früher unter dem Titel: Volks=Lrart. Ne. 72. Montags, Mittwechs u. Freitags. Preis p. Quart. in der Exped. 12 Sgr. 6 Pfg., auf allen Kgl. Pr. Post=Nemtern 15 Sgr. Mittwoch, den 1. Juli 1868. Insertions=Gebühren für eine Sarmondzeile oder dercn Raum 1 Sgr.— Briefe und Gelder werden franco erbeten. 20. Jahrg. Bestellungen auf die Solinger Zeitung (früher das Bergische Volksblatt) werden baldigst erbeten. Der Abonnementspreis beträgt 12½ Sgr. in der Expedition, 15 Sgr. bei den Kgl. Preuß. Postämtern. geschichte. Deutschland. Ueber Paßwesen und Freizügigkeit. Da über unser jetziges Paßwesen und die Freizügigkeit bei einem großen Theile des Publikums immer noch viele Zweifel und Irrthümer obwalten, so dürfte die nachstehende Erläuterung Manchen nicht unwillkommen sein: Jeder Angehörige des Norddeutschen Bundes kann in allen zum Bunde gehörigen Ländern ohne Paß reisen. Jedermann kann aber auf der Reise in die Lage kommen, daß es in seinem eignen Interesse liegt, sich über seine eigene Person hinreichend auszuweisen. Wenn er also nicht für solche Fälle vorzieht, einen Paß zu nehmen, so wird er wohl thun, Sorge zu tragen, daß er mit irgend etwas versehen ist, was seine Angaben über seine Person wenigstens wahrscheinlich macht, beispielweise Briefe, welche an ihn gerichtet sind, Verfügungen von Behörden, die an ihn erlassen sind u. s. w. Unter allen Umständen aber ist bei Reisen in Ländern außerhalb des Norddeutschen Bundes ein Paß nöthig, denn dort herrscht noch überall der Paßzwang. Was nun die Freizügigkeit betrifft, so kann sich jeder Angehörige des Norddeutschen Bundes an irgend einem Orte, der dazu gehört, niederlassen, wenn er seine Bundesangehörigkeit nachweisen kann. Bei unselbstständigen Personen ist auch noch dazu die väterliche, vormundschaftliche oder eheliche Erlaubniß nothwendig, während für die bereits bestraften Personen in jedem einzelnen Lande die daselbst bestehenden Landesgesetze gelten. Deßhalb muß z. B. in Preußen, wo nach den Gesetzen eine Aufenthalts=Beschränkung für Bestrafte eintreten kann, Jeder, welcher sich daselbst niederlassen will, ein obrigkeitliches Zeugniß über seine bisherige Führung einbringen. — Der König ist, wie man hört, von dem Empfange, den er in Hannover gefunden hat, so befriedigt, daß Se. Majestät wahrscheinlich nach dem Gebrauche der Brunnencur in Ems auf der Rückreise von dort oder doch jedenfalls im Spätherbste auch andere Theile * Die Schmugglerin. Novelle von E. A. König. (Fortsetzung.) Jetzt lebte Gordon, Dank der Freigebigkeit Fanny's im Ueberfluß, und mit diesem Ueberfluß war sein Glück geschwunden. Er verhehlte sich jetzt nicht mehr, daß das Gefühl, welches er für die junge Frau im Herzen trug, mehr als Freundschaft war, daß er Fanny liebte, daß er nur in der Erwiderung dieser Liebe sein Lebensglück finden konnte. Aber wie durfte er jetzt darauf hoffen. Mußte man es ihm nicht als Unverschämtheit auslegen, wenn er um die Hand Derjenigen warb, welche ihm Alles, ihren Reichthum, ihr Glück, ihre Ehre, ja ihr Leben verdankte? Fanny erwiederte seine Liebe nicht, sie fühlte nur Freundschaft für ihn, das erkannte er aus der Kälte, mit welcher sie ihn empfing, wenn er ihrer Einladung einmal Folge leistete. Wie glühend hatte Sie damals ihm gedankt, als er sie in die Arme ihrer Kinder führte! Damals hatte Sie ihn, im Uebermaß ihrer Freude, an das stürmisch pochende Herz gedrückt, betheuernd, daß sie nie ihren Retter, den Beschützer ihrer Kinder, vergessen werde, daß nächst den Kleinen er ihr das Liebste auf der Welt sei— und jetzt? Des Menschen Herz ist unergründlich und der Reichthum verhärtetet es gar bald. Jetzt empfing sie in ihrem Salon die Huldigungen ihrer Standesgenossen die um ihre Gunft buhlten, unter denen Manche sich der Hoffnung hingaben, die Hand der reichen Erbin zu gewinnen, und nur selten traf aus ihren schönen, dunkeln Augen ihn, dem sie doch alles verdankte, ein Blick des Wohlwollens oder der Freundschaft. Oft glaubte er in diesen Augen eine Thräne zu bemerken, oft sah er der Provinz, namentlich Osnabrück und Ostfriesland besuchen wird. — Privatnachrichten aus Glücksburg(in der Nähe von Flensburg) melden hierher, daß das dortige Schloß bereits für den erwarteten Besuch des Königs und der Königin in Schleswig=Holstein im Spätsommer in Stand gesetzt wird. — Der Aufschub, den die Verkündigung des Nothgewerbegesetzes zu erleiden bestimmt scheint, wird von der ministeriellen Nordd. Allgem. Zeitung in nachfolgender Weise rechtfertigt:„Wenn sich Jemand“ sagt sie,„auf einem abgeschlossenen Grundstücke für seine Person allein ein Haus bauen will, so mag ihm gestattet sein, den Bau durch einen— Schneider ausführen zu lassen; er bringt nur seine Person und sein Geld in Gefahr. Wenn man aber dieselbe Freiheit auch dem Erbauer von Miethshäusern oder gar Miethscasernen einräumen will, so scheint uns das ohne eine scharf ausgeprägte criminal=und civilrechtliche Verantwortlichkeit höchst bedenklich... In dem Augenblick, wo man die Schranken des Gewerbebetriebes niederreißt und die absolute Freiheit proclamirt, wird man mit Nothwendigkeit auch dem Schwindel die Thore weiter öffnen, als bisher; daher erscheint es als die gebotene Voraussetzung der durch das Nothgesetz gewährten Freiheit der Gewerbe, auch den Mißbrauch der Freiheit durch entsprechende civil= und criminalrechtliche Festsetzungen zu paralysiren.“— Das ministerielle Blatt will der seitherigen Gewerbeordnung nicht das Wort reden, möglichen Mißbräuchen der Gewerbefreiheit will es aber Schranken gesetzt wissen. — Aus Ostpreußen wird von zahlreichen Feuersbrünsten berichtet; u. A. sind in Passenheim 54, in Wischwill 8 Wohnhäuser niedergebrannt. — Am 27. Juni, am Jahrestage des Treffens bei Langensalza fand auf dem dortigen Kirchhofe die Einweihung des Denkmals statt, welches viele Mitglieder der ehemaligen hannoverschen Armee ihren gefallenen Kameraden setzten. Die Feier verlief in würdiger Weise, ohne daß welfische Kundgebungen unterliefen. Die Einweihung des Denkmals der gefallenen Preußen fand einige Tage später, am 30. Juni statt, um den am 27. zur Theilnahme gekommenen Hannoveranern Erinnerungen peinlicher Art zu ersparen.