Neusser, Zeitung Erscheint täglich mit Ausnahme der San—— 14/91 III„„ und Festage. Preis vierteljährlich in zien AANT LT AEE VPAATLITT Anzeigen im lokalen verkebr 12 Pfg., sor .50 Ilk. durch die Post bezogen 1.85 Ink. mn MIMTITMAS EOTN KTATCKINTT 5 Pfs, die 2gespaltene Petitzeile oder der Amtliches#p Kreisblalt Erscheint täglich mit Ausnahme der So# und Festtage. Preis vierteljährlich in Neu# .50 Uk., durch die Dost bezogen 1.65 Uk., mi illustr. Unterhaltungsblatt in Neuß 1.80 Uk. durch die Dost bezogen 1.95 Mk. Druck und Verlag: R. Noack, Neuß. Celephon No. 57 Ne. 19“ Ueber den Handelsverkehr in den marokkanischen Häfen Tanger und Lorache findet sich zur Zeit doppelt willkommenes Material in dem kürzlich erschienenen Bericht des Comité de l'Afrique francaise über die Entwicklung von Handel und Schiffahrt in diesem Küstenstrich während der Jahre 1902 und 1903. Danach haben Deutschland und Frankreich im Handel mit Marokko gute Fortschritte zu verzeichnen, während der englische Handel mit seinem Anteil an der Gesamteinfuhr dieses Bezirkes von 51 Prozent auf 47 Prozent zurückgegangen, der spanische Anteil mit 6 Prozent konstant geblieben ist. In der marokkanischen Ausfuhr ist der Anteil Frankreichs von 9 Proz., auf 13 Proz., der Englands von 32 auf 34 Proz., der Deutschlands von 1 Proz. auf 2 also auf das Doppelte, gestiegen. In der Einfuhr stieg der deutsche Anteil von 3 Proz. auf 44 Proz., also um 33 Proz, der französische von 25 Proz. auf 29 Proz., also nur um etwa 16 Proz. Der. Schuffahtsverkehr, 1146 Fahrzeuge mit 436000 Tonnen im Jahre 1903, liegt noch vorwiegend in englischen und spanischen Händen. Infolge der Errichtung eines regelmäßigen Frachtdienstes zwischen Gibraltar und Tanger durch die Firma A. Mateos, sowie infolge der Aufnahme der Verbindung Gibraltar—Larache via Tanger durch die Bland=Gesellschaft hat die englische Schiffahrt ihre Position verbessert, andererseits aber dadurch, daß die Forwood Company ihren vierzehntägigen DienstManchester=Tanger eingestellt und sich auf di Linie London—Tanger beschränkt hat, einige Einbußen erlitten. Der spanische Verkehr liegt in den Händen der Compania transatlantica espanola, der Antonio Millan=Gesellschaft in Sevilla und der Firma Gabriel Rius y Torres in Barcelona, welch letztere den Verkehr zwischen Genua, Barcelona, Marseille und Gibraltar nach der marokkanischen Küste und den kanarischen Inseln vermittelt. Die französische Schiffahrt ist im Rückgang begriffen; die Société navale de l'Quest hat im Jahre 1903 ihre Fahrten nach der marokkanischen Küste eingestellt. Die deutsche Schiffahrt ist durch vier Gesellschaften vertreten, und zwar sind an dem marokkanischen Verkehr beteiligt die Oldenburg=Portugiesische Dampfschiffsreederei, die Woermann=Gesellschaft, die Sloman=Linie und die Ostafrika=Linie. Die Einrichtung einer fünften, gleichfalls von Hamburg ausgehenden Dampferlinie ist anscheinend im Werke. Den Verkehr mit Fiume und Triest besorgt die österreichische AdriaGesellschaft. Für die Stellung Deutschlands im marokkanischen Schiffsverkehr ist zu beachten, daß Deutschscit 59.000 Tonnen hinter England mit 160000 Tonnen und Spanien mit 123.000 an dritter Stelle steht, während nur 49000 Tonnen unter französischer Flagge fuhren. Im ganzen ist ein lebhafter Fortschritt des Verkehrs im Tanger= und Larache=Gebiet zu konstatieren. Der Außenhandel wertete nahezu 44 Millionen Frcs. gegen 29,4 Millionen Frcs. im Jahre 1903. Kreisblatt Dienstag, 4. Juli(Ulrich.) Deutschland hat, wie der Bericht zeigt, an dieser Entwicklung in erfreulicher Weise Anteil genommen; daß Deutschland berechtigt ist, für einen ausreichenden Schutz seiner wachsenden Interessen in Marokko einzutreten, ist damit durch ein französisches Zeugnis erhärtet. Herrenhaus. Berlin, 1. Juli. Zu Beginn der Sitzung teilte der Präsident ein Schreiben des Fürsten Bülow mit, wonach beide Häuser des Landtages zur Entgegennahme einer Allerhöchsten Botschaft um 5 Uhr nachmittags ins Abgeordnetenhaus geladen werden. Nach Erledigung von Rechnungssachen gibt der Präsident die übliche Geschäftsübersicht. Reichsbankpräsident Koch spricht dem Präsidenten und den beiden Vizepräsidenten für ihre umsichtige tatkräftige Geschäftsleitung den Dank des Hauses aus, welches sich von den Sitzen erhebt. Fürst zu In= u. Knyphausen dankt dem Hause für den beglückenden Ausdruck der Zufriedenheit und bemerkt, er habe die Hoffnung, daß die nächste Tagung recht früh erfolgt und nicht bis tief in den Sommer dauern werde. Der Präsident schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Kaiser. Vereinigte Sitzung der beiden Häuser des Landtages. Berlin, 1. Juli. Am Ministertische: Ministerpräsident Fürst Bülow und die Minister Schönstedt, von Rheinbaben, von Budde, Studt, Möller, von Einem, von Richthofen und von Bethmann=Hollweg. Der Präsident zu In= u. Knyphausen eröffnet die Sitzung. Ministerpräsident Fürst Bülow verliest die Verordnung über den Schluß des Landtages, gegeben zu Kiel am 29. Juni. Mit einem dreifachen, vom Fürsten zu In= und Knyphausen ausgebrachten Hoch auf Kaiser und König wird die Session geschlossen. Politische Nachrichten. Deutschland. Travemünde, 3. Juli. Die Jacht„Meteor“ mit dem Kaiser und die Jacht„Iduna“ mit der Kaiserin und der Prinzessin Viktoria Luise an Bord verließen heute früh 3 Uhr den Hafen und kamen um 9 Uhr auf der Reede an; sie gingen in Begleitung des„Sleipner,“ ohne an der Wettfahrt teilzunehmen, in See. Um 9,30 Uhr folgte die Jacht„Hohenzollern“ und um 10,30 Uhr der Kreuzer„Berlin"; letzterer geht nach Sonderburg. Der Kaiser gedenkt auf der Hohenzollern event. auch auf dem Meteor eine mehrtägige Fahrt durch den westlichen Teil der Ostsee an der holsteinischen Küste entlang anzutreten und zunächst Hörupshaff in der Nähe von Sonderburg anzulaufen. Die Kaiserin wird mit der Prinzessin Viktoria Luise Kreuzertouren auf der Iduna unternehmen. "— D a s g ü n s t i g e E r g e b n i s d e r v o n e i n i g e n R e g i e rungen veranstalteten und staatlich subventionierten Fortbildungskurse für Volksschullehrer und Lehrerinnen und Wanderkurse zur Ausbildung von Lehrern in der Leitung von Volks= und Jugendspielen veranlaßt die preußische Regierung, ähnliche Veranstaltungen auch in anderen Bezirken ins Leben zu rufen. Ein Erlaß des Kultusministers bestimmt, daß die Regierungen zunächst im laufenden Schuljahr einen entsprechenden Fortbildungskursus durch eine hierzu geeignete Persönlichkeit abhalten zu lassen haben. Für den Fall, daß die besonderen Bedürfnisse des Bezirkes die Beschränkung auf nur einen der vorbezeichneten Zwecke erwünscht machen sollten, weist der Minister darauf hin, daß sich in Wanderkursen leicht eine erheblich größere Zahl von Lehrern ausbilden läßt. Die Staatsregierung ist geneigt, durch mäßige Beihülfe diese Kurse zu unterstützen, unter der Voraussetzung, daß auch die in Frage kommenden Gemeinden sich nach Möglichkeit finanziell beteiligen. — Auf dem nächsten Weltpostkongreß wird die Schweizer Postverwaltung beantragen, daß das zulässige Gewicht eines einfachen Briefes im internationalen Verkehr von 15 auf 20 Gramm erhöht und die Taxe für Geschäftspapiere von 25 auf 10 Centimes ermäßigt werden soll. Für nicht genügend frankierte Briefe soll nur der einfache, nicht der doppelte Betrag der fehlenden Frankatur erhoben werden. — Die Maß= und Gewichtsrevisionen in Großhandlungen und Fabrikbetrieben sind lange Zeit sehr streitiger Natur namentlich den Polizeibehörden gegenüber gewesen. Nunmehr“ hat der Handelsminister Möller die Angelegenheit durch folgenden Erlaß geregelt: Nachdem die überwiegende Mehrzahl der Handelsvertretungen die in Aussicht genommenen, nicht polizeilichen Revisionen der Meß= und Wiegegerätschaften in den Großhandlungen und Fabriken für wünschenswert erklärt hat, habe ich die Bestimmungen über die Ausführung der periodisch zu wiederholenden polizeilichen Maß= und Gewichtsrevisionen vom 5. August 1885 im Einverständnis mit dem Herrn Minister des Innern in folgenden Punkten geändert: Zu I Ziffer 2(Zusatz.) Lagexräume der Großhandlungen und Fabrikbetriebe, die dem öffentlichen Verkehr nicht zugänglich sind, werden von diesen Revisionen nicht betroffen. Zu II Ziffer 8(neuer Absatz hinter dem ersten Absatz). Auf Großhandlungen und Fabrikbetriebe, deren Lagerräume nicht dem öffentlichen Verkehr zugänglich sind, ist ein polizeilicher Zwang bei Ausführung der Revisionen nicht auszuüben. Zu II Ziffer 13(neuer Absatz hinter dem zweiten Absatz.) Diese Bestimmungen finden auf solche Lagerräume der Großhandlungen und Fabrikbetriebe, welche dem öffentlichen Verkehr nicht zugänglich sind, nur insoweit Anwendung, daß die Revisionen von den technischen Beamten ohne Zuziehung der Polizeibeamten vorgenommen werden. Letzteres trifft auch auf die in Ziffer 9 Absatz 3 gedachten Fälle zu. Die wahrgenommenen Mangel sind den Gewerbetreibenden zwecks Vornahme der erforderlichen Berichtigungen oder Nacheichungen zu bezeichnen. Ziffer 15 findet entsprechende AnSchloß Neuenhof. Anzeigen im lokalen Verkehr 12 Ofg., sonst 5 Ofg., die rgespaltene Oetitzeile oder deren Raum. Reklamen 50 Ofg., die 4 gespaltene Oetitzeile oder deren Raum. Für die Redaktion verantwortl. R. Noack, Expedition: Neuß, Neustraße 1. 1905 80. Jahrg. wendung. Von der weiteren Verfolgung der angeregten Anlegung von Verzeichnissen der Firmen, welche erklärt haben, diese Revisionen freiwillig dulden zu wollen, sehe ich ab. Dagegen erscheint es wünschenswert, daß die Handelskammern auf die beteiligten Kreise mit Rücksicht auf die in den Frühjahrs= und Sommermonaten stattfindenden Revisionen alsbald in geeigneter Weise im Sinne möglichster Förderung der eingeleiteten Maßnahmen einwirken. —„Petit Parisien“ meldet, daß die deutsche und die französische Regierung behufs Regelung der marokkanischen Angelegenheit über folgende Punkte übereingekommen seien: 1. Die Neutralität Marokkos bleibt gewahrt. 