Geschäftsstelle und Anzeigen-Annahme Marzellenstraße 20, Ecke d. Bahnhofstr. S Für Köln und Dororte 12½ Ofg. e 44t2; die einspaltige Zeile; für auswärts 20 Ofg.— Bevorzugt verlangte Anzeigen(erste u. letzte Seite) 20% höher.— Stellen=, Dienst=, Arbeits=Gesuche und=Angebote, Mieth=Anzeigen und dergl. bis zu 10 Zeilen 5 Ofg. die Heile. Jede vierte Einrückung derselben Anzeige kostenfrei. Offerten=Annahme 25 Ofg. W ird täglich in jedes Haus von Röln sowie in Deutz und allen Vororten unentgeltlich getragen Für Stockwerke und Hinterhäuser mit Sonntags-Veilage 30 Ofg monatlich. Köln Unzeigen=Besteller erhalten bei Dorherbestellung einer ihre Anzeige enthaltenden Nummer(zur Vertheilung oder Persendung an ihre Kundschaft oder in weitere Kreise) dieselbe zu anserm Selbstkostenpreis: ½/8 Bogen MI..50, 3/4 Bogen.—, 1/1 Bogen.50 für je 100 Stück. Local-Anzeiger General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt und Nr. 48. Köln, Mittwoch, 17. Februar 1892. Sechster Jahrgang. Alaat Köln. Humoristische Monatsschrift in Kölnischer Mundart. Abonnement pro Quartal 1 Mark. Expedition: Dominicauer 9. Handbuch für Kölner Bürger. Bestellung(brosch. R. 3, geb. R. 4, später 4,50 und 5,50) und Notizen dring. erbet. bis 29. d. Mts. J. J. Algermissen, Lindsiu#er Hlaut- und Unterleibsleiden. Speg: Dr. med. E. Schreiber. Wolfsstrasse Nr. 13, Nähe Reichshallen-Theater.* Telephon Nr. 1044. Künstl. Zähne à 3 M. Plombiren u. Zahnreinigen. Zahnoperationenschmerzlos# mit Lachgas u. Chloroform Jos. Piel, Köln, Breitestr. 34. Zahnarzt Dr. H. Hülsebusch, Hohenzouern=Ring 64, part., gegenüber Friesenplatz. Mllissen Sio schan? Gelegenheitskauf Winsen Dir schon: in weißen echten Porcellanen! Große Posten werden zu unglaublich billigen Preisen verkauft; z. B. Tassen per Paar 20 Pfg., Teller Stück 20 Pfg., Suppen=Terrinen, Schüsseln, Kaffee=, Thee= und Milchkannen. Jacob Marcan. Schildergasse 84A, gre Für Wirthe! Eine Partie Bierbecher, ¼ Lt. geaicht, polirt, per Stück 10 Pfg. Weinbecher, Krystall, 10 Pfg. Die Butter=, Eier=, Käse=, Fisch=, Delicateßund Colonialwaaren=Handlung von J. J. Cix, Ehreufeld, a- sttalh. säche, Kaffer, empfiehlt in nur guter und prima Waare: per Pfd. 18, 20 und 24 38 60 25 24 32 per Pid. Chlrursie und *-Hautkrankheiten Spezialarzt 0 Dr. med. HAHN, pract. Arzt. Köln, jetzt Norbertstrasse 10Sprechst.: 11—1. a—5 Haupt=Niederlage der langjährig erprobten, berühmten Kölner Klosterbei Blutarmuth, Bleichsucht und Schwächezuständen bei jungen Mädchen und Frauen. (Eisen, Fliederkraut, Benedict gleiche Theile. 1 Pille= 0,2.) Or.=Sch. 1,25. Einhorn- Giod“ roh 105—150gebrannt.130—180„ =Zucker 32„ Riesen=Erbsen 16„ Geschälte Erbsen„ 18„ Grüne holl. Erbsen„„ 18„ Linsen 18„ Weiße Bohnen... 13„ Langbohnen 15„ Speckbohnen„" 18„ Weizenmehl 18„ Kaisermehl 20„ Franz. Griesmehl Gerste 16, Apfelschnitzel Apfelringe Pflaumen, türkische Rosinen, Eleme Korinthen sowie sämmtliche Sorten Käse und Conserven. Auch werden Bestellungen für Colonialwaaren(da ich dieselben dort nicht führe, angenommen in meinen Lilialen: Nippes, Siebachstraße 34B, Lindenthal, Dürenerstraße 185, und alles prompt und franco Haus geliefert. Toiletteseife Schwarze Seife Kernseife Baumöl Rüböl(nur nordisches) Petroleum Sauerkraut Eingemachte Bohnen Rüben Preißelbeeren Obstkraut Birnenkraut Rübenkraut la. Vollhäringe Sardellen Sardinen Rollmöpse Corned-beef per Pfd. 3544 16„ 18„ per Ltr. 80 65 16 8„ 20„ 10 50„ 40„ 20„ 14„ Stück 5 per Pfd. 80 „„ 4 0„ Stück 10„ per Pfd. 65 Carnevals(eigene Erfindung, keine Copieen). Carnevals-Kostäme, Carnaralg, Decoration für Cürnesuld- Salon u. Tafeln, Carnerals. Federn, Blumen all IIOald-(auchf. Wiederverk.), Ball- u. Brautgarnituren. MNener Sautenpl.!, Ko. Lurhe.),.Molike=D. Blumen= und Federn=Fabrik. Epochemachende Neuheit! Darf in keiner Familie fehlen! Preis M. 1,50 per Stück, frei einzusenden nebst 20 Pfg. Porto. Lichtverstärker! Gesetzl. geschützt Nr. 318. Bewirkt ausserordentlich helles, schönes Licht. An jeder Lampe von Jedermann leicht anzubringen. G. H. Schniege, Schmalkalden. R. Auensel, Richmodstr. 27, empfiehlt als Specialität: Herren=Hemden eigener Anfertigung nach Maß, bwl. mit lein. Eins. von J 18 per ½ Dtzd. an. Besonders beliebt sind die Marken BA zu K. 26, BB zu K. 27 per ½ Dutzend. Herren=Kragen bis 51 Ctm. Weite stets vorräthig. eginne am Mittwoch den 9. einen neuen ge schlossenen in Dosen. Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz. Ueberall vorräthig. Vor Nachahmungen wird gewarnt Kinder=u. pen=Wagen wegen Aufgabe des Artikels billig zu verkaufen. Franz Jos. Geyer, Korbwaaren=Fabrik,* 11 Kleine Brinkgasse 11. für Bälle, Kränschen, Concerte etc. 2# Neuheiten in Fichus, Schleifen, Jabots 2c..„ Spitzen und Rüschen. 9 Helle Flanell= und Cachemir=Blousen 7. von M. 2,50 an. * R. B l o c k- S c h ü t z. wozu Anmeldungen dankend entgegennimmt Friedr. Gosewisch Tanzlehrer seit dem Jahre 1865,“ Köln, Kl. Sandkaul 1— #20∆ Obeumarspforten, gegenüber MPAN“— Mosler. S0.— Kartoffeln en gros& en détail. Beste Waare. Billige Preise. E. Kneffel, Weyerstraße 40, gegenüber Pantaleonsmühlengasse. 23 Für Ehrenfeld ist die Anzeigen=Annahmestelle des Kölner Local=Anzeiger bei Herrn A. Heesen, Johannstraße 12. Geschäfts-Verlegung. Mit dem heutigen Tage verlegte ich mein Weißwaaren=,Wäscheund Leinen=Geschäft von Brückenstraße 5A nach Brückenstraße 10, 1. Etage, und halte ich mich bei Bedarf unter Zusicherung billiger und aufmerksamer Bedienung angelegentlich empfohlen. Hochachtungsvoll Köln, 15. Jebruar 1892. Sophie Braubach. Carneval. Funken=Jnf. Funken=Art. roth und weiße Devisen=Bonbons blau und weiße Devisen=Bonbons per Pfd. 45 Pfg. per Pfd. 45 Pfg. Klingelpütz 47, H. Gülich Sohn, Chocoladen- und Zuckerwaarenfabrik. Brockhues& Cie., Civ.