Eintracht hung igenten. Vorstand. Chor starien. nd 9 Uhr se wozu freund ladet Vorstand. tadttheater. Dez.Heimat Di son Windsor Dez. Der Zenedig. dez. Othello Margarete Düsseldorf Dez. MinnErscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Preis vierteljährlich in Neuß 1.50 Mk., durch die Dost bezogen 1.65 Ulk., mit Unstr. Unterhaltungsblatt in Neuß 1.80 Uk., durch die Dost bezogen 1#95 Mk. Druck und Verlag: R. Noack, Neuß. Celephon No. 57. 235. Amtliches Kreisblatt Freitag, 15. Dezember.(Valerian.) . Salome Dez. Minne dez. mittags er= u. TonMärchen I. nachm. zu i Salome ends Miung rricht, erfurth 183 nd schön bäume (9029 llen, ei Neuss. Reichstag. Berlin, 13. Dez. rastisch die Staatssekretäre v. PoStenge., Richthofen, Tirpitz, Einem und Wänt S##: Eintint in die Tagesordnung erklärt Schatzsekretär Freiherr v. Stengel: Bedauerlicherweise läßt die militärische Lage im Süden des südestafrikanischen Schutzgebietes recht vieles zu wünschen übrig, was in erster Whunizionsheschaßkangi riateit der Proviant= und Munitionsbeschaffung zusammenhängt. Die Einbringung eines weiteren Nachtragsetats ist des## halb nicht zu umgehen. em Hausel Das Gesetz, betreffend die Verlängerung der Gleichzeitl Gültigkeitsdauer der militärischen Strafrechtser Vereinsl pflege im Kiautschougebiete bis 1912 wird in keiten,(posg oritter Lesung debattelos angenommen. Das Handelsprovisorium mit Mias„#. England. wird nicht an die Budgetkommission verwiesen, sondern Erledigung im Plenum beschlossen. Der Handelsvertrag mit Bulgarien wird nach in zweiter Lesung angenommen. Es folgt die Fortsetzung der Etatsberatung. Abg. Gröber(Zentr.) wendet sich gegen die gestrige Erklärung des Staatssekretär' Posadowsky, daß der Schluß des Reichstages im Mai —sachlich keinen Schaden angerichtet habe. hmen. eroprinz Hohenlohe- Langenburg geht auf die vom Vorredner geführte Beschwerde gegen den Gouverneur v. Putkamer ein. Diese n. Einrich=(Beschweiden seien Purramer zur Rückäußerung zuSpeziglitks gestellt worden. Eine Antwort sei bisher nicht 496ie s#. ayer ein Telegramm, wonach beschwerdeführenden Negerhäuptlinge mit mehrja,r.gen Freiheitsstrafen belegt wurden. Putkamer sei nunmeyr aufgefordert worden, sich zur mündlichen Berichterstattung in Berlin einzufinAbg. Bayer(üd. Bo.) ferdert in längerer egründung Diäten für den Reichstag. Abg. Zimmermann(wirtsch. Vag.) spricht ich zu die Flottenvorlage und für eine Reichs erbschaftssteuer aus abor gagau### anm, Sargfabrik, straße 60. 317. Aich feiskeichersthesen sicge sire siste die üirgen Eitevsin zen grmuittie kt eine Reichseinkommenstener sacch i daß von Einkommen von über Keichsfase erboben wich. itte Lesung des Handelsabkommens mit BulSi. oiz, saereuns der Eiatsberat:. Salm, on 321. eschenk. en Festtagen Ausnahme= 8 Flaschen weine inkl. kung, und guten Rotn geschmack 9410 er=Verein d. Ahr. Abgeordnetenhaus. Berlin, 13. Ministertisch: von Budde .Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet Periechae er 16) Das rote Fenster. suhr sich „Sieben Fische! nnerstagl I.: Benacke Ho.— renbilligst. bendfrisch. fehlen. handlung vom Minister von Budde beantworteten Interpellation betreffend Stockugen im Eisenbahnverkehr. Tog. Macco(natt.) führr aus: Die Gestaltung von Betriebsmaterial ist jedes Jahr vermindert worden, anstatt daß sie hätte steigen sollen. Infolgedessen hat sich der Bezug von Rohmaterialien, besonders von Kohlen, in den Industriebezirken zu einer Kalamität sondergleichen ausgewachsen. In Rheinland und Westfalen mußten bereits viele Werke den Betrieb einschrän andere und dazu übergegangen, ihren Kohlenbedarf auf dem Wasserwege aus England zu Aus allen Folgeerscheinungen dieses Notstandes ergibt sich, daß das System unserer Staatsbahnen nicht mehr den wirtschaftlichen Anforderungen entspricht. Es ist die Pflicht des Abgeordnetenhauses, dafür zu sorgen, daß dem Verkehrsminister eine größere Freiheit eingeräumt wird, O#rage,, ob vur. finanziell möglich ist. Abg. Graf Kanitz(kons.) führt aus: Der Klage über unser Staatsbahnsystem kann ich mich nicht anschließen. Wir erzielen vielmehr, ganz abgesehen von den erheblichen Einnahmeerträgnissen für die ganze Entwickelung des Erwerbslebens, daraus sehr erhebliche Vorteile. Speziell hat die Montanindustrie keinen Anlaß, sich über Zurücksetzung zu beklagen. Betrachten Sie einmal das lange Verzeichnis unserer Ausnahmetarife und Frachtermäßigungen für die Bergindustrie. An den beklagten Zuständen haben die betreffenden Industriekreise selbst die Schuld. Weshalb benutzen zur Anfuhr der Kohle? Durch die Nichtbenutzung der Wasserwege machen sie die Kohle und Industrieerzeugnisse teuer und erregen dadurch gleichzeitig die Begehrlichkeit der Arbeiter und provozieren Streiks. Er gebe daher den Kohlenindustriellen den Re### diejenigen Wasserwege, die wir ihnen unter großen Opfern gebaut haben, auch zu benutzen, dann hört der Fechs.“ WBiderspruch linie)(Lebhafter Beifall Grasen Kanitz betonte Karishevor: zugung der Montanindustrie ist keineswegs größer diejenige der Landwirtschaft. Ueber die Frage Bestehens des Wagenmangels zu streiten ist überflüssig, nachdem der Minister erklärt hat, nicht # der Lage zu sein, ven Anforderungen in dieser Beziehung nachzukommen. Die Kanäle befriedigen mit#ce., Tarifen, die berechtigten Forderungen der Industrie in keiner Weise. Abg. Boltz(natl.) erklärt. unter dem kolossalen Wagenmangel haben speziell die oberschlesischen schwer gelitten. Für diese Distrikte kommt die Unmöglichkeit hinzu, Kanäle zu benutzen; gper nicht nur die Produzenten, sondern auch die Konsumenten werden in Mitleidenschaft gezogen. Zichhschstfostenerhöhung der Fabriken und die Nichtbeschäftigung der Arbeiter werden schon jetzt schwer empfunden, und lassen Sie noch einen harter. Wi, ter hinzukommen Eisenbahnbetriebsstörun„en P.]:, ann wird die schon jetzt sehr große Unzufriedenheit geschürt, und eine schönere PflegeAnzeigen im lokalen Verkehr 12 Ofe., senst 15 Ofg:, die 7gespaltene Oetitzeile oder deren Raum. Reklamen 50 Ofg., die 4 gespaltene Oetitzeile oder deren Raum. die Redaktion verantwortl. R. Roack, Ervedition: Neuß, Nenstraße 1905. 