2. Die Souveränität des Sultans erfährt keinerlei Einschränkung. 3. Alle zwischen Marokko und den Mächten abgeschlossenen Verträge und Uebereinkünfte werden geachtet. 4. Das französisch=englische und das französischspanische Abkommen erfahren keinen Eintrag. 5. Frankreich werden in Hinblick auf die gemeinsame Grenze mit Marokko besondere Rechte zuerkann.? Das Konferenzprogramm wird dem Sultan vorgelegt werden, aber jede Macht erhält das Recht vollster Initiative und die Regelung aller Fragen von internationalem Charakter bleibt der einmütigen Zustimmung der Regierungen unterworfen. Die Konferenz wird, indem sie sich innerhalb dieser Grenzen bewege, die von Rouvier eingeleitete Politik bekräftigen. Frankreich. Nach dem„Matin“ hat der Präsident der Republik für nächstes Jahr, wo seine Amtszeit abläuft, eine Wohnung in der Rue Dante in Paris gemietet. Es war schon früher bekannt geworden, daß Hern Loubet keine Wiederwahl nachsuchen würde.— Der mit der Untersuchung des Bombenanschlages gegen den König von Spanien betraute Untersuchungsrichter Leydet hat der Anklagekammer die Akten gegen vier spanische Anarchisten wegen Zusammenschlusses zu verbrecherischen Zwecken übermittelt. Die Untersuchung gegen fünf weitere Anarchisten, darunter Ferras, Malato und Volina, ist noch nicht abgeschlossen. Oesterreich=Ungarn. Wien, 2. Juli. Die Blätter veröffentlichen eine Entscheidung des Oberhofmarschallamtes, durch welche die über die Prinzessin Luise von Koburg wegen Schwachsinns verhängte Kuratel aufgehoben und Dr. Festmantel seines Amtes als Kurator enthoben wird.— Wie die„Neue Freie Presse“ aus Prag meldet, hielt das tschechische Exekutivkomitee heute trotz des Mahnens Pacaks und Kramaz seinen früheren Beschluß aufrecht, daß die tschechischen Abgeordneten im Reichsrat in der jetzigen Tagung die Erledigung des Handelsvertrages mit Deutschland nicht zulassen sollen. und Norwegen. Christiania, 2. Juli. Das Nordische Telegraphenbureau erklärt im Auftrage der Regierung, daß alle Mitteilungen betr. die Mobilisierung von (Schluß.) Sie lag an seiner Brust und überließ sich willenlos dem süßen Zauber der ersten Liebkosung. Sie wußte es, diesem Traum mußte das Erwachen folgen, so furchtbar, so hoffnungslos, und ihr Herz krampfte sich zusammen in bangem Weh. Dennoch wehrte sie seinen Küssen nicht, es war über sie gekommen wie ein Rausch, wie ein Taumel.—— Und über ihren Häuptern sangen die Vögel jubilierend ihre Lieder, es rauschten die Kronen der geheimnisvolles Flüstern zog durch den stillen Wald. Als Otto wiederum bat:„Sprich,— gestehe mir was dich bedrückt?“ da war sie entschlossen, ihm alles zu erzählen. „Mein— Vater,—— begann sie zögernd. aber rachte in seiner übermütigen, sorglosen „Dein Vater? Glaubst du, daß ich ihm als Freier nicht willkommen bin? Na, das wollen wir erst abwarten!“ „Willkommen?— O ja!"—— Das klang so bitter, daß Otto sie verwundert betrachtete. „Nun, was fürchtest du also? Gleich=morgen wverde ich allen Zweifeln ein Ende machen und bei oeinen Eltern um deine Hand anhalten. Ach Mädchen, Süße, Holde,— meine Braut,— wie bin ich glücklich!“ Da überkam sie eine fieberhafte Angst. „Ach bitte, bitte, schweige gegen jedermann!" flehte sie so dringend, deß er sie wieder kopfschüttelnd betrachtete. „Niemand soll unser Geheimnis kennen,— Niemand, auch deine Eltern nicht! Ich— ich will es nicht! Versprichst du mir das?“ „Nun, wenn du es durchaus willst,— aber gern verschweige ich es nicht, Schatz, Ich sehe auch keinen Grund——“ „Denke, es sei eine Laune,— was du willst,— saber bewahre unser Geheimnis,— es ist, doch so süß!" ge rocy Er bemerkte, wie aufgregt sie war, und suchte sie mit allen Mitteln zu beruhigen. Aengstige dich doch nicht so, Liebling,“ bat er weich,„es wird ja alles gut werden. Ich will geduldig warten, aber jetzt sei auch vernünftig, du wirst dich sonst noch krank machen. Ich sorge mich um dich, Geliebte!“ Wie seine Fürsorge ihr wohltat! Sie schmiegte sich an ihn. Sekundenlang schien sie wieder alle Sorge zu vergessen. Doch dann fuhr sie auf:„Ich muß heim, Otto,— man vermißt mich sonst!“ „So komm, ich begleite dich bis ans Parktoe.“ „Nein,— nein,— bitte, laß mich!" Dabei hatte sie sich schon losgerissen und eilte ohne sich einmal umzusehen, den schmalen Fußweg entlang, der zwischen blumigen Wiesen zum Park führte. Kopfschüttelnd blieb er stehen und sah ihr nach. „Wunderliches, süßes Geschöpf,“ murmelte er. Hella schloß sich zu Hause in ihr Zimmer ein. Auf alle Anfragen erklärte sie, heftige Kopfschmerzen zu haben. Es mochten so einige Stunden vergangen sein, als plötzlich heftig an Hellas Türe gepocht wurde. Sie eilte, dieselbe ein klein wenig zu öffnen um zu sehen, wer sich erkühnte, so wenig rücksichtslos bei in anzuklopfen. Zu ihrem größten Erstaunen bemerkte sie durch die Oeffnung der schmalen Türspalte den Schloßherrn, der in sichtlich großer Erregung ein eben angekommenes Telegramm in der= Hand hielt und ohne auf weiteres zu achten, eintrat. Setze dich, mein Kind, nahm er mit gedämpfter Stimme das Wort, es wird dich schwer treffen, was ich dir mitzuteilen habe,... doch lies selbst dieses: Damit reichte er Hella, die ihm inzwischen nach dem Sopha in der Ecke des Boudoirs gefolgt war, die Depesche, die er in der Hand hielt. Es war eine kurze, in amtlicher Form gegebene Mitteilung, des Ortsvorstehers einer kleinen Bahnstation in der Nähe von Hamburg des Inhalts: Ein unbekannter Herr, der auf der Reise nach Hamburg, wohin er laut Eisenbahnbillet reisen wollte, auf der Fahrt von einem Gehirnschlag betroffen wurde, konnte während eines Momentes, in dem die Besinnung wiederkehrte, nur seinen Namen Mattern, Schauspieler nennen und angeben, daß Mitteilung von seinem Zustande an den Grafen Reutlingen auf Schloß Neuenhof gegeben werden soll, alsbald darauf verschied er. Das unterfertigte Amt giebt Ew. Hochwohlgeboren davon Kenntnis, mit dem Ersuchen, um gefl. Rückäußerung, was mit dem Toten geschehen soll. (Datum.) Die Ortspolizeibehörde. Hella blickte lange das Telegramm an,.... gestorben..... war das einzige, was sie darauf erwidern konnte,.... armer Vater..... dann verfiel sie in ein stumpfes Hinbrüten. Der Graf überließ sie ihrem Schmerze.— Was mochte in diesen Augenblicken durch die Gedanken des wie leblos dasitzenden Mädchens gehen? Er trat ans Fenster und sah hinaus auf den weiten Schloßpark.. „Ich muß zu ihm!“ rang es sich plötzlich ungestüm aus Hellas bedrangtem wrzen,„ihm die Augen zuzudrücken", dann verfiel sie in ein heftiges Schluchzen. Der Graf näherte sich der Schluchzenden, ergriff ihre Hand und redete ihr mit sanften Worten zu. Unterdessen war Gräfin Nina lautlos eingetreten. Sie schloß die Weinende in ihre Arme, ...„armes Kind,... es war Gottes Wille, tröste dich!“ Laut weinend sank Hella in die Arme ihrer „Mama“ und weinte bitterlich. Als sie sich wieder etwas getröstet hatte, reichte sie dem Grafen die Hand und bat ihn mit zitternder Stimme, sie sofort reisen zu lassen, daß sie wenigstens für ein ehrliches Begräbnis des Dahingegangenen sorgen könnte. Der Graf versprach ihr, sofort selbst mit ihr abreisen zu wollen. Zwei Tage nachher wurde in dem kleinen Oertchen der„Unbekannte“ auf dem einsamen Friedhofe zur Erde bestattet. Ein fremder Herr und eine feingekleidete junge Dame, von denen man im Dorfe nicht wußte, wer sie waren standen am Grabe, das der Totengräber eben schloß... Ein schlichtes Kreuz mit dem Namen des Verunglückten bezeichnet es jetzt. Sofort nach der Beerdigung waren die beiden Fremden wieder abgereist. Ein Jahr ist seitdem vergangen. Auf der Besitzung derer v. Remstädt ist eine junge Herrin eingezogen.: Eitel, Freude und Glück herrscht auf dem alten Herrensitz. Otto v. Remstädt hatte kurze Zeit nachdem Hellas Vater so plötzlich gestorben, um die der Geliebten angehalten, sie wurde ihm nicht verweigert. Hella hatte in einsamer Stunde ihrem Verlobten Aufschluß über das seltsame Mißgeschick, das in ihrem Lebensgang so tief eingegriffen, gegeben. Er war sehr erstaunt, als er erfuhr, daß Hella ihn zwar vom Augenblicke der ersten Begegnung ab geliebt, daß sie aber niemals seine Gattin werden wollte, weil das Geheimnis ihres Lebens ihr zur Pflicht machte, zu entsagen.... „Nie werde ich von dir lassen,“ hatte er zur Antwort, dann schloß er sie fest in die Arme und, ein langer Kuß, halb gegeben, halb genommen, vereinte die beiden auf immer, dachdem sie sich mit süßen Worten ihre unwandelbare Treue und Liebe versichert hatten. Nur ein paar Menschen wissen um das Geheimnis der Schauspielertochter, sie verbergen es aber alle geflissentlich im eigenen Interesse. Die alte Dienerschaft, die Mitwisser war, ist bereits tot, so ist also keine Gefahr, daß das Geheimnis jemals offenbar werve.... Durch Vermittelung des Ortsgeistlichen ist auf dem einsamen Grabe des kleinen Dorffriedhofes ein prachtvoller Kranz niedergelegt worden, kein Mensch weiß von wem er stammt, nur der Totengräber läßt ganz im Vertrauen eine Andeutung fallen, daß er für Lebenszeit verpflichtet ist, das Grab des unbekannten Fremdlings zu pflegen und daß als Entgelt dafür ihm eine Dotation ausgeworfen wurde, die ihn zeitlebens aller Sorgen enthebt— von wem das Vermächtnis stammt, weiß auch er nicht. Norwegen vollständig grundlos seien. Im Verrrauen zu den friedlichen Erklärungen der schwedischen Regierung betrachtet die norwegische Regierung jede Mobilisierung als unnötig. Balkanstaaten. Belgrad, 30. Juni. Die meisten hervorragenden sich auf Reisen im Inlande, wo die Wahlbewegung in vollem Zuge ist. Der ehemalige Ministerpräsident Swetomir Nikolajewitsch erklärte bei einer Wahlrede in Poscharewatz vor Anhängern der Fortschrittspartei, der er angehört, es Interesse des serbischen Staates notwendig, daß das durch uniformierte Mörder befleckte Ansehen des serbischen Staatswesens durch Aburteilung dieser Mörder wieder hergestellt werde. Afrika. Tripolis, 1. Juli. In Benghasi ist die Nachricht eingetroffen, bei Kisri habe eine französische Truppenabteilung einen Kampf mit Wadaileuten gehabt und sei völlig geschlagen worden.