205. 54. Jahrgang. I. stattet sich einer ing ttung über portlich für den allgemeinen Theil: Dr. B. Pohlisch in Remscheid; für den Anzeigen=Theil: Julius Krumm in Remscheid. Montag den 29. Juli 1901. Zeitung Früher: Remscheider Volksblatt. Druck und Verlag von Hermann Krumm in Remscheid. Fernsprech=Anschluß Nr. 1.— Telegramm=Adresse: Zeitung, Remscheis ends 8½ Korff i Gelingens heiligung. I A.: täglich; an den Wochentagen Nachmittags, Sonntags früh. zis monatlich 70 Pfg., vierteljährlich 2,10 Mark, bei der Post 2,25 Mark. Amtliches Kreisblatt für den Stadtkreis Remscheid. Anzeigen=Preis: die Borgis=Zeile oder deren Raum 15 Pfennig. Reklamen: die Petit=Zeile 30 Pfennig. Bestellungen auf die 7mal wöchentlich erscheinende emscheider Zeitung staurt Monate August, September Preis 1.40 Mk., sie Post 1.50 Mk. werden von unseren Boten, dition und von den Kaiserl. Postanstalten umen. 4 Uhr al onzei Bieraufsch eb. Sery eige. * Memscheid, 29. Juli 1901. Politischer Wochenbericht. die Woche fast ereignißlos sich schon dem Ende erschien der neue Zolltarif, dessen Verdung man mit Spannung harte. Wenn es in itösen Einleitung gewissermaßen entschuldigend daß der Entwurf die Berathungen des Bundesnoch nicht durchlaufen habe, also auch noch nicht abänderlich für die Berathungen des Reichstages e, so muß das für die Handelsvertragsfreunde isporn sein, sich nunmehr kräftig zu regen, denn ntwurf übertrifft in seinen Zugeständnissen an grarierthum die Befärchtungen, welche man bederselben hatte. Um die Bedeutung des umfangEntwurfes in allen seinen Einzelheiten zu erwird es längerer Zeit bedürfen. Das Wesentliche, fort in die Augen springt, ist die bedeutende ig der Lebensmittelzölle, die für die einzelnen dearten Steigerungen von 50 bis 100 Prozent, leh und Fleischwaaren, Butter, Käse und Eier ise noch größere Steigerungen erfahren sollen. Reichstagsersatzwahlen in Memel und surg zeigten bei aller Verschiedenheit der örtlichen lnisse ein Gemeinsomes, den Rückgang bezw. and der bürgerlichen Parteien und das Anwachsen Dialdemokratischen Stimmen und widerlegten die , 4. Augunt derjenigen, welche glauben, daß die sozialgatische Fluthwelle ihren Höhepunkt überschritten (Aegerthal r. Kauert) immerfrischler * Einkehe sür gler. ler.— iten Dänemark und Holland sind neue erien gebildet worden. Das erstere trägt nach kt und Lebensstellung seiner Mitglieder einen durchbemokratischen Charakter; es sitzen darin unter en zwei Journalisten, ein Kaufmann, ein Hof, ein ehemaliger Volksschullehrer. Das neue dische Kabinet ist vorwiegend klerikal. englischen Unterhause fand eine Erörterung die deutsch=englischen Beziehungen statt. Der beParlamentarier Dilke behauptete unter Hinweis wei Reden, die der Reichskanzler angeblich im #ar gehalten hat, Graf Bülow beabsichtigte augenllich den Eindruck zu erwecken, daß England einen den und erfolglosen Versuch gemacht habe, ein niß mit Deutschland zu erlangen. In den Bülow'schen ist aber nichts enthalten, was zu einer solchen sung Anlaß geben könnte. Dilke ist also falsch bitt gewesen. Die Unterhandlungen der Mächte mit China sind nunmehr soweit gefördert, daß ihr endgültiger Abschluß baldigst bevorsteht. Auch von Friedensaussichten für Südafrika war die Rede und es wurde dabei von einer Vermittelung durch Kaiser Wilhelm gesprochen. Diese Gerüchte sind vorerst auf ihren Werth noch nicht kontrollirbar. Der Kleinkrieg im Kapland und den Freistaaten nimmt seinen Fortgang. gefallenen Burenkommandos übernehme. Beyers werde die Burenstreitkräfte in Transvaal anführen. Aus Kimberley meldet dasselbe Blatt, daß 300 Buren mit ihren Frauen und Kindern den Krokodilfluß überschritten hätten und sich in Betschuanaland unter britischem Schutz ansiedelten. Die Wirren in China. Nachrichten aus Peking zufolge hat Rußland erklärt, es werde jetzt nicht weiter auf eine eventuelle Erhöhung der Zollabgaben über 5 pCt., der gegenwärtigen Ziffer, hinaus drängen und seine Zustimmung gegeben, daß, falls Chinas Einkünfte nicht ausreichend sein sollten zur Zahlung von Kapital und Zinsen, die Mächte die Einkünfte Chinas untersuchen und bestimmen sollen, welche Veränderungen zur Deckung des Erfordernisses nothwendig seien. Die Theilnahme Chinas an der Verbesserung der Wasserzugänge zu Schanghai und Tientsin und alle anderen Hauptpunkte der Verhandlungen seien jetzt geregelt und es werde erwartet, daß die Ergebnisse der Verhandlungen innerhalb vierzehn Tagen in ein Schluß= Protokoll zusammengefaßt werden, das alsdann von allen Mächten unterzeichnet werden wird. Der neue Zolltarif. Was die finanzielle Wirkung des neuen Zolltarifs angeht, so dürfte er Mehreinnahmen im Betrag von 100—150 Millionen ergeben. Graf Bülow hat in der Reichstagssitzung am 5. März erklärt, der Zweck der geplanten Tarifreform würde für ihn kein finanzieller sein. Er würde vorschlagen, etwaige Mehreinnahmen, speziell aus den Zöllen auf Lebensmittel, im Wesentlichen zu verwenden zur Hebung der Wohlfahrtseinrichtungen im Reiche und zum Besten der weniger günstig gestellten klassen der Bevölkerung. Man darf gespannt darauf ein, welche Vorschläge im Einzelnen nach dieser Richtung nunmehr gemacht werden. Bis auf weiteres bleibt die Lex Franckenstein unverändert, die Klausel, welche bis aus 130 Millionen Mark die Mehrerträge aus den Zöllen und Steuern den Einzelstaaten überweist. patriarchen verstanden, dem Zivilgouverneur zu imponiren, auch versuchten sie, den Ministerpräsidenten Hintze Ribeiro durch Drohungen einzuschüchtern. Alles war bereits auf dem besten Wege für sie, als ihnen plötzlich mitgetheilt wurde, daß sie unwiderruflich binnen drei Tagen das Gebäude zu räumen hätten, andernfalls die Polizei sie zerausholen und ins Gefängniß abführen würde. In hrer Wuth über diese unerwartete Wendung gaben sich die Klosterschwestern einer vandalischen Zerstörungsarbeit hin. Der Obstgarten wurde geplündert und die Früchte auf dem Boden umhergestreut, die Wasserleitungen und die Gasleitung wurden zerstört, die Fenster eingeschlagen usw. Die Regierung sollte wenigstens alles in möglichst verwahrlostem Zustande vorfinden. Darauf ließ man Möbelwagen kommen, und die Nonnen begaben sich ur Morgendämmerung in das Asyl von Sta. Clara, das dem Patriarchen gehört.“ Personal=Nachrichten. — Aus Molde, 28. Juli, skommt die Meldung: Gestern frühstückte der Kaiser mit einigen Herren des Gefolges an Bord des Dampfers„Baden". Am Nachmittag nahm der Kaiser den Vortrag des Fürsten v. Eulenburg und des Admirals v. Senden=Bibran entgegen. Abends war zur Feier des Geburtstages des Prinzen Oskar eine größere Tafel an Bord der„Hohenzollern“, an der auch die Offiziere der„Baden" theilnahmen. Die Hitze dauert an. An Bord alles wohl Die„Hohenzollern“ verbleibt bis auf Weiteres vor Molde. — Die kaiserliche Familie wird nach den bis jetzt getroffenen Bestimmungen Schloß Wilhelmshöhe bei Kassel am 28. August verlassen. Die Ankunft des Kaisers wird am 13. August erwartet. — Die Prinzessin Heinrich ist am Samstag Mittag zum Besuche der Kaiserin Friedrich in Schloß Friedrichshof eingetroffen und Abends wieder abgereist. — Dr. v. Miquel wird Osnabrück im August d. J. besuchen, wo besondere Ehrungen seiner warten. Herr v. Miquel war bekanntlich zweima! Oberhaupt dieser Stadt. — Haudelsminister Moeller besuchte am Samstag Memel und am Sonntag das Seebad Granz. — Der Krankheitsbericht über Crispi von Sonntag früh 7 Uhr 30 Minuten lautet: Die Nacht war unruhig, die Kräfte sinken, die Herzthätigkeit ist merklich schwach und die nervöse Depression unverändert. „Diejenigen, die sich wirklich über den Entwurf freuen", o schreibt die„Nationalztg.",„dürfen es nicht sagen: die Agrarier und die Sozialdemokraten. Die Agrarier ollen ein Vielfaches von dem erhalten, was sie erwartet jaben, und die Sozialdemokratie hat ein unbezahlbares Agitationsmittel gewonnen, mit dem sich noch in so manchem Wahlkreis eine Stimmenverdoppelung erzielen läßt. Möge der Bundesrath nicht zögern, der Freude der beiden extremsten Parteien recht bald einen Dämpfer aufzusetzen!“ Die„Rhein=Westf. Ztg.“ schreibt: Eine Prüfung jeder einzelnen Position des Tarises ist bis heute natürlich unmöglich; auch verhindert die Abwesenheit mancher namhaften Industriellen während des Sommers deren Befragung. Soweit aber Urtheile uns bisher zugingen, stimmt die Industrie besonders auch die Großeisenindustrie, für welche die freihändlerische„Voss. Ztg.