Der Verkünd ger erscheint= Donnerstags und Sonntags. Der Abonnementspreis beträgt bei der Expedition halbjährl. 22½, durch Post=Beförderung 27½ Sgr. Stadt und Land. Einräckungsgebühren werden mit 1 Sgr. die Garmond= Zeile oder deren Raum berechnet. Anzeigen bis Mittwochs und Samstags spätestens 12 Uhr Mittags erbeten. Zur Unterhaltung und Erleichterung des Geschäfts-Verkehrs. N 92. ersen, Sonntag den 17. November 1861 Wechsel=Course v. Beckerath=Heilmann, AA.& C. Sohmann 1861. in Crefeld. 714. Nov. 1861. Briefe. Geld. 141 2/10 141 3/19 85 7/10 85 1/10 80 ¼ 80 1/10 80 1/10 6.21¾ 150 ¼0 99½3 109 7/10 85 3/10 Briefe. Geld. dem Rotterdam idem Frankfurt idem Parié dem Antwerpen Brüssel .—. Hamburg 2M. idem S. Berlin S. London S. Bremen t.S. 2M. t.S. 2M. k. S. 2M. 1.8. 2M. t. S. I.S 1. S k.S. 2M. t. S. 2M. t. S. 2M. k.S. 2M t.S. k.S t.S. 2M. 1.S 2M. t.S t.S. 1419 1419 85 1/10 85 ¾ 80 ¼ 80 1/10 80 ¼ 6.22 Geldcours unverändert. 1505 99% 109 7/10 85 5/10 Course des Berliuer wertel'schen Coursberichtes * vom 14. Nov. 1861. Amsterdam 2Mt. 141 bez., kurz 141 5/8° bez. Hamburg 2Mt. 149 7/8 bez., kurz 150 7/8 bez. London 3Mt. 6 Thlr. 21 1/8 Sgr. bez. Paris 2Mt. 79½8 bez. Frankfurt.a/M. 2Mt. 56 Thlr. 24 Sgr. G. Petersburg 3 W. 95 bez. Bremen 8 T. 109 7/8 bez. Politische Nachrichten. Handels=Nachrichten. Neuß, 15. Nov. Th. Sg. Pf. Weizen a 200 Zoll=Pfuno 8 * 2. Qualität 7 3. Qualität 6 Land=Roggen à 200 Zoll=Pfund 6 Wintergerste dito 4, 5 Sommergerste diso 5 Buchweizen diso 5 Hafer dito 4 Erbseu dito 6 Rübsamen, per berliner Scheffel.:: 4 Kartoffeln, 200 Zoll=Pfund... 2 Heu, per Zentner à 100 Zoll=Pfund 1 Stroh, per Schock à 200 Zoll=Pfund 1 Aveel=Saamen 3 Rüböl, per 100 Zoll=Pfuno 14 Rübkuchen, Stampf=, per 2000 Z 4Pf. 47 Preßkuchen, per 2000 Zoll=Pfund. 44 Leinkuchen. dito— Branntwein, per Ohm à 123 Quars zu 47%(ohne Maklergels 17 Gereinigtes Rüböl....... 15— Ein Schwarzbrod von 12 Zoll=Pfund.—•10 Crefeld, 15 Nov. Th. Sa. Pf. Weizen, per 200 Zou=Pfund 1 8 20— Roggen dite 6 15— Gerste 9110 5 20— Buchweizen dito 5 25„( Haser 1 dito„„ 4 15— Erbsen dito 7—.— Rappsaamen] dito 4 4— Kartoffeln, per 100 Zoll=Pfund 1 8— Heu, per Zentner 27.— Stroh, dito— 15— Butter à Pfund 8 Frisch Schweinefleisch, 4 Pfund— 5 Eier, a 25 Stück 14— Brauntwein per Ohm zu 47 9/8. ohne Maklergeld Thir. 15 Sgr. 18 23 28 14 18 18 25 15 20 9 18 5 29 15 10— Preußen. Die ministerielle„Sternzeitung“ bezeichnet wiederbolt die Fortschrittspartei, namentlich in der Richtung ihrer Caudidaten= Liste, als entschieden oppositionell, und versichert von Neuem, daß die Regierung entschlossen sei, mit allen ihr zu Gebote stebenden gesetztichen Mitteln die gesetzliche Heeresreform aufrecht zu erhalten. Schließlich sagt das ministerielle Blatt:„Wir werden die Kreuzzeitungs=Partei verst dann innerlich und vollständig überwunden haben, wenn wir durch die Wahlen den unwiderleglichen Beweis geliefert haben, daß in Preußen ein Ministerium, welches treu den constitutionellen. Grundsätzen und der Verfassung, den Weg einer besonnenen Reform=Politik eingeschlagen hat, wirklich von der Nation gehalten und getragen wird. Sö ist allen deuen, welche den preußischen Staat in einer gesicherten Bahn des Fortschritts erhalten wellen, ihre Aufgabe mit großer Klarheit vorgezeichnet. Oesterreich. Die Wiener Zeitung vom 12. November veröffentlicht eine Reihe von Amts=Enthebüngen von ungarischen Obergespänen und die entsprechende Zahl Ernennungen von Admiaistratoren und königlichen Commissaren. Aus Wien schreibt man: Die Wirkung der über Ungarn verhängten BeruhigungsMaßregeln ist bereits wahrzunehmen. Nach en Berichten, welche die Regierung erhalten at, soll nirgends in Pesth auch nur ein Verbis jetzt aufgetreten sein, der Neigung einem Widerstande verriethe. Man rechnet selbst mit Sicherhelt darauf, daß der sogeunte passtve Widerstand nicht lange durchzuführen seinz wird. Die Rechnung gründet sich zum Theit auf den allerdings in Betracht zu ziehenden Umstand, daß ein großer Theil det Bevölkerung dieser so erregten Hauptstadt sich an den verschiedeuen Manifestationen nur widerwillig und aus Nachgiebigkeit gegen den Terrorismus der Ultras betheiligt hat. Italien. Eine am 9. November Abends nach Rom—gelangte—Depesche—meldete,— daß ein beträchtliches Corps von„Fremden" im Namen Franz II. von der neapolitanischen Provinz Bhfilicata Besitz ergriffen habe. Damit ist wahkscheinlich das Corps Borges gemeint. Frankreich. Der Moniteur vom 14. Novemder meldet die Ernennung des Herrn Fould zum