— Wie aus Ben Zirag gemeldet wird, sind vier Saharareiter der Abteilung Bechard, die als Kuriere entsandt waren, von Marokkanern getötet worden. Bechard entsandte eine Abteilung zur Verfolgung der Täter. Der russisch=japanische Krieg. London, 3. Juli.„Daily Telegraph“ meldet aus Schanghai: Die Japaner rücken gegen Wladiwostok vor; man glaubt, daß es in der Nähe von Tjuman zu einer Schlacht kommt. London, 2. Juli. Der japanische Finanzagent Takahaschi, der sich zur Zeit in England befindet, erklärte einem Vertreter des Reuterschen Bureaus, es sei unmöglich, das Ergebnis oder die Dauer der im Gange befindlichen Friedensunterhandlungen vorauszusehen. Japan habe mit der zukünftigen finanziellen Lage zu rechnen. Es habe bis jetzt 50 Millionen Dollars in Newyork und 800000 Pfund Sterling in London, die noch von der letzten Anleihe übrig sind, außerdem habe es die letzten Ratenzahlungen der Anleihe zu erwarten, die noch nicht fällig sind. Aber, selbst wenn der Friede zustande komme, werde Japan mehr Geld gebrauchen, zur Tilgung der inneren Anleihen, zur Zurückbeförderung der Truppen und' für die allgemeine industrielle Entwicklung. Japan schlage daher vor, alsbald eine neue Anleihe im Auslande zu machen, die 30 Millionen Pfund Sterling betragen und in London, Newyork und dem europäischen Festlande emittiert werden solle. Die Anleihe soll durch die Einnahmen aus dem Tabakmonopol garantiert werden. Die Unruhen in Rußland. Juli. In der Nacht zerstörten 3000 Personen mehrere Häuser in der Mjassnajastraße. Kosaken wurden zu Hülfe gerufen und unterdrückten die Unruhen. 20 Personen wurden verhaftet. Ein Polizeioffizier und vier Kosaken sind verletzt worden.— Auf den Putilowwerken legten heute 12000 Arbeiter die Arbeit nieder.— Bei den jüngsten Matrosenrevolten in Libau gab es 200 Tote. Revolution in der russischen Flotte. Odessa, 2. Juli. Gestern Abend fuhr der Lanzer„Georgi Pobjedonossew“ in eine Bucht ein und trat in Unterhandlungen mit den Behörden, aus denen folgendes hervorging:„Als das Schiff sich Odessa näherte, wurden alle Offiziere an Land gesetzt. Nach seiner Ankunft in Odessa hatte er sich auf die Seite des„Potemkin“ gestellt, später brachen aber Zwistigkeiten aus. Endlich forderte ein Teil der Besatzung die Rückkehr zum GeschwaParl wuchs allmählich derart, daß beschlossen wurde, in Verhandlungen mit den Lokalbehörden einzutreten. Die Besatzung willigte gestern ein, die russische Flagge auf dem„Pobjedonossew“ wieder zu hissen. Heute Morgen lieferte sie Geschützverschlüsse ab, die Landung verweigerte die Besatzung, schlug jedoch vor, die Offiziere wieder an Bord zurückzurufen und erklärte, daß sie dann bereit sei, ihren Befehlen zu gehorchen.„Pobjedonossew“ liegt bis jetzt im Innern des Hafens;„Potemkin“, ging gestern Abend in See und nahm seine Fahrtrichtung nach der rumänischen Küste. Heute sind die Zeitungen wieder erschienen. Die Stadt ist noch immer in Aufregung. Der Präsident ordnete die Schließung es Sriphotels an, aus desen Fenstern geseuert Sewastopol, 2. Juli. Laut Bericht des Geme Pgage se Zesatzung des„Potemkin“ auf dem Wege von Tendra nach Odessa am 28. Juni alle Offiziere außer fünfen, hauptsächlich Maschineningenieuren. An Bord des„Potemkin" befanden sich 300 Fabrikarbeiter. Während der Unkow, um Naren zu hor.-Potemint nach Otschu. er Shif Pi.; Kat tachdem das rusische Panstonza vor Fnsotenin a. der Rede von Konstanza vor Anker gegangen war, begab sich der Hafenkapitän an Bord des Schiffes und verlangte, Pandsn uc Haren gerlese. Auf dem Schife befanden sich keine Offiziere, aber 700 Matrosen die Lebensmittel u. Kohlen verlangten. Die Behörden schlugen auf Anweisung aus Bukarest hin auf Ses ansser ab.#nd sorderten die Matrosen gif, des Schiff ehne Wa. jen zu verlassen, mit dem Hinzufügen, daß sie auf rumänischem Boden als gislagdische, eserte re nohandelt werden würden Für den Fall, daß sie sich nicht unterwürfen und eine feindjelige Handlung gegen die Stadt unterdie rumänischen Kriegsschiffe mit Befehl versehen, Gewalt anzuwenden. Bukarest, 3. Juli. Ein vom„Fürst Potemkin" desertierter Matrose hat in Konstanza erzählt, daß die Mannschaft seit drei Tagen nichts gegessen habe Kohle und Schmiermitel fehlten vollständig. An Bord herrsche Anarchie. Acht entwaffnete Offiziere führten alle Befehle der Matrosen aus, von denen 0 rätz, Revolr bedroht würden. 500 von den trosen d.s„rurst Potemkin" wollten sich Busschiffen, der Rest bestehe auf der Rückehr nach Von Nah und Fern. ihm gehörigen Wolf ausgestellt. Beim Verlade am Schlusse der Ausstellung entkam derselbe und trieb sich wochenlang in hiesiger Gemarkung umher. In den letzten Nächten fanden wiederholt Pürschen auf den Ausreißer statt, bei denen dieser zwar mehrfach gestellt, aber auch ebenso oft gefehlt wurde. Gestern Morgen gegen 4 Uhr indessen gelang es dem Jagdhüter Kreuels, das Tier mit einem wohlgezielten Kopfschuß zur Strecke zu bringen. Es ist ein kapitaler Bursche mit mächtigem Gebiß und wohlgenährtem Körper, der beweist, daß ihm die Freiheit und der gute Wildstand unserer Felder gut bekommen sind. M.=Gladbach, 1. Juli. Die gemeinsam von der hiesigen Lungenheilstätte und dem Verein vom roten Kreuz eingerichtete Walderholungsstätte im Hardter Walde wurde heute Nachmittag feierlich eingeweiht. An der Feier nahmen mehrere Regierungsvertreter aus Düsseldorf, Landesrat Dr. Schellmann und Vertreter des Kreises und der Stadt M.=Gladbach, Rheydt und Odenkirchen teil. Das Gebäude enthält je zwei Aufenthalts= und Speisesäle für Genesende beiderlei Geschlechts, Brausebäder, Luft= und Sonnenbäder. Ferner gehört ein Waldterrain von 45 000 Quadratmetern zur Erholungsstätte. Von morgen ab finden Genesende dort Aufnahme.— Heute fand hier der Verbandstag des Maler= und Anstreicherverbandes von Rheinland und Westfalen statt. Dem Verbande gehören zurzeit 36 Innungen mit 2532 zahlenden Mitgliedern an. In einer Resolution wurde den Mitgliedern des Verbandes angesichts der von Jahr zu Jahr steigenden Ansprüche der Arbeitnehmerverbände der Anschluß an den Rhein.=Westf. Arbeitgeber=Verband für das Baugewerbe empfohlen. In einer zweiten Resolution lehnt der Verband Lohntarife entschieden ab, weil diese nicht geeignet seien, die Verhältnisse zwischen Meister und Gesellen zu verbessern. Zum Schluß wurde beschlossen, den nächsten Verbandstag im Jahre 1906 in Dortmund abzuhalten. M.=Gladbach, 1. Juli. In der vergangenen Nacht ging hier ein schweres Unwetter nieder. Der Blitz schlug in die Maschinenfabrik und Eisengießerei von Carmanns und Meyer ein. Der große Fabrikschornstein stürzte ein und durchschlug das Dach des Maschinenraumes, wo ein großer Schaden angerichtet wurde. Personen wurden nicht verletzt. * Uerdingen, 2. Juli. Die Ausschüsse des Deutschen Flottenvereins für die Rheinprovinz hielten hier heute ihre Jahresversammlung ab. Den Vorsitz bei der Hauptversammlung führte Oberbürgermeister Becker=Köln, der die vielen Erschienenen herzlichst begrüßte. An den schwer erkrankten Oberpräsidenten Dr. Nasse, der sich hatte entschuldigen lassen, wurde ein Begrüßungstelegramm gesandt, das den Wunsch auf baldige Genesung aussprach.— Weiter begrüßte Landrat Dr. Limbourg= Krefeld und Bürgermeister Aldehoff von hier die Versammlung. Herr Bürgermeister Aldehoff hob hervor, es sei erfreulich, daß gerade Uerdingen als Versammlungsort gewählt worden sei. Täglich sehe man hier unzählige Schiffe meerwärts ziehen und deshalb sei auch hier viel Verständnis für die Flottensache. Nachdem dann noch an den Protektor Prinzen Heinrich von Preußen und ferner an den Vorsitzenden des Deutschen Flottenvereins, Fürsten Salm=Horstmar zu Berlin, Begrüßungstelegramme gesandt worden waren, wurde in die Beratung der sechs Punkte umfassenden Tagesordnung eingetreten. Den Jahresbericht erstattet der ProvinzialVorsitzende, Oberbürgermeister Becker=Köln. Aus dem Bericht heben wir hervor, daß die Zahl der Mitglieder für die Rheinprovinz 1904 um 3177 und die Höhe der Beiträge um 10000 Mark zugenommen hat.— Oberbürgermeister Becker bat in längerer Begründung von seiner Wahl zum Vorsitzenden des Provinzialverbandes abzusehen, da er in Kürze 70 Jahre erreiche, sodaß seine Bitte um einen jüngeren Ersatz wohl nicht unberechtigt sei. Da der Entschluß des Vorsitzenden unumstößlich ist, wurde an seine Stelle Herr Deichmann=Köln gewählt.— In einer besonderen Resolution wurde den Generalen Menges und Keim hierauf der Dank dafür ausgesprochen, daß sie ihre wertvollen Kräfte dem deutschen Flottenvereine erhalten hätten. Der persönlich anwesende General Keim sprach für die in der Resolution bekundete Gesinnung herzlichen Dank aus.— Der neue Vorsitzende des Provinzialausschusses schlug dann noch vor, sich der auf dem Haupttage in Stuttgart gefaßten Resolution anzuschließen. Nach dieser soll dahin gestrebt werden, daß über die von der Regierung angekündigte Flottenvorlage hinaus die alten Schiffe durch vollwertige Schlachtschiffe ersetzt werden und daß der Ausbau der Flotte möglichst beschleunigt werde. Die Versammlung schloß sich dieser Resolution an. Hiermit war das Arbeitspensum erledigt. Kempen, 1. Juli. In unserer Pfarrkirche werden seit einiger Zeit wieder die Opferstöcke mittels Leimruten beraubt. Es ist bisher noch nicht gelungen, die Täter zu ermitteln * M ü l h e i m a. d. R u h r, 2. J u l i. B e i m B a d e n in der Ruhr ertrank gestern der 18 Jahre alte Sohn des Bauunternehmers Heinrich Fastrich, der Techniker Fastrich. Revelaer. 