Die slce Brdnt alt in Sutstellenn a Souilesbahr euntagtmhr „Dustiher Batgebes fün SachHauspintschaft“ koßtek, dund unfors Doten brzegen, oder auf der Bi abgetet monatlich 60 Pfg., buuch den Beieftrüger int Heus ger bnucht, vierteljährlich 8 gu. 28 Die. Telephon=Auschloß Nr. 309. „* Kölnische Landeszeitung.— Wöchentlich die drei Gratisbeilagen: „In Familienkreise“,„Sonntagsruhe“ und„Praktischer Ratgeber für Land= und Hauspirschaft“. strsche Berchnft ur. und den Kreisen Köln(Stadt und Land) Bergbeim, Guskiochen und Btälheim die Zeile 20 Ose. Inserate aus aubern Bozisten di. Zeile 25 Vie. Rellemen 50 Dig. die viergespalt. Zeile. Orsstmesticher Bchelleur: Heinrich Herkenrath in Köln. Rstatissbbend und Besiag urn Heinrich Theissing in Köln. Die Sppcbttion bründet sich in Bein, Unter Käster 8. Nr. 10. (Mittwoch.) Köln, den 7. August 1907. (Donatus.) XXX. Jahrgang. Die preußische Wahlrechtsreform. Aus vorlamentarischen Kreisen wird uns geschrieben: Wir stehen vor einer großen Bewegung in Preußen und im Reiche. Der gesamte Linksliberalismus wird den Ruf nach dem Reichstagswahlrecht in Preußen im Herbst in die Massen zu wersen suchen; er wird volle Versammlungen erhalten; denn dafür sorgen schon die Sozialdemokraten, welche ein parteipolitisches Interesse hierbei haben; sie wollen den Stein ins Rollen bringen. Wir gehen nicht fehl in der Annahme, daß seit einem Menschenalter die politische Situation nicht mehr so bedeutungsvoll war wie jetzt und daher ist eine volle Klärung und Vorbemerkung geboten. Der Freisinn hat seine Parole nicht von Angefähr und nicht ohne den Fürsten Bülow ausgegeben; es gibt Leute, die neigen sogar der Ansicht zu, daß Bülow der eigentliche Treiber ist; dieser müsse den Freisinn an sich zu keiten suchen; er brauche ihn im Reichstage notwendig; nichts aber könne das Band enger schließen, als wenn der Freisinn auch in Preußen mehr Einfluß erhält und das sei nur möglich durch eine Aenderung des Wablrechts. In politisch gut unterrichteten Kreisen spricht man schon seit Monaten davon, daß Bülow dem Freisinn auch eine gute Wahlreform zugesagt habe. Ein sozialdemokratisches Blatt will bereits Einzelheiten aus dieser Zusage wissen; danach foll Bülow unter dem Drucke der entstehenden Volksbewegung im Abgeordnetenhause sich für die Reform erklären und zwar sofort im Herbste; er wolle auch seine Gedanken näher ausspinnen und sich im Allgemeinen auf den Boden des Reichstagswahlrechtes stellen mit folgenden Ausnahmen: 1. die höhere Bildung soll eine weitere Stimme haben; 2. höherer Besitz soll eine weitere Stimme verleihen; 3. die Landwirtschaft soll eine ständige Vertretung durch Abgeordnete, die von der Landwirt= schaftskammer gewählt werden, erhalten. Wir hätten dann also statt des beutigen Dreiklassenwahlrechts im gewissen Sinne ein Vierklassenwahlrecht, da in der allgemeinen Wähler. klasse jeder mitgeht. Dieser Plan, der im allgemeinen die Ziele des Reichskanzlers enthält, richtet in Preußen auf. was man in Oesterreich jüngst beseitigt hat; es sollen also Wahlkurien geschaffen werden. Der gebildete Großagrarier des Ostens hat dann 4 Stimmen; ein ungebilbeter Mann, der aber „vorsichtig in der Auswahl seiner Eltern war“, hat 2 Stimmen. Man darf gespannt sein, wie die Bildung vom Staate für die höhere Wahlberechtigung abtaxiert wird. Alles in allem nähert sich dieser Plan dem Antrage der Nationalliberalen, während die Konservativen durch die ständigen Landwirtschaftsvertreter gewonnen werden sollen. Wenn man aber einem Stande eine solche Vertretung gibt, dann sehen wir nicht ein, weshalb die Handwerkskammern, die Arbeitskammern, die Handelskammern und die freien Berufsstände nicht auch eine solche Vertretung erhalten sollen; was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Der Ruf nach der Wahlreform ist erhoben. Er ist den Konservativen stark auf die Nerven gefallen. Die „Deutsche Tagesztg.“ ist seither mit dem Block ganz und gar unzufrieden; nunmehr geht auch die Kreuzzeitung(Nr. 361 gegen die Forderungen des Linksliberalismus vor und meint zu dem Plan Raumanns auf Auflösung des Abgeordnetenhauses:„In der Praxis würde sich hiernach folgendes Bild ergeben: wo Anhänger der Wahlrechtsparole der Regierung mit Konservativen und Nationalliberalen konkurrieren, also Freisinnige, Sozialdemokraten und Zentrumskandidaten, da hätten die Verwaltungsbeamten für diese einzutreten. Herr Naumann hält das für möglich. Er geht aber noch weiter. Ergeben die Neuwahlen eine Mehrheit für das allgemeine direkte Stimmrecht, so ist das Herrenhaus als einziges Hindernis der Reform ebenfalls aufzulösen. Also einsach Staatsstreich. Geht der Reichskanzler auf die freisinnigen Träume nicht ein, so wiro der Freisinn den Block sprengen; diese Drohung steht deutlich zwischen den Zeilen. Wir können den Freisinn nicht hindern, wenn er sich von seinen neuen Parteigenossen nach deren Wolkenkukuksheim entführen lassen will. Zunächst aber handelt es sich hier um eine Zeitungssensation. Die konservative Presse tut recht daran, sie nicht tragisch zu nehmen.“ Aber inzwischen ist ein erheblicher Teil der Konservativen doch zu der Ansicht gekommen, daß es zum Krach kommen kann; das liegt in der Richtung der neuen Situation. Fürst Bülow ist liberal und der Kaiser hindert ihn nicht, sich in dieser Richtung zu bewegen. Da standen ihm Zentrum und Konservative im Wege: gegen beide konnte er nicht gleichzeitig aurennen; darum führt es den Kampf gegen diese nacheinander. Erst ging es gegen das Zentrum; die Entwicklung führt dahin, daß er in turzer Zeit mit den Konservativen den Kampf aufnehrten muß, weil sonst sein liberaler Flügel nicht mehr mittut. Da hilft kein stilles Selbstbegnügen mehr; die Konservativen müssen daran glauben und sehen dann wohl ein, was für ein törichter Streich ihr Marschieren mit dem Blocke war. Das Zentrum ist an dieser im Entstehen begriffenen Wandlung der Dinge in Preußen nicht unbeteiligt. Wenn das Reichstagswahlrecht kommt, erhält es seinen alten Besitzstand, der aber Duma Aus dem Englischen übersetzt von GS. S. 12)(Nachdruck verboten.) u e.. 3 „Es ist Ihnen doch nicht unangenehm, daß ich Ihnen folge?“ meinte Norbert etwas zögernd, als er Irma kurz vor dem Hause eingeholt hatte.„Ich möchte gern einmal sehen, wie weit die Psyche vorangeschritten ist.“ „Die Psyche?" wiederholte das junge Mädchen zerstreut. „Möchten Sie dieselbe gern sehen?“ „Sehr gern, wenn ich dauf!“ „Dann wollen wir ins Atelier gehen, denn selbstverständlich dürfen Sie.“ „Ader Sie wollten—“ „Ich wollte nirgends hin. Ich ging fort, weil ich es nicht verstehe, wie mein Vater so reden kann. Ihn um Aufklärung zu bitten, wäre zwecklos— wenigstens jetzt. Ich hoffe aber, daß er es mir doch noch sagen wird; denn es ist doch unmöglich—“ sie blickte den jungen Mann mit zusammengezogenen Brauen an —.„daß er wirklich vor hat, dieses Anerbieten zurückzuweisen.“ „Aber ersprach zu entschieden!“ meinte Norbert. „Ja!“ sagte Irma heftig,„ich weiß, wie wenig ihm daran gelegen ist, ob die Welt sein Talent anerkennt oder nicht. Aber ich meine, dieses Anerbieten dürfe er unter keinen Umständen zurück. weisen. „Es ist auch mir unbegreiflich, daß er dasselbe abgelehnt.“ sagte Norbert.„Die Entschuldigung von dem Briefe und der Reise nach Amerika—“ „Ist abgeschmackt!“ fiel Irma ein.„Dieser Brief ist von jemand, von dem ich nie zuvor gehört,— einem Vetter von uns, der sehr reich ist. Er bittet uns, ihn zu besuchen und gibt uns zu verstehen, daß es zu unserem Vorteil sein werde, wenn wir seinen Wunsch erfüllten. Seltsam! Als Papa den Brief erhielt, sprach er sehr gleichgültig darüber und dachte ebensowenig daran, nach Amerika zu gehen als nach Afrika. Und nun gibt er die Reise als Entschuldigung für seine Weigerung an, einen solch ehrenvollen Auftrag anzunehmen. Es ist nur eine Entschuldigung, das ist klar; aber weshalb tut er es? Das eben kann ich nicht verstehn!" müssen sich gedulden,“ meinte Norbert beschwichtigend. „Ihr Vater wird es Ihnen jedenfalls später erklären.“ durch Schwächung der Rechten und Stärkung der Linken eine erhöhte Bedeutung erhalten wird. Parteipolitisch haben wir hier also nur zu gewinnen. Der Bülowsche Plan enthält eine Schwächung des Zentrums; darüber sind wir uns heute schon klar. Nun kann eine Wahlreform in Preußen entweder mit dem Zentrum, ohne dasselbe und gegen dasselbe gemacht werden; wenn letzteres eintritt, dann ist das Machwerk eine Verschlechterung, aber kein Fortschritt, da das Zentrum für eine fortschrittliche Entwicklung stimmen wird. Man sieht daraus, wie wichtig die Sache für das Zeutrum ist und noch werden kann; daraus ergeben sich die Konsequenzen von selbst. Die erste ist: eine ruhige und stille Beobachtung aller Maßnahmen der Gegner. Wenn im Herbst aber die Volksdewegung einsetzen wird, wenn der Freisinn zu den Versammlungen ruft, dann müssen auch unsere Parteiorganisationen zusammentreten, um über die von dem Zentrum weiter zu ergreifenden Maßnahmen zu beraten. Daneben muß jetzt schon die letzte Hand in den Ausbau der Organisation gelegt werden. Wenn andere im Herbste Massen aufbieten, müssen wir in der Lage sein, guigeschulte Krieger in festen Formationen stellen zu können, sei es zur Schlacht nach rechts oder nach links. Graf Posadowsky. In dem neuesten Hefte des Türmers beschäftigt sich Dr. Richard Bahr mit der Verabschiedung des Grafen Posadowsky Der Artikel erscheint uns deswegen beachtenswert, weil, wie aus ihm hervorgeht, sein Verfasser persönliche Beziehungen zu dem früheren Stellvertreter des Reichskanzlers gehabt zu haben scheint. Der Artikel enthält u. a. folgende Sätze:„Graf Posadowsky war ein Staatsmann und ein Patriot, und nur ungern ist er aus dem Amt gegangen. Noch fühlte er sich rüstig und schaffensfroh, und jeden Tag reiften ihm neue Pläne und neues Wollen. Im April hatte er ein stolzes und umfassendes Programm entwickelt, und da er niemals ein Freund von leeren Wendungen war, auch schon mit den Vorarbeiten für die Ausführung begonnen. In 2 bis 8 Parlamentswintern, so pflegte er gelegentlich zu sagen, konnte das Wesentlichste da, von unter Dach und Fach gebracht sein. Selbstverständlich nur mit der neuen Mehrheit, die für den abgeklärten und vorurteilsfreien Sinn des Grafen nichts Schreckhaftes haben konnte. Am Montag nach seiner Entlassung hörte ich von ihm die Worte:„Ich habe mit dem Zentrum immer nur im ausdrücklichen Auftrage des Herrn Reichskanzlers verhandelt.“ Und: „Es ist nicht wahr, daß ich mich gesträubt hätte, mit der neuen Regierungsmehrheit zu arbeiten.“ So lange der Gentleman als der berufene Interpret seiner Worte und Handlungen gilt, wird man, glaub' ich, die Sätze zu respektieren haben.. Diese Mitteilungen kommen der Berliner Presse sehr unbequem und sie suchten an denselben herumzunörgeln; sie enthalten jedoch nur die Bestätigung früherer Mitteilungen. Zur Kamernner Bahnfrage. Als jüngst die Nachricht von Unruhen in Nordkamernn eintraf, zeigte man sich im Kolonialamt einer gewissen Presse gegenüber sehr gesprächig. Man beschränkte sich nicht auf die vermutliche Ursache des Aufrufs, sondern gefiel sich auch in einer phantastischen Folgerung für die Zukunft. Dem Mithrbeiter des V. T. wurde gesagt:„Immerhin aber können uns die neuen Unruhen eine Mahnung sein, wie wichtig es wäre, die Maneuguba=Bahn bis zum Tsadsee sortzuführen. Bisher ist nur der kleine Strich von Duala bis an die Manengubaberge vom Reichstag bewilligt worden. Eine Fortführung bis zum Tsadsee, die freilich nur ein fernes Zukunfsideal sein kann, würde einerseits unsere Truppe kräftig schützen, andererseits aber durch Verminderung der großen Trägerkosten das Land wirtschaftlich erschließen.