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Nur sehr zart ist in dem Satz mit dem Ausdruck„Beendigung der versehlten Politik gegen Deutschland“ angedeulet, was uns die tapferen Ruhrdeutschen mit ihrem Widerstand außer der endlichen Ordung der Reparationsfrage erstritten haben: den Sieg über die Politik Poinares. Noch mehr: den Sieg auch über das unter einen Vorgängern seit Clemenceau geübte System der Dittate, der Versemung Deutschands, der Heranziehung moralischer Argulente zur Maskierung des mit anderen Mitteln gegen uns fortgesetzten Krieges. Wie nach Caryle der Urgrund der Dinge eine„immerwähnde Konjugation des Wortes handeln“ ist, so war das A und O der Maßgebenden am Quai s'Orsay gewissermaßen eine ewige Abwandlung des Artikels 231, des Schuldparagraphen von Versailles. Und was schlimmer war: Frankreich erreichte regelmäßig, mochte es sich nun in Spa um Kohlenlieferungen, in London um Trioutleistungen, in Cannes um die Entwaffnung andeln, daß seine Verbündeten aus dem Welt##n seinen Spuren folgten und die Diktate sanktionierten, die gleichzeitig Verdammungsurteile im Versailler Stil waren. Das ist anders geworden seit 1923. Schon auf der Londoner Konferenz des vorigen sahres herrschte eine neue Atmosphäre, die endlich, endlich unseren Vertretern die Möglichkeit gab, zu verhandenn— statt wie früher gleich den über die Achsel angesehenen Sendboton eines Helotenvolkes verhandelt zu werden. Und zwar nur da, wo es um die neuen Reparationsabmachungen ging, sondern auch bei den hochpolitischen Besprechungen über die Ruhrräumung. Zum erstenmal konnten Stresemann und Schubert, Marx und Luther kämpfen, und diese Kämpfe sind durchaus nicht erfolglos für die deutsche Delegation ausgegangen. Wir wissen, daß Herriot damals von einer baldigen Ruhrräumung nichts wissen wollte, daß er bald eine„Ingenieurkommission", bald Eisenbahner, bald„Beobachter“ im Einbruchsgebiet lassen wollte; wir wissen, daß er mitten im entscheidenden Endkampf Hals über Kopf nach Paris fuhr, um sich Rat zu holen. Und wir wissen, daß er schließlich weiter zurückgewichen ist als es zuerst seine Absicht war.„Une bausculade“, eine„Drängelei“ nannte kürzlich das„Echo de Paris“ die Londoner Konferenz, in der der Vertreter Frankreichs schließlich nicht mehr recht gewußt habe, wo ihm der Kopf stehe. Es mag nicht ganz so schlimm gewesen sein; wir können auch ruhig zugeben, daß unsere Bevollmächtigten von der Themse mit schweren Lasten und unvollkommenen Erfolgen zurück gekehrt waren: all das widerlegt nicht die unumstößliche Tatsache, daß für die Gegenseite die Rolle des seine Bedingungungen diktierenden Siegers ausgespielt war. Nun galt es plötzlich, zu kämpfen; und dieser Kampf bestand oft genug nur aus Rückzugsgefechten. Der Ruhreinbruch war Poincares Versuch gewesen, die hemmenden Zügel der„Alliierten“ abzustreisen und das Endspiel um die Vernichtung des seiner Meinung nach wehrlosen Deutschlands allein zu führen. Die Rechnung wäre aufgegangen ohne die mannhafte Tat des passiven Widerstandes. Wie dadurch die Krise und aus ihr das Drängen der Angelsachsen nach einer neuen Ordnung der Dinge entstand, ist gezeigt worden. Auf der Konserenz sah sich in die Reihe der damals wenig willkommenen „Bundesgenossen" zurückgedrängt, Poincares Spiel war verloren. Dabei war London nur ein Anfang. Bald folgten andere Anzeichen: in Genf reckte man plötzlich die Hälse und gab zu verstehen, daß man Deutschlands Eintritt in den Völkerbund aks gleichberechtigtes Mitglied wünsche. Mag diese Aktion nur unternommen worden sein, um die die von Berlin her drohende Gefahr einer Aufrollung der Kriegsschuldfrage zu beschwören: vor dem Ruhrkampf wäre auch eine solche„Diversion“ undenkbar gewesen. Auch bei den mit dem Ende der Versailler Knebelungen am 10. Januar 1925 einsetzenden Handelsvertragsverhandlungen machte sich die neue Atmosphäre bemerkbar, auch hier wurde beraten, besprochen, gekämpft— aber nicht mehr diktiert. Nun erlebten wir freilich mit der vertragswidrigen Richträumung der Kölner Besetzungszone eine Ent täuschung, die als Rückfall in die alten Rethoden der Gewalt erschien. Und doch kämpfte Frankreich auch hier im Rückzug: hatte nicht Poincare Dutzende von Malen die These vertreten und mit der ganzen Zähigkeit des Lothringers verteidigt, daß die im Versailler Vertrag für die Räumung der Besetzungszone vorgesehenen Fristen überhaupt noch nicht zu laufen begonnen hätten? Dieser Satz ist widerlegt, selbst in der berüchtigten Entwaffnungs note der Botschafterkonserenz wird anerkannt, daß die erste Zone hätte geräumt werden müssen, wenn die Nichtersüllung der Entwaffnungsforderungen nicht eine längere Besetzung „gerechtfertigt“ hätte. Nun, wir wissen, wie es mit dieser Rechtsertigung bestellt ist, und daß die öffentlich: Meinung nicht nur in den Vereinigten Staaten und in England längst über das Märchen von den„heimlichen deutschen Rüstungen“ hinweg zur Tagesordnung übergegangen ist. Gerade die Tatsache, daß Frankreich seine Zuflucht zu dieser durchsichtigen Farce nehmen mußte, um die Kölner Zone wenigstens noch eine Zeit lang halten zu können, ist ein gültiger Beweis dafür, daß die schönen Tage des frisch=fröhlichen Er oberungskrieges gegen das wehr lose Deutschland vorüber sind. Und zwar für immer vorüber! Denn die Außenpolitik Poincares stellt eine Reihe von Wagnissen dar, wie sie nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen unternommen wer den können: bei vollständiger Wehrlosigkeit des Gegners und ebenso vollständiger Gleichgültig keit der„Neutralen“. Seit dem Ruhrkampf weiß man in Paris, daß wir nicht völlig wehrlos sind. Seit der durch diesen Kampf erzwungenen Konserenz von London, daß sich in England und Amerika Leute für Deutschland interessieren, deren Einfluß stark genug ist, um die entsprechenden Rückwirkungen auf die Politik ihrer Länder auszuüben. Das furchtbare Ruhrgewitter hat die Läft gereinigt und die Nebel zerstreut, in deren Schutz Poincare sein Wegelagerer=Handwerk treiben konnte.— Seither wehen frische Winde über Europas Gefilde. Wir atmen in einer Atmosphäre, in der die Verantwortlichen wagen konnten, nun auch das große Problem in Angrisf zu nehmen, das nach der Ordnung der Reparationsfrage noch übrig war: die„Dawesierung“ des europäischen Friedens durch den Garantiepaki. Wir wissen, welche Opser der Verwicklung dieser Idee von deutscher Seite gevracht worden sind; wir wissen auch, daß wir noch weit vom Ziel stehen: aber Frankreich hat nicht, wie bei früheren ähnlichen Angeboten, mit einer tönenden Phrase über„Deutschlands Unaufrichtigeit" diese„Friedensofsensive“ abgefangen; sondern Herr Briand ist sein säuberlich auf die deutschen Anregungen eingegangen, hat geprüft und prüsen lassen, hat geantwortet— mit Ausflüchten, Verschleierungsversuchen und Ablentungs= manövern, gewiß. Aber er muß Deutschland ernst nehmen. So ernst, daß er gar nicht den Versuch machen kann, sich des feierlichen Versprechens zu ent ziehen, das Herriot in London gab: die Ruhr zu räumen. Mag immerhin die Tatsache, daß Frankreich gegenwärtig für seine Soldaten der Quergha bessere Verwendung hat alz der Ruhr, mit dazu beigetragen haben, das Abzug noch ein paar Tage vor dem in festgesetzten Endtermin erfolgt ist: einen A### ans Duslaas hätte sich Eranfreich aus dlem der die Ab der Zusage hätte sich Frankreich aug g#### den Marokkokrieg nicht mehr leiskännen Die„Luft“ ist nicht mehr günst. können. Die„Luft“ ist nicht mehr günstiag solche Extratouren... So hat die Knechtschaft denn ein Endund die Brüder und Schwestern im ven gewaltigten Lande jubeln der Freihen entgegen. Wir sind im Geist bei ihnen mit dankbar, und freudigem Herzen. Denn mi wissen: nicht nur ihre Freiheit haben sie n sie allein, erstritten im wassenlosen, blutige Kampf: nein, auch des deutschen Vaterlandes Schicksa ward gewendet durch sie. Und darum reichen wir ihnen die Hän hinüber zum Gelöbnis: Unser Dank soll sein daß wir mutig und einig weiterschreiten auf den Weg, den sie uns gebahnt, als sie des Feindes Speere aussingen ihren Armen und mit ihrer Brust wie enn der tapfere Winkelried:„Der Freiheit ei Gasse!"— Es soll die Losung bleiben.## einst die ganze deutsche Heimat die Sonn schaue, die heute hell über der Ruhr herau# steigt! H. X. it der durch diesen Kumpf erzwungenenanennen.. Steuervorlagen im ..#.., des Hausbesiters gebessert werde. Das Hu * Berlin, 27. Juli. Der Reichstag begann heute die zweite Lesung der neuen Steuergesetze. Es handelt sich um das Einkommensteuergesetz, das Reichsbewerrungsgesetz, die Vermögens= und Erbschaftssteuer, die Verkehrssteuern, die Verbrauchssteuern, den Finanzausgleich, die Bier= und Tabaksteuer. Verbunden damit wird ein Antrag Julier(Dnatl.) auf Errichtung und Erhaltung eines Reichstabak forschungsinstituts in Baden. Eine Erklärung der Regierungsparteien. Dr. Oberfohren(Tnatl.) gab im Namen der hinter der Regierung stehenden Parteien eine Erklärung ab: Abgesehen von der Stellungnahme zum Finanzausgleich und zu dem finanzpolitischen Verhältnis zwischen Reich, Ländern und Gemeinden geben die Fraktionen der Deutschnationalen Volkspartei, der Zentrumspartei, der Deutschen Volkspartei, der Wirtschaftlichen Vereinigung und der Bayrischen Volkspartei folgende Erklärung ab: „Die genannten Fraktionen stimmen den Gesetzen in der Fassung des Ausschusses mit Vorbehalt gewisser Verbesserungen zu. Sie tun dies unter ausdrücklicher Betonung schwerer Bedenken, die sie gegen Einzelheiten der Gesetze und vor allem gegen die nach ihrer Ansicht auf die Dauer unerträglich hohe steuerliche Belastung der gesamten Wirtschaft und des einzelnen Steuerpflichtigen haben. Die genannten Parteien waren gezwungen, diese Bedenken zurückzustellen angesichts der Notwendigkeit, die erforderlichen Mittel für die Ausgleichung des Haushalt und imit für die Durchführung der uns auferlegten Kriegsentschädigungsverpflichtungen zu sichern. Schon jetzt erweist es sich, daß diese Verpflichtungen in den kommenden Jahren die Steuerkraft des deutschen Volkes in so erdrückendem Maße in Anspruch nehmen werden, daß man nur mit schwerer Sorge um die Wirtschaft und die soziale Entwicklung der Zukunft entgegensehen kann. Sie ind sich deshalb der Tatsache bewußt, daß die Hauptvoraussetzung für eine erträgliche Gestaltung dieser Lasten in einer außenpolitischen Entwicklung liegt, die in höherem Maße als bisher auf die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, das verringerte Einkommen des deutschen Volkes und seine sozialen Lebensnotwendigkeiten Rücksicht nimmt. Es wird der eindringliche Wunsch ausgesprochen, daß die Reichsregierung an eine eingehende Prüfung herangeht, in welcher das System der Umsatzsteuer geändert werden kann und weitere Erleichterungen geschaffen werden können. Wegen der schweren Belastung kinderreicher Familien durch die Umsatzsteuer haben es die die Regierung stützenden Parteien für ihre besondere Pflicht gehalten, eine erhebliche Verstärkung des Kinderprivilegs in die direkte Besteuerung einzubauen. Der vorliegenden Gestaltung der Verbrauchssteuern konnte nur unter schweren Bedenken unter dem Zwang des uns gesetzlich bindenden Londoner Abkommens zugestimmt werden. Wegen der allgemein anerkannten, sozial bedenklichen Seiten der Hauszinssteuer hat der Ausschuß ihre Geltungsdauer begrenzt und einstimmig beschlossen, bestimmten Landesregierungen eine Abänderung der von ihnen bisher vorgeschriebenen Erhebungsform, die nach der sozialen und wirtschaftlichen Seite stärkste Bedenken erregen muß, nahezulegen. Was die Frage der finanziellen Verhältnisse zwischen Reich, Ländern und Gemeinden und des Finanzausgleichs anlangt, so behält sich die Bayrische Volksvartei eine besondere Stellungnahme vor. Die übrigen Frak tionen der die Regierung stützenden Parteien erklären zu dieser Frage: Statistische Unterlagen zur Klärung tatsächlicher Verhältnisse sind unumgänglich notwendig, um gerade mit Rücksicht auf unsere außenpolitische Lage sichere Beweisgrundlagen für die Tatsache zu schaffen, daß unsere steuerliche Gesamtbelastung, namentlich was Besitz= und Ertragssteuern angeht, das Maß der Belastung in jedem anderen Lande weit übersteigt, obwohl gleichzeitig auch die unteren und mittleren Einkommenstufen ebensalls ungleich höher als im Ausland belastet sind. Die Parteien haben alles, was in ihrer Kraft stand, getan, um den Forderungen der Länder und Gemeinden inbezug auf die Steuerüberweisungen entgegen zu kommen, soweit die finanzielle Not des Reiches es irgend zuläßt. Sie hoffen, daß dies Entgegenkommen den Weg zu einer Verständigung zwischen Reich und Ländern eröffnen wird. Nach ihrer übereinstimmenden Ansicht muß jedoch auch hier die ernste Mahnung zu äußerster Sparsamkeit, vor allem an einen Teil der Gemeindeverwaltungen, gerichtet werden. Es wird dringend gefordert, daß der finanzwirtschaftlich allein richtige Ge danke überall Anerkennung gewinnt, daß die Ausgaben sich nach der Gesamtleistungsfähigkeit der Steuerzahler zu richten haben. Zum Schlusse betonen sämt liche hinter der Regierung stehenden Parteien, daß im Interesse der Klärung der kommenden Belastung und des schnellen Inkrafttretens der beschlossenen Verbesserungen die Verabschiedung der gesamten Steuerreform, die an Stelle der bisherigen Notgesetze ein in seinen Grundzügen stabiles System setzt, nicht länger hinausgezogen werden darf. Sie sind der festen Ueberzeugung, daß durch dies in verhältnismäßig kurzer Zeit in vertrauensvoller Zusammenarbeit geschaffene Werk ein Grundstein für die finanzielle, wirtschaftliche und soziale Gesundung des deutschen Volkes gelegt worden ist.(Beifall.) Die Stellungnahme der Sozialdemokraten. Abg. Dr. Hertz(Soz.) stellt fest, daß mit größtem Eifer und viel Sachlichkeit gearbeitet worden sei. Vielsach hätten sich aber die Verhandlungen geheim zwischen den Regierungsparteien und der Regierung abgespielt. Verhandlungen entsprächen ja dem parlamentarischen System, sie dürften aber nicht dazu führen, die parlamentarischen Instanzen zur Bedeutungslosigkeit herabzudrücken. Die Gesetzentwürfe brächten zwei große politische Fortschritte: Stärkung der Zentralgewalt des Reichs und Vereinheitlichung der Steuergesetze. Von der steuerlichen Selbständigkeit der Länder sei nicht mehr die Rede. Mit diesem politischen Fortschritt sei aber ein gewaltiger sozialer Rückschritt verbunden. Diese Steuergesetzregelung liefer den Beweis, daß die Rechtsparteien alle ihre politischen Ziele preisgeben, sofern sie materielle Vorteile für den Großbesitz damit verkausen können. Der Redner bespricht die einzelnen Steuern im sozialdemokratischen Sinne.. Die Beschlüsse zur Lohnsteuer sind für die Sozialdemokratie unannehmbar. Angesichts des dauernden Steigens des Ertrags der Lohnsteuer, angesichts der neuen Selastung durch Zölle und Verbrauchssteuern müssen die sozialen Ermäßigungen erhöht wer den. Die jetzigen Steuervorlagen können nur als Ausnahmegesetz gegen die Lohn= und Gehaltsempfänger empfunden werden. Verstärkt wird die Belastung durch die künftigen Mietssteuern. Für Lohn= und Gehaltsempfän ger bestehe keine Sicherung durch Steigen der Löhne und Gehälter. Auch den Rentnern und kleinen Sparern ständen neue drückende Lasten bevor. während nur das Los des Hausbesitzers gebessert werde. Das Hinztreten der Zölle werde neben rascher Steige rung der Lebenshaltungskosten eine Erschwerung des Exports bringen. Die vermeioliche Massenarbeitslosigkeit und Verkü merung der Lebenslaltung werden die Recht parteien zu verantworten haben. Befonders belastet würden die kinderreichen Familien. Di Sozialdemokratie fordere demgegenüber ein durch wirtschaftliche Rücksichten gebotene Schenung des Lohneinkommens und de erbrauchs. Auch für die freien De ruse und die Handelsvertreter sei die Befreiung von der Umsatzsteuer notwendig. Ein Steuersystem, das mehr alt vier Fünstel aller Lasten, den besitzlosen und enteignetsten Schichten des Volkes auferlegt werde dauernd den heftigen Widerstand aln leistungsschwachen Kreise hervorrulen. Die jetzige Regierung habe nur ein Ziel: Mifbrauch der parlamentarischen Macht zur Begünstigung de Großbesitzes. Abg. Neubauer(Komm.): Zur Gesundung der deutschen Wirtschaft bleibt nur ein übrig, der Weg der Sozialisierung wie in Rußland. Die Kritik der Demokraten. Abg. Fischer, Köln(Dem.), erklärte, di Hoffnung für das Streben nach einer sätzlichen Anpassung der Steuerlasten an di wirtschaftliche Leistungsfähigkeit habe auch den Regierungsparteien kein Verständnis um keine Unterstützung gefunden. Immer wieder sa man an der entscheidenden Frage vorübergegangen, wie ein stetiges, dauerhaftes Verhältnis zwischen Volkswirtschaft und ern wiederhergestellt werden könne. Es aus der Substanz gelebt. Und nun füg man zur Aufrechterhaltung einer verfchlten und überspannten Steuerpolitik noch den Aus einer verfehlten Hochschutzzollpolitn hinzu. Hierzu treten dann noch die Hemmungn die sich aus der wirtschaftsfremde Tarif= und Gebührenvolitik Reichsl ahn und der Reichspost und aus der unwirtschaftlich und unrentabel aufgezogen hohen sozialen Belastung ergeben. Durch Au wertungsgesetzgebung will man eine Entschädigung gewähren; durch eine politik fortdauernder Preiserlöhungen man aber die angeblichen Vorteile wieder Nicht vergessen darf man die der Hauszinssteuer mit all den belastungen und Teuerungsmomenten in Lebenshaltung und Produktion. Die Zusamm wirkung all dieser Fehler kann praktisch nur zu führen, das Produzentengeld in unserer Wirtschaft immer mehr zu zerstören. Man darf nicht einsach von den Aust, seiten des Etats ausgehen, sondern man den finanzwirtschaftlichen Fragen der Einnahmen her zu Leibe gehen. Wit chen ein Etatsgrundgesetz, Won grundsätzlich die gesamten Steuerleistungen ein vernünftiges Verhältnis zur Vorkriet## zu bringen sind. Im Hauptausschuß Finanzminister verschiedentlich sich gegen bewilligungen weiterer Ausgaben gewand, einem eigenartigen Gegensatz stehen dazu i den letzten Monaten von der Reichssin verwaltung getätigten Ausgabe I, g, nur Mindereinnahmen, sondern auch Mey nahmen können die öffentlichen T######un## lassen Wir können die Einsparven. sert einengende adert wird. Fara sch zugunsten des R 4 R#dgan e eingetreten, und erüberschüssen de wwaltung— ohne — einen langfr Rillionen Mark zu erausschuß haben keich aus den Ue v piesighan. als Zinssatz u ##0 für 1924 eine mangesetzt, und sung wurde mit. der Anlage von nsehen davon, da schaft namentlich m der deutschen it unvereinb „ndes außerorden der Redner wend lichen Bemerkung mergesetzen und t1 sizenausschuß tlischen und### sicht am ehesten für die allgem Großfinanzr genwärtige u in der deutsche flleeines ku den fis#alis Reichsfinanzu Abgeordnete den Steuergesetze Etat der Finvien wäre. Ich I lismus treibe n die Erge sahres vorhält, Monate kein B können, weil noch nicht aus mer mir vorwir adgetrecht h # in dem ersten ub läufende Jahres gel us die Etatsb Millionen für Ergänzungsetal ganze Reihe schüsse schon d eung gegeben. Sie nicht,: ite Zwecke be die 250 M schen, ferner 1 lige Abgeltung en sollen, un lungen für de ührlichen G üir haben uns alten, daß dies bieder einkomme tonen dauern #ir die vierteljäh ehmen, wie wi ims.) Ich kann einzelheiten der mworten. Ich i Finanzverwe Ubg. Dr. Fischer Abg. Dr. Sch leußerungen de die Steuerfragen koalition, Völ eteuergesetzgebur plitische Wirkun rlächlich die# #e Wirtschaft se Damit ist die kschlossen. Der Vert Uhr 30 Min. inzelbesprechur weite Lesung lesetzes. All lissen Abgeordn den Saal. Die #isten erheben der Redner hä di, ihre Siege und haben. Um 6/45 U Komm.) ern tien, die für aalb des Saalweiselhaft ble blgen. Bei di kur die Regie bemokraten, D ue Fraktionst Bizepräside weordnete mit kranken lassen. Wir können die Einspat möglichkeiten im laufenden Haushalt 250 Millionen Mark annehmen. Hiersüt die vom Reichsfinanzministerium reservi“ 235 Millionen für die Aenderung der zahlungstermme. Insgesamt ergibt das Betrag von 485 Millionen V.Täu# dem rechnerischen Defizit des Reichs ministers in Höhe von 386 Millionel. gegenübergestellt, ein Plus von 100 Milli. Mark eraibt. Es ik unbedingt ersorderlich Haus ist Die Sitzun dent beraum Uhr an mit Steuer bi der ne eite Ber Remscheid, Dienstag Remscheider General=Anzeiger 28. Jmi 1925. Nr. 175. Nr. 13. Soldaten hat alz ben, daß in Lon einen Br## auch#n nehr leiß günstig ein Ende im ver Freiheit ankbare. Denn aben sie sen, blutige Schicksal die Händ ank soll sein auf den nt. ssingen uft wie ein Freiheit ein eiben. L## die Sonne Ruhr heraus H. X 1g. Das Hinze er Steigekosten gen. Die und Vertün 1 die Recht efonders stan amilien. Di genüber ein sotene Schos und des freien Berireter sei ützsteuer as mehr als esitzlosen und kes auferlegt derstand aller en. Die jetzige Nifbrauch da ünstigung des ur Gesundung nur ein Wei lerung wie eethte 9 die Abführungen an das Reich inengende Paragraph 8 des Mo#sinausseletzes schnell gerd. Daraus dürfte sich eine UeberLigäglichteit von mindestens 200 Milionen ##unsten des Reiches ergeben. Praktisch Büdgang der Einnahmen um 25 eingetreten, und man hat sogar aus den Erüberschüssen der Reichsbranntweinmono ral— ohne Bewilligung des Reichs — einen langfristigen Betriebskredit von gilionen Mark zur Versügung gestellt. Im nerausschuß haben wir erfahren, daß das keich aus den Ueberschüssen an Steuer aingängen 693 Millionen an die Privat wirtschaft ausgeliehen als Zinssatz war für diesen gewaltigen Ssan eine Einnahme von 35 Milangesetzt, und auch in der neuesten Ausung wurde mit 35 Millionen an Erträgen der Anlage von Steuergeldern gerechnet. nsehen davon, daß uns eine solche Kreditschaft namentlich gegenwärtig mit den Au der deutschen Wirtschafts= und Finanz si unvereinbar erscheint, würde noch undes außerordentlich interessieren. der Redner wendet sich mit einigen grund sichen Bemerkungen zu den vorliegenden einnergesetzen und tritt zum Schluß für einen snanzwirtschaftlichen Sachverstännausschuß ein, der losgelöst von allen tlischen und parteitaktischen Erwägungen am ehesten die Möglichkeit habe, den für die allgemein als notwendig anerse Großfinanzreform freizumachen. Die lgenwärtige Steuerreform werde # in der deutschen Finanzgeschichte nur die silleeines kurz'sichtigen und angstschen fiskalischen Versuchs spielen. Reichsfinanzminister v Schlieben: der Abgeordnete Dr. Fischer hat eine Rede den Steuergesetzen gehalten, wie sie eigentlich u Etat der Finanzverwaltung zu halten geen wäre. Ich lasse mich nicht vom Fislismus treiben. Wenn der Abg. Fischer n die Ergebnisse des jetzigen hdres vorhält, so übersieht er, daß die ersten Nonate kein Bild über das ganze Jahr abkönnen, weil sich die Steuerermäßigungen noch nicht auswirken. Wenn Herr Fischer mer mir vorwirft, daß ich mich über das wogetrecht hinwegsetze, so übersieht er, dem ersten Vierteljahr dieses rte, die r grundan die auch bei nis un vieder sa bergeganältnis SteuEs wio nun füg hlten und Aufba politit nmunge remde i M0 us der ggh Durch di ie gewisse irtschaftsen jeder au wignn m Dauetiten## psanme b nur dein mut Seite r brauwaneh Jahres bib laufende Ausgaben des voriJahres geleistet werden mußten, für die nits die Etatsbewilligung vorlag. So sind Aillionen für die Auslandsdeutschen #ergänzungsetat für 1924 bewilligt, und für ganze Reihe anderer Ausgaben haben die Schüsse schon die Genehmigung zur Vorausug gegeben.