Fihanzminister und veröffentlicht zugleich einen Brief des Kaisers an den Staatsminister, in welchem die Fould'sche Finanzvorlage gutgeheißen wird. In dieser Vorlage wird vornehmlich die Nothwendigkeit nachgewiesen, in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Sessionen außerordentliche Supplementar=Credite zu vermeiden, auf welche Prärogative der Kaiser im Interesse der Fihanz=Verwaltung verzichten zu wollen erktärt. Rußland. Aus Warschau wird die Beschlagnabme von 15,000 Seück Gewehre in einem Kloster im Lubtin'schen, sowie die Verhaftung des Priors, mehrerer Getstlichen und des Verwalters, auf die Deuunziationeiner polnischen Dame, gemeldet. In der Gegend von Wilna ist kürzlich ein Gutsbesitzer, bei welchem 60 Gewehre und etwa ein Centner Pulver versteckt gekunden worden, kriegsrechtlich erschossen worden. Amerika. Die„Times“ meldet jetzt, offenbar gegen ihre Neigung, daß die„alte demokratische“ County Hyde in Nordcarolina durch einen zu Hatteras versammelten Convent ihren Beitritt zur Uuion und ihre nur durch die Gewalt unterdrückte Anhänglichkeit an sie ausgesprochen hat. Andere County's werden sobald sie können diesem Beispiele folgen. Robert Perrp. Ein Newyorker Criminalbild. (Fortsetzung.) Der Einbruch. Eine Stunde nach jenem aufregenden Abenteuer, das für Perry's Tochter beinahe mit dem Tode geendet hätte, finden wir Raipt nebst seiner Mutter in einer bescheidenen Dachwohnung der Christian=Street wieder. In Träumen versunken sitzt' die Frau an einem kleinen Pulte.] Bald stötzt sie den Kopf auf die Hand, und ihre Phantaste schejut sich darza zu ergehen, wieder und immer wieder die eben überstandenen Erlebnisse vor die Seele zu führen; bald greist sie fast krampfhaft in einen vor ihr liegenden Stoß kltex Scripturen hinein, als wollte sie hier etwas aufsuchen, was ihrem Erinnerungs=Vermögen zu Hülfe kommen könnte. Jetzt hat sie Briefe erfaßt, sie liest die Adresse an Edith Meridit, auch die Unterschrift„Robert Perry“ fällt ihr in die Augen. Gleichgültig jedoch werden sie von ihr bei Seite geworsen, denu diese Papiere, wohl früher ihr werth und theuer, sind gegenwärtig doch nicht der ersehnte Gegenstand, den ihre emsig wühlende Hand zu finden strebt. Eadlich aber kündet die auflodernde Freude in ihren Augen, daß das Ziel ihrer Nachforschung erreicht worden sei; ein Bild hat sie erfaßt, und als wollte sie die Züge des braungelockten Knaben, den es darstellt, verschlingen, hält sie es lange dicht vor ihre tbränenden Augen. Wie, zherrscht nicht eine Aehnlichkeit zwischen ihr und dem Kinde? Der Anblick muß ihr Trauer verursachen, denn sie weint. Das Gemälde liegt auf iyrem Knie, sie denkt noch; lange Jahre schweifen an ihrem geistigen Auge vorüber. „Wie schön ist er geworden!“ ruft sie aus, „wie männlich, wie stark. Oh Perry, wärest Du nicht reich und angesehen, wie würde Dein Herz voll Freude sein über den Mann, dessen Gedurt Dich' entzückte, den Du oft Stunden lang auf den Knieen gewiegt bast, und der jetzt der Reiter Deiner Tochter gewesen ist.“ Der Leser mag errathen haben, welche Bewandniß es mit Edith Meridit.— dies ist der Name der Fräu, welche wir gegenwärtig sehen— und mit jenem unbekannten Fremden habe, dessen Gesichtszüge sie in dem Bilde des dreijähtiget Knaben wiederzuerkennen glaubt Die erste Leidenschaft der Jugend bätte damals den erst acbtzehnjährigen Perry in Edith's Arme geführt. Ein liebendes abet von keinem Priester geweidtes Band hatte Beide verbunden Man würde Edith Unrecht thun, wenn man sie att ein Mädchen, baar von allent Gefühl von Schaam und Ehrbarkeit auffassen wollte. Sie war schön und eine Amerikanerin, an die man„nicht den Maßstab deutscher Zucht anlegen darf. Ueberdies war ihr Verhältniß zu Perry durch eine wahre Neigung für diesen hervorgerufen, und diese Neigung, welche noch durch die trostvolle Zuversicht Nahrung fand, daß Jener sie aus ihrer drückenden Lage befreien und nach Erlangung einer auskömmlichen Stellung beiratben würde, hatte das überaus reizende Mädchen verleitet,#schon im Voraus sich mit Leib und Seele an Petry zu übergebet. Bei ihrem feiten weiblichen Takle, den nie eben so besaß, wie eine den Frauenzimmern sonst selten innewohnende Klarheit und Scharfsichtigkeit, war es ihr oft gelungen, zu wiederholten Malen den wüsten Jüngling von ausschweifenden Lastern zum wenigsten zeitweise fern zu halten, und manchen Abend hatte sich Perry durch ihre Schmeichelei abbalten lassen, die sonst von ihm so leidenschaftlich, besuchte Pharaobank zu