(Kugemeiner Bebbächter and Essener Anzeigery Abonnementspreis pränumerande einschkießl. Bringerer Srecie e ce ceit erech bezogen 2.70 Mk. ppo Vierteljahr. Einzelnummer 5 Pfg. Insera derer dreima weoden Inserate werden die siebengespaltene Kolonelzeile oder deren Raum mit 20 Pfg. berechnet. Bei mindestens dreimaliger Aufnahme Rabatt.— Kleine Anzeigensen nur gegen sofortige Bezahlung aufgenommen. — iae anr and raud eugez, Vanda u u e Aebeitsen: Groenrae. Keun un Sprch, D.hlsatigurn M Sunden: Nur Worltags 121—1, abends 61.—7 Uhr Lublilctions=Organ der freien Gewerkschaften. Seichältstelle: Grabenktr. G. Vermuf 1773 Bureau, is e. See e eue ane Hu e#. Nl. 108. mit Ausnahme der Sonn= u. Feiertage Essen, Montag, 14. August 1916. Arbeiter=Oeitun: Eg. 14 Für die Redaktion verantwortlich: Wildelm Dsttan. ngg . ien wageng, lur den Iusenenel: Kugat Rabe Duc imnd Velaz; Fraut demall a Ce., Knis iu eier. Die Presse zum Aufrut des Parteivorkandes. Während ein Teil der bürgerlichen Presse Berlins von dem jüngsten Aufruf des Parteivorstandes ohne jeden Kommentar lediglich mehr oder weniger ausführliche Auszüge bringt, macht die„Post“ die folgenden Bemerkungen: „Der hier im Auszug wiedergegebene Aufruf zeigt von neuem, daß in den führenden Kreisen der Sozialdemokratie nach wie vor der Glaube allmächtig ist. es könnte nach dem Frieden eine Freundschaft mit den Nachbarvölkern möglich sein. Die Männer, die eine solche Meinung ernsthaft vertreten, scheinen an der Giftflut niedrigster Verleumdung und an den Zeichen eines unbezähmbaren Hasses unserer Geaner mit geschlossenen Augen vorbeizugehen. Wir haben vor dem Krieg genug Beweise für unseren guten Willen geliefert. Der Dank war der Krieg. Was nach dem Kriege sein wird, weiß keiner; daß aber alle Beteuerungen der Aufrichtigkeit und des guten Willens zur Freundschaft von unseren jetzigen Geanern mit Hohn und Spott beantwortet würden, wird niemand bezweiseln.“ Die„Deutsche Tageszeitung“ bedauert den Aufruf, weil er— kriegsverlängernd wirke! Sie schreibt: „In einem Punkte können wir der Kundgebung des sozialdemokratischen Parteivorstandes zusimmen; daß schon die Billigkeit erfordert, nachdem man dem Fürstlich=Wedellschen Nationalausschuß die Erörterung der Kriegsziele erkaupt hat, die Freigabe der Kriegszielerörterung nunmehr weiter auszudehnen. Im übrigen aber können wir von dieser sozialdemokratischen Erklärung nur eine schädliche Wirkung in den seindlichen Ländern befürchten. Der sozialdemokratische Parteivorstand weist ja selber darauf hin, daß die seindlichen Regierungen noch gar nicht daran gedacht haben, auch ihrerseits wie der deutsche Reichskanzler die Bereitwilligkeit zum Frieden zu erklären. Seine Annahme aber, daß die seindlichen Völker zu einem Frieden bereit seien, der nicht auf einer Niederlage Deutschlands aufgebaut ist, ist völlig unbegründet. Nur Teile hauptsächlich sogar nur techt kleine Minderheiten der Sozialdemokratie in den Ententeländern wären zu einem Frieden bereit, der nicht gerade eine Vernichtung Deutschlands brächte. Bei dieser Sachlage sollte die Sozialdemokratie in Deutschland sich darauf beschränken, den Unterschied in der Haltung der deutschen Regierung und der Regierungen in den feindlichen Ländern hervorzuheben und zu erklären, daß sie unter diesen Umständen zurzeit für den Frieden nichts tun könne. Eine solche Haltung wäre doch auch vom besonderen sozialdemokratischen Standpunkte aus vollauf begründet. Wenn aber die deutsche Sozialdemokratie trotzdem jetzt eine große Friedensaktion ins Werk zu setzen sucht, so muß dadurch bei unsern Feinden der Eindruck erweckt werden, daß das deutsche Volk einen baldigen Frieden nötiger habe als seine Geaner. Und von einem solchen Eindruck sind ernstliche Nachteile für uns zu erwarten, er kann zugleich nur kriegsverlängernd wirken. Deshalb müssen wir diese sozialdemokratische Kundgebung bedenklich finden und bedauern.“ Der„Kreuzzeitung" bietet der Aufruf willkommenen Anlaß, die Sozialdemokratie anzugreisen. Sie sagt: "„Die Sozialdemokratie will das deutsche Volk um die Früchte seiner mit so viel Blut und Leiden erkauften Siege bringen. Dabei ist ja ganz klar, daß diese Friedenspelition, je ersolareicher sie ist, je mehr Unterschriften sie findet, um so schädlicher wirken, den Mut der Feinde und ihre Hoffnungen auf unser Schwachwerden um so mehr stärken und damit sehr stark zur Verlängerung des Krieges beitragen muß. Unter dem Eindruck der allgemeinen Volksstimmung hat die Sozialdemokratie sich bei Kriegsbeginn zur Bewilligung der Kriegskredite veranlaßt gesehen. Wer sie ablehnte, würde von den eigenen Wählern totgeschlagen werden, hat damals einer ihrer Abgeordneten erklärt. Bei iDder Neubewilligung ist dann die Zahl derer, die dem deutschen Volke die Mittel zu seiner Verteidigung versagten, gewachsen. Jetzt fällt der sozialdemokratische Parteivorstand dem um seine Zukunft kämpfenden deutschen Volke mit obiger Kundgebung in den Arm. Wir wollen mit unserem Endurteil noch zurückhalten. Aber schon jetzt werden diejenigen, die die Nationalisierung der Sozialdemokraie, 19 Lberschwenglich begrüßt hatten und die weitestgehen## Schlüsse daraus zu ziehen bereit waren, erkennen, daß sie sich in ihren Hoffnungen getäuscht haben." „Die„Vossische Zeitung" bespricht den Aufruf in einem besonderen Artikel, in welchem sie vor allen Dingen das Verlangen nach Freigabe der Diskussion unterstützt. Das fortschrittliche Blatt betont, daß alle Welt weiß, welche Kriegsziele die sechs Verbände und Graf Reventlow und Freiherr von Gebsattel und Herr Steinmann=Bucher und die Herren Bassermann. Stresemann, Fuhrmann. Schumacher, Schäfer, Thyssen haben und fährt dann fort: „Man ist aller Wahrscheinlichkeit nach im Auslande über die bei uns herrschenden Stimmungen, Strömungen und Masnürömungen hinsichtlich der Kriegsziele so gut unterlichtet, daß man bei Freigabe der Erörterungen nicht das nindeste mehr erfahren könnte, als man heute weiß. Wenn ber dort jedem nach Herzenslust Kriegsziele aufzustellen reistebt, die einen die Rheinarenze mitsamt den Brückenkövsen für Frankreich, die anderen Hamburg und Bremen Ur England, die dritten Königsberg, Danzig. Steitin zu Rußland verlangen dürsen, wenn gesordert wird, daß entichland, in Inkunft keine Kriegsslotte halten, keine Unterscebvote, keine Lustschiffe banen dürfe— weshalb soll eetzt in Deutschland von einer öfsentlichen Aussprache unabSchaden zu beflechten seim. Lan Bedentell. der Zwang zum Schweigen schafft nur dumpse Unzufriedenheit und verführt zu einer geschickten Umgehung oder gröblichen Verspottung der Verbote, zu den Wühlereien und zu den Geheimschriften, von denen man nur zuviel gehört hat. Es #n.der Zeit, das Ventil zu öffnen, damit die Spannung nachläßt. Die Freiheit gleicht dem Sveer des Achill, sie kann Wunden schlagen, aber auch Wunden heilen.“ „Gelchmack am Kriege“? Der beim Zentralverband Deutscher Industrieller tätige Nationalökonom Steinmann=Bucher hat bekanntlich jüngst eine Schrift veröffentlicht, in welcher der Satz enthalten ist: „Das friedliche deutsche Volk, das über vier Jahrzehnte leinen Krieg geführt und sich mit der ruhigen, geduldheischenden Friedensarbeit ir dieser Zeit begnügt hat, hat nun, das mögen sich die feindlichen Völker gesagt sein lassen, sozusagen den Braten gerochen und am Kriege Geschmack gefunden, und es könnte leicht sein, daß es fortan geneigt wäre, sich öfter als bisher im Kriegshandwerk zu üben, oder gar bis auf weiteres nach der einen oder andern Seite, z. B. etwa gegen den„Beherrscher der Meere“ einen dauernden Krieg zu führen.“ Dieser skruvellose Anhänger eines Dauerkrieges im Profitinteresse ist schleunigst von allen Seiten abgeschüttelt worden Statt nun möglichst ruhig zu sein, bat er offenbar das Bestreben, erneut von sich reden zu machen. In einer Zuschrift an das„Berl. Tagebl.“ führt er u. a. aus: „Ich möchte Sie deshalb bitten, zur Kenntnis zu nehmen. daß ich in meiner Schrift, wie in meinen früheren, verwandte Gebiete behandelnden Schriften nur meine versönlichen Auschauungen vortrage, daß dieselben vor ihrer Veröffentlichung weder in Teilen, noch im ganzen irgend jemand vorgelegt waren und ich also ganz allein die Verantwortung für den Inhalt trage. Die Ansichten über die von mir behandelten Fragen sind in industriellen Kreisen so wenig einheitlich wie in politischen und anderen Kreisen. Solche Dinge muß man rein versönlich vertreten.“ Herr Steinmann=Bucher hält also an seiner Auffassung fest und er bringt gleichzeitig bedingt zum Ausdruck, daß industrielle Kreise seine Ansichten teilen. Natürlich wird man dem Angestellten des Zentralverbandes Deutscher Industrieller nicht in aller Oeffentlichkeit zustimmen. Vom Weltkrieg. Der deutsche Amtlich. Großes Hauptquartier, 12. August 1916. Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Thiepval und dem Fouereux=Walde, sowie bei Guillemont grissen starke englische Kräfte an. Nördlich von Ovillers und bei Pozières wurden sie im Nahkampf und durch Gegenstöße zurückgeworsen, nördlich von Bazentin=lePetit und bei Guillemont scheiterten die Augriffe im Feuer der Artillerie, Insanterie und Maschinengewehre. Zwischen Maurepas und der Somme brach ein hestiger Angriff der Franzosen zusammen; sie drangen nordöstlich von Hem in ein kleines Waldstückchen ein. Südlich der Somme mißlang ein seindlicher Teilvorstoß bei Barleur. Rechts der Maas sind in der Nacht zum 11. August Handgranatenangrisse nordwestlich des Werkes Thiaumont, gestern abend starke Infanterieangrüsse gegen das Werk selbst unter schweren Verlusten für die Franzosen abgeschlagen. Südlich von Leintren glückte eine deutsche Patrouillen= unternehmung: es wurden Gesangene gemacht. