicht zu leisten brauchte. Hier gilt es nun, den richtigen Ausgleich zu finden. Redner versichert zum Schluß, daß die UnterrichtsVerwaltung wohl erwogene Vorschläge aus den Kreisen der Schulmänner stets gern entgegen nehmen werde.(Beifall.) Prof. Dr. Rissen, der gegenwärtige Rector der Universität zu Bonn, widmet Namens der rheinischen Hochschule den deutschen Philologen und Schulmännern herzliche Begrüßungsworte mit dem Wunsche, daß auch diese Versammlung in Köln der Wissenschaft reichen Gewinn und jedem einzelnen Theilnehmer volle Befriedigung gewähren möge. (Beifall.) Oberbürgermeister Becker(Köln) heißt die Versammlung Namens der hiesigen Behörden und der Bürgerschaft willkommen: Herzlich und lebhaft begrüße ich namentlich auch die Herren aus dem uns politisch und wissenschaftlich so nahestehenden Oesterreich und den andern deutschen Ländern. Lange Jahre hat es gedauert, bis Sie den Weg nach Köln gefunden haben. Jetzt, wo wir die Freude haben, Sie unter uns zu sehen, empfangen wir Sie nicht ohne eine gewisse Beklommenheit, nachdem Ihre letzte Tagung in der herrlichen Donaustadt stattgefunden. Die hervorragenden wissenschaftlichen Anstalten, die Prachtbauten, die prächtige Die vereinigten katholischen Arbeiter-Vereine Köln's und der Vororte feiern am Sonntag den 29. September Fest-Ordnung 1. 3 Uhr: Zug vom Altermarkt zur Minoritenkirche. 2. 4 Uhr: Andacht mit Predigt. 3. 5 Uhr: Parallel=Versammlungen im Fränkischen Hofe und in der Bürger=Gesellschaft, zu denen bedeutende Redner ihr Erscheinen zugesagt haben. Alle Mitglieder sind gebeten, pünktlich zu erscheinen. Freunde und Gönner der Arbeiter=Vereine sind besonders zur Theilnahme an einer der Fest=Versammlungen eingeladen. Der Präses des geschäftsführenden Vereins Köln-Süd. Provincial=ObstSpeisekartoffeln=Markt im Fränkischen Hofe zu am 9. und 10. October 1895. Von Morgens 9 Uhr bis zur Dunkelheit geöffnet. Im Anschlusse an die in dieser Zeitung bereits veröffentlichte Annonce wird noch bemerkt, daß Herr Math. Simons in Fliesteden(Burg) bei Glessen Anmeldungen entgegennimmt bis zum 1. October und zu jeder Auskunft bereit ist. Ebenso können von demselben Anmeldebogen bezogen werden. Der Markt=Ausschuß. Suppenwürze troffen P, eingeAlbert Schiefer, Eigelstein 112, Filiale Ehrenstraße 17. gegenüber dem Luisen=Saal. Die leeren Original=Fläschchen von 65 Pfg. werden zu 45 Pfg. und diejenigen à Mk. 1,10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgefüllt.* Hand= und Reise=Koffer den billigsten Preisen W. Kreitz, Kosserfabrik, Hosengasse 2, neben der Taubstummen=Anstalt. Patent=Rohrkoffer, sehr dauerhaft und leicht, von 30 K. an. Woll. Kleiderstoffe, gute Qualität, billig. Dagobertstraße 24. Naturbutter, Bienenhonig 6. K * W. Hahn, Breslau=Papelwitz. Kath. Arbeiter-Verein(s. St.) bittet Arbeitgeber, offene Arbeitsstellen gütigstzu melden an Sonntag=Abenden im Vereinslocal„Zumrothen Lieven", Severinstraße 95. Umgebung Wien's können wir Ihnen nicht bieten. In zweifacher Beziehung stehen wir aber gegen die Donaustadt nicht zurück, in dem klassischen Boden, den