für 0 Erscheint zum Besten der urmen. Vierteljährlicher Preis in Elbersele und Barmen 22½ Sgr., in der Expedition 20 Sgr., auswarts durch die Post 23 Sgr. und Mark. Einrückungsgebühren betragen 1 Szr. 6 Pig. die gespaltene Zeile oder deren Raum. Anzeigen werden angenommen bis 5½ Uhr Abende Expedition: auf dem Rathhause. Ne 156. Elberfeld, Freitag den 5. Juli 1867. 43. Jahrg. 12. Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung. (Schluß.) Elberfeld, am 2. Juli 1867. Anwesend, unter dem Vorsitze des Ober=Bürgermeisters Lischke, die Beigeordneten Jaeger, Dietze und Platzhoff, die Beigeordneten und Stadtverordneten v. Carnap und Hold und die Stadtverordneten: 1) W. Kamp, 2) R. Blaß, 3) F. Krugmann, 4) G. Maas, 5) F. W. Proll, 6) R. Bühlhoff, 7) J. Koenig, 8) G. Kesseler, 9)G. Schlieper, 10) C. Wolff, 11) F. W. Strücker, 12) D. Peters, 13) G. Gebhard, 14) A. de Weerth, 15) W. Ulenberg, 16) F. H. Wülfing, 17) E. Ringel, 18) E. Jung, 19) G. Stader. Abwesend entschuldigt: 1) Aug. v. d. Heydt, 2) F. J. Sanner, 3) A. Weyermann, 4) H. Meckel, 5) E. Neviandt, 6) C. H. Lob, 7) C. Köhler. 2a. Die Leihhaus=Rechnung für das Jahr 1866. Der Stadtverordneten=Versammlung wurde die Leihhaus=Rechnung für das Jahr 1866, begleitet von den Revisions=Protokollen der Verwaltung vom 14. Februar und der städtischen Finanz=Commission vom 19. Juni d. I., vorgelegt. Dieselbe enthält folgende Resultate: Wirkliche Einnahme....... Thlr. 149,022. 27. 1. „ Ausgabe.......„ 148,283. 27. 10. Bestand Thlr. 738. 29. 3. Die einziehbaren Einnahme=Reste betragen: Thlr. 65,591.—.—. und bestehen in Vorschüssen auf 27,769 Pfänder, welche sich auf dem Lager der städtischen Leih=Anstalt befinden. Die Zinsen davon bis Ende 1866 betragen........„ 3,377, 18. 11. Hierzu der Werth der LeihhausUtensilien mit.......„ 509. 26. 9. Das Aktiv=Vermögen beträgt also Thlr. 69,478. 15. 8. und unter Hinzurechnung des Bestandes der vorliegenden Rechnung mit..........„, 738. 29. 3. balancirt dasselbe mit den Ausgabe=Resten oder der Passiva von.......... Thlr. 70,217. 14. 11. An dem in der Rechnung für 1866 aufgeführten Gewinn von............. Thlr. 3084. 3. 4. sind betheiligt: das städtische Waisenhaus mit„ 2775. 21.—. und die Leihhausbeamten mit„ 308. 12. 4. Die Rechnung wurde von der Stadtverordneten=Versammlung genehmigt und dechargirt. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) 2 b. Die Rechnung der städtischen Sparkasse für das Jahr 1866. Der Stadtverordneten=Versammlung wurde die von der städtischen Sparkasse abgelegte Rechnung für das Jahr 1866, begleitet von dem Protokolle der Verwaltung vom 21. Mai und der städtischen Finanz=Commission vom 19. Juni c. vorgelegt. Diese Rechnung enthält folgende Resultate: wirkliche Einnahme..... 322,449 Thlr. 5 Sgr. 1 Pf. „ Ausgabe 302,862„ 17„ 2„, raher Bestand 19,586 Thlr. 17 Sgr. 11 Pf. hierzu die Rest=Einnahme(d. i. das Aktiv=Vermögen) 829,167„ 15„ 1„ 848,754 Thlr. 3 Sgr.— Pf. ab die Rest=Ausgabe(d. i. das Passiv=Vermögen). 840,003„ 28„ 8„ bleibt Gewinn für das Jahr 1866...... 8,750 Thlr. 4 Sgr. 4 Pf. Das Aktiv=Vermögen besteht in: a. Darlehen an die städt. Leih=Anstalt, ausstehenden Kapitalien und geldwerthen Effekten nach Einnahme Tit. II. der Rechnung 824,762 Thlr. 9 Sgr. 1 Pf. b. Restzinsen von ausstehenden Kapitalien..... 4,405„ 6„—„ c. dozu an Kassen=Bestand 19,586„ 17„ 11„ 848,754 Thlr. 3 Sgr.— Pf. Die Passiva bestehen in: Thlr. Sgr. Pf. a. 11,637 Capital= Einlagen à 3% verzinslich nach Ausgabe Tit. II. der Rechnung(incl. 18,405 Thlr. 21 Sgr. 10 Pf. zugeschriebener Zins.) 743,355— 7 b. 351 Kapital=Einlagen à 3½% verzinslich(incl. 680 Thlr. 25 Sgr. 8 Pf. zugeschriebener Zinsen). 23,003 24 5 c. Kautionen.... 1,400—— Thir. Sgr. Pf. 767,758 25— bleiben Thlr. 80,995 8— und nach Abzug des Ende 1865 vorhandenen Reservefonds von............. 72,245 3 8 bleibt Gewinn für das Johr 1866 8,750 4 4 Der Reservefonds soll, nach§ 20 des Statuts, 10% von dem zu ermittelnden Durchschnittsbetrage der Gesammt=Einlagesumme nach den Final=Abschlüssen der drei letzten Jahre betragen. Diese Gesammt=Einlagen betrugen nach den Rechnungen am 1. Januar 1865 743,379 Thlr. 5 Sgr. 1 Pf. „ 1.„ 1866 733,530„ 25„ 5„ „ 1.„ 1867766,358„ 25„ überhaupt 2,243,268 Thir. 25 Sgr. 6 Pf. Der Durchschnittsbetrag für ein Jahr ist also: 747,756 Thlr. 8 Sgr. 6 Pf. und 10% hiervon, oder der zu bildende Reservefonds 74,775„ 18„ 10„ Am Schlusse des Jahres 1865 waren vorhanden 72.245„ 3„ 8„ es sind daher dem Reservefonds noch zuzuschreiben... 2,530 Thlr. 15 Sgr. 2 Pf. Abzüglich dieser Summe von dem rechnungsmäßigen Gewinne des Jahres 1866 im Betrage von........ 8.750„ 4—, 4„ bleibt zur Verfügung der Stadt aus demselben noch ein Ueberschuß von...... 6,219 Thlr. 19 Sgr. 2 Pf. Die Rechnung wurde von der Stadtverordneten=Versammlung genehmigt und dechargirt. