Der Pote Zugleich Anzeiger für den Kreis Duisburg. Verlag von Falk& Lange in Duisburg.— Verantw. Redacteur: Dr. A. Lange in Quisburg. . Druck von Jul. Sturmberg(Falk& Lange) in Duisburg. Ee 1I. Erscheint wöchentlich dreimal: Sonntags, Mittwochs und Freitags. Abonnementspreis: vierteljährlich in der Expedition 10 Sgr., mit Botenlohn 111/2 Sgr.,— durch die Post bezogen 12½ Car Insertionsgebühren: die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum 6 Pfg. Duisburg, Mittwoch, den 25. October. Uebersicht der Tagesbegebenheiten.].— Eine östreichische Vertheidigung gegen den Verwurf Preußen. Im Handelsministerium haben Bera=der Aussaugung gibt zu, daß der Ertrag der Mehreintbungen stattaofnndes A. UI f#. fng. Tnarnmon an Dio HttoeraichDaPri wie minister ..- per Unterricht der weiblichen Jugend in den nothwendigsten Handarbeiten, als Aaben, Stricken und Stopfen, ist im Allgemeinen als ein Bedurfnitz anzuseven, welchem, wenn irgend möglich, durch die Baiern. Der König soll den reaktionären Versuchen, entlich einer von Herrn v. d. Pfordten betriebenen entwerde. am am ar„„# Erge= sehe erspenßlich ist.„„„ Deust eurürer einig, den liberille „ Mit Rucksicht auf die Fortschritte des Kriegswesens sächsischen Volkes die vollständigste Genugthi überhaupt„i. beieuders mit der so sehr erhöbten Lei= Was ist davon das unwahrscheinlichere? tungsfähigkeit der Artilleriewaffen hat das Kriegsmini=] Oesterreich. Zahlen sprechen! In Zie sterium beschlossen, von weiteren Verwendungen für altesren) wird der Bauerngrund Nr. 13, i Zielchowitz(Mähim Schätzungs= chuld von 38 fl., „„#=rungen für arrerten, wird der Gauernarund Nr. Festungsreste Abstand zu nehmen. Schon lange nutzten werthe von 13,287 fl. wegen einer ee#gen militärtiche. Zwecken nicht mehr. Es sage achtundreißig Gulden österr. Währ, zwangsweise gehören dahin die Mauern von Kulm, Landsberg a. d. W.(versteigert werden. purs v Siewie## Schlössel ven Ragua., Labiau, Heils= Holland. Um der Verheimlichung von KrankheitserHeldrungen, Corne T.-Dellutz, Seuftenlerg, scheinungen im Rindviehstande entzegenzuwirken, hat die ue#### Sparenberg, Siegen, Bilstein, Neu= holländische Regierung einen Credit von 500,000 fl. aus „ der Staatskasse bewilligt, um das an der Viehseuche verden Schrauben=Corvetten„Hertha“ und endete Vieh in seinem Tarwerthe zu ersetzen. Artona“ werden den Winter hindurch in der Kiolar! S„„ 00 besondere Ausstellung stattfinden. Die Trias ist in Pa #. aii Pau.=„la A.A 5 bahnen verkaufen. lstan'iKe Sache d e ensiat eranden oat Die Gatiad ier eid uiu fernig Setuch. schwere Verte und zur delie.#u dewitt werden drei sehr gehalten wird, wenn Earl Russel die Premiersige Schanzen in der unmitteste.u. z chaft bebielte. Von jeher muste bei dem Tode des Vrederburg aufzeführt. 1000 Seti Si Son= mierministers oder bei einem Ministerwechsel der Führer see-Ses Vverhaufer. Hossenllich wird Iitll an geeigneter Stelle diesen gewichtigen Einwand würdigen. Die Times kritisiert Russel, Gladstone und Granville. Sbeenmentsresoim. Glarstone har lich für die weitgehendste Parlamentsreform und besonders für Erweiterung des Wahlrechts erklärt; deshalb hält ihn die Times für von den Dreien ist nach der Times Earl Granville, weil er am wenigsten zur Reform geneigt ist, aber auch Granville, sagt die Times, ist„ein Mitglied des Oberhauses.