“ so ängstlich besorgt ist, dem Eatwurf im Allgemeinen zu. * Nemscheid, 29. Juli Krieg in Südafrika. Die„Morning Post“ erfährt aus Brüssel, daß Botha im Kaplande den Oberbefehl über die dort einBezähmte Widerspänstige. Auch in Portugal regt sich seit Jahresfrist der Anti klerikalismus, und die Volksströmung hat die Regierung gezwungen, diejenigen geistlichen Ocden auszuweisen, die nach dem Konkordat keine Ermächtigung besitzen. Einige dieser Orden waren aber widerspänstig, und besonders die Nonnen im Kloster Rego bei Lissabon erklärten, auf die persönliche Gunst der Königin Amalie pochend, nur der Gewalt weichen zu wollen. Die Regierung zeigte sich schwach, bis der König selbst eingriff. Darüber meldet eine Korrespondenz der„Voss. Ztg.“:„Die Nonnen aus dem Regokloster haben trotz allen hohen und höchsten Schutzes schließlich dennoch den Respekt vor den herrschenden Gesetzen lernen müssen. König Dom Carlos selbst soll nach der Heimkehr von den Azoren der Regierung ernste Vorwürfe wegen ihres schwächlichen Verhaltens gemacht und sie dazu ermahnt haben, ihrer Pflicht nachzukommen. Die Nonnen hatten gehofft, den Gesetzen ein Schnippchen schlagen zu können, und hatten es mut Hülfe des Kardinal Der Zukunft des Deutschthums in Amerika wird im New=Yorker Dtsch Korresp. ein äußerst günstiges Horoskop gestellt. Das Blatt glaubt nicht einmal, daß die Zählung von 1900 eine Abnahme des eigentlichen Deutsch=Amerikanerthums, das heißt der Eingewanderten und der von ihnen in erster Generation Abstammenden ergeben dürfte, und fährt dann fort:„Die Klagen von dem Rückgang des Deutschthums hörte man früher genau so wie heute. Das Deutschthum in Amerika besteht aber mehr als zweihundert Jahre. Es ist stets nur in beschränktem Maaße auf die erste hier geborene Generation, selten oder nie auf die Kinder der hier geborenen DeutschAmerikaner vererbt worden. Es hat sich jedoch erhalten und ist mit dem Lande gewachsen. Es hat seine Quelle in der Einwanderung. Daß diese Quelle nicht zu allen Zeiten gleich reichlich fließt, wissen wir. Aber so lange auf einem so kleinem Gebiete, wie es, nach amerikanischem Maaße bemessen, Deutschland ist, ein so großes, kraftvolles, fruchtbares und energisches Volk wohnt wie das deutsche, wird es seinen Ueberfluß an Menschen anderen Ländern und ganz besonders unserem Lande abzugeben haben. Wir sind nicht der Ansicht, daß die Jahre der zahlreichsten deutschen Einwanderung bereits hinter uns liegen, sondern glauben, daß solche Jahre der Zukunft angehören.“ Im Jahre 1901 hat die Neigung der Deutschen, nach Amerika auszuwandern, bereits eine erkennbare Zunahme erfahren, und es scheint bei der gegenwärtigen wirthschaftlichen Lage im Deutschen Reiche nicht ausgeschlossen, daß von 1902 ab der Auswandererstrom wieder lawinenartig anschwillt. Deutsche Kultur in China. Der„Kölnischen Vokszeitung" wird aus Tsingtau, 11. Juni, geschrieben: Tsingtau hat sich in den letzten Monaten ganz erstaunlich entwickelt. Namentlich bethätigt sich die chinesische Bevölkerung in hervorragender Weise am Ausbau der Kolonie. Wenn man die wöchentlich im Amtsblatt angekündigten Landverkäufe anschaut, so findet man immer eine stattliche Anzahl chinesischer Namen, Kaufleute, welche sich endgültig hier festsetzen wollen. Das beweist, daß die Chinesen Vertrauen in die Zukunft von Tsingtau setzen. Namentlich entwickelt sich der Häuserbau in der Gegend zwischen Tsingtau und Tapantau; es scheint, daß der Schwerpunkt des Verkehrs sich immer weiter in der Richtung auf den In Fesseln der Schuld. Roman von Reinhold Ortmann. 35 äuche happart ebel Baschenu Sie überall ung von 50 n, Elberfeld bschul : G r ü n k e r n s u p iten, Blumenkt n, Apfelschalo „ diesem Augenblick an wußte er, daß er sie in der nicht mehr von sich lassen dürfe, und er machte keinen weiteren Versuch, ihren Entschluß zu . Durch einen Blick auf die Uhr überzeugte er ihnen noch eine halbe Stunde Zeit blieb, und auf sie zu, um ihr die Reisetasche aus der Hand hmen. uns vernünftig mit einander reden, Maud! vor allem— willst Du Dich nicht setzen? Und # Dir vielleicht ein Glas Wein kommen lassen?“ hatte sie mit saufter Gewalt auf einen Stuhl siehen wollen, aber mit einer Gebärde tiefsten Abnieß sie ihn zurück. sihre mich nicht an— Du Mörder!" seinen Augen glimmte es auf wie in den Lichtern sprungbereiten Katze. Aber er war ein Meister in sich zu beherrschen. # konnte nicht anders, Maud,“ erwiderte er scheintig und so leise, daß auch das schärfste Lauscherohr n am Schlüsselloch es nicht mehr hätte vernehmen *.„Es war seine eigene Schuld. Der Teufel allein wie er dahin gekommen war, der verrückte Bursche, strade in dem Augenblick, da ich mit meiner Arbeit Dur, stand er vor mir wie ein Gespenst. Und er icht aus wie einer, mit dem man sich hätte auf endlungen einlassen köanen. Auf den Entschluß bekunde war alles gestellt— meine Zukauft und Nur ein Narr oder ein Feigling hätte sich da “h. Wenn es schon einer von uns beiden sein — zum Teufel so mochte er es sein! Ich hatte Lust, mich der Gnade dieses Knaben zu überund zu 10.05 he Tafelbutt 8,70 Mk. ischer holtbarer Verpackung. : Z u r ü c k a a h m e ufeld, Haseli doch war dieser Knabe gekommen, um unser 34 machen. Er hatte Millionen geerbt und er sie mir zu Füßen zu legen, wenn ich einsein Weib zu werden. Dabei wußte er alles. stschollen geglaubte Avolo hatte es ihm erzählt. ede Dir jede Summe gezahlt haben, um Deine nung zu einer Scheidung zu erlaagen.“ prächtiges Märchen, das Du da ausgesonnen diesen Liebhaber an mir zu rächen.“ kein Märchen! Da— lies den Brief, den er stern geschrieben!“ warf das Blatt, das sie unter ihrem Kleide auf kust getragen, vor ihn auf den Tisch. Er überflog raschem Blick; dann gab er es ihr achselzuckend es sein Mißgeschick wie das unsrige, daß Srief um vierundzwanzig Stunden zu spät kommen Und es hilft zu nichts, sich jetzt ausz umalen, wie es anders hätte sein können. Wir haben leider mit vollendeten Thatsachen zu rechnen.“ „Ja, mit vollendeten Thatsachen," bestätigte sie unter langsamem Kopfnicken.„Wohin werden wir gehen?“ „Ich wollte nach Habre und von da nach Amerika. Aber ich war nicht darauf gefaßt, in Gesellschaft zu reisen. Vielleicht werden wir das Programm jetzt ändern müssen,— denn ich darf es Dir nicht verhehlen, meine liebe Maud— zu Zweien ist die Sache viel gefährlicher. Dein Verschwinden macht Dich nalürlich verdächtig und——“ Aber sie fiel ihm in die Rede. „Nein. Meine Flucht wird auf andere Weise hinlänglich erklärt. Ich habe einen Brief für den Pcofessor Mangold zurückgelassen, der mich vorläufig wenigstens vor jeder Verfolgung sichert. Ich habe ihm geschrieben, daß der Erschossene, an dessen Leiche ich mich natürlich noch gestern Abend führen ließ, ein von mir abgewiesener Bewerber gewesen sei— ein nicht ganz zurechnungsfähiger Künstler, der ohne Zweisel in seinem Liebeswahnsinn um das Haus herumgeschlichen sei, dabei die Diebe bemerkt habe und bei seinem Versuch, sie an ihrem Thun zu hindern, von ihnen über den Hausen geschossen worden sei. Ich habe ihn inständig gebeten, alles zu thun, was in seinen Kräften stehe, um mich vor peinlichen polizeilichen Vernehmungen zu bewahren, und ich weiß, daß er es thun wird.“ „Aber wenn er erfährt, daß Du in Gesellschaft eines Mannes abgereist bist?“ „Warum sollte er es erfahren? Ich fahre vor Dir zum Bahnhofe und wir steigen in verschiedene Abtheilungen ein, als wenn wir nicht zu einander gehöcten. So lange auf Dich kein Verdacht sällt, der Mörder Stefan Fogarassys zu sein, droht uns von dieser Seite her kaum eine Gefahr.“ Armand Carpeaux war mit den von ihr getroffenen Vorkehrungen allem Anschein nach wohl zufrieden und voll geheimer Bewunderung der Umsicht, die sie auch in ihrem gegenwärtigen Gemüthszustande noch bewiesen. Aber er zog es vor, seine Anerkennung für sich zu behalten. „Wohl!“ sagte er nur.„Und Deine Schwester?“ „Sie wird sterben.“ „Was sagst Du? Sterben?— Und woran?“ „An den Verletzungen, die sie sich zuzog, als sie gestern Nacht in das brennende Zimmer eindrang, um etwas zu retten.“ „Das thut mir leid. Auf sie war es gewiß nicht ab gesehen. Ist denn gar keine Hoffnung auf ihre Wieder herstellung vorhanden?“ Mand machte eine ungeduldige Bewegung mit den Schultern.„ „Ich weiß es nicht. Und es kümmert mich auch nicht. Ich hasse sie, und ich wünsche, daß sie stirbt.“ Vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben empfand Armand Carpeaux etwas wie Grauen vor einem anderen menschlichen Wesen, und es durchschauerte ihn eigenthümlich bei der Vorstellung, daß dieses Weib mit den starren, statuenhaften Zügen und den glühenden Augen ihn sicherlich nicht weniger haßte als ihre unschuldige Schwester— daß sie sich vielleicht nur deshalb erbot, sein Schicksal zu theilen, weil sie den Wunsch hegte, ihr zerstörtes Leben an ihm zu rächen, furchtbarer und unerbittlicher zu rächen, als es geschehen wäre, wenn sie sich jetzt auf ihn gestürzt hätte, um ihm ein Messer in das Herz zu stoßen. Aber er war am Ende nicht der Mann, sich vor der Rache eines Weibes zu fürchten. Wie er die schöne Wildkatze da schon einmal gezähmt und ihr die scharfen Krallen beschnitten hatte, die sich unter den sammetweichen Psölchen verbargen, so würde es ihm auch künftig gelingen. Und er war ihrer jedenfalls am sichersten, wenn er sie beständig unter seinen Augen hatte. „Willst Du Dich vor mir zum Bahnhof begeben,“ sagte er,„so ist es jetzt Zeit. Nimm zunächst ein Billet nach Berlin. Wir steigen dann unterwegs um und fahren in entgegengesetzter Richtung weiter. Hast Du Gbeh?