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Toral-Anzeiger General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt und Nr. 176. Köln, Donnerstag, 2. Juli 1891. Heute 6 Seiten. ente Abend Fränkischen sind willVorstand. zen* or- X ken* * li Er- X 10.∆ ser# * ser 3 illgemeinen le in Köln. En gros. hart Bulz Auschmit-Geschäft. Prsdr- en. Ceiel. S Mit dem heutigen Tage eröffne ich in meinem Hause, A ein Zweiggeschäft in meinen Artikeln. Gestützt auf das mir vor Jahren in diesem Hause von einer P. T. Kundschaft in so vollem Maße geschenkte Wohlwollen, erhoffe ich heute ebenfalls das Vertranen der geehrten Bürgerschaft zu erlangen, und ist es mein Bestreben, wie bisher, auch ferner durch Qualität die verehrlichen Abnehmer zu befriedigen. Hochachtungsvoll! Bonn, Köln, 26. Juni 1891. Hubert Pütz. 40 95 25 5 73 Reiche Auswahl K.* * Joseph Krüll, für Wohnungs=Ausstattungen, Köln, 66 Hohenzollern-Ring 66(gegenüber dem Friesenplatz). 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Juli 1891, von Vor mittags 9 Uhr an, im besagten Hause ein nußbaumenes Bett, tannene und eichene Betten mit Einlagen, Tische, Oefen, Sopha, Nachts commödchen, Kleider schränke, Bilder, Leinen, Kleider, Küchen=Einrich= tung, Stühle, Theke und Laden=Einrichtung für Schenkwirthschaft mit Fässern, Goldsachen, da runter eine Uhr mit Kette, Brosche mit Ohrringen, Lorgnette usw. öffentlich gegen sofortige Zahlung versteigern Köln, 30. Juni 1891. Justizrath Frenz, Nolar. per Zur Saison feinstes deutsches Baumöl, per Liter K.80. extra feines framösisches Geillette, per Liter R. 1,20, allerseinstes weißes Provenker=Gel, per Liter K 2,20, bei Abnahme von 5 Liter billiger; ferner empfehle gebrannte Kaffees, reinschmeckend, zu K 1,35, 1,40, 1,50,.60, 1,70,.80, und als das Beste und Feinste eine Mischung von nta braunem Java und Plantage zu K 2,— per Pfd. Jos. Gottwald, Köln, Altermarkt 18, Ecke Lintgasse. Damen-Dreirad sehr billig zu verk. Steinstraße 24. Zarte Haut! 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Wir haben keine Sacristei; der Beichtstuhl ist ein armseliger Bretterverschlag; wir haben nur einen Altar; deshalb sind wir an den drei letzten Tagen der Charwoche in der Abhaltung des Gottesdienstes ganz unangenehm beschränkt. Kein Marien=Altar schmückt die Kirche im Monat Mai. Kein Herz=Jesu=Altar im Monat Juni.— Wir dürfen keinen Kreuzweg errichten, sind eingeschränkt in der Aufstellung vom Baldachin, von Fahnen, von Kreuzen, von Bildern. Keine Glocke darf zur heiligen Wandlung geläutet werden. Das Aufstellen auch nur eines kleinen Darmoniums ist uns versagt. Die kleine Gemeinde ist 10 arm und mit jährlichen Umlagen bis zu 280“ belastet, daß sie bei der größten Opserwilligkeit nicht viel zum Neubau leisten kann. Sendet uns daher gütigst milde Gaben zum Bau eines bescheidenen katholischen Kircheins aus Liebe zum heiligsten Herzen Jesu, aus Liebe zur allerseligsten Jungrau Maria und des heiligen Joseph, aus Liebe zu dem ehrwürdigen P. Leouard Goffine, der durch seinen Seeleneifer 1697 die Pfarrei vom Untergange gerettet hat. Für jede milde Gabe erflebe ich mit meinen Pfarrkindern in jeder heiligen Messe Gottes reichen Segen. Badenweierbach, Post Fischbach a. d. Nahe, im Juni 1891. Der katholische Pfarrer Johann Innocenz Winzen, Definitor. Werke. Abonnementsbedingungen auf Verlangen gratis u. franco. hauptkalalog 25 Pfo. Für Auswärtige" * Pbesondere Bedingungen. Blendend weiße Zähne. Lupprian's Zahnpasta 60 Pfa* Ilora=Droguerie, Eigelstein 48. Oeffentliche Sitzung der Handelskammer. E.„ 8 Köln, 1. Juli 1891. In der gestrigen Sitzung der Handelskammer widmete der Vorsitzende, Hr. Commercienrath Michels, dem vor einigen Tagen verstorbenen langjährigen Vorsitzenden der Kammer, Hrn. Commercienrath Leyendecker, einen warmen Nachruf. Die Kammer ehrte das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den Sitzen Zu dem Bezirks=Fernsprechnetz sind jetzt 167 Anmeldungen ad Jangen, s0 gaß die Ausführung desselben gesichert ist und man ir werbst die Inangriffnahme der Arbeiten erwartet. Bisher sind Anschlüsse aus folgenden Orten angemeldet: Köln, Bonn, Königswinter, Oovercasser, Nammersdolf, Douendorf, Beuel, Hangelar, Godesberg, Euskirchen, Zülpich, Düren, Grevenbroich, Neuß, Bensberg, Ovladen, Mülheim(Rhein), Kalk, Deutz, Schlebusch, Sürth, Wesseling 24, 2## sind sonderbarer Weise bisder keine Anmeldungen er tolgtz. doch hofft man, durch private Bemuhungen solche noch herbeiHalberstädter Kammer hat um Unterstützung ihres Wunsches betreffend die Einlegung eines neuen Nachtschnellzuges zwischen Köln=Berlin und umgekehrt gebeten. Die hiesige Kammer hat . Is selbstandig in derselben Angelegenheit Vorstellung beim Minister Wie der Vorsitzende mittheilte, nimmt die Frage des Baues der Si.