Barmer Bürgerblatt Täglicher Anzeiger Abonnement: Dieses Blatt erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Preis: in der Expedition vierteljährlich 27 1/2 Sgr., per Post bezogen 1 Thlr. 3 3/4 Sgr. upperthal. CAE Einrückungen: ERSIT ANe######r Art werden aufgenommen und kostet die ltene Zeile oder deren Raum 9 Pf. Expedition: Wertherhofstraße Nro. 269 und Schuchardstraße Nro. 683. N 1. 8 Dienstag, den 1. Januar. 1856. Wegen des Neujahrsfestes wird das nächste Blatt am Mittwoch ausgegeben. Beim Jahreswechsel. Man hält es für eine gute Sitte, das alte Jahr als ein gestor. benes, das neue als ein eben geborenes zu betrachten. Jenem, dem alten gestorbenen, hält man seine Leichenrede oder Nachrede, diesem, dem neuen junggeborenen, bringt man seine Hoffnungen und Wünsche als eine vielversprichende Vorrede entgegen und bildet sich ein, oder will es sich glauben machen, daß wirklich mit dem Jahreswechsel ein Wechsel der Zeit und der Geschichte eintritt. Daß dies nur ein Sylvester=Traum, das merkt wohl Jeder, wenn das neue Jahr erst da ist. Das alte Jahr stirbt nicht und das neue fängt nicht eine Weltgeschichte von vorn an. Es knüpft sich das neue Jahr an das alte ganz in derselben Weise an, wie eine Woche an die andere, wie ein neuer Tag an den vergangenen, und das neue Jahr eringt nicht Dinge zur Reife, die nicht in den Saaten des alten gelegen haben Darum ist es nicht gut beim Scheiden eines Jahres, dieses ganz als einen Abschnitt, der hinter uns liegt, zu betrachten, sondern es nach dem Werthe abzuschätzen, den es als Saat für die kommende Zeit hat, und deshalb wollen wir heute den Blick auf die Saaten richten, die ihre Früchte erst in kommenden Zeiten tragen sollen und tragen werden. Die größten Staaten Europas haben die Erde mit trauervollen Saaten angefüllt. So viel Menschenblut hat der Boden seit langen Zeiten nicht geteunken, wie in diesem Jahre. Wird die Frucht darum eine gesegnete sein, und wird schon das nächste Jahr diesen Segen bringen? Wir bezweifeln es. Wir meinen vielmehr, daß der Tod noch viele Festmahle feiern wird auf den Schlachtfeldern, in den Lagern, in den festen Plätzen und auf dem offenen Meere, bevor das neue Jahr zu Ende gehen und daß in dem begonnenen Jahre selber von der Frucht all dieser traurigen Saaten wenig zu Tage kommen wird. Wir glauben nicht an den schnellen Frieden, weil wir leider von einem solchen nichts Gutes zu hoffen und nur Schlimmes zu erwarten haben. Ein Friede wird dann nur seine Segnungen über Europa verbreiten, wenn er die Möglichkeit eines künftigen Krieges vernichtet. Wie jetzt die Sachen sehen, würde ein Friede ohne gründliche Niederlage Rußlands diesem Staate nur die Zeit gewähren, seine Kriegskraft besser einzurichten, seinem System gründlichere Stützen zu verschaffen und sein Croberungsprinzip bis zu jener Zeit aufzuschieben, wo es bes. ser gerüstet auf den Kriegsschauplatz treten kann. Das vergangene Jahr hat Rußland gerade so viel Niederlagen beigebracht, daß es zur Einsicht gelangen muß, es sei sein Angriff auf den Frieden Europas ein verfrühter gewesen. Diese Niederlagen haben aber auch Europa so viel Opfer gekostet, daß wenn sie ohne entscheidenden Sieg verbleiben, die Völker müde werden ihres Opfermuthes. Ein Friede, der Rußland nicht gründlich unschädlich macht, wird daher für diesen Staat ein Zeitgewinn sein, um sich inzwischen stärken zu konnen, während er für Europa nur das Gefühl der Erfolglosigkeit großer Opfer hinterlassen wird. Ein solcher Friede wird dewnach im geschlagenen Rußland nur das Streben nach Stärkung, im siegenden Europa nur das Gefühl der Erschöpfung hinterlassen und demnach den kommenden Zeiten schwerere Verwickelungen entgegenführen, als das vergangene Jahr gebracht hat. Wir glauben deshalb, daß das beginnende neue Jahr ein schwereres Kriegsjahr sein wird als das vergangene und daß noch viel von jener traurigen Saat wird geopfert werden müssen, um zu einem Segen der Zukunft werden zu können ..rind es demnach wenig befriedigende Rückblicke, die wir im dahingeschiedenen und