“ „Nein! Ich hätte Ecikas Ersparnisse mitnehmen können, aber ich mochte sie nicht obendrein bestehlen.“ „Ein sehr überflüssiges Zartgefühl," dachte Armand Carpeaux. Aber er sagte es nicht und reichte ihr aus seiner Brieftasche einen Hundertmarkschein. „Das wird für den Augenblick genügen. Auf Wieder sehen also in einer halben Stunde!“ Sie nahm die Banknote widerstrebend, wie man zaudert, etwas Unreines zu berühren. Dann wandte sie sich schweigend zum Gehen. Als sie schon ihre Hand nach dem Thürgriff ausgestreckt hatte, hielt er sie noch einmal auf. „Du wirst vorsichtig sein, Mand— nicht wahr? flüsterte er ihr, dicht an sie herantretend, in das Ohr. „Du wirst nicht einen Augenblick vergessen, wie viel für uns auf dem Spiele steht?“ „Nein!“ erwiderte sie, und trotz seines Muthes über rieselte es ihn abermals eiskalt unter dem Blick, den sie dabei auf ihn richtete.„Sei versichert, daß ich nichts vergessen werde— nichts!“ „Wenn ich das Teufelsweib auf dem Bahnhof sitzen ließe und nach anderer Richtung hin abdampfte!“ dachte Armand, als sie ihn verlassen. Aber er verwarf den Gedanken schon wieder, noch ehe er ihn einer näheren Ueberlegung gewürdigt. „Nein, ste hat Recht! Ob es für mich bequem oder unbequem sein mag— wir Beide gehören jetzt nun einmal zusammen.“ 19. Tage lang bildeten die nächtlichen Ereignisse in der Villa Mangold für die Bewohner der Universitätsstadt einen viel erörterten Gegenstand allgemeinen Interesses, zumal sie ja durch die Persönlichkeit des Erschossenen mit einem Schimmer von Romantik umgeben waren, der phantasiereichen Gemüthern Gelegenheit zur Erdichtung der schönsten Romane bot. Dieser junge ungarische Maler und Millionenerbe, von dem eine Zeitung erzählt hatte, daß er aus unerwiderter Liebe für eine der Bewohnerinnen des Mangold'schen Hauses närrisch geworden sei, wurde allgemach zu einer schier sagenhaften Gestalt. Seine Beisetzung hatte, da niemand die irdische Hülle des Verstorbenen reklamitte, unter der Theilnahme von Hunderten stuttgefunden, und sein Sarg war fast verschwunden unter der Fülle von Blumen, zu deren Widmung mitleidige weibliche Herzen sich gedrängt gefühlt hatten. Sowohl für die Polizei wie für das Publikum galt es jetzt als eine feststehende Thatsache, daß der unglückliche junge Mann ein Opfer seines etwas unvorsichtigen Heldenmuths geworden sei. Aus welcher Ursache immer er zu nächtlicher Stunde jene Stätte aufgesucht haben mochte, jedenfalls war er nur durch die Wahrnehmung irgend eines verdächtigen Vorgangs auf die Terrasse gelockt worden, und der Einbrecher, der sich von ihm in seiner Arbeit überrascht sah, hatte sich seiner durch den nur zu gut gezielten Schuß entledigt. Nach dieser Richtung hin erachtete man alle weiteren Untersuchungen als überflüssig, und die Bemühungen der Behörde waren einzig darauf gerichtet, den Todtschläger zu entdecken. Da während der letzten Wochen, außer dem mißlungenen Versuch bei dem Bankier Hainauer, noch verschiedene andere Einbrüche vorgekommen waren, ohne daß man die Urheber ausfindig gemacht hatte, lag es ja sehr nahe, anzunehmen, daß auch hier Mitglieder derselben verbrecherischen Bande thätig gewesen seien. Die Recherchen wurden mit geradezu fieberhaftem Eifer betrieben, zahlreiche zweifelhafte Individuen wurden als mehr oder weniger verdächtig festgenommen und ganze Aktenbündel mit Berichten und Protokollen gefüllt. Aber das Dunkel lichtete sich nicht. Die Verdächtigen mußten sammt und sonders wieder entlassen werden, da die Verdachtsmomente sich als hinfällig erwiesen, und die Vorgänge jener unheiloollen Nacht blieben für die Polizei wie für das Publikum nach wie vor ein tiefes Geheimniß. Gegen Herrn Paul Wagner, den distinguirten und freigebigen Gast des Hotels„Zu den vier Jahreszeiten“, hatte sich im ganzen Verlauf der Untersuchung niemals auch nur der leiseste Argwohn geregt, und eine Vernehmung des Fräuleins Maud Hohenstein hatte man nach den Erklärungen des Professors nicht mehr für nothwendig erachtet. Sie hätte ja höchstens über ihre Beziehungen zu dem erschossenen Stefan Fogarassy aussagen können, und nach dieser Richtung hin waren die Behörden durchaus nicht neugierig. (Schluß folgt.) Hafenbau verschiebt.— Aber nicht bloß hier, auch sonst Sict von dien Somn Nutauten wie wiie. uet. e. Roden schießen. Wie man hört, war in dem diesjährigen von 100000 Mk. für Landverkäufe in Aussicht genommen. In Wirklichkeit sind jetzt innerhalb 5 Monaten schon 250000 Mk. eingenommen. Trotzdem hat sich der eigentlich hervorragende Binnenhandel noch nicht genügend entwickelt. Die gebt jetzt täglich zwischen Tsingtau und Kiautschou hin und her achtzig Kilomeer Entfernung in ungefähr vier Stunden. Von Kiautschou bis Kaumi fahren täglich schon Arbeitszüge, deshalb dürfte dieser Streckentheil auch sehr bald dem Verkehr übergeben werden. bis Weihsien ist man noch mit Vorarbeiten beschäftigt Da Weihsien Handelszentrum ist, so pird, voxaussichtlich erst mit dem Anschluß dieser Stadt an die Bahnstrecke der Handelsverkehr einen bedeutenden Aufschwung nehmen. — Des Weiteren hebt die Korrespondenz die guten hy zienischen Verhältnisse in Tsingtau hervor, das verhältnißmäßig wenige Kranke und eine durchaus nicht hohe Sterbeziffer ausweist. Nach lobenden Bemerkungen über die Politik Yuanchikais heißt es ferner: Es scheint, daß ein breiter Theil der Be#kerung den bestrebungen, sympeathisch, 9eeezhhe Peöge, Die Korre spondenz beleuchtet dann die trüben Verhältnisse Tschilis und schließt: In all diesem Wirrwarr von Berichten und Kritiken bildet einen wahren Lichtpunkt die aufrichtige Verehrung und allgeneine Hochschätzung, welche man der Person des Grafen Waldersee entgegenbringt. In hohem Grade hat sich der Feldmarschall auch die Liebe und Verehrung der katholischen Mission in Peling erworven Sein Andenken wird dort in hohen Ehren bleiben. gestötte Einverständniß der ostpreußischen Seestädte mit der Landwirthschaft wiederherzustellen, damit auf anderen Gebieten ein Ausgleich möglich werde. — Die Reichstagsstichwahl in Duisburg ist auf den 2. August festgesetzt.. — Ein Theil der kranken Chinakämpfer, die der Reichspostdampfer„Hamburg“ kürzlich nach der Heimath gebracht und die zunächst im Barackenlazareth zu Bremerhaben Unterkunft fanden, ist in Berlin eingetroffen, um dortigen Lazarethen weiterbe Behandlung zu finden. — Bei der Urlaubsertheilung an Postbeamte sinn in gleichem Maße gehoben hat. Die Spareinlagen betrugen am„—0200893 M 31. März 1901...... 10502008.93 M. gegen 31. März 1900 9835301.69„ mithin Zunahme 666707.24 M. Die Anzahl der Sparer betrug am 31. März 1901= Plat gegen 31. März 1900= 12 358 11 857 los eine strengere Fahrkarten=Prüfung stattfiaden,perven—.„.. irgend mözlich auch in den Zügen mit Abthei##te alle Anwesenden Unter allen Umständen soll vermieden werden seine Aufmerksamtei Reisende bei Antritt der Fahrt oder auf der R##ng verlief in größte die Bahnsteigsperre passiren, ohne daß ihre F###senheit von Dame durchlocht wird. In allen Fällen der mißbräu###nheiten gehörte,# Benutzung von Fahrkarten endlich wird die zu davon die Rede war Verkehrsinspektion angewiesen, gegen die Thäter##ord der und unnachsichtlich Strafanzeige bei der Staatsan zu erstatten. Remscheid, 29. Juli. Polizei=Bericht. mithin Zuwachs 501 Der erzielte Reingewinn der Sparkasse mit 30757 85 Nr. gemschele, 2o. Julm Woligrticrr. ist dem Reservesonds zugeflossen, der am 31. März 1901 1 Pexsonen fanden im Polizeigewahrsam wegen die Höhe von 623750.34 M. erreicht hat und aus dem Trunkenheit und Skandalirens Unterkunft, darn im Laufe der Jahre 350042.32 M. der Stadt zu öffent Stammgast des Polizeigesängnisses. lichen= und Armenzwecken überwiesen worden sind.„ Kemscheid, 29. Juli. In der Woche von Von den Beständen der Sparkasse waren am Schluß 20. Juli kamen im Stadtkreise Remscheid ie des Rechnungsjahres in Hypotheken auf Immobilien, die ste ckenden Krankheiten zur amtlichen An Fr u I. Gaflmh.