— Wenige Tage früher fand in Dermbach(Großhergth. Weimar) die Einweihung des den gefallenen Preußen gesetzten Denkmals statt, wobei General Vogel von Falkenstein die Festrede sprach. Oestreich. Wien. Die kirchliche Opposition gegen die neuen Staatsgesetze nimmt so zu, daß Conflicte mit der Staatsgewalt kaum ausbleiben können. Von mehreren Bischöfen sind der ihnen untergebenen Geistlichkeit Verhaltungsmaßregeln über ihre Stellung zur Civilehe, zu den Beerdigungen 2c. gegeben worden, die sich mit der neuen Gesetzgebung nicht in Einklang bringen lassen. Frankreich. Die Bevölkerung der Stadt Paris hat sich seit dem Jahre 1853 verdoppelt. Es sind in den letzten 15 Jahren 20,000 Häuser niedergerissen und 45,000 Häuser aufgebaut worden. Das Plus von 25,000 Häusern hat der Stadt eine Zahl von 110,000 Wohnungen mehr gebeten. Es gibt in Paris gegenwärtig 80,000 Wohnungen, die weniger als 500 Fr. jährlich Zins zahlen. Vorstehende Notizen finden sich in einem Berichte, den die Stadt Paris der Budgetcommission des gesetzgebenden Körpers erstattet hat; dieser Bericht zeigt sich selbstverständlich beflissen, die großen dem Umbau von Paris gewidmeten Geldopfer nicht als nutzlose Ausgaben darzustellen. — Prinz Napoleon ist auf seiner Reise, der ein politischer Zweck nicht unterliegen soll, am 27. v. Mts. in Konstantinopel angekommen. Dem Prinzen ist es gelungen, seine Person an den verschiedenen Höfen, die er besucht hat, etwas mehr zur Geltung zu bringen. Revolutionäre Anwandlungen hat er schon seit längerer Zeit nicht mehr an den Tag gelegt. — Das Journal des Debats schreibt:„Wir brauchen nicht erst auf das Edle und Versöhnliche in der Rede, die der König in Hannover gehalten hat, hinzuweisen. Der König von Preußen befand sich in einer für einen Souverain sehr heikelen Lage, wußte sich aber als Mann von gesundem Menschenverstande und Tacte zu benehmen und seine neuen Unterthanen zu schonen, ohne der königlichen Autorität im Geringsten Abbruch zu thun. — In Teulon sind acht Araber gefesseit aus Algier angekommen, die wegen Menschenfresserei zu lebenslänglichem Gefängnisse verurtheilt sind. Die Unglücklichen hatten, vom Hunger getrieben, mehrere Menschen getödtet und gegessen, besonders Kinder. Ihr Loos wäre die Todesstrafe gewesen, wenn nicht der Gerichtshof die furchtbare Hungersnoth als mildernden Umstand hätte gelten lassen. Der jetzt in Paris anwesende Bischof von Oran gibt an, daß in der letzten Hungersperiode allein in der Provinz Oran an 126,000 Eingeborene Hungers gestorben sind. sie verstohlen mit dem Ausdruck tiefer Wehmuth auf sich gerichtet. Galt denn diese Thräne ihm? Nein gewiß nicht, sie galt nur der Erinnerung an jene kummervollen Tage, vielleicht auch der Glücksonne, vor der die Wolke fliehen mußte. Die Untersuchung gegen Mitchell und Gladstone neigte sich inzwischen ihrem Schluß. Der Tag der Gerichtssitzung erschien. Die Beweise waren so überzeugend, daß der Vertheidiger der Angeklagten sich einzig darauf beschränkte, mildere Umstände zu suchen. In die Enge getrieben, hatte Mitchell bereits im Verhör bekannt, daß sein Bruder vergiftet worden sei, nur die Fälschung des Testaments leugnete er. Auch suchte er die Schuld an der Einsperrung Fanny's in das Irrenhaus dem Doctor Gladstone zuzuschieben, indem er behauptete, dieser habe die junge Frau für irrsinnig erklärt. Aber jemehr die Beweise gegen Gladstone sich ansammelten, je entschiedener Mitchell diesem alle Schuld aufzubürden versuchte, desto aufrichtiger wurde der Doctor, den die Perfidie seines Gewissens empörte. Die Geschworenen sprachen über beide Angeklagten ihr Schuldig, das Urtheil lautete auf den Tod durch den Strang. Gordon hatte als Zeuge der Verhandlung beigewohnt. Wie sehr auch er auch den Bankier verachtete, sein Haß gegen diesen Mann, der, an Leib und Seele gebrochen, bleich und zitternd auf der Anklagebank saß und hohläugig die Geschworenen anstierte, war geschwunden. Am nächsten Morgen ging er zu Fanny, um ihr, wie er versprochen, das Urtheil mitzutheilen und für immer Abschied von ihr zu nehmen. Sein Entschluß war gefaßt, er wollte nach Deutschland zurückkehren und dort den Traum, auf dessen Verwirklichung er nicht hoffen durfte, zu vergessen suchen. Fanny saß in ihrem Beudoir„die beiden Kinder spielten zu ihren Füßen. Sie erhob sich, als der junge Mann eintrat, und ging ihm entgegen. „Ich lese in Ihren Zügen, welche Botschaft Sie bringen“, sagte sie;„das Todesurtheil ist gesprochen.“ Konnten Sie denn ein milderes erwarten?“ fragte Gordon. Freilich, freilich, die Beweise waren überzeugend, — aber zum Tode verurtheilt—“ Denken Sie an das Elend ihres Herrn Vaters, denken Sie an das Eleut, welches jener Schurke über Sie heraufbeschwor, und Sie werden gestehen, daß jede andere Strafe zu mild gewesen wäre für solche Verbrechen“, entgegnete Gordon.„Doch brechen wir ab davon. Ich komme, um Abschied von Ihnen zu nehmen.“ „Sie wollen fort?“ fragte die junge Frau bestürzt. Ich muß!“ erwiderte Gordon fest.„Pflichten die ich nicht versäumen darf, rufen mich nach Deutschland zurück, ich folge diesem Ruf.“ „Darf ich fragen, welcher Art diese Pflichten sind? Gordon blickte betroffen auf. Der Ton, in welchem diese Frage gestellt wurde, verrieth Kummer. „Welcher Art sie sind? Pflichten gegen mich selbst und eine Dame, deren Ruf mir theuer ist. Glauben Sie mir, ich scheide nicht gern aus diesem Lande, in welchem ich manche glückliche Stunde erlebte.