Zum e DaNache lingssen. (7212 stätte lieten. 7106 Okt. 0. ohnner ) s o möbl. oder n per 3. Rsen serden 0 (6402 ken u. uhr. ink. ehtisch zu 7263 dition. e täglich mit Ausnahme der Sonn und Festtage. Dreis vierteljährlich in Neuß ge M. buch die Lost begggen 1.#. uun z. Unterhaltungsblatt in Neuß 1.80 Uk., durch die Dost bezogen 1.95 Mk. Druck und Verlag: R. Roack, Neuß. Celephon No. 57. Nr. 219. Politische Nachrichten. Deutschland. — Dem Vernehmen nach hat ein Teil der Arzeiten, die im Reichsschatzamt ausgeführt werden, um Vorschläge für Erhöhung der eigenen Einnahnen des Reiches zu machen, der Frage gegolten, ob is empfehlenswert sei, das Gebiet der Stempeljesetzgebung mit heranzuziehen. In welchem Sinne die schließliche Entscheidung gefallen ist oder noch ällt, wird sich in der übernächsten Woche zeigen, vo der Bundesrat seine Beratungen wieder aufnimmt. — Die Beförderung des Kronprinzen zum Najor wird, wie man nach der„Nationalztg.“ in militärischen Kreisen annimmt, noch in diesem Monat, und zwar zum Schlusse der Manöver des Gardekorps, zugleich mit dem großen Avancement tattfinden, das stets zu diesem Zeitpunkte zu gechehen pflegt. Der Kronprinz wird, so nimmt man in, dann vom 1. Garde=Regiment zu Fuß in das Regiment der Gardedukorps versetzt werden, um vahrscheinlich später als Kommandeur an dessen pitze zu treten. — Unfälle oder Gesundheitsbeschädigungen der zegen Betriebsunfälle versicherten Personen wähsend des zu Heil- oder Untersuchungszwecken erfolzenden Aufenthaltes in einem Krankenhause unteriegen, wie das Reichs=Versicherungsamt in ständiger Rechtsprechung erkannt hat, der Entschädizungsflicht der Berufsgenossenschaften nur dann, venn solche Unfälle oder Beschädigungen durch den rüheren, beim Betrieb erlittenen Unfall mittelbar herbeigeführt sind. Wenn also die Entschädigungspflicht eintreten soll, so muß feststehen, daß der Aufenthalt im Krankenhause den zweiten Unfall ur deshalb herbeigeführt hat, weil infolge der rüheren Verletzung eine geringere körperliche Gevandtheit oder eine geringere Widerstandsfähigkeit des Versicherten vorhanden war, oder weil der Vericherte durch die zu demUntersuchungs= beziehungsveise Heilungszweck erfolgten Maßnahmen besonderen Gefahren ausgesetzt worden ist, die über die Gefahren des gewöhnlichen Lebens hinausgingen. — Zur Fürsorgeerziehung macht der preußische Minister des Innern in einem Erlasse bekannt, er habe aus den Zahlenzusammenstellungen der Verbesserungsanstalten entnommen, daß die Anordnungen im Abschnitte 2 Absatz 9 der zum Fürsorgeerziehungs=Gesetze erlassenen Ausführungsbestimmungen vom Jahre 1900 noch nicht überall die Beachtung gefunden haben, die sie im allgemeinen staatlichen Interesse und im Interesse der betreffenden Jugendlichen erfordern. Es muß mit allen Mitteln danach gestrebt werden, Minderjährige der darin bezeichneten Art vor weiterem Verderben zu schützen und möglichst noch zu brauchbaren Gliedern der bürgerlichen Gesellschaft zu erziehen. Sie müssen deshalb, wenn es irgendwie angeht, vor dem Makel bewahrt bleiben, der ihnen durch die Unterbringung in einem Arbeitshause droht und der für ihr späteres Leben in sozialer und wirtschaftlicher Beziehung erhebliche Gefahren und Nachteile in sich birgt. Bei Kreisblatt Dienstag, 26. September.(Cyprian u. Just.) zuweisen, Antrag auf Fürsorgeerziehung zu stellen. Die Oberrechnungskammer hat beschlossen, die Uebernahme der Kosten, die durch die Ueberführungminderjähriger, zur Ueberweisung an die Landespolizeibehörde verurteilter Personen unter 18 Jahren in eine Erziehungs= oder Besserungsanstalt oder in ein Asyl entstehen, bei sonst kostenfreier Ueberbringung, auf die Staatskasse bis auf weiteres nicht zu beanstanden. Australien. Das Angebot des Leiters der Heilsarmee, unverzüglich fünftausend Familien aus ländlichen Bezirken in Australien anzusiedeln, findet dort eine günstige Aufnahme. Der Erste Minister von Neusüdwales erklärt, daß 800000 Hektar in diesem Staate bewässert und durch den Bahnverkehr geöffnet bereit liegen. In Westaustralien hat die Heilsarmee sich schon 8000 Hektare zum Preise von 20 Mark für das Hektar gesichert, und der Londoner Agent dieses Staates erklärte, sie könne noch zehnmal soviel Land in dem Staate erhalten. Die Heilsarmee beschränkt sich übrigens nicht auf die Kolonisierungsarbeit in Australien. Sie hat schon Kanada zahlreiche Einwanderer gesandt. Außer den fünftausend Familien für Australien, die einige Mittel besitzen, könnte sie noch viele andere heraussenden. In England steht man den Plänen des Herrn Booth sehr freundlich gegenüber und er kann auf große Geldsammlungen rechnen, um seine Kolonisierungsarbeit zu unterstützen, die England um einen guten Teil seiner arbeitslosen Bevölkerung erleichtern und die neuen Länder des Reiches mächtig fördern könnte. China. London, 24. Sept. Das Reutersche Bureau meldet aus Peking unter. dem heutigen Datum: In dem Augenblick, wo die Reformkommission Peking mit der Bahn verließ, platzte eine Bombe in dem für sie reservierten Wagen. Shou wurde schwer, sieben andere Mitglieder der Kommission weniger schwer verwundet. Wutingfang ist leicht verletzt worden. Der Urheber des Anschlages, welcher sich im Wagen befand, ist in Stücke gerissen worden.— Wie Reuter bestätigt, hatte die Reformkommission den Auftrag, Europa und Amerika zu besuchen, um dort die verschiedenen Regierungssysteme zu studieren. Die Unruhen in Rußland. Helsingfors, 24. Sept. Zur Verstärkung der Garnison hier und in anderen Städten sind in den letzten Tagen 4000 Mann hier eingetroffen. Polizeiliche Nachforschungen nach geheimen Waffenniederlagen in den Schären zwischen Kemi und Tornea sind ergebnislos verlaufen. Baku, 24. Kept. Der Friede zwischen den Tartaren und Armeniern ist wieder hergestellt. Berlin, 25. Sept. Der„Staatsanzeiger“ meldet. Vom 24. Sept. bis 25. September wurden gge Er: s im preußischen Staate 2 choleraverdächtige Erkransolchen Minderjährigen soll daher zunächst versucht kungen und 2 Todesfälle an Cholera amtlich neu werden, sie in einer Erziehungs= und Besserungs= gemeldet. Die Erkrankungen betreffen die Kreise ar en m ni### Dirschau und Wirsitz. Von den früher gemeldeten choleraverdächtigen Erkrankungen stellte sich eine werden, sie ee Einehunge ette. anstalt oder in einem Asyl unterzubringen. Geht dies nicht an, so sind die zuständigen Behörden anite, 1 Die„Königin der Nacht“. 1 veruten 7274 104. ekannt, inserer inden entigen De und ndvieh setzlich 71 für ia: ich, en wir Artikel a in r Inrkalke Firma rn. ira 1d. PreisMüntz Ziederdorf, tr. 8. Seeroman von H. Hill. 40)(Nachdruck verboten.) Am Morgen war es nicht mehr möglich, die Tragödie der Nacht auf dem Schiffe geheim zu halten. Um falschen Gerüchten vorzubeugen, versammelte ich die Passagiere im Salon, und Kennard setzte auf mein Ersuchen kurz auseinander, was geschehen war. Die Mitteilung verursachte allgemeines Eatsetzen, das sich schnell zu dem einstimmigen Entschlusse verdichtete, die„Königin der Nacht“ in Neapel zu verlassen und lieber auf dem Landwege nach Hause zurückzukehren, als die Reise auf einem Schiffe fortzusetzen, auf dem eine so schreckliche Verbrecherbande ihr Unwesen trieb. Wie gewöhnlich war die Panik bei denen am stärksten, die nie die geringste Ursache zur Aufregung gehabt, und tatsächlich ging später aus einigen in Nathans Bureau gefundenen Dokumenten hervor, daß Orlebar, Darranmore und Aline die einzigen Passagiere waren, für die man ein„Spezialarrangement" getroffen hatte, wie sich die Verbrecher auszudrücken beliebten. Als man beschlossen hatte, den Kurs des Schiffes nach Neapel zu wenden, befanden wir uns ungefähr fünfzehn Stunden von diesem Hafen, und es war infolgedessen spät Nachmittag, als wir den Golf erreichten. Kennard war in lebhafter Sorge, die Sache könnte vorher ruchbar werden, ehe er den Fall dem Konsul vorgetragen, und ehe der Letztere an die Londoner Behörde telegraphiert. Darum durfte vorher keine Verbindung mit dem Ufer hergestellt perden, und auf Ersuchen des Detektivs signaliierte ich eine eilige Bitte, der Vertreter der britischen Regierung möchte an Bord kommen. Bei seinem Erscheinen trafen wir die Abmachung, der Steamer ollte von Me. Intyre nach Hause gebracht und Zavertal in strengem Gewahrsam nach London überührt werden, während Kennard und ich Mrs. Brinkvorth und Aline auf dem Landwege heimgeleiten * wollten. Nachdem der Konsul von allen Einzelheiten Notiz genommen, verließ er uns, um an die Polizei in Scotland Yard zu telegraphieren und die Verhaftung des Signor Volpe vorzunehmen— eine Prozedur, bei der ich ganz besonders interessiert war, denn ich war überzeugt, wenn die italienische Polizei klug genug zu Werke ging, so würde sie bei der Gelegenheit auch Herrn Matthew Mayfield mit ausheben. Ich muß allerdings gestehen, daß die Hoffnung, der heuchlerische Schurke würde verhaftet werden, nicht in Erfüllung ging, denn das Bureau wurde leer gefunden und der Vogel war ausgeflogen. Er hatte wohl jedenfalls Gefahr gewittert, als er die„Königin der Nacht" unerwartet auftauchen sah und namentlich, als er das dem Kousul geltende Signal bemerkte. Nachher stellte sich heraus, daß mit Ausnahme des italienischen Schreibers, er allein das ganze Personal dieses mystischen Volpe repräsentierte; er arbeitete sonst unter dem Namen Tucker und hatte sich das Pseudonym Maysield nur für den Verkehr mit mir gewählt. In wieweit ihm die Methoden seiner Auftraggeber bekannt waren, hat sich nie feststellen lassen, aber es ist wohl zweifellos, daß er Vizard mit Wissen und Willen behilflich war, mich auf die„Miranda“ zu locken: daß dabei nur ein verbrecherischer Zweck verfolgt wurde, war ihm jedenfalls auch klar. Die Antecedentien Diceys stellten sich als das heraus, was man vermutet hatte. Er war