Geschäftsstelle und Anzeigen-Annahme Marzellenstraße 20, Ecke d. Bahnhofstr. S Anzeigen-Ureis: zu: Köln und Vororte 12½ Ofg. ettgtigen Preis: die einspaltige Zeile; für auswärts 20 Ofg.— Bevorzugt verlangte Anzeigen(erste u. letzte Seite) 20% höher.— Stellen=, Dienst=, Arbeits=Gesuche und=Angebote, Mieth=Anzeigen und dergl. bis zu 10 Zeilen 5 Ofg. die Heile. Jede vierte Einrückung derselben Anzeige kostenfrei. Offerten=Annahme 25 Ofg. S 1ird täglich in jedes Haus von Röln sowie in Deutz und allen Vororten unentgeltlich getragen Für Stockwerke und Hinterhäuser mit Sonntags-Veilage 30 Ofg monatlich. Nr. 283. Kölner Anzeigen=Besteller erhalten bei Dorherbestellung einer ihre Anzeige enthaltenden Nummer(zur Vertheilung oder Persendung an ihre Kundschaft oder in weitere Kreise) dieselbe zu unserm Selbstkostenpreis: ½/3 Bogen M. 2 50, ¾/4 Bogen.—, 1/1 Bogen.50 für je 100 Stück. General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt und Fremdenblatt. S S 8 2 TT Köln, Samstaa... October 1891. Heute 6 Seiten. 35 Schildergasse 35,: * 0 Winter'sehen Brauerei. : 35 Schildergasse 35,: X dicht neben der Winter'schen Brauerei. KOLN, zeigt hiermit den Empfang sämmtlicher Neuheiten für die Herbst- und Winter-Saison ganz ergebenst an. Des beschränkten Raumes wegen kann nur von einzelnen Qualitäten die Preise angeben. lch offerire z..: Herbst- u. Winter-Paletots für Herren in allen Farben von M 10,50 ab. Elegante Hosen in allen Façons.. von M..— ab. für Jünglinge„ 7,50.„„ in Cheviot und Kammgarn.50 „„„„ für Knaben Complete Herren-Anzüge in Velour, Buckskin, Cheviot etc. „ in Kammgarn und Neuheiten „„ für Jünglinge Circa 1000 Knaben-Anzüge in wunderschönen Façons Neuheiten in Hosen Einzelne Joppen 6,—. Hosen und Westen in prachtvollen Dessins 6,50 Fracks, Kellner-Anzüge etc. stets in grosser Auswahl vorräthig. 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Heuser, Joesten, Klein 1, Klein II, Kühlwetter, Kyll, Langen, Lent, Liebmann, Lohmer, Loosen, Mengering, Michels, Nagelschmidt, Neuß, Pflaume, Pilgram, vom Rath, Rautenstrauch, Rieth, Rings, Röckerath, Schmalbein, Schippers, Stelzmann, Thön nissen, Werres, Zilkens, van der Entschuldigt die Herren: Kellner, Meuser, Pauli, Rehe, Schenk. Die Versammlung überträgt die Prüfung der Bilanz des HohenstaufenBades und der Rechnung über die Anlage des Volksgartens je zweien ihrer Mitglieder; beschließt unter dem Ausdrucke angelegentlichen Dankes die Annahme der von Herrn LandtagsAbgeordneten Wilh. Scheben dem historischen Archiv zum Geschenk überwiesenen Urkunden; erklärt sich mit dem Umtausch mehrerer Urkunden und Documente aus dem historischen Archiv einverstanden; bewilligt zur Deckung der Kosten bei öffentlichen Vorträgen städtischer Oberbeamten im Gürzenich Winter 1891 92 den erforderlichen Credit; dehnt die Bezeichnung„Vogelsangerstraße“ auf den Vogelsangerweg aus; bewilligt zur Entwässerung des Nüssenbergerweges vor dem Schulgrundstück in Bocklemünd und zur Deckung der bei Herstellung einer Entwässerungs=Anlage auf.r Longericherstraße in Nippes entstandenen Mehrausgaben die nöthi gen Mittel; ist mit ten vorgeschlage nen Fluchtlinien für einen Theil der Wolfsstraße in Poll und mit Abänderung der Fluchtlinien für einen Theil der Siegburgerstraße in Kölu Deutz und für die Nachenerstraße, zwischen der geplanten Ringstraße und dem Maarwege, einverstanden genehmigt Straßenvanvertrag und Terrainaus ausch betr. den Straßen durchbruch. Ortmannsgasse—Fleisch mengergasse, sowie die Ausführung von Straßen=Anlagen auf dem Ge lände zwischen Ehrenfeld und Melaten; setzt die Bedingungen für Anbringung von Sonnenlicht=Reflectoren an stad tischen Straßen fest; genehmigt einen Vertrag über Errichtung von zwei Holzthoren im Bereich der Schußlinie auf einem Grundstücke der Florastraße zu Nippes; bewilligt zur Hersellung eines Wehrganges an der Eigelsteinthorburg, eines besondern Einganges zur Viehhof=Restauration und eines Kohlengelasses ebenda, sowie für Heizungszulagen an die Lehrpersonen (Heizperiode 1891/92) die erforderlichen Mittel; nimmt Kenntniß von