=Ing. u. Pat.=Anw., Köln, Metzerstr. 5(Nähe Severin), übernehmen, gestützt auf die leistungsfähigsten Fabriken u. unt. Garantie f. solide Construction u. vorzügl. Ausführg., die fachgemäße Projectirung u. billigste Beschassung von Techn. Neu=Anlagen und Umbauten, insbesondere die Lieferung von Dampfmaschinen, Reservoiren, Pumpen, Dampftenseln aller Systeme 2c. An= und Verkauf von Maschinen aller Art. Ventilations= und Exhaustor=Anlagen der Firma Sauerbrey& Beygang, Neuwied. Geschickte Monteure stehen jederzeit zur Disposition. Gebr. Körting, Köln, Limburgerstraße 22. Stammhaus in Körtingsdorf bei Hannover. Fabrik in Centralheizungs=, Lüftungs= und Trocken=Anlagen, Bade=Anstalten. Projecte und Kosten=Anschläge gratis. Gasmotdren, liegende und stehende. Strahl=Appirili, Inseioren, Pulsometer 2c. Lager in Rippenheizkörper und allen unsern Fabricaten. Deutscher u. französ. Seit von den Häusern: Kupferberg& Co., Mainz; Deinhard& Co., Koblenz; Math. Müller, Eltville; J. Oppmann, Würzburg; Burgeff& Co., Hochheim; Mercier& Co., Epernay; Heidsieck& Co., Reims, in ganzen und halben Flaschen und in den vorzüglichsten Marken. Medicinal= und Morgen=Weine, als: Griechische Weine, asiatische Weine, Tokayer, Portwein, Madeira, Sherry, Malaga, Marsala 2c. Deutsche und französische Weine, Cognac, Rum, Arac. Preisliste steht zu Diensten. Flotho& Kaiser, Köln, Wollküche 3. Telephon Nr. 329. Offene Stellen. Friseur=Gehülfe Alrichgasse 35 Ein starker Jul für eine Holzhandlung gesucht. Auskunft Komödienstr. 85—87, .-.-Verein. Tücht. Dirigent Ofert. an Bal. v. Pee, Köln=Nichl 61, erbeten. Ein Zwicker sofort gesucht. Albert Schuhfabrik, Ehrenfeld. Kellnerinnen für auswärts sofort gesucht. Burgmaner 16. für alle häusliche Arbeit sofort gesucht. An der Linde 20. gesucht. Fr.=Offerten u. Nr. 207 die Geschäftsstelle d. Bl. Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Kahlenhausen 29A. N Kindern ein sehr braves muß persect nähen und etwas Französisch sprechen können. Hoher Lohn. Melden Jean Kramer, Georgsplatz 14. Ein statkes Dienstmädchen für alle Hausarbeiten gesucht. Perlengr ben 594. (Ein ältliches Mädchen, welches die bürgerliche Küche versteht, gesucht Heinrichstraße 10. selbständig, im Manufacturgeschäft durchaus erfahren, welche mit Landkundschaft umzugehen weiß, gesucht. Bescheid Domstraße 26 MODES. Lehrmädchen gesucht. Kleine Sandkaul 1° 1. Etage. Ein braves wird von kinderloser Familie auf ha be Tage gesucht. Dasselbe findet Gelegenheit, sich in Haushalt und Küche zu vervollkommnen. Marzellenstraße 33 ein“ Hausmädchen mit guten Zeugnissen, das gut nähen, waschen, bügeln kann. 1. März. Hausa=Ring 94, I. Perfecte Näherinnen gesucht. Kalk, Hauptstraße 124. Teih nbiges, ält res Mädchen in kleinem Haushalt gesucht(2 Personen; gute Zeugnisse erforderlich. Ehrenfeld, Heribertusstraße 10. Auskunft von Morgens—12 Uhr. Dienstmädchen ernalten StebDselbst Logis. Burgmaner 16. Tüchtig. Bäckergeselle in oberl. Bäckerei bewandert ist. Koln=Nippes, Siebachstraße 14. E# TESET LARR A S Stellen-Gesuche. ETSEE Stellen=Gesuch für Fastnacht! Ein., gewandt. Mann sicht Beschiftgung für die Fastnachtstage, gleichviel welche. Bescheid Eigelstein 44 und Probsteigasse 43. Ordentlicher junger Mann sucht Leyrstelle in einem Droguenund Medicinal Geschäft. Nippes, Siebachstraße 53, 1. Et. Praves, kath Mädchen sucht Stelle für Küche u. Hausarbeit. Fr.=Off. u. Nr. 224 a. d. Geschäftsstelle d. Bl. B Krav., prop Mädch. v.., m. g. Zeugn., sucht sofort Stelle. Josepbstr. 7. Grössere Spitzen-Reste für sämmtliche Frühjahrs=Neuheiten. Schlaumann, Marsilstein 8. Fiür Kractader Schwere Seidenstoffe(in Resten, deshalb so billig), das Kleid von 10 Metern 18—30 M. Tchlaumann, Marsikstein 8. (Schneiderinn höchste Procente.) Me Commode mit Toilettespiegel, Waschcommode, Sopha, Küchenvasen, lichläf. eis. Bettstelle 5 e Treppenleiter 3 J, eis. Gartennebst 3 Stühlen 7 c, Bügel=Ofen 3=Eisen 5., Feder=Oberbett, b. Kleiderständer. Achterstraße 4. Ein kleiner Hund, treu und wachsam, zu ver kaufen. Fr.=Offert u. B 101 an die Annahmestelle von K. Boetzkes, Altermarkt 60. S * Große Partie höchst solider Stühle und Tische, etten und Zubehör. Schränke verkaufen: mahagoni Bett K. 3 mahagoni Stühle à.26, iderbettchen, kirschbaum. Traillen, Einlage, 15 M Deutscher Ring 4, 1. Etage. Kauf-Gesuche. erthe ang. sen zum höchsten Achterstraße 4. Malerei. Gebrauchte Schule zu kaufen ge Näheres unter Z 1046 an RuAnstreicherstuhl, ch guter, zu kaufen gesucht gegen ar. Nippes, Bahnhofstraße 10. Zu vermiethen. Haus Kl. Griechenmarkt 35 zu vermiethen. Bescheid Richmod straße 29. Zu vermiethen bertstraße 9; dieses Haus eig und ist am April zu beziehen. Bescheid Eigelstein 119. #I. Eckhaus, Köhrergasse1, 414/10 Räume, zu vermiethen. Bescheid Röhrergasse 7. Mansardenzimm., Eckhaus, Agrippa straße 16, billig zu vermiethen. Bescheid Altermarkt 32. Hinterhaus zu vermiethen. Bürgerstraße 3. Zimmer 1. Etage an einzelne Person. Huhnsgasse 8. sobl Speicherz. an 1 od. 2 j. Leute ev. m. Pens. z. v. Gereonstr. 63—. sofort zu verm. Gereonstr. 63—. Ehrenfeld. Wohnung mit Stall, itt geeignet, großer auch zur Hofraum Subbelratherstraße 130. Laden-Local. mit Wohnung, billig zu Bechergasse 6. Abgeschl. 