Nr. 261.— 50. Jahrgang. O Tronger Montag, den 7. November 1898. 98. täglich mit Audnahme der Seun= und Feiertage.— Preis für das Bierteljahr in der Expedition 1 M 75 J, auf allen Kaiserl. Postanstalten 2 Einrückungsgebühr für eine einspaltige Petitzeile oder deren Raum 10 L. Frcher under den Tühck: Bergisches Volks=Blatt. *„ Prdoal Pleisse&um. Setirgen.— Hor, grgtusch u##e# Selngen, Kalserst. 144. (Fernspr.n 3 Nr. 90). Die Palästinafahrt des Kaiserpaares. stimmten Tag dauernd zu einigen. a Nan Oag Nalf vg is####### sammentrittes wird der Tag nach den BeisetzungsfeierBetrut, 5. Nov. Das Katserpaar in veule lichkeiten in Friedrichsruh vorgeschlagen. Der Ausschuß frtüh 5 Uhr hier eingetroffen und verbleibt an Bord bie gat sich an den Fürsten Herbert Bismark gewandt und Montag g.av, un vunn vir uutugg nach Damaskus angefragt, ob er gestattet, daß vertreter aller deutschen fruh, wo dann die Abreise erfolgt. Es herrscht eine tropische Hitze. — 5. Nov. Der Hafenplatz und die Schiffe im Hafen haben Festschmuck angelegt. Andet Illumination und Feuerwerk statt. J. J. M. M. der Kaiser und die Kaiserin verblieben an Bord. Morgen findet an Bord der„Hohenzollern“ Gottesdienst statt; übermorgen gedenken die Majestäten die Fahrt nach Damaskus anzutreten. Berlin, 6. Nov. Das Kaiserpaar wird, wie man der„Voss. Ztg." bestätigt, die Räckreise nach Europa über Genua antreten und zwar auf der „Hohenzollern“ in Begleitung der„Hertha“ und, Hela“. Von Genua aus beabsichtigt das Kaiserpaar, im strengsten Inkognito einen Ausflug nach San Remo zu unternehmen, um dort die Gedächtnißtafel für Kaiser Friedrich, die der deutsche Veteranen=Verein in Italten gestiftet hat, in Augenschein zu nehmen. Nachträglich wird aus Jerusalem bestätigt, daß zwischen Jaffa und Jerusalem ein Eisenbahnzug entgleist ist. Verletzungen scheinen dabei nicht vorgekommen zu sein. — 6. Nov. Mit Rücksicht auf die in Palästina und Syrien herrschende tropische Hitze ist der Kaiserin von ärztlicher Seite die direkte Rückkehr aus dem Süden nach dem Norden widerrathen worden; voraussichtlich werden Ihre Majestäten deshalb auf dem Seewege nach Deutschland zurückkehren.(Vergleiche obige Nachricht dr Bost. 34.: D. v. ggrtgg, ss an 4 k Mle. — 5. Nov. Die„#errhn is um 2. v. Mts. in Jaffa eingetroffen und nach Beirut in See Die„Hela“ ist am 4. d. von Jaffa nach Beirut in See gegangen und dort am 5. eingetroffen, um am 6. nach Port Said zu gehen. Die„Hohenzollern“ ist am 5. in Beirut eingetroffen und will am 12. d. die Reise nach Rhaodus fortsezen.., 841arg i. — 5. Nov. Den Einzug der Kussell Jerusalem wird der„Voss. Ztg.“ zufolge auf höheren Wunsch der Genremaler Friedrich Perleberg in Nurnberg im Gemälde darstellen. Der Künstler befindet sich Jerusalem und wird den größten Theil des Gemäldes an Ort und Stelle fertigstellen. Deutsches Reich. Es wird die Vermuthung geäußert, daß bei der Begegnung des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe mit dem Großherzog von Baden auch von der lippischen Streitfrage die Rede gewesen sei.(Der Reichskanzler ist am Samstag Nachmittag in Baden=Baden eingetroffen und Abends noch vom Großherzoz in Audienz empfangen worden. Gestern Mittag kehrte er nach Schiumgo#arst zum 10. d. erwartet; die deutschen Studentenschaften eden bent Fhielent; der seine sinste Dienskreise müsen, bout begseibe vo v, Po,g., nach Straßeur, aufgenommen und ist aus Sambtag num Straßburg sährlich an den zu erichtenden Out maz rtzg mit den B86h g#t sich an den Fürsten Herbert Bismark angefragt, ob er gestattet, daß Vertreter auer deutschen Hochschulen eine Zeit nach der Beisetzung am Grabe des Fürsten einen Kranz niederlegen. Diese Erlaubniß ist gewährt worden.„ Allmählich läßt sich der Kreis der Arbeiten, welche vom Relchstage in seiner nächsten Jaguns zu erledigen sein werden, Aus dem Reichsschatzamt wird der Etat für 1899 stammen. Die Etatsarbeiten im Bundesrathe sind soweit gefördert, daß die Einbringung dieser Vorlage an Reichstag gleich nach seinem Zusammentritt wird erfolgen können. Die erste Lesung des Erars Pirt vor Reichstag also ganz sicher noch vor Wei nehmen. Das Reichsamt des Innern, wie das Reichejustizamt werden beide eine größere Anzahl würfen liefern. Aus dem ersteren werden der Invalidenversicherungsgesetzentwurf, der bekanntlich schon vom Bundesrathe in Berathung er Entwuf num Schutz: der Bans zag g#g eine Gewerbeordnungenotelle un iur geeischschaugesetz kommen. Db die Vorarbeiten an dem Reichs=Versicherungsgesetzentwurf sich so wer den beschleunigen lassen, daß er noch in der nächsten Tagung dem Reichstage wird vorgelegt werden können, ist zweifelhaft. Dagegen darf als sicher angesehen werden, daß das Reichsjustizamt im Anfange des nächsten Jahres den Hypothekenbank=Gesetzentwurf sowie die Reoision des Urheberrechts vorlegen,risnz ist auch wahrscheinlich, daß es, nachdem der Ver## der Entschädigung unschuldig Verurtheitter in der vorigen Tagung geglückt ist, diesen oder jenen anderen Punkt aus der früheren Justiznovelle, die bekanntlich in ihrer Gesammtheit vom Reichstage abgelehnt ist, in einem besonderen Entwurf nochmals einbringen wird. Aus dem Ressort des Auswärtigen Amtes darf eine Wiederholung des Entwurfe wegen der Uebernahme Neu=Guinea's a Verwaltung erwartet werden. Was schließlich di Militärverwaltung betrifft, so ist als gewiß anzusehen, daß die Konsequenzen aus dem Ablauf des Quinquennats gezogen sowie einzelne Organisationsänderungen vorgeschlagen werden sollen. Schon wenn die hier aufgezählten Entwürfe den gesammten Kreis der Arbeiten darstellen würden, würde der Reichstag in seiner nächsten Tagung ein ganz reichliches Pensum zu bewältigen haben. Gesetzgeberische Aufgaben von großer Bedeutung werden den Landtag schon in seiner ersten Tagung beschäftigen: der Rhein=Elbe=Kanal, die Neuregelung der Kommunalwahlrechts, die Rechts=Verhältnisse der Gehauses Das Ergebniß der Neuwahlen ge. hauses. Das Ergebniß der Neuwahlen zeigt, daß in Bezug auf Mehrheitebildung, was die Zahlen anlange, nicht die mindeste Veränderung herbeigeführt worden ist. Die Mehrheit aus Konservativen und Zentrum besteht in ungeschwächter Stärke fort. Konservative, Freikonservative und Natonalibrale verfügen erszuren, e. e de Versiutgun, gichtungen die Masoritäkt. Auch esin bot f ch, Hiser=Agnechrmethehet“: sindt. Der ist allein in einer kleinen Verstärkung der Freisinniger Richter'schen Observanz zu Tage getreten. Aber diese Verstärkung des radikalen Liberalismus verliert an Bedeutung für die politische Lage sehr erheblich durch den Umstand, daß der weit überwiegende Theil der von den Freisinnigen errungenen Mandate allein mit Hülfe Polen und Sozialdemokraten erworben, ja selbst ein beträchtlicher Theil der alten Sitze nur mit solcher Hälfe Die Berliner Morgenblätter geben eine Meldung einer Korresponden; wieder, wonach zum Bau von Wohnungen für Unterbeamte und Arbeiter in Staatsdiensten erhöhte Mittel in den nächsten preußtschen Etat eingestellt werden sollen, da auf die Schaffung eines Reichewohnungsgesetzes wegen der Verschiedenheit der Verhältnisse erwachsenden Schwierigkeiten nicht gewartet werden könne. Von einem Gebeimvertrag Deutschlagt,# pit der Türkei, welcher während der Anwesenhent des Kaisers in Konstantinopel geschlossen und angeblich die Integrität der asiatischen Besitzungen des Sultans durch Deutschland garastiren soll, ist an untenichteten Stellen nichts bekannt. Ausland. Oesterreich=Ungarn. Wien, 5. Nov. Die„Pol. Corresp.“ meldet aus St. Petersburg: Die Hauptgrundzüge des Programms der Abrüstungs=Konferenz sind unter eifriger Mitwirkung des russischen Kaisers vom Minister Grafen Murawiew festgestellt und dürften in der zweiten Hälfte des November den auswärtigen Regierungen amtlich bekannt gegeben werden.— Dasselbe Blatt meldet aus Athen: Prinz Georg von Griechenland wird Meitte November an Bord des russischen Stationsschiffes in Kanea eintreffen. Das in naher Zeit zu bildende Militär= und Zivil=Bureau des Gouverneurs soll ausschließlich aus Kretensern zusammengesetzt werden. Großbeitannien. London, 5. Nov. Der Lordmayor verlieh gestern in der Guild=Hall Lord Kitchener das Ehrenbürgerrecht von London und überreichte ihm einen prächtig gearbeiteten Ehrensäbel. Alle Mitglieder der Stadtverwaltung, mehrere Minister, viele hervorragende Personen aller Berufsstände, im Ganzen etwa 3000, waren zugegen. In der Guild=Hall erhob sich beim Eintritt Kitcheners die ganze Versammlung und begrüßte ihn mit lang anhaltendem Beifall. Kitchener dankte lebhaft für die ihm zu Theil gewordene Auszeichnung und sagte, die Wiedereroberung des Sudan sei der Entschlossenheit, mit der man während des Zeitraumes von 2“: Jahren dieses Ziel verfolgt, besonders aber der geschickten Leitung Lord Cromers zu verdanken. Frankreich. Paris, 5. Nov. Der Bericht der Erperten in Sachen Picquarts lautet, daß Oberst Picquart keine Fülschungen begangen habe. Infolge dessen Untersuchung gegen Piegani eingestellt. Der Courir du Soir' meldet, daß Oberst Henry im Dreyfus=Prozeß im Jahre 1894 im Berathungszimmer auf seine Offiziersehre hin erklärt habe, Dreyfus sei von hochstebender fremdländischer Seite denunzirt worden. Auf diese Aussage hin erfolgte die Verurtheilung Dreyfus'. — 5. Nov. Der„Courrier du Soir' glaubt zu wissen, daß Picquart nicht wegen des petit bleu, sondern Das Blatt protestiert dagegen und sagt, wenn Picquart nicht wegen des petit dleu verfolgt wire,„ogöah die Miltärusig nichts mehr mit ihm zuthumn.