VINS (Ragemeiner Bebbächter und Essener Anzeiger Beinger zahlbar, einDurc die Poh“....0 Mari vro Monat.— —.* Jue eimeogen 815 Mark pro Viertelsahr. Die Einzelnummer kostet 10 Pfennig. Redaktion Grabenstraße 67. Fernrut 1773 Sprechktunden Var Marfzuag zu.1 shtenz g, Sprech Sozialdemokratisches Organ für den Stadt= und Landkreis Essen Inserate werden die siebengespaltene Kolonelzeile oder deren Raum mit 20 Pfg. berechnet. Für auswärtige Inserate 30 Pfg.— Kleine Anzeigen können nur Redeiten Srstentretec. Hernmirz exrch D.ckhiis.s„ onen olortige Bezallung usleuemnen verer Nur merriags 12—1 abends 6/,—7 Uhr Puriianons-Organ der freien Gewerkschaften. Hunden ur„Ate##.“ dernrn 1773 Bure N. 34. uun Ausnahme der Sonn. u Neuemage Essen, Hamstag 9. Februar 1918. Arbenter=Zeiupa 6s—( 12. Jahre. ), fur den Inseratenteil: Angust Telegramm=Adresse eitaener=Zetung Essen Air Der üren ud ut ctagt, tattsel ie.#oe icht e Das Ultimatum an Trotzki.— Boytottierte Staatsratswahlen in Polen.— Sewrtischaftsrundgebung für Frieden ohne Annerionen. Unterzeichnung des Friedensvertrages inn der akräine. WTB. Brest=Litowsk. 9. Fedr. Heute. am 9. Februar. Paseärericete ischen dem Vierbund und der ukrainischen Volksrepublik unterzeichnet worden. Wenr das Volk von einem abgeschlossenen Frieden bört, dem wahrscheinlich der Friede mit Rumänien solat, so wird es sich freuen. Leider hat die Sache ihre zwei Seiten, auf die wir nor hoffen zurückkommen können. Für heute sei nur soviel gesagt: Wenn die Grundsäse von 25. Dezember aufrecht erhalten worden wären stände es um die Friedensverhandlungen mit Rußland anders. So wie die Sachen jetzt stehen darf man wohl mit ziemlicher Sicherbeit Bedingungen der Mittelmächte für den Friedensschluß mit Rußland erwarten, die zu einem Abbruch de: Verbandlungen führen. Ob sich dann die alldeutschen Träume erfüllen, ein Friede mit dem volnischen Staatsrat und den kurländischen Rittern solat: Ungeteilte Freude können wir bei dieser Sachlage über den Friedensschluß mit der ukrainischen Bourgeoisie nicht emofinden weil wir denken an das, was folat. Die Meldungen über die volnischen Staatsratswahlen, die wir an anderer Stelle hringen scheinen zu bestätigen, daß dieser neue Staatsrat die Geschicke Polens bestimmen soll. Und warum dann nicht auch der kurländisch: Landesrat die der baltischen Provinzen? Dann wären die Alldeutschen am Ziel ihre Wünsche im Osten, der Welt wäre das Festhalten der Mittelmächte an der Deklaration vom 27. Dezbr. bewiesen und der Kriea im Weiten könnte weitergehen. Wie lange noch? Zestimmungen im Zweikaisermanisest vom Nae. Sept sege 11“, wonach der Staatsrat nicht übergangen nur um Formalitäten handelte, wäre die in Bresk=Litome Deeahendenen sgehauten dung über die Zuly. des a u. inrichtungen die Entschet. Senach: Seincunt des Landes übertragen, wissen wollen. Emtiche. zi: rechnen, daß der neue Staatsrat diese en„puna treign. siesl und dem seben die Sozialdemokra. ten und bürgerlichen Radikalen die selbstverständliche Forderung einer allgemeinen Wahl gegenüber. Das Ultimatum an Troßki. ###ie„Nordd. Alla. Ita.“ hat. entsprechend alldeutschen Bünschen, angekündigt, daß ein weiteres Entgegenkommen gegen Trotzki nicht mehr möglich sei, daß daran auch keine Kundgebungen„bolschewistischer" Letten e.was ändern könnten und wenn Trotzki diese letzte Möglichkeit nicht benutze so werde seine Partei und das aus tausend Wunden blutende Rußland die Rechnung zu bezahlen haben. Dazu bemerkt der„Vorwärts“: „Der Sinn dieser Ausführungen ist klar: Trotzki soll— möglichst nach Abschluß eines Sonderfriedens mit der ukrainischen Rada— vor ein Ultimatum gestellt werden. die Forderungen der deutschen Regierung vom 27. Dez. 1917 inklusive des Selbstbestimmungsrechts der russischen Randvölker, wie die deutsche Regierung es auffaßt. restlos anzuerkennen, andernsalls der Krieg gegen Rußland von neuem aufslammen werde.— Wir wissen nich, was Troskt bierauf erwidern wird. Aber wir wissen, daß das deu#che Volk, falls es zu einem Scheitern der Verhandlungen kommen sollte, sehr genau die Schuldfrage nachprüsen and erörtern wird. Es wird sich nicht damit begnügen. ein daar in die Debatte geworsene Schlagwörter, von denen wir aud jett wieder in der„N. A. 3.“ eine Musterkollek ion finden, gedankenlos nachzuplappern, sondern es wird auch die Frage in den Kreis seiner Betrachtungen ziehen, welchen Einfluß das Programm vom 27. Tezember 1917 und das sarre Festhalten daran auf den Gang der Verhandlungen gebabt bat.“ Beykottierte Staatsratswahlen in Polen Die deutsche Delegation in Brest=Litowik betrachtet bekanntlich den volnischen S aatsrat als die berufene Vertretung Polens, während die Mehrheit der volnischen Bevölkerung will, daß ein aus allgemeinen Wahlen bervorgegangener Reichstag über die Geschicke des Landes bestimmen soll. Jet hat ein Erlaß des Ministerprasidenten die Wahlen zum Staatsrat auf den 27. Februar ausgeschrieben. Einige volttische Parteien b aben bereits Vorbereitungen zum Wahfseldzug getroffen. Die linksstehenden Parteien, also drei sozialistische Gruppen, die volnische Volkspartei, sowie Tetle der radikalen Intelligenz beabsichtigen Wahlenthaltung. Sie begründen ihre Haltung damit, daß sie die sofortige Einberusung eines Reichs ages verlangen, da ihrer Meteung nach der Staatsrat kein richtiges Bild der össentlichen Meinung darstellen würde. Demgegenüber erklären die Aktivisten, daß die Einberufung des Landtages ohne vorderige Tagung des Staatsrates unmöglich sei ersten wegen der Notwendigkeit der Beschlußfassung über ein Gesetz Petr. die Einberusung des Landtages, das der Regentschaf tsrat allein nicht durchführen kann, zweitens wegen der Brek-Litowik. Re escher elice elce Walsct eced hchree hielt die deutsch=ötterreichisch=ungarisch= russische Kommission zur Regelung von politischen und territorialen Fragen eine erneute Sitzung ab. „Staatssekretär von Lüblmann kam zunächst auf die erörterte Frage nach dem Ursprung gewisser angeblich gefälschter Telegramme der Petersburger Telegraphen=Agentur zurück. Er führte aus, er habe es sich, da aus den Darlegungen des Vorsitzenden der russischen Deleaation immerhin die Unterstellung habe herausgelesen werden können, als sei die Fälschung in Deutschland vorgenommen worden. besonders angelegen sein lassen, der Sache so weit als irgend möglich nachzugeben. Die bei weitem wichtigste und politisch folgenreichste der betreifenden falschen Meldungen hatte die Sitzung vom 27. Tezember in Litauisch=Brest zum Gegenstand; wie er habe sesistellen lassen, seien diese Meldungen durch das Ritzwische Bureau in Kovenhagen verbreitet worden. Das bei Ritzau vorliegende Oriainaltelegramm sei aus Petersburg abgeschickt und trage die Unterschrift„Wientnik“ wie alle andern Telegramme der Petersburger Telegraphen=Agentur. Er müsse also die weiteren Nachforschungen darüber, wer für die Absendung des Telegramms aus Petersburg veranewortlich sei, dem Vorsitzenden der russischen Delegation überlassen. Eine weitere Meldung, die gleichsalls politisches Aufsehen erregte und vom Volkskommisar für Auswärtige Angelegenheiten als unrichtig bezeichnet worden sei, bezöge sich auf die von Trotzkt auf dem driten Lonareß des Arbeiter= und Soldatenrates gehaltene Rede. Deutschland sei die fragliche Meldung gelangt auf Grund ihrer Wiedergabe in der dänischen Zeitung„Verlingske Tidende“ vom 31. Januar. Die beiden wichtigsten Sätze in dem Berichte lauteten:„Die Imperialisten behaupten fälschlicherweise, daß wir Sonderverhandlungen führen wollten", und in einem späteren Absatze:„Die russische Deleaation will von ihren Forderungen nicht Abstand nehmen und will keinen Separatfrieden schließen.“ das Wolifbureau habe am 29. Januar abends aus Stockholm diese Mitteilungen in französischer Sprache als Meldungen der Petersburger Telegrarhenagentur erhalten. Aus Stockholm werde bestätigt, daß in der Tat der französische, an Wolff weitergegebene Text dort als Telegramm der Petersburger Telegraphen=Agentur eingegangen sei. Venn also eine Fälschung vorlicge, so müsse sie zwischen Peiersbura und Stockholm begangen worden sein. Auch in diesem Falle möchte er also dem Herrn Vorsitzenden der russischen Deleaation anheimaeben festinstellen, daß das Volfische Telearaphnburcan und die deutsche Presse in dieser Angelegenheit völlig bona fide gehandelt hötten. Es scheint ihm im eigensten Interesse der russischen Politik zu liegen, daß russischerseits klargestellt werde, wie und wo diese politisch immerhin bedeutenden Fälschungen vorgekommen sind. Trotzki entgegnete, er habe sich zur Klärung des Sachverhalts bezüglich des ersten Telegrammes alle Oriainale der Deveschen der Vetersburger Telegraphen=Agentur vorlegen lassen und das bearstandete Telegramm aber nicht darnnter gefunden. Was das zweite Telegramm anlange, ss sei er durch die in der letzten Zeit vorgekommenen häusigen Unterbrechungen der Drahtverbindung mit Petersbura verhindert gewesen. Er werde aber, sobald die technischen Möglichkeiten gegeben sind alles versuchen, in kürzester Frist diese beiden Mißverständnisse oder Fälschungen aufzuklären. Vor Eintritt in die eigentliche Tagesordnung, auf melcher die Fortsetzung der Besprechung über die Frage der Beteiligung volnischer Vertreter an den Friedensverhandlungen stand erhob Trotzki Einspruch gegen die. wie er meinte, in der deutschen, österreichischen und ungarischen Presse sehr ant organisierte Kampagne, die den Zweck versolge, der russischen Deleaation Verschlepnung der Friedensverhandlungen vorzuwerfen. Deingegenüber müsse er darauf hinweisen, daß die große Bedentung der ran der Gegenseite b.zmnt gegebenen Bedingungen seiSeshcsctese ich. Selsgase heslealie eaesesche Sschien e habe die dentsche Prese sich auzz kandlungsberichten iße ie aus den verdfientlichten Perdentsche Jonrmalis z eigens urteil bitden können. Dei ein Urteil zu bilden. und wenn u beutsche Presse gelangt sei, der russich u a; u dem bit gesolle so stehe es k tee rglschen Teieaation nicht gesalle so stehe es der russischen Presse ihterseits vollkomSscehesech.. clschc e ce Praris Vorbilder vorlägen, sei es unbedingt notwendig Sashae s. alis elen aie der srehlenen 5 Proies Hase mil Pechz, ante ehr nabe getommen. derr scseseic e See Grece, Paliru versieben, daß es seinen Wünschen entver Se., Guggrängen Situngen die bisherigen Ergebnisse der Verhandlungen zusammengesaßt würden. Minister des Aeußern Graf Czernin erklärte in näheren Ausführungen, daß auch die österreichische und ungarische Presse ihre Anschanungen über die Haltung der Bolschewisten ohne Beeinflussung seitens der Regierung Nach einer nochmaligen Verwarnuna gegen den wurf der Versckleppung bemerkte Herr Trotzki, er müsse Zeit der Nerolution eine ganz: Reise terdrückt habe, nicht weil ste am Raffsfcrmissar für auswärtige, Singzlegenheiten Kritik gesibt hätten. sondern desede Gel ihme Dagegen bes Stahten ivnen keine Vorzensur wie in einigen anderer Borzeniue shiet as esccesccc uit und geren Träger einem so gründlichen Kenner de #en Zeitungen, wie es Heur Trotzki sei, nicht entgangen # was zu Verboten deutscher Jeitungen zu führeMinister des Aeußeren Graf Czernin stellte fest, daß dit und Ungarn bestehenden Zensurbehörden nich in der Lage seien. positive Aeußerungen der Presse zu ven anlassen, sie könnte stets nur negaliv wirken und in beestent sestr gent's Verichte verbindern, die für schädlich geurden. In, Oesterreich und Ungarn sei seinesWissens seit langem keine Zeitung unterdrückt worden. auf Antrag des Herrn Trotzki das Wort dem Mitglied der russischen Delegation Bobinski als Sachverständigen für polnische Angelegenheiten erteilt. Her: Lebinsli verlas nnumehr eine Aufzeichnung in russischer Sprache, die von seinem Genossen. Herr Radek, sodann in deutscher Sprache wiederholt wurde. Die beiden Herren bezeichneten sich in ihren Darlegungen als die einzigen berusenen Vertreter des volnischen Volkes, forderten die sofortige Entsernung der jetzigen Regierungsorgane in Polen und ergingen sich in Anklagen gegen die bisherige Entwicklung der Unabhängigkeit Polens. In der Aufzeichnung wurde des weiteren erklärt, daß bis jetzt einzig und allein das revolutionäre Rußland die wahren Intcressen der Freihei Polens verteidigte. Herr Bobinski und Herr Radek beriesen sich in ihren Ausführungen auch auf die in der deutschen und österreichtsch=ungarischen Armee kämpfenden Polen. Staatssekretär v. Kühlmann richtete nach Verlesung dieser Schrif die kurze Frage an den Vorsitzenden der russie schen Delegation. ob das oben veriesene Dolument als eine ossizielle Mi.teilung der russischen Abordnung anzuseben sei der: * #ch: Nmürl#ch ructsche Teleganon unge über diese Grenzen hinausgehbe, sei nur als informatorisches Material zu Setrachten. Ttoaksiekretar u. Nählmann gad hieraut U#trung eb: Ich finde es merburdig, das in der Sttung. in der der Herr Volls gen Angele###seiten den Vorwurf wen von sich weist, da er de Verhandlungen verschleope. er uns durch vorlesen laßt. für welche er dann dald autwortung ablehnt. Nir dat dte Gden vo:1= zergg, ginang den Eindruck gemacht, daß sie durchans zum eren. gefyrochen. wie der Herr Vorstpende der ra# un.. 4 gatton zu der Aussafung kommt. des durch derartige rein egitaloriiche Voitsreden ein Fortschritt der Verha erzielt werde, is mir vollfandig unklar. Ich fur meine Person kehne es auf das Betimmiede ab, von seizen Teleoation irgendwelche Neuberungen en.