Nr. 244.— 50. Jahrgang. dienstag, den 18. Oktober 1898. täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage.— Preis für das in der Expedition 1 M 75 J, auf allen Kaiserl. Postanstalten 2 F Einrückungsgebühr für eine einspaltige Petitzeile oder deren Raum 10 J. Früher unter dem Titel: Bergisches Volks=Blatt — Für die Redaktion verantwortlich: Rudolf Pfeiffer in Solingen.— Die Expedition defindet sich in Solingen, Kaiserstr. ernsprech= Anschluß Nr. Unserem Kaiserpaar! * Solingen, 18. Okt. 1898. Wenige Wochen sind erst verflossen, als eine le Frau durch den Stahl eines anarchistischen lnmenschen ermordet wurde und schon wieder erchallt die Kunde von einem Anschlage auf ein sekröntes Haupt. Das Komplott war aber diesmal sicht auf eine politisch bedeutungslose Frau, sondern jegen einen der mächtigsten Herrscher der Welt, nsern Kaiser, gerichtet. Die Nachrichten, welche über London und Paris von einem Anschlage gegen das Leben unseres Landesherrn nach Deutschland gelangten, haben sich vollauf bestätigt, und unter dem Eindrucke dieses fluchwürdigen Planes entmenschter Subjekte fordert man überall in Deutschland energische Maßregeln gegen die Anarchisten, Maßregeln, die noch vor der Konferenz zur Berathung internationaler Schritte gegen den Anarchis= mus angeregt und ergriffen werden sollen. Ganz Deutschland und wohl die ganze gebildete Welt ist entrüstet über dieses neue Komplott. Die„erklärten Feinde der Menschenrasse", wie die Anarchisten kürzlich ein englisches Blatt bezeichnete, haben aber diesmal ihr Ziel nicht erreicht. Der Entschluß, die Fahrt nach Aegypten aufzugeben, ist der eigenen Initiative des Kaisers entsprungen und wenn auch die Abkürzung der Orientreise nicht aus Gründen persönlicher Unsicherheit erfolgte, so fühlen wir doch, wenn wir sehen, welch eine große Gefahr unseren Kaiser erwartete, daß eine höhere Macht es also gefügt, und wir danken Gott dem Allmächtigen für diese Wendung. Mit um so größerer Antheilnahme wird nach diesem traurigen Vorfalle jeder echte Deutsche unser Kaiserpaar auf seiner Palästinareise in Gedanken begleiten, und die heißen Glückwünsche, welche wir unserm erlauchten Herrscherpaar beim Antritt seiner Fahrt entgegenbrachten, sie werden sich angesichts dieses meuchelmörderischen Anschlages nur vertiefen. Möge Gottes Hand auch ferner über unserem geliebten Kaiserpaare und seinem ganzen Hause gnädig voten. Die Palästinafahrt des Kaiserpaares. Wien, 16. Okt. Das„Fremdenbl.“ meldet aus Zenedig, Kaiser Wilhelm habe anläßlich seiner Anbesenheit in Venedig Königin Marguerite gebeten, der im April nächsten Jahres stattfingenden Eröffnung es großen Saales im Palais der deutschen Botschaft in Rom beizuwohnen. Er selbst werde zur Eröffnung Parie, 17. Okt. Der„Figaro und„Matin' kommen auf die Behauptung zurück, einer der Zwecke Orientreise des Deutschen Kaisers sei die Ereines Hafens als Kohlenstation am Mittelmeere. Der„Matin' behauptet, es handle sich um Haifa, den Ort, wo der Kaiser landen wird, um ich nach Jerusalem zu begeben. Im Bannkreis Roman einer Frau von H. Oehmke. Konstantinopel, 16. Okt. Unter Abänderung der frühern Befehle ordnete der Marineminister an, daß die Kriegsschiffe„Assari Tewfik“,„Massudie Hamiojie“ und„Oemanie“, welche zu Ehren des deutschen Kaiserpaares bei Tenedos die Salutschüsse abgeben, die Majestäten bis Gallipoli begleiten sollen und dann zurückkehren. Die drei genannten Kriegeschiffe gehen dorauf nach Best.„„ Zucdin“ ist estern — 16. Okt. Der Kreuge.„Igem ie hestten Abend nach den Dardanellen abgegangen. Zur Erinnerung an die Anwesenheit des Kaiserpaares wird eine Medaille geprägt. Ein Eremplar in Geld den Kaiser bestimmt, solche in Silber und Kupfdas Gefolge usw. Die Medaille zeigt auf der eine Seite das deutsche Wappen und die Inschrift: Erinnerung an den Besuch Sr. Majestät des deutschen Kaisers Wilhelm II. bei Sr. Majestät dem Kaiser### Osmanen Abdul Hamid Khan in Konstantinopel, auf der andern Seite das türkische Wappen und die Inschrift. Die Zeitung„Servet“ bringt heute Bilder des Kunsepaares nebst Familien und der Schiffe„Hohenzollern“, deov, I7. St. Die kuserliche Zacht„Hosengellem= ist gestern Vormittag um 10 Uhr von Zante abgefahren und heute Nachmittag 4 Uhr, stürmisch begrüßt, in den Dardanellen eingetroffen. Die Ankunft in Konstantinepe erfolgt Dienstag, 18. Oktober, 9 Uhr Vormittags. Wetter ist schön.(S. N. Nachr.) — 17. Okt. Wie die hiesigen Blätter melden, wird der Stadtpräfekt im Namen der Bevölkerung dem deutschen Kaiserpaare eine Lurusvase und ei silberne Blumenvase mit einer Inschrift überreich der Freude der Bevölkerung über den zweiten des deutschen Kaisers in Konstantinopel Auedruck zu 17. Ok. Dem Kaiser wicd von der biesigen deutschen Kolonie eine Denkschrift über Vordringen der Deutschen in den deutschen Ländern des Orients, in Kleinasien, Syrien und Palästina überreich werden. Geradezu erstaunlich, ist den lesten veon Johren gewesen. 1che Kausenzsberen Städten der Türkei haben sich deu#### Gewerbetreibende niedergelassen und betreiben bei Handelsgeschäfte. Der Eisenbahnbau in Anatolien befindet sich fast aueschließlich in deutschen Höngrg 1500 Kilometer dieser Eisenbahnen sind schon Von Hamburg nach Angora über Skutari kann man jetzt in dreimal 24 Stunden mittelst Schnellzüge gelangen. In Eeki=Schehir, wo die Eisenbahnwerkstätten Aas Ferusalem wird gemeldet, daß trog aler Deutschland ein, die Aufnahme in verschiezgen reiziösen bot 200 ebn un ue Audun ue. aue. eslhen. un er sichern. Uater der deuschen Kelonte berischt soter, De„Pathglschen widh zurch die Ucherdeu Vortorchen, beruitze ig, einem Kasten aus Sibsen= holz, es enthält die Bilder aller griechischen Kirchen, Klöster 2c. in Syrien und Palästina. Deutsches Die„Nordd. Allg. Zeg.