wegen schlechten Verhaltens auf einer englischen Yacht entlassen worden und strolchte, zu jeder Schurkerei bereit, auf dem Quai von Ncapel herum, als Vizard in ihm ein williges Werkzeug fand, den alten, verfallenen Steamer zu kommandieren, den er zu doppeltem Zwecke kaufte, erstens, um mich darauf zu ermorden und zweitens, um die„Königin der Nacht“ damit einzuholen. Wir brauchen uns in dieser Geschichte nicht mehr mit ihm zu beschäftigen, er wurde vom Schiffe fortgebracht und in das Internationale Hospital überführt, wo er eine Woche später an den Folgen der Wunde starb, die er in der Kabine der „Miranda“ erhalten. nicht als Cholera heraus. Die Gesamtzahl der Cholerafälle beträgt bis jetzt 246 Erkrankungen, wovon 85 tödlich verliefen. Stettin, 23. Sept. Gestern wurde beim hiesigen Schiffsüberwachungsdienst die Leiche eines neun Monate alten Kindes eingeliefert, dessen Eltern auf einem Kahn von Nakel hier eingetroffen sind. Die bakteriologische Untersuchung ergab asiatische Cholera. Die Eltern und das zweite Kind sowie der Bootsmann wurden der Cholerastation zur Beobachtung überwiesen. Danzig, 25. Sept. Zwei als choleraverdächtig im Marienburger Krankenhause untergebrachte Kinder entwichen. Eines wurde wieder eingebracht. Warschau, 23. Sept. In Wlaclawek ist ein neuer Cholerafall, in Lodz sind fünf neue Cholerafälle festgestellt worden. Petersburg, 23. Sept. Im Gouvernement Lomscha in Polen sind zwei Todesfälle an Cholera vorgekommen, einer im Kreise Lomscha, der andere im Kreise Mezowieck. Nah und Fern. * Düsseldorf, 24. Sept. In Sachen des Lohnkampfes in der Düsseldorfer Holzindustrie fand am Freitag Abend wiederum eine Generalversammlung des Arbeitgebervereins und der Schreinerinnung statt, welche folgenden Beschluß einstimmig annahm:„Die Versammlung hat von den Maßnahmen des Siebenerausschusses(Zurücknahme der bisherigen Zugeständnisse) Kenntnis genommen und spricht einstimmig ihr volles Einverständnis damit aus; die Gesellen und Arbeiter dürfen demnach bis auf weiteres nur zu unseren Bedingungen vom 23. Juni wieder eingestellt werden, und zwar zu den bisherigen Löhnen.“ * Düsseldorf, 25. Sept. Unter den Remontepferden des Husaren=Regiments Nr. 11 hierselbst ist die Brustseuche ausgebrochen. Ein Teil der erkrankten Pferde ist im Felde bei Hamm in einer eingezäunten Koppel untergebracht worden. Krefeld, 24. Sept. Die Firma Kramer& Baum(Verlag der„Krefelder Zeitung") feierte gestern ihr 50jähriges Geschäftsjubiläum. Gleichzeitig beging der Redakteur Hauser, der älteste Journalist Deutschlands, sein 50jähriges Berufsjubiläum. Jülich, 23. Sept. Ein Angestellter der Fabrikfirma Thompsons=Norris ist nach Unterschlagungen in Höhe von 60000 Mark flüchtig geworden. Köln, 25. Sept. Wohlbehalten heimgekehrt ist das am Freitag als verschwunden gemeldete 14 Jahre alte Mädchen Maria Riedel aus Ehrenfeld. Es ist von der Polizei wieder ermittelt worden. Das Mädchen war weder entführt worden, noch war ihm ein Unglück zugestoßen. Es hat sich umhergetrieben und wurde in einer Anlage angetroffen; auf Befragen der Polizei machte es unwahre Aussagen und gab an, es sei aus Koblenz. Man ermittelte jedoch sehr bald in ihm die verschwundene Maria Riedel. * Köln, 25. Sept. Ein schweres Eisenbahnunglück ereignete sich heute früh auf dem Eisenbahnübergang an der Kalker Straße. Als heute Morgen ein Straßenbahnwagen der Strecke Lindental=Kalk von Lindental kommend vor dem UeberAls wir auf der Rückreise im Norden Frankrichs anlangten, ersahen wir in Amiens aus englischen Zeitungen die Wirkung der von dem Konsul an die Polizei telegraphierten Mitteilungen. Der Zug war vollbesetzt mit den früheren Passagieren der„Königin der Nacht“, doch wir vier— Aline, Mrs. Brinkworth, Kennard und ich— hatten uns ein Separatcoupé gesichert. Der Detektiv hatte sich sofort Zeitungen beim Händler gekauft, und als er, in die Lektüre eines großen Artikels vertiest, zurückkehrte, sahen wir klar, daß er das, was er suchte, gefunden hatte. Er las ruhig bis zu Ende und erklärte dann: „Dieser Mayfield ist dem Konsul zuvorgekommen und hat ebenfalls telegraphiert. Auf jeden Fall hatte Nathan Wind von der Geschichte bekommen und war verschwunden. Jetzt ist er allerdings auch hinter Schloß und Riegel, man hat ihn sehr geschickt verhaftet, als er nach Holland absegeln wollte.“ Er zögerte ein Weilchen, blickte dann zu Aline hinüber und fügte hinzu: „Ich nehme an, daß Sie keine besondere Sehnsucht nach Ihrem Vormund haben, Miß Challenor.“ „Die habe ich nie gehabt,“ versetzte Aline einfach, „es hat nie die geringste Zuneigung zwischen uns beiden bestanden, denn er hat mich stets behandelt, als wenn ich ihm lästig wäre.. Mein Vater hatte keine näheren Verwandten und nur wenige Freunde, er setzte ihn nur deshalb zu meinem Vormunde ein, weil er unser nächster Gutsnachbar war und genaue Kenntnisse über unser Vermögen besaß.“ „Nun, dann verursache ich Ihnen ja auch keinen besonderen Kummer, wenn ich Ihnen die Neuigkeit erzähle, daß Sir Simon sich gestern Morgen erschossen hat, als er aus den Zeitungen Nathans Verhaftung erfuhr. Es geht auch das Gerücht, daß der ehrenwerte Ralph Darran, der nächste Erbe des Titels der Darranmore, der unseren liebenswürdigen jungen Earl auf diese Reise schickte, vermißt wird. Es sollte mich garnicht wundern, wenn ich erführe, daß infolge von Zavertals Operationen auf früheren Reisen sich noch andere Lücken in der englischen Gelschaft bemerkbar machen wurden. In diesem Jahr Anzeigen im lokalen Verkehr 12 Ofg., 5 Ofg., die rgespaltene Detitzeile oder deren Raum. Reklamen 50 Ofg., dieegespaltene Oetitzeile oder deren Raum. die Redaktion verantwortl. R. Roack, Expedition: Ueuß, Aenstraße 1905. 80. Jahrg. gang ankam, war die Schranke geschlossen. Sie wurde geöffnet, als ein Leerzug den Uebergang passiert hatte. Der Schaffner des Triebwagens, der, wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, der Vorschrift entsprechend, vorgelaufen war, um zu sehen, ob die Gleise frei seien, gab mit der Hand dem Führer des Triebwagens das Zeichen, weiter zu fahren. In demselben Augenblick, als der Triebwagen das zweite der Uebergangsgleise erreicht hatte, kam eine Rangiermaschine angefahren und fuhr, ehe der Lokomotivführer es verhindern konnte dem Straßenbahnwagen in die rechte Seite. Zwar hatte der Lokomotivführer Gegendampf gegeben; er milderte dadurch den Zusammenstoß, konnte aber das Unglück nicht verhüten. Die rechte Seite des Wagens wurde eingedrückt, die Achsen und Räder wurden zerbrochen. Von den Fahrgästen des Triebwagens wurden, wie man erfährt, vier schwer verletzt, sieben andere kamen mit geringeren Verletzungen davon. Schwer verletzt sind der Monteur Wilh. Steinringer aus Mülheim a. Rh., Gymnasiast Kirsch aus Köln=Marienburg, OberländerUfer, Lehrer Beckers aus Kalk und Eisenbahnbeamter a. D. Joh. Heidberg aus Deutz. * K ö l n, 2 5. S e p t. D e r f r ü h e r e l a n g j ä h r i g e stellvertretende Direktor des Kölner Konservatoriums, Professor Isidor Seiß, ist heute Nachmittag an einem Gehirnschlag gestorben. " Trier, 25. Sept. Zwischen den Stationen Kyllburg und St. Thomas hat sich in einem Abteil des Trier=Kölner Abendpersonenzuges ein unbekannter junger Mann erschossen. Der Selbstmörder wurde auf der Station Gerolstein, noch schwach lebend, ausgeladen und nach dem Dauner Krankenhaus übergeführt, wo er jedoch bald darauf starb. Er hatte nur 86 Pfg., außerdem noch eine Fahrkarte von St. Johann nach Aachen in der Tasche. Mülheim(Ruhr), 23. Sept. Ein aus Speldorf gebürtiger, auf dem Kruppschen Werke in Rheinhausen beschäftigter Arbeiter wurde gestern Abend von einer Maschine erfaßt und in Stücke gerissen. —“ Essen, 25. Sept. Die„Voss. Ztg.“ läßt sich von hier melden:„Die Internationale Bohrgesellschaft hat wiederum mehrere Grubenfelder verkauft und zwar für 100 Millionen Mk. Von den Feldern liegen 12 im Westfälischen und zwei im Wurmrevier. Unter den Grubenfeldern befinden sich noch einige, in denen Kali gefunden wird, und zwar in den Bezirken Hannover und Halle. Im Norden und Osten des Ruhrreviers ist die Gesellschaft dieser Tage neuerdings auf Kohlen findig geworden. * D o r t m u n d, 2 4. S e p t. I n A u s ü b u n g s e i n e s Berufes verunglückt, ist in der Nacht zum Samstag der Arzt Dr. Fenner. Infolge Scheuens des Pferdes verlor der Kutscher die Gewalt über das Fuhrwerk und wurde nach vorn unter die Räder geschleudert. Gleich darauf wurde auch der Arzt bei einer Straßenbiegung aus dem Wagen geschleudert. Beide wurden erheblich, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Wagen ging in Trümmer. * D o r t m u n d, 2 5. S e p t. D e r„ D o r t m. G e n e r a l Anzeiger" erzählt: In der untern Bornstraße waren mehrere Leute mit der Revision der Telegraphenleitungen beschäftigt. Die Arbeiter benutzten dabei Kletterschuhe, damit sie sich an den glatten Stangen halten können. Einer der Arbeiter, der den Besitz der jetzigen solcher Lücken zu versind, seit das Schisf in Eigentümer gelangt, drei zeichnen.