wenig erfreuliche Aussichten, die wir im neuen Jahre eröffnen konnen, so tröstet uns das Bewußtsein, daß das Stück Weltgeschichte, welches wir wieder hinter uns haben, nicht hoffnungslos im Schoß der Zeit begraben sein wird, sondern daß unvermerkt und unbetäubt von Kriegslärmen eine große Kultur= und Lebens=Saat weit ausgestreut worden ist in jenen Länderstrecken, die gegenwärtig noch vom rauben und blutigen Kriege überstürmt werden. Der Westen Europas hat Bildungs=Elemente nach den Fluren des Orients geführt, die einen gewaltigen Fortschritt jener Länder versprechen, die zeitber in traurigem Verfalle waren; die Krieger, die ein blutig Handwerk dahin führte, haben, ohne es zu beabsichtigen, aus der kulturreichen Heimath erfrischende Lebenskraft jenen Gegenden eingehaucht und sie für eine Zukunft reif gemacht die zum eigenen und zum europäischen Segen gedeihen wird. Und das ist das wahre Verdienst, der wahre Gewinn, der richtige Sieg des dahingeschiedenen Jahres.— Wie dieser Krieg selber endet, das steht der Zukunft anheim, als ergiebige Frucht aber haben wir das hervorzuheben, was mitten im Kriege an Bildungs= und Kulturstoff in das türkische Reich getragen wurde, und als Siegeszeichen dürfen wir hervorheben die religiöse Duldung, welche fortan im türkischen Reiche herrschen wird, das Streben dieses weiten Staats, den Reichthum des Bodens desser zu pflegen, der Bildung Europas nachzueifern. und durch Beautzung aller Mittel, welche die Kultur darbietet, einen Wetteifer einzugehen, der Völker geistig erhedt, Nationen moralisch stärkt; Menschenwohl und Menschenfleiß fördert. Kunst und Wissen gedeihlich macht und einen schlaffen Aberglauben vernichtet, der nur zur duldungsvollen Knechtschaft führen kann.— Und um dieses Preises willen wollen wir dem dahingeschwundenen Jahre einen befriedigenden Blick nachsenden und von ihm wünschen, daß es kein abgestorbenee für die Menschheit sei. Viel des Elendes hat es über Familien verbreitet, viel der Trauer über Freund und Feind gebracht, viel Leben hat es gewaltsam zerrissen, viel Einzelhoffnung in das jähe Grab gestürzt. Aber die Zeit, die Trost für jedes Einzel=Leiden bringt, wird auch den Segen der Gesammtheit herbeiführen; und wenn wir in der ersten Stunde des Jahreswechsels vor Allem Frieden den Gräbern und Seelenruhe den Leidtragenden wünschen, so wollen wir in dei Voraussicht, daß auch im neuen Jahr der Tod seine Opfer und das Leid seine Nahrung finden wird, uns über das vergangene Jahr mit der Thatsache trösten, daß es Menschenheil für die Zukunft angebahnt und als solches kein verlorenes in der Menschheit Schicksale und der Entwickelung ihres Geistes sein wird.— Deutschlau Berlin, 28 Dezbr. Im Ministerium des Innern ist für die Rheinprovinz eine besondere Städte= und Landgemeinde=Ordnung vorbereitet, jedoch vom Staatsministerium noch nicht berathen worden. Die Städte=Ordnung unterscheidet sich nicht wesentlich von der für West, phalen bestimmten; die Bildung von Magistrats= Collegien wird den Städten freigestellt. Die Landgemeinde Ordnung ist eine Rehabilitation des Gesetzes von 1845, dem eine Novelle beigefügt worden ist.— Ferner ist das Finanz=Ministerium mit einer Vorlage, betreffend die Aufhebung der Grundsteuer= Freiheit, beschäftigt; dem Vernehmen nach wird den bisher Erimirten eine Entschädigung mit dem 18fachen Betrage (statt des 20fachen, den sie beanspruchen) angeboten, wenn sie sich dem Kataster unterziehen. — Das seither im Verlage von Georg Reimer als Monats=, später als Wochenschrift erschienene und seiner gediegenen Mitbeilungen wegen in weiten Kreisen anerkannte oHandels=Archiva wird vom Januar 1856 ab zu dem herabgesetzten Preise von halbjährlich zwei Thalern in dem Verlage dei Deckerschen Geheimen Ober= Hofbuchdruckerei erfcheinen. Die Zeitschrift verheißt nach dem vorliegenden Programm einen reichen Inhalt, welcher folgende Gegenstände umfassen soll: 1) neue auf Handel und Schifffahrt bezügliche Gesetze, Staatsverträge und Verordnungen des In= und Auslandes, so wie Abhandlungen, welche sich auf