•rr•“= (Amtlschog Krefsblatt für den Stadtkreis Hamborn) (Amtliches Kreisblatt für den Staolkkeis Hamborn) d. Thutgzaie ie, a Volkszeitung für den Kreis Dinslaken, Auhrorter Volkszeitung, Meidericher Volkszeitung. Aungn dier Geitliche Kalbun, Peatick und Beskanteschest Jeder Bezieher in mit 3000 M. bei tödlichem Anfal in seinem Beruf versichert ##4 Sstrss Zer b adgeebei ätucks had. Dda donn Naun 1 3. Ni jäh montig Aimseigen.100 TT:., Reflamspreie 4. Tit Getähren ür Bellagen: dn der Sebmie 40.— M: str. 1000 GSut4.„... Teiansag70##t Tür die Aufaahen: nzeigen an Oiell= wirh brns.m. rnemmen geb sasieren: I. fhurien, de prangereien Sngebeng und ieln ucbd unnbe 4 Moden Jahluns eriete Nummer 190 Montag, den 10. Louni 1990. Td. Jorraang Der Kampf um die Gelreiee umtag. Shmertgseiten der Krotverforgung Berlin, 18. Juni. Der Gesetzentwurf über die Getreideumlage ist dem Reichstag zugegan: gen. Dazu wird von zuständiger Stelle en### Das Inlandsgetreide deckt unseren Beoarf nicht und Auslandsgetreide kommt durch den sreien Handel nicht in genüggztag, Te nge#e: ein. Durch Angebot und Nachfrage ist der Bedarf nicht zu regeln. Die Landwirtschaft alaubt, an Felaudgeteibe bonnen r, siergenzmie. Regierung glaubt dies nicht. Die. schaft wollte 2 Millionen Tonnen zum freien 61 275 ment. Durch eine derartige Maßnahme würde Sislansbaerteide gect deizeich elhsce Breise des Inlandsgetreides. Da wir aber keine Zuschüsse für den Ausgleich der Preise auf Befehl der Entente in diesem Jahre bekommen könmüssen wir den SPvregauH ausaumenwer, treide vom Inland fen. Darin liegt preismäßig eine Härte für die Landwirtschaft, die nach Möglichkeit ausgealisoll. Das Opfer aber muß von der im Interesse des Vaterlandes gebracht werden. Im Laufe des Jahres soll der Preis nachgevrüft werden, sodaß eine so große Preise nicht wieder entsteht wie im Vorjahre. Pit chaft g.###eftee eiler her beicke erhahliches Einkommen und Vermögen nicht erhebliches Einkommen und Vermugrn nicht arauf angewiesen sind. Eine endaültige Entschließung darüber liegt noch nicht vor, doch würde dadurch auf alle Fälle eine wesentliche Minderung des einzuführenden Auslandsnetreides herbeigeführt. Eine wesentliche Erhöhung des Verkaufspreises der Reichsgetreidestelle muß eintreten. sodaß sich der Brotpreis etwa anf das Doppelte erhöhen in der Brotversorgung sei nicht die sondern die Sicherung der Versorgung,„Die Eintreihung der Umlage, werde sich in viesem Fahre bedentend schwieriger gestalten,## ig Vorjahre.„Die Regierung denkt. daß die ranyen würde als dem Gesetzentwurs, zumal man hr im Punkte des Preises entgegenkomme. Der Ernst der Lage Berlin, 18. Juni, Die Blätter betrachten, urch den Gesenentwurf über die Getreidemlage geschaffene politische Lage als außerrdentlich kritisch, da eine Mehrheit im keichstag für die Umlage sehr zweifelaft ist und die Sozialdemokratie ategorisch erklärte, daß sie bei der Ablehung des Gesetzentpurfes aus dem Kabinett usscheiden und in die entschiedene Oypotion übergehen würde. Für den Fall der Abehnung der Umlage rechnen die Sozialdemoraten mit der Reichstagsauflösung ind Neuwahlen, die, wie sie durchblicken assen, ihnen aus parteitaktischen Gründen gar sicht so unangenehm sein würde, weil es eine bessere Wahlparole als die gegen den Brotmicher für sie kaum geben würde. Zur Frage, wie die einzelnen Barteien sich bei der Abstimmung verhalten würden, erklären die Blätter, daß gegen die Umlage auf der einen Seite die Deutschnationalen und die Deutsche kei, auf der anderen Seite aber auch die Unabhängigen und die Kommunisten stehen würden, da diesen beiden Parteien die Vorlage wahrscheinlich nicht weit genug gehen werde. Die beiden bürgerlichen Koalitionsparteien, das Rentrum und die Demokraten, werden sahrscheinlich keine einheitliche Halung einnehmen, sondern sich bei der Abstimmung spalten. Die Germania warnt vor einer Keise wegen der Umlage und ermahnt die Parteien zur Einicung. Das Blatt ist der Ueberzeugung, daß die Regierung alles tun werde. was in Ihren Kräften steht. um eine Einigung vu erzielen. Die Bossische Zeitung richtet eine Karnung an die der Umlage günstig gesinnten Parteien und weist darauf hin, daß bei eventneller Neuwahl die Deutschnationale VolksFartei und die Deutsche Volkspartei ihre gesamten städtischen Wähler verlieren würden. Vor einer Krisis? Die Zwangsanleihe im Reichstag Sitzung von Samstag, 17. Juni. Halbmast wehen die Fahnen auf dem Reichstagsgebäude. Sie geben Kunde von bep. i0; schied des deutschen Volkes von den Brüdern in Oberschlesien. Im„Reichetgg selbst steht ein Gesetzentwurf von großr Tragweite zur Beratung: die Zwangsanleihe, deren Verabschiedung noch bis in die letzten sich äußerst schwierig zu gestalten drohte. Daß Schwierigkeiten im Wesentlichen behoben sind, bewies schon der äußere Verlauf der Beratung der Zwangsanleihe und der mit ihr verbundenen Anträge auf Abänderung der Einkommen= und Erbschaftssteuer. Es lag Grund zu der Annahung vor, daß seitens der Oppositzionsporte ier geichortgserirg auf der Rechten. dem Wunsche der Regierungsparteten Hevguge„Fitzepaß#e der voliWoche den Rechtsparteien war das bis zum Beginn der Samstagssitzung noch unsicher, aver im Augenblick haben sie sich der besseven Einsicht nicht verschlossen und so kam es, daß lediglich der Kommunist Höllein vor leerem Hause eine Hetzrede vom Stapel ließ. Sodann wurde die Zwangsanleihe mit den dazu vorliegenden Anträgen dem Steuerausschuß überwiesen. Dann wurde die erste Lesung der Schlichtungsordnung beendet, zu der ebenfalls nur noch ein Kommunist das Wort ergriff. Damit war die Tagesordnung erschöpft. Am Montag beginnt die erste Lesung der Getreideumlage, deren Verabschiedung allerdings noch große entgegenstehen, auf die wir an anderer Stelle hingewiesen haben. Der Hansabund zur Zwangsanleihe Berlin, 18. Juni. Der Hansabund hatte Zwangsanleihe geladen. Der Reichstagsabgeordneter Dr. Ergebnis der sich an das Referat, von Dr. terus, Geschäftsinhaber der Berliner Handelsgesellschaft, anschließenden Diskussion in die folgenden Fonderungen zusammru: 20 Milliarden Die Zwangsanleihe soll nur 60 einbringen, ihre Volleinzahlung lenderjahr ist nicht möglich. Die Tariffähe müssen zum Teil ermäßigt stischen Personen können nicht in den vorgesatz gebracht werden. Die Lombartfähigkeit mut ie den füir Stywerdent: Voranereinschähtung im Gesetz bestyrkont Perpem, Erkoger auf Grund kann vernünftigerweise nur von Merkmalen, die in der Vergangenheit liegen. Es muß ferner daführ Geshreutzmnichen dat nicht praktisch unhaltbare Gesetz über Zusatzabgaben für nicht zutreffende Vorauseinschätzungen dazu führen, nog mehr Reste der Steuermoral zu zerstören. Diese Forderungen seien keine Schonung der Besitzer, sondern entspringen der Pflicht an der Wirtschaft mitzuhalfen. damit Staat und Wirtschaft über die jetzige„ vise lebend= und entwickelungsfähig hinwegkomme. Um das Vemelmann=Abkommen Parig, 18. Junrt. Do= Lrpmiterthamngt i# der gestrigen Wirtele. po k#. 4;.rn. Amanen she die befreiten Gebiere, oas oas wemermannsche Abkommen nicht für Frankreich annehmbar sei. Warum das? Weil das Abkommen direkte Käufe zwischen den Geschädigten und deutschen Lieferanten ohne bürokratische Vermittler, deren unangenehme Rolle wir, nen, vorsieht. Der Minister für die defreiten Gebiete glaubt seine Daseinsberechtigung dadurch beweisen zu können, daß er erklärt, das Wiesbadener Abkommen, bei dessen Ausführung er eine beherrschende Rolle spielen nur nach seiner Ratifigierung durch das Parkez gent Gültigkeit.