K— Sin Nachm Soethe weißen konzert# 5 : Si ster : Gastsp# kammen rhäuser ius all 60 en: Uhr. 10 zlose t anm er, asse 49 strasse chr ist wenn schmer# altbe erfahren „Markstettin. in en. Mül12 Stück asse) in Monates andwirt einzelne### berz Brück 1899. Direkta und0 8 werden nominen, lieb be## Vereins er Rhein. wird die 8 hme mit dei Vorbeträge. igen Rubr imen. holz ge enig ee rleichteg hat ssens, eppeln auf. rig. bel uten rig. belg ugute hlt rhof Rhein. rngent töglich mit Ananahen von Montag. Tägliche Ausgabe: opuch die Post bezogen, viertelährlich 2 M., monatlich 67 Pfg. Wochen-Ausgabe: durch die Post bezogen, vierteljährlich 60 Pig. Durch den Briefträger fres ins Saus gebracht koster für das Vierteljahr die tägliche Ausgabe 10 Pihg., die Wochen=Ausgabe 15 Pfg., mehr. Prunppartt, Peracteur: J. V.: Fr. Schreiner, Kempen(Rbein). N 270. D„„„ Tageszeitung für die christlichen Berufsslände. (Samstags mit landwirthschaftl. Beilage, einem vierseitigen Blatte zur Erbauung und den vierseitigen Erholungsstunden.) Mittwoch, den 22. November 1899. * Auzegen: die Petitzeile 15 Pfa— Expedition Kempen. Adreise: andie Geschäftsstelle d. Rheig Voksstimmezn Krmpen(Br) Druck und Velag der Kheinischen Druckeret (2. Bönniger.) Lumpen(Rb.), Vorsterstr. 1. Draht=Adresse: Bellsstimme, Armprurchete Zeitungs=Preisliste: Tägliche Ausgade No. 6o7o.) Wochenausgabe No. 6290. 6. Jahrgang. „Sklavenhandel“ in Deutschland? Unter dieser Spitzmarke erschien vor kurzem in der „Hilfe“, dem Organ des Pfarrers Naumann, ein Artikel, welcher das Elend der tiroler Hinterkinder schildert,„die, im zartesten Alter stehend, der unmenschlichsten Ausbeutung zum Opfer fallen" und unter der „Führung der katholischen Seelsorger und Lehrer“ auf die Hütekindermärkte des schwäbischen Oberlandes ziehen. Die gesamte sozialdemokratische Presse hat selbstverständlich den fetten Bissen aufgegriffen und auch in diesem Jahre wieder daran Angriffe auf die kathol. Geistlichkeit geknüpft. Auf eingezogene Erkundigungen hin erhalten wir aus dem schwäbischen Oberland folgende Zuschrift: Die Angelegenheit mit den Hütekindern hat eine eigentümliche Bewandtnis und kann von der Ferne aus nicht immer genügend beurteilt werden; deshalb kommen so oft Angriffe vor. Ich will versuchen, Ihnen ein Bild zu geben. Die Gegend von Ravensburg und Allgäu treibt fast nur Landwirtschaft, vorherrschend Viehzucht. Die Gegend ist sehr parzelliert; die Ortschaft besteht aus fast nur Einzelhöfen, die oft sehr weit auseinander liegen. Das Vieh wird früh morgens auf die Weide getrieben und abends wieder heimwärts. Zum Weiden dieses Viehes werden nun— angesichts des landwirtschaftlichen Arbeitermangels und der leichten Mühe des Hütens— schon seit Menschengedenken Kinder aus Tirol und Vorarlberg verwendet. Diese kamen früher teils einzeln, teils durch Agenten nach Ravensburg, wo sich die Bauern einstellten und die Kinder vom Frühjahr bis in den Herbst mieteten. Da wurden nun früher die Kinder in manchen Fällen von den Bauern schlecht behandelt. Dies hat aber nun alles aufgehört, seit Geistliche die Sache in die Hand nahmen und alles organisierten. Die Geistlichen sammeln die Kinder in Tirol und bringen sie gemeinschaftlich nach Ravensburg und Friedrichshafen, wo sich die Bauern einstellen. Hier muß derselbe seinen Vertrag unterschreiben und er kann die Kinder auswählen. Man ##mag dies nun einen„Kindermarkt“ nennen oder nicht; aber dann ist jedes Arbeitsamt, jede Arbeitsvermittlung auch ein„Arbeitermarkt“! Es wird nun genau darüber gewacht, daß die Bauern die Bedingungen einhalten. Im Herbste sammeln sich die Kinder wieder; der Bauer bringt den vereinbarten Lohn an die Verbandsleitung mit; das Kind kann nun alle seine Klagen vorbringen und wehe dem Bauer, der sich etwas zu Schulden kommen ließ; er wird notiert und erhält nie mehr ein Hütekind. So sind die Kinder sehr geschützt. Selbstverständlich müssen diese Kinder, soweit sie noch in schulpflichtigem Alter stehen, die Schule besuchen. Der Heimweg wird gemeinsam angetreten. In Würtemberg findet niemand etwas in dieser Art der Arbeitsvermittlung; selbst Sozialdemokraten dürfen nichts dagegen schreiben, deshalb gehen sie mit den Anklagen ins„Ausland". Außerdem lesen wir gerade in einer Ellwanger Zeitung Der Ipf folgende Notiz: Vom See, 29. Okt.(Tiroler Hütekinder.) Alljährlich am 19. März(St. Joseph) kommen aus dem benachbarten Tirol eine größere Anzahl Kinder— heuer waren es 343, meistens im Alter 10—14 Jahren, Buben und Mädchen, unter Führung von Geistlichen und Lehrern,— um bei den Bauern in Oberschwaben und im badischen Seekreis sich auf 7 Monate(St. Joseph bis Simon und Judas) zu verdingen. Im„Rad“ in Friedrichshafen werden die Kinder mit deren Zustimmung „verkauft“, d. h. es wird der schriftliche Vertrag zwischen den Führern und Dienstherrn abgeschlossen, in welchem der Lohn(zwischen 20 und 100 M.), die Art der Dienstleistung, die Sorge für geistliches und leibliches Wohl 2c. festgestellt resp. versprochen werden. AußerDen uh iden Rad an Butreitag in Gechelt von! Mark und während oder am Ende der Dienstzeit eine doppelte Gewandung, von Kopf bis Fuß neu, gereicht werden. Die Kinder werden gewöhnlich zu leichteren Arbeiten, zum Viehhüten, Obstauflesen 2c. verwendet und gut gehalten. Beim Abschied gibt es häufig beiderseits reichlich Thränen. Gestern, also an Simon und Judas, kehrten die Kinder von 6 Führern abgeholt mit dem Dampfschiff„Christoph" um 7 Uhr 25 Min. abends unter Gesang und Abschiedsrufen in die Heimat zurück. Die Mähr von den Hütekindern macht fast jedes Jahr die Runde durch die sozialdemokratische Presse, aber über die thatsächlichen Verhältnisse und ihre Ursachen werden die Leser im Unklaren gelassen. Die Hilfe bringt in der Nr. 46 die Zuschrift eines evangelischen Pfarrers, welcher die katholische Geistlichkeit gegen den früheren Artikel der„Hilfe“ in Schutz nimmt. Wir wollen sehen, ob die sozialdemokratische Presse auch jetzt denselben wörtlich abdruckt. In dieser Zuschrift heißt es: „Zu dem Artikel in Nr. 41 der„Hilfe“ möchte ich einige Bemerkungen machen. Ich schicke voraus, daß ich als evangelischer Diasporageistlicher Oberschwabens einigen Einblick in die Sache habe, daß ich aber persönlich bei derselben in keiner Weise beteiligt bin. Ich stimme mit dem Herrn Verfasser so weit überein, daß es schmerzlich ist, wenn eine Landschaft jedes Frühjahr hunderte ihrer Kinder ins Ausland hinausgibt, weil sie auf den Arbeitslohn derselben angewiesen ist und die Heimat ihnen denselben nicht schaffen kann; das Los der Hütekinder selber aber ist meiner ehrlichen Ueberzeugung nach durchaus kein schlimmes. Bis vor einigen Jahren war diese Wanderung nach Oberschwaben nicht organisiert, sondern die Kinder waren bei der Suche nach einer Stelle im Wesentlichen auf sich selber angewiesen; seit neuerer Zeit aber hat sich ein aus katholischen Geistlichen Tirols und Vorarlsbergs bestehendes Komitee gebildet, dessen Mitglieder die Führung des Zuges übernehmen, den Kindern die Stellen vermitteln und die Kontrakte abschließen. Ich kann darum das in Nr. 41 über die betreffenden Geistlichen ausgesprochene Urteil nicht für richtig halten, sondern bin der Ansicht, daß dieselben ein dankenswertes Werk thun.“ Worin also besteht das Verbrechen der tiroler Geistlichkeit? Sie lindert das vorhandene Elend so viel wie möglich, indem sie in Verbindung mit Lehrern und wohlmeinenden Privaten das Hütekinderwesen organisiert und so die Kleinen vor Ausbeutung und sittlichen Ruin so viel wie möglich zu schützen sucht. Niemand wird das Hütekinderwesen als wünschenswerten Zustand betrachten. Es hat seine Ursachen in den sozialen Verhältnissen in Tirol, an deren Verbesserung die katholische Geistlichkeit unermüdlich, aber leider mit geringem Erfolg arbeitet. Nur allmählich kann die wirtschaftliche Lage des armen Landes gehoben werden. So lange ist es für viele tiroler Kinder leider eine traurige Notwendigkeit, für ihre armen Eltern schon frühzeitig etwas verdienen zu müssen, besonders da die meisten Hütekinder vaterlose Kinder sind, deren Mutter sich mit ihren Kindern mühsam durch die Welt schlägt. Es ist aber eine Bosheit, die Geistlichkeit hierfür verantwortlich zu machen, zumal sie alles thut, das Los der Hütekinder zu verbessern. Zusammenstellung, welche auf den Mitteilungen der Vorstände der Invaliditäts= und Altersversicherungsanstalten und der zugelassenen Kasseneinrichtungen beruht, betrug die Zahl der seit dem Inkrafttreten des Invaliditätsund Altersversicherungsgesetzes bis einschließlich 30. September 1899 von den 31 Versicherungsanstalten und den vorhandenen Kasseneinrichtungen bewilligten Invalidenrenten........... 454379 Davon sind infolge Todes oder Auswanderung der Berechtigten, Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit, Bezuges von Unfallrenten oder aus anderen Gründen weggefallen. e.; 1600...... 143926 sodaß am 1. Oktober 1899 liefen.... 310453 gegen..... 294883 am 1. Juli 1899. Die Zahl der während desselben Zeitraums bewilligten Altersrenten betrug...... 351 198 Davon sind infolge Todes oder Auswanderung der Berechtigten oder aus anderen Gründen weggefallen........ 154 335 sodaß am 1. Oktober 1899 liefen..... 196863 gegen..... 198070 am 1. Juli 1899. Beitragserstattungen sind bis zum 30. September 1899 bewilligt: a) an weibliche Versicherte, die in die Ehe getreten sind 389958 gegen„.... 362032 b) an die Hinterbliebenen von Versicherten. 90939 gegen......83 40 zusammen............. 480897 gegen.... 445172 bis zum 1. Juli 1899. Die Zahl der Versicherten beträgt gegenwärtig gegen 12 Millionen. Bis zum 1. Januar 1900 sind insgesamt an die deutschen Arbeiter zur Auszahlung gelangt: aus der Krankenversicherung(seit 1885) 1473 Mill. Mk. „„ Unfallversicherung(seit 1886) 514 „„ Invalidenversicherung(seit 1891) 631 2618 Mill. Dazu kommen die Einlagen in den Reservefonds und die sonstigen Bestände am 1. Januar 1900: a) der Krankenkassen mindestens. 