se aller Zeitungen der K jeid und Le Si un5 Nr. 82.— J. Jahrgang. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Gratisbeilage:„Vergisches Die Dienstags= und Freitags=Nummern erscheinen als Volks=Ausgabe. nlagender Insertions=Erfolg! den 10. April 1894. Tages=Ausgabe 40 Pfg. monatlich, durch die Post 50 Pfg. oe n, Gosiez Ausgabe 15 Big. I Pie. für die Einhelilszeile. Rellamm 40 Pie TEIETEEATNEUN SEmaPv Alleestraße 9a. BURTTAN A Smbnchle Nr 2 C Beldäftätel.7.# Perkasonnie rcche un ch ue cheten Civilstand des Stadtkreises Remscheid. Eine schöne Wohnung von 3 durchgehenden Zimmern Gohurten. 11. Etage und mehreren SpeicherBscde. iunmen in der. Fheibeshrehe: 3. Richard, S. v. Fellenhauer diunzr der Bahn, auf 1. Mai zu Post, Bupf, Wier gisesigel T. v. verniethen. 3. Rosa Hermine Adeline, T.v.] in 5.—(Ernod d Bl. Feilenh. Ernst Spehr, Baisiepen.] Nayere — Clara Alma, T. v. Joh. Alb. Zenses, Haddenbach 7. Albert, S. v. 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Sitzung vom 7. April 1894. Nachmittag 1 Uhr. Das Haus ist sehr schwach besucht. Am Bundesratstische: Graf Caprivi, Graf Posadowsky Auf der Tagesordnung steht die zweite Lesung der StempelsteuerVorlage. Zur Beratung wird zunächst der Effektenstempel gestellt. Abg. Richter(Frs. Vp.): Unsere Gründe gegen dieses Gesetz haben wir bereits in der ersten Lesung erklärt. Da aber die Mehrheit des Hauses für die Vorlage zu stimmen scheint, werden wir uns in der Debatte nur auf einige Punkte beschränken. Wir sind gegen jede Steuererhöhung, solange die Liebesgaben nicht abgeschafft sind; gegen die Erhöhung des Effektenstempels sind wir speziell, weil wir nicht glauben, daß sie besondere finanzielle Ergebnisse bietet, ebenso stimmen wir gegen den Lotteriestempel bezw. seine Verdoppelung. Ohne weitere Debatte wird hierauf zunächst von dem Stempeltarif der Abschnitt„Aktien, Renten= und Schuldverschreibungen“, also die Nr. 1, 2 und 3 genehmigt. Bei Tarifnummer 4,„Kauf= und sonstige Anschaffungsgeschäfte“ soll nach den Kommissionsbeschlüssen die Steuer für je volle 1000 M. berechnet werden. Abg. Müller=Fulda(Zentr.) beantragt, die Steuer zu berechnen „für je volle 1000 Mark oder einen Bruchteil dieses Betrages.“ Abg. Gescher(Kons.) ist mit seinen Freunden entschieden für diesen Vorschlag, weil derselbe geeignet sei, einer weiteren Herabdrückung des finanziellen Erfolges dieses Gesetzes entgegenzuwirken. Abg. Placke(Nationall.) stimmt ebenfalls dem Antrage Müller zu, zugleich aber einem inzwischen eingegangenen Antrage Rintelen, welcher dahin lautet, daß bei der Anschaffung von Staats=, Reichsund Kommunal=Schuldenverschreibungen der den Nennwert übersteigende Betrag bei der Stempelsteuerberechnung außer Betracht bleiben soll, falls der Nennwert 1000 Mark nicht übersteigt. Die beiden Anträge werden nach kurzer Diskussion angenommen. Hierauf wird Tarifnummer 4a(Anschaffungsgeschäfte für Wertpapiere) genehmigt. Es folgt 4 d: Anschaffung von Waren. Die Kommission hat den Stempel für auf bestimmte Termine zu bei Ablehnung dieses Artikels habe leiten lassen, nicht überzeugen könne. Auf jeden Fall müsse der entstandene Ausfall auf die eine oder die andere Weise wieder gedeckt werden. Abg. v. Manteuffel(Kons.) steht ganz auf dem Standpunkte des Reichsschatzsekretärs. Die Abgg. Rintelen(Zentr.) und Singer(Sozd.) rechtfertigen die Streichung des Artikels durch die Kommission. Derartige Vorschläge würden immer abgelehnt werden und stets mit derselben Einmütigkeit. Abg. Richter(Frs. Vp.) kann nur wünschen, daß auch Tabakund Weinsteuer von der Kommission ebenso kurzweg abgelehnt werden. Nach kurzen wesenlosen Bemerkungen wird Artikel 2, dem Kommissionsbeschlusse gemäß, fast einstimmig abgelehnt. Endlich wird beschlossen, daß das Gesetz am 1. Mai 1894 inkraft treten soll. Damit ist die zweite Beratung des Gesetzes erledigt. Es stehen noch mehrere Resolutionen zur Beratung. Die Kommission beantragt eine solche dahin: Die Regierungen zu ersuchen, daß von den Börsenaussichtsorganen Fürsorge getroffen wird, daß beim Kommissionsgeschäft dem Komittenten keine höhere Stempelbeträge in Rechnung gestellt werden, als vom Kommissär selbst bezahlt worden sind. Eine Resolution v. Cuny(Nationall.) bezweckt die baldige VorHierauf wird eine Reihe von Petitionen erledigr. Auf eine Anfrage des Abg. v. Helldorf(Kons.) erklärt Minister Thielen, daß die Verzögerung der Inangriffnahme bewilligter Linien meistens darauf zurückzuführen sei, daß die Grunderwerbskosten von den dazu verpflichteten Gemeinden nicht