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) 2c. Die Rechnung der Kasse der städtischen höheren Töchterschule für 1866, geführt und aufgestellt am 10. April d. I. von dem Rendanren, Herrn Adolf Schlieper, ist Seitens der städtischen Schul= und Finanz=Kommission am 28. v. resp. 1. d. Mts. vorgeprüft und richtig befunden. Die Rechnung ergibt eine Einnahme von 7018 Thlr. 5 Sgr. 6 Pf. eine Ausgabe von 6976„ 17„ 6„ mithin Kassenbestand 41„ 18„—„ Einen Zuschuß aus städtischen Mitteln hat die Schule auch für 1866 nicht bedurft, vielmehr ist dem ReserveFonds aus der Schulgeld=Einnahme wiederum eine Summe von 1600 Thlrn. zugeflossen, so daß derselbe am 1. Jan. d. I. betrug 5300 Thlr. Die Stadtverordneten=Versammlung erklärte sich mit der Rechnung einverstanden und ertheilte dem Rechnungsleger Decharge. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) 2d. Die Rechnung der höheren Webeschule für 1866. Der Stadtverordneten=Versammlung wurde die von dem Stadtrentmeister Böddinghaus unter dem 8. Jan. d. J. aufgestellte Rechnung der höheren Webeschule für das Jahr 1866, nebst den Belegen und den PrüfungsVerhandlungen des Kuratoriums der Anstalt vom 17. v. Mts. und der städtischen Finanz=Kommission vom 1. d. Mts., vorgelegt. Diese Rechnung enthält folgende Resultate: wirkliche Einnahme 8205 Thlr. 29 Sgr. 9 Pf. wirkliche Ausgabe 8725„ 10„ 6„ mithin Vorschuß 519„ 10„ 9„ und an EinnahmeResten.... 519„ 10„ 9„ welche seither bereits eingegangen sind. An Zuschüssen des Staates und der Stadt sind, wegen verminderter Schulgeld=Einnahme, statt der etatsmäßigen 2051 Thlr. je 2570 Thlr. 10 Sgr. 9 Pf., also je 519 Thlr. 10 Sgr. 9 Pf. mehr, erforderlich gemehen. Stadtverordneten=Versammlung fand gegen die Rechnung nichts zu erinnern und bewilligte dem Rechnungsleger Decharge. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) 2e. Die Rechnung der Provinzial=Gewerbeschule für das Jahr 1866, aufgestellt vonk dem Rendanten, Stadtrentmeister1 Böddinghaus, am 5. Januar d. J., wurde der Stadtverordneten=Versammlung nebst den Belegen und den Prüfungs=Verhandlungen des Kuratoriums der Anstalt und der städtischen Finanz=Kommission vom 17. vorigen und 1. d. Mts. vorgelegt. Die Rechnung schließt: in Einnahme mit... 3364 Thlr. 15 Sgr. 8 Pf. in Ausgabe mit.... 3391„ 9„ 1„ demnach mit einem Vorschusse von....... 26„ 23„ 5„ und mit einem seitdem eingegangenen Einnahmerest in gleichem Betrage des Vorschusses ab. An Zuschüssen des Staates und der Stadt sind, in geringer Abweichung von dem Etatsanschlage, je 1291 Thlr. 23 Sgr. 5 Pf. erforderlich gewesen. Die Rechnung wurde genehmigt und dem Rechnungsleger Decharge ertheilt. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) 2f. Die Rechnung der mit der Provinzial=Gewerbeschule verbundenen Vorschule und Handwerker=Fortbildungsschule für 1866. Die von dem Stadtrentmeister Boeddinghaus am 26. Januar ds. Is. aufgestellte Rechnung der mit der Provinzial=Gewerbeschule verbundenen Vorschule und Havdwerker=Fortbildungs schule für das Jahr 1866 wurde heute der Stadtverorneten=Versammlung, nebst den Belegen und den Prüfungs=Verhandlungen des Kuratoriums der Gewerbeschule und der städtischen Finanz=Kommission vom 17. v. und 1. d8. Mts., vorgelegt. Die Rechnung schließt, in Einnahme und Ausgabe gleichlautend, zur Summe von 1358 Thlrn. 26 Sgr. 5 Pfgen ab. An Zuschuß der Stadt sind, statt der etatsmäßigen 260 Thlr., 542 Thlr. 1 Sgr. 5 Pfg., also 282 Thlr. 1 Sgr. 5 Pfge. mehr,— und zwar in Folge der zu Ostern stattgehabten Eröffnung einer zweiten Vorschulklasse,— erforderlich gewesen, Die vorgelegte Rechnung wurde genehmigt und dem Rechnungsführer Decharge ertheilt. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) 8. Anweisung eines Platzes zu einem Denkmal: für den verstorbenen Lehrer und Schulpfleger Dr. Wilberg. Auf den Antrag des Komites zur Errichtung eines Denkmals für den verstorbenen Lehrer und Schulpfleger Dr. Joh. Friedr. Wilberg ermächtigte Stadtverordneten=Versammlung den Vorsitzenden, dem Komite einen passenden Platz in den städtischen Anlagen der Hardt zur Aufstellung des Denkmals anzuweisen. Vorgelesen, genehmigt, unterschrieben. (Folgen die Unterschriften.) Elberfeld, 4. Juli. In Potsdam fand vorgestern, am Vorabend der Schlacht von Königgrätz die Nagelung der den neuen Truppentheilen des 9., 10. und 11. Armee=Corps verliehenen Fahnen und Standarten im Bronce= und Marmorsaale des Stadtschlosses statt. Ehe Se. Majestät der König zur Nagelung der ersten Kavallerie=Standarte, der des Dragoner=Regiments Nr. 9 schritten, richteten Allerhöchstdieselben an die Commandeure und Unteroffiziere welche bei den Fahnen standen, eine kurze Ansprache in dem Sinne, daß diese Fahnen und Standarten den neuen Truppentheilen in dem Glauben und der Hoffnung verliehen seien, daß diese sie mit ihrem Blute gegen die Feinde des Vaterlandes vertheidigen würden. Bei jeder Fahne wurde Sr. Majestät dem Könige der Hammer vom Regiments=Commandeur gereicht, worauf Allerhöchstdieselben jeder Fahne die ersten drei Nägel einschlugen. Es folgten darauf die Höchsten Herrschaften, und nach diesen die anwesenden Generale, die Commandeure und die Offiziere der betreffenden Truppentheile, sowie die kommandirten Unteroffiziere. Im Marmorsaale begannen Se. Mäjestät der König beim Heraustreten aus dem Broncesaal unmittelbar rechts bei den Fahnen des InfanterieRegiments Nr. 73. Die Ceremonie dauerte etwa eine Stunde und richteten nach derselben Se. Majestät der König an die Commandeure und viele der Unteroffiziere huldvolle Worte.