#. 8h# Köln=Grevenbroisch endlich einen guten Verlauf. zie, königliche, Eisenbahn=Direction(linksrh.) sei mit den Vorarbeiten fertig##nd habe unter dem 11. v. M. der Stadt Köln Pläne id„Kostenanschläge fu., die Baon zur Einsicht und Weitergabe Landelskammer überwiesen. Der Verkehrs=Ausschuß habe den Plan eingehend geprüft und einstimmig für denselben in der vorgelegten Form sich ausgesprochen, da derselbe sowohl in der Führung Sösinschen der Stadt. d S d Zwischenstationen den Wung, der Stadt und Kammer entspreche. Die Kammer empfahl, d. denfläche von vorn herein für zwei Geleise zu expropriren, da nia, zu bzw ein sei, daß die Nothwendigkeit des zweiten Geleises bald sich herausstellen werde. Die Bahn soll auf dem zu erbreiternden Bahnhof Ehrenfeld sich abzweigen und von dort, in fast gerader unmittelbarer Linie der Staatsstraße folgend, über die Gilbach bis Grevenbroich geführt werden. Noch wurde der Wunsch ausgesprochen, daß der Unterba. el. ruhn derart ausgeführt werde, daß er auch für den Schnellzug=Verkehr sich eigne, wobei an die Verbindung mit Antwerpen gedacht werde. Es sind vier bis fünf Stationen: Ehrenfeld, Bocklemünd, Poulheim, Rommerskirchen und Grevenbroich, auf einer Länge von S 9060.900g Pu, verausl; genommen. Die Kollen der Baon und auf Längere Zeit nahm die Frage über den Eisenbahn=Anschluß es Trankgassen=Werftes an die Rheinstation in Anspruch. Der jetzige, von der Eisenbahn=Behörde vorgelegte Plan ist derselbe, welcher bereits 1888 vorlag. In einer Berathung betheiligter Firmen mit dem Verkehrs=Ausschuß der Kammer haben die Betheiligten wed#it ihre frühern Bedeuken gegen den Plan der Eisenbahn mit aller Schärfe aufrechterhalten. Die Bedenken wenden sich zunächst gegen #.#####e#u r. n„on 9..30, von welchen M. 1,50 auf die Stadt, 80 Pfg. auf die Eisenbahn für die Uebernahme der Waggons berechnet werden. Der Betrieb wäre billiger herzustellen, wenn er in einer Hand liege. So soll die Stadt den Werftbetrieb, die Eisenbahn den Zollhafenbetrieb übernehmen. Die Nothwendigkeit einer soichen Trennung sei nicht einzusehen. Noch größere Bedenken erregen die beabsichtigten Geleise=Anlagen selber. Es sollen ein todtlaufendes Ladegeleise auf der Werftkante, ein Zu= und ein Abfuhr=Geleise, sowie ein Verbindungsgeleise zwischen Rheinstation und Zollhafen und endlich ein fünftes Geleise zur Verbindung der Zufuhrgeleise mit dem Verbindungsgeleise gestreckt werden, wodurch fast ein vollständiger Betriebsbahnhof entstehe, so daß das Werft seiner Bestimmung als Handelswerft entzogen werde; die auf dem Werfte eingerichteten Gesellschaften bewältigten aber einen großen Verkehr. Die Bahn behaupte, daß auf der Rheinstation kein Raum für die Aufstellung der abzugebenden, bzw. abzunehmenden Waggons vorhanden sei. Der Verkehrs=Ausschuß empfehle, den auf der Rheinstation mitten zwischen den Geleisen unbenutzt stehenden Schuppen zu beseitigen und die Verbindung des Werftes mit der Bahn auf dem nördlichen Theile des Werftes vor dem Elevator durch einen schrägen Schienenstrang herbeizuführen. Wenn dadurch die Rheinpromenade in schräger Richtung im Niveau gekreuzt werde, sei dieser Uebelstand nicht so schwerwiegend als der Niveau=Uebergang am Trankgassen=Thor. Die Herren Stadtbaurath Stübben und Bau=Inspector Bauer haben auch diese Lösung für die einfachste und billigste empfohlen, um so mehr als die ganze Anlage eine vorübergehende sei. Die Kammer beschloß, diesen Plan dem Oberbürgermeisteramt zur weitern Veranlassung zu empfehlen, und will denselben durch eine Abordnung beim Herrn Minister empfehlen. Damit wurde die Sitzung geschlossen. Locales. s Die großen Hafenbauten sollen, wie Hr. Commercienrath Michels in der vorgestrigen Sitzung der