“ Italien. Auf wie unerhörte Weise die römische Presse Napoleon angreift, zeigt folgende Sprache der " i. cattolico“: Wenn die muselmännischen Pilger, welche nach Mekka zogen, die Cholera an den Küsten des Mittelmeeres verbreitet haben, so hat sicherlich Napoleon III. ein weit furchtbareres Uebel heraufbeschworen, indem er nach Italien kam. Es gibt eine im höchsten Grad gefährliche Bonapartismus genannt; sie ist wiederum ausgebrochen und hat große Verheerungen angerichtet. Die Bonaparte's haben mehr Menschen dem Tode überliefert als die Cholera. Napoleon I. hat mehr Menschenleben geopfert als sein Leben Sekunden zahir— die Geschichte wird die Opfer berechnen, die auf die Seele seines Neffen fallen. — Im päpstlichen Ministerium hat der Finanzchef, Miar. Fecrari, gegenwärtig alle Hände voll zu thun, das auf 7 Mill. Scudi veranschlagte nächstjährige Deficit zu decken. Der Papst rechnet auf außerordentliche Beisteuern zur Kasse des Peterspfennigs vom Auslande her und will der Ausgabe einer neuen Reihe von Schatzbons nicht zutimmen. Die gegenwärtige Staatsschuld beläuft sich auf 110 Mill. Scudi. Spanien. Das Vorgehen der Demokraten hat nun auch die gemäßigten Progressisten genöthigt, auf den Kampfplatz der Wahlen zu treten. Rußland. Die Bauernemancipation und die Provinzialinstitutionen mit ihren Anfängen von Parlamentarismus sind die Schreckbilder der russischen Junrerpartei. Freilich haven diese reformatorischen Maßregeln den Adel sehr geschwächt; die Bauern werden immer selbstständiger, und der große Grundbesitz wird zersplittert. 2.961.002 Bauorn hestton ihn 0.n4-la f.-l.a 72:II 17 Telschiffung berei.. Im Ganzen wird der Vorrath auf 2½ Mill. Ballen im Wertbe von ebenso vielen Hundert Mill. Dollars Gold geschätzt. Die Vorräthe garantiren einen bedeutenden Goldzufluß aus Europa. Im September gingen an Zöllen 16 Mill. Dollars Gold ein. — Der vielbesprochene Depeschenwechsel mit Frankreich hat in folgender Weise stattgefunden: Der amerikanische Consul in Alexandria berichtete seiner Regierung, Kaiser Napoleon beabsichtige abermals Truppensendungen nach Merico Staatssecretär Seward remonstrirte darauf höflich aber bestimmt, und Herr„Drouyn de Lhuvs erwiederte, Anwerbung in befreundeten Staaten müsse Frankreich frei stehen, doch werde die Anwerbung wegen eines Aufstandes im Sudan gegenwärtig nicht stattfinden. gelöst wurde. — Früher als seust hat sich der Winter bei uns angemeldet. In Riga hatte man in den letzten Wochen vor Sonnenuntergang regelmäßig 3—6 Grad Kälte, in Rival und Pernau hatte man schon Ende Septembers alten Stils bei gleicher Temperatur bedeutenden Schneefall und heute noch in den Straßen fahrbare Schlittenbahn, was die Zeitungen als eine selten dagewesene Erscheinung bezeichnen. Auch in Moskau hat es volle acht Tage so stark geschneit, daß der Schnee etwa zwei Werschock hoch lag. Griechenland. Die Schulden des Königreichs betragen zusammen 450 Millionen Drachmen. Die Einnahmen decken die Ausgaben lange nicht, und die StaatsGläubiger, welche nicht durch die Bürgschaft Englands, Frankreichs und Rußlands gedeckt sind, befinden sich in mißlicher Lage. Am r.