232.— 50. Jahrgang. mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage.— Preis für das Bierteljahr der Expedition 1 M 75 J, auf allen Kaiserl. Postanstalten 2 Eiurückungsgebühr für eine einspaltige Petitzeile oder deren Raum 10 J. Erstes Blatt. Früher unter dem Titel: Bergisches Volks=Blatt. Dienstag, den 4. Oktober 1898. ∆ Druck und Verlag von Ald. Pfeiffer in Solingen.— Für die Kudolf Pfeisser in Selingen.— Die Errgtuseg#ehege,## Solugen, Kasarsr. 144. (Fernsprech= An Glny Nr. RER „0 ge8 dor DPT. D, OTOETN Fan für die Herbst- und Winter-Saison beehrt sich, das Eintreffen der Neuheiten sowie die gleichzeitig erfolgte Eröffnung der e 396e ergebenst auzuzeigen. Par Protectorat Sr. Kgl. Hoheit Prinz Friedrich Leopold von Preussen. (Dirigent: Herr H. Möskes, Lehrer am Conservatorium.) im grousen Busl. = CONUEIT Ned erie de Celste llante R. Icnaer servatorium aus Köln. Concertflügel: Rud. Ibach Sohn, Der Ertrag ist zum Besten der im SüdBezirke zu errichtenden neuen kath. Kirch bsenu, Porrastausf 4 1. Nt. und en heben bei als Ve eschasden, fad Ve hrai ie Chaige Halete. = Kassapreis 1.50 Mk. Restauration nur in der Pause im kleinen RLSCTUTT Weit unter Preis! Groge Prse#-Tlcguge 10, 10, 10, 20—00 Silurh. Mache speziell auf diese Parthien aufmerksam, da selbige ca. ein Drittel unter reellem Werth sind. wn SS. haltlechrobe 1010, Sotung. B Cavaliehe-Vortin, Solingen. Derselbe feiert am Sonntag, den 9. Kaisersaal hierselbst sein StIUungTT durch Concert und Ball. Der Vorstand. Prasann h. i8 Hatel Winer, Hatl Bar. n bune iun Pad Sing, Busge Alenben,MAlsesten. Kukolf Haarmann, Walter von zur Gathen u. bei sämmtl. Mitgliedern. Bstot Hheurmand under un der Baohe. Schietzvertin„Ernlisa“, Colingen. Heute, Dienstag, den 4. ds. Mts., Abends 9 Uhr: Versammlung. Nachher: Gemüthl. Zusammensein zu Ehren eines zur Fadne einberufenen Mitgliedes. Der Vorstand. Mühk=Verein„Frriwig. Mittwoch: Prode im Vereinslokal „zur alten Linde“, Kaiserstraße. Ein junger Spitr (grau) abbanden gekommen. Wiederbringer Belodnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Joh. Everto, Kullerstraße. (in noch guterhaltenes MundeE hnus billig zu verkaufen. Näderes Schütenstr. 104. Ein tücht. Nucherscchülfe gesucht, welche Breßeln dacken kann. Näderes in der Expedition. Solingen. Sonntag, den 9. Oktober, Abends 6 Ahr. im weißen Saale der Erholung: STIFTUNE“ TES esbschter er ughg Konzert. Theater Die Mutte wird von„Peitung Has Kapellmeisters Hrn. n un Auter, aue ies eute hnsere Beütgheder, lopiu, hierdurch rgebenst ein. neit deren Familten laden vur Brt..2 Der Vorstans. für Handlungs. 1858. Commis von 1·0 Rvoitättone äntritt-karten iu bbeu, e eohu/1 usezhogk, Aiche).=Paropateler loft, Kern. Zander, Neumarkt, Paul Schütze(1 handlung, Colnerir., Raolaut,-Hdtel Crutrz)“u### I Augeieder der Garlichef„Prbolung, zerag: belichen Eio. Section Solingen und des„Hamburger 1858 □ trittskt Kllelche Ke 6 g, empfiedlt Oscar Reimann. Kaiserstraße 88(am Entenpfuhl). 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Die„Kreuueitung" schreibt: Der türkische Botschafter Tewfik Pascha wird sich am 10. ds. auf Befehl des Sultans nach Konstantinopel begeben, um während der Anwesenheit des deutschen Kaisers dort gegenwärtig zu sein. In diplomatischen Kreisen ist man geneigt, dem diesmaligen Aufenthalte des Kaisers auch eine politische Bedeutung beizulegen. Nach einem römischen Telegramm des Berl. Lok.= Anz.“ werde der Aufenthalt Kaiser Wilhelms in Venedig sich nur auf wenige Stunden erstrecken. Vom Bahnhof aus begiebt sich der Kaiser sofort an Bord der Dacht„Hohenzollern“, wo er Admiralsuniform anlegt. Aledann macht der Monarch einen kurzen Besuch in der Stadt und kehrt sodann nach der„Hohenzollern“ zurück. Eine erhebende Feier zum Gedächtnisse Kaiser Friedrichs III. wurde gestern im neuen königlichen Operntheater(Kroll) zu Berlin veranstaltet, die Weihe der Gedenktafel, welche die deutschen Kriegsveteranen dem Gedächtnisse Kaiser Friedrichs III. widmen und die in San Remo am 18. Oktober d. J. an der Villa Zirio feierlich enthällt werden soll. Der Kaiser, die Kaiserin Friedrich, das Kriegsministerium und der Mazistrat von Berlin hatten Vertretungen zu der Feier entsandt. Die Gedenktafel, aus Kanonenmetall hergestellt, war auf der Bühne vor Lorbeerbäumen und Palmen aufgestellt. Rechts und links neben der Tafel stand je ein Kürassier in Parade=Uniform mit gezogenem Pallasch. Der Vorsitzende des Provinzialverbandes deutscher Kriegervereine der Mark Brandenburg, Premier= Lieutenant d. L. Goßlau=Magdeburg, hielt die einleitende Rede, in der er eine kurze Geschichte der Gedenktafel gab, zu deren Kosten gegen 60000 Kriegsveteranen freiwillig beigesteuert haben. Nach Verlesung der Urkunde zu der Gedenktafel hielt der Vorsitzende des Verbandes deutscher Kriegervereine, Stadtrath Arndt=Halle, die Weiherede. Die Inschrift auf der Gedenktafel lautet: „Wanderer, der du kommst aus Deutschland, hemme den Schritt. Dies die Stätte, wo dein Kaiser Friedrich lebte und litt. Hörst du, wie Welle an Welle stöhnend zum Ufer drängt? Das ist die sehnende Seele Deutschlands, die sein gedenkt.“ Nach der Feier, die durch Instrumental= und Gesangvorträge verherrlicht war, wurde unter der Führung von mehrern Musikkorps nach der Siegessäule marschirt, wo vor dem Bildnisse Kaiser Friedrichs III. Kränze niedergelegt wurden. Der Großherzog von Oldenburg ist gestern zu vierwöchigem Aufenthalt von Güldenstein nach Eutin übergesiedelt. Der Reichskanzler ist gestern Mittag wieder in Berlin eingetroffen. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Die in verschiedenen Zeitungen ausgesprochene Annahme, daß die Zoll=Ermäßigungen des kanadischen VorzugsTarifs nicht nur dem britischen Mutterlande und mehrern britischen Kolonien, sondern auch Frankreich gewährt werden, beruht auf einem Irrthum. Bereits die Ausführungs=Bestimmungen zu dem kanadischen Tarif von 1897 führen Frankreich wie Deutschland bei den Ländern auf, welchen die Vergünstigungen des Gegenseitigkeits=Tarifs nur provisorisch zugestanden werden. In der kanadischen Tarif=Novelle von 1890, durch welche der Gegenseitigkeits=Tarif aufgehoben und der britische Vorzugs=Tarif eingeführt wird, sind außer dem Mutterlande nur die britischen Kolonien als die Länder aufgeführt, denen die Ermäßigung des Vorzugs=Tarifs zu Theil wird. Auch eine direkte Erkundigung in Canada bestätigte, daß Frankreich wie Deutschland von den erwähnten Zoll=Vergünstigungen ausgeschlossen sind. Ausland. Oesterreich=Ungarn. Wien, 3. Okt. Die fortdauernden Gerüchte über den Rücktritt des Grafen Thun gelten als verfrüht. Thun verhandelt mit der Rechten bisher vergeblich, um eine Erklärung für die Ausgleichsvorlagen von ihr zu erzielen. Die Tschechen meldeten bereits als erste Gegenforderung die Errichtung einer tschechischen Universität und technischen Hochschule in Brünn an. — 3. Okt. Graf Thun erhielt heute die Ermächtigung des Kaisers, das Ministerium aus der Rechten zu ergänzen. Dänemark. Kopenhagen, 3. Okt. Die Beisetzung der Königin findet am 15. Oktober statt. Der Zar kommt am Freitag auf der Yacht„Polarstern“ hierher und bleibt 8 Tage hier. Er wird auf Schloß Bernstorff wohnen. Die Kaiserin begleitet ihn nicht.(S. Rußland.) Frankreich. Paris, 3. Okt. Die Regierung wies den Gouverneur von Cayenne an, jeder Zeit einen Dampfer behufs Ueberführung von Dreyfus nach Paris bereit zu halten. — 3. Okt. Es stellt sich angeblich nunmehr heraus, daß die meisten Fälschungen, die Picquart zugeschrieben werden, von dem Obersten Henry gemacht und während der Haussuchung, die Hency bei Picquart veranstaltete, den Papieren Picquari's beigefügt worden sind. General Pellieur soll diese Thatsachen kennen und sich geweigert haben, die Fälschungen vorzubringen. Es wird sogar behauptet, daß Pellieur dem Untersuchungsrathe in der Rerisionsfrage die wirkliche Sachlage auseinanderlegen und dadurch einen weiteren Skandal heraufbeschwören werde. — 3. Okt. Revisionsfteundliche Blätter halten die Gerüchte von der Erkrankung Picquart's, obgleich sie dementirt wurden, für die Vorboten der Nachricht von dem plötzlichen Tode Picquart's durch Schlagfluß oder Aehnliches.