nserate: für die Pett=Zeile 2 Sgr., werden Uwarte angenommen: mn Werden bei C. D. ##deker, in Rettwig dei C. Weyer, in Mülheln der Nuhr det s. Goll, in Borbeck bei Richelmann und m Steele de Begelsang N6 145— 1873. Essener Zeitung. Adonnementspreis: pro Quartel 1 Thlr. 10 Sg. in der Expedition, und 1 Thlr. 18 Sgr. durch die Best bezogen inel. Beiblatt„Glück auf“ und StempelDouer. Diese Zettung erscheint täglie mit Ausnahme der Sonn= und hohen Feiertage Zugleich Organ für Bergbau und Hüttenbetrieb, Industrie und Verkehr. sichte Parlamentarische Verhandlungen. 59. Sitzung des Reichstags. Berlin, 23. Juni. In der heutigen Sitzung des Reichsas stan; der Gesetzentwurf, detreffend den nach dem Gesetz m 8. Juli 1872 reservirten Theil der Französischen riegsentschädigung zur zweiten Lesung. §. 1 der Regierungsvorlage disponirt zu Gunsten verschiedener decke(Marineverwaltung, Reichstagsgedäude u. s. w.) über „337,656 Thlr.; die Budgetkommission, in deren Namen Adg. Malzahn=Gült reserirt, beantragt einzeine Abstriche im strage von 1,036,419 Thlen., das Haus stimmt dem zu und sehmigt mit diesen Modisikationen den§. 1. Eine Resolution — Reichskanzler auffordert, Geeinerseits darüber, ob und iche Suume Bayern, Württembeig, Baden und Südbessen durch entgeht, daß Anschaffungen uber das nach den früheren ermen des Norddeutschen Bundes gedotene R.tadlissement naus zu bewirken sind und der entsprechende Medrauswane nicht I die Kriegsentschädigung ungewiesen worden ist; andererseits rüber, ob und wiewett eventuell solche Benachtheiligungen besondere Berucksichtigungen kowpensirt werden, welche a genannten Staaten anderweitig dei Vertheilung der Kriegstseadigung und den damit zusammendängenden finanziellen eeinandersetzungen zu Theil geworden sind, wird gleichfalls # warme: Besurwortung durch den Württembergischen Bundesvoll achtigten Winter genehmigt. Die Beratdung über die 2 und 3, welche über den Restbestand der Französischen entschädigung bestimmen, daß er nach den früher festgeMaßstaben unter die Einzelsaaten vertheilt werden soll, mit einem Amendement der Abgeordneten Laster und ser, welches diese Vertheilung erst dann eintreten lassen nag dem über die Einziedung des Staatspapiergeldes geAnordnung getroffen worden ist, dis zur dritten Lesung Münzgesetzes verschoden. Im Auftrage der Rechnungskommission referirt Abg. von ardorff darauf über die Uebersicht der Einnahmen und Aus— des Jahres 1872, resp. die innerhalb dieses Jahres vorsen Statsüberschreitungen und deantragt, den letzteren c von 3,169,759 Thlr. 19 Sgr. 8 1/8 Pf. die verfassungs„ n a c h t r ä z l i c h e G e n e h m i g u n g z u e r t h e i l e n; d a s H a u s S: solat die dritte Berathung des Gesetzentwurfe, detr. Bewilligung ven Wohnungsgeldzuschüssen an die #ure und Aerzte des Reichsheers und der Marine, le an di: Reichsdeamten. In der Generaldiskussion nstirt Namens der Bayerischen Adgeordneten Frhr zu Frankein gegen die Vorlage; die Gehalter der Bayerischen Offiseten erst neuerdings erhöht und für ihre weitere wissenkliche Ausbildung können sie in München ebenso gut sorgen, * Bertin. Abg. v. Stauffenberg bestreitet dem Vordas Recht, im Namen der Bairischen Adgeordneten zu k. wolauf Abg. zu Frankenstein seine Bemerkung au werischen Adgeordneten des Centrums einschränkt. In bezialdedatte dringen die Abgg. Laiker und Hölder bigestern abgelehntes Amendement zu§. 1 wieder ein, solge der Servis der Offiziere, soweit er die niedri ste überneigt, auf den Wohnungsgelozuschuß in Anrechnung u soll. Abg. Hölder dält es durch die prinz pielle keit der Frage für gerechtfertigt, tros der Entscheidung „Lisung, sie noch einmal dem Hause vorzutegen; - 5 Fou::„Ausbreitung des nationalen Gedankens in w, als die einseitige künstliche Hinaussaudung der oberder andes über die Civildeamten. Präsident 1bruck birs=—sasen Pezsrhoelte, Ablehnung des Amend:: us, bessen Annachmne den Gntwurf für die verdundeten Rjungen unannehm ar machen wurde. In namentlicher Abmmung wird darauf das Amendement mit 121 gegen 96 simmen angelehut; 4 Mitglieder enthalten sich der Abstimmung. r Gesetzentwurf wird darauf in der Fassung der zweiten Das Haus gehe nu meyr zur britten Verathung des Münzes. es uter, die noch den Art. 18 desselben zu erledigen dat. neier viel besprochene Art. 18 lautet nach den Beschlüssen der beiten Berathung: Bie zu einem vom Reich##kanzler mit Zutimmung des Bundesrathes und zwar spätestens auf den 1. Januar 1875 sestzustellenden Termine sino sammtliche nicht auf Reichswahrung lautenden Noten der Banken einzuziehen. Von diesem Termine an dürfen nur solche auf Richswadrun, in Bettä en von nicht weniger als 100 Mark lauten, in Umlauf bleiben oder ausgegeben werden. Dieselden Bestimmungen gelten für das Staatspapiergeld und für die bis jehzt von Korporationen ausg gedenen Sgezgt. Dazegen deantragen Ackermann und Gunther(Sachen) diesen Art. 18 ganz zu streichen und den Reichskanzler zu ersuchen daß alstale dem Reioslage ein Vonigeseg vorgelegt und in diesem die Frage über die Berechtigung der Banken zur Ausgabe von Noten festgestellt werde; d. daß gleichermaßen die Frage üder das Staatspaptergeld durch ein besonderes Gesetz zum#bschluß gebracht werde. Eventuell anstatt:„auf den 1. Januar 1875“ zu setzen:„auf den 1. Januar 1877“ und anstatt:„von nicht weniger als 100 Mark“ zu setzen:„von nicht weniger als 50 Mark“; endlich den zweiten Absatz im Art. 18 zu streichen. Heute liegt folgende Fassung des Art. 18 Seitens der Abgg. Bamberger, Harnter und Genossen vor:„Bis zum 1. Januar 1876 find sämmtliche nicht auf Reichswährung lautenden Noten der Banken einzuziehen. Von diesem Termin= an dürfen nur solche Bankaoten, welche auf Reichswadrung in Beträgen von nicht weniger als 100 Mark lauten, in Umlauf dleiben oder ausgegeben werden. Dieselden Bestimmungen gelten für die bis jegt von Korporationen ausgegedenen Scheine. Das von den einzelnen Bundesstaaten aus gegebene Papiergeld ist spätestens dis zum 1. Januar 1876 einzu ziehen und spätestens sechs Monate vor diesem Termine öffentuch aufzurufen. Dagegen wird nach Maßgade eines zu erlassenden Reichs geietzes eine Ausgabe von Reichspapierge! stattfinden. Das Reichsgesetz wird über die Ausgade und den Umleuf des Reichspapiergeldes, sowie über die den einzelnen Bunkesstaaten zum Zweck der Einz ehun, tzter Papteroet,.: Huncesstaaten zam Hwia g—„ gewährenden Erleichterungen die näderen Bestimmungen treffen. Abg. Mosle amendirt den legzten Sat der Damher gerschen Fassung dahin:„Dagegen wird ein zu erlassendes Reichs gesetz über die den einzelnen Bundesstaaten zum Zweck der Einziehung idres Popiergeldes zu gewährenden Erleichterungen die näh ren Bestimmungen treffen.“(Damit wurde die Ausgabe von Reichepapiergeld aus dem Münzgesetz überhaupt ausgeschieden sein.) Abg. Dr. Bamberger:„Als am 8. Mar die Verhandlungen über das Munzgesetz abgebrochen wurden, erfolgte von Seiten der Regierung die Erklärung, daß die Annahme des Art. 18 in der Fassung der zweiten Lesung einen Grund zur Richtannahme des ganzen Geseges abgeden würde. In einer ähnlichen, etwas weniger aksoluten Weise erklärte sich der Preuzische Finanzminister gegen das zweite Alinen des Art 18. Außerdem wurden im Hause von einflußreicher Seite der Bedenken erhoben, und so schien es mir und meinen Freunden angezeigt, dieses Gesetz, welches so außerordentliche Arbeitskräfte in Anspruch genommen und an welchem so große Interessen dangen, vor der Gefahr des Nichtzustandekommens zu schugzen. Od es ein Fedler war, die Verhandlungen abzudrechen, will ich nicht genauer untersuchen; jedenfalls durften wir uns dem Vorwurf einer leichtfinnigen Handlungsweise nicht aussetzen. De außerdem die Reichsregierung erklärte, raß sie den Inhalt des Artikels zum Gegenstand einer selbständigen Vorlage machen wolle, so war es unsere Pflicht, die Verhandlungen abzudrechen. Die Reichsregierung hat sich ernstlich mit di ser Voslage beschäftigt, ist jedech wegen der großen Schwierigkeiten zu einer Lösung nicht g kommen. Um ein: gewisse Sicherheit zu haben, beschränkten wir die Banknoten aus den Minimalsatz von 100 Mark; und gegen dieses Hülfsmittel sino keine Bedenken ausgetaucht. Anders verhält es sich mit der von uns festgesetzten Frist. Wir glaubten mit er Zeit dis zum 1. Januar 1875 auskommen zu können. Indessen ist inzwischen von Seiten verschierener Banken der Giawand erhoben worden, dan die matertelle Anfertigung der Baaknoten in dieser Frist gar nicht, oder nur mit den größten Schwierigkeiten bewerkstelligt werden kann. Denn selbst weun sie, wie aus einer Konseren; deschlossen worden ist, fur ihre Scheine ein einziges Papier anfertigen und nur im Druck Verschiedenbeiten eintreten lassen, so ist doch die Anfertigung des Papiers so komplizirt, daß die wenigen Fabriken die großen Bedurfnisse in so kurzer Zeit nicht befriedigen könnten. Despald glaubten wir ohne Brutalttät vorgehen zu müssen, weil wir den Banken, die mit unserem Verkehr so eng verwachsen sind, einige Rücksicht schulden. Der Gedanke, dag das Staatt papiergeld eingezogen werden muß, ist von allen Seiten ge dilligt worden. Die Einziehung ist unembehrlich für die Ledenssätigkeit des Munzg setzes. Feiner ist die Ausgabe von Reichspapiergeld vorgesehen, um den Regierungen eine Erleichterung zu gewähren. Um das Mun esetz vor einem schmädlichen Untergang zu reiten, sind wir auf diesen Gedanken eingegangen. Die Emission von Reichspapiergeld ist noch vielen Ansechtungen unterworsen, deren Berechtigung ich durchaus nicht gänzlich bestreiten will. Nur dem einen Einwand will ich begegnen, daß noch nie ein gesunder Staat auf den Gedanken gekommen ist, papierne Werthzeichen zu machen, dag dies also auch für Deutschland nicht nothwen###g sei. In dieser Frage von so großer praktischer Bedeutung tüurfen wir nicht dlos im Puinzip entscheiden, sondern müssen die Thatsachen derücksictigen. Hoffentlich ist heute unser Antrag richtig gestellt und ich din est überzeugt, daß am 1. Januar 1876 di: beieen darin gesorderten Gesetze sengestellt sein werden, denn sie stehen mit dem Munigesetz im enosten Zusammenhange(Beifall.) Prasident Delbrück: Die verdündeten Regierungen haben sich ernstlich mit der Regelung der Papiergeldfrage deschäftigt; die Schwierigkeiten, auf welche dieser Versuch stieß, beruden wesentlich auf der Ansicht, daß es kaum möglich sein würde, die Papiergeldfrage von der Bankfrage zu trennen. Der Termin ist in dem vorliegenden Art. 18 dem Wunsche der Regierurg gemäß hinausgerückt worden, so daß also der erste Theil des Antrages keinerlei Bedenken fiaden wurde. Anzesichts der großen Schwierigkeiten einer destnitiven Lösung der geldfrage, haben die verdündeten Regierungen die Erwägung angestellt, od es nicht im Interesse des Zustandekommens des Münzgesetzes möglich wäre, auch dem zweiten Altnea des rüberen Antrages zuzustimmen. Da diese Erwägungen kein Resultat hatten, so gereicht es mie zu um so lebhafterer Gefrie igung, daß der Antragsteller selbst dem G danken der verbündeten Regierung einen Ausdruck gegeden dat. Ich verstehe den Sinn so, daß zu der Zeit, wo das Staatspapiergeld eingesogen wird, das Reihspaptergeld, dessen Betrag u. s. w. ein Reichsgesetz regelt, aus gegeben werden soll. Ich kann von einem Beschluß des Bundesrathes nicht sprechen, aber aus der Gesammtheit der bisherigen Verhandlungen din ich zu der Folgerung bere dtigt, daß auch dieser Theil des Amendements angenommen werden wird Abg. Mosle: Ich din der Meinung, diß man deim Uebergang zu einer neuen Währung mit allen frü eren Gewohnheiten drechen muß. Das geschieht am wenigsten, wenn der Zustand, daß das Volk mit Papiergelo überfluther wird, beidehalten wird. Mit diesem Gesetz soll das Papiergelo aufgehoden werden, und es liegt am wenigsten im Interesse des Reichstages, ein Gesetz über das Reichspapiergeld zu wünschen. Diesen Wunsch möchte ich ausschließen; denn nur ein zahlungsimpotenter Staat hat Papiergeid zu schaffen; in diesem Zustaode befindet sich aber das in Gold schwimmende Deutschland nicht. Selbst wenn der Reichstag später das Reichspaptergeld annedmen wollte, so hat er dennoch jetzt keine Veranlassung, dies heut: schon auszuspiechen, denn er weiß gar nicht, mit welchem Minister und welcher Regierung er später zu thun haden wird. Wenn wir Reichspapiergel; haben wollen, hätten wir einsach eine P pierwährung schaffen sollen und keine Goldwährung. Ich bin dann noch der Meinung, dag das Reich die staaten unterstützen muß und kann, denn bei der Einziedung d8 Papiergeldes ist das Reich noch mehr interessirt als die Einzelstaaten, deshald muß es auch Opfer bringen. Abg. Gunther(Sachsen): Es ware uns im hohen Grade erfreulich gewesen, wenn unsere Antrage durch die Vorlage eines Bank= und eines Staatspapiergeldges tes überflussig geworden wären. Darin, daß im Bundesratde eine Einigung nicht stattgesunden hat, seden wir inen Beweis für die großen Schwierigkeiten er Lösung dieser Frage, wir glauben aber, daß auch der Antrag Bamberger diese Schwierigkeiten noch nicht löst. Da Seitens des Präsidenten des Reichskanzleramtes ausgesprochen ist, daß eine Bereitwilligkeit, die Fraze zu lösen, vorhanden ist und nur über das Wie eine Eini zung noch nicht stattgefunden hat, so deo## wir keinen Aalag, unsern Antrag noc länger aufrechtzuhalten und zieden ihn des ald zurück. Wie werden aber gegen den Antrag Lasker=Richter stimmen, weil er eine Pression zu sein scheint und die Vertheilung als eine Art Belohnung für folgsame Kinder dinstellt.