#a. Die Baumwollen=Zufuhren übersteigen in allen Häfen wöchentlich 50000 Ballen. Mehr als 400000 Ballen im Werthe von 50 Mill. Dollars Gold liegen zur Rheinland und Westphalen. . Duisburg, den 24. Okt. Schon den ganzen Sommer hindurch hat der Nceubau der Hafenbrücke am Schwanenthor die Benutzung einer Nothbrücke fur Fußgänger nöthig gemacht. Seitdem die Abende länger geworden, hat sich die Beleuchtung der Nothbrücke in einer Weise verschlechtert, daß die Passage nicht ohne Gefahr stattfinden kann. Am Samstag Abend fielen mehrere Personen in der Dunkelheit von dem malen zum Ufer führenden Brett ins Wasser und verletzten sich nicht unerheblich. Soll der Brunnen wieder erst zugedeckt werden, wenn das Kind ertrunken ist? Ruhrort, den 23. Okt. Gestern Abend gegen 11 Uhr wurden auf der Duisburg=Ruhrorter Chaussee zwei ruhig ihres Weges gehende Herren ohne jegliche Veranlassung von Mitgliedern des Ruhrorter conservativen Volksvereins mißhandelt. Die Thäter kamen in anscheinend begeistertem Zustande vom Mülheimer Kriegerfest. Düsseldorf, 23. Okt. Vor einigen Tagen wurde von Wesel ein Rekrut ins hiesige Arresthaus gebracht. Derselbe ist schon 1 Jahr Soldat, hat aber bis jetzt seinen Vorgesetzten allen Gehorsam verweigert. Er eruart, daß ihm seine Religion(er ist Mennonit) solches verbiete. Elberfeld. Der Bergisch=Märkischen Eisenbahn ist die Eröffnung gemacht, daß die Zweigbahn von Unna nach Hamm im Laufe des November befahren werden wird. Die Verbindungsbahn zwischen Hengstey und Holzwickede wird muthmaßlich im Herbst künftigen Jahres, die Strecke Haan=Opladen der Haan=Kölner Bahn gegen Ende künftigen Jahres, die Ohlig=Solinger Bahn zum Frühjahr 1867 eröffnet werden. Die Bauausführung Opladen=Köln ist noch nicht begonnen.3 # Barmen###in Die„Elberfelder Zeitung“ enthält von bier folgende Mittheilung: Unser Herr Oberbürgermeister, der stets bemüht ist, für Bürgerwohl zu sorgen, der es immer verstanden, Alles richtig und zeitig anzufassen, erläßt folgende allseitig gern gelesene Bekanntmachung: „Die am 1. November c. zu beziehenden Neubauten bedürfen vorher der polizeilichen Abnahme und dürfen, ehe diese nicht erfolgt, nicht bezogen werden. Es wird dies wiederholt in Erinnerung gebracht und haben die Hausbesitzer bei Vermeidung polizeilicher Bestrafung zeitige Anzeige zu machen.“ Andern Ort n ist ein gleicher Schritt zu wünschen, Barmen aber ist in diesen Maßregeln allen Städten zuvorgekommen. Nach unsrer Ansicht ist es traurig, wenn die Ausartung des Speculationsbetriebes solche Gefahren mit sich bringt, wie sie die Schreckensscenen in Berlin gezeigt haben; aber noch trauriger, wenn dadurch eine gesteigerte Einmischung der Polizei nothwendig wird. Wie viele unnutze Chikanen können mit der Zeit daraus folgen! Eine Ausdehnung der Selbsthülfe durch Baugenossenschaften wäre ein besseres Mittel gegen solche Gefahren.] Soriales. Ueber den in unsrer letzten Nummer(unter England) erwähnten internationalen Arbeitercongreß zu Geuf wird jetzt Folgendes Nähere mitgetheilt: Zwischen englischen, französischen, deutschen, belgischen und schweizerischen Arbeitern fand hier Ende September eine Conferenz zu dem Zweck statt, den Arbeitercongreß vorzubereiten, der 1866 zu Genf abgehalten werden soll und sich die Aufgabe stellt, die internationale Genossenschaft der Arbeiter zu gründen. Als leitende Gedanken der angestrebten Verbrüderung aller nicht nur in Earopa, sondern in der ganzen Welt existirenden Arbeiter und Arbeitervereine stellte die Conferenz folgende Grundsätze auf:„Die Basis unseres Verhaltens gegen alle Men seine Pflichten erfüllt. Keine Rechte ohne Pflichten, keine Pflichten ohne Rechte.“ Der projektirte Congreß wird eine Reihe von Fragen zu behandeln haben, von denen wir die vorzüglichsten hervorbeben. 