3. Etage Bescheid daselbst, onat K 42. parterre, oder Prop. Schlafstelle. Antonitter= straße 15. 4 Zimmer zu vermiethen. Landsbergstraße 5. zu vermiethen Marzellenstraße 49. Mädchen zu vermiethen. Elstergasse 26. Erste Etage, schöne Zimmer, zu vermiethen. Friesenstraße 17. Erste Etage, vier Zimmer, an an“ ständige Leute zu vermiethen. Hämergasse 9. Möblirte Zimmer mit guter Pe sion zu 45 A zu vermiethen. Richmodstraße 21—23, 1 It. Unterhaus, erste, zweite, dritte Etage, je fünf Zimmer, eine Küche, eine oder zwei Mansarden, Waschkuche, zu vermiethen. Bescheid Salier=Ring 27. Freitag=Abend in der Minoritenstraß eine Brille gefunden. Kleiner Griechenmarkt 12. Capitalien 6000 Mark, 2. Hypothek(nur vom Selbstdarleiher) auf ein Geschäftshaus sofort gesucht. Doppelte Sicherheit. Fr.=Offerten unter Nr. 218 an die Geschäftsstelle d. Bl. lark mit 20 Mark Nutzen gegen monatliche Rückgabe von 20 K. und Sicherheit zu leihen gesucht. Fr.= Off. u. E an die Annahmestelle von A. Heesen, Ehrenfeld, Johannstr. 12. 4### in der Halle des Kurfürsten444 Gartens Schirm mit schwarzem Griff (Herzform stehen geblieben. Wiederbring. Belohn. Brandenburgerstr.10. 6 Die Besorgung von Anzeigen für den Kölner LocalAnzeiger hat auch Herr Karl Fritz Friesenstraße 16, übernommen. Vermischtes. St. Apollinaris-Bruderschaft in St. Jacob. Freitag den 19. Februar, Morgens 9 Uhr, feierliche Exequien für Frau Kath. Clouth, geb. Ritter, wozu die Bruderschaftsmitglieder hiermit freundlichst eingeladen werden. Herz=Jesu=Bruderschaft in St. Maria in der Kupfergasse. Die Exequien für das verstörbene Mitglied Herrn Leonhard Joseph Odendall in St. Maria im Capitol finden statt: Freitag den 19. Februar a.., Morg. 9 Uhr, wozu die Mitglieder der Bruderschaft hiermit höflichst eingeladen werden. Kost und für anständ. Handwerk., p. Woche 10.. Johannisstraße 57. Daselbst Mittagtisch 50 Pfg. Mittagtisch. Einige Herren können noch an einem bessern Mittagtisch theilnehmen. Zollstraße 3A. am Altermarkt. Für Stuckaturer u. GasUrbeiter] Eine Facade soll mehr Arbeiter: Stuck erhillen, BleiGasrohr durch Eisen ersetzt werden. Perlengraben 80. Möbel=Transporte nach allen Richtungen zu den billigsten Preisen übernimmt Arnold Könen, Wahlgasse 7, am Heumarkt. Urbeits=Gesuche n. Arbeiter=GeTesuche für den Kath. Arbeiter=Vereiu bitte zu richten nach Filzengraben 12. Verst.=Werth. 1Fl. bgf., w..u..schw.? Anzeigen-Annahme-Stellen des Kölner Local=Anzeiger. Anzeigen werden für die Nummer des nächsten Morgens bis Nachmittags 3 Uhr auch angenommen: Altermarkt 60, Karl Boetzkes. An der Linde 20, J. H. Loock. Breitestraße 49,., G. Schmitz. Breitestraße 167, Geschw. Antoni. Ehrenstraße 57, Georg Hitz. Eigelstein 115, B. Eschenbach. Friedrichstr. 33, M. SchweinemVenedey. Friesenstraße 16, Karl Fritz. Georgstraße 19. C. M. Lacombe. Hosengasse 13, Nic. Rob. Behrens. Lichhof 22, Karl Vogel. Lungengasse—4, E. Jarke. Mittelstraße 33, Heinr. Dünn. Perlengraben 13, W. Imhoff. Plankgasse 26, Wwe. Fritz Hennes. Rinkenpfuhl 51, U. M. Olivier. Rotygerverbach 56, Frau Hirtz. Schildergasse 19, C. Steinenböhmer. Severinstraße 46. J. Kraus Nachf. In Deutz: Freiheitstr. 57, G. Balkhausen. Siegburgerstraße 43, Joh. Rick, In Ehrenfeld: Johannstraße 12. A. Heesen. In Nippes: Eisenbahnstr. 57, H. Modemann. Wilhelmstraße 43, M. Flock In Kalt: Hauptstraße 164, Joh. Aussem. In Sülz: Wagnerstr. 53, Jos. Heukeshofen. In Lindenthal: Dürenerstr. 179, Wilh. Jos. Anton Einzelne Aummern 5 psg. evendaselbst. Kölner Local-Anzeiger Nr. 43# Mittwoch, 17. Februar 1892. Seite 3. Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 17. Februar 1892. W Das Ruttermal. Nach Etta W. Pierce von Lina Freifrau v. Berlepsch. „Das liebe Geschöpf!“ lachte er.„Ohne Zweifel haben Sie Recht; sie möchte uns am liebsten verschlingen. Geben Sie Acht, Hilda wird zu Ihrem Glücke hier wenig beitragen. Nein, kehren wir nicht zurück, genießen wir dieses Eden, als ob wir Adam und Eva wären.“ Mädchenhaft freute sich Paulette, das Fräulein eifersüchtig machen zu können. Sie gingen zusammen weiter, er flüsterte ihr galante Dinge zu, die sie mit erhabener Gleichgültigkeit anhörte. Als die Beiden das Haus betraten, fanden sie den alten General auf dem Wege zum Speisesaal. Paulette schmiegte sich innig an ihn.„Wie geht's, Väterchen? O, sag' mir, daß es besser geht.“ „So viel besser, Polly, daß ich nach dem Frühstück mit dir ausreiten will. Hilda hat das Reiten aufgegeben und wird dir ihre Siebensachen für die Gelegenheit borgen.“ Ernst und steif saß Hilda hinter der Kaffeemaschine. „Sie unterhielten sich wohl gut auf dem frühen Spaziergang?“ sprach sie endlich.„Miß Ralé sieht sehr belebt aus.“ „Ich wenigstens unterhielt mich ausgezeichnet,“ entgegnete Trent rasch.„Sie beobachteten uns vom Feuster und glauben nicht, wie sonderbar Sie sich ausnahmen. Reiten Sie gern, Miß Ralé?“ „Ich ritt noch nie.“ „Dann mußt du sofort reiten lernen,“ bemerkte der General. „Trent ist ein guter Reiter; er soll uns begleiten und dir den ersten Unterricht geben.“ „Nichts würde mir mehr Vergnügen machen,“ rief der Advocat, indem er Hilda's zürnendem Blick mit ruhigem Lächeln begegnete. Der alte Herr blickte gedankenvoll auf seinen Rechtsfreund. „Bleiben Sie einige Tage hier, Trent. Ich habe Arthur geschrieben, er solle mit dem nächsten Dampfer nach Hause kommen.“ Paulette bemerkte, daß Trent die Farbe wechselte. „Arthur soll kommen?