(Widerspruch liaks) Finanzminister Campbausen: Die Bedauptung des Abg. Mosle, daß nur zahlungsimpotente Staaten Papiergeld ein fuhrten, wird am schlagendsten durch das Beisptel des Dutschen Reiches und der ihm angehörigen Staaten widerlegt Denn weder von Preußen noch von den anderen verdundeten Staaten, wird der Vorredner behaupten wollen, daß die Zahlungsimpotenz sie zur Einfuhrung von Papiergeld gezwungen dat. Io din sogar der Aasicht, daß die Gele cnkulation in den Staaten, die sich des Paptergeides gänzlich enthalten haben, wie 1. B. der Jdealstaat des Vorredners, Engsand, eine sehr viel gesundere sein wurde, wenn sie Papiergeld geschaffen hatten, als bei der Einrichtung, daß Bankn#oten dis 14 Millionen Pfe. St. ungedeckt bleiden können. Für die Deutschen Staaten wurde die Adschaffung des Papiergeldes mit großen Opfern verdunden sein. Auterdem baden sich die Deutschen Staaten dereits ein anderes Opfer auferlegt, indem sie einen Reichskriegsschaß von 40 Mill. Thalern in daarem Gelde hinterlegt haden, fur den der Papiergeldbetrag nur einen Ersatz bilden wurde. Wenn also ein solReichspapiergele im Betrage von 3 Mark pro Kopf cirkulirt, so ist das mut keiner Gefahr verkaupft. Außerdem in as kleinere Papiergeld für den Verkehr in der That eine Wohlthat. uis wurde das beliedteste Zahlungsmittel werden und Jeder, der eine Reise unternähme, würde sein Porteseuille mit solchem Papiergelo fullen. Wenn dies nun so große Voctheile bri ge, wie kämen wir denn dazu, dies nicht zu thun? Etwa dlos deswegen, weil man in Frankreich und England nicht so klug gewesen ist? Die können es ja von uns lernen. Ich verstede den Antrag des Adg. Bamberger dahin, daß bis zum 1. Jan 1876 6) Herrn Didier's Landhaus. Roman aus dem Deutsch=Französischen Kriege von Levin Schucking.(Forts.) Drittes Kapitel. Die arme Louise. Aod ur Sterd Behe“ Wn üetie e hie ehe. 16 die Klnge, vonit vop; 1. g. i, nich, wehze, Gohert n ihm werde, denn zurüic bomnte er)., Wiankelmuthz oder Een S..echescte eu. bi.ei. bäche ba;, Juak, ker, gerche elie, benr 2 ur ch. Ahleschesanf an asg atih ai. bhee * Schwpan setlovs, un., guf demn Kopfe zusamnenge. er der Diener einer sehr nehmen Herrschaft sein. 7.24, mit einer sehrige Er öffnete, verbeugte sich Aasenz ur die D. Seher Par, Per. buis 9e. Deot. rechuen en aurthihg, Wdie Kaseu: hnen dem Diener schon ange.3 geuug, daß die Damen nicht nach seinem Ramen— Beweis Henug, Benung dier Niemand sonst bei. ,Psch., i. 2ug jedenfalls micht die mindeste Gefahr lief, in einen belebten Kreis zu gerathen, in dem er erkannt werden und verloren sein konnte Der Diener führte ihn in das Haus, in einen schmalen und sehr schmucklosen kleinen Korridor und öffnete hier eine alte dunkle Flüzelthür vor ihm, um ihn in ein mittelgroßes, ziemlich bescheiden eingerichtetes Zimmer eintreten zu lassen — die ganze Ausstattung hatte etwas sehr Bürgerliches; es war das Alles offenbar hier in dem kleinen Landhause so vorgefunden worden und von den Bewohnerinnen nur durch einige kleinere Möbel von auffallender Eleganz, ein Paar Kassetten von Boule=Arbeit, einige Schalen von Bronze oder Silber und ähnlichem Geräth vermehrt. Ein Instrument stand im Hintergrund des Zimmers; in den Fenstern Lehnsessel, in denen die beiden Damen, von denen Egbert gesprochen, sich gegenüber saßen; die ältere schien ihrer Tochter aus einem dünnen Büchlein vorzulesen, während die letztere ein Album vor sich liegen hatte, in dem sie eine Bleistiftzeichnung ausführte. „Monsieur Rutland!“ meldete der alte Diener, während er Wolfgang eintreten ließ. Die jungere Dame erhob sich, die ältere grüßte nur freundlich mit einer Bewegung des Kopfes; sie deutete auf einen Stuhl, den der Diener holte und in ihrer Nähe dem Fenster gegenüber stellte. Die junge Dame schien unterdeß mit überraschten Blicken Wolfgang zu mustern. Sie sind Herr Egbert Rutland?“ sagte sie mit einem Tone, der nicht allein diese Ueberraschung ausdrückte, sondern auch den leichtfinnigen Offizier noch ein wenig beklommener machte, als er schon war— er glaubte etwas wie Zweifel und Ungläubigkeit hindurchklingen zu hören— vielleicht aber war es blos sein böses Gewissen, was ihm und doch, sie ließ noch ummer ihre Blüicke mie denselben Ausdruck der Ueberraschung auf ihm ruhen— es schien ihm sogar, als blitze etwas wie ein übermüthiger Spott in ihren braunen Auzen auf; ein flüchtiges Zucken der Mundwinkel sah aus wie eine Drohung, eine Herausforderung. — Wolfgang hatte Mühe, dieser Wahrnehmung gegenWber den Aunsgen der welhen Seichtitzekt. De. r. 3z. über den Anschein der bonsten anssreurpge„ T se selten verließ, zu bewahren. Er verbeugte sich leicht und sagte: „Ich komme der Mittheilungen wegen, welche Sie die Güte haben wollten, in Fräulein Louise Didier's Auftrag auszurichten.. Es war eine sehr diplomatische Wendung. Die Erklarung, daß er Egbert sei, hatte Wolfgang damit noch immer nicht ausgesprochen und ein wenig eitel auf seine Gewandtheit fand er desto eher seine Kaltblütigkeit wieder. „Bitte, nehmen Sie Platz," versetzte die ältere Dame, eine Frau mit einem klugen, scharfen wie wachsamen Gesicht und einem anmuthig vornehmen Wesen—„wir haben nicht gerade einen Auftrag von Fräulein Louise Didier an Sie auszurichten— nicht um das handelt es sich; wir hatten nur den Wunsch, Ihre persönliche Bekanntschaft zu machen und über Fräulein Louise uns mit Ihnen zu unterhalten. Es war vielleicht ein wenig zudringlich von uns, diesen Wunsch so ohne Umschweife kund zu thun— aber wir nehmen so viel Antheil an Louisens Schicksal und ich bin meinem guten Freunde, dem wackeren Monsieur Didier, so wohlgesinnt, daß Sie uns hoffentlich nicht deshalb gram werden: Sie werden sehen, daß wir, sowohl ich wie meine Tochter Helene, nicht so gehandelt hätten, ohne ein sehr großes Vertrauen zu Ihrer Güte und zu Ihrer skrupulösen Redlichkeit...“ Wolfgang glaubte, während die alte Dame so verbindliche Dinge zu ihm sprach, der jüngeren Augen noch immer mit demselben spöttischen Ausdruck auf sich geheftet zu sehen. „Ich bitte,“ sagte er ein wenig stotternd,„mir zu glauben, Madame, daß mir nichts angenehmer sein konnte, als die Mittheilung, welche mein Freund mir machte, ich dürfe mich Ihnen vorstellen, um Nachrichten von...“ „Ab— Ihr Freund!“ siel hier Helene ein,„mut dem uns der Zufall so gefällig zusammenführte; wollen Sie uns nicht sagen, wer er ist?“ „Ein außerordentlich liebenswürdiger und gebildeter junger Mann!“ sagte die Mutter „Von einem ganz seltenen Geist und merkwürdigem Wissen!“ fügte die Tochter in begeistertem Tone hinzu. „Ich freue mich dieser glänzenden Anerkennung, welche mein Freund bei Ihnen findet!“ antwortete Wolfgang nicht eiferss.“ mit dem Reichstag herbeigeführt werden muß, ausgegeben sein muß. Wenn heute noch der Standpunkt vertreten wird, daß man absolut kein Papiergeld wolle, so schließt das allerdings nicht aus, daß auch später noch diese Ansicht vertreten wird, aber die Majorität wird ein Gesetz zu Stande zu bringen versuchen, und die hier eingegangene Verpflichtung erfüllen müssen. Außerdem wird es eine Hauptaufgabe sein, die Cirkulation der Banknoten in die richtigen Schranken einzuengen. Besonders aber wird man sich mit der Frage der Appoints beschäftigen müssen und mit der Frage, ob eine Centralanstalt geschaffen werden soll oder nicht Was die Deutschen Regierungen auch nur wunschen mögen, din ich vollständig außer Stande zu erklären, denn keine Regierung ist dis jetzt, troß der anerkannten Nothwendigkeit einer Regulirung, mit einem bestimmten Antrage hervorgetreten, der aber freilich auf einer genauen Kenntniß des Bankwesens in den Einzelstaaten beruhen müßte. Der Vorschlag müßte aber jedenfalls Garartien gegen eine willkuhrliche Verdreitung der Banknoten und eine Beschränkung derselben enthalten Wenn es aber darauf ankommt, eine solche Frage in die Hand zu nehmen, dann meine ich, daß wir mals einen ungeeigneteren Zeitpunkt hätte wählen konnen, als den gegenwärtigen, wo alle den Gelomarkt influtrenden Banken durch die eigenthümlichen Verdältnisse, in denen sich Deutschland wezen der Zahlung der Französischen Kontridution defindet, in nicht normalem Zustande sind. Es müsse vor allen Dingen die Ruckkehr eines normalen Zustandes abgewartet werden, deren Eintritt allerdings noch nicht abgesehen werden kann. Ich wollte mit diesen Bemerkungen keineswegs dem Wunsche einer daldigen Lösung der Bankfrage entgegentreten, sondern nur zeigen, daß sie nicht so leicht zu lösen ist, als es Adg. Laoker will, um keige Unklarhetten fegend weilcher Art auskommen zu lassen, konstattren, daß der von ihm mitunterzeichnete Antrag Bamberger in klaren Worten besagt, daß das Staatspaptergeld desinitiv ausgehoben werden soll. Dagegen erkläre sich der Reichstag dereit, in Zukunft der Frage des Reichspapiergeldes näher zu treten, und üdernehme, wie sich Jeder klar machen müsse, mit Annahme des Antrags zugleich die moralische Verpflichtung, gegen das Reichspapiergeld nicht von vornherein eine ablehnende Stellung einzunehmen. War seinen Antrag zum Milliardengesetz betreffe, so wurde er allerdings überflussig, nachdem das Bamberger'sche Amendement vom Präsidenten Deldruck als acceptadel bezeichnet worden sei; de aber noch kein destnitiver Beschluß des Bundesraths vorliege, so ditte er auf alle Fälle seinen Antrag anzunehmen. Präsident Delbrück hat den Antrag Bamberger genau in dem Sinne aufgesaßt, in dem ihn der Vorredner destutrt hat. Adg. Win dthorst(Meppen) erklärt es für unmöglich, die Pagiergel frage anders zu lösen, als im Zusammendange mit einem Barkgesetz. W.nn die verdundeten Regierungen mit dem Antrage Bamberger's übereinstimmten, weshald dätten sie ihn dann nicht in den Gesetzentwurf aufgenommen? Derselbe greise au“'s Empfindlichste in die Interessen der Einzelstaaten ein, ohne irgend eine Entschädigung dafur zu leisten Er nehme den Einzelstaaten idr Papiergeld und diete ihnen dafur Redensarten, die nichts als gesetzgederische Monologe seien. Er weide eventuell für den Antrag Rosie's stimmen, dann aber gegen den ganzen Artikel 18. Dagegen musse er den anderen Antrag Mosle's zu dem Milliardengesetz perhorresciren; man möge den letzten, winzigen Rest der jun Mill arben, der noch nicht vermodelt sei(große Heiterkeit), ruhig unter die Einzelstaaten vertheilen. Adz. Mosle bittet diesen Aatrag demnach anzunehmen, wenngleich er sich keine Illustionen darnder micht, daß das Haus ihn adlehnen wird.