“ „Wer zwingt Sie? Bleiben Sie hier“, fiel Fanny ihm rasch ins Wort. Auch die Kinder waren jetzt aufmerksam geworden; sie bestürmten den jungen Manu bei ihnen zu bleiben. Großbritannien. Aus London wird vom 22. Juni geschrieben: Während der letzten 48 Stunden sind nicht weniger als 18 Feuer in London signalisirt worden. Zum Theil mag die große Trockenheit daran Schuld sein, denn auch vom Lande kommen Berichte von ungewöhnlich häufigen Feuersbrünsten, zumal in solchen Localitäten, die hart an Eisenbahnen gelegen sind und bei denen sich die Brände auf das Funkensprühen der Locomotiven zurückführen lassen. — Auf eine im Oberhause an das Ministerium gerichtete Anfrage, den aus Abessinien heimkehrenden Truppen einen ehrenvollen Empfang zu bereiten antwortete der Earl von Malmesbury ablehnend, weil derartiges auch früher nicht geschehen sei. Italien. Wie es heißt, wird Garibaldi im Laufe dieses Sommers seine Insel Caprera verlassen und nach Ischia zum Gebrauche des dortigen Bades gehen. — Es verlautet von neuen Anwerbungen für eine garibaldische Expedition, die an der päpstlichen Grenze von Menetti Garibaldi geleitet würde. Die Freiwilligen trügen diesmal schwarze Hemden. — Das Giornale di Roma, die amtliche Zeitung des Kirchenstaats, beklagt die in Oestreich vor sich gegangene Aenderung in der Gesetzgebung, als mit der Gewalt des heiligen Stuhls, dem Konkordate und dem Naturrecht in Widerspruch stehend. Ein Jeder, der jene Gesetze vorgeschlagen, möge der Strafen eingedenk sein, welche über den Verwühler der Kirchenrechte verhängt seien. Die Person des Kaisers von Oestreich wrd dem Artikel nicht erwähnt. Rheinisch=Westphälisches. * Solingen. Am Sonntag Morgen wurde die Frau eines hies. Einwohners dadurch in eine nicht gewöhnliche Aufregung versetzt, daß ihr Mann, mit welchem sie viele Jahre in friedlicher Ehe verlebt, plötzlich mit einem Pistol auf sie eindrang und sie erschießen wollte. Dem dazwischentretenden großjährigen Sohne gelang es, seinem Vater die Waffe zu entwinden. Darauf rannte der letztere in die Kammer und riegelte die Thüre hinter sich zu; Frau und Sohn baten vergebens um Einlaß und brachen sich endlich gewaltsam den Weg zum Zimmer, wo sie denn gewahrten, daß der Unglückliche sich bereits eine Schlinge um den Hals gelegt hatte. Von den beiden Hülfebringenden war der Strick bald zerschnitten, sie konnten aber nicht verhindern, daß der arme Mensch ein Messer ergriff und sich mit demselben eine tiefe Wunde im Arme beibrachte. Der Unglückliche war schon seit einiger Zeit in sehr gedrückter Stimmung einhergegangen und scheint an jenem Morgen einer plötzlichen Geistesstörung erlegen zu sein. — Die Direction der Berg.=Märk. Eisenbahn läßt bis auf Weiteres an allen Sonntagen einen Extrazug zwischen Rittershausen und Mülheim a.]Rh. und wieder zurück abgehen, an welchen uns durch zwei Extrazüge, Morgens in der Richtung nach dem Rhein, Abends in der Richtung nach Elberfeld Anschluß gegeben wird. * Leichlingen, 1. Juli. Es hat nicht viel daran gefehlt, dann hätten die Freuden des dritten Kirmeßtages ein trauriges Ende genommen. Ein zahlreiches Publikum gab sich gestern Abend in einem viel besuchten Locale den Freuden des Balles hin, da— es war gegen 10 Uhr— stürzte plötzlich der schwere Kronleuchter von der Decke hinunter mitten in eine Gruppe Tanzender. Zum Glück wurde Niemand „Lassen Sie uns offen mit einander reden, gnädie Frau,“ sagte Gordon mühsam an sich haltend. „Es gab eine Zeit, in der wir beide eng mit einander befreundet waren, in der diese Kleinen mich ihren Vater nannten. Jene Zeit liegt hinter uns; Sie sind reich und angesehen, ich bin der Diener Anderer geblieben. Daß unter dieser Umgestaltung unser freundschaftliches Verhältniß leiden mußte, finde ich sehr natürlich die reichsten und angesehnsten Herrn weitteifern in ihrer Verehrung für Sie, schöne Frau; ich bin vergessen, nur die Kinder erinnern mich dann und wann noch an jene unglücklichen Tagen. Was hält mich jetzt noch hier zurück? Nichts! das einzige Herz, welches mir Freundschaft widmete—. (Schluß folgt.) Räthsel. Wohl bin ich für verwöhnte, zarte Glieder, Für weiche Tagediebe nicht gemacht, Doch manchem Wanderer hab' ich Ruh' gebracht, Daß sanft er schloß die müden Augenlider. Nimm mir ein Zeichen:— Sieh', nun leb' ich wieder Im edlen Menschenherzen Tag und Nacht. Ich schling' ein Band voll Festigkeit und Macht Um Liebende und Gatten, Freund' und Brüder. Und nimmst du abermals von mir ein Zeichen, So hüte dich! Mein Zorn ist ohne Gleichen Und jeden Schuld'gen weiß ich zu erreichen. Und will er dennoch mir, der Thor entweichen, Und steigt auf's Schiff, zu fliehn nach fernen Reichen, So fahr ich mit und lass' mich nicht verscheuchen. von den fallenden Lampen getroffen, aber die in dem verschütteten Petroleum reichliche Nahrung findenden Flammen drohten den erschreckten Tänzern, die sich dem Gewoge nicht rasch genug zu entziehen vermochten, gefährlich zu werden. Ihre Lage war um so bedenklicher, als die große Masse der Ballgäste in jähem Schreck das Weite gesucht und die Damen, deren Kleider Feuer gefangen hatten auf die Hülfe nur einiger unerschrockener Ritter angewiesen waren. Dieselben leisteten aber ihren Ritterdienst mit einem solch glänzenden Erfolge, daß eine jegliche Gefahr bald beseitigt war, der Schaden auf diverse Toilettenbeschädigungen beschränkt blieb u. der Ball nach halbstündiger Unterbrechung in ungetrübter Stimmung wieder aufgenommen werden konnte. Elberfeld. In der Grünstraße hat ein Hund (Rattenfänger) vier gesunde Junge und vier Tage später eine Mißgeburt geworfen; die letztere besteht aus zwei aneinander gewachsenen Hunden, die zusammen nur einen Kopf und vier Beine haben. — Die städtische Schulkommission hat den Beschluß gefaßt, daß die bisherige Einrichtung, wonach der unentgeltliche Elementarunterricht so wie der Unterricht zu ermäßigtem Schulgeldsatze in gesonderten Schulen, sogen. Freischulen ertheilt wird, aufgehoben werden soll. Die Durchführung des Beschlusses ist von der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung abhängig. Barmen. In höchst glänzender Weise ist am vorigen Sonntag hier das Rhein.