— Gestern Morgen 8 Uhr sind Ihre Königl. Hoh. der Kronprinz und der Kronprinz Humbert von Italien auf dem dortigen Bahnhofe angelangt, wo der italienische Gesandte mit dem Personale der Legation, die zur Dienstleistung bei dem Kronprinzen von Italien kommandirten Offiziere, ferner der Commandant von Potsdam und der Polizei=Direktor zum Empfange anwesend waren. Der hohe Gast wurde von Sr. Königl. Hoheit dem Kronprinzen nach dem Stadtschloß geleitet, wo Höchstderselbe in den frühern Prinz Friedrich Karl'schen Gemächern Wohnung nahm.— Die Reise Sr. Majestät des Königs nach Ems ist folgender Maßen festgestellt: Die Abreise von Berlin erfolgt am Freitag den 5. Juli, Abends um 7¾ Uhr auf der Anhaltischen Bahn. Ankunft in Halle Abends um 11 Uhr, wo der Thee eingenommen wird; in Gießen am 6. d. Morgens um 8 Uhr, wo das Frühstück servirt wird; in Ems Vormittags um 11 Uhr. Wohnung ist im Kurhause bereitet. Se. Majestät will auf der Reise keinen Empfang und keine Begleitung, in Ems aber die Spitzen der Behörden auf dem Bahnhofe sehen.. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, nach welchem den Offizieren der früheren schleswigholsteinischen Armee nachträglich Pension gewährt werden soll. Der Gesetzentwurf wird dem Landtage sofort nach dessen Zusammentreten vorgelegt werden. Wie das„Dresdner Journal“ meldet, hat der Königliche Hof eine auf drei Wochen festgesetzte Trauer für den Kaiser von Mexico angelegt.— Bei Lugau ist ein Kohlenschacht von 120 Ellen Tiefe zusammengestürzt, wobei über hundert Arbeiter verschüttet wurden; man hat wenig Hoffnung, die Verunglückten zu retten. Nachrichten aus Wien zufolge ist die Reise des Kaisers nach Paris zwar auf unbestimmte Zeit aufgeschoben, aber keineswegs aufgegeben worden. Wegen des Todes des Erzherzogs Maximilian ist 7=wöchentliche Hof=Trauer angeordnet. In Florenz hat der Finanz=Minister seine Entlassung nachgesucht und erhalten. Aus London, 3. Juni wird gemeldet: Die Königin von Preußen besuchte gestern das Kensingtoner Museum, das Bartholomews Hospital und die Prinzessin von Wales, und dejeunirte bei dem Erzbischofe von Canter= bury. Oertliches. Elberfeld, 3. Juli. Im Allgemeinen Bildungsverein hielt heute Herr August Norrenberg einen Vortrag über die Cholera. Nach der Ansicht des Vortragenden werden die verpestenden Dünste, welche allgemein als die Hauptursache der Cholera angesehen werden, durch kleine Insekten weiter getragen, und es sind demnach außer der Desinfektion noch Vorsichtsmaßregeln zum Schutze der Respiration anzuwenden.— Herr L. Simons theilte die Namen derjenigen Mitglieder mit, welche als erste Serie nach Paris zur Weltausstellung ausgesandt werden. Provinzielles. Barmen. Das Stadtverordneten=Collegium hat auf den Antrag der städtischen Schulcommission in seiner Sitzung vom 18. Juni beschlossen, behufs Abstellung der Ueberfüllung der Elementarschulen in Oberbarmen zwischen Rittershausen uud Wupperfeld und in Unterbarmen zwischen den beiden dort bestehenden drei Schulen zwei neue Schulen von je vier Klassen zur Ausführung bringen zu lassen. Die Bauplätze sind bereits erworben und die Pläne und Kostenanschläge zum Betrage van 30,000 Thlrn. angefertigt. Köln, 4. Juli. Die Feste im zoologischen Garten und in der Flora waren gestern außerordentlich zahlreich besucht, das Wetter hatte, obgleich trübe, sich gegen Abend günstig gestaltet und der gute Zweck beider Institute, für die Hinterbliebenen des Kriegs zu sorgen, wurde vollständig erreicht. Die Arrangements fanden allgemeinen Beifall, die Beleuchtung war brillant und noch am späten Abend wogte eine unabsehbare Menschenmenge durch beide Gärten.— In der Gegend zwischen dem Bayenthal und der Altenburg wurden, in einiger Entfernung von einander liegend, die Leichen zweier Personeu gefunden, welche Spuren von Gewaltthätigkeiten zeigten, sowie ein Schwerverwundeter, welcher dem Hospitale überwiesen worden ist. Näheres über die Ermordung ist noch nicht bekannt. Ruhrort, 3. Juli. Unter Vorsitz des Herrn Regierungsrathes Roos aus Düsseldorf wurde am gestrigen Tage dahier die jährliche General=Versammlung der Aktionäre der Ruhrorter DampfschleppschifffahrtsGesellschaft abgehalten und in derselben die Vertheilung einer Dividende von 7 Prozent für das Geschäftsjahr 1866 beschlossen.