(Sehr richtig!) Aba. Bamberger: Nächst dem Beourfniß, das Münzgesetz Gbr. Cvavten zu Stande zu bringen, gidt es wohl kein dringenderes, als diese Oedatte abzukurzen(Zustimmung). Ich enthalte mich deshald Deoate abzukurzes(Sosimmungy. Um Tueywisr ag v-yejeder Ausfahrung uder die Bemerkungen der Mitglieder des Bundesraths, um sie nicht wieder hervorzulocken und so die Dedatte endlos zu verlängern. Nur das will ich noch betonen, daß ich ganz einverstanden din mit der Jnterpretation, welche Adg. Laster meinem Antrage gegesen hat und daß die Rede des Adg. Windthorst nur noch sehlte, um alle reichsfreundlichen Parteien von der Ersprießlichken meines Antrages zu uderzeugen Zurächst können nunmehr die zuruckgestellten§§. 2 und 3 des Gesetentwurfs, detreffend den reservirten Theil der Kriegskosten=Entschädigung, erledigt werden.(Vergl. den Bericht üder den ersten Gegenstand dir heutigen Tagesorrnung.) Sie lauten:§. 2. Der Restbestand des nach Arnkel VI. des Gesetzes vom 8. Juli 1872 einstweilen reservirten Theils der Französischen Kriegslostenentschädigun; wird, insowett uder denselden nicht durch besondere Reichsgesetze verfugt worden ist, zwischen dem vormaligen Norddeutschen Bunde, Bavern ganz ohne emne eisersüchtige Wallung „Und er heißt?“ fragte die Tochter, die von dem Gegenstande nicht loskommen zu können schien. „Er heißt— Doktor Weber und ist Lehrer am Gymnasium hier," versetzte Wolfgang erröthend und hastig. „Kommen wir zur Sache“, fuhr die Mutter fort.„Ich bin, wie ich sagte, eine alte Bekannte des Herrn Didier in Paris... jetzt in Boissy bei Paris; ich habe ihn dort vor einigen Wochen gesprochen und er hat mir seinen Kummer geklagt und all seine Sorge um seine Tochter ausgesprochen. Bei diesem Kummer, dieser Sorge spielen leider Sie, mein Herr, eine Rolle; ich stand damals im Begriffe, vierher nach Deutschland zu reisen; daß es mich drängte, bei dieser Gelegenheit etwas für meinen alten Freund und Louise, die Freundin meiner Tochter, zu thun, wird Ihnen nur natürlich erscheinen— nicht wahr, Sie nehmen das einer wohlmeinenden Freundin nicht übel?— Monsieur Didier hat bei nuir Ihren Lobredner in einer Weise gemacht, daß ich desto weniger anstehen konnte, meinem Wunsche, Sie selbst zu sprechen, nachzugeben— so haben Sie die Erklärung dessen, was ich Ihnen durch Ihren Freund, den Herrn... wie nannten Sie ihn?... sagen ließ, und auch die Erklärung der unverblümten Offenheit dessen, was ich Ihnen selbst sagen möchte!“ „Und für die ich Ihnen jedenfalls in hohem Grade dankbar sein werde, Madame“, siel Wolfgang ein. „Wohl denn— um es kurz und gut heraus zu sagen, um was es sich hier handelt: Diese arme Louise liebt Sie, und Monsteur Dioier ist überzeugt, daß Sie sie wieder lieben, daß Sie im Begriffe standen, um ihre Hand zu werben und daß Sie im Augenblick sich zu erklären, hiervon nur durch ein äußeres Ereigniß zurückgehalten werden; daß dies Ereigniß allein Sie veranlaßt hat, plötzlich von Paris abzureisen, Louise zu verlassen und— dem Anscheine nach ihr untreu zu werden. Er hat in diskreter Weise Nachforschungen nach diesem Ereigniß angestellt und erfahren, daß es der Verlust Ihres Vermögens, der Untergang des Geschäfts Ihres Vaters sein dürfte. Diese Thatsache hat Sie in seinen Augen völlig gerechtfertigt. Eine solche Veränderung der Lage mußte Sie zur Aufgabe aller Ihrer Absichten, Ihrer Hoffnungen zwingen. Ein Franzose gewöhnlichen Schlages würde nicht daran denken, die Tochter, der er döte V. Pre gen *• der eove.5 d. Zulst iSr2 hogestelten Rassade unzhal. deutschen Bunde zufallende Antbeil wird unter die Bundeskaten nach dom Razkabe prthellz, Peichex I. Len., Bics 3e: * von 13. Juni 1889 fesgestellten Haushalts Eiat des Nord eutschen Bundes für das Jahr 1870 der Vertheilung der Matrikularbeiträge zu Geunde gelest ist. Zu§ 2 haden die Abgg. Laiker und Ktcz t#r, egee Zusaz deantragt:„Die Vertheilung soll jedoch erst stelgen, nachdem über die Einziedung des Staatspapiergeldes gesetzliche uie uer bihhogn Patie und u Bente ur S 1. 1. der Restdestand u. s. w. für die Zwecke der kaiserlichen Marine einer weit reseivirt und wie die Geldmittel zur Umgestaltung der Festungen zinsdar angelegt und verwaltet wird. Der C. 2 des Gesezes wird mit dem Zusage Laskers angenommen, nachdem der Aitrag Mosle abgelehnt ist; desHienauf folgt die entscheidende Abstimmung über Art. 18 des Munzgesetzes, der in der Fassung Bamberger's mit allen Stimmen gegen die des Centrums angenommen wird, nachdem das auf Beseitigung des Reichspapiergeldes gerichtete Amendement Mosle's abgelehnt ist. Damit ist das Munzgesetz glücklich zu Ende gebracht. Es erubrigt nur noch die Beschlußlassun, uder die Resolutionen: 1) des Ada. Dr. Brockhaus, den Reichskanzler aufzufordein, bei Anfertigung der neu zu prägenden Reichsmünzen den prakuscden und den kunstlerischen Jnteressen Rechnung zu tragen, und zwar: in ersterer Hinsicht für deutliche Schritten, zweckmätige Stellung der Worte und thunlichste Vermeidung aller Abkurzungen, in letzterer Hinsicht für geschmackvolle Schriften und für gute Ausprägung zu sorgen; 2) des Abg. Augspurg: Der Reichtkanzler wird ersucht, dafür Sorge zu tragen, daß dei jeder Ausgabe neuer Goldmunzen von einigem Belange ein an Werth möglichst gleicher Betrag in Silder oder Papier aus der Cirkulation gezogen werde, so daß sich der Gesammtdetrag der Umlantsmittel unter keinen Umstanden durch die ferneren Prägungen direkt oder indirekt erhedlich vergrößern können ##ds Dr. Brockhaus monvirt seine Resolution, Dr. Bamderger weist zugleich auf den Vorzug der Französischen und Enzlichen Munzen hin, Kopf und Schrift in umgekehrter Stellung zu einaneer ausguptagen, so daß es möglich ist, das Geldstück mit einer Hand umzudrehen, um beide Seiten richtig vor sich zu haben uog. v. Stauffenbera tadelt mit sehr scharfen Worten die ungenugende, technisch versehlte und unkunstlerische Aus Rattung unserer neuen Goldmünzen, deren Erscheinen in Suddeutschland eine wahre Enttäuschung hervorgerufen bade. (Zustimmun links.) Hätte man eine Pramie auf Herstellung einer möglichst unschönen Goldmunze gesetzt, sie ware reichlich verstent worden. Und dadei sind und waren von jeher die Deutschen Medailleute weit und brei: deruhmt. Der derudmte Verfertiger der wenen ihner künstlerischen Ausfuhrung dekannten Hannoverschen Munzen und der weltteruhmten Liedig Medaillen ledt freilich unbeschäftigt in Hansober! Abg. Augepurg vertritt seine Resolution mit einer Grundlichkeit, welche die Ungeduld je die Verzweiflung des Hauses in einem Grade hervorruft, wie er wodl kaum erledt worden ist Der dald flehende, dald Kurwische Ruf nach Schluß ruhrt den Reener nicht, es wird sogar stark und wiederholt gepocht. PräAdent Simson demerkt, daß Unterbrechungen dieser Art dewiesen, daß er hohe Zeit sei, die Seision zu schließen. Der Redner ist anderer Ansicht, setzt seinen Vortrag rudig fort und schlteßt mit der Hoffnung, die Versammlung von dem Werth einer Resolution uderzeugt zu haden.(Sturmische Heiterkeit.) Gey Raid Michaelis bittet, die Resolution Augspurg abzulednen, was auch geschieht; die des Dr. Brockdaus wire einstimmig angenommen. Damit ist das Munzgesed erledigt. Scluß 3½ Uhr. Abendsitzung 8 Uhr. eine lange bis in die Mitte Oktober grackrechende Zei licker ununterbrochener parlamentarischer Verhandlungen blicken wir zurück, durchgeführt unter der Herrschaft eines höchst verwickelten, in sich widerspruchsvollen, durch persönliche Reibungen und Disharmonien gehemmten Apparats. — Die Sp. Z. schreibt: Die entschiedene Freihandelsricht. ng im Reichstag hat die Hoffnung noch nicht ausgegeben, daß bei der dritten Lesung der Tarifreform sich noch ein etwas kürzerer Termin für die Aufhebung der Eisenzölle werde erreichen lassen. Zwischen der Lebensdauer von 3 Monaten, welche der Rezierungsentwurf den Eisenzöllen nur noch gewähren wollte, und der von 3½ Jahren, welche der Miquel=Hammacher'sche Antrag ihnen noch gewährt, ist allerdings ein starker Kontrast. — Die Volksz. meldet: Der von der kombinirten Versammlung der Deutschen Gewerkvereine vom 19. d. einstimmig beschlossene Protest gegen die Novelle zur Reichs=Gewerbeordnung ist, gemäß Beschluß der Versammlung, heute dem Bundesrathe und überreicht worden. Außer der Zusendung an den Präsidenten Simson ist Herr Abg. Franz Duncker speziell um Vertretung der Resolution ersucht worden und hat dieselbe 2 Auf der Soiree des Fürsten Bismarck an Samstag, die sehr besucht war, unterhielt sich der Reichskanzler längere Zeit in freundlichster Weise mit Herrn Lasker und anderen Abgeordneten — Der Bericht der Special=Untersuchungs=Kommission, welcher eine Ausdehrung von 80 Bogen erhalten hat, wird im Laufe dieser Woche dem Staatsministerium behufs Vorlagung an Se. Majestät übergeben werden. — Die Kaiserlichen und Königlichen Majestäten wohnten gestern mit den hier anwesenden Mitgliedern des hohen Königshauses dem Stiftungsfeste des Lehr=InfanterieBataillons bei, welches wie alljährlich in der berkömmlichen Weise im Neuen Palais zu Potsdam gefeiert wurde. Um 2 Uhr fand im Grottensaal des Neuen Palais ein größeres Diner statt, zu welchem außer den Mitgliedern der königlichen Familie und den hier anwesenden Fürstlichkeiten auch der Reichskanzler Fürst Bismarck, die Minister Graf Roon, Freiherr v. Schleinitz und General v. Kameke, der Oberpräsident v. Jagow, der Oberbürgermeister Beyer und die am hiesigen Hofe akkredirten Militär=Bevollmächtigten Einladungen erhalten hatten. Ueder dies Stiftungsfest des seit 53 Jahren bestehenden Lehrinfantertedataillone“) dringt die Kriz. einen ausfudrlichen Bericht. Das Bataillon nand um 11 Uhr vor den Kammern Friedrichs des Großen in geöffnetem Vier ck vor einem Altar, den drei übereivandergelegte Trommein a.s für einen Feldgottesdienst bestimmt bezeichneten. Der Kaiser stand während des ganzen Gott=szierstes mit unbedecktem Haupte an einem Baume neden dem Sessel der Kaiserin. Spater wure das Bataillon an im Freien unter den Kolonnaden der Communs (Nedengedäude des Neuen Palais, in denen das Bataillon wadrend des Sommers— seiner Uebung###en— einquartirt ist) festlich geschmuckten Tasein d wirthet. Wädrend der Mahlseit erschten der Kaiser und sprach mit erhodeuem Glase zu den ern seit dem legzten Kriege eingetretenen Mannschaften: Nedmi Euch ein Beisptel an der Tapferkeit und der A#usdauet Garer Vorgänger. Im Vertrauen d####an trinke Ich auf das Wodl der Armee!“ in das Neue Palais zurückgezogen und die Mannschaften ihre Madlzeit deendet hatten, begann das Volksfest hinter den Communs nach dem Dorse Eiche zu, wo Lansplätze dergestellt waren und eine ungewöhnliche Zahl von Verkaufsbuden etablint datte, mit Tanz, Gesang und Musik, welcher bei der zahlreichen Betheiligung aus der Staot dis spät in die Nacht gedauert haben mag Vor allen Dingen war die Stimmun bei diesem Fest eurch die rustige Erscheinung des Kaisers eine freudig gehodene, da sich seit einigen Tazen das Gerucht verdreitet hatte, derselbe wurde wegen Unpätzlichkeit nicht bei demselden erscheinen. Tausende haben deute gesehen, daß das Gerucht nicht richtig und seine Veranlassung eine un degründete wir. — Ihre Majestät die Kaiserin=Königin hat gestern Abend 10½ Uhr Potsdam verlassen und sich mit dem Courierzuge zunächst nach Karlsruhe begeben. — Se. K. und K. H. der Kronprinz trifft dem Vernehmen nach am 26. d. M. von Karlsruhe hier wieder ein. — Der Kaiserlich Königlich Oesterreichisch= Ungarische Botschafter Graf Carolyi hat sich am Freitag Abend am hiesigen Hofe verabschiedet und gestern Vormittag nach Wien begeben.