80. Jahrg. stätte kann sich die Sozialdemokratie und das Großpolentum nicht wünschen,(ls hier gegeben wird. Die Eisenbahnverwaltung muß auch für algem guisse gewappnet sein.(Beifall.) „„ Pritze(natl.) führt aus: Die durch die Uebelstände auf dem Gebiete der Betriebsmateriaentnehenden Gefahren sind nicht zu unterchätzen. Es muß dafür gesorgt werden, daß die Arbeiter in regelmäßiger Beschäftigung erhalten werden. Die Regierung muß durch schleunige Maßregeln den gegenwärtigen Notstand beseitigen. Abg. Kirsch=Essen(natl.) führt aus: Graf Kain Bezug auf die Entstehungsursachen der erhöhten Preise in der Kohlenindustrie falsch unterrichtet. Die Preissteigerung ist vielmehr nur eine Folge der eingetretenen höheren Arbeitslöhne und oer größeren Betriebskosten, die auch durch die neuerlichen Berggesetze hervorgerufen wurden, dazu kommen die hohen Abfertigungsgebühren und andere Abgaben Roman von F. M. White. (Fortsetzung.) . 95 ggbe geschlafen,“ sagte sie und nt der Hand träumerisch über das Gesicht unge Jahre habe ich geschlafen. Enid führte mich ente Abend der Masik wieder zu, sie rührte mein I spinngh“ uc an das, Schlunmersed, Hachzerch Bo. zu Opfunspie waren anwesend, als ich es zum letzten Mal uche### var em glücklicher Abend der leste glück ache Abend meines Lebens.“ iesai Perue wich ganz genau. Lady Littimer, jeder zu bören. Ge sude saner bst uter, der heige ich Margaret Hezsen, und ielnand woeßz men anderen Namen. Und jetzt haben Sie es tr. 2. schöne lschweine zum Verodern gae übigen u1 „Ich kam alacuieg Besen hersek, Mogaten V. Ihren und Zu Alaug, Ruen maste ich dotz gre. I.=2De, echan de Kateaden Kluten se a ihu ezn eu. Ptr ud ascz uie Mangenen Die letzten Worte kamen wie em Scha# elters, se 23. hähne und forth, straße 46. verkaufen raße 14. tände Elsdorf. Littimers Bilo ist. „„ist es, es geyört ihm auch,“ versetzte Bell .* P., 75#estohlen worden, und mein Erzfeind hat eine Kopie in meinen Koffer gelegt, die an der Ssese e. esenlide aoser ais elace aue der Dis gech. hnse Ves alden. Diesder Plantoischen Geschichte, doch zum Unglück für den Schutken se in meiten Besik. ur den Schuten kam Und wo fanden Sie sie?“ fragte Enid. fano sie,“ erwiderte Vell langsam,„in Brigmen, in dem Hause 218 des Brunswick Square.“ En zeltsamer Schrei entrang sich Enids rippen. Zitternd stand sie vor ihrem Verehrer weis nie das Popier, auf das ihre Augen gezestet waregaret Henson wanderte im Zimmer auf d Sp5 g dr. Lhpen bewegten sich, während sich Wolle durchsichtigen Staubes hinter ihr erhob —— vas tut mir leid,“ sagte Enid stockend Gehgate n. Ader der Ren=ia we. 4. Sie für schzldg andere Abgaben. Abg. von Pappenheim(kons.) führt aus, die vin dem Minister gegebene Erklärung dürfte selbst fur die Interpellanten beruhigend wirken zumal er anerkannte, daß seitens der Eisenbahn verwaltung Fehler begangen worden seien. Die Hauptschuld an dem Wagenmangel aber liegt in der unvorhergesehenen Steigerung der Produktion die gegen den Grafen Kanitz erhobenen Vorwürfe sind völlig ungerechtfertigt. Er hat keineswegs industriefeindliche und einseitig agrarische Inter essen vertreten. Was für ein Geschrei würde erhoben werden, wenn die Landwirtschaft ihre Preise nach ihren Produktionskosten berechnen würde. (Sehr richtig! rechts.) Erwünscht wäre es, wenn dem Staate ein größerer Einfluß auf die Maß nahmen der Syndikate ermöglicht würde. Abg. Haarmann(natl.) erklärt, er halte da fur, daß eine Vermehrung des rollenden Betriebsmuterials und der Ausbau des Bahnnetzes erfolgen ##### um dem heute beklagten Notstande abzu Abg. Graf Moltke(natl.) hofft, daß Graf Kanitz seine veränderte Anschauung in der Kanalfrage auch bei dem weiteren Ausbau von Wasserstraßen betätigen wird. Eine wesentliche Entlastung des Eisenbahnverkehrs wird durch den Wasserverkehr bestimmt erreicht. Der Ueberschuß aus dem Verkehrswesen sollte in erster Linie für den Ausbau der Verkehrsmittel verwendet werden. Die Verkehrsverhältnisse der Landwirtschaft von dem plarren Lande müßten„vor allem gebessert werden, (Pravo rehtesfe er sebbaft zu machen. Minister Budde führt aus: Gegenüber den Ausführungen des Abg. Volk führe ich an, daß in Oberschlesien, wie auch an der Ruhr täglich viel mehr Wagen gestellt werden, als in früherer Jahei ber eig Wagenmangel entstehen kann, will ich Ihnen an der Hand des Rapports vom 12 Dezember beweisen. Es waren 20 860 Wagen gefordert worden. Als man nun merkte, daß alle Wagen„estellt wurren, wurden 500 Wagen schnell abbestellt wegen Betriebsschwierigkeiten; sie kom men aber gerade immer dann vor, wenn wir alle Die letzten em Katapult. Worte kamen wie ein Schuß aus wurde käilter. Bel forth. Büe aus seiner Tche. „Dese Behauplung werde ich ein für alle sag., er.„Der Rembrandt bet sich, jetzt in Loro Littimers Händen, es s aber logzen geg——t hensen start o44esepsam. End do= 2 ganz, Ohr und „Ich hätte. schwören mögen, daß das Lord n Doch killen. Annerdem kam von ulden zu mir und sagte, wie unangenehm es ihm ware, und er hätte die Katastrophe verhindert dazu imstande gewesen Diener stand in der Tu., der beim Anblick eines Fremden verwundert die Augen aufriß. .-= nut m.r leio, Miß,“ sagte er,„aber Miß aun De walse autegegaren i hoe mir erlaut, an Dr. Walker zu telephonieren“ Die Worte schienen wieder das Bewußtsein in Maraare Heuson wachzurufen. „Chimnana ist kränker?“ sagte sie,„wieder ceider eine von hinnen, o, es ist eine glückliche Erlösung, wenn man em Haus der Liden, wie es dieies Haus ist, verläßt. Ich komme, Martin.“ Sic ver jeßz das Zimmer mit dem Diener. Enid Hien. kaun gchör zu haben. Vell blickte sie sorschend und etnas mißvergnügt an. 09 „Mir i1, als hätte ich von Ihrer Schwester Christiona sprechen hören,“ sagte er,„ist sie krauk?= glaube, sie ist dem Tode nahe... doch Sie werden mich für hart halten...“ O, wenn Si wußtel..„##ech mit Gottes Hilfe wird sich schon alles aufklären. Sehen Sie sich dieses Zimmer an sehen Sie sich den Staub, den Schmutz hier an. und Sie werden sich verwundert fragen, wie wir das Hatherty, ach habe eine Entdeckung Peleacane estele. Sie suh bos, Odter euch elenden meines Lebens verloren. Wissen Sie, wer Ihr Feind r r e; i c h h a b e n i c h t d i e g e e i n g s t e I d e e. a b e r seine Mandrinsel veier tem sch. Zärtlich I. End die Hand auf den Arm.