„Also man wis;g, meniz Das Ergebnis: Frankreich wrro 132x nzenig oder gar keine Sachlieferungen erhalten. solche Art unserer Interessenauffassung bedarf keines Kommentars. Reparation und alliierte Schulden Paris, 18. Juni. Der Londoner Berichterstatter des Temps glaubt mitteilen zu können, das Revarationsproblem soll englischerseits zum Gegenstand von Besprechungen gemacht werden. Man werde leicht die von Sir Robert Horne und Sir Basil Blackett gemachten Vorschläge, nach denen Frankreich seine Schulden bei England und Amerika durch Schatzscheine Sepie, X. den leichen könne, wieder aufnehmen. Auf würden Frankreichs Schulden bei den Aliierten. zu gleicher Zeit aber auch die deutschen Schulden entsprechend herabgesetzt, da die Engländer und die Amerikaner die Obligationen der Sevie C für wertlos hielten. Natürlich sei ein derartiges Abkommen nur mit Zustzrumung der Vereinigten Staaten möglich. Abct= Wir Mittel, das Ziel zu erreichen, wenn man nämlich für wünschenswert erklärt, das Reparationsproblen mit der Frage der interalliierten Schulden zu verquicken. Poineare in London London, 18. Juni. Reuter erfährt: Morktag nachmittag wird zwischen Lloyd George und Poincare eine Besprechung nach dem Frühstück stattfinden, das Lloyd George gibt, und woran Poincare mit Gattin und mehrere britische Minister teilnehmen. Es ist nicht anzunehmen, daß irgendeine Zusammenkunft der beiden Premierminister vor Montag stattfinden wird wegen der vielen anderweitigen Verpflichtungen Poincares. Für die Besprechung ist noch kein endgültiges Programm festgesetzt. Wegen der wahrscheinlichen Rückkehr Poincares wird die Unterredung Montag abend notwendigerweise einen sehr begrenzten Umfang haben. Es wird angenommen, daß einer der Hauptgegenstände der Besprechung die Frage des nahen Ostens sein wird. Sicherlich wird auch die Haager Konferenz und die Frage der deutschen Revarationen, wie die sich nach der Entscheidung des Bankausschusses darstellt. besprochen werden. Die Räumung "* 10" 7, bes bunich unleiidhen Berlin, 18. Juni. In dem deutsch=volnischen Vertrag betr. die Uebergangsbestimmungen für beide Teile Oberschlesiens wird einem Breslauer Telegramm des Lokalanzeigens zufolge### festgesetzt, daß sich beide Regierungen ver###chten. alle Entscheidungen und Urteile, die von den durch die interallüüerte Kommission eingesetzten Gerichten ergangen fird, Wire, kour nen einer deutschen oder volnüchen Srrastammer emangenen Entscheidungen umd Urteibe, in## handeln. Die Wiederaufnahme eines Verfahrens kann nur mit Zustimmung der 3 in der alliierten Regierungskommsssion vertretenen Mächte erfolgen. Keine Gnadenmatnahme, keine Veränderung.„Aufhebung oder Kürzung der Strafe zunsten von Verionen, die wegen Veränderung. Aufbebung oder Kürzung Sg amaungen W Struftaten gegen die Alliternen.####rteilt worden sind, können ohne Einverstanoms der 3 alltierten Mächte erfolgen. Wenn der Gesangene seine Strafe in einem interalliierten Militärgesängnis des Rheinlandes verbüßt, hat der Ausschuß für das Rheinland das auf die Gnadenmahnahmen bezügliche Verfahren einzubeiten. Kattowitz, 18. Juni. Die Uebergabe der in dem an Polen abzutretenden Gebietsteile liegenden Eisenbahn ist heute nachmittag 8 Uhr in Gegenwort der J. K. zwischen der deutschen Eisenbahndirektion Kattowitz und der polnischen Stoutevermottuung vollgagen wachen. Kattowitz. 18. Juni. 200 Mann polnischer Pokizei übernahmen gestern abend nach kurzer Instruktion im Polizeipräsidium den Dienst in der Stadt. Weitere Polizeimannschaften trafen kurz vor Mitternacht in Kattowitz ein. Der Beiggenmgenstend wied wertter aufrecht enbakten. Natibor, 18. Juni. Als eine der letzten Städte wirdt auf Grund des Räumungsabkommens Nativor am 3. Juli von den interalliierten Truppen geräumt. Die interalliierte Zivilverwaltung wird die Stadt am 3. 7. verlassen, sodaß der Einzug der Reichswehr am 4. 7. erfolnen daur: Paritätsfragen im Landtage Sitzung vom Samstag, 17. Juni. Wie der Reichstag, so hat auch der Landtag an läßlich der heute endgültig vollzugenen Abtrennung eines Teiles von Oberschleiten Helbmast geflaggt. Der Abg. Domini mokrat) gedenkt als erster Redner des Tages in seineen Ausführungen zum Etat des Ministeriums des Innern dieser Tatsache und gibt unter allseitiger Zustimmung noch einmal dem riefen Schmerz über den schweren Verlust Ausdruck, den Praher dedurch erleidet. Im Uebrigen beschäftigt. sch in seiner Rede in der Hauptsache mit der Frage der Verwaltungsreform und mit der Hindenburgseier in Ostpreußen, wobei er seinem Bedauern darüber Ausdruck gibt, daß diese an sich Feiern von gewisser Seite zu nationalistischen Kundgebungen mißbraucht worden seien. Damit sind alle Parteien in der allgemeinen Aussprache zu Worte gekommen. Mit Rücksicht auf die tung des Etats kommt aber noch eine zweite verreiße, die zwein Gurnistur, m.(Cagst Ar, Redner, der Abg. Limbertz wesentlich neues zu sagen, was er vorbringt, ist im Wefentlichen eine Wiederholung, oder wenn man will, eine kräftige Unterstreichung dessen, was schon sein Frationsgenosse Hauschild vorgetragen hatte, eine scharse Kritik der Königsberger Vorgänge und der Haltung der Reichswehr, ner direkt als einen reaktionären Standal bezeichnet. Im Laufe seiner Ausführungen kommt er lebhaften versönlichen Zurnsen und Iugrgungr. stößen zwischen den Mehrheitssozialisten und rinksradikalen auf der einen Seite und den Deutschnationalen auf der anderen. Daß die etwas gespektier: liche Einschätzung eines Abgeordneten als Redners zweiter Garnitur keineswegs immer zutrifft, beweisen die Ausführungen des nächsten Redners, des Abg. Dr. Heß(Zentr.). Er wirft ein Thema in die Debatte, das in dieser Aussprache noch nicht behandelt worden ist, das aber nicht oft und nicht eindringlich genug bei jeder Gelegenheit in den Vordergrund geschohen werden muß: die Zurücksetzung des Zene###s und des katholischon Volksteile über, haupt in Regierung und Verwaltung. er steilt fest, daß die Beteiligung der drei alten parteten an der Beletzunz der brrnt z. egezaunt gug lächerlich geringe st, se beträhgr mesgagrt nicht einmal 5 Prozent. Den äußeren Anlaß zu serinen Ausführungen gibt ihm eine im mihen Tag erschienene Artyedre ge, Hogege ee die tatsächliche Zurücksetzung des teils zu beschönigen und geschichtlich erklären sucht und sich sen und unssiosten Erwücten Sver gregzugen an Kacholikm ewpeht. Dr, irth,zgur,z iene Heheunden gm Tel mitt daasstischen Somer un wrm erzuchein diese Scheingründe und schleißen mit Kampfansage an die Deutschnationalen: wir wissen Ihner Seite Gerchtiglet, nicht zu erwarten haben, wir werden uns daranf einDaen Shaetz dnr Stug bio gr. die kaden Rechtsparteien zu. Worte gekommen waren, wiederum wüte Heyreven der Linksradikasen. Die Lohndisserenzen im Bergbau Halle, 18. Juni. Eine vom Bergarbeiterverband nach Coethen einberufene Konferenz der 2 räte im Kohlenbergdau für den Halleschen Bezirk hat beschlossen, den kürzlich in Berlin gefällten Schiedespruch anzunehmen. Leipzig, 18. Juni. Der Verband der Vergarbeider Deutschlands teilt mit: Heute wurde hier eine Betriebsrätekonserenz für den mitteldeutschen Bergbau abgehalten, die zu den gegenwärtig Lohn= und Tariffragen Stellung nahm. Sie sorderte 75 Prozent Lohnerhöhung für Mitteldeutschland und Austritt aus der Reichsgemeinschaft. Es wurde beschlossen, die Kameraden des telegraphisch aufzufordern, das vorliegende Lohnabkommen sowie das Ueberstundenabkommen und den Schiedsspruch mit dem Nahmentarif abzulehnen. Auch plant man eine große wilde Betriebsrätekonferenz nach Hannover einzuberufen. Dieses gegen jede gewerkschaftliche Uebrsng verstoßende Vorgehen einiger Betriedsräte is angesichts der gespannten Lage im Bexehar nicht nur bedenklich, sondern außerordentlich schadlich. Durch solche Sonderveranstaltungen erschwe1 9 0— den sich die Betriebsräte nur selbch die Durchführung der ihnen zugewiesenen Arbeiten. Der Verband der Vergarbeiter steht dieser Konserenz vollständig fern und erklärt, daß über die schwebenden Fragen allein die zuständigen Organisationsinstanzen entscheiden. Cyaltung des Deutschen Beamtenbundes Leipzig, 18. Juni. In Gegenwart von 62 Delegierten, die 13 Beamtenverbände vertraten, sand am Sonntag in Leipzig die Gründung des allgemeinen deutschen Beamtenbundes statt. Da es sich im wesentlichen um die Verde des deutschen Beamtenbundes handelt, die in einem ausgesprochenen Gegensatz zu der Gesamtpolliik dieser Spitzenorganisation stehen, ist dadurch auch gleichzeitig die Spaltung des bisherigen deutschen Beamtenbundes vollzogen. Die kommunistischeehetze Berlin, 18. Juni. Die Hetzversuche der Komisten werden von diesen gund von der Witen Fahne planmäßig fortgesetzt. Die Kommunisten glauben offenbar, daß ihre Zeit gekommen ist und es läßt sich nicht verkennen, daß eine gewisse Unruhe in den Arbeitermassen vorhanden ist. Es sei nur an die Bergarbeiterbewegung. an den drohenden Metallarbeiterstreik in Berlin und andere Vorkommnisse erinnert. Im preußischen Landtag hat der Innenminister Severing mit besonderem Nachdruck auf diese Besorgnis erregenden Anzeichen hingewiesen und die Arbeiterschaft zur Besonnenheit und Ruhe ermahnt. ein Appell. der zweifellos bei der überwiegenden Mehrheit der deutschen Arbeiterschaft volles Verstündnis findet. Auf der anderen Seite bemühen sich die Kommunisten, die Unruhe zu mehren und durch allerhand erfundene und aufgebauschte Meldungen neue Unruhen in die Arbeitermassen zu tragen. So bringt die Rote Fahne am heutigen Samstag im Zusammenhang mit einem Aufruf der Zentrale der kommunistischen Partei an das di ische Proletariat und die sozialistischen Parteien eine ganze Reihe von Nachrichten, mit besonders aufreizenden Ueberschriften:„Wieder ein Attentat“, überschreibt sie die Meldung einer Explosion in Hamburg.