=Westph. Turnfest gefeiert worden. Festort für 1869 soll Aachen sein. Mülheim a. d. Rh., 23. Juni. Gestern arretirte die unerbittliche Polizei einen Handelsmann, der heute mit einer Dame in das Paradies der Ehe sich begeben wollte. Derselbe hatte, wahrscheinlich um die Kosten für einen recht fletten Hochzeitstag zu erlangen, von Speldorf aus zwei Weidkühe mitgenommen und in Crefeld verkauft. Das liebliche Hochzeitsfest erleidet einen unbestimmten Aufschub. Köln. Ferd. Freiligrath, der gefeierte Dichter, der England nach vieljährigem Aufenthalte verläßt und in Süddeutschland seinen Wohnsitz aufschlagen will, hat Samstag und Sonntag mit den Seinigen in Köln zugebracht. Seine Freunde hatten, ihn zu ehren, eine Festlichkeit im Gürzenich arrangirt. Wiesbaden. Vor einigen Tagen ist der Landwirth Adam Klepper in der Nähe seines Kornackers mit einer großen Wunde in der Brust in den letzten Zügen liegend, aufgefunden worden. Man vermuthet, daß er vom Mähen gekommen und so unglücklich gefallen ist, daß ihm die Sense, welche er unter dem Arme trug, in die Brust drang. Er starb an innerer Verblutung.“ — In einem Gasthofe zu Ems ist vor Kurzem Mergens in der Frühe ein russischer Courier mit zerschlagenem Hirnschädel auf der Treppe des zweiten Stockwerks liegend, gefunden worden. Ueber die Begebenheit schwebt noch ein Dunkel, welches die Regsamkeit der Polizei indeß wahrscheinlich bald lichten wird. In Münster fand am vor. Mittwoch eine Mutter, die das Zimmer auf kurze Zeit verlassen hatte, bei der Rückkunft ihr 3jähr. Töchterchen todt am Hacken der Fensterbank hängend. Das Kind war auf den Stuhl geklettert um zum Fenster hinauszusehen, dabei war der Stuhl umgefallen und das Kind mit seinem Schürzchen an jenem Hacken hängen geblieben. — Die Ziehung der 1. Kl. 138. K. Kl. Lotterie wird am 8. Juli beginnen. Bergisch=Märkische Eisenbahn. Auszug aus dem Protokoll der General=Versammlung der Aktionaire. Die Gesammtlänge der Betriebsstrecke betrug Ende 1867 77,26 Meilen, wovon 24,06 Meilen doppelgeleisig sind; einschließlich der auf den Bahnhöfen befindlichen Nebengeleise beirug die Gesammtlänge des Geleises 145,50 Meilen. Die inmittelst bis Mülheim a. Rh. eröffnete Linie Haan=Cöln vermag ihrer Aufgabe erst dann zu genügen, wenn sie bis Deutz oder Cöln fortgesetzt sein wird. Die Anforderungen der Militair=Verwaltung stehen der Ausführung der Endstrecke bis jetzt im Wege. Unter Hinzurechnung der für die neue Strecke von Haan nach Mülheim am Rhein mit Abzweigung von Ohligs=Wald nach Solingen verwendeten 2,438,155 Thlr. betragen die Herstellungskosten für die Berz.= Märk. Eisenbahn insgesammt 47,293,379 Thlr. und für die Meile Bahn 752,241 Thlr. An Betriebsmitteln besaß die Gesellschaft am Schlusse des Jahres 1867: 261 Lokomotiven, 309 Personenwagen mit im Ganzen 17,066 Plätzen, 95 Gepäckwagen mit 11,160 Centnern Ladefähigkeit, 1150 bedeckte sorbirt der Verkehr dieser neuen Strecken die gesammte Steigerung, was namentlich beim Personenverkehr schon der Umstand ergibt, daß die Eröffnung des Personenverkehrs auf der Strecke Haan=Opladen und OhligsSolingen sowie auf der Zweigbahn Styrum=Ruhrort erst gegen Ende September, beziehungsweise gegen Ende des Jahres erfolgte. Von der Gesammtzahl der beförderten Personen kommen auf die I. Klasse 0,58%, die II. Klasse 12,12%, die III. Klasse 43,58%, die IV. Klasse 42,/4%, Militär 1,02%, die zu ermäßigten Preisen beförderten Personen 0,61%. Die Frequenz der II. und IV. Wagenklasse hat sowohl effektiv als im Verhältniß zu den anderen Wagenklassen abgenommen, während die der III. Klasse sich 12,15 Prozent steigerte, was in der Einführung der Retourbillets für die III. Wagenklasse seine Erklärung findet. Auch die bereits früher eingeführten Schülerbillets und Abonnementskarten haben sich eines größeren Beifalls zu erfreuen gehabt. Unter den verschiedenen Wagenklassen hatte die III. die größeste Frequenz; nämlich 2,937,994 Personen oder 43,58 Prozent und demnächst die IV. Wagenklasse mit 2,838,593 Personen oder 42,11 Prozent; beide Klassen zusammen machen hiernach 85,69 Prozent der Gesammtfrequenz aus. Unter den Monaten war in der Frequenz September der beste und Januar der schlechteste, in der Einnahme Juli der beste und ebenfalls Januar der schlechteste. Von allen Bahnstrecken hatte VohwinkelElberfeld mit 731,401 Personen die größeste, die Bahnstrecke Welschenennest=Creuzthal mit 52,239 Personen die geringste Frequenz; für jeden Zug hatte die größeste Frequenz die Bahnstrecke Rittershausen=Schwelm mit 142,93 Personen und die Bahnstrecke KaldenkirchenVenlo mit 25,11 Personen die geringste Frequenz. Von allen Transportmassen nahmen Steinkohlen die erste Stelle ein mit 73,330,625 Centner oder 51,7, Prozent von der gesammten bewegten Gütermasse. Unter den Monaten war in der Frequenz Oktober der beste, Februar der schlechteste und in der Einnahme November der beste und ebenfalls Februar der schlechteste. Bei dem Telegraphen Depeschen=Verkehr ergab sich eine Steigerung in der Frequenz und in dem Ertrage. Die Steigerung in der Frequenz war eine sehr erhebliche, indem 38,428 Privat=Depeschen gegen 23,520 befördert wurden; der Ertrag belief sich auf 8476 Thlr. gegen 6565 Thlr. Die Gesammteinnahme beträgt 7,424,291 Thlr., davon fällt auf die Strecken von Haan nach Opladen und von Ohligs=Wald nach Solingen der Betrag von 21,269 Thlr. Die Gesammtsumme aller BetriebsAusgaben betrug 3,355,935 Thlr., davon fällt auf