“ „Ja, er hat die Welt nun genug gesehen und mag meine Stelle einnehmen, bevor ich gehe.“ Mr. Trent lächelte schwach, als er Hilda's höhnischen Blick bemerkte. „Kleide dich an, Polly,“ entschied der General nach einer Weile. Sie eilte in ihr Zimmer, wo sich alsbald Rosa mit einem olivengrünen Reitkleid einfand,„das Miß Bure mit freundlichen Grüßen sende.“ Während das Kammermädchen die nöthigen Aenderungen vornahm, blickte Paulette in den Garten, wo Trent mit düsterer Miene auf und nieder schritt. „Ja, ich bin hübsch,“ dachte Paulette, als sie angekleidet sich im Spiegel betrachtete,„hübscher als je im Leben. Und der General hält mich noch für ein Kind, ein fröhliches, thörichtes Kind, vor dem das Leben, die Liebe, alles, was des Weibes Himmel bildet, noch im rosigen Nebel liegt. O, wenn er wüßte...!“ Schaudernd wandte sie sich ab und eilte die Treppe hinab, wo Trent mit ungeheuchelter Bewunderung sie begrüßte. „Möchte wissen, was die verstorbenen schönen Frauen, die in den letzten zwei Jahrhunderten hier lebten und liebten, von Ihnen denken würden, von Ihnen, auf deren Schultern ihr Mantel zu fallen scheint.“ „Was meinen Sie damit?“ „Der General mag es erklären. Kommen Sie! Fürchten Sie sich nicht: das Pferd ist lammfromm.“ „Gefällt es dir?“ fragte der General hinzutretend, als sie entzückt das schöne Pferd betrachtete.„Es sei dein eigen von Stund' an. Es ist ein selten schönes Thier vom besten Blut meines Stalles. Und nun beeilt euch.“ Trent hob Paulette in den Sattel, setzte ihr Füßchen in den Steigbügel und gab ihr die Zügel. Es war ein herrlicher Morgen, die Luft voll Blüthenduft. Trent bemühte sich freundlich, Paulette in der edeln Reitkunst zu unterrichten. „Sieh' um dich, Polly,“ rief der General plötzlich und erhob sich im Steigbügel.„Ist das nicht ein schönes Erbtheil? Gott gebe, daß mein Nachfolger in dessen Besitz mehr Glück finde, als ich.“ Die kleine Gesellschaft hatte die Bai erreicht. Die blauen Wogen glitzerten im Sonnengold. Ein weißer Vogel badete die Brust im Meresschaum. Trent zog plötzlich die Zügel an. „Ich werde Sie nun verlassen,“ sprach er mit steifer Verbeugung zum General und verschwand wie ein Wirbelwind. „Ein sonderbarer Kauz, dein Rechtsanwalt," lachte Paulette. „Er geht, weil ich mit dir sprechen will, liebes Kind.“ Er legte die Hand auf ihres Pferdes Nacken. „Wie geheimnißvoll du aussiehst, Väterchen!“ „Ich bin kein Diplomat, und bitte dich, mir freundlich zuzuhören. Ich sprach oft von Arthur Guilte. Er ist ein bildschöner, viel erfahrener Mann. Er focht mit Indianern, kämpfte in Mexico, erfror beinahe im Polarkreis, fiel in Indien bei einem Haar der Pest zum Opfer, verlebte Monate lang in der Wüste, folgte dem Lauf des Nils, war mit einem Worte in allen erdenklichen Todesgefahren, so daß es ein Wunder scheint, wenn er überhaupt noch existirt. Nun habe ich ihn zurückgerufen, damit er sich hier häuslich niederlasse.“ „Nach solch' bewegtem Leben dürfte das auch das Beste sein," lächelte Paulette.„Er scheint ja ein wahrer Held zu sein und ich werde ihn sehr schätzen.“ „Ich hoffe das. Vor drei Jahren wählte ich ihm ein Weib, ließ sie für diese Stellung erziehen, und sah mit Freuden, daß sie derselben werth wurde. Ich bin alt, mit mir stirbt ihr einziger Freund, und sie muß vor meinem Tode versorgt sein. Das geschieht am besten, wenn ich sie mit meinem Erben vermähle. Ich rufe Arthur, damit er mit eigenen Augen sehe— er wird, er muß sie lieben.“ Paulette erbleichte, die Zügel entsanken der kraftlosen Hand— ihre Augen verriethen das äußerste Entsetzen. „Dieser Plan beschäftigt mich seit Monden; in ihm ruhen meines Herzens innigste Wünsche. Weißt du, Polly, wer Arthur's erwählte Braut ist, die künftige Herrin von Hazel=Hall?" Mit zärtlicher Freude blickte er sie an. Ihre Lippen bewegten sich— aber kein Laut kam über dieselben. „Sprich, mein Kind,“ „O, Väterchen, Väterchen,“ stammelte sie,„du kannst doch nicht wollen, daß———“ „Ja, Polly, ich will, daß du meines Erben Gemahlin werdest.“ 13. Einen Augenblick herrschte tiefe Stille. Mit weit aufgerissenen Augen starrte Paulette auf den General. „Mich hast du für Arthur Guilte erwählt? Unmöglich, Väterchen. Du kannst weder vergessen haben, wo du mich fandest, noch die Geschichte, die ich von Jean Ralé dir erzahlte, du, der du einer so stolzen Familie entstammst.“ Er runzelte die Stirne. „Ich habe dich vorlängst gebeten, deine Vergangenheit zu vergessen, Polly. Du bist jetzt weder Jean Ralé's Findling mehr, noch die kindliche Schauspielerin von ehedem; du bist meine Mündel und als solche würdig, Arthur's Gemahlin zu werden. Auch unser stolzer Name hat seine Schatten.“ Paulette erbleichte immer mehr. „Es kann nicht, kann nicht sein, Väterchen! Ich werde nie heirathen. O, du weißt nicht, was du sagst. Ich beschwöre dich, wähle für ihn eine andere Braut!“ „Nie heirathen?“ lächelte der General.„Du erwartest wohl selbst nicht, daß ich das glaube? Uebrigens war es ungeschickt von mir, schon jetzt von der Sache zu sprechen; ich hätte mich nicht einmischen, sondern Arthur alles überlassen sollen.“ „Und,“ rief Paulette erleichtert,„wer weiß, ob er nicht schon gewählt hat? In seinem bewegten Leben hat er viele schöne Frauen gesehen, und es ist sehr unwahrscheinlich, daß er sich für mich interessirt.“ „Arthur's Wesen ist nicht leicht empfänglich, liebes Kind. Jedenfalls bitte ich dich, vorerst alles runig zu überlegen. In wenigen Wochen ist Arthur selbst in Hazel=Hall.... Dort kommt Trent.