“ Aehnlich ließ man die Kamerunbahn=Politik in der Scherl=Presse zum Wort kommen. Dies: Pläne werden durch eine Aeußerung der Regierung selbst ins rechte Licht gerückt. Die Tsadseebahn kam auch in der Buogetkommission des Reichstages im Jahre 1905 zur Sproch:. Stand schon damals der Reichstag dem ganzen Projekt ablehnend gegenüber, so bezeichnete ein Regierungsvertreter dia Plan direkt als eine Phantasie. Dieses Wort trifft vollkommen das richtige; drei Momente genügen als Beweis. Bis jetzt handelte es sich nur um die Bahn von Duala bis zu den Manengubabergen. Nach der Dernburgschen Denkschrift beträgt ihre Länge 160 Km. Hierzu steht das, was jetzt neu angeregt wird in keinem Verhältnis. Die Bahn welche von den Manengubabergen nach dem Tsadsee gebaut werden sollte, müßt: durch eine Strecke von über 1000 Km.— etwa von Köl: über Berlin bis Königsberg— geleitet werden, sechs mal so lang werden, als die bereits bewilligte Bahn. Die Eisenbahnlinie, die von München über Stuttgart, Karlsruhe und Straßburg nach Paris führt, hat eine Länge von 935 Kilometer; sie bleibt also noch mit fast 70 Kilometer hinter der für Kamerun angeregten Bahnstrecke zurück. Daß ein solches Unternehm.n riesige Kosten verursachen würde, ist selbstverständlich. Von privater Seite ist die Ausführung des Projektes berechnet worden. Darnach würde die Bahn mindestens 100 Milli„Aber weshalb schadet Papa sich selbst?“ rief sie ungeduldig. „Ich habe das Gefühl, als sollte ich umkehren und ihn bitten, es mir jetzt gleich zu erklären.“ „Nein, nein!“ sagte Norvert hastig.„Warten Sie, bis Sie mit ihm allein reden können. Jetzt haben Sie ja, wie Sie wissen, mir versprochen, die Psyche zu zeigen.“ „Hoffentlich ist es nicht schon zu dunkel, um sie zu betrachten,“ sagte sie, als sie das Haus betraten und zum Atelier schritten. Doch als sie die Tür öffnete, schien der große Raum im Gegensatz zu dem dunklen Flur mit einem Meer von Licht erfüllt und von den Strahlen der untergehenden Sonne bestrahlt, stand die Statue vor ihnen. Norbert blieb unwillkürlich stehen und hielt den Atem an. Er fand keine Worte, um die Bewunderung auszudrücken, die dieses herrliche Werk ihm einflößte. „Es ist, als ob sie, kaum auf Erden weilend, sich wieder vor unseren Augen zum Himmel emporschwingen wollte!“ rief er endlich. „Nicht wahr, es ist wunderbar, wie mächtig gerade dieser Eindruck ist,“ sagte Irma.„Je länger man die Figur ansieht, um so mehr wundert man sich, daß sie mit ihrem Emporschweben zögert. Ich glaube kaum, daß es selbst bei den Griechen eine vollendetere Verkörperung der Psyche gab. Und ich selbst habe etwas dazu beigetragen, indem ich als Modell diente,“ fügte sie lächelnd hinzu. „Und zwar nicht wenig!“ meinte Norbert.„Denn es ist eine ebenso vollkommene Darstellung Ihrer selbst, als es die Verkörperung der Psyche ist.“ „Unsinn!" lachte sie.„Gewiß, weil ich meinem Vater als Modell diente, ist selbstverständlich Aehnlichkeit vorhanden. Was uns aber in Erstaunen setzt, das ist die Schöpfung der göttlichen sich im Genie offenbarenden Kraft, die an die schaffende Kraft des Allerhöchsten erinnert.“ „Freilich!“ gab der junge Mann zu.„Aber wenn Sie deshalb denken, dies wäre nicht Ihr Ebenbild, so braucht man sie nur anzusehen und der Vergleich wird die Wahrheit meiner Worte beweisen.“ Er verwirklichte diese Worte, indem er sich umwandte und sie betrachtete, wie sie in dem sinkenden Sonnenlicht neben der Statue stand, in der der flüchtige Reiz ihrer Jugend und Schönheit festgebannt war. Seine Künstlerseele wie sein Künstlerauge erkannten jedoch, daß, wie das emporgewandte freudige Antlitz der Nymphe alles ausdrückte, was die menschliche Seele onen Mark kosten. Die Erfahrung hat gezeigt, daß Bahnen in Afrika gewöhnlich teuerer kommen, als die ursprüngliche Berechnung annimmt. Schon dieses Moment müßte genügen, um die Ausführbarkeit des offiziösen Wunsches scheitern zu sehen. Dazu kommt, daß außer den vielen Millionen uch eine ganz gewaltige Spanne Zeit aufgewendet werden müßte. Nach der Freisinnigen Ztg. nimmt man an, daß der Bau jedes einzelnen Kilometers zehn Tage beansprucht. Bei einer Streck: von 1000 Kilometer macht dies 10.000 Tage oder beinahe 30 Jahre. Daraus kann man ersehen, was die in der Lu#t schwebende Tsadseebahn bei einem jetzt oder in nicht allzu ferner Zeit ausbrechenden Aufstand für eine Bedeutung hätte, selbst wenn durch Beschleunigung des Bahnbaues die Zeit sich ver mindern lassen sollte. Auch wenn die Bahn nur stückweise gebaut und in Betrieb genommen würde, müßte immer noch mit einer Reihe von Jahren bis zur Inbetriebnahme eines Terles gerechnet werden. Das geht schon daraus hervor, daß die Bahn von Duala zu den Manengubabergen im Sommer 1906 begonnen wurde und schwerlich vor 1910 beendet sein wird. Die geltend gemachten militärischen Interessen erscheinen keineswegs so zwingender Natur, daß wir uns in eine solch uferlose Bahnpolitik stürzen müßten. Zutreffend sagt die freikonservative Post mit Bezug auf die Gefahr, welche der Norden Kameruns für uns birgt:„Kenner der Verhältnisse haben schon 1903 bezweifelt, daß der friedliche Geist von Dauer sein werde... Unter diesen Umständen wäre es vielleicht besser gewesen, die deutsche Verwaltungstätigkeit vor der Hand noch auf die Küste zu beschränken.“ Berlin, 6. Aug. Der Staatsanzeiger veröffentlicht heute die Ernennung des Oberpräsidialrats v. Schwerin in Munster zum Regierungspräsidenten in Arnsberg. Königsberg, 6. Aug. Der Vorsitzende der Landwirtschaftskammer für die Provinz Ostpreußen hat im Namen der Landwirte der Provinz Ostpreußen an den Kaiser ein Imediatgesuch gerichtet, in dem gebeten wird, die diesjährigen Manöver in der Provinz Ostpreußen zur Ermöglichung der Bergung der schwer gefährdeten Getreideernte aufzuheben oder wenigstens derart zu verkürzen, daß sie erst gegen den 10. September und nicht, wie bisher in Aussicht genommen, Ende August beginnen. Köln, 5. August. Am vorigen Freitag fand hier im Rathause die konstituierende Sitzung des Kuratoriums der Gewerbeförderungsanstalt für die Rheinprovinz" statt. Oberbürgermeister Becker stellte fest, daß die Anmeldungen für die ständige Ausstellung in der Gewerbehalle zahlreich eingegangen seien. Die Eröffnungsfeier wird am Samstag den 5. Oktobe: stattfinden. Vorgesehen sind ein Festakt, ein Festessen und ein Kommers im großen Gürzenichsaale sowie Besichtigungen der Ausstellung und der weiteren Einrichtungen der Gewerbeförderungsanstalt. Allgemein war der Wunsch, daß die Feier unt: Teilnahme der weitesten Kreise des Handwerker= und Gewerbesich gehen möge; die anwesenden Vorverkskammern der Provinz sagten ihre standes der Provinz vor Phender der fünf er zun Handwerk ztwirtung zu.„Eintadungen zur Teilnahme an der Feier sollen weiter ergehen an die Spitzen der Behörden, namentlich an den Minister für Handel und Gewerbe. Der Direktor, Gewerbeschulrat Romberg, berichtete über die neueinzurichtenden Meisterkurse. Am 26. August beginnen besondere Teilkurse von achttägiger Dauer zur Erlernung bestimmter Fertigkeiten und Techniken. Zu diesen Teilkursen werden nur Meister, denen die Zeit fehlt, Vollkurse mitzumachen, zugelassen. Es finden zunächst„Teilkuxse für Schneider=, Schuhmacher= und Tischlermeister statt. Das Kuratorium befürwortete des weiteren die Neueinrichtung von Meisterkursen für Sattler, Buchbinder, Hufschmiede und Schornsteinseger. Die zur Zeit bestehenden Wees Prrse für Schneider, Schuhmachex, Tischler und Swibsser beginnen wieder am 21. Oktober J. 1908.—— nvor: d. J. und 7. Januar Die Kaiser=Zusammenkunft. Der Besuch des Zaren bei Kaiser Wilhelm in der Ostsee ist zu Ende. Das Ergebnis bespricht die Kölnische Zeitung in einem vermutlich amtlichen Artikel aus Berlin folgendermaßen: Das Zusammentreffen ist so abgelaufen, wie wir vorausgesetzt hatten. Mehrere Tage hindurch konnten sich die beiden Herrscher und ebenso der Leiter der auswärtigen Politik Rußlands und Fürst Bülow persönlich näher treten und hatten vollauf Gelegenheit und Zeit, sich über alle Fragen eingehend zu unterhalten, die auf die politische Lage Europas Bezug haben. Mit Befriedigung kann festgestellt werden, daß dabei nicht nur keine Gegensätze hervortraten, sondern daß vielmehr auf beiden Seiten die Lage hervorragend friedlich beurteilt wurde. Auch der Schatten, den die augenblicklichen Vorgänge in Marokko hervorrufen, war nicht stark genug, um die Ueberzeugung von einer andauernd friedlichen Entwicklung zu stören, und so haben sich die beiden Kaiser mit der festen Zuversicht getrennt, daß zu einer pessimistischen Beurteilung der allgemeinen Lage kein Grund vorhanden sei, und daß eine freundliche und von Vertrauen getragene Politik sowohl im Interesse Rußlands wie Deutschlands liege. Abmachungen oder Verträge sind nicht geschlossen worden, und wenn von denen die Rede war, die gciül dannr de den Master gchoden— Boche danenr de geliebt und gelitten— in der Seele des lebenden jungen Mäd chens ein zartes Emporstreben war, noch unberührt von verhängnisvollen Leidenschaften. „Ich weiß nicht, ob Ihr Vater es so wollte oder nicht" fuhr er fort;„aber die ideale Psyche ist ihm nur deshalb so gut gelungen, weil er eben Sie dargestellt hat.“ Irma erinnerte sich, daß ihr Vater dasselbe gesagt hatte aber Norbert gegenüber wollte sie es doch nicht zugeben. „Meines Vaters Genie hat solche Hülfe nicht nötig,“ sagte sie,„und wenn es wirklich so wäre, was habe ich mit der#bealen Psyche gemein?“ „Alles!“ antwortete der junge Mann kühn.„Denn wer ist Psyche? Doch die menschliche Seele— auserwählt, entzückend: aber noch nicht durch die Liebe zu voller Macht erweckt worden! Das junge Mädchen richtete sich hastig auf. „Wenn Psyche klug wäre, würde sie nie wünschen, zu dieser Erkenntnis zu erwachen,“ sagte sie kalt;„denn das bedeut: Knechtschaft.“ „Nein!“ rief Norbert,„es bedeutet Wachstum, Entwickelung. Was würde würde Psyche sein, wenn sie nie diese Stufe überschritt!“. Und er zeigte auf die Statue. „Frei und glücklich!“ erwiderte Irma ohne zu zögern.„We: man sie hier sieht, ist sie die verkörperte Freude. Und Sie wissen doch, wie die Griechen sie darstellten, nachdem sie Ero# getroffen hatte!“ „Liebe ist unser aller Meister, wenn sie einmal kommt, sagte Norbert,„und wenn sie Leid und Knechtschaft bringt— nun, so sind es Leid und Knechtschaft, die man nicht entbehren mächte: „Es ist unmöglich!“ rief Norbert.„Sie können nicht so ab: gestumpft und ungerecht gegen das Schönste im menschlichen Leben sein. Wollen Sie wirklich die Tiefen Ihrer Natur nicht kennen lernen,— nie Liebe geben und Liebe empfangen?" Er hielt erschrocken inne; denn Irma wandt= sich mit einem Ausdruck zu ihm, den er nie zuvor auf ihrem Gesichte gesehen hatte,—. es war ein so vorwurfsvoller, trotziger, verächtlicher Bla, daß ihm die Worte auf den Lippen erstarben. „Warum wagen Sie es, eine so persönlich: Anwendung von dem zu machen, was ich möchte oder nicht fühlen möchte—“ „Doch, wir sprachen hiervon!“ unterbrach er sie.