Ausgabe C/B“ Vertag und Druck: M DuMont Schauberg, Köln, Breite Str. 64. Hosches: Kim 2o, Secboade. „Dumont“ Köln, Ruf 210251. Anfragen und unverlangten Einsendungen bitte Porto beifigen, Anzeigenpreisüiste Nr I. De Behinderung der Lieserung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftsstelle Berlin W8, Jägerstraße 19. Redaktion: Ruf 127041. Anzeigen: Edmund Lewandowfstk, Ruf 127041. Vertrieb: 127041. Wittere Vertretungen: Nachen: M. Faller Kapuztnergraben2s Rufs4907/Bielefeld: a Barthel, Güterslober eir 15. Ruf 4872 Vonn: Ernst Ophoff. Fürstenstr.2. Ruf 3212/Bremen: X. Müller, Schüffelkorb 2. Ruf 5os 2, Sheltnie Freu Vobis, General=Litzmann=Str. 18, Ruf 32313/Dortmund. EechlAusgabe n vur für den Bast Büln mut Siodl=Belage Nummer 178 dorra, Kaiserstr. 17½, Ruf 28890 Düsseldorf. Anz: D. Schürmann, Graf=Adolf.=Straße 12. Ruf 21320, 27270, Vertrieb R. Hollmann. Königsallee 88, Ruf 22915 Duisburg: Anz: Fr. 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Iand Greecheniand „Die deutsche Wehrmacht wird die Waffe in diesen Gebieten erst dann niederlegen, wenn der Belgrader Verschwörerzirkel endgültig gestürzt ist und der letzte Brite auch in diesen Gebieten den Kontinent verlassen hat.“ Wir werden England schlagen, wo wir es treffen F8 Ca war derenglische Fehser, zu slauben, Vexgefeise Guise buch den Mehoden Aühren nve, Beze Zuiusanen zerschagen wandt hat. Immer wieder sind ihm dies worden und se werden hr, uigt, ebt Herschegenganr Wenn en donde, v. D und gon der aus Deuschand und aufmarschieren lassen konnte, so hat es auch in diesem Krieg und ene Verdhndeten, Leshyyseicge S pie anzustinmen gersach. scvon longe vorder,„Zokumentenfunden auf dem Rückzugsweg Der osen uns den bod gus, gelant aur. De Wengand, beo in Pahen Osen solle der Kern dieses neuen Angise sein. Die engische Garantie an Rumänien und Griechenland hatte den diplomatischen Vorstoß eingeleitet, und man glaubte in ähnlicher Weise die anderen Balkanstaaten in die britischfranzösische Vorhut eingliedern zu können, sobald man Italien durch die englisch=französische Flotte und das französische Heer zu Lande gefesselt haben würde. Dann wollte man, wie im Jahre 1918, Deutschland, das von vorn zu packen man fürchtete, vom Rücken aus, vom Balkan her, anfallen. Die Richtkriegsführung Italiens in den ersten Monaten störte jedoch dieses Konzept. Sie band die Kräfte, die hierfür vorgesehen waren und hinderte weitere Vorbereitungen. Dann erfolgten die harten deutschen Schläge, die das französische Heer zerschmetterten und England im Norden in die Klammer nahmen. Das allierte Heer im Nahen Osten schied für die beabsichtigten Zwecke aus. England hatte genug zu tun, seine Kräfte im Vorderen Orient und in Agypten neu zu sammeln und wieder aufzustellen. Währenddessen verfolgte Deutschland eine zielbewußte Befriedungspolitik im Südosten, sie löste Rumänien aus dem englischen Netz und fand in Bulgarien einen verständnisvollen Partner ihrer Bestrebungen. Griechenland dagegen wurde ein Opfer Abhängiskeiten und stelle sich zum Krieg mit Stalien. Trotz der Bederschlge, de Gndunyi ie Aetegeaggeneguge. absichten im Südosten Enpire auf, um de vom Dregzungseteg, Pariher Hrnaus hat es nischen Postionen in Abrir,Zegsgnz gesandt, um von Hier aus eine Dpsionen nach Griechemon, vrsgzein, Intrigen haben in gegen Leiutschland ,wirken zu kömnen. Seine Fage eg an Belgrad, in dem Augenbick, als ene izenr Pähpre ,. oe Drei. Führung, die Rotwendigket Bestäitote, im Peoyur, i der Bemächtepaktes gemeinsam mit Deutschland und Italien# friedung und Konsolidierung des Kontinents zu arbeiten, brecherischen Elementen zur Macht verholfen, die nunmehr da Schicksal ihres Landes verantwortungslos aufs Spiel gesetzt haben. B Wir sehen einen erneuten Versuch Englands, vom Balkan her einen Stoß gegen Deutschland zu führen. Es setzt dabei schonungslos die Hilfsvölker ein, die es für seine Zwecke ins Joch gespannt hat. Nachdem es in Dünkirchen vom Kontinent hinweggesegt wurde, will es sich im Südosten noch einmal an den Boden des Festlandes klammern. sar Wir setzen diesem erneuten Versuch die Schlagkraft unseres Heeres entgegen. Seine Bewährung ist uns gewiß. Es wird, wie der Führer in seinem Aufruf an das deutsche Volk sagte, die Waffen erst dann niederlegen, wenn der letzte Brite auch in diesen Gebieten den,. hor tinent verlassen hat.„Wir werden England wir es treffen.“ ie Belged deiunat ungegtifen Planmäßiges Vorgehen der Truppen 6. April.(dnb) Nach den dem Oberkommando der Wehr; liegenden Meldungen griffen im Laufe des 6. April starke von Kampf=, Sturzkampf=, Zerstörer= und gzeugen zahlreiche millitärische und kriegswichtige Ziele awien an. Im Mittelpunkt stand die Festung Belgrad, aufe des Tages dreimal den Angriffen starker zerverbände ausgesetzt war. In zahlreichen kriegswichtigen istanden große Brände, die bis zum Abend nach scht werden konnten. Im Bahnhofsgelände von Belgrad Seribrungen bebondben, br g, ren g äohuben biest. in der e ai eurzeune uechang g gehahsihen Geune eaten boebten der ubf gheragz in gase des Tages ühenal Pen bes beuschen berzag, gie bechaden sich kroz PPuye witden be zuhen Gegenche inr Planden Gechnbes und ber, endugguen ug Heris Burhe mn Vorgehen. Das Vordtingen des De der Set unehu#e#ungeng wähend ues tttämpfen, Gosen beusye, Vergag bichenigen Melwtiages über lngoslawischen Gepset rgag gungen ur seindliche Flugzeuge ab. Boe) vmgit#r, Flagzenge verlonen. Mit Sicherhet wrzes ge gaug senge bes Beinbs am Bohen be; stun gugugen zerstört oder beschädigt worden st. Aufruf des Führers an das deutsche Volk Berlin, 6. April. Der Führer hat heute in den frühen Morgenstunden einen Aufruf an das deutsche Volk gerichtet, in dem er die Gründe darlegt, die Deutschland gezwungen haben, seit heute morgen seine Wehrmacht im Kampf gegen die Ursurpatoren von Belgrad und im Kampf gegen jene in Griechenland gelandeten englischen Verbände einzusetzen, mit denen Großbritannien wieder versucht, den Frieden Europas zu stören. Gleichzeitig hat der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht einen Tagesbefehl an die„Soldaten der Südfront“ erlassen. Mit ihm wird verkündet, daß die deutsche Wehrmacht die Interessen des Reiches so wie vor einem Jahr in Norwegen und im Westen nunmehr auch im Südosten Europas in ihren Schutz nimmt. Reichsminister Dr. Goebbels verlas über alle deutschen Sender um 6 Uhr den Aufruf und den Tagesbefehl des Führers. An das deutsche Volk! Seit der britische Imperialismus ausging, die Welt zu erobern, war es sein Bestreben, Europa und seine Völker in immer neue innere Kriege zu verwickeln und sie damit zu schwächen. England hat dabei nur zu oft teils verblendete, teils bestochene Staatsmänner und Volksführer gefunden, die ihre Länder in den Dienst dieser britischen Weitbeherrschung stellten. Seit Jahrhunderten war der zugleich größte Nutznießer dieser von England angezettelten Eroberungskriege die südische Hochfinanz. Unter dem Schlagwort „Demokratie“ hat diese Verschwörung von Imperialismus und Kapitalismus die Welt und insbesondere Europa in zahllose Verwicklungen geführt. Im Jahre 1914 gelang es diesen Kräften, das alte Deutschland zu überfallen und zum Kampf zu zwingen. Das Ziel war die Vernichtung des deutschen Wirtschaftslebens und die Ausplünderung der deutschen Wirtschaftskraft sowie die dem dienende Wehrlosmachung der Nation. Der Kampf damals aber wurde nicht geführt gegen das nationalsozialistische Dritte Reich, sondern gegen den konstitutionell demokratischen Deutschen Bundesstaat. Kaum war es gelungen, nach einem eineinhalb Jahrzehnte langen grauenhaften Verfall der deutschen Wirtschaft und des deutschen Lebens durch die Kraft der nationalsozialistischen wegung das deutsche Volk zu erheben und zu einem neuen Aufstieg zu führen, als die gleichen Kräfte sofort wieder ihre alte Zielsetzung proklamierten, das unabhängige, sich wieder aufbauende Deutschland müsse abermals vernichtet werden. Und wieder, wie einst, glaubte man dabei am besten den Konflikt durch gedungene Kräfte auslösen zu können. Polen war ausersehen, ohne jeden Grund den Streit mit Deutschland vom Zaune zu brechen und auf die Bemühungen, durch einen vernünftigen Ausgleich die friedliche Zusammenarbeit zu schern. mi Gewak u. antwo,ähgernahzt zes gisher unterdes entstandenen neuen deutschen Wehrmacht des Dritten Reiches ist dieser Anschlag in wenigen Wochen gescheitert. Nun versuchte Großbritannien, über Norwegen den Vorstoß in die rechte deutsche Flanke durchführen zu können. Mit wenig Stunden Vorsprung konnte dieser Anschlag und in einem wochenlangen heroischen Kampf ebenfalls zum Scheitern gebracht werden. Deutsche Soldaten stehen von Kirkenes bis in die Deutsche Buchl und sichern damit den deutschen Lebensraum. Diese Niederlagen zwangen Churchill, nach neuen Möglichkeiten zu suchen. So kam er zu dem Entschluß, durch das mit England verbündete Belgien und Holland ins Ruhrgebiet als in das Herz der deutschen Wirtschaft vorzustoßen. Diesmal war Frankreich ausersehen, die Hauptlast des Kampfes zu tragen. In einem geschichtlich einzigertigen Siegeslauf hat die deutsche Wehrmacht auch diesen Angriff vereitelt und den Westen Europas von Engländern gesäubert. Meine erneuten Friedensvorschläge ablehnend, entschloß sich Churchill nunmehr, die Kraft des englischen Imperiums gegen Italien zu wenden, um vor allem die nordafrikanische Küste mit Hilfe neuseeländischer und australischer Truppen in seine Hand zu bekommen. Auch dieser Versuch kann schon jetzt dank des Zusammenwirkens deutscher und italienischer Kräfte als gescheitert gelten. Seit Beginn des Krieges war es das unentwegte Bestreben Englands, den Balkan als Kriegsschauplatz gewinnen zu können. Tatsächlich gelang es der britischen Diplomatie in Anlehnung an das Vorbild im Weltkrieg, Griechenland erst durch eine ihm angebotene Garantie einzufangen und dann für seine Zwecke endgütig zu mißbrauchen. Die heute veröffentlichten Dokumente geben einen Einblick in die Praxis eines Verfahrens, das nach ältesten britischen Rezepten immer wieder versucht, andere für englische Interessen kämpfen und verbluten zu lassen. Ich habe demgegenüber immer betont, daß erstens das deutsche Volk keinerlei Gegensätze zu dem griechischen Volk besitzt, daß wir zweitens aber niemals dulden werden, daß, so wie im Weltkrieg, sich auf griechischem Territorium eine Macht festsetzt mit dem Ziel, von dort aus bei gegebener Zeit vom Südosten her in den deutschen Lebensraum vorstoßen zu können. Wir haben die nördliche Flanke von den Engländern freigesegt. Wir sind entschlossen, auch im Süden eine solche Bedrohung nicht zu dulden. Im Sinne einer wahrhaften Konsolidierung Europas war es mein Bestreben, seit dem Tage der Machtübernahme, vor allem auch mit Jugoslawien ein freundschaftliches Verhältnis herzustellen. Ich habe bewußt all das vergessen, was zwischen Deutschland und Serbien einst vorgefallen war. Ich habe dabei nicht nur dem serbischen Volk die Hand des deutschen Volkes angeboten, sondern darüber hinaus mich bemüht, alsredlicher Makler bei der Überbrückung aller Schwierigkeiten zu helfen, die zwischen dem jugoslawischen Staat und einzelnen Deutschland verbündeten Völkern bestanden. Tatsächlich ist es auch scheinbar gelungen, an Stelle einer unerträglichen Atmosphäre allmählich eine Entspannung herbeizuführen und eine nicht nur politische, sondern vor allem auch wirtschaftlich fruchtbare Zusammenarbeit anzubahnen. Und welches andere Ziel hätte Deutschland haben können in einem Gebiet, in dem es weder territoriale noch politische Ansprüche stellte oder Interessen verfocht? Um Jugoslawien jedes Gefühl zu nehmen, als könnte jetzt oder in der Zukunft die von Deutschland eingeschlagene Politik Fortsetzung auf Seite 2 Griechische und jugoslawische Grenze überschritten Festung Belgrad und Flugplätze von der Luftwaffe erfolgreich angegriffen Nachstoßen in Nordafrika Berlin, 6. April. Das Oberkommando der Wehrmacht Angeschts des Vordringens britscher Landungskruppen aus dem sechischen Raum nach Rorden und der bekanntgewordenen Vereinigung mit der mobilisserlen jugoslawischen Wehrmacht, sind Verbände des deutschen Heeres heule früh zum Gegenangriff angetreten. Die griechische und die serbische Grenze wurde an mehre geiff in den Morgenstunden serbische ud uu us Käeieren Verbäaden de. Zeslang Belgrad an und vernichtele Kasernen sowie militärische und kriegsItalienische Kampfverbände griffen gleichzeißig kriegswichtige Ziel= in Südjugoslawien erfolgreich an. e un e e geee Aesuesittete esein e Sestse, Saisze. Angan de Sieid af Zetih undign wus welene Sase eunr. westengland angegrifsen. Auf einem Ilngplatz gerielen Hallen, Unterkünfte und abgestelle Flugzenge in Brand. Kampfhandlung n des Jeindes fanden in der letzten Nacht über dem Reichsgebiet nicht stalt. Das besetzte französische Gebiel wurde nur von wenigen seindlichen Flugzeugen überflogen. Weiterer Vormarsch in Nordafrika Rom, 6. April. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt:„ An der griechischen Ironk Artillerietätigkeit. Unsere Luftverbände haben feindliche Verteidigungsstellungen und Truppen im Sturzflug angegriffen und mit Maschinengewehrfeuer belegt. In Nordafrika gehl der Vormarsch der italienischen und der deutschen Kolonnen in östlicher Richtung weiter. In der nacht zum 6. April haben englische Flugzeuge Tripolis erneut bombardiert. Einige Verwundete und Schäden. Im östlichen Mitlelmeer hat eines unserer-Booke einen seindlichen Geleitzug angegriffen. Ein Dampfer starker Tonnage wurde versenkl und ein weiterer durch Torpedo getroffen. Unsere custwaffe hat einen anderen Geleitzug westlich von Kreia angegriffen. Eines unserer Aufklärungsflugzeuge, das von seindlichen Jägern angegriffen wurde, hat eine Hurricane abgeschossen. In Ostafrika führen unsere Truppen ihre Konzentration auf die im voraug bestimmten Abschnitte durch. bb Berlin, 6. April. In unserer Betrachtung zum Eintritt Jugoslawiens in den Dreimächtepakt am 25. März haben wir das in dem von dem Ministerpräsidenten Zwetkowitsch und dem Minister des Auswärtigen Cincar=Markowitsch vollzogenen Akt gelöste Problem damit deutlich zu machen versucht, daß wir sagten, die Belgrader Regierung habe erkannt, daß in dem gegenwärtigen Ringen zwischen den Achsenmächten und England um die Neugestaltung Europas Jugoslawien nicht länger eine Enklave von uninteressiert und unbeteiligt Danebenstehender bleiben könne. Die Regierung Zwetkowitsch=Markowitsch hatte aus dieser Erkenntnis die unausweichliche Folgerung gezogen und die Front gewählt. Diese Entscheidung war klug und umsichtig; sie würdigte die europäische Gesamtlage und insbesondere die Ergebnisse der Kriegshandlungen, die gewiß keinen Raum mehr ließen für spekulierendes Lavieren, und baute darauf ihren Entschluß auf, der sowohl jenen Gegebenheiten als auch den wohlverstandenen Interessen Jugoslawiens und seiner Zukunft Rechnung trug. Sie verzichtete auf Zweideutigkeiten und auf„Abwarten“, die übrigens nur verdächtig gewirkt hätten, und bekannte sich zur Mitarbeit an der Bildung eines englandfreien Kontinents, in dem auch Jugoslawien eine seinen Kräften und seinem Leistungswillen entsprechende Rolle zugedacht war. Es wäre gewiß nicht bloß die Rolle eines„Statisten“ gewesen. überdies trugen Zwetkowitsch und Eincar=Markowitsch einen besonderen Erfolg heim: Deutschland und Italien versprachen in der einen der dem Beitrittsprotokoll beigefügten Noten eine Garantie des gegenwärtigen jugoslawischen Territoriums, und Jugoslawien brauchte mithin nicht zu besorgen, daß im Falle einer etwaigen Neuordnung von Staatsgrenzen gemäß dem Nationalitätenprinzip von ihm ein Opfer verlangt werden würde. Diese Zusage erhielt— und das ist wohl zu beachten— ein Staat, der ein Musterbeispiel eines Vielvölkerstaates mit heterogensten Elementen darstellt. Darüber hinaus wurde Jugoslawien aber noch ein bedeutsamer Vorteil zugesichert: ein Zugang zum Agäischen Meer. Leistungen hierfür, die irgendwie die Sowveränität Jugoslawiens beeinträchtigt hätten, wurden von ihm nicht verlangt: im Gegenteil, es erhielt das ausdrückliche Versprechen, daß Deutschland und Italien nicht das Ansinnen stellen würden, Truppen durch das Land marschieren zu lassen. Das Bekenntnis Jugoslawiens zum Dreimächtepakt enthielt außenpolitisch eine bedeutsame Wendung: Jugoslawien beendete die Periode einer westlich und westlerisch orientierten Politik und ordnete sich in diese Zielsetzung der Mächte der neuen Ordnung ein. Es verabschiedete jene Haltung, die, um auf unser Bild zurückzukommen, aus dem Land eine Enklave im Lebensraum der Achsenmächte macht mit der Hoffnung, zu gegebener Zeit auf die richtige Seite zu fallen und ernten zu können, wo es nicht gesät hatte. Zwetkowitsch und Cincar=Markowitsch hatten den Weg der echten europäischen und damit auch der echten jugoslawischen Konjunktur klar gesehen, und eben deshalb wünschten sie nicht, daß Jugoslawien weiterhin eine labile und odiose„Konjunkturpolitik“ betreibe. Sie waren sich bewußt geworden, daß das Versailler Zeitalter, dem ihr Land seine Vergrößerung verdankte, vorüber war und daß es galt, sich auf das Neue umzustellen. Die Generalsclique jedoch, die ihren Putsch von langer Hand vorbereitet hatte— unter wessen Mitwirkung, ließ der britische Unterstaatssekretär des Auswärtigen, Buttler, erkennen, als er im Umerhaus und somit vor aller öffentlichkeit den englischen Gesandten in Belgrad für die Tätigkeit belobigte, die er vor dem 27. März entfaltet hatte—, stürzte, als Zwetkowitsch und Cincar=Markowitsch heimgekehrt waren, die Regierung und setzte beide Staatsmänner in Haft. Die geflissentliche Kennzeichnung dieses Regierungssturzes als einer lediglich innerpolitischen Angelegenheit konnte schon angesichts des Zeitpunktes, zu dem er erfolgte, nirgends verfangen. Die Vorgänge in Belgrad und im ganzen Lande, die die Erklärung der Reichsregierung an Jugoslawien im einzelnen kenmeichnet, ließen von Anfang an keinen Zweifel mehr über den„neuen Kurs“ der Regierung Simowitsch, und die Enthüllungen in der Erklärung der Reichsregierung über die Verhandlungen des jugoslawischen Generalstabes mit den Westmächten bestätigen die Zielsetzung dieses „neuen Kurses“ der verschwörerischen Generalität. Diese Zielsetzung besteht nicht etwa darin— und dafür könnte man, wenngleich sie unklug ist, schließlich noch Verständnis haben—, Jugoslawien in der Rolle einer die Entwicklung beobachtenden und abwartenden neutralen Enklave zu halten, sondern eindeutig und jedes Mißverständnis ausschließend darin, das Land zu einer den Achsenmächten feindlichen Enklave zu machen. Der Generalstab stellt— ob mit oder ohne Kenntnis der früheren Regierung ist heute gleichgültig, wichtig bleibt nur, daß die heutige Regierung sich zu jenen Besprechungen bekannte— dem Feind Deutschlands Jugoslawien als Aufmarschgebiet zur Verfügung, um ihm die Möglichkeit zu bieten, den Krieg auszuweiten und eine„neue Front“ zu biden, von der aus er, nachdem er im Westen vom Kontinent vertrieben worden ist, gegen Deutschland vorstoßen könnte. Man muß sich fragen, wie gerade Generäle von allen guten Geistern verlassen sein können, daß sie die von Deutschland geschaffenen militärischen Tatsachen nicht gesehen und nicht erwogen haben, welcher weiteren militärischen Leistungen dieses Deutschland noch fähig ist und welche Kraft zu entfalten es entschlossen sein würde, wenn es erkennen muß, daß eine leicht Montag, 7. April 1941 Kölnische Zeitung fertige und verräterische serbische Verschwörerelique es wagt, dem Gegner des Reiches nicht nur intellektuellen, sondern auch praktischen Beistand zu gewähren. Die Einstellung dieser Clique ist schlimmer als bloß vorgestrig; sie schwelgt politisch in der Erinnerung an Versailles und strategisch in der Erinnerung an das Saloniki Lloyd Georges während des Weltkrieges, das heute der Stratege der„Peripherie", Churchill, zu wiederholen gedachte, obwohl ihm die gänzlich veränderten Voraussetzungen nicht entgangen sein können. Und mit den serbischen Putschisten schwelgt in diesen irreführenden Erinnerungen eine nicht minder blinde Regierung Griechenlands, die sich auf Gedeih und Verderb(aber es könnte und kann nur auf Verderb sein) schon vorher an die Seite Englands geschlagen hatte. Dieser Entschluß Griechenlands mag stimulierend auf die jugoslawischen Englandhörigen gewirkt und sie mögen gedacht haben, daß bei einem Einschwenken auch Jugoslawiens in die Englandfront ein den Krieg entscheidendes Gewicht in die englisch=amerikanische Waagschale gelegt würde. Diese Meinung wird bald genug als ein Irrtum, als ein verhängnisvoller, weil lebensgefährlicher Irrtum erwiesen sein. Mit ihrem Putschgegen das neue Europa stellen die heutigen serbischen Machthaber die Welt vor ein politisches und militärisches Rätsel. Ihre Verblendung und Einsichtslosigkeit und die daraus entspringende Frivolität des Handelns stehen wohl einzig in der Weltgeschichte da und beweisen nur, daß serbische chauvinistische Hasardeure, die jedes Gefühls der Verantwortlichkeit für den eigenen Staat und dessen Völker ermangeln, von der Verantwortlichkeit für Europa gar nicht zu reden, die Macht ergriffen haben. Mit einer erstaunlichen Treffsicherheit für das Zerstörerische und Negative haben sie eine Chance gewählt, die keine mehr sein kann, seit der Nationalsozialismus und die Achse die Abrechnung mit dem Feind des Kontinents(und damit Morgenblatt Nr. 178— Seite 2 auch Jugoslawiens) begonnen haben, und zwar mit einer Wirkung, die zu übersehen eben nur das zweifelhafte politische und militärische Talent serbischer General=Kraftmeier und die geringe Urteilsfähigkeit des von ihnen mißleiteten Königs=Knaben vermochten. Der Himmel ist hoch und der Zar ist weit, sagt ein russisches resigniertes Sprichwort. Weiter aber noch sind für Jugoslawien eine englische und amerikanische Hilfe, die der britische König und Churchill und Roosevelt Jugoslawien versprochen haden. Es gibt für Jugoslawien keinen Beistand von dorther, der wirklich zählen würde, und die Londoner und Washingtoner Jubeltelegramme nach Belgrad, die vermutlich dazu beigetragen haben, die Haltung der serbischen Kriegspartei zu versteifen, werden bald ihre sämmerliche Hohlheit offenbaren. London und Washington haben zwar ihren„Erfolg“, aber er wird nicht auch ein Erfolg Jugoslawiens sein, dessen Kriegstreiber die Existenz ihres ganzen Staates aufs Spiel gesetzt haben, dessen Versailler Herkunft der Dreimächtepakt und vor allem die Note über die Grenzgarantie großzügig übersah und vergessen zu machen trachtete. Aber der serbische Chauvinismus pochte gerade auf diesem Geburtsmakel und rechnet sich ihn zur Ehre an; glaubte, die Entscheidung des Kabinetts Zwetkowitsch=Markowitsch verwerfen und sich zu den Schöpfern eines„Großserbiens", bekennen zu sollen. Die neue Belgrader Regierung meinte eine Korrektur an der außenpolitischen Wahl des früheren Kobinetts vornehmen zu dürfen und dessen Entschluß ins Gegenteil umbiegen zu können. Welche„neutrale“ Haltung die Belgrader Usurpatoren sich auch vorgestellt haben mögen, diese Absage an den Dreimächtepakt gab nicht nur einem Verdacht Nahrung, sondern enthielt eine Herausforderung an Deutschland und Italien, deren Beantwortung heute begonnen hat. Es war nicht mehr die Zeit für eine„Enklave“ und schon gar nicht mehr für eine so provozierend feindliche, zu der die Revolte der serbischen Generale Jugoslawien gemacht hatte. Tagesbefehl des an die Soldaten der Südostfront Aufruf des Führers an das deutsche Volk Fortsetzung von der ersten Seite sich zu seinen Ungunsten ändern, hatte ich versucht, den jugoslawischen Staat in jene Mächtegruppe einzugliedern, die entschlossen ist, den europäischen Kontinent in Zukunft nach den Prinzipien der Berücksichtigung der berechtigten Interessen aller in gemeinsamer Arbeit in Ruhe und Frieden aufzubauen. Ich glaubte dadurch auch am meisten den jugoslawischen Befürchtungen entgegenzuwirken, als ob zwischen Deutschland und Italien oder Deutschland und Ungarn in dieser Zielsetzung Jugoslawien gegenüber etwa ein Unterschied bestünde oder in der Zukunft zu befürchten wäre. Ich habe dies getan, obwohl die Führung des jugoslawischen Staates sowohl als die des griechischen, wie uns uus den französischen Dokumenten bekannt war, in unverantwortlicher Weise die Interessen der westdemokratischen Kriegshetzer unterstützten. Am 25. März 1941 wurde nun in Wien feierlich der Eintritt Jugoslawiens in den Dreierpakt vollzogen. Ich und das ganze deutsche Volk waren darüber glücklich. Es erschien damit eine Ausdehnung des Krieges auf den Balkan verhindert zu sein und vielleicht eine leise Hoffnung berechtigt, den schon bestehenden Konflikt in einem vernünftigen Ausgleich am Ende doch noch lösen zu können. Kaum kamen aber die den Vertrag unterzeichnenden Minister in Belgrad an, als die im eng lischen Sold stehenden Elemente einer ewig Staatsstreiche organisierten Militärelique zum Gegenschlag ausholten. Die den Frieden mit Deutschland anstrebende Regierung wurde gestürzt, und zwar mit der ausdrücklichen öffentlichen Erklärung, daß dies wegen ihrer Haltung Deutschland gegenüber notwendig sei. Darüber hinaus aber fanden nun Auftritte statt, die im Leben der Völker eine Schande darstellen und die das Deutsche Reich als Großmacht nicht gewillt ist, geduldig hinzunehmen. Der deutsche Gesandte wurde insultiert, der deutsche Militärattaché angegriffen, ein Offizier als Gehilfe des Militärattachés verletzt, zahlreiche Beamte, Vertreter unserer Firmen usw. öffentlich mißhandelt, deutsche Ausstellungsräume. Geschäfte, Bürohäuser und Firmen sowie Schulen demoliert und verwüstet, unzählige Frauen und Männer, besonders auch unsere Volksdeutschen, verprügelt, ihre Geschäfte und Wohnungen zum Teil ausgeplündert, eine Anzahl von Volksdeutschen dabei ermordet. Diese Vorgänge wurden von den gleichen Kreaturen inszeniert, die schon im Jahre 1914 durch das Attentat von Serajewo die Welt in ein namenloses Unglück gestürzt hatten, und so wie damals ist diese militärische Verbrecherclique vomenglischen Geheimdienst finanziert und angestifet worden. Wenn nun auch diese Vorgänge die gleichen sind wie damals, so hat sich doch etwas geändert. Der jetzt angegriffene Staat ist nicht das damalige Österreich, sondern das heutige Deutsche Reich. Die neue serbische Regierung hat die allgemeine Mobilmachung angeordnet. Sie hat eingestanden, daß dies schon seit Tagen im geheimen der Fall war. Sie hat damit zu erkennen gegeben, daß sie glaubt, an Stelle der friedfertigen Beziehungen zum Deutschen Reich die Gewalt setzen zu können. Die Gewalt, die sie gerufen hat, wird sie jetzt vernichten! Das deutsche Volk hat keinen Haß gegen das serbische Volk. Das deutsche Volk sieht vor allem keine Veranlassung, gegen Kroaten oder Slowenen zu kämpfen. Es will von diesen Völkern nichts. Das deutsche Volk aber wird mit jener serbischen Verbrecherelique in Belgrad nunmehr ab rechnen, die glaubt, den Balkan zum zweitenmal dem britischen Attentat gegen den europäischen Frieden zur Verfügung stellen zu können, Da ich es nun abermals erleben mußte, daß achtjährige Bestrebungen, eine Freundschaft aufzubauen, wieder vergeblich sind, habe ich mich entschlossen, zur Wiederherstellung tragbarer Beziehungen und einer auch den völkischen Prinzipien gerechtwerdenden Ordnung in diesem Teile Europas in Übereinstimmung mit den Auffassungen meines Verbündeten die weitere Vertretung der deutschen Interessen jener Kraft anzuvertrauen, die, wie es sich wieder ergibt, anscheinend allein in der Lage ist, Recht und Vernunft in ihren Schutz zu nehmen. Das Deutsche Reich befindet sich seit heute morgen im Kampf gegen die Usurpatoren von Belgrad und im Kampf gegen jene Verbände, die Großbritannien vom Balkan aus wieder versucht, gegen den Frieden Europas vorschicken zu können. Die deutsche Wehrmacht wird die Waffe in diesen Gebieten erst dann niederlegen, wenn der Belgrader Verschwörerzirkel endgültig gestürzt und der letzte Brite auch in diesen Gebieken den Kontinent verlassen hat. Mögen die unglücklich verblendeten Völker erkennen, daß sie dies nur dem schlimmsten Freunde zu verdanken haben, den der Kontinent seit 300 Jahren besaß und besitzt: England! Das deutsche Volk aber kann in diesen Kampf mit dem inneren Bewußtsein eintreten, daß seine Führung alles getan hat, was überhaupt menschenmöglich war, um ihm diese Auseinandersetzung zu ersparen. Von der Vorsehung aber wollen wir jetzt nur erbitten, daß sie den Weg unserer Soldaten behütet und segnet wie bisher. Berlin, den 6. April 1941. Adolf Hitler. Operationsgebiet östliches Mittelmeer Berlin, 6. April. Amtlich wird bekanntgegeben: Auf Grund der militärischen Aktionen in Griechenland ist mit Operationen im östlichen Mittelmeer und in der Agäis zu rechnen, die ein ungefährdetes Befahren dieses damit zum Operationsgebiet gewordenen Seegebietes durch Handelsschiffe ausschließen. Jedes Schiff, das dieses Gebiet befährt, setzt sich der Vernichtung durch Minen und andere Kriegsmittel aus. Die deutsche Regierung warnt daher dringend vor dem Befahren des gefährdeten Gebietes, das sich an die östliche Grenze des von der italienischen Regierung in ihrer Erklärung vom Soldaten der Südostfront! Getreu dem Grundsatz, andere für sich kämpfen zu lassen, hatte England in der Absicht, Deutschland in einem neuen Kampf endgültig zu beseitigen, im Jahre 1939 Polen ausersehen, den Krieg zu beginnen und, wenn möglich, die deutsche Wehrmacht zu vernichten. In wenigen Wochen haben die deutschen Soldalen der Ostfront das Instrument dieser britischen Kriegshetzer geschlagen und beseitigl. Am 9. April vor einem Jahr versuchte daraufhin England, sein Ziel durch einen Vorstoß in die nördliche Ilanke Deutschlands zu erreichen. In unvergeßlichem Kampf haben die deutschen Soldaten im norwegischen Feldzug ebenfalls in wenigen Wochen den Angriff abgeschlagen. Was die Welt nicht für möglich gehalten hatte, war gelungen. Die Wehrmacht des Deutschen Reiches sichert unsere Nordfront bis Kirkenes. Wieder wenige Wochen später glaubte Herr Churchill den Augenblick für gegeben, über das mit England und Frankreich verbündete Belgien und Holland zum Ruhrgebiet vorsloßen zu können. Ces begann die historische Stunde der Soldaten unserer Westfronk. Im glorreichsten Kampf der Kriegsgeschichte wurden die Armeen des kapitalistischen Westens geschlagen und endlich vernichtet. Nach 45 Tagen war auch dieser Feldzug entschieden. Nun konzentrierte Herr Churchill die Macht des britischen Imperiums gegen unseren Verbündeten in Nordafrika. Auch dort ist die Gefahr durch das Zusammenwirken deutscher und italienischer Verbände gebannk. Das neue Ziel der britischen Kriegsorganisatoren bestehl nunmehr in der Verwirklichung eines Planes, den sie schon zu Beginn des Krieges gefaßt hatten und nur durch die gigantischen deutschen Siege immer wieder zurückstellen mußten. In Erinnerung an die Landung der britischen Truppen während des Weltkrieges in Saloniki haben sie Griechenland erst mit ihrer Garantie eingefangen und dann endgültig den englischen Zwecken dienstbar gemacht. Ich habe immer und immer wieder gewarnt vor dem Versuch einer Landung britischer Truppen zur Bedrohung des Reiches im Südosten Europas. Diese Warnung blieb leider vergeblich. Ich habe weiler versucht, mit immer gleicher Geduld, die jugoslawischen Staatsmänner zu überzeugen von der Nolwendigkeit eines aufrichtigen Zusammengehens der an der Wiederherstellung des Friedens in diesen Gebieten interessierten Nationen. Nachdem es nun endlich gelungen war, die Grundlagen einer solchen Zusammenarbeit durch den Eintritt Jugoslawiens in den Dreimächtepakt sicher zustellen, ohne daß dabei von Jugoslawien überhaupt etwas gefordert wurde, außer der Teilnahme am Wiederaufbau eines vernünftig organisierten Europas, an dem auch Jugoslawien und sein Volk Anteil haben sollten, rissen in Belgrad die gleichen im englischen Solde stehenden verbrecherischen Elemente die Macht an sich, die schon im Jahre 1914 den Weltkrieg ausgelöst hatten. Man hat genau so wie in Polen die wilden Instinkte minderwertiger Subjekte gegen das Deutsche Reich mobilisiert. Ich mußte unter diesen Umständen die deutsche Kolonie sofort aus Jugoslawien zurückrufen. Denn Mitglieder und Offiziere der deutschen Gesandtschaft, Beamte unserer Konsulate wurden tätlich angegriffen, unsere Vertretungen zerstört, die deutschen Schulen genau wie in Polen verwüstet, zahllose Volksdeutsche verschleppt, mißhandelt oder getötet. Darüber hinaus hal Jugoslawien, das schon seit Wochen im geheimen die Einberufung von Reservisten betrieb, nunmehr die allgemeine Mobilmachung angeordnet. Dies ist die Antwort auf meine achtjährigen ewig geduldigen Bemühungen, mit diesem Staat enge und freundschaftliche Beziehungen herzustellen. Während also in Griechenland wieder, wie im Weltkrieg, britische Divisionen landen, glaubt man in Serbien, ebenfalls wie im Weltkrieg, Zeit genug zu erhalten, um das neue Attentat gegen Deutschland und seine Verbündeten auslösen zu können. Damit ist Eure Stunde gekommen! Ihr werdet nunmehr die Interessen des Reiches so, wie es die Kameraden vor einem Jahr in Norwegen und im Westen katen, auch im Südosten Europas in Euren Schutz nehmen. Ihr werdet dabei nicht weniger kapfer sein als die Männer jener deutschen Divisionen, die schon im Herbst 1915 auf demselben Gebief, auf dem Ihr jetzt antretet, siegreich kämpften. Ihr werdet dort menschlich sein, wo Euch der Gegner menschlich gegenübertritt. Da, wo er die ihm eigene Brutalität zeigt, werdet Ihe ihn hart und rücksichtslos niederbrechen. Der Kampf auf griechischem Boden aber ist nicht ein Kampf gegen Griechenland, sondern gegen jenen Genralfeind, der so wie vor einem Jahr im höchsten Norden Europas, nunmehr im weitesten Süden versucht, das Kriegsgeschick zu wenden. Wir werden daher an diesem Platz mit unserem Verbündeten so lange kämpfen, bis der letzte Engländer auch in Griechenland sein Dünkirchen gefunden haf. Wer von den Griechen aber diesen Weltfeind unterstützt, wird mit ihm fallen. Wenn der deutsche Soldat es bewiesen hat, im Els und Schnee des höchsten Nordens den Briten schlagen zu können, dann wird er genau so nun, da die Nol es erfordert, in der Hitze des Südens seine Pflicht erfüllen. Wir alle aber verfolgen dabei kein anderes Ziel, als unserem Volk die Freiheit und damit dem deutschen Menschen in der Zukunft seine Lebenswöglichkeiten zu sichern. Die Gedanken, die Liebe und Gebeie aller Deutschen sind nun wieder bei Euch, meine Soldaten! Berlin, den 6. April. 1941. Adolf Hiller. 4. Februar 1941 bezeichneten Seegebiets anschließt und das gesamte östliche Mittelmeer einschließlich der Agäis bis zur Küste bzw. zur Grenze der türkischen Hoheitsgewässer umfaßt. In Anbetracht der laufenden Operationen wird die neutrale Schiffahrt sich innerhalb der türkischen Hoheitsgewässer halten müssen. Eine Regelun, für das Befahren des oben bezeig#in Operationsgebiets bleibt vorbehalten. Die ersten englischen Flugzeuge in Ingoslawien Sofia, 6. April.(dnb) Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß die Bodenorganisation der jugoslawischen Luftwaffe bereits von englischen Truppen übernommen worden ist. Am Freitag und am Samstag sind die ersten englischen Flugzeuge in Jugoslawien eingetroffen. Englische=Boote benutzen jugoslawische Häfen Die engen Zusammenhänge zwischen den serbischen Putschisten und der englischen Kriegsausweitungspolitik gehen daraus hervor, daß englische=Boote die Häfen von Kotor und Dubrovnik benutzen. Den jugoslawischen Fliegern sind die nächsten englischen Flughäfen und die Erkennungssignale der englischen Luftwaffe für den Fall der Landung englischer Flugzeuge auf jugoslawischem Boden bekanntgegeben worden. Die jugoslawischen Seestreitkräfte haben am Samstag Anweisung erhalten, die englischen Kriegsschiffe, die in jugoslawischen Gewässern Transporte begleiten, als befreundete Schiffe zu behandeln. Reaktion in Stockholm, 6. April.