(tahtfreis heyinhen, n 373600 M. T EeOHE n dem alle sich in unserem Stadtreis befiaden, 6373600 M. Eim Regierungsbezirk Düsseldorf kamen in der benausgeliehen, während der Rest in gut realisirbaren Werty. Woche zur Anmeldung: Ruhr 12 Erkrankungen. kuyper###isven und bei unierer Stadt= und Kirchengemeinde A.A.512 11 Erkrankungen. Masern 232 Erkrankung gkeitsvorstellung zum talle, und als der und Musikzettel kir sein eigenes Mu abei zum wohlthätt der spatgg an #s seine Namensu umung des Program mir den Auftrag s Ergebniß die sießlich schrieb er noch Damen und gab m schrift versehene gro am nächsten Tage 1 uristag wir im Ver— Besondere Festtage für Kiel dürften der 25. August und 1. September werden, weil dann unsere gesammte, in den heimischen Gewässern befindliche Kriegsflotte im Hosen siegen wird. Schon setzt lausen ighezeegrel. dungen von Personen aus allen Theilen des Reiches ein die Zeuge des prachtvollen Schauspiels auf der Kieler Föhrde sein wollen.— Der Lloyddampfer„Sachsen mit 400 aus China heimkehrenden deutschen Soldaten an ain Die Köln Zig melder aus Verlin vom 27. Juli In den Blättern wird über einen Streitfall berichtet, der in Konstantinopel zwischen der internationalen Quarantäne=Kommission und der türkischen Regierung bezw. dem Sultan ausgebrochen ist, weil erstere die Pest=Quarantäne für Egypten auf füns, der Sultan aber auf zehn Tage festsetzen will. Wir glauben kaum, daß die internationale Kommission hierbei auf die Unterstützung der Mächte wird rechnen können. Die Möglich keit einer weiteren Verbreitung der Pest im türkischen Reiche und infolgedessen eine stärkere Bedrohung der anderen, angrenzenden Länder ist nicht ausgeschlossen. In diesem Falle würden diejenigen Mächte, die eine Herabsetzung der Quarantäne gegen den Willen des Sultans erzwungen hätten, sich nur schwer von der Verentwortung befreien können, den Einbruch der Pest erleichtert zu haben, eine Verantwortung, die wohl keine von ihnen ohne weiteres wird tragen wollen. Ein Eingriff des Sultans in die Gerechtsame der internationalen Kommission wird nur dann als vorliegend zu betrachten sein, wenn er sich der Ausführung der im gesundheitlichen Interesse angeordneten Maßregeln widersetzen würde, nicht aber dann, wenn er über die Vorschläge der Kommission noch hinausgehend, Anordnungen trifft, die noch erhöhte Sicherheit gegen die Einschleppung der Seuche anstreben. — Bei der Reichstags=Stichwav! im Wahrkreise Memel=Heydekrug wurden nach bisheriger Feststellung abgegeben für Mattschul(Lithauer) 9106, für„Braun 6923 Stimmen. Es fehlt nur noch das Ergebniß hat die Reichscostverwaltung mit erheblichen Schwierigkeiten hinsichtlich der Stellvertretung zu kämpfen. Die Verwaltung beabsichtigt nunmehr, neben dem Sommerurlaub noch einen Winterurlaub einzuführen, sodaß die Stellvertretung auf das ganze Jahr vertheilt werden könnte. Nach Durchführung dieser Neuerung würden die Beamten in dem einen Jahr Sommerurlaub, in dem anderen Winterurlaub erhalten. urgtingen, W..„„ Wochr zur anmtieung“ag.# Saag, 27. Juli. Das neue MRinisterinm Kuhber popieren und bei unserer Stadt= und Kirchengemnelar, tpphus 11 Erkrankungen, Masern 232 Erkranka ist folgendermaßen zusammengesetzt: Kuyper Vorsitz und statutgemäß angelegt ist.„. 1 8 Todessälle, Scharlach 93 Erkrankungen und 8 Inneiel; Meloi von Lynden, Generassekteiür des! Remscheid, 29. Juli. Am Samstag, sand unter der tasle, Diphtherie 63 Erkrankungen und 4 Todem Schiedsgerichtshofes, Auswärtiges, Deputirter Loef Justis: Führung des Herrn Bürgermeisters Nollau, im Beisein! Bohwinkel. 26. Juli. Die Zwangsinnung sid#.. Vizeadmiral Kruys Marine; der frühere Minister der Herren Geh. Reg.= und Gew.=Rath Theohald, und Buchinderhandwerk im Kreise Mettman##sten, zu behändigen. Bergansius Krieg; de Marez Oigens Waterstaat Handel Geh. Reg.= und Med.=Rath Mayhoefer eine Besichtigung tern im Brüwer'schen Gasthause hierselbst eine##zogen worden war und Industrie; Deputirter Harte van Tecklenburg der städtischerseits errichteten Fäkaliengruben in Lobach Versammlung ab, in der mit der erforderlichen S##n“, vom Kaiser un Finanzen; van Aschwyk, früherer Gouverneur von Surinam, und Steinberg statt..... mehrheit beschlossen wurde, die Innung aufzu##n die Schiffstrepe; Kolonien.„„„I* Remscheid, 29. Juli. Wir weisen nochmals auf das####n den Regierungspräsidenten um die Gene## Tücherschwenken hi Sag, 27. Juli. Dad„Neutersche Bureau; meien: heute Abend im Gartenlokale des Herrn Rudolf Helhach hierzu zu biten. Der Grund für diesen Beschlteung der Musipre * imi Wtätiarn verhreitete Gerüchte von einer###nbenbs bam Freisinnigen Valksverein veranstaltete#—I. 1— h###n daß von einem Innungsle#### entwickelte sich zu es bei den weien langwieriger, eben der Fedenn..„„„„ Memmssu,—.„„ fernungen der Wohnorte der Innungsmitglieder u###f. Schließtich steg Hierherkunft Krügers steht damit in keinerlei Zu= Amtsblatt bekannt macht, ist der Postanwärter Herr ander nicht die Rede sein kann., ppt von 3510 Mark, sammenhang.— Dr. Leyds ist heute Abend nach Brüsse! Lehmann in Remscheid=Hasten als Postassistent an=I Oberhausen, 27. Juli. In der traurigen###artonblatt mit der ge gerent.„„„„„„ l gestellt.„„„„ 1284 legenheit des Gerhard Terlinden theilt u##l(Sonderbare Turin, 28. Juli. Heute Vormittag wurde hier für!= Kemscheid, 29. Juli. Die preußische Regierung läßt g- eine bezeichnende Thatsache mit. Es#rlottenburg ausge König Humbert eine feierliche Todtenmesse celebrirt. zur Deit Material sammeln, das die Unterlage bieten soll seinem Privatbureau ein Emaille=Schild mit da#ndbesitzervereins her Der Feier wohnten Prinzessin Lätitia, Vertreter der Be= Erreichung von Maßnahmen, mit denen die immer##* Petettene# der schöne Passus hörden und der Geistlichkeit, sowie Senatoren und mehr zunehmende Verunreinigung der Gewässer„Ehrlich im Handel, rau auf ihren Ei Deputirte bei.— verhütet werden kann. Diese Maßregeln werden hoffent=! Christlich im Wandel!" Anders großen fetter Toulon, 27. Juli. Ministerpräsident Waldeck=Rousseau lich auch der Wupper zu Gute kommen, die es so sehr Ez ist dies das Privatbureau, in dem der stellvert##n haben, die in dre und Marineminister Lanessan haben heute an Bord des nöthig hat.. Stadtverordneten=Vorsteher die zahllosen Bet## ihr ausschließliche Panzerschiffes„Bouvet" den Flottenübungen beige= Kemscheid, 29. Juli. Für die kleinen goldenensi, aus=edacht hat, mit denen er eine Legion von##ommen und von wohnt und die Manöver des Unterseebootes Fünfmarkstücke läuft mit dem 30. September d. I. Kaufleuten und Industriellen zu täuschen verstand. Hausbesitzer wirft „Gustave Zéké" beobachtet, welches auf das Admirals= die Frist ab, bis zu welcher sie bei den Reichs= und Terlindensche Schild erinnert lebhaft an die Priv### Amtsperson auf, schiff einen Torpedo=Angriff machte......„ Landeskassen zu ihrem gesetzlichen Werthe in Zahluns im Garten des Kommerzienraths Sanden und## die geringste Besu Barelona, 27. Juli. Heute Abend sand die erzt, genomm.y, als auch gegen Reichsmünze ungetauscht ollen ehrlichen Semann m Hannover. mu doz in die Verte Aufführung des vom Priester Feyordeix verfaßten Dramas werden können. Noc im Umlaufe befindliche Münzen Köln, 29. Juli. Gestern brannte das Lagerh### wonach der Miet „Pater Nidad“, in welchem die Jesuiten heftig an= der gedachten Art sind daher bis einschließlich am 30. Waaren=Kredit=Anstalt Aktien=Gesellschaft am neuen# Anzahl von Jahre griffen werden, statt. Das Stück fand lebhaften Beifall! September d. J. einzulösen...... bis auf die Grundmauern nieder. Das Gebäude###er auch nur in d und verlief ohne Zwischenfall. um Remscheid, 29. Juli. In einem dem Feilenfabrikanten— 1899 in Benutzung genommen. Ungesähr London, 28. Juli. Salisbury legte eine Bill vor, Gottlieb R. zu Bliedinghausen gehörigen Garten wurde Doppelzentner Gerreide wurden vernichtet. Der durch weilche eme Abänderung des Titels des am Sonnag Morgen ein mit reifen Früchten behangener wird a'f über 1 Million geschätzt und ist durch Königs zugelassen wird. Die Bill bestimmt, daß es junger Kirschbaum, welchem der Besitzer, der guten Sorte Hersicherungen gedeckt. Als Ursache des Bran dem König zustehen sol, im Hinblick auf dessen über= wegen, eine besondere Pflege angedeihen ließ, zerstört. mutpzet man Kurzschluß, seeische Besitzungen die Aenderung seines Titels vor Die nichtsnutzigen Burschen haben den jungen Stamm an zunehmen, die er für passend hält. Salisbury erklärt der Krone zerbrochen. Es wäre sehr zu wünschen, wenn ferner, daß der Titel, den der König wahrscheinlich an die Thäter ermittelt würden. nehmen wird, folgendermaßen lautet:„Eduard der!