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Hindenbura. Bei Dubczyczu am Strumien, westlich des Nobel=Sees und südlich von Zarecze griffen russische Abteilungen vergeblich an. Im Stochod=Bogen östlich von Kowel wurden bei einem kurzen Vorstoß 170 Russen gesangen genommen und mehrere Maschinengewehre erbeutet. Starke feindliche Angriffe wurden beiderseits von Troscianiec(westlich von Zalocze) abgewiesen. Unsere Fliegergeschwader fanden in den letzten Tagen an der Bahn Kowel—Jarnn und nördlich derselben in umsangreichen Truppenlagern wieder lohnende Ziele, die sie ausgiebig mit Bomben belegten. Ein russisches Flugzeug wurde nördlich von Sokul im Lustkampf abgeschossen. Frout des Generals der Kavallerie Erzherzoas Karl. Südlich von Zalocze wurde abends noch lebhaft ackämpft. Im übrigen ist es nördlich der Karvathen zu Insanterietätigkeit nicht gekommen. Die eingeleiteten Bewegungen vollziehen sich planmäßig. In den Karvathen nahmen wir in fortschreitenden Angriffen südlich von Jabie 700 Mann gefangen und erbeuteten drei Maschinengewehre. Beiderseits der Höhe Capul sind deutsche Truppen ins Gesecht gctreten. Balkau=Kriegsschauplatz. Die gestern wiederholten schwächlichen Scheinaugriffe des Geaners südlich des Doiran=Sees erstarben schnell in unserem Artilleriefener. Oberste Heeresleitung WTB Großes Hauptquartier, 13. August.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. und der Somme saßten gestern unsere verbündeten Gegner ihre ganze Kraft zu einem einheitlichen Angriff zusammen, der— nach voraufgegangenen begrenzten Kämpfen am Nachmittag im Abschnitt Ovillers=Pozieres — nachts auf der ganzen Linie vorbrach. Unter den schwersten Verlusten für den Angreiser ist der Stoß zwischen Thier. val und Guillemont zusammengebrochen. Weiter südlich bis zur Somme kam es mit den immer wieder anlausenden Franzosen zu schweren Nahkämpfen; sie wurden die ganze Nacht hindurch sortgesetzt und sind bei Maurepas und östlich von den uach in Gange.—46 ud Jtlich Hart südlich der Somme scheiterte ein französischer Am griff gegen Biaches restlos bereits in unserem Feuer. Auf der übrigen Front hat sich nichts von besonderer Bedeutung ereignet. Unsere Patrouillen machten nordöstlich von Vermelles. bei Combres und südlich von Lusse in der seindlichen Linie Gefaugene. Unternehmungen gegnerischer Erkundungsabteilungen an mehreren Stellen wurden abgewiesen. Ein englischer Doppeldecker ist südwestlich von Bapaume abgeschossen. Dem an dem erfolgreichen Luftkampf südlich Bapaume am 9. August beteiligten Lentnant Frankl hat S. M. der Kaiser den Orden Pour le Merite verliehen. . Lestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Russische Vorstößte südlich von Smorgon und bei Lubieszow blieben ersol los. „Westlich von Jalocze wurden seindliche Angrisse abge Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl. Westlich von Monasterczyska, sowie an der Bustrzyca# front südwestlich von Stanislau wurden die angreisenden Russen, zum Teil durch Gegenstoß, zurückgeworfen. Balkan=Kriegsschauplatz. Keine Ereignisse. ##n Theile deeresleilang Rahaintcen beren. Aug. Amtlicher Bericht von Freitag nachmittag: Nördlich der Somme richtete die französische Artillerie ein wirksames Zerstörungsfeuer gegen die deutschen Verteidigungsanlagen. Im Laufe von Einzeloperationen machten die Franzosen Gefangene und erbeuteten in dem Wäldchen nordöstlich von Hardecourt 2 Maschinengewehre. Auf dem linken Maasufer gelang den Franzosen ein Handstreich auf die deutschen Gräben östlich des Hügels 304, von dem sie Gefangene fortführten. Auf dem rechten Ufer mäßige Artillerietätigkeit und Handgranatenkämpfe nordwestlich des Werkes Thiaumont. Auf dem übrigen Teil der Front zeitweiliches Geschützfeuer.— Flugwesen: In' der Nacht zum 10. August warfen französische Fliegergeschwaden Bomben auf die Bahnhöfe von Vouziers und Bazancourt. abend: Pärslich d.u31: Amtlicher Bericht von Freitag abend: Nördlich der Somme war der Nachmittag durch einen glänzend durchgeführten und vollständig geglückten Angriff unserer Insanterie gekennzeichnet. Mehrere deutsche Gräben wurden von unseren Truppen im Sturm genommen, die ihre neue Linie auf den Bergrücken füdlich von Maurepas und längs der Straße, die von diesem Dorfe nach Hem führt, eingerichtet haben. Etwas nördlich vom Wäldchen von Hem sind die vom Feinde stark befestigte Rennbahn und zwei kleine Gehölze in unsere Hand gefallen. Wir machten im Verlaufe dieser Kampfhandlungen 150 unverwundete Gefangene und nahmen 10 Maschinengewehre. Südlich der Somme fand heftiger Kampf der beiderseitigen Artillerien statt. An der Front von Verdun wurden unsere ersten und zweiten Linien in der Gegend von Chattancourt und im Abschnitt Thiaumont=Fleury beschossen. Von der übrigen Front ist kein Ereignis von Bedeutung zu melden.— Luftkampf: Am 8. August wurde ein feindliches Flugzeug in Flammen gehüllt in unseren Linien südlich von Douaumont durch den Führer eines Flugzeuggeschwaders amerikanischer Herkunst zum Absturz gebracht. Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: Nördlich der Somme benutzten die Franzosen um ihre neue Front einzurichten. Ihre Erkundungsabteilungen drangen in das Gehölz des Bahnhofd von Hem ein. Sie fanden zahlreiche Leichen vor. Gegen 9 Uhr abends versuchten die Deutschen einen beftigen genstoß und griffen den Steinbruch nördlich des Gehbölzes von Hem an. Sie wurden mit empfindlichen Verlusten zusach sichtiser Geschiesi Somme griffen die Deutschen nach heinger Beschießung La Maisonnette an. Sie wurden unter Sperrfeuer genommen und ihre Angriffswellen mußten sogleich in die Ausgangsgräben zurückkehren. Rechts der Maas machten die Franzosen während der Nacht südlich vom Werke Thiaumont Fortschritte. Zwei deutsche Angriffe, die um 9 Uhr und um 11 Uhr abends gegen Fleury und die französischen Stellungen nordwestlich des Dorfes geführt wurden, sind vollständig zurückgeschlagen worden. Der Artilleriekampf wird im Abschnitt von Baux. Chapitre und Le Chenois fortgesetzt. Nordwestlich von St. Mihtel und in Lothringen bei Behe sind deutsche Patrouillen durch mörderisches Gewehrfeuer zerstört worden. W2B Paris, 13. Aug. Amtlicher Bericht von gestern abend: Nördlich der Somme sind unsere Truppen nach vorbereitenden Kämpfen am gestrigen Tage und in der Nacht um Angriff auf die dritte deutsche Stellung übergegangen, sch ron östich von Hordecourt bis zur Soume zur Heie # 15 #rm nan#7. L inmn. grm Simunr allr Smuen ##err gruimmen tom ##in dester ind unrr Teu und snh hanrz umtar nanrn #angt deu Suafer nrn Buserum erfarthr 1 der uuerr Zeranzeme z# 2 # uner und untt arn iu das Dum Mauren in unmer Handu Sndahgann: Wumzal#m und au der Humr in des irzurner e der..... Jul der: urneemendenen D u fir armnnr holer und hrrent nrgähr at de eume ee, von am Mtchmengrmeter sat und in dur urn Eir Grarnunß der Drunen#mden Chrur u anat unrmr. in unirarm#cmn. Snnn der mur ar nuttor Sarher #ir hr dgen z Deuiranmn*r u Herdur heitin Tmiternlanchir uu der Grgen Hum Sioun Lum unn Lnmmmm. 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Patriotis oriits Wenige Wochen später lag ich selber im Due Teute vor Verdun. Da tauchten die Erlebnißse nem geistigen Auge auf Wie unm:. dieder vor mei„ W54 unsurh vieber vor mei. Siegesfeier unserer„Patrioten“! Welch himm der Gegensatz! Hier Ströme von Blut, das gntreienStöhnen der Verwundeten, unbeerdiate Lehmschlamm. der Hölle Schrecken und dort ausgelassenstei ratriotismus, schwankende Gestalten. gsa“ Hier Mehr Rürde bei unseren Siegesfeiern0 heißer Wunsch.“ Das ist mein Die Wandlungsfähigkeit des Zentrums. Im„Tag“ schreibt der Freiherr v Ledlitz über die lung des Zentrums zum Kriegsziel: „Das Zentrum hat in bezug auf die Kriegseie lich mit den sechs Wirtschaftsverbänden. Strang gezogen zu denen ja auch die dem stebenden katholischen Bauernvereine gehören. Roch Jahresfrist haben namentlich süddeutsche führende Zentrumspolitiker, aber nicht diese härsten- Töne geredet. Nur in bezug auf die Freigebung der Erörterung der Kriegsziele wich das## Reichstage wie im Landtage von den Rechtsparteien. Nationalliberalen ab, in der Sache selbst kanz..: sen auf demselben Standpunkte. it dieNicht anders war es betreffs der U=Boot=Frage. Noch der verstärkten Staatshaushaltskommission des Abgeo# öffentlichung des Beschlusses, gegen ceinuugg 1 0 Kriege im in einer Einzelfrage; die n reden im Reichstage und die Stellungnahme der Zentrumsoresse namentlich in der Vertrauensfrage ach der Bischtung bes des Zieles Realpolitik in des Wortes verwegenstem Sinne zu vereinigen weiß... Das rechnet augenscheinlich damit, daß die in der Reichskanzlers verkörverte Politik sowohl bei Friedensschlusse wie bei der Neuorientierung der inneren sche####t ihm für die Reichsreaierung wie für die preugisch Menierung maßgebend bleiben wird. und hat daraufhin seine eigene Politik eingestellt. Diese ist, taktische Seite anlangt, stets darauf berechnet gewesen. dem Zentxum eine ausschlaggebende Stellung im Reichstage wie rdnetenhause zu sichern. Natürlich nicht als Selbstzweck, sondern im Interesse der Zentrumspolitik.