(ep) Eine amtliche englische Stellungnahme zum deutschen Vorgehen in Jugoslawien und Griechenland liegt noch nicht vor. An zuständiger Stelle in London wird lediglich erklärt, Jugoslawien und Griechenland würden die uneingeschränkte Unterstützung Englands erhalten. England habe schon vorher Jugoslawien volle Unterstützung zugesagt. Es werden Stellen aus der letzten Rede Churchills wiederholt, in denen es heißt England werde gemeinsame Sache mit Jugoslawien machen. Die sei Monaten im Gange befindlichen englisch=türkischen Verhand. lungen scheinen jedoch nicht zu dem gewünschten Ergebni: geführt zu haben. Englische Journalisten verließen Budapest Budapest, 5. April.(anb) Ein Teil der englischen Journalisten hat am Freitag Budapest verlassen. Jugoslawische Guthaben in USA wieder freigegeben Neuyork, 5. April.(onb) Reuter meldet: Der amerikanische Staatssekretär Cordell Hull teilt mit, daß die in den Vereinigten Staaten eingefrorenen jugoslawischen Guthaben entsprechend den Bedürfnissen Jugoslawiens in ausreichender Höhe wieder freigegeben werden. Hauptschriftlelter: Dr. lohann Schäfer(verrelst); Stellvertret Hauptschriftlelter: Dr. Fritz Blumrath; verantwortlich für Außenpolltik. Friedtich Blume: Wirtschafts- und lonenpolltik: Di. Frltz Blumrath; Kulturpolitik: Dr. Ernst lohann; Wesideutschland: Dr Julius Mella: Städtisches: Josef Fischer Kunst und Feullleton: Di. Gerhard F. Heting: Sport: Deimar Wette: Handeistell D: Frltz Hauensteln; Nachrichtendlenst, Bilder und Umbruch: Walter Mermann; Anzelgenlelter: F. 8 Doisberg: füi den Inhalt dei Anzelgen verantwortlich Matthlas Mettelem„elle In Köln Verleger und Drucker: M DuMoni Schauberg in Köln, Geschäftsstelle Breite Straße 62—64. Buf 21.02 51. Postscheckkonte Köln 230 Zurzeit Preisliste Ni. 11 gültig. Bezugspreis in Deutschland Kölnische Zeitung Stadt-Anzeiger(Ausg A) 1smal wöchentlich bei Postbszug monatlich.80 elnschl 50.7 Aig Postbeförderungsgebühren zuzügl 12 Pig. Zustellkosten. Durch Boten monatlich.80 einschl fraglohn. Abholerprels monatlich.30 M.— Kölnische Zeitung mit Handelstell und Stadtbellage(Ausg 8) 13mal wöchentlich, bel Postbezug monatl 4,50 elnschl 66,8 Pig Postbeförderungsgebühren, zuzügl 72 Pig Zustellkosten. Durch Boten monatlich.10 M einschl. Traglohn— Kölnlsche Zeitung mit Handeistell(Ausg C) 15mal wöchentlich bei Postbezug monatlich 4,80 einschl 42,9 Pig Postbeförderungsgebühren zuzügl 77 Pig Zustellkosten. Durch Boter.10 M einschl. fraglohn— kölnische Zeitung mit Handelstell(Reichsausgabe) bei Postbezug monetl.50 M elnschl 39.2 Ptg Postbetörderungsgebühren. zuzüg 4 Ptg Zustellkosten Frau Regine Roman Von Jakob Kneip 23 Die ganze Woche verstrich noch, bis alle Bauarbeiten an der Kapelle beendigt waren; denn Henning fand, daß nun, wo sie einmal im Gange waren, auch der Fußboden in Ordnung gebracht werden müsse. Er bestand nur aus lose zusammengefügten Dielen, die er früher bei einem Bauer in Bäsweiler gekauft hatte. Nun wußte er von Gerhard, daß in Beltheim eine Menge Eichenbalken und Dielen lägen, die aus einem alten abgerissenen Schulhaus stammten. Also machte er sich auf nach Beltheim und kaufte den ganzen Holzstoß. Stoll meinte:„Das Holz kommt uns recht zu paß. Solch trockenes und festes Eichenholz kannst du heute im ganzen Lande nicht mehr auftreiben. Da hast du einen guten Kauf getan; ja, solches Holz ist mit Geld nicht mehr zu bezahlen“— Stoll war doch Fachmann und mußte Bescheid wissen. Und Henning war nicht wenig stolz auf diesen Fund. Als dann der ganze Fußboden neu gelegt war, erklärte Stoll: „Das ist ein mächtig starkes Gewölbe unter der Kapelle. Die Alten konnten noch bauen. Nun bekommt ihr einen Fußboden, der Kinder und Kindeskinder aushält. Es wird der richtige Rittersaal, wenn alles fertig ist.“ „Aber nun fehlt noch die Heizung“, meinte Regine, die dabei stand.„Im Winter wird es grausig kalt sein in den dicken Mauern.“ „Hier gehört ein großer Kachelofen hinein. Dort an der Wand geht der alte Kamin hoch; ich werde ihn gleich untersuchen", erklärte Krause.„Seht, und Holz habt ihr genug. Der ganze Wald steht voll. Und wenn die Scheite dann prasseln und knallen, wird es euch schön behaglich drinnen.“ Das leuchtete Henning ein; ja, es war ihm ganz aus dem Herzen gesprochen. Ein solcher Kachelofen mit einer Sitzbank ringsum, und darin ein loderndes Holzfeuer, das war schon lange sein Traum. Aber wie sollte er an einen solchen Ofen kommen? „Solch ein Ofen wird heute teuer sein“, meinte er. „Wenn du ihn neu kaufst und aufbauen läßt, kostet er für dich mehr als die ganze Bauerei“, sagte Krause.„Dazu kann ich dir nicht raten. Aber hör dich doch einmal um nach einem gebrauchten Kachelofen In alten Schlössern und Klöstern legen sie jetzt allenthalben: Dampfheizung an wertlos Man wird froh sein. der sie kaufen will.“ „Das ist ein guter Gedanke, Krause", sagte Henning. Da kam Krause eine neuer Plan:„Der Raum ist so groß, daß man in die Mitte eine Wand setzen könnte. Dann hättet ihr Wohn= und Schlafzimmer, und ich würde den Kachelofen in die Wand setzen. Er könnte beide Räume heizen.“ und die Kachelösen sind dann wenn sich noch ein Narr findet, „Großartig“, erklärte Henning;„daß ich darauf nicht längst gekommen bin! Vorn richten wir den Wohnraum ein, hinten den Schlafraum, und der Ofen kommt in die Mitte.“ Stoll war nicht für den Vorschlag. Er wandte ein:„Solch einen Ofen in die Wand gesetzt, das denke ich mir recht hinderlich und ungemütlich.“ Doch da hatte Regine einen neuen Gedanken.„Statt der Wand könnte man auch einen Vorhang in der Mitte anbringen. Der läßt sich nach Belieben auf= und zuziehen.“ Der Vorschlag fand Beifall. So ergab eins das andere. Und Henning wurde richtig erregt, wie er all diese Herrlichkeiten im Geiste vor sich sah. Er durchmaß mit eiligen Schritten die Kapelle, prüfte mit den Augen Länge, Breite und Höhe und erklärte:„So wird es gemacht. Ein herrlicher Plan! Er muß gelingen. Am besten, ich setze eine Anzeige in die Zeitung, daß wir einen gebrauchten Kachelofen finden!" Und er beschloß bei sich, sobald wie möglich in die Stadt zu fahren und dort alles zu besorgen. Das Wetter blieb beständig, und man kam gut voran mit dem Bauen. Henning faßte überall mit an, wo es nottat. Er trug für Krause Steine und Mörtel herbei; er sägte und hobelte für Stoll; und zwischenher war er unterwegs, um fehlendes Material zu beschaffen. Ursprünglich hatte er gedacht, das Dach mit Schindeln zu bedecken. Aber Gerhard hatte ihn davon abgeraten:„Bretter und Schieferbeschlag sind viel wärmer und dauerhafter“, hatte Gerhard erklärt. Und bei einer verlassenen Schiefergrube oberhalb der Mühle im Tal saßen aus der Zeit vor dem Kriege noch Reihen von Schiefern, nach denen keiner fragte. Die konnte er verwenden. Gerhard wollte sie ihm gern herauffahren. Also eilte er zu der Grube hinab und stellte fest, was dort an Schiefern zu finden war. Der Vorrat reichte. Doch um allen Scherereien zu entgehen, stieg Henning dann noch zu dem Dorfe Oppenberg hinauf, wo der Eigentümer der Grube wohnte, und wurde für einen geringen Kaufpreis mit ihm einig. Auch an Nägeln, Schrauben, Klammern, Leinöl und Gips fehlte es; und Henning mußte zweimal den Weg über die Berge nach Kastellaun machen, um alles in Eile herbeizuschaffen. Am Ende der Woche waren sie dann wirklich so weit, daß sie das Richtfest feiern konnten. Auf dem Dache, das schon mit Brettern beschlagen war, stand ein Tannenbaum; der war mit bunten Bändern geschmückt. Und Maria hatte wieder ein Huhn im Topf Das duftete bis in den Burghof Gerhard war aus der Mühl heraufgekommen und hatte einer weiten Krug mit Apfelwein gebracht; und am Abend saßer sie in dem neugerichteten Raum der Kapelle und feierten Regine und Maria hatten den Tisch mit den letzten Wald= und Wiesenblumen geschmückt; und im flackernden Licht von Kerzen bsickten die alten Ritter= und Heiligenbilder von den Wänden. Nach dem Essen holten sie Lauten und Flöten herbei; und sie sangen und tanzten bis in die Nacht hinein.„Luise, die sonst oft schmachtend und wehleidig dasitzen konnte, war diesmal die tollste. Sie sang und lachte den ganzen Abend lang. Und Gerhard schien gar nicht fremd unter ihnen. Er tat mit, als habe er seit langem zu ihnen gehört. * Henning findet aber auch danach immer noch etwas auszubessern. Da ist die Mauer um den Burghof abgebröckelt und stellenweise geradezu verfallen; da sind in der Hütte, im Gewölbe, unter der Kapelle und im Ziegenstall überall Risse und Löcher.] Krause meint: man solle den Raum links von der Kapelle, von dem nur noch die Mauern stehen, zu einem Stall ausbauen. Aber davon will Henning nichts wissen:„Den Raum neben der Kapelle werden wir später noch als Wohnraum nötig haben. Den Kuhstall setzen wir drunten an die Burgmauer.“ „Dann wird es aber ein teurer Bau“, wendet Krause ein. „Das laß meine Sorge sein. Ich will doch im Wohn= und Schlafraum keinen Stallgeruch haben.“ „Schießlich wirst du hier noch ein wirklicher Graf“, spottet Krause. „Was ich hier baue, muß für die Dauer sein“, gibt Henning zurück. Ja, Henning wollte jetzt alles großartig anlegen und da duldete er keinen Widerspruch. Krause schwieg und ging nun weiter, um Löcher und Risse auszubessern. Stoll hatte noch Holz im Überfluß, und Henning ordnete an, daß er davon Schränke, Stühle und Schemel schreinern solle. Auch eine bequeme Eckbank wünschte er sich für den Wohnraum in der Kapelle.„Wir haben für euch Arbeit genug bis in den Winter hinein“, sagte Henning zu Stoll. Ja, Henning hatte überall in der Kapelle, in der Hütte und im ganzen Bereich der Burg noch vielerlei Dinge zu ordnen und zu richten. Meist war Luise um ihn und suchte ihm kleine Handreichungen zu machen. Sie schien an manchen Tagen gar nicht von ihm wegzuschlagen Wenn aber Henning zum Dorf mußte, um Einkäufe zu machen, dann nahm er nur Regine und Maria mit; denn er hielt es für richtig, sie mit den Dorfleuten und allen Verhältnissen der Bauern vertraut zu machen. Luise saß dann in der Hütte und schmollte. VI. Für Henning aber wollten die Laufereien kein Ende nehmen. Einmal war er wieder allein zum Dorfe gegangen und hatte sich an Kartoffeln, Gemüse und Obst heiß und müde geschleppt. Als er seine Last in der Küche ablud meinte er:„So geht das nicht weiter### kam unterwegs ein Gedanke: Ich werde mir einen Esel kaufer Der kann auf jedem Bergpfad gehen, ist genügsam im Futter und wird uns alles herbeischleppen, was wir brauchen.“ Regine lachte laut auf:„Was bist du für ein närrischer Mann. Da würden dir ja alle Dorfkinder nachlaufen.“ Aber Maria war anderer Meinung:„Ich finde den Plan ausgezeichnet. Solch einen Esel habe ich mir schon lange gewünscht. Nicht einmal Fahrrad oder Wagen ist so geeignet für diese Berge. Er kann auch dich überall hintragen, Regige. Und ich selber, dächte mir's schön, so ganz geruhsam, wie die Pilger in alter Zeit auf ihm daherzureiten und seinen Träumen und Gedanken nachzuhängen. Wenn der Esel einmal stehenbliebe, wie Esel das gern tun, würde ich meinen Block herausnehmen und malen, bis er wieder von selber weiterginge.“ „Hier gibt es gar nichts zu bedenken oder zu streiten. Ich werde einen Esel kaufen, und zwar sobald wie möglich“, entschied Henning. „Die Eseltreiber am Stolzenfels oder Drachenfels werden jetzt gewiß schlechte Zeiten haben und froh sein, wenn sie einen Käufer finden“, meinte Maria. „Eine Kuh wäre uns notwendiger", wandte Regine ein. Aber Henning blieb bei seinem Esel und meinte schließlich: „Ich könnte schon morgen zum Rhein hinabfahren und gleichzeitig in Koblenz eine Anzeige aufgeben wegen des Kachelofens. Ich kann dann auch Luise zur Bahn bringen; denn einmal muß sie ja doch an die Abfahrt denken.“ Da atmete Regine auf und sprach kein Wort mehr dagegen. Luise aber, die beim Herd saß und Kartoffeln schälte, erblaßte und sah schweigend vor sich hin. Früh in der Dämmerung des nächsten Morgens brach Henning mit Luise auf; denn er wollte am Abend wieder zurückkommen. Krause und Stoll schliefen noch, als sie gingen. Aber Regine und Maria waren aufgestanden und geleiteten sie bis zum Burgtor. Luise erschien beim Abschied weniger traurig, als Regine gedacht hatte, und wie sie dann mit Henning auf dem Burgpfad zu Tal stieg, hörten Maria und Regine verwundert, daß sie lachte und sang, so als ob es zu einer frohen Fahrt ginge. Eine Weile standen Regine und Maria an der Burgmauer und winkten. Als der Pfad sich dann in den Büschen verlor, stiegen sie wieder zur Hütte hinauf, über der nun der blaue Herdrauch in den Morgenhimmel aufstieg. „Mir scheint, daß auch Henning dies närrische Nachlaufen von Luise leid war. Er wollte sie loswerden", meinte Maria als sie zur Hütte hinanstiegen. „Ja, in letzter Zeit war es nicht mehr anzusehen mit ihrer Verliebtheit; aber ich sagte kein Wort dazu, denn ich wollte vor Henning nicht eifersüchtig erscheinen“, erklärte Regine. „Es war klug von dir, denn du hättest es dadurch nur noch schlimmer gemacht. Männer vertragen so etwas nicht; und es ist schon am besten, wenn man es von der komischen oder lächerlichen Seite nimmt.“ Eine Weile schwieg Regine; dann sagte sie plötzlich:„Glaub du, daß Henning etwas für Luise übrig hat?“ „Nein, davon habe ich nie etwas gemerkt; ich glaube viel mehr, er hält sie für ein harmloses Kind und freut sich über ihre Anhänglichkeit. Das ist alles.“ Danach schwieg Regine und ließ auch tagsüber kein Wort mehr über Luise fallen. (Fortsetzung folgt) Montag, 7. April 1941 Kölnische Zeitung Morgenblatt Nr. 178—Seite 3 Die jagbstalrt,“, und griechesche Schulr des Reichsministers des Auswärtigen— Noten und Memoranden an die beiden Staaten von Ribbentrop vor der Presse Berlin, 6. April. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentro# bielt am Sonntagmorgen im Bundesratzsaal beg. Ausparrge, Amtes eine Pressekonferenz mit den etrtgisrs## deutschen und der ausländschen Pres 0b, auf der Guggomiene schlüsseder Reichsregierung betreffend Jug##awiens und Griechenlands bekanntgab. Der Reichsminister erklärte einleitend: Meitur Denen). Spstond Pooh, Pehenzende engische Streit brechen eeoen Suroyo v. bepeden, Nach den Abschren von Dinkräite kud auf dem Vomachte Engsand noch einmal den Versuch, den Krieg nach Eunoga Fineinzutagen. Eine verdendete Regierung in gemacht, und ganz Griechenland und Jugoslawien den Engländern als Aufmarschgebiet gegen Deutschland und Italien zur Verfügung gestellt. Deutschland hat diesem Treiben seit Monaten zugesehen und versucht, Griechenland und Jugoslawien zur Vernunft und zu einer freundschaftlichen Verständigung zu bringen. Aber alle Bemühungen waren vergebens. Der Führer wird nunmehr antworten. Die deutsche Wehrmacht marschiert seit heute früh, um den Engländern und den serbischen Verschwörern die nokwendig gewordene Lektion zuerteilen. Herrn Churchill dürfte es binnen kurzem endgültig klar werden, daß England ein für allemal auf dem Kontinent nichts mehr zu suchen hat. Im Anschluß an diese Erklärung wurde eine Note verlesen, die der Reichsaußenminister Sonntag vormittag dem griechischen Gesandten übergeben hat, und ferner eine amtliche Verlautbarung der Reichsregierung über Jugoslawien Die Erklärung über Jugoslawien Die amtliche Erklärung der Reichsregierung über Jugoslawien die Schptertstet seier Lage ud de Fuset, verantaesen hurzeit Prseihen des Riedergunges uf feperzachent um nach eimmat in England zu immer verzweffelteren Versuchenz,—.— Zief diesag Europa eine Front gegen Deutschland aufzurichten. Pof#####g begerg ise Hiser verbrecherschen brischen Politt der Kriegsaur das Opfer giesexperbragerachen britschen Potig, 1 l weitung geworden st und wo Eroland PrPziu migicht den ganzen williges Werkzeug für sein Ziel siehr, mögli Bosten i. Bund v. eboen, zschen Poalick st us von scher daus Iu Geperotz u. beser rngz, gunen, einen Ausgleich der Bestreben deutschlono## zerheihgsähen und barst den Interessen auf den Poltogige, zu esgauem. Iu vonSestentändemn doe Stscha, iehzuchen Zesetzung au den unten seoenter Verotbung boeder Machühernahne für eine Poütst der sd der Boder, vst der„es auch mit dem sugsanischen Stat benschest und Soshonye, ainen Schlaßtrich unrder dis umneteniche nesebe, Dee bohy, sichen Nachweistiegesbezschngen veg, enibpte der den Hert wisgtschen Interessen der beiden Staten, die und die sich Sirchesich ne berwerndigr gurch die Posie des Düee duZur seiben Vert wunde bu., uf etne weue freundschafliche eden sezelt unhi ge war ei u Lesteichgres Verdiernt der Ache, Bosts ertent, und es vor en wnbe,iglögrung der Vezsehungen dob er in besen Johren auch iu eirztam tommen komnte. Der weitSuskapters u. ehen aubenren nucgh ueg, Aumaligen Haosapschen bsden Pohzsterfe Siofabinowitsch ader wanr es zugu. Ministerprästbeger.z, ud Jugoslawien im Lauf dieser Jahre zu schreiben, deß,euntzschaftlichen Zusammenarbeit kamen, die auch mur die Möglichkeit einer ernsten Divergenz zwischen den beiden Staaten guspuschlleben sche 1936 erfolgten Sturz der Regierung Stojadinoe sich dann allerdings balb heraus, daß in diesem Staat Kräfte am Werk waren, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, den Weg des Ausgleichs und der Freundschaft mit Deutschland zu verlassen und zu der früheren Außenpolitik Jugoslawiens, d. h. der Gegnerschaft gegenüber Deutschland, zurück zukehren. Während diese Bestrebungen noch unklar zutage traten, solle nach Ausbruch des Krieges Zeutschlang bei der in La Charité in Frankreich gemachten bekannten Artenfund des franschen Gererasche, die mumnche der 8 gänglich gemacht werden, beweisen, daß Jugoslawien berei vor Kriegsausbruch, d. h. also seit dem Sommer 1939, eine einseitige Politik des Zusammengehens mit England und Frankreich, d. h. also eine eindeutig gegen Deutschland gerichtete Politik betrieben hat. Sie beweisen zusammengefaßt 1. Als Frankreich im Sommer 1939, 7jog Pgr. Peizez. die Aufstellung eines französischen Expt ausbruch, de Lepante plant, tritt es sogleich ttov= o gslawschen Generastab in Kontatt. Die erste bod dn, en Linderredung zwischen dem französischen Gesandten vorvereitende g zugoslawschen Generastab über das von in Belgrad und dem„ni# Unternehmen findet am Frontreich, gerhonte Saloniki en buete ne e„e aun, Bunsch der Iugesanichen 2 In Rovenber 18390 wurven.,.r Zuabhungen durch Ente, Regierung und des Generalstabes die Ver.„.46 gxanz, sendung einer besonderen Militärmisstorgug dem Staße reich und Kommandierung eines Offiölers., General Gamelins nach Belgrad enger Oestotzu16 den gefundenen 3. In den erten Kriegsmonaten Pept, wie Zuagsawiens unter Akten einwandfrei hervorgeht, die Haltzug ugtertützung der dem Zeichen einer möglichst umfangreichen uunterstzu; Zeichen Transporte für England und Frankreich und ferner gu. menn eines regen Nachrichtenaustausches mit diesen Mächt auch der Scheig, der 4. Am 16. Aprü 1940 hat der französische in Belgrad eine Unterredung mit dem Kriegsminister Neditsch über die Aufnahme von militärischen Besprechungen. Jugoslawien entsendet einen besonders vertrauenswürdigen bindungsoffizier in das Hauptquartier des Oberkommandieren der französischen Expeditionsarmee in der Levante. Das nikl=Unternehmen ist damit der jugoslawischen Förderung sicher. 5. Noch nach dem Zusammenbruch Frankreichs versichern am 11. Juni 1940 die maßgebenden jugoslawischen Stellen dem französischen Gesandten in Belgrad, daß, wenn das Blatt für Frankreich sich wieder wenden sollte, Jugoslawien gewillt sei, sofort an seine Seite Noch einmat schien es, dis 0b die Vernunft obsegen wüirde und die verantwortlichen jugoslawischen Staatsmänner die wahren Interessen ihres Landes erkannt hätten. So kam es nach längeren Verhandlungen am 25. März dieses Jahres zum Eintritt Jugoslawiens in den Dreimächtepakt in Wien. Der Inhalt der Wiener Abmachungen war folgender: 1. Die Anerkennung der Souveränität und Integrität des jugoslawischen Staates seitens der Partner des Dreimächtepakts. 2. Die Zusicherung der Achsenmächte, daß ein Durch: marsch oder Durchtransport von Truppen sowie irgendeine militärische Hilfeleistung während dieses Krieges von Jugoslawien Saloniki bwsche Stoat 1h vu ohz,rovischen Mächten an dem Neuaustau bpdien Beitharbet uit den vun u, g der feitgestellt werden: Für er Pontiug Zalsen wur bei der Einladung Jugg. eueseAon— Eintritt in den Dreimächtepatt aus schließlich op dr dend, den ugoslawischen Stat, und zwar in dessen der Wunsch maßgeorrn gisrz Zusammenarbeit mit eioenten Hauragüischen Mächten, sede weitere Kuiegeaus. den anderen europäschen„ugsen beven zeinen endchligen weitung zu gewinnen und ihm gleichzeitig seit im Rahmen der Neuordnung Europas zu sichern, Auf diese geschichtlich einmanige Verantwortung auf sich geladen hat. Es sind dieselben berüchtigten Verschwörer, deren Terrorakte von jeher den Balkan unsicher machten, die selbst nicht vor Königsmord zurückschreckten und die im Jahre 1914 durch den Mord von Serajewo den Weltkrieg entfesselten und damit schon einmal unsägliches Unglück über die Menschheit gebracht haben. Mit der Machtergreifung dieser Verschwörerclique aber hat Belgrad nunmehr die Maske endgültig fallen lassen. Vor einigen Tagen hat mit einem Schlag in ganz Jugoslawien ein unerhörter Terror gegen alle Angehörigen der Achsenmächte und der ihnen verbündeten Staaten eingesetzt. Der Führer wurde geschmäht, der deutsche Gesandte wurde öffentlich beleidigt, dem italienischen Gesandten wurde von General Simowitsch unverhohlen mit Krieg gedroht, ein Offizier der deutschen Gesandtschaft wurde beschimpft und mißhandelt, deutsche Einrichtungen zerstört und geplündert, und in den letzten Tagen hat die Drangsalierung alles Deutschen einen Umfang angenommen, der die Erinnerung an die schlimmste Zeit der Deutschenverfolgung in Polen wachruft. Auch die wahre Richtung der jugoslawischen Außenpolitik trat nun offen zutage. Wenn heute von den Machthabern in Belgrad die Einladung an Jugoslawien zum Eintritt in den Dreimächtepakt, das heißt also die Aufforderung zur loyalen Zusammenarbeit innerhalb der europäischen Völkerfamilie, als ein gegen die jugoslawische Ehre verstoßender Akt hingestellt wird, so zeigt dies die wirkliche Einstellung der heute bestimmenden Kräfte in diesem Land, die eben keine Befriedung wünschen, sondern die glauben, nur durch Aufrechterhaltung von Unruhe und Zwietracht ihre egoistischen Ziele verfolgen zu können. Die Handlungen der derzeitigen Machthaber sind demnach auch völlig eindeutig: 1. wurde die Mobilisierung der ganzen jugoslawtschen Armee angeordnet; 2. sind englische Generalstabsoffiztere in den letzten Tagen als Verbindungsmänner zur jugoslawischen Armee in Belgrad eingetroffen; 3. wurde durch Entsendung jugoslawischer General= stabsoffiziere nach Griechenland mit den in Griechenland operierenden englischen Streitkräften und der griechischen Armee Verbindung hergestellt und 4. sind in den letzten Tagen die unwiderleglichen Beweise in die Hände der Reichsregierung gelangt, daß die jugoslawische Regierung in der Person des Generals Simowitsch sich an England und Amerika zwecks Unterstützung mit Truppen, Waffen und Krediten in dem kommenden Kampf gegen Deutschland gewandt hat. Jugoslawien hat also endgültig beschlossen, mit den Feinden Deutschlands gemeinsame Sache zu machen und seine Armee und sein Land England als Aufmarschgebiet gegen Deutschland zur Verfügung zu stellen. Der Brief des heutigen in den Händen der Belgrader Generalsclique befindlichen Königs, der nach England schrieb,„er warte nur noch auf den Tag, an dem Jugoslawien sich gegen die Nazis entscheiden werde, damit er endlich seine Armee übernehmen könne“, und die Antwort britischer Staatsmänner mit dem Premierminister Churchill an der Spitze, die die Thronbesteigung dieses Königs als die endgültige Festlegung Jugoslawiens auf seiten Englands feierten, sind hierfür nur noch eine letzte Bestätigung. Die Reichsregierung ist nicht gewillt, diesem Treiben einer verbrecherischen Clique in Belgrab länger zuzusehen und zu dulden, daß Jugoslawien zum Tummelplatz einer kontinentfremden beitischen Söldnerkruppe wird, wie dies zurzeit in Griechenland der Fall ist. Sie hat daher den deutschen Truppen nunmehr den Besehl erkeilt, die Ruhe und Sicherheit auch in diesem Teil Europas mit allen milltärischen Machtmitteln des Reiches wiederherzustellen. Memorandum über Jugoslawien I. Das Attentat von Serajewo, das die Entfesselung des Weltkrieges herbeiführen sollte, ist von einer serbischen Offiziersclique vorbereitet und geleitet worden. Hinter den jugendlichen Mördern des Erzherzogs Franz Ferdinand stand eine einflußreiche Gruppe serbischer Offiziere, die sich unter der Führung eines höheren Generalstabsoffiziers zu dem Geheimbund„Schwarze Hand“ zusammengeschlossen hatten. Der ferbischen Regierung sind die Attentatspläne bekannt gewesen; sie hat nicht die notwendigen Schritte unternommen, um die Mordtat zu verhindern. Die Friedensdiktate von 1919 unterwarfen das kroatische und slowenische Volkstum der Herrschaft der Serben; mit starken deutschen, ungarischen und bulgarischen Volksgruppenteilen ausgestattet, rechnete sich das neue Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen zu den„Siegermächten". Aus dem Staat. der Europa in Brand gesetzt hatte, war ein unentwegter Anhänger des Statusquo und ein treuer Trabant der englischen und französischen Politik geworden. Willig ordnete sich Jugoslawien in die Kleine Entente ein, um sein Teil zur Niederhaltung der 1919 beraubten und gedemütigten Staaten beizutragen. In den Jahren der deutschen Ohnmacht kann die antideutsche Politik Frankreichs und Englands bei allen internationalen Konferenzen auf die sichere Stimme des serbischen Vertreters rechnen. Besonders in der Genfer Institution hat sich Belgrad stets in der Rolle des hochgerüsteten Kriegsgewinnler= staates gefallen. Mit dieser einseitigen Orientierung der Außenpolitik Jugoslawiens ging eine unerbittliche Unterdrückung und Verfolgung des seit Jahrhunderten im neuen großserbischen Staat ansässigen Deutschtums Hand in Hand. Die Serben fühlten sich als Herrenvolk und unterdrückten jede andere eigenständige Kultur. Unter dieser Willkürherrschaft hatten Kroaten und andere Volksgruppen in gleicher Weise zu leiden. Unmittelbar nach dem Zerfall der österreichischen Monarchie hatten Banden die ganze Südsteiermark besetzt. Sofort begann in diesem Gebiet ein blutiger Terror. Tausende von Deutschen wurden des Landes verwiesen. Weitere Tausende wichen dem unerträglichen Druck. Als Ende Januar 1919 eine amerikanische Abordnung unter Führung des späteren Präst denten Coolidge diese Gebiete bereiste und sich die Bevölkerung der Stadt Marburg in einer Versammlung auf dem Marktplatz zu ihrem Deutschtum bekennen wollte, feuerten die Serben blindlings in die unbewaffnete Menge und verletzten viele Männer, Frauen und Kinder...,.— ham Garhe Nach der endgültigen Grenzfestsetzung trat in den den Serben zugesprochenen Gebieten an die Stelle der blutigen Unterdrückung die systematische Entrechtung und Knebelung der deutschen Volksgruppe. Die deutschen Privatschulen des Gebietes wurden geschlossen, die meisten öffentlichen Schulen mit deutscher Unterrichtssprache aufgehoben. Heute gibt es z. B. im gesamten Slowenien keine einzige deutsche Schule mehr. Sofort nach der Errichtung der serbischen Herrschaft wurden fast sämtliche Beamten des Staates und der Gemeinden, Eisenbahnangestellte, Volks= und Mittelschullehrer, ohne Rücksicht auf ihre Alteingesessenheit entlassen und zu Tausenden gezwungen, mit ihren Familien außer Landes zu gehen. Auch in diesem Gebiet diente die Agrarreform als Vorwand zum Raub deutschen Besitzes. Aufschriften in deutscher Sprache wurden verboten. Fast sämtliche deutschen Vereine, auch soweit sie Träger des deutschen Kulturlebens waren, wurden aufgelöst, ihr Vermögen serbischen Vereinen überwiesen. Die wenigen deutschen Kulturveranstaltungen, die nicht durch behördliche Anordnung verhindert werden konnten, wurden durch terroristische Machenschaften serbischer Nationalisten erstickt. Jugoslawien war im Jahre 1919 zur Unterzeichnung eines Minderheitenschutzvertrages veranlaßt worden. Aber auch die Möglichkeit, durch eine Klage in Genf wenigstens die öffentlichkeit auf die traurige Lage der Minderheiten aufmerksam zu machen, ist der deutschen Volksgruppe praktisch genommen worden. Schon die bloße Berufung auf den Minderheitenschutzvertrag galt als„Provokation“. Nach der nationalsozialistischen Erhebung im Deutschen Reich wurde der Druck auf die deutsche Volksgruppe in Jugoslawien womöglich noch verstärkt. Ende November 1933 mußte das deutsche Konsulat in Agram über eine neue Verfolgungswelle gegen das Deutschtum berichten. Die wichtigsten Ortsgruppen des nach jahrelanger Verbotszeit wieder zugelassenen Deutschen Kulturbundes wurden erneut geschlossen. Die Unduldsamkeit der Serben nahm auf allen Gebieten immer schärfere Formen an. II. Trotz der äußerst unbefriedigenden Lage der serbischen Innen= und Außenpolitik hat der Führer bald nach der Machtergreifung den Versuch unternommen, die Beziehungen zu diesem Staat auf eine neue Grundlage zu stellen. Der zweckmäßigste Ansatzpunkt hierfür schien auf wirtschaftlichem Gebiet zu liegen. Unablässig hat Deutschland daran gearbeitet, die so in Wirtschaftsfragen begonnene Zusammenarbeit durch die Vertiefung der rein menschlichen Beziehungen von Volk zu Volk auch kulturell zu unterbauen, um so eine Brücke zu schlagen über alte Feindschaften und Gegensätze hinweg und um die Grundlage zu schaffen für eine wahrhafte und dauernde Freundschaft. Auf dem Gebiet der Kunst, der Wissenschaft, der Presse und des Sports wird ein reger Austausch hergestellt. So war die Grundlage geschaffen, auf der ein Ausbau der politischen Beziehungen einsetzen konnte. Die wiederholten Besuche des Reichsmarschalls Göring in Belgrad in den Jahren 1934 und 1935 bildeten den Ausgangspunkt einer Verständigungspolitik. Im Juni 1937 entsandte der Führer Herrn von Neurath nach Belgrad. Der Telegrammwechsel, der aus Anlaß dieses ersten Besuches eines deutschen Ministers des Auswärtigen in der Hauptstadt Jugoslawiens zwischen dem Führer und dem jugoslawischen Ministerpräsidenten Stojadinowitsch stattfand und in dem beiderseits der Wunsch nach einer weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten zum Ausdruck kam, zeigten, daß auch in einzelnen Kreisen auf jugoslawischer Seite Verständnis für die dem Frieden agance, die einem Stead ebden Bundge bun bur, her eagzihestemungrehe. Spstem und dessen Mißachtung urn Wtrrrr in Besanad, hat eine Clique von Verschwörern in Belgrao nunVölker verdankte, hat eine Clique von De um wie verbrecherisch mehr eine Antwort erteilt, die dls ebenio j den Minister, die mit beseichnet werden nuß. Dem Die boshtow itnter chaift unter einen alen Volnachten ausgehatet in Ne Zmernge, Sicherßeit und den bestog sbeng, de Vvoen Soy Zuaunst gnanteren ele wacken e beorschen von oun,.usgad vertzaiseh. Die Schuld Heran bos be Bürheh, n besg pörern. Die danit eine große trifft eine Clique von Verschwr...a, Europas dienenden Pläne des deutschen Staatsoberhauptes vor handen war. Im Januar 1938 folgte Stojadinowitsch einer Einladung des Führers nach Berlin. In den eingehenden Besprechungen, die bei dieser Gelegenhelt stattfanden, legte der Führer seine Gedanken über eine Konsolidierung und Befriedung des Balkans dar, wobei er von der Voraussetzung der Mitarbeit eines freundschaftlichen und politisch starken Jugoslawiens ausging. Stosadinowitsch seinerseits nahm diese Ausführungen mit Zustimmung und Befriedigung auf. Niemals und unter keinen Umständen, erklärte er, werde Jugoslawien in einen antideutschen Pakt oder irgendeine antideutsche Kombination eintreten. So war eine weitere Etappe auf dem Wege der deutschen Verständigungspolitik erreicht und ohne formelle Verträge eine Atmosphäre geschaffen, die eine weitere Zusammenarbeit beider Staaten im Interesse des europäischen Friedens erhoffen ließ. Diese freundschaftlichen Beziehungen erfuhren auch keine Veränderung, als zwei Monate später Deutschland und Jugoslawten durch die Vereinigung Österreichs mit dem Reich Nachbarn wurden. Stojadinowitsch wies sofort alle zuständigen Behörden an, eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den deutschen Grenzbehörden im Geiste der deutsch=fugoslawischen Freundschaft aufzunehmen, und amtlicherseits wurde wiederholt versichert, daß in Zukunft nur noch eine Politik der Freundschaft mit dem neuen mächtigen Nachbar in Frage komme. Andererseits wurde von maßgebender deutscher Seite der jugoslawischen Regierung erklärt, daß die deutsche Politik nicht über Österreich hinausziele und die jugoslawische Grenze unberührt bleibe. Der Führer betonte überdies in seiner Rede am 3. April 1938 in Graz, Jugoslawien und Ungarn hätten zu der Wiedervereinigung Österreichs dieselbe Haltung eingenommen wie Italien. Sie seien glücklich, hier Grenzen zu besitzen, die uns der Sorge enthöben, sie militärisch beschützen zu müssen. Nach dieser beruhigenden Erklärung über die Sicherheit der deutsch=jugoslawischen Grenze blieb für Jugoslawien als Hauptsorge noch die offene Frage der Grenze gegenüber den Staaten, auf deren Kosten es sich 1919 vergrößert hatte, in erster Linie Ungarn. Tatsächlich trat auch unter deutscher Mitwirkung allmählich eine Entspannung zwischen Jugoslawien und Ungarn ein, die dann schließlich im Dezember 1940 zum Abschluß eines Freundschaftspaktes führte. Auch die Beziehungen Jugoslawiens zu Ikalien und Bulgarten erfuhren in der Zeit der deutsch=jugoflawischen Verständigungsbestrebungen eine wesentliche Besserung. Diese glücklichen Ergebnisse waren der Erfolg der vom Führer eingeleiteten Verständigungspolitik, die bei Stojadinowitsch eine ebenso verständnisvolle wie tatkräftige Unterstützung gefunden hatte. Anfang Februar 1938 wurde Stojadinowitsch gestürzt. Die Erklärungen über die Außenpolitik, die bei dem Regierungswechsel abgegeben wurden, klangen zwar Deutschland gegenüber durchaus freundlich und stellten die unveränderte Fortführung der Freundschaftspolitik in Aussicht, doch fehlte fortan die starke Persönlichkeit, die in der Lage war, diese Politik auch gegenüber allen divergierenden Strömungen der innerpolitischen Parteikonstellation durchzuführen. Immerhin trat in den offiziellen Beziehungen keine Anderung ein und Deutschland konnte seine Bemühungen um eine weitere Vertiefung der Beziehungen zu Jugoslawien mit allem Nachdruck fortsetzen. Ein nach außen sichtbares Zeichen des guten Verhältnisses zwischen Deutschland und Jugoslawien bildete der Staatsbesuch des Prinzregenten Paul im Juni 1939 in Berlin. Die Reden, die bei dieser Gelegenheit sowohl vom Führer wie vom Prinzregenten gehalten wurden, brachten die herzliche Freundschaft zwischen beiden Nationen zum Ausdruck. Der Führer faßte das Ziel dieser Politik in folgenden Worten zusammen:„In Ihrer Anwesenheit, Königliche Hoheit, sehen wir eine freudige Gelegenheit zu einem offenen und freundschaftlichen Meinungsaustausch, der— davon din ich überzeugt— für unsere beiden Völker und Staaten nur nutzbringend sein kann. Ich glaube daran um so mehr, als ein festbegründetes vertrauensvolles Verhältnis Deutschlands zu Jugoslawien nun— da wir durch die geschichtlichen Ereignisse Nachbarn mit für immer festgelegten gemeinsamen Grenzen geworden sind— nicht nur einen dauernden Frieden zwischen unseren beiden Völkern und Ländern sichern wird, sondern darüber hinaus auch ein Element der Beruhigung für unseren nervös erregten Kontinent darstellen kann. Dieser Friede aber ist das Ziel all jener, die wirklich aufbauende Arbeiten zu leisten gewillt sind" III. Von den Westmächten ist die deutsch=jugoslawische Freundschaftspolitik von Anbeginn an mit Abneigung und übelwollen verfolgt worden. Die Störungsversuche und die Bemühungen, Jugoslawien in ihr Lager zurückzuführen, nahmen einen verstärkten Anfang an, als mit dem Sturz Stojadinowitschs die straffe Führung der jugoslawischen Innen= und Außenpolitik gelockert wurde und die westlich orientierten, altserbischen Militärkreise wieder starken politischen Einfluß gewinnen konnten. In der auf die Einkreisung Deutschlands gerichteten Politik, die seit dem Frühjahr 1939 unter englischer Führung von den Alliierten betrieben wurde, ist unter diesen Umständen— wie aus den in Frankreich gefundenen Akten des französischen Generalstabes hervorgeht— von Anfang an auch mit Jugoslawien als einem wichtigen Eckpfeiler der südlichen Front gerechnet worden. Die Alliierten versprachen sich von dem„Zusammenschweißen“ der Balkanvölker nicht nur einen wesentlichen Zuwachs an neuen Hilfstruppen— dessen Ausmaß von Gamelin auf hundert Divisionen berechnet wurde—, sondern sie hofften auch, durch die Verstärkung der Blockade die wirtschaftliche Erdrosselung Deutschlands zu vollenden und durch die Erweiterung der Kriegsschauplätze neue ausgedehnte„Abnützungsfronten“ zu schaffen, an denen die deutschen Kräfte sich zersplittern und allmählich aufreiben sollten. Noch vor Ausbruch des Krieges — am 19. August 1939— hat der französische Gesandte in Belgrad eine erste vorbereitende Unterredung mit dem jugoslawischen Generalstabschef über das Salonikiunternehmen. Wie der französische Militärattaché nach Paris berichtet, ist diese Unterhaltung dazu angekan, günstige Aussichten für die weitere eingehende Erörterung dieser Frage zu eröffnen. Drei Monate später kann der Militärattaché melden, daß jugoslawischerseits inzwischen bereits Maßnahmen getroffen seien, um die Leistungsfähigkeit der Eisenbahn nach Saloniki zu steigern. Nunmehr hält es das Oberkommando der Alliierten auch für angezeigt, die Aufrüstung Jugoslawiens durch Waffenlieferungen zu unterstützen. Gleichzeitig schickt sich die jugoslawische Regierung an, die nach außen geflissentlich den Schein der Neutralität zu wahren sucht, insgeheim mit ihrem Generalstab den Alliierten Vorschub zu leisten. Alle Transporte von Kriegsmaterial, die die Alliierten für Polen bestimmt haben, werden durchgelassen. Transporte, die von Deutschland ausgehen, für Deutschland bestimmt sind oder irgendwie deutschen Interessen dienen könnten, werden angehalten, verzögert, ja sogar nach Häfen umgeleitet, wo sie von den Alliierten nutzbar gemacht werden können. Des weiteren setzt, wie die Telegramme des französischen Militärattachés erkeanen lassen, ein reger Nachrichtenaustausch zwischen den Alliierten und den militärischen Stellen Jugoslawiens ein, und auch die Nachrichten über die Lage in Deutschland, die von den politischen Stellen weitergegeben werden, zeigen mit aller Deutlichkeit, wieweit sich die jugoslawische Regierung innerlich bereits von der Neutralität entfernt hat. Als im Frühjahr 1940 die Balkonpläne der Alliierten in den Vordergrund treten, werden die Bemühungen verstärkt, um, zunächst immer noch unter Wahrung der äußeren Neutralität Jugoslawiens, seine militärische Mitwirkung sicherzustellen. Am 16. April hat der französische Gesandte in Belgrad im Einvernehmen mit dem Prinzregenten eine Unterredung mit dem Kriegsminister Neditsch, in der darüber verhandelt wird, in welcher Weise die Gener alstabsbesprechungen erneut aufgenommen werden können. Mit Rücksicht auf die besondere Bedeutung der Luftwaffe wird jetzt in erster Linie eine Prüfung der Flugplätze vorgenommen und dabei, um das Geheimnis zu wahren, vereinbart, daß die beteiligten Offiziere nur in Zivil auftreten dürfen. Gleichzeitig sagt der jugoslawische Kriegsminister zu, daß ein Offizier, der das besondere Vertrauen der militärischen Führung genießt, als Verbindungsoffizier zu dem Chef des interalliierten Expeditionskorps, General Weygand, entsandt werden soll. Hiermit war die Entscheidung Jugoslawiens gefallen und der Übergang des Königreiches in das Lager der Alliierten vollzogen. Fortsetzung auf Seite 5 Montag, 7. April 1941 Kölnische Zeitung Morgenblatt Nr. 178— Seite 4 Nichtangriffspakt Rätebund—Jugoslawien Berlin, 7. April.