glatten BoInteressen je ihre Anis ausspreire, trat im s Ministe= ochkirchliche en sich an jüngeren begannen, ir dadurch rat er aus sen Grund ein Whigser Partei, prach, son851, wo er n Einfluß ihre Freilcher Ent“ e r w a r b. ihren gegespielt, en Grundzums von Freiheiten der den inzösischen dem war ouis vertreffen imenhielt, Sclavenno " W o? hen er Stadt in wem? Wo? tion. r den hein“ d. R. ), in nator onneoncen deten. 65. ge. Der Bote vom Niederrhein. Zugleich Anzeiger für den Kreis Duisburg. Verlag von Falk& Lange in Duisburg.— Verantw. Redacteur: Dr. A. Lange in Quisburg. Druck von Jul. Sturmberg(Falk& Lange) in Duisburg. Erscheint wöchentlich dreimal: Sonntags, Mittwochs und Freitags. Abonnementspreis: vierteljährlich in der Expedition 10 Sgr., mit Botenlohn 11½ Sgr.,— durch die Pos Insertionsgebühren: die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum 6 ##e 10. st bezogen 12 1/2 Sgr. Quisburg, Sonntag, den 22. October. Zur Militärfrage. Glaubt nicht, liebe Leser, der Bote wollte Euch noch einmal mit den alten Geschichten von den Reorganisationskosten im Ordinarium und Extraordinarium unterhalten. Jetzt steht ja die Sache so: Entweder die Regierung kann ihre Politik durchführen; dann fragt uns kein Mensch nach unserer Ansicht und unsere Rechenexempel helfen nichts. Oder es tritt ein Umschwung ein; dann würden wir Narren sein, wenn wir nicht hintereinander etwas mehr forderten, da es ja doch dasselbe kostet. Alle Zeiten können der Verbesserung unterer Zustände dienen, wenn man nur jede Zeit richtig auffaßt. Mit der Gewalt muß man nicht disputiren; die Zeit ist viel besser verwandt, wenn man sich auf die richtigen Forderungen besinnt. Nach jeder Ebbe kommt eine Fluth und wieder umgekehrt. Wenn der Moment kommt, wollen wir unsere Wünsche mit aller Kraft geltend machen; aber jetzt wollen wir uns die Sache einmal mit Gemüthsruhe überlegen. Da scheint uns denn eine große Ungerechtigkeit in dem Vorzug des einjährigen freiwilligen Dienstes zu liegen. Angeblich soll dies ein Vorzug der Bildung sein; es weiß aber Jeder, daß es eigentlich ein Vorzug des Geldes ist. Auch darüber kann gar kein Streit sein, daß die jungen Arbeiter und Landleute ihren Dienst in einem Jahre grade so gut lernen, wie die einjährigen Freiwilligen. Daher sollte man sich gar nicht mehr so sehr für die zweijährige Dienstzeit ereifern und lieber bei nächster Gelegenheit fordern, was eigentlich gerecht ist, nämlich höchstens einjährige Dienstzeit für Jedermann ohne Unterschied. Als die Truppen der Vereinigten Staaten, welche gar kein stehendes Heer haben, in der ersten Schlacht bei Bulls Runn davonliefen, da machte man wohl ein großes 9 Aber noch eine sehr merkwürdige Erfahrung hat man in den vereinigten Staaten gemacht. Vor einigen Jahren versuchten schlaue Leute unsern Arbeitern einzureden, wenn das Heer vermindert werden würde, so gäbe es'so viel mehr Arbeitskräfte, und dadurch müßte nothwendig der Arbeitslohn sinken. Jetzt hat man aber in Amerika Hunderttausende auf einmal in ihre Heimath entlassen, und— der Lohn hat sich auf derselben Höhe gehalten, wie während des Krieges, obwohl gleichzeitig die Einwanderung wieder sehr stark zugenommen hat. Der Grund davon ist einfach, weil gleichzeitig die Gewerbe einen solchen Aufschwung nehmen, daß es viel meyr zu thun gibt. Und dann bedenke man doch