rechtzeitig aufgebracht worden sind. Zukünftig sollen neue Vorlagen nur gemacht werden, wenn die nötigen Gelder vorhanden sind. Das Haus vertagt sich. Nächste Sitzung Montag 11 Uhr: Weiterberatung des Eisenbahnetats. Abg. Dr. Arendt(Frk.), dessen Interpellation betr. Silberausprägung vom Präsidenten für die nachste Tagesordnung vorgeschlagen war, zieht diese Interpellation nach den Resultaten der gestrigen Reichstagsdebatte zurück. Schluß 4¼ Uhr. Politischer Zeitspiegel. festgesetzt. Die Regierungsvorlage hatte eine solche Unterscheidung nicht gemacht, sondern überhaupt nur die„börsenmäßig gehandelten" Waren u. zw. mit 4/10 Prozent, versteuern wollen. Abg. Frese(Frs. Vg.) beantragt, die Regierungsvorlage wiederherzustellen. Der Verkehr in zahlreichen Waren würde durch eine Besteuerung im Sinne des Kommissionsbeschlusses zu sehr leiden. Abg. Richter(Frs. Vp.) stimmt dem Vorredner durchaus bei, desgleichen die Abgg. Meyer=Halle(Frs. Vg.) und Möller(Natl.), indem sie die Befürchtungen des Abg. Frese hinsichtlich des Rückgangs des Warenverkehrs teilen. Kommissionsreferent Gamp(Rchsp.) tritt für die Beschlüsse der Kommission ein. Bei Wiederherstellung der Regierungsvorlage würde man ein Unrecht gegenüber dem Handel in all den Waren begehen, in welchen Termingeschäfte stattfinden. Staatssekretär Graf Posadowsky teilt mit, daß sich die Regierung mit den Beschlüssen der Kommission einverstanden erklären könne. Abg. Werner(Antis.) spricht sich für die Aufrechterhaltung der Kommissionsbeschlüsse aus; der Terminhandel müsse nach Möglichkeit besteuert werden. Abg. Richter(Frs. Vp.): Diese letztere Ansicht sei zutreffend, es handle sich hier aber darum, ob eine Ausdehnung der Besteuerung auf alle möglichen Warengeschäfte stattfinden solle. Redner plädirt für Wiederherstellung der Regierungsvorlage. Abg. v. Stumm(Rchsp.) empfiehlt einstweilige Annahme der Kommissionsbeschlüsse mit dem Vorbehalt, bis zur dritten Lesung eine bessere Fassung zu finden. Hierauf wird die Debatte geschlossen und Tarifnummer 4 b in der Fassung der Kommissionsbeschlüsse angenommen. Nr. 5 betrifft den Lotterie=Stempel: 10 Prozent, während die Vorlage auf 8 Prozent gelautet hatte Abg. Werner(Antis! Ausdruck. Die Genehmigung der Tarifnummer erfolgt widerspruchslos. Damit ist der Tarif erledigt; es folgt das Gesetz selbst. Artikel 1 lautet§ 38, Abs. 2 dahin, daß der Kontrole inbezug auf gesetzmäßige Abgabenentrichtung öffentliche Anstalten, Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, eingetragene Genossenschaften mit beschränkter Haftung unterliegen. Aba. Schneider(Frs. Vp) beantragt, die vorstehenden, gesperrt gedruckten Worte zu streichen. Wenn die Genossenschaften denjenigen Bedingungen genügten, welche ihnen ohnehin schon durch das Gesetz auf erlegt seien, so könne man auf eine solche Kontrole verzichten. Reichsschatzsekretär Graf Posadowsky ersucht um Ablehnung dieses Antrages. Auch die betr. Genossenschaften könnten Geschäfte in solchem Umfange treiben, daß die Revision geboten erscheine. Abg. Möller(Nationall.) spricht sich für den Antrag aus, welcher alsdann abgelehnt wird. Artikel 2, Quittungsstempel, Check=, Giro=, Frachtstempel ist von der Kommission gestrichen. Reichsschatzsekretär Graf Posadowsry teilt mit, daß sich die Regierung von der Richtigkeit der Gründe, von denen sich die Kommission legung eines Börsen=Organisationsgesetzes auf Grund der Ergebnisse der Börsen=Enquete. Eine Resolution Bachem(Zentr.) amendirt diese Resolution dahin, daß statt„Börsen= Organisationsgesetz“ gesagt wird:„Gesetz zur Organisation der Börse namentlich in der Richtung er Beschränkung der voltswirtschlaftlichen Schädigungen durch die Spekulation.“ Für die Resolution v. Cuny treten die Abgg. Heyl v. Herrnsheim(Nationall.) und v. Kardorff(Rchsp.) ein. Staatssekretär v. Bötticher hofft, daß bezüglich eines Organisationsgesetzes, wie einer einheitlichen Regelung des wesens überhaup bis zur nächsten Session ein Einverständnis Reichstag und Regierung hergestellt sein werde. Abg. Bachem(Zentr.) empfiehlt sein Amendement. Abg. Richter(Frs. Vp.) erklärt sich gegen die Resolution Cuny. Abg. Cuny(vcationall.) ändert in seiner Resolution das Wort „Börsen=Organisationsgesetz“ in„Börsengesetz", um damit das Amen dement Bachem überflüssig zu machen. Nach längerer Debatte wird die Abstimmung bis zur dritten Börsen Börsenzwischen Lesung vertagt. Das aus vertagt sich. Nächste Sitzung Montag 1 mit der Schweiz betr. Musterzahlungsgeschäfte. Schluß Uhr: Vertrag mit Uruguay, Abkommen und