(S. — 5. Nov. Betreffs der Räumung Faschoda's erklären die Blätter, der Beschluß werde vom französischen Volke schmerzlich empfunden, da er eine Demüthigung darstelle, wie sie Frankreich seit, 1870 nicht erlebt habe. Whist erklärt im„Figaro, jeder anvere Minister hätten so handeln müssen wie anderes Vorgehen wäre gegen den gesunden Menschenverstand, und wäre als den nationalen Interessen zuwiderlaufend zu betrachten gewesen. Das„Journal“ erklärt, Frankreich müsse aus der Faschoda=Angelegenheit die Lehre ziehen, daß die Eventualität eines Krieges mit England ins Auge zu fassen ist, und daß nicht nur die Vertheidltzung der Landerzgengn, dern auch die Küsten=Vertheidigung zu orgauisstten ser. — 5. Nov. Dem„Matin“ wird aus New=York gemeldet: Die Vereinigten Staaten werden durch den Abbruch der Frieden sverhandlungen nicht überrascht werden. Alle Kriegsschiffe sino wieder in Stand gesetzt, vollständig ausgerüstet und mit wenigen Auenahmen dereit, auf dos erste, Soerg, gz. Son i gehen. Admiral Dewey hat dieselren Votsichlvitugu. 6. Nov. Die Agener Huvas gisr unter Vorbehalt eine Depesche des„Newpork Herald' aus Singepore wieder, wonach die französische Kirche in am 19. und 20. Oktober von siamesischen Polizisten und Soldaten geplündert wurde. Dieselben behaupteten die Anwesenheit böser Geister, erbrachen die Thüren, zertrümmerten das Tabernakel und zerri# mit den Baponetten die Ornamente und Stickereien. Es rerlautet, es handele sich um eine Bande von 7 Siamesen, die von englischen Offizieren(?) dazu beorder: Die Siamesen verweigerten, sich zu entschuldigen. In Bangkok herrschte Unordnung.(S. N. Nachr.) Die Revision des Drepfus=Prozesses. Paris, 5. Nov. In den Kammergängen wurde die 5 früheren Billot, Cavaignac, und Chanoine. Genf, 4. Nov. Heute Morgen wurde Luccheni klärungen machte:„Ich bin keaustrogt, Phrgz, iang November vor die Strafkammer verweist; Site erschteten Anhopont, Arzeszeate pgieher Cezig Luchen wünschie aledann zu wisen, man in seinem Prozeß hören werde. Zweiundfünfzig, „So viele!“, erwiderte Luccheni mit einem bösen Lächeln. Luccheni schien übrigens sehr befriedigt zu ein, für die nächsten Togeneue Papiere zum. Spanten. Cadir, 2. Nov. Hier ist eine weitere Ladung „Opfer des Krieges“ angekommen. Der Dampfer Gibara ein. Davon sind nicht weniger als 800 schwer krank; viele liegen im Sterben. Unterwegs erl Transports zum Krankenhaus mit dem Ruf auf den Schuldig. Erzählung von F. Arnefeldt. Das zwar immer ernste, aber doch zumeist von einer benp sheiben, men hörte nichts als das Kliteln beren Veust und zag Summen einzelner Fiegen, erbochen un einen Einblick in die an den Phäshen ebe, un n#, Aaun oder ains der Sugt verbspoten se gziazeg, auf den Zehen, um miög beituhelen, v. Ju, er base, uu,. den: halte einer an lichst wenitz Geräusch iu verurhog jsg geishaß dies im e auden eiye Vogzüiger geise, wurde die AntFlüsterton, und in gleichee Wilse wose eup en. u Prohristen und Buchhalter Soroten de Aten., üin von„Konsantin Helstr, bos in vemn Hou“, Horigußeit und Bedentung s abeut un eun zZan gerischt, so beseßete man vewese, vedoatene u Jonders während der Stunb eine ucdhen, buob bn.d seinem Prikaskomztcetr wußt, es ve von den Obes v.„ Hgrmitage zu Ansang des und trottem schien an einem.- zutz zu sein. Juni die Stll nach tieser die ontzgageit, war KomFrüher, 4s e onf hoye, 9Pauge, angchonmen, werienrutz, Heudof v. Ahrertzach aungrnschelnlich mit beide beonmpish erbseg., Li. Sile und Ziumer duchanderen Dinoen beschg, Zurge Zeit im Zimmer des ersten Wnete Pece belhechl iier bech uie och, dennr der üue vo gage Welt sich imaerlich mit der Frag, den Chef dergestalt beschähtigen, ziherzag nach burch Veoreg bur 9 de bwov, Phä, in vuag Proutonpteir ven bo hung bed wirgen wahrschefnlich noch menr aum Verwundem und Vermuten getzeusg, foben. buno v. Abte Genach hatte nur am breites, von Do ege eeroht, sechnigz Frster, das auf den sehr Sunen de beungen illen, von breitäsigen Nußsäumen beschataien Hef eoung, Oue, zelgen Ficherm und duver niedriger Lehne Kommerzienrath Helldorf. dwo, fasher, die raisige Gelasenbset seines eanstend den Keopf. Ju wiodteryietgziackt.sguicgz Zahen darauf, rechnete, riß das Blatt ab, zerpflückte es und dabei,„ich komme zu keinem anderen Ergebniß. Ich habe das Geld mit nach Hause genommen, und es ist auf und ging errast im Sig verge## d o..Du Stzgmte gae. uertisie guch schumnal Sommer, da wüßte man doch wenigstens, Ein leises Klepfen an der Thür veranlaßte ihn, stehen zu bleiben und„Herein“ zu rufen. Ein Diener strcte den Kopf berein wi, Kr16 gu „Verzeihen der Herr Kommerzienrath, daß ich störe. bvo toevheht, Aldorf wur, als der Diener den Namen„Wetterau" nannte, unwillkürlich zusammengenucktz seine Miene wurde wo mözlich no z, eiztre ger 1. übhe eing od vohren Bicheido zur ,„den, ur Lime den en Bont, un n Schnal besann er sich feloch Herrn nicht empfangen. Schnu esung er Sithemn Ste Ham Doten. h-Heut,„l. Schad dr. Phur 1— hpter,zewmagse g ewmas, buls bet, Hüttelt, sich Headorf, u. ghizun, dann aer eu bn verangrochen be, Eeiht gesicht nahm wieder biose e ie unbarcheringschen Ausdruck an, Kinter onst sode Regung seines Imerm mit großer Gerzschaet, „Herr Wetterau?“ fragte er höflich, aber kur und maß das vor ihm stehende, von Kopf bis zu den Füßen grau gekleidete Männchen mit einem Blick, der dieser noch mehr in sich zusammensinken ließ, als dies ohnehi „Zu dienen, zu dienen“ antwortete sich mehrmals verbeugend und schwang dabei den Hut, den er draußen von dem kahlen, nur noch von spärlichem grauen Haar umkränzten Scheitel genommen hatte. „Ich bitte tausendmal um Entschuldigung wegen der „Schon gut, schon gut“, winkte der Kommerzienrath mit der Hand und schritt dem dem Anscheine nach nicht ahm Bictommene upe ain runder Tich, emn mit Sinm Sasian überggus Sate uge euige u einem der letzteren Platz und lud Wetterau durch einen Wink ein, das Gleiche zu thun.“ Ich habe mir vor einigen Tagen erlaubt, an begann nach einem kleinen Stillschweigen „Ich habe den Brief empfangen“, war stockte die Unterredung. Wetterau, der ur de one be Oo gauz stgern Augen Geschte und erechev, ep izt ger, Name nicht weiterkomme, de diese Weise mit dem Wianne ng. weiterkomme, bequemte er sich dazu, das Wort zu ergreifen und sagte: „Da ich auf Ihren Brief bisher nicht geantwortet habe, so sind Sie gekommen, um sich den Bescheid uu Wetterau verkeaugte sich.„Gewissermaßen haben Herr Kommerzienrath ja wohl das richtige getrussen, indessen, ich möchte doch bemerken „Ohne alle Umschweise,“ unterbrach hn der Kommerzienrath.„Sie haben mir geschrieben, daß E#e an meinen Sohn, den Studiosus Adalbert Helldorf, eine Forderung von 2000 Mk. haben und verlangen, daß ich „Dos habe ich mir allrdings alaubt,; armidert: Westenu, un der Bauent aulbschrendes galbgrünes Auge wpinkerte frunbich, uber Gag Geiz, getsacgen.##. o Ainugeben; der ließ sich jedach davon nicht alb; Achseluacken asthuend, fer: dendemerktung uit dnem Jetzt sprang Wetterau in die Höhe, hob die mageren Hände empor und rief, paragraph kann doch unmöglich auf Sie und Ihren Seon Sodn nichtge fragie der Kommersenrath schaurf. Sie hüten; auf üiche Paker licher nicht aulgn. komnten sich sagen, daß mein Sohn von mir hiunreichend mit Geldmitteln versehen wird, um „Mein Gott, Herr Kommerzienrath, Juzend hat b be gaue Mier, bs der Agend in Gren. Art; schreitungen Beistand leistet, besitzt sie noch weniger, el Kommernen o, Deudvov, Herznbnige, fügte er sich ein für alte wot hum voren u6 gaße, Phreu F;“. 54 ehenfalle erhebend, binzu..50 vur. Jvi.n Gwähmuint beantwortet, und würde jedenfalls eine zweite„ g abgewartet haben, um Sie ein wenig zappeln zu lussen, habe auch vermieden, mit meinem Sohn darüber zu sprechen. Für diesmal will ich die Schuld bezahlen. Ich erkläre Ihnen aber auf das bestimmteste, daß es ein zweites Mal nicht geschieht. Borgen Sie meinem Sohn, so geschiebt es auf Ihre Gefahr. J#. gerze Ihnen die Anweisung schreiben, gehen Sie nach der## und lassen Sie sich das Geld auszahlen. (Fortsetzung irtlich: 140. 3 Prof. denten Thercheag für nische je Festzu bed etwa Paris e Ausenden mußte. Inkunft en.— nehmen Prinzen d dem manc? erherSpanischen besteht istellen I9 aus S# aß der ist eine 6 und e des rektion rfüllt. Anz.“ ig des Stadt nthum #r wird zügenlortung : eine t wird illt. u sich adliche " er: er under eines Herr komstädtiaefall ikteur ir der daß fordeingen chtige neualten n gekreis ich ztion 6 zu vieser enen aden rrift. n. t berinz der neue dort wie inde sen: und ische gen der icht uute leße bar ind enren ars ig#a6 te. 16 im Zippen:„Ah! Spanien!" Jeden Tag wird sich nun, bis die Räumung vollzogen ist, dieses Schauspiel erneuern. Schon der Zug dieser Skelette nach Gibara muß furchtbar gewesen sein. Viele starben unterwegs, ohne daß sich Jemand um sie bekümmern konnte. Der Rest erreichte den Hafen in schrecklichem Zustand, krank, halbnackt, hungrig und mit dem Tode kämpfend. Und noch sind weitere zwei Dampfer nöthig, um Gibara völlig zu räumen.