“ Wieder regte sich in dem Herzen der armen Paulette das Verlangen, dem väterlichen Freunde ihr ganzes Vertrauen zu schenken und die unselige Heirath mit St. John zu bekennen. Aber bevor sie Worte fand, erschien der Advocat an einer Biegung der Straße. Wunsch und Gelegenheit verschwanden gleichzeitig. Trent bemerkte sofort Paulette's niedergeschlagenes Wesen. „Ich habe diesen Morgen noch Geschäfte,“ rief der General dem Rechtsfreund entgegen,„und vertraue Polly Ihrer Sorge; bei Tische treffen wir uns wieder.“ Er ritt eilig fort. „Des Generals Unterhaltung scheint Sie nicht angenehm berührt zu haben," begann Trent.„Er sprach natürlich nur von Arthur, seinem Erben, seinem Helden— dem Stolz seines alten Herzens.“ Sie erröthete zürnend. „Jedenfalls sprach er nichts, was irgendwie Sie anginge.“ „S, wer weiß! Ich hege tiefes Interesse für aues, was Arthur betrifft, und kenne auch des Generals Pläne.“ „Wirklich? Bitte, wollen wir von etwas anderm sprechen— oder besser noch, nicht sprechen, sondern reiten.“ Mit kecker Hand erfaßte sie den Zügel uno gebrauchte die Peitsche. Solcher Behandlung ungewohnt, sprang das eoele Thier erschreckt in die Höhe, legte die Ohren zuruck und stürmte dahin. „Um Gottes willen, halten Sie ein!“ rief Trent.„Sie werden sicher abgeworfen.“ Er hätte eben so gut dem Winde Einhalt gebieten können. Pfeilschnell jagte das Thier der Bai zu, und selbst im Augenblick der Gefahr bewunderte der Advocat den Muth und die Geschicklichkeit, mit der sie sich im Sattel hielt. Plötzlich brachte eine Biegung der Straße sie außer Sicht. In wahnsinniger Hast ritt Trent ihr nach, und als er endlich sie einholte, lag sie bewegungslos zu den Füßen des Thieres, das ruhig in Mitte des Weges stand. Mit einem unterdrückten Schrei sprang Trent aus dem Sattel, stürzte vor ihr nieder und hob das goldlockige Haupt auf seine Kniee. Die Augen waren geschlossen, das schöne Antlitz bewegungslos, gleich einem Marmorbilde. Er hielt die bewußtlose Gestalt im Arm und betrachtet sie mit inniger Theilnahme.(Fortsetzung folgt.) ∆ Begräbniß. Gestern Vormittag wurde die sterbliche Hülle des Hrn. Geh. Commercienraths Eduard Joest hierselbst zur letzten Ruhestätte nach Melaten geleitet. Eine große Anzahl hiesiger Bürger gab dem Verstorbenen das letzte Geleite. Eine Abordnung Arbeiter trug mehrere ihrem dahingeschiedenen Principal gewidmete prächtige Kränze, welche sie auf dem Grabe niederlegten. Der Wehrgang an der Eigelsteiner Thorburg, welcher nach den vom Cultusministerium genehmigten Plänen des Hrn. Baurath Stübben ausgeführt wurde, ist vollendet. Derselbe wurde unter Benutzung der noch aus dem Mittelalter herrührenden alten Kragsteine und Auflagequadern hergestellt und besteht aus fünf Balken, welche durch Streben gestützt werden. Nach der Feldseite hin ist der Wehroder Mordgang durch eine Holzwand abgeschlossen und oben durch ein Schieferdach gedeckt. Die Wand enthält fünf Schießscharten, von welchen drei auch aus dem Innern der Burg bedient werden können. Um die Angreifer von dem im Thore angebrachten Fallgitter abzuhalten, was im Mittelalter bekanntlich durch Hinabschütten von siedendem Pech, Wasser oder Oel geschah, ist unmittelbar an der Mauer über dem Thoreingang im Wehrgang ein Bodenschlitz angebracht. Nach Vollendung des Wehrganges und Anbringen des Fallgatter macht das Eigelsteiner Thor jetzt ganz den Eindruck einer mittelalterlichen Burg.— P Diebstähle. Einem Schutzmanne wurde mitgetheilt, daß sich im Wartesaale 3 Klasse des Deutzer Bahnhofes zwei Unbekannte befänden, welche altes Blei und Zink in Säcken bei sich führten und dieses verkaufen wollten. Der Schutzmann begab sich sofort dahin, jedoch hatten sich Beide unter Zurücklassung der zwei Säcke bereits entfernt. Die letztern wurden in Beschlag genommen und enthielten etwa 50 Pfd. Blei und Zink in Stücken, sowie einige Arbeitskleider.— In Nippes wurde von einer Pumpe das Abflußrohr gestohlen, vom Trottoir eines Hauses an der Bolzengasse zwei Kübel Schmalz im Gewicht von je 28 Kilo, aus einer Wohnung am Rothgerberbach Kleidungsstücke, aus einer Wohnung an der Columbastraße ein neuer Anzug, vom Speicher eines Hauses am Duffesbach Wäschegegenstände, aus einer Wohnung an der Elsaßstraße desgleichen. *. Betrug. In einem Metzgerladen zu Deutz erschien das angebliche Dienstmädchen einer dem Metzger bekannten Familie, kaufte ein Pfund gehacktes Fleisch und ersuchte gleichzeitig um ein Darlehen von 25 M. für ihre Herrschaft, welche den Kassenschlüssel verlegt habe. Es wurden ihr 30 M. gegeben. Am andern Tage stellte sich heraus, daß das Mädchen schon vor vierzehn Tagen entlassen worden war und den Metzger beschwindelt hatte. * Straßenscandal. In der Stimme aus dem Leserkreis Nr. 982 wurde Klage über eine Wirthschaft an der Sternengasse, nahe der Kämmergasse, geführt, weil daselbst öfters Schlägereien entständen, die sich bis auf die Straße fortpflanzten. Um jedem Mißverständniß zu begegnen, stellen wir fest, daß mit der erwähnten Wirthschaft diejenige von Ludwig, Sternengasse 56, gemeint war. Noch gestern Mittag ist ein ähnlicher Scandal in jenem Hause unter dem dort verkehrenden Gesindel entstanden, welcher auf der Straße in eine blutige Schlägerei ausartete. à Zugverspätungen. In Folge des Schneefalles trafen gestern die meisten Züge mit Verspätung bis zu 40 Minuten ein. Der gestern Morgen 7 Uhr 17 Min. fällige Londoner Anschluß über Ostende kam erst um 8 Uhr 35 Min. mittels Extrazuges auf dem Hauptbahnhof an. * K ö l n e r S t a d t= T h e a t e r. H e u t e 1 5 2. A b.