Handelskammer mittheilte, demnächst in Angriff genommen werden. Es scheinen also die Verhandlungen mit den Behörden beendet zu sein. Der beantragte Credit beträgt 12 bis 13 Millionen Mark. Lucius traf vorgestern Nachmittag um 4 Uhr 44 Minuten nebst Familie von Erfurt auf dem Hauptbahnhofe ein und nahm im Hotel du Nord Wohnung. Gestern Morgen um 5 Uhr 35 Minuten fuhr derselbe über Calais nach London. . Der Rhein ist seit einigen Tagen in Folge der am Oberrhein niedergegangenen starken Wolkenbrüche bedeutend gestiegen. An der Rheinau spült das Wasser nahezu über die Uferböschung. Die seit einiger Zeit im Rheinauhafen im Gange befindlichen Bagger=Arbeiten, sowie die Uferbefestigungs=Arbeiten an der Deutzer Seite, gegenüber dem Bayenhause, wurden in Folge dessen eingestellt. Gerichts=Verhandlungen. o Strafkammer. Ein peinlicher Vorfall, der sich unlängst in Müngersdorf zutrug, hatte für die Betheiligten ein verhängnißvolles Nachspiel am Gericht. Der Militairbehörde liegt die Pflicht ov, die innerhalb des Festungs=Rayons liegenden Wohngebäude zeitweise untersuchen zu lassen. Ein Wallmeister betrat zu diesem Zweck ein der Armen=Verwaltung gehöriges Haus,„Belvedère“ genannt, in welchem der Schlosser Johann Hey und der Stations=Assistent Thomas Schiffer wohnten. Beide setzten dem Vorhaben des Wallmeisters Widerstand entgegen. Als dieser eine Thüre öffnete, hetzten sie gemeinschaftlich eine Togge auf den Beamten; dieser zog seinen Säbel und wehrte das Thier ab, wobei er dasselbe verwundete. Der Schlosser holte eine Flinte herbei, aus welcher er einen Schuß auf den Wallmeister abfeuerte. Dieser blieb unverletzt. Der Schlosser gibt an, das Gewehr sei blind geladen gewesen; ein Zeuge will indessen etwas an seinem Kopfe vorbei haben pfeifen hören. Eine Militair=Patrouille, welche von dem Wachtmeister herbeigeholt worden war, wurde ebenfalls von der Dogge Ein Soldat tödtete das Thier. Der Stations=Assistent und der Schlosser richteten nun ein Schreiben an die kgl. Staatsanwaltschaft, welches eine ganze Menge grober Beleidigungen des Wallmeisters und der Militairbehörde enthielt. Hey wurde zu einem Jahre, Schiffer zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Erstere kam sofort in Haft. für sofort bewander Bä sofort ges Ein tüc gesucht Ein 1 nach aus: C E 10 Balkhause nach aus ihrer frük unter P0 J. Kraus Dal 14—16 J Kleider, 2 Ich su Eintritt Damen= soliden, ti ju katholische Olden Blön auf dauer womöglich Bescheid Bonn, Vie für brillat (Zimmerst event. Fix u. V 38 A. Hirtz, Volo Co von einen lonialwag u. kleinere mit Prima sub NW der Köln. Rein von ordent und für le 5— für Con Nr. 1238 Schnei K Ein ord Mädche gesucht. Es wird einer gros Holland deutsche R Bor gefragt. 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Die r die Aufvorhanden ion mitten tigen und hen Theile enenstrang äger Richso schwerDie Herren auch diese hr als die oß, diesen empfehlen, inister emtercienrath eilte, demVerhanddit beträgt um 4 Uhr e ein und 5 Uhr 35 Oberrhein An der Die seit Arbeiten, gegenüber längst in jnißvolles ob, die eise unterk ein der i welchem s Schiffer Ziderstand ftlich eine ihrte das ine Flinte abfeuerte. sei blind opfe vorvon dem er Dogge tent und valtschaft, sters und chiffer zu t i n H a f t. Rölner Local-Anzeiger Nr. 176# Donnerstag, 2. Juli 1891. Seite 6. Dienstmädchen gestt., Zollstraße 11. " Fur nein Manufactur= und LeinenGeschäft suche ich eine erfahreue Gehülfin. P. Küscher, Waidmarkt 16. Lehrmädchen gesucht. Schafenstraße 31, 1. Etage. Haushälterin! Auf ein Landgut wird eine brave ältere kathol. Person zur selbständigen Führung der Haushaltung gesucht. Dieselbe muß die bürgerliche und feine Küche verstehen und in der Milchwirthschaft durchaus erfahren sein. 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Auf nächsten Freitag ist nämlich eine außerordentliche Stadtverordneten=Sitzung mit folgender Tagesordnung anberaumt. 