Nr. 96. 28. Jahrgang Einzelpreis 10 Rpf. April. statt. sichere verber Zusammen. n„Führen swelt“ betei gebote unter den Verlag chismus, Kai: der Stadtteile im Volkshaus zum RathausTurner zun reins auf den Sportkleidung it anschließenrihalle. en Appell, durch tlich der polizei einer wuchtigen egen den Mord## meroffensive auf e Kriegstreiber Sozialismus z# 20 Uhr, find an der die Ver nen teilnehmen nntag in spunkt en in den 6,30 Uhr. fer! Organ der Kommunistischen Partei Deutschlands; Sektion der Kommunistischen Internationale Erschein: täglich. mit Auenahme der Sonn- und Festtage Bezugspreis wöchentlich 50 Pfennig ink! Trageslohn— Hauptgeschäftsstelle Remiche Bismarckstraße 59/61 Fernsprechet 5157 Filtal=Geschattonelle Wermelskirchen Eich 17 Fernipt 244 Redaktion: Remscheid Biomarckste 59/61 Tel 5057 Remscheid, Freitag, den 29. April 1932 2nd der Wdges Jakalt: Reben, Lchzei,. 442.2, Leziger, Saies Freier Verlag Gmbc Düsseldort Kölner Straße## 12000 Kündigungen zur Erpressung neuen Lohnabbaus Vorstoß der Berliner Gastwirtsunternehmer ermuntert durch Hitlers Gewerkschaftsbürokratie erbettelt Hilfe beim Lohnabbauminister Stegerwald- Wir appellieren erneut an alle Arbeiter zum gemeinsamen, geschlossenen Kampf! Heraus zum Kampf=Mai unter kommunistischem Banner! ann sager timm egeben k. anregen Wir Kommunisten haben vorausgesagt, daß ein Sieg der Hindenburg=Brüning=Front bei den Präsidentschaftswahlen wie der Nazisieg bei den Landtagswahlen die Unternehmer zur beschleunigten Durchführung ihrer sozialreaktionären Offensive ermuntern würden. Unter anderem haben jetzt auch die„Arbeitgeber“ der Berliner Gastwirtangestellten. die zum größten Teil dem Nazilager angehören, die Konsequenzen gezegen. Sie hatten zum 36. April Lohn= und Manteltarif gekündigt. Abbau des Urlaubs um ein bis zwei Tage, Herabsetzung der Urlaubsbezahlung. Verrechnung des Garantielohnes nicht mehr monatlich, sondern vierteljährlich, „angemessene“ Kürzung der Löhne der Hoteldiener, Zimmermädchen, sind einige ihrer scharfmacherischen Forverungen. ohnehin schlechtverdienenden Gastwirtsgehilsen haben sich dem widersetzt. Die Antwort der Unternehmer ist die Kündigung von 12000 Gastwirtschaftsangestellfen in lin. mit der Maßgabe, daß eine Wiedereinstellung nur bei Anerkennung der verschlechterten Urlaubsbedingungen erfolgen würde. Statt die Unternehmerprovokation mit dem Kampf zu beantworten, sabotiert die Gewerkschaftsbürokratie die proletarische Gegenoffensive durch die Vertröstung, daß der „Erpressungsversuch arbeitsrechtlich nicht haltbar“ sei, das Ar beitsgericht„allerlei zu tun bekommen“ würde und der Schlichtungsausschuß einen Schiedsspruch zu fällen habe. Dabei liegt der Vorstoß der Unternehmer ganz eindeutig in der von Steaerwald vertretenen Linie, daß ein„esserer Ausgleich der Löhne", der„Abbau überhöhter Löhne“ und eine„Anpas sung der im Manteltarif sestgelegten Arbeitsbedingungen an die Lage der Binnenmarktindustrien erforderlich“ seien. Aus dem vor wenigen Tagen in der Monatsschrift„Wege zur Arbeit“ von Stegerwald erschienenen Artikel ist weiter ersichtlich, daß die Schlichter direkte Anweisung haben, für das Baugewerbe, die Textilindustrie und das Buchdruckergewerbe die Tarifbewegung im Sinne eines neuen Lohnabzugs bis zu zeyn Prozent zu entscheiden Daß sich dahinter ein allgemeiner Feldzug auf alle Löhne und Gehälter verbirgt, der von der Durchführung der Sozialreform“ für die Erwerbslosen, von einem Unterstützungsund Rentenabbau begleitet sein soll, ist selbstverständlich. Nieder mit der Sozialreaktion!“ schrien die Wahlflugblätter der sozialdemokratischen und christlichen Bürokratie. Die Einlösung ihres Versprechens ist die Verhinderung jedes ernsthaften Kampfes gegen die neue kapitalistische Offensive. Erneut richten wir darum als Partei und RGO. an alle gewerkschaftlich organisierten Arbeiter, an alle Mitglieder des ADGB. und der christlichen Gewerkschaften unseren Appell: Wir Kommunisten und Kollegen der RGO. sind bereit, mit jeder Organisation, in der Arbeiter vereinigt sind, und die wirklich den Kampf gegen Lohn= und Unterstützungsabbau führen will, gemeinsam zu kämpfen. Wir schlagen die sosortige Einberusung von Massenversammlungen der Arbeiter, die Aufstellung gemeinsamer Forderungen, die Schaffung gemeinsamer Ausschüsse und Streikleitungen vor. Wir richten insbesondere an die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter und Angestellten die Aufforderung, jeden Versuch der Kampfabwürgung durch die Bürokratie zu beantworten mi entschlossener, klassenbewußter Opposition So überall gerüstet zum 1. Mai! Wuppertal meldet: Die Straßenzelle Eintrachtstraße, Ortsgruppe 3, Barmen, verkaufte in wenigen Stunden 50 Maizeitungen und 650 Maikampfkarten.— Genossen, machts nach! Der diesjährige Kampfmai muß die Massenbeteiligung gegenüber den Vorjahren bei weitem übertretten. Je mächtiger die Straßen am Sonntag unter dem Marschtritt der roten Bataillone erdröhnen, um so kräftiger die Ohrteige für alle Verleumder und Unterdrücker der revolutionären Arbeiterbewegung in und außerhalb der Gewerkschaften, mit der Organisierung des Streiks. Nieder mit den kapitalistischen Provokateuren und Lohnräubern! Wer den neuen Abbau seiner Hungerlöhne und Unterstützungen verhindern will, der demonstriert seinen Kampfwillen durch den Ausmarsch am 1. Mai, unter den roten Fahnen der revolutlonaren Klassenfront! Nach Kreuger- Deterding? einen Gewerbei in der Zeit von nnerstag, den 24 ge Mitgliederver itliche Mitglieden n, daß sie 17,6 Pfund Margesund Margarine verle klugen Hausfraue# Vorteile es hat. So# Braten und Backer, ortschritt zunutze. S## ormittags 11 45 Uh, re guten und billiget man: billiger ges! ndertage— rsäumen, die Kaisen Wunsch erhalten S## mark(mit Ausnahn ind bei ollem, echt bayeriscen drei Sondertage Statt Brot Feuersalven! Pastgel eier uesere hoansen Shiseder Siherngeies Zihe zund Jodung an.— Guose be Fregung auch unter den Spo.=Arbeitern nn nicht mehr umhin, ihre sinanziellen Zusammenbruch schewisten Deterding zu Bedes g zu ver3 Milliar= Halle. 29. April.(Eig. Meld.) Drei Tage nach der Wahl, nachdem die SP2.=Führer sich vor den lungen als„Schützer der Schwachen, als„Gralshüter des Sozialismus“, als„Arbeiterführer“ ausspielten, wiro mit den Arbeitern wieder in der Sprache der Gummiknuppe und„härteren Wassen“ geredet. So setzte in einem Neu baublock in Halle eine große Aktion gegen die im Mieterstreik um eine 25prozentige Mietsenkung stehenden Arbeitermietere der auf Besehl des halleschen Magistrats vorgenommenen tierung einer Erwerbslosenfamilie, der ersten von im Mai geplanten Exmittierungen, kam es zu stürmischen Mas senprotesten der Mieter. Darauf wurde die Severing=Polizei alarmiert, die mit 150 Polizisten den gesamten Häuserblock abriegelte und gegen die Erwerbslosen mit dem Gummiknüppel vor##### um die Durchführung der Zwangsräumung zu sichern. Als Mobel kräger hatte sich die Gesellschaft ein paar Nazi=Provokateure geholt, die mit stürmischen Niederrufen empfangen wurden. Darauf zog die Polizei die Pistolen und rief: „Feuster zu. sonst wird geschossen!“. Angeblich soll dabei der bekannte„Schuß aus der Menge“ gefallen sein, zei mehrere hunde.t Schug abfeuerte. Erst nach zwei Nicht Seuerinn-Preußen. Stunden konnte die Räumung unter dem erbitterten Protest der Massen durchgeführt werden. Ueber 30 Arbeiter wurden ins Gesängnis geschleppt. Die Zahl der Verletzten ist nicht bekannt. Diese Taten haben unter den SPD.=Arbeitern ungeheuer ernüchternd gewirkt, denn sie sahen hier unmittelbar das Zusammenwirken der Mietwucherer mit den Nazibanditen und das Vorgehen der Severing=Polizei gegen die protestierenden Arbeiter. Berlin, 26. April.(Eig. Meld.) Die Frauenbelegschaft des Herrenwäschebetriebes Strauß in der Gogener Straße 47 ist in den Streik getreten. Berlin, 26. April.(Eig. Meld.) Gestern haben in zahlreichen Wurstfabriken Streikabstimmungen gegen die Lohnabbauforderungen der Unternehmer stattgefunden. Nach den Berichten, die bisher vorliegen, haben sich überall die Kollegen saßt einstimmig für Streik ausgesprochen. Nur Sowvjet-Rußland verschafft abermals tausenden deutschen Arbeitern Arbeit und Brot beit und Brot für Monate gesichert worden. Selbst die bürgerliche Presse kann stürzung über einen möglichen britischen Oelkönigs und Antibolschewisten— bergen. Seine Kursverluste betragen bereits mehr als„.—. den Mark und haben die Verluste des Zündholztonias Kreuger schon überholt. Da die deutsche Nazipresse, die von Deterding seit Jahren namhafte Geldsummen erhält, sicherlich ebenso wie bei Kreuger erklären wird, daß die pleitegegangenen Trustkönige„das Op'er der rassenden Kapitals" geworden seien, lst der nachfolgende Artikel sicherlich angebracht. Er behandelt den Fall Kreuger“, die Geschichte des„schassenden“ Kapitals und seiner Helden. Als am 13. Marz die Nachricht eintraf, daß sich der schwedische Trustkönig Ivar Kreuger eine Kugel ins Herz geschossen hatte, schrieben ihm Blätter des deutschen Faschismus gerührte und rührende Nachrufe. Da man von Kreuger beim besten Willen nicht sagen konnte, daß jüdisches Blut sein und da zudem Kreuger als ein fanatischer Antibolschewist bekannt war, konnte die nationalfaschistische Presse versuchen, seinen Selbstmord so darzustellen, als ob da ein„germanischer Held“ in den Schlingen einer„internationalen, alljüdischen Weltfinanz zugrunde gegangen ware.„Ein Opfer des Kapitalismus“, klagte der„Völkische Beobachter“ Hitlers, und die Hugenbergsche„Nachtausgabe“ verstieg sich zu folgendem Nachruf: „Ivar Kreuger sprach stolz von seiner deutschen Abstammung, war in seinem Wesen und seiner Arbeitsweise ein typischer Germane. Jvar Kreuger ist bis zu seinem frühen Tode das geblieben, als was er begann. Kein Spekulant und Abenteurer, sondern ein gewissenhafter Baumeister, der Stein auf Stein legte. Gewiß hätte er noch zuletzt die Möglichkeit gehabt, sich ehtrnr## zurüchzugge. hen. Doch gerade sein Pflichtgefühl verbot ihm diesen Schritt. In diesem Erguß ist jedes Wort eine„Perle“! Aber nicht nur in Deutschland feierte man den gescheiterten Trustherren in so überschwenglichen Tönen. In Frankreich benutzte der Trustkönig Coty den Anlaß von Kreugers Selbstmord, um das Volk, d. h. die Leserschaft seiner Boulevardblätter, über die dunklen Machenschaften des internationalen„jüdischen“ Weltkapitals und den Kampf des„raffenden“ gegen das„schaffende Kapital" zu belehren, dem„der edle Kämpfer“ Ivar Kreuger zum Opfer Irzwischen hat die englische Revisionsfirma Price, Waterhouse& Co. einen Revisionsbericht vorgelegt, aus dem sich ergibt, daß der„typische Germane“ Kreuger ein gemeiner Falscher und Bilanzschwindler war, daß seine„typisch germanische Arbeitsweise“ seit Jahren darin bestand, die Bilanzen der Kreugergesellschaften zu fälschen, ein Abenteurer, der alles auf die eine Karte gesetzt hatte, daß eine Besserung der allgemeinen Wirtschaftslage ihm aus seinem Dalles heraushelfen würde, ein Spekulant, der mit Milliarden spielte und unendliches Elend über die arbei#enden Massen brachte. Jetzt schreibt selbst das„Svenska Dagblad“, das Organ Ivar Kreugers, das sich all die Jahre bemüht hatte, ihn mit der Aureole des Genies und des Nationalheros zu schmücken: Kreuger war ein Rielenschwindler! Der Faschismus hat ausgesprochen Pech mit seinen„Heroen der Wirtschaft. In Deutschland hat der Beherrscher des größten * Textilkonzerns, der„Norddeutschen Wollkämmerei“, der Hitleranhänger und Geldgeber der Nationalsozialisten, Lahusen— auch so ein kerndeutscher, germanischer Typus!— als Riesenbankrotteur, Kapitalverschieber und Bilanzfälscher geendet. Im faschistischen Italien hatte vor ihm schon dasselbe Schicksal den Trustkönig Gualino, den Freund von Arnaldo Mussolini, dem Bruder des„Duce", ereilt, in England Lord Kylsant. den Herrn der„Royal Mail=Schiffahrtsgesellschaft". Herr Coty mag vorsichtig sein, damit er nicht gleichfalls daran glauben muß! Es ist eine alte Tatsache, über die schon Marx und Engels gespottet haben, daß die Kapitalisten den Organismus ihres eigenen Wirtschaftssystems nicht verstehen und deswegen seinen Krisen und Katastrophen gegenüberstehen wie dem Wirken„überirdischer“ Kräfte. Aber wenn wir heute sehen, wie die kapitalistischen„Wirtschaftsführer" in allen Ländern— Typ Cotv in Frankreich, Typ Thyssen in Deutschland— all dem Unsinn zujubeln, den die faschistischen Analphabeten der Wirtschaftswissenschaften von sich geben, so zeugt dies von dem ideologischen Verfall der Bourgeoisie, kennzeichnend für die Epoche des untergehenden Kapitalismus Die vom Faschismus beliebte Gegenüberstellung von „raffendem“ und„schaffendem“ Kapital ist verlogene Demagogie. Jeder industrielle Unternehmer, der ein Geldkapital in die Produktion hineinsteckt, betrachtet dieses Kapital gewissermaßen als von ihm selber„geliehen“ und sich also als „Leihkapitalist"; er bucht daher von dem erzielten Gewinn einen Teil als„Zins“ seines Kapitals und einen anderen Teil als Unternehmerprofit. Jeder Unternehmer legt sein Kapital, wenn es periodisch oder für längere Dauer frei wird, auf die Bank und wird damit„Leihkapitalist",„raffender Kapitalist“; jeder Unternehmer ist darauf angewiesen, von der Bank Kredit zu erhalten und geht zugrunde, wenn ihm dies unmöglich ist. Die ganze Ganitallamue— darauf hat 1a chon Entwicklung des modernen Kapitalismus— darauf hat ja schon Marx im 3. Band des Kapitals sehr nachdrücklich hingewiesen— beruht auf der Rolle des Kredits; die Aktiengesellschaften, die Konzerne und Trusts— weder Coty noch Thyssen!— waren überhaupt denkbar ohne diese Funktion des„Leihkapitals“. Der Charakter des modernen Kapitalismus wird geradezu bestimmt durch das Verwachsen von Banken und Industrie, durch das Ineinanderübergehen von„Leihkapital“ und„produktipem“ Kapital zu einem neuen: dem Finanzkapital. In den sogenannten „Wirtschaftsführern“ des Kapitalismus vereinigt sich im höchsten Maße„Leihkapital“ und„Unternehmerkapital“,„rafsendes" und „schaffendes“ Kapital. Herr Fritz Thyssen z. B., der begeisterte Hitler=Anhänger und Geldgeber der Nationalsozialisten, ist nicht nur Großaktionär und Aussichtsratsvorsitzender des Stahltrusts, sondern zugleich auch Mitglied des Zentralausschusses der Reichsbank(!) und Aussichtsratsmitglied der„Preußischen Central=Bodenkredit=AG. (Hypothekenbank); neben Thyssen saßen im Aussichtsrat des Stahltrusts die Ban Stankkrusts die Bankiers Jakob Goldschmidt(Danat), Louis Hagen(Firma A. Levy=Köln), K. M. Hirschland(Firma Simon Hirschland=Essen). O. Jeidels(Berliner Handelsgesellschaft), Henry Nathan(Dresdner Bank), S. A. von Oppenheim(Köln), O. Schlitter und G. Solmssen(DD.= Bank), Moritz Schulze(Compribank), an deren jüdischer Rasse der Nationalsozialist und Antisemit Thyssen in diesem Falle offenbar keinerlei Anstoß nahm! Denn was wären Thyssen und sein Stahltrust ohne diese Bankkapitalisten? Mit ihrer Hilfe hat er sein Aktienkapital von 800 Millionen auf den Markt gebracht, Anleihen von rund 500 Millionen(jetzt noch 483,34) ausgenommen, langfristige Kredite von 159,59 Millionen erhalten, Rembourskredite von 25,31 Millionen und Bankschulden von 71,55 Millionen ausgenommen und Akzepte von 38.25 Millionen gegeben— alles nach den Anrs- dazu, angesichts sorcher Tarsachen dem Rrassenden tal“ das Todesurteil zu sprechen und auf die„Brechung der Zinsknechtschaft" zu schwören. In Ivar Kreuger, dem Beherrscher eines Welttrusts, kam dieser Charakter des modernen Finanzkapitalisten natürlich viel stärker zum Ausbruch als bei den kleinen„Göttern“ des deutschen Kapitalismus. Er vereinigte den Unternehmer, der über einige hundert Fabriken gebot, mit dem internationalen Finanzmann und Weltbankier, der an 14 verschiedene Staaten Anleihen im Gesamtbetrag von 1 Milliarden schwedischer Kronen gewährt hatte. Daruver gior am besten die Bilanz der„Kreuger och Toll A. B.“ von 1930 Auskunft, die folgende Gewinne angibt Dividenden aus Industrieaktien.... 28,379 Mill. Kronen Einnahmen aus Grundbesitz„„„„„ 9,904 Mill. Kronen Dividenden aus Bankaktien 4,704 Mill. Kronen Zinsen aus Obligationen...... 22,900 Mill. Kronen Nettoeinnahmen aus Zinsen der Kontokorrentdebitoren........ 9,183 Mill. Kronen Konsortialbeteiligung, Einnahmen aus Zündholzkonzessionen Gewinne aus Finanztransaktionen Hm 1. Mai zeigt euren Kampfeswillen“ Nur noch Wohlfahrtssätze für alle Erwerbslosen? 18,716 Mill. Kronen 32,186 Mill. Kronen Gesamtgewinn: 125,972 Mill. Kronen Demagogie entlarvt die Rolle des Faschismus als einer Bewegung zur Rettung des Kapitalismus. Dies ist der Grund. weshalb die faschistische Bewegung in Deutschland wie in allen LänFinanzkapital finanziert wird. Drohende Rotverordn ung nächste Woche Wie das Berliner„Tempo“ berichtet, soll im Lause kommenden Woche eine neue Notverordnung gegen die losen von der Reichsregierung verabschiedet werden. In dieser neuen Notverordnung wird die radikale Herabsetzung der Unterstützungssätze in der Erwerbslosenversicherung und in der Krisenfürsorge diktiert. Von maßgebender Stelle wird erklärt, daß es sich nur„um eine gewisse Anpassung“ dieser Sätze an die Wohlfahrtsunterstützung handele. Diese„Aupassung“ soll für sämtliche 6 Millionen Erwerbslose durchgeführt werden und etwa 600 Millionen Mark einsparen. Auch in der Invalidenversicherung sollen die Rentenleistungen um 300 Millionen gesenkt werden. Zugleich wird erklärt, daß auch die Wohlfahrtsunterstützung herabgesetzt und je nach den Teuerungsverhältnissen in den Groß= und Kleinstädten gestaffelt werden soll. Für die so auf Kosten der Aermsten der Armen ersparten Unterstützungsgelder will die Regierung durch Erweiterung des sogenannten freiwilligen Arbeitsdienstes, der jetzt 36 000 Jugendliche beschäftiat. Arbeit beschaffen. Die Phrase von der Arbeitsbeschaffung, die der AD6B. aufstellte und die herhalten muß, um die Löhne der Betriebsarbeiter zu kürzen, sie wird hier dazu benutzt, um die Begründung für den äußerst empfindlichen Abbau der Unterstützung zu geben. Auch das noch! Wir rufen die deutsche Arbeiterschaft in den Betrieben, Sten. pelstellen und Gewerkschaften auf, Sturm gegen diesen unerhör. ten Abbau und die Sklaverei des Arbeitsdienstes zu laufen. An 1. Mai tretet aue an. im Zeichen der roten Einheitsfront den neuen Lohn= und Unterstützungsabbau, gegen den faschisti, schen Arbeitsdienst, für den sozialistischen Ausweg aus der Krise unsere Kampfdemonstration wuchtig durchzuführen. Kommuni Gegen die Pflichtarbeiterstreit Düsseldorf. Auf landtages wurde die Dienstag zu Ende nete der Ge Beuthen, 28. April(Eig. Meld.) Der am 25. April in Beuthen, Oberschlesien, ausgebrochene Streik der Pflichtarbeiter hat sich auf alle Baustellen ausgedehnt, so daß jetzt alle Pflichtarbeiter in Beuthen im Streik stehen. Die Pflichtarbeiter fordern u. a.: Sofortige Einstellung und Beseitigung der Pflichtarbeit! Ausführung dieser Arbeiten als Notstandsarbeiten und Bezahlung zu Tariflöhnen! Restlose Uebernahme der Mieten und des Lichtes durch den Magistrat. Einmalige Beihilfe für alle Bedürftigen. Keine Maßregelungen und Weiterzahlung der Unterstützungen. Die Pflichtarbeiter sind entschlossen, den Kampf bis zur Erfüllung ihrer Forderungen zu führen. nete der Genosse Ri Hungeretats: Die K sten Kampf an. Geg aus Mangel an Mit schiebungen der rhei Klöckner, Nazi=Th denburg=Front, Kru des Reichsfinanzmin Seite angebrohten den. Eisenbahnerentlassungen Leinhausen, 28. April.(Eig. Meld.) Am 25. April, einen Tag nach der Wahl, wurde im Wagenwerk des RAW. Leinhausen 40 Arbeitern und im Blockwerk 17 Arbeitern gekündigt. Neben den großen Entlassungen im Reichsbahnausbesserungswerk Stargard zeigen die Massenentlassungen in Leinhausen, wie das„Arbeitsbeschaffungsprogramm“ des ADGB. in Wirklichkeit aussieht. Illustration zur„Arbeitsbeschaffung“ Panzerwagen statt Brot Wofür Severing=Preußen Geld hat Grubenkapital fordert neue Mienschenopfer Hindenburg, 29. April. Die Antreiberei in den Kohlengruben der oberschlesischen Bergmagnaten hat wiederum neue Arbeiteropser gefordert. Auf der Zeche Konkordia ereignete sich in 240 Meter Tiese eine schwere Schlagwettererplosion, durch die neun Bergkumpels schwere Brandwunden erlitten und ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. Die Grubenverwaltung, die immer sofort dabei ist, die Schuld von sich abzuwälzen, oder von„tragischer Verkettung besonderer Umstände“ schwindelt, behauptet diesmal frech,„anscheinend"(!) habe jemand auf der Sohle ein Streichholz angezündet.