Erscheint Eäg'ich mit Ausnahme de Sonn- und Festtage. Bezugspreis vierteljährlich einschließlich der läglichen Beilage „Bunte Blätter" In Neuß 1.50 Mk., durch die Post bezogen 1,65 mk., mit illustriertem Unterhaltungsblatt 1.80 mk., durch die Post bezogen 1,95 Mt. Verantwortlich für die Schriftleitung: Th. Jossen, Neuß. E gene Plakatsäulen. Angeigen 15 Pfg. die 7 gespaltene Petitzeile, kleinere lokale Anzeigen 12 Pfg., auswärtige 20 Pfg. Reklamen 60 Druck und Verlag von Rob. Roack, Neuß, Amtliches Kreisblatt Geschäftsstelle: Neuß, Neustraße 15 Fernsprecher 57. Nr. 220. Mittwoch, den 5. Oktober 1910.(Meinolf.) Politische Hachrichten. Deutschland. = Eine Spende des Kaisers an Wien. Kaiser Wilhelm hat dem Bürgermeister Dr. Neumayer die Summe von 2000 A zur Verteilung an die Armen Wiens übermittelt. Auf seinen Wunsch sollen zuerst die berücksichtigt werden, die sich während seines Aufenthaltes in der österreichischen Hauptstadt mit Bittgesuchen an ihn gewendet haben. Kaiser Wilhelm hat während der wenigen Tagen über 300 derartige Gesuche erhalten. Ausland. X Ein rumänisches Zeugnis für deutsche Kultur. Bekanntlich gehört es zum eisernen Bestand der tschechischen und polnischen deutschfeindlichen Presse, der Welt gegenüber Ankluge gegen die nationale Unduldsamkeit der Deutschen zu erheben. Da ist eine Stimme wertvoll, die, einer der Slawen in vielen nahestehenden Nation angehörend, als gewiß unverdächtiger Zeuge das Gegenteil bekundet. Die„Tribuna Popurului“, ein in Arad erscheinendes Rumänenblatt, schrieb wörtlich: Wir numänen empfinden der deutschen Kultur gegen, über die tiefste Dankbarkeit. Wir kleinen Völker sind voll Verlangen nach dem Fortschritt auf den Spuren der überaus reichen deutschen Kultur. Für uns, eine kleine, zwischen Slawen und Deutschen eingekeilten Nation, ist vor allem die Stärkung des deutschen Elements ein Lebensinteresse und eine Frage der Selbsterhaltung. Unter seinem Schutz und an der Quelle der deutschen Kultur haben alle kleinen Völker die Kraft zum Leben und den Antrieb zum Gedeihen erhalten. Und denselben Dienst wird ihnen auch in Zukunft das deutsche Element leisten. Es gibt kein Beispiel in der Geschichte, daß der Deutsche fremde Völker entnationalisiert hätte; er hat vielmehr jedem das gegeben, was ihm gefehlt hat: das Gefühl für alles Edle und Schöne und den Sinn für Ordnung und Disziplin, ohne welche es kein Leben und keine volle Kraft in den Gliedern eines Volkes geben kann.“ X Ueber das Verhältnis Deutschlands zu Ostasien führt die japanische Zeitung„Osaka Mainichi“ folgendes aus: Die Beziehungen zwischen China und Deutschland werden in neuerer Zeit immer inniger. Das geht schon aus dem außerordentlich warmen Empfang hervor, der hohen chinesischen Besuchern in Berlin zu teil wird. Insbesondere aber werden die deutsch= chinesischen Handelsbeziehungen fortgesetzt immer engere, und es besteht die Befürchtung, daß England, Japan und Amerika dadurch gänzlich ins Hintertreffen kommen werden. Und doch hat es zwischen China und Deutschland so manches gegeben! In Japans Verhältnis zu Deutschland bildet die Drei= Mächte= Intervention den einzigen dunklen Punkt(seit dem japanischrussischen Kriege ist jedoch alles wieder ins alte Geleise gekommen); im übrigen besteht zwischen uns in Militärwesen, Medizin, Rechtswissenschaft und allen übrigen Wissenschaften das Verhältnis von Lehrer zu Schüler, und die Freundschaft ist eine natürliche. Indien hat mit Deutschland weder Schwierigkeiten irgend welcher Art, noch böse Erinnerungen an solche. Wenn Deutschland auch in kommerzieller Hinsicht, wie im Falle Chinas mit Indien in immer engere Beziehungen tritt, so steht es mit diesem Lande, das sich unter Englands Fittichen befindet, doch naturgemäß in keinem derartig direkten Verhältnis wie mit uns. Muß man daher nicht sagen, daß das Land, das mit Deutschland nach Sympathie und tatsächlichen Umstän Eine Alleinfahrt im Ballon von Carl Deiter— Düsseldorf. So sollte denn nun endlich mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen, die Alleinfahrt, von der ich so oft geträumt, jetzt endlich durfte ich sie ausführen! Ich konnte nicht die Zeit abwarten. nach Neuß zu kommen, und als ich endlich dort eintraf, da stürzte ich mich fast wie ein wildes Tier auf meinen schönen, zierlichen„Düsseldorf", am liebsten wäre ich sofort eingestiegen, und die Reise hätte von mir aus losgehen können. Aber, hätte ich nicht schon Geduld gekannt, heute hätte ich sie gewiß kennen gelernt, mir schlichen die Stunden nur so herum, und alle Augenblicke lief ich zu meinem Ballon hin, obwohl ich genau wußte, daß die Vorbereitungen in den besten Händen waren, und ich mich eigentlich um nichts mehr zu kümmern brauchte, als um das ausgedehnte Frühstück in der Festhalle auf den Neußer Rennplätzen. Das Frühstück war wirklich gut, die Gesellschaft reizend, von der Unterhaltung habe ich nichts profitiert, denn ich war in Gedanken schon einige taufend Meter hoch, aber sie war gut. Prost!— Ach so, Verzeihung, Prosit!—— Darf ich mir gestatten, gnädige Frau?— Mein Nachbar redet krampfhaft auf eine Dame ein, —— ich bin jetzt schon 3000 Meter über der Erde.—„Die Herren Führer werden gebeten.“— Die Herren Führer erscheinen nach und nach, Herr Dr. Polis steht da, mit einer Wetterkarte und erteilt Instruktion. Acht Ballons neigen und wiegen sich hin und her, sie zappeln förmlich vor Ungeduld, hochzugehen— und ich zappele mit. Und dann kam die Taufe des neuen Ballons, schnell war diese erledigt, und dann,— und dann, jetzt nur schnell hinein—— abgewogen, noch acht Säcke Ballast bekam ich mit als Wegzehrung, ein guten Freund verstieg sich zu der Behauptung, er wolle mir noch schnell eine Flasche Sekt für unterwegs holen, verschwand mit heimtückischem Lächeln und blieb unsichtbar, ein anderer behauptete ich sei ein Schlemmer, eine Alleinfahrt in diesem herrlichen kleinen Ballon sei unbedingt ein sicheres Zeichen hierfür, noch ein paar Händedrücke, und schon war die Reihe des Startes an mich gekommen. Jetzt war ich allein, so allein wie noch nie in meinem Leben.- Unten sah ich den Rhein,— ich habe ihn so oft gesehen, bei meinen Fahrten, aber heute sah er ganz anders aus. Ich sehe auf das Barometer. 