Markenschutz, Viehseuchengesetz, Ab6 Uhr Preußzischer Landtag. Haus der Abgeordneren. Sitzung vom 7. April 1894, Vorm. 11 Uhr. Eingegangen ist die Vorlage betr. die Regelung der Verhältnisse (Antis.) giebt seiner Genugthuung hierüber der überzählich werdenden Eisenbahnbeamten. Die Beratung des Eisenbahnetats wird fortgesetzt. Abg. Graf Limburg=Stirum(Kons.) führt aus, daß die gestrige staatsmännische Rede des Grafen Kanitz nicht die verdiente Würdigung gefunden habe. Der Antrag des Avg. Brömel bezweck nur, das Defizit im Reiche und in Preußen zu verdecken; eine kühnere Manier der Verschleierung der wirklichen Finanzlage sei noch nicht dagewesen. Eine Vermehrung der Eisenbahneinnahmen sei an besten dadurch zu erreichen, daß man die Retourbillets und alle sonstigen Vergünstigungen aufhebt. 4 ba v. Veltheim(Kons.) wünscht keine weitere Verbilligung des Berliner Vororttarifs. Minister Dr. Miquel bekämpft den Antrag Brömel. Unsichere Einnahmen dürften nie zu hoch veranschlagt werden. Die Durchführung bedeutender Tarifermäßigungen schädige nicht nur die Staatsfinanzen, sondern auch das Eisenbahnwesen. Abg. Dr. Hammacher(Nationall.) erklärt sich ebenfalls gegen den Antrag Brömel. Es könne aber nicht geleugnet werden, daß billigere Tarise reiche Einnahmequellen geworden sind. Minster Dr. Miquel vertritt nochmals seinen Standpunkt, indem er behauptet, daß Tarifreformen nicht schablonenhaft, sondern nach Maßgabe der früheren Entwickelung vorgenommen werden. Abg. Dr. Brömel befürwortet wiederholt seinen Antrag, die Etatsposition:„Aus dem Personenverkehr" um 2 Prozent zu erhöhen (von 249 Mill. auf 251½ Mill.). Nach weiterer kurzer Debatte hierüber bemerkt Minister Thielen auf eine Anregung des Abg. vom Rath(Natl.), daß sich die Billetkontrole auf den Bahnsteigen als notwendig erwiesen hat, um die Kontrole während der Fahrt zu vermeiden, wobei früher zahlreiche Unfälle und Veruntreuungen vorkamen. Abg. Fuchs(Zentr.) tritt für Aufhebung der Staffeltarife ein. Aba. v. Bockelberg(Kons.) weist den Vorwurf zurück, als seien Deutschland. * Der Seniorenkonvent des Reichstags trat Montag zusammen, um sich über die weiteren geschäftlichen Dispositionen für die laufende Session schlüssig zu machen. Der Antrag des Grafen Kanitz auf Einführung eines Getreidemonopols ist nunmehr bekannt; er lautet: Der Reichstag wolle beschließen, den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage baldigst einen Gesetzentwurf vorzulegen, wonach 1. der Einkauf und Verkauf des zum Verbrauch im Zollgebiet bestimmten ausländischen Getreides, mit Einschluß der Mühlenfabrikate, ausschließlich für Rechnung des Reiches erfolgt, 2) die Vertaufspreise im Mindestbetrage wie folgt festgesetzt werden: a) für Weizen auf 215 Mk. pro Tonne, b) für Roggen auf 165 Mk. p. T., c) für Gerste auf 155 Mk. p. T., d) für Hafer auf 155 Mk. p. T., e) für Hülsenfrüchte auf 185 Mk. p. T., f) für Lupinen auf 50 Mk. p. T., g) für Malz auf 175 Mk. P. h) für Mais auf 155 Mk. p. T., 10 für Mehl und Mühlenfabrikate: entsprechend den für das Getreide festgesetzten Mindestpreisen, nach dem gesetzlich fixirten Ausbeuteverhältnis. * Es steht nunmehr fest, daß der russische Thronfolger den Hochzeitsfeierlichteiten nicht beiwohnen wird. Die offizielle Liste der Teilnehmer weist den Namen des Thronfolgers nicht auf. Die Stadtvertreter von Petersburg beschlossen, dem Kaiser für den Abschluß des deutsch=russischen Vertrages ihren Dank auszusprechen. * Der Regierungspräsident von Breslau, Wirkl. Geheimer Oberregierungsrat Freiherr Junker von Ober=Conrent, hat, wie der„Breslauer Generalanzeiger“ meldet, nach 55jährigem Staatsdienste seine Versetzung in den Ruhestand zum 1. Juli beantragt. * Wie in Berliner Marinekreisen verlautet, gedenkt der Kaiser, bereits im Mai seine Nordlandsreise anzutreten. Die kaiserliche Yacht„Hohenzollern“ befindet sich auf der Werft in die Landwirte den kulturellen Fortschritten feindlich gesinnt. Aba. Schalscha(Zentr.) äußert sich in ähnlicher Weise. Nach einer Erklärung des Ministers Thielen(die Rückfe betreffend) wird der Titel„Personenverkehr" bewilligt. ickfahrkarten Reparatur. * Der zur Untersuchung der Verhältnisse in Kamernn in Spezialmission nach dort gesandte Regierungsrat Rose, Hilfsarbeiter in der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes ist wie die„Nordd. Allg. Ztg., erfährt, zurückgekehrt. * Der im Wahlkreise Meseritz=Bombst an Stelle des Herrn v. Unruhe Bomst gewählte Abgeordnete Herr v. Driembowski ist der Fraktion der Reichspartei beigetreten, deren