1. Entwürfe und Kosten=Anschlag der neuen Hafen=Anlagen; 2. Ersatz der Rheinau=Anlagen; 3. AusPolizei=Verordnung betr. die offene Bebauung auf zwei Baublöcke im Süden der Neustadt; 4. Vertrag mit dem Militairfiscus über die neuen Hafen=Anlagen; 5. Erwerb des Bastions Thürmchen. Kosten=Anschlag weist die Gesammtsumme von 14,315,000 M. auf, doch hofft man, davon 1,180,000 M. durch Verkauf von Grundstücken an der Uferstraße aufzubringen. Der Kosten=Anschlag bezieht sich auf die neuen Werft= und HafenAnlagen am linken Rhein=Ufer von der Kölner Straße bei Alteburg bis zur Frohngasse in Riehl, und am rechten Rhein=Ufer von Poll bis zum neuen Deutzer Werft. Der anfangs geplante Ausbau des Deutzer Schnellert soll vorläufig nicht zur Ausführung gelangen. In dem Kosten=Anschlage sind nicht enthalten die erforderlichen Beträge für die Herstellung der Uferstraße und Promenade von der Umwallung bis zum Severinswall im Süden, und vom Thürmchenswall bis zur Umwallung im Norden. Die Kosten werden voraussichtlich durch Verkauf von Grundflächen, welche am Bayen und an andern Stellen frei werden, gedeckt. Der Kosten=Anschlag weist auf 700,000 Mark, welche dem Militair=Fiscus für Ersatzbauten auf dem linken Rheinufer zu zahlen sind. Außerdem erhält der genannte Fiscus 220,600 M. Entschädigungen. Der Kostenanschlag schließt mit folgendem Zusatz. Theils aus andern Mitteln, theils für die Zukunft sind auf Grund besonderer Einzel=Kostenanschläge in Aussicht zu nehmen: 1. Fiscalischer Zollhof und Hauptsteueramtsgebäude 300,000 M.(vom Steuerfiscus zu bezahlen). 2. Speditionsschuppen für Spediteure und Schifffahrts=Gesellschaften 685,000 M.(auf Grund abzuschließender Miethverträge). 3. Vermehrung der städtischen Schuppen und Lagerhäuser 995,000 M.(im Falle des steigenden Bedürfnisses, bzw. auf Grund besonderer Verträge mit Interessenten). 4. Erweiterung der hydraulischen Betriebsanlage und Hebewerke 255,000 M.(im Falle des steigenden Bedürfnisses wie bei). E Neuer Arheiterzug Köln=Euskirchen. Von Samstag den Juli d. J. ab wird auf der Strecke Köln=Hauptbahnhof=Euskirchen ein neuer Arbeiterzug mit dritter und vierter Wagenklasse eingelegt; derselbe verkehrt nur am Tage vor einem Sonn= oder Feiertage nach folgendem Fahrplan in Ortszeit: Köln=Hauptbahnhof, Abfahrt 7 Uhr 20 Min. Nachmittags, Westbahnhof Abfahrt 7 Uhr 27 Min., Südbahnhof Abfahrt 7 Uhr 34 Min., Kalscheuren Abfahrt 7 Uhr 45 Min., Kierberg Abfahrt 7 Uhr 56 Min., Liblar Abfahrt 8 Uhr 10 Min., Weilerswist„Abfahrt 8 Uhr 23 Min., Derkum Abfahrt 8 Uhr 35 Min., Euskirchen Ankunft 8 Uhr 46 Min. Abends. Col.renz=Getreidemay Auf Anregung der LocalAbtheilung Köln wird an einem noch näher festzusetzenden Zeitpunkte ein Concurrenz=Getreidemähen mit Mähmaschinen älterer und neuester Construc ion stattfinden. Zu dem Behufe hat Hr. Gutsbesitzer I. Wengold, Palmersdorferhof bei Brühl, seine Aecker in bereitwilliger Weise #r Versugung gestellt, und alle Interessenten werden darauf mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, daß unter anderm ein Brantforddur Vortahrung gelangen win diesem Gebielte ment betr. die Fürsorge für die Wittwen und Waisen der Provincial=Beamten der Rheinprovinz wird in der ". Diebstahl. Unter erschwerenden Umständen wurden aus dem er eines Hauses am Kaiser=Wilhelm=Ring eine größere Anzahl Vereins-Nachrichten. y Der Vorstand des Palästina=Vereins, welch' letzterer den verfol t, die kigchlichen und socialen Interessen der deutschen Kaii. eiligen Lande wahrzunehmen, tagte am Dinstag hierselbst. Alle höchsten Erlaß iin dem Verein vor kurzem die Corporationsverliehen worden. Zuerst gelangte die anderweitige Organisation auf der hierdurch geschaffenen neuen rechtlichen Grundlage zur Berag ain ee eitigr egemgrenet Wirten a Einfluß ##d Augim Orient immer mehr zunehmenden Vereins in Zusammenhang steyen kamen zur Erörterung. Namentlich galt es, in Rücksicht auf den dem h. Lg, de angekündigten Judenzuzug und zur Lösung der durch die Vor#ige in Be leyem neuerdings geweckten Protectionsfrage, die von Seiten des Vereins in Aussicht zu nehmenden Schritte zu überlegen. An den interessanten Verhandlungen betheiligte sich Freiherr v. SchorlemerAist mit einer Freudigkeit und Frische, die der Versammlung bewies, das auch nich, zehr di leiseste Spur von der Krankheit bei ihm vorei# oftn weiche delbe im vergangenen Jahre zur Niederlegung seines Abgeordneten=Mandates nöthigte. Außer ihm nahmen an den Berathungen Theil der Vereinsvorsitzende, Hr. Landrath Janssen, Hr Oberbürgermeister Kaufmann, Hr. Subregens Dr. Pingsmann, Hr. Oherpfarrer Dr. Schmitz, Hr. Pfarrer Gehlen aus Helenabrunn, die Boa, Karl Luciu#, Perer Boa, Alphons Klausener und Dr. Schiffers aus Aachen, Hr. v. Forkenbeck aus Wassenberg, Hr. Domcapitular v. Raesfeld aus Trier, Hr. Notar Offergelt aus Berg.