(dub) Nach einer Meldung der TASS wurde in Moskau wenige Stunden vor dem Einmarsch deutscher Truppen in Jugoslawien zwischen dem Rätebund und Jugoslawien ein Nichtangriffspakt unterzeichnet. Die neuen Gegner in Zahlen Jugoslawien ist ein Gebiet von 247542 Quadratkilo= meter mit einer Bevölkerung von 15,7 Millionen Menschen. So wurde die Zahl Anfang 1940 berechnet, eine Zählung hat lange nicht mehr stattgefunden. Die Bevölkerungsdichte beträgt rund 62 je Quadratkilometer. Nach der Muttersprache— die letzte Erhebung stammt aus dem Jahre 1931— gab es 10,7 Millionen Serben und Kroaten(die Sprache ist sozusagen gleich), 1,1 Mill. Slowenen, 138000 Rumänen, 9400 Italiener, 500000 Deutsche, 470 000 Ungarn, 480000 Albaner, 450000 andere. Dem Bekenntnis nachwaren 6,8 Mill.— 49 v. H. der Bevölkerung orthodox(hauptsächlich die Serben), 5,2 Mill. römisch=katholisch = 37 v. H.(Slowenen und Kroaten), 45000 griechisch=katholisch, 230 000 Protestanten, 1,6 Mill. Mohammedaner(hauptsächlich Bosnien), 68000 Juden, 25000 andere. Geburten gab es etwa 28 je 1000, Todesfälle 16, also einen Bevölkerungszu wachs von 12 zu 1000. Die Hauptstadt Belgrad zählt etwa 270000 Einwohner, Großstädte sind außerdem Agram mit 190 000, Subotica mit 100 000, Laibach und Serajewo haben etwa 80 000, Skoplje 70.000, Novisad(Neusatz) 65 000, Split 45000. Danach kommen acht Städte mit mehr als 30.000, dazu Marburg 33.000, Nisch 35.000. Der Staatshaushalt war mit etwa 13 Milliarden Dinar ausgeglichen bei einer öffentlichen Schuld von gleicher Höhe. Haupterzeugung der Landwirtschaft sind Mais und Weizen, an Mineralien Kohle 4,5 Millionen Tonnen, Blei und Zinn 0,9, Kupfer 0,8, Eisen 0,6, Bauxit.4 Millionen Tonnen. Die Ausfuhr überwog mit 5,5 Milliarden Dinar Wert die Einfuhr von 4,8(im Jahre 1939). Die Ausfuhr umfaßt Holz, Mais, Kupfer, Schweine, Fleisch, Weizen, die Einfuhr Baumwolle und Baumwollsachen, Eisen, Maschinen, Metalle, um nur die wichtigsten nach der Höhe des Wertes zu nennen. Von den Handelsländern überwog bei weitem Deutschland mit 2 Milliarden Dinar in Ein= und Ausfuhr, Italien folgt mit 450 Millionen, daneben in gleicher Höhe England, das mehr abnahm, aber weniger lieferte, während der Handel mit Italien umgekehrt lag. Das Heer umfaßt friedensmäßig 148000 Mann, hervorgehend aus allgemeiner Wehrpflicht mit 18 Monate Dienstzeit. Gegliedert ist es in fünf Armeekorps zu drei Divisionen. Standorte: Neusatz, Serajewo, Skolpja, Agram, Nisch. Dazu kommen zwei Kavalleriedivisionen in Agram und Nisch. Die Divisionen führen Namen von Landschaften und Flüssen. Es gibt 53 Regimenter Infanterie, 10 Kavallerie, 32 Artillerie, 6 technische Truppen. Die Infanterie ist mit einem Mausergewehr,(Modell 24) ausgerüstet (7,9 mm), es sind aber auch noch ältere Modelle in Gebrauch. Jedes Bataillon hat eine Maschinengewehrkompanie, jedes Regiment eine Panzerabwehrkompanie mit einem 3,7=cm=Geschütz.= Die Artillerie hat ein 7,65=cm=Feldgeschütz(Skoda und Schneider=Creuzot), dazu kommen Gebirgskanonen und 10=cm=Haubitze(Skoda). Die ArmeeArtillerie(5 Regimenter) führt ein 10,5=cm=Geschütz und 15=cmHaubitzen, die Schwere Artillerie(1 Regiment und 3 Abteilungen) eine 15=cm=Kanone und 22= und 30,5=Mörser. Die Kriegs stärke des Heeres erreicht 1,4 Million Mann, über ihre Ausrüstung liegen keine zuverlässigen Angaben vor. Griechenland Griechenland, das südlichste Land des Balkans, ist im ganzen 130000 Quadratkilometer groß, die Inseln einbegriffen, mit einer Bevölkerung von 6,2 Millionen, 48 je Quadratkilometer. Das Festland umfaßt 91000 Quadratkilometer mit 3,6 Millionen Menschen, dazu der abgeschnürte Peloponnes mit 21600 und 500000 Menschen. Die Bevölkerung ist fast einheitlich griechisch, 93 v. H. haben Griechisch als Muttersprache angegeben, 3 v. H. Türkisch. 96 v. H. gehören der griechischen Kirche an. Die Hauptstadt Athen zählt etwa 400 000 Einwohner; Saloniki ist die zweitgrößte Stadt mit 240000. Andere Großstädte gibt es nicht. Der Hafen Patras hat 67000 Einwohner, Kawalla 50000. Die Getreideerzeugung reicht nicht für den eigenen Bedarf. Weizen wird eingeführt für etwa 2 Milliarden Drachmen, was der weitaus größte Einfuhrposten ist. Die Ausfuhr beherrscht der Tabak mit 5 Milliarden Drachmen. 930 Millionen entfallen auf rinthen, 530 Millionen auf andere getrocknete Weintrauben. 580 Millionen entfallen auf Olivenöl, 300 auf Oliven. Deutschland war der stärkste Abnehmer mit 4 Milliarden Mark, Amerika folgte mit 1,7, England mit 0,8; aus Deutschland kamen Waren im Werte von 4,3 Milliarden, aus Amerika 1, aus England 1,9, Rumänien 1,5 Milliarden. Griechenland stellt ein Heer von 85 000 Mann, hervorgegangen aus allgemeiner Wehrpflicht bei zweijähriger Dienstzeit. Die Kriegsstärke sollte 450000 Mann erreichen. Gegliedert war das Heer in 4 Armeekorps(Standarte: Athen, Lacissa, Saloniki, Kawalla) mit 10 Divisionen, daneben gab es 3 selbständige Divisionen Infanterie und 1 Kavallerie. Die Infanterie ist mit einem 6,5 mm Mannlichter=Gewehr Mod. 03/14 ausgerüstet. Im ganzen gab es 28 Infanterieregimenter mit zusammen 65 Bataillonen. Jedes Bataillon hat eine Maschinengewehrkompanie, die Kavallerie umfaßte 5 Regimenter mit 10 Halbregimentern und 10 MG-Abteilungen. In der Artillerie ist besonders die Gebirgstruppe entwickelt. 8 Regimenter mit 7,5 cm Gebirgsgeschützen(Schneider), die auf Tragtieren befördert werden. Daneben gab es nur 2 Regimenter Feldartillerie(7,5 cm=Geschütz von Schneider) und 2 schwere mit 8,5 und 10,5 cm=Kanonen und 15,5 cm=Haubitzen. Die ganze Bewaffnung ist französischer und englischer Herkunft. des Kriegsdienstappells in Gauleiter Grohé würdigte die Aufgabe des Reiches als der europäischen Führungsmacht Belgrader Rundfunksendungen eingestellt Stockholm, 6. April.(dub) Der Belgrader Rundfunksender hat seit heute früh seine Sendungen nicht wieder ausgenommen. Die Sendungen waren abgebrochen worden, nachdem eine Meldung durchgesagt worden war, wonach Belgrad von feindlichen Flugzeugen bombardiert worden sei. USA und das Rote Meer Washington, 5. April.(up) Auf der Pressekonferenz deutete Präsident Roosevelt die Möglichkeit an, daß in Zukunft das Rote Meer nicht mehr innerhalb der Kriegszone liegen werde, da sich dort keine kriegerischen Handlungen mehr abspielten und infolgedessen keine unmittelbare Bedrohung der Handelsschiffahrt zurzeit dort zu bestehen scheine. Haupttagung der politischen Führerschaft Köln, 6. April.(ksd) Der letzte diesjährige Kriegsdienstappell der NSDAP im Gau Köln=Aachen, der in der Gauhauptstadt mit der Rede des Gauleiters Staatsrats Grohé seinen Höhepunkt erlebte, stand ganz im Zeichen der großen geschichtlichen Entwicklung, die durch den Befehl des Führers am Sonntag im Südosten mit einer Niederwerfung der serbischen Usurpatoren und einer Vernichtung der englischen Streitkräfte in Griechenland begonnen hat. In dem für die Bewegung traditionsreichen Großen Saale der Kölner Messe— festlich geschmückt an der Stirnseite mit den Symbolen der Partei und Wehrmacht, dem Hoheitszeichen und dem Eisernen Kreuz und den Fahnen des Großdeutschen Reiches an den Längswänden—, in dem seit der Zeit vor der Machtergreifung schon so manche Großkundgebung der nationalsozialistischen Kämpfer veranstaltet wurde, in dem der Führer in entscheidender, historischer Stunde 1936 und 1938 seinen Appell an das deutsche Volk richtete, versammelten sich am Sonntagvormittag über 5000 Amtsträger der Partei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände aus den Kreisen Köln=Nord, Köln=Süd und Köln=rechtsrheinisch zu der erhebenden Haupttagung des Kriegsdienstappells der Gauhauptstadt. Nachdem Gauleiter Staatsrat Grohé mit seiner Begleitung Platz genommen hatte, spielte das Große Orchester der Hansestadt Köln unter der Stabführung von Generalmusikdirektor Prof. Eugen Papst die Ouvertüre zu Rienzi von Richard Wagner. Kreisleiter Alfons Schaller eröffnete die Tagung mit einer Begrüßung der als Ehrengäste der Partei erschienenen Vertreter der Wehrmacht, der Behörden und des rheinischen Wirtschafts= und Kulturlebens, an ihrer Spitze die Generalmajore Noak und Menzel, der Stadtkommandant von Köln, Oberst Lämmerhirt, der ständige Vertreter des Oberpräsidenten der Rheinprovinz, Regierungspräsident Dellenbusch, der Oberbürgermeister der Hansestadt Köln, Dr. Peter Winkelnkemper, und der Präsident der Industrie= und Handelskammer Köln, Freiherr von Schröder. Nach der Totenehrung, der sich das gemeinschaftlich gesungene Lied Der Gott, der Eisen wachsen ließ, anschloß, ergriff Gauleiter Staatsrat Grohé, von den Versammelten herzlich begrüßt, das Wort zu einer weitgespannten und mit großem Beifall ausgenommenen Rede, die den Amtsträgern durch zahlreiche praktische Beispiele für die politische Arbeit des Tages die Marschrichtung wies. Zu Beginn seiner Ausführungen bemerkte der Gauleiter, daß gerade dieses Jahr für Köln und den Gau Köln=Aachen besondere Erinnerungen wachrufe. Vor jetzt genau zwanzig Jahren hätte sich in Köln zum erstenmal eine Gruppe von Männern zusammengetan mit dem Entschluß, sich der Bewegung Adolf Hitlers anzuschließen. Aus dieser Gruppe sei dann alsbald die erste Ortsgruppe der NSDAP in Köln entstanden. Genau zehn Jahre seien es her, daß der damalige Gauleiter Rheinland, Dr. Ley, auf dem Wege zu einer Versammlung verhaftet und einen Monat lang im Kölner Gefängnis eingesperrt worden sei. Ende Mai 1941 jähre sich zum zehntenmal der Tag, an dem der Gau Rheinland indie zwei Gaue Köln=Aachen und KoblenzTrier aufgeteilt, Dr. Ley in die Reichsleitung berufen und seine Mitarbeiter Simon(Koblenz) und Grohé zu Gauleitern der neuen Gaue ernannt worden seien. Dann würdigte der Gauleiter die ehrenamtliche Arbeit der Amtsträger mit der eine hohe Einsatzbereitschaft und Opferfreudigkeit bewiesen würde. Es könne ja auch nicht genügen, daß jemand nur eingetragenes Mitglied sei und seine Beiträge bezahle, die Parteigenossen müßten alle eine tat sächliche Führungsaufgabe im Volk erfüllen und stetspraktisches Vorbild für andere sein. Die Partei habe durch die weltanschauliche Einigung unseres Volkes die größte Aufgabe der Geschichte erfüllt. Auf dieser Einigung aufbauend, hätten alle wirtschaftlichen Probleme gelöst und die militärische Wiederaufrüstung durchgeführt werden können. Der deutsche Soldat sei heute nicht nur der beste der Welt, weil er die besten Waffen habe, sondern auch weil er das stolze Bewußtsein besitze, zum ersten Führungsvolk Europas zu gehören. Die Nationalsozialistische Partei habe unserem Volke wieder Ideale und den Glauben an eine große Zukunft gegeben, und sie sorge auch im Kriege dafür, daß die Heimat durch Arbeitsfreude und Gerechtigkeit der tapferen Waffenfront würdig sei. Unter wachsender Begeisterung der Versammelten kam der Gauleiter auf die durch die serbischen Umstürzler hervorgerufene dramatische Entwicklung im jugoslawischen Staat zu sprechen, die nach dem heutigen Befehl des Führers ihre Klärung durch das ruhmreiche und sieggewohnte deutsche Schwert erfahren wird. Der Gauleiter kennzeichnete im Verlauf seiner Rede den Begriff des Führungsrechtes, wie der Nationalsozialismus es versteht. Das Führungsrecht sei kein vom Stand der Eltern übernommenes Privileg, sondern müsse durch Können und Leistung bewiesen werden. Dadurch sichere sich das deutsche Volk auf allen Gebieten eine gesunde und erfolgreiche Führung. Der englische Krieg gegen Deutschland sei ein Krieg gegen die Arbeit für das Gold der Finanzhyänen, ein Krieg gegen Recht und Freiheit zugunsten der jüdisch=englischen Gewaltherrschaft über die Völker. Deshalb habe Churchill recht, wenn er sage, es könne nur eine Seite siegen. Der Führer habe das ja auch gesagt und hinzugefügt, daß Sieger nur Deutschland sein könne. Für diesen Sieg arbeite unser Volk, und davon ließe es sich auch nicht durch verbrecherische Nachtangriffe englischer Flieger auf zivile Wohnviertel abbringen. Je mehr Brandbomben die Engländer abwürfen, um so nötiger sei es, daß die Hausbewohner selbst aktiv zur Löschung der Brandbomben beitrügen. Es habe sich praktisch oft genug gezeigt, daß die Gefahr der Brandbomben gar nicht groß sei, wenn ihr sofort nach Abwurf begegnet würde. Mitten im Kriege würden schon die Vorbereitungen getroffen für die gewa tigen sozialen, kulturellen und verkehrstechnischen Aufgaben, die im kommenden Frieden in Angriff genommen und durchgeführt würden. Deutschland sei schon vor Ausbruch dieses Krieges, obwohl nur wenige Jahre Aufbauzeit zur Verfügung gestanden hätten, der sozialste Staat der Welt gewesen, und was nach diesem Kriege in Deutschland an weiterem geschaffen werde, würde die Kapitalisten der Demokratien vor Neid zum Platzen bringen. So wie der Führer das deutsche Volk wieder zusammengeführt und stark gemacht habe, so wie er der Garant des Sieges in diesem uns aufgezwungenen Kriege sei, so sorge er auch dafür daß in der kommenden Friedensarbeit das Wohl des deutschen Volkes einziger Ausgangspunkt allen Handelns sei. Mit der Aufforderung des Gauleiters, daß auch in der Heimat wie an der Front die Tat alles sei, wurde die Tagung beendet. Der Gruß an den Führer und die Lieder der Nation klangen wie ein Schwur! Sonderdelegation der Reichsregierung zur Beisetzung Telekis Berlin, 6. April.(dnb) Zu den Beisetzungsfeierlichkeiten in Budapest für den verstorbenen königlich ungarischen Ministerpräsidenten Grafen Teleki wird von der Reichsregierung eine Sonderdelegation entsandt werden. Die Sonderdelegation steht unter der Führung von Großadmiral Raeder. Hus Westdeutschland Kräfteeinsatz im Kriege HE Dortmund, 6. April. Die Industrieabteilung der Wirtschaftskammer Westfalen und Lippe hatte eine erweiterte Beiratssitzung, an der auch der Rüstungsinspekteur, der Präsident des Landesarbeitsamtes, der Reichstreuhänder der Arbeit und Vertreter des Generalkommandos, des Landwirtschaftsamtes, der Landesplanungsgemeinschaft und der westfälischen Industrie= und Handelskammern teilnahmen. Auf der Tagung wurde der industrielle Kräfteeinsatz im Kriege und die sich daraus ergebenden Folge rungen für die Gestaltung unserer Wirtschaft in Gegenwart und Zukunft behandelt. Der Leiter der Wirtschaftskammer, Gauwirtschaftsberater und Handelskammerpräsident Franke(Münster), hob in seiner Eriffnungsansprache die Bedeutung der zur Tagesordnung stehenden Punkte hervor, die angesichts der derzeitigen verschärften Maßjahmen zur Freimachung von Arbeitskräften für Rüstungszwecke gerade im Augenblick im Vordergrund des Interesses stünden. Es wäre deshalb zu begrüßen, daß es dank der von der Reichsgruppe Industrie geleisteten und auch vom Oberkommando der Wehrmacht anerkannten Arbeit möglich wäre, einen Einblick in diese Dinge unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Bezirk des Landeswirtschaftsamtes Vla zu bekommen. Diplomkaufmann Bickert, der Leiter der Abteilung Statistik und Wirtschaftsbeobachtung der Reichsgruppe Industrie, gab einen überblick über den Kriegseinsatz der Industrie im Reich sowie im Wehrkreis VI und im Bezirk des Landeswirtschaftsamtes VIa. Er erläuterte im besonderen die Verlagerung von männlichen und weiblichen Arbeitskräften auf die kriegswichtige Fertigung der Industrie. Dann berichtete Dr. Gierth vom Statistischen Reichsamt über den Ausbau und die Auskunftsmöglichkeit der Industriestatistik(Industrieberichterstattung), wobei er sich vor allem an die Vertreter der Bezirksbehörden wandte mit dem Hinweis darauf, daß ihren Betrieben einschlägiges Material bei der Industrieabteilung der Wirtschaftskammer zur Verfügung stehe. Unter Anknüpfung an die Veränderungen, die infolge der Lage des Arbeitseinsatzes im Wirtschaftsgefüge herbeigeführt werden, zeichnete der Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftskammer WestBomben auf militärische Ziele in Belgrad Von Kriegsberichter Jokann Jörgensen über dub(PK)„Bomber, Funker, Bordschütze! Alles fertig dahinten?“ Oberleutnant E. wendet sich halb nach uns um. Dabei gleiten seine Blicke über schnittige Maschinen, die seit Stunden schon startbereit auf dem Rollfeld stehen. In Reih und Glied, Kette hinter Kette. Staffel neben Staffel, sind sie herangerollt. Die Motoren haben sich bereits warm gelaufen. Es kann, wenn der Befehl gegeben wird, sofort gestartet werden. Die Morgendämmerung bricht herein. Ein fahles Licht macht die Betriebsamkeit im aufgescheuchten Horst noch gespensterhafter. In allen Ecken und Winkeln werden die letzten Handgriffe getan. Fieberhaft sind die Männer vom Bodenpersonal, die Flugzeugbesatzungen, die Warte und Mechaniker beschäftigt. Jeden Augenblick kann der Startbesehl gegeben werden. Die Flugzeugbesatzungen gruppieren sich um ihre Maschinen. Heute wird ein ungewohnter Kurs geflogen: Belgrad: Jugoslawiens Hauptstadt, ihre Industrie, ihre Hafenanlagen und sonstigen militärischen Zentren sind das Ziel unserer Lustwaffe. Sie wird auch heute zuschlagen, wie sie es gewöhnt ist: Hart und unerbittlich mit ihrer ganzen Wucht, mit allen im Südosten konzentrierten Staffeln. Kurz vor 7 Uhr ist es soweit. Ein Brausen, Heulen und Donnern erfüllt den jungen Morgen Nicht lange dauert es, dann hängen zahllose Flugzeuge in der Luft: Es geht Kurs auf Belgrad. Ich bin einer Kette zugeteilt; die im starken Verband in der Mitte fliegt. Vor mir und hinter mir brausen die anderen Maschinen dahin. In den Bombenschächten hängen die„scharfen Brüder" in großer Zahl. Die Stimmung an Bord ist ausgezeichnet. Es geht wieder an den Feind, der diesmal in der südöstlichsten Ecke Europas steht und der seine Verblendung, seinen, Wahnsinn schwer bereuen wird. Unter uns huschen langgestreckte Reihendörfer und einzelne Gehöfte inmitten grüner Felder und Wiesen vorbei. Wir sehen die sich durchs Land schlängelnde Donau, die vielen kleinen Seen und Überschwemmungsgebiete. Wir wissen, daß Belgrad aus den Dunstschleiern auftauchen muß, die Stadt, in der jene Clique sitzt, die von Engländern und Juden bestellt wurde, um die friedliche Neuordnung Europas zu hintertreiben. Sie soll heute spüren, daß das Deutsche Reich nicht mit sich spaßen läßt. „Jäger von hinten!" brüllt plötzlich der Funker Tatsächlich in weiter Ferne sehen wir ein kleines Flugzeug, das nicht zu unserem Verband gehört und fremder Nationalität ist. Aber das Flugzeug kommt nicht, wagt nicht, uns anzugreifen. Kurz vor dem Ziel, einer lebenswichtigen Fabrikanlage in Belgrad, eröffnet die jugoslawische Flakartillerie ein heftiges Feuer auf uns. Die Schüsse liegen in der Höhe nicht schlecht. Aber unsere Flieger kennen das und haben ihre Erfahrung. Bald bleiben die schwarzgrünlichen Explosionswolken weit hinter uns. Und jetzt fallen die Bomben der vor uns fliegenden Flugzeuge. Auch unsere sausen in die Tiefe. Sprengwolken, Flammen, aufsprühende Erdfontänen zeigen uns, wo sie gesessen haben. Sie haben gut gesessen! Eine ausgedehnte Fabrikanlage steht bald in hellem Feuerschein. Kilometerweit wälzen sich die Rauchschwaden über die Donauwindungen hinein ins Hinterland. Lichterloh leuchtet die rotglühende Feuersbrunst gen Himmel, und immer wieder blitzt und zuckt es unter uns auf. Im Hafengebiet und Industrieviertel schlagen unsere Bomben ein. Als wir abdrehen und den Heimatkurs wieder aufnehmen, lassen wir Zerstörung und Vernichtung hinter uns. Keine Verluste sind eingetreten; alle Flugzeuge unserer Geschwader kehrten unbeschädigt zurück, keines ist dem Feind zum Opfer gefallen. Als wir zur Landung ansetzen, wissen wir, daß weitere Kampfeinheiten unterwegs sind, um kriegswichtige Ziele in der jugoflawischen Hauptstadt zu bomdardieren. falen und Lippe, Gauwirtschaftsberater Bornemann(Dortmund), die„Grundlinien künftiger Wirtschaftsstruktur“. Die derzeitige Begünstigung des Großbetriebes bedeute nicht das Ende des industriellen Klein= und Mitt elbetriebes. Im Gegenteil würden diesem als dem eigentlichen Betätigungsfeld des Unternehmers nach dem Sieg Aufgaben gewaltigsten Ausmaßes bevorstehen, die sich im einzelnen ergäben aus den Verhältnissen auf dem innerdeutschen Markt, der Industrialisierung des deutschen Ostens und dem Aufbau des großeuropäischen Wirtschaftsraumes. Diese Aufgaben würden vielleicht auf teilweise neuen Wegen, etwa in arbeitsgemeinschaftlicher Form, immer aber aus der freien und schöpferischen Initiative des Unternehmertums. zu lösen sein. In diesem Zusammenhang kam der Vortragende auf das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft zu sprechen und richtete einen lebhaften Appell an die westfälische Industrie zur Mitarbeit. Der staatliche Bewirtschaftungsapparat in seinen Ausmaßen sei nur zeitbedingt; die Zukunft gehöre bei staatlicher Lenkung der wirtschaftlichen Selbstverwaltung, was am Beispiel der in der Kohlenwirtschaft getroffenen Neuregelung verdeutlicht wurde. Wehrmachtausstellung in Düsseldorf HE Düsseldorf, 6. April. Als Band zwischen Front und Heimat geht seit einigen Monaten die„Wehrmacht=Ausstellung“, eine Sonderschau erbeuteter feindlicher Waffen und Geräte des Heeres und der Luftwafse, durch die westdeutschen Städte. Bisher war die Ausstellung in Münster, Osnabrück Bielefeld, Dortmund, Köln, Aachen und.=Gladbach. Am heutigen Sonntag wurde sie in Düsseldorf eröffnet. Die Schau hatte bisher überall starken Besuch; so wird es anscheinend auch in der Gauhauntstadt Düsseldorf sein, wo schon der erste Tag einen Massenbesuch, vor allem durch die Jugend, brachte. Wie Generalleutnant Danckelmann bei der Eröffnung ausführte, verbindet sich mit der Besichtigung der Dank der Heimat an die Front. Auch in der Heimat trage jeder seinen Teil zum Siege bei, wenn er an dem Platz, an den er im Rahmen der großen Aufgabe gestellt sei, treu seine Pflicht erfülle. Ein richtiger Soldat müsse über die politischen und militärischen Methoden des Erzfeindes tiefen Abscheu empfinden. Ein Empire, das sich nicht durch eigne Kraft halten könne, sondern dazu immer fremder Hilfe bedürfe, habe keine Existenzberechtigung. Hoffentlich kämen recht viele englische Divisionen auf den neuen Kriegsschauplatz, damit sie hier ein zweites Dünnkirchen erlebten. Tanzlustbarkeiten sofort verboten Berlin, 6. April.(dnb) Der Reichsführer 1 und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Mit sofortiger Wirkung werden öffentliche Tanzlustbarkeiten verboten. Erteilte Tanzerlaubnisse sind sofort zurückzuziehen, neue nicht zu erteilen. Neue Wege der Reichsgesetzgebung bb Berlin, 5. April. Der Sachbearbeiter des Reichsministeriums des Innern, Regierungsrat von Rozyckic, veröffentlicht im Reichsverwaltungsblatt eine Darstellung der Rechtsetzung im Deutschen Reich. Er weist darauf hin, daß die Verwaltung, die Gesetzgebung und die Rechtsprechung in Deutschland Funktionen der Führergewalt geworden sind. Der Führer ist Träger der gesetzgebenden Gewalt. Dem widerspreche es nicht, daß der Reichstag neben der Reichsregierung das Gesetzgebungsrecht behalten habe, daß das Reichsvolk als weiterer Gesetzgeber hinzugekommen sei und daß die Länder nach wie vor Landesgesetze erlassen könnten. Sie alle übten die Gesetzgebung allein nach dem Willen des Führers aus. Es liege in seinem Ermessen, welches Organ er bei der Gesetzgebung tätig werden lassen wolle. Regelmäßig würden die Gesetze von der Reichsregierung erlassen. Der Reichstag werde als Gesetzgeber eingesetzt, wenn die Bedeutung eines Gesetzgebungswerkes besonders unterstrichen werden solle. So seien Nürnberger Gesetze aus diesem Grunde vom Reichstag erlassen worden. Das Reichsvolk werde als Gesetzgeber aufgerufen, wenn Gesetze die Grundfragen des Bestandes des ganzen Volkes berührten. So habe das Reichsvolk über die Bildung des Großdeutschen Reiches abgestimmt. Den Landesregierungen schließlich werde die Gesetzgebung aus den Gebieten überlassen, die nur von regionaler Bedeutung seien. Darüber hinaus habe noch eine Anzahl anderer Stellen die Befugnis zum Erlaß von Rechtssätzen, z. B. der Ministerrat für die Reichsverteidigung und die Reichsstatthalter in den Reichsgauen. Ihr Rechtsetzungsrecht sei jedoch von einer ausdrücklichen Ermächtigung der obersten Reichsführung abgeleitet. In diesen Fällen werde die Form der Verordnung gewählt. Verordnungen seien im allgemeinen Gesetzen nachrangig. Eine Sonderstellung nähmen die Führerverordnungen und die selbständigen Rechtsverordnungen ein Die Führerverordnungen enthalten Rechtssätze, die der Führer als Inhaber der Gesetzgebungsgewalt unmittelbar persönlich erlasse. Es gebe solche Führerverordnungen im Bereich der NSDAP, im staatlichen Bereich und im Bereich der Wehrmacht. Führerverordnungen stünden den Gesetzen gleich. Es liege im freien Ermessen des Führers, ob er den Gesetzgebungsweg oder den Weg der Führerverordnung beschreiten wolle. Eine bestimmte Gewohnheit habe sich noch nicht herausgebildet. Im allgemeinen könne man sagen, daß die Regelung allgemeiner Tatbestände in Gesetzesform und die Regelung von Sondertatbeständen in Verordnungsform erfolge. Die selbständigen Rechtsverordnungen seien aus der Notwendigkeit entstanden, den Gesetzgebungsweg für bestimmte Aufgaben weiter zu vereinfachen. Sie würden auf Grund allgemeiner Ermächtigung mit Gesetzeskraft erlassen. Es handele sich hier um einen neuen Weg der der allerdings nur als vorübergehender Zustand gedacht sei. Es gebe vier Arten von selbständigen Rechtsverordnungen, nämlich die Verordnungen des Ministerrates für die Reichsverteidigung, die Verordnungen des Dreierkollegiums, die Verordnungen des Beauftragten für den Vierjahresplan und die Luftschutzverordnungen des Reichsluftfahrtministeriums. Breker und Gall Vizepräsidenten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin, 6. April.(onb) Reichsminister Dr Goebbels hat in seiner Eigenschaft als Präsident der Reichskulturkammer den Bildhauer Professor Arno Breker und den Architekten Professor Leonhard Gall zu Vizepräsidenten der Reichskammer der bildenden Künste ernannt. Dr. Fabricius 50 Jahre alt Berlin, 6. April.(dnb) Der Reichsamtsleiter und Geschäftsführer der Reichstagsfraktion der NSDAP, Ministerialdirigent im Reichsministerium des Innern Dr. Fabricius, vollendete am 6. April 1941 sein 50. Lebensjahr. Der Reichsminister des Innern Or Frick hat ihm aus diesem Anlaß ein herzlich gehaltenes Glückwunschtelegramm geschickt. Der Gauleiter von Berlin, Reichsminister Dr Goebbels, dessen Gauamtsleiter des Amtes für Beamte Parteigenosse Dr Fabricius ist, hat ihm sein Bild mit persönlicher Widmung übersandt. Dr. Fabricius, Frontkämpfer des Weltkrieges, gehört der NSDAP seit 1929 an. Er ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens. Nach dem Studium der Rechte und Ablegung beider Staatsprüfungen trat er zunächst in den Dienst der Reichsfinanzverwaltung ein, in der er von den Trägern des Weimarer Systems wegen nationalsozialistischer Betätigung diszipliniert wurde. Er ist wegen seines mannhaften Eintretens für die Ziele der Bewegung besonders den Berliner Parteigenossen bekannt. In das Reichsministerium des Innern wurde er im Jahre 1933 berufen. Hier ist er seit 1939 als Ministerialdirigent und Unterabteilungsleiter in der Personalabteilung tätig. Dr Fabricius ist Mitglied des Führerrates des Reichsbundes deutscher Beamten und der Reichsarbeitskammer. „Flämische Tage" in Lüneburg GW Lüneburg, 4. April. Die Gauleitung Ost=Hannover der RSDAP veranstaltete gemeinsam mit der Stadt Lüneburg„Flämische Tage“, die nach den Worten des Lüneburger Oberbürgermeisters Wetzel dem schöpferischen wie dem kämpferischen Flandern galten und ein neuer Beginn in den jahrtausendalten Beziehungen Flanderns zu Niederdeutschland sein sollten. Der Oberbürgermeister rief vor allem die Künstler, die Handwerker und die Jugend auf, die alte Bindung neu zu beleben. Professor A. Jacob(Hamburg=Gent) sprach über die geschichtlichen Beziehungen zwischen den flandrischen und den niedersächsischen Städten und stellte zwei Verdienste Flanderns heraus, die Beteiligung an der Ostpolitik Heinrichs des Löwen und die Aufrichtung eines Bollwerks im Westen gegen die Verwelschung. Die seit dem Westfälischen Frieden abgerissene Verbindung mit dem Reich sei erst durch Leibniz, Schiller, Goethe und Hoffmann von Fallersleben wieder neu geknüpft worden. In der Gegenwart hätten vor allem die flämischen Dichter ein enges Band zu Deutschland geknüpft. Kunstmaler Frido Witte(Soltau) gab ein Bild der flämischen Malerei, während der flämische Dichter Ferdinand Vercnocke ein Bild vom Eintreten des flämischen Schrifttums für den germanischen Gedanken gab. Ein flämischer Rezitator sprach flämische Gedichte, und in einer kleinen Ausstellung waren Werke von Flamen und über Flandern zusammengetragen worden. Die Landesbühne Osthannover wird im Sommer in Flandern spielen und August Hinrichs„Swienskomedio“ in plattdeutscher und in hochdeutscher Fassung zur Aufführung bringen. Heute entschlief nach langem, Leiden unser geliebter Vater mit unendlicher Geduld ertragenem Herr Hubert Oskar Ritschel im Alter von 68 Jahren. tiekem Leid: Frau Magda Goebbels geb. Ritschel Hella Ritschel im Namen aller Berlin, Duisburg(Börsenhaus), Hinterbliebenen den 5. April 1941 Die Trauerfeier wird am Dienstag, dem 8. April 1941, um 15 Uhr, im Sitzungssaal des Börsenhauses gehalten. Beisetzung anschließend vom Eingang des alten Sternbuschweg, aus. Von Beileidsbesuchen wird höflichst gebeten. Abstand Friedhofes, zu nehmen. Nach einjähriger schwerer Krankheit ist heute vormittag gegen 8½ Uhr unser hochverehrter Betriebsführer und Mitinhaber Herr Ingenieur-Chemiker Hubert Oskar Ritschel aus Duisburg von uns geschieden. lief bewegt stehen wir an der Bahre dieses hervorragenden Mannes, dessen Leben sich in der ständigen Fürsorge für sein Lebenswerk erschöpfte. In seiner einzigartigen Verbundenheit mit seiner Gefolgschaft, seinen Mitarbeitern und seinem großen fachlichen Können war er ein unübertreffliches Vorbild eines Betriebsführers, in der Betrenung seiner Mitarbeiter ein stets hilfsbereiter. väterlicher Freund. Mit seinem Hinscheiden haben die Unternehmungen, die er leitete, und ihre Gefolgschaft einen wahrhaft unersetzlichen Verlust erlitten. Wir werden ihm für alle Zeiten ein herzliches Andenken bewahren. Odisburg, den 5. April 1941. Leitung und Gefolgschaft der MAGNO-Werk G. m. b. H. Verwaltung Duisburg und Wülfrath nebst Zweigbüro Berlin Leitung und Gefolgschaft der MAGNO- Apparatebau, Oskar Ritschel& Co.,.-G. Leitung u. Gefolgschaft des MAGNO-Syn-Werks O. Ritschel FMH Haag, 5. April. Die holländische Organisation„Vreugde en Arbeit“(Freude und Arbeit) bereitet für den kommenden Sommer eine große Anzahl von Ausflügen vor, durch welche die Teilnehmer Entspannung finden und ihre holländische Heimat besser kennenlernen sollen. Es sind Reisen vorgesehen, die in alle Teile des Landes führen werden. Auch stehen zahlreiche Wochenendausflüge auf dem Programm. B ATTERIEN ACCU-ALT S. NEUE SAMMELNUMMER 214747 KÖLN LIMBURGER STRASSE 5. Rheinhete! Dreesen Gedesberg Pens. 7 50 bis 12..-.15.- bis 22.50 RM Kl. N. f..50 bis 12. Kölnische Zeitung Morgenblatt Nr. 178—Seite 5 Montag, 7. April 1941 Amtliche italienische Verlautbarung engster Zusammenarbeit mit Deutschland vorzugehen Beschluß, in Rom, 6. April.