ing Nr. 166 n B e s t 9 Künster 4•4 , das beide ch in diesem 5# wenngleich waren. Prei inem Elfmeter, er gegeben w## läufer eingescho ischeid einen li stürmer zum inke spielte sich Wattenscheid von kurzer Da eudig. Ueberha erreihen waren konnten auch So kam der Pr Halbzeit ging P tten Tor durch ittenscheider wie reingegebener ch verwandelt. Treffer anbrag inuten vor Schl tarken Angriff Mannschaften; gen. Die Hin 1 Posten. Der## Koch von Preu Essener Rligemeine Zeitung und Schriftleitung. Essen Sachlentrat- un 5.„ R Essen Adolf=Hitler=Ste 1. G Essen 2613 Bonkoerbindung Banf der Deutischen Makui. a.. vernrm 491 72 Drahianschrist Esener re heint zmot wochentlich morgene Bezugepreie 2.21 NM monatlicg durch u. Tseveriastung enten Die Estener nügemeine u um zin Grob-Eslen), durch die Von monatlich 2.2, RM einschliebs. 21 Nai Gaaz=Laxe: ui R23 zuliammen monatich — am einschließlich 21 Aot., Postgebuhren zuzuglich 42 Rof Bestellgeld Dienstag, 22. Juni 1943 Die telephonische Annahme von Anzeigen int z. Z. nicht moglich. Annahmestellen sind in allen Stadtteilen, kenntlich durch blau=geldes Schild Eine Gewähr für die Aufnahme an bestimmten Tagen oder Plätzen kann nicht übernommen werden. Notwendige Kürzungen des Anzeigentextes behält sich der Verlag vor— Für die Jücksendung unaufgefordert eingesandter Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden— Bei Betriebestörungen durch höhere Gewalt oder durch sonstige Ereignisse können Ersatzanspruche nicht gestellt wer nen.— Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Elsen. 68. Jahrgang Nr. 167 Der Sieg über die Banden in Montenegro vierwöchige konzentrische Unternehmen deutscher, italienischer, bulgarischer und kroatischer Truppen Berlin, 21. Juni. In Montenegro und in der Herzegoa brachten nach vierwöchigen Kämpfen deutsche, itaische, bulgarische und kroatische Truppen ein großes Sauberungsunternehmen zum erfolgreichen Abschluß. Der seit 15. Mai laufende Angriff gegen das Aufstandszentrum um Saonik und Zabljak führte zur Vernichtung starker bewaffneter Banden Die Kämpfe in den wildzerklüfteten, bis zu 2500 m hohen„schwarzen Bergen“ gegen die sich verzweiselt wehrenden Banditen wurden von Verbänden des deutschen heeres und der Waffen=f sowie von bulgarischen ind kroatischen Truppen begonnen. Am 15. Mai raten sie aus den Räumen Niksie, Foca, Prjepolje und zerane zum umfassenden Angriff an, dem sich wenige Tage pater italienische Truppen von Podgorcia her anchlossen. Um dem allseitigen Druck zu begegnen, versuchte er Feind zunächst am 19. Mai, mit starken Kräften nach um um m S##bosten auszubrechen, wurde aber von deutschen und itaRessers Schneide. Truppen zurückgeworfen. In der Zeit zwischen von Rot=Weiß-4 und 26. Mai konzentrierten sich weiter starke Banden###ruppen im Dreieck zwischen den Flüssen Tara und Piva .#.#und unternahmen fortgesetzte Durchbruchsversuche in nördentirchen 7:0. Aicher Richtung gegen die von kroatischen Verbänden geicherten Linie. Erst nach siebentägigen schweren Kämpten brachen die Vorstöße unter hohen Verlusten für den. Feind susammen. Gleichzeitig gewann der eigene Angriff im Süden und ngen, ebenso dosten stetig an Boden, so daß der Jeind auf den Raum um Saonik und Zabljak zurückgedräng urde Die noch im Tara=Piva=Dreieck stehenden Banden erstärkten sich nun mit Teilen dieser Kräfte und erhöhten eit 27. Mai ihren Druck auf die nordwestliche Sperrlinie, vor allem beiderseits Curowo am Sutjefka=Fluß. Aber uch diese wiederholten Durchbruchsversuche wurden schließich in erbitterten Kämpfen von den deutschen und verundeten Truppen abgeschlagen. Am 19. Mai nahmen die gegen Savnik vorstoßenden Verbände der Waffen= die Stadt im Handstreich, und uch die von Südosten her angesetzten Truppen kamen trotz rößter Geländeschwierigkeiten in Richtung auf Zablak vorwärts. Diese Erfolge im Süden und Südosten eranlaßten den Feind, seine Anstrengungen zum Durch ruch am Sutjefka=Abschnitt noch weiter zu verstärken. In dechselvollen Kämpfen um die Ortschaften und Flußüberänge scheiterten aber alle Angriffe der Banden. Während dieser Kämpfe drangen von Osten und Süden er deutsch=italienische und bulgarische Einheiten vor und nahmen am 8. Juni Zabljak Bis zum 11. Juni erreichten diese Truppen auf breiter Front die Piva. Die westlich dieses Flusses nach Norden rstoßenden deutschen Truppen hatten inzwischen am Juni Mratinje gegen zähen Widerstand genommen id drangen langsam weiter vor. Um der drohenden VerEssen 5:5. In eigenwillig er Rot=Weißene on Horst zeim r von Rot=W olgen. Nach Die Mannsy spielweise von ind Halblinke ging wieder n. Prompt st. ch wieder her aber noch Führung mit seler in den letz daß die Alema rwartet. Bis offen halten als sich das S en Abständen eteiligt war. Rotthausen war also nicht 1 widerstehen Tore. Erst d. Nach der H ingt und war e Anmeldung er Schule getä 4jährigen, schn Doppelanmeldu Essen r Zeit ihren hr nach Efsen en sich jetzt in mae=Haus. Fr Vom Bandenkrieg in Bosnien und Montenegro In diesem Gelande kämpfen unsere Truppen gegen die bolschewistischen Banden, die im Auttrag Moskaus des Land terrorisieren und die Bevolkerung quälen. PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Beier(Scherl) lgscha amilien Stiftung„Rei daß 581 113 M esamt 1288 362# en. Dieses erfre tätigkeit der## zig zu handha veiter vorzuber r 13967 Wai etwa 32.000 fh ind und einmal 828000 RM. Stiftung befand r gefallener trag von run as lufbaues de deutschen Volk auch ein reic 1 w o r d e n. 2 ichsstelle für isgegeben, des , dem Atlase feststellt, daß d is deutsche Hal n. für die Dau ste. Dagegen eutsche Schule Forderungen einzelnen mitg atlas aus eine Heimatteil ist Außer den no Beologie, die B gsgeographie d Berücksichtigun ind der Leistu Heimatteile dr erweiterten ges ngebettet ist, un Bei der Grof iner neuen Da neue Bahnen eiles bilden d arteninhalt grux and im mitte eländer— Nori üdeuropa“, un des Atlasses sir zes und in no sanden. Auf de ie Gaueinteilun n Karten hing dsprogramm 16.00—17.00 Uh enzeitliche Unter und das für en siegel: 19.00—19. er: Frontberichtt ! von Dr. Kar was.— Deutich illings, Gracn 20.15—21.00 Ub donisten dirigier nichtung, in dem immer enger werdenden Kessel zu entgehen, versuchten die Banden nochm's, um jeden Preis aus zubrechen. Nur Teili, on ihnen gelang es schließlich, in der Nacht zum 9. Juni nach Nordwesten durch zukommen. Die Verfolgung dieser Kräfte, die sich in Richtung auf Foca=Jelec durchzuschlagen versuchen, wurde sofort ausgenommen. Die Hauptmasse der Banden wurde aber im konzentrischen Angriff aus engem Raum zusammengedrängt und bis zum 15. Juni vernichtet Die Luftwaffe unterstützte unermüdlich die Kämpfe des Heeres und fügte den Banden durch zahlreiche Bombenangriffe gegen die Schlupfwinkel und Stellungen in dem unübersichtlichen Bergland hohe Verluste zu. Daneben war die Tätigkeit der Aufklärungsflieger besonders erfolgreich Fortgesetzt am Feind trugen sie entscheidend zur Klärung der Lage durch Ueberwachung der gegnerischen Bewegungen und damit zur Zerschlagung der Banden bei. Abgesehen von der ausgebrochenen Bandengruppe, deren Verfolgung von Luftwaffe und Heeresverbänden fortgesetzt wird, sind die in den„schwarzen Bergen" zum Kampf gestellten Banden vernichtet. Allein die blutigen Verluste des Feindes betragen nach bisherigen Zählungen über 10000 Mann. Hinzu kommen noch weitere hohe Ausfälle durch Hunger= und Typhusepidemien. Knor zum zweiten Mal Lügen gestraft Das USA.-Marineministerium berichtigt seinen eigenen Minister Von unserer Berliner Schriftleitung Kampf gegen kommunistische Banden in Bosnien Die Bewohner eines von den Banden befreiten Dortes geben bereitwillig Auskuntt über den Autstiegsweg Pk.-Aufn.: 44-Kriegsberichter Heintzel(Weltbild) Berlin, 21. Juni. Der USA.=Marineminister Knor ist wieder einmal von seinem eigenen Ministerium Lügen gestraft worden. Nach dem Bericht des Kaiserlich=Japanischen Hauptquartiers hatte die japanische Luftwaffe bei einem Angriff auf einen stark gesicherten amerikanischen Geleitzug in der Salomonengegend bei Lunga am 16. Juni einen großen Erfolg zu verzeichnen. Knox veregte sich aufs Leugnen und erklärte den bestürzt fragenden Pressevertretern, daß in der fraglichen Zeit im ganzen Südwestpazifik weder amerikanische Geleitzüge gefahren varen. noch Truppentransporte stattgefunden hätten. Am Tage darauf veröffentlichte das USA.-Marineninisterium einen Bericht aus dem Hauptquartier MacArhurs, wonach japanische Marineflieger vor den Salomonen umerikanische Transporter, die unter dem Geleit von Kreuzern fuhren, angegriffen hätten. Innerhalb kurzer Zeit ist das das zweitemal, daß Marineminister Knox von seinem eigenen Ministerium dementiert wird. Großes Aufsehen erregte es nämlich seinerzeit schon, als Minister Knor den Bericht des Trouman=Ausschusses des Senats über die Höhe der Verluste durch den U=Boon=Krieg als auf falschen Unterlagen beruhend bezeichnete, und als der Vorsitzende des Ausschusses, Senator Trouman, dann den Nachweis Starke Banden in Montenegro vernichtet Schwere Bombentreffer auf einen Geleitzug vor der algerischen Küste Aus dem Führerhauptquartier, 21. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront verlief der Tag ruhig. Leichte deutsche Seestreitkräfte beschossen in der Nacht jum 20. Juni Stadt und Hasen Jeisk im Asowschen Meer. Die Luftwaffe griff erneut Rüstungswerke im seindlichen Hinterland an. Im Kaspischen Neer wurden zwei große Handelsschisse in Brand geworfen. Vor der algerischen Küste wurden in der Nacht zum 20. Juni aus einem seindlichen Geleitzug ein Torpedoboot und acht große Frachter durch Luftangriff so schwer beschädigt, daß mit der Vernichtung mehrerer Schiffe gerechnet wird. Sämtliche Flugzeuge kehrten zuruck. In der vergangenen Nacht wurde der Hasen von Btzerta mit Bomben schweren Kalibers belegt. Britische Bomber flogen über die besetzten Westgebiete nach Südwestdeutschland ein und warfen Bomden auf Wohnviertel einiger Orte. Die Bevölkerung hatte Verluste. Andere feindliche Flugzeuge unternahmen Störflüge über Norddeutschland und warfen einige Bomben, die keine nennenswerten Schäden verursachten. Ueber den besetzten Westgebieten und dem Reichsgebiet wurden vier feindliche Flugzeug abgeschossen. In den Bergen Montenegros haben deutsche, stalienische, bulgarische und kroatische Truppen im Verlaus wochenlanger Kämpfe starke Banden eingeschlossen und vernichtet. Der Hochgebirgscharakter des Landes. Angünstige Wetterverhältnisse und der verzweifelte Widerstand der Banden erforderten von den eingesetzten Verbänden große Kampfleistungen und harte Entbehrungen. Die Luftwasse, die in unermüdlichem Einsatz in die Kämpfe eingriff, hat erheblichen Anteil an den erfolgreichen Operationen. Die blutigen Verluste der Banditen sind sehr hoch. Große Mengen an Wassen, Jahrzeugen und Versorgungsgütern wurden erbeutet. 26 Abschüsse über Süditalien Rom, 21. Juni. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Bei Angriffen auf einen stark geschützten Geleitzug versenkte eines unserer Unterseeboote unter dem Befehl von Kapitänleutnant Arcangelo Giliberti aus Neapel im westlichen Mittelmeer einen Dampfer und erzielte Treffer auf einem zweiten Dampfer. Ein weiteres mittelgroßes Handelsschiff kann mit Sicherheit von einem unserer Torpedoflugzeuge vor der tunesischen Küste als versenkt angesehen werden. Achsenflugzeuge griffen mit Erfolg im Hasen von Bizerta liegende Schiffe an. Die feindliche Luftwafse führte Einflüge auf die Um gebung von Neapel, auf Joggia, Spinazzola, Bari, Reggio Calabria, Billa San Giovanni, Castelvetrano, Porto Empedocle, Licata und Syrakus durch. Insgesamt wurden 26 Jeindflugzeuge abgeschossen, davon zehn von italienischen und deutschen Jägern, 16 von der Flak. Von diesen wurden vier bei Neapel, zwei bei Reggio Calabria zwei bei Castelvetrano, eines bei Miligheddu(Provinz Enna, Sizilien) und eines bei Porto Empedocle abgeschossen. führte, daß die von dem Ausschuß veröffentlichten Zahlen vom USA.=Marineministerium selbst stammten. Knor sah sich damals zu einem peinlichen Rückzug genötigt. Patterion: Maiproduktion zurückgegaggen Von unserer Berliner Schriftleitung Berlin, 21. Juni. Während kürzlich Reichsminister Speer und der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz. Gauleiter Sauckel, auf das stetige Ansteigen des deutschen Rüstungs= und Arbeitspotentials hinweisen konnten, hat der Staatssekretär im USA.=Kriegsministerium, Patterson, jetzt eine Erklärung abgegeben, wonach die Produktion an Kriegsmaterial für das UISA.= Heer im Monat Mai den vorgesehenen Plänen nicht entspreche, und daß die Produktion hinter der Produktion des Monats April zurückgeblieben sei. Das Absinken der Produktion dürfe man nicht nur wertmäßig in Dollar umrechnen, den richtigen Begriff bekomme man erst, wenn man sich klar mache, wieviel Munition und Kriegsmaterial nun weniger die Armee erreiche. Wenn dieser Zustand anhalte, so würden selbst die UISA.=Truppen in Uebersee mit Kürzungen an wichtigem Material zu rechnen haben, und bis zum Ende des Jahres würden der USA.=Armee nicht einmal die grundlegenden Ausrüstungen zur Verfügung stehen. Eichenlaub für Major Rödel 78mal Sieger im Luftkampf Berlin, 21. Juni. Der Führer hat Major Rödel, Kommodore eines Jagdgeschwaders, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihmafolgendes Schreiben übermittelt: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Ein satzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 255. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Cichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler.“ Gustav Rödel, Sohn eines Schlossers, 1915 in Merseburg geboren, nahm schon am Spanienfeldzug teil und hat sich als Staffelkapitän auf allen Kriegsschauplätzen als hervorragender Jagdflieger und vorbildlicher Führer seines Verbandes bewährt und höchste Einsatzbereitschaft gezeigt. Für die unter besonders schwierigen Verhältnissen im Kampf gegen England durchgeführten erfolgreichen Tiefangriffe erhielt er im Juni 1941 das Ritterkreuz und wurde im September 1942 zum Hauptmann beförd# Major Rödel, der sich bei dem schweren Einsatz im Mittelmeerraum besonders große Verdienste erwarb, wurde nach zahlreichen neuen Luftsiegen, wobei es ihm gelang, 78 Gegnerim Luftkampf abzuschießen, mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Goethemedaille für Prosessor Riemerschmid. Der Führer hat dem Architekten Gebeimen Reg.=Rat Prof. Dr. Ing. c. b. Richard Riemerschmid in Pasing bei München aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Wurdigung seines kunstlerischen Schaffens die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. „Werden sie landen?“ Von unserem hs.=Berichterstatter in Paris Seit mehr als 12 Monaten kehrt die Frage„Debarqueront=ils— Werden sie landen?" in allen französischen Gesprächen wider. Die Bebards, die Gerüchte, platzen wie Seifenblasen über den geduckten Dächern der Stadt.„Wir kommen heute, wir kommen morgen, wir kommen bald“ geifert die Stimme aus Algier, und London spuckt unaufhörlich Nachrichten aus, die sich gegenseitig fressen. Eine Nacht nach der anderen aber geht still vorüber. An der Atlantikküste lauscht die Front aus Stahl und Beton auf das Meer hinaus, zu allen Stunden bereit, sich in eine undurchdringliche Mauer aus Feuer und Vernichtung zu verwandeln. Die Franzosen wissen es. Sie machen sich#### Gedanken über die Folgen, soweit sie nicht mit Blindheit geschlagen sind. Ihr Land würde erneu.„um Kriegsschauplatz werden. Sieht man nicht im Geiste den roten Hahn ans Land steigen, erkennt nicht mancher die endlosen traurigen Flüchtlingskolonnen, bedrückt nicht diesen und jenen schon der Gedanke an zertrümmerte Städte, abgeholzte Wälder, zerstörte Brücken, verbogene Gleise, durchlöcherte Landstra ßen? Gewiß wird es in Millionenstädten immer Menschen geben, die aus den dunkelsten Kellern ihren entfesselten Instinkten nachsteigen würden, doch die Armee der Kleinbürger wünscht den Krieg genau so wenig wie 1940. Indessen wohl will erwogen sein, was daraus werden könnte. Die Frage nach dem Alibi erhebt sich. Am besten müßte man Kollaborationist, Gaulleist und Giraudist auf einmal sein, dann hätte die Qual ein Ende. Das Schaukeln reizt die Nerven. Nur zu dumm, daß man um sein gesichertes Einkommen zittern muß! Immerhin gibt es Leute, die schlimmer daran sind. In Lissabon sitzen französische Dissidenten, die sich überhaupt nicht mehr zu helfen wissen. Der Rückweg nach Vichy ist versperrt. Soll man sich nun zu de Gaulle oder zu Giraud bekennen, oder trägt etwa Catrour endlich den Sieg davon? Man kann nichts anderes tun, als abwarten. So entstand der Attentismus in der Dissidenz, das Zerrbild der Verwirrung, die Karikatur der Karikatur. Schließlich fragt es sich auch, was der Verrat einbrinat. Wie ist es Darlan, wie Boisson, wie Bergeret, wie Peyrouton wie Pucheu, wie Masson ergangen? Ermordet, in die Wüste geschickt, verhaftet, vor Kriegsgerichte gestellt, mit winzigen Stellungen abgespeist— alles wenig ermutigend. Und was haben die Amerikaner unddie Briten in Französisch=Afrika vor? Eigentlich sollte man das Blatt Marcel Déats gar nicht lesen, aber steht da nicht mit fetter Schrift:„Roosevelt in Marokko",„Georg VI. in Algerien".„Kolonien, Dominien oder was?“ Eine berechtigte Frage. Der Besuch des englischen Königs in Algerien, so gering die Rolle ist, die er spielt, hat in Frankreich durchaus nicht positiv im Sinne der Gegner gewirkt. Man erinnert sich an die Reise Roosevelts nach Casablanca. Ein amerikanischer Präsident darf ohne Zustimmung des Kongresses amerikanischen Boden nicht verlassen. Roosevelt holte die Genehmigung nicht ein— konnte also ein anderer Schluß gezogen werden, als daß er die westafrikanische Küste bereits als annektiert betrachte? Ist es zu bestreiten, daß er von den folgenden Besprechungen mit dem brasilianischen Präsidenten eine„permanente und eindeutige Garantie“— gegen eine angebliche Bedrohung Amerikas von Westafrika aus forderte? War dies anders als mit einer geplanten Annerion zu deuten? Der englische König aber gab sich nicht einmal die Mühe, die Form zu wahren. Er hätte zumindest auf diplomatischem Wege bei den Dissidentenbehörden in Algier um deren Zustimmung zu seinem Besuch nachsuchen müssen. Nichts Dergleichen geschah. Er ging an Land, als gehöre es zur Krone. Er bewegte sich dort, als sei es eine Kolonie Manche Franzosen, denen Sinn für protokollarische Formsachen angeboren ist, zeigen sich dadurch mehr gekränkt, als durch die Bomben auf den Bois de Bologne. Vielleicht wäre es wichtiger, sich zu überlegen, warum die oberste englische Autorität eingesetzt wird, um bei den französischen Dissidenten das republikanische Programm durchzusetzen. England verfolgt gewiß keine ideologischen Ziele, wo es nur um die Verblendung des früheren Verbündeten geht. Aber es will sich den Einfluß sichern, den es in der Dritten Republik hatte— für den Fall, daß Frankreich jemals„befreit“ werden sollte; für den Fall ferner, daß man sich Stalin vom Leibe halten könnte, der durchaus nicht am Rhein halt zumachen gedenkt. Einige französische Puvlizisten erinnern sich plötzlich des 16. Juni 1940. Damals inmitten der Niederlage Frankreichs machte die britische Regierung der französischen den Vorschlag einer„Union", um sie zu bewegen, außer Landes zu gehen. Ein phantastischer Plan! Frankreich und England sollten eine gemeinsame Regierung haben, die Staatsangehörigen beider Länder, sollten die gleichen Pässe bekommen, der Sitz der Regierung sollte sich nach den„Umständen“ richten. Man glaubte seinen Ohren nicht mehr, und doch kommt einem der Plan irgendwie aktuell vor, wenn man nach Algier blickt. Niemand zweifelte vor drei Jahren daran, daß Churchill nichts anderes bezweckte, als Frankreich zu einem britischen Dominion zu machen. Er hat in diesem Frühjahr von den„großen Drei“ gesprochen, die dereinst die Welt neu ordnen und in ihr die Autorität ausüben würden. Frankreich war mit keinem Wort erwähnt. Trotzdem gibt es genug Franzosen, die der Ansicht sind, Frankreich werde nach einem britisch=amerikanisch=sowjetischen Siege seine alte Großmachtstellung zurückerhalten. Sie schwimmen mit im Strom der Täuschungen, statt gegen ihn anzukämpfen, weil sie zu schwach sind, einer härteren Wirklichkeit in die Augen zu blicken. Wenn sie wenigstens in den Geschichtsbüchern nachlesen würden!„Nouveaux Temps“ macht darauf aufmerksam, daß die Expedition nach Algier im Jahre 1830 gegen den Willen Englands unternommen wurde, daß Louis Philippe mehrmals energisch vom britischen Kabinett aufgefordert wurde, die Eroberung einzustellen, daß Großbritannien den neuen Status quo erst 20 Jahre später de facto anerkannte, nicht ohne das Exequatur für seinen Konsul in Algier zu fordern, und daß schließlich dem englischen König Gelegenheit gegeben werden könne. Mers el Kebir zu besichtigen, wo England in der jüngsten Vergangenheit tausend französische Seeleute umgebracht habe. Aber die Linie Paris—Vichy—Algier, die bis zum Novemberverrat die Stabilität der französischen Gegenwart bezeichnete, ist heute zu einer Latte geworden, die sich links und rechts des festen Punktes Vichy hebt und senkt. Kameleone bemühen sich stets, in Richtung auf den am höchsten stehenden Standpunkt zu kriechen, und werden so von der Entwicklung hin= und hergejagt. Kindliche Spiele, denen das Prestige Frankreichs bedenkenlos geopfert wird. Währenddessen schreitet die Zeit fort und beantwortet auf ihre Weise die große Frage: Debarqueront=Ils? Dienstag, 22. Juni 1943 essener Allgemeine Zeitung 68. Jahrgang] Nr. 167 Dienstag, 2 Wieder Kohlenarbeiterstreik in den As A. 500 000 Grubenarbeiter im Ausstand Stockholm, 21. Juni. Wie das Reuterbüro aus Washington meldet, lagen die Kohlengruben in USA. am Montag wiederum still, da 500000 Grubenarbeiter zum drittenmal in zwei Monaten in den Streik getreten seien. Aus den Stahlzentren werde gemeldet, daß die Werke in wenigen Tagen schließen würden. Nachdem der von dem Innenminister Ickes vor vier Wochen angeordnete Burgfrieden zwischen den Bergwerksbesitzern und den Bergarbeitern am Sonntag abgelaufen war, traten zuerst Zehntausende von Grubenarbeitern in den Bergwerken von Pennsylvanien, Alabama, Ohio und Kentucky in den Streik. Eine Konferenz zwischen den Gewerkschaftspräsidenten Lewis und den Bergwerksbesitzern führte zu keiner Einigung. Lewis weigerte sich, den Streik rückgängig zu machen, und der politische Ausschuß der Gewerkschaft beschloß einstimmig, die Vergarbeiter am Montagmorgen nicht zur Arbeit zurückzurufen. Nach einer Meldung der„New York Times" erwartet man ein Eingreifen Roosevelts, nachdem der Kongreß kürzlich ein Antistreikgesetz angenommen hat, das gegenwärtig dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorliegt. Das Gesetz sieht den Einsatz von Truppen zur Aufrechterhaltung der Kohlenförderung vor. * Hierzu drahtet unser Lissaboner Sch.=Vertreter: Um Roosevelts Agitationsmöglichkeiten zu verhindern, haben sich die Vertreter der Bergarbeiter bereit erklärt, für die Regierung, das heißt für Kriegszwecke, weiterhin Kohlen zu fördern. Ueber diese Frage ist in den frühen Morgenstunden des Montag mit Innenminister Ickes verhandelt worden. Bis zur letzten Minute hatte Roosevelt alle ihm zur Verfügung stehenden agitatorischen Mittel und jede interne Druckmöglichkeit ausgenutzt, um Lewis einzuschüchtern. Die Oeffentlichkeit wurde in Presse und Rundfunk mit alarmierenden Erklärungen über die Folgen eines Streiks im Kohlengebiet bombardiert. Die Stahlindustrie wurde mobil gemacht und mußte eine Erklärung abgeben, der zufolge die Stahlproduktion sofort um 75 Prozent absinken würde, wenn die Bergarbeiter nicht arbeiteten. Auch das Gallup==Institut wurde bemüht und mußte schleunigst eine Rundfrage vornehmen, um fest zustellen, was die Oeffentlichkeit von dem Verhalten des Bergarbeiterführers Lewis denke. Das Resultat war natürlich, daß 87 Prozent aller Befragten das Verhalten von Lewis nicht billigen. Da die Rundfrage nur an einen verhältnismäßig kleinen Kreis des amerikanischen Mittelstandes gerichtet war, ist dieses Ergebnis in keiner Weise repräsentativ für die Auffassung der amerikanischen Massen. Roosevelt hat alles getan, um Lewis in die Ecke zu drängen, nur das eine nicht: er hat das vom Kongreß angenommene Antistreikgesetz noch nicht unterzeichnet. Der Präsident sucht diese Unterzeichnung unter allen Umständen zu vermeiden, da dadurch die gesamte Arbeiterschaft der USA. in geschlossener Front gegen ihn aufstehen würde. Das aber ware vom wahltaktischen Standpunkt aus eine überaus peinliche Situation Deswegen emzog sich der Präsident auch dem Drängen der großen Geschäftskreise. Dies hat nun in den Kreisen der Industriellen viel Verärgerung hervorgerufen. Man hält dem Präsidenten vor, er hätte den Streik überhaupt verhindern können, wenn er rechtzeitig seine Unterschrift gegeben hätte. Es wird angenommen, daß dem Präsidenten nunmehr nichts anderes übrigbleibt, als das Gesetz zu unterzeichnen, wenn er sich nicht vollständig zwi schen zwei Stühle setzen will. Die Regierung hat für den Montag eine Herabsetzung der Fleischpreise angekündigt und hofft dadurch, die allgemeine Spannung zu mildern. Unterrichtete Kreise in Washington sind aber der Auffassung, daß die Zeit für derartige kleine Behelfsmittel vorüber ist. Der Bankerott der Rooseveltschen Antiinflationspolitik, aus der der Bergarbeiterstreik hervorging, wird immer unaufhaltsamer. Die amerikanischen Handelskammern wandten sich am Sonntag in einer sehr scharfen Erklärung gegen die Politik der Regierungszuschüsse, durch die Roosevelt jetzt im letzten Augenblick eine allgemeine Senkung der Preise herbeiführen wolle, und bezeichnete diese Art von Politik als Taschenspielerei. So geht das Spiel der mächtigen Truste und Gewerkschaftsgewaltigen weiter: Sein Ausgang ist unsicher. Sicher allein ist, daß der amerikanische Bergarbeiter unter allen Umständen die Kosten dieses„Streites der Götter in Washington" tragen muß. Denn seine Lage wird sich, wie der Konflikt auch ausgehen mag, in keiner Weise ändern. Großbrände in Zaroslawl Berlin, 21. Juni. In der Nacht zum 21. Juni griff ein starkes deutsches Kampfgeschwader zum zweiten Male in diesem Monat die bedeutende sowjetische Rüstungsindustrie in Jaroslawl an. Das mehrstündige Bombardement richtete sich besonders gegen die im Norden der Stadt liegenden Werke. Starke Explosionen und anhaltende Großbrände waren als Folgen des Angriffs nach dem Abflug noch in einer Entfernung von etwa 250 km zu sehen. Die Bolschewisten versuchten durch Sperrballone, Nachtjäger und starkes Flakfeuer schwerer und leichter Batterien die Wucht des deutschen Luftangriffs zu hemmen, jedoch ohne Erfolg. Welle auf Welle warf ihre schweren Bombenlasten genau in die großen Gebäudekomplexe und Lagerhallen, die in Sekunden in Flammen standen und zusammenstürzten. Bereits in der Nacht zum 10. Juni war Jaroslawl das Ziel eines schweren deutschen Luftangriffs, bei dem— wie gemeldet— die großen Produktionsstätten für synthetischen Kautschuk vernichtend getroffen worden waren. Der neue Angriff war von ebenso starker Wirkung. Drei deutsche Flugzeuge kehrten nicht zurück. Am Sonntag bombardierten Sturzkampf= und Zerstörerflugzeuge den Bahnhof Belew. Durch zahlreiche Treffer wurden die Gleisanlagen an verschiedenen Stellen aufgerissen mehrere Züge beschädigt und ausgedehnte Großbrände entfacht. Im hohen Norden richteten sich die Luftangriffe gegen Materialdepots, Flugplätze und Betriebseinrichtungen an der Murmanbahn. In der Nacht zum Montag angreifende Kampflugzeuge belegten u. a. den Bahnhof Lichaja und die Bahnstrecken im südlichen Frontabschnitt mit Bomben. Weitere wirksame Angriffe hatten Rüstungsbetriebe in Jaroslawl und Saratow, sowie Schiffe im Kaspischen Meer zum Ziel. Bomben über der Schiöeiz abgeworfen Bern, 21. Juni. In der Nacht zum Montag wurde in der Nordschweiz gegen 1 Uhr Fliegeralarm gegeben, so im Jura, Bern, Basel und Zürich An verschiedenen Ortentrat die Fliegerabwehr in Aktion. An verschiedenen Stellen des Kantons Thurgau wurden Bomben abgeworfen. In dem Dorf Kümmershausen wurden nach Blättermeldungen durch die anglo=amerikanischen Bomben drei Personen getötet und eine verletzt. In Jonschwil und Aselberg. in der Nähe der Kantonhauptstadt Frauenfeld wurden Brandbomben abgeworfen. die einigen Schaden verursachten. Lettischer Erzbischof in den Ural verschleppt Genf. 21. Juni. Die katholische Londoner Wochenschrift „The Tablet“ berichtete dieser Tage, daß der Erzbischof und apostolische Administrator von Estland. Eduard Prosittlich, von dem man seit seiner im Jahre 1941 erfolgten Festnahme durch die Sowjets nichts mehr gehört hat, nach einer aus der Vatikanstadt in den USA. eingetroffenen Meldung in ein Konzentrationslager im Ural verschleppt worden ist. Interessant ist dabei, daß das sonst so protestfreudige Londoner Blatt aus lauter Respekt vor dem bolschewistischen Bundesgenossen nur einfach die Tatsache verzeichnet und daran einen Lebenslauf des Erzbischofs knüpft, ohne sich im geringsten um die Unmenschlichkeit der Bolschewisten zu ereifern. „Times“ gegen die USA.