„ Kemscheid, 29. Juli. Der am Samstag in einem Siebente, von Gottes Gnaden König des Vereinigten Steinoruch an der Solingerstraße verunglückte und im Königreichs von Großbritannien und Irland und der Krankenhause untergebrachte Arbeiter Grebe befindet sich überseeischen britischen Besitzungen, Vertheidiger des auf dem Wege der Besserung. Remscheid, 29. Juli. In der letzten Woche sind hier nicht weniger als 5 Pferde plötzlich verendet und zwar den Besitzern Sauer, Tücking, Büchel, Bertram und Neumeyer gehörig. In einem Falle konnte der Thierarzt konstatiren, daß dem warm gearbeiteten Pferde kaltes Wasser zum Saufen gegeben worden war. Remscheid, 29. Juli. Eine schärfere Kontrolle sitzer gemachten „ dagegen, die zu e versichern, daß ser frei seien, und iethen, müßten im muheit zum minde ille prämüirt werk (Von der deu Glaubens, Kaiser von Indien.“ a New=York, 27. Juli. Die Stahlarbeiterkonferenz ist vertagt worden. Wie man annimmt, wird in einigen Tagen eine Einigung erzielt werden. g. Remscheid, 29. Juli. Aus der Nachweisung über aus zwei Bezirken. — Handelsminister Möller hielt in Memel eine im Rede, an deren Schluß er die Mahnung aussprach, das den Gescäftüherieb und die Ergebuisse, der hesigeg der„Fahrkarten hat d. städtischen Sparkasse ist zu entnehmen, daß sich verwaltung nach Einführung der verlängerten Geltungs„„„— mImi.bs. 100alat mit dem Aufschwung des Verwendung der Fahrkarte zu verhüten, soll in —(Bon der Nordlandreise des Kais#uendahl) wird Als das Kaiserschiff Hohenzollern auf der Nordl###atador“, dem Schif von den Fahrgästen der„Auguste Viktoria“ wie „Privzessin Viktoria Louise“, die gleichfalls em gnügungsfahrt in nordischen Gewässern machten, wurde, kam es zu interessanten Vorkommnissen. Erlaubniß des Schiffsbesuchs wurde natürlich um Gebrauch gemacht, und während der Kaiser se einem abgegrenzten Theile des Oberdecks, jedem auf und ab wandelte, besahen die Besucher alle und Räume des Schiffes, die in weitgehender gezeigt wurden. Zwei Damen und drei Hen den Fahrgästen der„Viktoria Louise“, die der kannte, wurden auch zur Abendtafel auf die zollern" befohlen. Wie einer der Eingeladenen Bismarck in Kissingen. Erinnerungen zum 30. Juli von, Georg Buß (Kissingen). Nachdruck verboten. Fugit irrevocabile tempus— die Jahre schwinden, das Leben ist eine ewige Wandlung, auch die Großen brechen zusammen und verfallen der Erinnerung. Aber wie Versöhnung gegenüber dem grausamen Naturgesetz des Sterbens und Vergehens wirkt der Gedanke, daß die Erinnerung an einen Titanen wie Bismarck bis in alle Ewigkeit bleiben wird. 66 Kissingen ist während vieler Jahre das Bade=Tuskulum des Eisernen Kanzlers gewesen— der Ort, wo er den gewaltigen Leib nach des Amtes verzehrenden Mühen zu kräftigen und den Geist zu beruhigen und zu eifrischen suchte. Jetzt ist es, als ob trotz der heilkräftigen Soole und des Rakcczy dem Bade das Beste und Größte fehle — die mächtige Lichtgestalt, zu der sich Jeder hingezogen fühlte, mochte er auch kein Angehöriger deutscher Auskammen finne: En dieser Beziehung hatte der nach unruhigem Schlaf, so war er in Schweiß gebadet. Charakter der Heimath dem Eisernen Kanzer seinen„Das Bett war Morgens immer ganz naß“ erzählt die rechtzeitig aufstehen. Die Dienerin weiß noch manche hübsche Episode aus —„ l.n. Sie der Kurzeit des Eisernen Kanzlers zu erzählen stand bei dem Fürsten und der Fürstin wegen ihrer Zuverlässigkeit und ihrer Sauberkeit hoch in Gunst. Ihr Mann ist der Besitzer des unfern des Salinenschlosses Aber die Erinnerung läßt mit aller Krast die hobe, breitschultrige Gestalt wieder vor uns erstehen, als sei sie von unmittelbarem Leben erfüllt und führe noch in der markigen Faust das Steuer des Reichsschiffs. Wir hören die brausenden Hurrah= und Hochruse der dichtgedrängten Menge, durch die der Eiserne Kanzler zur Saline fährt, um im Fürstenbade die Wirkung des heilspendenden Salzwassers zu erproben. Wir sehen die Tücher in begeistertem Ansturm schwenken und die Massen gegen den Wagen anstürmen, in dem freundlich lächelnd und grüßend die Hünenfigur des Einigers Deutschlands sitzt. Und wir sehen, wie der Wegen hält und sich der Gefeierte galant herabbeugt, um aus schöner Hand duftende Rosen in Empfang zu nehmen und liebenswürdige Worte des Dankes zu sagen. Noch ein anderes Bild taucht auf. Auf einsamem Waldweg schreitet unter dem dichten Laubdach der Buchen mit weit ausgreifenden Schritten ein Mann dahin, begleitet von einer riesigen Dogge. Er läßt sich auf einer Bank nieder, stützt beide Hände auf die Krücke des derben Knotenstocks und schaut unter dem breitrandigen, schwarzen Schlapphut, der das schädelgewaltige Haupt bedeckt, sinnend in die Tiefe, die zwischen den Stämmen heraufgähnt. Das enge, schattige und kühle Kaskadenthal, in dem das Bergwasser über moosiges Gestein und zwischen den knorrigen Wurzeln der Eichen, Buchen und Tannen murmelnd dahinzieht, ist des Fürsten Ziel, das er mit Vorliebe für seine Spaziergänge wählte. Der Wald ist ihm aus Herz gewachsen, die machtvollen Stämme und Kronen muthen ihn an wie verwandte Riesen, und das tiefe Schweigen, nur unterbrochen von dem Rieseln des Baches und vom Flüstern und Rauschen des Laubes, läßt ihn die Ruhe finden, die er im Reichskanzlerpalais zu Berlin hinter dem Schreibtisch und bei den Bergen von Akten entbehren muß. Es waren landschaftliche Reize besonderer Art, die der Eiserne Kanzler in sein Herz geschlessen hatte. Der wildromantischen Hochgebirgsnatur mit ihren schroffen und kühnen Felsfor mationen und ihren kolossalen, monumental wirkenden Massen war er weniger zugethan als dem Hochwalde, in dem der Förster jeden Baum gewissenhaft pflegt, und als dem flachen, mit goldenen Aehren besetzten Lande, auf dem der Bauer und der Gutsbesitzer ein einträgliches Das ertragreiche Gut mit wohlbestellten Feldern, üppigen Wiesen und holzreichen Waldungen war das Ideal Bismarcks, und auf solchem Besitz fühlte er sich am wohlsten. Die durchaus ländliche Lage und Umgebung des sogenannten Salinenschlosses behagte ihm denn stiver Cere, eove und V“v, T gid fuherg finpel miten in den Wiesen gelegenen Gasthauses„Zur Vrichbe Klche Vherbeaikere. Br.ireane esif asen jat es während langer Zeit nur eine sehr untergeordnete Schätzen bilden ein goldenes Kreuz und ein Kaffeegeschirr, zu sehen. Der Kundige verzichtete allerdings auf diese Freude, wenn Jemand von den Seinen auf kurze Zeit in Aechn geuan Mig un dn uiher an Asoyr gaeden. Jasd a. aos uer i. a.s Cashen äich ie. Vemerkensprnstr., Iutersam fund die Rhune nur nothwendig, sodaß, derer e she easch ie elo hang ehacelescheice dir en. Kease. isce, er Sie esch des früheren Bächters desi Kisinger Bades, gehören. Ausorzeichnete, urM tertu19 2.tunicht haste. Das erste Mal bei seiner Anwesenbeit diente zum Enpfang beborzugter Giste, an denen S unch sch Bisnarck nichtezsthwezuiger in der Folgezet, voh Hinterstont des Baues das Arbeitizimmer des Fürsten, weniger gnsschlaggebent, gewesen, alsg dex Bunsch, nach Letzteren den Ham „Matador“, der eintriff, um di de das Schiff zu iten weiter fortsetz um den Eis; stand leisten zu (Ein Krüger worden. Ohm hölt in der Lin dbildes prangen Freiheit!“ und zillonbilder Both I verläuft ine die Züge des engl nen läßt. Ausge einer mit Eichen des Burenhaus (Unglück im Mansfelder Gewe einen verirrtei rgarbeiter; zwe en leichter verletz (Erdstöße.) T Erdstößen heime igen an Stärk r begleitet. (Ein Fall s aus Karlowitz: gen des 70. I: eritz durch einen stellte Untersuchu kichen Genaches.— bin dorag, teige übertriebene so wenig wie miglich belsigt sein und ein Bismarck Beauemlichkeit, sondern nur vornehme Einfachheit läßt mußte hierauf besonders bedacht sein. Er bediente Worte zu wechseln. Für den Bauer, der auf den emsig arbeitete, hatte er überhaupt eine besondere dathie, die sich auch wiederholt in wohlwollenden zaltungen zu erkennen gab und ihren besonders5 Ausdruck in stattlichen Bierspenden an die bäuerliche barschaft und die Zugehörigen des Gutes fand. volksthümlicher als unter diesem kraftvollen Bauernze Unterfrankens ist der Eiserne Kanzler andersw gewesen. Die Bauern kamen stundenweit aus der her, um ihn zu sehen, und fast in jedem Bau# hängt neben dem Bildniß des Regenten ein Bisma Wie gesagt, die Erinnerungen an den gen Einiger Deutschlands stürmen bei einem Spazi nach der Saline mächtig auf den Wanderer ein. am Wege unfern des Gradierwerkes, von dem die wie funkelnde Brillanten herabtropft, ragt B Standbild, ein Werk des Berliner Bildhauers empor. Es dürfte das erste Denkmal sein, Fürsten gewidmet ward, denn die Enthüllung gest scharfen Patronen Jahre 1877. Das Standbild ist eine Stiftungi der Stelle verhaf von Kurgästen zum Andenken an die glückliche des Kullmannschen Attentats. Ein großes mag die Statue, die den Fürsten in Kürassier=In unisorm, unbedeckten Hauptes und mit vora Pallasch darstellt, nicht sein, aber immerhin er hier in bester Weise den Zweck, an den großen M der an diesem Ort Ruhe und Erholung gesucht, ein zu wahnen. Zehn Minuten vom Denkmal entfernt steht em Häuschen und drinnen eine Waage. Hier ließ Fürst jedes Mal nach seiner Ankunft wiegen.