* 1 I1.O. 7• h M. S .15 91. Pla5 duch hanz=.3) sB 18 4, iishcht em für bice Städte, Reuagenr, Sintzig=ade Lliuz. 4 2 Sochstse: Jahrgang: Seputtatz, er 15 Fr 1862 Erschesti scheritlich, u Peis füis Ahrweiler 8 Sgr. 6 Pf. Durch die Post bezagen 10 Sgr. 6. Pf, Anzeigen pr., Zeilkt,.=Sgr. gr. „Autliche, Bekauituichüuch. i Jner Wnmime.7 Eesd In die Landesbaumschule zu Engets, welche den Zweckthat,1 in den inksrheimischen Theilen der= Regierungsbezirks Eocblenz diel Obstbaumzucht zu beförderv:: können zwei: Lehrlinge aufgenemmen zwerder,„Wer„Eintritt Herselben ist in der Regel, auf, den„Monat„Märzlgünd der Aufenthalt, auß, 2. Jahre bestimntz,:„Kieselben müssen die erforderlichen, Elinientarkenutnisse beauf, dem. Ackerstück dicht daneben, dessen: Boden Wpas.:8 zwezt#. koslan die: Kauin vG“ aber nichts von der„Thenmischung erhalten Vom. E. k, Wers, an sollen Die gLourroteseer hatte,„die Kartoffeln im Durchschnitt zur Hälfte sämnilungen der Landwehr,„nach, früheremre Ge= von der sogenannten: Kartoffekkrankheit befallen hrchuiche, wiederum durch Laudwehr=Offiziere gesn Kartaffestrankheit=befe Manäten täglich&a; Spr. A. Pf.,4lh Pohi Hamit, ferner, en, Gomäinden,Gielsheuheit pegeben werde, einzelnie ihrex.„Angehärigen praktisch mit der Obstheustzuchtzvertraut zu machen, ist. der„ Verwälter,„pekpslichtet,7 aufriden„Antrag des betreffenden Landraths, zmindestens,„aus jedem; der hetheiligten,„Kreise„rine,„Berson in der Anstalt als Tagelöhner gegen einen Tagelohn pon6 Sor, 8 Pf. bis. 10. Sar, zu beschäftigen.„Diesermuß die zur Verrichtung der vorkommenden Arbeiten nöthige, Körpexkräft.und.„Gewandheit rhesitzen, die„nöthigen,„Arheitsgeräthschaftene mithringen uid„sich, verpftlfähten„mindestens.: 6 Monate in der Austalt zu, perbleiben,wogegen der, Verwaltek ihm in der bsthaumzucht dig, erforderlichen Unterweisungen zu ertheilen, hatz ese daß dere selbe iut, den Stand gesetzt jwird, sich ausreichende Kenntnisse in, der,„Behandlunga des Obstbaums zu grwersber, zugielag uszAC. uf z4lhtns du I Der Eintritt„der z. Arbeitertrauseden Kreisen in die., Anstalt„erfolgti ingden Regel zeitig im Frühjahren###nd ühre„Eitlassung erfelgt#m Spätherbsteun Dieselben züssen, ssich voß der Aufnahme perpflichten, alle in der Landesbaunschule„vorkomwenden Arbeiten, alst: Graben Düngen u, s. w. gegen die zvorstehenden! Lohm sätze zug verrichten:: Für ihr Uyterkommen has ben„dse gedachten Arbeiten selbst ien sorgen#nd an Tagen, wo sie, wegen den„Witterungsverhältnissen, in der Anstalt“ nicht beschäftigt werden0 können, sich s ihren Unterhalt anderweitig zu verschaffen.——— Vorstechendes- betigs ich- herntk zur Plg#mte eroicenntiß. 101f Fachstallte# Ahrweiler, den###ebm 1 883. * suib.D mdergg“.P Veni, Erfüfset,#r brauche,=wiebelan dufmeanwegteessonte ger halten werden.“ Weimare., Fehn.