— Ueber die Ausgrabung der Reste des Columbus berichtet das Havanneser Blatt „Union Constitucional“ wie folgt:„Am 22. September, Morgens um 9 Uhr, traf der Generalkapitän vor der Kathedrale ein, wo ihn die Kommission, der er vorstehen sollte, erwartete. Letztere bestand aus dem Erzbischof, dem Justizminister als Notar, dem Militär= und dem Zivilgouverneur, dem Dekan der Kathedrale, einem Baurath und einem Arzt. Man berieth zunächst über die Form, wie die Asche nach Spanien zu senden sei, dann wurde die Grabstätte geprüft, geöffnet und die sterblichen Reste des Weltentdeckers in einen Zinksarg gelegt, der dann in der Sakristei aufgestellt wurde, wo er Tag und Nacht bewacht wird. Die Thüren der Kirche blieben während dieser Zeit geschlossen, drinnen befand sich nur die Kommission, während sich draußen einige Gruppen gebildet hatten, die das Ereigniß besprachen. Um 11½ Uhr war der Akt beendet. Kreta. Kanea, 5. Nov. Die Engländer in Kandia schifften heute den Rest der türkischen Truppen auf einem türkischen Schiffe mit Gewalt ein, weil Schefky Pascha sich weizerte, abzuziehen. In Kanea hat die Entwaffnung begonnen. — 6. Nov. Die türkischen Post= und Telegraphenämter sind geschlossen. Die Admiräle ließen die türkische Marine=Infanterie auf ein türkisches Schiff ohne Maschine bringen und dieses außerhalb der Suda=Bai nächst dem Fort Izedin sich selbst überlassen ankern. Dort wurde das türkische Schiff von den Aufständischen beschossen, bis das italienische Schiff„Castelfidardo“ Hülfe brachte. Eine Kompagnie Franzosen und Italiener marschirte nach Akrotiri, um die Schuldigen zu entwaffnen und festzunehmen. Wien, 5. Nov. Deutschland und Oesterreich= Ungarn haben ihre Einwilligung zur Ernennung des Prinzen Georg von Griechenland zum provisorischen General=Gouverneur von Kreta gegeben. Transvaal. Pretoria, 5. Nov. Beim Zoetpansberg fand heute ein Zusammenstoß der Buren mit den Truppen des Mipefu statt, wobei zahlreiche Eingeborene getödtet wurden. Durch den Nebel waren die Buren gezwungen, von einem weitern Angriffe abzustehen. allein zu Hause war, weshalb er dieselbe faßte und zu Boden schleuderte. Die Frau schlug mit der gehallten Faust um sich und dabei in eine Fensterscheibe, wobei sie sich die Pulsader durchschnitt. Treu ergriff nun aus seiner Tasche ein Fläschchen, womtt er die Unglückliche betäubte. Treu hat sich sodann entfernt, ist aber verhaftet. Die Frau liegt laut„D. Z.“ todtkrank darnieder, an ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Unna, 4. Nov. Das Lesen von Indianergeschichten und die Nachrichten über die letzten Indianerkämpfe in Nordamerika hatten die Köpfe hiesiger junger Burschen derart verwirrt, daß sie beschlossen, den bedrängten Indianern zu Hülfe zu eilen. Um dies zu ermöglichen, verschafften sich die Bürschchen(15 an der Zahl) auf Grund gefälschter Legitimationspapiere Stellen als Schifféjungen auf einem Amerikafahrer. Der letzte Sonntag war zur Abfahrt bestimmt, doch betheiligten sich nur 6 der Bürschchen an der Fahrt. In Münster wurden drei von Heimweh befallen und kehrten nach der Heimath zurück. Die anderen drei dürften auch bald wieder zurückkommen. Der Urheber der Urkundenfälschung kam in Haft. und Cronenberg, 4. Nov. Die zu Bonn verlebte Wittwe Wilhelm Picard hat der Gemeinde Cronenberg ein Vermächtniß von 10000 Mark ausgesetzt für ein Asyl für alte Männer oder ein Waisenhaus, unter der Bedingung, daß die Familiengruft der Erblasserin stets in Stand, gehalten und in der besagten Anstalt eine Tafel mit einer entsprechenden Aufschrift angebracht werde. Das Stadtverordneten=Kollegium beschloß heute, der„Cr. Ztg.“ zufolge dankend die Annahme des Legats. Vohwinkel, 4. Nov. Holzsuchende Frauen fanden heute im Walde die Leiche eines neugeborenen Kindes, das anscheinend eines gewaltsamen Todes gestorben. Beim Herannahen der Frauen ergriff ein undekannter Mensch die Flucht. #iligenhaus, 4. Nov. Der Gelbgießer E. hierselbst, Vater von 7 Kindern, nahm sich durch Erhängen gewaltsam das Leben. Ueber die Veranlassung zu dieser unseligen That verlautet noch nichts Näheres. Köln, 4. Nov. Die Herrschaft des Prinzen Karneval ist um ein Beträchtliches abgekürzt worden, indem der Kleine Rath der Großen Kölner=Karnevals=Gesellschaft beschloß, den Karnevalstrubel auf die Zeit vom 1. Januar bis zum Aschermittwoch zu beschränken und von der üblichen Inaugurations=Feier am Elften des Elften abzusehen. — 5. Nov. Ein an den Siebenburgen wohnender Rentner wurde todt in seinem Bette aufgefunden. Der Tod war infolge Einathmens von Gas eingetreten. Bonn, 4. Nov. In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurde die Einweihungsfeier der neuen Rheinbrücke auf den 17. Dezember d. Is. festgesetzt. Essen, 4. Nov. Ein dreijähriges Kind trank aus einer Flasche, die mit Salzsäure gefüllt war und verbrannte sich innerlich derart, daß es hoffnungslos im Krankenhause darnieder liegt. Aus dem Ruhrkohlenrevier, 5. Nov. Außer der Katastrophe auf Zeche„Holland“ und„Borussia“ haben sich in den letzten Tagen noch mehrere schwere Unglücksfälle im diesseitigen Bergbau ereignet. Auf Zeche„Vollmond“ wurde der Hauer Samol durch niedergehende Gesteinsmassen getödtet. Auf Zeche„Mont Cenis" stürzte der Schießmeister in einen Bremsberg und blieb todt. Auf Zeche„Vereinigte Hamburg“ wurde der Hauer Zülch durch einen Steinfall aus dem Hangenden verschüttet. Auf Zeche„von der Heydt" verunglückte der Maschinenwärter tödtlich. Auf Zeche „Fröhliche Morgensonne“, wurde ein Schlosser und auf Zeche„Shamrock“ ein jugendlicher Arbeiter schwer verletzt. Hattingen, 4. Nov. Vor einigen Wochen wünschte ein hiesiger Fernsprechtheilnehmer den Anschluß mit einem Elberfelder Geschäftefreund; kostet bekanntlich selbst für den eigenen Theilnehmer 25 Pfg. Als er aber auf wiederholte Reklamation selbst bei einhalbstündigem Warten keinen Anschluß erhielt, fragte er bei dem Verbindungsamte in Bochum an, nach Ablauf welcher Zeit ungefähr die verlangte Verbindung hergestellt werden würde.„Das weiß ich nicht,“ kam es von dort als Antwort zurück, und als der ob des langen Wartens verdrießliche Frager entgegnete:„Das müssen Sie wissen,“ erfolgte von Bochum aus wiederum eine unbefriedigende Antwort. Daraufhin zog der Frager seine Anmeldung zurück, richtete aber eine Beschwerde an die Oberpostdirektion. Diese hat nun die Berechtigung der Beschwerde anerkannt und gegen den schuldigen Beamten das Geeignete verfügt. Ziffer 10 der Anweisung zur Benutzung der Fernsprecheinrichtungen bestimmt nämlich:„Den Theilnehmern wird bei Anmeldung von Gesprächen im Fernverkehr auf Wunsch angegeben, nach Ablauf welcher Zeit ungefähr die verlangten Verbindungen zur Ausführung gelangen werden, damit die Theilnehmer die Anmeldung aufrecht erhalten oder zurückziehen können, bevor dieselben nach dem fernen Orte weiter gemeldet und gebührenpflichtig geworden sind.(Barm. Ztg.) Altena, 5. Nov. Das unsinnige schnelle r shhgt zu der Chausse nach Einsel ein Menschen.. Ein kleiner Knabe saß spielend auf der Landstraße, aus ein Mcotorwagen heransauste und den hier geschäftlich nach Grevel. In dem Hause manne Schäfer zu Grevel vernahm T., daß die Frau Stadt= und Landkreis Soliugen Solingen, 7. November. *— Die Arbeiten auf der Strecke Wald=Obligs der elektrischen Kreisbahn nehmen bei Tag und Nacht ihren regen Fortgang und wenn die genannte Strecke auch nicht zum 9. ds. Mts., dem landespolizeilichen Abnahmetermin der übrigen Strecken, vollendet sein wird, so darf angenommen werden, daß auch der Betrieb auf der zum vollständigen Kreise noch fehlenden Strecke Wald=Ohligs kurz nachher eröffnet werden wird; man spricht sogar schon von Mitte November. (9— Neben vielerlei der Heiterkeit und leichtem Genusse gewidmeten Unterhaltungen bieten uns die nächsten Tage auch eine ernste und weihevolle Feier, nämlich das seit mehr als 10 Jahren bei dem evangelischen Theil unserer Bevölkerung eingebürgerte und mit Recht so beliebte Lutherfest, das der Zweigverein des Evangel. Bundes veranstaltet.— Wenn es diesmal auf einen Wochentag verlegt und aus der bieherigen Verbindung mit einem liturgischen Abendgottesdienst gelöst worden ist, so wollen wir zur Ehre der evangelischen Gemeindeglieder voraussetzen, daß dieser Umstand der zahlreichen Theilnahme an dem stets sehr erhebend verlaufenen Fest keinen Eintrag thun werde. Ist doch nicht nur die erfreuliche Mitwirkung des unter Leitung des Herrn Musikdirektors Hoffmann altbewährten Kirchenchors gewonnen, der in der ersten und dritten Piéce ganz neue musikalische Schöpfungen darbieten wird, sondern auch vom Herrn Festredner, dem ein bedeutender rednerischer Ruf voraufgeht, ein Thema gewählt, das, schon an und für sich hochinteressant, besonders in diesem Jahre als„aktuell“ gelten kann. Möge denn die schöne Veranstaltung die verdiente Anerkennung reichlich finden. §— In einer gestern bei Herrn Sam. Theegarten, Schützenstraße, hierselbst, abgehaltenen gut besuchten Versammlung von Wählern der dritten Abtheilung, wurden als Kandidaten für die bevorstehende Stadtrathswahl die Herren Carl Eickhorn, TafelmesserSchleifer(Odenthal), Emil Heßmer, Federmesserreider, und Georg Schumacher aufgestellt. Ein angebotener Kompromiß der bürgerlichen Parteien wurde abgelehnt. — Nachdem am verflossenen Donnerstag die für die hiesige kath. Kirche bestimmten neuen Glocken durch Herrn Domkapellmeister Cohen von Köln auf ihren Ton geprüft und für vorzüglich befunden worden sind, fand gestern die Einweihung derselben statt. Um 5 Uhr Nachmittags wurde eine Andacht mit Predigt abgehalten, in welcher Herr Kaplan Pelzer auf die Bedeutung der Weihe der Glocken hinwies, die letzteren als eine Stimme des Herrn betrachtend, welche vom Thurm herab die Gemeindeglieder zur Andacht und zum Gebet rufe. Nach der Predigt zog eine Prozession, aus weißgekleideten Kindern, dem Kirchenvorstand und der Geistlichkeit bestehend, vom Hochaltar in den unteren Theil der Kirche, woselbst die bekrägzten Glocken an einem mit den Farben der römisch= kath. Kirche geschmückten Gerüst aufgehängt waren. Hier wurde alsdann von Herrn Pastor Pies, welcher vom Generalvikariat in Köln dazu ermächtigt worden war, unter Assistenz der 3 hiesigen Kapläne sowie des Herrn Pastors Gerson aus Cronenberg die Weihe vollzogen. Sodann wurden vom Kirchenvorstand und darauf von der Geistlichkeit an jede der Glocken 3 Schläge mit dem Klöppel ausgeführt. Allgemein gelobt wurde der vorzügliche Klang der Glocken. Die große Sebast.= Glocke hat den Cis=, die zweite, die Josephs=Glocke, den E- und die dritte, welche vom Thurme herabgeholt worden war, den Fis=Ton. Nach der Einweihung fand ein feierliches Te Deum statt. Die Kirche war gestern Nachmittag so staik besucht, daß ein förmliches Gedränge herrschte. Am Donnerstag wird mit dem Aufhängen der Glocken begonnen und am nächsten Sonntag sollen dieselben zum ersten Male ihre Töne über unsere Stadt erschallen lassen. — Von den von der Solinger Bank zur Zeichnung aufgelegten 250 Stück Aktien à M. 1200= 300000 M. wurden in der zur Zeichnung festgesetzten Zeit vom 3.