legislative, diesen Gebieten angehörige Fragen beziehen; 2) statistische Nachrichten über den Zustand und die Entwickelung des Handels und der Industrie in Deutschland und dessen Absatzgebieten, Berichte der Kousulate, Handelskammern und Handelsvorstände, beziehungsweise vergleichende Auszuge aus solchen Berichten, Uebersichten des Waaren=Ein=, Aus= und Durchganges, der WaarenVerzollungen und Zoll=Einnahmen des deutschen Zollvereins, Nachweisungen der zur preußischen, hannoverschen und oldenburgischen Rhederei gehörigen Seeschiffe, Beiträge zur deutschen Handels=, Gewerbe= und Verkehrs=Statistit überhaupt; 3) Anzeigen neuer, den Gebieten des Handels., Gewerbs. und Verkehrswesens angehörender literarischer Werke. Bekanntlich wird das nHandels=Archiva mit Genehmigung des Königlichen Ministeriums für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten von dem Geb. Ober=Finanzrath v. Viebahn und dem Wirkl. Legationsrath Saint=Pierre redigirt, und die Herausgeber benutzen die bei dem angeführten Ministerium zusammenfließenden Nachrichten und Materialien, insbesondere die konsularischen Berichte. Bei wöchentlichem Erscheinen ist die Zeitschrift im Stande, alle für den Verkehr wichtigen Nachrichten aus den auswärtigen Handelsgebieten möglichstschnell zur Kenntniß zu bringen. — in Dortmund an der Berlin=Kölner Linie ist eine Telegraphenstation errichtet worden, welche vom 1. Januar 1856 ab dem öffentlichen Verkehr übergeben wird. Hannover, 28. Dez. Die Schwurgerichte wurden für Preßund politische Vergehen aufgehoben. Hambura, 28. Dez. Gestern Mittag wurde in Angelegenheit der Vehse'schen Schriften ihr Verleger, Julius Campe, zur Haft gebracht und nach dem Winserbaum abgeführt. Diese Verhaftung erfolgte, weil Campe sich geweigert hatte, dem Inquirenten Dr. Homann die Quelle zu nennen, aus weicher die auf zwei speziell bezeichneten Seiten des dritten Bandes von Vehse's neuen Schriften über Mecklenburg befindlichen Angaben ihm zugeflossen. Bereits vor acht Tagen hatte man. nachdem der Staatsanwalt Nörner aus Berlin hier gewesen, jenes Verlangen an Campe gestellt, ihn im Weigerungsfalle mit 20 Thirn, Strafe bedroht, welche Summe täglich sich verdopeln werde, wenn er bei seiner Widersetzlichkeit beharte. Der so scharf angefaßte Buchhändler verlangte eine achttägige Frist, welche der Inquirent ihm versagen zu müssen glaubte, der Polizeiherr Senator Blumenthal jedoch zugestand. Für gestern war Campe abermals zuirt, und da er von seinem Entschlusse des Schweigens noch nicht zurückgekommen, wurde ihm in Folge eines Senats= Kommissariums die sofortige Verhaftung angekündigt. Vergeblich begehrte er nur bis 5 Uhr Abends Aufschub der Maßregel, und eben so fruchtlos bot er eine Kaution von sehr hohem Betrage(angeblich 50,000 Mark) an. Er konnte nichts weiter erlangen, als daß er zunächst in Begleitung eines Polizeibeamten sich nach seinem Hause begeben, dort einige Papiere ordnen und angefangene Briefe vollenden durfte. Seine Supplik an den Senat gegen das wider ihn eingeschlagene Verfahren wird von dem Advokaten Dr. Knauth aufgesetzt.— Diese Maßregel erregte die größte Aufregung, Heute Mittag war denn auch an mehreren öffentlichen Orten und in Privathäusern eine Vorstellung und Bitten an den Senat um sofortige Freilassung Campe's zur Unterzeichnung aufgelegt. Sie ist von Knauth verfaßt und lautet:„Daß die bürgerliche Freiheit des Einzelnen von der Wohlfahrt aller Staatsbürger unzertrennlich ist, ist eine unbestrittene Wahrheit. Die Unterzeichneten enthalten sich jeder weiteren Motivirung ihrer hiermittelst an Einen hochedlen Rath gerichteten Bitte: ihren Mitbürger Herrn Julius Campe sofort seiner Haft zu entlassen.a Diese Supplik soll morgen dem Senate übergeben werden. Oesterreichische Monarchie. Wien, 28. Dez. Der Flügel=Adjutant Sr. Maj. des Königs von Preußen, Oberst v Manteuffel, trifft heute mit einer vertraulichen Mission rücksichtlich Preußens Eintritt in die Wiener Conferenzen hier ein, während der sächsische Gesandte in ähnlicher Angelegenheit heute von hier nach Dresden