„Durch eine Verfügung des hiesigen Kultus=Ministers. vom 19. Januar ist das„Schulturnen zu einem obligatorischen Lehrgegenstande für, alle, Elementarschulen des Landes erhoben wyorden,## gir Vor, dem Assisezhofe zu Wöurges= schwebt der Prozeß gegen den berüchtigten Dumollard. und dessen Frau..Dirselben habenseit 1855 wenigstens, sieben Dienstnädchen uimgebracht und beraubt. Die Zahk derselben ist wahrscheinlich noch viel, bedeutender##. Dumollard, lockten diesel: selben unter dem Persprechen eines anten Lohnes nacht einem einsamen Walde, idrachte sie dert um und beraubte sie zuletz###nEp, bediente sich seinen Mordthaten meistens, einer Schlinge,„die #er ihnen über den„Kapf„warf, Einessseiner Opfer„däß dieselbe zur rechten: Zeit: bemerkte, entging dem Tode dürch jdie Flucht und machtesofort Anzeige,.was„zur endlichen Festnehmung Dumöllards: Führte.:Verselbe leugnet,.= h er: behauptet, haß er die„Mjädchen im Auftrage anderer Personen nach, dem Walde gebracht. hätte,„.Diese schreckliche Angslegzenheit hatte-Bbure ges duf 20 Skünden, im„Umkreis in. Aufregung gesetzt.,„Man lebt,wie, neu, seit, man die„unbekannten Mordert, hmr. Hewahrsayt,Weiß., 17 7—„In, Parisjwird am zkt.(Moiz= das=Hotel der la: Paix eröffnet, daß außerrden vielen Salons 500 Zimmer#enthält Mahilat und Ger bäude zusämmen kosten.=Mill.: Franken###.: EinKaffeewirthe deri eineni„Theil descuntern Ges schosses gemiethet hatz zahlte für seinen Kopf s1 Ein Schutmitztel gegen die Kurkoffel=. krankheitz#s M. I. Lamairé theiltsnder Akademie der Wissenschaften zu(Paris inllährer': Sitzung: pom 9. Dezember. F1801 rein Präservativmittel gegen die unheilvolle Kartoffelkrankheit mit, das von der, sicherstenirWirkung sein solz* Esrist dies der, Steinkohlentheen Das: Verfahren ist in Kürze folgendesnoniim durch unmittelbare Berührung des Theer##tmit den Knollen die Keimung und rdas Wachsthum nicht zu beeine trächtigeng mischtrmain vorerstirrecht innig eine Quantität trockenen Erbbodens, derrsich in Form eines gröblichen Staubes befinden muß umit pCt. Steinkohlentheer.!7 Man streut mm dieses Pulponausbas=Feld, Kurtoffeln gebaut werden sollen, und zwar Zoll hochtund pflügt und egat git unter. Aus diese Weise vertheilt, sich, die kleine Quantität Theer bis zu waren. #crc## s. u. stallie n#— .—“Die Königin von Spauien hat dem preie ßischen-Kronprinzesi„den Orden vom„goldenen ur 141249, Shstrc ui 15 ceit#- Die königliche Munz: Pirection hat laut amtlicher Mittheilung die Bemerkung#gemacht, daß der;„Regierungsbezirk Potsdam, einer der proouerrvsten an falschen Münzen ist,##nd in idemnselben sonach noch mehreres FalschmünzerFabrtken zu besiehen scheinen. — Imr Jahre. 1860, sind, in dem zum deutsche österreichischen“ Postverein gehörigen Ländern 7879 Postenstellen unterhalten, 15,071, Postbeamter und 11 5,438! Postunterbeamte! beschäftigt worden#ilferner waren“ 19/443 Wagen, 32.553 Postpfeode,10, 9044 Pestilione und 1770 Postconducteure in Verwendung gewesen! s Die Zahl der zurückgelegten Meilen betrug auf Poststraße 12-518,601 auf Seen, 669521 die größte Zahl. e Hofbuichdrusker, Fearcs binzinz Darmstadt wurde am H. Fehr Nachts 112 Uhrjuvon den Geschworenen der Vergiftungs seiner Fram einstimmig für schu l dig erkaant und zum Tode verurtheilt.„Von großen Wichtigkeit waren „die Ausfagen der Dienstmagd ma Hause, der El. Gansert, welche die Vergiftete gepflegt: hat und seitdem in Wochen gekommen ist. Die Erbitterung des Volkes machte sich in den Rufent: Schüft! Giftmischer Hund!