143 Mill. Mk. b) der Unfallversicherung 160„„ c) der Invalidenversicherung... 746,8„„ 4) der Knappschaften...... 106,4„„ Goshtung des Roden Ahleradent dem Grafen von Bray=Steinburg 1. Klasse verliehen worden. 90 der 1156,2 Mill. Mk. Bar ausgezahlt und in Reserve gelegt sind also für unsere deutschen Arbeiter rund 3¾ Milliarden Mark. Das Reich zahlt bekanntlich zu jeder InvaliditätsRente einen Zuschuß von 50 Mark. Bis Ende dieses Jahres beträgt dieser Zuschuß 147 Millionen. Auch der Kleinbauer trägt zu dieser Rente bei, der trotz harter Arbeit unter den zeitigen Verhältnissen der Landwirtschaft sich nicht so viel zurücklegen konnte, daß er in seinen alten Tagen über eine Rente verfügt, wie der Arbeiter sie bezieht, für den er bezahlen mußte. Aber der Arbeiter schreit weiter und der Reichstag bewilligt weiter. Der Bauer zahlt und wählt und schweigt und erhält nichts. Daher gehört er aber auch zu den— artigen Kindern. Gate u dun —„Artige Kinder verlangen nichts, aber artige Kinder kriegen auch nichts,“ sagte einmal Fürst Bismarck mit Bezug auf die Bauern. Unsere Industriearbeiter gehören keineswegs zu den„artigen Kindern“, und es kann daher nicht Wunder nehmen, daß sie viel, recht viel kriegen. Nach der im Reichs=Versicherungsamt gefertigten — Wie die Norddeutsche Allgemeine Zeitung mitteilt, treten die Gesandten im Haag und in Bukarest, Freiherr von der Brinken und Graf von BraySteinburg demnächst in den Ruhestand und zwar der erstere aus Gesundheitsrücksichten, der letztere aus Familiengründen. An die Stelle des Freiherrn von der Brinken tritt der vortragende Rat im Auswärtigen Amt Graf von Pourtales. Zum Nachfolger des Grafen Bray=Steinburg ist der jetzige Gesandte in Kopenhagen, von Kiderlen=Wächter ausersehen, den wiederum der frühere Botschaftsrat in Paris Geh. Legationsrat von Schön ersetzt. Der erste Sekretär bei der deutschen Botschaft in Wien Prinz zu Lichnowski wird unter Verleihung des Titels und Ranges eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers in das Auswärtige Amt berufen. Dem Freiherrn von der Brinken ist vom Kaiser beim Ausscheiden aus dem Dienst das Eichenlaub, Kronenorden — Der Entwurf eines Reichsweingesetzes soll dem Dürkheimer Anzeiger zufolge im Januar dem Reichstage zugehen. Sowohl die bayrische als auch die preußische Staatsregierung pflichten der darin vorgesehenen Kellerkontrolle bei. *„ * — Die Sozialdemokratie hatte heute im Reichstage einen vollen Erfolg zu verzeichnen.(Vergl. d. Reichstagsverhandlung.). Die Herren„Genossen“ redeten wenig; das ließen sie andere Parteien für sich besorgen. Uns nimmt es nur Wunder, wie man sich in der großstädtischen Centrumspresse alle Tage über den Terrorismus der Sozialdemokraten beklagen kann, aber doch keinen Finger rührt, um diesem Terrorismus ein Ende zu machen. *** — In einem Vortrage über die„Landarbeiterfrage" kam vor einiger Zeit der Breslauer Universitätsprofessor Dr. Wolf zu folgenden bemerkenswerten Schlußfolgerungen: „Diese Opfer(d. h. der Verzicht auf die Beschäftigung ausländischer Arbeiter) kommen in letzter Linie zum Ausdruck in einer bei Fortdauer und Verschärfung der gegenwärtigen Zustände für die nächsten ökonomischen 50 oder 100 Jahre wahrscheinlichen und sozialen Umwälzung im Osten des Reiches. Abzuwenden ist dieselbe, wenn andauernd hohe Fruchtpreise, das Zurückweichen der ausländischen Getreidekonkurrenz es ermöglichen, dem ländlichen Arbeiter höhere, wesentlich höhere Löhne zu zahlen als dem städtischen, und ihm noch andere Vorteile zu gewähren, welche die in der Stadt gewährten und vorausgesetzten wett machen. Ist solches nicht möglich, so dürfen als Erscheinungen des kommenden Jahrhunderts, vielleicht schon seiner ersten Hälfte, zu gewärtigen sein: teilweise Entvölkerung des Ostens; extensiver landwirtschaftlicher Betrieb, teilweise Aufforstung des Landes; als Grund und Folge all dessen: Entwertung des Grundbesitzes, insbesondere des Großgrundbesitzes, bei welchem die Arbeitsfähigkeit des Grundbesitzers, in der Wirtschaft nicht oder nur als Disposition in Anschlag kommt, vielfach Bildung kleinerer Parzellen, insbesondere solcher, für welche bereits die Arbeitskraft des Besitzers ausreicht, ohne daß aber von diesen Parzellen, so wie es von der inneren Kolonisation gedacht ist, ein Arbeiterstrom ausgehen würde zur Verfügung des Großgrundbesitzes.“ Dazu bemerkt die Krzztg: Diese Ausführungen lassen deutlich erkennen, wie dringend das staatliche Interesse eine in gedeihlicher Entwickelung befindliche heimische Landwirtschaft sordert und wie es die Aufgabe der maßgebenden Faktoren ist, mit allen Kräften der Entvölkerung des Ostens durch Hebung der landwirtschaftlichen Verhältnisse entgegenzuarbeiten. Wir möchten dazu bemerken: Die rein landwirtschaftlichen Bezirke der Rheinprovinz werden nicht weniger entvölkert. Aber bei einer Regierung, die auf den Industriestaat lossteuert, verschlägt das nichts. — Amtliche Widersprüche. Der enorme Aufschwung, den in Folge ungenügender Kontrollvorschriften die Einfuhr frischen Fleisches aus Dänemark nach Deutschland genommen hat, ist einem Kapitalisten=Konsortium Veranlassung gewesen, Schritte zur Organisation des Fleischexportes auch aus Rumänien nach Deutschland zu unternehmen. Da wegen der beständigen Verseuchung des rumänischen Viehstandes der Viehexport dieses Landes seitens aller anderen Staaten fast völlig unterbunden worden ist, so bietet sich dort eine gute Gelegenheit, einen überaus billigen Massenversand von Schlachtprodukten zu organisieren, und welche Aussichten sich hieraus für das sanitäre Interesse der mit den Importen beglückten Konsumenten ergeben, wird Jeder ermessen können, der die rumänischen Verhältnisse im Allgemeinen und die dortigen sanitäts= und veterinärpolizeilichen Zustände im Besonderen kennt. Bei dieser Sachlage ist es nur eine notwendige und selbstverständliche Maßregel, daß, wie ine nalischen Sauen vie rtoffeln wald, einland. Fre gen raße 100. unge sociht Zucht im a.! Feuileton der Rheinschen Volstimme, 22. Nov. 1830. Beosdie en eiste Sel. 13) (Nachdruck verboten.) urth, pen(Rh.) keln und sofort zu mehrere Un, rote agnum eflocken, Stroh gebe als e im Aug bfleischig. um men, „Aber der gnädige Herr gefallen doch noch jedem Frauenzimmer!“ rief Jakob eifrig. „Geh' zu Bett, Alter; Du sprichst im Fieber. Hat man Dir zu viel Wein zu trinken gegeben?... Eine Frau würde ich freilich noch bekommen, wenn ich mir Mühe gäbe; aber ich will keine, die an mein Haus und mein Geld denkt, sondern eine, die mich lieb hat, wie nichts sonst auf der Welt!“ „Aber— ich wüßte ja die beste, hübscheste Frau der Welt für meinen gnädigen Herrn, die ihn glücklich machen würde, daß es kaum zum Aushalten wäre. Meine Hand will ich in's Feuer legen, wenn sie meinen gnädigen Herrn nicht auch lieb hat, wie keinen andern. Unsereins hat doch Augen! Wenn ich reden dürfte...“ „Nein! Still! Geh' zu Bett, und kein Wort mehr darüber!“ herrschte Trauenfeld plötzlich den Getreuen an. Jakob kannte diesen Ton, der keinen Widerspruch kuldete.„Aber ich habe dem gnädigen Herrn ja die Stiefel noch nicht ausgezogen,“ wagte er noch kleinlaut zu bemerken.„Der gnädige Herr haben ja in der Zerstreuung die Armbinde in das Waschbecken gelegt...“ „Nun, so beeile Dich; ich will allein sein.“ Als Trauenfeld allein war, riß er, tief aufatmend ein Fenster auf und lehnte sich hinaus, daß die kühle Nachtluft wohlthuend seine heißen Schläfen berührte. War der Alte an ihm zum Hellseher geworden? Wie ein Funke waren die Worte des Getreuen in seine Seele gefallen, wie Flammen schlug es plötzlich empor. Würde eine Heirat nicht in der That die natürlichste Lösung dieses seltsamen Zustandes sein? Fühlte er selber nicht mit erschreckender Deutlichkeit, daß er daheim nicht so wie bisher fortzuleben vermochte. Konnte er den Sonnenstrahl Lucie fernerhin entbehren? Zeigte sie ihm nicht in der bestrickendsten Weise seit seinem Unfall, wie ihr junges berz sich ihm zugewandt? Hatte er nicht seinen jugendlichen Nebenbuhler gänzlich aus dem Felde geschlagen? ###itwas wie Mitleid beschlich ihn bei der Erinnerung an Bellenhof. Aber sie sollte nicht zur Einsamkeit verurteilt sachen, nan sesch in zu chgn gad, Er walte chn ganzes bisheriges Leben ändern um ihretwillen. Wie leicht ihm das plötzlich erschien— ein Kinderspiel gegenüber dem Glück, das er eintauschen würde! Er wollte die Geselligkeit pflegen in seinem Heim wie nie zuvor, wollte sich in den Landtag wählen lassen und dann regelmäßig ein paar Monate mit ihr in Berlin zubringen. Keinerlei Eigennutz der Liebe sollte sie quälen; auf den Händen wollte er sie tragen, ihrer Jugend sollte volles Recht werden. Fühlte er doch jetzt selber einen Strom feurigster Jugendkraft durch seine Adern rinnen. War doch auch seine Heimgegangene, nach ihrer unzählige Mal wiederholten Versicherung, unendlich glücklich mit ihm gewesen! Freilich hatte sie ganz andere Ansprüche an das Leben gemacht; ihr Haus war ihre alleinige Welt gewesen und zwar das Haus im engsten Sinne. Nie hatte sie sich auch nur mit einem Gedanken nach einer andern gesehnt. Und wie behaglich hatte sie ihm das Haus zu machen gewußt! Wie war das gemeinsame Leben so sanft dahingeflossen, gleich dem Bache in der Beethoven'schen Pastoral=Symphonie, wie seine Mary oft scherzend behauptet hatte. Bis zur Stunde hatte er geglaubt, daß kein anderes Weib ihn jemals glücklich zu machen imstande sein würde, als ein Ebenbild der Heimgegangenen. Und nun— was war er denn, das diesen Glauben so gründlich zerstört hatte? Ein rosiges, lachendes Mädchengesicht— eine junge berückende Schönheit, ein Wesen, das jenem geliebten Weibe so unähnlich war wie möglich. „Wunderlichstes Buch der Bücher ist die Liebe!