“ giebt die bekannten, aus Alexandrien eingegangenen Angaben über ein gegen den Kaiser geplantes anarchistisches Attenta (S. gestrige Nr. D. R.) wieder und bemerkt dazu:„Die bei den Verhafteten vorgefundenen Schriftstücke lassen über ihre Absicht, einen Mordanschlag gegen den Kaiser zu verüben, keinen Zweifel. Diese über England hierher gelangten Angaben werden durch die inzwischen eingetroffenen amtlichen Nachrichten in allen wesentlichen Punkten bestätigt. Insbesondere steht fest, oaß die deschlagnahmten Bemben eine sehr starke Ladung von Schießbaumwolle und großkalibrigen Revolverkugeln enthalten und zweifellos eine äußerst starke Sprengwirkung entwickelt haben würden. Ebenso ist festgestellt, daß die Verbrecher, nachdem die Ausfübrung der That in Aegypten unmöglich geworden war, die eingehendsten Vorbereitungen getroffen hatten, um die zur Verwendung fertig gemachten Bomden nach Jaffa zu dem vereitelten Anarchisten=Attentat wird über London noch Folgendes gemeldet: Nach einer Meldung des„Dailv Mail“ aus Alerandria wächst die Wichtigkeit der anarchistischen Verschwörung stündlich. Fünfzehn Personen sind bereits verhaftet, man glaubi, doß es; siener seien, dau wird noch die weitere lauter Italuner seien, dazu wird noch die weitere Verhoftung eines Udrmachers nahe der Hauptstraße ve, meldet. Es besteht kein Zweifel medr, daß der die Ermordung des Deutschen Kaisers war. Der pian ven eine Speove P, perzgn. Eia weiterer Bian ov Shzien gitztet. Eim Brichwetnr. Gelle als Steward auf einem Cctri der Kdesoiclinte, waiches Senaubend ven Aleranerse nach Jafsa zing. Er sollte Bomden an Land schmuggn. in Jerusalem eingeschmuggelt hatte. Das nen. De. Aud ur un, Piur u. Shle n. Sonopen, oe, genische Bontung ur Junt 2 verbindern welcher aus Knallsilbderbomben, fest mit bestand. Beide Bomden waren in einen Bisquitkasten gepackt, der mit Sägespänen gefüllt Kasten war mit Eßwaaren und zwei Weinflaschen in einen hormlos aussedenden Beutel gesea, welcher ossen auf einen Eisch vrzgglsgh, wr Powwy, Attentat s, Rächtichten us Meranota des Kaisers geplant wor. Aus diesem Anlaß verlanzen wurde ebenfalls zum persönlichen Schutz nuch Balisins kordert.., Prigrung für Ueber das Prozramm der italienischen Jr.... die von ihr angeregte Konferenz zegen den Anar mus verlautet: Die Mächte werden von Diplomaten und Fachmännern, also ihren Gesanoten und besonderen Delegirten der Justizministerien und der Ministerien des Innern vertreten sein. Iialien wird die Aglicgr. her: treten, daß alle von Anarchisten begangene Verein# als gemeine Verbrechen anzusehen und die anarchistischen Verbrecher deshalb auszuliefern sind. Ferner soll jeder Staat verpflichtet sein, alle Fremden aus seinem Gebiet auszuweisen, welche als Anarchisten dekannt sind und für die Anarchie Propaganda machen. Außerdem sol sich jeder Staat verpflichten, die Verbreitung aller anarchistischer Veröffentlichungen zu verdindern, d# Mächte sollen sich ferner alle Nachrichten, welche Anarchisten und deren Reisen detreffen, gegenseitig mitHeinrich von Preußen an Bors, ist eder ia Tentsin auzckommev, nzessin Aibrecht Infolge des Ablebens der Pr.n Krrrr9 von Preußen hat der Evangelische Ober iesen, de o Hag He Kanzeiln verlisen zu lasen: Toc, gefallen, Ihre Königl. Hobel, die Froau PrinGemablin Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Aldrecht von Zeitlichkei abzuderufen. Seine Mojestät der Kassr und König, Idre Majestät die Kuiserin und Könizin, der e osg, Vonhuf, idte ig vie hab, Vollendsete durch den Tod entrissen worden, im Gettes reich Lautekeit der Gestanzgre, Heizrzrügdeter Frömmiskeit ub„gechte, Gute geisbet und Thränen ge trocknet, den Werken der Hals und Hüte ugewener und 1., Gi, ig duge, i unermüricher bove b hi, g.e hen 3a: ie eengen u. dem Veniyl.Zzalite im Siegen hleiben. Der niß wird anter unserem Velte io..;„ue. di, (Schluß.) Reoins ung, uine hn anuye, Ze, gaigender Beäinee Bhsten oden vour Dach setze Adermanote sie die Scrige e V, us 8e f-eudhen Aanden, Gunmn zuück. Doch wie sah er gue, Soweiß ringen, 246 Aude, berzorhen Sein.— der Herr Legn. tionsrath ist sehr schwer erkrankt— die Aerzte sind— W üe.# un unde- Beechg Weiter kam er nicht. Denn nun die mit vorgestrecktem Halse und starrem Hugg Wort förmlich verschlungen hatte, aller Schi „Schwer erkrankt? O, Du redest die Aod doun ur he Schen an diun Vertgeshengeurg, den langen Koridor in das Arbeitezmwer„ieuern und und dort fand sie ihn, umgeben von Damin Er lag bingestrckt auf den Der linke Arm hing schlaff herab und aus der Brust quoll es mit schauerlicher Beharrlichkeit eobnons biezigz, Bin aug, über dmn Geichen wart. i bios grigrean!“ fragte sie nach einer Weile mit nerschütternden Blick den Kopf emporhebend. Die chen Aarde Dher u. ui. Hesengalge inen. Sbeiteh uo, ios, boet ulg, glibdige Frul Fassen ermune, St jihz sziche Hoffung gschwunden. grüchigt nach sung... Was ärt Dr Her Leggtion.„ and liche Kunst vermag, wird gescheden. Also reisen Sie gerros keim. Daurf l Ste bnau:,=Pouer ge, Geschzen. Aber Rezina wich nicht vom Lugr:...“ biut ven Aushenden idten hrechender Simme fösterte bus vs de ziruichket, der Verzebung, der Verben be n. Au Aur urihe Aahr, ur bist, „Evon! Geliebter theurer Freund! Wie konnigt Du mir das thun! Warum vertrautest Du nicht Rezina, die nichts will, nichts wünscht als Deig, und wäre es auch— an jener Andern Seite.# Lieber, Geliebtester. Wach auf! Lebe, Uod 4s dum Vorzesic, Hashen di4 die hse Steitende z ewschen, be ftragng, zweselns wonderten seinen todesblassen „Reginas“ drang es an ihr Obr, las, ganz leis und doch für sie mit vo). Daum„ zlicher verderbendrinWars nur ein Traum, ein entserin bel omachdelatene Wirkiotet!. BB,tcheugeriche utie an mit einem so lieden, lieben Blick.. Du noch mein, wie damals... be. pie, iumer 96 bin Deiu, wenn Du es wish., gragh Bezua : mn Abem.. V. i Pode, fügrlich, als wirt dicht an seinem Ohr, langsam und senr###, dur beite Gberiachtyun, 2 Tau... Ecn.: in Eygen des Mannes.„Donlk üsteren, de Berchen. Daun ader lente sih : kulenficzen Dous.... futr uung, lang. tiefe Ohnmacht über sein Denken„. ward, um zuf Schloß Lindenheim neue auf Schieg emt Fum neue Lebenskraft, Ind donn nach Monden kam wiegg, gin, Herbstmorgen ud von Dorte beru) Der, oite Gher gurst ader und o d de oPienescheft und Al, de die adlie Schloß wei Glückichen, die vrüh:„ Eom Waldendurz. zur Glücklichen, die gerührt die degei Gereauen bber b09 gpvon Grm in auner Bunde ur. Der Spruch aber, den der Geistliche seiner Rede zu Sronde Beeg, ute: g. gigt nicht. De Lode in bungmhth jz., zig sicg nicht Sie vertiögt Allat, sie dagt Chanpzamerstischen, Ge uns Fruchschalen des Circus Cinguevalli. Mario Beno, Plözlich tpeilte sich die dicke Sommwpertière. reißend rief sie mitten in „Bost Iur Vhon, duis Vanen Theis haute Aden seine Frau niedergeschossen hat?“ Wie elektrifirt sprangen Alle von ihren Sitzen empor. „Nicht möglich! rief der Maler aus Rom entsetzt. s Bite unter urigen S. Saiuer Erthrmung alle. die trachten. Amen.