„ — Die Sp. Z. schreibt: In parlamentarischen Kreisen ist die Nachricht verbreitet, daß Fürst Bismarck in seiner Eigenschaft als Preußischer Minister der Auswärtigen Angelegenheiten Urlaub erbeten und erhalten habe. Die Bedeutung der Nachricht, wenn sie sich in diesem Umfang bestätigen sollte, liegt auf der Hand. Sie würde wohl mit Recht als erster Schrutt des Reichskanzlers zum Ausscheiden aus dem Preußischen Ministerium aufgefaßt werden. Indessen zweifeln wir, daß die Nachricht in der obigen Gestalt richtig ist. Von guter Seite hören wir vielmehr, daß der Reichskanzler sich nur von der Theilnahme an den Geschäften des Preußischen Staatsministeriums hat entbinden lassen. Auch diese Thatsache freilich deutet darauf hin, daß die Harmonie in unseren obersten politischen Regionen augenblicklich sehr viel zu wünschen übrig läßt. — Auf die von Schlesischen Katholiken ausgegangene Adresse an Se. Maj. den Kaiser und König ist folgende huldvolle Antwort ergangen: Die Worte, welche Ew. Durcklaucht und mit Ihnen viele Ihrer angesedensten Glaudensgenossen an Mich gerichtet, haben Reinem Herzen wohlgethan, renn sie sino von einer richtigen Wurdigung der landesväterlichen Gefüdle eingegeben, welche Mich nach dem Beisptele Meiner Vorfahren auf dem Throne für die Gesammtheit Meiner Unterthanen, der katholischen wie der evangelischen, beseelt. Je dringender Mir der Wunsch am Herzen liegt, dem Vaterlande den inneren Frieden zu sichern, um so höher veranschlage Ich die Stimmen und die berechtigten Wünsche Meiner katholischen Unterthanen, welche unbeirrt von Anfechtungen, an ihrem aufrichtigen Streden nach friedfertiger Verstäneigung auf dem Bode: der Gesetze festhalten. Sie helfen Mir den Wunsch Reines Herzens erfüllen, daß das glückliche Verhältniß, in welchem Reine Untertdauen der verschiedenen Konfessionen so lange unter einander und mit ihrer Regierung gelebt haben, neu defestigt und vor weiteren Störungen gesichert werde, und sie stärken Mich in dem Vertrauen, welches Ich nie aufgehört habe, in die Anhänglichk it Reiner katholischen Unterthanen an Mich une Mein Königliches Haus zu setzen. Meinen Dank für den Ausdruck Ihrer treuen Gesinnung wollen Ew. Durchlaucht den sämmtlichen Unterzeichnern der Adresse übermitteln. Schloß Babelsberg, den 22. Juni 1873. Wildelm. An den Herzog von Ratidor Die Adresse hat folgenden Wortlaut: Cure Majestät! Von einer Anzahl katholischer Bischöse in Deutschland ist unlängst das fei rliche Wort ausgesprochen worden: „Wir werden unsere Pflichten gegen die weltliche Obrigkeit, gegen das bürgerliche Gemeinwesen und gegen das Vaterland mit unverdrüchlicher Treue und Gewissendaftigkeit zu erfüllen fortfahren, inder wir nie vergessen, dag nicht Kampf und Trennung, sondern Friede und Eintracht das Verhältniß ist, das nach Gottes Willen zwischen den beiden von ihm zur Wohl fahrt der menschlichen Gesellschaft angeordneten Gewalten besiehen soll.“ In dem Augendlicke, wo ein wichtiges Gesetzgebungswerk in Preußen zum Abschlusse gekommen ist, das während seiner Vorbereitung Veranlassung zu Zweifeln, zu Besorgniß und zu leidenschaftlicher Bekämpfung gegeben hat, finden wir katholischen Unterthanen Eurer Majestät uns gedrungen, vor Allerdöchstcenselben und unseren Mitburgern, an die bischöflichen Worte anknüpfend, zu erklären, daß wir diese Ziele des Friedens nicht durch das Auftreten und die Agitationen einer extremen Partei unter uns, welche die konfessionelle Eintracht Amtliches.: Se. Majestät der Kbuig daden Allergnärigst gerubt, dem Oder Pestoirektor Gickdoldt zu Köln den Königlichen KronenOdden zweiter Klasse zu verleihen, und den Gerichts=Assessor a. D. Brunnemann zu Iserlohn, der von der StadtverordnetenBeisamm un; zu Elderseld getroffenen Wahl gemäß, als desoldeten Beigeordneten der Stadt Elverseld für die gesetzliche zwölfährige Amis auer zu bestätigen. Den Städten Osnadruck, Guterslod und Lippstadt int die Genehmigung zut Anfertigung der generellen Voratdeiten für eine Eisendahn von Osnabruck nach Gutersloy ertheilt worden Berlin, 23. Juni. Bei immer mehr zunehmender Ungeduld der Versammlung erledigte der Reichstag heute das Wohnungsgeldzuschuß=Gesetz für Offiziere und Reichsdeamte desinit v, ferner in letzter Lesung das Münzgesetz durch Annah##e eines Artikels 18, welcher festsetzt, daß bis zum 1. Januar 1876 alle nicht auf Reichswährung lautenden Banknoten einzuziehen und von diesem Tage an nur Noten in Beträgen von mindestens 100 Mark ausgegeben werden dürfen. Bis zum 1. Jaquar 1876 soll auch das Papiergeld eingezogen und durch ein nach Maßgube eines zu erlassenden Reichsgesetzes auszugebendes Reichspapiergeld ersegzt werden— Bemerkt sei hierbei, daß dem Reichstage heute noch ein Gesetz zugegangen ist, welches die Wirksamkeit des Gesetzes v. 27. März 1870, kraft ressen die Befugniß zur Ausgabe von Banknoten nur im Wege der Bundesgesetzgebung erlangt werden kann, bis zum Ablauf des nächsten Kalenverjahres ausdehnt. — Die Session des Reichstages, schreibt die Nat.=Zig., soll, wenn rg#nd möglich, übermorgen geschlossen werden. Die Beln#izung der parlamentarischen Arbeiten thut Allen, welch= an duen einen Antheil haven, gleich Roth. Geduld une Kräfte sind bis auf das Aeußerste erschöpft. Denn auf eine fehr bedeutende Mugift geden kann, mit einem vermögenslosen Ausländer zu verheirathen; und so kann Sie die rasche Einsicht, welche Sie zeigten, die Einsicht, daß Ihre Gefühle den Umständen sich unterwersen mußten, in seinen Augen nur ehren.— Leider aber sind Louisens Gefühle tieferer und leidenschaftlicher Natur; sie ist so erschüttert worden durch Ihre rasche Abreise, daß sie krank geworden, und nur schwer sich erholt hat. Herr Didier, der ohnehin vorhatte, sich aus den Geschäften zurückzuziehen, hat dies beschleunigt; zer hat sich eine Vill: in Boissy bei Paris gekauft und sie bezogen, um Louise in der Landluft und in anderer Umgebung Kräftigung ihrer Gesundheit und Zerstreuung finden zu lassen. Louise ist auch genesen, sie eine gesunde kräftige Natur und wird Ihretwegen hoffemtlich nicht an gebrochenem Herzen sterben. Aber Herrn Didier entgeht nicht, daß sie sich nicht glücklich fühlt; er hat jedoch nichts auf Erden, an dem sein Herz hinge, wie glücklich zu setzen, ist iym sein Kind; sie nicht glücklich zu sehen,„„ seine Hoffnung, daß Lomse Sie vergessen werde, hat sich bis jegt nicht erfüllt, ihre Neigung, scheint es, ist stäker statt schwächer geworden— und deshalb ist er entschlossen, venn Sie sich zu unerträglich, worden— und berhalb iss er entschiossen, Louisen zurückwendeten, in dem Mangel deun Sir siag zu Cousfelt Buouistreho.————.— jeglchen Vermögens, ja auch jeder nahen Aussicht auf eine inträgliche Stellung kein Hinderniß zu sehen, um Ihnen freudig seine Emnwilligung zu geben. Nach Allem, was ich über Sie vor Herrn Didier gebört, kann ich annehmen, daß dies eine Mittheilung ist, welche Sie mit großer Freude erfüllt... trotzdem, schen Sie ein, war es Herrn Didier nicht möglich, es selbst Ihnen kund zu thun; es mußte sich schon eine Mittelsperson finden, die mit der nöthigen Theilnahme für Louise Didier's Schicksal den Muth verband, in einer so zarten Angelegenheit eine Rolle zu übernehmen— und da meine Tochter und ich diese Theilnahme in hohem Grade hegen, da Frauen auch selten der Muth fehlt, sich um einer guten Sache willen über Bedenken und Skrupel untergeordneter Natur hinwegzusetzen, so— nun, so habe ich Sie zu uns gebeten und diese kleine Rede gehalten, der ich nichts hinzuzusetzen brauche.“ Die alte Dame legte sich gutmüthig lächelnd in ihren Stuhl zurück und glättete eimge Falten ihrer schwarzseidenen Robe, mndem sie mit einer auffallend schmalen und kindlichen Hand darüber,strich.(Forts. folgt.) im Volle tief erschättert, geshnt seten. woser„Wtz, wolen nicht, daß bestehende Gesetze bestritten und mißachtet werden; denn mit der Autorität der Gesetzgebung wird die Grundlage des Staates, der Schut des Rechtes Aller untergraden. Wir wollen nicht eurch Nachgeben an underechtigte Anspruche, welche neuertings erboben werden, nachdem sie lange Zeit geruht datten, einen undeilvollen Streit zwischen Staat und Rirche im Deutschen Reiche, dessen segensreiche Fortentwickelung wir als Deutsche mit Hingabe und Aufopferung aller unserer Kläfte erstreben, geschürt und verewigt sehen. Von der Ueberzeugung ausgedend, daß die Ziele von Eurer Majestät Regierung nicht gegen die Gewissensfreiheit der Katdoliken und gegen deren paritätische Stellung im Staate und gegen die Bethätigung des religiosen Ledens der Kirchen des Landes gerichtet sind, stehen wir, den Anklagen des Mitzverständnisses und der Leidenschaft gegenüder, fest zu dem Reiche und der Regierung. Wir erachten das Gedilt von Staat und Kirche als durch die Natur beider deeingt, aber wit mussen und werden für den Staat stets das Recht in Anstruch nehmen, die Grenzbestimmung zwischen beiden den Bedurfnissen und Verdältnissen der stets wechselnden, ledendigen Entwickelung der Gesellschaft entsprechend, selbständig zu gestalten. Wir erwarten von dem festen und sicheren Gange einer wodluderlegten Gesetzgebung, daß diese auch die Billigung und Mutwirkung der kiichlichen Behörden schließlich finden wird. Wir verwadren uns auf das Entschiedenst, gegen den allenthalben gemachten Versuch der extremen Partei, sich als alleinige Vertreterin der Ratdoliken Deutschlands inzustellen. Auf Eure Majestät landesväterlichen Sinn und dohe Gerechtigkeu, welche fur alle Reichsangedörigen mit gleichem Maße mitt, auf die Liede, womit Allerdöchstdieselben alle Glieder der vielgestalteten Staatsgemeinschaft umfassen, zu welcher die Deutschen Stämme unter Eurer Majestät glorreich erhadenen Krone der bunden sine, setzen wir unerschutterliches Vertrauen und bestattgen unsererseits das vor zwei Jahren gesprochene Königliche Wort:„Das Vertrauen zwischen Mir und Meinen katholischen Unterthanen wird ein gegenseitiges und dauerndes bleiden." Berlin, den 14. Juni 1873. Ostrowo, 21. Juni. Ein Privat=Telegramm der„Germania“ meldet: Soeben verbot hier der Landrath im Namen der Regierung dem vom Erzbischof angestellten Geistlichen bei fünfzig Thalern Strafe, den Privat=Religionsunterricht in der Kirche zu ertheilen. Ems, 22. Juni. Gestern Nachmittag traf der Kronprinz des Deutschen Reiches von Schloß Monrepos kom mend hier ein und wurde am Bahnhof von dem Kasser von Rußland, sowie vom Herrn Regierungs=Präsidenten v. Wurmb und Herrn Landrath Rasse begrüßt. Nach dem Diner in den„Vier Thürmen" begab sich der Kronprinz ins Kurhaus und nahm Wohnung in den für unsern Kasser bereits fertig gestellten Zimmern des Oderflügelbaues. Bei eingetretener Dunkelheit strahlte die„Bäderley“ in wahrhaft feenhaftem Glanze; die bengalis den Flammen warfen ihren Schein zur Lahn, in welcher sich das zauberische Bilo malte. Als der Kronprinz sich an dem bekannten Eckfenster zeigte, scholl ihm ein tausendstimmiges Hoch entgegen.(Kh. Mz.) Darmstadt, 23. Juni. Die Kaiserin von Rußland ist heure in Jugenheim angekommen und von dem Großherzoze und dem Prinzen Karl Algander empfangen worden. Mulhausen, 23. Juni. Hier ist gestern keine Wahl zu Stande gekommen, da sich nur etwa 500 Wädler an der Wahlurne einfanden, und findet in Folge dessen nächsten Sonntag eine Nachwahl Statt. Straßburg, 21. Jun.. Seit gestern und heute trifft das Festungsmaterial aus Belfort hier ein, wo es ausgeladen wird. Damit ist dort der erste Anfang zur Räumung gemacht.!