“ Er prophezeite richtig, denn in mehreren Familien von mehr oder weniger größerer Bedeutung verschwanden geheimnisvoll in den nächsten Tagen einzelne Personen, und es mußte auffallen, daß die meisten, wenn nicht alle, diese„Vermißten" reiche Erben waren, die Verwandte auf der„Königin der Nacht“ verloren hatten. So geheimnisvoll war das System in Szene gesetzt worden, daß man keinen aufbringen konnte, der eine Verfolgung und Verhaftung gerechtfertigt hätte, denn die Dokumente, die sich in Vizards palastartigem Hause im Park Lane vorfanden, waren in einer Geheimschrift abgefaßt, deren Schlüssel man nicht ausfindig machen konnte. Ungeheure Summen wurden in einem Geheimfach eines in der Wand eines achteckigen Zimmers versteckten eisernen Schrankes vorgefunden, dagegen leitete keine Spur darauf hin, wofür diese Summen gezahlt worden waren. Da die Beträge indessen mit den in Nathans Bankbuch angegebenen Summen übereinstimmten, so hatte man hier wahrscheinlich die verschiedenartigen Einzahlungen des„Blutgeldes" vor sich, die die„Firma“ erhalten hatte. Als wir London erreichten, brachten wir Aline zu dem Rechtsanwalt, der bereits für ihren seligen Vater tätig gewesen, und dieser traf sofort die nötigen Arrangements; sie sollte bei Mrs. Brinkworth bleiben, bis sie großjährig geworden, auf diese Weise brauchte sie nicht in Sir Simons Haus zurückzukehren, das jetzt seine Schwester in Besitz hatte. Orlebars Frau, der ihr Gatte bei Lebzeiten so schlimm mitgespielt, vergaß ihre Sorgen, indem sie uns helfend und schirmend zur Seite stand, und ist bis auf den heutigen Tag unsere treue und ergebene Freundin. Sie war doppelt gerächt, denn das tückische Weib, das sich die Liebe ihres verlotterten Gatten gewonnen und diesem selbst den Tod geschworen hatte, fand ein Jahr später ein schreckliches Ende bei ein Revolution in Argentinien, wohin sie aus Furcht vor einer Endeckung geflohen war. Mit Ausnahme der Ueberführung und Hin sich oben in schwindelnder Höhe mit seinen Schuher fest eingehakt hatte, war schon eine Zeitlang beob achtet worden: er rührte sich nicht, sondern saß ar der Stange still wie eine Kirchenmaus. Es sam melte sich eine immer größere Menschenmenge an, die durch Rufen und Schreien den Mann in Be wegung zu setzen suchte. Aber der da oben störte sich an nichts, er hatte jedes Interesse an der Unter welt verloren. Da der Menschenauflauf inzwischen auf mehrere hundert Personen angewachsen war so beschloß man, die hohe Feuerwehrleiter herbei zuholen, damit man erfahre, welche Passionen der Mann da oben treibe. Es stellte sich nun heraus, daß der Mensch fest eingeschlafen war— ein Kunst stück, das ihm, wie man annehmen kann, an einer Telegraphenstange noch niemand vorgemacht hat. Es tostete Mühe, den Schläfer zum Leben zu erwecken und ihn zu veranlassen, von seinem hohen Platze herabzusteigen. Dank der eisernen Klimmschuhe kam er unversehrt zur Erde, wo er natürlich mit lautem Hallo empfangen wurde. ) * Dortmund, 25. Sept.(Selbstmord. Der Gefangeneninspektor Blawert, der seit länge rer Zeit wegen Veruntreuungen von seinem Amte enthoben worden war und seine Dienstwohnung räumen sollte, hat sich gestern mit seinem Jagd gewehr erschossen. Während mehrerer Jahre hatte Zum Jubiläum der Eisenbahn. Nurdochs Weglokometire%ortons PProjeke Das alteste Modett 1680 Erste Erkometire in Ehigage 1313 #t linten- Eokemetien) 831 1972 Prsonenzug- Ner 5rste englisch Raschi#s ron Korris 1837 #on Asgestelltin St 42 Blawert an den Fiskus geringere Löhne abgeführt, — Die grosste Pokometive der Wete 190 1/1 vonden Baldssin Erkometev-Werken in T#ta derchie S A#IA als er für die auswärts beschäftigten Gefangenen eingezogen hatte. * Gelsenkirchen, 25. Sept. Heute wurde hie die Ehefrau des Arbeiters Gunia in ihrer Woh nung tot aufgefunden. Da die Leiche verschiedene Verletzungen aufweist, so nimmt man an, daß die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Unter dem Verdacht der Täterschaft ist der Eheman Gunia verhaftet worden. Beide Eheleute waren dem Trunk ergeben. Hörde, 24. Sept. Aeltere Kinder spielten hie mit einer Petroleumkanne; diese explodierte und das ein Jahr alte Kind eines Fabrikarbeiters erlitt so schwere Brandwunden, daß der Tod alsbald eintrat. Ein zweites Kind erlitt gleichfalls schwere Brandwunden. Soest, 23. Sept. Die hier von ihrem Manne getrennt lebende, dem Trunke ergebene Ehefrau Rasche versuchte in der vorgestrigen Nacht ihrem Leben durch Vergiften ein Ende zu machen. Die Unglückliche wurde von den Nachbarn in ihrer Wohnung aufgefunden und in das St. Marienhospital geschafft, wo sie unter gräßlichen Schmer zen gestorben ist. * Schwerte, 24. Sept. Der Typhus tritt im benachbarten Berghofen plötzlich epidemisch auf. den letzten fünf Tagen erkrankten zwölf Personen, von denen drei gestorben sind. Die Krankheit ist anscheinend von auswärts eingeschleppt worden. * H a s p e, 2 4. S e p t. D e m 1 7 j ä h r i g e n A r b e i t e r Duhme auf dem hiesigen Stahl= und Eisenwerk schlang sich gestern bei der Arbeit ein glühender Draht um den Hals, wodurch der Junge so schwer verletzt wurde, daß kurz darauf im Krankenhaus der Tod eintrat. — Zum 30jährigen Jubiläum der Dampfeisenbahnen. Am 27. d. Mts. kann die Eisenbahn ihren 80. Geburtstag feiern; es kommt einem wunderbar vor, daß ein Unternehmen, das in dieser kurzen Zeit so riesige Fortschritte gemacht hat, und dessen Wert für die Allgemeinheit doch wohl überall längst erkannt sein müßte, in manchen Erdteilen doch erst in der allerneuesten Zeit Eingang gefunden hat. Freilich, als Georges Stephenson sein erstes Dampfroß erbaut hatte, und damit die wirklich praktische Erfindung einer schon seit Jahren, seit Jahrhunderten gehegten Idee geschaffen hatte, war auch er sich wohl noch nicht der Tragweite dieser Entdeckung bewußt. Wir bringen zu diesem Geburtstagsfeste der Lokomotive unseren Lesern heute eine Reihe von Darstellungen, aus denen sie ersehen können, was der Erfindung der heutigen Lokomotive vorangegangen ist und wie die Lokomotive selbst sich allmählich zu dem entwickelt hat, was sie jetzt ist. Das älteste Modell zeigt bereits den Versuch, den Dampf als Bewegungskraft zu benutzen; es wurde im Jahre 1680 von Sir Isaac Norton entworfen, aber nie auf seine Verwendbarkeit hin geprüft und blieb daher lediglich eine Kuriosität. Dagegen erregte im Jahre 1784 ein gewisser Murdock bereits Aufsehen mit einem kleinen, dreirädrigen Lokomotivmodell, das im Zimmer und auf ebener Erde allerdings ganz gut lief, aber auch dieses Modell ist nicht zur Ausführung geWerthausen, 23. Sept. In der vergangenen Nacht wurde dem Brennereibesitzer Lenzen hierselbst auf der am Rhein gelegenen Weide eine Kuh abgeschlachtet, das Fleisch der hinteren Schenkel abgelöst und mitgenommen. Die Spuren am Tatorte zeugen davon, daß die Täter mit dem Tier, welches mehr denn zehn Messerstiche an Hals und Bauch aufweist, einen harten Kampf bestanden haben. Ein Brotmesser, welches zum Töten des Tieres benutzt worden ist, wurde gefunden. Blutspuren führen vom Tatort zum Rhein und ist polizeiliche Verfolgung sofort ausgenommen. Hagen, 24. Sept. Vor der hiesigen Straframmer hatte sich gestern der 52jährige Hauptlehrer Heinrich Kersting aus Linderhausen bei Milsp wegen Sittlichkeitsverbrechen zu verantworten, die er seit Jahren an den seiner Aufsicht anvertrauten Kindern verübt hatte. Der Angeklagte mehreren Monaten in Untersuchungshaft befindet, war geständig und wurde zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt.—948 4mn Hamm i. 24. Sept. Die hiesige Polizei hat hier gestern eine Einbrecherbande festgenommen die schon seit geraumer Zeit unsere Stadt unsicher machte. In der bereits eingeleiteten Untersuchung konnte festgestellt werden, daß die Bande die gestohlenen Gegenstände zum Teil auswärts, in Munster, Dortmund und Gelsenkirchen versetzt hat. * K o b l e n z, 2 5. S e p t. D e r O b e r p r ä s i d e n t F r h r v. Schorlemer wird einor Ei richtung Nathans, die in der vorschriftsmäßigen Weise vor sich ging, spielte sich der letzte Akt dieses dieser Woche die Provinzialsynode in Neuwied beUchen. Lippstadt, 24. Sept. Der Gendarm Frank aus Geseke geriet bei Lichtenau in einen Kampf mit Zigeunern. Auf den Tod verwundet, wurde er am Wege gefunden, nachdem die Zigeuner die Flucht ergriffen hatten.(Nach einer weiteren Meldung ist er schon gestorben.) * M a n n h e i m, 2 5. S e p t. D e r S c h r e i n e r G e o r g Becker, der das Dienstmädchen Sengers ermordete, ist heute Morgen hingerichtet worden. Mainz, 25. Sept. Vergangene Nacht wurde, dem„Mainzer Tageblatt" zufolge, der Militärposten am Gonsenheimer Tor von Soldaten überallen und durch Messerstiche schwer verletzt, so daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Gewehr und Seitengewehr sind verschwunden, und eine scharfe Patrone fehlt. Erfurt, 24. Sept. Der fünfjährige Sohn eines Gutsarbeiters zündete scherzweise das Kleid seiner dreijährigen Schwester an, die vor den Augen des Bruders verbrannte. Berlin, 25. Sept. Der Minister Witte, der gestern im Hotel Bristol abstieg, ist vom Berliner Publikum stürmisch begrüßt worden. Berliner Blätter berichten darüber: Das Publikum hatte Kenntnis von Wittes Ankunft erhalten und verlangte den Minister zu sehen, ja, einige machten Miene, in das Hotel einzudringen, um Witte die Hand zu schütteln. Die Hotelverwaltung ließ infolgedessen notgedrungen die große Eingangspforte schließen. Aber die Enthusiasten setzten sich auf dem Bürgersteig und dem Fahrdamm fest und ereignisreichen Dramas eine Woche nach unserer Rückkehr ab. Wir saßen— Kennard und ich— eines Abends spät im Hotel, wo wir abgestiegen waren, und der Detektiv erzählte mir einige Fakta von der Verbrecherbande, die sich„das rote Herz und den schwarzen Pfeil“ zum Symbol erkoren hatte. „Der einzige unverantwortliche Chef,“ sagte er, „war Vizard, doch Nathan und später Zavertal waren, was die Kenntnis der Verhältnisse anbetraf, gleichberechtigte Teilnehmer. Die untergeordneten Helfershelfer in allen Teilen der Welt waren, wenn sie auch noch so gewissenlos handelten, wahrscheinlich doch wohl kaum näher eingeweiht und mußten sich mit ihren kleinen Rollen begnügen. Ich hörte von der Organisation schon vor Jahren, als sie ihre Talente auf große geschäftliche Fälschungen und riesenhafte Betrügereien beschränkte. Ich denke mir, Zavertals Ruf als erfolgreicher Giftmischer brachte Vizard auf die Idee, ihn für seine Zwecke zu gewinnen und eine Jacht auszurüsten, auf der die Ermordung reicher Passagiere systematisch vorgenommen wurde.