Mitgliederzahl somit jetzt 29 beträgt. Oesterreich=Ungarn. * Am Freitag nachmittag gegen 5½ Uhr traf der deutsche Kaiser in Pola ein und wurde von den Vertretern der Marine, dem Bürgermeister und dem Bezirkshauptmann empfangen. Nach der Begrüßung besichtigte der Monarch das Tegetthofdenkmal und stattete alsdann der Erzherzoain Maria Theresia einen Besuch stattete alsdann der Erzherzogin Maria Theresia einen Besuch ab. Unter den lebhaftesten Hurrahrufen der zahlreich versammelten Menge fuhr der Kaiser nach dem Marinekasino, um dem Diner beizuwohnen. An demselben nahmen Erzherzog Karl Stefan, Prinz August von Koburg, Graf Euleuburg, Graf Moltke, sämtliche österreichisch=ungarische Admirale Polas, die Offiziere des „Moltke“ und zahlreiche Stadtvertrerer teil. Auf eine Ansprache des Freiherrn v. Sterneck, der auf den Kaiser ein Hoch ausbrachte, dankte Letzterer für das herzliche Entgegenkommen und faßte seine Wünsche für das Wohlergehen der österreichischen Kriegsmarine mit dem Ausdruck seiner innigsten Freundschaft für den Kaiser Franz Joseph zusammen. Der Toast fand enthusiastische Aufnahme. Um 10 Uhr abends verließ der Kaiser das Kasino und fuhr um 2 Uhr nach Abbazia zurück. 12 Kriminalroman aus der Gegenwart von W. von Reinshofen. Nachdruck verboten. Sie war bei diesen Worten zusammengezuckt, ganz deutlich; die Farbe, die sich gehoben hatte, schwand schnell wieder dahin. Sie machte entschieden den Eindruck, uls ob sie sehr erschrocken sei. „Woher haben Sie das Geld?“ fuhr der Inquisitor fort. Sie gab nicht gleich eine Antwort. Seltsame Gedanken stürmten auf sie ein. Konnte sie sagen, wer ihr dies Geld ge geben, daß sie es von ihrem Verlobten erhalten hatte? „Besinnen Sie sich nicht, ich will Antwort, unumwundene * 8 Antwort!“ sprach der Beamte in verschärftem Tone.„Sie haben geEr im Konzerthause einen braunschweigischen Hundertmarkschein wechselt. Woher haben Sie denselben?“ „Von meinem Verlobten!“ stammelte sie kaum hörbar. In den Augen des Polizeiinspektors leuchtete es auf. war zweifellos dem verschwundenen Geld auf der Spur. „Ah! Und wie heißt Ihr Verlobter? Was ist er?“ „Heinrich Walter. Er ist Buchhalter.“ „Bei wem?“ Sie hob unwillkürlich schnell den Blick. Ja, bei wem? Danach hatte sie nie gefragt, Heinrich auch nie davon gesprochen. Sie sahen sich nur selten, und dann gab es soviel andere Dinge zu besprechen. „Ich weiß es nicht,“ entgegnete sie. „Sie wissen es nicht?“ Sollte dieses Mädchen, das wider seinen Willen auf ihn einen vollständig unschuldigen Eindruck machte, trotzdem die Mitwisserin eines Verbrechens sein? „Ich habe nie danach gefragt!“ entrang es sich ihr gepreßt von den Lippen. Herr Reiner erhob sich. Er nahm ein großes, schwarzes Buch, das polizeiliche Adreßauch, zur Hand, auf welchem die laufende Jahreszahl mit goldenen Lettern stand. Nur einen Augenblick blätterte er darin, dann ließ er seinen Zeigesinger eine Namenreihe hinunter gleiten, um zum Schluß den Kovf zu schütteln. „Einen Buchhalter Heinrich Walter Stadt nicht,“ sagte er bestimmt. Die Worte übten sichtlich eine niederschmetternde Wirkung auf das junge Mädchen aus. Sie hatte das Gefühl, als stände das Herz ihr still. „Seit wann kennen Sie diesen angeblichen Heinrich Walter?“ fragte der Beamte weiter. „Seit etwa einem Jahre,“ entgegnete sie mit klangloser Stimme, während ihre Rechte nach dem schweren Aktentische langte, um sich zu stützen. Ihr war es, als ob der Boden unter ihren Füßen wanke und die Welt sich mit ihr im Kreise drehe. Sie war keines klaren Gedankens mehr fähig „Seit etwa einem Jahre?“ Der Ton, in welchem diese Frage gestellt wurde, verriet den Unglauben des Beamten. Sie nickte leise mit dem Kopfe. „Erzählen Sie mir von diesem Manne. Wo haben Sie ihn kennen gelernt? Ich muß das wissen. In Ihrem eigenen Interesse bitte ich Sie, vollständig aufrichtig zu sein, nur dadurch können Sie sich selbst vor weiteren Unannehmlichkeiten schützen. Der Hundertmarkschein, den Sie von diesem Heinrich Walter empfangen haben wollen, besand sich unter einer sehr bedeutenden, gestohlenen Geldsumme. Setzen Sie sich.“ Der Polizeibeamte sah 5 Martha dem Umsinken nahe war; er fürchtete, daß sie im nüchsten Augenblick zu Boden fallen würde. Mit den Bewegungen einer Willenlosen glitt sie auf den angedeuteten Stuhl nieder. Und doch! Jetzt schlug sie die Augen auf, langsam kehrte das Blut in ihre Wangen zurück. Sie kam sich zege und erhärmlich vor. Sie hatte sich 1 zum Schluß den Kopf zu giebt es hier in der kam sich feige und erbärmlich vor. Sie hatte sich Heinrichs Bild vor die Seele gerufen, und da stand er nun, sie mit den offenen, treuen Augen vorwurfsvoll ansehend. O, daß sie nur einen einzigen Moment einem so furchtbaren Gedanken hatte Raum geben können! „Herr Polizeüinspektor, dann ist der Schein zufällig in den Besitz meines Verlobten gelangt!