die Strecke Haan=Opladen und Ohligs=Wald=Solingen 25,530 Thlr. Für diese Strecke ergibt sich also eine Mehrausgabe von 4261 Thlr. welcher hinzutreten 3024 Thlr. für Benutzung der gemeinschaftlichen Betriebsmittel und diejenigen 2183 Thlr., welche den Antheil dieser Bahnstrecken an den Rücklagen für die Betriebsmittel darstellen; die Mehrausgabe beläuft sich hiernach zu 9468 Thlr. Der Gesammtüberschuß ermöglichte die Vertheilung einer Dividende von 7½%. Darauf wurden die Herren Geheimer Commer= zienrath Daniel von der Heydt, W. Ulenberg, F. H. Wülfing, L. von Papen und F. W. Pieper als Mitglieder und die Herren E. Collmann, H. Löhr, Commerzienrath Wiesehahn, Dan. von der Heydt jun. und Landrath Melbeck als stellvertretende Mitglieder wieder= resp. neu gewählt. — Ein schlesischer Edelmann hat auf seinem Gute dem Grafen Bismarck ein Denkmal errichtet. Daß Jemand schon bei Lehzeiten durch ein Denkmal geehrt wird, gehört zu den Seltenheiten. — Lemaitre, vor 30 Jahren der berühmteste Schauspieler Frankreichs, jetzt ein 70jähriger Greis, hat die Bühne wieder betreten und macht wieder viel von sich reden. Er ist voll von Sonderbarkeiten. Obgleich von gewaltiger Statur und von trefflicher Gesundheit, glaubt sich Lemaitre doch von allen Uebeln behaftet und ergießt sich beständig in Klagen über sein Gebrechen. Einst begegnet er einem berühmten Arzte, der sich nach seinem Befinden erkundigt.„Es geht schlecht, Doktor," erwiedert er.„Es ist mir, als ob ich ein Dutzend Hämmer im Kopfe, ein Dutzend Zangen im Magen hätte, und es sticht mich in den Eingeweiden, wie spitze Nägel. Was ist das für eine Krankheit?“ „Das ist keine Krankheit,“ antwortete der Arzt,„das ist ein Eisenwaarenlager.“ Eabejug genn, NIeb viriai— In Paris, so meldeten die Zeitungen, hätte Güterwagen mit 150,220 Centnern Ladefähigkeit, 6980 s eine Frau ihren Mann, der als Schiffskapitain nach offene Güter=, Vieh= 2c. Wagen mit 1,218,830 Cent=„ 10jähr. Abwesenheit heimgekehrt sei, mit Hülfe eines nern Ladefähigkeit. Die Betriebsergebnisse waren befriedigend, indem die Anzahl der beförderten Personen sich von 6,124,721 auf 6,741,044 steigerte und die Masse der bewegten Güter die Summe von 141,654,341 Centner erreichte gegen 118,991,330 Centner in 1866; die Zunahme anderen Mannes ermordet. Die Nachricht ist unwahr: sie wurde irrthümlicher Weise durch eine Theaterkritik ins Leben gerufen, die sich mit der Oper Agamemnon beschäftigte. Der Held derselben hat vor vielen Tausend Jahren jenes traurige Schicksal gehabt. — In den Steinbrüchen von Quenast(Belgien) beträgt hiernach 616,323 Personen und 22,663,011 ist ein für die Minen bestimmter Pulvervorrath in die Centner Güter. Ein Theil dieser Steigerung entfällt Luft geflogen. Es sind 10 Personen dabei ums Leben allerdings auf die neuen Strecken, keineswegs aber ab= gekommen und andere verletzt worden. Noch ein Mittel gegen die Kirschenfeinde. Der Spatz ist der Hauptfeind des Kirschenfreundes. Mit den ersten Kirschen sind auch die ersten jungen Spatzen da. Dann setzen sich die alten nebst der ganzen unverschämten Sippschaft in die Bäume und stopfen der gefräßigen Brut die Hälse voll, bis keine Kirsche mehr auf dem Baume ist und nur Steine an den Stielen bleiben. Schießen hilft wenig, klappern und Vogelscheuchen sind dem Sperlinge lächerlich; er setzt sich obendrauf. Das Einhängen von Knoblauch bleibt eine Spielerei; der Spatz ist ein praktischer Kerl, als daß er nicht, wo es nützlich scheint, die Nase so lange zuhält, und das Maul soviel weiter aufmacht. Nur ein einziges Mittel ist bis dahin gegen ihn aufgefunden, das ist eine aufgestopfte Katze, auf ein Brett befestigt, das durchbohrt wird, so daß man es beliebig auf einem Aste anbinden kann. In der Katze respectirt der Spatz seinen Erbfeind, und daß das Unthier mit den grellen Glasaugen todt ist, geht doch über seinen Horizont. Er meidet den Baum in weiten Umkreisen, und wagt sich ein gefräßiger Neuling gedankenlos auf einen Nebenzweig, so ruft das Zetergeschrei der erschrockenen Basenschaft den Leichtsinnigen augenblicklich herab. Schreiber d. Z. hat zum ersten Male jetzt die schöne, schwarze Maiwechsel, die sonst stets roth weggefressen wurde, weil sie süß ist, unter der Wacht eines grauen Katers wirklich reif bekommen. ESbilshand Geborne. Solingen. 13. Juni. Heimrich Emil, Sohn von Kaufmann Heinr. Erdbrügger, Neustraße. — 14. Alma, Tochter von Eisenbahnarbeiter Emanuel Böhm, Krämerskämpchen.— 16. Robert Gustav, Sohn von Kaufmann Julius Gust. Alex. Evertz, Kpstr.— 17. Heinrich, S. v. Metzger Herm. Plücker, Neustr.— 19. Eduard Friedrich, S. v. Schleif. Ed. Boos, Weyersbgstr.— 20. Emilie, T. v Scheerenarb. H. Eickenberg, Katternbgstr.— Elisabeth, T. von Schaalenpr. J. Sieger, Kirschb.— Ernst Aug., S. v. Scheerenfabr. C. Wilh. Pott, Poststr.— 21. Joseph, S. v. Schneider Joh. Jos. Gummersbach, Weyersbastr.— Ein unehel. Kind, Mühlenstraße. Gestorbene. 14. Juni. Fuhrm. Jac. Hüschler, Westwall, 54 J., Lungenerweiterung.— 17. Winkelier Herm. Joh. Middendorf, Goldstr., 46 J., Lungenschl.— 18. Seidenweber Wwer. Gerh. Raedig, Mühlenstr., 71 J.— Carl Herm. Essers, Ostwall, 4 J., Gehirnentz.— 19. Weichensteller Jul. Berghaus, Weyersberg, 39 J., Verungl. — Anna Peters, Poststr., 1 J. 6 M., Krpfe. — 20. Messerreider Cor. Irlenkäuser, Neustr., 21. J., Schwds.— C. A. Flemm, Schwdtst., 2 J., Unterleibsentz.— 22. P. Fürst, Schulst. 2 J., Zehr.— 23. Sattler Frz. Heinr. Rothheimer, Königsstr. 53 J., Unterleibskrankh. Heiraths=Verkündigungen. 21. Juni. Gasarb. P. Kehlenbach mit Emma Hosse, Merscheid.— Scheerenarb. Joh. Düster mit Theresia Franke, Sol.— Messerreid. C. A. Schlenz mit Wilhelmine Röhrig, Soling. Federmesserarb. C. Fr. Adolphs mit Huldine Busch, Sol. Verehelichte. 16. Juni. Messerarb. Friedr. H. Emde m. Johanne Friedrike Morsbach, Sol.