“ durtich leote ihm i auch unser gemeinsamer Feind.“ agte sie.„Vir haben Jahre verioren, doch wir sind noch jung. Ihr Feind ist Reginald Heuson.“ Iurer Sache sicher grgen ie wverzeugt. Eind Sie Wenn ich Zeit hätte, würde ich mie erfahren, daß Sie das Haus heute betreten haben, nicht so sehr um Ihrer selbst als um Ihres Freundes David Steel willen. Jetzt sebe ich. daß gie Vorsehung doch alles leit d senkt Hatherly, sager Sie mir, daß Sie mir vergeben, ehe die anderen zurückommerr. 9Peie E.e .„Mei., werz, ich wüßte nicht, wie Sie anders hätten handeln können.“8 Guce.* Sig gng ihm ga fröhlich aufsblitzenden .emeit Tichte gue muare, aus dem einfachen , w e i l n i c h t s z u s a g e n w a r. H a t h e r l y B e l l sulo, sie in seine starken Arme, und beugte sich Wagen stellen können. Hätten wir nicht alle stellen können, so wären uns die nicht gestellten 500 Wagen auch als Wagenmangel angerechnet worden. Der Herr Abg. Macco redete der Vergrößerung der Wagen das Wort. Die Einführung derartiger großer Wagen würde wieder der Vereine Begünstigung der großen Firmen gegenüber den kleinen hinauslaufen. Ungerechterweise ist uns der Vorwurf gemacht worden, es würde von uns die Monopolisierung des Eisenbahnverkehrs gegenüber dem Kanalbettkebe angestrebt. Eine objektivere Behandlung, als sie von der Eisenbahnverwaltung geübt wird, ist undenkbar. Dem Bedauern des Grafen Kanitz über die Nichtbenutzung des Dortmund=Emskanals zum Kohlentransporte schließe ich mich an. Die für Oberschlesien gewünschten Tarifvorzüge können nicht alle berücksichtigt werden, da seitens der Schiffer unter dem Hinweise auf ihren Ruin Gegenpetitionen an mich gerichtet worden sind. Den Hinweis auf die wachsende Unzufriedenheit der Arbeiter und die Zunahme der Sozialdemokratie halte ich nicht für glücklich. Man darf es nicht so hinstellen, als ob sein Verschulden Leute in die Reihen der Sozialdemokratie hineintreibe.(Sehr richtig! rechts.) Durch die Vermeidung unnötig umfangreicher Leerläufer, für die die Industriekreise wesentlich mitsorgen können, würde eine Verminderung des Wagenmangels erreicht werden.(Beifall.) Sodann wird die Besprechung der Interpellation geschlossen. Es folgt die Interpellation Savigny, betr. den Einsturz des Eisenbahntunnels bei Altenbeken. Aba. Savigny(entr.) begründet die Interpellation unter Hinweis auf die schweren, noch jetzt andauernden wirtschaftlichen Nachteile sowohl für die nächste Umgebung, als auch für das ganze auf die Bereisung dieser Strecke angewiesene Publikum. Redner hebt ferner die Einnahme=Ausfälle für die in Betracht kommenden Bahnbeamten hervor. Minister v. Budde erwidert: Der Einsturz ist auf höhrns Gewalt zurückzuführen. Der Tunnel wird und muß wieder hergestellt werden, und zwar unter Wahrung der größtmöglichsten Sicherheitsgarantie. Die Reparatur wird bis zum April nächsten Jahres beendet werden können. Bezüglich der Fahrpreise auf den Hülfswegen besteht nach meiner Kenntnis keinerlei Unterschied zu den Preisen, wie sie für den direkten Verkehr durch den Tunnel bestanden haben. Eine Schädigung der Beamten tritt nicht ein. Es wird dafür gesorgt, etwaige Ausfall auf anderer Weise ausgeglichen wird. Eine infolge des Tunneleinsturzes angestellte Untersuchung sämtlicher Tunnels im preußischen Eisenbahnnetze hat ein vorzügliches Resultat ergeben. Trotzdem ist auch für die Folge eine regelmäßige Untersuchung sämtlicher Tunnels und ebenso ihre ständige Beleuchtung angeordnet worden.(Beifall.) Eine Besprechung der Interpellation findet nicht Darauf vertägt sich das Haus auf den 9. Januar Entgegennahme des Etats. Schluß 4¼ Uhr. uchi###### um iale Lippen zu erreichen. In diesem köstlichen Augenblick vergaßen sie die Welt sche ächt, für lagge, Zeit. Man hörte ein plözliches Rascheln und Fußstampfen auf der Treppe sue ae geie Srmme st. ach b, un, dann öftnete sich die 2. and Margaret Henson trat ein. Sie sab wild und erregt aus und sprach unzusammenhängende Worte. Ein unscheinbarer Mann folgte ihr. We##r#te gnadige Frau,“ sagte er.„ich habe alles getan, was ich konnte. Doch chon in den letzten Tagen konnte ich mir kaum verhehlen, daß nur wenia Hoffnung für die Patientin war. Die Auszehrung, Walferse Ffrag Llmm, Dr. „Es kann gar nicht schlimmer stehen," versetzte der Doktor.„Wenn ich mich nicht sehr irre, ist der Herr hinter Ihnen Dr. Hatherly Bell. Ich vermute man hat ihn zur Konsultation hergerusen. Wenn dem so ist, so bin ich äußerst froh, denn neben der meinigen werden wir dann gleich eine zweite Ansicht hören. Ein schlimmer Fall von—.“ hier solate ein langer, wissenschaftlicher Name—„einer der schlimmsten Fälle, die mir je vorgekommen sind.“ „Sie haben zu befehlen, Enid,“ sagte Bell. .„Nein, nein, rief Enid.„Was sage ich? Geben Sie gefälligst mit Martin hinauf.“ Bell verließ verwundert das Zimmer. Enid stürzte zur Tür und rannte in die Nacht hinaus. Sie hörte Heuson fluchen und stöhnen und hörte auch den Lärm de###de. bei der Landstraße blieb sie stehen und rief Steel leise beim Namen. Zu ihrer großen Erleichterung trat er aus dem Schatten. von ahisr bin va.“ rier e.,„wünschen Sie etwas „Ach ja,“ versetzte Enid atemlos,„nie hatte ich Ihre Dienste so norig als jetzt. Meine Schwester liegt im Sterben... meine Schwester muß sterben. Hatherly Bell ist bei ihr und... Sie verstehen?“ # sagz. Daviv. Das Verständnis war plötzlich m ihm aufgeblitzt.„Bell wird tun, was ich ihm sagen. Kommen Sie."(Forts. folgt.) 9 125 Nachrichten. Deutschland. — Dem Vernehmen nach nahern sich die Arbeiten an der Aufstellung des preußischen Staatshaushaltsetats für 1906 ihrem Ende. Man hofft noch vor Weihnachten vollständig fertig zu werden, sodaß dasAbgeordnetenhaus damit rechnen könnte, bei seinem Wiederzusammentritt im Januar den Etat zur Beratung vorzufinden. — Eine Rangerhöhung der Gouverneure unserer Schutzgebiete veröffentlicht der„Reichsanz.