„Sie wissen das so gut wie ich. Und Sie sollten auch noch etwas anderes Rußland mit andern eingegangen hat, so geschah es nur, um zu betonen, daß diese Verträge den deutschen Interessen nicht widersprechen sollen. Wenn diese günstige Auffassung von der Bedeutung der Kaiserbegegnung noch einer Bestätigung bedarf. so findet sie sich in den Auslassungen der internationalen Presse, deren ruhiger Ton sich vorteilhaft von frühern Mißdeutungen und Verdächtigungen unterscheidet. Früher hatte man immer den Einoruck, als ob sich zwei feindliche Lager in Europa gegenüber ständen und als ob alles, was dem einen Staate angenehm und nitzlich war— und hierbei kam Deutschland in erster Linie in Betracht—, bei den andern Beklemmungen und Besorgnisse hervorufen müsse. Weder in der französischen noch in der englischen Presse finden wir jetzt— Ausnahmen bestätigen die Regel— eine Wiederauffrischung der alten Taktik. und wenn im allgemeinen zugegeben wiro, daß die Kaiserbegegnung in Swinemünde die deutsch=russischen Beziehungen befestige und bessere, so fehlen die frühern Kundgebungen des Mißtrauens und der Mißgunst, und man scheint sich erfreulicherweise allmählich zu der Ueberzeugung durchzuringen, daß, was Deutschland zugute kommt, nicht notwendigerweise andern Staaten schaden müsse. Wir sehen darin einen erfreulichen Anfang zu einer vernünftigen Behandlung der politischen Angelegenheiten, die nicht nach sentimentalen oder leidenschaftlichen Erwägungen, sondern unter Zugrundelegung realer, nüchtern beobachteter Verhältnisse behandelt werden sollten. Es hat einen längern Zeitraum gegeben, wo unfreundliche in verschiedenen Staaten gegen Deutschland herrschende Gesinnungen sich zu einem System gegen Deutschland zu gestalten schienen. Wenn jetzt in dieser Beziehung eine Besserung eingetreten zu sein scheint, so dürfte das Verdienst dafür nicht in letzter Linie der großen Ruhe zuzuschreiben sein, die Deutschland auch in solchen Augenblicken bewahrte, die auf den ersten Blick nicht unbedenklich erschienen. Gegenüber allen vielbesprochenen Einkreisungs= und Isolierungsversuchen ist von deutscher Seite wiederholt hervorgehoben worden, daß ein Staat von der tatsächlichen Macht Deutschlands unmöglich aus dem europäischen System ausgeschaltet werden kann. Die Begegnung von Swinemünde hat jetzt gezeigt, daß es nach der russischen Seite hin nicht ausgeschaltet ist, und wir hegen die Erwartung, daß auch bei der bevorstehenden Zusammenkunft unseres Kaisers mit dem König von England in ähnlicher Weise hervorgetreten wird, wie groß die Uebertreibung war, als in einem nicht zu unterschätzenden Teile der englischen Presse der Standpunkt vertreten wurde, daß die Bekämpfung der deutschen Politik das Richtziel Englands sein müsse. Von dieser bevorstehenden Begegnung hoffen und erwarten wir ebensowenig Abkommen oder Verträge, wie von der in Swinemünde. Wir halten es aber für möglich und wahrscheinlich, daß dabei manches Mißverständnis zerstreut werden und die Zusammenkunft zu einer gegenseitigen freundlichern Betrachtung der beiderseitigen politischen Tätigkeit beitragen wird. Swinemünde, 6. Aug. Heute morgen 9 Uhr fand auf der russischen Kaiserjacht Standart Familienfrühstück, zu dem sich der deutsche Kaiser in der russischen Seeoffiziersuniform begab; er war nur von dem diensttuenden Flügeladjutanten begleitet. Bei der Abschiedsfeier an Bord der russischen Kaiserjacht Standart brachte Kaiser Nikolaus folgenden Trinkspruch aus: Ich bin glücklich, daß ich die Gelegenheit habe, Ew. Majestät für die mir bereitete herzliche Aufnahme aufrichtig zu banken und den ganzen Wert zum Ausdruck zu bringen, den ich auf die Fortdauer der Beziehungen überlieferter Freundschaft und Verwandtschaft lege, die beständig ein enges Band zwischen unseren Häusern und Ländern gewesen sind. Nachdem ich mit lebhaftem Interesse und großer Bewunderung den Manövern der schönen oeutschen Flotte beigewohnt habe, erhebe ich mein Glas auf die Gesundheit Kaiser Wilhelms, des obersten Chefs dieser Flotte und auf das Gedeihen der tapferen deutschen Marine. Kaiser Wilhelm erwiderte: Ew. Majestät sage ich meinen herzlichsten Dank für die soeben gesprochenen gütigen Worte, welche die Freundschaft zum Ausdruck gebracht haben, die uns unsere Länder verbindet. Es ist das erste Mal, daß meine Klotte unter dem Kommando meines Bruders die Ehre gehabt hat vor Ew. Majestät zu manövrieren. Die anerkennenden Worte Ew. Majestät werden in den Herzen meiner Offiziere und Mannschaften fortleben. Wir alle sind von dem Wunsche durchdrungen, daß es Ew. Majestät vergönnt sein möge, den eingeleiteten Ausbau der russischen Flotte erfolgreich durchzuführen. Wie Ew. Majestät bin auch ich erfüllt von dem Gedanken unveränderlicher Freundschaft unserer Häuser und unserer Völker. Diese Freundschaft hat mehr als ein Jahrhundert überdauert, sie verbindet uns heute und wird weiter dauern. Ich erhebe mein Glas auf das Wohl Sr. MajeKaisers Nikolaus. Se. Majestät der Kaiser von Rußland hurra! hurra! hurra! Die Herrschaften verweilten bis 11½ Uhr beieinander. Dann verabschiedete sich der Kaiser vom russischen Gefolge. Kaiser Wilhelm, vom Kaiser Nikolaus begleitet, verließ den Standart, dessen Besatzung drei Hurras ausbrachte, und dessen Geschütze Salut abgaben. Beide Monarchen fuhren mit der Hulda zur Hohenzollern. Nach kurzem Aufenthalt hierselbst nahmen die wissen,— daß die Liebe hier weilt, dicht neben Ihnen und Sie anfleht, ihr Ihr Herz zu öffnen. Sie verspricht Ihnen, steis Ihr Sklave, Ihr Diener zu sein—“ „Um zuletzt doch mein Herr zu werden!“ rief sie unmatig. „Nein, nein! Ich werde ihr nie mein Herz öffnen. Lassen Sie sich das für immer gesagt sein und sprechen Sie nie wieder in dieser Weise zu mir.“ Einen Augenblick herrschte Schweigen zwischen ihnen. Dann kam neuer Mut über Norbert. Er trat einen Schritt vor und ihre sich sträubenden Hände erfassend, bat er:„Sie wissen, ja Sie müssen es wissen, daß ich Sie liebe, mit einer Liebe, deren Größe ich niemand auszudrücken vermag. O, verschließen Sie doch nicht länger dieser Liebe Ihr Herz!“ Obgleich nicht beabsichtigt, lag dennoch ein solch flehentlicher Ton in seinen Worten, daß dem jungen Mädchen plötzlich zum Bewußtsein kam, wie viel von ihrer Antwort abhing, wie ängstlich und gespannt er derselben harrte. Erschreckt hierüber vergaß sie ihren Zorn, und in dem Bemühen, alles Kränkende zu vermeiden, versuchte sie, was Frauen in solchen Fällen stets versuchen, auszuweichen. nur so reden?“ sagte sie.„Sie haben kein Recht, mich so etwas zu fragen!“ „Ich habe das Recht, Sie zu lieben!“ erwiderie er, ihre Hände pressend.„Wissen Sie, was das heißt? Können Sie mich denn gar nicht verstehen!“. 8 410 „Wegu sie anfrichtig hätte sein wollen, so hätte sie sagen miäsUnd ich will Sie auch nicht verstehen, will es nicht wissen. Aber noch stärker als das Bestreben, ihrer Ungeduld Ausdruck zu geben, war der Wunsch, ihn nicht zu'ränken. „Sie haben Recht, wenn Sie denken, ich wäre eine Psyche,“ meinte sie deshalb mit dem Versuch, das Gespräch wieder in andere Bahnen zu tenken.„Ich weiß nichts und will auch nicht: von Liebe wissen. Deshalb sprechen Sie doch nie mehr in diese. Art zu mir. Ich habe Sie sehr gern; wir sind immer so gute Freunde gewesen. Verderben Sie deshalb unseren angenehmen Verkehr nicht durch diese— diese—“ er, ihr das Wort, bei dem sie zögerte, von den en nehmend. Er ließ ihre Hand los und wandte sich ab. „Wenn es für Sie nichts weiter ist als Torheit—“ sagte er nichergeichlagen. 4drel—“ Jand (Fortsetzung folgt.) * 0 14 Des Monarchen am Fallreep auss herzlichste Abschied von efnander, indem sie sich wiederholt die Hände schüttelten und sich wiederholt auf beide Wangen küßten. Die Mannschaft der Hohenzollern brachte drei Hurras für Kaiser Nikolaus aus. Die Königsberg feuerte Salut, während der Kaiser Nikolaus an Bord des Standart zurückkehrte. Kaiser Nikolaus verließ mit dem Standart und den Begleitschiffen die Reede nach 12 Uhr. Auf allen Schiffen der Flotte paradierten die Mannschaften. Der Standart durchfuhr die Flotte zwischen dem zweiten Geschwader und dem Geschwader der Aufklärungsschiffe. Die Hohenzollern signalisierte„Glückliche Reise“, der Standart sprach in seinem zur Antwort gegebenen Flaggensignal: Innigen Dank für die Gastfreundschaft aus. Kaiser Nikolaus im Sportanzug der deutschen Marine mit weißer Mütze, stand auf der Kommandobrücke seiner Jacht und salutierte andauernd. Sobald der Standart die Flotte passiert hatte, feuerte diese Salut. Der Reichskanzler begab sich mittags von Swinemünde nach Berlin. Um 12¾ Uhr verließ die Flotte die Reede. Gleich darauf lief die Hohenzollern wieder in Swinemünde ein. Afrika. Die Einnahme von Casablanea. Die Franzosen haben am Montag in Casablanca Truppen gelandet und die Stadt besetzt. Die mit französischen Dampfern in Tanger gelandeten Flüchtlinge erklären, dies sei im Einvernehmen mit dem Pascha von Casablanca geschehen, der sich machtlos erklärt habe. Das Landungsdetachement, 75 Mann stark, erreichte unbehelligt das Land und näherte sich dem mit der marokkanischen Behörde vereinbarten Tor, das offen war. Unmittelbar bevor dieses erreicht ist, wird es plötzlich geschlossen, und gleichzeitig wird auf die Franzosen aus den umliegenden Häusern und von der Mauer herab das Feuer eröffnet. Hieran beteiligten sich angeblich auch reguläre Sultanstruppen. Das Tor wird von der Landungstruppe im Sturm genommen und, aus den Häusern fortwährend beschossen, eilte das Detachement im Laufschritt zum französischen Konsulat, das besetzt und zur Verteidigung eingerichtet wurde. Inzwischen nahm der Kreuzer„„Galilee“, den Rayon um die Stadt unter Feuer, um das Eindringen der zahlreichen Kabylen zu verhindern. Gegen 11 Uhr traf der Kreuzer„Du Chayla“ auf der Höhe von Casablanca ein, der Bestimmung hat, nach Masagan zu gehen, wo es bereits bedenklich gärt.„Du Chayla" beteiligte sich an dem von der Galilee ununterbrochen unterhaltenen Bombardement, das sich nunmehr auch auf die arabischen Stadtviertel erstreckte. Gleichzeitig wurde ein weiteres Detachement von dem„Du Chayla gelandet. Die Stadt brannte an mehreren ###.:. Die Moschen sind durch das Bombardement stark beschävigt. Von den landenden Truppen sind ein Offizier und ann verwundet; die Verluste der Araber werden auf 150 Mann geschätzt. Der größte Teil der Europäer befindet sich in den Konsulaten versammelt, über denen die betreffende Flagge weht. enden, 6. August. Ein Zeitungstelegramm aus Tanger von heute besagt: Die Landungstruppen in Casablanca töteten 160 Eingeborene auf dem Wege zu dem Konsulate mit dem Bajonett. Das Bombardement von dem Kriegsschiff aus dauert den ganzen Tag an. Mehrere hundert Stammesangehörige wurden getötet und die Dörfer an der Grenze der Stadt Infokgebessen habe ihm auch die Absicht, die Kasse zu schädigen, gesehlt. Breslau, 6. August. Wie die Schlesische Zeitung aus KönigsLütte„ weldet, hat auf dem Krugschachte der Königshütte die Zahl „: ur# uigen zugenommen; bei der gestrigen Abendschicht fuhren#0 Mann an. Abends kam es wieder zu Ruhestörungen; die Polizi rückte wiederholt nach den Schächten zum Schutze der Arbaitswilligen aus. Drei Personen wurden verhaftet, ein eurch, einen Sabelhieb verletzt. Autwerpen, 6. Aug. Heute ist im Antwerpener Hafen ein Leil-Ausstand der Schauerleute ausgebrochen und man befürchtet, daß er sich weiter ausdehnen werde. Die Schauerleute hatten vor einigen Tagen den Stauerbasen eine Lohnerhöhung von einem Franken für den Tag abgetrotzt. Die Stauerdasen beschlossen nun, diese Lohnerhöhung wieder rückgängig zu machen, und das gab den Anlaß zu dem Ausstand. 1200 Mann enelischer Ersatz sind eingetroffen, die auf einem Schiff im HoGeriehtszeitung. nt Köln, 5. August. Strafkammer. Der frühere Restaurateur, jetzt geschäftslose F. aus Grevenbroich, wohnhaft in Köln, wurde vom Schöffengericht von der Anklage unberechtigt elektrische Kraft der Stadt Köln entzogen zu haben freigesprochen. An der betreffenden Uhr, die offenbar heimlich geöffnet und deren Zeiger zurückgesetzt worden war, könne ein anderer wie F. sich zu schaffen gemacht haben. Man merkte plötzlich sehr wenig Censum, bald Stillstand der Uhr und zuletzt zeigte sie sogar weniger wie früher. Der erste Staatsanwalt legte Berufung ein. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft glaubt, daß 250 Mk. Strafe angebracht seien; nur F. habe ein Interesse an dem Mindergebrauch der Elektrizität gehabt. Rechtsarwalt Pflaum gab zu, daß der Verdacht auf F. haften bielbe, dir uhr habe aber im Hausgang Jedem zugänglich gehangen. Die Richter hielten hochgradigen Verdacht für vorliegend, ebenso aber auch keinerlei direkten Beweis als erbracht und wiesen die Beschwerde kostenfällig ab. Dortmund, 6. Aug. Einen eigenartigen Fall erledigte gestern die hiesige Strafkammer. Ein hiesiger Arbeiter ließ sich in die allgemeine Kranken- und Sterbekasse aller Berufe Deutschlands in Meißen aufnehmen und wurde nach Zahlung von etwa 100 Mark Beiträgen krank. Nachdem er etwa 400 Mark Krankengelder bezogen hatte, wurden seine Angaben geprüft, soweit sie sich auf frühere Krankheiten bezogen. Dabei stellte sich heraus, daß er einige verschwiegen hatte. Hierin wurden die Voraussetzungen des Betrugsfalls als erfüllt angesehen. Das Gericht kam aber entgegen dem Antrage der Staatsanwaltschaft zu einem freisprechenden Urteil. Von einer strafbaren Handlung habe überhaupt keine Rede sein können, da der Angeklagte vorher nicht gewußt habe, ob er krank würde. Kleines Feuilleton. Die Automobilfahrt Peking=Paris. Mailand, 2. Aug. Barzini teilt im Corriere della Sera mit: Die Abreise von Moskau geschah am Mittwoch morgen um 4 Uhr. Die Maschine war endlich einmal gründlich gereinigt worden, und der wichtigen Handlung hatten Sportsleute und Journalisten mit großem Interesse beigewohnt. Zur eigenen Verwunderung des Fürsten Borghese hat der Maschine außer einer gründlichen Reinigung nichts gefehlt. Selbst Teile, die gewöhnlich gewechselt werden müssen, wie Zündhammer, kleine Scheiben mit 1200 bis 1440 Umdrehungen in der Minute, und Saughähne mit 2400 bis 2800 Schlägen in der Minute erwiesen sich als vollständig brauchbar. Nur das improvisierte hölzerne urde durch ein stählernes ersetzt, im übrigen aber wird die Maschine in Paris wohl so ankommen, wie sie von Peking abgefahren ist. In Moskau hat sie jedoch all das Gepäck zurückgelassen, das ihr in den Wildnissen Asiens von so großem Nutzen t: Piken, Schippen, Stricke, Taue, Ketten, Heberollen usw. Die Schmutzfänger und anderen Ballast hatte sie schon vorher zurückgelassen. Eine Anzahl anderer Automobile gab Fürsten Borghese das Geleite. Moskau ist um diese Stunde noch sehr belebt. Das seine Publikum verließ eben die Restaurauts und Konzerte und bereitete den Fahrern ehrende Kundgehungen. Die Fahrt bis Nowgorod auf guter, ebener Straße hur nichts Bemerkenswertes. Auf einem Felde arbeitende Bauern gingen dem Automobil mit hocherhobenen Sensen entgegen, und ein junger Bursche rief ihnen entgegen: ihr von Peking?“„Ja!“ antwortete Borghese. Darauf schwenkten alle die Mützen und schrien:„Hurra!" Die Fahrt ging mit der Schnelligkeit von durchschnittlich 50 Kilometer in der eine Schnelligkeit, die das Automobil nur auf den weiten Ebenen der Wüste Gobi, wo man bis 95 Kilometer Panternemen elschien me Twex. Hverließ, wurden die Straßen wieder lechtet, unv ein heitiges Gewitter nötigte die Fahrer zur Ermäßigung der Schnelligkeit bis auf 25 Kilometer. Die Ankunft in Nowgorot erfolgte abends 7 Uhr; Fürst Borghese hat an diesem Tage 485 Kilometer zurückgelegt. Die Abfahrt am nächsten Morgen erfolgte um 6 Uhr. Petersburg ist verhältnismäßig nahe. Nach vier Stunden zeigt ein Meilenstein daß bis Zarskoje=Selo noch 20 Werst sind. Man hatte also bis dahin 120 Werst gefahren. Hier kam ihnen plötzlich ein Automobil mit der Inschrift: Paris=Petersburg entgegen. Es Herr Efron aus Paris, der den Automobilisten entgegen gejahren war, mit dem Auftragessie zu führen. Herr Efron, der ein zigenes Automobil steuerte, bot die Fohrt von Veris 5is Köln, 6. Aug. Der Zigarren=Abschnitt-Samzur Unterstützung armer Schulkinder hielt am Montagabend im Löwenbräu seine Mitglieder(General) versammlung, ab, welche der 2. Vorsitzende, Direktor Martin, leitete. Nach Mitteilungen des Schriftführers, Lehrer Josef Schmitz, konnten im ersten Halbjahre 1907 266 arme brave Kinder, darunter 118 Erstkommunikanten und 18 Konfirmanden mit kräftigem Schuhwerk, Strümpfen und Hemden, auch einzelne mit vollständiger Kleidung beschenkt werden. In den letzten Tagen wurden auch noch 15 dürftige Ferienkolonisten mit Schuhwerk ausgerüstet. Lehrer Aug. Hermes berichtete über der Stand der Kasse. Die Gesamteinnahme betrug 307291 95 48 Mi. aus.“ a aus den Sammelautomaten=Büchen .# 2 200 Kilogr. Zigarrenabschnitten 105,65 Mk., aus 42 Kilogr. Feinstaniol 85,20 Mk., aus 516 Kilogr. gewöhnSem, Staniol 16724 Mi. und aus 5 Kilo Zigarrenbändchen 10 Ml. erlost. Eine Kollekte zum Besten der Kommunikanten 979,60 Mk. Die Ausgaben betrugen 2479,67 Mk. Die Mitgliederzahl betrug 1132. Das Gesamtergebnis wurde als recht erfreulich bezeichnet. Auf Grund der Berichte der Kassenprüfer wurde dem Schatzmeister, Herrn Hermes, für 1906 und die bisherigen Rechnungsprüfer wiedergewählt. Auch die nach dem Turnus ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. An Stelle des wegen andauernder Krankheit ausgeschiedenen Vorsitzenden, Herrn Karl Hammacher, wurde einstimmig Direktor Jean Martin zum ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt, welcher seinem Vorgänger für dessen langjährige tatkräftige Förderung der Vereinsinteressen dankbare Anerkennung zollte. Ein dem gewidnetes Dirsam Verband Rbein.=Westf. Sammel-Vereine gewiometes Tipiom für 25jährige Wirksamkeit im Interesse armer Kinder wurde mit Dank entgegengenommen. Köln, 6. Aug. Windthorstbund Köln=Nippes. Die amnlung findet Donnerstag den 8. im Vereinsgliech des Bundes I.=Dresa' Turmstraße 14 statt. Ein Mitbird einen Vortrag über die Gewerkschaftsfrage halten. Richtmitglieder sind willkommen. „ Ssezigge 5 Aug. Gestern nachmittag 4 Uhr fand dahier „Michulthause“ der Delegiertentag der kath. Ar#eitervereine Bonn=Siegburg=Euskirchen segend statt. Anwesend waren die Delegierten von Siegburg, Engelskirchen, Sieglar, Troisdorf, Niederpleis, Hangelar, Beuel, Honnef, Godesberg, Poppelsdorf, Kessenich, Frdeni“, Kcheindorf, Wesseling, Bonn, Duisdorf und EnsBonn=Siegburg soll der Verband in Zukunft Regu=Sieehurs-Euskirchen und Umgegend“ heißen. Dementprechens werden auch die Statuten geändert. Der Bericht der Vereinen des Pesirig, dr Lssen ergah, daß in sost allen schuslase oder die Leg,d die Zentraltrantengelb=3Zu. Vereine besigen beid goterbelasse eingeführt ist;, manche dernischen Arbeiters Deleoierte zum dweiten äre Treserie in Setin wurden die Arbeitersekre. schlosle: Stebure und Klüber=Bonn gewählt und be. „###en, die Kosten vadurch zu decken, daß pro Mitglied 5 Pfg. vezahlt werden soll. Hierauf hielt Bezirkspräses Honnef einen längeren„Vortxag über die genossenschaftlichen Bestrebungen der albeiter. Die Arbeiterbewegung sucht Einfluß zu gewinnen au die parlamentarische Tätigkeit, damit der Arbeiterschutz fortgeführt wird; dann organisieren sich die Arbeiter, um bessere Lohn= und Arbeitsbedingungen zu erlangen und endlich benutzen sie die genossenschaftlichen Bestrebungen, um billiger einzuan die Mitelieder ak. Fei giesed und senden die Ware billig ler suchen, die die an. uuch. onne vign Anschluß an Kleinhänd. licher siete“ ware mit einem kleinen Profit an die Mit#,#bfegten oder man gründet selbständige Konsumgenossen# Reoner behandett die Licht= und Schattenseiten der einge und betont, daß die Arbeitervereine auch darauf Bedacht nehmen müßten, daß das Borgsystem beseitig werde; denn es sei nicht allein das Billige vorzuziehen, sondern es müsse auch auf gute Ware gesehen werden. Andere Stände seien nach Möglichkeit zu berücksichtigen. An die mit Beifall aufgenommenen Ausführungen schloß sich eine lebhafte Diskussion. Hierauf hielt Rektor Braun=Honnef einen Vortrag Exerzitienhaus ist ein Ort der Reinigung, Erfrischung und Kräftigung. Heute heißt es den hi. Gtauben verteidigen und dazu gehört Mut, den uns die Exerzitien einflößen. Wir wollen keine Gefühlsduselei, sondern werden, daß von den in Viersen gewesenen 1115 Exerzitanten neben 725 Gesellen nur 211 Arbeiter gewesen seien. Redner behandelt eingehend die Kostenfrage und richtete schließlich e andere über den Wert der Exerzitien aufzuklären. Die Verhandlungen waren nach 7 Uhr zu Ende. Im großen Saale des „Siegburger Hof" begann um 8 Uhr eine große Arbeiterversammlung, zu welcher hauptsächlich die in der Nähe liegenden chie Troisdorf, Riederpleis und Sieglar zahlreich erPasemnber K. S Kölnen Agehrichten. pi Si. w.ws:„.. Köln, den 7. August. ipi Dir englische arbeiter=Vereinigung, die gestern in burg weilte, wird am Donnerstag in Köln eintreffen, wo sie Lome und das Staltwart mittags 1 Uhe sährt die Arbeiter=Ven nach Königswinter, woselbst sie als Gast des Konsuls länder größere Festlichkeiten in Königswinter geplant. erghese, der die Automobilfahrt von Peking bis wurächleate, hat hense Verdekrästen in 36 Tagen fruh um 5 Uhr Berlin verlassen. Er will d.: Fahrt nach Parizde Rbin auf de. gühlt nuch paris ohne Aufenthalt passieren. gires Freviamant hat den Ankauf von Roggen, Haser, Heu namn Gaht kr bseden Beiene utteremnuen Petersburg in 90 Fahrstunden zurückgelegt. Man begegnete einer Gruppe von Kosaken von der Garde. Die Offiziere erkannten das Automobil und grüßten. Am Ende des kaiserlichen Vofis.ergartete die Reisenden eine Menge Automobile, deren der üallenische Miltaran 2en Veglickpünschorgen i.s sache, der den Fürten Vorobese die ungen des italienischen Botschafters brachte, der der Gutamgtonsul, der Präsident des Petersburger Komitees am eiooilfahrt Peking=Paris, Perelmann, zahlreiche Anombbilisten und Damen, die den Wagen des Fürsten Borghese wis, Slen Pige wersen. Ader wie schon bei Moskau, war Borg. eine JFahrt durch Ftrib eingetrossen. Man machte daber erst an der Bahrstat seiche Namens e und frühstückte un der Bahnsturton gleichen Numen=, wobei die Trinksprüche von reichlichem Sektfluß begleitet wurden. Der Schriftführer des russischen Automobilklubs überreichte dem Fürsten Borgbesc, eine, kostbare, die Klubabzeichen und das Petersburger " tragende Erinnerungsmedaille aus Gold, Silber und Emal, und eine elegante Silberplatte mit der Inschrift befestigt. um 2 uhr w Je die Wei, Ppurde an Autonobil ####. Un 9 Uhr wurtt in Wenerfahrt nach Petersburg wirver aufgenommen. Der Einzug fand durch das Narwator Zurufen der Volksmenge, deren Sympaindgebungen die Automobilisten durch alle Straßen, die große Morsnaya, längs der Newa und dem Newskyprospekt begleitete, bis die Reisenden im Automobilklub abstiegen, wo m Mitglied ihnen Brot und Salz überreichte. Dann suchten sie das Holel Europe auf, um die ersehnte Ruhe zu finden. * Pferdemerkt in Kökn. Der deitte wird Mittwoch den 4. und Donnerstag den 5. auf dem städtischen Biehhof hierselbst abgehalten. sesemiähriger Knahe Augusahespital ein brait. uag pissich erkrante. Vester Gerharstraße der am SamdAr Genichsarrs erkrankt ist ein 12jähriger Knabe aus der Linvenstraße. Derselbe ist in das Augustahospital ausgenommen. # Rilitäranwärterstellen können angestellt werden im Bezirk des achten Armeekorps: 3 Schutzleute bei der Kgl. Polizeidirektion 1400.4, steigend bis 1900.4, nebst WohnungsSrträtlstgge an gie(nisorm) sofort vom DienkBachdrach, Gekast..