— 24. Messerarb. C. A. Heßmer mit Emma Hulda Busch, Solingen. Für die Hagelbeschädigten in Baumberg sind uns zugegangen von: Frau Wwe. A. K. 2 Thlr. Fernere Gaben nimmt bereitwillig entgegen. Die Expedition. Veranntmachungen. Steckbrief. Der von mir am 23. v. M. wider den Regenschirmmacher Anton Joseph Julius Rößling, geboren in Elberfeld und zuletzt in Solingen wohnhaft erlassene Steckbrief wird hiermit erneuert. Indem ich das Signalement desselben nochmals mittheile, ersuche ich sämmtliche Polizeibehörden auf den 2c. Rößling zu wachen, ihn event. zu verhaften und in das hiesige Arresthaus abführen zu lassen. Elberfeld, den 27. Juni 1868. Der Ober=Prokurator: Ebermaier. Signalement: Alter 46 Jahre, Größe 5 Fuß 1 Zoll, Haare und Augenbraunen blond, Stirn hoch und rund, Augen blau, Nase klein und stumpf, Mund gewöhnlich, Bart blond, Kinn rund, Gesichtsbildung oval, Gesichtsfarbe gesund, Statur schlank. Besondere Kennzeichen: am rechten Auge Thränenfistel. Die von den Stadtverordneten revidirte und festgestellte Rechnung der Höhscheider Armenstiftung pro 1866/67 liegt während 14 Tagen hierselbst zur Einsicht offen. Das Stiftungsvermögen betrug am 13. April 1867 9,894 Thlr. 4 Sgr. 4 Pf; dasselbe beträgt gegenwärtig 10,852„ 12„ 3„ Höhscheid, den 24. Juni 1868. Der Bürgermeister: P. D. Berger. Auf Grund des zwischen den Besitzern der an der Wupper gelegenen Balkhauser=, Bilsteiner=, Auer=, Hailer=, Oben=Rüdener=, Neu=Rüdener=, Friedrichsthaler=, Neu=Friedrichsthaler=, Hohlepohler= und Wipper=Schleifkotten am 3. September 1865 abgeschlossenen notariellen Vertrages, hat die zu diesem Zwecke gewählte Commission beschlossen, daß nunmehr wegen Wassermangel die im§. 1 desselben bestimmte Maßregel bis auf Weiteres eintreten soll, was hiermit den Interessenten bekannt gemacht wird. Hiernach darf von jetzt ab in den gedachten Schleifkotten von Abends 9 Uhr bis Morgens 6 Uhr nicht gearbeitet werden und müsen während dieser Zeit so wie an allen Sonnund Feiertagen von 9 Uhr Abends des vorhergehenden Tages bis Morgens 6 Uhr des denselben zunächst folgenden Tages, die Wasserschütze an den Obergraben gehörig geschlossen sein, bei Verwirkung einer Conventionalstrafe von 5 Thir. für jeden einzelnen Fall. Dorp u. Höscheid am 24 Juni 1868. Der Bürgermeister: Stosberg. Der Bürgermeister: P. D. Berger. Am Dienstag den 7. Juli c., Nachmittags 5 uhe findet beim Wirthen Kayser zu Mangenberg die letzte öffentliche unentgeltliche Impfung statt. Die Eltern der ungeimpften Kinder werden hierdurch aufgefordert, mit denselben in diesem Termine sich pünktlich einzufinden. Wald, den 30. Juni 1868. Der Bürgermeister: Alvermann. Emma Korschulte, Alfred Schmolz. verlobte. Solingen im Juni 1868. Todes=Anzeige. Heute Morgen um 12 Uhr entschlief sanft zu einem bessern Leben nach kurzem Krankenlager, in Folge von Altersschwäche unser lieber Vater, Schwieger= und Großvater C. 1. Berns, im Alter von 70 Jahren. Verwandten und Freunden diese Traueranzeige mit der Bitte um stille Theilnahme Katternberg, 30. Juni 1868. Die Hinterbliebenen. Frachte=Terkauf. Auf Anstehen des Herrn Herz Herz Handelsmann zu Langenfeld wohnend wird der Unterzeichnete am Mittwoch den 8. Juli d. I., Nachmittags 3 Uhr in der Wohnung des Wirthen Heinrich Bückendorf an der Brücke, Gemeinde Höhscheid folgende Feldfrüchte auf dem Halme, gelegen am Schirpenberg Gemeinde Höhscheid, nämlich, 1) circa 17 Morgen Weizen in vier Parzellen und 2) einen Morgen Korn öffentlich dem Meistbietenden auf Credit gegen Bürgschaft verkaufen. Der Gerichtsvollzieher, Brockmüller. Am Freitag den 3. Juli dieses Jahres, Vormittags 11 Uhr wird der Unterzeichnete am 2. Kotten, Gemeinde Gräfrath 2 Achsen, 3 Scheiben, 3 Plaiden, einen großen Stein öffentlich dem Meistbieten den gegen baare Zahlung verkaufen. Der Gerichtsvollzieher: Brockmüller. Am Donnerstag den 2. Juli d. I, Morgens 11 Uhr wird der Unterzeichnete auf dem Markte zu Solingen: 1 Billard dem Meistbietenden verkaufen. Der Gerichtsvollzieher: Brockmüller. Am Samstag, den 4. Juli 1868, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Markte zu Solingen gegen gleich baare Zahlung versteigert werden: 1 Tisch, 1 Schrank, 1 Uhr, Stühle 2c. Der Gerichtsvollzieher: Regendanz. Am Samstag den 4. Juli 1868, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Markte zu Solingen gegen gleich baare Zahlung versteigert werden: Tische, Stühle, Kisten, 1 Anrichte u. dergl. Der Gerichtsvollzieher: Regendanz. Königl. Preuß. Lotterie. 1. ½, ¼ Original=Loose zur 1. Klassenziehun, sowie ⅛ zu 2 Thlr. 8 Sgr., 1/16 zu 1 Thlr. 4 Sgr., ½ zu 17 Sgr., 1/64 zu 9 Sgr. verkauft und versendet N. Hille, Leihbibliothelar in Berlin, Oranienburgerstraße No. 53. Ziehung 8., 9. Juli 1868. Dank. Allen Denen, namentlich den verehrlichen Mitgliedern der Gesellschaften„Eintracht" in Wald,„Harmonia“ in Dültgensthal, sowie des„Walder Schützen=Vereins", für das Ehrengeleite meines verstorbenen Sohnes Hugo bei dessen letzten Gange, hierdurch meinen tiefgefühlten Dank. Wald, den 29. Juni 1868. Wwe. C. W. Wester. 750 Thaler als 2. Hypothek, ##oder 2000 Thaler als 1. Hypotyek werden gesucht auf ein Ackergut von 25 Morgen, nebst Wohngebäude, Stallung und neuer Schmiede im Werth von 4000 Thalern. Näheres sagt d. Exp. d. Bl. Einige Madchen für leichte Bechäftigung, over welche auf Musterkasten chon gearbeitet haben, werden gesucht. Von wem, sagt die Exp. d. Zig. 4 Seine Vermittlung zu Verladungen resp. Beziehungen auf dem Rheine 2c. empfiehlt Albert Schneider, Spediteur, Mulheim a. Rh. Station der Berg.