der Verfügung der königl. Regierung, wonach die Errichtung einer Staats steuerhebestelle in Köln Nippes ab gelehnt wird; genehmigt die Final= abschlüsse der Stadtkasse, der selbständigen Kassen und der Nebenfonds für 189091— mit Ausnahme der Bilanz des Hohenstaufenbades— sowie die Etatsüberschreitungen und die vorgeschlagene Verwendung des Ueber schusses; ertheilt auch der Kasse der Gas= und Wasserwerke Entlastung; bewilligt zum Ankauf von Handschrif ten und Drucksachen für Archiv und Vibliothek den erforderlichen Credit; findet gegen zwei Niederlassungen nichts zu erinnern; nimmt die Wahl eines Ortsbezirksvorstehers und eines Stellvertreters sowie eines Armen bezirksvorstehers vor; genehmigt die Theilung eines Armenbezirks und wählt die Vorsteher für die beiden neuen Bezirke; ermächtigt die Verwaltung, auf Beseitigung eines Balcons an einem Grundstück HansaRing und auf Erstattung der Kosten für Beschädigung eines Baumes gerichtliche Klage zu erheben; setzt eine Grunostücksentschädigung Weingarten gasse anderweit fest; lehnt die Ablösung einer halben Leibrente durch Zahlung einer einmaligen Abfindungs summe ab; nimmt Kenntniß von den Terminen der diesjährigen Stadtverordnetenwahlen; wählt Beisitzer und Stellvertreter zur Bildung des Wahlvorstandes und setzt Auflage und Preis des Wählerverzeichnisses fest; genehmigt schließlich die Erhöhung des Gehalts bzw. der Diäten zweier Ingenieure. Kölner Local-Anzeiger Nr. 283 2 Samstaa. I7. October Gerichtlicher Verkauf Verpachtung mit Zuschlag auch unter der Taxe und zu jedem Preise. Auf Ersuchen des Rechtsanwalts Herrn Heinrich August Vack in Köln, in seiner Eigenschaft als Verwalter des Concurses über das Vermögen des Speisewirthes Herrn Heinrich Baumann daselbst, und auf Grund a. eines Beschlusses des Königlichen Amtsgerichtes, Abtheilung 7, zu Köln, vom 15. August 1891 und v. Versteigerungsprotokolls ohne Zuschlag nebst Antrag auf neue Versteigerung auch unter der Taxe uno zu jedem Preise vor dem unterzeichneten Notar vom 26. September 1891, wird der unterzeichnete zu Köln wohnhafte Königliche Notar Hermann Schaefer am Samstag den 7. November 1391, Nachmittags um 3 Uhr, auf seiner Amtsstube, Zeughausstraße 3- zu Köln, das zur Concursmasse gehörige, in der Stadt Köln und im Stadtkreise Köln an der Martins=Abteigasse ge legene, mit der Nummer 7 bezeichnete Wohn haus mit Um= und Unterlage und sonstigen behörungen, eingetragen im Kataster der Stodtgemeinde Köln in Flur 31. Nr. 709/540 mit einer Flächengröße von 1 Ar 21 Meter, und begrenzt von Heinrich Heinen und Erben Bruère, unter Zugrundelegung einer Tare von 42,000 Mark, öffentlich versteigern, und nunmehr auch unter der Taxe und zu jedem Preise zuschlagen. Das Heft der Bedingungen und die Voracten liegen auf der Amtsstube des Unterzeichneten zu Jedermanns Einsicht offen. Köln, den 1. October 1891. Der Königliche Notar: Gerichtlicher Verkauf. In der gerichtlichen Theilungssache des zu Köln wohnenden Architekten Jean Mertens gegen den zu Köln wohnenden Kaufmann Christian Johnen wird der unterzeichnete für den Oberlandesgerichts=Bezirk Köln angestellte zu Köln wohnende Königlich Preußische Notar Franz Georg Eduard Thurn am Dinstag den 24. November 1891, Nachmittags 4 Uhr, auf seiner slube Margarethenkloster Nr. 1 dahier, die nachbezeichneten zu Köln, Stadtgemeinde und Kreis gleichen Namens, gelegenen und im Grundsteuerkataster wie nach angegeben eingetragenen Immobilien, öffentlich an den Meist= und Letztbietenden versteigern, nämlich: Bauterrain am Hansa=Ring, katastrirt Artikel 10.818: 1. Flur 37 Nr. 843/146, Garten, 4 Ar 24 Meter, tarirt zu 45,600 Mark; 2. Flur 37 Nr. 844/146, Garten, 7 Ar 29 Meter, taxirt zu 78,400 Mark; Gesammttaxe 124,000 Mark; Grundstück an der Cleverstraße, katastrirt Artikel 10,818, Flur 38 Nr. 62/12, am Graben, 25 Ar 72 Meter Hofraum, taxirt zu 100,000 Mark; das an der Venloerstraße Nr. 2A gelegene Wohnhaus mit Unter= und Umlage, Hofraum und An= und Zu behör, katastrirt Artikel 12,008 Flur 36 Nr. 707/35, 1 Ar 62 Meter Fläche, tarirt zu 65,000 Mark. Das Bauterrain