=Jeiveisergeant beim Bürgermeisteramt in Bachutuch. Sehult 1190# steigend bis 1550.4; jaußerdem freie Dienstwohnung und Kleidergeld: als Vollziehungsbeamter 50.45. Ein Bürgermeistereisekretär beim Bürgermeisteramt in Brück a. d. 1000.s, steigend bis 1100.4. Ein Polizeiwachtmeister für den Bureau und Außendienst beim Bürgermeisteramt in Brühl ri 35 v., Jehal, 1500.4 steigend bis 2500.4, nebst Wohnungsgeldzuschuß und Kieidergeld; auch werden Ausrüstungsstücke geliefert. Ein Gemeindeförster im Forstschutzbezirk Bremm=Eller=Ediger, der 55a Verweite r,. Her Wohnunggeldze: Pehalt 140044, Rleigend bis 1800. nrost Wehnungsgelrzuschuß und Brennholzentschädigung. Ein Polizeisergeant bei der Polizeiverwaltung in Kelberg, Kreis Adenau. Gehalt 900.48 steigend bis 12000.4 nebst Wohnungsgeldzuschuß und Kleidergeld. Ein Bürgermeistereisekretär beim Fürgermeisteramt in Konz, Landkreis Trier. Gehalt 1050 bis je nach Leistungen. Mehrere Bureauassistenten bei der städtischen Verwaltung in M.=Gladbach. Im I. Dienstjahr 1800.4 im 2. 1900.46, im 3. 2000.4, alsdann nach Ablegung einer Prüfung zum Verwaltungssekretär Gehalt 2000.4 steigend bis 3500.44; Aufbesserung nicht ausgeschlossen. Ein Nachtwächter beim Bürgermeisteramt in Troisdorf. Gehalt 580.4 voraussichtlich wird dem Anzustellenden auch das Anzünden der Straßenlaternen übertragen, wofür 120.46 jährlich gewährt werden. Ein Stadtsekretär aach Pargermeister am in Wittlich, Gehalt 1890.4, steigend bis lg) Todessturz. Aus einem Hause an der Lübeckerstraße stürzte ein vierjähriges Mädchen aus der zweiten Etage auf den Hof und blieb tot. lg! Verhaftet wurde zu Deutz in der Grabenstraße ein Mann unter dem Verdachte, an einem Kinde ein Sittlichkeitsverbrechen begangen zu haben; zu Köln am Malzbüchel zwei Männer, die gerade Blei und Zink stahlen. I9I.„Rit Messerstichen traktierte gestern ein 38jähriger Witwer aus Muihel auf der Neußerstraße in Nippes ein Mädchen, mit dem er eine Zeit lang ein Verhältnis gehabt und das er in Begleitung eines anderen Mannes gesehen hatte. Er stach es in den Kopf und in den Arm. Ein dritter Stich prallte an einer Korsettstange ab. Der Mann kam in Haft. gibt am Montag den 12. August unwiderruflich seine letzte diesjährige Vorstellung in Köln. Seine Darbietungen sind ohne Ausnahme sehenswert. Die VelozipedLeistungen der Brüder Frensch und der Salto mortale eines derselben auf dem Zweirade sind staunenerregend. Gerhardi Mohr ist ein ausgezeichneter Springer; in doppeltem Salto mortale setzt er über 6 hintereinander stehende Soldaten; mit elegantem Sprunge fliegt er gar über 12 Mann und hoch über eine Droschke. Die Tierdressuren(Pferde und Hunde) sind meisterhaft; ebenso die Leist ungen der Reiter und Klowns. (g! Ueberfahren. Gestern abend wurde auf dem Gereonsdriesch den mittleren Jahren stehende Engländerin von einer Taxameterdroschke überfahren; außer Hautabschürfungen im Gesicht erlitt die Dame noch erhebliche Verletzungen an einer Schulter und an einem Bein. Sie kam ins Bürgerhospital. lgl, Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich gestern Abend in der Kolonia=Brauerei auf der Knechtstedenerstraße in Nippes. Dort stürzte der etwa 38 Jahre alte Brauer Wilhelm Heinrich Post von der Heubodenleiter und erlitt schwere Schädelverletzungen. Er wurde mittels städtischen Automobilkrankenwagens nach dem Binzenzhospital in Nippes gebracht. Sein Zustand ist bedenklich. „I#lel Schenes Pferd. Gestern abend scheute auf der Bonnerstraße zwischen urnoldshöhe und Godorf durch das Vorbeifahren eines nassende Wunde am Kopf zu. 1 ainen Schulterbruch lowie eine p. Bei der Maß= und Gewichtsrevision im 14. Polizei=Revier wurden 293 Gewerbetreibende revidiert. 185 derselben hatten ihre Gegenstände dem kgl. Eichungsamte zur Prüfung vorgelegt. Bei Verschiedenes. Auf der Mülheimer Heide hantierte ein 13jähriger Junge mit einem geladenen Revolver; die Waffe ging los, und die Kugel durchbohrte die Hand eines anderen Jungen, der ins Bürgerhospital gebracht wurde.— Der 17 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Grooß, der vor einigen Tagen in der Fabrik Bärgebolnign. grobe Brandwunden erlitt, ist im Burgerhospnlet gestorben.— In einem Hause in der Aachenerinem Sienstreu..e Mansardenzimmer erbrochen und einen. Tiensnlädchen sämtliche Schmucksachen und Kleidungsstücke gestohlen.— In der Bismarckstraße, aus dem Hohenzollernring und in mehreren anderen Straßen der Neustadt wurde vorgestern je ein Fahrrad gestohlen.— Festgenommen Ehrenfeld ein Mann, der beschuldigt wird, mehrere Fahrräder gestohlen zu haben. Bei einer Haussuchung in seiner Wohnung fand man eine Menge Fahrradteile, sowie ein Motorrad.— In einem Neubau Unter Sachsenhausen wurde ein Schreiner abgesaßt, als er Zink gestohlen hatte.— Auf dem Heumarkte wurde einer Köchin, die Einkäuse machte, das Portemonnaie mit 12 Mark aus der Tasche gestohlen; am Frankenauf dem Gurkenmarkte einer Frau das Portemonnaie mit einer Wirtschaft an der Friedrich=Wilhelmstraße ein 26jähriger Arbeiter plötzlich irrsinnig; zwei Schutzleute schafften vun zur Lindenburg. Eriichen und wich e eisige Suden Rader ieluchmu; de misser ahr Ne .. 40 selost aufkommen. Diese Spiele erstrecken sich auf drei Wochen und beginnen mit dem ersten Ferientag. Seiem Fruchilia Abein, 6. uug, Auf dam Schduraterhef stürte gen ein 27jähriger polnischer Arbeiter infolge Scheu3 vi. Pferde von einem hochbeladenen Fuhrwerk, Er brach das Lenick und war sofort tot. 6. August. Ein Monteur aus Köln, der mit dem Anbringen, eiger eisernen Konstruktion auf einem Turm beschäftigt mit beiden Armen auf das Schutzgeländer des Gerüstes. Plötzlich gab das Gelänoer nach und der Mann stürzte aus einer Höhe von 14 Metern auf die Straße. Infolge eines Schädelbruchs trat der Tod sofort ein.— Die der Königl. Eisenbahndirektion angegliederte Hochbauabteilung 5 für die Hochbauten des Bahnhofs Mülheim am Rhein und Kalk=Nord, Vorstand Baurat Mettegang, ist vom Eisenbahn=Verwaltungsgebäude Domhof 28 nach dem neuen Stollwerck=Haus, dritte Etage. in Köln verlegt worden. Bürrig, 6. Aug. In der verskossenen Nacht wurden von der neben dem Hose liegenden Weide der Witwe Heinrich Muhr em#e ung Pesgetrieben. Die Hofbesitzerin hörte das Getrumper und konnte eben bemerken, wie die Tiere den Hof vergälfe einer cleunigst benachrichtigten Knecht gelang es mit aeo des Weges kommenden Metzgers den Spitzbuben die Tiere 14 der Rheindorserstraße wieder abzujagen. Leider entkamen die Täter unerkannt im Dunkel der Nacht. Auffällig ist es, daß ver sonst so wachsame Hofhund sich nicht meldete. Loope, 5. August. Man will hier nochmals mit einer Petition an die Eisenbahndirektion zwecks Errichtung einer Haltestelle der Aggertalbahn am hiesigen Orte vorstellig werden. Frühere Cingaben wurden stets abschlägig beschieden, weil die Gutfernung bis zu den Stationen Ehreshoven und Engelskirchen nicht groß sei. An anderen Nebenbahnen liegen die Stationen aber nicht selten näher beieinander als sie hier liegen würden. lberfeld, 6. Aug. Die im vorigen Monat von der Stadtbehörde vorgenommene Zählung der leerstehenden Wohnungen ergab, daß sich deren Zahl zurzeit auf 1907 gleich 4,6 Prozent aller vorhandenen Wohnungen beläuft, gegen 2341 ) i m J u l i 1 9 0 6 u n d 2 7 5 8( 6, 8 P r o z e n t) i m D e z e m b e r 1905. Außer den Wohnungen standen 294 zu gewerblichen Zwecken benutzte Räumlichkeiten leer gegen 298 im Juli v. Is.— Wegen Störung des Gottesdienstes der Heilsarmee verurteilte die Straltammer den Arbeiter Rud. Buchmüller von hier zu einer Woche Gesangnis. Der Dachdecker Hugo Zimmermann von hier, der ebenfalls den Gottesdienst gestört, der Aufforderung, den Betsaal zu verlassen, keine Folge geleistet und einen Polizeibeamten Persetge, Leszerz.: Wocen Gesingnik. 5. August. Eine wesentliche Aenderung ist im Fortbilungsschulwesen der Stadt Duisburg geplant. Es wird beabsichtigt, mit Beginn des neuen Schuljahres besondere Tagesschulen für Fortbildungsschüler einzurichten. Der Kursus soll ein mehrjähriger werden. Die Absolvierung eines solchen Jahreskursus enthebt den betreffenden Zögling vom Besuch der obligatorischen Abendfortbildungsschule. An den Tagesschulen sollen besondere Lehrer hauptamtlich angestellt werden. Die geplante Einrichtung wird vielleicht demnachst auch in den kaufmännischen Fortbildungsschulen Eingang finden. 5. Aug. Die Stadtverordneten genehmigten die wuchisteuer nach dem Muster der Kölner Steuer. Sie #pril 1908 in Kraft treten und bis 1914 güttig sein. Sie vellagl 5 Prozent bei Wertsteigerung über 10 dis 40 Prozent, 10 Prozent über 40 bis 60 Prozent, 15 Prozent über 60 bis 80 Prozent, 20 Prozent über 80 bis 100 Prozent, 25 Prozent über 100 Prozent.— Für die Sparkasseneinlagen wurde bei einjähriger Kündigung eine Verzinsung von 4 Prozent, bei halbsRaisen 3% Prozent, für sonstige Einlagen B/e Proz. dis 1 b. August. In der Nacht zum Sonntag wurde in die kulholische Kirche zu Wembel eingebrochen und mehrere wertvolle Altarleuchter gestohlen. Es ist der dritte Einbruch, welcher in der letzten Zeit in der Kirche unternommen wurde. S#nund, 6. Aug. Der Kassierer der hiesigen Zahlstelle des Iemtul=Maurerverbandes, Maurer Franz Kowalski, ist wegen Unterschlagung von Kassengeldern verhaftet worden.— In einem Stellwerk in Eving entstand ein Brand durch Explosion eines Gaskochers. Bei den Arbeiten der Feuerwehr stürzte ein Feuerwehrseldwebel durch die Decke und mußte schwer verletzt ins Krankenhaus geschafft werden. Die Flotte des Portzenss #r Heolle dis Rorobrulschen Lloyd in Bremen hat in die Indienststellung eines neuen großen Suwachs erhalten. No D ein uudererdentlich vertvolle. August hat der vom Stettiner VulCeeille“ die Werst vorsas, Schneldampser Kronprinzesin Eisbrechern und u und ist mit Hülfe von sechs starken worden, von wo aus er am 2. Juli seine Probesahrt nach Bremerhaven angetreten hat. Gestern, am 6. August, ist der verfolgt worden ist. in die alseitig mit grösten Interese Sgnin#r Lage sein, in Zukunst mit vier der größten und ensten Siqnelldampfer eine regelmäßige wöchentliche Verindung zwischen Bremen und Newyork zu unterhalten. Zwischen der ersten Dampfer dieses Typs,„Kaiser Wilhelm der Große“, ss e— neuester,„Kronprinzessin Cecilie“, bestehen ziemlich Rheinland und Westfalen. sund eiperre In dem nahen Schlebusch ist die re verhängt. Trotzdem wurden weitere Fälle dieser schlimmen Seu. konstatiert. Bei der eminenten Gefahr für die Menschen wurde die Sperre über Opladen, Küppersteg, Berg.= Es wäre vielleicht angebracht, Sicherheit und auch zur Beruhigung des Publikums, die Sperre auch über den Stadt= und den Landkreis Mülheim zu verhängen. Es ist bekannt, daß von der Tollwut befallene Hunde ##st meilenweit verderbendrohend umherstreisen.— Während der großen Ferien werden für etwa 500 Schulkinder, die aus den verschiedensten Gründen eine Erholung in der Sommerfrische nicht Purgg„ der Stadt Ferienspiele engerichtet. Unter der die Linder Spieie“ von zwöll Lehrern und Lehrerinnen führen Während di wahe de enderungen in die Umgegend auf. Wührene vie Knaven dem Spiele auf dem Platze an der Herlerstraße obliegen, benutzen die Mädchen den Garten des Schützenhahhen ue der bedeutende Unterschiede in Bezug auf die Maschinenstärke. Die Längenmaße der beiden Dampfer differieren um 18 Meter, die Tonnenzahl um rund 5000, das Deplazement um rund 7000 To., die Maschinenstärke ist um nicht weniger als 18000 Pferdegesteigert. Es ist bekannt, daß die Maschinen der drei ersten Dampfer oft eine Geschwindigkeit von mehr als 24 SeeNuhm versaiee amit diesen„Oseanfliegern“ zu dem Raym Verheifen haben, die schnellsten Schiffe der Welt zu sein. seher die Einrichtungen des Dampfers„Kronprinzessin Cecilie“ Si### uns naturgemäß hier nur, unter Hervorhebung der Wichtigsten und Interessantesten, auf einige kurze Mitteilungen beschränken. Der Dampfer erhält 297 Passagier= gestalten die Aufnchme. 