(Unmöglich wäre dieser„natürliche Tod nach den„berühmten Mustern in letzter Zeit nicht. D. R.) — 3. Okt. Die Leiche der Madame Carnot ist gestern Nachmittag auf dem Lyoner Bahnhof eingetroffen. Der Sarg wurde nach der Madeleinekirche gebracht, woselbst die Beisetzung erfolgt. Spanien. Madrid, 3. Okt. Amtlich wird von den Visayas= Inseln gemeldet, die Tagalen seien in der Provinz Antigua auf der Insel Panay gelandet, jedoch von den Spaniern völlig geschlagen worden. Die Tagalen hätten 94 Todte und 13 Gefangene verloren. Manila, 2. Okt. Die Besorgniß vor den Aufständischen in Ilo= Ilo veranlaßte den General Rios, nach Mindanao einen Unterstützungstrupp von 500 Mann und ein Kanonenboot zu senden. Serbien. Belgrad, 3. Okt. Der Minister=Präsident Georgevic empfing gestern in seinem Palais die auf einer Gesellschaftsreise befindlichen deutschen Industriellen. Er wies in einer Rede auf die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Serbien hin. Georgevic gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch die wirthschaftlichen Beziehungen zum Heile beider Länder sich innig gestalten werden. Serbien befinde sich erst im Anfangsstadium seiner kulturellen Entwickelung und habe darum ein Recht auf Nachsicht und Gerechtigkeit. Serbien leze das größte Gewicht darauf, daß seine ehrlichen Bestrebungen besonders von Deutschland richtig beurtheilt würden. Montenegro. Cettinje, 3. Okt. Nach hierher gelangten Nachrichten aus Berane kam es wegen eines dort verübten Verbrechens zum Kampfe zwischen Muselmanen und Christen. Drei Nizams wurden getödtet und mehrere verwundet, auf Seite der Christen wurden zwei getödtet und drei verwundet. Jalta, 3. Okt. Kaiser Nikolaus ist heute Mittag nach Dänemark abgereist, um an den Trauerfeierlichkeiten für die Königin Luise theilzunehmen. Die Kaiserin Alerandra begleitet mit der Prinzessin Heinrich von Preußen den Kaiser bis Sebastopol. Kreta. London, 3. Okt.„Daily Mail' meldet aus Konstantinopel, die Zirkularnote, welche von den vier Mächten an die Pforte überreicht worden ist, sei vom Sultan empfangen worden; dieser solle als Antwort hierauf dem Gesandten eine Note überreichen lassen, worin er die Mächte auffordert, sich zwecks Regelung der kretensischen Frage unter sich zu einigen. Rußland, so sagt das Blatt, zögert, energische Maßrezeln gegenüber der Türkei wegen der Räumunz Kretas zu treffen, bevor der deutsche Kaiser von seiner Orientreise zurückzekehrt sei. Aegypten. Kairo, 2. Okt. Vor vier Tagen versuchte der Rest der Streitkräfte der Derwische in der Provinz Gedaref unter der Führung Achmed Jadils, Gedaref wiederzunehmen, wurde aber mit beträchtlichen Verlusten zurückgeschlagen. Die Verluste der Aegypter sind gering. Um die Provinz Gedaref von den Derwischen zu säubern, wird von Omdurman eine Streitmacht entsandt.— Aus Faschoda sind keine neue Nachrichten eingegangen, jedoch ist man hier der Ansicht, daß Marchand in kurzer Zeit den Ort räumen werde. China. London, 3. Okt. Wie der„Daily Telegraph' meldet, traf in Shanghai ein Telegramm aus chinesischer Quelle ein, demzufolge der Rebellen=Häuptling Jumaitze die Stadt Tschungking genommen hat.— Huaitapu, der vor kurzem durch den Kaiser seines Amtes entsetzt wurde und der hauptsächlichste Anhänger YungLu's ist, ist zum Präsidenten des Zensorengerichtes und zum Mitgliede des Großen Rathes ernannt worden. — 3. Okt. Neue Meldungen aus Shanghai bestätigen den Tod des Kaisers von China(7), widersprechen sich aber hinsichtlich der Art seines Todes. Von einer Seite heißt es, er sei durch Strangulation oder Gift ermordet worden; eine andere Meldung besagt, dem Kaiser sei ein rothglühendes Eisen durch die Eingeweide gestoßen worden. In Shanghai verlautet, mehrere Mächte hätten die Absicht, die Kaiserin abzusetzen und Li=Hung=Tschang und Yung=Lu wegen Ermordung des Kaisers festzunehmen. * Solingen, 4. Okt. Wie verfrüht die Meldung des„Wupperth. Volksbl.“ hinsichtlich der Aufstellung der nationalliberalen Kandidaten im Wahlkreise LennepRemscheid=Solingen war, beweist der Umstand, daß noch auf der gestern Abend in Lennep abgehaltenen Vertrauensmänner=Versammlung der nationalliberalen Partei des Kreises ein bestimmtes Resultat betreffs der Kandidaten nicht erzielt wurde. Wie wir hören, würden auch hier in Solingen die Freisinnigen für die Kandidaten der nationalliberalen Partei eintreten, falls ihnen eins der 3 Mandate angeboten würde. Krefeld, 3. Okt. Die Vertrauensmänner der Zentrumspartei beschlossen einstimmig, für die Landtagswahl die Wiederaufstellung des Rechtsanwalts Dr. Carl Bachem vorzuschlagen. agen i. W., 3. Okt. Die Freisinnigen stellten Eugen Richter und Reinhard Schmidt als Kandidaten für die Landtagswahl auf. Rheiuland und Lüttringhausen, 3. Okt. In der Gasuhrfabrik der Firma H. Piepersberg wurde heute Morgen der Schlosser Rich. Röttig, als er einen Riemen aufwerfen wollte, von der Betriebswelle erfaßt und es wurde dem Unglücklichen der rechte Arm unterhalb des Ellenbogens abgerissen. Der Beklagenswerthe ist 29 Jahre alt und erst seit einiger Zeit verheirathet.(Lenn. Krobl.) Düsseldorf, 2. Okt. Das 19. Bundesfestdes Rheinischen Sängerbundes ist heute hier in der Tonhalle unter zahlreicher Betheiligung gefeiert worden. An demselben betheiligen sich 8 Vereine mit 591 Sängern. Beim Festkonzert wurden die Kaiserhymne von Steinhauer(unter Leitung des Komponisten) und„Frithjof“ von Bruch als Hauptwerke sehr erfolgreich aufgeführt. — 3. Okt. Der„Gen.=Anz.“ schreibt: Durch die Aufmerksamkeit des Zugpersonals des 1,53 Uhr Nachmittags von hier nach Opladen fahrenden Personenzuges ist am Samstag ein großes Unglück verhütet worden. Im letzten Augeublicke vor der Abfahrt, der Zug wollte sich eben in Bewegung setzen, kam ein älterer Herr an den Zug gelaufen, glitt aber so unglücklich aus, daß er fiel und mit beiden Beinen dicht vor die Räder eines Wagens zu liegen kam. In demselben Augenblicke funktionirten aber auch schon die Bremsen, und der Zug stand. Einige Sekunden später, und ein gräßliches Unglück wäre geschehen. Den wackeren aufmerksamen Beamten, dem Zug= und Lokomotivführer, gebührt volle Anerkennung. Oberhausen, 2. Okt. Eisenbahnarbeiter Albert Fengels von Dinslaken wurde vom D=Zug 2542 hier erfaßt und auf der Stelle getödtet. Stadt= und Landkreis Solingen. Solingen, 4. Oktober. *— Im Café„Germania“ findet morgen Abend eine öffentliche Bürgerversammlung statt, um über die Durchführung der elektrischen Straßenbahn durch die mittlere Kaiserstraße zu berathen und zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Den Vortheilen gegenüber, welche die Durchführung der Linie über die Kaiserstraße für den Bahnbetrieb mit sich bringt, vertritt ein großer Theil der Bürgerschaft die Auffassung, daß durch die elektrische Bahn auf der engen Straße der Personenund Fuhrverkehr in hohem Maße gefährdet und gehemmt werden würde. Bei dem lebhaften Interesse, das diesem Thema in der Einwohnerschaft, besonders bei den Anwohnern genannter Straße entgegengebracht wird, ist eine rege Betheiligung an der Versammlung sicher zu erwarten. — Die Herbstversammlung des Solinger Bibelund Missionsvereins findet morgen Nachmittag 3 Uhr, in Broßhaus statt. Das biblische Referat hat Herr Pfarrer Brachmann von Ketzberg übernommen; über die Mission spricht ein Vertreter des Barmei Missionshauses. Alle Missionsfreunde sind zu dieser Versammlung eingeladen. Am nächsten Sonntag Abends 6½ Uhr veranstaltet der„Kölner Sängerkreis" unter Mitwirkung von Frau Carl Coppel," der Musikoirektoren Herren Binder und Lemacher hierselbst, sowie des Cellisten M. Lennartz vom Kölner Konservatorium in der Schützenburg ein Konzert zum Besten der im Südbezirke unserer Stadt zu errichtenden neuen katholischen Kirche. Die Namen der Mitwirkenden sind hier ebenso wie ihre trefflichen Leistungen zu bekannt, als daß es ihrer noch eines empfehlenden Wortes bedarf. Aber auch über die Thätigkeit des„Kölner Sängerkreis" läßt sich, eber so wie über seine Konzertreisen, deren er 1893 eine größere über Mainz, Stuttgart, Augsburg und München ausführte, nur Lobenswerthes sagen. Im Jahre 1892 konzertirten die Kölner im Schlosse zu Neuwied vor der Königin von Rumänien, der fürstlichen Familie 2c. zu Gunsten des Otto=(Kranken=) Hauses daselbst, 1896 ebendort bei Gelegenheit der 25jährigen Hochzeitsfeier des Fürsten Wilhelm zu Wied und seiner Gemahlin Marie, Prinzessin der Niederlande, deren Portraits mit Widmung der Verein besitzt. 1889 sang der Verein im Palais am Wilhelmplatze zu Berlin vor seinem Protektor Prinz Friedrich Leopold(Prinz Karl war seit 1867—1883 und Prinz Friedrich Karl 1883—1885 Protektor) und dessen musikkundigen Mutter, der Prinzessin Friedrich Karl. Es wurden Konzerte in der Berliner Philharmonie, zu Leipzig in der Alberthalle und zu Dresden im Gewerbehause veranstaltet, sämmtliche mit schönsten Erfolgen. In letzterem war König Albert nebst Gemablin und Prinzessinnen und Prinzen von Anfang bis Ende anwesend. Zu dem im Juni 1899 in Kassel auszusingenden Wanderpreis hat der Kölner Sängerkreis von Se. Majestät Kaiser Wilhelm eine Einladung erhalten. — Die mit Recht so beliebten Kammermusik=Abende der Herren Musikdirektoren Binder und Lemacher werden auch in diesem Winter unter Mitwirkung hervorragender auswärtiger Künstler wieder veranstaltet werden. Eine zirkulirende Liste zur Einschreibung weist schon eine sehr stattliche Anzahl von besuchenden Musikfreunden auf. A— Am kommenden Sonntan, den 9. d. Mts. feiert der hiesige Kavallerie=Verein im Kaisersaale sein diesjähriges Stiftungsfest durch Konzert und Ball. Wie wir vernommen haben, gelangen während des Konzerts 2 kleine militärische Theaterstücke„Einberufen oder mit Gott für König und Vaterland" und„Auf Patrouillen“ zur Aufführung. Diese Stücke sollen sehr humoristisch sein, und haben bei einer größeren militärischen Festlichkeit in Berlin, bei der solche durch tüchtige Dilettanten ausgeführt wurden, große Heiterkeit und lebhaften Beifall hervorgerufen. Allgzemein ist ja bekannt, daß der hiesige Kavallerie=Verein Mitglieder besitzt, welche in humoristischen Aufführungen Außerordentliches leisten, weshalb wir wünschen, daß der Verein am Sonntag wieder ein volles Haus, wie bei früheren Festlichkeiten aufzuweisen hat. *— Der heutige Abend bringt die Eröffnung unserer Theatersaison. Heir Direktor v. Bastineller hat zum Eröffnungsstücke eine Operette neueren Datums„Die Geieha"(Gescha) oder„Eine japanische Theebausgeschichte" gewählt, ein Stück, das in Berlin, Wien, Hamburg, London, New=York 2c. überall durchschlagenden Erfolg hatte. Die Ausstattung des Stückes an Dekl rationen, Kostümen 2c. ist vollständig neu und von der Direktion erst vor kurzer Zeit erworben worden. Die Handlung des Stückes spielt in Japan, die Zeit der Handlung ist die Gegenwart. Bis jetzt wurde dem Theate=Unternehmen von der hiesigen Bürgerschaft ein reges Entgegenkommen gezeigt, wie schon die Zahl der gelösten Abonnements— es mögen beinahe 90 sein— beweist. Möge die Operette auch hier ihre Zugkrast bewähren. Die Vorstellung beginnt punkt 7½ Uhr.