(Zwischenruf links.) VerSie nicht, daß die 800 Millionen für benie Zwecke bereits zurückgestellt sind, darer die 250 Millionen für die Auslandstschen, ferner 150 Millionen, die für die einlige Abgeltung der Aufwertung verwendet den sollen, und sodann müssen wir Rückdlungen für den Uebergang zur viertelfihrlichen Gehaliszavlung machen. Eir haben uns im Ausschuß darüber unterdaß diese Rückstellungen später nicht ET Abg. Schneider(Dem.) meint es sei das erstemal in der gegenwärtigen Reichstagssession, daß ein Gesetz in solcher Mangelhaftigkeit und Unfertigkeit aus den Ausschüssen vor das Plenum komme, wie das Einkommensteuergesetz. Namentlich der Lohnabzugsparagraph sei so schlecht formuliert, daß die Regierungsparteien selbst sich veranlaßt gefühlt hätten, noch schnell eine neue Fassung dem Plenum zu unterbreiten. Abg. Neubauer:(KPD.) stellt einen Vertagungsantrag und begründet ihn damit, daß die Rechte durch ihre schlechte Vertretunck in Saale ihre Erschöpfung zum Ausdruck gebracht habe. Abg. Höllein(KPD.) bezweifelt die Beschlußfähigkeit. Vizepräsident Graef erklärt, das Bureau sei sich nicht einig darüber, ob das Haus beschlußfähig sei. Er werde deshalb eine namentliche Abstimmung vornehmen lassen. Der Geschäftsordnung gemäß wird dann die Beschlußfähigkeit durch Einsammlung der weißen Namenskarten geprüft. Auch die Sozialdemokraten geben ihre Karten ab.— Vizepräsident Graef stellt fest, daß 208 Stimmkarten abgegeben sind und daß das Haus beschlußunfähig ist. Der Vertagungsantrag wird darauf in einfacher Abstimmung abgelehnt. Abg. Höllein(KPD.) wendet sich unter großer Unruhe des Hauses gegen die Regierungsparteien, die hier einen großen Raub zug planten. Unter schallender Heiterkeit der Mehrheit verläßt Abg. Höllein bei Beginn sei Rede auf kurze Zeit das Rednerpult, weil er zu nächst ein falsches Konzept hatte. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen erklärte der Red ner, die Kommunisten würden mit allen Mittel dem Raubzug der Rasske=Parteien entgegentreten. Als Abg. Höllein eine halbe Stunde gesprochen hat, sagt Vizepräsident Graef, seine Redezeit sei abgelaufen. Erregt ruft der Abgeordnete Höllein: werr Präsident! Ich verbitte mir Ihre Methode. Die Redezeit beträgt eine Stunde. Ich lasse mich von Ihnen nicht schulmeistern. Diese Auseinandersetzungen werden von den Abgeordneten mit Lürm und Gelächter begleitei. Abg. Fehrenbach ruft dem kommunistischen Redner etwas zu. Aba. Worlein antwortet: Ich bin kein Rekrut. Ein Abgeordneter der Deutschen Volkspartei ruft laut: Stillgestanden! Gelächter und Unruhe halten noch an, als Abg. Höllein nach einer weiteren halben Stunde gegen 9 Uhr seine Rede beendet. § 1 des Einkommensteuergesetzes wird mit großer Mehrheit angenommen. Gegen 9 Uhr wird die Weiterberatung auf Dienstag 1 Uhr nachmittags vertagt. 10000 Einzelbegnadigungen in Notdelikten bereits verfügt. Weitere Einzelbegnadigungen in Notdelikten halte Preußen nicht mehr für nötig, wohl aber werde die preußische Regierung eine umsangreiche Vorlage für weitere politische Amnestie vorlegen. Es wurden Anträge der Sozialdemokraten, Kommunisten und Völkischen auf Einbeziehung höherer Strafen unter die Amnestie avgelehnt. Ein demokratischer Antrag, Zuchthausstrafen einzubeziehen, sand Ablehnung mit 13 gegen 13 Stimmen. Als einzige Aenderung wurde ein voltspar teilicher Antrag angenommen, wonach die unter die Amnestie fallenden Festungs= und Gesang nisstrasen bis zur Höhe von zwei Jahren er saßt werden sollen. Die Gesamtabstimmung über den grundlegenden Paragraphen 1 wurde auf morgen vertagt. Unfallgefahren des Bergbaues. TU. Berlin, 27. Juli. Der Hausbalts ausschuß des Reichstags beschäftigte sich heute mit der Verhütung von Unfällen im bau. Angenommen wurde eine volkspartei liche Entscheidung, wonach die Reichsregierung beschleunigt prüsen soll, auf welchem Wege der Ausbau der bergbaulichen Versuchsstrecken in der Weise gewährleistet werden kann, daß die Ver suchsstrecen in der Lage sind, sämtliche in Betracht kommenden Untersuchungen vor zunehmen, und welche anderen Vorkehrungen zum gleichen Zwecke getrofsen werden können. * Eine Aenderung der Lohnsteuer. Zur Lohnsteuer bereiten die Mehrheitsparteien des Reichstags einen Aenderungsantrag vor, der die Festsetzung der Abzüge für die Ehefrau und für die Kinder neu regelt. In der Vorlage nach der Fassung des Ausschusses sind feste Abzüge statt der jetzt bestehenden prozentualen Ermäßigungen enthalten. Es hat sich indes herausgestellt, daß dabei zwar den Steuerpflichtigen, die ein monatliches Einkommen bis zur Höhe von 150 Mark haben, eine Ermäßigung der Steuerlast gegeben ist, für alle übrigen aber eine Erhöbung eintritt. Insolgedessen sollen künftighin bis zu einem Monatseinkommen von 200 Mark die festen Abzüge bleiben, bei höherem Einkommen Abzüge von je 1 v. H. für die Ehefrau und jedes Kind festgesetzt werden. Kompromißanträge im Handelspolitischen Ausschuß. TU. Berlin, 27. Juli. Im Handelspolitischen Ausschuß des Reichstages wurden sämtliche Abänderungsanträge der Opposition abgelehnt. Annahme fanden nur einige Kompromißanträge, von denen einer für frische Kartoff bis zum 14. Februar 1926 einen ermäßigten Zollsatz von 25 Pfg. festgesetzt. Ferner fanden Kompromißanträge Annahme, durch die der Zollsatz für Keltertrauben und Weinmaische von 45 auf 60 Mk., für 5 nanen von 15 auf 30 Mk., für Apfelsinen von 12 auf 20 Mk. und für Gurken von 10 au; 30 Mk. erhöht wird. 25 Jahre Zeppelin. Eine Opferspende des deutschen Volkes (Drahtbericht des Remscheider General=Anzeigers). * Berlin, 28. Juli. Der Luftschiffbau Zeppelin“ in Friedrichshafen hat den 25 jährigen Gedenktag des ersten Zeppelin aufstieges auf den 20. August dss. Is. in Friedrichshasen festgesetzt. Es soll eine ein fache Feier stattfinden und, wie das„Berliner Tageblatt" erfährt, wird aus Anlaß dieser Dr. Eckener mit Zustimmung der Vertreter der Regierungen, Verbände und Körperschaften einen Aufruf an das deutsche Volk erlassen zur Opferspende zum Bau eines neuen Zeppelinluftschiffes. Erforderlich sind etwa 7 Millionen, wovon vier Millionen durch Spenden aufgebracht werden sollen. gleicher Zeit ist mit Unterstützung namhafter ausländischer wissenschaftlicher Korporationen geplant, an die Botschafterkonferenz mit dem Ersuchen heranzutreten, den Bau eines 105000 Kubikmeter großen Schiffet zur Erforschung des Nordvolgebietes und für andere wissenschaftliche Zwecke zu gestatten. #lten, daß diese Rücksteuungen nieder einkommen, sondern daß 65 bis 70 Mil stonen dauernd verloren gehen, wenn ### die vierteljährliche Gehaltszahlung so vorSchmen, wie wir beabsichtigen.(Zwischenruf ###ns.) Ich kann im Augenblick nicht auf alle #inzelheiten der Rede des Abgeordneten Fischer mtworten. Ich behalte mir das für den Etat er Finanzverwaltung vor.(Zwischenruf des #bg. Dr. Fischer.) Abg. Dr. Sarover(Völk.) schließt sich den lußerungen des Abg. Dr. Fischer=Köln über i Steuerfragen an.(Zuruf rechts: Eine neue koalition, Völkische und Demokraten.) Die Neuergesetzgebung ist nicht ganz ohne außenblitische Wirkung. Die Dawesschen Gesetze sind wächlich die Voraussetzung für eine derartige Virtschaft schädigende Steuerpolitik. Lamit ist die allgemeine Aussprache schlossen. Der Vertagungsantrag wird um Uhr 30 Min. abgelehnt. Es wird in die mzelbesprechung eingetreten, und zwar in die weite Lesung des Einkommensteuerlesetzes. Als er die Tribüne besteigt, veressen Abgeordnete der Rechten in größerer Zahl i Saal. Die Sozialdemokraten und Kommuenen erheben dagegen stürmischen Widerspruch. eer Redner hält den Regierungsparteien dann I ihre Siegesstimmung würde nicht lange Beund haben. um 6,45 Uhr beantragt Abg. Rädel erneut Vertagung, da die Parsen, die für Weiterberatung seien, sich außerAb des Saales aufhielten. Da die Abstimmung #tselhaft bleibt, muß Hammelsprung eregen. Bei der Auszählung erscheinen im Saal iir die Regierungsparteien, von den SozialIudraten, Demokraten und Kommunisten nur * Fraktionsvorsitzenden und der Präsident Löbe. Aisepräsident Gräf stellt fest, daß 169 AbTeidnete mit Nein gestimmt haben, 6 mit Ja. haus ist also beschlußunfähig. - die Sitzung wird abgebrochen, und der Prärent beraumt sofort eine neue Sitzung für ter an mit der Tagesordnung: Fortsetzung Steuerberatung. * Die neue Sitzung. Der müde Reichstag. (Drahtbericht des Remscheide: General=Anzeigers.) * Berlin, 28. Juli. Im Reichstag hat gestern die große Redeschlacht über die Steuervorlage begonnen. In 52 Sitzungen des Steuerausschusses sind die einzelne Regierungsvorlagen bereits eingehen sprochen worden. Die Regierungsparteien hatten sich denn auch gestern auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt, wodurch zweifellos die Verhandlungen wesentlich beschleunigt wurden. Die Opposition da gegen hatte ein sehr starkes Redebedürfnis. Aber die Anteilnahme des Hauses war außerordentlich schwach. Kaum zwei bis drei Dutend Abgeordnete waren trotz Wichtigkeit der Materie im Saal, und es war nicht weiter auffällig, daß bei der ersten Sitzung Beschlußunfahigkeit sengestellt wurde und daß bei einer zweiten gleich anschließenden Sitzung nur mit Mühe und Not die Beschlußunfähigkeit vermieden wurde. Die schwache Besetzung des Hauses zeigt, wie sehr die Parteien erschöpft sind und wie groß all die Feriensehnsucht ist. Im Reichstag wollte man denn auch gestern wissen, daß der Aeltestenrat, der heute vormittag zusammentritt, die Vertagung des Reichstages bereits zum 1. August beschließen würde, und daß die Zoitvorlage in diesem Fall erst im Herbst erledigt werden würde, zumal der andelspolitische Ausschuß mit der Durchberatung der Vorlage nicht vor Ende der Woch fertig wird, so daß sie frühestens in der nächsten Woche an das Plenum gelangen könnte. Dem widersetzt man sch alerdings -nacrreisen, wo man nach wie vor den allergrößten Wert darauf leat, daß die Zollvorlage noch vor den Ferien verabschiedet wird und der Reichstag dementsprechend lange beieinander bleibt. Auch die„Deutsche Tageszig. erklärt heute, daß die Landwirtschaft den allerschärfsten Widerstand allen Be mühungen entgegerseten würde, die der Zollvorlage jetzt zu verschleppen. Amnestiegesetz. TU. Berlin, 27. Juli. Der Rechtsa## schuß des Reichstages setzte die Beratungen des Amnestiegesetzes fort. Der deutschnationale Redner wandte sich Erweiterung der Amnestie, Regierungsvorlage der Mehrheit seiner Partei eon ui werl 6er. Ain Aru. vreußischen Regierung legte dar, daß e neuen Stzuns set dos Haus de) se. Ghnietpeungedgung einenr Ageneinen undes Stntommen, veze perazehegngg renen#### William Jennings Bruan; * Dayton, 27. Juli. Der Hauptstreiter im Kampf gegen Darwin und Hauptvertreter der Anklage gegen Scopes, William Jennungs Bryan, ich heute hier im Alter von 65 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Bryan hatte im Laufe des Vormittags in der Baptistenkirche den Gottesdienst abgehalten und darauf über ein leichtes Unwohlsein geklagt. Nach dem Mittageessn zog er sich auf sein Zim mer zurück, wo ihn ein Dienstmädchen um 4 Uhr nachmittags tot aussand. Die Kunde von demn Tod Bryans verbreitete sich wie ein Lausseuer durch Dayion und die naheliegenden Ortschaften, durch die Bryan noch am Samstag eine Rundreise gemacht hatte. Das Städichen ist wieder, wir vor einigen Tagen, das Ziel zahlreich Wallfahrer, die Bryan, ihrem Vorkämpfer, die letzte Ehre erweisen wollen. Aus allen Teilen des Landes tressen Beileidstelegramme ein. 1 gesetzes fort Einzelheiten zum Tode Bryans. XU. Newyork, 27. Juli. Bryand starb wäh rend des Mittagsschlases. As das Mädchen in den Raum trat, in dem sie Bryan schlafend glaubte, hörte es ein Röcheln. ärztliche Hilfe konnte nur den Tod infolge Herzschlages seststellen. Die, Zachricht. von dem Tode Bryans rief große Sensation hervor da Bryan im Begriff stand, den Kampf um die Entwicklungstheorie auf den Höhepunkt zu treiben. Bryan hatte de einer Rede beendet, die den Titel trug:„Was kann ich für Jesus tunf“ Seine letzte Arbeit erschien in führenden amerikanischen Magazins. Sie trug den Titel:„Die Bibel ist gut genug für mich." Vor dem Tode erklärte Bryan dem Pfarrer von Dayton, daß er entschlossen sei, den Kreuzzug für die Erleuchtung des Volkes bis um letzten durchzukämpfen. * Bryan war einer der bekanntesten Staatsmänner Amerikas. Er war wiederholt Kandidat für den Präsidentschaftsposten, unterlag aber jedesmal seinem Gegner. Er war Wilsons Staatssekretär des Auswärtigen, trat aber von seinem Posten zurück, als Wilson auf den Kriegspfad einlenkte: 8. Juni 1915, vor Absendung der berüchtigten Lusitanianote. Bryan war ein Friedensfreund, er verurteilte den amerikanischen Imperialismus. Er war auch Amerikas energievollster Führer im Kampfe gegen den Alkohol. Seine Einseitigkeiten traten dabei zutage, ebenso wie später in seiner Stellungnahme gegen Darwin. Seine Rolle in Ein eidler, nach Jdecken schpärmender Gest ist mit Bryan dahingesunken. Seine Einseitigkeiten sind im amerikanischen Nationalcharakter begründet. England und die Dominien. TU. London, 28. Juli. Der Staatssekretär für die Dominien, Amery, gab heure im Unterhaus eine Erklärung über die Lage der Dominien und der Kolonien ab. Zunächst legte er die Gründe auseinander, die zur Schaffung einer Sondersekretariats für die Dominien geführt hätten. Bisber eien die Interessen der Domnien u## Kolonial= taatssekretär mit vertreten worden. Entscheidend für die Einrichtung des neuen Postens seien die Wünsche der Dominien selbst. In den letzten Jahren, so führte er aus, habe sich tatsächlich eine Umschichtung im englischen Weltreich vollzogen. Die staatliche Energie der jungen Dominien in ihrer Rasseentwicklung sei mit dem [Wachsen der Vereinigten Staaten vergleichbar, nur mit dem Unterschied, daß die englischen Dominien in gegenseitiger Verstandigung mit dem Mutterland und im Rahmen der Reichseinheit zu ihrer Größe gelangten. Die englische Regierung aber legt in ihrer Politik den größten Wert auf eine einheitliche Außenpolitik des britischen Reiches, und in diesem Sinne sei auch die Reichskonferenz Ende März zu verstehen gewesen. Da aber solche Konserenzen nicht oft stattfinden können, sei eine Mittelstelle zwischen Mutterland und Dominien notwendig, wie sie das neue Staarssekretariat darstellt. Der Minifter äußerte sich dann über den Arbeitsbereich des Sekretariats. Im letzten Halbjahr habe Australien eine besondere versönliche Vertretung des australischen Ministerpräc sidenten zur Bearbeitung der australischen Frager und Wünsche im Sekretariat gehabt. In Anbetracht der großen Arbeitslosigkeit m England ist die Mitteilung des Staatssekretärs von Bedeutung, daß in nächsten zehn Jahren bereits in Aunralien 450000 Einwanderer angesis delt werden sollen. Der freie Ausgang Ungarns zum Meere. TU. Budapest, 27. Juli. Aus Fiu gemeldet, daß dort Verhanhlungen. Frgichen umgarischen und ttaltenischen Erverter Kutfipden, die den freien Ausgang Ungarns zum Meere zum Gegenstand haben. Man hofft, zu einen Einvernehmen zu gelangen. Seite 4 Remscheid, enstag Remscheider General=Anzeiger 28. Juli 192. Französische Offensive Otto. in Marol XU. Paris, 28. Juli. In Adjir, dem Hauptquartier Abd el Krims, versammeln sich die Dissidenten, die aus der französischen Zone flüchten mußten. Wie der„Temps“ berichtet, ist die Angriffsinitiative in die Hände der Franzosen übergegangen. Die militärische Lage wird durch Operationen französischer Truppen mit mehr oder weniger Erfolg gekennzeichne. Die Rifleute versuchen, sich der französischen Defensivstellung an der Uergha durch heftige und blutige Angriffe zu bemächtigen. Bis jetzt scheint es ihnen aber nicht gelungen zu sein, einen Erfolg zu erzielen, da seit dem Eintressen von Verstärkungen die Franzosen hier selbst zum Angriff übergegangen sind. Gesctzentwürse. Gegen den Gesetzentwurf zur Abänderung der Verordnung über die Fürsorgepflicht wurde Widerspruch erhoben. In namentlicher Abstimmung wurde gegen die Stimmen der Provinz Sachsen und der Stadt Berlin beschlossen, Einspruch zu erheben. Dr. Sorge. Dr.=Ing. e. h., Dr. rer. vol. h. c. Kurt Sorbeaeht heute seinen 70. Geburtstag. Dr. Sorges Rana in der deutschen Wirtschaft kennzeichnen die Vorstandschaft im Verein Deutscher Maschinenbau= anstalten, in der Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände und vor allem im Reichsverband der Deutschen Industrie, hohe und wichtige Führerposten, die er in den Jahren der Kriegszeit und des Wiederaufbaus bekleidet hat. Während des Krieges war er Chef des technischen Stabes im Kriegsamt, seit dem Jahre 1920 ist er als Mitglied des Reichstags tätig. seines Gesetzes über die Wochenhilfe ab und verlangt einen neuen Geseventwurf. der den bevölkerungspolitischen Notwendigkeiten entspricht. Hinsichtlich der Unfallversicherung erkennt die Versammlung rückhaitlos die Verbesserungen, die durch das vom Reichstag verabschiedete Gesetz zur Aenderung der Unfallversicherung eingetreten, an. Schließlich hält die Versammlung eine möglichst umgehende Regelung des Arbeitslosenschutzes auf der Grundlage einer Arbeitslosenversicherung für notwendig. (Drahtbericht des Remscheider General=Anzeigers. * Berlin, 28. Juli. Die letzten Nach richten aus Marokko lauten für die Franzosen etwas gunstiger, und es scheint, als ob nun die Zeit gekommen ist, in der die Franzosen zum Angriff übergehen werden. Ein französtscher Bericht aus Rabat erklärt, daß alle Vorbereitungen getrofsen sind, um dem Füh rer der Riftruppen den entscheidenden Schlag zu versetzen, der ihn zu Verhandlungen zwingen wird. Dabei weiß die„Times“ aus Tanger zu melden, daß Abdel Krim bereits veryandlungsbereit sei und erklärt habe, er werde mit Frankreich und Spanien unter der Bedingung verhandeln, daß vor Eröffnung der Verhandlungen ihm das feierliche Versprechen gegeben werde, daß sich die Riskabilen auch später ihrer Unabhängigkeit erfreuen würden. die Besprechung der Ruhrkrise. Bochum, 27. Juli. Zu den Besprechungen mit der Reichsregierung über die Lage im Bergbau sind auch die Vertreter der Bergbauangestellten=Organisationen des Ruhrreviers geladen worden. An der Besprechung im Reichsarbeitsministerium am Dienstag nehmen Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer des Ruhrreviers teil, während zu der Besprechung am Mittwoch in der Reichskanzlei mit dem Reichskanzler nur die Vertreter der Vergarbeiter= und Angestellten=Organisationen des Ruhrgebiets herangezogen werden. Weitere Stillegungen. Bochum, 27. Juli. Auch die im benachbarten Stiepel gelegene Ruhrzeche Vereinigte Gibraltar=Erbstollen soll am 15. August stillgelegt werden. Die Zeche beschäftigt zurzeit noch etwa 350 Mann. Die Gemeinderatswahlen in Frankreich Der Sieg der Sozialisten. TU. Paris, 27. Juli. Gestern haben die Stichwahlen für die Gemeinderäte stattgesunden. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, daß die Bewegung nach links erhebliche Fortschritte gemacht hat. Den größten Erfolg haben die Sozialisten auf Kosten der Radikalen und Radikalsozialisten davongetragen. Die Besiegten sind die Kommunisten, deren erster Kandidat geschlagen wurde. Die Stichwahlen bezogen sich auf 199 Sitze. Die Lohnbewegung der Eisenbahnarbeiter. Nachdem von der Eisenbahnerorganisation der Lohntarif für die bei der Reichsbahn beschäftigten Arbeiter gekundigt worden ist, soll die Reichsbahn zunächst in Vorbesprechungen mit den Vertretern der Gewerkschaft über die Forderungen der Organisationen unterrichtet werden. Vorher werden die Verbände der verschiedenen Richtungen in gemeinsamer Beratung zu der Frage Stellung nehmen, ob außer dem Lohnvertrag auch der Manteltarif mit Ablauf dieses Monats gekündigt werden soll. Renaudel für Fortsetzung der Kartellpolitik. TU. Paris, 27. Juli. Der sozialdemokratische Abgeordnete Renaudel hat in Lunel eine Rede zugunsten der Fortsetzung der Kartellpolitik gehalten. Da die Gefahr bestehe, daß ein Mehrheitsblock der Rechten unter Führung von Maginot gebildet werde, bitte er seine sozialistischen Freunde, sich für die Beteiligung der Partei an den Regierungsgeschäften zu erkären. Abgeordneter Eichhorn F. * Berlin, 27. Juli. Gestern früh ist in einem Berliner Krankenhaus Emil Eichhorn, der kommunistische Reichstagsabgeordnete, gestor ben. Sein Tod kam unerwartet. Er ist fast 62 Jahre alt geworden. Von der U. S. P. wurde er bekanntlich am 9. November 1918 auf den Posten des Berliner Polizeipräsidenten berufen, eine Stellung, die er bis zum 12. Juni 1919 innehatte. Die kommunistische Partei verliert in ihm einen ihrer prominentesten Führer. Scharfes Vorgehen gegen die Kommunisten. WTB. Paris, 27. Juli. Das Strafgericht der zweiten Instanz hat heute das Versäumnisurteil, durch das die kommunistischen Abgeordneten Vaillant=Courturier und Marcel Cachin wegen Aufreizung von Militärpersonen zum Ungehorsam zu sechs Mona ten Gefängnis und 1000 Franken Geldstrafe belegt wurden, infolge abermaligen Nichterscheinens der Angeklagten bestätigt, wodurch das Urteil vollstreckbar geworden ist. Ohne Verständigung— ein neuer Weltkrieg. * London, 27. Juli. Vor dem Politischen Institut in Williamstown hat Sir Friedrich Maurice über das Abrüstungsproblem gesprochen. Er stellte fest, daß ein neuer Weltkrieg unvermeidlich sei, wenn die Staaten Europas sich über die Entwaffnung nicht verständigen würden. Frankreich, Rußland, Italien und Polen setzten unaufhörlich ihre Rüstungen fort. Wenn die Verständigung in der Abrüstungsfrage fehlschlagen sollte, werde es dahin kommen, daß die europäischen Staatsmänner durch Militärdiktaturen ersetzt würden. Streikbeginn im Saarbergbau. WTB. Saarbrücken, 27. Juli. Der am Samstag angekündigte Streik im Saarbergbau hat heute vormitag eingesetzt. 