wohl, daß alle diese Hunderttausende von Armen nützliche Güter hervorbringen, die also billiger und besser zu haben sind als früher. Wenn eine Cigarre mehr gedreht wird, wird auch eine mehr geraucht; wenn aber das Gewehr einmal mehr angefaßt wird, hat kein Mitbürger weiteren Genuß davon. Deshalb sollten wir uns einmal ernsthaft bedenken, ob es nicht auch bei uns eigentlich mit einem Jahre Dienstzeit für Alle übrig genug wäre. Uebersicht der Tagesbegebenheiten. Preußen. Graf zur Lippe wird dem Vernehmen nach nach der Rückkehr von seiner Reise sein Amt als Justizminister wieder antreten. — Zwischen der preußischen Regierung und dem Papste sind Unterhandlungen in Betreff des Modus der Bischofswahlen angeknüpft. Bevollmächtigter des Parstes ist der Erzbischof von Thessalonich, Alerander Franchi, der sich dieserhalb nach Berlin begiebt. — Das Urtheil einer in paris. tagenden Commission von Fachmännern über die besten Schußwaffen lautet: Das preußische Zündnadelgewehr ist die praktischite Waffe für die Infanterie. — Die Postverbindungen nach den Südstaaten der nordamerikanischen Union sind wieder hergestellt.— Durch eine Verfügung vom 14. Okt. ist es erlaubt, bei Vollziehung von Ablieferungsscheinen Seitens der Adressaten Papiersie gelmarken mit ein= oder mehrfarbigem Druck anzuwenden. — In Berlin stürzte Freitag Nachmittag ein vierstöckiges Seitengebäude in der Wasserthorstraße ein. Dasselbe war von Familien bewohnt, auch waren in demselben 60 Arbeiter in 4 großen Werkstätten beschäftigt. Durch die Feuerwehr sind bereits 11 Todte und 16 Ver wundete in dem Schutte gefunden, doch ist das große Un glück noch unabsehbar, denn die Ausgrabung ist noch lange nicht beendet. Gleich darauf geschah ein zweiter Einsturz eines Gebäudes vor dem neuen Königsthor. Zu dieser Unglücksstätte wurden die Pioniere auf telegraphischem Wege beordert, da die Kräfte der Feuerwehr sich als nicht ausreichend erwiesen. Nähere Nachrichten über dieses zweite Unglück sind noch nicht bekannt. Bis 2½ Uhr Mittags waren aus den Trümmern des ersteren 16 Leichen und 21 schwer Verletzte hervorgegraben. Ein unbefangen aus der Schule kommendes Kind fand Eltern und Geschwister unter dem Schutthaufen begraben. Durch den zweiten Einsturz wurden 100 Menschen verschüttet. Kein Stein blieb auf dem anderen. Die Aufregung ist fieberhaft und richtet sich nicht allein gegen die lässigen Baubehörden, sondern auch gegen höhere Instanzen. Beide Häuser gehörten zu den nur für den Verkauf gebauten großen fünfstöckigen, welche die Berliner Große Erbitterung herrscht Bauunternehmer reich machen.“ Leuten zurief:„haut die Canaillen nieder“! Der gemeine dat neben ihm sagt sich im Stillen, daß er es nicht besser getrieben, wie der Angeschuldigte selbst. In keinem Falle sind Militärpersonen unparteiische Richter, wenn es sich um solche Anklagen handelt.— Gesetzt, sie wären unparteiische Richter und könnten trotz aller Anstrengungen den Thäter nicht entdecken; Jedermann wird glauben, der Thäter sei unentdeckt geblieben, weil man ihn nicht entdecken wolle. Schlenig Helsein, Rehsteunr May unt in Altonasich und de verbitterte Stimmung wiche, Ienr vumn dus Bürgerrecht bekommen.