“ Ausland. Belgien. Brüssel, 17. Okt. Im Hotel de Flandre in eunue gun Ilans in e Hortel sich zum Herzog von Emn in'e Hotel sich dezel Auch dier erzählt man sich wie in Paris, daß unem Oop; io siagern Broser Lauts Rapeleon, poleon und seinem jungern Trar:. Louis Napo welcher ale Oderst in der russischen Armee dient, ein Siam Bruder alt lanspoeltibern. „Sehr wohl Stallmeistere, uuf den v jaitgr g ane Bgale, von der eie euie un Gas G. ur i chane aen. bedeutend gleichmüttizer.. Jer ershter ale Konkurrentin nie sompatbisch gewesen. Mann hatte sich das Leden genommen. „Unsinn!“ protestirte der eusd un der Sopy, uiu Rom uns boke ihn sebe mi war damals notu in Rom une b# zekannt. nehner bomik, uber nur wit giunziange gum, mit Verwondte nahnen damile vie. 14, iu an gliester nach Deutschland, we won hre, Auu, gatz, uag der Kansd bschen vohy, Sse gn z.; Se wur augereisentlich Sie malte, sanz zun Enzäcken und tange vie eine Göttin. Eine so anmutbize und beliedte Schulreiterin wird Vater Cinguevalli so bald nicht wieder kränkt.„Uebrigens habe ich ganz bestimmt gehört, ihr binterlasn. Erist ale sie ihr ganzee Gelo in Nius spielt hatte, ging sie zum Cncus über. „Ach Kinder, laßt das doch jetzt; es ist ja doch alles zu Ende,“ deschwichtigte Cenci, die immer noch schluchzte, die Streitenden.„Die Aermste! Sie hat müssen. Wie konnte sie aber auch den schrecklichen Throta beirathen!“ „Ein tragisches Geschick, auf Ehre!“ sprach der Marquis, seinen Heori-quatre liebkosend.„Schade, schade—“ Dann aber, die Gläser mit dem schaumenven Raß füllend, umfaßte er seine Freundin und rief: „Ehre der Todten— ein Hoch aber dem Leben! ist Frankreich. Paris, 15. Okt. In dem heutigen Ministerrath theilte der Ministerpräsident Brisson mit, der Streik der Erdarbeiter könne als beendet betrachtet werden, auch auf den meisten Bauplätzen sei die Arbeit wieder aufgenommen. Ferner kündigte Brisson an, die Versuche, einen allgemeinen Ausstand der Eisenbahnarbeiter berbeizuführen, seien gescheitert. Der Ministerrath, ber schäftigte sich des weiteren auch mit der Angelegendes Obersten Picquart, der noch immer in enger Haft gehalten wird und der den Kompetenzkonflikt zwischen der Zivil= und Militärjustiz, erhoben hat. Es eristirt keine Gesetzesstelle und keine Präzedenz für diesen Fall. Der Justizminister Sarrien und der unterstaatssekretär im Ministerium des Inneren, Vallé, werden unter Zuziehung von Direktoren im Justizministerium die Angelegenheit weiter prüfen. — 17. Okt. General Pellteur eruarte einem Berichterstatter gegenüber, er halte es für überhüslig, nachzuweisen, daß die Behauptung, betr. seiner Elhrligung an dem angeblichen Komplott, falsch sei. Ess# Sache des Kriegsministers, welcher wisse, daß er, Pellieur, nicht nach Brüssel gegangen sei, seine Untergebenen zu vertheidigen, falls er es für nützlich Dem„Matin“ zufolge soll der frühere Kriegominister Billot dem mit der Untersuchung gegen Picquart betrauten Offizier gegenüber zugegeben haben, daß er selbst die Briefe des Generals Gonse inspirirt habe, worin Picquart ermuthigt wird, seine Nachforschungen über spod) 1., Okt. Es heißt, daß die Verhandlungen über die Revision des Prozesses Dreyfus fröhestens in 14 Tagen vor der Strafzerichtskammer des Kussanonhofes beginnen werden.— Unter den Papieren Esterhazy's wurde auch ein Brief des Untersuchungsrichters Flory gefunden, welcher als Beweis dafür angesehen wird, daß Flory zu dem Major Esterhazy ziemlich freundschaftliche Beziehungen unterhalten habe. Florh ist nun bemüht, diesen Verdacht von sich abzuschz. Er erzählt, daß er vor 8 Jahren in einem Betrug-P#czesse, welcher gegen Esterhazy von dessen Schwager, Hauptmann de Nettancourt, wegen Fälschung angestrengt wurde, mit der Führung der Untersuchung betraut war. Das Verfahren wurde damals gegen Esterhazy eingestellt, der Letztere habe seither geglaubt, in Flory einen Freund und Beschützer erblicken zu müssen, und demselben wiederholt seine Dankbarkeit kundgegeben. Der bei Esterhazy vorgefundene Brief Flory's sei nichts anderes als die höfliche Antwort auf ein solches Dankschreiben. Der Senator Ranc sagt im heutigen„Radical“, es sei zum Mindesten anffallend, daß der Richter Flory, weil er ein Mal eine Untersuchung gegen Esterhazy wegen Fälschung zu führen hatte, mit demselben 8 Jahre lang in Korrespondenz blieb, denn der beschlagnahmte Brief sei aus dem Januar 1898.— Die„Fronde“ erzählt, General Pellieur habe am 3. September nach dem Selbstmorde Henry's sein Entlassungsgesuch überreicht, das folgenden laut hatte:„Von ehrlosen Menschen getäuscht, ohne Vertrauen zu meinen Vorgesetzten und zu meinen Untergebenen, will ich nicht länger in der Armee bleiben. — 17. Okt. Der„Soleil“ veröffentlich folgende sensationelle Meldung:„Admiral Fournier, der mit dem Marineminister Lockroy auf einer Inspektions= reise nach Algerien und Korsika ist, wurde benachrichtigt, sofort nach Frankreich und Brest zurückzukehren. Die Hafeninspektion in Toulon erhielt Befehl, unverzüglich mit der Kriegsausrüstung einer Anzahl von Panzerschiffen zu beginnen, wobei besonders Gewicht auf die Bemannung mit Artillerie gelegt werden soll. Nach Brest erging Befehl, Artilleristen zur Befestigung der Wälle und des Hafens anzuwerben.(S. N. Nachr.) Schweiz. Bern, 17. Okt. Seit den Ausweisungen erhielt der Bundespräsident Ruffy Drohbriefe, die sowohl gegen seine Person als seine Familie gerichtet sind. Persönlichen Schutz hat er bisher abgelehnt; dagegen wird seine Wohnung auch in seiner Abwesenheit von Polizei bewacht. Italien. San Remo, 17. Okt. Zur morgigen Feier der Enthüllung der Gedenktafel Kaiser Friedrichs III. trafen heute 150 deutsche Veteranen hier ein, auf dem Bahnhofe empfangen von den Spitzen der Zivil= und Militärbehörden, zahlreichen Vereinen mit Fahnen und Musik und einer zahlreichen Menschenmenge. Der Bürgermeister hieß die Veteranen willkommen. Der Präsident der Veteranen von San Remo, General Adorni, hielt eine patriotische Ansprache, worin er das deutsch=italienische Bündniß feierte; dann fand im Hotel Victoria die eigentliche Empfangsfeier statt. Heute Abend veranstalten die Vereine von San Remo zu Ehren der deutschen Veteranen eine gesellige Festlichkeit. Kreta. Kanea, 17. Okt. Es ist bestimmt worden, daß die internationalen Truppen außerhalb Kanea's ein Lager beziehen und daß am 18. Oitober mit der Blockirung der Stadt bezonnen wird, falls bis dahin die Pforte die Forderungen der Mächte nicht angenommen