“ und Obst mitteilt, steht fu. Zucker mehr zur Ver#. die warmeladefabrikgtion kein Anweisung der Regi... Die Fabriken naben auf konservieren müssen. in Fässer Zuckerernte zu Mar un dieselben später nach der neuen Es steht allg. verarbeiten. unserer reichen Grutei Tatsache fest, daß strotz Mangel an Zucker nicht gegenüber war der n verarbeitet werden kann. Demmigen Ansicht, daß schu der einstimMarmeladefabrikation. Berücksichtigt man Zi. telte Bevölkerung bei dem. u die minderbemitüberhauot kein Brotauftrich megidel an Sie und Buter schon die weitere Tatsachenden ist, muß man Brotauftrich unendlich auerkennen, daß Marmelade zum es Gastss viel wichtiger ist als Zucker zum gann das Reich iger Speisen. mehr zur Verfügung Zucker für die Kor stellen, weil sämtlicher vorhandene dann müsen letzt zaza.. zugunsten der Marmelade Vberaeben, den Zuckerverbrauch dürste den Kommunztion einzuschränken. Es ein bestimmtes Quantum pes Zuckers den Marmesadenfahrig vom Reich überwiesenen un labensaoriren zwecks Lieferung von an Marmelade kommt Manael denen, zum Teig... auberordentlich hoch Holand bezogenen Quantitäten Auslande für ein zu Preise stehen. Es müssen also dem schränkung des Zuckerverbauchs e3 Eingewöhnlich hohe Preise gezohlt werden. Auslandsvaluta nur verschlechtert wird. bisherigen Form säht sch. ucerverbrauchs in der trachtst, recht tigen 0 a10 auch von dieser Seite beerscheint, wenn dis sellos wönschenswert von Bezugsschei: e mmunalverbände, die noch im Besitze uinen für Zucker sind, diese zum Teil selbst #aben, um der minderbemittelten Bevölkernna Marmetade zum Brotaufstrich zu beschaffen. Weshalb sollte nicht #m amie die Milch auch der Zucker aus den Cafés sowie JTabrikation nerde t0#gnat werden können? Hat doch MarmeBehärterung Butter=, Fett=, Käse= und Wurstmangels als einziaster noch übrig gebliebener Artikel zu Praiaustrich Bermenturg arstanden Celedener Arikel deshalb der Einsicht verschließen. daß die geringen noch vorrätigen Zuckerbestände nirgends #ls zur Marmeladenfabrikation verwendet werden (Anmerkung der Redaktion: Wir halten diesen Vorschlag des Zoniumentenausschusses für sehr bedenklich. Wenn man u Jnnshaltungen den Zucker entzieht. so ihnen die Möglichkeit. verschiedene Speisen einigermaßen genehm. um nicht zu sogen— genießbar— zu machen. aucher tür gru“ an die Obst= und Meblineisen, die ohne Betracht kommen, Einemittel fast gar nicht in den Haushaltungen in Einichränkung der Zuckerkarten in nen Ammenuntungen, deshalb nach unserer Ansicht nicht zu empfehlen. Anders ist es mit den Cafés. Wir haben ## wenn der Zucker von dort verschwindet und Wenn ro scon einmal sein muß— Saecharin dafür gesich ein Vnameg finden Nunmen v## wenn die Marmeladefabriken verunturt würden. die warmelade ohne Zuckerzusatz abzuaeben. Dann könnte jeder Haushalt seinen Zucker so verwenden, wie es ihm am besten erscheint.) Stadt und Land Essen, den 14. August 1916 Gedenktage. 13. Auaust. 313 5 Auaust Bebel in Passug(Graubünden). #### ungland erklärt Oesterreich den Krieg. 1914 Dualaführer Manga Bell in Kamerun hingerichtet. 14. Auaust. verkatosepehandlung. Sü f der Bblosord Joh. Friedr. Herbart in Göttingen. „Lirs„Erhebung der Vorräte an Brotgetreide und Mehl 5.—, 16. August gemäß der Bundesratsverordnung vom zus frühere sind nur anzuzeigen die Vorräte Mengen Dicht... di im Jahre 1016 geernteten „ anzeigepflichtig sind die Händler, Bäckereibetriebe und Verbraucher, denen Mehl von der Stadt überviesen ist.(Siehe Bekanntmachung.) Bachemerasiersonen zur Kartossel= und zur Herbstbestellung. Wegen der Beurlaudung von Militärpersonen zur Kartoffel= und Rübenernte ind zur Herbstbestellung weisen wir auf die heutige Bekanntmachung des Oberbürgermeisters hin. Es können und deren Angehörige oder sonstige landwirtchaftliche Arbeiter, welche sich bei den Ersatzformationen 33 Haexes befinden, beurlaubt werden. Anträge sind bis in 20. August, mittags 12 Uhr, während der Dienststunden m Lebensmittelamt mündlich zu stellen. Außerdem könten von den landwirtschaftlichen Kasinos Anträge auf Uebereisung von landwirtschaftlichen Arbeitern für die Kartofbezw. Rübenrente und die Herbstbestellung gemeinsam jestellt werden. Ferien=Ausklug für Kinder. Ein gemeinsamer Ausflug der Schulkinder findet Mittooch, 16. August, statt. Das Ziel ist die Waldwiese an Zeche Langenbrahm". Die Sammelstellen sind für Essen=Stadt berlings= und Kurfürstenplatz: für Essen=West HobeisenStraße und Jansenstraßen=Ecke: für Rüttenscheid am Rataus. Abmarsch 2 Uhr nachmittags. Es empfiehlt sich, den kindern Brot und etwas zum Trinken mitzugeben. Um ahlreiche Beteiligung auch der Erzieherinnen und Genossinden wird freundlichst ersucht. Marmeladenmangel und Zuckerverbrauch Der Kriegsausschuß für Konsumenteninteressen schreibt: Ueber die gegenwärtige Knappheit und Teuerung der Narmeladen sowie über Mittel und Wege, dem Uebelstand Laubelfen, unterhielt sich in seiner letzten Sitzung der Vordand des Kriegsausschusses für Konsumenteninteressen für und Landkreis Essen. Nach den vom Ausschuß eingezogenen Erkundigungen ist K Mangel an Marmeladen auf die allgemeine ZuckerEin Warenhaus vauft Seise im Konlumverein. eine Verdandhi eines Warenhauses Schöftengericht in a una, die kürtlich vor dem gen Getrugs“ in Luren stattfand. Angeklagt waren ween Vnnnus hezm. Anstiftung zum Betrug der Geschäftsführer, eine Abteilungsleiterin und vier Lehrmädchen der Firma Leonhard Tietz. Die Leiterin der Seifenabteilung Geut gechrmäg peaer, Seschitskührers die mitangeklagn Lehrmalchen Keuuftiank.. den Verkaufsstellen des onsumvereins Seife aufzukaufen. In einer Reihe von ## war ihnen das auch unter Nennung falscher Namen netungen: in anderen Fällen hatte das Verkaufspersonal geben in der Arinahme verlanate Ware anstandslos abge. geven in der Annaume, daß sie für dem Verein als MitLieder aggehörende Eltern der Käuferinnen bestimmt sei. ###erbandsung stellte der Hanptangeklagte in Ab #eor. wn die Seife zum Zweck des Wiederverkaufs angekauft worden sei: diese sei lediglich zu Reinigungszwecken in ine nhafte verwandt worden, da hierzu die eigene Ware zu teuer gewesen sei. Auch wollte er ebensowenig wie die Leiterin der Seifenabteilung die Lehrmädchen dahin instru## haven. beim Einkan falsche Namen anzugeben: es sei ihnen überhaupt ganz unbekannt gewesen, daß der Konsumverein nur an seine Mitglieder und nicht an jedermann aren abgibt. Das Gericht war aber der Ansicht, daß letzteres in Düren allgemein bekannt sei. und daß kein Zweifel darüber bestehen könne, daß auch der Geschäftsführer der Firma Leonhard Tietz das wisse. besonders, da er selbst Interesant war guchu.. Vitalied angebört habe. gebende Tatfache, daß die ich aus der Verhandlung erder Stadt Praßen“; zuerst in allen größeren Geschäften Soveraufe vorgenommen wurden, und daß man rie Leurmädchen dann auf den Konsumverein losließ. als man festgestellt habe, daß hier die Seise am billigsten zu s Gheichen, Die Verhandlung endete mit der Verurteilung der#ursaftsführers zu 30 Mark Geldstrafe eventl. 6 Tagen Gefängnis, während die Abteilungsleiterin mit 10 Mark eotl. 2 Tagen Gefängnis. die Lehrmädchen aber mit se einem Verweise bestraft wurden.— Die Tatsache, daß ein Warenhaus in einem Konsumverein größere Mengen Seife einkaufen läßt. stellt der Leistungsfähigkeit der Konsumvereine ein alänzendes Zeugnis aus. Man muß sich diesen Vorfall merken, weil sich die Warenhäuser nicht selten den Konsumgenossenschaften gegenüber aufs bohe Pferd setzen. Belegschaftsversammlung der Zechen„Graf Beua“. und„Kaher“ Die steigenden Lebensmittelpreise zwingen auch die Bergarbeiter, mit Wünschen und Forderungen an die Zechenverheranzutreten. So hatten die Stinneszechen „Graf Beust" und„Gustav“ am Sonntag eine Belegschaftsversammlung nach„Groß=Essen“ einberufen, um die Berichte der Ausschüsse entgegenzunehmen und ihre Wünsche, die den veränderten Verhältnissen Rechnung tragen sollen. Ausschüssen zur Vertretung bei den Zechenverwaltungen zu unterbreiten. Leider war der Ausschuß der Zeche„Gustau" nicht anwesend. Das Ausschußzmitglied von„Graf Beust“ berichtete, daß in einer Sitzung die Lohnfrage erörtert wor4## Jechenverwaltung habe erklärt, die Löhne feien fen##ensausbruch um 30 Prozent gestiegen. Ein weiteres„leigen in dem Maße, daß sie mit den Lebensmittelpreisen in Einklang ständen, sei nicht möglich, weil die Belastung zu groß würde. Ferner sei die Arbeitsleistung gefallen. Vom Ausschuß sei auf die Beschäftigung der Kriegsgefangenen, auf die schlechtere Lebenshaltung und den Holzmangel verwiesen worden, was die Arbeitsleistung beeinflussen könne. Von der Verwaltung seien nur den Schießhauern 25 Pfg. und den Schichtlöhnern 20 Pfa. pro Schicht Zulage versprochen worden. „Auf eine Anfrage des Versammlungsvorsitzenden, ob der Aupschuß von Zeche„Gustav“ Bericht erstatten wolle, melje sich ein Mitglied des Werkvereins. Es führte aus, daß alle Vierteljahre eine Beschwerdesitzung stattfinden solle, aber es läge immer kein Material vor, weil die Arbeiter trotz aller Aufforderung dem Ausschuß nichts mitteilten. Diese Worte waren einigermaßen befremdend, denn ein Arbeiter von Zeche„Gustav" betonte darauf ganz energisch, er sei von einem Mitglied des Werkvereins in der Grube angesprochen worden und dieses habe die Zustände auf der wen Ehr scharf kritisiert. Da sei es doch sehr sonderbar. ######s eigenen Leute dem Ausschuß nichts mitteilten. Die Aupschutzmitalieder gehören dem Werkverein an. Red. 2. Arbitg,).Von einem anderen Redner wurde ausgeführt. die Arbeiten. das der Ausschuß nicht hier sei und daß ugu###er ihm nichts meldeten, denn in einer Ausschußverwaltung solle deim Kars.. l. di Zechentahrt vor.