(K. Z.) Wablen * Das Bataillon, von welchem während des Winters nur eine Stammkowpagnie in Potsdam zurückbleidt, wird im April jeden Jahres aus abkommanditten Mannschaften von allen Infanterie=Regimentern der Armee gedildet. Das Stiftungsfest des Bataillons wird im Munde des Volkes auch das„Schrippenseßt“ genannt, weil jeder Mann bei der Festmahlzeit unter den Kolonnaden der Communs(vgl. oden), statt des gewöhnlichen Brodes, eine Weißdrodschrippe erhält Straßburg, 22. Juni. Bei den heutigen zum Bezirkstage sind die vier Kand daten der anti=deutschen Partei(Lauth, Weyer, Gogel und Haber) gewählt worden. Die„Deutsche Partei hat überall nicht unbeträchtliche Minornäten erzielt. Von ihr n Kandidaten erhielt Apotheker Klein 659 Stimmen gegen 1028, die auf seinen Gegner Lauth fielen.— Der Wahlakt verlief in der größter Ordvung. Metz, 23. Juni. Bei den in hiesiger Stadt stattgefundenen Bezirkstagswahlen haben 2350 Wähler ihre Stimmen abgegeben. Gewählt wurden der Bürgermeister Bezanson, der Beigeordnete Gautier und der Munizipalrath Abel, sämmtlich der gemaßigten Partei angehörig. Wien, 23. Juni. In einer am Sonnabend abgehaltenen Ministerkonferenz sind, der„Neuen freien Presse“ zufolge, die Vorschläge des Fmanzministers in Bezug auf die geschäftliche Situation der Provinz genehmigt worden und stehen, um deren wirthschaftlichen Gefährdung vorzudeugen, gesetzliche Maßregeln bevor. Den Vertretern ineustrieller Kreise in Böhmen, Oberösterreich und Steiermark sind in dieser Beziebung befriedigende Versicherungen zu Theil geworden. Paris, 21. Juni. Das Hauptereigniß in der Sitzung vom Donnerstag war die Erklärung Laboulayes, daß das linke Centrum für die Ermächtigung der gerichtichen Verfolgung Ranc's stimmen werde Zwar wurde dieser Entschluß von dem Redner nur mit der Absicht, der Gerechtigkeit freien Lauf zu lassen, motivirt, und so wäre man anscheinend im Recht gewesen, wenn man die Ausführungen des„Frangais“, daß das linke Centrum sich zur Majorität bekrhrt habe, für sanguinisch erklärt und dem Votum des linken Centrums jegliche politische Bedeutung abgesprochen hätte. Aber es hat das Votum nachträglich eine politische Bedeutung von nicht geringer Tragweite erhalten und zwar ohne Zuthun der Rechten, welche doch den größten Nutzen davon ziehen wird. Die erbitterte und gereizte Sprache der„République francaise“ und des„Rappel“ zeigt, daß die Anhänger Gambetta's von Thiers, der so lange sie stützte und den sie stützten, sich losgesagt haben. Sie hatten die Unterstützung Ranc's vom linken Centrum sicher erwartet und machen jetzt in der ersten Erbitterung der Enttäuschung den Riß zwischen sich und ihnen tiefer, als ihnen selbst wohl später lieb sein wird. So schreibt die„République francaise": Herr Thiers hält es unter seiner Würde, zu antworten. Genugt aber die Berachtung, wenn es sich um die Moralität selbst der wichtigsten Had lungen seiner Magistratur, um die Ehre seines Amtes handelt? Die Verachtung ist eine herrliche Waffe, wenn es sich um nichts anderes als um die eigene Person dan delt, wird aber zur unnußen und lächerlichen Waffe, dandelt es sich um die Justiz, welche man verhindert zu haden angeklagt wird...... Wir waren nie bei Herin Thiers gut genug angeschrieben, um uns zu erlauden, ihm Rathschläge zu ertheilen, sind aber vom legitimen Einflusse, den er ausubt, unabhängig genug, um seinen Handlungen einen Namen geden und sie deurtheilen zu können: seine genrige Enthaltung (Thiers soll deadsichtigt haben, an der Sitzung theilzunehmen) ist ein großer und entscheidender Fehler der auf eigenthumliche Art seine Autorität im Lande schwächen wird. Was uns detrifft, so müssen wir gestehen, daß wir im döchsten Grade detrosfen sind. So ernste Angelegenheiten, wie die gegen ein Mitglied der Assemdlee gerichteten Verfolgungen bezeichnen immer einen Punkt in der Umbildung der Parteien. Wir konnten dei Andörung dieser Diskussion uns nicht verderzen, daß ein gewisses Gefuhl sie ganz deherrschte. In diesem Augendlicke geht, ohne daß es den Anschein hätte, eine neue Klassisicirung der Parteien vor sich. Die Meinungen ver eilen sich in gewisse Feldlager, um später vielleicht zu wechseln, wenn die Gelegenheit sich günstig zeigt. Das Eingreisen von Herrn Ladoulape in die Dedatte war fur scharffinaige Geister ein aufgehendes Licht. Augensch=inlich sucht die Mehrheit, wenn nicht sich zu vergrößern, so doch sich zu deplaciren. Eine innere Arbeit geht in der Assemdlee vor. Wir dereiten uns vor, ihr mit der größten Aufmerksamkeit zu folgen, denn das Schicksal des gegenwärtigen Kadinets kann von ihr abhängene, und alle Welt wird eingestehen, daß das gegenwärtige Kadinet bis jetzt noc keinen ernsten Grund zum( auben an die Macht und die E. schaften gad, welche seine Dauer rechtfertigen könnten Kaum ist die Affaire Rane zu Ende, so kommt eine neue politische Affatte auf die Tagesordnung und unterbricht die geschäftlichen Arbeiten der Nationalversammlung. Es ist ein Erlaß des heißspornigen Rhonepräfekten Duer betreffend die Civilbeerdigungen: der Erlaß, Lyoner„Salut publie“ gestern noch zur harmlosen vol lichen Anordnung gestempelt, liegt heut im Wortlaut wie folgt: Der Präsekt des Rhone=Departements verfügt auf der Gesetze und Dekret: vom 4. Aptil 1873, vom 16 August 1790 und 19—22. Juli 1791, vom 21. Pratria vom 7. Frimaire des Jahrs V und vom 4. Thermidor Jahres XIII. und auf Grund der Antikel 274 und 474 Strafgesetzduchs, in Erwagung, daß das Polizeireglemen die Friedhöse vom 25. April 1863 einiger Zusätze bedarf folgt: Art. 1. J.de bei dem Beamten des Cioilstandsrea der Stadt Lvon erstattete Todesanzeige muß von der rung degleitet sein, ob die Beerdigung mit oder ohne nahm: der Seelsorger eines der von dem Staate an ten Bekenntnisse stattfinden soll. Diese Erklärung wird Register eingetragen und von der betheiligten Person schrieben, um für die Nawendung des nächsten Artike Grundlage zu dienen. Art. 2. Von ganz außeronde Umständen abgesehen, über welche der Maire zu entscheid sollen die Beeroigungen, bei welchen kein Geistlicher von den Gesetzen anerkannten Bekenntnisses mitwirkt,## den: um 6 Udr Morgens vom 1. Oktoder bis u März. Die übrigen Tagesstunden sollen für die ander grädnisse reservirt dleiden. Art. 3. Die Leichenzüge wenn nicht eine besondere Ausnahme von uns genedmigt den kürzesten Weg einschlagen. Art. 4. Es ist aus Anlaß eines Begrädnisses auf dem Friedhofe oder Straße Gelosammlungen zu veranstalten. Art. 5. 1 Kosten der Beerdigung ganz oder theilweise erlassen werd hat der Civilnandsdeamte dies unter der Autorisation merken, welche er nach Art. 77 des dürgerlichen Gesezdu# justellen hat. Art. 6. Jede faische urklärung oder Uebertretung der vorstehenden Bestimmungen wird na Gesegze geagndet. Art. 7. Die Matres der Arrondig von Lyon, der Centralkommissär und die Begrädniß= und hofsinspektoren haben üder die Ausfuhrung di ses Erla waden. Lyon, den 18. Juni 1873. Der Prafekt der Rhone=Depattements: Dur Als würdiges Seitenstück zu dieser Verordnu# selbst zur Zeu der Restauration nicht ihresgleichen ist das gestrige Ereigniß zu Versailles zu betr Der Abgrordnete Brousses, Generalrath des Au tements und radikaler Abgeordneter desselben Depart Maire von Limoux, war am Mittwoch in Versat storben und sollte gestern auf seine ausdrückliche Ano# ohne Assistenz der Geistlichkeit beerdigt werden. dem Gesetze vom 24. Messidor des Jahres XII. so dem Begräbnisse eines Abgeordneten, der an dem St Nationalversammlung verschieden ist, vier Militärabt gen von je 50 Mann als Ehreneskorte gestellt Wie man versichert, hätte der Marschall Mac Mahol Bedenken gerragen, diese Eskorte zu dem Begräbni gehen zu lassen. Endlich habe jedoch eine Abtheilu rassiere Befehl erhalten, zu der Feierlichkeit ausz Kaum war jedoch der Sarg auf den Leichenwagen g so gab der Oberst Befehl, umzukehren, statt daß seiner Truppe, wie dies seine Pflicht war, den Zug tete. Desgleichen zog sich auch die von der Nationalve lung eotsandte Deputation mit den Herren von GDesjardins, Cazenove de Pradine und dem General! des Pallieres an der Spitze vor der Thür des hauses in demonstrativer Weise zurück, und nur z glieder dieser Deputation, die Herren Coupet des und General von Chabron, geleiteten die Leiche na# Friedhofe; dagegen bemerkte man im Zuge sämmtlich glieder der außersten Linken und viele Mitglie Linken. Am Grabe hielt Herr Cyallemel=L= eine Rede, worin er unter Anderem sagte: Ich dabe nicht das Lod des Minnes zu verkunden, Veilust wir deklagen. Wer ihn kannte, der weiß, welGefinnungen er unter den schlichtesten Sitten und u descheidensten Sprache verbarg, wie undeugsam streng sich und wie nachsichtig er für Andere gewesen ist. Un in ihrem berwegenen Hochmuth einige Sektirer noch de wollten, daß Wohltdätigkeit und Liede das Monopol etzigen Bekenntnisse wäre, so brauchte man idnen chlichten Mann, diesen Freigeist gegenüderzustellen, in seinem Testamente viermal dundert! Franken zur Bert heilung an die fünfzig Familien seiner Gemeinde aussetzt u. Schloß zu einer öffentlichen Heilanstalt# Brousses hatte das Höchste ersahren, was das men dieten kann: er hatte freiwillig für seine Uederugung litten Schon vor 22 Jahren uverzeugt, daß die Reder rettende Hasen für Frankreich sei, hatte er sich die Bgungen des Staatsstreichs zugezog“.“ und zu den ersten jener Regierung gezählt, welche im Blute gedoren wart# Blute unterging. Er datte Die bitteren Stunden de#### nung kennen gelernt und den noch grausameren Schr S Frankreich besiegt und in Feindeshand zu sehen. D. stirdt er noch odne den Trost, den vaterländischen Ber dem Fremdling gesäudert zu sehen; er stirdt, währent chaften droden aufrichten; er stirdt, indeß die Repud teichs letzte Hoffnung, noch immer Sch vähungen u. d ausgesetzt ist. Paris, 22. Juni. Die hiesigen Freimaurerle agitiren für eine Massenbetheiligung bei den nächsten vilbegräbnissen, auch die Führer der äußersten## sollen beabsichtigen, regelmäßig an denselben Theil zu men.— Prinzessin Klotilde(Gemahlin des P# Napoleon) ist hier angekommen, um ein Pensionat für Kinder auszuwählen. Paris, 23. Juni. Der Rhonepräfekt Duero## hier angekommen.— Der„Agence Havas“ zufolge der Minister des Innern in der morgenden Sitzung Nationalversammlung für die Verordnung Du über die Civilbeerdigungen auf das Eatschiedenste treten.— Vom„Journal offieiel“ soll in aller Kürze Zusammensetzung des Kriegsgerichts publizirt wer welches im nächsten September über Marschall Bazai zusammentritt. Konstantinopel, 23. Juni. Die Englische telmeer=Flotte ist unter dem Kommando des Vieeadm Sir Hastings Velverton, der beauftragt ist, den Sult zu dem bevorstehenden Jahrestage seiner Thronbeiteig zu beglückwünschen, in den Dardagellen eingetroffen dort vor Anker gegangen.