###.Lst der AnHeklagte, nußte immen#urch entlegene Gäßchen von„Soldaten srensportixt werden. und K 5# Hofbuchdrucker J#eb#nchot igegen das ihn zum Tode,verurtheilende Uetheitdes Assisenhofes durch seinen Vertheidiger.ndie Nichtigkeitsbeschwerde anzeigen lassen. Bei der Gründlichkeits und Amsicht, mir welcher die ganze. Auklagefache verhandelr“ worden, Ist.„Fürfte. jedoch schwerlich eine wesentliche“ Voraussetzung der Rechtsgültigkait des Verfahrens verleßzt, worden 8 nack tgueg. In Fleushungtfaßen#änische! Seldaten zechend in der Kneipe, einer unter ihnen ein unter diesen Bedingunngen sehr:!schön, und auf Mei Lemoirer fand sicht tn bsce Keisie heich mehr, während unter sonst gleichen Bedingungen bell, hast keine Courags.!„Der Soldat stimmte vas Schleswig=Hölstein=Lied beleidigt an. Bei dem ersten Vers kam die Pölizei und verhaftete ihnz das KKreisgerichtndietitter## 0 Stockprügel. Beim ersten Hieh trat dem Soldaten das Blut in die Brust, beim dritten Hiebe wurdner ohn beim#.=sHieb hielt der prügelnde ein undusahr den dänischen: Milider Soldatglag##e tt das Nur vief, der Arztzutman= mußr den: Aufrührern ihre Lieder vertreiben!„in Ersterbei 13Hieben endigte die Exekution; denn der Mann##gim Sterben. Ein paar Tage darauf verschied er im Hospital. — In den Staatsseckel Spaniens sind durch den Verkauf der Staatsforsten über 300 Mill. i S geflossen. Das ist viel Geld, zumal dir Fursten sehr verwüstet waren, und doch ist der Verkauf ein dummer Streich, den das Volk theuer wird bezahlen müssen. Es ist eine Erfährung ziemlich aller Länder und Sachverständigen, daß Wälder am besten unter der Obhut des Staates stehen und unter ihm am besten gedeihen. Sie unterliegen da weniger der Ausnutzung unbarmherziger Spekulation zum Nachcheil Aller. Gerade Spanien sollte darin Erfahrung gemacht haben; denn Gegenden und ganze Provinzen, die vor vielen Jahrhunderten reich waren an Wasser, Getreide und Früchten aller Art, sind seit langer Zeit dürr, arm und ünfruchtbar geworden, weil die Wälder ausgelobel wurden und immer mehr verschwanden. Was dem Einzelnen auf kurze Zeit„Nützen brachte, ward der dauernde Verderb großer Landesstrecken. — Es ertrinken nicht nur preußische, sondern sogar englische Schiffe. Im Hafen von Milford in Sud=Wales wurde ein Schiff dicht vor der Einfahrt vom Sturme überrascht und spurkos in die Tiefe gerissen. in München verstorbene Generalmajor Furst v. Thurn und Taxis hat in den letzen Jahren seines Lebens gar keinen an ihn adressirten Brief mehr geöffnet. Folge war, daß in seinem Nachlaß gegen 1000 Stück uneröffnete Briefe gefunden worden sind. In Nizza machten die Leute große Augen, als sie dieser Tagen aufwachten. Sie fanden ihre zum Theil schon blühenden Orangen= und Citronenbäume über und über mit Schnee, bedeckt und das Thermometer zeigte 3 Grad unter Null. — Der Mädchen=Mörder Dumolard in Lourges ist zum Tode, seine Frau zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt worden.