#o werden die Kumpels auch noch obendrein von den Profitjägern verhöhnt. Wuppertal. Gestern morgen wurde auf dem Güterbahnhof U.=Barmen ein neues schweres Panzerautomobil ausgeladen. Der Panzerwagen, der fabriknen war, wurde zur Verstärkung der Ausrüstung der Wuppertaler Polizei in die Polizeiunterkunft Elberfeld geschafft. Elberfeld. Am Montagmorgen verübte ein Polizeiwachtmeister in der Polizeiunterkunft Elberfeld Selbstmord durch Erschießen. Der Grund soll in dienstlichen Verfehlungen zu suchen sein. Bremen ist pleite! Nur der Anfang der Katastrophe Bremen, 29. April. Die Bremer Stadtverwaltung ist so weit pleite, daß sie nicht einmal mehr den Angestellten und Beamten die ihnen zuständigen Gehälter zahlen kann. Die Angestellten wollen jetzt die Stadt verklagen, um aus diese Weise eine Hilfe des Reiches zu erreichen. Sie haben weit über einen Monat schon keinen Psennig Gehalt bekommen und sind bis über die Ohren verschuldet. Raus Severings Koalitionsangebot an Hitler von der aufruf„gegen SPd.=Presse unterschlagen— Statt dessen MaiJaschismus“ Der Parteivorstand der SPD. gibt einen Maiaufruf heraus, indem es u. a. hrißt:„Der Faschismus ist der Feind. Nur die Sozialdemokratie kann ihn besiegen.... Wer gegen die Sozialdemokratie hetzt, sie beschimpft und verleumdet, der dient dem faschistischen Klassenfeind.“ daran getan, in Der Parteivorstand der SPD. hätte gut daran getan, in seinem Aufruf auf alle antifaschistischen Phrasen zu verzichten Denn am selben, gestrigen Tage, an dem dieser Aufruf gegen „„„„ 07A Haht arflarf. Ein Preisrätsel für faschistische„Wirtschaftstheoretiker“ und Agitatoren: Gehört dieser Ivar Kreuger zum„schaffenden" oder zum„raffenden Kapital"? Die faschistischen Phrasen von der„Brechung der Zinsknechtschaft“ und dem„Kampf gegen das raffende Kapital“ sind einmal ein Mittel, jene untergehenden Schichten des„Mittelstandes“. die vom modernen Kavitalismus ruiniert werden und sich nach der„guten alten Zeit“ zurücksehnen, wo es noch Zünfte gat und keinen Kapitalismus, an sich zu ziehen und so für die Rettung des bankrotten kapitalistischen Systems einzuspannen; sie sind aber zum zweiten ein Mittel, um die arbeitende Klasse vom Klassenkampf gegen die Bourgeoisie als Klasse aozulenken, sie mit dem einen Teil der kapitalistischen Ausbeutung, dem„schaffenden Kapital“, auszusöhnen, indem alle Verantwortung für die gegenwärtige Krise des kapitalistischen Systems auf den anderen I1„das raffende Kapital“, geschoben wird. Diese verlogene gegen erklärte dern vom Ie. Es gehört zu den Aufgaben des Kommunismus, die verlogene Demagogie des Faschismus zu demaskieren. Dafür ist der Fall Kreuger besonders geeignet, weil der Faschismus so offenherzig war, Kreuger als den Typus des„germanischen“ Kapitalisten zu preisen. Kesseltreiben gegen„Doppelverdiener“— Weiterer Unterstützungsabbau unter„sozialem“ Deckmantel Berlin. Der Präsident der Reichsarbeitslosenversicherung hat in einem Rundschreiben die Arbeitsämter aufgefordert, darauf zu achten, daß bei Vermittlung von Arbeitsstellen keine sogenannten Doppelverdiener“ Arbeit bekommen. Wenn also eine Frau mit ein paar Kindern und einem Hungerlohn von 25 bis 30 Pfennig pro Stunde von einem christlichen Ausbeuter ausgepreßt wird, und der Mann fordert Arveit, sam, die Familie nicht ganz verhungert, soll ihm diese Arbeitsstelle verweigert werden. Auf diese Weise wollen die Arbeitsämter wieder mehrere Millionen Mark Unterstützung abbauen und auf Kosten der hungernden Arbeiter, die diese Beträge von ihrem erbärmlichen Lohn zahlen müssen, einsparen. Die soziale Phrase ist hier der Deamantel für eine weitere unerhörte Verschlechterung der Lage der Erwerbslosen. den Faschismus im Zentralorgan der SPD. steht, Severing der amerikanischen Nachrichtenagentur„United Preß“ wörtlich folgendes: „Sowohl in der Sozialdemokratie wie im Zentrum ist die Neigung stark gewachsen, nunmehr auch die Nationalsozialisten an der Verautwortung zu beteiligen.... Aber eine Regierungsbeteiligung der NSDAP. in Preußen und im Reich kann natürlich nur als eine Beteiligung an der Regierung in Frage kommen, d. h., im Verein mit anderen Parteien, die eine Gewähr dafür bieten, daß die Grundgesetze der Verfassung nicht verletzt werden.“ Ein Dementi Severings auf diese seine Ausführungen ist nicht erfolgt. Die gesamte sozi ldemorratische Presse schweigt das Interview Severings tot, bestätigt also seine Erklärung. Aber im selben Augenblick, da der sozialdemokratische Spitzenkandidat bei den Preußenwahlen, Herr Severing, ein offenes Koalitions= und Tolerierungsangebot an die Faschisten richtet, wagt der sozialdemokratische Parteivorstand in seinem Maiaufruf die Behauptung aufzustellen,„der Faschismus ist der Feind, nur die Sozialdemokratie kann ihn besiegen.“ Ist das nicht eine Verhöhnung der SPD.=Arbeiter? Ist der Maiaufmarsch unter den Fahnen dieser Partei nicht ein Marsch ins offene faschistische Lager? Haben die Kommunisten nicht Recht, daß sie Severing=Preußen und seine Stille Koalition „Bahlfreiheit“ Protest gegen die 7 Die Sozialde an der ungeheuren? ihre Koalition mit Hitlers! Nor Wels=Partei als Wegbereiter des Faschismus bezeichnen? zwischen Nazis und SPD. in Hamburg schon persekt Hambura. 28. April.(Eig. Bericht.) In der politischen Debatte der gestrigen Sitzung der Bürgerschaft führte der SP9. Führer Kodeyn in bezug auf die nationalsozialistische„Opposition“ folgendes aus: Es sei eine Entstellung der wahren Tatsachen, wenn man ihm vorwerse, er hätte die Mitarbeit der Opposition abgelehnt.„Ich habe mir immer Mühe gegeben, die Opposition dahin zu bringen, daß wir in verantwortlicher Gemeinschaft die notwendigen Dinge erledigen. Der Dank der Nationalsozialisten für die schamlose Anbiederung Kodeyns blieb nicht aus. Zur allgemeinen Ueberraschung enthielten sie sich der Stimme, als darüber abgestimmt KK•REMANGIRINE nin gus mettt wurde, res oh die notwendi tung verhal' zur Annahme des Antrages. So gaben die Nationalsozialisten dem SPD.=Senat die Vollmacht über die Verwendung der Steuergroschen der Werktätigen. Herr SP2. Kodeney hat nicht umsonst sein Koalitionsangebot an die Nazis gerichtet. Hamburg, 28. April.(Eig. Meld.) Der sozialdemokratische Schulsenator Krause in Hamburg hat den Lehrer Klug, der als Kandidat auf der kommunistischen Wahlliste zur Hamburger Bürgerschaft stand, wegen kommunistischer Betätigung, Entlassung aus dem Schuldienst mitgeteilt. SPD. Krause beruft sich hierbei auf den reaktionären Erlaß von 1930, hat aber gegen 2 nationalsozialistische Lehrer, die auf der Naziliste kandidieren, nichts unternommen. Kriegstransporte für die japanischen Imperialisten Sein Treubek Je näher Hitl mehr lüftet er saschistischen Chai hat Hitler de den Düfsel #sentlicht, und Absichten en volles Dokument mes im allgemei im besonderen. 4 lage der Werkt? „Ich höre so heutigen Not we: Herren, das würt hieße, daß m gingen der hätten als e ung ent all kein materi irgendein I! sach stärkere Hitler gibt dai wirtschaftlichen und Ja. daß wir noch rühmt sich aber vor wiedergegeben zu h mehr so stark empf in gewundener Fr zauberung„irgend sollen die Massen Kampf abgehalten R Hitler führti das alte System erhalten wolle. De innerhalb der wei offensichtliche Ban aus der Krise und dei Deterding=Kra chaft der Massen Umständen die D saulen kapitalisti erklärt er den In „Sie haben Wirtschaft aufg. eigentums. 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Die Wagen kamen zunächst nach Schuppen 18, waren dort Hlötzlich verschwunden und tauch ten schließlich am Schuppen 15 wieder aus, als der Dampfer dort geladen wurde. „Volkshei „Die M Die Ansprü Versozialisierun zurück, indeme und Bauernnot dem Rhein. eben, Stemen unerhör. laufen. An front gezer den faschistis der Krise, ril in Benlichtarbeiter jetzt alle lichtarbeiter tigung der standsarbeirnahme der malige Beiund Weiterbis zur ErKommunistische Anklagerede gegen die rheinischen Steuerschieber und Bodenwucherer Gegen die Mißstände im Arbeitszuchthaus Brauweiler— Verhungert am„kleineren Uebel Düsseldorf. Auf der Tagung des Rheinischen Provinziallandtages wurde die Hauptdebatte über den Etat bereits am Dienstag zu Ende geführt. Für die Kommunisten kennzeichnete der Genosle Eiegel. Essen, die einzelnen Positionen des Hungeretats: Die Kommunisten sagen diesem Etat den schärfken Kampf an. Gegenüber der Behauptung, daß die Abstriche aus Mangel an Mitteln notwendig sind, muß an die Steuerschiebungen der rheinischen Großindustriellen, wie ZentrumsKlöckner, Nazi=Thyssen und des Hauptmatadors der Hindenburg=Front. Krupv. erinnert werden, die durch einen Brief da Reichsfinanzministers Dietrich gegen einen von dieser Seite angebrohten Steuerstreik öffentlich aufgedeckt wurden. „Wahlfreiheit“ in der Zentrumsdemäne Protest gegen die 7 Zeitungsverbote Die Sozialdemokratie trägt die volle Mitschuld an der ungeheuren Verelendung der Arbeiter und Bauern durch ihre Koalition mit der Bourgeoisie und sie ist der gefährlichste Güterbahn1romobll wurde zur zel in die solizeiwachtd durch Eren zu suchen ltung ist soen und BeDie Angediese Weise über einen nd bis über utschen in See sochumeimnistauch aschismus.(Sehr wahr! Jahre SPD.=Politik haben erst Nationalfaschisten geKommunisten zeigte Genosse zn Maimus beperfekt politischen der SP9.= sche„Oppodahren Tatitarbeit der gegeben, die rtlicher Geise Anbiedeeberraschung abgestimmt s auf weitechtigung für timmenthalo gaben die cht über die Herr SP9. in die Nazis aldemoit den Leh1 Wahlliste stischer BeIt. SPD. ß von 1930, if der NaziHitlers Rede vor den Nordweßz=Millionären Sein Treubekenntnis als Beschützer der Geldsäcke Je näher Hitler sich den Ministersesseln glaubt, um so mehr lüftet er sein Visier und zeigt den kapitalistischsaschistischen Charakter seiner Partei. Vor einigen hat Hitler den Wortlaut seiner Rede vor den Düsseldorser Industriellen verlisentlicht, in der er klar und deutlich seine Pläne und Absichten entirsckeit. Diese Rede ist darum ern wertvolles Dokument für unseren Namt=f gegen den mrs im allgemeinen und die Nationalsozialistische Partei im besonderen. Hitler sprach über die gegenwärtige Notlage der Werktätigen und sacte wörtlich: Ich höre so marches Mal von unseren Gegnern:„Der heutigen Not werden auch Sie nicht Here“. Angenommen. Herren, das würde zutreffen. Was aber hieße das dann? Es le#e. des irelnernlchn Zetentgegen aingen, der wir gar nichts entgegenzusetzen hätten als eine rein materiulistische Auffalsungenlallen Seiten. Die Rotober würde als kein materielle— ehne daß man dem Volk irgendein Jdeal wiedergegeben hat— tausendsach stärker empfunden.“ Hitler gibt damit also zu, daß er nichts an den herrschenden wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen ändern kann und wird. Ja. daß wir noch einer entsetzlicheren Zeit entgegengehen. Er rühmt sich aber vor den Inkustriellen,„dem Volk irgendein wiedergegeben zu haben“. so daß es die„rein materielle Not nicht mehr so stark empfindet". Damit verrät Hitler selbst— auerdings h gepundener Ferm— die Roll der Toztergei, Parg, Borzauberung„irgendeines Idealz“.— das ist das„Dritte sollen die Mallen von ihrer Not abgelenkt und vom ernsthaften Kampf abgehalten werden. Relter des alten Systems Hitler führt in seiner Rede weiter ausdrücklich aus, daß er du alte System— d. k. den Pgpt z.tzgzeisge. Gedlen inge erhalten wolle. Der Glaube an das kapitalistische System schwindet innerhalb der werktätigen Massen immer mehr und mehr. Der offensichtliche Bankrott des ganzen Systems. die Ausweglosigkeit aus der Krise und solche Vorgänge, wie der Kreuger=Skandal und dei Deterding=Krach usw., verstärken von Tag zu Tag die Gegner schaft der Massen zum Kapitalismus. Hitler aber will unter allen Umständen die Massen für die Aufrechterhaltung des morschen, saulen kapitalistischen Systems erziehen und gewinnen. Dazu erklärt er den Industriellen: „Sie haben die Auffassung, meine Herren, daß die deutsche Wirtschaft aufgebaut sein müsse auf dem Gedanken des Privateigentums. Nun, können Sie einen solchen Gedanken des Privateigentums praktisch nur dann aufrechterhalten, wenn er ir###dwie auch logisch fungiert erscheint. Dieser Gedanke mun eine ethische Begründung aus der Einsicht in die naturgegebene Notwendigkeit ziehe n... Es in daher notig, derartige überlieferte Formen(Hitler men das alte Spitem). die aufrechterhalten bleiben sollen, so zu s, den, daß sie alse unbedingt notwendig. a1= 166½ ae griche ang jehen werden können, und da muß ic sagen: Das Sean 1ch annedue. 2ez die der versucht wird. die Aufrechterhaltung des kapitalistischen e a niche Neueg. vos Hiter wr.= Ze Pape,oie, ASgiten lapitalistischen Systeme anführen kann. Es sind die und ältesten kapttalistischen Mätzchen von saturgegebenen Verschiedenheit der Leistungen“ mit denen H die immer klarer zutage tretenden Klassenunterschiede klären will. Wie jeder Reaktionär und Feind der Arbeiterklasse erklärt Hitler, bat der Kapitalist eben deshalb Kapitalist ist, weil er„höhere Leitungen“ vollbringt, und daß der Arme nur Heehals, richt;, da#, veit er nicht ie tüchtig in wie der Kapitalist. Die Lertalste beutung. die Profitschinderei, die Herrschaft des Kapital von Hitler glorifiziert. „Volksherrschaft ist herrschaft der Jummheit“ „Die Masse ist minderwertig und unfähig, zu regieren“ Die Ansprüche der Arbeiterklasse auf Verlozialisierung der großen Unternehmen weist Hitler entschieden zurück, indem er sagt: Steigbügeihalter des Faschismus.(Sehr Bei den Kommunisten.) Die 13 Jahre den Boden für die Demagogie der Nat#ana chaffen. Unter dem Beifall der Kommanstr. Riegel den einzigen Ausweg für das Proletariat und die werktätigen Bauern aus dieser Krise auf: den Kampf aller Werktätigen, ohne Unterschied der Weltanschauung und Organisation für die Beseitigung des Kapitalismus und für ein rotes Rheinland in einem freien, sozialistischen Deutschland.(Beifall b. d. Komm.) Genosse Beck ergängte in wirksamer Weise die Worte des Genossen Riegel und griff den Oberpräsidenten Fuchs an, der während der Wahlzeit sieben kommunistische Zeitungen des Rheinlandes unterdrückt habe. Als er der SPD. den Spiegel vorhielt und im einzelnen an ihre arbeiterfeindlichen Taten erinnerte, antworteten die SPDisten mit wütenden Zurufen. Die Nazis, die ebenfalls schonungslos in ihrer Demagogie gebrandmarkt wurden, hatten es vorgezogen, sich zu verkrümeln und in der neben liegenden Restauration einen Wettbewerb im Kirschwassersaufen, frei nach Ley, auszutragen. In der Donnerstag=Sitzung ging Genosse Strab auf die Zuchthausmethoden in der Arbeitsanstalt Brauweiler ein stellte eine Reihe Anträge auf Beseitigung der angeprangerten Mißstände. Christliche„Kultur“— langsamer hungertod für Arbeiterfrauen Genosse Renner ging besonders mit der SBD. ins Gericht, die durch ihren Führer Wissell den Rentenahbau an den Kriegsopfern und Hinterbliebenen organisierte. Genosse Beck zeigte auf, wie durch den Abbau der Kinderspeisung und Fursorge für Kinderreiche unter aktiver Mitwirkung auch der SPD. und unter Führung des Zentrums, die Arbeiterkinder dem langsamen Hungertode ausgeliefert werden. Die SN“„Wohlfahrtsdame Beckers, Düsseldorf, bekam dabei hysterische Schreianfälle, die aber keineswegs die Schlagkraft der kommunistischen Beweise abschwächen konnten. Genosse Beck wies die Fotografie einer 31jährigen langenkranken Frau vor, der die notwendigen Nahrungszuschüsse verweigert wurden, obwohl sie völlig ausgehungert, nur noch 55 Pfund wog.(Zuruf: Am„kleineren Uebel“ verhungert!) Unter betretenem Schweigen der Zentrumsdemagogen erklärt Genosse Beck: Das ist die christliche„Kultur" und„Wohlfahrt" des Essener Zentrumsbürgermeisters Bracht. (Sehr wahr! bei den Komm.)„#7 Her BraGenosse Deppe sprach über den völligen Zerfall der Pro vinzialstraßen infolge der Mißwirtschaft der Propinzialverwaltung. Die Straßen seien unbefahrbar, dafür ständen aber hagelneue Schilder an den Wegen:„Vorsicht! Straße geverrt! Vorsicht, solechte Straße!“ Auf die Rußlandhetze des Zentrumsbonzen Ern eingehend, der behaupter hatte, die deutschen Arbeiter hätten keinerlei Sehnsucht nach ußland und kämen alle schleunigst wieder zurück, wies Genosse Deppe nach, daß der Gewährsmann des Zentrums ein von den in Rußland tätigen deutschen Arbeitskameraden mit Verachtung überschütteter notorischer Faulenzer und Trinker gewesen sei, für die es in Platz gebe. Aber das Zentrum empfange sie mit offenen .* Armen.(Pfuiruse bei den Komm.) Genosse Riegel forderte die Streichung der Zuschüsse für die Kirchenrevaraturen, denn das Zentrum gebe dem Volk Steinestatt Brot.(Sehr wahr! bei den Komm.) Solange das Proletariat nicht die Macht habe und selbst kontrollieren könne, ob die Erhaltung von Denkmälern von historischem Interesse sei, würden die Kommunisten für diese getarn ten Kircheninteressen keinen Pfennig bewilligen. Ein SPO.=Mann, der in der üblichen Rußlandhetze machte, mußte am Schluß zugeben, daß gerade in Sowjetrußland zur Erhaltung wirklicher Kunstdenkmäler, auch für Kirchen und Moscheen, das meiste getan wird. SPd.=Kurth will sich 8 Groschen verdienen Es kam im letzten Teil der Sitzung mehrfach zu heftigen Zusammenstößen mit planmäßig provozierenden SPD.=Leuten, besonders mit dem SPD.=Schulmeister Curth, der eine Verschärfung der Geschäftsordnung vorschlug, um den Kommunisten das Reden völlig zu verbieten. Er erntete dafür den Zuruf, er soll sich für den Vorschlag 8 Groschen bei Jarres und Adenauer abholen. Der Genosse Beck erhielt zwei Ord der Genosse Renner. farres Und Ordnungsrufe, ebenso Rheinische Kleinbauern zuhauf! hoter der raten Sensenschne voräts sük das woie übelaland im sozialtischen Lerschand „„ E EIn has Gheinlauhes Bungernde Am Schluß der Donnerstag=Sitzung wurden die landwirt schaftlichen Fragen behandelt. Genosse Nohl stellte fest, daß die ganze Gesellschaft der Großgrundbesitzer, Großbauern und Fabrikanten nur ein Ziel habe, alle kommunistischen Hilfsanträge für die Bauern für„ungesetzlich" zu erklären, und mit Hilfe ihrer Notverordnungsgesetze die Ausplunderung der werktätigen Bauern und Winzer auf die Spitze zu treiben. Genosse N. schilderte den Raubzug der Bourgeoisie auf die Kleinbauern an der Schwalm und in Holzheim bei Neuß. Er stellte eine Reihe von Anträgen, insbesondere auf sofortige Einstellung aller Pfändungen, Rückgängigmachung derselben und volle Entschädigung bei bereits durchgeführten Pfändungen, ferner Niederschlagung der Darlehn und Zinsen bei Kleinbauern, Pächtern, Siedlern und Winzern, sowie Beseitigung der Wucherzölle. Wenn der Zentrumsredner von angeblichen Massenerschießunaen„flüchtender russischer Bauern“, an der sowjet=rumänischen Grenze fasele, so genüge es, die krasse Tatsache aufzuzeigen, daß täglich an den Grenzen des Rheinlandes hungernde Kleinbauern und Arbeiter von den Grenzern erschossen wurden, weil sie sich ein paar Pfund billige Lebensmittel über die Grenze holten, um nicht mit Frau und Kindern zu verhungern. Das sei das wahre Gesicht der Zentrumsherrschaft in Deutschland. Aber die Bauern marschieretn bereits unter der roten Sensenfahne und sagten sich los von den Volksbetrügern, von den Nazis bis zur SPD. Unser Appell gelte den werktätigen Bauern und Winzern der Rheinprovinz, ihre Hausen zu ammeln unter den roten Sensenfahnen und zu vereinigen mit dem Heer der hungernden Arbeiter, um mit dem verhaßten Sy stem der kapitalistischen Zinskucchtschaft und der Schluß zu machen und für das kommende freie sozialistische Deutschland zu kämpfen!(Beifall b. d. Komm.) Am Freitag und Samstag soll der Rest des Etats und die Landesbankfrage behandelt werden. Es ist mit einer kurzfristigen Vertagung des Provinziallandtages zu rechnen, da die Entscheidung über die Sanierung der Landesbank noch nicht gefällt ist. „Wer das Hakenkreuz trägt, der segnet sich!