-Pläne auf Beherrschung der zivilen Weltluftfahrt nach dem Krieg Von unserer Berliner Schriftleitung Berlin, 21. Juni. Die Londoner Presse beschäftigt sich wieder mit den amerikanischen Monopolabsichten hinsichtlich der zivilen Luftfahrt nach dem Kriege. Die„Times“ läßt sich aus Washington von ihrem Korrespondenten melden, daß ein Fachausschuß aus Mitgliedern aller zuständigen USA.=Ressorts gebildet sei, um die Rechte und Interessen der USA.=Luftfahrt festzustellen und Vorschläge zu ihrem Schutz zu ersinnen. Dabei seien, wie der„Times"=Korrespondent feststellt, einige neue Phrasen geboren worden wie„Freiheit der Luft".„Recht harmlosen Durchzugs“ und„Recht auf freie Landung“ usw. Der Durchschnittsamerikaner zeige sich an dem Problem wenig interessiert, denn ihm sei es ziemlich gleichgültig, ob man Reisen nach Paris oder London später in zehn Stunden und nach Tschungking in 26 Stunden werde machen können; denn der Durchschnittsamerikaner werde nie eine solche Reise unternehmen können. Man have eine primitive Freude daran, daß nach Ansicht der UISA.=Sachverständigen die USA. ihren Verbündeten in der Luftfahrt überlegen sein werden, ohne aber zu bedenken, daß Wetterberichte und Funknachrichten für ein interkontinentales Flugverkehrsnetz unerläßlich seien und daß die amerikanische Luftfahrt auf allen großen Strecken auf engste Zusammenarbeit mit dem Ausland angewiesen sein werde. Der Hinweis der„Times“ auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und die Unerläßlichkeit der Uebermittlung von Wetternachrichten, Funkpeilungen usw. stellt einen schwachen Versuch dar, die englischen Interessen zur Geltung zu bringen. Zweite internationale Journalistentagung. In Wien findet in diesen Tagen die zweite internationale Journalistentagung der Union nationaler Journalistenverbände statt, an der zahlreiche Vertreter der Presse aus den der Union angeschlossenen Verdänden teilnehmen. Beschl ist Besehll Der Fronturlauberzug hielt auf Gleis 1. Gegenüber, auf Gleis 2, stand der Personenzug noch Soltau, die Lokomotive pfauchte, der Fahrdienstleiter, die rote Mütze schräg auf den blonden Locken, hob die Bratpfanne.„Los Max““ rief Gefreiter Kahlke, und sprang in den Zug.„Nichts wie rein!" Max aber, von vorn und hinten mit Paketen bepackt, zögerte noch einen Augenblick, reckte den Hals, hob sich auf die Zeben, sah nach der roten Mütze und der Bratpfanne, der Zug ruckte, Peter machte blitzschnell rechtsum. Aber da rief der blonde Fahrdienstleiter„Zurückbleiben!!!“ Der Zug fuhr, Max blieb zurück, die Kameraden waren getrennt.——— Drei Wochen später erst sahen sie sich im Bunker „Schnupf di“ wieder. „Mensch, Max!“ sagte Kahlke,„damals in Buchholz, weißte, da hättests aber auch noch in den Zug springen können, du Kamel!" „Hätt ich wohl“, nickte Max. „Und warum biste nich?“ „Weil der Fahrdienstleiter„Zurückbleiben!“ rief.“ „Na, aber! Deshalb hättste doch——“ Max zuckte die Achsel.„Hätt ich wohl. Aber— „Aber—? „Befehl ist Befehl. Oder nicht?“ Kahlke schüttelte den Kopf.„Mensch! Ein Fahrdienstleiter hat dir doch nichts zu befehlen!" „Hat er doch!“ „Hat er nich!“ „Hat er doch!" Mar lächelte. Allmählich ging Kahlke ein Seifensieder auf.„Ach so! Haste wohl'n besonderen Grund gehabt?“ Max schmunzelte. „Und den Zug mit Absicht verpaßt?“ Max grinste wie die Sphinx von Theben. „Mensch, Max! willste nich endlich was Vernünftiges sagen?“ „Natürlich", nickte Max, und dann sagte er etwas durch und durch Vernünftiges, nämlich:„Der Fahrdienstleiter, du Kamel, das war meine Frau!“ B. W. Die Theater Roms In der Spielzeit 1942•43 standen in Rom außer dem Opernhaus fünf„dramatische Theater“ offen. Als das ehrwürdigste der heutigen Theater Roms muß das Teatro Reichsminister Rosenbergs Ukraine=Reise Rowno. 21. Juni. Die Ukraine=Reise des Reichsministers für die besetzten Ostgebiete, Reichsleiter Alfred Rosenberg, wurde von Nikolajew über Perwomaisk nach Winniza fortgesetzt. Im Generalbezirk Nikolajew begrüßte ihn der Generalkommissar für die Ukraine, Gauleiter Erich Koch. In Perwomaisk, nahe der Grenze des von Rumänien verwalteten Gebietes Transnistrien, wurde eine Getreidemühle eines Staatsgutes besichtigt, das auf dem Gebiet der Schweinezucht Vorbildliches leistet. In Winniza führte der Generalkommissar des Generalbezirks, Schitomir, stellvertretender Gauleiter Leyser, die Gäste durch ein großes, ehemaliges sowjetisches Fleischkombinat, das heute für die deutsche Wehrmacht arbeitet. Anschließend wurden Landbaugenossenschaften besichtigt. In einem Schlußwort würdigte Reistsmihister Rosenberg besonders die Leistungen der Gebietskommissaré, der Landwirtschaftsführer und der Männer der Polizei in den noch von Banden verseuchten Gebieten. Beförderung hoher Wehrmachtführer in Japan Tokio, 21. Juni. Das Informationsamt der Regierung gibt am Montag die Ernennung der Generale Terauchi und Sugiyama zu Feldmarschällen, und die Ernennung von Admiral Nagano zum Großadmiral bekannt Aus dem Führerhauptquartier, 21. Juni. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Feldwebel Karl=Heinz Roßbach, Zugführer in einem Panzer-Grenadierregiment. Nationalsozialistisches Volkskulturwerk Mit dem Ziel der einheitlichen kulturpolitischen Ausrichtung der volkskulturellen Verbände und Gemeinschaften wurde vor Jahresfrist das nationalsozialistische Volkskulturwerk ins Leben gerufen. Sein Leiter, der Chef des Hauptkulturamtes der Reichspropagandaleitung, Karl Cerff. berichtet jetzt im kulturpolitischen Mitteilungsblatt der Reichspropagandaleiung über die Aufgaben dieses Werkes und die Kriegswichtigkeit der Kulturarbeit. Angesichts des geistig=seelischen Zermürbungskrieges der Feinde sei die Mobilisierung aller seelischen Kräfte des Volkes notwendig. Dem Volk könne nicht oft genug bewußt gemacht werden, daß es in diesem Kampf nicht um territoriale Gebiete und materielle Güter gehe, sondern letzthin um unsere deutsche Kultur. Diese Kultur umschließt ebenso das Volkslied, die Volksmusik, die Heimatpflege und all die vielen Ausdrucksformen unseres volkskulturellen Lebens, wie die Kunstwerke unserer großen Meister. Es sei daher verständlich, daß die Partei auch Argentina bezeichnet werden. Es liegt mitten in der Altstadt und deutet schon in seinem Aeußeren auf seinen Ursprung aus dem barocken Settecento hin. In der Tat ist das Teatro Argentina 1732 vom Herzog Ssorza Cesarini nach Zeichnungen des Marchese Theodoli erbaut worden. Inzwischen hat es natürlich etliche Modernisierungen hinnehmen müssen, die letzte im Jahre 1926 durch den italienischen Staatsarchitekten Piacentini. Aber auch der Rang dieses Theaters in der kleinen Gruppe der römischen Sprechbühnen hat sich geändert. War das Teatro Argentina einst in der päpstlichen Zeit vielleicht das repräsentativste Theater Roms, so ist es heute nur eins der römischen Theater. In der„Argentina“ war es. wo 1816 Rossinis„Barbier von Sevilla“ mit Pauken und Trompeten bei der Uraufführung durchfiel. In der diesjährigen Spielzeit gastierten in der Argentina u a. die Kompanien von Ruggero Ruggeri(der hier mehrere Novitäten aufführte), von Daniela Palmer und von den Filippo. Ein anderes Theater aus dem Settecento ist das gleichfalls im Stadtzentrum gelegene Teatro Balle, das in der napoleonischen Zeit von dem Baumeister Valadier mit einer schönen Fassade versehen wurde. Das „Valle“, ein intimes Theater mit beschränkter Aufnahmefähigkeu, beherbergte in dieser Spielzeit meist Revue= und Varietékompanien, die mit ihrem lustigen Spielplan beim breiten Publikum viel Anklang fanden, wie etwa Toto und Wanda Osiri. Das nächstälteste Sprechtheater Roms dürfte dann das Teatro Quirino in der Nähe des Trevibrunnens sein. Das im vorigen Weltkrieg von Piacentini gründlich erneuerte Theater ist im Winter 1942—43 unter Aufsicht des Volkskulturministeriums von dem Theaterarchitekten Piccinato für die ETI(Ende Teatrale Italiano) vor allem im Bühnenhaus modernisiert worden. Das„Quirino", das in dieser Theaterzeit Roms„Stabile“ unter der Direktion des bekannten Schauspielers Sergio Tofano beherbergte, präsentiert sich jetzt in einem gefälligen Gewande. In der Zeit, da Sergio Tofano mit seiner Gruppe auswärts zu Gastspielen weilte, gastierten im„Quirino“ u. a. die Grammatica und Paola Borboni mit einer kurzen andellofolge. Das Quirino gehört jetzt, wie übrigens auch das Argentina, der ETJ. Das modernste und schönste Theater ist unzweifelhaft das Teatro Eliseo, das denn auch der Treffpunkt der am Kulturleben Roms interessierten Gesellschaft geworden ist. Sein modern=sachliches Gesicht verdankt es dem Architekten Piccinato, der es 1937—38 erbaute, mit einfachen Linien und zurückhaltenden Farben. Die in den im Krieg ihr besönderes Augenmerk den volkskulturellen Bestrebungen zuwandte. Sie dankte damit zugleich den Millionen Frauen und Männern, die in uneigennütziger Weise seit Jahren und Jahrzehnten sich dem deutschen Lied, der Volksmusik, der Heimatpflege, dem Volksspiel und ähnlichen Aufgaben gewidmet haben. Mögen auch manche Formen dieser Gemeinschaften überlebt erscheinen, so steht doch das idealistische Streben und der große nationale Erfolg diefer Arbeit außer Zweisel. Mit dem Volkskulturwerk werde nicht eine neue Organisation geschaffen, sondern nur eine kleine Dienststelle, die den Bestand aller volkskulturellen Gemeinschaften und ihre Entwicklung gewährleiste. Das Volkskulturwerk habe allein den parteiamtlichen Auftrag zur Zusammenfassung und Ausrichtung der volkskulturellen Verbände. Die Liebe zur Sache und die Freiwilligkeit seien oberster Grundsatz für diesen Auftrag. Es gehe nicht so sehr um die organisatorische Form als um die praktische Arbeit. Die wesentlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten lägen in dem machselseitigen Verhältnis von Partei und volkskulturellen Verbänden begründet. In der Truppenund Verwundetenbetreuung, in der Feier= und Festgestaltung und in all den vielen Aufgaben, die die innere Spannkraft unseres Volkes mehren helfen, würden überall freiwillige und einsatzbereite Menschen gesucht. In diesem Sinne habe das Hauptkulturamt der Partei die kulturellen Arbeitsparolen gegeben, neben der kulturellen Betreuung unserer Soldaten und Verwundeten die Ehrung der Gefallenen und die Betreuung ihrer Angehörigen. und als dritte Aufgabe die seelische Betreuung der Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der bombengeschädigten Gebiete. Nicht zuletzt müßten wir auch unseren Feinden zeigen, daß wir uns troßz Terror und Lüge nicht unterkriegen lassen, sondern ihnen, um mit Fichte zu sprechen, die Kraft des Gemütes entgegensetzen. Subhas Chandra. Bose sprach am Sonntag über den Tokioter Rundfunk zu seinen Landsleuten. Alle Inder, so erklärte er, müßten erkennen, daß die Unabhangigkeit keinen, aber auch gar keinen Kompromiß zulasse. Die Freibeit habe nur ein Kennzeichen: Die Briten müßten Indien für immer verlassen. Provinz Schansi gab Widerstand aus. Die zwei Prafekten der unter dem Tschungking=Regime stehenden Provinz Schansi sind mit 2000 Mann zur chinesischen Nationalregierung übergetreten. Tamit wird dem sechsjahrigen Widerstand in der sudwestlichen Provinz Schansi ein Ende gesetzt Finnische 1=Männer in Helsinki. Im Schutz#ornsbaus in Helsinki fand am Sonntag eine vom finnischen Frontkampferverband veranstaltete Begrüßungsfeier für die aus der Provinz Gusimaa stammenden und von der Ostfroni zuanderen römischen Theatern üblichen Logen sucht man im Eliseo vergebens. Auch die Foyers zeigen Geist und Geschmack moderner Sachlichkeit. Die größten Theaterereignisse Roms sind neuerdings mit dem„Eliseo" verbunden, nach dem sich übrigens auch eine von dem jungen Regisseur Giannini geleitete Theaterkompanie nennt. Bleibt von den Sprechbühnen Roms nur noch das „Teatro delle Arti“ übrig. Ein Theater der künstlerischen Avantgarde, das Anton Giulio Bagaglia temperamentvoll leitet. Das Theater ist im Untergeschoß des von Broggi erbauten Zentralhauses der freien Berufe unweit der Via Veneto untergebracht. In seiner ganzen Anlage trägt auch dieses intime Theater dem modernen Bühnengeschmack in jeder Weise Rechnung. Bagaglia experimentiert in seinem Theater gern vor, was dann später auch von anderen Theaterkompanien übernommen wird. Er ist ein unermüdlicher Anreger, im Spielplan wie im Bühnenbild. Mögen auch die Aufführungen manchmal ungleichwertig sein— dem nach Neuem dürstenden Publikum kommt es weniger auf Perfektion denn auf neue Ideen an. Und die hat Bragaglia. E. F. S Becthoven-Zyklus unter Wengelberg Der von Radio Paris veranstaltete Beethoven=Zyklus unter der Leitung des holländischen Gastdirigenten Willem Mengelbera im Theater der Champs Elysees bildete zweifellos einen der