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Wenngleich er in das Parteileben, insbesondere der Wahlen wegen, vielfach eingegriffen hat, war seine Natur doch mehr die eines Theoretikers wie eines Agitators. Die Stadt Koln in Rittinghausen zu großem Danke verpflichtet. Als die Stadterweiterung vorbereitet wurde, trat er zuerst in einer Broschüre für das Eigenthumsrecht der Stadt an den alten Festungswerken ein. Da die liberale städtische Verwaltung und Vertretung zur Geltendmachung des Eigenthumsrechts nicht zu bewegen war, bildete sich zu diesem Zwecke ein Bürgerausschuß, auf dessen Veranlassung u. a. eine Versammlung auf dem Gürzenich eine Petition an den Reichstag beschloß, welche von Rittinghausen im Reichstage vertreten und von letzterm dem Reichskanzler zur Erwägung überwiesen wurde. Wenn diese Bestrebungen auch bei den andersartigen Anschauungen der städtischen Organe das Eigenthumsrecht der Stadt nicht retten konnten, so hatten sie doch den Erfolg, daß die Bedingungen des Ankaufs für die Stadt sich wesentlich günstiger gestalteten. An dem Trauerzug nahmen nur wenige Personen Theil. Hinter dem mit Kränzen geschmückten Todtenwagen wurden von drei Männern drei Kränze getragen, welche auf den rothen Schleifen die Aufschrift„Vereinigte Social=Demokraten Köln's“ zeigten. Die Geistlichkeit der Pfarre St. Maria=Himmelfahrt vollzog die kirchlichen Functionen bei der Beerdigung.„ t Diebstahl. In einem Corsetten Geschäft wurden aus dem Secretair 700 M gestohlen. Die Diebe sind unbemerkt entkommen. — Enteignung. Behufs Herstellung einer Verbindungsstraße zwischen Neußerstraße und Crefelderwall soll bei der königlichen Regierung das Enteignungs=Verfahren für die benöthigten Grundstücke be□ Feuer. In einem Hause am Mauritiuswall entstand gestern Morgen ein Schornsteinbrand. Die Feuerwehr war schnell zur Stelle und beseitigte bald die Gefahr. es Unfälle. Beim Schlittschuhlaufen kam wiederum ein Fräulein aus Ehrenfeld auf einer Eisfläche zu Fall und brach einen Arm. — Am Sonntag kam ein Mädchen in Ehrenfeld, welches ausgeschickt war, um Brödchen auszutragen, zu Fall und erlitt einen Beinbruch. E Privatpost. Der diesjährige Neujahrsverkehr bei der Kölner Privatpost betrug vom 31. v. M. bis zum 3. d. 240,000 Briefe, etwa 24,000 mehr wie zu Neujahr 1890. Allein am Sylvestertage wurden etwa 80,000 Briefe befördert. Ueber Unpünktlichkeit in der Zustellung sind keinerlei Klagen erhoben worden. Dagegen wird von Seiten der Privatpost Klage darüber geführt, daß das Publicum trotz wiederholten Bittens um genaue Adressirung geradezu immer seinen Stolz darin zu setzen scheint, möglichst kurze und ungenügende Adressen anzugeben. Solcher Briefe sind etwa 25,000 eingelaufen, welche zum großen Theil Nachforschungen erforderten, und deren Bestellung selbstverständlich nur mit Verzögerung erfolgen konnte. Diese Nachlässigkeit der Absender gab der Privat=Post für 10 Personen Beschäftigung. Am 2. Januar waren alle bis dahin eingegangenen Briefe zugestellt. Wegen des bevorstehenden Eieganges, welcher in mancher Hinsicht gefährlich werden könnte, wurde gestern Vormittag von einer Abtheilung Pioniere mit dem Abbruch der beiderseitigen Brückenköpfe der Schiffbrücke begonnen. Ebenso läßt die Köln=Düsseldorfer Gesellschaft ihre beiden Landebrücken entfernen. ∆ Zugverspätung. Der Abends 9 Uhr 40 Min. fällige Berliner Courrierzug hatte Sonntag 80 Minuten, der Morgens 7 Uhr 6 Min. fällige Hamburger Courrierzug gestern 40 Minuten und der Morgens 7 Uhr 50 Min. fällige Berliner Schnellzug 60 Minuten Verspätung. ( Wegen Eisganges sind die Nachtfahrten der dänischen Post dampfer zwischen el und Korsör eingestellt. Letztere fahren also einstweilen nur 10 45 Vorm. von Kiel(Ankunft in Korsör 5,45 Nachm.) und umgekehrt von Korsör 11,25 Vorm.