“ Aus dem Korruptionssaustall des„Dritten Reiches". Die Hitlerkorruptionisten sind augenblicklich in schwerer Sorge, wie sie die Millionenschulden aus den letzten 3 Wahlkämpfen abdecken können, denn die Gelder aus den Taschen der amerikanischen, englischen, französischen und deutschen lionäre fließen heute nicht mehr so reichlich, wie vordem. Es ist dem Nazi=Goebbels sehr peinlich, das vor den nach immer neuen Korruptionsgeldern gierenden„F ge,#ppef ofsen sagen zu müssen. Goebbels richtet deshalb den Appell an die Unterführer, dort, wo in den Kassen ein Loch ist(und wo ist durch die Sauftouren der Naziführer auf Parteikosten nicht überall ein Loch entstanden?), es zuzustopfen. Das ganze Finanzwesen musse wieder auf eine gesunde und reelle Basis gestellt worden— so sagt Goebbels. Ergo stand sie bisher auf einer ungesunden und unreellen Tasis. Aber gesund gemacht haben sie sich dabei alle, die Hit), an die Persönlichteiter vom Schlage Thasen gebunden sachen, daß sie die Leistungen nicht vollbrachte, bewiesen hat, sie nicht sähig sein kann, das Ergebuis zu ver Was Hitler hier ausspricht, ist nicht mehr und nicht weniger #a die Versicherung an die Industriellen, daß er ihre Unternehmungen, ihre Trusts und Kartelle als das„ergeonis ihrer Leistungen" betrachtet, daß er diesen Zustand unter a Umständen aufrechterhalten will und daß er an keine Ueberführung der Niesenwerke in die Hände der Allgemeinheit denke. je die Gesamtheit nicht fähig sei.„das Ergebnis zu verwalten“. Hitler erklärt die werktätigen Massen rundweg für unfähig, überhaupt iegend etwas von politischen Dingen zu verstehen und erst recht für unfähig, die Verwaltung der Wirtschaft zu übernehmen. Hitler, Goebbels, Strasser und der ganze Troß der„raffenden“ Pas. Inzwischen hat Jvar Kreuger seine Banksächer müssen, sehr zum Leidwesen des„Völkischen Beobachters“, der ihm eine echt germanische Träne als letzte Gegenleistung für die empsangenen Millionen nachweinte. Auch in den Petroleum=Reservationen der Heut=Indianer riecht es brenzlig, und es gibt nicht viele mehr, die für Sir Henry De e ding die Hand ins Feuer legen wollen. Nur aus Doorn, von Schneider=Creusot und aus den Kassenschränken der Nordwest=Millionäre kommen noch immer reelle Summen ins Braune Haus, wo die Führer. vom Osaf angesangen, bis zum kleinsten Gaufeldwebel, nach dem germanischen Grundsatz handeln:„Wer das Hakenkreuz hat, der segnet Allein die„rauhen Kämpfer“ von der„aufgelösten“ SA. müssen in die Röhre gucken und warten vergebens auf das „Dritte Reich“, das ihnen Barackenlager, Zwangsarbeit, Hunger und Kasernenschliff bringen wird, ganz, wie im ersten Reich Wilhelms von Doorn. Politischen Einfluß der Masse hält Hitler für das größte Uebel. Die Werktätigen erklärt Hitler einfach für minderwertig. die Unternehmer, die Junker, die Vertreter der herrschenden Klasse für „Köpfe und Genies" und führt aus: „Damit ist es aber natürlich, daß, wenn die immer in der Minderzahl befindlichen fähigen Köpfe einer Nation wertmößig gleichgejetzt werden all den anderen, damit langsam eine Majorisierung des Genies, eine Majorisierung der Fähigkeit und des Persönlichkeitswertes eintreten muß, eine Majorisicrung. man fälschlicherweise dann mit Volksherrschaft bezeichnet; denn dies ist nicht Volksherrschaft, sondern in Wirklichkeit Herrschaft der Dummheit, der Mittelmäßigkeit, der Halbheit, der Feigheit, der Schwäche, der Urzulänglichkeit. Massenherrschaft ist das Ende.“ Offener konnte Hitler kaum mehr aussprechen, daß er für die Erhaltung der verruchten kapitalistischen Diktatur ist Hiller beschimpft die werktätigen Massen und fordert„Autorität statt Demokratie“. d. h. die absolute Herrschaft der Thyssen, Hohenzollein usw., die uneingeschränkte faschistische Diktatur. Faschismus-Sozialdemokratie-Kommunismus Einem Artikel des Genossen W. Knorin vom 12. April(also vor den Preußenwahlen), in dem die Klassenkräfte in Deutschland in anschaulich klater Weise aufgezeigt werden, entnehmen wir den nachsolgenden Auszug. Die Redaktion. Die Präsidenten wahlen in Deutschland sind beendet. Feldmarschall Hindenburg ist auf weitere sieben Jahre zum Präsidenten Deutschlands wiedergewählt worden. Unter den bürgerlichen Parteien gibt es keine mit der Wiederwahl denburgs Unzufriedenen. Aber auch die Sozialdemokraten und Nationalsozialisten sind zufrieden. Die Sozialdemokratie ist darüber zufrieden, daß sie durch die erfolgreiche der Massen bei den Wahlen für Hindenburg die Notwendigkeit bewiesen bat, sie auch weiter als Werkzeug zur Zurchführung der Politik des Finanzkapitals auszunutzen. Die Nationalsozialisten sind darüber zufrieden, daß das starke Anwachsen ihrer Parte ihre Rolle bei der Durchführung der offenen faschistischen Diktatur durch das Finanzkapital stärkt.— Die beiden Stützen der Bourgeoisie Wenn der Kapitalismus auch schon vor dem Kriege in die Phase seiner Abwärtsentwicklung eingetreten ist, konnte sich die Bourgeoisie immerhin noch durch die offene Unterstützung der Sozialdemokratie halten. Die durch den imperialistischen Krieg hervorgerufene tiefste Erschütterung des kapitalistischen Systems, der Beginn der allgemeinen Krise des Kapitalismus und eine Reihe proletarischer Revolutionen haben gezeigt, daß die Diktatur der Bourgeoisie ihr Dasein nur mit unmittelbarer Hilfe einer derartigen sozialen Stutze der Bourgeoisie fortsetzen kann, in die sich die Sozialdemokratie seit dem Kriegsbeginn verwandelt hat. Aber die jetzige Krise und die wachsende Erschütterung des kapitalistischen Systems, das Aufhören des Anwachsens des Einflusses der Sozialdemokratie und ihre bereits begonnene Abwärtsentwicklung haben die Bourgeoisie gezwungen, zur Rettung ihrer Herrschaft zur Schaffung einer faschistischen Massenpartei zur forcierten Entwicklung ihrer eigenen Kampforganisationen zu schreiten. Daraus erkla.— das gewaltige Anwachsen der Nationalsozialistischen Partei in den letzten Jahren. Den Nationalsozialisten ist es jedoch nicht gelungen, in die Hauptmassen der Arbeiterklasse einzubringen. Sie besitzen keine Ueberlieferungen und haben nicht in einem langen Zeitabschnitt Erfahrungen gesammelt. Sie haben in ihren Reihen die verschiedenartigsten Klassenelemente vereintat. vom Hohenzollernorinzen August Wilhelm bis zu einzelnen Gruppen erwerbsloser Arbeiter. Die kleinbürgerlichen Massen wurden zu den Nationalsozialisten durch die Wirtschaftskrise getrieben, die ganze Schichten des Kleinbürgertums vernichtet, sie bis ins Elend gestürzt hat. Die aus diesen, häufig erst zum erstenmal zum politischen Leben erwachenden Elementen geschaffene Kamnorganisation der Bourgeoisie kann im Kampfe gegen die revolutionären Arbeiterorganisationen zeitweise Erfolge erzielen. Eine in ihrer Zusammensetzung nach im wesentlichen kleinbürgerliche Organisation kann keine zuverlässige Stütze der Bourgeoisie sein. Die Rolle der Sozialdemokratie In einem Land wie Deutschland, in dem das Proletariat die Mehrheit der Bevölkerung bildet, kann man unter den Verhältnissen der allgemeinen Krise des Kapitalismus die Macht nicht in den Händen der Ausbeuterklassen bewahren, wenn man nur von den Kampforganisationen unterstützt wird, die im Wesen aus kleinbürgerlichen Elementen bestehen, nicht ohne unmittelbare Unterstützung der Sozialdemokratie und der reformistischen Gewerkschaften. Die Sozialdemokratie und der Faschismus ersüllen mit verschiedenen Methoden die gleiche soziale Aufgabe, die Aufgabe der Zerschmetterung der Klassenorganisationen der Arbeiter und der Unterstützung und Festigung des Kapitalismus; das ist das Gemeinsame zwischen ihnen, das macht sie zu Zwillingen. Die Kommunisten glauben durchaus nicht, daß es keinerlei Unterschied zwischen einer Regierungsmethode der Sozialdemokratie und einer Regierungsmethode der Nationalsozialisten gebe, zwischen einer Regierungsmethode, die außer durch Terroc. vor allem durch Betrug funktioniert und einer Regierungsmethode, die außer mit Betrug vor allem durch Terror funktioniert. Aber die Kommunisten erklären den Massen vor allem, daß sowohl die Sozialdemokraten als auch die Nationalsozialisten nur den Willen des Finanzkavitals erfüllen und erfüllen werden. Von W. Knorin offenen faschistischen Diktatur betrifft die Fragever„Jdeologie“ für die Arbeitermassen. Die Sozialdemokraten halten es für notwendig, zur Unterstützung der Diktatur der Bourgeoisie die alten Ueberlieferungen der Arbeiterbewegung auszubeuten, sich als„Marxisten“ auszugeben, wenn auch bei ihnen nichts vom Marxismus übriggeblieben ist, sich die Weimarer Verfassung zu stützen, die sie selbst vernichtet haben. die Novemberrevolution zu preisen, die sie zerstört haben. Die Nationalsozialisten, die Deutschnationalen und ihre nächsten Gesinnungsgenossen sino der Ansicht, daß diese Versuche der Sozialdemokraten, sich in das Gewand revolutionärer Marxisten zu hüllen, nunmehr den wirklichen Marxisten und Revolutionären, den Kommunisten, zugute kommen. Darum sei es notwendig, mit den Phrasen von Marxismus, Klassenkampf und Internationalismus Schluß zu machen, nur das Notwendigste, Unvermeidliche zu behalten, den„Sozialismus“, der in einen narionalen, über den Klassen stehenden„Sozialismus“ verwandelt ist, der das Privateigentum in den Händen der Ausheuterklasse beläßt und den Arbeitern das„Dritte Reich“ verspricht. Die zweite Meinungsverschiedenheit betrifft die Frage der organisatorischen Methoden der Unterwersung der Arbeiterklasse unter die Interessen der Bourgeoisie. Die Sozialdemokratie hat diese Unterwerfung durch die Festigung ihres Einflusses auf jenes machtige System der Arbeiterorganilationen, das von der Vorkriegssozialdemokratie geschaffen worden war, organisiert. Diese Organisationen. unter ihnen vor allem die Gewerkschaften, die seinerzeit Organe des Klassenkampfes waren—, haben bei weitem nicht aufgehört. die Autorität von Klassenorganisationen in den Arbeitermassen zu genießen, und werden von einem noch immer beträchtlichen Teil der Arbeiterklasse als Organe zur Verteidigung der Arbeiterklasse betrachtet. Mit Hilfe der Theorie des„kleineren Uebels“ und der korrumpierten Bürokratie ist es den Sozialdemokraten gelungen, diese Organisationen als soziale Stütze der Bourgeoisie auszunützen. Jetzt beginnt die Bourgeoisie, an der Fähigkeit der Sozialdemokratie zu zweifeln, unter den Verhältnissen der Krise ihren Einfluß auf diese Organisationen zu erhalten, und befürchtet, daß die Arbeitermassen, die sich in diesen Organi tionen befinden, zu einem Kräftereservoir fur den Kommunismus werden. Die Sozialdemokraten bemühen sich beharrlich, den Vorzug ihrer Methoden gegenüber den Methoden der unmittelbaren faschistischen Vergewaltigung aufzuzeigen. Die Bourgeoisie schiebt die Nationalsozialisten als ergänzende Stülze des Kapitalismus vor. Die dritte Reihe von Meinungsverschiedenheiten sind Meinungsverschiedenheiten über den„Apparat“. Die Sozialdemokratie hat einen gewaltigen Kader von Staats=, Gewerkschafts= und Genossenschaftsbeamten und Parlamentariern geschaffen, die einen höchstwichtigen Teil der Arbeiteraristokratie in Deutschland bilden. Diese sozialdemokratische Bürokratie nährt sich, die Traditionen der Vorkriegssozialdemokratie und die Novemberrevolution zur Unterstützung des bestehenden Regimes ausnützend, dafür an der Staatskrippe. Die Nationalsozialisten haben in ihren Reihen große Kader ehemaliger kaiserlicher Offiziere und Beamten, beträchtliche Schichten von Intellektuellen gesammelt, deren oppositionelle Einstellung und aufrührerische Stimmung eine Folge davon war, daß sie sich nicht alle am Trog dieses Regimes nähren können. Ihr Ziel— im Dienste des Staates zu leben— kann nicht erreicht werden, ohne daß sie manche Sozialdemokraten und andere jetzige„Republikaner“, sowohl im Reichs= wie auch im örtlichen Verwaltungsapparat, verdrängen. Hilfe der Theorie des„eineren debels und die vorrnme NichtFeinde, Jondern Zwillingsbrüder Diese Meinungsverschiedenheiten und Unterschiede bedeuten durchaus nicht, daß die Sozialdemokraten und die Nationalsozialisten unversöhnliche Gegner wären. Im Gegenteil, der Charakter selbst dieser Meinungsverschiedenheiten bezeugt die Möglichkeit, sie ins Gleichgewicht zu bringen und durch eine Vereinigung beider Methoden(der sozialfaschistischen und der nationalsozialistischen) diese beiden Parteien gleichzeitig im Interesse der Bourgeoisie auszunützen. Worin besteht der Unterschied zwischen der jetzigen„Demokratie“ und der ofseuen faschistischen Diklatur? Das Wesen der„Demokratie“ Severings und Brauns besteht darin. die Organisationen, die einmal Organe des Klassenkampfes waren, zur Aufrechterhaltung und Festigung der Diktakur der Bourgeoisie unter den Verhältnissen der Verschärfung der Krise und des Anwachsens des Einflusses der Kon.munistischen Partei auszunutzen, indem man jegliche Demokratie innerhalb dieser Organisationen beseitigt. Die Sozialdemokraten werfen aus den Massenorganisationen alle aktiven, klassenbewußten, revolutionären Elemente heraus, wobei sie diese Organisationen zum Streikbruch ausnützen, die Arbeiter durch Gerede über den Angriff der Reaktion, über die Aussichtslosigkeit des Kampfes und über die Gefahr eines faschistischen Umsturzes vom Kampfe abhalten, die Methode des offenen Terrors für den Kampf gegen die wirklich revolutionären Klassenorganisationen des Proletariats anwenden. Das Wesen der„Demokratie“ von Severing und Braun besteht darin, daß die„demokratischen“ Errungenschaften der Arbeiterklasse(Freiheit der Presse, der Versammlungen, der Streiks, allgemeines Wahlrecht) der Form nach bewahrt werden können, wenn die Streikfreiheit nicht ausgenutzt wird, die Presse= und Versammlungsfreiheit aber in eine Freiheit für die Anhänger des Kapitalismus verwandelt wird. Denn bei einer derartigen Ausnützung können diese Ueberreste der Errungenschaften der Arbeiterklasse nur der Sozialdemokatie helfen, die Arbeiter zu betrügen. Das Wesen der orjenen saschistischen Diktatur besteht darin. den Terror zu verstärken, die Sphäte der unmittelbaren Einwirkung des staatlichen Militär= und Polizeiapparates zu erweitern, um die revolutionären Massenorganisationen und die Möglichkeit einer Verbreitung des Bolschewismus in den Arbeitermassen auszurotten. Zur Erfüllung dieser Aufgaben hat die Bourgeoisie die Kampforganisationen und den politischen Apparat der Nationalsozialistischen Partei geschaffen. Nur die Kommunisten führen einen wirklichen Kampf gegen den Faschismus Sie wissen, daß der Eintritt der Nationalsozialisten und der Deutschnationalen in die Regierung nur eine Verstärkung des Terrors und eine Verschlechterung der Wirtschaftslage der Massen, eine Verschlechterung der Bedingungen für die Arbeit der Kommunistischen Partei, den Entzug der elementaren Staatsbürgerrechte der Arbeiter usw. mit sich bringen wird. Aber dennoch können sie keinen einzigen Augenblick lang die Sozialdemokraten unterstützen, die hysterisch über den Kampf gegen den Faschismus schreien und zugleich die Arbeiterorganisationen von innen her zerstören und die Arbeiterklasse dem Faschismus ausliefern. Auf der Grundlage der Einheitsfront von her den Kampf gegen die Ausnahmegesetze, gegen den Lohnabbau und gegen den faschistischen Terror zu organisieren, die Arbeiter von der Sozialdemokratie loszulösen, sie in selbständige revolutionäre Klassenorganisationen zusammenzuschweißen, dies ist der einzige Weg zur Eroberung der Mehrheit der Arbeiterklasse und die einzige reale Methode des Kampfes gegen den Faschismus. Darum treten die Kommunisten bei allen Wahlen ganz selbständig auf und können auf keinerlei Blocks und Abkommen mit der Sozialdemokratie eingehen. Die Sozialdemokraten schreien, daß die Kommunisten Hitler zur Macht lassen wollen, damit die Verschärfung der inneren und der internationalen Lage, zu der die offene faschistische Diltatur führen muß, den schweren und qualvollen Weg des Proletariats Deutschlands zur Revolution verkürze. Diese Lüge ist auf Leute berechnet, die von der Sozialdemokratie in Verwirrung gebracht worden sind. tes des blaszstenttole giin und ailüen grcbn.!„„„„„„ Der Unterschied zwischen Sr0 und Haus Wer ist der Hauptfeind? Die Kommunisten sagen den Massen, daß das Anwachsen des—— Die Kommunisten sagen den Massen, daß das Anwachsen des Faschismus in Deutschland nur dank dem achtzehn Jahre währenden Verrat und der dreizehn Jahre währenden Verwaltungstätigkeit der Sozialdemokratie möglich war. deren Politik dem Wesen nach darin bestand, die Arbeiter vom Kampf abzuhalten und der Bourgeoisie die Gewinne und alle Freiheiten zu sichern. Die Kommunisten sagen den Massen, daß der jetzige Angriff des Faschismus nur dan? dem Umstande möglich war, daß die Sozialdemokraten die alten, machtvollen Klassenorganisationen des Proletariats Deutschlands in ein Werkzeug zur Unterwerfung der Arbeiterklasse unter die Diktatur der Bourgeoisie verwandelt haben, daß die Sozialdemokra ten trotz der hysterischen Schreie über die faschistische Gefahr nicht daran denken, von dieser ihrer Politik abzugehen. Zwischen der Sozialdemokratie und den Nationalsozialisten bestehen Meinungsverschiedenheiten, aber dies sind Meinungsverschiedenheiten in Detailfragen. Dies sind Meinungs verschiedenheiten zwischen zwei Fraktionen, die nach der Erhaltung des Kapitalismus streben und gegen die proletarische Revolution kämpfen. Der erste Gegensatz zwischen der Sozialdemokratie und den Nationalsozialisten, zwischen der„Demokratie“ und der Die Kommunisten haben tausendmal erklärt, daß es einen einzigen Feind gibt, die Bourgeeisie, die gestürzt werden muß. Um die Bourgeoisie zu stürzen, sind die Anstrengungen der Mehrheit der Arbeiterklasse vonnöten. Die Sozialdemokratie hält die Arbeiter vom Kampf ab. Sie hilft der Vourgeoisie, darum ist sie der Hauptfeind innerhalb der Arbeiterklasse, ohne dessen Zerschmetterung die Bourgeoiste nicht gestürzt werden kann. Die Kommunisten sind bereit, ohne auch nur einen einzigen Augenblick zu zögern, die Einheitsfront mit allen sozialdemokratischen Arbeitern zu schaffen, die für die Niederringung der Bourgeoisie kämpfen wollen Nur die Kommunisten führen den Kampf gegen den Faschismus. Die Hautaufgabe in diesem Kampfe ist die Eroberung der Mehrheit des Proletariate und dessen Vorbereitung zu den entscheidenden Klassenschlachten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe führen die Kommunisten den Kampf um den Zusamme schluß der unorganisierten Arbeiter unter ihrer Führung und um jene proletarischen Massen, die sich noch in den Organisationen befinden, die von der Sozialdemokratie geleitet werden. Die Kommunisten führen, indem sie ihre eigenen Organsationen schaffen, zugleich damit den Kampf gegen die Vernichtung der Massenorganisationen, die sich in den Händen der Sozialdemokratie befinden, vor allem der Gewerkschaften, durch die Sozialdemokratie von innen her. Di Kommunisten werden sich an die Spitze der Arbeitermassen stellen. um mit allen Kräften die Arbeiterorganisationen vor dei militärisch=polizeilichen faschistischen Zertrümmerung zu schützer Unter Ausnützung des gesamten Apparates der Vourgcoist und des sich faschisierenden bürgerlichen Staates gelingt es det Sozialdemokratie noch, durch Lügen und Verleumdungen Massen hinter sich her zu führen. Die jetzige Stappe ist di Etappe des Kampfes der Kommunistischen Partei für die Ereke rung der Mehrheit der Arbeiterklasse. Die Kräfte des Proletariats wachsen. Ein Gradmesser für dieses An wachsen der revolutionären Kräfte des Proletariats Deutsch lands ist der Umstand, daß die Konterrevolution eine schärfer: Waffe gegen die Revolution suchen muß, als es der Betrug durch die Theorie des„kleineren Uebels“ ist; sie muß die Ueberredunt durch den Revolver erganzen, um gegen den Uebergang größerer Massen in das Lager der Revolution zu kämpfen. Lokal-Beilage— Groß-Remscheid gelungen, diese Ordisie auszunützen. ähigkeit der Sozialhältnissen der Krise erhalten, und bein diesen Organisafür den Kommunisihen sich beharrlich, über den Methoden igung aufzuzeigen. igsverschiedenüber den„Apparat“. Kader von Staats, n und Parlamentaigen Teil der nd bilden. Diese sodie Traditionen der emberrevolution zur ausnützend, dafür an Reihen große Kafiziere und Bellektuellen gesammelt, rührerische Stimmung alle am Trog dieses Dienste des Staates ne daß sie manche Soiblikaner“, sowohl im sapparat, verdrängen. brüder lten, die Methode des gen die wirklich revoroletariats anwenden. vering und Braun berungenschaften der ArVersammlungen, der irmnach bewahrt nicht ausgenutzt wird, er in eine Freiheit für idelt wird. Denn bei ese Ueberreste der Erder Sozialdemokatie chistischen Diktarstärken, die Sphäre ichen Militär= und Poevolutionären Masseniner Verbreitung des auszurotten. Zur irgeoisie die Kampfitischen Apparat iffen. klichen zzulösen, sie in selbstänin zusammenzuschweißen, berung der Mehrdie einzige reale Meius. sei allen Wahlen ganz nerlei Blocks und emokratie eingehen. die Kommunisten Hitler Verschärfung der inneren ie offene faschistische Dilualvollen Weg des Pro1 verkürze. Diese Lüge sozialdemokratie in Vernd? sie ihre eigenen Organi Kampf gegen die antlationen, die sich befinden, vor allem der ratie von innen her. Dit e der Arbeitermassen stelterorganisationen vor dei ertrümmerung zu schützer pparates der Vourgcoist n S t a a t e s g e l i n g t e s d e i und Verleumdungen die jetzige Stappe ist di hen Partei für die Ereke e. Die Kräfte des bradmesser für dieses An es Proletariats Deutsch rrevolution eine schärfer ß, als es der Betrug durc ; s i e m u ß d i e U e b e r r e d u n g gegen den Uebergang u#0 volution zu kämpfen. Revolutionäre Gewerkschaftsarbeit tut not e erbetshov=Husge der ealshonsten Generhschossebürcskasen Remscheid=Lennep.