(dub) Die Agentur Stefani veröffentlicht bne eund und u aien aun ae eeee. mit Feindse Werk jener Vor vier Jahren— eiengg# awien einen Fremnschofteyg.4 Jtadien, be=Zulsammenarhet und sichere Grundlage eimer loygen Poszseante Der Patz wurge weschen den beiden Stodten bode Hichnet, Wie gerchgandelen und „Pot des Worio Von, utpze rizeugung ab, daß ar den e n Vu u un Besichungen Galsgen sinn einer neuen Aera hu ven Bezehunge,ugen vegle, beiden Vöttern bedente, Wir brochen bez, werze es nicht ent. kung ein Vertrauen entgegen und hofften, sie werk Paskt auch dam trengeblieben, als nach dem Wir sind dem Aus..22 Vuom. A zugwitich der den Pakt Sturz des Kabinetts Sto)od) zue geten Anzeichen ebgeschlosen hatte, sich in Zugoklowign jeg rauflebens der und die ersten Kundgebungen eines W gemmerthar machten, als sgteiten sevepiheg zachre hindurch die buntein Wüchte, de Vergitet hatten und die mit dem en dwschen den beide Zentich zie Vberhand über die Politke des Sbtues Stosodiumphehzuhschaft, die im Jahre 1637 eingeleitet war, Friedens und der Freund### die un uhe iedergewoungen, land erhielten die Beweise der von diesen Hurchgeführten Wühlarbeit, deren Ziel es war, Jugosräften dur zie Polift und an die Aktionen unserer Feinde zu haben wir nicht nur die von uns loyal als unsere Beziehungen mit Jugoslawien ange was in unserer Macht lag, um das Ein we serzahalten, u den Englend im Eiserchnreg eines Krieges, n— zu dem Ens“,e Politiker undomit einer verbrecherischen Clique jugoslawischer b. pie. uuimn ie Sstiaftser Unser Programm wor Pröhis:(Hexgtellen, indem wir sie jugoslawischen Ratton##ung jedes Risito und ohne aufforderen, ohne jede Anstrengung, Opur... Wiederaushaues jede Gefahr für sie sich am Werk des fried des europäischen Zusammenarbeit Ungarns, hatten. binden. Trotzdem richtunggebend für sehenen Grundlagen Auf Grund dieses Programms wurde Jugoslawien durch das Wiener Abkommen vom 25. März d. I. der Beitritt zu dem Dreimächtepakt ermöglicht. Von Jugoslawien verlangten wir mit diesem Beitritt nichts außer seiner loyalen Zusammenarbeit an der Politik des Wiederaufbaues des europäischen Kontinents, während Jugoslawien die Anerkennung seiner Souveränität und seiner Integrität sowie die Garantie erhielt, daß sein Gebiet Truppen durchquert würde, ferner, daß es keine Aufzu einer militärischen Hilfeleistung erhalten würde, und seine Aspirationen eines Zugangs zum Meer durch den Besitz der Stadt und des Hafens den Italien und Deutschland ihm gemeinsam garanwären. war kaum abgeschlossen, als die gleichen Kräfte, nicht von sorderung endlich, daß Agäischen Saloniki, tierten, befriedigt worden Dieser Pakt wur ruum die im Dunkeln sie sich um Werl des Kontinents zu beteiligen, für Rumäniens und das wir bereits die Bulgariens gesichert on dup 71 ein Regime aufrichteten, das ofenbar nur dle eine uu##e peen gee# Pakt zu zerreißen und Jugostaml gegen de achsenmach Front machen zu lassen. über Jugoslawien ging eine Welle der Gewissenlosigkeit und de Wahrstrns Hinweg, Wöhrend fo, gäzge, ud gigrichungen italienische und deutsche Staatsangehölig= und Einrählungen selbst von seiten der Wehrmachtangehörigen stattfanden, befahl der neue Ministerpräsident General Simowitsch die Gener mobilmachung, drohte Italien mit dem Krieg, traf Übereinkommen mit dem britischen und griechischen Generalstab, und wandte sich um Hilfe an Großbritannien und die Vereinigten Staaten. In der Nacht zum 27. März ging Jugoslawien sofort zu den Feinden der Achse über. Die italienische Regierung hat mit großer Aufmerksamkeit und größter Ruhe den Gang dieser Ereignisse verfolgt, die Jugoslawien dazu geführt haben, mit Großbritannien und Griechenland gemeinsame Sache zu machen und wie Griechenland eine Operationsbasis der englischen Streitkräfte in Europa zu werden. Angesichts dieser Tatsache hat die italienische Regierung beschlossen, mit ihren Streitkräften zu Lande, zur See und in der Luft in engster Zu sammenarbeit mit Deutschland vorzugehen. nuar Saloniki Memorandum über Jugoslawien von Seite 5 Fortsetzung ven IV. ale se in Hers 1940 begn. Hag., ast un. den ritt, di Dreimachtepart einder der NeuSthosten= Curvpos vum, vicht zuig dem Beitrik b. oden, Se bonig, seamdisch ungewandten Mächte Ungern, ordnung von vornherein steunttt, Sie hot auch dem bisher Rumänien, Stowotel und Luvorienzestrit an; denn nur eine abseits stehenden Jugoslawiest ven Staaten in dem System Sulommenfelung aber boheuro füic zie, Verwirtlichung seiner des Paktes konnte die Geway 41 bieten. Unter dem Einfluß hohen Gegenwarts= und Zurunhte Druckmittel, die in drohend der von Großbritannien ange zund Demarchen wie in einer vor gehaltenen diplgzunzitschre genden Bearbeitung der öffentlichen keiner Lüge Zuru# die damalige jugoslawische Meinung bestanden,##zgert, den entscheidenden Schritt zu Regierung jugoslawischen Regierung, trotz des engtun. Der Entsch am 25. März in Wien das Beitrittslischen enc unterzeichnen, ist wesentlich dadurch erprotet daß Deutschland bereit war, den aus der eichter Lage Jugoslawiens sich ergebenden Sonderwünschen beosoeopr Rechnung zu tragen, indem es die jederzeitige Respektierung der Souveränität und territorialen Integrität des Staates zusicherte und von Anfang an ausdrücklich auf den Durchmarsch und den Durchtransport von Truppen sowie auf irgendeine militärische Hilfeleistung während dieses Krieges Beionders mag aber auch up, hvogermartenzene Zeiste etene Sum 4gätschen p e„asen Salonit mitumfasen sollte. Die Sowerintäit in Stadt und v.. zu einer Blärung der fugoHofnung, wie ben, Vertrogouoic eine, grägiligen Befriscbung des awschen Hatung und oste sch nicht ersüllen. Die Postite der Baltans du. Setanpen, i zie, sich zu der Raise nach Wien entso sow o, war vielleicht unter dem Einsluß der stärker und stärker vordringenden putschistischen Miltärtreise bis zuletz beunr Masenechene Seizjagse. und den frng Zeutsch=jugoslawischen Verstänoegungsder ben. 1ggewiesen und englischen NnsN d Au, ehrer che. setuctg u. Staucd dinr Retzur Gecäae er bar nach der gegeben politik, nach fsc en er vecheafen wurde die ReDer Prinzregent Ministerpräsident Mitglieder des klar und hätten Politik der Zunicht, r u. a ae e eses ene u Heit fur Bogionpder aul den nchen Wies Prschuie er. ue de ostzuse RenterAgendur begseise de Inter,ugtuichen Paries mut einer eindringichen Warung ver besen, gniche Sotoen der Suochöbriotet zu dem beuhheg.gegr geundiune Presestimnen wurden durch den vetischetzung aing scher Sprache verbreitet, Mit dieser Verfftkg, in Belgrad ätigkeil des britischen Geheimdienn kam es dazu, daß alsbald nach der Rückkehr der Unterhändler einer Gruppe kriegshetzerischer Militärs als Scheinkönig Die Note an 8id Beden des Buach ie Artenesfihnug Gudenbe 1. Frankreichs Deutschland aufgezwungenen Krieges hat die regierung immer klar und unzweideutig ihrem Wi gegeben, die militärische Auseinandersetzung zwischen u ing besondere den Vereich der Balkanhalbinsel aus dem Kriege be e Lelich hat sie wiesdechaskt erlärt, daß herauszuhalten. Ebenso d. den Krieg in andere Länder zu is be Ven Ahun be eun gis Aorungen und Ganteich ü e Vertebung be be gzüischen Trupgen Festlos ge: wor unser Koninen von ben br fzu, alse aurggäischen Staten Iuteress, die ereiche Ausschaltung eng. das gemeinsamg sicherstes Unterpfand des Frieands vom:., 0 u echallen und teinen engie Macht gebracht wurde. Gleichzeitig, ierung gezwungen, ihre Amter niederzulegen. mußte fluchtartig das Land verlassen und der und der Minister des Außern wurden verhaftet. In einer Proklamation erklärte der König, die Regentschaftsrates seien sich über ihren Irrtum deshalb abgedankt. Mit diesen Worten war der„ sammenarbeit und der Befriedung zwischen den Achsenmächten und ugoslawien bereits das Urteil gesprochen. Bedürfe es für die Gesinnung des neuen Beherrschers Jugoslawiens noch eines Beweises, so würde er durch eine Veröffentlichung von Reuter erbracht. Diese britische Agentur zitierte einen kurz vor den Ereignissen in London eingegangenen Königs an einen seiner vertrautesten. Freunde, in dem es „Ich warte nur noch auf den Tag, an dem Jugoslawien sich gegen die Nazis entscheiden wird, damit ich endlich meine Armee ibernehmen kann.“ 5 Regierung und Presse Großbritanniens zogerren den in Belgrad vollzogenen Staatsstreich auf das freudigste zu kommentieren. Als erster war es Churchill selbst, der wenige Stunden, nachdem sich die Ereignisse in Belgrad abgespielt hatten, vor einer Versammlung der Konservativen Partei verkündete, er habe eine große Neuigkeit für seine Zuhörer und das ganze Land: In Belgrad sei eine Revolution ausgebrochen, deren Sinn sich gegen den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächterichte. Die neue jugoslawische Regierung werde von dem britischen Empire jede Hilfe und jede nur mögliche Unterstützung erhalten. Das britische Empire und seine Verbündeten würden sich mit der jugoslawischen Nation zusammenschließen. Auch die Vertreter einiger britischer Dominien nahmen unverzüglich zu den Ereignissen in Jugoslawien Stellung und begrüßten den Staatsstreich als ein gegen die Politik Deutschlands gerichtetes Ereignis. Die erste Maßnahmen der jugoslawischen Regierung war die Verkündigung der Generalmobilmachung, ein deutsches Zeichen für den Angriffsgeist der nunmehr herrschenden serbischen Milttärelique. Die Vertreter und Erben der gleichen unbeilvollen Geisterichtzg, die 1914 den Begesz sum Aue=haut de Weltkrieges gegeben hatte, haben in Beigran wieder das He## in der Hand. Das neue Jugoslawien hat von dem alten Se bien die Rolle des Unruhestifters übernommen. Ebenso wie die politische Wandlung in Jugoslawien gegen den Dreimächtepakt gerichtet war, ko ralmobilmachung nur als Kampfansage gegen Achsenmächte aufgefaßt werden. Der jugoslawische Ministerihm und dem jugoslawischen Gesandten in Wastingtou hervor, Iugesawien auf Grund des Englandhisegesetes Zum Gegenstand Daß die Palitik der Staatstreichregierung in gewi Teilen der Bevölkerung vollen Widerhall davon legt die Reihe der Überfälle und Ausschreitungen ein beredtes Zeugnis ab, die dem Staatsstreich gefolgt sind und die sich bis heute in ihren Ausmaßen dauernd gesteigert haben. Der deutsche Gesandte war genötigt, im Zusammenhang mit der erwähnten Fällen Beschwerde beim jugoslawischen Ministerium des Außern einzulegen. Jugoslawische Behörden mußte alle diese Manifestationen zugehen und konnten sich nur auf lahme Erklärungen des Bedauerns zurückziehen. Eine Anderung der Angesichts der Ausschreitungen, denen die Behörden nicht ein Ende bereiten wouen woek können, sah sich die deutsche Reede erseien ztigt, ihre Reichsanschörgen„gsufordern, 9* 7, Jugoslawiens zu verlassen, um sich nicht weiteren 2. Am 18. September 1939 gab der griechische Gesandte Politis in Paris die Versicherung ab, Griechenland wünsche den im Oktober ablaufenden Vertrag mit Italien nur insoweit zu erneuern,...„wie eine derartige Abmachung nicht die Bildung einer Ostfront behindern würde". 3. Anfang Oktober 1939 wurde dem französischen Gesandten in Athen vom Unterstaatssekretär des griechischen Ministeriums des Auswärtigen, Mavroudis, erklärt, daß Griechenland e Landung der Verbündeten in Saloniki nicht nur nicht verhindern, sondern sogar aktiv unter stützen werde, falls nur der Erfolg der Operationen sichergestellt sei. 4. Die Ende Oktober 1939 eingeleitete Fühlungnahme des französischen Militärattachés in Athen mit dem griechischen Generalstabschef führte am 2. Dezember 1939 zu dem formellen Wunsch des griechischen Generalstabs nach Aufnahme miliärischer Besprechungen und zu der Entsendung des französischen Generalstabsobersten Mariot nach Griechenland. 5. Eine Niederschrift des Generals Gamelin vom 4. Ja1940 besagt, daß der Chef des griechischen Generalstabs habe wissen lassen, er wäre unter Vorbehalt ausreichender Unterstützung mit Luftstreit= und Luftabwehrkräften in der Lage, die Landung eines interalliierten Expeditionskorps in zu garantierey. Die Reichgregierung, die bereits seit langem von diesem die griechische Regierung schwer belastenden Urkundenmaterial Kenntnis hatte, hat ungeachtet dessen mit äußerster Geduld und Langmut die Weiterentwicklung der griechischen Politik abgewartet. Selbst als Griechenland der britischen Marine Stützpunkte auf seinen Inseln zur Verfügung stellte und Italien, der Bundesgenosse des Deutschen Reiches, angesichts dieses unneutralen Verhaltens sich zu einem militärischen Vorgehen gegen Griechenland genötigt sah, hat Deutschland seine abwartende Haltung beibehalten. Bestimmend hierfür war die aufrichtige Hoffnung des deutschen Volkes, welches bisher für das griechische Volk nur freundschaftliche Gefühle hegte, daß sich Griechenland doch noch auf seine wahren Interessen besinnen und daß dadurch griechische Regierung veranlaßt werden möchte, trotz noch zur wahren Neutralität zurückzufinden. In diesem hat auch der Reichsminister des Auswärtigen Ribbentrop in seiner Unterredung mit dem griechi chen Gesandten am 26. August 1940 in Fuschl der griechischen Regierung in ernster Form den gegeben, ihre einseitige Begünstigung Englands aufzugeben. Darüber hinaus ist die griechische Regierung aber durch wiederholte öffentliche Erklärungen des Führers selbst darüber unterrichtet worden, daß Deutschland unter keinen Umständen ein Festsetzen britischer Streitkräfte auf griechischem Boden dulden werde. Es sei hier z. B. erinnert an die Führerrede vom 30. Januar 1941, in der es heißt:„Vielleicht hoffen sie auf den Balkan. Auch hierauf würde ich nicht viel geben. Denn das eine ist sicher: Wo England auftritt, werden wir es angreifen. Und wir sind stark genug dazu.“ Die griechische Regierung hat alle diese Warnungen in den Wind geschlagen. Sie ist auch niemals— das muß hier ausdrücklich festgestellt werden— an die Reichsregierung herangetreten, um auch nur die Möglichkeit einer Rückkehr Griechendie allem Sinne von lands zur Neutralität mit ihr zu erörtern. Der Grund war klar: Griechenland hatte sich schon viel zu weit in die englische Politik der Kriegsausweitung verstricken lassen und war gar nicht mehr Herr seiner eigenen Entschlüsse. Diese wurden ihm vielmehr schon zu dieser Zeit von der englischen Regierung vorgeschrieben. So kam es auch, daß die griechische Regierung, die sich anfangs nach Beginn des Krieges gegen Italien auf die Heranziehung britischer technischer Formationen der Luftstreitkräfte beschränkt hatte, schon bald zwangsläufig auf diesem Weg weiterschreiten mußte. Nach der Besetzung Kretas kam es dann auch bald dazu, daß geschlossene britische Truppenformationen in Griechenland landeten und alle wichtigen strategischen Punkte besetzten. Die von Zeit zu Zeit abgegebenen Erklärungen der griechischen Regierung, die diese Tatsachen abzuleugnen versuchen, können nur als ein neuer Beweis hrer Unaufrichtigkeit und ihrer Abhängigkeit von England gewertet werden. Seit einigen Wochen kann nun kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß England im Begriff ist— ähnlich seiner Weltkriegsexpedition nach Saloniki—, eine neue Front gegen Deutschland in Griechenland zu errichten, um von dort noch einenletzten Versuch zu machen, den Krieg nach Europa hineinzutragen. In diesem Zusammenhang sind Meldungen von besonderer Bedeutung, wonach der Generalstab der in Griechenland operierenden englischen Streitkräfte die Verbindung mit dem Generalstab in Belgrad hergestellt hat. In den letzten Tagen aber ist Griechenland nunmehr offen zum Operationsgebiet der englischen Streitkräfte geworden. Groß angelegte operative Land= und Transportbewegungen der Engländer sind zurzeit dort im Gange. Und die amerikänischen Meldungen bestätigen, daß bereits eine englische Armee von 200000 Mann in Griechenland bereitsteht. Dadurch, daß Griechenland selbst als einziger europäischer Staat englischen Truppen wieder erlaubt hat, europäischen Boden zu betreten, hat es eine schwere Verantwortung gegenüber der europäischen Gemeinschaft auf sich geladen. Zweifellos ist das griechische Volk unschuldig an dieser Entwicklung. Um so schwerer ist aber die Schuld, die die derzeitige griechische Regierung durch diese unverantwortliche Politik auf sich geladen hat. Die griechische Regierung hat damit selbst eine Lage herbeigeführt, der gegenüber Deutschland nicht länger tatenlos verharren kann. Die Reichsregierung hat daher nunmehr ihren Truppen den Befehl erteilt, die britischen Streitkräfte vom griechischen Boden zu vertreiben. Jeder sich der deutschen Wehrmacht entgegenstellende Widerstand wird rücksichtslos gebrochen werden. Indem die Reichsregierung der griechischen Regierung hiervon Kenntnis gibt, betont sie, daß die deutschen Truppen nicht als Feinde des griechischen Volkes kommen und daß es dem deutschen Volk fernliegt, das griechische Volk als solches bekämpfen und vernichten zu wollen. Der Schlag, den Deutschland auf griechischem Boden zu führen genötigt ist, gilt England. Die Reichsregierung ist der Überzeugung, durch eine schnelle Vertreibung der britischen Eindringlinge aus Griechenland nicht zuletzt auch dem griechischen Volk und der europäischen Gemeinschaft einen entscheidenden Dienst zu leisten. Berlin, 6. April. Memorandum zur Note an Griechenland eindeutig die Genedie ssen fand, lands vom o“ umfang zu— dens ir Suropn h. vohen, zusgpäischem Boden Fußz fasen zu lischen Soldaten mehr auf euroru.. stelle sch de Frage in derselben Für das griechische Vo#t„zaster des Kontinents. Und es esbe pe de grschishe, Bezerung duch Enchalung einer is Vo., eitien Neitealäh der Lage wor dar, dob die zien Neutrastät der Lage a. ureigensten Interesen entsprechende insbesondere oshsch en gaugerhalb des egenlichen vest undv. einzubeziehen. gewesen, Und dies u.„ I. ewichiges Interesse -Aue, un, un be, Auden hendte ehuns anbhere So haben auch Deutschland und#„autralität von de de Bohrung einer. 9 gulher st esächer ubs Griechenland verlangt. Um so Awverst, gr gar vorgeschriebene esden de vichsche Boegenung geg deicheit der geigne dunre uteb une und ene u gulge Gäche u. higen. der wollen oder gen ihre os eb guszusetzen. Wer die Verantwortung fur diese folgenliegt auf der Hand. Griechenland bekannt ist, hat tatsächlich Griechenland Wie uns heute September 1939 seine id, zunächst im später immer affener, für die Feinde Deutschlands, Leheimen, por für England, Stellung be dos berp“ Wie, weit die griechische Politik schon vor Ausden in griechischen Regierungskreisen beeinflußt wurde, zogen. bruch des Krieges von de polltische Garanise der Westmächte ckserierte mußte sich nach den allbekannten Erfahrungen mit engSie nabte s0) bocy zein, daß sie Hierdurch, zwangs: läufig ihr Land in englische Abhangigkeit ind in die bereits damals bestehenden englischen Einon ge gegen Deutschland verstricken mußte. Offen trat g dons zum ersten Male nach Kriegsausbruch im Oktober ese e als die griechische Regierung von einer Verlängebf diesem Jahre abgelaufenen Freundschaftsvertrages sun g„i, wissen wollte. Die Reichsregierung gelangte mit Italien wonach nichts Wissen wollte. Zeit in den Besitz von Unterlagen, srarzzit, mit britscher Hilfe eingesetzte griechische Regierung Beginn ihrer Regierungszeit an weitgehend der e Posik verpflichtet hate. Wenn hierüber aber noch der geringste Zweifel obwalten konnte, so ist durch die Dokuund die nun der öffentlichteit übergeben werden, die von bruch de, gmäschen Aickandenmaterial des fransichen Ger neralstabs und der französischen Regierung ergibt sich über die die die griechische Regierung im geheimen das folgende Bild: zur Führungnahm führte, 1 Schon im September 1939 entsandte der griechische GeneralObersten Dovas nach Ankara zur Fuhrungnahme Expeditionsarmee stab den Obersten Todas nach Ankara mit dem Oberbefehlshaber der franz der Levante, General Weygand. Trotz der Vergewaltigung seiner Selbständigkeit und seiner Hoheitsrechte, die Griechenland während des Weltkrieges von England und Frankreich erfahren mußte, hat sich die griechische Regierung sowohl unter dem republikanischen wie später unter dem wiederhergestellten monarchischen Regime stets als gefügiger Trabant der britischen Politik erwiesen. Dies trat besonders“ augenfällig in Erscheinung, als die britische Politik im Frühjahr 1939 eine systematische Einkreisungsaktion gegen das Deutsche Reich in Szene setzte. Am 9. Aprik 1939 erfolgte eine Demarche des griechischen Gesandten in London bei dem englischen Minister des Rußern Lord Halifax, bei der unter der falschen Behauptung, Italien stehe im Begriff, Korsu zu besetzen, und Griechenland müsse dagegen Widerstand leisten, nach der Haltung Englands in einem solchen Fall gefragt wurde. Am 13. April 1939 erfolgte daraufhin die englisch=französische Garantieerklärung an Griechenland. II. über das Verhalten Griechenlands während des Krieges ist den in Frankreich in deutsche Hand gefallenen Akten des ranzöstschen Generalstabes folgendes zu entnehmen: Bereits unmittelbar nach Ausbruch des Krieges im September 1939 setzte sich der griechische Generalstab durch die Entsendung des Generalstabsobersten Dovas nach Ankara mit dem Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte im Nahen Osten, General Weygand, in Verbindung, um in Besprechungen über die Landung eines französischen Expeditionskorps in Saloniki einzutreten und damit die Forderung zu verbinden, daß die Vorhut eines solchen Expeditionskorps aus vollständigen Luftwaffeneinheiten bestehen müsse. Auch auf rein politischem Gebiet begann sofort die Begünstigung der Feinde Deutschlands: Den Franzosen wurde die geheime Durchfuhr von. Flugzeugen ermöglicht, die für Polen bestimmt waren. In einer Aufzeichnung des französischen Ministeriums des Außern vom 20. September 1939 konnte festgestellt werden:„Die griechische Regierung führt eine Neutralitätspolitik durch, die amtlich äußerst strikt, im geheimen jedoch in der Richtung auf eine etwaige französisch=englische Zusammenarbeit ausgerichtet ist.“ Anfang Oktober erklärte der Unterstaatssekretär im griechischen Ministerium des Äußern Mavroudis dem französischen Gesandten in Athen, daß Griechenland eine Landung der Alliierten in Saloniki nicht nur nicht verhindern, sondern sogar Trupensendungen aktiv unterstützen werde, falls nur der Erfolg der Operation durch hinreichende diplomatische und militärische Vorbereitungen sichergestellt sei. Im französischen Generalstab wurde die Verstärkung der militärischen Ausrüstung Griechenlands vorbereitet, da Griechenlands Entschlossenheit,„an militärischen Operationen größern Ausmaßes mitzuarbeiten“, bekannt war. Griechenland weigerte sich, einen neuen Vertrag mit Italien abzuschließen, und ließ sich nur auf einen Briefaustausch ein, der, wie den Franzosen versichert wurde, Athen freie Hand lassen sollte,„Frankreich und England bei gewissen Möglichkeiten seine Mitwirkung zu gewähren". Inzwischen wurde die griechisch=französische Fühlungnahme auf militärischem Gebiet fortgesetzt. Ende Dezember konnte der französische Marineattaché in Athen geheime Auskünfte über die nordgriechischen Häfen weiterleiten, die ihm der griechische Generalstab zur Verfügung gestellt hat. In einer Niederschrift des Generals Gamelin vom 4. Januar 1940 wurde mitgeteilt, daß der Chef des General= stabes der griechischen Armee habe wissen lassen, er wäre unter Vorbehalt einer ausreichenden Unterstützung mit Luftstreitkräften und Luftabwehrkräften in der Lage, die Landung eines interalliierten Expeditionskorps in Saloniki zu garantieren. Im März 1940 nahm laut einem Schreiben Gamelins an Daladier das französische Oberkommando in Aussicht, das Gros der französischen Streitkräfte im Gebiet von Saloniki einzusetzen. In derselben Zeit konnten Offiziere der französischen Luftwaffe Flugplätze in Nordgriechenland besichtigen, die der griechische Generalstab für den Gebrauch für die französische Luftwaffe hatte herichten lassen. Das Gesamtbild, das sich aus diesen Tatsachen ergibt, läßt klar erkennen, daß auch schon vor dem Eintritt Italiens in den Krieg Griechenland nicht neutral war, sondern eindeulig im englischfranzösischen Lager stand. III. Die unneutrale Haltung Griechenlands kam auch darin zum Ausdruck, daß es, wie Berichte des französischen Militärattachés in Athen aus dem Oktober und November 1939 beweisen, systematisch den Abtransport wehr pflichtiger polnischer Flüchtlinge über Griechenland nach Frankreich begünstigte. Eine noch schwerwiegendere Begünstigung der mit Deutschland im Kriege befindlichen Mächte In bestand darin, daß die Griechen einen sehr erheblichen Teil ihrer Schiffe an England vercharterten. Wiederholte Vörstellungen der deutschen Regierung hiergegen bei der griechischen Regierung hatten keinen Erfolg. Nach dem Eintritt Italiens in den Krieg gegen Frankreich und England, durch den das Mittelmeer zum Kriegsgebiet wurde, ergab sich alsbald eine fortlaufende Unterstützung der britischen Kriegsmaßnahmen durch Griechenland. Britische Kriegsschiffe fanden in den griechischen Hoheitsgewässern Unterschlupf und Verproviantierungsmöglichkeiten. Das griechische Territorium stand der Organisation des britischen Nachrichtendienstes im Südosten als wichtigstes Zentrum zur Verfügung. IV. Diese Lage zwang Italien, von Griechenland Garantien zur Wiederherstellung einer wirklichen Neutralität zu verlangen, eine Forderung, die zur Eröffnung der Feindseligkeiten zwischen Italien und Griechenland führte. Die griechische Kriegsführung fand sofort die aktive Unterstützung Englands. Im Laufe des Novembers 1940 erfolgte der systematische Ausbau britischer Flugbasen an verschiedenen Punkten des griechischen Festlandes sowie die Landung zahlreicher britischer technischer Formationen zur Unterstützung der griechischen Kriegsführung. Ebenso wurde bereits im November 1940 Kreta von britischen Truppen besetzt. Der britische Minister für Indien betonte in einer Rede vom 1. Dezember 1940 die Bedeutung Griechenlands als eines Brückenkopfes für die britischen Truppen, von dem aus diese eventuell„dem deutschen Drachen den Todesstoß versetzen könnten". Die zahlreichen Meldungen über britische Hilfeleistung für Griechenland fanden in einer Rede des britischen Ministerpräsidenten vom 19. Dezember 1940 ihre volle Bestätigung, in der Churchill erklärte:„Marschall Longmore hatte den kritischsten Augenblick bei seinen Vorbereitungen, als er sah, wie ein großer Teil seiner Streitkräfte ihm entzogen wurde, um nach Griechnland geschickt zu werden.“ Bis Anfang März 1941 waren in Griechenland 180 britische Flugzeuge und rund 10000 Mann RAF(Bodenpersonal, Flak, Nachschubeinheiten und Pioniere) eingetroffen. Mitte Januar 1941 weilte der britische Oberbefehlshaber General Wavell persönlich in Athen zu Besprechungen mit dem griechischen Oberbefehlshaber General Papagos. Im März erfolgten zwei Besuche des britischen Minister des Außern Eden und des britischen Generalstabschefs Sir John Dill in der griechischen Hauptstadt. In der Zeit vom 10. bis 16. März erhöhte sich die Zahl der auf dem griechischen Festland befindlichen britischen Truppen einschließlich RAF auf 20000 Mann. Die vom 16. März an eingehenden Nachrichten ließen erkennen, daß eine groß angelegte operative Transportbewegung im Anlaufen war. Die Zahl der gelandeten britischen Truppen steigerte sich fortlausend und betrug am 25. März 1941 bereits mindestens 40bis 50000 Mann einschließlich RAF. Die Truppen waren außer mit leichter und schwerer Artillerie mit Panzerspähwagen und Kampfwagen reichlich versehen. Sie wurden in die Gegend nördlich von Larissa und nach Westmazedonien vorgeschoben. Die Bildung einer britischen Operationsgruppe auf dem griechischen Festlande trat immer klarer in Erscheinung. Die neuesten Meldungen sprechen bereits vom Aufmarsch einer Expeditionsarmee von 200000 Mann. Steht es angesichts dieser Tatsachen außer jedem Zweifel, daß die griechische Regierung gemeinsame Sache mit den Engländern gemacht hat und ihr Gebiet der britischen Regierung zum Zwecke der Kriegsführung zur Verfügung gestellt hat, so hat es andererseits nicht an Warnungen von deutscher Seite gefehlt, um Griechenland die Folgen eines derartigen Verhaltens vor Augen zu führen. Insbesondere hat der Reichsminister des Rußern in einer Unterredung mit dem griechischen Gesandten in Fuschl vom 20. August 1940 der griechischen Regierung in eindringlicher Form den Rat gegeben, die proenglische Haltung aufzugeben, und sie insbesondere vor den Folgen unbedachter, gegen Italien gerichteter Maßnahmen gewarnt. Noch unlängst hat die griechische Regierung durch die Rede des Führers vom 30. Januar 1941 völlige Klarheit darüber erhalten, daß das Festsetzen britischer Streitkräfte auf griechischem Boden von Deutschland unter keinen Umständen geduldet werden könne. Ungeachtet dieser klaren Warnung hat sie es jedoch unterlassen, hieraus irgend welche Folgerungen zu ziehen, sondern im Gegenteil in zunehmendem Maße britische Truppen in ihr Land gezogen. Angesichts dessen kann sich die Reichsregierung nicht länger der Tatsache verschließen, daß Griechenland eindeutig mit England gemeinsame Sache macht und somit als Kriegsgegner Deutschlands mit allen sich daraus ergebenden Folgen gelten muß. war, ihr Montag, 7. Apri 1941 SPORTBLATT Nummer 178— Seite 6 Deutsche Fußball-Elf unaufhaltsam Technik und Zusammenarbeit siegt über Ungarns Eleganz— Ungarns Mannschaft hilflos im deutschen Netz Unsere Nationalelf überspielt Ungarn mit:0 Sieg der Mannschaftsarbeit DW Köln, 6. April. Der deutsche Fußballsport hatte seinen großen Tag. Obschon wir im zweiten Kriegsjahr leben und soeben die Kampfhandlungen an der neuen Südostfront begonnen haben, wurde nicht nur die Deutsche Meisterschaft mit vier Gruppenspielen gestartet, sondern es wurde neben verschiedenen Bereichsentscheidungen im Kölner Stadion noch das Fußball=Länderspiel gegen Ungarn, den Zweiten der letzten Weltmeisterschaft, durchgeführt. Und das Ergebnis dieser bedeutenden, internationalen Kraftprobe erhebt diesen ereignisreichen 6. April zu einem Markstein in der Geschichte des deutschen Fußballsports. Aber es war nicht allein der in dieser Höhe niemals erwartete 7:=Sieg, der diesen Fußballwettstreit zweier führender Nationalmannschaften Europas zu einem großen deutschen Erfolg werden ließ, viel mehr noch war es die begeisternde Höchstleistung unserer Mannschaft, die diesen Länderkampf für weit über 60000 Zuschauer zu einem mitreißenden Erlebnis machte, das ihre sportfreudigen Herzen höher schlagen ließ und das noch lange in der Erinnerung nachklingen wird. Der Sportberichterstatter soll sich im allgemeinen vor Superlativen hüten, ein Sieg wie der heutige über die international als hervorragende Fußballkünstler anerkannten Ungarn schafft natürlich auch bei dem, der die Leistungen nüchtern und sachlich zu beurteilen hat, eine Stimmung, die das Gebotene im günstigen Lichte erscheinen läßt. Was jedoch die deutsche Mannschaft heute an mustergültigem Zusammensplel und auch— mit gewissen Abstrichen— an Einzelarbeit vorführte, war— das darf man ohne Übertreibung feststellen— Fußball in höchster Vollendung Dabei haben die Ungarn in der ersten Halbzeit keineswegs schlecht gespielt, durch ihre sichere Ballbeherrschung erwiesen sie ihre technischen Fähigkeiten, und ihr Spielaufbau war zweckvoll, aber die Kombinationen der Deutschen liefen schon hier so reibungslos und präzise, daß der spätere Zusammenbruch der Gäste schon vor der Pause vorbereitet war. Nach schwachem Start konnte unsere Elf an ihre prächtige Leistung aus der ersten wieder anknüpfen, beherrschte das Feld überlegen und zermürbte den Gegner völlig. So war der Sieg der deutschen Elf in erster Linie ein Erfolg großartiger Mannschaftsarbeit und ihr gebührt dafür ein Gesamtlob. Die deutsche Mannschaft hat am Sonntag zweifellos eins ihrer besten Spiele seit Jahren geliefert. Es gab in ihr keinen Ausfall. Klodt hatte kaum Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Der mit überlegener Ruhe verteidigende Janes, der gegenüber seinem Stuttgarter Spiel stark verbesserte Rohde, und der erstmalig mit befriedigendem Ergebnis eingesetzte Miller ließen dem Schalker Torwart, der ernsthaft nur einmal auf die Probe gestellt wurde, wenig Beschäftigung. Ein ungeheures Arbeitspensum verrichteten wieder die beiden Schweinfurter Seitenläuser Kupfer und Kitzinger. Durch sie wurde nicht nur die Schlußdeckung wesentlich entlastet, auch die Stürmer wurden durch ihre unermüdlichen Zubringerdienste vorteilhaft ins Spiel gebracht. Das Glanzstück der deutschen Elf war, wie vermutet, der Angriff. Diese Stürmer spielten zusammen, als ob sie seit Jahren in einer Vereinsmannschaft stünden, so ging jeder der fünf auf die Absichten seiner Kameraden ein. Die Führung lag bei dem Dresdener Schön, der sehr überlegt aufbaute, und sich ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer Kobierski verstand, der in der ersten Halbzeit an seine besten Zeiten erinnerte. Der Liebling der Massen war der Kaiserslautener Walter. Dieser spritzige, energische und wendige Mittelstürmer brachte die ungarische Abwehr immer wieder mit überraschend schnellen Durchstößen in schwere Bedrängnis.„Daß er so stark zur Geltung kam, ist zuletzt auch das Verdienst von Schön und Hahnemann, die ihn sehr geschickt einzusetzen verstanden. Der Wiener rechte Flügel war insgesamt etwas schwächer— wenn dieser Ausdruck bei der prächtigen Gesamtleistung überhaupt erlaubt ist— als der linke, aber er wußte sich wirkungsvoll in Szene zu setzen. Den Ungarn muß man zugutehalten, daß sich ihre Mannschaft im Stadium der Umstellung ihrer Spielweise befindet, die nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein kann. In ihrer Verteidigung machte sich das Fehlen von Biros bemerkbar. Stark enttäuschte der Angriff. Dagegen erfüllte die berühmte Fenevaros=Läuferreihe die auf sie gesetzten Erwartungen.— Ausgezeichnet der spanische Schiedsrichter Espinoza. Köln in Länderspielstimmung Schon in den frühen Vormittagstunden mehren sich in Köln die Zeichen, daß draußen im Stadion ein sportliches Großereignis bevorsteht. An den Brennpunkten der Stadt, vor allem am Dom, am Neumarkt und am Schlageterplatz sammeln sich die Fußballbegeisterten. Man stürmt schon vor Mittag die wimpelgeschmückten Straßenbahnen, und die Schaffner und Schaffnerinnen tragen, als die Hochflut allmählich immer mehr ansteigt, auf ihrem verantwortungsvollen Posten mit zum reibungslosen Gelingen des Länderkampfes bei. Das unabwendbare Gedränge wird von den Fahrgästen mit Geduld und viel Humor ertragen und immer neue Lasten an erwartungsfrohen Menschen speien die Wagen an der Endhaltestelle aus. Von weitem grüßen die im leichten Wind wehenden Fahnentücher an den hohen Masten an der breiten Zufahrtsstraße zur Hauptkampfbahn. Die Organisation klappt ausgezeichnet, und rasch verteilen sich die Abertausende, von denen viele schon seit Stunden auf den Stehrängen sich eine gute Sicht gesichert haben. Wir klettern neugierig auf das Dach der Tribüne, und ein schier überwältigendes Bild breitet sich vor unsern Augen aus. Es ist noch wohl eine volle Stunde Frist, ehe der große Kampf beginnen soll, und doch ist die ovale Riesenschüssel der Kampfbahn fast bis zum letzten Platz ausgefüllt. Kopf an Kopf drängen sich die Schaulustigen, und ein mächtiger Block an der Südseite ist der Wehrmacht vorbehalten. Die vorwitzige Jugend ist sogar in die noch kahlen Wipfel der Bäume auf den Wällen geklettert und hängt dort kühn wie die Krähen in ihrem Rest. Umrahmt von den Flaggen des Reiches wehen dort die grün=weiß=rote Fahne der ungarischen Nation und zus Ehren des Schiedsrichters die gelbrote Fahne Spaniens. Auf dem satten Grün des gepflegten Rasens tummeln sich zurzeit unter den Klängen der Wehrmachtkapelle im frischfröhlichen Spiel die Auserwählten der Hitler=Jugend aus den Gauen KölnNachen und Moselland. Ihre guten Leistungen werden immer wieder von Beifallssalven belohnt, und die Kölner Jugend freut sich natürlich wie die Schneekönige, daß ihre Vertreter schließlich trotz der prächtigen Abwehrtaten des Luxemburger Torwächters Echternach mit:0 duas Feld behaupten Auf dem Tribünendach haben die Männer vom Rundsunk ihre Mikrophine aufgebaut und gleichsalls die„flimmernde Konkurrenz“, ihre Kurbelkasten, schußbereit. Besorgt schauen sie ab und zu nach dem Aprilhimmel, aber man darf ihnen jetzt schon die Versicherung geben, daß im gegebenen Augenblick alles in bester Butter sein wird. Die Optimisten behalten auch recht, denn als auf der Tribüne die Ehrengäste eintreffen, ist das Wetter tatsächlich wunschgemäß. „Pünktlich mit dem Uhrschlag trifft der Reichssportführer von Tschammer und Osten, lebhaft begrüßt, ein. Weiterhin bemerkt man die Gauleiter von Köln und Düsseldorf, Grohé und Florian ferner den stellvertretenden Gauleiter Schaller, den Landeshauptmann Haake, den Kölner Oberbürgermeister Dr. Winkelnkemper mit mehreren Beigeordneten, darunter den Sportdezernenten Heeringhaus. Als Vertreter Ungarns ist der Konsul Egon von Cindrie zu erwähnen und an seiner Seite der Vorsitzende des ungarischen Sportverbandes. Direktor Ginzery; weiterhin die Spitzen der Wehrmacht. Polizeipräsident Hövel und als Vertreter des Fachamts Oberstudiendirektor Dr. Erbach und Dr. Xandry. Der Reichssportführer läßt es sich übrigens nicht nehmen, die aus Anlaß des Landerkampfes eingeladenen Verwundeten in der Pause mit Kaffee und Kuchen zu bewirten während das Musikkorps der Wehrmacht in dieser Zeit die über 60 000, die von dem bevorstehenden Sieg der deutschen Mannschaft schon in Hochstimmung sind, mit schneidigen Klängen und einem Rundmarsch über die Lausbahn zu tobendem Beifall herausfordert. Am Hautpeingang haben inzwischen die Spieler der Jugendmannschaften Aufstellung genommen: die Ungarn laufen in weiß=roter Tracht unter dem Jubel der Zuschauer ein: die deutsche Elf folgt schwarz=weiß gekleidet. Vor der Tribüne nehmen die beiden Mannschaften Aufstellung, die Nativalhymnen erklingen, der spanische Schiedsrichter Espinoza läßt die Mannschaftsführer wählen, und als er anpfeist vermerken wir folgende Aufgebote: Ungarn: Csikos: Koranyi, Kispeter: Bela Sarosi, Polgar, Lazar; Kineses, Zsengeller, Fuezi, Bodola, Gyatvai. Deutschland: Klodt: Janes, Miller: Kupfer. Rohde, Kitzinger; Hanreiter, Hahnemann, Walter, Schön und Kobierski, also mit Ausnahme von Streitle, die vorgesehene Aufstellung. 