(Ankunft in Kiel 6,25 Nachm.). Hiernach hat also nur noch der 11,40 Abends von hier abgehende Hamburger Schnellzug Anschluß über diese Ronte nach Kopenhagen, und umgekehrt der 9 Uhr Vorm. von Kopenhagen abfahrende Schnellzug. S Stiftung. Frau Commercienrath F. C. Guilleaume hat der Firma Felten& Guilleaume 200,000 M. als Stiftung für deren Beamten und Arbeiter überwiesen. Die Summe von 100,000 M. wurde bekanntlich zu gleichem Zweck von derselben Wohlthäterin früher gespendet. * Körner Stadt=Theater. Heute: Aufgeh. Ab..2 Anfang 6 Uhr. Gastspiel des Directors Ernst Possart. Des Königs Befehl. Friedrich II., König von Preußen(„Der alte Fritz"): Possart a. G. General Blankendorf: Ludwig Zimmermann. Baron von Werdel: Julius Enben. Julie, Henriette(seine Töchter): Anna Braga, Ludmilla Landori. Der französische Dichter: Max Behrend. Graf de Follie: Alfred Biehler. Major von Lindeneck: Rudolph Leyrer Lieutenant Branden: Waldemar Robert. Ein Adjutant: Arno Garbrecht. Frau Ordentlich, Sebastian, Gärtner(in Baron Werdel's Hause): Karoline Lanins, Hans Portz. George, Kammerdiener des Grafen de Follie: Max Hecken. Feldwebel Vorwärts: Reinhard Tenhaeff, usw. Hierauf: Freund Fritz. Fritz Holm, bürgerlicher Grundbesitzer: Otto Beck. David Sichel, Rabbiner: Director Ernst Possart a. G. Friedrich. Feldvermesser: Reinhard Tenhaeff. Hausen, Steuer=Einnehmer: Julius Eyben. Christel. Pächter: Alfred Biehler. Susel, dessen Tochter: Anna Braga. Joseph, Zigeuner: Egon Hedeberg. Katherine, Wirthschafterin bei Holm: Bertha Flies, usw.— Mittwoch den 7. Jan.: 122. Av. Vorst. Die Puppenfee. Hierauf: Der Troubadour. (:) Köln=Deutz, 5. Jan. Der Schul=Unterricht in der Humboldt=Colonie hat wieder ausgenommen werden konnen. Die Zahl der Todesfälle an Diphtheritis ist jetzt verhältnißmäßig gering. Die tückische Krankheit tritt gegenwärtig auch im Innern des hiesigen Bezirks auf, und man sieht schon Schilder an einzelnen Hausthüren mit der Warnung„Diphtheritis".„ 1 NE. Em 8 Die Carnevals=Gesellschaft Greesberger, welche bereits zu Anfang der fünfziger Jahre ihren starken Heerbann dem lustigen Prinzen der Pritsche zur Verfügung stellte, hat am Sonntag=Abend auch den diesjährigen Kampf gegen Griesgram mit großem Erfolg ausgenommen. Die Sitzungen werden im Greesberger Hof(Hansa=Saal) an der Weidengasse abgehalten, welcher prächtig geschmückt und namentlich mit hübschen Anspielungen auf den Sport geziert ist. Gegen ½9 Uhr eröffnete der neue Präsident der Greesberger, Hr. A. Siepen, die Sitzung mit einer zündenden Ansprache, welche in einem jubelnd aufgenommenen Hoch auf Kaiser Wilhelm II. ausklang. Inzwischen hatte sich der geraumige Saal bis zum letzten Platz gefüllt, und als erster Kämpe stieg ein bewährter Senator, Hr. Büttgenbach, in die eine mächtige Milchkanne darstellende Bütte. Es war echte„Vollmisch“, was den begeisterten Lippen des beliebten Redners entfloß und mit freudigem Dank lohnte die Narrenschaar seine meisterhaften Ausführungen über den Frohsinn. Mit demselben Erfolge sprachen die Herren