(Ausdruck gelangen. Die Kluft zwischen Militär und #n in gau dam gBürger ist geschaffen. Das Volk spricht von der„Russificierung Schwabens“, ohne zu wissen, daß es den NaIn Folge des in Eckernförde dem Herzog Friedrich bereiteten glänzenden Empfangs rückte eine preußische Infanterie=Compagnie am 18. October von Kiel dortbin. Frankfurt. Es verlautet noch nichts Bestimmtes über das Verhalten des Senats den preußisch=östreichischen Drohnoten gegenüber. Die Noten wurden von den beiden Gesandten gemeinschaftlich überreicht, denen der regierende gel auf den Kopf getroffen. Schiller's Tell wagt das Theater nicht mehr aufzuführen, seitdem die Soldaten vor den leeren Hofequipagen salutiren mussen. Geßlers Hut und leere Hofequipagen, das gibt freilich Stoff zu fatalen Vergleichungen! Oesterreich. Endlich rückt die„Wiener Abendpost" der Erklärung heraus, daß jene„legalen Vertreter der Bürgermeister in Betreff der Drohungen sofort bemerkte, mit der Erklärung bervie in Frankfurr befindlichen Truppen Preußens und Oester= andern Länder“, welchen das Oktober=Diplom und das Fereichs ständen im Dienste des Bundes. Ein innerhalb des bruar=Patent zur Berathung vorgelegt werden, sämmtliche Senats gestellter Antrag, unter der Hand den National= seinzelnen Landtage sind. Einundzwanzia Mal Abhaltung seiner Verhandlungen am 29. wird die bisherige Verfassung also in Oesterreich zur BeOkt. abzurathen, wurde abgelehnt. frathung und Beschlußfassung kommer Sachsen. Herr v. Beust Drohnote bekommen und bee mmen. Dann wird der „ Veeniehinlen mich Witb Die StautsScamlungen; allein, nachdem schulden=Contrelcommission ihre Thätigkeit fortsetzen Preutzen sechs Jahre lang die Versammlungen des National= falls ihre gegen den rechtsgültigen Fertlestand der Com, s e i j e t z t k e i n G r u n d m i s s i r n g e r i c h t e t e n B e d e n k e n d u r c h k a i s e r l i c h e n A u s as natrfTycne. A. ohLIn E. 01. 0 7 sandten erklären zu lassen: Auch er habe kein sonderliches Gefallen an den vielen Versammlungen Preußzen sechs Jahre lang die Versammlun vereins stillschweigend zugegeben habe, sec. vorhanden, solchen Vorkommnissen mit Machtmitteln entge genzutreten. In Werdau nimmt die von Altenburg eingeschleppte Cholera zu. Bis zum 20. Oct. kamen 131 Fälle vor, darunter 42 Todesfälle. Werdau hat nur 10.500 Einwohner. Wben. Die Regierung ist fest entschlossen, den in zwei Jahren ablaufenden Contract mit der Spielbank nicht zu erneuern. Der eifrigste Vertheidiger der Spielhölle ist „der badische Beobachter“, die erste klerikale Zeitung Badens. MI„„„„ kender gewagt sei. Nassau. In D die Cholera herrschen Erkrantungsfälle vor zelne Personen von t hat auch eine Abschrift der Kaiser diese 21 Voten durch einen ausgleichenden Bescheid eilt sich, durch den Bundesge= vermitteln. Ein weiter Weg zur Einigung. luch er habe kein sonderliches— Sicherem Vernehmen nach wird die Staatsspruch gehoben werden. Nur ein Mitglied, der Graf Kinski, hat seinen Austritt aus der Commission öffentlich angezeigt. — Die Reiterstatue des Prinzen Eugen wurde am 18. Okt. zu Wien enthüllt. Die Statue ist von Meister Fernkorn. Frankreich. Der internationale Choleracongreß kommt zu Stande. Von den betreffenden Cabineten sind bereits vorläufige Zusagen an Drouyn de Lhuys angekommen. Die türkische Regierung hat bereits eine Commission zu Aer Sc##t S######mnung Sa= medicinischen Untersuchungen in Mekka und Dschedda eineingeschifft. Die Lage von Algier ist so bedrohlich, daß umfassende Maßregeln dringend sind. faul. umerika hat durch die Rechnung „## wiro als sehr wahrscheinlich dargestellt, daß der Kaiser es mit der Armee in Mexiko macht, wie mit der in Rom. Den Amerikanern dürfte es wohl egal sein, ob der Abzug schrittweise oder auf einmal erfolgt. ist Geld haugeralen..... 