Höhepunkte der diesjährigen Pariser Musiksaison des Sommers. Er umfaßte sieben Abende, in denen sämtliche Symphonien des Meisters zur Aufführung kamen, und der beispiellose Erfolg, der diesen Konzerten zuteil wurde, spricht nicht nur für die Be liebtheit Mengelbergs, sondern auch für die beispiellose Verehrung der Beethovenschen Musik, die seit einem Jahrhundert in Paris unvermindert anhält. Die Konzertreihe brachte in chronologischer Folge das Symphonienwerk, außerdem die„Egmont",„Coriolan= und„Leo noren“=Ouvertüre, das cemoll, das Gedur= und Es=durKlavierkonzert, das Violin=Konzert und die Romanze in Fedur. Der 72jährige Mengelberg musizierte mit einer gechliffenen Klarheit und genauen Präzision, die den aboluten Musiker Beethoven vor den leidenschaftlichen „Titanen“, stellte. Unter seiner Leitung spielte das Große Orchester des Radio Paris mit einer Disziplin und einer Durchsichtigkeit, die das Pariser Konzertpublikum überraschten. Es hat sich damit zweifellos an die erste Stelle unter den Pariser Konzertorchestern gesetzt. Namhafte Solisten, darunter Otto Sonnen, Branka MuERö=Umschau Kämpfer für Indiens Freiheit 0 Bolksre Leben und Kampf des 46jährigen Subhas Chandr###er germani Bose sind ein leidenschaftliches Beispiel der nie zur Ru Zohannes? gekommenen Auseinandersetzung des um seine Unabha## gigkeit ringenden indischen Volkes mit der brutalen G waltherrschaft der britischen Krone, die gerade gegenwärt mit der Ernennung Wavells eine neue Phase mit Hil einer Militärdiktatur andeutet. Bose kennt die Briten und ihre Einstellung zur indischen Frage aus eigener Anschauung. Bereits während seiner Studienzeit, in Cambridge sammelte er seine Erfahrungen, die ihn im Jahre 1920 bewogen, den englischen Dienst zu quittieren und in Indien die Zusammenarbeit mit dem Nationalistenführer Das aufzunehmen. Ein Jahr später erfolgte bereits Boses erste Verhaftung. Sie wurde der Beginn einer Kei von Verhaftungen und Leiden, wie sie den Kam Gandhis und Nehrus in zwei Jahrzehnten begleit haben. Lange Zeit saß er hinter burmesischen Kerkr mauern, bis seine Gesundheit so schweren Schaden nommen hat, daß 1927 seine Entlassung erfolgen muß Als Kongreßsekretär setzte nun Bose seinen Kampff Indiens Unabhängigkeit fort. Er wurde Führer u Sprecher der Allindischen Jugend= und Studentenorgar sationen und des Allindischen Arbeiterkongresses Im Januar 1930 waren er wie Gandhi und ande## drückt man? na hat, so aus: nnwend hell er. so sagt ma nd bis Johan te Schweine": Kongreßführer erneut in Haft. Während dieser wählte man ihn zum Bürgermeister von Kalkutta. En lassung und Einkerkerung lösten sich bis 1933 mehrma###erte man au ab, bis Bose diesen Strapazen nicht mehr gewac## uni nit änd war und ins Eril geschickt wurde. In den nun folgende europäischen Jahren besuchte der indische Nationalist an Deutschland und Italien. 1936 kehrte er in die Hein zurück. Die britische Polizei verhaftete ihn in Bomb vom Schiff weg. Erst nach vielen Protesten der indische Oeffentlichkeit wurde er Mitte 1937 auf freien Fuß a setzt. In Europa erneut zur Kur, durfte er diesm England besuchen wo er die britische Oeffentlichkeit n dem indischen Standpunkt bekanntmachte. Dort erreich ihn 1938 die Mitteilung, daß er zum Präsidenten indischen Nationalkongresses gewählt werden sei. Einfluß in Indien bestätigte sich 1939 in seiner Wiede wahl. Als er vor dem Kongreß die Forderung erhob, einem Ultimatum an die britische Regierung die Gem rung der vollen indischen Freiheit zu verlangen und die Forderung nicht die Zustimmuna Gandhis und Nehr: fand, legt er sein Ami nieder. Alle radikalen Elemen innerhalb des Kongresses faßte er nun im„Vorwärn Block zusammen, der schnell an Einfluß gewann. A der Vorwärts=Block nach Kriegsausbruch in Europa April 1940 einen Ungehorsamkeitsfeldzug begann wun wenig später Bose zum elften Male verhaftet. Na einem Hungerstreik wurde ihm Entlassung in seine Wo nung ermöglicht. Von hier aus gelang schließlich d Flucht nach Europa Seitdem ist Bose der einzige in Freiheit befindlig indische Nationalistenfühter gewesen. rückgekehrten finnischen# Männer statt, an der u. a. Führer des Schutzkorps, Generalleutnant Malmberg. finnische H-Oberstleutnant Kuriala und als Vertreter deutschen Verbindungsstabes Untersturmfudrer K teilnahmen. Vor dem Zentralaueschuß der Hlinka=Partei gedachte slowakische Staatepräsiden: Dr. Tiso am Montag des Krie beginns im Osten vor zwei Jahren und brachte den unde samen Willen des slowakischen Volkes zum Ansdruck. an! Seite der Achsenmächte tapfer bis zum Endsieg durchzuhaln „Tag der Fahne“ in Buenos Aires. Am„Tag der Fahr sprach auf dem historischen Maiplatz von Buenos Ai Staatsprasident General Ramire; in Anwesenbeit en großen Volksmenge. Er stellte heraus, daß 70000 Mann diesem Tage den Schwur ablegten, das Vater'and zu v teidigen. Auschließend nahm er die Parade ab. Die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft hat Fübrer dem ordentlichen Professor Dr. Enoch Zand in Erlangen aus Anlaß der Vollendung seines 70. Leben jahres in Wurdigung seiner Verdienste als Forscher Lehrer auf dem Gebiete der Bienenzucht verlieben. Riesenfloß erspart wertvollen Schiffsraum ein, das annäbernd 800 Kiefernstämme ent! Mit 125 m Länge, 25 m Breite, 5 m Höbe und 3 m 2i gang schob sich das Riesenfloß. von Schleppern gezogen, n ein überdimensionales U Boot langsam in den Hafen. Mit dieser Transportleistung wurden fast zwei Jab wahrende Versuche von einem beispiellosen Erfolg gekros Auf diese Weise wurde nicht nur werwoller Schifferau gespart, sondern auch riesige Holzmengen schnell und bil vom Erzeugungsort zu den Berarbeitungsstätten gebrack Ministerpräsident Tojo personlich förderte diese Versuche n ließ sich lausend über ihre Erfolge berichten agc Quimbach Druck und Verlag Reismann Grone-Verlog u Druckerei 6 m b M. sümtlich In Essen Pi 14 utungsvoll für gende Gestalt amenspatron in h hohen Anseh f auch heute# Brauchtümlich gsbräuche zusar Sonnenwend Johannistage erden diese Höl b auf Hügel, er die Felder ti. der den Bi ar in dem Aun versinkt. In ern die Johanr nischen Gegend ach Johannis indlichen Geb rines, trockene Rebberge un nnis bitt’ um man: und gen bringt selt nz selten an die In dann mit de sagt man:„ Wachen lang vor Johanni, ie Vereinsa Um möglichst nzustellen. Arb machen, Bren iren, sind einse sation der Ger an getreten sin Einige besond legt worden. ser Gerichte bi n von ben nige andere A völlige Stille Amtshandlun weigstellen weigstellen bear nur noch be äfte, vor aller ten der freiwi ren Geschäfte, richtsbarkeit o rden, werden d benachbarten richtstage abge Bewohner di rden. Es läßt sichr für Volksger iebsame Unbeg Hinblick auf de Dienstbarmac ringung des S Vor Viele Mensche das auch is elle von größt ais die Siren inttischlampe Feind im An enden Lichter r eins: Vor d chlampe lockers llen. Niemand nken werde“, chütze Dein Ist ein Groß rderlich, daß die ig bedrohten A n bleiben und schlachtenbumm llen umhertreit Die bedrohten zen. d. h. auf tellen, die mi oschwasser, LS. n d a n d e n d e r sulin. Cor de Groots und die ersten Sänger Oper, Jeanina Micheau. Etiette Schneeber Georges Jouatte und Etcheverry waren eing setzt. Aubert Doerae dich Ukrainer kanzten, sangen und spielten Der Kruppsche Bildungsverein hatte zu ein Gausriel der Kruppschen Konzert= und Theatergrur „Ukraina“ in den Saal des Folkwangmuseums eingelad# Diese Truppe verdankt ihre Entstehung der Initiative d Bildungsvereins und soll. da ihre Mitglieder alle bei Kru# arbeiten, den dort beschäftigten Ostarbeitern gute Unte haltung bei einem abwechsungsreichen Programm bie### waren auch zu diesem Gastipiel viele Ostarbeiterinn und earbeiter erschienen, die sich uber die Tarbietung freuten und die einzelnen Mitglieder der Truppe imm wieder zu Jugaben, veranlaßten. Man hat von dies Gastspiel einen guten Eindruck mitgenommen. Wenn eim hier und da nicht so richtig klappte, so muß man bedenke gaß die Mitwirkenden Laienspieler und erst neuerdings einer Truppe zusammengeschlossen worden sind. Ob es s# nun um die lubrigens prächtig gesungenen) Chöre handelt, u ranze. Lieder und musikalische Darbietungen, immer war die Mitglieder der. Truppe temperamentvoll bei der Sack Nebenbei sei erwahnt, daß der Schlager von der Lili Me leen mut b#etanderer Sachkenntnis und guter deutscher Al prache wiedergegeben wurde. Die Leitung hatte Han Prengel Lubimow, die Ansage Aler Lubimo Besondere Anerkennung verdient S. Chorunshajan ihrer Klavierbegleitung. eine Musikstudentin, die keine No brauchte. W. Ebe Sie schob ihn lla lief hinter ch Vernunft al ch. Inge Ich habe ge ür halten will, uch Walter nich leiben.“ Hella gab sie sirst du erleben rehr Alle wer s t u n!“ Ingeborg mi hweigend hinau Prof Bram Eldering, der bedeutende Violinlehr an der Musikhochschule in Köln, ist dem letzten britisch ingriff auf Koln zum Opfer gefallen. Der Kunst' war 1865 in Groningen(Holland) gevoren und lebte## 40 Jahren in Koln, wo eine große Zahl unseres bedeutenk Geigernachwuchses(Strub. Stroß, Vorries, Riele Quelis seinen Unterricht genossen. Der„Staatsschauspielerin Prof.#rowig Bleibtr! (Wien) ist vom Führer in Anerkennung ihres künstlerisen Schaffens die Goethemedaille für Kunst und Wissensoch verliehen worden. In Italien bat sich eine Gruppe von Musikern un Musikforschern gebildet, die sich zur Mitarbeit bei dem S#l bereit erklärt haben, eine Gesamtausgabe der Werke großen Komponisten Luigi Boccherini zu verans## ten, für den vor kurzem anläßlich seines 200. Geburtstal Gedenkfeiern veranstaltet wurden. Der monumentale Lc macht jahrelange Arbeiten und erhebliche Ausgaben erter derlich, so daß die Mirwirkung der Regierungsbeborden u wendig ist. Ingeborgs E Alegen und rase st, als sie in ihm gerufen werden, wen nute. Sie wol ichts mehr rückt In dem Auge ind ihr die Hal iglich zusammt enden Wettlat nd wirklich wa nelte, als sie sie gen. Der Boden, i nter ihren Füß hr sprach. C sch mit letzter Ki die sammerlich Erst als sie dich die Erschör Porte, aber inst alten zu ihr Naatsanwalt, d ei sie. Es war ng] Nr. 167 Dienstag, 22. Juni 1943 68. Jahrgang] Nr. 167 chau um seine Unabhar t der brutalen G gerade gegenwärti ue Phase mit Hil Aus der Stadt Essen Volksregeln zur Sonnenwendzeit .* on die Zeit der Sommersonnenwende, das hohe Fest Suphas Chan###er germanischen Ahnen zur Jahresmitte, fällt der a0 Johannes des Täufers, der wiederum deshalb bentungsvoll für unser Volkstum ist, weil diese hervorgende Gestalt der Heilandsgeschichte ein vielfacher amenspatron in deutschen Gauen wurde. Daß der Name hohen Ansehens erfreute, geht noch daraus hervor, auch heute der Name Hans ungemein häufig ist. Brauchtümlich fallen Sonnenwendsitten und Johannisgsbräuche zusammen. Das sieht man schon daraus, daß Sonnenwendfeuer vielerorts Jahrhunderte hindurch Johannistagabend entfacht wurden. In Mecklenburg erden diese Höhenfeuer— den man legt sie schon des un am Hügel, damit ihr segenbringender Schein weit ser die Felder strahle— von einem Dorfgenossen angeg. der den Vornamen Hans oder Johannes hat, und zar in dem Augenblick, wo die Sonne hinter dem Horiu versinkt. In diesen kurzen, warmen Nächten schimin die Johanniskäser oder Glühwürmchen in manchen nschen Gegenden reichlich durch Dämmer und Dunkel. ach Johannis wächst das Korn auch nachts", heißt es andlichen Gebieten, und man hat jetzt vorwiegend gern rmes, trockenes Wetter, das die Früchte des Feldes, Rebberge und der Gärten zur Reife bringt.„Vor Jomnis bitt' um Regen, nachher kommt er ungelegen", man: und im Erzgebirge meint man:„Sonnwenden bringt selten Segen". Aber es regnet leider nicht nz selten an diesem frühen Sommertage, und das deutet an dann mit der Redensart:„Johannes tauft". Weitern saat man:„Wenn's an Johanni regnet, regnet's noch Wachen lange“, aber man orakelt auch: Schlecht Wetsor Johanni, gut Wetter nach Johanni“, und mancherdrückt man diese Erfahrung, die auch umgekehrt Gelhat, so aus:„Vor Sonnwend trüb und naß— nach nwend hell und trocken“: in alemannischer Mundart ßerte man aus alter Erfahrung:„Wenns Wätter uf hanni nit änderet so änderet's nümme.“ Regnet es er. so sagt man in Mecklenburg:„Wenns von Sonnind bis Johanni gießt, so gibt's viel Bucheckern und te Schweine": und das ist doch auch nicht zu verachten. Beginn einer Rei sie den Kam hrzehnten begleit urmesischen Kerkr. veren Schaden ng erfolgen mußt seinen Kampff vurde Führer un d Studentenorgan rkongresses. Bandhi und ander ihrend dieser 3 von Kalkutta. En bis 1933 mehrma ht mehr gewach den nun folgend he Nationalist au ; e r i n d i e H e i m te ihn in Bomb# stesten der indisch auf freien Fuß g durfte er Oeffentlichkeit hte. Dort errei m Präsidenten worden sei. 