hat. Das französische Stadtkommando und die Gendarmerie sind nach Haleppa versetzt worden. Sämmtliche Christen sowie die fremden StaatsangeBirten haten die Stadkt verlasen. Zur Landtagswahl. * Solingen, 18. Okt. Die auf heute Abend in den Bayr. Hof einberufene Versammlung der Mitglieder des nationalliberalen Wahlvereins Solingen kann Umstände halber nicht stattfsinden. Heute Abend fand im Kasino ein Festmahl statt. Der Schöpfer des Denkmals wurde zum Professor ernannt. — 15. Okt. Gestern Morgen kam ein Polizeibeamter durch die Thurmstraße hierselbst und bemerkte, wie eine Katze in dem Parterrezimmer eines Hauses immer gegen die Fensterscheiben sprang. g Gebahren des Thieres veranlaßte den Branten, durch das Fenster zu schauen, und da gewahrte er zu seinem Schrecken, daß am Ofen hängende Wäschestücke Feuer gefangen hatten, das sich bereits einem Bette mittheilte. Der Beamte drang in das Haus ein und dämpfte mit den Hauseinwohnern das Feuer, das leicht große Ausdehnung hätte annehmen können. Köln, 14. Okt. Aus der Kürassier=Reitbahn in Deutz flüchteten 18 junge Pferde, die in wilder Flucht nach Westhofen rannten. Hier liefen die Thiere durch den Ort, der glücklicherweise menschenleer war. Nachreitenden Kürassieren gelang es schließlich, die Pferde de eunvsong Der Rheinische Städtebund wird bei der Beisetzung im Mausoleum zu Friedrichsruh vertreten sein.„. He Gestgun muirch: 6; Frankfurt a. M., R7. Jll. Gestern wulde hier eine 18 Jahre alte, unbekannte Frauensperson todt aufgefunden. Ob ein Verbrechen vorliegt, konnte noch nicht konstatirt werden. Düsseldorf, 16. Okt. auf der Reise von Köln nach Elberfeld nahm der Minister der öffentlichen Arbeiten Herr Thielen gestern einen mehrstündigen Aufenthalt in unserer Stadt. In Begleitung des Herrn Ministers befanden sich, nach dem Gen.=Anz.“ der Herr Eisenbahn=Direktions=Präsident Dieck mit mehreren Dezernenten der Eisenbahn=Direktion Elberfeld. Krefeld, 17. Okt. Am Sonntag Abend brach in einem Speicherzimmer, das die 60jährige wald mit ihrem Töchterchen bewohnte, Feuer aus. Als die Hausbewohner, durch die Hülferufe des Mädchens jäh aufgeschreckt, herbeieilten, stürzte ihnen Frau Sauerwald in brennender Kleidung entgegen. Es gelang zwar, die Flammen zu ersticken, leider aber hatte die unglückliche Frau derartige Brandwunden erlitten, daß sie nach kurzer Zeit starb. Ueber die Ursache des Brandes wird mitgetheilt, daß die Frau Petroleum in den Ofen gegossen habe, worauf die zurückschlagenden Flammen ihre Kleidung entzündeten. Mülheim a. d. Ruhr, 14. Okt. krankheit tritt hier mit ziemlicher Heftigkeit auf und wird in nahe Beziehung mit dem niedrigen Wasserstand der Ruhr gebracht. Namentlich in Mellinghofen sind eine größere Zahl Personen, darunter mehrere Bergleute, an dieser tückischen Krankheit erkrankt. Langendreer, 16. Okt. Am Freitag Morgen fanden Rottenarbeiter im Herzstück der Weiche 23 in der Nähe des Bergisch=Märkischen Bahnhofes die Leiche des Bahnpatrouilleurs Meyer von hier. Derselbe ist aller Wahrscheinlichkeit nach unter einen Nachtzug gerathen. Der Kopf, sowie das rechte Bein waren dem Aermnsten vom Rumpfe getrennt. Rheinland und Westfalen. Elverfeld, 17. Okt. Am Samstag Nachmittag machte die 28 Jahre alte Ehefrau eines 62 Jahre alten Kolonialwaarenhändlers einen Selbstmordversuch. Die Frau hatte am Dienstag das Haus ihres Ehes verlassen und war am Samstag in Beglinlung ihrer Schwester und ihres Schwagers dorthin zurückjekehrt, um ihre Tochter zu holen und event. eine Versöhnung mit ihrem Manne herbeizuführen. Da dies abgelehnt wurde, griff die Unglückliche, wie die„Barm. Ztg.“ meldet, zum Revolver und schoßz zwei Schüsse auf sich ab. Die Schwerverletzte ist noch nicht vernehLenmep, 17. Okt. Der Postgehülfe Hepden wurde von hier nach Höhscheid versetzt. Mülheim a. Rh., 16. Okt. Heute fand auf dem prächtig geschmückten Werftplatz in Gegenwart des Oberpräsidenten Nasse, des Gouverneurs von Köln, General der Kavallerie v. Wieczeck, sowie des Offizierkorps der hiesigen Garnison und zahlreicher Ehrengäste die Einweihung des Kaiser Wilhelm= und Kriegerdenk mals statt. Nach Einleitung der Feier durch Militärmusik und einem Gesange der Vereinigten Männergesangvereine hielt Bürgermeister Steinkopf mit bezeisterten Worten die Festrede. Das Denkmal ist ein Werk des Bildhauers Clemens Buscher aus Düsseldorf und stellt den verewigten Kaiser im rüstigen Alter zu Pferde dar. Stadt= und Landkreis Solingen. Solingen, 18. Oktober. *.— Die zwecks Besprechung städtischer Angelegenheiten vom Bürger=Verein geplante allgemeine Bürgerversammlung findet am Donnerstag Abend im Cafe Germania statt. *— Kardinal und Erzbischof Philippus in Köln hat laut„Kirchl. Anz. für die Erzdiözese Köln“ den Weihbischof und Domdechanten Dr. Fischer zum erzbischöflichen Kommissar für sämmtliche in der Erzdiözese errichteten und noch zu errichtenden Vereine der hl. Elisabeth ernannt. — Wepersberg, Kirschvaum& Co., Aktien gesellschaft für Waffen und Fahrradtheile, in Solingen. Nach dem Geschäftsbericht waren die Fabriken der Gesellschaft im allgemeinen befriedigend beschäftigt. Die Ablieferungen beziffern sich auf 2569150 Ml. gegen 2421000 Mk. im Vorjahre, weisen also ein Mehr von 148 150 Mk. auf. Der Rohgewinn beträgt 476 638 Mk.(i. V. 475 719 Mk.). Nach reichlichen Abschreibungen auf Gebaude, Maschinen, Geräthschaften in Höhe von 155474 M. (155533 Mk.) ergiebt sich ein Reingewinn von 321164 (342186 Mk.) Hieraus sollen der Rücklage zugeführt werden: 15 158 Mk.(68437 Mk.), als Gewinnantheile für die beiden Geschäftsjahre 1896/97 und 1897/98 gehen an den Aufsichtsrath 19826 Mk. Zur Auskehrung einer Dividende von 12% dienen 240000(wie im Vorjahre) und 46179 Mk.