“ ging es ihm plötzlich durch den Sinn. Ein größerer Gegensatz als Mary und Lucie war ja kaum möglich. Und doch!... Sein Weib und sein Kind zugleich sollte sie sein, dies bezaubernde Geschöpf. Ueberschütten wollte er sie mit allen erdenklichen Liebesbeweisen. Wozu war er reich, wenn nicht für sie? Pläne auf Pläne entwarf er in sieberhafter Erregung. Wann war es nur über ihn gekommen, jenes Gefühl für Lucie, das ihn jetzt durch seine Gewalt erschreckte? Er vermochte es nicht zu ergründen— es war ihm, als sei es aufgestanden schon beim ersten Blick auf diese Mädchengestalt, beim ersten Ton ihres Silberlachens, als er damals den Kopf nach ihr zurückgewandt beim Gange vom Bahnhof zur Villa Sonnenschein. Am nächsten Morgen wollte er mit ihr reden, sie fragen— und dann, mit der beseligenden Gewißheit ihres Jawortes im Herzen, unverzüglich abreisen, um alles einzuleiten zum Empfange der neuen jungen Herrin. Zu Weihnachten schon sollte die Hochzeit sein— worauf denn warten? Dann wollte er seine junge Frau sofort nach Ikclien und Paris führen. Wie sie wohl staunen würde über all die Herrlichkeiten, die er ihr zeigen durfte! Eine Flut von Gedanken und Empfindungen strömte auf ihn ein bei diesen Vorstellungen. War es denn nur das Vorrecht jener Jugend, die nach einer Hand voll Jahre zählt, glücklich zu sein? War es nicht ein stärkeres, dauerndes Glück, das ein reifes Alter zu bieten hatte, ein bewußteres Glück, das er selber noch zu genießen hoffte an der Seite eines Weibes, das er plötzlich mit maßloser Leidenschaft zu lieben meinte? Es war heute Abend so still in der Villa Sonnenschein. Mutter und Töchter waren der Einladung einer befreundeten Familie gefolgt. Warum sie alle auch gerade heute ihn allein ließen? Mitternacht war schon vorüber, als der rastles Auf= und Niederwandelnde die Damen zurückkommen hörte. Trauenfeld blieb stehen und lauschte. Stimmen wurden laut im Gang. Mit heftigem Herzklopfen unterschied er Lucies Stimmklang. Seltsam, daß ihn bei diesem Ton plötzlich eine tiefe Mutlosigkeit überkam. Die berauschenden Träume verflogen. Es erschien ihm mit einemmale unmöglich, am nächsten Tage schon mit ihr zu reden, aber ebense unmöglich, noch länger ohne Aussprache mit ihr hinzuleben. Was sollte geschehen? Als er sich endlich erschöpft auf sein Bett warf, um in einen unruhigen Schlummer zu sinken, nahm er in seinen Traum den Entschluß mit, am nächsten Abend schon abzureisen und dann schriftlich um Lucie zu werben. Jakob machte große Augen, als ihm am Morgen die kurze Mitteilung wurde, unverzüglich zu packen und sich zur Abreise schon am Abend bereit zu halten. Er forschte unruhig in dem Gesicht seines Herrn nach irgend einer Erklärung— aber das war und blieb unbeweglich und undurchdringlich. Woher diese veränderte Bestimmung? Was war der Grund? Er wagte gar nicht, mit der Mitteilung herauszurücken, daß noch einige Halskragen nicht gebügelt. Auf irgend welchen Erfolg dieses Hindernisses der beschleunigten Abreise war nicht zu hoffen. Auf der Treppe begegnete ihm Elsheth. Er er ait bastaschanier dic unt Aushen dr Uie Trauenfelds an ihre Mutter. Das junge Mädchen sah blaß und müde aus.„Was ist's?“ fragte sie, verwundert auf den Brief blickend. „Es fehlt doch Ihrem Herrn nichts?“ „Nein, bis jetzt noch nicht, aber ich fürchte, es wird ihm bald viel fehlen. Wir reisen ab, früher, als wir bestimmten,“ berichtete Jakob kleinlaut,„sogar heute Abend noch!“ Sie fuhr zusammen, ihre dunklen Augen starrten den Alten angstvoll an. Der lächelte ihr beruhigend zu, trat ein wenig näher und flüsterte:„Nur Geduld, mein gnädigstes Fräulein Elsbeth. Machen Sie's meinem gnädigen Herrn nicht so schwer; wir kommen bald, sehr bald wieder; und dann wird alles gut werden!" An der glühenden Röte, die plötzlich das Mädchenantlitz überströmte, meinte Jakob mit Genugthuung zu erkennen, daß sein Trost gewirkt habe. Daß aber Elsbeth in Hast, ohne jedwede Entgegnung, ja ohne ihn noch einmal anzusehen, die Treppe hinabeilte, bestärkte ihn nur in dieser seiner Ueberzeugung. Es war also gewiß zu einer Aussprache gekommen zwischen ihm und ihr, und in der Heimat gab es jetzt genug zu thun, bevor die neue Herrin einziehen konnte. Das war’s! Er fand nun selber alles gut und beeilte sich, die Reisevorbereitungen zu beenden. Lucie war auffallend still an jenem Reisetage; sie wechselte die Farbe, wenn Trauenfelds Augen den ihrigen begegneten. Wie ihn das ergriff! Fast wäre er seinem Vorsatz untreu geworden und hätte ihr ein bedeutungsvolles Wort gesagt; aber dank der Unruhe, welche derartige Trennungstage zu begleiten pflegt, war es unmöglich sie allein zu sehen. Wiederholt küßte er heimlich das weiße Tuch mit Lucies Namenszug, das zuerst seine blutende Wunde gekühlt— er trug es seit dem Unfall auf seinem Herzen. Also ihre Hand war es gewesen, die er damals in jener halben Bewußtlosigkeit so sanft gefühlt, und die ihm Träume von der Hand der Mutter brachte aus den Tagen seiner Kindheit? Allen Himmelssegen über sie! (Fortsetzung folgt.) 8 — ggst gemeldet wurde, die preußische Regierung die lizeibehörden angewiesen hat, der Einfuhr frischen fleisches von Wiederkäuern aus Rumänien entgegenzutreten. Um so überraschender ist## aber, daß eine andere, gleichfalls von der preußischen Regierung ressortierende Stelle, im Gegensatz zu der obigen Tendenz die Fleischeinfuhr aus Rumänien begünstigen will. Es wird in dieser Beziehung gemeldet: „Der beabsichtigten Einfuhr frischen Fleisches von Rumänien nach Berlin wurden bisher seitens der österreich=ungarischen Bahnen Schwierigkeiten betreffs der Beförderung gemacht. Diese Schwierigkeiten sind jetzt gehoben, denn nach amtlicher Bekanntmachung der Königl. Eisenbahndirektion Berlin treten vom 1. Dezember 1899 ab für die Beförderung von frischem Fleisch als Eilgut in Mengen von mindestens 100 Doppelzentnern auf einen Frachtbrief und Wagen oder bei Zahlung der Fracht für diese Menge von Jassy nach Berlin(Anhalt=Dresdener, Görlitzer, Potsdamer, Schlesischer, Hamburger und Lehrter Bahnhof) direkte,(also ermäßigte) Frachtsätze in Kraft.“ Hiernach will also in der preußischen Verkehrspolitik wieder einmal das eisenbahnfiskalische Einnahme=Interesse einfach über alle anderen volkswirtschaftlichen und sozialpolitischen Rücksichten sich hinwegsetzen. Man darf an die preußische Gesamtregierung wohl die Anfrage richten: ob sie diese bahnfiskalische Durchkreuzung der berechtigten generellen Verfügung in der That zulassen will? erwarteten Verluste an Eisenbahnfrachten rechtzeitig Ersatz geschafft werden?— Das ist wahrlich eine sehr nationale Verkehrspolitik! Tagesordnung: Zweite Lesung des Gesetzes zum Schutze n Arbeits=Verhältnisses. Börsentermingeschäfte und Lieferungshandel. interessante Rückblicke und Ausblicke eröffnet eine egung des Justizrates Hermann Staub in der Deutschen Sehr Juristen=Zeitung. Er schreibt: „Am 28. Oktober hat das Reichsgericht das Urteil des Kammergerichts bestätigt, in welchem ein zwischen einem Bankier und einem Kunden abgeschlossenes Gewegen ngiltig erklärt wurde, obwohl das Geschäft nicht ein Fixgeschäft war. Da anzunehmen ist, daß die anderen Gerichte dem Reichsgerichte folgen werden, so ist damit dem handelsrechtlichen Lieferungsgeschäfte an der Börse die rechtliche Giltigkeit abgesprochen. Es ist aber anzunehmen, daß damit dem handelsrechtlichen Lieferungsgeschäft das Lebenslicht nicht ausgeblasen ist. Die Lorse wird wohl den Abschluß solcher Geschäfte fortsetzen, obgleich ihnen der rechtliche Boden entzogen ist und sich lediglich mit dem thatsächlichen Fundament von Treu und Glauben begnügen. Im Grunde Plälck alse hat erhen Bisdenie bepackte Lieferungsgeschäft. Denn da nun auch dieses unter den Begriff„Börsentermingeschäft" subsumiert wird, so hat es keinen Zweck mehr, das Fixgeschäft zu vermeiden.“ s. 4544— 6 Herr Staub ist bekannt nicht nur als tüchriger Jurist, sondern auch als kundiger Geschäftsmann. Es ist uns daher von Interesse, daß er hier schlankweg die Voraussetzung bestätigt, von der wir seit drei Jahren bei Besprechung der gesetzwidrigen Zustände an der Berliner Börse immer ausgegangen sind: daß die Börse mit der Einführung des„handelsrechtlichen Lieferungsgeschäftes" lediglich die Umgehung des Gesetzes beabsichtigte. Ebenso interessant ist, daß Herr Staub, der seine Pappenheimer gut zu kennen scheint, nun ohne weiteres annimmt, daß das Erkenntnis des Reichsgerichts nicht etwa die Unterlassung solcher gesetzwidrigen Geschäfte zur Folge haben werde, daß vielmehr die Börse nunmehr das Gesetz auf „Treu und Glauben" erst recht weiter verletzen werde. Sie wird der Rechtswidrigkeit nun gar kein Mäntelchen mehr umhängen, sondern das Spiel einfach unter der alten bewährten Firma des Fixgeschäftes wieder aufnehmen. Wir aber können nur wiederholt fragen: Wo bleibt das Gesetz, der Staatskommissar, der Handelsminister und der Deutsche Reichstag? Vonn, 20. Nov. Auf Wunsch eines Lesers tragen wir die Ansprache, welche der Präsident der Rheinischen Landwirtschaftskammer, Herr Oberpräsidialrat Freiherr v. Schorlemer=Lieser, nach seiner einstimmig erfolgten Wahl gehalten, im Wortlaute nach: M. H.! Gestatten Sie mir, in diesem Augenblick, wo Ihre einstimmige Wahl mich zum Vorsitzenden der rheinischen Landwirtschaftskammer und zum Vorsitzenden dieser Versammtung berufen hat, Ihnen aus ganzem Herzen meinen tiefgefühlten Dank für dieses Vertrauen auszusprechen. Ich bin mir der hohen die mir durch Ihre Berufung zuteil wird, ebenso bewußt wie der großen Verantwortung, die ich als Vorsitzender der Landwirtschaftskammer übernehme. Ich bitte für meine fernere Geschäftsthätigkeit um Ihre Nachsicht und Ihre freundliche Unterstützung. Wenngleich die Aufgaben der Landwirtschaftskammer im allgemeinen durch das Gesetz bereits bestimmt sind und wenngleich, wie ich sagen darf, der landwirtschaftliche Verein sich bereit erklärt hat, mit dem Vorstand der Landwirtschaftskammer wegen Uebernahme seiner Rechte und Pflichten im Sinne des Gesetzes in Verhandlungen einzutreten, so bin ich doch heute nicht in der Lage, Ihnen