99 Prozent der Saarbergarbeiter befinden sich im Ausstand. Die Zahl der Arbeitswilligen ist gering. Sie dürfte im ganzen Saargebiet nicht mehr als 100 betragen. Die Notstandsarbeiten werden nach Anweisung der Streikenden entsprechend durchgeführt. Noch keine Entscheidung im englischen Kohlenbergbau. TU. London, 28. Juli. Die Grubenbesitzer versuchen, die geschlossene Front der Bergarbeiter zu durchbrechen, indem sie erklären, mit den Belegschaften ihrer Zechen örtliche Lohnabkommen abzuschließen. Sie bieten teilweise recht günstige Löhne und Arbeitsbedingungen an. Die meisten Bergarbeitergewerkschaften haben jedoch den Abschluß von örtlichen Lobnabkommen abgelehnt. Die Unternehmer haben durch Anschlag an den Arbeitsstätten bekanntgegeben, daß sie zum Abschluß von neuen Abkommen bereit sind. Der. Gewerkschaftsverband hat alle Untergewerkschaften angewiesen, unter keinen Umständen Sondervereinbarungen mit den Arbeiteebern zu treffen. Die Huänen des Krematoriums. Angestellte des Krematoriums in Dresden als systematische Leichenfledderer. * Dresden, 27. Juli. Die K. Z. meldet: Im Krematorium der Stadt Dresden, das im Vorort Tolkewitz liegt, hat sich ein Skandal zugetragen, wie er furchtbarer kaum gedacht werden kann. Die Bediensteten des Krematoriums, die städtische Angestellte sind, haben seit Jahr und Tag den Leichen, die zur Verbrennung eingeliefert worden waren, die Goldplomben aus den Zähnen gebrochen und sie verkauft. Als Abnehmer fanden sie hauptsächlich einen aus dem Osten zugewanderten Juwelenhändler. Die Missetäter haben Tote auch der Kleidung beraubt und haben auch dafür Käufer gesunden. Da dieses furchtbare Geschäft gute Nebeneinkünfte abwarf, legten diese entarteten Menschen in vielen Fällen vor der Verbrennung zwei Leichen in einen Sarg: die so ersparten Särge verkauften sie dann ebenfalls. Sie waren schließlich gewissenlos genug, die vermischte Asche von je zwei so behandelten Leichen den Angehörigen zu übergeben, als ob es Asche ihres Familienmitgliedes wäre. Das sind amtlich bestätigte Tatsachen. Eine solche Leichenschändung als Gewerbe ist sicherlich das Gemeinste, das sich je ereignet hat, wenigstens soweit behördlich Bedien stete in Frage kommen. * Dresden, 27. Juli. Das Dresdener Polizeipräsi dium teilt mit, daß die Akten des Dresdener Kriminalamts über die Verfehlungen im Krematorium bereits der Staatsanwaltschaft zugeleitet worden seien. Es wird zugegeben, daß Heizer und andere Bedienstete am Krematorium sich grobe Verstöße haben zuschulden kommen lassen; es handle sich um Entwendung von Sargteilen, geschmolzenen Metallen, Blumenschmuck usw. Eine An zahl von Arbeitern und Heizern sei entlassen worden. Gegen mehrere Bamte schwebten Disziplinarverfahren. Man habe zuverlässige Arbeiter eingestellt und glaube, durch neue verschärfte Vorschriften, Vorsorge getroffen zu schärfte Vorschriften, Vorsorge getrofsen zu haben, daß künstig derartige Verbrechen nicht mehr vorkommen. Auslande. Vereine, denen etwas daran gelegn ist, daß die Fürsorge für Gräber sich nameniste olchen Friedhöfen zuwendet, wo Krieg,, aus dem bergischen Lande ihre lete Ruhestätte gesunden haben, wenden sich am beg., an die Geschästsstelle in Berlin W. 10, Mai###. kirchstraße 17 unter Angabe der in Betracht kan., menden Tmuppenteile aus der Kriegszeit. Volksbund und sein Zweck sind so volkstümsichArt, daß sie allenthalben bercitwilligst tatträftig Unterstützung finden werden. Ein Preisausschreiben für ein Gedächtnismal. * Elberfeld, 26. Juli. Die Stadt errichtet an dem Ehrenfriedhof ein Gedächtniz, mal. das aus einem Pfeilerhalbrund vor 12 Meter Durchmesser besteht. Dieses Halbrun oll auf 14 Bronzetafeln die Namen der gesalle, nen Elberfelder aufnehmen. Die beiden Kopi, eiten des Halbrunds werden durch überlehene. große Figurengruppen abgeschlossen, deren ein das niedergebengte, die andere das wieder aurichtende Deutschland versinnbildlicht. Die ringsum lausende Abdeckplatte über den Pfeilen soll einen auf die beiden Figurengruppen bezug, nehmenden Denkspruch erhalten. Zur Gewinnung eines geeigneten Denkspruchs hat der Oberbürgermeister unter der Bürgerschaft Elberfelds einen Wettbewerb ausgeschrieben Der Spruchtext kann sowohl ein deutsches Dichterwort als auch ein selbst verfaßter Spruch sein Er soll möglichst nicht mehr als 120 Buchstaben enthalten. Für die drei besten Spruchtexte sin Preise von 200 Mark, 150 Mark und 100 Mar ausgesetzt. * R Die Miet zur Abgeltung d neue Aufwertun — Hypotherenzinse eautsministerium b Monat Aug ber ereinen Frle zür Remschei I. bisherige Bereg # nie Miete wole Jiedensmiete“ 1o heisrepaturen in Wene er Geuet zuchlag zur Grur v. H. hinzu und ited geltenden S# 1 7. 1914 gezahlten Lohnungsamt war ##gliche Bekanntm richt eingegangen. Zur Lage in China Politische Kristallisierung. Vom Institut für geistige Zusammenarbeit. * Genf. 27. Juli. Der Ausschuß des Völkerbundes für geistige Zusammenarbeit trat heute zusammen, um in erster Linie die VerHIA ParhaffeiAfanen mir has neilEin Segelboot mit 10 Knaben gekentert. * Stockholm, 27. Juli. Im Kalmar=Sund sind festern abend 10 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren beim Segeln ertrunken. Sie hatten eine größere Segelvartie unternommen und wurden dabei von einer Bö überrascht. Das Boot kenterte. Sämtliche Insassen ertranken. Vom Lande aus konnten viele, so die Mütter von drei Kindern, das Unglück beobachten. Hilfe kam zu spät. Auch aus anderen Orten Schwedens werden Unglücksfälle beim Segeln oder Baden gemeldet. In Gotenburg wurden drei Schwestern von einem schweren Gewitter, verbunden mit Sturm und Hagel, beim Segeln überrascht und ertranken. Großfeuer in einer Pirmasenser Schuhfabrik. TU. Pirmasens, 27. Juli. Aus noch unbekannten Gründen entstand in der Zuschneiderei der Schuhfabrik C. Ohr Feuer, das. begünstigt durch den Wind. bald auf den ganzen Betrieb übergriff. Die zum größten Teil aus Holzkonstruktionen bestehenden Fabrikräume brannten vollig aus. Der Schaden beläuft sich auf uver eine Million Mark. ist aber durch Versicherung gedeckt. Die anliegenden Wohnhäuser mußten geraumt werden. da die Feuerwehr des Feuers nicht mehr rechtzeitig Herr werden konnte. Durch den Brand werden dreihundert Arbeiter brotlos. TU. Moskau, 27. Juli. Aus Kanton wird die jetzt auch äußerlich zutage tretende endgültige Spaltung innerhalb der Kuomingtang=Partei Sunhatsens gemeldet. Dr rechte Flügel beschuldigt den linken. ein Werkzeug der Bolschewisten zu sein. Der für den 15. August einberufene Kongreß wird nur eine kommunistische Zusammenkunft darstellen. Der im Kuomingtang=Klub vereinigte rechte Flügel erklärt die Tätigkeit des linksradikalen Vollzugsausschuffes für ungesetzlich. Ganz entschieden rückt auch der„christliche" General Fena vom Kommunismus ab. In einem Befehl an seine Armee erklärt er, es sei von jeher so gewesen, daß gegnerische Führer des Radikalismus beschuldigt würden. General Feng fordert seine Soldaten. auf, durch ihr Betragen die Vorwürfe, er und sie seien Kommunisten, zu widerlegen. Die chinesisch=russische Freundschaft müsse vom Kommunismus unbeeinflußt bleiben. des Ausschusses, die gleichzeitig den Verwaltungs rat des neuen Instituts bildeten, traten in eine geheime Beratung über die Ernennung der Beamten des Instituts ein. Als Leiter ist ein Franzose in Aussicht genommen worden. Von den sechs unteilungsleitern soll einer ein Deutscher sein. Es scheint, daß das deutsche Mitglied des Völkerbundausschusses für geistige Zusammenarbeit, Professor Einstern, bereits einen Kandidaten namhaft gemacht hat. Das Ende der Nachener Heiligtumsfahrt * Nachen, 26. Juli. Mit der althergebrachten Reliquienprozession, die diesmal gan besonders prunkvoll war, schloß heute die Aache ner Heiligtumsfahrt. Die letzte Zeigung du Heiligtümer vom Münsterturm aus nahm Weihbischof Dr. Straeter vor. Nach der öffen lichen Zeigung vom Münsterturm aus wurde die Heiligtümer dann in aller Stille in A wesenheit nur des Stiftskapitels, der Stadtver waltung und des Stadtverordnetenkollegium; vom Stiftsgoldschmied Witte verschlossen. Nachmittags gegen 4,30 Uhr begann die Reliquienprozession. Um sie möglichst abzukürzen, war angeordnet, daß von den sämtlichen katholischen Vereinen höchstens sechs Vertreter (außer den Fahnenträgern) teilnehmen sollten. Trotzdem war die Beteiligung außerordentlich groß. Die beiden großen Reliquienschreine, der Marien= und der Karlsschrein, die in frühern Prozessionen stets getragen wurden, uhten diesmal auf von je vie Pferden gezogenen geschmückten Wagen. Hinter diesen großen Schreinen folgte die Münstergeistlichkeit, die übrigen Reliquien des Münsters tragend. Dahinter schritt der Abt von Benedikttal(Holland) mit Stab und Mytra, begleitet von sechs tres; ihm folgte der Weihbischof von Aachen und unter dem Traghimmel Kardinal und Erzbischof Dr. Schulte von Köln, begleitet von dem Kölner Weihbischof Hammels, einem geborenen Aachener. Nach dem Einzug der Geistlichkeit ins Münster— die übrigen Prozessionsteilnehmer nahmen auf den freigehaltenen Plätzen um das Münster Aufstellung— erteilte Kardinal und Erzbischof Dr. Schulte von der Turmgalerie aus den unten Harrenden den päpstlichen Segen.— Der Gesamtbesuch der Heiligtumfahrts ist noch nicht endgültig festgestellt, doch dürfte er die Zahl von 1909, 750000, mindestens erreicht, wenn nicht überschritten haben. Rund 500000 Menschen sind im Münster an den Heiligtümern vorbeigezogen, viele Tausende aber konnten sie nur auf dem Turm sehen. Es sind rund 12000 Karten ausgegeben worden für Kranke, die mit dem Heiligtum berührt wurden. * Die Meisterpi b#en#kel jr., So hügelstraße 30. Früfungsausschuß #auschulen in Ki Klempner und In * Rentenzahlu daß die Zahlung vensionen, Renter Nonat bereits a bei den zuständi Die Abholung d unbedingt erford ibergroßen Andr sielle vormittags deren Familien A—K beginnen, Etwa an diesem werden am Mo Der Mi Scheid, hat auf vettstreiti in den dri eisten Ehre hauptehren hrrenz errunge quartett E selben Veransto breis und d davongetragen. bewährten Lei Allerlei vom Tage. Der Reichspräsident reist nach München. * Berlin, 27. Juli. Der Reichspräsident v. Hindenburg wird am 11. August der Verfassungsfeier, die vormittags im Reichstag stattfindt, beiwohnen und am Abend desselben Tages eine Reise nach München antreten. Am 12. Dann begior sich der Reichsbrasivent: geren Aufenthalt auf das Land. Der Reichsrat erhebt Einspruch. * Berlin, 27. Juli. Der Reichsrat genehmigte vom Reichstag angenommene Keine Berufung im Affenprozeß. TU. Washington, 28. Juli. Der Washingtoner Gerichtshof hat gestern die Berufung im Affenprozeß abgelehnt mit der Begründung, daß eine Mißachtung der Bibel durch die Darwinsche Theorie nicht gegeben sei. Deutscher Krankenkassenverband in Dachen. TU. Aachen, 27. Juli. Im Beisein der Spitzen der Behörden fand heute hier die 9. ordentliche Mitgliederversammlung des achthundert Krankenkassen zmfassenden Gesamtverbandes der Krankenkassen Deutschlands statt. Oberbürgermeister Farwick begrüßte die Versammelten namens der Stadt Aachen. Regierungsrat Sauerborn überbrachte Grüße des Reichsarbeitsministeriums und Wirkl. Geh. Oberregierungs=Rat Dr. Hoffmann Grüße des Ministers Hirtsiefer. Letzterer sprach dann über Neuerungen auf dem Gebiet der Kranken= und Unfallversicherung. Ueber Arbeitslosene und Krankenversicherung referierte der Verbandsgeschäftsführer Schultz=Essen. Was gibtslleues Der neue Schützenkönig. * Lennep, 28. Juli. Bei dem gestrigen Königsschießen des Lenneper Schützenvereins wurde der Besitzer des Kaffeehauses Grah, Herr Grah, Schützenkönig. Gründung einer Ortsgruppe des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge. P. Solingen, 27. Juli. Der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge hat in der Ortsgruppe Solingen festen Fuß gefaßt. Ein gut Stück Arbeit ist vom geschäftsführenden Ausschuß geleistet, sowohl von dem Vorsitzenden Prof. Dr. Schulz=Bannehr, als auch vom Schriftführer Lehrer Erich Karbach und vom Kassierer Rößniger. Kriegervereine, Korporationen, Firmen, Einzelmitglieder sind der Solinger Orts gruppe zahlreich beigetreten. Die illustrierte Monatsschrift des Volksbundes unterrichtet fortlaufend über den Stand der deutschen Kriegergräber im Ausland. Der Volksbund vermittelt tunlichst auf Grund auszufüllender Fragebogen Auskünfte über den Zustand von Gräbern und besorgt gegen Gebühr die Instandhaltung durch Vertrauensleute. Wie notwendig die Fürsorge war, das erhellt hinreichend durch Angaben über den Zustand mancher großen Friedhöfe im Radionachrichten Die Anmeldun Halbamtlich tungen geht rung des Anl kommissariat Tätigkeit bei Nitteilungen ist zwar die Stelle vorgese Altbesitzrechte aber erst ins Ausführungs lösungsgesetz geschehen. wenn Anl jetzt meld als Altbesitz gen beendet gegeben wer zu richten si nen vorgele * Paris. 28. Juli. Der Oberkommandent der Marokkotruppen teilte nach einer Meldung aus Fez in einem Tagesbefehl mit, das das Kommondo über die Nordfront, das seit dem 24. Juli unbesetzt war, General Naulin übertragen worden sei. * London, 28. Juli. Das gestern abend veröffentlichte Weitzbuch über das neue Marinebrogramm bis zum Jghig.122“ sieht die Ausgabe von insgesamt 58 Millionen Pfund Sterling vor, spricht aber die Hoffnung aus, daß die Ausgabe etwa 10 Prozent geringer sein werde, als es vorausgesehen ist. * Paris, 28. Juli. Gestern abend fuhr ein aus Basel kommender Schnellzug kurz der Einfahrt in den Ostbahnhef anscheinend infolge falscher eine Loromotive auf. Die und zwei Wagen sind vollkommen zertrümmerr. Fünf weitere Wagen des Schnellzuges, Wrep; beschädigt. 22 Personen wurden verletzt, zwei von ihnen sehr ernst. Wetteraussichten #estlich heute früh 10 Grad. Allm der Somm schon ein w langsam T licht. Die ans Sterbe arden von entgegen: Und so he Himmel b nicht, den monat“ se ist, d. h. Reife har auch der einem alt kühl und gewöhnli verlorene Für sehr bede ersehnte und Wit August 1 ner ältef dings h Augustu Deutschl ten Jah und im „Agwst“ ebenfall Namen heute: braucht nicht kr. 18 n deleom lamentlich sre lett am bese, Maichs, racht ton, seit. 2a ümichr gutrihtig htuismal. richtet au schtnis. und Halbrund der gesalle en Kopf. verlebensheren eine ieder aufDie n Pfeilen pen bezug. Zur G. 8 hat der zaft Elbergeschrieber. ses Dichterruch sein Buchstaben chtexte sind 100 Marl I gauz Aache 1g de Weihöffent vurder Ar adtverGeite 5 Remscheid, rnnscheider General=Anzeiger 28. Juli 1925. Nr. 175. * Remscheid, 28. Juli 1925. Die Miete für August zu Abgeltung der dem Hausbesitz durch be Aasgaheteniusen, del das Preuzsche -Ii.- S e. Geie eidte 6. benz 9n. a ee e el e. Nicenoniete“ iemmen I. Sesheste. Sae uen K. Se hur. I. Ad easchen Beschentsiegz. Iur Belger .. mer bis beute früh eine diesbe: esce Velannrahzung der Resteung uch ucht eingegangen ollten. entzutenn, die urden, genen roßen " die DaZeistnin!: D i e M e i s t e r p r ü f u n g b e s t a n d e n. H e r r -sel ir., Sohn des Wirtes Fritz Henkel, sstraße 30. hat am Samstag vor dem Psctrete Vo.. vereinigten Naschineneichuten in Köln die Meisterprüfung als Akmpner und Instalateur bestanden. * R e n t e n z a h l u n g e n. E s w i r d d a r a n aDe Sechus dr. Pe zur den Sgenmentden prionen, Renten usp. Ju:.u 20. Jul. ubedingt erfordertich, L.r= ue. L.:#u. Johl. u ermige. eien enst Der-Schsten 2 Psce, Pde, ice scgalie Gse anden am Montag, den 3. * Der Männergesangverein sy Wenbrels, lu den dritten, P###ne.# zu tehrenbreis zett Shring hausen dat bei derguartett Ehringlassensebien Veranstaltung ven J. pe##.,### e dwvongetragen. Beide vereine v.. Arenge bewährten Leitung des Herrn Ernst Die Anmeldung von Altbesitz Salbdamtlich witr, Brigete-haz, Zur“, Hburcgfäh. tungen geht die Nachricht, daß zur rung des Anleiheablösungsgesetzes kommissariat in Berlin gegrundet sei, Latigleit bereitz ausgenommen habe. Diese Aiteilungen eilen den Tatogzigg, vogesongeren Stelle vorgesehen, die über die.g gaun Altbesitzrechte entscheiden son, die menn die Lasähbrungsbesimmungen zu Sobald die Vorbereitunen bendet sind, wird dies Ostentz. Iuträge segecben werden, an weiche Sreue z, im ginzel, richten sind und welche Nachweis nen vorgelegt werden müssen. Ararmanoth“(aran=Ernte) dauernd einzu Wer abergläubisch ist, soll am ersten 1ag, in alem was er Iut, v. I, Herti“ got“ den Satan aus den Himnmer verzie, er selseh aur Toge deich ungtücfelger Ar eisernele. t eschtesesecece und Bartholonäus(24.) schließen dann die Reihe der August=Lostage.#n in Hülle und Jaadfreuden bringt der August in 5# Fül. Denn neben der Jagd auf den Hirsch, or ie dai ie echen Aogen, Serche und hat er usp Aschereie Segaihe de da. dier.i. eche Seschte daes chchs cen e e Jagd auf die Wildente, wogegen man die Wachtel besser schont, da der sei s bais bes eusen, mbez glgase ui die. Best. lust der Fische wirten auch die nun häusigen r fast wilden Beißlust el Aalse, erscgee se oie 92. an sal ud Vsbwrles, Paszresghe, urben, din dien beschteseg, Set ähhlege e. Augustwetter gewesen ist. Zentralverbanid. vert ich=Zomt Saubelscherhars und Kriegsbinterbiebener, deutscher KriegsRheinland des Zentralverbandes vrtr, g. g. wird und geschrieb. Ver, Laakeisterband, Rseizland und Arigehgrteriscehesige ein 9e und A. Kegost Lesersa.ler ie. Rieslangsen zun Bisteiogiche tausendfeier der Rheinlgud=z,g.. von Archivdirektor Dr. Huyskens, Nachen„Die Stadt Nachen Neue Kraftpostlinien Srinbuno dr Brolorz, Kraitpagu, G. in. v. 9. Augus. # Allmählich, ganz allmählich rustet sich P. der Sommer zum Abschied, läßt bo u von ein welles Blatt zu Boden m u., Sonnen, enssam Tag auf Tag um ein Stückhrg. Sonneg, cht. Die Natur freilich denkt noch langegntgnr ans Sterben. Noch wächst und reift es in eden von Lebewesen, geht die Fiuegy Begreise, entgegen und das junge Tier seiner—. gam und so heiß wie im August die Sonne vom himmel brennt, fühlen wir sie das ganze Jah nicht, denn der August soll der richtige„#och monat“ sein, der kochen muß, was noch nicht g s. d. h. zur Reife bringen muß, was noch der Reise harrt.„Was der August nicht kocht, läß euch der September nicht braten“, heiß: gug einem alten Volksspruch und wenn der August bh und regnerisch ist, 10 konzmttern gt der sewöhnlich im September zu keinem Ersatz verlorenen Augustwärme.„ Für die Landwirtschaft ist der August ein sehr bedeutungsvoller Monat, weil er ersehnte Ernte bringt.„Er schneidet den Hier und Vinterkorn“ sagt schon Hanz i. hiugr g. August und„Arnoth= ErnteMonat“ ist ner ältesten deutschen Namen. Noch früher alle dings hatte sich der römische, dem Augustus zu Ehren festgesetzte Name auch Vesschand eingeblagen. Echon imn dreiten. ten Jahrhundert finden wir den Namen„gugest“ und im 15. Jahrhundert„Augustmonat“ od Agwst“ und sind dabei geblieben, während di evenfalls im Mittelalter schon gebräuchlichen Vuren Schaittmonet und Barrgugge. heute nur mehr ab und zu auf dem Lande g braucht werden. Auch Karl dem Großen ist e nicht gelungen, seine Die Wuppertaler Presse ist in der Lage, Nortrag zur Gründung einer der auch die Sch. Venceo, Lealiag 84 di. Remscheider Stadtverwaltung hat im ügung gestellt, trovoem. iähzige Ssacheverordwird. Wir lesen im Elberfelder GeneralIwischen der Stadigeneinde Barmen, Erberfeld, der Stadigemeinde, Remichge; Barmer Veravayn u. g., v in gengez e. Schee an. Lsishe alterhande Dese P und igz ige die Geihn. einer Einigung geführt, und“"#.v. gzumg, dung einer Gesellschaf er 8ische Pro###; Harmen vereinbart m. b. H. und dem Sitz ea4telesheshise Beiis zen nichtlinienmäßige Berrie Kraftwagen gon Unternehwelche einen äbnlichen Zweck ver folgen, und die Beteiligung an solchen. VBetrieben werder.. gzr en. 1. Barmen: Hauptha# geuneh Blombacherbach——..— WipperH“ mit Abzweigung nach Wermels 2. elberfeld— Ronsdorr— Auttring v Lemscheid— Lennev— Radevorm 4 Nemschef“— Goldenberg— Lüt vobdonhen hrigen Besimmungen des Gesel Hastsvertrages fud felgende von algemneinen in Ainie beantragt, so mut, den tung einer neuen Zinte beaur,gerzu: bi, Virbutroge bautg gev= Gesgantanternehmens durch schaftlichleit des Sssanztun den Betrieb dieser LI I. ataser das Anlagewird oder wenn der Antrog.- Znie zur Ber und Verriebstopitel hr.. vie, Helgung der üeung beit und Ptzlich Verzinsung ertsebetohten, 4- Kapztaltg gewährleitet. Abschreibung des Kapitals Gewo, u ug zein der Landkret: venne gaft aufzu. Verlangen in die##### d.# Beitritts des nehmen. Bür den„Jg“.14 gig der GeselLandtreises Venne v.le pesimmt werden. kapital haben die Geselschafter folgende einlagen zu leiten: ul. 1200 1. die Stadt Barn#. K.=Mk. 42000 2 die Stcht Elbersel.. f. 840 3. die Stadt Remschen.. gng 9600 chrc ene bunren un d. e e. .). n ILzeim 8au zzeichomant se luge ben re ge g44gf Nemschels eiertachen D. b) v. Hen Bettag 9 dem Landkreis Lennev wird für den Wenn der Landkreis Lennev 40 Prozent des Stammkapitals übernimmt, so ist die Beteiligung der übrigen elgendermohen FeLs=Ptaz, Elberfeld s Proz. L. Staßt Remscheid als Gemeinde de Stov Vemscheider Straßenbahn 9 Proz, zusammen 15 Prozent, 4. die bahn 9 Proz., 5# 25 Prozent. 