(18001 Mk.) werden auf neue Rechnung vorgetragen. Zur Verstärkung der Betriebsmitter, insbesondere auch mit Rücksicht auf die ausgeführten Neuanlagen, wird der Hauptversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals um 500000 Mk. durch Ausgabe von neuen Aktien zu 1000 Mk. zum Mindestpreise von 140 vorgeschlagen werden. Den Geschaftsgang im laufenden Jahre bezeichnet der Bericht als befriedigend. Die Abtheilung für blanke Waffen ist zu guten Preisen bis Juni 1899 beschäftigt. Die Verwaltung hofft, den Gesammtumsatz wesentlich steigern zu können. Als bemerkenswerth ist noch hervorzuheben, daß der Bericht auf die Uebererzeugung in nahtlosen Rohren und den dadurch verursachten Preisruckgang dieses Artikels hinweist. Die Geschäftslage für Hauer, Aexte und Fahrradtheile wird als befriedigend bezeichnet, weniger günstig steht es um das Geschäft in fertigen Fahrrädern, welches unter der ungünstigen Witterung und durch große Importe amerikanischer Fahrräder während der letzten Saison zu leiden hatte. — In der unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters v. Bohlen=Remscheid in Köln stattgehabten Sitzung des Rheinischen Städtebundes wurde„der neue Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der Anstellungsund Pensionsverhältnisse, sowie der HinterbliebenenVersorgung der Gemeindebeamten“ vom Beigeordneten Assessor Nollau=Remscheio besprochen und einer aus den Herren Klotz=Düren, Dr. Strauß=Rheydt, TillmannNeuß, Stosberg=Lennep und Hambach=Geldern bestehenden Kommission überwiesen. *— Am 30. und 31. d. Mts. und 1. November wird der Männergesangverein„Ossian“ das Fest seines 25jährigen Bestehens feiern. Die Vorbereitungen und Einladungen zu diesem Freudenfeste sind derart großartig, daß die Feier an äußerem Prunk, hohem Genusse und fröhlicher Geselligkeit unendlich reich sein wird. Am Sonntag Nachmittag ½6 Uhr findet in der Schützenburg ein Festkonzert statt, bei welchem der„Ossian mehrere Chöre, darunter einige mit Orchesterbegleitung, vortragen wird. Die Musik wird von der Kapelle des 39. Infanterie=Regiments aus Düsseldorf unter Leitung ihres Musikdirektors Kohn ausgeführt werden. Außerdem wurde noch der hier immer gern gesehene und gehörte Baritonist Carl Mayer, Kammersänger in Schwerin, für das Fest gewonnen. Abends schließt sich an das Konzert ein Festbankett mit Abendessen unt darauffolgendem Tanzkränzchen. Der Montag, der 31. d. Mts., wird Vormittags 11 Uhr mit einem solennen musikalischen Katerfrühschoppen im Café Germania begonnen. Abends 8 Uhr findet dann im Kaisersaal ein großer Sängerkommers voraussichtlich unter Betheiligung des Sängerbundes, der Liedertafel, des Männerchors und des Quartettvereins statt. Die Musik am Montag hat das Trompeterkorps des Bonner Husaren=Regiments unter Leitung des Stabstrompeters Bielefeld übernomAm Dienstag schließen die Festlichkeiten mit dem heutigen Tage ist Herr Lutze aus Halberstadt bei der hiesigen Polizeiverwaltung e e“(Stadtheater). Auf den morzen Abend im Kaisersaale zur Aufführung gelangenden 4aktigen Schwank „Der Militärstaat“ möchten wir besonders hinWerk ist die 100. Schöpfung des Lustspieldichters und früheren preußischen Offiziers Gustav v. Moser, der als Verfasser des„Bellchenftesser",„Ein moderner Barbar",„Krieg im Frieden“,„Unsere Frauen 2c. in den weitesten Kreisen des Volkes bekannt ist und dessen Lustspiele überall und immer wieder denselben Beifall finden. Der Beginn der Vorstellung ist um 8 Uhr. — Das am vergangenen Sonntag vom Männergesang=Verein„Eintracht“ zu Schaberg im Fremken'schen Saale zu Krahenhöhe veranstaltete Konzert nahm einen schönen und allseitig befriedigenden Verlauf. Die Vorträge des festgebenden Vereins fanden unter der Leitung seines bewährten Dirigenten, des Herrn Herm. Grah, so reichen Beifall, daß die Sänger sich zu mehreren Zugaben verstehen mußten. Hervorzuheben sind die Tenorsoli des Herrn Lauterjung=Schaberg(„Das Bild der Rose" und„Liebesklage"), dem hierfür nicht endenwollende Beifallsbezeugungen zu Theil wurden. Zum schönen Gelingen des Festes trug nicht minder die Mitwirkung des Gemischten Quartetts Geschwister Ern von Widdert bei, das aus seinem reichen Liederschatze zahlreiche Lieder trefflich vortrug und dafür lebhaften Beifall erntete. Der Männer=Gesang=Verein„Eintracht kann mit dem Verlauf des Festes, das außerordentlich zahlreich besucht war und den Anwesenden fröhliche Stunden verschaffte, in jeder Beziehung zufrieden sein. A— Auf Anrezung des hiesigen Naturheilvereins wird Herr Dr. Prager=Elberfeld, am Mittwoch, den 26. d. Mts. im Centralhotel(Erholung) einen Vortrag über: Gicht und Rheumatismus, deren Ursache und naturgemäße Behandlung halten. Bei freier Diekussion ist Jedermann Gelegenheit geboten, sich über Fragen und Unklarheiten Antwort und Rath zu holen. — Als Gebrauchsmuster wurden eingetragen: Werkzeugmesser mit aufspringender verschließbarer Zange, deren Feder zugleich zum Halten wechselbarer Werkzeuge dient für I. Albert Schmidt, Solingen,— Zweischneidiges Messer mit auf der Schneide verschiebbarem, gezahntem Bügel für Hugo Tilmes, Solingen,— Durch Handhebel hin und her zu bewegendes Messer an Barthobeln u. dgl. für Marcus& Hammesfahr, Solingen. — Patente wurden ertheilt auf einen Korkzieher mit hohlem Griff an C. Becker, Solingen,— einen Verschluß für Gitter= und andere Thore an E. Hammesfahr, Solingen=Foche. (!) Höhscheid=Widdert, 18. Okt. Welcher Beliebtheit und Werthschätzung sich der neugewählte Pastor unserer Gemeinde, Herr Boch unter den Gemeindegliedern erfreut, davon legte die gestern Abend im Eickhorn'schen Lokale stattgehabte Versammlung beredtes Zeugni; ab. Dieselbe galt der Besprechung der Feierlichkeiten, die am Tage der Einführung des Geistlichen am Mittwoch, den 26. Oktober stattfinden sollen. Die Feier nimmt mit der Abholung der Eltern und Schwiegereltern des Geistlichen am Bahnhofe, der Einholung des Herrn Superintendenten und des Herin Bürgermeisters an ihrer Wohnung ihren Anfang; sodann findet Festgottesdienst in der Kirche statt, daran anschließend die eigentliche Nachfeier im Evertsschen Lokale bei gemeinschaftlichem Kaffeetrinken. * Wald, 17. Okt. Eine schöne Jubiläumsfeier durfte gestern Herr Hauptlehrer Voos, der seit 25 Jahren im Schuldienste thätig ist und die Wittkuller Schule seit ihrem Bestehen leitet, begehen. Nachdemn bereits gestern Vormittag eine Deputation im Namen des ganzen Schulbezirks dem Jubilar ein Angebinde zum Ehrentage, bestehend aus einer silbernen Wein=Karaffe mit 6 Pokalen, überreicht hatte, brachte der Abend noch weitere Ehrungen, indem nämlich die Schulkinder mit ihren Lehrern und den Freunden der Schule einen zug brachten, wobei Herr Lehrer Schwick eine Ansprache an Herrn Voos hielt und ein Hoch auf ihn ausbrachte, in das Jung und Alt freudig einstimmten. Herr Voos dankte und ermahnte die Schulkinder, ihm und ihren Eltern die gleiche Liebe entgegenzubringen wie bisher. Er toastete, wie die„W. Ztg. berichtet, auf die Eltern der Kinder. Abends fand im Lokale des Herrn Fr. Bäcker eine gemüthliche Zusammenkunft der Erwachsenen statt. Heute folgt die Hauptfeier im Lokale des Hermn E. Era zu M. Itter. schlissene zurückgelassen.