1000 Meter, ich taxiere mich dem den in vollkommener Freiheit einer wirklichen Freundschaft nahe kommen kann, mehr als Indien und mehr als China, unser Japan ist?! Falls Deutschland in allen Angelegenheiten des Fernen Ostens mit unserm Reiche Hand in Hand zu gehen vermöchte, so wäre die hohe Bedeutung davon ganz unüberseobar. Der erlauchte Deutsche Kaiser und die klarsehenden Staatsmänner in Berlin werden dafür bestimmt volles Verständnis haben und ihre Politik danach einrichten. Und auch bei uns sollten sich alle Kreise diese Angelegenheit reiflich überlegen! In welcher Weise jetzt in Deutschlands Weltpolitik und in seiner ostasiatischen Politik ein Wechsel eintreten und wie dieselbe sich entfalten wird, das läßt sich zur Zeit noch nicht absehen; jedenfalls dürfen wir aber keineswegs etwa um unserer Allianz mit England oder unserer Entente mit Rußland und Frankreich willen die Hände in den Schoß legen und der Entwicklung der Dinge teilnahmlos zusehen, als ob sie uns nichts angingen,— zu einer Zeit, wo uns bei den Unternehmungen in China unsere eigenen Verbündeten so oft Steine in den Weg werfen, während sie selbst so schnell bei der Hand sind, Vorteile zu erhaschen, und wo auf englischer Seite die Frage der Fortsetzung der Allianz so stark erörtert wird! Wir und unserer Landsleute, die wir großes Vertrauen in der Allianz mit England setzen und ihre Fortsetzung aufrichtig wünschen, halten es für sehr unheilvoll, wenn man derartiges ausspricht. Vom Bund deutscher Bodenreformer. * Gotha, 3. Okt. In Anwesenheit des Herzogs Karl Ernst von Koburg= Gotha und zahlreicher Vertreter der Reichs= und Kommunalbehörden wurde am Montag Mittag in Gotha die 20. Hauptversammlung des Bundes deutscher Bodenreformer eröffnet. Das Reichsamt des Innern vertrat Regierungsrat Rose. der in seiner Begrüßungsansprache vor allem sich über das Erbbaurecht aussprach, und das Reichsschatzamt Regierungsrat Cuno, der für die Reichswertzuwachssteuer eintrat Rer Vorsitzende des Bundes, Adolf Damaschke, Berlin, wies darauf hin, daß im letzten Jahre die Mitgliederzahl um mehr als 1400 gestiegen ist und daß über 200 körperschaftliche Mitglieder dem Bunde beigetreten sind. Insgesamt zählt der Bund heute 720000 Mitgliever. Im allgemeinen könne man sagen, daß der Gedanke der planmäßigen Vermehrung des Gemeinde= Grundeigentums, die der Bund sich zur Aufgabe gestellt habe, zu einem anerkannten Grundsatz einer verständigen deutschen Gemeindepolitik geworden sei, und daß die Gemeinden, die ihn nicht anwendeten, sich den Vorwurf der sozialen Rückständigkeit gefallen lassen müßten. Natürlich sei es mit der bloßen Vermehrung des Gemeindegrundeigentums nicht getan. es müsse eine richtige soziale Verwaltung dazutreten. In 470 Gemeinden sei heute die kommunale Zuwachssteuer eingeführt. In wie vielen Gemeinden die Steuer nach dem gemeinen Wert durchgeführt sei, stehe noch nicht ganz fest. Nicht genügend, so führte der Vorsitzende weiter aus. ist bisher die Bedeutung des preußischen Gesetzes vom 24. Juli 1906 erkannt und zur Geltung gebracht worden. Dieses kleine Gesetz zur Deklarierung des Kommunalabgabengesetzes erlaubt in der Grundwertsteuer jede Differenzierung aus steuertechnischen, aber auch sozialen Gründen. Die Stadt Königsberg hat daraufhin zuerst anläßlich der Entfestigung für festimmte Gelände eine Vorbesteuerung von 8 vom Tausend eingeführt, die lediglich auf den Bodenwert fällt und die Gebäude ganz freiläßt. Ausdrücklich wurde dieser Unterschied in silbernen Fuchsballon gleich. Die Sonne strahlt so intensiv, daß ich jetzt schon Ventil ziehe. 1270 Meter. der Rhein ist nun überflogen und Düsseldorf liegt unter mir. Oben Cumuli. unten Dunstschicht, die sich nach Norden hin bedenklich verdichtet. Und meine Richtung geht zuerst nach Norden, später ändert sie sich. Ich lehne mich über den Korbrand und— genieße.— „Schlemmer. Ja sie war wunderschön, diese herrliche Einsamkeit, unten die weite Erde, so still so ganz still rings um mich herum lauter Ballons; aber alle mehr oder minder weit erscheinen sie mir. zum Teil nur als winzige Punkte. Eine Himmelfahrt im Sinne des Wortes, eine wenigen Sterblichen gegönnt ist! Ich bin über Duisburg, mein Ventilzug hat mir eine famose Gleichgewichtslage gebracht, fast eine Stunde lang zeigt das Barometer 1270 Meter Höhe an. Jetzt sage ich zu mir selbst„Prost!“. Ein alter verbogener Zinnbecher, auf den ich einmal bei einer Landung in Holland fiel, wird mit Rheinwein gefüllt,„Prost!“. Immer einsamer komme ich mir vor, allmählich verschwinden die andern Ballons im Dunst, kaum vermag ich noch den Fuchs zu erkennen, einmal, es war über der Ruhr, glaubte ich mich am nächsten, jetzt trieb ich ab und sah ihn immer kleiner werden.— Immer höher, der Fuchs will es so, er pendelt auch ganz hoch über mir, ich komme allmählich auf weit über 2000 Meter, die Sonne meint es gut mit mir. ich kann es vor Hitze mehr aushalten, und es geht immer höher,—— Ventil—! Musik klingt zu mir empor, ich sehe nicht den Ort, woher sie kommt, Haltern und Dälmen habe ich überflogen, der Dunst unter mir immer stärker, der Fuchs ist in ihm entschwunden. Er wird gelandet sein, die Zeit, die ihm gesetzt war, ist verstrichen. Also: auch landen! Ich fange an, Selbstgespräche zu führen, schließlich habe ich mit mir selbst Brüderschaft getrunken. Schneller und immer schneller fällt mein Ballon, und je mehr sich das von der Sonne ausgedehnte Gas abkühlt, um so faltiger wird er, aber um so rapider wird sein Sturz, da heißt es abbremsen, Ballast und immer wieder Ballast, sonst knalle ich hin, daß es eine Lust ist. Unten ist ein großes, ausgedehntes Wasser, dahinter sehe ich eine Stadt. die ich nicht mehr bestimmen kann, denn, um nicht mitten hineinzufliegen, und gegen die Häuser geschleudert zu werden, habe ich permanent mit Ballastgeben zu tun. Da überwarf ich mich. Und schon befand ich mich wieder in einer recht respektablen Höhe. Aber, an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken, Pfg. die 3 gespaltene Petitzeile. Bei zwangsweiser Eintreibung durch Klage oder in Konkursfällen wird der bewilligte Rabatt hinfällig. Verantwortlich für den Anzeigenteil: hosef Wyrich, Neuß. Eigene Plakatsäulen. 