90 Minuten— 7 Tore Der Kampf beginnt Der Pfiff des Spaniers schrillt in die Spannung. Und schon rollt der deutsche Angriff. Walter stößt an, Hahnemann gibt zu Kitzinger, ein langer Paß zu Hanreiter, der trabt die Linie lang und überwindet im klugen Zickzack=Spiel Ungarns Läufer und Verteidiger, und ehe sich Kispeter versehen, jagt Hanreiter den ersten Schuß aufs Tor. daß Csiko Hören und Sehen vergeht Nur mit Mühe übersteht Ungarns Hintermannschaft die ersten deutschen Sturmläufe. Sie kann keine Einstellung bekommen zum deutschen Sturm Denn hier wirbelt der kleine, aber geschmeidige Wolter umher, setzt Schön seinen Außen Kobiersti und Hahnemann Hanreiter ein, daß es nur so seine Art hat. Der Druck auf das ungarische Tor wächst und wächst. Der Ball wandert wie an der Schnur gezogen durch den deutschen Sturm. Schön spielt Walter frei. Mit einer tollen Körperdrehung schüttelt der Polgar ab, paßt zurück zu Schön, der gibt an Hahnemann. Doch klappt Ungarns Abseitsfalle. Die wenigen Vorstöße Ungarns werden schon von der deutschen Läuserreihe aufgefangen. Kupfer, das Schweinfurter Stehaufmännchen, turnf über den ganzen Platz, baut auf, wehrt ab, läßt Bedola kein Millimeter freien Raum. Es deutet sich bereitz in den ersten Minuten an, was der ungarischen Nationalmannschaft bevorsteht. Der deutsche Sturm versteht sich glänzend., Von rechts und links rollen unaufhörlich die Angriffe, so daß der Trubel in der ungarischen Hintermannschaft zunimamnt Vorerst stemmen sie sich. jedoch mit Macht gegen die deutschen Angriffe. Eine lange Vorlage Schöns fängt Koranyi Kobierski vor der Nase weg. Aber sofort ist der deutsche Sturm wieder da, der den Ball hält, den Ungarn keine Entwicklungsmöglichkeit läßt. Und Polgar kann Walter nicht halten Denn immer wieder entzieht sich der Kaiserslauterner den Fänger des ungarischen Stoppers, leitet die Bälle direkt an Schön oder Hahnemann weiter, deckt rücksichtslos die Schwächen der ungarischen Hintermannschaft auf. Da bricht Walter wieder durch. Mit einer schnellen Drehung läßt er seinen Bewacher Polgar stehen und rast im tollen Sprint los, überwindet auch Kispeter, und nur eine Regelwidrigkeit Polgars ist Ungarns Rettung. Aber sofort ist der deutsche Angriff wieder da, es gibt keine Pause für Ungarns Verteidigung. Schön schickt Hanreiter auf die Reise, der flankt über den ganzen Platz haargenau zu Kobierski, dem jedoch der Ball vom Fuß gleitet. Csikos Abschlag wird von Kitzinger abgefangen, der Ball geht zu Schön, der spielt den Tau Kobierski frei, schon läuft Walter in Stellung, bekommt auch sofort den Ball, aber er verschießt, da sich die gesamte Hintermannschaft auf ihn stürzte. Das Spiel des deutschen Angriffes läuft immer besser. Flach wird der Ball gespielt, und Ungarns Mannschaft schwimmt. Sie findet keine Einstellung zu dem körper= und schwerelosen Spiel des deutschen Angriffs, der durcheinander quirlt, wie man es wohl selten von einer deutschen Mannschaft gesehen hat. Verbissen stemmen sich die Ungarn immer wieder gegen den deutschen Druck. Aber schon ist eine Viertelstunde gespielt, und Deutschlands Hintermannschaft ist noch nicht einmal ernstlich geprüft worden. Miller scheint zwar einige Schwierigkeiten mit Kincses zu haben, aber Kitzinger findet noch Zeit, auch dem auf die Füße zu schauen, so daß auch hier keine Lücke entsteht. Janes bombt ins Ungartor hat den Anschein, als ob die Ungarn allmählich doch Boden fänden. Bela Sarosi zielt einen Querpaß quer über das Feld zu seinem Linksaußen Gyetbai. Sofort kommt der Ball von dort zum Rechtsaußen Kineses, der ohne Zögern gleich losflankt. Ghetvai bekommt den Ball. braust in Richtung Tor und jagt aus drei Meter Entfernung den Ball halbhoch in die linke Ecke. Aber augenblicklich reagiert Klodt und fängt den Ball sicher. Das war die erste und einzige klare Chance der Ungarn; zu einem Toverfolg zu kommen. Aber schon sind die Deutschen wieder unterwegs. Kupfer faßt den Ball im Mittelfeld, spielt zu Walter, der sofort zu Hahnemann weiterleitet, der allerdings im Lauf verschießt. Und schon ist Hahnemann wieder frei. Ungehindert braust er in Richtung Tor, nur noch Csiko vor sich, umspielt ihn und lenkt in Richtung Tor, wo jedoch Kispeter bereit steht und den Ball rettet. Und dann ist es endlich so weit. Wieder einmal hat Walter sich von Polgar gelöst und jagt mit langen Schritten auf das ungarische Tor zu. Und zum zweiten Male hakt Polgar und verhindert damit ein todsichere Tor. Das hat jedoch der spanische Schiedsrichter gesehen. Elfmeter! Janes legt sich den Ball zurecht, läuft an und bombt ihn mit unheimlicher Wucht ins Tor. Csiko hat nur noch die Möglichkeit, den Arm zu rühren, zu halten ist dieses Dings nicht. Damit steht es in der 24. Minute:0. Wer etwa geglaubt hat, daß Ungarn nun zum Gegenangriff übergehen würde, hat sich mächtig getäuscht. Deutschlands Mannschaft behält das Heft in der Hand. Walter setzt Hahnemann einmal mehr glänzend ein, der zum zweiten Male am ungarischen Torwart vorbei lenkt, und wiederum rettet Kispeter. Aber kurz danach ist es doch zum zweiten Male geschehen. Schön angelt sich den Ball, legt lang an Hahnemann durch der ohne zu zögern an Walter weiterlenkt, und mit einer kurzen Drehung jagt der Kaiserslauterner aus etwa sechs Meter Entfernung den Ball in die lange linke Ecke, und damit stand es in der 27. Minute.0 für Deutschland. Und nun geht es im ungarischen Strafraum drunter und drüber. Das Netz des deutschen Angriffs spinnt sich immer dichter, und hilflos Rennen vom Sonntag Erfreulicher Auftakt in Wambel Heidgeist gewinnt den Dortmunder th— Dortmund, 6. April. Der Dortmunder Rennverein hatte, wie alle Bahnen des Westdeutschen Kartells, gleichfall einen stark beachtlichen Erfolg an seinem ersten Renntag zu verzeichnen. Im Anemonen=Preis(1000m) erschien Blaufeuer sofort in Front, wurde aber Mitte der Geraden von Lausbub überholt. In der Geraden wurde Panzerangriff vorgeworfen, der zum Schluß leicht gegen Milos gewann. Im Schneeglöckchen=Rennen erwischte Aulup den besten Start. Nach dem Bogen war Freischärler sofort Herr der Lage und siegte sicher gegen Sorgenkind und Fortona. Das Schlüsselblumen=Jagdrennen war eines Pferdes Rennen. Erste von Bonenberg nahm leicht und elegant die Sprünge. Hinter ihr hielten sich Gavotte und Leibjäger am besten. Im Frühlings=Preis ging Per asperum sofort an die Spitze, wurde aber schnell von Heidgeist überholt, gefolgt von Purpur. Lange Zeit sah man die beiden Schimmel vorn. In der Geraden fiel Purpur stark zurück, während Heidgeist die Angriffe von Per asperum abwies. Alarm belegte den dritten Platz vor Le Boshpore, für den die Distanz zu kurz war. Von dem Quintett im Flieder=Hürdenrennen erwies sich Däumling allen Teilnehmern haushoch überlegen. Im Krokus=Rennen(1800 m) zeigte sich der aus der französischen Zucht stammende Ginko Biloba so guten Pferden wie Cyvillus, Dukaten und Kamerad mit seiner raumgreifenden Aktion weit überlegen. Cyrillus ist stark verbessert. Dortmund, 6 April. 1. R.(3000 Mark, 1000 Meter): 1. Gestüt Freismissens Panzerangriff(Präger), 2. Milos(21), 3. Lausbub(32). Ferner: 4 Prachtwage(63), 5. Bursento(32), Hovihar(103), Silvana (323), Blauseuer(67). 2, H. 3, ½ Bg..04 Min.: 24:10; 15, 21. 17 (178).— 2. R.(3200 Mark, 1600): 1. Gestüt Mydlindhovens Freischärler(Haut), 2. Sorgenkind(30), 3. Fortona(31). Ferner: 4. Hilde(125), 5. Heidgraf(76), Staatspaladin(73), Bandra(479), Aulup.(529), ½, ½. 8. ½ Lg..505 Min. 55:10; 16, 13., 15(196). — 3. R.(2500 Mark, 3000): 1 6. Hoffrogges Erste von Vonenbera(Janzen) 2 Gavotte(122): Ferner. 3. Leibjäger(47), 4 Moins Eing(19). 5. Bandora(58), 3, 10, 3 Lg..00 Min.; 46.10: 16, 39 (372).— Frühling=Preis(6000 Mark. 1400): 1. E. Wenzels Heidgeist(Schönfisch), 2 Per asperum(Wenzel, 41), 3. Alarm(Zachmann. 57), Ferner: 4. Le Bosphore(42). 5. Matterhorn(54), 6. Purpur(60) 1½, 2, 3, 3 Lg. Z. u..: 55.:10; 14, 12, 14(184).— 5. R.(IV., 3400 Mark 2800); 1. Stall Wuppertals Däumling(Sauer), 2. Neandertal(81). Ferner: 3. Kukuruz(50), 4. Pipin(27) 5 Wolkenflug (103), 1½ 6. 10 Lg.:;.39 Min.:; 23.10: 19. 28(300).— 6. R. (4000 Mark, 1800): 1. J. Bührers Ginko Biloba(Grahmann), 2 Cyrillus(40). Ferner: 3. Dukaten(23), 4. Kamerad(54). 5. Nostrus (125. 1¾, 3½, 3½ Lg.;.06 Min.; 35.10; 26, 19(122).— 7. R. (IV. 3000 Mark, 2000); 1. Oblt. F. Thuts Zénodore(Haut), 2. Sagenprinz, 3 F. D. Ferner: 4. Kurigalsu, 5. Graf Han, 6. Hadschi Halef Omar. 2. 2.., 3 Lg.;.26 Min. Rennen zu Karlshorst Ergebnisse: 1..: 1. SS=Hauptreitschule, Rennstalls Elf(.Schmidt), 2. Dilmight(Wolff), 3. Hadrianus(Eder). Tot.: Sieg 26(196). Platz 14, 19, 15. Ferner liefen: Eid Campeador, Mawall, Botschafter, Albertine. ½, 6 Lg. 2..: 1. Heeres=Reit= und=Fahrschules Ponce(Wolff), 2. Gundel(Straub), 3. Little Rommy(Ahr). Tot.: Sieg 11(28), Platz 11, 13. Ferner lief: Einschlag. 5 Lg., Weile. 3.: 1. C. von Hammacher und Oberleutnant S. von Mißlaffs Höllenfürst(O. (Schmidt), 2. Artifer(R. Schmidt), 3. Carissima(Huguenin), 4. Lare (Rastenberger). Tot. Sieg 15(88), Platz 12. 16 18. 18. Ferner liefen: Märchenprinz, Kristall, Smike, Hetman, Max August, Feinsliebchen, Petrarca, Indiv. 1½, 1½ Lg. 4..: 1. A. Vogts Dschingis Khan (W. Zimmermann), 2. Eitel(Eder), 3. Gralsbotin(W. Schmiot). Tot: Sieg 22(48), Platz 16, 15. Ferner lief: Dürer(1½, 7 Lg. 7..: 1. Kriegsflamme, Gräfin D. Weile, 2 Lg. 5..: 1. H. Bergers Broock (O. Schmidt), 2. Scolaro(Hinze). 3. Mentor. Tot. 20(52), Platz 13, 15, 23. Ferner liefen: Buschwindröschen, Raglan, Ferse, Clemy., Colombine,—4 Lg. 6..: 1. Heeres Reit= und=Fahrschules Sifflet (Ahr), 2. Akanthus(Zimmermann), 3. Muansa(Unterholzner). Tot.: Sieg 22(48), Platz 16. 15. Ferner lieef: Dürer. 1½—7 Lg. 7:.: 1. Frau J. Ramms Rosenfalke(Englert), 2. Standschütze(Paschke), 3. Hoffart(Zuber), 4. Vitus(Zehmisch). Tot. Sieg 89(548), Platz 23, 20, 19. 18. Ferner liefen: Geheimschrift. Palmbeach, Flutwelle, Upa, Amnestie, Gardeprinz, Wiesenweihe. ¾, 2½ Lg. 8..; 1. Heinz Junks Mitras(Streit), 2. Rosselenker(Derenthal), 3. Waltala(Rastenberger). Tot.: Sieg 25(608), Platz 24, 13, 14. Ferner liefen: Biedermann, Seeteufel, Reisesegen, Irmata, Feuereifer, Ahnentafel. 1¼, 34 8g. Trabrennen zu Gelsenkirchen Gelsenkirchen, 6. April. 1..: 1. Zeder(Pütz); 2. Florentine, 3. Folkmar, 4 Haribald. 5 Doeres. 18.10: 16, 36, 31(132).— 2..: I. Erlenhof(West), 2. Friedhelm. 5 Hagenv. 4. Lotte Mochester, 5. Dilla. 42.10; 15. 19. 16(296).— 3..: 1. Curator(Henze), 2. Lasur, 3. Kardia. 4. Udet, 5. Fulmar. 151:10: 15, 11, 12, 13(388).— 4..= 1. Lux(Pütz), 2. Heiderose, 3. Thieta, 4. U1, 5. Erbe, 23.10; 14, 48, 16(1152),— 5..: 1. Lylograph(Schürnann). 2. Lee Pluto, 3. Uhland, 4 Perseus, 5 Nero Watts. 39:10: 13. 14, 13(240). — 6..: 1. Brovklyn(Cordier), 2. Cito Watts, 3. Arrak, 4 Spinangyal, 5. Capitän. 127:10: 17, 18, 14, 16(616).— 7. R: 1. Amenophis(Schürmann), 2. Barbier, 3 Glückauf, 4. Henrick, 5. Satan. 55.10; 19. 14(68).— 8..: 1. Mister Roberts(Jung), 2. Kalmar, 3. Ladak, 4. Gerold, 5. Victor. 116.10; 44, 22, 19, 38(1044). zappeln die Verteidiger und die Läufer der Madjaren in seinen Maschen. Kaum, daß es ihnen gelingt, über die Mittellinie vorzudringen. Immer wieder stoßen Schön, Walter und Hahnemann steil durch, und nur mit Mühe und Not können Csikos, Koranyi und Kispeter retten. Aber auf die Dauer können sie dem deutschen Druck nicht standhalten. Kaum, daß Zsengeller verschossen hat, geht der deutsche Sturm wieder in Front. Hahnemann gibt, weit zurückhängend, eine lange Maßvorlage an Schön, der seinen Bewacher täuscht. Kobierski freispielt, dessen Schuß Ungarns Tormann durch die Hand gleitet zum.0 in“ der 35. Minute. Und der Torhunger des deutschen Angriffs ist noch lange nicht gestillt. Immer klarer und zielstrebiger wird das deutsche Spiel. Wieder einmal mehr schießt Walter und wieder einmal rettet diesmal Koranyi im leeren Tor stehend. Wenige Zeit später vollbringt Hahnemann das gleiche Kunststück. Aber noch hat er Pech und kann tatsächlich den Dreh nicht finden Mit einem Strafstoß für Ungarn schließt die erste Halbzeit, der von Sarosi weit verschossen wird. Die zweite Halbzeit Der Anstoß von Ungarn kommt nicht weit. Aber zunächst bekommt das Spiel keine klare Linie. Es scheint daß Ungarns Hintermannschaft sich etwas besser auf das deutsche Stürmerspiel eingestellt hat. Aber das bleibt jedoch nicht lange so. Kaum sind sieben Minuten vorbei, als der deutsche Sturm wieder mit dem Ball zaubert und die Ungarn nur noch verblüfft zusehen können, wie ihnen das vierte Tor beigebogen wird. Walter zieht den Ball weit nach links zu Kobierski, der sosort wieder zu Walter zurückgibt, von dort kommt der Ball zu Hahnemann, der erst zwei Ungarn täuscht, sich den Ball seelenruhig zurechtlegt und ihn dann hoch in den Kasten drischt. Damit hat das deutsche Spiel wieder Linie bekommen. Millimetergenau wird der Ball zugespielt, und wie vom Magnet angezogen wandert der Ball von einem Deutschen zum andern. Die Ungarn vermögen kaum die Kreise zu stören, die die deutsche Mannschaft enger und enger um ihr Heiligtum zieht. Nach= weiteren acht Minuten erzielt Schön das schönste Tor des Tages Einmal mehr paßt Hahnemann, der zu Kobierski in halblinker Position stehend den Ball sofort halbhoch an Schön weiterleitet. Ohne sich zu besinnen, nimmt der Dresdener, mit dem Rücken zu Ungarns Tor stehend, den Ball an und zieht ihn über den Kopf in die lange rechte Ecke zum:0. Es dauert nur wenige Minuten, und schon hat's wieder bei Ungarn eingeschlagen. Schön spielt Hahnemann frei, der lostrabt und zum:0 in Ungarns Kasten feuert. Ungarn steht völlig hilflos dem deutschen Spiel gegenüber. Die prachtvolle Kleinarheit Schöns, der etwas zurückhängend den deutschen Sturm dirigiert, das reibungslose Zusammenarbeiten zwischen Walter und Hahnemann sowie das schneidige Spiel der deutschen Außenstürmer geben ihnen keine Chance. Wenn es auch scheint, daß die Ungarn sich etwas freimachen könnten, so bringen sie doch das deutsche Tor nicht in Gefahr. Denn in der zweiten Halbzeit wurde Klodt kein einziges Mal auf eine ernste Probe gestellt. Im Gegenteil, die Deutschen beherrschten mit geradezu entmutigender überlegenheit das Spiel. Dobei hat es den Anschein, als ob Hanreiters Kameraden dem deutschen Rechtsaußen ebenfalls ein Tor zuschanzen wollten. Aber das gelingt ihm nicht, denn sein Schuß wurde von Csiko gemeistert. Aber dann klingelt es noch einmal. Walter bedient einmal mehr Schön, und gegen den langen Schuß des Dresdeners war kein Kraut gewachsen. Es heißt:0. Damit ist der Torhunger des deutschen Angriffs nun endgültig gestillt. Die Ungarn versuchen noch einmal, an diesem Ergebnis etwas zu ändern. Aber mit überlegener Sicherheit weist die deutsche Mannschaft alle Angriffe ab und begnügt sich damit, diesen Sieg zu halten, den bisher noch keine deutsche Nationalelf über die Madiaren erringen konnte. 3. Hallenkampfspiele der H3 Stuttgart, 6. April. Die in Anwesenheit des Reichsjugendführers in der Liederhalle zu Stuttgart abgewickelten Endkämpfe um die deutschen Jugendmeisterschaften im Boxen müssen zu einem der sportlichen Höhepunkte der 3. Hallenkampfspiele der HJ 1941 gezählt werden.„Am erfolgreichsten war das Gebiet Mittelelbe mit sechs Punkten vor Köln=Aachen mit vier und Niedersachsen mit drei Punkten. Die Ergebnisse der Schlußrunden: Fliegengewicht: Schims(Düsselori) bes. Otte(Hamburg) n. P. Bantamgewicht: Engel(Mittelelbe) bes. Sitte(Ruhr=Niederrhein) n. P. Federgewicht: Hoog(Westfalen) bes. Struebig,(Niedersachsen) n P. Leichtgewicht: Bihler (Württemberg) bes. Willi Wietelmann(Niedersachsen) u. P. Weltergewicht: Garz(Mittelelbe) bes. Fenski(Ostland) n. P. Mittelgewicht: Hecht(Berlin) bes. Merle(Sachsen) n. P. Mittelgewicht: B: Hylzapfel(Köln=Aachen) bes. Harry Wietelmann(Nicdersachsen) n. P. Halbschwergewicht A: Hambloch(Köln=Aachen) bes. Heiks(RuhrNiederrhein) n. P. Halbschwergewicht B: Puhlmann(Mittelelbe) bes. Lesner(Thüringen) n. P. Schwergewicht: Krause(Brandenburg), bef. (Pommern). Im Stadtbad Hesla wurden die Reichsprüfungskämpfe am Sonntagvormittag abgeschlossen Beim B2M war der beste Obergau Westfalen mit 60 Punkten vor Berlin mit 50 und Hamburg mit 42 Punkten. Berlin verteidigte bei der HI seine Vorrangstellung unter den Gebieten mit 48 Punkten gegen Niederschlesien mit 33 und Westsalen mit 24 Punkten erfolgreich. Die herausragenden Leistungen des Schlußtages waren der Sieg von Inge Schmidt im 200 m Brustschwimmen in.588, nachdem die kleine Hamburgerin schon in der Lagenstaffel vorher die Strecke in:574 zurückgelegt hatte, und bei den Jungen die Siegerzeit von Heinz Gold(Thüringen) in:44,8. Die Ergebnisse: 5J: 200 m Brust: 1. Heinz Gold(Thüringen) .44,8, 2. Herbert Klein(Niederschlesien).45,4, 3. Walter Klinge (Mittelelbe):48. 100 m Kraul: 1. Harry Hitziger(Berlin):01,/3, 2. Hans=Jürgen Kienast(Nordsee):02,2, 3. Lindner(Moselland):03.1. 400=Lagen=Staffel: 1. Berlin:21,5, 2. Baden:25,6, 3. Sudetenland .26,3. 100 m Brust. Jungvolk: 1. Winkler(Niederschlesien):20,.9. 200 m Brust. B2M: 1. Inge Schmidt(Hamburg).58.3, 2. Helga Grauthoff(Westfalen):05,7. 3. Helga Bockelbring(Westfalen) 3114,2. 100 m Rücken: 1. Lisl Weber(Bayrische Ostmark).17,5, 2. Ruth Kandela(Berlin):23, 3. Lore Teschner(Westfalen).24.2 400 mLagen=Staffel: 1. Hamburg:47,12, 2. Westfalen:50.7. 3. Westfalen :00, 3. 100 m Kraul, Jungmädel: 1. Helena Müller(Hochland):19,4. Jugendmeister im Säbelfechten wurde der Schwabe Viktor Dörner erst nach einem gegen Kurt Lauxmann(Württemberg) gewonnenen Stichkampf. Als Reichssiegerin im Wettbewerb des BOM=Werkes „Glaube und Schönheit“ ging Eva=Maria Billa(Sachsen) hervor. Der„Tag des deutschen Rudersports“. Der Reichssportführer gab das Startkommando Wiederum erklang das Startzeichen für das gemeinsame Anrudern, der deutschen Wassersportler über den Rundsumnk aus einer heimgekehrten Stadt. Das deutsche Straßburg war am Sonntag nach Saarbrücken, Leitmeritz und Bromberg der Schauplatz dieser mitreißenden Feierstunde, die mit dem Startkommando„Seid ihr bereit— Los!“ schloß. Vor mehr als 40.000 Bootshäusern und Ruderplätzen waren die Renn=, Wander= und Fahrtenruderer zur Flaggenhissung angetreten und hörten im Gemeinschaftsempfang die kernigen Worte des Reichssportführers, mit denen er sich noch einmal an die Pflichten des einzelnen Sportlers wandte und seine Aufgaben kurz umriß. Als das Startkommando ertönte, legten überall die Boote von ihren Plätzen ab, und mit dem Dauerrudern, das zum Wintersportwettbewerb der Ruderer zählt, begann das neue Ruderfahr. Knapper Sieg der Mittelrhein-Ringer Im Pokalkampf der Bereichsmannschaften standen sich die Auswahlmannschaften der Bereiche Mittelrhein und Niederrhein in Remscheid gegenüber. Über 800 Zuschwier hatten sich in der Marathonhalle der Glockenstahl=Kampfbahn eingesunden und hofften einen Sieg ihrer Bereichsmannschaft erleben zu können. Die Mannschaft des Mittelrheins zeigte sich aber von der besseren Seite und schaffte bei der ersten Begegnung einen:=Sieg. Es siegten. Bantam: Woywod(Niederrhein) nach Punkten über Stümer(Mittelrhein) Feder: Möchel nach,.30 Min, durch Schulterzug über Fiebich(): Leicht: Nietschke(M) Sieger nach Punkten über Staub(); Welter: Schäfer(N) nach 14.30 Min. durch Hüftzug über Löhrer(); Mittel: Hilgers(M) nach Punkten über Gies(): Halbschwer: Kremer(N) nach:30 Min, durch Hüftzug über Gawenda(); Schwer: Westphal(M) nach:30 Min. durch Hüftzug über Ketter(). Die Auslosung der Vorrunde für die Deutsche Handball=Meisterschaft Die Endspiele zur Deutschen Handball=Meisterschaft, die in diesem Jahr wieder nach dem Pokalsystem ausgetragen werden, beginnen plangemäß am 20. April mit den ersten Vorrundenspielen. Die restlichen Spiele der Vorrunde werden am 4. Mai abgewickelt. In der Zwischenrunde am 18. Mai werden die Gruppensieger ermittelt, die am 8. Juni die Vorschlußrunde bestreiten. Am 29. Juni steigt das Endspiel. Nachstehend der Spielplan für die Vorrundenspiele: 20. April: Gruppe I: DSC, Posen-— LSB Stettin in Posen: Gruppe II: LSV Eger— Ostmarkmeister(Wiener AC. Polizei Wien oder Grazer AK) in Eger: Gruppe III: Tura Gröpelingen— MSB Hindenburg Minden in Bremen; Gruppe IV: TSV Wilhelmshöhe gegen DK Köln=Nippes in Kassel; DEB Süßen— FC Mükhausen in Göppingen. 4. Mai: Gruppe I: Bfl Königsberg— LSV Stettin oder DEE Posen; WSV Marienburg— SV Elektra Berlin: Gruppe II: LSV Reinecke Brieg— Ostmarkmeister oder LSB Eger; Sachsenmeister gegen Post München oder Siemens Nürnberg: Gruppe III: Lintforter SB gegen Tura Gröpelingen oder Hindenburg Minden: Polizei SB Hamburg— Meister des Bereichs Mitte: Gruppe IV: Südwestmeister gegen TEV Süßen oder FC Mülhausen; SB Waldhof— KölnNippes oder TSV Wilhelmshöhe. PfL 99„probte“ in Düsseldorf Turn Düsseldorf— VfL Köln 99:4(:2) Düsseldorf, 5. April. Der Mittelrheinmeister erschien in Düsseldorf zwar nicht mit stärkster Mannschaft, hatte aber u. a. Bars, Schlawitzki und Werheit zur Verfügung und kam zu einem verdienten Sieg. Bester Mann der Kölner war der Mittelläufer E. Moog, gut auch Bars im Angriff. Turu hielt sich sehr tapfer. Tove:=0 Steigleder für Turu,:1 Werheit,:2 und:3 Bars:3 Knipping, =4 Selbsttor Müller. Im Hinblick auf das Gruppenspiel um Deutsche Meisterschaft am Ostersonntag darf befviedigend bezeichnen. man diese Probe die 418 Sfart zur Deutschen Meisterschaft HSV Hannover 96 und Gleiwitz siegten—:1 in Frankfurt Gruppe la: In Gleiwitz: Vorwärts=Rasensport Gleiwitz gegen LSV Stettin.1(:). Gruppe 2a: In Hamburg: Hamburger SB— Bs8 Königsberg 311(:). Gruppe llb: In Hannover: Hannover 96— Borussia Fulda 611(:). Gruppe III: In Frankfurt a..: Kickers Offenbach— Tus Helene Altenessen:1(:). Unentschieden in Gruppe 3 Kickers Offenbach— Tus Helene Altenessen :1 Mit einem etwas schmeichelhaften Unentschieden konnten die Gäste aus der Kruppstadt die Heimfahrt antreten; denn die Offenbacher Kickers boten die mannschaftlich bessere Leistung, verstanden es jedoch nicht, ihre zeitweilige Überlegenheit auch in Toren auszudrücken. Den besseren Start erwischte Tus Helene Essen, das die Hintermannschaft der Offenbacher in der ersten Viertelstunde auf eine harte Probe stellte. Dann war jedoch die Offenbacher Mannschaft bis zur Pause klar überlegen und brachte dies auch durch den Führungstreffer zum Ausdruck, den Kaiser durch Kopfball im Anschluß an eine Ecke erzielte. Auch bis weit in die zweite Halbzeit hielt die überlegenheit der Offenbacher an. Schon rechnete man mit einer Erhöhung des Vorsprungs, als Lohrscheidt in der 76. Minute unerwartet den Ausgleich für die Essener erzwang. Bis zum Schluß blieben nun die Essener leicht im Vorteil, aber an dem Ergebnis änderte sich nichts mehr. Zu erwähnen wäre noch, daß Tus Helene Essen den Stürmer Bertz doch noch zur Stelle hatte. Hoher Sieg des Niedersachsen-Meisters Hannover, 6. Apvil. Einen eindrucksvollen Sieg feierte die Mannschaft von Hannover 96 in ihrem ersten Gruppenspiel, das sie in Hannover vor 15000 Zuschauern gegen den Hessenmeister Borussia Fulda bestritt. Mit.1(:1) mußten sich die ohne Gramlich und Gägtner, sonst aber in bester Besetzung angetretenen Gäste geschlagen bekennen. Imme rwieder zogen die Hannoveraner durch ihr ideenreiches Angriffsspiel die gegnerische auseinander, während der gegnerische Sturm, in dem nur der Rechtsaußen gefiel, keine Linie hatte. Durch R. Meng übernahmen die 96er nach zehn Minuten die Führung, doch ließ der Ausgleich der Borussen nicht lange auf sich warten. Huber war der Torschütze. Ein von Meng verwandelter Eckball führte noch vor der Pause zum zweiten Tor für die Hannoveraner. In der zweiten Hälfte ging der Niederfachsenmeister mehr aus sich heraus und erzwang bald eine deutliche Überlegenheit, Durch Pöhler und den Halblinken Fuchs fielen noch je zwei Tore, so daß es zum Schluß.1 für die 96er hieß. Ostpreußens Meister bedrängte den Hamburg, 6. April. Der Hamburger Spoxtpeget konnte sein Spiel gegen den BfB Königsberg, das in burg etwa 8000 Zuschauer angelockt hatte, zwar mit:1 gewinnen, doch machte ihm der Ostpreußen=Meister das Leben schwer. Zur Pause führten die Königsberger sogar mit:0. dahin hatte das Spiel der Rothosen nicht den gewohnten Schwung, Angriff wollte es gar nicht klappen; dafür war aber die Abwehr, mit Dörfel an der Spitze, ganz auf der Höhe. Die Königsberger spielten sehr schnell und zweckmäßig, und in der 23. Minute erzielten sie auch durch ihren flinken Mittelstürmer Sommerlatt das Führungstor. Nach dem Wechsel sah es beim HSB nicht viel besser aus, dagegen ließen die Königsberger stark nach, und so konnten sich die Hamburger schließlich doch mehr zur Geltung bringen. Hoffmann schoß nach zehn Minuten zum Ausgleich ein, und nun drängte der HSV. In der 23. Minute fiel durch Kopfball des Linksaußen Feltz das zweite Tor, und drei Minuten vor dem Abpfiff führte ein Eigentor des Königsberger Torwarts das 341 herbei. Knapper Sieg des schlesischen Meisters vitz, 6. April. Erwartungsgemäß konnte der schlesische Meister Vorwärts=Rasensport Gleiwitz gegen den LSB Stettin im Gleiwitzer Stadion glatt gewinnen. Mit:1(:0) wurde der Pommern=Meister besiegt, der dennoch einen recht guten Eindruck hinterlassen hat. Tennis=Borussia Berliner Meister Hertha=BSC vor 40000 mit:2 geschlagen Berlin, 6. April. In vielen Jahren hat Tennis=Borussia bei der Vergebung der Berlin=Brandenburgischen Fußballmeisterschaft ausgesprochenes Pech entwickelt. Oft genug standen die Borussen dicht am Erfolg, aber nur ein einziges Mal bisher, 1932, war ihnen der Meistertitel zugefallen. Über 40 000 Zuschauer hatten sich num am Sonntag im Poststadion eingefunden, um Augenzeugen einer neuen entscheidenden Auseinandersetzung zwischen Hertha=BSC und Tennis=Borussia zu sein, die sich so oft in den Endspielen große Kämpfe geliefert hatten. Wieder galt Hertha als Favorit, doch das Glück und die Leistung war mit Tennis=Borussia, deren Mannschaft mit:2(:1) einen unerwartet hohen Sieg errang. Tennis=Borussia hat den Titel verdient, die Mannschaft wird den Bereich nuch mit Ehren bei den Spielen um die Deutsche Meisterscheft vertreten. Hertha/BSC— Tennis Borussia:8; Wacker 04— Tasmania 1900 .2: Norden Nordwest— Minerva 93(GS):2; Blau=Weiß— Poli= zei=SB:2. Spiele in den Bereichen Pommern: Stettiner EC— LSB Frankfurt/O.(6S):4; Bss Stettin— LSB Frankfurt/O.(GS):0. Berlin=Brandenburg: Hertha=BSC.— Tennis Borussia:8: Wacker 04 gegen Tasmania 1900.2; Norden Nordwest— Minerva 93(GS).2; BfB Pankow— Viktoria 89(GS):5. Schlesien: Breslau 06— Vorwärts Breslau:3; Breslau 02— Germania Königshütte.6; BfB Liegnitz— Beuthen 09.2; Tus Schwientochlowitz— Preußen Hindenburg.3. Sachsen: Fortuna Leipzig. Dresdner EC:4: B6 Hartha gegen Wacker Leipzig ausgef.; BfB Glauchau— Chemnitzer BC:4. Mitte: 1. S9)., Jena— Crick Bikt. sehr Bis Jena Nordmark: Borusia Harburg Glückstadt— Polizei Lübeck•4. Niedersachsen: Tura Gröpelingen— Werber Bremen— Linden 07:0. Magdeburg.0(:). Wilhelmsburg 09:0; Fortung Wilhelmshaven 05.3; Westfalen: Vsev Bielefeld— Union Gelsenkirchen verlegt; Westfalia Herne— DEE Hagen.0; Spög Röhlinghausen— Arminia Marten •1; Preußen Mänster— Arminia Bieleseld 477. Niederrhein: Turn Düffeldorf— BfL 99 Köln:4. Hessen: Bfs Großauheim— Kampssport Wiesbaden(ES) ausges. Südwest: Bor. Neunkirchen— Rot=Weiß Frankfurt(GS):3. Baden: SB Waldhof— BfR Mannhefm:4; Karlsvuher 3B gegen Phönix Karlsruhe:3. Elsaß: 11 Straßburg— Spög Kolmar(GS):3. Württemberg: Kickers Stuttgart— Union Böckingen.1 BfR Aalen— B Stuttgart:7, Sportfr. Stuttgart— SB Feuer bach•5 SC Stuttgart— SSV Ulm•2 Spög Untertürkheim gege Spög Cannstatt.1, Sportfr. Eßlingen— 1846 Ulm•4. Ostmark: Admira— Wacker Wien 1·4. Vienna Wien— Austria .1, Wiener Sportklub— Floridsdorfer AC 41. Bayern: BC Augsburg—1860 München:6; VfR Schweinfurt gegen 1. FC Nürnberg:3; Bayern München—Würzburger Kickers.3. Neumeyer Nürnberg—Schwaben Augsburg:3; Spielvereinigung Fürth—Wacker München.0, Nummer 179 r die rteren n. elelstler erht: P. 75 ef. 15 en en. Benit ißen fel en n) ge 2. 1. n0 9 ga 5 2. ith men 4. ter en Verlag und Druck: M. DuMont Schauberg, Köln, Breite Str. 64, Postscheck: Köln 250, Tel.=Adr.: „Dumont“ Köln Ruf 210251. Anfragen und unverlangten Einsendungen bitte Porto beifügen. Anzeigenpreisliste Nr. 10. Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftsstelle: Berlin W8. Jägerstr. Nr. 19. Redattion: Ruf 127041, Anzeigen: Edmund Lewandowski, Rus 127041. Vertrieb: Ruf 127041. Weitere Vertretungen: Hannover: Anzeig.: E. Thieck, Am Listholze 3. Ruf 61244, Vertrieb: Hannover=Linden, Limmerstraße 2, Karlsruhe: Vertr. Richard Lechner, Kriegsstraße 89. Ruf 8169 Koblenz: m Lantermann. Kaiser=WilhelmAusgabe B nur für den Bezirk Köln mit Stadt=Beilage Seit 1802 mit Wirtschafts- und Handelsblatt Seit 1802 Ring 39, Ruf 6190, Krefeld: Frau E. Ihle, Ostwall 168a. Ruf 21704 Mainz: Anzeigen: D. Frenz. Ludwigstraße 4, Rur 42358. Vertr. W. Richartz, R. 32173 Breidenbacher Str. 6/ München 19: Dr. W. Bonn, WendlDietrich= Straße 24. Rus 64841 1 Neuwied: Mittelstraße 45. Ruf 2590. Stuttgart=Rohr: H. Getling. Im baldenhau 3. Ruf 785.59## Trier: W. Brambring, AdolfHitler=Platz 7, Ruf 4750 Wies. baden: D. Frenz, Langgasse 4, Ruf 26077/ Wissen: A. Saltzmann, Adolf=Hitler=Straße 39. Ruf 276/ Wupper tal=Elberseld: Anzeigen: I. Vowinckel, Alter Markt 12, Ruf 200 21; Vertrieb:H. Engelhardt, HermannGöring=Straße 10. Ruf 26640; Anschriften der zahlreichen übrigen Vertretungen im Inund Ausland auf Anfrage 7. April 1941 Die Entladung in Jeu Jatster drei Wochen an allen bisherigen Fronten, an denen sie dank ihrer ausgezeichUnser Hauptschriftleiter, Ger iur. Gen, seize,(exnommen neten Führung, ihrer hervorragenden Bewaffnung und ihrer eine Reise durch Italien und den, BLüchgsten v, am eigenen soldatischen Tüchtigkeit Taten vollbracht haben, die in der hat und dabei den Offiziersputsch, vv, e(Kriegsgeschichte einzig dastehen. Als in den letzten Tagen deutsche 22. März miterlehte, Grahtet: ien„ Ami(Truppen durch Budapest fuhren, konnte man von den sie Isch Budapestapien, begeistert grüßenden Ungarn immer wieder zwei Auffassungen if des Führers an das deutsche Volk und der Tages“ ganz besonders oft hören: Man drückte seine Bewunderung über Der As Befehlshabers an die Truppen der Südost= das junge, frische Aussehen der deutschen Soldaten und Offiziere besehl des Oversen, eseod gauch in Budapest als über aus, und man konnte nicht fassen, wie heiter, frohgenut und von, e e erpfunden wurden, haben die Spannung Zür siegeszuversichtlich die Stimmung der deutschen Soldaten war. reschende Eroung, die sich, seit dem Putsch in Zugoslawien gen Auch im Südosten werden sie zeigen, daß ihre Taten ihrer 27. März— zwei Tage nach der feierlichen bnsg'gie(äußeren und inneren Haltung ensprechen werden. Die Verichte Regierung Zwetkowitsch unter den Dreimachte, Harüher hinaus über die Kämpfe amersten Tag teilen mit, daß sich das von Belgrad aus über den„—.. zichteif steigerte. Wer die Voraeben trotz des schwierigen Geländes und der feindlichen von Tag zu Tag bis zur Südosten und weit daruwerA Vorgehen trotz des schwierigen Geländes und der feindlichen Unertragtichten steigetr, die.Gegenwehr planmäßig vollzieht. Auch auf diesem KriegsschauBelgrad miterlebt und die## platz ist das Zusammenwirken aller Waffen wieder vorbildlich 7)„∆er, und erfolgreich.[Kakdnote Die Belgrader Putschisten werden zu spät erkennen, welches Schicksal sie dem jugoslawischen Staat und welches Elend sie dem serbischen Volk bereitet haben. Durch den Beitritt zum Dreimächtepakt waren die Grenzen des jugoslawischen Staates garantiert worden; er konnte einer gesicherten, friedlichen Zukunft im Rahmen der europäischen politischen und wirtschaftlichen Neuordnung entgegensehen. Die verblendete Clique in Belgrad hat den Parolen der britischen Kriegstreiber mehr geglaubt; die Folgen werden nicht ausbleiben: die Engländer werden aus.m Die Kriegsschürer im Hintergrund Em Die jugoslawische Regierung, die mit England gemein####. Sache gegen die Achsenmächte macht, hat damit den juge slawischen Staat, das Erbe des in Marseille ermordeten Königs Alexander, in einen Krieg geführt, der weder den Interessen der Serben noch denen der Kroaten und Slowenen dient. Am Ende des Schreckens wird der Zerfall des Mosaikstaates stehen. Die Hauptschuld an dieser bedauerlichen Entwicklung, die als Schlag gegen die Neuordnung Europas gedacht war, tragen serbische Südosten hinausgeworfen werden, und der jugoslawische Staat Fogunzuig Neuordnung Europas gedacht war, tragen hat seine Existenz verwirkt. Die Neuordnung im Süd: 1014., 5.„Aber diese Kreise, deren Undiszipliniertheit bereits Dan semn, Teiegd„. an ale si unsyränalich wargesehen 1912 gu vei unseligen Tat von Serajewo führte, die den Weltosten nimmt andere Formien an, als sie ursprünglich vorgesch: krieg auslöste, würden nie den Mut gehabt haben, die Dinge auf waren. Wer auf das koninentfeindliche Enolggd hört, nußte und die Spitze zu treiben, wenn sie nicht von Mächligeren in ihrem muß die Folgen tragen. Mit dem Willen Großbritanniens ist ein Teil des Südostens zum Kriegsschauplatz geworden. Wir werden diesen Zustand mit allen Mitteln so schnell wie möglich beseitigen und den Briten auch im Südosten ein neues Dünkirchen bereiten. allem die durch ssung Planmäßiges Fortschreiten im Südosten 35 Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen, 54 am Boden zerstört, 9 schwer beschädigt iffe zerstörte vom 4 bis 7. AprilsGeleitzug. Drei handelsschiffe von insgesamt 22 000 BRT Luftwasse zerstrtte bomare..“ wurden so schwer beschädigt, daß mit ihrem Totalverlust gerechnel 13 Schiffe Berlin, 7. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Südostfronk schreitet der Angriff unter hartnäckigen Kämpfen planmäßig fort. Starke Teise der Luftwaffe unterstützten das Vorgehen des Heeres * VerHawinstischen Demonftrgate ge, Pusches, vor alen benveihtigen Auteng uhug engische Beinslug beschze Oodmite boine, det uid Siele iengenglernt hat. ie Setechuyg, zas Schimmste befirchten. Mi verwoste von Anlang un Abers. st die neue serbische osidoen venpoahihhen Iu Zelgrad glaubte man, die Weltl bine ust un. en Geazhgensche Reich mit den Hauwpes kre er dien bs n der Begienungsnechet, das beist der ben d, nnen, unerpolischen Grüinden nonwendig gewesen aus ber, ier end ucd ur unr dur- Aealgehne er wäre, und daß es sich—“ Dieses plumpe Betzugsmanöver awschen Innenpolit bondt, Denonstranten in Velgrad enturde nichz burch de v, Hie geaue Regierung Simowisch selbt hüllt, sondern auch durch tratz wiederholter Ankündigungen insofern entschleiert, als!