— Ein Ehepaar von Solingen ein Lagerist und seine Frau, drang am 5. Juni in di, Wohnung eines Nachbarn, eines Maschinisten und drohten sie würden die Frau des Maschinisten mit dem Messer an die Wand spießen und sie zur Leiche machen. Die schon mehrmals bestrafte Frau erhielt wegen Haug, friedensbruches, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschs. digung? Monate, der Mann wegen Hausfriedensbruches #g ,8 Wicnal.,„ und Bedrohung 3 Wochen Gefängniß.(Tägl. Anz.) Hamburg, 17. Okt. Im Prozeß Oberförster Lange contra Fürst Bismarck(wegen höherer Pensionsansprüche) hat das Oberlandesgericht in Kiel entschieden, daß infolge des Ablebens des Fürsten Bismarck neu verhandelt werden soll, und zwar ist Termin auf den 3. November beim Oberlandesgericht in Kiel anberaumt. Straßburg, 13. Okt. Der neunzehnjährige Bauernbursche A. Heine's von Kötzingen rief, als er betrunken war, auf der Dorfstraße:„Vive la France!“ Er erhielt wegen Ausstoßens aufrührerischer Rufe zwei Monate Gefängniß. Gerichts=Verhandlungen. Sitzung des Schöffengerichts. „“ Solingen, 18. Okt. Vorsitzender: Herr Amtsrichter Arimond, Schöffen: Herren Wilhelm Häusgen von hier und Walther Gelpke von Wald, Amtsanwalt: Herr Stadtsekretär Hermes, Gerichtsschreiber: Herr Assistent Fetzberger.— Ein ehemaliger, wohnungsloser Kaufmann im Alter von 49 Jahren hatte sich wegen verschiedener Gesetzesübertretungen zu verantworten, nämlich innerhalb der letzten 3 Monate sich als Landstreicher umhergetrieben, am 30. v. M. in Wald gebettelt und von einem gefälschten Zeugniß zum Zwecke seines besseren Fortkommens Gebrauch gemacht zu haben. In den ersten beiden Punkten bestreitet der Angeklagte; er will lediglich zum Zwecke umhergereist sein, durch Arbeit seinen Unterhalt zu suchen, auch nur da, wo ihm solche nicht zu Theil geworden, allenfalls eine freiwillige Unterstützung angenommen haben; dagegen giebt er mit Bedauern zu, ein folsches Arbeitszeugniß mitgeführt zu haben. Für das Gericht ergab die Verhandlung nur bezüglich des Bettelns nicht die genügende Ueberzeugung von der Schuld des Angeklagten, weshalb derselbe hiervon freigesprochen wurde; im übrigen wurde er überführt erachtet und zu 4 Wochen Haft verurtheilt, worauf die Untersuchungshaft angerechnet werden soll.— Gegen einen des Bettelns geständigen 42 Jahre alten Arbeiter setzte das Gericht eine Strafe von 2 Wochen Haft fest, worauf die seit dem 8. d. M. erlittene Untersuchungshaft angerechnet werden soll.— Eine 22 Jahre alte Dienstmagd aus Mülheim a. d. Ruhr, welche sich im Sommer dieses Jahres zu einem Wirthe hierselbst verdingte, 6 Mark Miethgeld in Empfang nahm, damit aber auf Nimmerwiedersehen verschwand, wurde mit Rücksicht darauf, daß sie schon wegen ähnlichen Eigenthumsvergehens bestraft ist, zu 4 Wochen Zusatzgefängniß verurtheilt; anscheinend bereute die Angeklagte ihr Thun sehr, und das wurde mitoernd in Betracht gezogen. Elberfeld, 17. Okt.(Strafkammer.) Ein Solinger Laufbursche setzte im Mai ein Häuflein Laub in einem Wilde in Brand, wodurch ein Waldbestand im Werthe von 250 Mk. brannte oder doch durch das Feuer stark beschädigt wurde. Er mußte für seinen Leichtsinn 50 Mk. Geldbuße bezahlen.— Gegen einen Messerreider von Solingen wurde auf 4 Monate Gefängniß erkannt. Der Angeklagte hat seinem Arbeitgeber eine Joppe gestohlen und dafür seine alte verVermischte Nachrichten. Berlin, 17. Okt. Der ehemalige Oberfaktor der Reichsdruckerei, Grünenthal, hat beute Vormittag seinem Leben ein Ende gemacht. Er stürzte sich die Treppe des Untersuchungs=Gefängnisses hinunter und blieb sofort todt. Sein Prozeß sollte am 21. d. verhandelt werden. Helmstedt, 16. Okt. Gestern Abend flog plötzlich der Theersiedeapparat unserer städtischen Gasanstalt in die Luft, das Gebäude der sogenannten Raffinerie vollständig zerstörend. Drei Arbeiter wurden schwer verletzt unter den Trümmern hervorgezogen. Durch den Luftdruck wurden die naheliegenden Häuser stark beschädigt. Der Betrieb der Gasanstalt wird wohl erst Mitte nächster Woche wieder aufgenommen werden können, bis dahin bleibt die Stadt in Dunkel gehüllt. Pest, 17. Okt. Am Samstag wurde die hiesige Polizei von der Troppauer Polizei davon verständigt, daß dort ein Mann Namens Manquette verhaftet worden sei, bei dem 28 gefälschte englische PfundNoten gefunden worden seien und der ein postlagerndes Telegramm nach Pest gesandt habe. Als sich nun auf dem dortigen Postamte ein Mann nach dem Telegramm erkundigte, wurde derselbe verhaftet. Nach längerem Leugnen gab er an, er heiße Leopold Schwalbe und wohne in der Andrassystraße. In seiner Wohnung fand die Polizei eine junge, elegant gekleidete Dame, welche sich geborene Gräfin Westerfield und verehelichte Joking nannte und in der Nähe von Orford ein Majorat zu besitzen behauptete. Bei der alsbald vorgenommenen Haussuchung wurden 200 Pfd. Strl. in falschen Noten, mehrere unvollendete Falsifikate, Platten und Werkzeuge vorgefunden. Die Polizei stellte ferner fest, daß Manquette, Schwalbe und die angebliche Frau Joking, in welcher eine aus Pöllau gebürtige, unverehelichte Josephine Jobsch ermittelt wurde, in einem Hause in der Dombischkygasse eine vollkommen eingerichtete Notenfabrik hatten. Bei Schwalbe wurde ein geladener Revolver, bei der Jobsch ein scharfgeschliffener Dolch vorgefunden. Beide Personen sagten aus, daß sie Zeit in London, Berlin und München gelebt hätten. Unter den bei Schwalbe beschlagnahmten Schriftstücken wurden mehrere Artikel gefunden, in denen der Anarchismus verherrlicht wird. — 17. Okt. In Zeplin starben zwei Kinder des Grafen Hadik unter Vergiftungserscheinungen ein drittes Kind ringt mit dem Tode. Paris, 17. Okt. Auf der Westbahnlinie wurde gestern Abend bei Viroflay in der Nähe von Versailles an einer wichtigen Gleisgabelung ein Eisenbahnsignal in verbrecherischer Absicht falsch gestellt, so daß es beständig freie Fahrt anzeigte. Die That wurde indessen so rechtzeitig entdeckt, daß jeder Unfall vermieden werden konnte. Zum Untergang Falmouth, 16. Okt. Die Einzelheiten über den Untergang des transatlantischen Dampfers„Mohegan“, der bei Cap Lizard scheiterte, haben, abgesehen von der Ursache und dem Umfange der Katastrophe, viele Aehnlichkeit mit dem Verlaufe des Unterganges des Dampfers„Bourgogne". Nach den Erzählungen der geretteten Fahrgäste lief der