abgereist ist. Frankreich. Paris, 28. Dez. Nicht nur die Börse, sondern auch die Civil. und Handelsgerichte bleiben morgen geschlossen. Die Truppen werden, um den Effekt zu erhöhen, in den Anzügen einziehen, welche sie bei Erstürmung des Malakoff trugen. — Die vielbesprochene Heirath der Moslle. Cruvelli mit dem Baron Vigier ist endlich eine Thatsache, wenigstens ist solche an der Mairie des ersten Arondissements angekündigt. Paris, 29. Dezbr. Der heutige Moniteur meldet, daß gestern die Ratifikationen des zwischen Frankreich und Oesterreich abgeschlossenen Auslieferungs=Vertrages ausgewechselt worden sind. Er macht ferner bekannt, daß die Blokade sämmtlicher Ostsee=Häfen am 10. Dezember gänzlich aufgehoben worden ist. Paris, 29. Dez. Heute hielten die kaiserliche Garde und die vier Infanterie=Regimenter, die aus der Krim zurückgekommen sind, ihreu Einzug in Paris. Eine ungeheure Menschenmenge— selbst beim Einzuge der Königin von England war die Menge nicht so groß — hatte sich auf den festgeschmückten Boulevards eingefunden. Man staud Kopf an Kopf. und alle Häuser waren buchstäblich mit Menschen bedeckt. Die ganze Garnison von Paris, so wie die Nationalgarde bildete das Spalier. Die Krim=Truppen stellten sich gegen 12 Uhr auf dem Bastille=Platze auf. Der Kaiser verließ um halb 12 Uhr die Tuilerieen, und begab sich über die Boulevards nach dem Bastille=Platze. Er war von einem glänzenden Stabe umgeben. Den Zug eröffnete das Guiden=Regiment, dann kamen die Stallmeister des Kaisers Dem Stabe des Käisers folgten die Hundert=Gardisten und zuletzt das GardeCuirassier=Regiment. An der Säule waren den Krim=Truppen gegenüber die Zöglinge der polytechnischen und der Militärschule von St. Cyr aufgestellt. Letztere besehligte der General Monnet, der vor Kurzem aus der Krim mit rühmlichen Wunden bedeckt heimgekehrt ist. Der Marschall Magnan mit seinem Stabe, eine große Anzahl Generale und viele englische, türkische und sardinische Offiziere erwarteten dort außerdem den Kaiser. Bei der Ankunft auf dem Bastille=Platze wurde der Kaiser mit dem lautesten Jubel begrüßt. Diese von Luft und Sonne gebräunten Truppen in ihrer Schlacht=Uniform gewährten das rührendste Schauspiel. Der Kaiser betrachtete sie einen Augenblick, sprengte dann in die Mitte des von den Truppen gebildeten Kreises, nahm den Hut ab und hielt mit der ihm eigenen Stimme folgende Ansprache an die Truppen: „Soldaten! Ich komme euch entgegen, wie einst der römische Senat an den Thoren von Rom seinen siegreichen Legionen entgegen ging. Ich komme, euch zu sagen, daß ihr euch um das Vaterland wohlverdient gemacht habet Meine Rührung ist groß; denn in die Freude, euch wiederzusehen, mischen sich schmerzliche Trauer um jene, die nicht mehr sind, und ein tiefer Kummer, daß ich nicht selbst euch in den Kampf habe führen können. Soldaten der Garde, wie Soldaten der Linie, seid willkommen! Ihr alle vertretet die Armee des Orients, deren Muth und Ausdauer von Neuem unsere Adler verherrlicht und Frankreich den Rang wiedererobert haben, der ihm gebührt. 622 Das Vaterland, aufmerksam auf alles, was im Oriente vollführt wird, empfängt euch mit um so mehr Stolz, indem es eure Anstrengungen nach dem hartnäckigen Widerstande des Feindes bemißt. Ich habe euch, obgleich der Krieg nicht beendigt, zurückgerufen, weil es billig ist, der Reihe nach die Regimenter zu ersetzen, die am meisten gelitten haben. Jeder wird so seinen Antheil am Ruhme nehmen können, und das Land, welches sechsmal hunderttausend Soldaten unterhält, hat ein Interesse dabei, daß zur Zeit in Frankreich eine zahlreiche und trieggeübte Armee vorhanden sei, bereit, sich hinzuwenden, wo das Bedürfniß Bewahrt demnach sorgfältig die Gewohnheiten des Krieges; befestigt euch in der erworbenen Erfahrung; haltet euch bereit, wenn es sein muß, meinem Aufrufe zu entsprechen; am heutigen Tage aber vergeßt die Prüfungen des Soldatenlebens, dankt Gott, daß er euch geschont hat, und marschirt stolz inmitten eurer Waffenbrüder und eurer Mitbürger, deren Beifallsrufe euch