frequentiren. Zwei Kinder waren, dem Verhältnisse entsprungen, zwei Knaben, aber völlicon einander verschieden. Mit wahrer Eutzücküt begrüßte Perry die Geburt des ältesten Rudes, Edwakk. Der Knabe war von fast idäaler Schönheit, und mochte es wohl werth An, daß Perry die Kosten nicht scheute, um volhidem bedeutendsten Künstler New=Yorks das) Portrait dieses Kindes anfertigen zzu lassen. Alls Edward je doch erwachsen) war, kam einrisches kinder loses Ehepaar nach New=Do Ebitb eine beträchtliche Summ= Für dis Ueb lassung des Knaben als Pflegekil müthigt„Benehmen jever Fremde##### ie ihr Reichthum, bürgten der Mutter d#s Knaben dafür, daß derselbe in gute Hände komme, und vielleicht in bessere, als er bisber gewesen, da die Theurung New=Yorks es Edith nicht gestattete, mehr als das Allernothwendigste an das Kind zu wenden. ##as zweite Kind, Ralph, wurde von Perry nichte weniger, ass freudig begrüßt, es war ein Kruppel an Lelb und Seele. Inzwischen hatte Perry das 21 Jahr erreicht, und eine Französin, welche ich Besitz einiger tausend Thaler war, zur Ebe gehommen, ungeachtet dessen aber sein Verbältniß mit Edith nach wie vor fortgesetzt. Auch jetzt noch hing sie mit ihrem Herzen au lom. Ihr Einfluß, ihre. Stellung zu ihm hatte sich zu einer wayrbatt woblthätig moralischen Autoricht über ihn gestaltet. Noch jetzt besuchte sie Perey mindesten#. einmal in der Woche, und Manches, was seint Ebefrau nicht wissen durste, bekam Editb mitgetbeilt: Sie hörte nicht auf, ihn zu warnen wenner waghalsige Speculatiönen unternebmen wollte, und os1, wo Perry es nicht vermuthele, suchte sted seine Schiute zu, überwachen, als ob sie gbnete, daß er einem Abgrunde en gegen n Und ss dürley wir uns denn auch#### wundern über den Besu#, wischer in spilten Abendstunde die Träuwergien Ediv. Merebis'e, plötzlich unterdricht. Ee war Periy, der ünerwartet bel ihr eintrat. Ein Blick sagte ihr, 5 die Veranlassung seines Kommens eine viige fet. Er fah aufgeregt und veistdtt aus und schien sich dessen bewußt, denn er suchte seine ungewöhnliche Stimmung durch eine noch ungewöbnlichere Heiferkeit zu verbergen.: Er wollte Ediih um eine Gefälligkeit ersuchen, Jso sprach er lachend, er beabsichtige nämlich, einen Schwan“ auszuführen, der es ihm nötbig mache, sich zu verkleiden, und er wies„auf ein Bündelchen, welches er mitgebracht, und das die Sachen enthalfe, die er anzulegen gedeuke. Erstgünt sah Editb ihn an. Die Stimme hatte sie fast erschreckt, so bewegt klang sile, und die Züne Robert's trugen nicht dazu bei, sie zu beruhigen, denn trotz der muntern Worte lag ein sinstrer Ernst auf seiner Stirn und ein Auheimliches Feuer leuchtete aus seinen Augen. „Du bist aufgeregt, Robert," flüsterte Edith „bleib' hiet, bis Du Dich berubigt, und laß uns über Edward, der verwündet darniederliegt, sprechen. Glaube wir, es würde Dir wohlthuender sein, als den Schwank auszuführen, um dessentwillen Du gekommen.“ (Fortsetzung folgt.) Vermischtes. — Köln, 15. Nov. Der kriegerische Geist, der Europa durchweht, bleibt auch auf die Jugend Köln's nicht ohne Einfluß.Vor einigen Tagen gerlethen zwei kaum der Kindermagd abhanden gekommene Bürschchen von etwa 12 Jahren in Streit, und der Eine, welcher gehört hatte, wie sein Vater unlängst im Duell Manteuffel=Twesten sich dahin aussprach, daß das Duell in gewissen Fällen nicht ganz„ohne“ sei, forderte seinen Gegner auf„drei Schuß auf Bolzen!" Die Forderung wurde angenommen, zwei ebense kühne Sekundanten gleichen Alkers gewählt, die Bozeir mit Stahlbügel zur Hand genommen und fort gings durchs Hahnenthor, in die Promenade. Hier wurden mit dem ernstesten Gesichte von der Welt von den Sekundanten 60 Schritte abgezählt, die Geguer aufgestellt und das Zeichen zum Beginn„des Kampfes gegeben. Glücklicherweise blieb derselbe unblutig; das eine Bärschchen rief nämlich, als sein Geguer ihn bei dem ersten Schuß auf die Brust getroffen, ein jämmerliches„O web!“ und der jewandtere Schütze war gutmüthig genug, sofort die dand zur Aussöhnung zu bieten.— Aus soscher Jugend kahn nach diesen Auspielen deretst noch Liwas werden, Berlin. 