“ „Wären Sie nicht zufällig mit uns gefahren, so ware ihnen die Sache auch wahrscheinlich geglückt,“ versetzte ich.„Ein gewissenloser Schiffsarzt kann mit größter Leichtigkeit einen Mord begehen, ohne die geringste Nachforschung befürchten zu müssen Es war ein furchtbarer Plan, aber im Grunde genommen äußerst einfach und leicht.“ „Die Pläne großer Verbrecher sind in der Regel so,“ sagte Kennard und rief dann„Herein," als jemand an die Tür klopfte. Es war Me Intyre der ins Zimmer trat; er sah ganz verstört und verwirrt aus, worüber wir uns aber bei der Nachricht die er brachte, nicht wunderten. Die„Königin der Nacht“ war auf offener See bei Ushant in Flammen aufgegangen und Zavertal mit ihr. eine Menschenleben ist zu beklagen,“ erklärte Me Intyre, als er es sich bequem gemacht hielten ihn der größeren Sicherheit halber in einer Speisekammer der Stewards auf dem unteren Deck gefangen, und als das Feuer entdeckt wurde und wir das Schiff verlassen mußten, ging ich mit einem Mann hinunter, um ihn zu holen. Als wir die Tür von außen öffnen wollten, ging sie nicht auf, und ich erinnerte mich nun, daß sich an der Innenseite ein Riegel befand. Er selbst hatte ihn vorgeschoben, und obwohl ich ihm durch die Tür fortwährend zuschrie, konnte ich ihn doch nicht veranlassen, diesen Riegel zu entfernen. Das Feuer hatte eine solche Ausdehnung gewonnen, daß wir selbst zu Grunde gegangen waren, hätten wir uns mit seiner Rettung noch länger aufgehalten. Es war ein regelrechter Selbstmord, den er beging.“ „Das Ende paßt für den Mann und für das Schiff,“ lautete Kennards ruhige Antworz. Nachdem ich nun mit meiner Geschichte zu Ende bin, will ich meinen Lesern nichts Ueberflüssiges berichten und schließe deshalb hiermit. Die Argumente meiner Frau haben sich als siegreich erwiesen, und ich habe den Seemannsberuf aufgegeben. Aber obwohl ich eine Landratte geworden, bin ich doch kein Faullenzer,— denn die Verwaltung ihrer großen Güter nimmt mich genügend in Anspruch. Zwei (LUF AALT Jahre sind seit jener stürmischen Fahrt verronnen, und wir leben in einem ruhigen Frieden, der keine Wolke kennt, und der wohl auch nie schwinden dürfte. Jetzt, wo ich in unserem stillen Heim in Heerfordshire diese Zeilen niederschreibe, wo ich von meinem Fenster aus meilenweit den Blick auf blühende Apfelbäume schweifen lasse,— jetzt sind das Kloster Santa Lucia, die Küche der„Miranda“ und die Deckkabine neben der Apotheke auf der „Königin der Nacht“ in weite Vergangenheit getaucht. Daß sie aber doch einmal Wirklichkeit gewesen, daran erinnern mich siets zwei Dinge,— die Briefe meines Freundes Kennard, der heil und unversehrt wieder in den Vereinigten Staaten angelangt ist, und die süße Stimme, die mich eben jetzt bittet, die Feder niederzulegen,— die„Stimme des Mädchens, das einen Seemann liebte". Ende. langt. Erst den Engländern war es vorbehalten, diese neuen Erfindungen praktisch auszugestalten. Zwar war auch hier die Industrie wie in jedem Fall der Antrieb. Zwischen Manchester und Liverpool bestand ein kolossaler Baumwollentransport, zu dessen Bewältigung die schmalen Kanäle und Landstraßen nicht ausreichten, sodaß man bereits 1821 den Plan faßte, beide Städte durch einen Schienenweg zu verbinden. Der Ingenieur Georges Stephenson erhielt den Auftrag zur Vermessung dieser Strecke; indessen lehnten sich die Bauern gegen die verlangten Landabtretungen auf und das Projekt zerfiel. Stephenson war indessen nicht müßig gewesen und hatte zwischendurch auf einer kleinen Strecke zwischen Stockton und Darlington im Jahre 1825 eine Eisenbahn erbaut, auf welcher seine berühmte Lokomotive zum ersten Male am 27. September fuhr. Freilich von dieser Lokomotive, die unsere Abbildung darstellt, bis zur heutigen Entwicklung und bis zu den modernen Schnellzugslokomotiven, die wir unseren Lesern gleichzeitig darstellen, ist ja ein weiter Weg gewesen, aber unsere Bilder geben uns die Möglichkeit, diese Entwicklung Schritt für Schritt zu verfolgen, und zu zeigen, wie aus dem ungelenken, rein auf die praktische Verwendbarkeit berechneten Feuerwagen, die auch in der Form geschmackvoll gehaltene jetzige Blitzzug=Lokomotive geworden ist. anwesende Ackerergehilfe Gerhard Berg mehrere Runden Bier zum besten gab. Wie nunmehr der Angeklagte Sturm heute den Vorfall darstellte, sei es nach dem Verlassen der Wirtschaft auf dem Heimwege zu einem Wortwechsel gekommen und habe Berg den heutigen Angeklagten zugerufen: „Kommt her, wenn ihr was wollt; ich bohre euch das Messer in den Leib!“ Es sei eine Prügelei gefolgt, in welcher Berg den Sturm zur Erde geworfen und mißhandelt habe. Sämtliche Angeklagten leugneten, die ihnen zur Last gelegte Straftat begangen zu haben. Schwer belastend war dagegen das Zeugnis des überfallenen und beraubten Ackerknechtes. Er erkannte die Angeklagten auf das bestimmteste als die Täter wieder, von denen er überfallen, beraubt und mißhandelt worden sei. Die Verletzungen des B. waren recht erheblicher Natur, so daß derselbe 14 Tage lang ans Bett gefesselt war. Auch weitere Zeugen äußerten sich recht belastend, so hörte ein Zeuge, wie Korbmacher gefragt habe: hast Du das Geld?“ Ein anderer Zeuge will sich entsinnen, gehört zu haben:„der kriegt's heute Abend noch!“ Nach der Ansicht des Mißhandelten hatte ihn der Angeklagte Stur geschlagen und ihm auch das Geld (6 Mark) geraubt. Sturm, der kurze Zeit nachdem der Vorfall passiert sein muße, wieder in der Wirkschaft erschienen war und ein Zweimrkstück zur Bezahlung auf die Theke geworfen hatte, stellte den Raub entschieden in Abrede. Er behauptete, Berg sei auf ihn zugekommen und habe ihn mit dem Messer bedroht, weshalb er ihm den Schlag ins Gesicht versetzt habe. Weiter habe er, Sturm, nichts getan. Dafür, daß die Mitangeklagten etwa das Weitere besorgt hätten, ergab sich kein deutlicher Beweis. Die Geschworenen fanden nur Sturm des Raubes schuldig, sie billigten ihm aber mildernde Umstände zu. Demnach lautete das Urteil gegen Sturm auf 2 Jahre Gefängnis und gegen Dappen und Korbmacher auf Freisprechung. schrien so lange Hurra, bis Witte als höflicher Mann für einen Augenblick auf den Balkon erschien und für die Begrüßung mit einer Verbeugung dankte. Da die Linden bei dem schönen Sonntagswetter von einer müßigen Menge überflutet waren, setzten sich die Ansammlungen und Hurrarufe den ganzen Abend über fort. * Swinemünde, 25. Sept. Infolge Schienenbruchs ist der gestern Abend in Ostswine fällige Personenzug entgleist. Die Maschine und der Gepäckwagen stürzten den Bahndamm hinab. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Von Stettin und Swinemünde kamen Hülfszüge.— In der Ostsee sind gestern bei Heringsdorf der in einem Heringsdorfer Geschäft angestellte 23jährige Handlungsgehülfe Ernst Schulz aus Berlin und der Zimmerlehrling Seeck ertrunken. Die Leiche des Seeck wurde gestern Mittag bereits gefunden. * S t e t t i n, 2 5. S e p t. H e u t e g e g e n A b e n d b r a c h im Freihafenbezirk ein großes Feuer aus, welches die dort lagernden umfangreichen Holzvorräte ergriff. An der Löschung des Brandes beteiligten sich auch mehrere Dampfer aus dem Freihafen. Um 7¾ Uhr gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken, doch bedurfte es bis zur völligen Löschung desBrandes noch mehrstündigerArbeit der Feuerwehr. Die Hölzei gehören englischen Firmen, sind jedoch zumeist bei deutschen Firmen versichert. Nizza, 23. Sept. Heute Nachmittag stürzte auf der Promenade des Anglais ein großer Gasthof=Neubau ein. Ueber hundert Arbeiter sollen verschüttet sein. Bei den Rettungsarbeiten wurden bis jetzt nur Leichen aus den Trümmern geborgen. Aus dem Gerichtssaal. Düsseldorf, 25. Sept. Schwurgericht. In der heute beginnenden fünften Schwurgerichtstagung des laufenden Jahres, die unter dem Vorsitz des „Landgerichtsrat Erigee stattfand, wurde als erste Sache ein Straßenraub verhandelt, wegen dessen sich der wegen Diebstahls schon vorbestrafte Schuhmachergeselle Peter Stappmanns aus Krefeld, 21 Jahre alt, zu verantworten hatte. In derselben Angelegenheit ist bereits der Arbeiter Karl Backhaus vom hiesigen Schwurgerichte zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Am Abende des 26. Juli 1904 befanden sich Sta., Ba. und eine Frauensperson mit dem Ackerknechte Adam I. in einer Wirtschaft an der Rheinstraße, von wo zunächst eine weitere Bierreise durch verschiedene hiesige Wirtschaften und alsdann ein Gang nach Oberkassel angetreten wurde. Auf dem Vorflutgelände wurde dann der Knecht J. überfallen und ihm gewaltsam die Barschaft in Höhe von 160 Mark abgenommen. Nach der Tat verschwand der heutige Angeklagte; im April d. J. konnte er festgenommen werden, nachdem er sich zuletzt in Graudenz(Westpreußen), aufgehalten hatte. Im heutigen Termine leugnete Sta. eine Beteiligung an dem Raube indem er sämtliche Schuld auf seinen damaligen Begleiter Ba. zu schieben suchte. Der Staatsanwalt hielt in seinem Plaidoire die Schuld des Angeklagten für erwiesen; das Verdikt der Geschworenen lautete indes auf Nichtschuldig und demgemäß das Urteil auf Freisprechung. Die zweite anstehende Verhandlung, ebenfalls Straßenraub, richtete sich gegen den Kutscher Heinrich Sturm, den Tagelöhner Theodor Dappen und den Arbeiter Peter Hubert Korbmacher, sämtlich zu Grimlinghausen wohnend. Die Genannten befanden sich in der Nacht zum 2. Januar in der Wirtschaft von Leuchtenberg in Grimlinghausen, woselbst ihnen auf ihr Ansuchen hin der ebenfalls nahm vereins Um 81 Verein gen Ar jährige gemein zum Ee ausgeb aufgen letzten mehr t Behl seitigen wurde. den Ka zert un Herrn unter des Ju einande dauern? Teilen * D Sonnta ten wu Der Si Zuge, korps st gebracht nahmen geschmüt nungsal das in Lokales. genossen am Son lan Koe war Her akte erst schließen Geschäft eine krä Neuß, 26. September. X Vom Wetter. Höchste Temperatur am gestrigen Tage 12 Grad über Null, niedrigste in vergangener Nacht 8 Grad über Null, heute Morgen 9 Grad über Null. Barometer 2mm gestiegen. Wind östlich. Heute Morgen leicht bedeckter Himmel, zeitweise matter Sonnenschein. = Hohes Dienstalter. Auf eine 65jährige Dienstzeit blickt am künftigen Sonntag Herr Hafenmeister Koenen, von hier, in noch voller Rüstigkeit zurück. Einschließlich der Militärdienstzeit war derselbe 14 Jahre 9 Monate im Staatsdienst und 50 Jahre und 3 Monate im Kommunat= dienst. Davon 45½ Jahre als Hafenmeister bei der Stadt Neuß.