„Die Vorbereitungen des Blutbades“ eine weitere Meldung, eine dritte spricht unter der Ueberschrift„Ludendorff und Wulle" von Demonstrationen und Kundgobungen des reaktionären Verbandes anläßlich der Enthüllung eines Blücherdenkmals in Caub. In einer weiteren Meldung wird behauptet, daß in der Berliner Waffen= und Munitionsfabrik Loewe wiederum Kriegsmaterial hergestellt werde. welches an die verschiedenen konterrevolutionären Formationen verschoben werden soll. und dazu bestimmt ist, vom Arbeiterblut gesärbt zu werden. In dieser Weise führt die note Fahme Tag für 2ag ihren Verhetzungskampf fort. In dem anfanglich erwähnten Aufruf der kommunistischen Zentrale werden die sozialtstischen Parteien und der allgemeine deutsche Gewerkschaftsbund zu gemeinsamen Demonstrationen gegen alle militärischen monarchistischen Kundgebungen zu einem gemeinsamen Aufruf aller Parteien und Gewerkschaften gegen monarchistische Reaktion und zu einer einheitlichen Abwehrbereitschaft aufgefordert. Schu errmunistische Zentrale erklärt zum daß sie zu Besprechungen darüber zu jeder Zeit bereit sei. Die Provinzial=Autonomie Berlin. 18. Juni. Die Gesetzesvorbereitungen über die sogenannte Provinzialautonomie führten in den Staatsministerien nunmehr zur Feststellung der Gesetzesvorlage. Der Entwurf steht für alle preußischen Provinzen und damit auch für Oberschlesien weitgebende Berücksichtigung Selbständiakeitswünsche der Provinzen. insbesonvere auf dem Gebiete der kulturellen Sonderart vor. Der Entwurf wird in kürzester Frist zur Veröffentlichung gelangen. Die Hamburger Schiffskatastrophe Hamburg, 18. Juni. Die Zahl der Opfer bei dem Untergang des Dampfers Avare ist noch immer nicht bekannt. Weitere Leichen sind bisher nicht geborgen. Die Rettungsarbeiten mußten heute mittag vorlähifig eingestellt werden, da das Schiff so tief im Wasser liegt, daß man an die Räume an der Steuerbordsette nicht heran kann. Wahrscheinlich muß der Dampfer zu diesem Zweck erst etwas aufgerichtet werden. Neben einer größeren Zahl von Werftarbeitern und sonst beruflich auf dem Schiff tätigen Leute waren zur Zeit des Unfalls von der 50 Mann starken brasikianischen Besatzung etwa 100 Mann an Bord. Davon meldeten sich bis mittags nur 75 bei dem brasilianischen Generalkonsulat. Ob die fehlenden 25 bis 30 Brasilianer ertrunken sind oder sich in den Krankenhäusern befinden, ist noch nicht festgestellt. Der Kapitän der Dampfers, Brado, wurde bei dem Unglück schwer verletzt, und ist vorläufig nicht vernehmungsfähig. Außer ihm wurde der erste und zweite Offizier und der erste Maschinist gerettet. Der zweite Maschinist wird vermißt. Gungzentrum in Göbesderg In der ersten Hauptversammlung sprach, wie schon berichtet, Dr. Buhla, Berlin, über das politische ollen der deutschen Jugend. Nachstebend seien die § uptgedanken des Redners wiedergegeben. Es wird heute täglich und nicht mit Unrecht über die politische Interessenlosigkeit der Jugend geklagt. Cewiß: Es ist Tatsache, daß gerade unter der Jugend die Politik nur schwer Boden findet. Man darf dies aber nicht mit dem Schlagwort abtun, daß diese Interesselosigkeit allein in der Jugend selbst begründet liege. Obwohl auch diese Fragestellung berechtigt wäre. Aber nicht in der Jugend, die den ernsthaften Versucht macht, mit sich selbst er die Lebenswerte zu Rate zu gehen. Allerdings ist diese Jugend grundsätzlich formenfeindlich und deshalb zunächst einmal der politischen Organisation abgeneigt. Aber dies ist sicherlich nicht der tiefere (rund. Es liegt. soweit erkenntlich ist, im heutigen Parteileben selbst. Die beobachtende Jugend hat erkannt, daß der Parteigeist, wie er sich heute vielfach äußert, von den Krankheitserscheinungen dieser ganzen Zeit nicht unberührt geblieben ist. Sind die politischen Gedanken der Jugend nur negativ? Rein, es ist ein bestimmtes politisches Wollen in der gend erkenntlich und zwar in positiver Richtung. er es ist notwendig, ehe wir den Versuch machen, die politischen Komponenten der Jugendbewegung aufzusuchen, zwei Vorfragen zu lösen: Einmal die Frage, welche Arten der Jugendbewegung diesen Erwägungen zugrunde liegen sollen und zum anderen, inwieweit überhaupt von einem politischen Wollen der Jugend geredet werden kann und ob sich nicht von vornherein von selbst natürliche Grenzen in der Art der Betätigung ziehen müssen. Zunächst die erste Frage. Es handelt sich in diesem Teile um die versuchte Herausschälung der politischen Gedanken und Werte, die sich allgemeinhin in der Jugendbewegung erkennen lassen. Eine Scheidung in einzelne Arten der Jugendbewegung kommt also vorerst nicht in Frage. Und nun die zweite Frage: Inwieweit ist die Politik ein Aufgabegebiet, an dem mitzuarbeiten der Jugend zukommt? Dabei ist sofort klar und durchsichtig, daß es der Jugend nicht möglich ist. an der politischen Gestaltung der Dinge im Staatsleben selbst aktiv handelnd teilzunehmen. Das ist natürlich! Denn die Verwirklichung politischer Ziele und das staatsmännische Handeln setzt öpfe und Führer voraus, die mit zielsicherem Weitblick die großen Zusammenhänge zu überschauen vermögen, die erfahren sein müssen und ausgereift im Denken und im Wollen, die dasjenige abwägen und in die Wirklichkeit umzusetzen suchen, was für die Ugemeinheit und für die kommenden Geschlechter förderlich ist. Zwei Ziele als Ansätze eines politischen Wollens lassen sich erkennen, die aus verschiedenen Wurzeln stammen und doch als gemeinsame Erlebnisse in der Jugend wirklich vorhanden sind: Die Gemeinschaft und das Volkstum. Die Gemeinschaft ist das ursprünglichste Erleben in der Jugendbewegung. Eine bestimmte Formel dafür zu finden ist nicht möglich; man muß sie in ihrer Wesensari zu begreifen suchen. Der einzelne will sich als lebendiges Glied einer Gemeinschaft von Wesensverwandten und Gesinnungsgleichen fühlen, die so stark ist, daß sie die einzelnen Glieder zu opferwilligen Dienern eines gemeinsamen Wollens verbindet. Selbstlosigkeit und Opfergeist sind die Kennzeichen. Politisch ist dies ein wesentlicher Schritt zum Werden einer Volksgemeinschaft, die aus dem gemeinsamen Schicksal und dem eigengearteten Volkstum wächst. Das führt uns nunmehr zu demjenigen Erlebnis in der Jugend, das sich vielleicht am stärksten ausgeprägt: Dem Volkstum! Am das ganze echte deutsche Volksempfinden geht es. um das tief inner1240 liche Erleben vom Volkssein, um die Bewußtheit, daß unser Volkstum unser ureigentliches Gut, unser Mutterboden ist, aus dem wir wachsen, aus dem wir wirken und dem wir angehören. Den Patriotismus auf aufgezogenes Uhrwerk, so möchte ich mal sagen, den gab es immer schon. Wie weit es uns innerlich zu erfassen, zu läutern und zu einem Geiste zusammenzuschweißen vermocht hat, das haben die bitteren Ereignisse der letzten Jahre nur zu sehr gelehrt. Gegen diese Veräußerlichung ergriff die Jugend den Wanderstab, um die Heimat selbst zu erleben. Heimat! Soll man Gefühle in Worte schmieden, darf man dies? Kann man es, ohne den Gefühlen und Empfindungen selbst Gewalt anzutun? Man soll sie nicht jeden Tag auf der Lippe führen, nicht zu jeder Stunde sie durch Wortgestammel zu entweihen trachten. Aber Feierstunden gibt es, da wird das Gefühl lebendiger Ausdruck, da läßt es sich nicht mehr zurückhalten in dem vollen Herzen, das überquillt von dem, des es erfüllt ist. Heimat! Du höchstes und schönstes Wort, voll Herzinnigkeit und Liebe, so teuer wie nur einziges Wort auf Erden: Vater und Mutter! Denn du bist unser und wir gehören dir. Wie du auch immer ausschaust, dein sind wir und dein bleiben wir! So kommt denen zum Bewußtsein, die das deutsche Volkstum in seiner Verschiedenartigkeit, in seiner Vielstämmigkeit erschauen und erleben durften, daß es trotz seiner nlterschiede, trotz seiner Eigenarten etwas Umfassendes ist, das uns alle, gewollt oder ungewollt, umfängt und in einigen Banden hält. Die Volksgemeinschaft und der Volksstaat, das sind die beiden politischen Willensrichtungen, die von der neuen Jugend empfunden und erlebt werden, und zwar in eigengeartetem Erlebnis. Methoden und Menschen können wir zu ändern suchen, aber dadurch, daß wir an uns selbst beginnen. Und dann wird die Jugend in diesem Sinn die Zukunft haben! Wie sich in den Windthorstbunden unsere Arbeit am Staate aus der Zugehörigkeit zur Nation ergibt, so zeigen uns die christlichen Grundsätze den Weg, auf dem wir diese Arbeit leisten müssen. Denn allein dem Christentum ist die wunderbare Verschmelzung von persönlicher Freiheit, von der vollen Entwickelung der Eigenpersönlichkeit mit