25 Blumenbouquets von größter und Schönheit, für 2000 Frcs., aus Nizza verschriebek und für deeHerzogs von Magenta Ballfest bestswmt) kamen einen Tag post festum an. Der Herzog erldubte sich, das schönste Exemplar der Königin Augusta zu Überreichen und ihr die anderen zur Verfügung zu stellen, worauf die Königin am nächsten Karl staitgehabten Dine beim Prinzen Karl staitgehabtgn anwesenden hohen. Damen ein Bouquet außerordentlichen Frankkeich 1 age, bei dem (der der dort as Andenken an das Fest des schafters Sx. Majestät des Kaisers von überreichen — Parie 42. Nvv. Gestern begannen hier im Theatre Ricourt Rue de la Tour d'Auvergne) die Vorstellungen einer Rutschen Schauspieler=Truppe unter der Direction der Frau###da Brüning. Von den ange kündigten vier Stücken konne eins, das in Deutschlag## o beliebte Baudeville:„der Nurmärker und die P #arde“ in Folge polizeilicher Beansta#dung nich, gegeben werden der englischen Nordostseeküste serd von auf Sonntag durch den bestigen Siucw 107 Schi gescheitert. Die Zahl der umgekommenech S##eleute noch nicht bekannt. —. Die Berichte aus den Fabrik=Centxen ungünstig: Kamentlich ist in St. Etsenne unter den Arbeitern so groß, daß die Regierung 400,000 Fres, zu deren Unterstützung anweisen lseß. . T o d e s= A n z e i g e. Nach kurzem Krankenlager, an Brustschwäche, verschied heute Morgen halb 4 Uhr, versehen mit den heil, Sterbesakramenten, unsere theure Gattin und Mutter Rosalie Bongartz geb. Vooßen m Alter von 58 Indem wir Freunden und Bekannten diese Anzeige widmen bitten um stille Theilnahme Gerhard. Bongart nebst Kinder. Viersen, den 15. November 1801. In vim Cirenlar=Erlaß vom 10. Oktober ds. Je habs ich mir vorbedalten, über die Uhntersützung weiche die Staattreglerung in Stuys dieses Erlasses bei den bevorstetzenden Watzlen von ihten Organen erwartel. nach Erforderniß wiltere Anweisungen zu ertheilen und demgemäß eröffue ich Enir Hochwohlgevoren Folgendes: Sämmtliche Wahrnehmungen stimmen darin überein, ißivon allen Seiten die jetzigen Wahlen in ihrer hohen Bedeutung für die Gestaltung der Verhältnisse des Landes gewüreigt werden. Um so mehr darf ich auch annetzmen, daß die Staateregierung, indem sie den vollen und unbehinderten Ausdruck der Ueberzeugung des Landes als die Aufgabe„dür Wahlen bezeichnet hate auf die gewisseuhafte Mitwirkung der Behörden bei der Lösung dieser Aufgabe zählen kann. Dem Lande sind die Nornten bekannt, welche des Königs Majestät am 8. Nov. 1858 als diejenlgen Allerhöchstihrer=Regierung kund gegeben haben. Allerhöchstdieselben haben noch in jängster Zeit dem Staatsministerinm ausdrücklich auszusprechen geruht, duß auf diesen Normen fest beharrt werden soll, verlangen aber auch, daß, diesetbest vor Mißdeutungen gewahrt werden. Au dieseh wahrhaft konservativen Grusdsätzen, weiche alle extreme, sowobl reaktionäre als demokratische Richtunzen ausschließen, festdaltend, bat die Staateregierung either deren Verwirklichung unausgesetzt angestrebt. Dasselbe Ziel wird ste auch ferner unveirrt und unabänderlich verfolgen. In dem Bewußisein, daß das Wohl der Krone und des Landes unzertrennlich sind, wird sie auf dem Wege lebenefähiger Entwickelung fortschreitend, die Macht und das Recht der Krone eben so heilig halten, wie die beschworenen=Rechte des Botkes zu bewahren und zu befestigen suchen; bei der Fortbildung der Gesetzgebung: aber den Verheißungen der Verfassung und den auf den verschiebenen Gebieten des Staatsleveus hervorthetenden Bedürfnissen gerecht werden. Ohne mit der großen Vergangenheit, Inebesondere- der Evyche der Wisdergeburt Preußens in den ersten Dezenten dieses Jahrhunderts zu brechen, vielmehr bei der Resurm der Grsetzgebung die geschichtliche Eutwicklung Preußens. vor Augen habend und anknüpfend an die, jene Wiesergebmt anbabnende Gesetzgebung wird sie auch Besseheneete## erhalten swissen, sowelt es dem Gemeinwohle ferner zu dienen noch fähig ist. Den Forderungen nach unberechisgten neuen Westoltungen wird sie mit Bestimmtheit entgeßentretenIn den Grenzen, welche hieraus sich ergeben, wird es unter Anderem auch Aufgabe der Stuaateregierung sein, die Umbildung derjenigen Instiiutionen heibeizuführen, welche, wie die Kreieverfassung und die gutsobrigkeitliche Gewalt in den, östlichen Provinzen, den Auforderungen der Gegenwart nicht mehr entsprechen und mit der Verfassung des Laudes dauernd nicht verträglich erscheinen. Nicht weniger erkennt die, Staateregierung es als ihre Pflicht, die für die Erhaltung und Stärtung der Wehrkraft des Landes ins Leben gerufene Umformung der Heeresverfassung zum gesetzlichen Abschluß zu bringen und dieselbe mit steier Rücksicht auf die finanziellen Kräfte des Laudes der Vollendung entgegenzuführen. Ee wird dadurch die Machtstellung und die Integrität Pleußens sowie die Erfüllung seiner Aufgabe für das deutsche Gesammi=Vatertand neue Garastien erhalten. In diesem Sinne sind jene Normen aufzufassen