Marzellenstraße 20. S Anzeigen-Preis: Für Köln und Vororte 12½ Ofg. die einspaltige Zeile; für auswärts 20 Ofg. Bevorzugt verlangte Inserate(erste und letzte Seite) 20% höher.—„Kleine Anzeigen“ jedes Wort 3 Ofg.— Offerten=Annahme 25 Ofg.— Jede vierte Einrückung kostenfrei. Wird täglich in jedes Haus von Köln, sowie in Deutz und allen Dororten unentgeltlich getragen. Für Etagen und Hinterhäuser mit SonntagsBeilage 30 Ofg. monatlich. Verlag und Druck von J. O. Bachem. Verantwortlich: für den allgemeinen Cheil P. Brendgen, für den Anzeigen=Theil E. Böhm, Alle in Köln. N.... i e. Sher. u. 2. E. 1. Ln. Tr... Se. Thals..cki.. Jfe. 2/6. 36 De. 372 Jte. 3/6 3se 3/e 26. 2b. 3te 366 266 3/6 S General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt und Fremdenblatt. Wu Weii Wise se iie Nir sie se ur sie seiie o. de 2, We sie ste sie 3 Nr. 204. Dritter Jahrgang. Köln, Dinstag, 30. Juli 1889. ägliche Auflage über 22,600. Feuilleton des Kölner Local=Anzeiger. 30. Juli 1889. m Schloß Mangerton. (43) Roman von A. Fonblanque. „Es ist sicher kein Vergnügen, den Leuten zu albernem, bösartigem Gerede den Stoff zu bieten,“ entgegnete Gracia, indem die Erinnerung an gewisse gehässige Redensarten, die ihr an jenem verhängnißvollen Abend zu Ohren gekommen, ihr Gesichtchen in Zornesröthe erglühen ließ.“ „Soll dies etwa andeuten,“ fragte Stephan mit strengem Blicke, „daß Jemand gewagt hätte...“ „Durchaus nicht,“ fiel Gracia ihm in's Wort, indem sie heftig auf den Boden stampfte.„Lassen wir das! Ich liebe es nicht, über unangenehme Dinge zu sprechen. Mich trifft nicht minder Tadel als Sie. Was hatte ich auch bei den alten Schildereien zu schauen, diesen Portraits von Leuten, die mich durchaus nicht interessiren! Es geschah mir schon Recht. Doch Sie hätten sich begnügen können, Capitain Frankland, mich vor der ganzen Gesellschaft lächerlich gemacht zu haben; es war ganz überflüssig, sich noch hierher zu bemühen, um mir meine Thorheit in's Gedächtniß zurück zu rufen. Ich war froh, sie vergessen zu können.“ „O. Miß Lee,“ rief Stephan, durch die Härte ihres Tones tief verwundet,„kännten Sie die entsetzliche Wucht jener Enthüllung... wollten Sie es nur glauben, daß ich mein ganzes Lebensglück'rum gäbe, nicht aus Ihrem Munde erfahren zu haben, daß... o, Sie könnten und würden nicht in dieser Weise sprechen!“ „Enthüllung?!“ „Ich weiß keinen andern Namen dafür.“ „Sie haben mich wohl falsch verstanden,“ meinte Gracia in sanfrerm Tone.„Ich erwähnte nur, daß Ihres Vaters Haus früher Mangerlon hieß.“ 9m9. „Und dieser Umstand ist...,“ versetzte Stephan voll Bitterkeit. „Doch ich darf mich nicht aussprechen. Ich fühle, daß ich deshalb in verächtlichem Lichte vor Ihnen erscheine; allein halten Sie sich versichert, Miß Lee, daß ich nicht fähig bin, weder wie ein Geck, noch wie ein Ehrloser gegen eine Dame zu handeln;— glauben Sie mir, auch ein stärkerer und besserer Mann wäre durch jene, Ihnen so harmlos klingenden Worte niedergedonnert worden.“ höhere Rang! „Dort sitzt ein Hauptmann mit seiner Majorin.“ „Was Ihnen wohl einfällt, ich kenne ihn, das ist ja seine Frau.“ „Eben deshalb. Zu Hause ist die Frau immer einen Rang höher als der Mann; folglich ist sie Majorin.“ „Sprechen Sie im Ernste?“ fragte Gracia, indem sie ihm mit einem Blicke inniger Theilnahme in's Auge schaute. Die Antwort, welche sie dort las, ließ sich nicht mißdeuten. „Wie übel sehen Sie aus!“ fügte sie halb für sich hinzu.„War Ihre Wunde so schmerzhaft?“ Stephan lächelte wehmüthig— antwortete jedoch, eingedenk der Verstellung, die er sich auferlegt hatte:„So ziemlich. Sie wissen, mein armes Gehirn ist noch halb verwirrt durch den Sonnenstich, den ich in Indien erlitten, und dieser letzte Unfall hat natürlich die Sache nicht besser gemacht.“ „Sie müssen sich ruhig verhalten, nicht an unangenehme Dinge denken— dann werden Sie sich schon erholen.“ „Nicht denken!“ wiederholte Stephan.„Ja, wäre unsere Seele ein Glied des Körpers, das man nach Willkür bewegen könnte, dem Auge gleich, das man vor einem widerwärtigen Aublick verschließen kann! Nicht denken... welch' ein Segen wäre mir das! Doch das ist unmöglich, ist unerreichbar.“ „Capitain Frankland,“ erwiderte Gracia mit ernster Ruhe,„das sind furchtbare Worte! Erst halb genesen von einem bedenklichen Unfalle, regen Sie sich unkluger Weise auf, indem Sie Dinge reden, die Sie später bereuen möchten. Lassen Sie uns lieber jetzt von etwas anderm sprechen... und hineingehen.“ „Sie haben Recht,“ sagte Stephan mit tiesem Seufzer, indem er ihr nach der Thüre folgte.„Sie wissen ja nicht, wie es dem zu Muthe ist, dem ein geheimer Gram am Herzen nagt.“ Bei diesen Worten hielt Gracia an, und zerpflückte die Blume, welche sie eben abgebrochen, langsam in Stücke, während eine sanfte Wehmuth über ihre Züge schlich. Er stand an ihrer Seite und schaute sinnend von den prachtvollen Blättern, die einzeln und zerknittert zu Boden fielen, auf die zarten Händchen, welche das Werk der Zeistörung verübten. Es gibt einen Zustand träumerischer Erstarrung, der uns zuweilen beschleicht, wenn wir mit dem Wesen, das vorzugsweise unsere Gedanken beschäftigt, uns allein befinden. Herr Coleman kam auf dem Kieswege außerhalb des Gewächshauses vorbei und hemmte dicht an der Stelle, wo die Beiden standen, seine Schritte, wie es schien, um ihr Augenmerk auf sich zu lenken. Einen Augenblick schien er gewillt, über das Blumenbeet zu schreiten, und an die Scheiben zu klopfen; doch änderte er seinen Sinn und ging unbemerkt weiter. Schon befand er sich im Hause, hatte bereits das Gemach seiner Galtin betreten, als Gracia erst ein Wort der Erwiderung fand. raebenst zum Bezuge des Kölner Local=Anzeiger ein. Derselbe bietet neben fesselndem Feuilleton auregendes Bild des wechselvollen und vielseitigen Lebens der rheinischen Hauptstadt und ihrer Umgebung, und iermit laden wir er ein übersichtliches, anregendes Bllo der wechseirenen un inge...