“ verfahren von 1½ Schichten die AusWeiterve Beendigung verbieten. nern ein Sohm....semmlung von mehreren Redseht zum Sehen notwendig set dus mindeste bezeichnet, das mit dem, was die vier Fet. Diese Forderung decke sich Eingabe versangt hatt egeiterverbände in einer das die Verwoltungen gelder für die Famisien der Zechen die Unteritüsungs. ter erhöhen. Es iesen auf 31c, fahne einbernienen Arbeider untersür...-Gustav“ 110000 Mark in vestand 54gogu.. kase, auf„GrafBeust“ betrage derKassenmittelnreiten Mark. Man solle bei den hohen Lebensminelstenen auch an die Familien denken. ine Resolution. in der ein Hauerlohn von 9 Mark, Erhöhung der Unterstützungssätze für die Familien der EinTasengeider gefor zinsbare Anleaung der Unterstübungs. Mendeider newordert wird, fand einstimmige Annahme. der Aus der„Gewöhnungs“. Praxis der Berufsunfall genoffenschaften. s NuamtP öahöndige Entscheidung fällte am Mittwoch, den Bierfahrer Graf in Schmiedefeld(Kreis Schleusingen) pexunglückte im Jahre 1893 so schwer, daß ## reane Lein abgenommen werden mußte und er ### Zeit, guch jetzt noch zuweilen wochenlang, bettlägerig ehte di.##.##rauerei= und, Mälzerei=Berufsgenossenschaft noie rn Rente dauernd auf 100 Prozent im Betrage von monatlich 50 Mark fest. Am 1. Dezember 1915 wurde dem Graf mitgeteilt, daß seine Rente um 20 Prozent gekürzt werde. weil in seinem Zustande eine„Besserung“ eingetreten sei und er sich auch an den Verlust des Beines gewöhnt habe. Ein Gutachten eines Herrn Professors Pabst lautete intuin, daß Graf zu leichter Heimarheit fähig sei und ausgedehnten Glasindustrie in Schmiedefeld unschwer icht bme runne. Daß G. übrigens schon Arbeit verNuste, vermesen dessen schwielige Hände. Demaegenüber bekundete der Ortsvorsteher von Schmiedefeld, daß es ausgeamossen sei. daß G. irgendwelche Arbeiten verrichten könne. #erx Krüvvel würden auch in der dortigen Industrie nicht Fesomtiat. Die Frau des Klägers bekundete vor dem OberMann das künstliche Bein nicht tragen könne. weil es zu lang sei. und die Schwielen in den Händen seien durch das Festhalten der Krücken entstannen. aus Oberversicherungsamt sprach dem Kläger die Zollrente wieder zu. Von einer Gewöhnung an den Ver##eines könne keine Rede sein, ebensowenig von einer Benerung der Arbeitsfähigkeit und auch die allgemeine Lage des Arbeitsmarktes sei nicht so, daß G. Beschäftigung finden könne. „##u als Landwirt. Wie der„Hannoversche Kurier Vertüner, suind die Kultirierungsarbeiten der von der Firme Sruen in der Nähe der Stadt Nordhorn erworbenen HeideJohre soi1. Lrieges weitergeführt worden. Im Flächen Maar..... a.. 4rande, der riesige Heide in Asche legte. begannen die schen Ankäufe: Heute umfaßt die Herrschaft Clausbeide veinahe die gesamten Heideflächen der Gemeinden Rardharn. Bakelde. Lohne, Elbergen, Enaden und Heseve: rund 11000 Morgen. Die Besitzung wird durchden Emsign der aunststraße Lingen=Nordborn und durch ung einen.... A— diesem bat die Gutsverwalgroßen eigenen Hafen angelegt, der wieder durch eine Rieindahn mit dem Gutshof verbunden ist. In Kultur genommen sind bereits weit über 2000 Morgen. Rund 400 S waren mit Petkuser Roggen bestellt; jetzt ist die ###ernte in vollem Gange. Ihre Erträgnisse überkeisen aue Ewwartungen. Aehnlich gut verspricht die Karernte zu werden. Ueppig dehnen sich heute gewaltige iesenflächen aus auf dem Boden. der noch vor wenigen Jahren nur spärlich braunes Heidekraut trug. Andere riesige Flächen haben Luvinen eingesät erhalten, die jetzt andere Flächen werden demnächst mit Kunstdünger und Lupinensaat zur Umwandlung " Kutturland vorbereitet. Ein gewisser Teil bleibt als Naturventmal im Urzustande liegen. und um auch den schönsten Vogel unserer Heide, das Birkwild, zu erhalten. Landwirtschaftlich nicht ausnutzbares Gelände wird aufge### man hat damit auf weiten Strecken am Kanal beAus den Anfang gemacht. ## Schutz, die Schweine vor Rotlauf. Der Nachrichtendiens Einrichtungen n as sore: Dank unseren sanitären in Deutschlans auf getungen, den Stand der Viehseuchen i Penlschlund un ein Mindestmaß zurückzudrücken, ganz ausmerzen werden sie sich jedoch nie lassen. Besonders der Rotlaut der Schweine trifft immer wieder auf und reißt unhaben wür in.. Paenu 990 nie versagen des a. auschut, reiv. Heilimpfung ein fast meschesi eittel gegen viese Seuche. Ein Schwein. wate gge Schutzimpfung erbält, ist auf wenigstens 6 Moenken Feguna nagupfindlich. Es können ohne BeSchmeir ferkel kurz„nach der Geburt, aber auch fette Emweite kurz vor dem Schlachten geimpft werden. Schäditreten unter keinen Umständen auf. Jetzt, wo erfreulicherweise immer mehr kleine Hausbaltungen dazu. übergeben, sich ihr Schwein selbst zu mästen. gans sleichzültgenpa empfoblen werden, jedes * dreichauttig, oo Seuchengefahr direkt vorliegt oder nicht, impfen zu lassen. Die kleine Ausgabe, es dürfte sich um Preise zwischen einer und zwei Mark für das Stück Schweinehalter tun via wird niemand gerenen. Ländliche .. um am besten zusammen und lassen sich gemeinsam den Tierarzt kommen, denn je mehr Schweine an einem Orte geimpft werden, um so billiger wird der Tierarzt seinen Preis stellen können. Tritt der Rotlauf in irnenbeinem Orte auf. so sollte sich kein Schweinehalter auch nur einen Moment besinnen, seinen ganzen Bestand sofort unnsen zu lassen, die befallenen Tiere werden in allen noch sechung grsch in. Fallen gebeilt, die aesunden vor Sparsamf„gübt werden. Daher keine unangebrachte Vemobreget; wenn es ailt. uch vor Fexger und Verlus an darau Ausweispapiere bei sic tragen. esen seine nicht un gen und: übernachte ait wart: bösen aufba erforderlich. E der Bahn. vorge weisen kann. Gefjetzt gemeldet, da in einem kleinen Es ist soon wiederbolt worden, daß jeder. der eine Reise unternspaviere bei sich tragen soll. wenn samen Scherereien aussetzen will. Bei anderungen, besonders wenn man ausmuß oder sich zur Nachtzeit auf BahnA 1 A 41. 48 en muß. in wenigstens ein Ausweis dringend Es werden#iters Kontrollen. besonders auf nmen, bei denen jeder, der sich nicht aus. ahr läuft. verbaftet zu werden. So wird s ein Berliner Ausflualer drei Tage lang Orte bei Berlin polizeilich festgebalten wurde, bis er sich ausweisen konnte. Wer also die Unannehmlichkeiten auf Reisen verringern will. vergesse seine Ausmeispapiere nicht. Schulhösee.: Kinderspielplätze. Man schreidt uns: Vom neister sind den Kindern für die Ferien die Schulböse zum Spielen freigegeben. Da defremdet es, daß ais heute an der evangetischen Gemeindeschule Frohnbauser auf dem Schulhof zum Spielen zugelassen worden ist, weil der Schuldiener den Kindern tritt zum Schulhof verdietet. Höchstens gestattet er, der Schnie auf einem ganz schmalen Streifen den Kindern das Spielen. Da aber dort die Straßenbahn vorüderfahrt, besteht für die Kinder Gefahr. Es ist nicht zu versehen, daß kein Kind den großen Schulhof betreten darf. Suczawa in den Karpatden.— Tunis vom Dache des Benvalestes geseben.— Die Ueberreite eines Dorfes in der Sommegegend. Verschwundenes Kind. Noch immer nicht ermittelt ist der seit dem 1. d. M. als vermißt gemeldete 5 Jahre alte Knabe Marian Moczitowski aus der Nagelstraße 3. Der Knabe, der odne Fußbekleidung und Kopfbedeckung war, trug graue Hose und blauen Sweater. Etwaige Nachrichten über den veroteib des Kindes erbittet das 4. Kriminal=Revier, Viehofer Straße 39, 2. Etage, Zimmer 120 Festgenommen wurde der Arbeiter Karl B. Aus einem Hause an der Stoppenberger Straße entwendete er Wasche und Eßwaren im Werte von über 100 Mark. Unser Bilderaushang zeigt diese Woche folgendes: Der englische Hasen von Grimsbo mit Leuchtturm.— Am Platz Sidi Diebali in Tunis.— Die Ausbaggerung der abgestürzten Erdmassen am Panamakanal.— Das Kloster Neueste Nachrichten Ein Weißduch an den Reichotag. 1. Aung. Dem Reichstag ist ein Weißbuch über den„Baralvun:#ral zugegangen. Das Weißduch entamtlichen Schriftntücke. In bst ich biernach shrint 60 u. a.:„Die denische Regieruns Se####— wier Ankändigung entsprechend, genötigt kestken, vie Anhndung des ungesühnten Verdrechens selbst 122, ehmen. Eine Vergeltung der Untat der sleicher Art. eine durs-Sarelong“ Jell mit Mahnahmen Kriche: ull, etwn onlin Erschießung dritischer Gefangener, hat sie selbstverständlich abgelehnt. Aber die deutschen Luft, schiffe werden das englische Volk davon überzeugen, daß Deutschland in der Lage ist die von den Offizieren und Mannschaften des„Baralong" begangenen Straftaten nich ungefühnt zu lassen. Wenn früher die unvermeidliche Gefährdung der Zivilbevölkerung bei Verwendung der dent, schen Zeppeline für militärische Zwecke besondere Berücksichtigung fand. so konnten angesichts des„Baralong“: Mordes solche Rücksichten nicht mehr durchgreifen. England gegen, über wird seitdem die Wasse des Lustschiffes rücksichtslos ausgenutzt. Bei jedem Luftschiff. das auf London oder andere verteidigte Anlagen militärischen Charakters enthaltende englische Städte seine zerstörenden Bomben abwirft. soll England sich des„Baralong"= Falles erinnern. (Nordd. Allgem. Zeitung.] Ein Lusitquiaprozeßz in Newyork. Berlin, 14. Ana. Wie dem„Lokalanzeiger“ berichtet wird. begann am Donnerstaa vor dem Neuvorker Bundesdistrikts, gericht der Prozeß gegen die Cunard=Linie, die Besitzerin der„Lusitania“, der von Salomon Friedmann und 15 an, deren Amerikanern gegen die englische Schiffahrtsgesel. schaft anhängig gemacht wurde. Die Kläger verlangen für den Tod ihrer Verwandten beim Untergang der„Lusitania“ einen Schadenersatz von 4 Millionen Mark, mit der Begrün. dung daß die Gesellschaft trotz der Warnuna, daß der Damp, fer torvediert werden würde, keine geeigneten Vorsichts, maßregeln getrossen habe und daß auch die Rettungsarbei ungenugend gewesen jei. Kreuz und zuer durch den Valkan Eine Reisebeschreibung — von Ludwig Lessen— Mit Zeichnungen von — Ilse Schute=Schur— Gebunden Rf. 1.50 Städt. Gaswerk, Essen. 