4* keutlinnat gelug,.— Das Musikkorps des 34. preußischen Regiments ist, Geld hergegeben habe, um die traurigen Vorgänge vom wird in Paris 10 Concerte geben. er sheiee uns hrsiscer Peiechen die Ainrichen Grchte Milion Vsd. Stering, von weicher Sunme 60g00d Dfe. ihre Pflicht, uno mancher wird mit empfindlichen Strafen in den Staatsschulden=Tilgungsfond fließen. ge n gen. Wie stehr es mir den souldigen Militär=]—Dieinternationale Arbeiter=Association in London personen? Der angeschuldigte Soldat wird vor ein heim= hat beschlossen, auf Mai nächsten Jahres einen Eur lich verhandelndes, aus Militärpersonen gebildetes Gerichtsschen stargangreß nach Genf einzuberufen gestellt, in welchem vielleicht derselbe Offizier sitzt, der seinen]— Alle englischen Zeitungen sind voll von Betrach tungen über den Tod Palmerstons. Und auch die Times welche den Verstorbenen viele Jahre hindurch heftig anfeindete, sagt:„England hat einen der populärsten Staatsmanner, einen der freundlichsten Gentlemen und einen der echtesten Engländer verloren, die je das Amt eines Premiers bekleideten". Das Geheimniß und die Quelle der großen Popularität Palmerstons bestand in seiner gränzenlosen Sympathie mit allen Klassen seiner Landsleute. Er war ein Mann, der ein weites Herz besaß und sich unter Män— Die Bahnstrecke Paris=Venloo in wie bekannt, schon längere Zeit dem Betriebe übergeben. Bonn, 18. Octbr. Der Wasserstand des Rheines ist ae genwärtig ein so niedriger, daß die Communication zwischen dem dies seitigen und jenseitigen Rheinufer für beladenes Fuhrwerk hier seit gestern unterbrochen ist 0 unterbrochen ist. T unteren und •0 Waffer, berufen, weicher schon mal im Jahre 1845 die Premierschaft besaß und bis 1855 eifriger Concurrent Palmerstons war. Die Times befürwortet mit aller Kraft die Premierschaft des bisherigen Finanzministers Gladstone. Italien. Das Deficit des Jahres 1865 beläuft sich auf 1000 Mill. Fr.; Mehrausgaben: 300 Mill.; die beim Rück„.. Weiches Kiemand angreifen will, 300 Mill.; Strafcolonien im Golf von Bengalen 100 Mill.: Zuschuß zum Ertrag der Südbahnen 20 Mill.; Beitrag für die Schifffahrtslinie zwischen Genua und Amerika 2 Mill.; 18 Mill. als Kosten für die Verlegung der Hauptstadt. Dies ist das Ergebniß eines Jahres, in welchem außerdem noch ein Anlehen von 425 Mill. abgeschlossen wurde. Ohne irgend einen Krieg wurden in 5 Jahren 4000 Mill. Fr. verbraucht. Die Septemberconvention kostet allein Spanien. Die Cholera ist in Madrid im Abnehmen begriffen. Am 18. October kamen nur noch 33 Fälle Zabl der aus Madrid Geflüchteten soll sich auf 80,000 belaufen. Trier, 17. Oct. Den äußerst günstigen Weinberichten von der eren und mittleren Moselentsprechen die von der oberen. Quantität # Q u a l i t ä t i s t d o r t ü b e r E r w a r t e n. D i e W i n z e r k ö n n e n d e n r e i c h e n Segen ihrer Berge kaum unterbringen. Es gibt an der Wosel so viel Wein, Tich, nach der Schätzung eines zuverlässigen Gewährsmanns an 2000 Stück Fuderfässer fehlen und daß jetzt ein Fuderfaß mit 18 bis 20 Thu. bezahlt