— Außer der Vorstellung des Stadttheaters findet heute Abend, wie schon gemeldet, eine humoristische Rezitation des Herrn Rhetor G. Schöffel im Saale der „Erholung“, statt, welche vom Verein für Handlungskommis, Bezirk Solingen, veranstaltet ist und auf welche wir hiermit nochmals aufmerksam machen. *— Das altrenommirte Hotel hier am Platze, das „Deutsche Haus“(Besitzer Herr Louis Schivelbusch) ist vor einigen Tagen durch Verkauf an Herra Langguth in Köln übergegangen. Der neue Besitzer wird, wie wir erfahren, bereits am 1. November das Hotel übernehmen. — In einem Neubau an der Rheinstraße stürzte gestern Nachmittag ein Maurer infolge Bruches einer Diele aus dem 1. Stockwerk zur Erde. Der Bedauernswerthe, der dem städtischen Krankenhause zugeführt wurde, trug Knochenbrüche und eine Gehirn=Erschütterung davon. — Gestern Nachmittag unterzogen Mannschaften der 2. Abtheilung unserer freiw. Feuerwehr auf der Birkerstraße Feuerlöschgeräthschaften einer Probe. Dieselbe ist, wie wir vernehmen, zufriedenstellend ausgefallen. Der Gesangverein„Eintracht“ der Firma C. W. Engels zu Foche feiert sein Stiftungsfest am Sonntag, den 30. ds. Mts. im Lokale des Herrn Ed. Busch in Wald. — Ein Patent wurde anzemeldet auf„Hätte= und Schmiedeofen“ von Gottlieb Hammesfahr, SolingenFoche.— Patente wurden ertheilt auf„Maschine zum Lochen von Schirmstangen an ihren Enden“ an Breuer & Schmitz, Wald, und„Taschenmesser“ an F. Brangs, Solingen. — Als Gebrauchsmuster wurden eingetragen: Flaschenkapsel=Abheber aus einem auf den Flaschenkopf aufzulegenden Stützaim und einem unter die Kapsel greifenden Haken für I. E. Bleckmann, Solingen,— Nagelzange mit Doppelhebeldruck und Seitenschnitt für Ewald Hoppe, Höhscheid,— Luftbüchse mit Handgriff zum Spannen und Kolben mit Gummiring für Carl Vock, Wald,— Vonichtung zur Herstellung von Drahtaugen an Scheeren, bestehend aus je mit halbkreil förmig gestaltetem Gesenk versehenem Ober= und Unter: stempel für Weck& Stamm, Weyer.— Die Schut frist wurde verlängert auf„Messerschärfer" für David Haag, Solingen. □— Die zahlreich besuchte 3. Bezirks=Versammlung des Vereins der Kommunalbeamten der Rheinprovinz, Bezirks=Verband für den Regierungsbezirk Düsseldorf fand am Sonntag, den 2. ds. in Krefeld statt. Solingen war vertreten durch die Stadtsekretäre Lüneschloß und Morsbach. Den wichtigsten Gegenstand der Berathung bildete die Besprechung des neuen Gesetz=Entwurfs betr. die Rechtsverhältnisse der Kommunalbeamten. Allgemein wurde mit Freuden begrüßt, daß, nachdem der s. Z. im Ministerium des Innern ausgearbeitete Entwurf eines bezgl. Gesetzes auf allen Seiten lebhafte Beanstandung gefunden, der Herr Minister des Innern sich veranlaßt gesehen habe, diesen ersten Entwurf ganz fallen und einen neuen Entwurf, den vorliegenden, ausarbeiten zu lassen. Eine bedeutende Verbesserung des vorliegenden Entwurfs wurde anerkannt, verschiedene Bestimmungen aber als nicht weitgehend genug empfunden. Namentlich wurde die Fassung des§ 7, wonach der Erlaß von Vorschriften über die Gewährung von Tagegeldern 2c. an Beamte bei Dienstreisen durch Statut des Kommunal=Verbandes erfolgen kann, dahin derungsbedürftig erkannt, daß„kann“ durch„musersetzt werden müsse. Es wurde treffend daß es zumeist an der Bereitwilligkeit der Verwaltonund Gemeinde=Vertretungen fehle, ihren Beamten gesze rende, den Staatsbeamten gleichkommende Besoldung zu gewähren. Es sei daher besonders anzuerkennen, das der Herr Minister in§ 13 des Entwurfs aug Aufsichtsbehörde die Befugniß und Verpflichtung auf., legt hat, zu verlangen, daß den städtischen Beamten di, zu einer zweckmäßigen Verwaltung angemessenen Besal. dungsbeträge bewilligt werden. Es wurde auf Antdes Stadtsekretärs Strick=Cleve einstimmig beschloßsn den Herrn Minister zu bitten, noch die Bestimmun, aufzunehmen, daß den Beamten Gehalt, Altera. zulagen und ein angemessenes Wohnungsgeld gewöhrt werden muß. Der Antrag des Sekretärs Killin, Ruhrort, zu beantragen, das Wohnungsgeld entsprechenz den Staatsbeamten zu normiren, wurde zum B., schluß erhoben. In dem Entwurfe wird die Bestin, mung vermißt, daß die Militär= und auswärtige Diens. zeit angerechnet werde; der Herr Minister soll gebeten werden, eine entsprechende Bestimmung aufzunehmen Der Gesetzentwurf soll am 1. April 1900 in Kroft treten. Es wurde beschlossen, den Herrn Minister zu bitten dahin zu wirken, daß der Entwurf mit den vorgeschle, genen Abänderungen zum 1. April 1899 Gesetz werdMan zweifelt nicht, daß, nachdem die Staatsrezierung nunmehr die Nothwendigkeit einer Regelung der Rechtz. verhältnisse der Kommunalbeamten anerkannt hat, auch ein Gesetz zustande kommen werde, welches den Beamten in jeder Hinsicht so stellt, daß er sich als Staatediener wohl fühlen kann. (9— Der Kreisturntag des 8. deutschen Turnkreises, zu welchem Rheinland, Westfalen und Lippe, Detmold gehören, wurde, nachdem am Samstag Abend in der neuen Turnhalle des Krefelder Turnvereins ein Kommers zu Ehren des Kreisausschusses und der Kreisturntags. Abgeordneten stattgefunden, Sonntag Morgen durch den Kreisvertreter Herrn Schloer=M.=Gladbach eröffnet. Anwesend waren 387 Vertreter von 164 Vereinen, darunter der Solinger Turnerbund, vertreten durch die Turz. genossen Wilhelm Günther, Hugo von der Thüsen, Max Haas und Richard Bastian. Der Kassenbestand der Kreiskasse beträgt Mk. 1614.15. Unter den zahlreichen Punkten der Tagesordnung erregte der Antrag des Bonner Turnvereins auf Theilung des Turnkreises in zwei Turkreise die lebhafteste Debatte. Herr Dr. Schmidt=Bonn degründet in längerer Rede diesen Antrag, indem er die Art. Größe und Bevölkerung des 8. deutschen Turnkreises durch Ziffern nachweist und infolge der vielen Arbeit 2c. die Theilung des Kreises in den Kreis„Niederrhein“ und„Westfalen“ warm befürwortet. Es sprechen sodann noch eine Anzahl Redner theils gegen, theils für die Theilung des Kreises. Bei der Abstimmung stimmten 219 Vertreter für und 168 gegen die Theilung. Von den weiteren Verhandlungen wurde infolge dieses Beschlusses Abstand genommen. Es gelangt sodann folgender Antrag des Kreisvertreters Herrn Schloer=M.=Gladbach einstimmig zur Annahme:„Die Regelung des in 2 Kreise„Westfalen" und„Niederrhein“ getrennten bisherigen 8. deutschen Turnkreises soll dem Kreis=Ausschuß überlassen werden, damit derselbe die Kassen=Angelegenheit und die Grenze der Kreise vorbereitet und die Beschlußfassung den beiden demnächstigen Kreisturntagen zur Genehmigung vorzulegen. Herr Schloer fordert sodann noch die Turngenossen auf, auch fernerhin zusammenzuhalten trotz der Theilung des Kreises. Herr Dr. Schmidt=Bonn hebt noch die Verdienste des langjährigen unermüdlichen Kreisvertreters Herrn Schloer hervor, dem herzlichster Dank gebühre. In das „Gut Heil" wurde begeistert eingestimmt. Nachdem der Gefeierte das Versprechen gegeben, daß er nach wie vor aktiver Turner bleiben würde, wurde der Turntag mit einem 3fachen kräftigen„Gut Heil“ auf das Wachsen, Blühen und Gedeihen der deutschen Turnerschaft geschlossen. — Die diesjährigen Herbstprüfungen für den Einjährig=Freiwilligen Dienst haben an vielen Orten sehr ungünstige Ergebnisse gehabt. So bestanden in Koblenz von 5 Theilnehmern nur einer, in Straßburg von 41 nur 11 und in Speyer a. Rh. von 44 nur 12. Bemerkenswerth ist, daß von den Theilnehmern diejenigen, die die sogenannte„Künstlerprüfung“ ablegten, sämmtlich die Prüfung bestanden. Diese bedauerliche Thatsache beweist wieder einmal von neuem, so schreibt die„Straßb. Post“, wie leichtfertig sich manche nur margelhaft vorgebildete junge Leute in diese Prüfung wagen. Wenn eine Prüfungsgebühr von etwa 30 M. erhoben würde, so dürfte mancher, der jetzt mit jugendlicher Unverfrorenheit ins Examen