1. Juli. Für die nächsten Tage sin hier 18 Sonderzüge mit 15100 Pilgern un außerdem 8 Fußprozessionen angesagt. Telngen, 1. Juli. In einem Ziegeleiteich der Firma Saam zu Ketzberg ist der 16jähr. Lehr ling Oskar Uestenhaben, der verbotswidrig bei Baden die tiefste Stelle aufgesucht hatte, ertrunken Dortmund, 3. Juli. Am Samstag Nachmit tag fiel der Ziegeleiarbeiter Heinrich Kleine i einer Ziegelei an der Knappenbergerstraße an scheinend infolge der großen Hitze plötzlich niede und geriet mit dem Kopfe in eine sogenannte Misch maschine, von deren Messern er vollständig zer el, sooaß der Too sofort eintrat. Wesel, 2. Juli. Der 4 Jahre alte Sohn de Schlossers B. von hier spielte in der Nähe de Lippe. Gegen 11 Uhr vormittags vermißten di Eltern das Kind, welches trotz eifrigen Suchen nicht zu finden war. Heute spülte die Lippe di kleine Leiche ans Land. * F r i e d r i c h s f e l d, 1. J u l i. M e h r e r e S o l d a t e der Neununddreißiger, die hier zur Uebung sind badeten ohne Aufsicht in der Lippe. Der Füsilie Lumann, der im zweiten Jahre dienende Sohr einer Witwe in Wald bei Solingen, geriet in eine Scudel und ertrank vor den Augen der tung verstarb die Ehefrau des Lehrers TrellLandemert. Die Frau hat sich die Blutvergif durch den Stich an einer Distel zugezogen. Herford, 30. Juni. In den letzten We erfolgten hier einige Typhus=Erkrankungen, Besorgnisse hervorriefen. Die Infektion soll durch Milch verursacht sein, da die Familien, in denen Erkrankungen vorgekommen sind, ihre Milch alle von demselben Milchhändler bezogen haben und dieser Lieferant jetzt auch erkrankt ist. Die Polizei hat deshalb auch die Einführung von Milch aus dem. Wohnorte dieses Händlers— Biemsen bei Herford— untersagt. * Minden, 2. Juli. Der Erlaß einer Polizeiverordnung gegen das Schleppen der Kleider auf der Straße ist, der Rh. W. Ztg. zufolge, von der Regierung zu Minden in Aussicht genommen. * Aachen, 1. Juli. Nach einer beispiellosen Hitze entlud sich gestern Abend gegen 9 Uhr ein fürchterliches Unwetter unter starken Wolkenbrüchen über Aachen und die Umgebung in der Richtung nach Jülich. Ganz auffallend waren die außergewöhnlich starken Entladungen. Viertelstundenlang blitzte es ohne Unterbrechung. Der Blitz schlug vielfach ein in Bäume, Masten, an zwei Stellen auch in Wagen der elektrischen Straßenbahn; auch der alte Pulverturm auf der Ludwigsallee wurde von einem Schlage getroffen. Die Straßenbahn nach Kohlscheid mußte wegen Kurzschluß ihren Betrieb einstellen. Auch die elektrische Straßenbeleuchtung wurde in Mitleidenschaft gezogen. Menschenleben sind glücklicherweise, soweit bis jetzt bekannt, nicht gefährdet worden. Großen Schaden hat auch der dem Gewitter vorangehende kurze, aber schwere Sturm verursacht. Im Laufe der Nacht wiederholten sich die Gewitter fast ohne Unterbrechung unter wolkenbruchartigem Regen bis zum Morgengrauen. Aachen, 1. Juli. Auf dem Hüttenwerk Rothe Erde ereignete sich heute Nacht ein schwerer Unglücksfall. Durch den von einem Gewitter begleiteten starken Regenguß explodierte eine glühende Schlackenmasse mit furchtbarem Knall. Ein in der Nähe stehender Arbeiter Namens Schneider wurde von der Masse überschüttet und erlitt schwere Brandwunden am ganzen Leibe. Der Verunglückte vermochte noch einige Schritte zu gehen und stürzte dann zu Boden. Doch das Unheil war damit noch nicht erschöpft. Während der Hülflose am Boden lag, wurde er von einer Lokomotive erfaßt und ihm ein Bein abgefahren. Man brachte den Verunglückten, der sich in seinem Fieber noch die verbrannte Haut von den Händen riß, in das Marienhospital, wo er hoffnungslos darniederliegt. * Eschweiler, 1. Juli. Im Bahnhof Stolberg (Rhein) wurde gestern ein Arbeiter vom Schnellzug der Strecke Köln=Aachen erfaßt und so schwer verletzt, daß er heute im Hospital zu Stolberg starb. * Köln, 1. Juli. Das Schwurgericht verurteilte heute wegen versuchten Elternmordes den 37jährigen Bauschreiner Andreas Theisen aus Eupen, wohnhaft in Köln=Nippes, zu 10 Jahren Zuchthaus. Der Verurteilte hatte seinen Vater und seine Stiefmutter durch drei Revolverschüsse zu töten versucht. * Köln, 3. Juli. Der zurzeit herrschenden tropischen Hitze fallen zahlreiche Personen zum Opfer. Drei Personen erlitten den Tod beim Baden infolge Herzschlages. In die hiesigen Hospitäler sind zahlreiche Personen heute und gestern eingeliefert, die Hitzschlag erlitten. Auch kamen Soldaten gelegentlich militärischer Uebungen infolge der überaus großen Hitze zu Schaden. Auf der Mülheimer Heide wurden angeblich sechs Leute vom Hitzschlag betroffen. Auch von anderen rheinischen Truppenübungsplätzen liefen ähnliche Meldungen ein. Köln, 1. Juli. In einer Fabrik an der Deutzerstraße verloren zwei Arbeiter, die einen mit Gas gefüllten Raum betreten hatten, das Bewußtsein. Zwei Mitglieder der Rettungsabteilung wollten ihnen Hilfe bringen. Auch diese ereilte dasselbe Schicksal. Ein Mann blieb tot, einer wurde im Fallen schwer verletzt. Die übrigen mußten dem Hospital zugeführt werden. * K o b l e n z, 1. J u l i. Z u v e r l ä s s i g e n M i t t e i l u n g e n zufolge hat sich das Befinden des Oberpräsidenten Dr. Nasse in den letzten Tagen verschlimmert, sodaß die Aerzte wenig Hoffnung haben, daß der Patient dem Leben erhalten bleibt. * Koblenz, 1. Juli. Das Koblenzer Oberkriegsgericht verurteitte den Gefreiten Knautz vom Infanterie=Regiment 29 in Trier, der bekanntlich nach kurzem Wortwechset den Musketier Ball mit seinem Seitengewehr erstochen hatte, wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Gefängnis. * F r a n k f u r t a. M., 1. J u. i. D i e„ F r a n k f. Z t g.“ meldet aus Saloniki vom 30. Juni: Bulgarische Komitatschis brannten das griechische Kloster Trodromos bei Nidusta nieder. Olpe, 30. Juni. Mit dem heutigen Tage ist auch die letzte Personenpost zwischen hier und Kreuzthal aufgehoben. Vor der Eröffnung der ersten Eisenbahnlinie Finnentrop=Olpe im Jahre 1872 hatte Olpe eine der stärksten Posthaltereien — nämlich über 100 Pferde— in Westfalen. Wie noch nachzuweisen ist, hat am 7. Oktober 1711 der Postwagen zum ersten Male unsere Stadt passiert. * Dirschau 1. Juli. Heute früh fuhr ein Rangierzug im Nebel gegen den Prellbock eines Ablaufgleises. die Maschine stürzte von der Höhe der Böschung hinab, den Lokomotivführer und den Heizer unter sich begrabend. Der Heizer starb auf dem Wege zum Krankenhause. Der Lokomotiv= führer, dem die Brust verbrüht und beide Beine gebrochen wurden, liegt hoffnungslos darnieder * Brunschüttel, 1. Juli. Die leidige Unsitte, Petroleum ins Feuer zu gießen, hat der jung verheirateten Ehefrau des Fabrikarbeiters Weite hierselbst das Leben gekostet. Die unglückliche Frau, welche an Brust und Unterleib vollständig verkohlt ist, versuchte ihr einziges Kind zu retten, indem sie es in ihrer Verzweiflung durch das Fenster warf. Das Kind erlitt eine schwere Gehirnerschütterung und dürfte wohl kaum mit dem Leben davon kommen. Rittersdorf bei Bitburg, 1. Juli. Ein heftiges Gewitter zog am Freitag Abend über unser Dorf. Der Blitz fuhr in den Turm der Kirche und riß die ganze Nordseite von oben bis unten auf, während auf der Südseite die Schieferbekleidung heruntergeschleudert wurde. Das Sakristeigewölbe wurde an drei Stellen durchschlagen und in der Sakristei ein Teppich entzündet. * Nürnbera, 1. Juli. Heute wurde das dem Erfinder der Taschenuhr, dem Nürnberger Schlossermeister Peter Henlein, von dem Deutschen Uhrmacherbunde und seiner Vaterstadt gemeinsam errichtete Denkmal feierlich enthüllt. Es ist ein Werk des Bildhauers Mar Meißner in Berlin und zeigt auf hohem Sockel den Meister stehend in der Handwerkertracht seiner Zeit. Im Anschluß an die Zürich, 3. Juli. Auf dem Luganersee beging öffnet, die in vielen Hunderten merkwürdiger und kostbarer Exemplare die Entwicklung von Henleins Erfindung vorführt. Newyork, 30. Juni. In Watkinsville(Georgien) stürmte eine Schar Maskierter das Gefängnis und führte acht Neger und einen Weißen fort, welche der Ermordung und Beraubung eines alten Farmerpaares angeklagt, sowie der Vergewaltigung einer weißen Frau beschuldigt waren. Die Gefangenen wurden in einer Reihe aufgestellt und dann niedergeschossen; acht von ihnen wurden getötet und einer stellte sich tot, worauf die Lyncher sich entfernten. Newyork, 30. Juni. John Rockefeller stellte der Unterrichtsverwaltung zehn Millionen Dollars, zahlbar am 1. Oktober 1905, zur Förderung des höheren Unterrichtswesens in den Vereinigten Staaten zur Verfügung. * Ofenpest, 29. Juni. In Ozora(Komitat Tolnja) kam es gestern zwischen ausständischen Feldarbeitern und Gendarmen zu Zusammenstößen 20 Arbeiter sind verletzt worden. am tritt. drüch ler 2 in u Thec geri hatt gesel des Anst volle Die frag klagt hätt trag Lokales. Neuß, 4. Juli. A Vom Wetter. Höchste Temperatur am gestrigen Tage 21 Grad über Null, niedrigste in vergangener Nacht 13 Grad über Null. Heute Morgen 9 Uhr 19 Grad über Null. Wind südwestlich. Barometer 2 Millimeter gestiegen. Gestern trocken, heute blauer Himmel und Sonnenschein, etwas dunstig. * Das Befinden des Oberpräsidenten der Rheinprovinz Nasse soll sich Zeitungsberichten zufolge in den letzten Tagen so verschlimmert haben, daß die Aerzte wenig Hoffnung hegen, daß der Patient am Leben erhalten bleibe. Nach direkter Information kann dagegen die„Frankf. Ztg.