1) Die Arbeit, ihre Wirkungen auf Gesundheit und Moral, ihre Verbindlichkeit für Alle. 2) Die Arbeit der Frauen und Kinder in den Fabriken, ihre schen ist die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Moral, ohne Unterschied lergeselle Goska, schwer verwundet und zwei Todte, deren Name nicht der Farbe, des Glaubens oder der Nationalität.“—„Wir fordern gleich festgestellt werden konnten, folgten darauf. Auf die erste Nachricht Menschen= und Bürgerrechte nicht nur für uns, sondern für Jeden, der von dem Unglück war aus der nahen Dragonerkaserne in der Aleran drinenstraße der Rittmeister der vierten Schwadron von Zedlitz mit seinen Dragonern und mit Krankentörben herbeigeeilt, und leitete mit dem Lieutenant von Trauta den Transport der Verwundeten nach dem Krankenhause Bethanien, nach der Charité und dem katbolischen Krankenhause, während die Todten auf einem herbeigebolten Möbelwagen nach Obductionshause geschafft wurden. Einen traurigen, herzergrei2 dem moralischen und gesundheitlichen Wirkungen. 3) Der Arbeitsstillstand fenden Anblick gewährte es, als die 17jährige Tochter der Mushacke'schen und die Mittel der Abhülfe. 4) Arbeitseinstellung und ihre Folgen. Eheleute, welche außerhalb des Hauses beschäftigt war, auf die Nach 5) Die Genossenschaft, ihre Grundsätze und ihre Anwendung. 6) Die richt von dem Unglück berbei geeilt kam und gerade in dem Moment auf Arbeitsstunden; Zweck, Tragweite und moralische Folgen derselben. Der Häusereinsturz in Berlin. Stand gehalten und man hat in der Nacht zu Sonnabend schon mit den dort befindlichen und hoffentlich als gerettet zu betrachtenden Per Unkenntlichkeit in eine darbieten, ist ein so und mit dem dankenswerthesten lichen Beamten mit ihren Eltern zugleich nach dem katholischen Krankenhause geschickt, um bei der Aufnahme derselben zugegen zu sein. Ein 7jähriges Mädchen hatte ihrem Vater, einem Tischlergesellen, welcher in einer der Werkstellen arbeitete, um 9 Uhr Frübstück gebracht, und gewohnter Weise dasselbe mit ihm gemeinschaftlich verzehrt, denn Mutter pflegte in der Regel ein Butterbrod für das Kind dem Frühstück des Vaters hinzuzufügen, um halb zehn sollte sie nach Hause gehen, bat aber, wie einer der geretteten Gesellen erzählt, ihren Vater, noch ein Weilchen in der Werkstelle spielen zu dürfen. Wir sahen die lches als gestellte iche lcher mit dem Kopf und beiden Körper unter dem Schutte waren vergebens, und so hatte ine Masse von Blut und Kalkstaub Zerquetschten man den schrecklichen Anblick lange Zeit. Gegen 6 Uhr Abends ward n unter den zahlr,ch die Leiche eines 10jährigen Mädchens aus dem Schutt hervorgebracht, ... tenswerthesten Eifer hülfreichen Aerzten, welche den und gleich darauf stieß die Feuerwehr auf eine Wiege, worin ein Kind Feldzug mitgemacht, einstimmig erklären, daß ihnen dort io erschütternde! Anblicke nicht geworden seien. Die Wohlthätigkeit Berlins hat an dem furchtbaren Unglück reiche Gelegenheit, sich wieder zu bewähren und regt sich aller Orten in erfreulicher Weise. Der Bezirksverein der Gegend hat Freitaa Abend sofort beschlossen. 100 Thlr. aus seiner Kasse zu lag, welches nach Fortschaffung der Balken und Bretter, womit die Wiege bedeckt war, nach Vater und Mutter rief und anscheinend ohne jede Verletzung davon gekommen ist. Gegen 7 Uhr war die Feuerwehr Aberz, Farteeichlosfsen. 