=Gladbach und Hr. Constantin Mörer aus Königswinter. Die diesjährige General=Versammlung des Palästina=Vereins wird in der ersten Hälfte October in Aachen stattfinden. 83 Der Kölner Radler=Cluv Wanderlust(Clublocal Hotel Krusing, Hansa=Ring) feiert unter Betheiligung auswärtiger RadfahrTheaters(Restaurant Jean Haumann, Riehlerstraße 169) sein Sommerfest. Das Programm ist reichhaltig und weist Kunst= und ReigenFayren fur# und Nieder=Räder auf. Bei eingetretener Dunkelheit beginnt die Illumination sämmtlicher Anlagen. „h. St. Bonisatius=Verein. Hr. Dr. Pingsmann, Subregens am hiesigen Priester=Seminar, ist an Stelle des verstorbenen Hrn. Domcapitulars Dr. Heuser zum Präsidenten des Diöcesan=Comité's des St. Bonifatius=Vereins von Seiten des General=Vorstandes in Paderborn und im Einverständniß mit unserm Herrn Erzbischof ernannt worden. Gerichts=Verhandlungen. p Strafkammer. Am Nachmittage des 5. April d. J. waren in der Wohnung des Webermeisters Conrad Ohlig in Odenthal mehrere Weber zusammen; es wurde viel Schnaps vertilgt. Ein Webergeselle aus Kleingrimberg setzte sich auf dem Heimwege im Walde an einen Holzstoß und schlief ein. Plötzlich wurde er in unangenehmer Weise geweckt: zwei der vorherigen Zechgenossen bombardirten ihn mit Holzscheiten; erheblich am Kopfe verletzt, sank der Mann bewußtlos zu Boden. Die beiden Betrunkenen schlugen und traten jetzt noch auf dem Verletzten herum, dann rissen sie ihm die Kleider vom Leibe und schleppten ihn in's freie Feld, wo der Arme bis zum Tagesanbruch liegen blieb. Als er wieder zu sich kam, fand er seine Kleider in Stücke gerissen am Boden wieder. Der Webermeister Heinrich Feinhals aus Erperich gestand seine Theilnahme an der brutalen That zu; er wurde mit sechs Monaten Gefängniß bestraft. Den Webermeister Ohlig bezeichnete er als den Mitthäter, was dieser entschieden in Abrede stellte. Derselbe wurde freigesprochen und aus der Haft entlassen.— Der Kaufmann Christian Oster von hier übernahm am 1. November v. I das viele Jahrzehnte bestehende Geschäft seiner Eltern. Schon am 14. März d. J. wurde die Firma in Concurs erklärt. Der Geschäftsinhaber hat in dieser kurzen Zeit 23 Wechsel mit den Accepten verschiedener Personen gefälscht, im Gesammtbetrage von 23,000 M. Das Urtheil lautete auf acht Monate Gefängniß.— In der ersten Instanz war ein Ziegelfabricant aus Riehl, Delfosse, mit 6 M. Geldbuße bestraft worden, weil er sein Kind in einer Schule in Belgien untergebracht hatte. Die Strafkammer erkannte auf Freisprechung, weil der Angeklagte als Ausländer nicht die Verpflichtung habe, seine Kinder in hiesigen Unterrichts=Anstalten unterzubringen. Vororten und Umgebung. „„#eem a. My., 30. Juni. Ein großer Leichenzug bewegte sich gestern Nachmittag zum evangelischen Friedhofe hin, wo man einen unserer besten und thätigsten Mitbürger zur letzten Ruhe bettete, den Hrn. Fr. Ad. Schmidt=Andreae. Er starb in Wiesbaden am 25. d. im 82. Lebensjahre. Derselbe war ein rühriger ehemaliger Theilhaber der Firma Christ. Andreae und bekleidete manche Ehrenämter. Ueber 50 Jahre war er Mitglied des Presbyteriums der evangelischen Gemeinde, wirkte lange als Stadtverordneter, als Mitglied des Curatoriums unseres Realgymnasiums, der Armen=Verwaltung, des Kreistages, als Präsident des Gewerbegerichtes und war immer dabei, wo es galt, irgend eine wohlthätige Anstalt in's Leben zu rufen. Die Spitzen der städtischen Behörden, die evangelische und die katholische Geistlichkeit, sowie Bürger aus allen Ständen gaben ihm das letzte Geleite. Zur Regisseur(auf der Probe zum Darsteller des Mephisto):„Aber, Mensch, was soll denn die Flasche?“ Mephisto:„Eine feine Nuance, sag' ich Ihnen. Wenn ich nämlich zu sprechen habe:„Ich bin des trockenen Ton's nun satt=, dann nehm' ich einen Schluck aus der Pulle. Geistreich, wie?!“ h Berlin, 1. Juli.(Eigener Drahtbericht d. Köln. Volksztg.) Ziehung der 4. Klasse 184, königl. preuß. Klassen=Lotterie. (Vormittags.)