wird. Die gegenwärtige Generation weiß sich eines so ertragreichen Herbstes nicht zu erinnern. Soest, 19. Oct. Der gestrige Jubeltag ist bei uns in ziem lich nüchterner Weise verlaufen. Außer den kirchlichen und anderen öffentlichen Gebäuden waren höchstens die Wobnungen unserer wenigen Beamten mir Fahnen, natürlich preußischen, beflaggt; in St. Peter fano bei schwachem Kirchenbesuch ein Festgottesdienst statt, der insofern vas anwesende Militär nicht befriedigt haben soll, als der Prediger versäumte, des tapferen##riegsheeres im Gebete zu gedenken. Münster, den 19. Okt. Ein scharfes Gegenbild zu dem Feste, ras der Westphälische Adel in diesen Tagen zu Münster feierte, geben rie Aufzeichnungen des verstorbenen Kassationsbofpräsidenten Sethe, welche die Münster'schen Zustände in den Jahren 1803—1808 schildern, veröffentlicht in Freitags„Neuen Weidern aus dem Leben des deutschen Volkes": Als nach der Schlacht von Jena die Franzosen in Münster einzogen, froblockten die Münsteraner über die Befreiung von preußischer errschaft und buldigten unter Jubel dem Welschen Eroberer und seinen Creaturen. Vorzüglich war es der Mün „ Teerr Ri Kreiteneen Re„ die in Polen stehenden Regimenter eingereiht werden. So werden für diesmal 3,000 Polen rem rande erhalten. Bisber wurden die polnischen Rekruten grundsätzlich nach dem innern Rußland abgeführt. .!# Die Regierung hat die erste Bresche in das Bollwerk des Islam geschossen. Der erste Akt zur Einverleibung der colossalen Besitzthümer des Clerus ist geschehen. Der Clerus besitzt fast zwei Drittel des gesammten Reichsbodens und bezog bisher auch den Pachtzins von diesen Grundstücken. Dieser Pachtzins, sowie die Grundsteuer fließen jetzt direkt in die Hände der Regierung und wird das Einkommen der Türkei jedenfalls erheblich steigern. Aegypten. In Aegypten sind Unruhen ausgebrochen. Rheinland und Westphalen. Duisburg,-I. Dkr. Heute Morgen um 10 Uhr 15 Minuten Pajurte die K,nigin in einen„Ertrazuge ohne anzuhalten unsern Bahnhof. I. M. besichtigte das Krupp'sche Etablissement und kehrte an eicher eise. gegt. 1 Uhr Duisburg passirend, nach Coblenz zurück. Der Bahnhof zeigte zahlreiche preußische Fahnen. Vor einigen Tagen ist die Nachricht eingetroffen, daß die Concession zum Bau der Paris=Venloo=Hamburger Eisenbahn ertheilt und daß diese Bahn in 3 Jahren fertig zu sei.„Bekanntlich haben sich um den Bau dieser Bahnstrecke weiche gaue gu, wvam rg direct verbindet, mehrere Geselschaften beGesselschaft zugekahsueinon der Köln=Rindener Eisenbabn. „„„„*** RRru ienr is der Mini stersche Arer, welcher sich hierin auszeichnete und auf eine ganz un würdige Weise benahm. Eine Subscription wurde ins Werk gesetzt, um die verbaßte preu ßische Farbe von den Schlagbäumen, Brücken und öffentlichen Gebäuden schleunigst zu vernichten, und einer der begütertsten Adligen schrieb hinter seinem bedeutenden Beitrag:„mit Vergnügen“. Bei dem Gouverneur von Münster, dem französischen General Loison petitionierte der Adel wegen Abschaffung der preußischen Beamtenuniformen, als Erinnerungszeichen an die preußische Landeshobeit. Der von Napoleon verlangte Eid wurde nicht anein gerne geleistet, sondern mit der großten Feierlichkeit und unter Aufwand des möglichsten Glanzes. Eine neu ausgeschriebene Steuer brachte dem General Loison monatl. 