89. Jahrg. der Vorlage des Magistrats in bodenreformerischem Sinne begründet. Die richtige Anwendung dieses Paragraphen ermöglicht auch die Schonung derjenigen Grundstücke, deren dauernde Verwendung als Garten gewährleistet ist. Auch die Frage des preußischen Hausbesitzerprivilegs müßte uns beschäftigen, eines Privilegs. das man in anderen deutschen Staaten überhaupt nicht kennt, und daß seine historische Berechtigung durch den Wandel der Verhältnisse zweifellos verloren und bisher nur dazu geführt hat, eine gesunde Entwickelung aufzuhalten. Es gibt keine politisch und religiös neutrale Organisation, die im deutschen Vaterlande eine so große Anhängerschaft gefunden hätte wie wir. Aber was nützt alle gute Einsicht, wenn nicht in unserem Sinne Reformen durchgeführt werde.n Wir stehen alle unter dem Eindrucke einer Tat, die nach zwanzigjähriger Agitation eigentlich nicht mehr möglich sein sollte. Die letzte große freie Fläche bei Berlin ist dem Mietkasernen= System ausgeliefert worden. Man macht Städtebau= Ausstellungen und stellt Bebauungspläne auf, und nun wird die letzte große Fläche, dicht vor den Toren von Berlin, die in den Händen der Reichsbehörde ist, im wesentlichen ausgeliesert dem zerfolgreichsten Terrainspekulanten, Hrn. Haberland. Sie wird bebaut nach dem bekannten Bebauungsplane: Parterre, 1. Stock, 2. Stock. 3. Stock, 4. Stock, und mit den Hinterhäusern, mit dem ganzen Elend, das wir kennen. 72 Millionen Mark war der Kaufpreis für dieses Gelände, eine lächerlich geringe Summe, wenn man bedenkt, wieviel Volksgesundheit dafür aufs Spiel gesetzt wird, wenn man bedenkt, wieviel Krankenhäuser, Lungenheilstätten und Gefängnisse wir werden bauen müssen.(Lebhafter Beifall.) An erster Stelle der Tagesordnung stand die Erörterung der Frage, welche Rechtsreformen eine soziale Verwendung des Gemeinde= Grundeigentums gewähren, und welche Reformen auf diesem Gebiete zu erstreben sind. Zuerst schilderte Oberbürgermeister v. Wagner(Ulm) die Erfahrungen, die die Gemeinde Ulm mit dem Wiederkaufsrecht gemacht hat. Oberbürgermeister Wilms(Posen) berichtete über Erfahrungen, die die Stadt Posen mit der Ausgabe von Land zur Wohlfahrts= und Armenpflege gemacht hat. Die Erfahrungen mit kleinen Rentengütern bespricht Bürgermeister Stosberg(Lennep). Schließlich teilte Bürgermeister Schüttemeyer (Reine) seine Erfahrungen mit dem Erbbaurecht mit. An die Vorträge schloß sich ein längerer Meinungsaustausch. Stadtverordneten-Sitzung. ( Neuß, 4. Oktober. Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters erledigten die Stadtverordneten heute in öffentlicher Sitzung folgende Punkte: Anschaffung einer Unterkunftsbude für die Gartenverwaltung. Bram. Gielen: Bei der Gartenverwaltung und für Tiefbauunternehmungen sei die Anschaffung eines Unterkunftsraumes zu empfehlen, der bequem transportabel von einer Stelle zur andern hingeschafft werden kann. Die zuständigen Kommissionen hätten die Anschaffung einer fahrbaren Unterkunfts= Bude vorgeschlagen, die 300 A kosten werde. Es sei eine Bude, wie sie der Unternehmer Kraus verwendet. In ihr können etwa 15 Leute Platz finden. Die Vorlage wurde angenommen. Bilanz des Gaswerkes. Das Gaswerk arbeitete mit einem Überschuß von 74760,72 M. Seine Bilanz schließt in Aktiva und Passiva mit 999177,15 M. ich hatte zwar noch Ballast zur Genüge, aber der Ballon machte ein so schrumpeliges Gesicht, die Sonne schien so intensiv, daß ich noch weiteres Steigen und mit diesem verbunden einen derartigen Gasverlust befürchten mußte, daß mir eine Landung bevorstand, die nicht im Bereiche meiner schlemmerhaften Wünsche lag. Ich rechnete mit einem Bodenwind von 10 Meter in der Sekunde, unter mir war jetzt eine einsame Heide, ich mußte mich also darauf gefaßt machen, keine Hülfe zu finden, und da wurde ich mir zum ersten Male so recht der Schwierigkeiten einer Landung bei einer Alleinfahrt bewußt. Vor allen Dingen sagte ich mir: Kaltes Blut!— Aber schon während ich mir das sage. kommt mir die Erde in rasendem Tempo näher, Meerschweinchen werden zu Kühen, und Spielschächtelchen zu Häusern, das Geräusch des völlig faltigen Ballons über mir wird immer intensiver fast unheimlich flattert und rattert es da oben über mir Ich sause hinunter, was das Zeug halten will. da gelingt es mir zum Schluß, den Fall abzubremsen,— aber nur für ganz kurze Zeit, dann geht die Reise mit Schnellzuggeschwindigkeit von neuem los, und nun, das war mir klar, nun half kein Vallast mehr! Das Schleppseil faßte Boden, rauschend saust es über die Kiefern der Heide, ich will aber weiter, etwas Ballast noch,— da ei eine freie Stelle, jetzt heißt es handeln,— bei 20 Meter Höhe reiße ich den Ballon auf, das ging wie der Teufel. so schnell, dann aber sauste ich schon herunter, daß es eine Art hatte,—— still stand der Korb, eine„sehr“ glatte Landung. Mein Ballon war noch nicht ganz leer,— vorsichtig sprang ich aus dem Korb, ihn gut festhaltend, aber er machte keine Versuche, davonzufliegen, still schüttelte er noch einmal sein sorgenvolles Haupt, und dann drehte er sich noch einmal um seine eigene Achse,— da lag er,— mein treuer Freund, still am Boden. Inzwischen waren denn nun auch Leute auf der Bildfläche erschienen, man nahm sich in ganz reizender Weise meiner an, ich erfuhr jetzt, daß ich 2½ Kilometer von Mesum, in der Nähe von Rheine gelandet war. Noch drei und einen halben Sack Ballast hatte ich, ich hätte also noch eine ganze Strecke weiter kommen können, wenn ich jemanden gehabt hätte, der mir bei der Landung zur Seite war, sodaß ich mich nur um diese hätte kümmern brauchen, aber da ich Reißleine, Ventil und gleichzeitig die Ballastausgabe zu besorgen hatte, so konnte ich mir keine Schleppseil # Vorsitzende erläuterte die Bilanz kurz. Die Stodtverordneten genehmigten sie. Bilanz des Elektrizitätswerkes. folgende Werte: Grund stätswerkes zeigt unter Aktiva u. a Gesongen J5 1 ain tüche 87 542 M., Gebäude 360 376 M., Saug9% 179 M., Gasmotorenanlagen 63 940 M., Gradierwerk Kabelnetz 281 1. an. 32143 N., Akkumulatoren 21 5837 M., anschlüsse 40.274 om„„Werkzeuge und Geräte 18105 M., Haus929#, Varargasten. eie sche, Zähler 31 864 M., Zentralbeleuchtung Feuermeide2or a...i sa. 87.286 M., öffentliche Beleuchtung 13143 M., 49477 M. Maßergem:“ Kamine 26.533 M., Transportanlagen veraton Wassergewinnung 113 479 M., Kessel 169 681 M., Turboge31.806 u 2 M. Schalteranlagen 82331 M., Schaltstationen Verschiedenes 8. uul0 0oen 37 607 M., Umformer 53.970 M., 500 m. Kasia 967.. 1 965984,95 M. Städt. Sparkasse 8920 amn an“ 261#., Vorräte und Inventar 30191 M., Oebitoren 2038 125 M. Die Albi dr., Zugang betrug 545 742,48 M. ist zusammen Die Rasung und Ar dungen belaufen sich auf 72140,58 M. 447000 m.: Sparkaß: Für Konto oberschlefischer Knappschaftsverein Neuß 18980 Frugane Neu Ste fir, 47424 M., Städtische Sparkasse Seehandlung 450gm Inappschaftsverein 981 250 M., Königliche Aberschuß 25 85308 a“, Städtische Gasanstalt Vorschuß 68 60697M, Das Geminngur an g und Passiva mit 2039 114,03 M. kasse, Beitrag zu der VerlustKonto zeigt in Soll an Konto Stadtder östentlichen 84 1 T. Verwaltung. 