am Hansa=Ring wird sowohl im Ganzen als auch in den beiden angegebenen Theilparcellen zum Verkauf ausgestellt. Die Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. Köln, 16. October 1891„ Der Königliche Notar, E. Thurn. Wasserdichte LodenHavelocks, Paletots von 20 Mark an. a. b. C. zu Köln. Auf Ersuchen der Eigenthümer wird der Unterzeichnete am Montag den 19. October d. Nachmittags 4 Uhr, auf seiner Amtsstube Steinfeldergasse Nr. 13 zu Köln, ein in dem Kataster=Gemeindebezirke Rondorf am Todten Inden gelegenes, seither von Heinrich Weiß in Raderberg angepachtet gewesenes Grundstück, groß ca. 8 Morgen, zum sofortigen Antritt auf mehrere Jahre öffentlich zur Verpachtung ausstellen. Justizrath Graffweg, Notar.* Mit dem heutigen Tage eröffne in dem Hause 110 Eigelstein 110 eine Ochsenmetzgerei.: Mein Bestreben ist, durch nur prima Waare sowie reelle, aufmerk=T same Bedienung mir das Vertrauen einer geehrten Kundschaft zu erK werben und zu erhalten. Um geneigten Zuspruch bittend, zeichnet Hochachtungsvoll! * * * AEE * J. Cohnen. 110 Eigelstein 110. Alle Sorten * Schuh- und Filzwaarens Weiden= Verkauf. Am Dinstag den 20. d.., Vormittags 10½ Uhr, soll der auf den Schießständen der Mülheimer Haide vorhandene Weidenaufwuchs überschläglich auf 1600 Bund geschätzt, an Ort und Stelle auf Grund der im Geschäftszimmer der unterzeichneten Behörde, Gereonsmühlengasse 10, ausliegenden Bedingungen an den Meistbierenden verkauft werden.“ Kauflustige werden hierzu eingeladen. Köln, 8. October 1891. Königliche Garnison=Verwaltung. so für Herren, Damen und empfiehlt zu billigsten Preisen * P. J. Wolff, Apostelnstr. 34. besonders aufmerksam auf die so beliebte □ □ C. W. Lenz, Iltermarkt 26. Käse, Butter, Eier en gros, en Telephon-Nr. Jétail 966. Kaisermäntel, Joppen. Ferner meterweise: Loden-Stoffe in grosser Auswahl. D. F. Gerke in Köln, Hohestrasse 120, Ecke der Salomonsgasse. Kneipp'sches Heilverfahren! Dr. med. Hugo Meyer, prakt. Arzt, früher bei Herrn Pfarrer Kneipp, Besitzer und Leiter des Kaiser Friedrich Bad in Bonn. Sprechstunden in UmI.Sonn= u. Feiertags 1210—1 Uhr Mittags. 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Verkauf von alten Holzschwellen Auf dem Bahnhofe Köln=Pantaleon lagern 700 Stück, auf dem Bahnhofe Nippes 500 Stück und auf dem neuen Güter=Bahnhofe daselbst 300 Stück alte hölzerne Querschwellen, welche in Haufen von je 100 Stuck öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zaylung verkauft werden sollen Außerdem kommen auf Bahnhof Nippes noch 36,20 m alte Weichen schwellen in 1 Loos und 6,85 m Brenn holz in 6 Loosen zum Verkauf. Termin hierfür ist auf Bahnhof Köln=Pantaleon am 20. d. M Morgens 11 Uhr, Nippes, Rangir=Bahnhof, am 21. d.., Morgens 10 Uhr festgesetzt. Wegen Besichtigung wolle man sich an die Bahnmeister Brandt zu KölnPantaleon, Bootz und Steinbüchel zu Nippes wenden. Köln, den 14. October 1891. Königliches Eisenbahn=Betriebs Amt(linksrh.). S □ BabyAusstattungen Ki Damen- und Kinderwäsche, Damen-Unterröcke, Morgenröcke, Tricot-Taillen. Tadellose Fabrication, vorzügl. Qualitäten. Billigste Preise. H. 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Damit ist die Candidatenliste der dritten Klasse geschlossen. Für die Wahlen der zweiten Abtheilung wurde zunächst Hr. Gasthofbesitzer Krone acceptirt und beschlossen, der Wätlerversammlung die Wiederwahl des Hrn. Liebmann in Vorschlag zu bringen. Zum dirigirenden Arzt des hiesigen Alexianer=Krankenhauses ist Hr. Dr. med. Prior erwählt worden. * Herr Neopresbyter K. P. H. Wolters wurde zum Vicar in Ehrenfeld ernannt. Jubiläum. Hr. Kaspar Müller, Glockenläuter im Dom und Vorhangzieher im hiesigen Stadt=Theater, feierte gestern in letzterer Eigenschaft sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum im Stadt=Theater. Terselbe war schon am alten Siadt=Theater an der Komödienstraße längere Zeit angestellt. Der Director, das technische Personal und die Bühnen=Mitglieder bereiteten dem Jubilar gestern Nachmittag im Theater ein Fest, wobei ihm ein Sparkassenbuch, eine Uhr mit Widmung und