“ die Nachricht von einer bedenklichen Erkrankung des Oberpräsidenten für unzutreffend erklären. Oberpräsident Nasse sei von einem leichten Unwohlsein(Erkältung), das ihn befallen hatte, wieder in voller Genesung begriffen. □=) Personalnachricht. Der Regierungsrat Pohle in Düsseldorf ist zum stellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsgerichts für Arbeiterversicherung im Regierungsbezirk Düsseldorf ernannt. * Z u S a n i t ä t s r ä t e n e r n a n n t s i n d d i e H e r r e n: ten, 2 ung rech arbe weger sollte Gladt Straf wegen sich di klagte zwar Arm 1 vor de Doch Meine Termi Persor zugege der dri stich se Wissen handlu wurde An ei teure sosef Kemmling in Glehn und Dr. Wilhelm Kalker in Neuß.(Herr Dr. Kalker ist bereits seit Jahren tot, es scheint also hier ein kleiner Irr tum vorzuliegen. Red.) = Auszeichnung. Auf der Großen Fach=Ausstellung der Barmer Bäcker=Innung wurden die Erzeugnisse der Firma N. Simons Walzenmühlen hierselbst mit der höchsten Auszeichnung, der goldenen Medaille prämiert. ## Der Herr Regierungspräsident bringt zur öffentlichen Kenntnis, daß der Beginn des nächsten Kursus zur Ausbildung von Lehrschmiedemeistern an der Lehrschmiede zu Charlottenburg, auf Montag, den 2. Oktober d. Is. festgesetzt worden ist. Der Ausbildungskursus dauert vier Monate und schließt mit einer Prüfung. Der Unterricht ist unentgeltlich. An Prüfungsgebühr sind 20 Mark zu entrichten. !] Der Provinzialrat der Rheinprovinz hat der Stadtgemeinde Düsseldorf die Verlegung des am Freitag jeder Woche anstehenden Großviehmarktes auf Montag gestattet. e] Die Entstehungsursache des großen Waldbrandes am 30. Mai d. Is. im Schutzgebiet Fernewald der Königlichen OberförstereiHiesfeld, hat bisher noch nicht aufgeklärt werden können. 300 Mk. Belohnung sichert die Königliche Regierung in Düsseldorf demjenigen zu, welcher den Urheber dieses Waldbrandes so nachweist, daß dessen gerichtliche Bestrafung erfolgen kann. Verschiedene Mitteilungen aus der Stadt: An einem Neubau an der Furtherstraße tat ein Arbeiter einen Fehltritt und stürzte aus einer Höhe von etwa 10 Meter vom Gerüst herunter. Obschon der Arbeiter zunächst noch auf eine Mauer aufschlug, kam er glücklicherweise mit einigen leichten Kopfverletzungen davon. — Eine Frau von der Rheinstraße wollte einen Kessel mit heißem Wasser vom Feuer absetzen. Der Kessel kippte um und das siedend heiße Wasser verbrühte der Frau Arme und Beine. — Eine Arbeiterfrau verschaffte sich einen Schlüssel zum Laden eines Spezereihändlers und stahl aus demselben vor und nach eine Partie Waren und eine Summe Geld. — In einem Garten an der Hafenstraße wurden von dem Revierbeamten mehrere junge Burschen abgefaßt, die dort eingestiegen waren und das Obst plünderten. — Ein Mädchen aus der Nirhütte wurde auf dem Kirchgange von einem jungen Burschen am Reuschenbergerbüschchen in unsittlicher Weise überfallen. Der Täter kam zur Anzeige. = Das Sommerfest, das der Neußer BürgerVerein für Sonntag, den 25. Juni geplant hatte, wurde leider durch das schlechte Wetter unmöglich gemacht. Es findet nun ein solches, bestehend aus Gartenkonzert und Tanzkränzchen in dem Leuchtenberg'schen Lokale zu Grimlinghausen am kommenden Sonntage statt. Wie wir hören, soll gemeinsamer Abmarsch mit Musik ab Obertor stattfinden. k- Die hiesige Kaufmännische Fortbildungsschule wird zur Zeit von 94 Schülern besucht. Von diesen sind 62 zum Besuch durch das Ortsstatut verpflichtet. Die Unterstufe, die in zwei Coeten geteilt ist, hat 54 Schüler, die Mittelstufe 33. Außerdem beteiligen sich 7 Schüler an einzelnen Lehrfächern. Den französischen Unterricht, der nun für die Unterstufe begonnen hat, besuchen 33 Schüler; am stenographischen Kursus nehmen 14 Schüler teil. Im nächsten Jahre wird die Oberstufe eingerichtet. Bei genügender Beteiligung soll auch im Englischen ein Lehrkursus eingeführt werden. —“ Kunstverein für die Rheinlande und falen. Der Ankauf von Kunstwerken zum Zwecke der Verlosung unter die Mitglieder ist in der gestrigen Sitzung des Ausschusses vollzogen worden. Unter den durchgehends wertvollen Arbeiten der diesjährigen Ausstellung wurden 115 Oelgemälde, Skulpturen, Lithographien und Radierungen für insgesamt 50000 Mark erworben und für die am 23. Oktober stattfindende Verlosung bereitgestellt. nung Handl Tages Gerüst frönt Tiefe der ∆ trat. wegen strafbo sich an funden fort n tung ständig Heerdt Schutzt und di erkann sei. 2 schuldig W. ar dene sie da Gestät einen die S richt t hältni ffängn beging m Boot 1l Deuß ung erger und zenleins (Georfängnis n fort es alten gewaltin. Die ellt und den geLyncher r stellte Dollars, ung des n StaaKomitat ndischen enstößen Schöffengericht. Berichtiaung. Als Kläger in der ersten am Samstag den 1. d. Mts. verhandelten Sache tritt, wie wir auf Wunsch des Betreffenden ausdrücklich hervorheben, der Wirt und Spezereihändler Theodor Jakob Lowey auf, nicht wie irrtümlich in unserem Berichte angegeben, der Spezereihändler Theodor Paul B. Juli. n gestriin verMorgen westlich. trocken, etwas Rheinzufolge en, daß Patient Infore Nachs Ober= erpräsiin(Ern voller t Pohle itzenden ing im Herren: Pilhelm bereits er Irrch=Ausden die mühlen er golzur öfnächsten neistern f Monden ist. ite und ist unLark zu hat der des am narktes WaldFerneat bis00 Mk. ung in Irheber gerichtStadt: tat ein r Höhe Obschon fschlug, KopfAus dem Gerichtssaal. * Düsseldorf, 3. Juli. Schwurgericht. In der heutigen Sitzung beschäftigte sich das Schwurgericht mit zwei Meineidsfällen. An erster Stelle hatte sich zu verantworten der 23jährige Glasergeselle Otto Bruno Hübner, der sich im Frühling des vergangenen Jahres in Diensten des hiesigen Anstreichermeisters Wessels befand. Hü. war im vollen Umfange geständig; er ist noch unbestraft. Die Geschworenen bejahten die gestellten Schuldfragen mit der Einschränkung, daß sich der Angeklagte im Falle der Aussage der Wahrheit eine Strafverfolgung(Betrug bezw. Betrugsversuch) hätte zuziehen können. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisstrafe von 1 Jahre 9 Monaten, das Gericht erkannte auf eine solche von 1 Jahr 2 Monaten. 2 Monate der erlittenen Untersuchungshaft wurden auf die erkannte Strafe angerechnet.— An zweiter Stelle hatte sich der Fabrikarbeiter Peter Heepen, 20 Jahre alt, aus Hardt wegen Meineids zu verantworten. Der Meineid sollte am 26. Januar vor der Strafkammer in M.= Gladback geleistet worden sein und zwar in einer Strafsache gegen den Fabrikarbeiter Josef Eckers wegen Körperverletzung. Der Letztgenannte sollte sich derselben mit Bezug auf den heutigen Angeklagten am 23. Oktober schuldig gemacht haben und zwar indem er den Heeven einen Messerstich in den Arm beibrachte. E. hatte sich deshalb am 26. Jan. vor der Gladbacher Strafkammer zu verantworten. Doch wurde er freigesprochen und gegen H. der Meineidsprozeß eingeleitet. Wie im heutigen Termin festgestellt wurde, hatte niemand von den Personen, die bei dem Vorfalle am 23. Oktober zugegen waren, bei E. ein Messer gesehen und lag der or gende Der acht vol, daß sich H. den Messerstich selbst beigebracht habe, um den E. wider besseres Wissen zu beschuldigen. Im übrigen war die Verhandlung ohne weiteres Interesse. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Düsseldorf, 3. Juli.(Strafkammer.) An einem Neubau in Obercassel, den die Stuckareure Josef G. und Hermann W. für eigene Rechnung übernommen hatten, war auch der 20jährige Handlanger Gerhard Küster beschäftigt. Als eines Tages sich der Letztgenannte auf dem obersten Gerüst befand und mit dem Besprengen der Hausfrönt beschäftigt war, stürzte er seitwärts in die Tiefe und zwar mit dem traurigen Erfolge, daß der Tod infolge Genickbruchs auf der Stelle eintrat. eiden Stuckateure hatten sich heute fahrlässiger Tötung zu verantworten; ihr strafbares Verschulden wurde darin gefunden, daß sich an der Seite des Gerüstes keine Schutzstange befunden hatte. Merkwürdig war jedenfalls daß soforr nach dem Unfalle die fragliche Schutzvorrichtung angebracht worden war. Der als Sachververnommene Gemeindebaumeister von Heerot bekundete, daß nach Lage der Sache sich die Schutzvorrichtung sehr wohl hätte anbringen lassen und durch unterlassene Anbringung gegen die anerka. en Regeln der Baukunst verstoßen worden sei.#.# Strafkammer fand beide Angeklagte für schuldig und verurteilte sie zu je 1 Monat Gefängm aus##., ahrikarbeiter Ostar G. und Bernhard W. aus Neuß stahlen an ihrer Arbeitsstelle verschiedene in die Maschinen gehörige Messinglager, die sie dann als Altmetall verkauften. Ihr früheres Geständnis suchten sie heute zu widerrufen, was einen recht ungünstigen Eindruck machte und auf di Strafzumessung von Einfluß war, denn das Geber jeden der Angeklagten die verwrinausznanig hobe Strafe von 6 Monaten GeFreunde unserer Zeitung bitten wir um Weiterempfehlung in Bekanntenkreisen, ev. um gefl. Einsendung von Adressen, an die wir Probenummern zum Zwecke der Empfehlung des Abonnements versenden können. Vermischtes. Der künftige 3 einen I. Der er vereinen es und ie Wavurden urschen s Obst uf dem i Reutfallen. fürgerhatte, nöglich id aus uchtenmmenemeinfinden. dungsVon sstatut Coeten e 33. zelnem er nun Schht= Schüler se einuch im n. WestZwecke in den sorden. n der mälde, en für die am jestellt. hahper-runitige Leipziger Zentralsahnhof, der größte der Welt, wird eine Fronthaben. Um eine EintönigKeite der„ Architertur zu vermeiden, wird der Bau stärker gegliedert werden und eine Anzahl kleiner Porbauten, erhalten. Der Vorplatz ist nicht als Schmuckplatz, sondern als Verkehrsplatz gedacht Der, Zugang zum Empfangsgebäude soll lediglich durch den etwas vorspringenden Mittelbau erfol gen.## der großen Eingangshalle werden die Fahrkartenausgabe- u. Gepäckannahmestellen nach Herichiete Zig 8lächischen Linien getrennt einwerden möglichst ..