— Zur Begrüßung des# rals wurde demselben Hobart Pascha entgegengesandt, von der Flotte mit großen Ehrenbezeugungen empfe wurde. Sir Velverton ist in Begleitung von 35 Offizi mit dem Pascha heute hier eingetroffen. Petersburg, 22. Juni. Nach hier vom Kries schauplatz in Chiwa eingelangten Nachrichten hat Gena Kaufmann nach vorberigem Kampfe am 23. Mai(4. Ju die befestigte Stadt Kassarasv am linken Ufer des### Daria eingenommen. Die Chiwesen wurden in die Fl geschlagen und ließen 3 Geschütze und Artillerie=Mu in Stich. Der Volkstag von Solothurn. # Eine Lands gemeinde wie diejenige vom 15. Juni in So tdurn hat noch kein Land gesehen. Wodl 30,000 Persor hatten sich in Solothuan zur Feier des Tages zusammer sunden. Zug um Zug brachte vom frühesten Morgen dis den Nachmittag hinein Freisianige aus der ganzen Schweiz u# Solothurn, um dort zu tagen unter Gottes freiem Himmel, sich neu zu stärken und zu einigen und sich zu der iden der Heimatd Wohl und Wehe. Beim Eingang in die Ste grußte die Ankommenden die Inschrift: Wie die weißen Firnen— leuchten frei und frank, So die Männerstirnen— solz und ohne Wank Ueber die Aardrücke, durch die Straßen Solothuins beweg sich der Zug, während dessen Dauer sämmtliche Glocken St Ursus=Kirche läuteten. Vor dem Bankgebäude, den z### Raum beherischeae, war die Rednerbühne aufgeschlagen, davon stellten sich die Fahnen auf, ein wahrer Wald, wohl an Stück. Endlich war die Aufstellung, die eine kleige St beanspruchte, deendet. Vertandlungen an, dichtete Feutlied nach kräftig fiel das Volk Lo U D F U 8 # Nach Absingen von Solothurn die Er hält es nun einn die Eiegenossen seit werken muß. Es de zigen, Unsehldaren Für die freie, dem die sein:„Fort mit sich an die Vertreter den Kampf aufzuneh Fahne, so taft er, immer an der Sp die ihr in St. Gall nen Sieg errungen, dem eidgenössischen ihr Männer aus der beit treu, jener W. und sehen wir ein, darf! Der heutige 1 versassung) kräftig sein Hoch der Hierauf erwählt Vigier zum Tages. I sie Staatsanwalt 8 als Central-Be# griß nun Staattan gesähe Folgendes: „Wertde Mitdür wir Schweizer rin Bölkergewoge. Jede ständigkeit, Staate Ringen der verschied alte, dochderudmte jugendfrische Schop Auch an euch wird froh Viele, denen u im Auge ist, rusen srianmengeichte 8 dahta soll es nie höher und ehrsurcht auf Race und Sp Rationalität, weld der gemeinsamen# Volks=Charakter, schen Zusammengel sind wir Schweizer Banner mit dem Häuptera flattert, Körptrs, fuhlen##i Allein, wertde Mitl rings um uns# Nationalität erdal als Schweizer nur nationalen Th sich aus ihrer au und enger in sich artigen Ntaatlichen lichen Entwicklung werden. Wertde: welches die Revisio Gegner verschieden Aind unter Deusen gefühl die Reviston Suchen wir und wir ihnen, daß zugesp zien Centre litat unnötyrg zel Art baden wir an Gegner ist keine daß wir auf unse rungenschaften der verzichten. In## Staat als solche äußern Organsat einem Beto= Re# sachen kein S 1 Negt wollen #s.cet 6 abolutis se 9 unser oberster“# Gewährenlassen Wesen des Steat auf republikanise Staatsrath burger Bürger geden von ihter werer eine Deut che Schweiz, da# Heute sei unter alle Die, welche verdienen als Ko Was Redner m die uns erlaub in der Schweiz zerische Volk reli dem der Redner vorgelesen, sch Scweizerischen Unter au#e ammann Augu in sehr volkstyu Beifall der Zut Zunächst, 1# die Feldzeichen dungen unser: aus dem gleid Verhalten der! duldsamkeit un unangenehme zu schreiden, Hand zahlreig am 15. Juli 1 es schwarz, Gi Familie Be lobt: Fr Hen. Friedr Luise Bedl vom Hofe, Borgardi n Mörs und Frl. Anna Anna Ban hoff, Biele mut Hin Rettig, Bi d. Haandt mit Hin.9 Kreseld. Hra. Karl Gmma R Vollmerba Dorotdea Hempel. Verheirat Frl. Sop Westsalen Clementir Minden Henriette med Ott ###von Bea mit Fil Seithole Meyer, mit Hil — —— * deendet. Kanonenschküsse zeigten den Anfang der dichtete Festlied nach der Melodie:„Freiheit, die ich meine“ und kräftig siel das Volk ein. Latze uns neu beschwören Uns'rer Väter Eid, Da den Frieden stören Fremder Teug une Neid Unserm frein Lande Zumt die Fessel nicht. Auft verreißt die Bande! Auf! fur Recht und Licht! nach Absingen des Liedes bestieg Landamnann Bigier von Soletdurn die Tritäge und ersffaete die Versammlung. Er hält es nun einmal an der Zeit, daß der große Kampf, der . 0 enossen seit Jahren unterwuhlt, endlich ausgekämpft mut. Ge dandle sich darum, od der Wille eines Einzigen. Unsebldaren den göitlichen Willen Aller regieren soll. PPv, M Tauet tonne bie Antwort nur die sein: Hort mit v Jasehlbaren!“ Herr Vigier wender sich an die Vertreier der einzelnen Kantone und fgogzt kte, au, den Kampf aufzunehmen und treu soi zufuhren. Steht fest zur Kahne, so guit er, ihr Montagnards und ihr Berner, die ihr n der Spitze des Horschrittes gestanden! Und ihr die ibe in St. Gallen und Graudundten lezthin einen so schönen Stea errungen, haltet an diesem Siege fest! Und ihr unter eidgenössischen Banner vereinter Züricher, ihr Baseler und ihr Männer aus den kleinen Kantonen, bleiden wir der Wahrbeit tren, jener Wahrseu der Vollsdulsung und Wissenschaft, dai die Schweit einer Neugestaltung deDer heutige Tag deweise, daß die Revision(der Bunder und zwar so heftig, daß alle Wege des bedeckt sind. Was ist in Folle war ic..2ug Der Mogt, donr Blauo, den, Alade, die weinen Berner Pick=ldauden und wie ne ad vezu brauct es Männer, Pitsie uuz jogf g., Lrunt geleat P diu: opienig, Pige m Houte ung, geselng des Bailan: werden, um die chrinliche Went von een v#s#2 man seinen zu befreien. Wena man aber kämpfen win, muß#. Fend kennen. Der Feind, welcher gegen uns steht, in sen; streich und Lopp), Adnz.r hasite dis be die Betiashäsle siucten. venbahen, ve Gus, uig Antzaabes und der Mözigung. Recheler e ee e er eit er e Sic, Lerianaen. P elr.. Dieses könne nicht durch kl in unserm benachbarten Broich genommen hat. Revierbeamte, Bergrath von Sparre, ist(wie dereits fruher Der bisherige eits früher gemeldet) an Stelle des mit dem 1. April 1873 in den Ruh=stand getretenen Oderbergratts Bohnstert witer Ernennung zum Oberbergrath nach Dortmund als Mitglied des Obervergamtes Juni. Auf den Antrag des Repräsentanten hatte die Königl. Berg= Hypoih ken=Kommissien in Dortmune die Geweiten der Zecze ver. Alerander anfper 13.„iu. zu einer General=Versammlung eingeladen. Auf dieser Ver sommlung waren über 114 alte Kuxen vertreten. Die Versammung beschloß einstimnig die Modilistrung der Kuxe in ein tausendtel und Unterwersung der Gewerken unter die Bestimmungen des vierten Titels des Allgemeinen Bieggesetzes so wie des Gesetzes vom 9. April o. J.; ferner Ausschreibung resp. nachträgliche Genehmigung einer Zubuße und Vorlegung und Aneikengung dei Reparkttions: Planes. tntge beliebte Stü auswärtigen Gäste m. Wie Sie aus ..—.—, die Schweiz einer Der beutige Taa beweise, daß die Revision(der Bundesverfassung) kräftig in die Hand genommen ist. Vigier bringt der Schweiz, dem lieben, tdeuern Vaterlante zerauf erwädlte die Versammlung einbellig Landammann Vigier zum Lages=Prästdenten. Zu Stiamenjählern enannte sie Staaisanwan Zäricher und Siaatratd Corna, Als Central=Prasident des Schweizerischen griß nun Staatsanwalt Züricher das Wort. Er sprach un (Weride Midärger! Seit einer Rite von Jahten sehen ständigkeit, Staaten entstehen und Staaten vergehen, und im 15 m as aunz ie ach, Gersie. hoh r. che. Seche e c si. e elce hes Seschech s ce nags um und der die Freitzeit und Selstsändiglet urseter ad Lsuige De sltsleat da aundznate Stchil undz us Aalek esgnen. ches die Revisions=Bestreduagen des letzten Jahres hervorrief Sbeen e v.. Luin, Anbänger einer bureanftatsch zugesp pten Sentralisation sind, daß auch wir keine Indivieuaasts I. eeege a.belice .urod. uae eschehen. 4 botiste de ach, ut. einere Korpo: die Eine Peie ie, Saheck, er. en. Deschan. Aschesche Berlin 2c. huntea ihre Geuße und ihre Zustimmung zu etere Solothurner Landsgemeinde geschickt. Rheinisch=Westfälisches. Münster, 23. Juni. Der Oberp.ästdent der Provinz Mihnser. Vb. Se. e. Scuid wmnihutd Pdante Westfalen hat machung erlassen Es wird hierdurch zur Nenntniß des detheiligten Publikams ab der Herr Minister der geistlichen, Unterr chis und Sae gegtec esce encte, ercsenele; Sensiziä e eleche, Sseche en l. e. Oberpräsioent von Westialeo, d. Kublwetter. Vom Rhein, 22. Juni. Dem Fr. J. schreibt man Die letzthin angekündigte, für die Gesundheit der studi#enden Jugend und dem Unterrcht so Seoi- Ordnung für d.e höheren Schuwertde neue Ferien=Ordnung für d.e höheren Schulen, welche de Hauptferten in die meist heißen Tage des : und Augoßt verlest, wind Feahelcewisnth, gn Rbeinprovinz keine Anwendung finden soll das Provinzial=Schu'=Kollegium zu Koblinz sich gurL##ch gegen diese Neuerung erklärt und seine Ansicht damt begründet haben, daß de jetzt bestehende Ordnung schon lange dier eingebürgert sei und die Provinzial=Schulrätbe in einiger Zeir von 8 Wochen die Abiturienten=Prüfungen nicht bewältigen könnten. In Uebereinstimmung hiermit hat eine Petition Düsseldorfer Eltern um Verlegung der Heupseter.. u n g m ö g l i c h, o d e r n u r u m d e n P r e i#, Weschchee ei e eee cce veruchten. In das innere Glaubentleden eines Volkes soll der Staat als soicher sich nicht einmischen, allein gegenüber der acen kein Siaatstichenihun, Reh:, dier ucs viel — Dir —.9. aber noch 29 n, 24 1.3 Legeistemiesen 2n. Es sei — ab########cchrundsan: im repubiikanischen Staate fteies nuser oberher Gtunooy: A.4ag, vite mit dem innersten fer.. Aepahit is bas Gepähernlassen einet Sean ve. Pansahte der Cpgeosehst.0 ur Kealat 9e ae zut zigen aine Reoiston protstnen winden, Reaktionäre dehandelt zu werten. Was Redner die uns erlaubt, die in der Schweiz geblieben, alle Die. al dea Pauoctungen vutenzgt, P die Ker 13. eic Lail euigen, de ionr uis ie Paosisge ehete vorgelisen, soicht a. Tut aum Hoch au die Vershnung der mann Augustt... mn.f. und mur Beisall der Buy9ter Auszugg seiner Rede, grüße er die #m der Kultur, der schönsten Bestrenun hierauf Land wie immer, und wurde oft vom ZundchP,9Pe; Freshei, der Kultur, der schönsten.. due Felzaigen der Boroyouy, de. P, Diamel auch furserdin ungen unter.“ Volt.i ben,„uen wäge. Ge kam nun auf das es au eer eae. ee ie halten, daß sich bis jetzt noch Trier, 20. Juni. Die hiesige Lönigl. Rezierung at untern 7. 9. M. die nachstchabs tegesegtggte Verordnung an den Landroth zu Saarbrücken erlassen: Durch Versagung vom 28. Juni v. J. Jodin wir Cw. uc inlakt. uns von allen Vorkommnissen, Arbeitzeinstellungen, Ugzuden und Bewegungen unter der arbeitenden Beoölkerung Aarsa Nerwaltungsbezirke bettessend, sefornige Mitrzellung zu magen Wir briungen diese Versüiguag stermit in Erinuerung, weisen Sie zugleich an, die Idnen untergebegen haben. andere scheinenden Falles telegrapbische Mutheilung zugeben zu lassen o Wie denugen diese Gelegenheut, um noch einige unkte zu derühren. Es ist bei uns zur Sprache #racht marden, das der Hang der arbeiteneen e Sase. ece Selcer boge e as st ee e ecec. c daulern dem udermäßigen Genusse von Spirunosen hinzeden und dann Morgens in angetrunkenem dez. betrunkenem Zustande und benn biorgen; iun ung. guicham Zekande töanen Bös. willige Jadivieuen leicht zu Excessen unlassung geben. Diesem Uebelstande muß unter allen Umsanden Wbsälse geschasft werden. Zu disen Zercke, 2 61. pnunge1g: lich notdwendig, das überall da, wo keine Polizeistunden eingefübrt sind, soiche angeorener werden und dat die Innehalder dereits bestehenden streng zur Ausfuhrung gebracht Ner Konzessionen zu Schankwirthschaften wer en nur in den Fällen des außersten Beourfnisses zu ertheilen sein. In medreren Kreisen des Kohlenzevigs sollen aug Hauser einditrt ein welche der Unzucht Vorschud leisten. Derartige Institute sind durchaus nicht zu dulden und sino ste im polizeilichen wbeze schleunigst zu beseitigen.“ Lokale Nachrichten. Essen, 24. Juni. Auch der gestrige zweite Tag des Kriegerfestes verlief in schonster Weise. Tanzlustigen indeß, die da glaubi u, an dem gestrigen Abenee E.sas dafur zu finden, daß ihnen am Abende zuvor das Tanz vergnuger, durch Ueberfullung des Lokals beinahe gemucht worden war, wurden nicht wenig in ihren Hoffnungen getäucht, denn so zahlreich war auch gestern wieder der Besuch. Der Einoruck, den das ganze Fest gemacht hat, ist undestritten ein sehr guter und gereicht dem Artegervereine, dem wir noch medtere Judelfeiern wünschen, nur zur Ehre. E.n dem 60. Lebensjahre nicht mehr fern stehen er der in den jungsten Tagen vier in das suße Joch der Ehe mit einem 17jährigen Magdlein treten wollte, in daran auf tragikomische Weise verhindert worden, indem die juzendliche Braut mit den Schätzen ihres alten Geliebten am Tage vor der Hochzeu auf und davon gegangen ist. Gepein wurde an der Ecke der 2. Hagen= und Limd ckerstraße von einem Bollerwagen ein Dienstmädchen überfahren und nich unerhedlich verlegt. Wie weit die Schuld den 13jährigen(!) Fuormann trifft, vermögen wir nicht zu sagen, es ist indeß zu tugen, daß man Kintern verarnge Fuhrwerke anvertraut. N Mulheim a. d. R., 23. Juni. Wie schon gemeldet, ist unser Mugrurat(Gemeind=Vorstand) aufgepoden worden und geschad dieses auf Autrag des Stadtvevorrneten=Kollegiums. Nachdem der nach Einfuhrung der revidirten Stärteordnung jum Burgermeister erwahlte Heir Friedrich Fritsch am 1. Fedi 1851 seine Stelle niedergelegt hatte, fand fast 1½ Jahr lang ein Interimist kum statt, in welchem der Beigeoronete Herr 5 Brink und der Staatrath I. D. Hammacher das Burzermeister=Amt verwalteten. Das Provisorium endete am 15. Mai 1852 durch die Einfürrung des Herrn Burgermeisters Oecheldauser, welcher am 29. Ottoder 1851 durch den Gemeindeund grncht unt an d onnd 1t tund ud Pfr bestangt worken war. Derselde legte am 6. Novemder 1856 ein Amt nieder und folgte einem Ruse als verwaltender Direktor der Dessauer Kontinental Gas=Gesellschaft, der Nachfolger desselben, Herr Otertuschen, trat am 20.