dem Dienst am Ganzen eigen. Der christliche Mensch besitzt das Recht auf die Freiheit der Persönlichkeit, aber er findet seine Schranken und Gebundenheit an der Pflicht, die ihn zum Dienst an der Allgemeinheit und zur Hingabe an das Ganze bindet. Die versönliche Freiheit, die wirtschaftliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen. der Gebrauch der Produktions= mittel. die Familien= und die Elternrechte: Das alles sind die Fragen, die wir vom christlichen Geiste aus begreifen wollen. Aber auch dabei werden wir in den Windthorstbunden nicht stehen bleiben wollen. Wir stehen in den Windthorstbunden bewußt zur Volksgemeinschaft. Die Windthorstbunde sind nicht nur eine Stätte der welranschaulichen Erbauung und der grundsätzlichen Festigung in der Richtung der politischen Willensentwickelung auf unser Staatsziel und Staatsideal, das christlich und deutsch zu gleicher Zeit ist, sondern sie sind Stätten, wo der Gedanke zur Tat gewandelt werden muß. Das soziale Verständnis darf nicht nur gepredigt werden. wir müssen an uns die Forderung stellen. es in Wirklichkeit zu pflegen. Die schwielige Hand des Arbeiters, der im einfachen Arbeitskleid der schweren harten Tagesarbeit obliegt, die nervige Faust, die den Hammer der Arbeit schwingt und die kohlengeschwärzte Hand, die für uns unter der Erde Edelgestein bricht, die müssen für uns denselben Wert haben, wie der durchgeistige Kopf dessen, der in seinem Hirn die Gebäude der Geistigkeit errichtet. Denn jeder schafft on leinem Vlatz. den ihm freier Wille oder Schicksal. den ihm Nakuranlage oder Neigung angewiesen hat, nicht nur für sich und seine Zukunft, sondern an der Stelle, wo er seht, auch für die Gemeinschaft, deren Glied er ist. In diese Volksgemeinschaft wollen wir hineinwachsen von Jugend an Das ist Zentrumsgeist in aller Echtheit. Der Windtborstbündler wird den Gedanken der gegenseitigen Achtung in seinen Handlungen pflegen müssen. Und dabei mag ihm eine Hilse sein, wenn es um Veredelung des entarteten politischen Lebens geht: Das weibliche Wesen, die Frau Auch die Frau ist heute in die Bannmeile des politischen Lebens eingetreten. Mag dadurch in unserer Jugend der Gedanke der Ritterlichkeit wieder Wurzel fassen; der in unserer modernen Zeit nur allzu sehr zu dem Gerümpel der alten Ritterrüstungen des Mittelalters gewörden worden ist. Und mag die Frauenart unseren jungen Männern auf den Weg helfen, daß sie die wilden Sitten unseres heutigen politischen Lebens gemeinsam überwinden, daß mit der gegenseitigen Wertschätzung vor einander auch das Ziel der Achtung vor der Ueberzeugung anderer wächst. Und als letztes die religiöse Duldsamkeit. Es kann in den Windthorstbunden unser Ziel nicht sein. Fanatiker zu werden. Wir wissen, daß das deutsche Volk unbeilvoll zersolitterk uns zerklüftek i#4 demjenigen Denken und demjenigen Fühlen, das den innersten Menschen ausmacht. Wir wissen, daß aus dieser inneren Spaltung der religiösen Art das Ziel der Volksgemeinschaft nur um so schwerer zu erreichen ist. Und darum werden wir in den Windthorstbunden ohne Aufgabe unseres Selbst und ohne Vergewaltigung der anderen die religiöse Duldsamkeit pflegen wollen. Und was wir alle von uns sagen können, ohne daß wir zu untersuchen brauchen, wo Schlacken sind und wo sich Reinheit findet, das mag ausmünden in einem dreifachen Bekenntuis: Dem starken Bekenntnis zur Staatsgesinnung, dem starken Bekenntnis zu unserem Volkstum. dem starken Bekenntnin zum Christentum und damit zu den Grundsätzen der Partei, die aus diesem Geist heraus arbeitet und schafft! Das Zentrum! Und nicht mit der Propagandel des Wortes. nein, mit einer anderen Propaganda, die an Schärfe die erste bei weitem übertrifft: Mit der Propaganda der Tat! Deutsche und Christen wollen wir nicht heißen, sondern sein!„ Die Rede wurde wiederholt durch starke Zuskiu#mungsbezeugungen unterbrochen. Am Schluffe setzte ein besonders wuchtiger begeisterter Beisallssturte — Die deutschen Kampfspiele Noch keine Entscheidung in der Deutschen FußballReisterschaft Die deutschen Kampfspiele in Berlin (Eigenbericht.) Die deutschen Kampfspiele, die die große Leistungsprüfung des deutschen Sports werden soll, wurde nicht sehr verheißungsvoll eingeleitet. Der Samstagabend, der zur Begrüßung der Gäste festgesetzt war, sah ein trübes, regnerisches und daher unfreundliches Berlin. Bis zum Mittag goß es in Strömen und die Aussichten für einen einwandfreien Verlauf waren nicht die besten. Trotzdem waren an dem Begrüßungsabend erfreulicherweise die Gäste aus dem Süden, dem Norden, vom Rhein und von allen anderen Gegenden alle erschienen. Soweit die deutsche Zunge reicht und soweit der deutsche Name geachtet ist in der Welt, waren Vertreter anwesend. Darbietungen gesanglicher und sportlicher Art bildeten das Tagesprogramm und mancher mit Arbeit überlasteter Verbandsbeamte gönnte sich hier einige Stunden Erholung. Der Sonntagmorgen war für einen Frühschoppen vorgesehen. Anschließend hieran fand ein Festessen statt. Der Tag war nur für die offiziellen Gäste bestimmt. Die Mienen der Bundesväter drückte nicht gerade Freude aus. Immernoch regnete es, aber nach und nach wurde die Stimmung besser. Nach einer Rede des Vorsitzenden Dr. Martin antwortete der Vorsitzende des Deutschen Fußballbundes, Hinze, Duisburg. Beide wiesen auf die Entwicklung des Fußballsportes sowie auf die Bedeutung des morgigen Endspieles hin. Das Endspiel um die Deutsche Fußballmeistermeisterschaft. (Eigenbericht.) Große Spannung lagerte über dem von gewaltigen Menschenmassen gefüllten Bau des Deutschen Stadions. Trotz des nicht günstigen Wetters füllten etwa 35—40000 Menschen das gewaltige Rondell. Ein Beifallssturm rauschte durch die Massen, als die beiden Mannschaften erschienen. Nürberg hatte rechtzeitig seinen Linksausen Sutor wieder eingestellt. Grünerwald war als Verteidiger zurückgezogen, während Kugler als Mittelläufer fungierte. Der Anstoß ist aufregend auf beiden Seiten. Energievoll wird gespielt, doch das Ziel, worum es geht, läßt selbst die rationierten Spieler auf beiden Seiten nervös werden. In der vierten Minuten wird Harder unfär angerempelt, doch der Strafstoß, der verhängt wird, geht ins Aus, Die Süddeutschen spielen robust, fast unfair und bringen Situationen ins Spiel, die unnötig sind. Harder wird stark abgedeckt. Nürnberg wird immer schärfer und seine Spieler verscherzen sich durch ihr Verhalten immer mehr die Sympathie der Zuschauer. Abgewehrte Ecken, knapp gehaltene Torschüsse, hält die Zuschauer in Atem. In der 18. Minute bas erste große Ereignis. Harder gibt den Ball an Breuel, dieser spielt, da er angegriffen wird, das Leder an Nave.— Torschuß— Stuhl= faut wirft sich, erreicht aber den Ball nicht mehr— Hamburg führt mit:0. Kurz danach spielt Träg sich raffiniert durch und schießt an dem erstaunten Torwart vorbei ins Netz. Damit ist der Ausgleich erzielt:). Die Spielweise der Süddeutschen gibt weiterhin zu Rügen Anlaß. Hamburg kommt nicht auf. Anscheinend schonen sich die Spieler. Noch vor der Pause gelingt es Nürnberg, die Führung herauszuholen. In der 30. Minute gibt Sutor eine Flanke heraus, die Popp aufnimmt und unhaltbar unter riesigem Jubel seiner Landsleute verwandelt. Beide Parteien erzielen Ecken, die aber zu nichts führen. Eine Flanke von Träg ruft kritische Momente vor dem Hamburger Tor hervor. An dem Ergebnis wird aber nichts mehr geändert. Halbzeit: 2: 1 für Nürnberg." Nach dem Seitenwechsel wird das Spiel der Norddeutschen lebhafter. Jeder Erfolg der Gäste von der Wasserkante wird von den Berlinern freudig begrüßt. Nach und nach gewinnen die Süddeutschen jedoch wieder die Oberhand. Nach einem Eckball, der aber wieder nichts für Hamburg einbringt, muß Nave für einige Zeit aussetzen. Hamburg kommt trotzdem nach und nach wieder auf und gestaltet das Spiel überlegen. Während der ganzen Halbzeit wechseln die Ueberlegenheitsverioden mit rasender Schnelligkeit. Nach einem unheimlich scharfen Schuß aus günstiger Position neben den Pfosten Hamburgs wird das Spiel wieder offen. Schon glaubt man an einen knappen Sieg der Nürnberger, als das Unglaubliche geschieht: Harder war durchgekommen. Er wird von 2 Mann angegriffen und spielt einem Läufer den Ball zu. Durch diesen wird 5 Minuten vor Schluß das ausgleichende Tor getreten. Die Aufregung wächst auf beiden Seiten, doch wird trotz aller Anstrengungen# nichts mehr erzielt. Bei Schluß der regulären Spielzeit steht das Resultat auf 2:2, bei einen Eckenverhältnis von:7 für Hamburg. Es folgt eine Verlängerung von 2 wal 15 Minuten. Hamburg, mit Wind spielend, ist zunächst im Angriff. Doch bald