steigt—„es kostet ja nichts“ und„man könnte doch vielleicht Chance haben"—, sich die Sache wohl noch einmal überlegen. — Das aufdringliche Angebot von Lottcrieloosen der in Preußen nicht zugelassenen Lotterien nimmt mit der Vermehrung der Klassenlotterien infolge Errichtung neuer Lotterien in den thüringischen Staaten, Lübeck und Ungarn einen immer größeren Umfang an. Bei außerdeutschen, in Preußen nicht zugelassenen Lotterien, z. B. der ungarischen, tritt zu der gesetzlichen Strafe des verbotenen Spiels noch der fünffache Betrag des hinterzogenen Stempels hinzu. Wenn man außerdem in Betracht zieht, daß die Spieler von Loosen der verbotenen Lotterien nicht einmal mit Sicherheit auf die Auszahlung der Gewinne zu rechnen haben, so kann man es nur der Unerfahrenheit und Unkenntniß des Publikums zuschreiben, daß den Agenten doch noch in vielen Fällen der Absatz der verbotenen Loose gelingt. — Die Abtheilung II der Matrosen=Division in Wilhelmshaven theilt mit, daß der am 2. November d. Is. von Bremerhaven abgehende Reichspostdampfer „Prinz Heinrich" über Shanzhai bis Kiautschou laufen und dort unmittelbar vor den Weihnachtstagen eintreffen wird. Der Norddeutsche Lloyd hat sich bereit erklärt, Weihnachtssendungen in Packeten für die Anzehörigen der Besatzungen der Schiffe in Ostasien und von Kiautschou zu ermäßigten Frachtsätzen mitzunehmen. Dieselben sind zunächst an in Kiel und Wilhelmshaven vorgesehene Sammelstellen zu richten, von wo weitere Beförderung veranlaßt wird. □ Höhscheid, 3. Okt. In Jammerthal wurden gestern mehrere Leute, die vom Polizeibeamten beim Pflaumenpflücken betroffen wurden, aufgeschrieben, wahrscheinlich wegen Uebertretung der Sonntagsruhe. Wenn übrigens alle Solinger, Remscheider und wie die Völker heißen mögen, die gestern, wie auch schon vorigen Sonntag der Pflaumen wegen die hiesige Gegene aufsuchten, bestraft werden sollten, so flösse sicher ein ansehnlicher Geldstrom in die Polizeikasse. Der Zuzug der Pflaumenpflücker glich schon mehr einer VölkerwanderungEs ist nur gut, daß der Vorrath hier fast unerschöpflich ist und wir den Nachbarn in Solingen und weiterhin von unserm Reichthum gerne mittheilen. *— 4. Okt. Herr Karl Julius Kronenberg, Aufderhöhe, zahlte 50 Mk. für die freiw. Feuerwehr hierselbst. * Gräfrath, 3. Okt. Die Entwickelung der Bürgermeisterei Gräfrath hält im Verhältniß zur Einwohnerziffer durchaus Schritt mit derjenigen der umd liegenden Gemeinden. Wer von Solingen aus die Lanestraße über Central=Flachsberg verfolgt, wird dies bestätigt finden. Die Zahl der Privathäuser und Fabrikbauten hat sich in den letzten Jahren erheblich vermehrt. Dementsprechend wird die Schule zu Central bedeutend uert in dem Thalgrund südlich der hiesigen katho Häuschen, von denen zwei Doppelhäuser sind. Die ichen Kirche ist die schmucke Stöcker'sche Fabrik errichtet, Bauart ist eine sehr solide, die Häuser sind alle cementirt i, katholische Mädchen=Erziehungsanstalt ist an die und absolut trocken. Besonderer Werth ist darauf gelegt, Stelle des Bezirkskommandos getreten, und der Froschteich an dem Fußweze steilaufwärts zu der einen gewalzen Umweg machenden Provinzialstraße wird zugeworfen. Ueberall macht sich das Bestreben geltend, verbessernd, umgestaltend und erweiternd einzugreifen. Fast allerwärts liegen auf der Landstraße die Schienen und sehen die Masten der Kreisbahn, um den Verkehr zu rleichtern und zu fördern. Nicht lange mehr wird's dauern, dann gelangt auch der seitwärts vom Schlaghaum abzweigende, die Verbindung mit Ketzberg herstellende Weg, die vielgenannte Donaustraße, zu seinem Recht. Ist doch die Zahl der Häuser, die an ihr errichtet sind, eine so beträchtliche, daß man sich füglich höchlich darüber wundern muß, daß es am Ende des 19. Jahrhunderts Abends noch vorkommen kann, daß man in der Dunkelheit aus dem sich in einen Sumpf verlierenden Wege kaum den Ausweg findet. Zweifelsohne werden die betheiligten Hausbesitzer an der Straße nicht ruhen, bis Abhülfe geschaffen ist. Zunächst ist freilich noch Hoffnung vorhanden, daß der Gräfrather Stadtrath einschreitet, steht doch auch für die nächste Sitzung der Gegenstand wieder auf der Tagesordnung und läßt sich ein tiefwurzelndes Interesse für die Gemeindebewohner erfahrungsgemäß in erster Linie beim Stadtverordneten=Kollegium vorauesetzen. tt— 3. Okt. Gestern feierte der Männer=Gesangverein„Eintracht"=Flachsberg im Lokale der Frau Wittwe Aurelius Marcus hierselbst sein 44. Stiftungsfest. Auch dieses Fest der„Eintracht" war, wie immer die Festlichkeiten dieses Vereins, gut besucht. Die Konzert=Musik wurde unter persönlicher Leitung des Herrn Dirigenten von der Aßmann'schen Kapelle ausgeführt. Das Konzert bestand in Gesangvorträgen des Festvereins, des Männer=Gesangvereins„Eintracht"=WeyerWald und des Männer=Gesangvereins„Hoffnung"=Ketzberg. Die Vorträge fanden allseits lebhaften Beifall. Wald, 3. Okt. Bei der am Samstag von Polizeibeamten vorgenommenen Milchrevision wurde nur bei einem Ackerer die Milch beanstandet, von dieser einige Proben entnommen und an Herrn Dr. Wenzlik in Solingen zur Untersuchung eingesandt. Freitag Morgen war in Mangenberg und Kreuzweg ebenfalls eine Revision vorgenommen worden, doch wurde hier keine „magere“ Milch vorgefunden.— Von einem recht bedauerlichen Unglück wurde am Samstag Abend in einer Wirthschaft an der Kaiserstraße ein junger Mann von hier betroffen. In den oberen Räumen des Lokals wurde ein keines Fest gestall. Alb der Volstpener der Sauart ist eine sehr solide, die Häuser sind alle und absolut trocken. Besonderer Werth ist darauf gelegt, daß es nirgends an Luft und Licht mangelt; durch die großen Fenster blickt man überall in frisches Grün. An jedem Hause befindet sich eine kleine Veranda. Zu jeder Wohnung gehört ein Kellerraum und ein großes Stück Garten. Bekanntlich ist auch Wasserleitung vorhanden. Wie das„Tagebl.“ berichtet, ist ferner die Anlage eines, als Spielplatz für die Kinder gedachten Rondels beabsichtigt, dessen Mitte ein Sprinzbrunnen einnehmen soll. — 3. Okt. Die von dem hiesigen Zweigverein des bergischen Vereins für Gemeinwohl während der großen Ferien für die Schüler der Volksschulen veranstaltete Milchkur hat einen derartigen Zuspiuch gehabt, daß der von dem Verein für den gedachten Zweck ausgeworfene Betrag, etwa 250—300 Mk. um mehr als das doppelte überschritten worden ist. Richrath, 1. Okt. Der heutige Tag war für die Bewohner von hier ein wahrer Jubeltag. Galt es doch die Eröffnung unserer Haltestelle festlich zu begehen. Morgens früh ertönten Böllerschüsse und die Heidel'sche Kapelle machte einen Frühfestzug, um zu verkündigen, daß der erste Zug, welcher hier anhält, bald herannahe. Jung und Alt eilte der Station zu, um den Zug zu begrüßen. Abends sammelte sich bei der Wirthschaft Middelanis ein großartizer Fackelzug, woran sich alle Vereine und die Bürgerschaft betheiligten. Derselbe zog über Lütterebruch nach der Haltestation und begab sich dann nach dem Festlokale beim Wirthen I. Thoms, wo der wichtige Tag durch zahlreiche Reden gefeiert wurde.(Bote.) das Urtheil in Abwesenheit der Angeklagten. Dasselbe lautete auf 5 Tage Gefängniß und würde entschieden schärfer ausgefallen sein, wenn nicht der leidende Körperzustand der Angeklagten mildernd in Betracht gezogen worden wäre.(Schluß folgt.) eSitzung des Schöffengerichts. * Solingen, 4. Okt. Vorsitzender: Herr Amtsrichter Arimond, Schöffen: Herren Carl Evertz von Höhscheid und Richard Herder von hier, Amtsanwalt Heir Stadtsekretär Hermes, Gerichtsschreiber Herr Assistent Fetzberger.— Eine 14jährige Schülerin von Höhscheid war wegen Bettelns vor Gericht geladen. Die(Stief=) Mutter derselben soll sowohl dieses Kind, als noch andere noch nicht strafmündige Kinder zum Betteln ausgeschickt haben. Die Letztere bestreitet diese Anklage, während das Mädchen, welches bekundetermaßen auf ihren Bettelgängen vorspiegelte, Vater und Mutter seien krank, geständig war. Auf Grund der Beweisaufnahme wurden beide Angeschuldigte überführt erklärt; bezüglich des Mädchens, welches mangels Erkenntniß der Strafbarkeit freigesprochen wurde, ordnete das Gericht an, r eine Erzlihung. Ferr Gefferungre.Ktalt überVermischte Berlin, 3. Okt. Gestern wurde im Hause der Zionsstraße Nr. 16 17 die 58jährige Dienstmagd Therese Kaiser ermordet. Dieselbe stand bereits 40 Jahre im Dienste des Predigers Roller von der apostolischen Gemeinde. Die Mörder erbrachen die Kommode der Ermordeten, raubten ihre Baarschaft und durchwühlten den Schreibtisch Rollers. — 3. Okt. Das Polizeipräsidium setzte auf die Ergreifung des Mörders der Dienstmagd Kaiser eine Belohnung von 1000 M. aus. — 3. Okt. Gestern Nachmittag ereignete sich in dem Hause Jasmunderstraße 12 eine Benzinerplosion, durch welche 6 Personen schwer verletzt wurden. Ein 28 jähriges Mädchen ist bereits seinen Verletzungen erlegen, die Uebrigen schweben in Lebensgefahr. Ludwigshafen, 2. Okt. Gestern Abend wurde an der Malzmüble der Arbeiter Mosbacher von dem Kasten eines Ausladedampfkrahnens, an dem die Kette abgerissen war, erschlagen.