1000 M., Bedienung . ae enestuns 55 M. Zinsen 25879 M., Abschreibungen finden wir für Kouig...= Forderungen 38 M., unter Haben Installation 14041 9y. anig„#3 M., Zählermiete 6674 M., Das Stromkonto schsieez rt. 338, Auz Verlust(siehe oben) 33 246 M. Konto Koks und Kohlen 70 gast 176379.25 M. In Soll stehender an löhne 17 468 2n., Vermas.at:, Vetriebsunkosten 9221 M, Vetriebs11289 M., Rahatt a.(“0ste. 2708 N., Unterhaltung des Werks 45 943 m—— auf Strom 3685 M., Gewinn und Verlust holl im Algemeinen di sche“. a diese, Bilanz und wieder. ten begründeten Aussichten auf die voge, Sitzung erwähndes Werks. Die Inanspruchnahme g u 8 Reniablität Monaten dieses Fahres stmad ge We Adertesdei in den ersten ersten Monaten des vorigen Jahres uen woder als iun den plädieren Fiar Ere nders Vreuer und Derstappen tät sei im Durchschnitt 111. Phg Abnehner, die keine 81g Febsck; der Eintauf 84a Vihz. Die daß die Bilanz nicht besser werd=adite, orsten augo dasüit, Direktor Rosellen traten macht werden Panne müsse es zugängig geder elesteitgppegtratl#ge längere Dauer straßen an Sonntag Ak“ Tagen, wo etwas besonderes log se. uamentihz an Titektor Roselken: De ware emslichen lassen. auch die Hauptstraße mit S##ce#:" zu begrüßen, weil dann Ia der Rer eien jetzt 40Oterzige Fzaeg werden buauch. Die seien emnsekrs: a00 kerzige Osramlampen in GeKollen und Hedienur erwo“ wen der Ersatz der teuern Laupen, nehr verwendet wirden. Dann kr; Cloutgz, doh diese Bergz, Zeik=Wr, eicter nachnlbongen i den Wunide be beleuchten: Piel regt an, die Furtherstraße elektisch zu Der a.„.Konnunaglungen. else e ece e e ece ecer wählt bis Ende 1911. Der Vorsthen mie Pteilung gewayl ansetzen. Er fragt, ob ded ge in tein, Ergänzungs sei. Da keine Aeußerungen ersols= ollesum anderer Ansicht wahl in Verbindung mit den nächsu die a2 8ätzungslen stattfinden nachsten regelmäßigen WahFestsetzung von Flucht spientg ür, den Hammfeldweg und son Der. Peite vogr ise Sltaunt e ge den Plan. Für die Wege Richtung bleibt besteben aussest werden. Ihre jetzige da ich doch die In einer kleinen halben Stunde katt: eeis davoraurragen. packt, dann stellte man mir einen ante in meinen Ballon verhalf in der entgegenkommendsten Meise 4m Ker 8u16, alles reizend aufgenonmen worden und es fiel mitr kast ichm stille so schöne Haide mit den lieben Menschen die g. zu verlassen. geden Mienschen, die sie bewohnen, Elleinfahrt mache. at wieder eine Kunst und Wissenschaft. .## Terienphrstellungen im Düsseldorfer Schauspielhause Vom Schauspielhaus wird uns geschrieben: In letzter Zeit ist aus weitesten Kreisen der Ruf nach Verbilligung der Preise gut geworden. Die in der Presse besprochene dect, sich mit einem. Projekt, an dessen Realisserung das Düsselidorfer Schauspielhaus schon längere Zeit arbeitet. Sein Pra gramm und seine Absichten sind bekannt. In fünfjähriger Ar soviel von dem seit Anbeginn gedachten Ziele erreicht weiden, daß es den Zeitpunkt für gekommen hält, mit dem Projekt an die Oeffentlichkeit treten zu dürfen, dessen Ausfühso. moglicher erschein., als die materielle Basis des Theaters dank des Opfersinnes und der selbstlosen um die I S# lugg, der Stadt besorgten Gönner und Freunde ###spelhauses auf Jahre hinaus gesichert ist. Das Gelingen des Planes würde einen von Tausenden geheaten #n#, Silen:; Ganz niedrige Eintrittspreise. Ermöglicung des Theaterbesuchs für alle Kreise. Dem Gebildeten. dem Beigeordn. Thywissen erhebt Bedenken gegen die Breite des Obertorwegs. wan###er##ielen erklärte, er habe kein Bedenken, wenn man be. Obertorweg eine Breite von 20 Meter nehmen ##. Anlieger sei die Stadt selbst. stücken dach vi##e:::.5e Stadt habe bei ihren Grundstücken doch Tiefe genup, deshalb halte er auch 20 Meter für Die Vorlage wurde mit dieser Aenderung angenommen. Fluchtlinie für die Venloerstraße. straße a 20 ge.;, a. Wo moglich, sollte die Venloerehe auf 20 Meter Bri te gebracht werden. An allen Stellen begnägen wei.di: Bar einzeinen müsse man sich mit 17 Meter regnugen„weil.d ebauung dort schon zu intensiv vorgeschritFosteng Terraing Steite“, wi, die Stadt selbst durch Ankauf des #er an Inlieger sei, werde die Straße auf 10 Me.k orire gebracht, und dazu kämen noch Vorgärten. Es ei##n ineGartenantage vorgesehen, die durch eine breite Klleestraße eine direkte Zuführung zum JoKorshen ing an erhalte. Den Stadtverordneten legte der vergrößert werk isg das genannte Büschchen soll doppelt e o#ert werden. Der davor liegende, von der Stadt erworbene Besitz von Max Josten soll in Straßen parzelr#e# peren,# Sadt erhalte dabei 230 Baustellen r. Jlaube, daß die Aufteilung sehr schön werde. Die Häuser gergmen eine schön, Tiefe. An der Alleestraße sei eine Haltestelte ver elektr. Bahn projektiert. broech schwarzer Wallach Höllensohn(Reiter Herr## Thogdar.. J.% Herrn M. Zydowers dunkelbrauner Wallach Ebfa. Tot: 131.10 Sieg, 28, 31, 18.10 Mler Becihe iche Salon. Tot: 3h.10 Sien dermn F. C. Krügers Fuchswallach r. 28500 Meter. 4 Pferde liefen. 1. Herrn M. un“ Mi Klonnes Fuchestute Orgueil, 3. Herin a Peters Fuchsstute Amorette. Tot.: 15.10 Sieg: 10 Gesamt= Totalisatorumsatz: 123485 ek. Für die Landwirtschaft. in der landwirtschaftlichen Maschinenkunde für Pagelchmieb 34 Dis Landwirtschaftskammer veranstaltet in den Tegen Pess 24.—29 Ottober 1910 je einen Kursus in der landder Sact lichsr usschinentunde für Landschmiede in Hennef an wirtschaftlichen Waschir Lab=er Kurse vaben die vier landen Maschinenfabriken in Hennef und ferner eine zecggznenfgprik und ezn größeres Maschinenlager in Prüm Einrichtungen in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt, so daß die praktischen Untormoisungon „ Ftedty, Paul Fosten frag, wie die Eisenbahn sich bei stst. Fit, Ltuggen in dankenswerter Weise zur Verfäigung ge. Sachatbiners ertkalte: es fel uzg, Lechaulen, an setntlichen Gandoirschatlichen Maschinen Heriangste Schpierigel daft Be.““ migelich, noch, schriftlich ist die Eisenbaon der Aeberführung Vorlage wurde angenommen. Im Anschluß daran bemerkte der Vorsitzende, daß er emnächst ein Spezialplan der Hartenverwaltung über die Ausschmückung der Venloerstraße vorlegen werde. Diese Anlage wie auch der Weg zum Jostens Rüschchon, sall werder Pahzcheinls tor de alergräßt. Te) der Kosten aus dem Ertrag der Wertzuwachssteuer gedeckt werden Fluchtlinie für die verlängerte Burgunderstraße. Fluchtlinienplan für die Burgundertraße wurde genehmigt. Der Vorsitzende bemerkte dazu wahrscheizlich wurden die Interessenten die Straße bis zum Winter ist zu erwähnen: der geheinen Situng Verpachtung eines städtischen Gebäudes Das städtische(früher Vincenz Müllersche) Haus am erfolgen werden. Die Dauer des Kursus beträgt 6 Tage. . Fer. s.