1## S##tunll). Arteiterzeinnng Grabenstr. Die Verführung des Dort Apparates erfolgt jeden Nachmittag auser Samstags von 4—6 Uhr in unserem Geschäftslokal. Unionstr. 60 Zreiwinige=Krautenpsieger werden für die Lazarettzüge und für das Etappengebiet in nächster Zeit gesucht. Es kommen nur wiche in Frage, die noch nicht militärdienstpflichtig n bgabenmi arplichtige Alter bereits überauch dienstunbrauchbare und arbeitsverwendungsfätige Pfleger können angestellt werden. Meidungen täglich von 6—7 Uhr abends im Buro vom Roten Kreuz, Burgstraße 24. Nur unbestrafte Personen wollen sich melden. Kreuz Essen, Burgstraße 14. Getobe 4us von Ailitarpersonen zur Aukissei= und Rusen=Ernte und zur ### Die nachbenannten Artikel können sämtlich onne Bezugsschein verkauft werden: TT „.„ A A AA Für leichte Blusen und Kleider: Baumwoll. Schleierstoffe 040 7# cm breit. waschbar, in großer Musterauswahl. Meter 1.85 bis O 4 10Ocmbreite Schleierstoffe in vielen modernen Mustern, speziell für Kleider. Meter 4.90 und Damentuche Heider und Jackenkleider, in vielen Fyo#en c 150 cin breit 150 em breite, blaue und schwarze Jackenkleiderstoffe in verschiedenen Geweben.. Meter 10.25 bis Velvets, dis grabe Herbstmade 1075 . Nerr 360 55 E. Wir e. HP 18816 welche bei nur zu Ansügen verarbeitet werden, sind frei, wenn sich der Anzug über 00 Mark stellt. Zur Kartoffel= und Ruben=Ernte und zur Herbstbenellung werden auf Antrag von der Militär= Alwaltung Guts= und Hofbesitzer bezw. deren Angehorige oder landwirtschaftliche Arbeiter, die sich bei Ersatz=Formationen des Heeres befinden, beurlaubt, sowelt dieses möglich ist. 15 Anträge sind, bis spätestens 26 Augus, mittags 1. Uhl, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr oder von 3 bis 6 Uhr im städtischen Lebensmittelamt, 3. Hagen 41, Zimmer 14, mundlich zu stellen. Hier können auch die Bedingungen, nach denen die Beurlaubung erfolgt, eingesehen werden. „Bei Stellung des Antrags ist anzugeben, wie weiche Hiesersite... 140e i. zur Verfügung stehen und von wann bis wann der Urtaub beantragt wird; ferner ist der Vor= und Zuname des zu Beurlaubenden die genaue militärische Adresse Bataillon, Kom ensnächen.... Livision, Regiment) Gesuche, sowie Gesuche, welche un den Truppenteil oder an das ommando gerichtet sind, haben keine Aussicht auf Genehmigung. Essen, den 11. August 1916. 155 8er Stratsgermeiter. D•* Die Steuern des 2. Vierteljahres sind bis zum 16. ds. Mts. zu zahlen. Ich ersuchdringend, die sällig werdende Steuerrate möglichst sofort zu entrichten. Um die durch den Krieg auferlegten bedeutsamen Aufgaben erfüllen zu können, sind Staat und Gemeind. auf den pünktlichen Eingang dieser Abgaben angewiesen. Es ist daher in dieser Zeit ein besondere vaterländische Pflicht, ungesaum und ungemahnt Zahlung zu leisten. Die erhöhten Zuschläge auf Grund deGesetzes vom 3. Juli 1916 sind für das 2. Vierteljahr mit zu entrichten. Essen, den 5. August 1916. Der Oberbürgermeister. Harn-Untersuchungen! vern Sie denselben nichtont heiten Venn Ne Grnsticen Ane-Zut-Ralten Assen, Blasennschmerzen. 9). Aattickelt #ung. Maut erkraukung, Nhrk 2. Kars-ierischngsaustat 5. Richter zaeierlau4 Seidenstoff-Reste für Blusen etc. in Chinacrep, Waschseiden und sonstigen seidenen Geweben sehr billig. Die in sämtlichen auswärtigen Plätzen ausgestellten Belugtscheine haben hier in Essen Gültigkeit. 515 Gacar Bianl Essen, Markt'8 I. E. und J. Stock I., L. und 3. Stock Verkauf von frischen Erbsen Krase S. T.5 t4ttgärtnerei Haumannshof, Goethe. Essen, den 10. August 1916. Der Oberdürgermeister. Erhebung der Vorräte an Brotgetreide und Rehl am 1b. Augus 1910 im Stadtkreis Essen. ###u. Grund des§ 64 der Bundesratsverordnung Verkehr mit Brotgetreide und Mehl vom g# werden diejenigen Personen, die mit dem Biginn dev 16. August 1916 Vorräte früherer sowie Emer unzd eri. Veizen, Spelz(Linkel, Fesen) Geireid.“ und eiakorn, allein oder mit anderem kltbe außer Haser gemischt, ferner an Roggenun2 Peizenmeyr(auch Lunst, allein oder mit anderem 16 gemischt in Gewahrsan, haben, aufgefordert, #e vurräte den städtischen Lebensmittelburos(in Enen: 3. Hagenstraße 41, Zimmer 8; in Borbeck, Altenin den Rathäusern) bis spätestens August ds. getrennt nach Arten und Eigentumern mündlich oder schriftlich anzuzeigen. Die Anzeigepflicht erstreckt sich nicht auf au wehl. die gei gedroschenem Brotgetreibe und nicht überkeigen, einem Besiter zusammen 25 8ilo durch die Stadtverwaltung oder durch, das hiefige Landratsamt an Händler, Konvileleten und Bäckereien sowie an Verbraucher bereits überwiesen sind. oder wer mißenissgid in der gesetzten Fristersattet Aece####ng unrichtige oder unvollständige Anguren macht, wird nach§ 69 der genannten Bundesratsverordnung mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu Mk. 1500 bestraft. Essen, den 12. August 1916. Der Oberbürgermeister. Uhren Wollen Sie Ihre Uhr s0 repariert haben, das sie wirklich gut u. penktlich sich nur an scht dann vendergst Uhrmachermeister W. Meyer, Grabenstraße 60. Spezialität: Wiederhertellung verdorbener Uhren unter Garantie für guten und panktlichen Gang derselben. ihrng der Er.=Biz. Colosseum Essen. C 150 Hostag, den 14. August Nur nech 2 Tage Die denisch. Honumeute. Rbein.-Wostf. C8 Volkstheater. Zeittheater anf dem VIehofer Platz(Kortestr.), Veermamds gu Perliransen I. 873 Gaufrnallee 95, La. Auzige u. abgeb- spertbillig Ruttenscheid. Str. 41 Spert-Palstot umstände. zu verk. Tarmstraße 71l. chnaderraicht!t Dorgen. Dienstag. d. 15. August. abende 8¼ Uhr: Mein Leopold. Volksstück mit Gesang in 6 Aufzügen von A. I. Arronge. Mittwoob, 16. August. nachmittags 4½ Uhr: Kinder-Vorstellung Die Prinzessin in der Eselshaut Abends 8½. Uhr: Mein Leopoid. Geslacher m. Doppelsparbr. F4. 1ochll emaille. 2slammie. ganz neu. 10.75, 15.75 19..9“ Klarastr. 67, Fernspr. 6118, e hosen Loben-Mantel, Palstets, Inaben-Garderebe, in allen Größen, stets an . Lager. 1107 Dannheistr. 10, 1 Freppe, ##be Jasptest Kein Laden. R Jelzrabnenmstratzen. Iinterbeiten. Siseamtbelfabrik, Sch lI. Thür 789 1e Vermalare # aur Einreichung von Lieferanten-Rechnungen an die Stadtverwaltung Essen empfichlt Buchhapdlung der„Arbeiter-Zeitung“, Srabenstale 67. Dürs für Rechts-, Steuer- u. Verwaltungssacher Besen, Crabenetreße 34, f. Elage. Zweites Blatt zu Nr. 180. Ein dänischer Politiker über derteinerhme. Arbeiter=Zeitung, Essen. Montag den j4. August 19/6 Auf Veraulanung des„Friedenskomite sich der bekannte dänische Potitilker und Nationals„ g. Birck über die an den kommenden Friedens zu stellenden Auforderungen unter anderem nach „Es must beiont werden, Jas us7: hat onom ertrag Nach„Afton sondern nach einer Landkarte diktiert werden, derzu G. inien ein natürliches Gleichgewicht verbe vernünftig gezogen sind. Denn die Beosdu, went die Griege der Haß solat, ist nicht gans richtig das den der Krieg als solcher, sondern die Friedensb. ucnt6 es, die einen wirklichen Haß hervorrufe und nicht Moltke seinen Killen bei der Fessetzu: Grenzen gegen Frankreich durchgesetzt, so würde: Zsische Nationalhaß keine solche Stärke erlangt er bis zur zweiten Generation fortgepflanzt we Der Burenkrieg wurde von England mit eine“ jührt, welche tiese Wunden schlug, und doch haf änder durch eine große und hochherzige Politi“. den Besicaten einen Haß getilgt, der ohne egcnubver Wie grausam dieser Krieg auch gesuu, d nucu soien. nicht der Verlauf des Krieges F ott wgre, so wird mung gebilligt wird. In Voltsabitim= Rähler nach dem ner der Volksabstimmung nehmen alle mimmung dase6 teil, die an dem Tage Abstimmung sindet binnen Antrages durch den Reichstag stat. 0 Kunahme de= Ausstellung für Kriegsfürkorge in Köln. Gricasfütriorge man vor manchemn Technik in dieser Aussteg une. Wissenschaft und und Fürforge der Aussig“ dankbar erkennt man Fleiß Die Koiner Ausstellung etunt. Die Gälnar#:ulungsleitung. und in dem fünsstöckigen a pesindet sich auf dem Gelände r E. Sohne in Rolnggendan der Firma Brügel Teuter uar“#vi: Teutz, zu dem vom Hauptbahnhof Pia.= Strecke! und 4 lat großes Geschi“# Die, Anlage der Ausstellung „“ dus Grrande eneons feitlich der nicht der Verlauf.