wird der Kampf offen. Blitzschnell wechseln die Chancen. Kugler ist in die Verteidigung zurückgegangen. Grünerwald spielt Läufer, Riegel wirkt als Mittelläufer. Beide Hintermannschaften retten bravourös. Vor allen Dingen zeichnen sich die beiden Torwarts aus. Die zweite Halbzeit zeigt kein anderes Spiel. Gefährliche Momente vor beiden Toren, besonders, als Boß einmal allein vor dem Heiligtum Hamburgs, knapp daneben schießt und Breuel vor dem gegnerischen Tor knapp von einem Ball abgedrängt wird. Nachdem Nürnberg das Eckenverhältnis auf:8 gestellt hat, geht die erste Verlängerung resultatlos zu Ende. Die weitere Verlängerung sieht zuerst Nürnberg knapp in Front, aber nach und nach werden die Angriffe verteikter und— schwächer. Es wird gekämpft bis zur Entscheidung. Nach etwa 15 Minuten Spieldauer bricht der Schiedsrichter Dr. Bauwend(Köln), erschöpft zusammen, sodaß eine Unterbrechung von mehreren Mtnuten erforderlich ist. Beide Mannschaften schleichen nur noch über den Platz, wenigstens die Stürmerreihe. Die Hintermannschaften sind dagegen noch ziemlich frisch und so ist es schon vorauszusehen, daß die schwachon Angriffe keinen Erfolg haben werden. Dennoch arbeiten beide Mannschaften weiter. Der Kampf verliert immer mehr an Interesse. Ein Teil der Zuschauer verläßt bereits das Spielfeld, als der Unparteiische den Kampf nach einer Spieldauer von über deei Stunden unentschieden abbricht. Das Spiel muß wiederholt werden, ein in der Fußballgeschichte noch nicht verzeichnetes Ereignis. * Zur Kritik sei gesagt, daß Nürnberg ein sein abgepaßtes, bestechendes Spiel vorführte. Leider aber ließ sich die Mannschaft, angefeuert durch ihre Anhänger, zu unfairen Handlungen hinreihen, die das Gesamtbild des Kampfes sehr beeinträchtigten. Der Angriff führte— in der sairen Spielzeit— je nach Bedarf ein engmaschiges oder raumgreifendes Spiel vor. Träg und Stuhlsant stellten den stärksten Teil der ganzen Mannschaft dar. Böß in der Mitte war immer flink und gewandt. Popp und Strobel konnten gefallen. Letzterer vor allen Dingen durch seine rasenden Läufe. Die Läuferreihe war mit Reitzenstein, Kugler und Riegel gut besetzt. Kugler arbeitete zur Zufriedenheit. In der Verteidigung war es. Bank, der sich vor allen Dingen manche Schärsen zu Schulden kommen ließ. Er verfügt über einen befreienden Schlag. Stuhlsaut zeigte sich als Meister seiner Faches. Er war jeder Situation gewachsen. Die norddeutsche Mannschaft war bei dem rohen Spiel den Süddeutschen in der ersten Halbzeit nicht ganz gewachsen. Später ging sie aus ihrer Reserve heraus und zeigte manche, den Nürnbergern mindestens ebenbürtige Leistung. Der Spielführer Harder zeigte nehen seinen technischen Fertigkeiten gute Spielführertalente. Er hatte in Breuel eine Stütze, auf die er sich unbedingt verlassen konnte. In gewissen Zeiten übertraf ihn dieser in seinen Leistungen sogar. Schneider zeigte wenig. Er hatte einen schlechten Tag und konnte bei der gegnerischen Läuserreihe nichts durchbringen. Gut dagegen war der Linksaußen Raven der nicht nur schnell und gewandt war, sondern auch über gutes Flankvermögen verfogte. Der Rechtsgußen war ungewandt und lange nicht so schnell. Trotzdem brachte auch er verschiedentlich das Leder gut vor. Die Läuserreihe reichte an die der Süd#utchen nicht heran. Der vielgerühmte neue schwedische Läuser zeigte erst in der zweiten Halbgett das, was man nach seinem Ruf von ihm erwarten mußte. Die Außenläufer spielten leidenschaftlich. In der Verteidigung ragte Beier hervor. Er war der beste Mann der Abwehr und überragte auch seinen Partner Schmerbach, der nicht besonders gut war. Martens hatte einige schwache Momente, war aber im allgemeinen ein ruhiger und zufriedenstellender Spieler. 32=Kilometer=Gehen rund um Dinslaken. Anläßlich der 3. nationalen Wettkämpfe des Spiel= und Sportvereins#9 in Dinslaken fand Sonntagvormittag um 10 Uhr ein Gehen statt, zu dem sich außer den besten westdeutschen Gegern auch Hermann Müller(Charlottenburg) gegeldet hatte. Wie bisher, bewies Hermann Mül2c, daß er immer noch der Beste Deutschlands in dieser Sportart ist, was aber nicht ausschloß, daß er von seinen Mitkämpfern stark bedrängt wurde. Die genauen Ergebnisse sind folgende: 1. Hermann Müller(Charlottenburg) 2 Std. 20.5 Min., 2. Richard Schötz(Duisburg) 2 Std. 24.4 Min., 3. Rodenbücher(Duisburg) 2 Std. 28 Min., 4. Kubertzki(Wanne), 5. Lewos, Düsseldorf 99, 6. Spielmann, Großenbaum, 7. KleinKoll, Duisburg 48, 8. Neuß, Duisburg 48. Duisburg 48 ekrang mit der Mannschaft Schötz, Rodenbücher, Kleinstoll zum dritten Male den Vereins=Wanderpreis und damit endgültig. Schötz errang den Ehrenpreis für den zuerst eintreffenden westdeutschen Geher, Müller endgültig den Wanderpreis für die offene Klasse. Windhagen, Duisburg, wurde, in sehr guter Position liegend, während des Nennens disqualifiziert. Die 2. Nationalen des V. s. L. Kreseld. Von den 13 leichtathletischen Veranstaltungen, die am Sonntag in Westdeutschland stattfanden, verdienten am meisten Beachtung die 2. Nationalen des V. f. L. 04 Krefeld. Beste westdeutsche Klasse war am Start, außerdem Leipzig mit dem 100=MeterMeister Friedrich, dessen Zusammentreffen mit Houben von besonderer Bedeutung war. Houben zeigte sich wieder als beste Klasse und schuf in der 100=Meter=Strecke einen neuen deutschen Rekord mit 10,3 Sekunden. Es war wirklich ein Genuß, ihn laufen zu sehen. Eigentümlich war, wie er bis auf 30 Meter mit Friedrich gleichlag, dann zum Spurt ansetzte, den Vorsprung bis 70 Meter beibehielt, um dann nochmals zum Spurt anzusetzen und mit fast zwei Metern Vorsprung durchs Ziel zu gehen. Friedrich dagegen lief besonders schön in der 4mal 100=Meter=Staffette. Beim letzten Wechsel lagen die Läufer: Jeppel(Duisburg 48), Houben und dann Friedrich, letzterer etwa 2 Meter zurück. Beim Passieren des Zielbandes war es genau umgekehrt, so scharf hatte Friedrich aufgeholt. Für die Vorzüglichkeit der Quisburger 48 spticht der Umstand, daß sie mit den anerkannt besten Staffeln im Wettbewerb lagen und bis auf die letzte Teilstrecke den ersten Platz inne hatten. Auch der Duisburger Spielverein konnte sich mit einigen Leuten verschiedentlich plazieren. Die Jugendlichen und Anfänger zeigten recht gute Leistungen und manch bemerkenswertes Ergebnis war dabei. Die genauen Zahlen sind folgende: Senioren: 3000 Meter: 1. Bremer, Düsseldorf 99(9,37 Min.), 3. v. d. Piepen, Duisburg. 800-Meter=Lauf: 1. Kempe, Leipzig(1,59,5 Min.). — 300=Meter=Lauf: 1. Esseler, Aachen(36.7 Min.). Hochsprung: 1. Hoffmann, Leipzig(1,71 Meter). — 100=Meter=Lauf: 1. Houben, Krefeld, 10.3 Sek., 2 Friedrich, Leipzig, 1½ Meter zurück, 3.=sseler, Aachen.— 3 mal 1000=Meter=Staffette: 1. PreußenKrefeld,.29,7 Min., 2. Düsseldorf 99, 3. Ballspielverein Solingen.— 4X100=Meter=Staffette: 1. V. f. B. Leipzig, 43.8 Sek., 2. Preußen=Krefeld, 2 Meter zurück, 3. Duisburg 48, 3 Meter zurück.— 5 mal 300=Meter=Staffel: 1. Düsseldorf 47,.14,6 Min., 2. V. f. L. Krefeld, 5 Meter zurück, 3. Düsseldorf 99, 10 Meter zurück.— Speerwerfen: 1. Hauer. Düsseldorf 47, 50 Meter; 3. Jeppel, Duisburg 48.— 10 mal 100=Meter=Staffel: 1. Preußen, Krefeld,.54,9 Minuten.— 1600=Meter=Staffel: 1. V. f. B. Leipzig.43.7 Minuten. Sentoren II: Diskuswersen: 1. Espey, Neuß, 32.90 Meter.— Weitsprung: 1. Reinhard, Turnverein Grafenberg, 6,22 Meter.— 200=Meter=Lauf: Fritz Leipzig. 22.8 Sek.— 100=Meter=Hüden: 1. Hölte: V. f. L. Krefeld, 19.7 Sek. Junioren: 200=Meter=Lauf: 1. Hummer, Düsseldorf 99, 24 Sek., 3. Lückmann, Duisburger Spielverein, 1 Meter zurück.— 1500=Meter=Lauf: 1. Kleinholz, Duisburg 48,.29 Min.— 400 Meter: 1 Hummer, Düsseldorf 99, 54,3 Sek.— 4X100 Meter(Klasse): 1. Benrath, 46.4 Sek., 2. Duisburger Spielverein 2 Meter zurück.— 1600 Meter (Klasse): 1. Spielverein Rheidt,.50,2 Min., 2. Spielverein Duisburg, 10 Meter zurück. Anfänger: 1000=Meter=Lauf: 1. Niehen, V. C. 05.— Weitsprung: Haus, Willich,.4 Meter, 2. Schröder, Spielverein Duisburg,.55 Meter.