12000 Thll Tafelgelder ein. Dieser senst so stolze Münster'sche Adel hoffierte den französischen General, wie ihren ebemaligen Landesberrn. Erine Hofhaltung wurde gebildet, und alle die adligen Herren und Damen nahmen ihre Stellen als Hofberren und Hofdamen ein. An der Spitze einer für den General Leison gebildeten(rhrengarde standen Münster sche Adlige. In einem adligen Damenklub der sonst jedem ehren werthen Deutichen, der nicht zur adligen Kaste gehörte, verschlossen war nahm man einen französischen General mit seiner nichtsnutzigen Mai tresse auf. Nicht genug mit alle dem, wurde für Loison in Frankfurt ein kostbarer Ebrendegen verfertigt, der aber, gewiß zum großen Be dauern der adligen Ebrenmanner bis ins dritte Glied, wegen Abbe rufung des Generals nicht übergeben werden konnte. Sociales. Der Cigarrenarbeitertag fand am 14., 15. und 16. Oct. zu Feipzi, unter Versitz des Hru. Fritzsche statt. Vertreten waren 21 Städte, davon aus der Rheinprooinz Köln. Die Tagesordnung enthielt zehn verschiedene Gegenstände: 1) Eine Petitionirung um bschalung per ligarrenarbeit in den Strafanstalten und Huchrbausern: 2) Wahl einer Commission zur Prüfung der Kranken= und Sterbekassen=Angelegenbeit; 3) Statut für Begründung einer Versicherung gegen Arbeitslosigkeit: 4) Gründung eines Vereinspreßorgans; 5) Gründung von Produktivassociationen; 6) Antrag:„Dus zu erwählende Central comitee wolle sich die Aufgabe stellen, ein Statut für Produktiv= genossenschafren auszuarbeiten dem nächsten Cigarrenarbeitertag dasselbe vorlegen;" 7) Einführung von Wittwen= und Invalidenkassen; 8) Anschaffung von gesunden Arbeitslocalen seitens der Arbeitgeber; 9) Beschränkung der Hausarbeit als Ursache der Verschlechterung der Lohnverhältnisse, Abschaffung des Nachschusses und der Prämienarbeit; 10) Beseitigung der Frauen und Kin der aus den Arbeitslocalen im Interesse der Moral und Sittlichkeit Punkt 1 und 2 wurden angenommen; Punkt 3 betreffend beschloß man das ausgelegte Statut den Deputierten zur Bekanntmachung an ihre 5 Wähler schriftlich auszuhändigen, wonach dann etwaige Abänderungen dem zu ernennenden Centralcomitee einzureichen seien. Zu Punkt 4 wird der„Social=Democrat“ bis auf Weiteres als Vereinsorgan anerkannt, da keine Mittel zur Gründung eines neuen Organs vorhanden seien. Punkt 5 wird durch Annahme des von Hrn. Fritzsche in Punkt 6 gestellten Antrags erledigt. Punkt 6 wurde bis zum nächsten Vereinstag vertagt und zu Punkt 7 beschlossen,„daß die Regierungen in sanitätspolizeilicher Hinsicht diese Frage in Obacht ziehen möchten. Zum 8. Punkte der Tagesordnung genehmigte der Vereinstag den Antrag: Das Entgegentreten gegen das Umsichgreifen der Hausarbeit, wo es wünschenswerth, den Lokalvereinen zu überlassen.“ Ebenso faßte man Resolutionen gegen Nachschuß und Prämienarbeit und wegen Beseitigung der Frauen und Kinder aus den Arbeitslokalen. Als Centralkomitee wurden die Herren Fritzsche aus Leipzig und Richter aus Dresden mit dem Rechte der Cooptation nach eigenem Ermessen gewählt. Der Consumverein Ceres zu Köln hat, laut Annonce in der Köln. Zeit., das eine seiner beiden Lokale wieder eingehen lassen. Dem Vernehmen nach hat der Verein wieder einmal mit Schaden gearbeitet, und die wohlhabenden„Spitzen“ haben den Verlust aus eigenen Mitteln gedeckt. Dergleichen passirt den Vereinen, welche auf Schein=Selbsthülfe