10 Thr aus seiner Kuüse zui ge autgehalten haten, es konmnten den in dem unten Raum verschiten, auferdem den Betrag von etwa 150 Thlr. Ein Hülfscaomith hat sich Potd letenden, Arbeitern ven— herutergereicht werden. Die aus dessen Mitte gebildet, welches barschaft besetzte und unter den lungen hielt. Die Ursache des Unglück so viel ist festgestellt, daß der Bau jetzt wird auch von einer Senkung dem Hause war Februar worden, am 4. Junilbegann der zogen. Noch am 19. Oct. wurden bis 1½ zöll. Bretter gebracht. Möbel waren in Menge in ven ver.„„„ Werkstätten fertig, da am Sonnabend Lieferungstermin ist. Die„Trib.“ ein„neuen Saal zu bauen angefangen; gleich nau„wei Uhr Nachmit giebt folgende Schilderung: Das Haus Wassertborstr. 27 hatte der tags stürzte die südliche Giebelwand des neuen Saales ein, und begrub Stuhlfabrikant Schulz gekauft, und an dem, auf dem Hofe rechts bele= unter ihren Trüimmern fünf von den daselbst befindlichen Arbeitern, genen Seitengebäude ein vier Etagen hohes Quergehände aufführen von denen der Maurergesille Grüneberg auf der Stelle todt war. Die Reich wurden sehr schwer verletzt nach befördert, werden aber nach Aussage des ; d e m B r a n d d i r e k t o r S c a b e l l v o n Unglücksstätte geeilt war, ihre Maurergeselle Benscheck und der ischlermeister Willas mit 16 Gesellen, eben so drei Treppen hoch Lehrling Chülle wurden schwer verwundet nach der Charitée geschafft, der Tischlermeister Ringer ebenfalls mit 16 Gesellen. Vier Treppen 9och ist bei Beiden Hoffnung vorhanden, daß sie, wenn auch als Krüphoch wohnte der Tischlermeister Mushacke, welcher mit 1 Gesellen und pel, doch mir dem Leben davon kommen werden. Ein trauriges Gefühl 1 Burschen arbeitete, außerdem aber mit Frau und 11 Kindern in dem beschleicht einen Jevn, der die Ruinen des eingestürzten Saales sieht, *„„„„„„ und sich sagt, daß hier an der Stätte so vieler Seufzer und so großen Jammers in Zukunft die lauten Klänge der Musik erschallen und ein fröhliches Publikum sich in Freude und Lust bewegen soll. Der Social-Demokrat sagt: „Man baut nicht Häuser, damit Menschen sicher und bequem da rin wohnen können— man baut sie, damit das Kupiral durch Speculation einen Gewinn mache“. Unter der Menge, welche Nachmittags die Unglücksstätte umgab, wurden Stimmen laut, welche gewissenlose Baumeister mit der Zerstörung ihrer Wohnhäuser bedrohten. Die Arbeiter haben durchweg einen Haß gegen die Bauspeculanten, weil sie, sobald sie ihnen die neuen Häuser„trocken gewohnt“ haben, durch Steigerung der Mietbe Quergebäude wohnte. In dem Keller war eine Gelbgießerwerkstatt, worin auch ein Theil Drehbänke standen, woran 10 Metalldreher beschäftigt waren. Am Freitag Vormittag bald nach 10 Uhr, als alle oben angeführten Arbeiter in der vollsten Thätigkeit waren, stürzte dieses Quergebäude vollständig in sich selbst zusammen.—————— Zwischen den nach dem Hofe herausragenden Balken, zunächst dem Erdboden, lag unter dem hohen Schutthaufen die Leiche eines Tischlergesellen, beide Arme, wie um Hülfe flehend, nach dem Himmel gestreckt, während der Kopf des Unglücklichen zerschmettert war und das Blut in Strömen über die Trümmer floß. Der Tischlergeselle Thomas Fack, welcher in der dritten Etage gearbeitet und den rechten Fuß gebrochen hatte, war der Erste, welcher aus den Trümmern hervorgeholt wurde. Ein Tisch wieder ausgetrieben werden, also alle Nachtheile und Gefahren, welche weite sn Pragen bus frischer Neubauten verbunden sind, vorzugsVermischtes. ganz kurzer Zeit sind in Berlin mehrere Menschen daß die Angehörigen derselben dieses „hafte Berschw. den sich auch nur im Geringsten zu erklären wissen Der