“ Den Gouverneuren der Schutzgebiete in Afrika und der Südsee ist für die Dauer ihres Amtes und ihres Aufenthaltes außerhalb Europas das Prädikat Excellenz verliehen. Ferner ist für die Dauer ihrer Verwendung im Kolonialdienst den Gouverneuren von Deutsch= Ostafrika, Kamerun und Südwestafrika der Rang der Räte erster Klasse, den Gouverneuren von Togo und den Schutzgebieten der Südsee der Rang der Räte zweiter Klasse verliehen. Dem Gouverneur des Kiautschougebietes ist für die Dauer seines Amtes und seines Aufenthaltes außerhalb Europas das Prädikat Excellenz verliehen. Niederlande. Washington, 13. Dez. Dem Staatsdeparte= ment ist die Mitteilung zugegangen, daß das Bestreben, den Zeitpunkt des Wiederzusammentritts der Haager Konferenz zu verabreden, für jetzt aufgeschoben worden sei, weil die Einzelheiten des Programms nicht vereinbart werden könnten, bis in der Angelegenheit ein direktes Vorgehen der Schweiz erfolge. Afrika. Paris, 13. Dez. Der Präsident der Republik unterzeichnete einen Erlaß des Kolonialministers, wodurch dem gegenwärtig in den französischen Besitzungen von Westafrika sowie in FranzösischKongo von den Eingeborenen betriebenen Sklaventausch ein Ende gemacht werden soll. Bisher waren von dem Verbot des Sklavenhandels nur die Franzosen betroffen. Nunmehr sollen alle, die Sklavenhandel treiben, ohne Ansehen der Nationalität und der Rasse mit Gefängnis bestraft werden. Die Unruhen in Rußland. Petersburg, 13. Dez. Der Regierungsbote meldet, das fertiggestellte neue Wahlgesetz werde demnächst dem Kaiser vorgelegt werden. Das Mitglied des Rates der Oberpreßbehörde Tatischtschew, früher russischer Finanzrat in London, ist zum Chefredakteur des Regierungsboten ernannt worden. Kiel, 13. Dez. Eine aus Kopenhagen hier eingetroffene Nachricht besagt, daß dort der Dampfer Pregel, der sich auf der Ostsee mit einer Ladung Munition befand, angehalten worden ist, weil er 300 für Finnland bestimmte Kisten Patronen an Bord hatte. Die Hafenbehörden belegten das Schiff mit Beschlag.— Die Zustände in den russischen Ostseehäfen—rn sichLöschen und Laden der Handelsschiffe geht wieder ordnungsmäßig vor sich. Nach längerer Pause traf im Mittwoch das erste Telegramm aus Libau direkt und ohne Verzögerung bei der Kieler Reederei ein, die hauptsächlich an der Schiffahrt nach russischen Häfen beteiligt ist. Petersburg, 14. Dez. Von den telegraphischen Verbindungen Petersburgs arbeiten heute nur die Linien Moskau, Reval, Kiew, Pskow, Nowgorod, Archangelsk und Narwa. Das Verwaltunrsgegebäude der Telegraphie ist militärisch besetzt. In der Postverwaltung ist der Ausstand erheblich schwächer geworden; heute arbeiten alle Sektionen. Der Postverkehr nach dem Süden ist noch nicht im Betriebe. Von Nah und Fern. Erzeugnis übrig, das den erforderlichen Dünger, wie Stickstoff und Phosphorsäure, in höherm Maße enthält als der Stallmist. Die von der Stadt mit diesem Schlammdünger gezogenen Gemüse werden als vorzüglich bezeichnet. * R h e y d t, 1 3. D e z. V o n e i n e r L o k o m o t i v e e r faßt wurde heute Morgen das Fuhrwerk eines hiesigen Spediteurs an dem Bahnübergang an der Scheuburg der Strecke Mülfort=Rheydt=Geneiken. Der Wagen wurde total zertrümmert. Der Fuhrmann sowie das Pferd erlitten keine Verletzungen und kamen mit dem Schrecken davon. * Duisburg, 14. Dez. Zu dem gestern gemeldeten Unglück auf der Gewerkschaft„Deutscher Kaiser" wird noch mitgeteilt: Der Unglücksfall ist durch die Schuld eines Arbeiters entstanden. Nachdem schon die Anweisung gegeben war, von neuem anzublasen, hat ein Arbeiter nochmals gegen das Stichloch gestoßen. Dadurch hat sich die Masse gelöst, das flüssige Eisen entströmte und ergoß sich über die fünf am Hochofen tätigen Arbeiter. Alle fünf erlitten äußerst schwere Brandwunden. Es sind die Arbeiter Peter Minta, Adalbert Lepzcsieski, Johann Pheis, Joseph Maluczek und Anton Führ. Dieser ist um 10 Uhr gestorben. Von den Arbeitern ist nur L. verheiratet und hat 2 Kinder. Die anderen sind ledig. Es ist wohl keine Hoffnung vorhanden, daß die andern vier genesen werden. Drei der Verwundeten liegen im Beecker, zwei im Hamborner Krankenhaus. * Elberfeld, 12. Dez. Die Stadtverordneten haben gestern in öffentlicher Sitzung beschlossen, für die Engrosgeschäfte die völlige Sonntagsruhe einzuführen. In der geheimen Sitzung wurde jedoch geltend gemacht, daß bei der Abstimmung bei einer großen Anzahl Stadtverordneten ein Mißverständnis unterlaufen ist. Die Aegelegenheit soll reshalb nochmals auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetensitzung gesetzt werden. * D o r t m u n d, 1 3. D e z. E i n O p f e r s e i n e r S a m melwut ist der Bureaugehilfe Michael Bendzus geworden, der wegen Einbruchs in eine Buchhandlung verhaftet wurde. Bei seiner Festnahme gab er an, passionierter Briefmarkensammler zu sein und habe ihn die Sammelwut soweit gebracht, den Einbruchsdiebstahl auszuführen. Bei ihm vorgefundene, gefüllte Briefmarkensammelbücher, sowie weitere im Kochschen Geschäfte von ihm zur Mitnahme bereit gelegte Briefmarkensammelbücher bestätigten die Richtigkeit seiner Angaben. * Bielefeld, 14. Dez. Gestern Vormittag entgleiste zwischen den Stationen Bohmte und Lemförde der Bahnlinie Osnabrück—Bremen ein Güterzug mit 20 Wagen. Beide Hauptgeleise sind gesperrt. Der Personenverkehr wird durch Umsteigen an der Unfallstelle aufrechterhalten. Der eingeleisige Betrieb tritt voraussichtlich nach wenigen Stunden wieder ein. Personen sind nicht verletzt worden. Lokales. g. Büttgen, 12. Dez. Die Gemeinde Büttgen wird am kommenden Mittwoch, nachmittags ½3 Uhr, eine größere Anzahl Christbäume auf dem Spielplatze der neuen Schule zum Verkaufe bringen. Ein gleicher Verkauf findet an demselben Tage, vormittags 11 Uhr, in Rottes an dem Wege nach Kleinenbroich statt. Die Bäume sind sehr =schön und können in beliebiger Größe gekauft werden. Die Kauflustigen seien hierauf besonders aufmerksam gemacht. — Düsseldorf, 14. Dez. Professor Eduard von Gebhardt, der berühmte Meister historisch=religiöser Malerei ist von der Universität Straßburg i. E. zum Ehrendoktor der philosophischen Fakultät ernannt worden. Anläßlich dieser Ehrung hat heute Vormittag in der Erlöserkirche an der Florastraße, die von ihm mit herrlichem künstlerischem Wandschmuck ausgestattet worden ist, eine erhebende Feierlichkeit stattgefunden, innerhalb deren Kammersänger Franz Litzinger, der ersten einer unter den deutschen Kunstsängern, den Solopart vertrat. * Düsseldorf, 14. Dez. Wie kürzlich berichtet, wurde der 80 Jahre alte Lumpensammler Engel von Marienthal unweit Würzweiler im Walde ermordet aufgefunden. Es hat sich ergeben, daß der eigene Sohn der Mörder ist. Es ist gelungen, den Uebeltäter am Dienstag Abend hier in Düsseldorf zu verhaften. Auch die Mutter ist in Marienthal verhaftet worden, da sie der Beteiligung am Morde verdächtig ist. * Mörs, 13. Dez. Die Stadtverordneten hatten vor einiger Zeit den Abbruch des alten Rathaus turmes beschlossen, weil er ein Verkehrshindernis bilde. Die Regierung zu Düsseldorf untersagte aber den Abbruch. Die Stadtverordneten haben heute entgegen der Verfügung des Regierungs präsidenten mit neun gegen sechs Stimmen zum zweiten Male den Abbruch beschlossen. M.