ein Bild unserer fernern Thätigkeit und unserer Organisation zu entwerfen, aber einen Gesichtspunkt möchte ich schon heute nicht unerwähnt lassen. In dankbarer Anerkennung dessen, was hervorragende Männer für unsere rheinische Landwirtschaft bis heute geschaffen haben, werden wir vor allen Dingen unser Augenmerk darauf zu richten haben, das bereits Geschaffene zu erhalten und auszubauen. Wir dürfen anderseits aber auch nicht vergessen, daß die Landwirtschaftskammer nicht einem einzelnen Verein und nicht einzelnen Bestrebungen dienen wird, sondern den Mittelpunkt für alle unsere Bestrebungen bilden soll. So hoffeich, daß unsere Bestrebungen einen Wettbewerb zum Wohle aller bilden, frei vom Hader der Partei, ausschließlich dienend der Landwirtschaft. Ich brauche Ihnen als praktischen Landwirten nicht auseinanderzusetzen, daß auch die rheinische Landwirtschaft in voller Beziehung über die Ungunst der Zeit zu klagen hat. An vielen Stellen ist die Landwirtschaft in der Rheinprovinz umgeben von rauchenden Schornsteinen und durchzogen vom grünen Strom, der in den Augen mancher Landwirte nichts anderes ist als ein Einfallsthor der ausländischen Getreideeinfuhr. Wir haben uns mit diesen Zuständen abgefunden, die man in anderen Provinzen als Ruin der Landwirtschaft betrachtet. Ich glaube trotzdem behaupten zu dürfen, daß kaum irgendwo Landwirte so wenig klagen wie die rheinischen. Auch heute ist nicht der Tag, wo wir den Mut sinken lassen; lassen wir uns festhalten an der Parole: Kein Rückschritt, kein Stillstand, mit Mut allzeit voran, vor allem auch mit Vertrauen auf das Wohlwollen unseres allerhöchsten Herrn. Meinungsverschiedenheiten werden heute und in den nächsten Tagen hervortreten, aber einig sind wir alle in der Liebe zu König und Vaterland.(Lebhafte Zustimmung). Ich bitte Sie, unserem Kaiser den ersten Gruß der rheinischen Landwirte zu senden, indem wir rufen: Se. Majestät, unser allergnädigster Kaiser und König, lebe hoch! des gewerblichen—.ux=Wergalensses. Bei§ 1, bei dem zugleich die von den Nationalliberalen und der Reichspartei gestellten Anträge von Büsing (natl.) und Freiherr von Stumm(Reichsp.) mit zur Beratung gestellt werden, nimmt zunächst das Wort Abg. Büsing(natl.), um den Autrag seiner Fraktion zu befürworten. Der Antrag bezwecke nur, den berechtigten Kern aus der Vorlage herauszuschälen. Die Nationalliberalen wollten den Arbeitern das Koalitionsrecht sichern, das Individuum aber auch gegen den Koalitionszwang schützen. Er, Redner, selbst stehe dieser Sache persönlich ganz objektiv gegenüber. Das Recht des Individuums sei zur Zeit nicht gewahrt und werde auch nicht gewahrt, wenn ihm der staatliche Schutz versagt bleibe. Geschähe dies, so sei dies der erste Schritt zum sozialistischen Zwangsstaat. Ein Schutz gegen Terrorismus sei nötig, um so nötiger, als die organisierten Arbeiter die Starken, die nicht organisierten die Schwachen seien. Eine Veranlassung, über das Strafmaß im§ 153 hinauszugehen, hätten seine Freunde nicht. Dieses Strafmaß sei hoch genug. Seine Freunde hätten im Gegenteil noch mildernde Umstände und geringeres Strafmaß in den Paragraph eingefügt für leichtere Fälle von Ehrverletzung. In Bezug auf das ungehörige und belästigende Verfolgen Anderer auf Straßen und Wegen u. s. w. seien seine Freunde nur dem Beispiele der englischen Gesetzgebung gefolgt. Diejenigen Bestimmungen der Vorlage, die über das Maß des Berechtigten hinausgingen lehnten seine Freunde ab, ebenso den Antrag Stumm, dagegen bäten sie dringend um Annahme ihrer Anträge.(Beifall bei den Nationalliberalen.) Abg. von Stumm(Reichsp.) empfiehlt seinen Antrag, welcher auf höhere Strafen hinausgeht, als der Antrag Büsing es will.(Inzwischen sind Fürst Hohenlohe und Staatssekretär Nieberding am Bundesratstische erschienen.) Er empfehle Ueberweisung der Vorlage nebst allen Anträgen an eine 28er Kommission. Weiter erklärt Redner, die Vorlage sei ihm noch lieber als der Antrag Büsing. Der Abgeordnete Rösicke habe es als eine Schmach und Schande bezeichnet, wenn der Reichstag diese aus allerhöchster Initiative hervorgegangene Vorlage annehme. Er, Redner, sei zu höflich, darauf zu antworten. Bemerken wolle er aber doch: werde die Vorlage abgelehnt, dann werde er stolz darauf sein, zur Minorität zu gehören. Schwer verständlich sei ihm die Stellungnahme des Centrums. Das meiste Material über den StreikTerrorismus habe ja gerade die Märkische Volks=Zeitung gebracht. An dem revolutionären Charakter der Sozialdemokratie sei kein Zweifel. Frhr. v. Stumm stellt nunmehr offiziell den Antrag ich stelle hiermit fest, daß das, was der Sitte des hauses entsprach(Unruhe und Gelächter links), auch der sitte der Höflichkeit...(großer Lärm, Rufe: Unerhört! wiederholte Rufe: Zur Ordnung! bei den Sozialdemokraten), daß, was einem Gesetzentwurfe gegenüber erklärt wurde, der in seiner Bedeutung nicht annähernd verglichen werden konnte mit dieser Vorlage, daß diese Sitte des Hauses im vorliegenden Falle nicht beachtet ist. (Große Unruhe links. Singer ruft: Das ist doch Sache des Reichstags!) Vicepräsident Dr. v. Frege: Ich bitte, den Redner nicht zu unterbrechen.(Unruhe links.) Staatssekretär Graf Posadowsky: Sie werden mir doch gestatten, daß ich auch meine Ansicht äußere. Für die verbündeten Regierungen gibt es hier keinen Coalitionszwang gegenüber der Sozialdemokratie.(Beifall rechts. Lärm bei den Sozialdemokraten). Ihrer Auffassung gegenüber lassen wir uns lange nicht terrorisiren. (Lärm. Wiederholte Rufe der Sozialdemokraten: Das ist Sache des Hauses.) Die verbündeten Regierungen unterbreiten dem Hause eine Vorlage, deren Berechtigung eigentlich von keiner Seite in ihren Einzelbestimmungen an sich bestritten wird. Wir führen nun den Nachweis, daß in dem freien England, in Italien, in Schweden, in Holland, ja sogar in dem republikanischen Amerika, viel schärfere Bestimmungen bestehen zum Schutz der Arbeitswilligen bei Ausständen. In der Presse ist von verschiedenen Seiten, auch von Parteien, die heute gegen die Kommissionsberatung gestimmt haben, ausgeführt worden, daß unter den Augen der Behörden gradezn empörende Vergewaltigungen jeden Tag vorgehen, gegen die sich bisher kein polizeilicher Schutz gefunden hat. Nun legen wir Ihnen eine Vorlage vor, und diese wird von dem hohen Hause einer Kommissionsberatung nicht gewürdigt. Daß unter diesen Umständen es vollkommen fruchtlos wäre, wenn ich mich über einzelne Anträge oder über einzelne Bestimmungen der Vorlage äußern wollte, ist klar. Ich würde nur dazu beitragen, die stenographischen Bände dieses Hauses etwas dicker zu machen. Aber ein paar Bemerkungen möchte ich mir doch gestatten. Der Kernpunkt der ganzen Vorlage ist der, daß die Arbeiter geschützt werden sollen gegen den Terrorismus, der ausgeübt wird, durch das sogenannte Streikpostenstehen. Ich habe in der ersten Beratung darauf hingewiesen, daß die englische Konspiration=Bill schärfere Bestimmungen enthält. Herr Lenzmann hat mir darauf erklärt, es handelte sich um einen bestimmter Fall, bei dem festgestellt worden ist, daß alles Streikpostenstehen strafbar ist—, da erklärte Herr Lenzmann: vielleicht ist der Herr Staatssekretär mir dankbar, wenn ich erkläre,§ 7 der englischen Verschwörungsakte ist nicht anwendbar, auf Verweisung an die Kommission. Hierauf stimmen wenn nicht bei dem Postenstehen Gewaltthätigkeiten oder nur die Rechte und derjenige Teil der Nationalliberalen, dergleichen vorkommen. Herr Lenzmann glaubte hinzu— Ausland kontra Inland. Vor längerer Zeit war beim preußischen Eisenbahnministcrium beantragt worden,„für russischen Zucker zum Export in Deutschland Frachtermäßigungen gegenüber dem deutschen Zucker zu gewähren. Dieser Vielen unglaubliche, aber thatsächlich gestellte Antrag war damals selbstverständlich von allen inländischen Gutachtern bekämpft worden und konnte billig erwarten, daß er im ministeriellen Papierkorb verschwinden werde. Nunmehr aber wird publiziert, daß der preußische Herr Minister der öffentlichen Arbeiten thatsächlich die Versetzung russischen Exportzuckers aus dem bis dahin geltender Spezialtarif! in den Spezialtarif II verfügt hat. Dieser russische Zucker wird also künftig in Deutschland weitaus billiger erfrachtet werden, als der deutsche Zucker. Angesichts des von uns jüngst erst nachgewiesenen starken Rückganges des deutschen Zuckerexportes ist es wahrlich ein ungeheuerliches Verfahren, durch solche fiskalische Maßregeln den fremden Zuckerexport noch extra zu begünstigen. Diese eisenbahn fiskalische Maßregel geht über die gestern von uns erst besprochene Erleichterung des rumänischen Fleischimportes doch noch weit hinaus. Soll vielleicht in dieser Weise für die aus dem Kanalbau des Hauses. Großbritannien. London, 20. Nov. Das Kaiserpaar war ½12 Uhr unter Nebel, Kanonendonner, Musikklängen und Nationalhymne von Portsmouth abgefahren und traf in Windsor ¾2 Uhr ein; auch hier war der Himmel bedeckt. In Portsmouth war die deutsche Flagge stark vertreten, an manchen Orten auch die Flagge der Vereinigten Staaten bemerkbar. In Windsor war eine große Menge Volkes aus dem weiten Umkreise zusammengeströmt, alles in angeregt begeisterter Stimmung. Der Thronerbe, der Herzog von York, der Herzog von Cambridge, Prinz Christian von Schleswig=Holstein trafen kurz nach 1 Uhr ein, um die deutschen Gäste zu empfangen; der Empfang und die Begrüßung des Kaiserpaares seitens der Verwandten war äußerst herzlich, die Auffahrt zum Schlosse eine einzige große Ovation. Heute Abend ist große Tafel, zu der auch Graf Hatzfeldt, Lord Salisbury und sonstige hohe Staats= und Hofwürdenträger befohlen sind. Spauien. Hd. Malaga, 20. Nov. Der nach den Antillen unterwegs befindliche Dampfer„Ferdinand von Lesseps“ erlitt bei der Ausfahrt aus dem Hafen so schwere Havarie, daß 300 Passagiere, welche der Dampfer an Bord hatte, ausgeschifft werden mußten. Dieselben wurden nach Marseille geschafft. Deutscher Berlin, 20. Nov. Am Bundesratstische Graf Posadowsky, von Brefeld, von Rheinbaben. Die Tribünen sind ziemlich gut besetzt, ebenso die Bänke der den Antrag Büsing und Genossen eingebracht hat. Der Antrag auf Verweisung an die Kommission wird abgelehnt.