5. die Barmer Vergbahn A. G.,— Proy., Prozent. Veroischen Zengtreize ger, V. sig, uu weniger uid dd Bogent un dem Siommdosta tetetet; Seaihren Geselcheter i7 den Verhältnis entsprechend festzusetzen. Im Verwaltungsrat 1. die Stadt Barmen mit 2 A. 6, mit 5 Stimmen. 5. die Der Sorilg Geusch uich Salbden lu. de. Teszenlge Lelri, Cien 9i. e estil e; aue un opd veo. Zad von Stimmen im Verwaltungsbrchende Jchl..—4., Verminderung der rat unter entsprecenger.— Meteiligung von Sitze der übrigen. Bei emer, Hrezgggeg# 40 Proien: bes- Ihrat hauernd den Vorst im Verwattungsrat der Geselschaft serhchaste en vortehzeng erwähnen vier Linien nach Moßgsobe besgung gn,r geig, IIschaft: Den betriebsführenden Straeitschoften uc die reinen Verwaltungskop, vergütet, die in Se scscstleche eshntshte e e den bertiebssührender. Luten Vereinbarungen verchiet, Die, der. Jasianung des Verwal90" Gund Nur Si aiche ie roebende 9 Tbschreihungen und RückLeise= sts ans dn der Sise 922 P.d zu Verhältnis ihrer berteilt. Hierüiber hinaus erzielte ueberder Geselschasterversammf, dem Betriebe Sor ae, Hastsa Galch aon Stezichetet ui sehsien Sechslte sterscene Sechi c ai Ar se ereschened che ebhece. u. Jeder Geselschester, ionm sein ucbernahue. Falle der Auflösung der Gesellschaft ist das verbleibende Reinvermögen lediglich für die öffentliche Wohlfahrtspfleg EO. 1S iu Vchte de Per-eicht Praenbhn un gun Düsseldorf„oten,)ooderng Probleme der VerDr. Banger, Derlm.g.-zür die deutschen Kriegssec, Die reguisepig eul gagschele Keiseginle tausenkfrier ablegen. Wieviel Frauen gibt es in Deutschland? Noch der lehten Vollssöhlung dol Teuich. . 89.5 Millionen Einwohner. Davon Sealschen Gicieate Arzen oz e ge he Mouet„D Fane ianent dutst di. un. prchenv, Jeht Keute 1734 In den Sgerzige. s diese Jayi boor Purcschnit 120. Grosbeträgt sie nämlich im.... an Frauen städte mit übernormalen. ngen W. und nd Viespoden, Biezgaden zommen auf 10. Mande iud Poater, I. Lr Cise. 135 Siche. r., ige ie Ber ge Gege Pläze der Schverindusterve, perschuß haben. Frauen=, sondern einen Männeruverschug.# So Senbort, bo u) butig mit der Fagerngest Frauen kommen, Gelsenkirchen mit b ober v.„git 989. In Vormund, Mütheim 65, Bochum vn.. TE.x i das Geschlechtsveran der Nuhr und Essen), siene grzicheinung. Saltmis viemtlich veteg), eur Frauenüberschußz in — Mit dem betomten 1 g.Die wie HamDeutschland nw, xr1g Gtädte wie Kiel oder burg bevstern oder 1. gen einzelnen Lin20 Städte wve Lubeg, Vo v. Azien Frauenüberen bo: 2d ving zur bi.sen Frauenüberschus st in erner Linie w ven.., männliche Gesuchen, die ausschließlig ichen Grostädten Frauen als Nänner. 920 Esu Die Erschießung Bütows kaln 98 Juli. Gelegentlich ernster m. Eiberseld, 28. Juli..., Penschede Ausschreitungen wahrend be.„ gg. purzg Generalstrei!s IW meister Bütow der Schuspolizelwog mu streitenden Ar. bei einen Zuommemnreny, an diesen bedziohten beutgen Lage nicht,(estselen kassenz der NSeudr ud urcbn. in un un Die Staatsanwattsc z., vi, um die ver voen un ge ehr uschichtern, zur Begehung Arbeigeberschaft, eimiuguch der Bulal Hüger von Gewalttätigkeiten„Nach vo:, Guge deg unausgerückt waren und s.9 I. den hatten, Ans: bekannten Mordgesellen befunden lage wegen Bete. ein Pensch, nämlich Paushandes, bo., wa., Ferner Haste siow, V“ Tode t, nach eine Reie anderer sie diese Leute uno) Waffenbesitzes an. Verionen bes vervorerte„ runter der KlupenSinige der Anoertlog,. asser Wdof Felber Awie) Bill Oooer, v, Mzler aus Nemscheid, und der Valser Emil Möber v. gamiz iure, wurden flüchtig und entzoven zu den mitange. Aburteilung, das Verfahren v., Vermelstirchen oten Arbey pesteretr Peweiszerhebung verburde Wweong wen Engesagten wurden nur 9 die uvor ge Massenbesitzes verurteilt, und wegen verbotenen Woser göteg muigenommen, zwar dietenigen, die di..uug von Gemalteboten vum. Owenrfananistrafen von 8 bis 10 150 Mark. Ausgang Nach diesem gt!w F und N. aus Flucht zurüc und stellten s14 er Vot### z,. gor dem Schöffengericht in basd sie geldene Tronne 942 haten gesineni; = alau Ds Personenwagen Protos Listesth. sse protos“ Fahrzeugtebri. Eplert Haroge. Tel. 380, 381, 5491. Dixi-Omnlbusse/ Krapp Seite 6 Remscheid, Dienstag Remscheider General=Anzeiger 28. Juli 192. Nr. 173. 800 Siahlstempel aller Ari Wie OSs Pabrikzeichen, Brennstempel usw. Besonderheit: Zahlen und BuchstabenAlphabete Erstklassige Ausführung. Pünktliche Lieferung. Maler- u. Anstreicher-Geschäft Hochstraße Rr Hemscheid Fernruf 1235 venatbeit Angemessene Preise. Uhifn Schnellste Lieferung Qualitätsware Gegründet 1850 Fernsprecher 662 und 1786 Oeffentliche Steuermahnung. Die bis heute rückständigen Steuern aus den Rechnungsjahren 1924 und 1925(Grundvermögens= und Hauszinssteuer, Gemeinde=Grundabgaben, Gewerbesteuer, Lohnsummensteuer usw.) werden hierdurch angemahnt und sind binnen einer Woche an die unterzeichnete Stelle— geöffnet jeden Werktag vormittag von 8 bis 12 Uhr zu zahlen, widrigenfalls Zwangsbeitreibung statt. findet. Remscheid, den 27. Juli 1925. Städt. Einziehungsamt. In unser Handelsregister ist eingetragen: 1. am 2. Juli 1925 bei der Firma Krampfaderleiden, Salzfluß, Platt- u. Senkfuß etc. behandelt R. Rhode, Remscheid, (H. Baum.) Tel. 1186. Bismarckstr. 23 Sprechzeit: Dienstag u. Freitag v. 1—5Uhr (Hausbesuche). Automobil-Vertrieb Hellmut Scheffer in Remscheid Nr. 1810 der Abt. A: Kommanditgesellschaft, Frau Hellmut Scheffer, Elly geb. Wienkoop, ohne Geschäft in Remscheid, ist in das Geschäft als alleinige persönlich heftende Gesellschafterin eingetreten. Die Gesellschaft hat am 1. Juli 1925 begonnen. Ein Kommanditist ist vorhanden: 2. am 6. Juli 1925 unter Nr. 1811 der Abt. A die Firma Uebernehme schwere und leichte Fuhren auch nach auswärts. Hub. Pfeifer, Blumenstraße 42 Fernruf 1245 Fettleibigkeit wird durch Groeßers Reduktionspillen beseitigt. Preisgekrönt mit goldenen Medaillen und Ehrendiplom. Kein starker Leib, keine starken Hüften, sondern jugendl schlanke, elegante igur. Kein Heilmittel, kein Geheimmittel. Garant unschädlich. Aerztlich empfohlen. Keine Diät. Viele Dankschreiben. Preis 4 Mk. Vergische Apotheke. Sie ist zu erreichen von der Schönen Aussicht mit der Bergahn bis zur Fachschule, oder Clemens“ hammer talaufwärts bis zur Talsperre. Jeden Mittwoch und Sonntag: Tanzkränzchen. Ronsdorter Talsperre Fernruf: Ronsdorf 156 H. Lcüke. Zier im Siphon (Selbstschänker) Inhalt 5u. 10, sowie 2 Liter-Krüge. 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Inhaber ist Albrecht Schmit, Fabrikant in Remscheid; bei der Firma Remscheider Ziegelsyndikat Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Remscheid Nr. 5 der Abt. B: Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 31. Dezember 1924 ist das Stammkapital auf 500 Reichsmark im Wege der Umstellung ermäßigt worden. Die Ermäßigung ist durchge führt. Durch vorstehenden Beschluß ist auch§ 4 der Satzungen betr. Stammkapital geändert worden; 3. am 7. Juli 1925 bei der Firma Joh. Clemens, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Remscheid Nr. 119 der Abt. B: Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 2. Juli 1925 ist die Umstellung des Stammkapitals auf 50000 Reichsmark beschlossen worden. Die Umstellung ist durchgeführt. Durch vorstehenden Beschluß ist§ 5 der Satzungen betr. Stammkapital und dessen Verteilung geändert worden; 4. am 8. Juli 1925 unter Nr. 259 der Abt. B die Firma Parfama Bothe& Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Remscheid. Gegenstand des Unternehmens ist Groß- und Kleinhandel in Drogen, Parfümerien und ähnlichen Waren. Die Gesellschaft ist befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmungen zu erwerben, sich an solchen Unternehmungen zu beteiligen oder deren Vertretung zu übernehmen. Zum Geschäftsführer ist bestellt der Rentner Emil Bothe in Remscheid. Das Stammkapital ist 5000 Reichsmark. Der Gesellschaftsvertrag ist am 5. Juni 1925 festgestellt. Jeder Geschäftsführer ist für sich allein zur Vertretung der Gesellschaft ermächtigt. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Die Bekanntmachungen der Gesellschaft, die nach dem Gesetze in öffentlichen Blättern zu erlassen sind, erfolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger; bei der Firma Seite 7 Steinbach& Co. in Remscheid Nr. 1409 der Abt. A: Richard Steinbach ist aus der Gesell schaft ausgeschieden; 5. am 9. Juli 1925 bei der Firma Heun& Becker in Remscheid Nr. 1009 der Abt. A: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen: 6. am 13. Juli 1925 bei der Firma Carl Mesenhöller in Remscheid Nr. 563 der Abt. A: Fabrikant Walter Mesenhöller ist durch den Tod aus der Gesellschaft ausgeschieden. Gleichzeitig ist seine Witwe, Helene geb. Brunsberg in Remscheid, in die Gesellschaft als persönlich haflende Gesellschafterin eingetreten. Sie ist zur Vertretung der Gesellschaft nicht berechtigt. Dem Kaufmann Carl Mesenhöller in Remscheid ist Prokura erteilt; 181 g 0 des Gesehschaftsver, trages betr. Stammkapital und dessen Verteilung geändert: 10. am 24. Februar 1925 bei d. Firma Theodor Althoff, Inhaber Rudolph Karstadt Aktienge. sellschaft in Remscheid Nr. 137 der Abt. B: Durch Be schluß der Gesellschafterver. sammlung vom 27. September 1924 ist das Grundkapital auf 26 000000 Reichsmark umge. stellt. Die Ermäßigung ist er. folgt. Durch vorstehenden Be. schluß sind die Satzungen(86 betr. Grundkapital und dessen Verteilung geändert. Als nicht eingetragen wird noch bekannt gemacht: Das Grundkapital ist eingeteilt in 650 000 Aktien zu je 40 Reichsmark. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Bei der gleichen Firma am 24. Juni 1925: Prokura ist erteilt an Friedrich Johannes Peter Chri. stian Melis in Hamburg. Er ist berechtigt, die Gesellschaft mit einem nicht zur Alleinver. tretung berechtigten Vorstands. mitgliede oder stellvertretenden Vorstandsmitglied oder mit einem anderen Prokuristen zu vertreten: 7. am 14. Juli 1925 bei der Firma Wilhelm Scharrer& Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Zweigniederlassung in Remscheid in Remscheid Nr. 139 der Abt. B: Durch den Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 15. Mai 1925 ist die Gesellschaft aufgelöst. Der bisherige Geschäftsführer Wilhelm Scharrer, jetzt in Duisberg. ist Liquidator; 11. am 21. Juli 1925 unter Nr. 1812 der Abt. A die Firma 8. am 16. Juli 1925 bei der Firma Albert Peiseler in Remscheid Nr. 15 der Abt. A: Das in Erbengemeinschaft geführte Geschäft ist durch Erbteilung auf Frau Karl Michel, Elfriede geb. Peiseler in Remscheid als Alleininhaberin übergegangen; 9. am 17. Juli 1925 bei der Firma Bergische Stahlindustrie in Remscheid Nr. 1776 der Abt. A: Die Prokuren Albert Knüttel und Ernst Birgden sind erloschen; bei der Firma Werkzeugfabrik A.& E. Paas in Remscheid Nr. 1626 der Abt. A: Die Gesellschaft sit aufgelöst. Der bisherige Gesellschafter Ewald Paas ist alleiniger Inhaber der Firma; bei der Firma Jansen& Schulte in Remscheid. Persönlich haftende Gesell schafter sind Adolf Jansen und Emil Schulte, beide Fabri kanten in Remscheid. Offene Handelsgesellschaft. Die Gesell schaft hat am 1. Juli 1925 begonnen: 12. am 10. März 1925 bei der Firma Niebch& Wirminghaus in Remscheid Nr. 891 der Abt. B: Dem Kaufmann Max Wirminghaus in Remscheid its Prokura erteilt; bei der Firma H. Höngen Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Remscheid Nr. 195 der Abt. B: Durch Gesellschafterbeschluß vom 14. Juli 1925 ist das Stammkapital auf 800 Reichsmark umgestellt. Die Umstellung ist durchgeführt. Durch vorstehenden Beschluß sind die S§ 5 und 6 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages betr. Stammkapital, seine Verteilung und die Höhe der Geschäftsanteile geändert; bei der Firma Erich Zehles Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Remscheid Nr. 165 der Abt. B: Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 15. Juni 1925 ist das Stammkapital durch Einstellung eines Kapitalentwertungskontos auf 10000 Reichsmark umgestellt. Die Umstellung ist durchgeführt. Durch vorstehenden Beschluß Kotthaus& Busch Aktienge. sellschaft in Remscheid Nr. 224 der Abt. B: Das Grundkapital ist auf 5000 Reichsmark umgestellt und gleichzeitig um 95000 Reichsmark auf 100000 Reichsmark erhöht. Die Umstellung und Erhöhung sind durchgeführt. Laut Generalversammlungslie. schluß vom 3. Dezember 1924 sind die Satzungen in den§§ Abs. 2 und 7 Abs. 1 und 2 betr. Dauer und Beginn des lie schäftsjahres und betr. Grundkapital und dessen Verteilung geändert. Als nicht eingetragen wird noch bekannt gemacht: Die neuen Aktien lauten auf den Inhaber und über je 100 Reichsmark. Die Ausgabe erfolgt zum Nennbetrage; 13. am 22. Juli 1925 bei der Firma Präzisions- Feilen- Fabrik Remscheid Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Remscheid Nr. 203 der Abt. B: Max Knipping, Fabrikant in Rentscheid. ist Liquidator; 14. am 23. Juli 1925 bei der Firma Peter Reiners in Remscheid Nr. 1318 der Abt. A: Carl Fink, Fabrikant in Remscheid, ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Die Firma ist in Peter Reiners& Co. Werkzeugfobrik Ulur geändert. Vergl. Nr. 1813 der Abt. A: unter Nr. 1813 der Abt. Al Die Firma 05 Peter Reiners& Co. Werkzeug fabrik Ulur in Remscheid. Persönlich haftende Gesellschafter sind Peter Reiners und Carl Fink, beide Fabrikanten in Remscheid. Offelle Handelsgesellschaft. Carl Fink. Fabrikant in Remscheid, ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter einzt treten. Die Gesellschaft hat am 1. Juli 1925 begonnen. INe Firma war bisher Peter Reiners, vergl. Nr. 1313 de“ Abt. A des Handelsregister“. Kommei Die Zähl: mwesende städte nach der vor. Danach zähl lich Saarbrücken Einwohnern.— Großstädte stellt der Reichsbevölk der Einwohnerze glerdings vor werden, weil eines Wohnplatz nit der WohnbZuni, lag schon kann man annek Großstädte als 4 folge, wie sie in einiger Zeit Kur wenig Sti Levölkerung vi reicht. Es sind jeld, Dresden, baden. Die st den Ruhrstädter zeinisch=westfäl die stärkste mund auf mit Zählung im I 56 363 gegen 1 uuch die Indu heute 204 18( im Jahre 1910 heblich gewach dorf, Duis a. d. Ruhr, hafen und ven Großstädte jahren die Ein hat bei der le rohner gezähl reist Preu und Tachsen herg. Brau drei Handelsst Aillionen und und die größt 13 60000 künchen Million no niziffer sind er Oder. beidelberg. Jon Rom Copright „Einfach „Uebrigen vieler,“ bem im Ton. „Ja, und svieler!“ „Sie sind Urteil fertig, doch eigentli „Gewiß, chen! Aber es wahrsche berabgesunke „Halten“ bester. Nac verkommen Uebrigen sein, wen hat.... Ab— si dersehen, W „Wie— scheußlich.. ——— Amtsgericht in 179. schalleng. kapital und eändert: 25 bei der Inhaber Aktienge. nscheid Durch Beschafterver. September kapital auf ark umge. ung ist erhenden Beungen(§6 und dessen " Als nicht sch bekannt dkapital ist Aktien zu Die Aktien laber. Bei am 24. Juni t erteilt an Peter Chri. nburg. Er Gesellschaft r AlleinverVorstands. ertretenden oder mit kuristen zu Seite 7 Remscheid, Dienstag Remscheider Meneral=Anzeiger 28. Juli 1920. Nr. 170. ter Nr. 1812 ma ide Gesell Jansen und eide Fabri id. Offene Die Gesell uli 1925 beei der Firma Aktiengenscheid Das Grund000 Reichsind gleichReichsmark nsmark ering und Erurchgeführt. mmlungslie. ember 1924 in den S§ und 2 betr. n d e s( i e betr. GrundVerteilung eingetragen t gemacht: lauten auf über je 100 Ausgabe erage: i der Firma n- Fabrik schaft mit Aftung in d Max KnipRensscheid. Kommende Minionenstädte. Die Zählungsergebnisse für die ortszwesende Bevölkerung der deutschen Großjädte nach der Zählung von Juni liegen jetzt vor. Lanach zählt das Deutsche Reich einschließ Zaarbrückens 46 Städte mit über 100.000 Einwohnern. Die Gesamteinwohnerziffer der sroßzftädte stellt mit 16,4 Millionen 26.2 Proz Reichsbevölkerung dar. Bei den Vergleichen Einwohnerzahlen deutscher Großstädte muß glerdings vor voreiligen Schlüssen gewarnt -den, weil die ortsanwesende Bevölkerung ine Wohnplatzes allzu leicht verwechselt wird mit der Wohnbevölkerung. Der Zähltag, Mitte zuni, lag schon mitten in der Reisezeit, daher sann man annehmen, daß es einmal noch mehr Großstädte als 46 gibt, und daß auch die Rangfolge, wie sie jetzt vorläufig ermittelt wurde, u einiger Zeit noch korrigiert werden wird. Zur wenig Städte haben ihre ortsanwesende Levöllerung von 1910 noch nicht wieder erreicht. Es sind dies: Aachen, Barmen, Elberjeld. Dresden, Kiel, Mainz, Plauen und Wiesbaden. Die stärkste Zunahme findet man bei den Ruhrstädten und den Städten, die im meinisch=westfälischen Industriegebiet liegen stärkste Zunayme weist hier Dortmund auf mit 313 245 gegen 258972 bei der zählung im Jahre 1910, weiter Bochum mit 156 363 gegen 136931. Sehr stark gewachsen ist uuch die Industriestadt Gelsenkirchen, die heute 204 18 Einwohner zählt gegen 191 378 im Jahre 1910 und 11 295 im Jahre 1875. Erheblich gewachsen sind auch Köln, Dusseldorf, Duisburg, Hamborn, Mülheim a. d. Ruhr, M.=Gladbach, Ludwigshafen und Saarbrücken. Eine der jüng Großstädte, Buer i. Westf., das vor einigen fahren die Einwohnerzahl von 100 000 erreichte, dai bei der letzten Zählung nur 98575 Ein rohner gezählt. Die meisten Großstädte(29) reist Preußen auf, dann folgen Banern und Sachsen mit je 4, Baden 2. Württemherg. Braunschweia. Hessen und die drei Handelsstädte je 1. Berlin mit fast vier iillionen und Hamburg mit über 1 Million ind die größten Städte des Reiches. Mehr 13 600000 Einwohner haben Köln, Rünchen. Leipzig, Dresden. Ueber Million noch Breslau. Nahe an die Groß niziffer sind noch Hagen, Frankfurt an er Oder, Darmstadt, Freiburg i. B. und beidelberg. Eine Verkehrswacht in Solingen. k. Solingen, 27. Juli. Die Gründung einer Solinger Verkehrswacht ist in einer Versammlung von Vertretern der beruflich und sportlich an der Regelung des Fahrverkehrs interessierten Vereinigungen beschlossen worden. Die Verkehrswacht stellt sich die Aufgabe, bei der Regelung des Verkehrs mitzuwirken, die Polizei bei der Durchführung der Verkehrsmaßnahmen zu unterstützen und Verkehrsdisziplin in die breiten Massen der Bevölkerung zu tragen. 10 Organisationen schlossen sich ihr bereits an. Gemeindesteuern. k. Hilden, 26. Juli. Die von den Stadtverordneten beschlossene Steuerumlage für 1925 bringt wieder eine erhevliche Erhöhung der Gewerbesteuer. Zur Deckung des Fehlbetrages von 609000 Mark sollen erhoben werden 675 Prozent Gewerbeertragssteuer, 1600 Prozent Lohnsummensteuer und 160 Prozent Gemeindegrundsteuer. Hohes Alter. k. Leichlingen, 26. Juli. Ein Alter von zusammen 400 Jahren erreichten die fünf Gebrüder Hüschelrath von hier, die noch sämtlich an Körper und Geist gesund sind und Die täglich ihrer Beschäftigung nachgehen. Familie Hüschelrath ist eine der ältesten Leich lingens. Ein erheiternder Unfall. Duisburg, 27. Juli. Ein Zusammenstoß zwischen einem Lieferwagen und einem Gemüsekarren nahm für die Zuschauer äußerst erheiternden Verlauf. Von der Ackerfähre kam ein mit gefüllten Waldbeerkörben beladenes Gespann, während vom Stadtinneren ein Flach lieferauto, auf dem mehrere junge Burschen standen, herausauste. Das Vorderrad des Gemüsewazens streifte das Lieferauto, dessen linker Kotflügel abgerissen wurde. Durch den Ruck purzelten die auf dem Lieferauto stehenden Leute durcheinander, einer von ihnen sanste mit dem Kopf voran in einen der Waldbeerkörbe und verschwand in dem duftenden In halt bis über die Achseln. Als er wieder aus den Waldbeeren auftauchte, war er in einen Neger verwandelt. Der Vorsall löste natürlich bei den Zuschauern schallendes Geläch ter aus. Ein frecher Straßenraub. * Tuisburg, 27. Juli. Mit einer um glaublichen Frechheit wurde an einem der letzten Abende gegen 10 Uhr ein Raubübersall von zwei noch nicht ermittelten Banditen auf dem Kaltweg ausgeführt. Der Fubrunternehmer Langen besand sich mit seinem Fuhrwert in der Nähe des Tannenhofs. Plötzlich überholte ihn ein Auto, das dicht vor seinem Gespann hielt, die Lichter abblendete und ihn am Weiter fahren hinderte. Sodann sprangen zwei mit Revolvern bewassnete Kerle aus dem Auto. entrissen dem Fuhrmann die Brieftasche und ergriffen in schneller Fahrt die Flucht. Der ganze Vorfall spielte sich im Verlauf weniger Sekunden ab. Zu allem Glück befand sich nichts von Wert in der geraubten Tasche. Lebendig verbrannt. C Heinsberg, 27. Juli. In einer hiesigen Ziegelei stürzten vier Arbeiter in einen gluhenden Osen. Einer der Verunglückten blieb sofort tot, während die anderen schweie Brandwunden davontrugen. Einer der lebend geborgenen ist inzwischen ebenfalls gestorben. Ein ruchloser Anschlag. O Ahrweiler, 26. Juli. Ein großes Fischsterben konnte man vor einigen Tagen in der Ahr bei Walporzheim beobachten. Viele Fische, darunter ein großer Teil schönster Forellen schwammen tot an der Oberfläche. Die Vermutung liegt nahe, daß es sich in diesem Falle wieder um einen ruchlosen Anschlag handelt, und zwar sind die Tiere durch ins Wasser geworfene Sprengkörper getötet worden. Der Schaden ist beträchtlich, da wohl einige Zentner toter Fische gesammelt wurden. Wie die Ahrweiler Zeitung erfährt, verfolgt die Polizei die Spur der Täter. Zwei Schnitterinnen in der Scheune verbrannt. * Grevesmühlen, 26. Juli. In dem Orte Harmshagen bei Lobitz in Mecklenburg explodierte der in einer Scheune ausgestellte Benzolmotor. Bald stand die Scheune, die mit Stroh gedeckt und vollständig mit Getreide gefüllt war, in Flammen. Obwohl die Wehren der umliegenden Ortschaften schnell zur Stelle waren. brannte die Scheune vollständig ab. Die darin beschäftigten Arbeiterinnen versuchten sich in Sicherheit zu bringen. Zwei von ihnen konnten sich mit schweren Brandwunden retten und liegen hoffnungslos im Grevesmühlener Krankenhaus danieder. Zwei andere Schnitterinnen, eine deutsche und eine polnische, wurden von den Flammen erfaßt, brachen kurz vor dem Scheunentor zusammen und verbrannten. Beide sind bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Außerdem verbrannte noch ein Pferd. Schadenfeuer. * Hülschotten, 27. Juli. Durch Feuer vernichtet wurde das Doppelwohnhaus des Aug. Schulte und Franz Bieker. Die Feuerwehr konnte von dem Fachwerkbau, der zudem noch mit Stroh gedeckt war, nichts retten, sondern mußte sich auf den Schutz der Nachbarhäuser beschränken. Drei Familien sind obdachlos. Leider war das Haus unter dem tatsächlichen Wert versichert. 