=Gladbach, 13. Dez. Die Stadt ist jetzt dazu übergegangen, den Schlamm uus der städt. Kläranlage in großem Maßstabe, zu Schlamm dünger zu verarbeiten und zu einem mäßigen Preise an Landwirte und Gärtner zu verkaufen. Nach zweijährigen Versuchen ist es gelungen, dem Schlamm durch ein Durchlüftungsverfahren die schädlichen Stoffe zu entziehen. Es bleibt ein Neuß, 15. Dezember. (Vom Wetter. Höchste Temperatur am gestrigen Tage 4 Grad über Null, niedrigste in vergangener Nacht 2 Grad über Null, heute Morgen 4 Grad iber Null. Barometer 1 mm gefallen. Wind westlich Heute Morgen Regen. =) Personalnachricht. Durch Allerhöchste Kabinettsordre vom 24. November d. Is. ist dem Kreis sekretär Müller hierselbst der Charakter als Rechnungsrat verliehen worden. * Volkszählung. Auf die in heutiger Nummer enthaltene Bekanntmachung des Bürgermeister amtes, betr. Volkszählung, machen wir ganz speziell aufmerksam. e) Durch Verfügung der Königl. Regierung zu üsseldorf ist dem Lehrer Heinrich Konninger aus Lubiewo, Reg.=Bez. Marienwerder zum 1. April 1906 endgültig eine Lehrerstelle an der katholischen Volksschule in Grimlinghausen über tragen worden. *; Populär= wissenschaftliche Vorträge. Der gestrige Vortragsabend im Saale des Rheinischen Hofes hatte sich des gewohnten zahlreichen Besuches zu erfreuen. Infolge Verhinderung des ursprüng lich vorgesehenen Redners jur den Abend Herr Dr. Buschbell erfuhr das Programm eine Aenderung. Herr Dr. Kaiser=Köln, der hier bereits bestens bekannt ist, trug Gedichte aus der Zeit der Ro mantik vor. Herr Dr. Jardon=Neuß gab zu nächst die nachfolgende Einleitung Bei dem Worte„Romantik", pflegt das Herz junger Mädchen rascher zu schlagen. Es träumt von schauerlichen Wäldern, finstern Schluchten und sagenumwobenen Seen, von himmelragenden Ber gen und unergründlichen Flüssen. Ihre Phantasie zaubert ihnen verwunschene Schlösser und Klöster, vor allem mittelalterliche Burgen vor die Seele. In diesen haust der Burggeist, die Ahnfrau oder weiße Damen gehen um. Schreckliche Burgverließe, geheime Türen, unterirdische Gänge, düster=schauer liche Wendeltreppen und Türme verbinden sich zu einem unheimlichen Gesamtbilde. Oder die Ge danken folgen dem Freischütz in die gespensterische Zauberschlucht, der Undine zu den lieblichen, freundlichen Wasserniren. Elfen, Zwerge und Rie sen treiben miteinander und den Menschenkindern ein neckisches Spiel. Meine Damen und Herren! Diese tief ins Volk gedrungene Vorstellung von Romantik, ist eine traurige Folge der Auswächse, die schwachbegabte Nachäffer verschuldet haben. H. Heine übergießt diese mit gerechtem Spotte in dem Gedichte„Eine Nacht auf dem Drachenfels.“ Etwas ganz anderes haben die Begründer dieser Geistesrichtung, die Gebrüder Schlegel, beabsich tigt. Ihre Bestrebungen wenden sich gleicherweise gegen den übertriebenen Realismus Göethes und die Philosophie Schillers, vor allem gegen die ein seitige Bevorzugung der Sinnenwelt und des ihr huldigenden Altertums. Wie der Name sagt, wollen sie uns in den Geist der romanischen Völker des Mittelalters einführen. Aber hiermit, würde man nur ein kleines Verdienst erwähnen. Denn die Romantiker find es gewesen, die alle Geisteswissenschaften auf historische Grundlage stellten. Mit genialer Intiution schufen sie eine deutsche Geschichtswissenschaft. Das düstere, ver kannte und gelästerte Mittelalter erhielt auf einmal helles Licht. Die vergessenen Dichter, die großen Kunstwerke in Malerei und Bildhauerkunst, vor allem in der Architektur, fanden eine gerechte Würdigung. Die Pinakothek in München, das Museum in Köln und der gewaltige Kölner Dom verdanken ihre Entstehung oder Vollendung dieser Geistesrichtung. Der rührige Verein für Erhaltung deutscher Burgen, ist ein letzter Ausläufer jener Bestrebungen. Friedrich Schlegel begründete eine neue Wissenschaft, die Littératurgeschichte, sein Bruder schenkte uns mit Tieck die SheakspeareUebersetzung, die den Briten zu einem derUnsrigen machte. Vor allem verdanken wir ihnen die Kenntnis der Poesie des Mittelalters. Hier hat schon Uhland in seinem Walter von der Vogelweide Glänzendes geleistet. Er war es auch, der uns zu den Quellen jener Werke, den altfranzösischen Epikern führte. So begründeten die Romantiker die Germanistik und Romanistik. Aber immer weiter schweifte der Blick. Was der sagenreiche Osten, das ferne Indien, Persien, Arabien, Italien und Spanien an Meisterwerken bot, wurde durch mustergültige Uebersetzungen oder freie Nachbildungen unser Eigentum. Selbst die Jurisprudenz erhielt durch Savigny neues Leben, indem er statt der Abstraktionen der Römer das gewordene Recht betonte. So geht unser bürgerliches Gesetzbuch in letzter Linie auf ihn zurück. Nur die erakte Naturwissenschaft und Mathematik kamen infolge einer ungesunden Naturphylosophie, einer doktrinären Methaphysik, die an die Stelle der Erfahrung die pekulation setzte, zeitweilig zu kurz. Auffallenderweise haben sich Alexander von Humbold, der große Forscher und geniale Meister der Darstellung, und Ritter, der Begründer der vergleichenden Geographie, doch durch die weltumspannenden Ideen der Romantiker, die ihnen sonsi fern standen, zu ihren epochemachenden Werken bestimmen lassen. Die Philosophie Fichtes, Schellings, Hegels stehen im Banne der Romantik und die Dichtung wieder