(Ohne Gewähr.) Ein Gewinn zu 15,000 M. fiel auf Nr. 112,401; ein Gewinn zu 10,000 M. aus Nr. 107.888: zwei Gewinne zu 5000 M. auf Nr. 84,614 und 161,684. (Nachmittags.) Ein Gewinn zu 100,000 M. fiel auf Nr. 44,145; zwei Gewinne zu 15,000 M. auf Nr. 41,799 80.148: zwei Gewinne zu 10,000 M. auf Nr. 10,295 52,501; sechs Gewinne zu 5000 M. auf Nr. 43,963 136,067 166,743 177.007 181,193 26,232. 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Von dort fuhr das Pärchen nach Paris, wo der Schwindler die Betrogene, die ihm 3000 M. übergeben hatte, gänzlich mittellos im Stiche ließ. Sofort trat er mit einer Dame in Crefeld behufs Verheirathung in Verbindung; ehe indessen sein schändliches Vorhaben zur Ausführung kam, erfolgte seine Verhaftung. F Ertrunken. Vorgestern Abend ertrank beim Baden im sogen. Kitschburger Broich bei Lindenthal ein Gehülfe aus einer Gärtnerei in Melaten. Nach zweistündigem Suchen fand man die Leiche des Verunglückten. m Commers. Am Samstag=Abend hatten sich im Saale des Fränkischen Hofes die Einjährig=Freiwilligen aller Jahrgänge des hier garnisonirenden Westfälischen Fuß=Artillerie=Regiments Nr. 7 und Schleswig'schen Fur=Artillerie=Bataillons Nr. 9 zu einem gemeinschaftlichen Commers zusammengefunden. Von nah und fern waren die Kameraden herbeigeeilt, um bei den Klängen der Musik ihrer RegimentsCapelle alte Bekanntschaften und Freundschaften zu erneuern. Alle Jahrgänge von 1879 an waren vertreten. Festliche Reden und heitere Vorträge wechselten in bunter Reihenfolge ab; auch die Lieder waren gut gewählt. Besonders gefielen die beiden Artilleristen=Lieder„Wir sind ein starkes, gewaltiges Corps" und„Es hat die preußische Artillerie der alte Fritz erschaffen". Durchschlagenden Erfolg erzielte das Lied„Wie de Wahner Haid entstanden es". Der Dichter, ein anwesender Kamerad, wurde stürmisch begrüßt. Auch das Verlesen der zahlreichen, von auswärtigen Kameraden eingegangenen Telegramme trug nicht wenig zur Erhöhung der Feststimmung bei. Der überaus fröhliche Verlauf des Festes bewog die versammelten Kameraden, dem Gedanken einer Wiederholung des Festes im nächsten Jahre näher zu treten. 0 Die Krieger=Kameradschaft 1870 begeht am Sonntag ihr 22. Stiftungsfest. Morgens findet in der Pfarrkirche St. Aposteln ein Seelenamt für die verstorbenen Kameraden statt. Nach Beendigung desselben ziehen die Theilnehmer unter Begleitung zweier Musikcorps nach dem Bictoria=Saale, woselbst um 11 Uhr ein großer Commers veranstaltet werden soll. Ein von der Capelle des Infanterie=Regts. Nr. 40 ausgeführtes Concert sowie gemeinschaftliche Lieder und EinzelVorträge werden die Combattanten in angenehmster Weise unterhalten. Nachmittags werden auch die Familien=Angehörigen zu einer Kaffeevisite nebst Kinderfest hinzugezogen, und eine Abend-Unterhaltung, bestehend in Vocal= und Instrumental=Concert, theatralischen Aufführungen und Festball, wird die Festlichkeit beschließen. Der Kölner Musiker=Verein(IV. Localverein des Allgemeinen deutschen Musiker=Vereins) veranstaltete am Dinstag=Abend im Kurfürsten=Garten ein großes Monstre=Concert. Der verhältnißmäßig sehr schwache Besuch desselben war wohl den den ganzen Abend hindurch von allen Seiten drohenden Gewittern zuzuschreiben. Das aus 80 Musikern bestehende Orchester hielt sich unter der Leitung der Hp. Capellmeister Odendahl und Weiler recht wacker, trotz der drückenden Temperatur. Einzelne Nummern des Programms riefen einen wahren Beifallssturm hervor, so das erste Finale aus„Lohengrin" und„Friedensfeier", Fest=Ouverture von C. Reinecke. Ein Bravourstück für Cornet à Piston war die Nummer 7 des Programms,„Tolle Streiche" von Waldteufel. Hr. J. Gehring blies seine Solo=Partie mit anerkennenswerther künstlerischer Fertigkeit. Die Zuhörer kargten denn auch nicht mit ihrem Beifall, so daß das Orchester die Schluß=Accorde wiederholen mußte. Als weitere Stücke, die uns besonders ansprachen seien erwähnt:„Immortellenkranz auf Lortzing's Grab“, große Fantasie von Rosenkranz, eine melodieenreiche Composition, und die Arie des Sarastro aus der Oper„Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart. Der„Philadelphia=Marsch“ von R. Wagner, componirt zur Gedenkfeier der hundertjährigen Unabhängigkeits=Erklärung der Vereinigten Staaten von Nordamerica, bildete den Schluß des