### zunehmen. welche sich nicht von vornderein als Lorungen der gesamten Telegation darstellen. der Geduld der Vornvenden der verbundeten Teleontionen wird durch Verichlage, wie in der eben aehörten Rede des Mitalredes der russischen Delecation. auf eine Prode gestellt. und es werden jevt nicht nur be Prete echr ernte Zmertel derüber emtvever Hogäg el seiten der rus den Teleaierten wirklig, die in bieigen Verdandlungen ervolgreich zum ochint 11 dagegen, daß die Herren Bobinski und Radek sich aumahen. Namen von Angehbrigen des demichen Teere:„#f. (prechen. 36 muß die Soldaten des deu * ehrenvoll für ihr Vaterland, das Teutiche Reich geschlagen haben, gegen de zelmen Herr Tronki entgegenete, er halte gegenüber den de. rufe, die Ansichten und Urteile der im Rahmen eation ventretenen Poien für anß erordentsich wichtte für die Stellunenahme seiner Deleaation in diesen Fragen. Staatssekretär v. Ruhlmano schloß dierauf die mnt der Bemers ung, daß den Dunichen der rußsichen Deie 4ction entsprechend in der nächsten Zinung die Ergedn bisberigen Tigungen zusaumensahend erontert werden Amtliche Berichte. Der #Ts Grohes Heunqaartier, 9. Febrnar. Beßlicher Kriegsichaupien. Nau an der ganzen Front wer die Geiechtstatiakeit ar. Nun. Auf dem östlichen Magonfer, bei Beionvaux und füd: wektlich von Ornes. drachte unsere Insauterie von dungen eine Anzadl Gesangener ein. Tagender blied die Vreilerie in diesen Abschnitten tätig. Von den anderen Krieasschauplätzen nichte Neuco. Der Erste Genetalauartiermeiser: Ludendorff. S1B Berlin. 8. debr. abends.(Amtlich.) Von den Priesiichsuplenen nithte Neues. Ner everreichis heungariide Cagesbericht. 92E Wien, 8. Fedr. Amtlich wird verlauidart: Zeine beionderen Eretanide Der Hindenburg der Allierten. S1B. Bern. 8. Jedr. Pariser Blatter veroffentlichen deute eine Melduna, daß in Rechtserniaung der auf die Kon ferenz zu Verseilles gesetzten Etwartungen eine gemeiniame Beichlußfatung über das Oberkommando der alleierten Krate erfolgt sei und nunmehr ein General von bedeuten dem strategischen Können Hindenburg gegenübergestell: wende Der Seekrieg. Neue Berienkungen 8TB. Berlm. 9. Fedr. Amtlich. Eins unserer U. Kommandant Kavitanleutnant Nemn, hat kurz##ch im west lichen Teil des Uermelkanals und an der franzosischen Bettküste 8 Dampfer und 2 Segler mit rund 28 000 Brutio=Registertonnen versenkt. Vier Dampfer wurden aus gesicherten Geleizzngen berausgeschossen, darunter der englische Dampfer „Arrino“(4484 BNT] und ein etwa 600 BNT. aroßer Tampfer vom Tun der Citn=Linte. Zwei weitere Damofer wurden vor Cherboura verienkt. beide tiei beladen mit Bestimmung Chervoura also höcht wah=scheinlich Kriees materialtransworter. Zwei andere Dampfer darunter der ran###stiche Dampfer„Union“ hatten Kohlen für Frank reich an Bord. Von den beiden versenkten Sealern hatte der eine 315 000 Liter Rum von Mactinigue nach Bordegur geladen, der andere, ein enaltsche: Schoner„Char len“. Eisererz nach Swantea Der Cbei des Admitalstader der Marine. Franzöksche Arbeiter für einen Frieden odne Annexionen und Eulldadigungen „Taut„Koln Ita“ meldet der ichweizertiche Pretztelegraph aus Paris: Am Montag wurde im Pariier(bewerkschaftsgedeude eine große Tagung der franzosi chen MeiallarbeiterGewerkschaften abgehalten. 10000 Adaesandte vertraten über 129 im Retallardeiter. Die Taguna ichlon mit der Annohme erner Entichlietzung, die sich den Standvunkt des Sozaltsten tages von Clermont=Zerrand zu eigen machte. Die Ent Slietung begrüßt die Erklärung Lord Lansdownes und die Zriedensaktion der russischen Revolntion. die Ausnandsletter der deutichen Arbeiter und der italienischen Gewerk eine nextonen und Eutschadigungen und die Grundung der tettichaft der Nationen ein. sch will Frieden daben mit meinem Velk. Unter diesem Titel schreiben die„Münchener Neuesten Schriaes. „Die glucklich beigelegte Sttbewegung, die binker enr liegt, dai die Eigenart unserer einheimtschen Reaierungsmetboden wieder deutlich werden lassen. Wir wissen, daß sie weiter nordwärts, wo eine schärfere Konfliktsluft wedt, arg tri.iftert werden. Aber es sind nun einmal die unseren und sie haben sich bewahrt in ihrer Vereinigung von Feuig keit mit kluger Nachaiebiakeit und suddeutscher Art des Leund Lebenlassens. Venn man in einem großen Nach darbaufe es unterläßt. einen schwelenden Brand rechtzeitig zu löschen um vielleicht eine neu angeschaffte große Feuerspritze, von der man sich Wunderdinge verspricht, auszuptoden, so kann das für das angedaute Haus kein Grund sein. etwa überspringende Funken nach der aleichen Methode behandeln. Es darf nicht zum Großbrand kommen, bei dem erfahrungsgemäß der Wasserschaden oft um ein Bieljaches arbder ist als die unmittelbaren Verbeerungen des Feuers. Wenn Konia Ludwig im Großen Hauptauartier rechtzeite die Jüusionen, die in dieser Beziehung entteben konnten, zerstreut. so wird er nicht nur Bavern. sondern nicht weniger auch dem großen deutschen Vaterkande einen unschätzbaren Dienn erweisen.“ Taß das Blatt wegen dieser vernünftigen Worte von der Teutschen Tagesseitung“ als Bundesgenossin der Sozialdemekratte hinacuellt wird. nimmt nicht wunder, aber gerade desbald bleidt doch vernünftig, was es gesagt bat. * Behandlung der Ttreikenden in Preußen und in Boden. ungen Aud in den Verdandlungen am Sonnabend, 2. Fedr., die zwischen dem Reichskanzler Grafen Hertling und den Abgeordneten Ebert. Haase. Ledebour und Scheidemann gesabn wurden, erklarte bekanntlich der erstere wiederum. daß er mit Vertretern von Streikenden nur dann verbaudeln könne, wenn diese sich bereit erklarten. für die Beendigung des Streiks zu wirken. Zugleich müßten sie die Verpflichtung eingehen. ihre poli ischen Wünsche nur auf dem gesetzmaßigen Wege uder die Volksvertretung an die Regierung gelangen zu lassen. gleichen Tage in der letzten Bersammlung der Streikenden. die die Beendiaung des Auskandes beschlok, sogar der Vertreter der Unabdangigen. Brumme:: Isch muß anerkennen, das sowobl die Mann beimer Beborden, wie auch dastdeneral kommando in Rarls. rube den Arbeitern die Möglichkeit gelassen baden. Füdlung miteinander zu nehmen und sich auszusprechen, desbald in auch alles in Rube verlaufen.“ Endergebuts: In Mannbeim in wie scdon bemerkt. der Abbruch des Streiks beschlossen worden. in Berlin damerte er am Tonnabend noch fort. Wollen unsere herrschenden Klassen aus diesen nackten Tatsachen gar nichts lernen?! Frankreich Von Kampf gegen Elémencsan TU. Genf. 7. Febr. Progres de Lnon“ greist scharf die neue Krieas zielerklarung der Entente von Versailles an. Die ganze Konierenz habe große Unzufriedendett bervorgerusen weil die Entente auf den Vorschlaa Czernins. in Verbandlungen einzutreten und eine Vertändigung zu suchen. keine Antwort erteilt habe. Sie bade eine kostdare Gelenenheit. Frieden zu schlichen. undenurt vorüberacben lassen. * Die Tozialikenkonserenz TU. Genl, 7. Febr. Die Zimmerwalder werden auf der Pariser Sozialinenkonferenz am 10. Februar die Nehrheit haben(?) Das Zentrum is zur Linken übergegangen. Di: soeben verbrettete, von der Zenfur stark gebrichene Taaesordnung greift die Regierung allgemein bestie an und fordert energisch einen sofortigen Frieden. England Die Throurede. mit der der König das Parlament vertaat bat, begrutzt das Eintreten Amerikas in den Krieg, bedauert Rußlands Ausscheiden und sagt, daß die russische Friedensverhandlungen die Begierden, die diesen unglucklichen Kriea hervorgerusen haben, ungeschwacht seien. Sie erklart die glückliche Fortsetzung des Krieges für nötig, um das Ziel der Demokratien der Welt, einen gerechten Frieden. in erreichen. * Leusdowne intervelliert Georde. bb.„Tailo News“ zufolge richtete Lord Lausdowue im Oberbause an Balfour die Frage, wie die Beschlüsse der Partier Cntentekonferen; mit den Erklärungen in Ein klana zu bringen seien die Lloyd George den Gewerkschaften gegenüber abgegeben habe. Finnland. Von den Kämpfen wird gemeldet, daß in Uleabora und Tornea(an der schwedischen Grenzei die Burgerlichen siegten. In Uleaborg wurden(10 rote Garden und 1200 Russen gesangen genom men. in Tornea die Anführer der russischen Truppen standrechtlich erschossen. in der Gegend alle soztallkiichen Zei ungen unterdruckt. Auch bei Tammerfors sollen die Roten Garden eine Niederlage erlitten haben.[Im Norden Finnlands sind die Roten Garden überhaupt zu schwach, um die Oberhand bebalten zu können.) Nach Telegrammen aus Helsingfors an„Astonbladet“ traf das Zeutralkomitee der Matrosen in Helsingiors Vorberettungen, um einige Torpedoboote und ein modernes Schlachtschiff. die bei Svezbora liegen, in den bottnischen Meerdusen zu schicken. Dedurch soll die Wassenzufuhr für die Schutztruppen im nordwestlichen Finnland verhindert und zualeich die von den Schutztruppen bedrohten Kustenstädte entietzt werden.„Astontidningen" berichtet. in Stockholm habe sich ein Ausschuß zur Anwerbung schwedischer Freiwilliger für Finnland gebildet. Es sollen sich bereits zahlreiche Freiwillige, darunter auch Offiziere, gemeldet baben * Die Aktivistenbetze in Schweden zugunnen der sinnischen bürgerlichen Regierung aeht welter. Die Linke der lozialdemokratischen Partei veroffentlicht einen Aufruf zu einem großen Demonurationsseldzug gegen die Bersuche, die finnlandische Regierung zu untersüven oder die Wasseneinfuhr nach Finnsand zu gestatten. Der Aufruf schließt mit den Worten:„Ueberleat Euch. welche Gewaltmatznahmen notwendig sind, um falls die Aktivistenhetze weiter gegt. die große zu retten, die verbrecheris# immer niederzuschlagen und die Mach sestigen.“ Diese Kundaebung gewinnt durch die in den letzten Tagen begon Garden nach russischem Ruster. Sache des Friedens der Aktivisten für des Volkes zu beesondere Bedeutung ene Bildung Ret.r Ru##land Allgemeiner Kosakenaufstand im ukrainischen Don=Gebicte. urg. 8. Febr. Der Rat der 2 ten hal der„Prawda“ zufolge zuverlässige Nachrichten erhalten, denen zufolge im Don=Gebiete ein allgemeiner Ko jatenaufnand ausgebrochen ist. Die armeren Schichten der Kosaten haben sich gegen ihren Heiman Kaledin und seinen Anbana erboven. In allen Städten des Don=Gevietes finden bestige Kampfe natt, bei denen die Aufständischen die Oderhand behalten. General Kaledin bai Nowotscherkaft verlassen und ist nach Persien gefloben. S2V. Peiersburg. 6. Fedr. B. A.=A. Tammersors ebruar mor gens begann ein blutiger Kampf. der mit dem vollständigen Siege der Reten Garde endete. Die von Mannerbeim gefühne Weiße Garde wurde nach Norden zurückgewersen. Sie zieht sich gegen die Westküste des Bettnischen Meer busens zurück. und wird von der Roten Gerde verfolgt. Tammerfors wird von 1000 Mann Weitzer GaGrde vs### digt. Die Verluste auf beiden Seiten sind berrachtlich Griechenland In Griechenland hat Weniselos verschiedene frübere Mi nister, wie Lamdros usw., verhaften lassen, ebenso eine An abl böherer Offiziere und Beamten. Der Zusammensritt des Darlaments ist vertagt worden. Die schweizerische„Agence Hellenique“ meldet aus Acben: Die Massenverbaftungen fruderer Mininerprasidenten. Mi nister und verschiedener hoher volitischet und sonstiger Der sonlichteiten in Griechenland durch die Milt.