= numr, zonnern vie Bedingungen beim Friedensschluß entscheiden, ob die wieder ausgebaut, ja gestüärkt oder ob sie durch seitigen Haß vernichtet werden soll. Die Friedensfoy muß ein für allemal so lauten, daß, wie hart auch die* derungen des Siegers dem jetzt lebenden Geschle scheinen mögen, der Zustand, der durch den Fri: schaffen wird, derartig ist, daß die Verständigen Besiegten jene Formel nach zehn Jahren natürlich finden. Volksteile zu verlieren, die nicht zum eigenen Volk a bedentet schlimmiten Falles eine Wunde, die leicht geheilt derung nach einem volitisnen Insammenarbeite den westeuropäischen Staaten entsprechen das soziale und wirtschaftliche Zusammenwirken Diese Jusammenarbeit wohnenden Völker miteinander verbinden. Zum Verkauf der dänischen wenindischen Inseln an Amerika. Aus Lovenhagen wird gemeldet: ssper die Aberetung der da am Sonnabend die Veratung umnetuug der bunisch=westindischen Inseln fort. winanzminter schlug vor, eine Volksabstimmung über Kähler nach der neuen Verfasung Frauen und Dienstboten. Der Führer der 64—0 zten, Christansen.“en Der Führt... oovohtlonellen ###en„ brachte eine Tagesordnung ein, die ver lana. Gaß der Verlauf, wenn er nicht bis nach dem Kriege werden kann, einem neuen, nach der neuen Verfassung gewählten Reichstage zur Entscheidung vorg# legt werden soll. Der Mininervräsdent erklärte diese Taessordnung für unannehmbar, da die Regierung eine sach Entscheidung wünsche. Die Regierung war dagegen bereit, eine Volksabstimmung zuzulassen. Die Tagesordnung wurde mit 59 Stimmen der Radikalen und der Soziavaelehnt. Die Weiterberatung. worden, da die Pazikalan unsz K auf Montag verschoben muviinten und Sozialisten einen Abändeungsantrag stellten, der dahingebt, daß der Reichstag die Atimmungsvorlage annehme, unter der Voraussetz Christel. Ein Bauern=Roman von Maria Linden. —.—(Nachdruck verboten.) „Die unerträgliche Hitze hielt an. Immer noch war der un e Jleuchtend blau, nur auf turze Zeit verdunkelten Woi#en, die so spärlich Regen brachten, daß kaum der Staud geloscht wurde, der jeden Gegenstand im Freien mit einer dichten Schicht üverzog und den Menschen und Vieh it jedem Atemzuge einatmeten. Exner ließ zur Probe ein paar Kartofseln herausnehmen und sagte mürrisch: „Das Zeug is noch zu klein. Das muß noch wachsen. Es muß ja endlich Regen kommen.“ Nacht acht Tagen untersuchte Christel einige Kartoffelstanden. Die Knollen waren nicht gewachsen und zeigten spuren der gefürchteten Trockensäule. Bekammert teilte Christel ihre Entdeckung dem Bauern mit, und Exner sagte mit einem Fluche: Rehmt die Kartofseln'raus, ehe sie ganz zum Teufel gehen!“ ##### steinharte Boden erschwerte die Arbeit ungemein. en einte war äußerst gering, verdrossen schafften Gottlieb, anne und Berta, Exner sah mürrisch zu, Christel, Libussa und Heinrich waren so fleißig wie stets. Die drei Kinder auch Robert stolperte jetzt unbehvlsen umher— waren mit auf dem Acker. Hanka jagte hinter einem bunten Faler her, Robert kaute an einer Brotrinde und Fritzel pflückte poller Eiser die verkrümmerten, kurzstieligen Feldblumen, Die vereinzelt zwischen den Kartosselstanden standen. Mit dem Fäusichen voll Blumen lief das reizende Kerichen zu seiner Mutter und sagte mit einem strahlenden Lächeln: uttel! Für liebe Himmel=Muttel!“ „Nee, über das Kind!“ rief Exner entzückt.„So ein klei ner Kerl und weiß schonst, daß vor das Muttergottesbild Stranß gehört! Das is in jeder Weise mein Junge. Komm', Fritzel, gib deinem lieben Papa einen Kuß!" „Muttel Tuß deben! Papa auch Tuß deben!“ sagte der Kleine mit seinem lieben Lächeln. Christel küßte ihr Kind und arbeitete dann emsig weiter. „Heute kriegen wir doch woll'was Besseres zur Besper?“ stagte die naschhafte Hanne.„Die Erde is doch wie Stein, und wir müssen uns zum Gotterbarmen martern und der Staub, den wir schlucken, bringt uns sast um. Dazu brennt uns die Sonne sast Löcher in den Buckel.“ „Der Herr hat nur nichts gesagt,“ antwortete Christel. „Rec,'s gibt nischt,“ erklärte der Bauer.„In so einem Dungerjahr muß man Gott danken, wenn man nur satt wird. Du ißt ohnehin für zwei, Hanne. Du mußt froh ein, wenn ich dich nich wegiage.“ mann u Söhne in oan. gabriknenbau der Firma Brügel am Senuet Snonhof vorb.“. K“.“ vom Hauptbahnhof (10. verr ber nich: Da daß Gebönde etwas seitlich der sonderen Ausgangsweg:u ir sebt, schuf man einen beerst dann den Blick aufe iu einemGrünrondel endiat und gebändes lenkt. Nei, die Giebelfront des Ausstellungs. ven= und eine Siedtguratzonsanlagen, eine Schützengrasind dem Geban: nanlage für Kriegsbeschädigte ind dem Gronad neben= und vorgelagert. Die SiedlungsIndustriearbeiter, eines un dauser eines für zwei britte für einen Gamp für einen Handwerker und das auf diesemebauer. Ueber die Fragen, die es sien ait mirzau Gebieten der Kriegsfürsorge zu stellung tagenden dem am 21. bis 26. August in der Aus manches zu hören sein. gres für Kriegsfürforge da. Tis=Kuttellung ist in 4 Abteilungen gegliedert, die wieder ihtersens in untergruppen zerfallen: 1. Allgemeine Kriegsbeschädigtenfürsorge(ärztl. Teil), Berufsausbildung und Umbildung(Werkstätten). Kriegswohlfahrtspflege, Sonderausstellung. „Zür ogm, gllgemeinen Teile der Kriegsbeschädigtenfürforge Sonderausstellung sar des zeschen## Ersatzglieder, die mit Genehmigung samtes des Innern nach Köln übergeführt wurde, aate kriezzssgitliche Ausstellung des Kaiserin=Friedrichder deutschen Izuns veranstaltungen sind die Ministerien Beise de# vunvesstaaten, Oesterreich=Ungarn sowie eine ig:### angesehensten Chirurgen in reichem Maße beteideue Unterabteilun geaursorgemaßnahmen sind in verschie beishilfen gesliedert. Ersatzglieder und Arkommenden 1 Pri schädigte sind nach den in Frage wieresieren zusammengestellt. Daneben sondere für die algemeinen Fürsorgemaßnahmen insbesetzte und In#schußverletzte, Ohrenverletzte, Kiefernverheiten Vetroisenen. die von inneren KrankAnsobl Aohirzten Abteilung fallen beim Eintritt eine Zeiten illzürieren. Pricaselend vergangener den deutschen Krieasuete den Aobildungen saben wir nicht den deumen ingenteranen von 187071 mit dem Leierkasten, und würden uns freuen, wenn wir dies als Zeichen dafür auffassen dürften, daß diese Beteranenfürsorge nicht wiederkehren soll. Eine eiserne Hand, älter als die Götz von Berlichingens, fesselt die Aufmerksamkeit. lan grinnert sich an dies schwere Ding, wenn man später iner papierspinnmaschine einen Kriegsbeschädigten sicht, venen ganzer Arm= und Handersatz nur 500 Gramm negt. In diesem Teil der Ausstellung finden sich eine Menge einfacher wie kunstvoller Ersatzglieder, Arme, Beine, Hände, Schuhwerk für verkrüppekte Füße u. a. m. Die wird übertrumpft mit den KugelgelenkProthesen, bei penen der künstliche Arm in allen Richtungen remem und fentgestellt werden kann. Ansatzstücke aller Art gestatten, die Verwendung aller möglichen Handwerkszeuge, -##nei, Bonrer, Feile, Hammer usw. Behe lfsprothesen gewöhnen den Verkrüppelten an den Gebrauch von Ersatzgliedern, bis die Wundhaut geum die Dauerprothesen zu vertragen. Vom 8. Armeekorps wird eine sehr einfache Blechprothese gezeigt, von der man sich viel verspricht. Zwei Die Magd wurde rot und setzte ihre Arbeit in verbissenem Schweigen fort. Als die Leute vom Berghof schweigend ihren Kaffee tranken, kam eine böhmische Harsenistin des Weges. Sie sah müde und krank aus. Ihr ärmlicher Anzug war vielsach geflickt und mit einer dichten Schicht Staub bedeckt. Als sie die ruhenden Feldarbeiter erblickte, blieb sie stehen. Mit sicherer Hand spielte sie einige Akkorde, dann sang sie mit einer weichen, schwermütigen Stimme: „Wenn ich nicht Mutter wär', Wär' nich mein Herz so schwer. Gäb' ich dem leichten Wind, Was meine Sorgen sind!“ Aus Christels Augen stürzten heiße Tränen, Libussa weinte leise, und Hanne begann laut zu schnüfseln, das war ein Zeichen, daß sie tief gerührt war. „Wenn ich nicht Mutter wär'“, begann die Sängerin die zweite Strophe, aber Exner sagte barsch: „Hier haben Sie fünf Pfennige, und nu machen Sie, daß Sie weiterkommen. Meine Frauensleute schwimmen mir sonst noch fort.“ Ganz fassungslos weinte Christel. In ihrem Kinde wurzelten ihr Leid und ihre Sorgen, aber um keinen Preis hitte sie es missen mögen. Livussa sprang auf und eilte zu ihrer Landsmännin. Sie hatte kein Geld bei sich, aber sie drückte der Sängerin ihr Butterbrot in die Hand. „Abgang! Abgana!“ rief Exner ungeduldig.„Meine Frauensleute sind heute die reinen Tränenweiden. Wenn Iyr nich mehr essen wollt, da arbeitet nur wieder! Die Dunkelheit kommt jetzt schonst früh.