(Siehe oben.) Die Einführung von Straßendampfwagen. nimmt immermehr überhand und hat man namentlich in Amerika vielfache Constructionen in Anwendung gebracht. Die nach Hancock's und Garney's Patente gebauten Maschinen werden besonders gerühmt und sind für Personentrausporte auf mehren Linien im Gebrauch. Die Fahrgeschwindigkeit derselben soll 2, 4 bis 3, geographische Meilen in der Stund betragen. Die Maschine gehen ohne Tender. Unter dem Kessel ist ein Behälter angebracht, welcher zu einer dreistündigen Fahrt das Wasserquantum faßt, und vorne auf der Fußplatte der MaIbefindet sich der Kohlenkasten. Das vordeie Naverpaar der Maschine ist beweglich, um diese so steuern zu können, daß umgewendet werden kann, welches auf einer 25 Fuß breiten Straße zu ermöglichen. Nächstens wird jeder wohlbemittelte Geschäftsmann sein Dampfroß im Stalle haben „ Der bekannte Dichter Castelli in Wien ist am 5. Februar gestorben: Er erreichte das hohe Alter von 82 Jahren. In Schweinfurt wurde ein wahrhaft Napoleon'scher Hecht von 26 Pfund gefangen, aber uicht im Karpfenteich, sondern im Hochwasser. — Um rothe Weinflecke aus dem Tischzeuge zu entfernen, wischt man, sobald die Flecken noch frisch sind, dieselben mit Kornbranntwein und spült mit.Wasser und Seife nach. Die Flecken verschwinden sofort. me#ng — Im Westerwalde wurde kürzlich ein Ochsenhändler räuberisch angefallen und durch Schüfse verwundet, der Verbrecher jedoch bald entdeckt. Ein Pfropfen seiner Schüsse wurde nämlich unverletzt gefunden; er enthielt das Bruchstück eines Rezepts.: Dies ward dem Apotheker des nächsten Ortes vorgelegt und derselbe konnte noch genau angeben, für wen es bereitet worden ist. — Ein juitzer Nichtsnutz in London, Navon 14 00 Md ron=,K0r P/ Sterk. oder 98,000 Thlr. hatte, verschwendete sein Geld auf unsinnige Weise mit liederlichen Weibern und Freunden. Seinenicht viel mehr kangenden Verwandten ließen ihn für wahnsinnig ertlären und strengte einen Prozeß gegen ihn an, um ihn zu beerben. Sie verloren den Prozeß, der uiel Skandal gemacht und über 50,000 Pfr, Sterling gekostet hat. — Am 16. Iunliar wanderten zwei Handwerkspurschen im Vorarlberg vom Tannberg dem Herasgtened gsder e Fag nach Stuben 31 Eine, ein., aut den Zügli sagte der Lam tad, Lischler aus Innskzuck, zum andern: Nlumerit, va nimm Dich in Acht, da ist's hart gefroren, eisig und abschüssig; glitt selber aus und stürzte 4 bis 5 Kirchthurmtief über Eis om glächlich den Adgrund.— Der Kamerad ka.: gr#nlich über die gefährliche Stelle und in Stuben Hülfe. Zwei Männer dließen sich mit eigner Lebensgefahr an Seilen in die Tiefe und brachten nach harter Arbeit den Innsbrucker lebend herauf. Er liegt im Spital und wird gerettet werden. Das Jahr zuvor stürzten sich auf derselben Stelle zwei Männer zu Ssche Vom hiesigen Schwurgerichte wurde ein Scholnsteinfegerlehrling aus Patschkau wegen neunmaliger Brandstiftung zu 20jähriger Zuchthausstrafe verurtheilt, nachdem derselbe der Schrecken der ganzen Gegend geworden war.: Seine Motive waren theils Ehrgeiz, theils Habsucht. Er erwies sich eifrig bei der Anzeige des Feuers uns beim Rétten und nahm dafür bald Prämien, bald gute Zeugnisse in Empfang, verschmähte aber auch fremdes Eigenthum nicht. ###on ihm angerichtete Schaden wird auf 50,000 Thlr. geschätzt.