ärbehorde wer den in Zusammenhang gebracht mit der vorläufig unter cten Neuterei eines Insanterie= und eines Artilleri Regiments in Lamia, mit der durch die angeordueten Tei mobiltsierungen der letzten Tage bervorgerufenen gewal: gen Erreaung der Volksmassen, mit dem Wiederaufleben der krieasseindlichen Tatialeit der Reserristen und mus der großen revolutionären Gärung, die in beäugstigender Weise um sich greift und aus die Wiederaufrichtung des elten Regimes hindrangt Es wurden u. a. verhaftet: 1. die Ex minitternfusidenen Skulndis und Lambros; 2. die Exminister des Kadinetts Gunaris. Justimmintster Vialdaris, Minister des Junnern Trianzaphollatos. Verkehrsminister tts Lambros. Außen frühere Minister und Abgeordnete General Kumunduros: 5. die Devutierten Jean Rhallts. Sohn des Exministervrasidenten Dem. Rhallis. und Angsasopulos. Die Verbastun gen werden vorläuftg damit bearundet, daß die betreffeiden Persönlichkeiten sich von Atben entfernt haben. Kleine Nadrichten. Vermehrung des Mannschalts= und Artilleriedestandes der Cutente. TU. Besel, 7. Fedr.„Tailo Mail“ meldet, daß die Konferenz der Alltierten auch eine Vermehrung des Mann: schaftsbekandes der Entente um 1½ Millionen Mann und die weitere Steigerung des Ar illeriebestandes um ein Viertel beschlossen dat. Das sei die Vorbedingung für die Gabollennge. * Kevitalittenepposttion gegen Sillon. bb Die amerikantsche Regierung eelitt in den letzten Tagen im Kouaret zwei Niederlagen, die das Ersarken der wachsenden Opposition gegen Witson bekundeten Als besonders bezeichnend heben die Blatter die Abstimmung in dem Senatskomitce zwischen staatlichem Verkehr und Handel hervor, das mit 7 gegen 6 Stimmen den Antrag annahm. daß die Regierungslontrolle über die Eisenbahnen innerhalb eines Jadres nach dem Kriege aufbören müsse. * Ueber armenische Greueltaten gegen Turlen klagt die Agence Milli und macht dafür die Russen verantwortlich wetl sie, entgegen den Wassenstillstandsverhandlungen, schon jetzt die Kaukasusfront zum Teil geräumt haben. Politische Uebersicht Aus der Wohlrechtskommission des preußischen Abseorductenhauses. Nachdem sich der Versassungsausschußz des Abgcordnetenhauses am Mittwo chdaruber schlussig geworden ist. welche verschiedenen Berufdruppen im Herrenhause eine Vertretung haben sollen, unterhielt man sich am Donner####aa übet die Bildung der Prasentationstorver und die einzelnen Gruppen. Nach langwierigen Debatten eintate man sich schließlich über die Bildung dieser Körverschaften, soweit en erung von Handel und Industrie. und um einen Teil der Vertretung der Selbstverwaltung handelt. Eine Reihe anderer Fragen wurde wiederum dem Unterausschußz überwiesen. Geht es in dieser Weise weiter, dann int das Ende der Verhandlungen überhaupt nicht abzusehen, denn man muß bedenken, daß noch mehr als ein Duvend Berufsgruppen ausgezählt sind, für die Prasentationskorver ers noch geschaffen werden müssen. In die Debatte spielten wiederum politische Momente hinein. Insbesondere suchten die Konservativen durch allerhand Antrage zu verbindern, daß Vertreter der Sozialdemokral##e als Vertreter der Selbstverwaltung in das Herrenhaus kommen könnten. Zu diesem Zwede diente u. a ein Antraa. wonach stets die Burgermeister bzw. Gemeindevorsteber die Stadt= und Landaemeinden vertreten und die Wabl nicht durch Maaistcat und Stad. verorductenversammlung gemeinsam, sondern durch den Maaistiat allein erfolgen soll. Charakteristisch waren die Ausführungen eines konservativen Redners, dak. wenn a. B in Beilin die Stadtverordnetenversammlung mitzureden hätte. in Zukunft nach der Resorm des Gemeindewahlrechts nur Sozialdemokraten in das Herrenhaus geschickt werden wurden und daß dann die Wahl nicht mehr nach sachlichen, sondern nach volltischen punkten erfolge. Unser Genosse erwiderte dem konlerva iven Redner, daß diese„Gefahr“ sich überhaupt nicht vermeiden lasse: denn wenn ein freies Gemeindewablrecht eingeführt werde, dann würde ja auch der Magistrat auf Sozialdemokraten bestehen und man musse auch dann mnt von Sozialdemokraten in das scht wenn möglicht viel Sozialdemokraten in das Oerrenbau# einziehen. Auch bei der Vertretung der ländlichen Selbstverwaltum machte sich aus konservativer Seite fort und fort das Be —erbar, die eigentliche Selvstverwaltung mögauszuschalten und nicht die Provinziallandtage. son dern die Provinzialausschüsse mit der Präsentation zu begrauen. Die Verhandlungen wurden auf Montag vertagt. Ehrenmänner. K. Die Annerionistenpresse benutzt die Verurteilung Dummanns. um dem jetzt wehrlosen Gegner allerhand Geeinheiten nachzusagen. So wird z. B. die reichsverzndlerische Albernheit erzählt. er sei aus einer großen Sahlversammlung in einem Textilindustrieort mit seinen Venleitern bis nach Barmen vierter Klasse gefahren, dann her in die erste Klasse hinübergewechselt,„als die ihn begleitenden Proletarter verschwanden und die Lust rein geworden war". Danach hat es sich offenbar um einen gan gewöhnlichen Vorgang gehandelt, der sich bei jedem Reichstagsabgeordneten wohl schon ein dutendmal ereiqnet hat. Er is Bekannten zuliebe in einer niederen Klasse gefahten und hat erst. als diese ihn verließen, von seiner Freifahrtkarte für die erste Klasse als Abgeordneter Gebrauch gemacht. Nichts natürlicher und einwandfreier als dies! kommt uns in diesem Falle weniger auf die auf die Feststellung, daß die Alldeutschen mit besonderer Vorliebe wehrlose Feinde angreisen. Sind die Vernichtunaspläne der Feinde gegen Deutschland ein unschädlich gemacht, dann werden diese Erobernraspolitiker sicherlich so tun. als hätten sie das Werk allein geschafft. Denn es sind beldenhafte und ehrenwerte Mäuver. diese Aldentschen. Dr. Mar Maurenbrecher. der frühere Sozialstemokrot und Vgitersg P Hoffentlich behält er diese Anschlüsse dauernd. Aufhebung der Kriegsgerichte in Beilin? 9. Febr. Wie die Blätter melden, besteht die Walchtest, Vrzeaghtrichte Hatsinden wird. ds würden die dann noch nicht zur Aburteilung gelangten Strafsachen den ordentlichen Gerichten überwiesen werden. Verhaftungen in Leipzig. Wie die dürgerliche Presse schon vor einigen Tagen melAnsahl Verhaftunggr siberorhnete der Unabhanalgen d zich c drei Staltcter“, dl. unlragnugen esenden#n..„ Frakion, und zwar die Genonen verhaftet worden Ueber. noch nichts Näheres bekaune. Verhaftungen in Fürth. Furih, 7. Febr. Hier wurden auf Veranlassung der Lemokraten Loof und verrats, begangen beim letzten Arbeiterausstand, verbastet. Auch in Wattenscheid wurde ein Arbeiter verhaftet. weil er eine Streikaufforderung in der Waschkaue angeklebt haben soll. Streikintervellation in Sachsen in Satsen zahtreiche Temonkrat= grnahrungsfragen sat. zu wirken? Billiat die Regierung das Vorgehen der Generalkommandos gegen die Streikende Stadt und Land Essen, den 9. Jebruar 1918. Geldbeutel und Gelundheit der Raucher. Bir leien in der„Aolm. 21a.: Zundeoraz saton vor esaf. hosse beigemacht werden, bo: bezwolend auf Hovsen und der Jeut erlaup: und bo, zaegu hat der preußische Finanz= Suc viand bingewie zhuen wit dem Reichschasamte ein viniter im Einvernehu..., Tahakmischungen noch als wollen und mir Ihre Bereitwilligreit durch eine Bostkarte — auf welcher Ihre Adresse genau und deutlich angegeben ist— anzuzeigen. Ich werde dann Gelegenheit nehmen— unter vorheriger Anzeige meines Besuches. unter Angabe von Tag und Stunde— Sie in Ihrei Wohnung zu besuchen, um alles Weitere mit Ihnen zu besprechen. Bemerken will ich noch, daß die Ziaarrenstummel von den anderen Abfällen besonders zu sammeln und auszubewahren sind. Die Abfälle müssen trocken sein und an trockenen Orten in Säcken oder Kisten bis zur Ablieferung aufbewahrt werden. Hochachtungsvoll! Carl Frauenrath. Die Vermutung liegt wohl nahe, daß die so gesammelten gesundheitsschälsiche Stummel und Abfälle nachher zu Wucherpreisen al.#züglicher Rauchtabat zum Vorschein kommen. Sollle I Gesundheitspolizei lein Interesse für den Betrieb des Heirn Frauenraih und ähnlicher Firmen tohg: Die Näct'sche Miedablubr. liegt bekanntlich sehr im Argen. Die letzte Bekanntmachung über die Aenderung der Abholezeiten war reichlich unklar, so daß die Bevölferung zum Teil nicht weiß woran sie ist. So werden die Mülletmer einen Taa zu früh hinausgestellt, die Kinder wersen sie um und der Abfall liegt auf den Straßen umher. Deo weiteren wird darüber geklagt, daß die Müllkutscher nur die Asche milnehmen, andere Abfälle aber nicht. Die Folge davon ist, daß für diesen Absall Ablagerungs= stätten gesucht werden. Wo ein Bauplav eingezännt ist. wird der Zaun eingedrückt und der Mist auf einen Hausen geworfen. Solche Paradehaufen kann man besonders im nördlichen Stadtteil eine Menge zählen. Da sie beim Eintritt wärmerer Witterung eine direkte Gesundheitsgefahr bilden, ist Abbilfe dringend geboten! Saatkartossein. duriten nach der Verordnung vom 16. S. 17 aus einem Armmunalverband in den andern nur auf Grund eines bis zum 15. November 1917 einschließlich abgeschlossenen und von der zuständigen Stelle genehmiaten schriftlichen Vertrages geliesert werden. Nach einer neuen Belanntmachung dürsen Saatkartofseln aus einem Kommunalverband in einen anderen auch dann geliefert werden wenn die Liesernna auf Grund eines in der Zeit vom 5. Fehruar 1918 bis zum 15. März 1918 einschließlich abgeschlossenen und von dem Kommunalverband, aus dessen Bezirk die Kartoffeln gcliefert werden. genehmiaten schriftlichen Vertraaes ersolat. Der Antrag auf Genehmignna ist alsbald nach Abschluß des Vertrages spätestens bis zum 20. Mär; 2918. zu stellen. Die Erteilung der Genehmianna vollzieht sich nach Maßgabe der Vorschriften der Verordnung über Saatkartosseln aus der Ernte 1917 vom 16. Auaust 1917. Die Kommunalverbände haben bis zum 1. Avril 1918 der Reichskartofselstelle eine Uebersicht der von ihnen genehmigten Verträge einzureichen. Ein Austausch von Saataut innerhalb desselben Kom munalverbandes ist nach wie vor keinen Einschränkungen kinsichtlich der Zeit und der Genehmigungspflicht für Verträge unterworfen. abgabe von Miichpulver an Personen uder 65 Jahre. Die Stadtverwaltung wird an Personen über 65 Jahre. einem vielfach geäußerten Wunsche entsprechend, begrenzte Mengen an Trockenmilch abgeben. Die bezugsberecheigten Perionen erhalten zu diesem Zweck besondere Milchtarten. über deren Ausgabe die Bekanntmachung im Anzeigenteib unterrichte“ Der Schießplatz der Firma Krupp in Meppen soll in gro#szügiger Weise erwettert werden. Veranlassung hierzu tir die ungeheure Vergrößzerung der Reichweite der Geschütze. Das Dorf Wahn muß dem Schießplatz weichen. Die Enieignung des Dorses ist nach einer Mitteilung des Landrats Freiherrn v. Fürstenberg endgültig beschlossen. Die Aussaat für Herbst 1918 darf nicht mehr erfolgen. Außer Wahn werden noch ein paar kleinere Oertlichkeiten zäumen müssen. Stadttheater. Samstag(Reihe 9), ebenso Mittwoch (Reihe Di wird das Lustspiel„Gevgraphie und Liebe“ wieten haben beide Male Gültigkeit. Sonntag nachmittag(Tutzenk. gült.)„Will und Wiebne, abends:„Hamlet“.— Montag bei gült. Durenot.„Martba“. — Diens.ag(Reihe A. Dutenk. gült.)„Der Rosenkavalier Donnerstaa(Reihe B, Dutendk. gült.) Undine tag(Reihe C. Dutendk. gült.) findet die erste Anftunang Anf bei alll: Dutenk gult. „Will und Wievke“ abends:„Der Cvangelimann“. Vorverkauf ist nur 3 Tage vor der bekr. Vorstellung einschließlich des Aufführungstages, zulässig, und zwar für im Stadttheater. Kasse links; für den 1. Rang in der Buchhandlung Heinrich Geck'. Theaterplatz 1(Telephon 214, vormittags 904—10¼ Uhr). Vorver2. Rang 10 Psg. für die Karte. Briefliche Bestellungen ungültig, ebenso Postanwetsungen. Bei telephonischer Vormer kung(höchstens für 3 Tage) muß die Karte am Bestelltage selbst bis spätestens 6 Uhr abends gegen Barzahiung abge11 Kassenstunden der Thea#erlasse von 10½—1 Uhr, von 5 Uhr bis zum Beginn der Vorstellung. Nassenstunden der Bu., handlung Geck nur von 10½—1 Uhr. Haltung von Ferkein und Läuferschweinen für die Hausschlachtung. Die mit Rücksicht auf die Sicherstellung der Brotgetreideund Kartosselversorgung zurzeit durchgeführte Verminderung der Schweinebestände hat bei den Landwirten die Befürchtung erweckt. die Maßnahme möchte die Selbstversorgung für das kommende Wirtschaftsjahr gefährden. Dem gegenüber sei bemerkt, daß der Staatssekretär des Kriegs ernährungsamts die Bundesregierungen ermächtigt hat. von der Enteignung neben allen wirklichen Zuchtschweinen auch die Ferkel und die Läuferschweine, die bereits für die Hausschlachtung im nächsten Winter eingestellt sind auszunehmen, sofern sie am 1. Februar ein Lebendgewicht von 25 Kiloar. noch nicht erreicht haben und der Nachweis geführt wird, daß ausreichendes zulässiges Futter(insbesondere auch Abfalle von Haushaltungen. Schlachthösen usw.) zu ihrer Durchhaltung vorbanden ist. Pakzeidiebhäble bei der Pos. inen in den bekannten Bürgermeisteret Fleischausgabe betragt in den Sioausenstern lolenialwarengeschäfgab Rauchen einielen, besonders wenn er Dch, Jesgotsere e. dustrie veigegenwärtiat, die nach bet., Auf eines der beJettuna“ im Entlieben hearissen schern:. dex bürgerlichen Preßse erbielt eine Arbeiterfrau nach Nruß a. Rhein. Agentur und Kommisiion. Versicherungen aller A# Inkasso. Als Nebenbeschaftigung und zwar zum Sammeln, ron Abtäten luche ic Vteihige Prgitenz, Heschadigten Zigarren — Aenarrenzummelg(aschefrei) gidnen wollen. bbeu Hieriun Abetall. zeit und auer ig 876. v-Pureaus, Ziaarrenzeshalten, Gait Tokate und tüalich zu bestucben zuden, wenn Die Zilte um 92 bverat Sngegenbomm gugesgrochen wird. Ich zable eber iehuue bete, Argenazschulte und beichsdine Sier: ur teded biune gegtzmuel aschefrei 30 Pia.