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Schrifllelter Steph nn Grone-Verlag Essen Pi 14. ie Vereinfachung der Gerichtsorganisation Um möglichst viele Arbeitskräfte für den Kriegseinsatz zustellen, Arbeitsräume für andere Zwecke dienstbar machen, Brennstoff, elektrische Energie und Papier zu iren, sind einschneidende Vereinfachungen in der Orgaanon der Gerichte getroffen, die mit dem 15. Juni in an getreten sind. Einige besonders kleine Amtsgerichte sind stilllegt worden. Amtshandlungen finden an dem Sitze er Gerichte bis auf weiteres nicht mehr statt, sie wervon benachbarten Amtsgerichten versehen. ge andere Amtsgerichte, bei denen der Geschäftsgang völlige Stillegung nicht gestattet, eine Einschränkung Amtshandlungen aber möglich erscheint, werden weigstellen eines benachbarten Gerichts. Die igstellen bearbeiten je nach den örtlichen Verhältnisnur noch bestimmte Gruppen amtsgerichtlicher Gete, vor allem die Grundbuchsachen und Angelegenn der freiwilligen Gerichtsbarkeit, während die ann Geschäfte, besonders Strafsachen und die streitige richtsbarkeit von dem aufnehmenden Gericht bearbeitet rden, werden durch einen Richter oder einen Rechtspfleger benachbarten Gerichts an bestimmten Terminen sog. richtstage abgehalten, an denen Geschäfte aller Art für Bewohner des übernommenen Amtsgerichts erledigt rden. Es läßt sich nicht vermeiden, daß diese Einschränkunür Volksgenossen der betroffenen Bezirke zuweilen iebsame Unbequemlichkeiten zur Folge haben, was aber Hinblick auf den mit den Maßnahmen verfolgten Zweck r Dienstbarmachung aller entbehrlichen Kräfte für die ringung des Sieges verständnisvoll ertragen wird. Vor dem Einschlafen... Viele Menschen schlasen bei offenem Fenster. So ged das auch ist, so wird dadurch doch eine Gefahrenlle von größter Bedeutung heraufbeschworen. Wenn s die Sirenen heulen, knipst man schlaftrunken die tischlampe an. Gerade in diesen Minuten aber ist feind im Anflug. Er wird durch die vielen aufflamenden Lichter geradezu ins Ziel gesteuert. Hier hilft r eins: Vor dem Einschlafen die Birne in der Nachtlampe lockerschrauben oder die Lampe ganz beiseitellen. Niemand verlasse sich darauf, daß er„schon daran nren werde“, wenn der Fliegeralarm ertönt. chütze Deine Wohnung gegen Funkenflug! Ist ein Großbrand entstanden, so ist es unbedingt errderlich, daß die Bewohner der vom Feuer und Funkenig bedrohten Nachbarhäuser in ihren eigenen Wohnunn bleiben und nicht, wie schon so oft beobachtet, sich als schlachtenbummler“ und Neugierige an den Schadenllen umhertreiben. Die bedrohten Häuser sind sofort in Abwehrzustand zu zen. d. h. auf den Dachböden sind Brandwachen auftellen, die mit Löschmitteln wie Feuerpatsche, Sand, schwasser, LS.=Handspritze usw. ausgerüstet sein müssen. nd an den dem Feuer zugekehrten Zimmern die Fenersten Sänger d Schneeber #ry waren eing Hubert Doerrache nd spielten ein hatte zu eine und Theatergrup museums eingelade der Initiative d jeder alle bei Kru beitern gute Unt Programm biete ele Ostarbeiterinn die Tarbietung er Truppe imm n hat von die imen. Wenn eim muß man bedenke erst neuerdings n sind. Ob es s# Chöre handelt, ngen, immer war voll bei der Sach von der Lili Me guter deutscher Ar tung hatte Han Aler Lubimo sorunshaia tin, die keine No: W. Ebe Dich ruft ein Gesetz eutende Violinlehr n letzten britisch llen. Der Kunst zren und lebte# unseres bedeuten! ies, Riele Quelit wig Bleiber ihres künstlerise# und Wissensochk von Musikern rheit bei dem Iial ide der Werke ini zu veranstel 5). Geburtstal monumentale Plel se Ausgaben ereor erungsbeborden Roman von Edmund sabei! Copyright oy Cen Dunckei. de##ln Sie schob ihn wortlos beiseite und ging an ihm vorbei. lla lief hinter ihr drein, um sie festzuhalten.„So nimm ch Vernunft an! Willst du uns zugrunde richten? Höre ch. Inge“ Ich habe genug gehört! Laß mich los! Wer nicht zu ir halten will, mag gehen! Ich bitte keinen! Dich nicht und ich Walter nicht! Wer bei mir bleiben will, soll freiwillig eiben.“ Hella gab sie frei und lachte.„Dein blaues Wunder * du erleben! Niemand wird bei dir bleiben! Keiner sehr'. Alle werden dich im Stich lassen, und sie sollen lun!“ eingeborg wollte etwas erwidern, ging dann aber zweigend hinaus. * Ingeborgs Entschluß, ihr Geständnis vor Reinerth ablegen und rasch alles hinter sich zu bringen, stand noch l. als sie in einem kahlen Vorzimmer darauf wartete, lu ihm gerufen zu werden. Sie fürchtete, wieder unsicher werden, wenn sie sich nur den geringsten Aufschub nnte. Sie wollte es blindlings zu Ende führen, damit chts mehr rückgängig zu machen war. I In dem Augenblick aber, da Reinerth aus der Tür trat and ihr die Hand hinstreckte, brach ihr großer Entschluß zusammen. Es war, als hätten sie nach einem n Wettlauf kurz vor dem Ziel die Krafte verlassen, nd wirklich war sie so erschöpft, daß sie ein wenig tauelte, als sie sich erhob, um ihm in sein Amtszimmer zu gen. Der Boden, über den sie nun neben ihm herschritt, gab ster ihren Füßen nach. Sie verstand nicht, was Reinerth ihr sprach. Es rauschte in ihren Ohren, und sie hielt h mit letzter Kraft kerzengrade, um ihm nicht zu verraten, ie sämmerlich elend sie sich fühlte. Erst als sie ihm an seinem Schreibtisch gegenübersaß, dich die Erschöpfung. Reinerth sprach belanglos böfli## Vorte, aber instinktiv spürte sie, daß sich in seinem Veralten zu ihr etwas geändert hatte. Nun war es der daatsanwalt, dem sie gegenübersaß, und eine Angst besie. Es war durchaus möglich, daß er ihrem Bericht Essener Rlgemeine Zeitung Die Erfahrungen mit dem Frauenarbeitseinsatz Frauen— die Reserve der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel, im Frühjahr die bekannte Verordnung herausbrachte, auf Grund deren Männer und Frauen, die bisher noch nicht in die Kriegswirtschaft eingespannt waren, mobilisiert werden sollten, war man ich klar darüber, daß die Reserven an männlichen Arheitskräften verhältnismäßig klein sein würden und der Hauptteil der Meldepflichtigen aus Frauen bestehen wurde; denn die Männer stehen ja in großer Zahl unter den Waffen und sind im übrigen in stärkstem Umfange bereits berufstätig. Von den Meldepflichtigen in der Reichshauptstadt entfielen tatsächlich auch rd. 83 Prozent auf die Frauen und nur 16.7 Prozent auf die Männer. Im Reiche sahen die Prozentziffern ähnlich aus. Von den Männern aber waren in Berlin nur 10,9 Prozent Die übrigen waren krank, kriegsversehrt oder aus anderen Gründen nicht verwendbar. Von den meldepflichtigen Frauen ist in Berlin etwa die Hälfte dem Einsatz zugeführt worden. Von dem Rest war ein Drittel nicht einsatzfähig, die übrigen Fälle befinden sich noch in der Schwebe. Grundsätze Welche Grundsätze sind nun beim Einsatz der Frauen verfolgt worden? Einer dieser Grundsätze besteht darin, daß von einem beruflichen Einsatz der Frau eventuell abgesehen wird, wenn die Belastung durch Hausfrauenarbeit, angesichts einer großen Familie allzu stark sein würde. Auch die Tatsache, daß pflegebedürftige Angehörige ooer alte Eltern versorgt werden müssen, oder die Tatsache, daß der Mann besonde rs stark in Anspruch genommen ist, spielte bei der Entscheidung der Frage des Einsatzes eine Rolle. Eine besondere eyrenamtliche Tätigkeit kann ferner unter Umständen zu einer Befreiung vom Einsatz führen, wobei es einer Bescheinigung des zuständigen Kreisleiters bedarf. Sehr viele Frauen kamen nun mit dem Argument, daß sie einen Garten oder Siedlungsland zu versorgen hätten. In diesen Fällen wird eine sorgfältige Nachprüfung vorgenommen. Betrieb und Büro In welcher Weise sind nun die gemeldeten Frauen eingesetzt worden? Die Verordnung Sauckels hatte bekanntlich das ausdrückliche Ziel, die Fabriksäle zu füllen, nicht dagegen die Büros. Wenn man sich aber den Personenkreis der Meldepflichtigen ansieht, so kamen sie überwiegend aus den Angestelltenberufen oder aus den Kreisen der Hausfrauen. Die meisten Frauen wollten jedenfalls ins Büro. In diesem Wunsche lag die große Schwierigkeit. Sie lag in der vorgefaßten Meinung von der Minderwertigkeit der Fabrikarbeit. Nur durch die sorgfältige Beratung in den Arbeitsämtern gelang es, diese Voreingenommenheit zu überwinden. Die Erfahrungen haben inzwischen gezeigt, daß die hier angedeuteten psychologischen Schwierigkeiten überwunden worden sind. Gewiß gibt es noch diese und jede Frau, die der Fabrikarbeit Scheu entgegenbringt. Aber im ganzen ist dies Hemmnis doch erfreulicherweise überwunden. Die Zahlen für Berlin sind zwar nicht für alle Teile des Reiches gültig, bieten aber doch einen Anhalt zur Beurteilung der Lage. Von den gemeldeten Frauen waren 44,7 Prozent bisher noch nie berufstätig gewesen oder länger als sieben Jahre berufsentfremdet. Dieser große Prozentsatz bedeutet in Dingen der Beratung sehr viel. 19.2 Prozent der Gemeldeten waren Angestellte, und zwar überwiegend kaufmännische und Büroangestellte, 9.8 Prozent kamen aus haus= und landwirtschaftlichen Berufen. Nur 26,3 Prozent waren schon in der Fabrik tätig gewesen. Die Aufgabe der Arbeitsämter war also ungemein groß. In Berlin hat man aus der ersten und zweiten Welle der Meldungen— das waren die Frauen ohne Kinder— 90 Prozent in gewerbliche Arbeit eingesetzt und nur 10 Prozent in den Büros. Eine umfangreiche Beratung war hier aber nötig, wenn das rüstungswirtschaftliche Ziel erreicht werden sollte Die Hausgehilfinnen Nun weist man in den Unterhaltungen hier und da darauf hin, daß die gemeldeten Frauen ja noch gar nicht alle tatsächlich eingesetzt sind. Wie erklärt sich das? Vor allem daraus, daß manche Betriebe die überwiesenen Frauen nicht gleich absorvieren konnten. Sie werden nach und nach herangezogen, weil auf jeden Fall vermieden werden muß, daß die Frauen hinteryer in den Betrieben herumstehen. Es sind ja immer eine sorgsame Einarbeitung und Eingewöhnung nötig. Manches Mal wollten auch Hausgehilfinnen in die Rüstungswirtschaft eingespannt werden. Dem ist nicht stattgegeben worden, weil die vorhandenen Hausgehilfinnen ohnehin nicht ausreichen und ihrem Berufe erhalten bleiben sollen. Halbtagsstellen Ein schwieriges Problem im Fraueneinsatz ist das Arbeitszeitproblem. Als die Verordnung Sauckels herauskam, betonte man, daß häusliche Pflichten der meldepflichtigen Frauen Berücksichtiguig finden sollten. Aber leider haben wir Halbtagsstellen in der Rüstung nicht in beliebiger Zahl. Da, wo es sich um Betriebe mit Handarbeit handelt, mag eine Halbtagsstellung noch eher zu schaffen sein. Schwierig ist es schon da, wo männliche und weibliche Arbeit miteinander verkoppelt sind, weil in solchen Fällen die Frauenarbeit auf die ganztägige Arbeit der Männer abgestellt sein muß. Aus betriebsorganisatorischen Grunden kann jedenfalls die Halbtagsarbeit der Frauen nicht über ein bestimmtes Maß hinaus ausgedehnt werden. In Berlin sind 54,2 Prozent der Frauen in ganzer Arbeit eingesetzt worden und 45.8 Prozent in Halbtagsarbeit. Auch im Reiche ist das Verhältnis 50:50 im allgemeinen gewahrt worden. Schulvflichtige Kinder Besonders schwierig liegt der Einsatz bei den Frauen mit schulpflichtigen Kindern. An dieses Problem geht man nur mit großer Vorsicht heran, weil der Schulbeginn ja wesentlich später liegt als der Arbeitsbeginn, und die Betreuung dieser Kinder nicht immer sichergestellt ist. In Berlin hat man einen Ausweg darin gefunden, daß Mütter mit schulpflichtigen Kindern in Bürostellungen gebracht wurden und jüngere unverheiratete Bürokräfte dafür in Rüstungsbetrieben Einsatz fanden. Der Einsatz dieser Gruppe von Frauen geht nur langsam vor sich. Erst einmal probieren! Ein Wort noch zu den ärztlichen Untersuchungen Viele Frauen wissen, daß es jetzt darauf ankommt, sich mit aller Kraft einzusetzen. Es gibt aber auch manche Frauen, die glauben, den körperlichen Ansprüchen der Kriegsarbeit nicht gewachsen zu sein. Die ärztlichen Untersuchungen, die nötig sind, werden selbstverständlich vorgenommen. Aber sie nehmen viel Zeit in Anspruch. Daher ist es im allgemeinen besser, den Frauen zu raten, es mit der Arbeit erst einmal zu probieren. In den Betrieben gibt es ja auch Aerzte. Menschen, die nicht berufstätig sind, neigen an sich dazu, ihre Leiden manches Mal zu überschätzen. Ohne Opfer geht es im übrigen bei der ganzen Arbeitseinsatzaktion nicht ab. Niemals dürfen wir vergessen, daß es nicht nur die Frauen sind, die diese Opfer zu bringen haben, sondern genau so die Familie, die sich nun mit einer schlechteren Betreuung abfinden muß. Nimmt man alles in allem, so kann man nur feststellen, daß die ersten Erfahrungen mit dem Frauenarbeitseinsatz gut gewesen sind. Große Lücken sind gefüllt worden. Der Beitrag der Frau im Dienste der Kriegswirtschaft ist, besonders wenn man die Zahl der schon seit langem Berufstätigen berucksichtigt, zweifellos ungemein groß sterscheiben, sei es durch Sprengbomben oder Hitze, zertrümmert, so sind unverzüglich die leicht brennbaren Gegenstände(Verdunkelungspapier, Gardinen, Teppiche usw.) aus den Zimmern zu entfernen. Wenn möglich, sind die Zimmer ganz zu räumen. Brandwachen, mit den schon genannten Löschmitteln ausgerustet, sind ebenfalls in den Zimmern aufzustellen, um evtl. auftretende Brände sofort angreifen zu können und im Keime zu ersticken. Ein so gesichertes Gebäude wird in den seltensten Fällen durch Funkenflug in Brand gesetzt. Mädchen-Mittelschule Altenessen Die Eltern der nach der Slowakei verschickten Schülerinnen müssen die einbehaltenen Geldbeträge bis zum 24. Juni vormittags an der Schule abholen. Schulen Rellinghausen und Bergerhausen Die Schulen von Rellinghausen und Bergerhausen geben bekannt: Kinder aller Jahrgänge, auch Lernanfänger, können in Familienpflege nach Süddeutschland entsandt werden. Anmeldungen in den Schulen am heutigen Dienstag. Sonnenaufgang: 5.09 Uhr, Sonnenuntergang: 21.54 Uhr Mondausgang: 0.51 Uhr, Monduntergang: 10.24 Uhr Wilhelm Strienz singt vor Fliegergeschädigten Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda hat, wie schon einmal gemeldet. in Verbindung mit dem Reichspropagandaamt Essen für eine Veranstaltung für Bombengeschädigte den bekannten Bassisten Wilhelm Strienz verpflichtet, der am kommenden Samstag. 26. Juni. 17 Uhr, im großen Saal des Städischen Saalbaues einen Liederabend geben wird. Die Eintrittskarten für diesen Abend sind käuflich nicht zu erwerben. Alle Plätze stehen vielmehr Bombengeschädigten zur Verfügung, die die Eintrittskarten gegen Vorzeigen des Geschädigtenausweises in den ASB.= Ortsgruppen in Empfang nehmen wollen. Postamt Essen-Altenessen Rentenzahlung Die Militär= und Angestelltenrenten werden am 29. Juni von 8—13 Uhr im Gesellenhaus, Kolpingstraße 16, gezahlt. Die Zahlung der Sozialrenten erfolgt am 1. Juli ebenfalls im Gesellenhaus von 8—12 und 15—18 Uhr. Wohnraumlenkung Wir verweisen auf eine Anordnung des Oberbürgermeisters zur Wohnraumlenkung, die wir im Anzeigenteil unserer heutigen Ausgabe veröffentlichen. nicht glaubte, sondern sie verdächtigte, mehr zu wissen, alz sie tatsächlich aussagen konnte. Aber das war noch nicht alles. Die Erinnerung an den widerwärtigen Verdacht, den Helene geäußert hatte, tauchte in ihr auf: Würde nicht auch Reinerth sie für die Geliebte Geffkens halten? Würde nicht auch er die höhnische Frage Helenens stellen: „Wofür sind Sie von ihm bezahlt worden?" Reinerths entgegenkommendes Plaudern war wohl überlegt, seine Freundlichkeit gespielt. Das fühlte sie. Und als er sie fragte, welcher Anlaß sie zu ihm geführt habe, rettete sie sich in eine Ausrede. Ohne Annelieses Namen zu erwähnen, sagte sie, daß sie von einem jungen Mädchen ihrer Bekanntschaft gebeten worden sei, sich nach Ivens Lage zu erkundigen. „Sie sprechen von Fräulein Scherer?