„ Ein kurz nach der Verurtheilung unternommener Fluchtversuch wurde entdeckt und vereitelt. — In Berlin sind, die Leihhäuser überfüllt mit versetzten Gegntänden aller Art. Ein großer Auschlag verkündigt dem Publikum, daß Hausgeräthe und weibliche Kleidungsstücke nicht mhr angenommen werden könnten, da alle Räume überfüllt seien. Darob ist großer Jammer; denn das Losungswort ist, wie überall: amüsiren! Für einen Ballkranz und Glacehandschuhe wird das beste Hauskleid und Geräthe hingegeben und oft noch mehr. . Gegen die Kolik bei Pferden soll slehendes Mittel mit gutem Erfolg angewendet worden sein. Man nimmt eine Obertasse voll Petersiliensamen oder in: Ermangelung dessen ein Paar Handvoll Petersilienwurzel, gießt zwei Kannen Wasser, darauf und läßt Beides eine halbe Stunde kochen, gieht davon dem kranken Pferde, so warm, wie das Thier es vertragen kaun, eine Flasche ein und nach einer halben Stunde wieder eine. In der Regel ist die Krankheit dann gehoben; sodaß es der dritten Flasche nicht mehr bedarfe# ##— Verstärkung der Leuchtkraft des„Gases: Der Vorschlag, idieselbe mittelst Durchstreichen durch Leinöl zu bewirken,„wurde, der„D. Ill. Gewerbe=Zeitung“ zufolge in England einen Monat lang an 6 Flammen mit und eben sovielen ohne Apparat erprobt. Bei dem Augenschein nach ungefähr gleicher Leuchtkraft confumirten die letztern 4,39 die erstern 2,09 Kubf. Gas in der Stunde. Alles in Allem berechnet man hiernach die Ersparniß auf ein Pfd. Sterl. jährlich für jede Flamme. Bürger=Carneval. an Ein Mensch, wie der sich hinter den Hanswurst in Nr. 5 und 6 d. Blis, verstecken wollende, verdient zwar wenig Beachtung, aber wenn er seine Ausfälle auf Unwahrheiten fußen läßt, so sehen wir uns doch genöthigt, dieselben nicht ohne Entgegnung Fingehen zu lassen. Der im Jahre 1858 bereits vermurkste Theaterfreund lustigen Andenkens, will nun Hanswurst geworden sein, da en aber bei keiner hier bekannten Gesellschaft fungirt, müssen wir ihn als einen Hauswurst ausehen, der am beten bei einer herumziehenden Bande seinen- Platz finden könnte. Wirklich, ein wunderlicher wurst, der im Comitee Spalten sucht und Stücke zu herabgesetzten Preisen anbietet, in denen unter, andern auch Bul=Dogen vorkommen. Wo mag er wohl sein Deutsch erlernt haben, und wo mag das Lager seiner humoristisch=carnevalistifchen Stücke und seiner=Fastnachts=Gegenstände sich befinden? Wir fragen nicht deshalb an, um etwas bei ihm zu kaufen, denn uns fehlt, es. an Stoff durchaus nicht, was wir, wenn er es wünschen sollte, durch Aufzeichnung mehrerer ausgezeichneter Stücke beweisen können, über wir wünschen, daß das Publikum ihn immer mehr als einen Prahler und Lügner möchte kennen lernen. Daßerbeides ist, geht aus seinen beiden Schmieralien zur Genüge hervor. Wenn er in seinem ersten Schmähartikel sagt: „Mir ist es selber vorgekommen, Als ich neulich im Comitée war“ 2c. so lügt er, denn in dem Comitee, welches er angegriffen, ist er noch nicht ein Einzigesmal gewesen; wohl aber befand er sich eines Abends als Krakehler im Wirthszimmer und wurde als solcher nebst seinem Busenfreunde durch den Wirth mit allem Rechte an die Luft gesetztz Sein, aus dem zweiten Schmiere in Nr. 6 d. Bl. hervorleuchtender Wunsch, daß der Vorstand vom Schlage(oder vielmehr von Schlägen) möchte getroffen sein, ist also vereitelt. Wenn er aber