sonstige Werthgegenstände als Andenken überreicht wurden. * Neue Straßenbahn=Linie. Wie wir erfahren, beabsichtigt die Kölnische Straßenbahn=Gesellschaft die Verbindungsstrecke EigelsteinKleine Marzellenstraße zu bauen und dann einen durchgehenden Dienst Salier-Ring=Neumarkt=Dom=Nippes einzurichten. Die Gesellschaft hat auf Ansuchen-der Stadtverwaltung dieser die bezüglichen Pläne vor einigen Tagen eingereicht. Der Thierbestand unseres Zoologischen Gartens hat in der jüngsten Woche wiederum woerthvollen Zuwachs durch Schenkung zu verzeichnen. Hr. Apotheker Kruel in Otterberg(Rheinpfalz) schenkte eine grüne und eine Mona=Meerkatze, beides ausgewachsene prächtige Exemplare, die im Affenhaus neben dem riesigen Bärenpavian Unterkommen gefunden haben. Ferner wurde dem Garten von Hrn. Paul Schieffer, hier, ein Nasenkakadu und von Hrn. Präparator Caspar Bergmann hier ein Exemplar des hier so seltenen kleinen Merlinfalken verehrt. Diese beiden Thiere sind vorläufig in der alten Vogelgalerie untergebracht. Gekauft wurde ein junges Paar Elen=Antilopen, die jetzt zu den größten Seltenheiten in den Thiergärten gehören. Dieselben bilden einen neuen Anziehungspunkt in dem schönen Elephantenhause und werden noch mehr auffallen, wenn sie erst ihre volle Größe, die der eines kräftigen Ochsen nicht nachsteht, erreicht haben. Aus dem Elephantenhause ist ferner die Geburt eines Zebras zu berichten, an dessen munterm Wesen alle Besucher ihre Freude haben. * Unfall. Ueber den in der gestrigen Nummer dieses Blattes erwahnten Zusammenstoß im Königsdorfer Tunnel geht uns von zuständiger Seite folgende, andere Darstellung zu:„Vorgestern Nachmittag um 5½ Uhr stieß eine von der Station Königsdorf zu früh zeitig abgelassene, leerfahrende Locomotive in dem zwischen dieser Station und Horrem gelegenen Tunnel auf einen vorausfahrenden Güterzug. Hierbei wurden die letzten Wagen des Zuges an den Puffern beschädigt und das eine der beiden vorhandenen Fahrgeleise auf einige Stunden gesperrt. Der Unfall zog ernste Folgen nicht nach sich, verursachte jedoch eine Verspätung der um diese Zeit auf der Strecke AachenKöln verkehrenden Züge. Die Verspätungen vergrößerten sich noch und wurden auf andere Züge übertragen durch den Umstand, daß etwa gleichzeitig auf dem Bahnhof Köln eine Locomotive durch unzeitige Verstellung einer Weiche zur Entgleisung gebracht wurde. Die Beseitigung dieser Verkehrshindernisse nahm etwa 1½ Stunden in Anspruch. Einzelne Züge erlitten Verspätungen bis 40 Minuten.“ C Ein kurzes Gewitter entlud sich gestern Nachmittag unter starkem Regen über Köln und Umgegend. Der Regen war von so langer Dauer, daß den Aeckern dadurch die so dringend nöthige Feuchtigkeit gespendet worden ist, um das Bestellen mit Körnerfrucht zu ermöglichen. Schwindler. Mit Bandwurmvertreiben hat sich hierselbst geraume Zeit ein Mann unter dem Namen Mohrmann beschäftigt. Vor gestern Morgen wurde derselbe verhaftet, weil es sich herausgestellt hat daß er nicht Mohrmann heißt und sich den Namen des bekannten Band wurmvertreibers beigelegt hat, um Patienten anzulocken. Der Schwindler ist ein Schlosser von auswärts. P Diebstähle. Aus einer Wohnung am Thürmchenswall wurde eine silberne Cylinder=Uhr mit Nickelkette gestohlen; ferner aus einer Wohnung an der Plankgasse eine Anzahl Wäschegegenstände; aus einem Kleiderschrank, welcher in der Wagenremise auf einem Gehöfte zu Mengenich stand, mehrere Kleidungsstücke und kleinere Geldbeträge. Die Sachen gehörten den vier Knechten des Hofes. m Schöffengericht. Der Viehtreiber Johann Thelen hierselbst trieb an einem Sonntag=Morgen zehn Ochsen an der Rheinpromenade ent lang. Der Herr Amtsanwalt war der Ansicht, daß hauptsächlich die Vieh=Commissionaire einer Bestrafung unterzogen werden müßten; in deß dürfe der Treiber auch nicht frei ausgehen. Das Urtheil lautete auf 1 M. Geldstrafe. 