“#klärung abgab, durch die besgonden Jselmnehr im silen die algenen= Pauschgeshune escegel de, Lasden betrieb und Auss9 Durch die von der Reicheregerung gestern Wie bereis gemeidel, warden die Jestungsazsgen. nicht very(ztischen Schriftstücke ist die von einflußreichen triegswichlige Ziele in Belgrad bei Tage meyrsach von starten veröffentuce zmmer wieder betriebene probritische Polik Verbänden deutscher Kampflugzeuge mit vernichtender Wirkung anDeiortchg tarisch bewiesen und belegt worden. gegrissen. Insbesondere erhiellen der Hauptbahnhof von VelDie serbische Offizierselique, die am 27. März die grad und eine Poutonbrücke über die Donau ostwäris Belgeads, Regierungsgewalt an sich gerissen hat, war durch die von ihr ferner einige Transportzüge schwere Treffer. Jahlreiche Großbräade selbst und von England entfachte außenpolitische St.„ mitzt weß wiesen noch in der Nacht den deulschen Kampfflugzeugen den Weg zu getragen worden und konnte und wollte,„erschleppungstgetie einem vierlen Angeiff auf die Festung Belgrad. bannen, die sie gerusen hatte. Dur6 um die Mohilisierung zu Außerdem wurden Flugplätze in Mittel- und Südjuge versuchte sie nur: Jeit. 9— enarbeit mit den in Griechenland slcwien mit nachhaltigem Erfolg bombardiert und mit Boris vollenden und die Suscmupe; herzustellen. Auch die ange wassen beschossen. Dabei gelang es, zahlreiche Flugzeuge stehenden englischen ztenjührers Dr. Matschek nach Rom ge am Boden zu vernichten. Eine große Hahl von seindlichen kündigte Berse ve= et Heliehbten Manövern. Die Antwort Flugzeugen wurde in Luskämpfen abgeschossen. hört 3u den Ztaliens ist am Sonntagmorgen mit einer] In Libgen warsen deutsche und itallenische schnelle Verbände Deutschlands u zen, die in der jugoslawischen Hauptstadt s seindliche Rachhuten nordostwärts und südostwärts Deutlichtet ere spird. Die Engländer haben ein neues Benghafi und wehrken einen Gegensoßz seindlicher Panzer e zhrer Kriegsaneweitungspolitik auf dem Balkan gefunden, erfolgreich ab. Jahlreiche Beule an Gesangenen, Waffen und Kraftbe de üu die eine Reihze eurgüscher Stadten mi gersohgzengen guche eiagskrachz. üube ersog zstschzimperialistischen Polik machen mußten, Boo./ Im Segebiet um England versentte die Luftwasfe am betschen e z. I, Isawen vor dem verhäingnisvolen Weo, gesgtigen Tage, vier Handelsschiffe mit zusammen 18000 ide aued bien Pasengang berauzpsorben, bosholen, Hxre Zuai meitere gasße Hadeschse drater din Talte. Das Schicksal des 119 fesgitmörderischen Politik Polens und wurden schwer beschädigt. In der Nacht zum 7. April erzielten wiederholt mit der warden. Aber auch diese Hin= Kampfflugzeuge Bombentreffer auf drei Handelsder Tschechoslowakei verstichen nicht mehr auf den Wegschiffe mittlerer Größe. Ferner richteten sich wirku weise haben die Belgrader Pchcl)““„umener Verblendung und griffe gegen Hafenanlagen an der Ostküste der britischen Insel. der Vernunft zurückgeführt. Dy voyy, zichen Machtverhältnisse Am 4. April gelang im Bristolkanal südostwärts Pembrokes in-Verkennung der politischen und vsy:„ achge geben und ein besonders erfolgreicher Angeiff aus niedrigster Höhe auf einen haiben se dem britischen Sinfty) uer se Hrwegeten Sbsechun ben gaig ustz u, Eaisen biser erthrcherlgen wird. Das ferbsche vor nug ve Voy., Heahlen Clementen eise oen, Vouys, e vorngige, Mashe bei den. Deraon„Lieber Krieg als Bar“!“! Bunker und Brücken genommen werden schon heute wisen oder ahnen, zu weich fkvoten Spéel Von Kriegheriehter Dr. Peter Wolfram mißbrauchen lassen. Deutschland hat ver) all.iun and(Ps) An der Grenze der Steiermark. Aus dem Lausprecher Juggslawien den Krieg sernzuhglen und dobe), eine Ge. des Kosserapporates, der auf der Mazothaube des BAW stehzt, ertönt von. der letzten Tage nach dem Belgrader Putsch), Lannte. die Ertlärung der reichsregierung über den deutschen Einmarsch in überboten wer Man Jugoslawien, die in diesem Augenblick im Auswärtigen Ami der Bud en e, Langmut wurde in Belgrad, misgerftgchhe..(Welsenlichteit erignntegeben wird. Auf der Straße, die derAuch diese„inistischen Hausahes Die Er.,— srführt zu dem iemen Grenzstädtchen an der Nur, rolen hat dort im Justand eines chaupinie,:. gus geschlagen geseghtstrosse der Infanterie, Artillerie, flitzen Kradmelder hin und sahrungen der leßten anderthalb Sahre in den gdeutsche ger. Ein neuer Vormarsch rollt seit den frühen Morgenstunden in serbischer Großmannssucht geglaubt, dos D, Dieersvr.. Sonntags. Als der Satz„Ich wünsche Ihnen einen guten Reich und die Achse herausfordern 3u tomye, Obersten Morgen, meine Herren“ gerade verklungen ist, braust eine Kette von schnell ausgeträumt sein. Auf Besehl#/SZgzzron! gägern, der mehrere andere unmittelbar folgen, über uns hinweg. ehlshabers haben sich die deutschen Truppen der## zund In der kleinen Grenzstadt, die wir kurz darauf passieren, stehen trotz stern in Marsch gesetzt, um jeden Widerstand zu beseitigen der frühen Morgenstunde viele Einwohner auf der Straße. Aus March geseb, u..—.., u. Hinauszuerfsch, der Ladentüir eines Rundiegkgeschöses cönt Marschmust. Die Tun unterstützt worden wären. Die Vorgeschichte dieser tragischen Schicksalswende ist durch indiskrete Ausführungen in der amerikanischen Presse ziemlich geklärt. Nicht allein die Engländer, die auf dem Balkan die letzte Chance für ein Sichfestsetzen auf dem Kontinent sahen, hatten ihre Hand im jugoslawischen Spiel, sondern auch Roosevelt und seine Freunde. Schon Mitte Februar wurde nach dem Bericht eines ungarischen Blattes aus Neuyork der jugoslawische Gesandte in Washington von Staatssekretät Sumner Welles darauf aufmerksam gemacht, daß Präsident Roosevelt die Auffassung vertrete, der europäischen Neu ordnung im Sinne der Achsenmächte müsse Einhalt geboten werden. Das prompt erschienene Dementi Washingtons wirkte. wie eine Bestätigung dieses Einmischungsversuches. Wenn wir das Auftreten des Obersten Donovan, des SondervertretersRoosevelts, der auf seiner Reise zum Nahen Osten auch in Jugowerden kann. Ein weiteres Handelsschiff trug schwere Beschädigungen davon.# 4 feiurr blehe onm Nahrn Esen uum y. Juge Die Luftwaffe zerstörte damit in der Jeit vom 4. April bis slawien Einkehr hielt, betrachten, so werden die Hintergründe der zum 7. April früh insgesamt 13 Schiffe mit rund 52 000 BRT und politischen Spiels in Jugoslawien klar. Parallel zu den vertrauesale deleschifen starke Schäden zu. lichen Gesprächen, die Donovan mit den Vertretern der serbischen jugte noch 14 weiteren Handeisschiffen ven. Offizierskreise geführt hat, liefen nach italienischen Meldungen VerDie feindliche Fliegertätigkeit war sehr gering. handlungen zwischen Jugoslawien und einer amerikanischen BankIm Südosten drangen einige feindliche Flugzeuge in die su?; firma, hinter der das Haus Rothschild in London stand, über die ssche Steiermark ein und warfen vereinzelt Bomben. Rennens Gewährung einer Anleihe für den Bau einer strategischen Eisenwerte Schäden entstanden nicht. l bahnlinie an die albanische Grenze. Dieser Bauplan, der bei der Im westen beschränkle sich die britische Luflwasse bei Tag und schnellen Entwicklung der Dinge nie hätte realisiert werden in der Nacht auf Küstenflüge in Nordwestdeutschland können, zeigt, daß vielgeschäftige Unsinnigkeit in und Frankreich, Drei seindliche Flugzeuge wurden hier durch Jäger, diesem Treiben der Serben war, das durch die Kriegsschürer im zwei durch Flakartillerie, eins durch Vorpossenboote abgeschossen. Hintergrunde noch verworrener wurde. Man hat den Eindruck, Im Südosten wurden nach bisher vorliegenden Meldungen daß die Serben, vor allem die Offizierskreise, die der Indienas Firuereg s. 6 ssewpf abgeschosen 55 Fiuszeuge am Raden minister Amery in einer„Rede an Jugoslawien“ an die alte 35 Flugzeuge im Lufiramzf abgeschössen, 54 Fiugzruge am Doben Kriegskameradschaft im Weltkrieg erinnert hatte, nicht mehr klar zerstört und 9 weitere am Boden schwer beschädigt. Sieben eigene sahen, sonst wären ihnen doch vielleicht Bedenken gekommen. Flugzeuge gingen verloren. Hatte doch der britische Gesandte am Belgrader Hof, Ronald Flieger im Angriff[Campbell, in Belgrad ganz offen ausgesprochen, daß Jugos# von Spalato und Cattaro slawien, wenn es nicht an der Seite Englands in den Krieg einSchwere Schäuea in den Häfen viul uud entine= träte,„nach dem Sieg Englands“ an die Nachbarn verteilt Addis Abeba geräumt werden würde. Man hörte in Jugoslawien aber nicht mehr auf Rom, 7. April. Das Hauptquartier der italienischen die Stimme der Vernunft. Wehrmacht gibt bekannt:..] Auch die Vereinigten Staaten operierten mit Druck und EntNach dem gestrigen Beginn der Feindseligkeiten gegen Jugoflawien gegenkommen. Als Zwetkowitsch und Cincar Markowitsch den haben unsere Lustformationen Ziele der gegnerischen Luft= Dreimächtepakt in Wien unterzeichnet hatten, wurde die Sperrung waffe, Flotten und Landziele an der griechischen und jugo der jugoslawischen Guthaben in den Vereinigten Staaten verfügt. slawischen Ironi angegrissen. Nachdem die Serben den Kriegsanstiftern den Willen getaß In Spalato sind Hafenanlagen und vor Anker liegende haben und mit England gemeinsame Sache gegen die AchsenSchiffe bombardiert worden. Zwei mittelgroße Dampfer mächte machen, erfolgte als Belohnung die Freigabe der Gutund verkent worden. haben. Außerdem wurde das weitgehende Hilfeversprechen, das In Caltaro wurde der Hasen bombardiert und dabei schwere Zwar im Augenblick rein theoretisch ist, wiederholt. So hat sich ###### denn Jugoslawien zu den Staaten gesellt, die an britischen VerSchäden an den Anlagen verursacht. Ein Torpéoosager und ein sprechungen zusammengebrochen sind. Die Ernüchterung in Schwimmdock erhielten Volltreffer. En Dampfer wurde versenkl. Belgrad wird nicht lange auf sich warten lassen, und man wird Das Arsenal von Teodo in der Nähe von Caltaro ist schwer be= dann auch erkennen, wie fragwürdig die ver schödigt worden. Ein weiterer Torpedojäger wurde getroffen. Ein sprochene Hilfe der Vereinigten Staaten ist. Vermutlich Fertsetzung auf Seite 2 wird Jugoslawien mit dem Wenigen zufrieden sein müssen, was England an Kriegsmaterial entbehren kann. Die ersten Aufgaben des Vormarsches Die um den letten Engländer aus dem Südgsen während Menschengruppen auf den Bürgersteigen diskuieren eistig de Wer Gelegenheit gehabt hat, ünsere Sol.), techen konnte jüngsten Geschehnisse, versolgen mit Interesse den Weg jedes ein: letzten Tage im Südosten zu sehen und zu spregze,„ z#inen Wehrmachtfahrzeuges. Imemer wieder fliegen die Kup## seiner überzeugung bestärkt werden, daß gie auch il zeiten eo grau verhangenen Himmel eine neue Kette von nur in seiner, Abergeug, I,.en Mann werden, ebenso wie enpor, wenn am Bouy.“. Polizei, Feldgendarmerie und RERK. Serben und Grechzenland Hirn aun.4 seben werde., Mgeng, egein an der Stofentreuungen den Verichr, so doiß erde un e ase bauste, ie. Bscens Anr u. entgegentoben„ gme. MGs zur Flakotwehr aufgebaut sichern Suchotiawrich, guach uich msatel ush an Nebenflüsse der Mur. Sofia," April.(ev) Amtun, Miny, Lziztangriff auf wichtige Knotenpunkte Svsid, I. Aprzgg mbenflugzeuge einen Lustangrts.-## der Lust. gegen unliebsame Überraschungen aus Vom Richteramt im Kriege Br Der Krieg, der alle Angehörigen einer Nation mit größeren Verantwortungen belädt, bürdet dem Rechtswahrer Sondermwai eis wir den pflichten auf, von deren Erfüllung weitgreifende Entscheidungen l, ais wir den abhängig sind. Auf der Rechtswahrertagung des Kriegsdienstappells der NSDAP in Köln fiel das Wort, der Weltkrieg sei nicht zuletzt deshalb verloren worden, weil Gesetzgebung und Rechtsprechung nicht die kriegserforderliche Härte gegen den in diesen entscheidenden Stunden erfaßt wird. Und doch spürt man, Verrat an der Nation aufgebracht hätten. In Erinnerung an mie immer, auch hier wieder die ruhige Zuversicht, die alle erfüllt. dieses Versagen wurde gerade in unseren Tagen der beschwörende Es gibt keine Aufregung. Wie die Führung es vorgesehen Anruf besonders an das deutsche Richtertum gerichtet,„lebensIn allem das Bild, das wir während dieses Krieges nun schon zum dritten Male erleben. So war es am 1. wir nach Polen einmarschierten, so war es am 10. siegreichen Feldzug gegen Frankreich begannen. So ist es auch heute wieder, da der Vormarsch nach Jugoslawien beginnt zur Sicherung der Ruhe und Ordnung auch in diesem Teile Europas. Keiner kann sich der Spannung entziehen, von der jeder einzelne und bestimmt hat, rollen die Ereignisse ab. Seit 5,20 Uhr sind die deutschen Truppen im Vormarsch. Auch hier an der Grenze der Steiermark, wo es zunächst gilt, wichtige Brücken unversehrt in die Hand zu bekommen, Brückenköpfe zu bilden und jeden feindlichen Widerstand, der sich dem Einmarsch entgegenstellt, mit allen Mitteln zu brechen. Blitzartig, wie wir das schon gewöhnt sind, ist das Unwetter losgebrochen. Durch kühnen Einsatz sind die gesteckten Ziele erreicht worden. nahes" Recht walten zu lassen. An der Notwendigkeit eines solchen Bemühens ist keinerlei Zweifel erlaubt. Ein einziges „lebensfremdes“ Urteil würde genügen, um in Tausenden jenes Vertrauen zu Recht und Staat zu erschüttern, auf dem die Siegeszuversicht der Gemeinschaft aufbaut. Diese Forderung det „Lebensnähe", richterlicher Urteile ist indes kein Anliegen, das nur kriegsbedingt wäre. Es ist im Kriege zwar von einer ungewöhnlichen Dringlichkeit. Aber es mündet in einen Auftrag Ostwärts von Sp. ist die Grenze durch Drahtsperren und Höcker= ein, der von jeder Generation neu durchdacht und neu behindernisse verschlossen. Vorzüglich getarnte Bunker, die die Höhen wältigt werden muß; es rührt im Grunde an der Menschheit beiderseits der Straße beherrschen, sichern diesen Grenzübertritt.#„.. Von einigen Höhen hat der Gegner ausgezeichneten Einblick in das deutsche Gebiet. Die Aufgabe lautet infolgedessen hier: Bunker unschädlich machen und die entscheidenden Höhen besetzen. große Gegenstande, an den ewigen Kampf, der seit Jahrtausenden um das gewichtige Wort„Recht“ gekämpft wird. So gesehen, kann es kein„lebensnahes" Recht geben; denn dieser Begriff Stoßtrupps, die vorgehen, erhalten von allen Seiten Feuer. Kaum wurde die noch unuberbrückte Nachbarschaft zweier verschiedener sind die ersten MG=Salven des Gegners verknattert, als auch schon Lebenskreise voraussetzen. In Wahrheit weist sich das Recht in Bebenve###., g„hanslugzeuge einen Lustangrift, Sonntag jugoslzrz,#####ig und Küstendil durchgefüht: die offenen Stadie So aus großer Höhe über nichtbaoben. Die Angrise ersohgtz, auf das Zentrum der Siadt, mitärsche Obserte, in Austeno, ororten. Es gab die Ooser und in Soiag in den vestlichen Die Schäbden ind unbedentend. einige Frauen und Kinde“ Tonntag in einer außerordentder Ministerrot bot am eZustangrisen beschädig. lichen Sitzung beichlosen, abe be gen, und zwar erhalten sie en e detliche Hisse, Schadenersatz für erfolge erer ue uer gueg. e Eensähndern de Mögschet, sheitz. erlichzest ais ses burch, 84s ber shung goen den Hertzuhert worden. Das Rakt Timpul bsegredVen eu chan de hud iuet hus Grachnis einch erischen on, ued beter Pgeuschagd muit Eiser de Auftichterhaltung # 2 adser dum r bce ax Weckfaacche Weback? ∆ Ko Fortsetzung auf der zweiten Seite 75 50 705 450 km Fünfkirchen Triest. F Fiume U * Möttling Pb8 In SAgram 0 4 issek 80h10 19—0 Esse N Bos Sunckr-unge ekrupa Banjaluka Gräishe 4 Derventa Maglaje Vukovar: K Sombor 1 E N N Segedin L Maria Theresiopel C“: .Kikunge, 2 Vel. Beckerek: * 5 Neusatt E Pancevo Bijeliinge JJuria H8 BELGRAD der Gemeinschaft und nicht neben ihr aus. Recht ist die Gemeinschaft selbst, und die Gemeinschaft gründet sich auf Recht. Daß sich beide Erscheinungen immer inniger vermählen, ist dar Leitwort, unter dem die Arbeit des Rechtswahrers steht. Ii der vollkommenen Gleichrichtung beider Erscheinungen sieht e sein Ideal(dem er auch dann noch nachstreben wird, wenn ihn hier und da die Lösung versagt bleibt). Der Krieg schon, dei täglich neue Formen und Gehalte im Gemeinschaftsleben prägt erschwert diese Sinnerfüllung; was heute noch ein leichtes Ver gehen ist, kann morgen(unter veränderten Verhältnissen) ei# schweres Verbrechen sein. Im autoritären Staat aber schein die Schwere der Verantwortung kaum noch überbietbar. Es ist wie Staatssekretär Freisler auf der Rechtswahrertagunbetonte, jetzt der breite, geduldige Rücken des Gesetzgebers gefallen, hinter dem sich allzu oft ein bequemer Urteilsspruch per schanzen wollte. Mit der freieren Rechtsfindung, zu der das Richtertum angehalten ist, wuchs dem Urteilenden ein bislang selten gefordertes Maß von Verantwortung zu— vor sich selbst, vor dem Angeklagten, vor der Nation. Wahrscheinlich hätte sich die Staatsführung nie dazu entschlossen, die Vollmacht des Richters in diesem Umfang zu erweitern, wäre sie nicht von der Gewißheit erfüllt gewesen, daß das deutsche Richtertum in seiner Gesamtheit sich dieses Vertrauensbeweises würdig erweisen werde, Dem Richteramt ein wenig von seiner Schwere zu c Montag, 7. April 1941 Kölnische Zeitung Abendbiatt Nr. 179—Seite 2 nehmen, sind zwar einige Leitlinien gegeben, an denen sich das Einzelurteil orientieren soll; der letzte Entscheid verbleibt jedoch mit allen seinen Folgerungen dem Richter. Die Leitlinien selbst sind in wenigen eingängigen Sätzen zusammengefaßt und umreißen das Bild vom Recht, wie es unsere Tage gestaltet haben. In dem Motto etwa, daß Gemeinnutz vor Eigennutz zu stehen habe, konnte freilich nur eine derbe Faustregel aufgestellt werden, die ihrerseits wieder vieler Auslegungen fähig ist; aber es ist für jeden Rechtswahrer, der sich die Rechtsfindung mit deutscher Gründlichkeit angelegen sein ließ, immer selbstverständlich gewesen, in einer solchen These nicht das Ende, sondern den Anfang juristischer überlegung zu sehen. Insofern ist also das Recht innerhalb unseres Staates politisch geworden und damit eine Funktion der Politik. Ein solcher Satz mag nicht ohne weiteres den Beifall jener finden, die in alten positivistischen Vorstellungen vom„objektiven“ Recht verharren. Es gibt indes einen beredten Kronzeugen für die Auffassung unserer Tage: Bismarck. In den Akten des Reichsjustizministeriums findet sich ein Brief des Kanzlers, in dem er zur Ernennung einiger Beamten des Reichsgerichts bemerkt, er könne es nicht billigen, daß lediglich die juristische Qualifikation bei der Beurteilung den Ausschlag gebe; es müsse eine politische Bewertung der Kandidaten vorgenommen und mit nach dieser die Auswahl getroffen werden. Solcher geistigen Ahnenschaft braucht sich das Recht unserer Zeit gewiß nicht zu schämen. Die Einsichten Bismarcks waren von einer inneren Trächtigkeit, daß mehr als eine Generation von ihnen zu zehren vermochte. Die Gegenwart ist zudem selbstbewußt und innerlich reich und reif genug, das Überkommene zu wandeln und dem Anspruch unserer Tage dienstbar zu machen. Grenzgebiet PSt„Die griechische und die serbische Grenze wurde an mehreren Stellen überschritten", verkündete gestern der Wehrmachtbericht, wobei begreiflicherweise keine Einzelheiten angegeben wurden. Das wirderst im weiteren Verlauf der Operationen möglich werden. Die griechische Grenze berührt das ostmazedonische Gebiet und Westthrazien, das sich wie ein griechischer Finger nach den Meerengen hin erstreckt, 280 Kilometer lang und etwa 80, Kilometer breit. 80 Kilometer sind es von der bulgarisch=jugoslawisch=griechischen Grenzecke bis Saloniki, 80 Kilometer vom Karabalkan nach Kawalla. Weiter östlich, jenseit Janti, verringert sich die Entfernung bis auf 25 Kilometer an der schmalsten Stelle. Westthrazien ist nach dem Weltkrieg schließlich Griechenland gegeben worden, nachdem man sich zunächst auf der Friedenskonferenz darüber nicht einig geworden war. Hier sollte ja Bulgarien den Ausgang zum Meer erhalten, den ihm schon der Friede von San Stefano nach dem Russisch=Türkischen Krieg von 1877/78 gegeben hatte, von dem jetzt aber nur eine platonische Empfehlung übrigblieb, die niemals in den vergangenen zwanzig Jahren auch nur zu erfüllen versucht wurde. Landschaftlich ist das Land im Westen noch wirkliches Hochgebirge mit Höhen bis 3000 Meter. Nach Osten hin verflacht es sich allmählich, in der Mitte gibt es noch Berge bis zu 2000 Meter mit tief eingeschnittenen Tälern und Becken. Jüngere vulkanische Gesteine herrschen vor. Vielfach zeigt sich noch gute Bewaldung, aber zum Teil ist der Wald den Bedürfnissen der Hirten für ihre Viehherden gefallen. Nach Süden senkt sich das Land allmählich, wobei zunächst noch Hügel bis 500 Meter erreicht werden. Hier liegt die Anbaufläche des berühmten mazedonischen Zigarettentabaks, Griechenlands wichtigstes Wirtschaftserzeugnis ist. Drama ist der Mittelpunkt der Kultur, Kawalla der Ausfuhrhafen. Das Tal der Struma trennt Thrazien von Mazedonien. Es hat auch die einzige Eisenbahnverbindung nach Süden, die sich an der Grenze in zwei Arme teilt. Der eine führt in einem westlichen Bogen nach Saloniki, der andere nach Osten in weiter Schleife über Seres—Drama—Xanti zur türkischen Grenze, der die Eisenbahn dann nördlich nach Adrianopel folgt. Eine serbische Grenze gibt es auch hier, denn Bulgarien grenzt an Jugoslawien. Die Struma verläuft auf bulgarischem Gebiet, über die westlichen Höhen geht die Grenze. Nicht eigentlich serbisch ist die unmittelbare deutsch=jugoslawische Grenze in Krain, dem heutigen Slowenien. Von der Hauptstadt Laibach aus kann man das ganze Land überblicken, das sich zunächst in einem weiten Becken ausdehnt. Nach Osten zeigen sich die Berge Unterkrains, nach Süden das Laibacher Moor mit den Höhen des bewaldeten Karsts dahinter. Nach Westen steigen die Gebirge hinauf zum Triglav, im Norden erheben sich schroff die Karawanken und die Steiner Alpen. Die Flußtäler laufen hier nach Südosten. Laibach liegt an der Save, Marburg an der Drau; das in einer Kriegsberichtermeldung genannte Radkersburg weiter nördlich an der Mur, die zur Save ieht. Die Staatsgrenze folgt hier zunächst der Wasserscheide, geht über die Koschutakämme(2000 bis 2135 Meter hoch) und springt dann auf den Hauptkamm über, der seine höchste Erhebung im Hochstuhl hat(2238 Meter). Alle Operationen vollziehen sich hier otso in alpinem Gebirge. geflüchteter Kroaten Berlin, 7. April.(dub) Die vor dem serbischen Terror in die Ostmark geflüchteten Kroaten haben den Führer in einem Telegramm um Hilfe angerufen, in dem gesagt wird, daß die unerträgliche serbische Tyrannei fallen und ein freies, Deutschland gegenüber treues Kroatien entstehen müsse. Italiens Flieger im Angriff Fortsetzung von der 1. Seite Munitionsdepot ist in die Luft geflogen. Unsere Flugzeuge haben weiterhin im Hafen Wasserflugzeuge und Flakstellungen angegriffen. Ein feindliches Flugzeug ist zerstört und viele andere sind beschädigt worden. Der Flugzeugstützpunkt von Mostar hat schwere Schäden erlitten. Außerdem wurden Brücken und Verkehrswege bombardiert und dabei zahlreiche Unterbrechungen verursacht. In Luftkämpfen wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge fehlen. Die feindliche Luftwaffe hat Skutari bombardiert, einige Verwundete und leichte Schäden. In Ostafrika gehen die vorgesehenen Bewegungen unserer Truppen weiter. Addis Abeba ist von uns geräumt worden, um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden. Die von unseren Polizeistreitkräften bewachte weiße Bevölkerung hat keinen Schaden gelikten. Der Feind hat einen Einflug gegen unseren Luftstützpunkt von Dessie durchgeführt und Schäden angerichtet. In Libyen haben molorisierte italienische und deutsche Kolonnen die britischen rückwärtigen Stellungen nordöstlich und südöstlich von Benghasi durchbrochen und mit Erfolg einen Gegenangriff feindlicher Panzer abgewiesen. Es wurden zahlreiche Gefangene und eine reiche Beute an Waffen und motorisierten Kampfmitteln gemacht. Eines unserer-Booke hat im östlichen Mittelmeer einen gesicherten Geleitzug angegriffen und zwei feindliche Einheiten getroffen, von denen eine versenkt wurde. Lebhafte Beachtung in Frankreich Von unserem GB-Vertreter andere im Genf, 7. April. Die Nachricht von dem deutschen Einmarsch in Jugoslawien und Griechenland hat die seit Tagen herrschende politische Hochspannung gelöst. Die Sonntag=Morgenblätter Frankreichs und der Schweiz hatten noch keine Möglichkeit, den Einmarsch zu melden, aber der Rundfunk und Informationen der internationalen Beobachter brachten die Meldungen über den deutschen Gegenschlag, der jetzt gegen die Manöver Englands auf dem Balkan und der englischen Helfeshelfer geführt wird. Am frühen Senntagnachmittag erschienen dann die ersten Extrablätter, die über den Verlauf der Ereignisse berichteten und den Tagesbefehl des Führers und die deutschen Noten on Jugoslawien und Griechenland veröffentlichten. Und dann jagten sich die Nachrichten Schlag auf Schlag. Die ersten Meldungen vom neuen Kriegsschauplatz selbst liefen ein, und am Sonntagabend konnte men bereits sehen, daß die ersten Aktionen der Luftwaffe gegen militärische und strategische Ziele in Belgrad und in anderen Teilen Jugoslawiens den stärksten Eindruck im Ausland hervorgerufen hatten. Was Griechenland betrifft, so kann man in einigen Kommentaren nicht umhin, auf den allzu krassen Widerspruch hinzuweisen, der zwischen der Behauptung der griechischen Regierung, daß lediglich englische Luftwaffe in Griechenland stationiert gewesen wäre, und der jetzt geradezu mit sichtlichem Stolz veröffentlichten amtlichen Londoner Erklärung besteht, daß es gelungen sei,„unbemerkt“ ein englisches Expeditionskorps in Griechenland aufzustellen. Die Reuteragentur will besonders deutlich auf das intelligente englische Vorgehen aufmerksam machen, das in„größter Heimlichkeit“ diese englische Balkanarmee herangeschafft habe.„Es war ein glänzend gehütetes Geheimnis“, erklärt heute Reuter mit sichtlicher Befriedigung. Dazu wird nun an neutralen Beobachtungsstellen angemerkt, daß es sich durchaus nicht um ein so großartiges Geheimnis gehandelt habe, denn von deutscher Seite sei ja die deutsche Aktion ausdrücklich mit dem Vorhandensein dieser britischen Truppen auf dem Balkan in Zusammenhang gebracht worden. Es sei also ein propagandistischer Mißgriff, wenn die Regierung in Athen etwas leugnen wolle, dessen man sich in London zu rühmen suche. In der französischen Regierungsstadt Vichy, wo man sowohl in den maßgebenden politischen Kreisen wie in den Kreisen der Diplomaten die jetzt beginnenden Ereignisse auf dem Balkan mit allergrößter Spannung verfolgt, sind alle anderen politischen und militärischen Themen, selbst das des englisch=französischen Verhältnisses, angesichts der neuen Wendung für den Augenblick in den Hintergrund getreten. Vor allem die maßgebenden Persönlichkeiten sind aufs höchste an der jetzt beginnenden Entwicklung interessiert, weil man im unbesetzten Frankreich die Ereignisse in Jugoslawien zum Anlaß von Kundgebungen genommen hatte, hinter denen dieselben englischen Kräfte standen, die auch in Belgrad die provokatorische Wendung herbeigeführt haben. Man erwartet von der jetzigen militärischen Entwicklung auf dem Balkan auch stimmungsmäßig eine besondere Wirkung, da man annimmt, daß auch hier die Erfolge der deutschen Wehrmacht sich schnell genug zeigen werden, um die immer kritischere Lage Englands klar werden zu lassenInsbesondere weist man in Vichy auf die Folgen der neuen Entwicklung für die englischen Nahostpläne hin, die nicht ausbleiben können und sich ja auch schon in dem englischen Rückzug aus Benghasi angekündigt haben. Die ersten Aufgaben Fortsetzung von der ersten Seite unsere Geschütze Antwort geben. Haargenau sitzen die Schüsse auf den Bunkern, blenden die Scharten und machen die Bunkerbesatzungen kampfunfähig. Hinter einer Bodenwelle liegt der Leutnant, der links der Straße mit seinem Zuge eingesetzt ist. Durchs Scherenfernrohr beobachtet er die Wirkung des Feuers der Geschütze. Kurze Zeit nach Beginn des Feuergefechtes gibt die Bunkerbesatzung nur noch spärlich Antwort auf die eisernen Grüße, die zu ihr hinüberbrausen.„Mein Gott, wenn wir da drinnen säßen“, entfährt es dem Zugführer.„Da würde sich der Gegner schön wundern, was wir für einen Feuerzauber losließen.“ Doch die Bunkerinsassen haben anscheinend wenig Lust, mehr zu riskieren als unbedingt nötig ist. Und schon kurze Zeit nach dem ersten Angriff heben Pionierstoßtrupps die Bunker aus. Die Straße freilich ist vorerst nicht passierbar, da eine Sprengung der Eisenbahnlinie, die an dieser Stelle ungefähr 80 Meter neben der Straße herläuft, die Straße dicht vor dem jugoslawischen Drahtverhau mit Steintrümmern und Erdreich verschüttet hat. Der nächste wichtige Ort in unserem Abschnitt ist M. Eine wichtige Straßenbrücke führt über den Grenzfluß Mur. Wenn uns der übergang über den Fluß auch einige Opfer kostet, die Brücke fällt unversehrt in unsere Hand. Als wir weiter ostwärts fahren, kommen wir an dem Gefechtsstand einer Division vorbei. In einem Obstgarten werden Gefangene gesammelt. An die 500 Mann sind es bereits. über 200 Gefangene hat allein eine Radfahrschwadron gemacht, die die rechte Flanke der in diesem Gefechtsabschnitt vorgehenden Infanterie zu decken hatte. Obwohl auch hier nach französischem Vorbild viele Offiziere ihre Männer im Stich gelassen haben, um ihr eigenes Leben in Sicherheit zu bringen, ist doch eine ganze Reihe von Offizieren unter den Gefangenen. Es ist ein bunt gewürfelter Haufe, der sich hier zusammengefunden hat. Neben Volksdeutschen, die nur widerwillig zum serbischen Militärdienst gepreßt worden sind, befinden sich viele deutschsprechende Skowenen, denen man ansieht, daß sie froh sind, daß der Krieg am ersten Tage für sie ein Ende erreicht hat. Finster und verbissen allein schauen die Serben drein. Ihre kahlgeschorenen Schädel zeigen an, daß sie aktive Truppe sind. Aber auch eine Anzahl von Zivilisten ist darunter, Reserveoffiziere, die noch nicht oder nur zum Teil eingekleidet worden sind. In R. sollte ein neues Reservebataillon aufgestellt werden, dem sie zugeteilt waren. Bei der Vernehmung freilich geben alle an, daß sie zur Post kommandiert wurden, um als Zensuroffiziere tätig zu sein. Daß das nicht stimmt, hat man schnell herausbekommen. Denn ganze sechs Briefe sind von den 24 Offizieren zensiert worden. Angriff bei Radkersburg Von Kriegsberichter Dr. A. Haas dnb(Ps) Der 6. April ist angebrochen. Es ist 4 Uhr morgens. X Uhr 9 Minuten soll der allgemeine Großangriff über die Grenze beginnen Vier Bunker liegen jenseit des Flusses auf dem ansteigenden, von einer Burg gekrönten Felshang, dem Flußübergang gegenüber. Einer sieht von seiner Schießscharte herab senkrecht über die Fahrbahn. Das verabredete Zeichen für das Vorbrechen über die Brücke muß jeden Augenblick kommen. Minute um Minute rückt der Zeiger vor. Was ist nur mit den Pionieren los? Jetzt wird schon bei den Nachbarkompanien geschossen. Bei Rad kersburg ist ein toller Feuerzauber los. Auch die Besatzung im Bunker ist wach geworden. Ein wildes Feuer liegt auf der Brücke. Querschläger heulen durch die Luft. Aher schon ist die Masse des Stoßtrupps drüben, alles niederwerfend, was sich ihr entgegenstellt. Ein Unteroffizier und zwei Gefreite nähern sich vo nder Seite her im Dunkeln dem noch feuernden Bunker. Nach einigem Zögern ergibt sich die serbische Besatzung. Die übrigen drei Bunker werden unter Feuer genommen. Deutsche Maschinengewehre jagen ihre Garben in die Schießscharten hinein. Die Besatzungen der Bunker, soweit sie noch am Leben sind, ergeben sich den deutschen Soldaten, die in Floßsäcken den Fluß überquert haben und den Serben in den Rücken gefallen sind. Als dann der Morgen graut, ist eine für den weiteren Vormarsch unserer Truppen wichtige Brücke in unserer Hand sind vier moderne mit Pakgeschütz, Maschinengewehr und Granatwerfer ausgerüstete Bunker genommen und ist ein großer Brückenkopf gebildet. Wieder hat sich gezeigt, daß Beton und Stahl machtlos sind gegen den Angriffsgeist des deutschen Soldaten. erste auf griechische Bunkerstellungen Von Kriegsberichter Benno Wundshammer onb(pt) Schweigend gehen die Posten, und auf den Geschützrohren liegt blanker Nachttau. Aus den Niederungen des Flusses tönt das Frühlingslied von Tausenden von Fröschen. In unserer Baracke ist noch Licht, und aus dem Rundfunkapparat kommt Tanzmusik zum Samstag. Die Heimat genießt die verdiente Ruhe nach einer harten Woche, wir aber ahnen: Morgen früh beginnt der Angriff. Wir haben auf einem Berg Posten bezogen, und vor uns liegt im frühen Morgenlicht die schweigende Kette der griechischen Bergstellungen; eine drohende Mauer. Aus dem Tal klingt das dumpfe Rasseln starker Panzerverbände, die zur Grenze vorstoßen. Sonst ist es still, und die Landschaft liegt in fahlem Morgenlicht. Es sind noch fünf Minuten. Mit einem Schlage erwacht die Front. Pünktlich wird das Artilleriefeuer eröffnet, und aus den Bodenwellen, den getarnten Waldstellungen und von den höher gelegenen Vorbergen des Tales blitzt der Feuerschein der Abschüsse. Es ist ein grandioses Bild. Vor uns ist die Front in einer Breite von 30 Kilometer zu übersehen, und diese ganze Front zittert und bebt von den Abschüssen der schwersten Artillerie, in die sich das eilige Stakkato der Maschinenwaffen mischt. Es ist heller geworden, und der dunkle Nachthimmel färbt sich über den Bergkämmen blaßgrün. In den Tälern braut milchiger Morgennebel. Wir sehen durch das Doppelglas. In den Schneegraten der griechischen Stellungen und in den befestigten Kuppen, die davor liegen, blitzen die Einschläge auf. Jetzt lodert drüben der erste Brand auf. Eine düsterrote Flamme schlägt zwischen den Bergwänden hoch, und über die Grate wälzen sich trübe Brandwolken. Von Norden her naht helles Singen: es sind die Staffeln des Stukageschwaders, die zum ersten Einsatz gestartet sind. Wir schauen hinauf in den blassen Morgenhimmel und erkennen dann die erste Kette als dunkle Schatten. An den Flächen hängen noch die Positionslampen, hundert kleine blitzende Punkte. über uns kreisen die Staffeln und ziehen höher. Und jetzt sind sie bereits im ersten Sonnenlicht des anbrechenden Sonntags. Die Unterseiten der Maschinen leuchten im Kurven in einem zarten Blaßrosa und stehen deutlich gegen den Himmel ab, der schon langsam ein rötliches Blau annimmt. Ein Bild von unvergeßlicher Schönheit. Jetzt sind sie über den griechischen Höhen. Die Ketten haben aufgeschlossen, und jetzt stürzen sie. Mit heulenden Motoren und nervenzerreißendem Sirenenton schießen sie pfeilgerade hinunter auf den Berg und die umliegenden Bunkerstellungen. Erst spät wird abgefangen, und wir sehen die ersten Bomben als kleine schmale Striche hinunterziehen. Eins, zwei, drei, vier, sieben, acht Rauchpinien wachsen plötzlich über den Bergkämmen auf. Dann erst ertönt das dumpfe Krachen der Explosionen. Die griechischen Bunkerstellungen feuern. Wir sehen den glutroten Schein der Abschüsse. Aber weitere Sturzkampsbomber sind herangekommen. Sie ziehen ebenfalls hinunter, werfen Bomben und fliegen in steilen Kurven wieder hinunter ins Tal. Plötzlich ein Zwischenfall. Eine Maschine löst sich aus der streng geordneten Einheit des stürzenden Verbandes und taumelt mit ungesteuerten Ruderbewegungen nach unten und verschwindet hinter den feindlichen Bergkämmen. Für einen Augenblick bleibt uns das Herz stehen. Welcher Kamerad mag das erste Opfer an dieser neuen Front sein? Dann aber glüht über den Rauchwolken in hell leuchtendem Orangegelb die Kuppel eines Fallschirms auf, mit dem der Pilot langsam herunterschwebt. Er verschwindet ebenfalls in den feindlichen Stellungen, kann aber nicht weit von der Front gelandet sein, und wir hoffen auf seine Rückkehr. Die griechischen Bunker sind jetzt in ein einziges brodelndes Meer von Rauch und Flammengehüllt. Die Stukas haben ebgedreht, das Singen entfernt sich, und wir hören wieder das Artilleriefeuer. Rätebund—Jugoslawien Moskau, 7. April.