—5. d. Mts. über 900000 M. gezeichnet. unmittelbarer Nähe der Straßenbahn=Endstation Stöckerberg, unweit der Kullerstraße, erhebt sich seit Kurzem im Rohbau ein ansehnliches erste Wohnhaus, das der hiesige Spar= und Bauverein erbaut. In gesunder schöner Lage auf dem Bergrücken liegend, gewährt es den Genossen vom Sparund Bauverein die Möglichkeit, ohne Zeitverlust zu den Arbeitsstätten im nördlichen Stadttheil zu gelangen und den Ihrigen ein freundliches Heim zu bieten. Das zweistöckige Fachwerkgebäude enthält 18 Zimmer, je 3 abgetheilt für 6 Familien, sowie Keller= und Speicherräumlichkeiten und wird etwa 17000 Mk. kosten. Die Erd= und Maurerarbeiten wurden von Herrn Unternehmer Weber, die Zimmerarbeiten von Herrn Meister Kittelbauer ausgeführt. Aus Anlaß der Vollendung der letzteren Arbeiten wurde am Samétag Adend im Fischerschen Lokale zu Stöckerberg das Richtfest im Kreise der Genossen gefeiert. In gemüthlicher Unterhaltung bei trefflichem Gerstensaft blieben die Mitglieder des Vereins mit den eingeladenen Bauhandwerkern gemüthlich vereint, und der Befriedigung über den erreichten Erfolg wurde in mannichfachen Trinksprüchen Ausdruck gegeben. Nachdem nun einmal ein guter Anfang gemacht ist, nimmt der Verein sogleich das zweite Haus in Angriff und zwar das Doppelwohnhaus auf dem vormals Nobis'schen Grundstück an der Wupperstraße. Der Winkel ist bereits geschlagen. Beamte, Handwerker, Arbeiter, überhaupt Leute, die eine billige gute Wohnung unter bescheidenen Ansprüchen suchen, thun wohl daran, dem Verein baldigst beizutreten. — Einer der ältesten Bewohner unserer Stadt, Herr Karl Gustav Königsberg, ist am Samstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Zu den ältesten Mitgehören zur Zeit Frau Wwe. Pickelein(geb. 15. Okt. 1808), die Herren Joh. Zmm., G6103, Nov. 1808), F. W. Clauberg(geb. 25. Mai 1o10g, Suti Wagner(geb. 12. Sept. 1810), C. Jos. Obliger(geb. 14. Mai 1814), C. Gust. Kratz (geb. 17. Okt. 1815). (!)— Der Platterl=Nesserreider=Verein hatte gestern seine Mitglieder, Freunde und Gönner in die St. Seb. Schützenhalle zur Feier seines 27. Stiftungsfestes eingeladen. Der zahlreiche Besuch des Festes war ein Beweis von der Beliebtheit, welcher sich der genannte Verein erfreut. Wir müssen gestehen, daß es der Vereins=Vorstand verstanden hat, den Theilnehmern des Festes angenehme Unterhaltung zu bieten. Die mitwirkenden Gesangvereine erledigten ihre Aufgabe aufs Beste. Einzelne Lieder wurden geradezu musterhaft vorgetragen. Die Solinger Feuerwehrkapelle trug nicht minder durch ihre schneidigen Vorträge zum Gelingen des Festes bei. Rauschenden Beifall ernteten die von den Humoristen Herren Hugo und Walter Evertz dargebotenen Aufführungen.“ Der Platterl=Messerreider= Verein zählt, zur Zeit 250 Mitglieder und hält seine Versammlungen bei Herrn Reich am Schlagbaum ab. (— Gestern Abend konzertirte im Lokale des Herrn F. W. Bungards am Grünewald die Kapelle des 53. Infanterie Regiments aus Köln unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Granzow. Das Konzert war so gut besucht, daß der große Saal des Herrn Bungards die Besucher kaum zu fassen vermochte. Die Leistungen des Orchesters, von denen die Serenade für Flöte und Waldhorn von Titl und das Violin=Solo des Herrn Strobel, Variationen über„Deutschland über Alles“ von Léonhard besonders gefielen, waren vortrefflich, und der reiche Beifall, den die Zuhörerschaft nach jeder einzelnen Nummer spendete, zeigte der Kapelle, daß man ihre Darbietungen recht zu würdigen verstand. *.— Bei den Ausschachtungsarbeiten an der Cronenbergerstraße, bis an deren Grund früher der katholische Kirchhof heranreichte, wurde am Samstag von den dortigen Arbeitern ein gut erhaltener menschlicher Todtenkopf mit Unterkiefer, sowie verschiedene menschliche Gedeine gefunden. Die Zähne des Todtenkopfes waren beinahe vollständig noch vorhanden. Leider wurde der Todtenschädel zerschlagen. *— Am Samstag Abend gegen 9 Uhr entstand am Entenpfuhl auf der elektrischen Straßenbahn dadurch eine Verkehrsstörung, daß die Fallbremse eines Motorwagens herabfiel. Bis die Bremse abgeschraubt war, was etwa ½ Stunde dauerte, wurde der Verkehr mittelst Umsteigens aufrecht erhalten. Eine große neugierige Menschenmenge umstand den Motorwagen. Sehr erwünscht wäre es gewesen, wenn ein Schutzmann die Menge, welche die Arbeiter der Union behinderte, auseinandergetrieben hätte. (— Die elektrische Straßenbahn beförderte am Samstag 4700 und am Sonntag 8600 Fahrgäste, während sie in der vergangenen Woche von 36 900 Personen benutzt wurde. *— Das allbekannte Theater Millowitsch(Plattkölnische Volksbühne) hat gestern wieder seinen Einzug in den Kaisersaal gehalten. Nachdem Nachmittags vor einer zahlreichen Zuschauermenze„Der Mikado“ oder „Kölsche Japanese" über die Bühne gegangen und großartigen Effekt erzielt hatte, fand die Posse„Der Lieutenant vom Himmel“ Abends ein gänzlich ausverkauftes Haus.„Wie die Häringe“ saß man aufeinander, und wenn nicht Herr Pohl hie und da einen Tropfen edlen Nasses kredenzt hätte, wäre es kaum zum Aushalten gewesen. Lange vor 7 Uhr schon stand eine große Menge halbwüchsiger Burschen vor dem Eingang, um mit der Oeffnung desselben wie eine losgelassene Meute sich auf die Kasse zu stürzen und dort eine „Gallerie" zu lösen. Wir gönnen diesen Jungens den Genuß der Volksbühne, allein wir verlangen wenigstens, daß sie sich mit Rücksicht auf das andere Publikum auch halbwegs ordentlich aufführen und das wüste Pfeifen unterlassen. Sodann wird die Erlaubniß des Theaterbesuchs von Eltern und Direktion für die Abendvorstellungen viel zu weit ausgedehnt. Mädchen und Buben im Alter von 5 und 6 Jahren, wie sie gestern Abend im Theater zu sehen waren, gehören in eine Nachmittagsvorstellung; der Besuch einer bis 11 Uhr Nachts dauernden Abendvorstellung ist für sie aber weder schicklich noch gesund. — Der„Lieutenant vom Himmel“ erzielte gestern einen durchschlagenden Erfolz, und sämmtliche Zuhörer und Zuschauer kamen aus dem Lachen nicht heraus. Das Stück zerfällt in 5 Bilder, von denen das erste sich in einer kölnischen Chokoladefabrik, das zweite in einem Jungzesellenheim, das dritte in einer Schaubude abspielt. Das vierte und fünfte führt uns auf einen reizenden Landsitz, allwo ein Major a. D. sein zurückgezogenes Heim aufgeschlagen hat. Jedes dieser 5 Bilder ist so enorm reich an platten Witzen und kernigen Aussprüchen, so großartig lebenswahr in seinen Szenen, daß die Lachmuskeln in fortwährender Thätigkeit sino. Dabei ist die Darstellung eine ganz ausgezeichnete. Wer je in seinem Leben die volksthümlichen Typen des„Hännesche“ (Dir. Anton Baum) mit seinem„Immer fidel, sidel“ und der feschen„Trina"(Frau Dir. Baum) mit ihrem „Zapperlot, wat ben ich wödig“ und die urkomische Gestalt des„Tünnes“(Herr Peter Claßen) hörte und sah, wird sie in seinem Leben nie vergessen. Ganz reizend sind auch andere Gestalten, insbesondere der Chokolade= fabrikbesitzer Murrckopp(Herr Emil Horst), Fräulein Thessa(Frl. Gretchen Marian) Plünn(Frl. Käthchen Lejeune) und Isaura(Frl. Ella Roll). Die Ausstattung ist eine sehr reiche, namentlich macht sich im 4. Bild der Reigen der Landmädchen mit ihren Trachten ausgezeichnet. Wie wir hören, wird das Stück noch mehrere Mal gegeben werden, sodaß auch den Vielen, die gestern Abend keine Unterkunft mehr fanden, Gelegenheit geboten ist, einmal einen recht fidelen Abend zu verleben. vorigen Racht einer Kuh der Schwam abgeschnitten Wer die rohe That verübt hat, ist noch nicht ermittelt — In der vorigen Nacht ging es in den Straßer der Stadt wieder recht unruhig her. 4 Personen wurden in's Kantongefängniß eingeliefert, und in ferneren 15 Fällen wurde polizeiliche Anzeige über ruheKtörenden Lärm, Unfug u. dergl. erstattet. — Wie man dem„Remsch. Gen.=Anz.“ mittheilt, soll der elektrische Betrieb auf der Sekundärbahnstreck= Ronsdorf=Müngsten in aller Kürze zur Einfübrung gelangen. 3888 *— Am 15. d. M. wird die dritte Steuerrate fällig werden. Wie bekannt, müssen die Steuern vierteljährig vorausbezahlt werden. Die Steuerzahler werden gut daran thun, wenn sie den zu zahlenden Betrag in den ersten Tagen dieser Woche entrichten, da in den letzten Tagen vor dem Termin der Andrang ein sehr großer ist. — Der diesjährige Beginn der Schonzeit für Rebhühner ist vom Bezirksausschuß in Düsseldorf auf Donnerstag, den 17. November, festgesetzt. 0— Höhscheid, 7. Nov. Der Männer=GesangVerein„Eintracht“=Hingenberg feierte gestern unter Mitwirkung der Gesang=Vereine„Liederkranz“= Solingen,„Bergischer Sängerbund"=Stöckerberg,„Bergisches Echo“=Widdert,„Sängerbund“=Hilden und„Harmonie": Remscheid, sowie der Höhscheider Städtischen Kapelle sein 23jähriges Bestehen durch Konzert im Hensing'schen Lokale zu Neuenhof. Der dichtbesetzte Saal legte Zeugniß ab von der großen Gunst, welcher sich der Verein beim Publikum erfreut. Aus dem reichhaltigen Programm verdienen als besonders gelungen in der Ausführung hervorgehoben zu werden die Chöre„Vom Rbein“ von Bruch und„Drei Zigeuner“ von Zedler(M.=G.=V.„Eintracht“=Hingenberg, Dirigent Herr Wilms),„Morgenlied von Rietz und „Die stille Wasserrose“ von Krämer(Sänger=Bund, Stöckerberg, Dirigent Herr Wilms),„Die KönigeKinder“ von Andree und„Abschied von der Mutter“ (Liederkranz=Solingen, Dirigent Herr Aßmann), „Frühlingszeit“ von Schmidt und„Ermunterung“ von Weinzierl(Berg. Echo, Widdert, Dirigent Herr Wilms), welche Vorträge den lebhaftesten Beifall der sehr zahlreichen Zuhörerschaft fanden. Auch die Höhscheider Städtische=Kapelle leistete ihr Bestes. Das ganze Konzert bewies, daß unsere Gesangvereine das Streben nach Vollendung in der Gesangeskunst ernst nehmen und mit einander in der Pflege des deutschen Liedes wetteifern. Der bis zu früher Stunde währende Festball gab den Sängern reichlich Gelegenheit, sich auch auf dem Gebiet des Tanzes auszuzeichnen. (!) Gräfrath=Ketzberg, 6. Nov.