—u 1890 ein und vollzog das Stadtveroreneten=Kollegium am 10. Juli 186 dissen Wiederwahl für eine neue mit dem 20. Mai 12jabrige Amtepetiode, stard ader am 5. Mai 1873. Zu dir urc die ermense Dronung von 11. Mot, pinn, Ee e Stalle eines Beigeordatten ward am 19. Sex.:—.„ Rentner H. v. Brink vom Geme nderatz gewahlt, dessen Amte p##riode mit Ende 1856 ablief, es wurde am 30. Septemter 1856 eine Neuwarl vorgenommen, welche Christ. Coupteane fiel, der wiederholt, zuletzt am 22. Mai 1868, fur eine weitere 6jährige Amterauer gewuhlt legten Quanal 1872 indessen zurungeireten int; die Wahl seines Nachfolgere stel auf den Herrn H. Dader, welcher die Bestatigung Se. Majentat gesunden und in ter Sizung des StadtveroronetenKolleqiums vom 6. Dezemder v. J. vereidet worten ist. Heir Daber verwaltet jegt das bakante Burgermeister=Amt, hat sich jedoch veranlag gesetzen, seine Densson zu nehmen, und sind in Folge dessen von dem Stadts tordneten Kollegun, mit Rucksicht auf die Aufbedung des Mogistrate, zwei un geordnete gewahll trotr u. u.s eister Here Rechtsanwalt Westermann, als zweuet Hert Kausmans Heiarich Cromann, und is herinag Alletagne Behetgung Außer Burgermeister und Beig ordeten zählte der Vorstand(Magistrat) vor Herost 1857 sicks, nach 1857(on Milglieder(Staditathe), welche insessen in der waltung eigertliche seste Stellungen nicht bekielbeten; nur fuhrte sruherhin der Herr Stactrath I D. Hammacher und zwg: sei: dem Jadre 1848 dis zu seinem Tode den Vorsitz in der Armenkommission und zur Zeit der Herc Eremann den Vorsiz in der Linguartirungs= un Serviskommisnen. Die Mutglieder des Maginrats warn in den jungsten Jahren die Herren J.#. Springmann, Heinrich Erdmaon, Gustav Stinnes, Herm. Rolle und Rudolph Weuse. Die dukante hustze urhermeite. Kelle, weiche mut einem Gegalt von 2000 Thie. conrt ist, is am 20. Mai ausgeschrieben und sind Meldungen, die darnach ingerhald vier Wochen eingereicht weiden sollten, dem Beruch hiesigen Arbeitern schenat iu Beden Rant gwonen iu Le, de Sziergeien an krunges Hal zu. doet Berzseme soz u ia anet und Antichtelten sie im Anfange in der Im Streit brach unter ihnen aus, der zu an dem hertlichen Sommerabende zugesetzt werden mußten, bis die Bentarneher eiche etrant bie in Ait urd Geasber un dar.-c, uun u bed mlte boten dekannten Stelle ins Wasser gehend, sank er deld und war nicht wieder aufzufinden. Urbrigens lut der junge sind die k. silbernen Kredenzteller soote b#gggrzig, derselbe beim Durchpassiren des Schah von Persten den Königlichen Salonwagen gereicht, durch die Silberkam in Berlin, an die sie abgeliefert worden K eimbons a u. Jone. 28. Jui Schm teing.ug in Folge einer Aufforderung des Zahl der Mitglieder des Westiälischen Ingenten Bereins mit ihren Damen zum gemuthlichen Beisammensein Ner versamenit Der Empfang der ftemden Gäste am Bahn dose sand von 10 bis 11½ Uhr Vormutags Statt. Wenn sich auch nicht so viele Persomen an dieser Festlichkeit als in Jahren bei ähnlichen Anlässen detheiligten, so halten noc wenigsens 120 Festgenossen eingefunden.— war der„Bentdeymner Hof“ auserseten, wo nac einert schaftlichen muusikelischen Frühseide das Festmahl, welches ziem lich befriedigender Art war, etngenommen wuree. Hier begrüßte der Prasident des Vereins, Herr Suohaus, bei Beginn der Tafel die Erschienenen mit einigen waimen Worten, dann folgten mehrere humoristische Toaste und endlich wurden inrt, vom Herra Jagenieur Schmidt in Witten gedichtete, döch leunige Luder von der ganzen Gesellschaft gemeinsam gesungen. Die Stimmung war eine sehr animirte, so daß man sich trot der saß tropischen Hite— noch zum Torye Eigxeiten, strez. Um 8 Uhr Adends degann die Rücksatzrt der Fesitheilnedmer. — Bei dieser Gelegenheit können wir nicht unerwähnt lassen, das sast an jedem Sonntag auf den Vergilr, Prürt Chrm, Hihueg die zur Versugung gestellten Trausportmittel zur Bewältigung des Personen=Verkehrs sich als durchaus unzureichend erweisen. Oberhausen, 21 Juni. Heute sollie dierselbst u# Ddem veröffentlichten Programm das lokale Feuerwehrsen staven. Ein trazisches Vorspiel erhielt dieses ftöhliche Fest durc as gestera Abend zwischen 5 und 6 Uhr auf der(alten) Getl lo'schen Fabrik ausgebrochene Feuer. Doc konnte dieser Vorall natutlich das auf heute anderaumte Feuerwehrfest nicht gafbeden. Dasselde fund in programmgemaßer Weise Statt. Morzans Empsaag der auswärtigen Wehren, demnächst Uebung am Schmitz'schen Hotel in der Wilhelmsstraße, bei welchem wir die Geschicklichkeit, den Muth und die Hingabe der Wehrmanner an diese gemeinnußzige Institution zu bewundern hatten. Aber kaum datten sich die Festtheilgedmer zur Mittagstafel vireinigt, als schon wieder das Feuersignal ertönte und das fröhliche Fest uung ernste Thätigkeit unterbrochen wurde. Glucklicher Weise drannte nur das Stallgedäude an der Styrumer Grenze und wurde das Feuer sehe rasch derum ging's nach dieser praktischen Uebung an“: — Gestern Nachmittag wurde der Rektor Schmittmann, welcher an Stelle des vor Kursem abgegangenen Rektors Dr Hicken zum ersten Geistlichen der bie sigen katdolischen Gemeind. ernannt worten ist, von einer großen Auzahl Gemeindemitglieder am Köln Mindener Bahnhofe festlich empsangen. Der zu diesem Zweck engagirte Zug bewegte sich von der kath.(Filtal=) Kirche ium Badnhofe und gelettete den neubestallten Seelsorger zum Gotteshaust, woselbst derselbe in einer kurzen, aber zum Herzen dringenden Anrede seine Gemeinde begrußte. Heute Morgen sand Festgottesdienst Statt un Nachmittags erfreute ein Konzert dei Henn Schemann die Feutdeilnehmer. Am Mittwoch findet ein Festessen zu Ehren des Eingeführten.(5ch. 30z.) Grevendroich, 18. Juai. Seldst die sonst so scheue Bogelwelt dat sich mit unserer Zeu der geräuschvoller Ineuütrie defreundet; ja, sie fängt schon an, die Eisendahn zu ihren Reisen zu denngen. Ein Rothledlch#npest vo###ntgr Ei##m Kielwagen, dr fortwahrend zwischen Düren und Kapelle=Gilve. ratb gefahren, seine Heimstätte gesucht, dort und futtert dort bereits sein. Jungen. Da lassen die Thierchen sich taalich auf und ab fahren, was ihre Furterplätze vermehrt, und baden ihr Neu teot allem geschaftigen Lärm, der über b#en walt i, viel sicherer als auf ruhigsten Hofstellen im mmhwillige Knaden. Ein Nest junger Bachstelzen ist bereits aus.flogen, welches unter einem Blech hiestter Weichenstelle schr üderlegsam angebracht war. Täglich rasselten 25 regelmäßige Züge, ohn; die Extrafahrten, darüber hin, doch die sonst so scheuen Anfiedler ließen sich in ihrer stillen Häuslichleit nicht stören Berhalsg. Fr H rie B. 8.e gu# Publamitet und Pie b. P., A.Luag der aotliesen Aiberalen wangenchur Grciony, gen, und bewies dies an der iu sgreiden, Biese du, vet=oougen. J. fuig Harr Kelr sort, Have 1oPtreige, Boss, vi. z daren Babst gemagt wurde, schr ut 18. Juli 1870 umn unsehlbarer Papst gengog poroe, s schwarz, Giegenossen, und Winter, Tag und Nacht, Handel und Verkehr. d. Ruhr, 23. Jani. Die Stelle des RevierIndustrie bamten zu derdausen(sux die Zechen Sellndeck, Rosendiumendelle, Hanmelsdeck, Rolam, Kikerg., Seirrts. Oderhausen, Gesellschaft um Tische und unt chtetten si# ich sarnzelt grtächt vurte, weagr ezerzg uer. 21sten. Cheueher Söscdansa, Carzeiot, Aegzt, Valstdaok, iur S44ziege Familien=Rachrichten. Hin. Grtor. Vos=, Phrn: T.og S s cse bosce Numd Recamohont mit. He g Vollmerhaus, Dorotdes Ungnad mit Hrn Pmst vin u. Ko. #Leinatbet: K. Wittenstein Bad Sooste Bonntng donn in ##l. Sere: Wild, Luea mit Vel Westsalen.- Wild. Lueg Sensahn Serb. un ut Jl —" Dr wied u. Aachen.- W. mit Frl. Marie Schwengers, Deuz und Düsseldorf. Fritz Dreesdac mit Frl. Josephine Werner, Köln A. Kinale mit Frl. Elise Köla.- Jeon Stenen mit Frl. Traudchen Schlund, Finzel mit Frl. Pauline Bastian, Bacharach- Georg Fri. Johanna Weder, (Kreis Simmern).- Emi Krull mit Frl. Auguste Beede, Brasilien Bernhard Golt mit Frl. Marie Gergens, Hildesdm.Kail mit Frl. Alice Leutze, Stuttgart Knade: Dr. Cremer zu Aldert Lauffs zu Elderfeld. *:—Aatte zu Idbendüren. Hermine Wesselmann zu Hagen, 16 J. Caspar Schulte zu Ei#pe, 68 I.- Heinr. Köppelmann in Soest, 66 J.- Wwe. Wildelmine Bölling ged. Friedrichs iin Vogel hesert haden. Der andere wai schon nuch wenigen Minuten Witten, 22. Juni. Gestern seierte der hiesige Verein in gewohnter Weise sein Jadressest in den schonen Anlagen des Beß'schen Hotelz mit Gartenkonzert, Ball und Feurwank. Ge zeige sio in der stözug ,amusdüchen Festnimmung, daß neden der Iadustrie auch das ehrsame Handwerk noc Plaz und Geseiden findet.— Gestern ul., deut: Raomita, begurg 1zsteich, ee busige Landwezt. Betele sein Sommerfest im Gartenlot#le schaft. Die 17 Brüdi in decter Meise besotat, Konzeit, Zapsensteich, Reveile, Kauate mu Morstdornäzn, Heyzog zuro vue Stanz, Belage, vortrage, Ball und Feustoak buld n Dte guzeen Luen in dem festlichen Kranze dieser Tage, die zugleich tie Statt in Flaggenschmuck erscheinen leeßzen.— Heute Nachmittag war das erste diesjährige Adonnements=Konzert in den ie: Gesen F H ziu m auswästen Progranm, dim Auf einer im Neudau begriffenen] Bis Tiefdauzeche wird zur Beaussichtigung der Maschin n un Kessel ein tüchtige. der Buramannsscden Die Masit wurte durch die Millarlapele des 2. West 15, unter Leitung des sang, 61 J.= Heinrich Hamm, 63 J.- Joh. Arolph Modersohn zu Lippstadt.-Fr. Kradde (aus Haltern) zu Coesseld.- Paal WDunster 25 J. Ein im Mittelpunkt der Stadt an einer Hauptstraße belegenes n ues legant eingerichtetes Minden. V. g#eld.- Dr. Heuritette Langmonn, Proif;. gun imed Otte Jacobiny mit vrg.# Adon Beckeratt, Kreisel). g miüt Gol. Vuichen, FTre g., Periz Kam, Lahor. 8, B. Lunzerg u.: Seit Gu. Traaschen Aikt. Cdie Rathe zu Köad. Sagr brücken.- Mädchen: Aug. Fuhse zu Mulheim a. d. Ruhr.- Julius vvs v: Auena.: Wild. Grillo in 2.2; Ot„icgh, Liesendahl in Krefeld.— Friedensrichter Ley zu Gammersdach. Gestorben: Töchtercen Cwilie des 5 d#. 2 J.- Reudant Herurich Isalohn, Hagemann zu Munster, Friedrich Grasses in Duiedurg, 65 J Wwe. Zeno Lackman Ernestine ged Stolz in Baimen, 54 J.— WreI. Fr. Bovensiepen Anna Katharina ged. Wolters zu Mettmann 82 J Wild. Schurmann zu Ratingen, 80 J. duard von der Beck zu Schloß Dallwitz, 82 J.- Rentner Linnarz in Köln.- Pfarrer Joh. Bap Decker aus Düren(in Berlin), 51 J.— Moritz Meyer jun. zu Aachen, 31 J.