Sie in unserer Stadt betreten, und in der herzlichen Freude, mit der wir Sie empfangen. Wir verehren in Ihnen nicht bloß die Männer der Wissenschaft, sondern vor allem die bewährten Erzieher der Jugend, welche berufen sind, die Herzen der Jünglinge für Kunst, Wissenschaft und alle idealen Güter zu begeistern. Wenn trotz der materiellen Bestrebungen unserer Zeit der ideale Sinn in unserm Volke sich erhielt, so gebührt Ihnen hierfür das Verdienst. Mögen Sie in unserer Stadt recht frohe und glückliche Tage verleben.(Lebhafter Beifall.) Nachdem hierauf noch zwei Gäste aus Rumänien und der Herzegowina der Versammlung Grüße überbracht, macht der Vorsitzende verschiedene geschäftliche Mittheilungen, insbesondere betreffs der Sitzungen der einzelnen Sectionen. Am Schluß unseres Berichts beginnt Prof. Dr. Ziegler(Straßburg) einen Vortrag über: Die Philosophie im Schul=Unterricht, ein Capitel aus der Geschichte der hohen Karlsschule in Stuttgart. Nach Schluß der Eröffnungs=Versammlung erfolgt die Constitnirung der Sectionen: der archäologischen im Wallraf=Richartz=Museum, der mathematisch=naturwissenschaftlichen im Realgymnasium(Kreuzgasse), der übrigen in den Räumen des Marzellen=Gymnasiums. Der heutige Nachmittag wird theils den Sectionen zur Verfügung bleiben, theils dem Besuch der Sehenswürdigkeiten in verschiedenen Gruppen unter Führung orts- und sachkundiger Fachgenossen gewidmet sein. □ 8 Dank des h. Vaters. Auf das Telegramm, welches die große Sonntags=Versammlung im Saale der Bürger=Gesellschaft nach Rom gerichtet hat, ist folgende Antwort z. H. des Vorsitzenden, Hru. Justiz= rath Custodis, eingetroffen: Civibus Coloniensibus gratias ex animo agit beatissimus pater et omnibus ex toto corde benedicit. M. Card. Rampolla.(Der h. Vater dankt den Kölner Bürgern bestens und spendet allen von ganzem Herzen den Segen. Cardinal M. Rampolla.) Unter dem Titel Kölnische Landeszeitung ist vorgestern die erste Nummer einer neuen katholischen Zeitung hierselbst erschienen. Verlag und Redaction leitet Hr. J. H. Wagener in Köln. * Im Stadt=Theater wird am 30. September ein SchillerCyklus beginnen, der in der Zeit bis aufangs December an zwölf Abenden in chronologischer Reihenfolge alle Dramen Schiller's zur Aufführung bringen wird. Natürlich wird im Spielplan für die nöthige Abwechselung in andern Schau= und Lustspielen gesorgt. * Kölner Stadt=Theater. Heute: 25. Ab.=Vst. Amen. OpernDrama in 1 Act und einem musikalisch=pautomimischen Vorspiel(Reinhard's Verbrechen) von Bruno Heydrich. Textbearbeitung von Mar Donnerstag, 26. September, Nachmittags 4 Uhr: der Capelle des Infanterie-Regiments Freiherr von Sparr, 3. Westfälischen Nr. 16, unter Leitung des Königl. Musik-Dirigenten Herrn W. Beez. PROGRAMM. Erster Theil: 1.„mintarmarsen“ von Fr. Schubert. 2. Ouverture zur Oper„Der Kalif von Bagdad“ von Boieldien. 3.„Garcarole““ von Grote. 4. Zug der Frauen aus der Oper„vonengrin“ von R. Wagner. 5.„Vonauwellen“, Walzer von Ivanovici. 6. Fantasic aus der Oper„Der Troubadour“ von Verdi. Zweiter Theil: 7. Prolog aus der Oper„Der Bajazzo“ von Leoncavallo. 