weiter sagt, daß in diesem Comitee Leute unseres Städtchens auf die unverschämteste Weise seien durchgehechelt worden, so ist er ein infamer Lügner, denn es ist noch nicht das Geringste im Comitee vorzekommen, das zu dieser Behauptung berechtigen könnte. Wir amüsiren uns und das Publikum durch carnevalistischen Spaß, und da der saubere Herr Hanswurst keinen Spaß vertragen kann, so hat er sehr wohlgethan, unsern Sitzungen fern zu bleiben, indessen müßte er nichts mit solcher Unverschämtheit und Frechheit beurtheilen, wovon ihm nur in soweit etwas bekannt sein kann, als es ihm durch Andere, vielleicht verdreht und entstellt, zu Ohren gekommen ist. Mag auch der Hanswurst in seinen gemeinen Angriffen fortfähren, so wird er uns in der ein geschlagenen Richtung nicht„beirren und wir sind weit entfernt, von ihm Anstand und Sitte erlernen zu wollen, da sein bisheriges Leben und Treiben nicht als Muster aufgestellt zu werden verdient, und dem Publikum wohl bekannt ist, weß Geistes Kinder er und seine Helfershelfer find. Ahrweiler, den 13. Februar 1862. Der. Vörstand. In der Lochmühle bei Mayschoß steht ein Pferd zu verkaufen. Sehr gutes Zucker=Rübenkraut frisch erhalten. ig von Bau= und Nutzholz in der Bürgermeisterei Hönningen; Kreis Adenau. Dienstag, den 18. dirses Monats, Vormittags 9 Uhr beginnend, werde ich imHause bei Wittwe Surges dahier nachbezeichnetes Holz öffentlich versteigern. Hönningen, den 4: Februar 1862. Der Bürgermeister, * Surges. Holz=Verkauf zu Vischel. „Am Dienstag den 25. dieses Monats, Vormittags ½10 Uhr, Koch zu Calenbornerhöhe, daß nachbenannte Holz, öffentlich auf Credit gegen Bürgschaft verkauft werden.## 1897273476 9 1) Distrikt Branntenbusch 10,000 Stück Buchenschanzen. , m Bodenbach### 1125 ditos Ustrockene.) Mp 2)# me## 4300, Kiefern=Weinrahm, 2850„ Bohnenrahm, 360 Hopfenstangen.„### #.4) Mistrikt Johannesberg 2000„ Bohnenstangen..4 ug.m 2500 Zaunstäbe-und Dos Get degt bug uuzi 230, Weiurahzk. Ponz kiegt bei Weißenrath und Calenborn, sämmtlich auf guiter Abfuhr; und wird Förster Braun zu Weißenrath dasselbe auf Verlangen vorzeigen. ischel, den 13. Februar 1862. Der Oherförster, Dommerque. öffentlich meistbietend gegen Zahlungs=Ausstand versteigern. Mayschoß, den 14. Februar. 1862. Leidecker. einAm Dienstag den 18. Februar, Vormittags um 10 Uhr, läßt der Herr Reichsgraf von Spee Königlicher Reumerherr in Düsseldorf wohnhaft, seine hier in der Weierburg lagernde 2 Fuder 1858r und 3 Fuder 1859r rothe Weine, unter annehinbaren. Bedingungen einer öffentlichen: Versteigrrung aussetzen. Sinzig, den 12. Februar, 1862. :: Der gräflich von Spee'sche Nentmeister, ., Schäfer. den 19. dieses Monats, Morgens 9 Uhr, lasse ich durch Herrn Gerichtsvollzieher Rohe meine Mobilar=Gegenstände, als:„ eFanha, Tische, Stühle, 1 Commode, „ Falle, 2. Bettstellen mit Federbetten, zueerre. Bilder, ein Ofen und sonstiges (verarhe; sodann zwei Loose Nr. 14 und 16, im Schlage von Mayschoß und ein Loos, Nr. 20 im Schlage von Dernau und eine Partie Brennholz in der Langsicht on der Ahr, Zucker=Rübenkraut##9 Sgr., schwarze Seife 5 a 9/ Sgr., Melis im Brod 5% Sgr. pr a #gmmzen###n Mn Rüböl 9; Sgr., Raffinirter Oel. 10 Sor. Baumöl 15 Sgr., U. Gerberthrau 11 Sgr. per Quart. alles in bester Waare bei geraut a H. J. Schoben in Eredort. schöner rother Kleesaamen, sowie ächte Saatwicken werden zu möglichst billigem Preise verkauft von Hack in Gelsdorf. Auch werden bei Gastwirth Wolff in Ringen Bestellungen angenommen und prompt ausgeführt. Holzversteigerung in der Königl. Oberförsterei Adenau. 