Nr. 8072. Oreiandmwongigster Jahrgang. Redaction 406, 566;(840 Berliner Dienly) wetterdienftitelle 566. pock und Grtog un Vermann Hessen in benn. O Dienstag, 8. Oktover 1912. Verantwortlich für den nochrichlichen, örtlichen und unterhaltenden Teil: Dr phil. Anton Schmitter, für den Anzeigen- u. Reklameteil: Peter Lescrinier, beide in Bonn. Geichäftshaus: Bahnhofftrahe 12 in Bonn. Erscheint täglich— an Werktagen mittags 12 Uhr, Sonntags am Vorabend. Bezugspreis in Bonn und Umgegend monatlich 30 Pfg, frei Haus. Poltbezug Nlk..10 oierteljährlich ohne. Nk..52 mit Zustellgebühr. Reise=Bestellungen: Tägliche Versendung nach allen Orten Deutichlands krei unter Streifband IIIk..50 wöchentlich, Rusland NIik.75 wöchentlich. Der Bezug kann jeden Tag beginnen und jeden sag abgebrochen werden. Unverlangt eingelandte Manufkripte werden nicht zurückgegeben. für Bonn und Umgegend. Zeilenpreise der Anzeigen: Cokale gelchättliche Anzeigen, Ramillen-, Verkehrsanzeigen ulw. 13 Pig., Stellengesuche 10 Pig.— Anzeigzen von Behörden, Rotaren, Rechtsanwälten, Gerichtsvollziehern, Ruktionaturen ufw. aus dem Verbreitungsbezirk 20 Pfg. Finanz-Anzeigen, politische u. Waahl-Anzeigen 25 Lig. Alie Rnzeigen von auswärts 25 Pfg. Reklanven 80 Pig. Im kalle gerichtlicher Klage oder bei Konkurlen fällt der bewilligte Rabatt fort. Platz- und Datumvorichriften ohne Verbind lichkeit. •*2 in unseren Abteilungen „ Unsere anerkannt guten Qualitäten, große Lagerbestände aus billigster Zeit, haben wir zu sehr vorteilhaften Preisen ausgelegt und bieten unserer ::: werten Kundschaft mit dem heutigen Angebot unerreichte Vorteile.::: Damen-Kemden. Damen-klemden. 05 Schulter= oder Vorderschlußz, aus kräftigem S9.##, Hemdentuch Stück Damen-Hemden aus solidem Hemdentuch, ausfestoniert Stück 1 45 Damen-klemden„ 165 aus gutem Wäschetuch, Reformschnitt, mit breiter feston-Garnitur Stück Damen-Hemden aus keinem Renforcé, Reformschnitt, mit eleganter Stickerei und Hohlsaum-Garnitur.... Stück 1 20 Beinkleider. Damen-Beinkleid aus solidem Cretonne, saubere Verarbeitung Stück Damen-Beinkleid aus gebleichtem Croisé, sauber ausfestoniert 95 Stück Damen=Beinkleicd... 935 Kniefagon, mit hübscher Feston-Garnitur, sehr# preiswert Stück Damen-Beinkleid Kniefagon, aus keinem Renkorcé, mit breiter FestonGarnitur Stück 80 Großer rosten Stickerei-Röcke aus nur feinen Wäschestoffen in eleganter Ausführung,„ mit hohem Stickerei-Volant.... Stück.75.75.4 5 Bett-Wäsche. Nachtjacken. Damen=Nachtjochen me 0. aus gutem gerauhtem Croisé, sauber ausgefühn# Stück Damen-Nachtjocken.... 130 aus gutem Croisé, mit Umlegekragen und breiter Stickerei.... Stück Domen=Nlachtfocher, uemgiaus asbterdtereienert 175 aus schwerem gerauntem Pique, augersypreiswert Stück Damen-Nachtjocken nen-Nachtjacken„„„ aus keinem Croisé-Flnette mit Languette und fälichen Stück 95 95. Bunte Wäsche. Bunte Damen-Hosen aus gutem Biber, uni und gestreift Stück.45.25 farbige Rnstandsröcke 0 aus waschechtem Biber in hübschen farben###5 Stück.70.35 Biber-Frauenhemden aus solidem Biber, in waschechten farben, völlig groß......... IIlk..85 Biber-Männerhemden aus prima Biber, gestreift und kariert... Ilk. 45 1 Hervorragend billig! mat 78 Bettuch-Biber—#8 darunter schwere Cöper-Qualildten, gut gerauhte Ware Meter 883 15 I Meter Kissenbezüge gusgebogt, u 78.3 saubere Verarbeitung... Stück 4 C Kissenbezüge Gnach, haltgrg 85 3 Cretonne Stück Kissenbezüge Einsah, schr preis..10 wert.......... slück Bettücher Iso8223 schr veriel..95 Bettücher Sröße 190x230.85 Stuck 893 Bettbezüge siosten uu.90 Stück Tisch-Wäsche. Tischtücher bareware, in schönen 95.3 Dessins Stück Tischtlücher und““ Biomenmuster,.95 sollde Qualität Stück MM122s, Stern.„ Glumenmuster.9/0 . Stück Tischtsicher Größe 130/225. SternTISttuEt und Blumenmuster dauerhafte Ware Corniott Größe 53/55, haltbare„ Herbietten Quglität, in neuen Des-.### sins, gesäumt.... ½/ Dtza. 46##99 Hervietten Soläes Rableingn, ge. 2. 95 scumt....... ½ Oha. Serpietten Größe 60/60, la ReinHerdietten seinen, Stern- u. Blumenleinen, Stern- u. Blumen- 3. 7K muster....... ½, Otg.## 4 5 KüchenHandtücher in grau, graurot gestreift, oder in weiß-roten Dessins, solide Qualitäten 52 45 33 28 Meter 9 4 preiswerte Posten Hemdentuche gute elsässer, süddeutsche und westfälische Qualitäten, grob-, mittel- und keinfäcige Gewebe. Posten 1 Meter 29, Posten 2 Meter 38 Posten 3 meter 418 Großer Posten Köper-Biber 75—80 cm dußerst solide, gut gerauhte Ware, rein weiß gebleicht Posten Meter 32 * Posten II A0 Meter 70•• Posten III Meter 58 Großer Posten Posten 45 Meter GeschirrTücher Gläler- und Tellertücher, weiß-rot kariert, nur gute Qualitäten, gesäumt und gebändert ptd..90.25.85.10 Gerauht Piqué in bieien Deusins 78. Posten 4 meter 58 schwere, gut gerauhte Qualitäten Posten II O, Posten II Meter 30 M Meter Jeite 2. Nr. 8072 General- Rnzeiger für Bonn und Umgegena. 8. Oktober 1912. 00 Von Nah und Fern. * Adin, 7. Okt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Rochuskirche in Köln=Bickendorf eingebrochen. Die Klechendiebe stiegen durch ein Fenster in das Gotteshaus, wo sie zunächst versuchten, das Tabernakel zu öffnen. Dann eabrachen sie mehrere Opferstöcke. Die Einbrecher, die am Tabernakel und auch sonst in der Kirche großen Schaden anrüchteten, erbrachen schließlich den Reliquienschrein des hl. Rischus. Sie entwendeten zwei Gefäße mit Reliquien des hk. Rochus und der hl. Barbara. :e: Notscheid, 6. Okt. Grosse Erregung herrscht in der hiesigen Bewohnerschaft, daß sie Verwaltung den Bahnhof der neuen Bahn St. Katharinen genannt hat, obschon er in hnserem Orte llegt. St. Katharinen ist nur Pfarrort und kaum ein Viertel so groß als Notscheid. * Dasseldorf, 7. Okt. Die Metzgerinnung hat beschlossen, den Verkauf des von der Stadt gekauften Fleisches zu übernehmen. Der erste Verkauf ist auf Dienstag festgesetzt. Die städtische Verwaltung gibt die Geschäfte von 14 Metzgern bekamt, bei denen von nachmittags 2 Uhr ab bestes Rindfleisch und Kalbfleisch in einzelnen Stücken bis zu vier Pfund verkauft werde. An Meßger, Wiederverkäufer, Gast=, Schank= und Speisewirte darf nicht verkauft werden. Die städtische Verwaltung beabsichtigt weiter, die schon im vorigen Winter abgehaltenen praktischen Unterweisungen in der Zubereitung von Seefischen in den Schulküchen in allen Stadtteilen wieder aufzunehmen. Düsseldors, 7. Okt. Der Unteroffizler Franz Thormann von der 2. Kompagnie des InfanterieRegiments Nr. 159 in Mülheim(Ruhr) hatte am 22. September die Türe zur Kompagniekamtner erbrochen und daraus 13 Paar Schuhe gestohlen, welche er für 15 Mark verkaufte. Dringende Schuldem hatten den Chargierten, wie er in der heutigen Verhan dlung vor dem hiesigen Kriegsgericht erklärte, zu seiner verbrecherischen Handlungsweise getrieben. Das Urteil gegen ihn lautete auf 6 Monate Gefängnis, Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes und Degradation. :=: Diez a. d. Lahn, 7. Okt. Hier kommt täglich eine ganze Anzahl Waggons Kartoffeln zur Verladung. Der Preis beträgt an Ort und Stelle 1,85 Mark für den Zentner. * Saarbrücken, 7. Okt. In der vergangenen Nacht hat es im Saartal stark gefroren. Das Thermometer sank bis 4 Grad unter Null. Sprechsaal. 6605] Bahnprojekt durchs Ländchen. Wie man hört, soll das Bahnprojekt von Mehlem nach Meckenheim jetzt von einer Privatgesellschaft in die Hand genommen werden, weil die Kreise Vonn und Rheinbach kein Interesse dafür haben, jedoch um vielleicht später(wie es mit der Trambahn gegangen hat, die Bonn und Godesberg übernommen haben) das alte Eisen der Privatgesellschaft schwer zu bezahlen. Was nun die Rentabilktät dieser Bahnanlage angeht, ist leicht aus nachstehender Aufstellung zu ersehen. Die etwa 15 Kilometer lange Bahn würde folgende Anschlüsse bekommen: 1. Die Ringofenziegelei Kretz in Mehlem: 2. Quarzitwerke Mehlem=Köln in Niederbachem; 3. Die Krautfabriken in iederbachem; 4. Die Tonsand= und Quarzitbrüche in Niederbachem; 5. Der Basaltsteinbruch Dächelsberg in Nieder= und Oberbachem; 6. Die Landwirtschaft der Gemeinden Oberbachem, Ließem, Kürighoven und Gimmersdorf; 7. Der Domsteinbruch in Berkum; 8. Der Basaltsteinbruch in Berkum; 9. Die große Landwirtschaft in Berkum und Holzem; 10. Die Basaltsteinbrüche in Villip; 11. Die Landwirtschaft in Villip; 12. Die Basaltbrüche in Arzdorf; 13. Die Landwirtschaft in Arzdorf und Fritzdorf: 14. Die vielen großen Töpfereibetriebe in Adendorf; 15. Die Tongruben in Oedingen, die heute den weiten Fuhrweg nach Remagen haben. Außerdem können die verschiedenen Erz= und Eisensteinlager, die das Ländchen besitzt, noch aufgeschlossen werden. Ob es in Deutschland wohl eine so kurze Bahnanlage gibt, die solche Industrie aufzuweisen hat? Da die Bahn aus Zweckmäßigkeitsgründen möglichst nahe an diese Betriebe gelegt werden müßte, kann man aus dieser Aufstellung ersehen, wie sie lausen würde. Einer, der das Ländchen nicht blos von der Landkarte aus kennt. Dreißigerin, ev., in allen Zweigen des Haushalts durchaus erfahren, sucht Stellung in bess. Hause. Würde sehr gerne Kinderpflege mit übernehmen. Off. unt. P. 255. an die Exped 1 Fein geb. Dame. in allen Zweig. d. Haush., besond im Kochen bew., gewissenh., sparsam u. kinderlieb. sucht Stelle zur Vertretung der Haussrau od. äbnl., für kürz od. läng. Zeit Off. u. R. O. 455. Fräulein sucht Stelle zum 1. November als Stütze in bess. Hause. Selb. hat die Küche u. Hausb. erlernt. Etw Taschengeld erwünscht. Offert. unt. R. R. 493 an die Erp. Propere unabhangige Frau sucht für 3 halbe Tage zu Puten, Luisenstraße 107. Zweitmädchen welches im Nähen. Servieren u. Zimmerputzen erfahren ist. im Besitze eines guten Zeuan. aus Herrschaftshaus, sucht Stellung als Zweit= oder Drittmädchen, Ofl. F. 455. Erp. Haushalterin Gebild. unabhängige Witwe. perf. im Kochen in all. Zweigen des Haush. erfahr., mit aut. Zeugn., sucht Wirkungskr., auch als perf. Köchin, doch ohne Hausarb Off. u. D. 208. Erp.; 22., aus a. Familie. vertrauensw., bew. im Haus und guter bürgerl. Küche. sucht liebevolle Aufnahme b. Taschengeld. Offerten unter N. 4627. an die Expedition, i sucht zum 15. Oktober od. später Stell., in allen bess. Hausarb. erfahren, gute Zenan.vorhanden. Oif. u. K. P. 100. g. d. Exp. brav. Mädchen bis nach Mittag für alle arb. ges. Beuel, Kaiserstr. 51. Für ein größeres Manusakture Kurz=, Weiß=, Wollwarengeschäft in einem Landstädtchen wird per sofort ein Lehrmädchen (kath.) gesucht bei Famillen. anschluß. Offerten unter F. N. an die Erpedition.1 Mädchen für alle Arbeit sofort gesucht. Villa Friede, Mehlem. Gewandtes wird sofort gesucht. Daselbst auch ein Nüchenmädchen. Vorstellen von 11—12 und—6 Uhr. Argelanderstraße ap; Jöngeres zuverläsiges ** c* 2 mit guten Zeugnissen ge# 2 sucht. Zu melden—1 Uhr Mozarturaße 33. Sonde. Jung. gesucht, spät. mit n. Wesel. Frau Hauptm. Woelki, Gneitenaustr., Junges Mädchen für alle Hausarbeit, welches zu Hause schlafen kann, gesucht. Näheres in der Expedition. Penochen gesucht für leichte Arbeit im Geschäft. Blumenbdig. Schnurbuseh, Naiterplatz 8. Köchin, Küchen-.Zweitmädchen gegen boh. Lohn sof. u. wäter grsucht. Irau Heinr. Weidenbrück, Stellenverm. Brüderg. 22., Mädchen sucht Stelle zum Alleindienen gute Behandl. erwünscht. Off. unt, G. 2016, an die Exped. Zum 15.Okt. wird ein nicht zu junges mit guten Zeugnissen für alle Hausarbeit gesucht, Poppelsdorter Allee 58a. Stundenmädchen 15—16 J. für einige Std. des mopaens ges., Sterntorbr. 12,., Tücht. Madchen für alle Hausarbeit sosort gesucht. Münsterplatz 8.. Zuverlässiges evangelisches ZWeitmaschen erf. in Hausarbeit und Bügeln, für mögl. bald gesucht. Meld. vor 11 Uhr vorm., zwischen 2 u. 3 Uhr u. abends nach 7 Uhr. Frau Professor Pflüger. Kaiser Friedrichstr..— Wegen Heirat des jetzigen Mädchens wird anständiges Maochen zu Anfang Nov. gesucht, welch. die aute bürgerl. Küche versteht und Hausarbeit übernimmt, Zweitmädchen vorhanden. Beethovenstraße 3.„ er. Maöchen gesucht, Bonnertalweg 25. Schulmädchen für nachmittags zu kleinen Arbetten und Kind gesucht Georastraße 5, 1. Etg. Suche für meinen kl. Haushalt, 3 Pers., ein braves kath. Mädchen welches Küche u. Hausarb. selbständig verrichten kann. Nur solche mit Jahreszeuan. woll. sich melden. Wäsche außer dem Hause. Joh. Commes, Bonngasse 1. Frau sucht Stundenarbeit. Näheres Marstr. 43, 1. Erg. 9 Einige erdentliche saudere finden angenehme dauernde Arbeit gegen guten Loon bei Kleutgen& Meyer Godesberg a. Rh., Friesdorforstraße 131. 9 gralel Lehrmädchen für gemischtes Warengeschäft nach Linz a. Rh. unter gülnst. Bedingungen gesucht. Offert. 1 F. N. 400, an die Erped. Gut empfohlenes Morgenmädchen für sofort gesucht, Koblenzerstraße 117. Einfaches welches in der Kinderpflege gut erfahren und etwas Schneidern verstebt, zu einem Kinde baldigs gesucht. Schriftliche Meldungen bei Frau Koopmann, Argelanderstraße 12. Stundenmädchen für morgens gesucht,. Kriedrichstraße 20, 4. Erta. Suche ein tüchtiges "* mit guten Zeuanisen. Frau Geheimrat Althüser, Meckenkeimer Allee 49.— Nuere Jerten! Die Kausfreu # in schwenen 1000. # 0 nicht Um M Iedcen. 15, S, duchch ferähle Stelle in linderl. Haueh. Einf. Fräulein, 22., s. Stelle als Hausbälteren oder Stutze, a. liebst. zu einz. Dame. Gute Zeugn. vorh. Ou. B. N..vostl. Altenahr.? Erfahr. Schneiderin sucht Kunden auß. dem Hause Off. u. N. 326 an die Erp. Mädchen sucht Stelle im Waschen und Putzen Wenzelgasse 9, 2. Etg.= Eins. Mädchen, welch, ged. u. E Zeuan, bat, etw. Näb.., f. a. Arb. 2. e. Dame ges. Beuel. Combadnstr. 68. Vord. v. 12—4 Uhr. Tuchtige Köchin sucht Stelle in Hotel=Restaurant per 15. Oktober. Ofierten erb. u. K. L. 48, an die Exp. Zunacd aufit. Mäanchen kath. Konf., wünscht sof. in beff. Fam., in Uma. Bonns od. an d. Sieg wohnh. Hausbaltungs= wesen u. Gesellsch.=Formen bei Familienanschluß zu erlernen. Entspr. Vergüt. wird zugesich. Off u. S. M. 17. an die Erp. Tüchtiges zuverlässiges Wenöchen welches selbständio den Haushalt führen kann, für Geschäftsbaus in Godesberg sofort gesuht, Ba nhofstraße 8. Anortpfirgerin im Nähen erfahren, sucht Stelle. Off. g. J. B. 32. an die Exp. #chneiderin sucht Kunden S aus dem Hausc, Wolfülraße 35a, Part. Properes Mädchen tucht Stelle von 110 bis 11 Uhr Reuterstraße 65. Braves tuchtig. Mädchen sucht Stelle, am liebsten als Zweitmädchen. Nöb. wielsdorf, Kirchgasse 36. auch in Buchführung ausgebildet, sucht Stellung. Off. unter M. S. 44. an die Expedition. Suche f. meine Tochter 18 Jahre alt, welche ein Jahr in einem Haushaltungspensionat war. ein Jahr Nähen gelernt und im eigenen Haushalt tätig war. passende Stellung bei Familienanschl..1 fferten unter B. M. 96. postlagernd Brohl am Rhein rbeien Wuniche meine Tochter zum Erlernen des Kochens in besserm Privathause auswärts unterzubringen. Ofl. u. A. K. 14. s. d. Exp. Tucht. Schneiderin s. Kund. in u. aub. d. Hause auch f. Kindergarder. Wo, sagt d. ExpKschlu mit gut. Zeuan. I. St. in Restaur. anti. aud als Beiköchin f. vier od. answ. Fr. Heinr. Weidenbrück, Sellmverm., Brödergasse Fräulein wünscht einige Monate die befl. Küche zu erlernen. Offert. unt. F. W. 9. an die Erped. Fleitziges proveres Mäd den sucht Stundenstelle. Bonn=Süd, Bergstraße 81. Amme vom Lande. gesund, ärztlich untersucht, sucht Stelle. Oif. u. R. 940. a. d. Exp. Kinderfraulein sucht für nachm. Stelle zu Baby. Gehalt wenia beansp. Ofl. u. V. 100. vostl. Godesberg. 16., welches schon gedient hat, sucht Stelle in kl. Privathausu. Adolistr.25 1. Eta., Hinterhaus. Tüchtiges prop. Mädchen sucht Kunden im Waschen und Freitags nachm zum Putzen. Näheres Marstraße 32 Erfahrene Schneiderin sucht bess. Kund. außer dem Hause, auch außerhalb.(Veränd. u. Umarbeiten.) BounSüd. Burgstraße 95. Junges Mädchen v. Lande, 16., sucht Stelle zum Alleindienen in kl. Haush. Off. u. R.., Oberkassel bei Bonn, Hauptstraße 273. K Unabhängige Frau sucht Stundenarbeit, auch für ganze Tage, Peterstraße 9. De. kommt 20 Rale TUIa möchter mit Pallmona sem Und hört der von, IHanganmne Luioe moachte an Sauz-Mienz. Sie set##### hin nacht zan und. Otalt Ruttrr. auf din Nun t### Proh und. Ran Soryen Denn#ehste ** er hat nichts- gemorseen Vongnugieln W om 2 Mck En ae dan T0 O II ompse.-Bufen.-pcongonene! WO PUHONNT. Hoageises A sucht Stellung in Haus u. Küche zu weiterer Ausbildung gegen geringen Lohn. Osserten unt. W. 1366. an die Expedition. Buchhalterin sucht Stelle im Baugeschäft. Stenographie. Schreibmaschine Gewandtes junges Praulein aus gut., geacht. Familie sucht Stelle b. Zahnarzt z. Empfang u. Hülse in der Praris wo Gelegenheit zu wohnen. Selbiaes ist auch im Hausw. bewandert. Ansprüche bescheid. Offert. unt. N. 4672 an die Erpedition. Eüchtige Tristaf. sucht Stellung in Bonn per bald od. später. Offerten unter L. L. 22 bahnpostl. Dortmund. Alleinsteh. Witwe Anf. 40er sucht Beschäftigung für ganze od. halbe Tage, auch als Haush. b. einz. Dame od. fl. Haush. Ofl. W. L 45. Erp.= Properes Mädchen sucht Beschäftigung für 2 Tage per Woche oder Stundenarbeit. Dottendors. Friesdorferstr, 9. Bess. Mädchen im Hauswesen Bügeln. Nähen. sowie Kinderpflege durchaus ers.. sucht Stelle für nachmitt. vert. Ofl. d. K. 49. Erped.; Ofl. u. D. 144, an die Erved. Stundenstelle für nachm. sucht prov. Mädchen, Heerbraße 93, 1. Etaae. sucht Stelle, wo es den Haushalt erternen kann, bei Familienanschl. ohne gegenseitige Vergütung. Off. u. R. 500. an die#xv. Gess. Fraulein in bürserl. Küche u. all. shäusl. Arbeiten selbst., in Geschäft nicht unerfahren, sucht Stellung in Privat= od. Geschättsbaus. Off. u. M. H. 104. an die Exped. mit besten Zeugnissen sucht selbdändigen Wirkungskreis in kleiem Haushat. Ofserten an akods, Sieaburo, Markt Groftd. Trautein 20 J. alt, welches die höhere Töchterschule besucht hat. sucht. Stelle zu 1 od. 2 Kindern bis 15. Okt. od. 1. November. Off. u. R. L. 240. an die Erped. Aelteres braves Mädchen vom Lande, zur Führung eines frauenlosen Haushaltes auf d. Lande gesucht. Offerten unter U. V. R. postlag. Friedrich= Wilhelms=Hütte. 2 Das jetzige neue SpeziatitätenProgramm ist Großstadt-Art. Donn kechnuug tagend. Urteilt selbst. Kritik erbeten. Tücht. Polsterer= u. Sattlergehülfe für dauernd gesucht. W. Riese, Godesberg, Bonnerstraße 5. Junges Mädchen für nachmittags zu 1 Kinde gesucht, Markt 30, 3. Eta. Tüchtiger Verkäufer für ein größeres lebhaftes Kolonial= waren= und Delikatessengeschäft gesucht. Angebote mit Zeuanisavschr. u. D. A. 1250. an die Exped. Sachl. Komatbrilrt für dauernde Arbeit gesucht. Arbeit wird gebracht u. abgebolt. Anton Gügel, Godesberg, Bahnhofstraße 11. 1 Junger Hausbursche mit Zeuen. f. Restaurant zu allen Hausarb. u. Heizung ge“.Derselbe muß auch nachts aufschließen Off. oder Vorstellung HotelRestaurant 12 Aposteln, Köln, Hobestraße 12. A vohen für aue Hausarbeit gegen hohen Lohn sofort gesucht, Losstrane 27, Parterre. Junge Restaurations-Köchin gesucht, Meckenheimerstr. 7. Aelteres, erfahrenes „enin für in Metzgerei per sofort ges. Wo, sagt die Expediton. Für sofort oder lö. Oktober lacht. Vweilmädchen gesucht. Drachen elshraße 9. das alle Hausarbeit versteht u. etwas kochen kann, per sofort bei guter Behandlung u. hohem Lohn gesucht. Zu melden Weiberstrane 13a. gesucht, womöglich sofort. 1. Fähraasse 8. Lehrmädchen für Kostümarbeit gesucht. Vonn=., Markusstr. 42, 1. Etg. Von der Reise zurück Viel. Tianelasuig 8. Okt. Gymnasiast u. Kl. find. in gut. Hause liebev. Aufn., wo Sohn Stud. u. d. Schularbeit beaussicht. würde. Selbiger m. das Zimmer teilen, eventi. w. selbig.an Studt. abg. Off. u. A. Z. 18. an d. Exped. Prim., gut empf., welcher sets Nachhülfestunden ertelt, sucht noch—2 Schüler gegen mäßige Vergütung. Off. unter N. 9. 100, an die Erp.“ Zwei Teckel aneinander geloppelt, Schwanz mit gelben Abz., Sonntag abend abbanden gekommen. Wiederbr erh. Belohnung, Breitestr. 42. Tüchtige gesucht nach Roisdorf u. Sechter Zu melden daselbst od. in Bonn Lessingstr., Neubau Hittorfi. Lagerarbeitrt zum sofortigen Eintritt gesucht, Giergasse 13. Selbständiger katbolischer Eadergesellle sofort ges., Bornheimerstr. 68. Ein angebender Bäckergeselle gesucht. Adolf Schmitz Bäckere mit elelt. Betrieb, Godesberg Plittiersdort. Ein Humergesrar gleich gesucht. Zu erfr. in d. Ers Wir suchen zum sofortigen Eintritt zur Ausbülfe bis Weibnachten einen gesucht, das schon in bess. Hause tätig war u. gute Zeugn. besitzt Frau Dr. Rung, Siegburg, Altredsraße 42. welches perfekt im Kochen und die Kinderpflege versteht sofort gel. K. 8 piegel, Bad=Godesberg. en 1 Monat lang zur Ausbülfe gesucht eventuell länger. Florentiusgraben 14. 2 ihen sucht Frau Ottoweßz, Sterntorbrücke 6, 1. Etage.—2 Jung. starkes Dienstmädchen für alle Hausarbeit auch zum Waschen zum 20 Okt. gesucht. Vorstellen Hotel Weinberg. Erpel am Rhein. Für mein Hut= und Pelzgeschäft gesucht, zum 15. Oktober. Schmidt, Voststraße 22. Wegen Heirat des jetzigen, suche ich wieder ein ordentlich. Wnbihen für alle Hausarbeiten. Frau Ingenieur Beckers, Weilerswist Gutempfohlenes solides ev. Kuchenmädchen gesucht, welches selbständ. kocht. Angenehme Stellung. Kindermädchen und für 2 Taa Stundenmädchen vorhanden. Angebote nach Godesberg. Schillertraße 19. mit guten Zeugniss., für kleinen Haushalt gesucht, Röggeratbstraße 14, 1. Staar. Gutempfohlenes, sauberes Stundenmädchen in Küche u. Hausarbeit erfahr. zu 2 Damen von 9 morg. bis —6 nachm. zuw.—8 abends gesucht. Vorzustell. nur nachm. —6, Rutershausstr. 8, 2. Eta., Aaberlag. Maochen mit guten Zeugnissen sofort gesucht Vorstellen nach 4 Uhr. Godesberg, Augustastraße 18. Lehrmädchen für Kolonialwaren unter günst Beding gesucht. Kost u. Wohn. im Hause. Gutes Schulzeuanis Bedingung. Osferten unt. W. .121. zu. die Erpei spee zuverlässiges Ner-, Ruerrläniges Nises Mädchen für Küche u. Hansarb. gesucht. Pros Kamp, Lisztstr. 18. Braves properes Müädchen nicht unter 16 Jahren, zun 15. Oktober gesucht, Bittersbeussrabe 20. zum Besuch der Stadtkundschaft und für die Expedition. Ofierten mit Zeugnisabschriften u. Gehaltsanipr. unter L. 416. an die Exvedition. Offerten ohne Gehaltsanspr. w. nicht berückt. Pheither Alleinstelle, auch für kleine Hausarbeit gesucht, Benel, Rbeinstraße 8. 2 Klempner und Installateur der durchaus selbständig arbeitet, sofort gesupt. 5 Godesber:, Moltkestr. 36/38. Aelt. Herr sucht die Bekanntschäft ein ält. Dame od. Witwe zwecks späterer Heirat. Off. A. B. 30. postl. Spich. Samstag ein Portemonnaie gef. Näheres Kurflistenstr 10. Verloren silb. Medaillon v. Vornheimer= straße. Sterntor. Wilhelmstr., Kasernenstr., Theater am 6. Okt. Gegen Belohnung abzugeben Vornheimerstr. 15, 2. Etg.= Verloren kleines Portemonnaie mit 2 Zehnmarknucken und 5 Pig. in Kuvfer von Marienstr. bis Schillerstr. Samstag nachmittag. Gegen Belohnung abzugeben; Hobenzollernstraße 12. Grünseidener Schirm am 7. 10. Zug 10.20 irrt. verwechselt. Zu erfragen Bahnhof oder Moltkestraße 31. 6. Oktober 1912. General- Anzeiger für Bonn una umgegena. Nr. 8072. Jente 3. Ahtliche Gelanntmachungen. Zwangsversteigerung. Am 18. Oktober 1912, nachmiktags 4 Uhr, sollen durch das unterzeichnete Gericht, Wilhelmstraße 23, Zimmer 38, folgende Grundstücke versteigert werden: 1. Bonn, Breitestraße 81, Wohnhaus mit Hofraum, Nutz ungswert 750Mk., groß 84 Quadratmeter, Eigentümer Josef Stuer, Baumeister, und dessen Ehefrau Elisabeth geb. Miebach, beide zu Bonn, je zur Hälfte. 13 K. 128/12. 2. Bonn, 1. An der Brühlschen Brücke, Liefelingsweg, Wohnhaus mit Hofraum, Nutzungswert 750 Mark, groß 6 Ar 34 Quadratmeter, 2. 3 Ackerparzellen, ebenda gelegen. Eigentümer: 1. Bernhard Schneider, Landwirt, 2. Heinrich Schneider, Sandgrubenbesitzer, beide zu Bonn, je zu 1. 13 K. 133/12. 8. Lannesdorf, a) Bergstraße 11, Wohnhaus mit Hofraum, Nutzungswert 60,00 Mk, Scheune und Stall, groß 1,59 Ar, eine Ackerparzelle, gelegen in der Schleide. Eigentümer: Nikolaus Schröder, Tagelöhner zu Lannesdorf, d) eine Gartenparzelle, gelegen zwischen Ellig, eine Holzungsparzelle, gelegen im Todtmaarsplatz, eine Ackerparzelle, gelegen auf dem Knopberge. Eigentümer: Eheleute Nikolaus Schröder und Agnes geb. Voosen zu Lannesdorf. 13 K. 134/12. Bonn, den 4. Oktober 1912. Königliches Amisgericht, Abk. 13. Dorner Berdnante Berglich-Märkliche Berliner Handels-G. Dormitädter Bank Deufiche Bank Deullerellalionalb. Br Lisconto-Gel.