# gie. Straßenbordkante herangeführt. Daß die„Elektrische" die Droschken aber nicht überKüir 892 Praichken Salte, daraus bervo., daß man zur 222 Droschken Halteplätze einrichtet. Einzelne Strag en in der nächsten Nähe des Bahnhofs, so und Goethestraße, müssen um mehrere Meter verbreitert werden. Die berühmten Rinapromenadenanlagen, der Stolz der Leipziger, werden leider etwas beschnitten werden. .* Wie man's liest. In der„Allg. Zta“ folgende Schnurre. In einem schwächen Dorfe im Ulmer Winkel bestand lange Zeit ine wohltätige Stiftung. Der Schulze durfte Tag für Tag einen Wecken(Semmel) verrechnen, ob r iyn in den Kaffe tunkte, oder auch gar nicht aß pung einmel u“ Da kam un##al vor, buß ein Amtmann die Stifagestteun ver, anu, Der Schultheiß brachte stun, schlug es auf und sagte:„Hier steht Houer" var 14 Hugin.seine Hornbrille hervorchauend, vor:„Zweihundert Gulden— jährlicher zu verwenden zu Schulz=wecken.“ Der Amtmann schaute, lachte und sagte:„Zu SchulSchultheiß, zu Schulzwecken, das ichts.: Der Srchustha, örderung des Volksunter: gis,„Der Schultheiß aber blieb ganz kühl und rongerte:„Es kommt ja nur darauf an, wie liest. lo sichten nicht besteht; von der Einführung wird vorläufig abgesehen. Dagegen steht die Ausgabe von Postkartenblocks— Postkarten von 2 und 5 Pfennig zu Partien von je 10 Stück vereinigt— noch bevor, dieselben werden zum Nennwerte abgegeben. * Wie schnell können verschiedene agen anhalten? Im Londoner Kristallpalast hat ein Wettbewerb zwischen Kraftwagen und gewöhnlichen, von Pferden gezogenen Fahrzeugen stattgefunden, um festzustellen; welch Wagen schneller zum Stehen zu bringen wären. Es ist eigentlich nicht so überraschend, daß sich die Motorwagen in dieser Hinsicht überlegen gezeigt haben, obgleich für sie die Beschaffenheit des Bodens, auf dem die Fahrten stattfanden, ungünstig war, denn schließlich kommt die höhere Zahl von Pferdestärken, die bei Motorwagen in Tätigkeit gesetzt wird, doch auch dem Bremsen zugute. Immerhin bleibt es ein beachtenswertes Ergebnis, daß ein Rennwagen von einer Tonne Gewicht bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde etwa auf dieselbe Entfernung zum Anhalten gebracht werden konnte, wie ein zweipferdiger Lastwagen, der mit einer Geschwindigkeit von nur 13 Kilometern gefahren war. Im ganzen wurden 11 Paare für die Vergleichsfahrten gebildet. Um ein Beispiel zu nennen: da fuhren nebeneinander ein Paketpostwagen von 40 Pferdestärken und ein mit zwei Pferden bespannter Frachtwagen. Beide wurden bis zu einer Geschwindigkeit von 12 Kilometer angetrieben, und der erstere stoppte in einem Abstand von noch nicht 2½ Metern, während der letztere etwa 8½ Meter brauchte. Ferner maß sich ein Napir=Rennwagen von 90 Pferdestärken mit einem Traber vor einem leichten Wagen bei einer Geschwindigkeit von fast 50 Kilometern in der Stunde; der erstere kam in etwa 8 Metern, der letztere in 13 Metern zum Stehen. Aehnlich liefen die anderen Prüfungen aus, bei denen noch verschiedene Kraftwagen mit ein= und zweispännigen Landauern, Hansoms und Fleischerwagen zusammengebracht wurden. * Die Inser„Auschima“, die aus dem Meere vor einigen Monaten bei Japan aufstieg, verschwindet auf ebenso merkwürdige Art wieder, wie sie gekommen ist. Die japanische Regierung hatte einen Beamten ausgesandt, der die über Nacht entstandene Insel besichtigen sollte; nach seinem Bericht liegt der höchste Punkt nur noch zehn Fuß über dem Meeresspiegel. Als die Insel vor dem erstaunten Blick der Einwohner der BoninInsel erschien, war sie bald bis zu 480 Fuß Höhe gestiegen. Auf dem höchsten Punkte errichtete man damals eine Flaggenstange und hißte die japanische Fahne, aber jetzt sind Flagge und Mast nur noch auf kurze Entfefrnung von der. Insel sichtbar, während die Insel ursprünglich einen Umfang von 2¾ Meilen hatte, beträgt er jetzt keine zwei Meilen mehr, und die Länge nur etwa ¼ Meile. Man nimmt an, daß binnen wenigen Wochen die Insel wieder unter Wasser gesetzt sein wird. Das erste Anzeichen von dem Auftauchen der Insel kam am 14. November 1901. Damals erschreckte ein erdbebenähnliches Rollen die Eingeborenen der Inseln des südlichen Japans. Zwei Wochen später stiegen große Wolken schwarzen und weißen Rauches aus dem Meere auf und meilenweit im Umkreis schien die See eine flammende Fläche zu sein. Einige Tage darauf erschien eine kleine Insel unter den Rauchwolken, und dann schienen es drei Inseln zu sein. * Menschenfressende Zigeuner. Eine fast unglaubliche Nachricht über menschenfressende Zigeuner wird aus Jaßbereny gemeldet: Die Gen darmerie verhaftete dort eine aus zwanzig Mit gliedern bestehende Zigeunerkarawane, die schon seit langem im Verdachte stand, kleine Kinder zu rauben, um sie, wie man vermutete, zum Betteln zu verwenden. Es fiel aber auf, daß man bei den Zigeunern nie fremde Kinder vorfand. Nun ge lang es der energisch fortgesetzten Untersuchung, der Sache auf den Grund zu kommen; es wurde festgestellt, daß der Zigeunerhäuptling die geraubten Kinder töten ließ, worauf die Bande sie verzehrte. Erhärtet wurde dieser kaum glaubliche Fall durch den Umstand, daß auf dem Wagen der Karawane eine zerstückelte Kindesleiche gefunden wurde; auch sagten die Zigeuner aus, ihr Häuptling allein habe achtzehn Kinder aufgegessen kam aus Siebenbürgen und hat Gräueltaten dort verübt. Die Gendarmerie hat die weitgehendsten Recherchen eingeleitet. Ein neuer Kalender. Camille Flammarion, der berühmte Pariser Astronom, hat einen ewigen Kalender erdacht und will dahin wirken, daß bei der französischen Deputiertenkammer ein Antrag auf seine gesetzmäßige Einführung eingebracht wird. Danach soll das Jahr mit dem Frühlingsanfang, also mit dem 21. März beginnen, und jedes Vierteljahr soll zwei Monate von je 30 und einen Monat von 31 Tagen enthalten. Das würde 364 Tage ausmachen, und dazu käme ein„Festtag", der zu keinem Monat gerechnet werden soll. In jedem Schaltjahr würden zwei solcher Festtage folgen. Der Vorteil dieses Kalenders würde darin bestehen, daß dieselben Daten immer auf dieselben Wochentage fallen, daß demnach der Kalender in jedem Jahr gleich bleibt. Der Festtag würde also überhaupt Meinungs=Austausch für öffentliche Angelegenheiten. (Die Redaktion steht dem Inhalte der unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel in jeder Beziehung fern und übernimmt dafür nur die preßgesetzliche Verantwortung. Beiträge zu dieser Rubrik werden von jedermann gern entgegengenommen, jedoch behält sich die Redaktion das Recht vor, über die Aufnahme zu entscheiden. 1. Die Baumalle in der Kaiser Friedrichstraße zeigt einen so üppigen Graswuchs, daß man glauben möchte, es wäre bald die richtige Zeit zur Heuernte angekommen. Kinder, die sich ins Gras verlieren, schreien im Urdicht um Hülfe; ältere Leute stolpern darin. Wie lange soll der Zustand noch währen? . Die sogenannte„geruchlose Reinigung“ der Abortanlagen in unserer Stadt wird den ganzen Tag hindurch besorgt. Wäre es nicht möglich, mit dieser Reinigung um 8 Uhr morgens Schluß zu machen. In den meisten Städten geschieht dieselbe nachts. Telegraphische Depeschen Kronstadt, 3. Juli. An Bord des Kreuzers „Minin“ sind ernste Unruhen ausgebrochen. Die Matrosen haben beschlossen, das In=See=Gehen des Kreuzers mit anderen Schiffen des Uebungs=Geschwaders mit allen Mitteln zu verhindern. Die Besatzung wies auf den alten, schlechten Zustand des Kreuzers hin, der nicht nur unfähig sei an Schießübungen, sondern sogar an einer einfachen Fahrt teilzunehmen. Maßregeln gegen die aufwieglerische Bewegung wurden ergriffen. Der„Minin“ wurde durch einen Schleppdampfer bis zum dritten Fort von Kronstadt in See geführt, wo er verblieb In der Stadt herrscht Ruhe. Die streikenden Arbeiter haben die Arbeit wieder ausgenommen. Aden, 3. Juli. Der russische Kreuzer„Rion“ kam nach Odessa unterwegs hier an; er bringt 610 Personen mit, die er von dem französischen Dampfer „Chodoc,“ der in der Nähe des Kaps Guardafui Schiffbruch erlitten, gerettet hat. Petersburg, 3. Juli. General Linewitsch telegraphiert unterm 2. Juli: Der Feind nahm die Offensive in der Nähe von Hailungchen wieder auf zog sich aber zurück, nachdem er Widerstand von unseren Vorposten gefunden hatte. Newyork, 3. Juli. Nach einem aus Mexiko eingegangenen Telegramm sind durch eine Ueberschwemmung, die einem heftigen Unwetter folgte, eine Anzahl Menschen in Guana Juata, dem Betriebssitze der englischen und amerikanischen Minenkompagnien, umgekommen. Die Zahl wird verschieden von 100 bis 1000 geschätzt. auch späte Lieferfristen im Wirte gewonnen. Hafer wurde nur wenig höher gehalten. Rüböl war matt; nahe Lieferung ist im Preise etwas abgeschwächt. Die kolossale Weizenausfuhr Rußlands von 7799000 Pud blieb ohne Einfluß, da man hinsichtlich der weitern Verschiffungen von dort doch sehr im Dunkeln ist. Hamburg, 3. Juli. Weizen ruhig, Mecklenburger und Ostholsteiner 177—178. Roggen fest, Mecklenburger und Altmärker 152—157, russ. cif 9 Pud 117,00. Gerste fest, südruss. eif Juni 166. Hafer fest, Holsteiner und Mecklenb. 154—156 Mais fest, runder amerik. 108 1, La Plata cif Mai=Juni 103. Rübölruhig, 49. Sptritus flau, Juli 20 G. Juli=Aug. 20 Aug.=Sept. 20 G. Kaffee ruhig, Umsatz 2000 Ballen in greifbarer Ware. Petroleum stetig, 5.80. Salvorr. 10,90, Juli 00,00, Febr.=März 3. Juli. Kaffee stetig, Sept. 36, Dez. 36½, März 37, Mai 37½ G. ####men, 3. Juli. Schmalz vorr. Tups und Firkins 36¾, Doppeleimer 37½, stetig. Speck fest. Amsterdam, 3. Juli. Rüböl, vorr. Fl. 24¼, Sept.Dez. 223/8, Mai 09. Leinöl vorr. 19½, Juli 19½8, Sept.=Dez. 20¼, Jan.=Mai 20 ½, Aug. 19 5/8. Amsterdam. 