„ 97. Seu me wird in der Promptheit der Berichterstattung localer Angelegenheiten von keinem andern Localblatt übertroffen. Die Zustellgebühr beträgt für Stockwerke und Hinterhäuser allen straßenwärts gelegenen Unterhäusern wird der Kölner Local=Anzeiger kostenfrei abgegeben. „„„„„„„ EIS Ooilles narahfalat Aumolhungon Die Zahlung bitten wir an unser Träger=Personal zu entrichten, welches dafür besondere Zuntell=Karten als Quittung verabfolgt. Anmeldungen(mundlich oder durch Poztkarte) können auch in unserer Geschäftsstelle, sowie in den 27 Anzeigen=Annahmestellen gemacht werden. Wir überweisen diese Anmeldungen den betr. Tragern zur Erhebung der Zustellgebühr. Für die 30 Pfg.=Bezieher wird Sonntags eine besondere 12 53 Dernaltungs-Bellage Ceienia kostenfrei beigelegt. Sie bietet sehr anziehenden Lesestoff mit sorgfältig ausgewählten Beiträgen: Kölnische Wochen=Planderei, besonderes schlossenes Feuilleton, Was draußen vorgeht, Aus der Provinz, Vermischtes, Buntes Allerlei, Räthsel=Ecke(Bilder=Rebus, Räthsel, Charaden 2c.). Kölner Local-Anzeiger, Marzellenstraße 20, Ecke Bahnhofstraße. Vollmilch in Flaschen. Beste Morgenmilch kann noch täglich a Liter 18 Pfg. frei an's Haus geliefert werden an Kunden im nördlichen Stadttheile. Fr.=Off. u. Nr. 906 an die Geschäftsstelle d. Bl. Butter! Eier! Frische ungesalzene Schweizerbutter, per Pfd...25, bei 5 Pfd. Abnahme K..20; Holsteiner Butter, per Pfd. .1,20, in Fässern, 90—100 Pfd., 41,10; Cocusnußbutter, per Pfd. 60 Pfg.; Schmalz, per Pfd. 60 Pfa.; frische Eier, per 25 Stück K..25, per 100 M.50, sowie alle Sorten Käse äußerst billig empfiehlt Gottfr. Bergheim, 52 Christophstraße 52. Zübenützenals: Stuhl, Pauteud, Ghaiselongus, Hängematte, Beit. Grosses Lager E von 1 Mark 50 Pfg. an. Hochherz, Higelstein 37. Korbwaaren-Industrie. Lacrimae Christi, ital. Wein für Bleichsucht, Blutarme und Nervenschwache. Flasche R. 1,70. W. Scharrenbroich, Eigelstein 81. eigener Bereitung, aromatisch, per Pfd. K..20 Salat-Oel, süß, hochfein, per Liter R. 1,20 bis.50. Essig-Essenz, v. Fl. K 0, 70. Köln a. Rh., natürliches kohlensaures Mineralwasser aus dem Genoveva-Brunnen beilliedermendig, vorzügliches, erfrischendes Tafelwasser, als diätetisches Getränk von vielen ärztlichen Autoritäten empfohlen. Niederlage für Köln bei: Chr. Leuschner, Hoflieferant, Blaubach 41. Neue Salz= u. sowie eingemachte kleine Zwiebeln, seinste Qualitäten, in ganzen und halben Ankerfäßchen, empfiehlt C. Gesse, Heumarkt 18. Seite 2. Kölner Loral-Anzeiger Nr. 204- Dinstag, 30. Juli 1889. Jede vierte Einrückung kostenfrei. Offerten-Annahme 25 Pfg. Schluss der Anzeigenannahme in der Expedition, Marzellenstr. 20, Abends 6 Uhr. leine In dieser Abtheilung entweder: Jedes Wort(in der Ueberschrift bis zu zwei Worten fett) 3 Pfg. oder: jede Zeile 121 Pig. Jede vierte Einrückung kostenfrei. Offene Stellen. Kanzlist gesucht für eine große Maschinenfabrik in der Nähe Köln's. Schöne, flüssige Handschrift Hauptbedingung. Junge Leute wollen ihre selbstgeschriebenen Offerten mit Angabe der Gehaltsansprüche und Abschrift der Zeugnisse unter La. J an d. Geschäftsstelle d. Bl. einsenden. Ein Mädchen, welches die bürgerliche u. bessere Küche, sowie alle Hausarbeit versteht, sucht Stelle bis zum 15. August in stiller, kath. Familie, ev. auch zur selbständigen Führung des Haushalts. Näheres Josephstraße 33—. Arbeits-Gesuche. Perfecte Büglerin sucht Kunden. Nippes, Blumenstr. 10, 2. Etage. Reparaturen an Uhren und Goldsachen prompt und billig. Lübeckerstr. 4. Rob. Feindler. Kostüme werden elegant und schnell angefertigt. Maria=Ablaßplatz 5. Ein Familienvater, der in frühern Jahren als Maschinist und Heizer lange Jahre thätig war und jetzt fast brodlos ist, sucht Beschäftigung, gleichviel in welcher Branche. Fr.=Off. u. Nr. 907 an die Geschäftsstelle d. Bl. Zu verkaufen. apeten. Restpartieen vom vorigen Jahre werden, um damit zu räumen, zu äußerst billigen Preisen ausverkauft. Chrysanth Josef Klein, Malzbüchel 4. Betanntmachung. Bis zum 15. August gebe auf die Preise sämmtlicher Artikel, Herren=, Knaben= und Arbeiter=Kleider, einen Rabatt von 10%. S. Nethe, Weyerstraße 284. Restauration in sehr günstiger Lage, mit Inventar, sofort zu übertragen. Bescheid Hohenstaufen=Ring 4, 1. Etage. Muster=Reste in matt, Perl= und Gold=Borten, Musterknöpfe, Musterrüschen, Reste für Kinderkleidchen, alles spottbillig. Friedrichstraße 21. Volière für Ecke 3,60 Meter lang,.43 breit, 3,40 hoch, billig zu verkaufen. Cunibertskloster 18. Schöne Ziehhunde. Weidengasse 35. Nappwallach, Reit= und Wagenpferd, sechsjährig, fehlerfrei, billig zu verkaufen. Hohenstaufen=Ring 7. Comfoir, gut erhalten, billig zu verkaufen. Nippes, Eisenbahnstraße 41. 3 Special=Artikel in Herren=, Burschen=, Knaben= und Arbeitet=Kleidern. S. Nethe, Weyerstraße 28A. Bettflockenfabrik hat Flock..16—60 Pf. Ortmannsg. 13 3 Herren=Anzüge, sehr schön ausgemusterter wollener Fantasiestoff, mit und ohne SeidenEinfassung, 15—21 S. Nethe, Weyerstraße 28A. Schwarze Kleiderstoffe in glatt Cachemire und Faconné zu Fabrikpreisen. Schildergasse 22—. Herren=Anzüge, außerordentlich solide gearbeitet, echt farbiger blauer Cheviot, mit Seide eingefaßt, 27,50. S. Nethe, Weyerstr. 