(AK.) Auch ein Angestellter mit seiner Geperschaft Erschrugen mechen, die kann heute ihm jedes Vertrauen nehmen und dazu führen, daß er der Organisation den Rücken kehrt. Er glaubt dann, wenn er den Kassierer von seinem Austritt in Kenntnis setzt, sei der Fall erledigt. Hören wir aber, was dann komnn. Unter Bezugnahme auf die mündliche Unterredung mit dem Unterzeichneten, teilen wir Ihnen hierdurch mit, daß eie Kündigung nur schriftlich unter Einhaltung einer zweimonatlichen Kündigungsfrist zum Quartalsabschluß erfolgen kann. Falls Ge also aus dem Verbande austreten wollen, bitten wir diese Vorschrift zu beachten. Weiter bitten wir um Mitteilung, eb die Beiträge wie bioher in Ihrer Wohnung kassiert werden sollen.“ Was nun? Jetzt fehlt nur noch Zahlungsbefehl, Zwangsvollstreckung und der ZdA. kommt zu seinem„Recht". Nun glaubte man immer einer freien proletarischen Organisation anzugehören und in Wirklichkeit ist man in einem Verband, der ein rein kapitalistisches Geschäftsgebaren seinen eigenen Mitgliedern gegenüber ausübt. Danke bestens, mein lieber Zdz#. Mein Platz ist an der kämpfenden Arbeiterschaft. Meine Kraft gehört der RGO. und damit meiner Klasse, (Anmerkung der Redaktion): Es ist in vielen Fällen tatsächlich eingetreten, daß der 3DA. rückständige Beiträge einklagte und Pfändungen vornahm. Aber dennoch wäre es falsch auf die Möglichkeiten zur ernsthafter revolutionärer Opposition gegen diese reaktionäre Verbandsführung, innerhalb des Verbandes zu verzichten. Die RGO. ist die organisierte revolutionäre Gewerkschaftsopposition, welche im Reichsmaßstabe die ehrlichen, mit der reaktionären Verbandsführung unzufriedenen Arbeiter und Angestellten zusammengefaßt und dahin strebt, die Millionen gewerkschaftlich organisierter Arbeiter dem Einfluß der reaktionären Gewerkschaftsführung zu entziehen und für den unversöhnlichen Klassenkampf zu gewinnen. Dazu bedarf es einer revolutionären Fraktionsarbeit innerhalb der Terbände, welche von der RGO. unterstützt und geführt wird. Diese Aufgabe kann nur gelöst werden, wenn gleichzeitig die Organisierung der Kämpfe gegen die Unternehmeroffensive und die Auslösung der Kämpfe unter Führung der RGO. den Arbeitern Vertrauen in die revolutionäre Kraft geben. Verstärkt die Werbearbeit der RGO. in den Betrieben und Gewerkschaften. Edelstahlaktionäre wollen mehr Profit Sozialismus öffnet die Betriebe! Remscheid. In den letzten Tagen wurde im Handelsreil der bürgerlichen Presse der Geschäftsabschluß der DeutEdelstahlwerke für das am 31. September 1931 beendete Geschäftsjahr veröffentlicht. In kalligen schriften wurde dem Leser verkündet, daß die Verluste des Vorjahres weiter gestiegen sind. Tatsächlich weist auch der Abschluß einen Gesamtverlust von 3 Millionen Mark aus. Bei näherem Zusehen ergibt sich jedoch, daß dieser Verlust nur buchmäßig auf dem Papier vorhanden ist. Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist um 20 Prozent gesunken. Dagegen wurden die auf Werksanlagen um rund 800 000 Mark erhöht. Sie stehen mi 5,1(4,27) Millionen Mark zu Buch. Die Werksanlagen sind wertmäßig, trotz der gewaltigen Abschreibungen, um mehr als eine Million Mark gestiegen und betragen jetzt 28,88(27.57) Millionen Mark. Auch die Forderungen an Gläubiger sind. gegenüber dem Vorjahr um 4 10 Millionen höher: Es werden 15,68(11,17) Millionen Mark ausgewiesen. Die Bankguthaben erhöhten sich. von 0,15 Millionen Mark im Vorjahr auf 1,8 Millionen Mark in der jetzigen Bilanz. wie irreführend die der Akitowiederum zu Vereinngten Stahlwerten um. gehören, hat im vergangenen Jahre Hunger und Not gelitten. Ihre Profite sind auch wie im Vorjahr im reichlichen Maße gejlossen, Mit Freuden stellt der Geschäftsbericht fest, daß die Verkaufs= und Verwaltungskosten um rund 33 Prozent gesenkt wurden. Die Durchschnittserlöse für die Erzeugnisse sind aver trotz anhaltenden Preisrückganges gleich geblieben. Die Direktion der Deutschen Edelstahlwerke begründet das lauf hochwertiger Edelstähle betrieben wurde. Mit starken Ueberschüssen arbeiteten die Werke Edelstahl AG. Zürich und Hammerwerk Brüninghaus, GmbH., Werdohl. Bezeichnend für die„„###onale“ Gesinnung der Herren Aktionäre ist die Tatsache, daß die Anteile an diesen mit Ueberschüssen arbeitenden Werken zurückgegangen sind, indem die Anteile an eine Londoner Firma abgetreten wurden Wir sagten schon oben, daß der Gesamtumsatz um 20 Prozent gesunken ist. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, daß diese Verminderung einzig und allein auf aeschäft entfällt. Der Auslandsabsatz ist nicht zurückgegangen. Ja, er hat sich nicht nur gehalten, sondern ist gewaltig gesteigert worden. Wer waren die Käufer im Ausland? Der proletarische Staat Sowjetrußland. hat im vergangenen Jahre Tausenden von Proleten im Edelstahlwerk Arbeit und Brot gegeben. Bekanntlich sind in der letzten Zeit in den Deutschen Edelstahlwerken die Nationalisierungsmaßnahmen fortgesetzt worden. Die Abteilung Bergische Stahlindustrie in Nemscheid wurde zum größten Teil nach srefeld ver legt. Als wir seinerzeit diese Meldung brachten, da war es etwa die Presse, deren sich die Aktionäre sonst bedienten, welche die Entgegnung brachte. Die Zeitung der„Eisernen Front“ erklärte unsere Veröffentlichung als übertrieben und als Schwindel. Und das. trotzdem wenige, Wochen später schon die Stillegung des größten Teiles des DEW. Remscheid Tatsache wurde. Der jetzige Geschäftsbericht und die Bemerkungen, welche die schwerindustrielle Presse daran knüpft, lassen durchblicken, daß mit weiteren Rationalisierungsmaßnahmen in den nächsten Wochen und Monaten gerechnet werden muß. Die ungeheuer abgebaut worden. Dazu kommt Kur##. Trotzdem ist, wie aus der Bilanz ersichtlich, der Umsatz nur in geringfügigem Maße zurückgegangen.. Der in der ersten Hälfte des neuen Geschäftzjahr(September 1931 bis April 1932) eingetretene Umsatzrückgang hat einer Besserung Platz gemacht. Wieder sind es Russenauftrage welche die Beschäftigang von Hunderten von Arbeitemn sicher stellten. Die Gesellschaft selbst muß zugeben, daß die Aufträge, welche Sowjetrußland gab, für die nächsten Monate die Beschäf Mögen die Proleten der Deutschen Edelstahlwerke daraus die Konsequenzen ziehen. Ein Sowjetrußland, verhunden mit einem sozialistischen Frhen, Ein Stwfelageu,——.——.— leutschland, welche ungeahnten Möglichkeiten der rmög seran, wo sich Industrie unavhangig vom Ausland macht. Damit verschlechtert sich aber auch gleichzeitig die Lage der deutschen Arbeiterschaft, wenn sie nicht versteht, durch den revolutionären Kampf den Sturz der kapitalistischen Herrscher herbeizuführen, um selbst die Beherrscher der Produktionsmittel, der Fabriken und Maschinen zu werden. #R207 Mo Diese Lilstobbrigadter marke erhielt als erster Genosse Papa Stein ins Mitgliedsbuch. Genosse Stein setzte das ihm gestellte LiteraturSoll ohne weiteres um. Rot Sport Remscheid in Front! Roten Spoerler ven Rex. He ib= Stgn. gen Nemscheid=Struc ein Werbespiel aus.„ ertrag wird an den Kampfsonds der Kommunistischen Partei avgeführt. Wir richten an die Bevölkerung Remscheids die Bitte, durch Massenbesuch ihre Verbundenheit mit den Zielen der Arbeitersportbewegung zu bekunden. Genossen von Honsberg-Stachelhausen! Freitag, den 29. April, 19 Uhr, findet im Arbeiter=Klubhaus ein Generalappell statt. Es wird zum Wahlergebnis und der Durchführung der Maifeier Stellung genommen. Unbedingt teilnehmen müssen die Mitglieder der Partei, des Jugendver; bandes und der überparteilichen Organisationen.„In Anbetzagt der Wichtigkeit der zu behandelnden Fragen erwarten wir pünkt liches Erscheinen. Mitgliedsbücher sind mitzubringen. Buchkontrolle. Werktätige von Housberg-Stachelhausen! terinen als den Staodtel Kersher ,Soczesesen il. äie en Lobachstraße zur Maidemonstration an. Wir marschieren geschlossen zum zentralen Sammelplatz(Rathausplatz). Fahnen, Transparente usw. müssen mitgebracht werden. Wir ersuchen die Bevölkerung unseres Stadtteils, sich recht zahlreich an der Maikundgebung zu beteiligen. Demonstriert für unsere gen: Gegen Lohn= und Unterstützungsraub! Für Verkürzung der Arbeitszeit mit vollem Lohnausgleich! Für die Verteidigung der Sowjetunion und Sowjetchinas! Für ein freies sozialistisches Sowjetunion Räte=Deutschland! „Wosind die, die du gezeugt? Etwas, worüber der christliche Arbeiter nachdenken muß, über das der Kommunist mit christlichen Kollegen sprechen muß sesicht an die oll, dem aufDemütig gebückt kniet sie im Beichtstuhl. Das Ge Sprechluke gelehnt, haucht der Mund langsam, reuevoll, dem auf merksam lauschenden Pfarrer Sünden ins Ohr. „Das sind all meine Sünden“, beendet die abgearbeitete alte Gestalt. Wartend schaut sie inbrünstig auf ihre gefalteten Hände. Eine geraume Zeit vergeht, da wendet sich hinter dem Gitterchen das Gesicht des Geistlichen. „Wie lange bist du verheiratet?“ „Sieben Jahre.“ „Wieviel Kinder hast du?“ Acht" „Acht?— Wieviel sind von der ersten Frau deines Mannes?“ Sieben" „Gebarst du in den sieben Jahren nur ein Kind?“ „Wir haben kaum Brot für drei, in dieser Zeit, in dieser 44 Aber du. du hast ja nur ein Kind— Gottes Wille ist: Vermehret euch. Er hat euch fruchtbar gemacht zum Segen der Menschheit, damit seine Gotteskinder nicht aussterben, damit das Christentum weiterlebt bis in alle Ewigkeit.— Sieben lange Jahre lebst du mit deinem Mann zusammen.— Jeder Verkehr mit deinem Mann, wenn ihr nicht den ehrlichen Willen hattet, ein Kindchen zu erzeugen, ist eine schwere Sünde.— Siehe. wenn du einst in der Ewigkeit vor deinem göttlichen Richter stehst und er fragt dich:„Wo sind die, die du gezeugt“, dann stehst du vor deinem Schöpfer und kannst ihm nicht antworten. Du bettelst dann und erwartest seine Gnade. Aber Gott ist gerecht. — Noch einmal will ich dir die Lossprechung geben, noch einmal nach den Bilen Goltes, aul daß er Moslefalen an die hobe. Dieser sich täglich in tausend Fällen wiederholende Vorfall zeigt, welch geruttelt Maß von Schuld an der riesigen bi unterernährter, strofuloser und tuberkuloser Kinder der Arbeiterfamilien auf diese— allem Sozialgefühl und Mitempfinden ins Gesicht schlagende— Beeinflussung Kursus in„erster Hilfe“ Remscheid.(AK.) Die inne R Nir..—, Die Arbeiter=Samariter=Kolonne Remscheid hat ihren diesjährigen Kursus in„erster Hilfe“ bereits am 19. Aprtl 1932 angefangen. Die ungean S esthte s,. 55 2 2 hereceresheschete im Samariterheim zu melden. Anmeldungen nehmen ent gegen: Hugo Paffrath, Honsberger Straße 119: Karl Picard. Alte Straße 13; Hans Gruber. Vor dem Anger 4; Karl Scheer, Strucker Straße 11: Otto Rau, bacher Straße 9: Walter Hahn, Goldenberg 10; Eugen Becker, Sichelstraße 7. durch die Geistlichen entfällt. Ist die Qual der auf Erwerbslosenration gesetzten kinderreichen Arbeiterfamilien nicht groß genug? Ganz abgesehen von den Gewissenskonflikten. in die solche religiösen Menschen gestürzt werden, die of eine Familie in Haß und Hader zerreißt. Aber das scheint diesen— allen materiellen Nöten durch eine fürsorgliche Staatsversorgung(500= bis 1000=Mark=Gehälter) enthobenen— Hirten mit der kirchlichen Moral vereindu..„ Aber wir fragen, haben diese Leute ein Recht, die A. ter eine Gesellschaftsordnung aufzuhetzen, in der die Ar beiter herrschen und die dafür gesorgt hat, daß eine liche Beeinflussung unterbleibt? Wenn jetzt im Ruhrgehiet gemeinsam mit den Zechenbaronen die katholische Geistlichter:. kur Bildung einer„antikommunistischen Liga; geschritten ist, so mag man uns nicht verübeln, aus dieser Gemeinschaft mit den Ausbeutern eines riesigen Heeres christ licher Arbeiter zu folgern, daß der von der Kirche ausgeubte Zwang zur unbekümmerten und verantwortungslosen Geburtenseigerung ausschließlich den Jutegesleg, der Schmerindustriellen Kumpane in der„Antikommunistischen Liga“ dient. Jeder ehrliche christliche Arbeiter wird daran erkennen können, daß er sich dem Mißbrauch seiner Religiösität zu ausgesprochen arbeiterfeindlichen Zwecken nicht jugen darf. Wie lag noch und dann werden von den Kanzeln die Appelle ergehen, Waffen in die Hand zu nehmen, um die den Herrschaft der Arbeiter in der Sowjetunion zu stürzen. Christ licher Arbeiter. christliche Arbeiterin, das darfst du nicht mitmachen. Kämpfe mit uns für eine Gesellschaftsordnung, in der die Geburt eines Kindes, statt Not und Elend zu erzeugen, und Freude für Eltern und Gesellschaft bedeutet, weil der Arbeiterstaat Vorsorge getroffen hat, daß allen das zum Leben NotAn 1. Mat reihe dich ein in die Neidter Leiter, legeun cteite gesinnten Arbeitskollegen! Nieder mit den Kriegsteeihgen# den Arbeiterstaat, für die Verteidigung der Sowjetunion! Du gehörst zu uns! Kampfgruß des Pariser Proletariats an die deutsche Arbeiterschaft Nemscheid. Von der Esperantogruppe Remscheid erhalten wir Die Remscheider Gruppe der Arbeiter=Esperantisten hat schon mehrfach vermittels der Welthilfssprache Esperanto mit ausländischen Klassengenossen korrespondiert und auf diese Weise der Remscheider Arbeiterschaft wichtige Ereignisse aus dem Arbeiterleben anderer Länder übermitteln können. In diesen Tagen erhielt sie folgenden Brief der Esperantisten aus Paris: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Liebe Genossen! Flammenden Gruß den Brüdern in den kapitalistischen Ländern. Bewundernden Gruß den russischen Genossen. Augenblicklich ist in allen kapitalistischen Ländern eine ungeheure Krise. worunter am stärksten die Arbeiter und Kleinbauern zu leiden haben. Die Gegensätze zwischen den kapitalistischen Ländern und der UdSSR. werden von der Bourgeoisie durch den Krieg gelöst. Der cinesisch=mandschurische Krieg ist das Vorspiel des Angriffs gegen Sowjetchina und Sowjetrußland. Die französische Bourgeoisie spielt dabei die Rolle des Gendarmen der Welt. der mit Geld und moralischem Druck die übrigen Länder zu einem Ueberfall auf die Sowjetunion antreibt. Auch in unserem Lande zeigt sich die Sozialdemokratie in dieser Kri als bester Wachbund des Kapitalismus. Sie bemüht sich mit allen Kräften, gegen die Interessen der Arbeiterschaft die Krise zu lösen. Nur die Kommunistische Partei kämpft Inuterbrohen aegendie etgeossie Mg ihre faschistischen und sozialfaschistischen Stützen. EEE Tehert sie französischen und deutschen Arbeiter zu sol fabrikation in den Betrieben aufzeigen. sen, welche die Kriegssabritatton in den Vellnsin u-gu.g#n. Vor allem den Hafenarbeitern und Matrosen, die sich weigerten, Kriegsmaterial zu laden und zu transportieren. Die französische Bour geoisie ist die reichste und einflußreichste in Europa. Sie erkennt seit zehn Monaten die ungeheure Bedeutung der Krise. Die Arbeitslosen vermehren sich in Frankreich wöchentlich um 10.000. Nicht alle erhalten Unterstützung, und zirka zwei Drittel det Arbeiter arbeiten verkürzt, 12 bis 35 Stunden wochentlich. Dabei wächst die Not der Arbeiter immer mehr. Als vor kurzem die und Arbeit forderten, antwortete die Polizei mit Schüssen, wodurch ein Genosse getötet und einer verwundet wurde. Die Arbeiterschaft ist sich darüber klar, daß die französische Polizei mit denselben brutalen Mitteln gegen die Arbeiterschaft vorgeht, wie die Polizei aller kapitalistischen Länder. Nun, liebe Genossen, vermittels dieses Briefes beabsichtigen wir, unseren solidarischen revolutionären Kampf zu sestigen. Wir haben alle nur einen Feind, die Beurgesisie. Es lebe der sozialistische Aufbau! Es leben die chinesischen und indochinesischen Sowjets als Beispiel für alle unterdrückten Kolonial= völker! Es lebe der 1. Mai und die Weltrevolution! Mit Kampfesgruß der Pariser Arbeiterschaft Der 1. Mai Sturmtag gegen Faschismus, Hunger und Krieg! Tagesprogramm, Sonntag, den 1. Mai: 6 Uhr morgens Rotes Wecken, Mobilisierung der Stadtteile. Ab 11 Uhr Konzert des Arbeitermusikvereins im Volkshaus. 15,30 Uhr Abmarsch des Arbeitermusikvereins zum Rathausplatz und des Tambourkorps der Freien Turner zum Stadtpark. Ab 16 Uhr Platzkonzert des Arbeitermusikvereins auf dem Rathausplatz. 16,30 Uhr Abmarsch der roten Sportler in Sportkleidung vom Stadtpark zum Rathausplatz. 17 Uhr Kundgebung auf dem Rathausplatz mit anschließender Demonstration. 18,30 Uhr Saalveranstaltung in der Stadtparkhalle. An die Arbeiterschaft Remscheids richten wir den Appell, durch Massenbeteiligung die Kundgebung, die vorbehaltlich der polizeilichen Genehmigung durchgeführt wird, zu einer wuchtigen Kampfansage gegen Brüning=Severing=Politik, gegen den Mordterror des Hitlerfaschismus, gegen die Unternehmeroffensive auf die Lebenshaltung der Arbeiterschaft, gegen die Kriegstreiber, für die Verteidigung der Sowjetunion, für den Sozialismus zu gestalten! An alle roten Sportler von Remscheid! Sämtliche roten Sportler beteiligen sich am Sonntag in Sportkleidung an der Maikundgebung. Treffpunkt 16 Uhr an der Stadtparthalle. Umkleiden in den unteren Räumen. Abmarsch zum Rathausplatz 16,30 Uhr. Achtung! Zeitungsverkäufer! s— Remscheid. Alle Zeitungsverkäufer, die einen Gewerbeschein haben, dürsen am Sonntagvormittag nur in der Zeit von 11 bis 1 Uhr den Straßenverkauf durchführen. Metallarbeiter-Fraktionssitzung Remscheid. Am Freitag, dem 29. April, 20 Uhr, findet im Volkshaus eine sehr wichtige Fraktionssitzung statt. Es wird Stellung genommen zu der am 1. Mai stattfindenden General= Versammlung. Remscheid. Zur Anzeige gelangte ein hiesiger Einwohner, der, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, einen Hausierhandel ausübte, ohne im Besitz einer Genehmigung zu sein. Sie werden von Adolf noch die Nase voll bekommen! Remscheid=Lennep.