Dampfer„Mohegan" gegen 7 Uhr Abends, kurz nach Ende des Mahles, auf Felsen auf und sank in zwanzig Minuten. Viele Kinder, die seekrank waren, hatte man schon zu Bett gebracht. Als die Tragweite des Unfalles klar wurde, bemächtigte sich der Fahrgäste schreckliche Verzweiflung. Die Frauen weinten, warfen sich auf die Kniee, beteten un schrieen um Hilfe, während die Männer nach RettungsApparaten suchten. Der Kapitän Griffiths und die Offiziere ließen zwei Boote ins Meer. Das eine kentert in wenigen Augenblicken. In dem zweiten fanden einige Damen und Kinder Platz, aber der größte Theil der Geretteten sind männliche Fahrgäste und besonders Schiffsmannschaften, die sich mit Hülf von Rettungsgürteln längere Zeit über Wasser halten konnten, bis das Rettungsboot von Porthoustock herbeikam. Einer der dem Tode entronnenen Fahrgäste erzählt:„Gerade als ich den sinkenden Dampfer verließ, flehte mich eine junge Dame thränenden Auges an,## versuchen, sie zu retten; sie sei ja, so jammerte sie, noch zu jung zum Sterben. Es lag aber nicht mehr in meiner Macht, ihr flehentliches Bitten zu füllen. Rettungsboot von Porthoustock nahm das erste Mal 2 Personen auf, von denen ungefähr 20 zur Schiffsmannschaft gehörten; acht waren Fahrgäste, darunter Damen. Bei der zweiten Fahrt brachte dasselbe Bonoch 16 Personen, darunter eine Dame, in Sichethell. Einer der Ueberlebenden, der lange Zeit auf den Wei getrieben war, hatte ein Rettungsboot des Dampf gesehen, das aber leer war. Man zählt bis jetzt Gerettete, darunter sind die Hälfte Leute der Besatzung. Fast alle sind, laut„Tempé“, in einem mitleiderregenden Zustande, und einzelne, die gegen Klippen geschlei wurden, haben mehr oder minder schwere Verletzunge! erlitten. Der Kapitän Grifsiths und die meisten Offiziere sind mit dem Dampfer untergegangen. Küstenwächter von Porthoustock behauptet, d####g „Mohegan“ einen gefährlichen Kurs zu nahe der# genommen hatte. Auch hatte er Zeichen gegeben, um den Dampfer zur Aenderung des gefährlichen Kur veranlassen. Eine genaue Zahl des Bestandes Schiffsmannschaft und der Reisenden, die auf oe Dampfer„Mohegan“ sich befanden, ist noch kannt; denn der Dampfer, der von London kam, an mehrern Häfen angehalten und Fahrgäste a## und aufzenommen. Nuch einem Telegramm## treters des Lloyds hätte der Dampfer 107 Besatzung und nur 50 bis 60 Reisende an Bord SPh#or; das Schiff hätte Reisende zweiter Klasse und Zwis# deckfahrgäste nicht geführt. Darnach wären 120 Personen bei dieser Schiffskatastrophe umdekommen.(Vergl. N. Nachr.) Nachrichten und Telegramme. Ferlin, 17. Okt. Die Nat. Zig: meldet: Die Konferenz der preußischen Universitätsrektoren beschloß 4 die ubanderung der medizinischen Promotions= ug, welche im April 1899 in Kraft rritt. .pen, 18 Okt. Auf der Schelde fan trug, von denen nur 50 Personen gerettet worden wir bereits vor einizen Togen„Batzehgiten,„Feckschtizt us und nur 11 Hotzröste und 30 Mamn Besohung, grichig: Disg ser dot in. dsaunicher Weise auc. Konstantinopel, 17.Okt. Die„Hohenzollern“ gestattet worden, sodaß seine Eröffnung heute erfolgen wurde beim Passiren von Mytilene und Tenedos, der kann. Wie wir hören, geht dem Besitzer ein guter Ruf Einfahrt in die Dardanellen mit Salutschässen und als Konditor und Dirch voraus.(Elbf. Ztz.) Konl:: Ahänderung der medizinischen Promotions= wurde beim Passiren von Mytilene und Tenedos, der kann. Wie wir hören, geht dem B d waiche im April 1899 in Krast tritt. Einfahrt in die Dardanellen mit Salutschüssn und als Konditor und Wirch voraus. P ntwerremm, gischen demne militärischen Ehren begüßt. Der Sultan drückte dem Sheater. en d 9 cluprer St. Romani, und dem von London Kaserpuare nach der gemelbeten Ankunst in den Dardo. gigerfeld; Dienstag: Owobeus un Antw, emmenstoß zwif“— dar nach Hamburg miltärischen Ehren begüßt. Der Sultan drückte dem Thegter. Peganten Gomof,. Se: Homant, und dem von London Kaserpare nach der gemebeten Aunkust in den Dord= gigerselz, Dienstag: Orpdens und Cundkt. bun zen Dunpfer Japan“ statt. Der„St. Ro, nelln teilexropbisch sane große Frade über dos Eintressn Im wrißen Röopt. 81 M e. sit eine schwere Beschädigung und mußte in den der Majestäten aus, und wie er besorgt gewesen sei wegen Barmen: Dienstag: Kaufmann von Veneoig. Ssen erichrer. uu aedamn Wr.et W. uu ies Hradtert, bas de Ras vrnshzent. Der Kruer Bisay, wisen Best. Bunest London, 18. Okt. Gestermn Abend wurde der telsgraphirte, es bränge ihn, beim Betreten des türkdust er mit eilner Doligtung here pogtemisezg, sechre doeg sden Gebiets den Sutemn u. Hegent hon ug setne Frade einem Hinterwagen eines auf dem Nevengeleise fahrenden über das bevorstehende Wiedersehen auszusprechen. Zuges herausragte. 9 Personen wurden getödtet, 10 verletzt.—4 Lcstellt, daß die Gewerbe und — I7. Ou. S, ier vunwor honoeneu, un: ga Eiberseld, 16. Ok. Um eie neue elegante fndlichen Fahrgöste und Besatzung zusaumen 157 ber Konditoret ist unsere Stadt bereichert worden. Wie Das erste Patentbürenn in Colingen besndet sich Eiumenstraße 11. Westdentsches Patestbüreas, Köinerstraße 26(nahe Südbahnhof) (nade Hauptpost) 23jädr. techn. Erfahr., 9 Jahre in Berlin tdätig. Seit 95 in Solingen. Bescheitene Preise, 2 Diplome f. techn. Leistgen. Waarenzeichen unter Serante der erseigrichen Eintragung. Auskunft in patentamtl. Angelegenheiten steis gem und kostenfrit. ni“ erlit eine schwere Beschädigung und mußte in den der Majestäten aus, und wie er besorgt gewesen sei wezen Barmen; Dienstag: Kaufmann von Beneoig.— Wiicgh nicht inträglich. ed. deue eaute MRearicher un bucha Seuag, De. Kahaeun eute, Bauanz, uh Shhe ise en en beng Seun er e. Rbeingold. Dexnersieg: In der Weise. Düsseldorf: Dienstag: Richnonk.„Aistwech; Bbeipgenz, Richmond. Mittwoch: Rheingold. Dennerstag: Im Fegefeuer. Freitag: Evangelimann. Samstag: Jugendfreunde. * g e r. Söin a. Bh. land und Venfalen ver 3 A. Stenger jr, Köin a. 3b afrauer Verein] Mit Bezug auf meine Bekanntmachung Frauen= und Jungse#n— vom 16. Juni 1893 1, 1II A. 3978 der Stadtmission.(I. Bl. S. 338) bringe ich hiermit zur Mittwoch Nachmittag 4 Uhr: öffentlichen Kenntniß, daß der Beginn Vereinskunde. des nächsten Kursus zur Ausbileung i Frünewalder„, von Lehrschniedemeitern an der schr, Frauen=„und Junzzirgnen-Verein,) schmiede zu Charlottenburg auf MonioVersnzmun Ao:: Versammlung. Der Vorstand bes nächten Burius iu„gerigge Vortrat en eue te, Achalen, vonn Jever Wenzgtegiren iens v. gfrauen; Perern, schmiede zu Ehgrlotzenhars, zu Menizz Achtungsvoll lend. Nuna Tod ut- oen 1. Aonemnber 9 un. Schpnt. f.) achunoppot Kth. kand Anmeldungen sind an den Direktor Mittuoch üibend Dwur Bied-Gagist der Ssendarung ein Ssenticher VOrtraz Jeder freundlichst eingeladen ist. Achtungsvon senn. den 7. November d. Is. festgesetzt ist Versammlung. Der 9—.