(dub) Ein Nichtangriffs= und Freundschaftspakt wurde zwischen Jugoslawien und dem Rätebund abgeschlossen. Danach haben sich beide Staaten verpflichtet, gegenseitig die nationale Unabhängigkeit und den territoriolen Bestand zu achten. Im Falle einer der beiden Staaten angegriffen wird, sollen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten gewahrt bleiben. Ein bulgarisches Propagandaamt Sofia, 7. April.(dnb) Wie der Staatsanzeiger mitteilt, wird dem bulgarischen Ministerrat ein Amt für nationale Propa; ganda beigefügt werden. Diesem Amt werden die Kontrolle über das Zeitungs= und Lichtspielwesen sowie die Aufsicht über Ausstellungen und andere kulturpolitische Veranstaltungen obliegen. Außerdem soll in jedem Ministerium eine Presseabteilung geschaffen werden. Hauptschrittleiter: Dr. lohann Schäter(vertelsi), Stellverttel Mauptschrittleller: Ot. Fritz Blumcath; verantwortlich fOr Außenpolltik. Friedtich Blume; Wirtschafts- und Innenpolltik: Dr Fellz Blumrath; Kulturpolltik: Dr. Einst lohann, Wesldeutschland 0: Jollus Mella; Städtisches: Josel Fischer, Kunst und feullleton: Dr. Gernard f. Hering, Sporl: Oeimer Weite: Handeistell Dr Fritr Hauensteln; Nachrichtendienst Bilder und Umbruch: Walter Hermann: Anzeigentelter: F. 8 Oulsberg. filr den Inhall de: Anzeigen verantwortlich Matthles Mettelem alle In köin Verleger und Drucker: M. DuMont Schauberg In Köln, Geschältsstelle Breite Straße 62—64, Rut 2102 51. Postscheckkonte Köln 280 Zuczelt Preisliste Nr. 11 gültig. Bezugspreis In Deutschlend Köinlsche Zeitung Stedt Anzeiger(Ausg A) 13mel wöcheatlich bei Postbezug monatlich 2,80 einschl 50.7 etg Postbelörderungsgebühren zuz0gl 17 Pig Zustellkosten Durch Boten monatlich.80 einschl Traglohn. Abholetpfeit monatlich.30 M- Kölnische Zeltung mit Handeistell und Stadtbellage(Ausg 8) 13mat wochentlich, bei Postberug GO#gg,.50, glnscht 66.6 Pig Postbelörderungsgebühren, zuzüel 72 Pig austenkosten. Duich Boten monatlich.10 M einschl. Iaglonn— Kölnische Zeltung mit Handeistell(Ausg C) 13mel wöchentlich pei Postbezug monatlich 4,50 einschl 42.9 Pig Postbelörderungsgebühren zurügl 72 Pig Zustellkosten Dutch Boter.10 M einschl. traglonn—. Kölnische Zeitung mit Handelstell#Reichseusgabe) bei Postbezug monatl.50 M einschl 39.2 Pig Postbelörderungsgebühren. zuzüg! 42 Pig Zustellkosten Alexis Carrel Von unserem Nr-Vertreter Paris, Ende März. Neulich ist in Vichy Dr. Alexis Carrel eingetroffen, hat mit dem Marschall Pétain und einigen Ministern Unterredungen gehabt und befindet sich zurzeit auf einer Reise durch das unbesetzte Gebiet. Die Presse beiderseits der Demarkationslinie ist sich einig in der Liebenswürdigkeit, sogar Verehrung, mit der sie den Besucher empfangen hat und laufend über die Teilstrecken seiner Reise berichtet. Dr. Carrel kommt aus Neuyork. Er leitet dort seit Jahrzehnten die biologische Abteilung des Rockefellerschen Forschungsinstituts. Vor dreißig Jahren wurde ihm der Nobelpreis zugesprochen. Er gilt als eine Kapazität von Weltruf. Obwohl von Nationalität Franzose geblieben, wird in den Vereinigten Staaten seiner Meinung ein gewichtiger Einfluß gewährt. Seine Reise wird in Zusammenhang gebracht mit den Schwierigkeiten, die der Regierung von Vichy angesichts der englischen Blockade die Lebensmitteleinfuhr macht. Solche und einige noch weitergehende Vermutungen können hier beiseite bleiben. Sie liegen um so näher, als Dr. Carrel bewiesen hat, daß sein Interesse am Wohl der Mitmenschen über die Grenzen der biologischen Fachwissenschaftlichkeit hinaus in das Gebiet des Allgemeinen reicht. Ein Buch, das er vor sieben Jahren geschrieben hat, legt davon Zeugnis ab. Es ist auch in deutscher Sprache erschienen(unter dem Titel „Der Mensch, das unbekannte Wesen") und hat den Namen seines Verfassers einem breiteren Publikum vertraut gemacht, als wissenschaftliche Entdeckungen es gemeinhin vermögen. Die Betrachtungsweise, die Urteile, Diagnosen, Prognosen und Reformanregungen, die darin zu Wort kamen, haben von ihrer Frische und Gültigkeit inzwischen nichts verloren. Im Gegenteil, Carrels Buch gehört zu jener besondern(und seltenen) Art von Lektüre, die nachträglich, unter dem handgreiflichen Eindruck der veränderten Dinge, auf manchen Leser nachhaltiger wirken als ursprünglich bei ihrem Erscheinen. Viele Franzosen hatten sich das Buch, als es vor sechs Jahren Aufsehen erregte, gekauft, haben es aber heute erst zum Lesen hervorgeholt. Mehrere meiner hiesigen Bekannten versichern, es gebe im französischen Schrifttum der Zwischenkriegszeit keinen Autor, der mit Carrel an Scharfsichtigkeit in der Erkenntnis der kommenden Dinge Frankreichs, Europas und der Zivilisation überhaupt den Vergleich aushalten könne, und wenn dieses auch etwas übertrieben ist— René Guénons„Krise der modernen Welt" beispielsweise nimmt die Diagnosen und Prognosen Carrels visionär um anderthalb Jahrzehnte vorweg—, so lohnt es vielleicht doch, die Meinungen Carrels noch einmal zu betrachten. Carrel bleibt in seinem Buch im Rahmen des Biologen. Seine Voraussetzungen gründen sich auf die besonderen Kenntnisse seiner Wissenschaft, und seine Schlußfolgerungen münden in Aufgaben, die er ihr gestellt glaubt. Aber zwischen Vorausjetzungen und Schlußfolgerungen wird die Problematik der menschlichen und dinglichen Gegenwart in ihren Wurzeln und in vielen ihrer Verästelungen behandelt. Das Soziale und das Künstlerische, das Religiöse und Industrielle, das Wirtschaftliche und Metapsychologische, Grundfragen von Menschsein und Individualität, das Erziehungswesen und die Medizin, die Erbschaften der Vergangenheit und die Ausblicke auf die Zukunft werden von einem Mann vorgeführt, der, Verstand, Erfahrung, Herz und Verantwortung in höherem Maße mitbringt als üblich. Von einem Biologen geschrieben, ist es am Ende— und gewiß auch in der Absicht— ein politisches Buch,„Politik“ in ihrem hohen, moralischen Sinn zu verstehen, wobei Tages=, Nationalund Einzelangelegenheiten vom Verfasser nur prinzipiell oder als Beispiele, nicht um ihrer selbst willen in die Betrachtung gezogen werden. Aus der Fülle der Einzelthemen tritt das Hauptthema deutlich hervor: Die moderne Welt ist ein Geschöpf der Naturwissenschaften, aber sie wird zugrunde gehen, wenn die Herrschaft mangelhafter naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und von Irrtümern, unter die wir mittlerweile geraten sind, nicht rechtzeitig abgelöst wird durch ein Staats= und Sozialgefüge, das vollkommenere und der Natur des Menschen gemäßer angewandte wissenschaftliche Erkenntnisse zur Geltung bringt, und zwar sowohl diejenigen, die heute schon, falls sachgemäß verwertet, dem Zug in die Selbstvernichtung Einhalt tun könnten, wie auch jene, die uns noch fehlen, aber, wenigstens zu einem Teil, bei zweckgerechtem Verfahren erlangbar wären. Das Buch ist unter dem überwiegenden Eindruck der amerikanischen Umwelt Carrels geschrieben, offenbar auch in erster Linie an die Adresse der Vereinigten Staaten, als eine Warnung und ein Wegweiser, gerichtet, paßt aber in allem wesentlichen auf Europa. Unerbittlich legt Carrel die Schwächen, Irrtümer, Laster, den Wahnsinn im Getriebe der Gegenwart dar. Als Biologe überträgt er Begriffe, die der Wissenschaftler bei der Erforschung von individuellen Lebewesen benutzt: Gewebe, Säfte, Organe, auf die großen Sozialgebilde der Geschichte, auf Staats=, Volks=, Wirtschafts= und Kulturzusammenhänge, ohne dabei dilettantisch zu übertreiben. Wie für das einzelne Lebewesen, so wird seiner Meinung nach auch für die in den großen Sozialzusammenhängen vereinigten Menschen die Zukunft durch die Qualität ihrer biologischen Erbmasse bestimmt werden. Geistige, seelische und körperliche Vermögen, die Wehrfähigkeit, die wirtschaftliche Regsamkeit wie das künstlerische und erfinderische Können liegen in ihr beschlossen, gleicherweise zum Verkümmern und Absterben wie auch zur Belebung und Erneuerung bereit. Die hohe Kultur des abendländischen Mittelalters, aus der die moderne Welt seelisch und geistig stammt, und der grandiose Eroberungszug von Naturwissenschaft, Technik, militärischer und kommerzieller Expansion, aus dem die materielle Zivilisationshöhe des 20. Jahrhunderts hervorgegangen ist, könnten, sagt Carrel, nur von biologisch höchstwertigen Menschen, großen Einzelnen und tüchtigen Schichten, geleistet werden. Die Abwendung der im Gefolge dieser Entwicklung sichtbar gewordenen Gefahren und erst recht die Reform, die zur Wiedereinkehr in einen der Menschennatur geistig, seelisch und körperlich entsprechenden Zustand notwendig wäre, kann nur gelingen, wenn die gegenwärtig vorhandenen Gewebe, Säfte und Organe diesen Aufgaben gewachsen sind. Ist das der Fall? Carrel, dem vor sieben, noch vor zwei Jahren mancher nachgesagt haben mag, er habe sich bei der Schilderung der Gegenwart zum Pessimismus verleiten lassen, beantwortet die Frage optimistisch, wenn auch mit Vorbehalten und nicht ohne Selbstwidersprüche.„Alles in allem sind die Rassen, von denen die gegenwärtige Welt gebaut worden ist, nicht erloschen. In dem Keimplasma ihrer Abkömmlinge sind noch die Möglichkeiten zu einer Befähigung gleich den Vorfahren vorhanden. Sie bleiben zur Aktualisierung geeignet.“ Aber:„Die Erneuerung der Individuen erfordert, daß die modernen Lebensbedingungen erneuert werden, und dieses ist unmöglich ohne eine Revolution. Es genügt also nicht, die Notwendigkeit eines Wandels zu begreifen und die wissenschaftlichen Mittel zu seiner Verwirklichung zu besitzen. Hinzukommen muß, daß der selbsttätige Zusammenbruch der technologischen Zivilisation in seiner Gewaltsamkeit die für einen solchen Wandel notwendigen Antriebe entfesselt.“ Allerdings:„Wenn unsere Zivilisation zusammenbräche, würden wir eine neue aufrichten. Aber ist es nötig, daß wir durch das Chaos hindurchziehen, um Ordnung und Frieden zu erreichen? Können wir uns aufraffen, bevor wir die blutige Prüfung eines totalen Umsturzes mitgemacht haben?“ Diese letzte Frage hatte, als Earrel— und mancher andere— sie stellte, vielleicht einen allgemeinen Sinn, heute jedoch kann sie, nachdem die Menschen und Dinge in Revolution und Krieg geraten sind, nur noch dazu beitragen; die Auffindung der für die Gestaltung einer Zukunft in natur= und menschengerechter Ordnung notwendigen Ausgangspunkte zu erleichtern. Von wem soll die„neue Ordnung" unternommen werden? Carrel nennt keine Völker, keinen Namen, keine Staatsform. Aber seine Vorliebe für den europäischen Menschentyp— durch den der nordamerikanische Kontinent entscheidend besiedelt worden ist— kommt ebenso eindeutig zum Vorschein, wie aus der illusionsfreien Kritik, mit der in seinem Buch der parlamentarischen Demokratie ein Todesurteil ausgesprochen wird, die Zukunft dem autoritär gefügten, von„den großen Volksführern“ geleiteten Staat zuerkannt wird. Carrel läßt im Grunde keinen Zweifel, daß die„Wende" von Einzelnen und mit den Mitteln totalitärer Gewalt erzwungen werden muß. Und von wem soll die neue Ordnung nach vollzogener Wende getragen, auf die Dauer verbürgt werden? Aus einem Volks= und Sozialkörper, in dem Menschen und Dinge biologiegerecht von höchster Wissenschaft nach Individualität und zur Disziplin zugleich geleitet würden, müßte sich nach Jahrzehnten des übergangs und in einer Auslese, die aus dem Volksganzen die Besten nach Seele, Geist und Körper systematisch emportrüge, eine Aristokratie erheben, die durch Zeit und Bewährung wieder erblich würde. Man sieht, dieser Biologe begegnet sich am Ende mit Plato und Konfuzius, und seine Vorstellung von staatlicher Ordnung mündet in ein Abendland, das die Stärken des Mittelalters aufbrächte, ohne dafür dessen Schwächen in Kauf nehmen zu müssen. Wer Carrels Buch nachliest, wird an vielen Stellen staunen über die Ahnlichkeit einzelner Meinungen und Vorschläge mit der Theorie und Praxis des Nationalsozialismus. Ohne daß darin der Name Hitlers— von dem der Verfasser damals noch keine genügenden Eindrücke haben konnte— ausgesprochen würde, wird es dem Wesen des mit diesem Namen verbundenen geschichtlichen Prozesses gerechter, als irgend jemand von gleichem Rang und ähnlicher Herkunft es innerhalb Deutschlands vor sieben Jahren schriftstellerisch bewiesen hätte. Grund genug dafür, daß Dr. Carrel im Frankreich der Dritten Republik die amtliche Gunst versagt geblieben war, aber wohl auch eine Ursache für die Ehren, mit denen das Frankreich der Niederlage von 1940— wenn auch nicht einer neuen Revolution— einen Landsmann auszeichnet, der von jenseit des Atlantiks schärfer und unbefangener in die Zukunft sah als seine Kollegen in Paris. Parsifal Nur in jedem Jahre um die Osterzeit mit wenigen, aber würdigen Aufführungen des„Parsifal“ zu erscheinen, gilt im Kölner Opernhaus als eine echt wagnerisch erfühlte Verpflichtung, seitdem Generalintendant Spring dem Werk eine endgültige, dem Charakter des Bühnenweihfestspiels entsprechende Gestalt gegeben hat. In der künstlerischen Verwirklichung der beiden Gralswanderungen(der filmisch bewältigten Wandeldekoration mit den sichtbar bleibenden Gralswanderern) hat die Aufführung eine Lösung gefunden, nach der sogar in Bayreuth noch gesucht wird, das Wichtigste aber: der Stil der Darstellung, über den Wagner selbst sich so schöpferisch ausgesprochen hat, ist treffend im Bildhaften, in der epischen Ruhe und Innerlichkeit wie im blitzhaft Dramatischen und Entwickelten aus dem wagnerisch=bayreuthischen Geist geschöft. So werden die Schwierigkeiten überwunden, die eine Parsifal=Aufführung sonst jeder Opernbühne bereitet, durch die genaue Spielführung. die Regelung der Gebärde und vor allem durch die Empfindung des Ausdrucks(die freilich immer abhängig vom Vermögen der einzelnen Künstler bleibt). Der Zaubergarten behält im Reigen der Blumenmädchen seine unsinnliche, im Nairen schwebende Anmut, die scharf von der dennoch geistig beherrschten Verführungsszene absticht, und die ganz verschiedenen Gralsszenen in der präch tigen Säulen und Kuppelarchitektonik Alf Björns atmen ein mystische Feierlichkeit, die eine heute noch anderwärts beliebt „Sachlichkeit“ szenischer Organisation vermeidet. Klangschön in den verschiedenen„Höhen" ergänzten die Gralschöre(Chorleiter Peter Hammers) den akustischen Eindruck, Karl Dammer am Pu leitete mit sicherem Gefühl die Bühne und das gut klingende in Dynamik und Ausdruck fein gestaltende Orchester. Mit über legener Einsicht in die verschiedenen Charaktere der Kundry und psychologischem Ausdrucksinn wurde die Kundry von Ruth Jost Arden gesungen und dargestellt. Matthias Steland gab der Parsifal in gebändigter, heroischer Auffassung. Siegfried Tappo let einen würdigen, stimmlich edeln Gurnemann. Rudolf Freseinen im Kantabeln und Deklamatorischen geprägten Amfortas, während Felix Knäpper den Klingsor scharf und dämonisch formte. Germann ist zu nennen in der Grabesstimme Titurels und die Knappen und die von den ersten Kräften besetzten Blumenmädchen bildeten wiederum das wichtige, im Kleinsten bedachte Parfifal=Ensemble.— Das Haus war am Sonntag dicht besetzt von einer neuen Besucherschicht, in der auch Jugendliche zu sehen waren. Walther Jacobs. WinTsOmmre UNDMANDEEOSERTT Montag, 7. Apri 1941 der Kölnischen Zeitung Abenäblat Nr. 179—Selte 3 Ruhige Pariser Börse Auswirkung vorsorglicher Maßnahmen gegen übertriebene Spschrlieten Wo Pari, 5. Aprl, An der Pariser Börs, wo ari, Gern 1 Aktien wieder zugelassen sind, ist die gefürchtete Tlationshausse nicht nur nicht eingetreten, Schwankungen inesssamt ein beichter, Kuszzigt ger#ieh an Abschlüsse wurden zu dem Kursstand getätigt, der sich engen Lyoner Börse herausgebildet hatte und meiste Doppelte, manchmal sogar bis zum Dreifachen des allerdings niedrigen Standes vom 10.: Juni ausmachte. Standen im Zeichen einer erheblichen, nicht 2U,hr.#### Nachtrage und somit Reitener Au; aegu und die Kurse bildete sich eine(Gleichgewichtslott, berau ellung gibt ai kelten sogar ab. Die nachstehende Zusammenste Anhalt dafür. März Ingeringen ersten der das schr ie ersten Tage befriedigenden bald brökeinigen Banque de France B. de Paris et d. Pays-B. 825 Crédit Lyonmais. Schneider 1600 Mines de Lene Péchiney Kuhlmann Citroen Marine et Homécourt Sproz. Staatsanleihe 4½proz. Staatsanleihe 10. 6. 40 19..41 A. 3. 41 28. 3. 41 7600 15.000 14 950 12 610 1000 200 625 490 400 70 80 1 500 2 750 26254 705 4 625 1 370 850 90 95 1 515 2845 27804 747 4 765 1 458 000 795 925 98.50 1 402 2 745 2 630 670 4 375 1 370 826 819 905 99 ..41 12 050 1 413 2 740 2796 680 4 790 1 400 875 907d 92 99.85 4½nmz. Staatsanleihe A sch el ch e be hee e ete us bewußt wurde, indochinesische Werte. Das Auttg uu bosten sich von allen Papieren die Staatsanlelbe 11g Wiederhalten haben, denn das Finanzministerium hette vg gger Ssuns von Atien nuch mit der Berfrihnidzeg, Sanlegupgeren ausgeschoben, daß das Interesse Sichtig, die DiskontVenden vurte Wier bet orenergehah, rährend Inernkung die gewünschte Wirkung gngten, Bg ist ein Ausntionen kaum vorsenommen verben Angebotgs die Nachtrase hmeiell, venn bntiuge migr giährung in den erdten Tasen für cht bethiedigt werden konnte, wanrvun, u. 20 bis 302, befüiedist wichtigsten Papiere die Aufträge nur zu ieud Genten., Patiniehans der Barier Bares Der entscheidende Grunc. uregr, Vermeidung spekuladie bewußte S te uer Ung Pu, Zpgtg dienen vor allem die *. Pe.#e umpgeder Biidenden-Sopp, de anendng un en eunn, gunge Veranchung Gbgz.e ie. r. kündiete, abe, noch hicht er...4 Vorschrift, das Kurs. wverung von Börsengevinnen..—.. Bei gieger Kursehthwankungen hur 92, bbemochegu, Gehlegung der Börs eincklung können auch die vor ver betuh uhgwichelt werden. gangenen Terningeschäfte Pelathy, gag gie Eiguication von den de Orranen Gu; vve zahrt wirh, die dann die Geschäfte chen Oranen, durgbeetühr, gehieg zwishen den damalgen ant abvickeln, Vom Untgerggun uig amtichen Steiten 6535 pbt b demr ietzigen hahalten die Brnig zog un maedze Kursen und den jetzigen# nur mit 40% zu rechnen se ded uibe Pauer, bn Anteigen Abrickluge der Liguidation 21. Im Interesse der Felbuhhriggjer1# Firmen Papiere angeboten, m ühnigens Hielte hieren invr. Kurgrückganges ist. auch ein Grund des#igutrassung, vor, daß auch künktig, der Börse herrscht die### ze sehr ruhig bleiben wird. in den letzten Tagen, das Geschäl UnterKaPli###, Die Hackethal-Beteiligungen der„Gutehoffnungshütte gehörende Die züm hfPhund Kabelwerke AG. Hannover, keht, 1940 aus Beteiligungen..62 Mill. RM gegen.93 S m Vorjahr bei 8 Mill. Aktienkapitzl., Diese Erträge #h,Nw 2d 00o RM Zinsen, und ein Teil der a0. Erträge AAlsepi.75 Mill. RM in die Rücklagen, die mit der ErD das Beteiligungskgpte, unte Asientantcel von 350 Aid Bül de Gacez ui.-zese ethal ist, und mit dem Nominalwert zu Buch steht. Tochtergcgellschzit nach der leisten gge Papzal, Riervon 8 der mit 288 1/. Bü bohgpgertgoise Rücklasckonte übernt wurde, könnte die Hackethal ihr Kapital von 8 Mill. RM e veräihen.„. n bes eihemn Aktienkaplal in einise Neume),r##n 2206 Mnl. Rüf, also fast das 250 Ml betrusen die Brtr--Ziegern zahlte Neumever mit elte wie bei Hackerhe). b. Aktisenkapitals, an oftenen Bo. A. AAFE S Hungen n Klagen und Rückstellun, 4g#il. mut ubewteigt anden, das Umlautsvermösen, pron, 18-P, It. Hof un esi 1 gesamien Verbindlichbelezhnliche Zahlen, die s0 leicht kein #e der Kapitalängleichuns lsen wird Mechanische Weberei zu Linden, Hannover Noch gutes Exportgeschäft Aen ae Aereduneane un e ehheh heseche tan: Im Auslandsgeschäft Fentig,(imeatz des Jahres V. Puelepgeeee shte eiser dier ipalt ses lahten erung der Lage der Brkgorim)- Fijgekgang der Beschäftigung. haf erzielt werden. Durch deng Ahergchus auf 256(.3) e e e-Auiseranischliche Bride esbrachten 6833 „El veripsert.„Aeggerordepfgrge, Arträge erbre 184 1232) RM. Personglkoster, erforderten Argeggsgige4(355% sch. die Briöchuns des Zinsalzes uer. Ausene—— rund.18(.12) Mill. und Besilzsteuern.30(.37) Mill. RM. Abschreibungen wurden mit.18,(.31) Mill. RM bemessen. Nach einer Zuweisung von 50 000(0) RM zur Werkerneuerungsrücklage und von 10000(0) RM an die neugegrändete„Rohlfahrtsbilfe GmibH. beträgt der Reingewinn 94.039(120 622) RM: er erhöht sich einschl, des Vortrages, von dem 36 415 RM der„Allgemeinen Rücklage“ zugewiesen wurden, auf 97.500(169 875) RM. Hieraus werden, wie bereits angekündist. 6(8)% Dividende auf .50 Mill. RM Aktienkapital verteilt, die restlichen 7500(10.000) RM sind für ältere frühere Werksangehörige vorgeschen: Anlagen stehen nach Zugängen von.09(.17) mit.62 (.69) Mill. RM zu Buche, wobei Werkzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 2 RM abgeschrieben sind. Unter dem Umlaufsvermögen von.57(.55) befinden eich.02(.99) Vorräte..24(0,21) Wertpapiere..82(.74) Warenforderung und .38(.49) Kasse und Bankgulhaben. Anderseils sieht die Anleihe mit.40(.50) Mill RN zu Buche und lfd. Verbindlichkeiten mit wieder.53 Minl RM. Rücklagen„betragen.02(.95) und Rücketellungen.48(.48) Mill. RM. HV 26. Aprll.-(Tageskure in Hannover 148%.) Dividendenvorschläge Breitenburger Portland-Cement-Fabrik, Hamburg und Lägerdorf: wieder%. Doornkaat.., Norden(Ostfriesland): Wieder%6. Kapitalerhöhung beim Crédik Industriel Dividende unverändert— Vortrag stark vermehrt (9 Der Crédit Industriel et Commercial, der vor allem über die von ihm kontrollierten Provinzbanken, aber weniger direkt in Erscheinung tritt, hat als erste der französischen Grosbanken seine HV abgehalten. Der Bericht des Präsidenten übergeht, wie es in Frankreich und auch in den anderen besetzten Gehieten immer üblicher wird, mit einigen wenieen Worten die entscheidenden Kreignisse des Jahres und sagt nichts, was nicht schon aus der früher veröffentlichten Bilanz bekannt ist. Aus dem Bericht ist nur ein Satz anzuführen:„Im Laufe des Jahres 1940, das für unser Land eo schicksalsschwer gewesen gst, waren wir bemüht, unter den schwierigen Umständen die Geschäffe zum Wohle der Aktionäre und der Kunden zu führen.“ Sonst werden die Bilanzzahlen näher umschrieben und kurze Ausführungen über die vier ereren Monate gemacht. Die Bank hat beim Ansteigen der Einlagen von.8 Millianden Ende 1939 3p, 31 Milliarden Ende 1940 ihren Gewinn zwar von 78 auf.6 Mill. fr. erhöhen können, hält aber im Hinblick auf den Dividendenstopp an der alten Dividende fest, so daß der Gewinnvortrag um knapp 2 auf.9 Mill. in. erhöht werden kann. Wesentlich interessanter war die ao, HV. die einige Satzungsänderungen gemäß den neuen Geseizen und insbesondere eine Kapitalerhöhung beschlossen hat. Das Kapitel dieser Bank ist seit 1906 mit 100 Mill. kr., von denen allerdings zuerst nur 25 Mill. und jetzt 61.2 Mill. eingezahlt sind, unverändert. Die Rilanzsumme ist dagegen von 367 Mill. auf.4 Milllarden kr., allerdings jeweilig verschiedenen Goldgehalts, gestiegen. Das Kapital von 61 Mill. und die Reserven von 70 Mill, siehen also in einem empfindlichen Mißverhältois zu den Binlagen.„Samit schlug, die Leitung der Bank eine Erhöhung des Aktienkapitals um 150 Mill. vor und will baldmöglichst eine solche von 100 Mill. durch Ausgabe von 200 000 Aktien zum Nominalkurs von 500 und zum Kurs von 525 bei einem Bezugsverhältnis von 1 zu 1 durchführen. Die Rechte der Aktionäre, die aus stichhaltigen Gründen die Bezugerechte nicht wahrnehmen können, sollen durch Einschaltung einer anderen Bank gewahrt werden. Fe würde nicht überraschen, wenn die anderen Banken, die ebenfalls unterkapitalisiert sind, diesem Beispiel folgen würden. Das durch das neue Aktiengesetz vorgeschriebene Führerprinzip soll in der Form verwirklicht werden, daß von den zwei Generaldirektoren nur einer bleibt, nämlich Danzelzer, dieser die entscheidenden Vollmachten erhält und der Präsident des Verwaltungsrafes, Deschamp, eine mehr repräsentative Rolle spielt. O Comptoir National’Escompte de Paris. Dieses Institut, Frankreichs zweitgrößte Depositenbank, das in den letzten Jahren mehrfach die Dividende ermäßigt hat, hält für 1940 an der des Jahres 1939 fest, nämlich an dem Satz von 25 kr. 16 Aktie. Ausreichende Brotgetreideversorgung der Mühlen Auslieferung alter Abschlüsse * Berlin, 6. April. Die Getreidemärkte hatten in der abgelaufenen Woche im allgemeinen nur kleine Umsätze. Roxgen und Weizen kamen Nur in einigen Erzeugergebieten, hauptsächlich in Osten und Mitteldeutschland, noch in etwas größerem Umfange zum Angebot. Dabei handelt es sich allerdings um Mengen die meist für den örtlichen Bedart bestimmt sind und von den Mühlen der betreffenden Gebiete aufgenommen wurden. Immerhin stand auch in Kahnabladungen nach der Küste und dem Westen noch einiges Angebot zur Verfügung, und die Mühlen in den Zuschussebieten konnten auch meist noch Wasgonware erwerben. Daneben sing die Abwicktung der alten Abschlüsse i1 befriedigender Weise weiter. und die Mühlen hatten daraus laufend Ankünfte zu verzeichnen. Dadurch hat sich die Versorgungsdecke der Mühlen wohl meist weiter etwas verstänkt und die Werke dürften im allgemeinen über Vorräte verfügen, die es ihnen gestatten, ihre Vermahlungsaufgaben für die nächsten Monate reibungslos zu erfüllen, auch wenn in nächster Zeit, wie zu erwarten, die Zufuhren aus dem Markt nach Erschöpfung der landwirtschaftlichen Ablieferungen weiter zurückgehen werden. In welchem Umfange am Ende des Erntejahres da und dort vielleicht noch auf Zuteilungen aus Rfd-Beständen zurücksegriffen werden muß, ist heute noch schwer zu übersehen, da nicht nur der, Vermahlungsumfang der nächsten Monate, der sich ia durch die jüngsten Maßnahmen erheblich vom Weizen zum Rogsen verlasert hat, sondern auch das Tempo der Einbringung der neuen Ernte dabel eine Rolle spielen wird. Im übrigen konnte auch die Reichestelle in den letzten Wochen verschiedentlich ihre Laser durch Neuaufnahmen am Markte wieder auffüllen, so daß sie für diesen Spitzenaussleich in jeder Hinsicht gerüstet ist. In Industriegetreide hat sich das Angebot nicht erhöht. Immerhin werden kleinere Mengen, namentlich an Industriehufer, immer noch angeboten. Auf der anderen Seite ist, wenn das kleine Angebot auch jederzeit schnell und pern Aufnahme findet, der Deckungsbedarf für die laufende Kampagne nicht mehr groß. Auch dürfte wohl bei vollständigem Abschluß der Saatgetreidesaison aus beizt noch für Sgatzwecke bereitgehaltenen Partien noch etwas Ware für Industriezwecke frei werden. Am Saatgetreidemarkt finden immer nych einige Umsätze in Gerste und Hafer statt, wenn auch der Bedarf in der Hauptsache gedeckt ist. An den Futtergetreidemärkten hiellen sich die Umsätze im bisherigen Rahmen. Die Haferablieferungen der Landwirtschaft sind in eininen Gebieten noch recht beachtlich, in anderen sind die Ablieferungen entsprechend der vorgeschrittenen Jahreszeit kleiner. Die von den einzeinen Getreidewirtschaftsverbänden gegebenen Ablieferungsbefristungen Gürften auf die unterschiedlichen Ablieferungen wohl etwas mit von Einkhuß sein. Das Haferaufkommen fand weiler in erster Linie bei der Wehrmacht Unterkommen, doch konnten auch einige„Mengen aln die Mischfutterindustrie weitergeleitet werden. Im übrigen kam etwas Futtersetreide auf Sonderzuteilungen zum Umsatz. Die Futtermittelumsätse vollzogen sich im Rahmen der Zuteilungen. Gute Nachfrage besicht nach Kleie und Konzentraten. Pferdemischlutter steht ausreichend zur Verfügung, für die Geflügelhaltung kam hauptsächlich Gerste, für die Milchviehhaltung außer Konrentraten auch Schnitzel, Biertreber und Malzkeime zur Verteilung. Die Nachfrage nach Mehl blieb gut. Allerdings ist die Umsatztätigkeit meist doch wieder etwas ruhiger. Die Nachfrage nach Roggenmehl für Beimischungszwecke hält an. Auch das vorhandene Weizenmehlangebot findet meist prompte Aufnahme. Daneben ist Kartoffelstärkemehl zu Beimischungszwecken verlangt. Die Nachfrage kann hier zum Teil wegen Knappheit an Beförderungsmitteln nicht immer so schnell befriedigt werdei wie es von den Märkten gewünscht wird. □ Sudetenländische Zunker-AG, Brüx. Der Rechnungsabschluß vom 31. Mai 1940 weiet einen Gewinn von 264 942 RM aus. Hieraus wird auf das Grundkanital von 765 000 RM eine 4proz. Dividende ausgezahlt: 234 342 RM werden vorgetragen. Die gleichfalls vorgelegte Gewinn- und Verlustrechnung vom 30 Juni 1940 zeigt einen Verlust von 232 674 RM. Dieser coll aus dem Gewinnvortrag gedeckt werden. Im Februar v J erfolgte die Erhöhung des Grundkapitale von 765 000 RM auf.4 Mill. RM. Bilanzmäßig kommt dies jedoch erst im Geschäftsjahr 1940/41 zum Ausdruck. Devisen- und Geldmarkt (9 Berlin, 6. April. Der Geldmarkt war weiter leicht. Das Anlagegeschäft war lebhaft. Tagesgeld 1½-1¾ Berlin, 6. April. Die Devisen waren kaum verändert. Der Franken kam epäter aus Zürich etwas fester.50 nach.45, das Pfund 17.37½, die Lira 21,70—72½, der Gulden 229, die Reichsmark 172½. Amsterdam meldet den Schweizer Franken 243.63—71. Berlin. Rt Wechsel Aegypien 14g., 8 Aighanistan ggehfe Argentin. 1 Pap.P. Australies 1 8 Beigien 100 Belge Btasllien 1 Mireis Brit-Jnd. 100 Rop. Spigarienlogen Lansmart 100 Kr. Sasland 1. 8 Flaaland 100 fln.4 Frankreich 100 Fr. Grieabenls. 1000: Holland 100 Guld. fran 100 Rlal Sland 100 fel. G. lialies 100 Lire lapas 1 Jan Banknoten Brashe. l. 1. Gold Dolare„ 1 Jegppten-1 S. Amsriko-18. 4rgeatinien 1Pap. Peso Aostalles 1 4 Beigien. 100 Beiga Braailen. 1 Mllreis Bri.-iadien 100 Rug Solgasises 100 Leus Danemart 100 Kr Sogland-1 8.— Frrlags.100 Lombard 4½% Privatdiskont 2¼% (muc 1Os].4 1./4 ogtl.G• R6 Jogoslapien 1000 4½e S. 604-) 5. 616.604; Ganada 1 kanad.8—.098=.102.0983lieuseland 1 81— 7912=.328.912“ Horsegen 100 kr s 56.76 55.88 56.76 Pociugal 100 kaa 4 10.04 10.05 10.04 kominen 100 Le 3 Ee Diet Schueden 100 Kr 3½ 59.46 89.58 69.40 Sohnels 190 Fe. 14 57.89 58.01 57.89 Slowakel 100 Kr.—.591 1.609.891 Spanien 100 Pes— 23.50 25.50 23.55 Söcat Union 1 8 3½.89“.92.82“ ferkei 1 törk. Pig) 4 /1.978.982.978 Ungara 100 Penge———.— Jroguay 1 GoidP.984.986.984 V. 3k umerits 1 9/1.498.502.497 * Nur für Inverdeutschen Verkehr Amtl. Notierungen eind gestrichen 48 14 Frankreich 100 fl. Holland:- Po0Gulde Ialien.100 Lire Jogoslagien 100 Dinat Hanads. 1tanss.8 Saie 100 Gr. Rumänien 100 tei Schneden 100 Kroa Schnelt 100 Ft Sionakes 100 slon K6 Söcalt Union 1 8p; färkel.. 1 höit S Uggure. 100 Pgg6 0 .99 132.70 13.07 .60 .39 55. 89 #5 99 30 57.73 # 58 .93 60.78 Frankfurter Börse gn Frankfurt, 7 April. An den meisten Aktienmärkten war eine zewisse Zurückhaltung zu beobachten, so daß sich das Geschäft wieder in engem Rahmen abwickelte. 16 Farben—1% mit 185¼ Bemberg—%, Scheideanstalt#1, Ver. D. Metallwerke 12. Stahlverein—¼, Rheinstahl—½, Wintershall Kali#% Weniger genannt waren Elektropapiere. Licht u. Kraft 11. Daimler Feldmühle%, Waldhof—%. Sehr fest lagen Chem. Andreae. Kurs 212 nach 201 am 1. April. Renten unverändert. Kahlgrund nach Pause 78½ gegenüber 75 am 2. April. Adler Klever 401 Cebr.— Aschsf. Bonigep. Bac Mascb. Dort. Bronze Schlenk Chem. Alberl 9. C. u. Silb. Sch.4 Dörr. Ratingen-— Söllagen Masch. Faber aSchleich, Feinmsch(detter) Frankturter Hof Oroskraft Ranoh. Neuyork Aichls Top. 8880. Baltimore& hio Ganada Pacillo— Chesap.&ap Ohio Chia Rook lel. 40. Oelawar.Ahludsos Nespork Gentral Hortolk a Westen 2 Horthern Paollo Penneylvania Reading.Souchern Pacifio Southern Ralluay Union Paolio: Allec Chemioal Amerioan Can Am. Radiatorasan Amerio, Smetiag Am. Sugar Rei.— Am. Tel. ATelegr Amerioan, Iobaoe an. Nater Worte 1131.50 115 20 108.— 15 urk 2s 144 171— 10 ./4. 275 32 37 49½ 135 10½ 132 2124 62/4 2424 15½ 10¾ 13½/ 79½ 155½ 882 6½ 40 ½ 17½ 160½ 69 51/ Haio 4 Jog Hanizerk Foössen Rartmanna sraun Heidelbg. Cemen! Honois.-Honpils Hes. Nass. 6asl Klein, Schanzl. 48 änorr. Heitbroaa Kraftr. Altsorith. Lechv. Aogaburz Iporigeh, Molem Mainkral HRöchstl Bez, Söhne Neuyorker Börse ./4. 27 5/8 4 4 40 ½ 10¾ 133/ 215 6% 35 15 107 13½ 7941 156½ 89 ½ 9% 4914 17% 169 4/ 59112 3 5 Schlus4nao. Gopper ln. Trost Certetilloa Bethichem Steel 9areler.. Oons. Sdison dorp. betrolt Edison lbs Pont de Nem. Gastman Kocak Ideneral Elektrie Generalf oods Cor. General Hotor Silette. Goocyeat, Tire 0 Hudson Motors-— Int-Marvester Non Iinternation Hickel hier. Papsr.Int. Telet.&T eiegt Kennsoot Oopper Nack Trucks— Honigomen Waro National Bisault Aational dit, Bant ./4. 2478 15 15 633 207 112 148 1364 32% 35418 42¾ 181/3 3½ 47¾ 73 1/8 14½ 2½ 337/6 17 1/ 25 ¾ .4. 25 15 73 641/8 .2975 1121/8 149 1354 32% 351 42% 187 2½ 43 28 1/4 14 2½ 34 ½/ 274/3 32½/ 32 27¼ kurse Northämerioen„ Procter& Cemble Pobllesers. Hdere Paliman domp.Pure oi.— Radio Oorporatios Royel Ootch.Sears RosbuckShell Unien Oile Soconvfzegum d. Standard Brande Stand. O1 R. derz. TezasGelsuishor Unlon darbon a C a. Unlted Alcorat— United Cororat. United Frolt— 1..Rodder— ..316el Cofp.„ Westiaghess: 1. Woelworth 81 108 Umsat:(100081.) .,4. 14% 3434 253/ 271/8 87/8 44/8 722/6 12 7/8 9% 6 354 35 ./4. 14¾ 55 25¼ 7734 8% 4 7236 12 7/8 9% 36 1/ 35%/8 Rheinisch-Westfälische Börse Aktien nicht gans einheitlich— Kuxe wenig verändert * Dässeldorf, 7. April. Die Stimmung blieb weiter freundlich, doch hielten sich die Umsätze wieder in engen Grenzen. Dabei war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich: meist ergaben sich jedch neue Kursbesserungen. Verschiedentlich bestand stark erhöhte Nochfrage, ½ Fgssch—), War Stahl—“4 Aktienmärkte. Mannesmann####, Hoeech—% Ver. Stahl— Rhein, Braupkohle r3 gesucht. Demax leicht gebessert. Farben bei kleinen Umsätzen kuaop gehalten, Th Goldschmidt###: gefragt. Siemenswerte fest. Vorzüge stark F·3. RWE leicht erhöht gesucht. Kabelwerte fest. Kaliaktien still. Westdeutsche Kaufhof stark—1.„.## Aastakianzu Kuxenmarkt: Diergardt etwas fester. Deutschland-Kuxe knapp behauptet. Mariaglück billiger angeboten Freiverkehrt Lothringen bis—4¾, Westf. Kupfer leicht erhöht, Dolerit-Basalt nicht ganz gehalten, Kölsch-Fölzer und Westwaggon 1e—1. Verlauf und Schluß: Still. Wenig verändert. Berliner Börse Ziemlich fester Wochenbeginn () Berlin, 6. April. An der Börse beherrschten naturgemäß die neuen politischen Ereignisse dag Gespräch. Das Börsengeschäft, trat in den Hintergrund. Das Geschäft verlief ungewöhnlich still: Tendenzmäßig hatten die Ereignisse keine besonderen Auswirkungen. Die Börse war nach wie vor zuversichtlich gestimmt. Interesse bestand namentlich für schwere Werte, wie Conti Gummi, Waffen, Akkumulatoren und ähnliche. Ueber die Dividendenfrage erwartet man vielleicht noch in dieser Woche nähere Anordnungen. Fortlautende Notierungen Pestverzinsliche Werte Pf. Ank.(An %/ Getsend 44re Kruge 449 8. 39 %mritelst. 4½.Statt /460---# 10418 103 10599 Beaken und Verkebrewesen E5238-Reichebank[126 1/ 40. Br Verk. 461-4 Industrienktien Akkumpfar. 169 156 3/-¼ 162=1½ 174 6/2½ 275-7 17644 155¾— 160 -58 19515-97 162 153¾—½ 275½ 2691 1621-7 279-845-8 1441-3/8-4 203 141½-40½ 164 175-6 Hülg. Flektr. 1923-9 jech. Zellet 164½ Bayr.Moter. 1218¾4—½ IP-Bembeg. 175 Bergerlieh 209 Sr. Kraf u. 11901—0 Berl.Masch. 162, Braunk. u. B 261½-1 Broch. Rollk.)— Boderus 14449 Aktienmärkte: Montanwerte etwas schwächer. Stahlverein—½ Rhein. Braunkohle jedoch befestigt. Auch Farben und Goldschmidt hatten kleine Anfangsgewinne. Conti Gummi neuerdings +%. Harburger Gummi wurden wiederum ausgesetzt, da kein Material vorhanden war. Ebenso ausgesetzt Aku. Am Elektromarkt hatten D. Atlanten und Lahmeyer die Führung, mit Besserungen von 2% und darüber. Siemens-Werte uneinheitlich, Versongungswerte sehr still. Vogel—%5. Auto- und Maschinenwerte meist freundlicher. Zwischen 220 und 225 Geschäft, zuletzt 215. Bauwerte anziehend, namentlich Holzmann. Aschaffenburger+2. Waldhof-—2. Hotelbetrieb ziemlich fest, während Westd, Kaufhof abbröckelten. Ziemlich schwach waren auch Eisenbahnverkehrsmittel, die bis 3% nachgaben. Anleihen: Wenig verändert. Altbesitz etwag fester bis 160¾. Umschüldungsanleihe unverändert 101,70. Am 19. April ist die nächste Auslosung. Reicheschatze ziemlich unverändert. 