- Jonas Heimann, Vorsteder der iiraelitischen Gemeinde zu Brühl- Wwe. Amalie Closternann ged. Vern zu Honnef, 40 J. ich 2 15-—— n demselben ein frequentes Colonial Waaren=Geschäft betrieben. Auskunft ertheilt W. Schumacher, Kuhstraße, Dortmund. Verkauf! Maschinenmeister Wohnhaus mit Anbau, gesuche,“. kansen. Ja den Bohz,dause, betsadzensaane Meschi;gz. Aaldt auhosellen. sich 2 schöne Ladenlokaie und wird Näderes in der Exp. d. Zig. Telegramme der Essener * Berlin, 24. Juni. In der gestrigen Abendsitzung erledigte der Reichstag den Nachtragsetat für 1873, sowie summarische, noch ausstehende Posten des Etats 1874. Im Laufe der Debatte erklärte Delbrück bezüglich des Nordostseekanals, daß die Frage neuerdings nicht angeregt worden sei. Moltke erklärte sich gegen den Kanaldau, der militärisch nur von zweifelhaften Werthe sei. Madrid, 23. Jumi. In der heutigen Kortessitzung legte der Minister des Auswärtigen einen Gesetzentwurf vor, Lurch welchen im Hinblick auf die proklamirte Religionsfreiheit die Gesandtschaft beim Päpstlichen Stuhle aufzehoben wird. (Eingesandt.) Der fteundlichen Einladung des Essener Krieger=Vereins Fols leistend, detheiligte sich der Krefelder Krieg. Berein am vergangenen Sonntag in einer Stärke von 120 Mann an der Jur lieier des 25jährigen Bestedens erstgerachten Vereins. E. karn dir jedenswurdige Aufnahme der Kameraden des Essener Krieger=Vereins nicht rühmen: genug anerkannt werden und moge es an dieser Stell nochmals gestattet sein, en Einzelnen, wie auch dem Verein in seiner Gesammtheit den Dank des Krefelder Krieger=Vereinz auszusprechen. Die tropische Hitze des Tages i.: B#ldindung mit einer wenig coulanten und mangelhaften Bedienung im Städtischen Garten ließ zwar den kam radschaftlichen Frodsinn nicht zu seiner vollen Entwickelung gelangen, zumal der Krefelder Krieger Verein bereits früd wieder abmarschtren mußte, aber trotzden. Wiro das Fest als ein neues Unterpfand echt kameradschaftlichen Geistes dem Krefelder Krieger=Verein in dankdarer Erinnerung bleiden. Verantwertlicher Redakteur Jul. Bädeker in suche jum 1. Oktober ich eine Ladengehülfin, die im Galanterie= u. Kurzwaarenfache erfahren ist. Nur solche, welche gute Zeugnisse besitzen, wollen sich dei mimelden. Essen. Rheinpreußen Fe. ten Brink. Wärterin Zuschläger und arbeiter#esucht von Ein Geschäfts=Haus an einer der Hauptverkehrestratzen von Essen ist pr. 1. November d. J. zu mietden, oder unter ganz günstigen Zahlungs=Bedingungen zu kaufen Näderes in der Exp. d. Zie In einer sehr gewerdreichen an einer Chaussee delegen, sind Räume, worin Gast= und Schenkwirthschaft mit Spezereihendlung betrieben, unter sehr günstigen Bedingungen auf mehcere Jahre zu vermiethen und kann eer Antritt sofort erfolgen. Wo sagt die Exp.dition d. Zig wei steundlich mödl. Zin ner, mit Mitdenutzung eines sodnen taninos, zu verm. Schutzenbahn 31 Ewald Berninghaus in Duisburg. 5—0 Schneidergesellen Heine. Schneider Alberseld se 12. Ein Buchbindergehülfehzoder die ao, dr wib mer Zeitungsk, V. 693 noten 83 Für ein Mode= und WeißzwaarenGeschäft Doetmunds wird eine erfahrene Ladengehülfin gesucht, die auch Puhardeit versteht. 7. heres in der Exped. d. Zig. in junges Mädchen von einichen, achtbaren Eltern, wird für ein auswärtiges Manufaktur Geschäft in die Lehre gesucht oder auch könnte eine Gehülfin, die in einem kleinen Geschäft idre Lehre bestanden, eine gute Stelle erhalten. Frc.=Offerten unter Lit. 2. mit guten Zeugnissen per Mitte Juli gesucht. Dr. Closset in Kettwig. Ein ordentliches Mädchen welches Lust hat, das Putzgeschäft zu erlernen, wird zum sefortigen Eintritt gesucht. Von wem sagt die Exped. Eine tuchtige erste oder zweite Ar E beiterin gesucht. Emilie Kessels. E Ein ordentliches Dienstmädchen für häusliche Arbeit gesucht. III. Hegen 44. gesucht. F. Flothmann Buchdinderei u. photogr. Atelier. Kettig wei Bäckergeselle., gesucht von * 29 Böhle in Witten. Gerze gng Zwei schöne möblirte Zimmer sind an einen oder zwei Herren auf gesuchtsden 1. Juli zu vermiethen Limdecker Plaz Nr. 6. U (Eine stille Beamtensamtlie sucht p. E 1. August eine kleine Wohnung. Gefl. Offerten mit Preisangade wolle man an die Exped. dieses Bl. unter Ein kleines rothes Wachtelhündchen juge auen. Der richtige Eigentbümer lann dasselbe gegen Zahlung der## terund Insertion skosten wieder in Empfang nehmen(2. Hagen Nr. 3. Max Herding, Mathilde Piekenbrock, Vermählte. Essen, den 24. Juni 1873. Bekanntmachung. Die Anfudr von 1060 Kudilme Ruhr=Strom=Bäder. Hiermit die ergedene Anzeige, daß mit dem heutigen Tage die BadeSaison eröffnet ist. Mülheim a. d R., 21. Juni 1873 Wwe. Franz Dresen. Die Anfudr von 1060 Kudilmetern oder 240 Schachtruthen Hochosen= schlecken zur Ausdesserung des Gelsenkirchener Weges vom Poth dis zum Dorfe Stoppenderg soll am Tonnerstag, den 3. Juli cr., Nachmittags 4 Uhr, beim Wirthe Schönscheidt hierselbst unter Zugrundlegung der auf meinem Bureau einzusehenden Bedingungen verdungen werden, wozu ich qualificirte Unternehmer einlade. Steppenberg, den 21. Juni 1873. Der Bürgermeister: Péan Eis=Schränke. Dieselbe halte fortwädrend auf La ger, zu Fabrik Preis, edenso selbst tdatige Eis=Raschinen zur Bereitung von Gefrorenem, auch als Weinkudler zu denugen, nach Prosessor Meidin ger, sehr billig. Th. Müller. Polizei=Verordnung. Nachdem in der Gemeinde Stor Getragene Kleider, Uhren, Gold= u. Silbersachen, Mödeln aller Art werden zum reelen Preise angekauft und verkauft. K. Herder, II. Wederstr. 52 Stop penberg ein nach ärztlichem Gutachten toller Hund atdetet worden ist, verordne ich auf Grund der§§ 5 u 6 des Gesetzes über die Polizeiv rwaltung vom 11. März 1850 für den Umfang der Land Bürger meisterei Kettwig Folgendes: §. 1. Sämmtliche Hunde sino dis zum 15. Juli c. feßzulegen oder in umschlessenen Räumen zu halten Ausgenommen hiervon sind die Hir ten=, Meggr=, Jozd= und Ziebhunde für die Zeit, während welcher sie zum Viehtr iden, Jagen oder Ziehen de nust werden. § 2 U.dertretungen gegen diese Beror nung ren mit 1 bis 3 Thir Solizeistrufe evem verhältnißmäßiger Haft geahnlet, und fird die Polizeiofficianten al gewiesen, frei umder aufer de Hun. e z. tödten. § 3. Diese Lerorrnung tritt sosort in Kraft. Kettwig, den 20. Juni 1873. Der Bur ermeister ven Kettwig Land Padlke. Hierzu versendet Antdeilloose: 4 Thlr, 1/8 2 Thlr, 1/88 1 Thlr., # 15 Sar. H. Goldberg, LotterieContoir, Neue Friedrichstr. 71. Berln Submission. Preuß. Lotteric 2 8.35 Rhein=Kies, sowie ungereinigter, gereinigter daben bei Gebr. Butefuhr in Hochfele bei Duisdurg Franco bis auf Waggon. Tuff=Schwemmsteine und Kaminrohre. Fabrik rechts= und linkerheinisch. Neuwied. Ph. Gies. Eine Mill on bargebrannter Ziegelsteine bester Qualu#t wiro äußerst bill.g abgegeden. Von nem sagt die Expes. dieser Zeitung. Die H stellur; eins Reserve Lazaretbe für lesige Stadt soll im Wege der Sudmi sion Lertungen werden. Die Zeichungen liegen auf unserem Saotdauamte zur Einsicht esfer, edenso Kostmnanschlag und Be dingungen, welch: zuch von koit de zogen wer#en kön en. Offerten in Potenten unter oder ü#ber dem Kostennschlase, welche sich entweder auf soumtliche Leistungen v##er auf die Mau en. 2c Ardeiten oder auf Zimmer, Tischlei 2c. Arbeiten bezieher, wolle men dis zum 5. Juli er., Vorm itags 11 Uhr, aus tem StadtBauamte einreichen. Bechum, den 21. Juni 1873 Der Mauistrat Greve Dortmunder Steinkohlenbergwerk „Louise Tiefbau". Inbader der Certisikate über 1/10 Antheile unserer Akt Für englische u. französisch Conversation wird ein tuchtiger Lehr# Die Indader der Certifikate über 1/10 Antheile unserer Aktien werden dierdurch mit Bezug auf die Pudlikation vom 12. April er. und in Uebereinstimmung mit dem Wortlaut der Certisikate aufgesordert, dieselben spätestens bis zum 30. Juni er bei Herrn Meyer Ball in Berlin zum Umtausch in Vollaktien mit arithmetisch geordnetem, vom Präsidenten unterschriedenen Nummern=Verzeichnisse einzureichen. Nur gegen Eirreichung von je 10 Stück solcher Certifikate erfolgt die Auslieferung je einer Vollaktie. Die 1/10 Antheile sind nach dem 80. Juni er. werthlos. Herr Meyer Ball hat sich bereit erklärt, dem Präsentanten die zur Erlangung einer Vollaktie fehlenden Zehntel=Stücke zu überlassen, oder die überschießenden Zedntel-Antheile zu übernehmen, und zwar jedesmal zu dem der Pläsentation vorangegungeren letzten Berliner Börsenkourse. Dortmund, den 15. Juni 1873. Dortmunder Steinkohlenbergwerk„Lonise Tiefbau“. Die Direktion: Otto Noeder iger Lehrer gesucht. Offerten end W. R. 700 an die Exped. d. Bl. Der Umtausch der Bezugsscheine des Essener Bergwerk„Centrum“. gegen Original=Atten findet vom 1. Juli cr. ab an unserer Kasse statt, nozu die Beiugsscheine erithmetisch geordnet und mit doppelten Nummern=Verzeichnissen einzureichen sind. .“- im Juni 1873 Preuß. Boden=Credit=Actien=Bank. Berlin, Für eine sehr solide bedeutende Actien=Gesellschaft wird ein mit der doppelten Buchführung durchaus vertrauter Buchhalter gesucht. Derselbe muß gute Zeugnisse besitzen und schön schreiben. Bewerber, welche schon in Actien=Gesellschaften als Buchhalter thätig waren, würde Vorzug gegeben Franco=Anerbietungen unter den Zeichen E. 655 sind an die Exped. d. Zig zu richten. Offene Commisstelle. Neue gußeiserne Rohre mit abgedrehen Flanschea u. gebodeten Lichern. in allen Dimensionen, offeritt billigst Mar Brandus, Magderurg. Schmiedeeiserne, patent geschweiste Rohre Dtittel des Neupreises, On unser Ges ksraftsregister woseldst O rater Nr. 26 die Firma Für Haarleidende. Herrn Edmund Bühligen, Leipzig, Brüderstr. 28 part.“) (Zeugniß Nr. 15026.) 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Finne Tokayerausbruch in Fleschen von 25 und 12½ Sge, gewödnl. Lok verwein ir Flaschen von 5, 8, 16 und 30 Ser., Kraftmehl, Maizena, sondenfirte Milch, seine und gewöhalice Liqueure, sowie reingedaltene nide und wege Weine dei O. Kullenbeig Feinste Westfälische Schinken Gasmeister. Julius Forst, 19. Steeerstraße 19. Ostsee=Fett=Heringe vom ei4jatigen Sommerfaus, nicht eingesalzen, sordern sofort nach dem Fange nach einer von mir neu er sunderen Pethode in picanter, angenehm schmeckender Sauce marmitt Verkauf von Dampfkesseln. Ich habe ein: große Arzahl vorzü lich gut erdaltener alter Dampfk.ss! auf Lagen, die sämmtlich amtlich ge pruft sind und die io dillig abgede Mar Brandus, Miaedurg. Dampfmaschinen, alte und neue, borizontal= und vert kale, in den verschiedensten Pferdekätten, sehr dillig bei Mar Brandus, Magredu-a deschreidenden Scmerzen befreit zu werden, tro###dem ich bei drei Aerzten Hilfe gesucht datte. Ende Apcil d. J. suchte ich mir den Rbeumatismus Extrakt von Heurn Joseph Bochlen dier zu verschaffen, der mir, kaum angewendet, sofortige Linderung brachkte und mich nach fortgesetztem Gedrauche in den Stand sigie, nach Verlauf von fünf Tagen das Bett zu verlassen und meinen G schaften bei vollkemmener Gesundbeit wieder nachzukommen Ich kann sonach mit gutem Gew ssen sagen, daß ich, nachdem ich dereit## für unrettdar verlosen gedalten war, meine wiedeterlangte esundheit nur dem obengengenten Heilmittel zu verdanken dabe, was ich der reinsten Wadrheit gmäß diermit bezeuge. Beyrentd, den 18. Mai 1870 Georg Helm. Kurzwaarenhändler Zur Beglaubigung der Unterschiift des Kurewaarendändiers Herrn Georg Helm dadier mit dem Beiugen, daß sich verseibe nach der bei ihm bei Amt mundlich abgegebenen Erklarung zum Inhalle vorstehenden Zeugnisses dekannt hat. Bayreuth. den 23. Mai 1870. Der Starimagistrat: 1. s.) Muncker. 3753 Feine Lüstre= und Leinen=Röcke in großer Auswahl vorräthig bei A. 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Beldert 84 Früh, 1 Nachmittags Dortmund 70 84, 1127 101 N. Düsseldorf 7°, 99, 11° V., 32, 90 N. Duisburg 517, 8w. 100 V., 1235, 19, 490, 84 954 N. Elderfeld 647, 935 B., 19, 3%, 42, 7 N. Hagen 652 82, 1000 V., 38, 642, 950 N. Hamm 54, gw, 100 V., 12, 50, 723 N. Kettwia 89, 100, 11° B., 424, 954 N. Oberhausen 59. 89, 100 V., 12“, 120, 3w, 49, 640 S“, 900 N. Rudrort 8“, 102 V., 122, 36, 752, 947 N. Steele 790, 811. 80, 94, 1120 B., 122, 220, 55. 625, 80(00, 112 N. Soest 51, 620, 9 V., 10, 5m, 700 N Werden 82, 102 V., 126, 4, 100 N — in 524, 790, 8N, 1120 B., 42, 1021 N