Programms. #### Der Pfarr=Verein von St. Peter begeht am kommenden Sonntag im Pius=Bau sein erstes Stiftungsfest. Der Verein kann auf das verflossene erste Jahr seiner Thätigkeit mit voller Zufriedenheit zurückblicken; denn die St. Peterskirche hat durch denselben ein schönes Gewand erhalten. Der Bau des neuen Umganges und der neuen Kaplanei ist vollendet. Augenblicklich wird das Hauptschiff der Kirche ausgemalt und zwar durch Hrn. Maler Theod. Winkel; das Mittelschiff sollte anfangs bis zur St. Peters=Kirmeß, den 9. August, vollendet werden, die Vollendung wird sich jedoch um einige Zeit verzögern. Demnächst finden an der neuen Kaplanei zwei gothische Figuren Aufstellung, welche Hr. Bildhauer Albermann in Arbeit hat. Stimmen aus dem Leserkreis. [359] Verkehr in der Maximinenstraße. Es ist dringend zu wunschen, daß die Maximinenstraße, welche durch das zahllose reisende sowie anderes Publicum und die damit im Zusammenhang stehenden Droschken, Hotelwagen 2c. eine der verkehrreichsten Straßen Köln's geworden ist, von dem Lastfuhrwerk, wenigstens für die Strecke von Johaunisstraße bis zur Hermannstraße, gänzlich befreit werde. Schreiber dieses wäre vor einigen Tagen an dem Ausgange der Bahnhofshallen trotz größter Vorsicht von einem Lastfuhrwerk beinahe überfahren worden. Abhülfe ist hier geboten, bevor Unglücksfälle vorkommen. P. E. Großes und ältestes Nähmaschinen=Geschäft. Mathias Nelles, Dominicaner 114, Köln, Dominicaner 111. Nähmaschinen-Lager und Reparatur-Werkstätte. Größte Garantie für Güte u. Leistungsfähigkeit. Reelle aber feste Preise. Ich führe nur die erprobt besten Fabricate und bin durch langjährige Erfahrungen in der Lage, jedem Käufer die für seinen Bedarf zweckdienlichste Maschine empfehlen zu können. 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Man wasche sich daher ganz besonders in der„ Frühjahrs- und Sommerzeit ausschliesslich mit Doering's Seife, man wird bei anhaltendem Gebrauche eine schöne, zarte, Jugendfrische Mautfarbe erlangen.— Doering’s Seife hat sich in den seinsten Boudoirs dauernd eingebürgert, sie gilt mit Fug und Recht all die beste Seife der Welt! Preis 40 Pfg.. in allen Parfumerieen, Droguerieen und Colonialwaaren-Geschäften. Engros-Verkauf für bitiln u. Umgegend bei Apotheker Opdenhoff's Nachfolger in Köln, Domstrasse 8. Für Kinder, Kranke und Wöchnerinnen. Medicinischer Tokayer, p. Lt. 3#., Medieinischer Cognac, echt franz. Marke, p. Fl. 5., halbe Fl..2,50. Gummi=Betteinlagen, Reste von R. 1,50 an Flora=Droguerie, Eigelstein 48. Alter Cognao, fein, per Flasche 2 K. Französischer Cognac, Flasche 3½ u. 5 K. Medieinischer Tokayer, Liter K. 2,50, Flasche..60. Samos, Flasche 41,20. W. Scharrenbroich, Eigelstein 81. Penision. Abonnenten gesticht an einem sehr guten Mittag= urd Abendtisch. Zollstraße 3A. Verlegte mein kaufmähnisches=, kalligraphisches u. Sprach=Institut nach 43-40, Samicher. 43-45, A. Walter. Loral-Anzeiger Nr. 176 n Vonnerstag, 2. Fuli 1691 onnannimmmmm Pentscher Kriegerbund. Zh. Plov.=Klirgrt=Feronnd. achem. grueper Samerurschuft: Joologischer Garten. Kameradschaftliche Vereinigung von 1866 Sonntag den 5. Juli 1891, Freitag den 3. Juli 1891: * Deutscher Kriegerbund. Ph. Prov.=#####.# Rhein. Krieger=Kameradschaft. Sonntag den 5. Juli 1891. von Morgens 7 Uhr bis Mittags 12 Uhr: Eintrittspreis* die Verlan Feier des 25. Stiftungstages. für die in a„—„*: für die in den Feldzügen von 1866. 1870—71 gefalMoraens 9 Uhr: Gedächtnißfeier lenen Kölner, sowie für die verstorbenen Mitglieder Anmeldungen nehme bis dahin freundl. entgegen und garantire bis zur Kalker Kirmes für sicheres Erlernen der üblichen Rund= und Gegentänze. Fütterung der Raubthiere Morgens 10½ Uhr, „ Seelowen„ 9, 10 und 11 Uhr. 10 11 * C.a von Apostelnkloster unter Begleitung von zwei Musikeorps zum Festzug Luizen=Toet gi.# mmee Kameradschaftlicher Commers Vorträge 2c). „.„„(Redon Lieder Norträge: (Reden, Lieder, Vorträge 2c.), verbunden mit Abends 8½„ Festversammlung musicalisch=declamatorisch=humoristischen, Darbietungen unter Regie des Kameraden Herrn Karl Steinbüchel, auf welche wir besonders aufmerksam machen. Hierauf: Fest-Ball. Das Vereinsabzeichen der Kameraden genügt zum Eintritt zu allen Festlichkeiten. Die ausgegen#e karten berechtigen Freunde unserer Kameraden nebst Damen zum Eintritt. Der Vorstano. Donnerstag, 2. Juli, Nachmittags 4 Uhr: ausgeführt von der Capelle des Füsilier-Regiments Fürst Karl Anton von Hohenzollern(Hohenzollern'sches) Nr. 40, inter Leitung des Königl. Musik-Dirigenten Herrn Alb. Beuthan. PROGRAMM. Erster Theil: 1.