(AK.) An einem der letzten Sonntage waren wir auf Landpropaganda. Gegenüber früher kann man feststellen, sind die Bauern im allgemeinen unseren Ideen viel zugänglicher. Allerdings gibt es auch heute noch„Hartgesottene", die ihre ganzen Karten auf das„Dritte Reich“ setzen. Zu ihnen zählt auch der Bauer Th. Wette, Schneppendahl. Als ihm 25000K 20*TMIL 94 LHTLIET TE Genosse! Hast Du schon diese Stoßbrigadler- Marke in Deinem Mitgliedsbuch? Wenn nicht, so wende Dich sofort an Deinen Zellenlitobmann. einige Genossen eine Zeitung anboten, erwiderte die ältere Tochter:„Mit so einem roten Mist, wollen wir nichts zu tun haben!" Sie hat anscheinend vergessen, daß es zum größten Teil „rote Proleten“ sind, die in Lennep die Milch von diesem Bauern beziehen. Er hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn die Arbeiter auch auf seine Produkte verzichten. Aus dem gleichen Holz ist ein gewisser Risch, Kunstwerkstätten auf dem Hasenberg. Dieser Geschäftsmann hat ebenfalls nichts für die Arbeiterbewegung übrig. Mag er in Zukunft von seinen Heilrufen und dem großen Adolf leben. Lernt schießen! Es ist nicht zu bestreiten, daß die Partei an ihre Mitglieder in der letzten Zeit große Anforderungen gestellt hat. Sonntag für Sonntag zogen wir auf Werbung aus. Jede freie Minute wurde der Partei gewidmet. Und doch geht die Gewinnung der Mehrheit des Proletariats als wichtigste Voraussetzung der Eroberung der Macht nur schrittweise vor sich. Langsam kommen nun in den Kreisen der Mitgliedschaft, welche zumeist die Dinge nur von der Peripherie betrachten, Stimmungen auf, die besagen,„die Partei stellt an die Mitgliedschaft zu hohe Anforderungen“. Eine solche Ansicht ist falsch. Kein Geringerer als Lenin hat sich dagegen mit aller Schärfe gewandt. Hören wir, was er dazu sagte: „Nehmen wir der Einfachheit halber an, eine ganze Armee bestehe nur aus Personen der gleichen Waffengattung; den Bestand der Armee muß man auf die Summe der Personen beschränken, die wirklich, nachgewiesenermaßen, schießen können, ohne zu dulden, daß man sich mit Phrasen und Beteuerungen ihrer Kriegstauglichkeit darüber hinwegsetzt, sodann muß man sich alle Mühe geben, die Zahl der Leute, die fähig sind, die Prüfung in der Schießkunst zu bestehen, zu vermehren.“ Mit anderen Worten gesagt, heißt das, daß Parteimitglieder, die nicht aktiv an der Parteiarbeit teilnehmen, Soldaten gleichen, die nicht schießen können. Der Armeeführer, der zum Kriegführen die untauglichsten Menschen nimmt, wird immer unterliegen. Wir aber führen einen Krieg: den Krieg der Hungrigen gegen die Satten. Je mehr Genossen und Genossinnen schießen können, d. h. aktiv an der Parteiarbeit Anteil nehmen, desto schneller kommen wir zu unserem Ziel. Dann wird auch für den einzelnen die Arbeit, welche die Partei von der Mitgliedschaft verlangt, nicht mehr als eine„zu große Anforderung“ angesehen werden. Einschleppungsgefahr des Karkoffelkäfers aus Frankreich In den beiden letzten Jahren hat der Kartoffelkäfer eine unerwartet starke Ausbreitung in Frankreich gefunden. Damit ist die Gefahr der Verschleppung nach Deutschland in bedrohliche Nähe geruat. Die bisher angeordneten Abwehr= und Sperrmaßnahmen erscheinen daher nicht mehr ausreichend. Daher hat sich der Erlaß einer neuen Verordnung zur Verhütung der Einschleppung des Kartoffelkäsers aus Frankreich als notwendig erwiesen. Die bestehenden Einfuhrverbote wurden verschärft und auf eine Neihe von Erzeugnissen, insbesondere Gemüse, ausgedehnt. M=schärtung der Sperrmaßnahmen, muß bei der Größe der it einer Einschleppung gerechnet werden. Es ist Ge sahr mit der Mäglichfelt, einer Einschleppung gurnere.eu—. daher notwendig, daß alle beteiligten Kreise deim Verdacht einer Einschleppung sofort der zuständigen Behörde Nitteilung machen, damit entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können. Wunderbare DamenMäntel bei uns nur 39.— 39.— 39.— Elegante HerrenAnzüge bei uns nur 29.— 49.— 69.— Aut Wunsch bequems Zahlungsweise Gebr. Segzateislau Moderne Opanken u. Sandalciten Größe 36 bis 42 jetzt nur IK. Schuhhaus Rheinland Luisenstr. 2 (Lütkemeyer gegenüber) Remscheid Freiheitstraße 15 # den Einkauf von Schmalz, gar. rein Weizenmehl Haferflocken Suppennudeln Makkaroni Eier-Schnittnudeln Eier-Fadennudeln Aprikosen Pfd. 43 „ 19•3 Pid. v. 65 J an Margarine Weiße Bohnen Gelbe Erbsen Hochf. grüne Erbsen Linsen Kalif. Pflaumen Apfelringe„ Mischobst Schürmanns Margarine jede Preislage ein Schlager## Pfund schon von 28 S an Schürmanns Jubel, die Qualitätsmarke Pfund, nur noch 80 J Schürmanns Tee 50 Gramm-Paket m. 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Ruia finden die Abendveranstaltungen Statt? pladen: Abends 7.30 Uhr im Lokal Wagner, Düsseldorfer Str. Zur Teilnahme an der Demonstration in Levexkusen treffen sich die Werktätigen um 10 50 0-—5— Markulatz Opladen. zer Bemonstrarion in Trertrue. um 12,30 Uhr auf dem Marktplatz in Burscheid: Abends 7 Uhr im Lokal Maron, Luisenstraße. Die Teilnehmer an der Kundgebung in Leverkusen müssen spätestens 12¼ Uhr in Opladen(Marktplatz) sein. Leichlingen: Die Abendveranstaltung findet an der Trompete statt. Abmarsch nach Leverkusen??? Richrath=Neusrath: Die Abendveranstaltung beginnt um 7 Uhr im Lokal Bruno Hermes in Landwehr. Abmarsch zur Teilnahme an der Demonstration in Leverkusen vormittags 10½ Uhr, von Immigrath, Leichlinger Straße. An den Abendveranstaltungen wirken mit: die roten Sportorganisationen, die roten Arbeitersänger und die proletarischen Musikorchester. Das Programm ist mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt worden. Massen heraus zur Teilnahme an den Abendveranstaltungen und der Kundgebung in Leverkusen! nUen. Lolizeiaktion gegen die Erwerbslosen die Beratungsstelle des Erwerbslosen=Ausschusses vorübergehend geschlossen— Der Stahlhelm fühlt sich bedroht Leverkusen.(AK.)„Deutschnationale Schmierfinken", unter eser Ueberschrift erschien vor einigen Tagen in unserer Zeitung Bericht, in dem das feige Handeln der Stahlhelm=Leute vor Wahl angeprangert wurde. Die Stahlhelmer hatten die knsterscheiben des Heims der Erwerbslosen von oben bis unten lchmiert. Diesen Schmierfinken das schmutzige Handwerk zu #on hatte der Erwerbslosenausschuß in seiner Beratungsstelle e Schutzwache untergebracht. Die in der Nähe wohnenden Rahlhelmer fühlten sich dadurch bedroht. Sie wandten sich hilfechend an die Polizei, die dem Wunsche der Faschisten nachkam # in der Nacht zum Wahlsonntag die Beratungsstelle Angeblich sollen bei dieser von der Polizei vorgenommenen iumung„Waffen“ gefunden worden sein. Der„Leverkusener eneral=Anzeiger“ berichtete darüber in großer Aufmachung, verweigt jedoch schamhaft, was für Waffen gefunden worden sind. stellen demgegenüber fest, daß nicht eine einzige Schußwaffe Bei der polizeilichen Aktion sind auch zwei Arbeiter verhaftet biden. Man hat sie inzwischen wieder freigelassen, da ihnen ne strafbare Handlung nachzuweisen war. Die von der Polizei b#eordnete Schließung des„Heims“ erfolgte ebenfalls nur vorrgehend. Anscheinend fühlen sich die Stahlhelmer jetzt nicht schr bedroht. Um das Lügengewebe vollständig zu zerstören, stellen wir fest, z wir es bei dem Lokal in der Lichstraße nicht mit einem komzuninischen Heim der Erwerbslosen zu tun haben, sondern bi einer össentlichen Beratungsselle des Erwerbsloßenmgsschusen, Biselbe ist jeweils während der Kontroll= und Auszahlungsstunden #öffnet. Die bürgerliche Presse berichtete bewußt von der Schlie#ng eines angeblichen kommunistischen Erwerbslosenheims, um stimmung gegen die Erwerbslosen zu machen. Trotz aller Unterdrückungsmaßnahmen, trotz faschistischem Terh und polizeilichen Gewaltmaßnahmen wird der Erwerbslosen##schuß auch in Zukunft in der obengenannten Beratungsstelle Interessen der Arbeitslosen wahrnehmen. Auch die Arbeitslosen werden am 1. Mai aufmarschieren, um in nachtvoller Weise ihren Kampfwillen gegen Krieg und Faschismus, #beit und Brot zum Ausdruck zu bringen. 120 000 Rabattmarken gestohlen Leverkusen. In einer hiesigen Druckerei wurden kürzlich 0000 Rabattmarken; die für den Leverkusener Ladenbesitzerverein hergestellt worden waren, gestohlen. Der Täter hat die Marken einem Bekannten gegeben, der sie nach und Rabattsparbücher einklebte und diese Bücher dann einlösen ließ. In den letzten Tagen wurden von der Kriminalpolizei mehrere Personen festgenommen, die versucht hatten, vollgeklebte Sparbücher einzulösen. Auf diese Weise kam man auf die Spur der Oppositionelle Metallarbeiter des Umv. Opladen! Am kommenden Samstag findet eine„Luartatefatitgteb ei; versammlung des DMV. Opladen statt. U. a. erfolgt dort die Wahl eines Delegierten zum DMV.=Verbandstag. Um zu dieser Frage Stellung zu nehmen, findet um 4 Uhr nachmittags im RGO.=Büro, Lützenkirchener Straße, eine Besprechung aller eppesitionellen statt. Wir fordern alle oppositionellen Metallarbeiter auf, pünktlich zu erscheinen, um an dieser wichtigen Besprechung teilzunchmen. Vom Zuge zermalmt Leichlingen. In der Nähe des Pohlighofes wurde ein Mann vom Zuge erfaßt. Er war auf der Stelle tot. Der Lokomotiv= führer, der den Vorfall bemerkt hatte, erstattete auf der Station Leichlingen Meldung. Bahnbeamte suchten darauf den Bahn körper ab und fanden die Leiche des Mannes. Es. soll sich bei dem Toten um einen 25jährigen Arbeiter aus Ohligs handeln. Ob Unfall oder Selbstmord vorliegt, in noch nicht genau festgestellt worden. Angeblich soll für einen Selbstmord kein Grund vorliegen. Vom Starkstrom gekötet Leverkusen. Bei Installationsarbeiten kam der Elektromonteur M. aus Köln=Mülheim der Starkstromleitung zu nahe. Er wurde auf der Stelle getötet. Sofort angestellte Wiederbelebungsversuche auc diese Arbeiter dem bei der IG.=Farben herrschenden Antreibersystem zum Opfer gefallen ist, muß die nähere Untersuchung ergeben. Die Antreiberei ist es, die die Arbeiter davon ab hält, die selbstverständlichsten Vorsichtsmaßnahmen außer acht zu lassen. Die Folgen sind dann schwere Unglücksfälle, bei denen die Kumpels häufi ihr Leben lassen müssen. Schärfster Kampf dem Antreibersystem, um damit auch die Unfallgefahren zu bekämpfen. Langenfeld. Saatgutdiebstahl. Unbekannte Täter haben einem Landwirt in Richrath von seinem Acker am Zehntenweg die frisch gesetzten Kartoffeln ausgegraben. Obwohl wir eine solche Tat scharf verurteilen, sind wir davon überzeugt, daß nur die allergrößte Not Menschen dazu treibt, Saatkartoffeln aus dem Acker sie beiden Haupttäter sind verhaftet worden. l auszugraben. Hungerlöhne in den Textilbetrieben Schluß mit der Ausbeutung— Kampf dem Strafsystem— Für menschenwürdige Lohn- und Arbeitsbed ingungen Richrath=Reusrath.(AK.) Wir haben darauf hingewiesen, unter welchen erbärmlichen Verhältnissen die Textilarbeiterinnen schuften müssen. Sie sind einer ungeheuren Ausbeutung ausgesetzt. Die Auswirkungen der Krise, die der Kapitalismus durchmacht, bestehen für die Arbeiterinnen in Kurzarbeit, Hungerlöhnen und einer fortgesetzten Verschärfung des Antreibersystems. Mit 2, 4 und 8 Mark Wochenverdienst werden die Kolleginnen nach Hause geschickt. Leider hat sich das Textilproletariat bisher nicht mit genügender Energie gegen die Ausbeutungsmethoden der Textilgewaltigen zur Wehr gesetzt. So besteht in dem großen Textilbetrieb Becker u. Bernards, wo noch 500 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt sind, kein Betriebsrat. Wir sagen der Belegschaft auch heute wieder, wenn ihr andere Zustände herbeiführen wollt, wenn ihr gewillt seid, andere Lohnverhältnisse zu schaffen, dann kommt inr nicht daran vorbei, einen Betriebsrat zu wählen und den betrieblichen Zusammenschluß zu einer einheitlichen Kampffront zu vollziehen, um auf die er Grundlage den Kampf aufzunehmen. Daß dieser Betriebsrat nur aus oppositionellen Kollegen zusammengesetzt sein kann, ist eine Selbstverständlichkeit. Nur oppositionelle Kollegen und Kolleginnen werden die Interessen der Belegschaft vertreten Von den Gewerkschaftsführern hat die Belegschaft nichts zu erwarten. Sie handeln nach den Anweisungen ihrer Führer als Aerzte am Kapitalismus, anstatt als seine Totengräber, d. h. sie billigen und unterstützen alle gegen das Aus dem RRIU., Ouladen „Störenfriede“ werden nicht geduldet Die Opposition soll„erledigk“ werden, damit das gute Einvernehmen zwischen Direktion und Eisenbahnern nicht gestört wird Spladen.(AK.) Wie brutal die Reichsbahndirektion bei den blasungen vorgeht und wie sie es besonders auf. Frlegen abgesehen hat, wollen wir an folgenden Beispielen aufigen. In Köln wurde ein Eisenbahner entlassen, weil er am 12. Fewar dieses Jahres die Zeitschrift„Volldampf“, das Reichsorgan Gewerkschaftsopposition, auf der Dienststelle zum Verkauf # Der Inhalt dieser Zeitung ware dazu angetan, so hieß es der Entlassungsbegründung, das Einvernehmen zwischen Ar#geber und=nehmer zu stören und Unruhe in die Belegschaft zu kigen.„Störenfriede“ dulden die Reichsbahnaktionäre aber nicht, fliegen aus dem Betrieb. Vom Reichsbahnbetriebsamt München wurde ein Kollege enteen, weil er während des Dienstes andere Arbeiter um er zerflein für die Rote Hilfe angegangen hatte. Durch diese idlungsweise bekundete er seine revolutionäre Gesinnung, mißmete er das„Wohl“ der Verwaltung. Er mußte deswegen ent#sen werden. In Opladen und in anderen Eisenbahnwerkstätten verteilen Funktionäre der Eisenbahn=Schmusvereine unter den Augen herren Vorgesetzten ganze Packen Zeitungen. Diese Zeitungen P jedoch ungefährlich. Was steht darin? Etwas vom schönen eer schlechten Wetter, dann wird geschildert, daß Dorvmüller ein tter Mann sei, der für alle Eisenbahner sorgt.„Außerdem werEn ein paar dumme Witze gerissen. In der Hauptsache wird jedoch #blandhetze betrieben. Daß der Vertrieb dieser VerdummungsFgane seitens der Reichsbahndirektion geduldet wird, ist erklärlich. Las ist auch ganz etwas anderes, als wenn man auszeigen P#rde, daß am 1. April allein in Essen 700 Reichsbahnarbeiter die eihiere bekommen haben, nachdem sie vorher schon monatelang n 17 bis 22 Mark Wochenlohn nach Hause geschickt worden sind. diese Tatsachen bekanntgibt und aufzeigt, daß auch den Pbladener Eisenbahnern ähnliches bevorsteht, r ist ein Störenfried: L. Trotz aller Schikaue seitens der Direktion und ihrer willEstigen Diener, werden sich die klassenbewußten Eisenbahner nicht #von abhalten lassen, ihre Kollegen aufzuklären und sie auf die Eotwendigkeit des in geschlossener Front geführten Abwehrkampfes #zuweisen, Eisenbahner, der du heute noch abseits stehst, auch du gehörst in die rote Klassenfront, auch du mußt mit uns kämpfen gegen den Faschismus, für die Niederringung des Kapitalismus für die Verwirklichung des Sozialismus, wenn deine Lebenslage eine Verbesserung erfahren soll. Heraus zur Kampfdemonstration am 1. Mai. Millionen müssen an diesem Tage marschieren, um gegenüber der herrschenden Klasse und dem Faschismus den Willen zum Kampf für die proletarischen Ziele zum Ausdruck zu bringen. Stadtverordnetensitzung in Leichlingen Textilproletariat gerichteten Maßnahmen, in bezug auf den Abbau der Löhne und die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Im Betrieb Neumann u. Bühren, ebenfalls eine Textilbude, sieht es nicht anders aus. Dort besteht ein sogenannter Jubiläumsbetriebsrat, dessen Amtsdauer auf Grund der Notverordnung verlängert worden ist. Dieser Betriebsrat hat bisher alle reaktionären Maßnahmen der Direktion geoilligt. Strafen, besonders für die jugendlichen Weberinnen, sind hier an der Tagesordnung. Der Betriebsrat unternimmt jedoch nichts zur Abschaffung dieses Straf systems. Hier heißt es aufräumen, Textilarbeiterinnen und=arbeiter Schließt euch der RGO. an. Nehmt den Kampf auf gegen das Straf= und Antreibersystem, gegen die Verratspolitik der Resormisten. Kämpft für höhere Löhne in der proletarischen Einheitsfront. Vereinzelt seid ihr nichts. In einer Front vereinigt, werdet ihr den Sieg über die Lohndrücker und ihre Helfershelfer davontragen. Am diesjährigen roten Kampfmai müssen auch die Textilarbeiter und earbeiterinnen unter den Losungen des revolutionären Klassenkampfes aufmarschieren, um damit zum Ausdruck zu bringen, daß sie gewillt sind, in einer Front mit der gesamten Arheiterschaft für ihre soziale und politische Befreiung bis zum Siege zu kämpfen. Stempelkontrolle unter Polizeiaussicht Stahlhelm und Nationalfaschisten werden von der Severing=Polizei beschützt. Leverkusen.(A.=K.) Seit einigen Tagen benehmen sich die Faschisten gegenüber revolutionären Arbeitern äußerst provozierend. Sie wollen anscheinend, daß abermals Arbeiterblut fließt. Die Schüsse der Nationalsozialisten in Schlebusch- und in der Peschstraße sind ein Alarmsignal für die gesamte. Arbeiterschaft. Zur Abwehr aller Provokationen der Hakenkreuzstrolche und Stahlhelmfaschisten müssen sich die sozialdemokratischen christlichen und kommunistischen Arbeiter und Parteilosen zu einer einheitlichen Kampffront zusammenschließen. In Leverkusen ist es soweit gekommen, daß die Erwerbslosen bereits unter Polizeiaussicht stempeln müssen. Wir erheben hiergegen schärfsten Protest. Haben hier die Faschisten ihre Hand im Spiele? Sind sie es gewesen, die den Schutz der SeveringPolizei angefordert haben, aus Angst, die Arbeiter würden die Hakenkreuzstrolche wegen ihrer fortgesetzten Provokationen zur Die Erwerbslosen fordern die sofortige Zurückziehung der Polizei von der Stempelstelle. Alle KPD.=Anträge abgelehnt Verschärft den Kampf gegen die Volksfeinde— Für Arbeit und Brot— Heraus zur Kundgebung am 1. Mai Leichlingen. Am Mittwoch fand hier eine Stadtverordnetensitzung statt, in welcher der diesjährige Etat beraten wurde. Wir haben bereits mitgeteilt, daß der Leichlinger Etat einen Fehlbetrag von 238000 Mark aufweist. Die Etatrede des Bürgermeisters, war ein einziges Klagelied auf die Notlage der Gemeinden und ein Ruf an das Reich, um Hilfe in der Not. Da vom Reich keine Mittel zu erwarten sind, drohen neue Massenlasten für die Werktätigen Leichlingens, droht weiterer Abbau an der Sozialfürsorge, auf Kosten der Notleidenden. Nach einer scharfen Kritik an der volksfeindlichen Politik der Brüning=Regierung, begründete der Genosse Rosen, als Vertreter der KPD.=Fraktion, die namens der Unterstützungsempfänger eingereichten Anträge. Er verwies dabei auf die furchtbare Notlage, die das Dasein derjenigen Volkskreise, die gezwungen seien von den Bettelpfennigen der Unterstützung zu leben, immer unerträglicher gestalte. Die Vertreter aller übrigen Parteien, einschließlich des Zentrums und der SPD., waren sich einig in der Ablehnung der von der KPD.=Fraation eingereichten Anträge. Sie bekunden damit erneut ihre Volksfeindlichkeit und drückten mit ihrer Ablehnung der kommunistischen Anträge die Bereitschaft aus, auch in Zukunft treue Stützen des Brüning=Systems zu sein. Der Etat wurde schließlich gegen die Stimmen der Kommunisten, bei Stimmenthaltung der Sozialdemokraten, angenommen. Beschlossen wurde, die Bürgersteuer nur zu dem einfachen Satz zu erheben. Da trotz der Genehmigung des Etats die beschlossene Dekkung zur Finanzierung der einzelnen Positionen nicht ausreicht, ist mit einem Regierungsdiktat zu rechnen. Ueber die Folgen eines solches Diktats ist sich die Arbeiterschaft absolut klar. Wir werden auf den Verlauf der Sitzung noch zurückkommen. Eins ist gewiß. Von dieser Gesellschaft hat das werktätige Volk nichts mehr zu erwarten. Wer die Notwendigkeit des verschärften Kampfes gegen die Volksseinde erkannt hat, der wird das am Sonntag bekunden, indem er sich an der Mase senkundgebung zum diesjährigen Kampfmai beteiligt. ∆ In japanischen Händen! Bericht aus Schanghai von A.Z. Den Kampf zwischen den imperialistischen Ländern Japan und China, den die Japaner mit Unterstützung der fremden Mächte in Schanghai begonnen haben, müssen chinesische Arbeiter und Kulis, chinesische Frauen und ihre kleinen Kinder mit ihrem Blute bezahlen. Die Grausamkeit der Japaner richtet sich hauptsächlich gegen unschuldige chinesische Zivilbevölkerung. Da die Rankingregierung den Kampf gegen Japans Einfall nur schwach führte, half das chinesische Volk sich selbst. Viele in Schanghai schossen aus ihren Häusern zurück auf die angreifenden japanischen Truppen. Dies veranlaßte die Japaner ein Blutbad anzurichten; für jeden, der geschossen hatte, wurden hunderte Unschuldige hingerichtet. Ganze Stadtteile mit dichter Arbeiterbevölkerung zündeten die japanischen Fliegerbomben an. Kulis und ihre Frauen und Kinder verbrannten, wurden gefangengenommen und hingerichtet, Hunderttausenden gelang es zu fliehen. Chinesische Studenten, die zum großen Teil Revolutionäre sind, wurden von den Japanern unter der Parole„Kommunist“ in ihren eigenen Häusern erschlagen. Wir standen auf einem hohen Dach— gegenüber der brennenden Chinesenstadt— und blickten hinunter auf den endlosen Strom der Flüchtlinge aus dieser Gegend Da kam Chang außer sich vor Erregung, die Treppe heraufgestürzt. Chang ist ein kleines braves Männchen, ein Doktor für Augen, Nase und Ohren und ein Christ. Sein Bruder Ju=sen ist unser Freund. Ju=sen ist groß und so unglaublich schlank, wie man es nur bei Chinesen findet. Er hat in Amerika studiert, er war lange in Moskau— er übersetzt jetzt revolutionäre Bücher aus dem Englischen ins Chinesische. Viel Geld hat er nicht und von dem Geld, das er hat, kauft er sich Bücher. Das letzte, was er mir gezeigt hat, war ein Buch über die roten Dörfer Rußlands, für dessen Erwerb er lange gespart hatte. Ju=sen ist von den Japanern erschossen worden! Chang erzählt. Zuerst hat man ihn selbst verhaftet. In der Straße, wo er mit Ju=sen zusammen wohnt, hat ein Chinese auf die Japaner geschossen, und Chang, der sich auf der Straße befand, wurde sofort mit seinem neunjährigen Söhnchen zusammen verhaftet. Man führte ihn mit vielen anderen zusammen ab, man zog ihn völlig aus und durchsuchte ihn nach Waffen. Natürlich hatte er keine bei sich, aber plötzlich entdeckte ein findiger Japaner eine Nummer auf der Innenseite von Changs Hut. Nun war alles klar.