Steinau, Paffenholz, Richrath und Esser. Die Herren Frimmersdo;f und Büttgenbach traten als die Geschwister„Edelweiß" auf und hielt i ein treffliches Zwiegespräch über die Ereignisse des vergangenen Jahr. Ferner sprachen noch die Herren Eberle, Weimers, Jungbluth und Saf: Auch die Lieder der Herren M. Nettesheim, Paffenholz, Sürth, Adolph v. Clev, Bley und Eberle, erzielten den lebhaftesten Beifall. Alles dieses im Verein mit den heitern Weisen der Cuirassier-Capelle und die schlagfertigen Bemerkungen Präsidenten erzeugte eine Stimmung, wie sie rosiger und schöner nicht gedacht werden kann. L Musikalische Gesellschaft. Dem Andenken des kürzlich verstorbenen Meister Gade war die letzte Samstags=Aufführung gewidmet. Seine-moll=Symphonie und die„Noveletten" für Streichorchester kamen unter Leitung des Hrn. Prof. Seiß zur Aufführung. In beiden Werken offenbart sich ganz der graciöse Geist, die poesievolle Musiker natur des nordischen Meisters; sie sind auch beide reich an Eigenthüm lichkeit. Die nächsten Aufführungen bringen uns zwei sehr werthe Gäste: Jacob Rendsburg von Bonn und Robert Heckmann. Der jugendliche Arbeiter=Verein des Centrums von Köln beging am Sonntag=Abend im Pius=Bau sein viertes Stiftungsfest. Schon vor Beginn des Festes war der große Saal über und über gefüllt, und obschon stets neue Schaaren von Freunden des Vereins eintraten, nahm das Fest unbehindert einen über alle Erwartung schönen Erfolg. Nach einleitendem Vortrag der Musik trat das Mitglied Hüls als Schusterlehrling auf und hatte mit seinem drolligen Vortrag über„Das Pech der Schusterlehrlinge“ die Lacher auf seiner Seite. Der Präses, Hr. Kaplan Neu von St. Mauritius, entbot sodann der Versammlung herzlichen Willkommgruß und zahlreiche Erscheinen. Das Samenkorn, welches vor drei Jahren zur Gründung des Vereins gelegt worden sei, habe nicht nur in der Pfarre St. Mauritius, in andern Pfarreien, in Köln überhaupt Wurzel gefaßt, sondern sogar vom jenseitigen Ufer des Rheines scheuten sich die wacern Jungens nicht, alle Sonntage regelmäßig zu den Vereins=Versammlungen zu kommen. Jeder möge von dem heutigen schönen Vereins=Abend weiter erzählen, damit neue Vereine gegründet würden; denn der Verein des Centrums der Stadt sei bereits so groß, daß das nächste Stiftungsfest, um alle Theilnehmer zu fassen, im Gürzenich(Bravo!) abgehalten werden müsse. Redner schloß seine begeisterten Worte mit einem allseitig jubelnd aufgenommenen Hoch auf den Verein. Alsdann nahm der hübsche Familien=Abend seinen programmmäßigen Verlauf. Zum Schluß kam das religiöse Schauspiel„Die h. Dreikönige“ in drei Acten zur Aufführung.— Besonderes Interesse verdient die Ausstellung von Lehrlings=Arbeiten auf der ersten Etage im Pius=Bau, welche heute geschlossen wird. Ueber 200 Zeichnungen und kleine Meister stücke lagen vor, unter welchen Portraitmalereien, Kreidezeichnungen und Modelle für technische Arbeiten sich besonders auszeichnen. Auch einzelne Erzeugnisse der Goldschmiedekunst und Holzschnitzerei sind sehr gut ausgeführt. Stimmen aus dem Leserkreis. [712] Brücken=Abbruch. Ich wollte mir erlauben, auf die Gefährlichkeit der Abbruchs=Arbeiten an den beiden Eisenbahnbrücken Johannisstraße und Trankgasse hinzuweisen. Man sollte doch glauben, daß Arbeiten wie Demontiren von Eisenbahnbögen mindestens von einer größern Schlosserei ausgeführt würden, wenn nicht gar eine BrückenbauAnstalt wie Bayenthal mit solch' gefahrvollen