— Am Rheine wurde gestern Abend ein Arbeiter von einem Dampfkrahnen in den Rhein geschleudert und ertrank. Pforzheim, 2. Okt. Der gestern verhaftete Vorstand der hiesigen Reichsbanknebenstelle Johannes Heprich soll 12000 M., nach anderer Lesart 37.000 M. unterschlagen haben, auch hat er sich bei einer Anzahl Bekannter unter verschiedenen Vorwänden größere Beträge rerschafft. Heyrich, ein mittlerer Vierziger, ist verheirathet und Vater von 4 Kindern.(Frankf. Ztz.) Wien, 3. Okt. Der ungarische Schriftsteller und Gutsbesitzer Adalbert Ritter v. Majerski erschoß gestern früh in seiner Villa zu Baden bei Wien zuerst seine Frau, dann sich. Er soll durch verunglückte Spekulationen sein Vermögen verloren haben. Pest, 3. Okt. Auf einem Neubau in der Ovadagasse stürzte die Decke des zweiten Stockwerkes ein, wobei fünf Arbeiter lebensgefährlich verletzt wurden. ist am Sonnabend in einer Unterredung des Generalprokurators Manau mit dem Justizminister Sarrien beschlossen worden. Leipzig, 3. Okt. Die Konferenz deutscher Schutzvereine für Handel und Gewerbe in Leipzig hat heute auf Antrag des Rechtsanwalts LehmannDresden beschlossen: Die Gründung eines Bundes für Handel und Gewerbe ist nothwendig; behufs Gründung eines Bundes für Handel und Gewerbe wird eine Kommissson von 10 Mitgliedern gewählt, der die vorbereitenden Arbeiten übertragen werden soll. Rieti, 3. Okt. Der in Autrodoco im Eisenbahn= zuge todt aufgefundene Herr(vergl. 2. Blatt) ist der römische Elektrotechniker Agostino Bianchi. Die Leiche weist 28 Wunden auf. Madrid, 3. Okt. Die Nachricht der englischen Blätter über die Absicht der Vereinigten Staaten, die Philippinen zu behalten, haben hier höchstes Erstaunen heivorgerufen, da das Friedensprotokoll eine selche Inanspruchnahme nicht gestattet. Die Rezierung ist entschlossen, dagegen nachdrücklich Einspruch zu erheben. Sofia, 4. Okt. Die Fürstin Luise gerieth bei einer Spazierfahrt in der Nähe von Eurinogrod in Lebensgefahr. Die Pferde gingen durch und wurden im kritischen Moment vom Kutscher eines entgegenkommenden Wagens angehalten. Kanea, 3. Okt. Djevad Pascha benachrichtigte den türkischen Gouverneur in Kandia telegraphisch, daß der Sultan beschlossen habe, die türkischen Truppen nicht von Kreta zurückzuziehen. Odessa, 3. Okt. An der Südwestküste des Asow'schen Meeres wüthete mehrere Tage ein furcht barer Sturm. Beim Leuchtthurm von Kertsch=Jenikale gingen 14 Sezelschiffe unter, wobei über 120 Menschen ertranken. Es wurden viele Leichen an Land gespült. Aus Anapa und Taman sind ebenfalls Nachrichten über den Untergang von Schiffen und Menschen eingegangen. Turandot, daß dasselbe einer Erziehungs= oder Besserungsanst . gefeiert. Als der Vorsitzende des wiesen werde; die beschuldigte Frau wurde zu 3 wurde ein keines best grgtt. u.: ve. Votu8.u.,, perurtheist.— Eine Frau von Wald(Demmelratz). var festgebenden Vereins die Treppe hinuntergehen wollte, wegen Diebstahls anzeklagt; sie soll sich trat er auf eine, auf der Treppenstufe liegende Pflaume, Fenstervorbang widerrechtlich angeeignet haben, wendet ie aus und stürzte die Treppe hinunter. Hierbei aber ein, sie habe, spöt rutschn aus und stürzte die Treppe hin kam er so unglücklich zu Fall, daß er einen komplizirten Bruch des linken Unterarmes erlitt.(„W. Zig.“) Ohligs, 3. Okt. Ein praktischer Schritt zur Lösung der sozialen Frage ist die Beschaffung gesunder, billiger Wohnungen für die arbeitende Klasse. Der hiesize, Baugerein hat das Verdienst,„(serer Sachen von der Bleiche genommen, damit derselbe nicht fortkommen sollte und um denselben dem sich meldenden Eigenthümer zurückzugeben. Die Beweisaufnahme belastete die Angeklagte aber auf das bestimmteste. Der Amtsanwalt trug darauf an, dieselbe zu 5 Tagen Gefängniß zu verurtheilen; die Angeklagte schrie laut auf und stürzte zur Erde, wo sie anscheinend bewußtlos und wimmernd Der bese Baggerein kut dus Verdient, in unserer zur Erdz, vo)e ug dem Gerchtesat ensernt werten Stadt in dieser Bezchung kahnbrechend gewir. zu haben, liegen botsed un dzesen unständen verundete das Gericht Dei Hülen erseben sich am Walberand 4 chmuce muißzte, kuter. Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 3. Okt., Abends. Der„Reichsanzeiger“ meldet:„Der Kaiser und die Kaiserinhaben heute früh Rominten verlassen und begeben sich über Marienburg und Danzig nach Potsdam, wo die Ankunft morgen früh 8 Uhr zu erwarten ist.“ Der Aufenthalt des Kaisers in Rominten war ursprünglich bis zum 5. oder 6. d. M. in Aussicht genommen, ist also ersichtlich vorzeitig abgebrochen worden. Vielleicht hängt dieser Umstand mit der ernsten Wendung der Dinge in nene due Aas. uad. unde ur Sun. ur aun Aehahter ait eaig ie cäauun u. rich, der Italiener Giovunna Gile wurde in Bosel ver“ von be Hagten. Zm nebrigen bürgt für die gute Qualität haftet, weil er verdächtig ist, ein Komplice Luccheni's zu sein. — 3. Okt. Das Kl. I.“ meldet aus Paris: Die Rückkehr Drevfue' von der Teufeleinsel nach Paris Stadttheater. Düsseldorf: Dienstag: Fidelio. Mittwoch: Prinzessin von China. 10 Klammris je für 1—6 Personen lassen sich aus 1 Packet Mondamin à 60 Pfg. herstellen. Erscheint der Preis auch etwas doch, so ist wiederum Mondamin dermaßen ergiebig, daß sehr wenig davon zu einem Flammri gebört. Der durch Mondamin erlangte sonders beachten. Im Wrg#### bürgt für die gute Qualität Brown u. Polson's 40jahriger Weltruf. Mondamin ist in allen einschlägig. Geschäften zu haben. Hauptdepot für Rheinland u. Westfalen bei P. A. Stenger jr., Köln a. Rb. Frauen= und Jungfrauen=Verein der Stadtmission. Mittwoch Nachmittag 4 Uhr: Vereinsktunde. Frauen=u. Jungfrauen=Verein. Mittwoch Nachm. 3 Uhr: Versammlung. Der Vorstand. Grünewalder Prauen= und Jungfrauen- Verein. Morgen, Mittwoch, Nachm. ½3 Uhr: Versammlung. Der evangelische Gemeinschaft. Ebenezer=Lirche. Emilienstraße. Nittwoch Abend 8½ Uhr: Bibelstunde. Ev. Frauen=Verein, Krahenhöhe. Mittwoch, den 5. Oktober, Nachm. 3 Uhr: Versummlung. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. der Inhaber der im Monat September cr., im Stadtkreise Solingen ertheilten Jagdscheine. Jüngel, Carl, Metalldreher, Kronprinzenstr. 69. Plücker, Louis, Wirth, Kaiserstr. 186. Sasse, Otto, Ingenieur, Grünewald 18. Schulte, Ewald, Fruchthändler, Brüderstr. 25. Blömer, Alex, Oeffentliche der Stadtverordneten=Versammlung zu Wald, am Donnerstag, den 6. Ort. cr., Nachmittags 5 Uhr. Tages=Ordnung: 1) Geschäftliche Mittheilungen. 2) Handarbeitsunterricht in den Volksschulen. 3) Auseinandersetzung mit Höhscheid wegen der Waldheimer Schule. 4) Beitrag zur Restauration des Schlosses Burg an der Wupper. 5) Vergebung der Arbeiten für den Neubau der katholischen Schule 6) Aenderung eines Theiles des Fluchtlinienplanes für die Dellerstrabe.„„i.4mamm 7) Antrag der Herren Dicamann& Wille zu Schlagbaum auf Bewilligung der Hälfte der Kosten einer Grenzmauer seitwärts des Wasserthurm Grundstücks. 8) Auflassung eines Grunostücks als Gemeinde=Eigenthum. 9) Gewährung eines städtischen Beitrages zu Fischzuchtzwecken. 10) Vermiethung von GemeindeWohnungen. Carl, 11) Vergebung von Arbeiten für das Handelsmann, Wieden 15. Welteroth, neue Wasserwerk. Joh. Pet., Brennereibesitzer, Johannis=12) Beigeordnetenwahl. straße 19. Lüttges, Richard, Wirth, 13) Geheime Sitzung. Wald, den 3. Okt. 1898. Der Bürgermeister: Heinrich. Kotterstr. 41. Ern, Carl Friedrich, Schleifer, Balkhausen 10. Höhmann, Carl, Kaufmann, Brühlerstr. 9. Aus dem Dahl, Kleinschmied, Brühlerstr. 53. Ern, Carl Aug., Wirth, Brühlerstr. 61. Schumacher, Roh, Wirtz, Schzüipenstr. 108. bermnes, Aug, Scgerenigenezeruen, Schaiter GErnst Rebiz,., Fe Zeman. euodse u2. Obnam, Gan Srchy, E. v. Mgerge,. u. Sheren. Bergstr. 26. Meis, Albert, Schleifer, Glüder 7. Clauberg, Fiedr. August, Königl. Standesamt Solingen. 3. Oktober. Geburten: Emil Ernst, S. v. nagler Aug. Spitzer, Casinostr. Anton Sobenbrzgt Sezages Fria Kauf. Auzust Phlpr Bshelg. gesiantach. Cenerstr. V., Eunger., Bost, vun, Stationsgebissen gaul Sebierue. mann, Grunewald 26. Blanke, Wilb., Eronenbgstr. Pau., S. v. Messel Dr. med., Brüblerstr. 33. Raßpe, Pet., Ernst Schmidt, Erbenhäuschen. Fabrikant, Stöcken 17. Küll, Cune, Sterbefälle: Arthur Jäger, 3 Mon. Wirth, Burgstr. 39. Röttgen, Cgrl,, Schüßenstr. Walther Weck, wann Heinr. Wirtb Hochstr. 17. Mertens, Brühlerstraße. Alb., Kaufmann, Cölnerstr. 144. Fischg, Königl. Standesamt Höhscheid Dörschel, Julius, Fabrikant, Friesenzst. Geburten: Johanne, T. v. 6. von zur Gathen, Rob., Favrikan:, schleifer August Voos zu Wipperbe Gerichtsstr. Gierlich, Alb., Wirth, Hoch- Hexmann, S. v. Scheerenschleifer Wilb. Solingen, den 3. Oktober 4898. Storsberg, Bergerstr. Franz Josef Die Polizei=Verwaltung. Heinr. v. Trauerhüte empfiehlt Brass, Usergartenstr. 33. S. v. Messerschleifer tesserNay, Audertöbe. Baui, S. Hegaup, Karl, Wühelg Krieger, 24 Jahre 7 M., Aufderböhe. Emma Adele Lenz, 4 Mon. 15 Tage, Untenkatternberg. Rudolf Richard Altenberg, 1 J. 7 Mon., Bergerstr. Maria Ludwina Gottfrieda Thora, 10 M. 23 T., Obenpilghausen. Hedwig Au, 2 M. 19 T., Heide. 