„Fest-Marsch“ von Spontini.„ 2. Ouverture zu„Franz Schubert“ von Fr. v. Suppe.. 3.„Eine Bauernhochzeit In Kärnthen“, Walzer-Idylle von Thomas Koschat 4.„Trisches Volkslied“, frei bearbeitet von Voigt. 5. Melodicen aus„Der lustige Krieg“ von Johann Strauss. 6. Quadrille über Motive aus Offenbach's Operette„Herr und Madame Denis“ von Strauss. Zweiter Theil: Gegründet 1337. Kinderwagen, Reisekörbe, Sesseln, Blumentische und alle Korbwaaren empfiehlt in großer Auswahl u. zu bill. Preisen die Korbwaarenfabrik Franz Jos. Geyer, Kleine Brinkgasse 11, an der Ehrenstraße. Reparaturen prompt u. billig. Der Sommer ist die beste Zeit, um mit der Haartracht zu wechseln. 7.„Präsentir-Marsch der K. 1. Marine-Division“, componirt von Sr. Königl. Hoheit Prinz Heinrich. 8. Ouverture zu„Péché mignon“ von Langey. 9.„Stephanie-Gavotte“ von Czibulka. 10. Aric aus der Oper„Der Barbier von Sevilla“ von Rossini. Bernh. Werzinger, Friscur. Herzogstrasse 14, I. Are uns der Oper„Der Barsterve.— 11.„Das Dorfglöckchen“, Idylle von Gerstenberg. 12.„Gruss an Warschau“, Polka von Bilse. empfiehlt seinen Salon zu feinem Haar- und Bartschnitt u. Rasiren. (Nachdruck ist nicht gestattet.) Specialität in sog. Rundschnit Haare hochstehend ohne Scheitel). Donnerstag den 2. Juli, Nachmittags 4 Uhr der Capelle des 5. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 65 unter Leitung des Königl. Musikdirigenten Herrn Georg Huber. PROGRAMM. Durch ein Versehen der Setzerei ist das Concert-Programm vom letzten Dinstag nicht veröffentlicht worden. Bequemste und angenehmste Haartracht für Herren. Sorgfältige und feinste Anfertigung aller Haararbeiten u. Reparaturen. Erster Theil. Marsch aus„Die Ruinen von Athen“ von Beethoven „Preis-Ouverture“ von Gurtner. Steuermannslied und Matrosenchor aus„Der fliegende Holländer von Wagner. Fantasie aus Mozart’s„Don Juan“ von Dunkler. „Auf Glückes Wogen“, Walzer von Waldteufel. Zweiter Theil. „Ouverture für Militairmusik“, componirt von Friedrich d. Gr Balletmusik aus„Coppelia“ von Delibes. „Freudensignale“, Polka von Schückel. „Frühlingslied“ von Gounod. „Die Deutschen vor Paris“, Tongemälde von Trenkler Dritter Theil. „Concert-Ouverture“ von Kiesler. Cavatine aus„Beztrice de Tenda“ von Bellini. „ I l n„ W a i n( p a n S t r a n a s Kalk. Dinstag den 7. Juli c. beginnt ein geschlossener anz Gottfr. Schnackerz, Tanzlehrer, Kalk, Paradiesstraße Nr. 14. Dr. A. Englaender, Specialarzt für Frauenkrank. heiten und Geburtshülfe, Köln, Albertusstraße 21. früher I. Assistenzarzt an der Martin'schen Frauenklinis zu Berlin. Sprechstunden: 10—12,—5. Sonntags nur Vormittags. Nach mehrjähriger Thätigkeit als Assistenzarzt an großen Krankenhäusern habe ich mich hierselbst nieder gelassen als pr. Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer, Specialarzt für Nervenkrankheiten (Elektrotherapie 2c.) Sprechstunden 10—11,—5 Uhr. Dr. Friedrich Strauscheid, Köln, Herzogstraße 9. Künstl. Zähne à 3 M. - Plombiren u. Zahnreinigen. Zahnoperationen schmerzlos mit Lachgas u. Chloroform. Dr Piol Dental Surgery, Di. TI61, Köln, Breitestr.34. Von der Reise zurückgekommen. Dr. Pilgram, Köln=Nippes. Quadrille aus„Der lustige Krieg“ von Strauss. „Polnisches Lied“ von Burew. „Drei-Kaiser-Marsoh“ von Weissenborn. Anlässlich der stattgefundenen Eröffnung meines neuen, auf's eleganteste ausgestatteten Hôtels bringe mein in den Parterresälen eingerichtetes Wein-Restaurant in empfehlende Erinnerung. Vorzügliche Weine.— Ausgezeichnete Küche. Mässige Preise. Köln, 26. Juni 1891. F. Obermeit, Besitzer. Wegen Abbruch des Hauses Am Hof 9, 11, 13 Ausverkauf von Strohhüten für Damen, Herren u. Kinder zu herabgesetzten Preisen. Lefrère& Delathuy, Strohhut-Fabrik, Am Hof 9, 11, 13, nahe am Dom. Karl Bieler, Köln=Deutz, Freiheitstraße 12A, empfiehlt sämmtliche natürliche und künstliche Mineralwässer in stets frischer Füllung, sowie Ia. 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