erwarten! Großbritannien. London, 29. Dez. Die amtliche vLondon Gazettea enthält die Anzeige, daß die Blokade der russischen Häfen am 10 Dezember aufgehoben worden ist. Außerdem bringt sie einen Erlaß, durch welchen die Salpeter=Ausfuhr nach den nordamerikanischen und westindischen Colonieen Englands verboten wird. Vom Kriegsschauplatz. Die Oesterr. Ztg. will Folgendes wissen: Der Feldzug im Norden wird mit den besten Mitteln geführt werden, welche die Allüirten besitzen; die Truppen, welche jetzt zurückkehren, sollen den Kern bilden, und da man in der Krim nicht weiter gehen will, so wird man wayrscheinlich noch einen größern Theil der alten Soldaten ablösen. Die Zggloder Truppen, welche hierzu verwandt werden soll, dürfte sich auf 200,000 Mann belaufen, davon 120,000 Mann den Kampf beginnen und 80,000 Mann in der Nähe als Reserve bleiben sollen. Zu dem Zwecke soll ein Theil der Flotte, die im schwarzen Meere lag, entwaffnet und vierzig hochbordige Schiffe zum Transporte so eingerichtet werden, daß ein jedes 3000 Mann befördern kann. Die Zahl der Bombarden soll bis auf 300 vermehrt werden, und man wird die Vorkehrungen sicherlich nicht unterlassen, um sie gegen die russischen Enterschiffe zu schützen; derart ist die Kriegsbereitung, welche den Frieden bringen soll.a — Nach den Angaben der in Erzerum angelangten polnischen und ungarischen Flüchtlinge waren in Kars seit dem 20. November täglich an 80 Mann Hungers gestorben Wasserstands=nachrichten Mainz, 27. Dez. Das Rheineis oberhalb Worms so wie das Maineis zu Hanau ist seit heute Morgens 10 Uhr in Bewegung und beingt wenig Waffer mit. Pegel 4 Fuß 2 Zoll. Coblenz, 28 Dezbr. Das Rheineis steht noch vom Bett bis zum Greuergrund fest. Hier treibt der Rhein wenig, die Mosel gar kein Eis. Das Wasser wächst wenig. Pegel 9 Fuß 5 Zoll Oberwesel, 28 Dez., 5 Uhr Nachm. Das Rheineis steht fest von der Loreley bis zum Greuergrund und liegt durchschnittlich 20 Fuß hoch am Regel. Pegel 16 Fuß 3 Zoll. Remagen, 29. Dez., 9 Uhr Vorm. Seit heute Moigene 0 Uhr hat sich das Treibeis wieder etwas vermehrt. Das Wasser ist seit gestern 1 Zoll gefallen. Pegel 10 Fuß 4 Zoll. Köln, 30. Dez., 7 Uhr Morgens. Es treiben nur wenige einzelne kleine Schollen Eis. Pegel 9 Fuß 9 Zoll. Arnheim, 28. Dez., 8 Uhr Morgens. Der Rhein steht 9 Ell. 33 D. am Pegel, 4 Ell. 48 D. unter Null am Nothpegel; derselbe ist in den letzten 24 Stunden 23 D. gewachsen. Der Rhein steht noch fest; auch die Yssel zu Westerfoort, der Byland'sche Canal, die Waal und die Merwede sind noch treibend. Handels=Nachrichten. Berlin, 28. Decdr. Roggen schließt fester, per Decbr. 91½, Dec.=Jan. 91, April=Mai 91 Thlr. Rüböl matt, loco 18¼, per April=Mai 17 3/2 Thlr. Bilder aus dem Berliner Leben. (Schluß.) Den Rock und die Stiefel— fuhr der Redner fort,— soll der Mann anziehen, der ihm 1 Thir. und 1 Sgr. schuldet, und den ich nicht habe wegschleppen wollen, weil er nichts anzuziehen hatte. Jetzt hat der Herr das Alles selbst angeschafft und nun gehis pascholl mit dem Strumpfwirker ins Gefängniß. Seine 6 Kinder werden unterdeß ins Waisenhaus gebracht. Na bitte aber, jetzt rasch, ich kann nicht länger warten! Dumpfe Stille herrschte im Zimmer nach dieser mit der schärfsten— der sogenannten erekutorischen— Beionung vom neuen Demosthenes gehaltenen Rede. Endlich wendet sich der nächste Nachbar zu dem Manne, der über diese Art und Weise der Abholung sehr verdutzt dasteht und fragt: Sagen Sie einmal, mein Herr, ist das wayr, zeigen Sie doch einmal, haben Sie wirklich Rock und Stiefel dort drin, hat der Erecutor dort die Wahrheit gesprochen!