“ Ihre Stimme klang ganz fest, während sie dies sagte, nur ein leises Schwanken zu Anfang verriet die furchtbare Erregung, von welcher sie ergriffen war. Der Beamte zuckte die Achseln. „Und wie wollen Sie erklären, daß ein Buchhalter Heinrich Walter nicht in unserm Adreßbuch zu finden ist? Sie geben an, daß Sie ihn seit einem Jahr gekannt haben.“ Sie fühlte sich so müde und erschöpft, daß ge kaum noch Antwort geben zu können glaubte. Warum stand sein Name nicht im polizeilichen Adreßbuch? Warum hatte er nie gesagt, in welchem Geschäft er angestellt war? Weil sie nie danach gefragt? Geschäft er angestellt war? Weil sie nie danach gefragt? „Ich weiß es nicht,“ sagte sie leise,„ich sage Ihnen aber gewiß die Wahrheit.“ Ja, der erfahrene Polizeibeamte hatte in diesem Augenblick das Gefühl, daß sie die Wahrheit sprach, aber er mußte seiner Pflicht genügen. Daran ließ sich nicht rütteln, noch rühren. Er begab sich in das Vorzimmer, wo er einem der wachehabenden Sergeanten einen Auftrag erteilte. Dann kehrte er zurück, um mit Martha Heydenreich ein Protokoll aufzunehmen, daß sie unterschreiben mußte. Zwei volle Stunden waren vergangen; dann kehrte der Sergeant zurück, um dem Herrn Inspektor Bericht zu erstatten Die Angaben des jungen Mädchens stimmten ganz genau. Sie lebte sehr still und zurückgezogen mit ihrer Mutter; niemand konnte ihnen irgend etwas zum Vorwurf machen. Von fremden Besuchen hatte keiner der Mitbewohner des Hauses etwas gewußt. Ob ein junger Mann bei Frau Heydenreich verkehrt, hatte man nicht erfahren können; es war ja möglich, aber wenn solche Besuche stattgefunden, konnte es nur in allen Ehren geschehen sein. Als Herr Polizeüinspektor Reiner Martha Heydenreich ent ließ, war er vollständig davon überzeugt, daß ein elender Schurke mit dem beklagenswerten Mädchen sein Spiel getrieben hatte. Nun stand sie draußen. Sie atmete tief und schwer, indem sie dicht an der Häuserreihe entlang schritt. Sie fühlte sich wie von einem wüsten, bangen Traum befangen und fuhr sich wiederholt mit der Hand über die Stirn, als könne sie so den Nebel verscheuchen, der ihre Sinne gefangen nahm. Sie war keines klaren Gedankens fähig; sie hatte nur das Gefühl, daß sie grenzenlos unglücklich sei. Sie kam erst wieder zum Bewußtsein ihres eigenen Selbst, als sie vor der Thür des alten Hauses stand, in welches die Mutter und sie sich vor Jahren geflüchtet. Es war halb ein Uhr. Nun erst dachte sie an die Mutter. Wie sollte sie der alten Frau ihr langes Ausbleiben erklären? Jeder Versuch, derselben verheimlichen, daß etwas Besonderes vorgefallen war, mußte ein vergeblicher sein. Frau Heydenreich kannte ihr Kind zu gut. Nur etwas ganz Außerordentliches konnte es bewegen, so lange der kranken Mutter fern zu bleiben und diese ihrer Herzensangst zu überlassen. Das junge Mädchen sagte es sich und sie traf damit die Wahrheit. Ein Blick auf Martha verriet der alten Frau, daß etwas sehr Schlimmes geschehen sein mußte. „Mein Gott, Martha, was ist vorgefallen? Wo bleibst Du so lange?“ Um die mühsam behauptete Fassung des jungen Mädchens war es bei dieser Anrede geschehen. Aufschluchzend sank sie neben dem Lager der Mutter nieder und vergrub ihr Gesicht in das alte Polster. Erst nach wiederholten Anstrengungen gelang es Frau Heydenreich, Martha zu einer Mitteilung zu bewegen. Die Wirkung derselben war eine niederschmetternde. Die Mutter hatte sich mit einer letzten, leidenschaftlichen Hoffnung an das Glück ihres Kindes geklammert und das Herausreißen aus diesem Traum brachte sie einem Zustand völliger Verzweiflung nahe. Martha selbst mußte trösten und beruhigen, während sie doch gewiß nicht minder des Trostes und der Beruhigung bedürftig war. (Fortsetzung folgt.) * Wegen d die Meister besch erst dann wieder Bedingungen ur Arbeitszeit acce * Sämtlich Wilhelm's a und bezeichnen in ihrer Art Bündnisses un Herrschern der * Der letz der Ministerpri erklärte in eine dingt auf der und daß sie al budget rundwe Carrara hätten gutorganisirte auch für die in * Bei hei helm in Ver und begrüßt v narchen umart wiederzusehen, prachtvoll. 