10 2 Klase. Seine Räumlichkeiten un 2 slaste ur; zme von insgesamt 742 Passagieren 1. Klasse. Charastene...4 3. Klasse. Die Kabinen tragen alle den Einden sich eemit. d““ mmer. Wahre Schmuckästen benüren sich unter den Luxus= und Staatszimmergruppen, bei sirettors Dr. Wiegand. Juiative des General. Kunst= und Gers— zam ersten Male auch die modernen hat in Mort in bervorragendem Maße Raumfund ne lassen. Diese Idee bezweckt, der deutschen hieten sch in ihren verschiedenen Richtungen Gelegenheit zu Felde dieser ebenso reizvollen wie schwieridiesem Gebiete zu heisten geigen, was sie auf :## ten vermag. So hat der Norddeutsche Fesgeslegt. den Sänsie hrer Bar auustiren aver bezüglich der weiteren Ausbildung ####ume und Ausstättungsstücke den weitesten Spielraum gewühl:, soweit sich dies mit dem Betriebe eines derartigen Grachibampferg der für die technischeder Speisal hervorzubeben, als Muserbeipiel geszu Lunslersche Ungestaltung geradezn — Tesnreiholtt gelien kann. Der Lichtschacht erhebt sich ourch vier Stockwerke über den Saal und ist im Stil der Florentiner Renaissance gehalten. Die Architektur ist ganz auf Weiß gestimmt und reich mit Ornamenten durchgebildet. Sechzehn #ehendg, Sauten tragen eine Kuppel und ein Glasdach, welas den Lichtschachl unter dem Gesellschaftssalon von dessen Teil trennt. Hinter den Säulen wird die Balustrade des zweiten Stockwerks sichtbar, die sich in den Ecken kanzelartig vorwölbt. Die geschnitzte untere Balustrade hat in den Mitten der vier Seiten je zwei liegende Figuren, welche die in Bronze gegossenen Reliefs der Kronprinzessin und des Kronprinzen und deren Wappen halten. Die Wände des Speisesaals sind zum Teil mit Gemälden geschmückt, welche ideale Landschaften, nämlich Motive aus den Gärten italienischer Schlösser, arstellen, zum Teil sind sie mit blauseidenen Bespannungen zwiWiesbaden, 5. Aug. Der Landwirt Phil. Hartmann von Flörsheim ist vor kurzem bestraft worden, weil er zwei Pferde aus Geiz hatte verhungern lassen. Neuerdings hat er nun ein drittes Pferd, das vor Entkräftigung nicht mehr auf den Beinen stehen konnte, Monate hindurch an Gurten im Stall schwebend gehalten, bis die Gurte ihm tief in das Fleisch er deshalb gerichtlich zur Verantwortung gezogen wurde, sah man bei ihm etwas näher zu, und man entdeckte dabei allerlei Merkwürdiges. Seine ehedem kerngesunde Frau ist infolge einer anhaltenden Unterernährung an Tuberrulose gestorben. Seine Tochter ist an derselben Krankheit schwer erkrankt. Die Wirtschaftsführung des Angeklagten ist Geies sebe der screcend ungeoronet, aber troß allen #mi## der ehedem wohlhabende Mann vor seinem wirtchäftlichen Ruin. Ein Arzt, der heute zu der Verhandlung wider Hartmann wegen Tierquälerei zugezogen war, erklärte sprechung erfolgen und muste dengemnäß die Frei: wes, nach gelaufen war, der hiesige Kaufmann Scherdel 1ot (Bez. Osnabrück), 5. Aug. Die hiesige Schützengilde hat unter großer Beteiligung ihre 250jährige Juhelfeier begangen. Es wurde u. a. ein glänzender biWrischer Festzug mit reichen Gruppen veranstaltet. Zeitungsdapier zum Verpacken von Lebensmitteln. Die Polizeiverwaltung schreibt: Auf den gesundheitsgefährlichen GeLebensmittel, besonders Back= und Fleischwaren, beim Verkauf in Zeitungspapier eingewickelt abzugeben, ist schon wiederholt aufmerksam gemacht worden. Es kann keinem Zweifel Gefahren dieses unappetitlichen Plafond des nierten Gitter aus Bronze und Schmiedeeisen. Diese Treppe rechtelige größere Tische nur an den: arenprinzesin Cerie In der Mitte steben 76 leine runde Tanswänden angeordnet. faren angekündigt wurde, herrscht auf der Kronprinzessin Ceci“' ein regelrechter Restaurationsbetrieb. Das Diner begin lieben ihr Mahl einzunehmen. Auch für die übrigen Mahlzeiten keineswegs besonders zu bezahlen. Mit dieser NeuPesgziere entgagen und bas Acben an Bord wird uach nehr ßen vor deutschem Können und deutschem Unternehmungsgeist, arbeitens ast beiätiot hoben.hriden Zulannen. Bebrauchs schützen, wenn es die in Zeitungs= oder anderes benutztes Papier eingewickelten Waren einfach zurückweist. Im Erzgebirge wird zurzeit ein zahlreiches Auftreten der Kreuzotter beobachtet. In wie großer Menge diese in Norddeutschland nur vereinzelt auftretende Viper in Sachsen vorkommt, kann man daraus ersehen, daß z. B. in der Amtshauptmannschaft Pirna im letzten Jahre über 1000 dieser Giftschlangen abgeliefert wurden. Ferner hat man auf einer Waldwiese im Erzgebirge einmal an einem Nachmittage 35 Stück gefangen. Für viele Leute ist der Fang der Kreuzotter eine Erwerbsquelle geworden, da die lebendgefangenen Tiere, nachdem ihnen die Giftzähne ausgebrochen sind, gern von Terrarienliebhabern gekauft werden. Daß der Otterbiß übrigens nur in seltenen Fällen zum Tode führt, geht daraus hervor, daß in einer Gegend des Erzgebirges, wo Kreuzottern sehr zahlreich sind, während eines Zeitraumes von 50 Jahren unter den zahlreichen beobachteten Fällen nicht ein einziger mit tötlichem Ausgange zu verzeichnen war. Auch im Vogtlande ist im Verlaufe von 30 Jahren kein einziger Todesfall durch Otterbiß vorgekommen Ueber„Wildschweine und Automobil“ wird der Frkf. Ztg. aus München geschrieben:„Es ist köstlich, die Wildschweine gefährden auf der Staatsstraße im Forstenrieder Wildpark Fußgänger, Fuhrwerke, Equipagen, Radfahrer und Automobile. So ist jüngst das Automobil der Sanitätskolonne, das einen Patienten von Starnberg nach München holen sollte, durch Zusammentreffen mit einem Rudel Wildschweine vollständig vernichtet worden. Es stürzte um, wurde zertrümmert, das Benzin geriet in Brand und das ganze Automobil verbrannte. Von den insitzenden Sanitätsleuten wurde einer schwer verletzt. Die Fahrer trifft gar keine Schuld. Sie hielten an, als das Rudel Wildschweine daherkam und fuhren erst wieder an, als sie glaubten, die Wildschweine seien vorüber. In dem Augenblick, als das Automobil sich wieder in Bewegung setzte, drehte ein großer Eber um, lief an das Vorderrad, geriet in dasselbe und das Unglück war fertig. Andern Tags hieß es, es werde das Nötige geschehen, um dergleichen Dingen für die Folge vorzubeugen. Nun hat man aber nichts gehört, daß die Straße gegen die Wildschweine geschützt und verwahrt werden solle, dagegen ist eine bezirksamtliche Bekanntmachung erschienen, wonach im Park höchstens mit 15 Kilometer Geschwindigkeit gefahren werden darf. Werden die Wildschweine ihre Freude an dieser Verordnung haben! Also nicht an den Wildschweinen, sondern an den Automobilisten soll der Spaß ausgehen. Wie übrigens das Beispiel mit dem Sanitätsautomobil zeigt, will die Einhaltung einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit garnichts „sagen. Oder sollte die Verordnung gar zum Schutze der guten Vorstentiere erlassen sein?“ durch den deutschen ####National- unter Führung des Hauptmanns Hildebrand finbet gemeinsam mit der vom Fürsten von Monaco unternommenen und unter Leitung des Meteorologen Professor Hergesell gestellten Expedition statt. Die hochatmospärischen Anerfachangen werden sich von Island bis zu den Azoren erstrecken, und es ist dabei hauptsächlich auf die Temperaturverhältnisse und die Windrichtungen in der Höhe abgesehen. Ueber die Arbeiten der deutschen Sondermission berichtet der aus Castletown(Portland), 1. August, 11 Uhr 20 Min. Nachts: Der„National“ mit der Expedition an Bord verließ am 22. v. M. Reykjavik und passierte am Dienstag mittag den Polarkreis. Im nördlichen Eismeer wurde bald durch das plötzliche und erhebliche Sinken der Luftund Wassertemperatur das Herannahen treibender Eisberge ###stgestellt, deren mächtiges Kielwasser gelegentlich gekreuzt wurde. Infolge dieser schwierigen Eis- und Witterungsverave Aunachune der ghasfe wieder nach Siden genommen, bis eine Innahne der Waffectemperatur konstatiert wurde. Dann prrde, hei gleichbleibender niedriger Lusttemperatur trot des ##e# der nördliche Kurs wieder aufgenommen, um die Lustbethaltnisse durch Aufstieg von Registrierballons sestzustellen. #a. Sritenperatar vom Meresnivean bis zu 2000 Meter erheblich. Mulmezunahme zeigte. Nach Bergung der Instrumente wurde der Kurs nach Süden gerichtet, und mehrere Ballonaufstiege wurden ausgeführt. Von Donnerstag bis Samstag voriger Woche herrschte überaus schweres Wetter wna Zeitweise wurde als höchste Windeite des Golis von gen der Sekunde gemessen. In der Brei des Golfs een Liscaya erfolgte gestern der Aufstieg van drei Freiballons, vor denen der eine eine Höhe von 10000 Rache vom Prh..— ational“ anlert außerhalb der der Vorräte wiehur:. 0 Schiff geht sofort nach Ergänzung ensetzen. Ga brier in See, um die Lustuntersuchungen fortSusegen.— klifft voraussichtlich in Kiel am Montag ein. bahnen besteht eine au. Vu den belgischen Staatseisenme Einrichtung, die dem reisenden Publikum Pchenshaie in gr.... Leuupung aber bei mehrtägigem Belcien fohren.. für viele hiersige Reisende, die nach B#— en, eine ganz bedeutende Geldersparnis bedeutet. Scig Sesse 1680 Mi. und 3350 Mi. Wenn man berück20,50 Mark kostet und damit die Preise der Zeitkarte vergleicht, besonderer Veliebiheit erstent. uu dise in Beigien ganz Aufklebungen auf Postkarten. Zu den auf den letzten Weltverkehr, die am I. Oktober d. Bestimmung, nach der Postkarten auf der Rückseite(Ansichtskarten dürsen. Diese Neuerung kann in der Geschäftswelt insotern ce, Poskarten mit Druckmustern zu belleben, aucdh m. genaue Begriffsbestimmung des Wortes Vignette im Sin kann oder nicht. Jedenfalls aber würden Aufklebungen, die sich Proben darstellen, bei Postkarten als unzuläsig erachtet werden. #„#ammstehenden Straßenbahner. In den Bahnhöfen der Biendener städtischen Straßenbahn ist seit kurzem folgende Verordnung der Direktion angeschlagen:„Dresden, 15. Juli 1907. Bekanntmachung. Betrifft Kontrolle der Fahrausweise Nr. 1—125. 3 Ergägruge des Schlußsatzes der Versügung vom 3. Februa weisen 1-—125, deren Inhader Müglieder Nach Nennung der Nummer das dienstliche Verhältnis gegenüber dem Inhaber des Fahrtausnimmt. In dieser Weise ist den Inhabern der Fahrtausweise Griebens Reiseführer Band 89: New York und Umgebung. 4. neu bearbeitete Auflage. Mit 4 Karten. Leinwandbd. o murt. Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin. Der gute Ruf, der der Sammlung„Briebens Reiseführer" vorangeht, bürgt für die Brauchbarkeit auch dieses interessanten Bandes. In der Tat rechtfertigt die vorliegende neue Auflage diese Erwortungen vollauf. Das Buch ist von einem genauen Kenner der imposanten Riesenstadt an Ort und Stelle eingehend durchgearbeitet und bis auf die neueste Zeit ergänzt und erweitert worden. Die praktischen Ratschläge und Winke für Reise. Aufenthalt und Verpflegung, die Angaben über Verkehrsverhältnisse und Sehenswürdigkeiten u. a. m. verdienen volles Vertrauen. Sie sind von unschätzbarem Wert für jeden, der mit den eigenartigen Verhältnissen unbekannt, die Fahrt übers große Wasser unternimmt, um das Leben und Treiben in der Neuen Welt sowie ihre Sehenswürdigkeiten ohne Zeitverlust mit Verstäudnis und Nutzen kennen zu lernen. Karte vom Mittelrhein= und Moselgebiet für Rad= und Motorfahrer, neue Ausgabe 1207, reichend von Düsseldorf—Elberfeld im Darmstadt im S., von Verviers im W. bis Offenbach—Marburg im O. Maßstab 1:300000, Preis aufgez. in T.