— Nun weshalb denn nicht, entgegnete ganz keck der Gefragte, was geht denn das Sie an? Da sehen Sie, ist der alte Rock etwa nicht gut genug, sind die Stiefel etwa nicht hinreichend geeignet für solchen alten Kerl, der essen, aber nicht bezahlen will? Und Sie denken wohl, er soll das Zeug behalten. Denk ich nicht drau, wenn er rin is, wird ihm Alles wieder abgenommen, dann kann er sehen, wie er zu Hause kommt. Kaum sind die Worte dem Munde des Hartherzigen entschwunden, so fliegt ihm der ziemlich starke Innhalt eines Bierglases ins Gesicht. Pfui— so ertönt es von den Lippen des Nachbars— und Pfui— so wiederholt das ganze Corps der Rache— mit solchem Menschen haben wir an einem Tisch gesessen, mit solchem— dieser Strich bedeutet eine Injurie— haben wir aus einem Glase getrunken, Pfui, Pfui und jedes Pfui wird mit der entsprechenden Flüssigkeit, so viel gerade jeder der Umstehenden in seinem Munde hat zusammenschaffen können, begleitet, die zufälliger weise gerade immer in das Gesicht des Gläudigers fliegt, so daß dieser bald mehr einem Spucknapf als einem Menschen ähnlich sieht. Dieser Ausdruck der ersten Empörung wird aber bald vom Wirth beendet, der dazwischentritt, in die Tasche greift, 1 Thlr. 1 Sgr. aufzählt—. Alles mit der gehörigen Würde und Ruhe— ein Stück Papier auf den Tisch und eine Feder daneben legt, und dem Bestürzten, der sich noch immer von oben bis unten befühlt unb in seiner Sauce sehr unbehaglich zu besinden scheint, mit fürchterlichem Basse und höchst verständlicher Geberde zuruft: Quittiren Sie, und dann gehen Sie zum Teufe!! Der Unglückliche ergreift zitternd die Feder, schreibt zitternd seinen Namen und will sich schnell entfernen, als von allen Seiten ein gellendes und ohrenzerreißendes Pfeisen ertönt. Dies brachte den Bestürzten zur Besinnung. Jetzt sah er ein, daß man ihn hatte beleidigen wollen und sein Stolz, man verzeihe mir, ich wollte sagen, Trotz erwachte. Kecken Schrittes dreht er sich an der Thür um, geht an seinen Tisch und ruft: ! W i r t h s c h a f t; e i n e W e i ß e!— D e r W i r t h r ü c k t u n d r ü h r t s i c h n i c h t und das Publikum schweigt, verblüfft ob so kecken Verfahrens. He! Herr Wirth! Hören Sie nicht! eine Weiße.— Die Vossische muß heut besondere Anziehungskraft haben, denn der Wirth überhört auch jetzt noch an seinem Schenktisch diesen Ruf. Nicht so aber die Gesellschaft, die nur auf Augenblicke ihre Spannkraft verloren hatte. Man springt auf, man drängt, man berührt den Trotzigen, der nach allen Seiten hin ausschlagen will, aber so eng umstellt ist, daß er sich kaum bewegen kann, man läßt allerhand Worte hören, die Verdalinjurien wie ein Ei dem anderen gleichen, es ertönen dumpfe Töne, gleich als ob mit Jemanden recht eindringlich verhandelt wird, und ehe man es sich versieht, fliegt ein menschlicher Körper zur Thür auf die Straße hinaus. Ein Packet folgt nach und trifft den taumelnden Körper so glücklich, daß er noch ein ziemliches Stück weiter getrieben wird. Dann ertönt eine dumpfe Stimme: jetzt hat er doch wohl seine Bezahlung und mit donnerndem Knall fliegt die Thüre zu.— Der Körper draußen hat sie nicht wieder geöffnet! Das ist Berliner Lynch! Und jetzt die Kehrseite der Medaille, wie ich sie im Traume vor mir sehe. Es ist der heilige Abend vor Weihnachten. Ich sehe in eine Kammer, wie sie kein Wirth k’einer bauen kann. In der einen Ecke derselben liegt ein Haufen angefaultes Stroh, der sich hin und wieder bewegt und der dann ein blaugefrorenes Kindergesichtchen oder einen Par„„„„— aber vielfach verändert, so müssen nicht wenige Kleine dort im Stroh verborgen sein. Kein Feuerschein ist in der Kammer zu sehen, dafür aber jeder Athemzug, den ein verkümmertes Männchen, das in der andern Ecke sitzt, der schwer bedrängten Brust entringt. Daß der Mann bekleidet ist, kann man von ihm nicht behaupten, denn ihm fehlen Rock und Stiefel ganz und die übrigen Kleidungsstücke sind ihrem Untergange nahe. Kein Licht erhellt den oden leeren Raum und doch ist es der heilige Abend vor Weihnachten. Da! horch! es nahen klirrende Schritte. Sollte sich wirklich Jemand zu dem armen Mann versteigen? Und doch! die Schritte halten vor der Kammerthür an, ich höre flüstern, es vergehen einige Minuten, man klopft! Zitternd vor Kälte erbebt sich der alte Mann, wankt keuchend nach der Thür, öffnet und schreckt vor dem Lichtstrahl, der plötzlich auf ihn fällt, zurück. Vor ihm steht, als der erste, ein Mann, der eine unerklärliche Aehnlichkeit mit einem Bierwirth hat. In der