3 Ehrenfeld, 16. Oct. In Bälde soll die städtische Zahlstelle aus der Jacobstraße nach dem Rathhaus an der Venloerstraße verlegt und daselbst auch eine Filiale der städtischen Sparkasse errichtet werden. * Köln, 16. Oct. Marktbericht. Durchschnittspreise. Butter M. 1,15 das Pfund. Eier.25 das Viertel. Hinkel 2,40, Tauben 1,00 das Paar. Hasen 4,20, Schnepfen 0,00, Feldhühner 1,40, Truthahn 10,00 das Stück, Kaninchen 1,00 das Stück. Krammetsvögel 1,40 das Bund. Hühner 1,50. Enten 2,80, Gänse 5,50 das Stück. Hecht 1,00, Aal 1,50, Karpfen 1,00, Salm 3,20, Schleien 0,70 das Pfd. Ochsenfleisch M..70, Kalbfleisch 0,70, Hammelfleisch 0,70, Speck, geräuchert 0,80, gesalzen 0,70, Schmalz.80, Nierenfett 0,50, Zwiebeln 0,05 das Pfd. Aepfel 10,00 die 100 Pfd. Kar toffeln weiße 4,40, rothe 4,60, Nieren= 6,00 die 100 Pfd. Bohnen zum Einmachen.00 das Pfd. Vororten und Umgebung. hm Dellbrück bei Mülheim a. Rh., 16. Oct. Der heute Morgen 7 Uhr 16 Min. fällige Personenzug entgleiste bei der Einfahrt in den hiesigen Bahnhof. Von Deutz ließ man sofort einen Sonderzug ab, der die Fahrgäste nach Mülheim bzw. Deutz beförderte. Die Entgleisung soll durch Schienenbruch erfolgt sein. Soweit bekannt ist bei dem Unfall Niemand verletzt worden. Zur — Der Gipfel der Faulheit. Bureauchef:„Sie, Herr Meyer, Sie sind doch der Trägste im ganzen Bureau.“— Meyer:„Aber gestern hab' ich doch über die Zeit bis halb neun gearbeitet.“—„Papperlapapp, da waren Sie einfach zu faul, um aufzuhören.“ — Bescheiden.„Was sagen Sie dazu? Die Arbeiter verlangen acht Stunden Arbeitszeit.“—„Lassen Sie doch, ich verlange gar keine.“ — Das Größenmaß. Richter:„Also was hat der Angeklagte denn gemacht?“— Zeuge:„Wat er jemacht hat?'n Loch in'n Kopp hat er mir jehau'."— Richter:„Wie groß war dieses Loch?"— Zeuge:„Na, wie jroß wird et jewesen sind? Nich zu jroß un ooch nich zu kleen.“— Richter:„Das wird sich doch genauer bestimmen lassen; war das Loch so groß wie ein Thaler?"— Zeuge:„Nee, so groß war et nich; heechstens wie zwee Mark fufzig.“ — Erkannt..:„Du, dein verstorbener Oheim hat wohl ein ordentliches Vermögen hinterlassen?"—.:„Nicht so viel, daß ich dir auch nur drei Mark leihen könnte!" — Schade. Mann(bedauernd):„Jetzt nimmst du die Gardinen alEmma; gerade— wo sie so prächtig angeraucht sind.“ 111 Severi empfiehlt zu ern Neue Ia. Ia. Helle " la. Hellerlin " große Linsen Victoriageschälte Eis Grabk Me Grable in großer Aus Pre Karl Weyerst Grab Ne wette Blumen= un Für All und Al Billiger wi Stearinkerzen p 9 12Stück Stearinker das Haupt=Stea2. Krebegasse 2, E in sehr herab Rei: Math. 8 Ecke Ehren= un 10 Kölner Anzeigen für Herr Georg Hitz, ecialarst äcilienstraß Carl R am 16 Octob * R h e i n h ö h e Seite 5. Kölner Local-Anzeiger Nr. 283 Samstag, 17. October 1891. 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In der jüngsten Versammlung der Handwerkerpartei, welche sich mit der Stadtrathswahl beschäftigte, wurde angeführt, daß Herr Schneidermeister Rohe, welcher vor zwei Jahren dem Comité der mit der Centrumspartei verbündeten Handwerkerpartei angehörte, liberal gewählt habe. Herr Rohe gab dies zu, bemerkte aber dann nach dem Bericht des Stadt=Anzeigers weiter, er habe dies„erst gethan, nachdem er sich habe überzeugen müssen, daß die Herren der Centrumspartei Heuchelei trieben. In der großen Wählerversammlung der Centrumspartei habe man den Leuten vorgeredet, der Wahlcensus müsse heruntergedrückt werden; bei der Besprechung dieses Punktes in dem engern Comite habe man den Vertretern der Handwerkerpartei erklärt, das ginge absolut nicht. Die Herren Dr. K. Bachem, Fuchs und Dr. Noeckerath hätten da erklärt, daß, wenn man wirklich auf die Herabsetzung des Census auf 6 M. hinwirke, dies der Centrumspartei nur Schaden bringen würde. Als Beispiel habe man damals angeführt, daß bei Einführung des niedern Wahlcensus in einer Fabrik mit 200 Arbcitern, wo der Fabrikherr liberal sei, dieser seine Arbeiter veranlassen tönne, ebenfalls liberal zu wählen. Dann sei dies ein Schaden für die Centrumspartei. Durch die Einführung des niedrigen Wahlcensus schnitte man sich in's eigene Fleisch u. dgl. Nachdem er eingesehen, daß die Centrumsführer ganz anders sprächen, wenn sie unter sich wären, als wenn sie in den großen Versammlungen redeten, habe er sich gesagt, daß er unter solchen Verhältnissen nur nach seiner Ueberzeugung wählen könne, und deshalb habe er in der zweiten Klasse Dem seine Stimme gegeben, den er für würdig gehalten.