5 Der große Waldbrand bei Rathenow. Feuerwehr und Einwohner suchen das Feuer auszuschlagen und durch Gräben einzudämmen. sregisters. emacheic. Jonnensehnsucht. Roman von Amélie Hinze. Copright 19225 by Alfred Bechthold, Braunschweig. „Einfach unmöglich, sage ich! Und—“ „Uebrigens sah der Herr aus wie ein Schauvieler,“ bemerkte Wegern sinnend, Unbehagen im Ton. „Ja, und zwar wie ein verkommener Schauivieler!“ „Sie sind wieder mal zu schnell mit ihrem Urteil fertig, Willdörser. Der Mensch war ja dech eigentlich eine Prachtgestalt—“ „Gewiß, gewiß, das Bild von einem Menben! Aber verkommen! Und eben darum ist i wahrscheinlich, daß er zum Modell-Metier berabgesunken ist.“ „Halten Sie Ihre Zunge im Zaum, mein Lester. Nachlässig sah der Herr wohl aus— verkommen nicht.“ Uebrigens kann es uns beiden ja einerlei ein, wen Fräulein Elbing als Modell benutzt hat.... Ah— sieh da, ich bin am Ziel. Auf Wiedersehen, Willdörser!“ „Wie— was? schon angelangt! Das ist cheußlich.... ich wollte noch so manches— *—— Na, denn auf Wiedersehen, Doktor!" * Die Mittagszeitung in der Hand, eilte Frau Nathilde v. Wegern, die Mutter des Arztes, durch den Flur ihres Hauses, über einen weiten gepflasterten Hof und durch das Rückgebäude. Lahinter lag, wie das in München häufig zu finden ist, ein großer Garten, den ein einstöckt ges Häuschen begrenzte. Hier war Viola Elbings Atelier, das mit einem Nebenraum das ganze Erdgeschoß ein nahm. Die kleine rundliche Sechzigerin mit dem bunig blickenden Gesicht, das von vollem grauen Scheitelhaar umrahmt war, klopfte jetzt an die Zür des Ateliers und trat dann hochatmend ein. Es war ein hoher, weiter Raum. Nichts Erinnerte darin, daß eine weibliche Hand es 9al, die hier herrschte, schaffte. Der Raum var schmucklos bis auf einige herrliche PhönixLalmen, die ihre gesiederten Blätter über die Nelefs, die Skulpturen und Bildwerke ausLreiteten— eine Werkstätte, die von ernstem Streben und eisernem Fleiß erzählte. Heute ruhten die Modellhölzer in den sonst emlos schaffenden Händen der Bildhauerin. Feiernd lehnte Viola am Fenster. Eine seinbicdrige Gestalt, der das Arbeitsgewand aus Ktauem Leinen nichts nahm von dem mädchen„esien Reiz idrer Erscheinung. Auf dem zierKopf bauschte sich das prächtige krause, Aoblonde Haar.....was liebe seh ich halt gar zu gern..“ hatte einmal Mama Wegern ihrem Sohne vertraut. „Liebes Fräulein, verzeih'n's schön, das ich hier so eindring',“ rief die Matrone jetzt.„Aber ich wollt' doch wissen, ob's wahr ist, was in der Zeitung steht! Hören Sie nur: Sicherem Vernehmen nach erfahren wir, daß das von der Bildhauerin Viola Elbing im Glaspalast ausgestellte Werk„Der Ruhm“ von einem Ameri kaner, Mister Neels, angekauft ist. Das Bild werk, das durch seinen kühnen Entwurf, wie durch den geistigen Adel, der es beseelt, und die ausgezeichnete: Ausführung berechtigtes Aufsehen und lebhaftes Interesse erweckte, wird den Namen der Schöpferin nun auch jenseits des Ozeans bestens einführen. Wir wünschen Fräulein Elbing auf der so glücklich begonnenen Bildhauerinnenlaufbahn auch in Zukunft reichen Erfolg.“ „Wie ist es nur so rasch bekannt geworden? murmelte Viola.„Ja, es ist wahr, liebe Frau von Wegern, Mister Neels hat das Werk gekauft. Vor einer Stunde kam sein Brief, darin er mir eine hohe Summe für meine Arbeit bietet... eine so hohe Summe, daß ich ganz erschrocken war und—“ — natrülich zugeschrieben haben,“ fiel Frau Mathilde lebhaft ein.„Kinderl, und das sagen Sie mir jetzt erst, statt sofort gelaufen zu kommen!?——— Verkauft! Das nenne ich Erolg! Ich gratuliere. Nun sind Sie ja wohl ganz glücklich— gelt?“ „Glücklich...“— Mit eigentümlichem Tonfall wiederholte es Viola. Sie sah an der Fragestellerin vorüber so sonderbar... Sie war kein leicht sich erschließender Charakter. Gern verbarg sie ihr innerstes Empfinden vor fremden Augen. In diesem Augenblick aber riß ein Impuls sie hin. „Liebe Frau von Wegern,“ flüsterte sie erregt und umfaßte die kleine rundliche Dame, die ihr eine mütterliche Freundin geworden war.„können Sie es mir nachempfinden, daß es mir schwer... ach, so schwer, mich von meinem Werk zu trennen? Daher auch komme ich nicht so recht zur Freude darüber, daß es verkauft ist. Eingehen aber mußte ich den Kauf doch—“ „Versteht sich, mein Herzl, dazu schafft der Künstler ja! Ist es ihm auch in erster Linie Bedürfnis, seinen Schaffensdrang zu befriedigen, so sind ja doch Lohn und Anerkennung ihm ein mächtiger Sporn, ohne den seine Schaffenslust bald erlahmen würde.——— Natürlich kann ich mich in Ihr Empfinden hineindenken. Es ist halt das Kind Ihres Genius. von dem Sie sich trennen sollen, und Sie haben gerungen um dieses Kind. Ihr Herz hängt daran, und Sie möchten es halt hüten vor den prosanen Angen der Welt....“ Die Bildhauerin baschte nach Frau Mathildens Hand und küßte sie danlbar... Das weiche Mädchengesicht glühte. Gar so viel junge Gefühle wogten in Viola und daneben ein quälendes Schmerzgefühl... Und dies alles galt einem Stein, einem toten Stein, dem ihre eigene Hand erst Leben, scheinbares Leben eingehaucht. Ja, sie hatte gerungen um dieses Kind ihres Genius, so heiß gerungen, wie eine Mutter um ihr natürliches Kind... In dieses ihr erstes großes Werk hatte die junge Bildhauerin nicht cllein ihr ganzes Können gelegt, sondern damit eine Aufgabe gelöst, die sich seit jenem unvergeßlichen Abend damals im Theaterrestaurant gestellt, als ihr Stift Volkmar Körner im Bilde festgehalten. Das Künstlerauge der Zwölfjährigen hatte seine vollendet schöne Persönlichkeit wie ein Kunstwerk ausgenommen, das sie zur Bewunderung hingerissen... Und was dann geschehen war— seine Freigebigkeit gegen sie im Augenblick des Glückes, war geeignet gewesen, den tiesen Eindruck, den dieser Künstler auf sie geübt, ihr unauslöschlich zu machen. Seiner Güte verdankte sie es, daß ihr Lebenswunsch sich erfüllt hatte. Dies wob einen Nimbus um die Person Körners, den ihre Mädchenphantasie mit allem schmückte, was groß und gut und edel. So war es nur natürlich, daß ihr Sinn sich frühzeitig darauf richtete, die von ihr verehrte Künstlergestalt zu einem Bildwerk zu verwen1 Um so selbstverständlich erschien es ihr, daß der Reichbegabte es auf der Schauspielerlaufbahn zu hohem Ruhm gebracht habe, daß die Idee für das zu schaffende Werk längst in ihr fertig war, bevor sie sich an die Ausführung gewagt hatte. Unbegreiflich war es ihr nur, daß sie in den zehn Jahren, die verflossen, nichts wieder von Körner gehört hatte; auch ihr Vater nicht, der doch mit dem Theater in Verbindung stand. Ihn wiederzusehen und ihm danken zu können, war der Wunsch ihres Lebens. Lebhaft drückte Frau Matbilde jetzt ihre Hand:„Da Ihr Werk wirklich verkauft ist, muß ich mich ja beeilen, daß ich es noch zu bekomme, bevor es fort kommt! Wie ware er, liebes Fräulein, wenn wir zusammen gingen: Wie, Sie haben Ihre Plastik auch noch nicht im Glaspalast gesehen? Daran ist nun wieder Ihre übergroße Bescheidenheit schuld. Nun aber gleich. In zehn Minuten geht's fort! Viola stimmte in das Lachen der muntere Dame ein. Doch ihre Seele war nicht dabei. Sie war innerlich zu erregt. Der Geoanke an die bevorstehende Trennung von ihrem Wert verließ sie nicht. So würde sie es jetzt zum letzten Male sehen... 4. Kapitel. Als sie bald darauf in einem Frühjahrs kostüm aus seinem grauen Tuch. ein weißes Filzhütchen mit schwarzer Federpose auf aschblonden Harfülle, bei Frau von eintrat, scholl ihr eine fremde Stimme entgegen und des Doktors sonores Lachen. Es war ein weites, niedriges Gemach mit Butzenscheiben und Mahagonimöbeln. Von den Wänden blickten Schöpfungen des älteren Kaulbach und Pilotys; von einer Säule herab die marmorne Gestalt der Bavaria. Ein feiner, kunstsinniger Geist und trautes Behagen zagen über dem Raume ausgegossen. „Schatzl, trautstes,“ rief die Hausfrau, Viola entgegen,„da habe ich nun plötzlich ganz lieben Besuch bekommen, eine Jugendfreundin, und kann daher nicht mit Ihnen spazieren. Aber mein Sohn nimmt halt den gleichen es Ihnen recht ist, liebes Fräulein Frau Mathilde stellte die Damen einander vor. Der Doktor war aufgesprungen und begrüßte die Hausgenossin seiner Mutter in seiner Biele widersgracz; V, Urgze 2e2 1.2. chsen gehen, doch der Doktor hatte schon nach seinem bührsen, rschsbenen Bese, die deinen Bidenpuag Sie schritten in den Frühlingstag hinein. Es war derselbe Weg, den Wegern vor kaum zwei Stunden gegangen war mit der Be kung zu Willdörfer seine Zeit sei abgelaufen. Jetzt hatte er dies offenbar Binosum Cannenolond.. und neden idm schrin der Früzting un. ver. körverter Gestalt. Und in dieser Gestalt wohrt eine Seie die mnberüibrt wor vomn Eesgure der Welt, die aber all den inneren Reichtum allein ihrem Streben hingab... Ja, Wegern war eifersüchtig auf ihre Kunst, die ihr Leben in andere Bahnen lenkte, al dem Weibe von der Natur vorgezeichnet sind War es möglich, daß das warme jungs, Fhut nicht rebellierte? Daß nicht Mädchenwuns. die Sehnsucht nach der Liebe des Man junge Brust durchbebten? Selig, wem es gelänge, sie zu lehren, den kalten Stein zu vergessen....1. Stimme Hand ab davon! rief eine zweite Stimme in des Doktors Brust, denn sie ist eine### WViren Cie vie di., Jug. Gier L., Crar. Seschtsise e e mal daran, Frühling und Jugeno Lange genug haben Sie nur dem toten Giuns Seite 9 Remscheid, Dienstag Kemscheider General=Anzeiger 28. Jul: 1925. 1 g1e Ein großer deutscher Meister Der Inh Johann Sebastian Bach. Zur Wiederkehr des 175. Todestages am 28. Juli. Von Johannes Heinrich Braach. Gott schaute auf die Erde und erkannte das Elend, das die Schrecknisse eines dreißigjährigen Krieges bereitet hatte. Er sah verwüstete Länder, ausgestorbene Städte und verkohlte Dörfer. Mitleid mit den Schmerzen der Menschen erfüllte ihn. Da griff er in seine Himmel, nahm einen Stern und warf ihn hinab, daß er wunden Herzen Trost spende und sie mit neuer Zuversicht erfülle. Der Niedersausende riß Harmonien des Weltalls mit sich und fiel zu Eisenach in das bescheidene Häuschen des Hof= und Stadtmusikers Ambrosiums Bach, dem am 21. März 1685 ein Sohn, Johann Sebastian, geboren wurde. Früh befahl der Tod die Mutter in sein Reich und warf kaum ein Jahr später den Vater auf das letzte Lager. Der ereignisreiche Tag lam. Um die Abendzeit versammelte sich eine Menge Volkes vor dem Palaste des Premierministers und ergötzte sich an dem Schaustück prunkreicher Karossen, aufgeputzter Reiter und seidenstofsverhangener oder offener Sänften. Nur ein Teilnehmer ging zu Fuß. Man lachte über ihn und bewitzelte seinen schlichten Rock. Es war Johann Sebastian Bach. Kühl wurde er empfangen und mit verletzender Achtlosigkeit behandelt. Marchand war wie immer unpünktlich. Der Verwöhnte durfte es sich erlauben, Fürsten und Gesandte warten zu lassen. Erst nach dem Verlauf einer Stunde beunruhigte man sich und veranlaßte den Hausherrn, Boten auszusenden. Man tröstete sich mit der Vergeßlichkeit des Umschwärmten und scherzte über sie. Aber die Kunde klang anders. Marchand war am frühen Morgen mit einer geschwinden Post aus Dresden entflohen. Er hatte auf den Austrag des Kampfes verzichtet und zugestanden, daß Bachs Können größer sei. * Der kleine Johann Sebastian wollte den Kranken erfreuen, sang Lieder, die ihn der Sterbende lehrte, und spielte Weisen seiner Fantasie. Das Zimmer war eng, die Luft stickend und das Licht gedämpft. Aber die Geige verklärte den Raum und erleichterte dem Scheidenden die schwerste Not. Als der Atem auszusetzen begann, winkte er den Knaben ans Bett. „Alle Bache waren Musiker— du wirst der größte," flüsterte er leise, segnete das Kind und entschlief. ten zu der Wohnung des Kantors an der Thomaskirche. Nacht für Nacht waren sie lange erhellt und zeigten hinter den Scheiben den Meister am Werk. Bis 12 Uhr hatte seine zweite Frau, Anna Magdalena, im Nebenzimmer Noten abgeschrieben und bei dem Ausschreien des Jüngsten die nimmerleere Wiege geschaukelt. Dann schlief sie über den Blättern ein. Der Docht in der Oellampe wurde nicht mehr hervorgezupft und brannte nieder, das Flämmchen erschauerte und verlosch. Bach diente. Es sang in seiner Seele, das Blut rauschte und der Geist gehörte dem Weben der Welt. Er beugte sich demütig und bezwang in Urkraft die gläubige Welt. So psalmte er den Himmeln und der Erde, den Menschen wurde er ein Priester und ihrem Gotte ein tönender Mund. Den Schaffer heiligte des werdeden Morgens Licht. Anna Magdalena fuhr erschrocken auf und rieb sich die Augen, die Kinder sprangen aus den Betten und liefen zum Vater. Den Entrückten weckte das eigene Leben. Der Herr Kammersekretär und Hofmeister von Westhoff fand in Bach, der Beendigung seiner klassischen und nach eingehenden musikalischen Studien in die Kapelle des Prinzen Johann Ernst von Sachsen=Weimar trat, einen andäch“ t i g e n Z u h ö r e r s e i n e r R e i s e b e r i c h t e. E r w a r v o m Schicksal und durch eigene Lust= hin= und hergeworfen worden, hatte viel gesehen und noch mehr erlebt. Der Rausch toller Abenteuer erfüllte die Sinne des Jünglings mit Verlangen, die Schilderungen fremder Länder und die Darstellung ihrer Sitten durchbrandeten ihn mit sehnsüchtiger Gier. Wenn er das Haus des Sekretärs verließ, wanderte er ruhelos durch die Stadt. Sein Trachten ein einziger, brennender Wunsch: Hinaus zu wandern in die schimmernde, schillernde— in die goldene Weite der Welt. Die Welt! War es ein Fluch der Fügung, daß er nur selten die Orte, die ihm Heimstätten der Arbeit und des Daseins wurden, um ein Kleines überschritt? War es ein Verhängnis, daß er nie in die Ferne der Fremde fuhr? Eine Vorsehung vielleicht. Die Welt in seinem Inneren war zu groß. Seine Welt. Die Abendmusik der Lübecker Marienkirche war zu Ende. Dietrich Buxtehude stieß die Register zurück, räumte die Noten fort, schloß das Pult und machte sich auf den Nachhauseweg. Die Kerze seiner Lampe flackerte vor ihm her und warf einen schwachen Schein auf die Wendeltreppe, dann auf den Teil des Kirchenschiffes, den er bis zum Ausgange zu durchschreiten hatte. Plötzlich erschrak der Siebzigjährige. Zwei glimmende Augen blickten aus einem in Dunkelheit verschwommenen Körper. Zitternd hob er die Laterne und erkannte einen verstauhten Mann. Am Stammtisch des„Weißen Bären" zu Weimar verstockte sich der Salbenverwalter Hahn in Griesgram. Der Wirt hatte ihn an die Bezahlung der Schulden gemahnt, und da per bitterte ihn um so mehr, je schärfer sich die Spötteleien der Zechfreunde mit seiner schlechten Laune befaßten. Als ein seltener Besucher erschien, versuchte Hahn, dem Zorne Luft zu machen. „He— Bruder des Pedals und der dicken Flöten,“ rief er,„das ist recht, daß du dich der vernachlässigten Kehle erinnerst und ihr zu einem Trunke verhilfst.“ „Man bekämpft Erkältungen besser mit Wein als mit deinen Mixturen,“ gab der Eingetretene zurück. „Bei deiner Krankheit greift man schon recht zum Glase,“ giftete Hahn wieder.„Hüte dich nur, daß dein hagerer Magen nicht zum Schlauche wird. Raserei hat schon ernstere Leute unter das Faß gebracht.“ „Der Organist kennt keine Raserei,“ wollte ein Steuereinnehmer den Streit schlichten. Da kicherte der Salbenreiber satanisch:„Nein, nein— so etwas ist einem frommen Menschen fremd. Aber wenn der Titularkapellmeister stirbt und Einem die erwartete Nachfolgerschaft vorenthalten wird, dann— freut man sich. Oder — wenn es ein Fest zu begehen heißt, Kantaten erwünscht sind und die Aufträge des Fürsten in andere Hände wandern, dann erblickt man eine Auszeichnung darin.“ Bach wurde bleich, faßte sich aber schnell und sagte:„Es stimmt. Sie geben mir die Nachfolgerschaft Dreses nicht, und doch glaube ich, der Erste zu sein, der sie verdient. Und es stimmt auch, daß geringe Musiker bei der Verteilung von Kompositionen bevorzugt werden. Ungerechte Herren reitet der Teufel. Aber— in meinem Entlassungsgesuche stehen so viele Artig keiten, daß es sogar ihnen zu Herzen gehen muß. Im übrigen— merre es dir: Der Hahn kräht am liebsten vom Mist.“ Der Salbenverwalter schnappte nach Luft, seine Genossen lachten, der Angegrifsene verließ die Stube. Das erwähnte Schreiben war in so heftiger Sprache gehalten, daß gegen den Bach das Disziplinarverfahren eingeleitet und ihm ein peinlicher Prozeß gemacht wurde. Die größten Männer ihres Jahrhunderts begegneten sich. Der König, dem man später den Beinamen der Große gab, prüfte Abend für Abend die Namen der in Potsdam eingetroffenen Frem den. Eines Tages, als er eben ein Flötenkonzert beginnen wollte, entdeckte er auf der gereichten Liste einen vertrauten Namen. „Meine Herren, der alte Bach ist gekommen, rief er aus, legte sein Instrument zur Seite und befahl den Meister zum Schloß. Nicht einmal Muße zum Umkleiden sollte ihm gegönnt werden. Die Minuten des Harrens erschienen dem König lang. Aufgeregt ging er umher, tastete über seine Silbermannschen Klaviere und fing mit diesem und jenem zu sprechen an. Endlich wurde gemeldet: Johann Sebastian Bach. Friedrich eilte auf die Türe zu— sie ward geöffnet— in ihr stand der trotzige Kautor der Thomaskirche. Als er sich verbeugen wollte, richtete ihn der König auf. Die Kerzen der Leuchter erstrahlten heller, und die Maiglöckchen in den Vasen brachen ihre letzten Knospen auf. Die Zeit aber hielt im rasenden Laufe inne und stand um die Spanne einiger Sekunden still. Im Sommer des Jahres 1750 geschah ein Wunder. Bachs Augen hatten ihre Schärfe bis zur vouigen Erblindung eingebüßt. Jetzt ereignete es sich, daß das Sehvermögen zunahm, und schließlich die Welt im alten Gewande vor ihm stand. Aber der Wandel war nur der Vorbereiter des Hinübergleitens. Ein Schlaganfall traf den Meister und führte seinen Leib langsam den Gräbern dieser Erde zu. In seinem eindämmernden Empfinden hatte Bach die Wahrnehmung, als wenn eine Stimme aus unermeßlicher Ferne zu ihm dränge. Er nahme die Melodie des„Nlevi von ihm diktierten Chorals„Vor Deinen Thron tret ich hiermit“ auf seine Lippen und solgte dem Rufen. Es ging endlos in die Weite, einem winkenden segnenden Leuchten zu. Gott entbot Bach an die Orgeln seiner ewigen Himmel. „Woher kommt ihr?“ frug er bebend. Aus Arnstadt— zu Fuß.“ „Habt ihr Verwandte in der Stadt?“ „Nein.“ „Was wollt ihr hier?“ „Euch hören.“ „Eine Ausrede?“ „Es ist so.“ „Was seid ihr?“ „Organist der Bonisaziuskirche, vorher Orchestermusiker in Weimar.“ „Könnt ihr euch beweisen?“ Herne! Da bat Buxtehude den Wanderer hinauf zur Orgel, öffnete sie und rief den Küster zum Treten der Bälge. Und Bach spielte. Nacht war es, als die beiden die Kirche verließen. Der Greis hatte einen Jünger, Johann Sebastian einen Freund und weisen Führer gefunden. Bach überschritt seine vierwöchentliche Urlaubszeit um Monate und kehrte erst nach Arnstadt zurück, als der große Lehrer ihn in nichts mehr zu unterweisen vermochte. Der französische Hof Friedrich Augusts von Sachsen nahm den aus Paris verjagten Klavierund Orgelvirtuosen Jean Louis Marchand auf und gab dem Anmaßenden Gelegenheit, sich schamlos bewundern zu lassen. Die deutschen Musiker ärgerten sich über das Treiben und versuchten seinen Sturz. Sie wandten sich an Bach und baten ihn, nach Dresden zu kommen, um Marchand zu einem Wettstreite einzuladen. Der Meister willfuhr den Wünschen, auch Marchand nahm die Aussorderung an. Ort und Zeit wurden bestimmt, Schiedsrichter und bebg Mormeneihsung an-üb Der Tod kam aus einer Grube. Er hatte Sandhänge ins Rutschen gebracht und dreizehn Familien den Ernährer geraubt. Am Einlauf des Abfahrweges in die Landstraße blieb er stehen, witterte den Wind, blickte tückisch umher und überlegte, wohin er sich wenden sollte. Der Marsch nach Cöthen schien ihm der bequemste. So schlug er diese Richtung ein und bließ auf den Fingern wie auf einer Flöte. Da brachte der alte Hirt seine Herde zum letzten Male in den Pferch, den Förster übersielen Wilddiebe, und die Bäuerin vom Eckmannshofe erstickte an einer Gräte. Am Abend zog der Tod zwischen kreischenden Zigeunerweibern in die Stadt. Gemächlich ging er durch die Gassen, schlenkerte müßig mit dem Mantel, sah hier in einen Laden, dort in ein Zimmer und suchte sich ein Opfer, mit dem er die Arbeit des Tages zu krönen vermöchte. Unter einem Torbogen stand ein Weib in den Jahren des besten Lebens. Gesundheit des Körpers, die Wangen frisch, die Augen voller Glanz. Auf ihren Armen hielt sie ein Kind, eins zerrte an ihrem Rock und drei balgten sich tollend in den Karrenrinnen der Straße. „Wer ist die Schönheit,“ neugierte der Tod zu einem wohlbeleibten Metzger. Ein keuchender Stoßatem antwortete in kurzen Sätzen. „Die Frau unseres Musikers Bach. Das brave Weib eines biederen Mannes. Er ist mit dem Hof nach Karlsruhe. Sie hütet in Züchten das Haus. Sieben Kinder hat sie geboren. Man sieht es ihr nicht an.“ Der Tod dankte, nahm sich vor, im nächsten Jahre den Schlächter von seinem Fett zu befreien und schritt hinüber.