(Großc Bewegung). Unter überaus großer Unruhe des Hauses erstattet Abg. Wattendorf namens der Petitionskommission Bericht über Petitionen, die diesen Gesetzentwurf betreffen. Die Kommission beantragt, sie für erledigt zu erklären. Dr. Lieber,(Centr.): Namens meiner Freunde habe ich eine kurze Erklürung hier abzugeben. Während der ersten Beratung konnten wir hoffen und war ich in der Lage, namens meiner Freunde der Erwartung Ausdruck zu geben, daß es nur gelingen werde, das Koalitionsrecht im deutschen Reiche nach allen Richtungen ain zu sichern und auszubauen durch einen dahingehenden Gesetzentwurf, den wir damals in Aussicht nahmen. Der Entwurf ist auch von uns ausgearbeitet worden. In welcher Richtung sich derselbe bewegt, erhellte aus unserer bei der Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuches erhobenen Forderung der Aufhebung des sogenannten Verbots der Verbindung für die politischen Vereine, ferner aus unserm alten Antrage betreffend die Berufsvereine, welcher dem hohen Hause noch vorliegt, und ebenso aus der von uus vorgeschlagenen Resolution wegen der Errichtung von Arbeitskammern. Hierher zurückgekehrt finden wir die damals festgehaltene Aussicht vollkommen zerstört. Die seit der ersten Beratung eingetretenen Umstände lassen keine irgendwiebegründete Hoffnung übrig, für unsere Absichten eine Mehrheit des Reichstags, geschweige denn die Zustimmung der verbündeten Regierungen zu gewinnen. Unter diesen Umständen haben wir geglaubt, auf die Einbringung der angekündigten Anträge verzichten zu müssen. Damit entfiel für uns auch das Bedürfnis einer Kommissionsberatung.(Bewegung.) Staatssekretär Graf v. Posadowsky: Ich glaube, die Erörterung in der Oeffentlichkeit und in diesem Hause ist so gründlich geführt worden, daß ich etwas Ueberflüssiges thun würde, wenn ich mich auf die einzelnen Punkte der Vorlage jetzt noch näher einlassen wollte. Als seinerzeit hier die Vorlage über das Flaggenrecht der Kauffahrteischiffe behandelt wurde, gab der Vertreter einer hervorragenden Partei die Erklärung ab, daß, wenn eine irgendwie nennenswerte Partei in diesem Hause den Antrag stellte, eine Vorlage der verbündeten Regierungen einer Kommission zu überweisen, es der Sitte entspräche, einem solchen Antrage stattzugeben.(Sehr richtig! rechts.) fügen zu müssen:„Diese Ihnen noch nicht bekannte Judikatur Englands ist uns bekannt. Packen Sie gefälligst damit ein.“ Ich habe keinen Anlaß, auf den gleichen Ton meine Erwiderung zu stimmen. Ich stelle aber fest, daß nicht wir im Irrtum waren, sondern daß Herr Lenzmann sich in einem groben Irrtum befunden hat. Die Entscheidung des höchsten Gerichtshofes ist dahin ergangen, daß das Streikpostenstehen unter allen Umständen strafbar ist. Gegen diese Entscheidung war bis zum 25. Oktober noch keine Berufung an das Haus der Lords eingelegt. Sie ist in England Rechtens und wird allen weitern Entscheidungen ohne weiteres zugrunde gelegt. Bei der Sache, die Herr Lenzmann meinte, handelte es sich um etwas ganz anderes, um die zivilrechtlichen Folgen strafbarer Handlungen. Wir haben die Frage sehr genau studiert, wie die Sache in England liegt. Was in den Zeitungen darüber gesagt ist, war eine Mischung von Mißverständnis und freier Phantasie, und wenn schließlich der Vertreter englischer Gewerbevereine erklärt haben soll, solche Erkenntnisse können in England nicht vorkommen, dann würde sosort ibsurd, der Gewerkschaftssekretär eintreten, so ist das absurd, nichts als eine Behauptung ohne jeden Beweis. In England also, auf das sich die Herren von der linken Seite so gern beziehen, sind bisher viel schärfere Strafen in Anwendung. Wir haben ferner strenge Strafbestimmungen in der holländischen und schwedischen Gesetzgebung, eine schärfere Strafbestimmung in amerikanischen Staaten, und die Kommission of Labour ist daher schlüssig geworden, gegenüber dem Streikterrorismus eine entschiedene Verschärfung vorzunehmen. Gestützt auf all dieses legen die verbündeten Regierungen ein Gesetz vor. Wir haben es ja nicht als ein intransigentes behandelt; wir sind gern bereit, es als eine allgemeine Grundlage zu behandeln. Statt dessen wird dieses Gesetz a limine vom Hause abgelehnt; denn anders kann ich das nicht auffassen, wenn man es nicht einer Kommissionsberatung würdigt.(Sehr richtig! rechts.) Mit der Sozialdemokratie rechte ich nicht. Es gibt ja Parteien und Preßorgane, die jeden Tag mir erzählen, die Sozialdemokratie hat sich gemausert. Da nun dieses Bild fortgesetzt gebraucht wird, so habe ich endlich einmal nachgeschlagen, was in der wissenschaftlichen Sprache mausern bedeutet, und da habe ich folgendes gefunden(hört, hört!): Mausern ist jener wichtige Akt aus dem Leben eines Tieres, wo es sein altes abgebrauchtes Gewebe ablöst(Bebel: Sehr richtig!) und nach außen hin Kleines Feuilleton. * Der erste deutsche Kabeldampfer„Podbielski“ ist am Montag in Port Glasgow vom Stapel gelaufen. Der Kaiser hat den Staatssekretär v. Podbielski mit der Uebermittelung seiner Glückwünsche an das Kabelwerk Der Kabeldampfer wird voraussichtlic beauftragt. Der#####ampfer, wird volauesichllich Ende Dezember nach erfolgter Probefahrt unter Führung seines Kapitäns, des Korvettenkapitäns a. D. Gerstung in Nordenham einlaufen. Das ganz aus Siemens=Martin= Stahl nach den Regeln der Germanischen Lloyds gebaute und dessen höchster Klasse entsprechende Schiff ist 77,7 Meter lag, 10,7 Meter breit und hat bei normaler Belastung einen Tiefgang von 5,5 Meter. Zwei Schrauben durch zwei Maschinen von zusammen 1600 Pferdekraft bewegt, werden ihm eine Geschwindigkeit von 13 Knoten verleihen; seine Ladefähigkeit beträgt etwa 1200 Tonnen. Das Oberdeck läuft von vorn bis hinten glatt durch und trägt vor und hinter den beiden Schornsteinen einen Aufbau, in dem sich die Kapitäns= und Kartenzimmer, sowie Vorrats= und Küchenräume besinden. Im Zwischendeck liegen hinten die Wohnungen der Offiziere, Kabel=Ingenieure und Elektriker, im vorderen Teile des Schiffes die Wohnräume der Mannschaften. Das Schiff ist elektrisch beleuchtet und mit einem mächtigen Scheinwerfer ausgestattet. Die Besatzung beträgt mit Einschluß von etwa 20 Elektrikern und Kabelarbeitern 70 Mann.- FFür die Kabelarbeit ist der Dampfer mit besonderen Maschinen ausgerüstet, von denen im Vorschiff, und zwar teils auf dem Ober=, teils im Zwischendeck, eine kombinierte Maschine zum Aufnehmen und Auslegen, auf dem Achterdeck eine einfache Maschine zum Auslegen des Kabels aufgestellt ist. Das Kabel wird in drei mit Wasser gefüllte Behälter im Innern des Schiffes aufgeschossen, die zusammen ungefähr 600 Kubikmeter fassen und 1100 Kilometer Tiefseekabel aufnehmen können. Um transatlantische Kabel zu legen, genügt dieser Dampfer also nicht. Hierzu ist vielmehr ein Dampfer in Aussicht genommen, der 6000 bis 8000 Tonnen groß sein wird. Die Hauptaufgabe des Dampfers„Podbielski“ wird nach der Köln. Ztg. darin bestehen, außer der Legung kleinerer Kabelstrecken die Kabel der deutschen Reichspost zunächst in der Ostund Nordsee auszubessern und in Stand zu halten, aus welcher Arbeit der deutschen Reichspost bisher ganz hebliche, den Engländern zu leistende Ausgaben erwachsen. Die zur Zeit vorhandene Kabelflotte besteht nämlich aus 42 Dampfern, wovon auf Großbritannien 34, auf Frankreich 4, auf die Vereinigten Staaten, Italien, China und Japan je 1 entfallen. Von diesen Dampfern sind#####0 größer, als der„Podbielski“, keiner aber besitzt eine größere Geschwindigkeit und so vollkommene Maschinen für die Kabellegung. Heimatshafen des Schiffes wird Nordenham an der Weser sein, ein kleiner Ort gegenüber Bremerhaven, im Großherzogtum Oldenburg gelegen, wo auch die Fabrik der Norddeutschen Seekabelwerke in der Errichtung begriffen ist. * K a r l M a y h a t e i n G o l d f e l d e n t d e c k t. D i e Tremonia erhielt von Dr. Karl May, dem in letzter Zeit viel zerzansten Weltreisenden und Reise=Erzähler, einen auf eine Serie von 22 verschiedenen Ansichts=Postkarten der Insel Ccylon niedergeschriebenen Brief. Eine Stelle dieses Brieses lautet:„Nun kommt eine Mitteilung, welche Sie wahrscheinlich interessieren wird, Herr Redakteur; Ort, Zeit und dergl. verschweige ich. Warum? Das werden Sie gleich erfahren. Es handelt sich um die Entdeckung eines reichen, ausgedehnten Gold=Feldes, vielleicht eines orientalischen Klondycke. Zwölf stunden lang kann der Kenner das goldhaltige Gestein zu Tage treten sehen. Es fehlte an den nötigen Werkzeugen, und die gebotene Heimlichkeit erschwerte den Prozeß noch mehr; trotzdem ergab ein kopfgroßes Stück Muttergestein für ca. 40 bis 45 Mk. reines Gold. Dieser Gehalt soll natürlich nicht als der überhaupt durchschnittliche hingestellt werden. Da aber kommen noch wertvolle Nebenprodukte und Nebenfunde, die ich nach Deutschland geschickt habe, um sie sachmännisch untersuchen zu lassen. Denken Sie ja nicht, daß ich mich einer Illusion überantwortet habe. Die Goldfelder sind da, wirklich da, doch nicht einmal mein Diener ahnt etwas davon; aber dieser Fund läßt mich sehr kalt; ich brauche ——— ihn nicht, denn ich habe mehr als genug, um nicht darben zu müssen.... 