###lan, der die Behandlung und die Reparaturen er, 19 virtschaftlichen Maschinen umfaßt, ist folgendermaßen 1. Gerö., und Maschinen für Bodenbearbeitung und 2. Die Säemaschinen. , m z# e n u n d G e r ä t e f ü r d i e P f l e g e d e r P f l a n z e n. 4. Maschinen und Geräte für die Ernte. 5. Maschinen und Gerate für das Dreschen und Reinigen " Iis betreides und das Sortieren der Kartoffeln zur Futterbereitung. 7. Maschinen und Geräte für die Milchwirtschaft. . Die Leitung dieser Kurse übernehmen die Winterschul= Direktoren Dr. Sehnert in Hennef und Ritgen in Prüm " Jonorar wird nicht erhoben. Anmeldungen sind unter Angabe des Alters und des Wohnortes an die Landwirtschaftsammer für die Rheinprovinz, Bonn, Bismarckstraße 4, zu richten. In erster Linie werden ältere Schmiede berücksichtigt; das Mindestalter für die Zulassung beträgt 20 Jahre. X Landwirte, beachtet die Unfallverhütungsvorschriften! rrespondenz der Landwirtschaftskammar schuatk4: 701— Vin enz Müllersche) Haus am X Landwirte, beachtet die Unfallverhütungsvorschriften! Di, Las hsten äisi 1 Jesarigzet, mitegetracht sad, washe Verilboztitglet durch de schnschen Auschoskeonten Annach Inhaber der Konzesion für den bisherigen Betrieb war Elschinger Art treten.n ein Restaurant Verkauf von Grundstücken. St5###e, Wagen= und Maschinenfabrik wurde B a CAPPPEFERSRFSE P0 5590 Quaoratmeter Größe, für die atentkistenfabrik des Herrn Heinrich Brand solches von zwei Morgen Gröse verkauft. Sport-Nachrichten. # Busseldorf, 4. Ot. Die Rennen nahmen folgenden Kreist o####ald:nium: Rennen. Garantierte Pr. 2800—. Distanz ca. 1400 Meter. 4 Pferde liefen. 1.Hrn Ser. Fr88#unkelbraune,„Hengst Forst(Reiter Voigt), „. Herrn L. Whites brauner Wallach Palü, 3. Gestüt Gürzenigs brauner Hengst Flieger. Tot.: 52:10 Sieg; 18, 12:10 Platz. am F., S 1 5, Burg: Jago: Rennen. Ehrenpreis dem siegenden Reiter und garantiert 3300 A. Herren=Reiten Distanz ca. 4000 Meter. 5 Pferde liefen. 1. Herrn J. Erkens hellbrauner Wallach Gyges(Reiter Lt. Braune), 2. Herrn H. Suermondts schwarzbrauner Hengst Wold Cottage, 3. Hrn G. 5Pas Fuchskture Bapuarde II. Tot: 13.10 Sieg; 11, 3. Kaiserswerter Hürden= Rennen Garanierte Preise 2000 cAl. Distanz ca. 2800 Meter. 4 Pferde lie(aite Matdouch), 2 Hern F. C., Krisgerz, schmatzstalnte Jav. Tot: 40.10 Sieg: 14. 12.10 Plg. „ 4. Hugel= Jagd=Rennen. Ehrenpreis dem siegenden Reiter und garantiert 5000 f. Herren=Reiten. Distanz ca. 5500 Meter, 7 Pferde liesen. 1. Herrn Lin. Graf HoensFeungrreung soll das Theater nicht mehr aus gesellschaftlichen Eründen geschlossen sein. Der Familienvater aus allen Kreisen muß, wenn das Theater seiner Rolle als Kunstfaktor nicht verlustig gehen soll, für sich und die Seinen 1—2 Mal im Monat den Besuch wertvoller Vorstellungen ohne große Opfer ####lichen konnen. Der Preis keines Plazes darf KA 1.75 überschreiten. Auch für 75 Pfg. muß ein guter Sitz zu haben sein.„Der Weg dazu ist beschritte:. Die Reihe der Vorstellunauf d. Hasis der even genannten, niedrigen EintrittsFieute zug, Abschlut, de esteg. Spielzeiten und im diesjährigen August, haben das denkbar glücklichste Ergebnis gezeitigt. Die pielsat n schriftlichen und mündlichen Aeußerungen des Dankes und der dringenden Bitte, die Einrichtung zu einer stänle an uns gelangten, ließen es uns als moralische Pflicht erscheinen, ein Mittel zu suchen, dem so berechtigten Wunsche ganzer Volksschichten nachzukommen. Die Lösung liegt in der Hand der Theaterfreunde, von deren Beteiligung es abhängen wird, ob das Projekt verwirklicht werden kann. Ein Zusammenschluß muß erfolgen. Ein Bund der Theaterfreunde zur Erreichung billiger Eintrittspreise muß ins Leben gerufen werden. Das System würde sich so aufbauen: einen Jahresbeitrag von 1 Mark erwirbt sich jeder das Mitgliederrecht. Eine Sammelkarte für 24 Vorstellungen(je zwei Vorstellungen im Monat) entweder à 1,75 cn für den gesamten 1. Rang und Parkett— Gesamtpreis KA 42.00— ode 75 pfg. für den ganzen 2. Rang— Gesamtpreis K 18.00 gestattet ihm und seiner Familie für das ganze Jahr den regelmäßigen Theaterhesuch. Da die Plätze unpersönlich sind kann ein Zusammenschluß und eine Verteilung auf mehrere Familien erfolgen. Die Beiträge werden in dreimaligen # en, eintassiert, Jodaß die finanzielle Belastung verschwindend klein wird. Für jede Serie ist in der Stadt und Umgegend eine Sammelstelle geschaffen, die den Interessenten Auskunft gibt und bei der Meldungen erfolgen. .. Die Premiere jeder Serienvorstellung findet fast auscließlich zu den giten Preisen als Gesellschaftsabend an den Montagen statt. Alle übrigen Tage sind an die Inhaber der Sammelkarten vergeben. Das Projekt erfordert selbstverständdie regeste Beteiligung aller Interessenten in Düsseldor und Umgebung. Die Einzeichnungen beginnen mit dem heuti"„## 3 4. N o v e m b e r w e r d e n d i e L i s t e n g e s c h l o s s e n. Nach der Prüfung des Ergebnisses wird sich die Direktion entscheiden, ob sie ihr Projekt zur Tat umsetzen kann. S Wberussge Mschaft zeigt immer wieder, daß die U.##lverhütungsvorschriften noch lange nicht die genüS,#ctna finden. Nach den eingelaufenen Unfallanzeigen sind denn auch im Jahre 1909 wieder außer zahlreichen #er Ause### neihe vo., tödlichen Unfällen auf Nichtbeachtung ütungsvorschriften zurückzuführen. Da als #nd für die, Nichtbeachtung sehr häufig Unkenntnis vorgewd, hat sich de Vorstand der Rhein. landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Düsseldorf veranlaßt gesehen der wichtigsten. Vorschriften in Form eines Flughe% ducken u lassen. Dieses Flugblatt ist in allen öffentlichen Lokalen, ferner in den Wartezimmern von Aerzten. Behörden uw. zum Aushang gebracht. Besonders erwähnt sind diesem Flugblatt, die Vorschriften für Leitern und Scheunengerüste, weil durch ihre Nichtbefolgung nach der Statistik die meisten vermeidlichen Unfälle sich ereignen „i######lat, ist unentgeltlich durch die Rheinische landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft in Düsseldorf zu beziehen. sokale Hachrichten. Neuß, 5. Oktober. = Der Binnenschiffahrts= Kongreß hat für 1912 Neuß als Tagungsort in Aussicht genommen. #„Rekrutenfürsorges! Wir werden um Aufnahme fol gender Zeilen gebeten: Dem Beispiele anderer Städte folgend hat man dieses Jahr auch in Neuß zum ersten Male den Verech, Seute aochePcbss. Pekt tenfürsorge unternommen, und Erfolge gefsukt.