18. Februar, Vormittags 30 Uhr, werden zu Adenau bei Frau Wb. Frick aus den Königl. Forsten Hochacht und Alenau nachstehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistvirtend versteigert. 1. Forst Adenau.: Schlag Mönchshaide. Kiefern: 53 Klafter Neiser von Nr. 73—110. Schlag Hüstert. Buchen: 20„Klafter Reiser. 2: Forst Hochacht. Schlag am Kopf. Buchen: 7 Stämme von 96 Cbfß., 120 Klaster Scheit Nr. 21, Nr. 23—37, 1½ Klafter Knüppel Nr. 39, 49, 55, 42 Klftr. Reiser. Schlag Kirschthal. Nadelholz:.33. Stangen von 34—44, 21 Stangen von—“, ½ Schock Stangen von—“. „Schlag Ex und Vrandenbüsch.. Totalität. Buchelt; 2% Klaster Knüppel, 14 1/1 Klaster Reiser, Der Oberförster, Herf Kmp; usn Neue K 0 0 Phrrüaso## von2 2,200,000 Mark, in welcher nur Gewinne gezogen werden, 5 g;(garantirt von der freien: Stadt ei i nHemburg Ein Original=Logs kostet 2 Thlr. Pr. Ert.# C. Unter 1 8 300 Gewinnen befin=V. Aden sich Haupttreffer:2 & Mark 200,000, 100,006, 50,000, 30,000, §. 15,000, 12,000, Fmak 10,000, 2mal 8000, .2mak 6000, Zmal 5000, i16mal 1000,0 27.50mal 2000, 6mal 1500, 6mal 3200,4. „ 106mal 1000, 106mal 500 Mark 2c. 2c.#. K Beginn der Ziehung: den 12. März.2 K Meine allbekannte und beliebtes §-Geschäfts=Devise ist: 5 &„Goltes Segen bei Cohn“# Funter welcher so oft und neuerdings in den Fletzten Monaten 3mal der größte. (Haupttreffer bei mir gewonnen worden. 4. Auswärtige Aufträge mit Rimessen oder### 2 gegen Postvorschuß, selbst nach den entfern=K. Ptesten Gegenden, führe ich prompt und ver-. 'schwiegen aus und sende amtliche Ziehungs. Elisten und Gewinngelder sofort nach EntKscheidung zu. Laz. Sams. Cohn, Banquier in-Hamburg. Häringe, bei==Theoid per Stück 9 Pf., im Dutzend 8 Sg. Gelling. 2n Ein Schortsteinfeger=Lehrling wird gesucht. Von wem, sagt die Exped. d. Bl. DoN RABHARGE Adam Joseph Schäfer,# am Niederthore Wall Nr. 47, empfieble idr Lager in allen Sorten Wollentuch von 25 Sgr. bis zu 2 Thlr. 20 Sar. per Elle, sowie fertige Tuchröcke von 6 bis zu 14 Thlt., Tuch= und Bucks: kin=Hosen in allen Sorten, Buckekin=, Seides, Sammer, Tuch= undt, Barmwol“ len=Westen, gewebte und gestrickte WollenJacken, Winterröcke von—9 Tbir. 2c. 2c. Nachträglich wird in Erinnerung gebracht, daß ich durch Zusendung aller neuern und moderner Stoffen in den Stand. gesetzt bin, mein Waarenlager zu vergrößern und werde ich nicht verfehlen, meine Kunden und Gönner billig und prompt zu bedienen. 