## haft wurde über dieses Gewicht Buch geführ Jahre 1874 wurden 207 Pfund verzeichnet, Jahre 1879 stieg das Gewicht auf 247 P dann bis zum Jahre 1883 auf 202 Pfund zu Langsam nahm das Gewicht im folgenden zu, sodaß es im Jahre 1891 etwas mehr als## ausmachte. Dann sank es bis zum Jahre 1893# herab, und zwar auf 196 Pfand. Das Ande den Fürsten wird in der„Bismarck=Waage" und Bild festgehalten. Wer sich wiegen läßt rühmen, auf dem Sessel gesessen zu haben, auf be der Eiserne Kanzler geruht hat. Und wer dierein liste des Fürsten studirt, kann sehr wahrscheinlich Pun um 11 Uhr ruhigung mit hinwegnehmen, daß er es auf 24#Wirthschaft Mitl denn doch nicht gebracht hat. Murgarine, Haarb Seit der Verpachtung des Bades Kissingen„F#ozschuhe, Mobil bekannten Orthopäden Hessing vollziehen sich 9xo#tlich meistbielend änderungen in dem schönen Bade an der I#####ung versteigern. Saale. Mit mancher alten Einrichtung, die n##chultz, Gerichts zeitgemäß ist, wird aufgeräumt, um sie durch Besseres zu ersetzen. Die Gefahr lag nahe, daß Salinenschloß das Bild der bisherigen Einrich Aber es ist dank dem Entgeg (Eine kühne uch, über den K immerin Frau ist aus diesem ist. Die berühn Anfang August Vorbereitungen und nach Dov Vortheile bie vor, von der en kreich hinüberzu nicht bestimmt, n würde, da di will sie sich langs-Vorst Ech wahraehmen, Megen der entzückenden Aussicht in um der vor dem Schloß harenden Menge seiger e e esce enschceh Senshenihe ae bec e. rastlos, unermüdlich, ont bis zur finkenden Nacht. Alle der ihm ein schnelles Erreichen des Waldes sise an de Bengen sdene Gute Gmnate S hon sehen Pehlg aunstgahe Lasbenuen Aisze Kmrnitze mstag den 30. Vormittags 9 ich im Pfa Gust Müller verschiedene M wischt würde. Aber es ist dank dem Entgegen### des Oekonomieraths Streit Fürsorge getroffen daß die Räume, in denen Bismarck als Kurgast#* 6 zollfreien hat, in ihrem ursprünglichen Zustande erhatt So wird also dem schlichten Schloß dauernd##—.... ziehungskaaft auf jeden, der der Größe des## wiederein Deutschlands huldigt, erhalten bleiben. Im Uebric#ithig ver auch ein großer Künstler, Adolf Menzel, die ern: He#mam# reichen Räume für immer in meisterlichen Zeiggermann festgehalten. g'perre!) g stattfinden mit bst ieden werder auf der daß ihre der mißbr wird die n die Thäter er Staatsan i=Bericht. rsam wegen rkunft, da schilder“ sah der Kaiser, der zwischen daran, daß der vorjährige Versuch zum großen Theile aS Gheuid Blaz uodm, Portzph, Ai.zgalshl hrung, Bo. de bnisten, dar bich Fa, v. Jseazta. der sondere Gläser zum Schutz für die Augen anfertigen lassen und hofft nun zuversichtlich, die That vollbringen zu können. —(Schenkungen.) Andrew Carnegie, der unerschöpfliche Milliardär, hat seine Bibliothekstiftungen fortgesetzt. Er hat nämlich den amerikanischen Großstädten San Franzisko und Detroit je 750000 Dollar(drei Millionen Mark) für die Errichtung öffentlicher Bibliotheken angeboten. Für eine Verweigerung der Annahme wird ja wohl kein Grund vorliegen. Ferner meldet die Science in ihrer neuesten Ausgabe, daß der in Paterson(New Eiden Damen Platz nahm, vortrefflich aus und alle Anwesenden durch seine Liebenswürdigkeit seine Aufmerksamkeit für seine Gäste. Die Unterlus verlief in größter Ungezwungenheit und, da die senheit von Damen an Bord offenbar“ zu den #iten gehörte, auch in größter Lebhaftigkeit. Lahon die Rede war, daß am nächstfolgenden Abend sard der„Prinzessix, Bikoria seitsvorstellung zum Besten der Mannschaften stattkolle, und als der Kaiser sah, daß wir die Speiseund Musikzettel als Andenken sammelten, reichte ; sein eigenes Musikprogramm mit dem Auftrage, bei zum wohlthätigen Zwecke zu versteigern; beim der später an Deck eingenommen wurde, setzte Woche vom####och seine Namensunterschrift nebst Datum und die Kemscheid kein immung des Programms für die Auktion darauf und ermlichen Bnrsükte uie den Austeg Zu, osart ur Hsegrerheg. in in der betrcstes Ergebniß die Versteigerung gehabt habe. Erkrankungen.##eklich schrieb er noch seinen Namen auf die Programme 32 Erkrankaunass hanen und gab mir seine gleichsalls mit Namensingen und 8 Mschrift versehene große Kabinetphotographie mit, um mnd2 erzjästen Tage dem Kapitin Sauermano, dessen angsinnung eise Mettman ierselbst eine forderlichen nung aufzu m die Gene r diesen Best m Innungsl i den weiten igsmitglieder Neustadt i. d. Pfalz, 26. Juli. Das Schöffengericht fällte heute ein nicht uninteressantes Urtheil. Ein Wirth in Diedesfeld hatte Beleidigungsklage erhoben gegen den Redakteur eines hiesigen Blattes, worin eine Notiz erschienen war, daß der Wirth wegen Wechselgeschichten verhaftet worden sei. Die Beweisaufnahme ergab, daß der Kläger thatsächlich auf Grund einer Anzeige wegen Wechselsälschung durch die Gendarmerie dem Amtsgericht Edenkoben vorgeführt worden war, und zwar auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Landau. Da er jedoch nach seiner Vernehmung wieder freigelassen worden war, glaubte er, daß ihm durch das Wort„verhaftet“ eine Beleidigung zugefügt worden sei. Das Gericht wies aber die Klage kostenpflichtig ab und sprach den Angeklagten frei. Das Urtheil wurde dahin begründet, daß es für den Thatbestand der Verhaftung, wie sie vom Publikum aufgefaßt werde, genüge, wenn jemand durch Sicherheitsorgane festgenommen und dem Amts Jerscy) verstorbene Lokomotivenbauer Jakob Rogers fast gericht vorgeführt werde. Das Publikum unterscheide nicht sein ganzes Vermögen dem Hauptstädtischen Museum für zwischen vorläufiger Festnahme und dem technischen Begriff der Kunst vermacht hat. Der Werth der Hinterlassenschaft wird auf 25 bis 32 Millionen Mark geschätzt. —(Einverzeihliches Mißverständniß.) Von der jüngst unternommenen Reise des Kaisers Franz Josef nach Böhmen theilt die Münchener Jugend folgendes Geschichtchen mit: Der Kaiser besuchte u. A. die Burg Karlstein. Am Wege dahin mußte natürlich der Landes7. 1.— M##reine mit mehreren anderen feiern valer die Huldigungen aller Dorfgemeinden entgegen2heshndiaen. Um 10 Uhr, uachden die Flagen uchmen. Die maßgebenden Persnlchleiten wurden ander traurigen den theilt se mit. Es Schild mit da del, ndel!“ em der stellt ahllosen Bei ne Legion von luschen verstand. ft an die Prit Sanden und ver. ite das Lager lschaft am neuen Das Gebäude en. Ungefähr rnichtet. Der und ist durch iche des Brand tes. nogen worden waren, verließen wir die„Hohen * vom Kaiser und allen Herren seiner Umgebung un die Schiffstreppe begleitet und mit Abschiedsgrüßen Tücherschwenken huldvoll entlassen. Bei der Verung der Musikprogramme an Bord der„Viktoria entwickelte sich zwischen Amerikanern und Deutschen langwieriger, ebenso spannender wie interessanter p Schließlich siegte ein Deutscher mit dem Meistvon 3510 Mark, ein gewiß ansehnlicher Betrag für artonblatt mit der Handschrift des Kaisers in Blei. „(Sonderbare Miethsverträge) werden jetzt khrlottenburg ausgegeben, die auf Veranlassung eines hdbesitzervereins hergestellt werden sollen und in denen der schöne Passus findet, daß der Miether und seine frau auf ihren Eid— das Wort„Eid“ ist mit nders großen fetten Buchstaben gedruckt— zu verhaben, die in die Wohnung einzubringenden Möbel ihr ausschließliches Eigenthum, nicht auf Abzahlung ommen und von keiner Seite mit Beschlag belegt. Hausbesitzer wirft sich also hier als eine richterAmtsperson auf, er nimmt einen Eid ab, wozu er die geringste Besugniß hat, und es fehlte jetzt nur in die Verträge eine Bestimmung aufgenommen wonach der Miether auf Geheiß des Wirthes auf Anzahl von Jahren ins Zuchthaus spazieren darf, er auch nur in dem kleinsten Punkte in seinen dem esitzer gemachten Angaben die Wahrheit verletzt. w#e dagegen, die zum Beispiel mit der unschuldigsten ie versichern, daß ihre Wohnungen von jedem Uneser frei seien, und dann die prächtigste„Wanzenbude“ niethen, müßten im Hinblick auf die dadurch bewiesene auheit zum mindesten mit einer silbernen Vereinsaille prämüirt werden!... (Von der deutschen Nordpol=Exedition orkommnissen. de natürlich um der Kaisers serdecks, jedem Besucher alle in weitgehender und drei ouise“, die der afel auf die r Eingeladenen Gerhard Terlinden, Aktien=Gesellschaft in Oberbor, e iHer um Wlatz kür hausen. Aus Oberhausen wird der„K. Z.“ geschrieben: Aus Aetztren den Hamburger, Hatengeister, um Platz für! Vopie., Mitthellungen anderer Zeitungen könnte man ent„Matador“, der im September im Hamburger! nch44en-.z„.„ M.fark##. W In. eintriff, um dort ein bis zwei Jahre zu liegen ise des Kaisthuendahl)„wird berichtet: Der Steuermann vom auf der Nordiustador“, dem Schiff Bauendahl's, ersuchte im Namen Viktoria“ wie gleichfalls ein ssern machten,.