“ Diese Aeußerung des Herrn Rohe ist, soweit es um die Kölner Cen trumspartei sich handelt, eine grundlose Verdächtigung. Ueber die Verhandlungen des„engern Comité'", von welchen Herr R. redet, mögen die von ihm genannten Herren sich äußern, wenn sie es für nöthig halten; nur so viel sei an dieser Stelle bemerkt, daß Hr. Dr. Karl Bachem unseres Wissens dem„engern Comité" überhaupt nicht angehört hat. Im Uebrigen ist die Stellung der Kölner Centrumspartei zu dieser Frage eine so klare und entschiedene, daß Hr. R. dieselbe absolut nicht verdächtigen kann. Zwei Mal haben die Mitglieder der Centrumspartei im Kölner Stadtverordneten=Collegium den Antrag betr. Herabsetzung des Wahlcensus auf 6 M.(alter Tarif), also Gleichstellung mit dem Census in den alten Provinzen Preußens gestellt und nachdrücklichst unter Heranziehung eines ausgiebigen Materials begründet, ohne jede#h die liberale Mehrheit zu einem entsprechenden Beschluß bewegen zu können. Dann aber haben die rheinischen Centrumsmitglieder unter Führung des frühern Kölner Stadtverordneten Jul. Bachem bei der Berathung des Einkommensteuergesetzes im Abgeordnetenhause in dieser Frage nochmals eingesetzt, und zwar nunmehr mit wenigstens theilweisem Erfolg, indem sie die gesammte Centrums=Fraction bewogen, ihre Stellung zu dem Einkommensteuergesetz von einer bessern Regelung der Census=Verhältnisse in den rheinischen Städten abhängig zu machen. Die sehr eingehenden bezüglichen Verhandlungen des Abgeordnetenhauses, bei welchen das genannte, dem Kölner Stadtverordneten=Collegium angehörige Mitglied der Centrumspartei hauptsächlich auch sowohl in der Einkommensteuer=Commission als im Plenum die Debatte führte, sind noch in allgemeiner Erinnerung. Es ist zwar nicht gelungen, den Antrag Bachem(Mülheim)- Fritzen=Wenders in seiner vollen Tragweite durchzusetzen, aber doch erreicht, daß der exorbitante Maximal=Census von 18 M. für Köln, Trier, Wesel, Mülheim a. Rh. in Wegfall gekommen ist und in Zurunft allgemein für die rheinischen Städte ein Census von 6 M.(neuer Tarif)— entsprechend dem Satze von 12 M. des alten Tarifs— Geltung haben wird. Lediglich dieser Action der Centrumspartei, und zwar zunächst der rheinischen und der Kölner Centrumspartei, ist es zu verdanken, daß über zwei Jahre die Zahl der Wähler dritter Klasse gegen dieses Jahr nahezu verdoppelt sein wird, und daß insbesondere Tausende von Handwerkern, welche bis jetzt nicht wählen konnten, wahlberechtigt sein werden. Angesichts dieser Thatsachen ist die Rohe'sche Verdächtigung der Centrumspartei gänzlich grundlos. Wir müssen aber hier noch auf eine weitere, in der jüngsten Versammlung der Handwerkerpartei angeblich gefallene Aeußerung zurückkommen. Nach dem Bericht des Stadt=Anzeigers soll Hr. Stadt verordneter Neuß, anknüpfend an die Aeußerung des Obermeisters Rohe, gesagt, haben„man dürfe es mit der Herabsetzung des Wahlcensus nicht so schroff nehmen, wie der Vorredner dies thue, über einen Wahlcensus von 12 M. ließe sich reden; man könne aber bei der Herabsetzung des Wahlcensus auf 6 M. zu weit gehen. Wenn die Herren vom Centrum sich da reservirt gehalten hätten, so sei das sehr vorsichtig gewesen. Man müsse eben sorgen, daß man sich nicht zu sehr in's eigene Fleisch schneide.“ Wenn Hr. Stadtverordneter Neußz in dieser Weise sich ausgesprochen hat. so können wir ihm durchaus nicht zustimmen. Wir sind ganz und gar nicht der Ansicht, daß man mit der Herabsetzung des Census auf 6 M.