28 A Regenmantelstoffe enorm billig. Schildergasse 22—. 3 Herren=Anzüge, hochfeine, echte Kammgarn, mit seid. Tresse eingefaßt, 38,.00. S. Nethe, Weyerstraße 28A. Möbel Gelegenheitskauf! 25 pol. Kleiderschränke, K 35—95, 20„ Leinwandschränke,„ 15—120, 12„ Waschcomm.m..,„ 30—80, 40" Bettstellen m. completem Zubehör,„ 70u.höh. Sophas, K 24. Causeusen, J 50 u. h. Stühle, Spiegel, Tisch= und Kissen, Decken, Plumcaur, Federn, Flocken, sowie große Auswahl in tannenen Möbeln empfiehlt mangels billig, Preisen Jalob Jansen, Fabrik und Lager in 19 Sternen=63 Möbeln u. Bettwaar., 00, gasse Schreiner=, Polster= und Anstreicher= Werkstatt im Hause. 3 Herren=Anzüge, Kammgarn=Imitation, prima Waare, mit Seide eingefaßt, Joppen=Anzüge 23—26, Rock=Anzüge 23.75—26.75. S. Rethe, Weyerstraße 28A. Mehrere gebrauchte Sprung= und Tafel=Herde mit kupfernem Kessel, sowie ein fast neuer Kaffeebrenner für Specereigeschäfte billig zu verkaufen. Christophstraße 14. am Vorgebirge, eine Stunde von Bonn und ¼ Stunde von Station Roisdorf gelegen, mit herrlicher Aussicht auf Bonn und Umgebung, besonders das Siebengebirge, steht wegen Sterbefalles sofort zu verkaufen. Das ganze Gut mit Wohnhaus, Stallungen und einem circa zwei Morgen großen Garten ist mit einer noch neuen soliden Mauer eingefriedigt, an welcher die kostbarsten Pfirsichen=, Aprikosen2c.=Spaliire wachsen. Der Garten enthält außer einem auf's beste gepflegten Weinberge einige Hundert Stämme verschiedenster und seinster Sorten Tafelobst, theils zu Spalieren, theils zu Pyramiden gezogen, welche sämmtlich im besten Fior sind, alle reichlich tragen und wiederholt auf Ausstellungen mit ersten Preisen prämürt wurden. Fr.Offerten unter V W 1376 an die Geschäftsstelle der Kölnischen Volksztg. Zwischenhändler verbeten. Silberne Nemontoiruhren von 17 M. an. Lübeckerstraße 4(Neustadt), am Eigelstein. Trauerhüte, Kleidercrepp, Handschuhe, spottbillig. B. Achtel, Martinstraße 5, am Thurm. Hausuhren und Regulateure billig zu verkaufen. Lübeckerstr.4(Neustadt), am Eigelstein. Schönes Sopha und Bett billig zu verkaufen. Gereonswall 47. Ladeneinrichtung für eender September. Altermarkt 10. Anerbieten nach Benesisstr. 38 erbeten. Zwei große Karyatiden sowie Modelle und Formen billig zu verkaufen. Spinnmühleng. 2. Ein Blumentisch, Gießkanne und Bohnschrubber zu ver kausen. Bescheid Vormittags. Salier=Ring 25, 3. Etage. Badewanne nebst Ofen zu verkaufen. Eintrachtstraße 100. (Ein großer, ein kleiner zweithüriger Kleiderschrank 15., einthüriger Kleiderschrank 10 M. Küchen=Glasschrank 15 M. eine Anrichte 8 M. eine Commode 3, Wiener Stühle 2 Jl, ein Bett mit Matratze 22, Kochofen 7,50, ein Tafelherd 14, Eichentisch 6, ein Spiegel 2, eine Wanduhr 3, und alle andern Möbel billig zu verkaufen. Thievoldsgasse 33. Alles wenig gebraucht. Man bittet auf die Nummer zu achten. Für Modistinnen. Eine Partie Federn in allen Farben, Fantasiefedern und Blumen werden unter Fabrikpreis verkauft. Herwarthstraße 12, III. Laden=Real billig zu verkaufen. Weberstraße 44. Schöner Mahag.=Schreibtisch, nußb. u. Mah.=Ovaltisch, 2th.Kleiderschr., schön. Sopha, Waschschr., gr. Küchentisch, Kirsch= baum=Commode, kl. Tafel= u. Llöch Herd, Regulateuruhr, verschied. Bilder, Waschmaschine 10 M, einschläf. vollständiges Eisenbett 10.K, 2thär. tann. Kleiderschrank 15## O1cterstr. 4 Zwei elegante Nußbaum=Betten, ein schwarzer Salon, ein Eichen=Speisezimmer, gut erhalten, sehr billig abzugeben. Langgasse 9. schwarze Salon=Einrichtung ist umzugshalber sehr billig zu verkaufen. Aachenerstraße 18. 1. Kauf-Gesuche. Möbel und Oefen werden stets angekauft. Achterstraße 4. Haus, mittelgroß, Nähe Waidmarkt, sofort zu kaufen oder zu miethen gesucht. Fr.= Off. u. C 18 an die Annahmestelle von A. Clemens, Blaubach 20. Bessere Möbel, Oefen, Claviere, Pfandscheine, ganze Einrichtungen werden stets zum höchsten Werthe angekauft von Ant. Grewe. Thieboldsgasse 33. Gute eichene Hausthüre, 2,93 à 1,46 im Lichten incl. Oberlicht, wird zu kaufen gesucht. Fr.=Off. u. K a. d. Geschäftsstelle d. Bl. erbet.* Ankauf von Lumpen zu 4 Pfg., Knochen 3 Pfg. per Pfd. Große Brinkgasse 8. Schöne dritte Etage nebst allen Bequemlichkeiten an ruhige Familie zu vermiethen. Rheingasse 10, dicht am Malzbüchel. 5000 Mark pothek vom Selbstdarleiher thun bereit. Unterhändler Fr.=Off. u. Nr. 910 an die Verloren& Gefunden. Ein Portemonnaie en. Abzuholen Gereonswall 1A. Vermischtes. Schmidt& Auger, Pafsage 40—42, Lieferanten für die königl. Regierung. Eigene 200 Qu.= Bei Geschw. Antoni, Bohnen=Mühlen hen. Christophstraße 14. Kost Thurnmarkt 47. Einquartirung Anzeigen-Annahme-Stellen des Kölner Local=Anzeiger. Anzeigen werden für die Nummer I. H. Loock. lemens. G. Schmitz. Heinr. Dünn. Schildergasse 15, C. Steinenböhmer. In Deutz: In Ehrenfeld: straße 12, A. Heesen. In Nippes: In Sülz: traße 35, Heinr. Butry. In Lindenthal: erstr. 179, Wilh. Jos. Anton Einzelne Aummern 5 Pfg. ebendaselbst. „KFO Lcclesia er Pontihce“. 1889- Ehren-Diplom u. goldener Stern- Köln. 188788- Diplom und Medaille der Vatik. Ausstellung.- Rom. Plan von Köln und Umgegend“: 9280 Plan von Köln und Umgegend:10.000..50 Neuester Kölner Führer, II. Auflage 1889.00 nach amtlichen Quellen bearbeitet, die einzig richtigen und brauchbaren Werke dieser Art, unentbehrlich für Einheimische und Fremde(siehe die Besprechungen der Köln. Ztg. v. 8. u. 1. Juli 9.