3 Todtgeburten. Heirathen: Scheerenschleifer Karl Becker und gewerblose Adele Hoß, b. h. Rasirmesserarbeiter Karl Rudolf Heßmer, Solingen, und gewerbl. Klara Weck hiers. Tagelödner Wilb. Hülstrunk hier u. Tagelödnerin Mathilde Piel Solingen. Tischmesserschleifer Friedr. Löhr hiers. u. gewerdl. Martha Jung, Magdeburg. Messerreider Robert Wortmann u. gewerbl. Auguste Hofacker, b. h. Fabrikarbeiter Ernst Adams, Solingen und gewerbl. Joh. Auguste Bieth hier. Fabrikarbeiter Heinrich Busch, Richrath und Fabrikarbeiterin Julie Stader hiers. Gerichtlicher VerkAm Mittwoch, den 5. Okt. 1898, 1. Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Markte zu Wald öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden: 1 nußv. Sekretärtisch, 1 Vertikowschrank, 1 Wanduhr, Regulateur, 1 Sopha, 1 tischchen, 1 Trumcaurspiegel. 1 Amerikaner=Heizofen, 1 Kronleuchter, 1 1 Schrank mit 2 Thuren, 1 neue Zimmerthür, 1 desgl. Rollladen pp., sodann Schmucksachen, ale: 1.#0# Siegelring mit schwarzem Achat, 1 deogl. mit Figur, goldener Ring mit weißem Achat, 1 goldene Vorstecknadel mit echtem Brillant, 1 DoubleUhrkette mit goldenem Medail lon, 1 silberne Damenremontoiruhr mit goldener DamenI. Nachmittags 3½ Uhr zu Schulstraße Nr. 13, Gde. Wald: 1 L a d e u t h e k e m i t w e i ß e r M a r morplatte, 1 komplette Marmorwange und 1 in gelvem Solingen, Der Gerichsvollzieher: Wupperstraße. Salowsky. Comptoir=Atenslien, Geldschrank, Regale, Lefen 2c., gut erhalten, zu kaufen ge Offerten K. 1000 an die## Günflige Gelegenheit. ** Mittwoch Abend 8½ Ahr wird im Lokase Oltstraße Nr. 23 ein christlicher Vortrag gehalten, wozu Jedermann freundlichst eingeladen ist. „chanen,„ Schtungsvoll Rud. Brokhaus. 18 SSchiaf a S mech. hauptniederlage: Solingen, Kaiserstr. 185, suchen einen ordentlichen, gewandten * erhöht überraschend den Wohlgeschmack der Suppen und zwar genügen wenige Tropfen. 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Inzwischen haben bereits Vorkehrung getroffen, die uns ermöglicht, einem geehrten kaufenden Publikum die weitgehendste Aufmerksamkeit zuzuwenden und sind wir, wie in unseren anderen 18 Niederlagen, auch hier bestrebt, jeden Käufer ferner ganz nach Wunsch Indem wir für freundliches Wohlwollen unseres hiesigen Unternehmens bestens danken, empfehlen wir uns Hochachtungsvoll Deutschlands bedeutende Schuhwaarenfabrik T 1s18. Strausberg. Kaiserstrasse 185. S 232.— 50. Jahrgang. Wöse„ Zweites Blatt. Für die Redaktion verantwortlich: Rudolf Kheinland und Westfalen. sronenberg, 2. Okt. Die„Cr. Ztg.“ schreibt:„Daß eine Großstadt zu werden, raterg euf dem hezweiseln, der unsere Neubauten ## vien greit angelesten neuen Straßen sieht, die für traße Ausdehnung der Stadt berechnet sind. Elek* Rahnen und Fernsprecher, die uns bis jetzt fremd ##n, werden uns nun hald zu Gebote stehen. Das # g s p r i c h t e i n e Z i e r d e d e s u n t e r n S t a d t * Vot swerden.“— Um indeß die Bäume nicht in wachsen zu lassen und einem Großstadt# St„, verweist das Blatt auf gewisse, noch saigsädtsche Ersheinungen, u. A.auf Luft veresente Frsier u. ergt, 2: Oet. Am Mittwoch veranstaltet erband, Ortsgruppe Remscheid, hierselbst Bismarck=Gedächtnißfeier unter Mitwirkung R. Gesangvereins„Euphonia“. Die Gedächtnißrede #. Adler“ bier der Handlungsreisende Isidor Katt # v... zrd. Der Mann wohnte bereits Ses gort, man hatte ihn ober noch nicht dane Fanen, sich ins Fremdenbuch eimzutragen. Der A##rch ersuchte ihn deshalb gestern, auszuziehen, und verihm die Zimmerthüre, die Katt vor ihnen göffnet werde. Katt riefihm darauf # er werde sich erschießen und bat ihn, 2 auf geg. reiche e u Lleihen g. erdesich soni sosorterschießen, brautzen z. Bieihe., v.—. zi, Thüre. Der Beamte ud stemmte einen Guß vor vv.—. Da ßel drinmnen nalte die Thür nunmehr auserür gun, Boden, er hatte sich aus einem sta dert inzwischen gestorben. Katt wird gug Ost. Sit Feltag, ie ain briächter Kase e er Audenehehnge Aehrge ach. aule n v.. Die Mözichkeit ir auge ausgeesen, bosh boes Ain, Bae, Sealfer e. Pauer u Saech elke Balr e eve Lour vouch Zutzeigr, im die Beine und den rieth er unter einen Zug, der ihm — 3. Ok. Die Eheleute Borchert, deren, Sohn in Dusd der, Gu.=Alte schreibt, aledinge Rila und E e en en, ues Ge uan. aule zeit. Vom Kaiser erhielten dir unen Leute Rülheim a Rh., 1. Okt. Einem großen Uneer n. auge von der Lumblück enteing mit knapper Rot).,.t, die per Wagen walder Kirmes heimkehrende Gesel)y, u; der Beriner Früher unter dem Titel Bergisches Volks=Blatt. Druck und Verlag von Alb. Pfeiffer in Solingen. Signale den Zug kurz vor der Stelle des Unfalls zum Stehen. So kam Alles mit heiler Haut und einem gepaligen Schrcken bovon. StadtverordnetenKöln, 30. Sept. Die gestrige Stablerleioneten= Versammlung beschloß die Einrichtung von dreiklat#sig mittleren Knabenschulen in Begighae#### den Volksschulen in den größern ,. Schulgeld wurde auf jährlich 36 Malt mit u 1. Du. Iu bnachartn Oite S/ja6: ger. Horrem, 2. Okt. In vergangener Nacht entstand hier im Hause eines Wirthes ein Fußbodenbrand, wobei in Folge des starken Rauches ein im Bette liegendes, 2esächribes Kud ersticte.„euntmal für Juliue 1. Okt. Ein Denkmar fu. Julius boten, Godu, 9 Frepgenausgng übermält. bwer, ein Dop vus, guiente, Ge würde, um bedeutense erheblich haben bluten müssen; so bat ein Kufmann aus Witten nicht weniger als 20000 M. Monaten verloren. 2. Okt. Die Pocken=Epidemie ist völig erloschen. Iu. Ternegetzge wurde der letzte Patient aus der Isolir=Gutaue entlassen. ümder,. ov. I), gitgertäaser Kößse, sind bertierhurmes, be 9 wVov, gefähert und vor bestern wiener auf den veuen Phurnug dem Primspaleun oberen vroherog, Biytesen, Zeaizenfalge auszechänst rt n der gite der Käisg des„Könize“ besngsich bo zuhzuhingen und ve alten, weiche pränzlich hatte die Abscht bestanden, 3. gste, fwoigge Käfige an den Thurm aufzütungen und die mehrfach schadhaft geworden waren, an anderer seriz gestelt werden, de Rezierung ge Der Dolch lag neben der Leiche. York, 3. Okt. Infolge eines Zusammensind 5 Matrosen des ersteren umgekommen, andere wurden schwer verletzt. Käfige eng 4e Madegischen vur aen sien buos u— glsge uschiust ungen. Se Buden 1. e Nnu ue e Ae. enr hege i. u. u. Ju euiher Giche ear ge onenug in der Nähe von Emodetten. gob, ung gage, achse des Tenders brach hart am.geg. Der Räder bprangen infelge besen eHomof, und nur der Lekometrfübrer eud oboert, Poperzunlteg eg die uabl. Geistesgegenwart des Beamten verenn.. Montag ein Wagzon Kodlen eingebracht Pegrhern.; Au der Auslarung ließ der Werkmeister die Kohle. beibriten, um einen ewoten Oheren, Morzen bemerkte sesitelen zu Bnnen. Am upzuren und bei näherer nan an dem Kohlenhusen Bobho.,wischen den Koblen Löhrthor=Kaserne in die neue Kaserne Weiertor an der Pios1.. Die Franfaurter Frankfurt a. V., 9.(Ein Spimeri=Abeiter einen dreifachen Mord und Selbstmord. Er beonz anen breifachen Wor, ze, Lause und dleg sch burchschut leinen brei Hnderzgrfahren. Da er sich reichen Passagiere, daß sie mit dem Schreuen davonkamen. Vermischte Nachrichten. Perzästusen beisand, wied angenommen, daß be Pbe bechnen u. un dgrnurihgr unglückefell od 1 ien Lagen auf der Staeten Sgarst ereionete sich vor einigen.. pzersen. Der Woazenan der Strecke von Reuß uuch vvers,„wagen verlassen, ue 9. un Alshng, Er Hhate useheigser die bervor der Zug silzgd. g###nete ipz1g#l. Sphiebatzur umd wopt, Piest,(adurch setzte sich die mit enem storten Vu, Peop. Wätter kam mit den Phür in Vewesnung und dur. v, Ne. Zeg, schwere VerSops beowischen., Er erit, zn grankenhause zu Gladsungen, an denen er vestern Lehauernewerthe Vorsad bich gestorben v.— Oose,„arnung bdienen, von nas auch den Bosogeren vur„Magernadthels göfinet denen auch oft de Ayur be zacgt. Nuch die Aoibelbe, beonor ve gas dem Ruck, der durch die KarpenterBreusen auszeübt wird, leicht wieder zuschlagen und eun de, Versehungen, Kr=Dag Lind eines Arbeiters Lädenscheid, 2..„trgne und brachte die and auf der Stroße eine Pot.:(Explgsign. Die seilbe mittels eines Hommers ur Gescht und verlezte ve Aobdung bog den daßz H. Eetgrast auf eizemn Auge gänzlich vernichtet ist, während Hosigg eu Sh ituch Aben, warde Vochuur, 9..„ähe bag im Jahre 1895 auszestellten Ouittungs. De in But,xapersicherung müsa bis arren der Ivralben, und A.„widrizgenizalle sie die Ende v. J. uuzernucgt werven,peisen wie darauf din, Suptpeh vorhionen, Orescthzzeitz, d. k. am Tage der 96 die Muteniechung,u grtolgen nuß, Veim Umbdve beonv, Abschu, ghuzz, Mitenlschung rechtheltz sce bie, pit, ain Versicherter sändig gearbeitet rselgt t. Bu.: 9. Tagg der Adzabe der Karte oen wu den, Hersalben bedentend mehr Wochen ue de Aun sehu, zuad ig sicht fest, daß segen das als Felder verkenden I., zen Arbeitzeber können Sesesp ercht u. Ooem de De zeäzlsetzt werden. Oeungshrian be u. A0 v. zur eien. Nacht en Hembu###. v, aug Zhähige Fubrmanns. tränkten 9 Joustizggtgne erschluger tochter in Jsecbrtgerg# bodert vuv,##z. Ot. Der sozieal. demokratische S tvo. oo., t, vun dem Abg, Liebkucht mit Parteiteg vurve bue v., Zinger wurde mit allen euer Aingen boe gröhn.