“ Aber Christel konnte sich noch lange nicht beruhigen. Das schlichte Lied hatte ihre Scele im Innersten erschüttert. Als die dürstige Kartoffeiernte beendet war, schickte Erner Gottlieb in die Stadt, um eine Fuhre Kohlen zu holen, die er jetzt noch zum Sommerpreise erhielt. Der Kuecht kam in der schlechtesten Laune zurück. Hanne lag ihm beständig in den Ohren, er solle sie heiraten und mit ihr in die Stadt ziehen. Sie versicherte, daß er dort leichte, gutbezahlte Arbeit erhalten würde. Nun hatte Gottlieb den Kohlenhändler gefragt, ob er nicht eine Stellung für ihn wisse, doch der hatte erwidert, es wimmele nur so von Ar beitslosen und er rate ihm, bübsch auf dem Dorfe zu bleiben. In der Stadt müsse er hungern oder betteln. Die Auskunft hatte den Knecht sehr verdrossen. Die mollige Hanne, die ein paar hundert Mark zu erwarten hatte, war ihm schon recht. Wenn er sie nicht heiratete, mußte er zahlen. Bei dem Gedanken übermannte ihn die But. Ohne Rücksicht darauf zu nehmen, daß er beraaufwärts fuhr, daß der Wagen schwer beladen war und ohne zu bedenken, daß er sich ganz in der Näbe des Verghofes seitliche Blechstreisen tragen unten den Schuh für den Fußersatz, oben die Hülse für den Beinstumpf. Billig wird die Prothese sein, wie keine andere, auch leicht reparierbar. Wie es sich anhört, wenn jemand mit einem solchen Blechbein geht, ist eine andere Frage. Und ob bei einem plötzlichen Bruch der Prothese der Träger nicht arg zu Schaden kommen könnte, ist zu erwägen. Ersatzglieder sind keine Massenware, sondern werden am besten für jeden einzelnen Fall hergestellt. Wie das praktisch geschehen kann, sieht man in der ungarischen Abteilung. Ein Bein wird dort im Gypsverband vorgeführt, der aufgeschnittene Verband dient dann als Gußform für ein naturgetreu nachgeahmtes Kunstbein, ein Beinstumpf wird in Gyps nachgebildet und danach die Prothese gefertigt usw. In der Blindenabteilung sieht man eine Menge kunstvoller, von Blinden hergestellter Arbeiten, Karten, Spiele usw. in der Blindenschrift, wie eine Schreibmaschine für Blinde. Die Blindenschrift besteht bekanntlich nur aus 6 Punkten, die in verschiedenartiger Anordnung, gestochen oder erhaben geprägt, das Alphabet darstellen. Früher stellte der einzelne Blinde die Schrift dar. indem er die Zeichen Punkt für Punkt mit der Nadel stach. Der Vorteil der kleinen, billigen Maschine springt danach in die Augen. Die Abteilung für Kopfschußverletzte ist sehr interessant. Diese Verletzungen ziehen die verschiedenartigFolaeerscheinungen nach sich und eröffnen der ärztlichen Wissenschaft ein reiches Feld der Tätigkeit, das an dem hier ausgestellten Material vorzüglich erläutert wird. Diese wie einige andere Abteilungen rechtfertigten eine eingehendere Darstellung, als wir sie heute geben können. In Köln befindet sich ein besonderes Lazarett für Konfschußverietzungen, dem reiches Material zur Verfügung steht und dessen Erfolge sehr befriedigen sollen. Künstliche Nasen, Ohren usw., mechanische Apvarate vervollständigen diesen Teil der Ausstellung. Der Berufs=Ausbildung und=Umbildung Kriegsverletzter ist ein anderes Geschoß der Ausstellung gewidmet. Wir erkennen gern die Notwendigkeit dieser Fürsorge an. freuen uns über manches Erreichte, betrachten aber das ganze Gebiet nicht mit dem Optimismus, wic es vielfach geschieht. Den Arbeiterorganisationen ist die Beobachtung der Bestrebungen aus diesem Gebiet dringend ans Herz zu legen. An den verschiedensen Maschinen wird in der Ausstellung gczeigt, wie Kriegsbeschädigte an ihnen zu arbeiten vermögen. An einer Papicrspinnmaschine arbeitet ein Kriegsbeschädigter mit einem Kugelgelenkersatzarm. Mit der linken Hand bringt er den rechten Ersatarm und die Hand in die gewünschte Stellung, öffnei und schließt Daumen und Finger, so daß er damit die Spinnsäden anknüpsen kann. Es will uns aber zweiselhaft erscheinen, ob solche Verwendung von Kriegsbeschädigten in größerem Maßstab empfehlenswert ist. Persönliche Neigung mag hier entscheiden, im großen ganzen sollte es aber keine Schwierigkeiten machen, solche Verletzte in Berufen unterzubringen. sie leichter fertig werden könnten. An landwirtschaftlichen Maschinen sieht man besondere Vorrichtungen für Kriegsbeschädigte, die sich allerdings vielfach auch für Gesunde eignen dürften. Statt Handhebel an Mähmaschinen Fußhebel für Armverletzte. Sitze auf Pflügen für Einbeinige usw. Die Kriegswohlfahrtspflege zeigt die Fürsorge für die Verwundeten, von der behelfsmößigen Trage. dem Behelfsverband. der behelfsmäßig eingerichteten Verbandstelle in einer französischen Schenke oder im serbischen und polnischen Bauernhaus bis zum Lazarettzug und zum Heimatiazarett. Die Sonderausstellung im 4. Geschoß zeigt Beutestücke aller Art, Aeroplane, Seeminen, Torredos, Uniformen, Schützenarabenmodelle, urväterlich anmutende russische Geschirre und Bauernwagen, die dafür zeugen, wie die Russen ### für den Kriegsgebrauch Geeignete zusammengerafft Die Ausstellung, die am kommenden Samstaa eröffnet wird, bietet vielerlei Anregung. Unsere Geweitschaften sollten erwägen, ob sie nicht mit der Ausstellungsleitung besondere Abmachungen über den Besuch durch Gewerkschaftsmitglieder treffen könnten. Die Adresse der Geschäftsleitung lautet: Köln. Rheingasse 6. befand, schlug der Zornige auf die armen Pferde los. Der Hanne wollte er klar machen, daß sie sandumm war. und auf ein paar Backpfeifen sollte es ihm nicht ankommen. Man mußte sich nur mit solch' einem talschen Weibsbild einlassen, flugs saß man in den Nesseln! „Vorwärts, ihr verdammten Schindmähren!“ schrie lieb und wieder fiel die Peitsche auf die Pferde nieder. aber der Wagen bewegte sich nicht vom Fleck. Der Knecht fluchte lästerlich und schlug wie rasend auf die Pferde ein. aber das schwere Fuhrwerk kam nicht vorwärts, denn das linke Hinterrad des Wagens war in einem tiefen Loch stecken gevlieben, das der träge Kuecht schon vor mehreren Tagen atte ausfüllen sollen. Gottlieb sprang mit einem vor But bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Gesicht vom Wagen und schlug die schon ganz ermatteten Pferde mit dem Peitschenstiel zwischen die Augen. „Schinder!“ rief eine volle, klare Stimme. Christel stand hochaufgerichtet vor dem Tierquäler, entriß die Peitsche und versetzte ihm einen kräftigen Schlag Einen Augenblick war Gottlicb so verdutzt, daß es ihm die Sprache verschlug, dann aber spie er eine Flut der gemeinsten Schmähreden aus. Keine Schandtat, kein Laster gab es. dessen er Christel nicht beschuldigte. „Hund!“ schrie Christel, sie spie vor ihm aus und lief mit wehender Schürze und flatternden Röcken heim. Das Körbchen. in dem sie der Mutter Wittkovo Lebensmittel gebracht hatte, war ihr aus der Hand gefallen. Sie ließ es achtlos im Staube der Straße liegen. Hinter ihr dröhnte die heisere Stimme des wüsten Burschen, der sich in den schändlichsten Lügen überbot. Mit brennenden Wangen, funkelnden Augen und wogender Brust trat Christel dem Bauern gegenüber. Sie schilSaut dicr Tsam.... Lottlieb verübt hatte und holte „So hat mich der Gottlieb geheißen.“ sagte sie. seine Worte wiederholend.„Läßt du das auf mir sitzen?" „Das tück'sche Aas soll sein Bündel schnüren und sich zum Teusel scheren, und sein Frauenzimmer soll er gleich mitnehmen,“ erklärte Erner.„Nu. wär's doch gar! Aber es lommt mir recht gelegen. Arbeit hab' ich für das Volk jetzt nich. und daß ich zwei unnsitze Brotesser und Lohnnehmer auf einen Schlaa loswerde, is mir recht. Muß: dich nicht ärgern. Christel! Dem Pack blase ich flugs den Marsch, aber erst soll er helfen, den Wagen'raufschaffen und das Loch soll er ausfüllen!“ Sie stand hochaufgerichtet vor ihm. Ihre Augen brannten wie Flammen. „Und ich?“ fragte sie grollend.„Bleibt's mit mir beim alten? Soll jeder Lump das Recht haben, mir ins Gesicht zu schreien, was ich bin? Wirst du mich beiraten oder has du falsch geschworen?“ (Kortsetzung solat.! Die Stimmung in Trland. Dublin, 9. Aug. Die Gaelic Leaque hat John NacNeill. der wegen seiner Teilnahme an der irtschen Rekolution zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden s. zum Brasidenten für das kommende Jahr gewählt. Der Borsivende. ein katbolischer Priester, erklärte, das Mac Reills Wahl die Gaelen im Lande mit Trost erfüllen werde. Er selbst wurde lieber wie John MacReill im Zuchtdaus sinen. als der Könia von Engiand sein. Die Versammlung nahm eine Entschließung an. in der sie ihr Bedauern über den Verlus der Gaelen. die in der Revolution den Tod fanden. und ihre Bewunderung für deren mutige Arbeit ausspricht. * Der römtsch katdolische Bischof von Limerick wendet sich gegen eine Flugschrift über Vatriotismus, die in den Schu len seiner Dideese verbreitet wurd:. Der Bischof erklart. daß die Flugschrift ein neues Rekrutierungsmantfest sei un) wenn man sie den Kindern aufdrangen sollte. so würde das vermutlich unerwarteten Widerstand bervorrufen. In diesem Augenblick, erklärte der Bischof. derischt in Irland arddere Erbitterung. als ich seit langer Zeit erledt bade. Die füngsten Ereignisse in Dudlin. die Versidte der eng lischen Regierung in der Homerulefrage. die Unehrlichkeit. mit der man uns Selbstregierung versprach, als Belob nung für unsere Unterstützung Enalands im Kriege. sodaß k dazu gebracht wurde zu glanden, daß es wirk. lich ein Krieg für Irland set. Alles das und die vielen an deren Beisniele von Zweideutigkeiten, die sochen im Bar nent enthüllt worden sind, haden das irische Volk in eine Stimmung versetzt, das es von Eualand keine Lehren mehr über Patriotismus annimmt. Volksernährung im Kriege Der Saberinoreis. Die vielfachen Zeitungskunken üder den boden Socharin= reis baden dem Krieasernabrungsamt Veranund zu dieser Entocanuns ohden: Der Has werkschaften und der Jugend zusammen. Die Vertreter der Jugend werden auf der Bezirkskonferenz der Ausschüffe gewahlt, die Vertreter der Partei und Gewerkschaften von der Partei und Gewerkschaften bestimmt.“ Für die Einderufung einer Reichskonferenz konnten sich die Versammelten nicht erwarmen, sie wurde mit allen gegen eine Stimme abgelehnt. Sollte eine solche trotzdem einberusen werden. so wünscht die Konferene, daß jeder Wahlkreis nur einen Vertreter sendet und nur solche Kreise. in denen über 2000 Stimmen abgegeben wurden, sollen das Recht haben, zwei Vertreter zu entsenden. düsseldorf. Aug. Wegen fortgesetzt Onat rielfoch die Presse. er die Verdekungskoien weit übersteige unnerdiente Geminne enthalte. Das verlangt eine Stieselun Gattoff tk. al die ukerfnandeit offenwird gek! and Geitereschaftlicher Unterkützung aus dem Heere Entlassener. Die Verbandsleitung der deutschen Gewerkvereine[O.