99 44 von den G. Das schnelle Essen wird mit Rechr von den Aerzten für einen großen Fehler erklärt. Hastiges Kauen muß selbst bei den besten Zähnen unvollständig die Nahrung zerkleinern und die für die Verdauung unerläßliche Beimischung von Speichel hindern. Wenn eine Masse von ungleich zerkleinerten Nahrungsgegenständen in den Me üngtrich zeesteinztren*,rig-#ge###. in den Magen gebracht wird, so wird dadurch eine mechanische Reizung veranlaßt und die Schleimhaut, welche dieses Organ umkleidet, in einen Zustand versetzt, der sehr störend auf die Verdauung wirkt, wenn er sie nicht gänzlich aufhebt. Wenn sich die Gewohnheit, schnell zu essen und den Magen mit ungenügend vorbereiteter Nahrung zu füllen, täglich wiederholt, so wird dieses Organ nach und nach immer mehr unfähig, seine Verrichtungen gehörig zu erfüllen. Wenn auch die daraus entspringenden Nachteile (Verdauungsstörungen) längere Zeit erträglich sein sollten, so muß doch die gesunde Ernährung des Körpers dadurch immer mehr beeinträchtigt werden. Im Falle man sich auf gewisse schnellfressende Tiere berufen wollte, so wäre doch zu bedenken, daß deren Verdauungsorgane ganz anders eingerichtet sind, als die des Menschen, die dazu bestimmt sind, die Speisen nur in gehörig vermahlenem Zustande zu empfangen. * Einer der größten Schandflecke der amerikanischen Civilisation und Rechtspflege ist, wie die Weserzeitung schreibt, der Betrieb der Austernfischerei mit Hilfe von Unglücklichen, die sich aus Not dazu verdingen oder gar dazu regelrecht eingefangen werden. Die Austernfischrei wird namentlich von Baltimore aus betrieben, und es sind besonders arbeitslose Deutsche, welche dem Gewerbe, das wegen r Art seiner Ausübung ein schmähliches genannt werden muß, zum Opfer fallen. Seit vielen Jahren kämpft die„Deutsche Gesellschaft“ in Baltimore gegen das Treiben der Austernbootkapitäne, doch die damit erreichte Schutzgesetzgebung steht nur auf dem Papier. Wie viele der Unglücklichen, welche den furchtbaren Strapazen unterliegend,„zufällig" über Bord fallen oder, wenn sie mangels Pflege und Nahrung an Bord gestorben sind, irgendwo am Ufer im Sande verscharrt werden, davon erfahren die Behörden nichts. Mit dem diesjährigen Austernfischerei wird aus BalBeginn der diesjährige:## wird aus Baltimore berichtet, daß daselbst der„Sklavenfang" frecher als je betrieben wird. Kürzlich wurde ein deutscher farmer Namens August Meyer abends auf offener Straße ergriffen und in einen bereitstehenden Wagen geworfen. Das Hilfegeschrei des Gefangenen brachte die Polizei auf die Beine, doch die: Menschenräuber hatten inzwischen ihre Beute in Sicherheit gebracht. Die Polizei veranstaltete indessen eine Suche und ermittelte dabei, daß am Hafen entlang über hundert Menschen eingesperrt waren, die gegen ihren Willen auf die Austernböte gebracht werden sollten. In einem Hause fand man in einem verschlossenen zimmer mit 14 anderen„Angeworbenen“ auch den farmer Meyer. Die Polizei verhaftete einen der Kerle, den Meyer als einen seiner Angreifer bezeichnete. Während es in diesem Falle möglich ist, die betreffenden Verbrecher zur Beantwortung zu ziehen, ist an ein Einschreiten gegen den Sklavenfang in der betriebenen Form gar nicht zu denken. Die Leute, welche im Dienst der Austernbootkapitäne stehen, sind vor dem Gesetz „Heuerbosse“, die allemal den Nachweis zu führen verstehen, daß sich ihre Opfer auf gesetzlich erlaubte Weise anwerben ließen. Auch wird der Polizei selten Gelegenheit gegeben, zeitig genug einzuschreiten. Die eingefangenen oder durch Versprechungen und Schnaps „geheuerten". Leute werden in der Regel gleich nachts auf die Austernboote geschafft und befinden sich von diesem Augenblicke an außerhalb des Bereiches der Polizei. Die amerikanische Bevölkerung hat für die Klagen über diese barbarischen Zustände nur wenig Interesse. Die Größe des Austernverbrauchs gilt ihr als einer der vielen Beweise für die Höhe der amerikanischen Civilisation.* * Schon wieder neue scolonien für das Deutsche Reich hat ein würtembergisches Lokalblatt gemacht. Eine Extra=Ausgabe desselben verkündet:„Berlin, 8. November(Telephon, um 3¼ Uhr). Zwischen dem Deutschen Reiche und Großbritannien ist unter dem Vorbehalte der Zustimmung der Vereinigten Staaten das Abkommen getroffen worden, daß die Samoainseln mit Ausnahme der Inseln Theodor Ulrich, Isak Ludwig Hanna und Potpoila Deutschland zufallen.“ Die letztgenannte Insel wird wohl Tutuila und die vorletzte Manna sein, aber für die andere hört die Erklärung auf. * Letzter Ausweg. Heiratslustige Jungfer: Jetzt will ich noch ein mal in der Zeitung annonciren lassen, und wenn dann noch niemand anbeißt, dann— schaff' ich mir ein Fahrrad an. Das 2. Heft des„Deutschen Hausschatz" überrascht durch die Fülle seines textlichen und illustrativen Inhalts. An Bildern bietet es nicht weniger als 62, von denen mehrere, wie z. B. die zu dem Artikel„England und Transvaal“ vom größten aktuellen Interesse sind. abstößt.( Bebel, die verschen P Gewebe, traten, di abgelöst u gut!) Alf glaube ich demokrate Parteien Schwierigk würden si# Agitation Hannover fest(Bebe die bestehe wir bis zi die sozialt mit den b würde, sie halb könn wenn wir überhaupt lichen Par was in n der Arbei werden je Zweck po lichen Fo keine Ver der arbei sittlichen Lachen b' liche Par erklären, liegt kei wenn mi schreitun Arbeiter: bisher, a zu vertr bevölkerr die Koal worden Regieru: wollen: Koalitio erhalten auf dem weitern Soziald sigenten Hause, wird,f Lösung in ern demokro Kommis vollkom überhau so subti werden die heu solche öffentli gehende des He auf die stellts heutige nicht blicken. Sozial zum E erster Selbstl Geläch großen hängig rechts. 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Heute Morgen gegen 10 Uhr wurde die Wohnung durch den Kriminalkommissar Zenz geöffnet, welcher die Frau am Bettpfosten erhängt vorfand. Der Mörder wurde sofort verhaftet und gestand sein Verbrechen ein. Siegburg, 19. Nov. Bei der Ersatzwahl un Seistag traten, die waren Ihrerseitz in der äußersten Orge Afrika gelandet wurden, einen Sieg über die Buren Siegburg, 19. Nav. Bei der Ersatzwahl zum abgelöst und nach außen abgestoßen zu. werden.(Sehr davongetragen haben. Die vorliegenden nichtssagenden des Siegreies wurden gewählt die Herrn ern Voreicher gut) Aso an de Mauserung der Sozaldenokrate Oepeschen lauten;„„ ertäzter versfentlichen(Eitorf), Geh. Kommerzienrat Jul. Bauhe(Eitor), slaube ich nicht. Es ist eimn Lebensgebot für die oichen) London. 20. Nov. Die Abendvtagrer geöfentichen u. Huser(Oberkassel), Jos. Meys(Hennes), Al. demokraten, und das sollten sich doch alle bürgerlichen eine aus Esteourt von heute datierte Depesahr, worin es Parteien sagen, daß sie der Regierung auf allen Gebieten heißt, daß am Mittwoch, den 15. d. Mts., bei Ladysmith Schwierigkeiten machen. Denn wenn sie das nicht thäten, ein Kampf stattgefunden habe, der von Tagesanbruch bis würden sie die Grundlage verlieren, auf der ihre ganze 2 Uhr nachmittags dauerte. An dem Kampfe sei nur Agitation aufgebaut ist. Die Sozialdemokratie hat in Infanterie beteiligt gewesen. au#icnt aae Hannover feierlich erklärt: wir halten an diesem Ziel) Esteourt, 20. Nov. Es wird hier gemelder, vuß fest(Bebel: sehr richtig! Heiterkeit) und den Kampf gegen(General Joubert nach dem Süden vorrückte und daß Nachen, 20. Nan die bestehende Staats= und Gesellschaftsordnung behalten Major Thorneyerost mit Infanterietruppen in der letzten die Centrumspartei wir bis zur Vernichtung bei.(Bebel: sehr richtig) Denn Nacht 8 Meilen jüdlich von Esteourt mit einem Teilel Stadtverordnetenwani die sozialdemokratische Partei, die mit der Regierung und der feindlichen Truppen in ein Gefecht geriet, worin zwei Htagwperg guetenan mit den bürgerlichen Parteien in wichtigen Fragen paktiren Buren Fielen. würde, sie würde sich selbst den Todesstoß versetzen. Des= Qucenstown, 18. Nov. Die telegraphische Verbindung halb können Sie auch der Regierung nicht übel nehmen, mit der Stadt Jamestown ist seit heute abgeschnitten. wenn wir aus diesem Gesichtspunkt alle Ihre Aeußerungen) Lourenzo Marquez, 14. Nov. Nach einer Meldung überhaupt betrachten. Anders steht es mit den bürger= aus Pretoria hat Präsident Steyn eine Depesche des lichen Parteien. Diese haben gewiß den lebhaften Willen, Richters Herzog erhalten, der berichtet, daß er gemäß was in menschlichen Kräften steht, zu thun, um das Los seiner Instruktion die Orte Barkly=West, Douglas und der Arbeiter auf sozialpolitischem Gebiet zu bessern. Wir Griquatown in Besitz genommen und eine Verwaltung werden jetzt wiederum fünf verschiedene Gesetze zu diesem eingerichtet habe. Zweck vorlegen, von denen das eine einen seyr wesentlichen Fortschritt bringt. Wir werden uns auch durch keine Verhandlungen abhalten lassen, das zum Wohle der arbeitenden Klassen zu thun, was wir glauben aus sittlichen Gründen thun zu müssen.(Beifall rechts. Lachen bei den Sozialdemokraten.) Es gibt aber bürgerliche Parteien, die in dem Irrtum sich befinden und die erklären, die bestehende Gesetzgebung ist ausreichend, es liegt kein Bedürfnis vor, aber auch andere, die sagen, Aachen, 19. Nov. Die Errichtung eines Bistums in Aachen wird in den letzten Tagen wieder lebhafter besprochen. Man bringt mit der richtigen„Frage,wohl nicht ohne Grund, die vor eines hiesigen, Würdenträgers nach Rom — In dem Rechtsstreit der Pfarrgemeinde St. Adalbert gegen die Stadtgemeinde Aachen wurde laut Echo der veon nan Repreistvmohrvein anziumpt vzunächt den Gegenwart durch landgerichtliches Erkemntnis die stugt die Koalitionsfreiheit in so zahlreichen Fällen gebraucht beftehend aufrecht erhalten. Der Stadt Nachen wurden Siegfeld), Gutsbesitzer v. Pelken, E. Reisert(Hennef), Dr. Seyfferth(Troisdorf), B. Umstander(Bouraul). Oberhausen, 20. Nov. In der Benzolfabrik auf den Thyssen'schen Werken in Bruchhausen explodirte, der Neuen Oberhaus. Ztg zufolge ein Behälter, wodurch sechs Arbeiter teilweise schwer verletzt wurden. Eruchen, 20. Nov. Auch in der 2. Abteilung errang die Centrumspartei einen erfreulichen Sieg bei den Sraorveroronerenwahlen. Gewählt wurden Rittergutsbesitzer Th. Nellessen, Fabrikant Wilh. Menghius und Justizrat Ludwig Jörissen mit durchschnittlich 254 Stimmen, während die Kandidaten des liberalen Vereins durchschnittlich nur 120 auf sich vereinigten. Niederbreisig, 20. Nov. Die Leiche des vor mehrern Wochen verschwundenen Koblenzer Rechtsanwalts ist gelandet. g.mandigmt: G. Koblenz, 20. Nov. Der kommandierende General des 7. Armeekorps hat den Herrn Oberpäsidenten folgendes Dankschreiben gerichtet: Während der diesjährigen Herbstübungen haben sämtliche Truppen des Armeekorps in dem Regirrungsbezirk Düsseldorf Quartier bezogen. Nach den mir jetzt vorgelegten Berichten der Divisionen haben die Truppen bei den Quarcergebern durchmegeine freund; obwohl den Ortschaften ost igslast auferlegt werden hierfür den beteiligten Kreisen der Provinz, sowie den Verwaltungsbehörden, welche bei Regelung der Einquartierung in entgegenkommender Weise mitgewirkt haben, meinen ganz ergebensten Dank aussprechen zu wollen. Koblenz, 20. Nov. Im Nachbarort Bassenheim wurde gestern beim Gang zur Kirche ein 21jähriger Bursche erstochen. Der Thäter wurde verhaftet. Witten, 20. Nov. Der Möbelhändler Heidelberg hierneuen Vorsitzenden Grafey Anton von Spee zitierte dessen Wort auf der Versammlung zu „Den alten Kurs behalten wir bei!