3. Juli. Kaffee: Java vorr. 29½, Santos Juli 211/, Sept. 21⅝. Dez. 21¾, März 22, Mai 22¼ C. Antwerpen, 3. Juli. Getreide. Weizen amerikan. Winter= 18,50—18,50, La Plata= 15,00—18,00, russisc 17.75, Donau= 16,75—18,50, Roggen russisa 4,75—15,50, Hafer 13,00—15,25, Gerste Futter=13.50— 13,75, kaliforn. ausverkauft, Mais Odessa= 00,00—00,00, La Plata. 14 50—14,75, Cinquantino= 19,00—19,75, gem. amerik. 12,50—14,25 Frcs. ##pen, 3. Juli. Petroleum, Type weiß, vorr. .. Juli 17½ B., Aua. 17¾ B., Sept.=Dez. 18 B. Ruhig. Autwerpen, 3. Juli. Schmalz, amerikanische Marke Wilcor, vorr. Frcs. 89½. Juli 87 ¾, Sept. 88 ¼, Nov.= Dez. 88¼ Juli 44¾, ruhig, Juli 15,50, Sept.=Dez. 15,15. Mehl ruhig. Juli 30.60, Aug. 30.50, Sepr.=Bez. 29,50, Nov.=Febr. 29,15. Rüböl ruhig. Juli 50,25, Aug. 50,25, Sept.= Dez. 50,25, Jan.=April 00.00. Sviritus matt, Juli 54,50, Aug. 52,25, Sept.=Dez. 44,50, Jan.=April 40,25. ucker ruhig, roher 88% 29,25—29,50, weißer matt, 2, Aug. 33,00, Okt.=Jan. 29,62½, Jan. April Handels=Nachrichten. Amtliche Fruchtpreise zu Neuß am 4 Weizen per 100 Kilo 1. Qual. Roggen per 100 Kilo 1. Quäkl. Hafer per 100 Kilo: Kartoffeln per 50 Kilo Heu per 50 Kilo Luzernerheu per 50 Kilo Veichestrch ur 500 Ale legeldrusch per 500 Kilo utter per Kilo„ Eier(100 Stück)„ 5.— Fruchtgattungen unverändert. Juli. 4• 18 20 17 70 16 20 15 70 15— 8.08—4,00 2,80—3,80 K 4.30 " 22.— " 24.— „ 2,50 8.— Juli 32,87½, Aug. 33,00, Okt.=Jan. 29,62½, Jan. April 30.00. Leinöl stetig, Juli 43,00, Jan.=April 45.75. Hull, 3. Juli. Baumwollol o. F. raff. 16 S. 6 D., rohes 15 S. 6 D., raff. Aug. 16 S. 6 D. Lein öl o. F. 18 S., Aug. 18 S. 3 D., Sept.=Dez. 18 S. 7½ D. „Livexpool, 3. Juli. Baumwolle. Tagesumsatz 7000 B., davon 6400 B. amerik. In amerik. Geschäft ruhig bei willigern Preisen. Fully good Oomra Fine Bengal 4 3/83. Good fair Tinnivelln 4 21/## 5,38(letzter Schlußpreis 5.45], Juli=Aug. 5,17 W.[5.311, Aug.=Sept. 5,17 W.(5,31], Sept.=Okt. 5,17 W.[5,31], Okt.=Nov. 5,17 W.[5,31], Nov.=Dez. 517 W.[5 31], Dez=Jan. 5.17 W.[531]. Jan.Febr. 5,17 W.[5,31], Febr.=März 5,18 W.[5.32], März=April 530 W. 15330, Aprü.=Mai 5.19 W(533), Mai=Zum London, 3. Juli. Metallmarkt. Kupfer ruhig, Chili=Bars, good ordin. brands L. 65.15.—, 3 Monate 85.15.—.„Best Selected 70¾. Zinn matt, Stratts 15 15.—, 3 Monate 137.126. Blei ruhig, span. 13.7.6, engl. 13.15.—. Zink matt, gew. Marke 23.17.6, bessere Marke 24.5.— New=York, 3. Juli. heute geschlossen. Die amerikanischen Börsen blieben efeld. 5. Auf dem heutigen Schweinerrte stellten sich die Preise für fette Schweine wie t: 1. Qual. 66 J, 2. Qual. 64 Rüböl per 100 Kilo in Partian von 190 Ctr. Rüböl per 100 Kilo faßweise(ohne Faß) Oel per 100 Kilo 3 J44 höh. als Rüböl Rübkuchen per 1000 Kilo waggonweise .„ in kleineren Partien Kleien per 50 Kilo„„ Rüböl und Kuchen unverändert. Viehmärkte. Krefeld, 3. Juli. mark folgt: 1. Qual. 66 J, 2. Qual. 64 J. Köln, 3. Juli. Schlachtviehmarkt. Auftrieb: a. Vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren 4 75—00, b. Junge ; n i c h t a u s g e m ä s t e t e, ä l t e r e a u s g e m ä s t e t e 4 70—72, a. Mäßig genährte junge, ältere 65—67, d. Gering genährte jeden Alters 44 60—63; 458 Kühe. darunter 00 Weidekühe, J 00—00, u. Vollfleischige ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes 444 00—00, v. Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren J4 67—68, a. Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Kalben M 63—65, d. Mäßig genährte Kühe und I Kalben 57—60; 71 Bullen. a. Vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahren M4 67—00, v. Vollfleischige 50 jüngere A4 64—65, c. Mäßig genährte jüngere und ältere 44 61—62, d. Gering genährte jüngere und ältere 58—64, alles die 50 Kil. Schlachtgewicht. Prima nur schwach vertreten. Ochsen sehr gesucht; im übrigen schleppend. Ueberstand in Ochsen. 70 Söluz, 3. Juli Rüböl in Partien von 5000 Kil. 5000 B., Okt. 50,50 B., 50,00 G. Koln, 3. Juli. Fruchtmarkt. Keine Zufuhr. Maschinenstroh(Roggen) 5.20, 100 rob(Flegeldrusch) 5.60, Krummstroh 4.50 die Duisburg, 3. Juli. Fruchtmarkt. Weizen. inlän48 30, Donau 1825—10,/70, Schwarzmeer 17,75—18,75, Asow 17,75—18,75, amerik. 17,75—18,75. Soggen inländischer 00.00—00.00, Donau 00/00— 00,00, Schwarzmeer 16,00—17,00, Asow 16,00—17,00 Pafer- inländ. 00.00—00,.00, Donau 00.00—00.00, russ. O000- O0gg, Mrge.: 1.20. amerik. Mais, amerik. 13,50—13,75, Donau 00,00 —00,00, Cinquantino 16,00—17,00, russ. 00,00—00 00. Grand 9,25—9,50, Alles die 100 Kil. Essen, 3. Juli. Kleie 9.25—9,.50 M inel. Sack. etreidemarkt. ihr Häuptling allein E#t, P Tchweizen 17,50—18,50. Futtersen. Die Karawane 857K 13125—14.—. Mais 1325—1700. Weizenvorschuß hat auch die meisten kleie 9.25—9.75 ie Gendarmerie hat 100 Kil ahne Sas kaut aes Frachtgrundlage Essen die Paaon 1—„, Gunme vo,00, Aug. 60.40. Sept 66,80 für 100 Liter reiner Alkohol vom Speicher unter freier Vorhaltung der Gebinde. Pars, Her: Reis. 9909--2000, bei Posten aus erster pand, still. Rohzucker zur Durchs. bordf. Hamburg 25. 42.35 bz., Aug. 22.60 B., 22,50 bz., Sept. 21,95 B., 21,80 G., 21,85 bz., Okt. 9 5, 19.45 G., 00.00 bz., Okt.=Dez. 19,35 B., 19.30 19,30 bz., Jan.-März 19,50 B., 19,40 G., 00,00 bz., 371 Kälber, a. Feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber A4 76, Doppellender bis 90, v. Mittlere Mast= und gute Saugkälber 68—72, c. Geringe Saugkälber und ältere gering genährte Kälber(Fresser) „63 Schafe, a. Mastlämmer und jüngere Masthamme! (Zickwolle) A 76—00, b. ältere Masthammel 60—68 mäßig genährte Hammel und Schafe(Merzschase) 00—00 die 50 Kil. Schlachtgewicht. In beiden Gar tungen still und langsam. 2751 Schweine, a. M 66, vorgezeichnete 66—67, b. 61 bis 65. c. 56—61 die 50 Kil. Lebendgewicht mit 20—220 Tara. Gute fleischige Ware lebhaft, im übrigen langsam geräumt. Am 3. Juli wurden an frischem geschlachtetem Fleisch aus Holland eingeführt: 306 Vierte! Großvieh, 52 Kälber und 9 Schweine. Häute.(Preise für Juni.) Stier= 74, Kuh= und Rinder= 86—00, rotyaarige Ochsen= von 45 Kil. aufwärts 97, desgl von 40—44½ Kil. aufwärts 93, schwere flache und Berliner Ochsen 88, leichte 00—00 J, Kalbfelle mit Kopf 112, ohne 130 J das Kil.— Frisches Fett 48—58 I das Kil. „London, 3. Juli. Zum heutigen Biebmarkt i slington waren 1070 Stück Hornvieh und 8090 Schafe; reise für Hornvieh 3 S. bis 4 S. 10 D., Schafe 3 S. 10 D. bis 5 S. 6 D. für 8 Pfund. In Deptford waren 680 Stück Hornvieh und keine Schafe; Preise für Hornvieh 3 S. 10 D. bis 4 S. 2 D. für 8 Pfd. Wolle. Juli. Wolle ruhig. (Vertrag P Deutscher rtrag B.) Sept. Frs. 5,20, Dez. fest. Freimarkenheftchen u Rostrartan. Der Festhag wurde also überhaupt a s. Die von der Rastnermert stkarten=1 keine Benennung als Wochentag erhalten. Die rmittlungen haben ergehen: Bes asten Sache ist ja recht pratria, nur wird man nicht wähenden Reuerung verspüren, am alerwenigsten Sept. 12250. Rübsl Okt. 48.10, 3-iog a-senmehl 21.0—2.75. Roggenmehzl Antwerven, 3. La Plata=Kammzug( 5,22½. Bradford, 3. Juli. Wolle stramm, Geschäft gering. Amtliche Wechselzinssätze der Notenbanken vom 3 Juli. tze 3. Deutsche Plätze 3. 4. London 2½. Italien. Paris 3. Petersburg 5½. Schweiz. Plätze 3½. Wien 3½. Wasserstands=Nachrichten. Mainz, 3. Juli. Rheinh. 8 Uhr vorm. 1,39, gef. 0.031 Koblenz, 3 Juli. Rheinh. 6 Uhr vorm. 2,39, gef. 0,031 Juli. Moselh. 9 Uhr vorm. 0,52, gest. 0,021 Juli. Rheinh. 6 Uhr abds. 2,36, gef. 0,021 3. Juli. Reinh. 8 Uhrvorm. 2,14, gef. 0,051 Wesel, 3. Juli. Rheinh. 12 Uhr vorm. 1,35, gef. 6,031 ##rtigreit ist in den auswärtigen Berichten vorherr Blendend weiße Wäsche oone Bleiche erzzelt schend, dennoch beobachteten hier anfangs die Käufer H. grc.—:.. K.: mannurmitdemechten viel Zurückhaltung. Indessen wurde bei dem Angebot Dr. Thompsons Seifenpulver, Marke Schwan. Daskein Entgegenkommen gefunden, so daß die mehr her. selbe ist frei von jeder schädlichen, ätzenden Substanz zortretenden Deckungen die Preise von Weizen und und greift die Wäsche auch nicht im geringsten an. Roggen auf Juli kräftig steigerten. Dadurch haben!— Ueberall zu haben.— Bekanntmachung Unter Bezugnahme auf§ 5 des Regulativs zur Ordnung des Geschäftsganges und des Verfahrens bei den Kreiszusschüssen vom 28. Februar 884 bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die Ferien des Kreisausschusses vom 21. Juli bis zum 1. Sept. cr. dauern. Termine zur mündlichen Verhandlung werden während dieser Zeit nur in schleunigen Sachen abgehalten. Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen bleiben die Ferien ohne Einfluß. Neuß, den 1. Juli 1905. Der Vorsitzende des Kreisausschusses: Frhr. v. d. Leyen. Landrat. 10 Eiltl Eilt! Schwindel im Nur kurze Zeit dauert der Ausverkauf Bekanntmachung. Seit dem Jahre 1898 sind wiederholt Fälle zur Kenntnis der Behörden gelangt, in welchen durch den Gebrauch von Lysol Schädigungen vorge kommen sind. Mit Rücksicht hierauf mache ich die Kreiseingesessenen auf die mit dem Gebrauche von Lysol verknüpften Gefahren aufmerksam. Die Hebammen, Desinfektoren und Heilgehülfen sind angewiesen, in jedem Gebrauchsfalle die Beteiligten über die giftigen Eigenschaften des Lysols und der gleichartigen Cresol=Seifenlösung aufzuklären und vor unvorsichtigem oder Aufbewahren wegen Umbau, und bietet sich nicht lange Gelegenheit, zu diesen selten billigen Preisen zu kaufen. Neusser Haushaltungsmagazin Adolf Cohen. a Oberstr. 106. Oberstr. 106. ist es nicht, daß die stärksten und billigsten Sohlen Spezial=Geschäft für bessere Schuhwaren Reparaturen Glockhammer 54, geliefert werden. Wöchentlich über 100 Paar, der größte Erfolg auf diesem Gebiet. Ich bedarf keine künstliche Mittel um eine Dauersohle herzustellen. Da ich derartige Mittel schon früher versucht, doch wegen Minderwert wieder Preis gab. 149 Liefere aus nur bestem Material, wie bekannt: Herren=Sohle und Absätze von 2,30 an Damen=Sohle„„„ 1/49„ Jede vorkommende Arbeit wird aui's Sauberse. gusge ochachtend Aug. Maureschat, Glockhammer 54. Gebrauche zu warnen.] Zum 1d. cr. ev. sof. kräftiger Peot, Der gonhra:“ Müllergeselle Frhr. v. d. Leyen. gesucht, in Walzen= u. Schrot -müllerei erfahren und guter Bekanntmachung. Steinschärfer.