-Anl. Dresdner Bank Elberleld. Bankverein 6½ 106.60 G; Sdiaalfh. Bankverein 7½ Hamburg, Pahenahrt 9 Nordd. ulogd(1000) 5 Dortmunder Akt.-Nr. 20 " Union-Br. 25 Germ. dr. Dortmund 9 vicküler Brauerei 7 Adlerwerke 30 Rllgem. Elektr.-Gel. 14 Anilin u. Seda 25 Galalt-aktien6 Bergmann Llekmr. 5 Hochumer Gußlichl 12½ Chem. Fbr. Hönningen 9½ Söiner Bergwerk 30 .-All. Tele graph. Gel. 7½ eulln buxb. Bergw. 11 De She Gasguhlicht /50 Elberteiderfarblabrik 95 Eidmeller Bergwerk fellen& Gullleaume Gellenkird#. Bergwerk ann. II. Eglt..-A. ager Ellen Berlin=r Börse vom 7. Oktober. Deutsche Ssaate-, Provinzial- und Stadt-Anleihe. 98.5010 85.50 98.9000 87.50 91.40 G 100.20 C Reichs-Schaf..12. u. Heichs-Anleibe ** . Scher la lerich. (Sp Bad. Staats-Anleihe Barr. laats- inleihAusländ. Staatspaplere, Stadtschaldscheine und Pfandbriefe. Dapantiche Anlein: 4 Oellerrei h. Goldrente## Bumdn. Anl. u. 1903 5 86.8000 93.500 B 100.25 Rull. Staats-Anl. 1903 4½ 1005000 Türk. 400-Fcs.-hoie— b. Hyp.-Panöbr. unk. 1913„ ul. Roden. 1219 und. Ungar.Soldrente Sr. S9 Hypotheken-Plandbriefe. e Dreuu Pidb. XXIK 1918 Rh.-W..-C. unk. 1915 Seild. Bed.-Cred. 918 165.50 88.905 Deutsche Bank-Aktien. Aitleirneinlich 155.—0 9½ 168 5000 A6 10 187.— 8½ 164.—50 Industrie-Paplere. Band Rlat.-Bank Deufichl. Preuß. Boden-Crd.-A. Centr.-.-Erd. delchsbank hein.-Deltt. Olse.Am Geldmarkte traten Veränderungen von Belang nicht ein. Der Kassaindustrieaktienmarkt verkehrte in vorwiegend schwacher Haltung. Kölner Börse vom 7. Oktober. Nachen-Mündhener 600/1 1040. — 0 — 0 — 0 Uligen Veninders Hömiter harbwerte #eich. Stahlwerke Humboldt Ilaichtinen## König Wilhelm umg 115 Körting Geor. 8 Kronprinz Hhetat mannesmannröhren 13½ Phöniz B. u. II..-A. 18 Rhein. Chamolle 0 " Illte. u. 1m##. 0 " Stchlwerke 10 ähei.-Wellt. naltu 12 Rembacter Hülte odloeller-Ellon Schusen Lichn.-.v. 7½45 Stemens à Naiche Steitiner Uulkan Tieß beonhart ellel buduig welldeutigte Jute Wellereg. Alkall Otav inen u. Ellend. Bennen Stadt-Anleihe 8 83—611. Bröttaldahn 4½ 99.— B 1 Coionia 4400 Broitlialbahn unki9# 4½ 98.75 0 1 Concortis 54 Coaner Beron.-fl. 11 200.— G Erklürung der Abkürzungen. B= Brief, d. h. angebeten; 0- Geld, d. h. verlangt; b oder bz=bezahlt; 00= bezahl und Geld, d. n. bezahlt, aber noch welter so verlangt; bB= bezahlt und Brief, d. h. bezahlt, aber noch weiter so angeboten. Geld- und Wechselmarkt. .033 Gekc-bolan heichsbank-Discont " Lombar 21 5 21 5 96.70 0 97.7000 bchec bonden Scheck Paris Belgliche loten Soverelans Tendenz nicht einheitlich. Die Börse eröffnete die neue Woche in geteilter Haltung. Auf den schwachen Anfang der heutigen Wiener Vorbörse hin bestand größeres Angebot in türkischen Werten, sodaß die Aktien der Orientbahn 3 Prozent, die Aktien der Anatolischen Eisenbahn 11 Prozent und Türkenlose 1 M. nachgeben mußten. Andererseits profitierten die Aktien der Meridionalbahn von dem nunmehr zustande gekom. menen italienisch=türkischen Friedensvertrag. Im Einklang mit„New=York", stellten sich die Aktien der Kanadabahn 1 Prozent im Kurse höher. Montanwerten kam der zuversichtliche Bericht der Verwaltung des Hasper Eisenund Stahlwerkes zugute. Feste Haltung bekundeten namentlich die Aktien des Deutsch=Luxemburgischen Bergwerks. Am Schiffahrtsmarkte erfreuten sich die Aktien der Dampfschiffahrtsgesellschaft„Hansa“ größerer Nachfrage bei um 3 Prozent gesteigertem Kurse. Elektrizitätswerte verkehrten auf ungefähr vorgestrigem Kursniveau. Im Verlaufe des Verkehrs wurde die Tendenz zunächst noch fester. In der dritten Börsenstunde führten indes niedrigere Pariser und Londoner Notierungen zu einer allgemeinen Abschwächung. Namhaft niedriger stellten sich die Aktien der Kanadabahn. X Kölner Schlachlviehmarkt. Köln, 7. Okt. Auftrieb: 621 Ochsen, darunter 465 Weidetiere, 428 Kühe, darunter 145 Weidetiere, 85 Bullen, 270 Kälber, 50 Schafe und 6665 Schweine. Preise für 50 Kilogramm Lebendgewicht (Schlachtgewicht): Ochsen höchsten Schlachtwertes von—7 Jahren 59—62 Mk.(99—103), höchsten Schlachtwertes bis zu 4 Jahren 59—62 Mk.(100—103), 1. Güte 50—54 Mk. (90—94), 2. Güte 43—49 Mk.(80—85), 3. Güte 33—40 Mk.(68—75), Weideochsen 78—93 Mk., Weidekühe 75 bis 7550 87 Mk. Färsen höchsten Schlachtwertes 50—54 Mk.(—). Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 46—19 Mk. (86—90), Kühe und Färsen 1. Güte 41—45 Mk.(80—84), 2. Güte 36—39 Mk.(75—78), 3. Güte 28—32 Mk.(66 bis 72). Bullen höchsten Schlachtwertes—(—), 1. Güte 45 bis 48 Mk.(83—86), 2. Güte 40—43 Mk.(76—82). Handel ziemlich belebt und geräumt. Kälber: Doppellender 84—88 Mk.(—), 1. Güte 64—68 Mk.(—), 2. Güte Mastund 1. Güte Saugkälber 60—63 Mk.(—), 3. Güte Mastund 2. Güte Saugkälber 53—58 Mk.(—), 3. Güte Saugkälber—(—), Fresser(Bautzen). Handel lebhaft und geräumt. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel (—), ältere Masthammel, geringere Mastlämmer und gut genährte Schafe—(—), mäßig genährte Hammel und Schafe(Merzschafe)—(—), Mastlämmer und jüngere Masthammel—(—), geringere Lämmer und Schafe— (75—85): Handel schleppend. Schweine: vollfleischige von 80—100 Kilogr. Lebendgewicht 63—65 Mk.(Schlachtgewicht 80—82), von 100—120 Kilogr. 62—63 Mk.(78 bis 80. von 120—150 Kilogr. 62—63 Mk.(78—80), Fettschweine über 150 Kilogramm 63—65 Mk.(80—82), fleischige und gering entwickelte bis 80 Kilogr. 58—62 Mk. (78—78), Sauen 57—62 Mk.(72—78), geschnittene Eber 54—58 Mk.(68—74). Handel ziemlich belebt und geräumt. Großhandelspreise für frisches Fleisch das Kilo am 7. Oktober: Hiesige Schlachtungen: Ochsenfleisch 1. Güte 1,82 bis 1,86, 2. 1,54—1,58, 3. 1,82—1,44 Mk.; Kuhfleisch 1. Güte 1,56—1,60, 2. 1,48—1,52, 3. 1,32—1,36 Mk. Schweinefleisch: 1. Güte 1,68—1,72, 2. 1,64—1,68 Mk.: Handel mittelmäßig. Eingeführtes Fleisch: holländisches Rindfleisch: Vorderviertel 1,32—1,44 Mk., Hinterviertel 1,36 bis 1,50 Mk., fettes Fleisch dis 1,52 Mk. Kalbfleisch: 1. Güte —. 2. 1,40—1,50, 3..20—1,36 Mk., Handel ziemlich leshaft. Eingeführt wurden aus Holland 400 Großviehuiertel. 55 Kälber und 17 Schweine. Häute= und Fettpreise am 3. Oktober: Stierhäute 104 Pfg., Kuh= und Rinderhäute 119 Pfg., rothaarige Ochtenhäute von 45 Kilogr. aufwärts 126 Pfg., desgl. von 40 bis 441 Kilogr. 128 Pfg., flache Berliner Ochsenhäute 119 Pfg., Kalbfell mit Kopf 158 Pfg., ohne Kopf 181 Pie: Fett 68—76 Pfg., Nierenfett bis 90 Pfg., alles das Ktlo. X Jruchtmärkte. Köln, 7. Okt. Luzerner Heu 10.00 bis 10,50, Wiesenheu.80—.20., Roggen Breitdrusch .90—4,20., Krumm= und Preßstroh.20—.60 M. Neuß, 7. Okt. Weizen neuer 1. Sorte 21,00, 2. Sorte 20.00., Roggen neuer 1. Sorte 18.40, 2. Sorte 17.90., Haser alter 1. Sorte 22,00. 2. Sorte 21,00, neuer 1. Sorte 20,00, 2. Sorte 19.00, 3. Sorte 16,00 M. für 100 Kilogramm. Wintergerste neue 16,10 für 100 Kilogramm. Kartofseln 2,20—2,70., Heu.50—4,00, Luzerner Heu 4,50—5,00 M. für 50 Kilogramm Krummstroh neu 13.00. Breitdruschstroh 14,00, Roggenrichtstroh 16,00 für 500 Kllogramm. Kleie 6,20 M. für 50 Kllogramm. X Barmer Bankverein, Hinsberg, Fischer u. Co. in Barmen. Laut Mitteilung der Direktion beträgt das Engagement bei den insolventen Dortmunder Mühlenwerken A. W. Niemöler 2,2 Mill.., wofür indes unantasthare Sicherheit vorhanden ist. Die Dividende dürfte für das laufende Jahr eine Erhöhung um etwa§ Prozent (i. V. 61 Prozent) erfahren. X Schelmer Eisenwerk Müller u. Cle.,.=G. in Schmelm. Der Abschluß ergibt einen Reingewinn von 306 530 M.(53 352.) Der auf den 12. November einzuberufenden Hauptversammlung soll vorgeschlagen werden, die Auszahlung einer Dividende von 8 Prozent mit 160000 M.(0) zu beschließen. X Das Rheinisch=Westfälische Zementfyndikat wird, wie aus Hamm i. W. gemeldet wird, endgültig am 31. Dezember aufgelöst. 6 sSULIMANE * Mk. 2500—3000 geg. nachw. 3fache Sicherb., Haus Hinterbau Garten erc. lof.erststell. gel. Off. u. S. 1002. a. d. Exp. Mark Heishares Zimmer in der Nähe d. Marktes gesucht. Off. u. G. K. 25. an die Exp. auf * benner Cafent auf 1. Hypotbek zu 4 1/% sofort gesucht. Off. u. I. M. an die Agentur d..=A. Godesberg. 1. Etage s schöne gr. Zimmer, ar. Küche, Kochgas u. alle Bequeml., sof. zu vermieten, Breitestr. 15. Veuel. 2 oder 3 Zimmer zu vermieten. Steinerstraße 40. 2= Zimmerwohnung zu ver # mieten, Viktoriastraße 35. * im Zentrum der Stadt,# Nähe des Marktes, 2 7 9 gr. Schausenster, pass. für Iktiale, zu vermiet. 2 Off. unter G. M. 1050. E an die Exped. Zwei große Parterre=Zimmer möbl. oder unmöbl. zu vermieten. Anzusehen von—3 Losstraße 4. vermieten 1. Etage 6 Zim., Küche u. Mans., u. 2. Etage 6 Zimmer. Küche u. 1 Mans., zusammen oder geteilt per sofort. Poppelsdorfer Allee 61. 1. Et. Auskunft 10 bis 4 Uhr. Kleines möbl. Zimmer zu verm., Franzstr. 35, 1. Etg. Einfamil.=, Etagenu. Geschäftshauser in allen Lagen zu bill. Preisen kauf= und mietweise. Albert Heyer, — Mitglied V. D. M.— Fernspr. 1924.— Thomastr. 4. Feines möbl. Zimmer zu verm., Vivaisgasse—6, 2. Et. Haupt=Post. Kl. Schlafz. Woche 2 Mk. zu vermieten, Kasernenstr. 60b. Schöne, neu bergerichtete 4 Elage 5 Zimmer, Küche, Mansarde, Keller, ete., in allerbester Lage preiswert zu vermieten. Killy& Horkramer Am Neutor 5. Möbl. Zimmer straßenw., an einzelnes Frl. für 10 Mt. monatlich zu vermieten. Beicheid Bismarckstr. 25, Part. Bürgerl. Tageswirtschaft Sitz mehrerer Vereine in Vorstadt Frankfurts, für 1700 M. zu vermieten. Erforderl. 1500 bis 2000 M. Verbrauch 300h Bier, 25 hl Aepfelwein. viel Schnaps etc., 300 Mk. gebt an Nebenmiete ein. H. Theis, Frankfurt a.., Haidestr.., Gelegenheitskauf! Bauplatz 15,(20 gron, schöne Lage in Benel, sofort billig zu verkaufen. Vogel, Immobilien, Alexanderstraße 11. Krankbeitsvalber sof. bei kleiner Anzahl. zu verk. Off. u. J. S. 40. a. d. Exp., Deuel l. Etage, 3 Zim., Küche und Mans., Kochgas u. Elektr. zu vermieten, Nathausstr. 30.— Godesberg. Schöne Parterrewohn., 2 gr. Zim. Küche, Sp., Kell., Heiz., Koch= u. Leuchtgas, a. f. jed. Geschätt, s. günii.gel im neu. Stadtten a. W. größ. Wohn. u. Souterrainküche, preisw. zu verm. Off. u. W. 22. Ag. d..=Anz. Godesbere Allgeschl. Wohnung 4 Räume und Zubehör in ruh. Hause und guter Gegend aesucht. Offerten mit Preis u. L. E. 199. an die Exped. Elegante abgeschlossene Etage 3 Zimmer, Badezimmer, Küche, ar. Mans. etc., Dampfheizung. Gas, elektr. Licht zu vermieten. Zu erfragen bei den Eigentümern Hugo Pelman. Koblenzerstraße 264. Teleph. 542. Pet. Pelman, Havdnstraße 16.— Dorotheenstraße 64 abgeschl. 2. Etage zu vermieten, 4 Zimm.,.,., Balkon Veranda u. Bleiche. Zu erfr. Dorotbeenstraße 8, 3. Etage. Daselbst abgeschl. Wohnung, 8., Küche Veranda u. Bleiche. Heuel. Schönes abgeschl. Parterre. best. aus 3 Zim., Wintergart., Küche. großes Mansardenzim. u. etwas Garten mit Obst sosort zu vermieten. Bonnerstraße 37. Zu erfragen Max Möligen. Schwarz=Rheindorf. Vilicherstraße 52.— 1 Schön möbl. Zimmer Keines Amergut bestehend aus 16 Morgen, nebst Wohn aus, Scheune und Stallung in der Umgegend von Bonn zu ver'auten. Näheres in der Expedition. Für 1. Aorl 1918 in Beuel mit Garten zu mieten gesucht. Gefl. Off. mit Preisang. unter M. W. 224, an de Expedition. Persch. Tandhauser mit Obstgärten in der Näheder Siebengeb.=Bahnin versch. Preisl. zu verk. Off. u. P. 450. Exped. Zu vermieten schön möbliertes Zimmer Kölnstraße 101. 1. Eta. Iunensm CAPATOCReT vom Handwerker, vom kleinen Beamten, vom Kaufmann, überhaupt von jedem, dor auf sein Aeußeres halt, wird für billiges Geld wirklich gutsitzende, tadellose Garderobe gosucht. Im Kenfektlonshaus„Merkur“, 1 Troppe, erhalten Sie diese und können darin leicht Zamt Miinenal werden. Ich verkaufe elegante Garderobe zu außergewöhnlich billigen Preison. Neueste Ulster und Paletots. Elegante Anzüge 8, 12, 14, 16, 19 und höher. Hosen von.25 Leibchenhosen aus Roststoffen 95.3 Niedrige Unkosten durch Fortfall der hohen Ladonmiete gestatten es mir, mit ganz geringem Nutzen zu verkaufen. Könrektionshaus MerKuf 10 Martinsgraben 10 vom Staatsbahnhof. Streng reelles Geschäft. Neu aufgenommen Schuhwaren. gesucht, 4 Zimmer, Küche usw. für sofort oder Frühjahr. Off. unt. E. S. 6. an die Erp. Restaurant zu kaufen gesucht. Anz. 10000 M. Off. u. K. D. 305. g. d. Exp. Billiges für 2 Personen, mit elektr. Licht, Gas= u. Wasserleitung, in rubiger Lage von Bonn zu kaufen gesucht. Nur Offerten mit Preis und Angabe der Lage u. D. T. 30. an die Exped. Bohnung von 2 Zimmern nebst Küche u. evtl. Mansarde per Januar zu miet, gesucht. Offert. unter B. 40. an die Exped. Sfeinste 4 Pf. Cigarelte S Kinder-Krankenwagen mit Gummirädern, fast neu, zu verkaufen, Endenicherstraße 61. LAbol. Limmer am liebst. mit Pens. von jung. Kaufm. sof. ges. Off. m. Preisang. u. Z. 3. an die Exped.: 9ähe Markt 2 Zimmer und * Küche 1. Nov. v. r. Leut. gel. Off. erb. u. N. M. 701. an die Exp., Möbliertes Zimmer v. Frl. per 15. Okt. ges. m. Mittagtisch oder ganze Pens. bei Kam. od. Pens., Nähe der Post, Bahn Nr. v. Bi v. a. au s. Prrl. 131 Rathausgasse 31. Dame sucht in ruh. vorneum. Hause des jüdl. Stadtteils 2 möbl. Zimmer mit Pension. Off. m. Preisang. unter F. 932. an die Exped. Hosenträger kauft man am besten u. billigsHosenträgerfabrik Herr sucht unmöbl. Zimmer in ruhigem Hause. Offerten u. H. 910. an die Exped. Jung. urebsames Ebepaarsucht Heltate veraeben. Offerten unter A. 12. an die Exped. Labentslat in einer Stadt am Rhein. worin seit 8 Jahren ein Butter., Eier= und Käsegeschäft mit gutem Erfolg betrieben wurde. ist per 1. Dezember zu vermieten. Offerten unter I. M. 86. an die Expedition. Herrschaftliches zu vermieten. Wengelgasse 16. Hans Krabistlaße I ist zu verkaufen oder zu vermieten. Näb. Kurfürstenstr. 48, oder bei den Herren Agenten. E. Elnge 4 Zimmer, Küche u. 2 Mansard., für 50 Mk. monatl. zu vermiet., Remigiusstraße 22a. =Zimmer=Wohnung an kinderl. Leute, 1 große Mans. u. 1 großes Parterrezimmer, bofwärts, das auch als Werkstelle od. zum Aufbewahren von Möbeln zu benutzen, zu vermieten, Marstraße 11. 1. Elage 40 4 Räume u. 1 Mansarde, Mark pro Monat. 3. Etage 4 Räume und 1 Mansarde, 33 Mark pro Monat„ Eifelstraßte 11. zu vermieten. Bescheid Eiselstraße 111. Part., oder beim Eigentümer Gebrüder Scheitarth. Böln. Beuel Rheinstr. 124. 6 Zimmer, ganz od. geseilt sof, zu vermieten. Per 1 November 2 Zimmer und Mansarde zu vermiet., Kirsch=Allee 8. mit schönem Garten, In der Colmantstr. Nr. 11 gelegen, billig zu verkaufen. Näheres bei Peter Welter, Bonn. Dorotheenstraße 62. Abgeschl. 2. Etage Küche. 3 Zimmer, Veranda. Koch= u. Leuchtgas zu vermiet.. Bornheimerstraße 74# neuzeitl eingerichtet, zu vermiet. Näheres Nordstraße 100.— 2 hochseine möblierte Wohg- und Schlafzimmer in sein. u. ruh. Hause zu vermieten, Goebenstr. 28, 1. Eta.= Beuel 1. Etage. 3 Zim., Küche und Mansarde billig zu vermieten. Eigentümer Jos. Schumacher. Rheindorferstraße 48. 1. und 2. Etage zu verm., je 3 Zimmer nebst Zubehör. Näh. eerstr. 155. Godesberg IV Haus mit 9 Räumen. Gas owie allen Bequemlichkeiten, angeb. Waschküche, großer Hof mit schönem Gärtchen, vollständ. neu modern renoviert, an der Hauptstraße, 4 Min. von der Elektr. BonnGedesberg gelegen, fortzugshalber weit unter Preis für 12 500 Mk. zu verkaufen. Off. u. F. S. 117, a. d. Exp. Schöne Wohnung in Landhaus in der Nähe der Haltestelle Friesdorf, passend für Rentner od f. Angest. der Elektr. zu verm. Näh. Kohlenzerstr. 384. Parterre Stifisplatz 5 1 Laden, 3 Zim., Küche u. Zubehör zu vermieten. Zu erfrag. Stiftsplatz 4, 2. Etage. Haus in Beuel, direkt am Rbein, u. günn. Beding. zu verk. Lambert Kuhlen, Bonn, Friedrichsplat., Preis 80 Mk., sof. zu vermiet. Off. u P 9633, an die Erp. Möbliert. Zimmer zu verm., Franzstr. 29, 2. Etg., 2 ordentliche Handwerker sind. schöne Schlafstelle, Sternstraße 78, Eing. Kasernenstr. weit unter Preis ist erbteilungshalber eine hübsche Villa mit allem Comfort, chöner alt angelegter Garten sofort zu verkaufen. J. Mayer, Immobilien Fernsprecher 172. Eeoch ün unt cf. Sduumer billig zu vermieten, Annagraben 41, 2. Etage. Römerplatz 4 für Putz=, Schuh=, Friseur od. Goldwarengeschäft sehr geeignet. preiswert zu vermieten. Näh. M. Spanter. Markt 13. Schöne Wohnung 1. Etg., 3 Räume, mit od. ohne Mans. an ruh. Leute zu vermieten in Bonn Endenich. Röckumstraße 52. 2. Kleine Parterrewohnung ein Zim. u. Küche in besserem Hause sofort zu vermieten. Näheres bei Joh. Vernartz. Vonngasse 18. 1 Wohnung entb. 2 Zim., Küche u. Mans. per sofort zu vermieten. Näheres Vonngasse 15. Wohnung mit allen Bequemlicht. 1. Etage, 4 Räume, auch geteilt zu verm. Bonn=West, Sebastianstr. 38. Wohnung an ruhige Leute zu vermieten, Sterntorbrücke 1. zu übernehmen. Lebensmittelbranche bevorzugt. Kaution kann gestellt werden. 4 Off. u. A. H. an die Exp. In Godesberg oder in der Nähe von 3 erwachs. Pers. ein Einfamilienhaus von 8 bis 9 Räumen oder 2 Etagen in einem Hause v. je 4 Räumen per 1. Dez. ds. auf läng. Jahre zu mieten gesucht. Osserten mit äußerster Preisnotierung an Aug. Stein. 10 Flaschen Mk..00 Bierverlag„Hähuchen“ Johann Rieck, Hofl. Fernruf 100 Münsterpl. 21. Feinste Gänseleberwurst Mobl. Zimmer mit voll. Pens. Nähe Universit.,.=Gladbach Krefelderstr. 131. zu richten, Habsch movi. dimmer mit Frünstück evtl. voll. Pension sofort oder sväter zu vermieten. Elektr. Licht, Zentralheizung u. Bad im Hause, direkter Nähe der Universität und Bahnkofs. Daselbst gut bürgel. Mittagstisch. Augustsraße 10. Haus in Vonn Umgegend teilungshalber zu verkaufen. Wo, sagt die Exped. Vorgebirgstr. 20 abgeschl. 1. Eta, 3 Zimm., Küche und Mans. zu 40 Ml. zu verm. Daselbst 3 Räume 3. Etagererb. 18 Mt. Wohn. w. neu gemacht. Näheres Unterraus. Möbl. Zimmer bill..verm., Sterntorbrücke 6, II., wird eine große Villa zu mie. ten oder zu kausen gesucht. Ofl. unt, A. S. an die Erped. Mehgerei zu mieten, auch ohne Haus zu kausen gesucht. Offerten unter H K. 704, an die Erved. Zur Betreibung einer Kochschule wird eine passende Moolierles Riamer für 12 M. z. verm., auf Wunsch Pens., Endenicherstr. 100, 2. Et., Große beizbare möbl. Halbmansarde zu vermieten. Dorotheenstr. 5. Privat=Mittagtisch nahe Post und Bahnhof von 70 pontlagerno Roeinbrobl. ., 81..J von 4 Räum., 1 Mans., 1 groß. Küche z. 1. Nov. gesucht. Off. m. Preisang. pro Mon. u. Lage J. 370. an die Erp. Beuel. Part.=Wohnung,—6 Räume, oder ganzes Haus, f. Wäschere geeignet, zu mieten, ev. zu kaufen gesucht. Offerten unter T. T. P. 30. an die Expedition. Stud. jur. sucht zwei aut möbl. Zimmer ev. mit Klavier. Nähe Bahn. hof. Offerten unter R. 791. an die Expedition. Beamtensamme sucht Kind O bess. Herkunft in Pflege zu nehmen. Offerten u. K. C. Offerten unter A. an die Expedition. Pfa. an. M 1000. Schön möbl. Zimmer mit Pension zu vermieten, Bonnertalweg 84, 1. Stage. Junger Kaumann sucht per 1. November ein schön Wesselstraße 1 möbliertes Zimmer zu verm. An gutem Privat burgerlich. Mittagessen können einige Herren teilnehmen zu 80 Pig. in der Näbe des Erp. * namdbr. Ammer aus der Sparchbfäuerei, Muhlclen unübertroffen in der Qualitkt. Zahrrno fast neu, mit Freilauf spottbilli zu verk., Preitestr. 2, Hiniert. Spiegel 190X100 gron, Mantelofen und einige Stühle billig zu verkaufen Gudenangasse 14, 2 X schellen 1 Füllosen lirisch. Ofen, 1 Petroleumosen bis. zu verk., Sternstr. 79, 2. Eig, Aunder eisch vierbeinig, für Stammtisch, unn Waschmaschine zu kaufen gesucht. Vonn, Rheinwea 158. 100 Heringe Gauce, prachtvolle Ware Verv..10 Mf. portofrei.71 Wbe. Nahn. 1 Syphon, 5 Ltr. Mk..50F- 20 Pf. mehr Alans Wunich Trüffelleberwurst Delikatessleberwurst Sardellenleberwurst Landleberwurst Hausmach. Leberwurst empfiehlt 5. 0. Männe Hoflieferant Marktbrücke 3. 2 Glacierte n— 1 Pfd. or. ger. Seelacht od. 35 n- norw. Is Oellard. E. Nepr na- Aitona Ottens. 4 84. Eine fast neue Kensseier Naßse für 6 Kellner wegen aufgabe zu verk. Näh. i. Gut erhaltenes schw. Pelz=Jackett Gr. 44 zu kausen gesucht. Näheres in der Expedition.? TOnche Jacken-Kostüm Schnelderarbeit, für mittlen# Figur, bill, abzug. Wo.s. d. Exp, Gebrauchte Oefen, herde lauft M. Marx, Theaterstr. besitzer sucht noch zu dreschen mit Binder= oder Glattstrabpreise nach Belieben. Näßeres in der Expedition. Käntiie Marönen fin reunmmm emtmmn: empfiehlt 9. J. Mahns Hoflieferant Marktbrücke 3. evtl. mit voller Pension. Dauermieter. Off. unter E. S. 20 an die Expedition. Zwei Studenten suchen in der Umgegend der Anatomie Wohang sparen Sie, wenn Sie Ihre MRobel Im GelegenheitsKaufhaus Dor. Rautwann Sierntorbrücke 15 kaufen. mit 2 Schiebiaden Scheckdrucken= wie neu zu verkaufen. Näheres in der Erved. La end. Minter Veiericher f. 15 Mk. zu vert. Näh. i. Ankauf getr. Herrenkleider, auch beschödigt, zu reellen Preisen, Schube etePeter Utter Mandnat! Dauerbrenner Amerikaner, billig zu verkaufen. Münsterplatz 5. Guter Rießnerofen 30., Petrolosen, 8., kleiner Küchenofen mit Ringplatte 10 Mark zu verkaufen, Mozartstraße 22. Suche schnelles. durchaus zuverl. Wogenpferd Größe cr..70—.73 Mtr. bis zu J. aus Privdistall zu kaufen. Off. mit Preis u. Farde u. L. 635. an die Expedition. Julge mit voller Pension in demselb. Hause. Näh. bei med. Rudoll Stahl. Werscheid. Kr. Soling. Hause u. guter Laae zum Adoptiveltern für 4 Woch. alt. rühstück ev wosle Bonf#. Kind v. alleinst. alt. Herrn in seinem ruh. Haus1. Nov. od früber mit Bedien. u. Frahnna, W. voni Vens., zu mieten gesucht. Off. mit Preis(Junge) gesiicht. Offerten unt. u. H. J. 101. an die Exp. M. H. 716. an die Erpedition. Von Veirschaften z kaufen gesucht getragene Herren-Anzüge, Ueberzieber urw. und bessere wenig getr. Damengarderob. Fr. Geb. Schäfer, Wilbelmstraße 1, 3. Etage.„ zu kausen gesucht. Zur schönen Aussicht. Weiseling am Rdein. Geschaftspferd brauner Wallach, 8jäbrig, nebst gr. leicht. Plateaunagen zu verkaufen. Näh. Bornheimerst. 92. Seite 4. Ir. 8072. Ceneraf-Rnzeiger for donn und Umgegena. Die ganze von der„Deutschen Kinematographen-Gesellschaft“ herausgegebene Eili Keouichka Serie wurde von uns mit Glleilnigei-Rafruhrungsrechtt abgeschlossen. Opus 1 der sensationellen Lilli Nebuschka-Serie Großes Zirkusdrama in 3 Akten. U. a. ein komplettes glänzendes Zirkusprogramm, spannende artistische Darbietungen, großartige Tierdressuren, Clomns, und als Pièce de resistance: Eise Aronschnn uis Kunstreiterin. Ueberall: Größte Sensation! Ausverkaufte Häuser! Vorher das großartige Wochenprogramm: BererenFanne. Ergreifende Tragödie in 3 Rkten. Ein ganz hervorragender deutscher Kunstfilm von glänzender Darstellung. Modernes Strandleben. Sehr interessant. Rache ist süss. Kunigunde hält Umzug. Amerik. Komödie. Urkomisch. 5 Gaumont-Woche. Dienstags-Könzerte des Stäutischen Srchesters Dienstag den 8. Oktober 1912, abends 8¼ Uhr, Im Bonner Bürger-Verein I. Oelientliches philharmonisches Konzert (mit Restauration). Opern-Abend. Leitung: Städtischer Kapellmeister Heinrich Sauer. U. a. kommen zur Aufführung: Ouvertüre s. Op.„Euryanthe“. Weber. Ouvertüre s. Op,„Tannhäuser“.... Wagner. Fantasie a. d. Op.„Der Prophet“... Heyerbeer. Fantasie a. d. Op.„Das Glöckchen des Eremiten“ a) Chor der Strassenjungen) a. d. Oper b) Zigennertans)„Carmen“ Elntritt 50 Pfg., Dutzendkarten 4 Mk. Vorverkauf bei J. F. Weber, Fürstenstrasse 1, Dutzendkarten sind ausserdem am Bilfett der Weinstuben des Vereins, bei O. Unkel, Fürstenstr., u. J. Sohröder, Sürst, erhältlich. 9 Halllart. Biset. Stadt Bonn. Jür J Die nachstehend aufgeführten Arbeiten für den Neubau der städtischen Fortbildungsschule, Bornheimerstraße, sollen vergeben werden, nämlich: Lieferung und Verlegung von 1. Treppen= und Fußbodenbelägen in Terrazzoplatten 2. ca. 400 gm rote Sechseck=Fußbodenplatten aus gesintertem Ton 3. ca. 475 qm Wandplattenbekleidung der Abortanlage 4. Lieferung von Fensterbänken aus belgischem Granit 5. Verglasung der Fenster, und 6. Anstrich der Fenster und Außentüren. Ferner die Arbeiten und Lieferungen für den Neubau der städt. Sparkasse, Friedrichsplatz: 1. Lieferung und Einsetzen der Eichenfenster 2. Verglasung der Fenster, und 3. Anstrich der Fenster. Der öffentliche Vergebungs=Termin hierfür ist auf Freitag den 18. Oktober, vormittags 11 Uhr, auf dem StadtBauamt, Rathausgasse 26, Zimmer Nr. 10 anberaumt, woselbst bis zu der angegebenen Zeit die bezüglichen Angebote postfrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzurelchen sind. Die Vergebungs=Bedingungen und die zugehörigen Zeichnungen liegen vom 5. Oktober ab während der Dienststunden im Zimmer Nr. 10 des Stadtbauamts, Rathausgasse 26, zur Einsicht aus und können daselbst auch die für die Angebote zu benutzenden Vordruckbogen gegen eine Gebühr von 50 Pfg. in Empfang genommen werden Bonn, den 4. Oktober 1912. Städtisches Hochbauamt. Schulte. TOSSSTSEE Kothen ZuDusseider! Mittwoch, den 9. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Rennplatz zu Grafenberg. 54000 Mk. Geldpreise. 7 Ehrenpreise Totalisatorbetrieb auf allen Plätzen. Wettannahmestelle für alle grösseren deutschen Rennplätze Im Sekretariat Düsseldorf, Königsallee 63, von 10—12½ Uhr. 3 H. Hber S ingeltalstraße 8, tr. Kleider, Stube, Wä#rde bess. Möbel. Karte genügt.# verkaufen großer Mantelosen, groner Tisch, Waichmaschine, seiner Pelzkragen, Puppenkaufleden. Kleidung, Kaiserstraße 20, 2. Etage. Für Kolonialwarengeschäft steht eine komplette Ladeneinrichtung und Lagerfässer äußerst billig zu verk. Off. u. F. 252. Erp.= Spezialgeschäft für Bonner Möbelheim und Rufbewahrungshaus. Stadtumzüge zu den billigsten Preisen. Uebernahme von Umzügen von und nach allen Richtungen. Bitte beachten Sie mein ganz neues Wagenmaterial und die Ausitattung derselben mit nur wollenen Packdecken. Keine Packleinwand, alte Bodenteppiche und dergleichen. Beluch erfolgt koltenlos. Verlangen Sie Offerte. Oen..„ Lieferung sämtlicher Hausbrand- und Küchenkohlen. Lucretie-Briketts als Spezialmarke. Sparsam im Verbrauch. Wilhelm Schmitt Florentiusgraben 6, 8 und 14. Fernsprecher 77. fernsprecher 77. I Koutobot, Schreietisch 1 Tuba 1 Zug=Posaune, zu billig zu verkaufen. verlamten, Rheingasse 16, II. I Heerstraße 48, Part. Vrot= nto0lchge für 20 Mf. zu verkaufen. Endenich Röckumstr. 27. unzanterrient. Den hochgeehrten Herrschaften teile ich ergebenst mit, daß meine dieswinterlichen Unterrichtskurse für Töchter-Penslonate, Studlerende, Schülerinnen u. Schüler höherer Schulen, sowie vornehme Famllien-Zirkel in nächster Zeit beginnen. Einzel-Uoterricht kann täglich belegt werden. Geschätzte Anmeldungen bitte baldigst in meiner Wohnung Gerh. v. Arestr. 2(Ecke Gangolfstr.) bewirken zu wollen. Teleion 978. K. Beteimann Mitglied der Gen. Deutscher Tanzlehrer(Berlin). transportabel, anschliessbar an jede Lampe und Steckkontakt. :: U e b e r r a s c h e n d e W i r k u n g.:: Preis kompl. Mk. 290.—. Wir bitten um Besichtigung. Frz. Thauber& Co. G. m. b. H. Gangolfstrasse 6 Gelegenheitskauf 1 ant. Standuhr. 2 Oelgemälde holl. Meistern. 3 wertv. Navoleonbilder. 2. einf. Schränke usw. billig abzugeben. Argelanderstraße 157. Ein großes, fast neues Pathe=Grammophon mit 14 Doppel=Pathe=Platten u. Saphirstift sehr billig zu verkaufen. Bonn=Süd. Kessenicherstraße 16. Suche täglich 80 bis 100 Lit. Vollmilch franko Bonn, am liebsten mit der Rheinuferbahn. Ofl. u. G. F. 70. an die Erv. Antiker Kleiderschrank seltenes Prunkstück, ganz groß und schwer, zu verkaufen. Besichtigen morgens von 10—1. Ramersdorf, onneferer. 91, I Guterhaltene Li Wönen Sie Geld Sparen-Py! Dann besuchen Sie 04 CemArocneS Der holosale Zuspruch beweit, baßt ich nuereichte Vorteile biete! Neu eingetroffen! Posten mit Stickerei-Einlatz od Corquette 05. z. Ausluchen Stck. 9 OPf. Im Parterre! 8 Meter guter Bettkattun 95 Pf. 2 Meiter hübscher Kleider-Biber 95 Pf. 2 Meter moderner Blusenstoff 95 Pf. 8½ Meter Hemdentuch 95 Pf. 2 Meiter weiß Biber,schwere Ware 95 Pf. 1 Meter gutes Wachstuch 95 Pf. 4 Meter kar. Küchen=Handtuchstoff 95 Pf. 4 Meter Scheiben=Gardinen. 95 Pf. 2 Meter modeine breite Gardinen 95 Pf. 3½ Meter Läuferstoff 95 Pf. 3½ Meter roh Hemden=Nessel.. 95 Pf. 6 Arbeiter=Taschentücher 95 Pf. 8 Paar starke Winter=Socken.. 95 Pf. 2 Paar schwarze Winter=Socken 95 Pf. 1 Paar reinwoll. Damenstrümpfe 95 Pf. 2 Paar starke Schulstrümpfe Größe—6 95 Pf. 1 Paar reinwollene Stauchen 95 Pf. 2 Paar imit. Wildleder=DamenHandschube 95 4 Paar Kinder-Faust=Handschube 95 1 Paar Herren=Handschuhe 95 1 Paar Krimmer=Hercen=Handschuhe mit Leder warmn getüttert 95 2 Paar Trikot=Damen=Handschube 95 2 Paar gestr. Damen=Bandschube in allen Farben.. 2 Paar Herren=Hosenträger, gute Qualität 95 2 moderne Herren=Mützen 95 4 weine Serviteuts 95 1 eleganter Kragenschoner 95 1 Normal=Herren=Hemd 95 1 mod. Damen=Handtaiche, eleg. lange Form 95 1 Damen=Kniebose mit dr. Stickerei 95 1 Drell=Korleit mit Spiralieder 35 1 eleg. Untertaille mit aparter Stickerei 95 1 Blusenschürze aus aut. Siamosen 95 1 weite Kleiderschürze mit breitem Besatz 95 Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. 95 Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. Pf. In der I. Etage. 1 weißer Kinder=Plüschvelzkragen 95 Pf. 1 braun. Knaben=Bibervlüschkragen 95 Pf. 1 hübscher Besenvordang... 95 Pf. 1 Waschtisch=Garnitur, 5teilig, mit Spitze 95 Pf. 1 eleg. gestickter Läufer... 95 Pf. 1 Normaldöschen mit Aermel und Leibchen, diverse Größen.. 95 Pf. 1 gestr. Herren=Unterhose. 95 Pf. 1 Umschlagtuch, ichöne Muster 95 Pf. 1 Normal=Damen=Unterjacke 95 Pf. 2 gestr. Damen=Serviteurs 95 Pf. 1 Posten mod. Sweater für größere Knaben.. zum Aussuchen 95 Pf. 1 gestreifte Herren=Jacke 95 Pf. 1 Biber=Kinder=Kleidchen 95 Pf. 1 Damen=Hausbluse aus Belour 95 Pf. 1 Paar haltbare Militär=Tuch=Pantosseln mit gen.Ledersodle 87—42 95 Pf. 1 Paar warme Filzuuch=Schubemit Filzsobie u. Ponvon. Gr. 37—42 95Pf. 1 Paar warme Pantoffel 1 Paar Piüich=Schlappen m. Leders. 1 verzinkte Wanne, oval, 42 cm 1 verzinkter großer Eimer 2 Pakete— 2 Pfd. Colonia=Kerzen 8 Pakete= 8 Pid. Colonia=Kerzen 1 schw. Markttasche mit Deckel 1 gute starke Drahtmatte 1 Blechlaisette mit Verschluß 1 Miichtopi, Kachelmuner, SLiter 12 weiße oder bunte Obertassen 1 Heringskasten mit Deckel.. 12 Aluminium=Eßlöffel 1 großer Emaille=Eimer 1 Alumium=Fletichtops m. Deckel 1 doppelt. Aluminium=Essenträger 1 Wärmflasche, 28 cm 1 Stall=Laterne 1 schön lackierte Petroleumkanne 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf. 95 Pf 95 PE In der Z. Ltage! 8 fournierte Stublsitze.... 95 Pf. 12 lackierte Kleiderbügel. 95 Pf. 15 Damen=Kleiderbügel. 95 Pf. 24 gute Kleiderbüge! 95 Pf. 1 Aermelbügelbreit 95 Pf. 1 Kinderstuhl mit Einsatz u. Rolle 95 Pf. 1 guter Rohrausklopfer 95 Pf. 1 Wäschetrockn. u. 2 Dyd. Klamm. 95 Pf. 1 mod. Fruchtkorb..... 95 Pf. 1 Aluminium=Brotkorb 95 Pf. 1 Likörservice. Gteilig 95 Pf. 1 Litörtervice mit Tablett.. 95 Pf. 1 Weintervice, 7teilig 95 Pf. 1 Celluloid=Puppenkopf m. Frisur 95 Pf. 1 großes Celluloid=Baby.. 95 Pf. 1 Metall=Puppenkopf, unzerbrechl. 95 Pf. 1 großer Celluloid=Puppenkopf mit Glasaugen.... 95 Pf. 1 großes Auto mit Feder.. 95 Pf. 1 großes Ideal#ewehr mit Pfeil 95 Pf. 1 Domofmaschine.... 95 Pf. 1 fein gekl. Puppe m. Schlafaugen 95 Pf. 1 Kopierbuch mit Register,250 Seiten 95Pf. 1 Karton Briefpapier, 50X50" 95 Pf. 5 Karton Butterbrotvavier 95 200 Stück Papier=Servietten m. Rand95 Pf. 1 Jdealgewehr und 1 Ente.. 95 Pf. 1 Näblasten und 1 Lotto... 95 Pf. 1 gekl. Charalter=Puppe... 95 Pf, Reklame=Angebot in Grabkränzen! 8 schöne Laub'ränze.... 95 Bf. 2 große Laubiränze.... 95 Pf, 1 großer Lalmkranz, grün mit Wachsrosen..... 95 Pf. 1 großer Laubkranz mit Wachsrosen........ 95 Pf. 1 großer Stahl= Palmkranz sehr elegant u voll gebund..95 1 ganz groß, Palm=Kranz, grün mit Wachsrosen.....95 1 großer Waldkranz, ganz besonders schön 1 95 1 extragroß. Stahl=Palm-Kranz 2 95 eleganter Fantasie=Krauz 295 Guterbaltene Gaskrone billig zu verk. Koblenzerstr. 102 Infanterie=Rock auterh., mittl. Gröne zu kauf. gel. Ov. u. J. W. 80. an die Exped. Redal=Oarmonium, 2 Ma1 nual, 5 Regilter, weg. Platzmangel zu 350 Mk. zu verkausen, Kasernenstraße 60. mit weißer Marmorplatte..45 lang. 63 breit. 89 hoch preiswert abzugeben. Zu erfragen Hundsgasse 35. mit runder Sicherheitswelle, 350—500 breit, zu kaufen gesucht. Off. u. F. W. 100. an die Exp. Sparsame Hausfrauen bereiten Kaffee mit Spartabletten. Volle Ausnutzung des Kaffees, daber weniger Verbrauch. Gut. Geschmack. 100 Stück 50 Pfa. Offert. unter Lagerkarte 78 Rein sogenannter Gelegenheitskauf Jondern selbstgefertigte eichene Schlafzimmer mit Schnitzerei, innen nicht mit minderwertigem Habem=Maßagont, sondern Innen und aussen alles Bichen, mit Stür. großen Spiegetschrank, ½ für Wäsche 370 Mark. RnobehaorinH. Pechen Brückenstraße 30. Franko Lieferung. AA WTTT W Boungasse-I, Ecke Gudenaugasse. Kinder-Jacketts Kinder-Kleider Sweaters Strümpfe Kinder-Mützen Kinder-Schürzen. 2. Blatt— Nr. 8072. Dienstag, 8. Oktober 1912. as blaue Wunder. IS 39) Roman von Jost Freiheren von Steinach. (Nachdruck verdoten.) Ueberall versuchte sie Geld heimlich aufzunehmen, umsonst! Sie wollte ihren Schmuck zu Gelde machen, aber man bot ihr nur den vierten Teil der geforderten Summe Jeden Tag kam sie in die Bibliothek ihres Mannes, zu der er ihr den Schlüssel gelassen hatte, und blickte die Mauritius hinter der dicken Glasscheibe mit steigender Habgier an. Ja, wenn man die hätte haben können, dann war alle Not zu Ende! Sie hatte von ihrem Gatten schon viel von kunstvollen Imitationen vernommen, er hatte auch sogar den Namen eines geschickten Kupferstechers. Lautbach, genannt, der durch seine lichtscheue Tätigkeit in Vereuf gekommen war. Jetzt paßte es gerade so schön, ihr Mann war abwesend und würde, da er nie die Mauernische zu öffnen beabsichtigte, vielleicht nimmer hinter den Betrug kommen und die gleiche Freude an der falschen, wie an der echten Marke haben. Und was galt dieser Fetzen Papier gegen das warme Leben ihres Sohnes? Und eines Tages, als sie die Wand gründlich untersuchte, schon ganz verzweiselt, denn der unselige Termin rückte näher und näher— da entdeckte sie unter den Bildern von Nowland Hill und Postmeister Stephan jenen äußerst kunstvollen Nebeneingang zu der Mauernische, den der Erbauer jedenfalls in verbrecherischer Absicht vorgesehen haben mußte, denn ihr Mann, das wußte sie, hatte keine Ahnung davon. Ihre Freude war grenzenlos; sie entnahm die echte Marke, bestimmte Lautbach durch eine größere Summe Geldes zur Anfertigung eines Falsifikates und brachte dieses an dieselbe Stelle, wo die echte vorher gewesen war. Dann fand sie mit vieler Mühe in Meißner einen Käufer, und ihr Sohn war gerettet. Natürlich mußte er ihr schwören, nie mehr eine Karte anzurühren und über die ganze Affäre strengstes Stillschweigen zu beobachten. Auf welche Weise sie zu dem Gelde gelangt, verschwieg sie ihm selbstverständlich. Sie war zu Ende und schwieg erschöpft. Dann aber erhob sie sich wieder und sprach zu Satinar in flehendem Tone, indem sie die Hände wie beschwörend gegen ihn ausstreckte: „Herr Satinar, ich habe sie gehaßt aus der Tiefe meiner Seele, weil ich wußte, daß Sie das Geheimnis aufdecken wollten, das ich am liebsten auf dem Grund des Ozeans für ewig verborgen hätte. Ich bereue es tief, daß meinetwegen Unschuldige gelitten haben, aber ich tat, was ich tat, nur aus allzu großer Mutterliebe. Seien Sie barmherzig und verraten Sie nichts meinem Manne!" „Gnädige Frau, es fragt sich, ob dies noch möglich sein wird. Sie wissen, ich bin von ihm engagiert, um die Wahrheit zu eruieren, und er wird nicht eher ruhen, bis volle Klarheit in das Dunkel gekommen ist.“ „Trotzdem, ich flehe Sie an, nur das nicht! Ich verspreche Ihnen auch dafür, daß ich meine Weigerung gegenüber einem Bunde zwischen ihrem Sohn und Magda aufseben will! Können Sie noch mehr verlangen?" Er reichte ihr die Hand und sagte: „Ich liebe meinen Sohn, so wie Sie den Ihren, doch das würde mich nicht bestimmen können, Ihnen zu willfahren, denn ich bin kein Erpresser. Nur einzig und allein Ihr tiefer Schmerz und Ihre wahrhaftige Reue bestimmen mich, nachzudenken, ob sich nicht ein Ausweg finden läßt. Vor allem möchte ich Ihren Sohn dringend sprechen.“ „Er ist gerade auf seinem Zimmer. Ich werde klingeln, das Mädchen kann Sie zu ihm führen.“ Was Satinar mit dem Leutnant insgeheim während der nächsten zwei Stunden besprach, ist nie an die Oeffentlichkeit gedrungen. Nur so viel sei erwähnt, daß gleich darauf der Leutnant nach dem Grunewald fuhr und ebenfalls mit seinem künftigen Schwiegervater eine längere geheime Unterredung hatte. Am Schluß derselben aber bedankte er sich vielmals und umarmte den alten Herrn herzlich, worauf er sich sofort in Karriere nach Satinars Wohnung fahren ließ. Am nächsten Tage aber ließ sich Satinar bei dem alten Fabritius melden, und schon beim Eintritt ins Zimmer rief er ihm fröhlich entgegen: „Herr Geheimrat, es tut mir leid, es Ihnen sagen zu müssen, aber diesmal haben Sie sich geirrt— ich hab' die Mauritius untersuchen lassen— sie ist echt.“ „Lassen Sie sich nichts weiß machen“, entgegnete ärgerlich der Hausherr,„ich verstehe mich besser auf meine Marke als alle sogenannten Kenner, und ich schwöre Ihnen, was Sie mir gezeigt haben, ist nichts als wertloser Schund!" „Halten Sie ein!“ rief Satinar mit komischem Entsetzen.„Sie schwören einen Meineid!“ „Aber seien Sie nicht töricht, Satinar, Sie können sich auf mich verlassen, und wenn Sie mir durchaus nicht glauben wollen, so geben Sie Ihre Fälschung her, ich werde Sie auf den Unterschied zwischen echten und falschen Mauritiusmarken aufmerksam machen.“ Satinar gehorchte sofort, und der Geheimrat betrachtete das angebliche Machwerk genau. Während dessen aber wurde er stiller und stiller, und plötzlich rief er zwischen Ernst und Heiterkeit: „Ja, traue ich meinen Augen? Das hier kommt mir wahrhaftig beinahe wie mein blaues Wunder vor, und je mehr ich hinsehe, um so mehr Aehnlichkeiten entdecke ich daran. Ja, wo hab' ich nur gestern meine Augen gehabt? Bei Gott, das geht fast nicht mit rechten Dingen zu——“ „Reden Sie sich nur jetzt heraus, Herr Geheimrat,“ rief Satinar dazwischen,„das hilft Ihnen doch nichts, ich muß auf Grund dieser Vorgänge füglich Ihre Kennerschaft bezweifeln.“ Der alte Sammler lachte und erwiderte: „Nein, wahrhaftig, Satinar, fast ist mir's als hätten Sie mir gestern eine andere Marke gezeigt— aber das ist ja jetzt egal— das ist jedenfalls die richtige, das ist mein langvermißtes Eigentum— bei Gott, ich habe meine Mauritius Und dabei tanzte er im Zimmer umher und geberdete sich wie ein Kind. Zuletzt öffnete er die Tür und rief hin„Pauline, Magda, Bodo, kommt alle mal herbei, denkt Euch, ich hab' meine Mauritius wieder!" Magda war die erste, die eintrat, dann kam langsam die Rätin, der man noch deutlich die Leidensspuren der letzten Wochen ansah. „Ja, denkt Euch,“ rief der Geheimrat aufgeräumt, habe meinen Schatz wieder, und hier steht der Held, der ihn vom Fluche erlöst hat.“ Und bei diesen Worten umarmte er den Geheimagenten stürmisch und nannte ihn ein über das andere Mal seinen“ Freund. Dann aber bemerkte er erst, daß sich zwar auf dem Antlitz der Gattin ein schwacher Freudenschimmer zeigte, seine Tochter aber ihren alten Ernst bewahrte. „Na, Magda, sei fröhlich mit den Fröhlichen und laß heute wenigstens Deine Kopfhängerei bei Seite. Haha, ich weiß schon, was Dich so ungenießbar macht, und weiß Gott, Mädel, wenn's auf mich ankäme— der Apfel fällt nicht weit vom Stamme, und wenn der Sohn nur entfernte Aehnlichkeit mit dem Vater hat— aber ich bin nicht allein, das Urteil der Mutter fällt auch ins Gewicht „Was mich betrifft,“ fiel hier die Rätin ein,„ich will nur das Glück meiner Kinder und habe nicht das Geringste dagegen einzuwenden.“ Fabritius war sprachlos vor Verwunderung. „Wie, Du wolltest, Alte? Ja, das ist ja famos von Dir — na, Mädel, was sagst Du dazu? Aber das bitt' ich zair aus, yörst Du? Erst wird das Assessorexamen gemacht, dann kann's losgehen!" „Danke, danke, liebe Eltern!“ rief das junge Mädchen und umarmte außer sich vor Glück abwechselnd beide Eltern und zuletzt sogar Satinar, der sich's schmunzelnd gefallen ließ. So war wieder Friede in das Haus Fabritius eingekehrt. Bodo bekam die Einwilligung seiner Eltern, seine Braut heimzuführen, und quittierte seinen Dienst, da der alte Wehrenpfennig zäh an der einmal gefaßten Idee festhielt, drüben, jenseits des großen Heringsteichs, zusammen mit seinem Schwiegersohn ein neues Unternehmen zu gründen. Gleich nach der Hochzeit dampfte das neuvermählte Paor in Begleitung des Dollar besitzenden Päpas ab, der sich inzwischen über die unentgeltliche Rückgabe seiner Mauritius getröstet hatte. Nicht viel später feierten auch Rynhart, gegen den das Verfahren natürlich sofort eingestellt worden war, und seine Cousine ihre Hochzeit in aller Stille. Der Geheimrat hatte so lange die Tochter seines früheren Freundes um Verzeihung gebeten, bis sie nachgab, auch darin, daß er ihr eine ansehnliche Mitgift aussetzte und ihre Hochzeit ausrichtete, als wenn es seine eigene Tochter gewesen wäre. Und bei der Feier waren sie alle anwesend, Fabritius nebst seiner Gattin, Satinar und last not least— Pedro und Magda. Die Braut sah reizend in ihrem einfachen Atlaskleid aus, Jugend und Liebreiz ersetzten reichlich den Schmuck der Brillanten, in denen kurz vorher bei ähnlicher Gelegenheit Amelie Wehrenpfennig geglänzt hatte. Mittendrin erhob sich der alte Geheimrat und schlug an das Glas, daß es einen hellen Klang gab. „Verehrte Gäste", begann er,„durch Irrungen und Wirrungen hat uns das Schicksal wieder zusammengeführt, und was schon für ewig getrennt schien, das hat sich durch des Himmels Fügung wieder zusammengetan. Aber nun soll uns auch nichts mehr trennen, kein Wölkchen soll sich am Horizonte unserer Freundschaft und Liebe zeigen, denn jetzt besitzen wir wieder unsern Talisman, unser Amulet das blaue Wunder!" Ende. Gid Sohschaden Tischen. Sie sind falsch unterrichtet. St. Petersburg ist eine der herrlichsten Städte Europas. Wenn nicht gerade eine Winte kälte wie Anno Domini 1812 ist, kann auch ein Westeuropder dort „adensa Vestallor Soseigschersereine= Tuledergz „Wochenschrift des Internationalen Hotelbesitzer=Vereins", in Köln Pernmitel. Freie Lernminer fur Kinder der werden seitens der Stadtverwaltung nur dann gewährt, wenn die Eltern der Kinder auf dem Oderbürgermeisteramte einen diesbezüglichen schriftlichen oder mündlichen Antrag stellen. Nach Prüfung der Verbältnisse wird sodann der Antrag genehmigt oder abgelehnt. Bei Genehmigung wird der Rektor der Schule davon schriftlich in Kenntnis gesetzt, und dann erhalten die Kinder freie Lernmitel. An Soller und Schlertmngegve Haer gog ea iergge wird keine Lernmittelfreiheit gewährt, weil die Kosten für die wenigen Sachen dieser Stufen so unbedeutend sind, daß wohl alle Eltern sie erschwingen können. Stellen Sie einen Antrag auf dem Schulbureau, Rathaus, Zimmer 28. Homunkalus. Ab Vonn 11.01 Uhr mittags, in Köln 11.55, ab .57, in Berlin(Friedrichstraße).55 Uhr morgens. Wenn St# um 12 Uhr dort sein wollen, müssen Sie diesen Zug benutzen: die andern Züge tresfen zu spät ein. der Freiwilliger 1912. Wenden Sie sich an das Kommando der 4. Matrosen=Artillerie, Abteilung in Cuxhaven. N. Z. 62. Die Entwicklung Bonns zu einem städtischen Gemeinwesen darf man wohl in die zweite Hälfte des dreizehnten Jahrbunderts setzen, in welcher Zeit die Kurfürsten von Köln ihre Resttrus nach Semn berichten..4 ulr musrgzurs, in Suin 89a ub. Hedwig 100. Ab Bonn.44 Uhr morgens, in Köln.38, ab .10, in Brüssel(Nord).32, ab.50, in Lille.27. ab.06, in Tourcoing.20 Uhr nachm. Preis 3. Klasse 15.70 Mk. Sie können hier nur eine Fahrkarte bis Brüssel haben. Preis.80 Ml. Wenn Sie aber 2. Klasse fahren, so können Sie in Köln eine direkte Fahrkarte bis Lille haben. Preis 2. Klasse 18.00 Mi. Sie aber, wie Sie schreiben, über Courtrai fahren, so können Sie erst.29 von Brüssel weiterfahren, in Courtrat.02, ab.33, in Tourcoing.18 Uhr abends. Ueber Lille ist Schnellzug Hantpflege 21. Will man Kummerseld'sches Waschwasser bereiten, so mische man 15 Gramm Schwefelmtlch, 12 Gr. Kampferspiritus, 180 Gr. Kalswasser und 3 Tropfen Rosenöl. Nach Belieben kann man auch noch etwas Givzerin zufügen. Ein langjähriger Abonnent. 3. Klasse=Zug ab Koblenz. Io Vonn.32, in Kdblenz.18, ab 10.22, in Kassel.44, ab.52, in Leinefelde.23, ab.07, in Geismar.06 Uhr abends. 4. ab Beuel.04, in Troisdorf.20, ab.23, in Gleßen 12.25, ab .51, in Kassel.10, ab.09, in Leinefelde.31, ab.44, in Geismar 10.40 Uhr morgens.— Rücksahrt: ab Geismar.17 morgenö, in Leinefelde.33, ab.26, in Kassel 11.34, ab.16, in Gieben .57, ab.13, an Siegburg 10.07 Uhr, von Siegburg mit der Straßenbahn nach Bonn. 4. Klasse von Geismar bis Beuel. Preis 3. Klasse 14.40 Ml., 4. Klasse.50 Ml. Flohplage Vonn=Poppelsdorf. Gegen ausgewachsene Flöbe wendet man persisches Inseltenpulver an. Die sich in den Dielenriven entwickelnde Brut vernichtet man durch etwas Terpentin, das man dem Auswaschwasser beifügt. Kausvertrag. Der Stempelbetrag ist 1 Ml.; wir nehmen hierdet an, daß es sich um den Verkauf beweglicher Sachen dandelt,— ein Vertrag über Grundbesitz müßte notariell beurkundet werden. Der Stempel muß innerhalb zwei Wochen, vom Tage der Ausstellung des Vertrages ab gerechnet, kassiert werden. Die Niatkassierung des Stempels macht den Vertrag nicht ungüttig; wird der Stempel später kassiert, muß nedenher Strafe gezahlt werden. C. H. 1) Die Größe des Exerzierplatzes auf dem Venusberg ist uns nicht bekannt, wenden Sie sich dieserhalb an die GarnisonVerwaltung Bonn.— 2) Die Breite des Rbeines deträgt dier bei Vonn 377 Meter, bei Emmerich 992, dei Aßmannsbausen 250, bei Koblenz 313, bei Unkel 259, bei Köln 522, bei Wesel 616 Meter. Bei mittlerem Wasserstande ist die Tiefe in der oberrheinischen Tiesebene.—.5, von da bis Bingen—3,4 von Bingen bis Köln.—4,4, von dort abwärts.5 und mehr Meter. — 8) Lederstüble reinigt man durch Abreiden mit geschlagenem Eiweiß. Manche Ledersorten sind jedoch so empfindlich, daß jeder Reinigungsversuch Elecke erzeugt. Gute Reise. Ab Siegdurg.30 Uhr abends, in Gießen.09, ab 10.12, in Kassel 12.21, ab.52, in Halle.43 Uhr morgens, ab.30, in Leipzig.09, ab.51, in Chemnitz 11.28 Uhr mittags. Die Route gebt über Betzdorf. Gießen, Kassel, Halle, Leipzig: über Gießen, Fulda, Bebra ist kein Anschluß: über Köln, Halberstadt sind Sie auch nicht früber da. Am besten fahren Sie am Tage, und zwar ab Siegburg.50 Uhr morgens, in Köln.19, ab.36, in Leipzig.11, ab.52, in Chemnitz.13 Uhr abends. Ueber Oberholz, in Köln und Leipzig umsteigen. Preis 3. Klasse=Zug 20.80 Ml. Wald. Kloster Maria Wald liegt am Nordrande des großen Kermeterwaldes, der es auch von der berühmten ursttalsperre trennt. Am besten gelangen Sie nach dem Trappistenkloster, wenn Sie bis Gemünd über Euskirchen, Kall, oder bis Heimbach über Euskirchen, Düren fahren. Nach beiden Stationen liegen Sonntagskarten zum Preise von.90 Mk. aus. Sie machen die sehr schöne Tour nun am besten in der Weise, daß Sie früb morgenbis Gemünd fahren, den Kermeter ersteigen und durchwandern und nachher weiter nach Heimbach in das herrliche Rurtal absteigen. Von Heimdach treten Sie dann die Heimfahrt über Düren an. Dies läßt die Sonntagskarte zu. Die Tour ist leicht in einem Tage zu W. S. Die Strasvollstreckung ist heute jedenfalls längst verjährt, sodaß Sie u. E. die fragliche Summe unbedenklich an Ihren Bruder auszahlen können. Es fragt sich zudem, ob überhaupt eine gültige Beschlagnahme vorliegt, was wir verneinen möchten. Od die Sache tatsächlich verjährt ist, können Sie unter Vorlage der betrefsenden Papiere unbedenklich beim Bezirkskommando erfragen. DEUTSCHER LAGOGNAC aus frenzösischen Weinen 4— Hervorragendes Erzeugniss der Cognscbranherei: LANBAUER& MACHOLL, HxiLBRONN. e echt alt der Hommer-Schuteharne. Oberad erhörtnich K K. 65 CO Poge Anstalten, Bestandtolle: KAITEET Seit Jahrschnten bewährtes, unübertroffenes Einstreupalver für kleine Kinder. Vonhervorrazend., desintizierender Wirkung eten starken Schweiss. Unentbehrlich als hysienisches Toilettemittel, zum Einpudern der der Reibung am meisten ausgesetzten Körperstellen u. im Gebrauch von Touristen und Sportsleuten jeder Art.-Von zahlreichen Aerzten warm empfohlen. Im ständigen Gebrauch von Krankenhäusern u. EntbindungsIe: Dischrlon-Pllaster%, Borsäure%, Poder 94% In den Apotheken. Bei allen besseren Installationsgeschüften resp. Elektrizitätswerken erhültlich„Wolfram-Lampen Aktiengesellschaft. Augsburgt:, Mehr Brüche geheilt.