###att; der Köln. Volkszrg. v. 7, und 20. Juli d..), zu beziehen ##* Buchhandlungen, sowie direct von dem Verfasser und Köln, Domstr. 23. Joh. Ludw. Algermissen. Kölner Local-Anzeiger Nr. 204 a Hustag. 30. Juli 1339. Seite 3. „Sie irren,“ sagte sie zu Stephan in kaum hörbarem, zitterndem Tone und den Kopf abwendend, um die Thräuen zu verbergen, die ihren Augen entquollen;„Sie irren— ich weiß wohl, wie das ist!“ „Dann,“ entgegnete Stephan in einem Tone, so leise, daß er fast als Echo ihrer Stimme hätte gelten können,„dann begreifen Sie auch das Verlangen nach einem theilnehmenden Herzen, das Rath und Trost spenden kann.“ Sie verharrte im Schweigen.„Ich weiß kend, hinzu,„in allen meinen Drangsalen ist es mir nie eingefallen, den Rath meiner alten Freunde zu begehren; doch seit ich Sie kenne, wünschte ich stets zu wissen, was Sie wohl denken, thun oder mir rathen würden.“ Ein unbeschreiblicher Ausdruck der Ueberraschung, Wonne und Angst trat bei diesem Geständnisse Stephan's auf das Antlitz seiner Gefährtin. Zaghaft blickte sie auf; doch als sie sein Haupt abgewendet sah, da schwand alle Scheu und machte einem Blicke voll Mitleid und inniger Liebe Platz, die sich um so klarer und strahlender offenbarte, je länger ihr Auge auf seinem edeln, bleichen Gesichte ruhte. O, wäre es uns doch vergönnt, den segensreichen Augenblick des Glücks zur rechten Zeit zu erkennen, wenn das rollende Rad des Geschickes ihn uns nahe bringt— oft zum letzten und einzigen Male im Leben. Hätte Stephan nur eben aufgeschaut, wie äußerst verschieden würde sein Leben sich gestaltet haben! Der thörichte Mann empfand, daß er nirgends so glücklich und zufrieden war als in ihrer Nähe; daß die Luft, welche sie umgab, ihm den köstlichsten Duft entgegenhauchte; daß der Saum ihres Kleides, wenn er ihn streifte, sein Herz mit süßem Schauer erfüllte; daß jeder Strahl aus ihren bezaubernden Augen sein Herz mehr und mehr in den Bann des ihren hineinzog; er erkannte es mit einem Worte klar und bestimmt, daß er sie liebte, unsäglich liebte. Doch der Gedanke, es könne auch in ihrem Herzen ein zartes Gefühl für ihn erblühen, das leise Beben ihrer Stimme möchte nicht ohne Bedeutung sein— er könne, wenn er nur wolle, jetzt, wo er auf die zerstreuten Blumenblätter niederblickend, wie fest gebannt vor ihr stand, aus ihren süßen Augen die innigste Liebe des reinsten Herzens herauslesen—, dieser Gedanke lag ihm unendlich fern. Stephan brach zuerst das Schweigen. „Erinnern Sie sich des Tages, als wir von der Kirche zurückkamen und ich die Entdeckung machte, daß mein alter Baum verschwunden war?“ Gracia nickte. „Damals schienen Sie mich zu verstehen, schienen mein thörichtes, weiches Gemüth zu begreifen, und weil Sie mir mit so viel Güte begegneten, gewöhnte ich mich, Sie ungeachtet der Neuheit unserer Bekanntschaft als Freundin zu betrachten.“ Gracia wandte sich rasch um.„Was hat dieser— was hat Francis Tremlett denn jetzt wieder gethan?“ „Wie kommen Sie auf diese Frage?“ „O, ich weiß es wirklich nicht,“ entgegnete Gracia, die jetzt den ihr eigenen, sorglosen Ton wieder fand.„Bloße Neugier. Sie erwähnten eines Vorfalles, wobei er Sie verletzte, und mit dem unrichtigen Gedankengange, der unserm Geschlecht nach dem Urtheil der Männer eigen ist, sprang ich auf die Folgerung über, er habe Ihnen auch jetzt wieder Verdruß bereitet. Doch wenn wir hier stehen bleiben und zusammen plaudern wollen, so lassen Sie uns einen angenehmern Gegenstand wählen. Ich gebe zu, daß ich über den Vorfall in der Waffenhalle recht ärgerlich war; das Ganze war so auffallend und schien fast unschicklich. Sie scheinen nicht geneigt, zu erklären, was Sie so sehr erschüttert hat. Gut! ich begnüge mich mit Ihrem Worte, daß ein Grund vorhanden war, und somit— genug davon.“ „Da bin ich ein Mal wieder recht albern gewesen," dachte Stephan, als er ihr in den Salon nachfolgte.„Ich habe nichts gesagt und doch zu viel verrathen. Für welch' weinerlichen, träumerischen Thoren muß sie mich halten! Hätte ich um's Himmels willen ihr doch gesagt, was ich mir vorgenommen, und nichts weiter!“ Er hatte nämlich vorher die Rolle genau überdacht, die er in diesem Falle spielen wollte, und im Geiste eine wohlgesetzte Rede überlegt, worin er sein Bedauern, Fräulein Lee Verdruß bereitet zu haben, ausdrücken wollte, ohne jedoch über den Grund des seltsamen Ereignisses den mindesten Wink fallen zu lassen. Leider hatte er beim ersten Worte jede Silbe seiner Rede vergessen. Er wird wohl nicht der Erste gewesen sein, noch der Letzte bleiben, den in solchem Falle das Gedächtniß im Stiche läßt. „Alles gäb' ich'rum,“ grübelte Gracia,„zu wissen, was ihm auf dem Herzen liegt. Der Arme! Er scheint schrecklich verwirtt und angegriffen. Sicher steckt sein kostbares Brüderchen wieder dahinter. O, wenn ich ein Mann wäre!—" Dabei knirschte sie mit den Zähnen und stampfte trotzig mit dem Fuße. Dies ereignete sich aber auf ihrer Stube, wohin sie sich vor der Mahlzeit zurückgezogen hatte, um das wichtige Geschäft der Toilette zu besorgen Jetzt erschloß sie ein kleines Kästchen und nahm daraus mehrere Briefe hervor, in welchen bei jedem dritten Worte ein„liebstes oder„bestes Herz“ wiederkehrte.„Was hat nur diese einfältige Mathilde Treherne, daß sie so viel von ihm spricht? Ja, hier steht es: er führt stets seinen Bruder im Munde— liebt ihn so sehr — sehnt sich nach Hause, weiß von nichts anderm zu sprechen— muß ein gutes Herz haben! Ja, liebe Mathilde, das hat er auch — ein vortreffliches Herz! Aber all' das war, bevor er wußte, wie sehr die Seinen sich inzwischen zu ihrem Nachtheil verändert hatten. O Gott!