=Zorsigenden zeäht. Auch sven ane Stimme bunzum Vorsigzenden gemöht. Die o Stptzge ung an den preußischen Lanstage. Ssoge der o ei, Lommision überwiesen. Besdten Bie une v.„n ehaurge Jahr ur dus Münhen, 90. Sopt., v Fragem ghallen die Pgetreichhe st unger Zintzeg GHazelberscherunge Ander outyg 65 gez. ug Schadens brgzütet, auch d keine Nachzabrung einzehoben. Dieses Erzebniß erBink) den Künstler (Klassische Sconoer., Vur uighe laicht, Mater ode. Burhur, It e begzsegn gampergernen ein weitliches Modell vu Hnden, ,chan, Minn sie den Oeschen Pest., gtaschsmiotzegiten 0. walen zum Beipiel eime Votm wo, zgen, Mozelle zu behaben, so sind sie genötbhist, verschert.(4z, eeiheten nutzen, um von jedem die besonders schon ge Kötpertbeile ium Vorvur zu gaustognnenere uen endsewizgen. Nach den für die Heren Miler boseg, vernuden, un, Ttigheitzsetzen muß ane e Buse buer beltenden buen, Geige 5 Jgaß 4 Jol, Frau felgendermaßen gedout eonz, H(Leutimeter, Hüstenbiue 9. oondwngte, Shanel oz, Cenianeter, Woden iong b. den Prichge, uot, Centimeter, Hinde 111, 37 Centimterz, Eröbe.„), eniygzgergewiche durf Sübe Oemtingnger ulg 61 ile birazgen. nicht wehr und uicht won,arf, Clara Bez, zilt in Eue bunge: Dune vn. Ve, Zug vollonmenste Model, Amerita augegtichitg is v.s.gugz machen sie sich dus eristirt. Die Kaunster New=Jo.„erte geuug, gesenseitig Kreitz. Sie hut für die Vierlbtewpyg, gegngg die sich in der Waldorfs, Aboris, Io/z, aine Sitzung 30 Modell gerktanden. Man 35t r Iu.,äzse, D. Wigl de 40 Dehus, Der Aiersgug gepanderte in seinen Low verdankt ihr seinen Vuj,—., gstalten lunge boder Gemälten die wunderrolen Gruueny, Hrsichen Formen man wußte, welchem Argzies, er be vr. zug von ihm entlieh. So lange wie mogzu9 huchte bon ger 6 keumt entdecte Morel verterven iu)weig man sgzur, auf les enmel un beigbng, Dev, eraolle Souplesse hres wiche Wese Ciorn. v.) ve„.zJezen Abend saizt die sperse io u. edeurghauig Bad und nach denbsne iu. un bisterhaund enumasische lebungen vor, beg unmg e Aenersktuerinen überdaupt, sehzr in Gansctrich an. Sie it mibßs u. alle geistigen Getränke, schläft viel, denkt wenig und führt ein sehr geregelter reben. b bn be n, Hruetalle), uns dan. Voieloy, un sein Lechen zu fristen, anr Siegozagt Clonn in einem. Zurtue ungzenichen Fag, der auf die Bläiter waiden vug eiuen u, geseren: Gesealschsft ein beon Aiche wist. Ein jüggerer Arst, der im Johre eusdve Zinend bestsand, bat spiter vrgehene bd v, Bschzischgung zu ehallen. Ju den iepten 2l. such, beschtn, allen Mitein zimich enbisst, und nauten vor er ven uben„.en, Fuade hate, war ar Ds e biue Verwdugien, oen Arementzaus aufachnen ut lassen— un nicht vor Hunger zu sterben! ene n ur Sez ale che, Behran ua.. u. us ae. aen. In demselben Augenbichz hhr m v/gpielergzsetzischaft von aumits aufge. Pi eür Getent ur ur u. e ce sut Versichgten 86 P0., u.. Gungn eaee. wird keine Nacbzahturg*, Staatszuschusses. Der kärt sich durch de Bohe beos I., 2717810, Me. Gesammt=Hagelschaven betr.), ger letzten Nach. siet: Sooueny,, zweiter Klasse des von Rom Kiert Gialien), 3. wurde in einem Abtheil Im Bannkreis der Roman einer Frau von H. Oehmke. bes nn ne, un en egne, heue Rale, nd e, sich seine, ach so licben, licben Augen in Ihren mit einer so leidenschaftlichen Innigkeit, daß die strengste Sitenrichterin wohl De Winterloun, vors gensger zu ven, aieganten burch die eicht estorg g,14e, aie Gescht Rezinas Bogen und vertäht, bop v.„Der Wigen Hielt. Noch os vertopsche, Lazen inetgander, vol Liche und Snmat kuchten bre uden v.„iz, vie Stasen Hinauf, Schmer— dunm Pruz, Ggrag für die en ecd eu a mn 98. Sseh. wres eue vur e beschasgtüichen Juniste, nnr. W':#e er sie an mit einem Dua, vrt un gur. 1/867. Die verhehuhusho seren sch, als secht auf, greist ien vbienhteiftg, bervbot, de wun, Hiten bestärmt, bis Shusoer werden udt Horusghiacht zusagenden Nasz er be aunen v. Hahnrsteig nur nach mit den zurckhleiten. bert ud der bo,., ziare angefül ist. eu Vertioten der P, grster Klase stebden Waldenburz, von Sanden und Frau Elinor, letztere veren n u au am ungag Nsue ue ud u ueh. Sboschu, Seigiegnage. porlos neden der eistig, scden vn, Tante sit, deren Gesicht und Hals so von Gwotendern,—.u.. erzen ist, daß nur die keinen Peiten und bucdem ump pielen Hillen Fervorschauen. sesten ben oeiten iu eigenlich von Herzen froß, endich Frau von Alten it ooent.,. zen Monate Heraus treomnt u. wich der die gane bes z, ut nur eine, Rezina, ich siehze Dich an. denke, daß es vielleicht heute das letzte Mal ist, daß vs ben., wicherhalte sie schmerzsich— Dos lette Mal. Po.., jaln, 1e mutz bas D6e Cony, e urd bve sh Harf Dicg nicht wicher es nicht ertragen. Wir müssen uns meiden für alle Ewigkeit.“ 36 vesperche.0., siehzg Du mich?— Nur lüinend über ihre Wangen berab en Auden Veggin, i uis u. Sishaute Pne u u u egg. den buoun Hlicher a.),, easten u., Schenr dine wenmeu„Aun zizet, Rain ich andsen Schude kntrander, Vomn wohe= auch, laste ne dre den Austy, Aot, we an eu. Schnde u. Kun. ben u e Sug, uun Aat, urungungen, chteader Liehestuß wor u. g, war dn Koß, den dem viele folgen werden bon vn utzigen Achen der letten. I.=hate, Herus wieher u. g., hzeheschnternu. Sie enprndet nicht den We, der bertglont Iv, V-eun, beg Busch, inmer der e4, 5 Mhimuten ver, sehzen ic. Schoen werden oc uicht uf den vern der gzsiche Schafner frat * Soup bihen, Hilsatz u, uu gmadsich priet sch die brite besde ung ien„ahe, Schpitzend und pustand, den Sscaut bes Sehemn., au#u ier Gund kmmt er unPelz weit geöffnet, den A## Wlier 88c4 Auen Pechche Gtaechen uer unte Beudenbug bes der Lov, zam dunsken Uebkerug des beüsche, Prorezigz: Lese nimmt er es fort— es esburen, Vbeschoye, Jeigengeg Gald.— Er kennt pteht epeutg e zieht az in der gangen Metre. es Hou, bur Eip,„enden Hurschnuck besitzt. pole, die lolch lungen, Bun,v., gewsen, die groaibse Auch iom wor 6s uuc, epou, gr g bichz, in ule Pinesins kennen u bernen, Phauermde Gunst gseschenkt. wbücher Bohto) bopb, ve. oun, iaem Gehzeimrachen, der oisk bertiäntsicht er den beien, Gatin Blas genemmen e don behohuic vue gen großzernusterten goulurd den e e ne ev Laslen Stim trackhtet— fost undentSchwag von der u.sten Sttm,.a, Bertrung im Bedur arschent Waldenburz eine boi., gagh— setzt wurde ss cur Gotin wie Bodiug tusg, vie woigen„umaus. viun wenches hor: Do, den Gicheimrah immer derchickhuren Geschste, i.,. Gemahzin zu widmnen. Pindert hatten, sich seiner Iung.. Absahzet— nach eimJeot ertint bos Stonal vur gensch, die Minner ul bisen bi0 die Vop zine Eehande zilt Een die rüicen bc vdie Dhnr,„au in wortlasem Boebe in itermnde Haud der beuen v., undergehzicher Blick— der seauen— voch ein unger, zie haße, von dem blaunuch ainen Moment hoeyt bsepiung d.ez gelichten— dann weiben Acht umndruhte Oehtasen.— gg ig gam fil but der 3ug die Doye vorio, ucgmäiten Bohnsehz. eroren uf dem wh auf und, ab, Vie. Zeitungsber. iuser Feiger gase, Bücher und Schriften Franpen, Sanden trocknet ihre Thränen und hängt sich an eim be Suten.— anbenezsch uf der Stell, Sien bedt vot immer„(Geliebten zulezt geschen. von wo er bos Anti, der ezug, alg Eime er si. Vupbrh.1h propt on, Ar siage. Satger heist seine d e vrschutez, a langsam hinter dem jungen Prust— dunm sorevy.„en Perron der Ebenuur der über den bervorn., po szin Coups wartel. pe d v—0d e, Hblich, tulg er an seinen Wogen Fran, ds dn Gotert Hatzte Caun, Dur sich in der. Prsibern, bunen. V.A hn jige den hschtenzschrüch. ebten beitun, ud=Pragsig: Piater den Scherten bop, zie einen leichten schwarzen Soitzenstanl kokett um den Kopf geschlungen, ihm vertraulich zuwimice, (Die Memoiren der Foisgig Dunr Aud Bun un n erugg. sich mit der Abfasung von Lebenserongete g. ve, autgeven dem Oedyug Die, Wernosen seien nabenn vollendet.„Täglich bezegnet die eine roslose btosch e guehzeghalteten Salans in Getelchasft einizer auswärtiger Freunde, denen er als Cicerone dienen mußte, muteriviltz auhehucht bott. sait, machren Tagen de eschhue u schihasftesen Erörterungen in den ven Ooen Paiere und Sportmen gebidet haten, ereisen der bo. as auswatirte Fahrwert, dus dlezunte, Bit bozen.—., oliprirten, in mchss eoihur Sechur, be Psan, Diener— alls siammte ne Benhe sehhhen uihgn Begziung Gauten und nicht en den Obdeimrut, ürsieg, wpie man sich im Gluis von einem indischen Fürste.., aus e GHeiäsht, taz Betuahe in Dos wreutz, Mit dnem er.-4, Jos bon., a— sein iheuertes sedachte Waldenburs beos Monn=), un ge biser moderten Sleino) uf Erden vernud Huizeg achlag bei Seite u bie buder nocd vonz heicheg, Gesche siez vor hm ersen, boeoug bzurch die Nacht seiner Wehung , is e enden achepben Krahlenden Augen— er wie 4s schnersich zucke um den seinen, sepzt so bleichen Mund, wie sich die lieben dunklen Sterne mit Barnue uie I. Saher haises eidat u. kun. ers un db und wuir mit ihr grsichen weit e Zaunt, im dunkien Pinienwald, im nusse des immerwährenden Beisammenseins das Leben ertriunen— Iihe Her, Käumte sich auf vegen Doe bob, vohonhy, zagen dag awige Darken und den seshrlungen Joun, ugte, machte es in ihn auch Ersiogen.