„Eine kommunistische Geheimnummer— jetzt bist du des Todes“, waren die Begleitworte des japanischen Entdeckers. Chang in höchster Not flehte um Gnade— in dieser Minute erschien ein japanischer Nachbar Changs, der ihn als gutbürger lichen Doktor kannte, und man ließ ihn frei. Die Hutnummer war die Hausnummer Changs, die ein Hutreinigungsgeschäft mal eingeschrieben hatte. Chang eilte nach Hause und beschwor Ju=sen, alle roten Bücher zu verbrennen. Ju=sen überlegte. Er hat das Buch noch nicht einmal gelesen, er hat lange dafür gespart, es zu kaufen— er nimmt das Buch in die Hand, da hört er Schritte, japanische Soldaten erbrechen die Tür mit Kolben und betreten das Zimmer. Chang ist auf den Boden gelaufen und hat sich in einem Wäschekorb versteckt, Ju=sen bleibt aufrecht mitten im Zimmer stehen— er haßt die Japaner, diese imperialistischen Räuber. aber er hat nicht auf sie geschossen. Diese Soldaten sind auch nur Kults ihrer Regierung, viele darunter sind Arbeiter— er sieht sie ruhig an— das ist das letzte, was wir über Ju=sen hören. Die Soldaten verließen das Haus, Chang kroch aus seinem Korb und lief herunter. Ju=sen war verschwunden und sein Schreibtisch mit den Büchern durchwühlt. Das hat sich alles erst gestern abgespielt, vielleicht lebt er noch, vielleicht ist er nur gefangen. Er spricht fließend englisch, er ist flink und intelligent, bei einem Verhör wird er geschickt zu reden verstehen, aber er ist stolz und wird nie verleugnen, daß er ein Revolutionär ist. Wir müssen versuchen ihn zu retten. Vielleicht kann ein japanischer Freund uns helfen. Wir durchgueren das gestrige Kampfgebiet. Es ist heller Sonnenschein— die Straßen wirken unheimlich geisterhaft, sie sind völlig tot. Niemand, außer den schwerbewaffneten japanischen Soldaten, an allen Straßenecken, lebt hier; was nicht gefangengenommen und getötet wurde, ist geflohen. Jedes Haus hat Wunden. Schüsse in die Fensterscheiben, Glassplitter— aufgebrochene Türen. Immer wieder werden wir von Japanern durchsucht und argwöhnisch betrachtet— die einzigen Menschen in den toten Straßen. Wir finden unseren Freund mit der Binde der japanischen Bürgerwehr am Arm als Wachposten an einer Ecke. Er spricht leise zu uns, und der Hoffnungsschimmer erlischt. Jeder Schub Gefangener wird sofort erschossen.— Nein— nicht sofort. Erst werden sie ein paar Stunden gequält und gefoltert. Untersuchungen und Nachforschungen werden überhaupt nicht angestellt. Jeder Tag bringt neue Notizen in den Zeitungen.„160 chinesische Kulis und Studenten verhaftet. 120 verhaftet— 60 verhaftet.“ Heute eine Nachricht, daß in einem japanischen Klud 117 chinesische Gefangene entdeckt wurden, die nach längeren Verhandlungen an die europäische Settlement=Polizei ausgeliefert wurden. Diese Gefangenen sind die einzigen, die lebend aus der Gewalt der Japaner entkommen sind. Da sie ausnahmsweise nicht von der weißen Polizei geschlagen wurden, gab man ihnen auf Tage Asylrecht, um zu zeigen, wie die Opfer der gelben Imperialisten zugerichtet sind. In der Hoffnung, daß Ju=sen unter ihnen sei, ging ich zur Polizeistation. Ich fand ihn nicht, es waren alles Kulis und Arbeiter. Ich sah die Gefangenen 24 Stunden nach ihrer Einlieferung Da waren sie noch im Zustand äußerster Erschöpfung. Ein Teil wurde gleich mit schweren Wunden ins Krankenhaus geschafft. Man sah also nur die„leichteren Fälle". Rechts lagen AAT SONNTAG Weis: Dieses Jahr könnten wir eigentlich wieder mal die Parole„Arbeitsruhe“ ausgeben. auf dem Steinfußboden, in graue Decken gehüllt, die mit den Kopfwunden. Der erste in der Reihe war völlig blauschwarz im Gesicht. Man hatte ihn so geschlagen, daß die eine Gesichtshälfte unförmig aufgequollen war; die Augen konnte er nicht öffnen, die Lider waren schwärzliche geschwollene Deckel. Neben ihm lag einer mit verbundenem Gesicht. Die meisten schliefen unruhig stöhnend. Einer lag wie tot in der Ecke, er war während der Einlieferung zusammengesunken und noch nicht wieder aufgewacht Das einzige, was er hervorgebracht hatte, war, daß die Japaner ihn vier Tage und vier Nächte lang gewaltsam wach gehalten hatten. Die meisten waren vier Tage in Haft gewesen. Während dieser Zeit erhielten sie nichts zu essen, und niemand löste ihnen die auf dem Rücken gefesselten Hände. Bei der Einlieferung in die europäische Polizeistation hatten alle geschwollene Von 117 Mann waren 97 nicht fähig, ihre Teetassen### Händen zu halten. Der Ausdruck der Gesichter war vollkommen verstört. ein paar Tagen waren sie noch zu Hause gewesen. Einer seine Stube, ein anderer kochte in der Herdecke, das Mehl an den Händen riß man ihm fort und band ihn zusamme anderen entsetzten Kulis. Die Japaner sprachen unverstä Zeug. Einer konnte es ihnen übersetzen— sie sollten von auf die Japaner geschossen haben— sie wurden geschlag quält und mußten hungern. Als die Europäer sie abtra tierten, seufzten sie erleichtert auf, endlich wurden sie nicht gequält, nun würden sie wohl erschossen werden. Auf hoffte niemand. Ein Junge war dabei, auch ihn hatte man gefoltert, abe den fremden Weißen, von denen er viel Böses wußte, u# sich nicht erschießen lassen, er riß sich los und sprang in den Fluß. Man rettete ihn— er liegt abseits im Saal in graue gehüllt und blickt fiebernd um sich. Unter den Schwerve im Hospital ist einer bereits an seinen Wunden gestorben. junger Diener eines europäischen Hotels. Man mißhandelt besonders schlimm, weil er eine Uniform trug— die u seines Hotels! Beim Betreten des Saales folgte uns ein großer dicker zist mit einem grauen Lappen und einem Eimer Wasser Zimmer sollte wohl ausgewaschen werden.— Ich drehte mic und da saß in der Ecke auf dem Fußboden gegen die weiße gelehnt ein winziges Chinesenkind. Es hatte feingebürstete ze Haare und kugelrunde dunkle Augen. Es lutschte am Da und war ängstlich und blaß. Ein 18 Monate altes Baby, Vater von Japanern erschossen worden war. Als er mit dem auf dem Arm durch die Straßen floh, traf ihn ein Bau tödlich und verletzte das Söhnchen am Fuß. Die chinesischen zisten der Station adoptierten den Kleinen. Als ich auf ih trat, kniete der Polizist mit dem Aufwascheimer vor dem wi Menschlein und wusch ihm mit dem grauen Tuche die Ohren Vor der Eingangstür begegnet mir eine chinesische Frau Gesicht ist unbeweglich. Sie fragt, ob sie die Gefangenen darf, sie vermißt ihre drei Söhne, 13, 15 und 22 Jahre all ihrem Wohnviertel brach plötzlich eine Panik aus. Sie rannt ihrer Familie die Straße entlang: Schießen, japanische So kommen, Menschen fallen um— sie findet ihre Söhne nicht Aber tot sind sie nicht. Das darf sie gar nicht denken, dann sie selbst sofort umfallen— seit acht Tagen geht sie um brochen durch alle Flüchtlingslager der Stadt, ihre Söhn suchen, treppauf treppab läuft sie und sieht vielen tausend triebenen ins Gesicht. Die Schlafenden dreht sie um, in Ecken leuchtet sie mit Streichhölzern. Sie lernt bei jeder Suche etwas zu über die Grausamkeit der Japaner, die, ohne den weißen Räubern gehindert zu werden, gekommen sind, ihr Land schwach ist, die von ihrem Land ein großes Stück fressen wollen und die viel, viel Blut schlucken. Das Blut arbeitenden chinesischen Volkes. 1. Mai— 1932 ist ein Ko Hunger und Fe aktiv in den K Trotz der Spiel roten Sporler bis eine : In allen O Jeder rote Spe aufmarsch bete Partei gegen Im Fernen sall auf das? vorbereitet. I ler steht vor d auch eine Hitl No Srräh I „Liebling des Volks zu sein. Verleidigt den S###abgmng in derügiriartenr. Maigeitung derKPD Wenn jemand meint, die Preußenregierung hätte dem Volk nichts gebracht, so soll er sich mal an einem der nächsten Tage in Berlin Unter den Linden aufstellen. Da wird er folgendes beobachten: Von Norden kommen ein Dutzend Bereitschaftswagen der Schupo angefahren und verteilen sich über die breite Prunkstraße der verflossenen Hohenzollern. Von Osten kommt die Kavallerie der Schupo einhergesprengt. Offiziere sausen in Autos herum und gucken sich die Straße an. Aber es ist nichts besonderes los. Wo aber ein solches Schupoaufgebot steht, da steht auch bald eine Menge Menschen— denn da muß was los sein. Erwerbslose Gratisstatisten sammeln sich an, besetzen die Mittelwege der Straße und die Ränder des Pariser Platzes. Aber es will sich absolut nichts ereignen. Weder eine Demonstration, noch eine Schlägerei. Es kommt zu nichts. Du wartest vergeblich eine Viertelstunde. Immer mehr Leute warten. Jetzt geht da hinten was los. Eine Kette Schupo kämmt den Mittelweg ab. Die Leute, die einen Groschen für den Platz an der Sonne bezahlt haben, müssen ebenso weg wie die Zaungäste auf den Rasengitterstangen. Der Weg muß frei sein. Für wen? Eine halbe Stunde ist vergangen. Etwas Neues hat sich ereignet. Die Verkehrsampeln wurden ausgeschaltet, und an jeder Ecke macht nun ein Schupo Freiübungen. An der Friedrichstraße gibt sich sogar der Dolmetscher dazu her. Es passiert nichts. Doch— da kommt von der Wilhelmstraße ein Heer von drei stahlbehelmten Reichswehrsoldaten anmarschiert. Auf dem Mittelweg, von dem das Zivil vertrieben wurde. Zwei haben ein Gewehr. Der Dritte hat keins mitbekommen. Auf dem Rücken tragen sie einen Tornister mit dem Exerzierreglement und dem Marschallstad. Tausende von Augen folgen ihrem gemütlichen Heimweg. n n#k uut ch Winut haben sich renitente Zivilisten auf den Mittelweg gewagt. Sie werden energisch zurückgewiesen. Der Verkehr stockt. Alles wartet gespannt. Da geht es hinten an der Universität los: Bum— bum— bum. Nicht, was ihr denkt. Severings und Grzesinslis Schupo schießt nicht. Nein, das ist Musik von 84 Musikern. Eine gute Konzertstärke. Die Schupowache rückt an. Nun auch mit Musik wie Groeners Reichswehr. Der Kapelle zeiten ein paar Leute voraus. Ein Pferd benimmt sich unanIm Entsche nenden Sams ten Leistungen Reisterkampf nicht die größe letzten Treffen berg ein schwe Der Meiste berg, geht mit das Zeug in si Prof. Deycke Ehrenmitglied de Naturwissenschaftlichen Vereit Anläßlich! schaftsspiel. kommen, denn sich und dürft nitur stellen. Die 2. Ma Von Reva Kampf und so sich entscheide fassung wie b merhin in Au Die Jugel Die Reser Stand. denn ständig und legt auf den Weg, der für Zivilisten gespern militärische Abfälle. Das darf sein. Das geht uns Unterta eben das an, was es ist. Die Kapelle wird von einem Kapellmeister geführt. Aber hat sich noch einen Reservedirigenten mitgebracht, der an Seite marschiert. Hinter der Musik marschieren ein paar Um mierte mit Gewehren. Schon sind sie vorbei. Deshalb wurde eine Stunde lang abgesperrt. Die Autos stehen inzwischen der Charlottenstraße bis zum Schloß. Alle Seitenstraßen verstopft. Niemand kommt weiter. Die Schupo hat demonstn Da muß, mitten am Arbeitstag, alles warten. Die Schupo demonstriert jede Woche ein paar Mal. Musik. Damit die, die unser Heil in der Aufrüstung erblicken der Einsicht kommen, daß Severing und Grzesinski gar nicht schlimm sind. Für wessen Geld? Na reden wir ein anderes Mal davon, daß man für die waffnete Macht der herrschenden Klasse alles, für kulturelle soziale Aufgaben nichts übrig hat von unseren Steuern. Es sein, daß die Reklaneumzüge der Polizeisozialisten, deren Un gebene wir bei anderen Gelegenheiten ohne diese Begleit kennen gelernt haben, das Gegenteil von dem erreichen, wollen. Da am S ener Front herrscht am dahl kommt führung Im Zoov Entwicklung daß die„Al zu erleben. Wir halt zu landen, u schaften 16,3 Die Hild Forasetzung haben. Die sein ganzes zu sein. A Vorher, 16 Samsta die 1. Man wurf: 1. M Die medizinische Fachpresse teilt mit, daß der Naturwi schaftliche Verein Lübeck Professor Deycke jetzt zu Ehrenmitalied ernannt hat. Auf Deyckes Konto kommen bekanntlich, wie die bürget Justiz durch seine Verurteilung anerkannt hat, die Morde an Lübecker Säuglingen. Er war es, der einen anderen Nährdo als den von Calmette vorgeschriebenen benutzte und den Stamm“ mit den tödlichen Bazillen den kranken Kindern ein Man muß es sich merken: verdienten Sowjetwissenschaftlewird es im„Kulturstaat" Deutschland verweigert, Gastvon! an den Universitäten zu halten, während Deycke u. Co. noc ihre leichtsinnigen Handlungen belohnt und belobigt werden. Auf dem S fen. Die ßeren Erfa Um die Sportplatz Rot Sx oRote Sportvorschau A.Z. Marschiert zum Kampfmai! geschwollene ihre Teetassen in kommen verstört jewesen. Einer serdecke, das Mehl and ihn zusamme prachen unverstät - sie sollten von wurden geschlagt uropäer sie abtrag wurden sie nicht werden. Auf man gefoltert, aben Böses wußte, wo nd sprang in den im Saal in graue er den Schwerverl# Wunden gestorben. Man mißhandelt n trug— die Un s ein großer dicker em Eimer Wasser — Ich drehte mit gegen die weiße tte feingebürstete Es lutschte am T ate altes Baby, er. Als er mit dem traf ihn ein Bau# ß. Die chinesischen en. Als ich auf ih seimer vor dem win in Tuche die Ohren ine chinesische Frau e die Gefangenen und 22 Jahre alt inik aus. Sie rannte ßen, japanische Sol ihre Söhne nicht iicht denken, dann lagen geht sie um Stadt, ihre Söhn seht vielen tausend dreht sie um, in e lernt bei jeder Japaner, die, ohne en, gekommen sind, d ein großes Stück schlucken. Das Blut 1. Mai— Weltfeiertag der Arbeiterschaft. Der 1. Mai 1932 ist ein Kampftag, der Kampftag gegen Unterdrückung, hunger und Faschismus. Die Arbeitersportler reihen sich ativ in den Kampf der revolutionären Arbeiterschaft ein. Trotz der Spielausfälle während der Wahlsonntage haben die roten Sporler beschlossen: bis eine Stunde nach der Maidemonstration herrscht Spiel- und Startverbot! In allen Orten muß dieser Beschluß eingehalten werden. Jeder rote Sportler, jede rote Sportlerin, muß sich am Maiaufmarsch beteiligen. Gemelnsum mit der Kommunistischen Partei gegen die imperialistische Kriegsgefahr. Im Fernen Osten krachen die Kanonen, wird der Uebersall auf das Vaterland aller Werktätigen, Sowjetrußland, vorbereitet. In Deutschland marschiert der Faschismus. Hitler steht vor den Ministersesseln. Die Sozialdemokratie will auch eine Hitler=Zentrumsregierung tolerieren. Das kapitalistische System fürchtet die revolutionären Organisationen. Haussuchungen werden bei Arbeiterorganisationen durchgeführt, um ein Verbot vorzubereiten. Arbeitersportler! Seid auf der Wacht! Marschiert am 1. Mai: Gegen das drokende Verbot der roten Sportorganisationen! Gegen den Faschismus! Gegen den imperialistischen Krieg! Für die rote Einheitsfrout! Für die Verteidigung der Sowjekunion! Für ein sozialistisches Rätedeutschland! ten Leistungen anknüpfen, so können wir ruhig behaupten, daß die Mannschaft wieder im Kommen ist und den)onst gesächeliheg Gegner wieder abgibt. Bei den Gästen macht sich anscheinend eine Schwächeperiode bemerkbar, denn man erinnert durchaus nicht an die sonst gewohnte Spielweise und dürfte dadurch den Unterlegenen abgeben. Schiri 65. Die zweiten Mannschaften beginnen um 10,30 Uhr. Schiri(1. Britaunia— Fr. Berg. Thd. 10,30 Uhr. Dieses Spiel findet auf dem Platz an der Ritterstraße statt und sollte zu einem typischen Fußballkampf werden. Den her absolvierten Spielen beider Einheiten zufolge, sollte man den„Briten“ die größten Aussichten einräumen. Ebenfalls glauben wir, daß die Turner in punkto Können etwas zurückgegangen sind, denn sie haben in den letzten gelassen und werden in dieser Begegnung bestimmt den Unte legenen abgeben. Schiri 28. Die beiderseitigen zweiten Mannschaften beginnen um 9 Uhr. Schiri 2. Alle Resultate sind von 12—13 Uhr zu melden. Solingen=Nord— Rasensport. 11 Uhr. Einen Großkampf erlebt man auf dem Sportplatz an der Germanenstraße. Der Ausgang des Treffens steht durchaus noch nicht fest, obschon die Gäste als die bedeutend besseren erscheinen, aber auf einem für sie ungewohnten Platz spielen müssen. Wir rechnen mit einem remis. Schiri 20. Die zweiten Mannschaften spielen um 9,30 Uhr. Schiri 30. Um die Fußball=Bezirksmeisterschaft im Bergischen — Housberg. 17,30 Uhr. Entscheidungsspiel stehen sich die beiden Meister am komvenden Samstag in Ohligs gegenüber. Nach den bisher gezeigten Leistungen beider Kontrahenten sollte es zu einem wirtlichen Reisterkampf kommen. Man darf heute den Ohligsern durchaus richt die größeren Chancen einräumen, denn sie enttäuschten im lietten Tressen gewaltig uno sollten ebensalls im Gegner Honsbera ein schwer zu überwindendes Hindernis finden. Der Meister der B=Gruppe der 1. Klasse, die Abteilung Honsbera, aeht mit großen Hoffnungen in den Kampf und hat auch das Zug in sich, um den Bezirk in den Kreisspielen zu vertreten. Housberg— Lüttringhausen. 10 Uhr. Anläßlich der Maiseier bestreiten beide Einheiten ein Gesellhastsspiel. Allem Anschein nach sollte der, gsit zr gampf pinter kommen, denn die Honsberger haben einen schweren Kampf hinter sich und dürften ebenfalls in dieser Paarung nicht die erste Gar Die 2. Mannschaften beginnen um 930 Uhr. Schiri Bitzer. Widdert— Dorp. 10,30 Uhr. Von Revanchegedanken getragen, geht de. autzer in den Kampf und sollte auch unserer Auffassung nach, diesen Kampf fur sich entscheiden, denn die Gäste sind nicht mehr fassung wie beim letzten Spiel. Ein spannendes Spiel steht immerhin in Aussicht. Schiri 33. Die Jugend spielt um 9 Uhr, Schiri Dorp— Immigrath. 10,30 Uhr. Die Reservisten von Dorp haben hier durchaus keinen leichten Stand, denn die Gäste spielen seit ihrem Bestehen schon einen ansehnlichen Fußball. Mithin darf man dieses Spiel nicht ganz so leicht nehmen. Schiri 34. Wermelskirchen— Gräfrath. 10,30 Uhr. Ein schwerer Gang für die Gäste, denn die Agxmetsizrcheger sind auf ihrem Platz, besonders dann, wenn sie den Fuhrungs treffer anbringen können, sehr gefährlich. Gräfrath müßte der Papierform nach, dieses Spiel für sich entscheiden. Schiri##. Die zweiten Mannschaften beginnen um 9 Uhr. Schiri Boßhammer. Wald— Löhdorf. 10,30 Uhr. Sollte in diesem Spiel der Platzhalter an die letzthin gezeig Melde- und Wettkampflisten für Sportier Auf der Tagung der Leichtathleten Ende März d. J. und der Teichlalthieienenr.. J. würbe u. a. auch ein Vorschlag für die Vereinheitlichung des Listenmaterials vorgebracht, um die Arbeiten für die Sportfeste zu erleichtern. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, daß nur noch diese Listen Verwendung finden und demzufolge gedruckt werden sollen. Inzwischen sind die allen Agitbezirken und Landesleitungen zugestellten Entwürfe nochmals überprüft und in Druck gegeben worden. Es handelt sich um die Meldeliste für Teilnehmer und Stafseln zu Sportfesten, Mehrkampfliste, die für sämtliche Uebungsarten Verwendung finden kann. Wettkampfliste, die für Vorund Endkämpse zu verwenden ist. Diese Listen, die bereits für die traditionellen Anturnen und Ansporteln verwendet werden sollten, können durch den Arbeitersportverlag Berlin C. 25, Münzstr. 24, bezogen werden. Die Preise sind: 20 Meldelisten 25 Pf.; 20 Mehrkampflisten 25 Pf.; 20 Wettkampflisten 15 Pf. Handball des bergischen Landes Rennen liefern, das der Glücklichere ingop für sich entscheiden sol“, Anwurf. 