„—„„„„ V####ende das Schiff zurück, da er sein Unternehmen mit iten weiter fortsetzen wolle.„Matador“ ist zu schwach um den Eispressungen im nördlichen Eismeer stand leisten zu können. (Ein Krüger=Denkmal) ist in Dresden entworden. Ohm Paul trägt Gehrock und Zylinder hölt in der Linken die Bibel. Zu Häupten des dbildes prangen die Inschriften„Hoch Transvaal Freiheit!“ und„Alles zal rekom“; am Fuße sind die illonbilder Bothas und de Wets angebracht. Der I verläuft in einen heraldischen Drachen, dessen die Züge des englischen Kolonialministers Chamberlain unen läßt. Aufgestellt ist das lebensgroße Standbild einer mit Eichengeäst gezierten Nische des ersten des Burenhauses. (Unglück im Bergwerk.) Im Glückhilfschachte Mansfelder Gewerkschaft bei Hettstedt verunglückten einen verirrten Sprengschuß der Bohrmaschine rgarbeiter; zwei sind todt, zwei schwer und die en leichter verletzt. (Erdstöße.) Das sächsische Vogtland ist neuerdings Erdstößen heimgesucht worden; sie übertrafen die an Stärke und waren von unterndischem gesprochen, wobei sich in Kr. folgender Zwischenfall abspielte: Der Monarch wendet sich auch an den alten Pfarrer mit der Frage:..„ E „Nun, Herr Pfarrer, Sie sind wohl schon sehr alt, nicht wahr?“ „Jawohl, Majestät, 76 Jahre.“ „Das ist schön! Und sind Sie schon lange hier „Ach mein Gott, volle 2½ Stunden warl' mir schon — und bei dieser Hitz, es fällt einem odentlich schwer!“ Der Kaiser lächelte— und der Zug setzte sich in Bewegung. (Der vornehmste Rock.) Von Wolle ist der Rock, die Wolle kommt vom Schaf. Den seidnen spinnt ein Wurm, bevor er sinkt in Schlaf; Was Schaf und Wurm erzeugt, das zieht der Mensch sich an, Ein nützliches Produkt, doch was ist vornehm dran? Es macht der Mann den Rock, nicht ist es umgekehrt, Und wenn der Mann nichts taugt, ist auch der Rock nichts werth. (Kladderadatsch.) und Krefeld, 27. Juli. Das Bankhaus von Beckerath=Heilmann theilt mit: Die von der Firma von Beckerath=Heilmann im Interesse ihrer Gläubiger geführten Verhandlungen sind heute mit der Bergisch=Märkischen Bank zum Abschluß gelangt. Die Firma von Beckerath=Heilmann tritt in Liquidation und beantragt ein Moratorium bis 1. Februar 1902 und für den Fall des Zustandekommens desselben übernimmt die BergischMärkische Bank die Liquidation des ganzen Geschäfts und die Garantie für volle Befriedigung aller Gläubiger am genannten Tage. Neueste Nachrichten, Telegramme Kassel, 28. Juli. Das Aussichtsrathmitglied der Trebertrocknungsaktiengesellschaft, Schlegel, wurde heute verhaftet. Bayreuth, 28. Juli. Die Aufführung der Götterdämmerung bildete heute den Abschluß des ersten Nibelungen=Zyklus. Nach dem Schlußakt, der von besonders mächtiger Wirkung war, brachen die Zuhörer in einen minutenlangen, stürmischen Beifall aus. Rom, 28. Juli. Aus Anlaß der morgigen Wiederkehr des Todestages des Königs Humbert empfing der König heute Nachmittag den deutschen Botschafter Grafen v. Wedel, welcher den Auftrag hatte, die Theilnahme des Kaisers Wilhelm auszu rrücken, dessen Gebanken, namentlich morgen, in herzlichem Mitgefühle bei dem Könige sein würden. Aus dem gleichen Anlaß empfing die Königin Margherita den Botschafter. Später legte dieser auf dem Grabe König Humberts im Pantheon im Namen des Kaisers Wilhelm einen Kranz nieder mit der Inschrift:„Wilhelm, deutscher Kaiser, seinem treuen unvergeßlichen Freunde". Morgen wird Graf Wedel, ebenfalls im besonderen Auftrage des Kaisers Wilhelm, der Trauermesse im Pantheon beiwohnen. Der Botschafter hat zu diesem Zwecke seinen Urlaub verschoben Rom, 28. Juli. Präsident Loubet ließ auf das Grab des Königs Humbert einen Kranz niederlegen und beauftragte den französischen Botschafter, ihn morgen bei den Trauerfeierlichkeiten zu vertreten und dem König und der Königin=Wittwe seine Theilnahme auszusprechen. Rom, 28. Juli. Nach einem Bulletin von heute Abend hält im Befinden Crisvis die allgemeine Schwäche und nervöse Depression an, die Herzerschöpfung nahm zu Ajaccio, 28. Juli. Bei dem gestrigen Diner an Bord des„Bouvet", welchem alle Admirale beiwohnten, theilte der Ministerpräsident Waldeck=Rousseau dem Admiral Gervais mit, daß die Regierung ihm das Großkreuz der Ehrenlegion verliehen habe. In der Nacht griff eine Marine=Streitmacht, deren Nachrichtendienst durch Kreuzer mittelst der drahtlosen Telegraphie befragt wurde, Ajaccio an und versuchte eine Landung. Barcelona, 28. Juli. Zur Feier des Jahrestages der sein.— Die„Nowosti“ sehen nicht so schwarz; ie halten zwar einen Zollkrieg für ein großes Unglück, glauben aber, daß der Bundesrath vielleicht nur die inimalsätze annehmen werde. Dem Reichstage werde es nicht schwer fallen, sie noch mehr herabzusetzer. Andernfalls sei der Boden für alle möglichen Konflikte vorbereitet und beide Nachbarstaaten ernsten Gefahren ausgesetzt. Peking. 28. Juli. Heute wurden die Ernennungen zum auswärtigen Amt, das an Stelle des Tsungliyamen tritt, bekannt gegeben; sie werden allgemein mit Befriedigung aufgenommen. Prinz Tsching stellte an die Spitze desselben 2 Minister, nämlich den früheren Vizekönig von Tschili, Wangerentschao und Tschuchungsi, die beide Mitglieder des großen Raths sind. Es sind ihnen die früheren Legationssekretäre in Washington, Hsihuyang und Liensang als Hilfsbeamte beigegeben. Den chinesischen Bevollmächtigten ist ein Edikt zugegangen, welches sie anweist, gegen die übermäßige Befestizung der britischen Gesandschaft, welche die kaiserliche Stadt beherrsche, Einspruch zu erheben. Das Edikt sagt, wenn nöthig, könnten statt dessen stärkere Garnisonen längs der Bahnlinien bewilligt werden. Peking, 28 Juli.(Reuter.) Die Gesammtsumme an Kapital und Zinsen die China für die Entschädigungszahlung überhaupt aufzubringen haben wird, beläuft sich auf rund 1 Milliarde Taels. Diejenigen Theile der Staatseinnahmen, welche jetzt für den Dienst der früher aufgenommenen Anleihen verwendet werden, sollen, sobald diese Anleihen getilgt sind, für die Entschädigungszahlung hinzugenommen werden. China wird, wenn es nicht inzwischen neue Verpflichtungen auf sich nimmt, im Jahre 1940 von seinen auswärtigen Schulden frei. Die Frage der Bestrafung und Aussetzung der Prüfungen gelangt heute zum thatsächlichen Abschluß, da die Gesandten sich mit den chinesischen Erklärungen über das, was in der Angelegenheit der Bestrafungen geschehen ist und noch geschehen sollte, einverstanden zeigten. Civilstand. Geburten. Den 26. Juli. Otto Gustav Robert, S. von Hermann Ebbinghaus, Fabrikarbeiter, Neuberghausen.— 21. Willy, S. von Jakob Afflerbach, Hülfsweichensteller, Reinshagen. — 24. Adalbert Heinrich, S. von Heinrich Klapp, Kaufmann, Stockden. Sterbefälle. Den 25. Juli. Robert Honsberg, 58 J. alt, Ehemann von Auguste Hasenclever, Kremenholl.— 26. Anna Bertha Mann, 1 J. 1 M. alt, Güldenwerth. Aufgebote. Den 26. Juli. Peter Müller, Kaufmann, Ahe und Helene Pick, Brüderstraße. Fruchtpreise zu Neuß am 27. Juli. 17,00 15,30 Neuer Weizen1: Qud à 190 Kilo*“* □." Neuer Roggen 1. à 100 Kile 2. Hafer 100 Kilo“ Kartoffeln, à 50 Kilo M. 3,00—4,00 Heu à 50 Kilo M. 3,90— 4,40 Luzernerheu à 50 Kilo M. 4,30 Maschinenstroh à 500 Kilo M 20 Flegeldrusch à„„ 23 Butter per Kilo 2.60 Eier per Schock(60 Stück) 4,50 Getreidemarkte blieben Preise simmtlicher „ 14,30 Qual. 13,50 „ 13,00 Qual. 14,00 „ 13,00 veinen, dch de Kachrate.. 25 gg„ien Rösher sand deute Vereis große Sntillerikel welchem die Vertreibung der geistlichen Vereinigungen gefordert wird. Nach Schluß der Versammlung ertönten Hochrufe auf die Republik Terlinden selbst von allen Seiten das großte Vertrauen entgegen; sommennp Prg g gebracht hätte. Demgegenüber muß hervorgehoben werden, welchen dem Klerikalismus der daß die Gesellschaft am Platze selbst und in weitem Umkreise ein Beschluß gefaßt, in welche ner, der auf den t eine besondere wohlwollenden ren besonders! an die bäuerliche es Gutes fand. ftvollen Bauernz kanzler anders ndenweit aus der in jedem Bau enten ein Bis n an den ei einem Spaz n Wanderer ein. kes, von dem die tropft, ragt B# ter Bildhauers denkmal sein, Enthüllung ges eine Stiftung die glückliche rin großes Mei in Kürassier=In und mit vorg der immerhin in den großen M lung gesucht, er entfernt steht ein tage. Hier ließ unft wiegen.