und auf diesem Wege, unter einem in seinem Rechte und in seiner Macht starkey Könlgttzume, wit=Preußen dies verlangt, in der Achtung vor den verfassungsmäßigen Rechten des Volkes, geschützt und gerüttet gegen alle Eventualitäten, wird die gedeihliche Enitwickelung d### Vaterlandes gesschert lein. In derzchiusichl, daß jetes Extrem den Anforderungen eder Wirklichten zuwiderläuft, und in dem Wünsche, durch tuhiges und besonnenes Verauschreiten den Bestand, der neuen- Staats= form zu sichern, wird das Land der Staatereglerung zur Seite stehen, wenn die Behörden es sich angelegen sein lassen, diese Ueberzeugung durch Belehrung hervorzurusen und durch Aufttätung Mißverständnisse zu beseitigen; in dieser Weise aber auf die Wayi solcher Männer zu Abgeordneten hinzuwirken, welche die ertremen Richtungen auf beiden Seiten verwerfend, bereit sind, die Regierung Gr: Maj.„des Rönige in der Ausführung dieser Grundsätze zu unterstätzen. urt der einwirkenden Thätigkeut muß daber den Behörden in Auspruch genammen werden. Mit der Pflicht der Staatsregierung, dem Lande den verfassungsmäßigen Anspruch auf das unbehinderte Wahlrecht zu gewähren, ist die Pflicht verbunden, ihr Verhalten und ihre Grundsätze in richtiger Auffossung zur vollen Erteuntniß der Wäbler gelangen zu lassen. Vor Allem haben die Herren Meglerungs=Prasirenten und Landrä#be in dieser Weise zu willen; Die P#####h, indem ste=mit Umsicht und Eiser unmittelbar dasür eintreten, die Chefe der Provinzial=Verwaltungen indem sie die Thotigkeig der ihnen untergebenen Betorden bei dem Wablgeschäfte tetten und dieselben hierbei streng und gewissenhaft überwachen. D## Grenze, welcht dse Einwirkung der RegierungsOrgane inue zu haltenstet, bestimunt mein StreularErlaß vom.10. Oktober 5. R. Mur innerhalb diese Grenzen parf dielelbe sich Guch in Ausführung meiie gegenwärtigen Erlaßes bewegen und bai daher die An wendung jeder Art dungesetzticher Mittel zu vermeiden, welche die freie Selpstbestimmung der Wähler beeinträchtigen. Für ihre Person ist den betreffenden Beamten bei der Aushbung des eigenen Wäßlrechts unbeischränkt, wie Jedermann, Ihrer Ueberzeuging zu solgen. Stimmt dieselbe nicht mit den Grundfätzen der Staatsregierung überein, se muß von ihnen gesordent werden, daß sie diesenige Zurückvaltung sich guferles welche es ihnen gestaltet, bei ven Wahlen ihter Am pflicht nachzukommen. Ihr Pflichtgesübzt und ihre Ab reuhaftigkelt wird ihnen zunächst den Weg zeigen, au# roerl 8eu, mit 9b wrichem sie die Ausübung ihres staatsbürgerlichen Rechles mit ihrer Amtepflicht in Einklang zu bringen im Stande sind, Niemals abes darf ihre Einwirkung eine den Grundsätzen der Staatsregierung zuwiderlaufende Richtung einschlagen. Ich rechne in dieser Hinsicht auf Cw.=Hochwohlgeboren Mitwirkung. Ep. Hochwohlhevoren haben meinen gegenwärtigen Erlaß zur allgemeinen Vervreitung, namenilich auch zum Abdruck i zu den amtlichen Publikationen bestimmten Kreis= und sonstigen kleinen Blätter zu bringen. Dasselbe ist auch, soweit es noch nicht geschehen, veranlassen. Berlin, den 5. November 1861. )e„Der Ministeredes Innern. gez. Praf von Schwerin. „An des, Königl, Regterungs=Prasthenten Herrn von Mässenbach, Hochwohlgevoren zu Däffeldorf. ) Bekanntmachung. Am Montag, den 18. November Nachmittags 3 Uh : s o l l i m W i r t h s l o k a l e" d e s J o h a n n K r e m e r s, i m B o c k e r t ein der Gemeinde Viersen zugehöriges, im Bockert zwischen Ankon Bonners und Barzholomäus Ströpen belegenes Wohnhaus Nr. 142 nebst Appartinenzien und Garten vor„Notar Liunxweiler öffentlich an den Meist wrden Sietenden versteigert WViersen, den 2. O krober 1861. Der Bürgermisster, Dr. Kürch. Bekanntmachung. Nachdem von dem Königl, Siaatsministe rium beschlossen worden ist, daß mit der Neuwahl de Hauses der Abgeordseten für die sechete Legislatur=Periode in Gemäßbelt des Ark. 75 der Verfassungs= Urkunde vom 31. Januar, 1850 vorgegangen werden soll, wird dte Wahl der Wahlmänner am Dienstag den /1V. November à. J. Morgens um 10 Uhr stattfinden, Die Wahlen= sild imn Gemäßheit des Art. 115 der Verfassungs=Urkunde=nach der Wahl verordnung oi 30. Mot 1849 und dem Wahtreglement vom 4. October 1801 vorzunehmen. Die Zahl der nach Maßgape der durch die letzte dreijährige Zählung ermittelten Bevölkerung zu wählenden Wahlmähner beträgt für die hiesige Gemeinde 56. Die Gemeiäde Biersen ist in 10 Wahlbezirke und jeder Bezirk in 3 Abtpeilungen eingetheilt worden. I.