einen Hand hält er eine Pyramide mit hellbrennenden Kerzen, in der andern einen großen Teller mit Aepfein und Pfefferkuchen. Hinter ihm steht ein freundlicher, beweglicher Mann— Gott, er sieht wie ein Schlächter aus— mit einem ziemlichen Packet, dem ein frischer Fleischgeruch entströmt, über diese ragt aber hinweg ein langer hagerer Mann, mit markirten und freundlichen Zügen— von dem Mann mußte der klirende Schritt, den ich vorher deutlich herausgehört, ausgegangen sein. Der Mann hebt mit der einen Hand ein paar Brode empor— leider gelingt ihm dies Kunststück ohne große Kraftanstrengung— und mit der andern einen Korb voll Holz. Hinter ihm seh ich im Dunkel noch einige Personen, die ich nicht genau erkennen kann, jeder aber hatte etwas in der Hand, dieser einige Tücher, jener ein Paar Stiefel, ja ich sehe sogar, wie einer verstohlen in die Tasche faßt und ganz heimlich einen blanken schönen Thaler hervornimmt. Jetzt drängt alles in die Stube dem zurückweichenden Manne nach. Die Pyramide wird auf den einzigen Tisch gesetzt— der zwar alt, aber diese Weihnachts. freude wird ihn wohl zusammenhalten— jeder legt sein Päckchen daneben, jeder drückt dem alten vor Staunen in die Kniee gesunkenen Manne die kalte zitternde Hand und verläßt lautlos die Kammer, die still und heimlich hinter dem letzten sich schließt.— Jetzt aber, jetzt bricht aus dem rasselnden Stroh eine Kinderschaar hervor— beschreiben will ich sie nicht, wozu soll ich das Eleno in seiner gräßlichen Gestalt schildern. Alles stürzt auf die Lebensmittel gierig zu, da aber erhebt der Vater, der noch immer auf den Knieen liegt, seine Arme, drückt eins der Kinder nach dem andern zu Boden und beginnt zu beten: Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen!!!— Ich habe recht lebhaft geträumt, fast so lebhaft, als ob ich wüßte, mein Traum müßte in Erfüllung gehen. Wer weiß! Der Berliner hat seine Eigenthümlichkeiten, er lyncht nicht nur, er zeigt auch, daß er ein Herc hat und wenn er es vermag eine offene Hand für seine Mitmenschen. Bekanntmachung der Handelskammer von Elberfeld und Barmen. Eine Sammlung von Proben, welche von den auf der Industrie= Ausstellung zu Paris ausgestellt gewesenen in französischen und brittischen wollenen und gemischten Waaren entnommen sind, so wie Proben einer neuen Erfindung von Pappdeckel für Jacquards=Karten liegen bis zum 15. Januar auf dem Secretariate der Handeskammer— Elberfeld, Herzogsstraße Nr. 1039— zur Einsichtnahme offen. Wechsel- und Geld-Course. Barmen, den 31 Decbr. 1855. — Am Sylvester=Abend: Unterbarmen. Hr. Past. Thümmel. Gemarke. Hr. Dr. Seibert. Wupperfeld. Hr. Past. Josephson. Wichlinghausen. Hr. Hülfspred. Weinheimer. Am Nenjahrstage: Unterbarmen. Vorm.: Hr. Past. Banning. Nachm.: Hr. Past. Taube. Gemarke. Vorm.: Hr. Past. Berg. Nachm.: Hr. Past. Roffack. Wupperfeld. Vorm: Hr. Past. Kirschstein. Nachm.: Herr Past. Heuser. Abends: Hr. Past. Josephson. Wichlinghausen. Vorm.: Hr. Past. Voswinkel. Nachm.: Hr. Hülfspr. Weinheimer. Katholische Kirche. Frühmesse um ½8 Uhr: Hr. Capl. Bohnen. Hochamt um 10 Uhr: Hr. Past. Meisloch. Predigt: Hr. Capl. Bohnen. Rel.=Unterricht und Andacht um ½3 Uhr: Hr. Past. Meisloch. Baptisten=Gemeinde. Am 1. Januar. Vorm. 10 Uhr: Hr. Pred. Ribbeck. Bekanntmachungen. Die Einreichung der Rechnungen über Arbeiten und Lieferungen für die Commüne ist zwei mal zu verschiedenen Zeiten öffentlich bekannt gemacht worden, ohne daß die Betreffenden die anberaumte Zeit eingehalten hätten. Die Säumigen werden hierdurch wiederholt zur schleunigen Einreichung der noch rückständigen Rechnungen mit dem Bemerken aufgefordert, daß die weiter im Rückstand Verbleibenden eine sofortige Befriedigung ihrer Forderungen nicht zu gewärtigen haben. Barmen, den 29. Deebr. 1855. Das Bürgermeister=Amt: Bredt. Den Unterricht im Patronenzeichnen, Kartenschlagen, Vorrichten, Stoffausnehmen 2c., empfiehlt Anton Scheer, concessionirter Lehrer. Carlstraße Nr. 255. Mineral=Oel. Bergöl per Quait 10½ und 12 Sgr., Pinolin v p 14„ 17 9 empfiehlt zur gefl. Abnahme bestens Carl Tienes& Comp. Barmen, den 31. December 1855. Aechtes Klettenwurzel-Oel a Flacon 7½2 Sgr., bekannt als das kräftigste Mittel, den Haaiwuchs zu befördern und das Ausfallen der Haare zu verhindern, empfiehlt Joh. Ph. Srreitbof. 