“— dabei rang sie die Hände, während bittere Thränen den Augen entquollen—„heimathlos zu sein, weder Eltern noch Geschwister zu kennen, das ist hart genug; aber sie gekannt und geliebt zu haben, sich einzubilden, noch immer im Besitze ihrer Liebe zu sein, und dann bei der Heimkehr alles umgestaltet zu finden, alles verhärtet, entfremdet— o, das ist bitterer als alles! Und doch— trüge er nur einen Funken von Muth im Busen, so müßte er die ganze Sippschaft über den Haufen stürzen. Diese zahme Weichherzigkeit ist mir unausstehlich.— Fast muß ich glauben, Mathilde, das gute Kind, hat ihr Herz an ihn verloren. Schämen sollte sie sich, in dieser Weise über einen Mann zu schreiben— ja, ja, ich werde sie das auch wissen lassen.“ Damit ergriff sie die unglücklichen Briefe und zerriß sie ingrimmig in tausend Stückchen. Dann badete sie sich die Augen mit kaltem Wasser und stieg zum Mittagsmahl hinunter. (Fortsetzung folgt.) ChinaKlettenwurzelOel Apoth von Schon seit alten Zeiten hat das KlettenwurzelOel die erste Stelle unter denjenigen Oelen eingenommen, die dem Haare Fettstoffe zuzuführen bestimmt sind. Dieses Fabricat ist nun aber, vermöge seines Zusatzes von China=Extract, in erster Linie hierzu geeignet und gleichzeitig dazu bestimmt, den Haarboden zu stärken und das Ausfallen der Haare zu verhüten. ParlThelen Preis per Flasche 1 M. CartTnelen,1 Kiste= 6 Flaschen mit 25%6 Rabatt. Köln Unter Goldschmied 29—. Köln. Ferner zu haben bei: Gerstner& Enes, Breitestrasse 169. Geübte Maschinen=Strickerinnen gesucht. Gebrüder Heidenheim, Domkloster 1. Kohlen= u. Coaks-Handlung von Theodor Gemünd(Jnh. Leo Gilles), empfiehlt alle Sorten Kohlen u. Coaks, insbesondere magere Nußkohlen(Anthracit, Zeche Langenbrahm), Gasflamm= kohlen, Mager= u. Fett=Geriß 2c., waggon=, fuhren= u. malterweise unter billigster Preisnotirung. Lager: Comptoir: Albertusstraße 26. Die Kirchliche Kunstanstalt und Devotionalien=Handlung Ateliers. Comptoir—=— von Telephon=Aischluß und Sager:. Th. Schülter, Einzel=Verkauf: Venloerstraße 7,# lls Schafeer Tünter Fettenhennen Korn. empfiehlt(Nähe des Domes). Heiligen=Figuren in Terracotta, Holz und Masse nebst dazu passenden Consolen, Kreuzwege; Crneifixe zum Stellen und Hängen, vergoldet unter Glasglocke, Elfenbein, Bronze, Messing, Nickel und Holz; Vasen, Leuchter, Chor= und Muttergottes=Lampen, Rubingläser, Gebet= und Erbauungs=Bücher, wahre Abbildung des Schweißtuches der heiligen Veronica, immerwährende Hülfe, sowie sonstige Bilder, gerahmt und ungerahmt, Spitzenbilder, Ständer mit und ohne Bilder, Rosenkränze, Kreuze zum Anhängen, Scapuliere, Medaillen in Silber, Messing und Nickel 2c. 2c. Fabrik=Lager französischer Glasglocken, Sockel und Cheuille.* Civilstand der Stadt Köln. 27. Juli. Geburten. Ang. Wilh., S. v. Gust Fayot, Schrifts., St. Apernstr. 2A. Frieder., T. v. Franz Hub. Müller, Tagl., Severinsw. 55.- Jos., S. v. Pet. Neudeck, Fabrikarb., Severinstr. 99.- Ant., S. v. Karl Reifferscheidt, Tagl., Ferculum 25.- Maria Julie, T. v. Alex. Fischer, Kaufmann, von Werthstr. 15.- Pet., S. v. Christian Abriel, Schreiner, Mauritiusw. 98. Hub. Maria Louise, T. v. Heinrich Rossenbeck, Eisenbahn=Bureaudiätar, Apostelnstr. 46.- Pet. Wilh. Maria, v Heinr. Math. Jansen, Buchh., von Werthstr. 16.- Heinr. Theod., S. v. Karl Theod. Wilh. Braun, Commis, Allerheiligenstr. 19.- Marg. Paula, T. v. Max Schloß, Kaufm., Salier=Ring 41.- Peter, S. v. Joh. Groß, Schreiner, Ulrichsgasse 69. Kathar., T. v. Heinrich Klütsch, Metalldreher, Kurfürstenstr. 3.- Marg., T. v. Johann Ant. Haseneger, Schreiner, Friesenstraße 56.— Margar. Christ., T. v. Matern. Friedr. Jos. Hürter, Gärtner, Ursulaplatz 13A. Christian Jac. Franz, S. v. Christ. Jac. Gliesche, Blumenm., Schildergasse.- Henr. Maria Kath., T. v. Heinr. Kampschulte, Kaufm., Pantataleonswall 15.=Elisab., T. v. Wilh. Schmitz, Tagl., Gr. Spitzeng. 51.Otto Emil, S. v. Otto Reden, Kaufmann, Schilderg. 102.— Elisab., T. v Adolph Fuhrmann, Tagl., Köln=Raderthal, Hitzelerstraße 60. Sterbefälle. Christine Bungart, 4., Bonnerstr. 84. Kath. Forst 11 M. 14., Tempelstr. 23.- Mecht. Bünger, 5., Kl. Griechenm. 16. Maria Kath. Spix, Wwe. Pesch, 77., An der Linde 20.- Elisab. Cronert, 3 M. 26., Carthäuserg. 16. Karl Rauch, 3., Achterstr..- Karl Joh. Busch, 6 M. 22., Lintgasse 13. Elise Straden, 1., 26., Unter Krahnenb. 68.- Joseph Paetz, 2., Weidenb. 41.- Joseph Konr. Kindel, M. 12., Komödienstraße 103. Nicol. Schlich, 10 M. 26., Weyerstraße 42—41.- Elise Dirks, Wwe. Namachers, 72., Buschg.—15. Anton Maas, 1 M. 6., Agrippastr. 88.- Bernhard Struth, 6 M. 11., Zülpicherstr. 10. Franz Pet. Jansen, 1 J. 8., Biberstraße 9A. Heirathen. Georg Florschütz, Gerichts=Assessor, v. Hagen, und Margar. Florschütz, v. Iserlohn.- Aug. Wolf, Pferdeb.=Schaffner, v. Layß, u. Sib. Flock, v. hier.- Heinr. Dähne, Kupferschmied, und Adelheid Müngersdorff, Beide v. hier.- Johann Schöngens, Metzger, v. Eschweiler, und Maria Neunzig, v. Wevelinghoven.- Nicol. Hittorf, Tagl., und Jos. Schüller, Beide v. hier.- Jnl. Hackenjost, Kaufmann, v. Grünstadt, und Frieder. v. Bossel, v. hier.= Wilh. Jung, GerichtsAssessor, v. Nümbrecht, und Jos. Dobinger, v. Nicolsburg.- Herm. Kotz, Kaufm., v. Ohl, und Heur. Dreibholz, v. Wiehl. Heiraths=Ankündigungen. Karl Glässer, Kaufm., Christophstr. 22, u. Adel. Huland, Röhrerg. 18.- Franz Jäger, Hauskn., Paulstr. 16, u. Christ. Kluff, Achterstr. 