= V o r s t. A n f a n g 7 U h r, Ende gegen 10 Uhr. Zwei Könige. König Ludwig XII.: Bernhard Köhler. Marie von England: Sophie Traubmann. Herzog von Lonqueville: Clemens Schaarschmidt. Clément Marot: Oscar Braun. Fleurette, seine Frau: Meta Kalman. Roland,'Eveille, Schreiber: Wilhelm v. Schmid, Curt Sommer. Guillot, ein Wirth: Georg Wenkhaus.— Donnerstag 18. Febr. Aufg. Abonn. 18. Letztes Gastspiel des Directors Ernst Possart. König Lear. Die Kölner Narrenzunft hielt, obgleich die Kräfte der Gesellschaft am Sonntag durch das Damen=Comité im Gürzenich sehr in Anspruch genommen worden, am Montag ihre regelmäßige Sitzung im Fränkischen Hofe ab. Die„Stimmung“ schien noch vom Sonntag vorgehalten zu haben, und es war in der That eine Lust, unter dieser muntern Narrenschaar dem harmlos=heitern Faschingsscherz auf einige Stunden sich hinzugeben. Den Schluß der jüngsten Sitzung bildete die Aufführung eines lustigen Theaterstückchens und die scenische Darstellung einer Schauerballade. Aus den geschäftlichen Mittheilungen des Präsidenten ist hervorzuheben, daß die Narrenzunft eine Glanznummer des Rosenmontagszuges übernommen hat, nämlich die Venetia mit ihrem stattlichen Gefolge, welche als Deputation Italiens auf einem prunkvollem Schiffe zur Einweihung des neuen Seehafens eintrifft. * Minoriten=Bauverein. Die behufs Wiederbelebung des 1860 eingegangenen Bau=Vereins für die Minoritenkirche anberaumte Versammlung findet nicht im Pius=Bau, sondern am Diustag den 23. d. ., Abends 7 Uhr, im Gesellenhause statt. 8 Ehrenfeld, 10. Febr. Unter den Carnevals=Gesellschaften in Köln nimmt die Kölner Narrenzunft einen ehrenvollen Platz ein. Dieselbe hat nicht nur allein durch ihre sehr beliebten Sitzungen schon seit Jahren guten Ruf sich erworben, sondern auch durch ihr emsiges Wirken im Dienste der Wohlthätigkeit. Die Gesellschaft wird am 21. d.., Abends 8 Uhr, im großen Saale des Vereinshauses an der Philippstraße 37—39 hierselbst eine große carnevalistische Sitzung zum Besten des Katholischen Arbeiter=Hospizes abhalten. Da genannte Gesellschaft über eine Reihe anerkannt tüchtiger Carnevalsredner, sowie Lieder=Dichter verfügt, so steht den Besuchern ein sehr genußreicher Abend bevor, und in Anbetracht des wohlthätigen Zweckes darf man wohl mit Recht den Veranstaltern ein voll besetztes Haus wünschen. Gerichts=Verhandlungen. Schöffengericht. Als ein gefährlicher Mensch wird von Seiten der Staatsanwaltschaft und eines Nachtwächters der Zuhälter Jacob Winkels, ein Mal bestraft, zur Zeit in Haft, geschildert. Derselbe steht, wie der Herr Staatsanwalt mittheilte, mit einer gefährlichen Frauensperson, Namens Gertrud Tillmanns, in Verbindung, die bei seinem ('.) Vertheidiger einen Einbruch und auch bei einem Notar einen Einbruchs=Diebstahl verübt hat. Dies Mal betheiligte der Angeklagte sich an einer Schlägerei zwischen Zuhältern in einer hiesigen Wirthschaft, und als ein Nachtwächter einschritt, schlug er diesen wiederholt in's Gesicht. Der Strafantrag lautete auf vier Monate, das Urtheil auf sechs Wochen Gefängniß.— Ein arbeitsscheuer Mensch, der vorbestrafte Tagelöhner Ernst Schmidt aus Solingen, hierselbst in Haft, gab sich in Lindenthal als Nachtwächter aus und heimste als solcher„Neujährcher" ein. Das Urtheil lautete auf 3½ Monate Gefängniß. Stimmen aus dem Leserkreis. s988] Sonntagsruhe. Wie aus dem Bericht über die jüngste (Handelskammer=Sitzung hervorgeht, haben sich unsere(?) hierin berufene Vertreter, unter denen, nebenbei bemerkt, fast kein einziger kleiner Geschäftsmann und Detaillist sich befindet, dafür ausgesprochen, daß nach Inkrafttreten des bezüglichen Gesetzes den Cigarrenhändlern, Metzgern, Gärtnern, Friseuren usw. eine längere Verkaufszeit an Sonntagen zu gestatten sei, und zwar von—8 Uhr Nachmittags usw., wohingegen sämmtliche andere Geschäfte Mittags 1 Uhr zu schließen hätten. Mir als Mit-Interessent sind die zu diesem Beschlusse führenden Gründe durchaus nicht einleuchtend, und hoffentlich wird einestheils unsere Stadt=Verwaltung, anderntheils die königl. Regierung mit diesem Beschlusse nicht übereinstimmen. Denn mit demselben Rechte, womit z. B. die Schweinemetzger— und um diese kann es sich bei den Metzgern doch nur handeln— eine Verkaufszeit von—8 Uhr verlangen, mit demselben Rechte könnte meine Brauche, die Käse-, Butter;, DelicateßBrauche, dieses auch verlangen. Wird anerkannt, daß bei obigen Geschäftstreibenden ein Bedürfniß vorhanden ist, weil z. B. an SonntagAbenden sehr viel kalte Küche genossen wird, so ist dies auch für unser Geschäft maßgebend. Deckt der Metzger in den Winter=Monaten den Bedarf an kalter Küche, so ist dies im Sommer bei uns der Fall, und Keiner wird behaupten können, daß dann Butter und weicher Limburger angenehmer und besser aufzubewahren sei, als Wurst und Schinken. Wird der Consum in Fleischwaaren so unterstützt, so wird der Consum in Käse usw., welcher doch eine natürliche Concurrenz dieses Artikels ist, geschädigt und verhindert. Beide Artikel sind gleichmäßig dem Verderben unterworfen, und Allen schadet keineswegs der Einkauf Vormittags. Ich betone dies auch im Interesse der Delicateß=, Specerei=, Wildpret=, Geflügel=, Fisch=Händler usw., welche hier am Platze ganz kolossale Mengen an Fleischwaaren, Wurst, Schinken, Rauchfleisch, Corned=beef usw. im Kleinen ausschneiden. Diese Händer würden durch die vorgesehene Ausnahme sehr geschädigt und den Metzgern sozusagen ein Monopol