(Memento mori.) Der Bäckermeister Herr Wilh. Schlechtendahl von Flacheberg, Presbyter der Ketzberger Kirchengemeinde, wurde heute Vormittag in der Kirche während des Gesanges vor der Predigt plötzlich vom Herzschlage getroffen, der seinem Leben ein jähes Ende setzte. Infolge des erschütternden Vorfalles wurde der Gottesdienst ausgesetzt. Vor 14 Tagen hatte der Verblichene noch an der Jubelfeier der Kirchengemeinde theilgenommen. Ohligs, 4. Nov. Die Stelle des pensionierten Lehrers Herrn Porschke von der Schule zu Wahnenkamp ist dem„O. Tabl. zufolge Herrn Lehrer Rehorn jun. übertragen worden. — 6. Nov. Erfreulicherweise macht sich seit einiger Zeit auch behördlicherseits das Bestreben geltend, den Kampf gegen die Tuberkulose mit aller Energie aufzunehmen. Kommt erst die Zeit, wann arme Lungenkranke, ehe sie arbeitsunfähig werden, in geeigneten Heilstätten Unterkunft finden, dann werden die huste den, bleichen Gestalten aus den Bureaus, den Fabriken, Werkstätten, Arbeitsstuben nach und nach verschwinden, dann werden die erschreckend hohen Sterblichkeitsziffern der Lungenleidenden herabgehen. Möchte sich auch in unserer Gemeinde ein Komitee zusammenfinden, welches die Sache bald in die Hand nimmt.(Was das „O. Tabl.“ für Ohligs wünscht, würde auch in Solingen freudig zu begrüßen sein. D. R.) Vermischte — Eine Postkarte mit Ansicht aus Buenos. Aires erhielten wir gestern von 3 Solinger Herren. Der Inhalt der Karte lautet:„Drei Solinger senden der Redaktion der„Solinger Zeitung" besten Gruß. Ed. Engels. Carl Weyersberg. F. Haarhaus. Ebenfalls grüßt Hermann Adrian aus Erf bei Solingen. Buenos=Aires, 12. 10. 98.“ Die Karte ist zur Erinnerung an die Uebernahme der Präsidentschaft Argentiniens durch den General Roca am 12. Oktober angefertigt, wie die Zeichnung und der Aufdruck beweisen. Eine weibliche Figur mit phrygischer Mütze, die Republik Argentinien darstellend, hält, auf einem Steinmonument sitzend, in der linken Hand einen blühenden Lorbeerzweig, während die rechte soeben den Namen des neuen Präsidenten und das Datum des Antritts der Präsidentschaft mit einer Feder in ein Buch eingezeichnet hat, das von einer Amorette, welche einen Lorbeerkranz über dem Haupte der Republik hält, gehalten wird. Rechts der weiblichen Figur ist das Medaillon des ordengeschmückten Präsidenten mit der Unterschrift: 12. Oktober 1898. Zu Füßen der Republik liegt das Wappen derselben, auf blau über Silber quergetheiltem Grunde zwei unten aus den Schildrändern hervorkommende verschlungene Hände(Treuhände), welche einen Stab, mit einer rothen Freiheitsmütze geschmückt, emporhalten. Die Aufschrift der Karte lautet: Repüblica Argentina. Targeta-Postal. Conmemorativa de la Subida à la Presidencis del Exmo. Sr. Teniente General Julio A. Roca.(Z. D.: Repubik Argentinien. Postkarte. Zur Erinnerung an die Uebernahme der Präsidentschaft durch S. Exz. den Herrn Generallieutenant Julius A. Roca. D. R — In einem Stalle zu Kohlfurt wurde in der Nov. Ein Gewinn von 50000 Mark ist in der Ziehung der preußischen Klassenlotterie einem Schöneberzer Millionär zugefallen, und zwar dem Schlächtermeister H., der ein Vermögen von über 10 Millionen Mark besitzen soll. H. ist besonders in Alt=Schöneberg eine bekannte Persönlichkeit, denn täglich kann man ihn mit der weißen Schlächterschürze vor seinem Geschäft stehen sehen, während seine Frau die Kunden eigenhändig bedient. Er gehört zu den wenig.a Schlächtermeistern Schönebergs, die selbst schlachten und nur die Mittelspersonen zwischen den Engrosschlächtern und dem Publikum bilden. 5. Nov. Zahlreiche Influenza=Erkrankungen sind beim 1. Bataillon des 3. GardeRegiments zu Fuß vorgekommen. Die Krankheit trat bei der 3. Kompagnie auf und theilte sich alsbald den Mannschaften der 4. Kompagnie mit. Am Freitag waren 80 Mann krank. Die Mehrzahl der Erkrankungen war leichter Natur. Bei 30 Mann traten heftige Fiebererscheinungen auf; die Erkrankten wurden nach dem Garnisonlazareth gebracht. — 5. Nov. Die Sendung, welche ein Gastwirth in der Joachimstraße vor etwa zehn Tagen erhielt und deren Inhalt für Menschenhände gehalten wurde, entpuppte sich als Bärentatzen. Der Absender der Bärentatzen ist ein Freund des Gastwirthes. Er übersandte ihm Bärentatzen, die als ganz besondere Delicatesse gelten. Der Absender, der scherzhafterweise die Tatzen als Ueberreste seiner Schwiegermutter bezeichnete, hat nicht geglaubt, daß die Bärentatzen zunächst für Menschenhände, sodann für menschliche Füße gehalten werden würden, glaubte vielmehr, daß an der Natur der Sendung ein Zweifel gar nicht bestehen könne. 6. Nov. Dem„Lokalanzeiger“ wird aus Rom gemeldet, Dr. Bignanni habe eine Moskitoart festgestellt, welche ausschließlich an Malariastellen lebt und die einzige Verbreiterin der Malaria sein soll. Geestemünde, 5. Nov. Das Schiff„Anna Jonas“ aus Wewelsfleth ist bei der Insel Helgoland gescheitert. Zwei Mann der Besatzung sind in vollständig erschöpftem Zustande mit dem eigenen Schiffsboote auf Amrum gelandet. Ueber das Schicksal der übrigen Mannschaft ist nichts bekannt. „ Nürnberg, 5. Nov. In den vereinigten fränkischen Schuhfabriken vormals Max Brust gerieth heute Abend ein 17jähriger Arbeiter mit dem Kopfe in das Schwungrad und war sofort todt. London, 3. Nov. In einem skandinavischen Seemannsheim im Ostende von London befindet sich gegenwärtig ein 16jähriges Mädchen, welches eine ganze und eine halbe Seereise von England nach Amerika als Schiffsjunge mitgemacht hat. Sie nannte sich, als sie erkannt wurde, Alice Amelia Mackinley, es hat sich aber herausgestellt, daß sie die Tochter eines in Newport lebenden maltesischen Seemanns Namens Vella ist. Ihr Vater, der amerikanischer Bürger ist, hat wegen des Kohlenarbeiterstreiks in Wales keine Stelle auf einem Schiffe bekommen können, und in Folze dessen verarmte die zahlreiche Familie. Alice Amelia war einige Jahre im Dienst bei einer Kapitänsfrau, und sie benutzte alle ihre freie Zeit, um Reisebeschreibungen zu lesen und Missionspredigten anzuhören. Sie dachte auch einmal daran, Missionärin zu werden. Einmal bemerkte sie, wenn sie ein Knabe wäre, könnte sie Präsident der Ver. Staaten werden. Im August d. J. verschwand ste und erst vor wenigen Tagen tauchte sie in London wieder auf. Sie hatte den Namen Mackinley angenommen und war Schiffsjunge geworden. Ein Variété=Theater in New=York ihr 50 Dollars pro Woche dafür geboten, wenn sie dort in einer ihren Erlebnissen entsprechenden Rolle auftreten will. Moskau, 5. Nov. Auf der Teikowoer Zweiglinie der Jaroslawer Bahn stieß ein Ballastzug auf Wagen auf, die im Geleise stecken geblieben waren. Acht Wagen stürzten den Bahndamm hinab und wurden zertrümmert. Ein Arbeiter wurde getödtet, ein Schaffner verwundet, ein Arbeiter schwer und fünf leicht verletzt. (Julius v. Payer über Andrée.) Aus Teplitz wird der„Neuen Freien Presse“ berichtet: Auf Einladung des hiefigen kaufmännischen Vereins„Mercur“ erschien Julius v. Payer wieder einmal in seiner Vaterstadt Teplitz zu einem Vortrage. Ein Publikum aus allen Kreisen der Bevölkerung hatte sich eingefunden. Herr v. Payer sprach über Nordpol und Südpol, moderne Eisschifffahrt und auch über Auliee 6 Ballonunternehmen. Er theilte zunächst eine Reihe von Erlebnissen und Erfahrungen aus seinen eigenen PolarExpeditionen mit. Bezüglich der Südpol=Frage kam er zu dem Schluß, daß eine Südpol=Expedition mit noch größeren Schwierigkeiten und Gefahren zu kämpfen haben wird, als die bisherigen Nordpol=Expeditionen, daß es aber für die Wissenschaft von höchster Bedeutung wäre, wenn die geplante deutsche Südpol=Erpedition zu Stande käme und glücken würde. Bezüglich der Ballon fahrt Andrée's ist Payer der Ansicht, daß dieselbe, abgeschen davon, daß Ballonfahrten in den Polargegenden niemals reussiren werden, solange nicht lenkbare Lustschiffe zu Gebote stehen, mit unzulänglichen Mitteln in's Werk gesetzt worden sei, daß Andrée— nach der einzigen verbürgten Taubenpost zu schließen— in eine Wirbelströmung gerathen zu sein scheine, die ihn nach einigen Tagen nordöstlicher Fahrt wieder gegen Südosten getrieben habe, und daß der Ballon vielleicht auf FranzJosephs=Land, und zwar an der Ostküste niedergegangen sei. Daß dort bisher noch keine Spur von Andree's Expedition aufgefunden werden konnte, erkläre sich aus der ungeheuren Ausdehnung des abzusuchenden Gebietes. Auf weiten und gefahrvollen Wegen über ewiges Eis, Eisseen und offenes Meer könnte Andree vielleicht von Franz=Josephs=Land gegen die Küste Sibiriens vordringen, aber sollte es ihm auch diese zu erreichen, so hätte er doch noch weite beschwerliche Märsche die zugefrorenen Flußläufe entlang bis in das bewohnte Innere des Landes zurückzulegen. Und habe Andree wirklich diese Rüdte eingeschlagen und alle Schrecknisse und Gefahren des höchsten Nordens überwunden, so könne es doch immer noch bis zum nächsten Herbste dauern, ehe wir von ihm Kunde erhalten. Neueste Nachrichten und Telegramme. Paris, 6. Nov. Der„Temps“ ist durch die siamesische Gesandtschaft ermächtigt, die Meldung des„NewYork Herald“ von dem Angriff auf die französische Kirche in Bangkok für unrichtig zu erklären. — 6. Nov. Der„Matin' bestätigt, daß die Gutachten über das Petit bleu dessen Echtheit festgestellt haben. Nur auf der Adresse waren die Worte: Monsieur le Commandant Esterhazy ausradirt und durch andere Worte mit einer anderen Handschrift ersetzt — 6. Nov. Es bestätigt sich, daß die Militärjustiz genöthigt sein wird, die gegen Picquart wegen Fälschung eingeleitete Untersuchung einzustellen. Der Sachverständige Charavay, welcher das petit bleu zu prüfen hatte, gab nämlich das Gitachten ab, daß an der Echtheit des Rohrpostbriefes nicht im geringsten zu zweifeln sei. Charavay hat untrüglich festzestellt, daß die Radirungen auf der Außenseite des an Esterhazy gerichteten petit bleu erst hinterdrein vorgenommen wurden, und zwar in der offenkundigen Absicht, Picquart der Fälschung verdächtigen zu können. Dieses Gutachten ist für die Helfershelfer des Obersten Henry geradezu niederschmetternd.