18. Lor. Claudius Hilken, Klempner, Gr. Telegraphenstraße 38, u. Anna Reinhardt, Pantaleonstr..- Hub. Bened., Buchh., zu Barmen, u. Kath. Welter, Engg. 4A. - Joh. Jansen, Kellner, zu Spellen, u. Anna Dohmen, Hohestr. 11IA. Joh. Seifer, Tagl., u. Odilia Steinhausen, Beide Schnurg. 5.- Jacob Fischer, Schreiner, zu Köln=Deutz, u. Katharina Gieselbach, Bahnhofstr. 7. . Heinrich Phil. Hubert Odenkirchen, Kaufm, hier, u. Katharine Elise Arnold. Bick, zu's Gravenhage. &a. Leichenzug. Gestern Nachmittag um 3 Uhr wurde die irdische Hülle des Geheimen Regierungsraths und Stadtverordneten Hrn Dagobert Oppenheim vom Central=Bahnhofe, dessen reservirte Räume auf's geschmackvollste in Trauer decorirt waren, durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem Friedhofe in Melaten zur Familiengruft über geführt. Hinter der Leiche wurden die verschiedenen hohen Orden des Verblichenen auf einem Sammetkissen getragen. Dann folgten das Banner des Central=Dombau=Vereins und zahlreiche Mitglieder des Vorstandes desselben, die Mitglieder des Stadtverordneten=Collegiums sowie die Spitzen der Behörden. Zahlreiche ältere Beamte der rechts rheinischen Eisenbahn in Uniform begleiteten ihren frühern Präsidenten zur letzten Ruhe. Eine unabsehbare Zahl von Bürgern aus den bessern Ständen Köln's schloß sich an. Der protestantische Pfarrer Hr. Fuchhielt an der im Flur vor dem Fürstenzimmer aufgebahrten Leiche eine er greifende Ansprache, in welcher er die Einfachheit, Wohlthätigkeit und die Verdienste des Dahingeschiedenen um das Gemeinwohl in warmen Worten hervorhob. Das Fürstenzimmer des Central=Bahnhofs war für das Leichengefolge zur Verfügung gestellt. s Die Treppen=Anlage im Gürzenich, die fast seit ihrem Be stehen Gegenstand steter Klagen gewesen ist, soll einer gänzlichen Um gestaltung unterzogen werden. Die jetzt bestehenden Treppen nach dem großen Saale werden fortfallen, so daß im Erdgeschoß der Flur auf vier Meter erbreitert wird. Vom Flur aus sollen vier drei Meter breite Doppeltreppen in nördlicher Richtung hinaufgeführt werden, wodurch natürlich einzelne Räumlichkeiten im Erdgeschoß sowie im obern Stockwerk eingeschränkt und die bisher im untern und obern Theile des Treppen hauses vorhandenen Räume ganz fortfallen würden. In dem obern Stockwerk wird an der Längsseite des Saales entlang ein vier Meter breiter überwölbter Gang angelegt, auf welchen die Thüren des Saales und auch die Treppen münden. Die Retiraden werden zu beiden Seiten des neuen Treppenhauses angebracht, wodurch die bisherigen peinlichen Zustände in dieser Beziehung beseitigt werden. Von dem vorerwähnten Gange, welcher auch die Verbindung zwischen Stimm=Saal und Isabellen=Saal bildet, führt noch eine Nothtreppe nach den untern Räumen. Die jetzige Galerietreppe wird mehr nach Westen verlegt. Das ganze neue Treppenhaus soll mit einem hohen Sterngewölbe überdeckt und an die Luftheizung angeschlossen werden. Im kommenden Winter will man schon die Vorarbeiten erledigen, so daß im Frühjahr der Umbau sofort begonnen werden könnte und bis zur Concert=Saison 189091 vollendet wäre. Die städtische Verwaltung hat ein nicht geringes Intresse daran, über die in den letzten Jahren in den verschiedenen Culturländern gemachten Fortschritte auf dem Gebiete gemeinnütziger Einrichtungen wohl unterrichtet zu sein. Zum eingehenden Studium derselben will die Verwaltung mehrere bei ihren Bauämtern beschäftigte junge Techniker nach der gegenwärtigen Welt=Ausstellung in Paris enden und ihnen zu diesem Zwecke besondere Reise=Unterstützungen gewähren. b Gewaltsamer Tod. Wie die Obduction der Leiche, welche am vorigen Donnerstag in einem Gebüsch hinter der Mülheimer Haide gefunden wurde, ergeben hat, ist der betreffende Mann eines gewaltsamen Todes durch Erwürgen gestorben. Die Leiche war schon stark verwest, weshalb man annimmt, daß die That schon vor mehreren Wochen begangen worden ist. Die Identität der ermordeten Person konnte mit Gewißheit nicht festgestellt werden, doch nimmt man an, die Leiche eines seit etwa vier Wochen vermißten Einwohners von Mülheim gefunden zu haben. # Der Kölner Haus= und Grundbesitzer=Verein wird, wie im Inseratentheile dieses Blattes angekündigt ist, morgen Abend im Wiener Hof eine Vereins=Versammlung abhalten. Die aufgestellte Tagesordnung gibt Zeugniß von der stillen, aber emsigen Thätigkeit des Vorstandes. Derselbe hat bereits mit der Gladbacher Feuer=Versicherungs=Gesellschaft einen Vertrag abgeschlossen, dessen besondere Bedingungen morgen bekannt gemacht werden sollen. Ferner ist der Vorstand der Ausarbeitung von Normal=Miethverträgen näher getreten und wird auch zu der städtischen Kehr=Ordnung Stellung nehmen. Diese und noch mehrere andere Punkte versprechen eine anregende Discussion hervorzurufen. B Nippes, 29. Juli. Der hiesige Verein Brieftauben=Sport ließ gestern Morgen 5 Uhr 17 Min. eine Anzahl Tauben in Hameln (Hannover; 250 Kilometer Luftlinie bis Köln) auffliegen. Die erste Taube traf trotz der sehr schlechten Witterung bereits um 8 Uhr 50 Min. hier ein. Es erhielten die Herren C. Dworack den.; H. Fischer den.,., 4. und., J. Busch den.,.,.,., 11. und 12., sowie E. Lang den 10. Preis. Preußische Klassen=Lotterie. h Berlin, 29. Juli.