Pelizei ist es bis jetzt noch nicht gelungen, auch nur die leiseste von ihrem Verbleiben zu ermitteln. Da die Verschwundenen nach einaezogenen(Frkundigungen ämmtlia: u die Verschrungenen nach 0e een ch hier pei„Verwanpten besuchswelse aufpielt und endlich der Korbmacher Fiedler von bier, der mit 20 Thlr. von Hause fortgegangen war und nach dem Oderbruch reisen wollte, um dort Weiden einzuAscht wiese aich Kase scheneset le. wersich, ud vun desen Guage zu leidzen;, dergz porgestern Nachnitazs hat er abenmals Liuentaltihnen Streich, guezekührt, indem er den spizen Thurm der alten Hudbauser Kirche erkletterte und an dem Kreuze wieder einen Kranz befestigte. —„Sagen Sie, was ist Expreßdienstmann?“ frua ein Franzose seinen Nachbar im Eisenbahnwagen in Duisburg, als er eben zum Wagen hinaussah.„Ein Dienstmann ist,“ antwortete der Mitreisende: ein gelhmütziger, der Menschheit nütziger, für 3 Groschen laufender Groschen erhitzender und für 1° „. der Türkei wurde 1610 ein Gesetz erlassen, wonach an dpurde, 1634 dad Phucien haie ggestehen werden solte. In RußzBekanntmachung. Ar GWA PT .. Zur öffentlichen Verpachtung der Brückgeld=Erhebung zu Mülheim a. d Ruhr haben wir einen Lieitations=Termin auf Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, eingelade werdene Oeschasteaie angesest, wozu Bietungslustige hierdurch Su#ie Licktrations=Bedingungen liegen begg„,, sowie bei dem UntersteuerAmte zu Mülheim a. d. R. während der Abfertigungsstunden zur Einsicht offen. Duisburg, den 14. October 1865. Königliches Haupt-=Steuer=Amt. Der auf der Londoner Industrie=Ausstellung 1862 prämiirte Magen-Bitter„Alter Schwede“ von Philipp Greve-Stirnberg in Bonn durch seinen angenehmen Geschmack besonders aus, und wird nicht allein von#er. ondern auch von Damen gerne getrunken. Täglich 1 bis- Liqueurgläschen sind hinreichend, um mancherlei Unpäßlichkeiten zu beseitigen, Derselbe ist zu haben in fast allen Städten von Nord= und chland, in Dutsburg bei Friedr. Dobbelstein(HauptniederWesel bei Pb. van Doornich. Honverg bei Joh. Richeln. in Wehrter Herr Greve=Stirnberg! Bonn, den 30. August 1864. ur d Prei. shre, zwve ich an, storre Magenschmerzen und Krämpfe gelitten, und konnte durch gein Mittel#inoerung finden. Seit einem Jahre hatte täglich ein Gläschen von Ihrem Alten Schweden zu trinken, und seit dieser Zeit bin ich von meinen Leiden befreit. Ich bin jetzt wieder ganz gesund, habe einen guten Appetit. Alten Schweden verdanke ich meine Gesundheit. Achtungsvoll grüßt Sie Dina Runte. Einem geehrten hiesigen sowie auswärtigen Publikum die ergebene zeige, daß ich mich als Tüncher, Anstreicher, Tapezierer u. Decorationsmaler in Sterkrade Nr. 70 F niedergelassen habe. Ich empfehle mich zu allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung, und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. N. Schicher Ausverkauf von Wachstuch und Roleaux unter Fabrikpreisen während der Markttage am 28., 29. und 30. d. M. Duisburg. C. Albers. Ein Mädchen auf halbe oder ganze Tage zum Bewahren eines Kindes gesucht. Auskunft ertheilt die Ein Gärtnergehülfe gesucht bei Franz Berling in Oberhausen. Briefcouverts empfehlen Falk& Lange. Wasserstands-Nachrichten. Rheinhöhe zu Mainz. 21. Oct.„ 3° 7½“ „ zu Caub. 21. Oct. 2" " zu Oberwesel 21. Oct. „ zu Köln.. 23. Oct. „ zu Düsseldorf 24. Oct. " zu Duisburg 24. Oct. Ruhrhöhe zu Duisburg 24. Oct. Mitto 2 Uhr Fahrwasser Mittaas 12 Uhr.. 2 5½“ 2* 6“ 2* 3½“ 2 4½