# Jeder Tag bringt Meldungen von neuen Heilungen, die urch die Rice Methode erzielt wurden. Es ist kein anderes Verfahren bekannt, wolches bei so geringem Kostenaufwand und kleiner Müho derart zahlreiche Erlolge aufzuweisen hat. Auch Sie sollen geheilt werden und ich will Sie heilen. Ich bin bereit jedem Bruchlellenden EINE GRATIS-BEHANDLUNG meiner vorzüglichen Methode zu liefern, durch welche unter andern gehellt wurden: Herr J. Heidbüchel, Sursstrasse 2, Essen-West, Rhld., Im Alter von 53 Jahren; Herr M. Perschl, Oekonom, Passberg, Neukirchen afEnknach, Ober Oesterreich, im Alter von 69 Jahren von einem 8jähr. Bruch; Herr Simon Schlagbauer, Rottau, St. Bernau, Bayern, war 6 Jahre bruchleidend: Herr Th. Zehntmaler, Sonnenrenth, Post Miesbach, Oberbayern, war 17 Jahro lang bruchleidend; Herr Z. Fertig, Herr J. Heidbüchel Oberwittbach 5, Post Trennfeld, Bayern, Im Alter von 78 Jahren von einem 12jähr. Bruch und tausend andere, in allen Tellen Europa's. Sie könnon es in Ihrem eigenen Hause eben so gut gebrauchen, als wie wenn Sie zu mir auf mein Bureau kämen. Die Entfernung von meinem Geschäfte macht bei der Behandlung absolut keinen Unterschied, Ich sende mein Verfahren tagtäglich in alle Telle der Erde, und erhalte tagtäglich aus Nah und Fern Meldungen über neue Heilungen. Sio können nicht länger misstrauisch sein und dürfen diese Gelegenheit, sicher geheilt zu werden, nicht unbendtst an sich vorübergehen lassen. Schreiben Sie noch heute, bevor Ihr Bruch eingeklommt wird und Operation notwendig ist. Senden Sie mir den nachstehenden Coupon ausgefüllt ein, und Sie werden umgehend meine Gradsprobe erhalten. Coypog. Man beantworte die Fragen, schneide diesen Coupon aus and sende ihn sofort an WM. S. RICE, (G. 2661). S& 9, Stonecutter Street, London, E. C. Wie kange bruchkeidend?— stter?— Art des Bruches?„ Trag. Sie ein Bruch6.?— Verursacht der Bruch Schmerzen? Neane Dür Ausfuhrung von Dachdecker= und Bauklempnerarbeiten, sowie im Umdecken von Dächern halten sich bei mäß. Preisen bestens empfohlen Maldaner& Henn Bornheimerstraße 81. Fernsprecher 2136. Rauchbelästigungen werd beseitig. Köresse— 9 Sase Anzüge, Hosen, Joppen. Damenu. Kinderkleider, Schuhe, Wäsche. Bettzeug, Teppiche usw. d. böchst. und reellsten Preise. Karte gen. Frau Lndwig. Joserstrasse 31. Mil tär=Essehten tdr Mantel, Rock, Mütze 2tc. zu verkaufen. Heerstraße 146. Bele 9 Herren= und Damenkleider, Ballfleider, Schube, Wäsche. Frau Nußzbaum, Neustraße 24. Karte genügt, komme auswärts. 4 Elegante moderne Schlatin-Einichung Bonnerstraße 153, Parterre. Haltestelle Hochkreuz. Fernruf: 235 L der Färberei, chem. Reinigung D. Engelskircben jun. Bonn,„ nur Wenzelgasse 55, Betrieb: Rosental 22, Annahmestelle: Adolfstraße 57. Aöder Eich.=Schlafzimmer mit 2= und Stür. Spiegelschrank, lack. Schlofzimmer und Küchen, NaturholzKüchen, Küchenschränke, Kleiderschränke billig zu verkaufen. Möbelichreinerei Oppenhofstr.10.2 Klavier eventl elektr., zu kaufen gesucht. Offerten mit Preis unter Kl. 1002 an die Expedition. Sparren, Balken gerade Trepven, Falzziegel, Türen, 2 Schausenster 105/200 mit Rolladen etc. billig zu verkaufen. P. Mahlberg Baugeschäft, Dorotheenstraße 33. Sis, Coite, obt baben i. d. Villa Mechensir. 56. gebr., erstl. Jabrilat sofort bill. zu verk. Godesberg, Cäsariusstraße 12. kanft jeder am preiswertesten im Spezial-Geschaft von Josef Ungar Wenzelgasse 3, nahe am Markt. Fernsprecher 729. Verkaufsstelle für Prof. läger’s Normal- u. Dr. Lahmann’s Reform-Unterkleidung. We cer ece Metzer GeldLose à 8 Mk. Lose à 1 Mi. Porto und Listen 30 Pfg. In meine Glückslollekte siel am 25. Sept. Hauptgewinnlos Nr. 15267 der Rheinischen Lotierte. J. A. Schmitz Brüdergasse39, drittes Haus vom Markt. Tel. 2456. Gebr. Fahrräder in jeder Preislage, Friedrichsplatz 11/13. Industrie prima per Zentner 2,70 10 Pfund 30 Pfa. Alle anderen Sorten billigst, sowie alle Gemüse= und Obstsorten zu billigsten Marktpreisen Kürbisse Pfund 3 Pfg. Täglich frisch gebackene Fische. Imhoff Nachf. Jak. Windheuser. Stiftsplatz 8. Waiter ischaat zu verkaufen, Kaiserstr. 139.„ gegen 4 PS., Transmissionen, Werkbank mit Schraubstöcken zu verkaufen. Ferner eine große helle Werkstätte in Bonn billig zu vermieten. Näheres Heri p. Co., Beuel. Tel 124, Kau? geer.=Anzüge, Hof., Schube, lange Stiefel, Dam.=Kinderkl., Wäsche, Biusen u. bez. hohe Preise. P. gen. a. ausw. FrauHallstein, Josefstr. 27 Laufdecken.95,.50,.25, .50,.50,.50,.50,.50,.50, 10.50, 12.00. Luftschläuche.85, .50,.95,.50,.50,.50,.00. Beste Bezugsquelle für Pneumatt's. J. reneisen Bonn am Rhein Meckenheimerstraße 12 Teleion 2019. sich nosses in families of English nobility receive lndies in their charminghome in London,for study of Englisch langunge. Excellent referoncos(also from Bonn) Miss Noville, 7 Elm Park Road, Winchmore Hill London. Engländerin im Unterrichten erfahren, erteilt gründlichen Unterricht. Off. u. Eg. 3. an die Expedition. Cand. phil. erteilt energ. Nachhülfeunterricht, Mülheimerstr. 9. 3. Etg. Chahicc die höchsten Preise für getragene Herren= und Militärkleider Karl Heymann Neustr. 3. Komme auch ausw. Klein. Bolderwagen (100 Mt.) ki. Schlagkarre(80.) ki. Milchwagen(60.) für leicht. Pferd zu verlaufen. Bonn=W. Sebastzanstr. 38. Fahrrad, fast neu, mit Freilauf und Rücktrittbremse billig zu verk. Wenzelgasse 57. 1. Gebr. Perser-Teppich 3,4, zu verkaufen. Näh. von französischem Lehrer. Berlitz-Schule Kaiserstraße 20. gewissenhaft u. energisch. Anleitung d. Schüler zum selbständigen Arbeiten. Vorhand. Lücken werden durch wirksame Nachhülfe ausgefüllt. Täglich —2½ Std. Eltern wöchentlich Bericht. Honorar mäßig. Sprechzeit—6 Uhr. Ersie Reserenzen vieler Bonner Familien. Vorzügliche Erfolge in kurzer Zeit. H. von Rautter Kaiserplatz 8, I. Cand. phil., durch Lehrer u. Schül empfohlen, erteilt energ. Nachhülfe. W. Redmann. Herwartbstr. 1. 2. Etage. Verreist Dr. Wollenweber Kinderarzt Meckenheimer Allee 11. □ Konservat, gebild. Geiger a erteilt gewissenhaften s Mioli-Cutericht s # gegen mäß. Honorar. □ Ofl. u. J. S. 12. a. d. Erv. Verlegte meme Wghnung 20 Thomastr. 10. 2. Et. Joseflne Neurin, Klavierlehrerin. Flechten Hautausschläge offene Beine, Drüsen heilbar. Biele Danksag. Sprechstunde kostenlos. C. TheLen. Apotheker,Beue, Rbeinur. 41 Fast neues 2schläsiges Bett preiswert abzugeben. Dorotheenstraße 43. Aufarbeiten wird prompt und billig gemacht, Wolfstraße 35#. Jeuge Parisienne diplömée chercho placo an palr. Pension Eiges, Godesberg. Goobenstr. 18. Engl. Konversation am liebsten im Austausch gegen deutsche von einem 18jährigen jungen Mann gesucht. Offerten unter W. F. 18. an die Erped. Sprachlehrerin staatl. gepr., ert. Unterr. in Kranz., Engl. u. Deutich. Gram., Lekt., Lit. Uebern. Nachb. u. Ueberwach. der Sthularbeit. Ofl. u. F. 13. Exped. Junger Mann sucht gründl. (Privat1, Off. G. B. 198. Exp.“ Phrenologin I. Ranges. Doetschstraße 9, Part. 2 10 Mk. Belohnung. Goldene Damenuhr, H. R. gez., auf einem Ausflug von Königswinter über Mebiem, Remagen, Neuenabr nach Altenabr verloren. Finder wiro geb., die Uhr gegen obige Belobnung im Hotel Euroväischer Hof in Königswinter abzugeben. □ Seite 6. Nr. 8072 General=Anzeiger für Bonn und Umgegend. 8. Oktober 1912. Von Nah und Fern. es Euskirchen, 7. Okt. Für eine Straßenunterführung im Zuge der Provinzialstraße nach Bonn hat die Eisenbahnverwaltung einen neuen Plan ausgearbeitet, nachdem das Projekt einer Ueberführung der Landstraße einstimmig abgelehnt worden ist. Nach den auf dem Stadtbauamt offen liegenden Plänen beginnt die Unterführung an der Erftbrücke und fällt dort mit 1: 40, bis sie unter den Eisenbahngleisen eine Tiefe von fünf Metern unter der Schienenoberkante erreicht. Dann steigt sie wieder im gleichen Verhältnis von 1: 40 und erreicht die ursprüngliche Höhe am Schluß des ersten Gebäudes der Zuckerfabrik, das auf der rechten Seite liegt. Die Unterführung soll eine lichte Breite von acht Metern und eine Höhe von vier Metern erhalten. Sie wird mit=Eisen und Betonkappeln überdeckt. Die Landstraße wird etwa 3 bis vier Meter nach Norden verschoben. Neben der Unterführung soll ein Notübergang auf der südlichen Seite in Schienenhöhe bestehen bleiben, der eine Breite von 5 Meter erhalten wird. Auf der Straße nach Brühl beginnt die Senkung ebenfalls mit:40 in einer Entfernung von etwa 40 Meter nördlich der Linde. Auf der Nordseite der Landstraße werden zwei Zugangswege mit derselben Steigung zu den dortigen Grundstücken geschaffen. Die Entwässerungseinrichtung geht mit einem Gefälle von 30 Zentimetern längs des Eisenbahndammes zur Erft. Zu bemängeln ist an diesem Projekt, daß die Unterführung nicht in derselben Breite von 10 Meter wie die Landstraße gedacht ist. Bei einer solchen Breite könnten rechts und links Schrittwege vorgesehen werden und es blieb auch noch ein Fahrdamm von acht Metern. Auch erscheint es fraglich, ob die lichte Höhe der Unterführung von vier Metern genügend ist, namentlich, da auf der Strecke Erntewagen und Strohfuhrwerke zu verkehren gezwungen sind. Bedenklich ist auch die Art der Entwässerung. Da die Straße an ihrem tiefsten Punkt nur 30 Zentimeter über dem Mittelwasserstand der Erft zu liegen kommt, so würde es vorkommen können, daß bei Hochwasser das Wasser bis in die Unterführung zurückgestaut würde. Es wäre möglich, die Entwässerung bis hinter die erste Kaskade in der Erft zu leiten, damit die Hochwassergefahr für die Unterführung gemindert würde. Die schöne Linde an der Einmündung der Brühlerstraße scheint beseitigt werden zu sollen. Ihre Erhaltung muß unter allen Umständen erstrebt werden. Sie kann in ihrer jetzigen Höhenlage erhalten bleiben, wenn sie rundum mit einer Einfassung und einer Futtermauer versehen wird. Dann kommt sie etwa einen Meter höher als die an ihr vorbeiführenden Straßen. Hoffentlich gelingt es in dem morgigen Termin die vorstehend erhobenen Bedenken zu beseitigen. Namentlich die Höhe der Unterführung ließe sich leicht um einen halben Meter vergrößern, wenn die Gleise entsprechend gehoben würden. Nachruf. Am Samstag den 5. Oktober or., abends 8½ Uhr, verschied plötzlich und unerwartet unser Vorstandsmitglied und Rendant Herr Lungenent. 62 Jahren seines Er starb infolge zündung im Alter von mitten in der Vollkraft unermüdlichen Schaffens. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen, der der Kasse seit Gründung angehörte, und den Posten als Rendanten bereits 27 Jahre bekleidete, einen teuern Freund und tüchtigen Mitarbeiter. Sein Hinscheiden läßt bei uns eine unausfüllbare Lücke zurück, sein Verdienst um die Kasse sichert ihm bei uns ein unaus. löschliches Gedenken. 7. Okt. 1912. Küdinghoven, den 7. Ortskrankenkasse der Bürgermeisterei Vilich. Namens des Vorstandes: W. Füllenbach, Vorsitsender. putzt alle Metalle am besten. Welche edeldenkende Herrschaft 3 würde einem armen Mädchen die Mittel vorsttecken, um in ein Kloster eintreten zu können? Off. unter S. W. 12 an die Expedition. * Ges. gesch. * Modehaus Kronprinz * dangeltstraße. X Mlster: Häte * Stöcke: Wäsche * Cravatten * Oberhemden X nach Maß. — berünnite-Eiibigea * Chiromantin und Porenologin empfoblen von hoben Herrschaft. Brückenstraße 18, 2. El. rechts, Eing. Doetschstraße rechts. Einzelne Dame wanscht Anschluß an Dame oder Familie zwecks Reise nach Italien. Off. unter C. 413 an die Exped. Akademische diplomierte Geigerin erteilt gründlichen Violinunterricht. Off. u. J. E. 710. an die Exp. Wer erteilt junger Dame 25 000 Mark gesucht, per 1. Jan. 1913 als 1. Hypotbek. Offerten unter G. O. 527, an die Erpedition. praktischen Unterricht im Selbstanfert. eigner Garderobe? Off. u. R. 28. Exped.= Mantelosen u. Regulicrofen Ovaltisch. Treppenleit., bill. zu verkaufen. Georgstraße 5.„ Oan Bremiag Placie Kähmaschine wenig gebraucht, billig zu verkaufen, Wolfstraße 27. 2. Elegaut. Waschlish, mit Marmorplatte. Spiegelschrank. Satin Nußb., Bücherbrett, Eichen, A. Osen billig zu verkaufen. Brückenstraße 1. Zigarrengeschäft. zu verkaufen, Rheindorferstraße 99. Garmontum sofort billigst zu kaufen gesucht. Off. mit Angabe des Preises unt. H. K. 902. an die Exp. Tchreibmaschine Smith Premier, zu verkaufen, Meckenheimerstraße 43. Gebrauchte Oesen sehr bill, zu verkouf., fast neu. Von 3 Uhr zu besichtigen — Bismarckstraße 1, 1. Etg. Vofa (noch guterhalten) mit Blüschtaschen billig zu verkaufen. Münsterstraße 12.—2. Pelz=Garnitur weiß(Tibet) billig zu verkauf., Dorotheenstraße 49. Tür Prankiente! Helle moderne SchlafzimmerEinrichtung sowie 2 Sosatische umständehalber sofort billig zu verkausen, Franzstraße 31. 2. Gasofen fast neu, billig zu verkaufen. Godesberg, Koblenzerstr. 35. Extra=Uniform: (Infant.) große Figur, billig zu verkaufen. Koblenzerstr. 22. Kurlosselu. Paldsr=irnseater Eine Himn Eisme, gelb, au a ulder Oien! in der Beethovenhalle. Eingeschobener Vortrag: Hleute Dienstag den 8. Oktober 1912, abends 6 Uhr, Universitäts-Profellor Dr. R. Saitschick, Zürich: „Malara Wügheis-Vursiial unter Mitwirkung des Städtischen Orcheiterz. Dirigent: Städt. Kapellmeister H. Sauer. Programa: 1. Vorspiel zu Parsifal. 2. Glocken- und Gralferne. 3. Klingsor'’s Zaubergarten und die Blumenmädchen. 4. Charfreitags-Zauber. 5. Schluß des 3. Aktes. Preis der Abendkarte IIIk..—, für Abonnenten 50 Pfg Der Verkauf der Karten findet statt in den Schreibwarengeschäften von Carthaus, Heuerburg, Schröder und Wallasch, in den Buchhandlungen von Hanftein, Hauptmann und Köhrscheid, sowie an der Abendkasse in der Beethovenhalle. Offeriere prima biesige gelbfleischige Industrie pro Zentner .50 Mark frei Keller. Frau Heinrich Emons Josefstraße 42. Am Donnerstag den 10. Oktober 1912, morgens 9 Uhr, läßt Herr F. Carl in dem Ladenlokale Kaiserplatz Nr. 10, hier, wegen Aufgabe des Geschäftes die noch vorhandenen WarenBestände, wie: Cigarren, Cigaretten, Tabake Fffentlich meinbietend gegen gleich bare Zahlung versteigern. Bonn, den 7. Oktober 1912. Wwe. L. Laufenberg, Colmantstraße 3. Besichtigung am Verkaufstage von 8 Uhr morgens an. Anschließend an vorstebende Annonce werden daselbst am Donnerstag den 10. Oktober 1912, sehr gut erhaltene MobilarGegenstände, als: 1 Pianino, 1 Sofa, 2 Sessel und 4 Polsterstühle in rotem Plüschbezug, 1 Vertikow, 1 Konsolschrank, 1 Schreibtisch, Kommode. 3 kompl. Betten, Schränke, Kücheneinrichtung, Herd und Gasberd, Badewanne, sowie die ganze Ladeneinrichtung und eine Partie leere Cigarrenkisten etc. erc. ssientlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigert. Bonn, den 7. Oktober 1912. Wwe. L. Laufenberg, Colmantstraße 3. Besichtigung nur am Verkaufstage von 8 Uhr morgens an. Komplette Schlaf= und Küchen=Einrichtung sow. neue u. gebr. Bett., Waschkom., Küchenschr., riesia bill. zu verkaufen, Stiftsplatz 10. Guterhalten. Dauerbrender Meckenheimerstrasse 6 Ab heute Dienstag vollständig neuee Eilte-Pregrunnn. U..: für mittleres Zimmer zu kaufen gesucht. Offerten unter F. C. 177. an die Expedition. Die mit grösstem Erfolg in allen Grossstädten aufgeführte Ausstattungs-Operette: s Casselsruhe. Volverwagen sehr billig abzugeben. Sternstraße 50. u. Ainaten=Klinin „Die Welse Wöckle Morgen Mittwoch: von Dr. G. Guedenfeld. Musik von J. Pavelko. Spieldauer on, 50 Minuten. Alle Reparaturen fachgemäß. Reinigen und Neubemalen. Bronze=, Holz=, Altelsenbeinusw. Imitationen. Vergolden, Versilbern, Verkupfern usw. Neulieferung antiker u. moderner Plastiken. Geschenkartikel. Wilh. Schaaf. Rathausgasse 14. Die Brautkach. 9 Mullktaf-Konzert. „utang 8/ Uhr.: enteit krei. Neu! Parisiana-Schwank. Neu! Fast neues 2schläs.(engl.) Bett, Mahsgooi Rollpult Ofen, neu. Sofa 40. Bett 20. Bild., Trumeaur u. and. Spiegel. Tische. Stühle bill. zu verk.. Vorgebirgsstr. 7. Toreingang. „Partier Rpackten falz sowie das übrige grosse Spezialitäten-Programm. ..? Eiestnigen welche es noch nicht wissen, daß ich diesen Herbstca. 500 Zentner Tafel= und Kochobst aus hiesiger Gegend gekauft habe! Praternwagen Ich legte den Hauptwert darauf, daß die Aepfel gut ausgereift sind und deshalb haltbar bis im Sommer. Eine Herrsowie ein leichter offener Geschaftswagen billig zu verkaufen. J. Haagemann, Jakobstraße 4. Salonschrank Mobilar=Verkauf. Am Freitag den 11. Oktober 1912, morgens 9½ Uhr, werden in dem Wohnhause Schumannstraße Nr. 55, Parterre, hier, sehr gut erhaltene Mobilar=Gegenstände, als: 1 Eichen=Speisezimmer: Büsett, Kredenz, Ausziebtisch und Stüble, 2 kompl. Nußbaum=Betten. Roßbaareinlage, 1 Sofa, 1 Teppich, 2 Füllösen. Bilder, 3 Gaskronen, 1 Flurgarderobe, 1 Gas=Badeeinrichtung, 1 kompl. Kücheneinrichtung, Herd und Gasberd, 1 Mangel, Glas=Porzellan etc. etc. Effentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigert. Bonn, den 7. Oktober 1912. Wwe. L. Laufenberg, Colmantstraße 3. (Besichtigung nur am Verlaufstage von 8 Uhr morgens an. Gr. Spiegelschrank, Waschkommode mit modernem Marmor und Spiegel, 2 Betten, 2 Nachtskommödchen nur 800 Mk., Mabagoni=Schlafzimmer mit Spiegelschrank, Schlaizimmer zum Möbliertvermieten von 100 Mk. an, 20 Plüschdivans von 88 Mk. an. Betten von 15 Mt. an, Auszebtische von 18 Mk. an. Sofa=Tische von 15 Ml. an, 1= und 2tür. Kleiderschränke von 20 Mk. an, Naturholz-Küchen. Schreibtische von 25 Mk. an, Stühle usw. abzugeben im Gelegenheitskau haus Franzstrasse 9. Fernsprecher 828. Die besten und billigsten in Mah., Uebergardinen in rot. Samt. Kronleuchter, Spiegel. 17 m fast neuer Gartenschlauch. Gartenmöb., Kochgasofen mit Schränkchen u. sonst. Gebrauchsgegenstände billig zu verkaufen. Kaiserstraße 14. Gebrauchte Nähmaschine u. 12 verzinkte Vogeleinsatzkäfige billig zu verkaufen. Talstraße 71. 3 Ein großer irischer Ofen, 1 Kinderlausaitter, 1 Kleiderständer billig abzugeben. Weberstraße 24. Gesellschaftskleider und lange Winterjacken für schlanke Fiaur. Herrenpalerot Frack u. Smoking billig abzugeben. Händler verbeten. Ermekeitstraße 11. * Jahr, stubenrein, zu verkauf.. Georastraße 5, 1. Eig. Jagdhund 8 Monate alter brauner Jaadhund zu verkaufen.* Näheres bei H. v. Berg. Beuel, Siegburgerstraße. kauft man bei Peter Hünten Uhren und Goldwaren, Brüdergasse 42. Mitglied des Rabatt=Spar=Vereins. echte Chaumatelle=Birnen, sowie Flaschen=Birnen(Winterbirnen sedr wohlschmeckend 100 Pfund 14.— Mk., 50 Pfund.80 Mt. 25 Pfund.85 Mt. liefert nach Bonn, Godesberg und Beuel frei ins Haus die Burg Dottendort in Bonn, Junkerstrasse 5. Zur Uebernahme unserer hier zu Bonn zu errichtenden Postversand nelle werden zwecks Entlastung der Zentrale von chem. Fabrik Hamburgs reelle rührige Leute gesucht. Der Betrieb eignet sich als lohnende unauffällige Nebenbeschäftigung eventl. als Eristenz begründung. Reklamematerial Proben eic. werden gratis geliefert. Größerer Kredit wird gewä rt. Es sind ca. Mt. 150—200 in bar sofort erforderlich. Ein entsprechender Absatz wird garantiert. Oft. sofort erbeten an Karl Froy 4 Co., Hamburg 30. Schmuckwaren, dische Fabrikate, Broschen, Nadeln, Colliers, echt 950 .. von 4 Mk. an 50 Pf. an Silber, echte Steine Echt italienischer Mosaikschmuck, Armbänder, Colllers, Broschen v. Letste Neuheit: Ungarischer Schmuck. Galanteriewaren unerreichter Auswahl, spez. in riesigen Serien 00 in den Preislagen Mk. u. Mk. Offenbacher Lederwaren, Gig.tPtaler Brieftaschen, in Serien ME. Portemonnaies, echt Leder, 4° 30 10 50 Pf. Günstige Kaufgelegenheit für Vereine. Beloital S. Sifen Sürst 7. Sürst 7. sucht die Kal. Kreis= und Forstlasse Bonn. Argelanderstr. 47. Erstklassiges und leistungsfähiges Werk der Oel- u. Fettwarenbrauche (im Rheinlande) sucht für Bonn u. Umgegend einen bei den industriellen Werken gut eingeführten und bekannten Herrn mit prima Referenz. als Vertreter. schaft zeigte mir nach 15 Monaten noch Aevfel von meiner Lieserung, gewiß ein Zeichen der Haltbarkeit meiner Ware! Sämtliche Tafeläpfel sind in Kisten verpackt, sodaß sie in tadelloser Verfassung ansommen. Die Preise verstehen sich ungefähr wie folgt: Goldreinetten 15—18 Mk., Goldparmainen 14—16 Mf., weiße Winter=Callville 15 Mk., Malmedyer 10—12 Ml., Borsdorfer 15 Mk., sowie sonstige Sorten. Kochäpfel von—10 Mer., darunter der so beliebte rheinische Bohravfel, haltbar bis Pfingsten. Gleichzeitig ma ve ich bekannt, daß ich die so beliebte eisler rote Nieren eingekellert habe und dieselben so sange der Vorrat reicht, zu 5 Mk. pro Zentner abgebe, ferner führe ich rote Raubschale .80 Mf., Magnum bonum.60 Mk., Industrie.50 Mk., weiße Nieren.80 Mt. Ich empfehle das frühe Einkellern nicht. Werde am 15. ds. Mts. anfangen einzutellern. Bestellungen werden jetzt schon angenommen, sollte die Ware billiger oder teurer werden, selbstverständlich ist der allerbilligste Tagesvreis maßgebend. Der Preis der Aepfel bleibt bestehen, weil dieselben fest gekauft sind und treffen am 20. ds. Mis. hier ein. Die Kartoffeln kommen von Plaidt, Kruit und Niedermendig. Dieselben sind für ihre Gute wohlbekannt, weil sie ausschließlich nur in Sondboden gewachsen sind. Indem ich hoffe, daß viele von meiner Offerte Gebrauch machen, zeichne ich bochachtungsvoll Angebote unter K. H. 1128 an Haasenstein u. Vogler. Koll. Lubens Frevel Aoartenberikeluug für Bezirk Bonn sofort zu vergeben. Kundschaft vorhanden. Off. u. G. 1267. an d. Erp. Spezialhaus für Obst, Südfrüchte und Kartossel, Ecke Herwarth= und Bachstratze, nahe am Hauptbahnhof. Teleson 2613. Gegründet 1910. Ein junges Unternehmen und doch leistungsfähig. Bei Waggonlieferungen bedeutend billiger. Täglich frische 100 Malt erhält derjenige, welcher einem Wirt. Mitte 30er, zu einer guten Stellung verhilft, möglichst — Echhellergesele. Jüng. Schneider geselle f. dauernd gesucht. Beck, Rheindorferstr. 7. Oflene Stellen enthält siets die Zeitung:Deutsche VakanzenPost Eßlingen 107. Sacht. Komschneider Vertrauensstellung. Off. u. G. 320, an die Exped, Thaussent Krammetsvögel frische Hasen, Hirsch im Schnitt, frische Fasanen, Frankfurter Gäuse und Enten empfiehlt Hubert Domgörgen nur Acherstrasse Stadchundiger Sohn achtbarer Eltern, zum 15. Oktober gesucht. London House Mülisterplatz 22. 2 Kebeurervienst Alte Lebensversicherung hat ihre hiesige Hauptagentur mit Incasso an ruh. Herrn zu vergeben. Offerten unter H. D. 20. an die Exredition und ein Tagschneider sofort gesucht. Willy Roderigo, Bahnhofstraße 20, 1. Etg. Tüchtiger Bäckergeselle welcher auch in Konditorei erfahren ist. für sofort gesucht. Bäckerei u. Konditorei mit elebtrischem Betrieb Carl Andernach, Kölnstraße 59. 1 Gaurviener mit uten Zeuan. sofort gesucht. Adolf Stern. Herren= u. Knabenkonfektion. Aelterer, geschäftsgewandter Herr mit guter Handschrift verh. mit Revarat. vertr., sucht gestützt auf beste Zeugn. Stellung. Selbiger war bis vor 2 Jahren Herrschaftskutscher. Offerten u. G. D. 6475. an die Exped. Adressenschreiber mit gut., flott. Handschrift sucht Ausbülfestelle. Gefl Off. unt. G. 1718. an die Exped. erbet. Volontär sucht Stelle per 15. ds. Mis in Manusakturw.=Geschäft, auf Kontor u. im Geschäft bei fr. Station. Offerten unter D. 400. an die Expedition. Buchdruckerlehrling sucht Stell., ev. auch als jung. Hülfsarbeiter in ein. Druckerei. Off. u. G. K. 7. an die Erv. Tüchtiger älterer Sürtiteri bestempfohlen, ledig und nüchtern, sucht Stelle bei kleiner Vergütung. Offerten unter M. 858. an die Expeduion. 2 Ord. Hausbursche zum sofortigen Eintritt gesucht. Wiener Hof. 2 gewandte ältere fleißige sucht Beschäftigung Fachmann Abernimmt die Fachmann Abernimmt die sofort Hause. Kaution Besorgung von Zentralbeizung## gesucht. . 25. an die Erpedition. Lütz, Karlstraße 29. am liebst. zu H# vorhanden. Offerten unter B. R. 600. an die Expedition. Jungen 2 Fernior. 1152. In Amerika diplomierter Magnetopath Phrenologe Hundsgasse 275, ParterreBis8 Uhr abends. auch Sonntags. 