(030 Me.) Ve„uur, Blelg. Beichliaung anaelegen sein In der„Nordd. Allg. Ztg.“ ist ein auscheinend offiziöser Artikel veröffentlicht worden, der sich mit den Klagen über Paketdiebstähle bei der Post und auf den Eisenbahnen beschäftigt. Darin wird hervorgehoben, daß dik Eisenbahn, die sich mit ganzen Diebstahlsvanden herumschlagen muß, Massendiebstähle bis zum Sachwert von 80000 Mark zu be klagen hat. Ganze Güterwagen mit Lebensmitteln werden ihr ausgeraubt. Sodann aber wird behauptet, daß nur auf 8500 Postpakete 1 verlorenes oder gestohlenes Paket kommt und von diesem Verlust sei schätzungsweise noch die Hälfte auf Unfälle, Brände, Unanbringlichkeit zurückzuführen, so seien im Jahre 1916 allein über 8000 unanbringliche Pakete verkauft worden. die beim Publitum als gestohlen gelten. Dazu werden als beraubt noch all die Pakete angesehen die aus irgendeinem Grunde unterwegs zu Schaden kommen. Allein beim Berliner Paketamt liegen jetzt jeden gen über 300— das sind im Monat 10000— beschädigte Pakete vor, deren Bestandtelle oft ganz durcheinander geraten sind und sich auch nicht immer vollzählig wieder zusammenbringen lassen. In Wirklichkeit entfalle also auf 7000 Pakete ein Diebstahl. 85 Prozent der zur Aburteilung gelangten Beraubungsfälle stehen auf dem Konto der Hilfskräfte, während das alte Stammversonal der Post in seiner sittlichen Tüchtigkeit nicht wesentlich gelitten habe. Fast noch gefährlicher als unzuverlässige Hilfskräfte seien die außerhalb des Postbetriebes auftretenden, ist zu förmlichen Banden organisierten Diebe. Die Postverwaltung setzt alles darau, um dieser Plage Herr zu werden. Sie hai besondere Ueberwachungsstellen eingerichtet, mit deren Hilfe es auch gelungen ist, zahlreiche Eigentumsvergeben aufzudecken. Teuerungs zulagen zu Unfallrenten. Der Bundesrat hat durch Verordnung vom 17. Jannar 1018 bestimmt, daß Ver letzten, die auf Grund der reichsgesetzlichen a eine Rente von zwei Drittel oder mehr der Vollrente beziehen, für die Zeit bis zum 31 Dezember 1918 auf Antrag eine monatliche, im voraus zahlbare Zulage von 8 Mr. zu ihrer Rente gewährt wird, sosern die Verletzten sich im Inlande aushalten und nicht Tatsachen die Annahme rechtsertigen, daß die Zulage nicht benötigt wird. Die Verordnung ist mit dem 1. Februar in Kraft getreten. Von diesem Tage ab kann allo, wenn Die. O'/rex Autrag ig au den Ver. letzten mit niedrigeren Renten beweisen. achtes Verbrannt. Der 5jährige Knabe der Ehelente Stieler fiel nachmittags in der elterlichen Woh * hospital starb. Stoppenberg. Lebensmittelverkauf in der Woche vom 19. bis 16. Febr. In den verkaufsstellen wird Margarine ausgegeben. Der Anteil. 62,5 Gramm, kostet 25 Pfg. Fische 15 Geschäften der Eintaufevereinigung Stoppenberg gesauft werden. Die voraussichtlich 150 Gramm, sie wird der Mevger bekanntgegeben. 9)1. de, zuasiaglersat, 100 Gr. * Nudeln, 200 Gr. Marmelade oder Kunnhonig. In den b ird zu Marten der Zwiebataten Absgelennten Fezienusseler den sestgeietzten Preise täglich vertaust. Es gelangt zur Aus karte Nr. 74 5 Psund Stedrüben und Nr. 82 pro Popf 250 Gr. Weißtohl; zum Verkauf. Ueberruhr. Die in den umliegenden öffentlich die für die Woche zur Verausgabung gelangenden Waren wie auch den Preis derselben mitzrteilen, halt man vier nicht für nötig. Man laß:. die Bev=). gatzeg zn zgxem vor e auf Türrgemüse. auf Dörrgemüsekart rner stehen Möhrer wie bie den Velbsogungtisten gagen voliomimen werilos. achen. über eine bolche Leizuzuz zusigrung gordern, in die Vorüber wir aber beistnrtt... Iu targargenen Jahr Parenbeipe mangtzgug den Kreis, Vv. Zudker erhalten. gagen wir monnstinn nur 12; rouur:, Gramm Feit Nun bat es wochenlaug shon wigren von geg Gramm. fehlenden eiche dur Ausvoxezisgsten oder werden sie nicht angen. denn bei Uletert: Autichrug uy Hie uns zugeteilt werden, sind wie Neueste Nachrichten Eine Dreiklassenwahl. TU. Köln, 9. Febr. Bei der gestrigen Wahlmännerwahl zur Landtagsersatzwahl für Staatssekretär Dr. Friedbere im Wahltreise Leunep=Solingen=Remscheid beteiligten nur die Wahlmänner der vereinigten liberalen P Dr Friedberg wieder ansstellten. Seine Wiederwahli mit gesichert. Die Wahlbeteiligung war sehr gering. * Freie Bahn für die Alldeutschen. TU. Berlin, 9. Febr. Entgegen mancherlei ausländischen Stimmen und auch bei uns zutage Pezrgienex, ig.. sachen nicht entivrechenden Auffassungen ist M.„ Rdsch. in der Lage. nochmals zu versichern, daß die kurzlich hier zwischen den maßgebenden deutschen Instanzen und dem Grasen Cnernin als verantwortlichen Leiter der österreichisch=ungarischen Politik stattgehabten Konserenzen nach weitreichender gründlicher Aus= und Durchsprache zu eergebnissen geführt haben, die nach mehr als einer Seite hin in die Wirklichkeit umgesetzt zu alle im Nahmen einer entschlossenen Politik in Frage kommenden Probleme nicht nur berührt, sondern zwen de fördert worden, daß ihre Durchführung in absehbarer Zei in die Erscheinung treten bürfte. Daß die deutsch=österreichische Politik durch diese Aussprache eine noch stärkere seitlichkeit erfahren haben dürfte, steht außer allem Zweisel. Die Bahn ist ant weit binaus entschlußreif und frei. Brennspiritusr An die Bezugsbeiechtigten werden Marken fur Brennspiritusbezug in der seitberigen Höhe in der### Zeit vom 9. bis 17. d. Mis. in den bekaunten Aus. gabestellen verabfolgt. ssauten auz Essen, den 7. Februar 1918. Der Oberdürgermeister J. 8.: Bolstorfs. E Steuerahlung. An die Jahlung der am 15. fälligen Steuers träge wird erinnert. Mahnzettel werden nicht me stell werden Nahngebülren nicht erhoben, bagegen sns vom 21. ab Gebühren zu entrichten.# Stoppenberg, den 7. Februar 1918. 144 Der Bürgermeister: Mever.## — für jede Figur in vorzüglicher Paßform, für groß, klein, schlank oder korpulent. # Herres-ister und Palsiols.... schrart a. io allen moc Nut., sonige Sport. Fasa Grte Türe gor grr 100“ uu. 2502 # Bursches- und Müngingo-Lidter nech in guen Gasläates: re errr. Prtrn 30° 350, 660, gorp gr“. 175, is Aasben-üider und Palcdis.. Ause Bles.... e. 2 2. Prtr:. ert: 270 35p 42p u0P 550 g0 Herren-Anzüge..........: sastbestek, son, ia Spoertkanon u. Unschlachesen 950 uioe 123“ Lupe 160“ u. 250 Marenge-Jogpen und-Hösten sabekst einr und areredig:“.:...““: 73p 83“, gap g3o uioe 150 Burschen- und lüngülngs-Anzüge gates Gaastig“ un und zretetüg, noch in 1300 Sar ggr ggre 30° u. 1752, 49nis Mascherter in Jarbig, sovie Ban. r:: 24° 29•0 3uP 45“ 350 u. 850 eselem eettttett ban de eche arlle ucge Gataer in aln Prelslaser nurtilg I#-4f MEgMR.......: Kaba is Miad Längm, Veien u. Faben vcrh. i8 allen Preislagen Vorrälig Ferner empfchle: Gehrock-Anzüge, gestreifte Hosen für Herren und Burschen. □ Kniehosen in farbig, sowie blau, ganz gefüttert, Leibchenhosen in farbig, sowie blau, ganz gefütter# Fantasie- und seidene Westen Hk. 13.50, 20.—, 25.—, 30.—, 35.—, 45.— u. a. u. Erdarbeiter. Beionarbeiter. J###-emmunikanten- und Konfirmanden-Anzüge ### in großer Auswahr i bias. chrazun 14 u. zweiseibig, eleg. ge bezinnt der 5.# vorm. von en Obf. fahrende Personenund führt von Mülheim Vom 15 Natbeim(Nahrf nch zug 371 in Duisburg H (Nuhr) ab 10 Minuten früher: Duisburg Hbf. ab 4 Mülheim= Styrum„ 4 "(Ruhr„ 5 " Coringh. „. Heißen. i Esen=West 5 Efen Hbf. an 5 Essen, im Febr. 1918. Kgl. Eisend.=Lirektion. mit kurzer u. mit langer Hose. ein- 1—1.1 #s seazbeltet, mit guten Zataten, indelloser st. in allen Preislagen " Maurer, Zimmerleute owie mehrere 4 Schachtmeister 14.10A. „Jansen, Essen-R. anse: mit bes uach Abteimizen ersrierneh.# T 4— 9 Ed. Züblin& Cie., Stradburg i. Elr. 1M 05 Limpeckerstraße 66 Noeebonlliehrt Essen-Borbeck. Mehrere Waggon mmm em eingetroffen. Reßektanten emstehlen wir balüige Besichigung 43schen-Uhren 8.: tenArbeiterMöckWend. 90 99 99 9 B.S.S.S.S.2.E.S,S.S.S. bo S Beilten Verlurden Diehofer Straße Nlr. 69 Essen Fernsprecher Nr. 7577 Elektrotechnische Reparaturanstalt sowie Verkauf sämtlicher elektrotechnischen Bedarfsartikel für Stark- und Schwachstrom Uebernahme aller porkommenden einschlögigen Fach- Arbeiten bieferung sämtlicher Beleuchtungskörper und Motore: 1 spezlell für Vergleste Sohreiner Saurer uo u. 6, etien, Rlege, Groschen, ½ Gell er, ellb. Tascben### asw. auenerm bill.) reisen ½1 Honebeck, Grabenstr. 108 Famsalieunsumtezall E.S SS SSSSSSRSSTEPES* D Wnt Gekaufte Möbel werden bis zur späteren Abnahmee kostenlos aufbewahrt. K Stottern mmmm zm uruumum ummmmmmmmmmmt um! Heilarst.-Lehrer a. D. fl. Buchhals, Hannover 9t. Lavesstr. 17. Kurse in Fssen d and. Städten. Ausk. kr. Ammmmm „Raneh Sie Balllschmerzen! d. Bildereinsssmuneen###anhae Tisfandfsanensvoll in meine Praria—. E1 sech21 gn Nod. 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A-—Teieraber. zurünig—icherss E 22heure zastzischetehe sechansen ini(brionnen bade.2 ndste Bchandlung ungeamt der Stadt Sssen, I Cierstgül Reparaturen Altrecsraße Nr. 39, Jerar. Siatuerwalung, A24=3 TArs““ eu AII EE SEIREIIEA LAIEZIGI Womwem erzbanstr. 19, . t He u# Larteigenosen. Kaugerisesdel sin. srirte audte, Ralalats Drucklachen u. 519.1 Ternsprecher Nr. 2571. 1unzta## Hattensch. Sur. 4. L. Lag, punumumununnunungungungungungn. Empiente zur Anfertigung von Perträts, Veroröberangen Art, auch ans allen 1e. uie Ouel-Dreisg, an. gert. Vermetr. 7 I. Schnelderg. ur Ke ce ans Grupprnhallerz Jur fachm Ausfobrung seggr... Schlssbehs da.arpzi ie Münzenen den osmi dn Ark. lin-Talu, ananssnngan Was die Sozialdemokraten sind und was sie wollen! Von Wilhelm Liebknecht. Preis 25 Pig. Buchhandlung der Arbeiterzeitung Essen, Grabenstraße 67. gnnaccenaaaaksgaan jeglicher Art in seichamabelle Gnslabrane lleiert die der Atteler-Zeltung A Zweites Blatt zu Nr. 53. Se Arbeiter=Zeitung, Essen. Zeit die Weri Tage vorher vor dem Sch getroffene Vereinbarung Verwaltung der Streik besindli# Streiks ohne den B börden. Oberberg.präsident und der Rom Wea ktr ganabar. Die jedoch tehnten diesen Ver nicht, weil ihnen die Zu weit gingen, handlungen mit den Ar Also lediglich einer Prin Gruben mehrere Tage betterorganisationen bestimmt ein Sturm der gewiß Mahnahmene set. Man hatte gewiß Versammlung#verlot besteht auch heute noch. Schuld trugen, hat me Im 9 mit den Werksbesitzern das ablehnende Verh gelnde Vaterlandsliebe geden die Werksbesiver behölkliche genommen. Warum da auch setzt noch Streits sind zu m in der Presse tun, sollte man Saus lichtung der Arbeiter grube in u akzeptiere gehoben wür mi. Oberpräsi dierende Geiter versam en IS en te Stiestinder des Glücks. Roman von Maria Linden. kner zu Tag Geld hat der Ernst mal is das Geld doch nich An Abend des Begräbnistages sagte Frau Ihrem Manne: „Das war heut ein schwe nu ja die helle Menge. aber das Beste.“ „Ach Unsinn!