1530 juhr,(Lautersung). Anwurf der zweiten Mannschaften 4,30 Uhr(Fuß), Nd. D. Eiche— Rd. Schwimmer. Nach der empfindlichen Niederlage. die sich der Gastgeber am Sonntag holte, scheinen auch hier ihre Aussichten nicht allzu groß zu sein. Sie müssen mit einer Glanzleistung aufwarten, damit die Schlappe nicht zu hoch wird. Also Sieg der Gäste? Anwurf Samstag, aus dem Platz in Bliedinghaus= 16.45 Uhr(Merten). Anwurf der zweiten Mannschaften 3.30 Uhr(Feußner). Kronenberg— Sol.=Feld. Die Platzbesitzer haben gewaltig Samstagspiele in Düsseldorf Zivilisten gespern geht un Unterta ister geführt. Aber tgebracht, der an ieren ein paar Un i. Deshalb wurde stehen inzwischen le Seitenstraßen hupo hat demonstn arten. ein paar Mal. lufrüstung erblicken Grzesinski gar nicht , daß man für die es, für kulturelle en Steuern. Es 5o# zialisten, deren Un ne diese Begleitu dem erreichen, was itglied de n Vereit daß der Naturwist cke jetzt zu h, wie die bürger sat, die Morde an n anderen Nährdo sutzte und den inken Kindern ein Sowjetwissenschaftl weigert, Gastvortk deycke u. Co. noc belobigt werden. Da am Sonntag, dem 1. Mai, die roten Sportler in geschlosener Front mit der revolutionären Arbeiterklasse demonstrieren, herrscht am Sonntag fast überall Spielruhe. Lediglich in Hochdahl kommt ein Spiel nach der Demonstration zur Durch führung Klubkampf in Derendorf DF C. 21 3. Abt.— 2FC. 21 1. Abt. Im Zooviertel kommt ein interessantes Spiel zustande. Die Entwicklung der 3. Abteilung hat so gute Fortschritte baß die„Alten“ auf der Hut sein mussen. um keinen Reinfall zu erleben. Sportplatz an der Mülheimer Straße Anstoß 16 Uhr. Oberkassel— Blau=Weiß Neuß Wir halten den Gastgeber für stark genug, eingi.## zu landen, wenn er in bester Besetzung antritt. Anstoß 1. Mann schaften 16,30 Uhr; 2. Mannsch. 15 Uhr. Hilden— Wiescheid Die Hildener entfalten eine gute Aktivität und werden in Forasetzung ihrer Tätigkeit gewiß bald auch praktische Vorteile haben. Die Wiescheider Gäste werden den Platzverein zwingen, ein ganzes Können in die Waagschale zu werfen, zu sein. Anstoß 17,30 Uhr. Sportplatz an der Schützenstraße. Vorher, 16 Uhr? Ein handballspiel in Düsseldorf Eller 1892— Dynamo, Süd. Samstag spielen auf dem Sportplatz an der Gumbertstraße die 1. Mannschaften und 2. Mannschaften beider Vereine. Anwurf: 1. Mannschaften 16 Uhr, 2. Mannschaften 17,15 Uhr. Sonntag, den 1. Mai. Hocoahl— Vohwinkel Auf dem Sportplatz von Rhenania Kemperdik steigt obiges Trefsen. Die Vertreter des 3. Bezirks sollten auf Grund ihrer grokeren Erfahrung siegreich bleiben. Anstoß 14 Uhr. Großkampf im handball Die 1. Handballmannschaft des ASV.„Dynama“, Düsseldorf, Abt Süd, hat am Samstag, dem 7. Mai. einen Großkampf o.uer ist die Freie Turnerschaft Gerresheim. Mehrfacher Westdeutscher Meister. Süd hat in letzter Zeit achtas Trefen flndet auf der Platz des Biller Spielvereins, an der Fährstraße, statt. Anwurf 5 Uhr. Vorher 2. Mannschaften. Achtung!! Achtung!! Am kommenden Donnerstag, 5. Mai(Himmelfahrt) kämpft in einem Gesellschaftsspiel Schwarz-Rot— 939. Anstoß 3 Uhr. Platz an der Mindener Straße, Oberbilk. AnKapelle Stein— Arbeitersamariter Wer wird ohl hier als Sieger hervorgehen?? Ab 3 Uhr: Platzkonzert. Wir appellieren an die Düsseldorfer Arbeiterschaft um tatkräftige Unterstützung. Um zahlreichen Beluch bitter. Arbeitermusikkapelle Arbeiter=Samariter=Kolonne. Klubkampf im Roxen Was steigt am Samstag in Gerresheim? Um die Bezirks-Jußballmeisterschaft Gerresheim 2. Abt.— Schwarz=Weiß Neuß. Sportplatz an der Morper Straße. Anstoß 17 Uhr Rot Sport ruft, Gerresheim, erfülle deine Pflicht! von ihrem Können eingebüßt. Vielleicht knüpfen sie nochmals an vergangene Zeiten an und enttäuschen ihren Anhang nach der angenehmen Seite. Anderfalls werden sie um eine Niederlage nicht herumkommen. Wald 1a— Gräfrath Tog. Die Besucher haben Mut und begeben sich in die Höhle des Löwen. Nichtsdestoweniger werden sie es verstehen und wird ihr Können ausreichend sein, das Spiel offen zu gestalten, selbst wenn auch mit einem Verlust zu rechnen ist. Anwurf, Samstag, 17 Uhr, auf dem Platz an der Brunnenstraße(Oehm). 2. Mannschaften Anwurf 15,45 Uhr(Stadtmüller). Opladen.— Gräfrath Fr. Tog., Sonntag. Hier wird der Platzhalter zu einem Siege kommen, zumal die Besucher am Vortage ein schweres Spiel absolvieren, welches sich bei dieser Begegnung rächen wird. Im allgemeinen sind die Gegner als gleich stark zu bezeichnen, aber diesmal ein Plus den Opladener. Anwurf 11,45 Uhr auf dem Birkenberg(Herder, P.). 2. Mannschaften Anwurf 10 Uhr(Debus). Hasten— Pohlhausen. Trotzdem sich die sonntägigen Gäste mit jedem messen können, wird es hier nichts fur sie zu erben geben. Es kann für sie nur heißen, aufzupassen, daß die Niederlage nicht zu empfindlich wird. Anwurf Samstag, 4,45 Uhr, auf dem Platz in Hasten=Aue(Wichard). Anwurf der 2. Mannschaften 3,30 Uhr(Schnippering). Anwurf der Jugend 6 Uhr(Reinshagen). Honsberg— Rd. Schwimmer. Auch die Schwimmer wagen zwei Spiele, welche sich auch auf ihre Leistungen auswirken sollten. Treten sie komplett an. so werden die Gastgeber nicht viel zu bestellen haben, es sei denn das sie sich selosr. uprczag#. Wir tippen knappen Sieg der Besucher. Anwurf 13 Uhr(Möller). Cräfrath— Weyer. Zu einem schönen, ausgeglichenen Kampfe sollte es bei dieser Paarung kommen. Die reifere Spielweise und die größere Erfahrung der Gäste sollte zu einem Siege langen, der allerdings erkämpft sein will. Anwurf 11 Uhr auf dem Platz in Oberhaan(Schelkes). Honsberg Sptl.— Nd. Schwimmer Sptl. Auch auf dieses Treffen kann man oben Gesagtes münzen, denn auch hier zeigen die Gäste das bessere Spiel und sollten zu einem Siege kommen. Anwurf 14 Uhr(Thamer). Sol.=Dorp Sptl.— Aufderhöhe Sptl. Die gut eingespielten Gäste verfügen über das bessere Können und werden sich die Dorper nach heftiger Gegenwehr geschlagen bekennen mussen. Anwurf 10 Uhr, Am Wiedenhof(Beier). Remscheid . 0Dfold(N) und Obela(S) find alt Am Samstag, abends 8 Uhr, findet im Lokale Klippel, Bilker Allee 66, ebengenannter Kampf statt. Die Remscheider, welche erstmalig in Düsseldorf starten, stellen eine ausgeglichene Mannschaft. Hervorzuheben sind: Loof,„ Lankamgewicht, Lenz im Federgewicht und Dickhaut im Mittelgewicht. Süd konnte in letzter Zeit schöne Erfolge erzielen. Wir erwarten die Elisegengewicht:, Hier treisen in Schreider(R.) und Könnens aufbieten, um gegen Loose(R.) Federgewicht: Ist Winterstein(S.) angriffsfreudig, so kann er gegen Lenz(R.) ein Unentschieden erzielen. Leichtgewicht: Münzfeld(R.) und Obels(S.) sind gleichwertige Gegner. Wir lassen den Ausgang dieses Treffens offen. Weltergewicht: Schlurmann(R.) trifft in Dautzenberg (S.) einen technisch durchgebildeten Kämpfer. Der Remscheider muß auf der Hut sein, wenn er dem Niederschlag entgehen will. Mittelgewicht: Dickhaut(R.) trifft in Langenfeld einen zähen Gegner. Der Süder, welcher sich in überzeugender Weise den Bezirksmeistertitel holte, darf den Gegner nicht unterschätzen, da der Remscheider schon manche Erfolge errungen hat. Halbschwergewicht: Matam(R.) und Nanesch(D.) konnten bei ihren bisherigen Kämpfen immer gefallen. Die Tagesform ist für den Sieg ausschlaggebend. aus aller Wel Japens s kämpfer de Ein würdige Züge rasen zusammen Auf der kanadischen Strecke Montreal—St. Johns stießen zwei Güterzüge in voller Fahrt zusammen. Die Lokomotiven und mehrere Wagen wurden zerstört. Der Lokomotivführer des einen Zuges wurde getötet. Weitere Menschenleben sollen nicht zu Schaden gekommen sein. Allerdings führte der eine Zug einen Tiertransport. von dem 50 Tiere ebenfalls getötet wurden. fertigungsraum des Zollamtes eine Kiste mit Goldbarre Werte von 120 000 Zloty gestohlen, die aus Holland kamen für die polnische Staatsbank in Warschau bestimmt waren. der Tat verdächtig wurden ein polnischer Zollbeamter und polnischer Eisenbahnarbeiter von der polnischen Grenzoo festgenommen; beide bestreiten jedoch die Tat. Trotz U# suchung des gesamten Bahnhofgeländes ist es bisher nicht lungen; die Goldkiste wieder aufzufinden. Industrieller begeht Selbstmord London, 28. April. Der Stahlindustrielle Paul Ric Kühnrich. Sheffield, ein geborener Deutscher, wurde im Musikzimmer seines Hauses in Sheffield erschossena# gefunden. Kühnrich hat Selbstmord begangen, weil er der Universal Rustleß Steel Corporation große Verluste litten hat. K. war technischer Berater und Direktor der Dar# Limited. Seine Familie ermordet Ein Kampf zwischen Bauern und Gendarmen Im Dorf Petoschewzi. Kreis Banjaluka(Jugoslawien), kam es vor einigen Tagen zwischen den Bewohnern des Dorfes und einer Gendarmerietruppe zu Zusammenstößen, bei welchen der Bauer Duschan Aljetitsch aus Petoschewzi und seine beiden Söhne Zwijo und Djuro getötet und ein dritter Sohn Jowo schwer verletzt wurde. Die Ursachen dieses Gemetzels sind bezeichnend für die Zustände im faschistischen Jugoslavien. Der Bürgermeister von Banjaluka. Hussediinowitsch, ist Großgrundbesitzer und er nennt ganze Dörfer um Banjaluka sein Eigentum. In Banjaluka selbst besitzt er ebenfalls einen großen Teil des Grund und Bodens. Seine Habsucht ist ungeheuer. So behauptete er, auch Eigentümer des Grundstücks zu sein, auf dem das Haus des Bauern Duschan Aljetitsch in Petoschewzi steht. Der Bauer verteidigte sein Recht und sämtliche Bewohner des Dorfes standen auf seiner Seite. Aber das Gericht sprach dem reichen Grundstücksspekulanten das Grundstück zu. Wenige Tage nach dem Urteilespruch erschien der Grundstücksspekulant an der Spitze einer Gendarmerietruppe mit Gerichtsbeamten, um den Bauern Aljetitsch mit seiner Familie aus dem Hause zu werfen und das Haus abzureißen. Diese Kommission traf im Dorf bereits eine Gendarmeriepatrouille an, die erklärte, daß sie infolge der großen Erbitterung der Bauern keine Garantie für die„Erhaltung der Ordnung" übernehmen könne. Aus diesem Grunde wurde der Kommn deur der Gendarmeriestation mit weiteren Gendarmen im Auto herbeigeholt. MENSCHENMÄRKT Roman von ALEXANOER GERGELY Der Richter verlas das Urteil und erklärte, daß es auch sofort durchgeführt werden solle. Duschan Aljetitsch und mit ihm seine drei Söhne und sämtliche Dorsfgenossen widersetzten sich der Niederreißung des Hauses. Hierbei kam es zwischen der Gendarmerie, dem Bürgermeister von Banjaluka einerseits und den Bauern des Dorfes Petoschewzi zum Kampf, bei dem sich die Bauern mit Knüppeln und Beilen gegen die mit Gewehren und Pistolen bewaffneten Gegner verteidigten. Der Grundstücksspekulant und sein Sohn feuerten während des Kampfes mit Revolvern auf die Druern. Die Bauern des Dorfes Petoschewzi begruben die drei Toten der Familie Aljetitsch am Orte des Kampfes unweit ihres abgeri“ Hauses. Die Bewohner von zwanzig Dörfern Deutsc.e Uebersel ung aus dem Ungarisc en von C rista Boross Copyright by Rheinisch-Westlälische Verlags- und Vertriebs-Gmbli., Essen 8) Lachend beobachteten sie das sich r#hernde Menschenpaar, berührten ein wenig ihre Mütze, murmelten irgendeinen Gruß, aber Janos Pamuk blickte zur Seite. „Wer ist bas?“— erkundigte sich Michael Boda. „Wenn Sie diese Leute treffen sollten, so meiden Sie ihre Gesellschaft, es sind Schufte!“— und er schluckte eins. Er empfand Aerger und freute sich, daß Boda nicht weiter in ihn eindrang. Man müßte der Sekretär ersuchen, diese Bretterbude weiter abseits anbringen zu lassen. Der Meder tut so. als ob er der Portier des Arbeiterheims wäre. Sie traten in das Gebäude ein. Pamuk trat allein in das Zimmer des Sekretärs und Boda wartete draußen. Aus dem großen Saal drang Klavierspiel und man konnte das schleifende Geräusch der tanzenden Paare vernehmen. Drinnen im Büro erstattete Pamuk dem Sekretär Bericht Dem Sekretär gefiel der Vorfall. Er lehnte sich in seinen Armsessel zurück und sagte:„Bravo. Pamuk, das gefällt wir!“ Und er bot dem abgeschabten Mann ein Zigarette an. Pamuk zitterte mit seinen vor Kälte steifen, roten Händen, bevor er sie anzündete. „Boda hat nicht die Absicht, viel in der Kanzlei herumzulungern. Ich habe ihn selbst darauf gestoßen. Und damit er es nicht mit der Angst zu tun bekommt, habe ich ihm erklärt, es kämen viele aus der Stadt und niemand könnte die ganze Bewegung in der Wäschefabrik dem Besitzer vorzeitig verklatschen.“ „Gut so. Sie werden sich also mit dem Mann beschäftigen. Gelegentlich auch ich selbst.“ Dann riefen sie Boda herein. Er war verlegen und schob den Kragen an seinem Mantel zurecht Sein nach hinten gekömmtes blondes Haar ließ seine hobe Stirn frei Auf seinem blutleeren Gesicht lag die leise Röte der Aufregung. nur seine großen, stahlblauen Ausen lebten ein aufmerksames, beobachtendes Dasein. Er hat ein intelligentes Gesicht, dachte sich der Sekretär der ganzen Umgebung waren am Begräbnistag geschlossen aufmarschiert und bekundeten ihre Solidarität mit der unglücklichen Familie. Einen Tag nach dem Begräbnis versuchten die Kinder aus Trauer und Verzweiflung über den Tod ihrer Väter Selbstmord zu begehen. In der ganzen Gegend herrscht eine ungeheure Erregung. Die Empörung der Bevölkerung ist besonders groß, weil der Grundstücksspekulant, sein Sohn und 15 seiner Leute von den Gendarmen mit Schußwaffen versehen worden waren. Tirschenreuth(Oberpfalz), 28. April. Der 32 Johre Bäckermeister Wild aus Tirschenreuth überfiel heute seine 6 rige Mutter und zertrümmerte ihr den Schädel. Dann Wild in das Schlafzimmer, in dem seine Frau und seine Kinder schliefen und schlug blindlings mit dem Beil auf sie Nach der Tat wollte der Mörder sich in einem Weiher ertränt Da das Wasser ihm jedoch bis an die Brust ging, ließ er seinem Vorhaben ab. Die Tat wurde erst vier Stunden so# aufgedeckt. Als die Polizei in das Schlafzimmer, eindte gaben die Opfer nur noch schwache Lebenszeichen von sich. Kinder sind ihren Verletzungen bereits erlegen. Die letzungen der übrigen sind so schwer, daß mit ihrem Ableben rechnet werden muß. Bei seiner Verhaftung zeigte sich völlig teilnahmslos, gab aber an, daß er sich schon seit le Zeit mit der Absicht getragen habe, seine Familie ums Lei zu bringen und dann Selbstmord zu verüben. Wild soll einem Anfall von Irrsinn gehandelt haben. Goldbarren im Werte von 120 000 Jloky gestohlen Wetter Neu=Bentschen, 28. April. In der vergangenen Nacht wurde auf dem polnischen Grenzbahnhof Bentschen aus dem AbVorhersage für Freitag: Stark wolkig bis bedeckt und vielfach warm. Um Süd schwankende Winde. Später Winddrehung auf St und leichter Temperaturrückgang. Zeitweise Aufbrechen der Wolkend und Niederschläge meist in Schauern. Wahrscheinliche Weilerentwicklung: Frische südwestliche bis wesll Winde, dabei unfreundlicher Witterungscharakter und zeitweise Regen Temperaturänderung. Das Hite stürzt Der sogenannte Römerturn hinter dem Obertorm in Neu bei Düsseldorf, stürzte plötzlic zusammen. Ein großer Teil d. Gerölls fiel gegen das Augus nerinnenkloster, das an Wänd und Decken bedenkliche Ris erhielt, und geräumt werd# mußte. Der Turm war e Ueberbleibsel der alten Stad befestigung. Nach viertägig einen vollständig mußten von der Streik der Eisen Tobu ist ein Sym Der Krieg geg vention gegen die schärfung der Kle tätigen Bauernsche Krieges in Chin Bauernkämpfe nu stöße mit der Po gegen die Regier Aushungerung de nimmt immer m bewegung an. imperialistischen Partei organisiert beitern, sondern ten und den Sold Unter diesen bewußtseins der demokratie offenste Stü mUS. Für die Infa chre Betrugsman verbrecher durchfi japanischen Matr der Sozialdemokr japanischen Impe Matrosengewerksch krieges folgendes „Vom sozialist daß Japan inter ist. Denn es lei hundert Millione ist China, stets ein bourgeoiser E dehntes Gebiet b Heutzutage w gesehen, wenn da Lebensrecht von näßiges Eigentu listischer Angriff. Staat(!)— Ch wirtschaftlichen weigert, das ist der geschlossenen mandschurisch=moi sozialistischen Sto Lösung dieser lichen: Internati Das ist der E die Sozialdemok Krieg der japan darüber hinaus staat" darzuste! dr 2. Kriegstrei Unter diesen Sozialdemokratie japanische Regie Niederschlagung nicht nur für d japanische Sozia daraus, daßs Krieg gegen die Bekanntlich den Kriegsprove tigkeiten um die schatta als Mitt Auch darin erwe Schrittmacher de die Sprache der während der Musterung, es wird sich wohl lohnen, sich mit dem Manne zu beschäftigen. Ein Intellektueller als Arbeiter. Großartig! „Sie wollen sich also bei uns einschreiben lassen, Boda?“ „Ich? Ich weiß es nicht“— er blickte auf Pamuk— und... wenn man es zufällig in der Werkstatt erfährt... und wenn es viel kosten sollte... und außerdem weiß ich in diesen Dingen ja nicht Bescheid.“ „Genosse Pamuk hat mir schon über Sie Bericht erstattet"— lächelte der Sekretär und nahm ein kleines Heft an sich Boda gab seine Personalien an. füllte die Rubriken aus.„Also. Genosse Boda, von heute ab sind Sie Parteimitglied!“— Er überreichte ihm das kleine Buch.„Der Eintritt kostet 50 Heller, für einen Monat Mitgliedsbeiträge ebenfalls 50 Heller. das macht insgesamt einen Pengö. Im Laufe der nächsten Woche können Sie dann in die Gewerkschaft eintreten und die „Nenszava“ abonnieren.“ Boda nahm seine Geldhörse heraus. Es blieb ihm fast kein Geld mehr. Ja, ja. sein Herz klonfte heftig, als er das kleine braune Buch in der Tasche verbarg. Er stand da und wartete. Vom anliegenden Zimmer trat jemand ein. Der Sekretär. der neue Ankömmling und Pamuk tuschelten miteinender. Der Sekretär lächelte. klimperte gelegentlich mit seinen Pengös in der Hosentasche und äugte zu Boda herüber. Ich habe einen allgemeinen Beifall zu verzeichnen. konstatierte Boda und senkte den Blick. „Nun, jetzt können Sie gehon... lieber Genosse.."— der Sekretär reichte ihm die Hand—„wenn etmas los ist, werden wir Fhnen schon durch Pamuk Nachricht zukommen Pamuk teilte ihm im Korridor mit, daß der neue Ankömmling der Sekretärstellvertreter Michgel Szanvenos war Ein an:er Junge, nur ein wenig eingebildet und er liebt die Frauen zu sehr. „Und der Sefretär, liebt er ne erwa nicht?“— schaute Boda fragend auf Namuk. Das möcherne Gesicht Pamuks verzog sich und er lachte hart und fremd. Und am nachsten Taa und überhannt jeden Tag wartete er vor dem Tor auf Wschael Poda, Auch draunen im A-besterkeim wich er nicht von seiner Seite Er sprach siber die Arbeiterbewegung und manchmal sorang er nan diesem Thema ab in andere Rahnen. Und oft genne verließ er seinen Standart in dem Lesesaal und trieb sich im Korridor herum, vor dem kleinen Büro, das als Ordinationszimmer diente, selbstverständlich nit dann, wenn Fräulein Doktor Maria Jolesz im Sprechzimm##S. MALYS anwesend war. Bei solchem Anlaß sprach er inmitten seiner“ lehrungen vielmals über das Fräulein Doktor, und auch der Ur eingeweihte konnte es merken, daß es zwischen dem Jan Pamuk und der Aerztin irgendetwas gäbe. Irgendetwas und Michael Boda konnte auch nicht umhin, einmal eine## merkung fallen zu lassen: „Sie würden es ja verdienen. Genosse Pamuk. wenn DER A Die Geschichte Aber Jinos Pamuk begann plötzlich über einen ander Gegenstand zu sprechen... Da öffnete sich plötzlich die Tür de Sprechzimmers. Fräulein Doktor Maria Jolesz stand auser fertig an der Schwelle. Ihre Handkassette schien schwer zu seit Pamuk sprang auf sie zu. „Darf ich es tragen, küsse Ihre Hand!