1 mit allen kaufm. Arb. vertraut, voll st. militärfrei u. in ungekünd. Stell. tät., wünscht sichz. verändern. Off. u. O. S. 44. a. d. Exp. Stadtlundiger Hausbursche nicht unter 17 Jahren, zum Ausfahren von Waren gesucht. Adoltsraße 102. Kneifer verloren v Münsterkirche bis Hauptpost. Wiederbr. erh. Belohn. WestMinster=Hotel Zimm. Nr. 5. s. Oktober 1911. General= Anzeiger für Bonn und Umgegene Vom Tage. 6 Ein neues Deutsches Opernhaus! Natürlich in Berlin. tur da wagt man noch Theater zu bauen— da von drei Dutzend immer wieder eines schließen muß. Man muß bei Errichtung dieses Theaters von einer wahren Optimismus=Orgie sprechen; denn man appelliert an das Volk und schuf in diesem Opernhaus Platz für 2300— in Worten zweitausenddreihundert Personen! Natürlich mit stillschweigender Gewißheit, daß das Volk— denn eine Volkseper soll es sein— sich bewußt sein werde, was ihm hier geboten wird. Das Riesenhaus steht in Charlottenburg. nuch fost im Rohbau, obwohl es bereits am 1. November ds. Is. eröffnet werden soll. Sein Erbauer ist Baurat Seeling. Charlottenburg hat es längst gekränkt, daß seine Nebenbuhlerschaft Berlin gegenüber in punkto Theater nicht Schritt halten konnte. Daß der Vorsprung Berlins nicht eingeholt werden kann, weiß man in Charlottenburg,## auch daß die Anwohner des Kurfürstendamms usw. von 1 ihrem abendlichen Zug in die Berliner Theater nicht abzubringen sein werden. Also mit viel Logenkäufer konnte das neue Theater nicht rechnen. Darum wandte man sich an die Stiefkinder der Weltstadt— das Volk und prägte das schöne Wort Volksoper. Und groß mußte es werden — und stattlich anzusehen— auf Vereins= und Massen besuch berechnet und— billig mußte es sein: drei Millignen! Und im Zuschauerraum, dessen Parkett allein schon über 1000 Personen faßt, drei Ränge aufweist, und jetzt erst weiß getüncht ist, soll es lebendig werden an Farben, bunt. wie es das Velk liebt, sagt man. Dezentere Tönung könnte mißverstanden werden! Trotz der Eile, mit der an diesem Operntheater gebaut wurde, muß man jedoch gestehen, daß es ein imposanter Bau ist. Und wenn das, was in ihm geleistet wird, dem Rahmen entspricht, dann ist so viel gewiß, daß wir zum ersten Mal in Deutschland eine Oper besitzen, die vollwertiges dem Volke bringt, und zwar, wie es das Programm verheißt: zu Volkspreisen unter Ausschaltung des in Berlin so übel krassierenden Billetthandels, der die Preise unverschämt hinaufjagt. Nach allem, was man von diesem deutschen Opernhaus bis jetzt gesehen und gehört hat— nämlich, daß Direktor Hartmann eine Reihe erster Künstler verpflichtet hat— darf Charlottenburg darauf stolz sein, doch schließlich Berlin überholt fhr. Zivilstand der Stadt Vonn. Vom 5. Oktober. Geburten: Wilhelm, Sohn von Johann Wiesel, Metallwarenfabrikarbeiter, und von Margareta geb. Freischem.— Josef, Sohn von Wilhelm Lessenich, Maurer, und von Katharina geb. Schmitz. Heiratsverkündigungen: Nikolaus Luhr, Wirt, mit Katharina Weber. Heiraten: Dr. Franz Ewald Pupke, wissenschaftlicher Hilfslehrer, mit Josefine Küpper.— Johann Metternich, Geschäftsführer, mit Katharina Brungs.— Franz Hubert Mohr, Möbelbeizer, mit Klara Schwalbach.— Josef Weber, Tapetendrucker, mit Klara Wilhelmine Braun.— Johannes Peter Josef Maria Bollig, Kaufmann, mit Hedwig Kohnke.— Josef Mundorf, Schreiner, mit Christine Mombauer. Sterbefälle: Peter Bung, alt 1 Jahr 1 Monat.— Anna Hoß, alt 8 Monate.— Anton Schmitz, Gasfabrikarbeiter, Ehemann von Katharina geb. Scholles, alt 45 Jahre.— Witwe Christine Hubertine Baner geb. Kratz, alt 47 Jahre.— Katharina Schallenberg. alt 7 Jahre.— Agnes Schenkies, Lehrmädchen, alt 14 Jahre. — Amalie Guntermann, alt 69 Jahre. Fest wie die deutsche Eiche sebt der Ruf der Myrrholinseise, die in 17 Jahren vielen Millionen Menschen genützt hat als milde, zarte Toiletteseife zur Pflege der Haut und des Antlitzes. Samstag den 5. Oktober verschied nach langem Leiden unser Vertreter Herr Berkard-Pennaus. Der Verstorbene führte unsere Vertretung seit 15 Jahren und hat während dieser langen Zeit unsere Interessen immer aufs Beste wahrgenommen. Wir werden des Dahingeschiedenen allzeit in Ehren gedenken. Roisdorf, den 7. Oktober 1912. Roisdorfer Brunnen-Verwaltung W. Custor. Nr. 8072. Jelte 7. Wenn man von Cacao spricht, denken Feinschmecker unwillkürlich an„Van Houtens Cacao“, die alteste und beliebteste Cacao-Marke. Von unerreichtem Wohlgeschmack und hoher Nährkraft, bürgert sich Van zoutens Cacao als tägliches Getränk immer mehr ein. Nichts ist frühmorgens als erstes Frühstück köstl. als: Bitte beachten Sie, dass Van Houtens Cacao nur in geschlossenen Blechbüchsen, niemals lose verkauft wird.— Nur eine Qualttät, die beste! 110: Statt jeder besonderen Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Samstag abend meinen lieben Gatten, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Berabard Nienhaus Fragzösisch. im Alter von 51 Jahren, nach langem schweren Leiden, wohlvorbereitet durch die Tröstungen unserer heiligen Kirche in ein besseres Jenseits abzuruten. Um stille Teilnahme bittet im Namen der famllie Frau Bernh. Nienhaus. Bonn, Düsseldorf, Essen, Mietz, den 8. Oktober 1912. Die Beerdigung findet statt, am Dienstag nachmittag ½3 Uhr, vom Sterbehause Meckenheimerstraße.19 aus. Die feierlichen Exequien werden gehalten Mittwoch morgen, 9 Uhr, in der Münsterkirche. Verein ehem. 69er für Bonn und Umgegend. Mittwoch den 9. Oktober, abends punkt 9 Uhr: Monats-Versammlung Bereinslokal„Gasthof zur Post“ Meckenbeimerund Breitestraße=Ecke. Zu dieser Versammlung sind alle Reservist. berzl. eingelad. Der Vorstand. Tinz Beckers, Friedrichstr. 22 Ecke Jacobstrasse Fernsprecher 1506. Leder Lag.“,. Heir en uur Niemscheiben. * T r e l b r i e m e r B e d a r f s a r t i k e l##### 18. Kernieder-Treieriemen. Beun: fsartikel für Maschinenbetrieb, wie: Asbest, Klingerst, Putzwolle, Oelo, Fette, Fllse usw. Leder für alle Zwecke. Guto und bilige, Borperquelle für Schumscher, Sattlor, Buchbinder und uns verü Senamm, Lattlor, Buchbinder und alle braucher von Leder. Bergner Gerbertran. Drei Tropfen Zur Bildung neuer Tag- u. Abendklassen werden heute ¾8—9 Uhr abends für Damen u. Herren unentgeltliche, zu nichts verpflichtende Probe. erteilt Scafe Kaiserstrasse 20. A Kieler Ueberall zu haben in Flaschen Fabrik: Lubszynski& Co., G. m. b.., Berlin-Lichtenberg. n Hieter Spiotten, ver. Rar, ger. Lacht empfiehlt Braunschtreig Gaugolfstrasse. Ne dein Bruchband! Ia Pommersche Gansebrust Nach einer 30jährigen Erfabrung habe ich für Männer, Frauen und Kinder einen Apparat erfunden, welcher Bruch unsehlbar heilt. Ich sende ihn auf Probe. Wenn Sie alles mögliche proviert haben, kommen Sie zu mir. Was anderen mißlingt, da habe ich den größten Erfolg. Senden Sie noch heute beiliegenden Abschnitt, so schicke ich Ihnen postfrei mein illustriertes Buch über Bruch nnd seine Genesung, aus welchem Sie meinen Apvorat und Namen vieler Personen ersehen können, welche denselben versucht haben und mir unendlich dankbar sind. 1. Ranges, für Herrn u. Damen, Sterntorbrücke 12, 1. Etage.* Von der Reise zurück. Dr. Levy Hals-, Nasen-, Ohren-Arst, Bonn, Martinstrasse 8. Lumplons zu Fabrikpreisen. — Billigste Bezugsquelle.— Wilhelm Koch Ermekeilstraße 15. Zähle C. E. Brooks, welcher seit mehr als 30 Jahren Bruch heilt. Falls Sie an Bruch leiden, schreiben Sie ihm noch heute. Es hilft sofort, wenn alle anderen Mittel versagen. Vergessen Sie nicht, daß ich weder Salben, noch Harnisch, noch Lügen anwende. Ich fertige es nach Ihrem Maß an und sende es Ihnen unter unbedingter Garantie zu, daß es Ihnen gefällt, oder gebe Ihnen das Geid zurück, und ich habe meinen Preis so niedrig gestellt, daß jedermann, reich oder arm, das Mittel kaufen kann. Ich sende es auch auf Probe, um zu zeigen, daß ich die Wahrbeit spreche. Sie können selbst urteilen, und wenn Sie einma mein illustriertes Buh gesehen und gelesen haben, werden Sie ebenso begeistert davon sein, wie Tausende meiner Patienten, deren Briese in meinem Bureau eingeseben werden können. Füllen Sie daber untenstebenden Freikoupon aus und senden Sie ihn noch heute ab. Frische KKaffds Neue Tafel-Rosinen Feigen, Maronen Para-Nüsse ampflehls Gangolfstrasse. Französische und desische Erfinder! Wir zablen evtl. 1000 M. u. 15% vom Reingewiung für eine neue gewinnbr. Erfindung oder Idee. Gegen Mißbr. Garantie. Pahlitzsch& Brehm, Dresden=A. 16. ers. Modelschreiner gesucht. L Vershofen, Lessingstraße 63. einn=chle..., 8 Uel Geid verdienem Reisende gesucht, Niebuhrstraße 16. 19 nicht unter 18 Jahren mit guten Zeugnissen sofort gesucht. Demselben ist Gelegenbeit geboten, sich als Weinküfer auszubilden. Weinhans Wittmann, Ecke Brückenür., Hundsgasse 23., Stadfeul unnerbeiratet, für große Adler= Luxuswagen sofort gesucht. Off. mit Gehaltsansprüchen u. Angabe der bisb. Tätigkeit unter F. L. 90. an die Expedition. Ig. Schneidergesen per sofort gesucht,„ Viltortastrage 32, 2. Schreiner od beis. Stellmacher und 1 Maschiuenschlosser auf Dres umaschinen gesucht. Kritz Wißkirchen, Rheinbach. Gankonch gesucht, nicht über 17 Jahren. Färbere Hagedorn. Vorstellen von—•2 Uhr. Selbständiger Heizungsmonteur gesucht. Offerten unter D. H. 201. an die Expedition. In Oiel Geld verdienen Reisende und Agenten durch Verkauf unserer vielbegehrten ärztl. empf. Spez, Kamelhaar-Decken und Unterzeuge, Gesundheits- Trikotagen- Leibwäsche etc. an Private zu requlären Preisen. Für jedermann(auch für Damen) glänz. Nebenverdienst v. 3000 Mk. 3 u. mehr im Jahr. Off. an Wäschetabrik Rinneberg& Co., Halle a. 8. Fino Rastharts schreib. Ste sogleich, Luns rostkal wenn Sie geneigt, Shauf,“ per sofort zur Ausbülfe gesucht. Offert. mit Saläranspr. und Zeugnissen unter F. B. 767. an die Expedition. □ Junger Mann zur Pflege von 2 Pferden per sofort gesucht. Sanitätsrat Mueller, Kerven. Bezirk Köln. Mehrere tüchtige Klempner= und Installateurgehülfen gesucht. Josef Lennartz, Oberkassel bei Vonn. Nächtige Schheidergehulten gesuucht. Valentin Simon. Wolsstraße 37. Lung. Bumergesrur gelucht, Rbeindorferstraße 66. Sichere Er finden redegewandte Herren. Zu erfragen Bonn-West, Sebastianstr 6, von 3 Uhr ab, Zigarren z. verkauf. an Wirte geg. hohe Prov. o. M. 250 Verg. p. Mon. A. Rieck& Co., Hamburg., Gartenjunge gesucht, nicht unter 15 Jahren. Zu melden Mehlem. Koblenzerstraße.— Tücht. Maurer u. Handlanger für dauernde Beschäftigung sofort gesucht. Ludw. Wölsinger, aurermeister, Bornheim. Ackerknecht zu 2 Pferden gesucht.„ Vilip bei Godesberg par. 10. sof. gesucht. Architekt Wo e Ein zuverlässiger 2 mit prima Zeuan. für Sauggasmotor gesucht. Ofsert. mit Salär= u. Angabe für mit od. ohne freie Station unter T. S. 228 an die Erpedition militärfr. sucht sof. Stellung in Privat=, Guts= od. Anstaltsgärtnerei. Gefl. Off. nebst Gebaltsang.erb. u. A. B. 1694, a. d. Exv.“ Commis katb., 6½ J. in großer VerlagsBuchhandlung tätig, sucht Stelle. Derselbe versab die vollständige Expedition u. holländische Norrespondenz, Stenoarap#ie, auch Schreibmaschine. Osl. u. S. A. 9. an d. Agent. d..=A. Godesberg. Jangerer Munn wenn möglich aus Godesberg od. Umgeg., zur Hülseleistung und zum Vorlesen morgens v. ca. 8 bis 12 und nachmittags von 4 bis 7 Uhr zu leidendem Herrn in Godesberg gesucht. Angebote wenn möglich mit Zeugnissen. unter E. V. 200. an die Erpedition. Jung. Backergeselle sof ges. Hein, Heerstr. 91. 1. Fuhrknecht gesucht. Friesdorf, HochkreuzAllee 105. die böchsen Preise für getragene Herren= u. Damenkleider, Schube, Wäsche eic. Krau Klein, Josefwraße 36. Karte genügt. Komme auswärts sofort. Flickarbeit gesucht. Näheres Römerstr. 310. Karte genügt. 9 Junger Mann 16—18 Jahre alt, vom Lande als Hausbursche gesucht. Jahresstelle. Guter Lohn. Gebr. Menne, Möbel= u. Delorationsgeschäft, Neuenahr. Kunis arbeiter für unsere Rotationsmaschinen gesucht; gelernte Schlosser bevorzugt. Zu melden von 11—1 Uhr mittags. General=Anzeiger für Vonn und Umgegend. Gackerkehrting der gle'ch Geld verdient gesucht. Damo Säckerei mit Motorbetrieb von Heiurich Müller, Geistingen(Siea). Gratisinsormationskoupon C. E. Brooks, D. 47., Bank Bldga, Kingsway London, W.., England. Senden Sie mir bitte in unbedrucktem Kouvert Ihr illustriertes Buch und ausführliche Auskunft über Ihren Apparat zur Heilung des Bruchs. Mam Provins gelucht. P. J. Klein, Rechtsonwalt. Junger fleiniger Gartnergehulse für sofort gesucht. Wilb. Boley, Honnet a. Rh. sucht sofort Central=Drogerie Godesberg, Rüngsdorferstr. 41., Briespörto nach England ist 20 Vig. Krankenpfleger zuverlässig und mit guten Referenzen, für dauernd zu einem gelähmten Herrn in Godesbeig gesucht. Offerten mit näheren Angaben unter W. C. 120. an die Expedition. Verb. Bau= u. Masch.==schlosser, welch. v. abends 6 Uhr frei ist, sucht Nebenerwerb zu Verlorgung von Heizungen od. dergleichen. Offerten unter J. H. 108 an die Expeditton.“ Besterpfodlener, strebsamer. verbeirateter Kellermeister erstklassiger Fachmann, flotter Mitarbeiter u. Kenn, des ganz. Weinfachs, sucht dauernde Stellung. Off. u. L. 327. Exped. Anzug=harerr zu verkansen 1 eichen Büfett, nußbaum voliert. 1 Ofen. 1 eichen Kinderbett. 1 Vogelbauer mit Ständer. 1 Mantelbrett. Stiftsplatz 5. 2. Etg. Winterüberzieher guterhalten, für Herrn mittlerer Figur abzugeben, Venusbergweg 2. vorm. 8 bis 11 Uhr. Gebrauchter auterhalt. eis. Waschresser zu kaufen gesucht. Offert. unt G. O. 10. an die Expedition. Konzess. Pfandangahme für städt. Leihhaus. diskr., reell. Broich, Acherstraße 3. 12000 MI. auf gute 1. Hyp. v. Selbstdahrl. zu verg. Anfr. u. K. O. 73. a. d. Exp. Landwirt sucht 2000 Mark zu leihen geg. sich. Bürasch. mit 15 f. Verm. in schuldenfreiem ländl. Grundbesitz. Offert. unter L. L. 102. an die Erned. 10000 Wil. 1. Hypotbek auf wertvoll. Land bei Bonn gesucht. Offert. unter 13668. an die Expedition. 1 gebrauchter Mantelosen sowie verschied. Ofenrohre billig zu verkaufen. Rosenstraße 22, 1. Etage. in schöner Auswahl vorrätig. Unmoderne Hüte werden unter billigster Berechnung umgearbeitet. Frau Jos. Meller Hundsgasse 13, 1. Außb.=Pernikou 2 Stüdle. Tisch billig zu verkaufen. Bonnertalwen 34. eine Trepps. 2. Zu verkaufen 2 große irische Desen für Säle geeignet. Lessingstraße 57, 1. Etg. Verloren am Samstag nachm. ein braunes Leder=Portemonnaie mit Inhalt auf dem Weg BeuelRheinseite bis zur Siegjähre. Gegen Belohnung abzugeben Lessingstraße 48. 8 Ztr. Roßkastanten abzugeb. Mehlem, Austr. 2. Knollen 11 Morgen auf dem Felde od. pro Zentner billig zu verkaufen. Näheres Weststraße 7. 1 Großer, guterhaltener Dauerbrenner zu kausen gesucht. Offert. unt. C. M. 112 an die Exped. Mantelosen bil, zu verkauf., Breitestr. 79. Gervais Roquefort Chesterkäse Fromage de Brie empfiehlt Gangolfstrasse. Piisch Eingeriomn beliebtes Kaffeeund Tee-Gebäck emprichlt Delikatessen- Haus Gangolfstrasse 1. Tel. 522. Irques=Luckentleid 44 bis 46. fast neu, dito für 14jähr. Mäochen bill. abzugeb., Bahnhofstr. 30. 3. Etg. Der Herr(Radfahrer), der am 26. od. A. Sept., mittags gegen 12 Uhr in der Kronprinzenstraße an der Haltestelle am Bürgerverein vom Auto J. R. 3600 angefahren wurde, oder Zeugen des Vorfalles werden höflichst gebeten. ihre Adresse unter„Auto“ an die Expedition einzusenden. Seite 8. Nr. 8072. Oeneral Hnzeiger für Bonn ond Umgegena. S. onrover 1912. Wieigieichen die 2 Cachende weise Schuhwaren...... u.50 mit anderen, die.50 bis.50 kosten, weine Schuhwaren........50 mit anderen, die.50 bis 10.50 kosten, meise Goodyear-Welt Damen-Stiefel .75 mit anderen, die 10.50 bis 12.50 kosten, weine Goodyear-Welt Herren-Stiefel 10.50 mit anderen, die 12.50 bis 14.50 kosten. alsdann gelangen Sie zu dem Resultat, daß meine Loistungsfähigkeit hinsichtlich der Preiswürdigkeit Formenschönheit, Gediegenheit und Auswahl unübertroffen dastcht. tragen Duell Stiefel 32 Friedrichstrasse 32 am Friedrichsplatz, Ecke Kasernenstrasse. - F ü h r e n u r d u r c h a u s g u t e W a r e z u d e n a l l e r b i l l i g s t e n Preisen. Man achte auf mein grosses Firmenschild und auf meine grossen Fenster- Auslagen. Spezialität! Partiewaren- und Gelegenneitskäufe. NSU Eleg. schwarze und farbige Grösse 19, 20, 21 un Aumacher„h Großer Posten Militär-Zugstiefel prima Qualität, vorschriftsmaß. nur.50 sum Aussuchen. Großer Posten Hocheleg. reinseidene Herren- und DamenSchirme nur.50 sum Aussuchen. Großer Posten Eleganter Damen-Halbschube braun u. schwarz, riesig billig. Großer Posten Eleganter Kinder- und Mädchen-Stiefel braun und schwarz, spottbillig. Paar Künderstiefel angekommen. 29, 28. 24, 26, 26 nur.50 Großer Posten Kräftiger Schul-Stiefel Größe 25—85, rieeig billig. Großer Posten Eleganter halbseidene Pamen- und Herren-Schirme nur.30 sum Aussuchen. Großer Posten Kräftiger Arbeiterschube gerantiert Handerbeit,. nur.8 Prima Turnschube nach Vorschrift 30—35 86—42 43—46 .50.75.00 Kain. Frauenouna Zweigverein Bonn. Einladung zur Mitglieder-Versammlung am Mittwoch den 9. Oktober, nachm. pünktlich 5 Uhr, im kleinen Feltlaale des Bürgervereins. lagesordnung: Vereinsmitteilungen.— Referat:„Die Pflicht lozialer Schulung zu caritativer Arbeit“, Herr Dr. Sonnenschein, MII.-Gladbach. Der Vorstand. Voranzeige. Am Dienstag den 15. Oktober 1912, abends 8½ Uhr, spricht im großen Saale des Hotels„Goldener Stern“ der Geschäftsführer des Hansa-Bundes Preiherr von Richthofen über: „Deutschlands auswärtige Wirtschafts-Interessen und der HansaBund“. Ruch Nichtmitglieder sind willkommen. Hansa-Bund Ortsgruppe Bonn.: Ercht„ 0 im„Vortraglaal“, beorgitraße 17, Part. Mittwoch den 9. Oktober abends 8½ Uhr, Thema: Christus in der Weissagung. (Das Leben Jeiu in Lichtbildern). — Jedermann, auch Damen herzlich eingeladen.— Eintritt let frei. Die Brockensammlung Paulstraße 25 bittet die Haustrauen um weitere Zuwendungen. Kleider, Wäsche, Schuhe, Bücher, Oefen, Teppiche, Möbel jeder Art, kurz alles, was im Haushalt überflüssig geworden, wird nach Anmeldung an obige Adresse durch unsern Boten kostenlos abgeholt. Verkauf nur Mittwochs von ½10—½1 und von —5 Uhr. Der Vorstand.: Neu eröffnet!!! RR508s. undere(Todefthut-Klusstettung ist eröffnet und kaden unsere werte Rundschaft zum .... Besuche höflichst ein. Wir bieten wie bekannt das Neueste, Beste und Preiswerteste der Saison in schöner Auswahk zu reetten Preisen, nach Dariser und Wiener Modetten. Rochachtungsvork M. 6. Schmitz=Gürck 24 Betöerberg 24. Rettestes Geschäft am Dkaße.:. Eröffnet 15. Mlai 1869. Dienstag den 8. Oktober, Anf. 6 1/8. Ende ungef. 8¼ Uhr. Abonnementsvorst. Serie A. C „Auf zur Eintracht“ Sandkaule 15. Canz-Vergnügen. Jeden Sonntag. Zum Ausschank gelaugt nur erstklassiges Exportbier. Es ladet freundlichst ein J..: Karl Bräuniger. Kinder in beim Wirte zu Bornheim. Am Freitag den 11. Oktober ds. Is., nachmittags 3 Uhr, lassen Anton Heiliger und Bornheim erbteilungshalber Bürfent daselbst hre in der Gemeinde BornheimBrenig gelegenen Immobilien, bestehend aus Haus, Acker= und Waldparzellen, durch den unterzeichneten Notar öffentlich gegen Zahlungsausstand versteigern. Bonn, Meckenheimerstraße 62. Justizrat Dr. jur. H. Westenberg, Königl. Notar. Pillige Geppiche Von heute ab kommt ein kkeiner Posten Teppiche von ganz hervorragend guter Quatität zu einem enorm bittigen Verkauf: Der Posten besteht aus Mech. Smyrna-Teppichen und sind vorzügkiche Nachbikdungen echter Persischer Teppiche:::: Die Teppiche sind aus Garnresten gearbeitet, daher ats ganz regutär nicht anzusehen:::: Größe 200 4 300 dieser regutäre Nusführrggg## Leppich Größeca. 255 A 365 dieser regukäre Ausführung„ Teppich UlE. 89.—0 28 20 Frölle en 500 4 600 regutäre Ausführung Mk. 115.— dieser Teppich 33 0 Geppich-Pursch Koln, Rohestraße 87, nur 1. Stage. Donnerstag den 10. Oktober. Anfang 8. Ende ungef. 10½ Uhr Abonnementsvorst. Serie C, Ostern. Kyritz=Pyritz. Passionsspiel v. A. Strindberg. Posse m. Gesang v. Justinut Musik von Haydn.I u. Wilken. Preise der Plätze: 1. Rang u. Preise der Plätze: 1. Rang u. 1. Sperrsitz.40 Mk. usw. I 1. Sperrsitz.85 Mk. usw. Vorverkauf in der Musitkalienbandlung Weber, Fürstenstr. 1. Unsere Mitte Oktober beginnenden lanz-Zirkel Studierende, Pensionate und vornedme Fa millenkreise zeigen wir ergebenst an. EinzelUnterricht jederzeit. Baldgefl. Anmeldungen in unserem Privat=Institut, Breitestraße 105. G. Weisskirchen u. Prau Ballettmeister am hiesigen Stadt=Theater. Mitglied des Bundes Deuticher Tanzlehrer (Berlin) und der Pariter Akademie für Tanzkunst. Eröfine am S. Oktober in Godesberg, Hotel Tonhalle einen Tanz=Kursus. Gefl. Anmeld. im obigen Lokale. Dienstag—Freitag. Nordischer Kunst-Pilm. Ein Drama aus in 8 Akten. dem modernen Leben Spieldauer 45 Minuten. Drama nach dem Roman von Abbé Prevost in 8 Akten. Spieldauer eine Stunde. Ferner 3 Kumoresken, 1 Drama1 Haturaufnahme. Weibliche Privatbeamte und Angestellte! Oeffentliche Do Zahle## Anzügae, Holen, Jovven, Damenu. Kinderkleider, Schuhe, Wälche, Bettzeug, Teppiche usw. d. böchst. und reellsten Preise. Karte gen. Krau Schröder, Neusir. 39., Ia Gras-Kuh-Butter frc. per Nachn.=P.=Kine.60 Mt., 10=Pfd.=Kine 9 M. J. Schwarz, Buczacz via Oder= berg(Schlesien 3 Weig gebraucht. Belstelle zu verk., Breitestr. 15, 2. Eig, Mehrere aut erhaltene Schlafzimmer= Einrichtungen größere Bilder, Spiegel. sowie Oeten(Full oder Irische) zu kaufen gesucht, alles für Wirtschaftsbetrieb geeignet. Off. unt. „Schlafzimmer“ an die Erved. Dade Einrtoltungen erstklassige Fabrikate, mit allen modernen Neuerungen verschen, in jeder Preislage. Friedr. Boeschemeier Nchf. Inh.: J. Rong Spezial-Geschäft für Haus- u. Küchen-Einrichtungen Bonngasse 10 BONN Fernruf 354. Installation Kostenanschlag bereitwilligst. Schraut’s Bäckerei Stockenstrasse 17. Telefon 450. Täglich 4mal frische Brötchen morgens, mittags, nachmittags, 4 und 6 Uhr. Spezialltät: Original Eitler— Roggenbrot Oberländer— Schwarzbrot. Schwarzbrot s Tage„.) 10 Pfg. billiger. Dienstag den 8. Oktober, abends 8½ Uhr, in der Germaniahalle, Friedrichstraße. „Die Frauen und das neue Versicherungsgesetz für Angestellte, ihre Rechte und Pflichten.“ Referentin: Frl. Marg. Schweichler, Düsseldorf vom kaufm. Verband für weibliche Angestellte e. V. Berlin. Nachher: Freie Aussprache und Anfragen. Bei der Wichtigkeit der Angelegenheit haben alle weiblichen Angestellten die Pflicht, sich über ihre neuen Rechte und Pflichten zu unterrichten und daher an der Versammlung teilzunehmen. Kaufmännischer Verband für weibliche Angeltellte, e. V. Sitz Berlin, Ortsgruppe Bonn. Verein katholisch kaufmännischer Gehülfinnen und Beamtinnen, Ortsgruppe Bonn. Kaufmännischer Verein für welbliche Angestellte. Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, Ortsgruppe Bonn. Verband akademisch gebildeter und studlerender Lehrerinnen, Abteilung Bonn. Verein katholischer deutscher Lehrerinnen, Bezirksverein Bonn-Sieg. Rllgemeiner deutscher Hausbeamtinnen-Verein, Zweigverein Bonn. Katholischer Frauenbund, Zweigverein Bonn. Deutsch evangelischer Frauenbund, Ortsgruppe Bonn. Verein Frauenbildung, Frauenstudium, Abtellung Bonn. Auskunfts- u. Rechtsschutzstelle für Frauen. Westdeutscher Stimmrechtsverband, Ortsgruppe Bonn-Godesberg. Preußischer Landesverein für Frauenstimmrecht, Ortsgruppe Bonn. Stadtballe(Gronau) Heute nachmittag in den kleinen Sälen nachmittags von—7 Uhr: Kaffee=Konzert. Eintritt frei. Kloster Heisterbach Kotel u. Penlion 1. Ranges Beliebtester Ausflugsort im Siebengebirge. Diners Mk. 2 u. höher von 12—2 Uhr. Ausschank von Münchener und Dortmunder Biere. Täglich frische Forellen. Friedrich Wolf neuer Pächter. 5. Blatt— Nr. 8072. General=Anzeiger für Dienstag, 8. Oktober 1972. S PORDOErerUWUMEEUGTAU mUuerurnra. „Ein Gelegenheitskauf für uns“—„Ein günstiger Einkauf für Sie“ Eleg. seidene Bluse moderne Schotten und Streifen, halsfrei mit weißem Piquckragen und schwerer Seidengarnitur IKK..13 Reindeluse Vornehme seidene aus schwerem reinseidenem Taffet, alle moderne farben vorrätig IKk..3 Diese 5 Blusen sind dekotert und liegen im Parterre unseres Rashtouser auf Extra-Tischen. KaufkanieVtr] KKarkteruike Friedrichsdorfer Zwieback. Dieser Zwieback ist ärzt ich empf. für Wöchnerinn., Mazenleid. un Kranke, empfiehlt das Paket. 12 Stück, zu 20 Pfg. Franz Jos. Müller Acherstr. 18. Fernspr. 712. #empfiehlt in jeder Preislage, feinster Ausstattung u. besten Fabrikaten Viaigfr Ch. J. B. Jansen 47 Wenzelgasse 47. iuie Srche Welle dein Haar selbst 5 in 5 Minuten mit der geschürten Haarweller=Presse „Rapld“, sorortiger Erfolg u. sicherste Schonung der Haare ggrantiert. Leichtesie Handhabung. Touvieren und Haarersatz nicht nötg. Dünnstes Haar erscheint voll und üppig. Preis Mt..00 franko zegen Nachnahme. Geld zurück, wenn ersolglos. Zubeziebenvon traukilisabeth Ballmann, Klel.- Felbf.59 geinsten garantiert reinen Präpariertes Papier, Cocosfaserstricke, Baumwachs, Blattlaustinktur, Quaissin, Parasitol, Tabakstaub, Bast empfiehlt billigst Mathias Mohr, Samenhandlung Bonn. Wenzelgasse 40. ento das=Prund=Glas Mk..20 Franz Jos. Müller Acherstr. 18. Fernspr. 712. e ee. : Paracie : 00Se eher 1 dr. Pich CarE Skettmann. Verka in Ludkenoskri!: : S e z z a d f e d o n n- R o a s- u n d T d o l e n f a b r i k. Werl # Fr. Dörks #tanst getr. Anzüge, Holen, Damen= u. Kinderlachen, Schube, Speicherkrempes bezahle u. hobe Preise. Engeliallr. 