ertheilt. Vorstehendes von dieser Branche Ausgeführte paßt auch für sämmtliche Andern. Weshalb soll dem Colonial=, Material=, Pfeifen= und Galanteriewaaren=Händler, der bisher ebenfalls ein gutes Geschäft in Cigarren machte, solches unterbunden werden? Was berechtigt den Cigarrenhändler, Cigarren=Spitzen, Pfeifen, Loose, Lederwaaren und noch wer weiß was alles in der freigegebenen Zeit zu verkaufen, wo die Geschäfte dieser Branchen geschlossen sein müssen? Wer verhindert jene Händler, noch andere Artikel sich beizulegen, und wie und wo soll schließlich die Grenze gezogen werden? Wer sieht einem Groschen an, ob dieser für Cigarren oder für eine Spitze gelöst wurde? Darum fort mit diesen Ausnahmen, die der Umgehung des Gesetzes Thüre und Thor öffnen! Weg mit einer solchen Bevorzugung eines Geschäftes, einer Branche vor der andern! Das Einzige, was ich vom Statut verlange, ist gleiches Recht für Alle. Soll eine beschränkte Sonntagsarbeit, eine wirkliche Sonntagsruhe, die nicht nur auf dem Papier steht, eingeführt werden, dann auch für sämmtliche Branchen ohne Ausnahme. Unter diesen Umständen wird sich jeder Geschäftsmann ohne Schaden darin finden können. Im andern Falle wird den Betroffenen der erbitterte Kampf um's Dasein nur erschwert und an Stelle von Zufriedenheit mit dem neuen, gut gedachten Gesetze nur das Geaentheil erzielt. Auch ein Handelskammer=Wähler. Seite 4 Kölner Local-Anzeiger Nr. 48 8 Mittwoch. 17. Februar 1892 ∆ S SS S „ Lafaire's Institut für Zahnleidende, Komödienstraße 85—87, 1. Et. Künstl. Zähne werden zu mäßiger Berechnung unter Garantie für Vorzüglichkeit einges. Umarbeit. u. Reparat. Sprechst.: von—1 und—6 Uhr. Jade-Butter, feinste Süßrahm=Tafelbutter, netto 9 Pfd. frei Nachn R. 11,90. Garantie: Zurücknahme. Molkerei Jaderberg im Grh. Oldenburg.“ Lohkuchen, bei Abnahme von 500 Stück 6 K. franco Haus Rothgerberbach 12. Kölner Männergesang-Verein, Wolkenburg-Casino-Gesellschaft. Samstag den 20. Februar: askenfest im Gürzenich. Wir machen darauf aufmerksam, daß laut Fest=Ordnung für sämmtliche Theilnehmer Masken=Anzug Bedingung ist. den ältern Damen und Herren ist es gestattet, im Gesellschafts=Anzuge mit carnevalistischer Kopfbedeckung zu erscheinen. der Karten=Ausgabe Donnerstag von 8½ bis 10 Uhr. Oeffentliche Vorträge im Gürzenich. Achter Vortrag. Freitag den 19. Februar 1892, Abends 7¼ Uhr: Herr Director Pabst: Aufgaben öffentlicher Kunst-Sammlungen. Eintritt frei. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Köln, den 13. Februar 1892. Der Oberbürgermeister. I..: Der Beigeordnete: Jausen. Mittwoch, 17. Februar, Nachmittags 3 Uhr: Concert, ausgeführt von der Capelle des Füsilier-Regiments Fürst Karl Anton von Hohenzollern(Hohenzollern'sches) Nr. 40, inter Leitung des Königl. Musik-Dirigenten Herrn Alb. Beuthan PROGRAMM. Erster Theil: 1.„Militair-Marsch Nr. 1“ von Fr. Schubert. 2. Ouverture zu„Prometheus“ von Ludwig van Beethoven 3.„Das berühmte Largo“ von Fr. Händel. I.„Sérénade“, valse espagnole von O. Métra. 5. Fantasic aus„Preciosa“ von K. M. v. Weber. 6.„Ungarischer Tanz“ von Kéler Béla. Zweiter Theil: 7.„Cavalerie-Marsch“ von Karl Wilhelm. 8. Ouverture zu„Die Heimkehr aus der Fremde“ von Mendelssohn Bartholdy. 9.„Der Morgenstern“, Walzer von Labitzky. 10. Scenen aus der Oper„Der Maskenball“ von Verdi. 1I. Finale aus„Satanella“ von Pugni. 12.„Cercle-Quadrille“ von Joh. Sähan. (Nachdruck ist nicht gestattet.) Wein=Vertheilung. Ein erstes Haus am Rhein bringt für die Carnevalstage zur Vertheilung zu Ausnahmepreisen verschiedene Stück reiner selbstgezogener Weiß= und Rothweine. Abgabe in Flaschen und Gebinden. Bestellungen sofort erbeten unter Nr. 325 an die Geschäftsstelle dieses Blattes Gerichtlicher Verkauf. Am Freitag den 19 Februar 1892, Vormittags 9½ Uhr, werde ich auf meiner Schreibstube, Mörsergasse 8 zu Köln, öffentlich mein bietend gegen gleich baare Zahlung zur Versteigerung bringen: Vier große Oelgemälde in breitem Goldrahmen und zwar: a. Landschaft von Bernardy; b. Siebengebirge von Wille; c. Aufbruch zur Jagd von Hilgers; d. Norwegischer Fiord. Mühlberg, Gerichtsvollzieher.* Die Besichtigung der Gemälde ist in meiner Schreibstube von—12 Uhr Vormittags gestattet. Baustellen Hausa=Ring gelegen, beliebige Fronten, billig und unter günstigen Bedingungen, auf Wunsch mit Bauzuschuß, vom Eigenthümer zu verkaufen. Bescheid Eigelstein 111. Lein. Rindsteisch, à Pfd. 35—45 Pfg., Kalbfleisch, Pfd. 25—35 Pfg. Schweinefleisch, Pfd. 45-50 Pfg. f. Fleischwurst, Pfd. 70—80 Pfg. f. Leberwurst, Pfd. 60— 70 Pfg. f. Blutwurst, Pfd. 40—50 Pfg. f. Tafelbutter, Pfd.75—85 Pfg. alles gegen Nachnahme sendet G. Kirchner, Gr. Dunenten bei Neuendorf, Kreis Oletzko, Ostpr. Ed. ∆ Culmann Severinstraße 127. Bopparder Brod. Große Neugasse 37—39. Mähel Nußb. Vertico u. Kleiderschr. Anbort. Pfeiler= und Sophaspiegel, Salontische, Stühle, Waschc., Nachtschr, Betten usw. billig zu verkaufen. Möbelschreinerei Rothgerberbach 20. Flora Mittwoch, den 17. Februar, Nachmittags 3 Uhr: der Capelle des 5. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 65 unter Leitung des kgl. Musikdirigenten Herrn Georg Huber. PROGRAMM. Erster Theil. Feierlicher Marsch aus„Die Ruinen von Athen“, von Beethoven. Ouverture zur Oper„Jessonda“ von Spohr. „Virgo Maria“ von Oberthür. Musik aus„Sommernachtstraum“ von Mendelssohn. „Carmen-Sylva-Walzer“ von Ivanovici. Zweiter Theil. Ouverture zu„Preciosa“ von Weber. a.„Moment musical“ von Schubert b.