36er 2. und 8. Folge einheitlich 103. 38er 3. Folge niedriger 101.90. Steuergutscheine II unverändert. Steuergutscheine I weiter nachgebend auf 104½. Farbenbonds 146. Harpener Bonde 139½. Die 6proz. SiemensAnleihe ist seit längerer Zeit gestrichen. Man schätzt den Kurs auf 260: sie wird bekanntlich in Siemene-Vorzüge umgetauscht. Kassamarkt: Fest. Grün& Bilfinger wieder 4% höher ren Hirschberger Leder+4, Hindriche Auffermann 43%, Hoch-Tiel +4½, Gebr. Krüger 13, Byk-Gulden*4, Rheinfelden Kraft*11 gegen die Jetzte Notiz. Miag#. Chemische Milch kamen erstmals seit der Erklärung des Dividendenausfalls zur Notieruag mit 125(zuletzt.141½). Preiverkehr: Burbach 139%-141¼. Niebag 130-182¼, Scheidemandel 151¼-152% Merkur 153¼-154% Verlauf: Weiter sehr still, ohne größere Bewegungen: Jedoch überwog ein leichtes Abbröckeln der Kurse. Schluß: Sehr still, aber ziemlich gehalten. Akkumulatoren später mit 815(-8) notiert. Harburger Gummi Kasse 262(+-), Deutsche Waffen 225(+10). F A0 Biserfeider Steinwerke.(Voraussichtlich Dividendensenkung.) Die Gesellschaft wird voraussichtlich der auf den 2. Mai einberufenen HIV für 1940 eine gegen das Vorjahr verringerte Dividende vorschlagen, deren genaue Höhe allerdings noch nicht feststcht(1. V. 5% auf 885 000 RM Aktienkapital). Trotz der unter 6% liegenden Dividende wird das Unternehmen von den bevorstehenden Dividendenbesteuerungs- und Kapitalanpassungsmaßnahmen insofern betroffen werden, als die Gesellschaft als unterkapltalisiert anzusehefl ist, jedoch nicht über genügend offene oder stille Reserven verfügt, um eine Heraufsetzung des Aktienkapitals ohne Einzahlung vornehmen zu können. (B Düngerhandels AG zu Dresden. Die Gesellschaft nimmt eine Uebertragung des Vermögene als Ganzes auf die Landeshauptstadt Dresden unter Ausschiuß der Abwicklung und unter Vorgütung der Gegenleistung unmittelbar an die Aktionäre vor. 0 Magnesit-Industrie AG. Preßburg. Die Gesellschaft weist für 1940 einen Reingewinn von 5,6 Mill. Kg aus, der sich zuzüglich Vortrag auf 6,6 Mill. Ka erhöht. Die HIV genehmigte den Abschlus und beschloß die Zahlung einer Dividende von 5% auf das Aktienkapital von 10.85 Mill. Ks. kheinisch-Westfälische Börse 4ot.-3r. Es8. Alghochbag G6gl wgse Aaker-Ark. Ariegh. Sot Galcke A. Sanniag— Sasel. Industrieaktien ./4. 193—0 194— 103 256 185— 6 192.—6 103— — 0 120.—6 305— b 182—6 85— G 50—6 161 506 150— 150— 190— 4 201— G 1155.— b 179—6 .—2 Versicherungsaktien LMoh. Feus jach Rückt (or Seefl. s1..Sttig tebene: vion Feuet 1310.-0 450— G 315—0 35.—0 1310.-—6 450- C 318— 6 155- G Ooion. Rück Gladb. Feue: Köla.Hlagel Kölger LJovo Koin. Rok. g6. Lieine 820—0 100—6 300- 0 120—6 30— 6 91 12 100. 63 300 120 30 Rh. Eraunk Rüchamotte Enerd5Gerbstefl. Rheinmet-8. 8b. Spiege½8 Stahlwerke ch.-.Aalkts Eiektrizst. Roddergrud. Sachtieben Salzdetfurth Schless 40 Schleg. Soh. Schwab bdi., Siemensch. Stolberg. 25 Gedr. Stoliu. Thomte— Tocht. Asch. Ver. Othiok. Ver Ganzet Hosalt— Rumpos Siahlwerke1 Wagg. Dere Wassv. Gisk. Wetd. Kaufh. Matidinnend2 Wett. Draht. Wiatershall Magd. Feuer Röckvers. Rationaläüg Sch s. 8er Union 7 278.12 b 160.—6 132.——0 176 50 130.— E 155.50 b 2090 183.76 b: 169.75 bs1 —.— 6 275.—6 15575 156.7503 217.—0 215.- G 1160.— P 144.— 0 ——6 849 202 50 0 —.—6 164.—G ./4. 272—6 160— 8 133—0 177.75 5 155.25 5 209.50G 183120 170.506 ——0 275.—8 130-—6 215125 160.—25 9175 202 75 b 142 28 5 202.— 5 22— 6 163.756 Verkehrsaktien 1ach Aleinb. 122- G/120.— 0 Garnkib. Stb—.—— 3 18 S9R-6— Steinkonle Garolus Magaus Constagin d. Gr Deutschland Reinrich. tangenbrahn □ 3650 7500 400 11260 4100 4½flachen 29 44 Bochum29 4½aBonn 8126 ½½.29 2 Düsseld26 52 13153-55 PRN 50 4½Rohroh 48 :3sSphreasb31 1½ Rohrvohng1 4½% PE N 55 4½ Kasser 35 101.500 101.590 101.500 191.50 6 102— 5 * 3850 3000 430 4400 191.50 101.50 101 50 101.50 Pr RR Damp.—.• Kuxe Braunkohle Oute HolifgungLeonhardt. Hichel.— Veste. 13500 * 6 * 7800 10200 14509 Rh Stegeindl 67.—G 67.- G 880d. Eisend 135.500—. Kall Belenrods Borbach Wintersbaf Bernhardshal 0 950 2400 21050 1375 Stadtanleihen 4½ Oeisbe. 26 4½ 29 4½ tiberid26 4½" 41 kssen 26/1 104 25 6 191 50 101.506 101.500 101 530 101.— 101 50 191 50 101.50 101.50 Tehtelnonidel! 4½3 Bagen 28 4½ Oberts 37 415 Soling. 28 1191.500 131.500 191.500 101.506 3 1000 2600 22000 1500 1101 50 101 50 101 50 101 50 7. 4 Preiverkehrewerte .4 155 1022 102 3/ 104 102 1021/ 102½ 102½ 102¼ 104 104 1031 104 103 104½ 104 zert-Aust 8 5% Lschuberg Untauschst 34 Voung 61.4 Kom Werte! 4½ Bona B M1 26 1½a bE R0045 RAStädisaniält Köla... 101½ 76½ 100 100½ 163 165 103 78 165 155 Kuxe eschen erichssegen Nabighorst Iseabuig Mariaglöot Marie Maris- Lnise Nar Reichsland Thäringen 0 + 905 2250 250 7900 50 4 E 815 3904 8500 Aktien Alsranderwerk! Spollsg Grogs: 2n Gendich Bötlner- Rorte Burbsch Kal Creieldßnollse Boistil 9asal Dpoterh ken Eiss kement Siansrssigeheige. 11. P8r. 30 Aeuergrtschelse 1 Jg 43 „ äng. 42 „ Jcpt. 421 "„ 0kl. 42 Nov. 42 Oestsche Abibs.-Anl. mit Ausl. 4½ Deutsche Reichsanl. 38 l1 4½2% Reichssohaftzanr. v. 35 Berliner Börse Pestverzinsliche Werte Reichs- and Staatsanleihen 744. 84 92.75 b 107. 376 192 be 106 7550 106.3750 106—46 105 28%0 160.25 b1 104.30 bs1 104.37 b 101 80 b 4½ 103 4½ 4½ 4½ 4½ v. 36 auslosd. v. 36.Folge f. 37 1. Folge v. 37.folge 7. 38 1. folge f. 38 L. Folae .4. 92 75 107.3750 107.—00 106.7550 106.375 106.— 40 105 7806 16062 104.30 b 103.10 b 103.40 b1 101 49 101.70 b1 102.— b1 101.80 0 1103—0 103 37 101.37 5 101.70 5 102.— 6 4% Reichssonatz..40.o ge 4%" v. 40 4. Folge1 4%:.40 5. Foge 4%" f. 40 6. Folge 4% Destsche Reichsanl. v. 34 512 Vtsche Reichsan.(Tounge 4½% Preub.-Staalsanleihe 37 14% Preub. kons. Siatsagl. 40 412% Bayi. Siaatsaal 1927 4½2% Sachsen Staat 1927 4½%"„ 1937 4½% Reichsbahn-Schatz 35 4½2%" 351 4½%„„ 39 4½2% Reicheposi-Soh.39 1— 41g Prh.Landesrehtbk. R. 1u.21 4½ Bayr. Randelsbe bän krsehache- d %0„* 41:: kon-Ob. 7. 38 433DLuvn Bar e CGz 44Frankrreggn gg#10 4½ Boigalg, pp, Cold 3 u. 8 4½ Mitteld. 80d. Kom..1 u. 2 4½ Nordc.Gonada.=Pl..7 5% AEG 1939 %obergd.fvalo-Hönte 4u9 36 44 Bergn. Hbernla 1939 5% Braunkohle-Benzia 1940 4½ Btaunkohle-Begrig 38..P. 5% Braunk. nd. Zukunlt 39/1 5% Chem.-., Essen Sieink. 4½ Oonoorcis Beiehar, 1938 5% Oaimier-Benz 1937. 4½ Di. Eisenz. Molh. 1937 Di. 570 1938„—.. 4½ Heutsch. lschergjggggt 4. 3% Easen. Steink. 1939 4 4 G. Falbenincustie 39 5% Geisenberg Begzin 1937 5% Gelsenkirchen Bersu. 36 5% Th. Goloschmidt 1940 5% Guiehotinoneshülse 1338 Po.. z 139 5% Harpenet 1937.-.. 5% Hoesch 40 1940.. %o Mossch-Kölndeusssen 37 4½ Hotienv. Siegerlano 37 3% Mlöckser-Nerke 19355%„„ 19395% Kom. Ei. v. Nark 1939 HypothekenPre###### 14½ Pr Centr. Boden Gold 24 415. k. kon 25 4½ Pr. Oi-B. u. P1d- B...1.k. 4½„„„ kom. 1 4½ Rh. Hyp. Bk. Golo-Hypp.-4 41g Rh. Wosfl. 80. 6. 12. 10.4 4½h" Rü-Hyp., K. 18 4½" kom. 26/27.-4 413„ AAhon. 38 R. 8 41,Nestdsodenkr..-12.14 445" AM-Pbriste 30 4%". a. 34 4½" kon. öbl.-8 4½" Bü-Kom.-O. 29 ./4. 102.20 102.756 102 37 U1 100 80 b 104.— b 103 50 U1 102.12 b/1 102.37 5 100.60 b 103.20 104 7505 103 62 b/1 103 5000 ./4. .20 0 20 h .30 0 2 37 b .75 b .50 b 212 5 102.37 5 70 b .20 b .20 b 3 62 b 2500 103 5000 G 102.25 b —— 6 —.—6 9— 6 102 5006 —.—6 103 5050 102.2500 —.— 0 —.-6 —.—6 103.5050 102—4 9 102. 5000 —— 6 —6 ——6 ——0 102 75 5 *6 —.—6 270 —.—6 —.—0 —.-0 —0 108. 104.12 ¼ 1104 706 107.50 d1 104.50 b1 105 87 b/1 0 105 95 b 104 25 104 75 0 104.75 107.83 0 107.1206 104 50 1104 50 C 107 50bh 104.25 0 107.50 104.50 5 106.25 B 105.25 01 104 25 b 104.30 b 108.25 5 Indastrieanlelben 108— 5 103 5594 104.70 107.50 B 104 12 U8 105.75 105 50bh 104 12 104 50 104.75 5 107.52 b 104.37 U 104 52 L. 107.37 5 104 37 5 106.25 B 105 62 B/ 104.12 5 107 75 b 14½3 Pt0 AlUpb 1936—— 412— 1939 Arupb Areibstof 1937 4½ Maanesmanntöhren 40 5% Mitlelgevische Sieht 36 105.- 51105.— Honi-Cenis 1956 Mülh. Bergn. 1937. Rheia-Nain-Donas 1940 8h. Braunk. u. Brist. 401 Th.-N. Elektr. 1939 Zöchliag Stah 1936 sohegas 1939..— Siemens 4.-S3N 1938 30g Steink. Elektf. Essen 39 5% Gedt. Stomm Gmbt. 361 5% Aug, Thysseahütte 32 43 N W 9 5% Onion Rhein, Brauckohle 418 Vet. Sichlpeite. Vorarlb. Alverke 1940 5% Westdeutsche Kaulhor 5% Wigterchal 1940—. 4½ Harpener Bergbas 1935 6% Slemens a fl. 1930 R. 1 5%.G. Farbenindssirie— 1103.— b/1 106 75 b 104 12 5 102.37 114 50 5 103 506 108 50 107.60 b1 105 12 5 G 4150 103.22 0 105 50bB 104 50 b 103 50 105 75 G6 107 50 B 139 5050 146.— bst 103.— 104—50 .— b 0 30 0 1 62 0 8 75 5 40 b 4— B - 6 .50 b .20 b 50 0 .50 b .35 5 .75 h 0 7 37 5 8 81 5 145 75 b Oetfentlich-rechtliche Rhemprovinz Auslosung Nestialen Provinz Ausloss“g 4½ Pr.Landesplchr.Gol0 R. 18 44h„„ komm. R. 20 4% Umschulopggsr. d. Gem. 4½ Rheingr. 1dsb. Gdpl. A. 1.8 4½Rheinpr.. db. Gld-Kom. 13-5 4½„.2 445*".3 4 5 m.1 449 4½ Westtal. Lbk. Fein-Anl. 25 Schuldverschreibungen 4 Nestlal. Lok. Fein-Aol. 261 4½„..Pdr.-11.9 4½.: kon. K. 2.3 4½" 2. Kom. R. 4 4½ Wet. Pla.cAm t..Hausgr..1 4½.Kom.=G.(Cl.) 30, 1.2/102.— G .Kom.=Jamm. 4gl. doel. K. 1/164. 80 b „„ K. 2/173.120 4½ Lanosch. Cestr. Geldplo. 4½ Wt. Ldsch. 0. Plo.(Gego)—.— 6 4½ Ps., Zeniralstadtsoh..22 Bankaktien A. Di. Oredi 3k. i. Brau Bayr.R. u. M. Vereined. Berl. Rand. 6 Br-Han. Hyps dommerzb. Oischlslat. o Asch. Krb. 40. 1. Verk .Lok. o. Kf. .5 is. b. B. OLReichsb. Asch. Mog. 19/fI daoh. Raois. 640 Allen: 1134 Gebeses K 101. 2350 101.87 5 155.12 b 173.120 „ 0 103—50 ./4 1715 161.50 134 50 160.— 143 62 ./4 915 135— Kolonialwerte Montag, 7. April 1941 Kölnische Zeitung Abendblatt Nr. 179— Seite 4 Warenmärkte Getreide, Mehl, Bodenerzeugnisse * Berlin, 7. April. Getreidegroßmarkt. In Weizen und Roggen konnten nur wenig Umsätze getätigt werden. Es erfolgten einige Ankünfte in Kahnware in Erfüllung alter Abschlüsse. Das Mehlgeschäft ist sehr ruhig geworden. Dies gilt vor allem für Roggenmehl, da die Bäcker ihren Hauptbedarf gedeckt haben. Bräugerste war gesucht und nur wenig angeboten. Industriegetreide fand leicht ibnehmer. Die Nachfrage hielt weiter an. Kolonialwaren und Zucker Magdeburg, 7. April. Zuckerbörse.(Notierungen in RM für 50kg, Veißzucker(einschließlich.50 RM für Sack und 10,50RM Verbrauchsteuer brutto für netto ab Fabrik, Verladestelle Magdeburg und Umgebung. nei Mengen von mindestens 200 Zentner, prompt per 10 Tage 31.35-31.50. tierzu kommt ein Zuschlag von.50 RM für öükg zum Ausgleich der lonatszuschläge. Ruhig. Oel, Oelsaaten, Fettwaren Duluth, 5 April. Leinsaat e je 1 Bush zu 5b lbs). Mai 190½(zuletzt 39.—. Juli Amerikanischer Warendienst Chikago Weizen Mai Juli— Sept. Dez.„ Mais Mai Juhi Winnipeg Weizen Mai Juli— Okt.„ Roggen Mai Juli— Weizku. vor. n. k Hartwint vorr. Maisvorr. neu. E. ./4 92 3/8 91⅛/8 91¾ 667¼ 367 5/8 51/4 76 7/8 78½ 59½ 59⅝ 112¼ 114½ 83 7/8 .4. 92 3/8 91⅛ 91 ¾ 67⅛ 67½ 4. 4. 76 7/8 78⅝8 58¾ 58 7/8 112½4 114½ 83 7/8 Sept. Dez. Hafer Mai Juli— Sept. Roggen Mai Ie je Bushel Roggen Okt. Gerste Mai Juli Okt.„ Hafer Mai— —.— —.— b Metalle Berlin(RM) Muminium98-99kg 8l. Aluminiumt. Walz. o. Dri Reinnickel. 98-99ke 6 Organisationsänderungen in der Baumwollweberei. In der Fachgruppe Baumwollweberei der Wirtschaftsgruppe Textilindustrie sind, laut Textil-Zeitung, folgende Veränderungen vorgenommen worden: Mit Wirkung vom 31. März 1941 sind aufgelöst: Die Fachuntergruppe Rohweberei mit ihren Bezirksgruppen Süddeutschland, Nordwestdeutschland, Mitteldeutschland, die. Fachuntergruppe Buntweberei mit ihren Bezirksgruppen Reichenbach Schlesien, Ostsachsen, Chemnitz,.-Gladbach, Nordwestdeutschland; die Fachuntergruppe Frottierweberei; die Fachuntergruppe Gardinen-, Tüll-, Kongreßstoff-, Tapisseriestoffweberei, Tambur- und Spachtelindustrie. Mit Wirkung vom 1. April 1941 wurden neue selbständige Bezirksgruppen gegründet; darunter die Bezirksgruppe Nordwestdeutschland der Fachgruppe Baumwollweberei mit dem Sitz in Münster mit Zweigstellen in Bocholt und.-Gladbach. Mit Wirkung vom 1. April 1941 an ist innerhalb der Fachgruppe Stickerei- und Tapisserie. undustrie eine selbständige Fachuntergruppe- Werkgardinen industrie errichtet worden. Mit Wirkung vom 31. März 1941 wurden die Hersteller von Werkgardinen aus der Fachgruppe Baumwollweberei ausgegliedert und der Fachgruppe Stickereiund Tapisserieindustrie Fachuntergruppe Werkgardinenindustrie als Mitglieder zugewiesen. Wasserstände vom 7 April Breisach Kehl Maxau Mannheim Mainz Singer 2 07--.07m 2 88+-.04m 4 58—.00m .88+ 05m 3 70—11m .72—.08m Kaub Trier Koblenz Köln„ Düsseldort 3 16—.09 .05—011 .48—919 .81—.26m 3 19—.26m Duisburg Mülheim Ruhrort Wesel Emmerich .32—.40m .47—.00m .54—0,32m .75—.51m S 90—.35m * Ruhrorter Schifferbörse, 7. April. Frachtsätze von den RheinRuhr-Häfen nach Mainz- Mannheim 1, Frankfurt 1,15, Hanau-Karlsruhe.20, Aschaffenburg 1,25, Straßburg-Kehl.50, Heilbronn 1,40, Rotterdam 1,20(von den Rhein-Zechen-Häfen 1,15); von den Häfen des Rhein-Herne-Kanals nach Mainz-Mannheim.20, Frankfurt 1,35, HanauKarlsruhe 1,40, Aschaffenburg 1,45 Straßburg-Kehl 1,70, Heilbronn 1,60, Rotterdam.40.— Schlepplöhne von den Rhein-Ruhr-Häfen nach Mainz-Gustavsburg 1,10-1,20, Mannheim 1,20-1,30 RM. Aus frohem Schaffen heraus nahm Gott der Herr plötzlich meinen innigstgeliebten Gatten, unseren treuen Vater, Schwieger, vater, Schwiegersohn, Neffen, Schwager und Onkel Herrn Carl Vorster Rittmstr. der Res. z. V. Inhaber des E. K. I und II. Kl. 1914—1918 im Alter von 58 Jahren zu sich in die ewige Heimat. In tiefer Trauer: Alice Vorster geb. Erckens Emil Vorster, Gefreiter, z. Z. im Felde Gert Vorster, Leutnant, z. Z. im Felde Gerda Vorster geb. Herold Hanna Dubelmann Rheydt, den 6. April 1941 Die Beisetzung findet statt am Donnerstag, dem 10. April 1941, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause Hindenburgwall 128 aus.— Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Heute mittag gegen 1 Uhr entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe, herzehsgute Frau, unsere liebe, treusorgende Mutter und Schwiegermutter. Großmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Frau Emma Reyers geb. Paffrath im 66. Lebensjahr, versehen mit den letzten Tröstungen dei katholischen Kirche. In tiefer Trauer: Gisbert Revers Dr. Josef Reyers, Landgerichtsrat Else Windhausen geb. Reyers Maria Heeren geb. Reyers Lisa Reyers geb. Klemann Dr. Josef Windhausen, Staatsanwalt Rolf Heeren, Reichsbahnrat und sechs Enkelkinder Köln-Deutz(Gotenring 21), den 5. April 1941 Die feierlichen Exequien werden gehalten am Mittwoch, dem 9. April, morgens 9 Uhr, in der St.-Heribert-Kirche in KölnDeutz.— Die Beerdigung findet statt am selben Tage, nachmittags 3½ Uhr, von der Trauerhalle des Friedhofs Melaten aus. Von Beileidsbesuchen wird gebeten, Abstand zu nehmen. Heute wurde durch einen plötzlichen Tod unser Seniorchef Herr Carl Vorster im Alter von 58 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Der Verstorbene hat mit größter Umsicht und Tatkraft jahrzehntelang die Geschicke unserer Firma geleitet. Der Ausbau des Werkes zu seiner jetzigen Höhe ist sein Verdienst. Wir werden sein Andenken stets in hohen Ehren halten. Rheydt, den 6. April 1941 C..Bang Nachf. Gestern verschied durch einen plötzlichen Tod unser Mitglied des Aufsichtsrats Hlerr Carl Vorster Der Verstorbene hat mit großer Tatkraft stets für die Belange unserer Firma gearbeitet, und wir werden sein Andenken in hohen Ehren halten. Rheydt, den 7. April 1941 Aufsichtsrat und Vorstand der Seidenindustrie.-G. Zu Ostern Pension-Wochenende in Brey bei Rhens am Rhein. Volle Pension.50, Wochenende.50. Gasthof Rheingold, Brey Familienanzeigen (Geburts-, Verlobungs-, Vermählungs-, Todesanzeigen und Danksagungen) in der Kölnischen Zeltung zum ermäßigten Preis IndustrieAnzeigen sind eine besondere Eigenart der Köln. Zeitung. Als ein führendes Blatt der rhein.-westfäl. Wirtschaft dient sie der Repräsentation und der Werbung bedeutender Weltfirmen. Behördliche Angelegenheiten in Berlin persönliche Bearbeitung von Rohstoffanträgen, Kontingentstragen, Import, Export,.-Aufträgen usw. bei Reichsstellen durch erfahrene Wirtschaftler. Efstkl Referenzen über gewissenhäfte und erfolgreiche Tätigkeit.(A Dr. Becker& Gerhards. Berlin Montag und Dienstag In Köln fernmündl. Rücktrage Hotel Ewige Lampe Mittwoch in Düsseldort Hotel Monopol. Mannesmannröhren-Werke Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Dienstag, dem 6. Mai 1941, um 16 Uhr, im Hotel„Breidenbacher Hof“ zu Düsseldorf, Hindenburgwall 34—36, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Für die Teilnahme daran sind die Bestimmungen des§ 23 der Gesellschaftssatzungen sowie der §§ 102 ff. des Aktiengesetzes maßgebend. Die Hinterlegung der Aktien muß spätestens am Freitag, dem 2. Mai 1941, bei einer der unten aufgeführten Stellen erfolgen: Berlin: bei der Deutschen Bank bei der Berliner Handels-Gesellschaft beim Bankhaus Delbrück Schickler& Co. Düsseldorf: bei der Kasse der Gesellschaft bei der Deutschen Bank Filiale Düsseldorf beim Bankhaus B. Simons& Co. beim Bankhaus C. G. Trinkaus Köln: bei der Deutschen Bank Filiale Köln Frankfurt a..: bei der Deutschen Bank Filiale Frankfurt a. M. Essen: bei der Deutschen Bank Filiale Essen beim Bankhaus Burkhardt& Co. Bochum: bei der Deutschen Bank Filiale Bochum bei der Westfalenbank Aktiengesellschaft Hamburg: bei der Deutschen Bank Filiale Hamburg München: bei der Deutschen Bank Filiale München Wien: bei der Creditanstalt— Bankverein. Hinterlegungen können auch bei einem Notar des Deutschen Reiches oder bei einer nach§ 107 des Aktiengesetzes geeigneten Wertpapier-Sammelbank vorgenommen werden. Damit den Hinterlegungsstellen die rechtzeitige Meldung der erfolgten Hinterlegungen an die Verwaltung ohne Schwierigkeiten möglich ist, werden die Aktionäre mit Rücksicht auf den Feier- bzw. Sonntag zu Anfang Mai höflichst gebeten, ihre Hinterlegungen möglichst bis Ende April vorzunehmen. Tagesordnung: 1. Vorlegung des Geschäftsberichtes des Vorstandes und des Jahresabschlusses 1940 sowie des Berichtes des Aufsichtsrates. 2. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 3. Beschlußfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates. 4. Wahlen zum Aufsichtsrat. 5. Wahl der Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1941 Düsseldorf, den 4. April 1941.(A Mannesmannröhren-Werke Der Vorstand. Wir suchen für unsere Fabrik für Kabelgarnituren, elektrotechnische Apparate und Schaltanlagen Aebeitorrtoner zur Aufstellung von Fertigungsplänen und Materialauszügen nach vorliegenden Zeichnungen und Stücklisten und zur Ueberwachung des Ausschrelbens der Werkstattzeitel, Kollausationstechniler zur Gewichts- und Selbstkostenberechnung, techrischen Kaufmann zur Ermittlung des Rohstoftbedartes der eingehenden Aufträge Ausfühtliche Angebote mit Lebenslaut, Lichtbild, Zeugnisabschritten sowie Angabe der Gehaltsansprüche, des frühesten Eintrittstages und der kennbuchsteben„FEA“ erbeten an 44 Felten4p; Quilleaume Carlswerk AG Köln-Mülkeim Personal und Sozialsbteilung E Bauleiter und Ingenieurbauführer für Beionstraßenbau möglichst bald gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit Lichtbild, Angabe der bisherigen Bezüge und Gehaltsansprüchen unter Kennzeichen r Sp /III/41 an Bauunternehmung Sager& Woerner München Von-der-Tann-Straße 29 • 1 MASCHINENFABRIK AUGSBURG-NURNBERG A. G. Wir suchen für unsere Abteilung Hydraulischer Pressen- u. Preßpumpenbau mehrere Techniker zur Anfertigung von Werkstattzeichnungen und zur Werkstattautgabe. Angebote mit Lichtbild, Lebenslauf, Zeugnisabschritten, Angabe der Gehaltsansprüche und des frühesten Eintrittstages unter„Tps“ erbeten an Maschinenfabrik Augsburg- Nürnberg A. 6. Werk Nürnberg, Abt. P. Nürnberg 24 Die Kölnische Zeitung wird auch in den Personal Abteilungen gelesen kusten Versckleinung Astkma Aatarrke Bronchitis „ sind die quälenden Zeugen einer geschwächten, reizempfindlichen, oftmals entzündlich veränderten Atmungsschleimhaut; daher ihre Hartnäckigkeit. Tritt man ihnen aber mit „Silphoscalin“ entgegen, so zeigt man das richtige Verständnis für das, was hier nottui, nämlich: nicht allein der jeweiligen Beschwerden Herr zu werden, sondern vor allem auch auf das anfällige Schleimhautgewebe in wirklich heilkräftigem Sinne einzuwirken. Das ist der Vorzug von„Silphoscalin“, das bei Professoren, Aerzten und Kranken entsprechende Anerkennung gefunden hat.— Achten Sie beim Einkauf auf den Namen„Silphoscalin“ und die grüne Packung.— 80 Tabletten RM..57 in allen Apotheken, wo nicht, dann RosenApotheke, München, Rosenstr. 6.— Verlangen Sie von der Firma Carl Bühler, Konstanz, kostenlos u. unverbindILSE, Bergbau-Actiengesellschaft zu Grube lise N/1., Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden zu der am Freitag, dem 25. April 1941, mittags 12 Uhr, in Berlin W 3, Behrenstraße 21/22 II, im Sitzungssaal der Reichs-KreditGesellschaft Aktiengesellschaft stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Tafesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes sowie Vorlegung des Jahresabschlusses für 1940 und Vorschlag für die Gewinnverteilung: Bericht des Aufsichtsrates. 2. Beschlußfassung über die Gewinnverteilung. 3. Beschlußfassung über die Erteilung der Entlastung an Vorstand und Aufsichtsrat. 4. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern. 5. Wahl des Abschlußprüfers für das Geschäftsjahr 1941. Letzter Hinterlegungstag: Montag, der 21. April 1941. Hinterlegungsstellen: Reichs-Kredit-Gesellschaft Aktiengesellschaft, Berlin, Commerzbank Aktiengesellschaft, Berlin, Hamburg, Cottbus, Dresden, Frankkurt a. M. und Köln, Deutsche Bank in Berlin, Dresden, Frankfurt a.., Hamburg und Köln, Dresdner Bank in Berlin, Dresden, Frankfurt a.., Köln und Hamburg, Vereinsbank in Hamburg. Hamburg 11, Kasse der Gesellschaft in Grube IIse NIL. und bei den nach§ 1 des Gesetzes für die Verwahrung und Anschaffung von Wertpapieren bezeichneten Wertpapiersammelbanken, bzw. einem Notar. Die Hinterletungsbescheinigung dient als Eintrittskarte in die Hauptversammlung. Grube Ilse N/L., den 3. April 1941. II. S E, Berzbau-Actiengesellschaft. Tobies. Klitzing. Gebrauchter, haltener aber. gut er(4 Personenwagen 1,7 Liter, möglichst Mercedes zu kaufen gesucht un n die Kölnische Zeitung, Köln, Breite Straße 64.(4 Unsre Geschäftsfreunde in bitten wir, sich in Anzeigenangelegenheiten an unsre Vertretung Allbert Gebelhoßt kingstr. 33=Auf 21375 zu wenden Kölnische Zeitung KABELWERK RHEYDT AKTIENGESELLSCHAFT RHEYDT Bilanz zum 31. Dezember 1940 Pasaiva Aktiva I. Anlagevermögen: Bebaute Grundstücke mit a) Fabrik u. Verwaltungsgebäuden Bestand am 1. Januar 1940 Zugang Abschreibung b) Wohngebäuden Bestand am 1. Januar 1940 Zugang Abschreibung Unbebaute Grundstücke Bestand am 1. Januar 1940 Zugang Abgang Abschreibung Maschinen und maschinelle Anlagen Bestand am 1. Januar 1940 Zugang Abschreibung.. Werkzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung Bestand am 1. Januar 1940 Zugang Mä. 1 426 000.— 88 372.19 1514 372.19 64 372.19 147 000.— 4216.— 151 216.— 6216.— 198000.— 179715.39 377 715.39 4242.43 373472.96 73 472.96 Rld. 1 450000— 145000.— 300000.— Abschreibung.. Beteiligungen Bestand am 1. Januar 1940 Zugang Abschreibung II. Umlaufvermögen: Roh-, Hilfs- u Betriebsstoffe RM. 1 633 544.55 Halbfertige„ Erzeugnisse RM. 804 956.92 Fertige Erzeugnisse RM 403 045.66 Wertpapiere Von der Gesellschaft geleistete Anzahlungen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen Forderungen an Konzern„unternehmen Wechsel Kassenbestand, Reichsbankund Postscheckguthaben Andere Bankguthaben Sonstige Forderungen. III. Posten der Rechnungsabgrenzung IV. Bürgschaften 500 000.— 314 46274 814 462.74 814 461.74 .— 79 482.46 79 483.46 79 482. 46 7681 686.— 3 306.56 7684.992.56 1486.56 2841 547.13 2768 033.09 75 170.17 6 457 425.21 13 178.52 51 171.45 12 307.47 1900 297.43 11460436 276 000.— .— 7683506.— 14233734.83 262 108.26 24 04 3510 I. Grundkapital II. Rücklagen a) Gesetzliche Rücklage. b) Fabrikations-Rücklage c) WerkerhaltungsRücklage d) Rücklage für Siedlungsbauten II. Ruhegeldfonds IV. Wertberichtigungen auf das Umlaufvermögen. V. Rückstellungen VI. Verbindlichkeiten a) Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Leistungen b) Tredefina-Fredit c) Sonstige Verbindlichkeiten VII. Posten der Rechnungsabgrenzung VIII. Gewinn Vortrag aus 1939 Gewinn im Jahre 1940. IX. Bürgschaften Rd. 1500000.— 1200 000.— 1200000— 500000— 505 741.27 118 695.53 1650 41811 191 508.77 1 443 005.94 276000.— RM. 12000000.— 4 400 000.— 1 200000.— 237 273.86 2094888.— 2274854.91 232819.61 1634514.71 Aufwendungen Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 1940 24074 351.05 Erträge Welt-Atlas 1941 mit Ergänzungsmöglichkeit. Eine Leistung! Erweiterte Jubiläumsausgabe mit 173 sechs= bis achtfarbigen Karten, von der Meisterhand des Kartographen einzeln gestochen. Großflächenkarten von z. T. mehr als 1 m Länge, viele Wirtschafts= und Karten, Kolonien. 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April 1941 Neueintragungen: II.-R A 17713 Oskar Schiebel, Köln(Handelsvertretungen in Hohlglas und Beleuchtungskörpern, KölnSülz, Remigiusstraße 38) und als Inhaber Oskar Schiebel, Handelsvertreter in Köln-Sülz. .-R A 17714 Hans Steinmetz, Köln(Handelsvertretungen und Vertrieb von radio- und elektrotechnischen Artikel, Bismarckstraße 40) und als Inhaber: Hans Steinmetz, Kaufmann in Köln. .-R. A 17 715 Jakob Busch, Köln (Vertrieb von Nutzfahrzeugen, Dürener Straße 75) und als Inhaber: Jakob Busch, Kaufmann in Köln. .-R. A 17716 Trübe& Hülsebusch, Köln(Werbeunternehmen, Unter Krahnenbäumen). Persönlich haftende Gesellschafter: Johannes Trübe, Kaufmann in Köln-Deutz, und Karl Hülsebusch, Kaufmann, in Köln-Longerich. Offene Handelsge sellschaft, die am 15. März 1940 begonnen hat. .-R. A 17717„Lato“.-G. Hans Griesbeck, Köln(Herstellung kohlensäurehaltiger Milchgetränke, Erftstr. 25). Persönlich haftender Gesellschafter: Hans Griesbeck, Volkswirt in Köln. Kommanditgesellschaft, die am 1. Februar 1941 begonnen hat. Es ist ein Kommanditist vorhanden. .-R. A 17718„Labolit“ Hermann Frank, Köln(Herstellung und Vertrieb von Kunstgegenständen aller Art aus dem Werkstoff Labolit, Köln-Ehrenfeld, Overbeckstraße 69) und als Inhaber: Hermann Frank, Kaufmann in Köln-Lindenthal. Dr. Edmund Strücker, Heinz Boller und Frau Christel Heimbach geb. Gräwen, sämtlich in Köln, haben Gesamtprokura derart, daß je zwei Prokuristen vertretungsberechtigt sind Veränderungen: .-R. A 14871 J. Josef Schnorrenberg, Köln(Magnusstraße 10—12). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der bisherige Gesellschafter Albert Rörig ist nunmehr Alleininhaber. Ehefrau Albert Rörig, Margarethe genannt Etha geb. Schnorrenberg in Köln, hat Prokura. .-R. A 15 455 Hugo Melchers, Rodenkirchen(Geflügelmästerei, Vertrieb von Wild und Geflügel, Weißer Straße 120). Inhaber der Firma ist jetzt: Witwe Hugo Melchers, Gertrud geb. Schulten, Kauffrau in Rodenkirchen bei Köln. .-R. A 15710 Blatzheim& Cie., Köln(Buchdruckerei, Friedrichstr. —). Die Prokura des Adolf Blatzheim ist erloschen. Frau Heinrich Becker, Claire geb. Kirsch in Köln, hat Prokura. .-R. A 15 964 H. Möller, Kommanditgesellschaft, Köln(Trajanstr.). Es ist ein Kommanditist in die Gesellschaft eingetreten. .-R. B 8835 Bank der Deutschen Arbeit Aktiengesellschaft, Niederlassung Köln a. Rh., Köln. Die bisherigen stellvertretenden Vorstandsmitglieder August Christoffel und Heinz Reitbauer sind zu ordentlichen Vorstandsmitgliedern bestellt. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Die gleiche Eintragung erfolgte bei dem Amtsgericht in Berlin und wurde in Nr. 70/41 des Deutschen Reichsanzeigers veröffentlicht. Löschung: II.-R. B 8695 Conrad H. Dohm, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln. Die Firma ist von Amts wegen gelöscht. Satzungen in§§ 3(Gegenstand des Unternehmens); 4(Geschäftsjahr); 6 (Stammeinlagen); 10(Beschlußfähig. keit und Gesellschafterversammlung) geändert sowie im ganzen neu gefaßt. Gegenstand des Unternehmens ist Brennstoff Groß- und Kleinhandel sowie Handel in anderen Artikeln. Die Gesellschaft ist berechtigt, zur Erreichung ihres Zweckes Grundstücke zu erwerben und zu belasten, Anlagen und Zweigniederlassungen zu errichten und sich an anderen Unternehmungen jeder Art und in jeder zulässigen Form zu beteiligen. .-R. B 502 Ue J. G. Farbeninustrie Aktiengesellschaft, Werke: Chemische Fabriken vorm. Weilerter Meer, Uerdingen, Zweigniederlassung der J. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft in Frankfurt a. M. Ministerialrat a. D. Dr. jur. Bernhard Buhl, Frankfurt(Main) ist nicht mehr Vorstandsmitglied. Die Prokuren: 131. Franz Ingenmey, Frankfurt a.., 167. Leopold Kurtz, Frankfurt a.., 175. Heinrich Lederle, Mannheim-Neuostheim, 181. Dr. phil. Wilhelm Lommel, Leverkusen-Wiesdorf, 237. Carl Maria Rittinghausen, Bad Homburg v. d.., 268. Wilhelm Schwamborn, Frankfurt a.., 295. Justizrat Hanns Wagner, Ludwigshafen a. Rh., 311. Dr. phil. Gustav Wilmanns, Wolfen Kr. Bitterfeld, 372. Dr. phil., Dr. jur. Heinrich Schlick, Frankfurt.., sind erloschen. Neue Prokura: 379. Dr.-Ing. Karl Winnacker, Frankfurt(Main)-Hchst. Die Veröffentlichung der Eintragung beim Sitz der Firma ist im Reichsanzeiger Nr. 69 erfolgt. Handelsregister Amtsgericht Saarbrücken Saarbrücken, den 2. April 1941. Neueintragung:(322 A 4258 Firma Kurt Windel in Saarbrücken, Inhaber Kaufmann Kurt Windel in Saarbrücken. Veränderung: A 3238 Gebr. Röchling Bank in Saarbrücken: In die Gesellschaft sind als persönlich haftende Gesellschafter eingetreten: 1. Großkaufmann Karl Theodor Röchling in Völklingen, 2. Großkaufmann Eduard Röchling in Saarbrücken, 3. Großkaufmann Max Röchling in Heidelberg, 4. Großkaufmann Dr. Kurt Röchling in Mannheim. Die Vertretungsmacht dieser Gesellschaft ist ausgeschlossen—. Die auf die Hauptniederlassung Saarbrücken beschränkte Prokura Gerhard Fischer ist erloschen. Unter Beschränkung auf den Geschäftsbetrieb der Hauptniederlassung Saarbrücken ist dem Walter Kley in Saarbrücken Prokura erteilt. Er vertritt in Gemeinschaft mit einem Gesellschafter oder mit einem Prokuristen. Erloschen: A 2720 Kampfverlag Adt& Co. in Saarbrücken: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Löhne und Gehälter.... Soziale Abgaben Abschreibungen auf das Anlagevermögen Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und vom Vermögen Sonstige Steuern und Abgaben Beiträge, an, Berufsvertretungen 1ußerordentliche Aufwendungen Gewinn: Vortrag aus 1939..... Gewinn im Jahre 1940... Satller- u. Polstergehille der Ostern ausgelernt hat und sich weiter ausbilden will, stellt ein Friedr. Bollmann, Blankenburg-Harz. Kost u. Wohnung im Hause.(834 Anfängerin für Büro sofort gesucht. Kenntnisse in Stenographie und Maschinenschreiben“ erforderlich. MöbelTrösser. Köln, Glockengasse 4(512 Leser über dem Durchschnttt— Mütarbeiter über dem Durchschnitt deshalb sucht und finder man besonders tüchtige Kräfte durch die Kölnische Zeitung Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und der Schriften dei lesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahres bschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen Vorschriften. J. Abstoß A. Wolters Wirtschaftsprüfer. M. Gladbach, im März 1941. Die Hauptversammlung vom 3. April 1941 hat beschlossen, die Ausschüttung der Dividende für das Geschäftsjahl 940 zurückzustellen, bis die wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die zur Zeit zur Beratung stehen, gesetzlich verankert ind Der Aufsichtsrat besteht aus den Herren: Dr. Robert Pferdmenges, Bankier. Köln. Vorsitzer: Max Dil hey, Fabrikbesitzer, Rheydt, Stellvertreter; Walter Bresges, Fabrikbesitzer, Rheydt: Werner Carp. Ratinger bei Düsseldorf: Alfred Oroon, Fabrikbesitzer,.Gladbach: Kurt Greef, Fabrikbesitzer. Viersen: Hans Groos Kaufmann. Düsseldorf: Dr. Karl Wuppermann, Bankdirektor. Düsseldorf. Rheydt, den 4. April 1941. Kabelwerk Rheydt Aktiengesellschaft Der Vorstand: Richard Halbreiter. Vorsitzer Dr. Albert Maier: Dr. Gerbard#fkran. Handelsregister Amtsgericht Kreleld Für die Angaben in() keine Gewähr! Neueintragungen:(195 .-R. A 5346 Theo Hoeboer, Krefeld (Großhandel in Kürschnereibedarf und chemischen Produkten, AdolfHitler-Straße 73,). Inhaber ist Theo Hoeboer, Kaufmann, Krefeld. .-R. A 5347 Fritz Schmitz, Buchdruckerei, Papierverarbeitung, Krefeld(Königstraße 32). Inhaber ist Fritz Schmitz, Kaufmann, Krefeld. .R. A 5348 Carl Dohmessen, Krefeld(Krawattenfabrik, Hochstraße—). Inhaber ist Carl Dohmessen, Krawattenfabrikant, Krefel d. .-R. A 5349 Josef Otten, Krefeld (Zuckerwarenfabrik, Mariannenstraße Nr. 33—35). Inhaber ist Josef Otten, Kaufmann, Krefeld. Veränderungen: .-R. A 4180 Richard Schwerzgen ir., Krefeld: Frau Gerta Schwerzgen geborene Kothen, Krefeld, hat Einzelprokura .-R. A 5253 Deutscher ZellwollRing-Versuchsweberei Kurt Wienandts, Krefeld: Elisabeth Kremer, Krefeld, ist Einzelprokuristin. .-R. A 5272 de Greiff& Co., Krefeld: Martha Kiesendahl, Krefeld, und Frau Liselotte Hostertz geb. Püttmann. Krefeld, haben Gesamtprokura derart, daß sie gemeinschaftlich oder jede von ihnen mit einem weiteren Prokuristen vertreten können .-R. B 1136 Weyer& Leuken, G. m. b.., Krefeld. Durch Beschuß der Gesellschafterversammlung vom 15. Februar 1941 sind die Amtsgericht Wuppertal a) Aenderungen: Abteilung B Am 27. März 1941 2262 bei Firma Engelbert& Co. G. m. b..: Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 20. März 1941 ist die Gesellschaft aufgelöst. Die Fabrikanten Engelbert Weskott und Walter Schnutenhaus in Wuppertal sind als Abwickler bestellt. Jeder der Abwickler ist zur Vertretung berechtigt. Am 28. März 1941 2251 bei Firma Kabel- und Gummiwerk Aktiengesellschaft: Die Hauptversammlung vom 20. März 1941 hat die Erhöhung des Grundkapitals um 800 000.— RM beschlossen. Es beträgt jetzt: 1 500 000.—, Reichsmark. Die Erhöhung ist durchgeführt. Die Satzung ist dementsprechend im§ 4— Höhe, und Einteilung des Grundkapitals— geändert. Nicht eingetragen: Die Kapitalerhöhung erfolgt durch Ausgabe von 800 neuer Aktien auf den Inhaber lautenden Stammaktien über je 1000 Reichsmark an die Deutsche Continental-GasGesellschaft zu Dessau zum Kurse von 100% gegen Verrechnung einer gleich hohen Forderung dieser Gesellschaft an die Kabel- und Gummiwerke.-G. Auf die beim Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug gehommen. Am 1. April 1941 2158 bei Firma Presta Metallwerk G. m. b..: Durch Beschluß der Gesellschafter vom 25. Januar 1941 ist das Stammkapital um 20 000.— RM auf 60000.— RM erhöht. Der Gesellschaftsvertrag ist im§ 4 entsprechend geändert. 2182 bei Firma Bank der Deutschen Arbeit Aktiengesellschaft, Niederlassung Wuppertal: Die bisherigen stellvertretenden Vorstandsmitglieder August Christoffel und Heinz Reitbauer, sind zu ordentlichen Vorstandsmitgliedern bestellt. Nicht eingetragen: Die Eintragung bei der Hauptniederlassung ist in Nr. 70 des Reichsanzeigers vom 24. März 1941 veröffentlicht: 2388 bei Firma I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, Werke: Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Zweigniederlassung Wuppertal-Elberfeld: Ministerialrat a. D. Dr. jur. Bernhard Buhl. Frankfurt a. M. ist nicht mehr Vorstandsmitglied. Die Prokuren von Franz Ingenmey, Leopold, Kurtz, Heinrich Lederle, Dr. phil., Dr. jur. Heinrich Schlick sind erloschen. Neue Prokura: Dr.-Ing. Karl Winnacker, Frankfurt a. MainHöchst ). Erloschen: Am 1. April 1941 Abt. B 2288 die Firma Wuppertaler Druckerei Aktiengesellschaft.(396