“ brummte der reiche Mann. „Wenn einer'ne kranke macht ihn das Geld don an Frau schwer atmend for: Mochseinkehungen und Werksbehber. Die Schalf achervresse glaubt, die Verwirklichung ihres Gewaltprogt heult, als ob das###: aller Dinge nal sei, wenn nicht nach vaterlandsparteilich Diktat verfahren würde. Die gre gegen träte, wenn nach dem in der„Rheinisch dem„General=Anzeiger“ und ähnlichen Papieren empfohle nen Verfahren gehandelt würde. Hätten diese Papiere recht, beständen die Massen der ausständig gewesenen Arbeiter aus„Landesverrätern“, dann könnte keine Macht der Erde Deutschland vor dem Untergang retten. So stehen die Din aber nicht, wie es die Scharfmacherpresse glauben machen will. sei reif für die Sie tobt und e herbeigekommen großlapitalistischem oltsmasse ist entvoller Zustand einestfälisch. Zeitung" Wie die Werksbesiver zu Arbeitseinstellungen stehen, rzählt in einem recht lesenswerten Artikel die Zeitung des Gewerkvereino der Bergarbeiter(Hirsch=Duucker). macht darauf aufmerksam, daß General Ludendorff bei dem Empfana von Arbeiterführern auf den vorjährigen Streik in Oberschlesien zu sprechen getommen sei und ertlart habe, durch diesen Streik sei die Versorgung der Truppen mit Waffen und Munition beeinträchtigt worden. Das dessentwillen hätten die Arbeiterführer in Oberschlesien zur Wiederaufnahme der Arbeit geraten. Zugunsten der Landesverteidigung sei arbeiterseits„auf dieErreichung arundsätzlicher Forderungen verzichtet“ worden. Dann fährt das Gewerkvereindoraan fort: „Das Gleiche kann nun nicht von den Werksbesitzern gesagt werden. Ganz besonders gilt das für die oberschlesischen Grubenbesitzer. Den Streit der overschlesischen Bergarbeiter haben die Bergarbeiterorganisationen nicht gutgeheiten und sie haben alles getan, was möglich war, um ihn schnell zu beenden. Die Werlsbesitzer taten das lichen Teil des Streiks noch tagelong weitergehen, obwohl es ihnen möglich gewesen wäre, ihn zu beenden. Am 10. Juli sanden im Oberbergamt in Breslau Konserenzen der Vergarbetterverbände und der Werks besitzer mit Behorden getrennt statt. Die Arbeiterführer machten im Interesse einer schnellen Beendigung der Aus stärt den Vorschlag. r m ö c h t e n d i e a m huß in Katkowitz usschüsse mit der lenze für alle im womit dann die u. Die auwesenent. Regierungs# eral, hielten diesen melten Werkobesitzer #ichlag arundsätzlich ab. Aber geständnisse der Kleophasgrube zu l sie in der Zustimmung eine Verrorganisationen erblickten. Zirieureiterei wegen blieben die noch im Streik. Wären die Aran Schuld gewesen, dann hätte sich und erhoben und es wären den, wie dem zu begeanen ösung gefordert. Das erhängt worden und es die Verkobesitzer die Entrüttung gemerkt. die Verhandlung rführer andeutete, daß serksbesitzer auf manerden könne, wurden entschieden in Schutz zweierlei Maß? Die un Bebörden das aber auch die Schuld der Werksbesitzer nicht verschweigen. Die oberschlesischen Werke hät9 Tonnen Kohlen mehr liefern können, wenn sie unseren Vorschlägen zustimmten. Eines Prinzirs halber(der Herrenmensch wollte es so!] aber verzichtete man darauf. Im Reichstage ist darauf bereits hingewiesen worden. Es ist also nicht unbekannt. Exzellenz Ludendorff hätte sich deshalb unseres Erachtens auch an die Werksbesiver wenden müssen. Dabei wollen wir noch ganz davon absehen, daß Werksbesitzer direkt zugaben, die Bergarbeiter ungenügend entlohnt zu haben und damit auch die eigentlichen Schuldigen für den Streik waren. Die Behörden müßten das eigentlich berücksichtigen, bevor sie die Arbeiter verurteilen.“ Das schreibt die Zeitung einer Gewerkschaftsgruppe, die auch neuerdings gegen die Streikbewegung Stellung genommen hat. Die Scharfmachervresse natürlich wird diese Darlegungen unterschlagen und fortfahren, die Arbeitei als schul“ dige„Landesverräter“ anzuklagen. Daß die Werksbesitzer aus purer Prinzivienreiterei es ablehnen über Einigungs= vorschläge der Arbeiterführer, selbst wenn sie von den obersten Behörden als beachtenswert anerkonnt sind. auch nur zu verhandeln, das findet die Scharfmacherpresse selbstverständlich. Die Gewerkschaften und der Streik. Die Generalkommission der freien Gewertschaften Deutschlanks sendet dem„Berliner Tageblatt“ folgende Zuschrift: „In dem in Nr. 61 Ihres geschützten Blattes vom 2. Februar 1918 enthaltenen Artikel:„Die Regierung und die terschaft“ wird u. a. dargelegt. weshalb Verhandlungen zwischen der Regierung und Vertretern der Streikenden nicht zustande gekommen seien. Dabei wird die Aufsassung vertreten, daß die Schuld der Generalkommission zur Last falle. In dem Artikel heißt es: „Es hat den Anschein, als komme die Weigerung in der Tat von der Generalkommission, nicht von den Abgeordneten, oder auch nicht von den Abgeordneten der alten sondpunkt er t uns teinesfalls einwandfeei. Es handelt sich nicht darum ob die Generalkommission eine Verantwortung für eik übernimmt, sondern darum, daß sie vermittelnd gleich beitragen soll. Das kann auch ein tun und seine Neutralität wird dadurch nicht leeinträchtigt, nicht verletzt.“ Die Sie zu dieser Auffassung haben kommen können, ist eil aus der in derselben Nummer Ihres Abdruck gebrachten Erklärung des Part standes ersichtlich ist, daß diellnabhängige sozialdemokratische skanzlers. eine Vertretung der Generaltommission zu den Verhandlungen hinzuzuiehen, abgeleynt hat. Wir sind mit Ihnen der Meinung, und Bedenklichkeiten in einer so ierigen Situation nicht angebracht sind, daß vielmehr an werden müsse, um schnell und in einer Weise, die möglichst wenig Verbitterung hinterläßt den Streik beizulegen. Die Generalkommission hat sich denn auch sofort bereit ertlätt, dem Wunsche des Reicholanzlers Rechnung zu tragen und Vertreter zu den Verhandlungen zu entsenden. Es ist ihr gar nicht in den Sinn gekommen, daß sie durch die Beteilignng an den Verhandlungen ihre Neutralität verletzen könne. Durch ihre Beteiligung wäre es möglich gewesen, auch Vertreter der Streikenden in ihrer Eigenschaft als Angehörige der Ortsverweltung einer gewerkschaftlichen Organisation an den Verhandlungen zu beteiligen. Der Wunsch der Streikenden wäre also im wesentlichen ersüllt Vertreter der Unabhängigen Sozialdemokratie lehnten es aber ab, eine offit##elle Vertretung der Generalkommission hinzuznziehen. Sie verzichteten lieber auf u und elende Kinder hat. h glücklich,“ fuhr die alte me Aundel— Gott schenke war auch nich die rechte Frau für na vor der Ehe gewarnt?“ Wer nich hören will, muß Lehre daraus und nimmt Geld braucht sie deshalb ihr die ewige Ruh Ernst———“ „Nu? Haben wir ihn nicht gen unterbrach Birtner seine fühlen. Vielleich zieht er sich eine sich jetzt ein a e aich zu sein. 26. Mat2 2 timm. 9, „Du hast ja vollkommen recht. Galer, ntimmie die Frau zu.„ader so m tun, was andere Suie angesehen:.„ite woblgesalia und sagte: Vater Mädel, wie ein Avfel. so rund und so rot und so gefirre, wie ein Eichkatzel und so fleißtg. vie den Ernt, daß er se bot... zie Fran(121 ah sle „Er hat sie, das stimmt.“ fuhr ene Wran sorl,„vo k. aber lange behalten wird? Solch schmuckes Madel bat 2Do ware schade, wenn sie beiratete, ede Ut, 837. Fäz ein Weid sieht auf dem vie ne Mutter... Bi. 4mas ucher Frau Birkner kam nnn ihrem Jn. ellas nahe.. Sie Hermann wär es auch Jeit. daß er und ich könnte auch eine Hilfe im Heustalt.u. 8. krieg' bereits keinen Ldem mehr. Isch hab sioon an die Luise gedacht. „Du kannst sie sa später u WVater, das 15 denn wenn mir r sei——— „Donnern doc nich etwa 2 „Nch woh is garnich nich zu ha beut immer ten,“ schlug Birkner vor. entgegnete die Frau, ermann ein Auge auf uf.„Der Bengel hat an beleidigt ab.„Daran r das Mädel auch garehen, wie er das Madel „Ich werd unnen tengen, darauf kannst du Gist neh sagte Birkn ihm die Antwort mit ungebranntei Asche. Verslixter L ige!!“ Lo schalt mit keinem drücken schien, sagte sie sehr sanft: Frau unterbrach ihn kangel an Krastaus „Vater. du sprichst doch immer, dafür, daß einer arm is. kann er nichts, deshalb darf man ihn nich verachten, und die Lorenz Luise is doch ein kreuzbraves, schmuckes Mädel. Die Anna hat sie über den grünen Klee gelobt.“ ob ich was auf das Mädel sagte“, rief Birkner unwillig aus.„Wenn sie Geld hätte. wür alles gut und schön.“ „Was der Luise fehlt, haben wir ja“, fuhr die Frau fort. „Denke bloßig mal an die arme Willmann Line. Die wollte sich vartout den Knecht nehmen, aber nee. sie mußte den Kaufmann in der Stadt heiraten. Das aing böse aus. Trei. vier Mal lief sie ihm fort, dann starb de beim ersten Kinde und das Kindel holte sie sich nach. Der schlechte Mann erbte alles, was der Lindel zulam. Das kränkt die Willmann=Leute noch jetzt.“ „Was braucht der Hermann schon zu beiraten“, brummte Birkner.„Maa der Bengel doch noch warten.“ „Gewiß das kann er“ stimmte die Frau zu.„Ich meine bloß, wir sollen ihm nich Steine in den Wea werfen. Sieh. die Albertindel is schon im Abscheiden. und der Paul und gott werden nicht aroß. bleibt einzig die Minna.“ „Ein schmuckes Mädel!“ lobte Birkner mit einem stolzen Aber doch nur ein Mädel“, wendete die Frau ein.„und was sie hat. fällt an einen Fremden. Du hast es dir sauer werden lassen. Weißt du was der Mensch für einen Gebrauch davon macht. Wenn der Hermann beiratet und einen schmucken Jungen hat. bleibt unsere Wirtschaft in der Jamilie. Dann kann hier immer ein Birkner sitzen.“ „Einen Jungen kann der Hermann auch ohne die Luise haben,“ sagte Birtner. aber er sprach schon viel sanster. „Die Leute sprechen wir sind hoffärtia“, fuhr die Frau sort.„Besser könnten wir sie nich widerlegen, als wenn du die Detrat erlaubst.“ „Es schert mich einen Dreck, was die Leute reden" brauste Birkner auf. „Ich geb’ auch nichts auf das Gemähre“, sagte die alte Frau.„aber den Webers gönnte ich es daß sie sich gelb und arün äraerten. Willä du es alauben. Vater? Die ru hat zur Reinharten gesprochen, unser Hermann n ihrer Era. aber sie wüßten noch nicht ob sie es zugeben, denn es wäre nich asles Gold, was glänzt.“ Daß ich nich lache“, rief der reiche Besitzer höhnisch aus. Die Weber Eva. die könnte man gleich in die Erbsen die lange dürre Bohnenstange. Einen Zopf hat sie lattenschwänzel. Augen wie Psesserkörner, ein Raut wie ein Scheunentor und keinen einzigen Zahn Da tust du ihr aber unrecht. Vater.“ sagte die Krau achend.„Ein paar Zähne hat sie noch. Es sind freilich Nee. für solch' ein: Schwiegertochter muß ich schön entrüstete sich Virkner.„Man will doch auch was für die Angen haben. Du bist ja heute noch von hinten tausendwal schöner, wie das Weber=Mädel von vorn. Das ihr schon passen hier einzuheiraten, aber daraus wird nichts.“ Samstag den 9. Februar 10 K jede Verhandlung, als daß sie diese Konzession gemacht hätten. Das Verhalten entspricht durchaus der von unabhängiger Seite betriebenen Heve gegen die Gewerkschaftsführer. Ineinem anonumen, unter den Streikenden verbreiteten Flugblatt heißt es: „Sorat dafstr, daß die Gewerkschaftsführer, die Regierungssozialisten und alle„Durchhalter“ unter keinen Umständen in die Vertretung gewahlt werden. Oinaus mir den Burschen aus den Arbeiterversammlungen. Diese Handlanger und freiwilligen Agenten der Regierung, diese Todseinde des Massenstreiks haben unter den kämpfenden Arbeitern nichts zu suchen.“ Die hier zum Ausdruck gekommene Aufsassung ist es, die für die Stellungnahme der Vertreter der Unabhängigen Sozialdemokratie ausschlaggebend war Wir bitten Sie. vo ndieser Richtigstellung in Ihrem Blatte Notiz nehmen zu wollen. Hochachtungsvoll! Die Generalkommission der Gewerkschaften Teutschlands G. Bauer. Mitglied des Reichstags Chriktliche Gewerkschaften über den Streik. Die christlichen Gewerkschaften in Köln fühkten ean wedürfnis. in einer Vertrauensmännersitzung ihr Verdammnisurteil über den Streik abzugeben. Trotzdem kräftig gegen die Sozialdemokratie gewettert wurde, waren einige der Redner immerhin so ehrlich, die wirklichen Ursachen, die der Beweguna den Boden ebneten. zu kennzeichnen. Gewerkschaf.ssekretär Schmitz vom christlichen Metallarbeiterverband sagte u. a.: „Es sei nicht zu leugnen und müsse von den verantwortlichen Fattoren wohl beachtet werden, daß sich im Lause der Zeit in den Arbeitermassen eine Unzufriedenheit und Erbitterung angesammelt. Die offensichtlichen Fehler des Ernährungswesens. verbunden mit der maßlosen Teuerung und dem gemeingefährlichen aufreizenden Wucher, die wachsende, stets dreister austretende Reaktion, das provokatorische Verhalten mancher Unternehmertreise und noch manches andere, haben auch diejenigen Arbeiterschichten mit wachsendem Unmitt ersüllen müssen., die politische revolutionäre Umtriebe grundsätzlich und entschieden ablehnen.: Einen noch klareren Kopf hat sich anscheinend der Gewerkschaftssekretär Bergmann bewahrt, der. nachdem er sich eine Philippika gegen die Sozialdemokratie vom Leibe geredet. erklärte, es wäre kein Vorteil für die deutsche Arbeiterschaft, wenn infolge der Streikbewegung eine politische Neugruppierung im Reichstage zur Ausschaltung der Sozialdemokratie führen würde. Die christliche Arbeiterbewegung lehne es ab, sich an dem Kesseltreiben und an dem Trommel= feuer reaktionärer Scharfmacher zu beteiligen. Es läge im wohlverstandenen Interesse der Volksgesamtheit, daß die besonnenen Anhänger der Sozialdemokratie nicht unnötig vor den Kopf gestoßen und in das„Lager der inneren Feinde“ getrieben würden. In einer Entschließung gegen die„aus Rußland eingeschleppte Streikseuche“ heißt es dann: „Eine absichtliche Verschleppung der durch das Königswort verbürgten innervolitischen Reformen wäre Verrat am Vaterlande und an der Monarchie. Wir sind der Ueberzeugung, daß niemand es wagen wird, ein solches Verbrechen zu begehen.