9 Monarchen st angekommen, sich dankend: Herrschaften, Theatervorste dem Galadin * Alle läßlich des H der Spitze se glorreichen F erhabenen S seinem Herze Symbol des * In d Personen nommen. läden haben zu nehmen. bulgarischen 60 bulgar und der sei seitens der versetzt. * Der sandtenpo * Ell Anlaß der Dienstjubil * Os das Gesetz können ein Sonntag: einem Gek abends Ei machten. wortungc 3 * ein Brau platz des fielen, ist vierstöckig Das Feu Ursache i haus in Flucht u Kleinfeue vierten E Straße 1 Familie, Schweiz, Arm, un Mädchen funden, ließen Frau li von eine ins Fen herbeige zwei wurden das Fei bewußt Mona Kind d Mörde sich ein gegen 15 jähr beschäf anzudi Speich den U drückt hat, die au riet b ihm später dem auf d Straf am näml spalte Leite diese und * Wegen des teilweisen Strikes der Bildhauergehilfen haben Bedingungen um Beschäftigung nachsuchen, und die neunstündig 24 Sämtlsche Tageszeitungen besprechen den Toast Kaiser Wilhelm's anläßlich des Diners im Marinekasino zu Pol in ihrer Art Bündnisses und der innigen Waffenbrüderschaft zwischer Herrschern der beiden Monarchien. Satrgansrte Arme hergsche iche nur füir de auswärige, seonden auch für die innere Sicherheit. 1ag Gaiser Wil* Bei herrlichem Wetter ist Samstag helm in Venedig eingetroffen,ugmpfangen, von König. 2.„ nuarchel wrangn ich Aichgeiot uld sen Sesche bece hesche e ele e ce e Theatervorstellung beizuwohnen.— Wie verlauter, 1 dem Galadiner keine ofsielen Toiscte, Vegrigungsartikel an * alle Blätter bringen herzliche Begrußungsartirer läßlich des Hierseins Kaiser. Wilhelms,„Adriaticg“ schreibt der Spitz glorreiche erhabenen seinem§ Symbol * In der vergangenen Nacht wurden Personen in Venedig in polizeilichen Gewahrsam ge nammon. Ale Besitzer von Restaurants, Café's und Verran läden haben die Weisung erhalten, keine Pakete in Verwahrung zu nehmen. Serbien. * Wie die Untersuchung in der Angelegenheit des serbischen bulgarischen Grenzstreikes ergeben hat, liegt die Schuld an 60 bulgarischen Bauern, und der serbischen Behörde seitens der bulgarischen Behörden * Der frühere Ministerpräsident wird auf den serbischen Gesandtenposten nach Wien berufen werden. Was giebts Neues? * Elberfeld. Herrn Rechnungsrat Messina wurde aus Anlaß der am 1. April stattgefundenen Feier seines 50 jährigen Dienstinbiläums der Rote Adlerorden 4. Klasse verliehen. weil ne * Eine interessante Sprengung ist von den Pionieren in Stegtis augesihrt,worden.„Jdz, Ser, Pohreugelheaken Sschesesceee v d Giae sähische Hastoirtesanise unurciz der usichen Gr. wurde von Räubern überfallen, wesche Mani, Frau und von 92 Jahren bicben verschont., Der Räuberbandeselen tausend Wier nicht ganz sest auf dem Herzen Ist, solte dem Radahren sem blcden, Bsonder, ier genise sat iu. Vlenberg ung unget u. u. ee. an Nad in die Ungend uterenrei, heicz, Bosge.ie eist. an scesch scheschsien esoesce escheshehe sch. e. e. ece d...... Arst zu Rate gerogen werden mußte, der dann Arsenikvergistung konstatirte., Iu den sofort untertughten, peige rodten, Die Frad liegt, sete noch, schver Frast, dariseher; die übrigen Personen sollen außer Gefahr sein. Die Untersuchung F#r von Hausach kommende Personenzug ist bei der Schwarzwaldstation Schiltach entgleist. Drei Reisende wurde as Feuer en 10 Uhr Abeads guch nicht eloschen, große Strecken Waldes, in denen kaum das erste Grün sich zeigte, zum 2.93 komische Oper„Camilla“ von Herold, Musik von Goepfart wird zwecks Aufführung in Italien in's berieur— Die Partitur seiner neusten Oper„Der Geiger u Gmünd“ ist vom Komponisten soeben(auf Verlangen). Sesase Seige, Am Chiemsee“ erscheint diese Woche in 18. Auslage, seltener Erfolg für einen Männerchor. Im Lause 5.eichter de, Cerhpugschel Hossenlich wird das sGöne Bespet, Vesgogz. ezig, enniscten. ud Ariedben der Site des Reuesser nach Veerdigungen ung in der Angelegenheit des servischenfüchter. Da man dei den erm s ergeben hat, liegt die Schuld an lohn vorfand, so ist es wahrschein ern, die die Grenze überschritten h####n nach vorausgegangenem Streit örde den Gehorsam verweigerten. Der]* Der berüchtigte russische Behörden beanstandete Jollbeamte wurde Städten Europas Schwindeleie Sithirien nerichickt wurde, ist ve beschäftigt. Zwei derselben wurden am Sonntag von ihren Familien vermißt und man fand ihre Leichen, die Scha einer Holzhacke eingeschlagen, in dem erwahnten Keller. Der di den cemoetscken der gsielsge, Rease, lohn vorfand io stes wotzrscheizuch Zaß der Maurr seine Genogen Cornet Sarwine, der in vielen ##leien verübt hatte und seinerzeit nach Moder einie Mlschile isteckende Krankheiten herrschen, wie Scharlach, Zuipyrherie usn verdient eine Verfügung der Regierung zu Magdeburg hi ind zur Nachahmung empfohlen zu werden, wonach in Fällen die Begleitung von Schulkindern verboten wile. Das von der Bierbrauerei C. W. Kipper in der Nähe von einem Unvon mehreren Oesiperngeegey# entsprechende räumliche Ausdehnung geben zu * n der Sonntagsnummer meldeten wir Sonntagsnummet mntbtten... Wumnen, glücksall an der Wimnselner, Brücke, dessn Irbeiteen pescher in nacher wor. Au.