34 Kgen, auch ausw. IN G taust u. zahlt die bötsten Preise für getragene Herren= u. Damenfleider, Schube, Wäsche. Karte genüat, Josessrage 52. guten aus Wein gebrannten Cognac, in Flaschen, sowie in jedem kleineren Quanium saufen wil, wende sich an das Coanac=Versand=Geschäft von Franz Jos. Müller Acherstraße 18. Fernipr. 712. Naturreiner Rotwein vorzüglicher Krankenwein die Flasche Me..—, Franz Jos. Müller Achersir. 18. Fernipr. 712. Steinhäger##Pett ist Gift! lowie atte Beleuchtungskörper für Efektrisch Gas Spiritus Petroteum — Instatkationsgeschäft— 9. 9. Brehm Tek. 877. Rcherstraße—6 urkönig per Liter=Krug Mr..76. empfieblt alles in Flaschen, sowie ausgemessen in jedem kleineren Quantum Franz Jos. Müller Acherstraße 18 Fernsprecher712. Feinen alten Tokayer-Wein aus dem Tokaver=Wein=Gebiei (Hochgewächse) in Originalslaschen zur Stärlung für Kranke und Schwache die ¼ Fl. von M..00; ½, Fl. M..50; ¼ Fl. M..00 an bis zu den bochfeinsten Gewächsen empfieblt Franz Jos. Müller Acherstr. 18. Zernspr. 212 Van Houten's Cacao per Dose von M..80. Bensdorp’s Cacao per Paket von Mi..60. empfieblt Franz Jos. Müller Acherdr. 18. Fernpr. 712. Er-Auheidhgr.logeuisgatel Ferdinand Gräf, Rosental 66. Arbeiten im Tagelohn werden bei billiaster Stundenberechnung mit übernommen. Prima Referenzen. K W Ses en er Ueberall erhältlich. Jeder Haustrau empfohlen! ayette-Strickwolle undbertroffen in Haltbarkeit, Weichheit und Glanz, nicht fllzend, nicht einlaufend, empfichlt biligst J. Schmitz-Lennarz Markt 38/40. Ternsprocher 858. Fernsprecher 858. Blut=Roter Medizinal-Wein vorzüglich krättigend u. stärkend. Für Blutarme, Magenleidende, Kranke u. Gesunde ein Labsal und Bedürfuls ½ Sl. Mk..50. Franz Jos. Müller Acherstr. 18. Fernspr. 712. mit Brut, vernichtet radikal Rademachers Soldgeist. Patentgeschüezt Nr. 75198. Geruchu. farblos. Reinigt d. Kopfhaut v. Schuppen, beförd. d. Haarwuchs, verhüf. Zuzug v. Paraeiten Wichtig für Schulkinder, Tausende v. Auerkennungen. Fl. à M.— u..30 in den Drogerien und Apotheken. Hr. Anton, Stifts=Drogerie, Ecke Köinstr. u. Stiftsplatz, E. Höringer, Popvelsdorfer=Drogerie Cl.=Auau(sl., sof.Brunas Löwen=Drogerie,.Eiler, Nchfl. Drogerse Wenzelg., Rud Hoffmann, Central=Drogerie. Sterntorbrücke 16, Gerh. Jansen, Germanig=Drogerie, Burastr. 2, Joh. Rütt, Marien=Drogerie, Heerstr. 56, Dr. Jos. Schmitz Cölntor=Drog., Cölnstr. 63, Ad. Segschneider, Stern=Drogerie, Sternstr., H. Strube, Drogerie, Dreieck 4. Korpulente sterben früh! Feit mus der Mansch haben, um in den Tagen der Not davon zehren zu können: Aber die Natur hat nicht gowollt, daß die Monschen sich einen dicken Wanst anmästen gollen, Sie warnt daror durch Beschwerden# und rücht sich an jedem, der diese Warnungen unboachtet lässt, durch Krankheit 2 and frühon Tod. Herzschlag ist meist eine Feige von Herzverfettung. Zuriel Fott # zersetzt das Blut and wirkt wie Gift. Dabel ##ist eine Rückbildung des Fottes jetzt leicht und bequem zu erreichen. Keine Modizin, keine Massage, keino Hungerkur, keino Uebungen odor Strapazen sind dazu nötig, überhaupt nichts Schüdliches, und doch schmilzt das Fett dabel wie Butter an der Sonne. Port mit dem Fett! Die Kur beruht auf Anwendung der wirksamsten Minoralquellen. Folgender Brick, #unseren täglichen Anerkennungen eutnommon, als Beisplel für die glänzende Wirkung der Reaktol-Kur: Ich kann Ihnen mittellen, daß ich trotz unveränderter Lebensweise(ich osse und trinke sehr stark) nach Gebrauch der ersten beiden Brunnen bereites 11 Pfund an Gewicht verloren habe und daß ich mich körperlich bedentend wohler fühle als bisher. Der Stoffwechsel ist sohr gut, die Atemnot hat nachgelassen und der Blutandrang nach dem Gehirn ist ganz ver#schwunden: mir ist, als ob ich nicht nur #11 Pfund leichter, sondern auch 11 Jahre lünger geworden sei. ich werde dio Ausserst angenehm und vorzüglich wirken ie Reaktol-Kur natürlich fortsetzen und Ihr Präparat bestens empfehlen. Rochachtungsvoll Baumeister B Berlin O. Jeder, der zu stark ist und schlanker # werdon möchte, sollte sich sofort das intor#essante Bachlein kommen lassen, das soeben ## veroffentlicht worden ist, es heißt: „Die Wahrheil über Eatiettungskuren!!“ Es bringt allen denen Trost, die sich bisher vorgeblich bemüht haben, für Fett loszuwerden. Hier handelt es eich um koine Kurpfuscheret, sondorn um eine auf vernünftigen Lehron begründete und den wissenschaftlichen Forschungen entsprechende naturgemässe Methode. Die Reaktol-Kur kann wahrlich ale Losung der Frage nach einer unschadlichen Bntfettungskur bezeichnst worden. Fett ist eine Last, und man muß diosos abwerken, um gesund und froh zu werden. Dies kann Jetzt jeder enn und die Brkiarungen dafür worden in dem oben genannton Büchlein gegeben. Reaktol gratis. Zusammen mit dem wortvollen Buch wird ein Onantum Reaktol gratis und franko an jeden versendet, der darum an uns schreibt. Allgemeine Brunnengesellschaft m. b.., Berlin 8O 38. Abt. B. 120. Schöne Zähne und ganze Gebisse fertigen wir naturgeireu, auch o. Herausn, der Wurzel Zahnziehen faßt gänzlich schmerztos. Plombieren, Zahnreinigen. H. Piel u. Frau, Dentisten, Poppeisdorter Allee 48, Part. .—5, Sonntags—2 Uhr. coden=Anzeigen Totenzettet billig Theodor Wurm vorm. Max Herschel Nachs. Detail=Geschäft, Wenzelgasse 39. in allen Größen u. Einteilungen auf Lager Tressoronn Manerschränke in allen Dimen'., sowie Ausjührung aller in mein Fach einschlagenden Arbeiten, Revaraturen und Transvorte. Emil Weber Geldschrankfabrik Fernruf 1299. Kölnstraße 143. 200000 5000 2000 M. etc. kann jeder gesoinnen, der lich ein oder mehrere Glückslose der Coblenzer Wohltätigkeits-kotterie kauft. Ziehung beitimmt am 15. u. 16. Oktober Lose M..- 11 Los, a.#r. Porto und lalte 30 Big. empfiehlt und versendet Peter Linden, Felcke. Bonn Poststr. 2, Sternstr. 2. Kusernenstr. 1, Neue, Sternstr. Fornsprecher 140. anerkanntes Saatgut #g Ml. 24.—. 100 Vom Rheinischen Saatbauverein J. von Lochow Petkuser Saatroggen 1000 kg Ml. 230.—. Strube Equarehead Dickkopsweizen 100 big Ml. 27.—. 1000 kg Mt. 260.— empfehlt H. Rumler. Gut Ettenhausen, Post Stieldorf, Siegkreis. Fernzpr. Amt Bonn 1770. Station Beuel rechtsrbein, oder Birlinghoven,Prälteglereisenbabn. oI. Damen-Schreibtisch gegen Cassa billigst. Marft 96, 1 Treppe. Dochelegantes Echen Muik. Ablshiuus mit vohem Marmor für Spotpreis abzug. Marit 20,1 Treppe. Mirblanspfeisen Steintöpfe, Kochgeschirrei. Bunzlauer uairden. Glas=, Vorzellonu. Hotzwaren, Blumentövie u. Untersätz:„billige Fesigeschenle empfieblt Pet. Piel, Brückenstraße 39, an der Wenzelaasse, Heutegesle der eiestr. Pohn. Schöner Füllosen billig zu versguf., Jaadweg 26. Ein Kohlenbadeofen zwei Zimmerösen, 1 Kindecliegewagen zu verkaufen. Sebastianstraße 33. Dauerbrenner zu verkaufen. Kronprinzenstr. 22, 1. Eia. Dieschönsten von allen! lauten Sie am billigsten bei untennebender birma 1. BeuelTrichterlose Avporate, das beste, wasgeboten wird. Alte u. zerbrochene Platten nehme zum höchsten Freise in Zadlung. Löselnadein die besten Nadein der Welt. Betzings Musikwerke und Schallplattenvertrieb Bemel, Billverstraße. 30. bochelegant, fast neu, vorzüglich gebaut, hat billig abzugeben Josef Straßer, Euskirchen, Commernerstraße 4. Nur solange im Anbruch Rotwein vom naturrein, schwer sehr aut pro Liter.20 Mk. empfieblt Ernst Esser, Stmrockste 16. Teleps. 532 Machen Sie einen Versuch und Sie lassen sich sofort Ihre sämtlichen Flaschen füllen. Für Damen empfehle Rerorm=Belnnleider Bireetoire=Beinkleider der neuen Mode entsprechend Reina-Kofelt (Hemd und Beinkleid vereinigend) in Wolle, Merino und Baumwolle. J. Schmitz-Lennarz Markt 38/40. 2 unter Kontrolle d. bakteriologischen Instituts Bonn — à Liter-Flasche 22 Pfennig.— Josef Becker Gut Bayerhof-Hersel Telefon 2481 Ami Bonn Ein Blick in meine 30 Schaufenster genügt, um Sie von meiner Leistungsfähigkett rn überzongen, Stets Eingang von Neuheiten. Herm. Pollack D Bouus größtes Möbel- und Bettechaus. Franko-Lieferung.— Eigene Werkstatt Im Hause. •" Fornspr. 37. Mitglied des Rabatt-Spar-Vereina. Pelzwaren. Leistangsfühig. Pelzgeschäft mit nur eigen Fabrikatien lefert soine herverragond schönen Erzeugnisse jetst in der stlllen Zeit zu bedeutend ermäßigten Preisen. Auf Wunsch wird gern Zahlung in mehreren Raten gestattet. Tporme Austrahl der elegantesten Polze u. Nuffe. Spezialitätt Anfertigung eleg. Pelzjackette u. Horrenpelze nach Maß. Ang. unt. F. 436. a. d. Bxp. Jeite 10. Nr. 8072. 8. Oktober 1912 General- Anzeiger für bonn und Umgegend. Deutschlands indirekte Interessen. Ein Berliner Mitarbeiter, der Deutschlands Stellung zu den Balkanwirren vom Standpunkt unserer wirtschaft lchen Expansionsinteressen betrachtet, schreibt uns: Eine französische affiziöse Meldung erklärt, Europa könne wieder ruhig seinem üblichen Gewerbe nachgehen. Eine glücklich herbeigeführte österreichisch=russische Verständigung habe den Balkanfrieden gesichert und jede Gefahr eines Konfliktes der Großmächte beseitigt. Außerdem aber las man auch in der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung, nachdem Herr Poincaré sich als europäischer Sturmbeschwörer erwiesen, daß Deutschland an den Balkanwirren nur noch ein indirektes Interesse habe. Die Offenbarung hat einen besonderen Reiz schon rein formell, weil sie den österreichischen Andeutungen von weittragenden Konsequenzen Oesterreichs und Deutschlands ganz hervorragend sekundierte. Man wurde an Nibelungentreue und ähnliches erinnert, an die Tage von Buchlau, und mußte sich gegen den Argwohn wehren, es sei vielleicht ein übliches Omen gewesen, daß Bethmann und Berchtold sich zu verstehen suchten, wo Aehrenthal und Iswolski sich nicht verstanden. In der Vergangenheit hat Deutschland ein nur„sehr indirektes Interesse" am Balkan keinesfalls gehabt. Ganz abgesehen davon, daß Deutschlands führende Teilnahme am Berliner Kongreß mindestens für jene Zeit sein sehr direktes Interesse am Balkan dokumentierte, braucht man sich nur die starke wirtschaftliche Investierung Deutschlands im nahen Orient zu vergegenwärtigen, um den Beweis für sein direktes Balkaninteresse in der Vergangenheit zu haben. Außerdem zeugt für dasselbe schließlich auch wohl die Aera Marschall von Bieberstein, und es ist doch kein Irrtum, daß diese Verknüpfung der deutschen wirtschaftlichen Energie mit dem nahen Orient in der Gegenwart fortwirkt. Einiges von den Plänen aus der früheren Zeit unserer Orientbegeisterung haben wir ja preisgegeben, kaum indessen freiwillig, sondern dem Druck anderer Konstellationen weichend. Geblieben ist jedoch immer noch genug, um die Träger unserer wirtschaftlichen Expansion an ein recht starkes direktes Interesse Deutschlands zu gemahnen. § König Carol über die Balkanfrage. Man schreibt der Tägl. Rundschau: König Carol von Rumänien hat vor längerer Zeit sich über die Balkanfrage in einigen Sätzen geäußert, für deren wörtliche Wiedergabe ich mich verbürgen kann: „Die einzelnen Nationalitäten in Mazedonien sind unter türkischer Oberhoheit nicht so jämmerlich bedrückt als man glaubt. Die Bulgaren oder Serben als Herren würden ihren Widersachern, also allen anderen Nationalitäten, weniger freien Spielraum gewähren, als es heute die Türken tun. Das ist auch die Ansicht meiner Regierung, die wir in Konstantinopel lebhaft vertreten. Eine Autonomie Mazedoniens ist nur der erste Schritt zur Loslösung. Der Türke selbst, wenn ich von den Elementen der moralisch degenerierten Beamtenschaft absehe, ist mir immer sympathisch durch seine Männlichkeit, Ruhe und Ehrlichkeit gewesen.“ Sicherheitsmaßnahmen für die überseeische Personenbeförderung. Wie verlautet, findet am nächsten Dienstag, den 8. d. Monats zu Berlin im Reichsamt des Innern eine neue Konferenz über Fragen zur Sicherung der überseeischen Personenbeförderung statt. Die Betrachtungen werden in einem engeren Kreis stattfinden; und zwar werden im wesentlichen nur die Vertreter der beteiligten Bundesregierungen teilnehmen. Es handelt sich dabei um eine Aussprache über eine Reihe von Fragen, zum Teil furistischer Art, die im Laufe der Erörterungen der „Titanic"=Katastrophe und auch durch die amtliche englische Prüfung der Katastrophe aufgetaucht sind. Die Beratungen sind mithin als eine Vorkonferenz für die jedenfalls noch in diesem Herbst statfindenden Hauptkonferenz anzusehen, auf der die endgültige Stellungnahme der Reichsregierung für die internationale Konferenz, die ebenfalls noch in diesem Jahre in London abgehalten werden dürfte, festgestellt werden soll. s Ueber den Aufenthalt fremder Milltärpersonen in Irankreich wird in Bestätigung einer schon vor einigen Tagen von elsaß=lothringischen Blättern gebrachten Meldung wonach deutschen Offizieren der Aufenthalt in Frankreich nur unter Beobachtung gewisser Bedingungen gestattet sein werde, aus Paris offiziös gemeldet, daß in einigen Tagen ein Erlaß erscheine, der die Schutzzone feststellt, die fremde Offiziere ohne vorherige Ermächtigung nicht betreten dürfen. Die Maßnahme wird übrigens, da sie allgemeiner Natur ist, auch auf die Offiziere der anderen Nachbarländer, Belgien, Luxemburg, die Schweiz und Italien angewendet werden. Sie wurde bereits auf diplomatischem Wege den beteiligten Regierungen angekündigt. Diese hätten keinerlei Einwendung erhoben. * Der neue Telegrammtarif, der dieser Tage erschienen ist, bringt wieder eine Reihe von Gebührenermäßigungen. Diese erstrecken sich namentlich auf Stationen der afrikanischen Westküste und sind hier stellenweise recht erheblich. So ist die Worttaxe für Telegramme nach Togo und nach Dahomey um 1,35 Mk., nach fast allen Anstalten der Elfenbeinküste um 1,25 Mk., nach Kamerun um 70 Pfg. usw. herabgesetzt worden. Die Zahl der Länder, nach denen offene Uebersee=Telegramme zu halber Gebühr zugelassen werden, ist wiederum vermehrt worden; neu hinzugekommen sind u. a. Brasilien, die Argentinische Republik, die Kapverdischen Inseln, Madeira, Uruguay und verschiedene Plätze der afrikanischen Westküste. * 8 Wie die Aviatik zum„Flugwesen“ wird.... Der deutsche Luftfahrerverband, der offlziell die Rechte einer obersten Instanz in der deutschen Aviatik einnimmt, hat einen Ausschuß beauftragt, für alle Begriffe und Dinge, die im Flugwesen eine Rolle spielen, an Stelle der bis jetzt gebrauchten Fremdwörter deutsche Ausdrücke festzulegen, die zugleich einheitlich im ganzen Flugwesen, auf jedem Flugplatz, in jedem Flugzeugkatalog, bei jedem Wettbewerbungsausschreiben usw. gebraucht werden sollen. Der Ausschuß hat seine Tätigkeit jetzt beendet und die von ihm geprägten Ausdrucksformen haben nun sozusagen amtliche Gültigkeit für das ganze deutsche Flugwesen. Wir lassen im Nachfolgenden einen kleinen Auszug aus dem neuen Wortschaft des deutschen Luftfahrerverbandes folgen. Man muß jetzt sagen statt Aviatik— Flugwesen, Pllot— Flugzeugführer, Aeroplan— Flugzeug, Passagler— Fluggast, Propeller— Treiber, Chefpilot— Flugzeugmeister. Für den Ausdruck Motor hat man den fremdsprachlichen Ausdruck beibehalten, da er überall Bürgerrecht gewonnen hat. Es wird darauf hingewiesen, daß er in der Mehrzahl nicht die Motore, sondern die Motoren heißt. Sehr wesentlich ist es, daß mit diesen Verdeutschungsmaßnahmen der deutsche Luftfahrerverband auch Bestimmungen verknüpft, wonach die Dinge, die jetzt im Flugwesen gleichzeitig verschieden benannt wurden(z. B. Bestandteile eines Flugzeuges, die von jeder Flugzeugfabrik anders benannt wurden). nunmehr nach den von ihm festgelegten Ausdrucksformen einheitlich zu benennen sind, sodaß in dieser Beziehung in Zukunft keine Mißverständnisse mehr unterlaufen können. 8 Zur Tuberkulosebekämpfung. Auf der 19. Generalversammlung der Freien Vereinigung Badischer Krankenkassen in Bruchsat gab Dr. Jarosch, der Oberarzt der beiden großen badischen Lungenheilstätten Friedrichsheim und Luisenheim, eine Darstellung von staunenswerten Erfolgen eines neuerfundenen Heilmittels, des„Prophylacticums Mallebrein“ Das Heilmittel ist, wie der Namenszusatz ausdrückt, eine Erfindung des derzeitigen zweiten Vorsitzenden der Landesversicherungsanstalt Baden in Karlsruhe, des Geh. Rats Dr. Mallebrein, der früher Amtmann in Eberbach und anderen Orten war. Es ist jedenfalls interessant, daß diese Erfindung von einem Juristen gemacht wurde, der allerdings von jeher nebenberuflich chemische Studien getrieden und sich auf diesem Gebiete auch den Doktortitel erworben hat. Das neuerfundene Mittel zeigt vor allem vorbeugende und schützende Wirkungen, insbesondere gegen Krankheiten, deren Erreger durch Einatmen bezw. Eindringen in die Schleimhäute das Rachens usw. ausgenommen werden, wie dies gewöhnlich bei Influenza, Angina, Diphtherie, Keuchhusten, den verschiedenerlei Katarrhen und nicht zuletzt bei tuberkulösen Prozessen der Fall ist. Von größter Bedeutung ist die Wirkung des Mittels bei tuberkulösen Prozessen in der Lunge und im Kehlkopf. Je früher das Mittel zur Anwendung kommt, um so besser und sicherer ist der Erfolg. Bei doppelter Anwendung, Gurgeln und Inhalieren, zeigt sich bei nicht zu weit vorgeschrittenen Fällen oft schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit deutliche Besserung. Auch vorgeschrittene Fälle konnten zum Stillstand gebracht werden. Es unterliegt also keinem Zweifel, daß das„Prophylacticum Mallebrein“, im Kampfe gegen Infektionskrankheiten, insbesondere der Tuberkulose, von großem Wert ist. Die Heilerfolge, so führt der Arzt aus, seien glänzend. Sowohl das indiniduelle Verhalten als auch der Krankheitserreger selbst würden beeinflußt. * § Wie König Ferdinand mit Hilfe der Bokanik den Balkanbund vorbereitete. Zar Ferdinand von Bulgarten hat mohl als erster die Botanisiertrommel der Staatskunst dienstbar gemacht. Er leitete die Annäherung an Serbien mit einem„botanischen Ausflug“ in das südserbische Kapaonikgebirge ein, obwohl dort seltene Pflanzen weiter nicht zu holen sein sollen. Der beste Diplomat auf dem Balkan wollte dort sicher nicht die blaue Blume der Romantik brechen, und ebenso wußte er, daß dort keine Disteln für ihn wachsen. Er hielt diesen inoffiziellen Besuch auf serbischem Boden aber für die passendste Einleitung zu weiteren Schritten offizieller Natur. In der Sobranse äußerten sich bald darauf die bulgarischen Minister bei der Erläuterung der Thronrede in einer Weise, die erkennen ließ, daß man Serbiens Interessen fördern wolle, wenn dies auch Bulgarien nützen könne. Damit spann man den Faden weiter, der schon mehrfach angeknüpft war. So im Jahre 1897, wo eine Konvention zwischen beiden Staaten geschlossen wurde, und in den Jahren 1902 und 04, die gleichfalls zu Verhandlungen und zu einem Gehelmabkommen in Nisch führten. Bulgarien als die größte Militärmacht unter den kleineren Balkanstaaten erstrebte von jeher die Führung und ist jetzt auf dem besten Wege dazu, sie zu übernehmen. Nach dem dann erfolgten offiziellen Besuch beim König Peter, der der Dynastie Karageorgiewitsch endlich den heißersehnten Wunsch erfüllte, ein gekröntes Haupt im neuen Konak begrüßen zu können, konnte man mit einem bestimmte Ziele verfolgenden Abkommen zwischen beiden Ländern rechnen. Als Zar Ferdinand durch seinen Besuch den Bann, der auf König Peters„Besuchsfähigkeit“ lag, als anerkannter Souverän durchbrach und damit das Erstaunen Europas erregte, das den serbischen König bis dahin geschnitten hatte, wußte er genau, was er tat: er war sich der Sympathie Rußlands bewußt. Da ihm das Hemd näher sitzt als der Rock, handelte er im eigenen und russischen Interesse, wenn er sich als Protektor des Bundes aufspielt, und praktisch in dieser Hinsicht vorgeyt. Seine Politik segelt im russischen Fahrwasser, und er vergißt vor allem auch nicht für sein Land zu sor#en, das eine führende Stellung einnehmen soll. Von die sem Standpunkte aus muß man die Geschicklichkeit bewundern, mit der er operiert hat. * § Studenkenverbindungen in Amerika. Wenn auch die Korps, Burschenschaften und Landsmannschaften im deutschen Sinne in Amerika unbekannt sind, so gibt es doch an den Hochschulen der Vereinigten Staaten Verbindungen, die Im akademischen Leben eine ähnliche Rolle spielen wie sie. Es sind die sogenannten„Brüderschaften“, die sich gewöhnlich mit drei griechischen Buchstaben benennen. Darum heißen ihre Mitglieder auch die„Griechen“. Und die Studenten, die sich von den Verbindungen fernhalten, die„Wilden“ im deutschen Sprachgebrauch, werden als„Barbaren“ bezeichnet. Die„Brüderschaften“ sind eine Art von Geheimbünden mit seltsamen Aufnahmegebräuchen, die auch sonst ein gewisses mystisches Element pflegen. Nun macht sich in letzter Zeit eine starke Bewegung gegen diese Brüderschaften geltend. Besonders stark ist diese Bewegung aus der YaleUniversität, wo es kürzlich zu erregten Auftritten zwischen den Griechen und Barbaren kam. Auch der Leiter dieser Hochschule, Präsiden: Hadley, hat sich entschieden gegen die geheimen Gesellschaften ausgesprochen. Er meint, daß die Mitglieder der Brüderschaften in ihren wissenschaftlichen Leistungen hinter dem Durchschnitt zurückbleiben. Und do ihre Angehörigen sicherlich den übrigen Studenten an geistigen Fähigkeiten nicht nachständen, müsse diese Tatsache damit erklärt werden, daß sie weniger Zeit auf ihre Studien verwenden. Auf der Princeton=Universttät sind die geheimen Verdindungen schon seit längerer Zeit abgeschafft. Die ColumbiaUniversttät hat wenigstens versucht, den Gegensatz zwischen den einzelnen Bünden untereinander, und zwischen ihnen als Gesamtheit und den„Barbaren“, zu überbrücken. Man hat dort gewisse Zusammenkünfte eingerichtet, bei denen sich Angehörige der verschiedensten Brüderschaften treffen, und bei anderen Gelegenheiten speisen sogar„Griechen" und „Barbaren“ friedlich zusammen. gich in den Frauenhochschulen ist übrigens das Verbin dungswesen eingedrungen, und bei ihnen fehlt es gleichfalle nicht an entschiedenen Gegnern und Gegnerinnen des Systems. * 8 Die gepanzerken Stimmrechtlerinnen. Wie sich setzt herausstellte, hatten verschiedene der Frauenstimmrechtlerinnen, die kürzlich Mr. Llond Georges Versammlung in Llanystumdwy störten und dabei in rücksichtsloser Weise von der Menschenmenge behandelt wurden, sich mit einem gepanzerten Anzug ausgerüstet, der sie gegen die Ausschreitungen der Menge schützen sollte. Dieser Panzer war in sehr geschickter Weise angefertigt und hatte unter dem Oberstoff eine ganze Anzahl von scharfen Nadeln, deren Spitzen natürlich nach oben gekehrt waren. Man konnte sie von außen nicht sehen und nur fühlen, wenn man die Frauen etwas kräftig anpackte. Wie groß die Schwierigkeiten sind, um eine derartig gewappnote Frauenrechtlerin aus der Menge hinauszubugsieren, kann nur der erkennen, der diesen Versuch unternommen hatte. Die Anwendung dieses Panzers dürfte vielleicht auch zum Teil die Wut der Menge begrefflich machen, die sich an den scharfen Spitzen verletzte. Da der Panzer auch noch ziemlich dick war, so erlitten die Frauen am Körper wenig Verletzungen. Verschiedene im Maliser öffentlichen Leben bekannte Persönlichkeiten erhielten per Post als Andenken an den Ueberfall der Suffragetten Kleidersetzen und Telle von Frauenkleidung, die den Suffragetten bei ihrer gewaltsamen Entfernung vom Leibe gerissen wurden. Von Nah und Fern. Dransdorf, 7. Okt. hier starb die Witwe des Schneidermeisters I. Wüllenweber im Alter von 86 Jahren. Sie war die älteste Person im Dorfe und bis zuletzt noch rüftig im Haushalt tätig. Godesberg, 7. Okt. An dem Delegiertentag der rheinischen Zentrumspartei, der am Sonntag und Montag unter dem Vorsitz des Herrn Justizrat Trimborn hier stattfindet, werden die Abgeordneten Schiffer, Dr. Heß und Marx teilnehmen. Godesberg, 7. Okt. Am nächsten Freitag begeht Herr Direktor Prof. Otto Kühne sein 25jähriges Jubiläum als Inhaber des hiesigen Pädagogiums. Das Schulfest dürfte innerhalb der Bürgerschaft regem Interesse begegnen. ::: Godesberg, 7. Okt. In der Nacht zum Sonntag wurde in dem Roose'schen Landhause an der Bonnerstraße innerhalb kurzer Zeit der dritte Einbruchversuch gemacht, trotzdem das Anwesen von zwei Männern bewacht wird. Wie unsicher in letzter Zeit die Bonn=Godesberger Chaussee ist, sollte ein wackerer Zecher erfahren, der sich, um seinen Rausch auszuschlafen, im Straßengraben niedergelassen hatte. Zwei Strolche zogen dem bei„Mutter Grün“ so sanft Ruhenden die Schuhe aus, schnitten ihm die Hose auf und nahmen das noch nicht verkümmelte Geld nebst Schuhen mit auf die Wanderschaft. Dafür kam der biedere Friesdorfer diesesmal seines lautlosen Treppensteigens wegen ohne Gardinenpredigt davon. Einer der Straßenräuber sitzt bereits hinter Schloß und Riegel. (:) Godesberg, 7. Okt. In der Sitzung der hiesigen Ortsgruppe des Frauenverbandes referierte am Samstag Fr. Hagen=Köln über„Das Versicherungsgesetz für die weiblichen Angestellten und die Stellungnahme der Frauen zu demselben mit Berücksichtigung der bevorstehenden Wahlen.