ihrerseits unter ihrem Einflusse. Jetzt noch einige Worte über die Romantiker als Dichter. In der Regel haftet dieser Name an einigen Personen, den Gebrüdern Schlegel, Novalis, Tieck, Brentano, Achim von Arnim, Eichendorff, Hoffmann und zeitweilig auch an Heine. Das ist Schulweisheit. Denn alle großen Dichter und Denker können sich um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts diesen Bestrebungen nicht entziehen, so Goethe, Wieland, Schiller, Uhland, Kerner, kert, Immermann. Zweierlei erstrebte man. Gegenüber dem Weltbürgertum Lessings, Goethes, chillers, betonte man die deutsche Eigenart, deutsches Wollen und Können. Gegen den kalten Rationalismus ließ man eine übersinnliche Welt in die irdische hineinragen. Das eine Bestreben schenkte uns eine Reihe von Gedichten, die deutsche Sagen oder Ereignisse aus der deutschen Geschichte behandelten; das andere bereicherte unsere Litteratur mit den mittelalterlichen frommen Legenden, die von der Glaubensfreudigkeit jener Zeit und den schlimmen Folgen des Zweifels Zeugnis geben; ferner mit Schillers„Jungfrau von Orleans" und Wielands„Oberon.“ In den meisten Gedichten und Novellen kommt ein tiefes, warmes Naturgefühl zum Ausdrucke. Dem eigenen Seelenleben haben die Romantiker so echte Töne geliehen, wie kein Dichter des Mittelalters, kaum einer eines anderen Volkes. Allerdings liegen die Hauptverdienste auf dem Gebiete des Romans und der Novelle. In gebundener Rede ist die Auswahl nicht so fruchtbar. Eine Aufzählung der Werke ist hier nicht am Platze. Drei möchte ich aber kurz als charakteristisch erwähnen:„die Jungfrau von Orleans," den Oberon“ und Eichendorffs köstliche Novelle:„Aus dem Leben eines Taugenichts.“ Ohne die Streitfrage über die historische Jean d' Arc zu berühren, wollen wir das dramatische Kunstwerk betrachten. Die Tatsachen reihen sich folgerichtig aneinander. Nirgendwo ist eine Lücke in der Kette psychologischer Vorgänge. Roman tisch wird die Tragödic durch den Auftrag, den Johanna von der allerseligsten Jungfrau erhält, durch die Prophetengabe, die sie vor gewöhnlichen Menschenkindern auszeichnet. Keinem, auch dem Unglücklichsten nicht, wird der Verlauf der Hand lung widernatürlich erscheinen. Geisterwelt und Sinnenwelt leben in innigen Vereine. Bezeichnender noch ist„Oberon.“ Keiner von uns glaubt an Oberon und Titania. Aber man lese das Epos. Bald ist man gefangen. Hion erhält von dem zürnenden Kaiser Karl dem Großen in Paris den Auftrag nach Bagdad zu gehen, dem Sultan einige Backenzähne aus dem Munde zu reißen und ihn nach Paris zu bringen. Allein macht er sich auf den Weg. Und siehe, das Wagnis gelingt. Mehr noch, des Sultans Tochter Reza folgt dem Franken und bleibt ihm in wandelloser Liebe ergeben, die selbst im Angesichte des Scheiterhaufens die Probe besteht. Alle Erfolge verdanken die Liebenden dem Walten der Geisterwelt, dem Oberon. Jeder wird sich dem Zauber dieser Epopöe hingeben. Alles erhält durch die Macht des Dichterwortes den Stempel der Wirklichkeit. Am glänzendsten tritt die Berechtigung einer nicht auf realer Grundlage aufgebauten Poesie in Eichendorffs: Aus dem Leben eines Taugenichts hervor. Da leben und weben wir im Reiche der Poesic, wo das Unmöglichste„möglich, das Wunderbarste natürlich erscheint. Wer so etwas schaffen kann, ist ein gottbegnadeter Dichter trotz des Gekläffs trockener Alltagsmenschen. Hier weht milde, erquickende Frühlingsluft, wohltuend und erfrischend, eine ganz andere Atmosphäre, als die ist, in der wir seit längerer Zeir zu atmen gewohnt sind. Die Romantiker wollten also eine neue, rein poetische Welt schaffen, in der alles berechtigt ist, wenn der Dichter in seiner Phantasie nur Ordnung und Folgerichtigkeit herstellt. Für wahre Dichter eine großartige Aufgabe, die des Schweißes der Edlen wert scheint für Stümper die gefährlichste Klippe. Bei ihnen heißt es je toller, desto poetischer. Sie haben den erbitterten Kampf gegen die Romantiker heraufbeschworen, dem man bei aller Anerkennung der Verdienste jener Männer eine gewisse Berechtigung nicht absprechen kann. Darnach rezitierte Herr Dr. Kaiser 1.„Romantik“, Felix Braun; 2.„Die Waffen ruhen," Monolog aus der„Jungfrau von Orleans, Friedr. von Schiller; 3. Gedichte, Jos. v. Eichendorff, a) Jahrmarkt, b) Auf einer Burg, c) Der Geist, d) Symp 37¼ metrie, 1810, e) Hermanns Enkel, k) Mariae Sehnsucht, g) Die Brautfahrt; 4. Weinlied aus„Heinrich von Osterdingen,“ Novalis.; 5. a)„Das ver23.50 ruhi sunkene Schloß," Fr. v. Schlegel; b) Frankenberg bei Achen.“ Reicher Beifall zollte den Herrn Vortragenden den Dank der Versammelten. —* Von der Elektrischen. Die Rhein. Bahngesellschaft beabsichtigt bekanntlich zur Ermöglich ung des 15 Minuten=Verkehrs durch Neuß ein zweites Gleise anzulegen. Es fand am Mittwoch Nachmittag in dieser Angelegenheit ein Termin an Ort und Stelle statt. Zu dem Termin hatten sich sast alle gelandenen Hauseigentümer eingefunden als Vertreter waren anwesend seitens der Stadt Neuß Bürgermeister Gielen, seitens der König lichen Regierung Regierungsrat Nolda, seitens der Rheinischen Bahngesellschaft Oberbürgermeisten D. Haumann. Außerdem waren anwesend 31,65 Aori 37.01 Zuc Dez 25,12 Kreisbaumeister Lichius und Stadtbaumeister Sit tel. Nach der Ortsbesichtigung fand im Rathaus eine Besprechung statt. Oberbürgermeister Hau man führte dabei aus, das zweite Gleise sollt behufs Einführung des Viertelstundenverkehr zwischen Neuß und Düsseldorf gelegt werden, wal ja auch im Interesse der Stadt Neuß läge; zu nächst solle dieser Verkehr nur Sonntags, spätes alle Tage stattfinden, so daß dann statt der bis herigen 70 Züge reren 140 auf der Strecke ver## kehren würden. Bürgermeister Gielen dankt Herrn Haumann für seine Bereitwilligkeit, auc die Interessen der Stadt Neuß wahrnehmen z wollen, leider habe man davon aber bis jetzt nog nichts bemerkt. Er müsse namens der Stadt Neu entschieden Einspruch gegen ein zweites Gleis sowohl in der Höhe der Bleichstraße wie de Königstraße erheben. Nach Ausbau des Erfthafen werde sich der Fuhrverkehr auf der Hauptstraß noch erheblich steigern; die jetzt schon vorhandene törungen würden durch die Anlage eines zweite Gleises