“ Als Bach von der Reise zurückkehrte und wiedersehensfroh in das Haus trat, erfuhr er auf der Schwelle, daß Maria Barbara ihn und die Kinder verlassen hatte. Die dritte Tagstunde stand über Leipzig und soh nur wanige erleuchtete Fonster. Bachs Bekenntnis zur Heimat Von Dr. phil. Bernhard Hutten. „Will man die wunderbare Eigentümlichkeit, Kraft und Bedeutung des deutschen Geistes in einem unvergeßlich veredten Bilde erfassen, so blicke man scharf und sinnvoll auf die sonst fast unerklärlich rätselhafte Erscheinung des musikalischen Wundermannes Sebastian Bach! Er ist die Geschichte des innerlichsten Lebens des deutschen Geistes während des grauenvollen Jahrhunderts der gänzlichen Erloschenheit des deutschen Volkes. Da steht dieser Kopf, in der wahnsinnigen französischen Allongerperücke versteckt, diesen Meister als elenden Kantor und Organist zwischen kleinen thüringischen Ortschaf ten, die man kaum dem Namen nach kennt, mit nahrungslosen Anstellungen sich hin schleppend, so unbeachtet bleibend, daß es eines ganzen Jahrhunderts wiederum bedurfte, um seine Werke der Vergessenheit zu entziehen, selbst in der Musik eine Kunstform vorfindend, welche äußerlich das ganze Abbild seiner Zeit war, trocken, steif, pedantisch, Perücke und Zopf in Noten dargestellt: und nun sehe man, welche Welt der unbegreiflich große Mann aus diesen Elementen aufbaute! Auf diese Schöpfung weise ich nur hin; denn es ist unmöglich, ihren Reichtum, ihre Erhabenheit und alle in sich fassende Bedeutung durch irgend einen Vergleich zu bezeichnen. Wollen wir uns jetzt aber die überraschende Wiedergeburt des deutschen Geistes auch auf dem Felde der poetischen und philosophischen Literatur erklären, so können wir dies deutlich nur, wenn wir an Bach begreifen lernen, was der deutsche Geist in Wahrheit ist, wo er weilte und wie er restlos sich neu gestaltete, während er gänzlich aus der Welt entschwunden schien.“ So charakterisiert Richard Wagner die Eigen art Johann Sebastian Bachs, dieses einzigen Künstlers des 17. und 18. Jahrhunderts, der sich nicht im Weltbürgertum verloren hat, sondern durch und durch deutsch geblieben ist. Für ihn eine um so schwierigere Aufgabe, als er in einer Umgebung lebte, die ganz und auf das Ausland eingestellt war, denn der pruntliebende kurfürstliche Hof in Dresden und in Leipzig war nur eine Kopie des prunkliebenden Hofes Ludwigs XV. Hätte Bach seine große Kunst in den Dienst dieses Hofes gestellt, Ehren und Geld wären ihm bei der Verschwendungs, ucht Friedrich Augusts und des Grafen Brühl sicher reichlich zugeflossen. So aber blieb er seinem Innern treu und sang nur„seinem Got zur Ehre und sich zur Lust“ und blieb arm und einsam. Daran war er allerdings von früh her gewöhnt, denn es ging schon sehr knapp bei seinem Vater zu, dem Hof= und Stadtmusikus in Eisenach, wo Johann Sebastian am 21. März 1685 geboren wurde. Und als der Vater dann früh starb, mußte Sebastian wandern: er war in Weimar, in Arnstadt, in Lübeck, in Mühlhausen, in Köthen, nirgends recht am Platze. Da ruft ihn 1723 der Leipziger Rat als Kantor an die Thomaskirche, und dort hat er nun seine unsterblichen Werke geschaffen. Freilich da sie garnicht in dem Geschmack seiner Zeit lagen, sand er nicht einmal einen Verleger, sondern mußte sie selber stechen. Nur von seiner Familie umgeben, blieb er auch sonst einsam, und einsam und blind ist er in Leipzig am 28. Juli 1750 gestorben. Was er geschaffen, solchen Reichtum zu würdigen, wird wohl nie einer Feder gelingen; wir müssen uns begnügen, kurz auf seine Großtaten hinzuweisen. Am wenigsten bekannt ist auch heute noch seine Instrumentalmusik, seine Konzerte, Inventionen, Suiten und Trios. Nur sein „Wohltemperiertes Klavier"(24 Präludien und Fugen in allen Tonarten) werden vollauf gewürdigt. Am bedeutendsten sind seine Orgelwerke; sie übertreffen alles bis dahin Geschaffene an majestätischer Größe, kühner Phantasie und tiefer Frömmigkeit; sie sind keiner Konfession untertan, sondern erinnern in ihrer Kraft und Feierlichkeit eher an den machtvollen Stil des alten Testaments. Dieselbe tiese Frömmigkeit liegt mn den kirchenmusikalischen Werken, vor allem in der Matthäuspassion und in der Johannispassion, und nach dem Vorbilde der Passionen auch in den Mysterien der andern großen Kirchenfeste, seinen Oratorien. Unter ihnen tönen die Weihnachts=, Öster=, Himmelfahrtsoratorien alle Lust und alles Leid des menschlichen Herzens wieder. Und eine andere Wunderwelt erschließt er in seinen Motetten und Kantaten. in den Motetten, in denen er dem großen italienischen Meister Palestrina folgte, dessen 400jährigen Geburtstag wir ja vor kurzem gefeiert haben, und in den 198 Kantaten, in denen alle unsere seelischen Gefühle zum Ausdruck gebracht werden, der Jubel der Himmelsfreuden und der Glaubensgewißheit und andererseits unsere menschliche Todesangst dann wieder die Todessehnsucht. Bach ging heraus aus der damals so beliebten französischen und italienischen Musik: seine Musik sollte rein und keusch, sollte deutsch sein, sollte Gottesdienst sein. Das hat er in wunderbarer Weise erreicht. Goethe hat darauf das schöne Wort geprägt: Beim Hören Bachischer Musik ist mir zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf.“ Wir sind in diesen Gedanken dem eben erschienenen Buche„Geschichte der deutschen Musik von Robert Scherwatzky gefolgt(2 Teile:) zusammen 100 Seiten= 1.40 Mark). Quelle und Mayer, Leipzig. Es gibt in kurzer, präziser Form eine Uebersicht über unsere Musik von der ältesten Zeit bis jetzt, zu Strauß, Mahler, Es wird auch dem Laien wegen seiner Allgemeinverständlichkeit und wegen der besonderen Erklärung aller schwierigeren Fachausdrücke er willkommener Führer sein. Neben der Hy. Aufwertung der Sy größte Interessee von der Aufwertu der Auswertung d zahlten Spargelder keil der Bevölker dritte Steuernotve spopothekenaufwer Recht schus, war d Sparkassenguthabe regelt. Auch in de nicht so eingehend hopothekenaufwert u vielen Punkten für die Aufwertr stellen und im übr Ländern überlasse pir in dem neuet die Aufwertung: Gegenstand hat, vorschriften. Die jedem Lande unte besonders erfolger mnbeträchtliche U1 Sparguthaben Staatsaufsicht ste der Weise ausge von einem Treuh teilt wird. Der stellende Teilung behörde zur Ge weder diese oder Ttelle mug die( der Genehmigun Leilungsplan v teuung auf die E soll mindesten; betrages erreiche vertungssatz ent leihen des Schu not. Wenn alst partasse sonstige mit 20 Prozent Lage ist, wird! i der Regel S u gewertet wer betressenden Ko agt. Für die ne Teilungssur sse zur Verfüg usgewerteten nstigen Vermi niterhin ause sarant(also K Leilungsmasse ungssumme w heidend sein, nögen angelegt hyrotheken ang ein größerer B Vermögen über briesen oder# egt hat. An diger im Verhä Skizze von In der ger be saß der freunde, dem Rüdesheimer. notz der bun nicht nehmen, spielen, die a1 er, als die beachteten. 2 dartete auch u werden. Der Rechts er Uhr:„Er ... Und ein Mensch. Bach, ein großer deutscher Künstler— und ein Mensch. Die H=Moll=Sehnsüchte seiner überirdischen Arien lassen in eine Seele von kaum sonst je wieder begegnender Himmelszarthe schauen, die zauberhaft verträumten Präluvien des wohltemperierten Klaviers nicht minde:, aber die wilden Ballungen mancher Kantatenchöre lassen auch den Zürner und Groller erraten, den der Weimarer Herzog wegen Widerspenstigkeit auf einen Monat ins Gefängnis warf, messerscharsen Beschwerdeführer der Leipzige Universitäts=, Rats=, Konsistorial= und akten, den derben Züchtiger aller Mustkfeindg seinem Musikdrama„Phöbus und Pan“. lauscht in dem Notenbüchlein für Frau An Magdalena Bach und Jung Friedmann Idylliker des deutschen Kleinstadt= und Fom#eg lebens, und dann wieder übertressen die tor mischen Visionen seiner größten Orgelwerke chaotischer Fruchtbarkeit die apokalyptischen sichte Dürers und Grünewalds. In ihm weiten sich alle Möglichkeiten der menschlichen Serte aus Deutschheit erblühend, aber sich span auch in die Bereiche der anderen Völker und Künder unseres besten Wesens an die ganze Man hat sich an die Sitte gewöhnt, an gedenktagen einen Augenblick des Stillstan der Besinnung für alle anzusetzen; heuer e28. Juli sollte jeder Deutsche einmal nach lauschen und den wie Orgelfeierklang tönend Namen„Johann Sebastian Bach sich sprechen— es wäre wie eine Bur##### die den Indegriff unseres heierlichten träfe, es wäre wie ein Gelöbnis an seine Na festzuhalten am Edelstein unserer Menschuerim Zeichen der beerkinn—... „Eine Hal malrat, inde eritte Zigarr rüfen; denn ung, um an alten. Vier edenkt, was m Alter n egan esen, dlöder venn an d Wied kr. 175 und gas der prunkund in kliebenden sie große Ut, Ehren bendungssen Brühl ieb er seinem Gott arm und her gep bei seinusikus in 21. März ater dann : e r w a r Mühlhaulatze. Kantor an nun seine ich da sie agen, sand rn mußte imilie umnd einsam li 1750 gen zu würingen; wir Großtaten seute noch Konzerte, Nur sein udien und vollauf geelwerke; saffene an ie und tiession unterund Feierdes alten eit liegt in erken, vor in der Jorbilde der indern groInter ihnen nmelfahrtsdes menschre Wundertten und nen er dem ina folgte, vor kurzem ntaten, in zum AusRemscheid, Remscheider General=Anzeiger 28. Juli 1925. Nr. 173. n erRusik“ 31. e und äziser in der Reger. Allgeideren ke ein der Inhalt des neuen Aufwertungs-Gesetzes. W-. Gun Dr. O4ter Gor d.- Gerln. III. Die Aufwertung der Sparkassen=Guthaben. Leben der Hypothekenauswertung wird der Forderung beteiligt. Ist ein Eumertung der Sparkassenguthaben sicherlich das nößte Interesse entgegengebracht. Ebenso, wie der Aufwertung der Hypotheken wird von # Auswertung der bei den Sparkassen eingezahlten Spargeldern ein ungewöhnlich großer der Bevölkerung betroffen. Während die drüte Steuernotverordnung in der Frage der hyypothekenaufwertung wenigstens vorläufiges Richt schuf, war die Frage der Aufwertung der sparkassenguthaben bisher überhaupt nicht geAuch in dem neuen Gesetz ist diese Frage so eingehend geklärt, wie die Frage der sypothekenaufwertung. Der Gesetzgeber hat sich u vielen Punkten darauf beschränkt, Richtlinien für die Aufwertung der Sparguthaben festzustellen und im übrigen die genaue Regelung den Ländern überlassen. In einigen Fragen finden #ir in dem neuen Auswertungsgesetz, soweit es E. Aufwertung von Sparkassenguthaben zum Gegenstand hat, Mindestvorschriften oder Soll vorschriften. Die endgültige Regelung wird in iedem Lande unter Beachtung dieser Vorschriften besonders erfolgen und demzufolge sicherlich nicht mbeträchtliche Unterschiede ausweisen. Sparguthaben bei öffentlichen oder unter staatsaufsicht stehenden Sparkassen werden in der Weise ausgewertet, daß die Teilungsmasse von einem Treuhänder unter die Gläubiger verteilt wird. Der von dem Treuländer aufzustellende Teilungsplan ist der obersten Landes bhörde zur Genehmigung vorzulegen. Ent weder diese oder eine von ihr zu bestimmende Stelle muß die Genehmigung aus prechen. Mit der Genehmigung durch diese Stelle wird der Leilungsplan verbindlich. Der bei der Verteilung auf die Sparguthaben entsallende Betrag soll mindestens 12½ Prozent des Goldmark= betrages erreichen, möglichst aber dem Auf vertungssatz entsprechen, der sich für die An leihen des Schuldners oder seines Garanten er gibt. Wenn a'so eine städtische oder eine Kreis parkasse sonstige Anleiheschulden hat und diese mit 20 Prozent oder höher aufzuwerten in der Lage ist, wird doch damit zu rechnen sein, daß n der Regel Sparkassenguthaben in der Höhe un gewertet werden, in der die Aufwertung der betressenden Komnmmal= oder Kreisanleihe erfagt. Für die Höhe der Au wertung entscheidet die Teilungssumme, die der betreffenden Sparusse zur Verfügung steht. Diese setzt sich aus dem usgewerteten Sparkassenvermögen und dem nstigen Vermögen der Spartasse zusammen, niterhin aus einem Betrag, den Schuldner oder sarant(also Kommune oder Kreis usw.) an die Leilungsmasse abführt. Für die Höhe der Teiungssumme wird demnach in erster Linie entheidend sein, wie die Sparkasse ihr eigenes Vernögen angelegt lat. Hat sie ihr Vermögen in protheken angelegt, so wird der Teilungsmasse ein größerer Betrag zufließen, als wenn sie ihr Vermögen überwiegend in Obligationen, Pfandbriesen oder Reichs= und Staatsanleihen ange egt hat. An der Teilungsmasse ist jeder Glau biger im Verhältnis des Goldmarkbetrages seiner Is ein Gaine. Sparkasse auf eine andere überwiesen worden, so ist der Gläubiger mit dem Goldmarkbetrage zur Zeit des Erwerbs der Forderung gegen die erste Sparkasse an der Teilungsmasse der zweiten Sparkasse beteiligt. Wie die beiden Sparkassen in diesem Falle derartige Forderungen untereinander abrechnen, wird von der Landesregierung bestimmt. Sofern Guthaben bereits ausgezahlt sind, bleiben sie prinziviell nur dann aufwertungsberechtigt, wenn der Gläubiger sich bei Annahme der Leistung sein Recht vorbehalten hat In diesem Falle ist die geleistete Zahlung nach ihrem Goldmarkwert auf die Aufwertung anzurechnen. Sofern von den einzelnen Landesbehörden eine Rückwirkung auch für den Fall, daß ein Vorbehalt nicht gemacht wurde, nicht angeordnet wird, ist die Geltendmachung eines nachträglichen Anspruchs wegen ungerechtsertigter Bereicherung oder auf Grund einer wegen Irrtums nicht zulässig. Ausschließlich wegen arglistiger Täuschung kann unter Umständen eine nachträgliche Au wertung auch dann geltend gemacht werden, wenn seinerzeit ein Vorbehalt nicht gemacht worden ist. Die Ausschlußfrist, in welcher die Anmeldung der Guthaben zu erfolgen hat, wird durch Landesgesetz besonders bestimmt werden. Voraussichtlich wird dies in meisten Ländern, ebenso wie bei der Hypothekenaufwertung, der 1. Jannar 1926 sein. Mindestgoldbetrag, den Guthaben erreichen müssen, um bei der Verteilung berücksichtigt zu werden, wird von der Landesbehörde bestimmt. wedren, wird von der Landeibehörde bestimmt Man wird damit rechnen können, daß Guthaben unter 100.— Mark in der Regel nicht aufgewertet werden können, da die damit verbundene Mehrarbeit in keinem Verhältnis zu dem sich ergebenden Aufwertungsbetrag stehen würde. Trotzdem darf, was sicherlich befürchtet werden kann, gerade im Interesse der kleinen Sparer der Mindestbetrag, der das Recht zu einem Aufwertungsanspruch gibt, nicht gar zu hoch bemessen werden. Besonders wichtig ist das Recht der Länder, den Tag zu bestimmen, von dem ab Einzahlungen und Auszahlungen bei der Aufwertung unberück sichtigt bleiben. Dieser Stichtag darf nicht vor dem 15. Juni 1922 liegen. Wie bei anderen Stellen des Auswertungsgesetzes finden wir auch ungefähr den Tag der Ermordung Rathenaus, an dem der katastrophale Währungsverfall einsetzte, als maßgebenden Stichtag. Da nach dem 15. Juni 1922, zunächst lang amer, später schneller, die Geldantwertung von Tag zu Tag fortschritt, werden die meisten Länder den 15. Juni 1922 als Stichtag feststellen, nach welchem weder Einzahlungen noch Auszahlungen für die Au wertung in Anrechnung gebracht werden. Noch eine Anzahl anderer Punkte unterliegt der Regelung durch die Landesgesetzgebung. Hierher gehört die Bstimmung darüber, ob und wieviel die als Schuldner oder Garanten fungierenden Kommunen und Kreise, gegebenenfalls auch Länder u. a m. zu der Teilungsmasse beitragen müssen. Weiterhin gehört hierzu die einheitliche Fest setzung eines Auswertungssatzes für Sparkassen eines Landes oder einzelner Landes teile oder für bestimmte Arten von Sparkassen, wie z. B. städtische Bezirkssparkassen, Kreissparkassen, Proinzialsparkassen u.a. m. Für Fall, daß eine dal ingehende Festsetzung nach dem einen oder andern Gesichtspunkt hin erfolgt, muß durch Landesgesetzgebung auch die Au der erforderlichen Beiträge zu dieser Aufwertung geregelt werden. Wird ein einhoitlicher Aufwertungssatz für sämtliche Sparkassen oder für sämtliche Sparkassen einer Art von Sparkassen nicht getrossen, so muß durch Landesgesetz der Mindestsatz für die Aufwertung bestimmt werden, der, wie eingangs erwähnt, nich unter 12½ Prozent liegen soll, wohl aber unter diesem Betrag liegen kann. Soweit es aus Zweckmäßigkeitsgründen erforderlich scheint, kann die Landesbehörde auch für mehrere Sparkassen die Zusammenlegung der Teilungsmassen und ihre einheitliche Verteilung unter die Gläubiger anordnen. Wie oben bereits angeführt, hat das neue Gesetz in der Frage der Auswertung der Sparkassenguthaben nur das Grundlegende festgesetzt, im übrigen wesentliches der Regelung durch die Landesbehörde überlassen. Da die Aufwertungsfrage seit nunmehr recht geraumer Zeit viel ach Erregung hervorgerufen hat, wird es zweckmäßig sein, dafür zu sorgen, daß nunmehr sobald als möglich restlose Klärung eintritt. Hierzu ist es notwendig, das die einzelnen Landesregierungen die Regelung ger Fragen, die das Gesetz läßt. sobald als möglich vornehme. sam, und wenn das Haar ganz tief im Nacken geschwer und läßt. und die Locken werden dann Vie be de die Ailte dere Silchl. Secs hesäshe wendet sich der moderne Stil der Frisur Segeimsbateb, daos Har muß bolloggen, elat segt. Prake weiter. Dad Kar 2) Lnten immer.# und„männlicher“. Aber vorn läßt man die.0 länger wachsen, und die Haare werden dann aeschäselerce becseccescce gezogen und dann wieder nach vorn rund um das gelegt, was höchst merkwürdig aussieht. Der Coisnon— der Nachfolger des Bubikopfes — Die Pariser Haarkünstler haben nunmehr den offenen Krieg gegen das kurze Frauenbaar eröffnet, aber es bleibt abzuwarten. wieviele Frauen sich ihnen in diesem Kampf gegen den Bubikopf anschließen werden. Jedenfalls wird die Dame, die der kurzen Haare überdrüssig ist. nicht in Verlegenheit kommen, wenn sie nach einer neuen Frisur sucht, denn die Mode bietet ihr eine Fülle von Möglichkeiten, die aber alle einen ganz bestimmten Stil haben. Der Nachfolger des Bubiopfes wird der ganz festanliegende Chignon, der strenge Nackenknoten, werden, und überhaupt zeichnet sich die neue Haarfrisur im Gegensatz zu der künsktlichen Anordnung und dem„gelosen Lockengewirr des Pagenkopfes durch fachheit der Linien, und eine starke aus. Das Haar wird ganz straff aus der Surn herausgekämt, dann fest binter die Ohren gezogen und in einem Nackenknoten eng zusammengedreht. Wenn es nichts zum Drehen gibt, was bei den modernen Bubiköpfen ja der Fall ist, si sich die Dame ein aroßes Chianon aus falschen baaren sehr tief am Nacken fest. Viele Pariserin; nen, die sich das kurze Haar schon wieder etwas haben wachsen lassen, erganzen die noch fehlende Fülle im Nacken durch solch ein falsches Chignon. Ein geschlungener Nackenknoten steht den meisten Frauen, wenn sie keinen zu kleinen Kopf haben, aber die außerordentliche Glätte, das strenge Anliegen des Haars ist nicht für jedes Profil kleid* Die Schule des Schweigens. In Ithaca, im tionalschule für Sorachkultur gegründet gen zu lernen. In der Anfangsk Livven aussprechen, wobei er die Lippenbewegungen auf Grund eines vorgedruckten Schemas korrigieren 8 Ein verschwundener See. Ohne bekannte Urlerff(mrsterionzv, Vogetgate Winnesosa der Baßschnell genug geborgen werden. Der See war z Meilen lang und eine Meile breit. * Jackie Coogan kann jetzt zu seinen anderen Titeln den eines Polizeiofsiziers in San Francisco sgen„Er, nSe, Kisges zu spielen, und schenkte der Stadtkasse einen großen Scheck für die gute Hilfe, welche die Pelizei ihm erwiesen hatte, während er an seinem, Film arbeitete. 6Prien, ihn zum, Ebrenmitglied des Polizeikorps und ließ ihn den Polizeicid ablegen in Gegenwart von allen Polizeiautoritäten San Franciscos und anderer Notablen. * Millionen mit seinen Beinen verdient? Ein Frortblatt behauptet, daß der phänomenale sinnische Laufer Nurmi nach Finnland zurücktekehr sei als Millionär nach langem Aufenthalt in Vereiniaten Staaten. Nurmi hat in Amerika i: Lanse von 20. Wochen an 55 Konkurrenzen teilgenommen, das macht rund 3 Konkurrenzen pro Moche. " verleiht rosiges, Jugendirischen Te Antlitz u. ein rein — Alles dies erzeugt die schts e Stachkengfent-Sein Einhron-Droserie, H. Halbach, Markt, Drog. H. Hessen bruch. Bismarckstraße 128, Hans Pröhlich, Elberfelder straße 5. Jacob Hertel, Luxus-Waren, Parf. Pr. Patzier Bismarckstraße 5, J. Ruhbeft, glogr ch.. Bismarckstraße 112, Adolph Schürmann. Bestanden. Skizze von Arthur Witte=München. In der gemütlichen Ecke der kleinen Wein übe saß der alte Medizinalrat mit seinem #trunde, dem Rechtsanwalt, bei einer Flasche Aüdesheimer. Die Mittagssonne ließ es sich stotz der bunten Glasmalereien des Fensters licht nehmen, mit den geschliffenen Gläsern zu pielen, die auf dem Tische standen, ärgerte sich wer, als die Herren ihre Farbenkunststücke nicht Nachteten. Der Wein indessen tröstete sie; er artete auch schon seit geraumer Zeit, gewürdigt u werden. Der Rechtsanwalt sah zum siebentenmale nach 67 Uhr:„Er wird doch nicht durchgefallen sein?“ „Eine Habilitation in...“, sagte der Medikalrat, indem er sich in aller Gemütlichkeit die ekitte Zigarre ansteckte:„Man wird ihn lange küsen; denn eigentlich ist er doch noch viel zu ung, um an einer Universität Vorlesungen zu alten. Vierundzwanzig Jahre. Wenn man edenkt, was für grüne Jungen wir doch in m Alter noch waren.“ Der Rechtsanwalt war nervös auf= und abgangen. Jetzt versuchte er, in einer Zeitung zu ssen, legte sie aber bald ärgerlich beiseite:„Diese loden Erzählungen unterm Strich! Geht's emandem in der Liebe nicht ganz nach Wunsch, 9 schießt er sich eine Kugel vor den Kopf. Wie denn das Leben keinen andern Sinn hätte, als in der ersten besten Liebe zu scheitern!"— Bieder zog er die Uhr. Der Alte lächelte ob der Ungeduld des Jüneren.„Du hast nicht so unrecht“, meinte er und bot ihm eine Zigarette an zur Beruhigung. Dennoch geschehen solche Dinge sehr oft. Ich onnte dir Aehnliches von einem deiner besten freunde erzählen.“ :. meiner besten Freunde?“ fragte der Rechtsanwalt überrascht. Kun, nun, es ist schon an die sechs, sieben #°e her. Du kennst doch die Selbstmörderbrücke?“ einer meiner besten Freunde?— Wer könnte sein?“ Die prachtvolle Steinbrücke, weist du, die bei 9. cching über die Isar führt. Es vergeht kein vonat, ohne daß sich einer hinunterstürzt. Du 6767, ich wohne in der Nähe. Zuweilen war ich 9enge; einmal kam ich sogar noch rechtzeitig.“ Der Alte machte eine Kunstpause. Er bemerkte mit Befriedigung, daß sein Freund nicht mehr nach der Uhr sah. „Als ich ihn im letzten Augenblick am Rock erwischte, rief er natürlich, ich sollte ihn loslassen.