2514 Jemand der Westphalen, Hannover und den übrigen Norden bereist, wünscht noch einige courante Artikel gegen Provision mit zu führen. Gefl. Offerten unter M Nr. 2514 nimmt die Exp. d. Bl entgegen. * Heute, am Sylvesterabend, gegen 8 Uhr, wird in meinem Saale ein Extra=Abend=Essen stattfinden, wozu ich Freunde und Gönner ergebenst einlade. Joseph Plun. Am Neujahrstage den 1. Januar: 0 des Hausmann'schen Männer=Quartetts. 5 Uhr.— Entree 2½ Sgr. à Person, wogegen ein Glas Bier verabreicht wird. Hierzu ladet ergevenst ein: Franz Ant. Kraut. E O. V Mittwoch den 2. Januar: keine Conferenz. 33. Stiftungsfest des Gemarker Missions-Männer- und Jänglings-Vereins. Am Neujahretage, Nachmittags 2½ Uhr, Predigt: Herr Nastor Roffack. Zu dieser Feier werden alle Freunde dringend eingeladen. Der Vorstand. 5 Frische Schellsische u. westphälische Schinken bei J. Brüssermann. 7. Bei der Concert=Probe in der Gesellschaft„Concordiau wurde am Freitag Abend ein neuer hellbrauner Damenpei (Nertz), am Halse mit brauner Seide gefuttert, gegen einen älteren dunkelbraunen vertauscht, welcher bei dem Oekonomen der Gesellschaft liegt und wird um dessen gefälligen Umtausch gegen jenen dringend gebeten 13 Am Samstag Abend ist ein schwärzlich= grauer Spitzhund entkommen. Sollte derselbe Jemanden zugelaufen sein, so wird um dessen gefl. Rückbesorgung an den in der Exp. d. Bl zu erfahrenden Eigenthümer gegen angemessene Belohnung gebeten. 2530 Eine Dienstmagd, mit guten Zeugnissen versehen, die gleich eintreten kann, wird gesucht. Von wem, sagt die Exp. d. Bl. 2533 Ein mit guten Zeugnissen versehenes Dienstmädcen findet auf Januar eine Stelle. Näheres in der Erp. d. Bl. 8 Jemand, der die Kordel= und Litzen=Fabri cation gründlich versteht, könnte sich mit einer mäßigen Einlage an einem auswärtigen Fabrikgeschäft dieser Art thätig betheiligen. Gefällige Offerten unter Nr. 8 nimmt die Exp. d. Bl. entgegen. 9 Ein ordentlicher Jüngling, der Lust hat das Glaser= und Anstreicher=Geschäft zu erlernen, findet eine Stelle Bei wem, sagt die Exp. d. Bl. 14 Ein noch sehr guter Kochofen mit Hinterofen und Zubehör ist sehr billig zu kaufen. Näderes in der Exp. d Bl. 15 Ein Kindermädchen, welches gleich eintreten kann, wird gesucht. Von wem, sagt die Exped. d. Bl. Die Herren Schneider-Meister werden bei bevorstehenden Wechsel der Modenzeitungen auf das in reicher Ausstattung sehr practische und präcis erscheinende Journal„der Phönix“. Preis nur 1 Thlr. pro Halbjahr, hiermit ergebenst aufmerksam gemacht und nimmt Bestellungen darauf an: W. Langewiesche in Barmen. 527 Drei freundliche Zimmer sind an einzelne rren, oder mit Speicherkammer und Keller an e stille Familie auf nächsten Mai zu vermiethen Näheres in der Exp. d. Bl. 10 Ein Knabe oder ein Mädchen, welches das Riemenanschlagen gründlich versteht, findet dau ernde Beschäftigung. Bei wem, sagt die Exp. d. Bl. " 11 Im Dörnen ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Bei wem, sagt die Exp. d. Bl. 2525 Einige Mädchen können in einer Fabri Beschäftigung finden. Wo, sagt die Exp. d. Bl. 2529 Zu häuslichen Arbeiten wird im Werth ein Mädchen auf halbe Tage gesucht. Von wem, sagt die Exp. d. Bl. 12 Eine Riemengetau wird zu kaufen gesucht. Von wem, sagt die Exp. d. Bl. Bei Sartorius& Staats Erben sind zu haben: Lehr. Verträge. Fahr=Plan der Düsseldorf=Elberfelder Eisenbahn, vom 18 November d. J. ab. Von Düsseldorf: 78, 10 19, 12 49. K 1., 9 30 Uhr. p Elderfeld=Döppersberg: 6. 10 1 3, 5 30, 8 Uhr. Der Zug 6 Uhr von Elberfeld-Döppersberg hält an der Steinbeck nicht an. Fahr=Plan der Prinz=Wilhelm=Eisenbahn, vom 18 November d. J. ab. Von Steele: 87, 112, 416, 65. „ Langenberg: 8“:, 12 10, 5 16, 650, „ Vohwinkel: 7, 11 15, 25, 8 3. „ Langenberg: 8“, 19“, 35, 9 3. Herausgabe, Druck und Verlag von Sartorius& Staats Erben in Barmen.