in einer unerträglichen Weise zunehmen## Die Rheinische Bahngesellschaft solle die Streck von der Bahnstraße bis zum Obertore an die Stad abtreten, das sei die beste Lösung; dann könnes# bis zur Bahnstraße so oft fahren, wie sie woll Hiergegen verwahrte sich der Vertreter der Rhe nichen Bahngesellschaft, da durch die Abtretung du Rentabilität der ganzen Strecke in Frage gestel werde. Außer dem Herrn Bürgermeister machte auch mehrere Anlieger der in Frage kommende Straßen ihre Bedenken geltend. Nach längerc Diskussion wurde die Besprechung geschlossen, m dem Resultate, daß Neuß sich gegen die Anlag eines zweiten Gleises absolut abwehrend verhäl Unfall. Auf einem Neubau in der Weye straße stürzte gestern Nachmittag ein dort beschä tigter Maurer vom Dachgeschoß ab. Er zog sit#irsch erhebliche Verletzungen am Kopfe zu und muß verteil ins Krankenhaus gebracht werden. Betrag Uebersicht ansteckender Krankheiten. In ds bevorr Woche vom 27. November bis 3. Dezember###belauf Is. wurden im Kreise Neuß nachstehende ErkrasDer 1 kungsfälle konstatiert: an Diphteritis 4; an Schatzbeträg lach 4; an Masern 1.„er Gerich Amtsc Telegraphische Depesche Berlin, 14. Dez. In der heutigen Sitzung de 2 Dez. In der heutigen Sitzung Bundesrates wurde beschlossen, dem Ausschu bericht über den Vertrag mit der Schweiz vom 1 August 1905 über die Errichtung deutscher Abfert gungsstellen auf den linksrheinischen Bahnhöfen Basel die Zustimmung zu erteilen. Die Vorla####vezirke 1. dss betreffend Ergänzung der Prüfungsvorschriftenf die Tierärzte wurde angenommen, ebenso der Entporger wurf eines Gesetzes, betreffend die Handelsbeziehutzersuche gen zum britischen Reiche. Weimar, 14. Dez. In der heutigen Sitzun Einzel des weimarischen Landtages wurde der Staatsve trag mit Preußen über die Lotteriegemeinschaft oh Debatte angenommen. Tokio, 14. Dez. Die Verzögerung des Abschluss der in Peking zwischen Baron Komura und chinesischen Regierung stattfindenden Verhandlung verursacht Besorgnisse. Es wird befürchtet, Komu habe keinen Erfolg. Man ist erregt über Haltung des chinesischen Gesandten Yang gegenül den Studenten, welche eine Kundgebung gegen Mandschu erlassen haben. 8200 Studenten hab beschlossen, nach Hause zu fahren, 2000 haben To schon verlassen. Handels=Nachrichten. Amtliche Fruchtpreise zu Neuß am 15. Dezemb A Neuer Weizen per 100 Kilo 1. Qual. 2. Neuer Roggen per 100 Kilo 1. Qual. „„*„ Haser per 100 Kilo 1. Qual. „ 2.„„ Kartoffeln per 50 Kilo: Heu per 50 Kilo Luzernerheu per 50 Kilo Maschtnenstroh per 500 Kilo Flegeldrusch per 500 Kilo Butter per Kilo Eier(100 Stück) Am heutigen Getreidemarkte blieben Preise sämtli Fruchtgattungen unverändert. Rüböl per 100 Kilo , 15. Dezember. 344 in Partien von 100 Ctr. (ohne Faß) 51 Rüböl per 100 Kilo faßweise(ohne Faß) 53 Vereinigtes Oel per 100 Kilo 3 J höh. als Rüböl Rübkuchen per 1000 Kilo waggonweise. 119 „ in kleineren Partien 123 Kleien per 50 Kilo Rüböl und Kuchen unverändert. Köln, 14 Dez Rüböl in Partien von 5000 52,50 B., Mai 53,50 B., 53,00 G. Köln, 14. Dez Fruchtmarkt. Deu 5,90—8.00, Maschinenstroh( stroh(Flegetdrusch) 4,00—0,0),. 100 Kil. Berlin, 14 Dez. Fruchimarkt. Weizen Dez. an a 1107 78) Juli 000.00(0 Die Empfö zirk ei am Sc ersten an W Die 24.(S me un Keine Zehabr,. lgeöffn koggen) 3.80 90 9g ummstroh 3,50 (183,00), Mai 187.50(187,75), Juli 000,00(000 O K, Roggen Dez. 168,50(169.00), Mai 172,50(173,.00), 1 S fl 000 00(000.00) Hafer Dez. 15400(154,50), Mai 1 (161.75). Mais Dez. 129.50(130.00), Mai 127.50(124 Rüvöl Dez. 47,40(47,60), Mai 51,40(51,30): We mehl 22,50—24,59. Roggenmehl 21,50—23,30 B daß haltun Zählu find o gegebe abgehe hiervo Amt zeige weise gesüllt abgebe Neu Be Der Straß plan bindur Cölner und gemäß Baufli 2. Jul 16. T Janua 1beerdt zu jed Heer Der Neu sofo Näh Hamburg, 14. Dez. Kaffee ruhig, Dez. 36 1, Mär37¼, Mai 37¾, Sept. 38½ G. Paris, 14. Dez. Weizen stetig. Dez. 23,40, Jan. 23,50, Jan.=April 23,85, März=Juni 24,15. Roggen ruhig, Dez. 16,00, März=Juni 16,75. Mehl stetig, Dez. 30,80, Jan 31.10, Jan.=April 31,40, März=Juni 31,65. Rüböl stetig, Dez. 55,50, Jan. 56,00. Jan.= Aoril 56 25, Mai=Aug. 56 00. Spiritus stetig. Dez. 37,00, Jan 37,00, Jan.=April 37,25, Mai Aug. 38 00 Zucker ruhig, roher 88% 20.00—20,50, weißer ruhig, Dez 24,25, Jan. 24,37½. Jan Apris 24,75, März= Juni 25,12½. Letnöl fest. Dez 42,50, Mai=Aug. 45 25. st, d) kariae Sohn. aus„Hein „Das verFrankenberg Herrn Vor „ ein. BahnErmöglich Neuß ein m Mittwoch Termin an 1 h a t t e n s i c h ingefunden der Stal der König da, seiten ürgermeiste anwesen! meister Sit m Rathaust leister Hau kleise sollt denverkehr verden, Ma läge; zu tags, späte tt der bis Strecke ver len dankt igkeit, au nehmen 3 is jetzt n Stadt Neu seites Gleis e wie de ; Erfthafen Hauptstraß vorhandene ines zweite : zunehme die Stre in die Sta nn könnes e sie woll r der Rhe btretung di rage gestell ster machte kommende ch längere#### chlossen, mi die Anlag end verhalt In dem Konkursverfahren der Weyetüber den Nachlaß des in dort beschal Zons verstorbenen Johann Er 309 ½ Kirschbaum findet die Schlußund muß verteilung statt. Die dabei in Betracht kommenden, nicht en. In Abevorrechtigten Forderungen ezember Abelaufen sich auf Mk. 6180,78 nde Erkraf Der verfügbare Massebestand 1; an Sche4 beträgt 1631,78 Mt Verteilungsplan ist auf der Gerichtsschreiberei des Königl. Amtsgerichts hinterlegt.[9452 Der Konkursverwalter: Cremer, Justizrat, Neuß. Chicago, 14. Dez. Getreidemarkt. Weizen Dez. 86½, Jan. 00, Mai 88½. Juli 84, Sept. 00. Mais Dez. 44⅝, Jan. 42. Mai 44½. Juli 44 3/8. Sept. 00 Hafer Dez. 30¾, Mai 323/ Roggen Dez. 68 Mai 76½. Leinsaat Nordwest 1,04 1, Südwest 0,98 14 Dez. Getreidemarkt. Weizer Dez. 95, Jan. 00, Mai 93½. Juli 00, Sept. 00 Hafer Dez. 00, Mai 00. Mais Dez. 54¾ Jan. 52, Mai 50. Juli 50 1/8, Sept. 50 3/8. Mehl(spring whes clear) 3.30, Getreidefracht n. Liverpool 3 Rogger vorr. 75 KAI Biehmärkte. Köln, 14. Tez. Schlachtviehmarkt. Zugetrieben: 440 Kälber, a. Feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber K 88—00, Doppellender bis 100, b. 80—84, c. 65—75. 