“ Gewiß", sagte ich und packte ihn fester. Dadurch, daß ich drohte, ich würde Leute rufen, wenn er mich auf drei Worte nicht anhöre, erreichte ich, daß er über die Brüstung zurück kletterte. Ich wollte Ihnen nur raten“, sagte ich, als er neben mir stand,„Ihren Entschluß nicht auf diese Art auszuführen. Ich war neulich Zeuge, wie einer, dem der Sturz die Eingeweide aus dem Leibe gepreßt hatte, bei vollem Bewußtsein noch fünf Stunden lebte. Es war ein grauenvolles Sterben.— Haben Sie keinen Revolver?“ Er schüttelte, ohne mich anzusehen, den Ko „Kommen Sie mit! Ich gebe Ihnen einen. Er sah mich mißtrauisch von der Seite an. „Es ist mein Ernst!“ Ich wandte mich zum Gehen; denn ich brauchte nicht mehr fürchten, daß er hinuntersprang.„Von Ihrem Vorhaben kann ich Sie nicht abhalten. Nur die Schmerzen möchte ich Ihnen sparen. Ich zeige, wie schießen müssen, damit Sie auf der Stelle tot sind“ Er kam mit, aber er traute mir noch nicht Wir gingen langsam durch das Isartal, das die Abendsonne in den schönsten Farben malte. Wir schwiegen. Die Vögel aber sangen; denn es war Frühling. Endlich brach ich das Schweigen:„#o habe in Ihrem Alter Aehnliches durchgemacht, aber gewiß nicht so Schweres wie Sie, der Sie nicht zu den Alltagsmenschen zu gehören scheinen. Man geht selten sehl in der Annahme, daß begabte junge Leute sich für Ausnahmenaturen halten und jedem„Spießbürger“ das Verständnis für ihr Wesen absprechen. Ich harte auch die Befriedigung, zu sehen, daß er zuhörte und sich nach einer Weile die Frage abrang, wohin wir gingen. In meine Wodnung, erwiderte ich. Er blieb stehen und sah unschlüssig zu Boden. Auf ihn zutretend, legte ich ihm die Hand auf die Schulter:„Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich weiter nichts tun werde, als Ihnen die Waffe geben. Es ist nicht schön von Ihnen, mir altem. Manne so wenig Glauben zu schenren.“ Er kam weiter mit. Wie in Erinnerungen versunken, schwieg ich. In Wahrheit aver überlegte ich geschwind, was ihn zu seinem Entschlusse geführt haben konnte. Gewiß die Liebe. Aber, wenn sie auch den Ausschlag gegeben, die wahren Gründe lagen sicherlich tiefer. Einmal trugen vielleicht die Romane und Erzählungen Schuld, deren Verfasser das Mitgefühl der Leser nicht anders als durch eine oder mehrere Leichen wecken können. Vielleicht auch— er schien Primaner zu sein— waren ihm Kleist oder Nietzsche zum Verhängnis geworden. Sein frühreiser Verstand hatte ihm die Frage nach dem Sinn des Lebens vorgelegt, ohne daß eine reiche Erfahrung zum Ausgleich „Auch ich stand damals vor dem Abitur“, begann ich. Er unterbrach mich sofort:„Sie irren, es liegt hinter mir. Aus Angst vor einer Prüfung würde ich mir nie das Leben nehmen.“ Ich mußte also sehr vorsichtig sein. Hätte ich das geglaubt, so würde ich Ihr Vorhaben nicht unterstützen“, versicherte ich und erzählte dann, wie ich, wissensmüde und am Unsinn des Lebens verzweifelnd, mich ganz an die Liebe geklammert hätte. Ich hütete mich, Einzelheiten zu erzählen, weil das wunde Herz neben mir jede Abweichung von den eigenen Erlebnissen zur Bestätigung seines finsteren Entschlusses benutzen würde. Ganz allgemein nur sprach ich von der großen Enttäuschung, die mir auch hier nicht erspart geblieben. Selbst die Liebe vermöge unserm Dasein keinen Sinn zu geben; begegne uns aber je das Wesen, welches dies vermöchte, so verschmähe es uns oder es sei die Frau eines anderen. Mir schien, ich war auf der richtigen Fährte. „Warum ich trotzdem heute noch lebe?“ fuhr ich, sicherer geworden, fort:„Ich hatte gewiß keine Angst vor dem Tode. Mein Abschiedsbrief an sie war fort. Hinzu kam, daß ich auch aller Pflichten ledig war, denn meine Eltern lebten nicht mehr, ebensowenig, wie Ihre noch leben werden.“— Seine erschreckten Augen belehrten mich des Gegenteils.—„Wären sie noch am Leben gewesen... Gewiß, Eltern tun nur ihre Pflicht, wenn sie ihre Kinder erziehen. Dennoch: einer Mutter das Liebste rauben, einem Vater die Schaffenskraft brechen, ihm— dessen höchster Stolz der begabte Sohn ist— das wäre ehrlos! Aber, wie gesagt, meine Eltern waren tot. Ich konnte sterben. Dennoch tat ich's nicht. Denn als ich den Brief in den Kasten geworfen hatte, fuhr mir der Gedanke durch den Kopf, daß ic sie zur Mörderin machen wollte. Vielleicht war sie leichtfertig, aber— daß dann mein Leben einer Unwürdigen zum Opfer fiel— so leichtfertig ist keine, daß der Tod eines jungen Menschen nicht schwer auf ihr lastet, wenn sie des Abends im Bette liegt und vergebens den Schlaf herbeiwünscht. Ich liebte sie, deshalb durste ich ihr diese Schuld nicht aufladen.— Aber der unselige Abschiedsbrief!— Es hat natürlich einen Kampf gekostet. Schließlich siegte die Erkenntnis, daß vie mehr Mut dazu gehört, lächerlich zu scheinen, als auf einem Vorsatze beharren, dessen Verkehrtheit man eingesehen hat.“. 2e zährie Wir standen vor meinem Hause. Ich fuhrte ihn in mein Arbeitszimmer. Denken Sie nicht, junger Freund“, sagte ich, während ich den Schreibtisch ausschloß und mir an der Waffe zu tun machte,„daß meine Geschichte Sie beeinflussen soll. Ihre Verhältnisse sind gewiß verwickelter. Sie fanden wohl keinen Ausweg, trotzdem Sie alles erwogen. Er stand am Fenster. Ohne sich umzusehen, fragte er:„Und Ihre Zweifel?“ „Nun“, sagte ich,„es ist wertvoller, dem Leben durch Arbeit einen Sinn zu geben, als ihn Zu ihm tretend, schob ich ihm die Waffe in die Tasche. Er zitterte, als ich durch ein Kreuz auf der Brust sein Herz bezeichnete. Ich steckte ihm Papier und Bleistift zu und sagt. unter welchem Baume er seine letzten Zeilen niederlegen solle.— Als ich nach einer Stunde hinkam, lag der Revolver dort und auf dem Blatte stand:„Ich danke Ihnen von ganzem Herzen!“— Zu Hause lud ich die Waffe wieder, die ich vorher so sorgfältig entladen hatte.“— Der alte Herr schlürfte schmunzelnd seinen „und du sahst ihn nie wiederf; fragte der In diesem Augenblick stürmte der wartete herein. Er umarmte sie beide so stür misch, daß jede Frage überflüssig war. Als dann beim Weine der Junge Lustschlösser daute, legte ihm der Alte die Hand auf den Arm:„Weißt du. Rudo dein bester Freund da gangen, wenn ich ihm nicht eine Aüllie. ans den Vbertoal.. de derotng. Da wurde der junge Privatdozent doch noch ein wenig rot... Der Rechtsanwalt aber wunderte sich Seite 10 Remscheid, Dienstag Remscheider General=Anzeiger 28. Juli 1925. Rosen für Remscheider Gärten. Eine sehr schöne, gelbblühende Rose ist die Sorte Gold Emblem, deren gelbe Farbe von eigenartiger Tönung ist, die noch erhöht wird durch den rötlichen Anflug am Rande der einzelnen Blätter. Die Blume bat auch eine gefällige Form. Sv. de Claudius Pernett, eine Neuheit, blüht hellockergelb und eignet sich auch sehr gut für die Vase. Sunburst ist wohl die beste aller gelben losen. Sie bildet eine sehr schöne Knospe; die Blumenfarbe ist orange=bronze getönt, in rosa übergehend. rinz von Bulgarien zeigt in der offenen Blume einen schönen, tiefgelben Grund, während der äußere Teil allmählich in ein zartes blaßrosa übergeht. M d. Ed. Herriot ist die früheste Hybrid rose und hat in Remscheid schon viele Liebhaber gefunden. Die Blume wird als lachsfarbig beeichnet, sie ist allerdings genau sehr schwer zu beschreiben, zumal zu der schöne Farbe noch eine ebensolche Leuchtkraft hinzukommt. Sie beginnt am frühesten mit dem Flor, nur schade, daß sie wenig duftet. Georgus ist ihr in der Farbe ähnlich, #ur dunkler. Wilhelm Kordes, eine sehr schöne Rose, blüht dunkelkupferrot. Infolge ihrer langen Ttiele eignet sie sich sehr gut als Schnittrose, wie ja die meisten Neuheiten überhaupt sich sehr gut für die Vase eignen. Los Angelos und Marcel Rouger blühen beide bronzefarbig mit einigen Abweichungen voneinander. Sie beleben beide in angenehmer Weise den Rosengarten. Karoline Testout, eine rosa blühende Rose, behält trotz ihres hohen Alters infolge ihrer Widerstandsfähigkeit noch immer ihren Platz. Sie liefert schöne, geschlossene Blumen. La France 88 ist gleichfalls eine alte Sorte, die sich noch immer behauptet hat. Sie blüht gleichfalls in rosa. Georg Ahrends ist infolge ihres starken Wuchses für Hochstamm nicht zu empfehlen; sie eignet sich aber desto besser als Buschrose. Hier macht sie in einem Sommer oft meterlange Triebe. Die Blume ist zartrosa. Es ist nur schade, daß diese schöne Rose nicht remontiert. Md. Abel Chateney zeigt rosafarbene Blumen mit hellem, silbrigen Anflug. Ihr ähnlich blüht Freiburg II, aber die Blume ist größer, mehr rund und als Knospe mehr gefüllt. Eine diesen beiden ähnliche, aber in der Gesamttönung etwas dunklere Blume hat Jonckheer Moock. Sie trägt die Blume aufrechtstehend auf starken, strammen Stielen, eignet sich also deshalb sehr gut zum Schmücken der Vase. Jean Laing macht in der Knospe einen sehr schönen Eindruck; die Blume ist richtig rosafarbig und duftet stark. Diese Rose remontiert aber nicht. Lady Asthown blüht ganz in rosa, ohne jeden andersfarbigen Anflug. Sie hat kleines Laub und trägt die Blumen auf kurzen Stielen. Gefälschte Blumen. Bei den Blumen, die wir als die echtesten Kinder der Natur zu betrachten gewohnt sind, halten wir eigentliche Fälschungen für ausgeschlossen, denn die nachgemachten Blumen lassen sich ja als„künstliche“ sofort erkennen. Aber es gibt auch Blumenfälschungen, und zwar sind sie bei den großen Blumenausstellungen gar nicht selten, wie wir den Ausführungen einer englischen Fachzeitschrift entnehmen. Der Wunsch, bei solchen Vorführungen kostbarer Exemplare und seltener Züchtungen den Preis zu erhalten, führt zu allerlei bedenklichen Machenschaften. So kommt es z. B. manchmal vor, daß besonders schöne Blumen kurz vor der Schau gestohlen werden, und der Dieb gibt dann dies unrechte Gut als seine eigene Züchtung aus, ohne daß man ihm das Gegenteil nachweisen kann. Manche Züchter haben daher eine strenge Bewachung der Blumen eingeführt, die sie auf der Ausstellung zeigen wollen. Auch kommt es vor, daß herrliche Beete in der Nacht vor der Ausstellung zerstört werden, um damit gefährliche Nebenbuhler unschädlich zu machen. Um durch den Reichtum neuer Züchtungen aufzufallen, sammeln manche unbedenkliche Gärtner edle und kostbare Blumen aus allen möglichen Treibhäusern und Blumenläden und geben sie dann als ihr eigenes Werk aus. Aber es werden auch Blumen direkt gefälscht. So erhöht man die Größe und die Fülle von Rosen, indem Grünflächen- und Naturschutz. „Nachdenklichkeiten“. Der nachstehende Artikel.unseres Miterbeiters stellt eine weitere Erwiderung auf unsere in der Stadtchronik erschienene Plauderei„Nachdenklichkeiten" dar. Die Schriftleitung. stand“ von einer sachgemäßen Waldkultur meist überhaupt keine Rede sein kann und zudem der private Waldbestand in so viele kleine Besitzungen zerfällt, daß eine fachmännische Bearbeitung wirtschaftlich ganz unmöglich ist. „Naturanlagen“ können niemals die urwüchsige Natur ersetzen; sie sind und bleiben Er satz. Es muß für uns gelten, daß, was wir heute noch an Natur haben, in möglichst großem Umfange zu erhalten. Machen wir eine Runde um das Gebiet des Stadtkreises Remscheid, so müssen wir feststellen, daß der ehe mals geschlossene Waldgürtel, der die Stadt umzog, ganz gewaltige Lücken aufweist. Nur der den Südosten= Süden= Südwesten umfassende Halbkreis zeigt noch zusammenhängenden Wald. Die andere Hälfte weist nur noch Bruchstücke auf. Hier ist der„Entwicklungsprozeß“ schon ziemlich weit gediehen Den Waldbesitzern wäre damit nur gedient, da ihr Eigentumsrecht am Wald bezw. am Holz in keiner Weise berührt würden und bei der Beschaffenheit des bergischen Waldes ja auch nur ein Durchforsten in Frage kommen kann, abgesehen davon, daß völlige Kahlschläge heute sowieso fast unmöglich sind. Der Bürgerschaft gegenüber ließe sich dieses Beginnen sehr wohl rechtfertigen. Es stimmt ja, daß dadurch den Waldbesitzern in einer Hinsicht von der Allgemeinheit Vorteile geboten würden; aber dafür hat dann auch die Allgemeinheit den Vorteil des schönen Waldgenusses. Wie lange er im Süden aufgehalten werden kann, ist nur noch eine Frage der Zeit. Es bestehen zwar Verordnungen und Gesetze eine ganze Menge, die den Schutz des Waldes und der Grünflächen„im Interesse der Volksgesundheit" bezwecken sollen. Sie finden aber leider nur da strenge Anwendung, wo es sich um staats= bezw. stadteigene Besitzungen handelt. Jedenfalls scheint es mancherorts, als ob die Belörden der Durchführung dieser Maßnahme nicht gerecht werden könnten.(Vielleicht liegt dieses auch in der jetzigen Organisation des Polizeiwesens begründet, die den Kommunen ja fast keinen Einfluß gelassen hat.) Es muß, wie schon angeführt, unser Bestreben sein, die„Lungen der Großstad“" von der„Schwindsucht“ zu heilen, von der sie, besonders hier im noch sehr entwicklungsfähigen Randgebiet des Industriebezirks, bedroht werden. Dieser Heilungsprozeß muß allerdinas von hoher Warte organisiert werden. Eine Handhabe hierzu bietet m. E. ein planmäßiges Zusammenarbeiten der ber gischen Kommunen und der privaten Waldbesitzervereine in Verbindung mit dem kürzlich errichteten Forstamt der Landwirtschaftskammer. Bei der Eigenart des Bergischen Landes scheint es unzweckmäßig, wenn jede Gemeinde für sich arbeitet. Denn die Waldparzellen, die z. B. Remscheid umgeben, liegen heute schon zum großen Teil in Nachbargemeinden, und die Stadt Remscheid hat ihr Waldeigentum zum größten außerhalb der Gemeindearenzen. Da aber nur eine größere, zusammenhängende Waldfläche für unser Industriegebiet von Nutzen ist, so muß, wenn etwas Zweckmäßiges erreicht werden soll, ein Zusamenarbeiten aller beteiligten Gemeinden nach einheitlichen Gesichtspunkten gewährleistet werden. Es würde zu weit führen, den Plan an dieser Stelle in allen Einzelheiten zu erörtern. Jedoch soll hier noch eine andere Seite Erwähnung finden, die gleichzeitig mit diesem Plan verwirklicht werden kann. Das ist ein in gewissem Sinne erreichbarer Naturschutz, ein Tier= und Pflanzenschutz. Bekanntlich beherbergt das Bergische Land eine ganze Menge Pflanzen und Tiere, die man anderwärts nur noch aus Lehrbüchern kannte. Andererseits hat aber auch die „Zurück=zur=Natur"=Bewegung im Bergischen Wald seine Schattenseiten gezeigt, indem Planzen und Tiere verdrängt wurden, die durch eine planmäßige Wirtschaft uns erhalten werden könnten. In dem Artikel sind z. B. die Vögel erwähnt(und ihre „kulturelle Höherentwicklung“ wurde auch bereits behandelt). Sie sind im bergischen Walde heute noch zahlreich, an Arten sowohl wie an Individuen. Aber dem aufmerksamen Beobachter entgeht es nicht, daß ihre Abnahme von Jahr zu Jahr fortschreitet. Mit dem„Umstellen“ einiger weniger Arten ist uns doch sicher bitter wenig gedient, und wenn sich einige Vögel(wie z. B. erwähnt sind die Brandgans, der Storch, der Fischreiher usw.)„auf den Boden der gegebenen Tatsachen“ gestellt haben, so sind das doch nur Aus nahmen, die man unter keinen Umständen verall gemeinern sollte, und damit den Rodungen und Urbarmachungen einen hemmungsldsen Freibrief zu geben. Das Gros des„singenden Getiers der Luft“ braucht den Busch. Das Forstamt der Landwirtschaftstammer, das seinen Sitz in Lennep hat, soll in gewisser Hinsicht dieser Forderung schon gerecht werden, und zwar insoweit, als die forstwirtschaftliche Seite in Betracht kommt. Den Stadtverwaltungen, die die Masse der Bürgerschaft vertreten, ist damit aber nicht restlos gedient, ebensowenig wie mit der bloßen Erhaltung der Grünflächen. Sie müssen weitere Ziele zu erreichen versuchen. Der Bevölkerung muß Gelegenheit gegeben werden, den Wald als Erbolungsstaite zu benutzen. Dies darf natürlich nicht, wie das leider heute vielfach der Fall ist, auf Kosten des Waldes geschehen. Das Ideal wäre ja ein großer kommunaler Waldbesitz Doch wird sich dieses nicht so leicht verwirtlichen lassen. Ein als solcher kaum empfundener Behelf wäre aber der, daß der gesamte Waldbestand als einheitliches Ganzes behandelt würde. Das soll so verstanden werden, daß der Privatwald stadtseitig so bearbeitet würde, daß er den Besuchern zugänglich ist auf guten, zusammenhängenden Wegen, Ruheplätzen, Stegen, Brücken usw., deren Anlage unter möglichst weitgehender Belassung des jetzigen natürlichen Zustandes zu erfolgen hat. Selbstverständlich übernehmen die Städte damit auch den Schutz des gesamten Waldbesitzes. Dem Privatwald wäre es nur zum Vortetl, wenn er fachlich durchgeforstet bezw. verjüngt würde. Er hätte dann bald ein anderes Gesicht als heute, wo durch den fortwährenden„Belagerungszuman Blumenblätter so geschickt anklebt, daß er niemand merken kann und damit den Schein einer ungewöhnlichen Fülle vortäuscht. Meiß erhält nicht der beste Chrysanthemumzüchter, sondern der beste„Chrysanthemumkräusler“ den Preis, denn es ist eine überall eingerissene Unsitte, daß die Blüten in der Nacht vor der Ausstellung geplättet und besonders schön gekräuselt werden. Eine nicht seltene Fälschermethode ist es auch, bei Nelken eine Blume in eine andere hineinzustecken. Das Mittelftück einer großen Blüte wird entfernt, und statt dessen wird eine kleinere Blüte in die große hineingesteckt; diese gefälschte Blume wird dann gepreßt und so künstlerisch arrangiert, das man den Betrug ohne genaueste Untersuchung nicht erkennen kann. Bei einer Blumenschau in Nordengland erregte eine besonders schöne „Kamelie“ große Bewunderung. Als man sie aber ganz genau ansah, entdeckte man, daß es tatsächlich ein Orangenzweig war, dessen Blätter denen der Kamelie sehr ähnlich sehen und daß die Kamelienblüte an dem Zweig mit Zement befestigt war. Hand in Hand mit der vorgeschlagenen Aufschließung der Wälder ließen sich ohne besondere Umstände Parzellen schaffen, die dem Vogelschutz dienen könnten(auch natürlich dem Pflanzenschutz). Diese Schutzparzellen müßten selbstverständlich dem Publikum versperrtbleiben. Unter sachverständiger Leitung könnten für das Bergische Land unübersehbare ethische Werte (neben volkswirtschaftlichen) gescha fen werden. Für die Schulen könnte beispielsweise ein naturwissenschaftlicher Unterricht ausgebaut werden, wie er heute einfach unmöglich ist. Auch für das Heimatmuseum, das m. W. die Zoologie und Bo tanik der Heimat noch garnicht umfaßt, ließe sich sehr Schönes schaffen. Wenn auf diesem Gebiet die Stadtverwaltungen und entsprechende Kreise der Bürgerschaft(vielleicht eine Ge sellschaft für Naturschutz im Bergischen) zusammenwirken, so läßt sich noch vieles schaffen bezw. erhalten. Aufgabe dieser dann geschaffenen Gesellschaft(deren Tätigkeit sich keinesfalls auf die„Schutzgebiete" zu beschränken braucht) wäre u a die laufend fortgeführte Feststellung der dort brütenden Vögel, Beobachtungen über den Vogel zug im Herbst und Frühjahr, Feststellungen nordischer Wintergäste, Durchzügler usw., Mitarbeit an noch ungeklärten ornithologischen Problemen, Feststellungen über Vogelleben und Insektenfraß, Beobachtungen über das Leben und die Bedeutung der Insekten, Säuger(speziell der Raubsäugetiere), Reptilien und Amphibien, deren Lebenslauf noch lange nicht restlos geklärt ist. Für ein so bearbeitetes Gelände müßten dann freilich die jagdlichen Bestimmungen anderweitig geregelt werden. Uns damit zu trösten, das früher Saurier und andere Lebewesen die Erde bewohnt haben und zu warten, bis federlose Vögel sich entwickeln, hat für uns nur begrenzten Wert. Wir stehen heute im Leben und müssen uns dieses Leben möglichst lange zu erhalten suchen, nicht nur in architektonischen Kunstwerken, sondern in einer urwüchsigen Natur. die allein ein Menschenleben beseelen kann. □ 1 Dollar= Eine Goldmark Umrechnungskurs f bahntarife und F Grosshandelsindenzi Lebenshaltungsinde: Reichsbankdiskont Reichsbankdisk. f. Diskont der Goldn Zur Aenderun und Stahlw Im Vogelparadies. Ein Vogelparadies ist auf Mellum im Mündungsgebiet zwischen Weser und Jade entstanden, nachdem man den Tieren hier nachdrücklichen Schutz hat angedeihen lassen. Den ersten Anstoß zur Entstehung der Vogelinsel bot der Wind, der den Sand für die Anfänge von Dünen herbeiwehte. Zu den Dünengräsern kamen bald andere Pflanzen, und so bildete sch im Laufe der Jahrzehnte das jetzige Grünland von etwa 15 Hektar Größe. Auf dem durch die starke Düngung der Vogelwelt zu üppiger Vegetation entfalteten Gebiet befindet sich eine Rettungsbake, in der Schiffbrüchige Zuflucht finden, wenn ihre Fahrzeuge wegen der starken Brandung vor der Mellumplatte scheitern. Hier wohnt auch der Vogelwart, der mit Polizeibesugnissen ausgestattet ist und das Eiland während der Brutzeit der Vögel bewacht. Die Schutzeit beginnt Mitte Mai und endet nach dem Flüggewerden der Jungvögel etwa Mitte September. Einen Gang durch dieses Vogelparadies schilden Hans Crehmer in der Leipziger„Illustrierten Zeitung": Das bei Ebbe zurückgehende Wasser hat auf dem Watt zahlreiche scharfe Rillen hinterlassen. Kleine wurstförmige, sandige Häuschen sind die Spuren vom Wattwurm, einer Hauptnahrung der Möwen. Noch sind wir nicht am Vogeleiland, da erhebt sich die ganze Schar der Silbermöwen und empfängt uns mit einem lauten Gejaule und dem Lachen ähnlichen Geschrei. Dazwischen mischen sich die in der Nähe brütenden Seeschwalben, auch einige Austernfischer, die prächtigsten Vögel der Kolonie, begleiten das Konzert mit ihrem hellen„QuteckQuieck=Quieck". Beim Weitergehen vernimmt unser Ohr sanfte„Wied=Wied"=Rufe. Zwergseeschwalben sind ihre Urheber, denen leider in den letzten Jahren immer wieder ihre Gelege durch die Flut zerstört wurden, da sie nur gans niedrig gelegene Brutplätze wählen. Vor uns liegen die Dünen, meistens mit Strandroggen und Strandhafer bewachsen; sie sind das eigentliche Revier der Silbermöven, die mit lautem, langgezogenem„Tiall auf uns Störenfriede niederstoßen. Das Geschrei wird immer ärger, während wir weitergehen, uns am Rande des Eilandes haltend. Bald sichten wir die ersten Gelege der Flußse“, schwalben. Die meist kunstlosen Nestanlagen, mit wenigen Hälmchen ausgelegt, enthalten drei in der Regel braungrünlich gefleckte Eier. Dar Möwenkonzert hat nachgelassen. Dafür sorgen die Flußseeschwalben für desto bessere Fortsetzung. Wir sind mitten in der Seeschwalbenkolont#. Vorsichtig wird ein Fuß vor den anderen geseft um ja nicht ein Gelege zu zertreten. Plötzlich erhebt sich in südlicher Richtung eine fast blendend weiße Vogelwolke und umschwirrt unser Köpfe mit hart tönenden„Gerreck=Gerrech““ Rufen. Es sind Brandseeschwalben, das Kleino# der Kolonie. In kleinen, durch die Brust deBrutvogels eingedrückten Mulden liegen bir meist hellgesärbten Eier, stellenweise so dicht, das sich die brütenden Tiere berühren. Die Zahl der Gelege enthält ein Ei, viele zwei un wenige drei Eier. Auch einzelne Junge bemer“ ken wir schon. Ein Teil aller Jungvögel#### mit einem Alumiumring mit der Aufschts „Helgoland= und einer Nummer versehen, um die Erforschung des Vogelzuges zu ermoglich Oestlich wird das Grasland von Tümpeln und Rinnen durchzogen. Hier hatde Rotschenkel, ein Stelzenläufer, sein Revier, sein angenehmes, sanftflötendes läßt. Auf dem östlichen Watt, dem nach Pflanze Queller genannten Quellerwatt, be det befindet sich das Brutrevier der möwe und des Austernfischers. Beide legen Nest auf niedrigen Stellen mit wenig Kunst„ und verlieren dadurch ihr Gelege nur zu bei höheren Wasserständen. chreibt die„Rhein „Wenn gemelde Hagen i. W. den waren-Industriebun beitsüberlastung ni besondere was di korrigierende Bem Nicht. als ob wir Industriebund sel Meinungskampf, Herrn Funke gege Kerkhoff entschie zubern und alsa Rücktritt des He Tatsache ist aber Kreisen des Eisenbestehenden Gege geschlossene Fron reitreichenden Zi Wahrung der# lands und Westfa schen. Es hande a mit dem Vere iche wirtschaftlic ands und Westfunden, auch det a selbst die Fra de gelegentlichs Nasse beschäftig lösung entgegen Tagung des Vere nerksam verfolgl fesstellen. wurder glieder der einze! stand bezw. das von der Essener jekt der Ruhrha stellung an Pers man seitens des sicht, den umge die Persönlichke organisatorischer finden. Jedenf: Wahrung der ands und Wes organisation der bande und Kör Selbst Köln ist schaftegedanken vie wir erfahrei Industrieller in mit eingeschlos schäftsstelle det glaubt man d merzen und die schalten zu k5 dirfte es Best Krästen dem s dieher seinen fürfte ein wese dung gew Rändnis nach macht werden besaigt bleiden der Organisatider Fall sein vir leider sch #retrie, un hassung anstre einfschung ge Zmächet Fab-ikant Zel Nr. 178. 