Arbeiten betraut werden müßte, denen technisch geschulte Arbeiter zur Verfügung stehen. Die hiesige Eisenbahnbehörde stellt aber derartige Aufgaben auf eine Stufe mit Abbruch von alten Gebäuden und Ausschachten. Das Leben und die gesunden Gliedmaßen der Passanten so dem Zufall zu überlassen wie hier, hat meines Wissens bis jetzt noch Niemand in solch' leichtfertiger Weise gewagt. Es ist betrübend, wenn man sieht, wie hier die Baubehörde, um ein paar hundert Thaler zu sparen, mit der gesetzlichen Verantwortlichkeit der Unternehmer sich zu decken sucht. Ganz in der Nähelan der seligen Maximinenstraße lagen vor einigen Jahren tausende Mark auf der Straße. Man muß gesehen haben, wie Leute, welche alles andere, nur keine geschulten Schlosser sind, mit schweren Hämmern auf alten Bolzen und Muttern herumbumsen, um lachend auszurufen: Es ist schon manches hier passirt, aber so etwas noch nicht. P. S. 713] Das Ursulakloster bietet nach dem jüngsten Frost wieder den Anblick eines großen Eisfeldes. In ihrer ganzen Breite ist die Straße im nördlichen Theile mit einer dicken Eisdecke überzogen, die sich bis über die Trottoire an die Hausthüren ausbreitet. Diesen Weg passiren täglich Hunderte von Schulkindern und eben so viele Fuhrwerke, die nach dem Eilgut=Bahnhof fahren. Ein kurzer Röhrencanal, der sich bei dem starken Gefälle der Straße sehr leicht ausführen ließe, würde die bei jedem Frost eintretenden Mißstände beseitigen. Die Po lizei=Behörde thut ihr Möglichstes, um denselben abzuhelfen; Canal geht es nicht. Carl Reitinger, Blumenkübel=Fabrik, Holzmarkt 3. Leuchtkraft des Gases am 5 Januar 1891. Gasfabrik 19,, Lab 20.0 * Rheingode am 5. Januar, Abends 7 Uhr m 1,00— 10 cm. aber ohne S Seite 4. Kölner Loral-Anzeiger Nr. 6* Uinstag, 6. Januar 1891. Dinstag, 6. Januar, Nachmittags 3 Uhr: Concert, ausgeführt von der Capelle des Füsilier-Regiments Fürst Karl Anton von Hohenzollern(Hohenzollern'sches) Nr. 40, unter Leitung des Königl. Musik-Dirigenten Herrn Alb. Beuthau. PROGRAMM. Erster Theil. „Marsch der Bersaglieri“ von R. Eilenberg. Ouverture zur Oper„Die Italienerin in Algier“ von Rossinl. „Der Morgenstern“, Walzer von Labitzki. „Nieu-Duetr“ von Mendelssohn-Bartholdy. Fantasie aus der Oper„Lohengrin“ von R. Wagner“ „Fatinitza-Quadrille“ von Joh. Strauss. Zweiter Theil. „Vivat sequens“, Marsch von C. Faust. Ouverture zur Oper„Marco Spada“ von Auber. „Frühlingsstimmen“, Walzer von Joh. Strauss. „Waffenruf des Kaisers“, Air militaire von Clarens. Arie aus„Falstaff“ von Balfe. „Eilfahrt“, Polka von Strebinger. (Nachdruck ist nicht gestattet.) 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Minorttenstraße 19, gegenüber der Minoritenkirche, Panorama international, Neumartt 12. Marocco. I. Cyklus. Der Einzug des Sultans in Tanger. Entrée 39 Pfg., Milit. u. Kind. 20 Pfg.— Geöffn. v Morg 9 Uhr bis Abds. 10 Uhr. -Fest für die Familien unserer frühern u. meiner jetzigen Schüler u. Schülerinnen am Samstag den 10. Januar a. c. im großen Saale der Lese=Gesellschaft. Anfang Abends 8 Uhr. Nichtschüler können durch Schüler eingeführt werden, müssen sich jedoch vorher in meiner Wohnung anmelden. Das Tragen eines— wenn auch noch so kleinen— carnevalistischen Abzeichens ist erwünscht; in dessen ist es auch Jedem gestattet, im Geseulschafts=Anzuge zu erscheinen. Der Preis für die Eintrittskarten ist auf 3 Mark à Person festgesetzt, für Eltern meiner diesjährigen