““ a5 bl iu g auch hier zu einem schönen Erfolge gefuhrt.#b###hl im Vergleich zu anderen Städten Vorbereitung der Rekruten in Neuß erst ziemlich spät— Ende August— einsetzte, fand das neue Unternehmen doch von Anfang an in den interessierten Kreisen dankbare Aufnihne und rege Beteiligung. Jeden Mittwoch Abend wurde den angehenden Vaterlandsverteidigern von gedienten Militärs oder im Militärleben erfahrenen Geistlichen ein Vortrag entweder militärisch=praktischen oder religiös=sittlichen Inhalts ge##t. in verbinlung mit den Vorträgen fanden praktische Uebungen statt, welche die jungen Leute mit den einfachsten Anforderungen ihres künftigen Berufes vertraut machen solle.###r gute Besuch dieser Abende bewies am besten, wie sehr dieselben den Bedürfnissen der jungen Leute entsprachen. Den Beschluß der Veranstaltungen soll nun eine Abschiedsseier bilden, die kommenden Donnerstag, abends 8½ Uhr, im Marienbildchen(oberer Saal) stattfindet. Herr Pfarrer Pies aus Grefrath, welcher füher längere Zeit als Militärseelsorgei tätig war und der Jugend unseres Bezirkes als Bezirkspräses der Jugendvereine bestens bekannt ist, wird in dieser Versammlung den scheidenden Rekruten das Abschieds= und Geleitwort geben. Der Gesangchor des kath. Gesellenvereins wird für die Unterhaltung Sorge tragen, sodaß dieser letzte Rekrujenabend besonders anregend und genußreich zu werden verspricht. Allen Rekruten aus Neuß und Umgebung gilt darum fur Donnerstag Abend die Parole:„Auf zum Marienbildchen! " L. Der Eiselverein(Ortsgruppe Neuß), veranstaltet am 2. Oktober einen Vortragsabend mit Lichtbildervorführungen und sonstigen Darbietungen. Der nächste Ausflug des Vereins führt in die Umgebung des alten Münstereifel und auf den Michelsberg. Er findet voraussichtlich am 16. dieses Monats statt. ..)“ Silberne Hochzeit. Wie die Kreuzzeitung mitteilt, feiert der O,erpräsident der Rheinprovinz, Staatsminister Freiherr Georg v. Rheinhahen mit seiner Gemahlin, geborenen Freiin Hedwig v. Liliencron, am Donnerstag, den 6. dieses die Silberne Hochzeit. —“ Eine Beratungsstelle für die Volksbibliotheken im Regierungsbezirk Düsseldorf ist ins Leben getreten. Die Aufgabe dieser Beratungsstelle besteht zunächst darin. in Orten. wo noch keine Volksbibliotheken bestehen, die Einrichtung solcher fur das geistige Leben wichtiger Anstalten anzuregen Bei Neugründungen soll der Leiter der Beratungsstelle den in Frage kommenden Instanzen mit seinem fachmännischen Rat zur Seite stehen, damit das bei solchen Gelegenheiten häufig beobachtete, kostspielige Herumexperimentieren möglichst vermieden wird. Ebenso wie auf anderen Gebieten hat auch im Bibliothekwesen die Technik im letzten Jahrzehnt außerordentliche Fortschritte gemacht, und es ist durchaus notwendia, diese Errungenschaften gerade bei Neueinrichtungen zu verwenden. Aber auch manche bereits seit Jahren bestehende Anstalt dürfte daraus Nutzen ziehen können. Je kleiner die Mittel, desto sorgsamer muß alles erwogen werden. Das gilt nicht nur für die Einrichtung, sondern auch besonders für die Bücherauswahl. Hierin zu raten und Gelegenheiten für billigen Einkauf nachzuweisen, ist eine weitere Aufgabe der Beratungsstelle. Auch durch gemeinsamen Bezug von Formularen usw. will sie wirtschaftliche Vorteile erzielen. Ferner sollen Besprechungen der benachbarten Bibliothekare ins Leben gerufen werden, um durch sie eine Förderung und Vertiefung der bibliothekarischen Arbeit zu erzielen.“ Die Beratungsstelle gewährt Rat und Hilfe vollständig unentgeltlich und zwar allen, die Volksbibliotheken einrichten wollen oder unterhalten, seien es Städte, Kirchengemeinden, Vereine, Firmen oder Privatpersonen. Die Leitung der Stelle liegt in den Händen des Direktors der Stadtbücherei Elberfeld, Herrn Dr. Jaeschke, der zu jeder weiteren Auskunft gern bereit ist. +) Standes= und Meldeamts=Statistik. Im Monat September wurden 94 Kinder geboren, darunter waren 36 Knaben und 58 Mädchen. 3 Kinder wurden totgeboren. Es sind gestorben 3½männliche und 29 weibliche, zusammen 60 Personen. Hiervon waren 17 Kinder bis zu 1 Jahr, 5 Kinder von 1—5 Jahren, 2 Personen von 5—20 Jahren, 5 Personen von 20—40 Jahren, 12 Personen von 40—60 Jahren, 19 Personen über 60 Jahre alt. 19 Ehen wurden geschlossen. Ausweislich der auf dem hiesigen Einwohner=Meldeamte geführten statistischen Nachweisung zogen im Monat September zu: 40 Familien mit 149 Personen, einzelstehende Personen 506. Summa 655 Personen. Hierzu die oben aufgeführten 94 Geburten. Gesamtsumme 749 Personen. Es zogen ab 38 Familien mit 164 Personen, einzelstehende Personen 403. Summa 567 Personen. Hierzu die oben aufgeführten 60 Sterbefälle. Gesamtsumme 627 Personen. Demnach ist für den Monat September ein Zugang von 122 Personen in der Bevölkerungsziffer zu verzeichnen. % Neußer Volks=Bade=Anstalt. Besuchsziffer für den Monat September 1910: 1. Schwimmbad: Erwachsene 1214 Kinder 1113 Volksbad 1554 Convict 230 Ober=Realschule 180 2. Wannenbäder: I. Klasse 22 II.„ 596 III.„ 687 3. Brausebäder: 4. Freibäder für die Volksschulen: Knaben(Schwimmbad) Mädchen(Schwimmbad) 4291 1305 561 560 350 7067 Im Monat September 1909 badeten 6930 Personen, mithin in diesem Jahre 137 Personen mehr. „I. Vom Wetter. Höchste Temperatur am gestrigen Tage 13 Grad über Null, niedrigste in vergangener Nachtzs Grad über Null, heute Morgen 11 Grad über Null. Barometer gmm gefallen. Wind westlich. Letzte Hlachrichten und Telegramme der„Ileußer Zeitung“. Zum Krawall in Moabit. Berlin, 4. Okt. In der Angelegenheit der während des Streiks in Moabit verletzten englischen Journalisten hatte sich der Vorstand des Vereins der auswärtigen Presse zu Berlin mit einer Eingabe an den Reichskanzler gewandt. Dem Vorstand ist nun im Auftrag des Reichskanzlers vom UnterstaatsSekretär Wahnschaffe eine Erwiderung zugegangen, in welcher mitgeteilt wird, daß auch der Reichskanzler die Erlebnisse der betroffenen Herren bedaure. Die Vorfälle würden durch den Minister des Innern geprüft, der dem Vorstand von dem Ergebnis Mitteilung machen werde. Besondere Masregeln zum Schutze der Pressevertreter unterlägen zur Zeit der Erörterung, und der Polizeipräsident, dem bereits Anregungen aus journalistischen Kreisen in dieser Beziehung zugegangen seien, werde