176. Seite 11 kemscheider General=Anzeiger 28. Juli 1923 OUCOTRE UNH GSADEE 999 919 ebt, daß er den Schein cht. Meist mumzüchter, umkräusler“ eingerissene icht vor der s schön gene FälscherBlume in Mittelstück st, und statt n die große lume wird angiert, daß Intersuchung menschau in ers schöne s man sie lan, daß es dessen Blätsehen und eig mit Zellum im Jade entnachdrückDen ersten el bot der änge von nengräsern bildete sich Grünland durch die siger Vegeeine Reticht finden, ken Branern. Hier dlizeibesugd während Schutzeit m FlüggeSeptember. es schildert Uustrierten ide Wasser Rillen hinje Häuschen ner Hauptr nicht am Schar der mit einem nlichen Geder Nähe ze Austernolonie, ben„Quteckvernimmt r. Zwergi leider in ihre Gelege e nur ganz Vor uns 1 Strandchsen; sie er Silberen Iat Das Gevir weiters haltend. er nlagen, mit ten drei in Eier. Das afür sorgen Fortsetzung. lbenkolonie. eren gesetzt, . Plötzlich e fast blendirrt unsere er=Verreit= das Kleinod Brust des liegen die o dicht, daß Die größte e zwei und inge bemerwögel win Aufschrift ersehen, um ermöglichen. schlreicher hier hat der Revier, der Flui“ hören n nach der watt. befinder Sturmde legen g Kunst nur zu 0st —BEILAGE 1 Dollar= 4.20 Reichsmark. Eine Goldmark 1 Reichsmark Umrechnungskurs für Reichssteuern, Zölle, Eisenbahntarife und Fernsprechgebühren 1 R.-M. Geuhandelsinderzifler(15. Juli) 244111.1523 Lebenshaltungsinden(1. Juli) 138.3 Reichsbankdiskont f. wertbest. Diskontkredite 9% Reichsbankdisk. f. wertbest. Lombardkredite 11% Diskont der Goldnotenbank 7% ZUN RENSCHEIDER GENERAI-ANZEIGER „.#r#n zn bis 71 50 Mk. Tatsächlich Was dürfen Geschäfte des Eisen- und Stahlwaren-industriebeindes betraut vorden. Sicherem Vernehmen nach dürfte aber ein anderer Fabr.kant, der Prasidialmitglied des Reichsverbauies der deutschen Industrie ist, und mit dem schon Verhandlungen geführt wurden, mit dem Vorsitz des StahlwarenIndustriebundes betraut werden. Amtliche Berliner Devisen-Kurse vom 27. Juli 1925. Für drahtliche Auszahlungen Zur Aenderung im Vorsitz des Eisen und Stahlwaren-Industriebundes chreibt die„Rhein.-Westfäl. Zeitung“: "„Wenn gemeldet wird Pseüiberistung vieu,.gründung beirikt, einige ieren“ Bemerkungen daran knüpfen müssen. urisgerenge B.m,—. Eisen Lund Stahlwarenscht ale ob vir den im Attunen politischen bestsebung 9. letzten Endes zugunsten des Meinungskampf, der letzten Endes zug Kern Funke gegen„iergurx gn Bruich, ung Isthoft entschieden P.—.. Grund für den ubem und uls aus eege, betrachten wollten. beryt D, Plorm, Lus g1, best dieuer Zeit in sche s br,.4 Sahlwaren-Industriebundes Erisen des Eisen- und Stehlug., zie iue reg echiosene Schend Veutsen augebten hiandend in iege Ehte virtschaftichen Körperschaften ganz Rhein„-lhs: Frage der sogen, Ruhrhandelskammer. lösung entgegengeführt werden. Wer die letzt Tagung des Vereins mit dem langen Namen auf urtam verfolgt hat. konnte diese Heegu h geite tesstellen. wurden doch zum ersten Male auch Mit glieder der einzelnen Handelskammern in den Vor sand bezw. das Präsidium gewählt, während das von der Essener Handelskammer angeregte Pro jekt der Ruhrhandelskammer nach erfolgter Klar stellung an Persönlichkeitsfragen scheiterte, geht man seitens des Vereins zur Wahrung, nie man sicht, den umgekehrten Weg. Zuerst regelt man de Persönlichkeitsfragen, weil dann die sachlichganisatorischen Fragen von selbst ihre Erledigung tinden. Jedenfalls darf man in dem Verein zur Wahrung der wirtschaftliehen Interessen Pheinlands und Westfalens die demnächstige organisation der gesamten wirtschaftlichen Verbande und Körperschaften des Bezirks erblicken. selbst Köln ist bereit, in diesem Falle dem Gemeinchaftegedanken den Vor#r###t einzuräumen. Denn, vie wir erfahren, wird auch der Verein rheinischer Holland Belgien Norwegen Dänemark Schweden Finnland Italien England Amerika Frankreich Schweiz Spanien Oesterreich Prag Ungarn Bulgarien apan ugoslavien Brasilien 100 Gulden 100 Francs 100 Kronen 100 Kronen 100 Kronen 100 finn. 100 Lire 1 Pfd.St 1 Dolla: 100 Franc 100 Franc 100 Peset. 100.000 K: 100 Kroner 100000 Kr 100 Lewa 1 Ven 100 Dinars 1 Milreis wie wir erfahren, wirc auenei Veienn“ Industrieller in Köln vom Verein zur Wahrung mit eingeschlossen und späterlin sogar als Geschäftsstelle desselben weitergeführt werden. So glaubt man das bisherige Gegeneinander ausmerzen und die häufig geleistete Doppelarbeit ausschalten zu können. Darüber hinaus natiirlich crrfte es Bestreben und Ziel sein, mit vereinten Krälten dem sogen Wasserkopf Berlin mehr als bieher seinen Willen aufzuzuingen. Geralle ciescs durfte ein wesentliches Moment für die Kölner EntScheidung gewesen sein, wenn nicht gar ein ZugeSandnis nach dieser Richtung von vornherein genacht werden musste. Indessen wird man selbst bsargt bleiben müssen den Wasserkopf inserhalb der Organisation zu vermeiden, was nur allzuleicht der Fall sein könnte. An Organisationen haben Er leider schon des Guten zu viel, auch in der Mustrie, und wenn man heute eine ZusammenAsung anstrebt, dann kann sie nur in der verGnlschung gesucht werlen. 2mächet ist der stellvertretende Vorsitzende fab-ikant Zell-Ohligs. m.t der Weiterführung der Die Lage im internationalen Metallmarkt. Beträchtliche Preissteigerungen insbesondere für Kupfer— In Er wartung eines guten Herbstge schäftes. Trotz der verhältnismässig starken Preissteigerung für Metall, insbesondere für Kupfer, muss die augenblickliche Tendens an den Metallmärkten als unsicher bezeichnet werden. Man übersicht in Fachkreisen aus den verschiedensten Gründen nicht. in welcher Richtung sich mmit Sicherheit in der nächsten Zeit die Preis bewegen werden. Speziell die schwierige Lage der englischen Wirtschaft gibt den Metallfirmen zu vorsichtigen Dispositionen Veranlassung, denn London ist bekanntlich für den Metallhandel äusserst wichtig. Am Kupter markt wirkt für den vorsichtigen Einkauf die Tat sache mit, dass bei einem Gestehungspreis von 9 Cents per Ib der heutige Preis von 14 3/8 Cents als ausserordentlich hoch angesprochen werden muss. Bisher lauteten allerdings die Berichte aus Amerika hinsichtlich der statistischen Lage des Kupfer marktes noch ausgezeichnet, da eine Vermi derung der Vorräte in Nord- und Südamerika auf 90 000 To. gegenüber 122000 To. Ende März eingetreten war. so dass direkt noch kein Grund zu Preisreduzierungen für Kupfer vorliegt. wird am Kupfermarkt mit einem lebhaften Bedart für den Herbst gerechnet. Gute Abnehmer für amerikanisches Kupfer waren im Mai und Juni die französischen Firmen. Deutschland war jedoch wieder, wie vor dem Kriege, der beste Kupferkäufer der Vereinigten Staaten. Durch die fortschreitende Elektrifizierung und für den Ersatz der im Kriege zerstörten kupfernen Gegenstände werden bekanntlich grosse Mengen dieses Metalls in Deutschland benötigt. Die Kupferpreise entwickelten sich in den letzten vier Wochen in der folgenden Weise: Elektrolytkupfer notierte in Berlin prompt per 100 Kilogramm am 19. Juni 130.50 Mk. „ 2. Juli 130.75„ 9. Juli 132.50 „ 14. Juli 134.—„ „ 21. Juli 136.25„ Nach dieser Aufstellung zeigt Kupfer eine stetig steigende Tendenz. Zink konnte verhältnismässig gegenüber dem niedrigsten Preisstand im April seine Notierungen nur gering erhöhen. In Berlin stellte sich Mitte Juni der Preis für 100 kg Zink auf 68 bis 69 Mk.. am 21. Juli auf 70.50 bis 71.50 Mk. Tatsächlich eind jedoch kaum irgendwelche Gründe für die Erhöhung des Zinkpreises vorhanden, da die englische und auch die festländische Nachfrage für Zink schwach blieb. Ausserdem beabsichtigt amerikanische Amaconde Company ihre Zinkpro kann, werden von Amerika aus keine Einwirkungen auf den europäischen Markt zu erwarten sein. Vorläufig folgen lediglich die europäischen Preis notierungen den amerikanischen Preissteigerungen Die europäischen Preise müssen jedoch rückläufig tendieren, sobald Amerika versucht, grossere Mengen Zink nach Europa abzustossen. Die Weltzink produktion stellte sich im Mai auf 104 900 10. gegenüber 102 000 To. im April. Am Bleimarkt machte sich die erwas grossee Produktion bei den Freispotierungen ebenfalls geltend. Es stand hier der Erzeugung von 201737 To. für den April eine solche von 104 451 To. für den Mai gegenüber. Danach äusserte sich im Gegen satz zum Zink für Blei eine regere Nachtrage. In London überstiegen die Bleiumsätze die Kupferumsätze zeitweise um das Doppelte. In der ver gangenen Woche neigte der Bleipreis verschiedentlich durch grössere Realisationen nach unten. Den Preisstand vom Anfang des Jahres hat Blei u gens noch nicht wieder erreichen können, denn die amerikanischen Notierungen stellten sich im Januar auf 10.50 Cents per lb. im April auf 7.70 Cents und am 21. Juli auf 8.17 Cents per lb. Am letzten Samstag trat neuerdings eine Befestigung am Bleimarkt ein, da neue Arbeiterschwierigkeiten in Australien drohen. Schon einmal konnte in der letzten Zeit Streik in Australien vermieden werden es muss jedoch abgewartet werden, ob es diesmal auch gelingen wird. Trotz des festen Grundtones des Rleimarktes wird man für Blei nicht mit starken Preissteigerungen rechnen können, bevor die ernsten Lohnschwierigkeiten im englischen Berg-, Maschinen- und Eisenbahn-Bau behoben sind. Zinn hat nahezu seinen hohen Preisstand vom Anfang des Jahres wieder erreicht, denn während im Januar die amerikanischen Zinnotierungen auf 60.37 Cents per lb stellten gegenüber 50 Cents im April des Jahres, konnte der Zinnpreis bis zum 21. Juli wieder auf 58.62 Cents anziehen. Die Nachfrage für Zinn war gut, obwohl das englische Weissblechgeschäft daniederliegt. Die englischen Betriebe arbeiten zurzeit nur mit 70 Proz. ihrer Leistungsfähigkeit. In Amerika war der Zinnabsatz zufriedenstellend. Das deutsche Ziungeschätt verzeichnete angesichts der Preissteigerungen eine Belebung. Die Zinnverschiffungen der Straits werden für den lausenden Monat auf 6000 lo. geschätzt. Die Weltproduktion für Zinn ist von 50 100 To. für den März auf 52 100 To. zur den April zurückgegangen. Was dürfen Gewerbetreibende bei ihren Einkommen Steuer-Vorauszahlungen nicht vergessen. Von beeidigtem Bücherrevisor Osperkus, Wermelskirchen. Gewerbetreibenden sind die Vorauszahlungen für den Rest des Kalenderjahres 1925 oder des Wirtschaftsjahres 1924/25 zinslos zu stunden, wenn sie auf Grund ihrer Buchführung nachweisen, dass sie in den abgelaufenen Vierteljahren mit Verlust oder mit einem so geringen Gewinn gearbeitet haben, dass die fälligen Vorauszahlungsbeträge über die voraussichtlichen endgültigen Steuerbeträge hinausgehen würden. Dieses gilt auch für Erwerbsgesellschaften, da die Vorschrift als Mindestsatz % v. T.(neuerdings% v. T.) des Vermögens zu zahlen, in diesem Falle ausser Anwendung bleibt Ein besonderer Antrag ist, sctordersish, der# gesagt, auf Grund der Buchführung, also mit Hilte von Zwischenbilanzen, zu begründen ist. Wer das Vorstehende beachtet, bewirkt dadurch, dass seine Vorauszahlungen dem Betrag der voraussichellchen endgültigen Steuerschuld angepasst werden, was bei der heutigen Wirtschaftslage und der vorherrschenden Geldnot sehr wichtig ist. Gewerbetreibende einschliesslich der Handwerker, deren diesjähriges Gesamteinkommen voraussichtlich den Betrag von 12000 Reichsmark nicht übersteigen wird, können beantragen, dass ihre Vorauszahlungen nach dem mutmasslichen Einkommen durch das Finanzamt festgesetzt werden. Dem Antrag muss entsprochen werden, wenn Pflichtige die erforderlichen Unterlagen beibringt. Es hat dies zunichst den Vorteil, dass der Pflichtige die Vorauszahlungen nicht mehr jedesmal nach dem Umsatz selbst ausrechnen muss. Ferner kann in diesem Fall auch der Familienstand urmassi gungen für Ehefrau und Kinder) berücksichtigt werden, was bei den Vorauszahlungen nach dem Umsatz oder dem Vermögen nicht möglich ist. In Besprechungen über das Steuerüberleitungsgesetz ist in dieser Zeitung auch auf die vorstchenden Vergünstigungen hingewiesen werden. Meine heutigen Ausführungen, durch die sie erneut in Erinnerung gebracht werden sollen, sind darum absichtlich ganz kurz, dafür aber im Ausdruck sehr gemeinverständlich gehalten. Die in Betracht kommenden Kreise tun gut, wenn sie dieselben sich auf heben, um im gegebenen Augenblick sie nachlesen zu können. Der Kampf um den russischen Markt Moskau vergibt grosse Maschinenaufträge. Dem„Times“ wird aus Riga gemeldet: Eine Sondermission der Sorictregierung, bestehend aus fünf Mitgliedern, begibt sich nach London, um in England Lieferungen von Textil-Maschinen im Werte von 5 Millionen Pfund Sterling unterzubringen. Auf der Reise durch Deutschland dürfte diese Kommission einige Aufträge an die deutsche Wesehinenindustrie erteilen. Mit welcher Eifersucht man in englischen Industriekreisen die russischdeutschen Handelsbezichungen beobachtet, geht aus einer Mitteilung der„Daily News“ hervor, wonach die deutschen Hoffnungen auf ein gutes Geschäft mit Russland wesentlich verringert worden seien. Die Auflösung des Stinnes-Konzerns bildet nach dem„Daily News“ einen Beweis für die Verschlechterung der russisch-deutschen Handelsbeziehungen. Grossbritannien, Holland, die vereinigten Staaten und Australien stünden jetzt als Lieferanten von Rohmaterial und Halbfabrikaten an Russland an erster Stelle. Deutschlands Handelsbeziehungen mit Russland beschränkten sich nur auf Vollfabrikate. Daily News“ schliessen diesen Artikel mit der Erklärung, dass Deutschland seine führende Stellung im russischen Handel und in der russischen Industrie verloren habe.— Abwarten! * Weitere Verkäufe des Stinneskonzerns. Wie der„Börsenkurier“ von unterrichteter Seite erfährt, stehen die Verhandlungen zwischen dem Stinneskonzern und dem Anilinkonzern. unter Führung der badischen Soda- und Ani infabrik über die Annahme des in Händer Stinneskonzerns befindlichen Aktienpaktes de Stinnes-Ribeck-Montan-Aktiengesellschaft dicht vor dem Abschluss. KZ. Das Stinnessche Deutsch-Luxemburgische Paket ins Ausland verkauft. Die im Besitz der Firma Hugo Stinnes befindliche 21 Mill. Deutsch-Luxemburger Bergwerksaktien sind von einer ersten ausländischen Finanzerupbe, die seit langem in freundschaf lichen Beziehungen zur Rheinelbeunion steht, erworben worden. Die Wahrnehmung der Interessen dieses Aktienpostens wird in Gemein schaft mit den deutschen Grossaktionären unter Aufrechterhaltung der bisherigen Gepflogenheiten im Sinne der Verwaltung der Rheinelbeunion erfolgen. * Nächste Dampfer- Expeditienen des Norddeutschen Lloyd Bremen. I. Bremen—Newyork: D„Republic“(United Stat. Lines) ab Bremerhaven 29. Juli, D„Columbus“, Kapt. N. Johnsen, 30. Juli, D„Ameriea“(United States Lines) 5August, D„Stuttgart“, Grahn. 6. August, D„Sierra Ventana, Kapt. Gössling. 8. August, D„President Roosevelt“(United States Lines) 12. August. D„Bremen“, Kapt. R. Wurpts. 15. August, D„President Harding“(Unit. States Lines) 18. August, D„Columbus, Kapt Johnsen, 22. August. 2. Bremen—PhiladelphiaBaltimore—Norfolk: D„Hannover“, Kapt. E. Tonne, ab Bremen 15. August. 3. Bremen—Cuba: D„Horncap“, ab Bremen 28. Juli. Schillahrtsaktien Arzo-Dampf lansa Dampfsch. apag vordd. Lloyd Ver. Elbe-Schiff. Bankaktien Jarm. Bankverein Berl. Handelsges Comm.- u. Pr.-B Darmstädter Bank Deutsche Bank bisconto Comm. Dresdener Bank „sen. Kred.-Anst Se, Bank i.H. u.O Brauerelen Dortmund. Union Industrie-Aktien achrner Leder Jscumulat.-Fabr Aderrecke lezanderwerk #I.-Ces. i. Anilib A.-O. I. Pappentb f.-G. I. Verk.-Wes 24. 7.1 27. 7 79.25 52.87 54.— 79.25 5250 54.12 38.75 Anglo-Cont. Quano Anhalt. Kohlenw Annener Qußstahl Augsb.-Nürnb. Mei Badische Anilin Balcke Mas#n Baroper Walzw Basalt Akt.-Oes. Bemberz J. P. Berz Karl Eveking Berzer Jul. Tielb. Bergmann Elektr. Berlin-Anh.Masch Berlin-Holz-Comp Berl. Masch.-Bau Bing. Nürnb. Met. Bochum. Gußstahl Böddinghaus, Reimann& Co. Bösperde Walzw Buderus Eisenw. Busch P. W., 114.,50 113 80 Lodenscheid 56 50 56 50 Calmon Asbest 70.— 169.75„Charlb. Wasserw. 113 37 114 50 Chem. ind. Gelsenk. —.——— Daimier Motoren Dessauer Qas Desch-Arlant Tel 1.12 125 75 96— 115 25 117.— 05 50 100.— 0/95 1.12 12525 96.—1Be 115 25/36 117.— 105 50 100.— 1.— 128.50 90.— 124. 28.— 52.— 60.50 55.50 6 50.75 46.75 2712 40 50 70, 80.— 59.75 82 25 762 27. 7. 95.— 18.— 31.75 108.— 124.— 1.75 1.50 81.50 158 10 111 73.75 52.— 59.75 54.— 63.75 51.12 47.— 36.— 40 50 70 10 65.— 50,10 31 25 7 50 24 7. 127. 7. Otsch-Lux.Berzu Otsch. Eisenb.-Sig Otsch. Erdöl Otsch. Kabelw. Otsch. Kaliwerke Otsch. Kunstieder Otsch. Maschinen Duisburg Disch. Schachtbau Dynam. A. Nobel Eisengieß. Velbert Eisenwerk Kraft Elberi.Parbenfabr Elektr. Lieferung Eschweiler Berzw. Essener Steinkohle Fatuirwerke Felt.& Cuilleaume Plender Brückenb. Plötner Masch. Priedrichshall Kali Gans Ludwig Oebnarm& Co. Gelsenk. Berzu Gelsenk. Cußstahl Oes.f.elek. Untern. Girmes Joh.& Co Glockenstahlw. Goldschmidt Th 60.25(62 90 49.—s47.— 92.— 90.50 66.50 28.50 66 90 30.50 52.— □ 74.— 8 11 79.25 120, 5210 4775 74.— 35.— 44 50 113.75 80.75 120.25 66.— 3.— 124 50 41.50 61.75 95.— 101.— 100K0 49.40 48.25 88,60 38.50 107.75 106.75 180.62 131.25 49 50 49.— 80.— 39.75 Cörl. Eisenb.-Bed. Goertz C. P. Gothaer Wazgon Gutmann Masch. Hackethal Draht Hammersen P. H. Hann. Msch. F.gest Hann. Wazgon Harb. WienCummi Harkort Bra. St. Pr. Harkort Brückenb. Hartmann Masch Harpener Bergbau Heckmann Hein. Lehmannamp Co Hindr. Auffermann Hirsch Kupfer Höchst Parbw. Hoesch Eis. u. Stahl Hohenlohe-Werke Howaldt-Werke Humboldt Masch. Ise Bergbau Kaliw.Aschersieb. Kasseler Federst. Kellner W. A.-O. Kirchner& Co. Klauser Spinnerei KRIR N.u 27 7. 33.— KKöln-Rottweiler 47.20 IKölsch 35.— Krefft W. —.— KKronorinz Metall 56.—150— 1Laurahütte 17.70 17.50 1Linde Eismasch. 74 75 74.25 Lindenberg-Stahl 3.80 3,62 LLinke-Hofmann 65.50 68.—[Lüdensch. Metall 61.50 61,75 Luther Masch. ———.— Mannesm.-Mulag 48.50 47,60 Mannesmannröhr 102.75/99.90 Meyer Dr. Paul 65.25 165.— IMülheim. Berzw. 55 75 55 25(Oberschl. Eis.-Bed 44.50 44.50 1Oberschles. Eisen94.10 94.—- industrie 114 50 113 50 Olenstein& Koppel 87.10 186.50 1Phönix Bergbau 13.— 112.12 MRauchwar. Walter Reichelt Metall Reisholz Papieribr Rhein. Braunkohle 4387 91— 125 50 62.— 020 22— 77.37 =2 75 60.— 020 21 50 77.60 55 50 90.— IRUCHE. 124.25 Rhein. Metallwar. Rheinisch-Nass. Berzwerke Rbein. Stahlwerke Rh.-Westf. Kalkw 46.50 35.50 70.— 60.50 70.— 36.— 4.— 27 7. 84.— 56.— 45.— 8960 40.50 115.10 54.50 45.— 35.5 69 50 70.87 36. 85.— 43.— 58.— 78.— 64.50 60.10 15.90 124.50 72.— 62.75 124.25 52— 60.0 122 50 57.— Rh.-Westf. Elektr Rheydt Elektr. Riebeck Montan Rombacher Hütten Rütgerswerke Sachsenwerk Sarotti-Schokolad Sauerbrey Masch Schneider Hugo Schubert& Salzer Schuckert& Co. Schwelmer Eisen Sieg.-Soling. Guß Siemens& Halske Stettiner Vulkan Stolberger iZnk Thale Eisenhütte Thomée Pr. Tietz Leonhard Union-Cießerei Verein. Deutsche Nickelwerke Verein. Glanzstof Pabrik Elbertel Ver. Schuhfabr. Ver. Ultramarin Vosel. Tel.-Draht Seite 1: Remscheid, Dienstag Remscheider General=Anzeiger 28. Juli 1925. Nr. 175. Auflage BOPEPDTOSSES Deutscher Kalser Cronenteid. Sonntag, den 2. August: TANZ Anfang 4 Uhr nachm. SchöneTerrasse und Gartenanlage Pertienen-Kaffee mit nur prima Zutaten. Eigene Konditorei. Fernsprecher 104 Jeden Mittweel und Seistag: TANZ. Mache jetzt schon auf die Diens. 3 tag, 11. August(Kirmes-Dienstag)## stattfindende Kaffee- Vlalte mit einem seltenen Varicté-Programm aufmerksam. Tanz und Unterhaltungen. Karten sind schon jetzt zu haben s zu Mark 1.60. 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