„(3927 Mit Genehmigung des Herrn Bernh. Vollrath Oberpräsidenten der Rhein= Walzenmühle, Geldern Rhld, Tüchtige 4888 provinz ist vom 5. ds. Mts. ab der städtische Verwaltungssekretär Peter Görtz zum ersten! WBIIRNIIRP Stellvertreter des Standesbe= Gußpüher amten Stadtsekretärs Neusen für dauernde Arbeit gesucht. Die Ernennung des städ Stahlwerk Krieger, tischen Verwaltungssekretärs Dreschers zum stellvertretenden Standesbeamten wird hierdurch widerrufen. Neuß, den 1. Juli 1905. Der Bürgermeister: Gielen. 8 Rechnungsformulare Briefbogen, Mitteilungen Couverts mit Firmendruck etc. werden sauber und billigst angefertigt in der Buchdruckerei der Neusser Zeitung Rob. Noack. Aktiengesellschaft Düsseldors=Oberkassel. Tüchtige Arbeiter Familien=Nachrichten. Zeboren: Hrn. C. Schwemann in Bonn 1 K.— Hrn. Paul Peddinghaus in Gevelsberg 1 K Verlobt: Frl. Helene Neuß mit orn. Richard Mergelsberg, Uerdingen und Deutz.— Frl. Agnes Engels mit Hrn Theodor gesucht.[4840 Dachpappen- und HolzzementFabrik Quirin Norbisrath in Heerdt.[4840 Kräftiger Arbeiter Sartorius, Löln=Lindenthal und vom Lande gesucht(4929 Aachen. Glockhammerstraße 56 Vermählt: Hr. Josef Kolvenbachmit Frl. Mathilde Reisenherz, Braber Junge Dortmunc. zum Ausschicken gesucht Valemon. 70 J., Kaia. u ger]“ Wo sagt die Exped.(4923 Wwe. Dr. med. Wilh. Berghaus, Costumes. Aus der Schweiz hatte ich Gelegenheit, große Posten Damen- und Herren-Remontoir-Uhren mit schönen, richtig gehenden Werken, ohne Zwischenhändler billig einzukaufen, und empfehle: Herren=Rem.=Uhren, von Filv's; gestemwpel. 850, 2 Herren=Rem.=Uhren, Wie s2p, Pas; soldes Damen=Rem.=Uhren, von Hilbir, gstempelt 80., 2 Go dränder, Damen=Rem.=Uhren, wasss,. Geld, soides Gehäuse, Herren=Metall=Rem.=Uhren mit schönen, richtig gehenden Werken, Gehäuse versilbert, 2 Goldränder, von Mk 5,— an. Große Auswahl in goldenen Damen= und Herren=Uhren, von den einfachsten bis zu den feinsten Präzisions Anker=Uhren. kann abgefahren werden. Neußer Papier= und Pergamentpapier=Fabrik Aktien=Gesellschaft, vor dem Rheintor.(4390 Ein zartes, Flingerstraße 8, Düsseldorf, Flingerstraße 8. 85 Juwel weiße sammetweiche Haut un blendend schöner Teint. Alles dies wird erreicht durch Steckenpferd=Lilienmilo=Seife von Bergmann& Co., Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd à St. 50 Pf. bei: J. Derstappen, W. Becker, Drog., H. Kilbinger sowie in der Adler=Apotheke. adeanstalt Laura geb. Zimmermann, 75 J. Köln. Lehrmädchen und Gehülfin für dauernde Beschäftigung gesucht zuise Oellers, Markt 5, 1. Et. Das Jahrgedächtnis für die verstorbenen Eheleute Jakob Le hanne u. Margaretha geb. Kamper findet am Mittwoch den ds., morgens 9 Uhr, Costumes. Verlegte wohnung von Niederstraße 6 nach Schulstraße 1, Ecke Drususstraße. Chr. Emmerich. Daselbst Lehrmädchen gesucht.(4925 in der Münsterkirche statt, wozu freundlichst einladet Die Familie. Ein Mädchen für alle Hausarbeit zur Aus hilfe sofort gesucht.(4907 Näh. in der Exped. dsr. Ztg. Neuss, Erftstrasse 64. Neue, erstklassige Einrichtung für Elektr. Lichtbäder, Dampfbäder, Kohlensäurebäder, Fango-Packungen, Vibrations- u. Schwedische Massage, letztere auch ausser dem Hause. Das elektr. Lichtbad ist ein höchst angenehmes und leicht, zu vertragendes Schwitzbad und ist jedem Gesunden zur Hebung des allgemeinen Wohlbefindens zu empfehlen. Im Uebrigen ist dasselbe, verbunden mit einer guten Massage, fast immer von guter Wirkung bei geeigneten Krankheiten, wie. Rheumatismus, Gicht, Ischias, Neuralgien, Erkältungen und dergleichen,(ausgeschlossen Herzleidende, für welche jedoch Gelegerheit zur Behandlung von einzelnen Körperteilen vorhanden ist). Die Behandiung von derartigen Krankheitsfällen im Allgemeinen erfolgt streng und nur nach ärztl. Verordnungen. Die Anstalt ist auf das Beste eingerichtet, mit separaten Abteilungen für Damen und Herren, desgleichen wird die Bedienung nur von erfahrener, sachkundiger Hand ausgeführt. Werten Interessenten ist die Besichtigung der Anstalt zu jeder Zeit Dienstag, 4. Juli, abds. 9 Uhr: Ivang. Versammlung. Restauration Langebeckmann. Ludw. Spangenberg Zahntechniker, bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Neuss zugelassen, Büchel 10 Neuss am Markt. Spezialität: Schmerzloses Ausziehen bei normalen Verhältnissen. Plombieren, Zähnereinigen Nervtöten erc.(518 Feinste Anfertigung künstlicher Zähne ——. unter Garantie— zu den billigsten Preisen. Mehrere Sofas mit braunem und schwarzem Ledertuch, Kameltaschen und Mog uettebezug, billig zu ver kaufen(4825 Niederstraße 38. Heirst v. Dame Herren Landwirte! Hollat 22 J., Verm. 46000 Mk auchm. nicht verm. Herrn aberp. gut. Char. Näheres u.„Reell Berlin Post 16.(4346 Brauchen Sie Diehwärter? Ordentliche Leute und Melker?? so kommen Sie mal nach Reuß. Da ich nur solche Leute von meinen Agenten aus Holland täglich zugeschickt bekomme. Stellenvermittler Seibren Speerstra, Neuß, Gartenstraße 46. Telephon Nr. 381.[4910 per 1. Oktober cr. mit Vorkaufsrecht zu mieten gesucht. Mieter ist bereit, auf dasselbe jährlich 500 Mark abzuzahlen. Gefl. Offerten über Lage u. Preis unter J M 40 an die Ernedition. gerne gestattet. EANIINNNNNNN Braves Mädchen zur Be sorgung von Ausgängen nach Schulschluß gesucht Friedrichstraße 19. Mittwoch Morgen 7¼ Uhr findet in der Münsterkirche eine hl. Messe für den verstorbenen Herrn Hubert Klaff statt, wozu alle Verwandte u. Bekannte hiermit eingeladen werden. Properes Stundenmädchen gesucht Crefelderstraße 60. Schöne Wohnung, am liebsten Einsamilienhaus mit Garten, enthaltend 12 bis 14 Räume, von bess. Familie per i. Oktober gesucht. Gefl. Offerten unt. K M 143 besorgt die Exped.(4852 Danksagung. Für die innige Teilnahme u. schöne Kranzspenden bei dem Verluste meiner lieb. Gattin u.guten Mutter, sprechen chiermit unseren tiefgefühlten Heinrich Garenfeld, Telephon Nr. 374.(4393 Buchdruckerei. — Verlangen Sie bitte Offerte.— Beamtenfamilie mit einem Kinde sucht zum 1. August Wohnung, 3—4 Zimmer nebst Mansarde Unterhaus ausgeschloss. Etwas Garten erwünscht. Offert. mit Preisang. unt. R G 40 Post amt I, Neuß, postlagernd. Dank aus. Theodor Fausten u. Kinder. 1. August schöne abgeschl. Etage 3 Räume zu vermieten.(4897 Ausk. daselbst, Königstr. 10 a Herrschaftl. Haus am Hafen, 13 Ränme nebst Zubehör, auch zu Bureaus geeignet, bill. zu verk. oder Ganzen zu vermieten. 4736) Sev. Freh. CSAT D. CUSENIER 9. 10.000.000. Specielle Brennerei —— BATEITPALI AP PARNAG Ladenlokal, beste Geschäftsl., mit oder ohne Wohnung, sof. zu vermiet. Off unt. J99 an die Exped. dsr. Zia Schöne 2. Etage in besserem Hause per 1. Ok tober an ruh. Leute zu verm 4911) Näh. Friedrichstr. 5. I. und II. Etage, je 4 Zimmer, auf der Further traße zu vermieten.(4900 Näheres Oberstraße 106. Schöne 1. Etage an ruhige Familie per 1. Okt. zu vermieten. Näheres Quirinusstr. Nr. 12 Kleine ruhige Familie sucht per Oktober Woynung von Zimmern, mit oder ohne (4915 In der Canalstraße schöne Wohnung SE Alo.Kap, 10.000.CUr.———— IM SCHLOSS von SOLENCON bei COGNAC WDEINBAUWETTBEWERB COGNAC: EINZIGER PREIS PILIALE: KMULHAUSEN FE. EROSSE MEDAILIP von 6 Räumen mit allen Bequemlichkeiten per 1. Oktober an ruhige Familie zu vermiet. Näh. in der Exped. dsr. Ztg 3 bis 4 Räume per sofort oder 1. Oktober an stille Leute zu vermieten. Wo sagt die Exped.(4896 Alle Gemüse erhalten besonders kräftigen Wohlgeschmack mit Stets erst beim ENIITTA, Anrichten bei*- fügen! Bestens empfohlen von 2 Zimmer und Speicherzimmer zu vermieten.(4913 Furterstraße 264. 5 Hilnmern, Mansarde, in anständig. Hause Off. unter PT 100 an die Erved. der Neuß. Ztg.(4926 Für einen jungen Mann wird in besserem Hause möbliettes Zimmer mit voller Pension gesucht(Familienanschluß ware erwünscht. Gefl. Offert. mit Preisangabe unter Z N 94 befördert die Exped. dsr. Ztg.(4920 CTeE Conrad Hartmann. Oberstr. 133. Hübsch möblierte Zimmer, mit oder ohne Pension sofort oder später zu vermieten. Wo s. d. Exp. d. Bl.(4890 1 Bett mit Matratze u. 1 Himmelbett billig zu verkaufen.(4917 Wo, sagt die Exped. dir Zta zu verkaufen. Jülicherstraße 43 I. Wieneuwird Jeder mit Bechtel's Salmiak=Gallseife gewaschene Stoff jeden Gewebes, vorr. in Pak. zu 40 Pfg. bei H. Kilbinger, Avotheker. Un des§ weite obeng man guten eider Hand eit auch die 4 Die acher zildu Spen werdWare gewis muß diger viele er durch trieb und zurei siete in d Lücke elbst nicht Ei einzt richt verei Ihre Zun mäßi vollk den mit mach Fert Da Kon bens sen werk Aus und der Kun der diese tage um beho und stätt dun A wer Mis Es vermieten Drususstraße 94: 1 Wohnung im Unterhause, Räume nebst Mansardenzimmer, zum 1. Oktober, geeignet für kleine Familie eines Beamten, welcher gegen Mietzinsermäßigung die Aufsicht im Hause führen könnte. 1 Wohnung im Unterhause, Räume nebst Mansardenzimmer, eventl. sofort anzutreten, geeignet für kleines Geschäft. Bei jeder Wohnung Keller Anteil an Speicher, Waschküche und Bleiche mit allen Bequemlichkeiten.(4781 1 Wohnung. I. Obergeschoß, 5 Räume und Mansarde, zum 1. Oktober. Näheres Niederstraße 77. Männliche undweibliche Stellungsuchende aller Stände erhalten sofort grosse Auswahl geeigneter Angebote durch die„Deutsche Vakanzenpost“, Esslingen. BZof schi Pa Krie iegshund entlaufen. län Ka Zünskes. Tilmannsweg 290. Rei Au Ein schwarzer Waldmann entlaufen. Vor Ankauf wird gewarnt(4904 mit kor schi Rheinstraße 44. ger wie Zwei Zimmer sofort zu vermieten. Oberstraße 36.