“(Bravo). spricht die Hoffnung aus, Graf Anton von Spee im nächsten Jahre als definitiven Präsidenten des Rheinischen Bauern=Vereins begrüßen zu können und bringt auf Graf Anton von Spee ein dreifaches Hoch aus, in das die ganze Versammlung donnernd einstimmte. Somit schloß Herr Pilgram die Vervnsting den mir jetzt vorgeleg die Truppen bei den it der wichtigen Frage, wohlliche Aufnahme gefunden, obwoh einigen Zgagen e##g#tt#relse eine erhebliche Einquartierungs zers nach Rom in Verbindung, mußte. Euer Excellenz bitte ich er Rfarrgemeinde St. Adalbert Hreisen dar Prayin= somie den Weizen à 100 Kilo Roggen à 100 Kilo * Neuß, 21. November. 1. Qual. 15.70 Kartoffeln à 50 Kilo 2.50—3.30 15.20 Heu à 50 Kilo Mk. 3.00—3.50 14.70 Luzernerheu à 50 Kilo M. 4.— 14.50 Maschinenstroh à 500 Kg. M. 10 13.70 Klegeldrusch„„„ 12 13.— Butter per Kile 2.60 13.80 Efer per Schock(60 Stück) 6.30 s.„ 1. Qual. 2. Qual. 3. Qual. Hafer à 100 Kilo Der Staot Zachen wurden Witten, 20. Nov. Der Möbelhändler Heidelberg hierdent de. de se der Siadpuast Guadsetanide uesen des Verschens ,Pfezet, ar Moachen in. siht st euter den Vedachte der egzisens verreitet auf dem Gebiete des Verens, und Koalitionstechts einen scheidung der Sache von Seiten des Krchenvorsandes von imn Bingerlach auf Grund geraten war, ist wieder sot. Musiker sigenten, und ich kann mir wohl denken, daß in diesem Hause, wenn die Vorlage einer Kommission überwiesen Aus dafer à 100 Kilo 10.90 g. F. mch. Am heutigen Getreidemarkte blieben Preise sämtlicher Fruchtgattungen unverändert. Raps per 100 Kilo 1. Qual. 23.— Raps per 100 Kilo 2. Qual. 21.50 Rüböl per 100 Kg. in Partien von 100 Ztr.(ohne Faß) 52.— Rüböl per 100 Kg. faßweise, ohne Faß 53.50 Gereinigtes Oel per 100 Kg. 8 Mark höher als Rüböl Preßkuchen per 1000 Kg. 110.— Weizenvorschuß 00 per 100 Kg.—. Kleie per 50 Kilo 5.40 Rüböl und Kuchen unverändert. Köln, 20. Nov. Rüböl(in Posten von 5000 Kilo) 55,008; Mai 53,506, 53,00 G. Köln, 20. Nov. Fruchtmarkt. Weizen—.— Roggen 15.30, Hafer 14,00—00,00. Heu kostete 6,40—8.40, Richtstroh (Flegeldrusch) 3,50. Krummstroh 2,00, Maschinenstroh(Roggen) 300 w. die 100 Kz.. 6 94 M 8 Duisburg, 20. Nov. Fruchtmarkt. Weizen, inländischer 15,50—15.75, Donau 00,00—00,00, Schwarzmeer 16,50—17,25 Asow 16,50—17,25 amerik. 16,50—17,50. Roggen, inländ. M. 15,00—15,25, Donau 00,00—00,00, Schwarzmeer 15.25 16,25, Asow 15,25—16,25, amerik. 15,50—16,00, Hafer, inländ. 13,80—14,— amerik. 13,75—00,00, Donau 00.00— russ. 13,50—14.75, Futtergerste 13,25—00,.00, Mais, amerik. 10.50—00,00, Donau 12,00—00,00, Cinquantino 12.75 —00,00. Buchweizen 17,00—00,00. Weizenmehl Nr. 000 22,00 —22,75, 00 21,25—21,75. Roggenmehl Nr. 0 21,75—22,50, Nr. 0/1 21,25—21,50. Bollmehl 11,00—11,75. Grand 9.75—10,50, Kleie 9,75—10,50 Mark. Alles die 100 Kilo. Essen, 20. Nov. Getreidemarkt. Weizen, inländ. 15.— 16,—, fremder 16,75—17.75. Roggen inländ. 14,75—15,00, fremder 16,00—17,00. Hafer inländ. 00.00—00,00, fremder 14,00—15.—, Buchweizen 17,25—18,25, Futtergerste 12,75— Roogenvorschuß 22.25—22.75, Weizentteie 10/60-—11, Waxk. Alles die 100 Kilo Frachtgrundlage lssen ohne Sack, bei Abnahme von Doppelladungen. dem Friedhof verhasftet worden. Er it verdächig, ansjozg, Mas 1030-16., Metzergrshgsh., B150-B5. und Bundesstaaten. Freitag Abend in einer Villa ein altes Geschwisterpaar Roggenvorschuß 22.25—22.75, Weizenkleie 10,0-=11.— Mark. wird, sich eine Konselatoen bibet, in der nan del: Keupen, 21. Nov. Gestemn sond im Stzserezsee Popetza.vhghe Poz,“che Bieztwpiz in Oberschlesen Wsiung weiter Fragen inr muihher Rede und Gegenrebes herfsabst vom Mahtoerbande der Vrobsorup,falge. Diel solls eine von dotigen katholischen Peipnerpereig veranenste Veratung deht. Glaczen bei den SenatsErgänungtwahin der Kriktagomitghleder„Pagrickt staltete religaise Theateraufüihtung„Joseph in Aegwten Penchteren), en von ode pert hült ist esmatrlich Kandbatzen der Ioduhtpveenänsgz die Herene 1. Jakoblund sene Vebrüder“ satfuben, und zwar in poluischer werden auch mit mir die Parteien einverstanden sein, Kommissionsberatung gestimmt haben, 2. Gutsbesitzer Joh. Gehr=Vorst ,„wit 28 gegen. 1. Stimmen, die Gutsbesitzer Hub. Meller=Benrad erhielt; 3. H. Sartingen=Dülken mit 26 gegen 17 Stimmen, werden auch mit mir die Parteien einverstanden se die heute gegen die, Kommts###gortt#thut Be##tmett haben, 9. V. Su. gi#r ghng Ptmih#hrgich antsolche Fragen im Plenum zu beraten. Ob man in der welche auf Gutsbesitzer Leo Schmitz=Schmalbroich entöffentlichen Meinung der Ansicht sein muß, daß tief= fielen; 4. W. Ling=Süchteln mit 27 gegen 16 Stimmen, gehende politische Gründe bei der Haltung der Mehrheit die Herr Alb. Berger=Grefrath erhielt: 5. Herm. van des Hauses mitgespielt haben oder lediglich die Rücksicht der Upwich=Lobberich, auf den sich sämtliche 43 Stimmen polnische Blätter. Würzburg, 20. Nov. Wegen Pistolenduells in Metz verurteilte das Militärgericht den Stabsarzt Ludwig Mehltretter vom 8. Infanterie=Regiment zu drei Monaten Festung. auf die einzelnen Gesetzesbestimmungen, will ich dahingestellt sein lassen, aber das muß ich doch sagen: in dem heutigen Beschlusse können die verbündeten Regierungen nicht anderes wie ein sehr bedenkliches Zeichen erblicken.(Ironisches: Sehr gut! Gelächter links.) Ob die Sozialdemokratie weiter fortschreitet— meines Erachtens zum Schaden des Vaterlandes— oder nicht, wird in erster Linie gewiß abhängen von der Stärke und dem vereinigten; 6. A. Baehren=Brüggen mit 26 gegen 17 Stimmen, die auf Herrn M. Rossié=Süchteln entfielen.— Drei Gutsbesitzer, die H. H. von Heimendahl=Bockdorf, J. Steves=St. Hubert und Alb. Ackers=St. Tönis stimmten gegen die von ihren Berufsgenossen aufgestellte Liste für die Liste der Industriellen. Wenn die Grundbesitzer demnächst vollständig bei der Wahl ignoriert werden, so können sie sich bei den Landwirten bedanken, halben den Interessen der La werden, die Uevermacht der Industrie noch weiter zu fördern suchen, bis es schließlich von der Landwirtschaft heißt: Was will die? Die hat„nix to seggen“. Neuß, 19. Nov. Recht bezeichnend war die gestrige Wahl zur Handelskammer. Für die Stadt Neuß schieden drei Mitglieder aus, von denen je einer Israelit, Protestant und Katholik war. Die liberale Mehrheit des Wahlkörpers wählte den Protestanten und Israeliten wieder, an Stelle des Katholiken einen zweiten Juden. erster Linie gewiß abhängen, von der Stärke und dem werden, so können sie sich bei den Landwirten bedanken. Selbstbewußtsein der verbündeten Regierungen(schallendes die, trotzdem die Interessen der Industrie schon jetzt allentGelächter der Sozialdemokraten), aber weiter und zum halben den Interessen der Landwirtschaft vorangestellt großen Zeil auch von der surtichen Kxaft und Unab= werden, die Uevermacht hängigkeit der bürgerlichen Parteien.(Lebhafter Beifall rechts. Lachen der Sozialdemokraten.) Heine(soc.=dem.): Wir würden den imponirenden Eindruck der heutigen Verhandlung abschwächen, wenn wir etwas weiteres erklären, als daß wir sämtliche Anträge ablehnen. 46x g., 4i. 8. 1 v. Lövell(de.): Wir wünschen, daß die Staatsregierung ihren Standpunkt mit aller Energie vertrete. Wir stehen prinzipiell auf dem Boden der Regierungsvorlage und stimmen eventuell für den Antrag Stumm. Die Sozialdemokratie benutzte die Vorlage nicht, um das Los der Arbeiter zu bessern, sondern nur zu einer politischen Agitation. Richter(frs. Vp.): Der Staatssekretär erklärt, das heutige Verhalten des Hauses werde nicht ohne Rückwirkung bleiben auf das Verhältnis zu den verbündeten Regierungen. Dieselbe Erklärung haben wir wiederholt bei den Kanaldebatten seitens des Präsidenten und Vizepräsidenten des preußischen Staatsministeriums gehört. (Heiterkeit.) Nun, auf unserer Seite sitzen keine Landräte, die man zur Disposition stellen kann.(Heiterkeit.) übrigen bemerke ich, daß trotz dieser Drohung die Herren Minister, wie Figura zeigt, mit der rechten Seite ganz gut freund sind.(Heiterkeit.) Es wird abgestimmt. Das Haus ist mittlerweile beschlußfähig geworden, auch die Tribünen haben sich gefüllt. Zunächst werden die Unteranträge Stumm gegen die Stimmen der Rechte abgelehnt; für einen derselben stimmen auch von den Antisemiten Lotze und Liebermann. Der Antrag Büsing wird hierauf gleichfalls abgelehnt; dafür stimmten die Rechte und der eine Teil der NationalHierauf werden in rascher Reihenfolge die einzelnen Paragraphen der Regierungsvorlage abgelehnt. Dafür stimmen nur die Mitglieder der beiden konservativen Parteien, die für die einzelnen Abstimmungen gleich stehen bleiben. Nur bei§ 8, der die Zuchthausbestimmung enthält, hatten sich einige Mitglieder der Rechten gesetzt. Der letzte Paragraph der Regierungsvorlage,§ 11, spricht die Aufhebung des§ 153 der Gewerbeordnung aus. Als auf die Aufforderung des Präsidenten, hierüber abzustimmen, die Rechte gleichfalls stehen bleibt, wird es mit stürmischem Hohngelächter und Händeklatschen von den Sozialdemokraten beantwortet. Der Präsident bemerkt: Das Händeklatschen ist in dem deutschen Parlamente nicht üblich.