— Es heißt jedoch, daß Picquart gleichwohl nicht in Freiheit gesetzt werden soll; man wolle ihn nunmehr wegen Spionage verfolgen, eine Beschuldigung, die bereits vor dem Zuchtpolizeigericht in Nichts zusammengefallen ist.— In dem gestern erschienenen Buche von Francis du Pressensé „Ein Heros, Oberstlieutenant Picquart“ wird berichtet, daß Picquart am 11. September 96 seinen Vorgesetzten den Antrag unterbreitet habe, Esterhazy verhaften zu lassen. Um die Schuld Esterhazys vorher unwiderleglich festzustellen, schlug Picquart vor, an denselben eine fingirte Depesche zu richten, bei deren Abfassung man sich gewisser Ausdrücke des Petit bleu hedienen sollte. Diesem Antrage wurde jedoch keine Folge gegeben. Mi Marseille, 6. Nov. Admiral Montejo, der Befehlshaber der spanischen Flotte bei den Philippinen, ist hier angekommen. London, 7. Nov. Die Truppen im westlichen Bezirk von England(Devenport) erhielten Befehl, zu mobilisiren. Auch die Marine=Rüstungen dauern Damaskus, 7. Nov. Anläßlich der bevorsiehenden Ankunft des Kaiserpaares sind die Häuser mit deutschen und türkischen Fahnen sehr reich geschmückt. Guirlanden aus Laub und buntem Papier sind über die Straßen gezogen. In den Hauptstraßen und Plätzen werden große Vorbereitung zur Illumination getroffen. Zahlreiche Soldaten und eine große Menge Volk durchziehen die Straßen. Viele Fremde sind hier eingetroffen. Washington, 7. Nov. Gestern Abend brach in dem Mittelflügel des Kapitols infolge einer Explosion in dem Gewölbe, unter dem sich das oberste Gericht befindet, Feuer aus. Wahrscheinlich ist Gas ausgeströmt. Die Gesetzbücher=Sammlung wurde stark beschädigt; vie werthvolle Urkunden sind zerstört. 192439 197699 205202 207088 207371 212469 212746 216266„ 1469 163, 9560 9624 500 Mk. auf Nr. 61(900 1002 2uw 2624 13634 14645 17728 30583 34395 39779 39972 47295 49448 55055 59812 62422 66449 66622 69187 694106 89/13g,WPrgM A 11663 154014 155371 185349 187829 188961 189706 190430 190592 192320 197015 199883 200184 200462 217619.„, u Nr. 175221. (Nachm.) 15000 wr. au. Kl. 10000 Mk. auf Nr. 43541 104124. 5000 Mk. auf Nr. 11340 22286 43670 83411. 47964 58371 76360 92547 96971 109382 130363 146766 147949 159480 160865 190880 Dr. 6135r. ,25g 10919 16392 1727! 9b0e j61766 180133 181546 181816 184905 185028 185369 188111 190359 193628 194163 500 Me. auf Nr. 3910 5928 2205 23393 33963 34123 36029 40931 44067 61327 69449 75280 81116 84750 87033 88887 90403 95416 98654 102286 111685 11901 1164 135006 149521 153770 159166 165480 179881 183812 188102 202693 202848 218104 220961 221288 224722. Elberfeld: Montag: Sein Trick. Dienstag: Franz Moors Ende. Mittwoch: Nathan der Weise. Donnerstag: Im weißen Rößl.„ Barmen: Montag: Der Geigenmacher von Cremona, Alessandro Stradella. Dienstag: Im weißen Rößl. Mittwoch: Konzert. Donnerstag: Samson und Delila. Düsseldorf: Montag: Im weißen Rößl. Köln: Montag: Die Krone. Dienstag: Im weißen Rößl. Eingesandt. 199. Preuß. Lotterie, 4. Klasse.(Ohne Gewähr.) 5. Nov.(Vorm.) 15000 Mk. auf Nr. 10909. 10000 Mk. auf Nr. 52995 171055.., 92 3000 Mk. auf Nr. 680 1157 41193 23911 31036 32943 37981 43351 51089 58262 64137 66138 82705 92274 110670 114284 119927 129613 136728 138114 138489 141632 143058 148202 150475 162414 171726 183136 184965 186742 190878 193219 206005 208397 212713 213910 214242. 1000 Mk. auf Nr. 236 9566 19904 32070 32231 39810 43652 56444 77835 80869 82496 88640 91764 98290 98947 101695 103990 104094 106089 113104 123995 131905 133643 141984 142380 143599 144639 146831 151697 153458 153817 158191 169646 172473 174407 142434 179747 204474 28759 Für Mittheilungen unter dieser Rubrik ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich. Ein hiesiges Blatt hat sich die Freude nicht versagen können, eine angebliche Heirathsvermittelungsgeschichte des Grafen Hoensbroech seinen Lesern aufzutischen. Demgegenüber bitten wir einem Artikel Aufnahme zu gewähren, den der Rechtsbeistand des Grafen an verschiedene Zeitungen geschickt und der schon am 2. d. M. in der„Tägl. Rundsch.“ abgedruckt ist. Er lautet: „Ich lese in Ihrer Zeitung unter der Spitzmarke:„Ein Heirathsvermittlungsprozeß“, einen Bericht über die gestrige Verhandlung vor dem Kammergericht Berufungssache gegen den Grafen von Hoensbroech. Dieser Bericht ist den Thatsachen so wenig entsprechend und gegen den Grafen von Hoensbroech vielfach so tendenziös zugespitzt, daß ich als sein Sachverwalter im Interesse der Wahrheit mich für verpflichtet gune, die Darstellung nicht unberichtigt in die Welt gehen zu lassen. Was dort als objektiver Thatbestand des Prozesses angegeben ist, sind einseitige Parteibehauptungen des Klägers, die Graf von Hoensbroech vor und während des ganzen Verlaufes des Prozesses auf vas Entschl. denste bestritten hat. Sowohl Land= wie Kammergericht haben die wiederholt beantragte Beweisaufnahme über diese Parteibehauptungen abgelehnt, sie haben die Klage nicht, wie Ihr Berichterstatter meider,„aus rechtlichen Gründen" abgewiesen, sondern weil der Kläger schon im Jahre 1896 unter Zuziehung seines eigenen Rechtsbeistandes die schriftliche Erklärung abgegeben hat, weder Ansprüche irgend welcher Art zu haben, noch Briefe oder Briefabschriften zu besitzen, aus denen irgendwelche Ansprüche herzuleiten wären, und sich unter Verpfändung seines Ehreawortes verpflichtet hatte, in Zukunft den Grafen von Hoensbroech mit Anirgend welcher Art, oder mit der Behauptung des Besitzes von Papieren, aus denen irgend welche Ansprüche herzuleiten wären, nicht mehr anzugehen. Der Versuch, diese Erklärung anzufechten, ist die Grundlage des Prozesses; er ist vom Landgericht auf Grund der Aussage des eigenen Rechtsbeistandes des Klägers zurückgewiesen worden und das Kammergericht hat die Zurückweisung bestätigt. Es ist insbesondere unwahr, daß von meinem Klienten vor der Berufung irgend welcher Vergleich angeboten worden ist; er hat mir im Gegentheil die bestimmteste Weisung gegeben, jeden Vergleich abzulehnen. Selbstverständlich ist es auch völlig unwahr, daß die Klage deshalb zurückgewiesen sei,„weil Vermittlungsgebühren nicht klagbar seien". Die Klage zurückgewiesen worden, weil sie aus den angegebenen Gründen unbegründet war. Dr. E. Fuchs, Rechtsanwalt in Sammergericht;. Hgmährach uach fesh. Dazu bemerkt Graf Hoellerrich noch seiber:„Nur ein Wort sei noch hinzugefügt. Zunächst erwarte ich von der Leyalität der Zeitungen, die über die Sache berichtet haben, daß sie auch von dieser Berichtigung Akt nehmen. Dann erkläre ich, jeder wie immer geailete Versuch, mich aus meiner Zurückhaltung über die Vorgeschichte dieser Angelegenheit herauszudrängen, wird unter allen Umständen erfolglos kleiben. Ueber die Vorzeschichte— von der ich nicht behaupten will, daß mein formeller Prozeßgegner sie kennt— bin ich aus Gründen, die in meiner religiösen Vergangenheit liegen, die mit dem religiös= katholischen Beichtsiegel zusammenhängen, das ich auch jetzt noch für unverletzlich halte, zu absolutem Schweigen verpflichtet.“ Leise Anfrage. Dürfte es nicht an der Zeit sein, im Bürgerverein, wenn auch nicht in seiner heutigen, so doch in einer nächsten Versammlung, der Steuerfrage einmal näher zu treten? Dringend berechtigt erscheint die bange Frage: Sollte eine Anleihe von nahezu 3½ Millionen, wie eine solche Solingen aufzunehmen im Begriff steht, den Steuersatz nicht aus dem Gleichgewicht bringen müssen und die ohnehin hohen Kommunallasten noch steigern? Hier ist ein offen Wort am Platz. Oder soll, wenn es zu spät, im Bürgerverein wieder leeres Stroh gedroschen werden? Solingen, 7. Nov. Sollte dem Uebelstande, daß vor Beginn des Gottesdienstes in der evang. Kirche die an der Thurmseite gelegene Eingangsthüre, sobald Jemand hereintritt, stets mit starkem Geräusch wieder zuschlägt, nicht abgeholfen werden können? Wenn der Erfolg der Ainnonern aubeitle! so wird der Inserent die Gründe prüfen müssen, welche den Mißerfolg herbeigeführt haben. War die Ausstattung der Annoncen unpraktisch und unauffällig? War Inhalt und Fassung des Textes nicht geeignet, die Leser zu interessiren? War die Wahl der Zeitungen die richtige, in denen die Annoncen erschienen sind? Waren die Zeiträume zwischen den Erscheinungstagen Diese und viele andere Beispiele so oft infolge mangelnder Fachkenntniß bei Aufgabe von Die Annoncen=Expedition Rudolf Mosse, Köln a. Rv., Hohestr. 94, Eingang Obenmarspforten, (An den 4 Winden), Telephon 992, übernimmt auf Grund reicher Erfahrung die vollständige und gewissenhafte Ausarbeitung von Plänen und Kostenanschlägen für eine wirksame Reklame und ertheilt bereitwilligst jede gewünschte Auskunft. Evangel. Vereinshaus. Dienstag Abend 8½ Uhr: Bibelstunde. Gustav Adolf= und MissionsFrauen=Verein. Dienstag Nachm. 4½ Uhr: Vorsammlung Evang. Frauen-Verein Krahenhöhe. Mittwoch, den 9. Novbr., er., Nachmittags 3 Uhr: General-Versammlung. Rechnungslage. Vorstandswohr, grsghe Um vollzähligen Erscheinen bittet Der Vorstand. des In unser Prokuren=Register ist Folgendes eingetragen worden: 1) Bei Nr. 200.— Die Seitens der Kommanditgesellschaft in Firma J. A. Henckels mit dem Sitze zu Solingen und einer Zweigniederlassung in Berlin 1) dem Buchhalter Georg Menzel, 2) dem Kaufmann Adolf beide zu Berlin, ertheilte Kollektiv= prokura ist erloschen. 2) Bei Nr. 366.