“ sagte Reinerth. „Sie wissen schon von ihr?“ „Sie war vorhin bei mir“, antwortete Reinerth und sah Ingeborg noch immer abwartend an Sie geriet in Verwirrung.„Aber sie hat mir gesagt, ich sollte versuchen, mich bei Ihnen zu erkundigen.“ „Anscheinend hat sie es nun doch vorgezogen, selber zu kommen" Eine kurze Pause entstand.„Dann ist mein Besuch überflüssig geworden“, sagte Ingeborg und verachtete sich zutiefst wegen ihrer Feigheit. Mit einer Handbewegung bat Reinerth sie, noch zu bleiben.„Wollen Sie denn nicht wissen, was Fräulein Scherer mir zu sagen hatte? Es war für den Geffken=Fall von einiger Wichtigkeit, und bisher haben Sie doch so lebhaften Anteil daran genommen.“ „Gewiß ao. „Fräulein Scherer hat mit bewundernswerter Selbstüberwindung einige Aussagen gemacht, die Ivens Tat in den Motiven völlig klaren. Mit Ihnen hat sie wohl nicht darüber gesprochen?“ „Doch, das hat sie.“ „Dann wissen Sie also...!“„ .. daß sie Ivens Geliebte gewesen ist. Ja, das hat Und..? Was sagen Sie dazu? Zu dieser Wendung? ngeborg begriff plötzlich, weshalb er ihr diese Frage e. Offenbar argwöhnte er, sie sehe in Anneliese ihre lin und plage sich mit Eifersucht.„Ich finde, daß die Scherer Achtung verdient, weil sie den Mut gefunden vor Ihnen dies Bekenntnis abzulegen.“ Hätten Sie in ähnlicher Lage den Mut nicht gehabt? Ich weiß es nicht. Vielleicht hätte ich mir zu viel Gedanken über die Folgen gemacht und wäre zu feige gewesen.“ Reinerth stand auf und ging hinter seinem Schreibtisch einige Male hin und her. Sie verfolgte ihn unruhig mit den Augen, auf einen neuen Angriff gefaßt. „Halten Sie sich tatsächlich für kleinmütiger als dies junge Mädchen?“ fragte er.„Ist es nicht vielmehr so, daß Sie nur viel mehr zu opfern und preiszugeben hätten?“ „Was meinen Sie damit?“ „Nun, angenommen. Sie befänden sich in einer ähnlichen Lage wie Fräulein Scherer. Ivens hätte Ihnen also sehr nahegestanden, alles wäre ein tiefes Geheimnis zwischen Ihnen beiden geblieben, aber nun, da er unter solchem Verdacht steht, fühlen Sie sich verpflichtet zu sprechen, weil Sie vielleicht noch etwas mehr und etwas anderes auszusagen haben als Fräulein Scherer. Was wäre die Folge? Die Lüttgenaus...“ Ingeborg stand auf.„Das alles haben Sie mir schon einmal angedeutet, und ich wiederhole Ihnen: Sie irren sich! Ich kenne Ivens nicht! Das ist die Wahrheit! Ich weiß, daß ich Ihnen verdächtig bin. Meine Fragen, meine Neugier, meine Anteilnahme für Ivens' Schicksal haben Sie stutzig gemacht. Sie meinen, ich liebte Ivens oder hätte ihn einmal geliebt! Das ist falsch! Er ist mir genau so gleichgültig wie irgendein fremder Mensch, dem ich auf der Straße begegne.“ Das war mit einem solchen Nachdruck gesagt, daß er ihr in diesem Augenblick glaubte, und trotzdem blieb ein untilgbarer Rest seines Verdachts und seines Argwohns in ihm zurück. Er blieb stehen, stützte sich mit den Fingerspitzen auf den Schreibtisch und sah Ingeborg an. Er duldete nicht, daß sie seinem Blick auswich, und ihr war als sehe er bis in den Grund ihres aufgestörten Herzens. Schließlich schüttelte er den Kopf.„Nein“, sagte er halblaut, mehr zu sich selber als zu ihr,„feig sind Sie nicht... und doch... was verschweigen Sie, Fräulein von Selms? Ich weiß genau, daß es so ist, wie ich eben gesagt habe: Sie fürchten sich davor, ins Leere abzuspringen! Und das müßten Sie tun, wenn Sie Ihr Schweigen brächen! Also“ Die Frage klang scharf, beinahe drohend. Sie zuckte zusammen und gab weder eine Antwort, noch ein Zeichen der Bejahung oder der Verneinung. Aber ihre Kraft, ihm gegenüberzustehen, war erschöpft. Mit einer hilflosen Bewegung drehte sie sich um und wollte zur Tür. Er kam rasch um den Schreibtisch herum und hielt sie zurück.„Sie machen es sich selber so schwer, Fräulein von Selms! ERIEGSHILESWERK 1.STRASSENSAMMLUNG 26./27. JUNI Tagung hauswirtschaftlicher Lehrkräfte Nur wenige Hausfrauen sind ihnen noch nicht begegnet— den hauswirtschaftlichen Lehrkräften des Deutschen Frauenwerkes. Sei es die Hausfrau als Besucherin der hauswirtschaftlichen Beratungsstelle, die junge Mutter in den Kursen des Mütterdienstes, die Bergmannsfrau in den eigens für sie durchgeführten Kochkursen oder das BDM.=Mädel in seiner hauswirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft, sie alle kennen die hauswirtschaftlichen Lehrkräfte und verdanken ihnen einen großen Teil ihrer Kenntnisse im Kochen und Backen, im Nähen und Flicken. Mit den Anforderungen, die die Kriegswirtschaft an die deutsche Hausfrau stellt, sind auch die Aufgaben dieser hauswirtschaftlichen Lehrkräfte gewachsen. Noch nie war ihre Verantwortung gegenüber der deutschen Familie und zugleich der Volkswirtschaft so groß wie heute. Das brachte erneut die Arbeitstagung aller hauswirtschaftlichen Lehrkräfte der Abteilung VolkswirtschaftsHauswirtschaft und der Abteilung Mutterdienst, die in diesen Tagen in der Mülheimer Stadthalle von der Gaustelle des Deutschen Frauenwerkes durchgeführt wurde, zum Ausdruck. Sie gab einen Einblick in die vielseitige und umfassende Beratungs= und Schulungsarbeit des Deutschen Frauenwerkes. Nachdem die Gauabteilungsleiterin Volkswirtschaft Hauswirtschaft einen Ueberblick über die Arbeit gegeben und besonders auf die Hilfe für die berufstätige Hausfrau und auf die Wahrnehmung ihrer Belange hingewiesen hatte, vermittelte die Kreisabteilungsleiterin aus Duisburg aus ihrer langjährigen praktischen Beratungs= und Kursusarbeit den Lehrkräften wertvolle Erfahrungen und Anregungen. Ein Ernährunasfilm der Reichsfrauenführung löste anschließend in anschaulicher Weise „Fettige Probleme“. Ueber die vordringliche Arbeit der Nährberatung, verbunden mit einer klugen Wirtschaftsberatung sprach die Kreisabteilungsleiterin aus Moers. Sie stellte die Notwendigkeit gerade dieser Beratungsarbeit dar, die täglich vielen Hausfrauen, die ratsuchend die Beratungsstellen und Nähstuben aufsuchen, zugute kommt. Den Abschluß der Tagung bildete ein größeres Referat der Vertreterin der Reichsfrauenführung„Berlin" über„Pädagogische und methodische Fragen“". Sie sprach zu den Lehrkräften von dem Wesen ihrer Aufgabe, die über das Praktisch=Hauswirtschaftliche hinausgeht und das Vorbild der eigenen Persönlichkeit fordert. Im Hinblick auf unsere Kriegswirtschaft müsse in jeder Lehrkraft ein Verantwortungsgefühl wach sein das den Forderungen der jeweiligen Stunde entspricht Förderung der Feuersicherheit Mit Genehmigung des Reichswirtschaftsministers hat der Reichsinnungsmeister des Schornsteinsegerhandwerks eine Anweisung erlassen, die der Förderung der Feuersicherheit dient. Danach sind die Bezirksschornsteinjegermeister und ihre Stellvertreter künftig verpflichtet, auch in anderen Kehrbezirken tätig zu werden. Die Obermeister werden ermächtigt, den Arbeitseinsatz im Bereich ihrer Innung zu regeln. Insbesondere können sie die Bezirksschornsteinsegermeister und die Stellvertreter sowie die Gefolgschaftsmitglieder aller Kehrbezirke in der Weise zusammenfassen, daß die einzelnen Kehrbezirke gemeinschaftlich bearbeitet werden. Der Reichswirtschaftsminister fügt in einem Erlaß hinzu, daß von der Ermächtigung der Gemeinschaftsarbeit nur dann Gebrauch gemacht werden wird, wenn dies im Interesse der Feuersicherheit unerläßlich ist. Erstattungsfragen im Luftschutz Die Deutsche Steuerzeitung bringt weitere Klarstellungen zur Erstattung der Kosten für Luftschutzmaßnahmen. Die Hausbesitzer haben im Rahmen ihrer Allgemeinpflicht zum luftschutzmäßigen Verhalten Wasser für Luftschutzzwecke bereitzustellen. Einige Hausbesitzer haben beantragt, die Kosten für den Mehrverbrauch an Wasser zu erstatten. Diese Kosten sind nicht erstattungsfähig, da für Pflichten und Lasten, die die Bevölkerung allgemein treffen, keine Entschädigung gewährt wird. Soweit dagegen Hauseigentümer eine Zapfstelle für Kaltwasser im Luftschutzraum haben einbauen lassen, wie sie in den Bestimmungen über den Bau von Luftschutzräumen als erwünscht bezeichnet worden ist, werden diese Kosten erstattet. Gelegentlich ist es infolge der Inanspruchnahme eines Kellers als Luftschutzraum erforderlich geworden, die vorhandenen Kellerräume neu einzuteilen. Soweit dabei neue Trennungswände gezogen werden müssen, sind die Koseen für diese Verschläge erstattungsfähig Herrgott, sind wir, die wir nur dem Recht dienen wollen, denn so gefürchtet? Gelten wir Ihnen als Unmenschen? Haben Sie nicht selber einmal zu mir gesagt, daß Ihnen Recht und Gesetz mehr gelten als alle Rücksichten? Haben Sie mir nicht den Vorwurf gemacht, befangen zu sein, weil ich mein Herkommen nicht vergessen könnte? Und was tun Sie? Jetzt bin ich es, der Sie mahnt und warnt!“ „Bitte, lassen Sie mich doch!“ flüsterte sie. Er trat zögernd von ihr zurück. Flüchtig zuckte der Gedanke durch seinen Kopf, daß Grund genug bestand, sie festnehmen zu lassen. Er verwarf den Gedanken sofort wieder, denn er war sicher, daß sie ihre Furcht überwinden und wiederkommen würde, um ihr Geständnis abzulegen. „Sie werden den Sprung ins Leere wagen müssen, Fräulein von Selms, wenn Sie nicht zugrunde gehen wollen an ihrem Gewissen, an Ihrer inneren Not und an — Selbstverachtung. Ihr Geheimnis kenne ich nicht, aber daß Sie eins mit sich herumtragen und unerträglich davon gepeinigt werden, das weiß ich nun. Machen Sie sich frei davon! Ich bitte Sie! Ich hätte die Pflicht, anders zu Ihnen zu sprechen; ich tuc es nicht, weil ich Vertrauen zu Ihnen habe!“ Sie begriff, was er damit meinte: er hätte sie m Haft nehmen können, gab ihr aber noch eine Frist. Sie wollte ihm antworten, wollte ihm vielleicht sogar danken, aber es kam kein Wort über ihre Lippen. Sie setzte ihren Weg zur Türe fort. „Schade!“ murmelte er.„Sie quälen sich unnütz nur um so länger. Der Sprung ins Leere bleibt Ihnen nicht erspart, aber ich wünschte, Sie täten ihn freiwillig und in diesem Falle, Fräulein von Selms, dürften Sie gewiß sein, nicht im Leeren zu enden. Wer wahrhaft mutig ist, bleibt nicht allein. Meinetwegen gehen Sie nun, und lernen Sie glauben an das, was ich Ihnen eben sagte.“ * Bernd war an diesem Nachmittag noch einmal draußen auf der Werft gewesen, um verschiedene Aufträge seines Vaters auszuführen. Er hielt sich jedoch nicht lange auf. weil die Unruhe um den Ausgang des Gepräches zwischen seiner Schwester und Ingeborg ihn wieder nach Hause trieb. Als er sich der Tür näherte, sah er den alten Kimmich, den Gärtner, der anscheinend nach ihm Ausschau hielt.„Warten Sie etwa auf mich?“ fragte Bernd, als er neben dem alten Mann hielt. Es stellte sich heraus, daß Helene Anweisung gegeben hatte, Bernd anzuhalten, und das konnte nur bedeuten, daß sie seinen Besuch bei Ingeborg verhindern wollte. (Fortsetzung folgt) Dienstag, 22. Juni 1943 Essener Rlgemeine Zeitung 68. Jahrgang] Nr. 167 25 Jahre Ortsbund der Schwerhörigen In diesem Jahr kann der Ortsbund Essen im Reichsbund der deutschen Schwerhörigen auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken Im Kriegsjahr 1918 gegründet und damals noch ziemlich unbekannt, hat es der Ortsbund heute zu einer beachtlichen Mitgliederzahl gebracht. Vier seiner Gründer gehören heute noch dem Ortsbund als Mitglieder an. Aus Anlaß des Jubiläums fand im Kammermusiksaal eine Feier des Ortsbundes statt, zu der sich neben den Mitgliedern viele Vertreter von Ortsbünden aus der näheren und weiteren Umgebung Essens eingefunden hatten. Der Leiter des Ortsbundes, Obermeister Pg. Müller, richtete in seiner Begrüßungsansprache herzliche Worte des Willkommens an die Gäste, insbesondere aber an die Jubilare. Er machte weiter Mitteilung von der Festschrift des Ortsbundes, die von dem Mitglied Frl. Breuer verfaßt und von Herrn Hansen in ein Festgewand gekleidet worden ist. Der Toten des Ortsbundes, von denen mehrere den Bomben der Feinde zum Opfer gefallen sind, und den Gefallenen der Wehrmacht wurde eine stille Minute des Gedenkens gewidmet, wobei die Musik das Lied vom guten Kameraden spielte. Einem Vorspruch von Frl Breuer folgte die Festansprache von Gaubundesleiter Pa Mannsfeld aus Mülheim über die Geschichte und das Wirken des Ortsbundes Essen in den vergangenen 25 Jahren und über die Ziele und den Zweck des Reichsbundes. Im Anschluß an seine Ausführungen überreichte der Redner dem Ortsbundesleiter Müller und Fräulein Schlieper ein Buch zum Andenken Weiter zeichnete der Redner die Jubilare mit einem Diplom aus. Auch die verdienten Beiratsmitglieder des Ortsbundes wurden geehrt. Nach der Kaffeetafel gab es eine frohe Unterhaltung, mit der sich Herr Kaufhold verdient machte. Die Haus kapelle sorgte während der Veranstaltung für die musi kalische Unterhaltung. nunmehr jetzt schon— vorbehaltlich einer Prüfung im Einzelfall— grundsätzlich bereit, die Rückumwandlung von solchen Wohnungen in Geschäftsräume zu gegebener zu genehmigen. In diesen Fällen müßte der Gemeinde davon Mitteilung gemacht werden, daß es sich nur um eine vorübergehende Benutzung der fraglichen Räume als Wohnungen etwa während der Kriegszeit handeln soll. Diese Angaben werden dann von der Gemeinde bestätigt, damit bei einem späteren Antrag auf Zulassung der Rückumwandlung in Geschäftsräume darauf zurückgegriffen werden kann. Unfallversicherung auch für die Heimatflak Im Verfolg des Krieges ist das Bedürfnis nach einer einheitlichen Regelung des privaten Unfallversicherungsschutzes für die Angehörigen der Heimatflak notwendig geworden. Nach den bisherigen Bestimmungen stellte die Einberufung zur Heimatslak für den Versicherten eine Gefahrenänderung im Sinne der Versicherungsbedingungen dar, was in aller Regel eine Beitragserhöhung mit sich brachte. Aut Veranlassung der Wirtschaftsgruppe Unfallversicherung sind nunmehr die Versicherer angewiesen worden, den Dienst in der Heimatilak bei allen laufenden Unfallversicherungsvertragen zuschlagsfrei mitzudecken. Auf diese Weise wird den Angehörigen der Heimatflak, für die Unfallversicherungen bestehen oder die solche Verträge neu abschließen, ohne wirtschaftliche Belastung ein zu d gen Im Stadtsplegel Neue Fachgruppe„Waschemangelbetriebe und Mietwäschereien“. Durch Anordnung des Reichswirtschaftsministers vom 30. April 1943 wurde für alle Heißmangel=, Kaltmangelbetriebe und Mietwäschereien die Errichtung einer selbständigen Fachgruppe im Reichsstand des Deutschen Handwerks vollzogen. Alle Betriebe vorgenannter Art(soweit sie nicht dem Handwerk angebören und demgemäß Mitglied der Wascher= und Plätterinnung sind) haben umgebend den Namen ihres Betriebes, die Art desselben mit Vor und Zuname, Ort, Straße und Hausnummer des Betriebsinbabers, der Inbaderin oder des Pächters der zustandt gen Stelle zu melden. Betriebe, die sich nicht melden, haben nicht die Berechtigung, das Gewerbe weiterhin selbstandig auszuüden. Meldungen für den Bezirk Westfalen einschl. Groß Essen erfolgen an den komm. Bezirksfachschaftsleiter. Kogelbeide. Westerholt bei Recklinghausen in Westfalen, Geschwisterstraße 2. Der Rundsunk am Dienstag. Reichsprogramm: 15.30—16 Uhr: Kleine Lied= und Klaviermusik, 16—17 Uhr: Von Oper und Operette; 17.15—18 Uhr: Unterhaltsame lodien: 18—18.30 Uhr:„Der Frohlichkeit die Türen auf!" v. J. Musik): 18.30—19 Uhr: Der Zeitspiegel. 