(Zurufe von den Sozialdemokraten: Aber bei einer solch erheiternden Sache!). Der Präsident erklärt: Damit ist der Gesetzentwurf endgültig erledigt.(Stürmischer Beifall der Sozialdemokraten.) Der Präsident stellt den Antrag zur Abstimmung, die zum Gesetz eingegangenen Petitionen für erledigt zu erklären. Einmütig erhebt sich das ganze Haus.(Große Heiterkeit.) Präsident Graf Ballestrem: Herr Molkenbuhr hat vorhin geäußert, daß die Regierung implicite eingestanden hat, die Unwahrheit geäußert zu haben. Das ist ein Ausdruck, den ich nicht durchlassen kann. Man darf den Mitgliedern des Bundesrates nicht den Vorwurf machen, daß sie die Unwahrheit gesagt haben. Da aber die Deutung immer noch zulässig ist, daß Herr Molkenbuhr nicht an eine absichtliche Unwahrheit gedacht hat, will ich von einem Ordnungsruf absehen. Für die Zukunft bitte ich aber, solche zweideutige Aeußerungen Mitgliedern der Regierung gegenüber zu unterlassen. Nächste Sitzung Dienstag 1 Uhr: Dritte Lesungen des Schuldverschreibungsgesetzes, des Postgesetzes und der Fernsprechgebührenordnung, sodann zweite Beratung der #### werbeordnung.— Schluß 4 Uhr 10 Min. Aus den Versammlungen des Bauernvereins. Kelz, 21. Nov. Die am vergangenen Sonntag hier abgehaltene Versammlung des Reinischen Bauernvereins erfreute sich eines nicht zu zahlreichen Besuches. Der Vorsitzende Herr Pilgram aus Kelz eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Ansprache, in welcher er auf die Vorteile hinwies, die der Rhein. Bauernverein seinen Mitgliedern bietet, die leider noch so viel, wie dies ja die noch leeren Plätze im Saale andeuteten, verkannt würden. Dann wies der Redner auf die großen Erfolge hin, mit denen die Arbeiten des Vereins, und besonders seines Vorstandes, schon gekrönt worden, trotz der mannigfaltigsten Schwierigkeiten. Ihm verdankten wir es nicht am wenigsten, daß wir jetzt die neu errichtete Landwirtschaftskammer hätten, die hinauf Biebmärkte. Krefeld, 20. Nov. Auf dem heutigen Schweinemarkte stellten sich die Preise für fette Schweine wie solgt: 1. Qual. 48 Pfg, 2. Qual. 46 Pfo..... 246 Eln#mui Dortmund, 20. Nov. Aufgetrieben 766 Stück Großvieh, 1552 Schweine, 187 Kälber und 186 Schafe. Preise: Ochsen 62—65, Stiere 47—55, Kühe 1. Qual. 60—62, 2. 55—59, 3. 50—54, Schweine 46—51 M. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht, Kälber per Pd. Schlachtgewicht 1. Qual. 71—75, 2. 62—70, Schafe 56—62 Po., When: u66 Etta Baskuich Elberfeld, 20. Nov. Zugekrieben: 735 Stück Großvieh, 1367 Schweine, 359 Kälber und 593 Schafe. Es kosteten: Großvieh 1. Qual. 60—63, 2. 57—58, 3. 56—00, Jungvieh 52—56. Schweine 1. Qual. 49—50, 2. 47—48 M. pro 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 70—80 Pfg., Schafe 55—63 Pfg. pro Pfund Schlachtgewicht. festgestellte Kurse. Berliner Börse vom 20. Nov. 1899. dieder, an Stelle des Katholikex einen zweiten Juden, veu erernyz.. I- Megiemung Merbindung habGrevenbroich, 20. Nov. Dem Polizeidiener Flau bis zu den Vertretern der Regierung Verbindung habe, wie dies die Industriellen schon lange gehabt hätten, worauf ein gut Stück ihres Erfolges zurückzuführen sei. Durch Errichtung der Landwirtschaftskammer sei ein Ziel erreicht, daß Graf Felix von Loe, unser erster Präsident erstrebt habe. Dann führte Redner die Mühen und Arbeiten dieses pflichttreuen, leider zu früh verstorbenen Herrn Grafen Felix von Loe vor Augen und forderte diejenigen Anwesenden, in deren Gemeinden noch keine Sammlung für das, im Frühjahr zu errichtende Denkmal des Verstorbenen, in Kempen stattgefunden habe, auf, in diesem Sinne zu wirken. Alsdann erhielt Herr Paproth das Wort. Redner behandelte zunächst das Thema:„Die Krankheiten (des Rebstockes.“ Er führte die Arten der am meisten vorkommenden Krankheiten an und empfahl gutes Düngen und Entfernen alles Laubes jetzt im Herbst, Abnehmender faserigen Rinde, dann richtiges August, die mündliche Prüfung vom 8 bis 10. August; und rechtzeitiges Beschneiden der Pflanzen, besonders bei dem Seminar zu Oornllichen die schliftliche Prüfung der von der Traubenkrankheit(Oidium Tuckeri) befallenen m 3. April, die mündliche Prüfung vom 4. bis Weinstöcke. Als einziges Mittel gegen diesen Mehltau 6., diesen Prüfungen werden zugelasseg habe sich der feine Schwefel gut bewährt, der mit einem Hand=Schwefelapparat möglichst früh(das erste## vor der Blüte anfangs bis Mitte Mai, das zweite A 14 Tagen nach der Blüte und das dritte 13—4 Wochen später auf die Pflanze gebracht w Wie notwendig dies Schwefeln sei, erläuterte Red an einigen Rebzweigen, die aus dem Garten [Herrn Gutsbesitzer Louis Rey stammten, die von der Krankheit befallen waren, obschon der Gar des Herrn Rey ein wahres Schmuckkästchen w Dann besprach Redner den falschen Mehltau und Behandlung mit Kupserkalklösung(Bordoleser Brühe). Hierauf teilte Herr Lefis Türen mit, daß seine Erbesetzt werden. Für den Lehrer: Grundgehalt 1400 Mk., fahrung mit dem Schwefeln und Spritzen über Alterszulage 180 Mk., Mietsenschädigung, 180.—400 Mk., günstig seien und er jedem anraten müßte, den Für die Lehrerin: Grundgehalt 1200 Mk., Alterszulage schlägen des Herrn Paproth Folge zu leisten. Es ent100 Mk., Mietsentschädigung 250 Mk. Gesuche anmich#lte sich eine lehhafte Unterhaltung an Pfarrer Dr. Laakmann zu Hamborn. Köln, 20. Nov. Die Stadtverordneten wahlen der ersten Abteilung wurden heute Vormittag gethätigt. Gewählt wurden die ausscheidenden Stadtverordneten Ernst Leyendecker, Mann, Dr. Neven=Du Mont, Rieth und Bauer mit 113 bzw. 114 Stimmen. Köln, 20. Nov. In dem zu Gindorf ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden.— Dem Kriegervereine zu Elsen=Fürth wurde aus Anlaß seines 25jährigen Bestehens vom Kaiser ein Fahnenschmuck geschenkt.— Auf dem Gute Nanderath ist die Scheune mit ihrem ganzen Inhalt bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt. Tüsseldorf, 21. Nov. Am 7. Dezember und im Bedarfsfalle auch am 9. und 11. Dezember findet im Hause Citadellstraße Nr. 2 hierselbst der für das letzte Vierteljahr vorgeschriebene Prüfungstermin für amtliche Fleischbeschauer statt. Der Beginn ist für jeden Tag auf 9½ Uhr Vormittags festgesetzt. Aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, 21. Nov. Die Aufnahme=Prüfungen für die katholischen Lehrerseminare des Regierungsbezirkes Düsseldorf werden im Jahre 1900 in folgender Ordnung stattfinden: a)bei dem Seminar zu Elten die schriftliche Prüfung am 3. April, die mündliche Prüfung vom 4. bis 6. April; b)bei dem Seminar zu Kempen die schriftliche Prüfung am August, die mündliche Prüfung vom 8. bis 10. August; c) bei dem Sminar zu Odenkirchen die schriftliche Pr April. Zu biesen Pruungen werden zugelassen Schulamts=Präparanden, welche bis zum 1. Oktober 1800 das 17. Lebensjahr vollendet und das 24. noch nicht überschritten haben. Aus dem Reg.=Bez. Düsseldorf, 20. Nov. An den katholischen Schulen in Sterkrade ist eine Hauptlehrerstelle zu besetzen. Grundgehalt 1650 Mk., Alterszulage 170 Mk. Freie Wohnung oder Mietsentschädigung von 300 Mk. Bewerbungen an Pfarrer Craneburg zu Sterkrade.— Die zweite gemischte Klasse der katholischen Volksschule zu Zyfflich ist zu besetzen. Grundgehalt 900 Mk. Alterszulage 90 Mk., Mietsentschädigung 120 Mk. Meldungen an Pfarrer Furth zu Zyfflich, Kreis Kleve.— An der siebenklassigen katholischen Schule zu Hamborn sollen eine Lehrer=und eine Lehrerinstelle besetzt werden. Für den Lehrer: Grundgehalt 1400 Mk., an das wickelte sich eine lebhafte Unterhaltung sprochene Thema.— Sodann sprach H über die Krankheiten und Behandlung Er ging das Pflanzen der Bäume, die in den verschiedenen Jahreszeiten durch und empfahl Stimmen. das Bespritzen mit Kupferkalklösung jetzt im Winter, Hause Annastraße 90 geriet deren Zubereitung er vorher erklärt hatte. Sodann in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein dort wohnender erwähnte Redner, die schönen Erfolge auf der diesin der Nacht pon Samstag auf Sonntag ein dort wohnender erwähnte Redner die schönen Erfolge auf diel etwa 30 Jahre alter Arbeiter des städtischen Fuhrpartes jayrigen Oostoauaussteuung in Köln und empfahl eine einer 40 Jahre alten Frau in Streitigkeiten und er= gute Sorte und nicht zu viele verschiedene Sorten anNachdem er das Verbrechen pollbracht zupflanzen. Sodann wurden noch verschiedene Fragen Leiche einen Strick um den Hals und gestellt, die Herr Paproth bereitwillig beantwortete. Herr Pilgram sprach Herrn Paproth namens der mit einer 40 drosselte dieselbe. Nachdem er das Verbrechen vollbracht hatte, band er der Leiche einen Strick um den Hals und hängte sie am Bettpfosten auf, um den Anschein zu erAerseste Sienen bo en. ane. Vorerst noch Fortdauer des bestehenden WitterungsCharakters. Spareinlagen ach Kündigung his 411 9 veruinst beim hangre sie am Petthieueg zus, um ven Auschemn og g,[Herr Pilgram sprach Herrn Paproth namens der wecken, daß die Frau sich das Leben genommen hab.(Versammlung den herzlichsten Dank aus für den lehrMörder außerhalb seiner Wohnung. Den Bewohnern sreichen Vortrag. Sodann erwähnte er das so segensdes Hauses Annastraße 90 kam es verdächtig vor, daß die volle Wirken sämtlicher Kommissionen des Rheinischen Wohnung des Mörders verschlossen blieb, weshalb sie der Bauern=Vereins und brachte die Rede auf unseren werden zengeg, nunditgung bis 4 ½4%g verzn verein Füchen, e. G. m. u. H. V, Füchen. pardr! #. verzinst beim Barie Geschäftsbericht verein Jüchen, e. G. m. u. H. zu Jüchen. Geschäftsb und Sparbedingungen franko zu Diensten. Palentoureau Friearich Sasse, Holk. Ingenieur. Patent=Anwalt seit 1877. Fernsprecher 796. Perleupfuhl 12(Hohestraße). Tämtliche bis jetzt erteilte Warenzeichen einzusehen. Peters& Co., Lauhgeschäft. 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