=F. 2 Mk. 50. Mittelbach'scher Karteuverlag in Leipzig. Diese nach dem neuesten amtlichen Materiale und mit Unterstützung des D. Radfahrerbundes und der Radfahrer=Union bearbeitete und bis auf heutigen Tag nachgetragene Karte enthält alles, was für Radund Aeorfahrer von Wert ist. Die fahrbaren Wege, die wesentlichen Steigungen, die Entsernungen von Ort zu Ort, die nur irgendwie nennenswerten! Orte, die Eisenbahnen, Flüsse, Landes„-enzen usw. sind auf der Karte deutlich angeben; sie zeigt auch # ersten Blick das für den Radfahrer Wichtigste: die Güte der Stlagen, sowie gefährliche Stellen. In, Rittelbach'schen Verlag erschienen auch„Strecken= Tart eie eltr Automobilisten und Radfahrer, mit beschreibendem wiatt 9a:“u sehr empfehlenswert. Neu herausgegeben wurden gug, öin-Nachen—Lüttich—Brüssel—Ostende; Blatt 25: „##rrde—Amsterdam(Rotterdam); Blatt 25: Köln—Elber#ie Tagen—Münster—Leer—Norderich“. Ger ie“ Verkehrsduch 1997. Kommissionsvorlag von Carl d. H. München. Soeben ist das vom Verein zur Sachirns####emdenverkehrs in Rünchen und im bayerischen schienen. Das Schischen..... 3 Auslage ersektiver Weise der Vesenden u au unparteischer und obur S# ven mensenven insbesondere inbezug auf Unterkunft und Welpslegung im bayerischen Hochland orientiert und das schon beim Frscheinen der ersten beiden Auflagen 1904 und 1905 großen ..a gefunden hat, ist textlich nicht nur wesentlich erweitert, sonvern auch vollständig neu illustriert worden. Der Herausgeber hat es sich angelegen sein lassen, den Teil, welcher Nordbayern beder letzten Auflage erheblich zu vergrößern und ere die kruischen ungaben inbezug auf Unterkunft und auszubauen. Zahlreiche entzückende Illustrationen — freiwillige Beiträge bayrischer Künstler— beleben den Text. Das bayrische Verkehrsbuch 1907 wird der Juni=Ausgabe des Kursder K. L. Staatseisenbahnverwaltung beigegeben und ist Wsgegeeu. sowie durch die Geschäftsstelle des a„Fxemdenverkehrsvereins(Hauptbahnhof) zu beziehen. jährern des Vers- ahrer. Von den sehr empfehlenswerten Reise. Fr. Paul Lorenz, Freiburg im Breisgau und Leipzig, sind vier Bändchen neu erschienen:„Führer durch miänen und.. asischen Jura; mit 6 Karten, 3 Punen und einem Grundriß, Dritte von A. Babillote vollständig umgearbeitete und verbesserte Auflage; 100 S; gebunden 1,30 Mk. ##hein und Rheinlande von Heidelberg bis Düsselue her sichie Tagen genpbreich und billig zu bereisen“. Mit einer Geverstuseskarte und Spezialkarten. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage; t0 S, gebunden 1,50 Mk.— Die Schweiz agen mit Generabonnement genußreich und billig zu mit 7 Karten, einem Originalbestellschein für ein Generalabonnement und einer Uebersichtskarte der Bahnen und Seen, auf welchen Generalabonnements gültig sind. Vierte vermehrte und verbesserte Auflage; 74 S; bequemes Taschensormat; gebunden 1,50 Mk.— Tirol und die angrenzenden Alpengebiete von Vorarlberg, Salzburg und Salzkammergut, sowie das bayrische Hochland nebst München in 20 Tagen geaußreich und billig zu bereisen. Mit 2 Uebersichtkarten und 7 Spezialkarten. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage; 92 S; gebunden 2 Mk. Für die Brauchbarkeit dieser praktischen billigen mit schönen Karten ausgestatteten Führer, spricht schon ihre wiederholte Neuauflage. Führer durch die Kreishauptstadt Regensburg. Mit 35 Illupratisches mäghleig gg 3: padbel in Regensburg, Ein recht Bschen. Tachlein gar den Besucher der schönen ehemals freien Reichbstabt mit ihren reichen Erinnerungen einer glänzenden Geschichte. Ausflüge ins Giebengebirge. Führer Fahrpreise, VerkehrsOesbecke in Ssen: 30 Pig— Verlag von Horoes und " Sanerstand. I. and. u Klr. f. Augußt, 7 Uhr vermittag): Gogt ven aheines: 2.20 m, gefallen seit gestern 0.05 m2 Kurzer Getreide Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats : ae Kellen gag m 30. Juli bis d. August 1907. pre 1000 gig die Letreidepreise am lezten Marktage in Mark bei das Nehr(z) bezm. Weni () beigesägt ist, wie solgt: gegenüber der Vorwoche in „„Nachdem starke Niederschläge in dem größten Teile Deutschwährend, der ersten Hälfte der vergangenen Woche die noch shandenen ausfichten auf eine befriedigende Ernte auch für Rosgen zu gerrichten drohten, hat seit einigen Tagen schönes Ernteder kritischen(gungen neu belebt. Glücklicherweise war während überchaupt nochau der weitaut größte Teil des Wintergetreides Karken Winden gi“t geschnitten, und waren die Regengüsse von mäßten Getreides beitrugen. P einam raschen Trocknen dei ge sach eine Verschlechterung. Jmumerhin wird das Unwetter bielberbeigefährt hob. Dazu kommn artig lagert, daß es mit emn ige du Seteide viellach der: werden kann, was bei. ve7. gedmaschinen nicht geschnitten unkosten für die a“ dem groben vtangel an Arbeitskräften hohe Eis Landwirtschaft zur Folge hat. Der Stand des Sommergetreides, Haser und Gerste, und der Kartosseln Musonl des gpuen noch gut, doch wird der Sommerweizen den Verhatmissen. sete können. Unter solichen Ausland, insbesondere die uine sehr leste, zumd auch das und zum Teil auch.“ I Vereinigten Staaten, Ungarn, Rumänien wit schlacm# Ruttand, mit der Ungunst der Witterung und unes uhlechten Ernteaussichten zu rechnen hatten. . Weizen Roggen Hafer Königsberg 200(—) 208(+ 8) 195(+ 5) Danzig 219(— 1) 203(+ 1) 195(+ 2) Stettin 211(+ 2) 208(+ 2) 185(+ 1 Besen. 218(+ 2) 193(—) 190(+4 Vrenau 220(—) 201(—) 182(— Berlin 214(+ 3) 200(—) 205(—) Magdeburg 207(— 1) 202(—) 199(+- 2 Halls. 212(+ 9) 212(+ 2) 202(+ 2) Ripng 215(+ 1) 214(—) 206(— Rostock 210(—) 210(+ 4) 192(— Hannones. 313(—.) 215(t. 5) 203(t. 3 Brant au 208(—) 216(—), 204(— Staunschibeig—(—)——)—— Münster— 4—)—(—)—— Düsseldorf—(— 1—(—]—(—) Köln——) 195(+ ½) 207½1—) Frankfurt M.—(—) 202½1—) 206++ 1) Mannheim 214(—) 196(— 4) 189(— 3 Stuttgart—(—)—(—) 210(—) Straßburg 215(—) 185(—) 210(—) München 248(—) 196(—) 206(—) Sag Peltmarktpreise: Weizen: Berlin Sept. 203.00(+1- 2.25), Dez. (+ 2.00), Budapest Oktbr. 196.50(+ 7.65), Paris Aug. 199.20(— 1.20), Liverpool Juli 000.00(— 0.00), New=York ae. 15335 K 935), Roggen: Verlin Sept. 183.75(st. 3.50), Berlin Sept. 163.00(+ Handel, Gewerbe und Verkehr. liche Gewerkeversammlungsen dier abgehaltene außer ordent. der„Gewerkschaft Wilhelmina, Braunkohlenwerk und Brikettfabrik, Frechen bei Köln“, ermäch,0gog Mar g. e... einer Zubube von 500.—9 Buli, wovon 200,000 Mark zum 1. September, der Rest Betrich dürse werden solte. werden## brge, gegen Oktober bis November voll aufgenommen gggg 5. Die Gesamtherstelung, die für die ersten zwei Jahre ron Dw. und nach Ausbau der Fabrik 14,400 Dw. jährlich bedas Braunkohlen=Syndikat für die Dauer des Spnstist; sest verkauft worden. Der Grubenvorstand wurde ferner bei besserer Lage des Geldmarktes einen Bankkredit in gebhen. Die big hente un mit der Ausgabe einer Anleihe vorzu: samt 6350oo Mark. Suchten Zubuhen belausen sich au Riner Fruchtmarkt. 8. August. Heu altes 6,00—9.00 Mark Maschinenstroh(Roggen)4,50 Mk. Richtstrob(Flegeldrusch) 5.30. Krummstroh 3.50 Mk. die 100 Kil Rubsl(in Bosten von 5000 Ng. 78.50 L., Okt. 76,50 B., 76,00 C Letzte Ugebrichten. Weizen Weizen Weizen Roggen Roggen Roggen Neutz, den 7. August. Fruchtpreise. 1. Qu. 20.80 9—.— Ml., 19.80 20.00 19.00 Litteratur. Deutsche Reichsgesetze. Im Verlage von L. Schwarz u. Komp. Berlin, erschienen als billige Ausgaben:„Strafgesehb sch für das deutsche Reich“; neueste Fassung;(60 Pfg.]—„Die neuen Pensionsgesetze für das Reichsheer, die Kaiserliche Marine und die Kaiserlichen Schutztruppen vom 31. Mai 1906“ —„Neuer deutscher Zolltarif nebst dem Zollgesetz und dem Handelsvertragstarif bei der Einfuhr aus den Vertragsstaaten Aethiopien, Belgien, Bulgarien, Britisches Reich und Kolonien, Italien, Oesterreich=Ungarn, Rumänien, Rußland, Schweiz, Vereinigte Staaten von Nordamerika“.(1,60 M.)— „Das neue Reichsstempelgesetz vom 3. Juni 1606(1.25 M.) —„Neueste vollständige Gewerbe=Ordnung für das Deutsche Reich einschließlich des Innungs= und Handwerker=Gesetzes nach der Sessken gnchcn Verösfentlichung nebst dem Reichs=Fleischbeschaudemn Hochwaldsehungrsc. sel und Saur, durch die Esel und ür Basahent* Bldern und 6 Karten. Reobst 1 Sint in g... Lintz'schen Buchhandliche Führe grischten in zemer. Lebunden 220 M. Der hand. die gegen die...— m gesenz, Jahre bereits imn sechster Auslage, = fruheren entsprechend ergänzt und verbessert ist. Er Met und die Schlachtsselder Hunkrück, einschlieblich Trier nach Luxenburg. Die 3; Vethringen, lowie die Tour von schtlich I, Durcharbeit 8. Poched ist pratisch und Essrum## ExIREIS SS Metz, 6. Aug. Das Wolffsche Bureau berichtet: Der 18. internationale eucharistische Kongreß, der heute abend hier beginnt, ist die erste derartige Veranstaltung in Deutschland. Wie seine Vorgänger wird er einen rein religiösen Charakter tragen. Die Zahl der angemeldeten Mitglieder beträgt bis jetzt 6000. Unter den Teilnehmern sind besonders hervorzuheben: Kardinal Vincento Vannutelli, Delegat des Papstes, Kardinal=Erzbischof Dr. Fischer=Köln, die Erzbischöfe von Besancon, Westminster und Bukarest, die Bischöse von Metz, Straßburg, Trier, Mainz, Limburg, Rottenburg, Speyer, Fulda, Verdun, Birmingham, Saragossa und Schantung, ferner die Weihbischöfe von Köln und Trier, die Aebte von Maria Laach, Maria Einsiedeln und Löwen. Von den weltlichen Mitgliedern sind zu nennen: General Charette, Führer der päpstlichen Zuaven, die Zentrumsführer Graf Hompesch und Dr. Gröber. Um 3 Uhr nachmittags traf der päpstliche Delegat Kardinal Vannutelli hier ein. Er wurde am Bahnhof von dem Bezirkspräsidenten Grafen Zeppelin=Aschhausen begrüßt. Der Kardinal dankte im Namen des Papstes für die Begrüßung und bat, diesen Dank auch dem Kaiser zu übermitteln. Die Eröffnung des Kongresses erfolgt um 8 Uhr abends. Metz, 7. Aug. Nach einer Ansprache des Bischof Benzler wurde der eucharistische Kongreß durch den päpstlichen Legaten Kardinal Vannutelli im Auftrage des Papstes eröffnet. Bannutelli hielt seine Rede in französischer Sprache und erteilte hierauf den Segen. Berlin, 6. Aug. Reichskanzler Fürst Bülow ermächtigt das Wolffsche Telegraphenbureau zu der Feststellung, daß die in einem Bericht des Berl. Lok.=Anz. dem Kaiser von Rußland über die deutsche Flotte zugeschriebene Aeußerung: „Mit einer solchen Flotte könne man den Erdball bezwingen", auf freier Erfindung beruht. Berlin, 6. Aug. Aus dem Haag wird dem B. T. gemeldet: Deutschland akzeptiert jetzt den Wunschantrag Englunos aber das Studium der Frage der Rüstungseinschränkungen, nachdem seine neue Redaktion entsprechende Abänderungen erfahren hat.“ Diese neue Redaktion lautet: „Die Konferenz bestätigt die Resolution, die bereits von der Konferenz im Jahre 1899 bezüglich der Einschränkung der Militärlasten angenommen worden ist, und in der Erwägung, daß seit dem genannten Jahre die Militärlasten in fast allen Ländern sich noch vergrößert haben, erklärt die Konferenz, daß die Angelegenheit dringlicher ist als jemals, und daß es wünschenswert ist, die Regierungen das Studium dieser Frage wieder aufnehmen zu sehen., London, 6. Aug. Im Laufe der Beratung der Regierungsvorlage über die Wiedereinsetzung der vertriebenen Pächter in Irland, die bereits vom Unterhause angenommen ist, übte heute im Oberhause Lord Lansdowne scharfe Kritik an der Vorlage; er sprach sich im übrigen aber gegen eine Ablehnung durch das Oberhaus aus in Anbetracht der großen Mehrheit, mit der die Vorlage vom Unterhause angenommen worden sei, und weil eine Ablehnung die Schwierigkeiten der irischen Regierung vielleicht noch vermehren wirde. Einige wichtige Abänderungen dürften aber an dem Gesetze vorzunehmen sein. Wie es heißt, werden diese Aenderungen kaum zu einem ernsten Streit zwischen den beiden Häusern Veranlassung geben. Wetterbericht des Rheinischen Merkur. Köln a Rh.,(67 m über dem Meeresspiegel.) Hafer erste Qualität“ 19.80“ Rüdöl per 100 Kg. in Partien von Ctr.