— Oeod„achte das ewizg, ungesidlte, sinven v. 4e vem enischwundenen Glück ihm die bese Schuen vog, unbeitrt, unentwezt zing Rezina in den klaren Nachthimmel. Myriaden von Sternen wandelten friedvoll ihre ewige Bahn. ##h mi. 1-s der- sich Nicht wie das Her, sich Wird es gehen. Nur wie Gott es lenkt, Wird es geschehen—(Foris. folgt.) n 6 r 1 e 12 16 6 n k. en en mn en 59 9 an en 16 er ne nd er on ½ * er ist in ird inim ine ird ich che F ander 1es err ml. tie all ür der an ize 3uen on 1 er an en st. de 100 der ue rt die de 1: 19 # 2 er 54 te r 10 2 en ur9. a te. n0 m Thätigkeit entwickelt. Das ist eine ehemalige Hofdame der Kaiserin, die für die Zwecke der Memoiren Notizen und Auszüge aus den Zeitungen und Flugschriften des zweiten Kaiserreiches macht.“ Ein ganzer Band des im Entsteben begriffenen Werkes soll den Vorbereitungen des Krieges von 1870 gewidmet sein. Die Kaiserin, die so oft beschuldigt wurde, diesen Krien gewollt und vorbereitet zu haben, schiebt die ganze Verantwortlichkeit auf den Herzog von Gramont, Benedetti und Emile Ollivier. Die Erinnerungen der Kaiserin Eugenie, wenn sich deren Herausgabe bestätigen sollte, dürften großes Aufsehen erregen. („Berliner Pflanzen.“) Zwei Jungen spielen im Hof einer Berliner Miethekaserne. Plötzlich schreit der eine zu einem geöffneten Küchenfenster des vierten Stocks hinauf:„Mutter, Mutter, kiek' doch mal 'runter!“— Mutter(aus der Küche rufend):„Ach wat, laß mir zufrieden, ick habe keene Zeit!“— Junge: „Ach, kiek' doch mal en' eenzigen Oogenblick runter!" — Mutter(ärgerlich am Feuster erscheinend):„Na, wat willste denn?"— Junge(arinsend):„Ick wollte bloß mal Fritzen zeigen, wie sehr daß De schielen thust!“ Gerichts=Verhandlungen. Wiesbaden, 30. Sept. Das Schöffengericht verurtheilte heute den Kaufmann, früheren Gärtnereibesitzer Kirchmejer, 39 Jahre alt, wegen Schändung des Grabes seiner Mutter zu 6 Monaten Gefängniß. Kirchmejer hat den Grabstein umgestürzt und diese unglaubliche Rohheit aus Rache darüber begangen, daß seines lüderlichen Lebenswandels wegen sein Vater sich weigerte, ihm Geld zu geben. Bücherschau. Soeben ist eine Serie Grußkarten aus dem Bergischen im Verlag von B. Hartmann Elberfeld, nach der Natur gezeichnet von Herm. Würz(einem geborenem Solinger) erschienen. Es sind künstlerisch fein durchgeführte Blätter, die den besten Erzeugnissen auf diesem Gebiete zugezählt werden müssen. Der Kenner wird erstaunt sein über die klare Wiedergabe aller Töne der Zeichnung, von den zartesten bis zu den kräftigsten, die sich zu einer harmonischen Gesammtheit vereinigen. photographischen Wiedergaben Evangelische Kleinkinderschule Weegerstraße. Am Mittwoch, den 5. Oktober und jeden folgenden Mittwoch Nachmittag von 2 Uhr ab: Flick- und Stopfschule. Unterricht frei. Die jungen Mädchen vom 12. Jahre ab und die Jungfrauen werden zum Besuche herzlich eingeladen. Becker, Pfr. Svangelische Kleinkinderschule, Weegerstraße. Werde nach Eröffnung der SpielSchule von Montag, den 3. bis 7. Oktober, Morgens 8—9 Uhr in der Schule anwesend sein, um weitere Anmeldungen entgegenzunehmen. Schulgeld nach Uebereinkunft. Becker, Pfr. Bekanntmachung. Die Veruntreuung von Rohstoffen und Waaren der Textil=, Besatz= und chemischen Industrie, namentlich von Seide, Wolle, Baumwolle und gemischten Stoffen hat durch Umtriebe von Hehlern im hiesigen Landgerichtsbezirke einen beträchtlichen Umfang angenommen. Die Hehler verschaffen sich in den Fabriken durch Vorspiegelungen und Versprechungen bei Angestellten Zutritt und Gehör und verleiten besonders jugendliche Personen zu Veruntreuungen. Während sie selbst ohne Mühe erheblichen Gewinn davontragen und der gerichtlichen Bestrafung in vielen Fällen sich zu entziehen wissen, setzen die von ihnen Verführten für kärgliche Belohnung Ehre und Existenz auf das Spiel und bringen nicht selten redliche Mitarbeiter in unbegründeten Verdacht. Die Entdeckung derartiger Veruntreuungen hat sich der „Bergische Verein gegen Fabrikdiebstahl“ zur Aufgabe gestellt. Der Verein gewährt Demjenigen, der einen Diebstahl an Rohstoffen und Waaren der Textil=, Besatz= und chemischen Industrie so zur Anzeige bringt, daß die Verurtheilung des Diebes oder Hehlers dadurch herbeigeführt wird, unter möglichster Geheimhaltung seines Namens aus der Kasse des Vereins eine Prämie. Die Prämie beträgt: bei einem Werthe des gestohlenen Gegenstandes bis zu 15 Mk. bis 45 Mk., bei einem Werthe des gestohlenen Gegenstandes von 15 bis 60 Mk. bis 75 Mk, bei einem Werthe des gestohlenen Gegenstandes über 60 Mk. bis 150 Mk. In außergewöhnlichen Fällen kann bei größeren Diebstählen noch ein höherer Betrag als Prämie bewilligt werden. Die Commis, Werkführer und Aufseher eines Geschäfts haben keinen Anspruch auf Prämien für die Anzeige der in diesem,Geschäfte vorkommenden Diebstähle. Anzeigen können erstattet werden bei der Staatsanwaltschaft oder der nächsten Polizeibehörde oder dem Vorstande des Vereins oder einem Mitgliede des Vorstandes. Der Vorstand des Vereins besteht zur Zeit aus folgenden Mitgliedern: Fritz Bingen, Elberfeld, Ed Klußmann,„ Richard Lohe sen., Elberfeld=Sonnborn, Heinr. Schniewind sen., Elberfeld, A. G. Spies,„„ Heinrich Grote, Barmen, Hugo Offermann,„ F. W. Steinhoff,„ Fr. Tillmanns,„ Cal Vorwerk.„ Dr. Ed. Wittenstein,„ M. Ruthenberg, Düsseldorf, Carl Herminghaus, Hilden, Adalbert Colsman, Langenberg, Raymond Hoddick, Em. Herzog=Pfleiderer, Mettmann, E. Widmayer, Ronsdorf, Johs. Ad. Schumacher, Wermelskirchen. Im öffentlichen Interesse wird Vorstehendes zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Eirersech, im Sepiemeet 1eee. Knttrricht in Bachführung. Neuer Kursus beginnt am Mittwoch, den 5. Oktober, Abends 8½ Uhr, in meiner Privatwohnung Kaiserstr. (Haltestelle der elektr. Straßenbahn Schlagbaum). Jeder Kursus umfasst: nicht nur Buchführung in 3 Manieren, sondern auch Wechsellehre, Anleitung z. SchönSchnellschreiben, sowie kaufm. Rechnen (unt. And.: Prozent=, Zins=, Discont=, Valuta=, Contocorrent= und Gesellschaftsrechnungen.) Honorar auf 25 Mk. A(zahlbarnachWunsch). * Besondere Vortheile: * 1) Findet der Unterricht in meiner Privatwohnung statt. *.“ 2) Leiste ich jedem Schüler Garantie dadurch, daß vor Beendigung des Kursus eine Probearbeit angefertigt sein muß. S 3) Bin ich am Platze ansässig und hat Jeder Gelegenheit, selbst noch nach dem Unterricht in fraglichen Fällen sich und Auskunft bei mir holen zu können(gratis). Zu reger Theilnahme und rechtzeitiger Anmeldung ladet ein W. Steinnausen, Handelslehrer, Kaufmann u. Bücherrevisor. Den Herren Chefs aller Brauchen empfehle ich kostenfrei den Nachweis geeigneter junger Damen und Herren. wirken diese stimmungsvollen Blätter geradezu erfrischend. Die Serie umfaßt folgende Ansichten: 1) Zoologischer Garten Elberfeld; 2) Schloß Lüntenbeck bei Sonnborn; 3) Hammer im Gelpethal; 4) Hammer am Burgholzbach; 5) Müngsten an der Wupper; 6) Kaiserbrücke bei Müngsten; 7) Schloß Burg an der Wupper; 8) Dom zu Altenberg. Die Serie kostet nur 70 Pfg. Das Beste der Gegenwart! Gebrauchen Sie für Ihre Wäsche nur Grümer& Neu' echten Panama-Holz-Wasch-Extract — Ohne Bleiche— Schönste Wäsche.— Das Beste der Gegenwart.— Ueberall à 15 Pfg. erhältlich. Junker& Ruh=Oefen. Ein Ofen, der, einmal angezündet, täglich blos einmaligen Nachfüllens der Kohlen, etwaiger Regelung der Klappen und zeitweiliger Entfernung der Asche bedarf, um durch Wochen und Monate fortzubrennen, besitzt gewiß unschätzbare Vorzüge, zumal wenn er bei sparsamstem Brande eine bedeutende Heizkraft entwickelt und die äußeren Theile niemals glühend werden. Neue Unterrichts-Curse eröffne ich am Dienstag, den 4. Oktober, Abends 8 Uhr für Damen, 9 Uhr für Herren: a. in einfacher, doppelter und AITNT5 amerikan. Die Junker& Ruh=Oefen, von denen fortwährenz neue, geschmackvolle Modelle erscheinen, erfüllen alle dief. Anforderungen in hohem Maße. Sie zeichnen sich aug dadurch aus, daß die Roste leicht ersetzbar sind und di. Zeiger=Regulirung mit einem Griff auf jeden Grad d. Wärme=Erzeugung zu stellen.I. Die Ausführung der Junker& Ruh=Oefen ist adellos, ihre Form vollender Angesichts der reichhaltigen Auswahl, sowohl was als Ausstattung betrifft, wird der Käufer leicht das ihm Zusagende herausfinden können, zumal die Firma Junfe& Ruh in Karlsruhe bei der Herstellung ihrer Oesen jedem Geschmack und Bedürfniß Rechnung getragen dat erste Putentbüreau in Solingen findet sich Blumenstraße 11. Westdeutsches Patentbürean. Kölnerstraße 26(nahe Südbahnhof) (nahe Hauptpost) 23jähr. techn. Erfahr 9 Jahre in Berlin thätig. Seit 95 Solingen. Bescheidene Preise, 2 Diplome f. techn. Leistgen. 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