(des alten Tarifs, entsprechend dem fictiven Satz 4 M. neuer Tarif) zu weit gehen könne. Die Centrumspartei hat stets diese Herabsetzung angestrebt, weil sie es als eine durch nichts zu rechtfertigende Ungerechtigkeit empfunden hat, daß in den rheinischen Städten ein höherer Census aufrechterhalten wurde, als er in den übrigen preußischen Landestheilen mit Dreiklassenwahl bestand. Die Erwägung, ob man damit vielleicht„##'s eigene Fleisch“ schneide, ist dabei nie angestellt worden. Man kann nicht etwa sagen, durch die Herabsetzung des Census auf 12 M. werden alle Handwerter wahlberechtigt— nun ist's genug; vielmehr ist es eine berechtigte Forderung der Arbeiter, daß auch sie wenigstens in der dritten Abtheilung ihren Einfluß geltend machen und auf die Wahl von Stadtverordneten hinwirken können, welche für die wichtigen Inter essen der eigentlichen Arbeiterbevölkerung einen klaren Blick und ein warmes Herz haben. Die Stadtrathswahlen und die Deutsch Freisinnigen Man schreibt uns:„Ueber das Verhalten der Deutsch=Freisinnigen bei den bevorstehenden Stadtrathswahlen sind die verschiedensten, theils sich widersprechenden Mittheilungen in der Presse erschienen. Unter anderm hat ein Redner in der Wirthe=Versammlung am Mittwoch behauptet, daß die freisinnige Partei mit der liberalen für die 2. Klasse sich geeinigt habe. Wie uns gemeldet wird, ist an derjenigen Stelle, die darüber unterrichtet sein müßte, von einer derartigen Einigung nichts bekannt. Richtig ist nur, daß die General=Versammlung des deutschfreisinnigen Vereins(also die einzige Vertretung der deutsch=freisinnigen Partei) mit großer Mehrheit einen Beschluß gefaßt hat, welcher der national=liberalen Partei keinerlei Begünstigung gegenüber der Centrumspartei gewährt wissen will.“ (2) Exercitien. Morgen Abend beginnen in St. Severin Exercitien für Arbeiter, unter Leitung des von der jüngsten Kölner Mission her bekannten P. Cyprian aus dem Capuciner=Orden. □ Diebstahl. Aus einem an der Lungengasse gelegenen Hause wurden eine werthvolle Zither, zwei Ueberzieher, ein fast ganz neuer Anzug, sowie mehrere andere Sachen und Kleidungsstücke entwendet. Als der Dieb das Haus verließ, wurde er von Einwohnern gesehen, aber nicht festgehalten, weil Niemand in ihm einen Dieb vermuthete. Derselbe war fein gekleidet, mittelgroß und kräftig gebaut. Der Eigenthümer der gestohlenen Sachen machte sofort der Polizei Anzeige und ging auch später nach dem Pfandhaus, in der Annahme, daß dort die Sachen vielleicht schon versetzt sein könnten. In der That traf er daselbst ein Kind an, welches seine Zither versetzen wollte. Das Kind war von seiner Mutter, welche eine Pfandvermittlerin ist und bei welcher der Dieb die Zither versetzt hatte, abgesandt worden. Der Eigenthümer ließ sein Instrument durch die Polizei in Beschlag nehmen. 8 Frecher Bettler. Vorgestern Abend fand in der Schildergasse ein Ringkampf à la Abs statt, und zwar aus folgendem Grunde. Ein Bettler sprach gegen 9½ Uhr in einer Wirthschaft um ein Almosen an, doch der Wirth verwies ihm mehrere Male das Haus mit dem Bemerken, daß um diese Zeit keine Almosen verabreicht würden. Hierüber ergrimmte dieser Bettler so, daß er den Wirth beim Kragen faßte, und nun spielte sich ein förmlicher Ringkampf ab. Ein Schutzmann nahm den frechen Bettler später auf dem Neumarkte fest. Unfälle. Gestern Morgen brach auf dem Domhof an einem Hotelwagen die Achse, wodurch derselbe umschlug. Der Fahrgast kam mit dem Schrecken davon.— In der Volksschule am Eigelstein stürzte gestern Vormittag eine Arbeitsfrau, Mutter von drei kleinen Kindern, durch ein Glasfenster aus der Höhe der zweiten Etage auf das Dach eines Anbaues und erlitt u. a. zwei Armbrüche. Die Person wurde nach dem Hospital gebracht. * Kölner Stadt=Theater. Heute 47. Ab.=Vorst. Der König wider Willen. Anfang 7 Uhr, Ende gegen 9¾ Uhr. Heinrich von Valois, erwählter König von Polen: Heury Mohwinkel. Der Graf von Nangis: Kurt Sommer. Der Marchese Fritelli: Clemens Schaarschmidt. Alexina, seine Gemahlin: Martha Burckard. Laski, Groß=Palatinus von Polen: Bernhard Köhler. Graf Caylus, Capitain der Leibgarde. Minka, Leibeigene Laski's: Sophie Traubmann mew. — Sonntag 18. Oct. 48. Ab.=Vorst. Der Widerspän Seite 6. Local-Anzeiger Nr. 283 a Samstag, 17. October 1891. Im unterzeichneten Verlage erschien: Reichsgesetz betr. Gewerbegerichte. Zum praktischen und wissenschaft lichen Gebrauch erläutert von Dr. iur. Karl Bachem, Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht in Köln, Reichstags= u. Landtags=Abgeordn. 