=Wahlbezirk: Section Viersen; die Häuser Nro. 1 bis inel. 167(Grobben) anit 1502 Seelen. Dieselben wählen 6 Wahlmanner, sjede Abtpeilung 2. Waplvorsteber Herr Stadtverordnete Forstmann. Stellvertreter Herr Stadtverordnete Mengen. Wahllotal bei Herrn Gastwirsh Moll. UI. Wah#peztr#t Segtion Biersen, die Häuser Mis. 168 bis spki. 320(Winskeis) mit 1601 Seelen. Duse wählen 6 Wahlmanner, jede Abtheilung 2. Wahlvorsteher Herr Beigrordnete Hamm, Stellvertieter Herr Ssadtverorouee Steinweg, Wahllokal bei Heern Wiriv Franz Steinweg. III. Wahlbezirk: Seciion Viersen, die Häuser Nro. 321(Ilbers) bis zum Endder Section Viersen mit 1003 Seelen. Diese Wäblen 4 Wablmänner und zwar von der 1. und 3. ubtheitung je 1 Wahlmann und von der 2. Abtheilung 2 Wahlmänner. Wah vorsteher Herr Stadtveroronete J. Dückere, Stellvertreter Heer Lehrer Löpbach, Wayllo kal bei Herrn Wirth Remig. Steinwegs. IV. Wahlb###rl: Seetion Maser mit 1062 Seeien. Hier sind von der 1. und 3. „Abtbeilung ehenfalle je 1 Wahlmann, und von der 2. Abtheilung 2 Wabimänner, im Ganzen also 4 Wahlmänner zu wählen. Wahivorsteher Herr Stadiveroronete Gaiten, Steüveriitter Herr Martin Homm, Wayllotal bei Herrn Jocod Franzes, Wirip. V. Wahldezirt: Seetton-Rinigen, die Häuser Nro. 1 bis insl. 219(Relnete) mil 1501 Seeten. Diese wählen 6 Wahlmänner, ede A#ehtitung 2. Wahlvorsteher Herr Stadts Vererdnete Wevirs, Stuverttee Heer Stadl. verordutte Kesselbung, Wahllotal beim Herrn Wirth=Kesseldürg. VI. Wahldeziet: Section Rintgen, die Häuser Nro, 211(Ewalvo) die inel. 39 (Kirchen) mit 1502 Seelen. Diese wählen. 6 Wahlmänner, jede Abtheilung 2. Wahlvorsteher Herr Stadtverordnete Schumacher, Stellvertreter Herr Kaufwann Bister, Wahllokal beim Herrn Wirth Sterken. VII. Wabldezirk: Section Rintgen, die Häuser Nro. 392(Brocker) bis Ende dieser Section und die ganze Section Hoser mit 1500 Seelen; diese wählen 6 Wahlmän, ner, jede Abtheilung 2. Wahlvorsteher Herr Kaufmann F. W. Neitzer, Stellvertreter Herr Hermann Dürseten, Wahllötaf beim Hrrn Wirth Dürseken. VIIII Wahldezirk: Section Bockert ganz, von der Section Beberich dies Häuser Nro. 44 bis Ende dieser Section, mit 1500 Seelen; diese, wählen 6 Wahlmänner, jebe Altheilung 2. Wahlvorsteher Herr Stadtverordnete Stappen, Stellvertreter Heir Math. Kohlen, Wahllotal beim=Herrg.=Wirth Giesens zu Beckert. IX. WahtbezirkVon der Section Beberich die Häuser„Mroz, 1 bis inel. 43½ (Hintee). Dann die Sectiom Hammn ganz von der Sectzhn Ummer die Häuser Pro. bis inel. 4%(Ungerechte) mit, 1503„Seelen. Diese wäßlen 6 Wahlmänner, jebe Abthei, lung 2.Wahlporsteher Herr I: M. Müllers, Stchbetfreien Herr Veier Schürkes, Wahllokal beim Herrn Wirth, Aug. HHersch. X. Wahlbezinl: Von der Section Ummer die Häuser Nro. 45(Pelers) bis Ende Hiffer Sectien und die ganze Gection, Heymar mit 1500 Stelen. Diese wählen 6 Wahlmänner, jede Abtheilung 2. Wahlvorsteher. Herr Beigeojdnete Heinrichsf Stellver. treter Hexr Stadtverordnete Schürkes) Wahllotal beim Herrn Wirth Raßbes#.. Das VerZeichniß der stimmberechtigten Urwähler zur Wohl der Abzeexoneten liegt sam 11., 12. und 13. d. Mis. zu Je“ dermänns„Einsicht auf meiner Amis#t#be, die Abtheilungolisten aber in den vorgenannten betreffenden Wahlbokalen an venselben Tagen offen und steht es jedem Berechtigten frei, Reclamotionen dagegen binnnen der dezeichneten Täge schriftlich einzurtichen oder bei mir zu Pro(ötoll zu gedeg. Indem ich zur zahlreichen Theilnahme an den Waylen viermit eintade, ersuche' ich die Wahlberechtigten sich von der Richtigkeit der betr. Listen in der gesetzlichen Frist zu überzrugen, indem Irrthümer, die erst" später entdeckt werden sollten, underücksichtigt bleiben müssen.„ Bieisen, den.8. Novdr. 1861. Der Bürgermeister, Dr. Kirch. Bekanntmachung. Eine sehr gut erhaltene, sollde und starke Haustreppe vom besten Holz nebst Gesänder(bieber in der Schule zu Helenabrung bestudlich) ist auf dem BürgermeisterAmte billia zu. kansen. Viersen, den 14. November 1801. Der Burgermeister,-Dr. Kirch. Bekanntmachung. Ge hat sich ergeben, daß die unterm 13. d M. augezeigte, in dem Eisenbahngraben bei Bide Nre. 40 lundene Risse vom 10. bis 11. 