“ „Nein“— sagte die Aerztin scharf. Hinter ihr erscholl das Lachen des Sekretärs. Sie gingen mit einander weg, der Sekretär und Maria Jolesz. Daß ihn Kuckuck... dieser vermaledeite Gendarm! Muß der auf alle seine Pfoten legen! Dieser... dieser... als ob er mir sogt wollte: Na. was mirds. Pamuk, wenn bringt denn der Boda u Mädels aus der Werkstatt mit? So einer will bloß den Schür zen nachjagen. Dann kam er zur Besinnung. Nein, nein, dieser hier## wohl seine unterdrückten Worte nicht gehört... Er fing ans laufen. An der Haltestelle der Straßenbahn sah er sie nich mehr. Auch die ganze Straße entlang war niemend sichtbar. waren verschwunden. Vielleicht fuhren sie im Auto in Stadt. Irsendwobin In ein Hotel oder in irgendeine nung. Verflucht sollen sie sein! Diese Weiber! Sie brauchen bloß einen guten Anzug zuer blicken, dann ziehen sie schon los. Wenn sie nur von irgen jemand Geld erhaschen können. Aber von einem lumvigen Ek werbslosen lassen sie sich nicht einmal den Koffer schleppen. Oder ist es möglich, daß sich diese Aeretin nichts von einen anderen schleppen läßt? Sie trägt alles selbst. Ihre Stimme! Ihre Stimme war so hart! Hol' sie der Teufel! Mis ist st denn eigentlich? Sie bekommt Geld für ihre Arheit, wie jedet Arbeiter. Was ist der Unterschied? Nichts. nichts. nichts (Fortsetzung folat. Copyright b 1) Die Masse die Nach dem tenrates und waifneten Au piti, Arbeitel wistischen Pa proletarische r sen der ausge tionären Arm dieser Armee, lei machte de kriezentren 3 ten nicht lang 1906 durch de in Moskau, trsburg jede Jahre hindurburde erst im Die vor 1 geführte künst den revolutio als die Aussr liche als auch die Bourgeo * Ochranavernichtet. Bei schaftsbetriebe: gar die leichte mit Goldbarten Holland kamen stimmt waren. ollbeamter und ischen Grenzpo# Tat. Trotz Un es bisher nicht lle Paul Ric itscher, wurde erschossen jangen, weil er große Verluste irektor der Dan# Der 32 Johre heute seine 6 hädel. Dann frau und seine em Beil auf sie n Weiher ertränt st ging, ließ er vier Stunden s## fzimmer, eindra chen von sich. erlegen. Die ihrem Ableben ng zeigte sich ch schon seit le Familie ums Lei en. Wild soll kt und vielfach ddrehung auf Süd. schen der Wolkend westliche bis wesll nd zeitweise Regen. Japens Sozialdemokratie— Vorkämpfer des imperialistischen Krieges Ein würdiges Mitglied der II. Internationale Nach viertägigem Streik haben die Eisenbahner in Japan einen vollständigen Sieg errungen. Ihre Hauptforderungen mußten von der Eisenbahngesellschaft bewilligt werden. Der Streik der Eisenbahner der japanischen Eisenbahngesellschaft Tobu ist ein Symptom der verschärften Klassenkämpfe in Japan. Der Krieg gegen China und die Vorbereitung der Intervention gegen die Sowjetunion haben nicht vermocht, die Verschärfung der Klassenkämpfe des Proletariats und der werktätigen Bauernschaft in Japan aufzuhalten. Seit Ausbruch des Krieges in China ist die Zahl der Arbeiterstreiks und der Bauernkämpfe nur noch angestiegen. Die blutigen Zusammenstöße mit der Polizei vervielfachen sich, die Massenbewegung gegen die Regierung des imperialistischen Krieges und der Aushungerung der werktätigen Massen entwickelt sich und nimmt immer mehr den Charakter einer politischen Massenbewegung an. Im Lande steigt die Bewegung gegen den imperialistischen Krieg und die junge, mutige Kommunistische Partei organisiert diese Massenkämpfe nicht nur unter den Arheitern, sondern auch unter den werktätigen Bauern, Studenten und den Soldaten. Unter diesen Bedingungen der Steigerung des Klassenbewußtseins der Massen enthüllt sich die japanische Sozialdemokratie immer mehr als die bewußteste und offenste Stütze des japanischen Imperialismus. Für die Infamie, mit der die japanische Sozialdemokratie ihre Betrugsmanöver zur Unterstützung der japanischen Kriegsverbrecher durchführt, ist bezeichnend die Stellungnahme der japanischen Matrosengewerkschaft, dessen Präsident ein Führer der Sozialdemokratischen Partei Japans ist. Dieser Lakai des japanischen Imperialismus schrieb kürzlich in dem Organ der Matrosengewerkschaft zur Rechtfertigung des japanischen Raubkrieges folgendes: „Vom sozialistischen Gesichtspunkt(!) aus müssen wir sagen, daß Japan international gesehen, ein proletarischer Staat(!) ist. Denn es leidet unter der Enge seines Territeriums, wo hundert Millionen Menschen zu leben gezwungen sind. Dagegen ist China, stets vom internationalen Standpunkt aus gesehen, ein bourgeoiser Staat, weil es ein außerordentlich weit ausgedehntes Gebiet besetzt hält im Vergleich zu seiner Bevölkerung. Heutzutage wird es allgemein als soziale Gerechtigkeit angesehen, wenn das Proletariat, bedroht durch den Hunger, sein Lebensrecht von der Bourgeoisie sordert, welche sich übernäßiges Eigentum aneignet. Es ist keinesfalls ein imperialistischer Angriff. wenn unser Land— der proletarische Staat(!)— China, den bürgerlichen Staat, zwingt, ihm seine virtschaftlichen Quellen zu öffnen. Daß China sich dessen weigert, das ist von seiner Seite aus eine bürgerliche Politik der geschlossenen Tür. Deshalb steht die endgültige Lösung der nandschurisch=mongolischen Frage nicht im Gegensatz zu unserem sozialistischen Standpunkt. Mehr denn je müssen wir aktiv die Lösung dieser Frage unterstützen, um unser Ideal zu verwirklichen: Internationale Gleichheit und Frieden.“ Das ist der Gipfel der Niederträchtigkeit. Nicht genug, daß die Sozialdemokratische Partei Japans den imperialistischen Krieg der japanischen Räuber billigt, nein, sie bringt es darüber hinaus noch fertig, Japan als den„proletarischen Staat“ darzustellen. Das ist ein wahrhaft würdiges Mitglied dr 2. Kriegstreiber=Internationale. Unter diesen Umständen versteht man, daß die japanische Sozialdemokratie ihre vornehmste Aufgabe daran erblickt, die japanische Regierung, die blutrünstige Gendarmerie in der Riederschlagung der Arbeiterkämpfe, zu unterstützen. Aber nicht nur für den japanischen Raubkrieg in China tritt die japanische Sozialdemokratie ein, sie macht auch keinen Hehl daraus, daß sie„vom sozialistischen Gesichtspunkt aus" den Krieg gegen die Sowjetunion für notwendig erachtet. Bekanntlich benutzt der japanische Imperialismus neben den Kriegsprovokationen in der Mandschurei auch die Streitigkeiten um die Fischereirechte in den Gewässern von Kamschatka als Mittel zur Entfesselung des Interventionskrieges Auch darin erweist sich die japanische Sozialdemokratie als der Schrittmacher des japanischen Imperialismus. Man höre nur die Sprache der sozialfaschistischen Führer! In einer Konferenz Kampfmai in aller Welt Trotz wilden Terrors bereiten die Arbeitermass en in allen Ländern Massenaufmärsche gegen den imperialisti schen Krieg vor Tokio, 28. April. Die Vorbereitungen zum Kampfmai sind in ganz Japau im vollen Gange. Aber auch die Repressalien gegen die Arbeiter und Bauern verstärken sich von Tag zu Tag. In der letzten Woche wurden laut Pressemeldungen 130 Arbeiter verhaftel, die der Vorbereitung von Maidemonstrationen beschuldigt werden. Die japanische Polizei mobilisiert zum 1. Mai 6500 Polizisten. Alle Blätter von Tokio weisen darauf hin, daß die Verstärkung der Repressalien gegen die revolutionären Organisationen eingesetzt hat, nachdem eine Vereinbarung mit den Führern der Sozialdemokratie erzielt worden war. Maivorbereitungen in Bulgarien trotz Verbot Sofia, 28. April. Die Polizeidirektion veröffentlicht eine Mitteilung, wonach auf Befehl des Innenministers am 1. Mai alle Versammlungen und Demonstrationen verboten sind. Dieses Verbot hat große Empörung unter den Arbeitern und unter der Bauernschaft hervorgerufen Im Zusammenhang mit dem Verbot erklärt das zentrale Maikomitee, daß die Maifeiern trotz des Verbots durchgeführt werden. Als Antwort auf das Verbot haben die Arbeiterorganisationen die Vorbereitungen für den 1. Mai wesentlich verstärkt. Terror in Jugoslawien Wie aus Belgrad berichtet wird, veranstaltet die Polizei in allen jugoslawischen Städten anläßlich der bevorstehenden Maifeier blutige Metzeleien unter den Arbeitern und Erwerbslosen. Mehrere tausend Arbeiter und Erwerbslose sind verhaftet. Trotzdem dauern die Vorbereitungen für die Maidemon= strationen weiter an. Beeinflußt das Leben in den Fabriken Genosse Piatnitzki über die Schwächen der internationalen roten Gewerkschaftsbewegung Moskan, 28. April. Auf dem 9. Kongreß der Sowjetgewerkschaften gab Genosse Piatnitzki(Komintern), von stürmischem Beifall begrüßt, eine eingehende Analyse der internationalen Gewerkschaftsbewegung. Genosse Piatnitzki wies auf die unbestreitbaren Errungenschaften der roten Gewerkschaften und der revolutionären Gewerkschaftsopposition hin, stellte jedoch gleichzeitig die schwachen Seiten der Tätigkeit der RGJ=Sek= tionen fest. Gen. Piatnitzki sagte, daß die geringe Mitgliederzahl der revolutionären Gewerkschaften und der Gewerkschaftsopposition von dem Unvermögen herrührt, den Tagesbedürfnissen der Arbeiterklasse Rechnung zu tragen. Die roten Gewerkschaften sind über das tägliche Leben des Betriebes nicht immer unterrichtet und stellen ihre Losungen mitunter nicht zum rechten Zeitpunkt auf. wobei sie manchmal reformistischen Traditionen folgen. Die roten Gewerkschaften und die revolutionäre Gewerkschaftsopposition haben noch nicht den genügenden Einfluß über die Mitglieder der refrmistischen Gewerkschaften erreicht. Das hat zur Folge, daß ein Teil der Arbeiter— Mitglieder reformistischer Gewerkschaften— während des Streiks sich am Kampfe nicht beteiligen und somit den Streit lahmlegen. Genosse Piatnitzi verwies ferner darauf, daß die roten Gewerkschaften und die R6O, die zum großen Teil erwerbslose Arbeiter erfaßt haben, es nicht immer verstehen, den Kampf gegen die Offensive des Kavitals zu organisieren. Sehr schwach ist die Arbeit der RGO innerhalb der reformistischen Gewerkschaften. Es besteht immer noch die schädliche Auffassung, daß es unmöglich sei, in den reformistischen Gewerkschaften zu arbeiten, da sie Verräterorganisationen sind. Andererseits schließen die reformistischen Führer alle fortschrittlichen revolutionären Arbeiter aus den Gewerkschaften aus und erschweren hierdurch außerordentlich die Arbeit innerhalb der reformistischen Gewerkschaften. Es gilt daher, innerhalb der reformistischen Gewerkschaften eine umfassende Tätigkeit zu entfalten. Resolution einstimmig angenommen Zum Bericht des Genossen Losowski nahm der Gewerkschaftskongreß einstimmig folgende Resolution an: Der 9. Kongreß der Gewerkschaften der Sowjetunion der den Bericht des Genossen Losowski über die Tätigkeit der Delegation de: Zentralrates der Kowjetgewerkschaften in der R6I und über den Stand der internationalen revolutionären Gewerkschaftsbewegung entgegengenommen hat, hat den Beschluß des 5. Kongresses und der 8. Session des Zentralrates der NGI für richtig befunden und billigt die politische Linie und die praktische Tätigkeit der Delegation des Zentralrates der Sow. jetgewerkschaften in der RCI. Schwere Kämpfe in Spanien Paris, 28. April. Journal meldet aus Madrid, daß in verschiedenen Gegenden Spaniens schwere Kämpfe zwischen Arbeitern und der Polizei toben. In Vairin(Provinz Oreuse) hat fast die ganze werktätige Bevölkerung gegen den Gemeinderat demonstriert. Polizei und Zivilgarde wurde eingesetzt, die blindlings in die Massen feuerte und zwei Demonstranten tötete. Auch ein Polizist wurde schwer verletzt. der japanischen Sozialdemokratie wurde eine Resolution zu dieser Frage angenommen, in welcher es wörtlich heißt: „Das Fischereirecht Japans in der Bucht von Bering(an den Küsten von Kamschatka) haben wir uns gesichert durch unser vergossenes Blut, ebenso wie unsere Interessen in der Mandschurei. Rußland, welches die Fischereien nationalisiert hat, unteroruckt augenblicklich unsere Fischerei und bedraht das Leben der Arbeiter. Wir müssen gegen die Fussischen Staatsfischereien den schärfsten Kampf führen.“ Das ist die Sprache und das sind die Methoden des japanischen Mitgliedes der 2. Internationale. Wirklich, die Vandervelde und Wels, die Boncour, Leon Blum und Henderson, elbstverständlich in z im Sprechzimn inmitten seiner r. und auch der Ur schen dem Jan Irgendetwas i, einmal eine Pamuk. wenn ber einen anderen lötzlich die Tür d olesz stand ausee# hien schwer zu seit irs. Sie gingen mit olesz. Daß ihn# Muß der auf alles ils ob er mir soge denn der Boda di zill bloß den Schut S. MALYSCHEW DER ARBEITSLOSENRAT 1, dieser hier h## ... Er fing ans hn sah er sie nich em#nd sichtbar.# im Auto in di n irgendeine Ach guten Anzug zu er se nur von irgen inem lumvigen Ek loffer schleppen. n nichts von einen bst. Ihrenfel! Mis ist sie Arheit, wie jedet nichts. nichts! ortsetzung folat. Die Geschichte eines Petersburger Erwerbslosenrates nach der Revolution von 1905. Copyright by Internationaler Arbeilerverlag, Gbmil., Berlin C 25. 1) Die Massenarbeitslosigkeit in den Jahren 1905/06 und die Organisierung eines Arbeitslosenrates * Nach dem Sturz des ersten Petersburger Arbeiterdeputiersenrates und der grausamen Unterdrückung des Moskauer bewaffneten Aufstandes schufen wir— eine Gruppe von BolscheArbeiter und Intellektuelle— auf Beschluß der bolschewistischen Parteiorganisation im März=April 1906 eine neue proletarische revolutionäre Organisation. Wir faßten die Masien der ausgesperrten Arbeitslosen zu einer geschlossenen revoluEionären Armee zusammen und bildeten einen führenden Stab Wieser Armee, den Petersburger Arbeitslosenrat. Unsere Parei machte den Versuch, auch die Arbeitslosen anderer Indussttiezentren zu organisieren, aber diese Bewegungen existiergien nicht lange und wurden, wie ich mich erinnere, schon Ende 11906 durch den Terror der Bourgeoisie erstickt. Dies war z. B Noskau, Odessa und in anderen Städten der Fall. In Pe#'tburg jedoch hat die Organisation der Arbeitslosen zwei ähre hindurch gegen Vourgeoisie und Regierung gekämpft und bürde erst im Jahre 190s von der Ochrana“ und den Gendarmen Die vor rund 25 Jahren im zaristischen Rußland herbeibeführte künstliche Arbeitslosigkeit sollte eine Abrechnung mit der revolutionären Arbeitern sein. Es war Ende Oktober 1905 als die Aussverrung verkündet und alle Fabriken. sowohl staatsiche als auch prirgte. geschlossen wurden. Die Regierung und de Bourgeoisie haben damals hunderttausende Arbeiter und * Ochrang— politische Geheimpolizei. tetnichtet. Bei der Verhaftung von Arbeitern eines Genossenlchaftsbetriebes am Gagarin=Kai mußte die Gendarmerie sosbar die leichte Artillerie zu Hilfe nehmen deren Familien aus Petersburg, Moskau, aus dem Ural, aus Charkow. Odessa und anderen Städten dem Hunger preisgegeben. Doch die Beherrscher Rußlands gaben sich damit noch nicht zufrieden. Immer wieder sannen sie nach neuen Mitteln zur Verfolgung des revolutionären Proletariats. Ein solches Mittel waren auch die sogenannten schwarzen Hundertschaften. Nachdem sie diese Banden mit Gewehren und Bomben ausgerüstet hatten, wurden sie angetrieben, die Kultur= und Bildungsvereine der Arbeiter. die Gewerkschaftsverbände sowie einzelne Arbeiter in und außerhalb deren Wohnungen zu überfallen. Nicht selten kam es zwischen den schwarzen Hundertschaften und Unsere neue Erzählung Wir beginnen heute mit dem Abdruck einer Erzählung„Der Arbeitslosenrat“ von S. Malyschew. Es handelt sich um die Geschichte eines Petersburger Erwerbslosenrates nach der Revolution von 1905. Die Zuslände jener Zeit in Petersburg unter der Zarenherrschaft, das Elend und die Not der Erwerbslosen, ihr Kampf um Brot und Arbeit zeigen eine überraschende Aehnlichkeit mit den heutigen Zuständen in den kapitalistischen Staaten, insbesondere in Deutschland. Genau wie wir es heute besonders in Deutschland erleben, benutzte man in jenen Jahren in Petersburg die Gelegenheit, die Betriebe von„unzuverlässigen“, d. h. ehrlichen, klassenbewußten Arbeitern zu säubern. Und so wie wir es jetzt in Deutschland sehen, war es seinerzeit auch in Petersburg; die bürgerlichen Parteien und die reformistischen Sozialdemokraten im Stadtparlament in Petersburg handelten im Interesse der Besitzenden gegen die Erwerbslosen. Nur ein Unterschied besteht zwischen jener Zeit im zaristischen Rußland und der heutigen in der„freiesten Republik der Welt Die republikanischen Behörden in Deutschland gehen noch brutaler und rücksichtsloser gegen die Erwerbslosenräte vor, als das zaristische Rußland. Die Erzählung ist im Internationalen Arbeiterverlag Gmbli. Berlin C 25. als Broschüre erschienen und von den Funktionären der proletarischen Organisationen zum Preis von 30 Pig. zu beziehen kurzum all die aus dem letzten Weltkrieg„bewährten“ Lakaien des internationalen Imperialismus können mit Stolz auf ihre japanische Bruderpartei blicken, die es sehr gut versteht, das Handwerk des Arbeiterbetrugs und der Auslieferung der Werktätigen an die Interessen der kapitalistisch=feudalen Machthaber Japans auszuüben. Die Kommunisten aller Länder jedoch blicken stolz auf ihre japanische Bruderpartei, die trotz ihrer Jugend und trotz des blutigsten Terrors, ohne die geringsten Schwankungen von der ersten Stunde des Krieges ab den revolutionären defaitistischen Kampf für die Niederlage der herrschenden Klasse Japans und die Errichtung der revolutionären Arbeiter= und Bauernherr= schaft ausgenommen hat. den Arbeitern zu förmlichen Schlachten. So z B. in fast allen Bezirken von Petersburg wie auch in anderen Städten. Dieses Auftreten der schwarzen Hundertschaften führte dazu, daß die Arbeiter ihre Organisationen durch einen Selbstschutz zu festigen begannen, welcher den Hundertschaften zähen Widerstand leistete. Die Aussperrung der Arbeiter in Petersburg begann Ende Oktober 1905 und dauerte bis April 1906. Alle Maßnahmen zum Kampf und zur Unterdrückung der Arbeiterklasse wurden von der Bourgeoisie in straff organisierter Weise getrof en. Es waren die Lenker des zaristischen Rußlands und die wichtigsten Führer der einheitlichen Front der Industrie— Rjabuschinski, Gukasow, Nobel, Denisow u. a.— die die Fäden in den Händen hielten. In der ersten Periode der Aussperrung lag in den Händen des Arbeiterdeputiertenrates und später in denen des neuorganisierten Arbeitslosenrates die Versorgung von Tausenden von Arbeitern, die von der Bourgeoisie auf die Straße geworfen worden waren. Ende Oktober und im November, als die erste Aussperrung verhängt wurde, begann auch die Bourgeoisie mit der Anlegung schwarzer Listen. Später, als die Fabriken allmählich wieder geöffnet wurden, nahm die Verwaltung dann auf Grund dieser Listen eine gründliche Aussiebung unter den Arbeitern vor Die erste Aufgabe, die vor dem Arbeitslosenrat stand, war die Registrierung aller ausgesperrten Arbeiter. Auf diese Weise wurde festgestellt, daß 54 Prozent von ihnen hochquali izierte Arbeiter. Metallarbeiter, waren. 18 Prozent Tischler. Zimmerleute, Mauter und andere qualifizierte Arbeiter und nur 21 Prozent ungelernte Arbeiter. Diese Zihlen zeigen, daß die Bourgeoisie damals vor allem mit dem fortgeschrittensten Teil des Proletariats den Facharbeitern, die in den vordersten Reihen des Proletariats standen. abgerechnet hat. Die Aussperrung wurde bald, nachdem der Petersburger Rat den Kampf um den Achtstundentag angekündigt hatte, durchgeführt. Ende Oktober 1905 waren 16 Prozent aller Arbeiter von Petersburg ausgesperrt. im Nevember 19 Prozent und im Dezember 21 Prozent. Auf die übrigen drei bis vier Monate entfallen etwa 5 bis 7 Prozent pro Monat. (Fortsetzung folgt) wrmmmmmm Frobeer: * 0 " KONHITUTCEPEd- Eimer Junge r bsch m Junge Erbsch tein JaDSE ETDSCH Zu:“ L A O 95 eened un eer 10 Prnse 810 bohnen. Seopnennnununu uge gai# Spra. Dose 1.5 Breaspüree.„P4,Dos 1.50 stangensPorcg###ose 1.65 ssionden-Porh gabr 100 8POT F“ iu. e 1.90 RGRBAu.. g Standenepantel gellerfe in Scheiben 88 FlascheC extia ##Pfd.-Dose 2-Pfd.-Dose Salschinken• getoch, zun und unid. 19.26 Dernure Piodhmtrslaun Selominust Cernelalgurst... Dalmbutter nn Pdanzentel. Mardarine8 Schmalz un. I. RR. O.3505 Prischer Wachentu Friches Fischunn Rondndsche Tringed Solelel aeene un S illiununmnmunnumunun unu. i. GG re. 2.75 II wein Gl. 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An Beiträgen wird erhoben: Bis 15 Jahre 0.60 Ml., über 15 Jahre 1.25 Mark vierteljährlich. Der Vorstand. S Geschältsübernahme u. Empfehlung a Einer verehrl. Bürgerschaft von Remscheid zur gefl. Kenntnis, daß wir die bisher von unserem Vater, Herrn Hugo Steinbüchel, geführte Metzgerei Kauft bei den Ipserenten! käuflich erworben haben und in unveränderter Weise weiterführen. Die nun seit 40 Jahren bestehende Metzgerei, welche aus kleinen Anfängen heraus eich durch Verkauf nur erstklassiger Fleisch- und Wurstwaren zur heutigen Großmetzgerei entwickelte, hat auch über Remscheids Grenzen hinaus einen guten Klang Wir werden uns auch in Zukunft von dem Bestreben leiten lassen, durch Verkauf nur erstklassiger Fleisch- und Wurstwaren und reellste Bedienung das dem Unternehmen bisher geschenkte Vertrauen noch weiter zu festigen. Wir bitten die verehrl. Bürgerschaft um geneigte, weitere Unterstitzung. Hochachtungsvol Drula Kind geb. Steinbüchel Alber: Kind # Preisrevolution! 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