“ Jedermann weiß, daß dieses„Verbrechen“ von zahlreichen Parteifreunden der christlichen Gewerkschaftlei begangen wird, die mit Junkern und Scharfmachern die Annahme des gleichen Wahlrechts hintertreiben! „Die nimmt ja der Hermann erst garnich, und wenn sie ihm einen ganzen Schefsel voll Goldstücke mitbrächte“ erwiderte Iran Birkner lachend.„Uebrigens will ich dir heileibe keine Vorschriften machen. Vater! Du bist Herr im Hause. Wenn du das Mädel nich zur Schwiegertochter willst, dann muß sich der Leimann zufrieden geben.'ne Schwieaertochter wäre mir freilich'ne rechte Hilfe. aber wenns nich sein kann. muß es so gehn. Da werd' ich mich eben ein vaar Jahre früher in die Erde legen.“ „Das sollste nich. Mutter“. begütigte der Mann.„Der Hermann kann an jedem Finger zehn brave, schmucke Mädel haben.“ „Ja. das kann er“ bestätigte die Frau seufzend.„aber lehr' mich den Dickkovf kennen. Der spricht: Die Luise oder keine!“ „Das werden wir ja sehen“, sagte Birkner sehr versimmt. Die Frau war zu klug. um das Gespräch noch länger fortzusetzen. Sie fühlte sich überdies sehr angegrissen. Sie war schon seit einigen Jahren kränklich und seit sie Atemnot so qnälte, dachte sie oft an ihr Ende. aber vorher hätte sie ihren Liebling gern glücklich gesehen. Dem Manne gaben die Worte seiner Frau viel zu denken. Das war eine kreuzdumme Sache. Die Mutter hatte schon recht. aber gegen eine arme Schwiegertoter sträubte sich sein Bauernstelz gewaltig. Die Tage vergingen den Bewohnern der„Goldenen Sonne“ sehr veräuschvoll. Am Sonntage war Tanz. und die Burschen und Mädchen kamen auch aus den Nachbar dörfern zur Musik. Lene hatte wieder alle Hände voll zu tun. Birkner verlangte, daß Luise im Saal helsen sollte. aber das Mädchen weigerte sich Albertine zu verlassen deren Zustand sich bedenklich verschlimmert hatte. Au Luisens Bitte ließ Birkner den Arzt holen, doch dieser erklärte. die Lebenskraft des Kindes sei vollkommen erschöpft. Das Ende sei nahe. „Wenn das der ganze Trost is. den Sie mir geben können, dann lehnt es sich gerade, daß ich Sie die drei Mesten weit holen ließ“, sagte Birkner brutal. „Spaten Sie sich das nöchste Mal die Mühe. nach mir zu schicken“ entgegnete der Doktor.„Ich betrete Ihr Haus nicht wieder.“ Verdrießlich ging Birkner in den Tanzsaal zurück. Gustel besuchte ihre Schwester. und Luise schickte sie mit den drei ältesten Kindern in den Garten. In schwermütige Gedanken versunken blieb das junge Mädchen mit dem kranlen Kinde allein. Das Kind war so erschövft, daß es nur noch leise wimmerte. Vergebens aab Luise ihm die zärt lichsten Namen. vergebens sang sie ihm ihre füßesten Wiegenlieder, die arme Kleine fand keinen Schlummer. Endlich verstummte auch das heisere Wimmern aber nun verdrehte das Kind die Augen. es fallte die Fänste und seine Gesichtszüge verzerrten sich. Eine groß. Furcht vackte Luise. Sie flüsterte erbleichend:„Sie stirbt! Herraott, sie stirbt!“ „(Fortsetzung solat.) Volksernährung n Ariegt Aufta Umsch arbeit benen die 2 ien. Ein gefährlicher Wea. Die Regierung rüstet sich zur Unterdruckung des Schleichhandels mit Lebensmitteln. Strenge Strafen sollen sen werden um ihn zu vuterbinden. Spat. viel zu spat bat Taßnadme entschlossen. Hat die Regierung aber auch bedacht, daß nun die ernste Frage auftaucht. wie die schwerarbeitende Bevolkerung ernahrt werden soll. s ist gar nicht abzustreiten daß die Arbeiterschaft der Schwerindustrie, besonders die Hunen= und Beraarbeiter. auskommen kann. Die Werls verwaltungen hatten dies eingesehen und min Werte überall nach Na dann vom Werk aus an die Industrie Diese im Schleichhandel erworanden sehr boch im Preise obwohl altungen zuweilen noch Zuschüsse leisteten. waren aber geswungen sie zu kaua sie auf andere Weise ihre Arbeitskraft unmöglich erbalten konnten. Die Maßnahmen des Krieasernährungsamts zur Un terdruckung des Schleichbandels haben nun schon jetzt dazu ellen 8 eln eingestellt haben. Leide hat die Regierung bisher noch nichts dafur getan, daß die 1 Arbeitern früber auf Schleichwe amen. ihnen nun auf legalem Wege zu Preisen zugefuhrt werden. Die durch die erabreichten Lebensmittel reichen aber für erindustrie nicht aus. und so bat der sen Sinne den Einzua bei ihnen gehalten. Die Unruhe in den Industrierevieren wird dadurch nielnen Verken ist es unabhangie ewegung zu svontanen Arbeitsniederleaun Sorat die Rezierung nich: für reichichere Schlimmes zu erte keine Zusarn thrungsmittel mehr lie muß dies von den Kmmunen in den Induei werden. Jedensalls darf die Nal Stocken geraten. Jede na der Volkssimmung mußte Die Remerung muß unbedingt dafur eindurch die annehmbar. Kommunen die Arbeite im der Be gen gekomm Rahrungsmit Wenn die kern konnen. striebezirken rungsmittelr Gebenlassen sich binte a des Schleichhandels er Arbeiter des Industriebezirks nicht ne ansreichende Versorgung in die erste Roglichleit des Durchhaltens. Wenne wer. Nohrungs mus dies auch der Regierung gelingen e. de. Werse und der antgestellten Er##e die Zehrungemittel Verteilung der Resernekar erden. Die Reaierung hat die## ein Maße zu erfassen und die gen Ansalten treffen, denn es ik keine ote Partemnlachriccten 153 eingen träge 997 ere eden und Freihe anuar nachstehende Bei u durch B. 10: Pionier S. 10; Hands. u. Korr. v.„Vorw.“ 20, Umeross. W. u. Ins. So. 4; Genossin K.= Brunsbüttelkoog 5; Gefreiter K. 10; Unteroff. A. St. Landsturmmann A. G. 2: A. A.=Werk Lauta 2; Ges. von Kam. ein. bayer. J.-R. durch W. 11; M. L.=Tondern durch F. 21; Krankenträger H. B. 6; B.=Berlin 5: Musketier W. E. 3.50; J.=Berlin 1: Vizefeldwebel B. 1: E. K.=Lingen Gefreiter P. B. u. 12 Kam. 13; Kraftf. N.=Brussel 5: E. B.= Osterode(Ostpr.) 8: O. M.=Schoneberg 2.05 Handwerker ein. Fuhrv.=Kol. 11; P. Sch.=Neukölln 8; F. M.=Berlin 3.05; Mehr. Art.=Maate 7: Kam. d. Stabes ein. reit. Abt. 8: W. S. Berlin=Pankow 5; Matrose E. Str. 24.50; E. B.=BerlinLankwitz 20.05; 3 Unteroffiziere 5: A.=Durlach 25; Feldar. S. B. 3: St.=Berlin 10: Gefreiter R. 2; Kanonier O. M. 10: von ein. abst. rot. Krankentrager, z. It. Rumänien 5; Feldgrauer Sch. 2: Eisenbahner F. Sch. 3; Pionier K. 0.50; Landsturmmann W. 1.90: C. Sch. Herzfelde 5; B.=Beilin=N. W. M.=Rautenberg(Ostvr.) 5: K. V. Berlin=Karlshorst 2; E. A.=Brln. 50:„Vorw.“=Redakt. 63; A. M. Brln.=Friedenau 5: M. G. u. F. L.=Berlin 10: M.=Neukolln 3: Kanonier W. S. 3; Sattler der Fa. F. Guiremand=Berlin durch E. H. 23.50; Frau L.=Berlin 5: W. G.=Treptow 3; Leutn. d. R. H. 3: Landsturmmann W. 3; 4 Pioniere d. Westens 11: G. W.= Piesteriv 5: Fahrer R. 3; 3 Metzer Sold. durch Sch. 5; Musikk. ein. Landst.=Ins.=Batl. 13; Unteroff. D. 5: Ges. in ein. Lazarett i. Osten durch Sch. u. L. 28.30; Unteroff J. 10; L. K.=Berlin 10: F. G.=Z. z. Zt. im Felde 10; 5 Kam. in ein. Er.=Pserde=Dep. 44.80; Wehrmann W. K. 5: Freunde aus Zartentin i. M. 16; Krankenträger E. H. 10; Wehrmann E. 1: Kanonier O. R. 2.85; von Kranken ein. Lazaretts durch K. 16; 10 Kam. ein. Flieger=Abtla i. Westen 10: Landsturm mann M. M. 2: Kam. aus ein. bauer. Feldl. durch B. 4; Matr.=Art. G. 3: V. ein. Scheinwersertrupo durch R. F. 19; Bez. Gr. Thuringen, äcto. Listensammlung 120; Bez. Meck lenburg=Lubeck. à cto. Listensammlung 230.80: C. M. Potdam 3: V. L.=Breslau?: W. L. Nauen 10: Sch.=Berlin 0.50; Landsturmmann Sch. 0.40; 4. Sold. durch O. P.=Schwerin i. M. 4.05: Unteroff. A. L. 1.50; J.=Berlin 0.50; Personal d. Buchdr. H. T. Hermann=Berlin durch K. 132.05: Arm Soldat R. G. 10; v. 38 Kam. ein. Pionierp. ein. Landw. Inf. Reat. i. Westen durch H. H. 52; Kam. d. M. K. ein. Matr Reat. 16.50; Frl. G., Gastwirtsgebilfin 5:„Vorwarts“leser, Pallasstraße, 20; 2 Gefr. d. M. G. K. ein. Ins.=Regt. 4: Frau K.=Berlin 5: v. ein. Pionierpark durch Sch. 36; Kam. ein. Parkkomp. 3: Ges. v. 1 Landsturmleuten i. Osten 4: Land sturmm. H. K. 1: T. Schonebera 5: Dragoner W. J. 4: von Angest. in Stuttgart z. Bekämpfung der Gegner ein. Ver ständigungsfriedens 30: E. B.=Ludwigshafen a. Rb. 5: F. J. und Frau. Remscheid, 20; Res.=Inf. Regt. 11.251 durch Sch. 84.90 Mark. Berlin, den 1. Februar 1918. Der Parteivorstand. Weitere Geldsendungen sind zu richten an: Otto Braun, Berlin 3W. 68. Lindenstraße 3: auch kann aus Postscheck konto Nr. 7918 Fr. Bartels, F. Ebert. O. Braun beim Post scheckamt Berlin eingezahlt werden. Fortschritte und Beitraaverböhnna in Breslau. einer von 000 Personen besuchten Mitaliederversammlung die Erhöhuna der Beitrage für Frauen von 20 auf 30 Pfa.. fur Manner auf 00 Pfa. Der Beschluß wurde einstimmia gefaßt. Im levten Quartal 1917 betrug der Zugana an neuen Mitgliedern 992. der Abgana(durch Tod. Ein ziehunag. Wegzua usw.) 146. sodaß ein Zuwachs von Mitgliedern verbleibt Der Adonnentenstand der„Volkowacht“ vermehrte sich gleichzeitia um 200—300 in der Woche. während der beweg ten Tage mußten wegen der gestiegenen Nachfrage im Straßenverkauf 60000 bis 61000 Erempiar: gedruckt werdkn.— Sozialistische Bildunasardeit im Krieasgesangenenlager Die„Rheinische Zeitung" schreibt: Wiederholt waren wir in der Lage. sozialistische Literatur in ein englisches Gesangenlage fruherer Kölner Jugendgenosse aemeinsam mit anderen Freunden wertvolle soztalinische Bildungsarben zeis Der Genosse bestätigt neuerdings den Eingang ein Büchervakete und schreibt dazu:„Wie man hier nach gut wissenschaftlichen Büchern verlangt können Sie sich nicht vorstellen. Die Beweguna hat wohl 60 Prozent Gefangenen erfaßt. Oeffentliche Versammlungen. gliederversammlungen, wissenschaftliche Kurse und er Ausbildung für unser. Intellektuellen eine Parteisch das ist unsere Arbeit. Im Oktober hielten wir 61 Vortr. mit 7900 Besuchern. Die Kurse über Versicherung halte ich augenblicklich zum fünsten Male: immer meld sich mehr Mitglieder dazu. Das Interesse für soziale 3 gen überwiegt alles andere. Im Bildungsverein zähl wir 2050 Mitglieder, in unserer Seemannovereinig 1100. Augenblicklich gründen wir eine Vereinigung für Kellner. Unsere Bücherei zählt 3800 Bücher und sonst Schriften. Im Oktober wurde sie an 10600 Gefangene a geliehen. Wir brauchen noch neben sozialistischer Literat Bücher aus folgenden Gebieten: Soziologie. Nationglöt nomie Geschichte Naturwissenschaften und schöne Literatu Hier herricht reaes acistiges Leben. Da alle politisch Richtungen vertreten sind, gibt es oft lebhafte Ausseea aber wir bleiben immer einia.