(Rh.= u. R.=Z.) Saarbrücken, 26. Juni.„Es lebe unser König und Kriegsherr!“. Mit diesem Rufe bezog heute Morgen das Füsilier=Bataillon 7. Rheinischen Infanterie=Regiments Nr. 69 das Bivouak eine Stunde von der Stadt im Walde, aber kein Bivouak mit Vorposten wie am 26. Juni vergangenen Jahres sondern ein Freudenbivouak zur Feier seines ersten vorjährigen Gefechts bei Hünerwasser, wo das Bataillon seine Feuertaufe ruhmvoll ablegte. Dasselbe war vergangene Woche aus Luxemburg abgerückt, hat erst seit einigen Tagen hier Cantonnements bezogen und konnte daher da ihm Kasernen=Einrichtungen fehlten, seinen Gedächtnißtag wohl nicht schöner als in einem Bivouak feiern. Das Wetter war herrlich und begünstigte das Fest, zu dem sich auch die Offiziere des Rheinischen Ulanen=Regiments Nr. 7, sowie viele Offiziere der beiden andern Bataillone des 69. Regiments aus Trier und Saarlonis eingefunden hatten. Die Mannschaften erhielten Frühstück, kochten im Walde zu Mittag ab und wurden auch Abends gespeist. Die Klänge der Regimentsmusik forderten zum Tanz auf, gesellige Spiele wurden arrangirt, immer zahlreicher strömte die Bevölkerung aus der Stadt herbei und freute sich mit dem Bataillon dieses glücklichen Tages. Aber auch hier war es wieder Se. Majestät, welcher dem Bataillon die größte Freude bereitete. Das Offizier=Corps hatte Sr. Majestät telegraphisch das Einrücken in das Bivouak gemeldet und bereits nach einer Stunde traf folgende huldreiche Depesche ein:„Dem Füsilier=Bataillon des 7. Rheinische Infanterie=Regiments Nr. 69 in Saarbrücken. Indem ich dem Bataillon Meinen Dank für seiuen patriotischen Gruß ausspreche gedenke Ich mit ihm des Ehrentages von Hünerwasser mit Königlicher Dankbarkeit. Wilhelm.“ Nimmer endenwollendes Hoch! auf Se. Majestät, nimmer endenwollendes Hurrah! und„Lehm up!“ schallte durch die Luft, und voll Begeisterung stimmte Alles in das Preußenlied ein. Allmählich rückte die Stunde des vorjährigen Abendgefechtes heran; da auf einmal begann Gewehrfeuer im Rücken des Bataillons, es ertönte das Oesterreichische Signal„Avanciren", was die Oesterreichischen 32. Jäger vergangenes Jahres wohl bliesen, aber nicht ausführten.„An die Gewehre!“ erscholl das Commando des Bataillons=Commandeurs; das Bataillon ging zum Gefecht vor, das Feuer wurde heftiger. Aber der Feind— die 10. Compagnie— war gutmüthig, gab seinen Widerstand bald auf und rückte dann in gar nicht feindlicher Stimmung wieder mit in das Bivouak ein, aus welchem das Bataillon, geschmückt mit Eichenlaub, mit flatternder Fahne seinen Abmarsch nach der Stadt 8½8 Uhr Abends unter den Klängen des Hünerwasser=Marsches antrat. Thierschutz=Schrift. Vor uns liegt ein vom Wupperthaler, Thierschutzverein herausgegebenes, niedlich illustrirtes Schriftchen:)„Der Hund. Seid freundlich gegen die Thiere. Der erste Theil des Büchleins enthält eine Abhandlung über den Hund, dies treueste und gelehrigste unserer Hausthiere, nach einem im hiesigen Allg. Bildungsverein vom Dr. Rohden gehaltenen Vortrage, der durch seinen Inhalt, durch seine gemüthliche, humoristische Form die Zuhörer zu lebhaften Beifallsbezeugungen hinriß. Die 2. Abtheilung des Büchleins hat uns nicht weniger mit Genugthuung erfüllt. Das Programm der höheren Bürgerschule in Ottweiler bei Trier bringt über„Erziehung zur Thierfreundlichkeit“ eine vom Rektor der Anstalt, Herrn Dr. Fischer, verfaßte Arbeit, so ansprechend, anschaulich und praktisch, daß sie ihren Zweck nicht verfehlen wird. Beauinttntachuntgera über den Stand der Cholera in Elberfeld. Angezeigt wurden als ertrantt geferben am 4. Juli 11 4 Da in letzter Zeit in den Kreisen Düsseldorf, Mettmann und Solingen keine Fälle constatirter Hundswuth vorgekommen sind, so werden unsere Verordnungen vom 9. und vom 19. April dieses Jahres(Amtsblatt Seite 159 und Seite 171) vom Tage der Ausgabe des Amtsblattes ab, in welchem gegenwärtige Bekanntmachung enthalten ist, außer Kraft gesetzt. Gleichzeitig nehmen wir Veranlassung, vom selbigen Tage ab, auch die für die übrigen Kreise unseres Verwaltungsbezirks zur Zeit noch gültige Polizei=Verordnung vom 17. Jan. 1865(Amtsblatt für 1866 Seite 505) hiermit außer Kraft zu setzen. Düsseldorf, den 27. Juni 1867. Königliche Regierung. Vorstehende Verordnung wird mit dem Bemerken veröffentlicht, daß die PolizeiVerordnung der Königlichen Regierung zu Düsseldorf, das Einspannen der Hunde betresfend, vom 30. Dezbr. 1854, welche nachstehend in Erinnerung gebracht wird, in Kraft verbleibt. Elberfeld, den 3. Juli 1867. Der Ober=Bürgermeister: I. V. Der Polizei=Inspektor: Hahne. E' Hunde hetreffen das Einspanten der Haube veilesend. Auf Grund des§. 