19.15—19.30 Uhr: Frontberichte: 19.45—20 Uhr: Vortrag: 20.15—21 Uhr: Tvorak. Reger: 21—22 Uhr: Auslese schoner Schallplatten— Deutschlandsender: 17 15—18 30 Uhr: Sinfonische Musik mit Erna Schluter. Hans Hotter: 20.15—21 Uhr: Melodien fürs Herz: 21—22 Uhr:„Eine Stunde für dich“. Personallen Ihre goldene Hochzeit feiern heute die Ebeleute Alder: Knipschild. Gersfeld Rhon. Hotel Adler. früher E. Altenessen. Altenessener Straße 245—47. Das Jubelpaar bezieht seit 50 Jahren die EA3.— In geistiger und körperlicher Frische begeht heute Frau Auguste Baublies geb. Boran ihren achtzigsten Geburtstag. Die Jubilarin ist Inhaberin des goldenen Ebrenkreuzes der deutschen Mutter. Sie wohnte in der Max Reger=Straße. Ihren Lebensabend verbringt sie bei ihrer Tochter. Frau Claß in Waldegge.— 80 Jahre alt wurde gestern Frau Karoline Jekstat geb. Bechert. Essen Krav. Bartlingstraße 7.— Das Fest der sehen heute die Eheleute Adolf Sportnachrichten Wiener Schwimmer blieben Turniersieger Vorrundenspiele zur Wasserballmeisterschaft Am Wochenende wurde in Wien und Magdeburg die Vorrundenturniere zur Deutschen Wasserballmeisterschaft durchgeführt. Dabei kam es im Wiener Kongreßbad zu einem Wettbewerb zwischen EWASC. Wien, SV. Munchen 1899, Linzer SC. und Straßburg 01. Ungeschlagen von diesen Vereinen blieb lediglich EWA=C., der mit 6•0 Punkten und dem erstaunlichen Torergebnis von 19:1 Turniersieger wurde. Ausschlaggebend für den zweiten Platz blieb die Begegnung zwischen Straßburg 01 und München 99, die sehr spannend und hart verlief und nach anfänglicher Führung der Bayern von den Straßburgern mit 4:3(1:2) gewonnen wurde. Straßburg kam dadurch mit 4:2 Punkten auf den zweiten Platz. Die einzelnen Ergebnisse waren: München gegen Lenz 8:1(5:0); EWASC.(Straßburg 4•0(2:0; Straßdurg=Munchen 4:3(1:2): EWA=C. Linz 10:0(3.0); Straßdurg— Linz 8:0(4:0): EWASC.— München 5:1(1:1). LSV. Rerik Gruppensieger im Wasserballturnier Neden Wien, wo FWA=C. und Straßburg 01 die ersten Plätze belegten, kam es am Sonntag in Magdeburg zu einem Gruppenturnier um die deutsche Wasserballmeisterschaft. Da der deutsche Meister L3V. Berlin nicht antreten konnte, gelangte der L3V Rerik zu einem recht glücklichen Turniersieg vor Hellas Magdeburg und Wasserfreunde Hannover. Rerik bezwang Hannover mit 8:1(4:0), unterlag aber gegen Hellas Magdeburg mit 3•4(2:2). Entscheidend für den Ausgang des Turniers wurde das Spiel zwischen den alten Rivalen Hellas und Wasserfreunde, das die Hannoveraner überraschend mit 5:2(3:0) gewannen. Durch diese Niederlage der Hellenen kam Rerik zum Endsieg. Wer an den Vorschlußrundenspielen zur deutschen Wasserballmeisterschaft teilnimmt. dürste nach dem Ausgang des Magdeburger Turniers noch nicht klar sein. Neue Höchstleistungen im Modellflug ißlicher Versicherungsschutz neben den Fürsorgeleistunn auf Grund gesetzlicher Bestimmungen geboten. Zum Verbot der Zweckentfremdung von Wohnungen Spätere Rückumwandlung in Geschäftsräume möglich Nach dem bestehenden Verbot der Zweckentfremdung von Wohnungen ist es an sich nicht ohne weiteres gestattet, ursprünglich nicht Wohnzwecken dienende Räume, die später zu Wohnungen umgestaltet worden sind, wieder ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung zuzuführen. Hieraus sind gelegentlich Schwierigkeiten für die überaus erstrebenswerte freiwillige Vergebung von Büro= oder sonstigen Geschäftsräumen als Wohnungen während der Dauer des Krieges oder der Stillegung von gewerblichen Betrieben entstanden, weil nämlich die Hauseigentümer und sonstigen Beteiligten glauben, eine Genehmigung zur Rückumwandlung solcher Räume in Geschäftsräume später nicht oder nur mut Schwierigkeiten erreichen zu können. Demgegenüber erklärt der Reichswohnungskommissar sich ilbernen Hochzeit, begeben heute die Ebeleute Adol Wodser und Frau Luise ged. Schaaf. Schederbof 48 d. in reistiger und korperlicher Rüstigkeit.— Ihre silderne Hoch zeit feiern heute die Ebeleute Hermann Margis und Frau Lisette geb. Muhlhausen. Am gleichen Tage wohnen die Eheleute 25 Jahre in derselben Wohnung. Die Angehörigen der DAF. und des DRk. sammeln am Samstag und Sonntag für unsere verwundeten Kameraden. Ihnen bei ihrem Liedeswerk zu heifen. muß uns allen eine ernste Aufgabe sein DAF.— Kdf Volksbildungsstätte. Einzelveranstallungen Donnerstag. 24 Joni. 19 Uhr, im Rosenecksaal(Stadtischer Saalbau) Kunstwissenschaftliche Grundbegriffe. 1 Abend Musik(mit Beispielen am Klevier). Vortragender Dr. Geston Deimek kssen. Sonnlag. 27. Juni. 11 Uhr. Folkwangmuseum Bismarckstraße### Lichtbildewortrag„Albrecht Altdorter“ Vortragende Dr. Kathe Kein kssen(gemeinsem mi! dem Kunstring Folkwang). Einzelkarten zu beiden Veranstaltungen je 75 Rpf, für Wehrmacht und Jugendliche 30 Rpl Dauerkarteninhaber(Oktober 1947 ons Marz 1943) heben treien Eintritt. In diese: Woche werden noch Anmelgungen für samiliche Lehrgange entgegengenomnen Nahere Auskunft in der Dienststelle Rellnghauser Straße Nr. 48. Ruf 27741 Mit drei neuen Modellflug=Hochstleistungen, Kornsführer des RS=Fliegerkorps nach sorgfältiger Prufung anerkennen konnte, wurde das Flugjahr 1943 verheißungsvoll eröffnet. Der HJ.=Rottenführer Gerbard Livinski aus Han nover war dabei gleich zweimal erfolgreich. Mit seinem Benzinmotor Flugmodell von 1.90 m Spannweite, ausgerüstet mit einem Kratz Motor von 10 cem Hubraum, gelang ihm anläßlich eines Uebungsfliegens in der Bahrenwalder Heide ein Streckenflug von 33.9 km. Dasselde Flugmodell, diesmak mit Schwimmern ausgestattet, benutzte er. um in der Klasse der Wasserflugmodelle mit Verbrennungsmotor mit einem Fluge von 25.150 km die erste anerkannte Streckenleistung zu schaffen. Beide Male zeigte das Flug modell eine demerkenswerte Steigfreudigkeit; nach nur 12 Minuten erreichte es beim ersten Start eine Höhe von 1900 m. nach 14 Minuten beim zweiten Start die Höbe von 1600 m. Dann mußte der Entfernungsmesser seine Arbeit einstellen. weil das Klugmodell in den Wolken verschwand. In beiden Fällen war das Wiederauffinden des Flugmodells nach der Landung von den Findern sofort telephonisch durchgegeben worden. Alle Anerkennung verdient auch die Flugleistung von 2650 m Strecke, die der Hitlerjunge Egon Richter aus Wiesbaden anläßlich eines Modellflugwettkompfes mit seinem Gummi=Motor Wasserflugmodell erzielte. In 300 m Höbe über der Startstelle ging es„auf Strecke“, verfolgt von den Modeilflug=Leistungsprüfern die die Landung aus nächster Nähe beobachten konnten. Bei diesem Flugmodell handelt es sich um einen Nachbau des erfolgreichen Wasserftugmodells „H 5“ von Hermann Hebel, das damit zum vierten Male zu einer deutschen Modellflug=Hochstleistung verhalf SCHACA Int. Wiener Meisterturnier Von unserem ständigen Schachmitarbeiter Wien, 21. Juni. In der dritten Runde kam Elm(Essen gegen Schwammenhofer(Wien) in Eroffnungsschwierigkeiten und verlor einen Bauern. Elm verstand es aber, seinen Gegner vollkommen zurückzudrängen und bei vollem Brett in Zugzwang zu bringen. Die Partie wurde in glatt gewonn Stellung für den Essener abgebrochen. Kopetzki(Dresden) wann gegen Dr. Vieltorf(Wien), Leschnik(Graz) gegen Orie (Wien) und Berner(Belgrad) gegen Pitschek(Brünn).# brochen wurde die Partie Wetzt(Wien) gegen Weiß(W Aschenbrenner und Hans Müller(beide Wien) spielten rei Stand der Spitzengruppe nach der 3. Runde: Leschnit Kopetzki je 3 Punkte, Berner 2 Punkte. Elm(Essen) und 2 (Wien) je 1½ u. H Interellantes aus aller We uptgeschal nnen. gemeine ing erscheint RM(in 0i Mittwol re Reichsl Anatolische Stadt durch Erdbeben vernichtet Sonntag abend ereignete sich in der Türkei eine Naturn strophe. In Istanbul waren zwei heftige Erdstoße zu verstu deren Zentrum in der landwirtschaftlich sehr reichen G# von Adapazar in Nordwestanatolien lag. Die Telephonver dungen zwischen Istanbul und der Hauptstadt Ankara sind dem unterbrochen und auch der Ankaraexpreß, der Son abend Istanbul verließ, konnte wegen der Erdbebenschäden weiterfahren und mußte auf der Strecke liegen bleiden. Ei beiten sind noch nicht bekannt. Es verlautet, daß die 24 Einwohner zahlende Stadt Adapazar fast völlig; stort ist. Große Schäden werden auch aus Geyve, das Einwohner zählt, berichtet. Sowohl von der Hauptstadt kara als auch von Istanbul aus wurden Hilfszüge gegen ternacht ausgestattet und abgesandt. Man rechnet damit die Naturkatastrophe viele Menschinleben kostete wird von eintausend Loten gesprochen und ähnlich. es 8 Verwundeten. In Istandul selbst, wo die Panik sehr gros###Wien. sind die Erdbebenschaden geringer. Einige Mauern stürzten und Häuser erlitten Schäden. Die aus der ersten Hälfte vierten Jahrhunderts stammende Täule des Constantin in alten Stadtteil Stambul, auch als„verbrannte Säule“ kannt, wurde deschädigt, und die dort vorbeiführende# wurde wegen Einsturzgefahr des alten Baudenkmals abgese In der Nacht gingen wolkenbruchartige Regen nieder, die Ueberschwemmungen anrichteten und der sehr gut steher Ernte beträchtlichen Schaden zufügten. Unter den von dem beben stark beschädigten Stadten werden auch die Orte Ar und Hendek genannt. Die Telephonverbindung mit An konnte noch nicht wiederbergestellt werden. Zur Zeit hört Drahtverbindung von Istanbul nach der türkischen Haupt bei Izmir am Ende des gleichnamigen Golfes auf. Nach Aufzeichnungen des sehr stark ausgeschlagenen Seismogra der Istanbuler Wetterwarte ereigneten sich die Erdstoße 18.33 Uhr, 18.34 Uhr und um 19.46 Uhr Die ersten Augenzeugenberichte aus dem Erdbebeng sprechen davon, daß Adspazar einem Ruinenbausen gl Schon beim ersten Stoß war die Elektrizitätszentrale schädigt und die Stadt in Dunkel gebüllt worden. Die samte Bevölkerung verbrachte die Nacht im Freien. und da waren größere Brände entstanden. Es heißt, de Zahl der Opfer noch größer gewesen wäre as 1000, sich das Erdbeben nicht gerade an einem dienstfreien dem Sonntag. ereignet hätte, an dem alle öffentlichen bäude geschlossen waren Journalis Reichsmi kampf und er Weltkri nberg u. a pf geword schaft, um roen werde den sich gege ung. Die( nisch=Wirtsch gänzlich ungen, Welt gens erschein das Leben e Macht de n bis zur b e stünden di ch-bolschewi se selber er enntnis der chlossen um Geschichte igen Kultur Der Ausbruch des mexikanischen Bulkans Paracy##r Erkennt nimmt nach Berichten aus Meriko immer großeren Umiang Eine Reibe Ortschaften befindet sich unmittelbar in der fahrenzone. Glübende Lavamassen bewegen sich mit gna Schnelligkeit vorwärts, und die bedrohten Gebiete wurden sieberhafter Eile geräumt. Eine Reihe von Ortschaften schon von ihren Verbindungen mit der Außenwelt abgeschn ten, und. um die Menschen in diesen Gebieten zu retten, mu größere Flugzeugverbände eingesetzt werden. Außerdem in das bedrohte Geviet noch zusätzliche Hilfe durch Entsend von Aerzten und Krankenpflegepersonal geschafft, die en Bevölkerung hat in großen Sammellagern Unterkunft den, wo ihr die erste Hilfe zuteil wird ocke Staaten und Politi nnei in schw er Volke und auf G glaubte, ein Außerden Die Paro de politische Vierlinge in Nordportugal gebort: Die Geburt von Vierlingen durch eine Tagclodne in dei nordportugiesischen Provinz Minbo melder„T de Noticias". Für die Vierlinge, die schon vier ein geborene Geschwister baben, wurden im ganzen Land# den gesammelt. Am Tonntag waren bereits 26.000 E an Spenden fur die zwei Tage alten Bierlinge eingelau Hildeaard. Die gluckliche Geburt ihres ersten Kindes eines gesunden Madels zeigen in denkbarer Freude on Frau keni Müdner geb Drumm, zuf Zeit Kriegsentbindung: neim Charlottenhof Kettwie Walter Mübner. Essen-Ruttenscheld Emmastraße 5 Hellmut. In großer Freude zoigen wit an daß unser zweites Kine ein gesunder Junge. am 18 Juni 1945. geboren wurde Merte Eckardt geb Knoop zur Zeit Got ungen. Privatklinik Prot Dr. Mar ius Di na M. Eckhardt. Essen Jennnerstraße Nr. 5 Karin, 16. Juni 1943 Die Geburt unsefes zweiten Kindes eines gesunden Madels zeigen in dankDeref Freude an Elisaboth Schwatlo geb. Büsch, Essen Schimmelhoferting 39 zur Zeit Krankenhaus ###itzler Kuthessen Uffr Weiner Schwalo, zuf Zeit im Osten Christa Maris. Die gluckliche Geburt ihres ersten Kindes eines gesunden Madel: geben in denk Dater Freude bekannt dise Mehvon geb Lochthowe Bertram Mehren. bssen Gemarkenst# 78 zur Zeit Krenkenhaus Lengenberg Rhld. Privatstation, 21. Juni 1943 Ihre vollzogene Kriegstrauung ge ben hekannt Obergett Bernhard Kamomann, zuf Zeit in Urlaub Frau Kamomann geb Mogrebe Essen-Bredeney, Hermann-Goring Streße 450 den 14. Juni 1943 hre Kriegstrauung geben bekannt Oberdetreit Hermann Schlüter Anneliese Schlüter geb Weber Essen. Moorenstraße 19. 