“ Rheinland und Westfalen Wieder ein Zugunglück. Köln. 8. Febr Heute morgen 6.55 Uhr fuhr der Urlaub zug 3 auf den D.Zug 253 im Guterbahnhof Köln=Ehrenst auf. Das Sianal war dem Urlauberzug auf„Fahrt“ g stellt. bevor der D=Zug 253 den vorliegenden Streckenal schnitt verlassen hatte. Infolfe des Zusammenstoßes leider 6 Soldaten des Urlauberzuges und 1 Dienstfrau d D. Zuges getötet, sowie etwa 20 Soldaten verletzt worde Die Untersuchung ist eingeleitet. An der Aufklärung d Sachverhalts beteiligte sich der Präsident der Eisenbah# direktion Köln. Auch der Gouverneur der Festung A### war an der Unglücksstelle anwesend. Der Mordversuch einer Stiefmutter. Die Verhandlung gegen die 39 Jahre alte Ehefrau He Büser, die wegen Mordversuchs an ihrer achtjährigen Sti# tochter vom Kolner außerordentlichen Kriegsgericht zu Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, hat eine Reihe kau glaublicher Einzelbeiten der Tat gebracht. Die Angeklag die in erster Ehe zehn Kinder geboren hatte, lebte mit ihre zweiten Mann und ihren 4 Stiefkindern anscheinend in tem Einvernehmen. Der Mann gab ihr wochentlich 60 M Wirtschaftsgeld, so daß von einer Notlage in der Jami nicht die Rede sein kann. Die Frau saßte den Entschluß. schwachliche und krankliche Cbristine aus der Welt zu sch sen, und zwar eines Tages ganz plotzlich, als das Kind u mehr Essen gebeten hatte. Sie wollte zunächst ein Dola messer benutzen, doch erschien ihr dieses Werkzeug zu grau Sie entschloß sich daher, das Kind in den Rhein zu wer## In dieser Absicht ging sie mit dem Kinde über die Rhein brucke nach Deuv hinüber, umwickelte die Beine des Kind mit Stacheldrabt und warf es dann von der Werstmauer den Strom. Als das Kind wieder hoch kam. tauchte es unmenschliche Frau wiederbolt unter, um es zu ertränken Inzwischen war der Vorfall von einem Briefträger u einem Soldaten beobachtet worden. welch letterer zunäch geglaubt hatte. eine Frau wolle dort ihren Ound bade Als er hinzuetlte, hörte er das Schreien und Bitten des Ki des und nahm die Frau fest. Der Verteidiger beantragte, die Angeklagte auf ihren Geisteszustand hin untersuchen zu lassen, doch lehnte der Gerichtshof diesen Antrag ab. In der Urteilsbegründung erkläcte der Vorsivende, es liege ke Grund vor. an der Zurechnungsfahigkeit der Angeklaaten zweiseln, deren erbarmungslose und arausame Tat alle Mi derungsgrunde ausschlosse. Lemtbr=ihasleride Rriegsroman= unsere sel ie erste 6 etre n„ S e i n e H o h e i t“ v o n d e r b e r u c h * en Leser zu eine reshieren durite ne traf einen Wage aß iemand verlert wurde. Die en zwischen eine Grupve de as Lomeganie Ehe diese Granate od Friv Willbern dieselbem wirf sie mit kraftigem Schwung in a zuruck. wo sie ern erplodierte wender 12 solcher Sreneten geilogen ue d- m seinen sarke a sing sie mi seinen starken Armen ans und er zrund ede sie Cchaden anfichten ienn: ##!: e: gnneamen, daß die##rande 9 son in Ttucke reiden wurde. Aber nic:, sei Wert zu voll#e#nden. Seine nd der Schweis rann ihm von der Ttirn. : e i n F e l s u n d w a r f m i t m u s k e l s t e r t e n esse zurut, so daß druben im seindlichen ing e angriff g#wonnen werden konnte eowieeu ennelich und se# eld. Unfere Seldaten werden sich freue elen hinaus. Dem deutschen Volke „ dersehren we eld tuche eine andere Beschaftgung erhielte, 99 flet die Kinalein zu mir kommen aber nicht von Streibenden. gen Som er den Kind er„Teutichen Tageszeitung“ folfunf Monate hebe ich vier die von meinen braven Hute der Gemeinde bewirket wurden. 20 Jun n e e *e nem F u: die erne#e Anf* a Qnartier gehab von seiten des# mild eo ich and dieien Simme Iun der's nAr ten d Truppen durch ihr schmachvolles Verhalten in den Rücken fallen und durch ihre ruchlosen verraterischen Streits e die uns Vernichtung geschworen, die eifriasten Dienste leisten und dadurch unser erhabenes Hobenzollernhaus. dem das Vaterland so unendlich viel verdankt zu stürzen droben. um an seine Stelle selbstsüchtige dunkle Ehren manner ron internationaler Rasse zu setzen. Menschen. die ferner durch ihre fortwahrend drobende Haltung die Kraft de: Regierung der Tiolomat# der obernen Heeresleituna hemmen und zu zersolittern sucher Die„Deutsche Tageskeitung“ zollt dieser Einsendung * nahme von Siadtkindern durchaus nicht ein einseniges(e scheut der Landwirte darnellt.— viele Stadtkinder haben fur das Essen recht zunktig gearbeitet. Aber saßt man sie rein als eine Veraünstiauna auf so gebort allerdings eine recht nobs: Gesinnung dazu, die volitische Geanerschaft der * Tageszeitung“ nicht beneiden. Frau Ritterautsbesitzer v. Oppen ged. v. Arnim auf Haus Tornow(Kreis Lebus) sendet dem„Vorwäre“ folgenden Brief: An die Redaktion des„Vorwärts“. Es gelangt der Auscuf in meine Hande vom Landrat. eiss der Aufnahme der stadtischen und Industriebevol terung aufs Land. Isch habe voriges Jahr eine Kolonie eingerichtet. Eine ere Schar Berliner Kinder haben sich ede eder 9 verratern gebören, die dafur sorgen * der Front durch das sinnlose seige Versagen ihrer Binder daheim dahingeopfert werden? Meinen Tie, daß unsere Menschenliebe so weit ainge? Ich kame mir selbst als Verrater vor. Ich fürchte, es wird dies Jahr schlecht stehen um die Frendigkeit der Landleute. Ihre Kinder aufzune hat die Schuld daran? Ergebens M. S. v. Copen. Da Frau v. Lpves offenbar alaubt, daß ihre Perion durch e Veröffentlichung dieses Schreibens gewinnt. so kommt er„Vorwarts“ ihrem Wunsche nach, das Urteit seinen: seen überlatt Hofkalender und Revolution. e verehrliche Redaktion hat es diesmal. schreibt die Frankfurter Zeitung. nicht leicht gehabt, den hundertfünsundfunfzlatten Jahrgang ihrer ehr wurdigen Publikation mit den berkommlichen Formen au ufullen. Wir wissen nicht, ob sie bei der Behandlung d Nutzland beireffenden Ruvriken etwa auf die Prazeden. falle zurückgegrissen hat, die aus der franzosischen Revo tion vorliegen. Jedenfalls seigt sich im Hoftalender eine bemerkenswerte Unsicherbeit und sogar. was man nur mit Verwunderung seststellen kann, eine recht mangelhafte Kenntnis der Tatsachen. In der ernen Abtetlung wird das Haus Holstein=Gottorg Nomanow nach wie vor als reg tende Linie aufgefuhrt: Ritolaus II. erscheint mit allen seinen Titeln. Vielleicht zum letzten Mal funseln„marche haften Glanzes“ die Kronen von Moskau, Kiew. Wladimit. Nowaorod. Kasan und Asrachan, die der Erbe Monomach mit unzäbligen anderen vereinigte: selbst der„Erbe zu Nei wegen“. als den sich die Zaren bezeichneten, sehlt nicht. Die Titulatur ist nur um die ebemals von deutschen Furst verliebenen milttarischen Grade verkurn, wahrend un den Ausseichnungen Ritolaus II. nach wie vor auch ric Adlerorden erwahnt in. Die Weltgeschichte verr sich nur durch ein dem Titel„Kaiser und Selbüberrscher all Reußen" diskret vorgcietzteo„volm.“, durch die Angabe Retiden:(Kloster Avolak bei Tobolst für die Familie letzten Zaren, und. wahrscheinlich irrtumlich„Nonnenkloner bei Niew“ fur die Zarin Mutters, sowie durch die Beme kung„des Thiones entsetzt... März 1917" Diese Fassung ist so unrichtta, daß man Mübe hat zu verstehen, wie sie divlomatisch genau geschriebenen Hofkalender hin eingeraten konnte. Ritolaus II. in. wenigsens der For nach— die aber doch für die Redakteure des Kalenders m geblich sein muß— nicht abgeietzt worden, sondern freiwillin zurückactreten: das Datum dieses Vorganas ist durchn nicht zweiselhaft, da die amtlich veröffentlichte Entsaann urkunde vom 2.(15.) März datiert ist.— Noch weit inh wpringt der Hofkalender in der dritten Abtellung(Dirlom tisches Jahrbuch) mit den Tatsachen um. Datz das Reich „ehemalo“ eine„versassungsmäßige Monarchie mit eine Kleuherrnchen Zaten an der Spitze“ war. wird sorafälti verzeichnet, darauf festgestellt, daß Nikolaus II. abgedon! hat— ein unlosbarer Widerspruch zur ersten Abteilun Die aus früheren Jahradngen des Hoftalenders beibeta tenen Rubriken sind dann zum Teil willkntlich ausgein (Lenin wird alo Ministerprasident und Oberbeseblohal Trotkit als Mininer des Neußern bezeichnet, was ihre Titeln und Nemtern keinesweas entspricht, zum größeren Teil aber leet gelassen. Seltsamerweise belaßt der Hoftalender den Kammerherrn und Wirklichen Staatsrat# sten Schtscherbatow als Ebei der Haupiverwaltung d Reichsgestutswesens, was im alten Regime eine Ministe: stellung war. auch führt er die Namen der reich titulierten Prasidenten und Oberprokuratoren des Vollziehenden2 nats an, der naturlich von der Bolschewiktregiernng anerkannt wird. So wird der Hofkalender leiuem gerecht Er anerkennt den Bestand von Einrichtungen, die mit der marimalistischen Staatsanssassung durchaus unvereinb. sind. ancerseits aber betrübt er jedes legitimistisch fühlende Hein durch die Huldigung, die er den Kornphaen der Ner lution darbringt. Daß ein gänzlich titelloser Herr Krolenlo als Oberbefehlehaber im Kriea ausgeführt wird, bie auf jeden Fall in der Geschichte des Hoftalenders eine denkwürdige Tatjache Dlomacht. Dem emsigen Forschen der Beamtensgelang#es#zwarT Huh mahl aher daran Eingemeide am„#####, Eine Mäusegeschichte, die, wenn auch vielleicht nicht ganz #wahr, so doch gut erfunden ist, wird aus Köln wie folgt beP#richtet: Eine hiesige Familie hatte viel unter der Mäuseplage zu leiden. Die Tiere hatten sich Eingang zum Küchenschrank verschafft und sanden an den Brotkrumen und sonstigen Resten reichliche Nahrung. Das Brot wurde nun in einem #esonderen Behälter verschlossen aufbewahrt und darauf geachtet, daß die Mäuje nichts Eßbares mehr finden konnten. Die Nagctiere aber rächten sich surchtbar, denn als man morgens den Küchenschrank öffnete, fand sich, daß sie eine Reihe von Brotmarken abgenagt hatten. Der Ruhm dieser Kölner Mäuse hat die„Hattinger Zta.“ nicht schlasen lassen. Sie bringt eine Meldung, wonach die Mäusegeschichte in Hattingen passiert ist. Es ist wohl da mit zu rechnen, daß noch manche Kreisblattintelligenz den Mäuseruhm für seine Residenz in Anspruch nimmt. Wanne. Gepäckdiebstähle verübten die Stiefbrüder Schraden und Innke lange Zeit auf dem hiesigen Bahnhof. Vater. der Althändler Schrader, verkaufte die nicht verwendbaren Sachen. Die Täter entschuldigten sich mit Not, da die Familie 11 Köpfe zählt und ihnen die Kartoffeln erfroren seien. Die Bochumer Strafkammer verurteilte den Vater zu 1½ Jahren Zuchthaus, die Mutter zu 2 Monaten, die beiden Täter zu je 3 Monaten Gesängnis. Solingen. Soleben sie! Hier werden bei den Landwirten jetzt Revisionen vorgenommen daraufhin, ob sie ihre Getreidevorräte richtig angegeben haben. Bei mehreren Bauern wurde festgestellt, daß sie erhebliche Mengen Korn hinterzogen haben. Bei dem Landwirt B. an der Dellestraße fanden die Kontrollbeamten aber nicht nur Getreide, son dern erhebliche Mengen konserviertes Rindfleisch. Dieser Fleischvorrat hat eine etwas geheimnisvolle Geschichte. Vor einiger Zeit wurde dem B. angeblich eine Kuh von der Beide gestohlen und deshalb Anzeige bei der Polizei genicht die vermißte Kug, wohl über beren Eingeweie am Strande der Wupper aufzufinden. Die erste Annahme, die Kuh habe aus Lebensüberdruß infolge der mangelhaften Ernährung einen Selbstmordversuch gemocht, indem sie sich in der Wupper ertränkt habe, war durch das Auffinden der Eingeweide widerlegt. Von dem Diebe, der das Rindvieh abgemetzelt haben sollte, war trotz eingehender polizeilicher Recherchen nichts zu entdecken. Jetzt hat die Sache wohl ihre Auftlärung gefunden: Das Fleisch der Kuh ist in die Bot siche ihres Herrn gewandert, der sich ein gutes Leben bei Rinderbraten und sonstigen guten Sachen antun wollte. Durch diese Hoffnung hat nun die rücksichtslose Hand der Kontrollbeamten einen dicken Strich gemacht. Das Fleisch wurde beschlagnahmt. Mit dem herzlosen Rindviehbesivzer wird jedenfalls noch an anderer Stelle ein ernstes Wort gesprochen. Köln Für 120000 Mark Ware wurde hier bei einem Einbruch gestohlen. 2 junge Burschen mit Paleten. die 1150 Meter Seide, aus dem Diebstahl berrührend, ent hielten, wurden von der Polizei aufgegriffen. Nachen. 306 schwerverwundete Austausch= gesangene aus England sind hier angekommen, dar unter 5 Aerzte und 10 Sanitätsmannschaften. Vergnügungsanzeiger Volkstheater. Felsenkeller. Heute nachmittag 312 Uhr letztmalig das reizende Märchenspiel:„Wahrheitsmündchen und Lügenmänlchen“, hierauf:„Die Zauberglocke". Sonntag nachmittag 3= und abends 7½ Uhr wird dae Schauspiel mit Gesang„Muttersegen“ gegeben.— In Altenessen im Kaisersaal" nachmittags 375 Uhr letztmalig:„Wahrheits mündchen“, abends 7½ Uhr gelangt„Mein Leopold“ zur Aufführung. Bildungsausschuß Die Zentralbibliothek ist geöffnel: Dienstaa. Mittwoch Donnerstag und Freitaa. abends von 6—8 Ubr. Bildungsausschuß für Steele und Umgegend. Die Zentralbibliothek ist in der Wirtschaft Spies geöffne### jeden Sonntag vormittag von 10 bis 1 Uhr. Arbeiter=Gesanavereine. Essen. Tonntaa 7 Uhr: Probe bei Becker Essen. Frauen= und Mädchenchor. Donnersta## abend 8 Uhr: Probe im Restaurant All=Essen. Lettwiee: Straße. Katernbera. Sieele. Sonntag nachmittag 272 Uhr: Prove bei Spies: darauf: Versammlung. Arbeiter=Turnverein. 1. Abteilung„Altstadt. Mittwoch abend s Uhr in der Turnhalle der zenaben-Mittelschuke. Ecke Waldthausen= und Gerlingsstraße. Damen=Abteilung ebenfalls jeden Mittwoch abend. 8 Uhr. in der Knaben=Mittelsshule. ArbeitenAthletenklub Essen. Donnerstaa abend 8½ Uhr in„Groß=Essen": Uebungs= stunde. Aeseiter=Schwimmverein. Freitea abend S Uhr in der Badeanstalt Steeler Straße Sonntag abend 7 Uhr: Versammlung im„Eisselturm“. Touristenverein Naturfreunde. Sonntag 27 Uhr: Endst. Bredeney--Werden. Pastoratsberg. Heiligenhaus, Vogelsangbachtal, Kcttvig.