11 des Gesetzes vom 11. März. 1850 verordnen wir für den Umfang unseres Regierungs=Bezirks wie folgt: 1. Jeder zum Anspannen beuutzte Hund muß mit einem, durch die Ortspolizeibehörde des Eigenthümers gestempelten Maulkorbe verseben sein, welcher aus Blech oder Eisendraht gefertigt und so eingerichtet ist, daß er dem Hunde das freie Athmen und Abkühlen der Zunge gestattet, das Beißen aber unmöglich macht. 2. Wer seinen Hund zum Anspannen benutzen will, hat hiervon unter Vorzeigung des Hundes und des für ihn bestimmten Maulkorbes bei der Ortspolizeibehörde Anzeige zu machen. Ueberzeugt sich dieselbe, daß der betreffende Hund zum Anspannen tauglich ist, so versieht sie den Maulkorb mit einem Stempelzeichen und ertheilt dem Eigenthümer einen Erlaubvißschein, welcher eine kurze Beschreibung des Hundes und auch die Angabe des Gewichtes enthält, zu dessen Fortschaffung er benutzt werden darf. Der Erlaubnißschein wird bis zum Jahresschluß ertheilt und demnächst alljährlich durch Visirung der Polizeibehörde nach Vorzeigung des Hundes verlängert. 3. Jeder Führer eines Zieh= oder Stoß= karrens hat die angespannten Hunde während des Fahrens an einer Leine zu führen und sie abzusträngen, wenn er anhält oder das Fuhrwerk verläßt. Auch ist er verpflichtet, seinen Erlaubnißschein bei sich zu führen und ihn den controllirenden Polizeibeamten auf Erfordern vorzuzeigen. 4. Es wird verboten, die Hundekarren zum Personen=Transport, namentlich ihrer Führer, zu benutzen oder mit denselben auf Fußwegen, Banquets und Trottoirs zu fahren. 5. Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung unterliegen einer Strafe von 10 Sgr. bis 5 Thalern, sofern nicht die strengere Bestimmung des§. 340 ad 10 des Strafgesetzbuches Platz greift. 6. Wer dreimal wegen Zuwiderhandelns gegen diese Verordnung resp. gegen den§. 340 ad 10 des Strafgesetzbuchs bestraft worden ist, verliert den Anspruch auf Verlängerung seines Erlaubnißscheins. Der Verlust dieses Anspruchs tritt auch dann ein, wenn die Zuwiderhandlungen nicht durch den Eigenthümer des Hundes, sondern durch Mitglieder seiner Familie, seine Angehörigen oder sein Gesinde verübt sind. 7. Für die Stempelung eines Maulkorbes und die Ertheilung eines Erlaubnißscheines wird eine Gebühr von zusammen 3 Sgr. zur Armenkasse entrichtet. Die Prolongation der Erlaubnißscheine erfolgt gratts. Unsere frühere Amtsblatts=Verordnungen vom 28. Mai und vom 14. Dezember 1850 treten hierdurch außer Kraft. Düsseldorf, den 30. Dezember 1854. Königliche Regierung. I. II. Nr. 14908. 14977 Sonnenschirm verloren, Grünewalderb. Wiederb. Belohn. Luisenstr. 48. 749 Neue Häringe per Stück 18 Pfg., neue Sardellen per Psd. 8 Sgr. bei J. Lueg. Ich wohne jetzt Deweerthstr. 120. Dr. v. Guérard jun. Sprechstunden: Vormittags bis 9, 14891 Nachmittags bis 3 Uhr. 14886 Ein gut erhaltenes Tafelclavier sehr billig zu verkaufen. 14884 Es wird ein Bandwirkergeselle gesucht. Wo, sagt die Exp. 14879 Evang. Dienstmädchen sofort ges. Näheres in der Exp. 14787 Für Fuhrmann Holzweiler von Crefeld, werden schriftliche Bestellungen angenommen im Deutschen Haus bei J. C. A. Buschmann. Todes=Anzeige. Heute erhielten wir die Nachricht, daß am 2. d. unsere liebe Mutter und Schwiegermutter 14957 Anna Elisabeth Lütge in dem Alter von beinahe 85 Jahren sanft entschlafen ist, welches wir Freunden und Bekannten ergebenst mittheilen. H. a. Lütge. M. Lütge, geb. Schey. Elberfeld, den 4. Juli 1867. Todes=Anzeige. Heute Mittag 1 Uhr nahm der liebe Gott meinen unvergeßlichen Gatten Carl Katwinkel nach schweren Leiden und im festen Vertrauen auf seinen Erlöser, im 38. Lebensjahre, zu sich in den Himmel. Verwandten und Bekannten widmen diese Trauer=Anzeige mit der Bitte um stille Theilnahme Die tieftrauernde Gattin nebst Vater, Schwester, Bruder und Schwager. 14958 Elberfeld, den 4. Juli 1861. Es hat dem lieben Gott gefallen, gestern Abend 5½ Uhr unsern lieben Sohn, Bruder und Schwager Carl Otto Schlösser zu sich in die Ewigkeit zu nehmen.# Nach kaum 9 Monaten folgte er seiner Mutter in Folge einer plötzlichen Krankheit, frühzeitig versehen mit den Heilsmitteln unserer heil. Kirche, in dem blühenden Alter von 23 Jahren. Betrübt stehen wir an seiner Bahre und trösten uns mit der Hoffnung dereinstigen Wiedersehens. 14919 Verwandten und Freunden widmen diese Anzeige statt des üblichen An= sagens 6 Die Hinterbliebenen. Elberfeld, den 4. Juli 1867. Falliment von Vernhard Kreckler dahier. Die Gläubiger dieses Falliments ersuche ich: mir binnen 40 Tagen die Beträge ihrer Forderunzen anzugeben und die desfallsigen Beweisstücke einzuhändigen, oder die letzteren auf dem Secretariate des hiesigen Königl. Handelsgerichts zu hinterlegen, sodann in dem auf Dienstag, den 20. August 1867, Nachmittags 6 Uhr, in dem Sitzungssaale des hiesigen Königl. Handelsgerichts, zur Verlfication und Affirmation der Forderungen anberaumten Termin persönlich oder durch Bevollmächtigte zu erscheinen. Elberfeld, den 4. Juli 1867. Der provisorische Syndik: 14945 Ohligschläger. Louisenstr. 