—age vo.). uer die Brücke unternommen angetrunkenem Zustande den Weg über die Brücke Sturze trug der Unglickliche so schwere Verlezungen davon, daß er Tags darauf unter qualvollen Leiden seinen Geist ausgav. 93 ei 0 sieser Gelegenheit sei wiederholt darauf hingewiesen wierbetholt eulau#glwiesen, daß das Berreten der Baustelle der großen Wupperbrücke bei Strafe von 9 Die Zunst der Taschendiebe scheint nunmehr anch unsere Stadt zum Feide ihrer Thätgkeit erwählt zu haven, wis 416 einem am Sonntag ausgeführten Diebstahl erhellt. Vor Me. u Theater trat plötzlich ein Mann einem 15jährigen Jung der Zeit von 5—7 Uhr wortung gezogen werden. Was in der Welt vorgeht. 1 0D * Seit dem Dombrand des Jahres 1867, in m Frautfurt ein Brandunglück wie das letzte, nicht vorgekommen. Der Schau vlatz des Unglücks, welchem sieben Menschenleben zum Opfe aih als uch lice eseice Kleinfeuer gemeldet hatte, zur Stelle, war, sprangen die m dem vierten Stockwerk wohnenden Frauen in de. Verzweiflung#### Fomise, dei Momn befadet sch auf einer Geschstrese in stüirzten sich herab; die Muter und ein Frau lief am Fenstergesims entlang zum Nebenhaus und wurde von einem dort wohnenden Hauptmann mit eigener ins Fenster gezogen. Ihr Mann sprang auf das mittlerweile bistcen verichickt wurde, st von dor: gLicezez, aber zicher Sso.3 Tamftag Nacht explodirte in dem Garten des GlaswarenOpernsängerin Moulin. Die Künstlerin, welche sich sehr ge schickt zu maskiren, sich den Anschen einer Schwindel mit Realiäten. nahezu zwei Millionen Fraucs nachgewiesen. Unter den erro duer un Aerache aue eane, e eeehe hesch eneseche ecee eehe nod die Leiche verschert iu bubou, Bondoy, u. ve, ung vond in borsteichaster ese von Vert sostigen Throlstrupen auszechnet d ait Etiauue drei wngarsche Haeuer verhasfter.. zum Hnute man bezgl. des Gebotenen vielleiche das eue vorhalten, datz üius Leodehite vitd genchet ,ut, ute,#.. Manhe sie sat des erwateten echten Throler Volsgesanges, Vestalisch, boerigen Gerichtgehuge eune un, elung das bez, und be stänsilerisch durchdachte Leitungen zu Geyor brachte, und hie gefunden worden ist.„Au v.... eltdaue zu gebenl die Huße, und geupre, bespäihzend sich der Phabe umwonde, odbeue we hobnen au denseihen He Ahr unbenerkt aus der Tasche zu Sichen. is der Diehstahl entdeckt wurde, war der Gauner verschpunden. die in der Konzerthalle„Germania“ gastirende Tyroler Sschsces ceiescestcshehee Remscheid, O. April. 1nn enl 5 * Mit dem Einzuge des Frühlings haben sich auch die Einwohnerschaft stet Gärten wieder mit unseren liechlichen gesiederten Freuuden, de Singvögeln, bevölkert und damit beginnen auch wieder die Katzen salen drer Blagter alsähalich dum Doier ud ziche. gerig. lnd arlagen in Mitledenschaft gezogen werden, erhelt an folgender Berchnung: Erhascht eine Kate auf einem Strenzuge ein Grasmücken= oder Rotschwänzchen=Nest kest mit fünf das Feuer beim Entstehen löschen, verbrannte sich aber und blieb ero Faukfsurt hat em Hausbursche sein eigenes 5 Monate altes Söhnchen derartig mißzhandelt, daß das Kind dem unmenschlichen Vater unter den Händen starb. Der Mörder wurde durch Schutzleute verhaftet. Vor dem Hause hatte sich eine große Menscheumenge angesammelt, die ihrer Entrüstung gegen den Thäter lauten Ausdruck gab. *„ Einen entsetzlichen Tod fand am Sonnabend ein 15 jähriger Lehrling welcher in einer Maschinenfabrik in Dresden ästigt war. Im Begriff, das Schwungrad des Gasmotors anzudrehen, geriet der junge Mann mit dem Kopfe zwischen die Speichen des Rades, durch welches er mit solcher Gewalt gegen Unterbau gedrückt wurde, daß der Hintertopf vollständig drückt und der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. * Ein schwerer Banunfall der zwei Brüder betroffen hat, wird aus Johannisthal gemeldet. Es sind zwei Berliner, die auf einem Neubau daselbst beschäftigt waren. Der eine, geriet beim Steinfahren unter die Räder seines Wagens, so daß ihm beide Unterschenkel zermalwt. Pinte gu, ide pite Ggeiuen uagh später stürzte sein Bruder, welcher eine Mulde mit Steinen nag dem vierten Stockwerke getragen hatte, in die Tiefe hinab; er fiel auf den