8. Festtanz aus„Coppelia“ von Delibes. 9.„ich sende diese Blume dir“. Lied von Wagner. 10. Canzonetta und Quartett aus der Oper„Rigoletto“ von Verdi. II.„Veiigeschichten“. Air de Ballet von Gillet. 12.„Die Welle“. Walzer von Métra. (Nachdruck ist nicht gestattet.) Kölner Rad-Rennverein. Sonntag, 29. September, 3 Uhr: X. Großes Internationales Rad-Wettfahren auf der Rennbahn des Sportplatzes, Riehlerstraße, unter Betheiligung der bedeutendsten in= und ausländischen Renufahrer. über für Berufsfahrer. der Capelle des Westf. Pionier Bataillons Nr. von 2½ Uhr an. Kassenöffnung 2 Uhr. Vorverkauf bei Brüncker, Schieffer, Sauer, Nix, Hohestraße; Burrenkopf. Gummich, Schildergasse; Sorge, Hansa=Ring; Clever, Komödienstraße: Schaaf. Hohenzollern=Ring; Vomm. Unter Goldschmied; Vischof, Hohenstaufen=Rina; mawick, Passage; Steeamayer, Sternengasse: Schieffer, Rothaerberbach; Guntermann, Hohenstausen=Ring; Pappermann, Brückenstraße; Vogel, Hohenzollern=Ring; Güsten, Minoriten. Vorverkaufspreise: Tribüne 2., Sitz= und Sattelplatz K. 1,25, Stehplatz 50 Pfg. Kassenpreise: Loge 40, Tribüne K. 2,50, Sitz= und Sattelplatz K. 1,50, Stehplatz 60 Pfg. Kinderbillets zu Tribüne und Sitzplatz. Zum ersten Male in Auf vielseitiges Verlangen wird der Gedankenleser Odrap Cumberland am Vonnerstag den 26. Sept., Abends 8 Uhr, im großen Saale der Kölner Bürger-Gesellschaft, Nöhrergasse 21, Vorstellungen in: Suggestion, Tdeographie und Pheto=Zdeographie geben. Eintrittspreis 1 Mark. Familienkarten für drei Personen 2 Mark. Für die Mitglieder der Bürger=Gesellschaft sind Karten zu ermäßi n Preisen beim Oekonomen niedergelegt. Programm: 1. Entdeckung verlorener Sachen. 2 Gedankenlesen. 3. Errathen von Nummern, Zahlen, Daten 2c. 4. Der improvisirte Weg. 5. Ausführen von Besehlen und Gedanken mit verbundenen Augen 6. Portraitzeichnen (auf Papier) von Personen, an welche der Zuschauer denkt 2c. 2c. Unsere als vorzüglich bekannten Braunkohlenbricketts zeichnen sich durch geruchsosen und sparsamen Brand bei großer Heizkraft aus. Als besonders geeignet für alle Ofensysteme, auch Americaner Füllöfen, fabriciren und empfehlen wir speciell für den Salon und Hausbrand ca. 42 mm dicke Bricketts, welche weit sparsamer brennen als die üblichen ca. 31 mm starken Händlerbricketts. 8 Diese dicken Bricketts verkaufen wir nur nach Gewicht, was für den Abnehmer viel vortheithafter ist als der Kauf nach Stückzahl, weil bei letzterm die Villigkeit von der Stärke, d. h. dem Einzelgewicht, abhangt. Unsere Bricketts geben wir bis zum 1. October noch zu Sommerpreisen ab und liefern auf directe Bestellung prompt jedes Quantum frei Haus. zum im Interesse aller Verbraucher liegt es, ihren Winterbedarf jetzt sum heutigen billigen Fabrikpreise zu decken und gewähren wir größern Abnehmern und Händlern günstige Bedingungen. Bestellkarten sind gratis zu beziehen und Bestellungen zu richten an die Gewerkschaft„Grube Theresia“, Hermülheim bei... gasse 34, Musik von Engelb. Humperdinck. vorm. Sabelberg, Hand- u. 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