— Die Seitens der Kommanditgesellschaft in Firma F A. Heuckels zu Sol Uerein 9: ct. Fruntt gg Solingen, den 4. November 1898. Königliches Amtsgericht 3. Bekanntmachung. ile des Weges von de Heute Abend 8¼ Uhr: Vorstands-Sitzung. Gräfrath. Evang. Jungfrauen= Verein Mittwoch Abend 8 Uhr. Königl. Standesamt Soliugen. 5. November. Geburten: Carl Friedrich Wilhelm, S. v. Fabrikarbeiter Wilhelm Schmidt, Imclauberg. Walter, S. v. Messerreider Daniel Rüttgers, Brühlerstr. Peter, S. v. Schleifer Carl Braschos, Theegarten. Franz, S. v. Scheidenarbeiter Friedrich Schilling, Stöcken. Elisabeth Henriette, T. v. Postunterbeamter Wilhelm Peters, Westwall. Sterbefälle: Gewerbloser Carl Gustav Königsberg, 87 J., verw., Johannisstraße. Schleifer Carl Herm. Lindenschmidt, 58 J., verh., Weyerstraße. Messerreider Albert Aubel, 63 J., verh., Wieden. Helene Beumer, 2 J., Unnersberg. Heirathen: Küfer Josef Wirtz und Emilie Nohl, beide hier. Messerreider Herm. Lucht, Remscheid, und Auguste Schulten, hierselbst. Kutscher Peter Unterteuer und Ida Steffens, beide hier. Schleifer August Spitzer und Emilie Becker, beide hier. Aufgebote: Sattler Ewald Lüneschloß und Clara Voos, beide hier. Fabrikarbeiter Alfred Weck, Ohligs und Elise Sichelschmidt, hierselbst. Schlosser Eugen Sturm und Emma Clara Müller, beide hier. Bändemacher Ernst Schmidt und Clara Korte, beide hier. Feilenhauer Engelbert Brandstätter und Withelmine Haake, beide hier. Todes-Anzeige. Vergangene Nacht entschlief sanft und ruhig nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herm. Eindensehnnat im 59. Lebensjahre und im 26. Jahre einer glücklichen und zufriedenen Bhe.. Jieug Mrue Verwandten und Bekannten widmen diese Hrauer nachricht mit der Bitte um stille Theilnahme Die trauernden Hinterbliebenen Solingen, Fröndenberg, Münster, Düsseldorf, Köln, London, den 5. November 1898. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 8. November, Nachmittags 2¾ Uhr, vom Sterbehause, Weyerstr. Nr. 16, aus statt. Die Theile kir Wigts von der Merscheiderstraße nach Oben=Mankhaus, sowie in Oben=Mankhaus, welche durch Offenlegung der Brunnen= bezw. Pfeilstraße überflüssig geworden sind, werden hiermit im Einverständniß der Stadtverordneten=Versammlung, nachdem das Vorhaben vorschriftsmäßig bekannt gegeben ist und Einsprüche nicht erhoben worden sind, auf Grunv des § 57 des Zuständigkeitsgesetzes vom 1. August 1883 eingezogen. Ohligs, den 1. November 1898. Die Wege=Polizeibehörde. Trommershausen, Bürgermeister. Gerichtlicher Verkauf. Am Dienstag, den 8. November 1898, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Altenmarkte zu Solingen öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden: 1 Ballen Roßhaar Solingen, Der Gerichtsvollzieher: Oststraße 11. Reich. Todes-Anzeige. Heute Morgen 5 Uhr entschlief sanft und ruhig nach kurzem Krankenlager im Alter von 87 Jahren unser guter Bruder und Onkel Carl Gust. Königsberg. Bekannten und Verwandten widmen diese Trauernachricht mit der Bitte um stille Theilnahme Die trauernden Hinterbuebenen. Solingen, Remscheid, Stolberg, den 5. November 1898. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 8. November, Nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Johannisstrasse 23, aus statt. Todes-Anzeige. Während des Vormittagsgottesdienstes entschlief still und friedlich an heiliger Stätte, in der Kirche zu Ketzberg, infolge eines Herzsschlages mein innigstgeliebter Gatte, unser guter, treuer Vater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Carl Wilhelm Schlechtendanl im Alter von 68 Jahren und im 42. Jahre einer glücklichen und zufriedenen Ehe. Dieses zeigen tiefbetrübt mit der Bitte um stille Theilnahme an..... Jahenen Die trauernden Hinteröllebenen. Flachsberg, den 6. November 1898. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 9. November, Nachmittags 3½ Uhr, statt. Heute Morgen entschlief in der Kirche während des Gottesdienstes der Aelteste Herr Wilh. Schlechtendahl. I. Kor. 4, 2:„Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, denn dass sie treu erfunden werden.“ Das Presbyterium der ev. Gemeinde Ketzberg: K. Brachmann, Pfr., praes. presb. Ketzberg, den 6. November 1898. Madchen 14—16 Jahren für Morgens in jungen Haushalt gesucht. Auskunft in der Expedition. Gerichlicher Vertaus. Am Dienstag, den 8. Nov. 1898, Vormittags 11½ Uhr, soll vor WirthesHerrn Krüger, hier, straße öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden: 1 compl. Solingen, Der Gerichtsvollzieher: Wupperstraße 32. Stange. Gerichtlicher Verkauf. Am Dienstag, den 8. November 1898, Nachmittags 3½ Uhr, sollen auf dem Markte zu Wald öffentlich gegn bietend gegen baare Zahlung verstr##### werden: 1 Parthie Hausmoblien und 1 Nähmaschine. Solingen, Der Gerichtsvollzieher: Wupperstr. Salowsky. sucht. Albrechtstraße 19. Todes-Anzeige. Gott der Herr nahm heute Morgen 5 Uhr unsern lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager, ud 8859 Tneodor Braunaus nach kurzem Leiden im Alter von 72 Jahren nach einem reichgesegneten Leben zu sich in den Himmel. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Rupelrath, Inderhöh, Dültgensthal und Ronsdorf, den 5. November 1898. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 8. Nov., Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Sollte Jemand aus Versehen keine Einladung erhalten haben, un bilten vir, dieses die soiche betrachten. von 4 Räumen v. Wohnung einer stillen kinderl. Familie ges. i. d. Nähe d. Stadt. N.i.d. Exp Schöne Schlafstelle offen. Zimmer für sich. Johannisstraße 17. Ueinstehende Dame sucht * 2 durchemandergey ###n per Mai 1899. Off. m. PreisSimmtt ang. u. E. M. a. d. Exp. — 8. Danksagung. Allen Denen, die uns bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter ihre Theilnahme erwiesen, sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Familie C. W. Backhaus. 2 schone Speicherzimmer m. separatem Keller auf d. Mangenberg sof. zu verm. Näh. Kronprinzenstr. 45. Eine einschl. Bettstelle mit guterh. Matrate für Mark 12 zu verkaufen. Näheres Brühlerstraße 18 a. Anständ. junge Leute erh. Kost und Logis. Weyerstraße 4(Vershoven). 2 möbl. Zimmer an 2 Herren mit * Pension z. vermiethen. Näh. i. d. Exp. 2 große Speicherzimmer billig zu vermiethen. Wilh. König, Central. für Nachm. ges. Moltkestraße 7. Schriftl. Arbeiten aller Art, Aufsätze, Eingaben, Gesuche, 200.. 4 Reklamationen, Steuererklärungen,## chen Verträge 2c. besorgt J. Blocksiepen, Rechtsconsulent, Solingen, Blumenstraße 11. Ein mit allen Comptoirarbeiten vertrauter junger Mann sucht per jetzt Stelle als Commis. Off. u. K. L. 5 an die Expedition. h: 0. rof. ten cheür che estbe108 rie 16. en te. ist en en m en #2 a. n t 6 * * ie d Evangelischer Bund. Rittwoh, den d. November, Abends 8 Uhr, im Weißen Saale des Retel Central löchelung): Lutherfest (unter freundlicher Mitwirkung des Kirchenchors). Festordnung: Chor:„Cdristus der Herr,“ geistl. Volkslied von Alb. Becker. Ansprache des Vorsitzenden Spdt. Dransfeld. Chor:„Frisch auf in Gottes Namen.“ Reformationslied aus dem 16. Jahrhundert von Max Bruch. Festrede: Pfr. Lie. Everling aus Krefeld: Luther und Bismarck. Chor: Psalm 23 von Heinr. Lüpzel. Schlußwort: Pfr. Giesekke. Alle evangelischen Mitbürger sind frdl. eingeladen. Der Vorstand. Sardinen! Sardinen! per Fäßchen 105 Pfg“, lose ausgewogen per Pfd. 30 Pfg., Prima eingemachte Häringe, per Stück 6 Pfg., Prima Rollmöpse, per Stück 5 Pfg. empfiehlt Arnst Oberhossel Haupt=Geschäft: Kaiserstr. 100, Filiale: Kaiserstr. 70, Telephon Nr. 63. S " Wienne Susstanmbuhler in 1 Pfd. Stücken, per Pfd. nur 115 Pfg., empfiehlt Ernst Oberhössel, Haupt=Geschäft: Kaiserstr. 100. Filiale: Kaiserstr. 70, Telephon Nr. 63. Ernst Obernossel, Haupt=Geschäft: Kaiserstr. 100. Filiale: Kaiserstr. 70, — Telephon Nr. 63,— empfiehlt Echte Kieler Bückinge, Sprotten und geräucherten Aal etc. etc. Zurückgekehrt! Dr. Pernhorst Suche für mein Comptoir einen Lehrling mit guter Elementarschulbildung. Selbstgeschriebene Offerten u. A. 7 a. d. E. zum Ausschicken u. für jungen leichte Beschäftigung gesucht. Dieckmann& Wille, Schlagbaumerstraße. Ein Junge Beschäftigung gesucht. Näheres in der Expedition. 3 3 2 Anständiges Dienstmädchen in rubigem Hause nach Köln gesucht. Näheres Kaiserstr. 74 a.(Entenpfuhl.) 1 Putzmädchen, möglichst in der Nähe des Geschäfts wohnhaft, gesucht. Dieckmann& Wille, Schlagbaumerstr. Im kleinen ruhigen Haushalt wird er lafet Dienstmädchen weiches kochen kann und die Hausarbeit übernimmt. Lohn 180 Mk. Die Expedition sagt, wo. Wegen Heirath des jetzigen auf sofort ein properes gesucht. Kaiserstraße 113. Ein tüchtiges Dienstmädchen per sofort gesucht. Zu erfragen in der Exp. Ein junges Mädchen sofort gesucht. Näh. in der Exped. Für sofort ein fleißiges ev. S M ä d c h e n für Küchen- und Hausarbeit nach Godesberg gesucht. Anfangsgehalt 240 Mark. Offerten sind unter A. Z.. an die Exp. d. Ztg. einzureichen. Für meine Tochter(14 Jahre) leichte Stelle zur Stütze der Hausfrau oder zu einem Kinde ges., am liebsten in kath. Familie. Nordstr. 