22. 4 43 Als Vermählte grußen MNeint keiten Manne Felten geb Bultmann m Juni 1943 Wirerhlellen die lreur ge # N e c h t i c h t, d e ß m e i n ber. heizensguter, unvergeßlicher Mann, mein lieber chwiegersohn, under guter, Neuer Bruder. Schwager, Onkel, Nette und Ve Georg Bückmann Neuptwachtmeister in einem Artl. Regt., Inh. des Efl. 1 und 2, des Sturmabi., der Ostmedallle und des Verwundetenabreichen: im 31. Lebensjahre nach kurzer. glücklicher Ehe, einer schweren. im felde rugerogenen Krankheit am 22. Mai 1943 im feld azare!! von Orel erlegen ist. Er starb In treuer Pflichterfullung f0r Führer und Vaterland. sein ernziger Wunsch, die Heimat und seine Lieben wiederzuschen. ging nicht in Erfullung. In stiller Trauer Julse Bückmann geb Schmidt und Anverwandte. Essen. Bertelusstraße 32. Rah den, Bottrop. Düsseldorf, Lintort und zur Zeit im feide. Trauerleier Sonntag. 27. Juni, 16 Uhr, Lutherhaus Essen-Wesl. Kerckhoftstraße 22 8 Am 16 Juni 1943 starb in e nem Reserve ardte!! de: Soldat Erik Pohlenz nhaber des EK 1, des Verw.: ebteichens, Frontkämpferehrenz. mit Schwertern und anderen Ehrenzeichen m Alter von 44 Jahren In lefer Trauer. im Namen der Ainierblebenen Frau Adolf Pohlenz. E-Rutienscheid. Efriedens!r. 20e De Beerdigung Undet am 23. 6 1943 um 11 Uhr. von der Leichenhalle des Ehrentniedhof: aus staft. Evtl rugedachte Kranzspenden erbitten wir zum Ehrentredhof Gott der Heit nanm heute nach kurtet Krankhei! unseren guten Feusorgenden Vater Schweger vater. Großvete: Urgroßvale und Onte Herrn Peter Ueckeroth vertehen mit den Trostungen unsefe: Kliche. im Alter von 91 Jahren zu sich in die Ewigkeit. In Leier Trauer Mathiss Ueckeroth und Frau. Maris geb. Schmdt. Johann Ueckeroth und Frau. Christine geb Dar Josef Funke u. Frau, bertha geb Ueckerotr sewie die übtigen Anverwandten. Essen Krawehlstteße 7. den 20. Juni 1943 Beerdigung MiIIwoch, 23. Juni 11.50 Uhr. Kapelle Sudwesttechol Seeien amt 9(10) Uhr St-AnloniusKiche Essen-Fronnhausen Wir verloren in der Nacht zum 30. Mai dutch Fiegerangtitt in Wopperta-Barmen mene unvergeß chen Schwestern, meine eben Schwagerinnen, untere guten Tanten Bertha Großkopt im Alter von 61 Jahren Hermine Großkopf im Alter von 65 Jahren Johanne Großkopt m Alter von 58 Jahren Gemeinsam, wie 1#e gelebl, snnd e nun auch im lode verein! In stiller Tracer Frau Emilie Ruwisch geb Großkool Wilhelm Ruwisch, Lotte Ruwisch, Emilie Scholten geb Ruwisch. Grete Ruwisch, Heinrich Schollen. Essen-Margarethenhöhe. Meizendortstraße 28. den 19. Juni 1943 Der Tod erloste heute von schwefer, geduldig ertragene Krankbeit im 60. Lebensjahre menen leben Mann, unseren feu1o genden, guten Vate: Wilhelm Hentschel In letem Schmerz Miena Hentschel geb Kelle Lina Colland geb Hentsche Willy Hentschel, Panzergren Willy Colland. Uffz. in einem Panzergrenadierregiment Esten. Goethostr 39. 21. Juni 43 Treuerteier Donnerstag, 24. Juni, 12 30 Uhr. Kapelle Südwestfriedhof(Ehrentriedhof). Anschl die Beerdigung Nach Goltes heil. Wilen entschülef am Semslag, 19. Juni 43 dach langer schen Krankhe verschen mit den Sakramenten der kathol, Kirche mein liebe: Mann, unser treusorgend Vater. nier unvergeßlicher Sohn und Schwiegersohn, Bruder. Schwager und Onke August Cernik m Aller von fast 54 Jahren In efer Trader Frau Klara Cernik geb. Mehl: Kinder und Anverwandte. #ntrop. Trftalt 14, 21. Juni 43 Beerdigung Mittwoch 23. Juni. 11 Uhr. vom Tetrassenfriedhof. St1 und ergeben in Golles h Wilen, versehen mit gen Ti•slungen unserer kath Kirche. verschied heute morgen nach e nem arber: eichen leben mein eber Galte. unser teusorgendef Vater. Schwiegervater. Großvater und Onke Peter Heidens m Alter von 45 Jahren Um ste Teilnahme und oin trommes Gebei für den lieben Verstorbenen bitten in lefer Trauer Frau Gertrud Heidens geb Stroigen die Kinder und Anverwandten. Essen-Maarropf. Helzperstr. 202 den 19. Juni 1943 Seeienemt 9 (10) Uhr Christus-Konig-Kirche Anschl. Beerdigung 10.30(11.30) Uhr Friedhof Meisenburgstraße Gott der Heir nehm heute 17 30 Uhr meine treusorgende Geltin. unsete liebe Schwoster. Schwagenn. Tente Nichte u. Kusine Frau Johann Röger Anna geb. Saaie nach kurzer, schwerer, mit großer Geduld ertragener Krenkheil verschen mit den Sekramenten der kathol. Kirche, im Alter von 55 Jahren zu sich in die Ewigkeit. Sie lolgie ihrem einngen Sohn der vor 1 Jehren in Jugoslawien getallen ist. Um stille Teiinahme bitlen lohann Röger u. Anverwandte. Essen. Friedrichshof 30. 20 f 43 Beerdigung Donnerstag, 24. Juni, 12 Uhr. Sudwesttriedhof. Begrabnisemt 9(10) Uhr St.-IgnatiosKiiche, Freiligrathstraße Aeute morgen entschliei infolge Altersschwache untere liebe bettensgute Mutter. Schwieger. mutter. Großmutter. Schwagerin und Tante Frau Marie Buchholz geb. Tegtmeye: im gesegneten Alter von 82 Jehven. In aliller Trauer Fritz Buchhols und Frau. Minna geb Schneider. Muge Buchholz und Frau. Henny geb Schmidt Küthe Buchholr und Hermann Buchholz, 5 Enkelkinder und Anverwandte. Essen-Kray. Krayer Markt 5. Dorse dorf-Urdenbech, Köln und Altika, den 20. Juni 1943 se erdigung Mittwoch, 23. Juni 43 14 15 Uhr. Leichenhalle evange ##edhof Esten-Kray. Tieuerere Stunde vorher GROSSERE BERGWERKS-A.-G. sucht Gesucht z. 1. Juli nach Obetbavern fahrbereilen, gut ernall Personenwagen. Moesch. kssen. 317 21 Eine schwere Fuhre Dunger gunstig ebrugeben Gebelsbergerstraße 2 Neuwertige Bücher für ig. Medchen für Haushalt, 4-Zimmerwohnung. Alleinmadchen. Angeb. mit Zeug nisabschritten an Frau Dir Susch lold. Bad Reichenhall, Richard Wagner-Straße 3 Kaufhaus Gebr. Siny Limbe kerstraße Eingang Kibbeistraße geöffne Mietgesuche Socher fürJo. Weschen und andere 3—5 Nk ie Stück, so.lt bis Staum Weno,#####P 1110, MAHMASCINen geg Einkautssche wie gute Kleviernoten zusammen! 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An zeigen-Gesellschaft GRUPPENFUHRER fur Rechnungspfu fung, u. tüchtige Rechnungspruter für einen Einsatz in der Industrie der Alpen-Donau Gebiete gesucht Bewerb mit den übl. Unterlagen unter Nr. 341 an die Ale. Anze gen-Gesellschaft, Linz-Donau CM 3UCNE fur meinen Bet##eb in Osten. Nahe Krakau, als Vorarbeite Automonteure, Schlosser, Aelter, Ehepast Ange almr mzi 2—Srum Wohn, auch mobliert Dona—äum. Wohnung von All. Ehepaar ½0: Donen. z0 mieten ges auch bei Ueber nahme von Mobeln. evfI mobliert Rote Karte vorhanden Angebote unter 5144 an die EAZ Nausbesits., rote Karte. 2 Pers alt Leute, Straßenbahn, sucht 2-3 leere Zimmer in der Nahe Depotbahnhof Wickenburg. Zur Zeit Berliner Straße 154 bei Pauhine Amtliche Anzeigen " Am ersten Pfingstlage n l e r h i e l e n w i r d e t r a u n g e Nachticht, daß unser leber Sohn und Bruder der Lootsmannsmaat Wilhelm Dronia kurz vor der Vollendung seine: 23. Lebensjahres seln junge: Leben in treuer Pflichterfullung assen mußte. Alle. die ihn gekannt haben, werden unsearen Schmerz verstehen, denn er war allen ein treuer Kamerad In liefer Trauer die Angehörigen: Konstantin Dronia, Bernhardine Dronis geb. Lohkamper. Hubert und lulse Lochthove geb Oronis, Eltriede, Karlheinz und Waltraud. Gleobeck. Stinnesstraße 27, den 16. Jn 1943 Heute morgen 7 Uhr verschied unsere ebe Mutler, Schwiegermutter. Großmutter, Urgroßmuter und Tante Wwe. Heinr. Wüsthoft Anna Maria geb. Bewer sanft und gottergeben, nach kurzer, schwerer Krankheil, gestarkt mit den Tröstungen unseret Kirche. im Alter von nehezu 95 Jahren, nach einem arbeitsteichen Leben. Um atll'e Teilnahme und ein andachtige: abet für die Seeenrhe der eben Verstorbenen bitten Die trauernden Minterbliebenen. Essen-Bergeborbeck, im Otten Essen-Oellwig, den 18. Juni 1943 Beerdigung Dienstag, 22. Juni 1943, 9 Uhr. von der Leichenhalle des Philippusslilles zum Fried1 in der Hülsmannstraße Exequsen 8(10) Uhr St.-Fronleich nam: Kirche in Essen-Borbeck (Bochold) Nach Golles heil. Willen entschlief heute mitlag mein liebe: Mann, mein guter, treusorgender Vate Ernst Adam Er starb nach kurzer, schwere Krankheil, wohlvorbereilet durch einen christlich Lebentwande In stiller Traue Frau Maria Adam und Tochter Ursel. Essen. Müllerstraße 7, 19 6 43 Seelenamt Mittwoch, 23. Juni. 9 Uhr. St.-Stephanus-Kirche Be erdigung 10 Uhr Kapelle Sud westtriedhof(Ehrentriedhof) Von Beileidtbesuchen bitten wir Ab stand zu nehmen Anordnung des Gemeindeleiter: zur Wohnroumienkung Auf Grund der Verordnung zUf Wohnraumienkung vom 27. 2. 1943 (RGRI. I. 127) und der dazu ergongenen Ausführungsbestimmungen des Reichswohnungskommissars vom 8. S. 1943 sowie auf Grund der Anordnung des Gauleitert als Gauwohnungskommissor in Essen vom 26. Mürz 1943 ordne ich für da: Gebiet der Gemeinde an: Jeder Hauselgentümer oder von. stige Verfügungsberechtigte hat das Freiwerden von Wohnungen tunlichst bald nach Kenntnis, spôtesien: jedoch binnen 3 Tagen, der Gemeinde zu melden. Meldetormulare sind bei der Gemeinde(Wohnungsamt. Deutschlandhaus) erhäll. lich. Schmiede, Stellmacher. Satllet bei guter Unterkunftmöglichkeit Wilh. Vonzumhoff. Wuppertal-Elbetfeld, Gutenbergstr 58—479. Rut 361 54 KOCA od Köchin(Kuchenschwester) für neue, mit modernat Maschinen eusgestallele Großkuche(ca. 500 Legesverpfieg.). beldmogl ge: Bewerb. mit Zeugnisabschritten u. Lichtbild an Heilstatte Bistral der Landesversicherungsenstalt Schle sien. Bistrel, Kreis Bielitz, O.-S Betkiden ARBEITSKRATT, bevorzugl werden Krattfahter oder Krafttehrerinnen. mennl od. weibl., für Lagerarbei len(Packen usw) gesucht,-VIl. halbtagsweite Fr. Meisbach. Juenstreße 35. Mintergebaude Stellenangebote(welblich) rote Karte Ang. unt 5141 an EAZ Mutter und Tochter suchen Wohnung oder Autenthalt euf dem Lande Tochter Schneiderin. Rote Karte vorhanden Angeb unt. 5145 EAZ Alleinsteh. Frau sucht mobl. Zimmer Nahe Hauptbahnhof Angebote un ter 5152 an die EAZ Fräulein sucht ruhig, möbl Zimmer Angebole unter 5144 an die EAZ Möbl. Zimmer mit Doppelbetten von ? Damen, berutstatig els Küchenleiterin Nahe Heuptbahnhof, mög part, für sof gesucht. Rote Karte vorhanden Eilengeb u. 5142 EAZ Für einen leitenden Angestellten suchen wit In Hösel, Sprockhovel oder Nierenhof, Nahe Bahnhof, ein eintech, möbl. Zimmer, Angebote mit Angabe der Entlernung zum Bahnhof unter 9339 an die EAZ 1 Die Vorschritten der Verordnung zur Wohnraumienkung Ober Ertassung der Wohnrdume(§ 5) und über Zuteilung erfoßten Wohnraums(§ 9 bzw. H1 4 bis 8 der Verordnung) inden Anwendung. Bekanntmachungen STERBEKASSE„ST. ANNA“, ESSEN Mitglieder, deren Anschrift sich geandert hat, werden hiermit aufgefordert, sich sofort an den Ersten Vorsitzenden, Karl Hahn, Unterdortstraße 31, II. oder an den Hauptkassierer, Wilh. Hölzemann, Oberdortstraße 9. zu wenden, an derntalls sie ihrer Ansprüche ver lustig sind. Beitrage, die zur Zeit durch die Unterkassierer nicht eingerogen werden können, sind dem Hauptkassierer pünktlich einzusenden Der Vorstand. Diese Anordnung tritt sofort In Kraft Die Polizeiverordnung des Herrn Regierungspräsidenten über die Anmeldung von freien und freiwerdenden Wohnungen vom 25. 6. 1942 (Regl. Amtsblatt S. 140) wird durch diese Anordnung nicht berührt. Essen, den 19. Juni 1943. Der Oberbürgermeister. Kaufgesuche STENTTPISTINNEN, zuverlossig und einsatztreudig, werden von Industtiewerk im Donau-Alpenraum fUr interess. Arbeitsgebiete gesucht Bewerb. mit den üblichen Unterlagen u. Angebe der Freigebe aussichten unter„Stenolypistinnen 352“ an Ale. Anzeigen-Gesellschaft, Linz-Donau 1. 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Utermann, Essen-Relling heusen, Frankenstraße 85 Aktentasche mit Rechnungen ube Kriegsschäden am Freitagebend auf dem Wege Oettingpletz bi Severinstraße verloren. Geg be lohnung abrugeben. Teubenstraße Nr. S. perterte, recht: lach, seuber, gegen Ausweis Ve getarier angenehm Haus Seeblick, Lenzkirch-Schwarzwald Unterricht NEUE ANFANGERKURSE in Engliech für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse Mittwoch, den 23. Juni 43. um 18 Uhr, für Italienlsch Montag, den 21. Juni 43, um 19 Uhr. Spe niech, Französlsch, Italienlsch und Enallsch Einzel- und Zirkelunterricht jederzeil. Anmeldungen erb. In Kürze neue Dolmetscherkurse in Englisch, Französlech und Spanisch. Anmeldungen werden jetzt schon entgegengenommen Europe-Sprachinstitut vormal: The Berlitz-School ol Lenquages. Essen, Thomeeplatz 15, II.(neben dem Essener Hot), Tel. 261 28 Vermischtes Weiche Schneicerin näht für mich? Hsusschneiderin bevorzugi Tele phon 315 13. snbesgltss: Geschäfl. 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Drahthaatfor seit Freitag. 00 18. Juni 1943 abhanden gekommen. Geg. gute Belohnung abzugebe Essen-Allenessen, Krablerstraße 82, Rut 334 20 Damenschirm gefunden. Zu erttagen Kupferdreher Straße 279. der Spis e R e i c h s l e i e die Flügel Wesen diest r R e c h e n s c h a aten von N Einst so schland. Ho sten gegange bern. Schot ern nach chium und rochen, und r sich aus d Atlantische stenz zu grü Mit diesen( rer. die Hän Jahrhundert er Groß eheuren Sch daß die Ver elsächsisch be ondern kunft ohne nd. Die entscheil nteestaates ng. ein B ten die US2 denen? 1 h., das europ Pflanzerse Entwicklu usen geworft die Stadt n der alles ekulation au pitalisti Theater und Konzerte DIE BUHNEN DER STADT ESSEN Opernhaus. Heute. 17—99.30 Um geschl. Vorstellung: Der Zigeuner beron Morden. 11—20 Uhl. 9“ schloss. Vorstell. für Kdf., Feser abendting 7: Rose bernd Aus eine bensgefüge g dividualismu# rch ein hohe: m organisch zu als angebEinmal hab nmender geft den Kongre raham L Kapital nu eristieren kö vital. Ohne den, seiner 2 terntums ha ch Macht un damerikanisa er geistigen: ssetzung für stellte, verhi in amerikani ation. Nicht wicklung be kapital. Dischsen, gigant vordene Un n Rhythmus kliehen, die