etwaige Vorschläge der ausländischen Presse gerne entgegennehmen. Auf die Resolution des Vereins der ausländischen Presse zu Berlin an den Polizeipräsidenten hat dieser jetzt mit einem Schreiben geantwortet, in dem es heißt:„ besteht kein besonderes Reporterrecht, also muß jedermann, auch der Reporter, Aufläufen und Zusammenrottungen fernbleiben, wenn anders er nicht mindestens gegen die öffentliche Ordnung verstoßen will. Aber bei den Moabiter Vorgängen ließ es sich ohne besondere Schwierigkeit ermöglichen, daß alle diejenigen Herren Reporter, die sich an die Polizei wandten, in deren Nähe einen Platz angewiesen erhielten, von dem aus sie die Vorgänge verfolgen konnten. Damit standen sie zugleich unter dem Schutz der Polizei. Es waren also für sie Unannehmlichkeiten, wie sie den Herren, die ihre Plätze selber gewählt hatten, widerfahren sind, von vornherein ausgeschlossen. Voraussichtlich wird sich aber in späteren Fällen das gleiche Verfahren ermöglichen lassen. Dazu ist mir von journalistischer Seite ein Antrag auf Einführung von Reporter= Legitimations=Abzeichen in Aussicht gestellt worden. Ich selbst lege großen Wert auf die Plazierung der Herren Reporter an einen solchen Platz, von dem aus sie das ganze Verfahren der Polizei sehen können, denn objektive Berichte auf Grund eigenen Sehens sind die besten Abwehrmittel gegen alle die Tartarennachrichten, welche grundsätzlich jedem schaufen Vorgehen der Polizei von interessierter Seite angehängt werden.“ Revolution in Portugal! Folgende beunruhigende Nachricht brachte der Draht gestern Abend über Verkehrsunterbrechung mit Portugal. Hamburg, 4. Okt. Nach amtlicher Mitteilung ruht heute Abend jeglicher Telegrammverrehr mit Lissabon vollständig. Auch wird eine Unterbrechung des gesamten Eisenbahnverkehrs mit Lissabon gemeldet. Die Gründe für diese auffallenden Störungen sind bisher unbekannt. Die Gründe für die Störungen wurden heute Morgen erst bekannt. Die drahtlose Telegraphie mußte die Nachrichten übermitteln, Kabel, Telegraph und Telephon versagen weiter den Dienst. Die ersten Nachrichten von der Revolution bringt folgendes Telegramm: h. London, 5. Okt. Meldungen, welche durch drahtlose Telegraphie von einem Dampfer abgesandt wurden aus der Nähe der Insel Marie del Mare, werden vom Matin veröffentlicht. Nach diesen Meldungen ist in Lissabon die Nevolution ausgebrochen. Gestern Nachmittag 2 Uhr begann die Beschießung des königlichen Palastes durch die Kriegs= schiffe. Ein großer Teil der Armee und die ganze Marine stehen auf Seiten der Republikaner.. Der Eintritt in die Stadt ist untersagt. Es ist noch unmöglich, Nachrichten über Einzelheiten zu erhalten. Diese Meldung wird vom Daily Mail bestätigt, der mitteilt, daß der König Gefangener der Nevolutionare ist. Wir verzeichnen noch folgende Meldung: h. Paris, 5. Okt. Bisher sind noch keine Einzelheiten über die Revolution bekannt. Die Kabel, welche die Verbindung mit Portugal vermutteln arbeiten nicht. Auch die Drähte zwischen Frankreich und Portugal übermitteln keine Meldung. Ein Journalist hat den portugiesischen Gesandten in Paris interviewt. Der Gesandte legte große Anfregung an den Tag, als ihm die Nachricht von Ausbruch der Revolution überbracht wurde. Er erklärte, von seiner Regierung keinerlei Informationen zu haben und meinte, es sei unglücklicherweise sicher, daß revolutionäre Elemente in die Armee eingedrungen seien und daß ein Aufruhr ausgebrochen sei. Er hoffe jedoch, daß die Armee wenigstens zum großen Teil dem König treu bleibe. Handels-Zeitung. Amtliche Fruchtpreise 4 J 1. Qu. 20 Neuer Weizen 100 Ko. Neuer Roggen 100 Ko. Neuer Hafer 100 Ko. Alter Hafer 100 Ko. Am heutigen Getreidemarkte unverändert. u Neuß am 5. Oktober. Neue Kartoffeln 50 Kilo KK 3,30—3,70 Heu 50 Kilo„„„ 2,70—3,20 Luzernerheu 50 Kilo„ 3,70—420 Krummstroh 500 Kilo. K 17,— Breitdruschstroh 500 Kilo„ 19.— Butter Kilo„ 2,60 Eier 100 Stück„ 10,— 20 20 60 60 80 80 60 60 blieben Preise sämtlicher Fruchtgattungen Preisnotierungen der Neußer Müller. Neuß, 5. Oktober. Rüböl 100 Kilo in Partien von 100 Ztr.(ohne Faß) Rüböl 100 Kilo faßweise(ohne Faß)„„ Gereinigtes Rüböl 3 Mk. mehr Rübkuchen 1000 Kilo große waggonweise „„ kleine„ Kleien 50 Kilo 50 Raps wurde je nach Beschaffenheit mit 20. Rüböl und Kuchen unverändert. bis 22.— Mk. bezahlt. Krefeld, 4. Okt. Marktvreise. Kartoffeln 6,60—0,00, Stroh 3,20— 3,60, Heu 4,60—5,20 per 100 Kilo. Rindfleisch 0,00—0,00, Schweinefleisch 0,00—0,00, Kalbfleisch 0,00—0,00, Hammelfleisch 0,00—0,00, Speck, geräuch. und mager 0,00—0,00, gewöhnl. Eßbutter 2,50—2,60 per 1 Kilo. Eier 60 Stück 4,50—5,10, 25 Stück 1,85—2,15 M. Köln, 4. Okt. Rüböl in Posten von 5000 Kg. 61,00 B., Mai 58,50 B., 58,00 G. Luzernerheu 7,50—8,00, Wiesenheu 5,80—6,50, Richtstroh(Flegeldrusch) 3,50—4,00, Krumm= und Preßstroh 2,40—3,00 die 100 Kil. Essen, 3. Okt. Getreidemarkt. Weizen, inländ. 20,00—20,75, fremder 21,75—23,00. Roggen, inländ. 14,25—15,50, fremder 16,75—17,75. Hafer, inländ. 00,00, fremder 16,25—18,00. Buchweizen 19,00—19,25. Futtergerste 12,00—12,50. Mais 14,25—18,00. Weizenvorschuß 28,25— 31,25: Roggenvorschuß 22,25—23,00. Weizenkleie 8,50—0,00. Alles Frachtgrundlage Essen die 100 Kil. ohne Sack, bei Abnahme von Doppelladungen, mit Ausnahme von Kleie, die mit Sack gehandelt wird. Magdeburg, 4. Okt. Kornzucker 88% 9,75—9,80, 75% 0,00— 0,00, stetig. Rohzucker zur Durchf. bordfrei Hamburg Okt. 10,15 B., 10,10 G., 00,00 bz., Dez. 10,22 B., 10,20 G., 00,00 bz., Jan.=März 10,32 B., 10,30 G., 10,30 bz., Mai 10,47 B., 10,45 G., 10,45 bz., Aug. 10,62 B., 10,60 G., 00,00 bz., Okt.=Dez. 10,15 B., 10,07 G., 00,00 bz., stetig. Brodraffin. la 25,00.00,00, Kristallzucker la 00,00, gem. Raffin. 24,75— 00,00, gem. Melis 24,25—00,00, bei Posten aus erster Hand, geschäftslos. Berlin, 4. Okt. Fruchtmarkt. Weizen Okt. 000,00(201,75), Dez. 203,75(2·3,50), Mai 000,00(209,25). Roggen Okt. 000.00(149,50), Dez. 000,00(154,50), Mai 000,00(161,50), Hafer Dez. 000,00(151,25). Mai 000,00(159,00). Mais Dez. 000,00(000,00), Mai 000,00(000,00). Weizenmehl 24,50—28,00. Roggenmehl 18,70—21,00. Rüböl Okt. 00,00 (57,70), Dez. 57,50(57,20), Mai 00,00(56,40). Breslau, 3. Okt. Kleesamen. Rotklee ruhiger, Preise höher, Weißklee fest, Schwedischklee und Tannenklee feiner beachtet, Thimothy fest, Raigras geschäftslos, Serradella neue beachteter.„ Hamburg, 4. Okt. Weizen ruhig, Mecklenburger und Ostholnteiner Okt.=Nov. 202. Roggen stetig, Mecklenb. und Altmärk. 