(Eig. Drahtbericht der Köln: Volksztg.) Ziehung der 4. Klasse 180. königl. preuß. Klassen=Lotterie. (Vormittags.) Ein Gewinn zu 30,000 M. fiel auf Nr. 13.,659; ein Gewinn zu 15,000 M. auf Nr. 21,589; drei Gewinne zu 10,000 M. auf Nr. 91,470 110,140 und 150,944; fünf Gewinne zu 5000 M. auf Nr. 19.096 28,342 102,755 123,474 und 160,639. (Nachmittags.) Ein Gewinn zu 15,000 M. fiel auf Nr. 14,974; ein Gewinn zu 10,000 M. auf Nr. 152,566; ein Gewinn zu 5000 M. auf Nr. 61,904. * Ein umfangreicher Butterfälschungs=Proceß kam am 11. Juli vor der Zweiten Strafkammer des Landgerichtes Bremen zur Verhandlung. Unter den 26 Angeklagten war der Hauptbeschuldigte der Krämer Heinr. Friedr. Flügger in Bremen, welcher in der Zeit vom December 1887 bis März 1889 durch viele selbständige Handlungen zum Zwecke der Täuschung im Handel und Verkehr große Quantitäten Butter durch Vermengung mit Margarine verfälscht und diese Butter zu einem großen Theile in seinem Laden verkauft oder an Butterhändlerinnen zum Zwecke des Wiederverkaufs abgesetzt hatte. Die übrigen Angeklagten waren theils Angestellte des genannten Krämers oder Zwischenverkäuferinnen. Sämmtliche Angeklagte sollen sich gegen den§. 10, 1 und 2 des Nahrungsmittel=Gesetzes und in Verbindung damit gegen§. 74 bzw. 49 des Strafgesetzbuches vergangen haben. Der umfangreichen Beweis=Aufnahme zufolge hielt die Polizei am 29. März mehrere Frauen an, welche Butter zum Wiederverkauf bei Flügger eingekauft hatten, und entnahm Proben von der Butter. In drei von diesen Proben fand der Medicinal-Chemiker Dr. Janke bestimmte Beimischungen von fremden Fetten, während dies bei der vierten Probe nicht mit Bestimmtheit nachzuweisen war. Flügger wurde eingezogen und räumte bald ein, in der Zeit vom 1. November 1888 bis zum 19. Februar 1889 regelmäßig drei Mal in der Woche größere Quantitäten Mischbutter im Verhältniß von fünf Achtel Butter zu drei Achtel Margarine hergestellt zu haben. Diese Mischbutter verkaufte er zum größten Theil an die mitangeklagten Butterfrauen, welche diese Waare dann als reine Butter oder frische Butter im Hausirhandel in der Stadt verkauften. Zum Theil wurde diese Butter auch aus seinem Laden verkauft, unter Verschweigung des Umstandes, daß es keine reine Naturbutter war. Seit dem 15. November 1888 bediente sich der Angeklagte einer eigenen Maschine zum Mischen der Butter und Margarine, die von dem Angeklagten, dem Knecht Butz und einem der Commis bedient wurde. Am Tage vor jedem Wochenmarktstage wurde diese Manipulation vorgenommen. Nach Flügger's eigener Angabe wurden auf diese Weise wöchentlich etwa 1000 Pfund Mischbutter hergestellt. Zu beachten ist noch, daß die Butter von Flügger, seiner Frau und seinen Gehülfen in Pfundstücke, sogenannte Schlagen, eingetheilt wurde, um ihr auch die äußere Form der reinen Landbutter zu geben. Der Staatsanwalt beantragte gegen Flügger 1½ Jahre Gefängniß und 50,000 M. Geldstrafe, eventuell für je 10 M. Geldstrafe einen weitern Tag Gefäugniß, selbstredend nicht über das zulässige Maximum von zwei Jahren Gefängniß hinaus. Erheblich milder seien die unter dem Einfluß ihres Principals handelnden Angestellten des Angeklagten je nach dem Grad der geleisteten Beihülfe zu verurtheilen. Gegen diese beantragte er Geldstrafen bis zu 150 M. Die Freisprechung der übrigen Angeklagten stellt der Staatsanwalt anheim. Nach einundeinhalbstündiger Berathung spricht der Gerichtshof Flügger schuldig, in der Zeit vom 1. December 1887 bis zum Eintritt der wärmern Jahreszeit 1888, ferner vom Herbst 1888 bis zum April 1889 durch mindestens acht selbständige fortgesetzte Handlungen den§. 10,1 und durch eben so viele Handlungen den§. 10,2 des Nahrungsmittelfälschungsgesetzes übertreten zu haben, indem er in diesem Zeitraum etwa 15,000 Pfund von dem gefälschten Buttergemisch herstellte. Das Urtheil gegen Flügger lautet auf 4200 M. Geldstrafe oder 280 Tage Gefängniß. Die unter seinem Einfluß stehenden Angeklagten kommen mit geringen Geldstrafen davon. Der Vorsitzende verwarnt die freigesprochenen Frauen ernstlich dahin, sich in Zukunft in Acht zu nehmen, da sie nicht freigesprochen seien, weil der Gerichtshof sie für unschuldig halte, sondern weil das Beweismaterial zu ihrer Verurtheilung, trotz der Wahrscheinlichkeit ihrer Schuld, nicht ausreiche. Leuchtkraft des Gases am 29. Juli 1889. Gasfabrik 20,0. Lab. 19/4. Stadt—.* * Rheinhöhe 30. Juli, Morgens 7 Uhr 3,08 m—.02 m. * Wasserwärme am 30. Juli, Morgens 7 Uhr 14½0 R. Seite 4. Kölner Local-Anzeiger Nr. 204 g Vinstag, 30. Juli 1339. Jür Anfertigung nach Maß unterhalte stets großes Lager in Herren=Modestoffen des OIn- und Auslandes, und übernehme unter Leitung eines neuen Zuschneiders die weitGarautien ur eleganten Somut und Stetz. Hermann Seligmann.“ Bekanntmachung. Der Plan über die Festsetzung der Vaufluchtlinieder Ehrenfelderstraße zwischen Escherstraße und Methweg liegt vom 30. d. Mts. ab im städtischen Bau=Secretariat(Rathhaus, Zimmer Nr. 33) zu Jedermanns Einsicht offen. Einwendungen gegen den Plan sind nach Maßgabe der Bestimmungen des Gesetzes vom 2. Juli 1875, innerhalb einer präclusivischen Frist von vier Wochen, also spätestens am 26. August d.., bei dem Unterzeichneten anzubringen. Köln, 26. Juli 1889. Der Oberbürgermeister. I. Der Beigeordnete Jesse. 6 Altes Eisen (Guß= und Schmiede=Eisen, Eisenblech und Ketten) zu verkaufen. Näheres beim Hochbau=Amt hierselbst, Nathhaus, Zimmer Nr. 368.„ Alter Cognac, fein, Pce W. Scharrenbroich, Eigelstein 31. Internationale port-Ausstellung 1889: Köln, zwischen Flora und Zoologischem Garten, Endstation der Pferdebahn. Dinstag den 30. Juli 1839, 4 Uhr Nachmittags: Doppel-Concert Capelle Beuthau. Capelle Petrowsky. Auftreten der Voltz=Zimmermann'schen Ballet=Truppe. Fräulein Zimmermann von der k. k. Hof=Oper in Wien, Erste Fallerine. „Der Mikado“. Auftreten der Marnitz-Gasch-Truppe. Große Illumination.