8. M, aus eiuem blesigen Gasthause gestotzten und ihres Zuhalts, besteheub in wird derselbe ersucht, mir oder der nächsten Polizeihehörde davon Anzelge zu machen. Vlersen, den 14. November 1861. Der Polizei=Commissar, Hahne. Bekanntmachung. Des Wahltages wegen ist die unterzeichnete Kasse am Dienstag den 19. d. Mis geschlossen. Viersen, den 16. Nov. 1861. Közigl, Siechir=Kasse, Klesberg. Bekanntmachung Verschigdene an der Ruhrort= Crefeld Kreis Glädbacher Eisenbahn in den. Bürgermeistereien Neersen, Anxath, Willich und Vorst belegene Grundstücks.Absplisse werden am Sonnabend den 23. dieses Monats Vormittags 9½ Uhr zur öffentlichen Versteigerung nusgestellt werden. Das Detail#ist aus den auf den Stationen Viersen, Anrath und Crefeld offengelegten und an den„Wege=Uebergängen: angebesteten Plakaten zu entnehmen. Aachen, den 9. November 1861. Königliche Direction der Nachen,Düsseldorf=Rahrorter Eiseybahne Verpachtung und MobilarVerkauf. ## Die Gebrüder Prie= stäre zu Prerfen Sa. warze#pfuhl, o“ A. am Donerstag de auf mehrere Jahre öffentlich verpacht 110 Ahr am Schwarzenpfuhl an der Kapelle gelegenes Wohnhaus mit Garteh und: % Zudehöc: /1.) circa ½ Morgen Acker am Hörestwege, neben Baumanns und Mankerg; 3) 1 Morg, 17 Ruth. 20 Fuß ücer daselbst nehen Höligs und Dordd; l##% 4) 111 Muitz. Acker am Brockmannswege, neben Dores und Kabert: 5) 9X. Ruthen Acker allda neden Zanders und Dores; 6) 1 Worgen Acker an der Kapelle, meben. Schäfer und Vohwinsel; 7) 1/ Morgen Wiese in den 4 Morgen neden Heper und Töllkes; 80 ¼ Morg. Wiese däselbst, neben Schmitz und Klören. B. am Freitag den 22. Nod. c. öffentlich auf Kredit versleigern: Movilargegenstände, Küchen= und Ackergerätbe aller Art. Betten mit Bertzeug und Leinewand, eine Parthie Roggen, Kartoßeln, Mohren, Heu, Roggenstroh, 1 Kuh 2c. Die Verpachtung findet Mittags 2 Uhr: beim Wirthen Heinrich Barschen zu Neersen und die Auktion im Hause der Gedr. Priestere an der Kaßelle des Morgens 9 Uhr statt. Linxweller, Notar. Heute erhielt ich wieder eine Gendung sehr schön und Hauerhaft hear## beiteter. Herren, Stiefei, wische ich, zum Preise von 2 Thir. 9 Sgr. bis zu 2 Tbir. 28 Sgr. zur geneigten Abnahme bestens empfehle.— Buch sind Stoff= und 1) 45 Stück schwarzes Sammiband verschledenerBrette, in Cattons verpackt aud mit Etiqnellin verehen, welche wie sofgi verschteden gezeichnet sind: I. M.& Co, Vgleites. Ouel., du Pheis tomt s#le Nro.— J. M.& G. Volours. Qun Prims Nro.— Huliene de Teloure Wwe. Quallté Jours-ungleise Nro.—Tohl tate& duns upret, Vploug: Oesllie entre Nro. 2) 1. Stück schwarzer Mippsammt 15 Güen lang und 16 ½" vrelt. 3) 1 schwarze Tuchhoff.= 4) einigs Sjücksammei=Muster, schwatz. 5) 12 Guen Kattun, geprnct mit biauem Grunde und weißzen Thuschen. p) 4 Uhemielt,#ges. A#. 7) 2 Ktagen Berallbs wolden i# 11u Seille Zeihand Auskung über vin Tiebstahl ober den Verbleib der gestohlinet= Sachen geven kunen,## tiderne Damen= und Kinverstiefelchen, eben salle dauerbof###nd schön gearbettet, zu aufsollend billigen Preisen- vorräthig und erinnerezich noch an eine Auswahl von este Schluppen, I. u. i##4benfalle sehr billig und Viersen, den 16. November 1861. Louis Wittmann. Sonntaa ven 171 November hält der Unterzeichnete in seinem Saale von 4 bis 12 ub Tanzmusik, Unrde 2 Sgt. 4 Person. Grtränke nach Belieden. Hierzu#adet ergebenst ehr Nem. Kuppers. Handwerker Krankenlade. Heute Sonntag den 17. Novbr., Nachmittags 4 Uhr, Einzahlung bes gemöhnlichen Beitrags von 4 Sgr. und 1 Sgr. Sterbegeld bei Hrn. Anton Hamm. An Zahlung der zur Kirchen=Fabrik St. Remigis gehörigen verfallenen Zinsen und Pachten wird erinnert. Der Kirchen=Rendant, Hopp. Das Neueste in scweren Damen=Mänteln von 8 Thlr. und höher. Kinder=Mänteln„ 2„„„„ Herbst=Mänteln, um damit zu räumen 4„ kleiderstoffen, Buxkins, Umschlag= und Umstecktüchern, sutzen, Shawls 2c. empfiehlt in großer Auswahl J. Sigmann. Anzeige. Dem Ansuchen einiger Familienväter entsprechend, din ich bereit bei genügender Theilnahme einen Abendkursus zu halten für die jungen Leute, welche die aufe der höberen Schule erworbenen Kenntnisse aufzufrischen resp. zu erweitern gedenken. Näheres mündlich. Sturm, Lehrer. Holf’schen Malzextract und Kräft-Brustmalz ist mir der alleinige Verkauf für Viersen übertragen worden, gund empfehle ich diese schon so vielseitig mit dem besten Erfolge angewandten Mittel zur gefälligen Abnahme. Herm. Jos. Grobben. Am Sonntag den 17 □, November findet in meinem schön dekorirels ten und gut geheiz teu Saale nebst dem angekündigten Preis Billard=Spielen Nachmittags Conzert und von 4—12 Uhr Ball statt. Entrée a Person 2 Sgt., wofär bis 12 Uhr frei Tanzen. Das Orchester ist durch die berühmte west preußische Kapelle besetzt. —' Getränke nach Belieben. Hierzu ladet ergebenst ein W. Wienen. ie Theilnehmer am Preis=Billard Doule=Spielen werden gebeten, sich am Sonntag den 17 Nov. präzise 4 Uhr im Lokale des Herrn Wienen einzufinden. Das Comitee. Bockert. Sonntag den 17. „Nov. findet in meinem Saalt auf Verankas#l= sung der Junggesellen der Sektion Bockert von 4—8 Uhr Tanzmusik, Eatrée 1.