„Loin du bal“ von Gillet. Mazurka aus„H conte Monte Christo“ von Parlow. Finale aus der Oper„Attila“ von Verdi. „Dur und moll“, Potpourri von Schreiner. Oritter Theil. Vorspiel und Liebes-Duett aus„Waikure“ von Wagner. „Gavotte impérial“ von Faust. „Wein, Weib und Gesang“, Walzer von Strauss. „Bismarck-Lied“ von H. Kreutz. „Im Circus“, Galopp von Fahrbach. (Nachdruck ist nicht gestattet.) Unser diesjähriges geschlossenes Maskenfest findet am 27. Februar(Carnevals=Samstag) in den sämmtlichen Sälen des Gürzenich statt. Die Listen zum Einzeichnen für einzuführende Fremden liegen von Mittwoch den 17. Februar ab, Abends von 8½ bis 10½ Uhr, und Sonntag den 21. Februar, Morgens von 11—1 Uhr, im Vereinslocale Restauration Schatto, Breitestraße, auf. Schriftliche Anmeldungen bitten wir an den Präsidenten, Herrn Alb. Urbach, richten zu wollen. NB. Die verehrlichen activen und inactiven Mitglieder werden gebeten, behufs Betheiligung an Maskengruppen sich an den Fest=Ausschuß zu wenden. Der Vorstand. Deutscher Privatbeamten=Verein, Zweigverein Köln. Pensionskasse. Wittwenkasse. Krankenkasse. Begräbnißkasse. monats-Versammlung Donnerstag den 18. Februar., Abends 8½ Uhr, in dem obern Saale der Restauration„Lenz=Erholung“, Sandbahn 1. Aufnahme=Gesuche nimmt jederzeit entgegen Der Vorstand. So eben erschien: urmal=Arbeitkordnung sowie Vormal-Statut eines Arbeiter-Ausschusses. Einseitung und Erläuterungen nebst Auszugen aus bewährten Fabrikordnungen sowie einer Zusammenstellung der Bestimmungen des Arbeiterschutz=Gesetzes von 1891. Herausgegeben 1. zeauz Histe Mitglied des Deutschen Reichstages und von Senn, Gine; des Preuß. Abgeordnetenhauses. Preis geheftet M. 2,10„ gebunden K. 2,50 einschließlich Porto. Bei Nachnahmesendungen erhöht sich das Porto um 30—60 Pfg. □ ∆ □ S ite Geschäftsbücher. Briefe Panier-Abfälle Papier * kauft unter Garantie sofortigen Einstampfens Pomstrass Emil Ulmer. Köln. Verlag von J. P. Bachem in Köln. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen entgegen. Locales. 00 Eine Conferenz der rheinischen Oberbürgermeister soll am Samstag hier stattgefunden haben, in welcher beschlossen wurde, eine##gebe gege in Volksschulgesetz=Entwurf einzureichen. Der Wortlaut der Eingabe wurde von der Conferenz festgestellt. h Selbstmord. Vorgestern Vormittag erhängte sich an der Sechszigstraße in Nippes auf einem Speicherzimmer der achtunzwanzigjährige, aus Altenkirchen, Kreis Neuwied, gebürtige Commis Robert K. Derselbe war zuletzt in einer Kölner Firma angestellt, aber seit vorigen Donnerstag außer Stellung. Köln, 16. Febr. Marktbericht. Durchschnittspreise. Butter M..10 das Pfund. Eier 2,00 das Viertel. Hinkel 3,20, Tauben 1,00 das Paar pasen 0,00, Schnepfen 0,00, Feldhühner 0,00, Truthahn 10,00 das Stück Raninchen 0,90 das Stück. Krammetsvögel 0,00 das Bund. Hühner.00 Enten.00, Gänse 6,00 das Stück. Hecht 1,00, Aal 1,50, Karpfen.00 Salm.25, Schleien 0,80 das Pfd. Ochsenfleisch M..70, Kalbfleisch 0,.65 Hammelfleisch 0,65, Speck, geräuchert 0,80, gesalzen 0,70, Schmalz.80 Nierenfett.50, Zwiebeln.08 das Pfd. Aepfel 14,00 die 100 Pid. Kartoffeln weiße 4,50, rothe 4,80, Nieren= 6,00 die 100 Pid. Weißkobl M 00,00 die 100 Stück. Weingroßhandlung J. J. Schoss unterhält Lager feiner, als naturrein bekannter Weine zu Original=Preisen bei Friesenwall 4, Ml. Brauweiler, am Hahnenthor. „ Für den Schul=Erweiterungsbau zu Köln=Riehl sollen im Wege des löffentlichen Verdinges: die Erd=, Asphalt= und Maurer=Arbeiten mit Material, veranschlagt zu 9154 M. 05 Pfg., die Steinmetz=Arbeiten mit Material, veranschlagt zu 1345 M. 60 Pfg., die Zimmer=Arbeiten mit Material, veranschlagt zu 1035 M. 50 Pfg., die Schreiner=Arbeiten, veranschlagt zu 1835 M. 28 Pfg., vergeben werden.„ Für jede der betreffenden Arbeiten und Lieferungen sind besondere Angebote mit der Aufschrift:„Maurer=Arbeiten(bzw. Steinmetz=, Zimmers, Schreiner=Arbeiten) für den Schul=Erweiterungsbau zu Köln=Riehl“ versiegelt und postfrei bis zum 25. Februar 1892, Vormittags 11 Uhr, an das Hochbau=Amt, Rathhausplatz 5, einzureichen, woselbst im Zimmer 11 die Eröffnung derselben im Beisein der etwa erschienenen Bieter erfolgen wird, und die betreffenden Zeichnungen, Kostenanschlags=Auszüge nebst Bedingungen während der Geschäftsstunden bis dahin zur Einsicht offen liegen. Köln, 10. Februar 1892. Hochbau=Amt. Heimann, Stadtbauratz. Im Subhastationswege werden am Donnerstag den 18. Februar 1892, Morgens 11¾ Uhr, durch das königliche Amtsgericht in Köln, Gereonstraße 44, parterre, nachstehende Grundstücke, in Köln=Neustadt gelegen, verkauft: 1. Grundstück an der Nachenerstraße neben Karl d. Große, bez. mit Flur 35, Nr. 1308 148, groß 9 Ar 52 Qu.=Meter, begrenzt von Andreas Mühlens und Bernh. Nienhaus: 2. Grundstück an der Brüsselerstraße, früher Bischofsweg, neben Wilh. Wolf, Leouh. Emannel, Leop. Bärmann und an die Umfassungsmauer des Tattersall stoßend, Flur B, Nr. 2245/226, früher Nr. 681/226. Schuhmachermeister, Eintrachtstr. 173. Specialität: Solide u. gut sitzende Herren=Arbeit. Lud. Rosemann, Leuchtkraft des Gases am 16. Februar 1892. Gasfabrik 19.. Lab. 19/8. Stadt—. Rheinhöhe am 16. Februar, Abends 7 Uhr m 4,06— 0,26 Medic. Tokayer Fl. O, 35, 0,45, 0, 60, 1,00 2,00 Mk., Medic. Leberthrau Fl. 0,30, 0,50, 1,10 Mk. - J. M o n h e i m. K r o n e n- D r o g u e r i e, P o s s t r a s s e 5 2. Verlag und Druck von J. P. Bachem. Verantwortlich: für den allgemeinen Cheil O. Brendgen, für den Anzeigen=Cheil E. Böhm. Alle in Köln.