5 verstäigern, S ##eichnu###. der Gemeinden. Distrite Adenau Gilgenbacht Leimbach Kirchenwald Adenau Quiddelbach Wimbach Dihnnelfeld Pahcheb „ 2112 per: Iosial #nen K. 10 * Niederadenau Sierscheid. Herschbach * R54 Wonn .00 8. * □ Pfarrwald mnic Fuchshofen 1Podder Schuld 90 100 Bruch Wetzsteinchen Langenstrich “ do Bärenseifen Engenthal Hermeskaul Mittelhatd Rabenknoch Hard Hirzenstein Burgeck do. # Merdeseilkanf Mayersbüsch Fuchsloch Zümpelhard Roß Reckerseifen Rockeslay: Stembach In der Honig In der Kaul Hermeskant Winzelharddo. de Fochenbusch ###0 I. Rockenbusch110n 75 11 15 Winnerath. reme Adenau, den 9. Februar 1862. n i tugt#ncege 4r 61###. E en *: Leusbusch Geisenheld Räschard Johannishau. Homigseifew. Alfersthal Kreuzheck 113130“Am Moutag den 17. Februar 1862, Marienthal, ctrcck: 40 Haufen Holz, 6000 Gebund Wellen und— 20 Ertenstamme, weiche sich zu a un u Bau= und Nutzholz eignen, Zaylungs=Ausstund an den Meist= und Letztbietenden verkaufen. Ahrweilec, den 18. Februar' 282.2! van der Piepen,— tsvollzieher. T7 4 Es wird sehr" gewünscht, daß diei Eünger=Karnenals=Getelle schaft nochmal das ausgezeichnete Die Buusenbraut“sgebe. Mehrere Bürger: ) 9748Groß Capitalicu=Vexloosung selche Fr ihker Geschmmtheit 18,500 Gewinnen sthäst, als; 80.000 Thälet90 4000„ 9 4 2000 9 ** oh I 4 Der Bürgermeister, Spindeler. 15 Holzverkauf. Mittwoch den 19: dieses Monats Vormittags'9. Uhranfangene. soll das im Stadtwalde von Remagen und zwär in den Distrikten Scheitserwos und Schläge#ubereitere Hoß, bestehendlin. 76 Eichenstämmen, im Ganzen haltend 1568 Cubikfuß, 10 Buchenstämme, 182; Cubefße haktend, 10½ Klaster Buchen=Scheitholzu 4 Wichen=Scheithalz, (: 11⅜-„ Eichen=Knüppelholz, ## 9u17 Eichen=Reiser, ##95 zuu hu BBuchen=Reiser, öffentlich versteigert werden, wozu sich die Steigliebhaber, im Rathhause dähier einfinden wollenRemagen, den 3, Februgr. 1862. Der Bürgermeister, F. W. Beinhauer. Halz= Verkauf=Krnde Am Donnerstag den 20. Februar#d### Morgens 10, Uhrz2 nii kil: werden auf der Burg zu Kreuzberg, aus de# von-Böselage##schen" Waldungen öffenttich und meistbietend versteigert: Im Distrikte Boffershapta#### 1) 32 Klafter, Buchenscheitholz: 2) 30 Loose Reisevholz )r82, Eichen= und 12. Buchenstämme. Im Distrikte Kolzhart: ).42¼ Klafter Buchenscheithelt. )110 Loose Reiserholz. „Ahrweiler, den 1 k. Februar 1862.“ Bresgen, Rotax: K 7 Orictitallöos tostet“2 Thlr. do.„ 1„* — P34F95 ienfe d, & Wechselgeschäft i AMBGRG: Mechteke Ziuingsef achse Küiche zu vermiethen und gleicht zu beziehen!sWö, sagt sagt die Exped des FKrezsbarnes.: PALFANCHE Abgebende Paßen:#phtie Ankemmende Pasten: „Nach. Sinzig 6“ Morgend(Aus Altenahr. A 30“ Morg. Neutas####. TEE 10 1/ 2 Sinzäg 16.55 : Nemagen 4,30 Nachm 110. Remogen 3 15. bi Pt0“„* Remagen.15 Abues „ Altenaht — w 98 WicHm Neuwaschen#UiF aller Band=, Seiden= und Wolsie im Maus Mn.e i fen, Glace=Handschuhe, Jo wierin auen Putz= und, MMode= Arbeiten und i allen Kurzwaaren= und Mode= Artikeln empfiehlt B. Reifferscheid, 90 Fruchtu. Getzeiden#ud Lelpreise. etgun gen Petcß, 14x zebr. Haszihlle 4 200 K. Zollciicht.#####t beet. Schöfel. Weizen 1. Qual. 8 10 0# Nl. 2-duiz Ne f 29 r. „ Roggen, B.19— (Gerste Buchweizentz.: 5. 6 Erbsetz., Zchdrfanb e Rattoftghr. Hog:=.388.) ppsahien 411— Aveelsameshruc## s per., 500 Achines Gewe Rübsk: gönz 14 15— per 200 fl Rübkuchen 77.47—— Preßkuchen 41744—— 27— ranntwein#16. 5— vr. Ouart 12 Sgri bei Ahyk,Krüph, sg bei Mstsichchüth anshenzegrie. Stöh. u1c.1. „Redaktione Druck and=Verlag von 3. Kiefskäit Ahawveiler.2. g mr er