— Möge dem allbeliebten Nestor der Beamtenschaft noch ein recht langer und schöner Lebensabend beschieden sein! * D e r N e u ß e r A l t e r t u m s v e r e i n w i r d m o r g e n, Mittwoch, den 27. September, eine Exkursion mit Damen nach Zons unternehmen. Die Teilnehmer an derselben versammeln sich mittags 2 Uhr vor dem Königlichen Gymnasium, von wo aus der Abmarsch erfolgt. Es ist eine eingehende Besichtigung der alten Stadt Zons und ihrer Altertümer in Aussicht genommen, bei der die Führung zu übernehmen Herr Bürgermeister Kohl=Zons, liebenswürdigst zugesagt hat. An den Rundgang wird sich ein gemütliches Zusammensein anschließen. Mitgliedern des Vereins ist gestattet, Nichtmitglieder einzuführen. Bei günstigem Wetter dürfte die Tour recht interessant und die Teilnehmerzahl eine recht große werden. — Neußer Turnverein v. 1848. Das für letzten Sonntag geplante Sommerabturnen des Neußer Turnvereins mußte leider einesteils wegen des starken Regens, andernteils wegen der bereits begonnenen Arbeiten auf dem Turnplatz am Wasserwerk ausfallen, nur ein Teil der Jugendabteilung turnte einige volkstümliche Uebungen durch, lediglich um festzustellen, welche Fortschritte die Zöglinge im Laufe des Jahres gemacht haben. Abends fand im Hotel Pelzer die Rekrutenabschiedsfeier statt, wozu sich die Mitglieder und ihre Familienangehörigen so zahlreich eingefunden hatten, daß der für die Feier in Aussicht genommene kleine Saal nicht ausreichte und der große ir Anspruch genommen werden mußte. Der Vorsitzende des Vereins, Herr Josef Fischer begrüßte die Anwesenden und hob hervor, daß es ihm eine Freude sei festzustellen, wie sehr sich das Gefühl der Zusammengehörigkeit unter den Mitgliedern gehoben habe, der beste Beweis dafür sei der heutige, überaus starke Besuch; sein„Gut Heil“ galt Sr. Majestät dem Kaiser.— Herr Karl Frauenrath, Leiter der Jugendabteilung des Vereins, sprach über das Turnen der Zöglinge in anerkennenden Worten und überreichte dreien davon für ihre Leistungen und regelmäßige Teilnahme an den Uebungen einen Rucksack.— Der Vorsitzende richtete sodann an die abscheidenden Rekruten eine Ansprache, worin er betonte, daß es für den Verein auf der einen Seite eine Freude sei, daß wiederum 12 seiner Mitglieder für den Dienst im Heere tauglich befunden worden seien, auf der andern Seite sei es aber bedauerlich, daß eine solche großeAnzahl, zum Teil vorzüglicher Turner, für ein paar Jahre dem Verein verloren ginge. Er hoffe, daß sie aber dem Verein nicht für immer verloren gingen, sondern nach beendeter Dienstzeit wieder an dem frisch, fromm, fröhlichen Turnen des Vereins teilnehmen würden, denn ebenso wie das Turnen gut vor der Militärzeit, sei es notwendig, nach derselben, um den Körper kräftig und gesund zu erhalten. Er wünschte den Rekruten eine fröhliche Dienstzeit und ließ mit einem kräftigen„Gut Heil!“ jedem die bei solcher Gelegenheit übliche Tabakpfeife zur Erinnerung an den Neußer Turnverein überreichen.— Die Rekrutenriege turnte im Laufe des Abends eine gut gewählte Folge von Uebungen in exakter Weise und mit großem Beifall am Barren. Vorträge und gemeinschaftliche Lieder füllten die Pausen aus und zum Schluß kam es noch zu einem gemütlichen Tänzchen. Es war alles in allem wieder ein rechtes Familienfest des Vereins. = Der hiesige Lokomotiv=Beamtenverein feierte vorgestern das 25 jährige Dienstjubiläum seines Mitgliedes, des Königl. Lokomotivführers Herrn Peter Schelen. Nachdem schon vormittaas vom letzten I von 382 von 501 gezahlten gegen 2 auf die sind von stiegen. von 441 den 441 auf 147 dende(4 stande, 255.50 Mark fü gliederc gespart! von 1 P ten Betr nen 23 wurden 8 ohne ist mit: an der# häusern segonner auch ein kleineren tellt wer gesamt 4 häuser g 1 Ve Im Poli als gefur — Zw je an marken d Vor iesiger brandscha gemacht — In der es sich benutzte noch einig dem Sta — Als in der H fallen. auf den! Kopf blut — Auf und ein seinem R damit der — Ein straße mi Erst als geschlagen — Dre auf der Arbeitern Die Italie — Ein großen R Ruhe ver gebärdig. kämmerche ) Bein größere A men und wo hier d sein. Vie Gebrauch Erlaubnis zu erspare merksam, die neuert men werd auf Grund zunehmend nahmeschei Stärker diesem Jak ioch einige n vollem dracht, bei Vorsch aufmerksan Vorstande dem Jubilar in seiner Wohnung die Ge Persteht, 10 edenfalls lbzuge d schenke des Vereins, sowie das Ehrendiplom des Vereins Deutscher Lokomotivführer überreicht####n#waren, fanden abends in dem aus diesem Anlasse schriftlich lich dekorierten Saale des Vereinswirtes Herrn Dder innert Hermkes, die eigentliche Festfeier statt. Dieselbe innerk echselt, he mehrere mehr der darstellte auf dem nen und igerufen ohre euch Prügelei Erde ge e Ange te Straf nd war und be Ange wieder, ßhandelt ren recht ige lang Zeugen Zeuge, Geld? ehört zu noch! ihn der das Geld nachdem er Wirkzur BeUte den se, Berg nit dem ins GeI, nichts wa das eutlicher Sturm der mil3 Urteil d gegen mber. estrigen angener 9 Grad ind öst#l, zeitjährige Herr voller rdienstStaatsmunalter bei Nestor d schöiorgen, on mit nehmer hr vor er Abtigung er in überiebenswird ließen. iitgliefte die bl eine letzten des s weder rnplatz der mliche welche es gee Rech die zahlier in reichte berden Josef ervor, e sehr er den dafür „Gut Karl Vern andavon jahme itzende i eine Verein derum taugSeite nzahl, Jahre aber , s o n frisch, ihmen ir der 1, um Er t und ie bei einneR.— bends rakter VorPaum gevieder nahm unter gefl. Mitwirkung des Männer=Gesangvereins„Eintracht“ einen recht würdigen Verlauf. Um 8½ Uhr abends eröffnete der Vorsitzende des Vereins, Herr Behle, das Fest mit einer kernigen Ansprache, in welcher er besonders die langjährige pflichtgetreue Berufstätigkeit sowie die allgemeine Beliebtheit des Jubilars hervorhob.. Ein zum Schlusse auf den Jubilar und die Jubilarin ausgebrachtes, von den Festteilnehmern begeistert aufgenommenes Hoch durchbrauste den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal. Nach einem nunmehr vorgetragenen Konzertstücke sprach Fräulein Behle den Festprolog, welcher durch allseitigen reichen Beifall entsprechend gewürdigt wurde. Der zweite Vorsitzende, Herr Jakobs brachte, den Kaisertoast aus. Im übrigen wechselten Konzert und Gesangvorträge, ein vom Töchterchen des Herrn Boog vorgetragenes Gedicht, sowie Reden, unter anderm von Herrn Jakobs auf die Familie des Jubilars, sowie gemeinschaftliche Lieder mit einander ab. Ein flottes, bis zum Morgen andauerndes Tänzchen bildete den Schluß des in allen Teilen wohlgelungenen Festes. * D e r S i e g e r b a l l d e s A r t i l l e r i e k o r p s, d e r a m Sonntag im Hotel Rhein. Hof(Neckenig) abgehalten wurde, erfreute sich eines sehr guten Besuches. Der Sieger, Her Mumenday, wurde in festlichem Zuge, der vom Hause des Chefs des Artilleriekorps seinen Anfang nahm, nach dem Festlokale gebracht, wo dann die Feierlichkeiten ihren Anfang nahmen. Die Königsstraße u. s. w. waren reich geschmückt und illuminiert. Mit dem an den Krönungsakt sich anschließenden Ball schloß das Fest, das in schönster und angenehmster Weise verlief. —* Zehn Häuser der Neußer Arbeiterwohnungsgenossenschaft an der Bergheimerstraße erhielten am Sonntag die kirchliche Weihe durch Herrn Kaplan Koenen. In Vertretung des Bürgermeisters war Herr erster Beigeordneter Klein zu dem Weiheakte erschienen. In der an die Weihe sich anschließenden Generalversammlung wurde u. a. der Geschäftsbericht der Genossenschaft erstattet, der eine kräftige Entwicklung der Genossenschaft im letzten Jahre dartut. Die Zahl der Mitglieder ist von 382 auf 453, der Betrag der Geschäftsanteile von 50 100 Mk. auf 71 400 Mk. gestiegen. Die eingezahlten Geschäftsanteile betrugen 36 653,56 Mk. gegen 26 442,40im Vorjahr), die Anzahlungen auf die mit Kaufanwartschaft vermieteten Häuser sind von 18 500,57 Mark auf 32 307,39 Mark gestiegen. Die Bilanz schließt mit einem Gewinne von 4410,74 Mark. Hiervon sollen verwandt werden 441,07 Mark für den Reservefonds, der damit Mark steigt, 1199,61 Mk. für Dividende(4 Prozent für Mitglieder aus dem Arbeiter3½ Prozent für die anderen Mitglieder), 255,50 Mark für Prämiengutschrift und 2514,56 Mark für den Hülfsreservefonds. Diejenigen Mitglieder aus dem Arbeiterstande, welche regelmäßig umzumelden. Die Vorschriften beziehen sich auch auf die Personen, welche zum Herbste vom Militär entlassen worden sind und sich an einem Orte niederlassen. Diejenigen, welche als Vermieter, Schlafstellenhalter, Dienstherrschaft oder sonstwie eine Person ausgenommen haben, sind ebenfalls zur polizeilichen Meldung verpflichtet, sofern sie sich nicht in zuverlässiger Weise von der bereits erfolgten Meldung Gewißheit verschafft haben. 