6. Verkauf von Geschäftshäusern. Auf Ersuchen der Wittwe und Kinder Sattler Eberhard Mertens dahier wird der unterzeichnete Notar am Dienstag, den 16. Juli d. Is., Nachmittags 5 Uhr, im oberen Wirthschaftslokale des Herrn August Wieland, Neumarkt Nr. 5 dahier, die hierselbst im Kipdorf Nr. 54 u. 56 neben Braun und Elsas gelegenen Geschäftshäuser nebst Einfahrt, Hofraum, Remise und Brunnenpumpe einer nochmaligen Versteigerung aussetzen und bei annehmbarem Gebote sofort definitiv zuschlagen. Elberfeld, 1867. 14913 Notar Öster. 14915 1 Pinscherhund mit gelben Abzeichen, ganz schwarz, zu verkaufen. Falliments=Verkauf. Auf Anstehen des definitiven Syndiks des Falliments von J. F. Koester& Comp. in Wülfrath, Herrn Advokat=Anwalt Neuhaus zu Elberfeld, wird der Unterzeichnete am Donnerstag, den 11. d. M., Morgens 9 Uhr anfangend, im Hause der Falliten zu Wülfrath die zur Fallitmasse gehörigen Mobilargegenstände, als: Tische, Stühle, Bänke, Küchengeräthe aller Art, sodann 1 kirschbaumenen Schrank mit Schreibklappe 1 kirschbaumen Kleiderschrank, 1 Nähmaschine, ½ Dutzend Rohrstühle, 1 Mantelofen, 1 einschläfige Mahagoni=Bettstelle mit Matratze und vollständigem Bett, 2 tannene Bettstellen mit Betten, 5 Lorbeer= und 5 Oleanderbäume u. s. w. öffentlich an den Meistbietenden versteigern. 14937 Mettmann, den 3. Juli 1867. Der Friedensgerichtsschreiber: Jürgens. Gerichtlicher Am Freitag, den 5. Juli 1867, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Marktplatze zu Elberfeld gegen sofortige baare Zahlung öffentlich versteigert werden: Tische, Stühle, Spiegel, Wanduhr, Commode, Lampe, Schreibpult, Küchenschrank 2c. Der Gerichtsvollzieher: 13973 Ober. Gerichtlicher Verkauf. Am Freitag, den 5. Juli 1867, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Markte zu Elberfeld gegen baare Zahlung dem Meistbietenden verkauft werden: Wirthstische Stühle 2c. Der Gerichtsvollzieher: 14962 Nauß. Gerichtlicher Verkauf. Am Freitag, den 5. Juli 1867, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Markte zu berfeld gegen baare Zahlung dem Meistbietenden verkauft werden: 6 große Gypsrahmen, Goldrahmen, Goldleisten, Kupferstiche mit und ohne Rahmen, 1 Theke, zierungen und verschiedene Formen. Der Gerichtsvollzieher: 14920 Ehlert. 14943 Wir suchen einen Lehrling, der bald eintreten kann. Elberfeld, im Juli 1867. M.& A. Lilienfeldt, Seiden-, Band-, Weiß-Waaren- und Mode-Handlung. 14948 Eine Frau, welche Bettdecken sticken kann, sucht Beschäftigung. 14547 Vetstele m. Betwper zu vert. 14946 Kost und Logis offen. 14940 Ein runder Tisch billig zu kaufen gesucht. N. i. d. E. 14939 Ein Schuhmacher sucht Arbeit auf Logis. N. i. d. E. Bleib doch nur Kobes in der Halle, Damit rentirt sich deine Mausefalle! 14941 Frische Ameiseneier, à Maaß 10 Sgr., bei Fr. Emmermann. Klotzbahn 23. 14950, 1 Brüthuhn zu verkaufen. 14933 Aufpasser am Riementisch gesucht. Näheres in der Erp. Für einen Anstreichermeister, der Zeit hat, kann Arbeit ins Haus gegeben werden. Offerten Litt. B. Nr. 14932 besorgt die Exp. Zur gefälligen Beachtung. Dem Publikum in Elberfeld und Umgegend die ergebene Mittheilung, daß in meinem Hause, Heubruch Nr. 5, das 14942 Speisen=Geschäft, Mittag= 2c. Essen, welches ich seit kurzer Zeit einrichtete, stets fortsetze und durch reelle und gute Speisen sowie gute Aufwartung empfehle. J. W. Dellweg. Heubruch Nr. 5. 14931 Ein starker und flinker Knabe als Packerlehrling und Ausläufer gesucht. Näheres in der Exp. 14927 Eine Schlagmaschine billig zu verk. Näheres in der Exp. 14926 1 Speicherzimmer sofort zu verm. Wilhelmsstr. 20. 14926 Das 7pfünd. Schwarzbrod kostet 6 Sgr. 10 Pf. Wilhelmsstr. 20. 14925 Ein Marktstand zu verkaufen. Wilhelmsstr. 20. 14924 Leichte Ziehkarre zu verkaufen. 14923 Ein unverheir junger Mann sucht Stelle als Packer oder sonstige Beschäftigung. N. i. d. E. 14922 Tisch und Kiste zu verkaufen. 14921 Ein Dienstmädchen, welches gute Zeugnisse seiner früheren Herrschaft besitzt, findet sofort eine gute Stelle. Näheres in der Exp. 14912 1 Bäckergeselle gesucht. 14911 Für 3 Mann Schlafstellen offen. 14918 Für eine größere Haushaltung wird ein auch in der feineren Küche durchaus erfahrenes Küchenmädchen gesucht. Eintritt gleich oder in einigen Wochen. Näheres in der Exp. 14916 2 Schlast, osten Schässergass. 14917 3 sein möbl. Zimmer nahe dem Wall zu vermiethen. 14914 Aufpasser am Riementisch gesucht. Näheres in der Erp. Für ein Weißwaaren=Geschäft wird ein Lehrmädchen und eine Arbeiterin gesucht. Offerten unter M. G. 14949 besorgt die Exp. 14930 Ein Flickschneider in Tagel. ges. 14929 In einer kleinen Haushaltung wird sofort oder in einigen Wochen ein evangelisches Mädchen gesucht. Näheres in der Exp. 14935 Ein Bandwirkergeselle auf GummiArbeit gesucht. N. i. d. E. 1 erfahrener Klempnergehülfe gesucht. Näheres in der Exp. 14934 14956 Anstreicher=Gehülfen erhalten Arbeit. Neuenteich 89. 