— 100=Meter=Lauf: 1. Hummer Düsseldorf 99, 11,2 Sek. Fußball. Am Samstag und Sonntag waren in Duisburg zwei internationale Spiele zu sehen, die, trotzdem is Interesse für den Fußball merklich nachgelassen hat, doch noch eine größere Zuschauermenge zu seseln vermochten. Das erste war Duisburger Spielverein: Cerele Sportiv„Fola“ 1. :1(:). Der Meister von Luremburg trat mit einigen Eratzleuten an. Seine Spieler waren zum größten Teil sehr schnell doch standen sie in Ballbehandlung der Mannschaft des Spielvereins nach. Das eiste Tor für Spielverein fiel ganz überraschend in der ersten Minute. Das zweite Tor folgte nach etwa einviertelstündiger Spielzeit. Dann hatten die Luxemburger gefunden und konnten besseren Vidersand heisten. In der zweiten Halbgeit tunt die bessere Technlr Spielvereins noch deutlicher zu tage. B. f. u. B. Rahrert: Vornssig Nennklrchen:4(:9) Die Gäste, die gegen Preußen Essen:2 und am Samstag gegen Dortmund:0 gespielt hatten, bewahrheiteten ihren Ruf als eine der besten süddeutschen Mannschaften. In der ersten Halbzeit sah es allerdings nicht so aus. Ruhrort war ihnen in schneller Kombination überlegen und konnte bis zur Halbzeit zweimal einsenden. Mit Seitenwechsel drehte sich das Blatt. Ruhrort kam zu nichts mehr. wöhrend die Gäste sich fanden und insgesamt viermal einsandten. Ballspielverein Herta: Germania Wanheimerort :0. Das Spiel wurde nach der Pause vom Schiedsrichter mit diesem Ergebnis abgebrochen Germania Wanheimerort: Eintracht Duisburg :1. Dieses Spiel um die Meisterschaft in der IlaKlasse mußte bis zur Entscheidung durchgeführt werden. Diese wurde dadurch herbeigeführt, daß nach etwa Zstündiger Spielzeit Eintracht ein 11. „„„ vor dem Schwurgericht. bestraft warenge H. neun f D. Wegen Meineld vor## Eine schwere Anklage wurde vorgestern gegen den am 27. Juli 1894 im Elsaß geborenen Eisenbahnbetriesassistent Heinrich Hartmann aus Gladbeck erhoben. Er sollte nach der Anklage am 8. Januar und L. November vorigen Jahres in einen Zivilorozeß vor dem Amtsgericht in Duisburg wissentlich ein falsches Zeugnis mit einem Eide bekräftigt haben. Der Sache zu Grunde lag folgender Sachverhalt: Eine Zeugin hatte gegen ihren Verlobten Klage zur Erstattung der Aufwendungen. die sie während ihres Verlöbnisses gehabt hatte. erhoben. und zwar verlangte sie von ihrem früheren Verlobten eine Entschädigungssumme in Höhe von 6900 Eine Fmtschedigeung“. . pier monate Gefängnis. Beantrag Ersteren einundeinhalb Jahr und gegen lonate Gefängnis. Da die Hecke sehr schandhaft ist, konnte ein schwerer Diebstahl durch Uebersteigen nicht nachgewiesen werden. M. Etwas meh. Rücksicht! Der Weg an der Schleuse, der am vor etlichen Jahren abgetragenen alten Schlachthause vorbeiführt, wird alltäglich von zahlreichen Spaziergängern belebt, die zum sogen. Wellenbad bzw. zum Kahlenberg streben. Zumal an Sonntagen ist der Verkehr auf diesem baumbeschatteten Pfade äußerst stark. Als eine Rücksichtslosigkeit empfinden es wohl alle Ausflügler, daß nun auch Radfahrer diesen Weg in immer steigenEitgrmnungssumme nun auch Radfahrer diesen Weg in immer steigenNi 20110pn 0000 M. Eine Entschogung kann dem Maße benutzen, obschon gleich am Anfang der ein Maochen aber wur dann verlangen wenn Schleuse ein Schild dieler verbietet, Adgesehen danur dann vellugen, wenn ior Verlooter ohne irgend welchen Grund das Verlöbnis löst. Der in diesem Falle verklagte frühere Bräutigam führte hierauf mehrere Gründe an und erklärte u. a. auch, daß seine frühere Braut, wie er erfahren habe, vor dem Kriege intimen Verkehr mit dem Angeklagten Hartmann gehabt habe. In den verschiedenen der ungerlante de dem Amtsgerich, besitäkticte Meitenhell. Gmrschen wuche dur Llat vormandos. Perhandthngen vor dem Antsgericht beitätior Meterbau zugesprochen wurde, der glun Verwundell#„Inninnte dieses auch und bekräftigte seine wurde. Aussage mit einem Eide. Es traten aber doch Duioburg 48(4..): Spielverein Duioburg zomente zu Tage, die das Gericht an der (4. Manrisch)..: Wahrheit seiner Aussagen zweiseln kiek. Mit (2. Manusch.) F.. setwa 20 Zeugen und 3 medizinischen SachverDas Spiel wurde nach 125 Minuten Spielzeit abgebrochen: es wird wiederholt werden. Spielverein Rheinhausen: Vornssia Dortmund. Dieses Spiel fand nicht statt, da Dortmund nicht angetreten war. * Duisburger Vereine auf Reisen. Am Samstag kämpfte Fußballverein 08 mit 8 Mann Ersatz gegen Union Gelsenkirchen. Das Ergebnis war dementsprechend:1 für Gelsenkirchen. Am Sonntag fuhr die 35=Mannschaft nach Emmerich, wo sie ihren Gegner mit S:1 abfertigte. Am Mittwoch wird die Reservemannschaft gegen die als vorzüglich bekannte Schupomannschaft in Duisburg spielen. Die noch immer in der Fremde weilenden Preußen sollen ihren Gegner Regensburg 61 mit:1 geschlagen haben. Setonachrichten Dntebung Fronleichnam=Prozessien Draußen ist alles so prächtig... Sonnenschein lacht über den Fluren. Ein Wetter, wie eigenz gemacht für den Tag im Jahre, an dem des Priesters geweihte Hand den Heiland im Altarssakrament durch die Straßen und Felder trägt, damit er seine segnende Hand ausstrecke über Baum und Strauch und die Früchte der Felder. Kein Fest im katholischen Kirchenjahr ist geeigneter, die Glaubensstärke. und Glaubenstreue des Katholiken auch öffentlich zu bekunden, als dieser Tag, an dem das .#. 20 Zeugen und 3 medizinischen Sachpernanoigen versuchte das Schwurgericht Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Die Verhandlung zog sich bis in den Abend hinein und murde unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gefuhrt. Da dem Angeklagten wissentlicher Meineid aber nicht erwiesen werden konnte, verneinten die Geschworenen die Schuldfrage, worauf das Gericht den Angeklagten freisprach. Duisburg=Laar Trinkhalleneinbruch. In der vergangenen Nacht wurde in Laar in einer Trinkhalle eingebrochen Den Dieben fielen außer Zigaretten und Schokolade auch zwei Fußmatten in die Hände, die sie ans Mangel an etwas besserem mitgehen ließen. Man ist ihnen bereits auf der Spur. Hamborn H. Die Elternbeiratswahlen in Hamborn. Das Ergebnis der gestern getätigten Elternbeiratswahlen ergibt an den katholischen Schulen Hamborns folgendes Bild: Schule Barbara Roland Fröbel Kamn Nikolaus(Alsum) Wittbruch 1281 1078 1020 1036 495 289 5 Jundt 4. # Sue 2 teth. heie 3 23 3 1 17 5 5 15 5 377 133— Die Wahlbeteiligung in Prozenten ausgedrückt, ergibt folgendes Bild(Reihenfolge wie oben): 43, 39, 33, 48, 54 und 51 Prozent. Das ergibt eine Gesamtbeteiligung von 44,6 Prozent. An folgenden Schulen erübrigte sich eine Wahlhandlung, da nur eine Liste der konfessionellen Elternschaft aufgestellt ie Ss.“ Johmmmemt## eier Tag, an dem ons eine Liste der konfessionellen Elternschaft aufgestellt hl. Altakssuckamen den Raum des Gotteshauses war: Abteischule. Aug.=Thussen=Schule, Gertrudenund leinen Segen öber Alur und#ch aus= Honrietten, Ciehfrauen= Marie. M e verläßt und seinen Segen über Frur und Fewo ausgießt. Wie wetteisert alles, um dem Heiland in Brotsgestalt den Weg zu schmücken! Fast kein Haus, das nicht wenigstens eine kleine Dekoration zeigt. Ueberall frisches Grün... Blumen und Guirkanden kränzen das Häusermeer und Fenster und Türen verschwinden in der Pracht, in die liebevolle Hände sie gekleidet haben. Und dann die Kundgebung— denn das ist sie— selbst! Es muß auch den Andersgläubigen mit Ehrfurcht vor dem datholischen Glauden erfüllen, wenn er steht, wie dort im Zuge jeder Stand, jeder Beruf. ohne Unterschied, vertreten ist. Da gibt es keinen Klassenunterschied, da sollte selbst der Mund des frechen Spötters verstummen vor diesem gewaltigen öffentlichen Glaubensbekenntnis der Katholiken... Und wenn eins besonders erfreuen durfte, dann war es die große Zahl der Männer und Jünglinge, die sich den Prozessionen angeschlossen haben. Sie haben gezeigt, daß es auch in dieser entsetzlich ungläubigen materialistischen Zeit noch Männer gibt, die keine Menschenfurcht kennen und treu und gläubig ihren katholischen Glauben bekennen vor der Oeffentlichkeit. Sie alle aber, die dem segnenden Heiland in Brotsgestalt gefolgt sind, die ihn hier nicht vor den Menschen verleugneten, sie wissen, daß auch Christus sie nicht verleugnen wird, wenn er einst kommen wird, strengstes Gericht zu hatten am letzten Tage der Welt.... Strandbad=Eröffnung am Wedausee Das suchende Auge erblickt nicht viel. Eine schmucklose Holzbaracke, ein kleines Stück Stacheldrabtzaun, das ist alles. Und doch ist hier etwas Großes, etwas Schönes, eine Stätte der Erholung und Krafterneuerung. Hier ist ein Jungbrunnen von der Jugend für die Jugend. Die Jungen selbst haben sich diese Quelle erschlossen, um hier die Frische des Geister und der hohen, tdealen Begeisterung zu schöpfen. Neudeutsche Jungen wollten sich im Schwimmsport ausbilden. Im vergangenen Winter reifte in ihnen der kühne Entschluß, ein Strandbad zu erbauen. Heute steht das Strandbad da, dank der Begeisterung und Arbeitsfreudigkeit der Jungen. Gestern ist es der Oeffentlichkeit feierlich übergeben worden. Der Wettergott machte wohl ein böses Gesicht. und der raube Wind machte die Luft und das Wasser zum Schwimmen gar nicht geeignei. Dennoch fanden sich die Gäste zahlreich ein. Vertreter der Stadt und der Geistlichkeit zeigten ihr Interesse für