— Brillant=Feuerwerk, ausgeführt vom Kunstfeuerwerker Köll. Eintritt für Ausstellung und Festplatz von 1 Uhr ab à Person 50 Pfg. Kinder die Hälfte.— Nach 7 Uhr 25 Pfg. Panorama international. 99. Woche. London, I. Cyklus. Aeußeres und Inneres der Westminster=Abtei, des Buckingham= Palastes, Tower, Parlaments=Palast u. s. w. Der Festzug zum Jubiläum der Königin in zehn Abth. 2c. Geöffnet täglich v. Morg. 9 bis Abds. 10 Uhr. Entrée 30 Pfg., Kinder 20 Pfg, 85 8 Köln's schönster und größter Bazar. 8 Neu! Neu! 4# OLI En I. I 9 6 ## Sehenswerth für Jeden ist der Erste Wiener ∆ 50 Pig.-Bazar: p von Arnold Oster, 5 am Neumarkt, 105 Schildergasse 10.9. am Neumarkt,# welcher reichhaltige Auswahl in G Schmuck=, C * Galanterie=und Bijonterie=Waaren, sowie großes Lager in a sämmtlichen Haushaltungsgegenständen### c unterhält. 2105 Schildergasse 105.3 Drei schöne Zimmer dritter Etage an stille Leute zu vermiethen. Friesenstraße 21. Ein möblirtes Zimmer in anständigem Hause zu vermiethen. Zu erfragen Eigelstein 115. Atelier und Grundbesitzer=Verein. Zu der am Mittwoch den 31. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Gartensaale des „Wiener Hof“, Glockengasse—10, stattfindenden Vereins-Versammlung laden unsere Mitglieder ergebenst ein. Der Zutritt ist nur gegen Vorzeigung der Mitgliedkarte gestattet. Anmeldungen neuer Mitglieder, mit Berechtigung zum Besuche der VereinsVersammlung, können täglich bis Mittwoch den 31. d. auf unserm Bureau, in den Stunden von—7 Uhr Nachmittags, erfolgen. Der Vorstand: Dr. Otto Schmidt, 1. Vorsitzender. Tages=Ordnung: 1. Allgemeiner Bericht. Ref. Herr Dr. Otto Schmidt. 2. Bericht über den mit der Gladbacher Feuer=Versicherungs=Gesellschaft abgeschlossenen Vertrag. Ref. Herr Director Aug. Jaeger. 3. Normal=Miethverträge. Ref. Herr Carl Bier. 4. Kehr Ordnung. Ref. Herr Rud. Scholz. 5. Allgemeine Besprechung. Köln, Passage 39. # 9er- Aufnahmen finden bei jeder Witterung statt. Sessesesee Holzhandlung m Jos. Greven ∆ Bureau und Lager Neues Lager 3 An der Eiche, am Zugweg, früheres Geschäftslocal vor dem F von Erz. Jos. Greven, Severinsthor, J empfiehlt zu den billigsten Preisen Eichen- und Buchen-Schnittwaaren * in allen Dimensionen, F trockene 1“ Eichen=Fußvoden=Latten S in Längen von—6 m und Breiten von 12—16 cm. X Liquidations-Ausverkauf zu jedem annehmbaren Preise. Möbel-Magazin Vereinigter Schreinermeister Joh. Wichterich& Co., in Liquidation. Köln, Schildergasse Nr. 39. Danksagung. Für die rege Theilnahme bei dem Verluste meiner unvergeßlichen Gattin und unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, sagen wir Allen unsern innigsten Dank. Johann Link nebst Familie. Ora. Dinstag, den 30. Juli, Nachmittags 3 Uhr: Concert, ausgeführt von der Capelle des Westf. Fuss-Art.-Rats. Nr. 7. Capellmeister Zingel. Ora“. Bis Donnerstag den 1. August incl. beginnt das Concert Nachmittags 3 Uhr. 5300536030305930590 Gartenbau-Gesellschaft Flora.! Anmeldungen für das am 1. August beginnende 4 Abonnement zur Hälfte des Jahrespreises! *(Hauptkarte R. 10, jede Nebenkarte M. 3,50), gültig bis 31. DecemA ber d.., werden zeitig erbeten. Köln. 20. Juli 1889. Die Direction. Café-Restaurant„Métropole“, Hohestraße 132, vis--vis der Passaze. Täglich Concert der Ungarischen Zigenner=Capelle. Sonntag Matinée von 11—1 Uhr. Abend=Concert von 4 Uhr an.“ ##fA. ranktscher IX Snbu Komödienstrasse 34-36, A19 nahe Bahnhof und Dom. 50 Betten, Zimmer von 2 Mark an. Augenehmer Garten mit schöner Halle. Eigene Weinkellerei. Vorzügliche Münchener und helle Biere. Gute Küche, Restaurationspreise. 1389 Ausstellung Köln, Goldene Medaille, Ehrenpreise. L. J. Breins. Tas Jahrgedächtniß für die verstorbenen Eheleute Gottfr. Alois Boccker, Advocat=Anwalt, und Sibylla geb. Odendall, findet Mittwoch den 31. Juli, Morgens 9½ Uhr, in St. Mauritius statt, wozu Verwandte und Bekannte hierdurch höflichst eingeladen werden. Ein starkes kathol. Mädchen, welches *“ die bürgerliche Küche versteht, geucht. Altermarkt 26. Ich habe mich hier niedergelassen. Dr. Albert Wangemann, american dentist, Christophstr. 37. Sprechstunden von—1 u. von—6. Freistunde für Unbemittelte von—4. Stade-Bräu, Pschorr-Bräu, in Fässern und Flaschen. Alleinige Niederlage Gohr, 26 Am Hof 26. Aug Billigste Bezugsquelle in Knaben=Anzügen. Sibylla Feith, St. Agatha 27. Reichshallen. Theater im Prachtbau des Circus O. Carré, Gertrudenstr. 10. Gertrudenstr. 10. Direction: R. Schippanowsky. Täglich: Große Specialitäten=Vorstellung. Großes Ballet, unter Leitung des Hrn. Balletmeisters H. Holzer. Anf. d. Conc. 7½ Uhr, Vorstell. 8 Uhr. Preise wie gewöhnlich. Zühneraugen, Hornhaut, Warzen u. s. w. beseitigt binnen kurzem schmerzlos und sicher mein Universalmitt.(Salicylsäure u. Collodium). Fl. à 30 Pfg. u. allein z. h. i. d. KronenDroquerie Poststr. 28. C. Schroeder. Ein kath. Kellnerlehrling (15—16 Jahre) von auswärts von anständigen Eltern für sofort gesucht. Domhof 8. im Verein selbständiger Handwerker. Wir machen hierdurch alle Diejenigen, welche sich zwar eingezeichnet, aber noch keine Beiträge gezahlt haben, darauf aufmerksam, daß die Einzahlung allein zur Mitgliedschaft berechtigt. Die Einzahlung kann bei den Vorstands=Mitgliedern, wo auch die Listen zum Einzeichnen noch bis Mittwoch den 31.., Abends 8 Uhr, zum ermäßigten Einschreibegeld offen liegen, erfolgen, von 8 Uhr an bei Schatto, Breitestraße. Vorstand.