## ht Buch geführt. ad verzeichnet, auf 247 P 202 Pfund## folgenden Jahre das mehr als 207 um Jahre 1893“ ind. Das And marck=Waage" in wiegen läßt, zu haben, auf Und wer die ihr wahrscheinlich aß er es auf 247 so wenig Vertrauen genoß, daß außer Terlindens Freunden und Verwandten die gediegene Geschäftswelt sich möglichst fern hielt. Diesem Umstande ist es zu verdanken, daß Oberhausener Firmen kaum nennenswerth am Konkurse betheiligt sind. Keine Bank des rheinisch=westfälischen Industriebezirks, die wirklich ernsthaft sich in Oberhausen unterrichtet hatte, hat sich mit Terlinden eingelassen. Weite Kreise sahen den Krach, der allerdings alle Befürchtungen in den Schatten gestellt hat, voraus. In ganz Oberhausen war die maßlose Wechselreiterei, über die frühere Beamte der Firma sogar öffentlich sprechen, bekannt, und es gehörte ein geradezu blindes Vertrauen dazu, das Unternehmen für gesund und Terlinden für glaubhaft zu halten. Mit steigendem Uowillen betrachtete daher ein großer Theil der Bürgerschaft den stets wachsenden Einfluß des Stadtverordneten Terlinden auf die Stadtgeschäfte, sodaß man in dieser Beziehung jetzt wirklich erleichtert aufathmet. Röhren=Syndikat. In der Versammlung der deutschen Röhrenwalzwerke haben sich die deutsch=österreichischen Mannesmannröhrenwerke mit dem Syndikat geeinigt. Für Siederöhren sind die genannten Werke dem Syndikat beigetreten. Durch die Einigung ist sofort ein Ausschlag von 7½ pCt. erfolgt für alle zur Kategorie der Siederöhren gehörigen Röhren. Die Am heutigen Fruchtgattungen unverändert Butter 20 Pfg. höher. Rüböl per 100 Kilo in Partien von 100 Ztr.(ohne Faß) 57,75 Rüböl per 100 Kilo faßweise(ohne Faß) 59,25 Gereinigtes Oel per 100 Kilo 8 Mark höher als Rüböl.— Preßkuchen per 1000 Kilo 9900 Kleien per 50 Kilo 5,10 Rüböl und Kuchen unverändert. pen an Süter uns.-.. u uunr undarter uer S * begtenen.....„„ 1. au:, Gasrohrpreise sind noch unverändert; es steht aber auch für sie Ein Fali Krosigk in Oesterreich) ase ziue Preiserhöhung in Bälde zu erwarten. aus Karlowitz meldet, wurde bei den Regiments= ergen dis 70. Iusanterie=Regiments der Pazptngn Tener=Anzünder. Von großem Iuteresse namentsteritz durch einen scharfen Schuß getödtet. Die sofort 11. Lur die Hausfrauen därste der kürzlich erfundene„Besuvenellte Untersuchung ergab, daß zwei Jasanteristen Torf.Feuer=Anzünder“ sein. Aller Aerger über großen Holzscharfen Patronen geschossen haben; die Beiden wurden; verbrauch, Verdruß, wenn das Holz nicht recht trocken ist, die zahllosen Uoglücksfälle bei Verwenden von Petroleum, über welche leider ständig die Tagespresse berichten muß, alles das kommt bei Verwendung des erwähnten Anzünders in Wegfall. Dabei ist die Handhabung äußerst einsach, denn ein Streichholz genügt, um den Anzünder in Brand zu setzen; alle anderen Hülfsmittel, Papier 2c. 2c. sind völlig überflüssig. Der Anzünder verdient nach dem Urtheil unterrichteter Personen die Prädikate:„Unübertreffbar, sicher wirkend, billig, praktisch und reinlich.“ Die Maschinen zur Anfertigung der Zündmasse sind durch mehrere Reichspatente geschützt. der Stelle verhaftet. (Eine kühne Schwimmerin., Einen zweiten such, über den Kanal zu schwimmen, will die kühne wimmerin Frau Waldurga v. Isacekcu unternehmen. ist aus diesem Grunde von Wien nach Calais abPst. Die berühmte Schwimmerin hofft, Ende Juli Anfang August den Versuch zu wiederholen. Es Vorbereitungen getroffen, daß sie von Calais auss, und nach Dover schwimmt; aber wenn sich ihr in er Vortheile bieten würden, zieht sie es vielleicht vor, von der englischen Seite aufzubrechen und nach akreich hinüberzuschwimmen. Frau v. Isacescu wußte nicht bestimmt, welchen Tag sie für den Versuch en würde, da das vom Wetter abhängt. Eine Woche will sie sich trainieren. In der Erinnerung Gerichts- Verhandlungen. Kiel, 27. Juli. Das Kriegsgericht der 1. Marine-Inspektion hat den frühern Kommandanten des Minenschiffes Otter, Oberleutnant z. S. Butteilin, wegen Unterschlagung zu einem Jahr Gesängniß und Ausstoßung aus der Marine verurtheilt und die soziale Revolution. Die Polizei zerstreute die Menge und nahm mehrere Verhaftungen vor Cadix. 29. Juli. Die erste Division des ersten deutschen Geschwaders hat im hiesigen Hafen Anker geworfen. Der deutsche Konsul, sowie der MarineKommandant statteten dem Geschwader=Chef. Prinzen Heinrich, Besuche ab. Die Behörden bereiten anläßlich des Besuches des deutschen Geschwaders Feierlichkeiten vor Petersburg, 28. Juni. Mehrere Blätter äußeren sich über den neuen deutschen Zolltarifgesetzentwurf: Die„Nowoje Wremja“ betont den aggressiven Charakter desselben und kommt zu dem Schluß, daß die Urheber dieses neuen Tarifs mit allen Ländern einen Zollkrieg herbeiführen wollten, die Deutschland bisher mit Getreide versorgt haben. Die jetzige große deutsche Einfuhr nach Rußland müsse einge schränkt werden, indem man die betreffenden Waaren in Zukunft aus anderen Ländern beziehe. Deutschland werde es jedenfalls schwerer fallen, sich Getreide aus anderen Ländern zu verschaffen. Dem Deutschen Reiche ständen nicht wenig Sorgen in Bezug auf die Aufrecht erhaltung der guten politischen Beziehungen zu den Mächten bevor, mit denen Deutschland einen Zollkrieg zu führen sich vorbereite.— Die künftigen deutschen Getreidezölle verschließen nach Ansicht der„Birjewija Wjedomosti; den russischen landwirthschaftlichen Erzeugnissen den deutschen Markt fast völlig. Rußlands Antwort könne nur in einer Erhöhung der Einfuhrzölle auf deutsche Artikel bestehen; die unausbleibliche Folge sei ein Zollkrieg. Auf eine Ermäßigung der jetzt bekannt gegebenen deutschen Zollsätze sei nicht zu hoffen, da im deutschen Reichstage Preußen vorherrsche. Bei dem festen Entschluß des Grafen Bülow, die Getreidezölle zu erhöhen, könne von Verhandlungen über einen Handelsvertrag keine Rede sein. Das Blatt führt alsdann aus, daß Rußland von Deutschland figanziell unabhängig sei, und genug Zeit habe, um seiner Landwirthschaft neue Absatzmärkte zu sichern. Niemand wünsche in Rußland einen Zolltrieg mit Deutschland; ein solcher werde aber unvermeidlich Düsseldorf den 27. Juli 1901. B. Simons& Co. Provisionsfreie Course für Umsätze von 1000 Mark und darüber. Wir zahlen für Vista stempelfrei Wir geben kurze Ausschreibg. Paris, frz. Bankpl. u. Noten 80.95 Paris 81.15 Brüssel, belg. Bankplätze Brüssel, Antwerpen 81.10 und Noten.... 80.90 London 20.43 London u. engl. Noten 20.39 Amsterdam... 168.85 Amsterdam u. holl. Noten 168.45 New=York„ 4.191 77.30 Wir erlassen, soweit Vorrath konvertirte 3 1/% Consols à 101.35 3%, Consols 91.35 zahlen dagegen für 3 1/2% konvertirte 100.85 für 3% 90.80 Alles spesenfr. 4% Preußische Central=Bodenkredit=Pfandbriefe, unverloosbar und bis 1910 unkündbar erlassen wir zum Berliner Course spesenfrei. ansterbau a. hou. Koten ## Mailand 77.30 Italien) große Bankplätze 77.10 Schweiz 80.70 Napoleons 16.18 Sovereigus 20.33 Wetterbericht der deutschen Seewarte in Hamburg. Telegramm vom 29. Juli, Vormittags 9.45 Uhr. Die Luftdruck=Vertheilung ist sehr glei hmäßig. Ein Maximum liegt vor dem Kanal und über Ost= Europa. In Deutschland warm, an der Küste heiter, im Binnenland trübe. Gestern stellenweise Gewitter. Wetterprognose für den 30 Juli Warmes, vielfach heiteres Wetter wahrscheinlich, stellenweise Gewitter. Grösste Auswahl. Vorsteigerung, Gerichtlicher Verrauf. be eio fAm Dinstag den 30. Juli 1901, Nachmittags 4 Uhr, werde ich im Pfandlokale beim Wirth Engelbert, Alleestraße 47 hier 4 Palmen mit Dinstag den 30. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, ich im Pfandlokal bei Gust. Müller am Markt Bades Kissingen berschiedene Mobilien, um 11 Uhr zu Feld, in Wirthschaft Müller: largarine, Haarbesen, Nudeln, E zschuhe, Mobilien 2c. ollziehen sich gro“ Stlich meistbietend gegen Baar#ade an der I##ng versteigern. rrichtung, die„u chultz, Gerichtsvollzieher. um sie durch hr lag nave, daß herigen Einricht. ier as hase Perzeichnisse Auf dem Kaiserplatz. Zustande erhalten Schloß dauernd sen der Größe des leiben. 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Diejenigen unserer Mitglieder, welchen die Vereinskarte noch nicht zugestellt sein sollte, können dieselbe am Eingang in Eapsang nehmen. Wir laden unsere Mitglieder nebst ihren Angehörigen zu diesem Vereinsabend fteundlichst ein und bitten um zahlreichen Besuch Der Vorstand. Unentbehrlich für alle Hausfrauen! Vesnv-TorfFeueranzünder 4 CUUT(9. R. Patente 69000 und 99608) machen Breunholz und alle anderen Anzündungs=Hülssmittel voll ständig überflüssig, entzünden die härtesten Kohlen, versagen nie mals, sind billig, reinlich, durcheus ungefährlich und übertreffen alle bis herigen Artikel dieser Art. Lohnender Artikel für Kohlenhandlungen, Spezereiwaarengeschäfte 2c Westfäl. Torfrerwerthungs-Todustrie. Generalvertrieb für das Bergische Land: biser, Eilberfeld, Langestr. 28, Fernspr. 136 Preise und Gratis=Proben gerne zu Diensten Die Sparkasse zu Wermelskirchen b=steht als ein selbständiges Institut unter Garantie der Stadigeme! Stadtgemeinde Wermelskirchen. 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