= „ And: Ohern ** für die Woche vom 9. Lebruar bis 16. Februar 1918. ergangenen Verordnungen werAuf Grund den verteilt Brot und Rehl: wie bioher. Kartosseln: Auf Kartosselkartenabschnitt 21 an die jenigen Einwohner, die nicht eingekellert haben, 7 Pfund zum Preise von 70 Pfg. Die bis einschließlich Abschnitt 28 der Kartossellatte bezogenen Mengen guraer bis zum 13. April zu reichen. Die Ininerschaft wird dringend ersucht, den eingekellerten Vorrat sorgfältig zu behandeln und beim Verbrauch richtig einzuteilen. Eine Ersatzlieferung für vorzeitig verzehrte Kartofseln erfolgt in keinem Falle. Fleisch: Besondere Belanntmachung ergeht noch. Speisesett: 62°. Gramm Margarine für 2 Gramm Rindersett für 31 Psg. auf, genzng 7 ab Samotag, den 9. d. M. in den ven verkaufsd Priegsküchenteifnehmer erbalten 40 Gr. dersett für 22 Pfa. Der Speisefettanteil muß bis 150(Stamm auf Juckerkarte 7 in den Eier: Voraussichtlich 1 Ei in der zweiten Hälfte der Besondere Betanntmachung eracht noch. Kindernährmittel: An die Inhaber von Kindernährmittellarten in den mit dem Verkauf beauftragten Geschäften R5.10 500 Gramm Inroml. 250 Gramm Weizeum 125 Gramm Hasermel 230 Gramm Grieß. 100 Gramm Zucker. An die Inhaber v# verkaufsstellen:„ Karte A täglich: L Karte 1) taglich!: Karte I. Mont## tags1 Ltr., an Preis für ein Liter Auf#arteF tann werden. Gemüse: Die Zufuhr von ben. Möhren und Anben je reichender, die verschiedenen in geringer Menar vorbanden Der Verlauf findet in den verkaus sellen kant... Werden an den Kartosselverkausonellen Reihenfolge. Die Preise betragen: Fur 10 Pfund weiße Rüben Für 10 Pfund gelbe Möhren Für 10 Psund Steckrüben Für 10 Psund weiße Möhren Für 10 Psund rote Speisemöhr. Milch: Rild Milchkarten in den Rilch 8 ist gering geblie Art sind noch in Arten von Kohl dtischen Gemüse. 0.80 1.70 1190 A 1.00 10 4 die verteilt eignen sich Einwohner erhält insgesamt 20 Pfund Rüden. Die Wahl der Art der Aishgigicht ihm mit Ausnahme der roten Speilemenren, dem jeweiligen Vorrat entsprechend den können. Die weißen Rüben Einschneiden von Rübenkraut. in der Gasanstalt Rüttenscheid. Gerswidastr, ind Gasanstali Hammerstraße. Zische: Die Insuhr an frischen Seesischen ha beschränktem„ane wieder eingesetzt. Muscheln können in den belannten Abgabest Pfa. für 2 Psund gekauft werden. für die Zeit vom 1. März bis 36. Apil 1918 im Stedkleis Eslen. Die Ausgabe der neuen Milchfarten für die Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahre erfolgt in der Zeit vom 11. Februar bis 23. Februar 1918 in dem für jede Haushaltung zuständigen Lebensmittelbure au in nachstehender Reihenfolge: 1. Montag, den 11. Fevruer, vormittags an Haushaltungen mit dem Anfangsbuchstaben A. nachmittags an Haushaltungen mit den Ansangsbuchstaben C. D: 2. Dienotag, den 12. Fevruar, vormittags an Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben Ba-Bi. nachmittags an Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben BI—8 Schluß; Mittwoch, den 13. Fevruar, vormittags an Haushaltungen mit dem Anfangsbuchstaben E, nachmittags an Haushaltungen mit dem Ansangsbuchstaben F; 1. Vonnersteg, den 14. Jebruar, vormittags an Haushallungen mit den Ansangsbuchstaben G. J. nachmittags an Hausbaltungen mit dem Anfangsbuchstaben L.: 5. Freitag, den 15. Februar, vormittags an Haushaltungen mit den Ansangsbuchstaben Ha Ki, nachmittags an Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben No—K Schluß; 6. Samstag. den 16. Bebruar, vormittags an Hausbaltungen mit den Aufangsbuchstaben Ka Ke. nachmittags an Haushaltungen mit den Ansangsbuchstaben XI-Ke 7. Montag, den 18. Februer, vormittags an Hausbaltungen mit den Ansangsbuchstaben Kr-K Schluß, nachmittags an Haushaltungen mit dem Ansangsbuchstaben M. S. Zienstag, den 19. Fcoruar, vormittags an Haushaltungen mit dem Ausangsbuchstaben N, nachmittags an Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben O. P. O Mittwoch, den 20. Februar, vormiltags an Haushaltungen mit dem Anfangsbuchstaben R. nachmittags an Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben Soh Donneretag, den 21. Zedruar, vormitings an Haushaltungen mit den Anfangsbuchsaben St. nachmittaas an Haushaltungen mit dem Aufangsbuchstaben S Preitag, den 22. Hevruar, vormittaas an Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaden U. V, nachmittags an Hausbaltungen mit den Anfangsbuchstaben X. X, 2.; Sametag, den 23. Februar, vormittags an Haushaltungen mit den Anfangsbuchsaben Wa We. nachmittags an Hausbaltungen mit den Anfangsbuchstaben WIW Schluß. Die Lebensmittelbureaus sind für die Ausgabe der Karten nach der vorgeschriebenen Ordnung vormittags von 9—11 Uhr und nachmittags von:1 Uhr geöffnet. Die Abnolungszeiren mussen genau Ausgabe der neuen Milchkarten erfolgt nur gegen Vorlegung der weißen Stammkarte für Lebensmittelbezug. Maßgebend für die A holung der Milchkarten ist der Name des HausKinder unter 12 Jahren dürfen die neuen Karten Beim Empfange der Milchkarten ist sofort an Ort Stelle von dem Empfänger nachzuprufen, ob er auch alle die ihm zustehenden Milchtarten erhalten hat. Spätere Retlamationen können auf keinen Fall verücksichtigt werden. Mischkarten&a sellbraunl, sur Kinder bis zum vollendeten 2. Lebensjahr, das sind diejenigen Kinder, die in der Zeit vom 1. März 1916 und später geboren sind, Milchkarten D iblaut. für Kinder vom Beginn Lebensjahres bis zum vollendeten 4. Lebensjahre, das sind diejenigen Kinder, die Errichtung eines neuen Lehensmittel. bureaus in der Segerothitraße Das Lebensmittelbureau Altstadt wird vom 7. Februar 1918 ab geteilt und die eine Häilfte in der evangelischen Schule I. Seaer##t gebracht. Vom 7. Februar ab ist das Lebenomittelburcan Essen=Altsiadt 1 Segerothstraße 79 nunmehr zuständig für die Brotkartenbezirke 1 12 einschließlich, während Riesen- Auswahl prachtvoller das Lebensmittelburean Essen=Altstadt 11 Engelbertstraße 6 54 und 55 auch für die Brotkartenbezirke 13- 23, 5 weiter zuständig bleibt. Mit Ausnahme der Abrechnungen mit den Klein handelsgeschäften werden in dem neu eingerichtete Lebensmittelburea sämtliche Angelegenheiten erle digt. die zur Versorgung der Bürgerschaft in den Brotkartenbezirken 1—12 hinsichtlich ihrer Leben mittelkarten erforderlich sind. Ferner wer den dort Auskünfte über Lebensmittelfragen erteilt. Die übrigen städtischen Lebensmittelburegus u von dieser Trennung nicht berührt. Essen, den 4. Februar 1918. Abe 18253563 3 kommen Sie! # Und vergle chen### Sie meine Proisel# Der Oberbürge Ausgabe von Trockenmisch an Personen über 65 Johre. ## Alle Polze u. Multe## ###eind vorhandon### # Zum Beispiel:#### 2 unks. Illis. Opor 1 10. An Perionen über 6 Jahre sollen beschränkte Mengen Trockenmischpulver gegen besondere 27. zugskarten abgegeben werden. Es kommen alle Personen in Frage, die vor dem 1. Juli 1853 gcho ren sind. Die Ausgabe der Bezugstarten(Milch tarte 3) erfolgt gleichzeitig mit der Abgabe der Milchfarte für Kinder in den städtischen Lebenmittelbureaus von Montag, dem 11. Februar d. J. ab. Die Reihenfolge der Ausgabe salphabetische Ordnung) ist in der Betanntmachung vom 7. Jebr. veröffentlicht. Bei der Abholung der Milchlarte muß die weiße Stammkarte für Lebensmittel mit gebracht werden. Die Bezugsberechtigten müssen sich am nächsten Wochentage nach der Abholung der Milchtarte in der für sie zuständigen Milchverkouse stelle in die Kundenliste eintragen lassen. Der Zeit punkt der Ausgabe des Milchpulvers, sowie die ab zugebende Menge werden jedesmal besonders be kanntgegeben. Mit einer fortlausenden Abgabe kann bei der geringen zur Verfügung stehenden Menge nicht gerechnet werden, denn in erster Linie müssen, wie bisher, die Kinder versorgt werden. ra. Marder. urme Slacka, Fuchs usw. # Keine Proise# # sind hillig! Jur bei Fiodf Grüizif ####Esson, u. ddeastr. 10 en. Grabenstr. 10 1. 9 Niesen- Auswahl# prachtveller 1## Essen, den 8. Februar 1918. Der Overbürgermeister. Ministerium s. Landwirtschaft. Domänen u. Forsten Banen Schafin der Zeit vom März 1914 bis 28. Februg. uf Seisenpulver lautenden pzischka berechtigen nur zur darauf verzeichneten Sciie: wie bioher. T Abschnitte der Seisenlarte Ausgabe der Hälfte der vorzeitigen Verkauso der städtischen Ware hingewiesen. Essen, den s. Februar 1918 Der Oberbürgermeister. r 1916 geboren sind, rten Lrweißt, für Kinder vom Bezinn des 5. Lebensjahres bis zum vollendeten 6. heusjahre, das uno diejenigen Kinder, die is der Zeit vom 1. März 1912 bis 28. Februar 1n DeTN... 9• 5.. v: gep oreF(roi, für Kinder vom Beginn des:. Lebensjahres bis zum vollendeten 10. Lebensjahre, das sind diejenigen Kinder, die in der Zeit vom 1. März 1908 bis 28. Februar 1012 geboren sind. Essen, den 7. Februar 1918. Der Overbürgermeister. über das Schlachten von Ziegenmutter= un lämmern. Auf Grund des§ 4 der Belanntmachung dee Stellvertreters des Reichstanzlero über ein Schlachtverbot für trächtige Kühe und Sauen vom 26. August 1915(R.=G.=Bl. S. 515) wird hierdurch folgendes bestimmt: § 1. Die Schlachtung aller Schaftämmer und Ziegen=Mutterlämmer, die in diesem Jahre gevoren werden, wird bis auf weiteres verbrien. § 2. Das Verbot findet keine Anwendung auf Schlachtungen, die erfolgen, weil zu befnichten ist, daß das Tier an einer Ertrankung verenden werde, oder weil es infolge eines Unglückssalles sofort getötet werden muß. Soiche Schlachtungen sind inner halb 24 Stunden nach der Schlachtung der für den Schlachtungsort zuständigen Ortsrolizeibehörde anzuzeigen. § 3. Ausnahmen von diesem Verbot lönnen aus dringenden wirtschaftlichen Gründen vom Landrat, in Stadtkreisen von der Ortopolizeibehörde, zugelassen werden. § 4. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden gemäß§ 5 der eingangs erwähnten Bekannt machung mit Geldürafe bis zu 1500 Mart oder mit Gesäugnis bis zu 3 Monaten bestraft. § 5. Die Anordnung tritt mit dem Tage ihrer Bekanntmachung im„Deutschen Reichs= und Preuß. Staatsanzeiger“ in Kraft. Berlin, den 20. Jannac 1913. Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. von Eisenbart=Rotbe. „ 2 g 650 79550 en # esey, Gietereh. u Ofleres Astwertschseiteo von Ferd. Lassalle. Mit Einleitung und Anmerkung von L.d. Bernstein. 40 Pig. Buchbandlung der„Arb.-Tig.“. auf dem Gebiete von Lumemilldung sinden Sie bei uns siets früh: zeitig und in erschöpfender Auswahl. Schon eine Besichtigung unserer zahlreichen, interessanten Schaufenster wird Sie davon überzeugen. Städtisches Orchester onntag, den 10. Februar, nachmittags 3 Konn Anternallungs-Hont Lichtsplele Restaurent August Zelierh Sssen, Termstraße 9. Sonntag, den 10. Februar, abonds von 5 Uhr 7 Teheeritel Wpian vonrer eis h. ichtsplele n eirem vorzüglichen neuen Mutikhünstler. alsschmuch Autschans Oertmunder Union-Bier! 1e 1 Laxe* Oetektiv a in 4 Akten Ada vac Ehlers. uftuerungsrecht. Fahe Kruppsche Faerik Zentralpunkt in der Stadt. Der karierte Regenmante quaneann Stedt-Theater Essen. amstar, den 9 Febraar, abende 7 Uhr. Ende gegen 9%, Ud: Retbe B. „Dutsendkarten gültig Geographis und Liebe 4906 Die Taderdes Heeen 1. Teil— in 4 Akten. HENNV PORTEN Sensations-Drama in 3 Akten nntag, den 10. Febras: nachmitt. 3 Uhr Ende nach 5½ Uhr Datzendkarten gültig Ents Patdel-Viallspiolt Abende 7 Uhr. Ende nach 9% Uhr. Haal et. Priaz von bäuenarl Montag den 11. Februar. abends 7 Uhr. ach 9% Uhr Dutsendbarten gültig. fruh 11 I Frühvorsic Grabeastr.(gegen#b. Althett Martha Vor Der Markt zu Richmond. Jannananane INDIZIEN Detektiv-Drame in 4 Alleinige: Auf ührungsrecht im Banneder Pdicht Pracat“ /82 Schauspie! in 4 A von Lusvig unzengruber. 9 6 900 e nachmittag 3½ Uhr letzten Male: Wahrheitsmündche: und Lügenmäuicher. Hlerauf: Die ZaubergleerSountag, nachmittar: 3½ Uhr an abends 7% Uhr 00 Anzüge. Hosen, Loden-Käntel, Palsiets. Knaben-Sarderohe, n allen Größen, steis am Lager. 1437 Bannbeistr. 10 1 Pregpe i Tisteet Kein baten OOO dem urgelungenen Lustspiel Muttersegen auspiel mit Gesank Ikten von Friedr Altenessen, Kaisersaal. Sonntag nachm. 3 1 Wahrheitsmündchen und Lugenmäuichen Die Zauberslech Abende 7% Uhr. Mein Leopold Volksstick mit Gesang Lten von LArronge w.ri angefert gegondet. repariert u. gu Tormeir, 7 I am Nordssht nach Höglichkeit d1o s-Vorstellungen von Fordinand Lassalle. Preis 60 Pig.= Suchhandlung der„Arb.-Ztg.“, Lesen. 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