“ Anstelle der langjährigen und rührigen Vorsitzenden Frau Berta Lehn, welche demnächst von hier verzieht, tritt die bisherige zweite Vorsitzende, Frau Bächer. Schriftführerin ist Fräulein von Grote, Kassiererin Frau Ringsdorf: ein weiteres Vorstandsmitglied wurde in Frau Masor Longard gesunden. Professor Dr. Hashagen=Vonn wird im Frauenverband(Vereinshaus) im November und Dezember populär=wissenschaftliche Vorträge halten. ):( Godesberg. 7. Okt. Die Frau, die am Donnerstag in Mehlem von einer Kribbe in die Fluten sprang und ertrank, war eine seit längerer Zeit an Schwermut leidende Diakonissin von hier. :: Menden, 6. Okt. Der am 1. November zwischen den Stationen Beuel und Friedrich=Wishelmshütte zur Eröffnung kommende neue Bahnhof erhält mit Genemigung des Eisenbahnministers die Bezeichnung Menden(Bezirk Köln). Da das Dorf Meindorf der neuen Haltestelle ebenso nahe, wenn nicht näher wie Menden liegt, hatte man erwartet, daß der Bahnhof Menden=Meindorf bezeichnet worden wäre. (:) Stein an der Sieg, 7. Okt. Die Pferdeställe des Steinbruchbesitzers Kirschbaum brannten gestern vollständig nieder. Mit ihnen verbrannten große, über den Ställen lagernde Heuvorräte. Hennef, 6. Okt. Auf eine 25jährige Tätigkeit bei der hlesigen Maschinenfabrik Reisert u. Co. konnten dieser Tage die Herren Werkmeister Decker Bohrer Decker, Schmied Christian Becker, Schreiner Anton Krümer und Maschinist Neuhalfen zurückblicken. Aus diesem Anlasse veranstaltete die Firma am Samstag abend eine Festfeler. Seelscheld. 7. Okt. Im benachbarten Oberdorf hat sich ein zwölfjähriger Junge durch Erhängen das Leben genommen. Eitorf, 7. Okt. Von einem Automobil erfaßt und zur Seite geschleudert wurde gestern hier in der Siegstraße die Frau des Ackerers Bourauel aus Müllenacker. Die Frau trug schwere Verletzungen davon. Honnef, 7. Okt. Die heutige Sitzung der Stadtverordneten zur Festsetzung der Weinlese war beschlußunfählg. Die anwesenden Stadtverordneten besichtigten unter Führung des Herrn Bürgermeisters Brenig, sowie unter Zuziehung verschiedener Weinbausachverständigen die Weinberge, in denen die Trauben durch die Kälte der letzten Nächte viel gelitten haben. Die Lese beginnt sofort. ::: Linz, 7. Okt. Viele Ausflügler benutzten gestern die neue Bahn nach Seifen und fuhren bis Wiedmühle oder Neustadt, von wo aus sie durch den in der buntesten Farbenpracht stehenden Wald zum Rhein hinabwanderten. Rheinbrohl, 7. Okt. In den hiesigen Wäldern wurden in don letzten Tagen mehrere Kanitalhirsche erlegt, darunter ein Vierzehnender und ein Zwölfender. ::: Andernach, 7. Okt. Auf Veranlassung des hiesigen lottenvereins werden am kommenden Sonntag von den Gradewerken hier Ueberlandflüge veranstaltet. :: Artenheller 4. Okt. Dem Gutsbesitzer Klein von hier wurden etwa 5 Zentner Forellen gestohlen. •:: Ahrweiler, 8. Okt. Dem Postmeister Kleinsorgen von hier ist der Charakter als Rechnungsrat verliehen worden. Köln, 7. Okt. Der Vorstand des Deutschen Städtetages trat heute im Rathause hierselbst zu einer Sitzung zusammen. Zum Vorsitzenden wurde der Oberbürgermeister von Berlin, Exzellenz Wermuth, gewählt. Der wesentlichste Punkt der Tagesordnung war die Fleischteuerungsfrage. Der Vorstand nahm zu den Maßnahmen der Regierung Stellung und faßte folgenden Beschluß: 1. Der Vorstand kann es nicht als die Aufgabe der deutschen Städte ansehen, dauernd in die Preisgestaltung der Nahrungsmittel einzugreifen und Mängel der Wirtschaftspolitik durch kommunale Maßregeln.1631. gleichen; 2. der Vorstand nimmt an, daß die deutschen Städte unter Wahrung des vorstehend ausgedrückten grundsätzlichen Standpunktes und in Würdigung der vielerorts herrschenden Notlage geneigt sein werden, auf dem Boden der inzwischen von der preußischen Staatsregierung beschlossenen und von den andern Bundesreglerungen voraussichtlich gleichartig zu treffenden Maßnahmen eine Abschwächung der zur Zeit herrschenden Fleischteuerung zu versuchen. Nach den bisher vorliegenden Erfahrungen und Informationen glaubt der Vorstand allerdings, einen durchschlagenden Erfolg dieser Versuche bezweifeln zu müssen: 3. unter Hinweis auf diese Befürchtung beschließt der Vorstand, in einer erneuten Petition an den Herrn Reichskanzler darauf hinzuweisen, daß nach Ansicht des Vorstandes die notwendige dauernde Entlastung des Fleisch= marktes nur von der Einführung von gefrorenem Fleisch und damit von einer Aufhebung oder Milderung des§ 12 des Fleischbeschaugesetzes zu erhoffen steht: 4. der Vorstand wird in Kürze nochmals zusammentreten, um über den Ersolg der bisherigen Maßregeln und etwaige weitere Maßnahmen zu beraten.— Als Ort der Tagung für den nächsten deutschen Städtetag wurde wieder Köln gewählt. * Köln, 6. Okt. Gestern schloß im Kolpinghaus der britte Soziale Kursus für Studlerende mit zahlreichem Besuche und wirkungsvollen Ausführungen des Leiters des Sekretariates sozialer Studentenarbeit. Es waren siebzig Studierende anwesend. Weitere Kurse sollen in mittleren und größeren Städten während der nächsten Ferien und versuchsweise in Universitätsstädten auch im Semester abgehalten werden. * Köln, 7. Okt. Gestern vormittag fand man im Dam im südlichen Seitenschiff unter einer Bank die Leiche eines drei bis vier Wochen alten Kindes männlichen Geschlechtes. Die heutige Nummer umfasst 12 Seiten.“ besesteerseeeeeeoteecbesseeebseneen beceneerebebenneene 5 Aus Bonn. Vonn. 8. Oktober = Universität. Wie wir bereits gestern melden konnten ist Professor Dr. med. Bernhard Schöndorfs, Privatdozent für Physiologie an der hiesigen Universität, zum Abteilungsvorsteher am phystologischen Institut ernannt wor. den Geboren 1865 zu Mülheim a. Rh, studierte Schöndorff in Bonn, München und Berlin, besonders als Schüler des Bonner Physiologen Pfliger, und erwarb 1890 die Doktotwürde mit der Dessertation:„Never den Einfluß des Wasiertrinkens auf die Ausscheldung der Harnsaure" Seit dem Herbst 1891 ist Schöndorss alsAssistent am Bonner phystologischen Instltut tätig. Am 7. August 1897 habilitierte er sich eben da für das Fach der Physioiog;e auf Grund der Sch.ift„Ueber den Einfluß der Schilddrüse auf den Stoffwechsel.“ Im Jahre 1903 erhielt Schöndirff das Prädikat Praseisor Sein Arbeitsgebiet ist physlologische Chemie und Stoffwechselphysiologte. Die Fleischteuerungskommission hat auch für diese Woche wieder 32 Rinderviertel bestellt und den Kommissionär beauftragt, wenn möglich noch mehr zu liefern. Dei städtische Fleischverkauf auf dem Markt soll dann ebenfallbeginnen. In der vergangenen Woche war dies nicht möglich, weil kein Fleisch mehr vorhanden war. Holländisches Fleisch hat die Kommission nicht gekauft, weil der verlangte Preis, von 82 Pfg. zu hoch erschien. Städtisches Orchester. Für das für heute abend im Bonner Bürger=Verein angesetzte philharmonische Konzert ist ein Opern=Programm vorgesehen. Das Programm enthält eine Reihe von Auszügen aus den schönsten und beliebtesten Opern. Die Mittwochs in der Beethovenhalle stattfindenden philharmonischen Konzerte werden für die Folge in der 1. Abteilung symphonische Werke enthalten, um den im Berufsleben stehenden Musikfreunden denen der Besuch der bereits um 63 Uhr beginnenden Abonnements=Konzerte nicht möglich ist, Gelegenheit zu geben, auch solche Meisterwerke zu hören, die sonst nur in den Abonnementskonzerten vorgetragen werden. + Verein für National-Stenographie. Am Sonntag fand die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Dem vom Herrn Wassenberg erstatteten Jahresbericht durfte man nur Günstiges entnehmen; namentlich auch in Bezug auf die Unterrichtstätigkeit. Bei der Vorstandswahl wurden gewählt die Herren Bezirksfeldwebel Paul Raumann als 1. Vorsitzender, Hubert Wassenberg als 2. Vorsitzender. Der Verein ehem. Ulanen für Bonn und Umgegend eierte am Samstag abend im Hotel zum Stern sein 20. Stiftungsfest. Nach einer Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, Herrn Fink und einem flott gespielten Bühnenstück brachte Herr v. Eynern das Kaiserhoch aus. Unter Leitung des Herrn Kölzer trugen Mitglieder des Bonner Gemischten Chors in trefflicher Weise eine Anzahl Volkslieder vor. Herr Eschbaum überreichte den noch lebenden Gründern des Vereins, den Herren Fink, Brodam, Heß, Klein, Wahl, Jakobi, M. Dreesen, Engel, Aßenmacher, Lemmer und Tharan je ein Vereinsabzelchen mit der Zahl 20. Herr Hauptmann v. Amelunxen=Godesberg hielt in seiner bekannt humorvollen Weise eine Damenrede. Das Fest wurde verschönt durch gemeinsame Lieder und humoristische Vorträge. Eine Sammlung für die Kriegerwaisenhäuser ergab 40 Mt. Die Feier schloß ein ausgedehnter Ball. * Auf dem Athleten=Wettstreite des Bonner Stadt=Verbandes errang der Kraft=Sport=Verein 1910 Bonn=West folgende 20 Preise: Im Mittelgewicht Wilh. Hatterscheid 1. Preis im Ringen und 2. Preis im Stemmen. Im Leichtgewicht Heinr. Könings 1. Preis im Ringen, Christ. Müller 1. Preis im Stemmen, Heinr. Wiskoschil 2. Preis im Ringen, Ernst Hertel 5. Preis im Stemmen und 8. Preis im Ringen, Jos. Schüller Federgewicht 1. Preis im Ringen und 3. Preis im Stemmen, Peter Bubenheim, Peter Schmitz 1. Preis im Stemmen und 3. Preis im Ringen, Ferd. Gröll 2 Preis im Ringen, Joh. Krupp 5. Preis im Stemmen und 7. Preis im Ringen, Andr. Botchen 6. Preis im Stemmen. Leichtathletik 2. Klasse: Christ. Müller 1. Preis, Heinr. Könings 3. Preis, Ernst Hertei 4. Preis. Die Wintersagl wird schon wieder der Erde anvertraut; einzelne Roggensaat ist schon aufgegangen. Zum Schutze gegen Krähenfraß wird der Saatweizen von den Landwirten mit Karbin angemengt, dessen Geruch die Vögel von den Feldern abhält; die Keimkraft wird durch die Mischung in keiner Weise beeinträchtigt. ::: Winker im Oktober. Mit seinen schönen sonnigen Tagen hat uns der Oktober nebenbei schlimme Gäste gebracht: Nachtfröste, die nicht allein auf den rauheren Höhen, sondern auch im milden Rheintale richtiges Eis brachten. Jede Nacht fast hat Temperaturen von 2 Grad Kälte gebracht; gerade genug, um großen Schaden anzustiften. Vor Allem haben die Weintrauben darunter gelitten; im Rheintale wie an der Uhr sind sie stellenweise erfroren. Unter der Frostperiode leidet auch die Kartoffelernte, die im Gange ist; bei den Kältegraden erfrieren auch die Spätäpfel und Spätbirnen, die noch auf den Bäumen sind. Die Bäume werfen infolge des Frostes ihr Laub ab; fast einen ganzen Monat zu früh. Die bunte so stimmungsvolle Herbstflora in den Anlagen läßt traurig ihre Köpfe hängen, stirbt ab oder kommt nicht zur Entfaltung. In Ansehung zu erwartenden Schadens wird die Kartoffelernte nun von den Landleuten mit verstärkten Kräften und großem Eifer betrieben. Alle nur verfügbaren Leute. Groß und Klein, Jung und Alt, sind nun auf dem Lande hinter den Kartoffeln her, um die in diesem Jahre so reiche Ernte glücklich einzubringen. * Eine betrübende Kunde kommt von der Ahr. Die Fröste der letzten Nächte haben die Weinernte nahezu vernichtet. In der Nacht zum Sonntag fiel das Thermometer auf 4 Grad, in der Nacht zum Montag auf 8 Grad Kälte. Ueber die Hälfte des Ertrages ist vernichtet. In Mayschoß wurde am Sonntag sofort mit der Lese begonnen. Der Schaden, den der dortige Winzerverein allein erleidet, wird auf weit über 150000 Mark geschätzt. An der ganzen Ahr dürfte der Schaden weit über eine Million Mark betragen. Bei dem starken Frost sind auch an der Uhr die Kartoffeln teilweise erfroren und selbstverständlich auch alle Gemüse usw., was noch im Jelde stand. Einen solchen starken Frost zu so früher Jahreszeit hat man an der Ahr noch nicht erlebt. Die Winzer sehen trüb in die Zukunft, da die Vernichtung der Traubenernte, die so reich zu werden versprach, für sie manche Entbehrungen mit sich bringen wird. Auch von der Mosel kommen Nachrichten, daß die Weinernte durch die Kälte so gut wie vernichtet sei. Nur besonders bevorzugte Lagen können noch auf eine ziemliche Ernte hoffen. Die Lage sei geradezu trostlos und der Schaden belaufe sich auf Millionen, für einzelne Orte auf Hunderttausende. Auch die Gartenfrüchte sind Überall beschädigt worden. Vom Rhein wird das gleiche gemeldet. Den Winzern drohe eine Katastrophe. Und dabei versprach die Ernte gerade in diesem Jahre sehr reich zu werden. Das trockene Wetter der letzten Wochen hatte vieles, was der September nicht erfüllt hatte, nachgeholt. Und nun ein sob ches Unglück. Auch aus dem Rheingau wird berichtet, daß in der Morgenfrühe am 6. und 7. Oktober die Weintrauben zum größten Teil erfroren sind und daß dadurch unberechen 8. Oktoder 1972. General. Anreiger für Bonn ond Emgegens. str. 8072. Jene 11. barer Schaden entstanden ist. Man hatte die Trauben bis Allerheiligen hängen lassen wollen und hoffte der Qualität nach eine gute Mittelernte zu erzielen. Stellenweise sind die Trauben noch kaum in Wein übergegangen, sie müssen jetzt schleunigst gelesen werden. In den besseren Lagen wird es einen Mittelwein geben. X Das fruchtbare Jahr verleugnet sich in keiner Gegend und an keiner Frucht. Vom hohen Westerwalde wurde eins heute eine Brachrübe, dem schmackhaften Stielmus verwandt, zugesandt, die die stärksten und riesigen Eckendorser Runkelrüben noch übertrifft. Sie wiegt neun Pfund. Die Rübe ist auf dem Acker des Landwirtes Sterzenbach in Priestersdorf bei Uckerath auf dem Westerulb gratte Populär=wissenschaftlicher Zyklus. Gestern abend wurde die Reihe der dieswinterlichen populär=wissenschaftlichen Vorträge eröffnet. Als Redner war Herr Professor Dr. K. Saitschick aus Zürich erschienen. Der Vortragende beschäftigte sich mit„Richard Wagners Parsifal“ In seiner Einleitung erörterte er die Berechtigung des musikalischen Dramas und seine innere Notwendigkeit. Das Problem des Musikdramas wurde von dem Vortragenden unter Heranziehung der Werke unserer großen Klassiker Shalespeare und Goethe behandelt und die religiösen Motive des Wagnerschen Dramas zergliedert. Er suchte den ethischen Gehalt von Wagners Parsifal zu analysieren und die einzelnen Gestalten des Dramas, die Leidensrolle des Amfortas und das dämonische Wesen der Kundry zu charakterisieren. Ueber die Gestalt des Parsifal selbst wurde man dagegen nur kurz unterrichtet, sodaß anzunehmen ist, daß der Redner über diese, im Brennpunkt des Dramas stehende Gestalt, in seinem heutigen zweiten Vortrage eingehender sprechen wird. ): Jum Obermeisier der Bonner Friseur=Innung wurde anstelle des bisherigen Obermeisters Karl Bolt der Friseur Jakob Witsch gewählt. Letzte Post. * Berlin, 7. Okt. Der Reichskanzler ist heute füh hier eingetroffen. * Spala(Gouv. Petrikow), 6. Okt. Prinz Sigismund von Preußen ist zum Besuche des russischen Kaiserpaares hier eingetroffen. Ungarn angeregt worden sind, zielen hauptsächlich darauf hin, den von dem Ministerpräsidenten Poincaré in Uebereinstimmung mit Herrn Sassonow abgefaßten Wortlaut der Note in einem Punkte genauer zu umschreiben. Diese Note soll von den Gesandten Oesterreich=Ungarns und Rußlands als den Beauftragten Europas in Sofia, Belgrad, Athen und Cetinje vorgelegt werden. Sie stellt fest, daß die Mächte entschlossen sind, den Gebietsbestand auf dem Balkan aufrecht zu erhalten. Oesterreich=Ungarn verlangt, daß dieser Paragraph durch einen Zusatz vervollständigt werden soll, der vorsieht, daß die Mächte sich verpflichten, den Besitzstand des ottomanischen Reiches unangetastet zu lassen. Dieser Forderung wurde sofort von Poincaré und Sassonow beigestimmt, wie es ohne Zweifel auch bei den andern Mächten der Fall sein wird. Die Antworten Englands und Deutschlands auf die Mitteilung, die ihnen heute morgen gemacht wurde, werden voraussichtlich morgen bekannt werden. In diesem Falle würde der Schritt Rußlands und Oesterreich=Ungarns bei den Balkanstaaten im Laufe des Dienstags erfolgen können. Paris, 7. Okt. Graf Berchtold akzeptierte die französische Fassung, verlangt jedoch, daß ausdrücklich bestimmt werde, daß die Reformen auf keinen Fall der Integrität der Türkei noch der Souveränität des Sultans Eintrag tun und ferner, daß die Reformen jenen allgemeinen Charakter haben sollen, den Graf Berchtold in seinem Rundschreiben im August vorgeschlagen hat, endlich daß die Großmächte der Türkei nicht den Wortlaut ihres Uebereinkommens unterbreiten, sondern daß sie sich auf Grund dieses Uebereinkommens mit einem gemeinsamen Schritte in Konstantinopel begnügen sollen. Poincars telegraphierte nach einer Beratung mit Sassonow sofort an den französischen Botschafter in Wien, dem Grafen Berchtold bekannt zu geben, daß Frankreich und Rußland seine Bedingungen akzeptieren. * Halle, 7. Okt. Der Universitätsprofessor Dr. med. hermann Hildebrandt aus Halle, der am 14. September von Bozen aus eine Hochtour unternahm, ist seitdem verschollen. Man befürchtet ein Unglück. * Straßburg, 8. Okt. Der bayerische Ministerprüsident Freiherr v. Hertling ist zur Teilnahme an der Generalversammlung der Görresgesellschaft, deren Vorsitzender er ist, hier eingetroffen. * Wien, 7, Okt. Wie die„N. Fr. Pr.“ meldet, ist der Universitätsprofessor Hofrat Dr. Jakob Reiner heute abend im 58. Lebensjahr an Herzschwäche gestorben. * Prag, 8. Okt. In der Nacht zum 1. Oktober wurde eine schreckliche Mordtat verübt. In ihrer Wohnung in der Gärtengasse fand man die 45jährige Witwe Koblitz ermordet mit abgeschlagenem Kopf auf. Der Verdacht der Thterschaft richtet sich gegen den seit dem Mordtage verschwundenen 25jährigen Sohn der Getöteten, der seine Mutter schon wiederholt mißhandelt hatte. Er hat die Tar anschemend nach einer durchschwärmten Nacht begangen und seiner Mutter die Erspornisse geraubt. * Tiflis, 8. Okt. In Manglis wurde ein Postwagen überfallen, als er über einen Fluß setzte. Ein Fährmann und drei Polizeibeamte wurden getötet, ein Polizist und ein Postillon wurden durch eine Bombe getötet. Ein Reichspetroleum=Monopol in Sicht? * Berlin, 6. Okt. Wie der„Deutsche Telegraf“ von anterrichteter Seite erfährt, haben die vom Reichstage gewünschten Erhebungen über eine Monopolisierung des deutschen Petraleumhandels durch den Standart Oil Trust die Reichsregierung zu dem Entschlusse geführt, dem Plane eines Reichspetroleum=Handelsmonopols näherzutreten und eine Vorlage darüber ausarbeiten zu lassen. Mit einigen Parteiführern sollen auch bereits Rücksprachen stattgefunden haben. Polizeipräsident und Feuerwehr. * Berlin, 8. Okt. Der Polizeipräsident ersuchte die aktiven Mannschaften der Berliner Feuerwehr um eine Erklärung, ob sie dem Verein der Feuerwehrleute noch weiter angehören wollten. Auf den Feuerwachen wurde bekannt gemacht, daß jedem gekündigt werde, der bis zum 9. Oktober nicht aus dem Verein ausgetreten sei. Eine Anzahl Feuerwehrleute hielt gestern eine Versammlung, und beschloß, dem Verein treu zu bleiben. Prozet Becker. * New=York, 8. Okt. Im Prozeß gegen den Voligefleutnant Becker begann heute die Auswahl der Beisitzer. Der Vorsitzende Richter drohte dem Hauptanwalt, er werde ihn aus dem Haale entfernen, wenn er die Beleidigungen gegen den Distriktsanwalt nicht einstelle. Das Gerichtsgebäude ist von einer großen Menschenmenge umlagert. Der Gerichtssaal wied bewacht, um das Eindringen von Personen mit verborgenen Waffen zu verhindern. Tragischer Tod eines blinden Anwalts. * Krakau, 8 Okt. Der 62jährige Advokat Dr. Zapewski stürzte bei einem Plädoyer zu Boden und war sofort tot. Er war seit Jahren blind. Von seinen Angestellten ließ er sich die Akten vorlesen und führte dann die Verhandlungen nach dem Gedächtnis. Eine französische Rote. Paris, 7. Okt. Die Agence Havas veröffentlicht folgende Note: Ministerpräsident Poincaré hatte heute vormittag mit dem russischen Minister des Aeußern Sassonow eine Unterredung, in der er die Antwort Großbritanniens mitteilte, aus der hervorgeht, daß das Einvernehmen zwischen den Mächten über die Bedingungen hergestellt ist und daß unterdessen sowohl bei den Balkanländern als in Konstantinopel Schritte unternommen werden sollen. Sassonow telegraphierte den Vertretern Rußlands bei den Balkanstaaten, sie möchten sich mit ihren österreichisch=ungarischen Kollegen ins Einvernehmen setzen, um gemeinsam, und sobald wie möglich, den verabredeten Schritt zu unternehmen. Bei der Pforte werden die Vertreter der fünf Mächte in Konstantinopel den verabredeten identischen Schritt tun. * Aus Berlin, 7. Okt. wird der Köln. Zt, gemeldet: Nach gewissen Anzeichen ist anzunehmen, daß die Balkanmächte, besonders Bulgarien, nicht vor dem Ende dieser Woche zu Feindseligkeiten übergehen werden. Das gäbe die Hoffnung, daß die Erklärung der Mächte noch rechtzeitig vor dem ersten Kanonenschuß erfolgen wird. Was nun das Vorgehen der Mächte betrifft, so sollen bei den Balkanstaaten Rußland und Oesterreich=Ungarn im Namen Europas die Erklärung abgeben, und darauf soll in Konstantinopel durch die Mächte eine Gesamtmittellung erfolgen. Der heutige und vielleicht auch noch der morgige Tag sind den Verhandlungen über die Abänderungsvorschläge gewidmet. Lokalisierung der Balkankrise? * Berlin, 7. Okt. Wie der„Deutsche Telegraf“ aus gut unterrichteter diplomatischer Quelle vernimmt, haben die Kabinette sämtlicher Großmächte in bindender Jorm ihre Zustimmung zu der Jormel erklärt, die dem gemeinsamen Vorgehen gegen die Balkanstaaten zu Grunde gelegt werden soll. Ganz unabhängig von allen Sonderverhandlungen kann die erfreuliche Tatsache festgestellt werden, daß sämtliche Mächte einmätig ihren festen Willen bekundet haben, den Krieg mit allen Mitteln auf den Balkan zu beschränken. Die Gefahr europäischer komplikationen darf daher als beseitigt gellen, denn in Bezug darauf haben sich die Großmächte, wie sich deutlich ergeben hat, völlig in der Hand, während sie, was für die Verhinderung des drohenden Krieges ausschlaggebend ist, die kleinen Balkanflaaten nicht in der Hand haben. annehmen können, wenn die Friedensaktion der Mächte nicht durch gegenseitiges Mißtrauen in ihrer Wirkung von vornherein abgeschwächt würde. Einer Mächtekoalition gegenüber, die fest entschlessen, wäre, unter keinen Umtständen den Statusquo auf dem Ballan zu verändern und die Selbständigkeit der Türkei anzutasten, hätten die kleinen Balkanstaaten nie eine deftige kriegerische Agitation entfalten können, denn an den an und für sich gewiß ehrlich gemeinten Mahnungen der einzelnen Regierungen zum Frieden hat es bisher nicht gefehlt, und daß sie den Wünschen der nichttürkischen Bevölkerung in den türkischen Provinzen nach Möglichkeit Rechnung getragen wissen wollen, das weiß auch die Türkei längst. Sie hat jetzt wieder das Präveniere gespielt und erklärt, daß sie den Artikel 23 des Berliner Vertrages durch die Erfüllung des im Jahre 1880 bereits beschlossenen Gesetzes ausführen wolle. Damit ist, wenn die Absicht ehrlich durchgeführt wird, der ganzen Unruhe der letzten Woche der Boden entzogen, und man sollte meinen, die Balkanstaaten könnten wieder abrüsten und abwarten, wie die Türkei ihr Versprechen ausführen und wie die Großmächte das Aufsichtsrecht, das ihnen auf Grund des Berliner Vertrages zusteht, ausüben würden. Man muß aber mit der Möglichkeit rechnen, daß, nachdem einmal die Dinge gewissermaßen auf die Spitze des Schwertes gestellt sind, es dennoch zum blutigen Austrag des Streites kommen werde. So schnell, wie die ungestümen Dränger in Sofia es wünschen, werden sich ja auch die Reformen in Mazedonien nicht durchführen lassen, und selbst wenn die Kleinstaaten im Prinzip ihrer Genugtuung über das Entgegenkommen der Türkei Ausdruck geben, so können sie doch im einzelnen, was die Ausführung und ihre Ueberwachung anlangt, Bedingungen stellen, die das eben mit vieler Mühe zustande gekommene Konzert der Mächte wieder auseinanderbringen und damit eine Lage schaffen, die zu entwirren selbst gewiegte Diplomaten bezweifeln. Dann wäre eben der Krieg doch unvermeidlich, und das Schwert müßte entscheiden, ob die Türkei imstande ist, aus eigener Macht ihren Besitzstand zu verteidigen und damit die Vorbedingung für eine friedliche Entwicklung zu schafDie Gefahr, daß dabei einzelne der Großmächte in fen. Die Erfahr den Konflikt mit hineingezogen werden und daraus sich unter Umständen ein europäischer Brand entwickeln könnte, bliebe bei einem solchen Vabanque=Spiel bestehen. Die nächsten Tage müssen die Entscheidung über Krieg und Frieden bringen. Die Haltung der Sobrause. * Sofia, 7. Okt. Die Sobranje hat allen ihr vorgelegten Gesetzentwürfen endgültig zugestimmt. Sodann nahm die Sobranje durch Zuruf die Antwort auf die Thronrede an. Die Antwort hat folgenden Inhalt: Die Abgeordneten würdigen die wichtigen Ereignisse, die die allgemeine Mobilmachung der Streitkräfte des Königreichs herbeigeführt haben, und als logische Folge die Erklärung des Belagerungszustandes. Sie werden in diesen für das Vaterland so entscheidenden Augenblicken der Regierung ihre Unterstützung leihen. Die Volksvertretung wird alle Vorschläge und Unternehmungen der Regierung prüfen. Sie erklärt, daß die bulgarische Nation, wenn es sich um die Verteidigung der Würde und der höchsten Interessen Bulgariens handelt, in ihrer Gesamtheit mit ihren um den Thron gescharten Vertretern auf dem Altar des Vaterlandes alle unvermeidlichen Opfer darbringen wird. Während der kurzen Pause, die dem Schluß der Sitzung vorausging, stimmten zahlreiche Abgeordnete die Nationalhymne an. Die Abgeordneten haben zugunsten der Armee zum Ankauf von Militärflugzeugen auf ihre Diäten verzichtet. Während der Sitzung wurde der Beschluß, zur Wiederherstellung einer regelmäßigen Verbindung mit dem Westen täglich einen Zug von Sofia nach Rustschuk verkehren zu lassen, bekanntgegeben. Der Betrieb wird jedoch erst in einigen Tagen beginnen, vorausgesetzt, daß keine unvorhergesehenen Zwischenfälle eintrsten. Stockung des Orient-Expreßverkehes. * Berlin, 8. Okt. Aus amtlicher Quelle wird mitgeteilt: Infolge der Unruhe auf der Balkanhalbinsel verwird jede Veranlassung zu einer Forderung an die hohe Pforte genomnten, denn diese bewilligt im vorhinein alles was die liebe Seele nur zu begehren vermag. Jetzt bleibt also, um den Frieden zu erhalten, nur noch ein Druck auf den Balkanbund übrig. Ueber diesen dip lomatischen Meisterstreich ist man in den Kabinetten einfach verblüfft, in den Hauptstädten des Balkans aber beginnt die Volksseele zu„kochen.