Schüler auf 2 Mark. Es wird nur noch eine geringe Anzahl Karten ausgegeben. Wwe. P. A. Jaussen, Mitglied der Akademie der deutschen Tanzlehrkunst in Berlin. Kevelaer-Bruderschaft Besprechung: Mittwoch d. 7. Jan., Abds. 8½., i. Fränkischen Hofe. Freunde sind willkommen. Der Vorstand. Dinstag den 6. Januar, Nachmittags 3 Uhr Concert der Capelle des 5. Rheinischen Infanterie-Regimente Nr. 65 unter Leitung des kgl. Musikdirigenten Herrn Georg Huber. PROGRAMM. Erster Theil. Triumphzug aus„Conradin“ von Hiller. Ouverture„Orlando Paladino“ von Hayden. Chor der Friedensboten u. Waffentanz aus„Rienzi“ von.Wagner. Melodieen aus der Oper„Die Regimentstochter“ von Donizetti. „Einnerung an den Gletschergarten in Luzern“, von Kéler Béla. Zweiter Theil. Ouverture„Der Königslieutenant“ von Titl Finale aus„Mignon“ von Thomas. „Kaiserstadt-Polka“ von Strauss. Toréadore et Audalouse aus„Bal costumé“ von Rubinstein. „S. 1I“, Potpourri über Trinklieder von Schreiner. Dritter Theil. „Concert-Ouverture“ von Kalliwoda. „Haideröschen“, Idylle von Giese. „Deutsche Tänze“ von Beethoven. „La Paloma“, Mexicanisches Lied von Tradier. „Sängerlust“, Marsch von Herrmann. (Nachdruck ist nicht gestattet.) E Katholischer Volks=Verein. Ordentliche General=Versammlung Mittwoch den 7. Januar, Abends 8½ Uhr, im Prus-Bau. Tages=Ordnung: 1. Neuwahl des Vorstandes. 2. Rechnungs=Ablage. 3. Vortrag. Der Vorstand. Schaukasten u. Laden=Einrichtungen Wilh. 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Mauritinssteinweg 98, Köln. SII Ehrenfeld. 8 Eingctragene Schutzmarke. F. Schirdewan, Kurfürstenstraße Fernsprech 1399. NB. Gebinde jeder Größe stets vorräthig. Deutz. Lindenthal Theater-Abonnenten-Verein. Die Mitglieder des Vorstandes und Ausschusses werden auf Donnerstag den d. d.., Abends 8 Uhr, in der Restauration Hoevel, Sandbahn 10, zu einer Besprechung hiermit ergebenst eingeladen. Köln, den 4. Januar 1891. 2 Der Vorsitzende. 5 Närrische Ay * Südwester. itzungslocal: Gertruden=Saal, Restauration Stauff, Severinstraße 199.(Separ. Saal=Eingang: Perlengraben 18—20.) Dinstag den 6. Januar(Dreikönigen), Abends punkt 8 Uhr: I. grosses Damen-Comité mit nachfolgendem Ball. Karten zu ermäßigten Preisen sind vorher im Gesellschaftslocale, Restaur. Stauff. und bei den Herren Cigarrenhändler D. Esser(Severinstraße, Ecke Löwengasse), Güsten(U. Taschenmacher) und Brentgen(Severinstraße 8) zu haben. Cassapreis erhöht(HerrenKarte 1 Mark, Damen=Karte 50 Pfg.). Reden und Lieder bitten wir in unsern Briefkasten im Gesellschaftslocale niederzulegen. Der Kleine Rath. Carnevals=Gesellschaft instag, den 6. Januar(Dreikönigen), Abends 8 Uhr: ssener Maskenball im großen Saale des Greesberger Hofes, Weidengasse 34. Die Liste zum Einzeichnen liegt offen. Mitglied=Beitrag(eine Dame frei) 7 Mark. Die Mitglieder haben nebst einer Dame Zutritt gegen Coupon 2, weitere Damenkarten sowie Karten für einzuschrende Freunde sind durch Veimittelung der Mitglieder Eschenbach und G. Nettesheim(Eigelstein), Peter Unger und Sürth(Weidengasse) zu haben. Unterleibsleiden, Blasenleiden, nervöse Schwäche und Hautkrankheiten behandelt Dr. Horvath, an der Wiener Universität approb. Arzt. Von 11—1 u.—7 Uhr. Köln, Mohrenstrasse 3. Zur gest. Nachricht! Zur radicalen Vertilgung von Ratten, Mäusen, Schwaben 2c., ohne alle Gefahr, empfiehlt sich Clemens Schön, Marsplatz 7. 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