Balkon des ersten Stockwerkes und von dort auf den Straßendamm. Der Zustand des Aermsten ist hoffnungslos. olgender Unglücksfall ist auf der Zollabfertigungsstell am Zentral=Güterbahnhofe in Steitiu vorgekommen. E nämlich eine Katze unterm Dach des Schuppens in eine Baltenspalte geraten, welche ein Hauptsteueramts=Assistent mittelst einer Leiter zu befreien unternahm. Als er die Katze anfaßte, wollte diese ihn ins Gesicht kratzen, worauf er mit dem Kopf zurückwich und von der steil gestellten Leiter rücklings auf den Boden etwa Briefkasten. e statt des erwarteten echten Thelee 9 auborndan in Wien fude Piuten, Neicher Geiel feiste, e Nummer des Programms und den Anchpr.- Iitz Tolag, Schade dalketen Innthaler i liebenswürdigster Weise stets Folge. nur bleibt, daß die Bestrebung des Herrn Kampmann, uns Einwohnerschaft stets Ausgezeichnetes zu bieten, so wenig A kennung findet. Die Leistungen dieser Geselschaft waren allgemeineren Würdigung wohl wert. f Jungen, so k.* K 50— 250 Raupen unverzehrt bleiben und sic auf Kosten unserer Obstbäume weiter entwickeln, und zwar 30 Tage lang. Das macht für jedes solcher Nester nach Adam ise 7500 Stück. Jede Raupe frißt täglich ihr eigenes Gewicht Rlättern und Blüten. Gesetzt, sie brauchte gleichsalls 30 Tage, bis H sch zur Pape antwickeit, und se verzehr uguo ger eug Blüte, die eine rrucht hätte, so macht das in dieser Zeit 30 Früchte aus. Die 7500 Raupen vernichten somit 225000 solcher Früchte, die uns im Herbste sehr zu Statten gekommen waren selbst wenn der Verlust in Wirklichkeit nur die Hälfte betragen — bt waniger als 5874 Personen benützten vorgestern unsere Zei Umrechnung der Rubel in deutsche Währung an den Güter= und Eilgutabfertigungsstellen ist von den preußischen Eisenbahndirektionen angeordnet worden, die seitherige Norm, für 100 Rubel 225 Mk. erhoben werden, beizubehalten. Aasder chen Schatrsr hifrge, er scaes s aus dem Fenster des ersten Stockes hinabstürzte, ohne irge welche Verletzungen davon zu tragen...2 818#häle den * In Bliedinghausen und Handweiser ist das Gebälk Schulen teilweise so verfault, daß an ersterer Schule drei, an letztgenannter zwei Klassen bis zur Vollendung der Reparader Nähe von Wermelskirchen wurde gestern von einem hiesigen Einwohner eine außergewöhnliche waidmännische Leistung vollbracht. Derselbe erlegte mittels Revolvers einen prächtiger Birkhahn. Für die außerordentliche Treffsicherheit dieses Meisterschützen zeugt der Umstand, daß die Kugel das Tier mitten in's Auge traf, außerdem ist hierbei noch in Betracht zu ziehen, daß Neuenkamp. Nach dem deutschen Reichsstrafgesetzbuch wird die Verletzung des Briefgeheimnisses, also die vorsätzliche unbefugte Eröff nung eines verschlossenen Briefes, dessen Inhalt nichr zur Kenntnisnahme der herrz0 Fersen stimmt ist, mit Geldstrafe bis zu 300 Mk. oder Gefängnis bis zu 3 Monaten bestraft. Sesouon#e. bat 1518794 Einwohner, Hamburg 569260, Leipzig 357122, München 348317, Breslau 335186. Lassen Sie nur durch den Rechtsanwalt Ihren stcafung eintreten. Frau P. in B. es einer großen Vorsicht beourfte, um sich dem auf eine so kurze Distance zu nähern, wie es die angewandte 2 Alig geährlich und unvernünftig es ist, Karren während Letzte Nachrichten und Telegramme des„Remscheider General=Anzeigers“. Basten ue escehehe, eag, eieshnisg, Duchsheng en deten Tarife. Abg. Lotichius(Zentr.) wünscht eine Ausdehnung des neuen Tarifs für Mineralerze auf die Umschlagsstelle Oberlahnstein. Abg. Bueck bringt den Wunsch der Montan Industrie zum Ausdruck, für Brennmaterialien emen Aus, nahmetarif zu gewähren, und erklärt sich ebenso wie Abg. gegen die Anträge Gothein. Minister Thielen, welcher die Buntschecigkeit der Gütertarfse zugibt und Die zie ggaigerung müs schaftlich und finanziell rechtfertigt, führt aus, die Rogierzung m. die Verhältnisse prüfen, die für das Bedürfns emner Tertisäungtung angegeben sind; schon deshalb könne sie heut,gg ardnung, Aberden Anträgen nehmen; er bittet darüber zur Tagesordnung zugehen. Zur gefälligen Beachtung! Meinen geschätzten Kunden die ergebene Mittheilung, daß ich am 20. dieses Monats mein Geschäft von Alleestraße 27 nach Alleestrasse 22 in das Haus der Erben Eduard Katthagen(neuer Laden) Um vorher mit den vorhandenen großen Lagerbeständen möglichst zu räumen, unterziehe mein gesammtes Waarenlager, sogar die Neuheiten der Saison, einem vollständigen Ausverkaufe zu bedeutend ermäßigten Preisen. Ein großer Posten Wäsche für Herren, Damen u. 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