das neue Werk. Dr. Fest begrüßte die Erschienenen. Der neudeutsche Schwimmwart Paul Peus leate die Bedeutung des Schwimmsportes dar. Dieser Sport, so sagte er, muß sich erst die Anerkennung, die ihm gebührt, erkämpfen. Das darf den Jungen nicht schwer fallen, die doch alle unter den Bannern eines katholischen Vereins marschieren. Für alle katholischen Vereine ist das Bad eröffnet. Darum fordert er von den Schwimmern, der Deutschen Jugendkraft alle Ehre zu machen, Ordnung und Sttte stets hier herrschen zu lassen, auf daß die Jugend besitze, was ihr gegeben werden soll, ein Schwimmerheim. Das war eine Feier einer neuen deutschen Jugend, von hohen Idealen durchdrungen. Schmucklos, schlicht und einfach liegt das Strandbad am dem schönen Wedausee, geschaffen von der den Bezilher Volfe. Henrietten=, Lleofräuen=, Marten=, Norvertus=, Ostacker=, Overberg= und Warbruckschule sowie an der Hilfsschule in Bruckhausen und am Realgymnasium. Das Ergebnis kann im allgemeinen als günstig bezeichnet werden; denn es hat wieder einmal dargetan, daß die große Mehrzahl unserer Elternschaft auf dem Boden der konfessionellen Schule steht und nicht gewillt ist, die Erziehung ihrer Kinder ohne Religion aufzubauen. Und doch hätte man im Interesse der Wichtigkeit der Sache erwarten können daß die Beteiligung eines stärkere gewesen wäre. Die Gegner unserer konfessionellen Schule haben sicher alle ihre Anhänger auf die Beine gebracht; wenn auch von unserer Seite alle Eltern restlos ihre Pflicht getan hätten, würde das Ergebnis sich noch weit besser gestaltet haben. H. Chor des Städt. Musikvereins. Heute. Montag abend 8 Uhr. Probe und Besprechung für den ganzen Chor. Walsum W. Patenteintragungen. Auf dem Reichsvatentamte wurde unter D. N. P. Nr. 358 289 (Türverschluß) und unter Nr. 816 435 D. N. p. die erfindung(Alarmschußapparat) eingetragen. Erfinder ist der Postbote Franz Echterbroch in Walsum, Kaiserstraße 101. Sterkrade S. Volkshochschule. Stundenplan für Montag. den 19. Juni:.30—.15 Uhr. Luzea#lehEnglisch. 2. FortArbeitsgemeinschaft von 16 Stunden. Sämtliche Vorlesungen finden in der Unterprima oder im Physiksaal des Realgymnasiums statt. In den ersten 14 Tagen ist der Besuch aller Lehrgänge frei und unverbindlich, mit Auonahme des Lehrgangs 4. Mülheim=Ruhr „D. Der Verein der Kleinrentner, der das Wohl seiner Mitglieder stets im Auge hat, gibt heute Montag und morgen Dienstag abermals verbilligte Lebens mittel aus. Kaufberechtigungsscheine werden in der Geschäftsstelle des Vereins, Löhstraße 24a, an beiden genannten Tagen nur nachmittags von—5 Uhr ausgegeben. M. Friedhosschäude:. Um 29. April mußte man auf dem Friedhof der jüdischen Gemeinde an der Gracht die Entdeckung machen, daß über Nacht etwa acht Gräber ihrer Verzierungen beraubt worden waren. Die Diebe waren die Arbeiter Josef M. und Karl E. Durch die Hecke, die sehr schadhaft ist, waren sie auf den Friedhof gelangt und hatten eine gange Anzahl von Ketten und Nohren aus Zink und Bronce im Werte von über zehntausend Mark gestohlen. Nachdem sie einen Teil davon zerschlagen hatten, kegaben sie sich zu dem ihnen bekannten Bergmann., der sich dann auch bereit zeigte, mit ihnen zu einem Rohmaterialienhändler zu gehen. um das Metall zu verkaufen. Hierbei wurden sie erwischt.., der noch minderjährig ist, hat sich demnächst zu verantworten. Eben schon wegen Diebstehls vorbestraft, erhielt wegen der ganz verwezenen Tat eine Gefängnisstrafe von neun Monaten r! W. mm! I Kasseneröhnung: Porlt, #r helfwragen. u. mnden Iugmn#, pn us aub nor####ebiund an der Abendkass Schleufe ein Schilb dieses vervietel. abgrseven dur von bietet auch die geringe Ausweichmöglichkeit auf diesem Wege die Gefahr in sich, in den Kanal zu stürzen. Der Weg ist eben für Radfahrer ungeeignet und doch wohl nur Spaziergängern zugedacht, was doch beachtet werden könnte. Mger: 9. Von der Moerser Schöffengerichtssitzung. Die Bergleute Wilhelm Alefs und Anton Suidelar aus Moers sind beschuldigt, mehrere Bretter und Latten unterschlagen zu haben. Sie wurden mit einer Geldstrafe von je 100 Mark belegt.— Der Holzarbeiter Theodor Metken aus Homberg hat als Hausbesitzer über leere Wohnräume verfügt, obwohl das Wohnungsamt bereits anderweitige Bestimmungen getroffen hatte. Das Urteil lattere auf 50 Mark Geldstraße— Wegen Entwendung von Kleidungsstücken erhielt der Maschtnißt Karl Lück aus Homberg eine Geldstrafe von 300 Mark. — Der Arbeiter Bernhard Schmidt aus Duisburg hatte sich zu verantworten, weil er der Firma Krunp Schrottabfälle entwendet haben sollte. Das Gericht stellte jedoch Unterschlagung fest und vevurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 200 M.— Eine Haftstrafe von 3 Wochen bekam der Gärtner Peter Stammsen aus Krefeld, zurzeit in Haft.— Dem Taucher Nikolaus Michels aus Wesek ist zur Last gelegt, den Straßenbahnschaffner Eickenfonder öffentlich beleidigt zu haben. Das Urteil lautete auf 100 M. Geldstrafe und Besugnis des Beleidigten zum Aushang des Urteils am Rathaus Homberg. s. Ausstellung. Eine Hauptversammlung des Vorstandes der Ausstellung findet heute Montag, nachmittags.30 Uhr, bei Steinschen, in der Hülsdonkerstraße, statt. Da recht wichtige Sachen besprochen werden müssen, ist die Teilnahme aller Vorstandsmitglieder notwendig. Hochemmerich s. In der Gemeinderatssitzung am 14. do. Mts. wurde über Punkt 1 betreffend die Vereinigung der Bürgermeistereien Hochemmerich und Friemersbeim nachstehender Beschluß gefaßt: Der Vorsitzende gibt Kenntnis von dem Verlauf und dem Ergebnis der zwischen den von den Gemeinderäten gewählten Kommissionen geführten Verhandlungen zwecks Vereinigung der Verwaltungsbezirke Hochemmerich und Friemersheim. Gemeinderat billigt die Stellungnahme der Hochemmericher Kommission und erklärt sich mit den von ihr mit der Friemers, beimer Kommission getroffenen grundsätzlichen Vereinbarungen einverstanden. Er hält die baldige Durchführung des getroffenen Abkommens für erwünscht und beschließt im Einvernehmen mit den beteiligten Gemeinden zu beantragen, zu einem möglichst nahen Zeitpunkte die Vereinigung herbeizuführen der Gemeinden Hochemmerich und Friemersbeim zu einer Großgemeinde mit dem Namen Rheinhausen" unter völliger Gleichstellung der Vermögen und Schulden sowie der steuerlichen Belastung der beiden bisherigen Gemeinden: der neuen. Großgemeinde Rheinbausen mit den Gemeinden Hohenbudberg=Kaldenhausen und Rumeln zu einem neuen Bürgermeistereiverbande, wobei die Bürgermeisteneiversammlung aus 24 Mitgliedern bestehen soll. von denen HohenbudbergKaldenhausen 5 und Rumeln 2 Vertreter einschließlich der Gemeindevorsteher zu entsenden hat. Dieser Beschluß und die darin enthaltenen Entschließungen und Zustimmungen wurder einstimmig gefaßt. Gewerkschaftskalender. Christlicher Metallarbeiterverband Deutsch= lands. Jugendaruppe Neudors. Dienstag abend .30 Uhr. Zusammenkmmft. Treffpunkt Ecke Lothar= und Kammerstraße. Besnrechung für den Ausflug am Sonntag, den 25. Juni(Togestour) und Ausgahe der Fahrkarten. Preis .50 Mark. Die Karten müssen sofort bezahlt werden. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Vereinzkalender. (Unter dieser Rubrik werden Vereinsnachrichten gegen Berechnung von.— A für die Druckzeile aufgenommen.) Der Verein„Hannoverauer“ macht auf die Donnerstag. 22 Juni. abds..30 Uhr. im Operettentheater Holtschneider stattfindende Sondervorstellung„Die Schwalbenbochzeit" aufmerksam. Karten im Vorverkauf zu halben Kassenvreisen sind beim Wirt Carstein. im Vereinslokal Zur auten Quelle“ Gutenbergstr. 4. auch für Nichtmitglieder erhältlich. Leiter des politischen, kulterellen, sozialen und unterhaltenden Telles: Chefredakteur Dr. H. Haberer; Loxales und provin. zeller Tell für Groß-Dutsburg und Moers: losef Schlfer, für Hambore, Dinslaken u. Sterkrade: Dr. Rudolf Frielingsdortfür Mülheim: Walter Quix: Handel, Verkehr, Sport und allgemeiner Tell: Dr Franr Rommel: Anzeigen und Reklame Friedrich Lewesdowiez 1 gemeinde des Bühnenvolksbundes, Bblheim-Nohr. Juni-Veranstaltung -Die versunkene Glocker von Gerhart Hauptmann A' Gast: Herr Hans Weitag. Am Donnerstag, dem 22. Juni Nr. 442—833 Am Montag. dem 26. Juni Nr. 884—Schluß Am Donnerstag, dem 29. Juni Nr.—441. Kasscneroffnung: Punkt 6 Uhr, Karten sie 421 Sadgester. Brlskurs, p# Die Weit Toui: Geschlossene Vorstelluno für die 19. Juni. Geschwsfene Oprstellung sur die en höheren Schulen in Duisburg„Lobetaug“, Anfang 5 Uhr, Ende gegen 7330 Uhr, kein Verkauf. 20. Juni:„Die Fledermaus“, Operette mit Ballett in 3 Akten von Meilhac und Halevy, Vorstellungsreihe 3(23), Anfang 7 Uhr, Ende gegen 10.15 Uhr, Preise 1, Vorverkauf ad Samstag, den 17. Juni. fenbächer b# August Missing Huhrort Musikalien— Pianos— Fligel— Harmonim Anschest der Stadt Ousburg vom 21.