“ Da habe man die alte Taktik: immer hinhalten, nicht halten! Diese Türkenmanier sei nur mit der Waffe zu korrigieren. Das Gesetz von 1880, das 17 Titel und 450 Artikel enthält, gewährt allen Provinzen einen eigenen Landtag mit ausgedehnten Befugnissen, dessen Beschlüsse, soweit sie nicht in das Reichsrecht eingreifen, der Sultan bestätigen muß. Die Justiz ist unabhängig von der Verwaltung, die Oeffentlichkeit des Verfahrens obligatorisch, die Gerichtspräsidenten und Appelationsräte sind unabsetzbar, die Zeugen aller Nationalitäten und Religionen einander gleichgestellt. Das Recht des Sultans, Untertanen in fremde Provinzen zu verbannen, wird aufgehoben. Die Steuereinkünfte jeder Wilajets kommen zunächst ihm selber zugute, nur ein gewisser Ueberschuß gebührt der Reichskasse. Selbstverständlich werden auch die„allgemeinen Menschenrechte“ anerkannt, insbesondere die Gewissens= und persönliche Freiheit. Eine zahlreiche, von Konstantinopel verhältnismäßig unabhängige Gendarmerie sorgt für die Durchführung der Gesetze. Man kann sich lebhaft vorstellen, mit welch ingrimmigem Behagen Sultan Abdul Hamid am 27. August 1880 diese Ausarbeitung empfing, unterzeichnete und gleichzeitig bei Gefahr der Verbannung und Vermögenskonfiskation ihre Anwendung allen getreuen Untertanen verbot. Sie kam in der Tat sofort in den Papierkord, blieb dort, und die Großmächte kamen wohlweislich auf die Geschichte auch niemals mehr energisch zurück. Sogenannte„Vorstellungen“ sind zwar wiederholt gemacht worden; ihr Schicksal ist bekannt. Zwar konnte der Sultan es nicht mehr so machen, wie einst Johann der Grausame in Rußland, der eine„christliche Vermahnung zum Frieden“, die das heilige römische Reich deutscher Nation an ihn gelangen ließ, damit beantwortete, daß der Gesandte auf seinen Befehl 25 aufgezählt erhielt. Der Sultan blieb immer höflich, sein passiver Widerstand aber war, nichtsdestoweniger unerschütterlich. Wie sollte er, der Padischah, sich auch in seine innere Politik dreinreden lassen? Das gestattet doch umgekehrt keine andere Macht. Also tat er nichts und verließ sich stets auf die Uneinigkeit der europäischen Staaten. Die trat noch im selben Jahre 1880 glänzend in die Erscheinung, wo auf Englands Vorschlag eine allgemeine Flottendemostration gegen die Türkei stattfand. Die Flotte ging sang= und klanglos wieder auseinander. Fürst Bismarck kühlte die Hitze Englands durch den kalten Wasserstrahl ab, daß der Berliner Vertrag von 1878 im Protokoll vom 11. Juni ausdrücklich bestätigte, daß den Mächten keine Kontrolle über die Türkei zustehe und daher eine Exekution erst recht untunlich sei. So steht es auch noch heute. Das blanke Recht ist unstreitig auf Seiten der Türkei, und es hängt alles von ihrem guten Willen— oder von der Neuregulierung durch einen Balkankrieg ab. Den will man verhindern. Nun gut, dann muß man sich aber auch darauf gefaßt machen, auch fürderhin auf einen dickbauchigen Papierkorb angewiesen zu sein. Hier aber wollen die Balkanmächte entschieden nicht mehr mit, und da haben wieder sie durchauf recht, wie männiglich ihnen zugestehen wird. Luftschilfahrt. * Frankfurt, 8. Okt. Das Luftschiff Viktoria Luise zeigt heute früh zu einer Gesellschaftsfahrt auf, an der der Großherzag von Hessen und Prinz Friedlich Karl von Hessen mit ihren Familien teilnehmen werden. * * Mailend, 8. Okt. Auf dem Flugfelde Gallarata ist gestern der Leutnant Gordesco mit einem Passagier aus einer Höhe von 20 Meter abgestürzt. Sein Passagier der Mechantker Piccoll, wurde sofort getötet. Gordesco trug leichte Verletzungen davon. Die Kriegsgefahr auf dem Balkan. * Konstantinopel, 7. Okt. In der Provinz dauern die Versammlungen zugunsten des Krieges fort. Gegen 3000 grlechische Reservisten sind nach Athen abgereist. Zahlreiche andere griechischellntertanen verlassen die Stadt. * Wien, 7. Okt. Wie die Neue Freie Presse aus Ceitinse meldet, befinden sich die Aufständischen im Barane im Kampfe mit türkischen Truppen. * Wien, 7. Okt. Der russische Botschafter von Giers ist heute vormittag nach Berlin abgereist. * Der französische Vorschlag. * Paris, 7. Okt. In der heute morgen in Paris eingetroffenen Antwort erteilt das Wiener Kahlnett seine Zustimmung zu den Vorschlägen, die von der französischen Regierung ausgegangen sind. Die unerheblichen Aenderungen, die von Oesterreich= Von Rah und Fern. : Mehlem, 8. Okt. Gestern wurde hier die Leiche eines jungen Mannes gelandet, die bessere Kleidung trug. Sie wurde in das Leichenhaus gebracht. * Köln, 7. Okt. Das hiesige Spitzen=Engroshaus I. Merkehren der Orient=Expreßzug und der türkische Non= seid u. Herz verteilte anläßlich der Verlegung seines Beventionalzug auf türkischem Gebiet nicht mehr. Die triebes an die Angestellten als besondere Zuwendung 12 000 bisher über Serbien—Bulgarien zu leitende Post für die Depeschenwechsel zweier Kaiser. Petersburg, 8. Okt. Wie in hiesigen politischen Kreisen verlautet, soll in den letzten Tagen ein direkter Depeschenwechsel zwischen Kaiser Franz Josef und dem Zaren stattgefunden haben, der von ausschlaggebendem Einfluß auf die Gestaltung des politischen Einverständnisses der russischen und österreichischen Politik war. * Der Erfolg in Sofig zweifelhaft. Paris, 7. Okt. Die Aussichten der Mächte für den Erfolg in Sofiascheinen sehr trübe zu sein. Man meldet dem Temps von dort, daß die Nachricht von dem Plan eines Eingreifens der Mächte großen Unwillen erzeugt habe. Man glaubt, daß ein Zusammenarbeiten mit Oesterreich und Rußland keinerlei guten Erfolg verspreche nach den in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen. Von zuständigster Seite wird dem Berichterstatter des Temps in Sofia versichert, daß das Einschreiten zur Verhinderung des Krieges nutzlos sein würde. Ueber die Stimmung in Sosia gibt der Berichterstatter des Temps folgendes Bild: Banden von Mazedoniern ziehen singend umher. Artillerie=Regimenter sind mit bekränzten Geschützen ausgerückt. Die Bevölkerung hat abrückende Insanteriereglmenter mit Blumen überschüttet. „Einigkeit“ der Mächte und Krlegsgefahr. * Aus Berlin. 8. Okt., schreibt man der Frankf. Zig. zu der erzielten Einigkeit der Mächte, hinsichtlich gemeinsamer Schritte in der Balkankrise: England, dessen Zustimmung am längsten auf sich worten ließ, hat sich den übrigen Mächten angeschlossen, und so können morgen bereits in Sofia, Belgrad. Alhen und Centinje die Gesandten Rußlands und Oesterreich=Ungarns als Mandatare Europas zum Frieden mahnen; in Konstantinopel werden die Botschafter Oesterreich=Ungarns und Rußlands das gemeinsam mit den Botschaftern Frankreichs, Deutschlands und Englands tun. Man wird dann auch wohl den Wortlaut der Vorstellung erfohren, die Herr Poincaré mit so vieler Mühe zustande gebracht hat. Ueber den Erfolg einer derartigen Aktion darf man sich ülbertriebenen Erwartungen nicht hingeben Man weiß in Konstantinopel so gut wie in den Hauptstädten der Balkanstaaten, daß es mit der Einigkeit der Mächte nicht weit her ist. Die Lage hätte so überhaupt eine kritische Gestalt nie Türkei und aus der Türkei wird deshalb über Rumänien geelek. Belagerungszustand über die Türkei“ * Konstantinopel, 8. Okt. Der Belagerungszustand wurde über Konstankinopel und die ganze europäische Türkei verhängt. * Athen, 8. Okt. Bis heute nacht um.30 Uhr war weder hier noch in Belgrad ein Schritt der Großmächte erfolgt. Der Ministerrat dauert noch fort. Sprengung des Balkanbundes? * Konstantinopel, 7. Okt. Die serbische, griechische und montenegrinische Diplomatie scheint geneigt, sich mit dem gestrigen Zugeständnis zufriedenzugeben, dagegen wünscht Bulgarten offenbar mehr. Sollte sich dies bestätigen, so ist vielleicht die Sprengung des Valkanbundes zu erwarten. triebes an die Angestellten als besondere Zuwendung 12 000 Mark. Gleichzeitig erhöhten die Inhaber aus Anlaß der sechzigjährigen Geschästsjubiläums der Firma den Personalstiftungsfonds um den gleichen Betrag, so daß derselbe nunmehr 100000 Mark ausmacht. * Diez, 7. Okt. Die Kälte hat zugenommen. Aus dem Lahntal werden von der letzten Nacht 5, vom Westerwald 7, von höheren Stellen sogar 8 bis 9Grad gemeldet. Breslau, 7. Okt. In der Nähe von Oppeln wurde dicht am Bahndamm die Leiche einer jungen unbekannten Frau gefunden, die zweifellos ermordet worden ist. In den Taschen der Toten fand sich eine Postkarte, die an einen Herrn Thiele in Berlin, Potsdamerstraße 33 III. gerichtet war. Die Karte ist am 30. September in Breslau zur Post gegeben worden. Man nimmt an, daß der Mörder diese Karte der Toten zugesteckt hat, um die Polizei irrezuführen. In Berlin wohnt ein Herr namens Thiele im Hause Potsdamerstraße 33 nicht. Liegnitz, 7. Okt. In Guhrau in Schlesien hat der 70. jöhrige Veteran Vogt wegen Nahrungssorgen und mißlicher Familienverhältnisse Selbstmord verübt, indem er sich am Grabkreuz seiner verstorbenen Frau erhängte. Reformen. (Eigener Drahtbericht.) Berlin, 8. Oktober. Allah ist groß, aber noch größer sind die Türken im passiven Widerstand. Wie eine ewige Krankheit schleppt das Reformbegehren der Mächte sich fort, immer wieder sagen die Türken bereitwillig alles zu, und immer wieder kommen die Versprechungen in den duldsamen Papierkorb. Dort ruht schon mehr, als in einem Jahrhundert erledigt werden kann. Aber nun haben die Türken darin wieder einmal herumgekramt und ein wundervolles Stück Papier, wie geschaffen für den gegenwärtigen Augenblick, geriet ihnen in die Hände: der Reformentwurf vom 27. August 1880, d. h. das„Gesetz für die Wilajets der europäischen Türkei“, das damals von der internationalen Kommission entsprechend der Forderung des§ 23 des Berliner Vertrages ausgearbeitet und vom Sultan sogar sanktioniert worden war. Zur Anwendung aber ist es nie gekommen. Jetzt präsentieren die Türken diesen längst verfallenen Wechsel als Sicherheit: jetzt wollten sie, versprechen sie wieder einmal, diese Reformen durchführen. Niemand aber darf sich wundern, wenn angesichts dieses Angebots die Balkanstaaten einen Wutanfall bekommen. Konnte die Türkei die Angelegenheit vom Jahre 1880 bis heute verschleppen, so wird es ihr auch wohl möglich sein, weitere zweiunddreißig gesegnete Jahre Papierkorbruhe anzuschliehen. Der Schachzug der türkischen Regierung ist nicht ###, ist geradezu ideal. Der Grunne der Brohreächte Geffentliche Wetterdienststelle. Metsorelogisches Observatorium Aschen. Nebenstelle Vonn. Nördl. Breite 50 44°. Oestl Lunge v.(. T 6. Sechöhe 64 u. Ortsseit 31 min. 37 sec. aurück gegen Mitteleuropdische Zeit. Ausgabe 8. Oktober, 8½ Uhr vormittags. Nechdruck verbeten Beobachtungen zu Vonn. Niederschlag getallen in den letzten 24„.0 min *) Die Baromgterstände sind auf O., Normalschwere(geographische Breite 451 und Mecresspiegel reduziert. * Wetteraussichten für Vonn und Umgegend bis Mittwoch abend: Anhalten des trockenen meist heiteren Wetters, tagsübe. etwas wärmer, nachts Frost, Bewölkung leicht zunehmend Wasserstand(am Pegel in Centimeter). Beobschtungszeit: Ruhrort 7 Uhr vorm., die übrigen Stationen 12 Uhr mittags. Peselstendt Weder serns buit anr Sien un 00 um Seite 12. Itr. 8072. General- Anzeiger for Bonn and Umgegend. 6. Oktober 1912 Freiwillige zu Einzig. Am Montag, den 14. Oktober d3. Js. vormittags 9 Uhr, läßt Herr Stuckateur P. Claßen zu Sinzia in seinem Hause daselbst. Kölnerstraße 10. seine sämtlichen Mobilargegenstände. als eine moderne Schlafzimmereinrichtung, ferner 2 Betton, 1 Kommode, 1 Bertikow. 2 irische Oefen. Waschkommoden, 1 Salontisch und sonstige Tische. 2 Bücherschränke. 1 Nähmaschine, 1 Wecksapparat mit Gläser, Stühle. Bilder, Spiegel. und sonstige Haus= und Küchengeräte offentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigern. Lavallée. erichtsvollzieher in Sinzig. Mik. auf gute 2. Hyp. gesucht. Off. u. A. N 78. an die Erped. 59000 Murh gegen gute 1. Hypothek gesucht. auf prima Objekt in der Nähe Bonns.(Taxe 82000 Mark.) Off u. E. 50 an die Erped. Auf ein Obielt in bener Lage von Beuel wird eine Hypothek in Höbe von 10000 Mull an 1. Stelle sof. gesucht. Gefl. Off. unter D. F. 4512, an die Erp., Solventen Pers. empfehle ich meine streng reelle Darl. u. # dyp.=Verm. Karl Vogel, Alexanderstr. 11. Beste Empf. 10—12,000 Mark Hypotbek auf autes Geschäftsund Wohnhaus mit 3 Läden, in beier Lage Bonns, an 2. Sielle zu 5% von punktlichem Zinszahler gesucht. Offerten unter S. 496. an die Exped. Wer seint enem In enteur 1000 Mark auf 8 Mon. geg. hob Gew. Verm. verb. Off. u. E. 920. g. d. Erp. 2. Hypothek, 5% innerhalb der Hälfte der amtli v. Taxe zu sofort gesucht auf Geschäftshaus in gut. Lage. Gefl. Offerten unter L. 964. an die Expedition. von privater Seite als erste Hypothek von industriellem Unternehmen gesucht. Vermittelung von Agenten verbeten. Gefl. Angebote u. K 10. an die Erpedition erbeien. 11 000 Marn an 1. Stelle, ganz od. geteilt sofort auszuleihen. Off. unt. G. H. 3. an die Expedition. 26000 Marn an 1. Stelle auf eine ländl. Wirtschaft, gut. Objekt gesucht. Off. u. M. S. an die Erped. 10000 Ml. 2. Hypothek auf tadelloses Zinshaus in Köln hinter Sparkassen= hypothek von Mk. 42000 von pünktl. Zinsz. gesucht. Mietertr. M. 4600. O ff. u. M..46.d. Ern. von überraschender Bikkigkeit in Bomneneven,e.. Durch besondere günstige Umstände kauften wir von atterersten Fabrikanten einen sehr vorteithaften Posten akkerketzter Neuheiten in ** 5 und O* Kkeidern welche nach Erscheinen dieser Anzeige zum Verkauf kommen. Einige Beispieke. 3 Bortimente "er a. Zaterols 1P Er 33 gans moderne und befiebte Formen mit aparter Knopfgarnitur offen, und geschkossen zu tragen 176. 3 Sortimente 2 2r 33° 48 gans schicke, moderne Fagons aus engkischen Stoffen, und aus marinebkauem Kammgarn und Cheviots 276. durchweg auf Seide. Preiswerte Kostümröcke Preiswerte Unterröcke AAUT In feinster Lage von Beuel suche ich per sof. auf mein Ob 35000 Mi. bef., eine 2. Lvo. u. 3000 Ml. bint. 9000 Mk. an 1. Stelle. GeflOff. u. G. R. F. 5. o. d. ExpBeamtei, in sich. Stellg. sucht 250 Mark zu leihen, gegen monati. Rückg. ., ab 1. Febr. 1913 u. 30 V. Le.gebühren. Off. unter J. R. 119. an die Exped. Wer beteiligt sich an Aufschluss e. Quarzitlagers ev. Ankauf? Offerten unter Quarzit.“ an die Exped. Groses Lager von 36.00 Mk. an Tische——.50„„ Stühle——.50„„ Spiegel——.00„„ Vertikows—— 3500„„ Schränke—— 25.00„„ Kommoden—— 25.00„„ Schreibtiich nußb. 35.00„„ sowie sämtliche andere Möbel zu allerbillignen Preisen. Möbel=Magazin Jean Schröder Brückenstraße 32 und 21. Fernruf 1089. Volle Gafse seinste fette à Pfd. 63 Pf. Jeosat, Geflügeldof, Pokraten. Kunse fortwährend gut getr. Anzüge Schuhe, Wäsche Teppiche, Damenkleider Speicher krempel, verde, Möbel, zu staunend hohen Presen. Leopold Weise, Engestalutraße 1. Ponner StempelFabrik Rheingasselk Hch. Möller gear. 1885, lieiert nur anerkannt beste aus rein. Para=Gummi Stempel f. Behörden, Vereine u. Private z. d. billigsten Preiten. Mitglied d. vereinigten Deutichen Stempelfabri anten. Nehme noch Kundschaft für Lieserung von prima Gutsmitch direkt vom Gute an. Preis per Liter 20 Pfg. frei Haus. Reelle Bedienung zugesichert. Adreisen erbeten Linden, Burg Buschhoven, Pon Mohrenboven. Holländer u. guterb. Säulenofen billig zu verkaufen, Heerstr. 137a, 2. Et., Gesrockanzag mittl. Figur, auterb., billig zu verlauf. Riexanderstr. 18, P. hiesige Industrie à Zentner.50 Mark franko Keller, nur primo gesunde Ware. Joh. Sieburg. Fritzdorf bei Meckenheim. Eid emdter Hahnmest an ale Fetleisigen! Gibt es eine sieher wirkende, dabel nnschädliche Entfettungskur? Die Antwort Anden Sie in dem hochinseressanten Buch:„Mederne Entlettungekuren“, das ich vollig gratis versende. „Fettlelbigkeit int ein krankhafter Zustand. Durch das Pett werden die wicheigsten Organe, Herz. Nieren, Leber usw., in ihren Fanktionen bebindert.— Fettlelbigkeit verursacht#.fg Herz- und Nierenleiden, Zeckerkrankheit. Neurasthense, Aderverhalkung, Schlaganfall, Aschma usw. Fettlelbigkolt ist lebensgefahrlien. Korpeseate werden vor den Lebensversscherungen abgelehnt, da statistisch kn ze #### Lebensdau- r nachgewienen. Fenleibige werden— scheinbar gauz gesund— ort in der Blüte ihrer Jahre durch frehzeleigen Tod dahingeraft. Fettlelbigkeit ist hässlich, ein Mann mit Schmerbauch wirkt abstossend, eine Frau, die die quellenden Fettmassen müssam durch das Korsert einzwäng, lächerlich. Starke Hütten, starker Leib sind undsthetisch. Die Schrift:„Moderne äntfettungskuren“, gibt volle Aufklärung nach dem heutigen Stande der Wiesenschaft. Sie wornt vor schwächenden Hungerkuren, ei- schi dert die Gefahr:a der jodhahigen Päparate (Fucus vesicul.), die heute so vielfach angepriesen werden. Sie erfahren aus dem-chleln, wie man ohne Binneamen wertloser Pillen, ohne zißige Sabstanzen, ohne Hungerkuren oder strenge Diät, die docb hicht au dir Dauer durchführbar ist. in kürzester Zeit schlanke, elegante Figur bekommen kann. Diese neue Hethode von einem bekannten deutschen Arzt nach Jahrelangen exikten Versuchen ausgearbottet, wirtt mit einem Schlage alle bisherigen Bethoden über den Haufen. Das El des Kolumbus! wird mancher rufen, der sich mit allen möglichen Entlettungskuren bisher ohne Erfolg abgequalt und viel Geld für nutzlose Präpara-e zum Fenster hinausgeworfen hat, wenn er sicht, auf wie einfache Art ihm geholten werden kann. Ich versende die interessante Schrift über die neue Entfettungskur bis auf weiteres völlig gratis und franko, ohne jede Verpflichtung Ihrerseits. Keine unverlangten Nachnahmesendungen. Chemiker Kaesbach, Niewerie 31(Bez. Frankf. Oder). Große Auswahl in Erinor Eniden schwarz und farbig, in jeder Größe. Geschw. Lorscheidt Bonn, Markt 9. — Fernsprecter 1330.—) Raufe Gebrock= und SmolinaAnzuge. Paletots, Hosen, Schune. Militärkleider usw. W. Heymann Rbeingasse 32—34. Komme auch auverhalb. Weiß emgellierter fast neuer Herd und gebrauchter Küchenschrank umzugsbalber billig zu vertaufer, Römerstraße 205. 1 Adler= Fahrrad wenig gefahr., mit Freilaut und Rücktritt Zelttuch 913 Meter 1 gebrauchter Gasberd(Junker u. Ruh) sehr billig zu verk., Argelanderstraße 86, Part. Eichen Schlafzimmer mit Roßhaarmatratze billigst abzugeben, Brüdergasse 11. hei 139 cm br., Spiegelschrank. spottbillig, Brüdergasse 11. Schreikeratornien zu 7 Neubauten zu vergeben bei Uebernahme eines kl. Hauses Off. u. W. 3688. Exped. Fur Rekruten. Guterd. Mantel u. Waffenrock (Artill.) bill. zu verk., Breitestr.53. Watar K Eilt. Ellt! Eingetroffen: in schwarz und farbig, das Neueste der Saison, zu bekannt billigen Preisen. Blusen Großer Posten MusterBlusen in Wolle, Seide, Samt, Spitzen, Flanell, Velour, Trauer=Alusen z. staunend billigen Preisen. Gunteröche in Tuch, Wolle, Moiré, in den neuesten Farben enorm billig. Peize Große Auswahl in echten Steinmarder, Baummarder, echten###unts. skunks Opossum, Ne zmurmel, Bisam, Astrachan. Kehkanin, Musston zu bekannt billigen Preisen., UNUTTGT Den Empfang der Modett-Rüte, sowie der ketzten Neuheiten beehren sich anzuzeigen Kniont! 3. Platz wochentags 40 Pfg. Sha- Jno fesselndes Orama aus dem Leben in 3 Rkten Wessekstraße 2. Ein Gelegenheitsposten prima Straußfedern, Pleureusen billiast, Argelanderstr. 86, 1. Eta.“ (Ein kleiner Tenkingherd u. E ein Gasherd mit Backofen preiswert zu verkaufen. Helmboltzstraße 16. Oiansatuchd Josefür. 50, bezahlt reelle Preise für getr. Kleider, Schuhe, Möbel usw. Karte genügt. Knöllen zu verkaufen. Wolfstr. 20 D k. Aul für geer. Kleider, Schube, Wäsche. Keine 70 sondern 63 Pig. lostet der Ztr. Briketts in Beuel, bei Abuahme von 30 Zir. frei Haus gegen Kasse. Off. u. M. 1087. a. d. Exv. 9 S Zasle a 8 hobe, reelle Preise für getragene Herren= u. Damenkleider, Kinderkleider, Ballkleider, Militärsachen, Schuhe, Stieiel, Wäsche, Teppiche Möbel. Frau Klein, Neustr. 23. K. gen, k. ausw. Rattenfänger Kause Hunde (Rüde) 3 Monate alt, zu verkaufen. Oberpleis, Asbacherstraße 2. siets an. Im Hundescheeren. Waschen und Couvieren empfeble mich. E. Wilhelmy,.=Rheindors 4 Boxer 12 Wochen alt(kuviert), eine Hündin, 2 J alt, bill. zu verk. Joseph Flossdorf, Bad Neuenahr. Kreuzuraße 65., Billiges Hünnerlutter Weizen= und Gerstenabfall gemischt, 150 Pfund Mk. 10 inkl. Sack, versendet geg. Nachnahme heinisn=Westfälischer weflügelsutter=Versand, Neuß am Rhein. hmti Hünde auch Bastardbunde kauft siets Wilhelmy, Povvelsdorf, Sternenburastraße 96. Große liebestragödie in bunten farben, 3aktig. Oramatisch. Barcelona— Naturansicht. Kiekebusch's Erbe. Fritzchen u. seine Gonvernante, Nauke zwischen zwei Feuer. Verein Elem. Fretichen zu verkaufen, Annagraben 11. Zwerg=Teckel (Rüde), vass. für Dame, billig zu verkaufen. Beuel, Viktoriastr. 22, nat mittags zu sprechen. Ganle icb. und. enten! Frühbr. ausgew., jederv., fleisch. 10 gäuse 35 Gl., 10 extr. gr. Riesengänse 40., 16 Enten 29 20., B. Streusand, Myslowitz,.=Sal. Nr. 138. Zwei aut starke abgezabniche Plerde zu kaufen gesucht. Schweitzer, Linz a. R Wilhelm Herde u. Oefen auf Tellzahlung liefert biesig. Möbelgeschäft an Beamte und zahlungsjäbige Private„auch nach auswärts zu biuigst. Preil. und günstigst. Bedingung. Offerten unter M. 365. an die Expedition. Schreibtische, Betten, Waschkom., Spiegel, Flurgarder., (Schneider=, Sosa=, Auszieb= u. andere Tische), Oefen, Handnabmasch. Theken. Regale, Kontroll= kasse, leichte Federbandkarre bill. zu verkaufen, Marstraße 37. Welcher kluge ält. Herr würde einer älteren Dame in Rechtssachen unentgeltl. Rat ert. Off. u. F. 406, an die Exp. Am Mittwoch den 9. Olt. 9 Uhr Monatsversammlung im Veremnelosal Hofrestaurant „Hähnchen", wozu wir die Kameraden sowie die dem deer entlassenen Reservisten einladen. Der Vorstand. Dame gesetzt. Alters, dier fremd, alleinsie end wünscht die Be anntschaft eines Herrn, der sie auf Touren u. Spaziergänge begleitet. Spät. Helrat nicht ausgeichl. Nur Herren in gesich. Lebensstellung, tadellos. Ruies, gedieg. Bildung, aut. Charakt. wollen Off., mögl. mn Bild u. H. 32. a. die Erp. tend. Anon. w. wicht beantw. Wanda erwartet Brief unter F. S. 102, an die Expedition. Kinderostringener. altes Sterntor. Wiederbringer Belohnung. Sternstr. 70. 2