0) Invalidenversicherung. Der Bundesrat hat bekanntlich beschlossen, daß eine Entwertung der Invalidenversicherungsmarken nach dem Einkleben in die Quittungskarten, die bisher vorgenommen werden konnte, künftighin stets erfolgen muß. Es wird dadurch eine bessere Kontrolle der Beitragszahlung für die Invalidenversicherung ermöglicht werden Der Termin, zu welchem dieser Beschluß in Kraft tritt, ist der erste Oktober des laufenden Jahres. Alle Beitragsmarken, die nach diesem Zeitpunkt in Quittungskarten eingeklebt werden, müssen also entwertet werden. Es geschieht dies nur durch Einzeichnung des Entwertungstages auf die Marken. Zusätze sind unstatthaft. Unterlassungen werden mit Geldstrafe geahndet. L. K. R. Zum Ankaufe von etwa 30 volljährigen Zugpferden kaltblütigen Schlages im Alter von 5 bis 8 Jahren sollen die nachbezeichneten öffentlichen Märkte abgehalten werden: Am 3. Oktober d. J. 8 Uhr vorm. in Trier, Am 4. Oktober d. J. 8 Uhr vorm. in Geilenkirchen. Die gekauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung bezahlt. Vermischtes. Zwei seltsame Brautgeschichten nahmen die Aufmerksamkeit der Polizei in London in Anspruch. Am Samstag wartete in der St. Pauls Kirche in Balsall Heath ein Brautzug, an seiner Spitze der Bräutigam auf das Eintreffen des Wagens der jugendlichen Braut. Statt ihrer kam die Nachricht, daß die Braut, Frl. Nellie Shaw, von ihrem Hause verschwunden war. Der Bräutigam war einem Ohnmachtsanfalle vor Schrecken nahe. Er raffte sich alsbald auf und seiner Untersuchung war es zu danken, daß Folgendes festgestellt werden konnte. Frl. Shaw war noch im Hause gewesen, als schon der Bräutigam vor der Türe stand. Sie war dann hinausgegangen, um in einem benachbarten Laden ein Paar Handschuhe zu kaufen. Seit dieser Zeit hatte man von ihr nichts wieder gehört oder gesehen. Die Polizei wurde benachrichtigt und eine Beschreibung des Mädchens wurde telephonisch und telegraphisch nach allen Richtungen weitergegeben. Aber die Nacht brach herein und noch fehlten Nachrichten, trotzdem alle Anverwandten und Freunde der gciport haben erkant##enetmugig beiden Familien sich an der Suche beteiligten. Erst Seir st-cehent Fühe den aubir snen 9ceine Prämie spät am Sonntag Nachmittag wurde Frl. Shaw 1 Prozent für den am 1. Juli 1904 eingezahl=U unter soltsamen Umständon gofunden ten Betrag. Von den am 1. Oktober 1904 bezoge gab, die überhaupt imstande gewesen wären, die Schuld zu tilgen. Als im zweiten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts der Zar Alexander I. nach Reval kam und die dortige Kirche besichtigte, erschrak er bei dem häßlichenAnblick, den die mumienhaft eingetrocknete Leiche des Prinzen darbot. Man machte den Zaren mit der Geschichte des verschuldeten Kriegsmannes bekannt, und der russische Herrscher befahl die sofortige Beerdigung der Leiche. An einem Zarenwort darf nun, wie jeder Russe weiß, nicht gedeutelt werden. Man beeilte sich daher, die Reste des Prinzen zu verscharren, sobald aber der Autokrat den Rücken gekehrt hatte, grub man die Leiche wieder aus— denn das hatte der Zar nicht verboten— und trug sie triumphierend in die Kirche zurück. Dort stand sie noch im Jahre 1839, als der Marquis von Cüstine, der diesen Vorgang in seinem Reisewerk über Rußland erzählt, im Zarenreiche verweilte, und vielleicht steht die arme Mumie heute noch da und harrt ihrer Auslösung. * Wie russische Beamte arbeiten, schildert eine ergötzliche Plauderei des„Pet. List.“: 1. die Schreiber arbeiten in den meisten staatlichen Institutionen bei einem Durchschnittslohn von 30 Rubel monatlich 6 Stunden täglich, d. h. von 10 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags; 2. der Tischvorsteher arbeitet entsprechend seinem höheren Monatsgehalt, das im Durchschnitt 125 Rubel beträgt, nur 4 Stunden täglich; 3. der Abteilungschef bezieht ein Monatsgehalt von mindestens 300 Rubeln, demgemäß, erscheint er erst um 1 Uhr mittags zur Arbeit und stellt sie um 4 Uhr nachmittags ein; 4. der Departementsdirektor, der Einnahmen von etwa 1000 Rubeln monatlich hat, ist natürlich genötigt, vornehmer als sein Abteilungschef zu sein. Da letzterer um 1 Uhr seinen Dienst antritt, kann der Herr Direktor natürlich nicht vor 2 Uhr erscheinen, und da der Untergebene füglich den Dienst nicht vor seinem Chef verlassen kann, ist dieser genötigt, noch vor 4 Uhr „Feierabend“ zu machen. (172.00), Okt. 171,75(171,75), Dez. 176.75(176,50), Mai 185,25(185.00). Roggen Sepr 153,50(153,50), Okt 153.75(153,75), Dez. 157,50(157 25, Mai 165.75 (166,00). Hafer Sept. 143,50(142,75), Dez. 146.09 (145,50), Mai 156,50(000,00). Mais Sept. 131 00(130 00), Dez 128 75(128.00). Rüböl Okt. 45,40, Dez. 46.80, Mai 4880 Weizenmehl 21,25—23,00. Roggenmehl 19.40— 21,00 A Die schwächern Depeschen aus Nordamerika mögen es verhindert haben, daß man hier der beträchtlich kleinern Weizenausfuhr Rußlands Beachtung schenkte. Jedenfalls war heute der Handel in Weizen wie in Roggen höchst beschränkt, und lediglich die Zurückhaltung der spärlichen Verkäufer hat es bewirkt, daß es nur zeitweilig zu geringen Preisverschlechterungen kam. Hafer zeichnete sich hingegen wieder durch Festigkeit aus; etwas mehr als vorgestern mußten die Käufer anlegen. Rüböl hatte heue von neuem unter Glattstellungen auf Oktober zu leiden, die sich nicht ohne kleinen Nachlaß im Preise ausführen ließen. Hamburg. 25. Sept Weizen fest, Mecklenburger und Ostholsteiner 165—172. Roggen fest, Mecklenburger u. Altmärker 147—156, russ. cif 9 Pud Sept. 120. Gerste feit, südruss. cif Sept. 99,50. Hafer fest, Holsteiner und Mecklenb. 150—158. Mais fest, runder anierik. 115,00, La Plata eif Sept.=Okt. 108.00. Rüböl ruhig, 48.00 Spiritus ruhig, Sept. 17 G., Sept.=Okt. 17 G., Okt.=Nov. 17 G. Kaffee fest, Umsatz 4000 Ballen in greifbarer Ware. Petroleum stramm, 6,45 Salveter fest, vorr. 9,75, Febr.=März 9,95, März 10.00. Hamburg, 25. Sept. Kaffee stetig, Sept. 39½, Dez. 40, März 40½, Mai 40¾ G. Amsterdam, 25. Sept. Kaffee: Java vorr. 31¼, Santos Okt. 23¾, Dez. 24, März 24 1/8, Mai 24¼, Juli 24 3/8 C. Antwerpen, 25. Sept. Getreide. Weizen amerikan. Winter. 18,00—18,00, La Plata= 16,50—18,00, russi 17,12—17,87, Donau= 16,00—17,50, Roggenr 14,75—15,25, Hafer 13,25—15,50, Gerste Futter13,00, kaliforn. 15,75—16,00, Mais Odessa= 16 50—17,00, La Plata 13,25—13,50, Cinquantino=19,00—20,00, gem amerik. 13,50—13 75 Frcs. Sept. 49¾ nen 23 Zweifamilienhäusern an der Kolpingstraße wurden 5 verkauft, 10 mit Kaufanwartschaft und 8 ohne diese vermietet. Zu Anfang dieses Jahres zu m: Im Neuvau von 10 Zweifamilienhäusern an der Bergheimerstraße und 18 Zweifamilienhäusern an der Kolping= und der Engelbertstraße begonnen worden. Bis zum 1. Oktober 1906 soll gug eine gntsprechende Anzahl von Häusern mit rleineren Wohnungen mit drei Zimmern fertigget werden. Bis jetzt hat die Genossenschaft insgesamt 4 Einfamilienhäuser und 74 Zweifamilien= in dinen 158 Familien wohnen. verschiedene Mitteilungen aus der Stadt: Im Polizeibureau wurde ein Sack mit Schuhzeug als gefunden abgegeben.en6 — Zwei Schulbuben wurden dabei abgefaßt, aks sie an einer hiesigen Wirtschaft mittels Rabattmarken die Chokolade aus dem Automaten stahlen biesiger Familien Geseis ung Her. Tetriger wurche Feitr ausfindg In einer hiesigen Restauration ließ ein Fremder es sich gut schmecken. Als es ans Bezahlen anna benutzte er einen unbewachten Augenblick, stahl dem Stareng eiten und #s ein Eisendreher heimkehrte, wurde er ##der wasenstraße von mehreren Kollegen über.s P., Diese schlugen mit ihren Spazierstöcken Sohe Paiggegrenen los und schlugen ihm den Niederstraße gerieten ein Schneider EsFe Phane sie a. hugen. Bursen in Steit. man friedlich weitat uu Stetener m gen ihr Heilin der Flucht suchen Der Radaubruder kam in's eierte seines Herrn vom e Gen des reicht nlasse Herrn gebärdig. kämmerchen. Speckesches che. es Erlaubnis dazu grteilt hot. Um sar ar. woidie die espr e lctg. 2, Iuteresenen dbrau alfbese. Seuise ier lischreshgnaig ae en. Gichen a. enitz. Lage von Oktober entfernt, ist er schon Pracei..##r. es scheint daher wosl ange. zrachtz, bei, dieser Gelegenheit auch auf die folgenK Sorschriften uber das polizeiliche Meldewesen aufmerksam zu machen. Wer von einem Orte zieht, soll dies in der Regel vor dem Abzuge edenfalls aber in den nächsten 6 Tagen nach dem der Ortspolizeibehörde mündlich oder chriftlich anzeigen. Wer von auswärts zuzieht, innerhalb der Bürgermeisterei seine Wohnung ieselbe spechselt, hat sich innerhalb Zer Tage an= bezw unter seltsamen Umständen gefunden. Der Poli zeisergeant Chare fuhr einen kleinen Wagen nach Alwe Church, acht Meilen von Balsall Heath. Vor ihm auf der Landstraße sah er ein junges Mädchen wandern, müde und taumelnd. Kleine Einzelheiten in ihrer Erscheinung erinnerten ihn an die Beschreibung der fehlenden Braut. Er hielt an und frug in freundlichem Tone, was sie auf der Straße mache. Sie schaute ihn schweigend mit verwirrten Blicken an. Aber durch freundliche Fragen ermittelte der alte Polizist wenigstens, daß Shaw wirklich ihr Name war. Weiter war nichts aus ihr herauszubekommen, da sie zu niedergeschlagen war. Der Beamte hob sie in seinen Wagen, ließ ihr im nächsten Bauernhause eine Tasse Tee geben und fuhr sie nach Hause. Aus dem Zustand ihrer Schuhe und Kleider ist zu schließen, daß sie die ganze Nacht umhergewandert ist. Von ihr selbst war noch keine Aufklärung zu erhalten. Man nimmt an, daß sie, nachdem sie die erwähnten Handschuhe gekauft; das Gedächtnis verloren hat und zwar vor Aufregung, so daß sie den Weg nach Hause nicht mehr finden konnte. Frl. Shaw wird aufopfernd gepflegt und man hofft, sie wieder her zustellen. Eine andere, noch bei weitem tragischere Geschichte hat sich am Sonntag Abend in Portsmouth zugetragen. Das Opfer ist Frl. Beatrice May Hansford, im Alter von 24 Jahren, die von ihrem Bruder, am Vorabende ihrer Hochzeit in fürchterlicher Weise ums Leben gebracht worden ist. Frl. Hansford, ein lebhaftes, junges Mädchen, war als Gehilfin im Bureau einer Schifffahrtsgesellschaft angestellt und war mit einem jungen Mann von der Dockverwaltung verlobt. Sie lebte bei ihren Eltern und hatte zwei Brüder, von denen der jüngere, im Alter von 17 Jahren bei einem Schiffszimmermann in der Lehre war. Die Eltern gingen am Sonntag Abend zu einem Spaziergange aus. Als sie zurückkamen, fanden sie Beatrice in einer Blutlache auf dem Fußboden liegen. Sie hatte zwei tiefe Schnitte im Halse und war tot. Frank war verschwunden. Des Nachts um zwei Uhr wurde er von einem Schutzmann aufgefunden, als er an der Bucht wanderte Am anderen Tage wurde er vor den Richter gestellt. Er war niedergeschlagen und elend, machte aber keinerlei Bemerkungen während der Verhandlungen. Es wurde festgestellt, daß das Mädchen mit einem Feuereisen und einem Rasiermesser getötet worden war. Der Gefangene gab zu, daß er der Mörder sei und erklärte:„Diese Flecken haben mich zum Mörder gemacht," dabei deutete er auf rote Flecken in seinem Gesicht. Die Untersuchung über den mysteriösen Vorfall nimmt ihren Fortgang. Pfandleichen. Man schreibt der„Rh.