14955 Eine Frau für Waschen, Schrubben und Bügeln sucht Kunden. N.i.d.E. 14954 Damenkleider werden sehr geschmackvoll angef, nach Pariser Art. Wo,sd.E. 14953 Wall Nr. 3 in der Nähe der Brücke sind 2 möbl. Zimmer zu vermieth. 14952 In einer hiesigen Schlosser= und Maschinenbauerei ein Lehrling gesucht, der sofort eintreten kann. Näheres in der Exp. 14951 Ein gewandter gut empfohlener Band=Einschläger gesucht. Wo, sagt die Exp. 14969 Berlinerstraße eine Wohnung von 2 Zimmer gleich zu vermiethen. 14965 Jeden Tag frisch gekochten Schinken, per Pfd. 14 Sgr. bei J. Lueg. 14960 Schlafstelle offen. 14968 Mädchen auf halbe Tage gesucht. 14967 Ein ausw. ordtl. mit guten Zeugnissen versehenes Dienstmädchen gl. ges. Verein für Kunstfleiß. Samstag, den 6. Juli, Abends 8 Uhr: General-Versammlung, betreffend: Rechnungs=Ablage. Vorher: 14928 Ballotage. Die Verwaltung. Ling-Verein, Damen=Ballotage zu Anfang. Herren=Ballotage in der Pause. 14### Schützen-Gesellschaft am Prill. General=Versammlung im Locale der Gesellschaft Casino. Samstag, den 6. Juli, Abends 7 Uhr. 14675.„ Der Vorstand. Die General=Versammlung der Kranken= und Sterbe=Auflage „Friedrich ist wegen Lokal=Verhältnisse auf Samstag, den 6. Juli cr., Abends 7 Uhr beim Wirth Herrn W. Schöpp, Friedrichstraße Nr. 53 festgestellt. Tagesordnung: 1) Vorlage der halbjährigen Rechnung. 2) Besprechung des§ 20. 3) Ergänzungswahl von 4 Vorstehern und liegen die betreffenden Bezirksbücher beim obigen Wirth zur Einsicht offen. 14547 Der Vorstand. 14966 Kleiderschr., Ofen, Tische z. verk. 14970 Ein Kleiderschr. billig zu verk. 14975 Anst. möbl. Zimmer zu verm. 14964 Kleider= und Küchenschr., Sopha, kirschb. Rohrstühle und Tische, Bettst. m. vollst. Bettwerk zu verk. 14963 Ein einfach möbl. Parterr=Zimmer sofort oder 15. Juli und auch ohne Kost in einem Hause in der Grünstraße zu vermiethen. Näheres in der Exp. 14059 Ein schön. groß möbl. Zimmer gleich zu vermiethen. Kampstraße 18. Sounvorn. tag. R. Miesem. 3 bis 4 Zimmer im Mittelpunkt der Stadt pro 1. August zu miethen gesucht. Schriftl. Offerten unter C M Nr. 14971 mit Preisangabe besorgt die Exp. 14961 Drechsler=Geselle gesucht. 14974 Ein tüchtiges Kindermädchen gesucht. Näheres in der Exp. 14976 2 Zimmer von einer stillen Familie gleich zu mietsen gesucht. Wohnung zu vermiethen. Per 1. November ds. Is. ist die vom Herrn Regierungs=Rath Dülberg bewohnte Etage 2c. in der Schwanenstraße zu vermiethen. 14269 A. Martivi& Grüttefin. Gälg-Aie Nin von Anton Jaeger, Friedrichsstraße 81, empfiehlt sich in tannenen und eichenen Särgen in großer Auswahl. 14695 14883 Ein Hausknecht wird gesucht. Von wen, sagt die Erp. 14809 Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit mit guten Zeugnissen versehen, findet gegen guten Lohn sofort eine gute Stelle. CUGE E Wanstrasse und Seillessersgusse, Kocrferd empfiehlt eine grosse Parthie Saisonartikel, welche, um damit zu räumen, zu bedeutend herabgesetzten Preisen ausgelegt sind: à Sgr. 38 „„ 55, 9 9 schwarzseidene Mantillen von Thlr. 4% und höher, Sommermäntelchen„„ 2 schwarz gestickte Cachemir-Tücher mit Taffetrand. à„ 2½ couleurte Cachemir-Umschlagtücher Barège Umschlagtücher„ bunte Seide schwarz fac. 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Pfannenschmied Carl Zinn und Juliane Hahn, Hüpkendahl.— Unehelicher Knabe, Exerzierplatz.— Wilhelmine, T. v. Bäcker Theodor Haace und Friederike Imhoff, Bachstr. — Unehelicher Knabe, Bachstraße. 23. Juni. Dorotbea, T. v. geschäftslosen Peter Wilhelm Herzog und Dorothea Löbbert, Hochstr. — Auguste, T. v. Fabrikarbeiter Carl Friedrich Kücker und Juliane Charlotte Börner, Steinbeck. — Johanne, T. v. Kaufmann Imannel Wolf u. Sophie Michelson, Kampstraße. Gestorben. 25. Juni. Krämer Johann Abraham v. Bracken, 69 J. alt, Wittwer, Gesundheitstr.— Todigeborner Knabe der Eheleute Weber Wilhelm Boß u. Friezerite Winkel, Kohlstr.— Wischerin Maria eoofeld, 77 J. alt, ledig, Arrenhergerstr.— Hutmacher Johann Heinrich Flöhr, 69 J. alt, verehel., Ostersbaum.— Carl Emil Petsch, 5 M. alt, Nordstr.— Maximilian Pott, 1¼ J. alt, Arrenbergerstr.— Elisabeih Obermeyer, 15 J. alt, ledig, Arrenbergerstr. 26. Juni. Weber Jacob Schäfer, 68 J. alt, Wittwer, Gesenbergstr.— Helene Lorenz, 9 T. alt, Friedrichschulstr.— Anna Catharina Ley, 26 I. alt, Ehefrau von Weber Adolph Kursiepen, Friedrichschulstr.— Wilhelmine Louise Geck, ½ I. alt. Neustr.— Julie Hast, 41 J. alt, Wittwe von Appreteur Friedrich Meininghaus, Sophienstraße.