½ Sgr. à Person, nach 8 Uhr statt, Entrée 2½ Sgr., Damen frei, Getränke nach ladet * 2 1/2 Belieben, wozu freundlichst einMath. Giesers. Am Freitag den 22. d. Mts. findet im Schale des Herrn Peter Giesen zu Dülken große „Harmonie“ stätt.“ Anfang 7 Uhr Abde Der Vorstand der Cäcilien=Bruderschaft. Erstes Abonnements- Concer des Gesangvereins „Cäcllia“ am 24. November im Saale des Herrn A. C. Montz: Josua, Oratorium von Händel. Anfang 6 Uhr Abends. Nach dem Concerte 07 Anmeldungen auf das Abonnement der Winter=Concerte zu 1 Thlr. 10 Sgr. à Person werden bis Mittwoch den 20. d. in der Exp. d. Bl. entgegengenommen. Kassavreis 20 Sgr. Gladbach, den 16. November 1861. Die Direktion. Een neut Speel! Hattes büt met“ Welm en Welm met blattes. Von dem rühmlichst bekannten Dem Wunsche gemäß bezeuge ich hiermit; daß ich bei einem sehr lange anhaltenden schmerzlichen Rheumatismus in der Lende mich der Waldwolle anhaltend bedient habe, und diese als das einzige der verschiedenen angewandten Mittelzgefunden, das mir nicht blos Linderung, sondern gänzlich Heilung verschafft hat, wobei ich denn noch bemerken muß, daß man bei Heilung des Uebels die Waldwolle nicht gleich fortlassen, sondern noch einige Wochen, nachdem der Rheumatismus gehoben, gebrauchen muß. Königsbera i. Pr. den 21. Sept. 1861. L. S. Graf zu Eulenburg, Königl. Preuß. General. Daß die dem Herrn General Grafen von Eulenburg gelieferten Waldwollwaaren von mir stets aus der Lairitzischen Waldwollwaaren=Fabrik in Remda am Thüringer Wald bezogen wurden, und ich auch fernerhin nur diese Waaren führen werde, und solche im allgemeinen Interesse bestens empfehlen kann, bestätigt hiermit Königsberg i. Pr., Ende Sept. 1861.:) Gustav Pohl. Kaufmann. Ein Haupt=Depot der Lairitzischen Waldwoll=Erzeugnisse defindet sich: in Viersen bei Herrn I. P. Bornträger. Preis=Courgute, Zeugnisse und sonst Nähereo grat. Filz= und Gummischuhe, ger. Bettjedern und Daunen', wollene Bettdecken empfiehlt zur gest. Abnahme Theisen. Pedine ein untrügliches Mittel jede Art lederner Fußbekleidung vollständig wasserdicht, weich und dauerhaft zu machen. Die= Flasche 10 Sgr. nur allein ächt zu haben bei Wilh. Baums in Dülten. A. Riffarth in Viersen. W. Graver in Süchteln. Schöne weiße Bettsedern und Daunen in Prima=Qualität, Bettbarchent, Bettdrill, Bettmöbel, Leinen 2c. Auch werden auf Verlangen Betten nach beliebiger Größe angefertigt. Zur' gefälligen Abnahme bestens J. P. W. v. d. Hart. Daß ich von heute ab die Nikolas= und Weihnachtssachen für Kinder ausgestellt habe zeige ies hiermit dn und bitte um geneigte Abnahme. J. W. Hahn. Mein Pelz= u. Mantel=Lager ist bestens assortirt. (H. C. Theissen. Heute Morgen, den 16. November, zwischen 11 und 12 Uhr verlor ich vom Eichelubusch bis Ummer von meinem Wagen 1 Stück Bi der. Wer mir selbiges zurückbringt, erhält eine gute Belohnung. Aug. Effers im Ummer Die von F. Holzfuss ist täglich geöffnet von 7 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abends, und empfiehlt sich dem Lese publikum zur gef. Benutzung Mitdürger! Nicht Leid, sondern Freud' hab' ich, bei derletzken Ergänzungswahl der Stadtverordneten nicht wieder gewählt worden zu sein; ich habe vor der Wahl meinen Freunden auch erklärt, daß ich das unfruchtbare Amt auf keinen Fall wieder annehmen würde; denn jene Parthei, an deren Gängelband Ihr so lange, zu meinem und sehr vieler ehrenwerther Männer größtem Jammer, einhergetadmelt seid, machte mein redliches und ehrenhaftes Streben zu Schanden und derselben nie angehört zu haben rechne ich mir zur Ehre. Darum bin ich nicht wieder gewählt worden, noch wollte ich wieder gewählt sein. Woran ich meine, woran ich meine, woran ich meine Freude hab'. C. Forstmann. Päte peetorale de ralfort à 24 kr. 4 6" 90 Centimes 7 Sgr. M-# la boite. 8 Loose per Pfund 56 kr. Sgr., 2 Pr. RettigBrustsyrup. A Preis pr. Flacon 24 kr.- 7 5gr.- 90 Nachdem mir der alleinige Verkaus vorstehender, rühmlichst bekannter Fabrikate für Dülken und Umgegend übertragen worden, empfehle ich mein desfallsiges Lager hiermit bestens.„ Dülken. A., Steegmann, Altes westphäl. Speck, aktein westpoäl. Schinken, zum Robessen geeignet, so wie westphäl Rett=(Brat.) Wurst, Alles in ganz vorzüglicher Qualitä, erhielt und empfiehltn W. Graver in Süchteln Redaktion, Druck und Verlag von J. H. Meper in Biersen