(ohne Faß) 76,50 Pk. Rüböl per 100 Ng. faßw. (ohne Faßz) 78.50 gereinigtes Oel p. 100 Kilo 3,00 Mk. höher als Rüböl Rübkuchen per 1000 Kilo bei Abnahme von 10000 Kilo 116.00 Dik. Rübluchen in A. Partien 119.00 Haser 3 Qu. 19.30 Mr Weizenstroh die 500 Kilo 00.00 Maschinenstroh„„ 22.00 Flegeldrusch"„„ 24,00 Heu die 50 Kilo 3,00—3.40 Luzernerheu„„ 3.80—0.00 Kartosseln 30 Kg. 3,50—4,00 Raps 2 Qua. 29,00 Raps 8.„ 26,00 Aveel(Rübsen) 1. Qual. 00.00 Aveel„ 2. Aveel„ 2. Kleie per 50 Kilo Butter per Kilo Eier 100 Stück 00.00 Datum. 6. Aug. 11 Uhr vm. „ 7" um 7. Aug. 7" om. " 11" om. Höchste Temperat Niedrigste Winde richtg. Stille 87 Ngehriehten. Stadt Köln vom 6. August. Krause, Postschaffner, Sternengasse 13. Paul, S. von Wilhelm Ooenen, Bautechniker, Apostelnkloster 6. Gertrud, T. von Karl Michels, Tagel., Fleischmengergasse 11. Friedrich, S. von Friedrich Kuoop, Fabrikarbeiter, bos 1. Maus Günther, g e von Rorl Huder, Relner, Im Weichler. sraße 2a. Wühelm, S. von Karl. Sauunternehmer, BlumenthalFahradhändier, Wormser Platz 17. Gertrud, T. von Joseph Welter, Schlossergeselle, Florastr. 104. Rudolf. S. von August Kayser, Posamentiergeh., Maybachstr. 16. Alfred, S. von Fritz Meyer, Maschinist, MainMathilde, T. von Benjamin Wolff, Eisenwalzer, Heinrichstr. Geton, am 8 von Gustad Fchrztze logazinausseher, Meyerstr. 37. X. von Jakob Tück, Eisenbahndiätar zu Kalk. Klara, T von Matzias Joseph Scieser, 0 Gisechenenarfr 3g. 2—. Aikbolaut, S. von Konrad Lotz, Vergalbergeh. ershetege eispn. 6 Mon, Kaus, agenwal a. Mara Cesl. 10 M. 16 T. Verritinswal 10. Emma Nerd. 3., Gahelabergerstr. 15. J. Maurinspas), Leinvberor, gihze, S NR. 11 T, Pgig dev. Kuhn, 86 ikt 87. Anna Breiesser, 6 Mon., Spulmannsg. 20. Emil Klempnergeselle, 48 J., Hahnenstr. 30. Michael Ragelschmidt, Fuhrmann, S8.2, Lanterstr. 97. Loed Lo.=, Liehhändler, Dwr., 74 J., KatharinenGefmaann, Gereonswall Konray Karl Gehlhaus, Kaufmann von Werste u. eise agede von Voercgz, Pghaot, Piest, Iusialateur und vier, Joseob o J P.—. anm von Brütl und Verta Benoit. v. Beter Heinriche, iuc: Schlossergeselle von hier und.Gertrud Fritag, Betwann, Fadricaes. u. u Wingend, sbeide von Nachen. Johann von Leimbach und Vertrud Prager, von Sinzig. Milbelm van Berimar seag, und Daria Keller, beide von Wichterich. Walhein An Venwerbl-Lndarabe, Rechtsanwalt von Bückeburg u. Gertr. Eschweiler, von Stolberg. Anton Breuer, Wwr., Anstreichergeh. v. Rath und Elisabetha Laub, von Altenwald. Joseph Rolte, Schreinergeselle von Salz und Cäelia Laisen, von Widdeshoven. Schoeller, Kaufm., Gladbacherstr. 3 u. Kath. Römer, Erftstr. 54. Karl Brücken, Sattler, Hohenzollernring 8 und 29. Emil Pickhardt, Kaufm. zu(Gummersbach und Berta Bolms, Hermannstr. 28. Karl Krebs, Amtsanwalt zu Mörs und Eugenie von der Heyden, Maybachstr. 10. Johann Danz, Tagel. Gereonswall 32 und Agnes Krug, Unter Krahnenbäumen 22. Wilhelm Guns, Burgate h Abein und Elisah. Bannaun, Derz, Achterstr. 32. Otto Keppeler, Bautechniker, Heumarkt 15 Friedrich, S. von Jakob Diller, Mekallschseifer, Niehlerstr. 105. Elisabeth, T. von Emil Eckhoff, Kutscher, Neußerstr. 210, Ernestine, T. von Joh Meuber. Gerichtsvollzieher, Christinastr. 40. Friedrich, S. von Friedrich Hiry, Schlosser, Thüringerstr. 14. Angela, T. von Peter Odendahi, Fuhrmann, Bergstr. 1. Eduard, S. von Karl Hecker, Metzger, Sechzigstr. 14. August, S. von Otto Klose Eisenb., Lokomotivheizer, Hartwichstr. 6. Karl, S. von Karl Mertens, Geschäftsreisender, Knechtstedenerstr. 3a. Peter, S. von Christian Ersen, Fabrikard., Fürstenbergstr. 24. Konrad, S. von Heinrich Schneider, Eisenb.=Lokomotivheizer, Hartwichstr. 69. Franz, S. von Heinrich Nußbaum, Schlosser, Siebachstr. 86. Katharina, T. von Georg Kaiser, Handlanger, Dionysstr. 17. Hermann, S. von Martin Rolshoven, Gutsbes., Halsengasse 13. Sterbefälle. Wilhelm Schippers, 2 J., Hartwichstr. 83. Jös. Klöffel, 4 I., Wirtsgasse 4. Kath. Lauter ged. Verkerk, 74 J., Neußerstr. 373. Jos. „. 0 3, Neußerstr. 734. Gertrud Reicharp, geb. Buchholz, 86 3., unsenrücken 10. Andreas Echmitz, 4 Mon., Florastr. 18. Gertrud ssens, 15 T., Neußerstr. 634. Paul Seysen, 12 J., Christinastr. 31. Lina Blann geb. Witt, 51 J., Richmodstr. 5. Maria Deimann, 4 Mon., Niehlerstr. 35. Berta Hövelmann, 9 Mon., Hartwichstr. 58. Anna Schumacher, 9 Mon., Hartwichstr. 93. Martha Golz, 9 Mon., Hartwichstr. 117. Auguste Geiß, 56 J., Sechzigstr. 99. Gertrud Steffens ged. Menz gen, 31 J., Neußerstr. 632. Albert Dommermuth, 2 J., Eisenachstr. 44. Kath. Kaiser, 1 Std., Dionysstr. 17. Heiraten. Wilhelm Lange, Glasmaler, Siebachstr. 32 und Magdalena Weber, Escherstr. 113. Theodor Jutz. Hausoiener und Kath. Boutz, beide Zonserstr. 51. Martin iUelpenich, Postschaffner, Wwr. und Christine Boudriot geb. Schulte, beide Merheimerstr. 380. Johann Braß, Wegeard., Rochusstr. 209 und Agnes Ries, Uerdingerstr. 5. Anton Schneider, Fuhrmann und Elisabelh Loussaint, beide Merheimerstr. 211. Gustav Menzel, Maurergeselle, Merheimerstr. 109 und Anna Eichner, Siebachstr. 101 Heirats=Ankündigungen. Heinrich Bröggelwirth, Bauführer, Münster, Breitegasse 33 und Maria Adolphs, Bulowstr. 18. Martin Reuter, Ackerer zu Godors, Hauptstr. 27 und Kath. Pfeil zu Volkshoven, Weilenweg 1. Kaspar Auldur, Maurer, Wartburgstr. 8 und Petronella Haßbender, Zülpicherstr. 302. Wilh. Schöller, Tagel., Kaßeng. 29 und Kath. Becker, Fürstenbergstr. 151. Joh. Zimmermann, Tagel., Pantaleonsmühlengasse 28 und Eleonore Weichold, Merheimerstr. 306. Wilh. Schlösser, Tagel., Merkenicherstr. 124 und Christine Nösters Auf der Seekante 16. August Zervos, Anstreicher, Floriansgasse 29 und Agne s Jenniches, Einheitstr. 9. Wilh. Küdbeler, Postbote, Neußerstr. 362 u. Christine Stein, Niehlerstr. 318. Hermann Schumacher, Klempnerges., Katzengasse 22 und Anna Appelmann, Schwerinstr. 3. Auf Leid folgt Freud, diese tröstliche Erfahrung machte die Mutter des kleinen Jungen, worüber sie selbst in frohen Worten folgendes erzählt: München, Bergmannstraße 25.0, den 29. Januar 1907. „Mein jetzt 4½ Jahre altes Söhnchen Matthias litt im Alter von vier Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung, und keines der vielen Mittel, die wir anwendeten, brachte ihm Besserung, im Gegenteil, der Kleine magerte zusehends ab und war schließlich so heruntergekommen, daß wir ihn aufgaben. Was das Kind zu sich nahm, selbst nur einen Schluck Wasser, mußte es wieder erbrechen. Auf Anraten des machte ich zuletzt noch einen Versuch mit Scotts Emulsion, und welche Freude empfand ich, als sich bei dem Kleinen schon nach dreitägigem Gebrauch Appetit einstellte; nach längerem Gebrauch dieses präparats ließ das Erbrechen vollständig nach, der Junge wurde kräftiger und ist nun ein gesundes, munteres Kind.“(gez.) Cenzi Bauer. 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Ein kranker Mensch Ein halber Mensch! Darum sind das Glücksgefühl und die Dankbarkeit verständlich, die aus folgenden Zeilen sprechen: Es drängt mich, der Verwaltung des Lamscheider Stahlbrunnen auf diesem Wege meinen wärmsten Dank auszusprechen. Ich litt schon einige Jahre an furchtbar quälenden Magen= und Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, großer Schwäche des ganzen Körpers und Abmagerung, so daß es mit meinen Kräften immer mehr zu Ende ging. Durch den nur kurzen Gebrauch des Lamscheider Stahlbrunnen bin ich von allen Beschwerden befreit worden. J. J. in B.— Aus Dankbarkeit für meine wiedererlangte Gesundheit bestätige ich hierdurch der Verwaltung des Lamscheider Stahlbrunnens, daß ich von meinem Leiden so weit befreit bin, daß ich meiner Arbeit wieder nachgehen kann. Ich litt mehrere Jahre an Magenschmerzen, Blutarmut, Appetitlosigkeit und Nervenschwäche. Ich war dem Tode nahe. Alle Mittel waren erfolglos. 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Flur Aa Nr. 1512.264, Hürth, Nr. 379,380, Hofraum mit a) Wohnhaus und Hausgarten nebst Anbau und Mühle mit Waschkuche, b) Schuppen, o) Wohnhaus(Pensionat), d) Scheune, 1) Kohlenschuppen, g) Restauration. 22,29 Ar groß, Nutzungswert zu a) 420 Mark und 135 Mark, zu c) 480 Mark, zu g) 300 Mark, 6. Flur Aa Nr. 1528.266, Hürth, Wasserstück, 10.10 Ur, Reinertrag zu a) 420 Mar 6. Flur Aa Nr. 1,19 Taler, 7. Flur M a Nr. zur Aa Nr. 1529.266, Hürth, Wiese, 1.26 Ur, Reinertuag 60 Taler, 8. Flur Ma Nr. 1527,269, Hürth, Wiese, 71,91 Ur, Reinertrag 16,90 Taler, 9. Flur Aa Nr. 1530,269, Hürth, Wiese, 2,80 Ar, Reinertrag 0,66 Taler, 10. Flur Aa Nr. 1531,269, Hürth, Wiese, 1,48 Gr, Reinertrag 0,35 Taler, U. Flur Ka Nr. 1532.269, Hürth, Wiese, 0,17 Nr, Reinertrag 1,04 Taler, 12. Flur Aa Nr. 1533.269, Hürth, Wasserstück(Umbach), 1,83 Gr, Reinertrag 0,22 Taler, 13. Flur Ao Nr. 270, Hürtd, Wiese, 27.08 Ur, Reinertrag 6,36 Taler, 14. Flur Aa Nr. 1152.241, Hürth, Garten, Reinertrag 0,64 Taler, Wiese, 4,86 Ar, Reinertrag 0.76 Taler, Acker, 85.25 Ar, Reinertrag 12.02 Taler, Acker, 58,87 Ur, Reinertrag 5.49 Taler, 15. Flur Aa Nr. 1518,627, Hürth, Garten, 3.97 Ur, Reinertrag 1,09 Taler, Garten, 1,99 Ar, Reinertrag 0,43 Taler, 16. Flur Ma Nr. 1511,628, Hürth, Garten, 3,05 Ar, Reinertrag 0.66 Taler, 17. Flur Me Nr. 1514,628, Gebäudefläche, 0.09 Ur, 18. Flur Ma Nr. 1513/0,264, Gebäudefläche, 0.19 Ar, e) Kesselhaus, 36 Mark Nutzungswert, 19. Flur Ao Nr. 1515,628, Hürth, Acker, 8,63 Gr, Reinertrag 1,86 Taler, 29. Flur Ao Nr. 1517,628, Hürth. Acker, 2.01 Nr, Reinertrag 0.43 Taler, 21. Flur Ao Nr. 1519,629, Hürth, Garten, 14,84 Ar, Reinertrag 4.07 Taler, am 4. Oktober 1907, nachmittags 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht in Hürth in der Wirtschaft der Witwe Johann Mund verstrigert werden. Königliches Amtogericht II 1. Kirte Pf.** in Pingrerrs. Am Lamstag den 17. August 1907. mittags 1 Uhr, läßt Herr Seminarlehrer van Kempen in Brühl in seiner Eigenschaft als Testamentsvollstrecker der Nachlaßmassen der verlebten Eheleute Jakob Gottlob in Pingsdorf in der Wirtschaft von Witwe Eschendruch die gesamten, zum Nachlasse der genannten Eheleute gehörigen, in Pingsdorf, Badorf, Eckdorf und Brühl gelegenen Grundstücke, namentlich auch ein in Pingsdorf gelegenes Wohnhaus mit Scheune, Stallung u. vier sehr günstig gelegene Baustellen öffentlich verkaufen. Ein Verzeichnis der Grundstücke wird im Versteigerungslokale angeheftet. Brühl. Justizrat Lennarts, Rotar. Tandrernau, zu Poacheim. Am Dienstag den 13. August 1907, nachmittags 2 Uhr, in der Restauration von Josef Piel zu Poulheim, wird der Unterzeichnete auf Ersuchen der Erben Heeg die in der Gemeinde von Poulheim gelegenen Ackerparzellen, nämlich: 1) Flur 2 No. 27, Auf dem Ochsenkopf, groß 32 Ur 42 Om. 2) Flur K Nr. 154, Weidchen, groß 13 Ar 38 Cm. 8) Flur K Nr. 155, Weidchen, groß 7 Ar 49 Om. 4) Flur K Nr. 156, Weidchen, groß 7 Ar 06 Om. beziehungsweise diejenige Parzelle, welche im Zusammenlegungs=Verfahren an die Stelle der drei zuletztgenannten Parzellen tritt, öffentlich an den Meistbietenden unter günstigen Zahlungsbedingungen versteigern. Cöln, Apostelnstraße No. 7. Der Königl. Notar: Justizrat Schaefer III. Vergantung. Die Arbeiten der in Habbelrath nen errichteten Bikarie sollen öffentlich u. einzeln vergeben werden: 1. Srund= und Maurerarbeiten, 2. Zimmerarbeiten, 3. Schreinerarbeiten. 4. Dachbeckerarbeiten, 5. Schmiede= und Schloserarbetten. Zeichnung, Kostenanschlag und Bedingungen liegen bis zum 15. 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