30a. Ich suche auf 1. Mai 1899 eine Wohnung im südlichen Stadttheil. W. Röhr, Mittelstraße 12. Geschäftslokal und Wohnungen zu miethen: Schützenstraße 25. Näheres Schulstraße 15. von 2 großen oder 3 kleinen womögmit etwas Krorkirratt, lich im Mittelpunkt der Stadt, auf sofort oder später von stiller Familie zu miethen gesucht. Off. u. M. A. 45 a. d. Exp. Eine Wohnung Zimmer, Arbeitsraum, Lederwaren: Portemonnaies, Cigarren-Etuis, Brieftaschen, Paltmappen, Photegrapbie-Album, Poesie-Album, Postkarten-Album, Tagebücher, Damentaschen, Gesangbücher etc. empfehlen ute Neumarkt. Kaisersaal, Bolingen. Tirbatde-Eireirowreful, Plettkölnische Volksbühne. Direktor und Eigenthämer: A. Baum. Neu! Nentag, den 7. November: Anfang 8 Uhr. Einlaß 7 Uhr. Zum 2. Male: Rovität! Der Lieutenant vom Himmel. Gr. Posse mit Gesang und gr. Ausstattung in 5 Bildern von W. Millowitsch. Die Musik wird ausgeführt von der Theater=Kapelle. Preise der Plätze: Loge 2,50 Mk., nummerirter Sperrsitz 2 Mk.,(im Vorverkauf 1,50 Mk.), Saal 1 Mk., Tribüne 80 Pfg., Gallerie 50 Pfg. Vorverkauf der Karten bei Herm. Zander, Neumarkt, Tückmantels Cigarrenquellen(untere Kaiserstraße), Fritz Meis, Rattenfalle. Dienstag. Anfang 8 Uhr: Der Lientenant vom Himmel. Näheres durch die Tageszettel. Wolsse-Vellreempesttien (sogenanntee Hexenfett) zum Poliren von Nickel, Messing, Neusilber, Perlmutter Celluloid etc. empfliehlt in stets frischer Waare F. W. Beckmann, Solinger Scbleitund Polir-Artikel- Fabrik zu Solingen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung. LIEBIG Sopeaus FLEISCH-ERTRAUI. Nur echt 9 16.0 vum jeder Togi#44 S) den Namenszug“ In blauer Farbe trägt. Eistache und rasche Bereitung vortroslicher Fleischbrühe. Ist stets von gleicher bester Qualität. Modes. 5 Hüte werden geschmackvoll* garniert. Damenhut 75 Pfg. 66 Kinderhut 30„ * Frau Neuling, 1. Felderstraße 38.* Gestern Nachmitag ein Bund Schlüssel von der Post bis Birkerstraße verloren. Abzugeben im Poststall. Per Mai 1399 ist im Hause Kuiserstr. 105, die von Herrn Carl Kaiser bewohnte Reintönig, weinig, voll, mild und laut Analysen nicht# * /8 P##.%% K. 1.50 pr. gr. Fl. a/ Inn. Solll. Kortw M. 1.75. China-Portwein M. 1.75. Runge& Doden, Leer, Oftfr. a. d. Nordsee. Niederlagen: Gustav Fischer, Solingen, Drogerie zum Wehrwolf. Hugo Haag, Solingen, Schützenstraße 13—15, Flora=Drogerie. Arnold Kürten, Drogerie, das., Kaiserstr. Gustav Käfer, Drogerie, das., Kölnerstr. 115. Akleinverkauf Friedr. Wilh. May, Adler=Drogerie, Wald. Alleinverkauf August Tang, Gräfratb. Eröffnete im Heuse Kölnerstrasse 96(Rattenfalle) ein mit verzüglichsten Marken ausgestattetes Cigarren-Import-Geschäft bei Bedarf in Cigarren, Cigeretten und Rauch-Tabek mich bestens empfohlen haltend. Hochachtend Carl Garze. Orpheus. freitag, den 11. Kovhr., Abends 9 Uhr: Ballotage im Männerchor. Der Vorstand. M.=6.=V Liederhall“, seilagen Unser Vereinslokal befindet sich von heute ab bei Herrn Gust. Brückmann, Nordstraße. Der Vorstand. Jußballverein. Mittwoch Abend 8 Uhr: General=Versammlung im Vereinslokal. Vorläufige Anzeige. ###n Männergesangverein „Sängerlust.“ Derselbe feiert sein diesjähriges Fest am Sonntag, den 13. Nov., in der St. Seb. Schützenhalle durch Concert verbunden mit humoristischen Vorträgen unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine. Der Vorstand. Souinger Kegel=Verein. Dienstag, den 8. Nov.: Haupt-Versammiung. Tages=Ordnung: Kugelung. Täglich= feische delikate Knacwürstchen und Mainzer Sauerkraut empfiehlt Fritz Lemaire, Wupperstraße 24. A ö* I. Etage, von 4—6 Zimmern Müller's Tapetenhaus, untere Kaiserstraße 45. Lokomöbilen für Industrie und Gewerbe beste und sparsamste Betriebskraft der Gegenwart. bis 200 HP Verkauft: 1895/96: 1191 Stück, 1897: 845„ 1898: I. Sem. allein; 560 Stück mit 12452 normalen HP, Total über 7000 Stück. HEINRICH LANZ, Mannheim. Filiale in Köln, Hohenstaufenring 29. mit Balkon und allen Bequemlichkeiten an bessere Familie zu vermiethen. Näheres Kaiserstraße 102. Separate Wohnung mern im Vorderhause Kaiserstraße 50 zu vermiethen. nebst Wohnung (4 Zimmer) zu vermiethen. Kaiserstraße 50. Köln, Unter Fettenhennen 7. B Dr. I. Schanz aße. K Wohnung k. Zimmem paar zu vermiethen. an kinderloses EheKaiserstraße 50. Das Haus Kaiserstraße Nr. 99 sofort zu vermiethen. Rob. Offermann. Nacheuchung und Verwertbhung billig:#### Kolingen. streng reell sorgfältig, weitgehendste flägerad Holingen. Vergünstigungen. in allen Sorten halte stets in bester Waare auf Lager. Carl Eickhorn, Soliungen, Brüblerkraße. Eine Waffenfabrik sucht per Anfang Januar 99 einen tüchtigen Geschaftshaus in guter Lage der KaiserStrasse ist sosort preiswerth zu verkaufen. Offerten unter O. K. 63 postPrima WeissKon empfehlen Solingen, Rordbahuhof. Geschäftshaus, für jedes Geschäft geeignet, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder zu vermiethen. Näheres Kirchstraße 53. Reisenden, Junger Mann, gut eingeführt ist. Offerten mit Ge. welcher seit: Jahren in einem Lu Jahren in einem LuxusWassengeschäft thatig, mit allen vordie Erpedition ds. Hr.0 kommenden Arbeiten vertraut ist und Die Sterbttan do: Cu: auch schon gereist hat, sucht Stellung Ein militärfreier in gleichem oder anderem Geschäft. Offerten erbeten unter S. 100 an die Expedition ds. Bl. junger Mann, der mit allen vorkommenden Arbeiten der Auf Mai 99 zwei Zimmer in ruhigem Hause an einzelne Person zu vermiethen. Näheres in der Erped.( der mit allen vorkommenden Arbeiten der Ein Geselle, der selbstständig arbeiten Zwei anständige junge Herren finden Federmesser=Branche vertraut ist, sucht un, zum Heftekniepschleifen gesucht. Kost und Logis. Fassende Stellung auf einem Federmesser.) Näheres Malteserstraße Näheres in der Expedition.(kamptoir oder ahnl. Posten. Off. unter Näheter muatteerstraße 934. Wer leiht einem Unterbeamten 100 B. A. 98 an die Exped. erbeten. Mark auf 5 Monate mit 5% Zinsen] 16jähriger Junge 10 M. Vergütung und monatl. Rückgabe Stelle als von 20 Mk.? Schriftl. Off. unter F. Scheerennagler G. 1234 an die Exped. (pei anstndige Leute dümen Godt. und Logis erhalten. Näheres in der Expedition. Lehrling. Wo, sagt die Expedition. Tüchtige Agenten sucht sofort für einen leicht verkäuflichen Artikel zen hohe Provision sofort gesucht Von wem, sagt die Expedition. verheirathet, Ende Junger Manln, der 20er, repräsentationsfähig, welcher mit Erfolg seit zu Mai 2 1 gesucht. Näheres in der Exped. Comgtok oder Geschäftsäune, Rathhausstraße, zu vermiethen. Off. end 40 511 an die Expedition. Böcherei st kankgutgehende J te 44124 Ee heitshalber sofort zu übernehmen. Off. S. 301 an die Epped. Brautpaar Mansarde. Näheres in der Exped. ziehermesserreiden Haus längeren Jahren Nord= und Süddeutschi“ vun: land bereist, sucht bei bescheidenen Ausprüchen dauernde Stellung für Bureau oder Reise. Offerten erb. unter X. postl. Gräfrath. 2 Zimmer zu vermieihen. Erferstraße 11. mit allen Bequemlichkeiten eingerichtet, abgeschlossene Etagen, Rathhausstraße, zu vermiethen. Off. end U3 157 an die Expedition. sofort gesucht. Näh. in der Exped. Ingendihe Arbeiter u 14—17 Jahren für leichte Dienstmädchen in bärgerlichen sHältigung gezen guten Sohn gesacht. Haushalt gesucht. Lohn 200 Mark. 1 Gettlieb Hammesfahr, Schöne Parterre=Woh= Näheres in der Expedition. Habe morgen Dienstag wieder eine Auswahl trag. und frischmelker Kühe zum Verkauf stehen. Käufer ladet Hugo Hussels, Potshaus. Am Mittwoch habe wieder eine große Auswahl trag. und frischm. Kühe an meinem Hause. Käufer ladet ein Aug. Plücker, Vogelsang b. W. ein Hu PT S Eine kleinere Ladentheke zu kaufen gesucht. Wo, sagt die Exp. Für mein Getreide=Engros= Geschäft suche ich einen Sohn ordentlicher Eltern als Lehrling unter günstigen Bedingungen. J. C. Döpper. Einige Knaben eber Mädchen, welche vernickeln können, gesucht. Näh. in der Expedition. Ein Junge Schtren auf die Packstube gesucht. Näh. i. d. Erp. 2 tüchtige Burgerbretzelbäckergehülfen auf sofort gesucht. Friedrich Rüßler, Witten a.sd. Ruhr, Oberstraße 19. Kräftiger Milchjungevon 16—17 Jahren findet bei hohem Lohn Stelle. Kaiserstraße 284 u. „Holanger finden Beschäftigung bei Fritz Müller 1, Weyersbergerstr. Solingen, Joche. nung an einzelne Dame oder kinderloses Ehepaar auf Mai billig Ein Mädchen," Jungen zn vermiethen. Südwall 19. das schon in besseren Häusern gewohnt zum Ausschicken und für leichte Beschäf2 anständ. Leute erhalten Kost und hat, sucht per sofort Stelle. tigung gesucht. Logis. H. Erich, Dorperstraße 56. 1 Offerten unter C. P. 100 an die Exp.“ I. Felderstraße. Rod, Siersch, Zum sofortigen Eintritt tüchtiger Commis mit flotter schöner Handschrift, möglichst Kenntniß der doppelten Buchführung und Platzkenntniß gesucht. Offerten mit Zeugnißabschriften unter C. X. an die Exped. erbeten. Stassfurter Badesalz offerirt à Pfd. 6 Pfg., 10 Pfd. 50 Pfg. Arnold Kurten. Jedem Hosten schasten fünderung und Erleichterung die scht O. Tietse's Zwiebel-Bonbons. In Beuteln à 25 und 50 Pfg. zu haben in Solingen bei Herrn H. E. Dahmann.(791. untere Kaiserstr., abgeschl. erste oder zweite Etg., bestehend aus je 5 schönen großen Zimmern mit Erker od. Balkon u. 1—3 Mansardenzimmer per Mai 99 zu vermiethen. Zu erfahren in der Expedition dieser Zeitung. Frische Raturbutter Posteoll ea. 10 Pfd. 6,60 Mk. Rchn. Marie Frahsa, Ortelsburg, Ostpr. Vorzügl. Tilsiter Käse, Retto 9½ Pfund 2.80 Mark Nachnahme. H. Sievers, Ortelsburg, Ostpr. Ein guter Ziehhund zu verkaufen. Die Expedition sagt, wo. Eine zweischl. Bettstelle mit Matratze und Hängelampe billig zu verkaufen. Südwall 19. Zur gefl. Beachtung. Von unregelmäßiger Zustellung ds. Blattes bitten wir uns bald gefl. Kenntniß zu geben, um thunlichst Abhülfe zu schaffen. Die Expedition. Neußer Fruchtpreis, 5. Novör. 4 3 Weizen kleiner 17 30 „ engl. 1. Qual. 17 10 „" 2.„„ 16 10 Roggen 1. Qual. 14 20 à 100 Kilo 2.„ 13 20 Hafer à 100 Kilo 13 40 Kartoffeln à 50 Kilo 2—3 Heu à 50 Kilo 2—3 Luzerner Heu à 50 Kilo 3,70 Maschinenstroh à 500 Kilo 16— Flegeldrusch à„„ 18— Butter per Kilo 2 20 Eier per Schock(60 Stück) 5 40 Raps per 100 Kilo 1. Qual. 22 50 Raps per 100 Kilo 2. Qual. 19 50 Aveel(Rübsen) per 100 Kilo 1. Qual. 24— Aveel(Rübsen) per 100 Kilo 2. Qual. 18 50 Rüböl pr. 100 Kilo in Partieen von 100 Ctr.(ohne Faß) 51— Rüböl pr. 100 Kilo faßweise (ohne Faß) 52 50 Gereinigtes Oel pr. 100 Kilo M. 3.— höher als Rüböl Preßkuchen pr. 1000 Kilo 104— Weizen=Vorschuß 00 4 100 Kilo—— Kleien pr. 50 Kilo 5 20 Am heutigen Getreidemarkte blieben Preise sämmtlicher Fruchtgattungen unverändert. Rübsl und Zuchen unverändert.