=D.) ersucht in einer Eingabe für die Unterstützung der aus dem Deersdienste Entlassenen und ihrer Familien= angebörigen das dreußische Kriegsministerium. Bestimmungen zu erlassen. durch die 1. den aus dem Heeresdienste Entlassenen die bisberige Soldatenlöbnung, auf die Dauer bis zu einem Monat vom Tage der Entlassung ab gerechnet. weiter gewährt wird. wenn sie nachweisen, daß sie innerhalb dieser Zeit keine Arbeit erbalten konnten. 2. den aus dem Heersdienste Entlassenen, die im ersten Monat nach ihrer Entlassung wieder in ein festes Arbeitsverbältnis getreten sind. diese Lohnung bis zum Empfang des ersten Arbeitsverdienstes gewährt wird. K. den Jamilienangebörigen die Unterstützung solange weitergezahlt wird. Diese Korderungen sind sehr bescheiden. der Entlassene hätte damit für einen Monat Anspruch auf ganse 9.20 Mark! Die Kürsorge für die Entlassenen muß ganz anders gestaltet werden. General n. Langermann hat in der Budaetkommision des Reichstages erflart. kein Entlassener solle hilflos bleiben. und es können erst einmal die Vorschläge der Heeresverwaltung absewartet werden. Diebstabls von Maschinenöl im Werte von über Mark zum Nachteile einer hiesigen Firma im Hafen den drei Angestellte der Firma verhaftet. Dortmund, 12. Aug. Gute Beute gemacht.# die Geschaftsräume der Firma A. E. Eick u. Co. sind vorletzten Nacht Einbrecher durch ein Oberlichtfenster ei# gestiegen und haben eine Anzahl Gold= und Silbersg, — goldene und silberne Uhren. Armbänder, Broschen, 1rk.: ketten. Vorstecknadeln. Manschettenknopfe u. a.— gestohlen, Der Wert der gestohlenen Gegenstände beträgt etwa 2800 Mark. Die Einbrecher sind mit den Sachen unbehinde, und spurlos entkommen. 4chinders und Fern Aus der westlichen Kriegszone. □ Nach einem Amsterdamer Blatte wird der„Timesvon ihrem Berichterstatter beim britischen Hauptquarzier der das Gebiet südlich von Thiepval besucht hat, gemeid, daß die ganze Gegend entsetzlich verödet set. Von den fern Opillers und La Boiselle sei nichts mehr Ubrig. wüste Steinhausen. Kalktrümmer, zersolttterte oder kohlte Holzbalken. Es sei nichts mehr vorbanden, durch seine äußere Gestalt an ein Haus erinnert. Die schen Laufaräben seien größtenteils dem Erdboden al gemacht und mit Schutt angefüllt. Das Gelände in der Umgebung sei besät mit Ansrüftungsgegenständen. Patr. nen. Granaten. Bomben und zahlreichem Gerät. Von der sei nichts mehr übrig als das Stück einer Mauer mit zwei Gräbern. Weiterweg an der Straßenkreuzung noch der alte, von den Deutschen dort ausoestellte murde, zuerd zur Derder unter Verdet der Veranderer geme:dlacher gemeinen Bedarf ren zur Versonnung der Kp; Werfe. dann ron dGeih uus ge! F 8— I##monade dann für eine Reibe * f. egeben wer. mit dem A ench fert nach nlune nen ucker afe und endi#c aus fur den all Onnunnenden. namentlich Gee#htten industrieller nen Heusdaltungen freiDie Knereade erfolgte Sontt um Schritt au der Dereiinnein####l#dkeiten, die leider feinem undoerentt sind: irgendeine EinIuckerindns#re oder von landwirtschaftlichen sen. die Freigede ron Sadarin zu verdindern, bat niemelt dettgefunden. Der Preis für Socharin ie vom Reichsler fedgcleat worden unter Anndderung an den Juckerrreis mit einem Aufschlag von erme einem Viertel einem Drttel des Ernttune A#beede die mit 8 end Dafür Nur bis insbesendere Wirtschistsmärer Zur Bettandserbebuna in Tertilweren Die Reichsbekleidungsselle macht nochmals darauf aufmerksam, das die Ergebnise der am 1. Auaust stattgefundenen Bestardserbedung von Wes. Wirk= und Strickwaren s##tenens bis zum 15. Augus bei den von den Landeszentralbebörden bestimmten Stellen einzuretchen sind. Samtliche Vorrate der in§ 1 der Bekanntmachung über die Bestandserbebung vom 28. Juli angeführten Waren find ohne Rücksicht auf die Vorratsmengen oder Preise meldepflichtig. auch dann, wenn sie auf der sogen. Freiliste Bekanntmachung des Reichskeuzlers vom 10. Juni 1916) verzeichnet sind. Für Preuten kommen als Einsammlungs stellen die Landratsämter beim die Maaistrate der kreiskreien Seadte. in den anderen Veendesstaaten mit ganz wenigen Ausnahmen die entsorechenden Beborden in Betracht. weiser mit der Ausschrift:„Nach Bozieres“. Hier bef auch die gewaltigen unterirdischen Unterst hätten sehr schmale Eingänge gehabt. Eine den Deutschen in bemundernswerter Weise als plarz eingerichtet worden. Netzt sei alles wegaesegt oder ter Trümmern bearaben. Die einzigen Lebewesen. die findet seien Fliegen und Ratten: selbst die Nogel h diese Strecke verlassen. Die Gegend sei eine ste. den ten der ger gestellt worden en Waren. die Verbill kommen mar Juch die Preise der r und Hansh. auch bei einer billigeren ellten Erzeugnise im Breise wären, als die mit Jucker igung daber nicht dem Verr. Es sollte weiter verbütet sich zum Seaden anderer ffmischungen und mmunalverdande zur Rbgabe an tungen geben. find auf solcher er als in Jucker. Dabei ung Socharin nicht nährt. sondern nur in und dader da und u maa Anderseits schten auch hier reierundinee sechermät: es wäre der den nöchtten Bedarf de und dert auc auf den verum Teil verurcdtet und dafür der Kuche mehr als es die Ret er ee. ein Grgeduis, das für onders Kinderemnädrung seb: ier birumen. der 8.2e. r Inar in der in denen G###e und Ter zie )###und Süthof erser: Perkeillerer Gerichtliches Wedrpflichtent ziebung und Krieasverre. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht die Namen von 54 Webroflichtigen aus Elios=Lotbringen. gegen die ein Verfadren wegen Jahnenflucht und Kriegsverrat schwebt. Das im Inland befindliche Vermögen der Kluchtigen wird mit Beschlaa beicat. Verurreilte Lederfabrikenten. dem Landgericht Rudolsadt hatten sich im Warz drei Lederfabrikenter in Poineck wegen Bergebens gegen die Veriugung deir. Beschleanahme von Liebbauten zu verantworten. Sie wurden dam 11s verurteilt. der eine zn 150° Werk cheld# rase, die beiden anderen zu 1e 6 Wochen Arf die eingelegte Revision hob das Reichsgericht und vermies die Sache zur nochmaligen Be das Landbericht zuruck. In der jedigen Sitzung Anock'asten ebermall verurteilt. und zwar zu drafe von insge anf einer Ge amt 10110 Mark. Soziales Obstwucher. Die Folgen des Fehlens von Obsthöchstvreisen un Nichtregelung der Obstpachtverhaltnisse zeigen sich an lich in dem folgenden Berich: aus dem„Hildburghauser Kreisblatt“ vom 4. August: „In 29 Orten beirugen die Kirschvachtsummer 39 453 Mark. gegen 19215 Mark im Vorjahre. Trotzdem begegnet man beim diesjahrigen Ernteschluß(abgeseben naturlich vom verdrauchenden Volke) nur frohen Gesichtern, da jeder Pachter einen großen Verdienst eingeheimst hat. Soft Plantagen, welche mit 1500 bis 2000 Mark dezahlt wurden, Ueberschüsse von 3000 bis 4000 Mark nach Abzue der Un koßten gemacht worden. Ganz dieselder Preisverhältnise scheinen die Pächter für Pflaumen und Kernobst zu erwarten, da auch hier die Pachtungen zu geradezu unheimlichen Preisen erworben wurden, so daß häusig der Zeniner Pflaumen nach Angabe von Fachleuten 5 bis 6 Mark auf dem Baume kostet, was im Interesse der Käufer bei dem recht reichen Pflaumenbange sehr zu bedauern ist. Solange bei uns der Obstvrrlouf in Wucherhänden liegt, wird Odst noch lange nicht das vielgepriesene„Volksnahrungsm und man verschone uns, wenigsteus jer: während der Kriegszeit, mit aller Theorie auf diesem Geviete.“ Der Kriegsausschuß für Konsumenteninteressen mit Recht hierzu: Wenn schon die Frühodüternte nicht vor den Bucherern gerettet werden kann, so sollten wenigstens für Pflaumen und Kernobst, unverzüglich R höchstpreise, etwa nach bestimmten Erzeugungsgebieten, sektgesetzt werden. Venn dabei die Pachter infolge der unsinnigen Pachtsummen zu kurz kommen sollten. so wären sie die Besitzer wenigstens für das n Und gegen etwaige Streifgrluste scher Art haben wir ja noch Landsturmleute. Ganz besonders horrende Obstpreise n fordert. Psanmen kosten 60 bis im Vorjahre: Aersel 30 bis 35 bis 15 Pfg. zu ha denszeiten 5 bis 71 12 Psa. verk. bis 40 ren. st wurden nle ack dert. Alles nicht etwa nur##m auf dem Markte. sondern unmittelbar im Obugarten## Bauern. Der Kölner Stadtverwaltung ist er größere Lbtmengen arzukaufen, die sie auf den Klein kaufsmärkten ganz bedeutend billiger abeibt. Pfla für 40 ane dei de . Sedarde ungrüe Ar —. frahers en##chc d. Smeien ber Selfbernäbure L##dtooriie m erieder eragzeeles- unnderre sche mar) Bebedelung der Preoin Otorenden. de Lardoeseligest latt sich in idrem: n##redericht aufführlich über die Besedelung der 21 Cirrerden arl Sie bemerkt. das schon einige en der Kr##slen######c die Nochfrage nach Anfiedlernellen nadeelaßen bade. Die Landwirtschaft dai für die ke der inneren Kriontietion eine Anzadl(uter # Sscehar## der Porinenserweituns 1: banlich für Leioniationk wecke in Ansdenrmmen. Dann führt die Landersellschaft aus: Sh## riafenen K7 nac dem Ar# übere Thmecherare Prspie: wieder ur:# hai Hermandenmerf darauf gendhtet werden di viel Arüdler aus endern Proninzen Birren für Hunderten sammeln sich die den. und die Preisdruck eintrat. daß allgemeine nerkli STB Zisentis zwei deutsche internierte Soldaten beim abgesturzt. Einer von ihnen war sofort Abgestürst. Aug. Am Samttae delwet####flu icken Schluß des redaktionelen Teils.) Vergnügungsanzeiger Verlänfia erschlessoder der Zrin eis Irbedle: noch O## Friahrenger die mir zun der ##beis m# erir# de nberber un ie mel: U.. Parteinachrichten ang e wren Schonematrger nen deutichen Heßerabien und Fr#enter zu besommen. 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