144 Seiten°. Gebunden K. 2. Das Gesetz trat am 1. April in Kraft! Zu beziehen durch jede Buchhandlung. Verlag J. P. Bachem, Köln. Kirchenlexikon, neue Aufl, soweit bis jetzt erschienen, aus Nachlaß zu verkaufen, zu dem halben Ladenpr. 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October, Nachmittags 3 Uhr: Concert, ausgeführt von der Capelle des Füsilier-Regiments Fürst Karl Anton von Hlohenzollern(Hohenzollern'sches) Nr. 40, unter Leitung des Königl. Musik-Dirigenten Herrn Alb. Beuthan. PROGRAMM. Erster Theil: 1.„Fest-Marsch“ von Gounod. 2. Ouverture zu„Die diebische Elster“ von Rossini. 3.„Maritana-Walzer“ von Dellinger. 4. Adagio aus der„Sonate pathétique“ von L. van Beethoven. 5. Fantasie aus„Robert der Teufel“ von Meyerbeer. 6.„Friedrich Wilhelm-Quadrille“ von Bilse. Zweiter Theil: 7.„Reiterfestmarsch“ von Abert. 8. Ouverture zu„Ruy Blas“ von Mendelssohn. 9.„Estudiantina“, Walzer von E. Waldteufel. 10.„Blaue Augen“, Gavotte von Steinert. II. Finale aus„Ariele“ von Bach. 12.„Dithyrambe“, Polka-Mazurka von Joh Strauss. (Nachdruck ist nicht gestattet.) Kathol. Arbeiter=Verein Köln(nördl. St.). VI. Stiftungs-Fest. Sonntag den 18. October, Abends 7 Uhr: Festversammlung im Fränkischen Hof. Zu freiem Zutritt berechtigen nur die diesjährigen(grünen) Mitgliedkarten. die feinsten, elegantesten Mode=HerrenFilzhüte sowie gute haltbare Schirme mit feinen Stöcken. Neu eingetroffen: Schöne Lodenhüte für Jäger und Sportsman zu 2,80, sow. pass. Mützen(Filz zu 1,50, Reizende Knabenmützen 1,00. Hübsche Knabenhüte 1,50, im Großen Kölner Hutbazar Hohestr. 15. Filialen: Elberfeld. Dortmund. Essen. Schönes Vier-Feuster-Haus mit Garten, in nächster Nähe des Central=Bahnhofes u. Rheines, ist äußerst billig zu verkaufen oder zu vermiethen durch Flor. Jos. Schorn, Helenenstraße 15. Herren-Kleider=Magazin L. Rosenthal, 159 Severinstraße 159, gegenüber dem Post=Amte. Complete Joppen=Anzüge 2 Mark. Kammgarn-Anzüge, hochelegaut, mit Seidenband, 24 Mark. Dunkelblaue Cheviot=Anzüge Mark. Hochelegante Kammgarn=Hosen 5 M. Neueste Muster, eleg. Schnitt. Partei! Einladung an alle selbständigen Handwerker Alt=Köln's und der eingemeindeten Vororte zu der am Sonntag den 13. d.., Morgens 11 Uhr, in der Restauration Schatto, Breitestraße(großer Saal), stattfindenden Versammlung. Tages-Ordnung: Stadtrathswahlen. Aufstellung von Candidaten. Das Wahl-Comité. Kölner MännerGesang=Verein. Sonntag den 18. October 1891, Abends 8 Uhr: in der Wolkenburg, unter gesl. Mitwirkung geschätzter Solisten. Die verehrlichen activen und inactiven Mitglieder mit ihren Damen werden hierzu höflichst eingeladen.5 Kölner Sängerkreis. Sonntag den 18. October 1891, Abends 3½ Uhr: Concert und Ball im großen Saale der Lese=Gesellschaft, unter gefälliger Mitwirkung geschätzter Solisten. Karten für Einzuführende verabfolgt unter bekannten Bedingungen unser Vereins=Cassirer Herr B. Wingens, Breitestraße 35. 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Siems, in Scene gesetzt und mit glänzender Ausstattung versehen vom Director Oscar Carré. Reiten und Vorführen der bestdressirten Schul= und Freiheitspferde. Morgen. Sonntag den 18. October: Zwei große Vorstellungen. Nachmittags 2½ Uhr: Extra=Vorstellung zu den gewöhnlich. Abendpreisen. Abends 6 Uhr: mit erhöhten Preisen. In beiden Vorstellungen: Wasser=Pantomime. Näheres die Placate. Belgischer Hof (Im Bierstall).— Fernsprecher 1200. Empfehle Münchener Leistbräu in Flaschen und Gebinden franco Haus. Bringe in empfehl. Erinnerung: 6 Warmes Frühstück. Guten bürgerl. Mittagtisch zu 40, 60, 80 Pfg. Abendessen nach Belieben. Dinstags und Freitags: Neibkuchen. Restauration E. Klosterhalfen, Deutscher Ring 2. Restaurant Aug. Esser früher Langen, ältestes Weinhaus Köln's, Buttermarkt 31, empfiehlt seine reingehaltene Weine und gute Küche zu billigen Preisen. Specialweine an der Schenke zu 15 Pfg. Hochachtungsvoll Aug. Esser. shirurgie und -- Hautkrankheiten Spezialarzt Dr. med. HAHN, pract. 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