= W. Ztg.“: Die im„Grafen von Charolais," dem Trauerspiel von Beer=Hofmann, so wirkungsvoll benutzte Gepflogenheit alter Zeiten, der zufolge die Gläubiger die Leichen verstorbener Schuldner von der Bestattung ausschlossen, um die Hinterbliebenen zur Auslösung der teuern Reste und Tilgung der Schuld zu veranlassen, ist noch im 18. Jahrhundert in Uebung gewesen. Eine solche Pfandleiche stand, da der Einspruch der Gläubiger die Beerdigung verhinderte, über ein Jahrhundert lang in der Kirche zu Reval. Der um seine Grabesruhe gebrachte Tote war ehedem ein Prinz von Croi gewesen, der in der Schlacht bei Narwa schwer verwundet wurde und in Reval starb. Der französische Prinz, der in der Hoffnung auf künftige Siege und reichliche Beute etwas verschwenderisch gelebt hatte, wurde durch seinen raschen Tod in die Unmöglichkeit versetzt, seinen Gläubigern gerecht zu werden. Die Schuldsumme, die sich durch Zins und Zinseszins fortwährend vergrößerte, war nach Ablauf eines Jahrhunderts zu einer solchen Höhe angeschwollen, daß es damals nur wenige Leute Telegraphische Depeschen. Natibor, 25. Sept. Im Unterkunftsraume der Polizeiwache erstickten in vergangener Nacht vier Auswanderer(zwei Frauen, zwei Kinder) an Leuchtgasvergiftung. Nizza, 25. Sept. Glücklicherweise waren die ersten Nachrichten von dem Hauseinsturz auf der Promenade des Anglais übertrieben. Die Zahl der Verschütteten ist weit geringer als es anfangs hieß. Bis jetzt wurden fünf Leichen geborgen; zwei Personen werden noch vermißt. Pest, 25 Sept. In der Nähe von Rutteck stieß ein Personenzug mit voller Kraft mit vier durch Sturmwind auf das Hauptgeleise getriebenen Bahnwagen zusammen. Zwei Reisende wurden bei dem Zusammenstoß getödtet, zwei schwer verletzt und die Lokomotive und mehrere Wagen zertrümmert. Riga, 25. Sept. Die rigasche Kreispolizei hat auf die Ermittelung der Mörder des Pastors Schilling in Mitau eine hohe Belohnung ausgesetzt. Handels=Nachrichten. Amtliche Fruchtpreise zu Neuß am 26. September. " 1 6 8 0 15 80 14 80 13 80 15— 13— " 12 50 3,00—3,50 2.50—3.— M 3,50 " 16.— " 18— " 2,50 " 10.— Neuer Weizen per 100 Kilo 1. Qual. „„ 2. Neuer Roggen per 100 Kilo 1. Qual. „„„ 2.„ Alter Hafer per 100 Kilo Neuer Hafer per 100 Kilo 1. Qual. „ 2„„ Kartoffeln per 50 Kilo Heu per 50 Kilo Luzernerheu per 50 Kilo Maschinenstroh per 500 Kilo Flegeldrusch per 500 Kile Butter per Kilo Eier(100 Stück) Roggen 30 J höher. Fettvieh=)markt. dvieh, darunter 7 50 Kilo(SchlachtNeuß, 26. September. Raps per 100 Kilo 1. Qual. „ 2.„„„„„ Aveel per 100 Kilo 1.„ „ B.„„„„„ Rüböl per 100 Kilo in Partien von 100 Ctr. (ohne Faß) Rüböl per 100 Kilo faßweise(ohne Faß) Gereinigtes Oel per 100 Kilo 3 444hsh. als Rübkuchen per 1000 Kilo waggonweise „ in kleineren Partien Kleien per 50 Kilo Rüböl und Kuchen unverändert. küböl 50 20 Köln. 25 Sept Rüböl in Partien von 5000 Kil. 50 50 B. Okt. 51,00 B., 50,50 G. Köln, 25. Sept. Fruchtmarkt. Keine Zufuhr. Heu 5,60—7.00, Maschinenstroh(Roggen) 3,70, Richt555 Flegekdrusch) 4.00—0.00, Krummstroh 3/50 die Duisburg, 25. Sept. Fruchtmarkt. Weizen, inländischer 17,20—17,50, Donau 1800—18,50, Schwarzmeer 17.80—18,60, Asow 17,80—18,60, amerik. 18,00—18,50. Roggen, inländischer 15,00—15.30, Donau 16.25— 17,50, Schwarzmeer 16,25—17,50, Asow 16,25—17,50. Hafer, inländ. 13,75—14,00, Donau 14,50—16,25, russ. 14,50—16,25. Futtergerste russ. 12,70—13,00, rumän. 00,00—00,00, Mais, amerik. 13,25—13,50, Donau 00,00 —00,00, Cinquantino 00,00—00,00, russ. 00,00—00,00. Buchweizen 16,75—17,00. Weizenmehl Nr. 000 22.75— 23,50, Nr. 00 22.00—22,50. Roggenmehl Nr. 0 21.00— 21,75, Nr. 0/1 20,00—20,50. Vollmehl 11,75—12,25, Grand 9,25—9.75, Kleie 9,50—10,00 4 incl. Sack. Alles die 100 Kil. Essen, 25. Sevt. Getreidemarkt. Weizen, inländ. 17,00—17,50, fremder 18,25—19.00. Roggen inländ. 14,50 —15,00, fremder 16,50—17,00. Hafer, inländ. 00,00, fremder 14,75—16 50. Buchweizen 16,50—17,50. Futtergerste 12,75—13,25. Mais 13 50—15,00. Weizenvorschuß 23.25—24,00, Roggenvorschuß 21,50—22,00, Weizenkleie 9,50—10,00 f Alles Frachtgrundlage Essen de 100 Kil. ohne Sack, bei Abnahme von Doppelladungen, mit Ausnahme von Kleie, die mit Sack gehandelt wird. Magdeburg, 23. Sept. Kartoffel=Spiritus. 70er Kartoffel=Spiritus prompt Lieferung A 66,80 für 100 Liter reiner Alkohol vom Speicher unter freier Vorhaltung der Gebinde. 25. Sept. Kornzucker 88% 8,35—8,55, 00, ruhig Brodraffin. Ia 19,00—00,00, zucker la 00,00—00,00, gem. Raffin. 18.75— 00,00, gem. Melis 18,25—00,00 bei Posten aus erster and, ruhig. Robzucker zur Durchf. bordf. Hamburg ept. 17.60 B., 17,30 G., 00,00 bz., Okt. 17,90 B., 17,85 „ 17,90 bz., Nov. 17,95 B., 17.85 G., 00 00 bz., Dez. 18,00 B., 17,95 G., 00,00 bz., Jan. März 18,20 B., 18,10 G., 18.20 bz., Mai 18,60 B., 18,50 G., 18,60 bz., stetig. Berlin, 25. Sept. Fruchtmarkt. Weizen Sept. 171,75 Antwerpen, 25. Sept. Kaffee behauptet, Dez. 50¼, März 50¼, Mai 50½3. Antwerpen, 25 Sept. Petroleum, Type weiß, vorr Frs. 19 bB., Sepi. 19 B., Sept.=Dez. 19¼ B., Jan. 19½ B. Fest. Autwerpen, 25. Sept. Schmalz, amerikanische Marke Wilcor, vorr. Frcs. 99, Sept. 98. Okt. 95. Jan 90½ Paris, 25. Sept. Weizen fest Sept 23,55, Okt. 23,60, Nov.=Dez. 23,75, Nov=Febr. 23.90. Roggen stetig, Sept. 15.75, Nov.=Febr. 16.00. Mehr fest, Sept. 31,00, Okt. 31,25, Nov. Dez. 31,65, Nov.=Febr. 31.75. Rüböl stetig, Sept. 49.50, Okt. 49,75, Nov.= Dez. 50,00, Jan.=April 50.50. Spiritus stetig, Sept. 38,50, Okt. 35,25, Nov=Dez. 34,75, Jan.=April 35,00. Zucker ruhig, roher 88% 21,25—21,75, weißer fest, Sept. 25,12½, Okt. 25,50, Okt.=Jan. 25,87½, Jan. April 26.75. Leinöl fest, Sept. 37,50, Jan.=April 39,50. Hull, 25. Sept. Baumwollol o. F. raff. 14 S. 9 D. rohes 13 S. 6 D., raff. Nov.=April 14 S. 10½ D. Leinöl o. F. 14 S. 7½ w., Okt.=Dez. 15 S., Jan.= April 15 S. 4½ D. Liverpool, 25. Seot. Baumwolle. Tagesumsatz 6000 B., davon 5200 B. amerik. In amerik. Geschäft ruhig bei willigern Preisen. Fully good Oomra 4 39/88. Fine Bengal 4 9/88. Good fair Tinnivelly 5 3/## Middl amerik. 5,74(letzter Schlußpreis 5,77], Sept.=Okt. 5,72 W.[5,74], Okt.=Nov. 5,74 W.[5,76) Nov.=Dez. 5,77 W.[5,79], Dez.=Jan. 5,80 W.[5,81], Jan.=Febr. 5,83 W.[5,84], Febr.=März 5,85 W.[5,86], März=April 5,87 W.(5,88], April=Mai 5,88 W[5,89], Mai=Juni 5,90 W.[5 90], Juni=Juli 5,91 W.[5,91]. London, 25. Sept. Metallmarkt. Kupfer fest, Chili=Bars, good ordin. brands L. 70.—.—, 3 Monate 69.15.—. Best Selecied 75½. Zinn fest, Straits 145.15.—, 8 Monate 144.17.6; Blei fest, span. 13.17.6, engl. 14 5.—. Zink Brief, gew. Marke 27.—.—. bessere Marke 27.10.—. Chicago, 25. Sept. Getreidemarkt. Weizen Sept. 84½, Okt. 00, Dez. 85⅛, Mai 87½. Juli 00. Mais Sept. 52⅜, Okt. 52, Dez. 45⅛, Mai 44⅝, Juli 00. Hafer Sept. 273/8, Dez. 28½/ Roggen Sevi 72, Dez69. Leinsaat Nordwest 0,98 1, Südwest 0,92. New=York, 25. Seot. Getreidemarkt. Weizen Sept. 90½, Okt. 00, Dez. 90, Mai 91, Juli 00. Hafer Sept. 00, Okt. 00. Mais Sept. 59, Okt. 00, Dez. 53½ Mai 50¼ Juli 00. Mehl(spring wheat clear) 3.50, Getreidefracht n. Liverpool 1½. Roggen vorr. 71½ Biehmärkte. Neuß, 25. Sept. WeidviehAufgetrieben waren 88 Stück Rir Ochsen und 81 Kühe. Preise per gewicht): Kühe 1. Qual. 70—73, 2. Qual. 65—68, 3. Qual. 60—63 M Racen: Olderburgische, Holsteinische und Rheinländische. Handel: Bei schleppendem Geschäfte bleibt voraussichtlich etwas Ueberstand. Nächster Markt am Montag, den 2. Okt. er. Krefeld, 25. Sept. Auf dem heutigen Schweinemarkte stellten sich die Preise für fette Schweine wie folgt: 1. Qual. 70 J. 2. Qual. 68 J. Köln. 25. Sept Schlachtviehmarkt. Auftrieb: 801 Ochsen, darunter 309 Weideochsen, Weideochsen 66— 76 M:. a. Vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren 82—00, b. Jungfleischige, nicht ausgemästete, ältere ausgemästete M4 77—79, a. Mäßig genährte junge, ältere 71—74 d. Gering genährte jeden Alters J 66—69: 467 Kühe, darunter 94 Weidekühe, Weidekühe 65—76, a. Vollfleischige ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes+4 00—00 v. Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren A4 71—72. a. Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Kalben K 65—68, d. Mäßig genährte Kühe und Kalben 44 60—63; 68 Bullen, a. Vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahren 4 73—00, v. Vollfleischige jüngere M4 69—70, a. Mäßig genährte jüngere und ältere M 64—66, d. Gering genährte jüngere und ältere M. 60—63, alles die 50 Kil. Schlachtgewicht. Ruhig. In mittleren Stall= und Weidetieren etwas Ueberstand. 230 Kälber, a. Feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber# 83, Doppellender bis 96, b. Mittlere Mast= und gute Saugkälber 76—80, a. Geringe Saugkälber und ältere gering genährte Kälber(Fresser) 68—74 54 Schafe, ostfriesische und oldenburger K 67—73. Ruhig geräumt. 