136—155, russ. cif 9 Pud 10/15 Pfd. Okt.=Nov. 105. Gerste fest, südruss. cif Okt. 94.50. Hafer ruhig. Holsteiner und Mecklenb. 160—175. Mais stetig. amerikan. mired Okt. 104,00, La Plata cif Okt.=Nov. 100.00. Rüböl ruhig, 58,00. Spiritus fest, Okt. 22,00 G., Okt.=Nov. 22,50 G., Nov.=Dez. 22.50 G. Petroleum(amerikan.) spez. Gewicht 0,800 schwach, 6.00. Salveier ruhig, 8.90, Febr.=März 9.30, Mai 9,22½. I Hamburg, 4. Okt. Kaffee schleppend, Okt. 48¾, Dez. 48¼, März 46¾, Mai 46 3/ G. Kaffee in greifbarer Ware ruhig. Antwerpen, 4. Okt. Getreide. Weizen, amerik.Winter 20,25—20,75, La Plata= 17,00—20,25, russ. 18,25—20,50, Donau= 17,25—19,75. Roggen russ. 13,00—14,50. Hafer, russ. 13,00—15,00. Gerste, Futter= 12,25—12,75. Mais, Odessa= 14,50—00,00, La Plata= 13,00—13,12, Cinquantino- 16,50— 18,50, gem. amerikan. 13,50—00,00. Autwerpen, 4. Okt. Kaffee behauptet, Okt. 63¾, Dez. 63¾, März 62¾, Mai 62¾. * Autweipmn, 4. Okt. Petroleum, raffin., Type weiß, vorr. Frs. 19½ bB., Okt. 19½ bz., Nov. 19¾ bz., Dez. 20 bz. Ruhig. Autwerpen, 4. Okt. Schmalz, amerik. Marke Wilcox vorr. Frs. 156½, Okt. 151½, Dez. 145½, Jau. 140 Chicago, 4. Okt. Getreidemarkt. Weizen Okt.—(—), Dez. 97⅜(96¼), Mai 103¼(102⅛), Juli 98¾4(—). Mais Okt. 50¾ (—), Dez. 50(49½), Mai 53(52⅜), Juli—(—). Hafer Dez. 33⅛ (32⅝), Mai 36¼(35⅝). Roggen vorr. 74½(74½), Dez. 74(74). Leinsaat Nov. 2,69(2,53), Dez. 2,64(2.48). New=York, 4. Okt. Getreidemarkt. Weizen Okt.—(—), Dez. 105(104⅛), Mai 109 3/8(108⅜), Juli—(—). Mais Okt.— (—), Dez. 58½(57½), Mai 61¼(60⅜), Juli—(—). Mehl spring wheat 4,10(4,10). Getreidefracht nach Liverpool 2(1½). Roggen vorr. 81½(81½). New=York, 4. Okt. Baumwolle. Baumwolle vorr. 14,10(13,90), Okt. 13,92(13,80), Nov. 14,00(13,90), Dez. 14,13(14,08), Jan. 14,17 (14,10), Febr. 14,24(14,17), März 14,37(14,28), April 14,41(14,32), Ma 14.45*—* Aug.—.—(—.—) 45(14,36), Juni 14,44(14,35), Juli 14,44(14,34), Viehmärkte. Krefeld, 3. Okt. Zum heutigen Viehmarkt waren aufgetrieben 157 Rinder und Kühe, 4 Bullen und 20 Ochsen. Die Preise stellten sich wie folgt: 1. vollfl. ausgem. junge Kühe höchsten Schlachtw.(bis zu 7 Jahren) auf 84—00, 2. vollfl. ausgem. ältere Kühe h. Schl. 76—00, 3. für wenig gut entw. j. Kühe auf 68—00, 4. für ältere nicht ausgem. Kühe auf 60— 00 M. die 50 Kilo Schlachtgewicht. Geschäft schleppend, voraussichtlich geraumt.„„ eG ven gin Mr Eni. Elberfeld. 3. Okt. Viehmarkt. Zugeführt 556 Stück Großvieh, 2432 Schweine, 226 Kälber und 283 Schafe. Großvieh 1. Qual. 78—80, ausgesuchte beste süddeutsche bis 0 M. höher, 2. Qual. 74—75, 3. Qual. 72—73, gemästete Bullen 72—77, Kühe 1. Qual. 75—76, 2. Qual. 72-73, 3. Qual. 65—68, Jungvieh 00—00, Schweine 1. Qual. 64—68, 2. Qual. 60—64, Kälber 1. Qual. 105—126, 2. 85—100 die 50 Kilo Schlachtgewicht. Geschlachtete Hämmel 1. Qnal. 72, Mutterschafe 60—65 M. die 50 Kil. Dortmund. 3. Okt. Viehmarkt. Aufgetrieben 834 Stück Hornvieh, 2411 Schweine, 248 Kälber und 79 Hämmel. Preise die 100 Pfd. Schlachtgew.: Ochsen 63—87, Stiere 62—73, Kühe 1. Qual. 77—84, 2. 65— 76, 3. 58—64 M. Schweine 60 69, Kälber das Pfd. Lebendgew. 1. Qual. 56—66, 2. 45—55, Hammel 00—00 Pfg. London, 3. Okt. Zum heutigen Viehmarkt in Islington waren 1000 Stück Hornvieh und 5490 Schafe. Preise fur Hornvieh 2 S. 6 D. bis 5 S. 0 D., Schafe 3 S. 2 D. bis 5 S. 4 D. für 8 Pfd. Wolle. Antwerven, 4. Okt. Wolle ruhig. Deutscher La Plata=Kammzug(Vertrag B) Okt. 6,10, Nov. 5,97½, Dez. 5,85, Jan. 5,72½, Febr. 5,62½, März 5,55, April 5,50, Mai 5,50, Juni 5,45, Juli 5,42½, Aug. 5,40, Sept. 5,40. Umsatz 130,000 kg. Bradford, 3. Okt. Wolle fest, Käufer zurückhaltend. Kohlen. Wagengestellung am 3. Okt. Im Ruhrbezirk gestellt 23723, gefehlt 00.— Aachener Kohlenbezirk(Wurmrevier) gestellt 662, gefehlt 00.— Saarbezirk gestellt 2764, gefehlt 26.— Rheinischer Braunkohlenbezirk gestellt 1341, gefehlt 4.— Im oberschlesischen Revier gestellt 8883, gefehlt 00 Wagen. Amtliche Wechselzinssätze der Notenbanken vom 4. Oktober. Amsterdam 4. Belg. Plätze 4 1/. Deutsche Plätze 5. Kopenhagen 5. Lissabon 6. London 4. Italien. Plätze 5. Madrid 4½. Paris 3. Petersburg 4½. Schweiz. Plätze 4. Wien 4. Zur Wertung des Tees und Hebung seines Konsums. Das Interesse, welches die vorjährige, unter diesem Titel erschinene Abhandlung der bekannten Tee=Importfirma Em. Meßmer(Zentrale Frankfurt a. M.) beim Publikum fand, hat die Firma veranlaßt, dieses Jahr eiue wiederum mit Illustrationen versehene Fortsetzung herauszubringen. Das beachtenswerte Schriftchen wird allen Interessenten auf Wunsch gerne franko übermittelt. Gerhard Kraus Söhne, Inh.: W. Kraus Fernsprecher 665 Neuss Schillerstrasse 42 Kunst- und Bauschlosserei. Fabrik für Eisenkonstruktion. — Spezialität: Schaufenster-Anlagen und Marquisen, Eiserne Treppen und Bauarbeiten. Ausführung sämtlicher Kunstschmiedearbeiten. Köln. 4. Oktober. Wesel. 4. Oktober. Trier. 4. Oktoer. Wasserstands-Nachrichten. 7 Uhr vormittags, Rheinhöhe 2,30 9 Uhr vormittags, Rheinhöhe 1,44 7 Uhr vormittags, Moselhöhe 0,48 gef. 0,05 m gef. 0,12 m gef. 0,02 m Das Jahrgedächtnis für die verstorbene Frau Wilg Aubert Beidhöler, Agnes geb. Müller, findet Donnerstag Morgen 9 Uhr in der Münsterkirche statt, wozu freundlichst einladet Die Familie. Am Donnerstag, den 6. Okt. er., nachmittags 3 Uhr, sollen zu Rheinfeld bei Dormagen durch den Unterzeichneten öffentlich gegen gleich bare Zahlung meistbietend versteigert werden. Michler, Gerichtsvollzieher in Neuß. Suche für in 8 Tagen einen tüchtigen, zuverlässigen Müller, der auch die Wartung einer elektrischen Anlage versteht. Ich. Ouerbruck, Walzenmühle,[7073 Duisburg=Beeck. 12—15 kräftige Taglöhner für Erdarbeiten gesucht. Zu melden Erftkanal neben Degginger & Heß. Grün& Bilfinger. SchreibmaschinenArbeiten werden sauber u. schnell angefertigt Kapitelstraße 67 a. II. Ich suche Stellung in einem größeren Fabrikgeschäft oder Mühlenbranche und gebe zugleich 40—50000 mi. auf l. oder gute II. Hypothek. Gefl. discrete Off. u. 0 175 an die Exped. erbeten. Zuverlässiger, tüchtiger zuverlässiger,# Mull gesucht, der gut schärfen kann. Emil Boley, Uerdingen a. Rh. Braver Junge als Nassbricke sofort gesucht. Wo, sagt die Expedition. Ein tüchtiger, properer Metzgergeselle auf sofort gesucht. Josef hörschkes, Michaelstraße 5. Intelligenter junger Mann für leichte Büro=Arbeit und Botengänge gesucht. Intern. Harvester=Company. Tüchtige Anftreichergehülfen gesucht Clemens Schwannstraße 17. 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