=Märk. Eisenbahn. Erfrorene Glieder und die danach entstehenden Frostbeulen gehören mit zu den schmerzhaftesten und weit verbreitetsten Uebeln, gegen welche nur wenige der seither angewandten Mittel Linderung, niemals aber Heilung brachten. Der D. Nephuth'sche UniversalBalsam besitzt beide Eigenschaften im vollsten Maaße und wird deßhalb allen Leidenden empfohlen. Derselbe ist stets vorräthig à Büchschen zu 5 Sgr. bei Leonh. Engels, Conditor in Solingen. Furch de Sohunung ues fheleländ. Voorhoof- geest, sind alle Flechten und Perrücken unnöthig geworden, durch den Gebrauch dieses Barterzeugungsmittels erhalten junge Männer einen vollständigen Bart, das Ausfallen der Haare hört sofort auf und befördert das Wachsen derselben auf eine unglaubliche Weise. Kein Mittel existirt bis jetzt, welches diesem gleich kommt. Preis à Flasche 15 Sgr. unter Garantie, ½ Flasche 8 Sgr. ohne Garantie. Niederlage bei Heinr. Pütz in Solingen, Brüderstraßenecke, und A. Marcus in Wald. KSes Bei dem jetzt oft eintretenden Wechselwetter sind die von ärztlichen Autoritäten geprüften, alleitig anerkannten R. F. Daubitzschen Fabrikate Magen=Bitter und BrustGelée“ allein erfunden von R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 19 nicht genug zu empfehlen. * Zu haben bei Herm. Middendorf u. Gust. Schmarack Klosterwallstr. in Solingen, C. R. Lauterjung in Wald bei Solingen, Wilh. Immel in Burg a. d. Wupper, Carl Ewald Ernen in Gräfrath. Wichtige### Anzeige für Pruchleidende. Wer die vortreffliche Kurmethode des berühmten Schweizer Brucharztes, Krüsi=Altherr in Gais, Kanton Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. dieses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. An Magenkrampf, Verdauungsschwäche 2c. Leidenden wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doecks empfohlen und ist Näheres aus einer Brochüre, welche in der Exped. d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Curen allein durch den Apotheker Doecks in Barnstorf(Hannover) verWeig. Alle Arten von Mineral-Wasser natürliche und käustliche(nach Dr. Struve) stets in frischer Füllung vorräthig. F. C. Ann. Täglich frisch gekoch tes Pökelfleisch, sowie gekochte Ochsenzunge, Schinken,„Schnüßchen",„Oehrchen“,„Pötchen“ 2c. bei Emil Altenrath, Schweinemetzger, Börsenstr. Westfälische Schinken empfiehlt Carl Koch, im schwarzen Raben, Solingen. Die heftigsten Zahnschmerzen beseitigen augenblicklich unfehlbar die berühmten Pooth-Hcne Props. Verkauf in Originalgläsern à 5 Sgr. in Solingen bei C. Fr. Ann. Deutsches Keinlihungsseristalt à Päckchen 1 Szr. bei Ann Solingen. UnterleidsBrlchteirener, selbst solche mit ganz alten Brüchen, finden in weitaus den meisten Fällen vollständige Heilung durch Goltfried Sturzeneggers Bruchsalbe. Ausführliche Gebrauchsanweisung mit einer Menge überraschender, amtlich bestätigter Zeugnisse zur vorherigen Ueberzeugung gratis. Zu beziehen in Töpfen zu 1 Thlr. 20 Sg. Pr.=Ct. sowohl direct beim Erfinder Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kanton Appenzell, Schweiz, als auch durch Hrn. Becker, z. Einhorn=Apotheke, Glockengasse in Köln und Herrn R. Schliwa, Hof=Apoth. am Jesuitenplatz in Coblenz. Aechten guten holländ. Käse, bei Abnahme von einem ganzen Käse pr. Pfd. zu 4 Sgr. 6 Pf. bei Jos. Höveler, Königstr. in Solingen. Unterzeichneter empfiehlt sich bestens im Ausführen von magnetischen Arbeiten an Feder= und andern feinen Messern. Schlagbaum bei Solingen. David Adrion. für die Elberfelder u. KölInserale nische, sowie fürsämmtliche in= und ausländische Zeitungen werden besorgt durch Ein zuverlässiges starkes Kindermädchen zum sofortigen oder baldigen Eintritt gegen guten Lohn gesucht. Wo, s. d. Exp. (Ein junger Mann wird zu verschieE denen Arbeiten gesucht. Von wem sagt die Expedition d. Bl. Lehrling gesucht! Ein gewandter Junge in eine Bäckerei und Conditerei als Lehrling gesucht. Näh. in der Exped. d. Bl. Es wird ein Ackerknecht gesucht, der auch mit einem Pferd umgehen kann. Von wem, sagt die Exp. d. Zig. Solinger Lotterie=Verein. Sonntag den 9. Juli: Empfang der Beiträge. Der Vorstand. Alte städtische Sterbe=Auflage bei Carl Schaaf am Markt. Laut Beschluß von Sonntag, den 28. Juni 1868, nach welchem von jetzt an monatliche Beiträge, und zwar pro Monat 6 Sgr., welche die Brüder im Bruderhause abzuliefern haben, zu zahlen sind, werden sämmtliche Brüder ersucht, Sonntag, den 5. Juli 1868 ihre desfallsigen Beiträge von 4 bis 7 Uhr zu entrichten und Quittungs=Bücher entgegen zu nehmen. Gleichzeitig werden diejenigen Brüder ersucht, welche noch Leichengelder verschulden, dieselben innerhalb 14 Tagen an ihren betreffenden Deputirten abzuliefern. Solingen. Der Vorstand. Solinger Turngemeinde. Erinnerungs= und Stiftungssest. In Folge der glerreichen Siege im Jahre 1866 gedenkt der Gräfrather Krieger=Verein am Sonntag den 5. Juli im Lokale des Herrn F. W. Uesseler ein Erinnerungsfest unter gütiger Mitwirkung der Gesangvereine„Wupperstrander Sängerbund“ zu Kohlfurtherbrücke, und„Constautia“ zu Haan, zu feiern. Die Musik wird ausgeführt von der Kapelle des Westphälischen HusarenRegiments Nr. 15 aus Düsseldorf. Fest=Programm. Samstag Abend: Ankündigung des Festes durch Kanonendonner. Sonntag Morgen 9½ Uhr: Kirchenparade. Nachmittags 3 Uhr: Empfang der Vereine; 5 Uhr: Zug durch die Stadt; 6 Uhr: Anfang zum Concerte, nach demselben GLENZEEDER FEST-BALL. Karten sind zu haben im Vereins=Lokale, zum Concert und Ball zu 10 Sgr. an der Kasse 12½ Sgr. Hierzu ladet freundlichst ein der Vorstand. Man bittet die Bürger Gräfrath's, ihre Häuser mit Fahnen und Guirlanden zu schmücken. Samstag, den 4. und Montag den 6. Juli: Letzter Empfang der monatlichen Beiträge in diesem Rechnungsjahre. Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Ausschuß. Solingen, den 1. Juli 1868. Ein Ackerknecht, der mit einem Pferde arbeiten und gleich eintreten kann, wird gesucht. Wo, s. d. Exp. d. Ztg. Am Freitag, den 3. Juli, von Königgrätz, Ruppelrather am Gedenktag der Schlacht feiert der Tandwehr= Krieger=e Verein das Erinnerungs-Fest im Vereinslokal bei Herrn Joseph Gierlichs zur Gosse in folgender Weise: Am 2. Juli, am Vorabend des Festes, ½6 Uhr: Antreten der Krieger im Vereinslokale, behufs Abholung der neuen Fahne, mit Musik und Kanonendonner. Abends 9 Uhr: Großer Zapfenstreich. 