2748 Schweine, a. J 70, vorgezeichnete 71—00, b. 67 bis 68, a. 60—64 die 50 Kil. Lebendgewicht mit 20—22% Tara. Gute reife Tiere lebhaft; leichte sowie magere Sauen schleppend geräumt. Am 25. Sept. wurden an frischem geschlachtetem Fleisch aus Holland eingeführt: 544 Vierte! Großvieh, 97 Kälber, 260 Schweine. Wolle. Antwerven, 25. Sept Wolle ruhig. Deutscher La Plata=Kammzug(Vertrag B.) Sept. Frs. 5,17½, Tez. 5.17½. London. 25. Sept. Well=Versteigerung. Sehr lebhafte Stimmung; Preise fest. Amtliche Wechselzinssätze der Notenbanken vom 25. Sept. Amsterdam 2½. Belgische Plätze 3. Deutsche Plätze 4. Kopenhagen 4. Lissabon 4. London 3. Italien. Plätze 5. Madrid 4½. Paris 3. Petersburg 5½. Schweiz, Plätze 4½, Wien Bi. Wasserstands=Nachrichten. Mainz, 25. Sept. Rheinh. 8 Uhr vorm. 1,93, gest. 0,16— Kobleuz, 25. Sept. Rheinh. 6 Uhr vorm. 2,83, gest. 0.23 m Trier, 25. Sept. Moselh. 9 Uhr vorm. 0,29, gef. 0,04 m2 Köln, 25. Sept. Rheinh. 6 Uhr abds. 2.87, gest. 0.11 u2 Düsseldorf, 25. Sept. Reinh. 8 Uhr vorm. 2,87, gest. 0.23# Wesel, 25. Sept. Rheinh. 12 Uhr vorm. 1,47, gest. 0,22— Schon nächsten Mittwoch den 27 dieses Monats werden 490000 Mk“**-# 5 00 30 * Bar Abrag Hggshläahris) Lotterie geronen, Porto und Liste 30 Pig, extra. C. W. Korten, Neuss, Riederstr. 62. Todes-Anzeige. SCHOKOIADE KOKAO Heute Nachmittag 2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten der römisch-kath. Kirche, meine innigstgeliebte Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante, die wohlachtbare Frau Franz Linden Neusser Turn-Verein 1348. Statt heute Mittwoch Abend Turnen. 7286] Der Turnrat. „Im Römer“ heute Anstich von(7262 Göttertrank. Helene geb. Lorenz, im 49. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. Neuss, Kempen, Uerdingen, Düsseldorf, Krefeld, Essen, den 25. September 1905. Die feierlichen Exequien werden am Donnerstag, den 28. September cr., morgens 9 Uhr, in der Münsterkirche gehalten. Die Beerdigung findet statt, nachmittags 4 Uhr vom Sterbehause Oberstrasse 74 aus.(7308 Haus= u. Landverkauf zu Neußerweyhe. Familien=Nachrichten. Geboren: Hrn. Postinspektor Hoell in Neuß 1 M.— Hrn. Hans Georg Weidenfeld au Rittergut Birckhof bei Neuß 1 M. — Hrn. Wilh. Krieger in Velbert (Rheinland) 1 M. Verlobt: Frl. Minna Marx mit Hrn. Isbert Salomon, Neuwied. Vermählt: Hr. August Peters mit Frl. Clara Müller, Neuß. — Hr. Adolph Voswinkel mit Frl. Mathilde van Haag, Neuß. — hr. Georg Tellenbach mit Frl. Anna Barfuß, Köln und Neuß Gestorben: Fr. Jakob Wiertz, Anna geb. Meisgen, 73 J., Neuß. — Fr. Franz Linden, Helene geb. Lorenz, 49 J., Neuß.— or. Adolf Funck, 60 J., Köln.— Hr. Otto Brücken, 51 J., Bedburg. Junge Arbeiter u. Arbeiterinnen über 16 Jahre finden lohnende Beschäftigung in der Schraubenfabrik 7290 Kartoffeln,[Reuter's sämtliche Werke ia Thüringer Ware. ri an Vereine und Mdo KalaIKeTaaa! — Mittwoch, den 27. September er., nachmittags 4 Uhr, lassen di.#even der zu Ilverich wohnhaft gewesenen Ehefrau Kaspar Küppers, Katharina geborene Krüll. Witwe I. Ehe von Peter Hebben im Wirtslokale von Herrn Fritz Flüchter zu Neußerweyhe: 1. das zu Neußerweyhe gelegene mit der Hausnummer G 206 bezeichnete Wohnhaus nebst Hofraum und Hausgarten, katastriert Flur B Nr. 1157/237 am Kivitzbusch, Hofraum und Hausgarten 1 Ar 6 Meter, 77291 2. 16 Ar 43 Meter Ackerland in der Gemeinde Büttgen am Vorst früher neben Wwe. Schlechtriem und Wilms, Georg Tellenbach: Anna Tellenbach: geb. Barfuss Vermählte. öffentlich unter günstigen Zahlungsbedingungen versteigern. Die Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusehen. Neuß. Tel. Nr. 375. Der Königliche Notar: Memminger. Wilh. Heidbüchel, Neuß, Büchel 55, Telephon 370, empfiehlt Einkochkrüge aus Steinzeug, mit Metall= oder Glasdeckel, für Salat= und Schneide. Bohnen, Adler=Konservegläser, Ideal=Konservegläser für Obst, Gemüse re. — Versand unter Garantie für bruchfreies Eintressen.— Prima Ohlendorff'scher Peru=Guano Füllhornmarke, Ammoniaksuperphosphat, Chilisalpeter, Thomasschlackenmehl, Kainit 72921 stets vorrätig bei Wilh. Werhahn, Neuss D.Thompsons Seifenpulver gibt ohne Bleiche Hendend weisse Wäsche Zu verkaufen! Ein stehender, wenig gebrauchter Röhren-Kessel. passend für 5—6=pferdige Dampfmaschine.(7272 Dampfkessel=Fabrik Emil Suelemont. Köln, Neuss, 2 im September. August Peters Clara Peters geb. Müller Vermählte Neuss, 26.Sept. 1905. Statt besonderer Anzeige. Adolph Poswinkel Mathilde Poswinkel geb. van Haag Paut, den 25. Jeptender 1905. Das Jahrgedächtnis für den verstorbenen herrn Peter Kamper findet Mittwoch, den 27. d. M., morgens 9 Uhr, in der Münsterkirche statt.[7287 Tüchtige Dreher 7302) sucht Rhein. Maschinenfabrik. Arbeiter gesucht.[7288 Franz Wichterich Weißenbergerweg 68. Fuhrknecht für sofort gesucht. Bangeschäft A. Rosen, 7293] Capellen. Lehrling 7296 Auton Elsers, Kupferschrige iz Zrsalations. Zum sofortigen Eintritt oder in 14 Tagen ein tüchtiger Müller als Alleiniger gesucht.[7303 J. Langel, Dampfmühle, Höntrop b. Bochum. prima Thüringer Ware, liefert an Vereine und Wiederverkäufer zu den billigsten Preisen franko Keller.[7210 Rudolf Funken, Kartoffelhandlung, Neußersurth. Zum Einpacken von Butter und Fleisch te. ist nichts besseres als echtes Pergament, per Pfd. nur 25 Pfg. Jacob Breuer, Krämerstraße 7 und 3. Saatgut. Göttinger Universitäts=Roggen sehr ertragreiche Sorte(diesjährige Ernte 14½ Zentner vom preußischen Morgen), offeriert zu 18 Mk. per 100 Kilogramm.[7211 W. Johnen, Mankartzhof bei Neußerfurth. Ein großer Posten Vorhänge, welchen ich günstig einkaufte, jebe äußerst billigst ab. Große Auswahl aparte hochmoderne Dessins. Dekorationen jeder„Ausführung und Preislage. Math. Költgen, Aeltestes Dekorationsgeschäft am Platze,[7214 Münsterplatz 15 und 21. ¼ der natürlichen Größe. ZweiBände, über 1000 Seiten— mit vorzüglichen Illustrationen. Preis elegant gebunden Mt. 3.50. Zu haben in der Expedition der Neußer Zeitung. Hochfein parfümiert. in IEE n HNLITIELIII KAUELI STEE EE Hier zu haben bei[336 Heinrich Kilbinger. Hübsch EE Eine solide, vertrauenswürdige u. bewährte Spezialität. Niemals lose, nur in violettgelben Kartons à 30 u. 50 Pf. Wichtig für Sänger, Schauspieler, Rezitatoren, Redner, Geistliche, Lehrer, Militärs, Reisende, Landwirte, Forstbeamte, Hausfrauen, Schüler und Schülerinnen etc. etc. Vielseitig anerkannt! Z. B. schreibt: Frau Emilie Hersog, Kgl. Kammersäng.: „Ausgeseichnet für den Hals, mit gutem Erfolge bei Indispositionen.“- Ernst Ritter von Possart, eine der bedeutendsten Persönlichheiten der deutschen Bühne:„Sehy aufrieden.“ C. Lück, Kolbergl. Pomm. sind Alle, die eine zarte, weiße Haut, rosiges jugendfrisches Aussehen und ein Gesicht ohne Sommersprossen und Hantunreinigkeiten haben, daher gebrauchen Sie nur: Steckenpferd=Lilienmilch=Seife von Bergmann& Co., Radebenl mit Schutzmarke: Steckenpferd. à St. 50 Pf. bei J. Derstappen, V. Becker, Drogerie. H. Kilbinger sowie in der AdlerApothek.(607 Sonntags=Zeitung fürs Deutsche Haus mit 9 Beilagen à Heft 20 Pfg. 7282] David Möller. Eine tragende belgische Blauschimmelstute, durchaus zuverlässig, zu verkaufen oder gegen guten Wallach zu vertauschen[7274 Neuß, Josefstraße 104. Küchen=Glasschrank; echt mahagonie Ausziehtisch und Konsolschränkchen zu verkaufen.(7263 Auskunft in der Expedition. In Neuss bei W. Becker, Drogerie Eug. Moubis Nwe., Drogerie, Oberstr. Mehrere Sofas mit braunem und schwarzem Ledertuch, Kameltaschen und Moquettebezug, billig zu verkaufen[5963 Niederstraße 38. Feiner Rheinisches Wandosen, Sosa, Sesseln, Trumeauxspiegel mit Konsol und viele andere Sachen billig zu verkaufen 7283] Königstraße Nr. 50. zu vermieten 7241 Breitestraße 73. Schön möbliertes Zimmer mit Frühstück an besseren Herrn zu vermieten.(7300 Wo, sagt die Expedition. Gramophon mit 18 Platten, fast neu, sowie ein Petroleumherd(6flammig) billig zu verkaufen Steinhausstraße 46 II, 7294) Ecke Gartenstraße. Düsseldorfer Stadttheater. Dienstag, 26. Sept. Mignon. Mittwoch, 27. Sept. Marta. Donnerstag, 28. Sept. Der Tartüfs. Zum ersten Male: Der Dieb. Freitag, 29. Sept. Der Postillon von Lonsumean. Samstag, 30. Sept. Zum ersten Male: Die Sünde Davids. Sonntag, 1. Oktober. Nachmittags: Die Schmetterlings= schlacht. Abends: Carmen. Ludw. Spangenberg Zahntechniker, bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Neuss zugelassen, Büchel 10 Neuss am Markt. Spezialität: Schmerzloses Ausziehen bei normalen Verhältnissen. Plombieren, Zähnereinigen Nervtöten etc.(518 Feinste Anfertigung künstlicher Zähne —— unter Garantie— zu den billigsten Preisen. Sparkasse Büttgen Garantieverband Gemeinde Büttgen nimmt täglich Einlagen auch per Post an.[6121 K P M Preu groß schluf des E wasse wünf teilen bei n brach mend die v auf wird Zeitu des! tiefur der des Kana Mose allen der Stan Adjaz tel de alle g teresse fahrts den 6 0.04 nur z vorhal Finan runge „absehl kraft eine Tonne ist gestiegen ergebe Strom Es wi der R Stimn lament fügigke sich al fahrts betrag Es wi legung die St zahlen tember berechn mehr 0 d. h. n bronn ringere diger Württe Strecke 1) Au Fortwährend werden an die Expedition Gesuche um Auskunft 2c., Briefe zur Weiterbeförderung an Inserenten uc. gerichtet, ohne daß man es meistens für nötig hält, das zur Frankierung dienende Portoheizulegen Man kann doch der Expedition nicht zumuten, daß sie, die solche Arbeit ohnehin unentgeltlich verrichtet, auch noch das Porto trägt. Wir machen deshalb wiederholt darauf aufmerksam, daß auf solche Anfragen von uns nur dann geantwortet wird und Briefe an Inserenten nur dann weiter befördert werden, wenn das zur Frankierung nötige Porto beigefügt ist. Exped. der Neußer 3 Jame Greensh durch se Mienen leicht er herzerfre den letzt Schloß wahrlost fällt un es zur Rentmei ren wa worden. einem a jahrten Stubenn Bauernn arbeiten denn der begeben, auf Schr falles u armung Bitterkeit seiner alt ersten in regte sich Vater, d die Ursac Haus Bar Wie sol den Händ miliennan mit dem und ähnli