— Christina Bergmann, 74 J. alt, Wittwe von Bandwirker Wilbelm Ernst, urrenbergerstr. — August Leege, 2 T. alt, Arrenberg. Köln-Mindener Eisenbahn. Abfahrten von Düsseldorf nach: Köln 7, 841 M., 1,42 N., 8. 148 Ab. Deuts 8,4, 11.9, 3.1, 5,4, 8, 9. Emmerich 8,108, 9,28, 2.2, 8, 8f. Frankfurt 8.40 M., 1,.0 J. Giessen 8.40 M., 1,“, 3.10 N. Hamm 8,i0e, 9,.2, 12,4, 2,, 5,2, 8,%, 11,“. Minden 8,.107, 9,1, 12,“, 2, 8, 8,3f, 11,““. Siegen 8.40 M., 1,2, 3,16 N. bedentet Schnellung, f Courierung. Barometer= und Thermometerstand. Uhr Barometer: Thermometer: Ru 1867 2. Juli 4. Abends 10 27 Z. 6.8“+ 13• Morg. 6 27 Z. 8.6“+ 12• Nachm. 2 27 Z. 9.9“+ 14· Abends 10 27 Z. 10,8“+ 12• Morg. 6 27 Z. 10,8“+ 11 ½% Nachm. 2 27 Z. 10,0““+ 19 1/% Im Weidenhof bei L. Koiser. Crous, Kfm. a. Rom. Schmiemann, Kfm. a. Barcelona. Eichler, Kfm. a. Hamburg. von Gülpen, Kfm. a. merich. Ringel, Kfm. a. Köln. Staudt, desgl. Wiedenbach, Kfm. a. Bingen. Walter, Kfm. a. München. Kühne, Kfm. a. Leipzig. Dieterich, desgl. Kahn, Kfm. a. Würzburg. Büff, Ksm. a. Stolberg. Horn, Kim. a. Düsseldorf. Müller, Kfm. a. Ludwigs„ burg. Klein, Kfm. a. Siegen. Kramer, Kfm. a. Göppingen. Pyllmann, Kfm. a. Herford. Stonthon, Kfm a. Liverpol. Rosenwald, Kfm. a. Bamberg. Steier, Kfm. a. Berliv. Hotel Bloem. Mehler, Ifm. 4. Frankfurt. Kölnischen. Düsseldorfer Rhein-Dampfboote. Vom 6. Juni 1867 ab: Abfahrt von Düsseldorf: Rheinaufwärts: Morgens 5 u. Abds 11 UhrRheinabwärts: Abends 11 Uhr, Sonntags. Dienstags, Donnerstags, Freitags u. Samst, bis Emmerich-Rotterdam: Montags u. Mitt. wochs bis Emmerich-Arnheim. Abfahrt von Köln: Vormittags 6, 7 u. 8¾ Uhr bis Mains n. Abds. 7 bis Bonn, Morg. 10 bis St. Goar, Nachm. 1 bis Coblenz, Nachmittags 4½ bis Neuwied, Abds. 9¾ Coblenz-Mannheim. Nachmittags 3 u. 7 bis Düsseldorf. Von Rheinautwärte RotterdamV. 6So. Mo. Di. Do.Sa. Düsseldorf Vorm. 5, Abds. 11. Cöln 6, 7, 8¼, 10, 1, 4½, 7, 9% Bonn 6, 8½, 9¼, 10½, 12¾ 3%, 7, 12½. Linz 7¾, 9%¼, 11¼, 11¾ 2½, 5⅛, 9¼, 1¾ Neuwied 6½, 9, 11¼, 12¾ , 4¼, 7½4, 3½ Coblenz 6, 8⅛, 10½, 12½ 2½, 612. Bingen 6, 11, 1½, 3½, 5, 6½, 7. Rescecheriche Mains 5½ Vm. 2 Nm. Abds. 11. Nachm. 3, 7. 6½, 9. 12½, 8, 3½, 5, 5¼, 8., 5¼, 7½,11 ¼, 1% 2, 3%, 4. 6% 6⅜, 10.12%, 1½ 2% 3½ 54 8% 6.9¼, 12, 12¼ 2, 2¾, 5, 8. 5¾, 8¾, 10½, 11 1 4, 12, 1¾, 5. 7. 9,9½, 10½, 12, 3, 6. Mannheim. 5½ Vm. 1½ Nm. An Sonn- und Feiertagen Morg. 11% von Cöln bis Linz. Abds 7 von Linz bis Cöln. Die Fahrten Morg. 8¾ von Cöln (im Anschluss an den Zug 5,56 von Rittershausen und 6,17 von Elberfeld) und Morgens 9 von Mainz werden durch die neuerbauten Dampfboote „Humboldt“ und„Friede“ ausgeführt. Bergisch-Märkische Eisenbahn. Abfahrt von Elberfeld nach: Aschen 6.17, 9.84 Vm., 2, 6.“0 Nm Altena 6,6, 10.8 Vm., 1.25, 4.0, 7,1 Nm. Amsterdamper Venlo 6,1, 9,54 Vm. „ Düsseld.-Oberh. 6,“, 7,“ Vm. 12. Nm. Antwerpen 6,12, 9,84 Vm. 6.80 Nm. Aprath 7,“, 9,.84vm. 2, 4. N 6.20N. Barmen 6.6, 8, 9,8, 10,2 Vm. 1,0, 4.8, 7,2# 9.2, 10.0 Nm. Berlin per Kreiensen 6,80 Vm. 1.,9, 9 85 Nm. " Hamm 8, Vm. 1,2, 7,10 Nm. Bonn 6, 1, 7,“, 9,8 Vm. 2, 4,N, 6 50 Nm. Bremen per Hamm 8, 10,8 Vm. 7.1 Nm. Brüssel 6.1, 9,84 Vm. 6,50 Nm. Cassel 6,8 Vm. 1.05 Nm. 9.25 Ab. Cöln per Neuzs 6,7, 7,“, 9,“ Vm. 12,8, 2, 4. 6.# Nm. Cöln per Deuts 6,V Vm. 12,2, 6. Nm. Coblenz per Neuss 6,2, 7,0, 9,4 Vm. 2, 4, 6.# Nm. Creield 6, 6, 7,4, 9,8 Vm. 12.9, 2, 4,8, 6,20 Nm Deuts 7.4, 9,4 Vm. 2, 4.,7, 6.90 N. Dortmund 6,“, 9,8 Vm. 1,2, 4. 1, 7, ½/9, Nm. Dresden per Hamm 8, Vm. 7.10 Nm, Dülken 6,.1, 9.“4 Vm. 2, 4.27 Nm. Düsseldorf 6 1, 7,2, 9,8 Vm. 12.2, 2, 4,T, 6.8 ax, 108. Nmn. 47 8 4276 Hagen 6,8, 8, 9, T, 10, 8 Vm. 1, 84, U, 7, 2, 9, 8 Nm Hamm per Unna 8, 10.25 Vm. 1,6, 7,10 Nm. Hannover per Hamm 8, 10,° Vm. 1,“, 7,4 Nm Hacburg„„ 8 Vm. 7,19 Nm. Kaldenkirchen 6,“, 9.84 Vm. 2, 4, Nm. Leipzig per Soest 6.“ Vm. 10.25 Abda. „„ Hamm 8, Vm. 7,1 Nm. Magdeburg 8 Vm., 1,2, 7,10 Nm. Münster 8 Vm. 1.38, 7,ie Nm. Paris 6,12 Vm. 6,50 Nm. Siegen 6.“. 10,21 Vm. 4.15 Nm. Soest 6.9, 10,° Vm. 1.25 Nm. 7,1, 9.25 Abs. Venlo 6,2, 9,84 Vm. 2, 4, N Nm. Viersen 6,“, 9,84 Vm. 2, 4,7 Nm. Betrieb der Seiden=Condition in Elberfeld. wurden eingeliefert: Nrs. Pfunde. am 4. Juli 8 907 vom 1. bis 4. 27 1697 Total 35 2604 Arnau, Kfm. a. Nürnberg. Schmidt, Kfm. a. Hamburg Gasthof Zur Post bei Jul. Güldner. Stinshoff, Oekonom aus Homberg. Bockmühl, Fabr. a. Neustadt. Hunzinger, Kfm. a. Bonn. Neick, Kfm. a. Köln. Huhn, desgl. Nöggerath, desgl. Wiedemann, desgl. Rüggeberg, Kfm. a.) Düssel dorf. Lauterbach, Kfm. a. Friedrichsroda. Axmacher, Kfm. a. Aachen. Hughes, Kfm. aus Hamburg. Loch, Kfm. a. Oberstein. Cramer, Kfm. a. Detmold. Schulte, Kfm. a. Niederwenigern. Die Expedition des„Täglichen Anzeigers“ und„Plakat=Anzeigers“ befindet sich im Rathhause rechts von der Haupt=Eingangsthür. Verantwortlicher Redacteur:KKarl Friedrich Näher in Elberfeld.— Gedruckt bei R. L. Friderichs u. Comp. in Elberfeld: Genügsamkeitstraße Nr. 9—11