—24. Juli 1922 im Lettung: Generalmusikdirektor Scheinpflug. Reeung und veisterung werde, freundlichst gebeten, sich zu der nächsten Prode am Dienstag, den 20. Juni 1233 abende 630 Uhr, im Städticher, Lypum, Aumd #-btrabe einzufinden Als Chorwerke Neueste Nummer soeben eingetrotten. Interessante Illustrationen zu den neuesten Tagesereignissen. U..: Vom Eucharistischen Kongreß in Rom. Zu haben in uns. Geschäftsstellen 5 gemOmIggr.) Iginu. BS Splwrr Loimk. zur Aufführung Arnold Schönbergs Gurrelieder, für die Duisburg das Erstaufführuggsrecht„für Nord= und Westdeutschland hat. und Gustav Mahlers Auferstehungs=Sinsonie. Gegen den vereinigden Herrenchören des Städtischen Gesangvereins, des Lehrer=Gesangvereins, des Duisburger Sängerbundes und des Männergesangvereins„Eintracht“ in einer Gesamtstärke von 500 Sängern ist noch eine entsprechende Verstärkung des Damenchors erwünscht. Der Gesangchor muß auf 800 Mitwireude oed ro Masiefest muß We Sd uun Fer une und ur ein Ereignis werWir suchen zum möglichst beidigen Eintrit ir unsere Abteilung Lohnbuchhaltung und Betriebskrankenkasse einen mienschläggen Arbeisen vertrauten BEAMTEN nicht unter 30 jahren. Qute Kenntnisse der Lohnverrechnung und der sozialen Cesetrgebung sind erforderlich. Bewerber mussen die Belahigung zur Vertretung des Abteilungsvorsichers besitzer. Ferner zichen vir einen zuverlässigen jungen Mann im Alter von 16—20 Jahren für unsere Arbeiterannahme und für leichte Löhnungsarbeiten. Angebote unler Angabe des kühesten Entriltstermines sind zu richten unter Z. D. 16765 an cie Annoncen-Expedition Priedrich Schatz, Duisburg, Düsseldorfer Str.-3. Rrode Versleigerung Am Dienstag, den 20. Juni, werde ich im freiwilligen Auftrage von vormittags 10 Uhr, mittags 6 Uhr im Saale des Hotels„Marxloher Hof“(Straßenbahnhaltestelle Pollmann) in HambornMarxloh, meistbietend gegen Barzahlung versteigern: K Köchtiger Wülr wachen un welrrngen Emtri 2 Ruisgensceerg and Breuner. Neichmger bei unseren Meicter Gettler, Werkstatt am Waaeeriurm, Nambern. Onteburgeratr. it werden zrum auf zur Tat! Das 30no Mitwirlenden pr. bei der groben Zohl von 10 Rinnstanden zu. uns und weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus den. Duioburg, den 17. Juni 1922. Jarres, Overburgermeister. Sheimstlieg Genemaiumfichtreiter. Wo! Kaufe ich dinig! Wo. Im Max Pins. Großer Posten Schlafzimmer, Küchen, sowie Einzelmöbel billig eingetrossen. Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten. Duisburg, Großer Kalthof 12, parallel der Beekstraße. ieger mehrere Bankinden z. O. Kerdeit, R. Legy gP e.:, Sp.Figt#r sotoert gesacht. O. Henschel t. H. Liesegang, w. Lukns„, F. Filzer, O. Scherrer-München, M. Clarenbach, W. Hambüchen, P. Orett, Jörg Sommer, A. Flamm t. H. Kringe, W. Kukuck, van Reth, W. Heimig, F. Orede, W. Degode, P. Leysing, Erwin Günther, A. Wiegmann, K. Haver, Eugen Kampf, W. Hartes, E. Steinbach und andere Wir suchen für älteren Mann als sofort einen nüchternen Franz Munnemann Duisburg, — Am Burgacker 42.— Echte Orient-Teppiche und VerbindungsStücke, Schte Ferzellane, Kristalle, Broncen und Japan-Gegenstände. gebraucht, befinden sich Jesgeh in bestem Zustande. Besichtigung am vernnmsstage von 8 Uhr mittags an. Nambeen. WEEEEE Hans Schneider, Archlfckt (früher beim Wohnungsamt der Stadt Duisbuurg) Duisburg-Ruhrort Alte Ruhrorter Straße 42. Telephon 7443 bearbeitet alle Sachen des Rehnungs- u. küeteinichunssamtes C LERGN's Schönheitsnasser Dbeseit, alle Gesichtonnrein, und verleiht reinen, blendendweigen Teint.- Damenbart, lästige KörperLerch's Hautwasser ten seder Art zur Kur erforderlich Lupin=Creme. Hoaransfall, schlechter Hoorwucht, sowte alle Haartrankhetten besetigt gute gHgerzant. 6e. Korpulenz, Fetsucht, unschöne#opersune res. meine Entfettungskur.— Warzen, Lederflecken, Biele Dautschreiden! Große Erfolge Sprechstunden täglich von—12 und—7 Uhr Sonntags von 10—1 Uhr. Der Auklionator Engelbert Keuken. Stallknecht der mit Pferden umgehen kann. Gebrüder Hoppe 6. m. b.., Hambern. Tüchtige Dreher Hobler u Böhrer albmögsichtten At grfacht. Kneuchs 2 Hermoniume zum dal Gntrio Esch& Stoin Baschinenfebet Outobergebochteld] A. Henke Feldstraße 14 Fernsprecher 2773 Auf PTellzanid zu sollden Preisen und bequeme Abzahlang liefere MAuerund stulg sowie II. Siudaiusti Duisburg, Holzgasse 7 am Rndppelmarht. Räten Ea gmum auf meine Firuna! Narlise Bediernz Dr. ued. k. Mrsben Opeztelorrt für Naut-jüsen- und Sprechst von 10—1, —6, Dienstags und Freitags von—1. 1 mit 11 Reg. Koppl. VorHumana für nur 12000 M. und 1 mit 18 Reg., durchgehende Harse 8 für nur 20000., sehr schön. Ton ganz neu. Keiner versäume mein Lager zu besichtigen. Felapg. 1065 #B. Gumann. Ecko Königstraße. .=Meiderich, Viktoriastr. 78/ Bühe Bahnbet Fernruf 7703 H. Vereinsfahnen Paramenten Sport Fußbälle, Verseya, Brusteinsätze, Schuhe, Turngeräte, Kränze, Schleifen, Diplome sowie sämtlichen — Vereinsbedarf.— Vereinsabzeichen in Emallie u. Meie!! Schiebkauren berkaufen .Frotet, Chernsherstr. 20. 1 Sperrholz, —.„- res e in allen Stärken wieder Nur Schneircheschaft. am Lager.— Geden— F. C. Wegener Wer hür Steff! Liesere Anzüge, Paletots, Raglaus. Schlhpfer mit guten Zutaten von 1200 Neu erschienen: von Hugo Otte mit Federzeichnungen von Prof. O. Ackermann, G. Oims, K. Möhler. Buchhandlung Echo vom Miederrheis 15. Duioburg. Oülsseldorfer Straße 133 a. Tülepton 500. Alle Geschaltssauler, Nalen unter Garantie des Einstampfens u. sonstige Tapierabfalle- und Nonpreuckle kaufen zu höchsten Preisen Schaefte, Lindner& Co. u. b. A. bisher Bläukreuzhaus Hebron Ruhrort, Karistraße 59/61 Fernspr. Dbg. N. 6408. Essener Gredit-Anstalt Friedrichstr. 6 Mülhelm-Ruhr Friedrichstr. 6 Hauptsitz in Essen. Zweigniederlassungen In Ahlen i.., Altenessen, Bocholt. Bochum, Borbeck, Borkum, Bottroo, Crefeld, Dorsten, Dortmund, Doisburs,.-Ruhrort, Plaselgorf Emden, Emmerich, Gelsenkirchen, Hamsorn, Hattingen, Herne, Homberg a, Rh., Iserlohn, Köln, Mörs, Mülheim-Ruhr, munster i.., Linden-Dahlhausen, Oberhausen(Rhld.) Recklinghausen, Wanne, Wesel und Witten Alttentptl und bmeren uud billoone#l Emoficht sich für vorrbille Aushirung aller bankgesenatlichen äte. Auchund über alle bankgeschättlichen Fragen bereitwilligst im Bankgebäude Friedrichstraße 6. storige Verktung ersuche aes iun als Aens! Vietor Sanvevvir .=Ruhrort(Laar) Kaiserstraße 79. Ord. Mädchen für alle Hausarbett bei hoh. Lohn und gut. Behandlung Duisburg, Sonnenwal 54 Die besten blauleinenen Männer= und Burschen=Anzügn Luxemburger Hosen and=Jacken, Manchester# Pllot=Hosen kaufen Sie im „Heusheue Ouioburg=Beec. Kaiserstraße 316. am Tüngermaillenant. — Euris— Universitätstraße 19-12 gegenüder Orting=Togen. Liefergeit—14 Tage. G auserihm urz ehr schuell wemman ber, Sepu## Rasbeitgen S. Bate und uni streichen. von allen Fümerie= u. Rbmerstr.#20 Määdchen für einige Stunden voruthass griech Duisburg=Nahrort Carpstraße 22 Aelteres kath. 1 Neertiten für alle Hausarbeiten zum 11. August gesucht. KinderAnzug Hosen! Sommerlodene und Waschjoppen wie behannt, gut und billig Gr. Bennwale Obg., Gutenbergstr. 32. Brchche S Metallbetten Stahlmatratz., Kinderbett dir. an Priv., Katal. 53V frei Elssamsbelfabrik Schl(Thür.) S e. erstkl. Fadr., schwarz Harmonium fast neu, mit Garantie zu verhaufen. W. Wittmann [eUbera, Steinstraße 18 Ang. Lasterbach, Heilpraht. Bubrert, Nermenlestraße 30 Sprechst. tgl. v.-12 u.-7Uhr Samst. u. Sonnt. v.-12Uhr Aerztliche Leitung: Spezial- und Ohefarzt Dr. Geschlechts-, Blasen- und Haufleiden in 4 Wochen heilbar ohne Berufsstörung Wier Porbe) Wamieden. bd dn, Hüoderns Mintreinigungnkunen. Jahwächermutlade uov. Versintete Moilnustheften Fhersaases dinh.: Dir. A. Chalse.) Arachint den.-flich unt-g ch. Seun und 2. urcharveil! Betriebskapite l und Abzahl.=Darlehen geg. Sicherheit auch auf Mödel, verschafft unt. Garantie das altbekannte Finanzie= " rungsbüro W. Becker Hamborn 1. Bernhardstr. 12. part. Telephon 1263. Beelle und diskrete Bedienung. Separate Verhandlangerdume Stroßenb.=Haltestelle Wirtschaft Schmitz Quteburgern. Beacher Straße. I. Zöpfe lowie sämtl. HaarVersatzteile fertigt gut# und preiswert anf „Josef Weiß. Damen= u. Herrenfriseur, Mulh.=R. Rettwigerstr. 2. Reparaturen von Haarspang. in einte Stunden. Auch ausgekämmtes Haar wird vererbeitet. Die Anwahrbeiten, den wir über die Eheleute Heine. Platen aus Mündelheim gesagt haben, nehmen wir mtt Bedauern zurück. Frau Hubert Arnolde. Fräul. Sidilla Hagen. Mündeiheten. 1248