beruhen, häufig; thut aber nichts, wenn der Umschlag nur in der Statistik steht! Der Ausschuß des Vereinstags deutscher Arbeitervereine wird am 5. November in Gotha eine Sitzung halten. Auf der Tagesordnung steht u. A. die Besprechung über eine unter dem Titel„Der Arbeiter“ oder„Die Arbeitergenossenschaft" demnächst herauszugebenden Zeitschrift. Die Nachrichten, welche einige Zeitungen über das Projekt gebracht haben, sind verfrüht, und das Gelingen desselben wird wesentlich davon abhängen, ob die Majorität des Ausschusses an einer selbständigen Richtung gegenüber Schultze=Delitzsch festhält oder nicht. Eine zweite„Innung der Zukunft“ wäre sehr überflüssig; dagegen ist ein Organ für die auf reiner Selbsthülfe beruhenden Arbeiter genossenschaften sehr wünschenswerth. Bekanntmachung. Zur öffentlichen Verpachtung der Brückgeld=Erhebung zu Mülheim a. d. Ruhr haben wir einen Licitations=Termin auf Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in unserem hiesigen Geschäftslokale angesetzt, wozu Bietungslustige hierdurch eingeladen werden. Die Licitations=Bedingungen liegen bei uns, sowie bei dem UntersteuerAmte zu Mülheim a. d. R. während der Abfertigungsstunden zur Einsicht offen. Duisburg, den 14. October 1865. Königliches Haupt-Steuer-Amt. Sonntag den 29. October werde ich im Saale des Herrn Renard einen ##### veranstalten, wozu ich Schüler, Freunde und Gönner ergebenst einlade, mit dem Bemerken, daß die Liste zum Einzeichnen bei mir und Herrn Renard bis Sonntag Mittag offen liegt. Entree für Subscribenten 10 Sgr., an der Kasse 12½ Sgr. Für gute Getränke und Erquickungen ist bestens gesorgt. Duisburg, den 21. October 1865. Wilk. Becker, concessionirter Tanzlehrer. Meinen geehrten Kunden zur gefl. Nachricht, daß mein auf's vollständigste assortirt ist und halte ich dasselbe zur geneigten Abnahme bestens empfohlen, A. Faustmann in Mülheim a. d. Ruhr. Posamentir=Besatz=Artikel in Gold=, Stahl= und Schmelzborde; Besätze auf Kleider, Mäntel, Palletots 2c.; Gold=, Silber=, Stahl=, Jagd=, Steinnuß= und Perlmutterknöpfe; Lavaknöpfe in verschiedenen Farben; Glacée= und Buxkin=Handschuhe für Damen und Herren; Kaputzen und Seelenwärmer; Tisch=, Sopha= und Consol=Decken; Crinolinen in Stoff, Stahl, filirt und ohne Naht; Corsets in verschiedenen Farben, empfing in großer Auswahl und empfiehlt zur geneigten Abnahme Friedr. Zimmermann, Posamentier in Mülheim a. d. Ruhr. Ein Laufjunge, wird in D# gesucht. Wo? Exped. d. Bl. S Niederstraße Sect. II Nr. 72 in Quisburg ist 9 zu verkauf verstraße Sect. II Nr. 72 in guter Dünger lufen. schulfrei sagt die Ein Gärtnergehülfe gesucht bei Franz Berling in Oberhausen. 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Mittags 12 Uhr Fahrwasser Mittags 12 Uhr 2 2 2 2 2 7½" 5½“ 6“ 3“ 4½“ 8•— Abor 8 I Preu thungen ste wie die vol minister ha 1) der 1 Handarbeiten, als ein Bedü Elementarsch: das Recht zu, der durch den zwangsweisen Lokalverhältni den erwähnte sung erhalten. dieses Indust da er für die — M überhaupt stungsfähig sterium b Festungs: diese kleiner gehören dal und Luckau, berg, Pr. 5 Heldrungen, haus und 2 — Di „Arkona" Bucht verb Wachtschiff schiff dort E — Wi die dem St bahnen vei — In B stiftet, welche steht aus 12 Sie glaubenn Schles schwere Wer sige Schanze derburg al dert Civilarl Schanze wir verkammer a diese Befest der Seeseite