— Franen= u. Jungfrauenverein zut Ghaksotenburg, Sprestraße 42. zu der Kleinkinderschule, richten. Fenilienstraße. chüsseldorf, den 27 September 1898 Emitienftraße,„.. Düssldgrf, den 27. Septenber 1898. Die Verloosung soll s. C. w. am Der Regierungs=Präsident. Rittwoch, den 2. Rov. stattsinden. Frhr. von Rheinbaben. Die Damen des Verzigs gersen gewittthoch. Die Damen des Vergzius gersen gebeten, ihre fertig gestellten Arbeiten bis Donnerstag, den 20. Oktober Sier-Peiterege i se pelen freauntlicht. Danksagung. Für die vielen Beweise betrofenen schweren Verluste, vovie 1o,uie garge, saten vir des Herrn Superintendenten Dransfeld am Sarge, hierdurch unsern herzlichsten Dank Für die vielen Beweise berzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenenVerluste statten wir hiermit Allen tiefgefühlten Dank * Famille von Giesen. *— Hühnersalttr!, Ennr... Hiähne.. 10 Ptd. Mkr. 1.30“ Königl. Standesamt Soliugen. 17. Oktober. einzuliefern. Ebenso wollen freundlichst Geburten: Martba, T. v. Mess Mitglieder des Vereins wie die schleifer Ernst Kirschbaum, Kaiserstr. Freundinnen der Schule etwaige Ge Arthur, S. v. Tagelöhner Rud. Esser, schenke baldigst imn Pfarthause, 1. Hästen. Erns Rudolf Conred, E. Sopversthobe oder iude Sonuen.##. p. Eisengsezer Carl Klein. Grüne S ude Bechanlag en— ustod, Go, gHegz. Pshene Spangelische Gemeinschaft., Vex. Kasestr, Bilbzein Otnonm Pt, SI.„g##..#ur 1.30 ndeu u. an#####.##e. el e nd.euhe Gane ErnSe Spergsscgurg e erehe ue as e a aae a. ase e e, e ese A r, epigr und Gmite Leter, b. d. Bicke, Bugeigeerree. Sdem mitwoc Ragmitag vun(Grikaun Mitzt, Ehtateoh und Gome u, bue en as! T Lokormwasnaer von 3. bis 13. Dr. 1%2,„ für industrie und Gewerbe be nd Seax, V8.(Sauniz, Algrschachzser Ccsie Krenzweg=Mangenberger Kranen= und Iuugstauen= Vereid. beneraler uug Sierbesäle: Milheilnir, an Donnerstag, ven vo....., reihe Strack, 26 Tage alt, Messerst Nachmittags 4 Uhr, im Sokole bes Gustap Adolf Broch. 20 Tage alt. J. Herrn Rich. Schmidt. Tages=Ordnung: Rechnungs=Ablage und VorstandsWahl. Der Vorstand. pedogocercocee Ommtnne bestes weiß backendes à Pfd. 14 Pfg., 5 Pfd. 65 Pfg. vorzüglich. a Pfd. 16 Pfg., 5 Pfd. 75 Pfg., feinstes Backmehl, à Pfd. 17 Pfg., 5 Pfd. 80 Pfg. hochsein. 2 Pfd. 20 Pfg., 5 Pfd 95 Pfg., Koenig, Mittelstr. Johanne Toni Me T. v. Schneider Comuno Jung, Schützenstraße. Karl Wilhelm, S. v. Schegzenschmied Cuno Martin, Aufderoohe. Friedrich, S. v Scheerenschleifer Aug. S. v. Meserzärter Witzelm Schmidt, Strebetale: bis 200 HP beste und sparsamste ∆ Betriebskraft der Gegenwart. Verkauft: 1895/96: 1191 Stück, 1897: 845„ m 1898: I. Sem. allein: 560 Stück mit 12452 normalen HP. Total über 7000 Stück. HEINRICH LANZ, Mannheim. Pllde in Kolie, Sohenstadentgg 8 Oscar Reimann Maria Reimann geb. Springhorn Vermählte. SeSolingen, den 18. Oktober 1898. Dr. med. W. Wetzel# Selma Wetzel 2 geb. Berne 8 — Vermählte.— 8 &am Höhscheid-Solingen, 18. Oet. 1898. 8 Gustav Adolf Broch, 20 Tage alt, Johänntgesbruch. 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Einem hochgeehrten Publikum von Solingen und Umgegend beehre ich mich hierdurch die mit dem heutigen Tage erfolgte Eröffnung meiner im Hause des Hotel Monopol, Elberfeld(Hofkamp- und Morianstrassen-Ecke) hierselbst gelegenen neu eingerichteten ### Conditorei un, Fachkenntnigs und das Prinzip, nur das Beste zu liefern, dürfen mich hoffen lassen, Jeden der mich Besuchenden zufrieden zu stellen. Meine Lokalitäten sind auf das eleganteste eingerichtet und bitte ich um Ihre gütige Unterstützung. Hochachtungsvoll! Hugo Bremkamp. Gleichzeitig werden die an die Conditorei ananden Räume, welche als Café hochelegant eingerichtet sind und einen heimischen Aufenthalt bieten, Sch e- Gaile ust undtreig des und eleganteste Elberfeld’s und wird ebenfalls am Für Lieferung nur guter Getränke, als Kaffe, Liqueur, Wein etc., sowie der entsprechenden Speisen vird bei Ausserst aufmerbesrg, hegitgngg gesorgt. Hugo Bremkamp, Hofkump, Picergeianuer-kcke, Glacé und Stoff, grösste Auswahl, besonders billig, empfehlen Freiwillige Feuerwehr, Schlagbaum. Das diesjährige 15. Stiftungs-Fest bei bern A. Neumener, Gasthof„Zur Reichsposet hat. Der Vorstand. Die Musik wird ausgeführt von der ganzen Solinger Stadtkapelle, Karten sind zu haben im Vorverkauf bei den Mitgliedern zu Mk. 0,10, So) Die pasiven Mitglieder siad zu diesen Feste nebst Familte freunklichst eingeladen. 4 Pfd.=Dosen, Süßrahmbutter 1/1 Pfd. M. 1.20. Feinste Qualität. Edamer Kase, ächten Schweizer Käse, Hollandischen Gonda=Käse empfiehlt Fritz Lemaire, Wupperstraße 24. I SELBSTSTUDIUM fremder Sprachen auf die leichteste und einfachste Art durch die bekannten Lehrbücher der Collection Jügel. Dänisch Polaisch Englisch Portugleslsch Französisch Russisch Holländisch Schwedisch Itallenisch Spanisch. Der beste Beweis für sichern Erfolg bei entsprechendem Gebrauch dieser Lehrbücher ist deren ausserordentlich grosse Verbreitung. 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Hiermit bescheinigen wir Ihnen, daß bei Einbruche in der Nacht vom 28. zum 29. er. versucht wurde, mit Schlüsseln und mit Gewalt, unseren Ihnen bezogenen Geldschrank zu öffnen,„, ist den Einbrechern ihr Vorhaben nicht gelungen. Verselbe hat voll und ganz den Ansprüchen genügt, und werden wir Sie für die Folge gern weiter Venpiesten. gehachtend Hermes Gust. Kellner Söhne, Geldschrankfabrik, Barmen, Aueestraße 166. Vertreter: Gebr. Hehemann, Solingen. 1000 Mk. gegen doppelte Sicherheit von einem thätigen Geschäftsmann gesucht. Off. u. C. N. 12 an die Exp. Eine gußeiserne Drehbank, schwere Knippe, sowie Blasebalg, zu kaufen gesucht. Alles muß gut erhalten sein. Näh. in der Exped. Ein in allen häuslichen Arbeiten erfahrenes Dienstmädchen, am liebsten vom Lande, findet gegen hohen Lohn angenehme Stelle. Solingen, Kaiserstraße 233. Fruchtpreis, 17. Oktober 4 Wohnungsnachweis. Unentgeltliche Vermittlung im An= und Vermiethen von Wohnungen, möbl. Zimmern u. s. w. C. 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