586 Schafe, a. Mastlämmer und jüngere Masthammel A4 77—00, v. Aeltere Masthammel 72—74, c. Mäßig genährte Hammel und Schafe(Merzschafe) 62—68 die 50 Kil. Schlachtgewicht. In beiden Gattungen lebhaft und geräumt. 1180 Schweine, a. Vollfleischige der seinern Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1¼ Jahren 72—00 vorgezeichnete 00, b. Fleischige 69—70, c. Gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 63—67 die 50 Kil. Lebendgewicht mit 20—22% Tara. Ruhig und ge875 Wasserstands=Nachrichten. Mainz, 14, Dez. Rheinh. 8 Uhr vorm. 1,26, Kobleuz, 14 Dez. Rheinh. 6 Uhr vorm. 2,90, Trier, 14. Dez. Moselh. 9 Uhr vorm. 127, 6 0 färe Man Gi Herm Bitte zu beachten: das Geschäft ist Sonntag bis 9 Uhr geöffnet. Woxkauft man die schönsten Geschenke?— Unstreitig bei Zirkel, Düsseldorf, 40 Schadowstr. 40. im Hause der Bürgergesellschaft. Grösstes und vornehmstes Spezial-Gesehäft Deutschlands. Vereine und Gesellschaften kinden hier die grösste Auswahl 40 Schadowstr. 40. Versand nach Auswärts prompt und unter Garantie. und haben hohen Rabatt. Grosser Spielwaren-Ausverkauf wegen gänzlicher Aufgabe zu jedemannehmbaren Preise. besche Sitzung d em Ausschu veiz vom 1 cher Abfer Zahnhöfen Bekanntmachung. Es hat sich herausgestellt, in verschiedenen Zähldie Porla##bezirken die Volkszählung am rschriften f91. dss. Mts. nicht sorgfältig P19 der Eivorgenommen wolden ist. Ich delsbeziehußersuche daher alle Haushaltungsvorstände und auch igen Sitzun Einzelstehende, welche bei der r Stadtsa Zählung übergangen worden einschaft ohtfind oder bei denen die abgegebenen Zählpapiere nicht es Abschlusstabgeholt sworden sein sollten, Ula. Ahiervon an das Bürgermeistererhan, ung Amt gesälligst umgehend Anchtet, Komullzeige zu erstatten beziehungsegt über„Jweise die Zählpapiere aufing gegenüh gesüllt hierhin(Hauptbureau) ing gegen kavgeben zu wollen. denten habs Neuß, den 13. Dezbr. 1905. Bekanntmachung. Diejenigen Geschäftsinhaber welche für das Jahr 1906 für sich oder ihre Reisenden einer Gewerbelegitimationskarte bedürfen, werden hiermit ersucht, die deffallsigen Anträge bald möglichst schriftlich bei mir einzureichen oder im städtischen Steuerbureau im Le Han'schen Hause zu Protokoll zugeben. Den Anträgen ist der Stempelbetrag— eine Mark für jede Karte— beizufügen. Die rechtzeitige Aushändigung der Karte vor dem 1. Janaar 1906 kann nur dem zugesichert werden, wenn der Antrag spätestens bis zum 24. dss. Mts. eingereicht ist. Neuß, den 12. Dezbr. 1905. Der Bürgermeister: In Vertretung Klein. haben To Der Bürgermeister: Gielen. Sechswochenamt für den verstorbenen Herrn Franz hermkes findet Montag, den 18. dieses morgens 9 Uhr in der Münsterkirche statt, wozu freundlichst einladet(9468 Die Familie. hten. Bekanntmachung. „ Ter förmlich festgestellte 15. Dezembg Straßen= und Baufluchtlinienplan für die projektierte Verbindungsstraße zwischen der Cölnerstraße(Provinzialstraße) und der Drususstraße liegt gemäß§ 8 des Straßen= und Baufluchtlinien=Gesetzes vom 2. Juli 1875 in der Zeit vom 16. Dezember 1905 bis 16. Januar 1906 im Rathause zu Heerdt(Verwaltungsbureau) 1szu jedermanns Einsicht offen. Heerdt, den 13. Dezbr. 1905. Der Gemeinde=Vorstand: Knopp, Bürgermeister. Ein der Schule entlassenes Mädchen für kleinen Haushalt gesucht 9435] Bergheimerstraße 103. A 17 16 15 14 18 14 300-216 260—910. 1 Wegen Erkrankung des jetzigen sofort ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht.[9461 Canalstraße 30. Ein treues Mädchen von 15—17 Jahren gesucht.[9451 Auskunft Oberstraße 38. Preise sämtli 00 Ctr. e Faß) 8) Rüböl 51 119 123 5 i von 5000 Empfehle mich im Nähen in u. außer dem Hause, sowie im Ausbessern der Kleider und Wäsche.(9415 Josephstr. Nr. 97, 1. Etage. Bekanntmachung. Die Bestellung der für die Empfänger im Ortsbestellbezirk eingehenden Pakete erfolgt am Sonntag, den 24., und am ersten Weihnachtsfeiertage wie an Werktagen. Die Paketschalter sind am 24.(Sonntag) für die Annahme und Ausgabe von Paketen ebenfalls wie an Werktagen end' 80 g geöffnet. umnrod 3.50 Neuß, den 1d. Dezbr. 1905. eroe Kaiserliches Postamt. ielitz. Ein Gut nebst Wirtschaft mit 70 Morgen Land ist umständehalber sofort zu verkaufen oder zu verpachten. Gefl. Off. unt. 2150 an die Exped. dsr. Ztg.[9456 Mühle und 000,00(000 50(173,00), .50), Mai 1 127,50(12 51.30) We 23,30 ihle Wohnhaus mit sehr guter Kundschaft und sehr gutem Ackerland, in der Näbe vom Güterbahnhof, ist beides zusammen oder geteilt, zu kaufen oder zu pachten. Wo, sagt die Expedition dieser Zeitung.(9219 2 schöne freundliche Zimmer sofort zu vermieten.[9447 Näheres Hammtorstraße 26. Zurück gekehrt von meiner Uhren-Einkaufsreise auf welcher ich Gelegenheit hatte, grosse Bestände in feinen Damen- und HerrenUhren in den ersten Fabriken der Schweiz persönlich gegen Kassa billig einzukaufen, und daher in der Lage bin, dieselben zu billigen Preisen abzugeben.— Empfehle: Damen- und Herren-Uhren, Fänder von n0““. 7% Damen- Uhran echt Gold, prima richug#000 Dallien- Unfen, gehende Werke von Mk. Herren-IIhnan echt Gold, prima richtig 5100 Herren-Unfen, gehende Werke von Mk. Kolossales Lager in feinen Präzisions-Anker-Uhren in Gold, Silber, Tula und Stahl. 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Westhoff, Düsseldorf über„Kaufmännische Rechtsfragen“ kann infolge Behinderung des Herrn Referenten nicht stattfinden und wird auf Mitte Januar 1906 verlegt. agegen## et hente Freitag Abend 9 Uhr im Vereinslokale(Hotel Pilartz) Vereins-Abend statt, für welchen wir auf zahlreiche Beteiligung Der Vorstand. Neußer Wirte=Verein. Für die statrindert eu Abend 3½ Uhr beim Kollegen Carl Frangen (9470 Jaga außerordentlichen Generalversammlung werden die Mitglieder hierdurch nochmals dringend eingeladen Der Vorstand. Gamaschen Rucksäcke Pelerinen Jagd-Anzüge Jagd-Joppen Jagd-Mäntel Jagd-Hüte Jagd-Mützen Jagd-Westen Jagd-Handschuhe Jagd-Sweaters Jagd-Hemden An alle Damen Die feinsten u. passendsten Festgeschenke finden Sie in der Weihnachts-Ausstellung des Spezialhauses I. Ranges für Herrenmode A. Thewald, Neustr. 8. Rud. van Endert euss, Markt. BaE- Glückwunsch- und Visiten-Karten in hochfeiner Ausführung, liefert zu billigen Preisen C. 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