3. Juli, Morgens 6 Uhr: Kanonendonner und Reveille. Nachmittags ½2 Uhr: Antreten der Krieger mit Gewehren. Um 2 Uhr: Fahnenweihe vor dem Vereinslokal. ½3 Uhr: Zug durch die Straßen zur Kirche(St. Reinoldus=Capelle). ½4 Uhr: Gottesdienst. Nach beendigtem Gottesdienst: Zug nach dem Vereinslokal. 5 uhr: Gemeinschaftliches Kaffeetrinken& Concert. Entree zum Concert für Nichtmitglieder 2½ Sgr. Damen frei. Abends 8 Uhr: Fest=Ball. Es wird gewünscht, daß die Ehrenmitglieder sich an dem Zuge betheiligen. Zu diesem schönen Feste ladet freundlichst ein Der Vorstand. Statt. Bei Gelegenheit des am 5. und 6. Juli d. J. stattfindenden Stiftungsfestes des Königgrätzer Krieger=Vereins finden bei mir an den beiden genannten Tagen masirälische Vörkrage Montag, den 6. Juli: Herren- und Bamen-Kränzchen und Kegelschieben um einen fetten Hammel. Hierzu ladet ergebenst ein Schlicken im Juli 1868. Wwe. Eduard Lueg. Elberfeld. Hôtel Hasenclever. „Hôtel Bloem“ Am 1. Mai c. habe ich den bisher unter Firma geführten Gasthof übernommen und heute eröffnet. Das Hôtel ist umgebaut, vergrößert, neu und in jeder Beziehung auf's Comfortabelste eingerichtet. Kalte und warme Bäder. Omnibus an allen Bahnzügen. Ich erlaube mir daher mein Hotel dem Wohlwollen des geehrten Publikums angelegentlichst zu empfehlen. Elberfeld, den 1. Juli 1868. erm. Masenclever. sichtig für Hielblauttridtschii. Nur was ächt ist, bewährt sich. Schaal, sauer und trübe gewordene Lager=, sowie auch neue Schenkbiere werden längstens in 24 Stunden durch ein unschädliches Mittel, unter Garantie, glanzhell, fein moussirend und schmackhaft wieder hergestellt. Bei Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Fässer und des Maaß=Inhaltes jedes einzelnen Fasses. Versendungen nehme der Kürze wegen nach. Einsendung von einer Flasche des kranken Bieres wäre erwünscht. Mustersendung sowie Briefe bitte zu frankiren. Nähere Auskunft ertheilt Sigerist, Mengen(Würtemberg). WNEEERRA in Mülheim a. Rh., Buchheimerstraße, in der Nähe der Bahnhöfe, empfiehlt sich unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung. Sue Wlecht. Bierseidel, glatt und gestreifte Spiegelseidel, glatt Muschelseidel, gepreßte Schnapsgläser, glatt, alle Sorten Weingläser, ord. glatte pr. Dtd. Thlr. Sgr. Pfg. * 1—— * 1 3— * 1 6— "— 12— "— 16— Französische Glaswaaren. Bierseidel, glatte do.: polirte do.: geschliffene Schnapsgläser, glatte, kleine do.= mittele do." große Weinkelche, glatte ord. do.: gestreifte Weinflaschen, grün und braun, ganze do.=„: halbe do.: ½ Quart mit Stempel do.„ ½„„„ do. Bordeaux=Flaschen". bei pr. Dtd. Thlr. Sgr. 1— pr.% 9 %0 %0 % Julius Hornung in Solingen, Börsenstraße. 6— 12— 13— 14— 18— 20— 15— 20— 15— 20— 15— N. S. Das französische Glas ist rein weiß von Farbe, egal gearbeitet und durch verbessertes Abkühlungs verfahren bedeutend haltbarer als das deutsche. Imperiale, Lebens- und Renten-Versicherungs-Gesellschaft zu Paris. Die Imperiale übernimmt gegen feste Prämien Versicherungen von Kapitalien und Renten auf den Todes= wie auf den Lebensfall. Die Prämien sind so billig, wie es die Solidität eines derartigen Instituts zuläßt. Die auf Lebenszeit, auf Lebensfall und nach den Combinationen der vermischten Versicherung Versicherten participiren am Gewinn der Gesellschaft nach Verhältniß der Summe der eingezahlten Prämien. Nähere Auskunft, Prospekte, Tarife 2c. ertheilt der General=Agent Solingen im Juni 1868. P. A. Rauh. Friedrichshafen. Diejenigen Herren, welche geneigt sind, eine Spezial= oder Haupt=Agentur für Solingen und Umgegend zu übernehmen, wollen sich gefälligst franko melden. Bangeberschle u Halzgninden gWbeser, für Bauhandwerker, Mühlen- u. Maschinenbauer 2c. Beginn des Winter=Unterrichts, 2. November. Der Schüler erhält Unterricht, Unterrichtsmaterialien, Wohnung, Beköstigung, Wäsche, ärztliche Pflege, einen Schulrock und die Zeitschrift für Bauhandwerker und zahlt hierfür im Ganzen pro Semester 68 Thlr. Anzahl der Schüler im Winter 18 6 7/66= 638. Die Anmeldungen zur Aufnahme sind frühzeitig schriftlich einzureichen. Der Vorsteher der Baugewerkschule. G. Haarmann. 10 Landwehrverein des Kreises Solingen. Samstag den 4. Juli c., Abends 8 Uhr: Empfang der Beiträge. Sonntag den 5. Juli c., Nachmittag: Stittungstest im Vereinslokale. Der Vorstand. Am Stiftungsfeste finden Abends musikalische Vorträge von 3 Herren und 2 Damen statt.— Für gute Getränke, kalte und warme Speisen, ist bestens gesorgt. Th. Ludw. Grimm. Ich warne hiermit einen Jeden meiner O Frau irgend etwas zu borgen oder zu leihen, indem ich für nichts hafte. Gräfrath am Linken, 29. Juni 1868. Aug. Tacke. Versamml. des evang. Frauen-Vereins, Donnerstag, den 2. Juli 1868. Termin- Kalender. Donnerstag, 2. Juli: Im.=Verk.(Käfer) z. Sol. Fruchtpreise. Neuß, den 30. Juni 1868. Weizen p. 200 Z.=Pfd., 1. Qual. „ dito 2.„ „ dito 3.„ Roggen dito 1.„ „ dito 2.„ Wintergerste dito Buchweizen dito Hafer dito per 200 Pfd. Rübsamen, per Scheffel Kartoffeln, per 200 Pfd. Heu, per Ctr. zu 100 Pfd. Z.=G. Stroh, per 200 Pfd. Rüböl, per 100 Pfd. Z=G. „ Faßweise Rübkuchen, per 2000 Stück Stampf. Preßkuchen, per 2000 Pfd. Branntwein, per Ohm zu 123 Quart 47 Proz. sohne Makle zu 47 P##uz. zohne Gereinigtes Oel aklergeld) Thl. Sz. Pf. 9 16— 9 1— 8 6— 5 27— 5 12— 6 6— 3 15— 2—— — 27— 1 6— 11 3— 11 9— 15 25— 11 21— 11 24— Bich, Gesäcomrn vom 1. Joll. Napoleonsd'or 5 12— Ausländ. Pistolen 5 16— 5 Franken-Stücke 1 10 3 Disconto d. pr. Bank 4% Wer. Zedachmr FeA. Gneria in Sollngern. Druck u. Verlag v. R. Pfeisser in Solingen.